Artikel des Tages, März 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.  Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

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Artikel des Tages von Mittwoch, 27.03.2019

Ich annulliere  mich vor der Macht des Schöpfers, ich überlasse Ihm die Herrschaft über all die Hindernisse, die Er mir oder zwischen uns stellt.

Was ist die Annullierung zwischen uns?

Er schafft alle Arten von Hindernissen, z.B. jemand beeinflusst mich, macht verschiedene Probleme, schreit mich an und ich verstehe, dass all das von oben kommt, von „Es gibt niemanden außer Ihm“.

Und was ist  hier die Annullierung?  Dass die Erkenntnis vom Schöpfer kommt?

Die Tatsache, dass ich Ihm die Macht überlasse, bedeutet, dass ich mich vor Ihm annulliere, d.h. alles wird von Ihm getan.

Auf welche Weise übertrage ich die Führung auf Ihn?

Ich schreibe Ihm alles zu, was mit mir geschieht.

Wie läuft es zwischen uns in den Zehnern ab?

Im Zehner müssen wir das alles gemeinsam definieren.

Ich gebe euch kurze Sätze, und ihr müsst den ganzen Tag über zu ihnen zurückkehren, sie „kauen“ – so reduziert ihr die Zeit. Es ist einfach unmöglich, hinüber zu springen – ihr verkürzt die Zeit und wir erreichen schnell den Zustand von Ibur.

***

Mir gelingt es nicht zu erkennen, dass sich der ganze Zehner auf der Stufe der Vereinigung befindet, vielleicht nur ein Freund…

Nicht nur ein Freund, denn es steht geschrieben: „Ich habe Augen, aber kann dennoch nichts sehen.“ Keiner sagt dir, dass du  sehen musst, im Gegenteil, du sollst handeln im Gegensatz zu dem, was du siehst und für die Wahrheit hältst! Es gibt die Wahrheit, wenn ich etwas sehe und es anders annehme, als ich es sehe – das ist die Stufe des Glaubens. „Ich habe Augen, aber kann dennoch nichts sehen“ – ich will es aus der Sicht des Glaubens wahrnehmen.

Aber es funktioniert nicht, es verschwindet immer…

Das ist es, worum es bei dieser Arbeit geht. Es rutscht die ganze Zeit weg, und man muss es festhalten, wie es heißt: „Die Tora wird aus Zion kommen“, d.h. man muss es durch diese Austritte und Rückkehr erkennen, wenn man seinen richtigen Blickwinkel auffindet.

Wenn du trotz deiner persönlichen Sichtweise die ganze Welt in ihrer Endkorrektur siehst – das ist die richtige Wahrnehmung, dann willst du sie so sehen, wie der Schöpfer sie sieht.

Ich möchte die Welt so wahrnehmen, aber es passt nicht zusammen…

Ich wiederhole: du musst es jede Sekunde erneuern!

Wie kann ich es überprüfen?

Durch deine Bemühungen, und die Bemühungen deiner Freunde. Du kommst in die Gruppe und sagt: „Freunde, wir sind ein perfekter Zehner!“ Wenn wir diese Vorstellung haben, werden wir den Schöpfer offenbaren, die Stufe von Ibur erreichen und viel mehr.

Im Prinzip ist dies die gleiche Arbeit, aber dafür müssen wir uns selbst als perfekt betrachten. Lasst uns vorstellen, dass es wirklich so ist. Macht es gemeinsam und ihr seht, dass es hilft. Das bedeutet, dass du MA“N, ein Gebet erhebst, das bedeutet, dass du in einem solchen Zustand bleiben willst!

Wie drückt sich aus, dass wir auf der nächsten Stufe vereint sind?

Ihr wollt vereint sein! Ihr versucht zu vereinen, ihr zeigt dem Schöpfer  dass dies der Zustand ist, in dem ihr sein wollt, und für diese Anstrengung bekommt ihr Licht, das zur Quelle zurückführt. Es ist, weil du sagst, dass es gut für dich ist, es heißt Licht, das zur Quelle zurückkehrt. Und je nach Intensität eurer Bemühungen, diesen Unterschied zwischen dem Tatsächlichen – dem, was ihr seht, und dem Gewünschten – dem, wonach ihr strebt, d.h. eure Vereinigung, wirkt das Licht auf euch.

Können wir diesen gewünschten Zustand, in welchem wir vereint sind, definieren, oder reicht es wenn wir einfach nur dort sein zu wollen?

Ihr könnt es nicht wissen, ihr wünscht ihn.

Ich hoffe, dass ihr im Laufe des Tages die Übungen macht, damit wir morgen in der Lage sind, damit fortzufahren.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 26.03.2019

„Es ist verständlich, dass die Menschen wegen all dieser Probleme anfangen zu denken, dass es besser ist, keine großen Wünsche zu haben – man kann es aus dem Wunsch zu empfangen verstehen. Es ist nicht klar, was das Licht ist, das zur Quelle zurückführt, wohin es ausgerichtet wird, was es tut.“

In dem Maße, in dem ich mich selbst einschränken will, vor allem in der Gruppe, zu ihr zu gehören, in sie zu versinken, – ziehe ich das Licht an, das zur Quelle zurückführt und sich innerhalb der Gruppe befindet. Den Freunden ist es nicht ganz klar, aber durch unsere Gefühle… Es geht darum, wie ein kleines Kind sich selbst und seine Welt empfindet und wie die Erwachsenen ihn wahrnehmen. Wir befinden uns also in einem Mechanismus, der Licht in sich trägt, das zur Quelle zurückführt, direktes Licht, reflektiertes Licht – alles, was sein muss, und den Schöpfer, der sich unter diesen Bedingungen offenbart. All das ist vor dem Kleinkind verhüllt, aber es kann sich Ihm in seinem Tempo nähern, und wenn es richtig spielt, wird es aufwachsen.

Es gibt einfach nichts zu fragen, wenn es auf einer Ebene geschieht, die ich nicht verstehe, welche Fragen soll ich denn stellen?

Du beginnst allmählich durch die Bemühungen die du tun musst, zu verstehen, dass dein Wunsch zu empfangen annulliert wird. Er bleibt weiterhin bestehen. „Annullieren“ bedeutet, dass du dich darüber erhebst, der Wunsch zu empfangen ist in dir gewachsen, er ist nicht verschwunden und nicht gereinigt worden, und du kannst ihn zu deinem eigenen Vorteil annullieren. Du musst sehen, wie du gestärkt wirst, ob du Aufstiege und Abstiege hast, wenn du dich selbst annullierst. Dies wird als „Eintritt in das Ibur“ bezeichnet.

*

Ich stoße auf ein Hindernis, bekomme einen Schlag, hin und wieder funktioniert etwas nicht. Ein Hindernis ist ein Schlag gegen mein Ego, meinen Stolz, meinen Ehrgeiz. In dem Moment, in dem diese  sich offenbaren, ob ich es will oder nicht, beuge ich mich vor ihm, ich will sie annullieren.

Im nächsten Moment, wenn ich von genügend und richtigem Umgebungslicht umhüllt bin, bekomme ich keine Hindernisse, die mich fallen lassen, nur für einen Augenblick. Es heißt: „Es gibt keinen Gerechten auf der Erde, der Gutes tut und nicht sündigt“. „Sünde“ bedeutet, dass ich dieses Hindernis mit einem anderen Faktor als dem Schöpfer verbinde. Dieses Hindernis liegt vor mir, und im nächsten Augenblick – hinter mir, denn vor mir erscheint das Umgebungslicht, das Licht, das zur Quelle zurückführt, die Gruppe, in der ich mich befinde. Es ist eine Art Vorbereitung, und ich beginne, die Situation durch diese Vorbereitung zu erkennen.

Worin besteht der Unterschied zwischen einem Menschen, der seinen Weg beginnt, und einem erfahrenen Menschen?

Das ist eine Frage der Schnelligkeit und Qualität. Wir sprechen von einem bestimmten Zustand, in welchem die Störung aufgedeckt wird und wie man damit richtig umgeht. Wir wollen jetzt nichts anderes mehr, dieser Zustand sollte uns klar sein und wir arbeiten damit einen Tag lang, zwei Tage lang, einen Monat lang, egal wie viel Zeit es in Anspruch nimmt. Aber das ist die Grundlage für den Eintritt in die Spiritualität, die praktische Basis.

 

Artikel des Tages von Montag, 25.03.2019

Wie drückt sich die Liebe des Schöpfers im Zehner aus? Fühlt ein Mensch durch seine Freunde Sicherheit und Wärme?

Wir befinden uns in einer materiellen, illusorischen Welt. Der Schöpfer zeigt uns statt Sefirot, statt den Schöpfer die Gestalten/Puppen und ich bin einer von ihnen. Ich muss mitspielen. Ich versuche mit ihnen zu sitzen, bei ihnen zu sein. Es ist widerlich, abstoßend, ich habe nicht die Geduld, ich bin bereit mitten in einem Meeting wegzulaufen. Ich sage mir im Voraus, dass ich kommen und alles tun werde, aber die Zeit kommt und ich bin nicht fähig, ich will nicht – ich habe viele Ausreden. So empfindet mehr oder weniger jeder.

Letztendlich vergehen Jahre, und wenn ich nicht aufgegeben habe, wirkt es sich auf mich aus. Allmählich komme ich zu dem Schluss, dass mir durch Ablehnung und Uneinigkeit die Wahrheit immer deutlicher wird, aber ich muss zwischen Uneinigkeit und Wahrheit unterscheiden – zwischen zwei Dingen. Die Uneinigkeit kommt von meinem Ego, und die Wahrheit kommt von der Logik, die ich in der Wissenschaft, in der Literatur, in Artikeln, sogar in der heutigen Welt sehe.

