Artikel des Tages November 2019

 Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb an der einen oder anderen Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist. Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

———————————————————————————————————————-

Artikel des Tages von Dienstag, den 12.11.2019

 

Wie muss die Arbeit zwischen den Freunden im Zehner in dem Zustand sein, von dem Sie jetzt sprechen?

Gegenseitige Hilfe: wie wichtig ist es für uns jetzt, Chissaron bei Dunkelheitsmangel zu finden. Es gibt nicht genug Dunkelheit. Plötzlich spüren wir, dass wir kein Verlangen, keinen Druck wie früher haben. Zuvor basierte der Druck auf dem, was mir fehlte, aber jetzt muss es den Druck basierend auf dem Chissaron des Schöpfers geben. Wie kann ich in mir selbst solche Wünsche, solche Bedürfnisse finden, damit ich nach Ihm streben könnte, damit ich Ihm geben und mich an Ihn richten könnte, in der Zeit, in der ich keinen Mangel daran verspüre? Früher hat Er die Dunkelheit geweckt, aber jetzt muss ich es tun, und es ist viel schwieriger. Jetzt muss ich mich um das Kli, um das Chissaron zum Schöpfer bemühen. Früher habe ich mich an Ihn gewandt, weil es mir schlecht ging. Jetzt fühle ich mich nicht schlecht, wie kann ich mich an Ihn wenden? Genau jetzt gibt es einen Raum für Streben, Gebet und Handlung. Es ist klar, dass wir uns in einem schwierigen Zustand befinden, es ist eine grundlegend neue Stufe.

Müssen wir diesen Zustand im Zehner offen klarstellen und darüber nachdenken, wie wir uns über ihn erheben? Ist das jetzt unsere tägliche Arbeit?

Kann sein. Mal sehen, wie lange wir durchhalten können. Ich sehe, dass der bulgarische Kongress uns in den neuen Zustand, zu einer neuen Stufe, zu einem neuen Verständnis geführt hat, d.h. wir müssen jetzt das Chissaron zum Schöpfer selbst erwecken. Das gilt für das ganze Kli, und das ist unsere neue Arbeit. In diesem Zusammenhang sprechen wir jetzt über Erschwernis des Herzens. Das heißt, Erschwernis des Herzens besteht jetzt darin, dass ich mich um den Mangel an Streben kümmere. Zuvor hatte ich die Hilfe des Schöpfers: Er weckte in mir verschiedene schlechte Zustände auf, und dann lief ich zu Ihm. Jetzt bin ich in einem solchen Zustand, dass ich zu Ihm laufen muss, nicht weil es mir schlecht geht, sondern weil ich erkenne, dass ich Ihm die Freunde nicht bereite, dass ich an Ihn nicht denke. Es macht mich krank, und da muss ich anfangen zu arbeiten.

***

Leide ich jetzt, weil ich nicht das Verlangen habe, dem Schöpfer zu geben, so wie ich gelitten habe, weil ich das Spirituelle nicht erreichen könnte oder weil ich nicht verstanden habe, wo ich war und was mit mir geschah? Bedaure ich den Mangel an Verlangen nach dem Schöpfer heute? Wenn nicht, was soll ich dann tun? Wie kann ich dieses Chissaron finden? Ich habe einen Zehner. Wenn wir zusammen sind und verstehen, dass unser Problem darin besteht, dass wir kein Verlangen nach dem Schöpfer haben, wie können wir dann zu diesem Verlangen kommen?  Mit Hilfe des Gebets. Wie wollen wir das Verlangen nach dem Schöpfer genießen? Die Dunkelheit wird wie Licht leuchten. Das heißt, damit diese Dunkelheit, dieses Chissaron wie Licht ist. Ist das klar? Sprich darüber, wie wir in Abwesenheit des Lichts zu einem gemeinsamen Streben zum Schöpfer kommen können, zu einem Streben, das uns erfüllt.

***

Wie misst man das Streben?

Nach der Erfüllung.

Wie drückt sich das aus?

Wie sehr mich diese Sehnsucht erfüllt. Was denkt ein Junge, der ein Mädchen begehrt? Er denkt an sie, und es erfüllt ihn. Warum erfüllt mich der Gedanke an den Schöpfer nicht? Natürlich habe ich es nicht, also bitte ich darum.

Das Beispiel mit einem Jungen ist sinnlicher – er hat ein Objekt.

Es scheint dir nur so. Dann geht es vorbei, und es bleibt nichts übrig. Ihr könnt mit Hilfe eurer Umgebung erreichen, dass ihr den Schöpfer sehr wohl durch Neid, Leidenschaft und Würdigung anstreben werdet. Dieses Streben wird dich erfüllen, du brauchst nichts anderes als das. Es bedeutet spirituelle Erfüllung, es gibt NaRaNCHaY de NaRaNCHaY- man weiß nicht, was es ist. Das Streben ist eine Kli.

Was ist das Streben nach Freunden, nicht nach dem Schöpfer?

Wie füllt man sich mit Liebe? Welche Art von Kli brauchst du für die Liebe? – Sehnsucht. Wenn du ein Verlangen hast, und es unter Selbst Annullierung, Schirm und reflektiertem Licht steht, so löschst du es nicht aus. Du kümmerst dich immer darum, damit es nicht erlischt, denn sobald es erlischt, ist von deiner Liebe nichts mehr übrig. Das ist der Unterschied zwischen Liebe und Sex – wir können sie nicht unterscheiden.

Worin besteht der Unterschied zwischen dem Streben nach Freunden und dem Streben nach dem Schöpfer?

Es ist die gleiche Neigung, aber als Kli und Licht. Ich muss nach Freunde streben, um mit ihnen das Verlangen nach dem Schöpfer wach zurufen. Der Schöpfer ist nicht klar, sein Bild offenbart sich allmählich in dem Verlangen nach Freunden als Ergebnis. Es gibt eine Handlung und es gibt ein Ergebnis. Das Ergebnis der Vereinigungs-Handlung der Freunde ist der Aufbau des Bildes des Schöpfers in meinem Herzen.


Wegen dem Welt Kabbala Kongress in Bulgarien gab es mehrere Tage keinen Artikel des Tages.

Artikel des Tages von Donnerstag, 7.11.2019

 

Wir müssen versuchen, einander freundlich zu behandeln, alle korrigiert zu sehen und nicht unserem Ego zu folgen, das uns alles als Entgegengesetzt und nicht-korrigiert zeigt. Wir wollen alles so annehmen, als würde es in unserem korrigierten Wunsch wahrgenommen – und zwar dass wir uns gegenseitig, um des Gebens Willen annähern. So müssen wir uns auf dem Kongress und allgemein im Leben verhalten, aber nicht in Bezug auf die ganze Welt, sondern innerhalb unserer Gruppen.

Mal sehen, was das Ergebnis sein wird. Wenn wir uns in diesen Tagen an diese Verhaltensweise gewöhnen, werden wir unseren spirituellen Fortschritt spüren, wir werden neue Sinnesorgane entwickeln, es werden neue Details der Wahrnehmung entstehen. Und das alles dank der Tatsache, dass jeder aus sich selbst heraustritt und sich ein wenig mehr in die anderen einschließt, d.h. anstatt der egoistischen Kelim, erlangt er gewisse äußere, altruistische Kelim. Und genau das ist es, was wir brauchen: zu beginnen, die Realität durch diese Kelim wahrzunehmen, die mit meinem Ego nichts zu tun haben, und dann werde ich durch sie die höhere Welt sehen. Lasst es uns versuchen.  Ich denke, wir stehen kurz vor der Realisation, und deshalb habe ich diesem, den ganzen Unterricht gewidmet.

***

Aber auch dies wird nur geschehen, wenn wir uns Mühe geben, die ganze Welt über unserem Ego zu sehen – durch unsere Haltung von Geben, Liebe und Einheit. Zumindest während des gesamten Kongresses müssen wir unsere Gruppe auf diese Art und Weise behandeln. Es steht geschrieben: “Wie schön und angenehm ist es für Brüder, gemeinsam zu sitzen, und dann auch noch gemeinsam”. “Dann auch noch” bedeutet, dass der Schöpfer mit uns ist, zwischen uns, bis zu dem Punkt, an dem Er uns zu leuchten beginnt.

Wenn wir, die gesamten Welt-Kli, heute ein Bündnis eingehen und uns gegenseitig helfen, das Bild der Vollkommenheit zusammenzuhalten, und wir tun es gemeinsam, denn niemand kann es allein tun, – werden wir dann in der Lage sein, durch diese Zustände im Kongress durchzugehen?

Ich bin sicher, das werden wir tun! Deshalb spreche ich heute, im letzten Unterricht vor dem Kongress, darüber, sonst würde ich jetzt nicht über dieses Konzept sprechen, das uns ermöglichen wird, jeden als korrigiert und geliebt zu sehen – das ist es, was wir brauchen.

Wie gehen wir dieses Bündnis ein?

Jetzt, wenn ich euch sage, was zu tun ist, sollt ihr mir zustimmen, und jeder ist dafür verantwortlich, denn eure Zukunft hängt davon ab: entweder ihr tretet in dieses hinein oder nicht, Eins von beidem. Ich verkaufe keine Versicherung für das Leben in der künftigen Welt, ich sage Folgendes: lasst uns versuchen es zu verwirklichen, und ihr werdet spüren, dass ihr in einen neuen Zustand eintretet, dass ist diese neue Wahrnehmung, die höhere Kraft – all das wird euch offenbart, zumindest in einem minimalen Ausmaß.

Wenn jeder über sein eigenes Ego hinausgehen und andere als korrigiert sehen will, und so tut jeder in Bezug auf andere – dann werden wir sicherlich unsere Umgebung als korrigiert betrachten, das heißt, wir werden bereits die spirituelle Welt sehen.

Wie kann ich meinen Freunden mit Worten oder ohne Worte zeigen, dass ich dieses Bündnis halte?

Du musst ihnen das mit allen möglichen Mitteln zeigen, das heißt, du musst es tun, was auch immer passiert! Du musst ihnen zeigen, dass du sie alle als korrigiert siehst, und ihnen sagen: “Schau, wie gut die Freunde arbeiten, wie schön sie sprechen!”.

Das heißt, man muss nur Gutes sagen und sich daran halten, dass alle Freunde korrigiert sind, und dieses Gefühl den anderen vermitteln.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, den 6.11.2019

 

Ich erhebe meine Freunde über mich und behandle sie so, dass sie die Größten, Klügsten und Organisiertesten sind. Sie sind die Gruppe, und ich verbeuge mich vor ihnen, so dass ich die Kraft, die in der Vereinigung zwischen ihnen existiert, als die höchste in der Realität respektiere und schätze – der Schöpfer lebt in ihnen. Und wenn ich anfange, sie so zu behandeln, erkenne ich, dass es tatsächlich eine gewisse innere Kraft zwischen ihnen gibt. Niemand auf der Welt kann sie erkennen, und ich beginne, sie zu sehen. Es ist eine Art inneres Feld, das in ihnen existiert. Warum? Weil der Schöpfer sie ausgewählt hat. Er legte meine Hand auf dieses Schicksal und sagte, dass es gut für mich sei, es zu nehmen und mich mit ihnen zu verbinden. In Bezug auf diese Kraft, in der der Schöpfer sich befindet, nämlich in Bezug auf den Schöpfer, der in ihnen ist, verbeuge ich mich – so will ich es mir vorstellen.

Und alle vom Schöpfer geschaffenen Sünden, die man “Ich habe einen bösen Trieb geschaffen” nennt, versuche ich mit Liebe zu bedecken. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich es will, manchmal nicht, manchmal kann ich den Schöpfer darum bitten, mir zu helfen, das Maß der Liebe zu ihnen zu erhöhen, manchmal nicht. Und das ist der Wechsel von Aufstiegen und Abstiegen, aber diesen Aspekt – die Einstellung zu den Freunden als die Einstellung zum Kli, in dem sich der Schöpfer zwischen uns befindet – muss ich entwickeln. So bewege ich mich mehr und mehr auf die Tatsache zu, dass das Gefühl, dass etwas zwischen ihnen in Bezug auf mich geschieht, immer klarer wird, bis ich beginne zu erkennen, dass es einen solchen Ort, eine solche Beziehung zwischen ihnen gibt, wo der Schöpfer ist. Sie haben diesen Ort, dieses Kli, diesen Rahmen gebaut, wo Er sich befindet.

***

Ich muss mir selbst sagen: “Ich bin in den Zehner unter den Umständen gekommen, die ich nicht kenne. Es heißt, dass der Schöpfer meine Hand auf ein gutes Schicksal legte und sagte: “Nimm es dir”. Ich akzeptiere sie und fange an, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Ich werde sie nicht kritisieren, weil sich die Kritik je nach meiner Stimmung und den unterschiedlichen Bedingungen ändert. Und sie verändern sich in meinen Augen, und ich verändere mich auch. Also muss ich sie akzeptieren, als ob ich sie liebe. Warum? Weil der Schöpfer sie ausgesucht hat, weil sie Teil meiner Seele sind. Jetzt bin ich mit ihnen nicht einverstanden, denn ich bin unvollkommen, ich werde von der Macht der Spaltung gesteuert. Wenn anstelle der Kraft der Spaltung die Kraft der Vereinigung, der Korrektur, kommt, werde ich sie lieben. Also ich versuche jetzt mir vorzustellen, wie verbunden ich mit ihnen bin, wie sehr ich sie liebe, wie sehr wir in Herz und Seele zusammen sind. Das ist natürlicher und wahrer, und dadurch, dass ich auf dieser Art und Weise denke, beschleunige ich meine Korrektur.

Meine Empfehlung ist, dass du, wenn du im Zehner bist, die Freunde so annimmst, dass der Schöpfer sie dir gibt – es gibt niemanden außer Ihm. Und selbst wenn Er diesen Zehner jeden Tag verändert – macht Er diese Veränderung. Offensichtlich ist etwas in der spirituellen Realität geschehen, und der Schöpfer hat diese Entscheidung getroffen – natürlich um deinetwillen. Du musst den Zehner über dir selbst akzeptieren und versuchen, die Beziehung zwischen euch als Liebe vorzustellen. Versuche schließlich, dir die endgültige Korrektur vorzustellen. Möchtest du das Endkorrektur erreichen? – Kein Problem, stell es dir jetzt vor, als ob du dich bereits darin befindest, und du wirst sehen, wie sehr das hilft.

 

Artikel des Tages von Dienstag, den 5.11.2019

 

Vor uns, auf dem europäischen Kongress, liegt eine sehr wichtige Aufgabe. Ich bin Israeli, aber ich sollte mich nicht irgendwo unter denen verstecken, die aus Israel kamen, oder ich bin Russe, dann bin ich nur unter den Russen. Ich möchte mich unter alle mischen, um zu sehen, wie fremd die anderen für mich sind, deshalb werde ich mich natürlich von ihnen distanzieren, ich fühle eine gewisse Kälte zwischen uns. Aber ich verstehe, dass ich durch die Vereinigung über diese Kälte, über diese Distanz immer mehr den Ort für die Offenbarung des Schöpfers enthülle.

Wir müssen so viel wie möglich tun und dürfen nicht glauben, dass die Beziehung zwischen uns besser wird – sie wird nur schlechter, damit wir die Zersplitterung noch mehr korrigieren können. Bis wir die erste Stufe erreichen, in der der Schöpfer sich zeigt, wird es nicht einfach sein! Dieser erste Schritt ist der Wichtigste, es ist wirklich der Übergang vom Materiellen zum Spirituellen.

Wenn es uns gelingt, an einem solchen Zustand festzuhalten: Ich liebe meinen Freund nicht, ich stoße ihn ab, ich hasse ihn sogar, aber ich bin bereit, mich mit ihm zu vereinen, weil der Schöpfer ihn mir geschickt hat, und ich vereinige mich mit ihm, nur um den Schöpfer zu offenbaren, dann wird er für mich genauso wichtig wie der Schöpfer. Auf diese Weise erreiche ich die richtige Vereinigung – wirklich “um des Gebens willen”.

***

Das Gebet ist also, dass der Schöpfer mir mehr Kraft gibt, Ihn zu lieben?

Wenn ich verstehe, dass ich nichts tun kann, weil der Schöpfer eine negative Einstellung zu meinem Freund einbringt, und ich weiß, dass sie von Ihm kommt, aber ich korrigiere sie nicht in eine positive, sondern sage, dass ich es nicht weiß, wie ich ihn hassen kann, wenn es von dem Schöpfer kommt – nein, ich liebe ihn…. Das Ganze ist falsch! Ich darf all diese Gefühle nicht verbergen – ich muss klar verstehen, was ich von meinem Freund halte.

Hier habe ich die Chance, mich an den Schöpfer zu wenden: Du hast den bösen Trieb geschaffen, all diese schlechten Eigenschaften, es gibt hier nichts, was von sich aus existiert. All diese Erscheinungen: meine Liebe oder mein Hass werden von Dir erschaffen, und ich nehme die ganze Welt durch das Prisma dieser Eigenschaften wahr. Doch jetzt möchte ich sie so organisieren, dass es eine Mittellinie zwischen ihnen gibt.

Die mittlere Linie bist Du. Die rechte Linie kommt von Dir – Liebe, die linke Linie – Hass, und in der Mitte – Du als ihre Quelle. Und ich möchte, dass die Balance zwischen der rechten und linken Linie in der Mitte kommt – zu Dir, zur Quelle. Also hilf mir, es zu tun.

***

Ich flehe euch an, nicht zu vergessen, worüber wir im ersten Teil der Lektion gesprochen haben. Dies sollte die Grundlage für die Erkenntnis des Bösen in uns sein, das der Schöpfer in uns hervorruft. All dies dient nur dazu, eine wahre und gute Verbindung zu all unseren Freunden – in unserem Fall zu denen, die zum Europäischen Kongress kommen – herzustellen, so dass wir bereits einen großen, wichtigen Schritt zur Korrektur der Zersplitterung, zur Korrektur von Babylon getan haben.

Artikel des Tages von Montag, den 4.11.2019 

Wir müssen uns ständig gegenseitig daran erinnern, dass die Freundesliebe eine besondere, großartige Sache ist, und das ist das Wichtigste. Ohne die Kraft der Einheit und Liebe zwischen uns zu entwickeln werden wir nicht die primäre Ähnlichkeit mit dem Schöpfer erreichen. Und aus dieser Ähnlichkeit beginnen wir, Ihn zu spüren. “Und es sei daran erinnert, dass die Gesellschaft als Ganzes auf der Grundlage der Erfüllung der Nächstenliebe geschaffen wird, und es ist ein Sprungbrett zur Liebe zum Schöpfer.” Deshalb haben wir keine andere Wahl, als uns auf die Verbindung zwischen uns zu konzentrieren – es gibt nichts außer die Gruppe. Ich bringe mich dorthin und kümmere mich nur um die Verbindung zwischen uns, bis sich diese Verbindung in Liebe verwandelt.

“Und das wird dadurch erreicht, dass der Mensch das Bedürfnis erkennt, dem Nächsten zu geben, ohne belohnt zu werden.”

 Hier haben wir ein ernsthaftes Problem. Ich bin in die Gruppe gekommen, um die Kraft des Gebens zu erhalten. Mit dieser Kraft möchte ich weiter zum Schöpfer gehen, denn der Schöpfer ist das Ziel. Wenn der Schöpfer das Ziel ist, warum sollte ich dann plötzlich sehen, dass die Gruppe der Mittelpunkt ist und das Geben an meinen Freund mein ganzes Leben ist? Wie kann ich mich jetzt inmitten des Weges ändern? Ich habe immer nach der Offenbarung des Schöpfers, nach der Spiritualität gestrebt, und jetzt sagt man zu mir: “Nein, ersetze dein Ziel, die Form deiner Arbeit. Jetzt musst du dazu kommen, dass auf dieser Etappe auf der du dich befindest, deine Freunde alles für dichsind  und es gibt nichts größeres.”

Ich erinnere mich, als ich mal einen schönen Ball hatte und mit meinen Freunden im Hof spielte. Ich habe nichts anderes auf der ganzen Welt gesehen – nur mit den Freunden zu spielen, darin bestand mein ganzes Leben. Jetzt muss ich also dazu kommen, dass ich die Gruppe brauche, in der wir die Freundesliebe spielen werden. Wir tun uns gegenseitig Gefallen, kommen näher zusammen, und ich denke nur darüber nach, wie ich mit ihrer Hilfe über meinen Egoismus hinwegkommen kann. Ist das für den Rest des Lebens? Ja. Jetzt muss ich mich in einem Zustand befinden, in dem das wichtigste Ziel für mich ist, die Freundesliebe zu erreichen. Das Geben an den Freund ist das Ende von allem, es gibt nichts anderes, und es muss meinen ganzen Horizont füllen.

***

Unser erstes und wichtigstes Ziel ist es, unsere Freunde immer gut gelaunt zu halten, und es ist keine Leichtsinnigkeit oder Witz, sondern man erhebt dadurch den Geist. Ich kann sie gut gelaunt halten, wenn ich mich selbst um die Größe des Ziels kümmere und darüber nachdenke, wie ich sie von diesem Ziel überzeugen kann. Es hängt von der inneren Arbeit der Gruppe ab, wie sehr wir uns bemühen. Ich denke nicht darüber nach, was ich über das Ziel denke und wie wichtig es ist, aber ich denke darüber nach, wie wichtig es für meine Freunde sein muss. Ist es verständlich? Es muss mein Job sein. “Der Mensch helfe seinem Nächsten” – er hilft nicht den anderen, sondern sich selbst. Warum hat der Schöpfer meine Seele in mich und viele Menschen, die außerhalb von mir sind, geteilt? – Damit ich mich auf diese Weise richtig um die Größe des Schöpfers in meinen Augen kümmern kann, die Größe der Liebe. Denn wenn es außerhalb von mir ist, ist es für mich eine viel offensichtlichere Arbeit gegen mein Ego, indem ich mich für die Tatsache erwecke, dass ich in den anderen lebe. So komme ich voran.

Wir haben drei Artikel von RABASH über die Gruppe gelesen, fasst bitte zusammen, was ihr unternehmen müsst, um eine Gruppe aufzubauen, die zu einem Kli der Seele, der Offenbarung des Schöpfers wird. Wählt alle Regeln, die dort geschrieben stehen, aus, und arbeitet sie sorgfältig durch. Jeder Artikel muss wie ein einfacher, unkomplizierter Satz sein, den ihr lesen und erklären könnt, woher der Inhalt kommt, wie er umgesetzt wird und zu was er führt. Das ist alles.

Wir verabschieden uns  bis zum nächsten Unterricht. Vereinigt euch. Wenn ihr euch ein wenig abgetrennt fühlt, ist es noch besser. Bereitet den Kongress vor, bereitet die Verbindung zwischen euch vor. Beginnt zu spüren, dass ihr für die Offenbarung des Schöpfers verantwortlich seid – er liegt in euren Händen. Seid erwachsen, verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert. So sagt die Mutter ihren Kindern: streitet nicht, versucht zur Liebe zu kommen, in der sich der Schöpfer offenbaren wird. Ich wünsche euch alles Gute! Ich wünsche euch einen schönen Tag und eine richtige Vorbereitung auf unseren großen Kongress!

 

Artikel des Tages von Sonntag den, 3.11.2019 

 

Wie ich prüfe, ob ich in absoluter Verzweiflung bin, d.h. nicht in der Lage bin, mich vor der Gruppe völlig zu annullieren? Das ist die Form der Verzweiflung, nach der ich, wenn überhaupt, suche. Ich habe vor, mich selbst zu annullieren und tue es so weit wie es möglich ist, bis ich anhalte und merke, dass es eine Einschränkung gibt. Und hier kann mich nur die Hilfe des Schöpfers zu einer echten Selbst Annullierung anregen, in der ich verschwinde, mich in der Gruppe auflöse. Dies ist das erste Mal, dass ich an dieser Stelle Kontakt mit dem Schöpfer habe. Warum? Warum habe ich erst jetzt meinen ersten Kontakt mit dem Schöpfer? In diesem Punkt der Verzweiflung infolge der Unfähigkeit, mich vor der Gruppe vollständig zu annullieren, finde ich Kontakt mit dem Schöpfer.

***

Wie kann jeder von uns in der Gruppe von der Erfahrung der anderen lernen, wenn wir selbst keine Energie mehr haben? In der Tat, das ist es, was ich tun muss, um zum Gebet zu kommen, und alle meine Freunde brauchen das Gleiche. Das bedeutet, dass wir uns in der Notwendigkeit des Gebets verbinden sollten, wenn unsere Kraft gleich Null ist, und uns gemeinsam im Gebet verbinden. Das ist der schrittweise Aufbau von Kli, der viele Schichte umfasst.

Wie vereinen wir uns, wenn jeder den Zustand erreicht hat, in dem seine Kraft “gleich Null” ist, so dass er zu einem gemeinsamen Zustand wird, wie es heißt: “und die Söhne Israels stöhnen von harter Arbeit” – nicht nur einzeln, sondern alle zusammen?

***

Welche Mittel werden benötigt, um in einen Zustand zu kommen, in dem ich selbst verzweifelt bin und in dem ich zu dem Zustand  “Lishma” gelangen kann? Wie erhebe ich mich, wie bringe ich mich von “LoLishma” zu “Lishma” näher? Hier liegt der Übergang, das “Tor des Schöpfers”, in welches ich hinein gehen muss. Was genau passiert mit mir, wenn ich durch dieses Tor gehe? Wie mache ich das? Wo ist die Gruppe hier? Vielleicht ist dieses “Tor” die Gruppe, in der ich mich meinen Freunde anschließen muss, und der Punkt der Einbindung in sie wird als “Zugangspunkt” zu diesem “Tor” bezeichnet? Was passiert mit mir, wenn ich “LoLishma” durch “Lishma” ersetze?

Diskutiert es gemeinsam, denn wenn ihr immer versucht, die Antwort zu finden, ist das ein Gebet.

***

Wie können wir uns auf dem Kongress in Bezug auf die gesamte, große Gruppe, vor allen unseren Freunden aus der ganzen Welt annullieren, um in dieser Annullierung den Schöpfer verpflichten sich als Gesetz zwischen uns zu offenbaren? Wir müssen eine Form der Selbst Annullierung erreichen, die mit Seiner Offenbarung übereinstimmt – wie machen wir das? Es ist die Arbeit, die wir jetzt leisten müssen.

Es wird nichts anderes verlangt, wie es geschrieben steht: “Wir müssen nur auf das Feld hinausgehen, dass der Schöpfer gesegnet hat”. Dies ist das Feld, wo wir alle kommen, wo wir alle uns voreinander annullieren, damit der Schöpfer, die gemeinsame Kraft der Hingabe, zwischen uns herrscht. Nur das wünschen wir uns. Was müssen wir tun?

Bedeutet diese “Formel”, dass wenn ich mich selbst annulliere und den Schöpfer bitte, sich in meinen Freunden als Kraft des Geben und der Liebe zu offenbaren? Wenn ich nur das erwarte? Mit welchem Gebet wende ich mich an Ihm, welche Worte fasse ich dafür zusammen? Ich, die Gruppe, der Schöpfer – es gibt hier nicht viele Möglichkeiten.

Artikel des Tages von Oktober 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb an der einen oder anderen Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen sind. Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

———————————————————————————————————————-

Artikel des Tages von Mittwoch, 30.10.2019

 

Jeder in seinem Zehner muss erkennen, wie sehr er bereit ist, sich zusammenzudrücken um in seinen Gedanken, in seinem Wunsch den anderen Raum zu geben. Und es ist uns egal, welche Freunde es genau sind. Am besten Europäer, d.h. wenn ich Israeli bin, sollte ich in meinem Herzen den Europäern einen Platz  geben. Sie sind entgegengesetzt, und in diesem Gegensatz gibt es alle Sünden. Wenn sich die Liebe offenbart, offenbart sich der Schöpfer mit noch mehr Kraft in ihr. Deshalb bin ich daran interessiert, diejenigen zu treffen, die mir nach ihrem Charakter und ihren Vorstellungen gegenüber stehen. Das ist auf der einen Seite. Auf der anderen Seite verstehen wir, dass wir uns vereinen müssen, um den Schöpfer zwischen uns zu offenbaren. In einer solchen Zusammenarbeit müssen wir helfen, verstehen, verzeihen, stärken. Inwieweit wir uns aber von den Konzepten dieser Welt trennen und uns noch mehr durch spirituelle Handlungen verbinden werden, – denn wir führen diese Handlungen durch und müssen dieses spirituelle Bild vor den Augen halten, – wird es nicht schwierig sein. Im Gegenteil, du vollbringst hier eine spirituelle Aufgabe – nicht nur eine historische, sondern auch eine spirituelle.

Was für ein Bild ist das, das ich vor den Augen halten muss?

Dass du auf den Wunsch zu empfangen verzichtest um stattdessen einen Ort des Gebens in dir zu schaffen. Nur durch das Zusammendrücken der Absicht zu empfangen kannst du einem anderen erlauben, in deinem Herzen zu sein. Bei allem, was du für das Gegenteil hältst, was weit weg von dir liegt, musst du die Handlungen an sich durchführen. Nachdem du ein Stück Arbeit durchgeführt hast, kommt ein Gebet, weil Gebet alles krönt, und der Schöpfer bringt alles in Ordnung.

***

Unser Problem ist, dass wir nicht spüren, dass die Gruppe jedem vorschreibt, sich an den Schöpfer zu wenden, und dass wir im Zehner dieses Ziel als Heilmittel, als Lösung nicht betrachten, und  uns kann nichts weiterhelfen. Es gibt kein klares Wissen darüber, und es gibt keine Auffassung, dass ich mich in allem, was mir offenbart wird, an den Schöpfer wende. In allem, was schlecht ist, wende ich mich an den Schöpfer, egal wie es mir geht – gut oder schlecht – darf ich mich von Ihm nicht abtrennen, und alles wird gut sein. Natürlich wird mich der Schöpfer selbst abtrennen und es wird verschiedene Hindernisse und Verwirrung geben, aber es geht nur darum, die Verbindung mit Ihm zu erneuern. Nur mit Hilfe solcher Ein- und Ausgänge in Verbindung mit dem Schöpfer erkennen wir unseren Fortschritt.

Beide müssen aufsteigen,  denn was sonst ist das Ziel des Kongresses? Wenn man einfach alles vertuscht, gibt es keinen Platz für den Aufstieg, denn Aufstieg geschieht über Awijut, Widerstand, Hass – Liebe bedeckt alle Sünden. Deshalb sollten wir uns darüber freuen, dass wir zu solchen Treffen kommen, bei denen der Hass zwischen uns offenbart wird. Es ist der Hass der Generationen, Tausenden von Jahren, der Schöpfer hat ihn vorbereitet, und wir müssen die Tatsache vernünftig betrachten, als Forscher, als Menschen, die willig sind, ihre Natur zu korrigieren. Deshalb sehe ich in einem Europäer keinen Hasser, sondern einen Partner, um den Unterschied zwischen uns auszubalancieren. Und er ist nicht der Einzige, der es nicht überwinden kann – ich kann es auch nicht.

Wir müssen die Spaltung zwischen uns als Hass offenbaren, um sie zu überwinden. Dadurch werden wir die erste spirituelle Stufe erlangen und zur Enthüllung des Schöpfers kommen. Der Schöpfer kann sich nur über den Hass offenbaren.

Wird dieser Aufstieg durch die Tatsache realisiert, dass wir den Schöpfer verherrlichen?

Ja, ohne die Größe des Schöpfers, ohne die Tatsache, dass Er das Ziel ist, sind wir nicht in der Lage, das Richtige zu tun. Wir müssen uns nur von der Offenbarung des Schöpfers angezogen und geführt werden, wir alle streben danach, und dann, egal wie viele Unterschiede sich zeigen werden, machen wir sie zu Awijut der Stufe. Der Hass gibt uns eine Höhe des Aufstiegs.

 

Artikel des Tages von Dienstag, den 29.10.2019

 

Nehmen wir Nessi. Er beinhaltet, sagen wir, eine halbe Milliarde Menschen auf der Welt. Wie kann ich das erkennen? Wenn ich sie nicht in all ihren Feinheiten unterscheide, kann ich mich mit ihnen nicht in Verbindung setzen. Aber wenn ich mit ihm in Kontakt komme, komme ich mit dem Schöpfer in Kontakt, erkenne Ihn, verstehe und fühle Ihn. Deshalb gibt es keinen Ausweg – die Korrektur besteht darin, dass alle in der Welt lebenden Menschen, d.h. alle Seelen eine vollständige Vereinigung erreichen und sich als ein einziges System erkennen.

Schließlich wird die Korrektur in meinem persönlichen Zehner stattfinden, und hier sprechen wir über die Arbeit in den größeren Zehnern…

Für dich bleibt es ein persönlicher Zehner, aber du fängst an zu verstehen, dass die ganze Welt darin ist.

Was bedeutet es, die Korrektur des gemeinsamen Zehners vorzunehmen?

Wir können dies nur in einer spirituellen Form tun.

Was macht man mit all den Makeln und Problemen, die wir dort sehen?

Du siehst, was in dir ist, und du musst dich entsprechend korrigieren.

Was bedeutet es, sich nach dem zu richten, was ich in dem gesamten Zehner sehe?

Deine Haltung zu korrigieren, d.h. was du für fehlerhaft hältst, ist dein Fehler in Bezug auf sie. Wenn du deinen Verlangen zu empfangen auf “um des Gebens willen” korrigiert, wirst du stattdessen die Kraft des Gebens und der Liebe erkennen, die sie haben, bis zu dem Punkt, an dem du den Schöpfer in ihnen erkennst.

Kann ich als Ergebnis davon eine Veränderung in meinem persönlichen Zehner erwarten?

Ja, natürlich. Mehr als das. Denn jetzt scheint dir in deinem persönlichen Zehner alles in Ordnung zu sein, als ob es keine Wachstumsmöglichkeit mehr gibts. Deshalb ist es unsere Pflicht, nach draußen zu gehen – du wirst selbst erfahren, was du in dir selbst korrigieren musst. All diese Probleme, die wir bei der Verbindung mit den europäischen Kli aufdecken werden, sind unsere interne Probleme und hier müssen wir uns korrigieren.

Ihr werdet sehen, dass Ihr keine Verbindung dazu habt, wie weit Ihr nicht korrigiert seid, wie weit Ihr davon entfernt seid, wie kalt und verächtlich Ihr seid, wie viele schlechte Gedanken unbewusst in eure Köpfe geblitzt werden – all das wird korrigiert werden müssen. “Alle Sünden werden von der Liebe bedeckt sein. Wir werden nur Liebe geben müssen und wenn ihr das Gegenteil seht, müsst ihr nur die Liebe stärken: zuerst einmal Gehorsam, dann Vereinigung und Liebe. Es ist eine sehr wichtige Korrektur.

***

Ich komme zum Kongress in Bulgarien. Wie soll ich mit meinen Freunde umgehen?

Du reduzierst dein Ego, dein Verlangen zu empfangen. Du bist bereit, dich zu vereinen, auch wenn du verstehst, dass dies ein schwieriger Weg ist. Du bist dorthin gekommen, um nicht abzulehnen, sondern alles und jeden zu akzeptieren, auch wenn sie es nicht wollen und nicht wirklich verstehen, wofür es ist, es spielt keine Rolle. Du willst sie so akzeptieren, wie sie sind. Warum ist das so? – Der Schöpfer hat diese Kli für mich organisiert, also akzeptiere ich es “mit geschlossenen Augen”. Ich kritisiere niemanden und habe nur mit Ihm zu tun. Ich muss eine Kli für Seine Offenbarung aufbauen. Und das ist diese Kli.

Ich bin Europäer und komme zum Kongress in Bulgarien. Was wird mehr zur Korrektur meiner Haltung gegenüber europäischen Freunde oder zur Korrektur meiner Haltung gegenüber Freunde aus Israel beitragen?

Ich weiß nicht, wovon du redest. Wir müssen eine Verbindung zwischen uns finden, alle als eine, damit es keinen Unterschied zwischen dem einen und dem anderen gibt, damit sich alle zu einem Organismus zusammenfügen.

Was ist das für ein Gefühl von “als Eins zu sein”?

Du mischst dich mit allen, du fühlst keinen Unterschied zu anderen, du nimmst alle als in derselben Sphäre befindlich wahr.

Wie soll ich beten?

Ich bete, dass sie alle vereint und bereit sind, den Schöpfer in ihnen zu offenbaren, d.h. dass alle mit der Kraft des Geben und der Liebe erfüllt werden. Und ich, als Gesandter der Gesellschaft, erhebe dieses Gebet in ihrem Namen nach oben zum Schöpfer.

***

Was fehlt uns noch?

Jetzt fehlt uns nur noch die Vorbereitung auf diese Handlung, die “Kongress” genannt wird. Das ist es, woran ich die ganze Zeit denke, nicht an A”B-SA”G und solche Dinge, die mir im Moment nicht in den Kopf passen, denn all das, was wir zum Kongress erlernen, ist sehr tiefgründig. Dies ist der Bau neuer Kelim, die in der Geschichte noch nie korrigiert wurden. Ich bin auch ein wenig verwirrt und möchte, dass ihr euch daran beteiligt, dass ihr es durchlebt, dass ihr es spürt und wir werden es gemeinsam tun.

Wird das System es spüren?

Wir müssen es fühlen! Wir, Europa, Moskau, alle diejenigen, die dabei sind. Wir müssen spüren, was in uns geschieht, denn dies ist nicht nur ein Freundestreffen, es ist eine sehr bedeutsame spirituelle Handlung. Wir müssen spüren, was in uns geschieht: Welche Art von Kelim, welche Art von Licht, welche Art von Reshimot, welche Art von gegenseitiger Einbeziehung haben wir, wenn wir zusammen sind. Was bedeutet es, zusammen zu sein? Was ist das Wesen dieser gegenseitigen Einbeziehung, was passiert dort? Wie erheben wir uns über all diese Gesichter und Körper, dem Gefühl, in diesem Raum zu sein, zur geistigen Substanz dessen, was geschieht? Darauf kommt es an! Wir müssen uns darauf vorbereiten.

 

Artikel des Tages von Montag, den 28.10.2019

Wie können wir die Stimmung eines Freundes mißachten? Schließlich verstehen wir, dass er verschiedene Zustände durchläuft. Er wird von oben nach unten geworfen und umgekehrt. Wie können wir die verschiedenen Ausdrucksformen der allgemeinen Atmosphäre ignorieren und an sein Herz gehen, so dass wir das Loch in ihm immer mehr erweitern können, bis unser Wunsch, uns mit ihm zu vereinen, trotz aller gegenteiligen Eigenschaften in ihn eintritt? Es scheint uns, als ob ein Freund oder die Gruppe es nicht will, aber wir müssen verstehen, dass der Schöpfer es nicht möchte oder besser gesagt möchte,  aber bewusst Hindernisse für uns schafft, um zu lernen, wie man sie überwindet. Wie gehen wir mit diesen Hindernissen um? Wie können wir nicht vergessen, dass der Schöpfer das alles für uns macht, obwohl es uns scheint, dass dies von einem Freund kommt? Wie Rabash es schreibt: “”Der Schöpfer ist hinter jedem Freund und ich habe mit dem Schöpfer zu tun”.

***

Wichtig ist, dass wir jedem klar machen müssen, dass wir nach der Offenbarung des Schöpfers zwischen uns suchen. Alles andere sollten wir zusammenbinden und nicht ausradieren, rauswerfen oder ablehnen. Denn wir brauchen neben positiven Ereignissen  gleichermaßen und sogar noch mehr negative Aspekte, was auch geschrieben steht. Wir müssen sie bewahren, denn Liebe kann nur über allen Sünden sein. Wir wollen es noch nicht so sehen, aber es ist sehr wichtig. Die Menschen wollen immer noch eine gute Beziehung haben, und wenn etwas nicht stimmt, heißt es Böse, es gibt keinen Platz dafür – die Gruppe ist schlecht. Sie verstehen nicht, dass dies ein Zeichen des Fortschritts ist, der an der Differenz zwischen Minus und Plus gemessen wird. Wir müssen uns daran gewöhnen, es ist sehr wichtig. Deshalb können wir schreien, diskutieren, nicht wollen, nicht bereit sein, aber gleichzeitig verstehen, dass dies eine Offenbarung des Bösen zwischen uns ist, und wir müssen es mit dem Guten bedecken. Es wird sich immer wieder entfalten – es ist ein dynamischer Zustand.

***

Was bedeutet es, den ganzen Tag und die ganze Nacht Wache zu stehen?

Wenn dein Zustand Tag als auch Nacht ist.

Wenn es mir gut als auch schlecht geht?

Angenommen, es ist so.

Nehmen wir an, ich bin in Deutschland. Was soll ich fühlen, wenn ich meine Freunde aus der Ferne ansehe? 

Du solltest erkennen, dass es zwischen ihnen ein Verbindungsnetz gibt, in dem sich der Schöpfer offenbart. Sie sitzen vor dir, doch es gibt eine Verbindung zwischen ihnen, in der sich der Schöpfer offenbart. Wenn du dich ihnen anschließen willst, versuche die ganze Zeit darin zu sein. Entscheide dich für einen Zehner von Bnei Baruch und versuche, immer mit ihnen verbunden zu sein. Eine andere Möglichkeit ist, sie tagsüber zu kontaktieren. Warum? Denn im System der Kommunikation zwischen ihnen – wenn man dieses System erkennt – kann man die höhere Macht zwischen ihnen erkennen. Alles hängt nur von deiner Sensibilität ab.

Aber wie erreicht man das Herz eines Freundes, der in Deutschland ist? Woran soll ich denken?

Sein Verlangen nach dem Schöpfer wird das Herz des Freundes genannt: Wie sehr er darauf bedacht ist, in Verbindung mit anderen zum Schöpfer zu kommen, es bedeutet sein Herz. Es ist eine innere Arbeit, ein inneres Gefühl, ich schaue auf meine Kameraden – sie fühlen noch nichts, wie z.B. die Schüler von Rabbi Yoshi ben Kisma, es ist unwichtig. Es gibt eine Verbindung zwischen ihnen, denn der Schöpfer hat sie zusammengebracht und ist zwischen ihnen. Er ist ihnen nicht offenbart worden, aber wenn ich Rabbi Yoshi ben Kisma wäre, würde ich sehen, dass sie verbunden sind, und zwischen ihnen ist der Schöpfer. Durch sie, durch meine Einstellung zu ihnen, komme ich mit dem Schöpfer in Kontakt, der zwischen ihnen ist, weil das System der Verbindung existiert und es hängt nicht von ihnen ab, ob sie es offenbaren oder nicht, es existiert: “Ich habe AWAYA nicht verändert”. Und dann offenbare ich den Schöpfer, der mit ihnen in Verbindung steht. Alles ist sehr einfach und befindet sich hier.

Artikel des Tages von Sonntag, den 27.10.2019

 

Wie absorbieren wir, das Chissaron (Bedürfnis) nach Vereinigung, um uns im Zehner zu vereinen,? Wie sieht und fühlt ein Mensch, wie viel dem Zehner fehlt, um vereint zu werden? Er möchte ihn vereinen und sieht, dass er nicht die Kraft hat, und erhebt dann diesen Chissaron als MAN, holt die Kraft von oben und setzt sie in seinem Zehner um. Wie macht er das? In wie vielen Phasen führt er die Einigung Handlung durch? Er schließt sich der Gruppe an, fühlt, dass er etwas tun muss, um von der Gruppe Chissarons zur Vereinigung zu bekommen. Wie erhebt er dies zum Schöpfer und bekommt die Kraft zur Vereinigung und realisiert es im Zehner?

Wie schafft ein Zehner Chissaron für eine Fusion zwischen Freunden und dem Schöpfer, um alle zu verpflichten, den MAN zu erheben? Wie bilden wir innerhalb einer Gruppe ein Chissaron zur Vereinigung, und um uns von diesem Chissaron aus, an den Schöpfer zu wenden? Wie verbinden wir unser eigenes persönliches Chissaron, um ein gemeinsames Chissaron zu werden? Mit welchen Handlungen verbinden wir unsere einzelnes Chissaron mit dem gemeinsamen Chissaron der Zehner und erheben es als MANN, als ein Gebet von vielen?

***

Deshalb können wir uns nicht an den Schöpfer wenden, bevor wir das gemeinsame Chissaron zwischen uns erreichen? Also, es ist mir verboten, mich an den Schöpfer zu wenden, wenn ich nicht das Chissaron des Zehners  mit einbezogen habe? Das ist es, was Baal HaSulam schreibt: “Ein einsamer Mensch kann die Gesellschaft nicht verlassen, und für sich selbst bitten, auch nicht, um seinem Schöpfer Freude zu bereiten, sondern nur für die ganze Gesellschaft. Denn wer die Gesellschaft verlässt, um für seine persönliche Seele zu bitten, erschafft sie nicht, sondern führt im Gegenteil zur Zerstörung seiner Seele….”. Das heißt, wenn ich mich nicht mit meinen Freunden vereinige und ihre Chissaron nicht mit einbeziehe, habe ich nichts, um mich an den Schöpfer wenden zu können. Aber wenn ich ihre Chissarons einbeziehe, werde ich das Gefühl haben, dass ich jetzt wirklich das richtige Bedürfnis habe, mich an den Schöpfer zu wenden. Ist es so?

                                                                ***

Von allem, was wir lehren, ist das Richtigste, dass du zum Schöpfer betest, dass er dir die Fähigkeit gibt, deine Freunde zu lieben. So weit wie möglich komme ihnen nahe, spüre sie, verbinde dich gewissermaßen mit ihnen – in diese Richtung.

Besteht hier keine Gefahr, dass “deine persönliche Seele zerstört wird”?

Es besteht keine Gefahr durch die Freunde. Du kannst sie sogar fragen, dir zu zeigen, wie sehr du sie hasst oder wie nah sie sind. Auf alle Klärungen mit deinen Freunden wird geachtet, denn es entspricht der Reihenfolge eines Schrittes. Erst nachdem du dich mit ihnen vereint hast, ist diese Vereinigung Teil eines höheren Systems, und das ist die Offenbarung des Lichts in der Kli, wenn es bereits ein Kli gibt, die Vereinigung der Freunde.

                                                                     ***

Wie kann ich aufhören, für mich selbst zu denken und zu beten?

Sehr einfach. Mich zwingen, die ganze Zeit im Chissaron der Gruppe zu sein, sie zu sammeln und zum Schöpfer zu erheben. Anders kann man es nicht machen. Natürlich werde ich immer an mich selbst denken! Deshalb müssen wir die Wissenschaft der Kabbala verbreiten, uns auf die Lektion vorbereiten: Fragen, verschiedene Systeme, Notizen, Unterstützung bei allem, um jede freie Minute etwas für die Gruppe zu tun.

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 24.10.2019

 

Ich sage, was ich spüre. Jeder ist voll von Weisheit und hat viel Erfahrung. Das Problem ist, dass wir noch nicht gelernt haben, wie man zusammenarbeitet – “Der Mensch helfe seinem Nächsten”. Wie wir uns vereinen, wie wir das gemeinsame Chissaron erhöhen, wie wir die Kli vorbereiten, um MAD zu bekommen, die Antwort von oben. Die gemeinsame Arbeit ist noch nicht erkennbar. Vor Ort-Ergebnisse sind noch nicht sichtbar und das ist ein Problem. Wenn wir bereits auf die richtige Art und Weise miteinander kommunizieren könnten, hätten wir bereits unsere Ähnlichkeit mit dem Schöpfer, in der Verbindung zwischen uns offenbart. Das heißt, wir hätten den Schöpfer offenbart, der nach dem Abbild der Eigenschaften offenbart wird. Wir haben es nicht gelernt, wir wissen es nicht, wir verstehen nicht, wie man zusammenarbeitet – jeder von uns ist in seinem eigenen Kli.

Wie können wir die Weltkli erwecken?

Fragst du mich? Ich denke, ihr seid die einzigen, die es können. Wenn ihr wollt, könnt ihr die Weltkli erwecken und sehen, wie die ganze Welt sofort aufwacht. Wie Baal HaSulam am Ende der Einführung in das Buch Sohar schreibt, werden die Völker der Welt zu euch eilen und euch auf die Schultern nehmen. Genauso ist es nun mal. Aber es hängt von euch ab. Ich weiß, dass ich es nicht kann, aber ich tue es immer wieder – überlegt miteinander, vielleicht können wir es auf dem Kongress sinnlich erreichen, für einen Moment, damit ihr spürt, was es ist. Schließlich kann sich das höhere Licht für eine Sekunde offenbaren, und ihr werdet spüren, wie es leuchtet und wie es funktioniert. Es vergeht nicht und hinterlässt einen Eindruck. Ihr seid in der Lage, es zu tun. Die Vereinigung zwischen uns ist die Lösung für alles, sie ist der Schlüssel zu jedem Schloss.

***

In der spirituellen Arbeit müssen wir verstehen, dass wir nur in die Umgebung investieren sollen, deshalb müssen wir uns darum kümmern, wie wir Freunde erwecken können. Ich tue dies, indem ich meine Studenten erwecke. Ich tue es durch Lektionen, Artikel und Aktivitäten. Was kann ich sonst noch materiell tun? So muss sich jeder um die anderen kümmern, denn ein Mensch kann nicht auf sich selbst aufpassen. Wenn es ihm gut geht, kann er es nicht überwinden. Aber wenn der Mensch durch die Umgebung arbeitet, gibt die Umgebung ihm vielfach mehr zurück. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns darum kümmern, wie wir die Umgebung wecken können – besonders jetzt, wenn wir an die Vereinigung der Weltkli gelangt sind.

Jeder muss erkennen, wie sehr er das Bedürfnis verspürt, jeden Tag mehr und mehr mit der Weltkli verbunden zu sein. Es hängt von der Überzeugungskraft, der Propaganda ab. Wir werden alle davon beeindruckt sein, wenn wir uns gegenseitig überzeugen, darum werben. Wir ignorieren den künstlichen Eindruck, als ob es nicht ernst ist, wie eine Zeitungswerbung. Stimmt, aber was wir tun, nennt man Überwindung. Ich will das nicht tun, aber wenn ich versuche, andere zu wecken, kommt dieses Erwachen zu mir zurück, und ich wache auch auf. Was aus mir herauskommt, nehme ich nicht wirklich wahr, aber die anderen, die ich wahrnehme, können mich wachrütteln und so kann ich vorwärts kommen. Unser Problem ist, dass wir einschlafen, wenn wir nicht so arbeiten. Wir haben die Pflicht, die Weltkli zu erwecken.

Artikel des Tages von Mittwoch,  23.10.2019

 

Es gibt Handlungen, bei denen du dich der Gruppe so weit wie möglich physisch unterwerfen mußt. Beginne, ihnen so viel wie möglich zu dienen, und es wird passieren. Dann, wie es geschrieben steht, sieht der Schöpfer es und hilft dem Menschen entsprechend seiner Bemühungen. Dann beginnt er zu empfangen.

Hängt die Möglichkeit zu dienen von dem Menschen ab? Was kann ich tun, um anzufangen, der Gruppe zu dienen? Wovon hängt es ab?

Du musst in der Gruppe alles tun, was in deiner Macht liegt. Räume jeden Tag nach dem Unterricht auf, abgesehen davon, dass die Putzfrau kommt. Tue es für die Freunde und du wirst sehen wie sehr es hilft. Mach es ein paar Mal und du wirst sehen. Denke vor dem Unterricht darüber nach, wie du heute daran teilnehmen wirst, um deinen Freunden zu helfen und nicht mit dem Ziel, etwas zu verstehen, zu lernen, klug zu sein. Denke an die Gruppe und sehe, wie es sofort hilft.

Es stellt sich heraus, dass es von mir abhängt, ob ich über die Umgebung nachdenke oder nicht?

Ja, das ist die Wahl. Was ist freie Wahl? – Die Verbindung eines Menschen mit der Umgebung.

Es scheint mir, dass es nicht meine Umgebung ist, die mich beeinflusst, sondern meine Macht zu entscheiden, ob ich der Gesellschaft diene oder nicht?

Das ist richtig. Auf der einen Seite kann man sagen, dass du den Hahn öffnest und dadurch den Einfluss von der Gruppe bekommst. Oder man kann sagen, dass in dem Maße, in dem du die Gruppe beeinflusst, bekommst du , wie durch einen Verstärker, deine vervielfachte Anstrengung als Antwort zurück. Man kann auch sagen, dass man sich in diesem Maß den Schöpfer vorstellt, Ihn formt, weil es keinen Schöpfer gibt, sondern das, was man schließlich mit Hilfe der Gruppe formt.

*

Du hast die Gruppe, du musst dich ihr anschliessen, damit die Freunde dich beeinflussen und sagen, dass der Herr wichtig und groß in ihren Augen ist. Dann wird Er auch in deinen Augen wichtig und groß sein.

Es ist einfach, es mit dem Weltkli, mit der Gruppe, mit all den Bemühungen der Freunde zu tun, aber wie kann man die Größe des Schöpfers tatsächlich erreichen?

Dies ist der einzige Weg, die Größe des Herrn zu erreichen. Es gibt keine Größe des Schöpfers an sich, nur das, was die Geschöpfen Ihm zuschreiben. Im Spirituellen gibt es so etwas nicht, es gibt kein Maß an Kli, bis auf das, was wir selbst erschaffen. Ich habe keinen anderen Ausweg: der Schöpfer wird in meinen Augen unwichtig sein, bis ich die Gruppe erhebe und durch sie die Größe des Schöpfers sowie die Größe der Gruppe erlange. Und der Schöpfer kann nie größer als die Gruppe sein. Wer wird es mir sagen? Wer wird mir den Eindruck von Ihm vermitteln? – Nur die Freunde. Und wenn ich mit ihnen nicht verschmolzen bin, wird Er immer so unbedeutend sein, dass ich Ihn vergesse. Ich vergesse den Schöpfer, und es kann Jahre dauern. Er verschwindet. Warum? – Weil die Gruppe Ihm keine Wichtigkeit beimisst.  Deshalb ist alles, was RABASH schreibt, – den Kopf vor der Gruppe zu beugen, ihnen zu dienen, alles für sie zu tun – all das, um den Schöpfer durch sie in meinen Augen so zu verankern, dass Er groß ist, und Er kann nicht größer sein als das, was Er in den Augen der Gruppe ist.

Artikel des Tages von Dienstag den, 22.10.2019

 

Vor dem Kongress in Bulgarien sind zwei Wochen übrig geblieben. Worin besteht der gegenseitige Einschluss heute?

Der gegenseitige Einschluss ist einfach: man muss sich für den gesamten Kongress verantwortlich fühlen – jeder von euch muss sich so fühlen.

Wenn wir also in der verbleibenden Zeit zu dem Gefühl kommen, dass jeder für den Kongress verantwortlich ist, heißt das gegenseitiger Einschluss, Bürgschaft?

Es heißt gegenseitiger Einschluss, und die Bürgschaft ist, wie viel man darin investiert, nachdem man bereits drin ist. Das heißt, die Investition von Kräften, um die Vereinigung zwischen euch durchzuführen, ist eine Bürgschaft. Es ist, als ob du dich für die Tatsache verbürgen würdest, dass du mit ihnen in Verbindung stehst, und deine Unterschrift wie eine Bürgschaft in Form von Geld ist. Das Geld, auf Hebräisch “Kesef”, ein einstamm Wort mit “Kisuf” – eine Bedeckung, ein Bildschirm im Spirituellen, reflektiertes Licht, eine Ablehnung des eigenen Egos.

Was bedeutet es, den Wunsch eines Freundes zu bedecken?

Es bedeutet, ihn aufzufüllen, d.h. ich kann mich um seine Korrektur kümmern.

Mit welchen Mitteln?

Mit Hilfe von Geld (Kesef), das ich zahle – Bedeckung, Bildschirm. Ich gebe meinem Freund Zuversicht, spreche mit ihm, helfe ihm sowohl im Materiellen als auch im Innerlichen, kümmere mich um ihn, bete für ihn. All diese Unterstützung, all diese Hilfe wird als Bildschirm bezeichnet, ich bedecke meinen Freund.

Sein Ego?

Ja, ich bedecke sein Ego.

Und warum muss ich sein Ego bedecken? Weil ich normalerweise meinen eigenen Wunsch zu empfangen abdecken muss?

Wie kannst du deinen eigenen Wunsch zu empfangen abdecken? Nicht dass ich davon wüsste…

Also, was bedecke ich und der Tat? Was bedeutet es, dass ich den Wunsch meines Freundes nehme und ihn bedecken möchte?

So bedeckt jeder den anderen, denn wenn ein Mensch für sich selbst handelt, bedeutet es, dass er “ein Loch in das gemeinsame Boot macht”, und wenn er anderen helfen will, hilft er auch sich selbst.

Das Entgelt ist also meine Anstrengung, anderen zu helfen? Warum erfordert es eine Anstrengung?

Es erfordert Anstrengung, denn es richtet sich gegen mein Ego, meinen Wunsch zu empfangen. Ich muss das tun.

Aber wir haben gesagt, dass ich, wenn ich mein Ego nicht vorher losgeworden bin, keine Chance habe, mich überhaupt dem Freund zu nähern…

Angenommen, das ist richtig.

Nachdem ich also mein Ego losgeworden bin, kann ich auf meinen Freund zukommen, oder gibt es hier eine andere Handlung?

So funktioniert das nicht. Meinerseits sollte es eine Aufforderung, eine Bitte, ein Gebet geben, damit dies geschehen kann. Ich appelliere an den Schöpfer, ich bitte Ihn, bete zu Ihm, und dann geschieht es.

Realisier ich mit dieser Anstrengung die Bürgschaft?

Mit der Anstrengung, mit der Bitte an den Schöpfer realisiere ich die Bürgschaft, weil ich Ihn bitte, ein Bürge für alle zu sein.

Worin besteht die Bürgschaft?

Die Bürgschaft bedeutet, wenn ich dafür verantwortlich bin, dass du korrigiert wirst und du bist dafür verantwortlich, dass ich korrigiert werde.

Was bedeutet es, dass ich verantwortlich bin?

Du bist dafür verantwortlich, dass ich korrigiert werde, du musst zum Schöpfer beten, du musst weinen, weil ich nicht korrigiert bin, und Ihn bitten, dass mir die Möglichkeiten gegeben werden, auf eine oder andere Weise zu handeln. Und ich muss das Gleiche für dich tun.

Ist das der ganze Kern?

Ja, genau so ist es, das ist der Mittelpunkt, um den sich alles dreht.

Wir verstehen, was die Bürgschaft ist, aber wir wissen nicht, ob wir sie tatsächlich erfüllen…

Entsprechend der Offenbarung des Schöpfers in uns können wir erkennen, ob wir die Bürgschaft erreicht haben oder nicht, und auf welchem Niveau.

Ich möchte ihre Begleiter sein, das bedeutet, dass ich, in Bezug auf alles was sie wollen und was der Schöpfer ihnen geben will, ihr und mein MAN erhebe. Dass der Schöpfer uns benutzt, und zwar zuerst mich, und danach sie, und sie füllt und davon Genuss zieht.

Artikel des Tages Donnerstag den, 17.10.2019

 

All unsere Arbeit: die Situation zu verstehen und die Kraft zu offenbaren, mit der wir dieses System in seine korrigierte Form zurückbringen können. Und all dies ist nur durch Gebet, Bitte möglich. Das heißt, wir erkennen das Böse, das unserer Natur innewohnt, und wir haben keine andere Wahl, als eine einzige Handlung zu vollziehen: die Vereinigung, und diese Vereinigung kann nur durch die Forderung nach der Kraft der Vereinigung erfolgen.

Wenn wir aus dem Bewusstsein des Bösen unserer Natur und aus dem Bewusstsein der Güte dieses vollkommenen Systems sprechen, dann ist die Kluft zwischen diesen beiden Systemen die Kluft zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf.

Kabbalisten erklären uns, dass wir, um die Kraft der Korrektur zu fordern, selbst ein kleines korrigiertes System aufbauen müssen, und in diesem System wird uns klar, worum wir bitten müssen, wer wir sind und so weiter. Mit anderen Worten, wir kommen zu einer kleinen Gruppe, einer wirklich kleinen Gruppe: einem Zehner, nicht mehr und nicht weniger, und wir können daraus erkennen, was uns fehlt, um als Ganzes vereint zu werden.

Aber sich als Ganzes zu vereinen bedeutet nicht, sich selbst aufzuheben. Jeder von uns füllt die anderen aus, indem er ihr Chissaron fühlt und berechnet, was er für sie tun kann, um sie zu ergänzen. So funktioniert jeder Zehner.

In dem Maße, in dem sie dieses “Puzzle-Teilchen” zwischen sich schließen, spüren sie wie die Kraft der Vereinigung in ihnen funktioniert, und im Feld dieser Kraft beginnen sie, die Essenz des Lebens in der Vereinigung zu spüren. Es heißt – den Schöpfer zu spüren – “bo” – “re” (komme und siehe).

***

Wir durchleben sehr ernste Zustände, es sind bereits die Zustände der Formation. Früher haben wir alles Mögliche besprochen und studiert, wir waren in Vorbereitung, aber jetzt ist es, als ob man einen Turm in Babel baut, nur dass es kein Babel ist, im Gegenteil, das ist der Tempel: ein Haus der Heiligkeit, kein Ego-Haus. Deshalb ist es das Wichtigste, mit der Natur unserer Arbeit einverstanden zu sein, wenn diese Arbeit darin besteht, dass ich nichts anderes anstrebe als meine richtige Vereinigung mit anderen in jedem Moment.

Es ist möglich, einen solchen Vergleich zu machen: Wir wissen nicht, wie man die Höhe erklimmt, denn die Spiritualität ist verborgen. In unserer Welt kann ich die entsprechenden Werkzeuge nehmen, messen und sagen, dass ich, sagen wir, einen weiteren Meter hochklettern kann. In der spirituellen Welt haben wir keine Werkzeuge, um etwas über uns zu sehen, aber es gibt ein weiteres Kriterium: die Verbindung. In dem Maße, wie ich alle “zusammenführe”, alle “zusammendrücke”, sie miteinander verbinde, erheben wir uns in diesem Maß, weil der Aufstieg in der Kompression geschieht, in der Vereinigung, in der Ergänzung zwischen uns. Wir müssen uns bemühen darin zu sein.

Suchet also jeden Tag nach Möglichkeiten, alle unsere “Fragmente” zu sammeln, zumindest in Europa. Ich appelliere an alle unsere Gruppen in der Welt: Bitte, lasst uns jeden Menschen in Europa finden. Es ist eine Übung, die allen helfen wird und wir werden sie so weit wie möglich zusammenbringen, sie zueinander antreiben, damit wir spüren, dass wir in der Vereinigung zwischen uns aufsteigen. Das ist der einzige Weg, um spirituell aufzusteigen.

Deshalb könnt ihr nicht sagen, dass ihr nicht verstehst, nicht weißt, was ihr tun sollt, das ist es nicht. Was die Vereinigung betrifft, so können wir nämlich wirklich arbeiten, und wir haben nirgendwo sonst zu suchen. Es ist sehr einfach, es ist, als ob es neben dir wäre, und du schaust irgendwo weit weg: wo bin ich, wo ist die Verbindung, wo ist der Schöpfer… Es ist nicht notwendig, es ist notwendig nur zwischen uns einen Zustand zu erreichen, in dem Er sich offenbaren würde.

Artikel des Tages Dienstag, den 15.10.2019

 

Der Unterschied liegt darin, welche Nahrung wir zu uns nehmen: entweder streben wir nach dem Chissaron, nach dem Schöpfer, und wir sind davon inspiriert, dass wir Ihn leidenschaftlich begehren. Dies ist mein Vergnügen: ich strebe nach Ihm, ich begehre Ihn. Oder ich möchte empfangen, bis ich es in meinen Händen halte, und dann ist mein Kli begrenzt. Und egal wie viel ich bekomme, es wird “Kista de-Chajuta” genannt – ein dezentes Glühen, das mich nur belebt, damit ich weiß, dass ich mich darüber erheben muss. Darin liegt der Unterschied zwischen Menschen, die materiell leben (“Gashmijut” ist ein einstammiges Wort mit dem Wort “Geshem” – Regen) und solchen, die sich vor diesem “Regen” verstecken wollen.

Wie können wir uns in unserer gemeinsamen globalen Gruppe (und wir müssen bereits in einer solchen globalen Form denken) davor schützen, nicht “Regen” (das Materielle) zu genießen, sondern sich vor ihm zu verhüllen?

***

Ich denke, hier gibt es einen Widerspruch. Als ich das Mädchen ansah, fühlte ich mich zu ihr hingezogen, sie kam mir schön vor. Wenn ich mich ihr jetzt nähern will, damit wir eine körperliche Beziehung haben können, muss ich meine bisherige Einstellung zu ihr auf eine noch höhere Ebene bringen. Mit anderen Worten nicht daran denken, was mich von ihrer Schönheit anzieht, sondern über mein Streben nach ihr, so wie wir über den Schöpfer gesprochen haben: vom Chissaron Genuss ziehen, von der Tatsache, dass ich sie leidenschaftlich begehre.

Und dann, wie soll ich meine Einstellung ändern? Vielleicht ist es besser, wenn ich sie nicht so schön empfinde, als sie mir früher vorkam? Vielleicht soll ich gar nicht auf das Aussehen achten? Malchut Shamaim wird ohne jegliche Bedingungen erworben, mit “geschlossenen Augen”. Wie kann ich eine solche Einstellung zu ihr schaffen, um meine Gefühle, meine Liebe zu bewahren, so dass sie sich im Gegensatz zu allen unseren Annäherungsformen entwickeln?

Es ist, als ob wir von einem kleinen Zustand – Katnut, Geben um zu geben, zu einer höheren Stufe übergehen, zum Empfangen um zu geben. Wie machen wir das?

***

Wie können wir einerseits Stereotypen brechen, und andererseits brechen wir nicht alles auf, weil wir nach Wegen suchen müssen, die Wichtigkeit zu erhöhen?

Wir haben jetzt die Gruppe Baltien gehört. Sie sagen: “Wir wissen nichts, wir verstehen nichts, wir sind schwach, wir sind es nicht gewohnt.” Es gibt hier ein paar Ansprüche, und sie sind alle fair. “Helft uns, gebt uns einen Schubs, gebt uns das Material, sagt uns, wie wir es machen sollen.” Mit anderen Worten: “Zeigt uns wie bereit wir dafür sind.”

So schaffen wir nicht nur eine europäische Gruppe – wir bauen ein globales Kli auf! Dies ist eine Aufgabe für alle Menschen auf der Erdkugel, die verstehen, dass nun das Streben nach dem Schöpfer kommen muss, anstatt der ganzen Ordnung, die in der Welt, in der letzten Generation, in der ganzen Krise herrscht, die sich immer mehr offenbart. Deshalb ist Europa für uns wie der Übergang zum Weltkli, und wir müssen es schaffen. Lasst es uns gemeinsam tun.

Ihr seid hier, wir kennen euch bereits alle gut – diejenigen, die jetzt zum Kongress gekommen sind – wir kennen euch seit vielen Jahren. Ihr habt Recht, ich hatte immer eine Mappe dabei, die vor dem Kongress vorbereitet wurde, ich schlug sie auf, und wir legten los. Auf diese Weise werden wir nichts gewinnen bis auf ein Publikum, das zuhört und teilnimmt. Und wir müssen einen “aktiven Ort” schaffen, mit allen Abteilungen, mit allem Verständnis, mit der notwendigen Basis. Sagt uns, was wir tun sollen, und wir werden es durchsetzen. Aber ihr sollt es sein, und nicht nur ihr, sondern das ganze Weltkli, außer Israel: das ganze Weltkli muss Europa helfen, sich selbst wiederzubeleben.

Artikel des Tages Donnerstag, den 10.10.2019

 

Wie kann ich meine Einstellung zu den Freunden in Liebe zu ihnen verwandeln?

Stell dir vor, du befindest dich bereits über deinem Ego – was würdest du dann tun? Nehmen wir an, wir haben eine gewisse Erregung von oben erhalten, eine Macht, die unser Ego aufgehoben hat, und wir spüren keinen Widerstand mehr gegen die Vereinigung mit anderen. Außerdem kann ich nun zunehmend die Wünsche der anderen zu meinen eigenen hinzufügen und sie füllen, wie ich früher meine eigenen Wünschen gefüllt habe. Plötzlich erkenne ich, dass mein Herz zu einer Art Klebstoff zwischen allen Herzen außerhalb von mir werden muss, und dann verbinde ich alle diese Herzen zu einem.

Was für ein Kli kann es sein? Etwas Besonderes! Ihre Wünsche, die ich zu meinen eigenen dazu füge, um sie zu füllen, werden zu meinem spirituellen Verlangen. Das ist alles, dadurch habe ich alles korrigiert!

Aber wie erreicht man diese Liebe?

Vielleicht solltest du versuchen, dir vorzustellen, dass sie alle in Liebe, in Einheit sind, dass der Schöpfer in ihnen verweilt und dass außer dir, der dieses Bild von außen betrachtet, alle in der Verschmelzung mit Ihm sind. Und du musst sie nur “betreten”, aber dafür musst du dich annullieren.

Diese Denkweise ist richtig. Also bitte versuche es.

                                                                                        ***

Dennoch möchte ich den Schwerpunkt nicht auf “sich selbst” verlagern, denn der Mensch ist nicht in der Lage, sich selbst, die Gruppe und den Schöpfer festzuhalten. Das Richtigste ist die Gruppe, und ihr sollt den Schöpfer darum bitten, die Verbindung innerhalb der Gruppe herzustellen, so dass die Gruppe zum Mittelpunkt wird, denn das Wichtigste angesichts der Schöpfung ist das Kli: inwieweit die Schöpfung das Kli korrigiert, so wird sie die Verbindung mit dem Schöpfer haben. Ohne Kli gibt es keine Verbindung mit dem Schöpfer, deswegen ist das Kli für mich das Wichtigste.

                                                     ***

Ich habe gehört, dass ihr, die Moskauer Gruppe, gestern ein gutes Treffen mit Freunden aus Bulgarien und anderen Gruppen hattet. Hat es sich wirklich gut angefühlt?

Ja, ein paar Zehner der Moskauer Gruppe waren dabei. Einige trafen sich mit Freunden aus Bulgarien, einige mit der Gruppe aus Baltien. Wir machen ständig diese Arbeit, wirklich jeden Tag, um die Freunde aus Europa und uns selbst zu erwecken. Und jeden Tag annullieren wir uns. Abgesehen davon, dass es gestern und vorgestern keinen besonderen Zeitplan gab, haben sich die Zehner einen eigenen Plan ausgedacht und sich mit Freunden aus Europa getroffen.

Es ist sehr wichtig, es ist sogar wichtiger als das, was wir im Nachhinein lernen. Es ist von sehr, sehr großer Bedeutung. Ich war ziemlich von unseren europäischen Freunden begeistert: wie dankbar und froh sie sind, dass ihr an sie denkt und mit ihnen in Kontakt bleibt. Sie fühlen sich doch oft verlassen, und es scheint ihnen, dass sich niemand um sie kümmert. Und plötzlich haben sie diese Beziehung gespürt. Es ist wunderbar, danke.

                                                             ***

Wir müssen die Lehre von Baal HaSulam umsetzen und sicher sein, dass wir das, was er gesagt hat, auch realisieren. Dabei bleiben wir ihm und seinem Weg treu. Er hat dafür gesorgt, dass wir das Wissen über den Schöpfer und die entsprechende Methodik erhalten, und wir werden sie auch umsetzen. Im Wesentlichen ist dies unsere Pflicht sowohl gegenüber Baal HaSulam als Quelle als auch gegenüber dem Schöpfer als Ziel.

Artikel des Tages von Montag, den 7.10.2019

 

Entscheidend ist der Beitrag zur Gruppe. Eine Möglichkeit, sich jetzt in eine große Gruppe zu investieren, erleichtert unseren Weg erheblich. Plötzlich sehe ich viel Freiraum. Ich hatte schon einen Zehner. Wie viele Handlungen kann ich im Zehner durchführen? Ich bin letztendlich auf etwas gestoßen. Auf was? Wir kennen uns bereits, wir haben viel getan, wir verstehen alles – als ob wir uns selbst ausgeschöpft hätten. Wie viel Druck kann man auf ein Orange ausüben, um den Saft aus ihr herauszupressen? Einmal gepresst und die ist leer.

Plötzlich bekommst du eine Orange von der Größe einer Wassermelone und dann hast du viele Möglichkeiten damit zu arbeiten. Achte darauf, dass sie kommen, handeln und vereint sind. Es gibt verschiedene Probleme: die türkische Gruppe, diejenigen, die nicht kommen wollen und so weiter. Sie zu sammeln ist eine Tätigkeit, die dir spirituelle Kraft gibt. In deiner engen Umgebung, in deinem Zehner kannst du es nicht mehr tun.

Plötzlich ist dir offenbart worden, dass es derselbe Zehner ist – man denkt nur, dass es etwas anderes ist. Es ist der gleiche Zehner, nur in größerem Maßstab, denn AWAYA ist immer noch die gleiche AWAYA. Es ist nur so, dass jeder Buchstabe in AWAYA nun ein paar zusätzliche Sefirot erhalten hat. Sie haben sich gezeigt, und jetzt anstelle von deinem Zehner siehst du den europäischen Zehner und dann den Weltzehner.  So wird es in einer höheren Auflösung sichtbar. Deshalb haben wir jetzt viele Möglichkeiten – von morgens bis abends! Nur versuche sie nicht zu verwirren. Du kannst jemandem um die Unterstützung bitten, etwas arrangieren, aber tu es vorsichtig, damit es kein Hindernis, sondern Hilfe wird. Und dann wirst du dadurch Zugang zum Licht haben.

Es ist eine Gelegenheit, die ich nicht im voraus erwartet habe und ich dachte nicht, dass sie kommen könnte. Es musste so kommen, aber nicht so plötzlich. Deshalb sollten wir es tun. Außerdem solltet ihr nicht nur sie organisieren – es gibt viele Gruppen und Einzelpersonen auf der ganzen Welt, die auch mit diesem Kongress verbunden sein werden. Auch sie sollten sich auf irgendeine Weise vereinen, miteinander reden und sich mit den gleichen Zehnern verbinden, indem sie sich gefühlsmäßig vereinen, als ob sie darin wären. Hier kann man auch arbeiten und nicht nur die Europäer aufzwingen. Es gibt noch andere. Wir brauchen alle, die mitmachen. Ich empfehle es jedem – es hilft.

***

Die Arbeit für die Gruppe um das Geben willen ist die wichtigste. Wir haben 60 Freunde, die auf dem Dach arbeiten – von Zeit zu Zeit erinnere ich euch daran während des Unterrichts. Bisher haben sie die Bretter vorbereitet, um mit dem Auslegen zu beginnen. Dann können wir eine Sukka bauen, denn das Wichtigste an der  Sukka ist die Abdeckung. Natürlich ist diese Arbeit viel wichtiger, als hier zu sitzen und zu studieren. Wir verstehen nicht das Wesen der Handlungen in unserer Welt, aber es ist wirklich so. Diejenigen, die im Namen der Gruppe handeln – auch ohne Absicht, auch wenn es notwendig ist, auch wenn sie dazu geschickt wurden – tun es trotzdem. Alles, was du für dieses Treffen tust, wird jetzt, vor dem Kongress, als rein spirituelle Arbeit betrachtet und korrigiert deine Seele.

Es lohnt sich, darin zu investieren. Denkt daran! Denkt von morgens bis abends daran, wie man noch nützlich sein kann – nicht materiell, sondern innerlich. Was kann ich mitbringen, wie kann ich andere erwecken – alles hängt von deiner Vorbereitung ab. Wenn du gut vorbereitet bist, können wir in einer solchen Verbindung, die sich jetzt zu entwickeln beginnt, alles erreichen. Es gibt keine Grenzen, alles hängt von unserer Vorbereitung ab und die Vorbereitung besteht darin, wie sehr sich alle gegenseitig unterstützen.

*

Das gleiche passiert im großen Zehner. Wenn wir verstehen, wie wir mit ihr und unserem eigenen Zehner arbeiten, und wieder mit ihr und wieder mit dem eigenen Zehner, wie wir uns gegenseitig beeinflussen, wie wir miteinander umgehen – das ist der Schlüssel zum Verständnis der spirituellen Veränderungen. Deshalb empfehle ich euch, dass ihr es im Laufe des Tages mitmacht und viel gewinnt. Dies ist ein gesegneter Ort, um spirituell zu gewinnen.

Artikel des Tages von Sonntag, den 6.010.2019

 

Es gibt hier ein Problem, und ich frage alle unsere Gruppen in der Welt (wir haben die Zeit vor dem Kongress festgelegt und hoffen, dass wir es schaffen werden): wie erreichen wir einen einzigen Zehner? Einerseits gibt es viele Freunde, die beteiligt sind. Deshalb sind wir die große Kraft, und soweit der Schöpfer die Herzen der Menschen auf der ganzen Welt erweckt, wollen wir sie zusammenbringen, um diese Arbeit zu tun – einen einzigen Zehner zu bauen, obwohl dieser Zehner Hunderte, Tausende und noch mehr umfasst, aber das ist immer noch ein Zehner. Und hier stellt sich die Frage: Wie kommen wir zu einem Zehner? Müssen wir danach streben, dass es wirklich ein Zehner wird, wo jeder seinen Platz einnimmt und sich optimal und bestmöglich mit all seinen Eigenschaften ausdrücken kann? Steuern wir den Zehner oder überlassen wir ihn dem Schöpfer und versammeln uns in einer Art Herde und alles wird von selbst geformt werden? Brauchen wir eine Art Direktion, die uns organisiert, oder vielleicht nur Freunde, die uns wachrütteln? Und noch einmal: Je näher wir uns einander in mehr oder weniger organisierter Form nähern, desto mehr werden wir die Gesetze der höheren Natur spüren, die sich in Verbindung mit uns manifestieren und wir werden diese Gesetze aus der Praxis, aus dem, was uns offenbart wird, studieren. Tatsächlich werden wir auf diese Weise den Schöpfer zu verstehen beginnen. So sind wir auf eine sehr ernste und hohe Aufgabe ausgerichtet: wenn eine so große Gemeinschaft versucht, sich zu vereinen, alle anzuziehen, alle zu unterstützen, ist es wirklich eine ernste, kraftvolle, spirituelle Handlung. Wir werden die Veränderung spüren, denn es ist kein privater Zehner, der nicht einmal einen Namen hat, sondern nur ein geistiger Punkt. Hier ist alles viel ernster. Und hier stellt sich die Frage: Wie können wir uns zu einem Zehner zusammenschließen?

*

Was ist meine Pflicht gegenüber dem Zehner heute? Heute ist der erste Tag und was ist meine Verpflichtung gegenüber meinem großen Kli? Im kleinen Kli kann ich vielleicht nicht erkennen, was ich zu tun habe. Einige kleine Handlungen durchführen, so wie ein kleines Kind. Und jetzt bin ich erwachsen geworden, ich habe ein breites Kli vor mir, mit vielen Teilnehmern, viele Kräfte, Systeme, die ich einsetzen kann, und so weiter….. Was muss ich tun? Was soll ich heute tun? Was ist heute wichtig?

*

Jetzt wollen wir lernen, wie man atmet, sich ausdehnt und wieder schrumpft, wie man in diesen beiden Zuständen lebt. Wir bereiten uns nicht nur auf einen Kongress vor, wir lernen, wie man dauernd so lebt, denn so gehen wir von Stufe zu Stufe. Habt ihr gesehen, wie sich Quallen ins Meer bewegen? Sie greifen nach Wasser und pressen es heraus, greifen es und pressen es heraus. So etwas müssen wir tun. Jetzt lernen wir, wie man das macht. Das heißt, die große äußere Gruppe, die vor mir ist, wird zu meiner kleinen persönlichen Gruppe. Und ich gehe in einen noch größeren Kreis hinein. Es ist keine quantitative, sondern eine qualitative Veränderung. Dabei werden zahlreiche und feinere Klärungen eröffnet und zu einem Netzwerk, zu einem einzigen System verbunden. So bauen wir unsere Kelim. Später werden wir zwischen ihnen verschiedene Eigenschaften unterscheiden. Sie sind nicht wirklich Menschen mit ihren Charakteren, den Zuständen, die sie durchlaufen, sondern die Sefirot. Die Grundlage für alles ist das Verlangen.

*

Das Gleiche passiert im großen Zehner. Wenn wir verstehen, wie wir mit ihren und unseren eigenen Zehner arbeiten, wie wir uns gegenseitig beeinflussen, wie wir miteinander umgehen – das ist der Schlüssel zum Verständnis der spirituellen Veränderungen. Deshalb empfehle ich euch, dass ihr es im Laufe des Tages mitmacht und viel gewinnt. Dies ist ein gesegneter Ort, um spirituell zu gewinnen.

 

Artikel des Tages von Donnerstag, den 03.10.2019

 

Das Wichtigste für uns ist nicht wie wir es durch Baal Sulam oder RABASH kriegen, sondern dass wir es durch die Vereinigung zwischen uns bekommen. Wenn wir es durch die Vereinigung zwischen uns bekommen, bringt uns diese Vereinigung das Gefühl des Höchsten, gekleidet in unserer Kli.

Deshalb gibt es keinen Baal HaSulam und keinen Rabash – sie sind natürlich im Inneren – aber das Wichtigste ist das Maß der Vereinigung, die Natur der Vereinigung zwischen uns innerhalb des Zehners. Das ist es, was uns die Farbe, das Gefühl und das Maß des Begreifen des Schöpfers gibt, denn der Schöpfer ist ” komm und sieh” (hebräisch Bore, “Bo-re”). Wo soll ich kommen?

Ich komme zur Gruppe und je nachdem, in welcher Form sie vereint ist, baut es in mir der Schöpfer auf. Ist es der Schöpfer oder die Gruppe? – Es ist die Gruppe! Das ist es, was ich als Bild des Schöpfers empfinde, die Form des Schöpfers, die sich in mir offenbart. Und was ich enthülle: der Schöpfer oder die Gruppe?  – Ich enthülle die korrigierte Gruppe. Ich, das Geschöpf, werde nie in der Lage sein, den Schöpfer anders zu fühlen. Niemals! Es wird für mich immer als eine Form der korrigierten Gruppe erscheinen.

Deshalb sprechen wir über den Schöpfer: “Komm und sieh” (“bo-re”). Wohin soll ich gehen? – Ich komme zur Gruppe, zur Verbindung zwischen den Freunden, zur Verwirklichung des gegenseitigen Geben und ich empfinde diese Form – sie wird “Schöpfer” genannt.  Und wer ist Er? – Diese innere Kraft, die sich in ihnen, in der Vereinigung zwischen ihnen offenbart ist in Wirklichkeit der Schöpfer.

Aber ich kann diese innere Kraft auch nicht als Kraft verstehen – ich kann sie nur wahrnehmen, wenn sie in eine Gruppe eingebunden ist. Das heißt, insofern sich die Gruppe in einer bestimmten Weise geformt hat, so nehme ich den Schöpfer wahr. Sie ist der Schöpfer für mich.

***

Wenn du dich möglichst um die Vereinigung der europäischen Kli kümmerst, auch formell (und nicht nur du, sondern ihr alle) – ist es eine Stufe jenseits von dir, jenseits deiner Wahrnehmung, aber wenn du dich die ganze Zeit um sie kümmerst, wirst du das Gefühl dieser Kli bekommen, denn sie ist außerhalb von dir. Und ihr werdet plötzlich die Wichtigkeit dessen spüren, weil es euch von außen beeinflusst. “Wenn sie sich vereinen, bringt es mir den nächsten Zustand  – den spirituellen Zustand. Es offenbart mir den Schöpfer”, und es ist wirklich so. Kümmere dich darum.

Es ist klar, dass durch die Fürsorge die Empfindlichkeit entwickelt wird. Und meine Frage betrifft die Fürsorge, die Manifestation dieser Fürsorge…

Fange damit an, dass du dich formell darum kümmerst, dass dieser Kongress richtig und gut abläuft. Es ist letztendlich ein System, das auch dich betrifft.

Morgen haben wir ein Treffen, wir haben viele Ideen von der Weltkli erhalten, wie wir unsere europäischen Freunde ermutigen können, zum Kongress zu kommen. Nehmen wir an, wir setzen einige dieser Ideen um. Eine davon ist es, die Freunde anzurufen. Wir wissen, wie es geht: wir richten ein Call-Center ein, ernennen einen Leiter und bereiten eine Reihe von Szenarien für das Gespräch vor. Schließlich gibt es Freunde, die jeden Tag am Morgen Unterricht teilnehmen, aber nicht zum Kongress kommen, – und das ist ein Szenarium. Ein weiteres Szenarium betrifft diejenigen, die ab und zu am Unterricht teilnehmen oder sogar gerade den Campus beendet haben. Dies ist ein ganzheitliches System, das organisiert werden muss!

Wunderschön!  Es ist ein Beitrag zur Endkorrektur, es ist ein Beitrag zu deinem spirituellen Weg.

Ich frage, weil ich keine Energie verschwenden will…

Es ist keine Verschwendung. Wie kann das sein?

Stattdessen kann man sich im Zoom treffen, bei einer Freundes Versammlung darüber sprechen und das ist alles…

Nein. Die Tatsache, dass du einen Freund anrufst um ihn einzuladen, ist keine Energieverschwendung. Nichts verschwindet, es bleibt für immer. Es ist ein Erwecken der Wünsche: dein Wunsch will seinen Wunsch erwecken und mit ihm verbunden sein. Darin bestehen die Korrekturen.

Artikel des Tages, von Mittwoch, den 2.Oktober 2019

 

Ihr habt gerade gehört, was die Freunde sagten.  Baut eure Gedanken so auf, dass sie zu einem gemeinsamen Programm für die Gruppe werden, in der ihr euch jetzt befindet: Das ist zuerst, das ist dann – in welche Reihenfolge wir es wollen.

Hier können wir sehen, ob es eine Verbindung zwischen uns gibt oder nicht, ob es ein Verständnis gibt oder nicht – in Bezug auf das Ziel, auf die Bedeutung dessen, was erreicht werden muss. Welches Chissaron müssen wir vorbereiten? Wie bringen wir das persönliche Chissaron eines jeden zu einem Ganzen zusammen, so dass alle miteinander verbunden sind? Haben wir das Gefühl, dass wir unseren Chissaron im Zehner zu einem gemeinsamen vereinen können? Diese Wünsche sind natürlich nicht einheitlich, aber sie ergänzen sich gegenseitig und bilden einen großen, vollständigen Chissaron. Dann können wir prüfen, ob dieses Chissaron dem Wunsch des Schöpfers entspricht. Was fehlt uns dafür?

