Artikel des Tages Februar 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.  Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

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Artikel des Tages von Mittwoch, 27.2.2018

Nach dem Kongress sind wir auf einer neuen Stufe, sie fängt bei Null an, es ist eine neue Geburt. Null bedeutet, dass wir zu nichts fähig sind, wie ein Embryo, der aus einem Tropfen Samen stammt – er braucht nichts tun, er unterliegt der Handlung. Was bleibt ihm in diesem Fall noch? – Nichts. Er hat keine Kraft des Begehrens, keine Teilnahme am neuen Zustand, er fühlt sich, als ob er nicht existiert und er existiert tatsächlich nicht. Und dann muss es Handlungen wie ein Tier durchführen, auf der belebten Ebene, die der menschlichen Ebene vorausgeht. Das heißt, du kommst zur Lektion, bringst deinen Körper hin und nimmst einfach daran teil. Womit? Durch seine Anwesenheit.

Solche Zustände werden auch sein, damit beginnt jede Stufe, und dann kommt das Licht, das zur Quelle zurückführt. Und wir müssen zumindest damit einverstanden und bereit sein für diesen Zustand, für diese Bemühungen. Gerade als ich meinen Körper einbringe und ihn zur “Behandlung” gebe, ist dies der richtige Zustand: von hier aus wächst eine neue Stufe heran. Darin besteht die wahre, echte Hingabe.

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Wir lernen, dass wir uns nicht voneinander trennen dürfen, aber nicht durch Raum oder Entfernung, sondern durch unser Gefühl. Wir kommen nicht aus dem Zehner raus, auch wenn wir uns physisch trennen. Im Gegenteil! Wie Baal haSulam schreibt: Wenn zwei Menschen nebeneinander sitzen, bedeutet das nicht, dass sie zusammen sind, es kommt darauf an, ob sie einen Wunsch, eine Absicht, ein Ziel haben oder nicht. Deshalb bezieht sich deine Deutung des Begriffs “zusammen” auf die materielle Welt, und wir betrachten sie aus der Sicht der Spiritualität.

Wenn wir unseren Morgenunterricht beenden, in dem wir in Zehnern gearbeitet haben, – trotz der Tatsache, dass wir aktuell nicht so intensiv über das Lernmaterial sprechen, und uns miteinander verbinden (wir haben keine Zeit für ein Seminar, obwohl ich das für notwendig halte) – dürfen wir uns nicht von der Form trennen, in der wir uns im Unterricht befanden, in der gegenseitigen Verbindung während des Tages. Und jeden Morgen, jeden Tag müssen wir diese Verbindung zwischen uns erneuern und danach versuchen, die ganze Zeit zusammen zu sein.

Das Nützlichste an der Zeit in der wir nicht mehr hier sind, ist, dass die physische Distanz die spirituelle Verbindung zwischen uns nicht beeinträchtigen darf. Wir müssen versuchen, die Verbindung den ganzen Tag über zu halten – darin besteht vor allem unsere Arbeit! Und dann muessen wir fordern. Je mehr Druck wir auf uns selbst ausüben, um zusammen zu sein, desto mehr wesentliche Veränderungen, neue Gefühle, neue Erkenntnisse können wir erzielen, denn jeden Tag vereinen wir uns über die Kräfte der Spaltung.

 

Artikel des Tages Dienstag,  26. Februar 2018

Im Laufe des Tages möchte ich nur eines wissen – wie sehr ich jeden Moment mit dem Schöpfer verschmolzen sein werde. Außerdem in allen Zuständen – oben, unten, in allen Richtungen “und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir.”

Ist es eine Fähigkeit, eine Kunst, dass ich in jedem Moment daran denken muss, dass ich mich in einem optimalen Zustand befinde und anfange, daraus zu handeln und nicht, dass ich ein Problem habe, das mich aufhält und ich muss auf etwas warten?

Du musst es nicht so betrachten. Es befindet sich in meiner Seele als Folge der Spaltung und ich muss diese Hindernisse überwinden, sonst werde ich sie nicht korrigieren und mit ihrer Hilfe nicht aufwärts kommen können. Warum sollte ich sie in einer negativen Form betrachten? Sie werden sich als Hindernisse offenbaren und ich werde abgesehen davon bei jedem Hindernis mit dem Schöpfer verschmelzen müssen. Jedes Hindernis ist dafür da, um mich von Ihm abzuschalten, alles andere ist kein Hindernis. Das ist alles, woran ich in jedem Zustand denke – wie sehr ich mit Ihm verschmolzen bin und inwieweit ich alle Erlösungen Ihm zuschreibe.

Deshalb denke ich nicht an die Zustände selbst, sondern an meine Beziehung zu ihnen, wie sehr ich den Schöpfer rechtfertige und mit Ihm verschmelze. Der Schöpfer macht mir Angst, damit ich mehr mit Ihm verschmelzen kann und Ihn mehr rechtfertigen kann, – ich glaube fest daran und deshalb macht mir die Zukunft keine Angst. Ich habe vor nichts Angst, ich fürchte nur, ob ich die Kraft haben werde, mich mit Ihm zu vereinen, zu verschmelzen wie ein Kind mit seiner Mutter. Und ich will nichts anderes als das.

Warum spreche ich so viel darüber? Weil wir die ganze Zeit sinnlich in dem sein müssen, mit wem wir verschmelzen, zu wem wir die ganze Zeit zurückkehren. Deshalb verpflichtet sich der Schüler vor Beginn des Studiums, seinen Glauben an den Schöpfer zu stärken.

Muss man zum Studium mit der Erkenntnis kommen, dass man einen bösen Trieb hat und ihn korrigieren muss?

Ich komme um mich im Glauben zu stärken, dass ich mehr Verschmelzung mit dem Schöpfer erreichen will, dass alle Zustände, die ich im Laufe des Tages durchlaufen werde, aus der Spaltung im allgemeinen Kli von Adam haRishon entstehen. Damit ich so schnell wie möglich zur Verbindung, zur Korrektur zurückkehren kann, damit sich diese Spaltung offenbart und ich sie jedes Mal umgehend korrigieren kann. Und noch mehr, bevor sich die Spaltung offenbart, suche ich bereits nach einem Weg, mich im Glauben zu stärken.

Im Lernprozess müssen wir uns gegenseitig daran erinnern, was wir tun sollen und es aufschreiben, denn wir wollen das Licht bekommen, das zur Quelle zurückführt, und nicht nur im Unterricht, aber vor allem im Unterricht. Das, was ich lese, studiere, sage, höre – ist nur die Kraft des Glaubens, ich will die Kraft des Glaubens daraus gewinnen – das ist die Kraft des Gebens, das ist die Kraft, die höher ist als mein Verlangen zu empfangen. So kann ich mich mit dem Schöpfer verbunden fühlen und mich um Ihn kümmern.

Und wie kann ich überprüfen, ob dies wirklich so ist und keine Illusion?