Und dann, je nach meinem Fortschritt sehe ich, dass der Schöpfer wirklich in der Welt, im den Zehner eingekleidet ist. Je mehr ich mich mit ihnen verbinde, verstehe ich Ihn und verschmelze mit Ihm. Und es geht nicht um einen Zehner oder die Welt. Der Zehner, die einzige AVAYA, die  es gibt, offenbart sich mir so, dass ich mit ihm verschmelzen kann. Es geht nicht um die Menschheit, denn es ist nicht die Menschheit, sondern die Kelims und wenn ich mit ihnen verschmelze, diene, möglichst Gutes tue, komme ich dem Schöpfer näher: durch die Kelims – zu Ihm. Deshalb gibt es keinen Ausweg – so sollten wir handeln und es steht geschrieben: „von der Liebe zur Schöpfung – zur Liebe zum Schöpfer“. Man kann nichts tun, nichts anderes als geschrieben steht. Die Liebe ist das Ende all unserer Entwicklung und kommt nur durch die Schöpfung.

Bedeutet das, dass jeder Kontakt mit einem Freund während des Tages eine Haltung gegenüber dem Schöpfer ist?

Ja, aber besser ist es  sich nicht mit einen Freund, sondern an den gesamten Zehner anzuhaften – an ihm festzuhalten und  ihm so viel wie möglich Gutes zu tun.

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Wie drückt sich die Beziehung des Schöpfers durch den Zehner als Liebesbeziehung aus?

Wenn du nach Gefühlen fragst, kann ich es nicht sagen.

Ich frage nicht, wie es sich anfühlt, sondern welche Art von Beziehung kann ich über den Zehner als Liebe definieren?

Ich weiß nicht wie ich es sagen soll: es gibt keine Möglichkeit. Helft mir, ihr seid verpflichtet euch einzubringen. Hier wird gesagt: Fürsorge, Einstellung. Was ist die Frage?

Sie sagten dass das, was vor uns verborgen ist, die Liebe ist. Der Schöpfer verbirgt seine Liebe vor uns. Seine Liebe verläuft durch den  Zehner.

Man kann es in einem Zehner spüren. Wenn du zu einem Zehner gehörst, solltest du seine Einstellung zu dir als Liebe empfinden. Dann hast du es schwer, denn es wird dich zwingen, dich im Gegenzug um ihn zu kümmern. Es ist sehr unangenehm, Liebe zu empfinden.

Wenn ich es nicht fühle, bedeutet es, dass ich nicht bereit bin, die Liebe zu erwidern, oder?

Stimmt. Deshalb sagen wir, dass wir die Liebe künstlich entwickeln müssen – als ob wir lieben, und dadurch kommen wir diesem Zustand näher. Berechnet am Ende des Tages: ob ich meine Freunde ermutigt habe, Liebe, Wärme, gute Laune, Größe des Schöpfers über alles andere zu spüren.

Es ist schwer zu erkennen, dass die ganze Realität die Liebe ist. Ist es das, was verborgen ist, und es gibt nichts anderes?

Es gibt nichts anderes. Es ist nicht das Gefühl der Liebe, wie wir sie jetzt verstehen, es ist die Offenbarung des wahren spirituellen Kli’s in seiner Gesamtheit, und somit kannst du das Universum enthüllen. Schließlich, was ist Liebe? Wenn du den Wunsch offenbarst, von der ganzen Realität beeinflusst und empfangen zu werden, dann ist es Liebe. Du nimmst das Chissaron des Schöpfers an und machst es zu deinem Bedürfnis, Ihm zu geben. Das ist gegenseitige Liebe: du gibst Ihm und Er gibt dir. Das heißt, das gesamte reflektierte und direkte Licht sind ineinander gekleidet, und es ist die Verschmelzung.

Artikel des Tages von Sonntag, 24.03.2019

 

Wollen wir in dem Verlangen die Übereinstimmung der Eigenschaften des Schöpfers erreichen?

Wenn wir das wollen…Also willst du es dem Schöpfer zurückgeben? Ist das klar?

Natürlich, warum bin ich sonst noch hier?

Bisher wurde dir ein Verlangen gegeben. Kannst du auf das ganze Verlangen das hier existierst, die Einschränkung machen, den Schirm und das reflektierte Licht?

Weil darin sich deine Übereinstimmung der Malchut der Welt der Unendlichkeit verbirgt. Bist du dazu in der Lage? – Nein, bist du nicht. Das kann auch keiner von uns. Aber dir wird eine Gruppe, die Bürgschaft und die Thora gegeben, die das Licht genannt wird, das zur Quelle zurückführt. Bitte benutze das Licht, das zur Quelle zurückbringt, erhalte die Kraft der Einschränkung, und dann wirst du offenbaren, wo du dich befindest.

Unsere Aufgabe ist es also, unser inneres Verlangen so gut wie möglich auszudrücken und Kraft gewinnen, um all diese Handlungen zu tun?

Ja. Das ist es, was wir tun wollen, das ist es, was wir in den Zehnern  versuchen zu tun. Ich annulliere mich vor den anderen, und das ist – wie gegenüber dem Schöpfer, gegenüber der Malchut der Welt der Unendlichkeit. Ich möchte mich mit ihnen verbinden, so wie ich mich mit Ihm verbinden möchte. Alle Hindernisse, die ich sehe, sind die weit hergeholten Hindernisse von diese Welt: die Welten, die Parzufim…die Gesichter der Freunde, ihr Verhalten. Und das sind sie gar nicht, das bin ich! Schließlich „leugnet jeder Leugnende im Ausmaß seiner eigenen Mängel. Und die Tatsache, dass es mir scheint, dass ich 10 Freunde sehe, also sehe ich sie nicht, ich sehe mich in der richtigen Wahrnehmung der Realität.

Wir müssen das in ein einheitliches Gefühl sammeln, es kommt, wir sind nah dran. Die Hauptsache ist, dass man versucht, das Ganze nicht auf eine spekulative Studie zu reduzieren: „Es ist von oben, es ist von unten, der gibt, der empfängt“.  Die Zeichnungen sind gut, vor allem für Anfänger, weil sie es nicht anders wahrnehmen können. Es gibt also einen Unterschied, wie wir dieses Material hier studieren und wie wir es Anfängern erklären. Da ist es, je nachdem, wie es in ihre Köpfe reingeht, wie sie es wahrnehmen können, aber danach soll das vom Spekulativen zum Sinnlichen übergehen, denn das Wesentliche ist, dass es schließlich im Gefühl eines Menschen geschieht.

Wie studiert man Pticha sinnlich, mit welcher Absicht?

Mit der Absicht, dass du dich mit dem Zehner und dem Schöpfer innerhalb des Zehners verbinden willst. Ja, genau so, schreib es auf. Alles ist sehr einfach: Alles, was ich tun will, ist, mich mit dem Schöpfer zu vereinen, der in dem Zehner ist, oder mit dem Zehner, innerhalb welcher sich der Schöpfer befindet, – beides. Von der Liebe zu den Freunden – zur Liebe zum Schöpfer; und mit Hilfe des Schöpfers – zur Liebe zu den Geschöpfen.

Mit Hilfe des Schirms muss das Geschöpf den Schöpfer, sein Ziel, verstehen?

Ja, nur eine kleine Ergänzung: Der Schöpfer, der Schirm, das Verlangen zu empfangen, das Geben – alles innerhalb des Zehners. Du kannst es heute noch aufbauen. Versuche, dein Bestes zu geben. Du bist in einer bestimmten Beziehung mit dem Zehner. So viel kannst du also nur an sie denken – das ist es, worum es bei der Einschränkung geht. Wie sehr kannst du sicherstellen, dass nur sie vom Schöpfer Einfluss bekommen, dass sie vorankommen, dass alles für sie ist, und du „bei Null“ bist, dass sie das Ende der Korrektur erreichen und du hier bleibst. Und danach mach weiter…

Sie haben gesagt: „So sehr du auch an sie denken kannst, darum geht es bei der Einschränkung“. Was bedeutet das? Muss man sich die ganze Zeit darin befinden? Was bedeutet es, „ständig an sie zu denken“?

Ich kann sehen, dass, wenn wir aus dem Verlangen zu empfangen herauskommen, uns ein wenig darüber erheben (und es wird der Auszug aus Ägypten genannt), die Bedingung für die Arbeit mit den Lichtern und Kelim, die vor uns ist, die Bedingung der Bürgschaft ist.

Die Bürgschaft ist schon der Zehner. Und in Ägypten war es genauso – auch Josef wollte sich mit seinen Brüdern auf dem Feld, das vom Schöpfer gesegnet wurde, vereinen. Aber wann passiert das praktisch, damit wir damit arbeiten können? Nur durch die Bürgschaft: Entweder ihr werdet euch vereinigen, oder es wird ein Ort eurer Bestattung sein, das heißt, ihr werdet die Spiritualität nicht erreichen.

Das ist eine notwendige Bedingung. Erzählt bitte davon nicht euren Schülern die zur ersten Stunde kommen. Aber nach ein paar Monaten solltet ihr sie allmählich dazu führen. Erklärt ihnen zunächst, dass die ganze Welt zu einer „runden“ Welt werden sollte, dass die gesamte Menschheit global und integral sein sollte. Es gibt keinen Ausweg, wir sehen, dass die Natur uns zwingt. Aber wir, die wir allen voraus sein wollen, sind verpflichtet das zu tun, was in der Thora geschrieben steht. „10, und nicht 9; 10, und nicht 11!“, wie Rabash schreibt.

Wir haben keinen Ausweg, wir müssen in den Zehner rein kommen! Und wenn wir dann sehen, inwiefern eine Gruppe innerhalb des Zehners arbeitet, so könnt ihr sagen, ob sie sich wirklich im richtigen Prozess gegenüber der Korrektur befindet. Schließlich finden alle Korrekturen nur innerhalb der Verbindung statt, – was kann man tun? Findest du es angenehm? Wollen wir es? – Wir wollen das nicht, richtig, in dem Maße, wie wir dem entgegengesetzt sind. Aber es ist nur im Zehner möglich.

