Artikel des Tages Monat Juli 2018

Bitte beachtet, dass Freitag, Samstag, an Feiertagen und während Kongressen keine Artikel des Tages erscheinen.

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Artikel des Tages, 18. Juli 2018

Alles hängt von euch ab, weil ich mich hier bemühe, euch möglichst intensiv mitzureißen. Manchmal seid ihr mehr bereit, manchmal weniger bereit auf mich zu hören, aber ich schleppe euch so mit, wie die Mutter das Kind mitschleppt, welches nicht gehen will, aber ich bin verpflichtet, meine Arbeit zu erledigen. Ihr sollt euch während des Tages auf den morgigen Unterricht vorbereiten, besonders wenn wir ein Thema fast eine Woche lang besprechen. Dementsprechend sollen wir uns mit diesem Thema auch im Laufe des Tages beschäftigen.

Was sollen wir im Laufe des Tages realisieren, um nicht stehenzubleiben, wenn Sie uns mitreißen, sondern um hinter Ihnen zu laufen?

Ich rege euch im Morgenunterricht dazu an und es soll bis zum folgenden Morgen sicher ausreichen. Wenn ihr im Laufe des Tages nicht etwas nebeliges besprecht oder die zufälligen Zitate liest, sondern das Thema, welches wir im Morgenunterricht studiert haben, dann wollt ihr die Fortsetzung, weil euch das Thema wichtig ist. Wie viel Mal muss man betonen, dass es die Treppengrundlage, der Punkt des Kontaktes mit dem „Höheren Leib“ ist. Arbeitet bitte daran, versucht es mit euren Händen und Zähnen zu ergreifen.

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Wo befindet sich im Zehner die Kraft, die uns erlauben wird schnell zu laufen?

Ihr sollt im Zehner sowohl die negativen, als auch die positiven Eindrücke verbinden. Der Zehner soll zwischen dem Plus und dem Minus arbeiten, wie der Motor, der an die Elektrizität verbunden ist. Es ist nicht einfach, über die Größe oder über etwas anderes zu sprechen. Wir sollen uns zu allen Zuständen, die der Schöpfer in uns weckt begreifen und uns verständnisvoll verhalten, wie der Gelehrte sein, der die Fehler, den Irrtum, die Missverständnisse analysiert, wie der Arzt sein, der die Krankheit erkennt, wie ein beliebiger erwachsener Mensch sein, der versteht, dass er ohne Fehleranalyse nicht vorankommen kann – man kommt nur aufgrund der Analyse der Fehler voran.

Ihr sollt innerhalb der Gruppe in einem bestimmten Maß darüber sprechen, wenn ihr euch im niedrigen Zustand befindet, um den Abstieg zu vermeiden. Gerade darum, weil wir über diesen Zustand hinaufsteigen, scheint uns dieser Zustand noch niedriger, tiefer zu sein. Aber nur auf diese Weise kommen wir voran – wir haben sowohl die Kraft in der rechten, als auch in der linken Linie. Somit sind beide Linien notwendig und nicht nur die rechte Linie. Die linke Linie steht für Leiden, wenn diese offenbart werden, dann geben sie uns die Kraft. Aber nicht die Kraft, um stehenzubleiben oder zu fallen, sondern die Kraft, auf die ich das Licht heranziehen kann – erst dann wird es die Kraft für den Aufstieg geben.

Es gibt die Möglichkeit, sich zum Ziel anhand des Fadens näher zu ziehen, der sich vorne befindet, und es gibt die Fähigkeit, sich davon abzustoßen,  die es hinten gibt, um zielgerichtet voranzukommen. Es ist sowohl das eine, als auch das andere notwendig. Ich weiß nicht immer, wie ich mich an den zukünftigen Zuständen festhalten kann, was ich dort machen soll. Die Größe des Schöpfers, die ich offenbaren soll ist für mich immer noch im Nebel, aber wir sollen beginnen, unser richtiges Verhalten im Abstieg zu analysieren.

Ich soll den Zustand erlangen, in dem für mich das schwarze und das weiße gleich sind. Das Wichtigste ist, dass ich dazwischen die Beziehung zum Schöpfer erarbeitete, der mir sowohl das weiße, als auch das schwarze anbietet. Durch die Unterschiede dazwischen bestimme ich, ob ich höher hinaufsteigen kann. Wenn sich das Minus und das Plus verbinden, dann steige ich entsprechend dem mathematischen Modul, entsprechend seiner absoluten Bedeutung hinauf. Deshalb gibt es für mich keinen Unterschied, ob ich das schwarze oder das weiße bekommen werde, weil ich dazwischen meine Beziehung zur Quelle entwickle, aus der alles stammt.

 

Artikel des Tages, 17. Juli 2018

Unabhängig davon, was und wie viel der Mensch vom Schöpfer bekommen hat – befindet er sich in der Vollkommenheit. Er hat diesen niedrigen Zustand vom Schöpfer bekommen und es genügt ihm. Die Tatsache, dass er jetzt gerade von diesem niedrigen Punkt die Verschmelzung erlangen kann, da er diesen Ausgangspunkt vom Schöpfer bekommen hat, genügt. Dieser Punkt ist sehr klein, aber er hat schon den Punkt der Verschmelzung mit dem Schöpfer, den Kontakt mit Ihm, er gleicht schon dem Samen im Schoß der Mutter, der trotz aller Hindernisse eingenistet war. Die Hindernisse wurden ihm absichtlich gegeben, um die Verschmelzung zu erlangen. Mehr als das, kann er nicht erlangen, das ist auch nicht notwendig: das Einzige was ihm übrig bleibt ist diesen Punkt auszudehnen, über alle Hindernisse hinaus, sich an diesem Punkt fest zu halten und zu wachsen.

Das heißt, er schätzt nicht die Empfindungen innerhalb seiner egoistischen Kelims (Gefäße), sondern die Beziehung des Schöpfers zu ihm, er ist darüber froh, dass er die Verschmelzung in diesem Punkt erlangte. Wenn er den Schöpfer für diesen Punkt der Verschmelzung preisen kann, dann lobt und preist er Ihn.

In jedem Augenblick können wir diesen Zustand erlangen, weil wir uns im System befinden, aus dem wir nicht hinausgehen können, uns beeinflusst das höhere Licht. Deshalb bekommen wir seitens des Schöpfers ununterbrochen die Zustände, die zu uns entsprechend unserem eigenen Zustand kommen. Alles kommt zu uns vom Licht hinunter, um uns auf dem kürzesten, besten Weg zur endgültigen Korrektur, zur Gleichheit, zur Vereinigung mit dem ganzen System zu führen. Von uns hängt nur ab, wie wir dieses Licht zu unserem Wohl heranziehen werden, was schon von der Umgebung abhängt. Hier gibt es nichts mehr zu sagen, das Wichtigste ist – unter dem Einfluss der Umgebung nicht in sich selbst einzutauchen. Darüber wird gesagt: “der Dumme legt die Hände in den Schoß und isst das eigene Fleisch”.

