Artikel des Tages August 2018

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht ist und deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz zu verstehen ist.


Artikel des Tages vom 30. August 2018

In der Regel wollen wir aus unserem Zustand heraus auf eine höhere Ebene hinaufsteigen um dort zu sehen, fühlen, verstehen, was geschieht. Aber man sagt uns: nein, gerade in dem Zustand, in dem du dich befindest, bist du jetzt verpflichtet, Freude zu erreichen, als ob du dich bereits in der Spiritualität befindest, im Glauben über dem Verstand, in der Verschmelzung – jetzt und hier, ohne auf die Stufe des Wissens und der Empfindung hinaufgestiegen, wenn du dort zwischen allen Engeln herum schwebst. Nein, gerade in dem Zustand, wo du dich jetzt befindest, musst du die Kraft erreichen, damit du die Freude bekommst, den Zustand, dass du damit zufrieden bist, mit dem, was du hast und nicht mehr als das. Es ist der erste Schritt zum Glauben über dem Verstand, das entgegengesetzt unserem gewöhnlichen Glauben ist.

Schaut, was Rabash schreibt: “das Wichtigste ist das Gebet, das heißt, dass der Mensch zum Schöpfer beten muss. Wozu? …“dass er ihm hilft, über den Verstand zu gehen”. Was heisst über den Verstand? Dass die Arbeit in Freude sein muss, “als ob er bereits des spirituellen Wissens würdig wurde”. Mehr braucht man nicht, er ist bereit, in diesem Zustand für ewig zu bleiben. “Und welche Freude denn seine Arbeit wäre – in dem Maße muss er den Schöpfer bitten, damit Er ihm diese Kraft gibt, damit er über dem Wissen des Körpers gehen kann”, mit anderen Worten über sein Verlangen zu empfangen zu gehen.

“Abgesehen davon, dass der Körper mit dieser Arbeit für das Geben nicht einverstanden ist”, das heißt wenn man gar nicht an sich denkt, und sich in der Freude befindet, weil auch jetzt das was man bekommt, bekommt man vom Schöpfer. “Nur er bittet den Schöpfer, damit er in Freude arbeiten kann, wie es demjenigen gebührt, der einem großen König dient. Er bittet den Schöpfer nicht, dass Er ihm seine Größe zeigt, denn dann wird er in Freude arbeiten, sondern er will, dass der Schöpfer ihm die Freude in der Arbeit über dem Verstand gibt, damit es dem Menschen wichtig wird, als ob er den Verstand schon erlangt hat – darum bittet man.

In anderen Worten bitte ich nicht um eine höhere Stufe, sondern um Kraft, Energie, Freude in meinem jetzigen Zustand, selbst wenn ich darin für ewig bleibe. Er nähert sich dem Zustand “Ubar” (spirituelles Embryo), das nichts fordert, sich vollständig vor dem Schöpfer annulliert und was auch immer es von Ihm bekommt, nimmt es mit Freude an, erniedrigt sich “bis zur absoluten Null”. Dann erreicht er den Zustand “Ubar” (spirituelles Embryo).

Lasst uns über den Unterschied zwischen der materiellen Beziehung zur Spiritualität und der spirituellen Beziehung zur Spiritualität sprechen, wenn wir den Schöpfer nur um die Kraft der Freude bitten, damit wir den jetzigen Zustand als den vollkommenen Zustand empfinden. Inwieweit unterscheidet sich dieser Zustand davon, wie wir uns die Erfolge in der materiellen Welt vorstellen.

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Wenn außer dem Menschen alles der Schöpfer ist, und es nichts außer Ihm gibt, dann wie können wir innerhalb des Zehners solche Elemente wie “Ubar”, “Mutterleib” entschlüsseln und definieren? Was bedeutet es, innerhalb des Zehners in einem Zustand “unter dem Wissen”, “im Wissen” und “über dem Wissen” zu sein? Außerhalb von dem Spirituellen, im Spirituellen und so weiter? Wie realisieren wir dies im Zehner?

Wie ändern wir die Herangehensweise zu unserem jetzigen Zustand, dass man diesen Zustand nicht aus der Sichtweite des Materiellen betrachtet, sondern vom spirituellen Standpunkt? Das heißt, der Zustand selbst ändert sich nicht, aber unsere Beziehung dazu ändert sich.

Wie ändern wir dadurch unsere Wahrnehmung der Realität? Das heißt, wir befinden uns nicht in der Welt, die korrigiert werden muss, sondern in der Vollkommenheit, in der unendlichen Welt, und eine Korrektur ist nur notwendig, um die Welt so zu sehen, wie sie tatsächlich ist.

Das heißt, ich befinde mich jetzt im vollkommenen Zustand, in der perfekten Welt und jedes Mal wird sie sich für mich immer schlimmer und schlimmer offenbaren, und ich werde ständig um die Fähigkeit bitten, die Welt immer besser und besser zu sehen. Das heisst “jeder der Abneigung empfindet, fühlt sich abgeneigt gemäß seinen Fehlern” und das wird wirklich “Glaube über dem Verstand” genannt.

 

Wir sehen in unserem Wissen, in welchen furchtbaren Zustand sich die Realität befindet, aber über dem Wissen werden wir sehen, dass sie sich in einem vollkommenen Zustand befindet und dass die Schechina, der Schöpfer das ganze Universum füllt. Also nichts ändert sich außer unserer Empfindung, und das nennt sich die Wahrnehmung der Realität im Glauben über dem Verstand.

Also, beginnend vom heutigen Moment, bis wir die endgültige Korrektur unserer Wahrnehmung sehen, gehen wir ständig gemäß der Methode um nur eins zu sehen: dass unsere Empfindung sich vom negativen zum vollkommen positiven Zustand verändert hat.

Sprecht darüber, diese Änderung ist die Änderung der Beziehung zur Realität, der Wahrnehmung der Realität.

 

Artikel des Tages vom 29. August 2018

Das Verlangen zu empfangen ist das Verlangen zu empfangen, die Materie der Schöpfung. Es wird nicht beschuldigt und nicht gelobt, es ist materiell. Du kannst nichts dazu sagen, so ist es geschaffen worden. Wenn das Verlangen zu empfangen nur an sich selbst denkt anstatt an die anderen, wird es Ego genannt. Das Verlangen zu empfangen, das von oben die Fähigkeit zu geben bekommt im Gegensatz zu seinem natürlichen Willen zu empfangen, heisst das Verlangen zu geben. Wann kann es sich so verhalten? – Wenn in seinen Augen der Geber wichtiger als er selber wird. Wenn ich dich mehr schätze als mich selbst, dann kann ich anstatt für mich zu empfangen, dir geben. Dafür ist es notwendig, diese Kraft bereits von oben zu bekommen – das ist die Kraft der Gabe. In der Spiritualität gibt es damit ein großes Problem.

Auf unserer Welt kann ich das tun, wenn ich sehe, dass jemand größer, wichtiger, stärker ist, dass ich von ihm abhängig bin, dann kann ich ihm etwas geben. In der Spiritualität ist es verhüllt – das heisst, wie mache ich das? Warum ist es verhüllt? Weil wenn ich in der materiellen Welt sehe, dass jemand wichtiger und größer ist als ich, dann gebe ich ihm, weil eben mein Verlangen zu empfangen dadurch befriedigt wird, aus meinem Ego heraus gebe ich ihm.

Um wirklich zu geben, nicht von meinem Ego, nicht aus meinem Willen zu empfangen heraus, muss ich es folgendermaßen tun:

1) dieses Objekt, dem ich geben will, muss verhüllt sein, damit ich seine Wichtigkeit nicht entdecken kann. Denn wenn ich sie entdecke, wird es für mein Verlangen zu empfangen wichtig sein, dann ist es wieder Empfangen, wie auf dieser Welt.

2) ich bekomme die Kraft dazu, trotz der Tatsache, dass in meinem Ego keine Wichtigkeit dazu besteht.

Also, es gibt zwei Bedingungen. Die erste Bedingung, dass Er verhüllt ist – da hilft Er mir von oben, aber dann muss ich selber diese Verhüllung machen. Das ist das Erste. Und das Zweite – ich muss die Kraft der Gabe von oben erhalten, und dann werde ich in der Lage sein, dem Schöpfer zu geben. In meinen irdischen Augen sehe ich keine Wichtigkeit im Ihm, nichts – für mich ist die ganze Welt und ich selbst um vieles wichtiger, aber ich kann von der Natur die Kraft des Gebens empfangen, die “Glaube über dem Verstand” heisst, die Kraft des Gebens im Glauben über dem Verstand. Es ist buchstäblich ein Wunder, das vom Himmel herab kommt.

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Ohne die Gruppe kann ich die Kraft des Gebens überhaupt nicht entwickeln – ich habe einfach keine Möglichkeit dazu. Ohne Gruppe bleibe ich ein Egoist, ein Tier, das ist es. Ich habe kein Beispiel was ich zu tun habe, mit wem ich diese Tätigkeit des gebens durchführen kann, ich kann von keinem beeindruckt werden um die Größe des Schöpfers aufzunehmen – nichts. Ohne die Gruppe befinde ich mich ohne Mittel mich dem Schöpfer zu nähern, die Gruppe ist immer zwischen mir und dem Schöpfer.

Was heisst “die Gruppe ist ein Mittel”? Wie kann man sie benutzen, dass es nicht wieder dem Willen zu empfangen zugute kommt?

Die Gruppe ist eine Struktur bestehend aus 10 Sefirot, in der ich meine ganze spirituelle Arbeit überhaupt entdecken kann. Diese Arbeit besteht darin, sie in einem Parzuf zu verbinden, der vom Schöpfer gefüllt wird. Soweit dieser Parzuf homogen ist, d.h. in all den Willen und Absichten richtig verbunden ist, wird sich der Schöpfer als seine Füllung, als NARANHAY, in diesem Kli enthüllen.

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Wie kommen wir von der Verschmelzung mit den Freunden im Zehner zu der Absicht für den Schöpfer?

Das ist sehr einfach, wenn es tatsächlich eine solche Verschmelzung gibt, weil die Verschmelzung auf der Absicht basiert, sich gegenseitig zu geben über dem persönlichen Verlangen zu empfangen. Dann, in dem Maße, in dem alle sich gleich verhalten, das heißt, man annulliert sich vor seinen 9 Freunden und ihnen gegenüber alles macht, um mit ihnen gemeinsam in Verbindung zu sein, um ihnen alles Gute in der spirituellen Fortentwicklung zu garantieren und darauf achtet, dass in der Gruppe die Größe des Schöpfer in der höchsten Bedeutung vorhanden ist – in diesem Maße erreicht man durch die Beziehung zur Gruppe die Ähnlichkeit, die Identifikation mit dem Schöpfer. Man tut es durch seine Beziehung zu den Freunden, durch die Kelim, aber von diesen Kelim kommt man zur Identifikation mit dem Schöpfer.

Ich muss  nichts mit Ihm  tun – es genügt, dies im Hinblick auf die Freunde zu tun, und durch die Freunde beginne ich, diese Eigenschaft der Einheit und Liebe, die der Schöpfer genannt wird, zu entdecken. Alles in allem ist der Schöpfer die Summe dessen, was ich zwischen den Freunden fühle, das heisst: “In meinem Volke sitze ich.”

 

Artikel des Tages von 28.August 2018

“Wer in seinem Haus sitzt”  bedeutet “in seinem Verlangen, in seinem Egoismus”. Und das ist natürlich nicht dasselbe wie “vor dem König zu stehen”, denn dann fühlt man inwieweit man dem Schöpfer entgegengesetzt ist. Wenn man schon vor dem König steht, das ist schon eine sehr große Stufe, eine Angelegenheit, sich mit dem Schöpfer zu vergleichen. Und dann geht es in seinem Gebet nicht darum, dass es ihm zu Hause gut geht, sondern darum, mit dem Schöpfer verschmolzen zu sein und zu spüren, dass im Geben, im Herausgehen aus sich selbst – genau dort unser Leben ist, dort ist unsere Langlebigkeit.