Wenn ich mich auf das Ziel ausrichte, muss ich die Wünsche der Freunde überprüfen und sehen, in welchen Aspekten ich sie vervollständige, um dadurch den Wunsch des Schöpfers zu erfüllen? Oder kann ich es nicht tun und einfach persönlich handeln? Muss ich den Wünschen meiner Freunde nachkommen und sie um meinen Wunsch ergänzen, um all diese Wünsche zu einem richtigen Bündel zu verbinden, damit wir den Schöpfer erreichen können? Mit anderen Worten, ich muss jeden mit bis zu 10 Sephirot ergänzen. Wie nutze ich ihre Wünsche, um sie zu vervollständigen?

***

Mit der Eintrittskarte in den Zehner gibt es kein Problem. Was bedeutet die Eintrittskarte in den allgemeinen Zehner?

Das ist das Gleiche. Und was ist die Eintrittskarte in deinen persönlichen Zehner?

Selbstannullierung, Studium, Handlungen, die wir durchführen…

Du behauptest: sie sind der Kopf und ich bin der Schwanz. Hervorragend. Ich will auch ein Kopf sein. Wie kann ich ein Kopf sein? – Dadurch, dass ich mich selbst annulliere und ihnen diene. Die Selbstannullierung ist das Geben, und das Dienen ist Empfangen um des Gebens Willen.

Die Eintrittskarte in den allgemeinen Zehner ist also, dass mein persönlicher Zehner diese beiden Dinge tun kann – sich selbst annullieren und den Freunden dienen?

Ja. Das ist es, was wir vor dem Kongress tun müssen.

Wie kann ich dem allgemeinen Zehner dienen?

Dadurch, dass du sie zu einem Zehner machst. Du hast anhand von deinem Zehner ein wenig erfahren, was ein Kreis ist. Jetzt setze es im allgemeinen Zehner um. Das ist natürlich schwieriger: mehr Spaltung, Missverständnisse, Distanz, unterschiedliche Gefühle. All dies ist der Unterschied zwischen den Stufen.

***

Ich erinnere euch daran, dass wir die “Help Haver” Stiftung haben. Wendet euch dort an, um ihnen zu helfen, zum Kongress zu kommen, wenn es ein finanzielles Problem gibt. Normalerweise dreht sich alles um das Verlangen, aber du kannst auch finanzielle Unterstützung bekommen. Wir sind bereit, bei all diesen Aktivitäten dabei zu sein. Bitte setzt euch mit uns in Verbindung, holt euch Hilfe und kommt zum Kongress. Für unsere Zusammenarbeit in der ganzen Weltkli ist sehr wichtig, dass wir zusammenarbeiten, um Freunde aus Europa anzuziehen, damit sie aufwachen und auf ein höheres Niveau steigen. Wir alle, das ganze Weltkli, müssen es als unsere Mission empfinden. Das ist unser zerbrochenes Kli, unser Babylon, und wir sind verpflichtet, hier so viel wie möglich zu investieren. Ich bitte alle unsere Freunde weltweit, schreibt, stellt Fragen, erweckt das europäische Kli so weit wie möglich und noch mehr. Viel Glück für uns alle!

Am Dienstag, den 1.Oktober 2019 gab es keinen Artikel des Tages

Artikel des Tages im September 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb an der einen oder anderen Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist. Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

————————————————————————————————————————

Artikel des Tages von Donnerstag, den 26.09.2019

 

Verschwindet das Gefühl des individuellen Klis in der Empfindung des gemeinsamen Klis?

Soweit ja, natürlich, eine Sache absorbiert die andere. Aber es ist nicht für immer, nur für eine Weile, vielleicht für ein paar Tage, vielleicht für ein paar Wochen. Aber es wird sehr schnell wiederkommen. Wenn man etwas Neues beginnt, zweifelt man daran, ob es notwendig ist oder nicht. Ihr werdet dazu gedrängt, verpflichtet und so weiter. Und dann beginnt ihr zu spüren, dass ihr ohne dem vorherigen Kli, das ihr in den neuen Zustand mitnehmt, diesen neuen Zustand nicht versteht und  euch damit nicht verbinden könnt. Ich brauche meinen Zehner, mit dem ich in diesen neuen Zustand kommen muss.

Heisst es, dass wir dauerhaft Unterschiede empfinden, indem wir in einem korrigierten Zustand sind?

Ich kann es dir nicht erklären. Durch das Empfinden deines ursprünglichen Zehners und des neuen Klis, das du auch als Zehner oder mehrere Zehner empfindest, je nach Zustand, wirst du anfangen, dir das ganze System vorzustellen. Schließlich ist ein Zehner kein System, es ist ein Ort, an welchem ich mich einstellen muss, um spirituell zu existieren. Mein erster ursprünglicher Zehner wurde mir gegeben, damit ich mich vor ihnen annullieren und den Zustand des grundlegenden spirituellen Punktes, der grundlegenden spirituellen Zelle, erreichen kann. Und alles andere ist bereits die Verbindungen um des Wachstums Willen. Und hier werden wir Fragen, Schwierigkeiten und Störungen vom anderen Charakter haben.

*

Wenn du dich um unser Kli auf der ganzen Welt kümmerst, weil der Schöpfer ihnen einen Wunsch gegeben hat, wenn du sie großziehen willst, denn sie sind Seine Kinder, Er hat nichts anderes als daß – wie das Baby einer Mutter – wenn du dich um sie kümmerst, bedeutet es Fürsorge für Ihn. Es gibt nichts, was du auf eine direkte Weise tun kannst. Deshalb ist die Tatsache, dass wir jetzt ein gemeinsames, breiteres und mächtigeres Kli erhalten, das angeblich weiter von unserem inneren Gefühl entfernt ist, ein Zeichen für den nächsten Schritt. Hier wirst du besser in der Lage sein, den Schöpfer zu spüren, Ihn wahrzunehmen, Ihm zu geben. Im Zehner ist alles zu nah, es funktioniert nicht so richtig, und der letzten Generation ist es nicht ausreichend.

Bei dieser Arbeit empfinde ich jeden Schritt auf dem Weg nach vorne neblig. Was empfehlen Sie mir?

Gebet. Bete zum Schöpfer, dass Er dir hilft, die Sensibilität für den Weltkli zu erfahren. Gefühle. Dann wirst du dich auf die Ebene Israels und dann auf die Ebene Leviten und Kohanim erheben. Alles hängt von deinen Gefühlen gegenüber des  Klis ab.

Ich fühle, dass das Gebet sehr kurz ist und schnell vergeht.

Das ist nur jetzt so, weil man es nicht genug festhält. Es wird kommen. Du musst mehr nachdenken und es braucht Zeit. Warte nicht, versuche zu erwecken, es zu füllen, dich und andere zu bewegen, versuche, so weit wie möglich mit dem Mechanismus verbunden zu sein, den wir zwischen allen schaffen wollen. Und egal welche Rolle ich in diesem Mechanismus spiele, es ist wichtig, dass ich sie habe. Ich muss nicht im Weltrat sein, gerade das ist nicht wichtig. Ich kann jemandem helfen – das Ergebnis wird das Gleiche sein. Wichtig ist, dass der Mensch fühlt, dass er sich hingibt.

Artikel des Tages von Mittwoch,den 25.9.2019

 

Was überwinden wir in einer solchen Vereinigung?

In einer solchen Verbindung überwinden wir die Zersplitterung. Ich muss das Gefühl bewahren, dass ich das ganze Weltkli vereine, und damit arbeiten. Ich muss mich die ganze Zeit so fühlen, und das ist das Wichtigste, ich muss meine Freunde nicht im Aspekt betrachten, dass jeder gemäß seinen Fehlern die Abneigung empfindet und es scheint mir, dass sie voneinander getrennt sind, sondern im Aspekt, dass sie vereint und nach noch mehr Vereinigung bestrebt sind, bis der Schöpfer beginnt, sich zu offenbaren. Und ich muss glauben, dass sie sich bereits in einer solchen Offenbarung befinden, nur ich bin derjenige, der es nicht erkennt, und ich muss die ganze Zeit danach streben.

Aber im Zehner enthüllt sich das Böse, es gibt keine Ordnung, keine Verbindung.

Welche Verbindung brauchst du? Natürlich hast du keine Verbindung, die ehemalige Verbindung, die im Zehner bestand, war materiell, tierisch, es ist nicht die Verbindung, die sein sollte. Jetzt wirst du zur Verbindung der spirituellen Ebene erhoben, und das ist nicht die Verbindung, in der du einen Freund fühlst, weil du mit ihm sitzt, isst, ihn durch eure gemeinsame Arbeit kennst. Nein, es ist nicht notwendig und hat damit nichts zu tun. Im Grunde, wie kannst du jeden kennen, denn wir lernen, dass man nicht mehr als zehn Menschen wahrnehmen kann? Du wirst all diese Tausende vor dir wie einen Zehner sammeln müssen. Du wirst sehen, wie du dadurch die Fähigkeit und Motivation bekommst, sie als spirituelle Kräfte zu behandeln. Und in deinem Zehner kannst du dieses Niveau nicht erreichen. Wir müssen nur das akzeptieren, was uns geschickt wird. Glaubt mir, es ist nicht so, dass ich plötzlich einen Wunsch hätte, und ich setze es euch auf. Ihr werdet sehen, wie notwendig es ist und wie rechtzeitig es auf uns zukommt als Fürsorge der höheren Regierung. Jetzt habt ihr mehr Empfindlichkeit dafür und erkennt, dass wir unter solcher Fürsorge stehen. Vorher war es nicht so klar, ihr merktet es nicht, aber jetzt ist es so. Ihr habt euch bemüht, euch in den Zehnern zu vereinen, und jetzt, wenn man euch sagt, dass ihr auf eine andere Ebene der Vereinigung gehen sollt, fragt ihr: “Wieso denn das? Wofuer? Warum? Es geht uns gut, wir wir bewahren die Verbindung, und man schreibt immer von einem Zehner –  was ist jetzt los? Keine Sorge, du kommst nicht aus deinem Zehner heraus, obwohl du deine Aufmerksamkeit jetzt auf den gemeinsamen Zehner verlagerst.

***
Worauf konzentrieren wir uns jetzt? Welche Rolle spielt meine kleine Gruppe, und worauf muss ich mich stärker ausrichten?

    Du musst versuchen, in dir ein Modell zu verschaffen, dass du das ganze Weltkli beinhaltest, in welchem einen Bestreben, eien Wunsch, ein Ziel, eine Hoffnung gibt, und der Schöpfer sich in ihm offenbart. Obwohl dieses Kli sehr groß ist und aus vielen Pixeln besteht, ist es im Grossen und Ganzen ein einziges Bild und daher es ist auch nicht schwierig. Es übergeht in ein Gefühl, und alles, was gefühlt wird, wird einfach – ich fühle, dass es so ist. Deswegen in dem Maße, in dem ihr euch um die Vereinigung bemüht, werdet ihr das Gefühl haben, dass dies erreicht und in uns aufgebaut werden kann. Ich hoffe, dass wir in naher Zukunft buchstäblich den Punkt erreichen werden, an dem sich jeder das gemeinsame Weltkli spüren wird und dadurch zunächst von seinem “ich” distanziert und das Gefühl gewinnt, dass er sich in diesem grossen gemeinsamen Kli auflöst. In diesem Maße wird er näher an den Schöpfer herankommen, was seine Eigenschaften betrifft.
Wie können Freunde im Zehner die Aehnlichkeit der Eigenschaften verstärken, um sich der Tatsache zu nähern, dass sie wie ein Mann mit einem Herzen sind?
Wie sehr der ganze Zehner daran arbeiten, dem allgemeinen Kli beizutreten, wie sehr man sich bemüht, so wird es jeder spüren. Versucht so oft wie es geht in den Zehnern davon zu sprechen, dass ihr mit dem Weltkli verbunden seid, mit allen Gruppen – zuerst mit den Gruppen Lateinamerikas, dann mit den Gruppen Europas und so mehr und mehr schliesst ihr euch in alle ein. Die Phase, die wir jetzt durchlaufen, ist nicht nur zahlenmäßig neu – ein paar tausend Menschen wollen sich vereinen, und frueher reichte ein Gruppe von, sagen wir, 5 Menschen aus. Nein, der Punkt ist, dass wir, wenn wir uns dieser großen Gruppe über die Unterschiede hinaus anschließen, zu einer spirituellen Verbindung kommen, über meiner Verbindung mit Körpern. Früher habe ich meine Freunde als Körper betrachtet, aber jetzt verbinde ich mich mit ihnen geistig, ich habe mit ihrem Bestreben zu tun, und das ist schon etwas ganz anderes.

Artikel des Tages von Dienstag,24.9.2019

 

Die wahre Reue ist, dass ich offensichtlich nicht genügend Kraft in meine Umgebung investiert habe, um die Stärke, die Wichtigkeit des Schöpfers, die Bedeutung der Vereinigung, die Größe des Ziels, die Bedeutung der Korrektur zu erhalten. Ich war nicht genug von meiner Umgebung beeinflusst, um zu spüren, dass ich es nicht selbst tun konnte. Nur der Schöpfer kann es tun! Ich muss nur fragen. Und ich bitte darum, dies ist meine Aufgabe.

Warum muss man immer sagen, dass es niemanden außer Ihm gibt?

Du beziehst dich immer auf “es gibt niemanden außer Ihm”, was immer du zu tun hast. Und in Wirklichkeit gibt es etwas, das du tun solltest, wie es heißt: “Was der Schöpfer geschaffen hat, um getan zu werden”, und du schreibst es auch dem Schöpfer zu. Und wo ist die Wahl? – Er liegt darin, dass du dich der Umgebung anschließt und nach Stärke fragst, Kraft und Werte von ihm bekommst und mit ihnen arbeitest. Das ist deine Entscheidung.

Was die Wahl betrifft, so kannst du nicht sagen: “Es gibt niemanden außer Ihm”, du musst es tun. An diesem Punkt wirst du der Mensch (Adam) genannt. Das ist es, was du hinzufügen musst. An dem Punkt der Wahl, an dem du existierst, gibt es deine Persönlichkeit, da ist alles, da bist du. Außerdem ist alles andere der Schöpfer. Du hast Recht, aber du musst diesen Punkt ausfüllen. Du kannst ihn nur ausfüllen, wenn du in die Gruppe gehst und überprüfst, ob du eine Verbindung mit ihnen hast – in Quantität und Qualität, wie es heißt: “Die Größe des Königs liegt in der Vielzahl der Völker”. Es gibt noch viele andere Aussagen. Und dort überprüfst du, was du hinzufügen kannst, und dann bittest du.

Auch hier besteht die ganze Aufgabe darin, sich durch die Gruppe an den Schöpfer zu wenden und Ihn zu bitten, es zu tun. Aber es liegt an dir, sich den Ort vorzustellen, der geschaffen werden muss und sich im Gebet an Ihn zu wenden. Die ganze, deine Arbeit besteht also darin, den Ort zu finden, den der Schöpfer füllen muss, und durch die Gruppe zu verlangen, dass Er ihn füllt.

Es heißt “Ihm Freude zu bereiten”, d.h. du sagst: “Du bist überall, aber hier ist der Ort, an dem du noch nicht bist, du musst es ausgleichen”, und du forderst es. Und an dem Ort, an dem Er die Verbindung zwischen dir und deiner Umgebung herstellt (nur Er tut es, Er ist hier) – dort wird dir dein Schöpfer offenbart, weil jeder ihn anders wahrnimmt. Du spürst Ihn durch den Ort, an dem du Ihn gebeten hast, ihn auszufüllen.

***

Der Prozess, den ein Mensch durchläuft, um das Stadium des Glaubens zu erreichen, ist sehr lang, er wird von Stürzen und Aufsteigen begleitet. Wie können wir dies im Zehner durchlaufen? Wie kann man das Richtige tun, um es im Zehner zu erreichen?

Du kannst die endgültige Korrektur im Zehner nicht erreichen, außer wenn du die ganze Welt mit dem Zehner vereinen willst, und dann schließt sich deiner Zehner der ganzen Welt an. So sollte es am Ende ans Licht kommen.

Jetzt werden wir auf ein höheres Korrektur Niveau gehoben: Wir müssen über einen gemeinsamen Zehner nachdenken. Glaubst du immer noch, dass es nicht für dich ist: warum sollte ich plötzlich das ganze Bnei Baruch in der ganzen Welt korrigieren müssen? Weder in meinem Herzen noch in meinem Verstand bin ich in der Lage, daran zu arbeiten – eine so enge Sicht.

Es scheint dir nur, dass du es jemandem schuldest, du schuldest es dir selbst, dich mit deinem Zehner mit mehr innerer Kraft, mit mehr Klarheit zu vereinen, zusätzliche Details herausfinden, um schließlich den Schöpfer zu enthüllen.

Um dies zu tun, muss man sich um einen größeren Kreis kümmern. Es kommt auch von dem, was in dieser Welt geschieht – wenn wir tiefer in etwas eindringen wollen, sehen wir, dass wir uns “erweitern” und davon distanzieren müssen – dann werden wir das Phänomen selbst verstehen. Wenn wir in den Weltraum in die Umlaufbahn um die Erde eintreten, verstehen wir besser, was die Erde ist. Es ist das allgemeinen Prinzip. Schau, wie sich ein Mensch von Ort zu Ort bewegt, verschiedene Entdeckungen macht, es hilft ihm, sich selbst kennenzulernen.

 

Und das Gleiche gilt für deinen Zehner: Du wirst es nicht erkennen, ergründen, studieren, den Schöpfer darin offenbaren können, bis du deine Einstellung zeigst (und du musst sie zeigen!) zu den Zehnern, die wie deine Zehner sind. Du musst einige Kommunikation Fäden und -kanäle schaffen, die euch verbinden. Sonst wirst du nicht verstehen können, wie es funktioniert.

Eine Zelle selbst kann nicht begreifen, wie der gesamte Organismus funktioniert, da sie ein Teil des Organismus selbst ist. Du wirst nicht verstehen, wozu es bestimmt ist, aber die meisten ihrer Systeme sind mit anderen Zellen verbunden, und das ist ein großer Unterschied!  Man kann keinen Resistor oder Transistor aus einem Computer herausziehen und denken, man kennt bereits das gesamte Computersystem, so funktioniert es nicht.

 

Deshalb ist die Tatsache, dass wir den Drang hatten, uns zu erweitern, über gesamten Bnei Baruch (nicht über die ganze Welt, sondern über den weltweiten Bnei Baruch!), über alle unsere Gruppen nachzudenken. Das ist ein Zeichen dafür, dass wir innerhalb eines Zehners eine höhere Stufe der Verbindung erreichen müssen.

Artikel des Tages v. Montag, 23.09.2019

 

Wie ist das richtige Verhältnis zwischen Arbeit im Zehner und im Gesamtkli? Wie passen sie am besten zusammen und ergänzen sich gegenseitig?

Ich verstehe, dass es immer noch schwer  für den Zehner zu erkennen ist, inwieweit wir für den Weltkli arbeiten können. Aber wir müssen anfangen, uns in diese Richtung umzudrehen. Es kann keine richtige Arbeit im Zehner geben, ohne das Einschalten in den Weltkli. So ist das kleine Kind erwachsen geworden, und jetzt sollte es der Gruppe beitreten – Kindergarten, Schule, etwas anderes. Wir müssen jetzt anfangen zu fühlen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was es bedeutet, mit anderen verbunden zu sein, basierend auf dem Zehner.

Das wird in uns die Gegenreaktion, die Analyse wecken: Wer sind wir, inwiefern sind wir im Zehner verbunden, wo sind wir in einem Gedanken, in einem Verlangen?

Wo ist unser Nervensystem, unser Gehirn, unsere Entscheidungen als eine Person? Dann werden wir besser wissen, wie wir nach außen kommen. Also die Tatsache, dass wir jetzt hinausgehen müssen, wird uns helfen, mehr innerhalb des Zehners versammelt zu werden und zu verstehen, wer wir sind, was unsere Richtung ist und so weiter. Dies ist jetzt der Zeitpunkt: Indem man dir die externe Arbeit gibt, organisiert man dich besser innerlich.

***

Wir haben bereits erste Arbeit in Zehnern, in der Gruppe durchgeführt. Soweit es geklappt hat oder nicht, werden wir nicht darüber reden. Natürlich können wir es in unseren Gruppen – Kiew, Tiflis, Petah Tikva, Haifa, Moskau usw. – mehr als das können wir nicht tun. Und dann wird die Notwendigkeit deutlich, sich mit einer größeren Gruppe zu befassen, zu der diese Zehner gehören. Wenn Sie mit der Arbeit beginnen, werden die Zehner korrigiert. Und im Inneren werden sie das Gefühl haben, dass sie stärker sein sollten, und draußen wird es sie beeinflussen, das herauszufinden, das Böse zu erkennen und so weiter. Deshalb sind wir jetzt in die zweite Etappe eingetreten.

Es ist möglich, dass, nachdem wir uns um den allgemeinen Weltkli gekümmert haben und wirklich anfangen, die Struktur dieses Klis in jedem von uns zu spüren. So wie ihr jetzt über ihren Zehner sagen könnt, dass ihr ein Bild von dem Zehner in jedem von euch habt. Ihr werdet das Bild unseres Weltkli’s bekommen, der in jedem von euch existiert. Dann werden wir mit ihm über seine Gefühle, sein Verhalten sprechen können, wenn wir über seine Kameraden sprechen: Nordamerika, Lateinamerika, Europa, Russland, Israel, Afrika und so weiter. Wir werden anfangen, darüber als von der Zusammensetzung solcher Teile zu sprechen.

Es ist möglich, dass wir danach eine weitere Phase offenbaren werden, in der uns gesagt wird, dass ihr euch bereits in einer gewissen Wahrnehmung des Klis befindet, die zum Schöpfer strebt, die mit dem Schöpfer in Verbindung steht. Auch wenn ihr euch  in dieser oder jener Form miteinander verbunden fühlt, es eine Tatsache ist, dass dies das Ergebnis des Einflusses des höheren Lichts auf euch ist. Ihr befindet euch schon drin, aber bisher habt ihr keinen Schirm, kein inneres Licht. Warum nicht? Weil ihr es überhaupt nicht verdient, ihr braucht es nicht. Ihr werdet es nicht bekommen. Warum nicht? Weil ihr nur Rosh seid, und euer Körper weitere 8 Milliarden ist. Beginnt mit diesen 8 Milliarden zu kommunizieren, und dann wird das Licht, das diese Milliarden brauchen, durch euch hindurchgehen. Dann werdet ihr tatsächlich mit dem Schöpfer in Kontakt sein, denn ihr seid verbunden mit dem Verlangen zu empfangen, was Er an Sich selbst anbringen will. Vielleicht ist es die nächste Etappe, ich weiß nicht. Ich sage das nur, um euch die mögliche Tendenz zu zeigen. Aber vielleicht wird es etwas anderes geben. Es kann Höhen und Tiefen geben – wer weiß?

 

Artikel des Tages von Sonntag, 22.9.2019

Es steht geschrieben, wenn sich jeder um sich selbst kümmert, ist es unmöglich, wie ein Mensch zu sein, weil sie nicht gleich sind. Wenn jeder sich selbst annulliert und sich nur um das Wohl des Schöpfers kümmert, dann werden ihre persönlichen Ansichten aufgehoben und jeder wird unter seiner Obhut stehen und den Schöpfer spüren. Das heißt, in der Sorge um die Bürgschaft, wenn wir uns umeinander kümmern, kommen wir auf diese Weise zur Sorge um den Schöpfer, und dementsprechend leuchtet Er uns. Es wird auch gesagt: “die Welt ist so gestaltet, dass wir in der Zeit der Liebe ein Bündnis für die Zukunft schließen, so dass, wenn die Beziehung zu einem Freund nicht mehr perfekt ist, kommt die Vereinbarung zustande. Das heißt, dass wenn wir jetzt zusammen uns darauf einigen, uns umeinander zu kümmern und den Schöpfer füreinander bitten, wird diese Fürsorge immer und ewig bestehn, solange das Adam-HaRishon-System existiert. Wenn wir dazu bereit sind, sind wir bereits in der Ewigkeit eingeschlossen und das Höchste Licht ist in uns. Es steht auch geschrieben: “Wir müssen ein Bündnis zwischen uns schließen, einen Vertrag, ein Abkommen und ein Mittel sein, durch das die Funken der Reinigung auf alle Nationen der Welt übertragen werden”, d.h. wir tun es nicht für uns selbst. Da der Schöpfer möchte, dass sich alle zu ihm, als eine Bruderschaft, ein System anschließen, sind wir damit einverstanden, dafür zu arbeiten. Und da die ganze Menschheit noch nicht bereit dafür ist, braucht der Schöpfer eine Gruppe, die sich an Ihn binden kann und zum Instrument wird, mit dem sich alle anderen Gruppen an Ihn binden werden. Und ihr seid einverstanden, diese Gruppe zu sein, die sich mit dem Schöpfer vereinigt, und alle anderen Gruppen werden sich durch euch mit dem Schöpfer vereinigen.

***

Ich fragte, wie wir uns darauf einigen könnten, ein Zehner zu sein, der sich mit dem Schöpfer vereinigt, damit der Schöpfer unter uns ist, und wir all dies tun, damit alle Zehner der Welt sich uns anzuschließen und durch uns, dem Schöpfer Freude  bereiten. Und wir sind nur in der Mitte, als Mittel der Verbindung, des Übergangs, als Verbindungsglied.

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 19.9.2019

 

Unser Problem ist, dass wir weder Schaden noch Nutzen sehen, die wir durch unserem tun oder lassen in der gemeinsamen Arbeit verursachen. Wir fühlen es nicht. So wie in der Geschichte über einen Mann in einem gemeinsamen Boot, der sagt: “Was kümmert es dich, wenn ich ein Loch unter mir bohre?”, ohne zu denken oder zu fühlen, dass alle untergehen. Es ist ein Problem: Sowohl in Bezug auf Gewinn als auch auf Verlust. In Wirklichkeit sind Private und Öffentliche gleich. Das heißt, wenn ich meinen wahren Zustand spüren würde, nämlich, dass all das gemeinsame, integrale Kli, meine ist, ich bin es, dann würde ich meine Verantwortung fühlen, sowohl für das Schlechte als auch für das Gute.

Man muss versuchen, dort einen Zehner zu sehen, sonst nichts – das ist die Struktur. Man muss die Welt Kli als einen Zehner betrachten und versuchen, mit denen, wie mit dem eigenen Zehner verbunden zu sein. Jeder muss sich so verbinden und sich gegenseitig unterstützen. Das ist es, was du sehen musst.

Das Gefühl, dass man jedes Mal, wenn man versucht, alles im Rahmen von einem Zehner zu halten, diese Bemühungen, wenn du an die Struktur des Zehners denkst – zieht das Licht an, das zur Quelle zurückkehrt. Du möchtest doch, dass es Wirklichkeit wird. Dann beginnst du das Leben, die Lebenskraft zu spüren, die in diesem gemeinsamen großen Zehner verborgen ist, die alle Zehner, alle Gruppen, alle Sehnsüchte von Adam HaRishon umfasst – die Seele, die jetzt offenbart wird. Jetzt habt ihr bereits ein Kli, in der ihr dank solcher Bemühungen bald würdig werdet, den Schöpfer zu spüren.

***

Wenn ich die anderen durch meine Arbeit halten, stärken, ermutigen, vereinen will (das ist meine Aufgabe – nicht über mich selbst denken, sondern nur dafür sorgen, dass alle vereint sind), und so denkt jeder an die anderen, dann haben wir kein Problem: alle befinden sich in Einheit, in Vollkommenheit, in gemeinsamer Bürgschaft. Dies ist die Form von einem korrigierten Kli.

Und wo ist das Individuelle hier?

Was meinst du?

Wir sagen, dass das Allgemeine und das Individuelle gleich sind.

Das Individuelle, das an das Allgemeine denkt, wird wie das Allgemeine.

Dann verliert es seine Individualität?

Seine Individualität besteht darin, dass es alle Individualitäten anderer einbezieht und dadurch zum Allgemeinen wird.

Was ist dann die Einzigartigkeit eines bestimmten Individuums?

Es besteht darin, dass er alle Einzelheiten sich hinzufügt und sie ins Allgemeine umwandelt und so dem Schöpfer ähnlich wird.

Und jeder Einzelne hat eine solche Einzigartigkeit, indem er eine solche Handlung in Bezug auf sich selbst durchführt?

Natürlich, weil er nach seinem Wunsch handelt! Mit anderen Worten, er verbindet alle mit seinem Wunsch und begeistert alle für die Vereinigung, weil er bereit ist, sie mit der Kraft der Einheit zu versorgen. Das bedeutet, dass er ein Bürge für sie wird, als ob er eine Verpflichtung unterschreiben würde, dass er sie mit allem versorgt, und deshalb, dank ihnen, wird er mit dem Schöpfer vereint, sonst wird er nie mit Ihm vereint sein.

Inwieweit ich mich verpflichte, ein Bürge für andere zu sein, so kann ich mich mit meinem Chissaron an den Schöpfer wenden, um von Ihm Korrekturen und Füllungen zu erhalten und weiterzugeben. Dank dessen bin ich mit dem Schöpfer verbunden, sonst verfüge ich über keine Möglichkeit, mich mit Ihm zu vereinen.

Mit welcher Bitte kann man sich in der Tat an den Schöpfer wenden?

Mit der Bitte, dass er die Füllung aller Seelen sicherstellen will, denn nur durch ihn kann diese besondere Füllung kommen, außer ihm kann es niemand anderes tun, nur er. Mit anderen Worten, jeder kann es auf seine Weise tun, in seiner eigenen Form, und niemand stört andere. Und so hat jeder eine Verbindung mit dem Schöpfer, weil er selbst zum Kanal wird.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, den 18.09.2019

 

Das ist schon die Belohnung, wenn ich meine Arbeit mache und mir Mühe gebe um zu erkennen, dass ich, bevor ich die Bemühungen unternommen habe, einen gewissen Gedanken und eine gewisse Vorstellung hatte, und am Ende hat es sich umgekehrt herausgestellt – es bedeutet, dass ich tatsächlich zum richtigen Ergebnis gekommen bin. Zu Beginn der Handlung war ich in Zustand 1, und am Ende der Handlung in Zustand 2, deswegen hat sich jetzt das geändert, was ich früher für eine Bezahlung, für eine Belohnung hielt. Ich habe mit Sicherheit die Bezahlung erhalten, und alles, was ich jetzt tun muss, ist zu akzeptieren, dass dies die Belohnung ist. Das heißt, ich erwarte keine Belohnung in meinen vorherigen Kelim, nur die Anstrengung ist die Belohnung. 

Heisst es, dass die Gelegenheit sich zu bemühen, die Belohnung ist?

Ja, ich habe es erledigt und setze ein Päckchen daneben – ich habe die Bemühung unternommen. Anscheinend habe ich es von ganzem Herzen getan. Jetzt stellt sich die Frage, was beim nächsten Mal passieren wird, weil du schlauer geworden bist. Du musst dich bemühen, und darin besteht die Belohnung, und was auch immer passiert – es ist dir egal. Möge sich alles noch entgegengesetzter offenbaren – noch besser. Was wirst du tun? Wenn du es nicht vergisst, wird es für dich schwierig sein, es zu tun, aber es ist die nächste Stufe. Dann wirst du diese Schwierigkeit überwinden müssen, weil du schlauer geworden bist und es ist schwieriger geworden, dich zu bemühen. Du hast dich wie ein Kind bemüht wenn es etwas erreichen will – es schwitzt, er strengt sich an – du weißt, wie Kinder etwas wollen. Jetzt bist du schlauer geworden und du musst es überwinden, um dich wie beim letzten Mal zu bemühen. Wenn du deine Anstrengung völlig mit der erwarteten Form verbindest und dann bekommst du diese Form, aber da du deinen Verstand überwunden hast, erkennst du jetzt, dass die Belohnung in dem liegt, was du in dem Moment offenbarst. Es ist nicht nur das Gegenteil, was du gerade offenbarst, sondern du siehst, dass du ein neues Kli erworben hast.

*

Das Wichtigste ist, sich immer wieder beeindrucken und inspirieren zu lassen. Schaut, wie es abläuft! Inwieweit ich an jeden angehaftet bin, so baue ich in mir diese Netzwerke durch meine Verbindung mit ihm auf, bis ich aus all diesen Netzwerken zusammengebaut bin, dann werde ich Adam genannt. Deshalb schließen wir uns immer mehr unseren Freunden an, und die Einschließung besteht darin, dass wir sie unterstützen, sie näher bringen wollen, damit sie uns auch unterstützen und durch den Schöpfer in gegenseitigen Beziehungen zueinander stehen. Es steht geschrieben, dass der Häftling sich selbst nicht aus dem Gefängnis retten kann, und die Gruppe kann es auch nicht – nur wenn sie im Namen des Schöpfers ihm helfen will, auf die nächste Ebene zu gelangen. So funktioniert es.

 

Deshalb müssen wir so viel wie möglich versuchen, miteinander in Kontakt zu sein, und ihr werdet sehen, wie viel Arbeit darin steckt. Ihr werdet euch sehr schnell an Kelim und an die Inspiration in ihnen bereichern. Wir haben hier eine Gelegenheit, eine Chance, unsere Kelim so sehr zu erweitern, und es ist einfach erstaunlich. In unserer Welt werden wir sehen, dass wir uns selbst um das Bild der Welt, um die Inspiration bestehlen, und im Spirituellen wird alles durch Verbindungen offenbart. Daher ist es notwendig, diese Arten der Macht so weit wie möglich zu einer Macht zu verbinden.

 

 

Am 17.9.2019  gab es keinen Artikel des Tages

 

Artikel des Tages von Montag, 16.9.2019

 

Das Wichtigste für uns ist, dass wir uns im Prozess der Offenbarung befinden. Wir wollen eine gemeinsame Seele erschließen und verstehen, wie wichtig es ist. Durch die Tatsache, dass wir alle unsere Gruppen als ein Zehner vorstellen und uns um alle gleichermaßen kümmern, erheben wir uns über die Sorge um den eigenen Zehner, über unser Land oder unsere Sprache. Ich muss zum gemeinsamen Adam, dem gemeinsamen Kli aufsteigen, und das ist die ganze Menschheit, das ganze Babylon, um meine Wahrnehmung zu korrigieren – um die Realität mit den Augen von Elokim zu sehen, integral, ganzheitlich. Deshalb haben wir heute das Bedürfnis, über die gemeinsame Seele nachzudenken, zumindest über alle unsere Gruppen auf der ganzen Welt, und versuchen zu sehen, wie wir uns über alle Unterschiede erheben. Dies wird jedem von uns helfen, seine Zersplitterung zu korrigieren. Dann werden wir eine ganzheitliche Wahrnehmung der Realität haben. Dies ist der Prozess, in den wir geleitet werden – letztendlich, um die Wahrnehmung der Realität zu korrigieren. Das ist sehr wichtig. Es ist schade für diejenigen, die nicht mit ganzem Herzen daran beteiligt sind.

***

Unser Ziel ist es, dass wir jetzt wie davor in den Zehnern arbeiten und uns darauf konzentrieren und Druck auf Europa ausüben. Damit wollen wir eine andere Art von Zehner etablieren.

Wie kann ich Druck auf europäische Gruppen ausüben? Nennen Sie uns ein Beispiel.

Ich umarme sie.

Aus der Ferne, in Gedanken, wie…?

Zuerst einmal  in Gedanken. In meinen Zehner – wenn ich mich um sie kümmere, umarme ich sie. Ich sage zu meinen Freunden im Zehner: “Lasst uns verbinden und unsere Verbindung nach Europa bringen. In einer solchen gegenseitigen Fürsorge werden Israel, die Thora und der Schöpfer Eins, und so nähern wir uns der zweiten Ebene. Es ist nicht die Vorbereitung zum Kongresses – ich dachte nicht, dass ihr es tun solltet. Ihr müsst herausfinden, was ihnen fehlt, welche Unterstützung sie brauchen. Vielleicht brauchen sie wirklich Hilfe, aber es geht nicht darum, sondern nur um die Vereinigung.

Was halten Sie davon, wenn die europäische Gruppen sich präsentieren, über sich selbst berichten, damit wir sie besser kennenlernen können?

Ich würde mich sehr freuen. Wann können sie es tun?

Vielleicht in Vorbereitung auf die Lektion – jedes Mal eine andere Gruppe?

Wann immer sie wollen, auch statt der Morgenlektion. Es ist sehr wichtig, es ist unsere spirituelle Handlung. Wenn sie es können, lassen sie sie es bitte tun. Macht es! Man sollte eine Übersetzung organisieren. Aber ich meine die Vereinigung, die Umarmung, in der wir verschiedene Kreise bilden und uns umeinander kümmern werden. Nun hängt unsere spirituelle Stufe, wie sie sich zeigt, davon ab, inwieweit wir in weiteren Kreisen vereint sein werden. Glaubt mir, ich habe es nicht dazu gebracht, es verlangt die  jetzige Zeit. Wir befinden uns gerade in dieser Phase, in der letzten Generation, in der sich alles erweitert.

Es ist notwendig, sich zu organisieren, sich zu vereinen, sich miteinander zu vermischen, nicht nur informativ, sondern auch geistig. Ich möchte diese Freunde spüren – die sind abgefallene Organe der Seele, die ich näher bringen muss. In dem Maße, in dem ich sie näher zusammenbringe und aus ihrem Gefühlsmangel in das Gefühl erhebe, belebe ich sie und fühle, dass sie in Verbindung mit sind. So baue ich in Kli auf, bis sich der Schöpfer in ihr offenbart.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 15.9.2019

 

Die zweite Eigenschaft: die gemeinsame Seele Israels (das gesamte Licht) leuchtet ihm noch nicht in der ganzen Stärke, sondern nur zum Teil. Und was bedeutet – zum Teil? Nach dem Maß, in dem er sich gereinigt, sich mit den anderen Teilen verbunden hat, weil er die Rückkehr zum Gemeinsamen nach und nach durchführt. Das macht er in Übereinstimmung mit seiner Anstrengung ,wenn er anfängt sich den anderen anzunähern, zieht er ein bestimmtes Leuchten an, welches ihn korrigiert. Wenn ein Mensch nicht nach der gemeinsamen Verbindung strebt, erhält er kein Licht, das zur Quelle zurückführt, denn der eigentliche Zweck des Lichts, das zur Quelle zurückkehrt, ist es, die zerbrochenen Teile zu verbinden.

Deswegen zieht der Mensch das Licht in Übereinstimmung mit dem Erheben von MAN, dem Chissaron , der Bitte, allen möglichen Handlungen, Gebeten an. Er unternimmt das, um alle diese Teile zusammenzubringen und zieht dadurch in diesen Teilen verborgenes Licht an, als das einheitliche Licht, welches zu ihm entgegen fließt, weil der Mensch nach diesem Zustand, nach diesem Licht strebt.

Sein Streben nach diesem vollkommenen Zustand (soweit er dazu in der Lage ist) bedeutet, dass er MAN erhebt, dass er danach strebt, und in diesem Maße erhält er eine Antwort, eine Reaktion von dieser gemeinsamen Seele – denn nur sie existiert. Das Leuchten, das von dieser gemeinsamen Seele auf den Menschen strahlt, dieses allgemeine Licht beeinflusst das Bewusstsein des Menschen, seine Gefühle, und so wird er stärker in diese Gemeinschaft eingebunden.

Es ist nicht klar, warum Baal HaSulam über den materiellen Körper schreibt…

Was den materiellen Körper betrifft, so bedeutet das, dass es sich um ein unbefriedigendes Verlangen handelt. Was hältst du für den Körper? Das ist weder Fleisch noch Blut.

Das ist verständlich. Das klingt wie die spirituelle Arbeit, wenn ein Mensch nach dem Licht strebt, das zur Quelle zurückführt…

Er strebt danach, Teile zu verbinden, die ihm fremd vorkommen. Deshalb ist die Regel der “liebe deinen Nächsten wie dich selbst” die Regel unserer Arbeit und es gibt keine andere Regel. Wir müssen dieses Bild als ein ganzheitliches und einfaches betrachten.

Ich lebe in der falschen Wahrnehmung der Realität, als würde ich durch die zerbrochene Brille schauen – ich sehe viele zerbrochene Teile, und ich muss versuchen, sie miteinander zu verbinden. Im Maße meiner Bestrebung, erhebe ich  MAN. Ich strebe danach, diese gemeinsame Seele zu sehen, zu fühlen und in ihr zu sein. Dadurch erhalte ich Licht, das zu der Quelle zurückführt. Dieses Licht wird als “Tora” bezeichnet. Und so nähere ich mich dem richtigen Bild.

*

Was bedeutet Verbindung zwischen den Zehnern? Ihnen ein Ziel zu geben?

Das bedeutet – Inwieweit ihr alle erweckt, miteinander verbunden zu sein, inwieweit der Mensch versteht und fühlt, dass er nicht nur mit dieser gemeinsamen, homogenen Kli verbunden ist, welches keine Form hat – mehrere tausend Menschen, mit denen er verbunden ist. Es gibt hier eine gewisse Struktur: Wir befinden uns alle im Zehner, und es gibt Verbindungen zwischen allen Zehnern.

Aber wo ist die Verbindung zwischen den Zehnern? Liegt es darin, dass sie das gleiche Ziel haben?

Sie liegt in einem Ziel, sonst gibt es nichts. Wenn es ein gemeinsames Ziel gibt, sind wir dort vereint – nach dem Prinzip: “In Ihm erfreuen sich unsere Herzen”, das heißt, im Endeffekt werden wir uns in Ihm vereinen.

Verbinden sich also zwei Zehner nicht zu einem Zehner? Existiert jeder Zehner unabhängig, aber es gibt ein gemeinsames Ziel?

Jeder Zehner ist selbständig, und wenn sie ein gemeinsames Ziel haben, sind sie in diesem gemeinsamen Ziel vereint.

Sind die Gesetze der Verbindung zwischen den Zehnern die gleichen wie die Gesetze der Verbindung zwischen den Freunden?

Ja, hier gilt dieselbe Regel, es kann keine andere Verbindung geben. Vereinigung bedeutet Existenz im Schöpfer.

Wenn wir über die einzelne Seele sprechen, wo ist sie in diesem System? Ist das der Zehner?

Dieses Gefühl einer einzelnen Seele gibt es in jedem der Zehner, aber das ist als ein Teil des Gemeinsamen – je nachdem, wie sie das Leuchten der gemeinsamen Seele wahrnehmen können. Es gibt nichts anderes. Baal HaSulam schreibt darüber: “wenn er sich wie ein Teil aus den 600.000 Seelen fühlt (ein Teil der gemeinsamen Seele)”. Beginnt, das praktisch zu fühlen.

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 12.9.2019

 

Wichtig ist, dass man das Gefühl hat, dass das Awiut (Grobheit)-Level und Sakut (Reinheit)-Level, der Widerstand gegen das Ego ist, im Grunde der Schlüssel, der besondere Punkt. Es manifestiert sich in Form von Wichtigkeit. Was ist wichtiger: mein Wunsch zu empfangen oder der Schöpfer. Das ist Sinn des Kampfes und es ist meine Sorge: der Schöpfer muss mir wichtiger als mein Wunsch zu empfangen sein, einschließlich mein Leben und alles, was ich in diesem Leben habe. Wenn ich auf diesem Punkt bestehe, kann ich bereits messen, inwieweit ich darauf bestehen kann, wie hoch ist das Level des offenbarten Awiut, und wie weit ich darüber sein kann, in Treue der Seele. Wissenschaft der Kabbala bedeutet darüber zu stehen. Es bedeutet nicht, dass ich einfach auf mich selbst verzichte. Es geht darum, wie viel ich von mir selbst Preis geben kann um es dem Schöpfer zu geben. Mit anderen Worten, ob der Schöpfer wichtiger ist, als mein Leben oder Tod – ich bin bereit sein Sklave zu sein.

***

Ich habe einen Zehner, ich annulliere mich und schließe mich neun Freunden an. Was bedeutet, dass ich jetzt das Licht “Nefesch” von ihnen bekomme?

Es hängt davon ab, wie sehr du dich vor ihnen auflösen, dich um ihrer selbst Willen annullieren kannst und dadurch zum Schöpfer kommen kannst. Genau das ist es, wovon wir sprechen: Wir müssen uns mit den Zehn verbinden, innerhalb der Zehn – mit dem Schöpfer, und dann hast du: “Israel, die Thora und der Schöpfer – ein Ganzes”. Deshalb tun wir das in der Gruppe.

Ist das erste Licht, der erste Eindruck vom Schöpfer nach der ersten Selbstreduktion, das Licht Nefesch im Zehner?

Der Schöpfer offenbart sich im Zehner. Wenn ich mich mit meinen Freunden vereinige, um den Schöpfer in dieser Vereinigung zu enthüllen, Ihm in der Mitte des Zehners Genuss zu bereiten, dann, inwieweit ich meine Awiut annulliere, inwieweit ich sie in Sakut umwandle und mit meinem ganzen Wesen dem Schöpfer durch den Zehner geben möchte, – dementsprechend entwickle ich dieses reflektierte Licht (Or Choser), und in ihm offenbare ich den Schöpfer, der sich für mich, in meiner Offenbarung, in den Zehner und in mich kleidet. Aber der Zehner empfindet es nicht – es wird vom begreifenden Menschen empfunden, der diese Arbeit ausführt.

***

Ich bitte diejenigen, die gehört haben, dass wir in Italien und Bulgarien (und vor allem in Bulgarien) Kongresse abhalten werden, sich dafür zu interessieren, sich diesen Ereignissen anzuschließen. Der Kongress in Bulgarien sollte der Beginn der Korrektur der Welt sein – die Korrektur von “Babylon”. Das ist sehr wichtig und liegt in unseren Händen. Wenn ihr es wahr nehmt, werdet ihr gewinnen, ihr werdet sehen, was es bewirken kann. Selbst ein kleiner Erfolg auf diesem Kongress wird ein Vielfaches mehr Ergebnisse bringen als der Erfolg des moldauischen Kongresses. Weil es dort eine homogene Gruppe gab, und hier wird es buchstäblich “Babylon” geben. Und inwieweit wir feststellen, dass wir dazu nicht in der Lage sind, so werden wir unser Gebet genau auf diese Weise erheben müssen, und es wird ein Sprungbrett für die Korrektur sein.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 11.09.2019

 

Ich sehe, dass der Kongress fortgesetzt wird. Die Fortsetzung des Kongresses ist das Ergebnis des Kongresses. Vor dem Kongress war es nicht so ausgeprägt. Ausgezeichnet! Es bedeutet, dass sie eine Erschwernis des Herzens bekommen haben, der Wunsch zu empfangen hat sich auf einer höheren Stufe offenbart. Jetzt haben sie das Gefühl dafür, was korrigiert werden muss. Wie können wir jetzt die Vereinigung erreichen, zumindest wie bisher, und dann wird diese Vereinigung nicht mehr die gleiche sein wie zuvor, sondern auf einer höheren Stufe? Das ist genau das, was getan werden muss

Wir haben begonnen über Dinge zu sprechen, die eigentlich unsere ganze Arbeit sind, die Korrektur des Kli von Adam haRishon. Sehr gut. Und die Tatsache, dass wir es so fühlen bedeutet, dass wir buchstäblich “voll geladen” vom Kongress zurückgekehrt sind. Prima! Ich bin sicher, dass diejenigen, die auf dem Kongress waren – dort oder hier, aber mit ganzem Herzen mit uns – den Fortschritt gespürt haben. Und das Wichtigste ist worauf ich hoffe, dass ihr auf dem Kongress gespürt habt, dass die Vereinigung der Weg zum Erfolg ist und der Zehner ein Mittel dazu ist – egal, was für ein Zehner es ist. Dort haben sich die Zehner gewechselt, ich wusste nicht mit wem ich zusammen sitzen würde, und es war mir auch egal. Ihr habt es gespürt, nicht wahr? Es ist buchstäblich so, das ist es, was ich euch auf dem Kongress zeigen wollte, und es hat funktioniert. Die Hauptsache ist, dass ich, wenn ich einen Zehner habe, im Vorteil bin.

*

Es gibt viele Details: Schatten, Dunkelheit, Abstieg, Verhüllung. Können wir das alles in Ordnung bringen?

Nun, sagen wir, wir hatten einen Kongress, nach dem wir einen Abstieg, Aufbau des neuen Kli spüren sollten. Der Aufbau des neuen Kli beginnt mit Dunkelheit und der Offenbarung des Verlangens zu empfangen auf einer neuen Ebene. Wenn sich ein unkorrigiertes Verlangen zu empfangen offenbart – es ist Dunkelheit, wir spüren sie und müssen sie als Beginn einer neuen Stufe betrachten. Was sollen wir tun? Uns miteinander und mit dem Schöpfer noch mehr vereinen, die Entscheidung ist einfach, es gibt nichts anderes. So beginnen wir, das neue und verstärkte Verlangen zu empfangen zu realisieren, das offenbart wurde. Und wir werden es nicht als Abstieg, Erschwernis des Herzens usw. bezeichnen, denn wir verstehen, dass es als notwendige Vorbereitung von oben, vom Schöpfer kommt und uns ein unkorrigiertes Verlangen zu empfangen offenbart. Wir müssen es korrigieren und auf die nächste Stufe heben. Das ist eine große Erlösung, und die Dunkelheit wird wie Licht leuchten. So arbeiten wir.

 

Was ist ein Schatten in unserer Arbeit?

Ein Schatten ist wie ein Bildschirm. Es gibt einen Schatten der Heiligkeit und einen Schatten der Klipot. Ein Schatten der verhüllt, und ein Schatten der verhüllt, aber so, dass ich mich über die Verhüllung freue und gebende Kelim mit Hilfe vom Schöpfer, mit Hilfe des Schattens enthüllen kann. Das heißt, ich möchte in der Verhüllung bleiben, die jetzt offenbart wurde, und möchte über der Verhüllung arbeiten. Dann wird der Schatten, der offenbart wurde, der Schatten der Heiligkeit genannt, und wenn ich über diesem Schatten arbeite, wird es heißen, dass ich über den Bildschirm durch die Einschränkung, den Bildschirm und das reflektierte Licht zum Schöpfer aufsteige.

Artikel des Tages von Mittwoch, 11.09.2019

 

Ich sehe, dass der Kongress fortgesetzt wird. Die Fortsetzung des Kongresses ist das Ergebnis des Kongresses. Vor dem Kongress war es nicht so ausgeprägt. Ausgezeichnet! Es bedeutet, dass sie eine Erschwernis des Herzens bekommen haben, der Wunsch zu empfangen hat sich auf einer höheren Stufe offenbart. Jetzt haben sie das Gefühl dafür, was korrigiert werden muss. Wie können wir jetzt die Vereinigung erreichen, zumindest wie bisher, und dann wird diese Vereinigung nicht mehr die gleiche sein wie zuvor, sondern auf einer höheren Stufe? Das ist genau das, was getan werden muss

Wir haben begonnen, über Dinge zu sprechen, die eigentlich unsere ganze Arbeit sind, die Korrektur des Kli von Adam haRishon. Sehr gut. Und die Tatsache, dass wir es so fühlen, bedeutet, dass wir buchstäblich “voll geladen” vom Kongress zurückgekehrt sind. Prima! Ich bin sicher, dass diejenigen, die auf dem Kongress waren – dort oder hier, aber mit ganzem Herzen mit uns – den Fortschritt gespürt haben. Und das Wichtigste ist, worauf ich hoffe, dass ihr auf dem Kongress gespürt habt, dass die Vereinigung der Weg zum Erfolg ist und der Zehner ein Mittel dazu ist – egal, was für ein Zehner es ist. Dort haben sich die Zehner gewechselt, ich wusste nicht, mit wem ich zusammensitzen würde, und es war mir auch egal. Ihr habt es gespürt, nicht wahr? Es ist buchstäblich so, das ist es, was ich euch auf dem Kongress zeigen wollte, und es hat funktioniert. Die Hauptsache ist, dass ich, wenn ich einen Zehner habe, im Vorteil bin.

*

Es gibt viele Details: Schatten, Dunkelheit, Abstieg, Verhüllung. Können wir das alles in Ordnung bringen?

Nun, sagen wir, wir hatten einen Kongress, nach dem wir einen Abstieg, Aufbau des neuen Kli spüren sollten. Der Aufbau des neuen Kli beginnt mit Dunkelheit und der Offenbarung des Verlangens zu empfangen auf einer neuen Ebene. Wenn sich ein unkorrigiertes Verlangen zu empfangen offenbart – es ist Dunkelheit, wir spüren sie und müssen sie als Beginn einer neuen Stufe betrachten. Was sollen wir tun? Uns miteinander und mit dem Schöpfer noch mehr vereinen, die Entscheidung ist einfach, es gibt nichts anderes. So beginnen wir, das neue und verstärkte Verlangen zu empfangen zu realisieren, das offenbart wurde. Und wir werden es nicht als Abstieg, Erschwernis des Herzens usw. bezeichnen, denn wir verstehen, dass es als notwendige Vorbereitung von oben, vom Schöpfer, kommt und uns ein unkorrigiertes Verlangen zu empfangen offenbart. Wir müssen es korrigieren und auf die nächste Stufe heben. Das ist eine große Erlösung, und die Dunkelheit wird wie Licht leuchten. So arbeiten wir.

Was ist ein Schatten in unserer Arbeit?

Ein Schatten ist wie ein Bildschirm. Es gibt einen Schatten der Heiligkeit und einen Schatten der Klipot. Ein Schatten, der verhüllt, und ein Schatten, der verhüllt, aber so, dass ich mich über die Verhüllung freue und gebende Kelim mit Hilfe vom Schöpfer, mit Hilfe des Schattens enthüllen kann. Das heißt, ich möchte in der Verhüllung bleiben, die jetzt offenbart wurde, und möchte über der Verhüllung arbeiten. Dann wird der Schatten, der offenbart wurde, der Schatten der Heiligkeit genannt, und wenn ich über diesem Schatten arbeite, wird es heißen, dass ich über den Bildschirm durch die Einschränkung, den Bildschirm und das reflektierte Licht zum Schöpfer aufsteige.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 10.09.2019

Nachdem ein Mensch zu einem Zustand kommt, in dem er entscheidet, dass die Dunkelheit für ihn ein Schleuderbrett für einen Sprung in einen neuen Zustand, in eine neue Verschmelzung ist (genau das ist nämlich der neue Zustand – die neue Verschmelzung) und er ist dabei bereit, in dieser Dunkelheit zu bleiben – ist für ihn das Wichtigste, in der Verschmelzung mit dem Schöpfer zu sein, den Kontakt zu Ihm nicht zu verlieren. Und die Verbindung ist nur ein kleines Wissen, dass alles vom Schöpfer kommt, dass es niemanden außer Ihm gibt, und außer diesem Wissen hat ein Mensch nichts. Dann kann er sich bereits mit seinen Freunden verbinden, und sie können zum Zustand “es gibt niemanden außer Ihm” kommen. Hier sind alle dadurch verbunden und in Verbindung miteinander (der Mensch alleine ist dazu nicht in der Lage) wollen sie dem Schöpfer Freude bereiten: sie ehren Ihn, erheben die Malchut des Himmels.

Mit anderen Worten: “Herrsche über uns, und das ist immer so, das ist klar. Aber jetzt, indem wir das Joch Deiner Malchut des Himmels annehmen, wollen wir nichts anderes, als uns unter deinem Joch zu befinden”, wie ein Esel, der lediglich Kraft benötigt, das heißt, wie “ein Esel unter der Last und ein Stier unter dem Joch” zu sein. Das ist alles. Auf diese Weise beginnen wir, die Kelim des Gebens zu erhalten, aber nur, weil wir uns alle vereinen – jeder von uns allein – ist kein Kli. Wenn sich alle auf diese Weise vereinen und sich gegenüber dem Schöpfer so verhalten, dann haben wir bereits das, was wir Ihm vorlegen können.

Hoffen wir, dass uns dies gelingt. Darin ist in diesen Tagen, in diesem Moment unsere Arbeit. Danach kommt Rosh Hashanah und andere Feiertage, es wird zwei Kongresse, in Italien und Bulgarien geben, und wir werden wie gewohnt fortfahren.

In der Zwischenzeit sind wir dabei, für die Vereinigung des Volkes Israel zu handeln, und ich hoffe, dass ihr, wie ich höre, große Anstrengungen unternehmt – davon hängt unser spiritueller Erfolg ab. Denn wir haben keine Verbindung zum Volk Israel, und wenn wir auf diese Weise eine solche Verbindung aufbauen (egal, was sie um uns herum sagen), wenn wir dadurch mit dem Volk oder einem Teil von ihm in Kontakt treten, wird es uns bereits die Möglichkeit geben, ein Kli zu bauen – unser viel bedeutenderes Kli. Deswegen ist die Verbreitung und die Vereinigung des Volkes Israel eine sehr wichtige Angelegenheit, die uns immer gefehlt hat.

Ich wende mich mit meinem ganzen Ernst an alle. Wer sich für meinen Schüler hält, darf diese Fragen überhaupt nicht haben – man geht und macht, bis zum Schluss, mit soviel Hingabe wie es nur möglich ist. Widmet dafür Zeit, nehmt Urlaub, macht alles, was in eurer Macht steht.

*

Bleibt man also immer ruhig, wenn man die Dunkelheit fühlt?

Das ist Hilfe, das ist Korrektur. Wie stark entwickelst du in dieser Dunkelheit die Kelim des Gebens, im Wunsch dich mit der Dunkelheit und der Idee, verschmolzen zu sein, alle zur Korrektur und zur Verschmelzung zu führen, ohne das Licht zu wollen? Im Maße deiner Verbindung mit den anderen, machst du aus einem Punkt einen Kreis, und in diesem Kreis hast du bereits das Licht von Chassadim. Und in diesem Licht von Chassadim beginnst du allmählich, das Licht von Chochma zu enthüllen.

Gibt es also jetzt die Möglichkeit, uns gegenseitig zu helfen, uns zu verbinden?

Ja, und dadurch bauen wir sowohl den Zehner auf, als auch die 10 Sefirot, und innerhalb dieser 10 Sefirot werden wir die Anwesenheit des Schöpfers wahrnehmen. Das wird bereits nicht mehr um des Empfangens willen sein, dann wirst du anfangen zu leben! Seht, was für eine Welt sich hier entfaltet! Das alles liegt in unseren Händen!

Es ist uns klar, dass wir auf dem Kongress eine sehr starke Stufe der Verbindung vom Weltkli erreicht haben. Was müssen wir bei der Enthüllung des Schöpfers innerhalb unseres Wissens einschränken, um im Glauben über dem Verstand zu arbeiten, damit das Geben über dem Empfangen liegt?

Versucht euch einander anzunähern, aber mit Vorsicht, damit es nicht zu viel wird, nicht zu abrupt, sondern sehr feinfühlig. Sagen wir, berühre einen Freund, und wenn das sowohl für dich als auch für ihn in Ordnung ist, mach so weiter. Beginnt, ein gutes Verhalten zueinander zu zeigen, denn ihr wollt mit euch, mit dem Schöpfer verbinden. Das ist auf keine andere Weise möglich – allein durch Annäherung zwischen euch. Deshalb gibt es keinen Ausweg: Ich gehe auf ihn zu, er – auf mich, und wir verstehen, dass wir nur auf diese Weise, zwischen uns, den Schöpfer offenbaren.

Wir machen das sehr feinfühlig, im gegenseitigen Verständnis. Schaut euch gegenseitig in die Augen, schämt euch nicht vor diesen Handlungen: warum um Gottes Willen sollte ich ihn plötzlich körperlich oder nicht körperlich umarmen, und ihn nicht einfach gut behandeln? Es gibt Menschen, die dazu fähig sind, und es gibt Menschen, die dazu weniger fähig sind. Du berücksichtigst den Freund, überlegst, wie weit du dich mit ihm verbinden kannst, ohne das es ihm unangenehm wird – nicht körperlich, sondern in Beziehung zu ihm.

Aber in deiner Einstellung zu ihnen und in ihrer Einstellung zu dir sollte es immer ein Gefühl des Zieles geben, das heißt, dass all das dafür da ist, dem Schöpfer Platz zu geben, sich zwischen uns zu offenbaren. In meinem Verhalten gegenüber dem Freund möchte ich, zusammen mit ihm, die Verbindung zwischen uns offenbaren, damit er genießen kann, – so möchte ich aus meiner Verbindung mit meinem Kameraden heraus, dem Schöpfer geben, damit der Schöpfer genießen kann.

Artikel des Tages von Montag, 9.09.2019

 

Die grundsätzliche Frage ist, wie bringen wir alle unsere Freunde dazu, so zu denken? Nun, Zehner, wie können wir unsere Freunde so einstimmen, dass sie verstehen, dass es niemanden außer Ihm gibt. Damit sie nur so denken und leben, dass es keinen anderen Grund, keine andere Quelle und keine andere Konsequenz gibt?

Wir fühlen, dass es umgebendes Licht gibt, vielleicht sogar als inneres, aber wir verstehen nicht wirklich, was es bedeutet. Ist das Gefühl des Lichts als inneres das Gefühl, dass es niemanden außer Ihm gibt, und dass dies die Realität ist?

Ja, unbedingt. Es kommt vielleicht für einen Bruchteil einer Sekunde zu uns, dann geht es weg. Es kommt und geht, weil wir kein Kli haben. Wir sind nicht so sehr miteinander verbunden, dass wir es halten können. Schließlich braucht es die Ähnlichkeit. Es muss eine Basis, eine Grundlage geben, auf dem sich dieses Licht im Maß der Ähnlichkeit der Eigenschaften manifestiert, aber unsere Verbindungen sind selbst auf der minimalen Ebene egoistisch. Die anderen Ebenen werden nicht berücksichtigt. Wie bei einem kleinen Kind: Du berücksichtigst nur das, was für ihn möglich ist – das ist es, was du von ihm verlangst und nicht mehr. So sind auch wir: wir sind gefordert, eine minimale Einheit zu erreichen, damit sich das Licht einfach in uns manifestiert.

Die Tatsache, dass wir alle inspiriert sind, dass viele ihre Freude und ihre Tränen nicht zurückhalten können, zeigt die Unvollkommenheit unseres Kli an, wenn sie überfüllt ist. Das heißt, wir können es nicht aufnehmen. Wir haben keinen Schirm. Nun, lass uns weitermachen. Das Einzige, was ich von diesem Kongress will, ist, dass ihr sicherstellt, dass das Prinzip “Zehner” funktioniert, und ohne ihn kann es keine spirituelle Entwicklung geben.

Wir haben die Bedeutung der Dunkelheit für die Offenbarung des Schöpfers analysiert, wir haben auch praktisch viel erfahren. Wie verhält man sich bei der Offenbarung? Wie können wir dies bewahren, damit wir nicht von Kongress zu Kongress leben, sondern jeden Tag vervielfachen?

Ich habe hier versucht euch zu beweisen, dass ihr, wenn ihr vereint seid, euch dem Schöpfer nähert. Ihr müsst es klar und deutlich in eurem Herzen festhalten: Nur in der Annäherung zwischen uns nähern wir uns dem Schöpfer, denn Er ist bereits in unserer Annäherung. Mehr brauchst du hier nicht mitzunehmen und alles wird gut.

***

Es wurde hier mehrfach gesagt, dass der Haupt Garant der Schöpfer selbst ist, und es ist uns wichtig festzustellen, ob wir richtig verstehen oder nicht, dass wir den Vertrag zwischen uns in Seiner Anwesenheit unterschreiben, weil wir wissen, dass Er hinter jedem von uns steht. Und wenn jemand in der Gruppe hinfällt und wir versuchen, ihm ein Seil zu geben, und nichts funktioniert, dann wenden wir uns an Ihn: “Du stehst in unserem Vertrag und deshalb bitten wir Dich, deinen Teil des Vertrages zu erfüllen. Wir haben alles getan, was wir konnten, um ihm zu helfen, aber wir haben keine Kraft dazu. Aber Du bist ein Teil unserer Vereinbarung, wir bitten Dich, ihn jetzt herauszuziehen” – verstehen wir das richtig oder nicht?

Nein. Warum wendet Ihr euch nicht sofort an den Schöpfer? Glaubt ihr, ihr könnt es tun?

Wir stellen uns vor, dass wir unsere Hälfte des Schekels einbringen, unseren Preis zahlen müssen, bis wir an unsere Grenze stoßen, dann fragen wir Ihn.

Im Prinzip ist das richtig, aber besser ist es, von Anfang an in einem solchen Zustand zu sein, dass man versteht, dass niemand außer dem Schöpfer helfen kann.

Wie können wir diesen Vertrag abschließen, so dass wir das Gefühl haben, dass Er auch daran beteiligt ist?

Du musst einen Vertrag abschließen, wenn Er nicht beteiligt ist, denn Er bestimmt den gesamten Vertrag. Die gesamte Bürgschaft wird von Ihm getragen, denn Er hält dieses System. Was bedeutet Bürgschaft? Wenn jeder in diesem völlig geschlossenen System ein Garant für die anderen ist. Und wenn er seine Bestimmung nicht erfüllt, wird alles zusammenbrechen. Wir müssen also nicht überprüfen, wir müssen sofort den Schöpfer als eine Kraft betrachten, die in uns wirkt. Andererseits können wir uns an Ihn wenden und sagen: “Ja, wir sind nicht in der Lage, dieses Netz von Kräften zu halten. Helfe uns zu verstehen, wie wir es tun können, führe, helfe, gebe Kraft! Gib uns ein Verständnis davon, was wir tun müssen, lenke uns”. Darüber wird Er sich sehr freuen.

 

Von 4.9. bis einschließlich 8.9.wegen Kongress keine Artikel des Tages

Artikel des Tages von Mittwoch, den 4.09.2019

 

Wenn ich beginne zu verstehen, dass dieses ganze Bild vom Schöpfer kommt, und dass Er mir nur einen kleinen Mikro-Wunsch gegeben hat, Ihn zu offenbaren, dann sehe ich, dass ich keine Möglichkeit zum handeln habe. Der kleine Wunsch bin ich, und die Kräfte und Gedanken, die ich mit diesem Wunsch verbinden und dadurch kontrollieren und erforschen kann, habe ich nicht, deshalb bin ich unfähig dies zu tun. Um deshalb korrekt ausgerichtet zu sein, verliert man den Schöpfer die ganze Zeit. Obwohl man Ihn als Quelle seiner Weltwahrnehmung erkennt, geht der Schöpfer im Endeffekt verloren, alle Versuche scheitern und man scheint zu fallen.

Hier ist die Gruppe von besonderer Bedeutung, die dir jederzeit zur Seite stehen kann. Und weil du in einem Zustand der Verbindung mit deinen Mitmenschen bist, kannst du dich auf sie verlassen. Du bist gefallen – sie steigen auf, einer von ihnen fällt – du ziehst ihn hoch und so weiter. Jeder zieht seinen Freund aus dem egoistischen Gefängnis, oder aus dem Fluss, der ihn zur Seite zieht.

Deshalb heißt es: “Wer auf den Schöpfer erhofft, erneuert seine Kraft”. Das heißt, diejenigen, die sehen, dass es nichts anderes auf der Welt gibt als den Schöpfer können den Schöpfer nur durch eine Gruppe erlangen – sonst kann Er nicht offenbart werden – solche Menschen erneuern ihre Kraft jeden Moment. Es stellt sich heraus, dass der Abstieg an sich, besonders wenn er in der Gruppe stattfindet, die Quelle, der Grund für den Aufstieg ist: wenn nicht ich, dann mein Freund, wenn nicht mein Freund, dann ich, und so weiter. Auf diese Weise können wir ständig aufsteigen.

*

Der Schöpfer wartet auf eine absolute Korrektur des ganzen Kli. Nur in dem Maße, in dem ihr danach strebt, anderen zu geben, andere anzuziehen, werdet ihr sagen können, dass ihr um des Gebens Willen arbeitet und all eure anderen Handlungen, außer Verbreitung, sind am Ende egoistisch, egal wie man es dreht. Daher schaut, was unsere zentrale Gruppe in Petah Tikvah macht, was für eine Art der Verbreitung sie betreiben! Jeden Tag, jede Nacht gehen Hunderte von Menschen raus um zu verbreiten, nur um den Menschen zu sagen, dass sie vereint werden müssen. Was bedeutet Vereinigung? Für das Volk soll die Vereinigung mehr Lebensqualität, Sicherheit, Freundlichkeit und so weiter bringen. Und für uns bedeutet Vereinigung, dass wir dem Schöpfer gebrochene Teile näher bringen. Indem sie mechanisch vereint sind, werden sie mit dem hohen Licht beleuchtet, welches ihrer Vereinigung noch mehr hilft.

Wir erklären dies den Menschen nicht, weil es ihnen unwichtig ist: die Seele, die Vereinigung. Es ist ihnen wichtig, dass dies ihre gute Zukunft sichert. Es muss der Welt mitgeteilt werden. Heute braucht die Welt die Vereinigung, denn die globale Welt ist völlig gespalten, zersplittert, und das ist ein furchtbarer Zustand. Jetzt unterschätzt ihr es, aber die Abstiege und Aufstiege sowie die Zeit, die jeder von ihnen in Anspruch nimmt, hängen von der Intensität unseres Eintritts in die breiten Massen ab.

Artikel des Tages von Dienstag, den 3.09.2019

 

Unser Ankerpunkt ist nicht unsere Empfindung in uns selbst, sondern unsere Empfindung in der Mitte der Gruppe. Es ist ein spiritueller Stützpunkt, er verschwindet und erscheint wieder, je nach unserer Arbeit, aber es ist die Stütze. Es kann keine Stütze in mir persönlich geben, denn es wäre ein egoistischer Punkt – er wird auch benötigt, ich muss ihn auch fühlen, aber dies ist kein Stützpunkt.

Der Stützpunkt ist das, was außerhalb von mir liegt, in der Mitte des Zehners, wenn wir versuchen, diesen Stützpunkt, diesen Mittelpunkt unter uns zu finden. Und das ist natürlich ein großer Fund, das ist die Mitte der Seele.

Wir  werden von unserer gemeinsamen Vereinigung bewegt, um den Schöpfer in unserer Vereinigung zu enthüllen. Das ist der zentralste Punkt, der Punkt unseres Gleichgewichts, wenn wir gegenseitig geben und empfangen wollen, um das dynamische Gleichgewicht zu halten, und dann bauen wir aus diesen zehn Bestandteilen eine solche Plattform, die ständig anhebt, und dabei tritt in einigen von uns der Egoismus der linken Linie auf, in anderen das Geben der rechten Linie, und so steigen wir die ganze Zeit auf eine solche “Scheibe” auf, die dank dessen variiert und anhebt. Was dabei berücksichtigt wird, ist sein zentraler Punkt. An diesem zentralen Punkt vereinen wir uns alle in den Beziehungen miteinander, und dort offenbaren wir den Schöpfer in unserer Verbindung mit Ihm.

Und dort, wo wir den Schöpfer enthüllen, gibt es bereits eine Einschränkung, einen Bildschirm, eine Schlagkopplung mit dem Schöpfer – Siwug de-Hakaa, und wir  bauen bereits einen Parzuf. All dies sollte von uns ziemlich schnell gemeistert werden.

Wie können wir zum Glauben kommen, dass alle Zustände vom Schöpfer ausgehen?

Dies ist die konsequente Erkenntnis, dass es niemanden außer Ihm gibt. Es geschieht durch den Einfluss des Hohen Lichtes auf den Menschen, wenn dieses Hohe Licht, abgesehen davon, dass es uns und alles -unbelebte, pflanzliche, belebte Natur und menschliche Ebene –  steuert, leuchtet es schon etwas anders. Das heißt, das es uns nicht nur steuert, sondern einen Wunsch hat, dass das von Ihm gesteuerte Element – der Mensch, – die Empfindung hat, dass er durch dieses Hohe Licht gesteuert wird. Dies ist bereits eine neue, ganz besondere Einstellung des Schöpfers gegenüber dem Menschen.

Das heißt, der Schöpfer beginnt bereits uns zu sich zu locken, beginnt bereits, in uns das Gefühl zu Ihm selbst anzuregen. Diese Anziehungskraft kann natürlich in zwei Richtungen gehen. Auf der einen Seite regt der Schöpfer uns zu sich selbst an, und auf der anderen Seite beginnt Er, alle möglichen Gedanken, Hindernisse, unterschiedliche Störungen in uns anzuregen. Es ist ähnlich wie bei einer Übertragung: man hört eine normale Rede und gleichzeitig alle Arten von Geräuschen – dort passiert etwas auf der Leitung. Und der Schöpfer tut dasselbe, Er beherrscht diese Dinge meisterhaft, und wir müssen damit arbeiten können.

So regt der Schöpfer in der Regel die Verbindung mit uns an und gleichzeitig löst Er etwas Negatives zwischen uns aus, jede mögliche Verwirrung. Angenommen, ihr seht mich jetzt an, hört zu, wollt die Essenz begreifen, und gleichzeitig seht ihr das Kissen, auf das ihr fallt. Störungen! Aber sie sind notwendig, denn auf diese Weise stärkt man die Verbindung.

Was muss man tun? – Den Schöpfer bitten. Versuche nicht, dich selbst aufzuheitern, als würdest du jetzt etwas tun, ein Glas Kaffee trinken, um dich irgendwie aufzuwärmen, dich selbst irgendwie zu ärgern. Nein, du musst deinen “Esel” nicht aufregen – du musst den Schöpfer bitten. Das ist das Beste! Bitte Ihn zurück: “Danke, dass du mir Gedanken über mich selbst gibst. Danke, dass du mir den Wunsch zu schlafen gibst, anstatt der Lektion zuzuhören. Ich möchte auch “Danke” sagen, dass du mich jetzt aufmuntern und noch mehr zu Dir heranziehen wirst”. Ihr habt bereits alle Voraussetzungen, um mit dieser Arbeit zu beginnen. So geht das, ganz einfach.

Das heißt, es ist ratsam, keine eigenen Anstrengungen zu unternehmen. Die einzigste Anstrengung muss darin bestehen, dass wir uns in allen Lebenslagen an den Schöpfer wenden, bis klar wird, dass es niemanden außer Ihm gibt, nur Er steht vor euch.

Artikel des Tages von Montag, den 2.09.2019

 

Der kommende Kongress ist mein erster. Können Sie mir eine praktische und effektive Methode nennen, um mein “Ich” auf dem Kongress zu annullieren?

Tatsächlich gibt es nichts Wichtigeres. Ich würde sagen, das ist das Einzige was du brauchst, denn der Kongress vereint die Kraft von Tausenden von Menschen auf der ganzen Welt, die hier zusammenkommen. Der Kongress selbst wird tausend Teilnehmer haben und es ist eine sehr große Kraft.

Jeder, der zum Kongress kommt, muss sich auf die Teilnahme vorbereiten. Das heißt  er sollte im Voraus verstehen, dass er zum Kongress kommt um sich zu annullieren. Das eigene Ego nicht zu löschen, als ob es nicht existiert – das ist nicht nötig, es ist eine Lüge, weil es unsere Natur ist. Und je weiter wir vorankommen, desto mehr wird sich unser Egoismus wachsen. Wir müssen verstehen, wie wir über unseren Egoismus hinauswachsen können. Das heißt, zusammen mit unserem Egoismus sollten wir beginnen, das Gegenteil davon zu spüren. Ich bin Egoist, und ich will so und so handeln – das Ego nicht zu ebnen, nicht zu zerstören und auf keinen Fall zu verringern, nur seine Handlungen, seine Verwirklichung zu reduzieren, aber nicht zu denken, dass wir es zerstören sollten.

Im Gegenteil, so wie es ist, kommt es vom Schöpfer, denn der Egoismus ist die höchste Kraft, das Einzige, was wir haben. Wir können es nicht verweigern, denn dann geben wir unsere Natur auf. Wir müssen eine weitere Schicht über dem Egoismus herstellen, wie ein Sandwich, das diesen Egoismus in das Gegenteil verwandeln würde – den Altruismus, die Verbindung zwischen uns. Wir müssen verstehen, dass wir diese Verbindung nur zwischen uns, den Mitgliedern von “Bnei Baruch” auf der ganzen Welt, und nicht zwischen allen Menschen auf der Welt herstellen. Wir sind noch nicht bereit und sie sind noch nicht bereit dafür.

Lass dich also einstimmen, dass du so kommst, wie du bist. Du denkst nicht schlecht über dich selbst, dich interessiert es jetzt nicht mehr. Dich interessiert nur, wie du diese tausend Menschen dazu bringst, dir das Gefühl zu geben, dass du dich über deinen Egoismus erhebst: du fühlst ihn und gehst  darüber hinaus. Du bestehst aus zwei Schichten – Egoismus und Altruismus, Eigenschaften des Nehmens und Gebens. So müssen wir uns vorbereiten, und dann werden wir auf dem Kongress die Kraft spüren, die zwischen uns allen besteht. Und wie man diese Kraft nutzt, hängt von der Vorbereitung ab. Selbst wenn ihr die Tage nicht darüber nachgedacht hast, denk darüber nach, wie ihr die Eigenschaft der Hingabe, die Eigenschaft der Liebe, die Eigenschaft der Verbindung, die Annäherung dazu, das ganze Adam-System zusammenbringen wollt.

***

Was können wir als Gruppe in den bis zum Kongress verbleibenden Tagen tun, um so gut wie möglich darauf vorbereitet zu sein, das Beste aus ihm herauszuholen und dem so viel wie möglich zu geben? 

Wie können wir dem Kongress alles geben, was wir können? Das ist eine sehr gute Frage. Was würde ich empfehlen? Ihr müsst euch während des Kongresses treffen, nicht getrennt sein, als ob ihr nicht da seid. Ihr seid völlig aufgelöst. Denke daran, dass wir alle das gleiche Ziel verfolgen, nämlich die maximale spirituelle Energie aus dieser Quelle aufzunehmen. Deshalb unterstützen wir uns ab und zu gegenseitig, versammeln uns und werden noch mehr vereint. Wir lösen uns auf und nehmen alle anderen in uns auf, und doch versammeln wir uns, nachdem wir die Eindrücke vom Kongress aufgenommen haben. Solche Bewegungen nach außen und nach innen sollten uns nicht nur stärken, sondern auch neu erschaffen. Wir werden den Kongress als eine kleine Gruppe verlassen, aber auf einer Ebene, auf der wir alles aufnehmen, was wir in unserer Weltkli haben. Es wird auch davon abhängen, wie viel ihr allen gebt, wie sehr ihr versucht empfänglich zu sein, wie sehr ihr versucht, euch um alles zu kümmern – alles, was ihr tun könnt. Das gilt für fast alle Gruppen, für alle Zehner, die am Kongress sind.

Ihr solltet euch wie ein Mitglied einer Gruppe fühlen, und auf keinen Fall euch von ihr lösen. Sie treten mit anderen in Kontakt, um diese Verbindung in Ihre Gruppe zu bringen. Wenn ihr in anderen aufgeht, seid ihr bereit, euch aufzulösen, aber ihr habt immer noch euer inneres Selbst, das die Essenz der Gruppe ist. Und das gilt für jeden von euch. Schließlich trennen wir uns nicht von unserem egoistischen Selbst, es bleibt in uns, und wir arbeiten daran. Das gleiche gilt für die Gruppe. Sie bleibt in mir und das einzige was ich tue, ist, daran zu arbeiten. Nur so können wir die Eigenschaften, die uns der Schöpfer gegeben hat zu verbinden und unsere Ziele erreichen. Uns nicht völlig aufzulösen, uns selbst nicht zu vergessen und die Gruppe nicht zu vergessen. Ich existiere, um alle zusammenzubringen. Wenn ich als Vertreter einer Gruppe da bin, sammle ich das gesamte Weltkli zusammen mit meiner Gruppe zu einem Ganzen.

Artikel des Tages von Sonntag, den 1.09.2019

 

Wofür können wir beten und wofür ist es wichtig für uns zu beten und wofür sollen wir beten?

Wir sollten für alles beten, für alles und nur zum Schöpfer, denn Er ist die Quelle von allem, was uns passiert. Es gibt nichts  was nicht aus der Kraft geschieht, die direkt von Ihm kommt, d.h. wir existieren in diesem Feld, der Schöpfer ist das Kraftfeld, das uns hält. Und wenn wir beten,  regen wir mit unseren Wünschen das Verlangen dieses Feldes an. Das sind physische Kräfte, nur sind sie für uns nicht wahrnehmbar, denn sie wirken fürs Geben, nicht für das Empfangen.

Wir arbeiten um zu empfangen, wir sind egoistisch, und dieses spirituelle Feld arbeitet um zu geben, und deshalb spüren wir es nicht. Aber in dem Moment, in dem ich anfange zu bitten und zu bitten, uns näher zu kommen, uns zu sammeln, uns über den Egoismus zu erheben, dann bin ich diesem Feld ähnlich – dem Feld des Schöpfers und beeinflusse es, und es wirkt auf mich zurück. Das sind die Gesetze der Physik, hier gibt es nichts Übernatürliches.

So kann ich um alles bitten, von jeder Kleinigkeit, von der Arbeit einer einzelnen Zelle bis zum ganzen Körper, bis zur Interaktion von mir mit meinen Verwandten, Freunden, mit der Welt – mit jedem, mit allem. Aber die Frage ist, worauf soll ich achten, worauf antwortet der Schöpfer?

Der Schöpfer antwortet auf alles, was auf die allgemeine Korrektur gerichtet ist, auf das Ziel, das er von der ganzen Schöpfung erwartet. Deshalb ist das wahre Gebet das Gebet für die Vereinigung. Alles andere sollte auch verwendet werden, aber es ist wirklich notwendig, es nach der Notwendigkeit zu nutzen und sicherstellen, dass unsere Forderungen nicht so egoistisch sind.

Das Beste, was man tun kann, ist, sich an den Schöpfer zu wenden, wenn ich für Freunde bitte. Es ist absolut klar wahrnehmbar, passt in Sein Feld, und so habe ich bereits eine Interaktion mit Ihm. Es mag noch nicht offensichtlich sein, es mag nicht greifbar sein, aber es ist bereits eine Interaktion.

***

Wie ist das Verhältnis von Verbindung zu Verbreitung?

An erster Stelle ist die Verbindung, an zweiter: die Verbreitung, damit die Verbreitung zur Verbindung beiträgt. Dennoch ist das Wichtigste die Verbindung.

Welches Verhältnis? Schließlich können wir uns endlos vereinen und sagen: “Nein, wir sind noch nicht vereint.”

Ihr werdet nicht in der Lage sein, euch zu vereinen, wenn ihr nicht verbreitet, denn es geht zusammen, zum gleichen Ziel. Ihr könnt nicht an euch selbst denken, ohne an die Welt zu denken, denn ihr existiert damit durch euch das Licht der Verbindung, die Kraft der Vereinigung in die Welt kommt. Und so hofft nicht einmal, dass ihr in der Lage sein werdet euch zu vereinen, ohne dass ihr mit der Welt arbeitet. Ihr müsst mit ihr arbeiten!  Aber nicht nur, um Menschen auf euren Campus aufmerksam zu machen, sondern auch, um sie allgemein darauf aufmerksam zu machen. Denn auf diese Weise, wenn sie dir mindestens einmal zuhören, werden sie automatisch eingeschaltet, auch wenn sie keine eigenen Vorstellungen haben, keine Kenntnis davon – nichts. Ihr hattet Kontakt mit ihnen – das ist alles! Nun fließt dieses Feld, das ihr anregt, auch durch sie hindurch. Also muss man etwas unternehmen. Die Natur wird Druck auf uns ausüben, um uns zu vereinen, wenn nicht durch guten Kräfte, so durch böse, aber sie wird uns immer noch zwingen, uns zu vereinen. Es wird solche Naturkatastrophen geben (auch ohne Kriegsausbruch), dass wir uns nähern werden, etwas zusammen unternehmen, irgendwo weglaufen – sonst kannst du uns nicht zwingen, uns einander näher zu kommen. Und wenn eine Katastrophe groß ist, vergisst man alles, um zu überleben und sich zu vereinen.

Also, ist das ein guter Weg?

Und ihr könnt das erklären, es ist eure Mission! Das was ihr verstehst und andere nicht verstehen, ist euer Problem! Das ist es, was euch in eurem spirituellen Fortschritt zum Schöpfer stoppt, denn ihr seid bereits wie ein spiritueller Egoist und ihr beruhigt euch in dem, was ihr tut. “Ich verstehe alles, ich weiß alles, ich habe alles in “die Schubladen” angeordnet, ich verstehe, wie sich alles bewegt – alles ist in Ordnung. Und die anderen interessieren mich nicht”, das ist es, was ihr versucht zu sagen. Das wird aber so nicht gehen!

Wenn die anderen nicht mit euch vorankommen, werdet ihr nicht in der Lage sein, alleine vorwärts zu kommen. Ihr repräsentiert den Kopf des gesamten Parzufs – Adam, die Seele. Und wenn ihr seinen Körper nicht hinter euch bewegt, weil sein Körper ohne Kopf ist und sich nur bewegt, wenn du ihn inspirierst, ihn nach vorne ziehst, man braucht ihm nicht viel erklären. Erkläre die folgende Kleinigkeit: “Für dein Verlangen ist es das, was du tun musst”, – in diesem Maß wird er dir folgen, und in diesem Maß wirst du vorwärts gehen, sonst nicht.

Wenn ihr nach Gründen sucht, warum ihr den Schöpfer, die höhere Welt, noch nicht spüren könnt, dann ist das einer der Hauptgründe: Ihr tragt nicht die ganze Menschheit mit euch. Und wir sind im Zustand der “letzten Generation”, also bist du verpflichtet sie alle mitzunehmen.

 

Artikel des Tages August 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb an der einen oder anderen Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist. Transkript von Rav Laitmans Unterricht.


Artikel des Tages von Donnerstag,  29.08.2019

 

Unsere Arbeit, Menschen zu vereinen, ist die wichtigste Arbeit. Genau in dieser Zeit, wenn die Feiertage näher rücken, sehe ich eine besondere Bedeutung darin, sogar noch mehr als im üblichen Unterricht. Deshalb appelliere ich an jeden von euch, an alle unsere Freunde in Israel (Männer und Frauen): Bitte tut alles Mögliche, um zur Einheit und Verbundenheit in dieser gemeinsamen Handlung unter dem Volk Israel zu führen.

Und ihr werdet sehen, wie nützlich es für uns sein wird, viel mehr als, sagen wir, wenn wir lernen oder uns mit einer anderen Verbreitung beschäftigen. Es ist der Appell an das Volk Israel in der Form, der jetzt vorbereitet wird, das ist das, was getan werden muss. Warum? –  Denn es ist jetzt der richtigen Zeitpunkt, vor den Festtagen, vor unseren Kongressen, die wir überall vorbereiten. Die Zeit verpflichtet uns.