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Im ersten Zustand lehnt der Mensch alles ab, was der Schöpfer ihm anbietet, er ist dann zu stolz. Im letzten Zustand kommen die neuen Empfindungen hinzu. Was ändert sich in diesen Zuständen?

Hinzu kommt die Empfindung, dass er sich in der Welt des Schöpfers befindet. Wenn er sich in der Welt des egoistischen Verlangens befindet, dann fühlt er sich schlecht. Wenn er darüber hinaufsteigt und den Schöpfer rechtfertigt, der ihm ermöglicht, sich über das Schlechte zu erheben, gebend zu sein und den Schöpfer wie den guten und wohltuenden wahrzunehmen, was er in seinen Kelim noch nicht versteht – dann ermöglicht ihm der Schöpfer, den  Kli des Gebens zu entwickeln.

Aber es ist unverständlich, welche Ergänzung gebraucht wird?

Du steigst jetzt auf die andere Stufe hinauf – die Identifizierung mit dem Schöpfer – und sagst: “deren Augen werden nichts sehen, deren Ohren werden nichts erhören“. Ich nehme alles wie die Vollkommenheit wahr, weil es von “ es gibt nichts außer Ihm” stammt, und ich nehme es wie den besten Zustand wahr. Aber ich empfinde so keinesfalls – und das ist auch richtig, da ich in meinen Kelim nicht so empfinde, aber dennoch annehmen soll, dass alles zu meinem Besten erfolgt. Dank ihm wecke ich das Licht, das mir diesen Zustand ermöglicht, um mir das andere Niveau der Empfindung, Bina (der Glaube) über den Verstand verschafft. Dieses Niveau ist höher als die Empfindungen in meinen egoistischen Kelim, damit ich meinen Zustand auf zwei Niveaus bewerten könnte: diese Welt und die zukünftige Welt, das materielle und spirituelle Niveau, in meinen natürlichen egoistischen Kelim und in den neuen Kelim, die der Schöpfer in mir bildet.

Ich empfange von Ihm alles und will in der Verschmelzung mit Ihm sein, das heißt mein Parzuf empfindet mich selbst und zugleich will ich in der Verschmelzung mit dem Höheren sein, damit meine Galgalta we Ejnaim bis zum Höheren Achap hinaufgestiegen sind. Dann senke ich mein Achap, hört ihr das? Ich nehme nur den Teil von mir, den ich mit dem Schöpfer verbinden kann, ich will vom ganzen Herzen und der Seele verbunden werden, wobei dieser Wille vom Schöpfer stammt und vollkommen ist. Es bedeutet, meine Galgalta we Ejnaim sind in den Höheren Achap eingegangen, was den Kontakt mit dem Höheren, den Anfang der Genesis symbolisiert.

Der Artikel des Tages von Montag den 16.07.2018

Bemüht euch um den Kraftaufwand – es ist das wichtigste, es sind „Chisronot“. So kommt als Antwort die Hilfe von oben, denn die neuen Kelims, neue Ahnungen kommen nicht von selbst, sondern aus dem Leuchten. Das Leuchten kommt aus dem Chissaron, den wir erheben. Wir alle wollen mit Baal HaSulam verschmolzen sein, mit dem, was er uns hier schreibt.

Was bedeutet eigentlich „verschmolzen“ mit dem Schöpfer? Hilft einander, bemüht euch zu beten, das Licht hervorrufen, das in der Gruppe erscheint –  das von Oben herunterkommt, und nicht, dass sich jeder in der kleinen, armseligen irdischen Vernunft angestrengt.

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Inwiefern ich im Laufe des Tages gehört habe, denke ich, dass ihr bei dem Treffen verstärkt dir Zitate anhören musst. Was kann ich mehr sagen, als die Kabbalisten? Ich will sie hören. Wenn ich ein Recht habe etwas in der Gruppe zu sagen, gebe ich den Freunden den kleinen Abschnitt – ganz kurz – eine halbe bis eine Minute. Damit will ich ihnen etwas sehr wichtiges mitteilen, will damit ihre Herzen erreichen, sie begeistern und und einen Eindruck bis zu unserem nächsten Treffen hinterlassen. Deshalb soll ich im Kopf behalten, was ich im Unterricht gehört habe, und wissen, wo ich diesen Abschnitt finde. Wenn jeder zu dem Treffen mit einem kleinen Abschnitt kommt – nicht länger als 2-3 Zeilen, wird es 15 Sekunden in Anspruch nehmen. Wenn jemand antworten wird, macht es im Kreis –  so verbindet ihr euch auch emotionell. Lasst uns es versuchen, es wird gut sein! Morgen werden wir die Eindrücke mitteilen.

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Der Ausgangspunkt, den wir den Grundstein der Treppe nennen ist einzigartig. Er drückt sich dadurch aus, dass der Mensch zustimmt, dass es einen Platz für die linke Linie, für alle Hindernisse und Probleme, die mit ihm persönlich und in der Welt geschehen gibt und dass alles von der höheren Lenkung ausgeht, und dass die linke Linie nicht weniger wichtig ist als die rechte Linie. Gerade im richtigen Verhalten zu ihnen steigt der Mensch mit beiden Beinen auf die Stufen der Treppe hinauf. Deshalb ist es uns wichtig zu verstehen, zuzustimmen und zu lernen, wie man mit Hilfe der Finsternis, des Lichtes, der Hindernisse arbeiten kann, denn ohne diese ist es nicht möglich.

Das korrekte, neutrale, erwachsene Verhalten zu dem, was einem Mensch persönlich und zusammen mit den anderen geschieht, besteht darin, dass alles vom Schöpfer, aus die gute Quelle zu uns über zwei Linien kommt. Und ich verhalte mich so weiter, bis ich die rechte Linie mit der linke ausgleiche, und die linke mir der rechte. So gleichen wir die Beziehung zum Schöpfer aus, bis wir zum „es gibt niemanden außer Ihm, der gut und guttuend ist“ kommen, weil die linke Linie unterstützt und ihre Arbeit genauso wie die rechte macht. Es bedeutet, dass sie unterstützt und aufklärt, dass alles gerade durch den Zusammenstoß zwischen diesen zwei Linien kommt. Dann fühlen wir zwischen beiden die Realität. So ist unser Gefühl, unser spiritueller Sensor geschaffen, der aus drei Linien besteht: rechte, linke, und in der Mitte ist unsere Wahrnehmung, inwiefern wir diese zwei Linien miteinander ausgleichen können.