Gebt bitte euer Bestes! Ihr merkt nicht, dass der kleinste Zustand der Einheit, den ihr in der Verbindung zwischen euch erreicht, wenn ihr ein wenig mehr hineingeht, von der Kante bis zur Kante eures ganzen Lebens für euch leuchtet. Ihr werdet spüren, wie sehr sich eure inneren Definitionen und Gedanken verändern. Es ist ein Eintritt in eine neue Welt. Plötzlich fangt ihr an, die Dinge anders zu sehen. Versucht einfach, in den Zehner einzudringen.

Artikel des Tages von Donnerstag, 21.03.2019

Wo ist das Erwachen von Mordechai hier? Wie soll er daraus herauswachsen und die Menschen anlocken?

Es ist sehr einfach. Die gesamte Organisation von Bnei Baruch war früher mit sich selbst beschäftigt und auf sich selbst fixiert. Jetzt musste sie erwachen und die Juden überall aufwecken, damit sie mit ihrer Aufgabe beginnen können – das ist die Arbeit von Mordechai, der aufhören muss, auf dem Stein am Königstor zu sitzen und faulenzen, weil er keinen Job hat. Und jetzt, wenn Haman aufwacht und die Juden erweckt, hat Mordechai einen Grund, aufzustehen und sich den Juden zuzuwenden. Und ihnen erklären, was passiert, warum sie sich plötzlich unwohl, bequem unter allen Völkern fühlen, unter denen sie verstreut sind und was sie tun sollen. Es bleibt nur, nichts anderes zu tun, als sich zu vereinen (wie Haman behauptet, sind sie verstreut und müssen sich vereinen). Aber bewusst vereinen. Wo kommt es her? Von der hohen Kraft der Natur, die von ihnen Vereinigung verlangt.

Wie genau müsste Mordechai das Volk zum Erwachen und zur Vereinigung bringen?

Den Menschen erklären, was sie tun sollen. Und hier sehen wir, dass Esther keine Anweisungen gibt. Esther sagt nur, dass sie fasten und beten sollen. Das ist es, was sie tun sollten, wenn du nach der Handlung fragst. Die einzige Handlung ist, sich zu verbinden und zusammen zu fasten – aufzuhören, die Bäuche mit verschiedenen Essen zu füllen, Sex, Familie, Geld, Ehre, Wissen zu genießen. Nur daran müssen wir denken und im gemeinsamen Gebet drei sehr einfache Handlungen ausführen: versuchen, sich zu verbinden, versuchen, nur über die höchste Vereinigung nachzudenken und zu beten, dass all dies in Erfüllung geht.

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Wollt ihr, dass ich euch ein Geheimnis verrate oder einen Rat gebe? Lest mehrmals „Megilat Esther“ und den Artikel „Purim“ durch, und wieder Megilat Esther, dann wieder „Purim“, und so weiter 3 mal im Wechsel. Und ihr beginnt zu enthüllen, was hier vorgeht, was Baal HaSulam erklärt und was er nicht erklärt, aber es kommt aus seiner Erklärung. Probiert es aus. Es lohnt sich. Ihr werdet viele Dinge offenbaren, die man nicht einmal benennen kann.

Mit welcher Absicht müssen wir Megilat Esther lesen?

Euch in den Zehnern zu vereinen. Ich bin dafür, dass sich jeder Zehner mit der Verbreitung beschäftigt, als wäre er der einzige auf der Welt: er verbreitet, organisiert den Campus – er macht absolut alles. Ihr werdet das Gefühl haben, dass ihr ein Kanal für etwas Bestimmtes seid, dass es die Gruppe und die Menschen gibt, die euch wichtig sind. Das heißt, ihr müsst buchstäblich spüren, dass das Licht durch euch hindurchgeht. Ihr werdet die Rückwirkung eurer Arbeit mit dem externen Publikum spüren, d.h. ein Zehner sollte zu einem universellen Kanal werden. Ich hoffe sehr, dass wir dazu kommen werden. Das ist soweit mein Traum, aber ich hoffe, dass wir es schaffen werden.

Artikel des Tages von Mittwoch, 20.03.2019

Wie kann man während des Tages am Morgenunterricht arbeiten? Seit wir begonnen haben, die Einführung in die Weisheit der Kabbala zu studieren, gibt es so viel Material, dass nicht klar ist, was wir damit im Laufe des Tages machen sollen.

Lass diesen Druck los, es wird nicht helfen. Wenn du mit der Gruppe verbunden bist, gibst du all diesem Material einen Platz und du kannst es annehmen und verdauen. Ihr sollt den Kontakt zum Zehner nicht verlieren, und alles andere wird sich allmählich stabilisieren, ihr müsst euch beruhigen und einen Ort schaffen, an dem es sich niederlassen kann.

Doch was empfehlen Sie den Zehnern während des Tages?

Über die Vereinigung zu sprechen, nicht über das Thema der Lektion, es ist effektiver, um das Material der Lektion zu verstehen. Und wir haben außerdem von heute Abend an bis Samstag ein paar Tage intensiver Verbindung. Was wollt ihr noch mehr? Du hast hier eine „Notfallhilfe“…

Wann geschieht die Kopplung zwischen dem direkten Licht und dem reflektierten Licht?

Wenn ich mich dem Zehner übergebe. In meinem Streben zum Zehner entwickle ich ein Kli, in welches sich das Licht kleidet. Inwieweit ich dem Zehner geben möchte, mich an meine Freunde klammern, mich in ihnen verbergen möchte, baue ich mein reflektiertes Licht auf. Und dann bin ich bereit, sie in diesem Maß zu spüren und beginne bereits in ihnen zu offenbaren, außer dem Licht, das zur Quelle zurückführt, auch das Hohe Licht, nur in meiner Verbindung mit dem Zehner.

Unser Problem ist, dass wir nicht zusammenarbeiten, wenn jeder ein Ziel hat, seinen Freunden im Zehner zu helfen, so, dass wir alle uns im Zehner in dem Maße vereinigen, dass es das Einzige ist, was wir vor uns haben! Wir müssen ständig daran arbeiten, den ganzen Tag darüber nachdenken, 3-4-5 mal am Tag miteinander in Kontakt treten, alles tun, um jeden von uns an den Zehner näher zu bringen.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 19.03.2019

Ihr könnt diese Spiele den ganzen Tag spielen, ich bin nicht dabei. Ich sage euch: vier Stufen des direkten Lichts sind ein Ort, an dem man für immer bleiben kann, es dreht sich alles darum, besonders wenn man klug ist und man weiß, dass es Welten und Seelen gibt. Macht diese Übungen je mehr, umso besser, auch wenn ihr verwirrt seid, es spielt keine Rolle. Der Mensch, der zu arbeiten beginnt, wird von einem höheren Licht geformt, und all diese Weisheiten sind nicht nützlich. Und wenn ihr mehr über die vier Stufen des direkten Lichts wisst, so wird es euch auch nicht helfen, euch vorwärts zu bewegen. Nur wenn euch, dass das Licht, das euch zur Quelle zurückbringt, erkennen lässt, dass ihr euch vereinigen müsst.

Der Höhere tut alles, sogar alle Handlungen des Niedrigeren macht der Höhere. Auch unsere Freie Wahl, je nach Maß der Selbst Annullierung vor dem Höheren, er verlangt nichts von uns. Alles beginnt mit der Selbst Annullierung, vom Nullpunkt an. Vielleicht bist du auf der Stufe 124 vor 125, und von dir wird nur eines verlangt – Selbst Annullierung. Die Qualität der Selbst Annullierung ist schon hoch, aber es ist die Selbst Annullierung. Dann bekommst du, was du brauchst bezüglich dieser Stufe. Das Licht tut alles. Weder Weisheit noch Macht ist nötig – nur Selbst Annullierung bezüglich der Umgebung. Was den Schöpfer betrifft, so gibt es eine Umgebung zwischen dir und dem Schöpfer, und das ist es, was uns zerstört. Wir beginnen langsam zu verdauen, zu spüren, dass etwas darin ist. Das Problem ist, dass je höher die Seele ist, desto schwieriger ist es, sich selbst zu annullieren.

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Wo ist der Punkt der Scham bei all dem?

Der Punkt, der ihn zum Zerbrechen führt, zeigt, dass der Schöpfer keinen einzigen Gedanken an sich selbst hat, sondern nur an die Schöpfung. Hier kann er nichts tun, er hat kein Grund zu empfangen. Und wieder die Mutter und das Kind: die Mutter empfindet Genuss, wenn sie dem Kind alles gibt, sie ist bereit, alles zu geben, egal ob sie Freude daran hat oder nicht, – sie ist bereit zu leiden, solange es ihrem Kind gut geht. Es gibt sogar diejenigen, die bereit sind zu sterben, aber der Tod bedeutet nichts, es gibt viele Menschen, die freiwillig sterben. Hier gibt es den Punkt, der verdeutlicht, wie sehr der Gebende bereit ist, sich selbst absolut zu eliminieren, um dem Empfänger Genuss zu bereiten. Wenn man es fühlt, dann heißt das, dass es keine Rechtfertigung für einen gibt, etwas von Ihm zu empfangen, und man macht eine Einschränkung. Genauso wie Er bereit ist, eine Einschränkung auf seine Existenz vorzunehmen, so bist du bereit und verpflichtet, eine Einschränkung vorzunehmen, um das Gute zu bekommen. Dies ist der Grund für die erste Einschränkung, und aus diesem Gefühl heraus führt man alle seine Handlungen durch. Dann wirst du ein Problem haben: du wirst dieses Gefühl, das sich bereits in Verhüllung befindet, offenbaren müssen, um damit, wie mit „der Größe des Schöpfers“ zu arbeiten.

