Artikel des Tages von Oktober 2018

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.

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Am Montag, 29.10. / Dienstag 30.10. und Mittwoch 31.10. 2018 gab es keinen Artikel des Tages

Artikel des Tages vom Sonntag, 28.10.2018

Der Prozess geschieht auf diese Weise: ich nehme euch jetzt an der Hand wie ein Erwachsener ein Kind und unternehme mit euch die Schritte. Ich gehe und ihr geht, ich bin wie der Kopf und ihr seid wie der Körper, der mir folgt. Wie ein kleines Kind hinter dem Erwachsenen. So gehen wir voran, natürlich nur wenn ihr einverstanden seid. Nach einiger Zeit, nachdem wir diese Etappen hinter uns haben, beginnt ihr diese Etappen wahrzunehmen, abzuarbeiten. Das heißt: “an Deinen Taten werde ich Dich erkennen“. Und auf diese Weise erlangt ihr die Erfahrung. Aus dieser Erfahrung entsteht der Verstand, wie gesagt wurde: “es gibt keinen Weisen außer den Erfahrenen“. Und so, dank der Erfahrung, wird der Verstand, die Weisheit gewonnen. So werdet ihr erwachsen und ihr werdet selber voranschreiten.

Jetzt, zu dieser Zeit steht vor uns die Aufgabe in einer Reihe wie eine Perlenkette zu gehen. Ich nehme eure Hand und ihr geht hinter mir her. Das ist sehr wichtig, hier gibt es keine anderen Bewegungen. Wenn wir darin Erfolg haben, wird uns das gelingen. Wenn wir keinen Erfolg haben werden, heißt das, dass ich nicht erfolgreich war. Dann kann man unsere Organisation ruhig schließen und nach Hause gehen, sich warme Pantoffeln kaufen und im warmen Sessel sitzen.

Wie verbindet sich der Glaube an den Lehrer mit dem Glauben über dem Verstand?

Der Glaube an den Lehrer hilft uns diese Etappen zu durchlaufen. Daraus wird verständlich was „Glaube über dem Verstand“ bedeutet. Der Lehrer „kaut alles durch“, so wie wir es den Kindern sagen. Wie lehren wir und was lehren wir einem Kind? Wir lehren ihm solche Sachen, die für das Kind unverständlich sind, mit welchen das Kind nicht einverstanden ist. Wir nutzen dabei aber unsere Größe, unsere Kraft aus, wir nutzen das  weil das Kind von uns abhängig ist. Wir zwingen es, zeigen ihm, erklären. Im Allgemeinen nutzen wir alle möglichen Mittel, damit er das erledigt. Was soll das Kind im Endeffekt tun? Es soll das tun, was wir ihm sagen.

Aus der Durchführung heraus beginnt das Kind zu verstehen, was genau durchzuführen ist. Mit anderen Worten, es führt die bestimmten Handlungen in der Gruppe durch: die Bürgschaft, den Bund, sich über den Freunden zu befinden, sich unter den Freunden zu befinden, weil wir ihn verpflichten dies zu tun. Auch wenn wir es ihm tausend Mal und logisch erklären, funktioniert das nicht. Er muss das ausführen, auf jeden Fall und wie üblich ohne Verlangen, auch wenn er es logisch versteht, dass es so sein soll. Wenn es aber zu einer Handlung kommt, will das Kind das nicht. Hier steht sein Egoismus auf und sagt: muss ich das auch noch ausführen?! Ich habe das so gelernt, hab das so abgesprochen, ich habe gedacht das reicht! Muss ich das dazu noch ausführen?! Nein, nein!

Und hier liegt der Stolperstein, wobei wir jetzt stolpern. Das ist ein guter Platz, das ist das erste Mal dass wir in die Realisation gehen. Und nur aus solch einer Realisation können wir nach vorn schreiten. Derjenige, der sich bewegt, – ja -; derjenige, der nicht, dann nicht. Wir befinden uns jetzt hier…

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Wir sind verpflichtet uns nur in der Gruppe zu realisieren, wie geschrieben steht und nur in der Verbindung zwischen uns. Du kannst das unmöglich anders machen. Und nur in einem Menschen (wie gesagt wurde: “der Mensch ist eine kleine Welt“) kann das alles geschehen, aber nur in Einzelnen, besonderen höheren Seelen, die schon längst diese Korrekturen durchlaufen haben. In unserer Zeit, besonders in unserer Zeit der letzten Generation, haben wir keine andere Wahl als nur zwischen uns, in einer großen Gruppe, auf die ganze Welt zu wirken, von der ganzen Welt die Einspeisung zu bekommen und so voranschreiten.

Wie geschieht das aber in der Gruppe, wenn es die Gegensätze gibt? Wie steigt man auf die nächste Stufe auf?

Hört auf euch gegenseitig eines anderen zu belehren, das ist nicht unser Weg. Jemanden zu schlagen, zu besiegen.. Nein. Sogar umgekehrt! Was studieren wir im Artikel „der Frieden in der Welt“? Jeder soll seine Meinung beibehalten, seine Eigenschaften. Man darf auf keinen Fall in den anderen eindringen, alle sollen so bleiben wie sie sind. Und wie? – „Alle Sünden wird die Liebe überdecken“. Das bedeutet, dass wir uns über alle unsere Differenzen verbinden, uns trotz der Differenzen verbinden. Ich bin mit ihnen zusammen, mit all diesen Differenzen, Gegensätzen, wenn wir uns gegenseitig hassen.

Wenn die Schüler von Rabbi Schimon sich gehasst haben, bereit waren sich gegenseitig umzubringen, wie haben sie sich jedes Mal erhoben, dank was haben sie sich über so einen Hass in ihre höhere Offenbarung erhoben? Sie haben sich über den Hass erhoben und diesen Hass dabei nicht ausradiert! Wenn sie diesen Hass ausradiert hätten, wären sie nach unten gefallen, so aber haben sie sich über ihn erhoben! Sie haben ihn mit Liebe bedeckt und haben in dieser reinen Liebe  die Wahrnehmung der Offenbarung des Schöpfers bekommen. Nur so!

Deswegen solltet ihr mit ihrer Hilfe in der Gruppe zum Verständnis wie man arbeitet kommen. Du und ich sind entgegengesetzte Menschen, entgegengesetzte Meinungen, absolut unterschiedlich! Auf keinen Fall können wir uns ähneln, wir hassen uns gegenseitig. Auf der irdischen Ebene sind wir so und wir werden uns noch mehr hassen. Dabei aber bauen wir aus uns eine Einheit auf dem spirituellen Niveau, über dem irdischen Niveau. So befinden wir uns im Glauben über dem Verstand, in der Eigenschaft des Gebens, höher als die Eigenschaft des Empfangens.

Bau also dieses Niveau auf! Und nur auf diese Weise, wenn du es aufbaust, wirst du zwischen diesen beiden Niveaus den Schöpfer offenbaren. Verstehst du wie nah dran du dich befindest?!

Artikel des Tages von Donnerstag, 25.10.2018

Brauchen wir Geduld in Bezug auf das Ego wenn wir über dem Verstand arbeiten?

Das ist keine Geduld, es ist einfach notwendig zu Beginn unseres Weges diese Arbeit zu akzeptieren und dran zu bleiben – ich befinde mich darin bis zum Ende meines Lebens, bis zum Ende aller Schaltkreise sogar. Es nennt sich „Sklave des Schöpfers“, es gibt nichts anderes. Ich kann in dieser Sklaverei „tricksen“, aber wichtig ist, dass es hier keine Vergünstigung gibt. Man muss sich immer davon überzeugen, es kommt nicht von Oben, von allein, wie ein Geschenk. Alles hängt von der Seelenwurzel ab, ob die Seele hoch ist. Und das Zeichen ist, dass man “explodieren” kann, aber innerhalb bestimmter Grenzen, die man nicht überschreitet, da man einfach weiß, dass er nirgendwo hinlaufen kann!

Mir geht es schlecht hier, und es gibt keinen Ausweg, alles scheint blockiert zu sein, und was habe ich? Nur eine Sache – man sollte sagen: ich bin in „Es gibt niemanden außer Ihm“, der Schöpfer führt mich und es ist gut so, da “wer bin ich?” Hinter allen meinen Erfolgen und Misserfolgen, hinter allem, was mir passiert, steht der Schöpfer. Er führt mich und ich bin damit glücklich, ich begebe mich in Seine Hände. Trotzdem muss ich hinzufügen, aber was? Ich muss im Geben hinzufügen. Bin ich in der Lage, oberhalb all meiner Frustration zu geben? Es ist ja gar nicht meine Berechnung. Ob ich es wirklich kann?

Man sollte versuchen, darin einen neuen Geist zu spüren, als ob man sich mit der neuen Luft füllen würde, aber anders als früher, als man nur über sich selbst nachgedacht hat. Man „geht in die frische Luft raus“ und macht weiter, und so mehrmals am Tag.

Das Problem liegt darin, dass ich der Gruppe sage, dass man sich beispielsweise mit der Verbreitung beschäftigen muss und die Gruppe hat keine einheitliche Meinung dazu, die auf alle einwirken würde. Dies bedeutet, dass ihr euch dazu nicht verpflichtet. Der Lehrer sagte es – na und, der sagt uns immer viel – so nehmen wir es in der Regel wahr. Die Gruppe akzeptiert es nicht wie eine eigene Meinung und übt keinen Druck auf die Einzelnen aus, damit sie es tun. Deshalb verliert ihr sehr viel, – mehrere Jahre! Ich übertreibe nicht, ihr hättet schon lange in einem ganz anderen Zustand sein können, aber mehrere Jahre sind verloren gegangen…

Ich wende mich an alle – ihr sollt in der Gruppe diesen Ratschlag, diesen Befehl (es ist etwas übertrieben gesagt) annehmen, folgen und nachdenken, wie man ihn mit der ganzen Gruppe ausführt. Wenn ihr entscheidet, dass einige im Küchendienst, andere bei der Liveübertragung sein sollen und der Rest beschäftigt sich mit der Verbreitung – es muss auch so sein. Eigentlich muss sich die ganze Gruppe damit beschäftigen. Heute betrifft es insbesondere die zentrale Bnei Baruch Gruppe.