Ich habe keine Worte, um die Bedeutung dieser Arbeit zu würdigen. Ich wünsche euch von ganzem Herzen Erfolg und verbinde damit unsere ganze gute Zukunft.

Du gehst in die beste Richtung “mit geschlossenen Augen” und tust alles, was du kannst. “In die beste Richtung” bedeutet in einer solchen Verbindung mit den Freunden zu sein, die du nur in der Lage bist zu verwirklichen. Und was passieren soll, wird auch passieren, du unterschreibst keine Verträge, der Schöpfer wird seine Arbeit tun. Aber indem du das Beste aus deinen Bemühungen machst, gibst du Ihm die Möglichkeit, weitere Schritte in Bezug auf dich selbst durchzuführen.

Und der nächste Schritt ist das Reshimo, das existiert, aber in welcher Form es offenbart wird, liegt an dir. Wenn ich dazu bereit bin, wird es sich als etwas Gutes offenbaren. Wenn ich jedoch nicht bereit bin, wird es sich in mir als Böse offenbaren. Alles hängt von meiner Vorbereitung ab.

Euer Problem ist: Ihr müsst entscheiden, dass es niemanden außer Ihm gibt, aber ihr seid nicht in der Lage, es zu tun. Das heißt, euch fehlt die Kraft sich zu vereinen, euch zu eins zu machen. Es heißt “alleiniger versteht alleinigen”. Ihr offenbart den Schöpfer, der in euch ist. Aber das ist nur möglich, wenn ihr Ihn bittet, euch zu vereinen, euch die Kraft der Einheit zu geben.

Das Wichtigste ist, vom Schöpfer zu verlangen, jedes Mal im gemeinsamen Gebet zu sein, zu offenbaren, was offenbart werden muss, zu korrigieren, was korrigiert werden muss, zu füllen, was gefüllt werden muss. Alles ist Er.

Deshalb ist es notwendig, Ihn die ganze Zeit zu “ärgern” und der Zehner sollten vor allem bestehen, um sich die ganze Zeit an den Schöpfer zu wenden. Womit? – Es ist nicht so wichtig. Wie ein kleines Kind, das ständig etwas von seiner Mutter verlangt. Und wißt ihr, warum?  Denn auf diese Weise fühlt er sich mit seiner Mutter verbunden, und sie fühlt sich mit ihm verbunden: Sie dient ihm, gehört ihm. Und er will immer etwas, immer und überall. Eigentlich braucht er all diese Dinge nicht, wir sehen, dass er sie nach einer Sekunde weglässt. Und was braucht es? – Er muss sicher sein, dass es seine Mutter ist, dass sie sich um ihn kümmert und nur für ihn existiert.

So sollten wir es machen. Nur wenn wir den Schöpfer ständig bitten, etwas für uns zu tun, machen wir ihm Freude. Denn sein Wunsch ist es, zu geben, um uns zu kümmern.Und wenn wir ihn bitten, ist es das, was Er braucht.

Artikel des Tages von Mittwoch, 28.08.2019

 

Jeder Kongress dient dafür uns zu vereinen, denn dann sind wir der Raum, in dem sich der Schöpfer offenbaren kann. Deshalb bedeutet der Begriff “auflösen” buchstäblich eine Verwässerung, dass wir in dieser Einheit verschwinden. In dem Maße, in dem wir uns selbst nicht fühlen werden, sondern ohne persönliches Gefühl und Verständnis in alle einbezogen werden, werden wir die Gegenwart des Schöpfers spüren können, die sicherlich zwischen euch sein wird.

Ich sage aus meiner Erfahrung: es gab sehr gute, wunderbare Kongresse, aber es gab auch weniger gute. In welchem Aspekt? In Gegenwart des Schöpfers zwischen euch. Wenn ihr einen Kongress durchlebt und nicht das Gefühl habt, dass der Schöpfer sich in der Verbindung zwischen euch befindet, ist es ein Problem. Es ist ein Problem der Empfindlichkeit zwischen euch. Sensibilität bezieht sich darauf, wie grob ein Mensch ist, wie egoistisch er ist und wie sehr er sich annulliert, um mit anderen verbunden zu sein. Und aus der Kraft seines Verlangens (Awiut) erreicht er eine größere Reinheit (Sakut), und dann werden Awiut und Sakut aufgebaut, eine gegen der anderen, ein Kli für das Empfinden des Schöpfers – Er befindet sich in uns. Wer es nicht spürt, spürt es leider nicht, weil er nicht genug Awiut und Sakut hat. Und wer es fühlt, der fühlt es.

Ich erinnere mich, als wir nach sechs Monaten meines Aufenthalts bei RABASH – damals war ich in der Gruppe von seinem Schüler Gilel – gemeinsam nach Tsfat gingen. Nachts schliefen wir, wo es nur einen Platz gab – auf dem Boden, auf den Stühlen. Nach meiner Rückkehr fragte mich RABASH: “Hast du etwas gespürt? Was hast du gespürt?” Ich antwortete: “Was sollte ich spüren? Ich habe nichts gespürt. Er antwortete: “Schade”. Ich fragte: “Was kann ich spüren, wenn ich mich nicht da drin befinde? Er antwortete: “Richtig, aber es ist schade.” Er erklärte nichts mehr, aber ich stellte fest, dass ich das Potenzial hatte, den Schöpfer in dieser Umgebung zu spüren, aber aus irgendeinem Grund ging es an mir vorbei.

Das Gleiche gilt für unseren Kongress. Auf unserem Kongress herrscht ein starkes, hohes Licht. Einige haben es in sich, andere fühlen es teilweise, die meisten fühlen es gar nicht. Und es spielt keine Rolle, ob ja oder nein – das umgebende Licht ist so stark, und jeder, der sich bemüht, es als inneres empfinden kann, nicht als umgebendes. Wahrscheinlich sind die Kelim noch nicht genügend korrigiert, so dass die Menschen von diesem Licht nur kurzzeitig beeindruckt und begeistert sein werden. Aber es kann konstant sein – achtet darauf. Wir kommen zum Kongress, um den Schöpfer in Verbindung zwischen uns zu enthüllen! Deshalb lade ich alle, die es hören, ein: es wäre schade, die Chance zu verpassen! Es wäre schade, wenn diese Gelegenheit an euch vorbeikommt. Wer weiß, ob ihr eine weitere Chance haben werdet.

*

Es scheint mir, dass der Kongress insofern etwas Besonderes sein wird, dass wir gemeinsam an der Verbindung zwischen uns und an der Verbindung  zwischen uns und dem Schöpfer arbeiten werden – er wird jedem von euch einen Geschmack, eine Art von Süße in die Seele bringen.

Was bedeutet es, den Freund zu lieben?

Den Freund zu lieben bedeutet, dass ich das Kli, den Zustand, das Verlangen, diese Eigenschaft liebe, die mir der Schöpfer gegeben hat, damit ich sie fühlen könnte. Das heißt, die Liebe zum Freund kann nicht stärker oder schwächer sein als die Liebe zum Schöpfer – in dem Maße, dass ich, der Freund und der Schöpfer vereint sind.

Was für ein Gefühl sollten wir am Ende der ersten Lektion in Bezug auf den Begriff der “Auflösung in den Freunden” entwickeln?

Das Gefühl, dass ich mich auflöse, dass ich nicht mehr existiere. Alle meine Gefühle und Gedanken, alles, was in ihnen ist, befindet sich in ihnen, und ich selbst existiere nicht. Ich habe solche Anstrengungen unternommen, solche Ergebnisse erreicht, dass ich nichts außer der Gruppe empfinde. Wie RABASH schreibt, gibt es nur die Freunde. Sowohl ich als auch der Schöpfer sind verschwunden, ich fühle nur den Zehner. Und wo bin ich? Sogar die Mühe, die ich während des Unterrichts gemacht habe, ist quasi verschwunden – ich fühle die Gruppe darin, es gibt kein “ich und sie”. Ich hoffe wirklich, dass wir dazu kommen werden! Ich bitte euch, während des Tages über diese erste Lektion des Kongresses als Vorbereitung auf den gesamten Kongress zu sprechen. Sie ist sehr wichtig, und es ist gut, dass der Kongress damit beginnt.

Artikel des Tages von Dienstag, den 27.08.2019

Wenn wir zusammen sind, zum Unterricht kommen oder eine Aktion durchführen, und jetzt tun Sie eine sehr wichtige Sache, die sich angeblich auf die Arbeit mit der Öffentlichkeit bezieht, aber es ist auch eine persönliche Arbeit, und es ist im Vorfeld des Kongresses. Und es wird mehr Kongresse und mehr Möglichkeiten geben, sich ineinander einzuschalten, wie die Tatsache, dass ich jetzt hier in Europa bin, wir korrigieren einfach jeden Tag die Kelim, aber es wurde noch nicht offenbart. Wir wollen die Zeit beschleunigen, und deshalb versammeln wir uns jetzt, vor dem Kongress, um verbunden dorthin zu gelangen und einen guten Zustand erreichen.

Aber ich sehe euch verzweifelt, und es passt nicht zu einer Person, die viel gelernt, viel gehört und so schön sprechen kann. Warum ist er so verzweifelt? Liegt es daran, dass er sein Gebet zum Schöpfer nicht erheben kann? Wegen der Tatsache, dass er nicht im Geben sein kann? Es ist klar, dass er nicht kann und wird nicht können – all diese Handlungen werden vom Schöpfer ausgeführt!

Sie sagten, dass ein Zehner von innen, in sich selbst herausfinden sollten, welche Handlungen sie durchführen sollen, was genau fehlt…. Sprechen wir über äußere Aktionen oder irgendwelchen zusätzlichen?

Es gibt nichts Besseres, als wenn ein Zehner darüber nachdenkt, wie man sich zum Schöpfer erwecken kann, und es gibt nichts Schlimmeres als ein Zehner, das sich so verhält, dass es zu Verzweiflung und Fall führt, und das ist es, was ich sehe. Ich habe heute nichts gehört was helfen würde, die Freunde zu erwecken. Ich habe nichts Gutes, Optimistisches, Zukunftsorientiertes gehört – als ob ihr in einer Grube seid  und von dort aus sprecht. Das liegt daran, dass ihr es gewohnt seid, dass ich komme und euch erwecke. Und wo ist euer Job? Wo ist die Arbeit der Männer in Überwindung? Ich sehe es nicht. Ihr sitzt da und wartet, bis es kommt, aber es ist falsch und passiert nie. Es besagt, dass der Schöpfer vom Anfang der Zeit bis heute nicht einmal die geringste Anstrengung nachgeben wird. Wie kann man nachgeben, wenn man ein Kli bauen muss?

Was tun wir im Moment nicht genug? Schließlich können wir jederzeit  unsere unserer Anstrengung steigern…

Es gibt nur eine Sache, die wir tun müssen – zu versuchen, in jedem Moment der Enthüllung der Realität ein vereinter Zehner zu sein und mit unserem “gemeinsamen Finger” darauf hinweisen, dass dies der Schöpfer ist, das ist HaWaYaH. Das ist genau das, was wir tun müssen, und ob wir es tun oder nicht – hier müsst ihr eine Kalkulation durchführen.

***

Sie sagten: “Betretet den moldawischen Kongress als eine Person.” Das ist genau der Zustand von “als Einer”, der in Rabashs 8-tem Brief beschrieben wird: “Mein ich löst sich auf und es gibt nichts als meine Freunde…”? Meinen Sie diesen Zustand? 

Ja, aber ich verliere mein “ich” nicht, ich benutze mein “Ich”, um andere zu retten. Weil während ich ein Gegenteil von ihnen bin, weit entfernt von ihnen, mache ich sie damit unwürdig den Schöpfer zu enthüllen, also muss ich mein Bestes tun, um zwischen ihnen als “Klebstoff” einzutreten, der sie nach dem Prinzip “alle Sünden wird die Liebe bedecken” verbindet.

Nichts verschwindet. Je mehr Hass, Entfremdung, Missverständnis offenbart wird, desto besser. Wir müssen dies nur überwinden, indem wir uns darüber erheben, uns darüber vereinen, so dass wir zwei Ebenen haben können – ein “Sandwich”, und so werden wir uns selbst aufbauen.

Deswegen, in dem Maße, in dem ich mich selbst überwinden und sie vereinen will, nicht indem ich die Unterschiede zwischen uns verwische, sondern indem ich mich über sie erhebe, baue ich die richtige Gruppe auf, in der es ein gewisses Volumen zwischen Böse und Gut gibt.

Das Böse verschwindet nicht, aber es wird korrigiert, indem wir in entgegengesetzter Form zu Ihm das Gute aufbauen und das Böse verdecken. Wenn ich das so tue, erbaue ich einen Ort, an dem sich der Schöpfer öffnen kann. Er wird zwischen uns herrschen und wir werden Ihn offenbaren.

Stellt euch vor, dass ihr unter euch vereint seid, und gleichzeitig kommt der Schöpfer, bleibt unter euch, umarmt euch, und ihr werdet alle eins.

Artikel des Tages von Montag, den 26.08.2019

Rabash fragte mich manchmal: “Warum hast du nicht gefragt?” Was sollte ich denn fragen? Gemeint war damit, dass ich nicht um Korrekturen gebeten habe. Ich sah viele schlechte Eigenschaften in mir und bedauerte es, aber ich hatte keine Kraft zu bitten. Es kommt vor dass wir spüren, dass wir uns selbst hassen und uns schwach und schwierig sehen, aber wir kommen noch nicht zu einer Bitte. Warum nicht? Vielleicht hasse ich meine Schwierigkeiten immer noch nicht genug, um ihre Korrektur zu verlangen. Oder ich glaube nicht, dass der Schöpfer mich korrigieren kann, ob Er existiert, ob Er Mich hört, ob Er mir den Antwort geben wird. Wo ist der Fehler, der mich daran hindert, in jedem Zustand aufzuwachen und mit Ihm zu reden, Kontakt aufnehmen und Dialog führen zu wollen? Warum kann ich das nicht tun? Das ist das Wesentliche von der Idee: “Warum hast du nicht gebetet?”.

*

Es ist notwendig, sich in Bezug auf das Ziel völlig zu annullieren, und nur auf der Grundlage des Ziels zu verstehen, in welchem Zustand wir jetzt sind und was getan werden muss, um dem Ziel einen Schritt näher zu kommen und sonst nichts. Dementsprechend ist es notwendig, eine Entscheidung zu treffen, wie man den Ort wechselt, wie man den Zehner organisiert und wie man verbreitet. Ich wiederhole, dass ich jetzt von allen Gruppen erwarte, dass sie jetzt verbreiten, um das Volk Israel zu vereinen. Viel Glück und Erfolg!  Wir treffen uns auf dem Kongress in Moldawien.

*

In letzter Zeit haben Sie über eine unterschiedliche Haltung gegenüber dem Schöpfer und dem, was er sendet, gesprochen, d.h. gegenüber der Hindernisse. Warum müssen die Hindernisse dieser Welt und der Schöpfer anders behandelt werden? Warum sollten wir sie nicht gleichermaßen behandeln?

Ich bin sicher, dass der Schöpfer mir ein Hindernis geschickt hat – es gibt niemanden außer Ihm. Ich muss es so angehen, dass ich auf meiner Ebene mit ihm in Kontakt treten und ihm auf verschiedene Weise widerstehen kann: positiv oder negativ. Die richtige Arbeit mit Hindernissen ist, dass ich sie als vom Schöpfer geschickt akzeptiere – dies ist das erste. Zweitens werden sie geschickt, um mich zum Ziel zu führen, d.h. sich mit Ihm zu verschmelzen. Drittens nutze ich das Hindernis so, dass ich damit eine höhere spirituell verstärkte, geformte Ebene erreiche und für das nächste Hindernis bereit bin. Nur durch die Hindernisse, die nacheinander kommen – weil alles abends beginnt – “es wird Abend und es wird Morgen – ein Tag” , komme ich in meiner Arbeit voran.

*

Wie beziehe ich mich auf die Tatsache, dass der Schöpfer hinter jedem Freund ist?

Dass alles vom Schöpfer kommt: Entscheidungen, Vorwürfe – alles Schlechte und Gute. Er erregt uns, trennt oder bringt uns näher zusammen – alles kommt vom Schöpfer. Wie sollen wir mit unseren Freunden umgehen? – Die Verbindung mit einem Freund ist wichtiger als alles anderes, denn sie ist meine Form der Verbindung mit dem Schöpfer.

Artikel des Tages von Sonntag, den 25.08.2019

Das wirkliche “es gibt niemanden außer Ihm”, das wir bestätigen müssen, ist, dass wir in unserer Verbindung, in der Kraft der Beziehung zwischen uns, die Kraft des Schöpfers bestätigen werden, die sich durch Nefesh,  Ruach, Neshama, Chaja, Yechida und so weiter, über Awiut, der in uns offenbart wird, manifestiert. Wenn wir uns nicht verbinden wollen und darüber dennoch die Vereinigung bestätigen – die Kraft der Verbindung. Die Kraft dieser Verbindung über die Kluft zwischen uns wird bereits “Massach” (Schirm) genannt, und wir benutzen diesen Schirm, um “es gibt niemanden außer Ihm” zu enthüllen, mit Hilfe unserer Bemühungen, über die Kräfte, die uns trennen.

Nehmen wir an, ich habe einen Awiutzusatz bekommen und “es gibt niemanden außer Ihm” angewendet. Wie stelle ich aber sicher, dass ich “niemanden außer Ihm” in diesem Zustand richtig verwendet habe? Ich verstehe das nicht.

Das wirst du aus Erfahrung lernen. Es gibt niemanden, der klüger ist als der Erfahrene, man muss nur verlangen, dass die Gruppe verbunden ist, und dort muss man sich entscheiden, dass dies der Ort ist, an dem ihr praktisch offenbaren wollt “es gibt niemanden außer Ihm”, denn es ist nicht schwer, das nur zu sagen oder es persönlich zu fühlen, es ist möglich, jeder kann es bis zu einem gewissen Grad tun. Aber es liegt immer an der Gruppe, daran festzuhalten, wenn sich jeder um andere kümmern muss, denn der Gefangene kann sich nicht aus dem Gefängnis befreien, das heißt aus eigenem Egoismus; Niemand kann hinausgehen, es sei denn, seine Freunde geben ihm ein Seil, um ihn aus seinem Egoismus herauszuziehen, wenn er nur an sich selbst denkt und sich nur auf seine eigene Kraft verlässt; und wenn er so arbeitet, dass er sich an seine Freunde weitergibt (und so jeder), stellt sich heraus, dass sie, dieser Zehner, ein Netzwerk von Beziehungen aufbauen, in dem sich der Schöpfer offenbaren kann. Es gibt einen egoistischen Wunsch zu empfangen, es gibt eine Anstrengung darüber, eine Selbst Annullierung vor der Gruppe und daraus einen Aufruf an den Schöpfer. Und dann hast du all die Schichten, die in dem Kli, der den Schöpfer offenbart, sein sollten.

***

Es ist schon heute möglich, festzustellen, dass wir nicht vom Negativen kommen, sondern vom Positiven zum Konzept “es gibt niemanden außer Ihm”. Wie? durch die Tatsache, dass wir ständig darauf ausgerichtet sind, und es ist die Trennung von “es gibt niemanden außer Ihm”, die wir als das einzige Leiden wahrnehmen, die uns im Leben passieren kann. Alles, außer dem, ist mir unwichtig. Nur die Abschaltung, auch nur für einen Moment, ist die größte Strafe für mich, wie Baal HaSulam schreibt. Und so wollen wir von nun an klarstellen, dass wir immer darin sind, uns gegenseitig unterstützen, dass “es niemanden außer Ihm gibt”, der uns regiert, und wir bekommen alles von Ihm allein. Ihr werdet sehen, welchen Erfolg es uns bringen wird, im Ruck, Erfolg in all unseren Handlungen, auf all unseren Weg. Es heißt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben, der direkt zum Ziel des Lebens, zum Ziel der Schöpfung führt, wenn wir in jedem Moment bestätigen wollen, dass es niemanden außer Ihm gibt, und wir empfinden die Trennung davon als die größte Strafe.

***

Ich habe noch etwas anderes zu sagen. Ich hoffe, dass ihr versteht, in welch einem wichtigen Zustand unserer Entwicklung wir uns befinden, dass wir unsere Bemühungen fortsetzen sollten, die Menschen zu vereinen, die Anweisungen zu befolgen, insbesondere die unseres verantwortlichen Gilad Shadmon, in allem, was jetzt in unserer Tätigkeit geschieht, ihm zuzuhören, er ist verantwortlich für unsere Aktionen zur Vereinigung des Volkes.

***

Wir haben was zu tun: “Es gibt niemanden außer ihm.” zu offenbaren. Gruß an alle, und möge unser ganzer Weg gesegnet sein! Nur an “es gibt niemanden außer Ihm” festhalten, trotz allem, was geschieht, und das Wichtigste ist, dass “es niemanden außer Ihm gibt”, jetzt. Wir  bestätigen es in dieser Periode, durch die Vereinigung des Volkes. Lechaim!

 

Artikel des Tages von Donnerstag, den 22.08.2019

Wir lernen, dass ich nicht anderes tun kann, außer in der Umgebung eingebunden zu sein, in der ich alle meine Grenzen durchbreche. Entweder tue ich es oder ich tue es nicht, “entweder Gruppe oder Tod”, es ist wirklich wahr. So können wir anhand der Arbeit im Zehner (RABASH betont es auch) sehen, wo wir sind: bei der Arbeit des Schöpfers oder nicht.

Einerseits ist es verblüffend, wie einfach wir es berühren und dort sein können. Es kann buchstäblich jeder. Und andererseits, wie sehr wir noch nicht in der Lage sind, bei dieser Arbeit zu bleiben, wie sehr sie uns abstößt: wir sind bereit, das Prinzip unserer spirituellen Arbeit durch andere Konzepte zu ersetzen. Ich bin bereit, eine Aufgabe in der Gruppe zu übernehmen, mich um meine Freunde zu kümmern, verschiedene Dinge für sie zu tun, etwas zu reparieren, aber nur keinen Druck auf mich selbst auszuüben, um mein Ego zu annullieren und ihnen einen Platz zu geben, um mich zu lenken.

Denn in jenen Wünschen und Gedanken, in denen ich ihnen einen Raum gebe, in dem sie mich lenken können, kleidet sich der Schöpfer – an gleicher Stelle, in die gleichen Eigenschaften. Somit führe ich Korrekturen im Zehner durch, und danach kann der Schöpfer sich in diese Korrekturen zwängen. Das nennt man “in meinem Volke sitze ich”.  Warum “in meinem Volke”?

Soweit ich die Grenzen in mir aufgebaut habe, Platz für den Zehner, so viel offenbare ich den Schöpfer an diesem Ort. An diesem Ort gibt es keine Einschränkungen in Bezug auf Zeit, Bewegung, Raum – denn ich annulliere mich, um mich ihnen anzuschließen, und so zerstöre ich bereits die Grenzen. Und dann kann mir der eigentliche Schöpfungsgedanke, der von Anfang bis Ende gilt und in dem alles eingeschlossen ist, über alle Grenzen hinweg, in mich eindringen.

***

Was ist die erste Handlung zum Durchbruch dieser Grenzen?

RABASH schreibt darüber. Ich würde sagen, es scheint mir, dass es Demut ist, ohne sie kann keine spirituelle Handlung beginnen: ein Mensch muss sich bemühen, sein Tier zu bändigen. Man könnte sagen: Nein, nicht Demut – wir müssen nur die Größe des Schöpfers, die Größe der Freunde, die Größe der Gruppe erkennen. Aber das ist das ganze Mittel, mit Hilfe dessen man Demut erreicht.

Ich denke, dass Demut die erste Anforderung ist. Wie kann dies erreicht werden? – Wir müssen uns vorstellen, dass der Schöpfer groß ist und dass die Gruppe die einzige Struktur ist, die Er erschaffen, “zerbrochen” und uns so gegeben hat, dass wir uns vereinen und gegenseitig einschließen müssen.

Gegenseitiger Einschluss bedeutet, dass jeder sein “ich” verliert und stattdessen die anderen fühlt. Es ist wie bei einer Mutter, die ihr Baby so fühlt. Das heißt, in meinen Organen nehme ich die anderen wahr, ich möchte einen Zehner, in ihnen spüren und danach werde ich nur daran arbeiten. Anstatt immer wieder die Bedürfnisse meines physischen Körpers wahrzunehmen, möchte ich den Zustand vom Zehner spüren. So wie ich mich jetzt um meinen Körper kümmere, muss ich mich um den Zehner kümmern, um seine Ganzheit, um die Vereinigung der Freunde, um die Essenz dieser Vereinigung.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 21.August2019 ist eine Wiederholung vom 14.8 .2019. Siehe Artikel vom 14.8.2019.

Artikel des Tages von Dienstag, 20.August 2019

Jetzt möchte ich im Geben sein, was bedeutet, dass ich mich an die Gruppe anhaften muss und von ihr die Fähigkeit erhalten, die Wichtigkeit vom Geben zu schätzen. Und wenn ich versuche, mit meinen Freunden in Verschmelzung zu kommen, stelle ich mir vor, dass ich mit dem Schöpfer verschmolzen bin, der sich in ihnen befindet. Alles ist sehr einfach. 

Aber die meiste Zeit bin ich nicht dabei und habe ganz andere Gedanken im Kopf. Was wird sich durch den heutigen Unterricht ändern, in welchem ich gelernt habe, woher all die Gedanken kommen und mir die Fähigkeit gibt, in den Gedanken zu sein, von denen Sie gesprochen haben?

Du stellst mir die andere Frage: Wie komme ich heute aus dem Unterricht heraus, um noch stärker zu sein als gestern? Schließlich habe ich gestern die gleiche Arbeit gemacht, aber ich war nicht erfolgreich. Ich habe viele Berechnungen gemacht, aber festgestellt, dass ich es nicht schaffe, aber diese Berechnungen haben in mir ein gewisses Reshimo hinterlassen. Wie soll ich also heute mit diesem gestrigen Reshimo und heutigem Unterricht arbeiten – richtig? Und was hat dir der heutige Unterricht beigebracht?

Dass alle Gedanken und alles, was ich in mir habe, von der höheren Wurzel kommen. Außerdem gibt es eine bestimmte Abfolge meiner Arbeit mit ihnen, mit deren Hilfe ich sie begreifen kann, und ich will klären, wie ich es tue.

Er sagt dir eine ganz einfache Sache: Wenn du gibst und es schmeckt bitter, dann bist du auf dem richtigen Weg, und alles, was du tun musst, ist, jedes Mal die Unterstützung der Gruppe zu bekommen, um im Geben zu sein, anstatt von Bitterkeit die Süße zu spüren. Die Gruppe muss deine Einstellung zum Geben ändern, und darin besteht die ganze Arbeit.

Ich selbst bin nicht in der Lage zu geben, ich habe keine Kraft, ich habe nichts, aber wenn ich mich in meine Freunde einschließe, bekomme ich diese Kraft, sie geben mir die Fähigkeit, die Wichtigkeit vom Geben zu schätzen, sie erwecken mich. Wenn ich mich von ihnen abtrenne, habe ich keine Kraft mehr, und ich habe nicht mal den geringsten Gedanken darüber. Plötzlich fange ich wieder an, darüber nachzudenken, wie ich davon profitieren werde, warum ich das Spirituelle brauche, denn die Hauptsache ist, mich zu entspannen und das Leben in der materiellen Welt zu genießen.

Und was ist die Bedeutung von Geben in unserem Zustand? Ich kann nicht wirklich auf meinem Niveau im Geben sein, kann vielleicht nur daran denken…

Geben bedeutet, darüber nachzudenken, dass die Freunde zu einem Ganzen werden. Ich muss die ganze Zeit nur daran denken, nicht über mich selbst. Es ist Klipa, wenn ich an mich selbst denke, ich muss nur an die Einheit meiner Freunde denken. Und wer bin ich? Ich bin derjenige, der dafür betet, dass die Freunde ein Ganzes sind.

***

Wie kommt ein Zehner zu einem Gedanken, zu einer Erkenntnis, zu einem Wunsch? – Sehr einfach. Aufgrund der Tatsache, dass sich jeder in Bezug auf das Gesamtkonzept neigt – das Zentrum der Gruppe, ist nämlich der Schöpfer. Es ist einfach, es gibt hier kein Problem. Wenn ich meine Freunde als eine Manifestation des Schöpfers in Bezug auf mich wahrnehme, biege ich mich ohne Widerstand. Ich muss nur akzeptieren, dass sie für mich eine Manifestation des Schöpfers sind, aber es hängt ebenfalls von ihnen ab.

Und es ist sehr gut, dass ich mich so beugen kann, und ich fühle sogar eine gewisse Erleichterung. Ich empfinde es als sehr einfach, etwas Klares zeichnet sich bereits vor mir, ich bin nicht mehr verwirrt und kann eine Handlung machen, und es ist eine einfache Handlung, die in meiner Macht steht. Was könnte also besser sein? Wenn es keinen Zehner gäbe, würde ich ewig in irgendwelchen Wolken und Welten herumhängen und könnte nichts in mir finden. Aber ich habe ein Modell, ich sehe, dass ich mich in Bezug auf den Schöpfer annulliere, indem ich mich vor 9 Freunden annulliere. Und es ist mir egal, wer sie sind und was sie sind, ich überprüfe nichts. Der Schöpfer brachte sie zu mir und der “meine Hand auf ein gutes Schicksal gelegt hat”, und das ist genug!

***

Die Korrektur Israels als Rosh (Kopf) hängt allein von der richtigen Arbeit mit dem Guf (Körper) ab. Deshalb müssen wir zum Volk hinausgehen und versuchen, sie zu “schütteln”, sie in Richtung Einheit “aufzuwärmen”. Ich hoffe dass es euch gelingt in diesen Tagen, wenn ich nicht in Israel bin, an der Vereinigung des Volkes zu arbeiten. Bemüht euch, es gibt hier ein paar Menschen, die euch bei der Selbstorganisation helfen können. Ich rate euch dringend, in diese Arbeit einzusteigen, denn unsere Bemühungen in der Vereinigung der Menschen machen uns zum Rosh.

Artikel des Tages von Montag, 19. August 2019

Es gibt viele Beziehungen zwischen uns und den Völkern der Welt, um sie zum gleichen Ziel zu bewegen, denn den Kopf alleine kann nichts tun. Tatsächlich könnt ihr euch ohne ihr Chissaron nicht an den Schöpfer wenden. Womit wendet ihr euch an den Schöpfer? Ihr seid nur dazu bestimmt, die Völker der Welt zu korrigieren. Wenn ihr sie nicht korrigieren wollt, habt ihr keinen Grund, euch an Ihn zu wenden. Es wird so sein, wenn ihr  als Rosch nur wichtig sein wollt, dass es nur um des Nehmens willen ist. Selbst um der Korrektur der Gruppe willen, wenn ihr nicht beabsichtigt, sie zu korrigieren, um einer gemeinsamen Seele zu geben, habt ihr keinen Grund, euch an Ihn zu wenden. All dies wird sicherlich um des Nehmens willen geschehen.

Wenn ich den Wunsch des Schöpfers nicht erfülle, sondern einfach existiere, wie kann ich dann mit dieser Lüge leben? Wie kommt man da raus?

Ich stimme dir in allem zu, was du sagst, aber ich weiß es selbst nicht. Es ist eine so große Taubheit in meinem Herzen, dass ich nicht weiß, wie ich sie beheben soll. Selbst an der Tür zur Hölle glaube ich nicht, dass man sie loswerden kann. Eines Tages wird es passieren, aber wie, weiß ich nicht. Wir sollten jedoch Schritte unternehmen, um uns mit den Völkern der Welt zu vermischen: Verbreitung, Einrichtung von Campussen. Gründe eine Italienische Filiale und versammle Fremde – da hast du einen Arbeitsplatz.

*

Welche Spielart können wir im Zehner spielen, um einen ähnlichen Zustand zu erreichen, den wir hier studieren?

Ihr müsst es finden. Ihr müsst euch um den Bau eines Zehners kümmern, denn ihr seid noch nicht ein Zehner. Wo sind die vier Stufen des direkten Lichts? Testet und formt euch in einer solchen Beziehung, so dass es für euch wichtig ist, dass ihr vereint seid. Jeder kümmert sich darum, ein Beispiel für andere zu sein, einem Freund zu helfen, ihn zu vertreten. Ich muss alle einschließen und bei jeder Stelle sein. Erst nachdem ich buchstäblich jedem Freund im Zehner ersetzen und seinen Platz einnehmen und seine Verantwortung übernehmen will, werde ich dann zu Malchut, die MAN anheben und so für die Integrität den Zehner sorgen kann. Man muss die ganze Zeit darüber nachdenken: es gibt nichts Wichtigeres in meinem Leben – es ist die Seele. Alle Berechnungen nur um die Vereinigung im Zehner, es gibt nichts anderes. Es ist wichtig.

Was ist die richtige Berechnung?

Die richtige Berechnung ist, dass einer alle im Zehner  ersetzen kann, er bereit ist, den Platz von jedem zu besetzen, allen zu helfen, die Stimmung zu heben, das Vertrauen, die Hoffnung zu wecken – einfach alles.

Was bedeutet es, einen Freund zu ersetzen?

Es bedeutet, dass wenn er eine gewisse Verantwortung im Zehner hat – nicht materielle – bin ich bereit zu helfen, seinen Platz einzunehmen, seine Bemühungen zur Vereinigung zu kompensieren. Das heißt, dass alle für die gesamten Zehner verpflichtet sind, für die Vereinigung aller verantwortlich zu sein.

Welche Aufgabe des Freundes soll ich übernehmen?

Alle zusammen zu bringen. Deshalb muss ich mich um mich selbst, um ihn und um alle anderen kümmern. So erreicht jeder sowohl Keter als auch Malchut, und dann sind alle ineinander einbezogen.

 

Artikel des Tages von Sonntag,  18. August 2019

Man muss einen Weg finden, einem Zehner zu geben, um sie zusammenzubringen. Es ist vor allem meine Aufgabe – wie ich sie sammle, mit welcher Wirkung ich aus ihnen einen einzigen Körper machen kann. Sie sind alle sehr unterschiedlich, sehr weit auseinander – es spielt keine Rolle, ich gehe nicht auf all diese Details ein, ich habe nicht die Kraft, das Verständnis, nichts, aber ich will, dass es passiert, damit ich mit ihnen verschmelze und ich sie vereint sehen möchte. Mit diesem Schmerz in meinem Herzen wende ich mich an den Schöpfer, um mir dabei zu helfen. Es ist vor allem der Aufbau der Kli, und das kann sehr schnell geschehen, denn wir sind innerlich bereit. Ihr versteht nicht, was euch gegeben wird! Und wenn wir solche Anstrengungen unternehmen, werden wir sicherlich mit der Weltkli in den Zustand kommen, in dem wir das Gefühl haben, dass wir tatsächlich im Zehner sind. Und es spielt keine Rolle, dass sich einer in einem Zehner befindet, und einer in einem anderen: hier, dort – später werdet ihr verstehen, dass es nichts mit einem Menschen oder etwas anderem zu tun hat. So wird es geschehen – es ist ein Bild von oben, das in irgendeine Form gekleidet ist. Es hängt von dem Menschen selbst ab, nicht von denen, die er meint. Das ist alles, was wir brauchen. Wenn wir es haben, wird es einen anderen Auftrag geben, aber wir haben bereits der Kli, und von dieser Kli aus haben wir schon einen Bezug zum Schöpfer – zu geben, zu empfangen, verschiedene Handlungen auszuführen, die in “Shamati” beschrieben sind. Aber du hast dein eigenes “Ich”, denn der Zehner bist du. Und so müssen wir es alle tun: versuchen, sie als einen einzigen Körper zu sehen, so weit ihr könnt, sie als Ganzes zu sehen und den Schöpfer um die Hilfe zu bitten. Nur das will ich, ich habe keine anderen Wünsche.

*

Um 17:00 Uhr entdecke ich, dass ich keine Sekunde an meinen Zehner gedacht habe. Der Wecker erinnert mich daran, dass ich an dem Zehner-Treffen teilnehmen muss, aber ich habe nicht eine Sekunde lang an sie gedacht. Eine Schande, dass ich nicht an sie gedacht, nicht für sie gebetet habe! Ich habe einen ganzen Tag lang nichts für meinen Zehner getan, sondern mich nur um meinem täglichen Bedarf gekümmert.

Ich denke, dass viele sich in dieser Lage befindenden und dir zustimmen können. Was soll ich sagen? Der Schöpfer gibt euch eine Herzenslast, in der ihr in der Lage seid, sie zu überwinden und über den Zehner und den Sinn des Lebens nachzudenken. Aber ihr bemüht euch nicht genug, um euch darüber zu erheben. Und sag mir nicht, dass du während deiner Arbeit den Sinn des Lebens, den Zweck der Schöpfung, den Zehner und so weiter nicht in deinem Kopf behalten kannst. Das kann nicht sein, denn jeder ist so erschaffen, dass er es kann – nur ein wenig Übung und Verlangen, und nichts weiter. Du gehst jetzt arbeiten und gibst den Zehner schon im Voraus auf, und das ist falsch. Tue das Gegenteil, sage: Während der ganzen Zeit, von 6 bis 18 Uhr, wird der Schöpfer mich nicht von den Zehner trennen können, ich werde mich um alles kümmern, was vor sich geht und darüber hinaus um die Spiritualität, den Schöpfer, mich selbst – es spielt keine Rolle, aber ich werde mich nicht ablenken lassen. Probiere es aus! Du sagst, dass es so ist, als ob dein Chef, der dir einen Job gibt, oder du, wenn du selbständig bist, dich über das Ziel nicht nachdenken lässt. Es ist falsch! Es bist du nicht, der es nicht will, nicht genug Mühe gibst – all das kommt vom Schöpfer – es gibt niemanden außer Ihm, es gibt keine andere Quelle.

***

Ich weiß nicht, ich befinde mich immer noch in der Einschränkung, nicht im Empfangen vom Genuss. Ich will nichts anderes, als meinen Zehner zu einem Körper zu vereinen, damit ich sie als einen Körper spüren kann, und von diesem Körper aus wende ich mich als Vertreter, Manager, Gabai, Schatz an den Schöpfer. Ich wende mich an den Schöpfer und kümmere mich nur um eines – diese Verbindung fortzusetzen. Ich will nicht um des Gebens Willen empfangen – wo befindet sich das? Wer weiß, wann es geschieht? Ich möchte, dass ich einen Ort habe, von dem aus wir Ihm Genuss bereiten werden – auch wenn wir einfach im Zustand der Annullierung vor dem Schöpfer existieren und in den Zustand des Embryos, des Ibur, eintreten. Was bedeutet Ibur? Bei jedem Einfluss auf uns, den Zehner bewahren – bei  einem schlechten oder einem guten – egal was passiert, wir bewahren nur eine Sache: der Zehner als ein einziger Mensch. Und so wachsen wir auf, es sind neun Monate der Schwangerschaft, und wir brauchen nichts anderes als Selbst Annullierung, das heißt, wir müssen immer in der Einschränkung bleiben.

Artikel des Tages von Mittwoch, 14.08.2019

Wie kommen wir einem Zustand der Einschränkung näher? Muss ich mir vorstellen, dass ich nichts will

Es geht nicht um unser Leben – in unserem Leben handelt man so, wie man es sollte, und wir sprechen über die Handlungen in der Gruppe, nur in der Gruppe kann man sie umsetzen. Außerhalb der Gruppe ist alles, was du tust, materiell.

Worauf verzichte ich denn, auf das Spirituelle?

Du verzichtest auf alles, um die Gruppe zu stärken, um ihre 10 Teile zu einem Ganzen zu bringen.

Worin besteht dann die Einschränkung?

Du baust ein Gebäude, und je mehr du es baust, desto mehr verschwindest du in ihm, das Gebäude ist da und du verschwindest. Das Gebäude ist ein Zehner, man schaltet sich in ihn ein. Was bedeutet es, dass du ein Gebäude gebaut hast? Du hast es geschafft, sie so zu organisieren, dass sie dank deines Beitrags, deiner Arbeit und deiner Bemühungen wie die Shechina wurden.

Wie kommt man diesem Zustand nahe?

Versucht zu denken, dass ihr nichts wollt. Worin besteht hier die Schwierigkeit? Daraus wirst du den Zustand verstehen, in dem du dich in Bezug auf den Punkt der Einschränkung befindest. Ab der Einschränkung beginnt das Spirituelle, und bis zur Einschränkung geht das Materielle weiter. Die Einschränkung ist der Punkt, der dann zur Mitte von Tiferet wird, der Punkt der Wahlfreiheit, der Wahrheit.

*

Ein Mensch muss verstehen – buchstäblich bis auf die Knochen – dass er vom Schöpfer absolut abhängig ist, dass der Schöpfer sich in ihm, in seinem Knochenmark befindet. Stellt euch diesen Zustand vor: im Knochenmark! Das nennt man Gehirn, Knochen, Fleisch und Haut. Nicht nur das Gehirn, sondern auch das Knochenmark, die Basis meiner Knochen, also möchte ich spüren, dass der Schöpfer da ist und alles definiert! Wonach strebe ich? Nach Annullierung. Und danach möchte ich nur noch meine Kraft auf den Punkt der Annullierung beziehen, und mich immer mehr mit dem Schöpfer zu identifizieren. Die Identifikation geschieht nicht während der Annullierung, nur danach – zuerst annulliere ich mich und dann identifiziere ich mich.

 

Artikel des Tages von Dienstag, den 13.08.2019

Mein Ziel ist es, dem Schöpfer zu geben, und ob durch einen Aufstieg oder Abstieg, ist mir unwichtig, ich selbst muss mich in Einschränkung befinden. In Bezug auf mich selbst habe ich eine Einschränkung vorgenommen, ich existiere nicht, lass alle möglichen Zustände auf mich zukommen – das Wichtigste ist, dass ich dem Schöpfer geben kann. Wie kann ich diese Einstellung immer beibehalten? – Dadurch, dass ich wie in einem Sandwich lebe: egal was passiert, Aufstieg oder Abstieg, ich berechne immer mein Ziel: was kann ich sonst noch tun, um dem Schöpfer Freude zu bereiten?

Gleichzeitig wird meine Einstellung zu den Aufstiegen und Abstiegen zielgerichtet, ich überprüfe, was mir am meisten helfen kann. Vielleicht muss ich wirklich so viel Dunkelheit und Störung wie möglich offenbaren, um im Geben zu sein – gerade wenn ich es offenbare, und nicht im korrigierten Zustand, der danach kommen wird. Das heißt, das auch dann, wenn ich beabsichtige, das Böse in mir zu offenbaren, welches der Schöpfer für mich geschaffen und vorbereitet hat, bereite ich Ihm auch Freude. Wie? Indem ich erkenne und Ihm danke, dass Er solche Mängel geschaffen hat, ich segne das Böse als das Gute, und dies ist eine Vorbereitung auf eine Verschmelzung mit Ihm.

Das heißt, im Bösen will ich mit dem Schöpfer in der gleichen Verschmelzung sein wie im Guten, und nicht warten, bis ich aus dem Bösen Gutes tue.

Wenn ich also glücklich bin, wenn ich Probleme und Störungen entdecke, ist das ein Zeichen dafür, dass ich in die richtige Richtung gehe, auf dem richtigen Weg bin. Für mich ist die Offenbarung des Bösen wie die Offenbarung des Guten und noch mehr, denn es gibt kein Gutes ohne das Böse. Das Böse ist das feste Fundament, und ich stütze mich darauf, um auf dem Weg zur perfekten Arbeit voranzukommen. Und ich überprüfe die ganze Zeit, was die beste Art und Weise ist, dem Schöpfer in der Verschmelzung mit Ihm zu geben, aber nicht dass ich mich selbst in dieser Verschmelzung befinde, sondern meine Absicht, Ihm zu geben – gerade die Absicht muss mit Ihm in Verschmelzung sein.

Kurz gesagt, in allen Zuständen können wir uns in der Vollkommenheit befinden, so dass “die Dunkelheit wie das Licht leuchtet”. Es gibt keinen Unterschied zwischen Dunkelheit und Licht, Nacht und Tag – alles wird zu einem großen Tag verschmolzen. Wenn ich mich also nicht “wie im Sandwich” fühle, mit anderen Worten dass ich sowohl das Eine als auch das Andere brauche, dann sehe ich mein Leben als Sprünge: auf und ab, was ich nicht immer zielgerichtet empfinde und nicht gleichermaßen genießen kann.

***

Ich möchte, dass ihr mit einem bestimmten Bedürfnis, einem Chissaron zum Unterricht kommt, welches ihr während der Lektion entwickeln werdet, damit wir als Ergebnis des Unterrichts ein Kli, eine Einheit innerhalb des Zehners bilden können. So dass ihr euch mit Schmerzen im Herzen um die Vereinigung sorgt und dass jeder, anstatt sich selbst zu fühlen, ein “gemeinsames Herz” fühlt und darin ein gemeinsames Chissaron offenbart, das “MAN” genannt wird.

In diesem MAN werden wir spüren, an wen wir uns wenden – an die allgemeine Kraft des Gebens, die das ganze Universum erfüllt. Wir wollen nur eines von ihr – die Möglichkeit erhalten, uns gegenseitig geben zu können und von uns allen gemeinsam – dem Schöpfer.

Die Frage ist, ob es den Freunden klar ist, ob sie sich während des Unterrichts darum kümmern, ob sie dabei nicht einschlafen…

Ihr müsst darüber reden, euch darum kümmern und alle möglichen Tricks ausdenken, um dazu zu kommen, aber es ist nah dran. Ich würde nicht darüber reden, wenn es nicht “vor der Haustür” stehen würde. Und gestern habe ich darüber gesprochen, und heute auch. Wir können zum kommenden Kongress in einem Zustand kommen, der dieser Art der Vorbereitung am meisten entspricht.

Artikel des Tages von Montag, den 12.08.2019

Worum vereinen wir uns im Zehner?

Wir vereinen uns um ein gemeinsames Gefühl und gemeinsame Gedanken zu entwickeln, nicht um jemanden herum.

Was ist das für ein Gedanke?

Dem Schöpfer Freude zu bereiten durch das, was ich gleichermaßen allen Freunden gebe. Ich muss meine Einstellung zu dem Zehner so ausbalancieren, dass ich den in ständiger Bewegung sehe und in dieser Bewegung einen solchen Zustand erreichen will, dass sich der Schöpfer in der Mitte des Zehners offenbart – es ist meine Arbeit, und es ist nicht einfach. Verstehst du, wie wackelig mein Zustand ist und wie sehr ich Gleichnis in meinem Herzen und Verstand finden muss, um in diesem Gleichnis den Schöpfer zu enthüllen? Das ist die Arbeit, denn nur wenn wir uns gegenseitig auf dieser wackeligen Oberfläche festhalten, können wir es schaffen, andere in volle Hingabe zu halten. Ich sorge dafür, dass sie nicht fallen, und ich mache mir keine Sorgen um mich selbst – und so auch jeder im Zehner. Dann werden wir zu einer gegenseitigen Hingabe kommen und zwischen uns entsteht Ruhe, Gelassenheit und der Schöpfer.

Will jeder, dass seine Freunde die Liebe zum Schöpfer erreichen?

Nicht jeder will es, aber jeder muss wie die Bergsteiger handeln, die füreinander verantwortlich sind. Jeder handelt durch seine Freunde, durch seine Fürsorge für sie. Dann verstehst du, warum sie da sind und bist dem Schöpfer dankbar, dass er dir ein Mittel vorbereitet hat, das dir endlich zeigt, wie du dich an Ihn wenden kannst: in der Fürsorge für sie, in absoluter Selbstannullierung. Dann kommst du an Ihn heran und es heißt “von der Liebe zur Schöpfung – zur Liebe zum Schöpfer”.

Also, jeder hat zwei Bitten an den Schöpfer?

Sich Freunden anzuschließen, um ihnen Lebenskraft, Leben, gute Bedingungen zu garantieren und es dann dem Schöpfer zu überreichen.

***

Welche Stufe kann unsere Kli auf dem Kongress erreichen?

Glaubt nicht, dass eine unbelebte Ebene unbedeutend ist  – sie ist die Basis für alle Ebenen. Wenn wir also eine unbelebte Ebene erreichen, wenn ich mich selbst töte und nur in Verbindung mit meinen Freunden lebe, ist das eine Menge! Es sieht bereits nach einer Annullierung und einem Katnut-Zustand aus, in dem man sich im Licht Chassadim befindet. Dies ist schon eine neue Schöpfung, denn alles entsteht aus einer unbelebten Ebene. Von dieser Ebene aus werden wir in der Lage sein, alle anderen Schritte bis zur endgültigen Korrektur zu verstehen. Wir können sicherlich eine Verbindung auf einer unbelebten Ebene erreichen, aber ob es klappt oder nicht, hängt von euch ab. Ich wollte jetzt noch nicht darüber sprechen, vielleicht nach dem Kongress, aber wenn es schon geschehen ist, dann ist es euch möglich.

Was haben Sie unternommen, um Ihr Verlangen zu steigern?

Ich arbeitete nach dem Zeitplan und versuchte, ihn einzuhalten. Natürlich gab es Zeiten, in denen alles zusammenbrach, man will es nicht, man kann es nicht, man lässt alles liegen und man hasst es. Dennoch kommt man zurück und macht weiter, es ist sehr wichtig. Jeder, der Erfolg haben will, muss sich verpflichten, zu studieren, zu verbreiten und sich zu vereinen. In all diesen Dingen solltet ihr die Verbindung haben, denn all das baut die Seele auf, und es ist unmöglich, sich gegenseitig zu ersetzen. Auch diejenigen, die ständig mit dem Übersetzen beschäftigt sind, müssen sich in anderen Formen verwirklichen. Es gibt Arbeit in der Küche und andere Möglichkeiten für alle. So hat beispielsweise jeder auf dem Kongress die Möglichkeit, sich an der Vorbereitung und Durchführung zu beteiligen. Wir müssen diese Zeit optimal nutzen, um einen richtigen Einfluss auf gesamte Kli zu haben.

 

Artikel des Tages von Sonntag, den 11.08.2019

Wir denken, dass die Offenbarung des Schöpfers etwas Angenehmes, Schönes und Gutes ist. Wir verstehen nicht ganz, dass die Offenbarung des Schöpfers darin besteht, dass ich trotz allem Widerstand des Willens zu Empfangen, im Hintergrund handele. Dabei biege ich mich selbst, zwinge und arbeite, so viel wie möglich. Das heißt, die Handlung des Gebens ist nicht einfach und angenehm, – innerhalb dieser Handlung muss ich die Absicht erreichen, ganz im Geben dem Schöpfer, zu sein, entsprechend der Ähnlichkeit der Eigenschaften.

Die Größe und Bedeutung des Schöpfers ist die Größe der Eigenschaft des Gebens und der Liebe, das außerhalb von mir liegt, ich möchte etwas lieben, das mir entgegengesetzt ist. Das Gegenteil von mir ist nur der Schöpfer, und deshalb muss ich in einer Gruppe arbeiten, wo ich mich nicht so glücklich und wohl fühle.

Solange ich nicht zur Erkenntnis des Bösen komme, d.h. bis ich alle meine Freunde schlecht sehe, ist es unmöglich, den Bau des Tempels abzuschließen. Stell dir all die Menschen vor, die du in deinem Leben getroffen hast und an die du dich nicht ohne Ekel und Hass erinnern kannst – mit solchen Menschen musst du den Tempel bauen.

Und wie du die Gruppe jetzt siehst, und dich immer beschwerst, dass du von einem Zehner genug hast, ist nur der Anfang des Weges. Wenn wir hier anhalten, werden wir diesen Weg nicht einmal gehen. Der spirituelle Weg ist immer die linke und rechte Linie: Freunde und Zehner werden unbedeutend, und wir sollten es überwinden, ein Beispiel dafür geben, voneinander lernen, wie es heißt: “Der Mensch helfe seinem Nächsten”. Und es ist möglich, wenn jeder andere am “Seil” “zieht. Dann stellt sich heraus, dass wir alle an dieses “Seil” gebunden sind und eine Kli haben.

***

Ein Mensch wird in die Gruppe von Menschen gebracht, mit denen er nicht zusammen sein will. Er offenbart immer mehr, wie sehr er sie hasst – solch eine Gesellschaft würde er sich nie aussuchen. Jedes Mal stellt er fest, dass sie nicht seine Freunde sein können. Und darin liegt die ganze Arbeit: trotz der Tatsache, dass er aus irgendeinem Grund mit jedem von ihnen nicht zurechtkommt, aber trotzdem denkt er, dass es Menschen gibt, mit denen er zurechtkommen könnte. Wenn er doch vorankommt, beginnt er, ein wenig mehr zu verstehen und sieht, dass es überhaupt nicht an den Menschen liegt, dass es seine gegensätzlichen Eigenschaften sind, die in diese Menschen gekleidet sind, und er muss das eigene Abbild auf diese Weise sehen.

Mit anderen Worten, diese Freunde zeigen ihm seine wahren Eigenschaften. Inwieweit er versucht, sich selbst zu überwinden und dennoch in guten Beziehungen zu ihnen zu sein, nach der Regel: “Liebe bedeckt alle Sünden”, – so werden sie zum Abbild des Schöpfers. Er baut es durch seine richtige Einstellung zu ihnen auf, indem er sich über sein Ego erhebt – dieses Abbild des Schöpfers ist verhasst, distanziert, abstoßend, aber dennoch mit Gewalt geformt, mit Wunsch, seine Freunde zu töten, aber was kann man tun? So baut er es auf.

In der Verbindung mit ihnen versteht er, dass dies der Tempel ist – das Haus der Heiligkeit (beit ha-midrash), das gebende Kli, dass er natürlich mit all seiner Kraft und mit Hilfe von oben, aber vor allem mit seinem Wunsch, aufzubauen versucht. Und dann wird diese Gruppe, die zum Zehner wird, zum Tempel, und der Schöpfer, die Kraft des Gebens und Liebe füllt dieses Kli.

 

Unterricht vom Freitag, 9.08.2019 ist dem Wochen Kapitel der Tora gewidmet 

Kapitel “Dwarim“ 

Kurze Zusammenfassung des Kapitels “Dwarim“:

Es beginnt mit der langen Rede, die Moshe vor seinem Tod, vor dem Volk Israel hält. Dieses Kapitel beinhaltet die historische Übersicht der 40 Jahre in der Wüste, die Moshe dem Volk schildert. Das Kapitel erzählt vom Ernennen der Häupter der Israel-Stämme, die Sünde der Kundschafter und ihre Bestrafung, das Verhältnis der Söhne Israels mit Edom, Av und Amin und über die Kriege mit Sichon und Og.   Moshe festigt den Jeshua ben Non als den nächsten Führer des Volkes Israel, der das Volk ins Land Israel führen soll. Rav: Ja. Das ist ein besonderes Kapitel. Hier können wir ein paar Sachen lernen, was uns betrifft. Es ist doch klar, dass die gesamte Tora sehr tiefgründig ist. Hier offenbaren wir an erster Stelle, dass wahre Arbeit erst ab dem Buch “Dwarim“ beginnt. Weil bei allen anderen Prozessen, die ein Mensch durchläuft, bis er sich zum letzten Prozess: Einzug in das Land Israel, vorbereitet, arbeitet er. Er arbeitet spirituell. Er befindet sich aber noch nicht in der Offenbarung und er weiß nicht genau, was mit ihm passiert. Dieses letzte Buch bereitet ihn auf der letzten spirituellen Etappe, auf die wahre spirituelle  Arbeit vor. Diese Arbeit beginnt erst ab dem Einzug in das Land Israel und sie lehrt den Menschen, wie man sich jedes Mal annullieren kann, jedes Mal mehr und mehr. Wenn er in seiner Arbeit an den vorherigen Stufen (die Arbeiten in der Wüste und noch davor im Exil, in Ägypten) seine Verlangen zu empfangen vergrößert hat, obwohl er dabei, immer da raus wollte. Und er offenbart mehr und mehr wie das Verlangen zu empfangen ihm schadet, aber er hat es mit Hilfe seiner Handlungen nur vergrößert. Also, er konnte noch nicht feststellen, dass er keine andere Wahl hat als zu fliehen, sich darüber zu erheben. Danach geht er zur Stufe der “Wüste“ über und nach der Wüste kommt er auf die Stufe “Dwarim“ und “Land Israel“. Das ist die letzte Etappe vor dem Eingang zur Stufe für das Geben. (Und das ist das Land Israel). Der Mensch soll sich auf diesen Etappen an alle die Regeln, die er auf den vorherigen Etappen der Korrektur der Kelim durchlief, erinnern und sie wiederholen. Und er soll sehen, wie man um des Gebens willen, gibt. Danach kommt er zum Empfangen um zu geben. Und das nennt man “das Land Israel“. Das Land ist das Verlangen, wo man schon für das Geben arbeitet.

Und all die 40 Jahre (also der Aufstieg von Malchut zu Bina) kommen zu ihrem Abschluss. Man wiederholt all die Vergehen, all die Herz-Erschwernisse, die man erhalten hat. Man beginnt zu verstehen, wofür das nötig ist und wie sich das Verlangen zu empfangen immer klarer offenbart. In diesem Zusammenhang müssen wir die Hilfe, wie man damit arbeitet, bekommen. Deswegen entsteht wieder die Frage des Einhaltens der Tora (das heißt, dass die Korrektur nur mit Hilfe des Lichtes, das zur Quelle zurückführt, geschehen kann und auf keine andere Weise sonst.) Also bis wir erlernen, wie wir das Licht, das zur Quelle zurückführt auslösen, wie wir es erlangen, wie man es nutzt und wie man danach die korrigierten Kelim nach der Korrektur nutzt. Damit man solche Korrekturen richtig macht und richtig mit den korrigierten Kelim arbeitet, brauchen wir die Kundschafter und Wächter. Das sind die besonderen Kelim innerhalb des Menschen, wodurch der Mensch weiß, wie er über sein Ego aufsteigt, wie er alle seine Triebe nutzt: sowohl die Guten als auch die Bösen, es spielt keine Rolle, ob sie korrigiert sind oder nicht. Er kann sie aber sortieren und weiß, wie man sie erbaut, damit jede Etappe des Fortschritts mit einer Null anfängt. So ist es in der Spiritualität.

Und deswegen, obwohl sie schon ihren Weg in der Wüste gegangen sind (und es ist so, als ob es da keine Unterstützung und keine Hilfe gegeben hat), ist das noch nichts im Vergleich zu dem, was ihnen beim Einzug in das Land Israel bevorsteht. Hier gibt es ein Problem und Moses erwähnt das, was die Kundschafter betrifft, welche Sünde sie tragen (die Angst und mangelndes Glauben an den Einzug in das Land Israel). In Wirklichkeit, erklimmt man so hohe Stufen bei dem Empfangen um des Gebens willen, dass man dafür große Kräfte braucht. Das Empfangen um des Gebens willen ist das Land Israel. Deswegen schaffen diejenigen, die noch in der Wüste sind, einen Sprung. Mit dem Sprung ist gemeint, dass man glaubt, dass man diese Kräfte von oben erhalten kann. Und wie wir es studieren, erhält jeder Mensch auf dieser Stufe einen Misserfolg. Dies nennt man “die Sünde der Kundschafter“. Und sie verdienen den Tod. Deswegen kommen diejenigen, die aus Ägypten geflogen sind, nicht ins Land Israel. Sie müssen sterben und die gesamte Generation “der Auswanderer aus Ägypten“ in der “Wüste“ müssen sterben. Es gibt da natürlich noch die Kriege mit Sichon und Og. Darüber spricht das vorherige Kapitel. 2 Stämme bleiben hinter dem Land Jordan und so weiter.         Moses sorgt sich sehr darum, dass das Volk den Joshua als seinen Nachfolger annimmt. Das ist die fortgeschrittene Stufe von Moses. Und wenn Joshua zum Bindeglied zwischen Moses, dem Volk und der höheren Kraft wird, wird das Verlangen zu empfangen (das Volk) genug Kraft haben, um nicht geben um zu geben (das ist die Stufe der Wüste), sondern um empfangen um zu geben, und dies ist das Niveau des Landes Israel. Das ist im Prinzip der Prozess, der das Kapitel “Dwarim“ für uns beschreibt. Die ganze Tora ist auf den Einzug in das Land Israel ausgerichtet, aber das Buch “Dwarim“ besonders. Weil das die letzte Etappe ist.

Artikel des Tages,  Donnerstag den 08.08.2019

Ich werde nicht mit dem Schöpfer über die Reshimot, die erwachen diskutieren, über meine unerwartete Lebensumstände – nur über meine Beteiligung, die hauptsächlich mit der Selbstverleugnung zu tun hat. Alle Reshimot, d.h. jeder Zustand, der sich mir offenbart, zwingt mich zunächst, mich der Gruppe anzuschließen, die mir jedes Mal auf eine neue Weise präsentiert werden sollte, und ich als neues Mitglied trete bei. Dort, in meiner Einbeziehung in die Gruppe, findet mein Einstieg in die spirituelle Tätigkeit statt.

Der wichtigste Lernprozess besteht darin, aus jedem Zustand ein Verständnis dafür zu gewinnen, um wieviel wir uns selbst annullieren müssen – selbstständig, nach unserer eigenen Wahl. Es ist der Punkt, aber ich weiß warum, vor wem und wie. So finde ich einen Zehner, eine Gruppe, eine Welt. Dies ist die Grundlage – Gehorsamkeit, Selbst Annullierung und dann wirst du sehen, dass du dich dem Schöpfer anheftest, wenn du mit seiner Annullierung verbunden bleibst.

Da sich die Mutter vor dem kleinen Kind annulliert, verinnerlicht er die Mutter, sonst wäre er nur äußerlich an ihr festgehalten worden, nur weil sie ihm dient. Wenn er sich bezüglich der Verbindung mit ihr annulliert, versteht er, wie sehr sie sich in Bezug auf ihn annulliert und daraus studiert er den Höheren.

Und deshalb ist es das Wichtigste. Natürlich wird es weitere Ergänzungen geben, aber wir werden noch lange daran arbeiten müssen.

***

Sie sagten, dass der Sinn des Studiums darin besteht, zu lernen, sich selbst immer mehr zu annullieren…

Das ist der Sinn der “dunklen” Zustände, den wir gerade durchmachen. Wenn sie zu mir von oben kommen, verstehe ich meine Natur und gerade aus dieser “Dunkelheit” erkenne ich, wie ich mich immer mehr mit dem Schöpfer verbinde.

Zu welcher Art Annullierung kommt man jedes mal?

Ich würde sagen, dass mein Ego sich annulliert und ich werde immer mehr bereit dazu sein, die so genannte “Last der himmlischen Kontrolle” anzunehmen.

Warum ist der Niedrige immer mit dem Höheren verbunden, indem er sich selbst annulliert?

Und wie sonst kann es sein, wenn ich alle Nuancen der spirituellen Eigenschaften von oben bekommen muss, wenn ich will, dass sich der Schöpfer in mich “einprägt” – wie kann es anders sein? Ich möchte, dass Er über mich hinausgeht, egal wie, auch wenn es ein Kamm wird, der ein paar Tonnen wiegt, ich bin bereit, dass meine Kelim auf diese Weise von der höheren Kontrolle angeordnet werden.

Aber wenn die höhere Kontrolle kommt, ist es sehr unangenehm, nur die Gruppe kann mir dabei helfen und mich retten, denn dieser riesige “Kamm” geht über mich nur damit ich mich in Bezug auf den Zehner annulliere, in dem der Schöpfer verhüllt ist. Deshalb ist hier die Hilfe der Gruppe notwendig.

Ab welcher Etappe beginnt sich die Annullierung eines Menschen zu realisieren?

Erstens, die Tatsache, dass ich mit dieser Arbeit nicht aufhöre, ich setzte sie morgens, nachmittags, abends fort, wenn ich mich mit dem Zehner verbinde – damit höre ich nicht auf, und es spielt keine Rolle, inwieweit ich daran teilnehme. Manchmal verbinde ich mich mit meinem Zehner, ich bin anwesend, aber ich kann kein Wort sagen, ich kann nicht zuhören, was sie sagen, es ist mir gleichgültig, ich bin überhaupt nicht dabei, aber ich bin trotzdem mit ihnen verbunden. Es nennt sich Selbst Annullierung, es gibt nichts anderes. Demut. Da, wo du dich hingibst, entdeckst du die Größe des Schöpfers.

Artikel des Tages von Mittwoch, 7.07.2019 

Wie schliesst man sich in den Zehner ein und wird Teil davon?

Ich muss mich ständig mit dem Verständnis durchspülen, dass ich in sie eintauchen muss, und mich nur um die Verbindung zwischen uns kümmern. Ich denke nicht an ihre Familiensituation oder ihren Gesundheitszustand, sondern an die Vereinigung zwischen uns, so dass sie Eins sind. Ich muss mich die ganze Zeit darum kümmern, als wäre ich ihre Mutter. Dann wird diese Fürsorge zum Verlangen, mit dem ich die Spirituelle betrete – nicht mit meinen eigenen Wünschen und den heutigen Absichten.

Nachdem ich mich dem Zehner angeschlossen habe, wie verhalte ich mich aus ihnen heraus? Was bedeutet es, dass ich aus diesem Verlangen heraus handle?

Ich unterscheide nicht zwischen uns. Ich fühle, dass ich Teil von ihnen bin, und sie sind Teil von mir, alle werden zu einem Ganzen, und aus diesem Ganzen handle ich. Ich kann mich an die ganze Welt wenden, weil ich bereits die minimale rechte integrale Form habe – den Zehner. Dann wende ich mich an die ganze Welt, an die ganze Realität, an den Schöpfer – das spielt keine Rolle. Nach der Gruppe kannst du dich an alles wenden. Es ist wie ein Kanal, den du durchläufst.

*

Ich denke die ganze Zeit an den kranken Freund. Wie kann man ein richtiges Gebet durch den Zehner erheben um daraus ein Vorbild zu machen?

Ihr müsst die ganze Zeit daran denken. Alle Zehner müssen heute darüber beten. Wenn ihr euch versammelt und auch wenn ihr weit voneinander seid, versucht, im Gebet für ihn zusammen zu bleiben. Natürlich braucht er Unterstützung.

Was bedeutet, dass ich ein Teil vom Zehner bin?

Es bedeutet, dass ich unser spirituelles Schicksal als gemeinsames sehe. Es ist sehr wichtig! Ich muss spüren, dass es so ist: ich kann es nicht ändern, ich kann mich nicht davon abtrennen, ich kann es nicht vermeiden. So ist es von oben definiert, und so muss ich es akzeptieren. Je mehr ich mich annulliere, desto mehr annulliere ich mich in Bezug auf mein Ego, aufs Spirituelle, auf den Schöpfer. In der Tat ist dasselbe, es ist mir nur in solcher Form gegeben. Wenn ihr nicht das Gefühl habt, dass ihr euch einer größeren Vereinigung unter euch nähert, nähert ihr euch nicht dem Schöpfer.

 Muss der Übergang mit dem beginnen, dass ich die Ergebnisse nicht in mir selbst sehen will, sondern in dem, was wir zwischen uns schaffen? Indem, dass wir eine Verbindung im Zehner erreichen können?

Du suchst vor allem danach, dass du den Zehner als Ganzes spüren wirst, und es wird dir schwer fallen, einige Teile von der Gruppe zu trennen, weil du nicht ihren Charakter, ihr Verhalten und ihre Gesichter berücksichtigst, sondern ihren Wunsch nach gegenseitiger Einbeziehung.

Es wurde gesagt, dass, wenn ein Gebet nicht durch den Zehner geht, ist es kein Gebet für die Welt.

Ja, da  es sonst nicht den Schöpfer oder die Welt erreicht. Es gibt nicht weniger als 10 im Spirituellen.

Was bedeutet es, dass ich durch den Zehner durchlaufe?

Wenn du dich vor 9 Freunden annulliert hast – zuerst Zugeständnis, dann Annullierung, dann Vereinigung – und aus dieser Einbeziehung, die du mit ihnen machst, fühlst du den gemeinsamen Wunsch und erhebst das Chissaron, dann kann dein Chissaron für die Gruppe sein. Du hast die Gruppe bereits verstanden, und dann betest du für die Welt. Wofür musst du beten? Du bittest nicht darum, dass es der Welt gut geht, denn dann stellt sich heraus, dass der Schöpfer sie verdirbt und du die ganze Welt rettest. Nein, du bittest darum, dass der Schöpfer sich in die Welt kleidet und Genuss davon zieht.

Artikel des Tages von Dienstag, 06.07.2019

Außer im Unterricht, ich sehe und höre meine Freunde nicht, ich bin mit meinen eigenen Sachen beschäftigt, also was verlangen Sie denn?

Du musst der “zweiten Linie” folgen – ich war im Morgen Unterricht, ich habe dort Kraft, Verständnis, Motivation, Energie bekommen und jetzt muss ich den ganzen Tag das realisieren, was ich im Morgen Unterricht erhalten habe.

All dies muss in der Fürsorge darauf beruhen, wie ich den Zehner zu einem Kli vereine, um dort den Schöpfer zu offenbaren und Ihm Freude zu bereiten.

 

 In welchen Aspekten müssen wir gegenseitigen Druck ausüben und jeden dazu verpflichten, den Zehner zu verbessern und ihn zu entwickeln?

Ihr müsst nur zusammen sein, mehr nicht. Inwieweit Druck ausüben? – Die Wichtigkeit des Ziels, die Wichtigkeit des Zehners, die Wichtigkeit der Freunde, die Wichtigkeit der Vereinigung, die Wichtigkeit des Schöpfers – die Wichtigkeit! Das ist alles, ich habe nichts Wichtigeres in meinem Leben. Zum Beispiel muss ich jetzt dies und jenes tun, aber im Vordergrund steht der Zehner! Wenn es keinen Zehner gäbe, wäre ich bereit zu sterben, denn dieses Leben in der materiellen Welt wird enden, wenn nicht heute dann morgen. Der Zehner muss immer so nah wie möglich vor mir sein, damit ich alles durch ihn hindurch sehen kann.

Wie können wir gegenseitigen Druck in Bezug auf die Wichtigkeit ausüben?

Stimmt es unter euch ab, dass ihr euch gegenseitig unter Druck setzen könnt – “Der Mensch helfe seinem Nächsten”. Tut es, bis ihr zu dem Punkt kommt, dass ihr euch gegenseitig töten wollt, und es wird ein Zeichen eures Fortschritts sein. Ihr werdet den Zehner nicht verlassen wollen, weil ihr die grosse Wichtigkeit darin empfindet, aber gleichzeitig werdet ihr bereit sein, euch gegenseitig zu verbrennen – beides gleichzeitig – so müsst ihr im Zehner arbeiten. Ich muss immer spüren, dass ich in sie gekleidet bin, dass ich ohne ihn “nackt” bin, d.h. ich weiß nicht, was ich tun soll, ich habe nichts.

Und was bedeutet es, dass ich will, dass sie sich in mich “kleiden”? Sie bringen mir Verstand, Gefühle, Verständnis dafür, wie ich handeln muss, sie geben mir verschiedene, richtige Verhaltensformen. Ohne sie kann ich es nicht sehen, ich bin wie zerstreut, und wenn sich der Zehner in mich kleidet, sehe ich plötzlich, worauf ich achten und nachdenken muss.

Es ist, als würden wir in die gleiche Grube fallen, und wir kommen nicht weiter…

Ihr wollt es nicht!

Ich glaube nicht, dass wir das nicht wollen, warum kommen dann jeden Tag Leute hierher?

Wie oft am Tag denkst du über die Vereinigung in der Gruppe nach? Wie sehr schmerzt es, dass du dich gerade jetzt daran erinnerst und nicht bei ihnen bist? Inwieweit verstehst du in deinem Kopf, dass du, wenn du die Vereinigung mit ihnen nicht erreichst, den Schöpfer nicht enthüllen wirst?

Was soll ich tun, wenn ich nicht für meinen Freund beten kann?

Bete, dass du es kannst, das ist ein Gebet, das dem Gebet vorausgeht. Natürlich liegt mir keiner am Herzen, jetzt gehe ich aus der Tür raus und vergesse alles, alles wird “ausgelöscht”, ich habe ein gesundes Ego, das mir keine Gefühle für irgendjemanden zurücklässt. Und was soll ich tun? Ich muss die ganze Zeit kämpfen, um dran zu bleiben, mich ständig mit Gewalt zum Zehner, zur Verbindung zurück zu begeben, und sogar etwas Furchtbares für diesen Zweck benutzen – etwas, das nicht einmal mit der Absicht “zu Geben und Schöpfers Genuss” verbunden ist. Ich muss mir ganz einfach sagen, dass ich sonst Schläge bekommen werde, dass sonst Schwierigkeiten kommen, dass ich nicht das Gewünschte erreichen werde. Es sind sogar solche Dinge, die sich auf die materielle Welt beziehen.

Ich muss mich daran gewöhnen (und die Gewohnheit wird zur zweiten Natur), zu denken, dass ich immer in den Zehner gekleidet bin – es ist notwendig, und das ist das Erste von allem. Und zweitens, egal was ich fühle, egal was ich tue, egal wie ich die Realität wahrnehme, ich muss in den Zehner gekleidet sein, alles mit ihren “Augen” betrachten, mich von ihrem Geist und Herzen führen lassen. Es heißt, dass ich mich ihnen angeschlossen habe, dort aufgelöst habe, und ich fühle keinen Unterschied zwischen ihnen und mir selbst. Natürlich wird es im nächsten Moment verschwinden, aber ich muss danach streben, und mich den ganzen Tag über damit beschäftigen.

 

Artikel des Tages von Montag, 05.08.2019

Es steht geschrieben, dass Israel die Zeiten beschleunigt. Mit dieser Zeitbeschleunigung zeigt es, wie sehr es aus eigener Kraft wie der Schöpfer werden will. Es geht nicht darum, wie sehr das Programm von oben an ihm arbeitet, sondern wie sehr er selbst als der alte  Mann die Chissronot sucht, die zur Korrektur führen können. Das ist genau das, womit er dem Schöpfer Freude bereitet. Sicherlich wird es in der Endkorrektur realisiert werden, aber die Freude ist nur möglich, wenn wir uns beschleunigen. So soll jeder jetzt seinen Nachbarn aufwecken und ihm erklären, dass wenn wir einschlafen und nicht aufwachen, genießt der Schöpfer nicht. Es ist nichts wert, dass ich mit dem Wunsch etwas zu tun, aufgestanden bin, weil ich ein Erwachen von oben erhalten habe. Aber wenn ich in einem Zustand bin, in dem ich mich schlecht fühle und keine Kraft und Lust habe, schließe ich mich meinen Freunden an – grob, materiell – deshalb sind wir in dieser Welt, in der wir Dinge ohne Absichten tun können – dann wache ich auf, komme zur Vernunft und wache auf um meine Zeit zu beschleunigen. Nur diese Handlungen, wenn ich selbstständig versuche, mich zu spirituellen Handlungen zu entzünden, werden auf meinem Konto gutgeschrieben.

*

Der Zehner ist eine Eigenschaft, der mir das Böse offenbart?

Es ist für dich der Schöpfer. Ein Zehner ist Kelim, AVAYA. Irgendwann muss ich es enthüllen. Wenn ich es nicht sehe, dann bin ich nicht korrigiert. Aber ein Zehner ist 10 Sephirot in der richtigen Verbindung. Ich muss nicht merken, wie sie sich selbst präsentieren – es ist ein Spiel mir gegenüber, sondern ein wahres Bild. Wenn ich sie als buchstäblich strukturierter Zehner sehe, als AVAYA, dann ist ihr Verhalten, ihre Eigenschaften, ihre Verbindung, ihre Gestalt der Schöpfer. Es gibt keinen anderen Schöpfer, und du wirst keinen anderen haben. 

Was genau können mir Freunde sagen?

Es hat keine Bedeutung. Ich muss es als ein Axiom annehmen, als höchsten Wert, mit geschlossenen Augen. 

Was soll ich in den Zehner enthüllen?

Dass du mit dem Schöpfer in Kontakt stehst, in Ihn eingeschlossen bist, mit Ihm in einem Organismus zusammen bist, bis du zur vollkommenen Einheit kommst.

*

Gibt es in Zehner Platz für Kritik?

Wenn du bereits im Zehner bist, welche Art von Kritik kann es dann geben? Es gibt keine Kritik. Im Gegenteil, soweit du den Zehner gegen deinen Verstand, deinen Wille und deine Logik akzeptierst, erhältst du mehr Korrektur.

Möglicherweise handeln sie egoistisch?

Ja, alles kommt von ihrem Egoismus, na und? Es spielt keine Rolle. Wenn du sie angenommen hast, wenn der Schöpfer dich hergebracht und “nimm dir” gesagt hat, musst du nehmen. Testest du sie mit deinem verdorbenen Egoismus und siehst du sie überhaupt? Das ist eine sehr delikate und ernste Sache. Hast du solche Bedingungen im Zehner, die zur Kritik führen? – Nein. Akzeptiert ihr alles, was in den Zehner passiert so, dass ich mich ihr anpassen und als Wahrheit akzeptieren muss? Kann ich oder kann ich nicht – das ist eine andere Frage, aber ich muss sie akzeptieren. Es gibt ein Gesetz, und es gibt eine Möglichkeit, es zu erfüllen.

Es gibt kein Modell der Spiritualität, keinen Schöpfer, keine Macht des Gebens in unserer Welt außer dem Zehner. Wo gibt es sonst? Wie kannst du dir die höheren Welten vorstellen? Gar nichts. Das ist unmöglich. Nur diese 10 Gesichter. Du musst mit ihren Eigenschaften umgehen können, die dir offenbart werden. Und jedes Mal wird es neue Schwierigkeiten bereiten. Du musst dich 9 mal vor ihnen verbeugen. Du bist der Zehnte, du beugst dich vor, bis sie dir momentan als vollkommen gerechte Menschen erscheinen. Und im nächsten Moment wirst du dich noch mehr verbeugen müssen, und so – jeden Moment. Nach mehreren solchen Handlungen wirst du sehen, dass dies wirklich deine ganze Arbeit ist. Und wer ist Er? AWAYA – “Ich gehöre zu meinem Volk”.

Wo bekomme ich die Kraft, mich selbst zu beugen?

Das ist ein Problem. Es ist gut, dass du nicht die Kraft hast, denn wegen der Notwendigkeit, dich zu beugen und den Zehner als vollkommenen AVAYA zu akzeptieren, brauchst du den Schöpfer. Das heißt, du brauchst einen Zehner, ein zerbrochenes Gefäß und alle Dinge, damit du dich an Ihn wenden kannst, bis du weinst, weil du willst, dass Er dir hilft und etwas tut. Du fragst als Kind: “Ich bin nicht fähig, schau, was du mir angetan hast! Ich möchte etwas tun, aber ich kann es nicht. Ich weiß, dass ich es nicht kann, aber ich will mich auch nicht an dich wenden. Also hilf mir dabei!”

Artikel des Tages von Sonntag, 04.08.2019

Der Entwicklungsmotor befindet sich also in kaputten Reshimot? Funktioniert alles aus dem Zertrümmern?

Natürlich! Wir haben immer einen Anstieg des Systems aus den gebrochenen Reshimot.

Schaltet das Licht sie nicht ein? Welche Art von Licht aktiviert sie?

Es gibt ständig allgemeines Licht im System, und es weckt die kaputten Rechimot, Schicht für Schicht auf. Der Mensch nimmt am Reshimot Erwachen teil, weil er verpflichtet ist, an diesem Erwachen teilzunehmen. Es reicht nicht aus, dass er von der Dunkelheit erwacht, sondern es gibt auch die Teilnahme des Menschen am Erwachen, wenn er verpflichtet ist, an diesem Erwachen teilzunehmen. Es reicht nicht aus, dass er von dem geweckt wird, was er als Dunkelheit empfindet. Er muss zu dieser Dunkelheit das Wissen um das, was in der Dunkelheit ist, hinzufügen. In der Dunkelheit liegt meine Verbindung zu anderen. Es ist nicht das Erwachen von oben, nein, es erweckt dich, wenn du alle möglichen Schwierigkeiten, Probleme empfindest. Richtig? Die vielseitigsten Probleme. Dein Arzt wird dir erklären, dass es tausend Krankheiten gibt. Wer wird dir verraten, dass die Ursache all dieser Krankheiten in der mangelnden Verbindung zwischen den Menschen liegt? Wer denkt überhaupt darüber nach? So wie wir der ganzen Menschheit erklären wollen, dass die Probleme von Wirtschaft bis Klima die Verbindung zwischen uns darstellen. Probieren Sie es aus, erklären Sie es! Die Trennung zwischen uns, im Zehner, es liegt an uns. Vereint euch künstlich, beginnt euch so viel wie möglich zu vereinen, um zu offenbaren, dass dies eigentlich die ganze Einheit ist, um MAN zu errichten, nicht weil ich mich schlecht fühle, hört ihr mich? Nicht, weil ich mich schlecht fühle, sondern weil wir uns schlecht fühlen! Nicht, weil es mir persönlich schlecht geht: Gib es mir, gib es mir, sondern hilf uns, uns zu vereinen, um es Dir zu geben! Erkennt ihr einen Unterschied? Das ist eine Klärung, zu der ein Mensch verpflichtet ist, und zwar nicht allein, sondern im Zehner, und das geschieht nicht in den höheren Welten. Du bist gezwungen zu leiden und zu leiden, bis du anfängst, zu erwachen. Und woher kommt das Erwachen? Dafür gibt es Kabbalisten, die die Methode vermitteln, und sie kann von einer bestimmten Anzahl von Menschen wahrgenommen werden und sie können sie so verwirklichen, wie sie sein sollte: d.h. vom Leiden bis zur Vereinigung, vom einfachen Leiden bis zum Leiden wegen des Mangels an Liebe zum Schöpfer, und so vorankommen.

***

Wir werden Auszüge lesen, in denen die großen Kabbalisten uns von Ari erzählen. Wir fühlen uns geehrt, dass unser Lehrer, Baal Sulam, ein Kreis der Seele von Ari ist, er schreibt selbst, wie glücklich er über diese Entdeckung war. Obwohl wir nicht verstehen, was es ist – Ari’s Seelenkreis – es ist offensichtlich, dass es sich um ein großes Phänomen handelt. Wie es über Ari geschrieben steht, ist er Mashiach ben Yosef, d.h. er verbindet für uns die ganze vorherige Kabbala mit dem gegenwärtigen Zustand der Korrektur, mit dem Ende der Korrektur, mit der Generation von Mashiach. Und deshalb haben alle Kabbalisten von dem Moment an, als Kabbala von Ari, sich offenbarte, wie Baal HaSulam schreibt, alle vorherigen Methoden aufgegeben und Ari’s Methode akzeptiert.

Die Sache ist nicht die, dass sie mehr oder weniger verständlich ist, oder dass Ari’s Verständnis größer oder kleiner war, sondern dass es um Ari’s Verbindung zum Ende der Korrektur geht, die Verbindung seiner Seele. Sein Kli war tatsächlich mit dem Ende der Korrektur verbunden, und so können wir auch eine Verbindung zur Endkorrektur herstellen, und uns richtig realisieren, alle zusammen und individuell, je nachdem, wie wir seine Lehre verstehen. Lasst uns lesen, Fragen stellen, wir haben heute Abend eine Mahlzeit, wo wir auch lesen und darüber diskutieren können.

***

Nachdem Baal HaSulam die Methode von Ari interpretiert und in so einer Form erklärt hat, dass jeder sie lernen, verstehen, zumindest näher kommen kann, können wir sie wirklich begreifen und nur durch Verbreitung, nur dank der Verbreitung, daran beteiligt sein. Unsere Zeit ist die Zeit der Verbreitung. Wir bekommen die Methode von Ari von oben nach unten, realisieren sie zwischen uns und verbreiten sie weithin.

Artikel des Tages von Donnerstag, 01.08.2019

 

Die Arbeit, die zwischen uns ist – ist die Verbindungsarbeit, und ausserhalb von aus? Dort wird von dir nichts verlangt, außer, dass du die Tastatur drückst. Im Prinzip gibt es Dinge die wir tun müssen, und man muss nur über Gleichgültigkeit und Faulheit weinen. Und wir sollten uns gegenseitig erwecken. Ihr sagt, dass ihr dreimal am Tag “aufwacht” – woraufhin wacht ihr auf? Was sind die praktischen Ergebnisse?

Wenn du, d.h. Isra-El, dich nicht um die ganze Welt außer um das Volk Israel kümmerst, wirst du nichts bekommen, weil du “um des Empfangen willen” in einer offensichtlichen, innersten Form handelst. Du bist in größter Klipa, du willst nur andauernd vom Schöpfer empfangen, und du vergisst sie.

 

Weisst du noch, was der Schöpfer zu Yona sagte: “Das sind meine Kinder, ich mache mir Sorgen um sie. Ich habe dir eine Mission gegeben, sie zu retten, was heißt, dass du es vermeidest? Sie sind mir wichtig!”

***

Jeden Tag sollt ihr ein neues Gebet aussprechen, jeden Tag, denn wir haben nichts außer dem Gebet. Die Verbreitung nach außen und das Beten nach oben von unserer Seite aus muss von “einem Herzen”, von der Vereinigung aus kommen, und ihr müsst es tun, ich kann es nicht. Versucht es, arbeitet untereinander, lasst alle Artikel schreiben, jeder kann, sagen wir, 3-4 kurze Sätze schreiben, aber sie sollten aus der Tiefe des Herzens sein.

Das Wichtigste ist die Arbeit, die ihr von Herzen, suchend, zielgerichtet tut. Und es ist nicht so, dass ihr ein paar schöne Worte schreibt. Die Hauptsache ist, mit dem Herzen zu arbeiten und nach Wegen zu suchen, wie man sein Chissaron aufzubringen und an wen man sich wenden kann. Gedanke und Verlangen sind die größte Kraft der Natur. Wenn man sie richtig einsetzt, kann man einen Durchbruch erzielen, der uns fehlt, um zum Ende zu kommen.

***

Versucht zu sehen, dass alles von oben kommt. Versucht in jedem Moment zu sehen, dass alles unter der Kontrolle des Schöpfers steht. Eure Gedanken sind von Ihm, eure Wünsche sind von Ihm, besonders die Gedanken über Freunde, über den Zehner. Denke immer darüber nach, dass Er alles tut. Und was ist mit mir? – Ich fühle einfach, dass Er durch mich handelt. Dann werdet ihr mehr und mehr spüren, was los ist.

Das ist es, was wir brauchen. Das Wichtigste ist zu erkennen, wie sich der Schöpfer im Menschen verkleidet, absolut in jedem, und vor allem in ihrer Einstellung zum Zehner. Schließlich, wenn Ihr erkennt, wie sich eure Einstellung zum Zehner ändert, könnt ihr euch direkt an Ihn wenden, um diese Einstellung zu ändern. Es kommt zu einem Kontakt mit ihm, zu einem Dialog.