Wenn ich mich so gegenüber meinen Freunden, dem ganzen Kli, der ganzen Welt, der ganzen Realität (unbelebt, pflanzlich, belebt, menschlich) verhalte, – dann kann ich sagen, dass ich die ganze Welt des Schöpfers, alles was Er geschaffen hat und alles was Er füllt, so wie Ihn behandle, denn Er ist es in Wirklichkeit.

 

Artikel des Tages von Montag, 25.2.2018

Wir lernen, dass unser Fortschritt darin besteht, dass wir nicht korrigierte Kelim bekommen, die uns als leer gezeigt werden. Wir spüren Dunkelheit, Frustration, Schwäche, und müssen die Größe des Schöpfers stärken, indem wir miteinander arbeiten, und auf diese Kelim das Licht, das zur Quelle zurückführt, anziehen, so dass wir sie bereits in einer korrigierten Form bekommen, bis wir die Gegenwart des Lichts, das zur Quelle zurückführt, in ihnen spüren können, und das Licht selbst.

Nachdem wir den Kongress erlebt haben, der tatsächlich in jeder Hinsicht sehr erfolgreich war, erleben wir jetzt eine Phase der Erschwernis des Herzens, sowohl im Allgemeinen als auch im Privaten. Die Kabbalisten haben viel darüber geschrieben, man kann es nachlesen. Deshalb müssen wir aufwachen und verstehen, wie man es effektiv umsetzen kann. Nicht, dass wir denken, dass wir das nicht wollen – so etwas gibt es nicht, so führt die höhere Kraft neue Kelim für uns durch. Es gibt keine Abstiege, keine Rückkehr, es gibt nur Fortschritte auf der linken Seite, wenn neue Kelim entstehen, und wir müssen damit arbeiten.

Deshalb müssen wir uns auf einer neuen Ebene organisieren, und alles, was vorher war, ist für den neuen Zustand nicht mehr geeignet. Die gegenseitige Hilfe muss es in jedem Zehner, zwischen den Zehnern, in dem ganzen Weltkli geben. Ihr müsst überprüfen und sehen, dass “wo Sünder stürzen, wachen die Gerechten auf”. Wir müssen von der Ebene des “Sünders” auf die Ebene der “Gerechten” gelangen – um den Schöpfer für das zu rechtfertigen, daß Er uns die Erschwernis des Herzens gibt und neue Kelim öffnet. Er wünscht, dass wir Ihm nahe kommen und jedes Mal in einer neuen Erkenntnis sind, das höher ist als unser bisheriges Wissen. Auf diese Weise werden wir alles überwinden. Wir dürfen nicht bei der gleichen Erkenntnis wie gestern oder vorgestern bleiben, immer mit einer neuen. Alles was geschieht, wird vom Schöpfer jeden Tag geweckt: “Und es wird für dich wie neu sein.” Auf diese Weise müssen wir unsere Freunde aufwecken und ihnen helfen.

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Ich sehe, dass viele von uns heute nicht da sind, und wir retten sie nicht aus dem Gefängnis. Das ist kein richtiger Job. Wir werden vorankommen, indem wir alle herausholen, nicht so dass wir voranschreiten und sie bleiben – so funktioniert es nicht, nur durch die Einbeziehung aller. Also ist es jetzt unsere Aufgabe, uns gegenseitig zu helfen, und ich sehe soweit kein gutes Ergebnis. Ihr müsst sofort darüber nachdenken und mit der praktischen Arbeit beginnen. Es gibt so etwas nicht, dass jemand die Arbeit vernachlässigt und zu Hause bleibt. Wir haben mit neuen Themen begonnen und müssen weiterhin zusammenarbeiten und erkennen, dass jeder die Erschwernis des Herzens im Zusammenhang mit seinem Fortschritt bekommt. Es gibt Menschen, die das jeden Tag spüren und nach einer noch größeren Erschwernis suchen, und die anderen tun es nicht.

Genau diejenigen, deren Seele grösser ist, bekommen jeden Tag die Erschwernis des Herzens. Deswegen muss man sich darauf vorbereiten, dass ich jeden Tag aufstehe. Warum? Darum!  Ohne jeglicher Erklärung, ohne Grund. Das nennt sich das Bündnis, die Bürgschaft. Ich brauche mir nicht zu zeigen wofür ich aufstehe, ich brauche keine irdische Erklärung. Ich stehe auf, um meinen Freunden, und durch sie dem Schöpfer, Genuss zu bereiten. Und ich bin nur ein Tier, das aufgewacht ist, um anderen zu dienen. Lasst uns, uns bemühen um weiterzumachen.

 

 

Artikel des Tages Sonntag, 24.02.2019

Die Menschen, die bereit sind auf die Belohnung zu verzichten, machen eine Berechnung, dass sie für sich nichts brauchen und das Resultat ihrer Anstrengungen für sie nicht wichtig ist. Sie sind zum Kongress gekommen, sie haben Geld dafür ausgegeben, Zeit und Kräfte investiert. Wofür? Sie wollen damit dem Schöpfer Freude bereiten. Wie kann Er die Freude empfangen? Dank dem, dass sie alle Seine Geschöpfe genießen lassen, alle Seine Kinder.

Das bedeutet, wenn ich eine wahre spirituelle Handlung durchführen will, muss ich das Wissen über die Wissenschaft der Kabbala an alle verbreiten. Das Wissen über den Schöpfer, darüber wie man sich Ihm nähert. Ich muss dieses Wissen so weit wie möglich für die Menschen anpassen, damit sie das annehmen können und nicht ablehnen. Das ist im Prinzip das, was ich will.

Statt mich selber zu vertreten, vertrete ich den Schöpfer, und alle meine Handlungen sind darauf ausgerichtet, Ihm Freude zu bereiten. Aber gleichzeitig müssen diese Handlungen so sein, dass Er nicht einmal von mir weiß. Damit ich nicht ein Held bin, nicht sein Lieblingssohn, nicht in seiner Nähe wäre, nicht etwas begreife und fühle, sondern damit der Schöpfer durch meine Handlungen bis zur Unendlichkeit wächst und ich auf Null reduziert werde. Darin sehe ich das beste Ergebnis meiner Handlungen und Bemühungen.

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Ihr solltet einfach weitermachen. Damit es nicht passiert, dass ihr nach Hause kommt und in euren normalen Alltag zurückkehrt. So sollte es nicht sein!

Wie organisiere ich alles zu Hause so, dass das, was hier geschehen ist, jetzt zu Hause passiert? Das ist es, was getan werden muss. Das heißt: zum richtigen Zeitpunkt zu lernen und mit einer Gruppe verbunden sein. Wenn es keine physische Gruppe gibt, dann eine virtuelle Gruppe. Man muss alles organisieren, was notwendig ist.

Beginnt bitte so schnell wie möglich mit der Vorbereitung der Kongresse in Monterey und New Jersey. Denn das sind die beiden Kongresse, auf denen ihr sein solltet. Nicht so, dass einer für Südamerika und der andere für Nordamerika sind. Es ist ein einziger Kongress, wie hier, ein Wüsten Kongress und danach ein Kongress in Ganey Taarucha. Das Gleiche wird auch dort sein.