Ein guter Schüler ist derjenige, der dem Lehrer zuhört, und nicht derjenige, der seinem eigenen Verstand folgt. Minimaler Verstand und maximale Handlung, die zur Vereinigung beitragen – erst dann werden wir Erfolg haben.

Artikel des Tages von Mittwoch, 24.10.2018

In welchem Kli haben wir uns gut gefühlt?

Im Kli des Empfangens. Und jetzt empfinden wir die Leere, damit wir das Kli des Gebens füllen lassen können.

Warum müssen wir im Kli des Empfangens eine Begeisterung vom Geben, von der Verbindung empfinden?

Das heißt lo-lishma, wir haben es immer gehabt: beim Lernen, bei der Verbreitung, durch die Freunde.

Das spielt aber keine Rolle, es ist wichtig, dass wir die Begeisterung über dem Verstand empfinden?

Wir sind immer noch nicht zum Gefühl gekommen, wo, wann und wie dies passiert. „Über dem Verstand“ beginnt eben mit der Gleichgültigkeit, wenn alles egal ist, wenn ich nichts brauche. Wie kann ich mich aus solch einem Zustand zu einem Aufstieg erwecken, zur Kraft des Gebens? Gerade wenn wir keine Wünsche haben, müssen wir nur ein Verlangen entwickeln: dass wir etwas mehr Energie und Kraft für die Handlung des Gebens haben. Nicht weil ich davon profitieren will. Heute will ich keine Vorteile ziehen, ich brauche nichts, ich bin eine Null. Also, ich will die Handlung des Gebens oberhalb dieses Zustandes durchführen, ich empfinde eine Art von Nebel.

Heißt es, dass dieser Zustand besser ist als der vorherige Zustand, in welchem wir die Begeisterung in den Kelim des Nehmens empfunden haben? Jetzt haben wir die Möglichkeit, zum Unterricht zu kommen, zu reden – bedeutet dies, dass wir uns im Aufstieg befinden?

Es stimmt nicht. Wie bist du zum Unterricht gekommen? Du bist geführt worden. Wir sprechen jetzt über das Chissaron, welches du in dir selbst findest. Du kannst jetzt bitten: „Ich möchte, dass ich eine Kraft habe, keine Ahnung, wie sie heißt – das Geben, das Empfangen, die Freude, das Chissaron – egal, aber ich will die Kraft heranziehen, die mich zur Handlung der Verbindung führt.“ Es wird nur nach unserer Beziehung zur Vereinigung gemessen, nichts anderes. Heute spüren wir kein Chissaron zur Verbindung, und andere Gruppen empfinden das Chissaron dazu, welches wir früher hatten. Deswegen sind sie gekommen und bleiben sitzen, aber es fehlt ein Brennstoff für eine erneute Verbindung. Und wir bitten darum, dass dieser Brennstoff nicht materiell sondern spirituell ist: die Größe des Schöpfers, die Größe der Eigenschaft des Gebens, da der Schöpfer das Geben ist. Wir möchten, dass es uns Energie und Kraft gibt.

Keine Begeisterung? Und was hat dich das ganze Leben lang inspiriert? Das Empfangen aller Art. Jetzt bittest du um die Inspiration des Gebens. Wo ist dieses Geben? Du schaffst es selbst, nicht dass es zu dir von alleine kommt.

Auf welche Arbeit müssen wir uns in den Zehnern jetzt nach dem Kongress konzentrieren?

Wir werden es in den nächsten Tagen während des Lernprozesses klären. Die Arbeit im Zehner liegt darin, dass jeder seine Gruppe wie das eigene spirituelle Kli und den Schöpfer innerhalb dieses Kli festhält, und alles hängt von seinem Beitrag in der Gruppe ab. Wir werden noch klarer sehen, dass die Gruppe das Kli ist und nicht die Gesichter. Meine Beziehung zu ihnen – ist mein spirituelles Gefäß: inwieweit ich sie in mir verbinden kann und sie als ein Ganzes betrachten. Solch eine Beziehung gegenüber der ganzen Weltgruppe ist bereits eine Pflicht, die man nie vergessen darf. Man muss sich auch darum kümmern, dass jeder Unterricht zu einem kleinen Kongress wird, der alle vereint. Und es ist unwichtig, wie viele Zitate wir gelesen haben, unser Erfolg liegt in unserer Vereinigung.

Muss ich mich auf meinem Zehner oder auf die ganze Gruppe konzentrieren?

Mein Zehner, meine Gruppe, die Weltgruppe.

Alle am Stück?

Das eine innerhalb des anderen innerhalb des dritten. Und der Schöpfer innerhalb von allen.

Muss man sich auf alle drei konzentrieren?

Nein, vor allem auf deinen Zehner, sonst kannst du eine Illusion entwickeln als ob du bereits ein Gerechter bist. Ich muss immer noch die Gesichter von Freunden und ihre materielle Handlungen sehen, von daher keine einzige Handlung in der Verbreitung weglassen, es sind heilige Tätigkeiten. Wer daran nicht teilnimmt, wird es später sehr bereuen, man muss es als eine spirituelle Arbeit betrachten. Im Laufe des Tages müssen wir uns Mühe geben, mit den Freunden weltweit verbunden zu sein, irgendwelche kurzen Verbindungsaktivitäten zu organisieren, 1-2 mal am Tag, die 5 Minuten oder eine viertel Stunde dauern, aber dass alle sich bewusst sind, dass es eine Pflichtaktion ist. Man kann einfach reinkommen und mit einem Ohr hören, Hauptsache wir empfinden die Verantwortung dafür.

 

Artikel des Tages vom Dienstag, den 23.10.2018

Wenn ich mich in der Gruppe befinde, zu welcher mich der Schöpfer geführt hat, muss ich mich in die Gruppe einschließen, wie es im Artikel “Die Freiheit” geschrieben steht. Inwieweit ich mich mit der Gruppe verbinde und meine Freunde beeinflusse – so werde ich offenbaren, dass alle Gruppen zusammen sein müssen, weil mir die Kraft von einer Gruppe nicht ausreicht. Selbst wenn es die Gruppen sind, die ich gerade vor mir auf dem Bildschirm sehe, sagen wir, 50 kleine Gruppen (oder Zehner, egal) – brauchen sie ebenfalls die Verbindung mit den äußeren Gruppen und den Gruppen im Ausland.

Da wir zur letzten Generation gehören, müssen wir in einem möglichst großen Umfang vereinigt sein. Wir müssen uns miteinander in allem verbinden, d.h. in einem Körper – Rosh, Toch, Sof – müssen wir miteinander innerhalb dieser Seele, dem Körper verbunden sein.

Deshalb will ich den Gruppen, die ich gerade vor mir sehe, Folgendes sagen: wir müssen miteinander nach Regionen verbunden sein, dann werden sich die Qualität und die Quantität zu Einem verbinden und einander vermehren. Wir werden in dieser Form lernen, wir werden unseren Kongress an allen Wochentagen so gut wie es geht fortsetzten und so fahren wir bis zum nächsten Kongress fort, der um vieles stärker sein wird. Ich glaube, dass wir dadurch eine noch genauere Verbindung schaffen.

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Die Kraft des Gebens ist in der Gruppe verhüllt, wir sind nicht in der Lage sie zu offenbaren – all dies ist unwichtig, aber sie befindet sich innerhalb der Gruppe. Es gibt niemanden außer Ihm, wir sind vereint, obwohl diese Vereinigung verborgen ist. Innerhalb dieser Vereinigung befindet sich der Schöpfer, der sie füllt und unterstützt. Wie erlangen wir diese Kraft?

Ich kann diese gemeinschaftliche Kraft, die in der Gruppe existiert, nur unter der Bedingung empfangen, dass ich mit den Freunden zusammen arbeite. Ob ich die Fähigkeit und die richtige Absicht für solch eine Zusammenarbeit habe? Doch in dem Fall erlange ich die Kraft des Gebens, die in der Gruppe verhüllt ist, wie es geschrieben steht: “In meinem Volke sitze ich”. Und wenn ich an der Gruppen-Handlung nicht teilnehme, habe ich keine Möglichkeit, mich an die Kraft des Schöpfers anzunähern, sie aus unserer Verbindung rauszuholen. Ich komme sogar nicht nicht in die Nähe ihrer Enthüllung – es muss eine gemeinsame Handlung geben und ich muss mich darum bemühen, diese Kraft zu entdecken. Nur wenn ich mich dieser Handlung anschließe, komme ich mit der Kraft, die in der Gruppe herrscht, in Kontakt – mit anderen Worten, in Kontakt mit dem Schöpfer. Er ist verhüllt, aber ich strebe trotzdem zu Ihm.

Mir muss es klar sein, wonach ich suche, wozu ich mich mit der Gruppen-Handlung verbinde. Deswegen, wenn es eine gemeinsame Handlung in Bezug auf die Verbreitung gibt, muss ich mich um nichts anderes kümmern außer um den spirituellen Vorteil, den ich daraus ziehen kann.

Empfehlen Sie, den Morgen-Unterricht im Laufe des Tages zu hören, wenn man Zeit und Möglichkeit hat?

Ich würde es nicht empfehlen, ich gebe den Morgen-Unterricht weil ich ihn geben muss. Aber die Hälfte unserer Freunde beschäftigen sich mit unterschiedlichen Aufgaben und rufe euch ebenfalls dazu auf. Macht euch klar, dass dies viel wichtiger ist als der Unterricht. Ich meine es ganz ernsthaft: wenn ihr etwas Gutes für euch selbst tun wollt, müsst ihr an unserer gemeinsamen Arbeit, die erforderlich ist, teilnehmen. Das nenne ich die Vereinigung über dem ganzen Lernprozess.