Kann man sagen, dass unsere guten und richtigen Verbindungen verhüllt sind, weil wir Ablehnung empfinden?

Wir befinden uns in der Endkorrektur. Alles was sich außerhalb der Endkorrektur befindet, heißt Verhüllung, und alles zwischen uns und der Endkorrektur ist verhüllt, es gibt 125 Verhüllungen, und wir stehen hinter diesen Verhüllungen.

Was ist denn verhüllt?

Dass der Schöpfer gut und Gutes tuend ist und nur geben will und sonst nichts.

Wie kann man sich den Schöpfer richtig vorstellen?

Als Gebend. Du stellst dir vor, als wärst du auf einer schönen Wolke und alles, was dir fehlt, ist, dich mit dem Zehner zu vereinen und daraus zu schöpfen.

Und die gute Kraft ist auch verhüllt?

Sowohl die gute Führung als auch die positive Kraft und die Fürsorge für dich, über den Zehner, nicht für dich selbst, denn du alleine kannst es nicht empfinden, und so weiter.

 

 

Artikel des Tages von Montag, 18.03.2019

Ich möchte, dass ihr von der Geschichte beeindruckt seid, versucht, in jedem Stadium zu sein – es ist sehr wichtig. Das Wichtigste ist, in die Spiritualität einzutreten, weil wir diese Handlungen selbst spüren. Egal wie richtig oder falsch sie sind, wir werden Druck auf unseren Wunsch ausüben, um sie zu bekommen. Was ist das Wurzel Stadium, das vom Schöpfer kommt? Es ist das Licht und darin ist der Punkt des Verlangens, der aus dem Nichts entsteht. Der Schöpfer will all dieses Licht, das ganze Wohl im Inneren des Lichts auf die höchste Ebene übertragen. Das ist die Liebe, die Er dem Kli, dem Verlangen vermitteln will.

Das Verlangen sollte einerseits dem Schöpfer gegenüber stehen, sonst wird es nicht selbstständig existieren können und im gleichen Verlangen sein – zu lieben. Das heißt, der Schöpfer will ein Verlangen schaffen das Ihn lieben wird, denn in dieser Liebe wird das Verlangen spüren, wie tief dieser erhabene Zustand ist – zusammen auf der gleichen Ebene mit dem Schöpfer zu sein. Deshalb sollte die Schöpfung zwei gegensätzliche Formen beinhalten: sie sollte sich vom Schöpfer unterscheiden, Ihm gegenüber sein, sonst ist es kein Geschöpf  das selbstständig existiert und vor dem Schöpfer steht und die gleiche Eigenschaft der Liebe zum Schöpfer hat, wie der Schöpfer die Eigenschaft der Liebe zur Schöpfung.

Wie kann es sein, dass es die gleiche Liebe ist, aber nicht genau die gleiche Liebe, sondern die andere, denn die Liebe seitens des Schöpfers und die Liebe seitens des Geschöpfes muss auch wie das Licht und der Kli sein, wenn eine ineinander eindringt. Die Essenz ihrer Verbindung ist, dass beide sich gegenseitig geben, aber verschiedene Dinge. Ein Beispiel in unserer Welt ist ein Mann und eine Frau, die sich gegenseitig die perfekte Liebe schenken. Wir reden nicht über körperliche, sondern über innere Liebe. Sie geben einander Liebe, weil sie unterschiedlich sind und dank diesem Unterschied ergänzen sie sich gegenseitig.

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Wir brauchen  die Verbreitung, weil es der Wunsch des Schöpfers ist. Wir selbst brauchen es natürlich nicht. Mit der Verbreitung wird gezeigt, wie sehr wir den Wunsch des Schöpfers erfüllen wollen, denn der Wunsch des Schöpfers ist es, den gesamten Kli wieder in die Absicht zu geben zu bringen. Dafür sorgt eine kleiner Teil der Kli namens Isra-el.

Hier passiert etwas Besonderes. Wie wir uns vorstellen, gibt es in der Welt der Unendlichkeit ein Verlangen, das sich entwickelt und verändert. Davor gibt es ein Wurzelstadium. Was ist das Wurzelstadium in vier Stufen des direkten Lichts? Es gibt das Licht der Unendlichkeit, und im Licht der Unendlichkeit gibt es einen schwarzen Punkt. Dieser Punkt ist das zukünftige Verlangen zu empfangen, das sich zu einem großen Verlangen entwickeln wird, aber dieser Punkt bleibt in ihm, er heißt Israel und strebt nach der Wurzel.

Dieser Punkt existiert auch in allen Geschöpfe dieser Welt und sollte sie zur Rückkehr zur Wurzel wecken. Dieser Punkt existiert an sich nicht, so dass wir mit den Zehner oder gar mit dem Volk Israel nicht zufrieden sein können. Und wir erkennen, dass die Realität immer mehr an uns gebunden wird und uns  verpflichtet zu handeln. Wenn wir nicht auf dem richtigen Weg sind und nicht vorankommen wollen, wird uns der Druck von außen dazu zwingen.

Wie Baal Sulam meint, so wie wir in der Vergangenheit Probleme hatten, so haben wir jetzt ein Schwert über uns hängen, und wir sind in einem sehr schlechten Zustand, weil wir selbst diesen Zustand herbeigeführt haben. Deshalb müssen wir die Methode der Korrektur so schnell wie möglich verbreiten, denn selbst die Werbung schwächt alle Gerichte. Daher sollten alle unsere Freunde auf der ganzen Welt verbreiten.

Artikel des Tages von Sonntag, 17.03.2019

Der Schöpfer muss das Verlangen zu empfangen erschaffen, damit dieses Verlangen zu empfangen, sein Verlangen dazu nutzt, dem Schöpfer Partner zu werden. Damit sie im gegenseitigen Geben sein können, damit sie gegenseitige Liebe, Einheit, spirituelle Verschmelzung (Siwug), Fusion erreichen können. Aber um dies zu tun, muss das Geschöpf sein eigenes Chissaron gegenüber dem Schöpfer, gegenüber der Vereinigung haben – sein eigenes – und nicht vom Schöpfer. Und obwohl er angeblich vom Schöpfer kommt, ist es kein Verlangen, das dazu geeignet ist, um mit dem Schöpfer in Einklang zu stehen.

Das Verlangen, mit dem Schöpfer in Einheit zu sein, muss selbständig wachsen, dem Geschöpf geboren werden, und genau das geschieht. Das heißt, die Absicht „um des Gebens willen“ kommt vom Geschöpf, und das Geschöpf entwickelt sie im Gegensatz zu seinem Verlagen, das vom Schöpfer kommt.

Denn was wird in unserem Leben Liebe genannt? Liebe ist, wenn ich so geliebt werde, wie ich bin, ob ich schlecht oder gut bin, wie eine Mutter, die ihr Baby liebt, es ist ein Beispiel für Liebe. Und wenn jemand mich liebt, weil ich ihn freundlich behandle, ist es keine Liebe, weil ich ihn mit meiner Einstellung kaufe, bezahle ihn mit meiner guten Einstellung.

Was wollen wir dann? – Jeder will so geliebt werden, wie er ist, wie eine Mutter ihr Kind liebt. Genau das ist auch die absolute Liebe. Und wie können wir das erreichen?

Deshalb hat der Schöpfer alles auf diese Weise geschaffen. Auf der einen Seite besteht das Verlangen zu empfangen, das Gegenteil von Ihm, aber auf der anderen Seite entwickeln wir trotzdem ein Verlangen zu geben, der Ihm entspricht, und erlangen die Liebe.

Wie kann es sein, dass im Plan der Schöpfung – um die Geschöpfe genießen zu lassen – das Leiden in der Welt geboren wurde?

Die Absicht der Schöpfung – um die Geschöpfe genießen zu lassen – spricht nicht von unserer Erschaffung, nicht von diesen „Tieren“. Der Geschöpf ist derjenige, der dazu strebt, mit dem Schöpfer verschmolzen zu sein. Was das Verlangen zu empfangen betrifft – der Schöpfer hasst dieses Verlangen. Er hat Ihn nur dafür geschaffen, damit wir über ihn das Verlangen zu geben erbauen. Wenn du dich also in dem Verlangen zu empfangen befindest und leidest, dann leidest du natürlich!

Woher kommen deine Leiden?

Vom Schöpfer, weil Er keinen Genuss deinem Verlangen zu empfangen versprach, Er schuldet dir nichts. Im Gegenteil, Er will, dass du einen Zustand erreichst, in dem du Ihm danken wirst, dass Er dich im Verlangen zu empfangen erschuf, und du leidest. Das Leiden hilft dir über diesem Verlangen zu empfangen, das Verlangen nach Geben aufzubauen und die Liebe zu Ihm erreichen.

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Wie kann ich das für den Tag aufrechterhalten, wie kann ich darin bleiben?

Ich denke, ihr solltet die Punkte 1 und 2 mehrmals lesen, Fragen aufschreiben und beantworten. Wir werden die Richtigkeit dieser Fragen und Antworten überprüfen. Sie sollen an den Text gebunden sein.

Ist es möglich, ein Gebot zu erfüllen, dessen Definition der Zehner ist?

Natürlich. der Zehner ist die Struktur der Realität, aber du siehst es nicht und verstehst es nicht. Es ist, als würde man dir eine Zelle unter dem Mikroskop zeigen und sagen, dass sie eine Quelle des Lebens ist, und du siehst da nur irgendein Tröpfchen in der Suppe schwimmen.

Sobald du beginnst, in den Zehner einzutreten, offenbarst du die spirituelle Welt und siehst dementsprechend, dass das, wo du dich jetzt befindest, ein illusorischer Zustand ist, der nur für dich notwendig ist, damit du selbständig in die Spiritualität eintreten könntest. Damit du dich selbst entwickelst und das Ebenbild des Schöpfers erreichst. Dein ganzes Leben wird nicht berücksichtigt, es gibt keine Erinnerung daran. Alles, was du mit deinen Händen, Füßen und deinem Mund machst, spielt keine Rolle, es existiert nicht, es ist eine imaginäre Welt. Erst vom Zehner angefangen und weiter, beginnst zu leben, es ist das, was für immer und ewig für dich bleibt, es ist das Ziel. Ob du es dir wünschst oder nicht. Und genau das ist es, wovon wir sprechen!