                 

Artikel des Tages, 11. Juli 2018

Das ganze Wohl das in der Welt offenbart wird, kommt nur nach dem oberen Befehl zustande und hängt nicht von unserer Arbeit oder der Bemühung ab, sondern entspricht nur den Zuständen die wir zum Wohl oder zum Übel erleben. “Zum Übel“ bedeutet „Auf dem Pfad der Leiden“, die uns offenbar großziehen sollen. Wenn wir deshalb unseren Pfad von “Beito” auf “Achischena” ändern, dann versorgen wir dadurch auch die ganze Welt mit dem Guten: jeden im Einzelnen und alle zusammen. Darum geht es uns eigentlich, um die Welt zu versorgen.

Und jeder der sich in der Gesellschaft befindet die sich um alle ihre Mitglieder sorgt empfindet, dass sein Verlangen selbstsüchtig zu empfangen, seine Sorge um sich selbst verloren gehen, neutralisiert werden. Warum? Weil die Notwendigkeit hierfür da ist. In der Gesellschaft, die sich um ihn so sorgt und ihn auch lenkt, identifiziert er sich nicht mit dem Verlangen zu empfangen – wie das Kind, welches die Liebe seiner Eltern kennt und fühlt, es sorgt sich um nichts, da die Eltern sich um alles sorgen, was für das Kind notwendig ist.

So beeinflusst die Liebe der Gesellschaft jeden im Einzelnen. Folglich wird niemand an das eigene Verlangen zu empfangen denken, weil man von vornherein empfindet, was sein Verlangen ausfüllen wird. Sein Verlangen zu empfangen wird unbedingt neutralisiert und die Gesellschaft gibt ihm ein gutes Beispiel dafür – was das Verlangen zu geben bedeutet. Wenn er sein Verlangen zu empfangen neutralisiert und beginnt sich mit dem Geben zu beschäftigen, dann öffnet sich für ihn die zukünftige Welt.

Wie können wir für die Freunde aus der „Gruppe der Bürgschaft“ solche Empfindung erlangen, dass sie alles Notwendige haben und sich nicht mehr um das Erhalten, sondern nur um das Geben sorgen?

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Es gibt keinen anderen Weg, als das Ziel des Schöpfers zu erlangen, was die Verschmelzung mit dem Schöpfer bedeutet, um die Liebe zum Schöpfer, das heißt die Verschmelzung, zu realisieren. Die Realisation dieses Vorhabens erfolgt durch die Vorbereitung des Klis für die Verschmelzung, das heißt, wir werden die Liebe zu den Geschöpfen in der Gesellschaft, in der Gruppe, im Zehner erlangen.

Wie können wir praktisch nicht darauf warten, bis sich die Freunde vor der Gruppe annullieren werden und beginnen uns  um jeden Freund zu sorgen, ihn einfach mit der Bürgschaft zu erdrücken, um folglich sein Verlangen zu empfangen zu neutralisieren? Mir steht bevor alle Freunde mit dem Maß der Bürgschaft zu umsorgen, obwohl ich selbst es noch nicht spüre: das spielt keine Rolle, auch wenn sie noch nichts empfinden – all das ist unbedeutend und nur ich habe diese Pflicht. Wie können wir uns im Zehner so absprechen, dass wir auf jeden Freund den Einfluss der Bürgschaft ausstrahlen, um ihn mit der Kraft des Gebens von seinem Verlangen zu empfangen befreien zu können? Wie ist dieser Tag vorzubereiten um das zu machen?

 

Artikel des Tages, 10. Juli 2018

 

Wie kann man diesen Zustand, den Zustand der Bürgschaft – 24 Stunden lang anstreben?

Ich weiß nicht, es ist für mich nicht wichtig. Ich stelle euch eine Bedingung vor: ihr sollt bis zum Ende des Tages wie im Gefängnis leben … ich bin der Gefängniswärter, ich biete euch nur die Möglichkeit an, dem Freund das Seil zu werfen, der sich dort befindet, um ihn aus der Grube zu befreien.

Ich verstehe zwar, was ich erlangen muss, aber ich weiß nicht was hierfür zu machen ist.

Ihr gebt ihm (dem Freund) die Empfindung der Überzeugung.

Wie ist die Überzeugung zu schaffen?

Mit Wörtern, Handlungen, mit irgend etwas. Ihr versteht das nicht, wenn ihr euch vereinigt und dem Schöpfer zeigt, dass ihr euch zu Seinem Wohl vereinigt, dann wirkt in euch das Höhere Licht. Dieses Licht schaltet den Freund von seinem Verlangen zu empfangen ab, diese Anschaltung erfolgt unbedingt. Er selbst beherrscht nichts und wird nur im Maß eurer Lenkung, entsprechend dem höheren Licht befreit, aber die Bürgschaft hängt von ihm ab, inwiefern auch er es für euch machen will und nichts mehr.

Wodurch drückt sich das aus? Jeder befindet sich im Laufe des Tages an verschiedenen Orten.

Das spielt keine Rolle denn das Wichtigste ist, dass ihr gemeinsam nachdenkt, euch gemeinsam vorbereitet, sei es über Whatsapp oder anderes, aber ihr sollt miteinander mindestens zwei Mal pro Tag 5 Minuten reden, sogar diese Zeit genügt, lest diesen Textabschnitt, sagt ein Paar Wörter dazu.

Es ist aber gerade das, was wir jetzt machen.

Nun soll die Absicht, die Vereinigung, eure Herzen dahin gerichtet sein, das ist eben sehr wichtig.

Aber das, was wir bis jetzt machten, hatte auch eine bestimmte Absicht.

Sie waren darauf eingestellt, dass jeder Freund die Überzeugung darin empfindet, dass ihr kommen werdet, um ihn von seinem Verlangen zu empfangen zu befreiten? Das ist eben das Wichtigste.

Ich kann in die Spiritualität erst dann eingehen, wenn ich mein Verlangen zu empfangen annulliere, das ist eben die Beschränkung. Wie kann ich das annullieren und über mein Verlangen hinaufsteigen? Das Gefängnis bleibt, aber wie kann ich hinaufsteigen? Das Gefängnis ist eine Grube in der Erde, im Verlangen zu empfangen und deshalb sollen wir jedem Freund gerade solche Empfindungen gewährleisten.

Redet darüber, sammelt alle Absichten ein, alles soll zielgerichtet sein.

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Uns ist klar, um welches Verlangen wir uns sorgen sollen, wir sollen dem Freund die Empfindung der Überzeugung geben, dass er alles Notwendige besitzt, um sein Verlangen zu empfangen absichtlich zu neutralisieren.

Aber wir sollen dabei wissen, was ihn beunruhigt.

Nein, den in jedem Augenblick seines Lebens verlangt er etwas anderes, er weiß doch selbst nicht was er will.

Was soll ich tatsächlich realisieren?