Das sind keine einfachen Sachen, deswegen kommt man dahin nach sehr genauer und langer Arbeit. Und dann versteht man zu fühlen, ob es ein Verständnis gibt, “vor dem König zu sein”. Und dann fängt man an,  sich verschiedene Kompensationen zu geben, nur damit man es lässt. Und er rennt weg, wenn er nicht versteht, worin Sein Spiel mit ihm liegt. Man gibt ihm eine gute Arbeit, einen guten Fortschritt in irgendeinem Bereich, eine interessante Beschäftigung, oder, Gott bewahre, verschiedene Probleme im Leben, zu Hause.

Und so prüft man den Menschen. Nicht dass der Mensch überprüft werden muss – der Schöpfer muss ihn nicht überprüfen, sondern dass er sieht, inwieweit er fällt oder nicht, inwieweit er sich stabilisieren muss, damit er nicht sein Leben in allen möglichen Spielen verbrennt und so mit seinem Leben aufhört. Daher gibt es nichts mehr als “vor dem König zu stehen”.

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Wir können nicht spüren, dass wir im Glauben sind, wenn wir es nicht innerhalb der Gruppe erreichen, weil die Kraft des Glaubens in der Vereinigung begriffen wird, zumindest zwischen beiden. Deshalb wird das Herausfallen aus dem Glauben als Abstand von der Gruppe gespürt. Wir müssen verstehen, dass wir keinen Kontakt mit dem Schöpfer selbst haben – das gibt es nicht, nur wenn ich mich im Kli, im Parzuf, in den 10 Sefirot befinde – dann beginne ich Ihn zu fühlen. Es können weniger als 10 Menschen sein, aber auf jeden Fall sollte ich in mir einen Eindruck von 10 Eigenschaften haben, oder besser gesagt von 9, weil ich derjenige bin, der spürt. Aber wenn ich diese 9 Eigenschaften nicht erkenne, erkenne ich den Schöpfer nicht.

Wie kann ich bedauern, dass ich aus der Verbindung mit dem Schöpfer, aus dem Glauben, aus dem Geben, aus der Ähnlichkeit herausfalle?

Nur in Verbindung mit den Kelim der Gruppe, ich habe kein Gefühl für etwas anderes. Der Schöpfer verschwindet immer, ich habe keine Gelegenheit Ihn zu fühlen. Ich fühle den Schöpfer als das Ergebnis der richtigen Abstimmung in der Gruppe, ich versuche nach und nach mich mit 9 Freunden zu vereinen, und wenn ich in Kontakt komme, gibt es einen Klick zwischen uns – ich fühle den Schöpfer, das Licht scheint. Die Kelim selbst beginnen zu leuchten, aber alle zusammen, in Bezug auf mich, auf Malchut, sonst wird es nicht funktionieren.

Daher sind alle unsere Klärungen – zwischen uns, die Abstimmung – zwischen uns, und die Einstellung zum Schöpfer kommt auch von uns. Von daher “aus der Liebe zu den Geschöpfen zur Liebe zum Schöpfer”, weil über die Liebe zum Schöpfer kann man sagen, dass es keine Handlung darin gibt, und nur durch die Liebe zu den Geschöpfen sammeln wir letztendlich alle Handlungen und kommen zur Liebe zum Schöpfer.

Artikel des Tages vom  27. August 2018

Warum ist es unmöglich, die Absicht ohne Handlung zu bestimmen? Was ist Handlung und was ist Absicht in der Spiritualität? Ob beide in der Absicht realisiert werden?

Die Struktur, die wir erreichen wollen: den Parzuf mindestens auf der Embryo Ebene – bezüglich der Arbeit in der Gruppe – was ist die Handlung und was ist die Absicht, oder anders gesagt die Eintragung und die Unterschrift?

Was bedeutet für uns vor dem neuen Zustand die gute Eintragung und die Unterschrift?

Was ist für uns eine gute Eintragung und die Unterschrift beim Einschluss in die erste spirituelle Stufe?

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Was ist “die dritte Komponente”, bezüglich deren wir uns messen?

Angenommen wir  haben gemeinsam einen Roman gelesen und sollen vergleichen, welche Meinung du dazu hast und welche Meinung ich dazu habe. Kannst du ein Programm schreiben, das uns diesbezüglich überprüfen kann? Begreifst du, dass es nicht einfach ist? An dieser Stelle werden uns die Prinzipien gegeben. Ich kann mich vor allem bezüglich dem Dritten prüfen – wo der Schöpfer und ich uns in dem Dritten zusammen befinden? – In der Gruppe! Ich soll von vornherein verstehen, dass wenn ich mich richtig bezüglich der Gruppe verhalte, entdecke ich, dass sich der Schöpfer dort befindet und mit der Gruppe  verschmolzen ist.

Den Schöpfer gibt es dort schon: “unter meinem Volk befinde ich mich”. Das Problem ist nur, dass ich nicht dort bin.

Wir haben schon eine Gruppe, worin besteht unsere Arbeit?

Sich an die 9 Freunde anzuheften, sie bis zum vollen Zehner zu ergänzen, der zehnte zu sein.

Wie mache ich es?

Es ist eine andere Frage, aber dort, in dem Maße, in dem du mit ihnen zusammengeschmolzen bist, bist du mit dem Schöpfer zusammengeschmolzen. Du kannst es sonst nicht messen – nur die Gruppe –  ein Etalon (Messgerät mit festen Messwerten), ein Standard, bezüglich deren du dich stimmst.

Sind die neun damit einverstanden? Womit sollten sie einverstanden sein?

Es ist kein Einverständnis notwendig, wenn du dich in sie eingeschlossen hast, so entdeckst du, dass sie mit dir vollkommen einverstanden sind und der Schöpfer sich in ihnen befindet –  wortwörtlich die Endkorrektur. Die Gruppe befindet sich in der Endkorrektur.

Was bedeutet “sich an sie anzuschließen”?

Es bedeutet, dass du ihnen ergeben bist, dich vollkommen vor ihnen ohne Bedingungen annullierst. Du machst alles, was sie wollen und ergänzt sie.

 

Artikel des Tages vom 23.8.2018

Ich komme zum Unterricht, alles ist leer: mein Kopf und mein Herz, ich kann nicht einmal an mich selber denken, denn ich bin völlig am Boden zerstört. Wie komme ich zur wahren Leere, d.h. zum leeren Kli, und nicht zur Leere, die mit meiner Einstellung zu mir selbst verbunden ist? Das ist Erstens.

Zweitens: wie bilde ich meine Einstellung gegenüber dem Kli so, dass es nicht “ich” heisst, sondern “wir zusammen” und dass es genau dieser leere Ort ist? Warum ist er leer und wie fülle ich ihn? Wie überprüfe ich gemäß diesem Kli die Größe des Schöpfers in meinen Augen, bis ich zu einem Zustand komme, in dem der Schöpfer dieses Kli, diesen Zehner füllt? Und dann dementsprechend (und dies geschieht natürlich im Glauben über dem Verstand, sonst kann es nicht passieren), nenne ich ihn “König”. Wie durchlaufe ich diese Phasen vom Anfang des Monats Elul bis zum Anfang von Rosh Hashanah?

Sie haben über die Leere gesprochen, die mit der Größe des Schöpfers erfüllt sein muss. Was ist das für eine Größe?

Größe bedeutet, dass der Schöpfer all die Realität, die ganze Welt ist und du bist in Ihm drin. Und alles, was in dir ist, ist von Ihm und alles, woran du denkst und was du sagst, kommt von Ihm und von dir selbst ist nichts in dir, außer dem Punkt, wo du verstehen wirst, dass dies genau so ist. Dies wird dich immer begleiten und zur endgültigen Korrektur führen.

Wie?

Also ich sage dir: Bewahre diesen Zustand bis zum Abend und am Abend erzählst du es mir. Von morgens bis abends solltest du in nur einem Verständnis, einer Empfindung, einem Gedanken sein: “Ich bin im Schöpfer und alles, was in mir ist, kommt von “Es gibt nichts außer Ihm.”

Wie kommt man zu dieser Empfindung?

Stell dir vor, du befindest dich in einem solchen Zustand. Dein Chissaron wird eben das Gebet sein.

Aber wenn Er alles füllt, worüber kann ich überhaupt beten?

Du willst offenbaren, dass alles genau so ist! Ich hab dir gesagt, dass es so ist und du hast das, was “der Glaube der Weisen”, der Glaube des Ravs genannt wird. Rav sagt dir, was zu tun ist und du tust es. Warum? – Er hat es dir so gesagt. Und ich mache das, was er gesagt hat.

Aber ich versuche es die ganze Zeit …

Vielleicht versuchst du das, weil du es selbst entschieden hast. Und jetzt tu es, weil ich es dir gesagt habe, und du wirst sehen, wo der Unterschied liegt.

Nur um die Größe bitten?

Ich will fühlen, dass ich im Schöpfer bin – in Ihm drin. Hat ein Embryo etwas, was nicht von der Mutter kommt? – Nein. Gibt es etwas in ihm, was von alleine reagiert? – Nein. Alles ist von ihr.

Die Größe des Königs fängt mit der Größe der Freunde an?

Nicht mit der Größe der Freunde, sondern von der Empfindung ihrer

Größe, wenn du durch diese zu Ihm kommst. Wie stellst du dir den König vor? Richtige Vorstellung ist – sich Ihn als eine Kraft vorzustellen, die innerhalb des Zehners existiert, in den ich mich einschließen soll.

Sie haben gesagt, dass je nachdem wie ich die Freunde schätze, wirkt das umgebende Licht…

Es ist der “Mutterleib”, es ist meine Umgebung, in der ich mich befinde. Inwieweit ich sie schätze, befinde ich mich in diesem Feld, das auf mich einwirkt. Die Einwirkung der Gruppe, die Einwirkung des umgebenden Lichtes, hängt davon ab, inwieweit ich es erwecke.

Was schätze ich an den Freunden?

Ich schätze, dass der Schöpfer mir eine solche “Hülle” – meine Gruppe gegeben hat, “Mutterleib”, die Stelle, in der ich mich entwickle. Doch was habe ich? Ich habe nur einen Tropfen des Samens vom Vater und – “den Punkt im Herzen”, und der Rest ist von der Mutter, in der ich mich befinde. Die Gruppe ist eben die Mutter.

Bedeutet es, dass ich sie schätze, weil sie mein Platz sind?

Natürlich! Wie es geschrieben steht: “der Schöpfer legt deine Hand auf das gute Schicksal und sagt: „Nimm es dir”, – ich selbst habe sie nicht ausgesucht. Ich wähle tatkräftig: nachdem der Schöpfer mich hierher gebracht hat, soll ich aktiv wählen.

Man beschäftigt sich stark mit uns. Du kannst dir nicht vorstellen, wie viele Möglichkeiten ich hatte zum Aussteigen, zum Weglaufen, zum Wechseln, andere Situation zu wählen – genügend! Wichtig ist dran zu bleiben und nicht “wegzulaufen”. Wenn der Schöpfer dich in den Zehner gebracht hat, bist du verpflichtet, dort zu bleiben und ihn zu verwirklichen.

Doch du triffst die Wahl nach deiner irdisch-tierischen Vernunft. Deshalb ist es sehr wichtig, an dem Ort zu bleiben, an dem du gebracht worden bist: von außerhalb des spirituellen – ins Spirituelle. Egal wo du dich befindest: in welcher Gruppe,  in welcher Umgebung, hüte dich davor, sie zu wechseln, wenn es deiner Vernunft so entspricht. Ich wende mich an alle, unabhängig davon, wo ihr euch befindet. Es geht um die Wahlfreiheit.