Ich werde mich innerhalb der nächsten 2 Wochen außerhalb von Israel befinden und wenn ich wieder zurück bin, beginnen wir uns sehr kraftvoll und in hohem Tempo mit einem neuem Thema beschäftigen. Bis dahin beschäftigt euch bitte so viel wie möglich mit allen erforderlichen Aufgaben.

 

Artikel des Tages von Montag, 22.10.2018

Wo ist der besondere Punkt, den wir nicht vertuschen dürfen und in dem wir uns nicht verwirren? Ich habe einen Freund in der Gruppe und mir wird klar dass ich ihn nicht mag, wir sind uns fern – ich kann ihn morgen vergessen, bzw jeder von uns wird seinen eigenen Weg gehen. Ich bitte dem Schöpfer dass er mir die Fähigkeit gibt, dass ich mich so zum Freund verhalte als ob ich ihn mag. Warum “als ob”? Er soll mir die Kraft der Liebe geben! Wenn Er mir die Kraft der Liebe gibt, werde ich mich zu ihm in meinem Verstand so verhalten, als ob ich ihn mag!

Nein, ich soll einen Abstand und die Entfremdung spüren und gleichzeitig beten, dass der Schöpfer mir eine Möglichkeit gibt diese Entfernung zu überspringen, ohne ihn zu verringern und mit ihm zu sein, als ob wir vereinigt sind. Es erinnert uns an den Unterrichtsstoff über die Einheit der Gegensätze. Wir lassen das aber jetzt um uns nicht zu verwirren. Später werden wir sehen, was hier passt und was nicht.

Also, ich bitte nicht um die Nivellierung der Distanz zwischen uns, wie beispielsweise zwischen mir und meinem Kind. Das Kind mag ich natürlich, deshalb haben wir keine Distanz zwischen uns. Zu dem Freund halte ich eine Distanz und bitte dem Schöpfer um die Fähigkeit, sich über diese Distanz im Glauben, im Geben über dem Verstand zu verhalten.

Hier wirken zwei Kräfte, die in der Wechselwirkung zueinander stehen: unten ist die natürliche Kraft des Nehmens und oben die übernatürliche Kraft des Gebens, die ich vom Schöpfer  erhalten habe. Ich beginne meine Realität dementsprechend wahrzunehmen. Die ganze Realität ist meine Seele, die mir vom Schöpfer gegeben ist damit ich mich mit der ganzen Schöpfung, der unbelebten, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Natur vereinige. Schlussendlich soll ich sie einerseits als Teile meiner Seele betrachten, andererseits nehme ich den Zerbruch der in unserer Wurzel stattgefunden hat, wahr. Ich beschäftige mich nicht damit, da es nicht in meinen Kräften ist, etwas zu tun. Ich begreife, dass der Zerbruch passierte damit ich ihn im Glauben über dem Verstand überdecke, so dass die Liebe  alle Sünden bedecken wird – sie deckt die Sünden ab. Die Versündigungen bleiben und der Abstand zwischen dem Hass und der Liebe, zwischen den Versündigungen und der Liebe, bestimmt die Höhe der Stufe und die Kraft der Erkenntnis des Schöpfers.

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Wenn jeder Freund der Weltgruppe – wir sind Tausende, die sich aktiv mit Kabbala beschäftigen – 15 Minuten am Tag für die Verbreitung gefunden hätten, könnte es das Weltsystem ändern.

Es könnte alles ändern. Wenn alle unsere Freunde eine Viertelstunde für die Verbreitung widmen, hätten wir alle Kräfte der Natur verpflichtet, uns ins Prunkgemach des König zu heben, wie das der Prophet sagte. Damit hätten wir alle Kräfte der Natur verpflichtet, uns zu helfen, weil wir damit unsere Aufgabe erfüllen. Es ist eben alles, mehr ist nicht notwendig. Die breiteste Verbreitung ruft solche Reaktion herbei, dass wir plötzlich den Aufstieg empfinden. Ich spüre unerwartet, dass mich jemand auf seinen Schultern trägt.

Artikel des Tages, Donnerstag 18.10.2018

Das Programm ist nicht linear getrennt, wie wir es zeichnen. Korrekterweise zeigt sich das Programm in den Verbindungen zwischen uns.

Wir müssen diese Verbindung als das vollkommene und  geschlossene System sehen, in der sich der vollkommene Schöpfer offenbart. Es ist eine einzige wahre Form, die wir uns vorstellen sollen und danach  streben.

Wie nehme ich das Programm wahr, das großartig und universell ist? Wie versuche ich jede Sekunde, jederzeit dieses Netz der Beziehungen zu korrigieren, wie ein guter Fischer, der ständig sich um das Fischernetz sorgt und es repariert? Wie verbinde ich diese feinen Fäden miteinander, die alles vereinigen?

Möglicherweise sind diese Fäden kaputt, zerrissen und man muss sie finden und wieder miteinander verbinden.. Womit verbinden wir diese “Fäden” miteinander?  Was bedeutet hier die gegenseitige Bürgschaft zwischen uns und die Bürgschaft zwischen uns und der höheren Kraft?  Ist es das, was stattfinden soll?

Wie können wir begreifen, das wir diese Netzfäden nicht verbinden können, weil wir keinen Verstand haben? Diese Verbindungen befinden sich in jenem Zustand worüber wir gestern und vorgestern gesprochen haben. Das heißt, dass diese Sachen sehr gegensätzlich sind, dass wir sie mit unserem Verstand nicht begreifen können – sie widersprechen unserer ganzen Logik. Wie kann es sein, dass diese zwei Gegenstände entgegengesetzt und gleichzeitig verbunden sind und unterstützen zudem die gegenseitige Existenz?

Es geht hier um die Arbeit im Glauben über dem Verstand, in dem ich zwei Fäden nur auf einer höheren als der jetzigen Stufe verbinden kann. Sie können  auf der jetzigen Ebene nicht verbunden werden. Aber wenn ich mich im Glauben über dem Verstand auf  eine neue Stufe erhebe, werden sie nicht nur gleich, sondern wird diese Gleichheit einen neuen spirituelle Zustand gebären.

Ich möchte euch erfolgreich, sinnlich miteinander verbunden sehen, sowohl innerhalb der Gruppe als auch zwischen den Gruppen. Damit wir ein Verständnis haben, ein Gefühl, ein Bewusstsein, dass wir voneinander abhängig sind, so dass ich mich tatsächlich abhängig von jeder Gruppe fühle. Heute fühlen wir es nicht wenn wir sehen dass eine Gruppe auf dem Bildschirm fehlt, aber Tag für Tag achten wir mehr darauf, ob die Gruppen auf den Bildschirmen zu sehen sind, wie viele Freunde in jeder Gruppe sind, welche Fragen die Gruppen stellen – das wird immer wichtiger für uns sein. So bauen wir das Netzwerk von Verbindungen zwischen uns auf.

Auf dem Kongress werden wir auch an dieser Verbindung arbeiten und nicht nur im Unterricht, sondern auch zwischen den Unterrichten. Wir müssen uns auf solche Verbindungen vorbereiten. Die externen Beziehungen, die wir zwischen den Gruppen “ausdehnen” wollen, werden sich intern auf jede der Gruppen auswirken, sie wird mehr einig werden. So wird es sich ausrichten und ihr werdet deutlich spüren, wie sehr ihr es braucht die Gruppen zu sehen, denn ohne sie werdet ihr das Gefühl haben, als ob ihr nicht zu Hause wäret, als ob ihr euch irgendwo am falschen Ort befinden würdet, wie Kinder, die verloren gegangen sind.

Ich möchte euch daran erinnern, dass der Kongress eine Vereinigung darstellt. Wir kommen nicht um zu lernen – wir kommen um uns zu vereinen. Das Lernen betrifft vor allem unsere neuen Freunde, die noch weit entfernt von dem Wunsch sind, sich zu vereinen, sie wollen es nicht, sie verstehen es nicht, sie wollen immer noch allerlei “Klugheit” hören: über die  Erschaffung des Universums, über das Programm der Schöpfung usw. Dies ist die Wissenschaft der Kabbala.

Und wir, unabhängig davon, was wir hören, müssen gleichzeitig nur nach der Vereinigung streben, in der wir eine solche Verbindung zwischen uns entdecken, die der Offenbarung des Schöpfers entspricht – danach streben wir. Lasst es erfolgreich sein!

Artikel des Tages von Mittwoch, den 17.10.2018

Das Wichtigste ist, jeden Tag am Unterricht teilzunehmen und wenn ich aus irgendeinem Grund weg bin, sollte ich den Unterricht aus dem Archiv nehmen. Aber es darf nicht passieren, dass ich einen Tag ohne einen vollständigen Unterricht aus den 3 Teilen verbringe.

Sind wir verpflichtet das Verlangen zu empfangen, zu lieben? Bedeutet die Liebe zu meinem Nächsten, dass ich sein Verlangen zu empfangen wie mein eigenes liebe?

Ich muss meinen Freund lieben und nicht das Verlangen zu empfangen. Ich muss ihm irgendetwas geben, was ihm in Bezug auf die Korrektur der Seele gut tut. Wenn er irgendwas braucht, was für sein Leben notwendig ist, dann gebe ich ihm vor allem das, wenn er aber alles Notwendige bereits hat – brauche ich mich nur um seine Seele zu kümmern.

Warum wird gerade jetzt, vor dem Kongress, die Leere empfunden? Es gibt keine innere Freude mehr, die wir bisher hatten.