 

Artikel des Tages im Juli 2019

This post is only available to members.

Artikel des Tages von Juni 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb an der einen oder anderen Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist. Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

———————————————————————————————————————————–

 

Artikel des Tages Sonntag, 30.06.2019

Im Grunde genommen ist das, was uns offenbart wird, nicht so schwierig. Ich muss mich an einem Gebilde namens “Zehner” beteiligen, und wenn ich mich richtig einschalte (und man muss herausfinden, was richtig ist, unter welchen Bedingungen und im Allgemeinen, was es bedeutet, sich ” in den Zehner einzuschalten”), bereite ich mich auf ein Treffen mit dem Schöpfer vor. Und dann fange ich an, im Zehner eine Lupe zu sehen, wo ich den Fokus auf den Schöpfer lenke und anfange, Ihn zu sehen und zu erkennen. Und dann ist alles einfach – ich, der Zehner, der Schöpfer.

Wenn ich mehr von Ihm enthüllen will, muss ich ein größeres Gerät namens “Zehner” erwerben. Was bedeutet “größeres”? – Es werden mehr Elemente in den Zehner geben, und sie werden auch an der Schaffung dieses Fokus, der Konzentration, teilnehmen. Sie werden zu “einem Herzen” und dann wird der Schöpfer in größerem Maße offenbart. Und so immer mehr, bis sich alle Kreise aller Beteiligten zusammenschließen, und wir alle zu einer einzigen Einheit werden, der ganze Kli der Menschheit.

Dementsprechend wird der Schöpfer völlig offen sein für diejenigen, die versuchen, sich auf diese Weise in Bezug auf den Zehner, dieser HaWaYaH zu annullieren. Für diejenigen, die diese HaWaYaH aus allen Lebenden in dieser Welt aufbaut. Deshalb heißt es: “ihr habt Mich erschaffen”, denn der Schöpfer existiert wirklich nicht, außer dem richtigen Ergebnis der Teilnahme aller.

Deshalb müssen wir versuchen, dieses “Gerät” in Aktion zu sehen, zu erkennen, dass es uns zur Verfügung steht, und wir sind verpflichtet, es zu benutzen und uns nicht auf verschiedene andere Aufgaben zu “zerstreuen”. Im Gegenteil, alles, was geschieht, wird nur dazu angezogen, der Kli, den Zehner zu erbauen. Durch den Zehner erreiche ich die Offenbarung des Schöpfers.

Eigentlich sollte ich mich die ganze Zeit darin befinden. Ich werde den Fokus nicht einstellen können, wenn ich das Bild des Schöpfers nicht hierher bringe, auf was werde ich mich sonst fokussieren? Das heißt, zuerst muss es hier den  Schöpfer geben, und dann, wenn ich den Fokus auf Ihn lege – wenn ich kein Objekt habe, auf das ich mich fokussiere, hat es keinen Sinn “die Linse zu drehen”, ich muss wissen, im Bezug auf was ich das tue. Das heißt, der Schöpfer sollte hier sein, und ich bin derjenige, der “die Linse dreht”.

Um die dritte Stufe zu erreichen, d.h. den Schöpfer hinter der Gruppe zu sehen, muss ich sein Bild in die zweite oder erste Stufe bringen, d.h. versuchen, ihn innerhalb der Gruppe zu sehen?

Ja. Und was machst du?

Vielleicht hat es etwas mit der Ähnlichkeit der Eigenschaften zu tun?

Du musst dir die Gruppe in perfektem Zustand, in perfektem Zusammenspiel vorstellen und du solltest wollen, dich dem idealen Zustand aus dem realen Zustand her annähern.

Denn, dank der Suche, die “liebe deinen Nächsten”, Liebe zu deinen Freunden genannt wird, wirst du erreichen, dass dein Fokus, deine Eigenschaften, Wünsche, Gedanken – alles wird so werden, dass du diesem Unbekannten näher kommst und wirklich die Eigenschaft offenbart, die als “Schöpfer” bezeichnet wird.

Aber es ist eine Eigenschaft, die in die Gruppe eingekleidet wird, wenn sie in die richtige Verbindung dank Anstrengungen kommt. Und die Essenz der richtigen Vereinigung ist das, was sich in dieser richtigen Vereinigung als Füllung offenbart. Das wird “der Schöpfer” genannt.

Der Schöpfer ist das Ergebnis der Klärung, wenn wir den Fokus gefunden haben. Tatsächlich richten wir den Fokus auf Ihn, wir können es nicht gezielt auf Ihn richten, wir können es aber auf die Gruppe richten. In dem Maße, in dem wir die Gruppe in den idealen, vollkommenen Zustand bringen – in diesem Maße offenbaren wir die Form des Schöpfers.

 

Artikel des Tages Donnerstag, 27. 06.2019

Welche Art von Arbeit machen wir mit den Freunden, die nicht jeden Tag kommen, um unsere Zehner zu vervollständigen? Wenn Zehner solche geschwächten Freunde haben, mal einer, mal ein anderer, befinden wir uns nicht immer in der Einheit, Verbindung, Spannung, weil wir das Gefühl haben, dass, wenn wir uns trennen, dass die Anziehungskraft zum Ziel verschwindet. Wenn wir uns vereinen, jeder hilft dem anderen und weckt ihn auf. Ist das Problem des Zehners selbst? Schließlich müssen wir dafür sorgen, dass alle Freunde, die nicht konsequent sind, trotzdem kommen und teilnehmen.

Haben Sie das Gefühl, dass hier etwas anderes gemacht werden kann?

Wir müssen den Zehner auf dem Weg, den wir jetzt gehen, stärken. Zumindest müssen wir zu dem Punkt kommen, an dem ein Zehner die Abhängigkeit von jedem einzelnen spüren wird. Und jeder wird spüren, dass, wenn er nicht von einem Zehner abhängig ist, er vom Wagen fällt. Wie können wir alle Zehner perfekt sehen? Habt ihr irgendwelche Ideen, Gedanken, was man tun kann? Das hält uns auf dem Weg. Sprecht unter euch darüber und hört dann zu, was ihr tun könnt.

Wie können wir unsere Arbeit im Zehner nutzen, um sicherzustellen, dass der immer perfekt ist – tagsüber, im Unterricht, beim Essen – überall, damit wir uns nicht trennen? Das ist ein Kli, und ohne das Gefühl, dass es vereint und verbunden ist, gibt es keine Chance, den Schöpfer darin zu enthüllen. Was fehlt uns, um den Zehner perfekt zu sehen – zuerst physisch und dann auch innerlich?

***

Was ist die Gleichbehandlung von Freunden im Zehner, die ich anstreben muss? Wie wird diese Gleichberechtigung zum Ausdruck gebracht?

Nachdem ich jeden so behandele, damit ich meine Einstellung zu ihm ergänze und sehe, dass mein Zehner homogen ist, weil ich mich selbst ausgleiche. Der eine ist schlauer, der andere loyaler, und der dritte ist schneller – ich rede hier über materielle Eigenschaften, aber alles ist vermischt. Ich muss meine Sichtweise ergänzen, damit ich jeden einzelnen perfekt sehe – er ist das Beste für mich, und es gibt nichts, was ich ihm hinzufügen kann. Indem ich alle auf diese Ebene erhebe, korrigierte ich mich selbst, so dass ich die Unvollkommenheiten nicht merke. Ich habe mich selbst korrigiert, und jetzt, indem ich sie auf ein scheinbar perfektes Niveau gebracht habe, sind sie für mich wie ein perfekter, korrigierter Zehner. Und soweit ich in ihn verwickelt bin, dringe ich in den Schöpfer ein, der in ihnen ist. Er schätzt sie, unterstützt sie und spürt, dass dank der Tatsache, dass ich sie auf gleicher Ebene miteinander verbinde, öffne ich die Tür zum Schöpfer, sehe Ihn, enthülle Ihn.

***

Die Verbindung zwischen dem Tatsächlichen und dem Erwünschten befindet sich im Schöpfer. Deshalb stelle ich mir vor, was das Tatsächliche ist. Ich bespreche mit meinen Freunden, was das Erwünschte ist und dann wenden wir uns gemeinsam an den Schöpfer. Es ist wünschenswert, dass es zwischen uns eine Übereinstimmung gibt, sowohl über das tatsächliche als auch über das Gewünschte. Dann wird das Gebet zum Schöpfer vom ganzen Zehner sein.

Es stellt sich heraus, dass bei unseren Treffen unsere ganze Arbeit in den Zehn darin besteht, mit dem Tatsächlichen und Gewünschten für Übereinstimmung und zum Schöpfer zu beten? 

Wunderschön! Innerhalb von 5 Minuten werdet ihr sehen, dass dies ausreichend für euch ist. Es wird zu einer Vereinigung zwischen euch und Ihm führen. Es gibt nichts anderes. Das ist die spirituelle Handlung, die ihr immer wieder tun müsst.

***

Man muss in die Einheit investieren, damit alle eins sind, damit uns plötzlich klar wird, dass dieses “Eins”, der Verbindung zwischen uns, der Schöpfer ist. Dies ist nicht die Gruppe, nicht die Verbindung zwischen uns, sondern, wir spüren noch tiefer, dass die Essenz der Verbindung zwischen uns, der Schöpfer ist.

 

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 26.06.2019

Wir haben eine sehr gute Vorbereitung von oben erhalten, die Spaltung der Seele, und dank der Tatsache, dass wir die Zehner haben, können wir das Bedürfnis nach der Größe und Wichtigkeit des Schöpfers entwickeln. Indem wir uns dabei gegenseitig helfen, können wir das Licht hervorrufen, das zur Quelle zurückführt. Wenn jeder von seinen Freunden beeindruckt ist, erhält er von ihnen ein Chissaron für die Größe des Schöpfers, auch in Form eines einfachen Wettkampfes – aus Neid, Ehrgeiz, Streben nach Vergnügen – aber er strebt immerhin danach und erweckt dadurch das Licht, das zur Quelle zurückführt. Wir können dieses Licht hervorrufen, auch wenn wir uns noch in Absichten, Wünschen, Bestrebungen, Zweifel befinden, die natürlich nicht rein sind, aber es spielt keine Rolle.

So versteht eine Mutter ihr Baby, auch wenn es nicht bitten oder sprechen kann, sie spürt, was es braucht. Ebenfalls genügt es, wenn wir von unserem Ego aus schreien und bitten: Hilf uns, gib uns, wir wollen es! Und obwohl wir die Größe und Wichtigkeit des Schöpfers aus egoistischen Gründen wünschen, werden diese egoistischen Motive von oben als Bedürfnisse akzeptiert – man kann nichts tun, im Moment ist es so. Aber wenn wir uns an den Schöpfer aus der Gruppe wenden und jeder von uns sich ein wenig zurückzieht, so erwecken wir das Licht, das zur Quelle zurückführt, auch wenn wir uns an Ihn aus Neid, aus dem Wunsch nach Genuss und Ehre wenden. Es wirkt auf uns und wir beginnen allmählich das Bedürfnis nach der Größe des Schöpfers, das Chissaron für Seine Wichtigkeit, sowie die Größe des Schöpfers an sich zu spüren.

Es leuchtet ein wenig für uns und wir können einschätzen, inwiefern es jeden rettet. Ich fühle, dass dies das Einzige ist, was fehlt, und es gibt nichts anderes, als die Größe von mir selbst, von meinem Ego, wenn ich mich ständig um mich selbst kümmere, gegen die Größe des Schöpfers zu tauschen, um mich durch die Gruppe um Ihn kümmern zu können. Natürlich muss ich es zuerst mit dem Zehner und danach mit Ihm tun. Dank dessen gehe ich von der materiellen zur spirituellen Stufe über, vom Empfangen zum Geben. Mit anderen Worten, das Konzept der Größe des Zehners und dadurch der Größe des Schöpfers ist ein Hebel, mit dem ich mich buchstäblich vom Materiellen zum Spirituellen erhebe.

*

In dem Maße, wie der Zehner wichtiger und mächtiger als ich im spirituellen Sinne ist, in diesem Maße erkenne ich, wie wichtig mir die Größe des Schöpfers ist, wie sehr ich sie brauche.

Wenn wir versuchen, uns gegenseitig die Größe über die Verhüllung zu geben, heißt das dann, dass wir ein Floß bauen?

Dann fange ich an, mein Leben als ein Floß zu sehen, das die Ebbe und Flut spürt, Aufstiege und Abstiege in der Wichtigkeit des Schöpfers.

So kann ich tagsüber sehen, wie sehr ich mich in diesen Gezeiten befinde, indem ich nach der Vereinigung mit meinem Zehner, mit meinen Freunden verlange?

Trotz der ständigen Abstiege, Stürze und Verwirrungen in Bezug auf die Größe des Schöpfers beginne ich, alles in meinem Leben nur in Bezug auf die Größe des Schöpfers zu messen: wie wirksam es ist, inwieweit es sinkt oder aufrichtig hält – nur in Bezug auf diesen Aspekt. Wenn ich dies die ganze Zeit über auf einem bestimmten Niveau halten kann, betrete ich die spirituelle Leiter. Aber es kommt auch darauf an, wie sehr ich an den Zehner angehaftet bin, denn ich kann alleine nicht widerstehen, so entsteht kein Kli.

*

Wir müssen verstehen, dass wir ein Bedürfnis nach Chissaron entwickeln müssen. Ich habe kein Chissaron für die Größe des Schöpfers, sondern nur für die Größe von mir selbst: ich will groß sein, alles begreifen, verstehen, fühlen – und alles nur ich. Wie kann ich so tun, dass ich eine Null werde oder mich gar nicht existent mache, und nur die Fürsorge für den Schöpfer mich füllt? Das ist im Grunde das spirituelle Kli. Versucht darüber nachzudenken, wir sind nicht weit davon entfernt. Wir hatten schon zum Teil diese Empfindungen gehabt, wir müssen sie nur ordnen, zusammenfügen und zielgerichteter daran zu arbeiten. Wenn ich den Schöpfer anstelle von mir selbst fühlen will, so dass Seine Größe den gesamten Horizont abdeckt, ist dies für mich der begehrteste Zustand.

 

Artikel des Tages Dienstag 25.06.2019

Normalerweise betrachten wir unseren Zustand nicht als Aufstieg, aber wenn wir darüber nachdenken, dass die ganze Welt eine Verhüllung darstellt (deshalb wird sie auf Hebräisch “Olam” genannt, von dem Wort “aalama” – Verhüllung), dann müssten wir uns wahrscheinlich in einem hohen, erhabenen Zustand halten. Schließlich hat sich in der Realität um uns herum nichts verändert, außer der Verhüllung. Es ist der Schöpfer, der auf diese Weise mit uns spielt und bewusst diese Verhüllung aufbaut, damit wir das Phänomen der Schöpfung mit Respekt behandeln, d.h. wir sind in einer Verschmelzung mit Ihm, in einer Welt voller Gutem. Und wir müssen uns bemühen zu Ihm zurückzukehren, um diese Verhüllung aus unseren Sinnen zu entfernen.

Verhüllung heißt der böse Anfang, unser Ego. Deshalb geht ein Mensch in dem Maße voran, in dem er sich bemüht, auf der einen Seite, in einem perfekten Zustand zu sein, wie in der Endkorrektur (soweit er es sich vorstellen kann), und, auf der anderen Seite, sich Mühe gibt, diesen Zustand in allen seinen Sinnesorganen offenbaren zu lassen, wie es geschrieben steht: “Lasst alle meine Knochen sagen”.

Wir müssen versuchen, dies zu tun, und dann werden wir mehr Kraft, Energie und Stimmung haben, um den wahren Zustand zu erreichen, in dem “es niemanden außer Ihm gibt”, der gut und Gutes tuend ist und das ganze Universum füllt, und wir befinden uns in der Verschmelzung, Vereinigung mit Ihm. Und nur eine kleine “Wolke” verdeckt unsere Wahrnehmungsorgane und verhindert, dass wir es spüren. Und wir dürfen uns nicht vor dieser “Wolke”, vor diesem bösen Anfang, den der Schöpfer bewusst geschaffen hat, beugen, sondern nämlich versuchen, diese Verhüllung weg zu drängen. Um dies zu tun, müssen wir Übungen machen.

 

Die Frage für das Seminar: Wie “entfernen” wir die Verhüllung aus unseren Wahrnehmungsorganen und fühlen uns korrigiert, indem wir die Vereinigung  zwischen uns bis zur Liebe offenbaren und in dieser Vereinigung den Schöpfer enthüllen und uns mit Ihm verbinden, in dem Maße wie wir miteinander verbunden sind?

***

Wie können wir, wenn wir versuchen, die Verhüllung zu überwinden, uns davon abhalten, sie zu beseitigen, denn dann werden wir in der Enthüllung des Schöpfers wie Engel, wie Tiere sein? Wir müssen sie behalten, damit sie uns hilft, “Bnei Adam” (Menschen) zu sein, d.h. auf einer höheren Stufe im Verhältnis zum Tier zu stehen. Schließlich folgt das Tier einfach den Naturgesetzen, den Gesetzen des Schöpfers, und die Verhüllung erlaubt uns nicht, die Gesetze des Schöpfers zu erfüllen – nur die Gesetze der Verhüllung.

Wie können wir die Verhüllung auf uns zurückbringen um den Zustand der Trennung vom Schöpfer zu bewahren, um Seinen Gesetzen nicht instinktiv, sondern aufgrund Seiner Größe, über die Verhüllung zu folgen, so dass die Verhüllung zu unserem Bildschirm wird? Und über die Verhüllung stellen wir uns vor, dass wir dem Schöpfer ähnlich sind  – dann werden wir “Bnei Adam” genannt.

Der Schöpfer offenbart sich nicht auf die Weise, als würde Er uns zu irgendetwas verpflichten, wir schaffen selbst sein Abbild, die Form von Adam – des Menschen, der dem Schöpfer ähnlich ist.

Wie wandelt sich die Verhüllung für uns zu einem trennenden und zu einem enthüllenden Bildschirm um?

***

Hört euch die ersten 10 Minuten der ersten Lektion an, in der ich über einen gewissen Zustand sprach, eventuell kommen wir ihm allmählich näher. Dies gilt auch gewissermaßen für die zweite Einschränkung (Zimzum Bet) – die Kombination von Malchut und Bina. Das sind so kleine Ansatzpunkte, und wir werden sie allmählich begreifen.

 

 

Artikel des Tages von Montag, 24.06.2019

Wir wissen und hören seit mehreren Tagen, dass das Wichtigste in unserer Arbeit darin besteht, dem Aufstieg den Mangel an Größe des Schöpfers hinzuzufügen, den wir bei dem Absturz spüren. Deshalb nennen wir diese Zustände “Abstieg” und es fehlt die Größe des Schöpfers in unseren Augen, wie man sagt: “Es gibt keinen Schöpfer in mir”.

Es ist uns klar, dass wir die Höhen und Tiefen von oben bekommen und ich denke, jeder spürt es bereits. Es hängt nicht vom  Menschen ab wie er mit beiden Zuständen arbeitet, aber es hängt von ihm ab wie er das “Minus” verbindet, die Abwesenheit der Größe des Schöpfers in ihm mit dem “Plus”, mit der Größe des Schöpfers, die ihm gegeben wurde, als er ein wenig Leuchten zu spüren bekam. Und er selbst vermittelt den Mangel an Majestät des Schöpfers – wie er Ihn wieder spürt, prüft, bewertet, mitnimmt und verbindet mit seinem gegenwärtigen Gefühl der Majestät des Schöpfers, das er erhalten hat. Genau diese Arbeit hängt von dem Menschen ab, alles andere kommt von oben.

Jetzt müssen wir versuchen, diese Kunst so schnell wie möglich zu erlernen – die Stürze und Aufstiege nur in Bezug auf die Größe des Schöpfers zu unterscheiden, und nicht in Bezug auf andere Empfindungen, um die ganze Tiefe des Mangels bezüglich der Größe des Schöpfers in der Abwesenheit Seiner Lenkung zu spüren: “lass alle meine Knochen sagen “, wenn es keine Größe des Schöpfers gibt, und wenn ich mit Seiner Größe erfüllt bin. So müssen wir zwischen diesen beiden  Schattierungen unserer Wahrnehmung arbeiten.

In jedem Zustand sollten wir tagsüber  versuchen, nach diesem Parameter – die Größe des Schöpfers – zu leben, indem wir prüfen, ob Er in uns vorhanden ist: mehr oder weniger. Und wenn  er weniger vorhanden ist, nicht zustimmen, sondern versuchen, zu einem Zustand zu kommen, in dem ich existiere nur um zu spüren, wie die Größe des Schöpfers mich mit seiner Kraft erfüllt, und sich immer  darum kümmern , dass sie mich im Leben führt.

***

Ich sorge dafür, dass dies von allen anerkannt wird, und jeder ist es gewohnt, dass es notwendig ist, sein Leben in Bezug auf die Größe des Schöpfers zu messen: ob es mehr oder weniger präsent ist. Absolut in allem – in jedem Satz, den ich gesagt habe, in jeder einfachen körperliche Handlung, die ich ausführe, als ob ich es die ganze Zeit eilig hätte, die Größe des Schöpfers noch mehr zu erleben. Das ist mein Ziel, mein Streben und um den Rest kümmere ich mich nicht, alles ist zweitrangig, und zwar derart, dass ich auf der Suche nach der Größe des Schöpfers diese Welt verliere und buchstäblich in eine andere Welt, in eine andere Dimension eintrete – und es ist wichtig, weil ich mit dem Höheren vereint bin. Aber diese Welt verschwindet nicht, durch sie erhebe ich die Zustände des Mangels für die Größe des Schöpfers, die jedes Mal vom Sturz zum Aufstieg führen.

Wie können wir überprüfen, ob es zwischen uns in Zehnern eine Balance der Wichtigkeit des Schöpfers gibt?

Ich möchte damit bei der Arbeit in den Zehnern noch nicht anfangen, denn dann werden wir alles vergessen.

Ich muss mich trainieren, das Maß der Größe des Schöpfers in meinen Augen ständig zu überprüfen, ich persönlich muss vor mir ein Problem haben – die Größe des Schöpfers, die Größe des Schöpfers, die Größe des Schöpfers – die ganze Zeit. Wenn ich daran gewöhnt bin, muss ich die Gruppe einbeziehen, damit die Gruppe mich bildet, sich ständig um die persönliche, private Größe des Schöpfers zu kümmern, d.h. von meinen Freunden beeindruckt zu sein. Ich brauche eine Gruppe von Menschen, die mich die ganze Zeit “antreiben” und sich um die “Größe des Schöpfers in meinen Augen” zu kümmern.

Wenn jeder einen solchen Eindruck gewinnt und sieht, dass wir nur in diesem Zusammenhang unsere Zustände überprüfen – können wir anfangen uns der Gruppe anzuschließen, um eine gemeinsame Größe des Schöpfers zwischen uns zu schaffen. Und dann betreten wir dieses “Floß”, über das wir gesprochen haben.

Wenn wir jetzt darauf einsteigen, bin ich mir nicht sicher, ob es nützlich ist oder im Gegenteil, es wird die Größe des Schöpfers aufheben. Lasst uns an der ständigen Notwendigkeit der Größe des Schöpfers zwischen uns arbeiten, damit wir uns gegenseitig unterstützen, damit jeder von uns persönlich dafür sorgen kann, dass unsere Freunde bei dieser Klärung bleiben.

Artikel des Tages Sonntag, 23.06.2019

Wie können wir feststellen, ob es uns gelungen ist, den Aufstieg, dem Abstieg im Zehner anzuheften?

In einer Gruppe kann es absolut alles sein – wie ihr euch mehrmals am Tag versammelt, wie sehr ihr euch gegenseitig unterstützt, wie sehr ihr danach sucht, wie ihr alle zusammen und jeden einzelnen  zur Größe des Schöpfers erwecken könnt, wie viel Chissaron in der Größe des Schöpfers zu diesem Mangel wird, in dem ihr immer, ständig seid. Der alte Mann beugt sich die ganze Zeit nieder, er sucht ständig, und wenn er aufhört zu suchen, fällt er sofort aus dem Prozess heraus. Um dem Ziel der Schöpfung näher zu kommen, müssen wir ständig nach Wegen suchen, um die Bedeutung des Schöpfers, die Größe des Schöpfers und die Einheit des Schöpfers in unseren eigenen Augen zu erheben. Dieser Zustand muss konstant sein. Organisiert solche Spiele und Übungen im Zehner, wenn ihr die Suche nicht aufgebt, wenn der ganze Zehner wie ein alter Mann ist, der sucht und sucht…

Gibt es noch Klärungen, zu denen die Größe des Schöpfers hinzukommen soll? Woher weiß er, ob die Klärungen noch bleiben oder nicht? Daran, ob sich etwas in seinem Kopf erweckt außer der Größe des Schöpfers. Wenn etwas erwacht, z.B. dass er besorgt ist, sogar in neutraler Form denkt, ist das ein Zeichen dafür, dass der Schöpfer an diesem Ort, in diesen Gedanken und Verlangen nicht als Höhere, als Bestimmer definiert ist.

***

Wenn ich im Aufstieg bin, wie arbeite ich mit dem Abstieg, oder wie wecke ich ihn auf?

Du kommst nicht aus dem Aufstiegs Zustand heraus, das ist die eine Sache. Ein Mensch im Aufstiegs Zustand muss ständig in der bestehenden Größe des Schöpfers gestärkt werden – das heißt Aufstieg. Und außerdem ist er auf der Suche – wie kann er dazu beitragen? Wie der alte Mann, der etwas verlorengegangenes vermisst; was könnte es sein? Deshalb sucht und gräbt er….. Wo kann es sein? Es kann etwas Privates, Persönliches sein, oder es kann etwas sein zwischen ihm und seinen Freunden, zwischen allen und dem Schöpfer, in der Vergangenheit oder im gegenwärtigen Zustand. Lasst ihn suchen, aber er sucht nur nach einer Sache – wie kann ich noch ein Chissaron (Bedürfnis) in der Größe des Schöpfers finden, bis er meinen ganzen Horizont erfüllt…. den ganzen Horizont, absolut alles.

***

Wenn du bei dieser Suche bist, was genau machst du dann?

Zuerst werde ich mich im gewünschten Zustand organisieren – ich möchte, dass der Schöpfer in meinen Augen der Größte ist, dass er die ganze Welt für mich erfüllt, dass es nichts außer Ihm gibt. Er füllt alles aus – meine Gedanken, meine Handlungen, meine Wünsche – Er bestimmt alles, als ob Er mich mit Seiner Macht erfüllt. Das gibt mir eine gewisse Inspiration von Seiner Größe.

Und jetzt stellt sich die Frage: Wie kann ich diesem Ganzen ein wenig mehr Chissaron hinzufügen, damit ich noch mehr von Seiner Macht will? Woher kann ich diese Kelim (Gefäße) beziehen? In der Regel nehmen wir sie unseren Freunden ab, weil sie alle Kelim besitzen. Wie können wir überhaupt die Aufstiege und Abstiege nach den Gefäßen messen? Nicht nach der Inspiration der Größe des Schöpfers, sondern nach dem Kli? Tatsächlich können wir dort entweder einen Mangel an der Größe des Schöpfers oder seiner Größe finden. Das ist die Verbindung zwischen uns! Was soll die Verbindung zwischen uns füllen? Die Größe des Schöpfers.

Das ist das Höhere Licht – die Größe und Bedeutung des Gastgebers – dementsprechend gebe ich Ihm, erhalte von Ihm, befinde mich in der Absicht gegenüber Ihm und so weiter, wie Baal HaSulam am Beispiel von Gast und Gastgeber sagt. Aber der Schöpfer, was uns erfüllt, ist Seine Größe. Das ist alles! Ich habe einen Zehner, und zusammen mit dem Zehner, je nach der Bedeutung der Freunde in meinen Augen(!), suche ich die Größe des Schöpfers in meinen Augen! Es kann keine größere Bedeutung und die Größe des Schöpfers geben, als die Bedeutung und Größe der Freunde, das ist zweifellos. Wenn größer, bedeutete es, dass der Schöpfer dir die Beispiele gibt.

 

Artikel des Tages Donnerstag, 20.06.2019

Wir sprechen von der Tatsache, dass wir uns auf das Ziel zubewegen und die rechte und linke Linie sollten für uns gleichermaßen sein, wie man sagt, “und die Dunkelheit wird wie Licht erscheinen”.

Es ist also weder der Aufstieg noch der Abstieg wichtig, sondern das Ziel selbst?

Das Ziel selbst ist wichtig. Ein Aufstieg ist ein Zustand, in dem ich Wichtigkeit habe, in dem ich den Schöpfer, das Ziel, die Gruppe, die Methode schätze. Und im Abstieg, der vorher war, fühlte ich, dass mir alles egal ist, dass ich nichts will. Lasst mich in Ruhe, ich will nur weglaufen – der Mangel an Wichtigkeit. Beide Zustände kommen vom Schöpfer, und jetzt will ich sie miteinander verbinden, so wie es geschieht, wenn Elektroströme ausgeglichen werden.

Das heißt, ich möchte zu meinem Aufstieg, den ich jetzt erlebe, den Mangel an Wichtigkeit hinzufügen, den ich zum Zeitpunkt meines Abstieges hatte. Wenn ich den Mangel an Bedeutung der Wichtigkeit hinzufüge, werde ich noch mehr Wichtigkeit erhalten, denn jetzt bin ich in der Lage, an dem früheren Mangel an Wichtigkeit zu arbeiten. Es ist, als würde ich die Zeit, den Zustand, in meinen gegenwärtigen Zustand übertragen und ihn reparieren – es nennt sich Korrektur.

Denn wenn ich in einem Abstieg bin, wird mit mir nicht gerechnet, ich bin einfach ein Tier. Aber jetzt, wenn ich wie ein Mensch bin, heißt es: “Der Schöpfer rettet einen Menschen und ein Tier”. Heute bin ich im Zustand des Menschen und ziehe den Zustand des Tieres in dem ich vorher war, an mich heran und segne ihn. Dank dessen kann ich noch mehr steigen. Schließlich ist es der Aufstieg, den ich jetzt von oben erhalten habe, der plötzlich mit Begeisterung und Freude zu mir gekommen ist. Ich bin wieder in das spirituelle Leben zurückgekehrt. Aber es ging auf Kosten des Schöpfers. Und wo wäre meine eigene Berechnung, in dem ich vorankommen würde?

Diese Berechnung ist nur, damit ich den Abstieg nehme und ihn mit meinem aktuellen Anstieg verbinde. Es nennt sich mein Schritt nach vorne, weshalb er so wichtig ist.

Die Wichtigkeit des Ziels oder des Schöpfers selbst hat also nichts mit meinem Zustand zu tun?

Er weckt dich, Er baut deinen Zustand auf. Von Ihm kommt ein “Wechselstrom”: mal Plus, mal Minus und du musst die “Dunkelheit wie Licht leuchten lassen”, damit Tag und Nacht ein Tag sind.

Was ist das für ein Zustand?

Der Abstieg, den du vom Schöpfer erhalten hast, ihr schließt euch dem Aufstieg an, den du jetzt vom Schöpfer erhalten hast, und baust so deinen Aufstieg auf.

Ist das das Ziel?

Das ist das Ziel. Das ist der einzige Grund, warum wir vorankommen und nicht mit Hilfe der Aufstiege von oben. Wenn wir so denken, liegen wir ganz falsch: Ich habe den Aufstieg und noch einen Aufstieg empfangen, und erreiche so die spirituelle Verschmelzung mit dem Schöpfer. So kannst du nichts erreichen!

Es wird nicht funktionieren, wenn wir nicht ein Minus zum Plus hinzufügen, – “Es war Abend und Morgen: Ein Tag”. So sollte es sein! Andernfalls werden wir keine Kelim haben – die entstehen aus der Dunkelheit, aus dem Mangel der Wichtigkeit des Schöpfers, aus der Unmöglichkeit, Ihn zu schätzen.

***

Weißt du, was du jetzt mit der ersten Lektion machen sollst? Hast du die Nachteile des vergangenen Abstieges schon erkannt? Weißt du schon, wie man sie an den aktuellen Anstieg anbindet? Wie schließt man sich der Gruppe mit seinen Freunde an und macht gemeinsam einen großen Aufstieg auf der Grundlage eines großen gemeinsamen Chissarons? Versucht es.

Also, während des Tages will jeder seinen privaten Aufstieg nehmen und sich seinem vergangenen Abstieg anschließen – jeder für sich. Wie kann er das Chissaron während des Aufstiegs vergrößern, um zu einem noch größeren Chissaron der Wichtigkeit des Schöpfers zu gelangen, um es selbst zu tun? Es heißt: “Ich erwecke die Sommeraufgang und nicht die Morgendämmerung mich”. Man beginnt In dieser Handlung sich zu vereinen, um den Eindruck des Aufstiegs, den Eindruck des Abstieges und schließlich die allgemeine Forderung nach die Wichtigkeit des Schöpfers zu bekommen.

In diesen Tagen durchlaufen wir sehr wichtige Etappen unserer spirituellen Verwirklichung. Deshalb wünsche ich mir zunächst zusätzliches Material, um zu entscheiden, wie wir es dem Material des bevorstehenden Kongresses in Moldawien beifügen können.  Wir sind zweieinhalb Monate davon entfernt, aber wir müssen diese Materialien “verdauen” und durcharbeiten.

Wenn wir diese Welle erklimmen und den Abstieg mit dem Aufstieg verbinden, werden wir uns bereits selbst vorwärts bewegen. Es liegt an uns! Du sitzt bereits im “Wagen” und fährst selbst – kein Problem, alles liegt in deinen Händen. Natürlich wird der Schöpfer auf dem Weg alle möglichen Fallen stellen, aber dank dessen werden wir lernen, wie wir mehr Chissaron für den Aufstieg einsetzen können

 

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 19.06.2019

Welche Unterstützung, welche Sicherheitsgurte kann ich in der Phase wo ich mich immer noch im Glauben, d.h. in Verbindung mit der Gruppe befinde, vorbereiten, um nicht wegzulaufen, um nicht vom Wagen zu fallen? Was kann ich tun? Denn wenn die Dunkelheit über uns kommt, bleibt einem nichts übrig – man ist nicht mehr für sich selbst verantwortlich. Wie kann ich mich im Vorfeld so abgrenzen, solch einen Rahmen schaffen, damit er mich hält und nicht abhauen lässt? Wie eine Herde im Gehege eingesperrt wird – was kann ich tun?

Schließlich weiß ich, dass ich morgen wieder im  tierischen Zustand sein, und nichts mehr haben werde. Woher soll ich das wissen? Ich weiß es, weil ich bereits heute etwas tun will, das mir ein Leben außerhalb der Gruppe garantiert, jedoch bin ich immer noch drin. Was muss ich tun damit ich mir selbst nicht erlaube wegzulaufen?

*

Denkt im Laufe des Tages darüber nach und beschließt, was zu tun ist. Abstiege sind auch Kelim, wenn wir uns nach dem Abstieg nicht mit dem Kli befassen, welches wir in der Tiefe, Bitterkeit, Kraftlosigkeit und Verwirrung erlangt haben. Wenn wir das nicht richtig handhaben, haben wir nichts getan, denn die Hälfte des Rades, das sich nach hinten bewegt hat, muss nach vorne gehen. Ist das klar? Das Rad bewegt sich in der Hälfte zurück und dann vorwärts, also wenn wir nicht mit dem rechnen was vorher passiert ist, verlieren wir die Abstiegsphase und haben keinen Aufstieg. Schließlich stellen alle unsere Aufstiege einen Lernprozess dar, denn das ist die Offenbarung neuer Kelim, in der Arbeit mit ihnen setzen wir uns fort. Und beim Aufstieg? Es steht geschrieben, dass ein Abstieg bereits ein Aufstieg ist.

*

Wenn ein Mensch sich in einem Abstieg befindet, kann nur die Gruppe, nur die Umgebung ihn retten. Wir haben das mehrmals gelernt. Worin besteht die Bürgschaft? Wenn es keine Bürgschaft gibt, keine Umgebung, die dich retten kann, bekommst du die Tora nicht, weil sie Abstiege in sich trägt und die Kelim offenbart, welche du korrigieren musst. Wenn du nicht die Unterstützung hast, die dich jedes Mal aus dem Abstieg herauszieht, wirst du die Tora nicht bekommen. Zuerst einmal die Bürgschaft.

Wir haben versucht, praktische Maßnahmen zu finden, um uns gegenseitig zu helfen dies schneller umzusetzen, aber wir haben sie nicht gefunden.

 

Das stimmt, niemand hat sie gefunden. Wenn es keine Bürgschaft zwischen euch gibt, bekommt ihr die Tora nicht, ihr werdet nicht in der Lage sein, die ersten praktischen Schritte vorzunehmen. Wenn ihr nicht die Hebelkraft und das Werkzeug habt, um deinen Freunden beim Abstieg zu helfen – die Mittel, welche ihr selbst abgestimmt und eingesetzt habt, werdet ihr die Tora nicht bekommen. Die Tora bedeutet die Abstiege: das Licht, das sich spüren lässt, wirft sofort einen Menschen runter. Und dann muss er aufsteigen. Er muss vor allem zum Unterricht kommen, sogar auf allen Vieren, hier schlafen – also verschiedene Dinge tun, die man physisch und danach spirituell, in Form von Unterstützung einsetzten kann. Ihr sollt entscheiden, bestimmen, aber es ist eine Notwendigkeit.

Ohne Bürgschaft gibt es keine Tora, und die Bürgschaft gibt es nur dann, wenn wir jeden aus dem Abstieg herausholen. Er bekommt einen zusätzlichen Egoismus, Trennung von der Gruppe, vom Schöpfer, von allem – der Abstieg heißt Entfernung. Und dann interessieren ihn weder seine Freunde noch die Kabbala – nichts, alles verschwindet. Wie greift die Gruppe ihn an und hilft ihm? Der Mechanismus muss startbereit sein.

So werdet ihr vorankommen, sonst – nein, sonst wird eine kleine Portion des Lichts, die ein Mensch empfängt, ihn hinunterstürzen und durch die Zugabe des Egoismus ausschalten, so dass er zu nichts bereit sein wird. Das ist klar, aber was passiert mit der Umgebung? Mit anderen Worten, es ist ein Zeichen für die fehlende Bürgschaft. Bürgschaft bedeutet, dass im Zehner jeder eine Empfindlichkeit hat, den richtigen Weg kennt und bereit zu sofortiger Umsetzung ist. Was bedeutet es, das Seil, die Rettungsleine zu werfen? Ein Mensch kann sich nicht aus dem Gefängnis retten- das sollte klar sein. Lernt aus diesen klaren Beispielen.

Artikel des Tages Dienstag, 18.06.2019

 

Warum bringen uns Abstiege und nicht Aufstiege zum Schöpfer, zum Ziel der Schöpfung, zur Verschmelzung? Wie kann man eine solche Atmosphäre in der Gruppe schaffen, als würden wir alle ein Auto durch die Tiefen und Höhen fahren, so dass sie in diesem Auto, in dieser Gruppe, wie eine Fortbewegung wahrgenommen werden?

Wie können wir eine Atmosphäre in der Gruppe schaffen, so dass die Aufstiege sowie Abstiege uns die ganze Zeit vorantreiben und wir fühlen, dass wir tatsächlich in einem Auto sitzen und natürlich diese Höhen und Tiefen, diese ganze verdorbene Strecke spüren, aber genau das bringt uns vorwärts. Und all diese Hindernisse tragen nur zu unserem Fortschritt und unserer Vereinigung bei.

Nach der Kraft unserer Vereinigung bewegen wir uns fort, denn das Auto fährt nicht von selbst – je stärker wir uns über alle Störungen und Unebenheiten vereinen, desto mehr bewegen wir uns fort. Wie können wir also diesen Geist in der Gruppe, in unserem „Auto“ schaffen um zusammen voranzukommen?

Im Laufe des Tages sollt ihr zu dieser Übung zurückkehren: empfindet, dass ihr in einem Auto sitzt, der ganze Zehner – über alle Hindernisse, dank dieser Hindernisse sogar, in Vereinigung darüber, setzt ihr dies fort. Ohne Störungen gibt es keine Fortbewegung.

                                                                  ***

Können sie die Übung, die Sie uns gegeben haben, wenn wir alle „in einem Auto über alle Unebenheiten auf dem Weg fahren“ und versuchen das Gleichgewicht zwischen uns zu finden, etwas präzisieren, enthüllen?

Ihr müsst es tun, ich habe nichts was ich noch hinzufügen kann. Die ganze Arbeit liegt darin: wir müssen in allgemeiner Verschmelzung in der Gruppe sein, die ganze Zeit diese Unebenheiten, dieses Gerüttel durch unsere Einheit wahrnehmen, wenn jeder „auf seinem Rad sitzt“, aber wir ordnen uns so an, dass wir in Gleichheit mit dem Schöpfer sind.

Bedeutet das, dass wir zu diesem Gerüttel, das alle spüren, empfindlich sein müssen?

Ja, das nennt man Bürgschaft. Das ist wichtiger als die Verschmelzung mit dem Schöpfer, denn selbst im kleinsten Maß der Bürgschaft erreichen wir Verbindung mit Ihm. Was die Empfindlichkeit betrifft, so bedeutet es nicht, wie lange wir in diesem oder jenem Zustand sein werden.

Das Auto ist also die Vereinigung zwischen uns?

Ja. Ihr könnt es als einen Streitwagen bezeichnen, es klingt etwas schöner.

Und der Schöpfer ist derjenige, der diesen Weg vorbereitet?

Lass den Schöpfer. Nehmen wir an, dass in diesem Wagen ein Eimer voller Wasser steht. Und jeder von euch muss sein Rad im Verhältnis zu den anderen so halten, dass dieses Wasser nicht ausläuft. Das heißt, jeder ist verpflichtet ein Gleichgewicht mit den anderen beizubehalten und darin besteht die Bürgschaft.

Artikel des Tages von Montag, 17.06.2019

 

Die Abtrennungen werden immer stärker sein, bis zu dem Maße, dass man  überhaupt nicht in der Lage sein wird, sie mit seiner Arbeit zu verbinden. So konnte sich Baal Shem Tov sogar an die Buchstaben nicht erinnern, nicht nur daran, was seine Realität war – den Schöpfer, die Schöpfung, die spirituelle Arbeit, das Geben – er wusste überhaupt nichts, er war von dieser Welt abgetrennt und dermaßen verwirrt, dass er buchstäblich wie verrückt war – ohne irdischem und ohne höherem Verstand. Wir müssen auf solche Zustände vorbereitet sein, da wir die zerbrochenen Teile erkennen und sie hochheben sollen – nicht direkt wir, sondern das hohe Licht, die auf uns einwirkt, denn ein Abstieg ist die Zugabe von hohem Licht, das uns beeinflusst. Diese Zugabe trägt in sich die leeren zerbrochenen Kelim von der Spaltung von Adam Harishon, und wir beginnen mit ihnen zu arbeiten. So müssen wir es sehen und hier kann nur die Gruppe einen unterstützen. Mit ihrer Unterstützung kommt man schnell aus dem Zustand heraus und fügt selber Anstrengungen zur neuen Korrektur  hinzu. Dies geschieht jedes mal aufs Neue, aber jedes mal schlechter als zuvor und es ist ein Zeichen für den Fortschritt, daher braucht man immer mehr Arwut und Bündnis – das Seil, das einen wieder ins Leben zieht.

Und jede Eigenschaft ist auch neu: „Jeder Tag wird in deinen Augen wie neu sein“. Man sollte es sehr ernst nehmen, es ist unsere Arbeit, unser Weg.

*

Wo soll ich nach der Liebe des Schöpfers suchen?

Im Zehner, in allem, was Er für dich vorbereitet hat, aber vor allem in den Abstiegen. Dies wird „die Nachtarbeit des Schöpfers“ genannt. Warum? Weil Er mehr als du leidet.

*

Ohne bereit zu sein, „die Last des Himmels“ (Malchut Shamaim) auf sich zu nehmen, kann ich mich  nicht mit Ihm in Verbindung setzen. Ich habe keinen Zugang zu Ihm, keinen Kontakt mit Ihm.

Und was ist Malchut Shamaim, wie erschaffe ich es?

Indem du dich in die Hände der Gruppe gibst, da in Bezug auf mein Verlangen zu empfangen die Gruppe oder der Schöpfer das Gleiche ist.

Beginnt diese Handlung den Bildschirm aufzubauen?

Diese Handlung führt zur Erschaffung des Bildschirmes durch die Berechnung, um des Gebens Willen zu empfangen.

RABASH schreibt darüber in seinen Artikeln über die Gruppe. Genau diese Einstellung zu der Arbeit für die Gruppe anstatt von der Arbeit für mich selbst entspricht der Arbeit des Parzufs mit dem hohen Licht, ich meine natürlich die Arbeit mit den Ebenen, nicht direkt mit den Lichten, aber die Beziehungen sind ähnlich.

Wie können wir damit bezüglich der Vereinigung in unserem jetzigen Zustand arbeiten?

Guf des Parzufs ist das Maß meiner Verbindung mit der Gruppe, mit dem Rosh des Parzufs – das ist die Berechnung, inwieweit ich mich mit ihnen nach meinen Berechnungen, Gedanken, Gefühlen verbinden kann.

Dann werdet ihr verstehen, was Ziwug de-Akaa ist: Akaa, ein Schlag für mein Ego und Ziwug, die Verschmelzung, die aus meiner Entscheidung über dem Verstand und Gefühl hervorgeht, dass ich mit ihnen „wie ein Mensch mit einem Herzen“ sein muss.

Was ist der Unterschied zwischen einem Gedanken und einem Wunsch? Ist ein Gedanke ein Kli?

Wenn ich eine Einschränkung auf mich selbst vornehmen kann und anfange darüber in Verbindung mit der Gruppe oder dem Schöpfer zu arbeiten, oder mit beiden von ihnen – es ist egal wie ich es mir aus meinem Zustand vorstelle – dann beginne ich die Gedanken zu aktivieren, die zugunsten der Vereinigung, Selbstannullierung, Verbindung funktionieren – also für Ziwug.

Akaa habe ich in meinem Verlangen zu empfangen, in meinem Ego vorgenommen – dadurch, dass ich es wegstosse, mich darüber erhebe und mich nach dem Verstand und Gefühl der Gruppe bewegen will  sowie nach dem in ihr befindendem Schöpfer.

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 13.06.2019

Wenn es keinen Bildschirm im Rosh gibt, können wir sagen, dass Rosh mit dem ganzen Licht in Kontakt ist, nicht nur mit dem, welches er im Toch empfangen kann?

Es gibt einen Bildschirm in Rosh, aber es ist ein Bildschirm, der von unten nach oben wirkt, der Rosh selbst ist begrenzt und gleichzeitig nicht begrenzt. Er wird dadurch begrenzt, dass das Verlangen zu empfangen den Rosh im Geben aufbaut. Und wir müssen die Essenz von Rosh verstehen, warum heißt er “Rosh”? Worin besteht der Unterschied? Gibt es dort den Wunsch zu empfangen? – Ja. Funktioniert es in Form von Abstoßung? – Ja. Warum heißt es dann “Rosh”? Warum wird es ein Wunsch zu empfangen von der Seite der Schöpfung genannt? Schließlich hat die Schöpfung keinen Wunsch zu geben, es gibt nur die Absicht zu empfangen, um dem Schöpfer zu geben. Aber das sind Absichten, keine Wünsche.

Das heißt, der Rosh handelt nach einem Programm, laut einem Plan und egal, was dort passiert. Wenn ich das, was ich jetzt plane, auf den Schöpfer beziehe, dann heißt es Rosh. Wenn nicht, dann wird es nicht “Rosh” genannt. Wenn ich es dem unteren Parzuf gebe, heißt es nicht “Rosh”.

Aber wir sehen, wie die Parzufim entstehen: Galgalta, A”B, SA”G?

Nein. Wenn es ein spiritueller Koitus (zivug) für die Geburt des unteren Parzuf gibt, geschieht dies, um dem Höheren, dem Schöpfer, zu geben, und deshalb wird es Rosh genannt. Rosh ist immer die Einstellung der Schöpfung gegenüber dem Schöpfer, obwohl er kann auch niedrigere, zusätzliche Parzufim aufbauen.

Sie haben gesagt, dass die Schöpfung keine Berechnungen mit sich selbst macht, es ist eine Art Heraustreten, und es heißt “Zimzum”. Nehmen wir an, ich vereinige mich mit meinen Freunden im Zehner, – kann man sagen, dass meine Verbindung mit ihnen der Guf ist, und die Tatsache, dass ich versuche, über diesem Zustand dem Schöpfer zu geben, heißt Rosh?

Die Tatsache, dass du dem Schöpfer durch den Zehner, zusammen mit dem Zehner geben willst, und ihr plant, wie ihr mit dem Wunsch zu empfangen in jedem von euch arbeiten könnt, d.h. ihr wollt diese Wünsche in einem Wunsch zusammenbringen, um von dort aus im Geben an den Schöpfer zu sein, – all diese Planung wird Rosh genannt.

Und was ist dann der Guf hier?

Das geschieht wenn ihr beginnt, den Schöpfer zu offenbaren, und es wird zugute dem Willen sein, Ihm zu geben. Das Licht, das ihr zu empfangen beginnt! Wenn ihr wirklich im Geben an den Schöpfer seid, offenbart Er sich euch in dieser Form, und dann beginnt ihr zu prüfen, zu berechnen um euch selbst zu füllen, um Ihm gleichzeitig so viel wie möglich Freude zu bereiten. Das ist eine Portion, die ihr bekommt, sagen wir, “erster Gang”.

*

Wenn wir uns im Zehner verbinden, worum bitten wir dann zuerst?

Bittet um das Wissen, wie man sich richtig zusammenschließt, um ein Kli zu werden, in dem sich der Schöpfer offenbart und Ihm dadurch Freude zu bereiten. Bittet! Und dann sollte dieser Appell an den Schöpfer das Kli für euch formen. In welcher Form ihr euch vereinigt, woran ihr denkt – in all dem müsst ihr als Ganzes sein, dann wird es ein Kli des Gebens sein. Und wenn ihr nicht zu Einem werdet, wird sich kein Kli ergeben.

Also, wie machen wir das? Wir wenden uns an Ihn, damit Er uns hilft zu verstehen, was es bedeutet, ein Ganzes zu sein, was wir brauchen, um uns zu vereinen. Was tun wir mit dem Verlangen zu empfangen, mit Gedanken? All dies erheben wir im Gebet, und all dies ist eine Form des Dialogs mit dem Schöpfer.

Es ist wünschenswert, dass dies kein Gebet ist das gesprochen und nicht beantwortet wird. Wir warten auf die Antwort, wir wollen diese Antwort spüren. Wenn wir wirklich zu dem Zustand kommen, in dem wir vom Punkt der Verbindung zwischen uns aus sprechen, können wir die Antwort des Schöpfers in diesem Punkt spüren. Zumindest werden wir einen Ort haben, an dem wir Seine Reaktion spüren können.

Welche Art von Antwort könnte das sein? Was sollte sich an unserem allgemeinen Gefühl ändern? Werden wir uns vereinter fühlen, oder werden wir spüren, dass wir vom Licht gefüllt sind? Was kann man erwarten?

Zuerst einmal wird es das Gefühl geben, dass ihr mehr vereint seid, und auch die Art und Weise, wie Er euch in verschiedene Richtungen führt. Sie werden anfangen, alle möglichen Eindrücke zu sammeln.

Wenn wir uns vereinen und einen Parzuf zwischen uns bilden wollen, woran denken wir dann? Wie sollte es im Zehner aussehen? Roch, Toch, Sof, der Schöpfer, der sich in Roch ankleidet? Wie beginnen wir, mit Ihm in verschiedene Formen von Beziehungen einzutreten?

Beginnt dieses Bild zu formen und ihr werdet spüren, wo euch etwas fehlt: hier – Kraft, dort – Gedanken, hier – Absichten. Wie kleine Kinder, die Erwachsene spielen. So wachsen sie auf.

Artikel des Tages von Mittwoch, 12.06.2019

Was soll ich tun, wenn ich mich jedes mal anders fühle? Wie kann ich mich selbst ausbalancieren? Wie soll mich die Gruppe halten? Dies nennt sich Bürgschaft. Ohne Bürgschaft können wir nicht vorankommen, da wir uns in der Mitte zwischen Gut und Böse befinden und mit Plus und Minus arbeiten. Wenn wir nicht verstehen, wie wir das Minus und Plus mit Hilfe des Zehners in eine Richtung leiten können, können wir nicht vorankommen, denn das ist die wichtigste Voraussetzung.

Einige Menschen empfinden das Spirituelle individuell – mehr oder weniger, höher oder tiefer, aber im Zehner sollte es ein System geben, das in allen Zuständen funktioniert, also arbeiten dort die Bösen und Gerechten gegeneinander wie zwei Zustände in einem Organismus. Du bist kein großer Übeltäter und kein großer Gerechter, du verwandelst das Minus in das Plus und führst jedes Mal eine Korrektur durch. Der Schöpfer sagt mit Stolz: “Ich habe den bösen Anfang geschaffen”, Er hat nicht nur irgendetwas geschaffen, sondern die ganze Schöpfung.

Wenn ein Mensch verschiedene Zustände durchläuft, ist es verständlich, aber wenn sich jedem im Zehner anders geht…

Daher ist die Bürgschaft der Schlüssel zur Realisierung aller Zustände auf die richtige Weise, wenn sowohl Plus- als auch Minus gleich getätigt sind. Wie kann man in den  schlechten Zuständen arbeiten, damit sie auch an die Heiligkeit angehaftet werden können? Mit der Hilfe vom Zehner. Sie benutzen mein Minus, um es in ein Plus zu verwandeln. Wie verwende ich mein Plus, wenn ich im Aufstieg bin, um das Minus des Freundes zu verwenden? Es ist eine Kunst, aber so erreicht man die Ewigkeit. Nichts ändert sich, du hast nur gelernt, alle Zustände in eine bestimmten Richtung zu nutzen. Und dann, wie es geschrieben steht, gibt es keinen Unterschied zwischen Gut und Böse, Licht und Dunkelheit – Dunkelheit wird wie Licht leuchten. Also habe ich die Lektion mit der Frage angefangen: Wie setzen wir das um? Das ist eure Hausaufgabe.

Wenn wir uns an den Schöpfer wenden, müssen wir uns dann auf den Inhalt des Gebets konzentrieren, oder auf das, dass wir dadurch den Schöpfer genießen?

Nein, so kannst du dich nicht an den Schöpfer wenden. Du musst Ihm zeigen, was du willst. Du musst dich mit den Freunden vereinen, und erkennen, dass es nicht funktioniert, und verstehen, dass du wie Er sein willst. Wie? Dadurch, dass du ein Kli erschaffst, das Ihm ähnlich ist. Er ist gebend, und du möchtest auch zeigen, dass du gebend sein willst: “Du willst mir geben, ich will dir geben. Wodurch? Durch das gebende Kli. Deshalb versuche ich, mich mit den Freunden zu vereinen, aber ich bin nicht fähig. Was fehlt mir? Die Verbindung zwischen uns, die als Bürgschaft bezeichnet wird. Darum bitte ich dich. Ich will keinen Profit haben, ich will keine Füllung. Gib uns die Möglichkeit, uns zu verbinden. Du hast das Kli zerbrochen und ich bitte dich, uns wieder zusammenzubinden.

 

Wenn wir uns an den Schöpfer wenden, müssen wir uns dann auf den Inhalt des Gebets konzentrieren, oder auf das, dass wir dadurch den Schöpfer genießen?

Nein, so kannst du dich nicht an den Schöpfer wenden. Du musst Ihm zeigen, was du willst. Du musst dich mit den Freunden vereinen, und erkennen, dass es nicht funktioniert, und verstehen, dass du wie Er sein willst. Wie? Dadurch, dass du ein Kli erschaffst, das Ihm ähnlich ist. Er ist gebend, und du möchtest auch zeigen, dass du gebend sein willst: “Du willst mir geben, ich will dir geben”. Wodurch? Durch das gebende Kli. Deshalb versuche ich, mich mit den Freunden zu vereinen, aber ich bin unfähig. Was fehlt mir? Die Verbindung zwischen uns, die als Bürgschaft bezeichnet wird. Darum bitte ich dich. Ich will keinen Profit haben, ich will keine Füllung. Gib uns die Möglichkeit, uns zu verbinden. Du hast das Kli zerbrochen und ich bitte dich, uns wieder zusammenzubinden.

Es heißt “Meine Söhne haben mich besiegt”. Dann betest du und wendest dich an Ihn. Du brauchst nichts anderes als das. Wenn du um den Wunsch nach Vereinigung bittest, gibt es keinen anderen Weg. Dann gibst du ihm ein Kli, gibst ihm die Möglichkeit, dieses Kli zu füllen: “Mehr als ein Kalb saugen will, will die Kuh stillen”. Du hast die Grundlage, um dich Ihm zuzuwenden. Nur weil wir uns vereinen wollen, um den Ort zu schaffen, den Er füllen und das geschwollene Euter befreien kann, bereiten wir Ihm Genuss. Deshalb heißt unsere Arbeit das Geben.

***

Was ist “Ramhaldienst”? Wie funktioniert es?

Es ist die Bürgschaft zwischen uns, wenn jeder für jeden verantwortlich ist, um den Schöpfungsgedanke nicht aus den Augen zu verlieren. Was ist ein Dienst? “Möge der Mensch seinem Nächsten helfen”: Wir sind verbunden und auf das Ziel ausgerichtet. Viel Erfolg, das ist sehr wichtig!

 

Artikel des Tages Dienstag, 11.06.2019

In solchen Verhandlungen zwischen den beiden, wenn sie nahe beieinander sind, entwickeln sie untereinander neue Kelim. Und was bedeuten die neuen Kelim? – Sie bewegen sich zunehmend von einer Geschäftsbeziehung zu einer herzlichen Beziehung. Jedes Mal, wenn einer von ihnen sich weigert, (zuerst will er und danach wieder nicht, und später wieder ja und danach doch nein) – klären sie dadurch mehr und mehr die spirituellen Kelim zwischen ihnen, wo immer es möglich ist, und wenn sie die Verbindung in den spirituellen Kelim erreichen, spielt es keine Rolle mehr,  inwieweit der eine oder der andere empfängt oder gibt.

Die Hauptsache ist die Verbindung, wir haben einen solchen sinnlichen Zustand erreicht, in dem es eine Verbindung zwischen uns gibt. Und um diese Verbindung erhalten zu können, wenn er gibt, und ich empfange, oder ich gebe und er empfängt (es spielt keine Rolle), bewegen wir uns von der materiellen zur spirituellen Ebene der Beziehung.

In den “Verhandlungen” zwischen zwei Liebenden gibt es also etwas, das die Qualität der Interaktion zwischen ihnen allmählich so sehr verändert, dass…

…sie sich gegenseitig einigen. Es nennt sich “Flirt”, wenn ein Mann als der Herr und der Geber eine Frau als Empfängerin behandelt. Er gibt ihr Blumen und Geschenke solange bis sie eine gewisse Verbindung untereinander erreicht haben.

Es ist wie über die Heilige Schechina geschrieben steht – der Tanz vor der Braut. Dieses Beispiel begleitet uns bis zum Ende der Korrektur.

Es ist wünschenswert, dass wir einen Zustand bilden, in dem die Form der Beziehung zwischen jedem innerhalb der Gruppe und der Gruppe gegenüber jedem wie die Beziehung zwischen Gast und Gastgeber ist. Dies ist notwendig, um jedes mal auf die Stufe aufzusteigen, auf der die beiden im Spirituellen gleich sind, und so schreiten sie voran. Und der Fortschritt besteht immer darin, dass wir uns auf die Ebene der Verbindung bringen. Wichtig ist die Verbindung an sich, und es ist unwichtig, von wem sie kommt und an wen sie gerichtet ist: “Ich zu meinem Geliebten und mein Geliebter zu mir” – so funktioniert es.

                                      ***

Wenn der Schöpfer gibt, hat Er das Verlangen zu geben, kümmert Er sich um mich oder kümmert Er sich um sich selbst, um Seinen Wunsch zu geben zu realisieren?

Der Schöpfer ist von Anfang an vollkommen, sein Wunsch zu geben basiert nicht auf der Selbstbefriedigung – Er ist von Anfang an perfekt, Er hat keine Berechnungen, die sich auf Ihn selbst beziehen – nur auf die Geschöpfe! Du füllst Ihn nicht, es gibt nichts, was Er von außen bekommt. All Seine Berechnungen mit dir finden in Seinen äußeren Kelim statt, die Er in Bezug auf dich gebaut hat und sie füllen will. Dies wird als “Gebärmutter” bezeichnet, das untere Drittel von Tiferet – “de-Bina de-Tiferet”.

Es kann also kein Gefühl geben, dass Er nur Seinen Wunsch zu geben realisiert?

So etwas gibt es nicht. Solange es keine Schöpfung gibt, die den Empfang vom Schöpfer genießen kann – gibt es keine Kelim, alle Kelim des Schöpfers sind in den Geschöpfen.

Und wenn der Schöpfer vollkommen ist, wem mache ich dann Freude?

Der ganzen Menschheit, dem ganzen Kli – das ist in meinen Augen der Schöpfer. Ich gebe ihnen, weil Er sie liebt, weil Er dieses Kli geschaffen hat, und ich muss sie füllen, lieben und ihnen geben, das ist meine Verpflichtung und meine Treue gegenüber dem Schöpfer. Es heißt:  “Mich könnt ihr verlassen, aber behaltet meine Tora”. Für den Schöpfer sind wir alle Gerechte, ihr werdet Ihm nie etwas zeigen können, nur Seinen Schöpfungen, sie sind seine Söhne.

Aber tust du das für Ihn, um Ihm Genuss zu bereiten?

Richtig.

Was ist dann der Genuss des Schöpfers, wenn Er vollkommen ist?

Ich tue es für die Menschheit, und für mich werden die Menschheit und der Schöpfer Eins. Im letzten Punkt werden die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu den Geschöpfen zu einem Ganzen.

Artikel des Tages von Montag, 10.06.2019

Ich muss sehr genau auf die Realität eingehen, wenn ich mich korrigieren will. Es steht geschrieben: “Sie haben Augen, aber sie sehen nicht”, d.h. ich sehe keine Realität – nur mich selbst von innen, wie der Zohar sagt, dass ihre Augen nach innen gerichtet sind und sich selbst sehen. Deshalb behandle ich jeden wie einen Heiligen Schechina – das werde ich tatsächlich erkennen. Wie kann ich herausfinden, dass dies ein heiliger Schechina ist, dass die ganze Welt voller Gutes ist und nicht anders, wenn ich mich korrigiere? So sehe ich eine gespiegelte Welt, alles hängt von meiner Wahrnehmung ab. Ich brauche nicht zu verlangen, dass meine Freunde mich lieben, denn so wie ich sie behandle, so sehe ich sie.

Aber wir sprachen über die Bürgschaft…

Um mir zu helfen, über meine Natur hinauszuwachsen. Im Grunde genommen bin ich die Einzige, die verdorben ist.

Helfen ist gut, aber wenn sie mich lieben, kann ich sie nicht lieben.

Sie werden dich in dem Maße lieben, wie du sie überzeugst, dich zu lieben, und wie sehr du dich vor ihnen verbeugst.

Werden sie mich so sehr lieben, wie ich sie liebe?

Du verstehst nicht, dass alles außer dir ein System ist, und alles hängt von deiner Einstellung zu ihnen ab? Es gibt hier keine Freunde, die dich gut oder schlecht behandeln. Verleihst du ihnen etwa Willensfreiheit? Dies ist ein System, eine Maschine, und du bist darin.

Aber es steht geschrieben, dass wir alle Garanten füreinander sind. Wenn das eine nicht für das andere bürgt, funktioniert das System nicht?

Du musst alles organisieren. Jetzt, in deiner unvollkommenen Arbeit, schreibst du ihnen Willensfreiheit und Kausalität zu, aber so etwas gibt es nicht. Ein Mensch sollte sich als einziger auf der Welt und den Schöpfer sehen und es gibt ein System dazwischen, um den Schöpfer zu kontaktieren – ein Zehner. Wir müssen uns allmählich daran gewöhnen, denn wir kommen diesem Gesetz näher. Wir haben keine Wahl: wenn wir eine andere Realität sehen wollen, müssen wir in die Liebe zu unserem Nächsten durchbrechen.

*

Wie kann man am besten die Verbindungsarbeit zum russischsprachigen Kli aufbauen, um bereits verbunden zum Kongress in Moldawien zu kommen?

Wir haben jetzt gelernt, dass die Liebe zur Schöpfung das Wichtigste ist. Deshalb müssen wir lernen, wie wir in Zehnern, in Gruppen, Einzelpersonen, virtuellen Gruppen, Freunde aus der ganzen Welt und der ganzen Menschheit miteinander kommunizieren können – wie erreichen wir das? Das ist unsere Arbeit, und das Ergebnis, das wir erreichen wollen, ist uns wichtig.

Das ist insgesamt so. Außerdem weiss ich nicht, was vor uns liegt. Es ist also die größte Aufgabe, wichtigste Frage und  Ziel. Es ist das gleiche Ziel für große und kleine Schritte, denn es gibt keinen Unterschied zwischen großen und kleinen Klis. Das sind die gleichen vier Phasen, die gleichen Zustände. Deshalb kann “liebe deinen Nächsten wie dich selbst” in den Zehnernund in der ganzen Menschheit und in allen Welten sein. Um dieses Thema herum scheint es notwendig zu sein, einen Kongress in Moldawien aufzubauen. Denkt darüber nach, wie man es macht, wie man es erneuert, wie man neue Dinge einführt. Wir haben schon seit langem keine Kongresse mehr  in Russland, der Ukraine und im Baltikum gehabt. Denkt darüber nach, wie man etwas Neues, Interessantes, Attraktives schafft. Aber das Wichtigste ist nicht die äußere Form, sondern die Art und Weise, wie man die Herzen erweckt. Wenn wir von nun an über den Kongress nachdenken, kann er zu einer besonderen, sehr starken Maßnahme werden.

Ich mache mir auch Sorgen um die Unterstützungskasse, denn es gibt Regionen in der Ukraine und in Russland, aus denen viele Menschen nicht ohne Hilfe kommen können. Deshalb müssen wir auch die Herzen wecken, um einen ausreichenden, starken Hilfsfonds zu haben, der unseren Freunde, so weit wie möglich die Möglichkeit gibt, zu kommen.

 

Artikel des Tages Donnerstag, 6.06.2019

Wie kann es sein, dass ich dem Schöpfer Güte und Freude gebe, ohne nichts für mich zu verlangen? Wie kann man das tun? Schließlich bin ich eine Maschine, die mit Kraftstoff arbeitet, der als Füllung, Genuss im Gefühl und Verstand bezeichnet wird. Wenn ich mich nicht im Gefühl und Verstand erfülle, wie kann ich dem Schöpfer geben? Wie ist das möglich? Unmöglich – nach allen Gesetzen dieser Welt.

Aber nehmen wir an, ich bekomme die Kraft von oben, die es mir erlaubt, dem Schöpfer ohne jeglichen Bezug zu mir, zu geben. Wie sollte das in mich eindringen, existieren? Wie werde ich dann fühlen und begreifen? Was wird mich zu dieser Handlung anregen? Wie werde ich mich auf meine Arbeit beziehen, auf das, was ich Ihm antue? Was ist dann meine Einstellung zum Schöpfer: Bin ich wie er oder das Gegenteil von ihm? Man muss darüber nachdenken.

Hier beginne ich zu denken, dass ein Zehner wirklich ein Mittel ist. Wenn ich im Zehner arbeite, um meinen Freunden Genuss zu bereiten, fangen wir zusammen an, es zu verstehen, zu fühlen und den Zustand zu begreifen, dass es möglich ist, denen etwas zu geben, indem wir angeblich nichts für sich selbst bekommen wollen. Das bedeutet, dass ich bekomme, um es weiterzugeben. Ich bekomme Energie, Treibstoff nur um zu geben. Ich bitte nicht mehr. Es heißt, dass ich um die Gelegenheit zu geben, bete. Dann muss ich wissen, was genau, wem, wie und wie ich geben soll, und auch die Kraft haben, es zu tun. Kein Problem! Wir sind bereits dabei, aber müssen uns besser orientieren.

***

Wenn wir tatsächlich so dachten, wenn wir die Verantwortung in einem solchen Maße übernahmen, dass wir das, was in der Welt geschah, als abhängig von uns definierten – stellt euch vor, wie wir immer bereit und ernsthaft sein würden! Wir hätten es nicht losgelassen, ohne die Tatsache, dass wir in Fürsorge sind, in der Verbreitung und unseren Gedanken, unseren Wünschen um die Korrektur in alle Richtungen zu schicken. Das ist genau das, was passiert.

***

Ich verstehe eines: Ich muss erklären, welchen Prozess die Menschheit durchläuft, wofür, was das Ziel ist und wie sie es verwirklichen kann. Warum gibt es eine solche Haltung gegenüber dem Volk Israel, was ist ihre Pflicht? Es ist notwendig, das Gesamtbild zu erklären. Versucht, es so zu beschreiben, um es der Öffentlichkeit zu präsentieren. Überprüft im Zehner, ob es richtig ist oder nicht, und veröffentlicht es überall. Tut es, damit jeder seinen Teil dazu beiträgt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Artikel des Tages von Mittwoch, 5.06.2019

Ihr müsst bereits anfangen, mit dem Schöpfer zu spielen, der zwischen euch ist, im Zehner, und von Ihm Kraft, Fragen, Reaktionen bekommen – alles in Zusammenhang mit dem Schöpfer, und der Schöpfer ist der Zehner. Wenn ich mich an den ganzen Zehner wende, praktisch an die Luft zwischen uns – bedeutet das, dass ich Ihn anspreche und die Antwort von dort aus fühle. Versucht es auf diese Weise, ihr werdet sehen, dass es so funktioniert.

Wir müssen Ihn zwischen uns enthüllen, wir müssen anfangen, in verschiedenen Manifestationen, Hinweisen und Gefühlen Ihn offenbaren. Wir befinden uns in einer Phase, in der wir keine Phantasien mehr brauchen, sondern die reale Kraft des Gebens zwischen uns spüren können. Sie ist noch verborgen, lässt sich aber in gewisser Weise bereits offenbaren.

Ich meine es ernst, fangt an, euch innerlich anzustrengen, um dies zu erreichen, und ihr werdet es enthüllen.

Sie haben von einer Übung gesprochen, die uns helfen kann, die tatsächlichen Handlungen des Gebens im Zehner durchzuführen – die richtige Verbindung innerhalb des Zehners aufzubauen um zu erkennen, was Er sagt…

Arbeitet wie gewohnt, ich habe nichts Neues gesagt. Gebt euch Mühe zu sehen, dass euer Zehner in perfektem Zustand ist. Ist das klar? Seid ihr alle damit einverstanden?

Es ist notwendig, sich vor dem Zehner zu beugen, es gibt keinen anderen Ausweg. Fangt an, immer an den Zehner zu denken – immer und überall! Sehr einfach. Du musst dich nicht an ihre Gesichter erinnern, du musst dich auf das Konzept des Zehners konzentrieren, in dem sich der Schöpfer befindet, Er ist nur vor dir verborgen. Versuche dich von ganzem Herzen mit ihnen zu verbinden, und du wirst den Schöpfer in ihnen spüren. Sie selbst spüren es nicht, wie beim Rabbi Yossi ben Kisma, und du wirst es schaffen.

Artikel des Tages von Dienstag, 04.06.2019

 

Hängt alles von der Größe des Schöpfers ab?

Ja, natürlich hängt alles immer davon ab, wie groß der Schöpfer in den Augen des Menschen ist, der darüber entscheidet.

Worauf kann die Größe des Schöpfers basieren?

All dies wird der Gruppe zur Verfügung gestellt. Die Wahl liegt in der Gruppe: wie stark die Gruppe ist, wie sehr zieht sie den Menschen an und hebt ihn hoch. Wenn ein Mensch treu in der Gruppe arbeitet, versteht die Gruppe, dass sie ihn festhalten muss. Und so geht es in Bezug auf jeden, keiner ist in der Lage “nicht im Gefängnis zu sein”, oder “nicht im Fluss zu ertrinken”, denn ein Mensch kann nicht allein rauskommen, es ist nämlich die Gruppenarbeit.

Mit Hilfe der Gruppe muss ich also nach einem bestimmten Konzept streben, das “die Größe des Schöpfers” genannt wird?

Ja.

Muss ich berechnen, inwieweit ich mich vor ihnen annulliere und wieviel Größe des Schöpfers in ihnen steckt?

Nein, wir müssen all diese Dinge nicht “abwägen”. Das Einzige, was ich verstehen muss, ist, dass entweder ich mich um meinen “Esel” kümmere oder um die Spiritualität, eines von Beiden. Es ist ein Spiel und ich bin vom Schöpfer in dieses Spiel einbezogen. Wenn ich mich auf meinen “Esel” konzentriere, dann verlasse ich einfach die Gruppe und tauche in den Esel ein, verliere den Kontakt zum Spirituellen und verhalte mich wie jeder andere Mensch auf dieser Welt, der alles zu seinem Nutzen gestalten will.

Oder ich hafte an der Gruppe, und meine Freunde fordern mich zum Geben, zur Vereinigung auf. Und dann fange ich sofort an, anders zu denken und zu fühlen, als ob ich in jemand anderen eingekleidet wäre, der erhabener als ich ist, und beginne, das Ziel und das Leben in Zusammenhang mit dem Spirituellen zu sehen.

Es hängt alles von der Gruppe ab, von meiner Verbindung mit der Gruppe. Es ist eine sehr schmale Spanne, und zuerst haben wir wahrscheinlich nicht das Gefühl, dass wir so organisiert sind, dass wir nur mit Hilfe der Gruppe vorankommen können. Aber sehr bald, Tag für Tag, werdet ihr immer mehr spüren, dass sich eure Arbeit auf die Handlungen in der Gruppe ausrichten muss.

Die spirituelle Arbeit eines Menschen, von Stufe zu Stufe, von Hindernis zu Hindernis, von Hindernis zu Aufstieg, gliedert sich in zwei Teile: wie sehr sich der Mensch nach der Gruppe strebt, sich ihr anhaftet, von seinen Freunden verlangt und ihnen gibt, und inwieweit sie ihn dementsprechend beeinflussen, darauf reagieren und ihn herausziehen. Das ist immer so – die Kraft, die vom Schöpfer herunterkommt, um mich von Zustand zu Zustand zu heben, erhalte ich durch die Gruppe.

Es ist sehr wichtig für uns, dieses Modell zu entwickeln, denn danach ändert es sich nicht viel, es bleibt immer beim gleichen Prinzip.

***

Wir müssen beginnen, uns einander in gegenseitiger Unterstützung näher zu kommen, so dass wir einen Zehner haben, in welchem wir die Verbindung zwischen uns realisieren wollen, damit wir in dieser Verbindung die Eigenschaft des Schöpfers erlangen können. Jeder fügt hinzu, und dadurch dass wir immer mehr zusammenkommen, beginnen wir plötzlich zu spüren, dass es realisierbar ist.

Es ist möglich, eine solche Beziehung zwischen uns aufzubauen, dass es im Zehner einen solchen Geist, solche Stimmung, solche Verbindung, solche Wärme, eine solche gegenseitige Unterstützung und das Gefühl geben wird, dass dein Freund daneben ist, dir gegenüber, dass all dies der Ausgangspunkt der spirituellen Verbindung sein wird. Und wenn es geschieht (und eure Zehner ist soweit genauso wie mehrere Zehner in der Welt, ich habe es festgestellt als ich im Ausland war), muss jeder Zehner für das Licht, das zur Quelle zurückführt, beten – das Licht der Tora.

 

Artikel des Tages  von  Montag, 3.06.2019

Die Boje ist ein Zehner?

Ja, eine Boje ist ein Zehner.

Welche Maßnahmen muss ich ergreifen, um den Schwimmkörper zu halten? Baue ich ihn?

Du baust eine Boje, indem du dich vor einem Zehner annullierst. Weiterlesen

Artikel des Tage von Mai 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb an der einen oder anderen Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist. Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

——————————————————————————————————————–

Artikel des Tages Donnerstag, 30.05.2019

 

Jetzt, wenn ich mich im Abstieg befinde, fühle ich mich von allen abgelehnt und kann in keiner Hinsicht mit ihnen zusammen sein. Zum Beispiel könnt ihr jetzt, nach dem Kongress, den ihr so gut abgehalten habt, das Gefühl haben, dass ihr voneinander weg gedrängt werdet – wie es geschrieben steht: “Es wird durch die Heiligkeit des Tages verursacht”. Genau darum, weil wir gemeinsam das Licht angezogen haben, das uns erleuchtet hat – es hat in uns ein Gefühl der Dunkelheit erweckt – das Gefühl davon, wie sehr unsere Natur, Seiner Natur entgegengesetzt ist. Und ich spüre, dass ich nach dem Kongress, nach all den schönen Dingen, die wir getan haben, keinen mehr sehen kann, ich werde noch isolierter und distanzierter von allen. Es ist normal, es ist gut, das ist das richtige Ergebnis!

Aber gleichzeitig stellt sich die Frage: muss ich mich wahrscheinlich in dieser Ablehnung, die ich fühle, trotzdem dazu verpflichten, die Liebe zu erlangen? Und vielleicht kommt nach ein paar Tagen Euphorie und Begeisterung vom Kongress ein Abstieg, eine Ablehnung bis hin zum Hass, und ich fühle, dass ich Liebe brauche, ich benötige sie bereits. Es ist das, was zum ersten Mal passiert ist.

Es ist der Beginn der Arbeit, und zwar noch stärkere, und es ist nach vielen Jahren…

Ich verstehe, wie man Wörter, Zeitungen, Videos in die Welt bringt. Aber es ist nicht klar, wie man ihr das Licht, das zur Quelle zurückführt, weitergeben kann?

Ohne Zeitungen und Videos.

Wie denn?

Durch das Verlangen. Das Verlangen ist das, was wirkt, das Verlangen ist die Materie der Welt. Wenn du die Welt betrachtest, was siehst du dann? Du siehst ein Verlangen, das in allen möglichen Schichten ist, wie ein Körper, in dem es verschiedene Systeme gibt, aber es ist ein ganzer Organismus. Möchtest du mehr Leben in diesem Körper erwecken? – Bitte, es liegt in deinen Händen. Wenn ihr jetzt zusammen mit den Freunden auf eine bedeutende spirituelle Stufe hinaufgeht und mit der ganzen Welt verbunden seid, ob ihr es wünscht oder nicht, – werdet ihr die Welt mit dem Zusatz von Licht direkt beeinflussen, und die Welt wird sich zu verändern beginnen.

Wenn wir das Licht, das zur Quelle zurückführt, in die Welt bringen wollen, wird dann dieses Licht in die Welt übergehen?

Ja. Aber das ist nur möglich, wenn man mit anderen, mit den Freunden, richtig verbunden ist. Auf diese Weise könnt ihr tatsächlich ein Kli werden, welches euren Nächsten das Licht bringt. Es gibt also einen Höheren, Mittleren und Unteren hier.

Wenn wir uns also vereinen, um der Welt das Licht, das zur Quelle zurückführt, zu geben, wird es auch in die Welt gelangen?

Selbstverständlich wird es in die Welt gelangen, aber ihr müsst auch in irgendeiner Weise mit der Welt verbunden sein. Und ja, das seid ihr, und das reicht erstmal. Wir haben eine Verbindung zur Welt, wir leiden mit ihr, wir spüren ihre Qual – das ist die Verbindung. Wenn wir uns also spirituell vereinen, dann beeinflusst das Licht durch uns auch die Welt, und dank dessen wird die Welt der Korrektur näher kommen.

Hier ist meine Bitte an euch: wenn ihr nach dem Kongress sagt, dass er erfolgreich war, achtet darauf, wie sehr ihr im Abstieg seid, in einem Gefühl der Ablehnung, wenn ihr nicht verbunden sein wollt, wenn ihr offenbart, dass ihr weggestoßen werdet. Es ist sehr wichtig, es ist sehr gut. Es bedeutet, dass der Lichteinsatz, der während des Kongresses auf euch zukam, funktioniert mit dem Zweck, eure Kelim zu erweitern. Das ist wirklich gut. Ihr müsst diese paar Tage geduldig ertragen und ihr werdet spüren, dass ihr statt Hass ein Streben nacheinander empfindet, ihr werdet viel empfänglicher für das werden, was mit euch geschieht.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 29.05.2019

Vom Schöpfer bis zum Geschöpf gibt es immer einen HaWaYaH. In jedem Zustand, an jedem Ort, egal wo sich das Geschöpf befindet, muss sie dem HaWaYa des Schöpfers folgen. Aber es gibt einen HaWaYaH für die ganze Schöpfung – vom Schöpfer bis zur Vollendung aller Welten, und in jedem Teil gibt es auch einen HaWaYa, denn in jedem Element sollte eine Beziehung zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf bestehen. Es kann nicht mehr oder weniger als 10 Sephirot zwischen ihnen geben, HaWaYaH, daher befindet sich die ganze Schöpfung, sowohl teilweise als auch vollständig, immer im HaWaYaH, in dieser konstanten Struktur. Und wir müssen immer erkennen, wie wir uns darin einschließen: wo ist der Keter, die Spitze des Buchstaben “Jud”, wo ist die Malchut, das untere “Hey”, und alle anderen Begriffe, die die Spitze des “Jud”, den Schöpfer, mit der Schöpfung, der Malchut, verbinden, und was zwischen ihnen geschieht.

Wir müssen versuchen, alle diese Phasen zu definieren, in uns einzuordnen, um mit ihrer Hilfe den Schöpfer zu kontaktieren. Am einfachsten wird dies im Zehner realisiert, wenn wir versuchen, Beziehungen zu unseren Freunden – sie dürfen 10, weniger oder mehr sein – so aufzubauen, dass sie der Beziehung zum Schöpfer ähnlich sind. Es heißt “von der Liebe zu den Geschöpfen – zur Liebe zum Schöpfer”. Und wenn wir versuchen, solche Beziehungen aufzubauen, werden wir schließlich die Offenbarung des Schöpfers in sogenannter Mitte des Zehners erlangen.

*

Durch meine Handlungen in der Gruppe ziehe ich etwas, das Licht, das zur Quelle zurückführt, genannt wird. Ich weiß nicht, was es ist, aber es muss mich beeinflussen. In dem Maße, in dem es mich beeinflusst, komme ich näher an die Gruppe heran, ich schließe mich dem Zehner an. Der Zehner wird dem höheren Licht ähnlich und so komme ich voran.

Geschieht der Einschluss in den Zehner mechanisch?

Mechanisch. Wir müssen es auch mechanisch lernen – inwieweit ich geben kann, inwieweit ich empfangen kann – auch mechanisch, nicht nur sinnlich, denn das Gefühl ist für uns sehr verwirrend – man glaubt als wäre man bereits in der Welt von Azilut. Ich meine es ernst – ihr wisst nicht, wo ihr euch befindet, lasst uns genau feststellen, was mit uns passiert.

 

Was bedeutet es, sich selbst zu “reinigen”?

Reinigen bedeutet, durch den Zehner das Licht, das zur Quelle zurückführt, anzuziehen, damit es mich beeinflusst und mich gebender, reiner macht, mich über den Wunsch zu empfangen und eigene Berechnungen hebt. Die Reinigung zeigt, inwieweit ich nicht an mich selbst denke. Wie Baal HaSulam sagt: derjenige, der Gedanken über sich selbst hat, ist sicherlich weit weg entfernt vom Schöpfer. . Dies wird als die Essenz der Reinigung bezeichnet. Zum Beispiel habe ich mich gestern von meinem “ich” abgeschaltet und mich an den Schöpfer angeheftet, heute habe ich noch weitere 20 kg des Verlangens zu empfangen zugefügt bekommen, und ich muss mich noch mehr von meinem Verlangen zu empfangen abschalten, und so weiter – jedes Mal mehr und mehr. Es heißt, dass ich mich selbst reinige. Wie mache ich das? Indem ich mich immer mehr an die Gruppe anhafte und das Licht, das zur Quelle zurückkehrt, bitte, mir dabei zu helfen.

 

Artikel des Tages Dienstag, 28.05.2019

 

Wie kann ein Mensch in einen Zustand kommen, wo er beschließt, nicht an sich selbst zu denken und sich vor dem Schöpfer zu annullieren?

Wenn er sich hilflos fühlt. Zum Beispiel habe ich ein Unglück, einen Druck, ein Problem, das ich nicht lösen kann – dies ist eine Bedingung, die jeder fühlen und verstehen kann. Und ich kann nichts dagegen tun, der Schöpfer hat mich von allen Seiten “gequetscht”, ich kann nirgendwo hinlaufen – kurz gesagt, es ist besser zu sterben als so zu leben – dies mag die Lösung sein. Und was ist zu tun?

Dann sehe ich, dass, wenn ich mich bezüglich dieses Zustandes annulliere und einfach nichts anderes tue, als mein Verlangen in Bezug auf diesen Zustand zu annullieren –  dass der Schöpfer es für mich gestaltet hat, ich lasse Ihn auch bestimmen. Und was muss ich tun? – Nur mich selbst annullieren. Aus solchen Zuständen begreife ich die Selbst Annullierung.

Müssen wir auf solche Zustände warten, sie fordern?

Natürlich warten wir nicht auf solche Zustände, sondern versuchen, aus all den Zuständen zu lernen, die wir durchlaufen. Aber wenn es keinen Ausweg gibt, führt der Schöpfer den Menschen in einen Zustand, in dem die ganze Welt auf ihn zu stürzen scheint, und er weiß nicht, wie er heraustreten kann, wo er hinlaufen kann.

Und dann schickt Er dem Menschen einen Gedanken: “Ich habe es für dich getan, ich habe es für dich besorgt, es ist eine Hilfe, damit du aufhörst, die Welt zu steuern. Deine Aufgabe ist es, dich vor der Realität, die ich erschaffen habe, aufzuheben. Und dann beginnt der Mensch zu lernen, wie er sich selbst reduzieren kann.

Also, zuerst einmal muss man in einen Zustand kommen, in dem man aufhört, an sich selbst zu denken?

Nein, du kannst nicht anders, als an dich selbst zu denken. Hier fragt man nicht nach sich selbst, weil es einen vor diesem Unglück bewahrt, obwohl es immer noch für’s Empfangen ist, es ist immer noch eine Flucht. Aber dennoch lernst du hier, wie man aus sich selbst heraustritt, wie der Schöpfer euch mangels eines anderen Auswegs auf diese Weise lehrt. Dann fängst du an zu verstehen, dass dies der richtige Ansatz ist!