Wovor soll ich mich hüten?

Sich zu hüten, aus dem Zehner auszusteigen, den Zehner, die Gruppe, das Studium, den Charakter des Studiums zu ändern, denn dadurch, anstelle des Schöpfers, der dich zu etwas gebracht hat, bringst du dich selbst dazu, und es ist keine spirituelle Herangehensweise mehr.

Ist der Kern unserer ganzen Methodik – im Glauben über dem Verstand hinauf zusteigen? Wie fange ich an?

Man muss immer daran denken! Und wenn alle daran denken, so wirkt es auf alle ein, denn dadurch erwecken wir das gemeinsame Feld des Glaubens, welches der Schöpfer heißt. Was bedeutet Bina? – Elokim. Du erweckst es, wenn du daran denkst.

 

 

Artikel des Tages von Mittwoch, dem 22.8.2018

 

Was bedeuten diese Worte: “Wir geben ein Zeichen und bitten um ein Zeichen, dass wir vorne sein werden, nicht hinten”?

Wir bitten um eine Arbeit in Übereinstimmung mit der Absicht, mit dem Verstand und nicht in Übereinstimmung mit der Stärke des Verlangens, damit wir über dem Verlangen in den Verstand, in die Absicht steigen, und dann uns drum kümmern, mit welcher Absicht wir das Verlangen verwenden. Heute bestimmt mein Verlangen meine Handlungen, es ist mein Herr und steuert meine Wünsche, meine Handlungen und Absichten, da alle meine Absichten von heute nur darauf gerichtet sind, mein Verlangen zu füllen.

Im Rahmen der Korrektur korrigieren wir die Beziehung zwischen Absicht und Verlangen, so dass die Absicht fürs Geben, das Glauben genannt wird, das Verlangen steuert. Es ist eine wesentliche Erneuerung, die wir in der spirituellen Arbeit haben, wenn wir am Anfang nur mit dem Verlangen kommen und es realisieren wollen, und dann beginnen, unsere Absichten zu entdecken, auch die Absichten fürs Empfangen.

Und dann beginnen wir zu verstehen, dass unsere Absichten auch anders sein können. Wir bekommen das Licht, das zur Quelle zurückkehrt, und wir haben schon eine andere Einstellung zu unseren Absichten und zu den Absichten des Schöpfers, bis wir beginnen, den Schöpfer als wichtig zu erkennen, obwohl wir Ihn nicht begreifen. Dies ist das Ergebnis der Arbeit in der Gruppe und im Unterricht – die Wichtigkeit, dem Schöpfer zu geben, Ihm nahe zu sein, sich mit Ihm zu identifizieren. Und dies ist schon eine Absicht.

Und in Übereinstimmung mit dieser Absicht, wenn man geben und dem Schöpfer nahe sein will, bittet man um eine Möglichkeit, dies zu tun. Kehrt er an der Stelle  in den Zustand zurück, dass es das Gute und das Böse in der Welt gibt? Nein. Dies ist in Bezug auf mich, so dass ich es richtig klären könnte, damit ich die Möglichkeit habe, die höhere Kraft kennenzulernen, Ihr ähnlich zu werden, mich mit Ihr zu verbinden. Daher gibt es eine Art von Gut und Böse in meiner Wahrnehmung, aber in Wirklichkeit ist es nicht Gut und nicht Böse, es existiert nur dafür, damit ich die Wichtigkeit habe den Schöpfer zu begreifen. Und dann herrscht am Anfang das Verlangen und am Ende herrscht die Absicht. Am Anfang, wo auch immer ich bin, benutze ich das Verlangen, nur um die Absicht zu erschaffen. Das ist alles, eigentlich.

Wie kann man diesen ganzen Punkt 67 in meinen Kopf tun?

Viele male lesen. Ich erinnere mich an mich selbst, das, was er hier schreibt, vom Punkt 66 anfänglich, ist nicht leicht verständlich, man muss es mehrmals lesen und nachdenken, muss etwas aufschreiben, vielleicht einen Satz, und das ein paar mal innerhalb einer bestimmten Zeit. Das kann man nicht innerhalb von einem Tag verstehen, man kann auch darüber sprechen.

Er schreibt hier solche Sachen, die zerbrechen mir den Kopf.

Ist ja gut, gehe in die Vergangenheit in die aufgezeichneten Unterrichte, einmal im Jahr haben wir darüber gesprochen, vielleicht ist es verständlicher für dich als wir vor einem Jahr oder mehreren Jahren über dieses Thema gesprochen haben als was wir heute in einer Kurzfassung  besprechen.

Er schreibt hier, man muss nur den inneren Teil stabilisieren und den äußeren Teil nur im notwendigen Maße.

Ja, darüber haben wir auch gesprochen.

Der äußere Teil sind diverse Dinge, die sich auf die Tora und die Gebote beziehen, und der innere Teil ist die Absicht.

Wie kann man diesen inneren Teil verstärken?

Die ganze Zeit über die Absicht nachdenken – was mache ich, warum mache ich es, was muss ich machen, damit ich das Ziel der Schöpfung erlange, das heißt die Verschmelzung mit dem Schöpfer. Wie ist der Schöpfer? Der Gebende, und ich muss gebend sein. Wie komme ich zum Geben wenn ich komplett im Empfangen bin? ich muss die höhere Kraft, das Licht, das zur Quelle zurückkehrt, bekommen, wie kann ich es erlangen, wie kann ich bitten, weil ich das Empfangen bin? Wenn ich meine Bitte im Bezug auf das Empfangen durch die Gruppe bringe, dann bleibt dieses Empfangen dort und dann komme ich zum Geben, und dann empfange ich das Licht, das zur Quelle zurückkehrt.

Aber es ist alles im Empfangen, wo liegt der Unterschied?

Du bleibst im Empfangen, aber deine Absicht wird für das Geben, wir bleiben im Empfangen, die Stärke des Verlangens zu Empfangen wird nicht gereinigt, sie bekommt nur eine andere Absicht und wie man sie nutzen kann.

Es ist klar, dass wir weiterhin im Empfang bleiben, aber wir haben es durch das Geben eingetauscht, aber bleiben immer noch im Empfangen?

Nein, nein. Du bekommst vom Schöpfer um zu geben und dadurch bereitest du  Ihm Genuss, du wirst dadurch zum Gebenden, du tauschst die Wichtigkeit der Handlung gegen die Wichtigkeit der Absicht, du lebst innerhalb von der Absicht: wenn du empfangen musst – empfange, wenn du geben musst – gebe, wichtig ist, Ihm zu geben. Um zu geben, muss ich empfangen, und ich will empfangen  – gib es mir.

 

Artikel des Tages vom 21.8.2018

Unsere Bemühungen bestehen nur darin, das Licht heranzuziehen. Hört ihr mich? Das nennt man “Ein Dummkopf sitzt untätig und frisst sich selbst”. Wer nicht arbeitet, um das Licht zu verlangen, ist ein Dummkopf – er hat die Stärke, aber er nutzt sie nicht, deswegen ist er dumm. Er ist nicht nur indifferent, er sitzt müßig und kann nichts tun außer sich selbst zu fressen anstatt sich an den Schöpfer zu wenden. Das ist das Problem.

Und dann will man dem Schöpfer sogar das abgeben?

Und dann arbeitet man mit der Kraft des Gebens, die einem gegeben wurde. Außer dem Gebet wird von uns nichts verlangt – nur das Tor der Tränen zu öffnen.

Aber warum fällt es uns so schwer, zu beten?

Bete mal und dann wirst du sehen, ob es schwer ist oder nicht.

Menschen beten, aber fühlen nichts.

Es spielt keine Rolle. Man soll weiter beten, vielleicht hat man falsch gebetet, vielleicht hat man nicht genug geweint. Das Tor der Tränen muss geöffnet werden, es ist im Prinzip offen, aber man enthüllt es erst nachdem man alle Tore passiert hat.

Das ist schwer zu verstehen. Was ist zu tun?

Nur weiter beten, mehr nicht.

Wo ist Glaube über dem Verstand in dem, worüber wir reden?

Der Glaube über dem Verstand ist darin, dass die Kraft des Gebens kommt und uns eine Möglichkeit gibt, über dem Ego zu sein, und dies wird Glaube über dem Verstand genannt – Kraft des Gebens über der Kraft des Empfangens.

Rosh Hashana wird “Anfang des Glaubens über den Verstand” genannt?

Rosch Haschana ist ein Zustand, wenn man fühlt, dass die höhere Macht, der König seine ganze Welt regiert, Er ist überall der Größte. Darum ist man in der Lage und bereit, die Handlungen des Gebens über dem Empfangen durchzuführen, und trotz der Tatsache, dass man ein Verlangen zu empfangen hat, ist man bereit, sich darüber zu erheben, man will im Geben sein. Weil nur auf diese Weise die Kraft des Schöpfers, die Kraft des Gebens auf ihn einwirkt.

Und wenn ich den Text nicht verstehen kann, muss ich nur beten?

Nur beten, mehr nicht, dann verstehst du, dass es die Unterrichte, die Gruppe, den Lehrer gibt, alle diese drei Komponenten sollten dich zur richtigen Bitte führen, und du wirst die Kraft des Gebens vom Schöpfer erhalten.

Was ist besser, um die Kraft des Gebens für sich selbst oder für meinen Freund zu bitten, weil ich natürlich meine Freunde größer als mich selbst sehe, deswegen bitte ich natürlich um die Kraft des Gebens für mich selbst, weil ich meinen Freunden ähnlich sein will? Ist das eine richtige Bitte?

Natürlich bete ich für die Kraft des Gebens und ich bin in der Lage, meine Freunde und die ganze Gruppe so zu verändern, dass sie alle dem Schöpfer näher kommen. Das können wir tun, um uns dem Schöpfer näher zu bringen und ihn zu befähigen, an uns zu arbeiten. Und inwieweit wir von Ihm Vergnügen für das Geben empfangen können, in dem Maß erfreuen wir Ihn.  Das heißt, nach dieser Reduktion und dem reflektierten Licht unsererseits, wird Er uns Genuss bereiten und wir werden es empfangen, aber nur für Ihn, um Ihm Genuss zu bereiten, denn in Ihm wird sich unser Herz freuen. So ist dieses Thema zu behandeln, wenn wir von den Freunden und dem Schöpfer sprechen.

Rosch Haschana bedeutet, dass wir in unseren Aufklärungen zu dem Zustand kommen, dass der Schöpfer all die Wirklichkeit regiert – alles kommt von Ihm, wir selbst haben keine Auswirkung darauf, bis auf das Gebet, MAN, wir wollen nur dass Er uns steuert. Das ist das allererste, dann werden wir voranschreiten, aber an erster Stelle ist Seine vollkommene Steuerung.

Also, ist unsere Hauptaufgabe jetzt das Gebet?

Nein, die Hauptarbeit ist vor dem Gebet, Gebet ist das Ergebnis. Die Hauptarbeit besteht darin, zur Tatsache zu kommen, dass der Schöpfer der König ist.

Wie ist es im Zehner zu realisieren?

Darüber sprechen, darüber Seminare abhalten, versuchen, Ihn zu erhöhen, vor den Freunden spielen, als wäre der Schöpfer schon enthüllt und ich seine Größe,  seine Exklusivität fühlen würde. So erweckt man die anderen.