Es kann sein, dass ihr euch darauf nicht genug ausrichtet. Ihr müsst euch darum kümmern, dass jeder von euch seinen Teil an die Weltgruppe weiter gibt. Außerdem muss man sich vorstellen (und es ist tatsächlich so), dass die ganze Weltgruppe korrigiert ist und jeder gemäß seinen Fehlern die Abneigung empfindet. Selbst wenn ihr irgendwo Fehler seht – seht ihr sie aus euerem unkorrigierten Verlangen. Letzendlich ist all dies die heilige Shechina, die vor euch steht und ihr muüsst anfangen, sie mit eigenen Anstrengungen zu füllen – jeder von euch und nicht auf die anderen warten. Alles hängt von einem einzelnen Menschen ab.

Wir bereiten uns jetzt auf den Kongress vor und diese Vorbereitung ist buchstäblich der Kongress, die Vereinigung. Tag für Tag lernen wir mehr und unsere Verbindung und die Vereinigung stärken sich. Ich meine diejenigen die dabei sein wollen, zusammen mit anderen teilhaben, und sich Mühe geben “die Lücken” auszufüllen: man könnte irgendwas versäumt oder verpasst haben oder die Gruppe vernachlässigt haben. Und dann muss man, indem man diese Vernachlässigungen und das Nichtteilhaben bereinigt, von heute auf morgen empfinden, dass wir in der Tat eine neue Form bekommen.

Die Vereinigung zwischen uns wird von oben realisiert und tritt nach und nach in unsere Empfindungen, in das Bewusstsein ein, sie kommt näher,
wird vernünftiger, verständlicher. Sie wird von allen Arten von Schwachsinn und Täuschungen befreit. Kurz gesagt, wir beginnen eine Dynamik im ständig veränderbaren System zu sehen, diese Veränderungen sind jeden Tag, sogar stundenweise spürbar. Ihr könnt den Tag aufteilen – morgens, mittags, abends – und ihr werdet den Fortschritt in der Vereinigung beobachten zwischen denen, die danach streben. Demnach verändert sich unsere Empfindung, unser Verständnis, unsere Herangehensweise, unsere Verbindung – alles verändert sich. Bitte beachtet es, da der Kongress bereits hier ist.

Ihr sollt versuchen das, was wir lernen, umzusetzen. Den ganzen Tag ab dem Morgenunterricht denken wir darüber nach, besprechen den Unterricht, sprechen darüber – und so den ganzen Tag bis zum nächsten Unterricht. Und wieder den neuen Unterricht besprechen, versuchen zu verstehen und umzusetzen. Und so macht man es die ganze Zeit.  Es muss jeden Tag so sein und nichts als das. Als wir mit Rabash spazieren gingen, merkte ich, dass er nur darüber spricht, was wir im Unterricht hatten, egal was es war – ein Artikel oder Talmud Eser Sefirot.

 

Artikel des Tages von Dienstag, den 16.10.2018

Wir sprechen jetzt über zwei Gegensätze, die bisher nicht gelöst werden konnten.

Muss man in zwei Gegensätzen existieren?

Ja, natürlich.

Und sie realisieren?

Realisieren heißt, sie in sich einzuschließen.

Beide realisieren?

Ja, beide wie einen. Wir müssen sie beide behalten.

Aber einer widerspricht dem anderen?

Das stimmt, das ist ja genau der Punkt!

Wie geht denn das?

Warte ab, wir lernen es. Wir werden dies anhand dessen untersuchen, was in den Quelltexten steht, und mehr und mehr werden wir sehen, wie wir sie allmählich einbeziehen können. Wenn wir zusammen lernen, erheben wir eine Art Gebet, dass dies in uns geschieht. In gewisser Form werden wir dies verstehen und realisieren, wir werden voranschreiten, bis es in uns geformt ist. Bis dahin hilft uns keine Erklärung. Selbstverständlich willst du es verstehen, aber du musst auch verstehen, dass du es nicht verstehen kannst.

Über welche zwei Gegensätze reden wir? Was sind diese Gegensätze?

Zwei Gegensätze in einem sind der Körper und die Seele, das Empfangen und das Geben, die Handlung des Gebens und die Handlung des Empfangens, das Leben und der Tod. Das ist eine Sache im Spirituellen, die der anderen entgegengesetzt ist, und du findest zwischen den beiden nichts Gemeinsames, sondern erhebst dich über sie auf eine noch höhere Stufe. Nur so findest du die Lösung, und diese Lösung liegt im Glauben über dem Verstand.

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Wir sollten uns gewaltsam mit allen Gruppen verbinden und nicht nur alle Gruppen mit einer zentralen Gruppe verbinden lassen. Alle müssen in gegenseitiger Kommunikation sein, einander kennen und unterstützen. Lasst uns anfangen, die verschiedenen integralen Verbindungen im integrierten System zu animieren, wenn jeder mit jedem verbunden ist. Dann werden wir sehen, wie sehr es uns hilft. Wir können es innerhalb von unseren zwei Kongresstagen sehen, wenn wir uns in solch einem Verbindungs-Wirbel befinden. Die Hauptsache ist die Verbindung, nicht die Weisheit die wir lernen. Unsere Aufgabe ist die Verbindung aufzuwecken, die seit dem Anfang der Schöpfung von Adam HaRishon bis zu unseren Tagen zerrissen ist.

 

Lasst uns anfangen sie wieder zu beleben, wir werden darin den Lichtfluss verursachen. Wir werden es fühlen, und dies wird unsere spirituelle Offenbarung sein. Damit dies geschieht, müssen wir uns Mühe geben. Wie? Es muss eine technische Fähigkeit geben und der Wunsch, verbunden zu sein. Sprecht miteinander. Letztendlich kennen wir uns alle und wollen noch mehr miteinander in Verbindung sein, die das höhere Licht dazu bringt, seine Arbeit zu tun: “Der Schöpfer vollendet meine Arbeit.”  Wir bemühen uns um die Vereinigung – der Schöpfer wird uns vereinen. Wir müssen nur fleißig sein und dann beginnen wir, das höhere System zu offenbaren. Die Verbindung zwischen uns zugunsten des Willens zu geben nennt sich die höhere Welt. Darin spüren wir die Erscheinungen oberhalb dieser Welt. Lasst uns hoffen, dass wir es hinbekommen. Gebt euch Mühe und alles geschieht. Ich bin jederzeit bereit, mich während des Tages mit euch zu verbinden, wann immer ihr es möchtet.

Artikel des Tages vom 15.10.2018

Wenn die Korrektur einzig in der Vereinigung zwischen den Freunden liegt, warum gibt der Schöpfer dem Menschen so viele materielle Probleme?

Es stimmt, ich verstehe, woher diese Frage kommt.

Wir denken, dass die materiellen Probleme die großen irdischen Probleme sind, aber die spirituellen Probleme sind viel größer. Unsere Mängel haben wir ursprünglich von Adam HaRishon bekommen, deshalb gibt es in der Welt nichts Neues – alles kommt von der spirituellen Welt. Alle Unannehmlichkeiten, Probleme, die wir plötzlich erhalten sind das Ergebnis des Mangel der Seele, sowohl die gesamte als auch private Seele.

Deshalb sind alle Nöte, Probleme und das ganze Verhalten des Menschen von der höheren Lenkung bestimmt. Der Mensch glaubt nur, dass er selbst denkt, selbst entscheidet –  aber es ist nicht so. Alles, was wir tun, diktiert uns “der große Computer”, der “Malchut” der Welt der Unendlichkeit heißt und uns in Bewegung bringt.

Wir denken, dass es eine Belohnung ist, doch es ist eine Strafe, wir müssen alle diese Situationen erleben und uns vor ihnen  beugen, wie Rabbi Akiva, der den Kopf beugte wenn die große Welle kam, um so das Ende der Korrektur zu erreichen. Das ist die Hauptsache.

Außer dem Beugen muss man auch handeln, es ist sehr wichtig zu handeln. Was ist zu tun? – Um des Gebens willen zu arbeiten, sich über dem Nächsten auf den Schöpfer zu richten. Du machst es, um allen übrigen Teilen der Seele ihre mühsame Last zu erleichtern, damit sie sich von den Schlägen, von schweren Lasten und Druck ein wenig befreien.

Wir sollen es zusammen tun. Zusammen werden wir für alle Freunde in allen Gruppen bitten und insbesondere für diejenigen, die jetzt eine sehr große Korrektur durchlaufen (die Moskauer Gruppe versteht mich, auch die anderen Gruppen), damit wir würdig sind, es zu verstehen, es zu finden und unsere spirituellen Korrekturen durchzuführen. Wenn wir dazu kommen, wird unser Leben um vieles leichter sein: wir werden die großen Korrekturen machen und uns schneller vorwärts bewegen.

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Wenn der Aufstieg zur Bildung des spirituellen Kli die Annäherung mit den Freunden bedeutet, stellt sich die Frage: geschieht die Annäherung nur dank der Zugeständnisse, bekomme ich dann, was in ihnen steckt, obwohl es mir scheint dass sie kein Recht haben? Wie mache ich mich zu der Gruppe zugehörig? Ich dränge ihr die Meinung nicht auf, im Gegenteil, ich beuge mich vor den Freunden – es ist unsere Arbeit.

Natürlich kann ich einen Kompromiss eingehen und nicht analysieren, was zwischen mir und jedem Freund und auch im Bezug auf die ganze Gruppe und ihres Anführers geschieht. Die Frage ist, ob ich mich tatsächlich der Vereinigung, dem Zentrum der Gruppe nähern will, das im Prinzip existiert – dort ist der Schöpfer anwesend und Er ist nur vor mir verborgen?

Wenn ich auf der Suche nach Fortschritt, nach dem Zentrum der Gruppe bin, nach dem Ort, wo sich der Schöpfer offenbart, je nach meiner Ähnlichkeit mit der Gruppe und in diesem Fall mit Ihm – muss ich gerade die größten Probleme und die Schwierigkeiten heraussuchen. Ich soll versuchen, sie zu überwinden und dann feststellen, welche ich überwinden kann und welche nicht.