Ich habe nur ein Beispiel genannt, aber es heisst nicht, dass es allen so gehen muss.

Aber gibt es hier etwas, das mich erfüllt? Kann ich dadurch eine Art Motivation haben?

Wenn du für dich beschließt, dass du nicht derjenige bist, der die Welt steuert, dass der Schöpfer all dies für dich eingerichtet hat, und Er erwartet ein Ergebnis davon (und das Ergebnis ist, dass du alles mit Ihm in Beziehung setzt, dass es niemanden außer Ihm gibt und dass auf diese Weise alles gut und zum Guten sein wird, aber nicht, dass ich etwas in der materiellen Welt gewinne, sondern für meinen spirituellen Fortschritt) – dann willst du dem Schöpfer nur für diesen schwierigen Zustand danken, der dir hilft, wie die Geburtswehen. Sonst werden wir nicht aus unserem Ego herauskommen können.

Oder du fängst an, in der Gruppe zu arbeiten und dir dort verschiedene schwierige Bedingungen in Bezug auf das Verlangen zu geben vorstellst, dass du erreichen willst, aber dein Wunsch zu Empfangen hindert dich, und dann “zeichnest” du die Wirklichkeit selbst. Es heißt: “Ich erwecke die Morgendämmerung”.

Artikel des Tages von Montag,  27.05.2019

Das Licht kann nur aus der Dunkelheit auftauchen. Das heißt zuerst kommt die Dunkelheit, das Böse, die Verwirrung. Das Böse ist im Herzen und die Verwirrung ist im Verstand, denn wir bestehen aus dem Herzen und dem Verstand, aus Gefühl und Verständnis. Nur die Verwirrung und die schlechten Gefühle sind in unseren Herzen, wenn wir nicht wollen, nicht einverstanden sind, nicht verstehen, verwirrt werden, hassen, wegstoßen – nur aus solchen Gefühlen. Wann kommen sie? Wenn wir versuchen, uns selbstständig zu verbinden, zu verstehen, zu fühlen, einander  näher zu sein. Warum ist es schlimm, wenn ich einem Freund nahe kommen will, ihn umarme und in der Verbindung mit mit ihm mich mit anderen Freunden vereinen möchte? Warum schaffen wir es nicht? Wenn ich etwas in der Wissenschaft der Kabbala verstehen will, warum bin ich dann noch verwirrter?

 

Antwort: Weil der Schöpfer daran teilnehmen will. Er möchte, dass wir Ihn bitten, einander näher zu kommen, die Realität zu verstehen. Warum? Denn wenn wir diese Probleme lösen, werden wir sie egoistisch und nur begrenzt lösen. Deshalb sehen wir, dass wir nicht in der Lage sind, einander nahe zu kommen. Wir können das System nicht verstehen. Und wenn es keine Wahl gibt, wie es geschrieben steht: “Und die Söhne Israels stöhnen von der Arbeit”, wenden wir uns weinend und schreiend an Ihn. Und dann hilft Er. Aber Er hilft! Das heißt, letztendlich  kommt die Verbindung zwischen uns, die Hülle der Liebe kommt von Ihm zu uns. Wir sind nicht in der Lage uns zu verbinden und zu verstehen, welche Art von Verbindungen wir haben sollten. Nur um sicherzustellen, dass wir verwirrt, missverstehen, nichts fühlen und uns in Hilflosigkeit an Ihn wenden. Und dann “Er wird den Frieden in der Höhe schaffen und ihn uns geben. Er schuf ein Kli, brach es und wird es korrigieren.

*

Es steht über das Licht geschrieben: “Er füllt die ganze Erde und ist in absoluter Ruhe. Wir haben kein Chissaron. Es muss ein solches Chissaron geben, damit ich alles aufgeben kann, um mich mit meinen Freunden zu vereinen. Das ist das Problem. Ich brenne nicht für die Vereinigung mit ihnen. Ich fühle mich von der Vereinigung abgestoßen, und das hält mich auf dem Weg zurück. Eine kleine Abstoßung zwischen mir und meinen Freunden – und ich will nicht weitermachen. Ich muss nur dort anhalten und das war’s. Wenn es mehr Chissaron für den Schöpfer und für Seine Enthüllung gäbe, würde ich erkennen, dass ich nur durch die Vereinigung mit meinen Freunden über diese Abstoßung hinauskomme. Aber es ist nicht da. Wo  und wie bekomme ich einen Chissaron, Dunkelheit und Lust? – das ist das Wichtigste. Denkt nicht an Licht – es ist überall.

Deshalb müssen wir zusammenarbeiten, nicht um das Licht, sondern um die Dunkelheit zu erreichen, so dass jeder von der Tatsache begeistert ist, dass seine Freunde größer sind als er. Sie erreichen bereits das Ziel, aber was ist mit mir? Sie reden schon so miteinander, dass ich nicht stillsitzen kann. Neid, Lust und Ehre – wo sind die Erreger, die ich von der Umgebung bekomme? Solch eine Umgebung, die an den Unterrichten teilnimmt, nach Hause kommt, zur Arbeit geht, wieder studiert und so weiter. Wir müssen endlich anfangen, über unseren Chissaron nachzudenken. Nicht an den Schöpfer, sondern an das Chissaron für Ihn, denn ohne das Chissaron zu Ihm werden wir Ihn nicht enthüllen.

Wir müssen auf unserem Weg viele Probleme zwischen uns lösen, damit unsere Verbindung zur Wahrnehmung des Schöpfers geeignet ist. Ich spüre nicht den inneren Druck, es zu tun, meine Freunde zu umarmen, eine Verbindung zwischen uns zu finden, um den Schöpfer zu enthüllen. Woher kommt dieses Chissaron? Das ist das Problem. Chissaron hängt von der Gruppe ab. Die Gruppe muss für jeden Freund spielen, ihn verärgern, so dass er denkt, dass jeder vorankommt und er zurückbleibt. Nutze all seine irdischen Qualitäten – Neid, Lust und Ehre – wo sind sie? Ich fühle, dass es mir egal ist: lass es so sein, es ist nicht schlimm. Was soll ich tun? Ein Mensch kann sich selbst nicht aus dem Gefängnis befreien – nur seine Freunde. Denkt darüber nach, wie man es macht. Wir müssen Druck auf diesen Punkt ausüben, und es wird klappen.

 

Artikel des Tages Sonntag, 26.05.2019

Arvut heißt, die Tatsache, dass Bnei Baruch ein Garant füreinander wurde, weil ihnen die Tora (eine Methode, wie sie sich selbst korrigieren, vereinen und die Ebene des Schöpfers erreichen können) nicht gegeben wurde, bevor jeder antwortete, das er bereit ist, die Liebe zu Freunden auf sich zu nehmen. Das heißt, vor allem – das alle damit einverstanden sind, die Liebe zu Freunden zu akzeptieren. Dabei ist dieses Prinzip vielleicht noch weit entfernt, aber stimmen dem alle zu? Wenn ja, erhält man die Tora, so dass sich jeder um die Bedürfnisse seiner Freunde im Zehner, wie um seine eigenen kümmert.

Es steht geschrieben: Er muss sich noch mehr um die Bedürfnisse seiner Freunde kümmern als um seine eigenen, und wenn jeder damit einverstanden ist, dann werden sie zu Bürgen und verdienen es, die Tora zu empfangen. Wenn wir gezwungenermaßen zustimmen: ja, wir sind einverstanden, wir werden dadurch zu Garanten und sind würdig das Licht, das zu der Quelle zurückführt, zu erhalten, das die Tora genannt wird. Dies ist die Bürgschaft, wo sich alle gegenseitig, füreinander verbürgen. So sagen wir jetzt, dass niemand an sich selbst, sondern nur an andere denkt, – wie man sich genauso so wie sie bewegt, nicht mehr und nicht weniger, sich ständig im Einklang mit ihnen zu halten, genau mit der gleichen Geschwindigkeit und in die gleiche Richtung, nicht nach ihnen und nicht vor ihnen.

Stellt euch dieses Einverständnis vor, was für eine wahre innere Verbindung das sein sollte! Auf diese Weise erreichen wir ein einziges Herz, und jeder wird seine Sorgen los, wenn er oder sie mit uns allen geht und kommt, und wir kommen zu “liebe deinen Nächsten wie dich selbst” im vollem Umfang. Und wenn jeder von uns im Voraus zustimmt, sich zu annullieren und “seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben” mit voller Kraft, wie es von ihm verlangt wird, wenn ich nur an andere denke und mich nicht fühle, gehe ich in sie ein, wo sie sind, mit der gleichen Geschwindigkeit und so weiter, Egal was passiert, ich bin nicht vor oder hinter ihnen. Das heißt, ich habe mich selbst annulliert und ohne jeglichen Verstand mich an ihnen festgeklammert. Dann gehen wir – als Ergebnis – eine Garantie, Gegenseitigkeit ein und erhalten das Licht, das zur Quelle zurückführt, welches “die Tora” genannt wird. Und dann wird jeder seine Sorgen los, wir alle vereinen uns durch dieses Licht, und der Schöpfer erfüllt uns, zumindest auf der ersten spirituellen Stufe.

***

Ich bin nicht kritisch gegenüber dem Zehner, basierend auf dem, was sie in meinen Augen sind, sondern halte mich nur im Zustand der Verschmelzung mit diesem Tropfen, wie mit dem Zehner. So stelle ich ihn mir vor, und ich muss in einer ständigen Verschmelzung mit ihm sein, und alles, was ich von ihnen sehe und höre, ist, dass ich nichts sehe oder höre, sondern sie als perfekt akzeptiere. Deshalb kann niemand sagen, dass er keine Chance hat, jeder hat tatsächlich eine Chance, was nicht noch einmal passieren wird: sich genau in diesem Moment anklammern, sich zu beugen, sich aufzuheben und in die Spiritualität einzutreten.

 

Artikel des Tages Donnerstag, 23.05.2019

Wir sind im Gefängnis, in unserem Ego, und wir kommen da nicht raus. Und nur, wenn die Gruppe an jedem einzelnen gekonnt arbeitet, ihn aufweckt, ihn reizt, ihm verschiedene Andeutungen macht, so dass er das Gefühl hat, dass er der Kleinste, Erfolgloseste ist – wird er das Gefühl haben, als ab er im Feuer brennt, und er wird spüren, dass er innerlich schreien und Handlungen unternehmen kann, die ihn über sein Ego erheben werden. Es ist die Basis und es gibt hier viel zu lernen.

***

Es steht geschrieben: “Möge der Mensch seinem Nächsten helfen”. Wir sollten darüber nachdenken, wie wir anderen helfen können, aufzusteigen. Wie wir einander ein Beispiel geben und zeigen können, was Spiritualität ist. Wenn ich nicht an mich selbst denke, sondern daran, wie ich meinen Freund beeinflusse, den Schöpfer innerhalb der Vereinigung zu offenbaren, um Ihm Freude zu bereiten. Wenn ich mich um meine Freunde kümmere und nicht um mich selbst, dann können wir Erfolg haben.

Aber es muss eine ständige Arbeit werden – außerhalb meines “Ich”. Es steht geschrieben: “Es ist hinter meine Haut graviert – ich werde den Schöpfer aus meinem Leib erkennen”. Das heißt, ich kann den Schöpfer außerhalb meines “Ich” offenbaren. Und wo endet mein “Ich”?

Wenn ich an andere denke, bin ich außerhalb meines “Ich” und dann enthülle ich den Schöpfer in ihnen. Man muss darüber nachdenken, ein Vorbild für einander sein.

Lasst uns in ein solches Streben, in eine solche Vorstellung eintreten und es einander zeigen, um einen solchen Geist zu schaffen und dann werden wir wirklich Erfolg haben.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 22.05.2019

Der Lehrer kommt und erklärt es mir:

– Hör zu, es ist doch deine Seele! Der ganze Zehner, die Verbindung zwischen euch – es ist eine Struktur, es ist ein Netzwerk, und wenn ihr eure Beziehungen richtig

aufbaut, wird dort der Schöpfer offenbart. Es ist deine Seele!

– Das ist richtig, das ist gut, das ist der Schöpfer, aber im Moment muss ich mich

selbst vergessen und an sie denken, und das kann ich nicht.

Sie sagen zu dir:

– Nun, das kannst du nicht. Und es ist richtig, dass du es nicht kannst, aber bitte den

Schöpfer es für dich zu tun.

– Ich kann nicht darum bitten, denn bitten bedeutet wünschen, aber ich will es nicht.

– Okay. Sagen wir, du willst es nicht. Aber schau dir deine Freunde an, stell dir vor,

dass sie bereits darin sind, und du nicht.

Wenn ich mit dem Zehner verbunden bin, gibt es keinen Unterschied zwischen der Tatsache, dass ich Leere empfinde und möchte, dass der Schöpfer diesen leeren Ort füllt, und der Tatsache, dass es dem Zehner gehört, denn dann gehört mein Herz dem Zehner.

Deshalb gibt es hier keine Frage, denn wir handeln in einem Herzen, in einem Wunsch. Wir alle wollen das Spirituelle erlangen, den Schöpfer enthüllen, Ihn begreifen. Aber niemand kann es allein und individuell tun, denn der Schöpfer ist die Kraft der Liebe zwischen uns. Folglich, wenn es nicht zwischen uns geschieht, dann gibt es keinen anderen Ort, an dem Er offenbart wird – das ist der Punkt. Deshalb müssen wir Ihm einen Platz zwischen uns schaffen.

Früher war es ein Ort des Neides, des Hasses, der Gier, des Ehrgeizes, aller möglichen Formen der Ablehnung – und nun mache ich ihn frei. Ich möchte, dass dieser Ort zum Ort der Vereinigung, des Gebens, der Liebe, der Gegenseitigkeit wird, aber ich empfinde, dass ich ihn nicht füllen kann, da ich diese Eigenschaft nicht habe. Ich möchte, dass sich der Schöpfer hier offenbart und diesen Ort füllt.

Das ist der leere Ort, den wir für den Schöpfer vorbereiten müssen.

Artikel des Tages Dienstag, 21.05.2019

Das Problem, aus der Verzweiflung herauszukommen, liegt darin, dass wir darüber reden müssen. Es heißt nicht, dass wir die ganze Zeit damit verbringen, aber man muss der Gruppe erklären, dass der Schöpfers auf diese Weise mit uns arbeitet: Er bringt uns von einem angeblich guten Zustand zu einen schlimmeren herab, um uns einen Antrieb zu geben, voranzukommen. Es gibt keinen anderen Grund für die schlechte Empfindung, außer uns zum Guten anzutreiben. Möchtet ihr vorankommen, ohne das Böse zu empfinden? Es ist möglich – wie ein alter Mann, der nach etwas sucht, als hätte er etwas verloren.

Stellt euch Chissarons vor, die sich in euch noch nicht in Form von Verzweiflung, Problemen, Traurigkeit oder etwas anderem manifestiert haben. Wir haben nicht genug Liebe für unsere Freunde, nicht genug Vereinigung in der Gruppe, nicht genug Annäherung an den Schöpfer, um wie Eins zu sein. Sucht nach solchen Bedürfnissen und beginnt mit ihnen zu arbeiten. Dann erschafft ihr selbst sowohl die Dunkelheit als auch das Licht, bevor es von oben kommt. Dadurch beschleunigt ihr die Zeit, wie es geschrieben steht. Alles liegt vor euch, und alles kann nur zwischen den Freunden verwirklicht werden. Wenn es keine Verbindung gibt, ist der Mensch nicht in der Lage das zu tun, worüber wir gesprochen haben.

***

Wir müssen darüber in Bezug auf die ganze Welt, auf alle Gruppen nachdenken, denn wir sind ein allgemeines Kli. Wir müssen uns um alle kümmern, denn es gibt buchstäblich nur ein Kli. Es ist wie bei einem Menschen, der mit einem Narkosemittel injiziert wurde, und nicht spürt, dass sein Bein weh tut. Dies geschieht aufgrund der Anästhesie, und nicht weil die Krankheit nicht existiert. Und so ist es auch bei uns. Wir sind vom Welt Kli abgeschaltet, jeder existiert in seinem Zehner, und nicht einmal im Zehner, sondern in sich selbst.

Und wir müssen zur Besinnung kommen, aufwachen, unsere Gefühle so schnell wie möglich aus diesem Traum herauskommen lassen. In dem Maße, in dem wir uns auf diese Weise anstrengen, werden wir spüren, wie die Gruppen füreinander arbeiten, wie sie sich gegenseitig helfen können. Ihre Kräfte verbinden sich und sie werden zu einer Kraft. Schaut mal, wie viele Gruppen wir in Lateinamerika haben – Gruppen, Singles, sowohl virtuelle und als auch physische. Wenn sie sich alle wie eine Gruppe fühlen würden, was für eine Kraft wäre es für alle, was für eine starke Auswirkung könnte es auf jeden haben!

 

Artikel des Tages von Montag,  20.05.2019

Wir wollen nichts von der Vereinigung hören, weil wir hier immer getäuscht werden. Deshalb ist es für uns schwierig und es ist extra so  gemacht, damit wir eine innere Klärung, eine doppelte Prüfung machen, was mit der Vereinigung gemeint ist. Dies ist keine Vereinigung zwischen Egoisten auf der materiellen Ebene, sondern eine Vereinigung, die der Schöpfer nach unseren Anstrengungen durchführt, wenn wir versuchen, nach dem zu handeln, was Rabash uns in seinen Artikeln über die Gruppe geschrieben hat. Deshalb ist die Vereinigung hier ganz anders, wir kennen sie nicht. Ich muss nach einem buchstäblich neuen Blickwinkel, einer neuen Herangehensweise an das, was hier gesagt wird, suchen, um mich von allen bisherigen Vorstellungen und Assoziationen zu lösen und zu distanzieren, als ob ich von einem anderen Planeten komme. Jetzt erzählt man mir etwas, was ich in keiner Weise weiß.

Das heißt, ich kann nicht alle meine egoistischen Bilder, Formen und Vorstellungen von der Vereinigung zwischen Menschen aus der Vergangenheit übertragen. Wir machen in der Gruppe etwas ganz anderes. Wir wollen uns vereinen, um den Schöpfer über unseren Egoismus zu enthüllen. Unseren Egoismus nicht zu streichen, sondern über ihn, ihn bewahrend mit einer speziellen Glasur zu bedecken, die Vereinigung und Liebe genannt wird. Es ist nicht einfach, und es ist eine Vorbereitung in zwei Linien, nach denen wir die mittlere Linie bekommen – die Enthüllung des Schöpfers. So werden wir vorankommen.

Deshalb möchte ich sagen, dass jeder eine besondere Zeit hat, sich der Gruppe anzuschließen, diese Idee zu verstehen, sich daran zu gewöhnen und sich richtig zu verhalten. Das Wichtigste ist, sich nicht daran zu erinnern, was ich seit meiner Kindheit kenne: ein gutes Kind zu sein, mich zu vereinen und freundlich zu sein. Es gibt hier keine Freundschaft, es gibt keine egoistische Vereinigung. Hier baue ich eine neue Vereinigung über den Egoismus, die vom Schöpfer gebildet wird. Ich wende mich an Ihn und sage: “Du musst eine Verbindung zu meinem Freund aufbauen. Deshalb gibt es ein Gebet an den Schöpfer damit er mir die Kraft, mich mit meinem Freund zu vereinen. Das ist ein echtes Gebet, wenn ich Ihn frage, verlange, ihn zwinge, diese Arbeit durchzuführen.

***

In diesen Abschnitten erklären uns Baal Sulam und Rabash, wie wir eine spirituelle Vereinigung, die die Bürgschaft genannt wird, verwirklichen können, so dass jeder ein Ziel hat und jeder zum Wohle des Schöpfers arbeitet. Der Schöpfer ist nicht etwas außerhalb der Gruppe. Wenn wir denken, dass er irgendwo da draußen ist, und wir sind hier, um für ihn zu arbeiten (Dieser Satz ist auch im Russischen nicht verständlich und stand genauso da. Wir denken aber dass man es  eventuell so auffassen kann: Der Schöpfer ist nicht etwas außerhalb der Gruppe, er ist hier zwischen uns und wir müssen für Ihn arbeiten). Der Schöpfer ist die Vereinigung der Gruppe, ihre Einheit, der vollkommene Zustand, wenn die Liebe zwischen uns offenbart wird, und wir beginnen auch, über die Trennung und Abgrenzung die Vereinigung zu begreifen. Zwischen diesen beiden Ebenen – Trennung und Vereinigung – beginnen wir ein besonderes Phänomen zu erkennen, das sowohl Hass als auch Liebe hervorgerufen hat. Dieses Phänomen nennt man der Schöpfer. Das heißt, wenn ihr definieren wollt, was der Schöpfer ist, dann ist Er derjenige, der den Hass zwischen uns hervorgerufen hat, und an den wir uns wenden, um uns zu vereinigen und Liebe zwischen uns zu erweisen. Diese beiden Begriffe, die wir als Sandwich öffnen, werden der Schöpfer genannt. Deshalb schaffen wir Ihn. Wir bauen Ihn auf.

 

Artikel des Tages Sonntag, 19.05.2019

Es steht geschrieben, dass der Einzelne die Gesellschaft nicht verlassen und für sich selbst bitten sollte, auch nicht, um dem Schöpfer Freude zu bereiten, aber für die ganze Gesellschaft ist das möglich. Denn wer die Gesellschaft verlässt, um nach seiner privaten Seele zu fragen, erschafft nicht, sondern führt im Gegenteil zu ihrer Zerstörung. Wenn er für sich selbst fragt, führt das zur Zerstörung seiner Seele, weil er in die Gewänder eines Stolzen gekleidet ist, denn es ist unmöglich, sich einen Mann vorzustellen, der aus der Gesellschaft gekommen ist, ohne sich in das Gewand des Stolzes zu kleiden. Und jeder Mensch muss, sich selber, dies mit aller Kraft verbieten. Ich meine, ich will mich nicht einsam vorstellen, dass ich isoliert, unverbunden, nicht in der Gesellschaft aufgelöst bin. Ich kann nicht denken, es fällt mir nicht einmal ein, zu denken, dass ich etwas will – überhaupt nichts. Nur wir. Das ist das, was im Geist und Herzen existiert, und ich will, dass es so ist. Von diesem Punkt der Annäherung von Geist und Herz aus kann ich mich an den Schöpfer wenden. Wenn ich mich nicht mit der Gruppe vereinige, kann ich mich nicht an den Schöpfer wenden. Ich werde immer daneben hauen, weil Er in der Gruppe ist, in ihrer Mitte.

***

Wir müssen mit etwas in der Hand aus dem Kongress kommen, seid ihr einverstanden? Deshalb verlieren wir, den Geist der Vereinigung, in den Pausen nicht, an keinem Ort. Obwohl wir das Gefühl haben, dass es ständig verschwindet und uns wegläuft. Wir gewinnen ihn mit der Kraft zurück und versuchen gleichzeitig zu spüren, wie sehr der Schöpfer meine Bemühungen genießt, wenn ich meine Verbindung wiederherstelle. Wie ich früher diese Verbindung wahrgenommen habe, so komme ich immer wieder darauf zurück, mehr und mehr. Und ihr werdet sehen, dass wir uns buchstäblich stündlich auf das Verlangen zu bewegen werden, in dem die Gegenwart des Schöpfers spürbar wird.

Artikel des Tages von Donnerstag, 16.05.2019

 

Jeder kommt zu dem Punkt, an dem er zustimmt, in dem Zustand zu bleiben, in dem er für immer sein will. In diesem Zustand annulliert er nicht sich selbst, sondern seinen Wunsch zu empfangen: er will nichts empfangen, weil er stattdessen eine Vereinigung mit dem Schöpfer findet, eine Verschmelzung zu einem gemeinsamen Punkt. Es ist nicht mehr nötig, es gibt immer nur einen Punkt der Verschmelzung miteinander. Zusätzlich zum Schmelzpunkt hat der Höchste einen großen Wunsch und der Niedrigere beinhaltet dieser Wunsch. Erst wenn beide sich gegenseitig annullieren, an diesem Punkt kommt es zu einer Vereinigung.

Dies ist ein besonderes Phänomen, das in unserer Welt nicht vorhanden ist – buchstäblich spirituell. Darum geht es: wie wir uns annullieren, um am Schmelzpunkt mit dem Schöpfer zu sein – es ist alles. Wir sprechen nicht über die Freunde, über die Gruppe, über die ganze Welt – es wird später kommen. Bevor wir in unserem Geist und Verstand feststellen, was der Punkt der Verschmelzung, der Punkt der Konzession (Zugeständnis) ist. Was soll ich annullieren? Was soll ich zurückstecken? Womit soll ich mich vereinen? Was bedeutet “für immer”, weil ich bereit bin, darin zu bleiben? Es gibt hier viele Fragen, und all dies hängt mit dem Begriff der “Reduktion” zusammen. Aber ich wiederhole, der Grund für die Einschränkung ist, dass ich vereint sein will, sonst erreiche ich Ihn nicht.

***

Dies ist ein besonderer Kongress, denn wir haben die Phase der Vereinigung zwischen uns und der Offenbarung der Übergangsstelle begonnen. Und ich hoffe wirklich, dass dieser Kongress – ich sehe ihn als einen Kongress – uns einen Impuls für unsere Vereinigung geben wird.  Das ist das Wichtigste und nicht die Zugabe von Wissen, Intelligenz und Klärungen, obwohl es auch sein kann, denn die Anzahl der Teilnehmer hat ihre Auswirkungen. Aber durch unsere Anstrengung, uns vereinen zu können, ein inneres Gefühl dafür, worüber wir sprechen, zu entwickeln.

Ich mache mir die ganze Zeit darüber Gedanken und ich möchte wirklich, dass sich jeder buchstäblich zu einem Organismus zusammenschließt, wie ein fertiger Teig. Doch in den Ofen wird es nicht von uns gestellt. Ich möchte, dass wir so vereint sind – ohne jegliche Form, wie ein fertiger Teig. Ich möchte es so sehr und in der Regel, wenn ich solche Kongresse durchführe, denke ich darüber nach, wenn ich mir das Publikum ansehe.

Wir werden versuchen, darüber nachzudenken. Ihr müsst nicht viel schreiben, ihr könnt ein wenig reden – versucht euer Bestes, denn ihr könnt es als Gruppe schaffen. Wir sollten versuchen, uns auf diese Art und Weise zu betrachten. Die Freunde aus Lateinamerika, Nordamerika, Europa, Asien, Israel, Russland und Afrika werden sich dort treffen. Laßt uns aus ihnen etwas machen, was Eins ist – es ist sehr wichtig für uns. Und dann, mit Sicherheit, werden wir Erfolg haben. Wir haben viel Vorarbeit geleistet und sind bereits in der Lage, auf die andere Seite des Machsom zu gelangen.

 

Artikel des Tages Dienstag, 14.05.2019

Welche Beispiele können wir dafür anführen, dass ich mich selbst und die Gruppe betrachte, und die Gruppe an meine Stelle setze? Wie ändere ich ihre Wichtigkeit – was ist das Erste und was das Zweite, was ist wichtiger und was weniger wichtig? Wie tue ich das praktisch, in verschiedenen Handlungen und Gedanken in Bezug auf den Unterricht oder die allgemeinen Gruppenaktivitäten? Wie kann ich entscheiden, dass die Gruppe jetzt an meiner Stelle steht, so dass klar ist, dass ich sie mir selbst vorziehe? Nennt mir Beispiele dafür.

Wie oft am Tag offenbare ich solche Situationen, wenn ich die Gruppe an meine Stelle setzte und dadurch voranschreite? Es heißt, mein “Ich” auf die andere Seite zu bringen. Nennt euch solche Beispiele gegenseitig, mit denen wir während des Tages arbeiten können: ich achte auf etwas, das mir wichtig ist, aber ich tue es in Bezug auf die Gruppe.

Was nennt man Liebe zu den Freunden im Vergleich zu anderen Beziehungsformen gegenüber ihnen? Ich kann sie gut und respektvoll behandeln, sie unterstützen, aber warum heißt es, dass ich Liebe zu den Freunden erlangen muss? Was ist die Essenz des Wortes “Liebe”?

***

In jeder Situation und an jedem Ort muss ich versuchen zu sehen, dass ich mich selbst im Verhältnis zu etwas außerhalb von mir vorziehe. Außerhalb von mir ist der Schöpfer, die Shechina –  ich muss das vorziehen, was außerhalb von mir liegt. Das kann die Gruppe sein, mit der ich zusammenarbeite – sie steht mir am nächsten; das kann auch keine Gruppe sein, sondern ein eher externer Kreis – unser Weltkli. Ein noch äußerer Kreis ist die gesamte Menschheit. Es kann auch die gesamte Realität sein – es hängt alles davon ab, wie ich mich darauf beziehe. Aber es geht darum, ob ich mich im Verhältnis zu dem verändere, was außerhalb von mir ist. Wichtigkeit! Was ist wichtiger – ich oder der Zehner? Ich muss anfangen zu fühlen, versuchen zu spüren, dass ich plötzlich von mir selbst gelöst bin, als ob ich nicht existiere, sondern in ihnen lebe. Es heißt, dass ich zum Embryo im Höheren werde.

 

Artikel des Tages von Montag, 13.05.2019

Du musst die Übungen im Zehner machen, die in unserem Herz und Verstand verankern.

Wenn ein Mensch in einem Zehner eingeschlossen ist, bekommt er von diesem die Richtung und den richtigen Fortschritt. Alleine, auch wenn er es hört, ist er nicht mit dem Zehner verbunden, ist es keine richtige Verwirklichung. Es ist nur ein Grundwissen, dass ihm erlaubt, sich mit dem Zehner zu verbinden und es dort umzusetzen. Schließlich ist der Punkt der Verschmelzung des Menschen mit dem Höchsten im Zehner.

Er sollte spüren, dass er mit ihm verbunden ist, in ihm ist. Jetzt versteht er, was dieser Samentropfen ist, in dem wir alle sind und nicht nur er allein. Wir sind zur gemeinsamen Annullierung gekommen, jeder von seiner eigenen Seite. Dort, an diesem Punkt der Annullierung, sind wir zusammen – 10 Punkte, die sich annulliert haben. Es ist ein Samentropfen. So wird es sich von Stufe zu Stufe entwickeln: Auf der nächsten Stufe habt ihr die gleiche Vorgehensweise in der Vorbereitung des Samentropfens. Jede Stufe beginnt mit Selbstannullierung.

Bezüglich was annullieren sich die Freunde im Zehner?

In Bezug auf den Einfluss des höheren Lichts, den Schöpfer. Ich weiß nicht, was Licht ist. Deshalb wird mir eine Gruppe in einem zerbrochenen Zustand gegeben, und sie zeigt mir meinen eigenen Zustand. Das heißt, sie ist in meiner Wahrnehmung zerbrochen. Dann begreife ich, dass, wenn ich sie in einem vollkommenen Zustand und in absoluter Liebe, in solcher Perfektion sehe und dass wir in unserer Vorstellung zusammen sind, ohne sich einzeln zu fühlen, werde ich mein “Ich” in dieser Einheit aufheben. Das gilt für alle. Dann kommen wir zum ersten spirituellen Tropfen, und der heißt “Glaube über Verstand”.

*

Externe Bedingungen und Veränderungen sind nicht wichtig, die Hauptsache ist, an diesem Punkt festzuhalten. Achtet darauf! Ich habe etwas, woran ich mich festhalten kann – ich packe es, und das ist das Erste, trotz aller veränderten Bedingungen. Jetzt ist das Wichtigste für mich – trotz äußerer Veränderungen weiterzumachen.

Der Mensch fühlt, dass er unvollkommen und entgegengesetzt ist. Reicht es aus, am Punkt der Verschmelzung festzuhalten und nicht um Korrektur zu bitten?

Den Verschmelzungspunkt festzuhalten ist eine Perfektion. Was ist nicht perfekt daran, wenn er in einer Verschmelzung mit seinen Freunden ist? Reicht es ihm nicht? Wenn er spürt, dass es nicht genug ist, ist es seine Unvollkommenheit.

Ich habe das Gefühl, dass ich bei meinen unkorrigierten Wünsche bleibe.

Ich habe keine Wünsche – weder korrigierte noch unkorrigierte, ich bin mit den Freunden verschmolzen.

Aber es fühlt sich unvollkommen an, den Freunden entgegengesetzt.

Es ist notwendig, sich mit ihnen noch mehr zu verschmelzen, und es ist für die Handlung über die wir gerade sprechen, ausreichend. Es muss ein Embryo, ein Punkt, ein Samentropfen sein. Er hat nichts – keine Wünsche, keine Absichten, keine Gedanken, außer eine Sache: mit ihnen zu verschmelzen und zusammen mit dem Schöpfer. Dann betreten sie die höhere Gebärmutter: der Schöpfer – es ist die Bina-Ebene. Wenn 10 Punkte zusammen sind, nimmt Bina sie auf und beginnt sie zu entwickeln, wird mit ihnen schwanger.

Welche Art von Übung sollen wir tagsüber im Herz und Verstand machen?

Ich bin im Zehner, in den 10 Punkten. Sie sind alle bereit – Punkte, Wünsche. Ich schließe mich in sie ein, bis in die Unendlichkeit, annulliere mich komplett wie in einer Gebärmutter. Inwieweit ich mich vor ihnen annulliere, annulliere ich mich vor dem Schöpfer. Israel, Tora, der Schöpfer – dort annulliere ich mich und finde das höchste Licht , das uns entwickeln wird – nicht mich, sondern uns – Er wird uns zu einem Leib, zu einem Wunsch machen.

So kommen wir zum ersten spirituellen Begreifen. All diese Vorstellungen haben wir untersucht, beschrieben und sind bereit die Maßnahmen zu ergreifen.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 12.05.2019

Wie äußert sich das, dass ich mich annulliert habe?

Ich unterscheide die Tatsache, dass ich das, was ist, als Wahrheit, gut und gutes Tuender, zwischen dem, was ich fühle und dem, was im Licht der Unendlichkeit, in dem ich mich befinde, sein sollte. Wenn ich etwas vom Schöpfer wahrnehme, bin ich in der Welt der Unendlichkeit und von der Seite meines Tieres, meines “ich”, befinde ich mich im Zustand dieser Welt. Die Kluft zwischen uns ist die Leiter aus dieser Welt, und ich muss sie jetzt begreifen. Wenn ich meine Eigenschaften des Schöpfers in die Tat umsetze, spüre ich, dass mein Tier von meinem Verlangen zu empfangen spricht.

Ist es das, was wir die ganze Zeit tun müssen?

Ja, ich konnte vorher einfach nicht darüber reden, denn du weisst, welche Diskussionen wir darüber haben – ich verstehe nicht, ich will nicht, ich bin anderer Meinung. Jetzt denke ich, dass wir zu einem Zustand der relativen Entspannung gekommen sind, das höhere Licht weichte uns auf und wir können in die Einschränkung gehen.

Aber ich weiß noch nicht, worin sich das äußert. Es gibt einen bestimmten Geisteszustand, in dem ich mich gerade jetzt befinde, wenn ich etwas fühle, etwas verstehe und erkenne, dass ich das alles nicht ignoriere, sondern darüber aufsteige.

Ich verstehe den einfachen Zustand, dass ich im Licht der Unendlichkeit bin, in der Welt der Unendlichkeit, im absolut guten Einfluss des Schöpfers – das ist alles. Das, was ich von mir selbst tue, wenn ich meine Gefühle, die ich habe, in die Tat umsetze, ist das, was mein Tier sagt, mein Verlangen zu empfangen. Dann will ich es annullieren, meine Kelim in Bezug auf diesen Stern, mich auf den Polarstern zu kalibrieren. Am Anfang muss ich diesen Stern fangen, damit ich die Skala, den Standard habe. Dass du vom Schöpfer annimmst, dass Er gut ist und Gutes tut, ist das, was du jetzt feststellen willst, dass du es von Ihm bekommst.

Darüber, wie du dich von selbst dieser Null näherst, sprechen wir später. Zur Zeit sprechen wir davon, wie wir das akzeptieren, was wir von oben erhalten haben.

***

Erweitern Sie bitte ein wenig: – was bedeutet es, keine externe Veränderungen zu verlangen, sondern interne Veränderungen zu verlangen?

Ich will keine äußeren Veränderungen, die ich von Ihm erhalten habe – es ist das Licht der Unendlichkeit, “Ich habe HaWAYaH nicht verändert”. Das höhere Licht ist in absoluter Ruhe, ich bin innerhalb von diesem weißen Licht. Ich ziehe mich jetzt nur zurück, ich annulliere mich und ich will kein Verlangen in mir wecken, keinen Gedanken, nichts, ich will nur mit dem Licht, das auf mich wirkt, in dem ich bin, auf Null kommen. Ist das klar?

Es ist wie eine Kalibrierung, wie ein Abbild. Es ist unmöglich, zu mehr zu kommen, wir müssen zuerst beginnen. In jedem Gerät ist das so, in allem: die Musiker, die Physiker, egal wer, wir wollen immer mit einer Grundlage, einem Standard beginnen und erst dann das akzeptieren…

Bitte, das ist die Sache, die wir jetzt gründlich untersuchten, das ist die Arbeit für heute und für den Rest unseres Lebens. Aber ihr sollt tagsüber im Zehner damit arbeiten.

Wegen der Feiertage zwischen 8.5. und 12.5.2019 keine Artikel des Tages

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 08.05.2019

Sie haben gesagt, dass unsere ganze Arbeit darin besteht, nach dem Chissaron zu suchen. Gestern durch die Ereignisse in Israel war direkt spürbar, dass die gesamte Weltgruppe sich in einem Chissaron verbunden hat, es gab ein Verantwortungsgefühl, eine Ehrfurcht, und wenn wir es mit dem heutigem Tag vergleichen, ist dieses Gefühl nicht mehr da und stattdessen haben wir ein Gefühl des gemeinsamen Schlafes. Können wir selbst ein solches Chissaron erschaffen, durch ein Spiel oder durch ein Gebet, oder können wir die Leiden der Welt nur von unten bekommen und danach in irgendeine Weise darauf reagieren?

Es ist nicht gut, wenn wir uns selbst erwecken müssen und es nicht können. Wir müssen die Gelegenheit, uns selbst zu erwecken, wahrnehmen noch bevor der Schöpfer uns durch alle möglichen unangenehmen Ereignisse erweckt, wie es heißt: “Ich erwecke die Morgendämmerung”. Wie? Jeder von uns ist kein Einzelgänger, wir sind viele und können die Freunde auf unterschiedlichen Wegen erwecken – Neid, Ehre, Leidenschaft, Scham. Diese Gefühle können uns erwecken und uns zeigen, wo die Mängel in unserer Verbindung liegen. Ein Mangel an Verbindung zwischen uns soll zu einer Korrektur führen, um wieder auf einen Mangel an Verbindung hinzuweisen und uns wieder zu einer Korrektur zu führen. Dann stellt sich heraus, dass wir in der linken Linie den Mangel an Verbindung offenbaren und in der rechten Linie korrigieren und so die ganze Zeit, wir laufen auf zwei Beinen und alles hängt von uns selbst ab. Warte nicht ab, sag nicht, dass du gestern einen richtigen Zustand, ein Chissaron hattest – nein, warte nicht darauf, dass der Schöpfer es dir gibt. Er kann es dir nur mit Hilfe von Schlägen, Krankheiten und diversen Problemen geben, es macht keinen Sinn, darauf zu warten. Es bedeutet, dass du nicht richtig arbeitest, wenn du den richtigen spirituellen Zustand nicht erlangen willst und mit deinem tierischen Zustand zufrieden bist, wie in einem Nirvana – nichts stört mich, es geht mir gut. Es heißt nicht, dass du nach der Verschmelzung mit dem Schöpfer strebst. Es gibt also nichts zu beschweren, dass es gestern so war, und heute anders ist – im Gegenteil, heute sind wir in einem fortgeschrittenen Zustand – wenn man nicht mit Hilfe eines Chissaron einen Zustand von oben bekommt, bedeutet das, dass es gewollt ist, dass man selbst zu diesem Chissaron kommt.

*
“Wie ein alter Mann zu gehen” – bedeutet, dass ich nach dem bösen Anfang suche?

Ja, das Böse zwischen dir und deinem Freund. Du sitzt jetzt neben Dudi und möchtest sein Freund (Haver) sein – du musst es auf einer noch höheren Stufe wollen, noch näher zu ihm, wenn ihr buchstäblich spürt, dass ihr im gemeinsamen Raum zwischen euch den Schöpfer offenbaren wollt.

Es gibt dich, und es gibt Dudi, ihr sitzt zusammen und helft euch gegenseitig – sehr schön. Und jetzt wollt ihr etwas aufbauen, damit es nicht deines und nicht seins ist, sondern etwas gemeinsames zwischen euch. Und warum wollt ihr diesen gemeinsamen Raum schaffen? – Damit sich jeder darin annulliert, um sich mit dem Nächsten zu verbinden. Und dann baut ihr auf das Kli des Gebens, wo ihr einander helft: “Schau, wie ich es mache, lass es uns zusammen machen.“ Ihr baut dieses Kli gemeinsam auf, ein neues Kli, das nichts mit dir oder mit ihm zu tun hat und über euch steht. Es ist ein spirituelles Kli das sich bereits über dem Verlangen zu empfangen befindet.
Und was wollt ihr? – Ihr wollt dieses Kli auf den Schöpfer beziehen, da es neutral ist in Bezug auf jeden von euch.

Ihr helft euch gegenseitig, dass der Freund sich von sich selbst trennt, und dann hilft euch der Schöpfer. Wendet euch an Ihn, damit Er euch hilft, dieses gemeinsame Kli aufzubauen, und damit Er es füllt. Und dann werdet ihr spüren, wie Er euer gemeinsames Chissaron füllt, das in der Tat bereits von euch getrennt ist, und dies wird eure Seele sein.
Die Seele befindet sich in keinem von uns, nur zwischen uns oder über uns! Und so baut man das Kli auf. Schau mal, wie nah das ist!

 

Artikel des Tages von Montag, 06.05.2019

Wie kommt man immer mehr nach Innen?

Alles klärt sich in Gedanken. Denke so viel wie möglich darüber nach, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Ich verstehe, dass dies eine sehr große Anstrengung ist, es gibt keine andere Arbeit im Herzen und im Verstand, keine körperliche Arbeit die mehr Kalorien verbrennt als die Arbeit die man macht, wenn man sich mit spiritueller Klärung beschäftigt. Es ist sehr hart, sehr anstrengend und es ist notwendig, den Verstand und das Herz zu verbinden. Man klärt erst in seinem Verstand, dann muss man zu den Gefühlen übergehen, vielleicht ein Lied singen, etwas Sinnliches empfinden und dann wieder zum Verstand finden.

Auf diese Weise kannst du es tun, bis es beginnt, in dir zu leben. Und es geht überhaupt nicht um den Verstand – die Bemühungen dringen in den Menschen ein und bauen ein System in ihm auf. Dieses System definiert die Fähigkeit eines Menschen, die Welt, sich selbst und den Schöpfer wahrzunehmen, der die ganze Realität erfüllt – die Art und Weise, wie wir in Ihm sind, die Art und Weise wie Er uns “bewegt” – kurz gesagt, um dieses ganze System wahrzunehmen. Es hängt von unseren Bemühungen ab, und vor allem ist es Gruppenarbeit. Es ist sehr wichtig. Ich verstehe, dass dies schwierig ist, aber es gibt keine andere Möglichkeit, es wird nach und nach geschehen.

Wie kann man richtig verstehen, dass ich jetzt das Innere statt dem  Äußeren wähle? Wie drückt es sich aus? Woher weiß ich, dass ich es getan habe?

Das Innere ist, wenn ich mit “es gibt niemanden außer Ihm” beginne und verstehe, dass Er sich in jeder Handlung, die durch mich geht befindet. Er ist auch in jedem Gedanken, in dem ich an Ihn denke. Und wie kann ich hier feststellen, wo ich mich befinde und wie ähnlich ich Ihm bin? Das ist das Innere; und das Äußere ist das Übrige.

Wenn ich von “es gibt niemanden außer Ihm” ausgehe, der die ganze Realität ausfüllt und daran beteiligt sein möchte, dann ist alles andere das Äußere. Das Innere ist der Ort, an dem wir vereint sind: Israel, Thora und Schöpfer sind Vereint.

*

Wir verzögern unsere Korrektur. Wir können nichts dagegen tun, wir müssen nur verstehen, dass wir uns beeilen müssen. Ihr lernt all diese Themen mit mir, ich kann nur etwas ergänzen, aber am Ende steht alles vor euch. Und die Tatsache, dass die Welt “auf schiefe Ebene gerät ” zeigt nur, dass wir uns verspäten. Wir können nicht sagen, dass es nicht von uns abhängt. Im Gegenteil, wir müssen die Verantwortung übernehmen und wir tun es nicht.

Und sagt nicht, dass es Kräfte gibt, die es uns nicht erlauben, uns an der Verbreitung zu beteiligen. Ihr sagt, dass diese Kräfte persönlich gegen uns, gegen unsere Organisation vorgehen! All das kommt von oben, einschließlich die Raketen, die auf unsere Köpfe fallen. Dennoch müssen wir vorankommen und unsere Arbeit ständig verstärken.

Fragt sich jeder von uns, was er tagsüber tun will? Man kommt morgen wieder in den Unterricht und hört etwas Interessantes, oder hat er tagsüber etwas zu tun, unabhängig davon, wo er arbeitet? Was nimmt jeder auf sich, um die Weltkorrektur hervorzurufen? Dann soll er morgen mit einem “reinen” Herzen zur Lektion kommen.

Das ist die ganze Frage, und wir sollten darüber nachdenken und dann fragen, warum die Raketen immer noch fallen, Antisemitismus und Hass zunehmen, und im Allgemeinen gibt es Tag für Tag immer mehr Schwierigkeiten und Probleme in der Welt. Wir befinden uns in einem Zustand, in dem wir all dies bereits verhindern können, indem wir es in Ordnung bringen. Wir können es! Obwohl die Korrekturen, die dem Ende der Korrekturen vorausgehen, immer schwieriger werden, können wir uns dem Ende der Korrekturen auf eine freundliche und komfortable Weise nähern.

Ich möchte nur hinzufügen, dass wir noch nicht die einzige zuverlässige “Heilung” – die Vereinigung – errungen haben. Also akzeptiere ich alle eure Beschwerden, aber die Frage ist: seid ihr bereit, diese Medizin zu nehmen? Und erst dann sagen: “Es hilft nicht, ich sehe keine Veränderungen, die Welt verändert sich nicht zum Guten”. Wo ist dieses Heilmittel, das der Welt helfen wird, sich zum Guten zu wenden?

Artikel des Tages Sonntag, 05.05.2019

Wir können jetzt nicht alle Arten von Freuden mit Ursachen und Folgen klassifizieren, richtig einteilen. Wir müssen nur überprüfen, ob ich Freude habe, und versuchen, sie zu erkennen – auf der einen Seite. Auf der anderen Seite, während ich mich in Freude befinde, prüfen, ob dies eine gute oder schlechte Freude ist?

Ich bin froh, dass es mich gibt, dass ich erfüllt bin, dass ich geehrt werde, oder dass ich zur Freude gekommen bin. Oder bin ich froh, dass ich einen Zehner habe, dass ich sie erfreue, verbinde, dass ich die Möglichkeit habe, in die Vereinigung zwischen uns zu investieren, um Kli für die Offenbarung des Schöpfers zu bereiten? Aber es ist auch durch Freude – die Freunde – zu erfreuen, sie glücklich zu machen, dass sie sich über die Verbindung freuen, dem Schöpfer Freude zu bereiten, dass Er Sich freut, mit uns verbunden zu sein.

So schreite ich voran und durchlaufe auf dem Weg jede Menge von Zuständen. Die richtige Überprüfung jedes Zustandes ist die Freude. Welcher Art ist diese Freude? Um meiner selbst willen oder um der anderen willen, als ersten und als zweiten – auf welcher Ebene ist es, prüfe ich mich selbst als existierend oder nicht existierend? Ich kann glücklich sein, auch wenn ich mich selbst nicht berücksichtige. Und so weiter, d.h. die ganze Zeit zu überprüfen.

Wenn du die Realität mit dem Schöpfer, der Korrektur der Welt und dem ganzen Prozess, den man durchgehen muss, verbindest, solltest du versuchen, den Korrekturprozess in allem, was vor sich geht, zu sehen. Unsererseits scheint es ein gutes materielles Leben, ein tierisches Leben zu sein, aber alles bezieht sich auf die Seelen. Wenn wir die Korrektur als das betrachten, was in unseren Seelen geschieht, d.h. dass wir den Schöpfer kontaktieren müssen, werden wir mehr verstehen, was mit jeder Rakete geschieht, die auf unsere Erde fällt. Das sollte in uns die Frage aufkommen lassen: Wer schickt sie? Denn es gibt nichts, was nicht speziell von oben bis ins letzte Detail gerichtet, kommt. Alles ist mit dem Kräftesystem verbunden, und wenn etwas auf jemanden fällt, müssen wir verstehen, dass es von oben im Detail geplant ist. Es gibt keine Zufälle in der Welt, wir müssen nur verstehen, was wir mit der Form der Verbindung – mit dem Schöpfer – tun sollen, die offenbart wird. Ich denke, dass wir wirklich etwas zu tun haben, und nicht wie üblich nur zu sitzen. Versuchen wir mit Hilfe der Verstärkung unserer Arbeit die Barmherzigkeit, eine höhere Kraft zu erwecken. Damit sie uns und die gesamte Menschheit nicht durch die sogenannten Gerichte, sondern durch Barmherzigkeit fördert. Lasst uns bitten, und ich bin sicher, dass wir Einfluss nehmen können.

***

Jetzt, nach der Morgen Lektion, in der wir seit einer Stunde über Freude diskutieren, gehen wir in die Welt hinaus. Wie können wir die Freude an der Verbindung mit dem Schöpfer bewahren? Ich habe keine persönliche Verbindung, sondern über den Zehner – so weckt Er mich auf und organisiert den Ort, an dem ich meine Einstellung zu Ihm ausdrücken kann. Wie kann ich tagsüber überprüfen, ob ich mich in der Welt des Schöpfers freue? Wenn alles vom Schöpfer kommt – es gibt niemanden außer Ihm – habe ich einen gewissen Glauben daran? Er bereitet alles vor und tut es, es steht auch geschrieben, Er ist gut und Gutes tuend  – wie kann ich versuchen, mit Ihm verbunden zu sein? “Mit Ihm” es bedeutet, immer noch das richtige Bild, die richtige Form und Qualität für sich selbst zu bestimmen: gut und gutes tuend für Gute und Schlechte, nur Gutes für alle tuend. Was ist mit “gut” gemeint? Die gesamte Schöpfung in Richtung Gut bewegt. Es ist natürlich über unseren Verstand und unserer Fähigkeit zu verstehen und zu fühlen. Aber es spielt für mich keine Rolle, dass ich unter Seiner Macht stehe, und wenn ich mich annulliere, habe ich keinen besseren und sicheren Zustand, auch von der Seite meines Verlangens zu empfangen, und ich sollte froh sein. Wenn ich mich jetzt in einen Zustand – Null – bringe, bin ich in Seiner Welt. Es ist bereits Ibur.

Tagsüber sollte man ständig Übungen machen, und die Übung ist einfach, denn jeder kann in jedem Moment des Lebens spüren, ob er glücklich ist oder nicht, und worüber er glücklich ist oder nicht. Und wie kann man von Traurigkeit zur Freude, von kleiner Freude zu großer, negativer, egoistischer Freude zu positiver Freude übergehen? Um die Freude herum können wir uns immer zum Ziel bewegen, bis wir wirklich zur Korrektur des gesamten Kli kommen. Weil die Freude bedeutet, dass du den Schöpfer letztendlich in allem, was Er getan hat, rechtfertigst. Daher ist es ein sehr starkes und treues Mittel um zur Verschmelzung zu gelangen.

Artikel des Tages Donnerstag, 02.05.2019

Wir werden uns mit dem Schöpfer verbinden müssen. Das wird geschehen, und wir werden es wissen. In dem Moment, in dem wir versuchen werden, als Eins im Zehner zu sein, werden wir uns mit dem Schöpfer verbinden können. Heute befinden wir uns in einem praktischen, sehr hohen Zustand, mit großer Verantwortung. Doch wir verstehen nicht, warum es auf uns, die Kleinen, gefallen ist. Aber es ist wahr. An verschiedenen Stellen wird erklärt, dass am Ende von Generationen, relativ kleine Menschen, die keine großen Kabbalisten (die die Welt von Anfang bis Ende sehen) sind, in den Zustand der letzten Generation kommen werden. Sie sind es jedoch, die die Korrektur durchführen werden.

Wir kennen die Ursache von Ereignissen, aber die Menschen um uns herum haben nicht die geringste Annäherung an das Verständnis, dass es von uns abhängt.  Sie beschuldigen andere und hören nichts. Was müssen wir tun, um ihre Ohren und Herzen zu öffnen?

Ich denke, das Problem liegt in deinem Zehner, in dir und nicht in ihnen. Übertrage keine Verantwortung an sie. Wir müssen zuerst in unseren  Zehnern zur Einheit kommen, und dann wirst du spüren, dass es keine kleinen Kinder sind, die nicht verstehen, was du ihnen sagst. Sie werden sofort spüren, was du fühlst, und mit dir vereint sein. Das Problem liegt in unseren Zehnern, in uns: die Verbindung zwischen uns, unseren Zehnern und dem Schöpfer.

***

Wir sehen, dass sich die Situation in der Welt verschlechtert. Können wir die Situation radikal ändern? Vielleicht sollten wir mehr Kongresse abhalten, verbreiten oder uns irgendwo für eine Woche absperren und dem Gebet für die Freunde widmen?

Im Zehner könnt ihr alles verändern. Macht euch einfach klar – es gibt einen Unterschied zwischen den Stufen. Im Zehner kannst du mehr tun als alle deine Feinde und Hasser. Sie sprechen von Spaltung, Hass und Herrschaft, und du sprichst von Einheit, Liebe und Vereinigung durch die Umarmung zwischen Menschen. Du bist stärker als sie, wenn du tust, was du tun musst. Das ist deine Stärke. Und böse Kräfte scheinen natürlich so groß wie ein riesiges Monster zu sein – eine Unmenge von Menschen mit einer Menge Waffen und Kampf Kräften. Aber sie werden kein Erfolg haben, sondern bleiben in der Geschichte, obwohl die meisten Menschen es anders sehen.

Wir müssen das Geschehende ernst nehmen – das ist unsere Verantwortung gegenüber der gesamten Menschheit. Und wenn sie heute wieder sagen, dass es in unserer Macht liegt, die Realität zu verändern, dass die Welt wegen uns schlecht ist, sollten wir darauf hören. Wir, die Bnei Baruch-Gruppe, müssen mehr als jeder andere darüber nachdenken, dass der Ball in unseren Händen ist, und wir müssen uns an die ganze Menschheit, mit der Appell über die Verbreitung der Methode der Korrektur wenden. Wir müssen in uns selbst mit Schmerz und Besorgnis solche Verbindungen schaffen, die so weit wie möglich der höheren Kraft der Natur entsprechen, damit wir zu einem Übergang von dieser Kraft zu allen Nationen werden.

Artikel des Tages von Mittwoch, 1.05.2019

Worin genau besteht die Bemühung? Die Bemühung besteht darin, immer mehr wie der Vater, der Schöpfer sein zu wollen. Also, was haben wir hier? – Nur die Suche: wie man immer mehr Ihm ähnlich sein will. Woher haben wir diesen Wunsch, wenn er unserer Natur widerspricht? Deshalb gibt es die Thora und die Gebote.

“Thora und Gebote” bedeutet, dass du alle Arten von Handlungen innerhalb der Gruppe nach dem Prinzip “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst – die große Regel der Thora” realisierst. Du wirst durch die Kraft der Gruppe dazu geführt – du selber hast nichts, du fängst bei Null an.

Dass du der Gruppe beitrittst ist die Sache des Schöpfers, nicht deine, wie es geschrieben steht: “Er legt die Hand eines Menschen auf ein gutes Schicksal”, bringt ihn in die Gruppe und sagt: “Nimm es dir”. Und danach musst du dich bemühen.

Diese Bemühung besteht darin, sich in die Gruppe richtig einzuschließen und von den Freunden das Verlangen zu bekommen, wie der Schöpfer zu werden, und den Wunsch, voranzukommen. Weil du von Neid, Leidenschaft und Ehrgeiz geprägt bist (all das sind egoistische Eigenschaften, aber genau sie sind die “Hilfe gegen Ihn”), – wird es dich ermutigen, die Eigenschaften der Gruppe zu erwerben. Und so wirst du in einen Zustand kommen, in dem du das Ziel erreichen willst, denn jeder und alle zusammen geben dir ein Beispiel dafür. Und du beginnst, das gleiche Ziel wie alle anderen anzustreben, weil du durch dein Ego motiviert bist. Dies wird als der Einfluss der Umgebung auf den Menschen bezeichnet.

*

In dem Maße, in dem ein Mensch dazu neigt, sich vor der Gruppe zu annullieren (und zwar unabhängig davon, ob es sich um eine große oder kleine Gruppe handelt, wie es geschrieben steht: “Ich habe von allen meinen Schülern gelernt”, d.h. es liegt an dem Menschen, wie er sich selbst erniedrigt) – in dem Maße kann er von ihnen lernen. Dann nimmt er von ihnen den Wunsch auf, wie der Schöpfer zu werden, den Wunsch zu geben – und es ist dabei nicht wichtig zu empfangen oder zu geben – das Wesentliche ist, nicht weniger als sie zu sein, so treibt ihn sein Ego nach vorne und er schreitet dementsprechend voran.

Das heißt, es hängt alles davon ab wie wir die Gruppe für die richtige Arbeit organisieren, so dass sie immer ein gutes Beispiel für jeden Freund ist: wie man nach dem Schöpfer strebt, wie man Ihn erlangt, wie man betet und um was man bittet. Und der Mensch, der eine solche Inspiration von der Gruppe erhalten hat, auch wenn er es vorher nicht wollte, bekommt auf einmal den Wunsch und beginnt plötzlich vorwärts zu kommen – und so bis zum Ende der Korrektur, einschließlich des Endes der Korrektur. Er erreicht es nur durch den Wunsch, welchen er von seiner Umgebung erhalten hat.

Deshalb bringt der Schöpfer ihn in eine bestimmte Umgebung, aber alles andere hängt vom Menschen ab. Einigen gelingt es besser, anderen weniger, aber das ist das Wesentliche. Derjenige, der sich von der Umgebung trennt und glaubt, dass es mit ihm nichts zu tun hat, wird nichts erreichen. Dies geht aus dem, was wir über die Seele von Adam HaRishon lernen, hervor, die Seele, die wir aus der Asche zurückholen müssen.

Artikel des Tages, März 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.  Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

———————————————————————————————————————–

Artikel des Tages von Mittwoch, 27.03.2019

Ich annulliere  mich vor der Macht des Schöpfers, ich überlasse Ihm die Herrschaft über all die Hindernisse, die Er mir oder zwischen uns stellt.

Was ist die Annullierung zwischen uns?

Er schafft alle Arten von Hindernissen, z.B. jemand beeinflusst mich, macht verschiedene Probleme, schreit mich an und ich verstehe, dass all das von oben kommt, von “Es gibt niemanden außer Ihm”.

Und was ist  hier die Annullierung?  Dass die Erkenntnis vom Schöpfer kommt?

Die Tatsache, dass ich Ihm die Macht überlasse, bedeutet, dass ich mich vor Ihm annulliere, d.h. alles wird von Ihm getan.

Auf welche Weise übertrage ich die Führung auf Ihn?

Ich schreibe Ihm alles zu, was mit mir geschieht.

Wie läuft es zwischen uns in den Zehnern ab?

Im Zehner müssen wir das alles gemeinsam definieren.

Ich gebe euch kurze Sätze, und ihr müsst den ganzen Tag über zu ihnen zurückkehren, sie “kauen” – so reduziert ihr die Zeit. Es ist einfach unmöglich, hinüber zu springen – ihr verkürzt die Zeit und wir erreichen schnell den Zustand von Ibur.

***

Mir gelingt es nicht zu erkennen, dass sich der ganze Zehner auf der Stufe der Vereinigung befindet, vielleicht nur ein Freund…

Nicht nur ein Freund, denn es steht geschrieben: “Ich habe Augen, aber kann dennoch nichts sehen.” Keiner sagt dir, dass du  sehen musst, im Gegenteil, du sollst handeln im Gegensatz zu dem, was du siehst und für die Wahrheit hältst! Es gibt die Wahrheit, wenn ich etwas sehe und es anders annehme, als ich es sehe – das ist die Stufe des Glaubens. “Ich habe Augen, aber kann dennoch nichts sehen” – ich will es aus der Sicht des Glaubens wahrnehmen.

Aber es funktioniert nicht, es verschwindet immer…

Das ist es, worum es bei dieser Arbeit geht. Es rutscht die ganze Zeit weg, und man muss es festhalten, wie es heißt: “Die Tora wird aus Zion kommen”, d.h. man muss es durch diese Austritte und Rückkehr erkennen, wenn man seinen richtigen Blickwinkel auffindet.

Wenn du trotz deiner persönlichen Sichtweise die ganze Welt in ihrer Endkorrektur siehst – das ist die richtige Wahrnehmung, dann willst du sie so sehen, wie der Schöpfer sie sieht.

Ich möchte die Welt so wahrnehmen, aber es passt nicht zusammen…

Ich wiederhole: du musst es jede Sekunde erneuern!

Wie kann ich es überprüfen?

Durch deine Bemühungen, und die Bemühungen deiner Freunde. Du kommst in die Gruppe und sagt: “Freunde, wir sind ein perfekter Zehner!” Wenn wir diese Vorstellung haben, werden wir den Schöpfer offenbaren, die Stufe von Ibur erreichen und viel mehr.

Im Prinzip ist dies die gleiche Arbeit, aber dafür müssen wir uns selbst als perfekt betrachten. Lasst uns vorstellen, dass es wirklich so ist. Macht es gemeinsam und ihr seht, dass es hilft. Das bedeutet, dass du MA”N, ein Gebet erhebst, das bedeutet, dass du in einem solchen Zustand bleiben willst!

Wie drückt sich aus, dass wir auf der nächsten Stufe vereint sind?

Ihr wollt vereint sein! Ihr versucht zu vereinen, ihr zeigt dem Schöpfer  dass dies der Zustand ist, in dem ihr sein wollt, und für diese Anstrengung bekommt ihr Licht, das zur Quelle zurückführt. Es ist, weil du sagst, dass es gut für dich ist, es heißt Licht, das zur Quelle zurückkehrt. Und je nach Intensität eurer Bemühungen, diesen Unterschied zwischen dem Tatsächlichen – dem, was ihr seht, und dem Gewünschten – dem, wonach ihr strebt, d.h. eure Vereinigung, wirkt das Licht auf euch.

Können wir diesen gewünschten Zustand, in welchem wir vereint sind, definieren, oder reicht es wenn wir einfach nur dort sein zu wollen?

Ihr könnt es nicht wissen, ihr wünscht ihn.

Ich hoffe, dass ihr im Laufe des Tages die Übungen macht, damit wir morgen in der Lage sind, damit fortzufahren.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 26.03.2019

“Es ist verständlich, dass die Menschen wegen all dieser Probleme anfangen zu denken, dass es besser ist, keine großen Wünsche zu haben – man kann es aus dem Wunsch zu empfangen verstehen. Es ist nicht klar, was das Licht ist, das zur Quelle zurückführt, wohin es ausgerichtet wird, was es tut.”

In dem Maße, in dem ich mich selbst einschränken will, vor allem in der Gruppe, zu ihr zu gehören, in sie zu versinken, – ziehe ich das Licht an, das zur Quelle zurückführt und sich innerhalb der Gruppe befindet. Den Freunden ist es nicht ganz klar, aber durch unsere Gefühle… Es geht darum, wie ein kleines Kind sich selbst und seine Welt empfindet und wie die Erwachsenen ihn wahrnehmen. Wir befinden uns also in einem Mechanismus, der Licht in sich trägt, das zur Quelle zurückführt, direktes Licht, reflektiertes Licht – alles, was sein muss, und den Schöpfer, der sich unter diesen Bedingungen offenbart. All das ist vor dem Kleinkind verhüllt, aber es kann sich Ihm in seinem Tempo nähern, und wenn es richtig spielt, wird es aufwachsen.

Es gibt einfach nichts zu fragen, wenn es auf einer Ebene geschieht, die ich nicht verstehe, welche Fragen soll ich denn stellen?

Du beginnst allmählich durch die Bemühungen die du tun musst, zu verstehen, dass dein Wunsch zu empfangen annulliert wird. Er bleibt weiterhin bestehen. “Annullieren” bedeutet, dass du dich darüber erhebst, der Wunsch zu empfangen ist in dir gewachsen, er ist nicht verschwunden und nicht gereinigt worden, und du kannst ihn zu deinem eigenen Vorteil annullieren. Du musst sehen, wie du gestärkt wirst, ob du Aufstiege und Abstiege hast, wenn du dich selbst annullierst. Dies wird als “Eintritt in das Ibur” bezeichnet.

*

Ich stoße auf ein Hindernis, bekomme einen Schlag, hin und wieder funktioniert etwas nicht. Ein Hindernis ist ein Schlag gegen mein Ego, meinen Stolz, meinen Ehrgeiz. In dem Moment, in dem diese  sich offenbaren, ob ich es will oder nicht, beuge ich mich vor ihm, ich will sie annullieren.

Im nächsten Moment, wenn ich von genügend und richtigem Umgebungslicht umhüllt bin, bekomme ich keine Hindernisse, die mich fallen lassen, nur für einen Augenblick. Es heißt: “Es gibt keinen Gerechten auf der Erde, der Gutes tut und nicht sündigt”. “Sünde” bedeutet, dass ich dieses Hindernis mit einem anderen Faktor als dem Schöpfer verbinde. Dieses Hindernis liegt vor mir, und im nächsten Augenblick – hinter mir, denn vor mir erscheint das Umgebungslicht, das Licht, das zur Quelle zurückführt, die Gruppe, in der ich mich befinde. Es ist eine Art Vorbereitung, und ich beginne, die Situation durch diese Vorbereitung zu erkennen.

Worin besteht der Unterschied zwischen einem Menschen, der seinen Weg beginnt, und einem erfahrenen Menschen?

Das ist eine Frage der Schnelligkeit und Qualität. Wir sprechen von einem bestimmten Zustand, in welchem die Störung aufgedeckt wird und wie man damit richtig umgeht. Wir wollen jetzt nichts anderes mehr, dieser Zustand sollte uns klar sein und wir arbeiten damit einen Tag lang, zwei Tage lang, einen Monat lang, egal wie viel Zeit es in Anspruch nimmt. Aber das ist die Grundlage für den Eintritt in die Spiritualität, die praktische Basis.

 

Artikel des Tages von Montag, 25.03.2019

Wie drückt sich die Liebe des Schöpfers im Zehner aus? Fühlt ein Mensch durch seine Freunde Sicherheit und Wärme?

Wir befinden uns in einer materiellen, illusorischen Welt. Der Schöpfer zeigt uns statt Sefirot, statt den Schöpfer die Gestalten/Puppen und ich bin einer von ihnen. Ich muss mitspielen. Ich versuche mit ihnen zu sitzen, bei ihnen zu sein. Es ist widerlich, abstoßend, ich habe nicht die Geduld, ich bin bereit mitten in einem Meeting wegzulaufen. Ich sage mir im Voraus, dass ich kommen und alles tun werde, aber die Zeit kommt und ich bin nicht fähig, ich will nicht – ich habe viele Ausreden. So empfindet mehr oder weniger jeder.

Letztendlich vergehen Jahre, und wenn ich nicht aufgegeben habe, wirkt es sich auf mich aus. Allmählich komme ich zu dem Schluss, dass mir durch Ablehnung und Uneinigkeit die Wahrheit immer deutlicher wird, aber ich muss zwischen Uneinigkeit und Wahrheit unterscheiden – zwischen zwei Dingen. Die Uneinigkeit kommt von meinem Ego, und die Wahrheit kommt von der Logik, die ich in der Wissenschaft, in der Literatur, in Artikeln, sogar in der heutigen Welt sehe.

Und dann, je nach meinem Fortschritt sehe ich, dass der Schöpfer wirklich in der Welt, im den Zehner eingekleidet ist. Je mehr ich mich mit ihnen verbinde, verstehe ich Ihn und verschmelze mit Ihm. Und es geht nicht um einen Zehner oder die Welt. Der Zehner, die einzige AVAYA, die  es gibt, offenbart sich mir so, dass ich mit ihm verschmelzen kann. Es geht nicht um die Menschheit, denn es ist nicht die Menschheit, sondern die Kelims und wenn ich mit ihnen verschmelze, diene, möglichst Gutes tue, komme ich dem Schöpfer näher: durch die Kelims – zu Ihm. Deshalb gibt es keinen Ausweg – so sollten wir handeln und es steht geschrieben: “von der Liebe zur Schöpfung – zur Liebe zum Schöpfer”. Man kann nichts tun, nichts anderes als geschrieben steht. Die Liebe ist das Ende all unserer Entwicklung und kommt nur durch die Schöpfung.

Bedeutet das, dass jeder Kontakt mit einem Freund während des Tages eine Haltung gegenüber dem Schöpfer ist?

Ja, aber besser ist es  sich nicht mit einen Freund, sondern an den gesamten Zehner anzuhaften – an ihm festzuhalten und  ihm so viel wie möglich Gutes zu tun.

***

Wie drückt sich die Beziehung des Schöpfers durch den Zehner als Liebesbeziehung aus?

Wenn du nach Gefühlen fragst, kann ich es nicht sagen.

Ich frage nicht, wie es sich anfühlt, sondern welche Art von Beziehung kann ich über den Zehner als Liebe definieren?

Ich weiß nicht wie ich es sagen soll: es gibt keine Möglichkeit. Helft mir, ihr seid verpflichtet euch einzubringen. Hier wird gesagt: Fürsorge, Einstellung. Was ist die Frage?

Sie sagten dass das, was vor uns verborgen ist, die Liebe ist. Der Schöpfer verbirgt seine Liebe vor uns. Seine Liebe verläuft durch den  Zehner.

Man kann es in einem Zehner spüren. Wenn du zu einem Zehner gehörst, solltest du seine Einstellung zu dir als Liebe empfinden. Dann hast du es schwer, denn es wird dich zwingen, dich im Gegenzug um ihn zu kümmern. Es ist sehr unangenehm, Liebe zu empfinden.

Wenn ich es nicht fühle, bedeutet es, dass ich nicht bereit bin, die Liebe zu erwidern, oder?

Stimmt. Deshalb sagen wir, dass wir die Liebe künstlich entwickeln müssen – als ob wir lieben, und dadurch kommen wir diesem Zustand näher. Berechnet am Ende des Tages: ob ich meine Freunde ermutigt habe, Liebe, Wärme, gute Laune, Größe des Schöpfers über alles andere zu spüren.

Es ist schwer zu erkennen, dass die ganze Realität die Liebe ist. Ist es das, was verborgen ist, und es gibt nichts anderes?

Es gibt nichts anderes. Es ist nicht das Gefühl der Liebe, wie wir sie jetzt verstehen, es ist die Offenbarung des wahren spirituellen Kli’s in seiner Gesamtheit, und somit kannst du das Universum enthüllen. Schließlich, was ist Liebe? Wenn du den Wunsch offenbarst, von der ganzen Realität beeinflusst und empfangen zu werden, dann ist es Liebe. Du nimmst das Chissaron des Schöpfers an und machst es zu deinem Bedürfnis, Ihm zu geben. Das ist gegenseitige Liebe: du gibst Ihm und Er gibt dir. Das heißt, das gesamte reflektierte und direkte Licht sind ineinander gekleidet, und es ist die Verschmelzung.

Artikel des Tages von Sonntag, 24.03.2019

 

Wollen wir in dem Verlangen die Übereinstimmung der Eigenschaften des Schöpfers erreichen?

Wenn wir das wollen…Also willst du es dem Schöpfer zurückgeben? Ist das klar?

Natürlich, warum bin ich sonst noch hier?

Bisher wurde dir ein Verlangen gegeben. Kannst du auf das ganze Verlangen das hier existierst, die Einschränkung machen, den Schirm und das reflektierte Licht?

Weil darin sich deine Übereinstimmung der Malchut der Welt der Unendlichkeit verbirgt. Bist du dazu in der Lage? – Nein, bist du nicht. Das kann auch keiner von uns. Aber dir wird eine Gruppe, die Bürgschaft und die Thora gegeben, die das Licht genannt wird, das zur Quelle zurückführt. Bitte benutze das Licht, das zur Quelle zurückbringt, erhalte die Kraft der Einschränkung, und dann wirst du offenbaren, wo du dich befindest.

Unsere Aufgabe ist es also, unser inneres Verlangen so gut wie möglich auszudrücken und Kraft gewinnen, um all diese Handlungen zu tun?

Ja. Das ist es, was wir tun wollen, das ist es, was wir in den Zehnern  versuchen zu tun. Ich annulliere mich vor den anderen, und das ist – wie gegenüber dem Schöpfer, gegenüber der Malchut der Welt der Unendlichkeit. Ich möchte mich mit ihnen verbinden, so wie ich mich mit Ihm verbinden möchte. Alle Hindernisse, die ich sehe, sind die weit hergeholten Hindernisse von diese Welt: die Welten, die Parzufim…die Gesichter der Freunde, ihr Verhalten. Und das sind sie gar nicht, das bin ich! Schließlich “leugnet jeder Leugnende im Ausmaß seiner eigenen Mängel. Und die Tatsache, dass es mir scheint, dass ich 10 Freunde sehe, also sehe ich sie nicht, ich sehe mich in der richtigen Wahrnehmung der Realität.

Wir müssen das in ein einheitliches Gefühl sammeln, es kommt, wir sind nah dran. Die Hauptsache ist, dass man versucht, das Ganze nicht auf eine spekulative Studie zu reduzieren: “Es ist von oben, es ist von unten, der gibt, der empfängt”.  Die Zeichnungen sind gut, vor allem für Anfänger, weil sie es nicht anders wahrnehmen können. Es gibt also einen Unterschied, wie wir dieses Material hier studieren und wie wir es Anfängern erklären. Da ist es, je nachdem, wie es in ihre Köpfe reingeht, wie sie es wahrnehmen können, aber danach soll das vom Spekulativen zum Sinnlichen übergehen, denn das Wesentliche ist, dass es schließlich im Gefühl eines Menschen geschieht.

Wie studiert man Pticha sinnlich, mit welcher Absicht?

Mit der Absicht, dass du dich mit dem Zehner und dem Schöpfer innerhalb des Zehners verbinden willst. Ja, genau so, schreib es auf. Alles ist sehr einfach: Alles, was ich tun will, ist, mich mit dem Schöpfer zu vereinen, der in dem Zehner ist, oder mit dem Zehner, innerhalb welcher sich der Schöpfer befindet, – beides. Von der Liebe zu den Freunden – zur Liebe zum Schöpfer; und mit Hilfe des Schöpfers – zur Liebe zu den Geschöpfen.

Mit Hilfe des Schirms muss das Geschöpf den Schöpfer, sein Ziel, verstehen?

Ja, nur eine kleine Ergänzung: Der Schöpfer, der Schirm, das Verlangen zu empfangen, das Geben – alles innerhalb des Zehners. Du kannst es heute noch aufbauen. Versuche, dein Bestes zu geben. Du bist in einer bestimmten Beziehung mit dem Zehner. So viel kannst du also nur an sie denken – das ist es, worum es bei der Einschränkung geht. Wie sehr kannst du sicherstellen, dass nur sie vom Schöpfer Einfluss bekommen, dass sie vorankommen, dass alles für sie ist, und du “bei Null” bist, dass sie das Ende der Korrektur erreichen und du hier bleibst. Und danach mach weiter…

Sie haben gesagt: “So sehr du auch an sie denken kannst, darum geht es bei der Einschränkung”. Was bedeutet das? Muss man sich die ganze Zeit darin befinden? Was bedeutet es, “ständig an sie zu denken”?

Ich kann sehen, dass, wenn wir aus dem Verlangen zu empfangen herauskommen, uns ein wenig darüber erheben (und es wird der Auszug aus Ägypten genannt), die Bedingung für die Arbeit mit den Lichtern und Kelim, die vor uns ist, die Bedingung der Bürgschaft ist.

Die Bürgschaft ist schon der Zehner. Und in Ägypten war es genauso – auch Josef wollte sich mit seinen Brüdern auf dem Feld, das vom Schöpfer gesegnet wurde, vereinen. Aber wann passiert das praktisch, damit wir damit arbeiten können? Nur durch die Bürgschaft: Entweder ihr werdet euch vereinigen, oder es wird ein Ort eurer Bestattung sein, das heißt, ihr werdet die Spiritualität nicht erreichen.

Das ist eine notwendige Bedingung. Erzählt bitte davon nicht euren Schülern die zur ersten Stunde kommen. Aber nach ein paar Monaten solltet ihr sie allmählich dazu führen. Erklärt ihnen zunächst, dass die ganze Welt zu einer “runden” Welt werden sollte, dass die gesamte Menschheit global und integral sein sollte. Es gibt keinen Ausweg, wir sehen, dass die Natur uns zwingt. Aber wir, die wir allen voraus sein wollen, sind verpflichtet das zu tun, was in der Thora geschrieben steht. “10, und nicht 9; 10, und nicht 11!”, wie Rabash schreibt.

Wir haben keinen Ausweg, wir müssen in den Zehner rein kommen! Und wenn wir dann sehen, inwiefern eine Gruppe innerhalb des Zehners arbeitet, so könnt ihr sagen, ob sie sich wirklich im richtigen Prozess gegenüber der Korrektur befindet. Schließlich finden alle Korrekturen nur innerhalb der Verbindung statt, – was kann man tun? Findest du es angenehm? Wollen wir es? – Wir wollen das nicht, richtig, in dem Maße, wie wir dem entgegengesetzt sind. Aber es ist nur im Zehner möglich.

Gebt bitte euer Bestes! Ihr merkt nicht, dass der kleinste Zustand der Einheit, den ihr in der Verbindung zwischen euch erreicht, wenn ihr ein wenig mehr hineingeht, von der Kante bis zur Kante eures ganzen Lebens für euch leuchtet. Ihr werdet spüren, wie sehr sich eure inneren Definitionen und Gedanken verändern. Es ist ein Eintritt in eine neue Welt. Plötzlich fangt ihr an, die Dinge anders zu sehen. Versucht einfach, in den Zehner einzudringen.

Artikel des Tages von Donnerstag, 21.03.2019

Wo ist das Erwachen von Mordechai hier? Wie soll er daraus herauswachsen und die Menschen anlocken?

Es ist sehr einfach. Die gesamte Organisation von Bnei Baruch war früher mit sich selbst beschäftigt und auf sich selbst fixiert. Jetzt musste sie erwachen und die Juden überall aufwecken, damit sie mit ihrer Aufgabe beginnen können – das ist die Arbeit von Mordechai, der aufhören muss, auf dem Stein am Königstor zu sitzen und faulenzen, weil er keinen Job hat. Und jetzt, wenn Haman aufwacht und die Juden erweckt, hat Mordechai einen Grund, aufzustehen und sich den Juden zuzuwenden. Und ihnen erklären, was passiert, warum sie sich plötzlich unwohl, bequem unter allen Völkern fühlen, unter denen sie verstreut sind und was sie tun sollen. Es bleibt nur, nichts anderes zu tun, als sich zu vereinen (wie Haman behauptet, sind sie verstreut und müssen sich vereinen). Aber bewusst vereinen. Wo kommt es her? Von der hohen Kraft der Natur, die von ihnen Vereinigung verlangt.

Wie genau müsste Mordechai das Volk zum Erwachen und zur Vereinigung bringen?

Den Menschen erklären, was sie tun sollen. Und hier sehen wir, dass Esther keine Anweisungen gibt. Esther sagt nur, dass sie fasten und beten sollen. Das ist es, was sie tun sollten, wenn du nach der Handlung fragst. Die einzige Handlung ist, sich zu verbinden und zusammen zu fasten – aufzuhören, die Bäuche mit verschiedenen Essen zu füllen, Sex, Familie, Geld, Ehre, Wissen zu genießen. Nur daran müssen wir denken und im gemeinsamen Gebet drei sehr einfache Handlungen ausführen: versuchen, sich zu verbinden, versuchen, nur über die höchste Vereinigung nachzudenken und zu beten, dass all dies in Erfüllung geht.

* * *

Wollt ihr, dass ich euch ein Geheimnis verrate oder einen Rat gebe? Lest mehrmals „Megilat Esther“ und den Artikel “Purim” durch, und wieder Megilat Esther, dann wieder “Purim”, und so weiter 3 mal im Wechsel. Und ihr beginnt zu enthüllen, was hier vorgeht, was Baal HaSulam erklärt und was er nicht erklärt, aber es kommt aus seiner Erklärung. Probiert es aus. Es lohnt sich. Ihr werdet viele Dinge offenbaren, die man nicht einmal benennen kann.

Mit welcher Absicht müssen wir Megilat Esther lesen?

Euch in den Zehnern zu vereinen. Ich bin dafür, dass sich jeder Zehner mit der Verbreitung beschäftigt, als wäre er der einzige auf der Welt: er verbreitet, organisiert den Campus – er macht absolut alles. Ihr werdet das Gefühl haben, dass ihr ein Kanal für etwas Bestimmtes seid, dass es die Gruppe und die Menschen gibt, die euch wichtig sind. Das heißt, ihr müsst buchstäblich spüren, dass das Licht durch euch hindurchgeht. Ihr werdet die Rückwirkung eurer Arbeit mit dem externen Publikum spüren, d.h. ein Zehner sollte zu einem universellen Kanal werden. Ich hoffe sehr, dass wir dazu kommen werden. Das ist soweit mein Traum, aber ich hoffe, dass wir es schaffen werden.

Artikel des Tages von Mittwoch, 20.03.2019

Wie kann man während des Tages am Morgenunterricht arbeiten? Seit wir begonnen haben, die Einführung in die Weisheit der Kabbala zu studieren, gibt es so viel Material, dass nicht klar ist, was wir damit im Laufe des Tages machen sollen.

Lass diesen Druck los, es wird nicht helfen. Wenn du mit der Gruppe verbunden bist, gibst du all diesem Material einen Platz und du kannst es annehmen und verdauen. Ihr sollt den Kontakt zum Zehner nicht verlieren, und alles andere wird sich allmählich stabilisieren, ihr müsst euch beruhigen und einen Ort schaffen, an dem es sich niederlassen kann.

Doch was empfehlen Sie den Zehnern während des Tages?

Über die Vereinigung zu sprechen, nicht über das Thema der Lektion, es ist effektiver, um das Material der Lektion zu verstehen. Und wir haben außerdem von heute Abend an bis Samstag ein paar Tage intensiver Verbindung. Was wollt ihr noch mehr? Du hast hier eine “Notfallhilfe”…

Wann geschieht die Kopplung zwischen dem direkten Licht und dem reflektierten Licht?

Wenn ich mich dem Zehner übergebe. In meinem Streben zum Zehner entwickle ich ein Kli, in welches sich das Licht kleidet. Inwieweit ich dem Zehner geben möchte, mich an meine Freunde klammern, mich in ihnen verbergen möchte, baue ich mein reflektiertes Licht auf. Und dann bin ich bereit, sie in diesem Maß zu spüren und beginne bereits in ihnen zu offenbaren, außer dem Licht, das zur Quelle zurückführt, auch das Hohe Licht, nur in meiner Verbindung mit dem Zehner.

Unser Problem ist, dass wir nicht zusammenarbeiten, wenn jeder ein Ziel hat, seinen Freunden im Zehner zu helfen, so, dass wir alle uns im Zehner in dem Maße vereinigen, dass es das Einzige ist, was wir vor uns haben! Wir müssen ständig daran arbeiten, den ganzen Tag darüber nachdenken, 3-4-5 mal am Tag miteinander in Kontakt treten, alles tun, um jeden von uns an den Zehner näher zu bringen.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 19.03.2019

Ihr könnt diese Spiele den ganzen Tag spielen, ich bin nicht dabei. Ich sage euch: vier Stufen des direkten Lichts sind ein Ort, an dem man für immer bleiben kann, es dreht sich alles darum, besonders wenn man klug ist und man weiß, dass es Welten und Seelen gibt. Macht diese Übungen je mehr, umso besser, auch wenn ihr verwirrt seid, es spielt keine Rolle. Der Mensch, der zu arbeiten beginnt, wird von einem höheren Licht geformt, und all diese Weisheiten sind nicht nützlich. Und wenn ihr mehr über die vier Stufen des direkten Lichts wisst, so wird es euch auch nicht helfen, euch vorwärts zu bewegen. Nur wenn euch, dass das Licht, das euch zur Quelle zurückbringt, erkennen lässt, dass ihr euch vereinigen müsst.

Der Höhere tut alles, sogar alle Handlungen des Niedrigeren macht der Höhere. Auch unsere Freie Wahl, je nach Maß der Selbst Annullierung vor dem Höheren, er verlangt nichts von uns. Alles beginnt mit der Selbst Annullierung, vom Nullpunkt an. Vielleicht bist du auf der Stufe 124 vor 125, und von dir wird nur eines verlangt – Selbst Annullierung. Die Qualität der Selbst Annullierung ist schon hoch, aber es ist die Selbst Annullierung. Dann bekommst du, was du brauchst bezüglich dieser Stufe. Das Licht tut alles. Weder Weisheit noch Macht ist nötig – nur Selbst Annullierung bezüglich der Umgebung. Was den Schöpfer betrifft, so gibt es eine Umgebung zwischen dir und dem Schöpfer, und das ist es, was uns zerstört. Wir beginnen langsam zu verdauen, zu spüren, dass etwas darin ist. Das Problem ist, dass je höher die Seele ist, desto schwieriger ist es, sich selbst zu annullieren.

***

Wo ist der Punkt der Scham bei all dem?