Was? Fehlt ein Kissen – du bringst das Kissen, fehlt ein Stuhl – du schleppst den Stuhl oder etwas aus der Küche? Womit wolltest du ihn beglücken? Du sollst deinem Freund die Empfindung der Überzeugung darin geben, dass er alles Notwendige besitzt, ich werde für dich sorgen, wie die Mutter für das Kind sorgt.

Wenn alles so einfach ist, warum empfinden wir es nicht?

Wollt ihr das erfüllen? Darin ist die ganze Bürgschaft, der Schöpfer leuchtet im Inneren und von dir ist nur die Absicht notwendig.

Wenn etwas uneigennützig ist, dann ist es offenbar nicht so einfach..

Weil du an den Freund denken muss, anstatt selbstsüchtig zu denken, darin besteht eben dein Problem. Dafür sollst du die Unterstützung seitens deiner Freunde und seitens des Schöpfers bekommen. Auf diese Weise kann man die Bürgschaft die ganze Zeit verwirklichen, und den Freunden die Empfindung geben, dass ich mich für sie einsetze, ich bezahle alles für alle – für die Kraft, für das Streben, für die Strafe – ich übernehme alles. Wie ist das praktisch?

Was bedeutet das in der Praxis?

Ich will das alles realisieren, ich will diese Absicht haben, ich will diesen Zustand erlangen, ich will! Wenn ich sie alle wie mein Kli (Gefäß) wahrnehme, wie kann das denn anders sein? Das ist mein Kli, meine Seele, mein HaWaYaH. Wenn ich will, dass es meins ist, dann soll ich es mir nehmen, um darüber zu herrschen.

 

Artikel des Tages von Montag, den 09.07.2018

Was kann besser sein als dass ich den Kabbalisten lausche und danach handle was sie uns lehren? Es gibt aber hartnäckige  Menschen – gerade diese haben eine höhere Seele, starkes Verlangen zu empfangen und damit sie es hören, kann 10 oder sogar 20 Jahre vergehen. Die bleiben trotzdem auf dem Weg und hören schlussendlich, dass  man sich nur in der Gruppe annullieren kann – so erreichen sie die nächste Etappe. Das heißt, dass es ihnen jeden Tag klarer wird, dass man gerade durch die Annullierung vor der Gruppe die gebenden Kelim finden kann. Die Selbst Annullierung bedeutet, dass ich bereit bin, unter Einfluss der fremden Macht zu sein.

 

Die fremde Macht ist der Schöpfer, höher als mein Ego, aber ich begreife es durch die Gruppe, durch jene Stelle, an die ich mich tatkräftig und praktisch anschließen kann, ihre Macht anzunehmen, mich vor ihnen zu beugen, sie wertzuschätzen. Dann arbeite ich tatsächlich mit ihrer Wichtigkeit: inwiefern das Mittel – die Gruppe, vor der ich mich annulliere, – wichtiger als ich selbst und des Nehmens ist. Dann fange ich an die Gruppe zu schätzen und kann das Maß meiner Annullierung vor ihr messen.

Wie kann ich es messen? – Auf welchen Teil meines Verlangens laut der Skala des Verlangens zu empfangen kann ich verzichten um der Gruppe zu dienen, sich um sie zu sorgen, mich immer dort befinden und an sie wie an ein eigenes, geliebtes Kind zu denken – so können wir uns messen und somit aufrücken. Anders gesagt ist die Gruppe jenes Instrument, mit dem ich die ganze Arbeit verrichten kann, um  durch meine Annullierung das Verlangen zu geben von ihr zu bekommen. Dann werde ich anstelle meines Verlangens zu empfangen, das Verlangen zu geben bekommen.

Anders gesagt, der Wille der Gruppe der über meinem Verlangen herrscht, wird der Wille zu geben heißen. Mit diesem Willen zu geben rücke ich auf und kann mich an den Schöpfer wenden – es heißt „von der Liebe zu den Geschöpfe zu der Liebe zum Schöpfer“. Hier studieren wir den ganzen Prozess, den Übergang. Jetzt befinden wir uns gerade in diesem Übergang, deshalb hoffe ich sehr, dass wir es hören werden. Wichtig ist, dass das Herz es hört, das Herz es versteht, dann werden wie es erreichen.

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Wie kann sich ein Mensch, der sich unter dem Einfluß des Willens zu empfangen befindet der ihn ständig lenkt, sich einer  anderer Macht übergeben, wie kann er das machen?

Mit Hilfe von physischen und geistigen Bemühungen. Die inneren Bemühungen schließen das Gebet ein, wenn er die ganze Zeit daran denkt und sich an den Schöpfer wendet, damit er mir hilft, mich der Gruppe anzuschließen. Es steht geschrieben: „tue alles, was in deinen Kräften ist!“ Schliesslich hast du die Gruppe, du siehst ihre Gesichter, ihre Charaktere. Du sollst sie mögen. Zu mögen – bedeutet, zu lieben: „Die Liebe bedeckt eine Menge Sünden“. Alles Negative in ihnen ist für dich positiv, weil du sie magst, du magst alle ihre negativen Eigenschaften und es ist ein deutliches Merkmal.

Deshalb hat der Schöpfer die Kli’s in viele kleine Teile zerschlagen und hat uns ermöglicht, unsere Annäherung zu Ihm zu messen – wie finden wir die Eigenschaft des Gebens, wie können wir unsere Dienste für die Gruppe geniessen, denn es bedeutet das Geben. Dem Schöpfer zu geben? Was können wir Ihm geben? Wir können aber der Gruppe geben, deshalb sollen wir es nutzen. Sonst können wir die Eigenschaft des Gebens nicht erlangen – wir haben sonst keine Möglichkeit, kein Mittel.

 

Artikel des Tages vom 8.07.18

Wenn es für uns nötig ist, allgemein das Licht, das zur Quelle zurückführt, zu bekommen, damit es uns die Eigenschaft des Gebens bringt und wir die Kraft des Empfangens, die in uns eingebettet ist, bewältigen können, sollten wir verstehen, dass unser Studium nur das Mittel für das Erlangen dieser besonderen Eigenschaft Sgula ist. Und dann kann man das gesamte Studium nur ausschließlich der Absicht, die wir während des Studiums haben, beurteilen. Die Absicht ist: das Erlangen des Lichtes, das zur Quelle zurückführt und nicht die Quelle der Weisheiten und des Wissens.

Das Gleiche gilt auch für die Gruppenarbeit. Das ist das stärkste Mittel für das Erlangen des Lichtes, das zur Quelle zurückführt, für das Wenden an den Schöpfer. Das bedeutet, dass ich während des Studiums keine Weisheit erlange, sondern diese Weisheit ist wie die begleitende Erscheinung, das ist nicht das Wichtigste was ich erlange. Die Arbeit mit den Freunden, wie stark wir uns zwischen miteinander verbinden, ist auch nicht das Wichtigste. Das Wichtigste ist: Wie groß ist in mir die Anforderung des Lichtes, das zur Quelle zurückführt?