Artikel des Tages vom 19. August 2018

Wir sollen uns schon daran gewöhnen, was sich vor uns befindet: die Stufe des Glaubens über dem Verstand. Der Verstand ist das, was in unseren Sinnesorganen existiert und es ist nicht wichtig auf welchem Niveau. Das bedeutet, dass es egal ist ob wir klug oder dumm sind, offenbaren wir viel oder wenig, oder wir befinden uns sogar in den spirituellen Wahrnehmungen: auf uns wartet immer eine noch höhere Stufe und jedes Mal vor der neuen Stufe, sollen wir wahrnehmen, dass wir sie erlangen sollen. Deswegen ist die ganze Arbeit im Aufstieg und immer über dem Verstand. Machen wir weiter. Wir haben viel Stoff, denn im Prinzip steht die ganze spirituelle Leiter vor uns.

Es ist sehr wichtig, wie wir uns morgens nach dem Erwachen aufbauen. Das ähnelt dem Einschalten von irgendeinem Gerät: man muss es in Betrieb nehmen, in den Arbeitszustand bringen. Genauso wie wir uns. Wenn wir morgens aufstehen oder nach irgendeiner physischen Arbeit erwachen und von der Spiritualität abgetrennt waren. Wie kehren wir zurück zur Arbeit über dem Verstand, zur Erweckung?

Diese Ausschnitte aus den Quelltexten, die wir während der ersten Unterrichtsstunde studieren, passen am besten dazu, um uns auf die richtige Einstellung zur Realität einzubringen.

Wie gehen wir zur Arbeit, erwachen wir in die Welt mit der rechten Linie, wie es geschrieben steht, dass alles mit der rechten Seite beginnen soll? Wie beginnen wir mit der rechten Linie: morgens oder nach der Sekunden-Ausschaltung? Man muss vor allem mit der rechten Linie anfangen. Wie machen wir das?

Wie bevorzugen wir die rechte Linie, obwohl wir sie nicht annehmen und in der linken Linie bleiben wollen, weil das alles ist, was wir haben? Wie bevorzugen wir die rechte Linie: das Geben gegenüber der linken Linie: dem Empfangen. Obwohl wir das nicht möchten? Wie realisieren wir diesen Übergang von dem Verehren der linken Linie, unseres Egos und allem, was sich in ihm befindet: unser Verstand und unsere Gefühle, die fürs Empfangen funktionieren? Auf welcher Weise, buchstäblich wie Masochisten, gehen wir mit Gewalt in die rechte Linie, wir wollen in ihr leben und genau diesen Zustand offenbaren? Wie machen wir diesen Übergang?

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Lasst uns nachdenken, wie wir das Team „den Geisteszustand“ bilden können. Dieses Team wird die Erhabenheit des Ziels erheben und die Erhabenheit der Gruppe, das ist sehr wichtig! Wie schnell ziehen wir uns aus dem kleinsten Abstieg heraus, denn so wird unser Gewinn aussehen. Weil jede Sekunde, in der wir uns im Abstieg befinden, uns auffressen, bringt uns die riesige Erschwernis und verlängert für alle die Zeit. Deswegen ist es empfehlenswert uns darum zu kümmern.

Die Stimmung zu erheben soll im Prinzip die Funktion der gesamten Zehner sein?!

Zu sagen, dass es die Funktion des gesamten Zehner ist, bedeutet nichts zu sagen. Entscheidet euch! Es muss ein Zehner sein, obwohl…nicht der Zehner, sondern was anderes. Wir haben darüber gesprochen, dass es 9 Menschen sein sollen und jeder, der sich ihnen anschließt, kann in den Zehner, der sich im erhabenen Zustand befindet, eingeschaltet sein. Außerdem muss man eine Internetseite einrichten, damit der Mensch dort das hört, was seine Stimmung erhebt.

Nehmen wir an, ich habe irgendein Problem, etwas ist auf mich „herab gefallen“, und ich komme zu dieser Internetseite, drücke auf den Knopf und höre die Musik, oder ich lese einen Ausschnitt. Dieser soll aber sehr kurz sein und sehr „erweckend“, etwas was mich „herausziehen“ kann. Natürlich können die Freunde noch mehr helfen, man muss alles überprüfen. Denkt darüber nach. Wir werden solch eine Form brauchen, wenn die Freunde helfen und verschiedene Ausschnitte, die den Menschen erwecken können.

Sammelt solche Gruppen, denkt wer bei uns die Stimmung erheben kann, wie könnt ihr die Freunde dafür nutzen, damit ihr aus dem Abstieg kommt. Das ist eine sehr wichtige und ehrenhafte Rolle! Es gibt nichts wichtigeres, weil sie alle in der Partnerschaft mit dem Schöpfer arbeiten!

 

Artikel des Tages vom 16. August 2018

Wo liegt der Unterschied zwischen der Arbeit, die wir heute machen und der, die wir früher gemacht haben? Das wichtigste liegt darin, dass wir versuchen den künstlichen Zustand zu erbauen, wenn ich angeblich auf der spirituellen Stufe bin, angeblich im Geben an den Nächsten, angeblich offenbare ich, dass der Höhere sich im Geben zu mir befindet und ich bin angeblich mit ihm verschmolzen:“ Ich zu meinem Geliebten und der Geliebte zu mir“.

Das alles erbaue ich in klarem Bewusstsein dessen, dass in Wirklichkeit ich das nicht habe. Ich spiele einfach eine höhere Stufe, als ob ich auf ihr bin. Als ob die Welt, über welche wir gerade gesprochen haben, ACHAP des Höheren ist, das ist die wahre Welt, spirituelle Welt, und ich befinde mich in ihr auch als ein spiritueller Bestandteil und möchte verschmolzen mit ihr sein. Nur jetzt kann ich sie nicht in so einer Form offenbaren, ich habe aber den Zehner und Welt Bnei Baruch (obwohl es reicht, einen Zehner zu haben). Ich möchte feststellen, dass ich im spirituellen Zehner bin, als ob ich mich auf dem Raumschiff befinde und ich benehme mich mit ihnen als ob sie vollkommen spirituell wären, also wir existieren im gegenseitigem Geben zwischen einander.

Und nur so eine Herangehensweise entwickele ich zu ihnen. Darüber schreibt Rabash eigentlich in seinen Artikeln. Nur in diesen Artikeln spricht er immer noch nicht über den Glauben über dem Verstand, sondern hat nach ungefähr zwanzig Artikeln  angefangen darüber zu schreiben. Wir befanden uns aber genug in der Vorbereitungsphase, damit wir jetzt in diese Handlungen übergehen. Das sind die spirituellen Handlungen!

Deswegen gehen wir heute noch tiefer auf die Arbeit über dem Verstand ein, und ich bitte euch nur zu verstehen, dass systemtechnisch und auch nach den Quelltexten, sowie bezüglich der gesamten spirituellen Leiter, ist dies die Arbeit bis zur Endkorrektur. Deswegen muss man sich bemühen, sich in dieses Studium zu vertiefen, um sich unter diesem Einfluss buchstäblich zu „reinigen“, mit allem was zu diesen Handlungen gehört. Bitte denkt nach und redet darüber innerhalb des Tages.

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Jede Stunde klingelt das Telefon und was machst du?

Ich erinnere mich an die Freunde, ich verstehe, dass ich nicht an sie innerhalb dieser Stunde gedacht habe…

Gut, genauso soll es auch sein.

Soll ich an sie innerhalb der nächsten anderthalb Sekunden der nächsten Stunde denken und  wird das schon der korrigierte Zustand sein? Was soll ich tun?

Du sollst dir vorstellen, wie du dich erheben kannst und dich in die Stufe des Glaubens, gegenüber dem wo du dich jetzt befindest, einschalten.

Was ist die Stufe des Glaubens?

Das ist wenn du mit den Freunden verbunden bist, wenn ihr alle miteinander und mit dem Schöpfer mit der gegenseitigen Verbindungen der Liebe verbunden seid. Auf diese Weise befindet ihr euch im gegenseitigen Geben, alle sind gleich wie Eins, alle ergänzen sich so gegenseitig im Zentrum, in der Verbindung zwischen euch kommt ihr zu einer gewissen Wahrnehmung der Vollkommenheit. In der Wahrnehmung dieser Vollkommenheit seid ihr so miteinander verbunden, dass ihr beginnt den Schöpfer zu offenbaren, die höhere Kraft, die euch geformt hat und ihr jetzt von unten nach oben in irgendetwas ihr ähnelt und deswegen beginnt ihr sie wahrzunehmen. Das ist nach dem Gesetz der Übereinstimmung der Eigenschaften, so wie das mit allen Naturgesetzen in der Natur festgelegt ist. Das bedeutet, dass von oben nach unten formt diese Kraft euch, und von unten nach oben offenbart ihr sie.

Hast du das getan? Jetzt willst du ständig darin bleiben. Wofür? Damit du durch die Gruppe dem Schöpfer Genuss bereiten kannst. Hast du das gemacht? Das bedeutet, dass du den Punkt der Verbindung, den Punkt der spirituellen Verschmelzung erreicht hast. Das war’s! Du hast sie überholt. Danach werden wir erlernen wie wir sie „abschließen“, damit wir nicht fallen, sondern auf dieser spirituellen Stufe bleiben und sogar höher steigen. Bis jetzt aber wenigstens das.

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Lasst uns daran denken, worüber wir gesprochen haben: über den Glauben über dem Verstand und innerhalb des Verstandes. Denkt auch daran, wie wir den Kongress, mit dem Akzent darauf machen, um die Begeisterung wahrzunehmen, wenn wir uns virtuell zusammen verbunden haben, auf den Abstand.Wenn ich mit anderen verbunden bin, die weit weg von mit sind. Damit diese physische Distanz zwischen uns, unser Streben erhöht, unseren Zusammenhalt miteinander erhöht, die gegenseitige Umarmung, das Streben zueinander. Das sollten wir vermitteln. Wenn wir die Verbindung zwischen uns durch die Wahrnehmung dieser Distanz (physischer oder emotionaler) verstärken, dann werden wir fähig den Kli zu verstärken. Lasst uns bemühen.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 15.08.2018

Im Laufe des Tages bitte ich euch, bei jeder Gelegenheit zu versuchen, die Ebene des Glaubens über dem Verstand zu aktualisieren, indem ich mich selbst, meine Freunde und die Welt als korrigiert behandle. Das ist meine innere Beziehung, niemand sollte das sehen außer den Freunden, und darin steckt “der Mensch helfe seinem Freund” in der Gruppe. Außerhalb der Gruppe verhält sich jeder nach dem Verstand, aber in der Gruppe – auf der Ebene des Glaubens über dem Verstand.

Kann ich während des Tages Unzulänglichkeit in Vollkommenheit umwandeln indem ich jede Stunde meinen Zustand aufschreibe?

Genau, in Vollkommenheit und Beständigkeit umwandeln: ich muss fühlen, dass, wo auch immer ich bin, bin ich auch an die Gruppe gebunden bin und der Schöpfer hält uns alle zusammen. Und in diesem Zustand tue ich alles, was ich tun muss. Stell dir vor, du hast heute eine Feier und während des Tages musst du verschiedene Dinge auf der Arbeit erledigen. Aber wie ist deine Stimmung? Während des Tages bist du bereits im Vorgriff, wie auf einem Luftpolster. So muss es sein, du musst versuchen, diese Form – Glaube über dem Verstand – zu realisieren, sie wahrzunehmen und zu verinnerlichen.