Der Punkt, der ihn zum Zerbrechen führt, zeigt, dass der Schöpfer keinen einzigen Gedanken an sich selbst hat, sondern nur an die Schöpfung. Hier kann er nichts tun, er hat kein Grund zu empfangen. Und wieder die Mutter und das Kind: die Mutter empfindet Genuss, wenn sie dem Kind alles gibt, sie ist bereit, alles zu geben, egal ob sie Freude daran hat oder nicht, – sie ist bereit zu leiden, solange es ihrem Kind gut geht. Es gibt sogar diejenigen, die bereit sind zu sterben, aber der Tod bedeutet nichts, es gibt viele Menschen, die freiwillig sterben. Hier gibt es den Punkt, der verdeutlicht, wie sehr der Gebende bereit ist, sich selbst absolut zu eliminieren, um dem Empfänger Genuss zu bereiten. Wenn man es fühlt, dann heißt das, dass es keine Rechtfertigung für einen gibt, etwas von Ihm zu empfangen, und man macht eine Einschränkung. Genauso wie Er bereit ist, eine Einschränkung auf seine Existenz vorzunehmen, so bist du bereit und verpflichtet, eine Einschränkung vorzunehmen, um das Gute zu bekommen. Dies ist der Grund für die erste Einschränkung, und aus diesem Gefühl heraus führt man alle seine Handlungen durch. Dann wirst du ein Problem haben: du wirst dieses Gefühl, das sich bereits in Verhüllung befindet, offenbaren müssen, um damit, wie mit “der Größe des Schöpfers” zu arbeiten.

Kann man sagen, dass unsere guten und richtigen Verbindungen verhüllt sind, weil wir Ablehnung empfinden?

Wir befinden uns in der Endkorrektur. Alles was sich außerhalb der Endkorrektur befindet, heißt Verhüllung, und alles zwischen uns und der Endkorrektur ist verhüllt, es gibt 125 Verhüllungen, und wir stehen hinter diesen Verhüllungen.

Was ist denn verhüllt?

Dass der Schöpfer gut und Gutes tuend ist und nur geben will und sonst nichts.

Wie kann man sich den Schöpfer richtig vorstellen?

Als Gebend. Du stellst dir vor, als wärst du auf einer schönen Wolke und alles, was dir fehlt, ist, dich mit dem Zehner zu vereinen und daraus zu schöpfen.

Und die gute Kraft ist auch verhüllt?

Sowohl die gute Führung als auch die positive Kraft und die Fürsorge für dich, über den Zehner, nicht für dich selbst, denn du alleine kannst es nicht empfinden, und so weiter.

 

 

Artikel des Tages von Montag, 18.03.2019

Ich möchte, dass ihr von der Geschichte beeindruckt seid, versucht, in jedem Stadium zu sein – es ist sehr wichtig. Das Wichtigste ist, in die Spiritualität einzutreten, weil wir diese Handlungen selbst spüren. Egal wie richtig oder falsch sie sind, wir werden Druck auf unseren Wunsch ausüben, um sie zu bekommen. Was ist das Wurzel Stadium, das vom Schöpfer kommt? Es ist das Licht und darin ist der Punkt des Verlangens, der aus dem Nichts entsteht. Der Schöpfer will all dieses Licht, das ganze Wohl im Inneren des Lichts auf die höchste Ebene übertragen. Das ist die Liebe, die Er dem Kli, dem Verlangen vermitteln will.

Das Verlangen sollte einerseits dem Schöpfer gegenüber stehen, sonst wird es nicht selbstständig existieren können und im gleichen Verlangen sein – zu lieben. Das heißt, der Schöpfer will ein Verlangen schaffen das Ihn lieben wird, denn in dieser Liebe wird das Verlangen spüren, wie tief dieser erhabene Zustand ist – zusammen auf der gleichen Ebene mit dem Schöpfer zu sein. Deshalb sollte die Schöpfung zwei gegensätzliche Formen beinhalten: sie sollte sich vom Schöpfer unterscheiden, Ihm gegenüber sein, sonst ist es kein Geschöpf  das selbstständig existiert und vor dem Schöpfer steht und die gleiche Eigenschaft der Liebe zum Schöpfer hat, wie der Schöpfer die Eigenschaft der Liebe zur Schöpfung.

Wie kann es sein, dass es die gleiche Liebe ist, aber nicht genau die gleiche Liebe, sondern die andere, denn die Liebe seitens des Schöpfers und die Liebe seitens des Geschöpfes muss auch wie das Licht und der Kli sein, wenn eine ineinander eindringt. Die Essenz ihrer Verbindung ist, dass beide sich gegenseitig geben, aber verschiedene Dinge. Ein Beispiel in unserer Welt ist ein Mann und eine Frau, die sich gegenseitig die perfekte Liebe schenken. Wir reden nicht über körperliche, sondern über innere Liebe. Sie geben einander Liebe, weil sie unterschiedlich sind und dank diesem Unterschied ergänzen sie sich gegenseitig.

***

Wir brauchen  die Verbreitung, weil es der Wunsch des Schöpfers ist. Wir selbst brauchen es natürlich nicht. Mit der Verbreitung wird gezeigt, wie sehr wir den Wunsch des Schöpfers erfüllen wollen, denn der Wunsch des Schöpfers ist es, den gesamten Kli wieder in die Absicht zu geben zu bringen. Dafür sorgt eine kleiner Teil der Kli namens Isra-el.

Hier passiert etwas Besonderes. Wie wir uns vorstellen, gibt es in der Welt der Unendlichkeit ein Verlangen, das sich entwickelt und verändert. Davor gibt es ein Wurzelstadium. Was ist das Wurzelstadium in vier Stufen des direkten Lichts? Es gibt das Licht der Unendlichkeit, und im Licht der Unendlichkeit gibt es einen schwarzen Punkt. Dieser Punkt ist das zukünftige Verlangen zu empfangen, das sich zu einem großen Verlangen entwickeln wird, aber dieser Punkt bleibt in ihm, er heißt Israel und strebt nach der Wurzel.

Dieser Punkt existiert auch in allen Geschöpfe dieser Welt und sollte sie zur Rückkehr zur Wurzel wecken. Dieser Punkt existiert an sich nicht, so dass wir mit den Zehner oder gar mit dem Volk Israel nicht zufrieden sein können. Und wir erkennen, dass die Realität immer mehr an uns gebunden wird und uns  verpflichtet zu handeln. Wenn wir nicht auf dem richtigen Weg sind und nicht vorankommen wollen, wird uns der Druck von außen dazu zwingen.

Wie Baal Sulam meint, so wie wir in der Vergangenheit Probleme hatten, so haben wir jetzt ein Schwert über uns hängen, und wir sind in einem sehr schlechten Zustand, weil wir selbst diesen Zustand herbeigeführt haben. Deshalb müssen wir die Methode der Korrektur so schnell wie möglich verbreiten, denn selbst die Werbung schwächt alle Gerichte. Daher sollten alle unsere Freunde auf der ganzen Welt verbreiten.

Artikel des Tages von Sonntag, 17.03.2019

Der Schöpfer muss das Verlangen zu empfangen erschaffen, damit dieses Verlangen zu empfangen, sein Verlangen dazu nutzt, dem Schöpfer Partner zu werden. Damit sie im gegenseitigen Geben sein können, damit sie gegenseitige Liebe, Einheit, spirituelle Verschmelzung (Siwug), Fusion erreichen können. Aber um dies zu tun, muss das Geschöpf sein eigenes Chissaron gegenüber dem Schöpfer, gegenüber der Vereinigung haben – sein eigenes – und nicht vom Schöpfer. Und obwohl er angeblich vom Schöpfer kommt, ist es kein Verlangen, das dazu geeignet ist, um mit dem Schöpfer in Einklang zu stehen.

Das Verlangen, mit dem Schöpfer in Einheit zu sein, muss selbständig wachsen, dem Geschöpf geboren werden, und genau das geschieht. Das heißt, die Absicht “um des Gebens willen” kommt vom Geschöpf, und das Geschöpf entwickelt sie im Gegensatz zu seinem Verlagen, das vom Schöpfer kommt.

Denn was wird in unserem Leben Liebe genannt? Liebe ist, wenn ich so geliebt werde, wie ich bin, ob ich schlecht oder gut bin, wie eine Mutter, die ihr Baby liebt, es ist ein Beispiel für Liebe. Und wenn jemand mich liebt, weil ich ihn freundlich behandle, ist es keine Liebe, weil ich ihn mit meiner Einstellung kaufe, bezahle ihn mit meiner guten Einstellung.

Was wollen wir dann? – Jeder will so geliebt werden, wie er ist, wie eine Mutter ihr Kind liebt. Genau das ist auch die absolute Liebe. Und wie können wir das erreichen?

Deshalb hat der Schöpfer alles auf diese Weise geschaffen. Auf der einen Seite besteht das Verlangen zu empfangen, das Gegenteil von Ihm, aber auf der anderen Seite entwickeln wir trotzdem ein Verlangen zu geben, der Ihm entspricht, und erlangen die Liebe.

Wie kann es sein, dass im Plan der Schöpfung – um die Geschöpfe genießen zu lassen – das Leiden in der Welt geboren wurde?

Die Absicht der Schöpfung – um die Geschöpfe genießen zu lassen – spricht nicht von unserer Erschaffung, nicht von diesen “Tieren”. Der Geschöpf ist derjenige, der dazu strebt, mit dem Schöpfer verschmolzen zu sein. Was das Verlangen zu empfangen betrifft – der Schöpfer hasst dieses Verlangen. Er hat Ihn nur dafür geschaffen, damit wir über ihn das Verlangen zu geben erbauen. Wenn du dich also in dem Verlangen zu empfangen befindest und leidest, dann leidest du natürlich!

Woher kommen deine Leiden?

Vom Schöpfer, weil Er keinen Genuss deinem Verlangen zu empfangen versprach, Er schuldet dir nichts. Im Gegenteil, Er will, dass du einen Zustand erreichst, in dem du Ihm danken wirst, dass Er dich im Verlangen zu empfangen erschuf, und du leidest. Das Leiden hilft dir über diesem Verlangen zu empfangen, das Verlangen nach Geben aufzubauen und die Liebe zu Ihm erreichen.

                                                                      ***

Wie kann ich das für den Tag aufrechterhalten, wie kann ich darin bleiben?

Ich denke, ihr solltet die Punkte 1 und 2 mehrmals lesen, Fragen aufschreiben und beantworten. Wir werden die Richtigkeit dieser Fragen und Antworten überprüfen. Sie sollen an den Text gebunden sein.

Ist es möglich, ein Gebot zu erfüllen, dessen Definition der Zehner ist?

Natürlich. der Zehner ist die Struktur der Realität, aber du siehst es nicht und verstehst es nicht. Es ist, als würde man dir eine Zelle unter dem Mikroskop zeigen und sagen, dass sie eine Quelle des Lebens ist, und du siehst da nur irgendein Tröpfchen in der Suppe schwimmen.

Sobald du beginnst, in den Zehner einzutreten, offenbarst du die spirituelle Welt und siehst dementsprechend, dass das, wo du dich jetzt befindest, ein illusorischer Zustand ist, der nur für dich notwendig ist, damit du selbständig in die Spiritualität eintreten könntest. Damit du dich selbst entwickelst und das Ebenbild des Schöpfers erreichst. Dein ganzes Leben wird nicht berücksichtigt, es gibt keine Erinnerung daran. Alles, was du mit deinen Händen, Füßen und deinem Mund machst, spielt keine Rolle, es existiert nicht, es ist eine imaginäre Welt. Erst vom Zehner angefangen und weiter, beginnst zu leben, es ist das, was für immer und ewig für dich bleibt, es ist das Ziel. Ob du es dir wünschst oder nicht. Und genau das ist es, wovon wir sprechen!

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 14.03.2019

Wie kann man sich selbst erniedrigen?

Gebet am richtigen Ort, durch den Zehner, auch wenn du ein paar Worte sagst, haben sie mehr Auswirkung, als wenn du den ganzen Tag alleine betest.

Wie genau durch den Zehner? Geht das nicht durch die Körper?

Ich betrachte meinen Zehner nicht als Körper, ich sehe in ihnen, in ihrer Vereinigung bereits eine neue Kraft, eine neue Ebene. Wenn ich mich mit dem Zehner verbinde, erhebe ich mich auf eine Ebene oberhalb von dieser Welt.

Ich befinde mich in einer Zerstreuung, meiner egoistischen Sichtweise. Ich fange an, mich auf die höhere Kraft zu beziehen.

Inwieweit ich verschwinde, mich in meinen Freunden auflöse, beschäftige ich mich mehr und mehr mit der höheren Kraft, und sie wirkt sich auf mich, immer wieder stärker aus.

Stell dir vor, du kommst in den Zehner, nicht physisch – du willst dort tatsächlich verschwinden. Eines Tages, wenn du dort verschwindest, wirst du feststellen, dass du in der Tat den Schöpfer betrittst.

So funktioniert es. Ich möchte wirklich, dass ihr bereits es zu spüren anfangt.

* * *

Die Frage ist, ob diese Taktik angemessen ist, oder glauben Sie, dass die Menschen sie nicht akzeptieren werden?

Es hängt alles davon ab, inwieweit wir mit allen Schichten der Gesellschaft, mit den Völkern der Welt zusammenarbeiten können.

Auch wenn wir nichts wert sind, ist unsere Kraft im Spirituellen sehr groß, und wir müssen nur in diese Richtung gehen. Deshalb müssen wir uns jeden Tag mehr und mehr auf die Verbreitung konzentrieren, und wir haben in diesem Bereich keine Konkurrenten oder Partner. Wir müssen parallel dazu, dass wir in unserer internen Arbeit persönlich vorankommen, d.h. als Bnei Baruch, – immer mehr in die Verbreitung investieren.

Jeder sollte sich am Ende des Tages fragen, ob er etwas in dieser Richtung getan hat. Das ist der Punkt. Der Schöpfer berücksichtigt dies. Das Volk Israel existiert, um der Welt das Licht zu bringen. Licht bedeutet die Methode der Vereinigung.

Ehre des Volkes – wie erklärt man das?

Wir versuchen, es zu tun. Darüber, wer das Volk Israel ist, es steht geschrieben und wie sehr jeder Jude verpflichtet ist, mit anderen verbunden zu sein; aber wir tun nicht genug, wir bemühen uns nicht, es auf irgendeine Weise auszudrücken. Das tun wir schon, aber unsere Bemühungen sind nicht ausreichend.

Menschen, die hier lernen und den Rest des Tages mit ihren materiellen Problemen zu Hause verbringen, erkennen nicht, dass sie an der Verbreitung beteiligt sein müssen, genauso wie diejenigen, die in Unternehmen arbeiten (was kann man machen?). Ich weiß es nicht. Sie verstehen ihre Verantwortung nicht. Wie es in Esthers Schriftrolle steht – dass sie Königin Esther wurde, um ihr Volk zu schützen. Und wir sind ebenfalls dazu gekommen, der Welt zu helfen und sie zur Korrektur zu befördern.

Artikel des Tages von Mittwoch, 13.3.2019

Wir können über die freie Handlung nur in dem Sinne sprechen, dass ihr sie in der Gruppe, im Zehner, während des Tages und so weit wie möglich während des Unterrichts durchführen müsst. Das ist notwendig, sonst wird euer ganzes Studium zu einer Philosophie. Es ist eure Pflicht! Wir sind nicht in der Lage, jedes Mal das gesamte Material über den Zehner zu wiederholen, und darüber, was Rabash uns über die Errichtung von Zehnern sagt – wir werden es auf dem Weg korrigieren, das hohe Licht wird uns zeigen, wo es notwendig ist.

Wir können tausende von Artikeln über die Gruppe lesen, aber wenn wir nicht anfangen sie umzusetzen, wird nichts passieren. Es steht geschrieben: “Es gibt keinen Gerechten auf der Erde, der nur Gutes tun würde und keine Sünde” – wir werden fallen, aufsteigen und wieder fallen und aufsteigen, aber wir werden vorankommen.

Deshalb bitte ich euch: denkt daran, dass es eure Aufgabe ist, alles was wir gelernt haben, in der Gruppe umzusetzen und zwar ab sofort, da wir begonnen haben, das Material über den Zustand von Ibur zu lernen. Und wenn du nicht mit deinem Zehner verbunden bist, wie kannst du dann ein Partzuf bauen? Schließlich sind wir zerbrochen, und die Korrektur des Partzufs geschieht durch die Vereinigung. Das heißt, es gibt keinen Ausweg hier –  du befindest dich jetzt in der Phase der Realisation, und entweder tust du es oder du tust es nicht!

Deshalb müsst ihr im Zehner sein, physisch oder virtuell. Wenn man keinen Zehner hat, muss man einen bauen. Ich sehe, dass jeden Morgen 2-3 Menschen am Tisch sitzen, das ist kein Zehner. Versucht euch anders zu organisieren, so, dass es etwas mehr Leute gibt. Strengt euch an, wir müssen in eine ernsthaftere Lernphase kommen.

*

Ibur ist mehr als Ergebenheit, über die wir gesprochen haben – hier sprechen wir über einen Zustand in Bezug auf die Gruppe und den Höheren. Es ist keine Ergebenheit, wenn ich kleinmütig bin und sanft das Wissen des Höheren annehme, – es ist, wenn ich mich in allem vollständig annulliere, weder meine Gefühle noch mein Verstand sind mir wichtig.

Die Ergebenheit fordert nicht, dass ich die totale Herrschaft des Höheren über mich annehme, ich muss mich nur erniedrigen, damit Er regieren kann. Was den Zustand von Ibur anbetrifft, so beginne ich hier, mich auf die höchste Herrschaft über mich vorzubereiten, und ich will, dass er über mich herrscht, und ich bin dazu bereit, jedes Mal mehr und mehr von seiner Macht anzunehmen, damit sein Verstand, sein Herz, sein Verständnis, sein Bewusstsein, seine Lebenseinstellung in meine Kelim eindringen und sie füllen, und mich auf eine neue Weise “formen”, damit ich alles verliere. Es gibt nur mein Material, alles andere ist der Höhere.

Es ist keine Ergebenheit, es ist die nächste Etappe, aber wir müssen allmählich beides kennenlernen, damit das eine in das andere übergeht. Wir werden darauf zurückkommen, es ist unmöglich, alles auf einmal zu erfassen. Alle spirituellen Handlungen erfordern den Eintritt und Austritt, bis ein vollkommener Siwug (spirituelle Verschmelzung) erreicht ist.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 12.03.2019

Wir müssen das weiter tun, versucht zu sehen, wie wir tagsüber in diesen Klärungen sind, vor was und wem wir uns verbeugen. Können wir bestimmen, ob wir ein großes Maß an Geduld haben und wann wir es nicht nach außen zeigen? Behandeln wir unsere Freunde, unsere Gruppen, unsere Zehner gut, was sich nicht in Form zeigt, wie es sich die Massen vorstellen können.

Gleichzeitig steht geschrieben, dass jeder weise Schüler so hart wie Eisen ist, d.h. gehorsam ist – es bedeutet, sich vor allem, was von oben geschieht, zu unterwerfen.  Auf diese Weise versucht ein Mensch im Laufe des Tages zu erkennen, dass es niemanden außer Ihm gibt, und vielleicht sogar dass Er gut und guttuend ist. Dies ist die nächste Stufe. Wir haben hier zwei Korrekturen – das Geben um das Geben willen und das Nehmen um das Geben willen.

Ich hoffe, dass ihr euch tagsüber, soweit möglich, daran erinnert, dass es niemanden sonst gibt außer Ihm gibt und Er gut und guttuend ist, und dass ihr die ganze Zeit über daran denkt und versucht, dran zu bleiben.

Und wieder – lasst mich zufrieden sein – und wenn etwas unangenehm ist, im Leben etwas nicht klappt, bedeutet es, dass aus meiner Sicht der Schöpfer verschwunden ist. Hast du verstanden? Schreib es dir auf – wenn es etwas Schlechtes im Leben gibt, du dich schlecht fühlst, keine Stimmung hast – so liegt es daran, dass da kein Schöpfer ist. Wenn ich mein Leben, alle meine Zustände mit Ihm verbinde, muss ich mich gut und wohl fühlen, in etwas, das leuchtet, in absoluter Hoffnung, in Verbindung mit der wahren Realität, ewig und vollkommen. All dies ist darauf zurückzuführen, dass ich mich an den Schöpfer erinnere.

* * *

Die Spannung ist die Wichtigkeit des Schöpfers. Heb deine Wichtigkeit bis auf Seine Wichtigkeit, nicht über das Problem, welches du jetzt nicht als Problem siehst, als Grund dich gut zu fühlen. Sondern die Wichtigkeit des Schöpfers darüber hinaus zu erheben, da du Ihn auch ohne Probleme hochpreisen willst, nicht wegen der Unglücke, die dich dazu bringen, Ihn hoch zu preisen. Er selbst ist dir wichtig, nicht wegen deiner Sorgen. Du willst Ihn mehr und mehr wegen Seiner Bedeutung erheben und erkennen, dass du in der Luft schwebst. Wo ist die Kli, wo ist die Grundlage, wenn du sagst, dass Er wichtig ist? Er ist wichtig, aber wir müssen einen Maßstab für etwas haben.

Also, was machen wir jetzt? Die Gruppe. Dann möchte ich den Schöpfer enthüllen, wie Er die Gruppe steuert, wie Er sie aufbaut. Dann erhebe ich Ihn nicht für meinen persönlichen Nutzen – “rette meine Seele”, sondern auf der Ebene eines Zehners. Ich bete nicht für mich selbst und ich bin froh, dass ich den Schöpfer in einem Problem offenbart habe, sondern für den ganzen Zehner. Ich komme zu einer ganz anderen Berechnung: Nicht zehn Nullen und ich am Ende oder Anfang, sondern ich mache einen Sprung auf eine andere Stufe, es ist eine spirituelle Stufe. Wenn ich bei meiner persönlichen Kalkulation zur Berechnung für den Zehner komme, ist es eine spirituelle Stufe, es ist ein Parzuf. Ich erhebe mich bereits auf die Höhe eines Parzuf. Das ist es, was wir tun sollten, wenn der Schöpfer mir die Chance gibt, einen Sprung zu machen, und ich will es nicht mir selbst zuschreiben, sondern alles nur Ihm.

 

Artikel des Tages von Montag, 11.3.2019

Ihr sollt weiterhin im Laufe des Tages darüber nachdenken, wie die Thora von Anfang bis Ende nur von der Verwirklichung eines Menschen in den Zehnern spricht, wie er sich mit ihr verbindet, den Schöpfer dorthin holt und alles am Ende korrigiert, die Kelim mit dem Schöpfer füllt. “Israel, Thora und der Schöpfer sind eins” ist die Verwirklichung der Regel “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst”, bis hin zur “Liebe deinen Schöpfer”. So wird die ganze Thora von Anfang bis Ende verwirklicht.

Lässt uns einen Überblick schaffen: Abraham und Yitzhak hatten alle Vorbereitungsarbeiten gemacht und erreichten Jakob, die mittlere Linie. Es handelt sich um die Vereinigung der Söhne Jakobs, und als Ergebnis davon entsteht eine Gruppe, die sich nicht vereinen möchte. Sie werden durch den Hunger gedemütigt: sie sehen, dass sie keinen Erfolg bei der Arbeit mit dem Verlangen zu genießen haben, die sie trennt. Dann, aus Hoffnungslosigkeit, treten sie in das sogenannte Ägypten ein. Die Arbeit in Ägypten ist die Arbeit der Vereinigung. Sieben fette und Sieben magere Jahre lang erkennen sie, dass sie nicht in der Lage sind, mit der Vereinigung anzufangen. Sie müssen den Schöpfer enthüllen – die Hilfe von oben, die man “Thora empfangen” nennt. Dann werden sie wie ein Mensch mit einem Herzen, in allumfassender Bürgschaft, um der Einheit der Gruppe willen.

So geht es weiter. Jedes Mal werden sie mehr und mehr bereit zu empfangen, aber sie verstärken ihre gegenseitige Demut. Auf diese Weise durchlaufen sie alle Etappen der Wüste und erreichen die richtige Einheit, die als Tempel bezeichnet wird. Das ist eine Kli, eine Gruppe, die den Schöpfer mit aufnehmen kann. Er erschließt sich in ihnen, und sie sind Ihm in ihren Eigenschaften ähnlich. Lasst uns durch all diese Zustände gehen, damit wir verstehen können, dass das unser Weg ist. Das ist der Weg der Tora, das sind die Zustände, die wir im Glauben über dem Verstand, in der Demut durchlaufen müssen und so den Tempel erreichen.

***

Dieses Material ist sehr wichtig. Wenn man es versäumt und es tagsüber nicht durcharbeitet, ist man nicht bereit für die morgige Lektion. Ihr lasst buchstäblich jeden im Stich, und dann bekommt jeder keine Belohnung, sondern eine Strafe für alle, die nicht teilnehmen. Dies wird sehr ernst, da es keine persönliche Berechnung gibt. Also sorgt euch um eure Freunde, um die Nachbarn, die neben euch sitzen, lasst sie nicht einschlafen und so viel wie möglich zu motivieren.

Wie bereiten wir uns in der Gruppe darauf vor, um alle in der Gruppe festzuhalten und die Größe des Schöpfers hoch zu halten? Denn wenn er  dem Zehner nicht gibt, wird er abzustürzen. Es müssen Zehn sein – dann bleibt der Schöpfer unter uns, und jeder bekommt problemlos eine Unterstützung. Darin besteht die ganze Studie in Ägypten. Wenn wir zeigen, dass wir den Pharao im Zehner unterdrücken und den Schöpfer über uns stellen können. Dann können wir der Macht des Pharaos entkommen und zum Schöpfer kommen. Auch der Übergang zwischen Pharao und Schöpfer ist nicht einfach: der Weg nach draußen in der Dunkelheit, die Überquerung des Endmeeres.

Wir müssen so einen Zehner aufbauen, in dem ich weiß, dass ich nur von ihm abhängig bin. In dieser illusorischen Welt offenbare ich plötzlich, dass ich einen Rettungsring habe, den meine Kameraden festhalten. Und wenn ich mich daran festhalte, ist es kein Problem, die ganze Zeit glücklich zu sein, die Stimmung zu heben, Stürze als Notwendigkeit für einen Aufstieg zu akzeptieren. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, das heißt, meine Arbeit ist nicht an mir selbst, sondern daran, wie ich diesen Rettungsring aus dem Zehner baue, damit er für jeden Freund da ist. Nur sie sind es, an die ich denke, und so erspare ich mir die Abstieg. Wir müssen es den ganzen Tag über tun, auf allen Treppenstufen.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 10.3.2019

Was bedeutet es, auch während eines Seminars im Zehner bescheiden zu sein?

Ich möchte Babysitter, Mutter, Nanny sein – in diesen unterschiedlichen Formen in Bezug zu meinem Zehner. Das ist die Selbst-Annullierung. Darüber hinaus bete ich zum Schöpfer, dass sie sich wohl fühlen. Was bedeutet das? – Dass Er ihnen gute Chassadim geben würde, dass sie schnell und freudig vorankommen werden, dass sie Hilfe haben. Und noch mehr als das! Gib mir die Arbeit und die Belohnung ist für sie. Und es steckt noch mehr dahinter.

Wie setzt man ein paar “Nullen” vor dem Zehner?

Ich habe bereits 9 “Nullen”. Ich muss aus ihnen “1” – “1 1 1 1 1 1 1 1 1 1…” machen und selber eine Null hinter ihnen sein. Jeder von ihnen ist so wichtig wie der Schöpfer und ich bin bereit, mich vor jedem von ihnen zu verbeugen. Nicht weniger, als ich mir vorstelle, wie ich mich vor dem Schöpfer verbeugen würde. Doch von allen zusammen bin ich überhaupt die “Null”. Und wie funktioniere ich aus dieser “Null” heraus?

Ich muss mir der Tatsache bewusst sein, dass ich zu allem fähig bin, denn sie hängen von mir vollkommen ab, auch wenn ich die “Null” bin. Wenn ich es nicht will, werden sie nicht in die Spiritualität eintreten, wenn ich es will, werden sie es tun. Genau so! Das ist sehr ernst, deshalb fühle ich mich sehr verantwortlich: Ich muss meine Funktion erfüllen. Was muss ich tagsüber tun? Der Schöpfer wird mich darüber befragen! Er wird nicht nur jeden befragen, sondern jeden, bezüglich dem gesamten Zehner. Denn darin bewegen wir uns zur Form des Gebens in dem Zustand, den Er gibt, – auf der Ebene, die er uns bisher gegeben ist.

Nehmen wir an, wir befinden uns auf der 20-ten Stufe, das sind die Bedingungen, unter denen ich verpflichtet bin, allen die Sicherheit, Befriedigung und Unterstützung zu geben. Aber wie kann ich das tun? ich habe doch nichts?!! – Durch den Schöpfer gegenüber ihnen. Zuerst wende ich mich an den Schöpfer, damit Er sich um die Freunde kümmert, und durch die Liebe zu den Freunden erreiche ich dann die Liebe zum Schöpfer. So geschieht alles im Zehner.

                                                                      ***

Worin besteht der grundlegende Unterschied zwischen Selbst-Annullierung und Demut?

Ihr werdet in der Gruppe an dem arbeiten, was wir in dieser Stunde getan haben, und ihr werdet es selbst sehen. Wenn ich euch das sage, bevor ihr irgendeine Erfahrung habt, werde ich euch nur verwirren, euch Informationen zu geben, weil sie missverstanden werden.

Tagsüber und im Allgemeinen solltet ihr innerhalb der Zehner oder in irgendwelchen kleinen Gruppen arbeiten, aber gemeinsam! Gruppenarbeit machen. Mindestens zwei – also von zwei bis acht Milliarden Menschen, die in der Welt leben. Alle müssen in Gruppen sein: in einer Gruppe arbeiten. In Bezug auf sie demütig sein, die Gruppe verbinden, zur Null in Bezug auf die Gruppe werden und so weit wie möglich in Aktion realisieren. Und dann können wir weitermachen.

Auf der einen Seite hörst du, dass deine spirituellen Freunde von dir abhängig sind, aber auf der anderen Seite weißt du, wie dein Tag verlaufen wird und dass es dir schwer fallen wird, die Zeit zu finden auch nur in den Zoom zu gelangen…

Wir verstehen nicht, wie sehr wir nicht in der Lage sind, große Korrekturen vorzunehmen, aber selbst mit einem winzigen Aufwand – eine Sekunde am Tag, um etwas zu tun, machen wir eine große Korrektur, weil wir es aus einem Zustand großer Verwirrung heraus machen.

Schau, was in der Welt vor sich geht: welche Nachrichten, all diese gefälschten Nachrichten, Werbung, Angst und Panik über den Sturz der Börse oder Raketen! Und das alles, damit wir die Welt mit unseren eigenen Kräften inmitten von diesem “Durcheinander” wieder in Ordnung bringen können. Denn wenn man sich auf diesem “Marktplatz” ein wenig anstrengt – zählt es als große Anstrengung, weil man in den großen Hindernissen agiert.

Also sag nicht, dass die Welt dich stört – die Welt hilft dir damit.

 

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 7.03.2019

Was ist die richtige Einstellung zur Selbsterniedrigung?

Ergebenheit bedeutet, dass ich ein unbestimmtes Glühen bekomme – es wird später offenbart, was es für ein Glühen ist. Ich bekomme ein Glühen, das mir beibringt, wie man sich ergibt; es ist nicht allzu schwer, es ist eine Stufe höher als alles, was ich früher hatte. Man konnte sich nicht vorstellen, dass Ergebenheit so eine erhabene Eigenschaft ist, und von diesem Moment an (und dies ist auch alternierend) beginnt man, die Ergebenheit zu respektieren. Und keiner kann erkennen, inwieweit ein Mensch sich ergibt, er demonstriert es nicht, er kann sich äußerlich manchmal unhöflich verhalten, aber er beugt seinen Kopf in der Tat, er genießt es buchstäblich, denn es ist vor allem die Korrektur seines Wunsches zu empfangen.

Wie ist also seine Einstellung zu den Leiden, die er auf dem Weg erlebt?

Einstellung zu den Leiden? Das Leiden, das er zuvor als Ausdruck seines Wunsches zu empfangen erlebt hat, wenn er den Schmerz in seinem Egoismus durch Neid, Hass, Gier, Eitelkeit, – alles, was seinen Wunsch zu empfangen verletzt – empfunden hat, fühlt er, dass er es nicht in sich hat, als ob es über ihn strömen würde. Es ist ihm egal, er spielt dieses Spiel nicht mehr, er beschäftigt sich nicht mehr damit. Es spielt keine Rolle, dass ich niedriger als die anderen bin, dass die anderen klüger als ich sind, dass sie mehr fühlen und verstehen. Jetzt genieße ich die Tatsache, dass ich der Niedrigste von allen bin, genau dort sehe ich jetzt den Aufstieg. Alles, was mit Spiritualität zu tun hat, ist schwer auszudrücken, aber versucht es zu spüren.

An der Vereinigung teilzunehmen bedeutet, dass ihr euch in einem Zustand der Frustration offenbaren müsst, weinend, schreiend, fordernd, wenn ihr nicht wisst, was ihr tun sollt. Andernfalls könnt ihr die Vereinigung nicht an der richtigen Stelle eures Herzen spüren, in dem Wunsch werdet ihr es nicht empfinden können.

Vereinigung bedeutet, dass ich in meinem Herzen das Herz meines Freundes fühle. Es ist die Vereinigung, in dem das Leben meines Herzens im Herzen des Freundes ist. Ich habe nichts mehr zu sagen. Ich muss versuchen, darin zu sein, aber zuerst muss ich mich selbst davon überzeugen, dass der Schöpfer im Herzen meines Freundes ist und wenn ich zu Ihm kommen will, muss ich so an ihn herankommen. Erkläre, wie wirst du das hier üben?

 

Was ist das für ein Gefühl, wenn du spürst, dass etwas passiert? Wie ich die Abhängigkeit empfinde, die Sucht, dass du auf dem Weg zum Schöpfer bist, dass du zwischen mir und dem Schöpfer stehst. Ich bin von dir abhängig, es nennt sich Abhängigkeit, wenn du eine Verbindung aufbaust. Wenn du eine Verbindung aufbaust, passiert es, und wenn nicht, dann wird nichts passieren. Dann beginne ich mich um dich zu kümmern, etwas für dich zu tun, damit du die Verbindung aufbaust. Es wird “von der Liebe zum Nächsten, zur Liebe zum Schöpfer” genannt. Es gibt keine Wahl.

Du bist zwischen mir und dem Schöpfer…. Du brauchst mich, um deine Bitte an den Schöpfer durch mein Herz weiterzugeben. Nun, was wirst du tun? Und hier gibt es ein Problem – (wir müssen so am Herzen von jedem arbeiten, bevor er die Bitten des Freundes an den Schöpfer weitergeben will) – es wird kein Zehner geben.

Artikel des Tages von Mittwoch, 6.3.2019

 

Mit Hilfe der Bemühungen des Menschen, trotz der Tatsache, dass er sich in einem Zustand der Verhüllung befindet, versucht er, beugt den Kopf und wird auch im schlimmsten Zustand weitermachen, auch wenn er nichts als eine physische Existenz wie ein Tier hat, behält er sich immer noch selbst. Und in dem Maße, in dem der Schöpfer es ihm erlaubt, verbindet er sich mit dem Prozess der spirituellen

Entwicklung. Er kommt, zum Unterricht, ins Meetings, tut etwas physisch, obwohl er nichts versteht und nichts anderes tun kann als die einfachen tierischen Handlungen. Dank seiner Bemühungen erreicht er einen Zustand, in dem das Licht leuchtet und  neben dem Verlangen auch die Absicht offenbart. Indem er die richtige Absicht an das Verlangen knüpft, beginnt er die Einstellung des Schöpfers zu ihm wahrzunehmen.

***

Lasst uns heute im Laufe des Tages vereinbaren, wo ihr euch den Freunden anschließt, (und nicht nur einer aus dem Zehner, sondern alle), entwickelt das Gebet um die Verbindung zwischen euch und so wie die Welt euch braucht und wie ihr euch bemüht sie aus ihrem Elend zu erlösen, weil ihr dadurch dem Schöpfer Vergnügen bereitet.

***

In dem Maße, in dem der Schöpfer dir eine Verbindung zu anderen gibt, hast du eine Verbindung zu Ihm. Du fängst an, Ihn zu verstehen und zu fühlen. Doch es liegt in der Verbundenheit mit deinen Freunden, aber nicht so, dass du Ihn selber wahrnimmst. Dann kommst du zu einem Zustand, in dem du anfängst Ihn zu brauchen. du siehst und fühlst Ihn, basierend auf der Tatsache, dass Er notwendig ist, damit du dich mit den Freunden verbinden kannst. Ihr beginnt, die Art dieser Verbindung zu verstehen und sie mit dem Schöpfer in Verbindung zu setzen. Es gibt einen “Potenzial Unterschied” zwischen dir und deinen Freunden, und diesen Unterschied füllt der Strom des absteigenden höheren Lichts, der Schöpfer, aus.

Auf diese Weise scheint es, als ob ihr Ihn erfasst, doch wir erfassen Ihn nicht, sondern nur Seine Handlungen. Dies wird genannt: “Durch Deine Handlungen erkennen wir Dich.”

Er arrangiert die Beziehung zwischen euch, gute oder schlechte. Er bricht euch, führt euch durch verschiedene Zustände. Ihr befindet euch in der Dunkelheit, verflucht Ihn, weint und dann erhaltet ihr die Erleuchtung, die Wahrnehmung und das Licht. Dann erkennt ihr, dass das eine ohne das andere unmöglich ist, den Vorteil des Lichts aus der Dunkelheit heraus. In all diesen Zuständen beginnt ihr, Ihn zu erkennen. Obwohl Er sich versteckt, erkennt ihr Ihn an diesem Unterschied zwischen den Zuständen.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 5.3.2019

Meinen Sie, dass ich mich darüber freuen muss, dass Er auf mich achtet?

Natürlich, und nicht nur. Er zeigt dir dadurch auch, wo du noch nicht intakt mit Ihm bist, und du stellst dir diese Stellen, diese Eigenschaften vor, du kannst sie korrigieren und näher zu Ihm kommen.

Also, ich muss vor allem…

…nicht so vertieft in deinen Egoismus sein, in deine Gefühle, sondern auch ein wenig Verstand hereinbringen, um den Zustand mit Ihm zu erweitern und zu begreifen, dass dieser Zustand von Ihm kommt. Sei objektiver, dann wird das Verständnis von Ihm geschickt. Er will mir zeigen, dass es soweit eine Distanz gibt, dass ich meine Einstellung korrigieren muss, dass ich mich auch darüber freuen muss, dass ich von Ihm einen Teil des Pfades erhalten habe und angefangen habe, ihm zu folgen, denn mit diesem guten Gefühl, in der Neigung zu einem guten Gefühl, wirst du bereits in der Ähnlichkeit der Eigenschaften mit Ihm sein, du wirst in Dankbarkeit sein, und das ist schon eine Annäherung. Durch Sitzen und Weinen kommt man nicht voran, das nennt man “der Trottel sitzt untätig da und isst sich selbst” .

Also ich habe einfach…

Warum hast du nicht die Kraft dazu? Du bist nicht mit der richtigen Gruppe verbunden, sie ermutigt dich nicht, optimistisch zu sein, in Verbindung mit uns vorne zu sein, du sitzt allein und isst dich selbst.

 

Nun, Rav, nach dem, was ich gerade gehört habe, weiß ich nicht genau, was ich tun soll, ich kann nicht…

Was ist zu tun? Dich mit den Freunden zu vereinigen, von ihnen Kraft zu erhalten, um den Schöpfer zu rechtfertigen. Wenn du Ihn in jedem Zustand rechtfertigst – du bist bereits in der Vollkommenheit, warte nicht auf die Endkorrektur, was und wann geschehen wird. Wenn du es schon in dem kleinsten Zustand kannst… wo steht es geschrieben?.. Wenn du den Schöpfer auch in deinem kleinsten Zustand rechtfertigen kannst, bist du bereits vollkommen.

Eine Hälfte der Menschheit kann sich irgendwie darin, was geschieht, wiederfinden, und behaupten: “Ja, das, was geschieht, hat der Schöpfer getan”. Es ist kein großes Problem zu sagen, dass es vom Schöpfer kommt und jede Handlung offenbart wird. Das Problem ist zu spüren, dass es vom Schöpfer kommt, dass es von Ihm getan wird. Und der Mensch versucht, in seinem Verstand und seinem Herzen, d.h. mit Gefühl und Verständnis, zu erkennen und daran in allem festzuhalten, was in der umgebenden Realität und in ihm selbst geschieht, dass er alles mit dem Schöpfer verbindet und Ihm dadurch Freude bereitet, weil er zugibt, dass der Schöpfer der König ist, der alles steuert.

Der Bestreben eines Menschen, alles, was in ihm geschieht, in das Gefühl und die Erkenntnis dieser Tatsache zu bringen, nennt sich eine Bemühung. Die Bemühung, sich daran festzuhalten, dass alles vor dem Schöpfer kommt und Er gerade jetzt alles tut, um zuzugeben, dass der Schöpfer eine Kraft ist und es niemanden außer Ihm gibt. Und man bereitet Ihm dadurch Genuss, dass man vertrauensvoll in der Verschmelzung mit Ihm bleibt. Im Wesentlichen ist das unsere Arbeit.

Außer dem Morgen Unterricht und dessen weiterer Umsetzung während des Tages gibt es nichts anderes. Die Lektionen, die wir durchgehen, müssen auf jeden Fall tagsüber und bei jeder Gelegenheit praktisch umgesetzt werden.

Artikel des Tages von Montag, 4. März 2018

Der Zweifel ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass man nicht nach Unterstützung fragt. Es ist okay, dass du rauchen willst. Der Schöpfer weckt dich auf, und du kannst ihm nicht entgehen. Aber die Tatsache, dass du Ihn nicht um Korrektur bittest, um die Kraft, herauszukommen und diesen schlechten Zustand zu nutzen, um Ihm nahe zu kommen und von Ihm zu verlangen, warum Er in dir diesen Zustand aufweckt. Die Tatsache, dass du dich nicht an Ihn wendest ist eine Sünde.

Eine Sünde bedeutet, dass ich mich nicht an den Schöpfer wende, Der mich jeden Moment des Lebens hält und in mir verschiedene Situationen hervorruft, um mich an Ihn zu wenden, und ich ignoriere Ihn. Das nennt man Sünde.

Und wenn es nicht aus Verachtung geschieht?

Doch, es ist immer aus Verachtung! Aus Verachtung, weil ich keine Umgebung vorbereitet habe, die mich ständig weckt und unterstützt. Die Umgebung ist eine Notwendigkeit. Wenn du über eine Zigarette sprichst, ob du eine rauchst oder nicht, ist das eine Sache. Aber sich an den Schöpfer zu wenden oder sich nicht an den Schöpfer wegen einer Zigarette oder anderer Dinge zu wenden – man kann es nicht ohne eine Umgebung tun. Niemand wird dich zum Schöpfer zurückbringen, nur die Unterstützung deiner Umgebung. Hier muss die Größe des Schöpfers wie ein inneres Gefühl sein, einen inneren Chissaron, der die Umgebung in dir warm hält. Er ist nicht da, aber wir suchen Ihn, uns fehlt das Gefühl des Schöpfers, die Größe des Schöpfers. Deine Umgebung weckt in dir diesen Chissaron von innen, und du fühlst – ob du es magst oder nicht, dass es existiert und dir keine Ruhe lässt. Und wenn  verschiedene Gelegenheiten entstehen, wirst du immer darüber hinaus um eine Verbindung mit dem Schöpfer bitten, damit Er dir einen Ausweg bietet.

***

Wir gehen aus dem Unterricht mit der Tatsache heraus, dass wir uns in jedem Moment an den Schöpfer wenden wollen.

Das heißt, dass jedes Problem, alle Unannehmlichkeiten oder jede Freude sehen wir als eine Gelegenheit, sich an den Schöpfer zu wenden, weil Er diese Situation hervorruft. Es ist immer gut für uns. Egal, ob es uns positiv oder negativ vorkommt, weil Er uns damit immer wach hält. Es gibt nicht das Böse, wenn wir an Ihn denken.

Wir stärken unsere Umgebung damit, dass alles eine Gelegenheit ist, sich an den Schöpfer zu wenden.

Jeder Zehner sollte sich selbst erwecken und sich darum kümmern, andere mindestens einmal am Tag zu wecken. Um ein wenig Konkurrenz und Neid zu spüren, die bei allen Zehner einen Wunsch, einen Anreiz wecken können, sich dem Schöpfer zuzuwenden. Nicht um hinter anderen zurückzubleiben, sondern um die Nase vorn zu haben. Was gibt es sonst noch zu verwenden?

Du kannst den Zoom für alle Zehner öffnen, die abwechselnd das Meeting moderieren, wie bei einem Freundesversammlung. Man kann dies nur heute tun, als einen besonderen Tag.

Du kannst eine Seite erstellen, auf der jeder schreiben und sehen kann, was andere  schreiben – 1-2 Sätze von jedem Zehner. Versucht es! Es ist sehr wichtig, dass es einen Wettbewerb, eine Rivalität zwischen Zehnern gibt. Auf diese Weise können wir besser aufwachen.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 3. März 2019

Was bedeutet es, den Wunsch des Schöpfers in der Verhüllung seines Angesichtes zu erfüllen?

Der Schöpfer möchte, dass wir erkennen, dass Er die einzige Kraft ist, die uns beeinflusst.

Hat ein Mensch die Möglichkeit, dies festzustellen?

Ich möchte das feststellen. Alle meine Bemühungen von morgens bis abends und von abends bis morgens, möchte ich mich darauf konzentrieren, zu enthüllen, dass es nur eine Quelle gibt, die mich regiert. Er tut alles: Er baut eine Realität Namens “die Welt” auf, er formt in mir eine Vielzahl von Eigenschaften, Gedanken und Wünschen. Er macht alles! Und was bleibt übrig?

Er lässt mich mit einem leeren Punkt zurück, der als zentraler Punkt bezeichnet wird  ein “Punkt im Herzen”, und er fordert, Ihn zu erkennen. Und dann entwickle, wecke und pflege ich in mir die Sorge, immer im Streben, Verstehen und Fühlen zu sein, dass ich nur in der Kraft des Schöpfers bin, und dass dieses Wissen und Fühlen in mein Fleisch und Blut eintritt. Obwohl Er sich mir nicht offenbart hat, möchte ich das feststellen.

Ist alles, was ich in jedem Moment meines Lebens bekomme, Sein Wunsch? Was soll ich davon halten?

Nein. Sein Wunsch ist, dass wir in allen Zuständen, in der Art und Weise, wie wir uns selbst und die Realität um uns herum entdecken, wahrnehmen und feststellen, dass der Schöpfer all dies tut, weil er uns und unsere Welt in jedem Moment gestaltet.

Aber du stimmst nur scheinbar zu, dass Er die ganze Realität aufbaut, aber du spürst es nicht….

Der Schöpfer versteckt sich die ganze Zeit und präsentiert mir Szenen, in denen ich Ihn vergesse, in denen er verschwindet und dann sehe ich mich selbst und die Welt. Und ich muss mich jedes Mal bemühen, die Realität wieder in ihre wahre Form zu bringen.

***

Selbst wenn ich eure Fragen beantworte, werdet ihr es nicht verstehen. Dies wird erst deutlich, wenn man alle Parameter in sich vergleichen und sich ein Bild davon machen kann. Und davor, ob ihr die Antwort hört oder nicht – es wird nichts bringen. Deshalb gibt es solche Fragen, auf die ich keine Antwort geben möchte, ihr seid verpflichtet, auf der Suche zu sein, sowohl persönlich als auch im Zehner, und in der ganzen Gruppe, einschließlich aller unserer Freunde in der ganzen Welt. Schließlich sind wir bereits verbunden.

Ihr müsst offenlegen, dass ihr nicht nur von einem Zehner abhängig seid. Wir sind von der ganzen Welt abhängig, denn warum sonst haben wir all diese Dinge erfahren? Nicht für uns selbst, sondern weil die Welt korrigiert werden muss.

Beginnt zu erkennen, dass wir von allen unseren Freunden auf der ganzen Welt abhängig sind. Wenn sie mit uns vorankommen, werden wir alle erfolgreich sein.

***

Unter welchen Bedingungen kann ein Mensch wie der Schöpfer sein?  

Diese Bedingung ist, dass du aufhörst, an dich selbst wie den Schöpfer zu denken und nur an das geben denkst. Und wo suchst du dann nach diesem neuen Kli? – In dem Zehner, bei AVAYA. Du verstehst, dass es keinen anderen Weg gibt, sich an den Schöpfer zu wenden, sich ihm zu nähern, über ihn nachzudenken, sowie deine Bemühungen und deine Einstellung auf Ihn zu konzentrieren.

Du musst dich in Bezug auf den Schöpfer “neu formatieren”, um eine solche Verbindung zwischen euch herzustellen, sogar eine Kommutation. Und um dies zu tun, hast du keine andere Wahl, als dich in den Zehner zu integrieren und dann wirst du Ihm entsprechen.

Und was genau ist mein Einsatz?

Was ist dein Einsatz? – Sich in die Gruppe zu integrieren, unendlich. Alles ist in der Gruppe. Wenn du einer Gruppe beitrittst, beginnst du zu entdecken, dass die ganze Welt dort ist. Milliarden von Menschen, das Universum, geistige Welten, im Vergleich zu denen erscheint unsere Welt wie ein winziges Korn. All dies ist da, innerhalb eines Zehner. Dort findest du deine Seele in all ihren Details.

Artikel des Tages Februar 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.  Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

——————————————————————————————————————————-

Artikel des Tages von Mittwoch, 27.2.2018

Nach dem Kongress sind wir auf einer neuen Stufe, sie fängt bei Null an, es ist eine neue Geburt. Null bedeutet, dass wir zu nichts fähig sind, wie ein Embryo, der aus einem Tropfen Samen stammt – er braucht nichts tun, er unterliegt der Handlung. Was bleibt ihm in diesem Fall noch? – Nichts. Er hat keine Kraft des Begehrens, keine Teilnahme am neuen Zustand, er fühlt sich, als ob er nicht existiert und er existiert tatsächlich nicht. Und dann muss es Handlungen wie ein Tier durchführen, auf der belebten Ebene, die der menschlichen Ebene vorausgeht. Das heißt, du kommst zur Lektion, bringst deinen Körper hin und nimmst einfach daran teil. Womit? Durch seine Anwesenheit.

Solche Zustände werden auch sein, damit beginnt jede Stufe, und dann kommt das Licht, das zur Quelle zurückführt. Und wir müssen zumindest damit einverstanden und bereit sein für diesen Zustand, für diese Bemühungen. Gerade als ich meinen Körper einbringe und ihn zur “Behandlung” gebe, ist dies der richtige Zustand: von hier aus wächst eine neue Stufe heran. Darin besteht die wahre, echte Hingabe.

*

Wir lernen, dass wir uns nicht voneinander trennen dürfen, aber nicht durch Raum oder Entfernung, sondern durch unser Gefühl. Wir kommen nicht aus dem Zehner raus, auch wenn wir uns physisch trennen. Im Gegenteil! Wie Baal haSulam schreibt: Wenn zwei Menschen nebeneinander sitzen, bedeutet das nicht, dass sie zusammen sind, es kommt darauf an, ob sie einen Wunsch, eine Absicht, ein Ziel haben oder nicht. Deshalb bezieht sich deine Deutung des Begriffs “zusammen” auf die materielle Welt, und wir betrachten sie aus der Sicht der Spiritualität.

Wenn wir unseren Morgenunterricht beenden, in dem wir in Zehnern gearbeitet haben, – trotz der Tatsache, dass wir aktuell nicht so intensiv über das Lernmaterial sprechen, und uns miteinander verbinden (wir haben keine Zeit für ein Seminar, obwohl ich das für notwendig halte) – dürfen wir uns nicht von der Form trennen, in der wir uns im Unterricht befanden, in der gegenseitigen Verbindung während des Tages. Und jeden Morgen, jeden Tag müssen wir diese Verbindung zwischen uns erneuern und danach versuchen, die ganze Zeit zusammen zu sein.

Das Nützlichste an der Zeit in der wir nicht mehr hier sind, ist, dass die physische Distanz die spirituelle Verbindung zwischen uns nicht beeinträchtigen darf. Wir müssen versuchen, die Verbindung den ganzen Tag über zu halten – darin besteht vor allem unsere Arbeit! Und dann muessen wir fordern. Je mehr Druck wir auf uns selbst ausüben, um zusammen zu sein, desto mehr wesentliche Veränderungen, neue Gefühle, neue Erkenntnisse können wir erzielen, denn jeden Tag vereinen wir uns über die Kräfte der Spaltung.

 

Artikel des Tages Dienstag,  26. Februar 2018

Im Laufe des Tages möchte ich nur eines wissen – wie sehr ich jeden Moment mit dem Schöpfer verschmolzen sein werde. Außerdem in allen Zuständen – oben, unten, in allen Richtungen “und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir.”

Ist es eine Fähigkeit, eine Kunst, dass ich in jedem Moment daran denken muss, dass ich mich in einem optimalen Zustand befinde und anfange, daraus zu handeln und nicht, dass ich ein Problem habe, das mich aufhält und ich muss auf etwas warten?

Du musst es nicht so betrachten. Es befindet sich in meiner Seele als Folge der Spaltung und ich muss diese Hindernisse überwinden, sonst werde ich sie nicht korrigieren und mit ihrer Hilfe nicht aufwärts kommen können. Warum sollte ich sie in einer negativen Form betrachten? Sie werden sich als Hindernisse offenbaren und ich werde abgesehen davon bei jedem Hindernis mit dem Schöpfer verschmelzen müssen. Jedes Hindernis ist dafür da, um mich von Ihm abzuschalten, alles andere ist kein Hindernis. Das ist alles, woran ich in jedem Zustand denke – wie sehr ich mit Ihm verschmolzen bin und inwieweit ich alle Erlösungen Ihm zuschreibe.

Deshalb denke ich nicht an die Zustände selbst, sondern an meine Beziehung zu ihnen, wie sehr ich den Schöpfer rechtfertige und mit Ihm verschmelze. Der Schöpfer macht mir Angst, damit ich mehr mit Ihm verschmelzen kann und Ihn mehr rechtfertigen kann, – ich glaube fest daran und deshalb macht mir die Zukunft keine Angst. Ich habe vor nichts Angst, ich fürchte nur, ob ich die Kraft haben werde, mich mit Ihm zu vereinen, zu verschmelzen wie ein Kind mit seiner Mutter. Und ich will nichts anderes als das.

Warum spreche ich so viel darüber? Weil wir die ganze Zeit sinnlich in dem sein müssen, mit wem wir verschmelzen, zu wem wir die ganze Zeit zurückkehren. Deshalb verpflichtet sich der Schüler vor Beginn des Studiums, seinen Glauben an den Schöpfer zu stärken.

Muss man zum Studium mit der Erkenntnis kommen, dass man einen bösen Trieb hat und ihn korrigieren muss?

Ich komme um mich im Glauben zu stärken, dass ich mehr Verschmelzung mit dem Schöpfer erreichen will, dass alle Zustände, die ich im Laufe des Tages durchlaufen werde, aus der Spaltung im allgemeinen Kli von Adam haRishon entstehen. Damit ich so schnell wie möglich zur Verbindung, zur Korrektur zurückkehren kann, damit sich diese Spaltung offenbart und ich sie jedes Mal umgehend korrigieren kann. Und noch mehr, bevor sich die Spaltung offenbart, suche ich bereits nach einem Weg, mich im Glauben zu stärken.

Im Lernprozess müssen wir uns gegenseitig daran erinnern, was wir tun sollen und es aufschreiben, denn wir wollen das Licht bekommen, das zur Quelle zurückführt, und nicht nur im Unterricht, aber vor allem im Unterricht. Das, was ich lese, studiere, sage, höre – ist nur die Kraft des Glaubens, ich will die Kraft des Glaubens daraus gewinnen – das ist die Kraft des Gebens, das ist die Kraft, die höher ist als mein Verlangen zu empfangen. So kann ich mich mit dem Schöpfer verbunden fühlen und mich um Ihn kümmern.

Und wie kann ich überprüfen, ob dies wirklich so ist und keine Illusion?

Wenn ich mich so gegenüber meinen Freunden, dem ganzen Kli, der ganzen Welt, der ganzen Realität (unbelebt, pflanzlich, belebt, menschlich) verhalte, – dann kann ich sagen, dass ich die ganze Welt des Schöpfers, alles was Er geschaffen hat und alles was Er füllt, so wie Ihn behandle, denn Er ist es in Wirklichkeit.

 

Artikel des Tages von Montag, 25.2.2018

Wir lernen, dass unser Fortschritt darin besteht, dass wir nicht korrigierte Kelim bekommen, die uns als leer gezeigt werden. Wir spüren Dunkelheit, Frustration, Schwäche, und müssen die Größe des Schöpfers stärken, indem wir miteinander arbeiten, und auf diese Kelim das Licht, das zur Quelle zurückführt, anziehen, so dass wir sie bereits in einer korrigierten Form bekommen, bis wir die Gegenwart des Lichts, das zur Quelle zurückführt, in ihnen spüren können, und das Licht selbst.

Nachdem wir den Kongress erlebt haben, der tatsächlich in jeder Hinsicht sehr erfolgreich war, erleben wir jetzt eine Phase der Erschwernis des Herzens, sowohl im Allgemeinen als auch im Privaten. Die Kabbalisten haben viel darüber geschrieben, man kann es nachlesen. Deshalb müssen wir aufwachen und verstehen, wie man es effektiv umsetzen kann. Nicht, dass wir denken, dass wir das nicht wollen – so etwas gibt es nicht, so führt die höhere Kraft neue Kelim für uns durch. Es gibt keine Abstiege, keine Rückkehr, es gibt nur Fortschritte auf der linken Seite, wenn neue Kelim entstehen, und wir müssen damit arbeiten.

Deshalb müssen wir uns auf einer neuen Ebene organisieren, und alles, was vorher war, ist für den neuen Zustand nicht mehr geeignet. Die gegenseitige Hilfe muss es in jedem Zehner, zwischen den Zehnern, in dem ganzen Weltkli geben. Ihr müsst überprüfen und sehen, dass “wo Sünder stürzen, wachen die Gerechten auf”. Wir müssen von der Ebene des “Sünders” auf die Ebene der “Gerechten” gelangen – um den Schöpfer für das zu rechtfertigen, daß Er uns die Erschwernis des Herzens gibt und neue Kelim öffnet. Er wünscht, dass wir Ihm nahe kommen und jedes Mal in einer neuen Erkenntnis sind, das höher ist als unser bisheriges Wissen. Auf diese Weise werden wir alles überwinden. Wir dürfen nicht bei der gleichen Erkenntnis wie gestern oder vorgestern bleiben, immer mit einer neuen. Alles was geschieht, wird vom Schöpfer jeden Tag geweckt: “Und es wird für dich wie neu sein.” Auf diese Weise müssen wir unsere Freunde aufwecken und ihnen helfen.

**

Ich sehe, dass viele von uns heute nicht da sind, und wir retten sie nicht aus dem Gefängnis. Das ist kein richtiger Job. Wir werden vorankommen, indem wir alle herausholen, nicht so dass wir voranschreiten und sie bleiben – so funktioniert es nicht, nur durch die Einbeziehung aller. Also ist es jetzt unsere Aufgabe, uns gegenseitig zu helfen, und ich sehe soweit kein gutes Ergebnis. Ihr müsst sofort darüber nachdenken und mit der praktischen Arbeit beginnen. Es gibt so etwas nicht, dass jemand die Arbeit vernachlässigt und zu Hause bleibt. Wir haben mit neuen Themen begonnen und müssen weiterhin zusammenarbeiten und erkennen, dass jeder die Erschwernis des Herzens im Zusammenhang mit seinem Fortschritt bekommt. Es gibt Menschen, die das jeden Tag spüren und nach einer noch größeren Erschwernis suchen, und die anderen tun es nicht.

Genau diejenigen, deren Seele grösser ist, bekommen jeden Tag die Erschwernis des Herzens. Deswegen muss man sich darauf vorbereiten, dass ich jeden Tag aufstehe. Warum? Darum!  Ohne jeglicher Erklärung, ohne Grund. Das nennt sich das Bündnis, die Bürgschaft. Ich brauche mir nicht zu zeigen wofür ich aufstehe, ich brauche keine irdische Erklärung. Ich stehe auf, um meinen Freunden, und durch sie dem Schöpfer, Genuss zu bereiten. Und ich bin nur ein Tier, das aufgewacht ist, um anderen zu dienen. Lasst uns, uns bemühen um weiterzumachen.

 

 

Artikel des Tages Sonntag, 24.02.2019

Die Menschen, die bereit sind auf die Belohnung zu verzichten, machen eine Berechnung, dass sie für sich nichts brauchen und das Resultat ihrer Anstrengungen für sie nicht wichtig ist. Sie sind zum Kongress gekommen, sie haben Geld dafür ausgegeben, Zeit und Kräfte investiert. Wofür? Sie wollen damit dem Schöpfer Freude bereiten. Wie kann Er die Freude empfangen? Dank dem, dass sie alle Seine Geschöpfe genießen lassen, alle Seine Kinder.

Das bedeutet, wenn ich eine wahre spirituelle Handlung durchführen will, muss ich das Wissen über die Wissenschaft der Kabbala an alle verbreiten. Das Wissen über den Schöpfer, darüber wie man sich Ihm nähert. Ich muss dieses Wissen so weit wie möglich für die Menschen anpassen, damit sie das annehmen können und nicht ablehnen. Das ist im Prinzip das, was ich will.

Statt mich selber zu vertreten, vertrete ich den Schöpfer, und alle meine Handlungen sind darauf ausgerichtet, Ihm Freude zu bereiten. Aber gleichzeitig müssen diese Handlungen so sein, dass Er nicht einmal von mir weiß. Damit ich nicht ein Held bin, nicht sein Lieblingssohn, nicht in seiner Nähe wäre, nicht etwas begreife und fühle, sondern damit der Schöpfer durch meine Handlungen bis zur Unendlichkeit wächst und ich auf Null reduziert werde. Darin sehe ich das beste Ergebnis meiner Handlungen und Bemühungen.

***

Ihr solltet einfach weitermachen. Damit es nicht passiert, dass ihr nach Hause kommt und in euren normalen Alltag zurückkehrt. So sollte es nicht sein!

Wie organisiere ich alles zu Hause so, dass das, was hier geschehen ist, jetzt zu Hause passiert? Das ist es, was getan werden muss. Das heißt: zum richtigen Zeitpunkt zu lernen und mit einer Gruppe verbunden sein. Wenn es keine physische Gruppe gibt, dann eine virtuelle Gruppe. Man muss alles organisieren, was notwendig ist.

Beginnt bitte so schnell wie möglich mit der Vorbereitung der Kongresse in Monterey und New Jersey. Denn das sind die beiden Kongresse, auf denen ihr sein solltet. Nicht so, dass einer für Südamerika und der andere für Nordamerika sind. Es ist ein einziger Kongress, wie hier, ein Wüsten Kongress und danach ein Kongress in Ganey Taarucha. Das Gleiche wird auch dort sein.

***

Wenn ein Mensch nicht die Kraft des Gebens hat, wenn er seine Handlungen nicht auf die Freude des Schöpfers ausrichten kann, und wenn er nicht alles dafür tut, um der Gruppe Vergnügen zu bereiten, auch wenn er in der Gruppe arbeitet und bereit ist, alles zu tun, damit jeder Freund volle, vollkommene spirituelle Befriedigung erhält, bedeutet das Mangel an Glauben.

Und umgekehrt, wenn ein Mensch versucht einen Zustand der reinen Hingabe an die Gruppe zu erreichen, dann befindet er sich in diesem Maße in Hingabe an den Schöpfer. Weil der Schöpfer die Essenz der gesamten Gruppe ist. Der Mensch befindet sich in Hingabe an den Schöpfer, wenn er allen hilft, sich in seine Kameraden einbringt, als wäre er Vater und Mutter, und darüber wacht, was man sonst noch tun kann, um sie zu fördern und wie man sie unterstützt.

Wenn ich so arbeite, was soll ich dann eigentlich von ihnen erwarten? – Dass sie die “guten Kinder” sind, vorwärts gehen, groß sind. Und ich möchte klein sein und sie nur unterstützen. Sie sind es, die ich dem Schöpfer näher bringen möchte, und ich ermutige sie sanft und richtig, Ihm näher zu kommen, damit Er den Genuss von ihnen bekommen kann. Wenn ich also so handle, dass der Schöpfer von ihnen Genuss bekommt, dann bin ich und der Schöpfer durch ein System verbunden, in dem meine neun Freunde miteinander verbunden sind, und ich bin in ihnen und bemühe mich, sie zum Schöpfer zu bringen. Und der Schöpfer ist bei ihnen, weil sie eine gewisse Ähnlichkeit der Eigenschaften mit Ihm erreicht haben. So stellt sich heraus, dass ich und der Schöpfer durch den Zehner verbunden sind.

Wegen Welt Kongress in Tel Aviv mehrere Tage keine Artikel des Tages

 

Artikel des Tages von Sonntag, 17.02.2019

 

Ist das Gebet, das einzige Heilmittel und die wichtigste Aufgabe der Freunde, um  Erfolg zu haben?

Ja, natürlich, das Gebet, und es ist immer und auf jeden Fall. Aber es ist noch wichtiger, dass alle Freunde verstehen, dass wir verschiedene kritischen Zustände durchlaufen, und jeder ist verpflichtet, sich um die Bewahrung anderer zu kümmern. Ich schaue mich nicht selbst an – ich versuche, andere anzusehen und darüber nachzudenken, wie ich sie “aufwärme”, sie sammle, sie umarme.

Gestern, als unsere großen Freunde aus China sprachen, war es, als ob sich ein riesiger Chissaron geöffnet hätte, dass hinter ihnen ein ganzes System steht, das zur Vereinigung bereit ist.  Können wir erwarten, dass sich ein solcher Chissaron auf dem großen Kongress wieder offenbart?

 

Es liegt an uns, und das Chissaron kann noch mehr sein, denn es werden 2-3 mal mehr Menschen zu uns kommen, und das sind externe Menschen. Und obwohl sie nicht danach streben, wie du zu verstehen, werden sie dir mit ihren Massen so viel “Gewicht” und Kraft bringen, dass du dich auf eine höhere spirituelle Ebene erheben kannst, denn genau durch das Anbringen des ACHaP an Galgalta we Ejnaim, erheben sich Galgalta we Ejnaim.

Deshalb sollten wir in ihnen ein Geschenk von oben sehen – der Schöpfer wird diese Menschen organisieren, damit wir noch höher aufsteigen können. Aber das setzt voraus, dass wir uns um sie kümmern, uns mit ihnen vereinen und ihnen alles weitergeben wollen, was wir vom Geistigen bekommen, alles, was wir aus der Verbindung zwischen uns lernen. Und wir können miteinander in Kontakt stehen, und sie können es nicht tun, sie sind nicht im Zehner organisiert. Wenn wir also versuchen, uns mit ihnen zu “vermischen”, wenn wir mit ihnen zusammen aufstehen wollen können wir viel erreichen, denn es ist ein echter, sehr schwerer ACHaP, mit deren Hilfe wir aufstehen können, aber ohne sie – geht es nicht.

***

Ich erkläre euch alles und bereite euch auf eine echte Beziehung und echte Arbeit mit Außenstehenden vor, wie G’E und ACHaP in einem spirituellen Parzuf. Wir werden unser Bestes geben. Morgen gehen wir zum Kongressort, um es vorzubereiten, und es ist sehr wichtig, dass diejenigen, die dabei sein werden, an der Installation arbeiten, die Küche vorbereiten, Tische und Stühle aufstellen und verstehen, dass sie alles für sie (die Außenstehenden) vorbereiten. Damit wir uns, wenn sie kommen, richtig mit ihnen vereinen können und des Aufstiegs würdig werden.

Ich mache das alles Zielgerichtet. In der Wüste haben wir uns unter uns vereint, und jetzt bereiten wir uns darauf vor, uns mit ihnen zu vereinen. In zwei Tagen werden wir das tun und hoffen, dass wir einen vollen Kli haben werden – G “E und ACHaP – und wir werden spüren, wie es wirklich funktioniert.

Daher ist ein Treffen auf dem Kongress mit einem breiteren Publikum sehr wichtig. Wir müssen verstehen, dass der Aufstieg, den wir in der Wüste erlebt haben, nur für uns bestimmt ist, um ihn in dem ACHaP umzusetzen – in denen, die während des Kongresses zu uns kommen werden. Wir wollen unsere Herzen, unseren Geist in sie hineinbringen, sie mit allem füllen, was aus dem Herzen möglich ist – ohne Worte. Und dann werden wir spüren, dass wir aufsteigen. So werden wir arbeiten.

Daher ist ein Treffen auf dem Kongress mit einem breiteren Publikum sehr wichtig. Wir müssen verstehen, dass der Aufstieg, den wir in der Wüste erlebt haben, nur für uns bestimmt ist, um ihn im ACHaP umzusetzen – in denen, die während des Kongresses zu uns kommen werden. Wir wollen unsere Herzen, unseren Geist in sie hineinbringen, sie mit allem füllen, was aus dem Herzen möglich ist – ohne Worte. Und dann werden wir spüren, dass wir aufsteigen. So werden wir arbeiten.

Ich habe früher mal gehört, dass man die Welt mit einem Zehner korrigieren kann. Warum ist es jetzt so wichtig, den Kli quantitativ zu vergrößern?

Ich möchte, dass ihr aufsteigt, aber das ist unmöglich, auch wenn wir Jahren in der Wüste sitzen. Der ganze Aufstieg erfolgt durch die Verbindung zum ACHaP, und jetzt bereiten wir uns darauf vor, mit dem ACHaP für unsere nächste Stufe, wir werden dadurch aufsteigen. Wir haben nicht vor, sie zu erheben und korrigieren, aber wenn wir uns um sie kümmern, bringen wir uns selbst auf ein höheres Niveau. Deshalb ist es so wichtig! Das ist eine Handlung – die Wüste und Ganej Tarucha, die beiden Kongresse als ein Kongress, dort gibt es G’E, und hier ist der ganze Kli mit ACHaP.

 

Wegen Arava Kongress mehrere Tage kein Artikel des Tages

 

Artikel des Tages von Mittwoch, den 13.2.2019

Ich vermehre die Größe des Schöpfers, indem ich die Wichtigkeit des Lichtes, das zur Quelle zurückführt, erhöhe – das ist es, was ich wünsche. Die Größe an sich, die Eigenschaft des Gebens, befindet sich im Inneren des Lichtes. Die Eigenschaft der Liebe liegt im Inneren des Lichtes. Ich erwarte das Licht – so richte ich mich auf die Größe des Schöpfers aus.

Abgesehen davon, wir müssen Ihn sehen. Manchmal betrachten wir Ihn mehr abstrakt – wie den Großen. Aber unabhängig davon, dass wir über Ihn reden, haben wir keine Sprache, keinen Gedanken und kein Verlangen, die von uns selbst abgetrennt sind. Wenn wir also in der abstraktesten Form über Ihn sprechen wollen, dann sprechen wir über das Licht, das zur Quelle zurückführt.

Das heißt, wenn wir die Größe des Schöpfers implizieren, meinen wir damit das Licht, das zur Quelle zurückführt. Denn aufgrund seines Einflusses können wir diese 3-4 Etappen durchlaufen, über die wir gesprochen haben, und so kommen wir voran.

***

Wir wollen die Größe des Schöpfers in unseren Augen erhöhen. Das heißt, dass es niemanden außer Ihm gibt, Er ist derjenige, der die allgemeine Form der Welt schafft, sowie ihre individuelle Form für jeden von uns, die auf uns drängt. Soweit ich verstehe, wird dieser Zustand nur in meinem Egoismus als solcher gesehen, und wenn ich mich darüber erhebe, (ich laufe nicht davon weg, sondern erhebe mich in der Wichtigkeit des Schöpfers über meinen Egoismus) – dann gehe ich auf eine
ganz andere Ebene der Realität über.

Und dann scheint mir die Welt, die mir dunkel und egoistisch vorkam, hell und altruistisch zu sein. Aber die Welt an sich läuft keine Änderungen durch, ich ändere sie, indem ich von empfangenden Kelim zu den gebenden übergehe – das ist das, was ich tun muss. Deshalb müssen wir unsere Bemühungen nicht auf die Korrektur der Welt ausrichten, sondern auf die Korrektur der menschlichen Natur, unseres egoistischen Wunsches zu empfangen, und dadurch wird sich die Welt verändern und wir werden ihre Vollkommenheit entdecken.

Wie geht das? – Wir werden sehen. Aber es geht nur auf diese Weise. Die Welt hat keine konstante Form – “jeder, der Abneigung empfindet, empfindet sie gemäß seinem Egoismus”. Aber nur auf diese Weise können wir die Welt jedes Mal formen,
besonders wenn viele Menschen es zusammen tun, – das muss uns klar
sein.

Es ist uns bereits klar, wie wir die Welt in Übereinstimmung mit unseren Vorstellungen gestalten können, damit wir den Schöpfer nicht beschuldigen, sondern Ihn rechtfertigen. Er hat diese schlechte Realität absichtlich geschaffen, damit wir uns um die Offenbarung der wahren Wirklichkeit bemühen können, und in dem, was wir offenbaren, unsere Macht über diesen Zustand spüren.

Deshalb müssen wir die Erhöhung der Größe des Schöpfers in unseren Augen als die wichtigste Aufgabe betrachten. Es ist notwendig, darüber zu reden und nachzudenken bis wir die Stufe erreichen, auf welcher der Schöpfer immer vor mir stehen wird als eine Kraft, die die gesamte Realität formt, und nur mit Ihm und mit niemand anderem muss ich alle Beziehungen regeln.

 

Artikel des Tages von Dienstag, den 12.02.2019

Ich denke, dass all dies aus der Erfahrung kommt, deswegen versucht auch in diesen Tagen wenn ihr hier seid, ständig auf der Suche nach der Ursache von dem, was in uns geschieht, zu sein. Wir sind ein gemeinsames Kli und versuchen, uns zu verbinden und zu vereinen. Diese Kraft reicht aus um den Schöpfer zu enthüllen, um zu spüren, wie Er uns darauf vorbereitet, wie “Röstbrot in der Suppe ” zu sein. Wir müssen anfangen über diesen Zustand nachzudenken – wie wir uns in unseren Gedanken gegenseitig helfen können, wie ein Mensch mit einem Herzen – ich kläre etwas, und erkläre was – man will in dem Schöpfer die Ursache von jeder Empfindung erkennen, sowohl in Bezug auf sich selbst als auch auf die ganze Gruppe. Wir haben 10 Tage in denen wir uns nur diesem Thema widmen wollen – es gibt nichts anderes außer uns, die Welt existiert nicht – und wir wollen uns nur damit beschäftigen. Es gibt ein Kli – ein Wunsch, der zerbrochen ist aber sich zusammenfügen will, und wir haben beschlossen, dass wir nur daran denken wollen. Dann wirst du sehen, wie es funktioniert.

Auf diese Weise könnt ihr sicherstellen, dass die Arbeit in der Gruppe uns wirklich vorantreibt.

Wenn jeder sich ständig um die Gemeinsamkeit der Gruppe bemüht, dann, wenn man zur Erschwernis des Herzens gelangt, entlassen seine Freunde ihn sofort aus dem Gefängnis oder werfen ihm ein Seil zu, wenn er ins Meer gezogen wird, je nachdem, in welchen Kelim er sich befindet. In den gebenden Kelim wird ihm ein Seil zugeworfen, in den empfangenden Kelim wird ihm ein Unterschlupf gewährt, ein Kanal gegraben, damit er aus dem Gefängnis befreit werden kann.

* * *

Jetzt stehen wir vor der zweiten Stufe, die “Glaube über den Verstand” genannt wird. Was bedeutet das? “Der Verstand” ist das, was in meinem Kopf und Herzen geschieht, wenn ich es mit dem Schöpfer verbinde und offenbaren möchte, dass es alles dem Guten, der Verschmelzung, dem spirituellen Fortschritt dient. Das bedeutet, dass ich alles was mit mir auf der materiellen Ebene, auf der Ebene des Verstandes, passiert, auf die Ebene des Glaubens erhebe – vom Empfangen zum Geben, von Malchut zu Bina. Das ist das, was wir gerade lernen, was ich im neuen Zustand entdecken will – dass alles, was in mir geschieht, außer dem Punkt meiner Wahl, der sich der Funken, die Mitte von Bina nennt, – alle Eigenschaften, die guten und die schlechten, das Licht und die Dunkelheit – vom Schöpfer, von Keter kommen. Das möchte ich offenbaren, und außerdem möchte ich, dass alles was in mir geschieht, all diese Veränderungen nur dafür da sind, um mich zu einer Verschmelzung zu führen, zur gemeinsamen Eigenschaft des Gebens, und dass wir nicht nur zu “es gibt niemanden außer Ihm” kommen werden, sondern auch zu “Gut und Gutes tuend”. Ich will zugeben, dass ich bereit bin alles zu opfern, um zur Eigenschaft des Gebens zu kommen, zu welcher ich eigentlich keine Beziehung habe. Genau das wird “Gut und Gutes tuend” genannt und ich bin Ihm dafür dankbar, dass Er die Schöpfung auf diese Weise geschaffen hat, und dass es nichts Schöneres gibt, als im reinen Geben zu sein.

Deshalb können wir über den Pharao, der alles beherrscht,  “es gibt niemanden außer Ihm” sagen. Und “gut und Gutes tuend” – nur über den Schöpfer.

Artikel des Tages von Montag, 11.02.2019

Jetzt sprechen wir nicht mehr über die Vorbereitung, sondern über den Eintritt in das Spirituelle. Dies ist bereits eine praktische Arbeit, praktische Kabbala in Aktion. Hier geht es nicht darum, wie wir uns im Willen zu empfangen organisieren, sondern wie wir gegen ihn arbeiten. Es bedeutet, dass wir darüber hinaus in Richtung des Willens zu geben arbeiten. Der Wille zum Geben wird Glaube genannt – es ist die Kraft der Bina, die Kraft des Gebens, die dem Willen zum Empfangen entgegengesetzt ist. Dies haben wir in letzter Zeit getan, und unser Ziel ist es, so viel wie möglich im Glauben über dem Verstand zu üben.

 

Die ersten Übungen bestehen darin, alle Zustände die wir durchlaufen, mit der höheren Kraft, mit dem Schöpfer zu verbinden. Damit versuchen wir uns selbst loszureißen, uns zu reinigen und von der Ebene des Verlangens zu empfangen auf die nächste Ebene zu gelangen – den Glauben oder den Willen zu geben. Wir wissen nicht, was es ist, es existiert noch nicht in uns, aber es sollte als Ergebnis unserer Bemühungen erscheinen, aus dem Verlangen zu empfangen ins Verlangen zu geben zu springen. Es ist wie bei Küken, die zum Fliegen auf und ab springen, aber es trotzdem nicht schaffen. Aber später tun sie es und sie fangen an, in der Luft zu schweben. So versuchen wir jetzt, über uns selbst zu springen. Wie geschieht das? Die Übung ist im Grunde einfach: In allem, was ich fühle und verstehe, in allem was in meinem Verstand und meinen Gefühlen ist, muss ich mit dem Schöpfer verbinden.

***

Müssen wir selbst vereint sein, um die Botschaft der Einheit zu vermitteln?

In gewisser Weise ja. Wenigstens diese Dinge ein wenig in uns fühlen.

Besonders bei einem großen Kongress, wo es viele Leute gibt?

Auf dem Kongress müssen wir das immer mehr erklären, denn schon jetzt gibt es viele Fragen. Oft habe ich gesagt, dass wir uns nur dann dem Ziel der Schöpfung nähern können, wenn wir zu den Massen hinausgehen. Zu den Messen hinauszugehen nähert uns vorangehend dem Schöpfer an und führt uns dazu, den Schöpfer in uns zu entdecken. Warum? Weil ihr diese AHaPs hinter euren Kelims GE schleppt und für sie arbeitet, um sie dem Schöpfer näher zu bringen. Der Schöpfer will sich in empfangen Kelims offenbaren und wir sind nur die gebende Kelims – GE. Wenn ihr euch also nicht mit ihnen befasst, rechtfertigt ihr nicht, warum ihr in der Realität existiert, warum ihr erwacht seid. Ich spreche nicht von eurem Körper, ich spreche vom Erwachen, darüber, warum der Schöpfer euch geweckt hat. Er braucht euch nicht, Er braucht keinen von uns, Er braucht keine Kabbalisten aller Generationen. Jedem, von Adam über Generationen hinweg, hat Er das Erwachen zu sich Selbst gegeben, damit sie sich als GE organisieren, um in der Lage zu sein, sich um ACHaP zu kümmern und sie am Punkt der Spaltung zu korrigieren.

Ist es möglich, den Kongress in der Wüste als Gelegenheit zur Vorbereitung zu betrachten, um dann auf einem großen Kongress zu erscheinen und zu arbeiten?

Das ist richtig, großartig! Auf dem Kongress in der Wüste organisieren wir uns richtig im GE, verstehen unsere Mission richtig, und auf dem großen Kongress arbeiten wir mit ACHaP zusammen.

 

Artikel des Tages Sonntag, 10.02.2019

Lasst uns darüber nachdenken, worüber wir in den letzten Tagen gesprochen haben – wie wir alles mit dem Schöpfer in Verbindung bringen können. Das heißt, alle Ursachen und alles, was geschieht, kommt von Ihm, nicht nur was von außen zu mir kommt, sondern auch was in mir erwacht. All das kommt von Ihm, Er ist der einzige Grund für all die inneren und äußeren Veränderungen, die ich sehe oder bezeuge. Deshalb möchte ich ausschließlich, durch den Zehner, mich auf das beziehen, was in mir und außerhalb von mir geschieht. Was bedeutet das?

Der Schöpfer beeinflusst mich durch den Zehner, durch meine Gefühle, meine persönliche Wahrnehmung, und ich entdecke Ihn, korreliere alles, was mir passiert, mit Ihm durch meinen Zehner. So bin ich auf Ihn sowohl auf den “Eingängen” zu mir als auch auf den “Ausgängen” von mir – durch den Zehner – gerichtet. Für mich ist der Zehner wie ein Kanal, ein Adapter. Und dann bin ich sicher, dass ich mich richtiger, genauer zum Schöpfer ausrichte: entweder wie zu einer Quelle, die ich mir in meinem Geist und Herzen vorstelle, oder zum Ziel, wenn ich die ganze Realität mit Ihm in Beziehung setze.

All meine Gefühle der Verwirrung und Hilflosigkeit helfen mir, sie werden mir von der Hohen Lenkung zielgerichtet gegeben. So, dass ich durch all diese Verwirrung, Missverständnisse und Gefühllosigkeit, bei Ihm als Ursache, für all das bleiben möchte. Und dann öffne ich einen neuen Wahrnehmungskanal: nicht durch meine eigenen Gefühle und Gedanken, sondern durch das Abriegeln an Ihn. Dies wird zu einem neuen Kanal, einer neuen Verbindung mit dem Schöpfer, und ich beginne, alles zu verstehen, was Er mir geben will entsprechend meiner Verschmelzung mit Ihm, über all der Verwirrung im Verstand und in der Wahrnehmung.

 

Wie können wir eine Beziehung zum Schöpfer aufbauen, weil Er unsere Gefühle und unseren Geist verwirrt und uns verpflichtet, einen neuen Kanal der Kommunikation mit Ihm zu schaffen?

***

Man muss die Freunde immer wieder daran erinnern, damit sie Menschen zum Kongress einladen können…

Es ist richtig, es ist gut, es ist auf der materiellen Ebene, und es bleibt. Wenn ein paar weitere Leute dank dir kommen, ist es dein Gewinn, dein Kli, der dir “folgt”. Es ist sehr wichtig, es ist ein Gewinn für beide Seiten, wenn man mehr Menschen anzieht. Es wurde gesagt: “Ich habe von allen meinen Schülern gelernt”, dabei ist auch das gemeint. Alle Menschen, die dank dir eine Verbindung zum Schöpfer haben, gehören bereits zu dir – natürlich im guten Sinne.

***

Wie können wir in unserer globalen Welt-Gruppe das Gefühl schaffen, dass der Schöpfer absichtlich alle möglichen Ängste, Probleme und Verwirrungen, sowohl private als auch öffentliche, in uns weckt? Und das ist dafür da, damit wir vor Seinem Angesicht, die Vereinigung und Verschmelzung mit Ihm benötigen? Wie können wir immer erkennen, dass all die Probleme und Verwirrung deswegen kommen, nur um uns zu beeilen, zur Offenbarung, zu Verschmelzung zu kommen?

Im Prinzip ist das klar. Nur, wie können wir ein solches Feld, eine solche Kraft halten, dass mich diese Kraft, sobald ich in eine solche Situation komme, richtig leitet? Denn wenn ich falle, habe ich keine Kontrolle über mich selbst. Wie kann ich in etwas “fallen”, das ich mit meinen Freunden im Voraus vorbereitet hatte, um mich trotz Ängsten und Verwirrung in meinem Geist und Herzen richtig weiter zu entwickeln? Es ist nicht bekannt, wie lange sie (die Abstiege) dauern werden. Wie schafft man ein solches “Kissen” der Bürgschaft, der Sicherheit?

Artikel des Tages von Donnerstag, 7.02.2019

Die Gruppe gehört zum zweiten Stock. Es geht darum, die Wichtigkeit der Gruppe in meinen Augen zu erhöhen, es ist meine persönliche Arbeit, es bleibt nichts Weiteres übrig. Die Gruppe wird für mich zu einem spirituellen System, und inwieweit ich dieses System aufbaue, inwieweit ich es in meinen Augen betrachte, insoweit forme ich das Bild des Schöpfers. Ich kann sagen, dass es niemanden außer Ihm, der

gut und gutes tuend ist, gibt, aber wenn das Prinzip nicht in der Gruppe realisiert wird, dann sind es nur Worte. Nur wenn ich es in der Gruppe umsetze, ist das ein Zeichen dafür, dass ich bereits in einem gewissen Maß so gestaltet bin, dass meine Seele, d.h. der Zehner, den ich in mir habe, beginnt, das Bild des Schöpfers aufzunehmen, dadurch dass man sich in Einheit, in Verbindung, in gegenseitiger Fürsorge befindet.

Wie können wir uns vom heutigen Unterricht an bis morgen im Glauben über dem Verstand halten, als hätten wir das Gefühl, dass der Schöpfer die einzige Kraft ist, die unser ganzes Leben steuert? Wie können wir das von jetzt an bis morgen beibehalten?

* * *

Was bedeutet es, dass derjenige, der sich bemüht, den Glauben an den Schöpfer nicht zu verlieren, und es auch nicht tut, um sich vor dem Bösen zu schützen, obwohl er das Böse empfindet, sondern um es nicht dem Schöpfer vorzuwerfen?