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Wenn ein Mensch nicht die Kraft des Gebens hat, wenn er seine Handlungen nicht auf die Freude des Schöpfers ausrichten kann, und wenn er nicht alles dafür tut, um der Gruppe Vergnügen zu bereiten, auch wenn er in der Gruppe arbeitet und bereit ist, alles zu tun, damit jeder Freund volle, vollkommene spirituelle Befriedigung erhält, bedeutet das Mangel an Glauben.

Und umgekehrt, wenn ein Mensch versucht einen Zustand der reinen Hingabe an die Gruppe zu erreichen, dann befindet er sich in diesem Maße in Hingabe an den Schöpfer. Weil der Schöpfer die Essenz der gesamten Gruppe ist. Der Mensch befindet sich in Hingabe an den Schöpfer, wenn er allen hilft, sich in seine Kameraden einbringt, als wäre er Vater und Mutter, und darüber wacht, was man sonst noch tun kann, um sie zu fördern und wie man sie unterstützt.

Wenn ich so arbeite, was soll ich dann eigentlich von ihnen erwarten? – Dass sie die “guten Kinder” sind, vorwärts gehen, groß sind. Und ich möchte klein sein und sie nur unterstützen. Sie sind es, die ich dem Schöpfer näher bringen möchte, und ich ermutige sie sanft und richtig, Ihm näher zu kommen, damit Er den Genuss von ihnen bekommen kann. Wenn ich also so handle, dass der Schöpfer von ihnen Genuss bekommt, dann bin ich und der Schöpfer durch ein System verbunden, in dem meine neun Freunde miteinander verbunden sind, und ich bin in ihnen und bemühe mich, sie zum Schöpfer zu bringen. Und der Schöpfer ist bei ihnen, weil sie eine gewisse Ähnlichkeit der Eigenschaften mit Ihm erreicht haben. So stellt sich heraus, dass ich und der Schöpfer durch den Zehner verbunden sind.

Wegen Welt Kongress in Tel Aviv mehrere Tage keine Artikel des Tages

 

Artikel des Tages von Sonntag, 17.02.2019

 

Ist das Gebet, das einzige Heilmittel und die wichtigste Aufgabe der Freunde, um  Erfolg zu haben?

Ja, natürlich, das Gebet, und es ist immer und auf jeden Fall. Aber es ist noch wichtiger, dass alle Freunde verstehen, dass wir verschiedene kritischen Zustände durchlaufen, und jeder ist verpflichtet, sich um die Bewahrung anderer zu kümmern. Ich schaue mich nicht selbst an – ich versuche, andere anzusehen und darüber nachzudenken, wie ich sie “aufwärme”, sie sammle, sie umarme.

Gestern, als unsere großen Freunde aus China sprachen, war es, als ob sich ein riesiger Chissaron geöffnet hätte, dass hinter ihnen ein ganzes System steht, das zur Vereinigung bereit ist.  Können wir erwarten, dass sich ein solcher Chissaron auf dem großen Kongress wieder offenbart?

 

Es liegt an uns, und das Chissaron kann noch mehr sein, denn es werden 2-3 mal mehr Menschen zu uns kommen, und das sind externe Menschen. Und obwohl sie nicht danach streben, wie du zu verstehen, werden sie dir mit ihren Massen so viel “Gewicht” und Kraft bringen, dass du dich auf eine höhere spirituelle Ebene erheben kannst, denn genau durch das Anbringen des ACHaP an Galgalta we Ejnaim, erheben sich Galgalta we Ejnaim.

Deshalb sollten wir in ihnen ein Geschenk von oben sehen – der Schöpfer wird diese Menschen organisieren, damit wir noch höher aufsteigen können. Aber das setzt voraus, dass wir uns um sie kümmern, uns mit ihnen vereinen und ihnen alles weitergeben wollen, was wir vom Geistigen bekommen, alles, was wir aus der Verbindung zwischen uns lernen. Und wir können miteinander in Kontakt stehen, und sie können es nicht tun, sie sind nicht im Zehner organisiert. Wenn wir also versuchen, uns mit ihnen zu “vermischen”, wenn wir mit ihnen zusammen aufstehen wollen können wir viel erreichen, denn es ist ein echter, sehr schwerer ACHaP, mit deren Hilfe wir aufstehen können, aber ohne sie – geht es nicht.

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Ich erkläre euch alles und bereite euch auf eine echte Beziehung und echte Arbeit mit Außenstehenden vor, wie G’E und ACHaP in einem spirituellen Parzuf. Wir werden unser Bestes geben. Morgen gehen wir zum Kongressort, um es vorzubereiten, und es ist sehr wichtig, dass diejenigen, die dabei sein werden, an der Installation arbeiten, die Küche vorbereiten, Tische und Stühle aufstellen und verstehen, dass sie alles für sie (die Außenstehenden) vorbereiten. Damit wir uns, wenn sie kommen, richtig mit ihnen vereinen können und des Aufstiegs würdig werden.

Ich mache das alles Zielgerichtet. In der Wüste haben wir uns unter uns vereint, und jetzt bereiten wir uns darauf vor, uns mit ihnen zu vereinen. In zwei Tagen werden wir das tun und hoffen, dass wir einen vollen Kli haben werden – G “E und ACHaP – und wir werden spüren, wie es wirklich funktioniert.

Daher ist ein Treffen auf dem Kongress mit einem breiteren Publikum sehr wichtig. Wir müssen verstehen, dass der Aufstieg, den wir in der Wüste erlebt haben, nur für uns bestimmt ist, um ihn in dem ACHaP umzusetzen – in denen, die während des Kongresses zu uns kommen werden. Wir wollen unsere Herzen, unseren Geist in sie hineinbringen, sie mit allem füllen, was aus dem Herzen möglich ist – ohne Worte. Und dann werden wir spüren, dass wir aufsteigen. So werden wir arbeiten.

Daher ist ein Treffen auf dem Kongress mit einem breiteren Publikum sehr wichtig. Wir müssen verstehen, dass der Aufstieg, den wir in der Wüste erlebt haben, nur für uns bestimmt ist, um ihn im ACHaP umzusetzen – in denen, die während des Kongresses zu uns kommen werden. Wir wollen unsere Herzen, unseren Geist in sie hineinbringen, sie mit allem füllen, was aus dem Herzen möglich ist – ohne Worte. Und dann werden wir spüren, dass wir aufsteigen. So werden wir arbeiten.

Ich habe früher mal gehört, dass man die Welt mit einem Zehner korrigieren kann. Warum ist es jetzt so wichtig, den Kli quantitativ zu vergrößern?