Wie können wir uns jeden Tag, von morgens bis abends, nur auf die “Jagd” nach dem Licht, das zur Quelle zurückführt, ausrichten? Das bedeutet, dass sich von unserer Seite aus die Anforderung an die Offenbarung der Korrektur, des Gebens ausprägen soll. Das äußert sich in der Offenbarung der Notwendigkeit der Verbindung, der Verschmelzung zwischen uns und danach mit dem Schöpfer. Wie organisieren wir diese Notwendigkeit? Wenn solch eine Notwendigkeit existiert, heißt das “mit der Tora am Anfang segnen”. Dann können wir uns der Tora annähern, den guten Taten nähern. Also der Verbindung zwischen uns näher kommen und das alles wird gesegnet sein.

Wie können wir, wenn wir uns jetzt am Anfang des Studiums befinden, am Beginn des Tages, so auszurichten, dass in uns ein Verlangen der Korrektur entsteht und wir mit diesem Verlangen jede Handlung vollziehen und auch die gewöhnlichen Handlungen, die wir im Rahmen unseres alltäglichen Lebens ausführen? Lasst uns unsere Einstellung zum Studium und zum gewöhnlichen Leben feststellen: in allem das Licht, das zur Quelle zurückführt, verlangen.

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Das Licht, das zur Quelle zurückführt kann man nur bei der Bedingung erhalten, dass wir uns zuvor in der Verbindung der Bürgschaft zwischen uns befinden. Wir sehen, dass dem laut der Gabe der Tora so ist, laut der Erklärung von Baal HaSulams. Also, wir müssen uns verpflichten in einem gewissen Maße in der  Bürgschaft zwischen uns zu befinden, damit wenn wir das erhalten, was als Tora bezeichnet wird, das Licht, das zur Quelle zurückführt; werden wir das als einen einheitlichen Körper nutzen. Wie können wir so eine Einstellung zur Tora, zur Anforderung an sie erhalten um ein Mensch mit einem Herzen zu sein, formen? Dann können wir mit dem höheren Licht arbeiten und uns über uns erheben. Die Bürgschaft! Genau die Bürgschaft wird von uns verlangt, damit man uns das Licht, das zur Quelle zurückführt gibt. Wie verpflichten wir uns jetzt in der Bürgschaft, die wir erfüllen sollen?

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Es ist verständlich, dass das, zu was wir uns zwischen uns entscheiden, wird solange funktionieren, bis wir die Phase beenden und danach wird das verschwinden. Wie wenden wir uns an den Schöpfer, damit Er alles aufbewahrt, damit er das erledigt, was wir nicht erledigen können? Darüber soll es auch ein Gebet geben. Weil die Bürgschaft, der Schöpfer realisiert. Also, wie können wir Ihn darum bitten, die Bürgschaft zwischen uns zu realisieren? Weil Er im Prinzip der Garant unserer gegenseitigen Bürgschaft ist. Erstellt bitte eine Bitte zu Ihm.

 

Artikel des Tages, 5.07.2018

Die ganze Arbeit besteht darin, dass wir die ganze Existenz auf “es gibt niemanden außer Ihm” beziehn, es heißt „Glauben über dem Verstand“, wenn ich mich so zum Schöpfer verhalte, zu allen Hindernissen die Er vor mir aufstellt, damit ich mich bemühe, in Ihm die Quelle der ganzen Realität zu sehen. Und wenn ich mich über alle diese Hindernisse hinweg bemühe mit Ihm verbunden zu sein, bedeutet es, dass ich zur Verschmelzung komme.

Je größer  die Hindernisse sind desto mehr Arbeit und desto mehr Möglichkeiten habe ich, in der engeren Verschmelzung mit Ihm zu sein. Es geht nicht ohne die Nähe der richtigen Umgebung, die ich einfach brauchen werde – so ist es in der Natur des Geschöpfes veranlagt. Ich brauche die Gruppe mit der gegenseitigen Bürgschaft nicht weil ich schwach bin, sondern weil es unmöglich ist zur Verschmelzung zu kommen und sich am Schöpfer ohne diese Unterstützung fest zu halten.

Die Gruppe soll jedem Freund aus der Gefangenschaft heraus helfen, der Mensch sollte nicht über die Hindernisse murren, sondern nur darüber, dass er mit der Gruppe ungenügend verbunden ist, nur sie kann ihn beeinflussen und helfen, sich über alle Störungen zu erheben und sich an den Schöpfer anzuheften.

Wenn ich trotz aller Hindernisse an die Gruppe festhalte bedeutet es Katnut (der kleine Zustand), das Geben um das Gebens willen, und wenn ich mich über allen Störungen an den Schöpfer anhefte, ist es schon das Nehmen um zu Geben. Das alles bedeutet Israel, Tora und der Schöpfer sind eins, Tora ist das Licht, das den Menschen mit dem Schöpfer verbindet, keiner steht in der Mitte, sondern in der selben Verbindung, in derselben Gruppe – dort in Zusammenhang mit der Gruppe kommt der Mensch zur Verschmelzung mit dem Schöpfer.

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Wie können wir uns während des ganzen Kongresses  in der Verschmelzung mit dem Schöpfer befinden? Denn alles was wir selbst machen, macht Er – es gibt niemanden außer Ihm, und wir sollen auf dem Kongress in unseren Bemühungen bei der Verschmelzung mit Ihm diesen Erfolg erzielen. Wie sollen wie in unseren Handlungen im Kongress mit dem Schöpfer verschmolzen sein?

Ich soll das machen was man machen soll. Vor uns ist vor allem der Kongress und außerdem die Vereinigung. Kann ich die heutige Vereinigung mit der gestrigen vergleichen, zieht es uns heute mehr zueinander als gestern, brauchen wir sie mehr? Der kritische Zentralpunkt – es ist notwendig. Ohne sie besitze ich kein Kli zur Annäherung mit dem Schöpfer. Sonst habe ich keine Kli zur Annäherung mit dem Schöpfer. Ich kann schreien, aber es ist geschieht nur mittels der Leiden, nicht mittels der Tora. Du kannst das Prinzip „liebe den Nächsten wie sich selbst“ nicht umgehen. Nur wenn man nach diesem Prinzip lebt, kann man dem Schöpfer ähnlich  werden.

Ich empfehle, zu schreiben. Jeder soll im Laufe des Tages was schreiben. In der Tasche ein Stück Papier und den Bleistift zu halten und alle Gedanken über spirituelle Arbeit in Bezug auf die Gruppe aufzeichnen, zum Kongress – absolut alles. Es wird euch verpflichten, sich im Herzen zu bemühen. Ich sehe kein anderes Mittel, den Menschen zum zielstrebigen Gedanken zu wecken.