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Mein Ziel ist mir  vorzustellen, was es heisst, im Geben zu sein. Das bedeutet, auf der Ebene des Glaubens über dem Verstand zu sein. Ich bin in einem Zustand, als würde ich mich in meinen Gefühlen in dieser Welt befinden, ich fühle mich selbst und diese Welt und ich stelle mir vor, dass ich mich in einem spirituellen Zustand befinde, ein wenig höher als mein tatsächlicher Zustand. Ich stelle mir den Zustand des Gebens vor, meine Freunde und ich befinden uns darin, wir stehen alle in Verbindung mit dem Schöpfer, der für uns scheint, und wir bitten darum, dass dieser Zustand sich realisiert. Was könnten wir denn noch wünschen? Unsere Anstrengung ist darauf gerichtet, dass wir uns auf der Stufe des Gebens befinden, untereinander und im Bezug zur ganzen Welt. Wir wollen dass dieser Zustand, diese Beziehung, indem wir einander so behandeln würden, sich realisiert. Wir wollen dass uns die Kraft gegeben wird, die solche Eigenschaften zwischen uns entwickelt, dass wir uns vereint halten können, und dann wird sich der Schöpfer nach dem Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften offenbaren. Wir bitten durch unsere Anstrengung im Glauben über dem Verstand darum, dass wir tatsächlich zur Macht des Gebens kommen. Ich weiß nicht, was das ist. Ich kann mir vorstellen, dass die Macht des Gebens bedeutet, dass ich gebe, helfe, beeinflusse und die Welt vereinige. Was kann ich mir noch vorstellen? Aber ich tue dies durch eine künstliche Anstrengung, um zu einem Zustand zu kommen, aus dem, indem ich diese Bemühungen ausführe und das Gebet einbeziehe, ich zu einem wahren Zustand komme. Ich möchte wirklich vereinen, geben, lieben, alle miteinander verbinden, um den Schöpfer Genuss zu bereiten und Ihm die Möglichkeit zu geben, sich zu offenbaren. Wie können wir uns durch unsere Bemühungen im Glauben über dem Verstand befinden und fordern, dass wir die Macht des Glaubens in uns haben und die Bina-Stufe beherrschen?

Artikel des Tages vom 14.08.2018

Wie halten wir uns an dem Zustand fest, dass der Schöpfer sich um uns ständig sorgt und jeder Augenblick uns die besten zielgerichteten Zustände für den Aufstieg gibt? Wie halte ich mich daran fest, dass alles, was ich erlebe, sehe ich nicht als tatsächliches Geschehen, sondern dass es vom Schöpfer kommt, damit ich mich optimal entwickle?

Warum, wenn ich mich um die Gruppe sorge, werde ich nie abstürzen? Warum, wenn ich mich um die Gruppe sorge, stärkt jeder Absturz meine Kraft der Verschmelzung?

Der Mensch hat nichts, was nicht heisst, dass er sich mit wenigem zufrieden gibt – einerseits hat er Wünsche und wünscht sich immer mehr und andererseits, alles was er hat, formt der Schöpfer in ihm. Deshalb kümmert er sich nur darum, mit dem Schöpfer in jedem Zustand verschmolzen zu werden. Hat er nichts? Gut. Wird er nichts kriegen? Auch gut. Was kommt ist unbedeutend – ich mache mir keine Gedanken – es ist besser so. Nur der Zustand der Verschmelzung, die Aufhebung: ich bin ein Tropfen des Samens im Schoß der Mutter, weniger als ein Keim und kleiner als der  kleinste Zustand. Wenn man diesen Punkt der Berührung hat – hat man die Vollkommenheit erreicht und befindet sich in “Lishma”. Diesen Zustand sollen wir immer bewahren. Wenn sich der Mensch in diesem Punkt befindet, bedeutet es “die Heiligkeit bewahren”. Er muss in diesem Punkt bleiben und alles anderes kann kommen, er sorgt sich nicht darum, weil es die Sorge um sich selbst ist, sondern nur um den Punkt der Verschmelzung. Diese Arbeit ist einfach, leicht und jeder kann sie machen.

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Ich will nicht über Schirm und sogar nicht über die Einschränkung sprechen – über all das, was wir noch nicht begriffen haben und was nicht in unseren Empfindungen, Kräften und Möglichkeiten ist. Es sind nur Worte, ich spare mir die Worte. Es gibt unsere Gruppe, angenommen wie jetzt – sechs oder sieben Menschen – es ist genug. Wir wollen eine Beziehungen aufbauen, damit sich jeder zu den anderen so verhält, als ob alle im korrigierten Zustand wären, und jeder stellt es sich entsprechend dem vor, was er hört und verhält sich dementsprechend zu der Gruppe. Daraus wird die Stufe des Glaubens, des Gebens über allen Problemen und den Zusammenstößen, die wir zwischen uns enthüllen aufgebaut und wir werden jedesmal alle Vergehen/Verbrechen mit der Liebe bedecken. So werden wir jedesmal den Glauben über dem Verstand bilden. Versucht es praktisch umzusetzen – ohne Stufe des Glaubens über dem Verstand können wir nicht fortschreiten. Es befindet sich in den Grenzen des Erreichbaren. Wenn wir das Kli, den Glauben über dem Verstand gewinnen, haben wir das Prinzip, dank dem wir die Endkorrektur erreichen. Wir brauchen nicht mehr als den Glauben über dem Verstand, weil alles nur mit der Kraft des Gebens über der Kraft des Nehmens verstanden wird.

Für uns ist es wichtig aber schwierig, zwei dieser Stufen zusammen zu halten – Malchut und Bina – damit eine die andere nicht außer Kraft setzt. Seid nicht wie die Kinder, die nur in einem Zustand sein können. Wir können in beiden Zuständen sein – die Beine auf der Erde, in dieser Welt, und der Kopf in der zukünftigen Welt.  Man muss viel trainieren, weil es gilt bis zur Endkorrektur – die Aufstiege kann man schnell mit Hilfe “Mensch helfe dem Nächsten” zu verwirklichen und dementsprechend werden wir den Erfolg erzielen – wir sind nah dran. Die Unterstützung der Gruppe ist hier für jeden sehr wichtig. Euer Schicksal hängt nur von der Wahrnehmung dieses Prinzips ab. Alle Ausschnitte, alle Zitate sind nur darauf gerichtet – wie man vom Niveau des Wissens auf das Niveau des Glaubens hinaufsteigen kann. Beachtet es bitte, weil auf diesem Prinzip unser Aufstieg zum Erwerb der Seele aufgebaut ist.

 

Artikel des Tages vom 13.08.2018

In meiner Arbeit über dem Verstand ist es für mich unwichtig, wie ich den Höheren empfinde. Vielleicht fühle ich eine Art Freude und Erwachen in dieser Arbeit. Der Schöpfer erweckt mich in der Übereinstimmung mit dem Gefühl, dass dies das Ergebnis seines Einflusses ist, weil jeder Zustand ein Ergebnis der Beziehung des Schöpfers ist, und in jedem Zustand wir zu 100% in Seinen Händen sind. Wenn ich aufwache – ob am Mittag oder am Morgen – wenn ich daran denke, dass jeder Zustand vom Schöpfer kommt, der sich in mir befindet und mich so organisiert – was tue ich, wie reagiere ich darauf?

 

Zuallererst verpflichtet mich der Glaube über dem Verstand dazu, den Schöpfer immer als gut und Gutes tuend zu behandeln. Je nach dem Zustand, in dem ich mich befinde, beeinflusst mich der Schöpfer auf beste Weise, um mich zur optimalsten Form der Korrektur zu führen. Deshalb muss ich jeden, sogar den schlimmsten Zustand – fremde Gedanken, schlechte Laune, Kraftlosigkeit – dankend akzeptieren und dabei erkennen, dass dies der beste Zustand ist, um voranzukommen.

Wie komme ich voran? Wenn der Schöpfer mir eine solche Übung gibt, die mich zum Erfolg führt, akzeptiere ich sie. Ich muss darauf im Glauben über den Verstand tatkräftig reagieren. Dann definiere ich mich selbst als handelnd: ich kann darauf reagieren, mit dem Schöpfer zusammenwirken, sehen, welchen richtigen Zustand ich als Antwort auf Seinen Einfluss bilden kann, inwieweit ich mich an Ihn anhefte. Dadurch realisiere ich Seinen Appell an mich.

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Wie funktioniert der Stornierungsmechanismus in Bezug auf das Verlangen zu empfangen?

Wenn ich akzeptiere, dass alles, was ich bekomme, von dem Höheren von oben nach unten kommt – und die Gruppe erinnert mich daran – ich suche nach einem Weg, mich an den Höheren anzuheften, und AHaP des Höheren ist der Zehner. Und dann muss ich vor allem dadurch mehr passiv sein und werden, dass ich mich vor ihnen annulliere und mich in ihnen auflöse.  Auf solche Weise finde ich in ihnen viel Energie und eine Vielzahl von neuen Bedingungen, die ich vorher nicht kannte und nicht fühlte. Und dann, wenn ich mich annulliere, beginne ich zu fühlen, was es heißt, in den Höheren aufgenommen zu werden.

 

Wie kann ich wissen, dass ich richtig reagiert habe und es nicht nur versucht habe und verpasse, richtig auf den Zustand zu reagieren?

Alles funktioniert nach dem Verlangen und dem Gefühl innerhalb des Verlangens – du hast keine anderen Kelim. Wenn du fühlst, dass du in die Gruppe eingeschlossen bist, und gemeinsame Ziele der Gruppe ersetzen die frühere eigene Fürsorge, kommst du ins Zentrum der Gruppe von der Seite der Kelim. Und von der Seite der Füllung, ob die Gruppe dir ebenfalls die Größe und Bedeutung des Schöpfers gibt? In der Wichtigkeit der Gruppe liegt die Wichtigkeit des Schöpfers, die Gruppe ist das Kli und der Schöpfer ist die Füllung. Begreifst du es, und es füllt dich, aber innerhalb der Gruppe?

Die Partnerschaft mit der Gruppe und mit dem Schöpfer ist das, was du erreicht hast. Aber daran musst du wieder arbeiten: in welcher Form hast du es erreicht? Was gibt dir das? Wie fühlst du dich dabei? Nach diesem Kontakt beginnt die Arbeit an dem, was du der Gruppe gibst, womit du sie füllst. Hier eine weitere Prüfung: machst du es für das Geben oder für das Empfangen, was kannst du ihnen opfern und inwieweit? So dehnst du die Kelim von dem Punkt aus, den du erreicht hast. Jetzt erweiterst du diesen Punkt in alle Richtungen: was kannst du diesem Zustand hinzufügen? Dies funktioniert bereits in der Gruppe.

Artikel des Tages vom 12.08.2018

Ich empfehle euch ein Blatt zu nehmen und alle die Bedingungen aufzuschreiben, die eurer Meinung nach dafür notwendig sind, um sich einzuschalten, auf die erste spirituelle Stufe aufzusteigen. Danach werdet ihr sehen, was richtig und was nicht richtig ist. Sagen wir, dass dies nur das Mittel ist, und dies die notwendige Bedingung, die diese Stufe betrifft.

Man muss damit arbeiten, damit es klar wird, was Spiritualität heißt, inwieweit sich der Mensch von sich selber abschalten und dem Schöpfer mit dem ganzen Herzen und ganzer Seele gehören sollte, absolut, in der Übereinstimmung mit allen in Ihm eingeschlossenen Bedingungen. Und auch inwieweit er sein übriges Leben in die richtige Bahn lenken soll.

All diese Sachen sollte man ordnen. Deswegen wäre es gut, wenn so ein Blatt existieren würde, worin der Mensch kurz aufschreibt, was für ihn im Materiellen und im Spirituellen notwendig ist, zu organisieren. Jedes Mal fügt er noch irgendwelche Parameter hinzu, „komprimiert“ das früher Geschriebene, strukturiert das, vielleicht radiert manches aus. So, allmählich, formt er für sich das Bild der spirituellen Stufe: die erste, die zweite, die dritte Stufen, das ist nicht so wichtig welche, dort werden nur die Bedingungen geändert, die Herangehensweise aber bleibt. Sie wird so sein, wie auf diesem Blatt aufgeschrieben wurde und er wird dem folgen.