Ich möchte, dass ihr aufsteigt, aber das ist unmöglich, auch wenn wir Jahren in der Wüste sitzen. Der ganze Aufstieg erfolgt durch die Verbindung zum ACHaP, und jetzt bereiten wir uns darauf vor, mit dem ACHaP für unsere nächste Stufe, wir werden dadurch aufsteigen. Wir haben nicht vor, sie zu erheben und korrigieren, aber wenn wir uns um sie kümmern, bringen wir uns selbst auf ein höheres Niveau. Deshalb ist es so wichtig! Das ist eine Handlung – die Wüste und Ganej Tarucha, die beiden Kongresse als ein Kongress, dort gibt es G’E, und hier ist der ganze Kli mit ACHaP.

 

Wegen Arava Kongress mehrere Tage kein Artikel des Tages

 

Artikel des Tages von Mittwoch, den 13.2.2019

Ich vermehre die Größe des Schöpfers, indem ich die Wichtigkeit des Lichtes, das zur Quelle zurückführt, erhöhe – das ist es, was ich wünsche. Die Größe an sich, die Eigenschaft des Gebens, befindet sich im Inneren des Lichtes. Die Eigenschaft der Liebe liegt im Inneren des Lichtes. Ich erwarte das Licht – so richte ich mich auf die Größe des Schöpfers aus.

Abgesehen davon, wir müssen Ihn sehen. Manchmal betrachten wir Ihn mehr abstrakt – wie den Großen. Aber unabhängig davon, dass wir über Ihn reden, haben wir keine Sprache, keinen Gedanken und kein Verlangen, die von uns selbst abgetrennt sind. Wenn wir also in der abstraktesten Form über Ihn sprechen wollen, dann sprechen wir über das Licht, das zur Quelle zurückführt.

Das heißt, wenn wir die Größe des Schöpfers implizieren, meinen wir damit das Licht, das zur Quelle zurückführt. Denn aufgrund seines Einflusses können wir diese 3-4 Etappen durchlaufen, über die wir gesprochen haben, und so kommen wir voran.

***

Wir wollen die Größe des Schöpfers in unseren Augen erhöhen. Das heißt, dass es niemanden außer Ihm gibt, Er ist derjenige, der die allgemeine Form der Welt schafft, sowie ihre individuelle Form für jeden von uns, die auf uns drängt. Soweit ich verstehe, wird dieser Zustand nur in meinem Egoismus als solcher gesehen, und wenn ich mich darüber erhebe, (ich laufe nicht davon weg, sondern erhebe mich in der Wichtigkeit des Schöpfers über meinen Egoismus) – dann gehe ich auf eine
ganz andere Ebene der Realität über.

Und dann scheint mir die Welt, die mir dunkel und egoistisch vorkam, hell und altruistisch zu sein. Aber die Welt an sich läuft keine Änderungen durch, ich ändere sie, indem ich von empfangenden Kelim zu den gebenden übergehe – das ist das, was ich tun muss. Deshalb müssen wir unsere Bemühungen nicht auf die Korrektur der Welt ausrichten, sondern auf die Korrektur der menschlichen Natur, unseres egoistischen Wunsches zu empfangen, und dadurch wird sich die Welt verändern und wir werden ihre Vollkommenheit entdecken.

Wie geht das? – Wir werden sehen. Aber es geht nur auf diese Weise. Die Welt hat keine konstante Form – “jeder, der Abneigung empfindet, empfindet sie gemäß seinem Egoismus”. Aber nur auf diese Weise können wir die Welt jedes Mal formen,
besonders wenn viele Menschen es zusammen tun, – das muss uns klar
sein.

Es ist uns bereits klar, wie wir die Welt in Übereinstimmung mit unseren Vorstellungen gestalten können, damit wir den Schöpfer nicht beschuldigen, sondern Ihn rechtfertigen. Er hat diese schlechte Realität absichtlich geschaffen, damit wir uns um die Offenbarung der wahren Wirklichkeit bemühen können, und in dem, was wir offenbaren, unsere Macht über diesen Zustand spüren.

Deshalb müssen wir die Erhöhung der Größe des Schöpfers in unseren Augen als die wichtigste Aufgabe betrachten. Es ist notwendig, darüber zu reden und nachzudenken bis wir die Stufe erreichen, auf welcher der Schöpfer immer vor mir stehen wird als eine Kraft, die die gesamte Realität formt, und nur mit Ihm und mit niemand anderem muss ich alle Beziehungen regeln.

 

Artikel des Tages von Dienstag, den 12.02.2019

Ich denke, dass all dies aus der Erfahrung kommt, deswegen versucht auch in diesen Tagen wenn ihr hier seid, ständig auf der Suche nach der Ursache von dem, was in uns geschieht, zu sein. Wir sind ein gemeinsames Kli und versuchen, uns zu verbinden und zu vereinen. Diese Kraft reicht aus um den Schöpfer zu enthüllen, um zu spüren, wie Er uns darauf vorbereitet, wie “Röstbrot in der Suppe ” zu sein. Wir müssen anfangen über diesen Zustand nachzudenken – wie wir uns in unseren Gedanken gegenseitig helfen können, wie ein Mensch mit einem Herzen – ich kläre etwas, und erkläre was – man will in dem Schöpfer die Ursache von jeder Empfindung erkennen, sowohl in Bezug auf sich selbst als auch auf die ganze Gruppe. Wir haben 10 Tage in denen wir uns nur diesem Thema widmen wollen – es gibt nichts anderes außer uns, die Welt existiert nicht – und wir wollen uns nur damit beschäftigen. Es gibt ein Kli – ein Wunsch, der zerbrochen ist aber sich zusammenfügen will, und wir haben beschlossen, dass wir nur daran denken wollen. Dann wirst du sehen, wie es funktioniert.

Auf diese Weise könnt ihr sicherstellen, dass die Arbeit in der Gruppe uns wirklich vorantreibt.

Wenn jeder sich ständig um die Gemeinsamkeit der Gruppe bemüht, dann, wenn man zur Erschwernis des Herzens gelangt, entlassen seine Freunde ihn sofort aus dem Gefängnis oder werfen ihm ein Seil zu, wenn er ins Meer gezogen wird, je nachdem, in welchen Kelim er sich befindet. In den gebenden Kelim wird ihm ein Seil zugeworfen, in den empfangenden Kelim wird ihm ein Unterschlupf gewährt, ein Kanal gegraben, damit er aus dem Gefängnis befreit werden kann.