 

Artikel des Tages, 4. Juli 2018

Wie ist die Angst vor dem Glauben zu überwinden? Im Namen des Glaubens wurden seitens der Menschheit die größten Verbrechen begangen…

Aber es ist nicht der Glaube, über den wir hier sprechen! Der Glaube, über den wir sprechen, betrifft nur meine Absicht: es gibt nichts außer Ihn, den Guten und Wohltuenden. Dadurch äußere ich keine Beziehung, es ist mein innerer Zustand, meine persönliche Einstellung, die ich im Herzen bestimme.

Ich will die Verbindung mit dem Schöpfer im jetzigen Zustand erlangen und ich will unabhängig von der Veränderung des Zustandes mit Ihm verbunden sein – wie das kleine Kind, das so fest seine Mutter festhält, so fest, dass es schwierig ist, das Kind und die Mutter voneinander zu trennen. Nur auf diese Weise will ich mit dem Schöpfer verbunden sein. Unabhängig davon, dass von außen oder innerlich, in meiner Vernunft und im Herzen der Sturm tost, das alles spielt keine Rolle, denn das wichtigste ist Ihn festzuhalten, da alles von Ihm stammt. Nur der wichtigste Punkt: „Höre zu, Israel! Der Schöpfer – unser Allmächtiger, der Schöpfer – ist Eins!“. Alles! Eins – bedeutet, dass es keinen einzigen Zustand geben kann, der nicht von Ihm kommen würde. Alle Zustände sind für uns notwendig und das ist eben die wahre Verschmelzung.

Wir halten uns an diesem Punkt fest, wobei die Bedingungen sich ständig ändern, sie können schlechter oder bedrohlicher sein, oder sich im Gegenteil verbessern. Manchmal empfinde ich die Angst, manchmal fühle ich mich zu den Genüssen herangezogen, manchmal verwirren mich meine Gedanken und ich soll mich in allen Zuständen an den Schöpfer richten – Ihn buchstäblich so festhalten, wie das Kleinkind seine Mutter festhält. Das heißt, ich würde so für die Verbindung kämpfen.

Der Schöpfer erniedrigt und demütigt mich, das heißt Er verleiht mir solche Gedanken und Bedingungen, die einfach furchtbar sind. Er führt mir beispielsweise vor, dass ich keinem Genuss, keiner Verwirrung widerstehen kann – ich beginne mich sofort damit zu verbinden – mit diesen Quellen der Genüsse, der Verwirrung, der Gedanken und soll die ganze Zeit Ihn festhalten – darin besteht eben der ganze Kampf.

Nachdem wir buchstäblich „bis zur Null herabsteigen“ und den Zustand erlangen, in welchem mich nicht mehr interessiert, was mit mir geschieht, können wir dieses innere Wissen anschaffen, dass all das vom Schöpfer stammt. Folglich werde ich zum spirituellen Embryo (Ubar) und erlange die unterste Stufe der spirituellen Treppe.

Im Artikel 53 „Beschränkung“ aus dem Buch Shamati wird  gesagt, dass Mosche sein Volk bist zum Berg gebracht hat, das heißt bis zum niedrigsten Zustand, dem sie zugestimmt haben und für das Erhalten der Tora bereit wurden.

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Was bestimmt die Möglichkeit des Menschen, das Gebot der freien Wahl zu erfüllen?

Dafür ist die große Vorbereitung notwendig! Alles hängt von den Niveaus Awijut (Tiefe) ab, die darin offenbart werden. Aber alles hängt von der Vorbereitung ab: er, die Umgebung, die Gewohnheiten – vieles. Wir sollen dazu bereit sein, es gibt nichts anderes.

Deshalb sage ich euch: jetzt, nach dem Unterricht, wenn ihr in die Welt hinaus geht, achtet darauf, dass alles in eurem Inneren, alle eure Wünsche und Gedanken, alles was draußen geschieht  – vom Schöpfer stammt und ihr sollt es vor allem feststellen können. Wer bin ich dann? Ich bin nur im Punkt der Beobachtung, ich beobachte die Realität von innen und von außen und verlange darin ausschließlich die Handlung des Schöpfers zu erkennen.

Welches Mittel ist am wirksamsten und am genauesten, um dem Menschen zu ermöglichen, jeden beliebigen Gedanken, jede beliebige Handlung mit dem Schöpfer zu verbinden?

Es gibt nur die Bürgschaft, nichts anderes. Wofür ist die Bürgschaft notwendig? – Nur dafür!

Also nur die Freunde?

Du sollst nicht alles nur „auf ihre Kosten“ vollbringen – ihr sollt alles gemeinsam realisieren, jeder – für alle handeln.

Ich soll jeden Wunsch und jeden Gedanken mit dem Schöpfer verbinden und keinen Wünschen und Gedanken widerstehen?

Du sollst dich vor allem mit Ihm verbinden und aufgrund dessen schon weiter entscheiden, wie dann zu handeln ist.

Muss man überhaupt Umständen widerstehen?

Man muss vor allem, den teilenden Kräften widerstehen, die sich wünschen dich davon abzuschalten, dass „es nichts außer Ihm gibt“ und nachdem du dir alles richtig vorstellen und anschauen wirst, wirst du auch erkennen können, was hier zu machen ist.

 

Artikel des Tages, 3. Juli 2018

 

Sie sagten, dass wir uns am Schöpfer nur mit zwanzig Händen festhalten.

Wie das Kind, wie der kleine Affe, der sich an der Mutter festhält, so sollen wir auch den Schöpfer mit zwanzig Händen festhalten. Den Schöpfer festzuhalten bedeutet, dass ich nicht an mich selbst denke, sondern mich in Seiner vollen Macht befinde und aus dieser Macht heraus handele, mich selbst belebe.

Ich will den Schöpfer durch die Gruppe festhalten, andererseits wäre ich egoistisch und würde nicht entsprechend der Korrektur handeln. Ich will Ihn durch die Gruppe festhalten, damit mich die ganze übrige Welt nicht interessiert, wie das Kind, das sich an der Mutterhand festhält: dem Kind ist egal, was in der Welt geschieht, da die Mutter es beschützt. Wenn wir so durch die Gruppe um die Verbindung bitten würden, die Verschmelzung wollen würden, dann beginnen wir zu verstehen, wo wir uns gerade befinden und was die Realität bedeutet.

 

Aus diesem Punkt heraus, wobei uns dieser Punkt niemals verloren geht – nicht wie es in unserer Welt geschieht, wenn wir erwachsen werden, wir können unser Begreifen der Welt ständig intensivieren, weil der Schöpfer, Den wir So festhalten, wie das Kind seine Mutter festhält, die ganze Realität lenkt. Ich bleibe weiterhin der kleine Affe, der sich mit Ihm durch die Gruppe verbindet und verstehe, dass alles außerhalb meines „Ich“ – die Macht des Schöpfers symbolisiert. Er erweckt diese Kräfte, die mich erschrecken, damit ich noch mehr verlange, mit Ihm verbunden zu werden. Allmählich beginne ich alle Kräfte und alle Ereignisse so wahrzunehmen, um mit Ihm noch mehr verbunden zu werden.