Wir ergründen diese neue, erste spirituelle Stufe weiter und schreiben jede Stunde eine Zeile auf und verbinden uns miteinander wie besprochen um die bestimmte Zeit. Macht ihr das um 11:30, um 17:00 oder um 21:30 Uhr? Sendet mir bitte den Link für den Zoom.

Man soll darüber nachdenken, was sich der Glaube über dem Verstand nennt. Wir sollen uns die korrigierte Welt vorstellen: die Welt in ihrer Endkorrektur, wie wir das gerade gelesen haben, obwohl wir alles durch unseren physischen Körper als das entgegengesetzte Bild sehen. Das ist das Wissen, wir wollen aber zum Glauben über dem Wissen kommen. Deswegen, dort, wo die Gedanken eines Menschen sind, ist er selber.

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Wie sehen wir, indem wir diesen Zustand betrachten, dass er keiner Logik entspricht, dass dieser Zustand  nicht der Welt entspricht, all dem, was ich verstehe und sehe, was mir erscheint, was in mir die höhere Lenkung formt, nicht entspricht und darüber, soll ich den Glauben über dem Verstand erlangen? Da das, was sich im Verstand befindet, direkt vom Schöpfer kommt und das, was über dem Verstand ist, muss ich für mich erbauen. Also die spirituelle Stufe, die höher ist als das, was Er mir „malt“. Er aber malt mir diese ganze Welt, Er formt mein Wissen und das, was ich mache. Ich erhebe mich darüber so gut ich kann und das heißt „Meine Söhne haben Mich besiegt“.

Wie machen wir das, und sogar mit Freude, wir nehmen diese Arbeit als Ehre, in jedem Augenblick, die ganze Zeit? Jede Sekunde muss ich überprüfen, was in mir der Schöpfer „malt“ und mich sofort darüber erheben. Wie kann ich höher als dieses Wissen sein? Darin liegt meine Anstrengung mich auf der höheren Stufe zu befinden. So steigen wir die spirituelle Leiter auf: die linke Linie formt der Schöpfer und die rechte erlangen wir mit Hilfe eigener Anstrengungen, mit dem Gebet. Und so jedes Mal. Wie viele solche „Male“ gibt es? – bis zu Zehner und Hunderter pro Minute.

In Wirklichkeit ist die Lösung einfach: ich halte mich an der Gruppe fest, die Gruppe ist die mittlere Linie. Ich konzentriere meine ganze Arbeit in der linken und rechten Linien, so machen es alle in der Gruppe und wir erbauen  so die mittlere Linie: das Zentrum der Gruppe. Wenn ich mich mit der ganzen Kraft an der Gruppe festhalte, gebe ich dem Schöpfer die Freiheit mit meinem Verlangen zu empfangen alles zu tun, was Er möchte. Alle die möglichen Hindernisse, Probleme und auf diesem Hintergrund denke ich nur daran, wie ich mich noch mehr mit der Gruppe verbinde. Dann habe ich einen Partner, den Höheren und ich habe den sicheren „Anker“: die Gruppe. So sollen wir Israel, die Tora und den Schöpfer zusammen verbinden. Das ist einfach und realisierbar.

Seitens des Schöpfers gibt es kein Problem uns 400 Hindernisse zu senden. Das Problem liegt darin, ob wir bereit sind sie anzunehmen und uns gleichzeitig an der Gruppe festzuhalten. Das ist ein Problem!

Wie bereiten wir uns vor und wie berechnen wir, wie viele Hindernisse wir vom Schöpfer erhalten? „Bei jedem, der größer als sein Freund ist, ist der Egoismus größer“. So wird er voranschreiten. Wie halte ich mich an der Gruppe feste, damit der Schöpfer schnell, ohne jegliche Begrenzungen, jedes Mal in uns die linke Linie erhebt?

 

Artikel des Tages vom 9.8.2018

…hier wirkt das Gesetz der Übereinstimmung der Eigenschaften, weil ich ein Model aufbaue, das ähnlich dem ist, wie der Schöpfer Sich – mich – vorstellen möchte: HaWaYaH. Ich versuche aus 10 Freunden eine Struktur aufzubauen, ein Matrix, ein Model, ein Sensor, ein Sinnesorgan. Ich forme es von mir ausgehend, von unten, auf so einer Weise, damit (in dem Maß, in dem ich fähig bin mit allen Freunden ) man es dem Schöpfer ähnlich macht. Und dann kommen wir zu solch einem Zustand, wo wir Ihn zum ersten Mal wahrnehmen, wir erreichen zum ersten Mal die Übereinstimmung der Eigenschaften. Wie nehmen wir Ihn dann wahr? Wir spüren, dass Er uns erfüllt. Das heißt “nefesch de-nefesch de-nefesch de-Assia“Assia“.

Von dem Moment an und weiter beginnen wir schon Erfahrung zu sammeln, den Kli zu vergrößern und die Übereinstimmung der Eigenschaften zu vergrößern. Das kann man aber nur unter der Bedingung, dass wir ein Zehner aufbauen und mit eigenen Kräften versuchen werden uns aufzubauen, mit der Hilfe dieser höheren Kraft, die wir offenbaren möchten. Wir selber können das nicht tun, weil wir aus dem egoistischen Verlangen zu empfangen nicht verstehen wie dieses Model, diese Form für das Verlangen des Gebens sein soll und wie wird das Verlangen zu geben aus den verbundenen Verlangen zu empfangen erbaut.

Sogar wenn wir verstanden hätten, dass wir uns vor anderen annullieren sollen und ein Ganzes werden sollen, auch wenn sich jeder über sich selber erheben könnte und wir alles, was Rabash gesagt hat ausführen; würden wir trotzdem keine Übereinstimmung der Eigenschaften mit dem Schöpfer erreichen, weil wir alle die Verlangen für sich selber zu empfangen sind.

Wir brauchen das Leuchten von oben auf unsere Anstrengungen und dann, nachdem wir zusammen mit dem Schöpfer arbeiten, werden wir das Verlangen zu geben erreichen. Von uns aus machen wir alles mögliche und Er gibt von Sich das, was wir brauchen. Nur so werden wir erfolgreich sein.

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Wenn ihr die Gruppe segnet und Wärme und Verbindung fühlt, sprecht ihr darüber, wofür ihr diese Wärme und Verbindung braucht? Wie vereinigt ihr euch und wendet euch zusammen an den Schöpfer?

Was für eine Reaktion erwartet ihr vom Schöpfer? Auf welche eurer Wünsche und Bedürfnisse? Was heißt “wir hatten keine Zeit übrig, um uns an den Schöpfer zu wenden”? Wozu trefft ihr euch dann?

– Nicht dass wir keine Zeit hatten, wir empfanden eine große Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer.

– Es ist nicht genug.

– Es ist unklar, um was wir uns am effektivsten bemühen können?..

– Wir wissen es doch, ums Gebet. Zuerst sollt ihr dankbar sein und den Schöpfer segnen für alles, was Er tut – es steht in vielen Originalquellen geschrieben und am Ende – die Überzeugung, dass ihr alles, um was ihr bittet, auch erhalten werdet. Aber dazwischen sollte jede Menge von den Bitten liegen, alle Arten von Ansprüchen über das, was wir in der Gruppe brauchen, über das, was uns fehlt. Findet es heraus. Das ist ähnlich wie ihr neues Essen kostet und beginnt festzustellen, was darin fehlt, und bittet darum, dass es so zubereitet wird, wie ihr es wollt. Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll…

Kurz gesagt, ihr müsst zusammen herausfinden, was euch dafür fehlt, um dem Schöpfer ähnlich zu werden. Auch wenn ihr es nicht genau wisst, es ist egal, ihr sollt es versuchen. Der Schöpfer hört eure Worte nicht – Er hört euer Chissaron und weiß schon, was euch fehlt. Deshalb sollt ihr es die ganze Zeit versuchen, es ist sehr wichtig.

Besprecht ihr bei euren Treffen, wie wundervoll alles ist, wir stark ihr miteinander und sogar mit dem Schöpfer verbunden seid? – Nein, Er wartet auf eure Bitten. Wir befinden uns ja in der “Schöpfer’ Arbeit”, Er muss arbeiten, gebt ihm dieses Vergnügen! Es ist nur unter der Bedingung möglich, dass man eine Stelle öffnet und sagt: “Mir fehlt es”. Für einen liebenswürdigen Menschen ist es ein Vergnügen, dem Geliebten zu geben, es ist wie eine Kuh, die füttern möchte.

Daher sollt ihr darüber nachdenken, dass all eure Beziehungen auf dieser Grundlage aufgebaut sind.

Und auch, wenn ihr eure Treffen 2-3 mal am Tag plant, sollt ihr im Voraus wissen, worüber ihr reden wollt, worum ihr bitten werdet. Dafür braucht ihr euch nicht gegenseitig kontaktieren, jeder denkt vor dem Treffen darüber nach, was sein Beitrag wäre, um die richtige Bitte, das richtige Gebet, richtige Dankbarkeit gemeinsam zu erschaffen.

Artikel des Tages vom 8.8.2018

Verstärkst du deine Abhängigkeit von der Gruppe? Sind alle deine Bemühungen darauf ausgerichtet, dich mit der Gruppe zu vereinigen? Was ist deine Aufgabe? Die Korrektur des gebrochenen Kli. Strebst du nach Vereinigung? Förderst du die Vereinigung in der Gruppe? Siehst du, dass nichts passiert? Du verzweifelst an deiner Kraft, dass du die Vereinigung nicht förderst; auch wenn du um eine Vereinigung durch die Gruppe bittest, hilft es nicht.

Aber letzten Endes, wie es geschrieben steht „Und die Söhne Israels schrieen auf von der Arbeit“. Das heisst, dass die ganze Gruppe, der ganze Zehner danach schreit, dass der Schöpfer sie miteinander verbindet, was der Auszug aus Ägypten bedeutet, und es beginnt sich zu enthüllen. Das ist schon der Lauf durch die Wüste. Man ist nicht in der Lage, es von alleine zu begreifen – alles hängt davon ab, wie man spielt. Im Spiel wächst ein Kind auf.

Wie kann es sein, dass man einerseits zur Verzweiflung kommt und andererseits die Kraft zu spielen findet?

Mach dir keine Sorgen – die Kraft kommt von der Gruppe. Wenn du mit ihr verbunden bist, wirst du es von ihr bekommen, du musst nur den Kopf etwas mehr beugen und deine Freunde bewundern: sie handeln richtig, ihr habt eine perfekte Gruppe. Man kann mit ihr verschmelzen und danach streben, ihr zu gehören und sich ihr zu unterwerfen – das ist genug, um aus dem Exil rauszukommen.

Wie können wir einen Chissaron entwickeln, dem Schöpfer Freude zu bereiten?

Mit Hilfe von Licht, das zur Quelle zurückkehrt, wenn wir in verschiedenen Formen versuchen, vereint zu sein. Versucht eine einfache Übung: jeder befindet sich in einem Zustand, als wäre er gerade aus einem Traum erwacht – der Körper ist aus dem Bett gestiegen, geht zur Toilette, wäscht und kleidet sich an, isst, trinkt Wasser, Tee und kommt hierher. Kommt eben schläfrig her. Einige schlafen weiter. Das hängt vom Zustand des Menschen ab.

Wenn du hierher kommst, prüfe deine Gedanken und Wünsche, inwiefern du dich in einem aufgehängten Zustand, auf welcher Wolke befindest? Wo ist die Liebe zu den Freunden, die Liebe zur Schöpfung, die Liebe zum Schöpfer? Vielleicht willst du nur für dich selbst etwas verstehen.