* * *

Jetzt stehen wir vor der zweiten Stufe, die “Glaube über den Verstand” genannt wird. Was bedeutet das? “Der Verstand” ist das, was in meinem Kopf und Herzen geschieht, wenn ich es mit dem Schöpfer verbinde und offenbaren möchte, dass es alles dem Guten, der Verschmelzung, dem spirituellen Fortschritt dient. Das bedeutet, dass ich alles was mit mir auf der materiellen Ebene, auf der Ebene des Verstandes, passiert, auf die Ebene des Glaubens erhebe – vom Empfangen zum Geben, von Malchut zu Bina. Das ist das, was wir gerade lernen, was ich im neuen Zustand entdecken will – dass alles, was in mir geschieht, außer dem Punkt meiner Wahl, der sich der Funken, die Mitte von Bina nennt, – alle Eigenschaften, die guten und die schlechten, das Licht und die Dunkelheit – vom Schöpfer, von Keter kommen. Das möchte ich offenbaren, und außerdem möchte ich, dass alles was in mir geschieht, all diese Veränderungen nur dafür da sind, um mich zu einer Verschmelzung zu führen, zur gemeinsamen Eigenschaft des Gebens, und dass wir nicht nur zu “es gibt niemanden außer Ihm” kommen werden, sondern auch zu “Gut und Gutes tuend”. Ich will zugeben, dass ich bereit bin alles zu opfern, um zur Eigenschaft des Gebens zu kommen, zu welcher ich eigentlich keine Beziehung habe. Genau das wird “Gut und Gutes tuend” genannt und ich bin Ihm dafür dankbar, dass Er die Schöpfung auf diese Weise geschaffen hat, und dass es nichts Schöneres gibt, als im reinen Geben zu sein.

Deshalb können wir über den Pharao, der alles beherrscht,  “es gibt niemanden außer Ihm” sagen. Und “gut und Gutes tuend” – nur über den Schöpfer.

Artikel des Tages von Montag, 11.02.2019

Jetzt sprechen wir nicht mehr über die Vorbereitung, sondern über den Eintritt in das Spirituelle. Dies ist bereits eine praktische Arbeit, praktische Kabbala in Aktion. Hier geht es nicht darum, wie wir uns im Willen zu empfangen organisieren, sondern wie wir gegen ihn arbeiten. Es bedeutet, dass wir darüber hinaus in Richtung des Willens zu geben arbeiten. Der Wille zum Geben wird Glaube genannt – es ist die Kraft der Bina, die Kraft des Gebens, die dem Willen zum Empfangen entgegengesetzt ist. Dies haben wir in letzter Zeit getan, und unser Ziel ist es, so viel wie möglich im Glauben über dem Verstand zu üben.

 

Die ersten Übungen bestehen darin, alle Zustände die wir durchlaufen, mit der höheren Kraft, mit dem Schöpfer zu verbinden. Damit versuchen wir uns selbst loszureißen, uns zu reinigen und von der Ebene des Verlangens zu empfangen auf die nächste Ebene zu gelangen – den Glauben oder den Willen zu geben. Wir wissen nicht, was es ist, es existiert noch nicht in uns, aber es sollte als Ergebnis unserer Bemühungen erscheinen, aus dem Verlangen zu empfangen ins Verlangen zu geben zu springen. Es ist wie bei Küken, die zum Fliegen auf und ab springen, aber es trotzdem nicht schaffen. Aber später tun sie es und sie fangen an, in der Luft zu schweben. So versuchen wir jetzt, über uns selbst zu springen. Wie geschieht das? Die Übung ist im Grunde einfach: In allem, was ich fühle und verstehe, in allem was in meinem Verstand und meinen Gefühlen ist, muss ich mit dem Schöpfer verbinden.

***

Müssen wir selbst vereint sein, um die Botschaft der Einheit zu vermitteln?

In gewisser Weise ja. Wenigstens diese Dinge ein wenig in uns fühlen.

Besonders bei einem großen Kongress, wo es viele Leute gibt?

Auf dem Kongress müssen wir das immer mehr erklären, denn schon jetzt gibt es viele Fragen. Oft habe ich gesagt, dass wir uns nur dann dem Ziel der Schöpfung nähern können, wenn wir zu den Massen hinausgehen. Zu den Messen hinauszugehen nähert uns vorangehend dem Schöpfer an und führt uns dazu, den Schöpfer in uns zu entdecken. Warum? Weil ihr diese AHaPs hinter euren Kelims GE schleppt und für sie arbeitet, um sie dem Schöpfer näher zu bringen. Der Schöpfer will sich in empfangen Kelims offenbaren und wir sind nur die gebende Kelims – GE. Wenn ihr euch also nicht mit ihnen befasst, rechtfertigt ihr nicht, warum ihr in der Realität existiert, warum ihr erwacht seid. Ich spreche nicht von eurem Körper, ich spreche vom Erwachen, darüber, warum der Schöpfer euch geweckt hat. Er braucht euch nicht, Er braucht keinen von uns, Er braucht keine Kabbalisten aller Generationen. Jedem, von Adam über Generationen hinweg, hat Er das Erwachen zu sich Selbst gegeben, damit sie sich als GE organisieren, um in der Lage zu sein, sich um ACHaP zu kümmern und sie am Punkt der Spaltung zu korrigieren.

Ist es möglich, den Kongress in der Wüste als Gelegenheit zur Vorbereitung zu betrachten, um dann auf einem großen Kongress zu erscheinen und zu arbeiten?

Das ist richtig, großartig! Auf dem Kongress in der Wüste organisieren wir uns richtig im GE, verstehen unsere Mission richtig, und auf dem großen Kongress arbeiten wir mit ACHaP zusammen.

 

Artikel des Tages Sonntag, 10.02.2019

Lasst uns darüber nachdenken, worüber wir in den letzten Tagen gesprochen haben – wie wir alles mit dem Schöpfer in Verbindung bringen können. Das heißt, alle Ursachen und alles, was geschieht, kommt von Ihm, nicht nur was von außen zu mir kommt, sondern auch was in mir erwacht. All das kommt von Ihm, Er ist der einzige Grund für all die inneren und äußeren Veränderungen, die ich sehe oder bezeuge. Deshalb möchte ich ausschließlich, durch den Zehner, mich auf das beziehen, was in mir und außerhalb von mir geschieht. Was bedeutet das?

Der Schöpfer beeinflusst mich durch den Zehner, durch meine Gefühle, meine persönliche Wahrnehmung, und ich entdecke Ihn, korreliere alles, was mir passiert, mit Ihm durch meinen Zehner. So bin ich auf Ihn sowohl auf den “Eingängen” zu mir als auch auf den “Ausgängen” von mir – durch den Zehner – gerichtet. Für mich ist der Zehner wie ein Kanal, ein Adapter. Und dann bin ich sicher, dass ich mich richtiger, genauer zum Schöpfer ausrichte: entweder wie zu einer Quelle, die ich mir in meinem Geist und Herzen vorstelle, oder zum Ziel, wenn ich die ganze Realität mit Ihm in Beziehung setze.

All meine Gefühle der Verwirrung und Hilflosigkeit helfen mir, sie werden mir von der Hohen Lenkung zielgerichtet gegeben. So, dass ich durch all diese Verwirrung, Missverständnisse und Gefühllosigkeit, bei Ihm als Ursache, für all das bleiben möchte. Und dann öffne ich einen neuen Wahrnehmungskanal: nicht durch meine eigenen Gefühle und Gedanken, sondern durch das Abriegeln an Ihn. Dies wird zu einem neuen Kanal, einer neuen Verbindung mit dem Schöpfer, und ich beginne, alles zu verstehen, was Er mir geben will entsprechend meiner Verschmelzung mit Ihm, über all der Verwirrung im Verstand und in der Wahrnehmung.