Die Verbindung ist ein Gefühl, dass ich empfinde, wenn ich mich in der Macht des Schöpfers befinde. Er füllt die ganze Realität aus und ich befinde mich darin mit meinem ganzen Wesen, ich will nicht nur in Seiner Macht stehen, sondern auch mit meiner Vernunft und meinem Herzen verschiedene Kräfte begreifen, mich mit Ihm gleichsetzen. Sich nicht einfach nur annullieren, sondern auch die Kraft anwenden zu können. Warum? Hier wird Seine Größe offenbart, so wie ein Erwachsener einem Kleinkind zeigt – mache dies und das; werden auch mir in der ganzen Realität die Teile offenbart, die man vereinigen soll, die ich mit meiner Liebe ausfüllen soll, bis ich den ganzen Kli (Gefäß), die ganze Realität mit der Bemühung zur Vereinigung und zur Liebe zudecken werde.

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Warum heißt der Schöpfer – die Liebe?

Es war wirklich eine Revolution, ich hörte zu und fühlte die Freunde, die in mich durchgedrungen sind, ich erkannte sie nicht, sondern fühlte nur, dass ich die Tickets kaufen soll, um zum Kongress zu kommen, was ich auch gemacht habe. Du fühlst, dass dein Verlangen zu empfangen dich lahmlegt, dich daran hindert, sich zu bewegen. Gestern gab es noch ein Treffen und dieselbe Atmosphäre. Ich habe niemals davor die Freunde in diesem Zustand gesehen. Deshalb lautet meine Frage: „wie kann man dieses Gefühl an alle weitergeben, bei allen „anklopfen“?“

Ihr sollt das Herz mehr öffnen, wir sollen durch das Gebet für andere Menschen unser Herz öffnen, damit durch dieselben Kanäle der Verbindung, die es zwischen uns gibt, die Kraft der Liebe, die Kraft der Vereinigung strömte. Sie wird uns erwecken, sie wird alle verpflichten, die Herzen zu öffnen.

Es steht im Artikel geschrieben, dass man „gewaltsam über den Verstand“ gehen muss.

„Gewaltsam“ bedeutet noch nicht „über dem Verstand“, sondern als ob man über dem Verstand handeln würde, wenn ich mich selbst zwinge, sich um die Gruppe, um die Freunde zu sorgen – ich stoße sie zur Verbindung an, ich helfe ihnen bei allen möglichen Versuchen. Das heißt solche Handlungen zu begehen, psychologisch, die eine Übung symbolisieren: ich handele so, als ob ich längst in “Lischma” wäre, genauso soll ich handeln. Lasst uns so vorstellen, wie wir was machen würden, wenn wir alle längst in “Lischma” wären? Wie würden wir uns dann zueinander, sowie zu den Möglichkeiten verhalten, die uns der Schöpfer gewährt? Wie können wir uns täglich darum sorgen, sich an den Schöpfer zu wenden? Darin besteht das ganze Wesen der Bemühung.

Was ist die Bemühung?

Ich realisiere die Handlungen, als ob ich mich im korrigierten Zustand befinden würde, das ist eben die Bemühung. Wenn ich korrigiert wäre, dann würde ich alles entsprechend meinem Verlangen, aus dem inneren Bedürfnis, ohne jede Bemühung machen, wie es gesagt wird: “zuerst zwinge ich gewaltsam und später aus dem eigenen Verlangen“, verschiedene Handlungen zu erzeugen. Warum? Weil man dank dieser Handlungen – die als meine Bemühung, Gewalt, Nötigung – dann als ein Spiel empfunden werden, welches das Licht heranzieht, das zur Quelle zurückführt. Das Licht, welches ich im korrigierten Zustand heranziehen würde, korrigiert mich, auch wenn ich mich erst bemühe den korrigierten Zustand vorzuspielen, weil ich auf mich das Leuchten aus dem korrigierten Zustand heranziehe, das “Lischma” heißt. Das heißt “Sgula” (die besondere Eigenschaft) der Tora.

Artikel des Tages vom 02.07.2018

Was wird von dieser Gruppe verlangt? Eine sehr einfache und konkrete Arbeit: aus der Natur des Verlangens, um aus dem Willen zu nehmen herauszugehen, aus jeden Gedanken nur über sich – nur für diese Gruppe, für dieses Volk ist es besonders charakteristisch –  und durch Teilnahme, Bitte und Gebet, sich mit Hilfe der höherer Kraft zum Entgegengesetztem, um sich zum Willen zu Gebens zu bringen. Anderes gesagt, die Herzen zu öffnen, sich vom Herzen zum Herzen zu verbinden und zu versuchen, höher als die althergebrachte Natur zu sein.

Auf den Entwicklungsstufen erleben sie verschiedene Zustände vor allem die Offenbarung des Bösens. Dementsprechend bemühen sie sich, zur Vereinigung, zum Guten zu kommen, um gegenseitig Geduld in Fragen der Vereinigung zu üben, sich in der Erkennung der Störungen gegenseitig zu helfen und einander bei der Korrektur zu unterstützen. Es ist die Gruppenarbeit – „der Mensch helfe dem Nächsten“. Niemand kann sich selbst helfen und dies ist eines der Hindernisse, wenn jeder denkt, das er sich selbst anstrengen soll. Alle Bemühungen bestehen darin, sich mit den Freunden zu vereinigen, sie zu verstehen, das Herz zu öffnen, zusammen zu denken und zu wünschen. Es ist die Korrektur – eigentlich etwas ganz einfaches.

Es ist wirklich einfach – sich zu bemühen, so zu existieren. Aber jeder Defekt, der sich auf dem Weg zeigt, müsste uns zum Bedürfnis der Korrektur, zu Gebet bringen. Zwischen mir und dem Freund gibt es eine Verbindung und wenn ich merke, dass ich nicht fähig bin, sich an ihn anzuschließen, ihn zu verstehen, so wende ich mich an den Schöpfer, aber nicht vorher: „von der Liebe zu den Geschöpfe – zur Liebe zum Schöpfer“. Daraus folgt, dass ich den Schöpfer nur in jenem Maß brauche, in dem ich den Freund brauche. So bauen wir unser gemeinsames Herz, das der Tempel heißt. Dabei bauen wir eine Wand gegen die Störungen – unserer Kräfte, die die Vereinigung verhindern. Wir wollen sie entfernen, hinter die Wand bringen und so sollen wir die Korrektur sehen.