Wenn du dich mit ihnen verbindest, hörst ihnen zu, verschmilzt ein wenig mit ihnen – beginnst du zu fühlen, dass dein Kopf seine Richtung ändert, weil du siehst, dass die Enthüllung des Schöpfers in den Freunden steckt und nur zum Wohle des Gebens ist. Das heißt, dieses Gruppenmodell beeinflusst alle Veränderungen im Kopf und im Herzen. Versuche zu fühlen, wie heftig es ist, wie das Drehen am Schalter – so geschieht es. Es wird immer so sein, und auch auf den Stufen. Man schaltet sich ab und gehört einfach zu ihnen, man hat bereits die richtige Richtung, es nennt sich: “entweder Gruppe oder Tod”. Probiert es aus, so funktioniert das.

Die Hauptsache ist ihr gegenseitiger Einschluss. Ohne ihn gibt es keine Spiritualität, kein Geben, keine spirituelle Handlung.

 

Artikel des Tages vom 7.8.2018

Jetzt treten wir in eine Zeit, wenn der Schöpfer uns verstehen und fühlen lässt, dass wir eigenständig daran interessiert sein müssen, unsere Verlangen zu ändern, – anstatt jedes Mal über sich selbst nach zu denken – muss man in den Zustand kommen, wenn man nicht mehr über sich selbst, über sein “tierisches” nachdenken will. Ich gebe dem tierischen alles, was es braucht, würde es zwar nicht tun, aber gebe es doch.

Wir gehen zuerst solche Phasen durch, in denen wir denken: na ja, was heißt es, dem Körper das, was er verlangt, nicht zu geben? Ich werde es ihm geben, es ist nicht schlimm, da meine Wünsche und Gedanken sowieso im Himmel sind. Aber später – nein, ich bekomme mehr und mehr das Gefühl, dass meine Gedanken und Wünsche im Himmel sein müssen, ich muss mich und meinen Körper bis zur erforderlichen Ebene einschränken, und in allen anderen Sachen, außer dem Notwendigen, will ich nur eins: mich um den Schöpfer kümmern, Ihm Freude bereiten, lieben, zur Verschmelzung mit Ihm streben, ständig an Ihn denken. Ich beginne den Tag damit, dass ich nach dem Unterricht, in dem ich verwirrt war, das neue Lernmaterial klarstelle und danach wie aus dem Mutterleib in die Welt hinaus gehe. Jeden Tag, wenn ich aus dem Mutterleib zur Welt komme, muss ich sagen, dass ich ab jetzt alles tun werde, was ich tun muss, wie ein Mechanismus, wie eine Puppe, wie ein Roboter. Und meine Gedanken müssen darüber sein, wie ich mit jeder innerlichen und äußerlichen Handlung dem Schöpfer Freude bereite. Ich will nur, dass Er sich freut – nur das – und ich bin Ihm dafür dankbar, dass ich in der Gruppe bin, die in mir das Gefühl unterstützen kann, dass, wenn wir alle daran denken, sich die gegenseitige Unterstützung zwischen uns entwickelt, auch wenn wir nicht telefonieren. So halten wir uns in dem Gedanken fest, dass wir zusammen auf den Schöpfer gerichtet sein sollen und Ihm Freude bereiten sollen, wie Kinder gegenüber ihrer Mutter, die ein Mittelpunkt für sie ist. Und dann beginnen wir den Schöpfer nach der Gleichheit der Form zu offenbaren, wenn wir gegenüber Ihm genauso wie Er gegenüber uns ist, und so kommen wir zur Enthüllung. Dies ist eine Zeit, in der wir dies realisieren müssen.

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Was empfehle ich?

Den Artikel durchzuarbeiten, den wir heute früh in der ersten Stunde gelesen haben. Es ist der 18. Auszug aus dem 3.Teil von Rabash “Über das Exil”. Arbeitet ihn durch, lest ihn, teilt ihn in die Fragmente auf, es sind mindestens 3 oder 4 Teile. Ihr sollt genau wissen, um was es in jedem Teil geht, wie sie miteinander verbunden sind, was wir tun sollen, wie es zu realisieren ist. Wie können wir davon ausgehend verstehen, wie man die Anfänger aufklären kann, dass ihre Flucht eine falsche Handlung ist? Dass die Empfindungen, die sie erhalten – Belastung des Herzens, Abstiege, Dunkelheit und so weiter – ein Aufruf zum Aufstieg sind? Wir müssen uns dementsprechend darauf vorbereiten, dass wir nach jedem Aufstieg einen großen Abstieg bekommen und dadurch noch höher steigen. Alles hängt von der Vorbereitung ab, wenn wir uns nicht auf den nächsten Aufstieg vorbereiten, werden wir kein Exil, keinen Abstieg bekommen, wir verschwenden einfach die Zeit. Kurz gesagt, es ist notwendig, den Abschnitt in mehrere Fragmente zu teilen, zu lesen, zu lernen, und diejenigen, die glauben, dass es ihnen gelungen ist, sprechen vor dem Schlafengehen darüber. Und morgen früh lesen wir ein Paar markante Sätze oder Passagen vor, die ihr als Ergebnis eurer Studie haben werdet.

Ich denke, dass man erklären kann, was wir heute gelernt haben. Es ist nicht leicht, es nimmt viel Zeit ein, bei mir hat es lange gedauert, bis ich es verstanden habe. Wenn man es nicht will, löscht man es, aber am Wichtigsten ist der Druck der Gruppe, Unterwerfung, und man beginnt langsam zu akzeptieren das, was passiert. Es wäre gut, sich das auszumalen – ich gehe hoch, ich gehe runter. Was bedeutet Aufstieg und Ausstieg, Exil und Befreiung? Es ist nicht ganz das, was ich mir dachte, jetzt ist es anders. Wo sind diese Definitionen? Was bedeutet Glaube über den Verstand, wie verwandelt sich der frühere Glaube in den wahren Glauben? All das, was ich mir selbst ausmale, sollte ein klares Bild sein, es verlangt Anstrengungen. Ihr versucht es während des Tages zu tun und vielleicht werden wir morgen darauf zurückkommen und sehen, wie ihr es verstanden habt. Wollt ihr es im Zehner oder alleine machen? Ich weiß es nicht, aber das ist unsere Hausaufgabe für morgen, es ist sehr wichtig sowohl für die Erklärung als auch für uns und für die ganze Welt.

Artikel des Tages vom 6.8.2018

Solange ich mich im Zustand des Empfanges befinde, sehe ich Licht und Tag dort, wo ich mehr Vergnügen bekomme, und Dunkelheit und Nacht dort, wo das Vergnügen weniger ist. Wenn ich mich der Eigenschaft des Gebens annähere oder mich bereits im Geben befinde, empfinde ich die Dunkelheit, die mich füllt, als höhere Stufe. Es ist ein Teil des Tages, denn es ist die dunkle Malchut des Höheren anstatt meines Keter, der scheint. Ich steige aus meinem Keter zu Malchut des Höheren und bin froh, dass ich es erreicht habe, dass zu mir eine neue Stufe, ein neuer Zustand kommt. Wenn ich mich richtig vorbereitet habe –  bin ich glücklich.

Wie halten wir einander in gegenseitiger Bürgschaft und Unterstützung, damit man jedes Mal die Dunkelheit als Beginn einer neuen Phase empfindet – „und es wurde Abend und es wurde Morgen: Tag Eins“?

Sie als Freude zu empfinden, vorausgesetzt, dass ich Unterstützung von der Gruppe habe. Ich schalte mich, zumindest teilweise, von meinem Kli ab, ich bin nicht mehr darin, sondern zusammen mit anderen. In dem Maße kann ich mich freuen auch wenn ich Dunkelheit empfange. Ich bewege mich von meiner persönlichen Malchut zur Malchut des Zehners und bin glücklich darüber. Dies ist eine neue Stufe. Und wenn ich mich im Geben befinde, dann empfinde ich die Dunkelheit als ein sehr großes Geschenk, als eine Gelegenheit zu handeln, zu geben. Wie bereiten wir uns auf den Empfang der Dunkelheit als Malchut des Höheren vor?

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Was ist Malchut des Unteren, Malchut des Höheren, Keter des Unteren, Keter des Höheren?

Malchut bedeutet, dass ich nichts habe, Keter bedeutet, dass ich alles habe. Wenn ich von meinem Keter, wenn ich alles habe (d.h. ich habe ein gewisses Maß an Geben erzielt, genau das steht für “alles” im Spirituellen), plötzlich in einen Zustand der Dunkelheit falle, was ist das für eine Dunkelheit? Ich denke über mich selbst, dass ich nichts habe, im Vergleich zu den anderen bin ich eine Null, ich verstehe nichts, fühle nichts, sie rufen in mir Neid, Hass, Abstoßung hervor, ich existiere einfach nicht. Dies wird Malchut des Höheren genannt, ich habe einen Zusatz von unkorrigiertem Verlangen erhalten und darin empfinde ich die Wahrheit über mich selbst.

Wie erhebe ich mich von diesem Zustand weiter zu einem höheren Keter? Zuallererst muss ich Handlungen ausführen die mich aufhören lassen, über mich selbst nachzudenken, dies wird Einschränkung genannt. Das was ich habe, was ich in meinen Kelim empfinde, ist mir egal. Wichtig ist das, was in der Gruppe passiert. Wie eine Mutter, die an ihr Kind denkt und das, was es fühlt, ist für sie wichtiger als sie selbst. Das heißt die Betonung von sich selbst auf die Gruppe und von der Gruppe auf den Schöpfer zu übertragen.

Wenn ich den Zustand erreiche, dass ich mich in der Dunkelheit glücklich fühle und in der Lage bin, an die Gruppe und den Schöpfer zu denken – heißt das, dass ich mich dem spirituellen Raum angeschlossen habe, mich im Glaube über den Verstand befinde, oberhalb meines Verlangens zu empfangen. Wir müssen also in diese Richtung arbeiten. Und dann werden wir die tieferen Eigenschaften unterscheiden können.

 

Artikel des Tages vom 5.08.2018

Ich war in irgendeinem Zustand und plötzlich empfinde ich, dass ich mich in der Dunkelheit befinde, was bedeutet das?

Wenn mir alles düster erscheint – ich habe keine Gegenwart, die Vergangenheit ist bedeutungslos und es gibt keine Zukunft. Ich bekomme weder Unterstützung noch die Füllung aus der Vergangenheit, Gegenwart und  Zukunft.

Woran kann ich mich im Leben “festhalten”? Und was ist weiter? Was kann ich in diesem Fall tun?

Wenn ich die Kraft habe, mich an die Gruppe zu wenden, so ist es keine Finsternis, es ist ein Arbeitszustand. Die Finsternis bedeutet, dass ich “tot” bin – einfach “gestorben”!

Wie kann ich “auferstehen”?

Du sollst die Gruppe –”chevra kadisha” (heilige Bruderschaft) im Voraus vorbereiten, damit sie dich unterstützen wird. Diese Gruppe befindet sich in Verbindung mit dem Schöpfer (es gilt immer in Bezug auf den Gefallenen), und sie soll in dir das wecken, was du nicht hast. Das heißt, dass der Schöpfers für dich einen gewissen Vektor des Aufstiegs hat und du befindest dich in einem bestimmten Prozess.

Wie bereitet man die Gruppe vor, die mich behüten und mich immer daran erinnern wird? – Im Voraus.

Wie bereitet man die Gruppe vor, damit sie sofort, wenn jemand “fällt” (und wir wissen nicht, ob jemand “gefallen” ist oder nicht), – die Bürgschaft, die Empfindung, das Gehör hat, das jemand gefallen ist?

Alles, was die Gruppe hat, müsste auf diesen Menschen wirken, ihm die Gedanken verleihen, die er nicht hat. Er ist vollkommen “gefallen”, empfindet keinen Lebensfunken, aber von uns spürt er das Leuchten. Es heißt, dass alles, was mit ihm geschieht, zielgerichtet vom Schöpfer kommt, damit er erweckt wird und durch die Gruppe alles mit der höheren Kraft verbindet, die es für ihn veranstaltet hat.