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 14.03.2019

Wie kann man sich selbst erniedrigen?

Gebet am richtigen Ort, durch den Zehner, auch wenn du ein paar Worte sagst, haben sie mehr Auswirkung, als wenn du den ganzen Tag alleine betest.

Wie genau durch den Zehner? Geht das nicht durch die Körper?

Ich betrachte meinen Zehner nicht als Körper, ich sehe in ihnen, in ihrer Vereinigung bereits eine neue Kraft, eine neue Ebene. Wenn ich mich mit dem Zehner verbinde, erhebe ich mich auf eine Ebene oberhalb von dieser Welt.

Ich befinde mich in einer Zerstreuung, meiner egoistischen Sichtweise. Ich fange an, mich auf die höhere Kraft zu beziehen.

Inwieweit ich verschwinde, mich in meinen Freunden auflöse, beschäftige ich mich mehr und mehr mit der höheren Kraft, und sie wirkt sich auf mich, immer wieder stärker aus.

Stell dir vor, du kommst in den Zehner, nicht physisch – du willst dort tatsächlich verschwinden. Eines Tages, wenn du dort verschwindest, wirst du feststellen, dass du in der Tat den Schöpfer betrittst.

So funktioniert es. Ich möchte wirklich, dass ihr bereits es zu spüren anfangt.

* * *

Die Frage ist, ob diese Taktik angemessen ist, oder glauben Sie, dass die Menschen sie nicht akzeptieren werden?

Es hängt alles davon ab, inwieweit wir mit allen Schichten der Gesellschaft, mit den Völkern der Welt zusammenarbeiten können.

Auch wenn wir nichts wert sind, ist unsere Kraft im Spirituellen sehr groß, und wir müssen nur in diese Richtung gehen. Deshalb müssen wir uns jeden Tag mehr und mehr auf die Verbreitung konzentrieren, und wir haben in diesem Bereich keine Konkurrenten oder Partner. Wir müssen parallel dazu, dass wir in unserer internen Arbeit persönlich vorankommen, d.h. als Bnei Baruch, – immer mehr in die Verbreitung investieren.

Jeder sollte sich am Ende des Tages fragen, ob er etwas in dieser Richtung getan hat. Das ist der Punkt. Der Schöpfer berücksichtigt dies. Das Volk Israel existiert, um der Welt das Licht zu bringen. Licht bedeutet die Methode der Vereinigung.

Ehre des Volkes – wie erklärt man das?

Wir versuchen, es zu tun. Darüber, wer das Volk Israel ist, es steht geschrieben und wie sehr jeder Jude verpflichtet ist, mit anderen verbunden zu sein; aber wir tun nicht genug, wir bemühen uns nicht, es auf irgendeine Weise auszudrücken. Das tun wir schon, aber unsere Bemühungen sind nicht ausreichend.

Menschen, die hier lernen und den Rest des Tages mit ihren materiellen Problemen zu Hause verbringen, erkennen nicht, dass sie an der Verbreitung beteiligt sein müssen, genauso wie diejenigen, die in Unternehmen arbeiten (was kann man machen?). Ich weiß es nicht. Sie verstehen ihre Verantwortung nicht. Wie es in Esthers Schriftrolle steht – dass sie Königin Esther wurde, um ihr Volk zu schützen. Und wir sind ebenfalls dazu gekommen, der Welt zu helfen und sie zur Korrektur zu befördern.

Artikel des Tages von Mittwoch, 13.3.2019

Wir können über die freie Handlung nur in dem Sinne sprechen, dass ihr sie in der Gruppe, im Zehner, während des Tages und so weit wie möglich während des Unterrichts durchführen müsst. Das ist notwendig, sonst wird euer ganzes Studium zu einer Philosophie. Es ist eure Pflicht! Wir sind nicht in der Lage, jedes Mal das gesamte Material über den Zehner zu wiederholen, und darüber, was Rabash uns über die Errichtung von Zehnern sagt – wir werden es auf dem Weg korrigieren, das hohe Licht wird uns zeigen, wo es notwendig ist.

Wir können tausende von Artikeln über die Gruppe lesen, aber wenn wir nicht anfangen sie umzusetzen, wird nichts passieren. Es steht geschrieben: „Es gibt keinen Gerechten auf der Erde, der nur Gutes tun würde und keine Sünde“ – wir werden fallen, aufsteigen und wieder fallen und aufsteigen, aber wir werden vorankommen.

Deshalb bitte ich euch: denkt daran, dass es eure Aufgabe ist, alles was wir gelernt haben, in der Gruppe umzusetzen und zwar ab sofort, da wir begonnen haben, das Material über den Zustand von Ibur zu lernen. Und wenn du nicht mit deinem Zehner verbunden bist, wie kannst du dann ein Partzuf bauen? Schließlich sind wir zerbrochen, und die Korrektur des Partzufs geschieht durch die Vereinigung. Das heißt, es gibt keinen Ausweg hier –  du befindest dich jetzt in der Phase der Realisation, und entweder tust du es oder du tust es nicht!

Deshalb müsst ihr im Zehner sein, physisch oder virtuell. Wenn man keinen Zehner hat, muss man einen bauen. Ich sehe, dass jeden Morgen 2-3 Menschen am Tisch sitzen, das ist kein Zehner. Versucht euch anders zu organisieren, so, dass es etwas mehr Leute gibt. Strengt euch an, wir müssen in eine ernsthaftere Lernphase kommen.

*

Ibur ist mehr als Ergebenheit, über die wir gesprochen haben – hier sprechen wir über einen Zustand in Bezug auf die Gruppe und den Höheren. Es ist keine Ergebenheit, wenn ich kleinmütig bin und sanft das Wissen des Höheren annehme, – es ist, wenn ich mich in allem vollständig annulliere, weder meine Gefühle noch mein Verstand sind mir wichtig.

Die Ergebenheit fordert nicht, dass ich die totale Herrschaft des Höheren über mich annehme, ich muss mich nur erniedrigen, damit Er regieren kann. Was den Zustand von Ibur anbetrifft, so beginne ich hier, mich auf die höchste Herrschaft über mich vorzubereiten, und ich will, dass er über mich herrscht, und ich bin dazu bereit, jedes Mal mehr und mehr von seiner Macht anzunehmen, damit sein Verstand, sein Herz, sein Verständnis, sein Bewusstsein, seine Lebenseinstellung in meine Kelim eindringen und sie füllen, und mich auf eine neue Weise „formen“, damit ich alles verliere. Es gibt nur mein Material, alles andere ist der Höhere.

Es ist keine Ergebenheit, es ist die nächste Etappe, aber wir müssen allmählich beides kennenlernen, damit das eine in das andere übergeht. Wir werden darauf zurückkommen, es ist unmöglich, alles auf einmal zu erfassen. Alle spirituellen Handlungen erfordern den Eintritt und Austritt, bis ein vollkommener Siwug (spirituelle Verschmelzung) erreicht ist.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 12.03.2019

Wir müssen das weiter tun, versucht zu sehen, wie wir tagsüber in diesen Klärungen sind, vor was und wem wir uns verbeugen. Können wir bestimmen, ob wir ein großes Maß an Geduld haben und wann wir es nicht nach außen zeigen? Behandeln wir unsere Freunde, unsere Gruppen, unsere Zehner gut, was sich nicht in Form zeigt, wie es sich die Massen vorstellen können.

Gleichzeitig steht geschrieben, dass jeder weise Schüler so hart wie Eisen ist, d.h. gehorsam ist – es bedeutet, sich vor allem, was von oben geschieht, zu unterwerfen.  Auf diese Weise versucht ein Mensch im Laufe des Tages zu erkennen, dass es niemanden außer Ihm gibt, und vielleicht sogar dass Er gut und guttuend ist. Dies ist die nächste Stufe. Wir haben hier zwei Korrekturen – das Geben um das Geben willen und das Nehmen um das Geben willen.

Ich hoffe, dass ihr euch tagsüber, soweit möglich, daran erinnert, dass es niemanden sonst gibt außer Ihm gibt und Er gut und guttuend ist, und dass ihr die ganze Zeit über daran denkt und versucht, dran zu bleiben.

Und wieder – lasst mich zufrieden sein – und wenn etwas unangenehm ist, im Leben etwas nicht klappt, bedeutet es, dass aus meiner Sicht der Schöpfer verschwunden ist. Hast du verstanden? Schreib es dir auf – wenn es etwas Schlechtes im Leben gibt, du dich schlecht fühlst, keine Stimmung hast – so liegt es daran, dass da kein Schöpfer ist. Wenn ich mein Leben, alle meine Zustände mit Ihm verbinde, muss ich mich gut und wohl fühlen, in etwas, das leuchtet, in absoluter Hoffnung, in Verbindung mit der wahren Realität, ewig und vollkommen. All dies ist darauf zurückzuführen, dass ich mich an den Schöpfer erinnere.

* * *

Die Spannung ist die Wichtigkeit des Schöpfers. Heb deine Wichtigkeit bis auf Seine Wichtigkeit, nicht über das Problem, welches du jetzt nicht als Problem siehst, als Grund dich gut zu fühlen. Sondern die Wichtigkeit des Schöpfers darüber hinaus zu erheben, da du Ihn auch ohne Probleme hochpreisen willst, nicht wegen der Unglücke, die dich dazu bringen, Ihn hoch zu preisen. Er selbst ist dir wichtig, nicht wegen deiner Sorgen. Du willst Ihn mehr und mehr wegen Seiner Bedeutung erheben und erkennen, dass du in der Luft schwebst. Wo ist die Kli, wo ist die Grundlage, wenn du sagst, dass Er wichtig ist? Er ist wichtig, aber wir müssen einen Maßstab für etwas haben.