Gerade diese Probleme, die ich überwinden kann, um mit den Freunden vereinigt zu werden, sind die Geschenke, die ich ihnen gebe – meine Teilnahme mit Herz und Seele, inwiefern ich fähig bin im Glauben über dem Verstand, und  wenn ich mir bewusst mache, dass ich dagegen bin: ich sehe nicht, will nicht, aber darüber hinaus nehme ich an ihnen teil und verbinde mich. Gerade das ist ein Geschenk, das ich in die Gruppe bringe und absolut jeder macht das gleiche.

Dann sehen wir, dass alles im Voraus vorbereitet ist und man nichts korrigieren muss, außer sich selbst. Alle befinden sich in der korrekten Seele und nur ich, Malchut bezüglich den Neun, muss mich korrigieren und so offenbare ich die Struktur der Seele, ihre Füllung und den Schöpfer darin. So realisiere ich meine Korrektur, weil ich diese Korrektur vollbringe, indem ich über meinen Wunsch aufsteige. Ich mache dem Freund  “Geschenke” oder der Gruppe, indem ich mich annulliere und mit der Gruppe verbinde.

 

Artikel des Tages vom 14.Oktober 2018

Ich brauche die Eigenschaft des Gebens gegenüber etwas gutem nicht zu entwickeln. Weil zu demjenigen der mir gegenüber gut ist, benehme ich mich genauso gut. Das kommt von meiner Natur, von meinem Ego, es ist nützlich mich so ihm gegenüber zu verhalten. Wenn ich aber sehe, dass ich nicht beachtet werde, dass man mich abstößt, beginne ich plötzlich solche Sachen zu beachten die ich früher nicht fähig war zu bemerken. Plötzlich scheint es mir, dass jemand sich von mir abgewendet hat, jemand hat mich komisch angeschaut, oder er hat mir etwas gesagt oder mich überhaupt nicht bemerkt. Im Prinzip sind das alles die Zeichen des gewissen Missachtens. Ich werde plötzlich feinfühliger, beginne die Freunde zu hassen, ich dulde sie kaum…

Ich muss mich selber vorbereiten und danach  versuchen zur Liebe zu kommen.

Also, damit alle Sünden, die ich dem Freund zuschreibe, meine Liebe verdeckt. Dann werde ich offenbaren, dass es keinen Freund hier gibt. Ich sehe einfach mein Awiut, die der Schöpfer mir  auf diese Weise zeigt. Genau auf der Basis dieses Awiuts muss ich die Verbindung erreichen, sogar die Umarmung mit dem Schöpfer erreichen. Hier gibt es keine Freunde, es gibt nur „es gibt niemanden, außer Ihn“.

Wir sollen nur nicht vergessen, dass diese Arbeit die Arbeit des Schöpfers ist. Und obwohl es mir scheint dass ich diese Arbeit erledigen muss, überprüfen und sehen dass ich nicht fähig bin, nicht dafür erschaffen wurde. Weil der Mensch nur für eins erschaffen worden ist: den Schöpfer darum zu bitten, dass Er das macht, also für das Gebet. Es wurde gesagt: „Schöpfer, lass mich den ganzen Tag beten“. Also die Rede ist genau davon, dass man sich die ganze Zeit nach „oben“ wendet und verlangt. Unsere Arbeit besteht darin, damit man die Mängel findet und um die Korrekturen bietet.

Deswegen sind die Freunde, die ich auf natürliche Weise abstoße, sie missachte, mich von ihnen entferne, für mich einfach zur nützlichen Umgebung werden, ansonsten werde ich keine Möglichkeit haben mich an den Schöpfer zu wenden. Womit werde ich mich an Ihn wenden? Also hier existieren zwei Gegensätze: diese Freunde helfen mir! Inwiefern nehme ich wahr, dass sie mich missachten und fern von mir sind, inwiefern ich sie abstoßend finde, insofern bekomme ich mehr Gründe mich an den Schöpfer zu wenden. Ich suche danach wie der Alte, der gebeugt geht und sucht, als ob er etwas verloren hat. Das ist nicht so,dass ich das nicht sehe, umgekehrt, ich mache eine Anstrengung, damit man noch mehr Mängel sieht, die ich sammeln soll und im Gebet erhebe.

***

Ich frage nach dem Unterschied zwischen dem, was der Kabbalist offenbart und dem, was geschieht…

Das ist nicht seine Sache. Natürlich will er sofort das Ende der Korrektur sehen. Aber nichtsdestotrotz arbeitet er über dem Verstand. Komme was wolle, er ist verpflichtet das zu tun. Es gibt die Realität und es gibt das Wünschenswerte. Ich erledige das, was mir gegeben wurde, insofern das in meiner Zeit gegeben wurde und in meinem Zustand. Natürlich, müssen die großen Pläne auch sein, aber du musst das tun was dir gegeben wurde.

Aus der Sicht des Gesamtsystem, wo liegt die Notwendigkeit des Unterschiedes zwischen dem, was schon jetzt offenbart wurde und dem praktischen Ausführen?

In dem man sich beugt. Mir wird die verachtenswerte Arbeit gegeben, ich soll sie aber als die höchste, erhabenste Arbeit annehmen. Dann wird keine Frage existieren. Es gibt’s nichts zu bereden. Lasst sie schreien, lass „die Hunde kleffen“, all das ist unwichtig. Das wichtigste ist, dass jeder seine Mission erledigt.

***

Wie analysieren wir innerhalb des Tages das Verhältnis der Gruppe zu uns und unser Verhältnis zur Gruppe, damit wir das richtig sammeln und daraus die richtige Form erbauen, richtige Bitte? Ähnlich dem, wie man die schriftliche und mündliche Form anreichen. Man soll doch diese Bitte richtig formen: zuerst zeigt man auf den Grund des Anschreibens, danach erlangt man das erwünschte Ergebnis. Um kurz zu fassen, es gibt viele Punkte in dieser Bitte. Genau das sehen wir im Gebet: zuerst danken wir, segnen wir Denjenigen, an wen wir uns wenden: Du bist allmächtig, Du bist barmherzig, deswegen wende ich mich an Dich und bitte Dich, und das ist das, was ich als Resultat bekommen möchte.

Wie erbaut man innerhalb des Tages so einen kritischen Verhältnis, und vor allem die Vorbereitung dazu? Weil jede Sache die Vorbereitung, den Sinn und den Resultat beinhalten muss.  Also die Vorbereitung zu der kritischen Einstellung, die kritische Einstellung selber und das Resultat. Die Gruppe gegenüber mir, ich gegenüber der Gruppe, die Mängeln, die dabei offenbart werden und auch wie ich mich damit an den Schöpfer wende. Wie baue ich innerhalb des Tages diese Dinge auf? Es gibt keine wichtigere Arbeit, wir sollen das verstehen, dass diese Arbeit sich im Gebet befindet. Der Schöpfer braucht nichts. Er erwartet lediglich MAN von uns.

 

Artikel des Tages vom 11. Oktober 2018

 

Es fehlt dir nichts, [außer] …. all die abgefallen Glieder aufzusammeln, die aus deiner Seele herabgesunken sind und sie zu einem einzigen Körper zu verbinden. In diesem vollkommenen Körper wird der Schöpfer Seine Shechina unaufhörlich unterbringen.

Wir müssen vor allem, aus uns heraustreten, um “die abgefallenen Glieder” zu sammeln. Was bedeutet, dass ich mich außerhalb von mir befinde, dass ich mich mit ihnen verbinde, dass ich sie an mich anschließe und den Rest macht der Schöpfer?

Wir haben drei Handlungen um aus sich herauszutreten: mich mit ihnen vereinigen, mich an sie “anzunähen”, mit ihnen wie in einem Körper verschmolzen zu sein. Wie tue ich das? Wie entwickle ich eine Empfindung während ich aus mir ausgetreten bin, dass sie mir fehlen? Ich habe fünf Finger, benötige ich noch einen? Wie kann ich fühlen, dass er mir fehlt, damit ich mich mit ihnen verbinde? Sonst ist es nur eine äußerliche Vereinigung und nicht die Innere. Wie kann ich ihn “annähen”, “ankleben”? Es ist nicht wirklich das Ankleben, sondern eine absolute Durchdringung in allen Einzelheiten, als ob aus zwei, eins entstehen soll.

Wie kann ich solch einen Mangel, solch eine Notwendigkeit entwickeln? Das ist die ganze Arbeit, es gibt keine andere. Wir sollen die zerstörte Seele korrigieren – das ist unsere Handlung. Woher nehme ich das Bedürfnis, aus mir herauszutreten? Was bedeutet – aus mir herauszutreten? Was bedeutet sich mit ihm zu verbinden? Wobei ich mich mit ihm außerhalb von mir verbinden und ihn dann für mich zurück gewinne. Worin bestehen diese Veränderungen der Wechselbeziehung zwischen uns. Wie kann ich ihn zurückgewinnen? Selbstverständlich geschieht es mit Hilfe des Gebetes, der inneren Bitte an den Schöpfer, damit Er mir hilft und meine Seele erfüllt.

***

Was bedeutet es, aus sich herauszutreten?

Es bedeutet, dass ich mir wünsche mich zu reduzieren, um mich nicht von mir selbst, sondern mich vom Freund zu begeistern, so wie er ist: von der Größe des Schöpfers in ihm, die Größe der Gruppe die er hat, von seiner Zielstrebigkeit. Ich will sein Verhältnis zum Spirituellen übernehmen, um es für mich zu klonen. Das bedeutet, sich vom Freund begeistern zu lassen.

Aber warum heißt es, aus sich herauszutreten?

Da in dem Moment, in dem ich mir wünsche von ihm begeistert zu sein, annulliere ich mein “Ich”. Alle meine Gedanken und Wünsche bleiben bei mir: nur die leeren Kelim, nur die Sensoren, ohne jegliche Reaktion. Dann bin ich von ihm (dem Freund) begeistert: von seinem Verhalten zum Spirituellen, zur Vereinigung. So finde ich, was in ihm steckt und will es annehmen.