Darin besteht unsere große Bemühung. Es ist nicht richtig zu behaupten, Er sei beides Gutes und Böses tuend. Er tut nur Gutes, und ich bin ein Sünder, ich schreibe ihm das Böse zu, und denke, dass es auch in “Es gibt niemanden außer ihm” Böses gibt. Es gibt nichts böses, das sind nur meine unkorrigierten Kelim, die nicht erkennen können, dass es niemanden außer Ihm gibt, der gut und Gutes tuend ist. Jetzt ist es uns klarer, warum gesagt wird: “Es gibt niemanden außer Ihm, der gut und Gutes tuend ist.”

Wir verstehen jetzt, warum man sagt: “Es gibt niemanden außer Ihm, der gut und Gutes tuend ist. Das steht uns jetzt bevor und ist ein sehr wichtiger Punkt, es im Erwachen zu entdecken, dass es auch vom Schöpfer kommt.

 

Warum tue ich das? Um vom Bösen frei zu sein, es nicht zu spüren? Um zu spüren, dass alles in Ordnung ist oder um Ihm Freude zu bereiten?

Alles hängt hier von der Gruppe ab. Genau an dieser Stelle sollten wir fühlen, dass “ein Mensch seinem Nächsten helfen soll” und einen Freund in der richtigen Reaktion unterstützen, wenn er anfängt, den Schöpfer in jedem Punkt der Klärung zu behandeln – nur um Ihm Freude zu bereiten, und nicht damit die Welt ihm besser erscheint und er keine Angst vor einigen unangenehmen Unglücken hätte, und er spürt, dass die Welt so angeordnet ist, dass es Tausende von Herrschern gibt. Nur um Ihm Freude zu bereiten.

Wie kann ich mit dem Punkt verbunden werden, wenn es durch das Ursache-Wirkungs-Verhältnis, im Herz und Verstand noch nicht dazu gekommen ist?

Ich kann im Voraus darauf hingewiesen werden, wenn die Gruppe mich “aus dem Gefängnis holt” und mir das Ziel vor Augen führt. Dann bekomme ich sofort die richtige Ausrichtung, den richtigen Kurs, dem ich folge. Die gesamte Arbeit mit der Gruppe ist hier, die Umsetzung der Bürgschaft, und sie ist sehr wichtig. Wir sind ein wenig über uns hinausgewachsen, aber es hat sich einfach so ergeben.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 6.2.2019

Wir machen Fortschritte, ich sehe es an dem Material das ich euch gebe, an der Reihenfolge in der es von euch abgearbeitet wird. Dies ist kein zufälliges Material, wir bereiten es für jede Lektion vor und gehen mit jedem Unterricht eine neue Etappe durch. Als Fazit erfasse ich dann einige Gedanken auf meinem Twitter.

Ich sehe, dass wir vorankommen, die Zehner bauen sich gut auf und den Jungs ist ihre Teilhabe in den Zehnern nicht mehr gleichgültig. Zuerst fühlten sie sich gezwungen es zu tun und dann haben sie erkannt, dass ihnen nichts anderes als das übrig bleibt, dass sie es verwirklichen müssen. Und jetzt sind sie da, nicht nur weil sie es müssen, sondern weil sie (egoistisch!) empfinden, dass sie durch den

Zehner beginnen, etwas zu spüren.

Sie beginnen zu verstehen, dass sie durch den Zehner alles empfangen werden: die Kraft der Befreiung, die Kraft der Offenbarung, die Spiritualität, alle Inspirationen, alle Wünsche, alle Erkenntnisse. Sie sind dabei, den Zehner als etwas Wertvolles zu behandeln, etwas Liebenswertes – ich kann diese Einstellung bei euch wirklich

beobachten. Zumindest hat kein einziger Mensch, der vor mir sitzt,

eine gleichgültige Beziehung zum Zehner, man kommt allmählich zur

Erkenntnis, dass man dadurch erlöst wird. Es gibt also eine Dynamik,

und sie ist sehr positiv.

 

*

Beim Kongress geht es darum, alle anderen Zehner, das ganze Weltkli zu absorbieren. Ich wiederhole: beim Kongress geht es darum, die Meinungen, die Gefühle von allen unseren Freunden aufzunehmen. Und es darf auf keinen Fall so sein, dass ich mich mit ihnen an den Tisch setzte, wo steht: “Dies ist eine italienische Gruppe, hier sitzt sie”. Worin besteht denn der Unterschied zwischen hier oder irgendwo in Rom oder sonst wo zu sitzen?!

Ich muss mich mit allen vermischen, ich muss ihren Geist, ihr Leben so weit wie möglich spüren, und in diesem Maße werde ich vorankommen. Unser Fortschritt hängt davon ab, inwiefern wir uns miteinander vermischen – das ist unsere Stärke! Nicht jeder von uns, sondern gemeinsam!  Also lasst einen Teil von uns hierher kommen und den anderen dort bleiben, es spielt keine Rolle, die Hauptsache ist, die

Begeisterung aller unserer Freunden, ihre Liebe, ihre Gefühle, ihr Streben nach dem Ziel zu absorbieren. Wir brauchen diese Kraft.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 5.02.2019

der gleiche Artikel wie Sonntag, 3.02.2019

Wenn die Dunkelheit kommt, laufen einige Leute weg – wir sehen, wie sie das Studium verlassen und gehen. Der andere Teil der Menschen schafft es, ihren Zustand richtig zu entschlüsseln, und sie sagen, dass Dunkelheit der Mangel an Verlangen zu Geben ist.

Ich will nicht wissen, verstehen, wahrnehmen in meinem Verstand und Herzen, d.h. die Offenbarung zu erhalten, sondern genau vor dem Hintergrund der Dunkelheit, die ich jetzt fühle, gerade wenn ich nichts habe, habe ich die Möglichkeit, meine Gefühle und meinen Verstand nicht zu füllen, sondern um die Kelim des Gebens zu bitten.

Was soll das heißen? – Genau in dem Zustand, in dem ich mir nichts zu wünschen habe, nur das Geben wünschen, denn im Geben zu sein, ist der bequemste, der niedrigste Zustand – die Null. Ich brauche meine großen, empfangenden Kelim nicht zu überwinden, weil sie nichts enthalten.  Ich muss auf nichts verzichten, weil ich kein Vergnügen habe – ich bin gerade bei „Null“, im Dunkeln, ich habe nichts aufzugeben.

Der Schöpfer hat mir eine Gelegenheit gegeben, die “Dunkelheit” genannt wird, wenn ich nichts fühle, ich will nichts, und ich fühle mich buchstäblich in einem Nullzustand – nichts ist mir wichtig.

Dies ist der bequemste Weg, um nach dem Kli des Gebens zu fragen. Es gibt keinen besseren, einfacheren Zustand, um das Geben zu verlangen, denn ich habe nichts…

***

Gestern habe ich vergessen, den ganzen Tag um das Geben zu bitten, ich war einfach nicht imStande dies zu tun, und erst als ich heute zum Unterricht kam und Eure Erklärung hörte, fühlte ich mich erleichtert…

Dafür braucht man ja auch den Unterricht.

Aber wie geht man mit diesen Zuständen um, ohne auf den Unterricht zu warten?

Bitte um die Verbindung mit den Freunden, und so wird es die ganze Zeit sein.

Ich glaube, ich bin mit meinen Freunden verbunden…

Warum unterscheidet sich dann der Tag, der keine Lektion hat von dem Tag, an dem es Lektion gibt? Du kommst manchmal und manchmal nicht?

Nein, ich bin jeden Tag hier.

Okay. Wenn du dann nicht hier bist, bitte um Verbindung zu deinen Freunden, damit sie an dich denken können, damit du an sie denkst. Lasst euch gegenseitig verpflichten, weil es ein Teil des Bündnis ist. Bitte den Schöpfer, dir das zu geben. Wenn du um die Verbindung mit den Freunden bittest, wirst du sie von Ihm bekommen!

Was die Verbindung mit Ihm betrifft, so hängt sie von verschiedenen Faktoren ab. Er ist eifersüchtig, Er gibt es dir nicht, Er ist angeblich nicht willig. Aber du wirst eine sofortige Verbindung zu deinen Freunden bekommen, frag einfach. Versuch es.

***

Der Schöpfer gibt uns die Erschwernis des Herzens – was wir Abstiege nennen – damit wir uns innerhalb der Gruppe festigen und diesen Abstieg durch die Vereinigung auszugleichen. Es heißt, dass wir unsere Allianz mit Ihm festigen, indem wir unsere Verbindungen in der Gruppe stärken.

Ist die Liebe zwischen den Freunden eine Bedingung für ein Bündnis oder ein Ergebnis eines Bundes?

Das ist die Bedingung für das Bündnis mit dem Schöpfer.

Artikel des Tages von Montag, 4. Februar 2019

Das ist die Abschlusslektion des Kongresses in der Wüste. Bnei Baruch ist das Bindeglied, das Symbol des Auszugs aus der Wüste. So sollten wir uns wahrnehmen, das ist unsere Rolle. Deshalb sollten uns weder Aufstiege noch Abstürze beeindrucken die den Prozess, den Zustand, die individuelle Stimmung und den gemeinsamen Geist und den allgemeinen Zustand behindern können. Das Bindeglied ist der Übergang, denn du musst die Verbindung zwischen dem Schöpfer und dem ganzen israelischen Volk, zwischen dem Schöpfer und den Geschöpfen so gestalten, dass du ein Kanal bist und nichts anderes zu tun hast, nicht weniger oder nicht mehr.

Wir müssen diese Rolle tiefer verstehen um zu spüren, dass wir tatsächlich einerseits die Arbeiter des Schöpfers und andererseits die Arbeiter der Geschöpfe sind. Wir müssen diese Rolle nicht nur in Bezug auf den Wüstenkongress und den großen Kongress in Israel betrachten, sondern auch verstehen, dass dies unsere Arbeit für immer ist. Nach dem Kongress werden wir es praktisch tun müssen. Fangen wir an, diese Rolle zu erlernen.

Ich hoffe, dass ihr im Laufe dieses Jahres von mir hört, liest und viel darüber redet, was ihr im Spirituellen sein sollt, nicht weil ihr den Schöpfer und die spirituelle Welt offenbaren wollt, sondern um euren Nächsten und die Welt zurückzugeben, damit die Welt euch näher und wichtiger wird. Dann habt ihr ein wenig Lust auf das Spirituelle, um anderen etwas zu geben. Unter dieser Voraussetzung kann uns die  Gelegenheit zur Offenbarung gegeben werden.

***

Was sollen wir vorher fühlen – den Chissaron des Schöpfers oder den Chissaron der Geschöpfe?

Den Chissaron des Schöpfers. Sein Wunsch – die Geschöpfe den Genuss zu bereiten – bestimmt und fordert uns auf, uns den Geschöpfen zuzuwenden, ihren Chissronot zu spüren und sie zum Schöpfer zu erheben, ihre Bedürfnisse zu bearbeiten und sie dem Schöpfer zu übergeben. Dieses Verbindungsglied ist nicht passiv, es ist nicht nur ein Rohr, wie es uns scheint, sondern ein sehr komplizierter Mechanismus. Bina ist ein sehr komplexer Mechanismus: Keter und Chochma sind in ihrem GAR, und Ishsut und ZON sind in ihrem GAR. Man könnte sagen, dass Bina die ganze Schöpfung ist, das ganze System. All dies müssen wir einsammeln, einbauen, aufbauen und begreifen, wie es in seiner Gesamtheit vom Anfang bis zum Ende der Schöpfung funktionieren soll. Es ist die Rolle Israels.

Am Beispiel von Mutter und Kind können wir sehen, dass sich das Kind immer an die Mutter wendet und sie in Bewegung setzt. Das Volk aber wendet sich nicht an mich, damit ich für das Volk  arbeite. Es ist völlig neutral.

Du darfst nicht warten, bis das Volk von selbst vorwärts geht. Sonst wünschst du ihm nichts Gutes und bist froh, dass es in Schwierigkeiten steckt.

Was ist die Rolle des Verbindungsgliedes?

Du ermutigst sie, weckst den Chissaron,  denn sonst heißt es nicht, sie zu lieben. Wirst du warten bis dein Kind zu leiden beginnt oder sagst du: “Tu das nicht, sonst gibt es Probleme”? Nur wenn du bereits siehst, dass es keine Wahl gibt und er muss Konsequenzen ziehen, wirst du ihn allein lassen, aber unter Aufsicht.

Man kann das am Beispiel des Kindes verstehen, weil es auf meine Handlungen reagiert, und ich reagiere auf das Kind – es gibt Kontakt…

Nimm Kontakt mit der Gesellschaft auf, du hast keine andere Wahl – es ist deine Pflicht. Außerdem, sobald du anfängst mit Menschen zu arbeiten und sie anzusprechen und zwar durch den Zehner, dann wirst du spüren, wie sehr der Schöpfer im wahrsten Sinne des Wortes zusammen mit dir ist. Durch diese Handlung ziehst du Ihn an. Es geht nicht darum, die Welt zu korrigieren, sondern darum, dass der Schöpfer sich in euren Handlungen offenbart.

Artikel des Tages von Sonntag, 3.02.2019

Wenn die Dunkelheit kommt, laufen einige Leute weg – wir sehen, wie sie das Studium verlassen und gehen. Der andere Teil der Menschen schafft es, ihren Zustand richtig zu entschlüsseln, und sie sagen, dass Dunkelheit der Mangel an Verlangen zu Geben ist.

Ich will nicht wissen, verstehen, wahrnehmen in meinem Verstand und Herzen, d.h. die Offenbarung zu erhalten, sondern genau vor dem Hintergrund der Dunkelheit, die ich jetzt fühle, gerade wenn ich nichts habe, habe ich die Möglichkeit, meine Gefühle und meinen Verstand nicht zu füllen, sondern um die Kelim des Gebens zu bitten.

Was soll das heißen? – Genau in dem Zustand, in dem ich mir nichts zu wünschen habe, nur das Geben wünschen, denn im Geben zu sein, ist der bequemste, der niedrigste Zustand – die Null. Ich brauche meine großen, empfangenden Kelim nicht zu überwinden, weil sie nichts enthalten.  Ich muss auf nichts verzichten, weil ich kein Vergnügen habe – ich bin gerade bei „Null“, im Dunkeln, ich habe nichts aufzugeben.

Der Schöpfer hat mir eine Gelegenheit gegeben, die “Dunkelheit” genannt wird, wenn ich nichts fühle, ich will nichts, und ich fühle mich buchstäblich in einem Nullzustand – nichts ist mir wichtig.

Dies ist der bequemste Weg, um nach dem Kli des Gebens zu fragen. Es gibt keinen besseren, einfacheren Zustand, um das Geben zu verlangen, denn ich habe nichts…

***

Gestern habe ich vergessen, den ganzen Tag um das Geben zu bitten, ich war einfach nicht imStande dies zu tun, und erst als ich heute zum Unterricht kam und Eure Erklärung hörte, fühlte ich mich erleichtert…

Dafür braucht man ja auch den Unterricht.

Aber wie geht man mit diesen Zuständen um, ohne auf den Unterricht zu warten?

Bitte um die Verbindung mit den Freunden, und so wird es die ganze Zeit sein.

Ich glaube, ich bin mit meinen Freunden verbunden…

Warum unterscheidet sich dann der Tag, der keine Lektion hat von dem Tag, an dem es Lektion gibt? Du kommst manchmal und manchmal nicht?

Nein, ich bin jeden Tag hier.

Okay. Wenn du dann nicht hier bist, bitte um Verbindung zu deinen Freunden, damit sie an dich denken können, damit du an sie denkst. Lasst euch gegenseitig verpflichten, weil es ein Teil des Bündnis ist. Bitte den Schöpfer, dir das zu geben. Wenn du um die Verbindung mit den Freunden bittest, wirst du sie von Ihm bekommen!

Was die Verbindung mit Ihm betrifft, so hängt sie von verschiedenen Faktoren ab. Er ist eifersüchtig, Er gibt es dir nicht, Er ist angeblich nicht willig. Aber du wirst eine sofortige Verbindung zu deinen Freunden bekommen, frag einfach. Versuch es.

***

Der Schöpfer gibt uns die Erschwernis des Herzens – was wir Abstiege nennen – damit wir uns innerhalb der Gruppe festigen und diesen Abstieg durch die Vereinigung auszugleichen. Es heißt, dass wir unsere Allianz mit Ihm festigen, indem wir unsere Verbindungen in der Gruppe stärken.

Ist die Liebe zwischen den Freunden eine Bedingung für ein Bündnis oder ein Ergebnis eines Bundes?

Das ist die Bedingung für das Bündnis mit dem Schöpfer.

 

Artikel des Tages Januar 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.  Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

—————————————————————————————————————–

Artikel des Tages von Dienstag, 29. 01. 2019

Es ist klar, dass wir, wenn wir nicht basierend auf der Größe des Schöpfers vorankommen, nicht in der Lage sein werden, die Kraft des Gebens zu erlangen, uns über uns selbst zu erheben, unsere Arbeit  auszuführen, die selbst eine Belohnung ist. Wir brauchen ein besonderes Mittel, eine spirituelle Kraft, die als Glaube an die Größe des Schöpfers bezeichnet wird.

Ich weiß nicht, was es ist, aber ich höre, dass ich, wenn ich diese Kraft erhalte, in der Lage sein werde, zu geben, zu bezahlen, in das zu investieren, was der Schöpfer genannt wird, und es wird eine Belohnung für mich sein, ich werde mich unermüdlich damit beschäftigen.

Der Glaube an die Größe des Schöpfers heißt nicht nur das, dass ich Ihn groß fühle, sondern die Kraft des Glaubens gibt mir die Möglichkeit, nicht mit meinen Kelim von Malchut, sondern auch mit Kelim von Bina zu arbeiten, wenn ich von dem, dass ich Ihm gebe, Genuss ziehe.

Es ist schwer vorstellbar, es ist nicht so, wie die Mutter ihrem Kind gibt, denn es ist eigentlich Empfangen. Und was ist die Kraft des Gebens? Stellen wir uns das vor, was der Glaube an die Größe des Schöpfers heißt. Es ist die Größe des Schöpfers, die ich in den empfangenden Kelim nicht fühle, wenn ich arbeite, als hätte ich Goldgruben entdeckt. Ich arbeite nicht mit Malchut, ich arbeite mit Bina, im Glauben an die Größe des Schöpfers. Was bedeutet es, an die Größe des Schöpfers zu glauben, wie kann ich es mir vorstellen? Das ist die erste Frage.

Und die zweite Frage – warum können wir diese Kraft nur im Zentrum des Zehners finden?

***

Das heißt, solange wir in Verbindung bleiben, uns gegenseitig begeistern und an der Gruppe festhalten, obwohl die Kräfte kommen, die uns von dieser Kutsche runterwerfen wollen, werden wir zunehmend vereint. Es reicht aus, wenn ein Mensch die ganze Zeit an das Zentrum der Gruppe festhält, ohne weitere Handlungen vorzunehmen, und er wird entdecken, wie er auf Kosten anderer vorankommt. Sie ziehen ihn auseinander, nach oben, nach vorne, und er, weil er an sie angeheftet ist, schaltet sich weder in seinem Geist noch in seinem Herzen und in seinem Verlangen ab, nimmt ständig ihre Einwirkung auf und so bewegt er sich unaufhörlich mit ihnen. Diese Arbeit muss konstant sein, und außerdem muss noch das dazukommen, was er selbst hinzufügen kann, aber vor allem muss es diese konstante Arbeit geben, die “Katnut” (der kleine Zustand) genannt wird, in dem der Kleine an dem Großen hängt und von ihm nicht wegkommen kann, wie ein Kind an seiner Mutter auf die einfachste Weise festhält. Der Katnut ist der Hauptbereich der Leiter; der Gadlut ist ein Zusatz, der davon abhängt, wie wir den Katnut aufbauen, um uns alle im Zentrum des Zehners zu halten, d.h. im Schöpfer, der sich dort offenbaren wird:  “Ein Mensch helfe seinem Nächsten”. Zuerst einmal halten wir ohne jegliche Berechnung daran fest, wie ein Kind, das seiner Mutter weggenommen wurde, – es schreit und weiß nicht, wo es ist. Seine Welt besteht darin, dass es sich an die Großen festhält. Das Bild ist klar, nun los. Wie machen wir es in der Gruppe? Das ist die wichtigste Frage.

 

 

Artikel des Tages von Montag, 28.1.2019

Was geschieht, wenn man im Zentrum des Zehners nach “Es gibt niemanden außer Ihm” sucht? Das heißt, dass man sich im Seelensystem befindet und sich wirklich mit der wahren Quelle, und nicht mit der eigenen Einbildung davon, verbinden will. Denn wenn es außerhalb des Zehners liegt, ist es eine Fantasie: irgendwo gibt es eine Quelle meines Zustandes, und ich weiß nicht, warum es passiert ist und was mit mir genau passiert ist. Und daher ist es mir klar, dass es infolgedessen passiert ist, dass ich den Kontakt zu meiner Gruppe verloren habe. Und es gibt keinen anderen Grund seitens der Kelim, außer dass ich handelte, ohne darauf zu achten, dass ich das Zentrum des Zehner verlassen habe. Demzufolge entdecke ich ein Hindernis vor mir. Es dient dazu, mich wieder ins Zentrum zu bringen.

Und so stelle ich mir vor, dass ich innerhalb des Kli existiere. Ich bin ein Teil des gemeinsamen Kli und nur innerhalb des Kli kann ich mich identifizieren und mit dem allgemeinen Seelensystem und dem Schöpfer verbinden. Ich habe hier eine Verbindung, und zum Licht habe ich keinen direkten Kontakt. Irgendwo gibt es eine Quelle, aber sie gibt mir keine Verbindung, keinen Kontakt mit der Kraft von “Es gibt niemanden außer Ihm”. Und wenn ich mich mit dem Zentrum des Zehners verbinde (d.h. alles, was mit mir geschieht, geschieht in meiner Existenz im Zentrum des Zehners), – kann ich verschiedene Hindernisse in dem Maße spüren, in dem ich mich von diesem Zentrum entferne. Das sind die Zeichen davon, dass ich zu “Es gibt niemanden außer Ihm” zurückkehren muss, dahin, wo das Kli und das Licht Eins sind. Das ist mein Kli, und das hohe Licht gehört auch mir. So baue ich mich jedes Mal praktisch auf: ich fange meine Arbeit mit den Freunden an, führe im Zehner die Handlungen durch – ich habe wirklich zu tun.

***

Heute verschicken wir Einladungen für jeden Kongressabend und bitten unsere Freunde, ihre Verwandten einzuladen. Wie machen wir es gemeinsam, um eine gemeinsame Handlung zu spüren?

Denkt darüber nach. Um dies gemeinsam zu tun, sollt ihr die Einladung an einem Ort bereiten. Sprecht auch während des Lesens des Tagesartikels und anderer Aktivitäten während des Tages darüber.

Hätte ich euch nicht daran erinnert, dass wir uns durch das Zentrum des Zehners an den Schöpfer wenden müssen, hättet ihr nicht daran gedacht. Das ist das Erste. Zweitens: jetzt können wir darüber reden, wer der Schöpfer ist. Der Schöpfer ist eine Erscheinung im Zentrum des Zehners, wenn wir dieses Zentrum erreichen. Wir alle sind “wie ein Mensch mit einem Herzen”, alle sind gleich, annullieren sich und sehen sich gegenseitig als groß. So schaffen wir das Bild des Schöpfers, denn der Schöpfer ist das, was sich bei jeder Etappe im Zentrum des vollkommenen Zehners befindet. Das heißt, wenn wir alle Kelim richtig verbinden, das Mosaik richtig zusammenfügen, dann stellt die Form, das Bild, das wir sehen, den Schöpfer dar. Mit anderen Worten, die richtige Form der Verbindung zwischen uns ist der Schöpfer: “Komm und sieh”. Es gibt nichts anderes, als das.

Das Licht erkennen wir nicht. Wenn wir das Richtige tun, vereinigen wir uns in einer Form, die man Schöpfer nennt.

Daraus können wir verstehen, was “Israel, Tora und Schöpfer sind Eins” bedeutet. Wir verstehen den Schöpfer in uns, in der Vereinigung zwischen uns, in unserer richtigen Verbindung – es wird der Schöpfer genannt. Andernfalls ist es unmöglich, Ihn zu verstehen. Deshalb gibt es keinen Ort, um nach Ihm zu suchen, außer, wie es geschrieben steht: “In meinem Volk sitze ich”. Deshalb sollten alle Hindernisse, die wir haben, nur darauf gerichtet sein, uns in das Zentrum des Zehners zu bewegen. Was ist das Zentrum des Zehners? – Der Ort, wo wir im Gleichgewicht sind, in der Gleichheit der Eigenschaften, im Geben, in der gegenseitigen Hilfe und so weiter. Und dann diese Formel, wenn wir alle gleich und vereint sind, wenn wir entsprechend unseren Fähigkeiten und der Essenz unserer Seele einander unterstützen, zum Bild des Schöpfers wird. Wir begreifen unser korrigiertes Kli.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 27 Januar 2019

„…alle Handlungen des Menschen soll er nur dazu benutzen, um dem Nächsten zu geben und ihm Wohl zu bringen. Dann wird er die Ähnlichkeit der Eigenschaften des Schöpfers erreichen: wie alle Seine Handlungen – dem Nächsten Gutes zu geben und zu bringen sind, so alle Handlungen des Menschen nur auf den Nächsten gerichtet sein werden, der gibt und davon profitiert, was eine vollständige Verschmelzung ist“.

Wie erreichen wir das? Es stellt sich heraus, dass ich mein Verlangen, meine eigenen Gedanken, alles, was mit meinem “Ich” zu tun hat, vollständig aufheben und durch das Verlangen und Gedanke, durch den Geist und das Herz der Gruppe ersetzen soll. Das heißt, wenn ich in irgendeiner Form über mich selbst nachdenke: Wer ich bin, was ich bin, wie ich erfolgreich sein kann, was mit mir passieren wird – all diese Berechnungen sind nicht geeignet. Aber ich kann nicht anders, als die Berechnung überhaupt durchzuführen, also muss ich sie durch eine Berechnung gegenüber der Gruppe ersetzen. Dafür ist uns dieses zerbrochene System gegeben. Wir müssen uns genau mit diesem System beschäftigen.

Wie sehr ist es zerbrochen, so sehr, dass ich in meinem zerbrochenen „Ich“ bin, und inwieweit ich es wiederherstellen kann, das bedeutet, dass ich mich der Erschaffung des richtigen Kli gegenüber dem Schöpfer nähere.

Wie ersetzen wir den persönlichen, egoistischen Kli durch einen spirituellen Kli, der “um des Schöpfers willen” genannt wird? Wie richten wir uns darauf aus: nicht zu leugnen, nicht zu denken, uns nicht zu sorgen und nicht in uns selbst zu graben, sondern umgekehrt, uns selbst zu behaupten – uns darum zu kümmern, was in der Gruppe sein wird, was in meinem richtigen Kli sein wird?

Denn wenn ich mich die ganze Zeit annulliere: nicht dies, nicht das und nicht das, dann werde ich mich selbst und alles verblassen lassen. Wenn ich aber stattdessen anfange, mich der Umgebung, der Gruppe, der Mitte des Zehners zuzuordnen, wenn ich in sie eingetaucht werde, dann werde ich weiterhin aktiv arbeiten.

Wie wechsle ich von meinem individuellen Kli, von meinen persönlichen Bedürfnissen zu den Bedürfnissen der Gruppe und komme so zum richtigen spirituellen Kli?

***

Wie können wir uns in der Gruppe am besten vor dem Kongress vorbereiten, damit wir uns gegenseitig verbinden und etwas wahres, reales all jene geben zu können, die der Schöpfer zu uns bringt?

Je mehr wir uns vereinen, desto mehr Menschen werden sich an uns wenden, sich anmelden und zum Kongress kommen, das ist das erste. Und das Zweite ist, Tag für Tag für den Kongress zu werben – Werbung funktioniert nicht an einem Tag.

Müssen wir die Leute erschrecken?

Das Problem ist, dass es auch nicht so gut funktioniert. Ich denke, dass wir selbst zusammen mit der Verbreitung organisiert, vereint sein müssen, indem wir das Licht anziehen, das zur Quelle zurückkehrt, und von ganzem Herzen bereit sind, es an sie weiterzugeben. Es heißt “ansprechend”, es heißt “einladend”, aber nicht über die Medien, sondern durch unsere interne Arbeit. Das ist genau das, worauf Sie achten müssen, damit dies das Ergebnis harter innerer Arbeit ist.

Was erwarten wir von ihnen?

Wenn von uns so ein Aufruf ausgehen wird, werden sie genau aus unserem inneren Ruf erwachen. Natürlich müssen wir externe Aktionen durchführen, aber auf der Ebene dieser Welt, den Kräften dieser Welt gibt es hier fast keine. Das Wichtigste ist unsere innere Arbeit in der Absicht, unsere innere Stärke muss hier wirken.

Artikel des Tages von Donnerstag, 24.01.2019

Was ist genau der Zustand der Nacht?

Das ist wenn ich von oben kein Glühen, keine Unterstützung, keine Anregung, keine Ausrichtung fühle. Umgekehrt, ich empfinde Ablehnung, Dunkelheit, Hilflosigkeit
sowohl in Bezug auf meine Kelim als auch in Bezug auf meine Entwicklung. Es ist eine sehr tatkräftige Arbeit, und sie basiert völlig auf den Erkenntnissen des Menschen. Wenn ich bei mir den Zustand der Nacht erkenne – worin besteht meine Arbeit, wenn ich als Chafez Chessed handeln will? Ich muss zunächst in einen Zustand kommen, in dem ich mich der Gruppe anhefte, die Gruppe ist für mich
wie eine Mutter, durch die ich mit dem Schöpfer verbunden bin. Ich verstecke mich unter ihnen, verstecke mein Ego, meinen Wunsch zu empfangen, ich möchte einen Schutz von ihnen bekommen, ich möchte dass sie mir helfen, mein Ego  abzudecken. Mein Ego wird nicht gereinigt, der Wunsch zu empfangen bleibt derselbe, aber wenn ich meinen Egoismus mit der Größe des Schöpfers bedecke, die ich von der Gruppe erhalte, dadurch dass ich mich vor ihnen annulliere, –
dann komme ich zu einem Zustand, in dem ich nichts fordere – Chafez Chessed. Ich bin froh, dass ich in den Zustand gekommen bin, in dem ich trotz der Dunkelheit in der Verschmelzung mit dem Schöpfer bin, als ob es ein großes Licht wäre.

***

Wie erreiche ich Chassadim?

Indem ich mich vor der Gruppe annulliere.

Wie kann ich es tun?

Zumindest körperlich – wir kommen zu verschiedenen Treffen, nehmen an Veranstaltungen, an der allgemeinen Verbreitung teil. Es ist eine große Hilfe in Bezug auf die Welt, weil ein Mensch etwas großartiges tun muss, die Gruppe, die Campusse ausweiten. Jetzt, vor dem Kongress, sollte jeder eine zusätzliche Arbeit finden, die er selbst ausgesucht und mit den Organisatoren abgestimmt hat – das ist Pflicht, und ich widme mich Tag und Nacht dieser Aufgabe. Es ist für jeden vorgeschrieben, ohne das wird man keine Verbindung zu dem großen Kli haben, und wird alles verpassen.

***

Sie haben über die vier physischen Handlungen gesprochen: erstens – sich anzumelden, zweitens – aktiv zu sein, drittens – eine Aufgabe zu übernehmen und viertens – den Link zu verbreiten. Wie sollte ein in Israel lebender Mensch sich innerlich auf den Kongress vorbereiten?

Zumindest den Link in ganz Israel verbreiten.

Was ist damit, einen Freund mitzubringen?

Gerne, wenn man einige Freunde mitbringen kann (Männer, Frauen), ist es natürlich gut, auch wenn es nur für einen Abend ist. Es gibt keine besonderen Bedingungen, wie es geschrieben steht, bis auf keinen Eintritt für Kinder. Es betrifft auch unsere Freunde aus der ganzen Welt. Wir wollen dass sie für diesen Kongress werben und auch den Link verbreiten und wer dabei sein will, wird es erfahren. Mit diesem Link könnt ihr einige Quellen der Kabbala in einer für Anfänger verständlichen Sprache verbreiten, ein Buch, das die Leute sich anschauen können. Kurz gesagt, wir brauchen Werbung, weil die Welt in eine schwierige Phase eingetreten ist, und wir müssen die Verbreitung beschleunigen.

Abgesehen von diesen vier physischen Handlungen, wie bereitet man sich auf das vor, was dort passieren wird?

Nur die Vereinigung. Wir müssen jetzt, sowohl vor als auch während des Kongresses, Material für die Vereinigung sammeln, uns um eine stärkere Vereinigung bemühen und uns auf sie vorbereiten.

Nochmals, was ist eine Vereinigung?

Es muss ein gemeinsames Verlangen sein, in dem der Schöpfer offenbart wird. Es mag ein kleines Verlangen sein, aber ein Gemeinsames – das ist wichtig.

Welche Massnahmen muss ich mit meinem Zehner ergreifen, um die besondere Vereinigung vorzubereiten, die auf dem Kongress herrschen sollte?

Wenn ihr daran denkt, dass ihr eine solche Kraft im Zehner auf dem Kongress erzeugen werdet, die alle entflammt und vereint – ihr werdet verstehen, was ihr sonst noch zu tun habt. Wir müssen uns darauf vorbereiten.

 

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 23.1.2019

Wir haben einen Freund in der Moskauer Gruppe, der unsere Unterstützung braucht. Wenn wir alle von ganzem Herzen und aus unserer Vereinigung heraus bitten würden, würden wir ihm helfen, um sich zu erholen.

***

Das Böse treibt den Menschen in der allgemeinen Entwicklung immer weiter voran, und in diesem Prozess findet er immer mehr heraus, was das Böse und was das Gute ist. Vielleicht ist es für mich gar nicht wichtig, mich im Materiellen schlecht zu fühlen – ich sollte mich lieber im Spirituellen schlecht fühlen, weil dieses Gefühl mich steuert und näher ans Ziel bringt. Ich fange an herauszufinden was mir wichtig ist, und beginne, das Spirituelle dem Materiellen vorzuziehen.

Es sind alles unsere Klärungen, welche wir durch den Einschluss in die Gruppe intensivieren können. Mach einfach deine Augen zu und schließe dich der Gruppe an. Du musst dabei nichts klären: Du willst nur mit ihnen sein, dich in sie hineinbringen. Und dann wirst du anfangen, die Gedanken, Wünsche und Verständnisse von einer neuen Qualität zu erfassen, nicht nur von der nächsten Stufe. Du bist der Gruppe beigetreten, deren Eigenschaft  “über dem Verstand” heißt. Dies ist eine neue Wahrnehmung, die den Menschen in dieser Welt fremd ist, und deshalb müssen wir uns der Gruppe anschließen und uns annullieren, oder uns annullieren und der Gruppe anschließen, es spielt keine Rolle.

Ich will mich verändern, und kann es nur mithilfe der höheren Kraft schaffen. Ich muss irgendwelche Handlungen durchführen, damit die höhere Kraft in mir Veränderungen auslöst.

Was bedeutet es – sich vor der Gruppe zu annullieren?

Mechanisch. Die Gruppe ist der Vermittler zwischen mir und dem Schöpfer. Es gibt eine Gruppe in der materiellen Welt, in der sich Menschen wie ich befinden. Ich kann mich mit ihnen vereinen, lernen, gemeinsam essen und trinken, verschiedene Dinge tun,  – es ist die eine Seite. Und auf der anderen Seite, wenn ich mich auf sie ein wenig anders als es üblich ist, beziehe, beginne ich durch sie eine gewisse Einwirkung zu erhalten, die sich von der üblichen unterscheidet. Dies wird ein ” Katalysator ” genannt, das ist die Rolle der Gruppe. So muss ich sie betrachten, es gibt keinen anderen Weg, mich mit dem Schöpfer zu verbinden. Wie kann ich aus mir selbst einen spirituellen Parzuf machen? Nun, dieser Vermittler steht vor mir, und stellt einen Parzuf dar.

Wie werde ich in der Lage sein, durch die physischen Handlungen in Bezug auf die Gruppe eine spirituelle Einwirkung für mich selbst zu bekommen? Ja, es ist möglich, denn einerseits befinden sie sich in der materiellen Welt, und andererseits hat der Schöpfer sie spirituell gemacht. Wie hat Er sie spirituell gemacht?

Sie sind im Grunde genommen eine Seele, die Adam HaRishon genannt wird, und ich kann sie sowohl materiell (d.h. als physische Körper) als auch spirituell behandeln, so weit es geht.  Und je nachdem, wie ich mich zu ihnen beziehe, werde ich sofort durch sie beeinflusst.

Es ist einfach unglaublich! Und es ist die Folge dessen, dass Er eine Seele geschaffen hat, sie zerbrochen und in einen solchen Zustand gebracht hat, dass es uns scheint als wenn wir uns in der Realität der materiellen Welt befinden, in der uns die anderen Menschen umgeben. Es ist eine Vorbereitung von seiner Seite, und das einzige was wir tun müssen, ist diese richtig zu realisieren. Wir haben keine anderen Hilfsmittel.

 

Artikel des Tages, von Dienstag 22.1.2019

Es herrscht in uns ein egoistisches Verlangen zu empfangen und mit Hilfe des Lichts erweckt es uns mehr oder weniger zu verschiedenen Handlungen. Und es gibt einen Punkt im Herzen, der uns zu einem anderen Ziel erweckt, aber wir können damit nichts anfangen, da wir uns nur unter dem Einfluss der Umgebung verwirklichen können.

Wir haben viel darüber gesprochen und gelernt, deswegen ist es wichtig, darauf zu achten, wie er (Rabash) es erklärt. Wir sollten darüber Berechnungen durchführen, dass wir uns tagsüber in verschiedenen Zuständen befinden, unterschiedliche Gefühle haben, die durch den Schöpfer, das  hohe Licht, die Natur, verursacht werden – wir selbst haben keinen Einfluss darauf.

Nun, wie kann ich eine Kontrolle über meinen eigenen Körper bestimmen? Nur mit Hilfe meiner Umgebung, wie ich sie organisiere, wie sehr ich mit ihr verbunden bin, und in Übereinstimmung mit ihr erhalte ich eine weitere Kraftquelle, die auf mich wirken wird, und ich bin in der Lage, ihr mehr oder weniger widerstehen zu können, vielleicht sogar damit spielen zu können. Wenn ich mehr mit der Gruppe verbunden bin – erhebe ich mich über meine Wahrnehmungen und Gedanken; wenn ich weniger mit der Gruppe verbunden bin – entferne ich mich von ihnen, vom Geben, und bin näher am Empfangen, mehr unter der Macht meines Wunsches zu empfangen.

Vielleicht kann ich solche Übungen machen, und dann werde ich spüren, wo ich bin – unter der Macht der Gruppe oder meines Verlangens zu empfangen – eins von beiden, ein drittes gibt es nicht. So überprüfe ich mich selbst, ob ich mich in diesem Spiel befinde, dieses Spiel ist die Kontrolle über meinen Zustand. Es ist nicht so, als würde ich mich in der Gruppe verlieren oder meinen Wunsch zu empfangen vergessen, welches über mich herrscht. Das heißt, man muss an der einen oder anderen Seite sein. Ich will mich in beiden Zuständen befinden, aber nicht in der Mitte.

Hier stellt sich die Frage – wo ist hier der optimale Zustand für mich: unter der Macht des Verlangens zu empfangen oder unter der Macht der Gruppe? Ich befinde mich in einer Mischung von beidem und von hier baue ich mein Zuhause, meine neue Umgebung auf.

Wie kann ich meinen Wunsch unter die Kontrolle meiner Umgebung stellen?

Wenn ich die Gruppe an mich heranziehe, so dass sie mich beeinflusst, tue ich es ausgehend aus meinem Verlangen zu empfangen. Die Frage ist, ob ich wirklich eine Handlung ausführe oder meine Umgebung so sehr verändere, dass ich den Einfluss des Schöpfers auf mich durch die Umgebung erwecke, aber in der Tat ist das nicht meine Umgebung. Es ist mein egoistisches Verlangen zu empfangen, das die Umgebung so umdreht, dass sie mich zu beeinflussen scheint.

Wenn ich mich unter den Einfluss der Umgebung stellen will, wo befindet sich dann der Punkt, an welchem ich mich von meinem Verlangen zu empfangen trenne? Das ist die Frage. Und dann kann ich tatsächlich zwischen zwei Aspekten stehen: einerseits dem Wunsch zu empfangen, der “tierisch” genannt wird und andererseits dem Einfluss der Umgebung, die “Adam” genannt wird. Und dann, wenn ich zwischen ihnen stehe, kann ich eine Klärung durchführen.

Woher weiß ich also, ob ich von mir aus oder unter dem Einfluss meiner Umgebung handle?

Es hängt davon ab, wie ich meine Umgebung einsetze, wie sehr ich immer mehr versuche, sie auf mich wirken zu lassen, damit ich mich in sie einordne und diese Handlung nicht selbstsüchtig ist, sondern nur zugunsten der Verbindung mit der Umgebung und durch sie mit dem Schöpfer.

Kann ich ein Beispiel haben von dem, was ” im Sinne der Gruppe oder des Schöpfers ” genannt wird? Was bedeutet das, “von sich selbst zurückziehen”? Was bedeutet es wirklich, nach der Größe des Schöpfers zu streben?

Es wird gesagt, dass wir es soweit nur durch unsere Einstellung zu den Freunden erreichen können, inwieweit ich mich bemühe, die Freunde groß zu sehen, – dementsprechend können wir so ein Glühen erleben, das zur Erkenntnis der Größe der Gruppe führen wird. Und die Größe der Gruppe oder des Schöpfers zu erkennen ist der gleiche Weg. Nur wissen wir nicht, was die Größe des Schöpfers ist. Es ist etwas sehr Großes und Unverständliches. Wenn die Größe des Schöpfers durch die Gruppe kommt, gewinnt sie die Eigenschaften die wir verstehen, denn die Gruppe, wie auch der Mensch, hat 613 Organe. Ich kann die Gruppe verstehen, sie fühlen. Im Grunde genommen, wenn ich die Gruppe fühle, fühle ich allmählich den Schöpfer, immer wieder realistischer – so kommen wir voran.

 

 

Artikel des Tages von Montag, 21.01.2019

Obwohl wir alle Handlungen mit dem Schöpfer, mit dem höheren System verbinden, gibt es in der Tat keine Handlungen Seinerseits: „Ich habe mein HaWaYaH nicht geändert“, das hohe Licht befindet sich in absoluter Ruhe. Mit anderen Worten, es gibt nichts, was auf uns von oben kommen würde und denken, entscheiden und handeln würde.  Sowas existiert nicht, es ist nur eine Redewendung, da, wie es geschrieben steht, „spricht die Tora die Sprache des Menschen“.

Alles geschieht im Hintergrund des weißen Lichtes, das konstant ist und sich zu 100% im Geben befindet. Seinerseits gibt es keine Veränderungen, alle Veränderungen gibt es nur unsererseits. Wir haben ein Reshimo, das die Änderungsprozesse aktiviert, da wir uns ständig verändern. Genau hier treffen wir die Entscheidung: ob wir es tun oder nicht, ob wir uns mehr anstrengen oder nicht, ob wir uns mehr darauf konzentrieren oder nicht.

Wir sehen es an uns selbst – wir können von der Menschheit nichts verlangen, sie gehören nicht dazu, sie wachsen ohne freie Wahl auf. Aber wir haben die freie Wahl! Wir kommen in den Zehner – wir können mehr oder weniger investieren, uns tagsüber verbinden oder nicht, uns um die Vorbereitung auf den Kongress bemühen oder nicht – das ist unsere ganze Arbeit. Es gibt niemanden der in Wirklichkeit handeln würde, außer den Menschen, die in dieser Welt den freien Willen haben, wie wir es sind. Es ist die wichtigste Aufgabe auf der Welt.

Wenn du dort bist, machst du Erkenntnisse die du siehst und fühlst. Du hast Erfahrung. Und obwohl du immer tiefer fällst und höher steigst, ist es nicht wie ein Mensch in unserer Welt. Wann wächst der Samen am intensivsten und am schnellsten? In den ersten Tagen, im Schoß der Mutter, und dann verlangsamt es sich allmählich. Nach der Geburt, obwohl wir es Tag für Tag wachsen sehen, ist es viel langsamer. Wir befinden uns also in einem sehr intensiven Prozess, und wir sollten ihn nutzen.

***

Ist ein Mensch ein Obstbaum, oder ist das ein Zehner?

Der Mensch selbst hat keine Funktion, er existiert nicht allein, nur die richtige Kombination zwischen den Menschen wird zum Feld, in dem der Baum wächst. Ein Baum ist eine Verbindung zwischen Menschen um des Gebens willen, und in der richtigen Verbindung um des Gebens willen, das ständig zunimmt, entsteht eine Frucht – das Erhalten um des Nehmens willen. Dann offenbart sich der Schöpfer. Die Frucht ist der Schöpfer in Bezug auf die Gruppe und die Gruppe, die sich um des Gebens willen korrigiert, ist der Baum.

Was meinen Sie damit, die Kommunikationskanäle “freimachen”?

Sie zu reinigen damit sie nicht verstopft werden, bedeutet zu versuchen, die Eigenschaft des Gebens so sauber und fein wie möglich zu halten, ohne auf sich selbst zurückzugreifen. Die “Kommunikationskanäle” zu säubern bedeutet einen Ort zu schaffen, der frei von meinem Egoismus ist. Dann bringt der Schöpfer den Geist des Lebens durch diese Kanäle.

Passiert das durch die Verbindung um des Gebens willen?

Die Vereinigung um des Gebens willen ist keine wirkliche Vereinigung. Das Licht  “Hasadim” vereint nicht wirklich, sondern reinigt, baut, bereitet alles vor. Wir müssen zuerst das gesamte System bereinigen, da wir über diese Kanäle miteinander verbunden sind. Keiner der Kanäle ist entweder zusammengebrochen oder verschwunden – aus jedem Kanal entstehen 613 Wünsche, 613 Kanäle in Beziehung zu den anderen. Diese Kanäle sind verstopft. In der Medizin gibt es ein Problem wie z.B. Blutgerinnsel in Blutgefäßen. Man muss die Kanäle von der Absicht “zu erhalten” befreien, und dann wird es heißen, dass es keine ” Gerinnsel ” in ihnen gibt. Dann, in Übereinstimmung mit unseren Bemühungen, soweit wir sie bereinigen können, bringt der Schöpfer die Kraft des Geben hinein.

Artikel des Tages von Sonntag 20.01.2019

Ich denke, dass die Versammlung der Freunde nicht nur dann stattfinden sollte, wenn wir physisch nebeneinander sind, sondern auch die ganze Zeit andauern sollte. Ich muss ständig darüber nachdenken, wie ich mit meinen Freunden in einem System namens Seele (Neshama) bin, und dann offenbare ich das System immer mehr. Und meine Freunde unterstützen mich die ganze Zeit, und ich unterstütze sie, und ich stelle mir immer alle möglichen Zustände und Dialoge zwischen uns vor, als ob wir diese Dialoge in Wirklichkeit führen würden.

Warum solltest du das tun?

Ich muss in einen Zustand kommen, in dem ich sehen werde, dass wir wirklich miteinander verbunden sind, als ob wir mit unseren spirituellen Kelim – Punkten im Herzen – zusammenarbeiten, und die Verbindung zwischen uns kommt aus dem System von Adam HaRishon und heißt “613 (TARYAG) korrigierte Fäden”, “613 Gebote”. Es ist ein Hinweis darauf, dass ich die richtige Verbindung erreichen muss.

Wenn ich es nicht tue, bin ich wie ein Verbrecher: Ich benutze diese 613 Verbindungen zwischen uns, aber ich kenne sie nicht, ich verstehe sie nicht, und ich benutze sie, um sie zu empfangen. Es gibt keine anderen Verbindungen zwischen uns. Diejenigen Verbindungen, die uns ursprünglich im Adam-HaRishon-System verbunden haben, nutzen wir nicht richtig, egoistisch. Und deshalb sind wir alle Kriminelle. Wir befinden uns alle in einem zerbrochenen Kli, und mit Hilfe des Lichts, das zur Quelle zurückführt, müssen wir dieses System wiederherstellen, es wiederbeleben. Dieses System vor deinen Augen zu sehen und auf diese Weise versuchen damit zu arbeiten.

***

Heute kommen wir zusammen: die ganze Welt und insbesondere der israelische Kli. Ich lade alle unsere Kelim, alle unsere Gruppen aus ganz Israel ein, hierher zu unserem Treffen zu kommen. Wir werden ein Gespräch führen, ein Seminar, Lieder singen, reden – tun alles, was wir können, um uns auf der neuen Stufe zu vereinen. Ich vermute das, bereite mich darauf vor, und ich bitte euch, euch auch richtig vorzubereiten. Lasst jeden von uns sein Herz so weit “aufwärmen”, dass wir unsere Herzen schmelzen können und sie zu einem einzigen Herzen vereinen können.

Also, wir sehen uns heute Abend und wir erreichen den Zustand “ein Mann mit einem Herzen”.

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 17.01.2019

 

Wenn wir über die Liebe zu einem Freund sprechen, dann heißt es vor allem: “Der Mensch helfe seinem Nächsten”. Und gerade heute haben wir die Gelegenheit, über unseren lieben Freund aus der Moskauer Gruppe nachzudenken, und zusammen mit unseren Freunden aus der ganzen Welt und der Moskauer Gruppe werden wir versuchen, ihm in unseren Gedanken, in unseren Herzen, zu helfen, all die Probleme und Sorgen loszuwerden, die er hat, denn jeder ist für den Freund und seine Situation verantwortlich. Lasst uns an ihn denken und den Artikel lesen.

Das Wichtigste ist, dass wir an unseren Freund denken, dass er mit uns für immer und ewig ist und alles wird mit Hilfe des Schöpfers geregelt. Wenn man ihn gemeinsam in Gedanken einschließt, wird es was bringen. Lasst uns den ganzen Tag darüber nachdenken, damit dies geschieht.

Was ist wichtiger: dem Schöpfer Genuss zu bereiten oder Ehrfurcht vor Ihm zu haben?

Ehrfurcht ist, wenn man befürchtet, dass man nicht genug Kraft haben wird, um dem Schöpfer Genuss zu bereiten. Was ist genau deine Frage?

Wie kann ich diese Ehrfurcht behüten damit sie nicht verloren geht?

Alle unsere Handlungen in Bezug auf den Schöpfer können wir nicht direkt, sondern nur in der Gruppe durchführen. Und in der Mitte der Gruppe offenbaren wir diese Essenz, die der Schöpfer genannt wird. Es ist notwendig zu verstehen, dass der Schöpfer nicht von sich aus existiert. Wenn ich die Gruppe sammle und sie vereinen will, dadurch, dass ich ihr gebe, wird sie für mich zu etwas Einheitlichem, und darin beginne ich, die Essenz des Schöpfers zu offenbaren.

Was bedeutet es, wie Eins zu sein?

Anders komme ich nicht zu Ihm, werde Ihn nicht finden – nur auf diese Weise, deswegen muss ich zum Schöpfer beten. Aber ich weiß nicht, was es bedeutet und an wen ich mich wenden soll. Deshalb schreibt Rabash, dass es eine klare Vorgehensweise dafür gibt.

Es sollte durch die Liebe zu den Freunden geschehen – nur so kommt man zur Ehrfurcht, Glaube und Liebe zum Schöpfer, nur auf diese Weise muss es aufgebaut sein, sonst schießt man in die Luft.

Der Schöpfer ist das, was wir entdecken, offenbaren, verstehen; wir erlangen nicht Ihn selbst, denn es gibt keinen Schöpfer, es gibt das Konzept des “Schöpfers” – der Eine, der Einzige und der Allmächtige,  das in der Vereinigung der Gruppe verwirklicht wird. Wenn ich alle meine Wünsche und Absichten auf das Konzept des “Einen” konzentrieren kann, bedeutet das, dass ich mich darauf vorbereite, mir vorzustellen, was “Einer” ist, was der Schöpfer tatsächlich ist, und auf diesen “Einen” richte ich mich aus.

Artikel des Tages von Mittwoch, 16.1.2019

Können wir darauf hinweisen, dass jeder einen Punkt im Herzen hat und alle seine Wünsche gegen diesem Punkt arbeiten? Dieser Punkt, der “Yosef-Punkt”, verspürt das Bedürfnis nach Vereinigung, aber alle anderen Eigenschaften stehen im absoluten Gegensatz dazu. Alle “Brüder”, alle anderen Eigenschaften, bis auf den Punkt im Herzen, sind eindeutig gegen die Vereinigung, und es findet ein heftiger Kampf in einem Menschen statt: er will sich Tag für Tag mit anderen vereint sehen und offenbart, wie sehr er von ihnen abgelehnt wird.

Befinden wir uns schon in einer klaren Form in diesem Zustand? Mit anderen Worten, es gibt einen kleinen Punkt, der nach Vereinigung strebt, und es gibt viele Eigenschaften, Hindernisse, die ganze Welt, die einen Menschen in alle möglichen Richtungen, Gedanken, Wünsche zieht, aber nicht in Richtung der Vereinigung.

***

Lasst uns eine Übung für heute aufschreiben: wir wollen die ganze Zeit beobachten, in welchem Maße der “Yosef-Punkt” in uns existiert, der uns zur Vereinigung, zur Wissenschaft der Kabbala, zum Ziel der Schöpfung führt, aber nicht durch mystische Erscheinungen, sondern durch die Verbindung. Das heißt, wir verstehen, dass dies nur durch die Vereinigung erreicht werden kann, im Gegensatz zu all unseren anderen Eigenschaften, die uns auf verschiedene Art und Weise faszinieren, unter anderem zum Erlangen des Schöpfers, zum Erlangen des Spirituellen – über alle möglichen Wege außer die Vereinigung.

Nun, versuchen wir, im Laufe des Tages diese beiden Zustände zu identifizieren und einen klaren Unterschied zwischen ihnen zu erkennen. Der “Yosef-Punkt”, der uns alle zusammenbringen will, durch das Verständnis, dass nur die Vereinigung zu einem System uns zum Ziel führen kann, wie es heißt: “Nur das Einzige nimmt das Einzige an”, – und alle anderen Eigenschaften in uns, von denen jeder die anderen nicht braucht, sondern sie ausnutzt.

Der Zehner zeigt dir die Einstellung des Schöpfers zu dir. Du musst sagen, dass hinter jedem Freund der Schöpfer steht, und der Zehner ist nicht das, was du siehst, sondern wie der Schöpfer dich beeinflussen will: ein wenig gut, ein wenig böse – wie auf einer Schaukel. Und deine Freunde befinden sich am Ende der Korrektur. Was deine Vorstellung von ihnen anbelangt – hier herrscht das Prinzip “Jeder, der Abneigung empfindet, empfindet sie gemäß seinen Fehlern”, also du bist derjenige, der ihr Gesicht formt.

Sie sind also in der Endkorrektur, aber manchmal glaube ich, dass sie sich nicht vereinen wollen…..

Fein, das ist wiederum deine Vorstellung..

Aber wie kann ich mich an sie wenden? Es ist ein seltsamer Zustand.

Warum ist er seltsam?

Denn einerseits scheinen sie sich nicht mit mir vereinen zu wollen. Andererseits, gibt es einen Punkt in mir, der sich mit ihnen vereinigen will. Also muss ich sie überzeugen?

Komm und fleh sie an: Ich will mich mit euch verbinden. Du sprichst mit ihnen aus deinem Punkt im Herzen, und sie stellen 9 weitere Eigenschaften dar.

Wie wende ich mich an sie?

Du annullierst dich und bittest sie.

Bitte ich sie um die Verbindung mit mir?

Ja. Und stellst dir den Schöpfer vor, der hinter ihnen steht und sie steuert.

Und was ist mit dem Licht, das zur Quelle zurückführt?

Du bist wie eine Malchut gegenüber den ersten neun Sefirot. Die ersten neun sind das Licht, und die Malchut bekommt dieses Licht in Übereinstimmung mit ihren Eigenschaften.

Warum soll ich mich auf diese Art und Weise an die ersten 9 Sefirot wenden, damit sie sich mit mir vereinen?

Damit du lernst, wie man mit dem Schöpfer umgehen muss! Der Schöpfer ist die ersten 9, du kannst Ihn dir nicht anders vorstellen, Er hat kein anderes Erscheinungsbild. Das einzige was Er tut – Er lehrt dich die ganze Zeit. Alles andere außer dir ist der Schöpfer und Er zeigt dir, welche Einstellung du gegenüber Ihm entwickeln sollst. Und deine Aufgabe ist, unterschiedliche Formen Seines Erlangens zu finden und deine Einstellung zu Ihm aufzubauen.

Artikel des Tages von Dienstag, 15.1.2019

 

Ob es uns gut oder schlecht geht im Materiellen  – es ist egal, wir alle streben nach dem Spirituellen – so meinst du das? Wir sprechen hier von einer neuen Art von Chissaron – dem gemeinsamen Chissaron, so dass wir es zusammen spüren können. Wir formen einen Ort für den Schöpfer, ein Kli. In diesem Chissaron für das Kli bilden wir einen Ort, an dem sich der Schöpfer offenbart – das ist das Wichtigste.

Deshalb sind weder materielle Erfolge wichtig, noch die Tatsache, dass man sehr stark nach dem Schöpfer strebt, und in welchem Zustand man sich befindet, ob gut oder schlecht – es spielt keine Rolle, das sind persönliche Angelegenheiten und daher nicht für das Ziel geeignet – nicht in dem Maße, dass man sie komplett ignorieren kann, aber es ist nicht zum Ziel führend.

Wir müssen das Chissaron erheben so dass es sich den anderen anschließt, wir müssen alle Chissronot zusammensetzen. Es ist nicht einfach, es erfordert die Bürgschaft, ich muss mich in die ganzen Chissronot der Gruppe einschließen, jedem helfen und mir muss von jedem geholfen werden – so verbinden wir uns. Dann bilden wir durch dieses gemeinsame Chissaron ein Chissaron für die Enthüllung des Schöpfers, um Ihm Freude zu bereiten.

Es gibt buchstäblich einen Übergang von dem, als wir angefangen haben uns zu vereinigen, von den persönlichen Chissronot, zu unserem gemeinsamen Chissaron, aber es muss wie ein Kommando in der Armee sein. Wir bauen eine Verbindung zwischen uns und dem Schöpfer auf, bilden ein Netzwerk von zehn Sefirot, und wenn wir Glück haben, wird sich der Schöpfer dort offenbaren. Es ist eine neue Art von Chissaron, ein spirituelles Chissaron.

Wenn ich den Geist des Lebens fühle, kann ich ihn an meine Freunde überreichen. Und wenn nicht, was kann ich meinen Freunden außer Traurigkeit geben?

Wir müssen uns daran gewöhnen, dass es im Zehner einen gemeinsamen Geist geben sollte, dass wir uns gegenseitig inspirieren müssen, auch wenn wir gefühllos sind – das nennt sich eine Bürgschaft, ein Bündnis. Es ist wie eine Mutter, die aus dem Bett steigt und sich um ein Kind kümmert, und es spielt keine Rolle, ob sie krank ist oder nicht – es gibt jemanden, der ihre Fürsorge braucht.

Gestern haben Sie uns die Aufgabe gegeben, ein Fließschema zu erstellen. Es hat uns sehr geholfen, den Grad der Vereinigung beizubehalten, den wir im Morgenunterricht erreicht haben. Würden Sie uns auch heute eine solch eine Aufgabe geben?

Ich habe noch keine Rückmeldung auf die gestrige Aufgabe bekommen, nur zwei von euch haben sie mir geschickt. Habt ihr es alle hierher gebracht? Auf Papier? Habt ihr eine allgemeine Antwort von jedem Zehner, ein allgemeines Schema? Nein, ich bin wie der Schöpfer: akzeptiere nur die Antwort vom Zehner. Macht es heute, sprecht miteinander, damit klar ist, dass ein Zehner es sich so vorstellt, der andere – anders, und dann werden wir es besprechen.

 

Artikel des Tages von Montag, 14.01.2019

Inwieweit ihr euch den ganzen Weg richtig vorstellen könnt und ihn buchstäblich vor euch zeichnet: die Ursache und die Wirkung, die Faktoren jedes Ereignisses – all das hilft sehr gut. Schließlich stürzen wir immer ab oder werden in verschiedenen Zuständen verwirrt. Deshalb müssen wir jedes Mal zum Programm, zum Schema, zu etwas jenseits unserer Gefühle zurückkehren. Egal was ich fühle, ich habe ein Schema vor mir, eine  Gesetzmäßigkeit. Diese Gesetzmäßigkeit bewegt sich vom ersten Punkt bis zum letzten in 125 Schritte, und ich muss sie durchlaufen. Wenn dieses Schema ständig vor mir liegt, damit ich es mir richtig vorstellen kann – sowohl visuell als auch emotional und in ihrer Verbindung – dann werde ich es immer besser verwenden, ohne emotional zu werden und jedes Mal alles zu verlieren. Wenn ich in ein Gefühl versinke, bleibe ich beim Verstand und wenn ich mich über das Gefühl erhebe – brauche ich keinen Verstand. Ich entwickle meinen Verstand durch das Gefühl und füge es diesem Schema hinzu. So wechseln immer die rechte Linie und die linke Linie, die linke Linie und die rechte Linie. Wie wir in der Wissenschaft der Kabbala studieren, muss vor jeder kleinsten Erkenntnis im Kopf und Verstand ein Chissaron vorhanden sein.  Ohne Chissaron ist es nicht begreifbar. Man hört was und sagt sogar, wie gut es ist, aber es bleibt nicht und wird vergessen, weil es keinen Platz gibt, wo es sich hin passen würde. Das Chissaron ist die Mulde, die du füllen willst, in der du fühlst, was fehlt. Dann musst du die Füllung bekommen und sie auffüllen. Deshalb habe ich euch ein paar Punkte gegeben, aber jetzt bin ich daran interessiert, dass ihr selbst weitermacht. Nehmt ein Blatt und beginnt, diese Punkte vom Anfang des Artikels bis zum Ende in der richtigen Reihenfolge aufzuschreiben. Klärt es unter euch.

***

Es ist leicht zu testen: ob ich bereit bin, beliebige Maßnahmen zu ergreifen, wenn ich den Unterricht verlasse? Das Wichtigste ist, dass, wenn ich zum Unterricht komme, merke, wie sich meine Absicht, das Ziel zu erreichen, verändert hat und wie ich meinem Freund helfen will, das Ziel zu erreichen. Dies ist die zweite reale, spirituelle Absicht, weil sie der Absicht “um des Gebens willen” nahe kommt, auch über verschiedene Hindernisse und Probleme. Dann werde ich sehen, dass dieser Freund mich hasst, mich verachtet. Wie kann ich ihm verzeihen und ihm helfen, das Beste zu erreichen, was ihm passieren kann?

Es lohnt sich nicht, über diese Dinge zu sprechen, aber zumindest im gegenwärtigen Zustand sollten wir erkennen, dass wir hierher kommen um zu arbeiten. Um alle zu unterstützen, buchstäblich in unseren Hände nehmen und nach oben drängen, zum Schöpfer, sie so bewegen, dass sie es wollen. Wenn sie es tun, dann gehe ich in ihnen eingeschlossen auch nach oben.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 13.01.2019

Rabash schreibt hier an zwei Stellen, dass, weil wir äußerlich die Liebe zeigen, einander praktische Beispiele geben, “die Kraft der Liebe in den anderen enthalten ist”, sowie, “wenn man sieht, dass der Freund versucht seine Natur aufzuheben und seinen Nächsten zu lieben, wird jeder von der Absicht seines Freundes erfüllt sein. Was ist die Verbindung?

Es ist wie eine Zusammenschaltung der Sefirot. Wie kann man den Kli erstellen, wenn einige Eigenschaften nicht in anderen enthalten sind?

Wenn ich sehe wie ein Freund sich anstrengt, was ich als Annullierung vor der Gruppe betrachte, wie hilft mir das, mich in die Absicht des Freundes einzuschließen?

Es bedeutet nichts, wenn du es nur siehst, aber wenn du sie verbinden willst, dann schließt du dich ihm an. Wenn du ihn schätzt, wenn du seine Größe siehst, erst dann willst du dich mit ihm verbinden.

Was ist diese Aktion, die als gegenseitige Einbeziehung bezeichnet wird, was ist ihr Ergebnis?

Die Aktion der gegenseitigen Einbeziehung kann stattfinden, vorausgesetzt, dass ich einen Freund mehr als mich selbst sehe und mich daran beteiligen möchte, mich an den gleichen Eigenschaft oder der gleichen Handlung beteiligen möchte. Die Aktion der gegenseitigen Einbeziehung kann auch dann sein, wenn ich mich selbst größer sehe als meinen Freund und ich ihn als kleinen nehmen möchte, als ob ich ihn mir hinzufügen möchte und ihm so helfen würde. Das heißt, entweder ich schließe mich ihm an oder er schließt sich mir an – wir sollten es sowieso immer tun. Dies ist eine gegenseitige Einbeziehung von Eigenschaften (Bchinot), die später einen spirituellen Parzuf in uns bildet.

***

Was ist Liebe zu Freunden?

Die Liebe zu Freunden ist die richtige Einstellung zu den Bestandteilen meiner Seele, die ich vereinen möchte, um dem Schöpfer Platz zu geben. Und so baue ich Sein Haus, den Beit a-Mikdash (Tempel).

Wie baue ich es auf, wenn sich alles um diesen Begriff: „die Liebe zu Freunden“ aufbaut?

Nein, alles konzentriert sich um das Ziel – dem Schöpfer Freude zu bereiten, ihm dieses Geschenk zu machen. Ich baue einen Ort für Ihn, also arbeite ich an meiner Liebe zu meinen Freunden, denn warum sollte ich es sonst tun?

Um mit Ihm zu verschmelzen.

Ja.

Dann ist die Liebe zu den Freunden der Aufbau des Platzes für die Offenbarung des Schöpfers?

Ja.

Und alles, was Rabash erzählt, sind die Etappen vom Aufbau des Klis?

Ja.

Gibt es irgendeine Methode, nach der ich den Kli aufbauen kann?

Nähere dich an, „klebe“  jeden der  Freunde an dich. Und umgekehrt: “klebe“ dich an jeden der Freunde, damit die Gruppe ein Ganzes wird.

Es bleibt nur noch eine Frage: was macht ihr mit diesem Artikel innerhalb des Tages? Wie realisiert ihr ihn?

 

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 10.1.2019

Im Unterricht, wenn wir einen Text lesen, wie z.B. TES, und sind wie Sie uns sagen, auf das Licht ausgerichtet, ist alles klar, man fühlt es und wie würde es in einem Seminar funktionieren?

Ohne das Seminar ist das Licht, das zur Quelle zurückführt, fast wirkungslos. Deshalb sitzt man hier zehn bis zwanzig Jahre lang und es passiert bisher nichts.

Angenommen, wir lesen eineinhalb Stunden Zohar.

Selbst zehneinhalb Jahre lang wird nichts helfen. Es wird schon helfen, aber sehr langsam. Es ist wie eine Evolution, die Millionen von Jahren dauert. Warum ist das so? Wir erwecken uns selbst nicht, wie die Kabbalisten schreiben. Wir müssen ein Modell sein, ein Zehner, wir wollen uns in Zehnern vereinen. Im Zehner will ich das Licht, das zur Quelle zurückkehrt, und zwar nicht für mich selbst. Wo steht es geschrieben, dass derjenige, der für sich selbst betet, sich selbst verbrennt.Wir haben es gelesen, nicht wahr? Wir müssen das Licht, das zur Quelle zurückbringt hervorrufen, an jenem Punkt, an dem wir uns vereinen wollen und nicht können. Dann kann ich sagen, dass ich mich in der Mitte eines Zehners mit allen vereinen will. Und so zeigt jeder mit dem Finger auf, wo wir uns vereinen wollen. Wir wollen nur das beeinflussen, wir verpflichten Dich. Dann ist Er froh und tut es.

* * *

Wenn ich mich also während des Seminars nicht vereinen und nicht in das  Zentrum des Zehners kommen kann, dann lohnt sich das Studium nicht?

Nein, du hast keine Verbindung zum Schöpfer.

Man braucht 5 oder 20 Jahre, um zum richtigen Seminar zu kommen?

Es sollten keine 20 Jahre sein, mach es hier und jetzt.

Es funktioniert nicht.

Es funktioniert nicht, weil ihr es nicht wollt, ihr strengt euch nicht an. Wer will sich wirklich vereinen, wer gibt sich von ganzem Herzen Mühe? Wenn ich vereint sein will, will ich, dass mein Herz, mein Verlangen, alle meine Wünsche mit ihnen vereint werden, und ich bete, dass ich mit ihnen vereint sein will, und ich bitte den Schöpfer mir dabei zu helfen. Wenn du dir vorstellst, dass dies für dich sehr wichtig ist, dass du vor Leben und Tod stehst, dich darum sorgst, deine Bitte schärfst, darüber nachdenkst, wie sehr sich diese Bitte im Laufe des Tages ändert…. noch versuchen anderes zu bieten, damit Er hört, was ich will, dass Er seine Meinung ändert und so weiter. Man muss das tun, aber wie? “Möge der Mensch seinem Nächsten helfen” – ein gutes Beispiel geben, ein schlechtes Beispiel geben, aber es muss getan werden.

Und jetzt sitzt ihr da… noch eine Lektion, noch eine weitere Lektion, noch eine Lektion…

Was soll ich und die anderen tun, während anderer redet? Was sollst du tun? In sein Herz eindringen?

Was wir aus den Abschnitten lesen, das sage ich nicht. Wir nehmen von den Kabbalisten die feinfühligste Essenz, die uns am nächsten ist, die uns und sogar die Toten erwecken sollte. Solche Abschnitte nehmen wir. Ihr sollt also ein wenig aufwachen.

Artikel des Tages, von Montag 7.1.2019

 

Sie sagten, alles hängt vom Chissaron ab, und das Chissaron hängt von der Umgebung ab. Gibt es einen grundlegenden Unterschied zwischen meinem Chissaron und dem, den ich aus meiner Umgebung genommen habe, und worin besteht dieser Unterschied?

Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem, dass ich ein Chissaron fühle, um welches ich beten soll, und dem, dass wir gemeinsam entscheiden, dass dieses Chissaron der Gruppe gehört, ein gemeinschaftliches Chisaron, über das wir nachdenken und bitten sollten. Das ist ein sehr großer Unterschied. Und es ist wünschenswert, dass es kein künstliches Chissaron ist, sondern dass wir uns wirklich überprüfen, wie sehr wir daran denken und uns verbinden wollen, um uns in eine Richtung zu bewegen und um ein gemeinschaftliches Chissaron zu bitten. Versucht es und ihr seht, wie es funktioniert. Es ist schwer für uns, aber es ist nah, es ist bereits hier – bitte schön! Sprecht darüber, um was es sich zu beten lohnt, macht eine Formel, einen Gebetsatz und verlangt es vom Schöpfer den ganzen Tag durch. Ihr werdet sehen, inwieweit es funktioniert, und werdet offensichtlich die Veränderungen spüren.

***

Um das Licht, das zur Quelle zurückführt, anzuziehen, muss ich das Bedürfnis nach der Kraft des Gebens, das Chissaron dazu, offenbaren. Wie stelle ich mir das vor? Ein alter Mann, der darüber klagt, dass sein Sack gleich von den Schultern fällt – wie kann ich mir dieses Chissaron so vorstellen? Das heißt, ich muss versuchen, mit ganzem Herzen in den Zehner einzutreten, sie zu vereinen und mich mit ihnen zu verbinden, ihnen zu dienen und der Kleinste von ihnen zu sein – egal in welchem Maße und wie. Das Wichtigste ist, sich die ganze Zeit um ihre Vereinigung Sorgen zu machen – ich kümmere mich darum und diene diesem Ziel.

Und dann sehe ich, inwieweit ich dazu fähig bin. Gemäß meinen Bemühungen – es spielt keine Rolle, dass sie egoistisch sind  – wirkt das Licht bereits auf mich ein. Gemäß meinen Bemühungen im Studium (ich beabsichtige, mich in Bezug auf das Licht, das zur Quelle zurückkehrt, zu ändern, d.h. ich studiere keine Wissenschaft, sondern Thora) – bin ich vom Licht beeinflusst. Meine Handlungen im Zehner und im Lernprozess haben diese Auswirkung. Zum Beispiel, ich studiere TES oder die Artikel, aber vorwiegend TES, weil dort die Handlungen des Schöpfers stecken, und ich möchte, dass sie mich beeinflussen.  Es spielt keine Rolle, ob ich verstehe, was dort geschrieben ist oder nicht, die Hauptsache – ich möchte von dem, was ich lerne, beeinflusst werden, auch wenn ich nicht lesen, sondern nur hören kann. Das sind bereits die Hindernisse, die der Schöpfer vor mich gestellt hat. Vielleicht verstehe ich nicht einmal die Sprache, aber es ist unwichtig. Im Gegenteil, je mehr ich anstrebe, desto mehr Licht, das zur Quelle zurückführt, bekomme ich. Und wie es geschrieben steht, “es gibt keinen anderen Rat für dich”.

 

Artikel des Tages, von Sonntag 6.01.2019

Kann ich von Tag zu Tag spüren, wonach ich strebe: denke ich an mich selbst oder an den Zehner? Wo ist mehr Gewicht, mehr Kraft, mehr Ehrgeiz? Interessiere ich mich schon mehr für den Zehner, ist das sogar in natürlicher Form? Ich will nur mehr an sie denken als an mich selbst, als ob ich mich selbst vergesse und an den Zehner denke. Gibt es etwas an mir, das so etwas wie Bewegungen ist, gibt es eine Tendenz dazu? Ich versuche herauszufinden, wie es mit mir passieren wird, ob es so ist, wie weit weg oder wie weit ich davon entfernt und entgegengesetzt bin, gerade in diesen Definitionen möchte ich präzise sein.

Ich habe mich selbst, ich liebe mich selbst, ich kümmere mich um mich selbst, das ist natürlich. Und es gibt den Zehner, wie das Baby, das ich adoptiert habe, und ich fühle mich, als würde ich anfangen, mich um es zu kümmern.

Versucht bitte diesen Zustand zu spüren und von Zeit zu Zeit zumindest zu überprüfen, wo sich euer Herz befindet.

***

Zu all diesen Zuständen werden wir allmählich, in jedem Detail, Schritt für Schritt durch das Licht, das zur Quelle zurückführt, gebracht, wenn wir richtig lernen. Wir können die richtige Studienform nach dem einzigen Kriterium überprüfen: Wie stark ich mich im Zehner eingeschlossen habe, dem Ort, der sich Zehner nennt, “die Versammlung Israels”, die Gruppe, der Kli, die Seele – es gibt viele Namen, aber in Wirklichkeit habe ich das Gefühl, dass ich nicht nur ein untrennbarer Teil davon bin – ich sehe alle als Ganzes.

Das ist mein Anliegen ohne jegliche Berechnungen über mich selbst – leben und mich gut oder schlecht zu fühlen, nur nach dem Maßstab, der im Netz der Verbindungen, welches zwischen allen existiert. Dementsprechend beurteile ich die richtige Studienform: inwieweit ich bereits auf der Ebene des richtigen Studiums bin, wie viel Licht beeinflusst mich, das zur Quelle zurückführt, und als Resultat befinde ich mich in der richtigen Verbindung.

Lasst uns weiter über das richtige Studium der Wissenschaft der Kabbala lesen. Wir haben darüber gesprochen, warum es sich ausgerechnet um die Wissenschaft der Kabbala handelt, und die Form, in der wir sie untersuchen, führt zu solchen Ergebnissen.

 

Artikel des Tages von Donnerstag 3.1.2019

Wie können wir die Größe des Schöpfers messen, nicht im Bezug auf das was wir von Ihm Empfangen  durch ein dünnes Röhrchen, sondern Seine tatsächliche Größe, abgesehen von der Tatsache, dass wir von Ihm das Gewünschte bekommen?

Weil Er wahrscheinlich nur deswegen in meinen Augen groß ist, weil ich etwas erhalte, was von Ihm zu mir zurückkommt – eine sehr dezente fragile Rückmeldung. Woran kann ich erkennen, dass ich den Schöpfer nur wegen dieser Rückmeldung schätze, und nicht dank seiner Größe?

Durch welche Aktion können wir von diesem dünnen Röhrchen, das wir dann erhalten, wenn wir zu allem bereit sind, um dadurch vom Schöpfer zu empfangen, zur selbstlosen Handlung übergehen? Er ist in meinen Augen in dem Maße groß, in welcher ich von Ihm eine Rückmeldung bekomme, mit anderen Worten ist es nicht Seine Größe, sondern die Größe dessen, inwieweit ich von Ihm profitiere. In dem Fall hat es nichts mit der Größe des Schöpfers zu tun. Wie kann ich von dem, was aus meiner Natur des Empfangens stammt, zu Seiner tatsächlichen Größe kommen, zu der Größe, die sich oberhalb meines Egos befindet?

***

Nur in der Gruppe, im Zehner kannst du dich überprüfen, dort, wo du dich realisierst. Egal in welchem Zustand du dich im Materiellen befindest, stellst du fest, dass es nicht schlimm ist, du kannst es schaffen, wenn nicht heute dann morgen. Im Zehner stößt du auf die Tatsache, dass du hier und jetzt nicht in der Lage bist, innere Arbeit durchzuführen. Äußerlich – ja, aber ich bin nicht in der Lage, mich vollständig zu annullieren und die Freunde als die höheren zu sehen.

Hier sehen wir materiell, in der Praxis “lishma oder lo lishma”. Denke ich, dass sie größer und wichtiger sind als ich? Ja oder nein? Eindeutig, nicht formell, sondern tatsächlich? Ich befinde mich also nicht in “über dem Verstand” und muss den Schöpfer bitten. Nur der Schöpfer kann es tun.

So kommen wir zur Größe des Schöpfers, d.h. alles, was sich auf “über dem Verstand” bezieht, wird Spiritualität genannt. Es ist ein Bereich, in dem nur eine höhere Macht, der Schöpfer, herrscht. Deshalb kann ich kein Zeichen von Spiritualität haben, wenn ich es nicht von Ihm erhalte. Dann kommen wir zur Größe des Schöpfers. Folglich stellt sich die Frage: ob ich die Spiritualität will oder die Größe des Schöpfers? Wird die Größe des Schöpfers zu meinem Ziel, einem Träger der Verschmelzung? Verschmelze ich mit ihm?

*Wenn die ganze Arbeit über dem Verstand ist, und ein Mensch offenbart, dass er nicht fähig dazu ist, braucht er dann den Schöpfer?*

Wo befindet das sich in der Praxis? Nur im Zehner. Wenn ich sehe, dass ich mit ihnen zusammen sein kann, sitzen, etwas tun, kann mich aber nicht wirklich annullieren: physisch kann ich es, aber innerlich – nicht. Die Frage ist also, wie wichtig ist das für mich? Wie kann ich die Größe des Schöpfers in Bezug auf mich selbst messen? Warum sehe ich die Gruppe nicht als den Schöpfer? Warum sehe ich meine Beziehung zu ihr nicht als meine Einstellung zu Ihm?

Artikel des Tages von Mittwoch, 2.1.2019

 

Deine Teilhabe bei uns bringt dich nicht unbedingt in einen Zehner – du hast die freie Wahl.

Gibt es etwas, was man tun kann, um sich für einen Zehner zu erwecken?

“Die Zeit für die Thora festlegen”, wie es genannt wird. Komm, nimm teil und lerne mit allen, verpflichte dich dazu. Stelle dir immer vor, dass du im Gefängnis bist, dass du auf einer Trage liegst, und wenn sie dich nicht nehmen, wenn sie dich nicht rausziehen, bist du nicht in der Lage es selbst zu tun. Wenn ich in die Arme des Zehners fallen kann, mache ich meine Augen zu und lasse mich fallen.

Es wird immer wieder schwierig sein. Es wird eine Freundesversammlung geben, und ich werde nicht kommen können. Ich werde mein Bestes geben, aber danach werde ich alles vergessen, als ob nichts gewesen wäre. Plötzlich werde ich anfangen, mich zu erinnern: war das gestern oder heute vor ein paar Stunden, und jetzt ist es weg, was ist passiert?

Das ist unnatürlich, wir unterwerfen uns solchen Manipulationen die ganze Zeit über, und dies wird bis zur Endkorrektur dauern, es wird immer wieder zu den größeren Hindernissen kommen.

Wenn sich das Spirituelle im Zehner befindet, wie nutzt man dann das wachsende Verlangen zur Spiritualität?
Es im Zehner realisieren.

Aber wir sagen, dass es uns nicht direkt dahin führt…..
Das ist dein Job! Du musst auf diesem Weg etwas von dir selbst hinzufügen, und diese Ergänzung besteht darin, dass du mechanisch in den Zehner kommst und unter ihnen “fällst”. Es gibt nichts anderes.

Also müssen wir uns in die Arbeit innerhalb des Zehners einbringen, was unnatürlich ist?
Letztendlich besteht der ganze Kampf nur darin.

***

Wir sind in Verbindung mit dem Schöpfer, und zwar seit einer langen Zeit, aber wir können es nicht offenbaren, es würde uns verwöhnen. Als ein Kind, das in einer aristokratischen, reichen und sehr mächtigen Familie aufwächst, ist es unmöglich, all diese Dinge offenzulegen – es wird seine Erziehung beeinträchtigen, seine Entwicklung stoppen. Im Gegenteil, es muss in gewissen Sachen eingeschränkt werden, damit es lernt, dass das Leben nicht einfach ist, und um etwas zu erreichen, braucht es viel Mühe. Wenn du es ihm vermittelst, verwöhnst du es, es wird dann nicht für das Ziel bereit sein. Wir müssen ihm beibringen, wie es sich bemühen soll.

Und das Gleiche gilt für uns. Wir sind bereits dabei, sehr gute Fortschritte zu machen, aber wir können es nicht offen legen, es wird uns nicht gut tun. Es bleibt noch viel zu tun, damit die Enthüllung der Spiritualität nicht zu Fehlfunktionen führt und dass es nur zum Hebel für noch größere Fortschritte wird. Sonst könnten wir uns selbst noch mehr schaden.

***
Wir setzen seinen Weg der Verbreitung fort, und es ist mir egal, welche spirituelle Stufe ich erreiche – es ist wichtig für mich, das umzusetzten, worüber er schreibt. Wenn ich das, was er will, realisieren kann, gibt es keinen besseren Verdienst. Wenn wir in der Lage sind, diese Methode der Korrektur den Geschöpfen in dieser Welt näher zu bringen – das ist das größte Geschenk an den Schöpfer das wir  Ihm machen können. Verlangt nichts für euch selbst – weder Spiritualität, noch Stufen, Verständnis – nichts. Wenn ihr es tut, wird es euer größtes Werk sein.

Und Rambam schrieb darüber, und die anderen Kabbalisten…
Aber nicht über die Korrektur der Seele in einer klaren und verständlichen Form, sodass jeder versteht, dass es so ist: durch den Zehner, durch die Vereinigung, durch das Licht, das zur Quelle zurückkehrt.

In den nächsten Tagen werden wir erfahren, was die richtige Lernmethode der Tora ist, es wird eine Datei mit Auszügen aus unseren Hauptquellen geben, ihr werdet es selber sehen. Ehrlich gesagt, es gibt nichts Größeres, als die Weisheit der Kabbala zu verbreiten. Nur dafür lebt der Kabbalist, sonst hat er keine Notwendigkeit, in diese Welt zu kommen.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 1.01.2019

 

Wie kann ich mich im Zehner bei einer Meinungs Mehrheit darüber
erheben?

Für unsere Einheit bin ich zu allem bereit. Meine Selbst Annulierung besteht darin, dem Nächsten zu helfen, sich auszudrücken.

Was bedeutet es, sich auszudrücken?

Es geht nicht um die Selbst Annullierung, sondern darum, dass ich meinem Nächsten bei seiner Selbstverwirklichung helfen soll.

Dadurch, dass ich ihm helfe, sich selbst auszudrücken?

Ich darf mich nicht unterdrücken, wir dürfen auch nichts weder in uns selbst, noch in den anderen zerstören. Wenn du aber deinen Freunden hilfst, das zu entwickeln, was in ihnen eingebettet ist, zugunsten des Zehners, der Verbindung usw., ist es eine richtige Manifestation und du wirst plötzlich entdecken, wie gewachsen du
bist, und die Sache, dass du den anderen geholfen hast, hat dir selbst bei deiner Entwicklung geholfen.

* * *

Wir möchten einen neuen Verstand, neuen Geist, neue Lösungen erhalten, und während des Tages wenden wir uns an den Schöpfer, erheben das MA”N, damit Er unser Problem löst. Der Schöpfer löst unser Problem dadurch, dass Er uns zur Ebene hebt, auf der die Lösung sichtbar ist, auf der unser neuer Zustand die Lösung sein wird. In einem Zustand, in dem es zehn Meinungen gibt, werdet ihr niemals die richtige Entscheidung treffen – ihr macht gegenseitig gute Miene, singt zusammen ein Lied und jeder geht in seine Richtung.

Nein, ihr müsst das Problem kennzeichnen und MA”N erheben, “Wer den Frieden im Himmel erschafft, wird den Frieden zwischen uns schaffen” und dadurch uns zum Himmel erheben – darin besteht die Lösung.

Versucht gemeinsam herauszufinden, worüber wir heute nachdenken möchten. Einige können nicht denken, andere schlafen noch, bei einigen ist es dunkel, bei anderen Tageslicht. Versucht es hinzubekommen, ihr wisst nicht, was für eine Kraft dahinter steckt, es gibt keinen anderen Weg dieses Problem zu lösen. Ist ein Mensch zu etwas fähig? Wir sehen, was in der Welt los ist – das ist das, wozu ein Mensch fähig ist. Deshalb müssen wir ein Gebet für das ganze Weltkli für mindestens einen Tag definieren, sowohl für Männer als auch für Frauen – absolut für alle. Versucht zu entscheiden, worüber wir jetzt beten sollen, und dann werdet ihr sehen, dass genau die Fragen, von denen du sprichst – dass es Meinungsverschiedenheiten, Missverständnisse, Schwierigkeiten bei der Vereinigung gibt – das richtige Gebet für den Aufstieg sind. In meinem Zustand bin ich nicht in der Lage, die Widersprüche anzuordnen, bis der “Dritte” von oben kommt und die mittlere Linie dazwischen setzt und uns in die mittlere Linie hebt. Dort vereinigen sich diese Gegensätze zu einem. Wie? Ich weiß nicht, sie werden sich einfach vereinen. Das ist die Spiritualität, so haben alle Kabbalisten gearbeitet.