 

Wie können wir eine Beziehung zum Schöpfer aufbauen, weil Er unsere Gefühle und unseren Geist verwirrt und uns verpflichtet, einen neuen Kanal der Kommunikation mit Ihm zu schaffen?

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Man muss die Freunde immer wieder daran erinnern, damit sie Menschen zum Kongress einladen können…

Es ist richtig, es ist gut, es ist auf der materiellen Ebene, und es bleibt. Wenn ein paar weitere Leute dank dir kommen, ist es dein Gewinn, dein Kli, der dir “folgt”. Es ist sehr wichtig, es ist ein Gewinn für beide Seiten, wenn man mehr Menschen anzieht. Es wurde gesagt: “Ich habe von allen meinen Schülern gelernt”, dabei ist auch das gemeint. Alle Menschen, die dank dir eine Verbindung zum Schöpfer haben, gehören bereits zu dir – natürlich im guten Sinne.

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Wie können wir in unserer globalen Welt-Gruppe das Gefühl schaffen, dass der Schöpfer absichtlich alle möglichen Ängste, Probleme und Verwirrungen, sowohl private als auch öffentliche, in uns weckt? Und das ist dafür da, damit wir vor Seinem Angesicht, die Vereinigung und Verschmelzung mit Ihm benötigen? Wie können wir immer erkennen, dass all die Probleme und Verwirrung deswegen kommen, nur um uns zu beeilen, zur Offenbarung, zu Verschmelzung zu kommen?

Im Prinzip ist das klar. Nur, wie können wir ein solches Feld, eine solche Kraft halten, dass mich diese Kraft, sobald ich in eine solche Situation komme, richtig leitet? Denn wenn ich falle, habe ich keine Kontrolle über mich selbst. Wie kann ich in etwas “fallen”, das ich mit meinen Freunden im Voraus vorbereitet hatte, um mich trotz Ängsten und Verwirrung in meinem Geist und Herzen richtig weiter zu entwickeln? Es ist nicht bekannt, wie lange sie (die Abstiege) dauern werden. Wie schafft man ein solches “Kissen” der Bürgschaft, der Sicherheit?

Artikel des Tages von Donnerstag, 7.02.2019

Die Gruppe gehört zum zweiten Stock. Es geht darum, die Wichtigkeit der Gruppe in meinen Augen zu erhöhen, es ist meine persönliche Arbeit, es bleibt nichts Weiteres übrig. Die Gruppe wird für mich zu einem spirituellen System, und inwieweit ich dieses System aufbaue, inwieweit ich es in meinen Augen betrachte, insoweit forme ich das Bild des Schöpfers. Ich kann sagen, dass es niemanden außer Ihm, der

gut und gutes tuend ist, gibt, aber wenn das Prinzip nicht in der Gruppe realisiert wird, dann sind es nur Worte. Nur wenn ich es in der Gruppe umsetze, ist das ein Zeichen dafür, dass ich bereits in einem gewissen Maß so gestaltet bin, dass meine Seele, d.h. der Zehner, den ich in mir habe, beginnt, das Bild des Schöpfers aufzunehmen, dadurch dass man sich in Einheit, in Verbindung, in gegenseitiger Fürsorge befindet.

Wie können wir uns vom heutigen Unterricht an bis morgen im Glauben über dem Verstand halten, als hätten wir das Gefühl, dass der Schöpfer die einzige Kraft ist, die unser ganzes Leben steuert? Wie können wir das von jetzt an bis morgen beibehalten?

* * *

Was bedeutet es, dass derjenige, der sich bemüht, den Glauben an den Schöpfer nicht zu verlieren, und es auch nicht tut, um sich vor dem Bösen zu schützen, obwohl er das Böse empfindet, sondern um es nicht dem Schöpfer vorzuwerfen?

Darin besteht unsere große Bemühung. Es ist nicht richtig zu behaupten, Er sei beides Gutes und Böses tuend. Er tut nur Gutes, und ich bin ein Sünder, ich schreibe ihm das Böse zu, und denke, dass es auch in “Es gibt niemanden außer ihm” Böses gibt. Es gibt nichts böses, das sind nur meine unkorrigierten Kelim, die nicht erkennen können, dass es niemanden außer Ihm gibt, der gut und Gutes tuend ist. Jetzt ist es uns klarer, warum gesagt wird: “Es gibt niemanden außer Ihm, der gut und Gutes tuend ist.”

Wir verstehen jetzt, warum man sagt: “Es gibt niemanden außer Ihm, der gut und Gutes tuend ist. Das steht uns jetzt bevor und ist ein sehr wichtiger Punkt, es im Erwachen zu entdecken, dass es auch vom Schöpfer kommt.

 

Warum tue ich das? Um vom Bösen frei zu sein, es nicht zu spüren? Um zu spüren, dass alles in Ordnung ist oder um Ihm Freude zu bereiten?

Alles hängt hier von der Gruppe ab. Genau an dieser Stelle sollten wir fühlen, dass “ein Mensch seinem Nächsten helfen soll” und einen Freund in der richtigen Reaktion unterstützen, wenn er anfängt, den Schöpfer in jedem Punkt der Klärung zu behandeln – nur um Ihm Freude zu bereiten, und nicht damit die Welt ihm besser erscheint und er keine Angst vor einigen unangenehmen Unglücken hätte, und er spürt, dass die Welt so angeordnet ist, dass es Tausende von Herrschern gibt. Nur um Ihm Freude zu bereiten.

Wie kann ich mit dem Punkt verbunden werden, wenn es durch das Ursache-Wirkungs-Verhältnis, im Herz und Verstand noch nicht dazu gekommen ist?

Ich kann im Voraus darauf hingewiesen werden, wenn die Gruppe mich “aus dem Gefängnis holt” und mir das Ziel vor Augen führt. Dann bekomme ich sofort die richtige Ausrichtung, den richtigen Kurs, dem ich folge. Die gesamte Arbeit mit der Gruppe ist hier, die Umsetzung der Bürgschaft, und sie ist sehr wichtig. Wir sind ein wenig über uns hinausgewachsen, aber es hat sich einfach so ergeben.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 6.2.2019

Wir machen Fortschritte, ich sehe es an dem Material das ich euch gebe, an der Reihenfolge in der es von euch abgearbeitet wird. Dies ist kein zufälliges Material, wir bereiten es für jede Lektion vor und gehen mit jedem Unterricht eine neue Etappe durch. Als Fazit erfasse ich dann einige Gedanken auf meinem Twitter.

Ich sehe, dass wir vorankommen, die Zehner bauen sich gut auf und den Jungs ist ihre Teilhabe in den Zehnern nicht mehr gleichgültig. Zuerst fühlten sie sich gezwungen es zu tun und dann haben sie erkannt, dass ihnen nichts anderes als das übrig bleibt, dass sie es verwirklichen müssen. Und jetzt sind sie da, nicht nur weil sie es müssen, sondern weil sie (egoistisch!) empfinden, dass sie durch den

Zehner beginnen, etwas zu spüren.