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Es ist die erste Übung, die wir gerade in den zufälligen Zehner machen müssen. Ich soll mich geistig vorbereiten, jeden Freund anrufen und ihn ein paar nicht zufällige, sondern im Herzen vorbereitete Worte zu sagen, dass ich mich ab heute mit ihm für immer verbinde und dass wir den Schöpfer nur in unserem gemeinsamen Teil, im gemeinsamen Herzen enthüllen werden. Deshalb verhalte ich mich ihm gegenüber so, dass er für mich wichtiger ist, als ich mir selbst. Wenn meine Wichtigkeit für mich 1 Einheit ist und der Widerstand zwischen mir und dem Freund – 50 Einheiten -, so soll er 50 Male wichtiger für mich sein, als ich mir selber bin. So erweitere ich ständig meine Kelim mit Hilfe des Hasses und der Abneigung. Bemüht euch, es zu spüren, und gerade im zufälligen Zehner erkennt ihr, dass etwas offenbaren wird. Von hier aus bis zur Offenbarung der Kraft des Gebens zwischen uns sind nur wenige Schritte notwendig.

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Heute sagte ich schon mehrmals, dass man den Freunden das Herz öffnen, sich bemühen und in Fragen der spirituellen Arbeit, der spirituellen Verbindung geduldiger zu sein muss. Ich habe die Geduld hier zu sein und immer wieder, mehrmals am Tag zu unterrichten. Hier muss man, inwieweit es möglich ist, ein Null zu sein und so arbeiten. Wir sollen uns in den Gruppen und zwischen den Gruppen bemühen, vorzuführen, dass unser Herz zur Vereinigung geöffnet ist: mein Herz will dich mögen, ich geniere mich nicht, ich verberge es nicht, ich will, dass du es weißt. Lasst uns anstrengen es einander vorzuführen.

 

Artikel des Tages vom 1.7.2018

Wie bereiten wir uns dank der vorherigen Verbindung zwischen uns, auf die Wahrnehmung des nächsten Zustandes vor? Wie offenbaren wir unseren nächsten, unseren höheren Zustand sofort, durch die zerbrochenen Kelim. Wie funktioniert das?

Nehmen wir an, wir haben irgendein Problem, ein Leiden, etwas Schlechtes, was uns erwartet. Wie, verbinden wir uns miteinander, behüten uns gegenseitig,damit diese Verbindung und alles, was nötig ist behalten; wir erbauen so eine „Mauer“  dass alles, was zu uns durch diese Mauer kommt, nur für unser Wohl ist? Doch wenn es nicht für unser Wohl ist, kommt es nicht hindurch. Und wir korrigieren das vom Bösen zum Guten.

Das Gute kommt nicht einfach so und wird auch nicht kommen. Wir sehen das am Beispiel der gesamten Menschheit, die denkt, dass schon bald die gute Zeiten kommen. Woher kommt diese Güte? Wenn wir, die Menschen, bereit sind diese Güte als Güte anzunehmen, wird es das Gute. Wenn wir aber nicht bereit sind, wird sich das als das Böse offenbaren. Alles hängt von unserer Vorbereitung ab. Außer uns existieren kein Gut und Böse. Alles wird nur dadurch bestimmt, wie genau wir bereit sind die Offenbarung des Schöpfers anzunehmen.

Wie bestimmen wir mit unserer Wahl, dass alles was kommt, nicht als das Böse annehmen sondern als das Gute? Dass wir es auch genauso praktisch machen werden.

Mit anderen Worten, ist diese „Wand“ nicht gegen das Böse, welches von Außen kommt, aufgebaut, weil sich außen das Licht des Schöpfers offenbart. Diese Wand steht uns gegenüber, gegenüber unseren Eigenschaften: für oder gegen die Verbindung. In der Wissenschaft der Kabbala nennt sich das “das Innere und das Äußere”. Wie können wir „die Stadt“, „die Mauer“ und „die Feinde“, die diese Mauer bezwingen wollen, sehen? Wie kann man sagen, dass in Wirklichkeit kein Zerbrechen stattgefunden hat und das dies alles…, – was ist das?

Wie stelle ich mir diese Mauer vor, die in mir steht und dazu da ist, um dem Bösen nicht zu erlaubt ins Herz einzudringen und es zu erobern? Das Böse daran zu hindern, mich zu lenken. Wie baue ich so eine Mauer?

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Wie erkenne ich, dass ich den Tag richtig benutzt habe?

Wenn du am Ende des Tages dich von ihnen nicht lösen kannst. Du bist bereit sie zu umarmen und wie deine Kleinen festzuhalten, bloß nicht getrennt von ihnen zu sein.

Wie kommt man mit diesem Gefühl zu dem anderen Zehner hinüber?

Du hast keine andere Wahl. Das nennt sich „ich erwecke die Morgendämmerung“. Ich verstehe, dass ich den Kli wechseln muss! Wenn ich das könnte, würde ich bei denselben Menschen bleiben. Es muss nicht unbedingt ein neuer Zehner sein, ich würde diese Menschen als neu wahrnehmen!

Das Ziel, welches ich innerhalb des Tages erreichen muss, ist mir klar. Wie soll ich mich aber formen, damit ich das erreiche? Wie strukturiere ich so ein Prozess, damit ich als Resultat mich nicht mehr von ihnen trennen will?

Du musst, du bist verpflichtet dich zu überwinden, wie ein Mensch, der aus dem Haus zum Militär geht, oder er fährt woanders von Zuhause weg und dort wird er erwachsener. Es gibt keine andere Wahl, du musst dich lösen, wie geschrieben steht: „der Mensch hat seinen Vater und Mutter verlassen“.

Wovon trennt man sich?

Von allem! Ich trenne mich von der Infusion, die mir das Leben gegeben hat: vom Sauerstoff, vom Blut, von allem, was ich mit diesem Zehner erreicht habe. Ich habe so viel von ihnen bekommen! Jetzt aber muss ich das „abschneiden“ und etwas neues beginnen, eine neue Stufe, „10 Sefirot“, die mir unbekannt sind. Ich weiß nicht, wie ich mich mit ihnen fühlen werde, wie man mit ihnen arbeitet. Ich kann nicht zu ihnen mit meinen früheren Gewohnheiten kommen. Ich komme praktisch zur völligen Unsicherheit, wenn ich nichts habe, außer, dass ich das tun muss, damit ich mich noch ein Schritt zum hin Schöpfer bewege. Wenn wir es so machen werden, werdet ihr spüren, dass ihr zur Offenbarung des Schöpfers bereit seid.

Dank diesen Kelim, wenn du nicht weißt was zu tun ist und sie am Anfang fast mit  Hass wahrnimmst, aber am Ende, nach einem Tag, du dich nicht von ihnen trennen kannst und spürst, dass genau sie deine Seele sind, bedeutet das, dass du die Stufe vollendet hast.

Versucht darin zu sein. Weil du in Wirklichkeit so die Abstiege und Aufstiege baust! Genau du formst deine Zustände! Wir bereiten uns auf diese Weise vor.

 

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