Also, was machen wir jetzt? Die Gruppe. Dann möchte ich den Schöpfer enthüllen, wie Er die Gruppe steuert, wie Er sie aufbaut. Dann erhebe ich Ihn nicht für meinen persönlichen Nutzen – „rette meine Seele“, sondern auf der Ebene eines Zehners. Ich bete nicht für mich selbst und ich bin froh, dass ich den Schöpfer in einem Problem offenbart habe, sondern für den ganzen Zehner. Ich komme zu einer ganz anderen Berechnung: Nicht zehn Nullen und ich am Ende oder Anfang, sondern ich mache einen Sprung auf eine andere Stufe, es ist eine spirituelle Stufe. Wenn ich bei meiner persönlichen Kalkulation zur Berechnung für den Zehner komme, ist es eine spirituelle Stufe, es ist ein Parzuf. Ich erhebe mich bereits auf die Höhe eines Parzuf. Das ist es, was wir tun sollten, wenn der Schöpfer mir die Chance gibt, einen Sprung zu machen, und ich will es nicht mir selbst zuschreiben, sondern alles nur Ihm.

 

Artikel des Tages von Montag, 11.3.2019

Ihr sollt weiterhin im Laufe des Tages darüber nachdenken, wie die Thora von Anfang bis Ende nur von der Verwirklichung eines Menschen in den Zehnern spricht, wie er sich mit ihr verbindet, den Schöpfer dorthin holt und alles am Ende korrigiert, die Kelim mit dem Schöpfer füllt. „Israel, Thora und der Schöpfer sind eins“ ist die Verwirklichung der Regel „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, bis hin zur „Liebe deinen Schöpfer“. So wird die ganze Thora von Anfang bis Ende verwirklicht.

Lässt uns einen Überblick schaffen: Abraham und Yitzhak hatten alle Vorbereitungsarbeiten gemacht und erreichten Jakob, die mittlere Linie. Es handelt sich um die Vereinigung der Söhne Jakobs, und als Ergebnis davon entsteht eine Gruppe, die sich nicht vereinen möchte. Sie werden durch den Hunger gedemütigt: sie sehen, dass sie keinen Erfolg bei der Arbeit mit dem Verlangen zu genießen haben, die sie trennt. Dann, aus Hoffnungslosigkeit, treten sie in das sogenannte Ägypten ein. Die Arbeit in Ägypten ist die Arbeit der Vereinigung. Sieben fette und Sieben magere Jahre lang erkennen sie, dass sie nicht in der Lage sind, mit der Vereinigung anzufangen. Sie müssen den Schöpfer enthüllen – die Hilfe von oben, die man „Thora empfangen“ nennt. Dann werden sie wie ein Mensch mit einem Herzen, in allumfassender Bürgschaft, um der Einheit der Gruppe willen.

So geht es weiter. Jedes Mal werden sie mehr und mehr bereit zu empfangen, aber sie verstärken ihre gegenseitige Demut. Auf diese Weise durchlaufen sie alle Etappen der Wüste und erreichen die richtige Einheit, die als Tempel bezeichnet wird. Das ist eine Kli, eine Gruppe, die den Schöpfer mit aufnehmen kann. Er erschließt sich in ihnen, und sie sind Ihm in ihren Eigenschaften ähnlich. Lasst uns durch all diese Zustände gehen, damit wir verstehen können, dass das unser Weg ist. Das ist der Weg der Tora, das sind die Zustände, die wir im Glauben über dem Verstand, in der Demut durchlaufen müssen und so den Tempel erreichen.

***

Dieses Material ist sehr wichtig. Wenn man es versäumt und es tagsüber nicht durcharbeitet, ist man nicht bereit für die morgige Lektion. Ihr lasst buchstäblich jeden im Stich, und dann bekommt jeder keine Belohnung, sondern eine Strafe für alle, die nicht teilnehmen. Dies wird sehr ernst, da es keine persönliche Berechnung gibt. Also sorgt euch um eure Freunde, um die Nachbarn, die neben euch sitzen, lasst sie nicht einschlafen und so viel wie möglich zu motivieren.

Wie bereiten wir uns in der Gruppe darauf vor, um alle in der Gruppe festzuhalten und die Größe des Schöpfers hoch zu halten? Denn wenn er  dem Zehner nicht gibt, wird er abzustürzen. Es müssen Zehn sein – dann bleibt der Schöpfer unter uns, und jeder bekommt problemlos eine Unterstützung. Darin besteht die ganze Studie in Ägypten. Wenn wir zeigen, dass wir den Pharao im Zehner unterdrücken und den Schöpfer über uns stellen können. Dann können wir der Macht des Pharaos entkommen und zum Schöpfer kommen. Auch der Übergang zwischen Pharao und Schöpfer ist nicht einfach: der Weg nach draußen in der Dunkelheit, die Überquerung des Endmeeres.

Wir müssen so einen Zehner aufbauen, in dem ich weiß, dass ich nur von ihm abhängig bin. In dieser illusorischen Welt offenbare ich plötzlich, dass ich einen Rettungsring habe, den meine Kameraden festhalten. Und wenn ich mich daran festhalte, ist es kein Problem, die ganze Zeit glücklich zu sein, die Stimmung zu heben, Stürze als Notwendigkeit für einen Aufstieg zu akzeptieren. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, das heißt, meine Arbeit ist nicht an mir selbst, sondern daran, wie ich diesen Rettungsring aus dem Zehner baue, damit er für jeden Freund da ist. Nur sie sind es, an die ich denke, und so erspare ich mir die Abstieg. Wir müssen es den ganzen Tag über tun, auf allen Treppenstufen.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 10.3.2019

Was bedeutet es, auch während eines Seminars im Zehner bescheiden zu sein?

Ich möchte Babysitter, Mutter, Nanny sein – in diesen unterschiedlichen Formen in Bezug zu meinem Zehner. Das ist die Selbst-Annullierung. Darüber hinaus bete ich zum Schöpfer, dass sie sich wohl fühlen. Was bedeutet das? – Dass Er ihnen gute Chassadim geben würde, dass sie schnell und freudig vorankommen werden, dass sie Hilfe haben. Und noch mehr als das! Gib mir die Arbeit und die Belohnung ist für sie. Und es steckt noch mehr dahinter.

Wie setzt man ein paar „Nullen“ vor dem Zehner?

Ich habe bereits 9 „Nullen“. Ich muss aus ihnen „1“ – „1 1 1 1 1 1 1 1 1 1…“ machen und selber eine Null hinter ihnen sein. Jeder von ihnen ist so wichtig wie der Schöpfer und ich bin bereit, mich vor jedem von ihnen zu verbeugen. Nicht weniger, als ich mir vorstelle, wie ich mich vor dem Schöpfer verbeugen würde. Doch von allen zusammen bin ich überhaupt die „Null“. Und wie funktioniere ich aus dieser „Null“ heraus?

Ich muss mir der Tatsache bewusst sein, dass ich zu allem fähig bin, denn sie hängen von mir vollkommen ab, auch wenn ich die „Null“ bin. Wenn ich es nicht will, werden sie nicht in die Spiritualität eintreten, wenn ich es will, werden sie es tun. Genau so! Das ist sehr ernst, deshalb fühle ich mich sehr verantwortlich: Ich muss meine Funktion erfüllen. Was muss ich tagsüber tun? Der Schöpfer wird mich darüber befragen! Er wird nicht nur jeden befragen, sondern jeden, bezüglich dem gesamten Zehner. Denn darin bewegen wir uns zur Form des Gebens in dem Zustand, den Er gibt, – auf der Ebene, die er uns bisher gegeben ist.

Nehmen wir an, wir befinden uns auf der 20-ten Stufe, das sind die Bedingungen, unter denen ich verpflichtet bin, allen die Sicherheit, Befriedigung und Unterstützung zu geben. Aber wie kann ich das tun? ich habe doch nichts?!! – Durch den Schöpfer gegenüber ihnen. Zuerst wende ich mich an den Schöpfer, damit Er sich um die Freunde kümmert, und durch die Liebe zu den Freunden erreiche ich dann die Liebe zum Schöpfer. So geschieht alles im Zehner.

                                                                      ***

Worin besteht der grundlegende Unterschied zwischen Selbst-Annullierung und Demut?

Ihr werdet in der Gruppe an dem arbeiten, was wir in dieser Stunde getan haben, und ihr werdet es selbst sehen. Wenn ich euch das sage, bevor ihr irgendeine Erfahrung habt, werde ich euch nur verwirren, euch Informationen zu geben, weil sie missverstanden werden.

Tagsüber und im Allgemeinen solltet ihr innerhalb der Zehner oder in irgendwelchen kleinen Gruppen arbeiten, aber gemeinsam! Gruppenarbeit machen. Mindestens zwei – also von zwei bis acht Milliarden Menschen, die in der Welt leben. Alle müssen in Gruppen sein: in einer Gruppe arbeiten. In Bezug auf sie demütig sein, die Gruppe verbinden, zur Null in Bezug auf die Gruppe werden und so weit wie möglich in Aktion realisieren. Und dann können wir weitermachen.

Auf der einen Seite hörst du, dass deine spirituellen Freunde von dir abhängig sind, aber auf der anderen Seite weißt du, wie dein Tag verlaufen wird und dass es dir schwer fallen wird, die Zeit zu finden auch nur in den Zoom zu gelangen…

Wir verstehen nicht, wie sehr wir nicht in der Lage sind, große Korrekturen vorzunehmen, aber selbst mit einem winzigen Aufwand – eine Sekunde am Tag, um etwas zu tun, machen wir eine große Korrektur, weil wir es aus einem Zustand großer Verwirrung heraus machen.