Sie beginnen zu verstehen, dass sie durch den Zehner alles empfangen werden: die Kraft der Befreiung, die Kraft der Offenbarung, die Spiritualität, alle Inspirationen, alle Wünsche, alle Erkenntnisse. Sie sind dabei, den Zehner als etwas Wertvolles zu behandeln, etwas Liebenswertes – ich kann diese Einstellung bei euch wirklich

beobachten. Zumindest hat kein einziger Mensch, der vor mir sitzt,

eine gleichgültige Beziehung zum Zehner, man kommt allmählich zur

Erkenntnis, dass man dadurch erlöst wird. Es gibt also eine Dynamik,

und sie ist sehr positiv.

 

*

Beim Kongress geht es darum, alle anderen Zehner, das ganze Weltkli zu absorbieren. Ich wiederhole: beim Kongress geht es darum, die Meinungen, die Gefühle von allen unseren Freunden aufzunehmen. Und es darf auf keinen Fall so sein, dass ich mich mit ihnen an den Tisch setzte, wo steht: “Dies ist eine italienische Gruppe, hier sitzt sie”. Worin besteht denn der Unterschied zwischen hier oder irgendwo in Rom oder sonst wo zu sitzen?!

Ich muss mich mit allen vermischen, ich muss ihren Geist, ihr Leben so weit wie möglich spüren, und in diesem Maße werde ich vorankommen. Unser Fortschritt hängt davon ab, inwiefern wir uns miteinander vermischen – das ist unsere Stärke! Nicht jeder von uns, sondern gemeinsam!  Also lasst einen Teil von uns hierher kommen und den anderen dort bleiben, es spielt keine Rolle, die Hauptsache ist, die

Begeisterung aller unserer Freunden, ihre Liebe, ihre Gefühle, ihr Streben nach dem Ziel zu absorbieren. Wir brauchen diese Kraft.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 5.02.2019

der gleiche Artikel wie Sonntag, 3.02.2019

Wenn die Dunkelheit kommt, laufen einige Leute weg – wir sehen, wie sie das Studium verlassen und gehen. Der andere Teil der Menschen schafft es, ihren Zustand richtig zu entschlüsseln, und sie sagen, dass Dunkelheit der Mangel an Verlangen zu Geben ist.

Ich will nicht wissen, verstehen, wahrnehmen in meinem Verstand und Herzen, d.h. die Offenbarung zu erhalten, sondern genau vor dem Hintergrund der Dunkelheit, die ich jetzt fühle, gerade wenn ich nichts habe, habe ich die Möglichkeit, meine Gefühle und meinen Verstand nicht zu füllen, sondern um die Kelim des Gebens zu bitten.

Was soll das heißen? – Genau in dem Zustand, in dem ich mir nichts zu wünschen habe, nur das Geben wünschen, denn im Geben zu sein, ist der bequemste, der niedrigste Zustand – die Null. Ich brauche meine großen, empfangenden Kelim nicht zu überwinden, weil sie nichts enthalten.  Ich muss auf nichts verzichten, weil ich kein Vergnügen habe – ich bin gerade bei „Null“, im Dunkeln, ich habe nichts aufzugeben.

Der Schöpfer hat mir eine Gelegenheit gegeben, die “Dunkelheit” genannt wird, wenn ich nichts fühle, ich will nichts, und ich fühle mich buchstäblich in einem Nullzustand – nichts ist mir wichtig.

Dies ist der bequemste Weg, um nach dem Kli des Gebens zu fragen. Es gibt keinen besseren, einfacheren Zustand, um das Geben zu verlangen, denn ich habe nichts…

***

Gestern habe ich vergessen, den ganzen Tag um das Geben zu bitten, ich war einfach nicht imStande dies zu tun, und erst als ich heute zum Unterricht kam und Eure Erklärung hörte, fühlte ich mich erleichtert…

Dafür braucht man ja auch den Unterricht.

Aber wie geht man mit diesen Zuständen um, ohne auf den Unterricht zu warten?

Bitte um die Verbindung mit den Freunden, und so wird es die ganze Zeit sein.

Ich glaube, ich bin mit meinen Freunden verbunden…

Warum unterscheidet sich dann der Tag, der keine Lektion hat von dem Tag, an dem es Lektion gibt? Du kommst manchmal und manchmal nicht?

Nein, ich bin jeden Tag hier.

Okay. Wenn du dann nicht hier bist, bitte um Verbindung zu deinen Freunden, damit sie an dich denken können, damit du an sie denkst. Lasst euch gegenseitig verpflichten, weil es ein Teil des Bündnis ist. Bitte den Schöpfer, dir das zu geben. Wenn du um die Verbindung mit den Freunden bittest, wirst du sie von Ihm bekommen!

Was die Verbindung mit Ihm betrifft, so hängt sie von verschiedenen Faktoren ab. Er ist eifersüchtig, Er gibt es dir nicht, Er ist angeblich nicht willig. Aber du wirst eine sofortige Verbindung zu deinen Freunden bekommen, frag einfach. Versuch es.

***

Der Schöpfer gibt uns die Erschwernis des Herzens – was wir Abstiege nennen – damit wir uns innerhalb der Gruppe festigen und diesen Abstieg durch die Vereinigung auszugleichen. Es heißt, dass wir unsere Allianz mit Ihm festigen, indem wir unsere Verbindungen in der Gruppe stärken.

Ist die Liebe zwischen den Freunden eine Bedingung für ein Bündnis oder ein Ergebnis eines Bundes?

Das ist die Bedingung für das Bündnis mit dem Schöpfer.

Artikel des Tages von Montag, 4. Februar 2019

Das ist die Abschlusslektion des Kongresses in der Wüste. Bnei Baruch ist das Bindeglied, das Symbol des Auszugs aus der Wüste. So sollten wir uns wahrnehmen, das ist unsere Rolle. Deshalb sollten uns weder Aufstiege noch Abstürze beeindrucken die den Prozess, den Zustand, die individuelle Stimmung und den gemeinsamen Geist und den allgemeinen Zustand behindern können. Das Bindeglied ist der Übergang, denn du musst die Verbindung zwischen dem Schöpfer und dem ganzen israelischen Volk, zwischen dem Schöpfer und den Geschöpfen so gestalten, dass du ein Kanal bist und nichts anderes zu tun hast, nicht weniger oder nicht mehr.

Wir müssen diese Rolle tiefer verstehen um zu spüren, dass wir tatsächlich einerseits die Arbeiter des Schöpfers und andererseits die Arbeiter der Geschöpfe sind. Wir müssen diese Rolle nicht nur in Bezug auf den Wüstenkongress und den großen Kongress in Israel betrachten, sondern auch verstehen, dass dies unsere Arbeit für immer ist. Nach dem Kongress werden wir es praktisch tun müssen. Fangen wir an, diese Rolle zu erlernen.