Und was bedeutet, dass ich die ganze Kraft von der Gruppe bekomme?

Wenn ich mich von ihnen begeistern lasse, bekomme ich diese Kraft. Aus eigener Kraft bin ich nicht fähig einen einzigen Schritt nach vorne, in die Spiritualität, zu tun, sondern nur dank der Kräfte, die ich von außen bekomme. Alle meine Kelim befinden sich außen.

 

Es gab ein ganzes Kli von Adam HaRischon, welches abgestürzt und in viele Teile zerbrochen ist. Zum Beispiel: dein Computer oder Fernseher oder sonst irgendein elektronisches Gerät ist abgestürzt und in viele Teilen zerbrochen.

Sie können sich nicht “bewegen”, man muss sie verbinden – dann beginnen sie zu leben.

Ich sage es euch noch mal: seid miteinander verbunden. Lasst euch, aus euch, in die gesamte Gruppe hinein treten. Fangt an euch zu interessieren und euch um sie zu sorgen. Die Zeit ist kritisch. Ihr solltet die Möglichkeit nicht verpassen. Es wäre zu schade! Wir werden buchstäblich gestoßen! So wie Baal HaSulam schreibt: du hattest eine Möglichkeit…  aber nicht verzweifeln, fange von Vorne an.

Jetzt haben wir solch eine Möglichkeit… aber fragt mich nicht und denkt nicht, dass ich es tun werde. Ich erhalte Zitate von euch, ich werde sie lesen, auch jemand anderer kann sie lesen, es spielt keine Rolle.

Aber die ganze Arbeit liegt zwischen euch: inwieweit ihr aus euch heraustreten könnt, inwieweit ihr euch gegenseitig einschließt. Darin besteht eure Arbeit und eurer Erfolg.

Artikel des Tages von Mittwoch, 10.10.2018

 

Der Erfolg des Kongresses liegt darin, dass wir uns wirklich als eine Gruppe fühlen. Was anderes möchte ich nicht. Alle-alle, die wir da auf den Bildschirmen sehen – es können noch 20 Bildschirme dazu kommen – Hauptsache, alle empfinden sich als eine Gruppe. Das ist sehr wichtig, das ist das Kli, das ist der Platz, wo sich alles offenbaren wird. Und wenn wir beginnen, noch mehr Tätigkeiten zu machen werden wir sehen, wie das alles von einem zum anderen übergeht  – von dort kommt die Geburt.

Was hat uns denn in den letzten Tagen gefehlt, um dies zu empfinden?

Ich sage nicht, dass irgendetwas gefehlt hat. Aber es müsste uns klar sein, was wir noch hinzufügen können. Es sind noch 10 Tage vor dem Kongress plus 3 Kongresstage –  insgesamt ca. 2 Wochen. Schön, dass wir ein festes Datum haben – so verpflichten wir uns dazu,uns jeden Tag und jeden Moment zu verbessern, so dass der Kongress wirklich zu den 3 Tagen einer starken Verbindung wird. Das Ziel des Kongresses – Aufbau von einem Kli, einer Zehnergruppe!

Welchen Prozess sollten wir in diesen Tagen durchlaufen, um zu einer Gruppe zu gelangen?

Dass ich zum Gefühl komme, dass ihr bei mir drinnen sitzt, in meiner Empfindung. Ich fühle die Weltgruppe so wie Rabash sagt, dass meine Freunde “in mir stehen”. Sie fühlen mich, und ich fühle sie, sie befinden sich in meinem Herzen. Und dann tanzen wir zusammen obwohl wir uns an verschiedenen Orten befinden, alles passiert in einem Herzschlag. Das müssen wir fühlen. Wie Rabash es beschrieben hat, so muss jeder fühlen.

***

Ich bitte euch darüber nachzudenken, ihr müsst ja alle teilnehmen, wie wir die Verbindung mit 100 Gruppen auf der ganzen Welt, in  allen Sprachen, mit allen diesen Unterrichten organisieren. Vielleicht wird es ganz anders gestaltet, ohne Zitate, ohne Unterrichte? Lasst uns eine Revolution machen! Was können wir tun damit das Resultat ist, dass wir alle verbunden sind, wie eine richtige Suppe, alle in einem Topf? Das ist das Ziel. Wie können wir diese verbleibenden Tage verbringen, um zum Ziel “Eine Verbindung zu einem Menschen mit einem Herzen” zu gelangen, so dass alle Freunde in einem gemeinsamen Herzen vereint sind? Das müssen wir praktisch tun, und dann wird sich der Schöpfer zeigen.

 

Artikel des Tages von Dienstag dem 9.10.2018

Wenn ich Ihnen im Unterricht 3 Stunden lang zuhöre, bin ich sehr beeindruckt. Aber wenn die Freunde sprechen, höre ich ihnen zwar auch zu, aber aus irgendeinem Grund inspiriert mich das nicht, ich schlafe ein. Was bedeutet es und was kann ich tun?

Dies deutet darauf hin, dass dir die Wichtigkeit der Freunde fehlt. Für deinen spirituellen Fortschritt sollten die Freunde wichtiger sein, sogar wichtiger als deine Verbindung mit mir. Also, sage dir selbst tausend mal und schreibe tausend mal auf, dass du nichts anderes hast: dein Freund ist dein Pass zum Schöpfer, nicht ich. Ich verstehe, dass es sehr schwer ist und dass der böse Trieb dazwischen steht und dich behindert, aber du musst verstehen, warum der böse Trieb genau hier ist und warum du deine Freunde missachtest. Hier liegt deine ganze spirituelle Arbeit!

Und in Bezug auf die anderen Welt-Gruppen: warum hörst du ihnen nur teilweise zu und denkst “Wer sind sie überhaupt?” Natürlich, im Vergleich zu deiner Gruppe sind sie nichts, du musst aber wissen, dass sie auf dem Weg zum Schöpfer sind. Sie sind auf dem Weg zum Schöpfer!

 

Während des Tages sollt ihr darüber nachdenken, wie ihr in der einen oder anderen Form miteinander verbunden seid: durch meine Fragen, ihre Fragen, durch ihre Antworten und Gedanken;  es ist unwichtig was sie sagen. Hauptsache ist, wir sind mit ihnen und durch sie mit dem Schöpfer verbunden. Wir wollen dies als ein einziges Kli aufbauen, in dem der Schöpfer die Verbindung zwischen uns korrigiert und uns vereint.

Das, was ich in Bezug auf die Freunde empfinde, empfinde ich in Bezug auf den Schöpfer, negativ oder positiv. Meine Beziehung zum Freund spiegelt meine Einstellung gegenüber dem Schöpfer, der dazwischen steht, wieder. Und ich möchte das alles in Ordnung bringen, das heißt “Wie fein und angenehm ist es, daß Brüder beieinander zusammen sitzen”. (bin unsicher! ) “Zusammen” bedeutet, dass der Schöpfer zwischen ihnen sitzt. Was bedeutet dieses “sitzen”? Er füllt den Raum zwischen ihnen. Das heißt, wenn ich an jemand anderen denke, ist der Schöpfer zwischen uns. Wenn ich das erkenne, fange ich schon an, spirituelle Arbeit zu leisten.

***

Wie können wir ab heute, ausgehend von dieser Lektion, solch eine Atmosphäre im Weltkli bewahren, wenn wir all das Böse, das wir als persönlich wahrnehmen – zwischen den Freunden, zwischen den Gruppen, egal wo – innerhalb eines Augenblicks dadurch korrigieren lassen, dass wir uns an den Schöpfer wenden und darum bitten, dieses Böse ins Gute umzuwandeln, damit wir es nicht als Böse empfinden?

Wir können es als ein technisches Hindernis auf der materiellen Ebene empfinden, aber keinesfalls als Böse. Indem man es als Böse empfindet, scheint man den Schöpfer zu verfluchen. Wie können wir einen solchen Zustand zwischen uns in unserer virtuellen Welt schaffen, dass wir alle diese Unterstützung spüren und sofort den Schöpfer kontaktieren, so dass Er jedes Übel, das wir fühlen, korrigiert und ins Gute umwandelt? Nicht aus dem Grund, dass wir uns wohl fühlen möchten, sondern darum, dass indem ich es als Böse empfinde,  ich den Schöpfer beschuldige. Wie können wir zu solch einem Zustand in unserer Welt kommen?

Ohne mich um die gute Atmosphäre in der Weltgruppe zu sorgen, bin ich nicht in der Lage, mich um meine innere Gruppe zu kümmern – wir sind aufeinander angewiesen. Ihr könnt euch mit eurer Gruppe so gut wie es geht beschäftigen, es wird aber nicht von großer Hilfe sein. Es kann wahrscheinlich ein bisschen kosmetisch helfen, mehr nicht. Solange wir die Verbindung zwischen allen nicht ausbessern, kommt keine der Gruppen voran. Keine! Wir befinden uns doch alle in einem Organismus, aber er ist immer noch nicht gesund, wir müssen ihn fürsorglich behandeln. Deshalb ist es sehr wichtig, wie sehr ich mich tagsüber um unsere gemeinsame Gruppe kümmere, weil ich fühle, dass ich davon abhängig bin. Das sollte mich wirklich beunruhigen, denn wer weiß, wie sehr ich sie beeinflussen kann. Aber sie sind diejenigen, die meinen spirituellen Zustand, meine spirituelle Entwicklung bestimmen.

Daher sollte diese Fürsorge nicht weniger wie die Fürsorge für meinen Zehner sein. Ich würde sogar das Gegenteil behaupten: heute ist mein Zehner um vieles abhängiger von all unseren Gruppen in der Welt. Das ist Fakt. Versucht so weit wie möglich, euch ihnen anzuschließen und sie näher zu fühlen und kümmert euch darum, dass mehr Freunde zu den Unterrichten kommen und sich noch mehr unseren Unterrichten anschliessen. Ich bin sehr froh, dass es jetzt mehr Gruppen gibt und sich mehr Freunde daran beteiligen.