Schau, was in der Welt vor sich geht: welche Nachrichten, all diese gefälschten Nachrichten, Werbung, Angst und Panik über den Sturz der Börse oder Raketen! Und das alles, damit wir die Welt mit unseren eigenen Kräften inmitten von diesem „Durcheinander“ wieder in Ordnung bringen können. Denn wenn man sich auf diesem „Marktplatz“ ein wenig anstrengt – zählt es als große Anstrengung, weil man in den großen Hindernissen agiert.

Also sag nicht, dass die Welt dich stört – die Welt hilft dir damit.

 

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 7.03.2019

Was ist die richtige Einstellung zur Selbsterniedrigung?

Ergebenheit bedeutet, dass ich ein unbestimmtes Glühen bekomme – es wird später offenbart, was es für ein Glühen ist. Ich bekomme ein Glühen, das mir beibringt, wie man sich ergibt; es ist nicht allzu schwer, es ist eine Stufe höher als alles, was ich früher hatte. Man konnte sich nicht vorstellen, dass Ergebenheit so eine erhabene Eigenschaft ist, und von diesem Moment an (und dies ist auch alternierend) beginnt man, die Ergebenheit zu respektieren. Und keiner kann erkennen, inwieweit ein Mensch sich ergibt, er demonstriert es nicht, er kann sich äußerlich manchmal unhöflich verhalten, aber er beugt seinen Kopf in der Tat, er genießt es buchstäblich, denn es ist vor allem die Korrektur seines Wunsches zu empfangen.

Wie ist also seine Einstellung zu den Leiden, die er auf dem Weg erlebt?

Einstellung zu den Leiden? Das Leiden, das er zuvor als Ausdruck seines Wunsches zu empfangen erlebt hat, wenn er den Schmerz in seinem Egoismus durch Neid, Hass, Gier, Eitelkeit, – alles, was seinen Wunsch zu empfangen verletzt – empfunden hat, fühlt er, dass er es nicht in sich hat, als ob es über ihn strömen würde. Es ist ihm egal, er spielt dieses Spiel nicht mehr, er beschäftigt sich nicht mehr damit. Es spielt keine Rolle, dass ich niedriger als die anderen bin, dass die anderen klüger als ich sind, dass sie mehr fühlen und verstehen. Jetzt genieße ich die Tatsache, dass ich der Niedrigste von allen bin, genau dort sehe ich jetzt den Aufstieg. Alles, was mit Spiritualität zu tun hat, ist schwer auszudrücken, aber versucht es zu spüren.

An der Vereinigung teilzunehmen bedeutet, dass ihr euch in einem Zustand der Frustration offenbaren müsst, weinend, schreiend, fordernd, wenn ihr nicht wisst, was ihr tun sollt. Andernfalls könnt ihr die Vereinigung nicht an der richtigen Stelle eures Herzen spüren, in dem Wunsch werdet ihr es nicht empfinden können.

Vereinigung bedeutet, dass ich in meinem Herzen das Herz meines Freundes fühle. Es ist die Vereinigung, in dem das Leben meines Herzens im Herzen des Freundes ist. Ich habe nichts mehr zu sagen. Ich muss versuchen, darin zu sein, aber zuerst muss ich mich selbst davon überzeugen, dass der Schöpfer im Herzen meines Freundes ist und wenn ich zu Ihm kommen will, muss ich so an ihn herankommen. Erkläre, wie wirst du das hier üben?

 

Was ist das für ein Gefühl, wenn du spürst, dass etwas passiert? Wie ich die Abhängigkeit empfinde, die Sucht, dass du auf dem Weg zum Schöpfer bist, dass du zwischen mir und dem Schöpfer stehst. Ich bin von dir abhängig, es nennt sich Abhängigkeit, wenn du eine Verbindung aufbaust. Wenn du eine Verbindung aufbaust, passiert es, und wenn nicht, dann wird nichts passieren. Dann beginne ich mich um dich zu kümmern, etwas für dich zu tun, damit du die Verbindung aufbaust. Es wird „von der Liebe zum Nächsten, zur Liebe zum Schöpfer“ genannt. Es gibt keine Wahl.

Du bist zwischen mir und dem Schöpfer…. Du brauchst mich, um deine Bitte an den Schöpfer durch mein Herz weiterzugeben. Nun, was wirst du tun? Und hier gibt es ein Problem – (wir müssen so am Herzen von jedem arbeiten, bevor er die Bitten des Freundes an den Schöpfer weitergeben will) – es wird kein Zehner geben.

Artikel des Tages von Mittwoch, 6.3.2019

 

Mit Hilfe der Bemühungen des Menschen, trotz der Tatsache, dass er sich in einem Zustand der Verhüllung befindet, versucht er, beugt den Kopf und wird auch im schlimmsten Zustand weitermachen, auch wenn er nichts als eine physische Existenz wie ein Tier hat, behält er sich immer noch selbst. Und in dem Maße, in dem der Schöpfer es ihm erlaubt, verbindet er sich mit dem Prozess der spirituellen

Entwicklung. Er kommt, zum Unterricht, ins Meetings, tut etwas physisch, obwohl er nichts versteht und nichts anderes tun kann als die einfachen tierischen Handlungen. Dank seiner Bemühungen erreicht er einen Zustand, in dem das Licht leuchtet und  neben dem Verlangen auch die Absicht offenbart. Indem er die richtige Absicht an das Verlangen knüpft, beginnt er die Einstellung des Schöpfers zu ihm wahrzunehmen.

***

Lasst uns heute im Laufe des Tages vereinbaren, wo ihr euch den Freunden anschließt, (und nicht nur einer aus dem Zehner, sondern alle), entwickelt das Gebet um die Verbindung zwischen euch und so wie die Welt euch braucht und wie ihr euch bemüht sie aus ihrem Elend zu erlösen, weil ihr dadurch dem Schöpfer Vergnügen bereitet.

***

In dem Maße, in dem der Schöpfer dir eine Verbindung zu anderen gibt, hast du eine Verbindung zu Ihm. Du fängst an, Ihn zu verstehen und zu fühlen. Doch es liegt in der Verbundenheit mit deinen Freunden, aber nicht so, dass du Ihn selber wahrnimmst. Dann kommst du zu einem Zustand, in dem du anfängst Ihn zu brauchen. du siehst und fühlst Ihn, basierend auf der Tatsache, dass Er notwendig ist, damit du dich mit den Freunden verbinden kannst. Ihr beginnt, die Art dieser Verbindung zu verstehen und sie mit dem Schöpfer in Verbindung zu setzen. Es gibt einen „Potenzial Unterschied“ zwischen dir und deinen Freunden, und diesen Unterschied füllt der Strom des absteigenden höheren Lichts, der Schöpfer, aus.

Auf diese Weise scheint es, als ob ihr Ihn erfasst, doch wir erfassen Ihn nicht, sondern nur Seine Handlungen. Dies wird genannt: „Durch Deine Handlungen erkennen wir Dich.“

Er arrangiert die Beziehung zwischen euch, gute oder schlechte. Er bricht euch, führt euch durch verschiedene Zustände. Ihr befindet euch in der Dunkelheit, verflucht Ihn, weint und dann erhaltet ihr die Erleuchtung, die Wahrnehmung und das Licht. Dann erkennt ihr, dass das eine ohne das andere unmöglich ist, den Vorteil des Lichts aus der Dunkelheit heraus. In all diesen Zuständen beginnt ihr, Ihn zu erkennen. Obwohl Er sich versteckt, erkennt ihr Ihn an diesem Unterschied zwischen den Zuständen.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 5.3.2019

Meinen Sie, dass ich mich darüber freuen muss, dass Er auf mich achtet?

Natürlich, und nicht nur. Er zeigt dir dadurch auch, wo du noch nicht intakt mit Ihm bist, und du stellst dir diese Stellen, diese Eigenschaften vor, du kannst sie korrigieren und näher zu Ihm kommen.

Also, ich muss vor allem…

…nicht so vertieft in deinen Egoismus sein, in deine Gefühle, sondern auch ein wenig Verstand hereinbringen, um den Zustand mit Ihm zu erweitern und zu begreifen, dass dieser Zustand von Ihm kommt. Sei objektiver, dann wird das Verständnis von Ihm geschickt. Er will mir zeigen, dass es soweit eine Distanz gibt, dass ich meine Einstellung korrigieren muss, dass ich mich auch darüber freuen muss, dass ich von Ihm einen Teil des Pfades erhalten habe und angefangen habe, ihm zu folgen, denn mit diesem guten Gefühl, in der Neigung zu einem guten Gefühl, wirst du bereits in der Ähnlichkeit der Eigenschaften mit Ihm sein, du wirst in Dankbarkeit sein, und das ist schon eine Annäherung. Durch Sitzen und Weinen kommt man nicht voran, das nennt man „der Trottel sitzt untätig da und isst sich selbst“ .

Also ich habe einfach…

Warum hast du nicht die Kraft dazu? Du bist nicht mit der richtigen Gruppe verbunden, sie ermutigt dich nicht, optimistisch zu sein, in Verbindung mit uns vorne zu sein, du sitzt allein und isst dich selbst.

 

Nun, Rav, nach dem, was ich gerade gehört habe, weiß ich nicht genau, was ich tun soll, ich kann nicht…

Was ist zu tun? Dich mit den Freunden zu vereinigen, von ihnen Kraft zu erhalten, um den Schöpfer zu rechtfertigen. Wenn du Ihn in jedem Zustand rechtfertigst – du bist bereits in der Vollkommenheit, warte nicht auf die Endkorrektur, was und wann geschehen wird. Wenn du es schon in dem kleinsten Zustand kannst… wo steht es geschrieben?.. Wenn du den Schöpfer auch in deinem kleinsten Zustand rechtfertigen kannst, bist du bereits vollkommen.