Ich hoffe, dass ihr im Laufe dieses Jahres von mir hört, liest und viel darüber redet, was ihr im Spirituellen sein sollt, nicht weil ihr den Schöpfer und die spirituelle Welt offenbaren wollt, sondern um euren Nächsten und die Welt zurückzugeben, damit die Welt euch näher und wichtiger wird. Dann habt ihr ein wenig Lust auf das Spirituelle, um anderen etwas zu geben. Unter dieser Voraussetzung kann uns die  Gelegenheit zur Offenbarung gegeben werden.

***

Was sollen wir vorher fühlen – den Chissaron des Schöpfers oder den Chissaron der Geschöpfe?

Den Chissaron des Schöpfers. Sein Wunsch – die Geschöpfe den Genuss zu bereiten – bestimmt und fordert uns auf, uns den Geschöpfen zuzuwenden, ihren Chissronot zu spüren und sie zum Schöpfer zu erheben, ihre Bedürfnisse zu bearbeiten und sie dem Schöpfer zu übergeben. Dieses Verbindungsglied ist nicht passiv, es ist nicht nur ein Rohr, wie es uns scheint, sondern ein sehr komplizierter Mechanismus. Bina ist ein sehr komplexer Mechanismus: Keter und Chochma sind in ihrem GAR, und Ishsut und ZON sind in ihrem GAR. Man könnte sagen, dass Bina die ganze Schöpfung ist, das ganze System. All dies müssen wir einsammeln, einbauen, aufbauen und begreifen, wie es in seiner Gesamtheit vom Anfang bis zum Ende der Schöpfung funktionieren soll. Es ist die Rolle Israels.

Am Beispiel von Mutter und Kind können wir sehen, dass sich das Kind immer an die Mutter wendet und sie in Bewegung setzt. Das Volk aber wendet sich nicht an mich, damit ich für das Volk  arbeite. Es ist völlig neutral.

Du darfst nicht warten, bis das Volk von selbst vorwärts geht. Sonst wünschst du ihm nichts Gutes und bist froh, dass es in Schwierigkeiten steckt.

Was ist die Rolle des Verbindungsgliedes?

Du ermutigst sie, weckst den Chissaron,  denn sonst heißt es nicht, sie zu lieben. Wirst du warten bis dein Kind zu leiden beginnt oder sagst du: “Tu das nicht, sonst gibt es Probleme”? Nur wenn du bereits siehst, dass es keine Wahl gibt und er muss Konsequenzen ziehen, wirst du ihn allein lassen, aber unter Aufsicht.

Man kann das am Beispiel des Kindes verstehen, weil es auf meine Handlungen reagiert, und ich reagiere auf das Kind – es gibt Kontakt…

Nimm Kontakt mit der Gesellschaft auf, du hast keine andere Wahl – es ist deine Pflicht. Außerdem, sobald du anfängst mit Menschen zu arbeiten und sie anzusprechen und zwar durch den Zehner, dann wirst du spüren, wie sehr der Schöpfer im wahrsten Sinne des Wortes zusammen mit dir ist. Durch diese Handlung ziehst du Ihn an. Es geht nicht darum, die Welt zu korrigieren, sondern darum, dass der Schöpfer sich in euren Handlungen offenbart.

Artikel des Tages von Sonntag, 3.02.2019

Wenn die Dunkelheit kommt, laufen einige Leute weg – wir sehen, wie sie das Studium verlassen und gehen. Der andere Teil der Menschen schafft es, ihren Zustand richtig zu entschlüsseln, und sie sagen, dass Dunkelheit der Mangel an Verlangen zu Geben ist.

Ich will nicht wissen, verstehen, wahrnehmen in meinem Verstand und Herzen, d.h. die Offenbarung zu erhalten, sondern genau vor dem Hintergrund der Dunkelheit, die ich jetzt fühle, gerade wenn ich nichts habe, habe ich die Möglichkeit, meine Gefühle und meinen Verstand nicht zu füllen, sondern um die Kelim des Gebens zu bitten.

Was soll das heißen? – Genau in dem Zustand, in dem ich mir nichts zu wünschen habe, nur das Geben wünschen, denn im Geben zu sein, ist der bequemste, der niedrigste Zustand – die Null. Ich brauche meine großen, empfangenden Kelim nicht zu überwinden, weil sie nichts enthalten.  Ich muss auf nichts verzichten, weil ich kein Vergnügen habe – ich bin gerade bei „Null“, im Dunkeln, ich habe nichts aufzugeben.

Der Schöpfer hat mir eine Gelegenheit gegeben, die “Dunkelheit” genannt wird, wenn ich nichts fühle, ich will nichts, und ich fühle mich buchstäblich in einem Nullzustand – nichts ist mir wichtig.

Dies ist der bequemste Weg, um nach dem Kli des Gebens zu fragen. Es gibt keinen besseren, einfacheren Zustand, um das Geben zu verlangen, denn ich habe nichts…

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Gestern habe ich vergessen, den ganzen Tag um das Geben zu bitten, ich war einfach nicht imStande dies zu tun, und erst als ich heute zum Unterricht kam und Eure Erklärung hörte, fühlte ich mich erleichtert…

Dafür braucht man ja auch den Unterricht.

Aber wie geht man mit diesen Zuständen um, ohne auf den Unterricht zu warten?

Bitte um die Verbindung mit den Freunden, und so wird es die ganze Zeit sein.

Ich glaube, ich bin mit meinen Freunden verbunden…

Warum unterscheidet sich dann der Tag, der keine Lektion hat von dem Tag, an dem es Lektion gibt? Du kommst manchmal und manchmal nicht?

Nein, ich bin jeden Tag hier.

Okay. Wenn du dann nicht hier bist, bitte um Verbindung zu deinen Freunden, damit sie an dich denken können, damit du an sie denkst. Lasst euch gegenseitig verpflichten, weil es ein Teil des Bündnis ist. Bitte den Schöpfer, dir das zu geben. Wenn du um die Verbindung mit den Freunden bittest, wirst du sie von Ihm bekommen!

Was die Verbindung mit Ihm betrifft, so hängt sie von verschiedenen Faktoren ab. Er ist eifersüchtig, Er gibt es dir nicht, Er ist angeblich nicht willig. Aber du wirst eine sofortige Verbindung zu deinen Freunden bekommen, frag einfach. Versuch es.

***

Der Schöpfer gibt uns die Erschwernis des Herzens – was wir Abstiege nennen – damit wir uns innerhalb der Gruppe festigen und diesen Abstieg durch die Vereinigung auszugleichen. Es heißt, dass wir unsere Allianz mit Ihm festigen, indem wir unsere Verbindungen in der Gruppe stärken.

Ist die Liebe zwischen den Freunden eine Bedingung für ein Bündnis oder ein Ergebnis eines Bundes?

Das ist die Bedingung für das Bündnis mit dem Schöpfer.

 

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