 

Artikel des Tages von  Montag, 8. Oktober 2018

Auf welche Weise erhöhe ich Größe der Gruppe, Größe des Schöpfers, um die Größe des Schöpfers für mich zu erhöhen? Anders gesagt, auf welche Weise erhöhe ich meine Umgebung in meinen Augen, damit ich noch mehr unter ihrem Einfluss stehe?

Weil alles von den Umgebung, vom Einfluss der Gesellschaft abhängt, wie kann ich mich gegen meinem Willen so einstimmen, um diese Arbeit zu beginnen?

Nach dem Unterricht kehrt der Alltag ein, wie kann ich während des Tages über das Wichtigste denken – mich immer kontrollieren, ob ich mich von der Gruppe ernähren will: von Ihrem Verlangen, von ihrem Streben, von ihren inneren Empfindungen, von allem was sie bezüglich der Spiritualität haben? Ich brauche es. Selbst wenn sie egoistisch sind – wenn ich sie einsauge, werden sie in mir zum spirituellen Kli. Wenn ich sie einsauge, werden sie in mir zum altruistischem Kli. Wie kehre ich im Laufe des Tages zu diesem Gedanken zurück?

Sprecht darüber, wie Ihr im Laufe des Tages an der Erhöhung des spirituellen Verlangens arbeitet? Nicht das eigene Verlangen zu entwickeln und zu pflegen, sondern daran denken, wie man das Verlangen der Gruppe bekommen kann um sich an den Schöpfer zu wenden. Wie kann man es im Laufe des Tages tun?

*

Im neuen Format des Seminares höre ich dem großen Teil zu.

Du bist dabei, sag nicht dass du zuhörst. Du hörst zu was sie sagen, und willst sie verstehen, empfinden, es buchstäblich trinken was sie sagen, weil sie deine spirituellen Gefäße sind.

Besteht darin meine Teilnahme am Unterricht? Wo ist mein Anschluß?

Es ist nicht meine Teilnahme, es ist buchstäblich meine Arbeit. Alle sprechen um meinen Durst zu löschen. Ich sammle alle Eindrücke, ihre Kelims. Selbst wenn sie etwas unbedeutendes sagen, – empfange ich entsprechend meiner Ernsthaftigkeit, meinem Chissaron, da ich keine Wahl habe – es kommt vom Schöpfer. Er sagt mir folgendes: “Michael, heute sollst du von ihnen empfangen, vom Kli und damit arbeitest du mit Mir”. Deshalb höre ich immer zu was sie sagen und jeder sagt was anderes. Wenn ich es nicht höre, so überwinde ich meine Gleichgültigkeit, meine Missachtung.

Wie verbringen wir den heutigen Tag bezüglich des Lichts vom Unterricht, das ich erhalten haben? Wie kontrolliere ich mich, tausche meinen Chissaron mit dem Chissaron des Freundes? Wie mache ich es? Was beobachte ich? Wir arbeiten ich damit im Laufe des Tages? Ich ziehe ständig das Fazit: wie klappt es bei mir? Ihr könnt im Laufe des Tages das spirituelle Kli erreichen.

 

Artikel des Tages vom Sonntag, dem 7.10.2018

Wie höre ich den anderen zu: die Gruppen, die Freunde – inwieweit ich dabei in die spirituelle Arbeit unserer Verbindung eintauche, damit in dieser Verbindung die Eigenschaft des gegenseitigen Gebens, die Eigenschaft der gegenseitigen Verbindung/des Schöpfers offenbart wird. Wie wirkt es auf mich, dass ich jetzt von der Arbeit der anderen Gruppen höre. Ich schlafe nicht, sondern ich tauche in die Verbindung zwischen uns so ein, dass Sich zwischen uns der Schöpfer offenbart? Wie können wir das erreichen? Wie halte ich mich darin, dass ich genau dann, wenn ich meinen Freunden zuhöre, dies die effektivste Zeit ist? Sie reden und ich strebe dabei zur Verbindung mit ihnen. Wie mache ich das? Wie soll ich mich ständig dazu bewegen, anstoßen? Wie kann ich zusammen mit den anderen diese Bewegung zur gemeinsamen Verbindung wahrnehmen? Wie bekomme ich von ihnen die Kräfte, das Streben?

Lasst uns zusammen darüber nachdenken, damit das die ganze Zeit zu unserer Arbeit wird, das ist die eigentliche spirituelle Arbeit, das ist die produktivste Zeit, die wir haben. Wir werden uns die ganze Zeit in diesem Widerstand befinden, in diesem Streben zur gegenseitigen Bewegung zueinander, bis darin der Schöpfer erscheint. Los!

Frage: wieso wenn ich das Streben der Freunde zur Offenbarung des Schöpfers wahrnehme, offenbart Sich für mich der Schöpfer? Das bedeutet, dass ich das Streben der Freunde zur Offenbarung des Schöpfers wahrnehmen soll. Dann wird sich darin für mich der Schöpfer offenbaren! Ich bin verpflichtet wahrzunehmen, inwieweit meine Freunde danach streben den Schöpfer zu offenbaren. Genau in diesem Streben werde ich den Schöpfer offenbaren. Wieso arbeitet das so?

***

Wir verpassen die Möglichkeit den Schöpfer zu offenbaren. Sie ist hier, genau hier! Baal HaSulam schreibt, dass dies wie ein Mensch, der in den Garten Eden hinein gegangen ist. Er geht raus und fühlt nicht wo er sich befindet. Er spürt nicht, dass er reingekommen ist und spürt auch nicht, dass er rausging. Wir gehen vorbei. Es gibt sehr viele solche Punkte! Heute gab’s auch ein paar solche Punkte, wir haben sie verpasst. Lasst uns empfindlicher sein, vorsichtiger, damit wir in diesem Punkt erfassen, wo wir mit dem Schöpfer, mit unseren gemeinsamen Anstrengungen übereinstimmen. Und dann wird Er sich offenbaren. Das hängt nur von uns ab. Er wird sich deswegen offenbaren, weil wir das für Ihn wünschen, Ihm den Genuss zu bringen.

Also, wenn der Mensch die Verlangen der Gesellschaft statt seiner Verlangen spürt, ist das die klare Indikation dessen, dass er bereit für die Offenbarung des Schöpfers ist. Deswegen muss man zusammen mit der Gesellschaft trauern. Deswegen trauern, das der Schöpfer vor der Gesellschaft verborgen ist und nicht vor mir verborgen ist. Ich möchte, dass Er Sich der gesamten Gesellschaft offenbart, in diesem großen Kli, den Er korrigieren und erheben kann und nicht in mir. Ich wünsche mir nur, alle zu diesem Zustand anzustupsen. Ich sehe die Gruppe an und möchte, dass der Schöpfer sich in ihnen offenbart, damit Er sich erfreut, dass Er sich in ihnen offenbaren kann.

Wenn es in der Gruppe diejenigen gibt, die die Ähnlichkeit mit dem Schöpfer erreichen und Ihm dabei größeren Genuss bereiten können, als wenn er (irgendein einzelner Freund aus der Gruppe) den Schöpfer offenbart hat, dann verzichtet er darauf und betet, dass der Schöpfer ihnen hilft.

Wenn ich sehe, dass die anderen in der Gruppe erfolgreicher sind, mit größeren Möglichkeiten, Eigenschaften, dass sie mehr Chancen dem Schöpfer Genuss zu bereiten haben, bete ich für sie und ich helfe ihnen in allem, damit sie sich annähern und dem Schöpfer diese Gelegenheit geben. Deswegen betet er für die gesamte Gruppe, damit der Schöpfer der gesamten Welt-Gesellschaft Bnei Baruch hilft und ihr dieses Gefühl der Befriedigung gibt, dass sie auf diese Weise dem Schöpfer  Genuss bereiten kann.

Also ich bin lediglich der Vermittler, ich bin nur ein Rohr, durch welches das alles fließt. Ich möchte lediglich diese Bewegung erzeugen, alle in die Arme des Schöpfers zu geben.

Und auf diese Weise gibt er die Erweckung von unten und die Erweckung von oben bekommen die anderen: diejenige, die wie der Schöpfer meint, mehr Nutzen davon haben werden.

Ich muss mit aller Kraft versuchen alle in die Arme des Schöpfers zu stoßen, ich führe nur diese Handlung aus und sonst nichts. Ich erwarte nichts mehr, nur damit Sich der Schöpfer in ihnen offenbart und genießt.

Artikel des Tages vom Donnerstag, den 4.10.2018

Der Lernstoff ist nicht so wichtig, eher die Qualität der Verbindung zwischen den Gruppen, damit wir trotz Unterschiede in Sprachen und Zeitzonen in Verbindung sind. Es muss dem amerikanischen Kontinent passen und auch uns.

Das Wichtigste ist, dass ihr zur Vereinigung kommt. Kleine Gruppe, große Gruppe – fünf Personen und mehr, das kann man schon eine Gruppe nennen. Wollen wir hoffen, dass es klappt.

Außerdem gibt es solche Gruppen wie Nordamerika, Europa, die einheitliche virtuelle Gruppe, Jekaterinenburg – sie alle vereinigen sich zu einer Gruppe an einem Ort, soweit es möglich ist. Ich wiederhole, dass der Unterricht nicht so wichtig ist, sondern dass wir uns bemühen, zwischen Zitaten, und unseren Gesprächen, die Freunde nicht nur an den Bildschirmen vor uns zu sehen, sondern auch in unseren Herzen. Es wird uns das spirituelle Ergebnis geben, das wir erwarten.