Eine Hälfte der Menschheit kann sich irgendwie darin, was geschieht, wiederfinden, und behaupten: „Ja, das, was geschieht, hat der Schöpfer getan“. Es ist kein großes Problem zu sagen, dass es vom Schöpfer kommt und jede Handlung offenbart wird. Das Problem ist zu spüren, dass es vom Schöpfer kommt, dass es von Ihm getan wird. Und der Mensch versucht, in seinem Verstand und seinem Herzen, d.h. mit Gefühl und Verständnis, zu erkennen und daran in allem festzuhalten, was in der umgebenden Realität und in ihm selbst geschieht, dass er alles mit dem Schöpfer verbindet und Ihm dadurch Freude bereitet, weil er zugibt, dass der Schöpfer der König ist, der alles steuert.

Der Bestreben eines Menschen, alles, was in ihm geschieht, in das Gefühl und die Erkenntnis dieser Tatsache zu bringen, nennt sich eine Bemühung. Die Bemühung, sich daran festzuhalten, dass alles vor dem Schöpfer kommt und Er gerade jetzt alles tut, um zuzugeben, dass der Schöpfer eine Kraft ist und es niemanden außer Ihm gibt. Und man bereitet Ihm dadurch Genuss, dass man vertrauensvoll in der Verschmelzung mit Ihm bleibt. Im Wesentlichen ist das unsere Arbeit.

Außer dem Morgen Unterricht und dessen weiterer Umsetzung während des Tages gibt es nichts anderes. Die Lektionen, die wir durchgehen, müssen auf jeden Fall tagsüber und bei jeder Gelegenheit praktisch umgesetzt werden.

Artikel des Tages von Montag, 4. März 2018

Der Zweifel ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass man nicht nach Unterstützung fragt. Es ist okay, dass du rauchen willst. Der Schöpfer weckt dich auf, und du kannst ihm nicht entgehen. Aber die Tatsache, dass du Ihn nicht um Korrektur bittest, um die Kraft, herauszukommen und diesen schlechten Zustand zu nutzen, um Ihm nahe zu kommen und von Ihm zu verlangen, warum Er in dir diesen Zustand aufweckt. Die Tatsache, dass du dich nicht an Ihn wendest ist eine Sünde.

Eine Sünde bedeutet, dass ich mich nicht an den Schöpfer wende, Der mich jeden Moment des Lebens hält und in mir verschiedene Situationen hervorruft, um mich an Ihn zu wenden, und ich ignoriere Ihn. Das nennt man Sünde.

Und wenn es nicht aus Verachtung geschieht?

Doch, es ist immer aus Verachtung! Aus Verachtung, weil ich keine Umgebung vorbereitet habe, die mich ständig weckt und unterstützt. Die Umgebung ist eine Notwendigkeit. Wenn du über eine Zigarette sprichst, ob du eine rauchst oder nicht, ist das eine Sache. Aber sich an den Schöpfer zu wenden oder sich nicht an den Schöpfer wegen einer Zigarette oder anderer Dinge zu wenden – man kann es nicht ohne eine Umgebung tun. Niemand wird dich zum Schöpfer zurückbringen, nur die Unterstützung deiner Umgebung. Hier muss die Größe des Schöpfers wie ein inneres Gefühl sein, einen inneren Chissaron, der die Umgebung in dir warm hält. Er ist nicht da, aber wir suchen Ihn, uns fehlt das Gefühl des Schöpfers, die Größe des Schöpfers. Deine Umgebung weckt in dir diesen Chissaron von innen, und du fühlst – ob du es magst oder nicht, dass es existiert und dir keine Ruhe lässt. Und wenn  verschiedene Gelegenheiten entstehen, wirst du immer darüber hinaus um eine Verbindung mit dem Schöpfer bitten, damit Er dir einen Ausweg bietet.

***

Wir gehen aus dem Unterricht mit der Tatsache heraus, dass wir uns in jedem Moment an den Schöpfer wenden wollen.

Das heißt, dass jedes Problem, alle Unannehmlichkeiten oder jede Freude sehen wir als eine Gelegenheit, sich an den Schöpfer zu wenden, weil Er diese Situation hervorruft. Es ist immer gut für uns. Egal, ob es uns positiv oder negativ vorkommt, weil Er uns damit immer wach hält. Es gibt nicht das Böse, wenn wir an Ihn denken.

Wir stärken unsere Umgebung damit, dass alles eine Gelegenheit ist, sich an den Schöpfer zu wenden.

Jeder Zehner sollte sich selbst erwecken und sich darum kümmern, andere mindestens einmal am Tag zu wecken. Um ein wenig Konkurrenz und Neid zu spüren, die bei allen Zehner einen Wunsch, einen Anreiz wecken können, sich dem Schöpfer zuzuwenden. Nicht um hinter anderen zurückzubleiben, sondern um die Nase vorn zu haben. Was gibt es sonst noch zu verwenden?

Du kannst den Zoom für alle Zehner öffnen, die abwechselnd das Meeting moderieren, wie bei einem Freundesversammlung. Man kann dies nur heute tun, als einen besonderen Tag.

Du kannst eine Seite erstellen, auf der jeder schreiben und sehen kann, was andere  schreiben – 1-2 Sätze von jedem Zehner. Versucht es! Es ist sehr wichtig, dass es einen Wettbewerb, eine Rivalität zwischen Zehnern gibt. Auf diese Weise können wir besser aufwachen.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 3. März 2019

Was bedeutet es, den Wunsch des Schöpfers in der Verhüllung seines Angesichtes zu erfüllen?

Der Schöpfer möchte, dass wir erkennen, dass Er die einzige Kraft ist, die uns beeinflusst.

Hat ein Mensch die Möglichkeit, dies festzustellen?

Ich möchte das feststellen. Alle meine Bemühungen von morgens bis abends und von abends bis morgens, möchte ich mich darauf konzentrieren, zu enthüllen, dass es nur eine Quelle gibt, die mich regiert. Er tut alles: Er baut eine Realität Namens „die Welt“ auf, er formt in mir eine Vielzahl von Eigenschaften, Gedanken und Wünschen. Er macht alles! Und was bleibt übrig?

Er lässt mich mit einem leeren Punkt zurück, der als zentraler Punkt bezeichnet wird  ein „Punkt im Herzen“, und er fordert, Ihn zu erkennen. Und dann entwickle, wecke und pflege ich in mir die Sorge, immer im Streben, Verstehen und Fühlen zu sein, dass ich nur in der Kraft des Schöpfers bin, und dass dieses Wissen und Fühlen in mein Fleisch und Blut eintritt. Obwohl Er sich mir nicht offenbart hat, möchte ich das feststellen.

Ist alles, was ich in jedem Moment meines Lebens bekomme, Sein Wunsch? Was soll ich davon halten?

Nein. Sein Wunsch ist, dass wir in allen Zuständen, in der Art und Weise, wie wir uns selbst und die Realität um uns herum entdecken, wahrnehmen und feststellen, dass der Schöpfer all dies tut, weil er uns und unsere Welt in jedem Moment gestaltet.

Aber du stimmst nur scheinbar zu, dass Er die ganze Realität aufbaut, aber du spürst es nicht….

Der Schöpfer versteckt sich die ganze Zeit und präsentiert mir Szenen, in denen ich Ihn vergesse, in denen er verschwindet und dann sehe ich mich selbst und die Welt. Und ich muss mich jedes Mal bemühen, die Realität wieder in ihre wahre Form zu bringen.

***

Selbst wenn ich eure Fragen beantworte, werdet ihr es nicht verstehen. Dies wird erst deutlich, wenn man alle Parameter in sich vergleichen und sich ein Bild davon machen kann. Und davor, ob ihr die Antwort hört oder nicht – es wird nichts bringen. Deshalb gibt es solche Fragen, auf die ich keine Antwort geben möchte, ihr seid verpflichtet, auf der Suche zu sein, sowohl persönlich als auch im Zehner, und in der ganzen Gruppe, einschließlich aller unserer Freunde in der ganzen Welt. Schließlich sind wir bereits verbunden.

Ihr müsst offenlegen, dass ihr nicht nur von einem Zehner abhängig seid. Wir sind von der ganzen Welt abhängig, denn warum sonst haben wir all diese Dinge erfahren? Nicht für uns selbst, sondern weil die Welt korrigiert werden muss.

Beginnt zu erkennen, dass wir von allen unseren Freunden auf der ganzen Welt abhängig sind. Wenn sie mit uns vorankommen, werden wir alle erfolgreich sein.

***

Unter welchen Bedingungen kann ein Mensch wie der Schöpfer sein?  

Diese Bedingung ist, dass du aufhörst, an dich selbst wie den Schöpfer zu denken und nur an das geben denkst. Und wo suchst du dann nach diesem neuen Kli? – In dem Zehner, bei AVAYA. Du verstehst, dass es keinen anderen Weg gibt, sich an den Schöpfer zu wenden, sich ihm zu nähern, über ihn nachzudenken, sowie deine Bemühungen und deine Einstellung auf Ihn zu konzentrieren.

Du musst dich in Bezug auf den Schöpfer „neu formatieren“, um eine solche Verbindung zwischen euch herzustellen, sogar eine Kommutation. Und um dies zu tun, hast du keine andere Wahl, als dich in den Zehner zu integrieren und dann wirst du Ihm entsprechen.

Und was genau ist mein Einsatz?

Was ist dein Einsatz? – Sich in die Gruppe zu integrieren, unendlich. Alles ist in der Gruppe. Wenn du einer Gruppe beitrittst, beginnst du zu entdecken, dass die ganze Welt dort ist. Milliarden von Menschen, das Universum, geistige Welten, im Vergleich zu denen erscheint unsere Welt wie ein winziges Korn. All dies ist da, innerhalb eines Zehner. Dort findest du deine Seele in all ihren Details.

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