Die Gruppe ist verpflichtet, ihm diesen Kanal der Verbindung zu gewährleisten, ein “Seil” zu werfen, ihm aus dem “Gefängnis” zu helfen und mit der Quelle des Lebens zu verbinden.

Wie kann man sich organisieren, damit für jeden solche “Rettungsstation” vorbereitet sind?

Ohne das werden wir nicht voranschreiten.

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Sie haben gesagt, dass die Gruppe einen Freund “wiederbeleben” kann, der “gefallen”und gegangen ist. Wie kann man es tun?

Die Gruppe ist fähig, an ihn zu denken, zu beten, im Gedanken und Verlangen konzentriert zu werden und ihn zu “hypnotisieren”.

Wir sollten uns vorstellen, dass dieser Mensch sich unter uns befindet. Wir wollen mit der Kraft des Verlangens und der Gedanken ihn an uns heranzuziehen, damit er unter uns ist –  er ist uns wichtig und notwendig, er kann uns bei der Arbeit des Schöpfers ergänzen – wir wollen ihn nicht für uns. Wir denken, dass wir mit ihm zusammen mehr Genuss für den Schöpfer bereiten können als ohne ihn. Und so ziehen wir ihn heran. Wir tun es dort, wo sein Platz zwischen uns ist und warten, dass er seinen Platz einnimmt, an dem er sitzen soll, und gleichzeitig begehen wir die Handlungen des Gebens an den Schöpfer: Gebete und verschiedene Handlungen, als wäre Er mit uns.

Dadurch weckst du hundertprozentig die Kräfte des gesamten Systems, damit sie auf ihn einwirken. Und dann, ohne Worte, ohne es zu wissen, wird er empfinden, dass er verpflichtet ist, diesen Platz anzunehmen. Es ist keine Mystik, ihr belebt das Beziehungsnetz zwischen euch und so sollt ihr auf solche Menschen einwirken. Es kann sowohl im Verlangen zu empfangen als auch im Verlangen zu geben sein, wie es geschrieben steht: “niemand kann sich selbst aus Ägypten, von der Macht des Pharaos befreien”.

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Zieht das Fazit des Unterrichtes – was wir im Laufe vom Tag machen sollen und realisiert es. Außerdem sollen wir wie immer jede Stunde die Zeilen bezüglich unseres Zustands ausfüllen, und uns zwei-drei Male am Tag treffen. Wo? Sendet mir wie üblich die Information, wo es stattfinden wird. Habt ihr heute Abend die Versammlung der Freunde? Ausgezeichnet! Viel Erfolg!

Artikel des Tages vom 2.08.2018

Von welchem Chissaron ist die Rede?

Dem Schöpfer über die Freunde Genuss zu bereiten:“ von der Liebe zu den Geschöpfen zur Liebe zum Schöpfer“.

Ist das der erste Chissaron, welchen ich habe?

Nicht der erste! Der erste Chissaron ist das, was mir fehlt: ich möchte wissen, wahrnehmen, größer sein als alle anderen. Wieso habe ich das nicht, und das nicht, und das, im Materiellen und im Spirituellen? Wir lassen das Materielle Beiseite, das Wichtigste ist im Spirituellen, ich möchte „alle Welten verschlingen“, alles erreichen, wieso habe ich das nicht?

Dieses Verlangen ist das Verlangen der Malchut der Unendlichkeit (in irgendetwas, wo man das wahrnehmen könnte). Was mache ich damit? Ich soll zu so einem Zustand kommen, in dem ich darauf eine Einschränkung (Zimzum) mache und dieses Verlangen wird leer bleiben und wird sich niemals füllen, weil es auf das egoistische Empfangen gerichtet ist. Also, auf seiner Basis beginne ich das Verlangen (den Chissaron) zu geben aufzubauen. Wie baue ich das aber auf?

Mit diesem meinen Chissaron, wenn es mir wirklich an etwas fehlt, komme ich in die Gruppe, beginne mich in die Freunde einzuschalten und von ihnen bekomme ich den Eindruck dessen, dass wir uns alle zusammen im Geben befinden sollen. Das höhere Licht wirkt auf mich und ich bin bereit mich in sie einzuschalten und ihnen zu geben. In dem Maße, in dem ich denke, dass ich mich schon in sie eingeschaltet habe und mich im Geben befinde, in demselben Maße beginne ich mich genauso gegenüber dem Schöpfer zu verhalten.

Was den primären Chissaron angeht, soll ich mich mit ihm nicht mehr befassen. Es wäre gut ihn einfach wahrzunehmen, weil er bleibt (das Verlangen ist doch ewig).

Bedeutet das, dass der primäre Chissaron: wenn ich die Spiritualität für mich erlangen will?

Angeblich die Spiritualität, denn es gibt so etwas nicht: “die Spiritualität für sich zu haben“. Die Spiritualität kann sich nur außerhalb von mir befinden. Nehmen wir an, das ist das, was ich möchte.

Auf welch einer Basis entsteht mein Gebet und der Zustand der Hilflosigkeit? Auf welchem Chissaron wird das aufgebaut?

Darauf, dass der Punkt im Herzen mich in die Gruppe bringt und danach, durch die Gruppe bekomme ich den neuen Chissaron: nicht von mir, sondern durch die Gruppe, das Licht bringt mir den neuen Chissaron.

Bedeutet das, dass das Gebet aus der gegenseitigen Einschaltung mit den Freunden entsteht?

Das Gebet: ich verstehe schon, dass dies alles der Schöpfer gemacht hat, dass Er mich zum Zehner gebracht hat. Und jetzt, über den Zehner wende ich mich an den Schöpfer, damit ich die Kraft des Gebens bekomme. Mit Hilfe dieser Kraft befinde ich mich im Geben an die Freunde, an die Gruppe. Und in diesem Maß nehme ich wahr, dass ich dem Schöpfer Genuss gebe.

***

Du bist verpflichtet deinen Zustand aufzuschreiben, nimm das als was heiliges an. Es bleibt bei unser Abrede, es gibt keine Ausreden, jeder schreibt alles in sein Smartphone. Morgen werden wir hören, inwiefern jeder alle diese Zeilen ausgefüllt hat. Wenn er fähig ist auszufüllen, ist es vorteilhaft so zu machen: ich gegenüber der Gruppe, ich über die Gruppe gegenüber dem Schöpfer, Israel, Tora und Schöpfer sind Eins, dazu rücken wir vor.

Wie übergeben wir an alle Gruppen in der Welt das, was wir heute gelernt haben, worüber wir uns abgesprochen haben.Abgesehen davon, ob man den Unterricht gehört hat oder nicht, machen sie zusammen mit uns diese Aufgabe. Besprecht das und sagt bitte, wie wir das lösen. Wir möchten, dass alle Gruppen das Gleiche tun und die gewöhnlichen Zehner und die virtuellen Zehner. Jeder hat in seiner Tasche ein Smartphone, er kann mit anderen verbunden sein, er kann alle diese Sachen aufschreiben in seinem Tagebuch im Smartphone. Können wir das tun?

Wir sollen ständig daran denken, dass neben uns noch Gruppen sind, und noch mehr Gruppen, das vergrößert unsere Kraft, wir werden uns dem Schöpfer noch mehr annähern.

Wir tun alles, was möglich ist. Diese Aufgabe wird in alle Sprachen übersetzt und an die Freunde verschickt.

Das alles ist aber einseitig. Wir möchten von ihnen auch die Rückmeldung erhalten, wie funktioniert das bei ihnen, damit sie spüren, dass es für uns nicht gleichgültig ist, dass wir daran interessiert sind, dass sie das machen. Wir wirken auf sie, sie sind mit uns zusammen. Das ist sehr wichtig, weil die Rede ist vom Kli, in dem sich der Schöpfer offenbart. Je breiter und vielseitiger dieser Kli sein wird, desto leichter offenbaren wir die erste Stufe.

Artikel des Tages vom 1.8.2018

Wie ist es richtig, in der Zeit der Verhüllung auf die Übungen zu reagieren?

Wir haben es heute gelernt. Zuallererst gibt es nichts außer Ihm.  Zweitens, Er ist gut und Gutes tuend, und drittens, muss ich sehen, dass Er immer auf diese Weise handelt, also ich stelle  mich darauf ein. Jetzt versuche ich mich mit Hilfe der Gruppe daran zu halten – das ist viertens, und fünftens, versuche ich mit der Hilfe der Gruppe ein Chissaron zu Seiner Enthüllung zu entwickeln. Warum mit Hilfe der Gruppe? Weil ich selbst niemals ein Bedürfnis bekomme, Ihn zu enthüllen, ich habe kein Verlangen zur Nächstenliebe, von daher muss ich mit Hilfe meiner Freunde ein Chissaron entwickeln. Mit ihrer Hilfe erziele ich MAN (Gebet) und dadurch beteilige ich mich an dem gemeinsamen Gebet des Zehners, und dadurch erhalte ich allmählich ein Leuchten, das mich korrigiert.

Wie ist diese Empfindlichkeit zum erhalten der Einwirkung von den Freunden zu verstärken?

Diese Mangel, der Mangel an einer Möglichkeit, vorwärts zu kommen, Verzweiflung – all dies letzten Endes. Sie werfen mir ein Seil zu,  ich sehe es aber nicht, ich suche es nicht, oder ich fühle momentan so, dass ich mich immer mehr von der Wahrheit entferne, dass der Schöpfer mich verlassen hat, dass das ganze Leben umsonst ist. Und dann fange ich an, nach dem Seil zu suchen, wo das Ende des Seils ist, welches mir die Gruppe zugeworfen hat. Und in dem Moment, in dem ich danach suche, finde ich es sicher, und wenn ich suche und vorwärts kommen will, fühle ich, dass die Gruppe am Ufer steht und bereit ist, mich zu retten.

Wie startet man diese Suche?

Achtet auf den Zustand.

Auf was genau?

Gerade diese Übung mit der Aufzeichnung ist sehr passend. Fügt der Aufzeichnung zwei weitere Punkte hinzu – einen Zustand gegen den anderen, den echten und den gewünschten.

Das heißt, ich schreibe den aktuellen und den erwünschten Zustand auf?

Ja, den Zustand, in dem du dich befindest, und den Zustand, in dem du sein möchtest – wo liegt der Unterschied zwischen den beiden, und dann mit den Freunden überprüfen und zusammenfassen – welcher Zustand soll gewünscht werden, und welcher ist der aktuelle. Und morgen schauen wir wie es sich verändert hat.

Also, wie kann man unter ihrem Einfluss sein und tun, was die Gruppe will?

Wenn ihr den aktuellen und den erwünschten Zustand aufschreibt, kommt ihr zu einer einheitlichen, richtigen Schlussfolgerung und wollt diese realisieren.

Da wir uns noch auf der Stufe der Vorbereitung auf die spirituelle Leiter befinden, müssen wir uns auch bemühen, uns der Verschmelzung zu nähern, die Verschmelzung ist eine Ähnlichkeit der Eigenschaften. Wir müssen lernen, ständig an den Schöpfer zu denken, dies ist das Ziel – sich um den Schöpfer zu kümmern, Ihn in unseren Augen hochzuheben, Ihm Genuss zu bereiten, zu einem Zustand zu kommen, über den Er sich freut, und wenn alle Menschen Ihm Freude bereiten, werde ich  versuchen, dass Er Freude von ihnen empfängt. Das heißt, ich denke an Ihn, ich erhebe mich über mich selbst und denke an Ihn, denn in Ihm wird sich unser Herz freuen. Dies ist in der Tat die Vorbereitung für die spirituelle Leiter.

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