Morgen werden wir in diesem Raum lernen. Wir werden ein anderes Format probieren, bis wir eins finden, in dem alle lernen und alle gleich sind – in der ganzen Welt wird die Verbindung unterstützt, die Fragen gestellt und beantwortet, alle sind ineinander eingeschlossen. Man muss solch einen Zustand erreichen, ob wir es wollen oder nicht, er ist notwendig. Wir werden ihn finden.

Je mehr ihr über die Verbindung zwischen den Gruppen sprechen werdet, darüber, dass wir uns in einem Raum und ständig in gegenseitiger Verbindung befinden, um so mehr werdet ihr euch mit dem gesamten Kli verbinden und am besten zur Korrektur aufsteigen. Denkt mehr daran – die Gedanken tun alles. Alles klärt sich in den Gedanken auf.

***

Ob ich nach einstündigem Seminar bedauere, dass es keine Verbindung zwischen den Freunden, zwischen den Gruppen gibt, dass wir nicht antworten können und Schwierigkeiten mit der Übersetzung, mit dem ganzen System haben? Ob ich darauf warte, dass es alles klappt, dass wir eine gute Verbindung zwischen uns haben, damit wir einen Kontakt finden und alle vereinigt werden? Ob ich auf der Suche bin, das Gefühl dazu habe, oder wie immer nur anwesend bin? Beantwortet gegenseitig die Frage, ob wir nach der Verbindung zwischen uns, während des Seminares, streben oder nicht? Wie kann jeder es klären und prüfen?

Wenn ich nichts bedauere, was soll ich tun? Ich bin nicht wirklich traurig. Eine Stunde ist vergangen, es gab viele Störungen, aber ich bedaure nicht, was kann ich tun? Wenn ich zur Verbindung beigetragen habe, mich während des Tages, der Woche, zwei Wochen investiert habe und dann während des Unterrichtes merkte, wie es jetzt war, dass es keine Verbindung gibt – einige können nicht sprechen, die anderen nicht antworten, die dritten verstanden nichts, können sich nicht verbinden – wie hätte ich dann reagiert?

Es fehlt an dem Beitrag und Kraftaufwand von jedem. Wenn das Bedauern da ist, empfinden wir nicht, dass wir vereinigt sind – ihr habt kein Kli in dem Ihr empfangen könnt.

Es ist sehr einfach. Es hängt nur vom Beitrag ab, deshalb reicht es nicht, im Unterricht als Schüler zu sitzen. Nur nachdem entsprechendem Beitrag könnt ihr das Bedauern empfinden.

Natürlich, es wird nicht sofort klappen, man muss es oftmals wiederholen, bis ihr

eure Hilflosigkeit nicht bedauert. Und was ist ein erfolgreiches Ergebnis? Dass man schreit und betet – es ist Erfolg, aber er ist noch nicht da. Es gibt sogar kein Gebet vor dem Gebet.

Wegen Sukkot Feiertag kein Artikel am Montag, 1.10.2018

Artikel des Tages von Mittwoch, 3.10.2018

Unsere zerbrochene Seele, d.h. unsere Wünsche, die wegen des Egoismus voneinander getrennt, gegenübergestellt, einander hassend sind, – ist nur dafür da, damit wir diesen Bruch überwinden und dadurch den Schöpfer besser erlangen können – die Kraft, die dieses System erschaffen und absichtlich zerbrochen hat, sodass wir Ihn detailliert begreifen können.

Wie können wir, indem wir an der Verbindung zwischen uns arbeiten, den Schöpfer immer mehr detailliert verstehen und dann all diese besonderen Einsichten zu einem einzigen Verständnis des Schöpfers vereinen?

***

Ich gratuliere euch allen zu unserer besonderen virtuellen Lektion. Wir bereiten uns hier auf unseren ersten virtuellen Kongress vor, der hoffentlich zu einem Vorbild für unsere nächsten Kongresse wird. Wir sehen in diesen Kongressen nicht nur eine Freundesversammlung, sondern die Schaffung einer einzigen Weltgruppe, die auf diese Weise noch mehr Licht der Korrektur anzieht und noch schneller, besser, leichter vorankommt. Denn unser Fortschritt hängt von der Qualität und Quantität ab – von der Qualität der Bemühungen und der Anzahl der Menschen – der Teile des zerbrochenen Kli, die sich um seinen Wiederaufbau bemühen.

***

Wir tun dies nicht nur als Vorbereitung auf den Kongress, sondern auch als Vorbereitung auf eine neue Verbindung zwischen uns, und wir hoffen, dass wir uns Tag für Tag auf einen neuen Zustand ausrichten. Ich hoffe auch, dass es unsere lokale Gruppe nicht schwächt, denn ihr seid daran gewöhnt, dass hier der Lehrer und die Schüler sitzen.

Jede Gruppe, jeder Zehner muss die Verantwortung übernehmen, die Freunde zu unterstützen, damit sie alle als ein Organismus lernen, diskutieren, Fragen stellen – in anderen Worten, sich um sich selbst kümmern. Ich hoffe, dass es allen klar wird, dass es auch so sein muss und dass es eine andere Ebene der Beteiligung ist. Wir wollen eine Verbindung zwischen den Zehnern in der ganzen Welt herstellen und wir dürfen keinen Zehner, weder hier noch da, vergessen.

 

Artikel des Tages von Dienstag,  2.10.2019

Heute beginnen wir mit der Vorbereitung für den ersten virtuellen Kongress, den wir in Kürze abhalten werden. Seine Besonderheit ist, dass wir keine unserer Welt-Gruppen einbeziehen wollen, sondern nur eine virtuelle Verbindung tätigen. Heute befinden wir uns im virtuellen Netzwerk genauso wie die ganze Welt und durch dieses Netzwerk wollen wir die Verbindung und Vereinigung zwischen uns realisieren und auch diese Verbindung von der materiellen zur virtuellen und von der virtuellen zur spirituellen übertragen.

Deshalb werde ich euch um Folgendes bitten – ich sehe auf den Bildschirmen die Gruppen, zum Beispiel New York, wo mehrere Leute an einem Tisch sitzen und noch zwei oder drei an einem anderen. Wir wollen uns zusammentun, vorzugsweise nicht mehr als zehn Leute, aber so nah wie möglich an dieser Zahl. Sammelt euch in Zehnern, egal ob sie konstant oder zufällig sind, die Hauptsache ist, man sitzt nicht allein am Tisch. Hier, New York hat das schon getan, lasst uns ihrem Beispiel folgen: alle, die allein oder mit zwei oder drei Freunden am Tisch sitzen, schließen sich den großen Gruppen an.

Wir haben keine konstanten Kongress Gruppen, wir laden alle ein. Lasst Leute aus aller Welt zu unseren Gruppen kommen, auch “zufällige” Menschen können kommen und mitmachen. Auf dieser Grundlage bauen wir ein gesamtes Kli auf: aus verschiedenen Zehnern einen allgemeinen Zehner – ein einziges HaWaYaH, das für uns das System Adams sein wird – das ist das Erste. Und zweitens heben wir keine der Gruppen hervor: weder die Petah Tikva-Gruppe, noch Moskau, noch irgendeine andere – alle Gruppen sind wichtig, wenn sie einen Zehner haben, in denen es 5 bis 10 Freunde gibt, oder es gibt mehrere Zehner, was noch besser ist.

Die erste Frage an alle, die heute am Unterricht teilnehmen, sowohl an die Gruppen als auch an die Einzelpersonen: was erwarten wir von einem virtuellen Kongress – nicht wie die Üblichen, sondern eben virtuell? Wie wird er uns vereinen? In dieser Form erwarten wir schließlich die Offenbarung des Schöpfers, um Ihm Freude zu bereiten. Was ist das Besondere an dem bevorstehenden Kongress, in den wir außergewöhnlichen und neue Hoffnungen setzen?

***

Es gibt Länder, in denen man keine der 4 Hauptsprachen, in die wir normalerweise übersetzen, (das sind Hebräisch, Russisch, Englisch und Spanisch) spricht. Aber angenommen, ich wohne in der Türkei in Ankara und das Kongresszentrum befindet sich in Istanbul. Ich spreche keine dieser Hauptsprachen, nur türkisch, also ich muss wissen, wo ich mich verbinde, um die Übersetzung von Fragen, Antworten, und von allem, was im Kongress abläuft, zu hören – das wird das Zentrum für mich sein, mein Ort des Kongresses. Das heisst wir müssen jede Lektion, sobald sie fertig ist, zur Übersetzung in alle Hauptsprachen schicken und sie anschließend auf der Kongress Webseite veröffentlichen damit sie so schnell wie möglich zum Beispiel in türkisch übersetzt werden können.

Es gibt schon 16 Personen in der Türkei-Gruppe, großartig! Freunde, ihr versteht doch, dass ihr alle unsere Lektionen übersetzen müsst, in eurem Fall ins türkische und sie auf der Kongress Webseite veröffentlichen? Es ist ratsam auch die Songs und alles, was dort passiert, so umfangreich wie möglich zu übersetzen. Es kann wohl eine nicht präzise Übersetzung sein, aber wenn ein Mensch ein Lied in Russisch, Englisch oder Spanisch hört (wir müssen ja alles durcheinander bringen), wird er in der Lage sein, sich nicht nur sinnlich einzuschließen, sondern auch den Text zu verstehen. Deshalb müsst ihr all dies übersetzen: alle Lektionen, alle Arten von Vorbereitungen und sie danach auf eurer Kongress Seite in türkisch veröffentlichen und diese Informationen im ganzen Land verbreiten. Das müsste in Bezug auf alle Sprachen gemacht werden, die nicht zu unseren 4 Hauptsprachen gehören. Das ist eure Aufgabe.

Es ist sehr wichtig, sich in den Gruppen und zwischen den Gruppen zu organisieren, vor allem weil dies der erste Kongress dieser Art ist und wir müssen ihn erfolgreich machen. Nicht auf den nächsten Kongress warten, bei dem wir alle Fehler verbessern werden – wir müssen auf diesem Kongress erfolgreich sein.

 

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