Artikel des Tages Dezember 2018

Artikel des Tages von  Montag, 31. Dezember 2018

 

Welche Art von Verbreitung wird im kommenden Jahr am meisten gebraucht?

Ich denke, wenn ihr euch vereint, wird euer Einfluss auf die gesamte Umwelt, auf das ganze Land die beste  Verbreitung sein. Es ist nicht nötig, auf die Straße zu gehen, zu erklären, zu ermutigen, Materialien zu verteilen, man muss über das spirituelle System arbeiten. Das schreibt Baal HaSulam am Ende des Vorwortes zum Buch Zohar, und wir müssen in Israel und in anderen Ländern nur auf diese Weise arbeiten. Ich denke, dass wir in jedem Land einen Zehner – mindestens einen – organisieren können, und jeder Zehner in jedem Land sollte wissen, dass er eine Quelle der spirituellen Kraft für das ganze Volk, für das ganze Land ist, und еr strebt wirklich danach, es in der Vereinigung zu erreichen. Wir vereinen uns nicht um unserer selbst willen, um den Schöpfer zu enthüllen, sondern wir brauchen Ihn, damit Er durch uns das Volk beeinflusst. Das ist es, was ihm  Genuss bereiten wird, und wir sind der Adapter.

Ich denke, dass wir es im kommenden Jahr tun sollten, und es wird eine Verbreitung an die Menschen in jedem Land geben, in dem wir uns befinden – und wir müssen immer mehr verbunden sein. Dann werden wir eine quantitativ und qualitativ stärkere Verbindung mit der höheren Macht haben, und verdienen es somit eine Richtschnur für die gesamte Menschheit zu sein.

***

Was bedeutet es, dass wenn wir das Ziel kennen, empfinden wir die Zukunft als die Gegenwart?  Wie erreicht man das?

Willst du Leiden vermeiden?

“Das Ende der Handlung liegt im Ursprungsgedanke”…

Wenn es dir egal ist, in  welchem Zeitraum du bist, gibt es kein Problem: Lass dich mit der Idee verschmelzen, das ist alles.

Wie können wir gleichzeitig mit der Idee verschmolzen bleiben und gleichzeitig mit zwei Beinen auf dem Boden stehen und für uns und andere realistisch sein?

Es ist schwer zu erklären. Diese Dualität erkennt ein Mensch in sich selbst.

Ich habe das Gefühl, dass wir wirklich wenig Treibstoff für unseren Innenmotor haben.

Weil ihr über dem Verstand gehen müsst. Ihr erwartet, dass ihr verbreiten und erklären könnt, wenn ihr es wisst, versteht, fühlt.

Ich habe gehört, dass über dem Verstand bedeutet, auf die Ergebnisse zu warten. Ich spreche davon, den Glauben in mir zu behalten, dass die Zukunft die Realität bestimmt und sie zu empfinden.

Das ist es, was man Glauben nennt. Es ist den Glauben der Weisen und die Kraft des Glaubens. Fordere diese Kraft, um Handlungen auszuführen: nicht um dich selbst zu befriedigen, sondern um zu handeln. Es ist immer nach außen gerichtet.

Von wem willst du es fordern?

Über die Gruppe vom Schöpfer. Und wenn du keine Gruppe hast, kannst du keine Kraft des Glaubens bekommen: Du hast kein Kli des Glaubens, weil du den Kontaktpunkt mit ihnen noch nicht erreicht hast.

Das nächste Jahr wird etwas Besonderes sein, und es hängt alles von uns ab. Schaut nicht an, was in Amerika oder anderswo vor sich geht, sondern was hier passieren wird. Ich hoffe, ihr versteht, wovon ich rede.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 30.12.2018

 

Was die Verbreitung anbetrifft, ich hoffe dass ihr wirklich mit aller Kraft an die Verbreitung herangeht.

***

Gestern haben wir darüber gesprochen, dass die einzige Wahl in dem Aufbau des Zehners besteht, und heute höre ich von Ihnen, dass wir alle Bestrebungen zum Schöpfer von den Freunden sammeln sollen…

Das ist der Aufbau der richtigen Umgebung.

Wie sammle ich alle Bestrebungen und Bedürfnisse der Freunde und übergebe sie dem Schöpfer? Wie realisiere ich das?

In jedem Freund musst du sein Verlangen zur Verbindung und zur Erreichung des Ziels sehen – mit diesen Wünschen möchtest du verschmelzen. Du strebst danach, du liebst diese Wünsche von ihnen, du “umarmst” sie buchstäblich, willst dich damit vereinen, sie absorbieren, aufbewahren, entwickeln, kultivieren und großziehen.
Und diese Liebe gibst du ihnen zurück und damit wendest du dich wieder an den Schöpfer.

Ich würde es gerne tun, aber es klappt nicht…

Bleib dran, noch 2-3 Wochen, bis du “schlaflos” wirst.

Das Problem liegt nicht nur darin, dass ich es nicht schaffe – ich kann damit ruhig leben und schlafen!

Bitte deine Freunde, dir zu helfen, sie empfinden ja das Gleiche! Jeder soll sich um die anderen kümmern, damit ihr alle ein gemeinsames Streben habt.

Wie können wir in der Tat einander helfen, uns gegenseitig dazu zu
verpflichten?

Eben verpflichten! Das nennt sich eine Union.

Warum klappt es aber nicht? Was fehlt uns?

Ihr müsst ganz klar definieren, dass dies genau das ist, was ihr wollt. Außerdem fehlt euch der Beschluss, dass es andernfalls an dieser Stelle, einen “Ort Deiner Bestattung” geben wird, wie es geschrieben steht.

Nehmen wir an, ich habe mich jetzt in einen meiner Freunde eingeschaltet, sagen wir, Shimon oder Salomo, spielt es eine Rolle, wer genau? Ändert das etwas? Weil jeder ein besonderer Teil des Verlangens ist…

Du schaltest dich nicht in sie ein, du willst dich in ihre Eigenschaften einschalten, um dem Schöpfer Freude zu bereiten. Haben sie solche Eigenschaften?

Natürlich ist jeder von ihnen etwas Besonderes auf der Welt.

Ich frage, ob es in ihnen Eigenschaften gibt, mit denen du dich identifizieren kannst und willst, um  dem Schöpfer zu geben?! Es fehlt dir an genau den Eigenschaften, die in ihnen sind, aber du hast sie nicht in dir, und in allen von ihnen zusammen kannst du zum Geben an den Schöpfer kommen. Du erschaffst deine Seele aus dem Verlangen nach dem Schöpfer von allem. Haben sie diese Eigenschaften oder nicht?

Wenn du das erkennst und dich mit diesen Eigenschaften verbinden willst, dann wirst du das “Shimon” und “Salomon” nennen. Du sammelst aus einem Dutzend, wie Blumen, genau diese Bewegungen des Verlangens zu empfangen, wenn ein Freund irgendwie versucht, den Schöpfer zu erreichen, und du machst aus ihnen einen “Blumenstrauß”. Du willst sie dem Schöpfer präsentieren. Und das gilt für jeden.

Gibt es einen Unterschied in der Tatsache, dass ich mich gerade in diese Freunde aus dem Zehner eingeschaltet habe, dass ich genau diesen Zehner von oben bekommen habe, oder dass ich mich in die anderen eingeschaltet habe?

Es geht dich nichts an. Wenn du in einen Zustand gekommen bist, in dem du siehst, dass sie das gleiche Ziel haben, dann mach schon!

Wenn ich das Eigenschaft des Gebens erwerben möchte, kommt es dann von meiner freien Wahl?

Die Eigenschaft des Gebens erwacht in einer Person, vorausgesetzt, dass sie alle Eigenschaften des Gebens von allen die Verlangen zu Geben (vielleicht sind das noch keine Eigenschaften) sammelt. Er empfängt sie vom Zehner, und dann hat er bestimmte AVAYA, einen Zehner eine Gruppe, eine Struktur, ein Kli, den er dem Schöpfer präsentieren will. Im Maß seiner Anstrengungen, wenn er es als Kind versucht, bekommt er das Licht, dass zur Quelle zurück führt.

Ist es die freie Wahl, das Licht, dass zurück zur Quelle führt, zu bekommen? Ist das der “Blumenstrauß”, den ich dem Schöpfer überreichen möchte?

Die Tatsache, dass er von ihnen ihre Verlangen nach dem Schöpfer empfangen will und derjenige werden will, der sie zusammenbringt und dem Schöpfer präsentieren (denn du bist Malchut gegenüber den ersten 9 Sefirot), darin ist sein Werk. Das nennt man, dass er dem Schöpfer gibt.

Wieviel Zeit verbringe ich, während des Tages damit, nachdem ich aus diesem Gebäude weggehe, mich um sie zu kümmern und über sie nachzudenken – ist das meine Wahlfreiheit?

Ja.

Artikel des Tages von Donnerstag, 27.12.2018

 

Ich muss mir ständig vorstellen, dass ich in direktem Kontakt mit dem Schöpfer stehe, dass Er vor mir steht. Ich möchte an Ihn denken und etwas Angenehmes für Ihn tun. Das ist es, worum es mir geht, all meine Gedanken, all mein Verlangen, mein ganzes Wesen strebt zu Ihm. Nach außen hin tue ich alles, was in dieser Welt getan werden sollte, aber gleichzeitig bin ich ständig auf den Schöpfer fixiert.

Zum Beispiel, eine Mutter ist bei der Arbeit, aber ihr Kopf und ihr Herz sind immer bei ihrem Kind, das sie zu Hause gelassen hat – wie geht es ihm? So sollten wir es uns vorstellen. Wenn wir versuchen, uns selbst darauf zu fixieren, wird es natürlich verschiedene Hindernisse geben, denen wir uns widersetzen müssen.

Ich habe verschiedene Arten von Unterstützung, um mit dieser Störung umzugehen. Erstens ist es eine Gruppe – wenn alle aneinander denken, in einer Bürgschaft, in einem Bündnis stehen und sich gegenseitig unterstützen – ein Mensch kann sich nicht selbst aus dem Gefängnis befreien, sondern nur die Freunde. Denn wenn ich mit ihnen verbunden bin und alle miteinander verbunden sind, dann werden wir natürlich erfolgreich sein, indem wir uns umeinander kümmern, in gegenseitiger Hilfe, alle streben zum Schöpfer und neutralisieren aus eigener Kraft alle Hindernisse. Die Störungen nehmen zu, und wir stärken die Verbindung zwischen uns, und zwar jedes Mal mehr und mehr. Sprecht darüber.

***

Du kannst die Größe des Schöpfers, die du von den Freunden bekommen hast, nur einen Augenblick behalten. Das ist nicht das Problem, das ist so gedacht um dich voranzutreiben. Willst du mit der Größe, die du mal bekommen hast, das ganze Leben verbringen? Nein, Aufstiege und Abstiege, Aufstiege und Abstiege.

Ich sehe nur, dass wenn es keine Größe des Schöpfers gibt, die ich damals von ihnen bekommen habe, dann gibt es auch keinen Schöpfer. In der Tat das ist nicht Er, ich schreibe alles mir selbst zu, oder etwas anderem.

Solange du mit ihnen verbunden bist, ist es nicht wichtig. Gut. Sie sprechen über die Größe des Schöpfers, über Seine Notwendigkeit? Dann ist es dir auch klar, dass es notwendig ist, die Größe des Schöpfers, diese Empfindung, zu welcher du strebst, zu erlangen.

Aber trotzdem tritt Er nicht in die Wirklichkeit ein.

Er wird es nicht tun, der Schöpfer offenbart sich nicht, nur seine Größe wird offenbart.

Sogar seine Größe tritt nicht in die Wirklichkeit ein.

Wenn du seiner Größe immer wieder nachjagen wirst, kommst du zur Empfindung, dass es einfach unerlässlich ist, dass du sie die ganze Zeit vor den Augen hast, damit du die ganze Zeit daran arbeitest.Wie? So, dass du ständig spürst, dass alles, was dir zur Verfügung steht, nicht genug ist, weil du sonst nicht in der Lage sein wirst, immer wieder stärkere Handlungen für das Geben auszuführen. Dir wird immer die Kraft des Glaubens fehlen und dies hängt nur von deiner Vorstellung der Größe des Schöpfers ab.

Es ist ja unrealistisch, wir können nicht die ganzen 24 Stunden miteinander reden.

Lass das Telefon in Ruhe, du brauchst es überhaupt nicht. Wenn sie an dich denken, wirst du es spüren.

Was bedeutet es?

Du wirst spüren, dass sie an dich denken und sagst: “Ah, bestimmt denken sie an mich, aber ich habe nicht an sie gedacht! Jetzt versuche ich auch an sie zu denken.”

Artikel des Tages von Mittwoch, 26.12.2018

 

Können wir sagen, dass, um die Größe des Schöpfers zu erreichen, vor allem die Kraft des Glaubens notwendig ist?

Ja, die Kraft des Glaubens und die Kraft der Größe des Schöpfers ist dasselbe. Oder man kann so sagen: das Ergebnis der Empfindung der Größe des Schöpfers ist der Glaube, der in mir erwacht. Die Kraft, die in mir erwacht, heißt Glaube. Was ist dann der Unterschied zwischen der Offenbarung des Schöpfers und dem Glauben? Dies ist nicht die Offenbarung des Schöpfers – dies ist die Offenbarung der Größe des Schöpfers und nicht des Schöpfers selbst.

Mit anderen Worten bitte ich: gib mir die Energie, ich will nichts anderes, ich bin wie ein Fahrzeug, ich brauche nur “Kraftstoff”, damit ich mich für dich bewegen kann. Dafür brauche ich einen Kraftstoff, gib ihn mir und ich renne los. Ich möchte nichts anderes – keine andere Belohnung – ich möchte nur die Möglichkeit zu arbeiten. Dies nennt sich die Kraft des Glaubens.

Alles wird durch die Kraft des Glaubens erreicht, Glaube über dem Verstand. Es gibt viele Schritte, Ebenen von Awiut, über die man sich erheben muss, aber alles gibt es nur durch die Kraft des Glaubens. Das heißt, es ist vor allem notwendig, die Größe des Schöpfers zu erreichen, seine Größe (und nicht Ihn selbst!), und nachdem wir Seine Größe erkannt haben, können wir im Geben sein. Und dann werden wir nicht mehr als die Empfänger bezeichnet, weil wir vom Schöpfer nur die Kraft zu arbeiten bekommen.

Was ist dieser Kraftstoff?

Der Treibstoff heißt Glaube. Es ist ein so besonderes Glühen, das zum Menschen kommt, und er fühlt, dass der Schöpfer wichtig ist. Es gibt nichts anderes – nur die Wichtigkeit des Schöpfers.

***

Was ist wichtiger – die Größe des Schöpfers oder die Größe der Freunde?

Das eine kann nicht ohne das andere sein! Wie werde ich vom Schöpfer inspiriert, wenn meine Freunde mich nicht “antreiben”?! Sie müssen in meinen Augen groß sein, damit ich mich von ihnen inspirieren lassen kann, damit ich sie beneiden kann, denn ohne Neid wird es nicht funktionieren. Ich muss auf sie neidisch sein!

Wie werde ich auf jeden Freund neidisch? Ich beneide ja tatsächlich nicht alle.

Sie müssen vor dir spielen, und du musst vor ihnen spielen.

Es gibt diejenigen, die meiner Meinung nach nicht spielen und ich beneide sie gar nicht. Wie bringe ich mich zum Neid?

Du musst sie dazu verpflichten! Was sonst heißt es – im Zehner zu sein? Einfach Zeit zu verschwenden?

Und was heißt es – jemanden dazu zu verpflichten, mich auf ihn neidisch zu machen?

Ja! Jeder muss in dir Neid erwecken.

Aber es gibt diejenigen, die wirklich Neid verursachen, und solche, die dies nicht tun. Wie kann ich jeden beneiden?

Ihr könnt diejenigen nicht beneiden, die keinen Neid verursachen. Ihr seid verpflichtet, das ist das, was “der Mensch helfe seinem Nächsten” genannt wird. Ihr spielt gegenseitig den Schöpfer und Seine Größe.

Was bedeutet es, die Größe des Schöpfers zu spielen?

Lass sie dir erzählen, wie sehr sie mit Ihm verbunden sind, wie groß Er ist, wie sehr sie von Seiner Größe inspiriert sind und wie sehr es ihnen hilft, im Gebet zu sein. Verlasse Ihn nicht, schließ dich in Ihn ein und bleib den ganzen Tag dabei. Dies wird “Israel, die Thora und der Schöpfer sind Eins” genannt.

Ihr sollt euch nichts aus dem Unterricht merken, es sei denn, ihr versucht nur, den Neid der Freunde zu erwecken, den Neid auf die Tatsache, dass ihr bereits ein gewisses Verständnis der Größe des Schöpfers habt. Das ist schon ein gewisses Glühen, das mich schon etwas zum Geben erweckt. Lasst die Freunde euch beneiden!

Dies ist eine egoistische Tat und man ist in der Lage, sie auszuführen. Ladet einen Schauspieler dazu ein, wenn ihr es nicht selber könnt. Um dies zu tun, musst du kein Kabbalist sein, das ist immer noch auf unserer Ebene, aber von dieser Handlung und weiter springe ich auf die spirituelle Ebene, weil ich dadurch in meinem Freund den Wunsch zu Geben erwecke.

Artikel des Tages von Dienstag, 25.12.2018

Ich bitte euch sehr, ich empfehle euch, systembezogen zu denken: über das System von Adam HaRishon vor der Spaltung, während der Spaltung, nach der Spaltung, während der Korrektur, über die Bedeutung der “Völker der Welt” und Israel, welches zusammengebrochen und zu etwas Entgegengesetztem von sich selbst geworden ist.

Ihr werdet das alles verstehen, wenn alle anderen Bilder die mit dem Gefühl verbunden sind, vor euch in irgendeiner Form auftauchen werden, aber dieses Bild ist mit unserem Verstand verbunden und daher ist es stabiler: es wird nicht aus euren Gedanken verschwinden, so dass ihr darüber vergesst, was der Wunsch zu empfangen, die Liebe und die Ablehnung sind.

Wir befinden uns ständig in der Veränderung der Gefühle, aber wenn wir uns dieses Bild, dieses Schema als existierendes, unverändertes vorstellen würden, könnten wir die Grundlage darin sehen und verschiedene Zustände damit assoziieren. Ich empfehle es aus eigener Erfahrung.

In all den Zitaten, die wir gerade gelesen haben, wird die Realisierung des Bösen und ständige Macht des Egoismus empfunden, und dass es keinen Ausweg gibt, vielleicht ist es die Verzweiflung, zu welcher ich kommen muss. Was sollte der nächste Schritt sein, dieser Schei – wie sollte es aussehen?

Wir sollten entscheiden, dass jeder sich um die anderen, um die Freunde kümmern muss, deswegen denke ich an Gabei (Organisator) und an Shatz (der Sprecher der Gemeinschaft), wecke meinen Zehner die ganze Zeit auf, denke an sie und nicht an mich selbst.

Es ist ein großer Fehler, wenn jeder an sich selbst denkt, dadurch entfernt man sich weiter und weiter vom Ziel. “Der Mensch helfe seinem Nächsten” – man muss sich die ganze Zeit darauf ausrichten. Wie? Mithilfe aller positiven und negativen Handlungen. Positiv – wenn du den anderen die Größe des Schöpfers zeigst, negativ – wenn du mit allen möglichen Mitteln ihren Neid verursachst. Hauptsache du erweckst deine Freunde.

 

Wir sprechen immer darüber, dass das Gebet der Vielen zugunsten der Freunde erhoben wird.

Nein, es muss in der Gesellschaft, im Zehner geschehen, ihr müsst verbunden sein oder es versuchen, um eure Unfähigkeit zu sehen und dann zum Gebet kommen.

Das Gebet ist die Kraft des Zehners, des Partzuf, welche vom Zehner in Bezug auf den Schöpfer betätigt wird.

Und was kann man alleine tun? Wollt ihr, dass ich wieder das, was Rabash schreibt, vorlese? Es gibt ein Partzuf, einen Zehner, einen Kreis, in dem alles miteinander verbunden ist, und nur von dort aus verbindet sich Malchut mit den ersten 9 Sefirot und produziert das reflektierte Licht, um das MA”N zu erheben. Es kann nicht anders sein.

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 23. 12.  2018

Von unten nach oben, ist das der Chissaron?

Von unten nach oben ist es, wenn ihr das Bedürfnis (Chissaron) zum Schöpfer erhebt, das ist es, worüber ihr jetzt gut nachdenken solltet. Ihr müsst den Chissaron zum Schöpfer erheben, damit er uns ein Bewusstsein für seine Erhabenheit gibt. Es ist nicht Er selbst oder eine andere Füllung – Seine Größe muss meine Füllung sein.

Das Bedürfnis nach Seiner Erhabenheit?

Das ist das Einzige, was ich will, dass Seine Größe die Welt erfüllt.

Ist dieser Bedarf bereits eine Füllung?

Ja, ich will, dass es zu meiner Füllung wird.

Ist dieses Bedürfnis selbst die Füllung?

Ja, mir fehlt es an nichts, das ist alles, was ich will. Wenn ich das Gefühl habe, dass ich zum Schöpfer ausgerichtet bin, fühle ich mich ausgeruht, ich fühle mich gut. Es ist notwendig, die passenden Zitate zu finden, die zeigen, dass das Bedürfnis (Chissaron) die Füllung ist.

Wie kommt man auf so ein Bedürfnis?

Wenn ich nicht nach dem Schöpfer strebe, fühle ich mein Leben leer, da ist nichts drin. Alles, was mich erfüllt, meine Kelim, mein NaRaNCHaY, alles, was es gibt ist der Chissaron, das Bedürfnis nach dem Schöpfer. Alle möglichen Formen von Chissronot im Schöpfer sind die Füllung meines Klies, ist das nicht klar?

Aber wo soll ich anfangen?

Man nennt es das Verlangen zu Geben!

Es ist weit weg…

Es ist seit gestern etwas näher gerückt, also lasst uns weitermachen. Lass es einfach nicht liegen, obwohl ihr denkt, dass es weit weg ist.

***

Unser ganzes Spiele ist das Bewusstsein für die Größe des Schöpfers und der Mangel seiner Größe, das Bewusstsein für die Größe des Schöpfers und das Fehlen seiner Größe. Das Verlangen zu Empfangen verbirgt das vor uns, oder wenn wir es überwinden, offenbart es für uns – in ihm (im Verlangen zu Empfangen) offenbaren wir den Schöpfer. Entweder verdeckt oder enthüllt es.

Wie können wir immer auf der Suche nach der Erhabenheit des Schöpfers sein? Sowohl im Licht als auch im Dunkeln, wie man sagt, “lasse die Dunkelheit wie Licht leuchten”, damit es kontinuierlich sei?

Wenn wir wissen, dass es in diesem Spiel um die Größe des Schöpfers geht, wie streben wir dann immer danach? Wie erweckt man ständig das Verlangen (Chissaron) und genießt dieses Bedürfnis die ganze Zeit, indem man nur das will?

Wie, gerade im Verlangen nach der Erhabenheit des Schöpfers, das ich nicht in mir habe, aber ich will sie erreichen und die ganze Zeit darin sein, so komme ich zu der Erkenntnis, dass ich nur mit Hilfe meiner Freunde darauf ausgerichtet sein kann?

Wie kann ich die Größe des Schöpfers, nur durch die Unterstützung meiner Freunde, erreichen? Das ist genau das, was da steht, dass die Freunde mich “aus dem Gefängnis holen” können. Ich allein werde nicht in der Lage sein, die Größe des Schöpfers zurückzuhalten. So einfach und persönlich es auch erscheinen mag, ich werde diesen Weg nicht selbst entwickeln können.

Artikel des Tages von Donnerstag, 20.12.2018

Wie können wir unseren neuen Schülern zwei Dinge geben – einerseits “alles andere als das Aufgeben” und sich gleichzeitig zu annullieren und trotz der Empörung im Inneren schweigen?

Jetzt kommen wir zu einem Zustand, in dem das nicht genug ist. Früher konnten wir uns selbst beruhigen, aber jetzt, wenn die Gruppe dir nicht hilft, wirst du diesen Zustand nicht überwinden können. Ohne die Gruppe kann man sich nicht mehr darüber erheben, man muss mit dem Zehner verbunden sein. Das ist das Problem, daher ist es notwendig, es ist einfach notwendig.

Beachtet, wie ihr aus einem Abstieg, aus einer Erschwernis des Herzens herauskommt. Du willst nichts, alles ist dir gleichgültig – sowohl die Gruppe als auch Bnei Baruch, es ist dir absolut egal wo du dich befinden wirst – Hauptsache nicht hier… Es ist nicht mehr möglich, aus diesem Zustand ohne den Zehner rauszukommen. Wir sind bereits zu der Notwendigkeit gekommen, den Zehner aufzubauen, weil nur in Bezug auf den Zehner bekommen wir die Erschwernis des Herzens und du musst diesen Zustand nur in Verbindung mit dem Zehner realisieren. Dies ist sehr wichtig. Das ist keine persönliche Arbeit mit dem Schöpfer mehr – es wird dich nicht vorantreiben.

Erzählt mir nicht, ihr wisst, dass ich mich damit etwas auskenne. Jeder macht das durch – man muss das alles überstehen und überwinden, man muss vorankommen. Es ist die Natur, die Schöpfung, wenn du fällst  – offensichtlich muss es so sein, sowohl im Guten als auch im Schlechten. Du bekommst die Möglichkeit zu arbeiten.

Was ist los mit euch? Ihr werdet emotional, ich verstehe, aber wo ist die gegenseitige Hilfe, Verantwortung gegenüber den Schülern, wo ist sie? Außerdem müsst ihr spielen, spielen und das war’s. Angenommen wir bekommen nach dem Kongress eine Schwere des Herzens. Okay, wir organisieren uns eine Mahlzeit, singen Lieder, alle sitzen da und weinen, aber wir singen Lieder und genießen es. Jedem soll sein Ist- und Sollzustand bewusst sein, es ist sehr hilfreich.

Die Annäherung besteht darin, dass es ein neues Verlangen zu empfangen ist, das der Schöpfer dir offenbart, du willst mit ihm richtig arbeiten, obwohl der Schöpfer dich jetzt kontrolliert. Du willst im Zehner und im Schöpfer sein, der da drin ist. Das kannst du nicht, aber du willst aus innerer und äußerer Überzeugung trotzdem dort sein. Du und die Gruppe – es gibt keine andere Wahl. Ich sage euch, ihr seid in bester Verfassung.

 

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 19.12.2018

Wir sind verpflichtet so zu handeln, wie es geschrieben steht: “Es ist nicht dir überlassen, diese Arbeit zu beenden, aber du kannst sie auch nicht ablehnen.” Du musst es tun! Mit jeder Bitte, mit jedem deiner Appelle an den Schöpfer, mit deiner Fürsorge für die Welt bereitest du Ihm Genuss, wodurch du die Schöpfung korrigierst, die Schöpfung und den Schöpfer rechtfertigst, der den Wunsch zu empfangen erschaffen hat.

Es ist egal, dass du in dem Moment der Einzige bist, der schreit, weint und darüber spricht! Ja, du bist der Einzige und was nun? Tue es und mach dir keine Gedanken darüber, ob es funktionieren wird. Obwohl dies natürlich für mich wichtig ist, ich möchte, dass dies geschieht und mit einer guten Handlung gekrönt wird, aber ich schaue nicht auf das Ende, ob dies geschieht oder nicht, es darf  meine Bemühungen nicht schwächen. Wie ist es möglich, dass ich aus diesem Grund meine Arbeit aufhöre?! Tag für Tag noch mehr Artikel, noch mehr Gespräche, noch mehr Videoaufnahmen – ich bin dazu verpflichtet! Uns bleibt nichts weiter übrig…

Inwiefern hängt die Akzeptanz der Botschaft über die Mission des Volkes Israel von den “Punkten im Herzen” ab, so dass diejenigen, bei denen er nicht erwacht ist, diese Botschaft wahrnehmen können?

Ich weiß es nicht und will es nicht wissen, ich will mich nicht darauf verlassen. Ich möchte nur von einer Sache abhängig sein: ich möchte dem Schöpfer Freude bereiten, durch das, was ich in meinem Zustand für diesen Zweck tun kann, das ist alles. Versuch das zu tun. Du möchtest Ihm Freude bereiten – wie realisierst du es? Es gibt nichts mehr zu fragen.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 18.12.2018

“Die Söhne Israels wurden zu Garanten für die Korrektur der ganzen Welt durch die Macht der Thora. Und sie haben gesagt bekommen: “In meinem ganzen Land sollt ihr mit mir das Reich der Priester und des heiligen Volkes sein.” Alles hängt von den Söhnen Israels ab. Wenn sie sich korrigieren, ziehen alle Geschöpfe hinter ihnen her.”

Sfat Emet (Die Sprache der Wahrheit), Buch Shemot, Kapitel “Itro”.

Alles ist sehr einfach, es ist immer so in der Spiritualität, in dem, “was der Schöpfer für die Arbeit erschaffen hat“. Wenn wir eine Handlung vornehmen, müssen wir uns zunächst am Endziel festhalten, wie es geschrieben steht: “Das Ende der Handlung liegt im ursprünglichen Gedanken”. Wenn ich Erfolg haben will, muss ich zuerst wissen, was das Ende ist und mich darin befinden. Angenommen, ich möchte ein Champion sein, ich denke daran, ich lebe darin, und dann führe ich die Handlung durch, die meiner Meinung nach zu diesem Zustand führen wird – zum Zustand des Champions.

Wir haben die Methodik, die Torah, die Weisheit der Kabbala nur dafür erhalten, um Diener für die ganze Welt zu sein – das ist das, was er uns sagt. Die Söhne Israels werden zu Garanten, um die ganze Welt durch die Kraft der Thora zu korrigieren. Es gibt nichts Besonderes in uns bis auf eine besondere Mission – verantwortlich, fürsorglich, fleißig zu sein um die ganze Welt dazu zu bringen, sich mit dem Schöpfer zu vereinen. Es gibt nichts, worauf man stolz sein kann – es ist eine schwierige Rolle, die wir zur Erfüllung bekommen haben. Das heißt, diese Rolle ist die niedrigste, weil wir jedem dienen müssen – dem Schöpfer und den Völkern der Welt – dies ist unsere Arbeit, die Arbeit des Schöpfers.

* * *

Es ist klar, dass man in der Tat  nur durch die Freunde zum Schöpfer kommen kann. Das war es.

Das ist klar, aber hier sollte noch etwas sein.

Du musst sie lieben.

Was bedeutet “lieben” – Kaffee usw. bringen, oder etwas Besonderes?

Etwas Besonderes besteht darin, dass du eine Handlung vornimmst, um euch zu vereinen, um zum Schöpfer zu gelangen, der zwischen euch offenbart wird. Wenn du dich mit ihnen vereinigen willst, bittest du den Schöpfer, dir die Kraft dafür zu geben. Du verwendest den Schöpfer noch bevor du eine Beziehung zu Ihm hast, du bittest um die Kraft, dich mit den Freunden zu verbinden. „Ich bitte Dich, gib mir die Kraft, sie zu lieben, mich mit ihnen zu vereinen, ihnen zu helfen, lehre mich, wie ich es mache.“ Du verlangst alles von Ihm und wenn du allmählich zu einer guten Beziehung mit den Freunden kommst, beginnst du dadurch zu begreifen, wie du eine Beziehung zu Ihm aufbauen kannst. Er ist verhüllt und nur in der Gruppe, durch die Verbindung mit den Freunden lernst du, mit dem Schöpfer in Beziehung zu treten, weil die Verbindung mit den Freunden zehn Sefirot darstellt und der Schöpfer ist derjenige, der diese zehn Sefirot verbindet und ihnen Leben gibt. Es stellt sich heraus, dass du, wenn du dich an der Vereinigung im Zehner beteiligst, Ihn zu spüren beginnst, und Er offenbart sich aus diesem Netzwerk heraus. Du beginnst Ihn aus dem richtigen Kontakt im Zehner zu enthüllen, als würdest du mit dem von euch geknüpften Netz fischen.

Wir verlassen gleich den Unterricht. Wie bleiben wir mit dem Zehner bis zum nächsten Unterricht in Kontakt?

Ich weiß es nicht, besprecht es miteinander. Was kann ich dir geben, welches Patent oder welchen Rat, damit ihr in Kontakt bleibt? Wenn du dich um andere kümmerst, damit sie in Kontakt bleiben, und so sich jeder bemühen wird – bleibt eure Verbindung bestehen. Man kann es nicht alleine tun.

Es kommt also auf jeden an?

Es hängt von jedem ab, aber außerdem kommt es, wie gesagt, darauf an, ob ihr euch um die anderen, um die Freunde, um den Zehner kümmert.

Artikel des Tages von Montag,  17.12.2018

Die Rolle derjenigen, die das Erwachen und das Streben zur Offenbarung des Schöpfers, zur Verbindung und der Verschmelzung mit dem Schöpfer von oben bekommen haben, ist ein Herz der ganzen Welt zu sein.

Es bedeutet, die ganze Welt mit dem  Licht des Schöpfers zu beleben und darum sollen wir uns sorgen. Das heißt, dass wir keine Handlung untereinander durchführen können, ohne vorher zu klären, dass wir Adapter zwischen dem Schöpfer und der ganzen Welt sind. Dann werden alle unsere Entscheidungen, Handlungen, Arbeit und Verbreitung erfolgreich sein.

In der Heiligkeit wird man erhoben und nicht herabgesetzt. Man geht entweder in der linken  oder in der rechte Linie voran – und wir sollen beide verbinden. Als Erstes: eine Vorbereitung ist notwendig um es auf die richtige Weise zu tun. Zweitens: ich sehe, dass einige Freunde Notizen machen. Ihr sollt dann bei der nächste Gelegenhet direkt nach dem Kongress alle daran erinnern: “Freunde, wir haben eine neue Attacke vor uns. Nachdem wir gut  gearbeitet haben, sollen wir ein neues Ego richtig empfangen. Wir sollen uns bedanken, es mit Freude und stärkerer Überwindung entgegennehmen, weil wir gerade jetzt eine gute Verbindung und Vereinigung auf dem Kongress, bei der Versammlung der Freunde oder Abendevent – egal welche Form der Verbindung – erreicht haben. Danach wird uns ein neues Verlangen zu empfangen gegeben, damit wir uns darüber  erheben und so zum Ziel aufrücken”.

Wichtig ist, es nicht zu vergessen – es ist einfach eine automatische Arbeit. Ich erinnere mich, dass ich auf der Hand Notizen gemacht habe, um während der Autofahrt diese zu lesen. Rabash lachte darüber und sagte, dass ich es mir  nicht merken werde. Es stimmte, ich sah nicht, was ich notiert habe. Aber wenn es einen Verantwortlichen gibt, der die anderen daran erinnert, dann funktioniert es. Ihr sollt im Programm des Kongresses die Erinnerung aufnehmen, dass wir direkt danach, eine neue Attacke beginnen.

*

Rabash schreibt, dass bevor der Mensch die Beständigkeit des Glaubens, d.h. die Eigenschaft des Gebens nicht erreicht hat, befindet er sich in den Aufstiegen und in den Abstiegen und die Liebe lässt nach. Deshalb soll gerade jetzt, bei dem Beginn der Arbeit, sich  jeder zum Bündnis verpflichten: ob ich jetzt im gegenseitigen Geben arbeiten möchte oder nicht?

Ich verpflichte mich künftig, immer mehr Bemühungen in die gemeinsame Arbeit zu investieren. Jeder hat die Aufstiege, d.h. aufrücken wollen, und später nicht aufrücken wollen, manchmal ist er ernst, manchmal nicht so sehr – und so weiter. Wie die Kinder, die im Kreis tanzen – eins springt hoch, ein anderes setzt sich nieder, – so verpflichten wir uns, damit jeder, der eine Möglichkeit zum hochspringen hat, sich in die Luft erhebt und für alle springt.

Im Abstieg können wir natürlich nicht füreinander verantwortlich sein, sondern nur im Aufstieg. Lasst uns im Zehner beschließen, dass jeder sich um alle Kräfte bemüht, den Zehner in der Luft zu halten. In der Luft – bedeutet in der Vereinigung, in der Einheit mit dem Schöpfer, in der Begeisterung, in dem Streben zum Ziel. Lasst uns den Zustand des Bündnisses begreifen, über den wir jetzt sprechen. Wenn jeder, der sich  jetzt etwas über dem Grund fühlt, alle halten möchte, ihnen die Atmosphäre geben die sie von oben erreichen können: Wichtigkeit, Lebendigkeit, Zielstrebigkeit, Vereinigung. Und alle – egal ob die unten oder oben sind – genießen das Bündnis. Lässt uns diesen Zustand besprechen.

Artikel des Tages von Donnerstag,  13.12.2018

Als Erstes am Morgen, sobald er sich aus dem Schlaf erhebt, sollte er den ersten Augenblick der Verschmelzung mit dem Schöpfer widmen, und sein Herz dem Schöpfer ausschütten, damit Er ihn alle 24 Stunden am Tag halten kann, damit kein leerer Gedanke in seinen Verstand kommt und damit er es nicht für unmöglich hält, oder über die Natur, die eine eiserne Trennwand bildet, hinausgehend und so weiter. Und er sollte die Trennwände der Natur aufheben, obwohl sie ihm so realistisch zu sein scheinen. Und er muss vor allem daran glauben, dass diese Trennwände ihn nicht von der Anhaftung an den Schöpfer abschneiden, und danach sollte er aus dem tiefsten Herzen beten, sogar etwas zu erlangen, das über seinem natürlichen Willen liegt.

Und verstehe das immer, auch zu der Zeit, in der er die Formen empfinden wird, die nicht von der Heiligkeit kommen, sollte er sofort, sobald er sich daran erinnert, mit ganzer Kraft sein Herz dem Schöpfer öffnen, damit von diesem Augenblick an der Schöpfer ihn von der Beendigung der Verschmelzung mit Ihm retten könnte. Und sein Herz wird allmählich durch den Schöpfer gedemütigt werden, und er kommt zu dem Verlangen, mit Ihm für ewig zu verschmelzen. Und der Wille des Schöpfers wird in seiner Hand erfüllt. (Baal Hasulam, Brief 18).

Das ist sehr wichtig für uns.

Lasst uns ein Gebet zusammenstellen. Im Laufe des Tages, wenn ich von der Arbeit völlig abgeschaltet bin, wenn ich mich nur im Materiellen befinde, und nicht einmal einen geringsten Gedanken an das Spirituelle habe – wie wache ich auf? Natürlich geschieht dies von Oben mit der Hilfe des Schöpfers, der Mitleid mit mir hat und mir die Gelegenheit gibt, zu spirituellen Gedanken zurückzukehren. Wie kann ich dieses Erwachen durch den Schöpfer fixieren und in ein Gebet umwandeln?  Um was bitte ich? In welche Worte soll ich meine Bitte fassen, damit ich von diesem Augenblick nicht abgeschaltet werde, selbst wenn ich es nicht will? Wie stelle ich dieses Gebet zusammen?

***

Es steht geschrieben (Zitat #3), dass man sich zum Bündnis zwingen muss. Von wem muss ein Mensch zum Bündnis gezwungen werden?

Dieses Zitat spricht darüber, dass der Schöpfer das Verlangen zu empfangen erweckt, um uns zu ermöglichen, auf die nächste Stufe über dem Verlangen zu empfangen hinaufsteigen. In diesem Fall sollen wir das Bündnis des Salzes halten, das wir unterschrieben haben. Was bedeutet es, dass wir es unterschrieben haben?  Wenn ein Mensch beginnt die Wissenschaft der Kabbala zu studieren, ist er zu allem bereit! Dieser “Ausgangspunkt” wird notiert und ständig geprüft, auch wenn ein Mensch sich auf der höchsten Stufe befindet. Das Verlangen zu empfangen wächst ständig und der Mensch auf der höchsten spirituellen Stufe soll sich in diesem Punkt des Erwachens, multipliziert mit der wachsenden Awiut, befinden.

So wird man geprüft. Das heißt “das Bündnis des Salzes”. Es ist die Realität, es sind die Naturgesetze – deshalb müssen wir dieses Bündnis die ganze Zeit halten. Im ersten Punkt befinde ich mich in der Einheit mit dem Schöpfer. Die Gruppe ist “Null” zwischen uns und später zwischen mir und Ihm bildet und zeigt sich allmählich die Awiut der Gruppe und ich muss mich mit ihr vereinigen, um wiederum im Punkt des Salzbündniss mit dem Schöpfer zu sein. So sieht im Grunde dieser Prozess aus.

Ich hoffe, dass Ihr im Laufe des Tages euch die Fragen wenigstens anschaut oder den Unterricht anhört. Es ist sehr wichtig. Wir rücken jeden Tag auf, und ich werde wegen euch nicht stehenbleiben.

***

Es gibt eine Bedingung – ich muss immer “die Wache halten”, die Herzen der Freunde erwecken, und dadurch erwecke ich den Schöpfer, damit Er uns mit Liebe füllt.

Ich muss immer “die Wache halten”, um Herzen der Freunde zu erwecken, damit sie zur Schöpfer Liebe erwachen, dann kann der Schöpfer ihre Herzen mit Liebe füllen. Ist es klar? Man muss die Freundesherzen ständig erwecken, damit sie sich an den Schöpfer wenden, um von Ihm die Liebe zu bekommen. Was könnte einfacher sein? Ich bin verpflichtet es zu tun. Wie mache ich es?

 

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 12.12.2018

Wie können wir die Arbeit in der Gruppe, den Lernprozess, alles was wir haben, so organisieren, dass wir zum Chissaron kommen, ohne das wir keine Handlung zum Geben durchführen können und ich werde weinen und es bereuen und darunter leiden? Wie komme ich dazu, dass ich mir Sorgen mache, dass ich das Geben nicht erreichen kann – “und die Söhne Israels schrien auf von der Arbeit” – mit anderen Worten, dass ich meine Unfähigkeit zum Gebet fühle? Nicht zur Spiritualität, wie auch immer ich sie mir vorstelle, sondern zum Geben, zur Liebe außerhalb von mir – ich erreiche den Zustand, dass all dies nicht in meiner Macht steht und breche in ein Gebet aus. Wie können wir solch ein großes und klares Chissaron erreichen?

Wie stellen wir uns immer so einen Zustand vor, dass ich zur Verbindung kommen will und alle als Gabai und als Schatz mithilfe des Schöpfers zu einem Kli vereinen will und es nur von meinem persönlichen Gebet abhängt? Soweit der Schöpfer mir hilft, kann ich meine Arbeit zugunsten der Freunde und durch die Freunde zugunsten des Schöpfers, auswerten. Wenn sich die Freunde verbinden, kann der Schöpfer in ihnen leben.

Hier in meiner Arbeit muss ich immer das MA”N erheben, wie es geschrieben steht: „Israel, die Thora und der Schöpfer sind Eins“, wenn ich keine Handlungen vornehme um das Kli aufzubauen, weil ich verzweifelt bin und nicht mehr kann. Kann ich mich an den Schöpfer wenden bevor ich verzweifle?

Ja, der Schöpfer wartet nur auf mich.

Wie organisieren wir eine dauerhafte Arbeitsordnung – Ich kümmere mich um die Einheit der Freunde so, dass der Schöpfer sich in sie einnkleidet, und ich wende mich an den Schöpfer mit der Bitte, mir die Möglichkeit zu geben, an dieser Arbeit teilzuhaben, um Ihm den Platz für die Enthüllung zu schaffen?

* * *

Jeden Tag habe ich ein neues Programm – einen Schritt vorwärts, einen weiteren Schritt nach vorne – und so ist das täglich. Es ist schade, wenn jemand dies missachtet und während des Tages dieses Programm nicht realisiert.

Die Tatsache, dass wir keinen Erfolg haben, kann uns zur Verzweiflung bringen.

Was heißt “keinen Erfolg”? Es gibt nicht viele Aufgaben hier, es gibt nur eine Aufgabe – wie man den Schöpfer zur Hilfe erwecken und diese Handlung dem gesamten Prozess anheften kann. Es kann nicht sein, dass wir uns vorwärts bewegen, ohne es vorher von Ihm zu verlangen. In unserer Welt, in unserer Natur  schreiten wir voran, ohne zu bitten. In der spirituellen Welt bewegen wir uns nur in Übereinstimmung mit der Bitte. Nun, was ist die Frage? Jeden Tag lernen wir nur, wie wir genau an diesem Tag bitten sollen.

Wie können wir es so betrachten, dass es das Chissaron erhöht? Wenn wir jedes Mal nur verlieren, entfremden wir uns nur…

Versuchst du es oder nicht? Du kritisierst die Arbeit noch bevor du sie anfängst. Gibst du dir Mühe? Wenn du dich bemühst, woher weisst du, ob du erfolgreich sein wirst oder nicht? Du musst die Berechnung in Übereinstimmung mit deiner Investition durchführen. Mit oder ohne die Freunde, wie oft am Tag, in welcher Form du dir die Unterrichte, unsere Lieder zum Erwachen anhörst.  Das ist alles, was ich von euch verlange, ich empfehle nichts weiter, es reicht. Du füllst alle deine freien Momente mit dem, was wir am Morgen hatten.

Artikel des Tages vom Dienstag dem 11.12.2018

 

Wie oft habe ich praktisch versucht, eine Öffnung im Herzen meines Freundes zu bohren um dort meine Liebe hinzubringen, abgesehen davon, dass sein Herz wie
Stein ist und es ist mir schwer gefallen oder es war sogar unmöglich? Wie habe ich es geschafft ohne in Verzweiflung zu kommen? Lasst uns gegenseitig darüber erzählen. Gab es so etwas? Berichtet einander, ob es euch gelungen ist oder nicht.

Wir beschließen also, dass jeder täglich in sein Tagebuch schreibt, wie oft er es geschafft hat, in die Herzen der Freunde “einzudringen”, wie es ihm gelungen ist und was er dort gesät hat.

 

***

Als Sie gesagt haben, dass wir in das Herz des Freundes eindringen müssen um dort eine Öffnung zu schaffen, ist es uns auf einmal klar geworden, dass wir es so gut wie gar nicht machen…

Man kann sich sonst nicht vereinigen, alle sind ja Egoisten.

Wie macht man einen Schritt dazu?

Wir müssen vor allem verstehen, dass wir andernfalls keine Verbindung zwischen uns haben werden, dass wenn wir die Bürgschaft erreichen wollen, es nur auf diese Weise erfolgen kann. Jeder muss sich anstrengen, das Herz seines Freundes zu betreten und es mit allem, was der Freund wünscht, zu füllen. Wenn ich dazu bereit bin, kleidet sich das hohe Licht in diese Bereitschaft und mein Freund empfindet, dass er alles hat.

Wie dringe ich in das Herz des Freundes ein?

Das geschieht ebenfalls durch ein Gebet. Das heißt, wenn ich es will, muss ich den Schöpfer darum bitten. Er gibt mir eine besondere Kraft dafür oder man kann auch sagen, dass der Schöpfer es selbst tut, jedoch im Einklang mit meiner Bitte. Versucht es und ihr werdet sehen, inwieweit sich plötzlich eine neue Welt, neue Beziehungen, neue Visionen des Weges offenbaren werden.

Man darf nicht vergessen, dass alles vom Schöpfer kommt, aber ich muss Ihn steuern wie ein kleines Kind, das sein Vater irgendwo hin schleppt. Es nennt sich “Meine Söhne haben mich besiegt” – wir nutzen Ihn, besiegen Ihn, beuten Ihn aus und das ist ein wahres Vergnügen, das wir Ihm bereiten. “Ich habe das Geschöpf verdorben und sie korrigieren es” – Er ist stolz auf uns. Wir beginnen all diese Dinge zu empfinden. Das geschieht natürlich in uns. Über Ihn können wir nicht urteilen, aber es ist so.

Artikel des Tages von Montag, 10.12.2018

Wie mache ich es mir klar, dass ich anstatt der eigener Macht  Platz für die Gruppe machen muss? Wie kann ich zulassen, dass die Gruppe immer mehr in mir herrscht? “In mir zu herrschen” bedeutet, in meiner eigenen Welt. Wie erlaube ich der Gruppe, es jeden Tag zu tun? Was kann ich über meine heutige Pläne sagen? Zum Beispiel, um 09:00 mache ich dies, um 10:00 das – und so stündlich.

Unsere ganze Arbeit besteht aus der Wichtigkeit: was ist für mich wichtiger? So fragte der Pharao: “Wer ist der Schöpfer, damit ich auf ihn höre? Wer ist der Machthaber – ich oder

Er? Wer ist vorne – ich oder er? “Wir müssen es so deuten: das Verlangen zu empfangen oder das Verlangen zu geben? Ich oder die Gruppe? Hier treffe ich die Entscheidung. Versteht ihr, dass die Entscheidung eines Menschen, selbst wenn er es nur im minimalen Maß versucht, schicksalshaft ist und eine riesige Veränderung im ganzen Weltkli herbei ruft.

Ihr seid es nicht, versteht es nicht, aber ruft die Veränderungen im gesamten

Weltall herbei. Selbst wenn ich nicht fähig bin, aber bemühe mich, mehr Wichtigkeit der Gruppe als mir selbst zu geben. So erzeuge ich die Veränderung in der ganzen Realität, in allen Welten – nähere den Schöpfer den Geschöpfen an . Obwohl ich an mich und an den Zehner denke – damit ich weniger und der Zehner mehr in mir herrscht – ist es ein riesen

Fortschritt den man sich unmöglich vorstellen kann, inwiefern er wichtig  für das ganze

System ist. Deshalb unterschätzt  nicht die kleinste Anstrengungen, die ihr

manchmal unternehmen könnt.

*

Ständig kehre ich zum Gedanken  zurück, dass ich in mir einen Platz für den Schöpfer, für den Zehner frei mache – mit dem Schöpfer habe ich nichts zu tun, denn wenn der Kli bereit ist, offenbart sich dort entsprechend der Ähnlichkeit der Eigenschaften, das Licht. Deshalb, wenn ich einen Teil meines Verlangens nivelliere und möchte, dass dort die Eigenschaft des Gebens enthüllt wird, so empfinde ich ob die Gruppe sich in mir befindet, in irgendeinem kleinen Winkel, im Teil meines Verlangens, ob sie ihn ausfüllt? Wenn ich fühle, dass sie dort herrscht, freue ich mich und bewahre sie, damit sie nicht verschwindet. Dann arbeite ich an dem Platz im Herzen, in dem sie wichtiger als ich selbst wird. Selbst wenn ich mir ein wenig Mühe gebe, mir vorzustellen, dass ich immer mehr mit ihr einig bin, wie mit meinem Kind, komme ich ihr immer näher und sie werden mir immer wichtiger.

Logischerweise verstehe ich, dass ich in ihnen den Schöpfer offenbare – was kann mir dann wichtiger sein, als sie? Sie sind das Wertvollste für mich nicht nur in diesem Leben, sondern im ganzen Weltall. Deshalb gebe ich der Gruppe immer mehr Platz in meinem Herzen, sonst bekomme ich niemals eine Möglichkeit mich dem Schöpfer zu nähern. Ich verstehe, dass die Gruppe ein Mittel ist. Mein Ego und alle anderen außer dem Schöpfer sind eine Illusion. Ich spiele damit: ich und meine Handlungen sind eine Illusion. Die Hauptsache ist, dass als Ergebnis sich etwas Wahres offenbart.

Artikel des Tages vom Sonntag dem 9. 12.2018

Erinnern wir uns was wir wahrnehmen wenn wir uns in der Ägyptischen Versklavung befinden? Das bedeutet, dass wenn vor mir irgendein Problem entsteht, ergreift sie mich. Sagen wir, dass man zum Beispiel nicht zur Freundes Versammlung kommt. Ich bin mehrere Male nicht gekommen und habe mir geschworen, dass dies nicht mehr passieren wird. Du verpflichtest dich heute zu kommen, weil du danach leiden wirst, dass du nicht gekommen bist. Ich leide, wenn ich das nicht tue. Kommt die Zeit und du spürst, dass du dich nicht vom Fleck bewegen kannst. Wirst du das machen oder nicht, vielleicht wird man das vergessen. Wie drückt sich jeder davor? Die Ehefrau hat gesagt, dass du bleiben sollst, oder die Arbeit verlangt das. Du hast die Boten: die Ehefrau, der Chef, die Verbreitung. Der Schöpfer sendet zu dir die Boten, noch mehr und noch mehr…

Also, was muss man tun? Wie kann man das überwinden? Wenn die Freunde dir jetzt die Erweckung geben und du gehst, die Erweckung der Freunde kommst, ist das über dem Verstand oder nicht? Im Verstand. Wie stellst du dir dann über dem Verstand vor?

Ich muss mich an den Schöpfer wenden, um die Kraft bitten.

Richtig, klärt diese Zustände zwischen euch und es wäre gut, wenn ihr euch damit beschäftigt: verschiedene Zweifel, Reibungen, Ja-Nein, ich will – ich will nicht. Hört bitte zu, was wir gestern darüber gesagt haben, morgens und abends. Es ist empfehlenswert dies zu hören, sich in diesen Zustand einzuschalten.

***

Über dem Verstand bedeutet, dass ich die Kraft erhalte um mich auf ein höheres Niveau des Gebens zu erheben und dort führe ich die Handlungen mit Hilfe der Kraft des Gebens aus und nicht innerhalb des Verstandes. Nicht, weil ich weiß, weil ich verstehe und mich entschließe. Das ist etwas absolut anderes, das ist die Kraft des Gebens, die ich jetzt von oben erhalten habe und dank dieser Kraft lebe ich jetzt, ich beschließe, verstehe und erledige. Das heißt „über dem Verstand“. Also mir wurde eine zusätzliche Realität dazu gegeben und ich arbeite aus dieser Realität.

Das Erste, was man dem Menschen sagt: wenn du die Kraft von oben bekommst, wirst du über den Verstand gehen. Das ist richtig. Aber wie bekommt man die Kraft von oben?

Wenn man die Gruppe hat, den Zehner.

Kannst du damit in deinem Zustand innerhalb des Verstandes was anfangen?

Ja.

Beginne zu erledigen in Erwartung, dass du die höhere Kraft bekommst.

Woraus besteht ihre Hilfe?

Du empfängst doch durch sie. Du bekommst die Spiritualität nur durch die Gruppe, das ist deine Seele. Bis jetzt fühlst du dich von der Seele abgetrennt. Du hast solche Illusion erhalten, damit man in die Spiritualität reinkommt. Jede Sache innerhalb der Materialität kommt aus deiner Individualität, um in die Gruppe rein zu kommen, dich in sie einzuschalten. Und die Gruppe existiert schon im Idealzustand.

Wieso wird die Überzeugung innerhalb der Gruppe, im Zehner, „im Verstand“ genannt?

Das nennt man „innerhalb des Verstandes“ weil sie dich mit dem gesunden materiellen Verstand überzeugen.

Sie geben dir aber keine Kraft hinter ihnen her zu gehen, über dem Verstand zu gehen.

Du bekommst über sie vom Schöpfer, in dem du dich gegenüber ihnen, annullierst. Das ist die Bedingung. Von ihnen bekommst du nichts. Nur der Schöpfer befindet sich in ihnen als inneres Licht. Sie sind aber wie ein Kli und du bekommst durch sie das Licht, das zur Quelle zurückführt.

 

Artikel des Tages vom Donnerstag, 6.12.2018

In unserem Zustand wird dieses raffinierte Öl aus den Klärungen zwischen den Freunden im Zehner gewonnen, weil der Zehner an sich ein “Fäßchen Öl” darstellt. Sie finden alle ungeeigneten Gedanken und Wünsche heraus – das ist “der Docht”; alle richtigen Gedanken und Wünsche – das ist “das Öl”; und der Zehner an sich, sein Wunsch zu empfangen – das ist “das Fäßchen”. Und wenn die Freunde das Gefühl haben, dass sie selbst dem Schöpfer ähnlich sind und nur wollen, dass er in ihnen herrscht, heißt das, dass sie sich im Fässchen einschließen und mit dem Siegel des großen Hohepriesters versiegeln, mit anderen Worten, sie wollen nichts außer gegenseitigem Geben und dem Geben an den Schöpfer – sie befinden sich in einem perfektem Kli.

***

Beachtet: der Docht verbindet die Gruppe mit dem Licht, mit dem Schöpfer! Unbrauchbare Gedanken, alle möglichen bösartigen Wünsche – wir wollen sie doch nicht mehr, weshalb erwachen diese bösen, tierischen Manifestationen wieder in uns? Aber genau das verbindet uns mit dem Schöpfer, wenn wir verstehen, dass es von Ihm kommt und wenn wir wissen, wie man sie richtig baut. In ihnen wird das höhere Licht wahrgenommen! Versteht ihr diesen Widerspruch.

Wenn wir alles Schlimme, Tierische, Entgegengesetzte in uns, das, was Dinge verflucht, die zur Spiritualität, zur Gruppe, zum Schöpfer zählen, richtig anordnen würden – wird es sich in einen Zustand umwandeln, in dem Er herrscht.

Wie kann man sich so etwas vorstellen?! Was sagen wir in der Regel zu einem heiligen Menschen? Er hat Flügel, er ist wie ein Schmetterling, der so schön in der Luft schwebt … Richtig?

Das Wichtigste für uns ist also, alles zu ordnen, so dass nichts verloren geht. Nur diejenigen, die sich richtig vorwärts bewegen, heben alles auf, was sie auf dem Weg finden und daraus “sammeln sie die Steine”. Es gibt nichts, was nicht benötigt wird.

Artikel des Tages von Mittwoch, 5. 11.2018

Wenn ich mich in meinen Eigenschaften – im Geben, in der Erlangung – nicht verbessern kann, bedeutet es, dass ich meinem Zehner nicht angeschlossen bin, ganz einfach. Ich muss meinen Zehner so betrachten, als würden sie willig und bereit sein, mich in sich einzuschliessen. “Jeder, der eine Abneigung gegen die Freunde empfindet, empfindet sie aufgrund der  eigenen Fehler” – ich kann meine Freunde aber in der vollkommenen Form sehen, alles hängt von mir ab. Wenn der Schöpfer mich zu ihnen führt und sagt: “Nimm’s dir, das ist dein gutes Schicksal”, – muss ich mich komplett annullieren, nur dann bin ich zu einem Aufstieg eingeladen. Wenn ich mich selbst vollständig erweckt habe ist es ein Zeichen, dass ich den Aufzug vor mir habe, der mich auf die nächste Etage bringen wird. Ich muss mich wieder vor dem Zehner annullieren, und der Zehner scheint mir bereits anders zu sein – besser, oder vielleicht auch schlechter. Ich muss ihn wieder in meinen Augen rechtfertigen und die gleiche Arbeit ausführen: Vereinigung, Annullierung. Wenn ich mich im so genannten “vollen Maß” anstrenge, dann wird der Aufzug wieder betätigt und holt mich noch höher. Und so passiert es jedes mal. So arbeite ich mit der Gruppe: wenn ich ihre Vollkommenheit sehe und mich vor dieser Vollkommenheit annulliere, dann steige ich immer wieder höher auf.

Wo führt mich dieser Aufstieg hin?

Auf die nächste Stufe der Empfindung und Erlangung innerhalb der Gruppe. Wenn du dich ausreichend um die Verbindung bemüht und sich vor ihnen annulliert hast, wirst du entdecken, dass dies keine Freunde sind, sondern spirituelle Eigenschaften. Das war nur eine Illusion, als wären sie deine Freunde gewesen – jeder mit seinen Problemen und Fehlern. Aber in der Tat gibt es so etwas nicht: es sind 9 Engel, die mir als Hilfe gegeben sind um mich auf ihren Flügeln hochzutragen. Und so steige ich auf. Und danach habe ich wieder die gleiche Arbeit: ich empfinde ein Abstiegsgefühl, eine Erschwernis des Herzens und sehe, dass sie viel schlechter sind. Sie sind keine Engel mehr, dagegen, sie wollen sich nicht verbinden, sind einfach dazu unfähig. Was mache ich überhaupt da? Bin ich der Einzige, der nach Spiritualität strebt oder doch nicht? Und so weiter, bis ich anfange, an mir selbst zu arbeiten – was der Verstand nicht tut, tut die Zeit. Alles hängt ja letztlich von mir ab, und ich betrachte meinen Zehner so, weil ich selbst so bin. Außer mir gibt es nur den Zehner und den Schöpfer – das ist die Realität und es gibt keine andere. Alles andere ist eine scheinbare Realität in meinen verdorbenen empfangenden Kelim und ich gebe mir Mühe, sie als gebende Kelim und die ganze Welt als heilige Schechina zu sehen. Das ist meine Gruppe und ich bin bereit, mich mit ihnen zu verbinden, ich bitte darum und gebe mir solange Mühe, bis das Maß erfüllt ist. Dann wird mein Zehner zu einem echten Aufzug und ich komme auf die nächste Stufe. Und so geht es weiter von einer Stufe zur anderen, und wie der Sohar es uns erklärt, steigen wir buchstäblich von einer Wolke auf die andere.

Wie trete ich den Aufzug ein?

Durch meinen Einschluss in sie, durch Selbstannulierung und Verbindung, aber das Wichtigste ist – durch das Gebet, wenn ich erkenne, dass ich selbst unfähig und unwillig bin.

Artikel des Tages von Dienstag, 4.Dezember 2018  

Baal Sulam legt die Betonung darauf, dass das Problem in der fehlenden Komponente liegt. Diese Komponente heißt der Schöpfer, damit dies zum Ziel der Verbindung wird, das Ziel der Liebe zu dem Nächsten…

Ich frage dich nochmal: was ist der Schöpfer?

Das ist die Verbindung. Die Verbindung über allem, die Verbindung der ganzen Welt. Aber es gibt auch andere Methoden, die von der Verbindung sprechen…

Dann kann man hier nichts mehr sagen. Du selber solltest zuerst erzogen werden. Das ist ein Problem. Denkst du, dass du schon bereit bist jemand anderen zu erziehen? Du sollst selber erlernen und das aufnehmen, was die Kabbala sagt. Du verstehst sogar den richtigen Begriff des Schöpfers nicht. Ich rede schon gar nicht darüber, ob du das wahrnimmst.

Der Schöpfer ist eine allgemeine Kraft des Alls, die die gesamte Wirklichkeit entwickelt und sie in Sich hält. Das ist die Kraft des Gebens, der Liebe. Und das ist das, was Er vom Geschöpf verlangt: damit alle seine Teile, die Er absichtlich zerbrochen hat und voneinander entfernt hat, sich in noch engerer Form verbinden und zwar bewusst und nach ihrem Einverständnis. Das nennt sich der Schöpfer, die höhere Kraft.

Und du erzählst hier etwas über das, was die Bolschewiki gelernt oder nicht gelernt haben. Sie sollten das lehren oder selber lernen.

Gegenüber dieser allgemeinen Kraft des Alls gibt es aber noch eine Kraft, die das Ego heißt…

Genau so! Die Kraft des Schöpfers lenkt das Egoismus, Sie erschafft für dich alle Probleme mithilfe des Egos, damit du diese Einheitskraft offenbarst. Die Trennung gegenüber der Einheit: das ist das, was geschieht! Das Ego ist die Trennung, der Schöpfer aber ist die Verbindung.

Wie soll man sie dann ausgleichen?

Mithilfe der Erziehung.

***

Was genau ist dieser Krieg, den wir führen? Bin ich mir bewusst, dass ich mich im Zustand des Krieges befinde oder der Krieg ist im Allgemeinen, in der Gruppe, und ich bin irgendwo anders, habe mich davon gemacht? Wo bin ich in diesem Krieg, der sich ereignet? Was ist der Krieg in der Gruppe? Was soll ich hier tun? Befinde ich mich darin oder fliehe ich und bin mir dessen nicht bewusst?

Wie bauen wir die Wand auf und was bedeutet, dass die Griechen in die Stadt eingedrungen sind und diese Wand durchbrechen? Wie passiert das, dass wir sie letztendlich besiegen und beginnen werden, die Wand wieder zu errichten? Wie bauen wir diese Wand? Wie durchbrechen sie die Griechen? Wie besiegen wir sie?

 

Wie können wir feststellen, dass der Unterschied zwischen einer und der anderen Wandseite  nur darin liegt, dass eine „fürs Empfangen“ und die andere „für das Geben“ ist? Eins ist aber gegenüber dem anderen. Wie können wir feststellen, dass beide Seiten der Wand einen Stoff darstellen aber es  so ist, dass eine Seite „für das Empfangen“ und die andere „für das Geben“ sind? Oder wenn wir mit anderen Worten das beschreiben: eine Seite ist ohne die Absicht und die andere – mit der Absicht.

Artikel des Tages von Montag, 3. Dezember 2018

Wenn wir vom Aufstieg über alle Unterschiede sprechen, wo steigen wir dann hinauf? Denn jeder hat eine unterschiedliche Vorstellung von dem Ort des Aufstieges.

Der Ort ist dort, wo ich mich annulliere. Sonst, wenn ich etwas mehr nachdenke – ist es das egoistische Ziel. Ich soll mich zu den Zustand erheben, in dem mein “ich” unten bleibt und von dort der Punkt hinaufsteigt, der bereit ist, sich mit allen anderen zu vereinigen. Die Punkte im Herzen sollen aus dem Ego hinausgehen, aus jeden Herz  – unten bleiben die Herzen, und nach oben steigen nur 10 Punkte hinauf die sich vereinigen und so entsteht das Licht der Kerze. Diese Punkte nutzen das Herz, um darüber hinaus zu steigen und dort die Eigenschaft von Bina zu finden – das Geben um das geben willen. Das ist das Ziel.

Wie finde ich heraus, was das Geben um das geben willen ist, wo ich aufsteigen will? Die Hauptsache – ich annulliere mich. Im Bezug auf was? Auf die Verbindung mit den anderen. Wer sind die andere? Die anderen annullieren sich auch und so steigen wir über unserem Ego hinauf. Unser Ego bleibt unten und wir steigen über ihm nach oben hinauf. Unten bleiben 10 Egoisten und oben sind 10 Punkte, die aus ihnen hinausgingen und vereint sind. Zwischen diesen Punkten bildet sich der Docht, und das Ego unten ist das Öl. Dann zündet es sich an. Das Licht, das Feuer kommt von oben, sobald es zur Vereinigung kommt.

*

Was fehlt uns? Was müssen wir tun?

Die Wichtigkeit der Vereinigung soll wichtiger als jeder andere Zustand sein. Was auch immer war, ich vergleiche sie mit keinem anderen Zustand – nur die Vereinigung. Es bedeutet die Vereinigung über dem Verstand, über der Selbstsucht. Und wenn man sich verbindet, macht die Kraft der Vereinigung trotz der Selbstsucht den Unterschied zwischen Bina und Malchut. Dann kann es brennen. So wird das Öl, das Ego benutzt. Aber anscheinend verwenden wir bei Chanukka das Ego nicht? Doch. Wie? Wir beobachten es nur – wir sprachen noch nicht darüber.

Was soll ich machen, um dem Zehner dabei zu helfen?

Ein Beispiel zu zeigen bei der Vereinigung, inwiefern die Vereinigung für dich wichtiger als alle anderen Zuständedie du gar nicht wahrnimmst ist – nur die Vereinigung über allen Störungen.

*

Wofür soll die Menschheit die Handlungen unternehmen?

Für die Kraft der Vereinigung, die sich in der Menschheit befindet. Anders kannst du es dir nicht vorstellen. Dann ist es “über dem Verstand”.

Warum steht im Artikel  “für den Schöpfer” geschrieben?

Auf der vorhergehenden Seite hat Baal HaSulam erklärt, dass die Natur oder der Schöpfer – ein und dasselbe ist.

Bedeutet es, dass man um der Menschheit willen handeln muss?

Für die Menschheit bedeutet “um das Nehmen willen”. Es ist nicht wichtig, um einer Gruppe, um einem Zehner willen – wenn du nicht an die anderen denkst oder an alle denkst. Warum? Weil nur wenn du daran denkst, dass man über alle Grenzen hinaufsteigen muss, so meinst du um den Schöpfer willen. Wir können den Schöpfer nicht messen, es gibt keine Zeichen, dass Er da ist. Er ist keine begrenzte Kraft, Er ist eine Idee. Man muss die Fragmente finden, die uns auf diese Idee, die der Schöpfer heißt, richtig ausrichten.

Artikel des Tages von Sonntag, den  2.12.2018

Wie erkennen wir, welche Wünsche auf das Geben und welche auf das Empfangen ausgerichtet sind?

Wie erkennt man diese beiden Wunschgruppen, die jeder in sich trägt? Vielleicht habe ich aus der Gruppe der Wünsche, die den Schöpfer anstreben, nur einen Punkt, und alles andere dient dem Empfang, die Klipa, den Griechen, egal wie man es nennt. Wie kann ich feststellen, welche und wohin sie gerichtet sind?

Mit welchen Mitteln können wir der Macht der Makkabäer helfen, sich über die Macht der Griechen durchzusetzen? Es gibt zwei Arten der Macht in uns – zu geben und zu empfangen. Da wir einen Funken haben, streben wir nach dem Geben, und bis auf diesen Funken dient alles dem Empfangen. Wie kann man diesen Funken verstärken? In jedem von uns gibt es einen Anfang, eine gewisse Bereitschaft und ein mögliches Einverständnis damit, dass die Handlung des Gebens eine besonders hohe Handlung ist, die uns zu großen Errungenschaften führt. Aber wie können wir dies erreichen? Wir müssen uns Mühe geben, noch mehr Kraft zur Eigenschaft des Gebens hinzuzufügen. Wo bekomme ich sie her? Bitte, versucht sie zu finden. Wie finden wir die Kraft, die wir an unser Verlangen zu geben anhaften können, und wie fangen wir an, diesen Punkt des Gebens praktisch umzusetzen?

* * *

Was ist dieser Zweifel, von dem der Mensch im Verlangen zu geben oder im Verlangen zu empfangen gesteuert wird? Geschieht es so auf dem ganzen Weg?

Er zieht irgendeine Regel aus seinem persönlichen Zustand heraus, von welcher er uns erzählen möchte.

 

Wo befindet sich der Zweifel in dem Wunsch zu empfangen und in dem Wunsch zu geben?

Der Mensch sollte es im Leben erkennen, es gibt einen “Ort”, wo man es überprüfen kann: in der Beziehung zu seinem Freund, in dem Bemühen, bei seinem Freund zu sein, ihm zu helfen und ihn zu unterstützen, viel mehr als sich mit sich selbst zu beschäftigen. Und dementsprechend wird er sehen, ob er sich im Empfangen oder im Geben befindet.

Was kann einfacher sein?

Welchen allgemeinen Zustand sollten wir jetzt in der Gruppe erreichen?

Der Zustand von Chanukka soll in gebenden Kelim sein, das heißt für mich will ich nichts, ich möchte meinen Freunden geben, alles, was sie wollen, will ich von ganzem Herzen tun – das nennt sich Chanukka. Versuch es doch mal. Du verwendest ihr Verlangen zu empfangen, nicht dein eigenes, und die höhere Kraft. Nichts gehört dir – die Wünsche gehören ihnen, die Ziele gehören ihnen, alles gehört ihnen, du willst nur, dass der Schöpfer dir die Kraft dafür gibt, für sie zu handeln, und du erhebst dich absolut über dich selbst und handelst außerhalb von dir selbst. Ihre Kelim und die Kraft des Schöpfers sind Chanukka.

 

Artikel des Tages November 2018

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.  Transkript von Rav Laitmans Unterricht.


Artikel des Tages vom 28. November 2018

Wir sollen verstehen, dass wir den Freunden nichts zu geben haben. Wir sollen uns nur wie die Form eines Kanals vorstellen, aber das Wohl, das Licht, das Geben kommt vom Schöpfer. Wir müssen es entdecken. “Wer für die Freunde betet, bekommt die Antwort als erster”. Warum als erster? Wie kann es sein, wenn ich erst jetzt aus mir herauskomme und bitte, dass ich die Kraft habe, den Chissaron, mich mit ihnen zu vereinigen, ihnen zu geben, aber was kann ich überhaupt geben? Wenn “wer für die Freunde betet, bekommt die Antwort als erste” – wofür bete ich dann? Die Erklärung: “wer für die Freunde betet” wird zum Kanal des Gebens. Er öffnet sich und möchte eine Leitung für den Durchgang des Schöpfers sein.

Es gibt der Größte – der Schöpfer, der Kleine ist der Freund und ich in der Mitte – nur weiterleiten, verbindend. Wie Baal HaSulam schreibt, “das Leitungsrohr, der das Licht, das Wohl, weiter leitet”. Selbstverständlich, dass er zuerst die Antworten bekommt, weil er das Geben weiter leitet. Ist es jetzt klarer?

Wie abgebildet: der Größte, der Größere und der Kleine. Der Kleine ist in diesem Fall mein Freund, der Größere bin ich und der Größte ist der Schöpfer. Wenn ich bereit bin und es mir sehr wünsche, obwohl ich nicht fähig dazu bin, bedeutet es “beten für den Freund”:  ich möchte geben – es ist meine erste Handlung. Der Schöpfer gibt mir solche Möglichkeit, wenn er mein МАN erhält – es ist 2. Er gibt mir die Fähigkeit, ein Kanal zu sein – es ist 3. Dann weiß ich, was mein Freund braucht – es ist 4 und der Schöpfer gibt mir die Möglichkeit, baut meinen Parzuf auf – es ist 5. Dann handele ich selbstständig weiter – es ist 6. Es besteht aus viele Handlungen.

***

Ich bete für den Freund nur um eins: damit er erhält, was er möchte. Deine Frage

ist korrekt: ob man den Schöpfer bitten kann, dass Er den Wunsch der Freunde ändert, damit  sie geben wollen – vom Nehmen zum Geben? Hier stellt sich die Frage: ob ich den Freunden ihre Anstrengungen damit wegnehme?  Oder sind die Freunde nicht fähig, darum zu bitten und gerade ich soll für sie bitten? Eine komplizierte Frage. “Beten für den Freund” ist das Beste – ich bin auch kein Engel – ich bete, dass der Schöpfer ihm die Kraft des Gedankens, die Kraft des Gebens, der Absicht gibt und sich um ihn sorgt. Ich schreibe dem Schöpfer nicht vor, was er mit dem Freund macht, mein Ziel ist der Leiter des Kanal zu sein, das heißt – er soll das machen, was für den Freund gut ist und ich bin in der Mitte und möchte nur dazu beitragen. Mein Verlangen soll maximal neutral, formlos sein, wie ein Kanal – nicht einfach so hat er diese Form. Der Kanal hat nichts, er verbindet nur eins mit dem anderen und er selbst nimmt nicht daran teil. Er selbst hat keinen Verstärker, keine Ventile, keine Bedingungen – einfach nur das Rohr. Das möchte ich sein: gib meinem Freund, was du willst und ich bitte nur darum. Meine Bitte soll sehr einfach sein und dann funktioniert es. Es funktioniert auch für mich: damit forme ich mich spirituell bezüglich des ganzen Systems am besten. Und so macht es jeder, weil wir nichts brauchen. Vom Schöpfer geht das Licht aus, von Ihm geschaffenes Verlangen zu empfangen – der Empfänger und alle Geschöpfe. Das heißt, dass der Mensch in diesem System nur das kleine gerade Leitungsrohr ist.

Artikel des Tages von Dienstag,  27.11.2018

Im zweiten virtuellen Kongress – “In Arvut wie ein Mensch mit einem Herzen” – werden wir über die Essenz der Verbindung zwischen uns sprechen und darüber, dass es unser Ziel ist, die Kraft dieser Verbindung, ihre Qualität zu entdecken – in anderen Worten, den Schöpfer zu enthüllen. Wir haben viel zu tun und jeder muss sich Mühe geben, alles hängt von der Verantwortung jedes einzelnen ab: jeder sollte sich als Teil des Gesamtsystems verantwortlich fühlen. Das heißt, wenn jemand seine Funktion nicht zu 100% realisiert, wird der Fehler auf allen Stufen und in allen Verbindungen auftreten, die dieses gesamte System ausführen muss, um sich selbst zu korrigieren. Deswegen sollten wir uns auf das Material konzentrieren und um dieses Material herum müssen wir uns ständig um die Verbindung bemühen.

Es gibt hier viele Stufen und die erste (wie wir aus den Zitaten wissen) ist, dass jeder sich vom Nutzen für sich selbst abschaltet und sich sinnlich über das eigene “Ich” erhebt (d.h. über die Tatsache, dass dies auf mich bezogen und mit mir verbunden ist) und sich so der Gruppe hinzugeben, wie sich die Mutter ihrem Kind hingibt.

Und nur dann wird die Wichtigkeit klargestellt: was kann gut oder schlecht, effektiv oder störend für die Vereinigung sein. Jede Sekunde überprüfe ich mich selbst im Zusammenhang mit den inneren und äußeren Bedingungen, die der Schöpfer für jeden einzelnen und allen gemeinsam schafft, damit wir zu einem einzigen Kli werden könnten. Und in diesem Kli werden wir eine besondere höhere Kraft offenbaren und dann werden wir die gegenseitige Bürgschaft, die Vereinigung zwischen uns, in die Empfindung dieser Verbindungskraft, eingehen. Und dies ist bereits die höhere spirituelle Kraft. Deshalb ist unser Ziel – uns über das “Ich” zu erheben und in das “Wir” einzuschließen.

***

Wie können wir durch unsere Bemühungen, wenn alle versuchen durch Arvut mit anderen verbunden zu sein, das Feld schaffen und dort seine „Frucht“ offenbaren – den Schöpfer, der sich enthüllt – und dies wird ein Zehner sein?

Wie verbinden wir unsere Anstrengungen durch unsere Arbeit: die gemeinsame Awiut und die allgemeine Kraft der Überwindung? Wodurch vereinen sie sich zu einem Kli mit einer gemeinsamen Awiut und einem gemeinsamen Masach? Jeder bemüht sich, aber durch welche Handlung verbinden sie sich? Was müssen wir zusätzlich zu unseren Bemühungen von den Freunden zu empfangen oder ihnen zurückzugeben, hinzufügen? Was muss noch hinzugefügt werden, damit es zu einem Kli verschmilzt, sodass zehn zu einem werden?

Was muss zu den persönlichen Bemühungen eines jeden hinzugefügt werden, damit es uns hilft, ein einzelnes Kli mit einer gemeinsamen Awiut und einem gemeinsamen Masach aufzubauen, so dass sowohl das gegenseitige Empfangen und das Geben zusammenkommen? Warum wird diese Kraft, diese Handlung, die die persönlichen Bemühungen eines jeden zusammenbringt, als Bürgschaft bezeichnet? Wie ergänzt sie unsere Bemühungen?

Artikel des Tages von Montag, 26.11.2018

 

Womit beginne ich das Gebet? Darf ich um die Kräfte bitte?

Um nichts bitten außer: “ich existiere nicht!  Mein “Ich” existiert angeblich nicht – es bedeutet Annullierung – damit fängt dein erster spiritueller Schritt an.

Gestern ist mir aufgefallen, dass je mehr ich für die Freunde bete, desto mehr Gründe habe ich, an mich selbst zu denken.

Richtig, es ist die Herzensschwere. Der Schöpfer hat begonnen, die Vision der Wahrheit in dir aufzubauen,  inwiefern du in dich selbst versunken bist.

Wie man sich immer da raus hält?

Die Arbeit, mein Schatz! Bis du fordernd schreist: “ich will nicht an mich selbst denken!”  Weil solange du an dich selbst denkst, kannst du an die Gruppe nicht denken, nicht mit der Spiritualität anfangen.

Ich weiss es, aber fühle, dass ich unfähig bin.

Die Übungen, nur die Übungen, sonst wird nichts helfen. Lasst uns diese Übungen einige Tage durchführen.

Gestern war ich beispielsweise ein Gesandte der Gesellschaft und bei jeder Möglichkeit habe ich für die Freunde gebetet, aber im Gegensatz dazu sah ich auch die Gründe, an sich selbst zu denken.

Wunderbar! Jetzt betest du nicht für sie  – ich erteile eine andere Übung: nicht für sich selbst zu beten. Für mich bitte ich um nichts, denke an nichts, jeden Gedanken, jeden Wunsch, jede Handlung um mich selbst schneide ich ab. Ich halte eine Schere in der Hand und schneide sie ab, lasse sie nicht sich zu entwickeln, nicht in mir zu herrschen.

Ich bitte auch nicht um die eigene Korrektur: “ich bin nicht in Ordnung, ich brauche Korrektur, ich will geben, hilf mir!” Ich existiere einfach nicht – darum muss ich beten. Es bedeutet die Selbstannullierung. Für dich selbst darfst du sogar nicht mal um das Gute beten, das du für die andere machen willst. “Je mehr du um das Gute für dich selbst beim Schöpfer bittest, damit du alles für die Welt machst, – als ob du existiert, bist du selbst das Zentrum des Gebets” Dadurch dass du nicht mal um das Gute für dich selbst bittest damit du alles für die Welt tun könntest, kannst du nicht nur das Kli des Gebens aufbauen, sondern lässt auch keine Funken des Nehmens erscheinen. Bittest du für dich, gehst du den falschen Weg, d.h. du sollst das Kli des Gebens aufbauen, “mit Seinen Eigenschaften verschmelzen und wie Er barmherzig werden. Deshalb,  wenn du für die Gesellschaft bittest, – d.h. ohne jede Verbindung zu dir selbst – wird das Gebet angenommen, da du mittels dieses Gebets mit der Eigenschaft des Gebens arbeitest. Und je nachdem, für wen du betest, – wenn du für alle betest – erscheint in dir die Kli des Gebens, in die das Licht des Gebens enthüllt werden kann “.

Bedeutet es, dass ich für mich selbst sogar um die Barmherzigkeit nicht bitten darf? Kann ich zumindest um die Hilfe für die Selbstannullierung bitten?

Du existierst nicht, vergiss dich, radiere es aus.

Und wie annulliere ich mich vor der Gruppe?

Es bedeutet die Annullierung – nicht um sich selbst zu bitten, einschließlich die Annullierung vor der Gruppe.

Es ist nicht klar.

Richtig, es ist nicht klar.  Wenn du aufhörst für dich zu bitten, erst dann verstehst du was es bedeutet, für andere zu bitten. Doch wenn du immer noch bittest: “ich will Null sein, mache aus mir die Null”, – willst du unendlich und nicht eine Null sein. Es ist so, weil du das Zentrum bist. Man darf nicht daran denken.

Gibt es ein Beispiel dafür?

Das Beispiel ist einfach: wie die Mutter angeblich nicht an sich selbst denkt, sondern nur an ihre Kinder – immer nur an die Kinder, hat sie keine Zeit, keine  Kraft, an sich selbst zu denken. So verpflichtet sie die Natur – daraus kannst du lernen, wie man es machen kann. Nur darin ist jeder Gedanke, jeder Wunsch, nur dorthin sind die Augen gerichtet. So kannst du das Geben erreichen.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 25. 11. 2018

Ich erwische mich jedes mal dabei, dass ich für mich bete: was ist mit mir, wie geht es mir, was passiert, was wird passieren? Das ist mein Ausgangspunkt und dieser Punkt ist notwendig, weil ich aus dem Verlangen zu empfangen handle. Und das ist richtig, dass ich genau auf diese Weise erweckt werde: immer „zerbrochen“, egoistisch, in eigenen Gedanken, in Gedanken an meine Gegenwart und meine Zukunft. Wie schnell gehe ich zur normalen Form der Korrektur über. Also beginne für die Gesellschaft zu beten, zu verlangen, beginne mich um die Gesellschaft, um den Zehner zu kümmern?

Wie erschaffen wir so eine Atmosphäre, dass ich mich sofort daran erinnere, dass ich mich um den Zehner kümmern soll, weil genau das meine Seele ist? Wenn ich aber direkt an mich denke, bedeutet das, dass ich mich um meinen „Esel“ sorge, um meinen Körper: das Verlangen zu empfangen!

Wie organisieren wir die Bürgschaft, das Bündnis, die Verpflichtungen auf so eine Weise, dass man sofort, im selben Moment, wenn der Gedanke in mir erscheint, (und dieser Gedanke existiert ständig, da wegen dem Zerbruch in uns ständig neue Details für die Korrektur erwachen), dass wir zu den richtigen Klärungen und Korrekturen erwachen, bis wir die Verschmelzung im selben Verlangen zu empfangen erreichen, welches sich offenbart hat?

Wenn dieses Verlangen – für sich – zum „für’s Geben“ korrigiert und uns zur Verschmelzung mit dem Schöpfer führt, so werden wir sehr schnell vom zerbrochenen zum korrigierten Verlangen übergehen.

***

Wie erbauen wir so eine Atmosphäre im Zehner, damit das langsam auf mich einwirkt?

Der Schöpfer erweckt das zerbrochene Verlangen und der Zehner erweckt das korrigierte Verlangen und dann gehe ich sofort von einem zum anderen über und ich kläre sehr schnell alle zerbrochenen Teile des Kli.

 

Wie plane ich heute, mich um den Zehner zu kümmern (jeder wie ein Gabai -„der Älteste“-), damit er jeden von den Freunden zwing, sofort aus der persönlichen Forderung, welche der Schöpfer in ihm erweckt hat, zu der Forderung, sich in die Gruppe einzuschließen?

Das ist schon der korrigierte Zustand, der „Meine Söhne haben Mich besiegt“ heißt! Der Schöpfer erweckt sie auf diese Weise und sie gehen sofort zur richtig, korrigierten Form über.

Wie kümmert man sich darum, dass es in der Gruppe so eine Kraft gibt, dass ich nicht zweimal nachdenken muss, dass ich in derselben Sekunde, wo sich in mir etwas erweckt, sodass ich es sofort in die richtige Form, Wahrnehmung, Gedanken verlege? Wie kommt man dazu, dass keiner aus dieser gemeinsamen Sorge um alle, herauskommt? Jeder wie der Älteste des Zehners. Was unternimmt er dafür?

 

Artikel des Tages vom  22. November 2018

 

Wie möchte sich ein Individuum für die Gesellschaft engagieren? Immerhin hat er seine eigenen Interessen und die Gesellschaft hat ihre eigenen. Wie werden die beiden Aspekte ausgeglichen und dabei die Individualität beibehalten, ohne das Individuum zu annullieren?

Hier gibt es die Gruppe von Bnei Baruch – eine besondere Gruppe, die ein gemeinsames Ziel hat. Jeder versteht dieses Ziel, stimmt dem zu und will es erreichen. Alle verbinden sich zu einem Wunsch, in einem Herzen und in diesem einen Herzen werden sie die Kraft, die sie verbindet, offenbaren und dies ist schon die höhere Kraft!

Wenn sie sich über dem Ego vereinigen, entdecken sie, dass es in der Natur eine besondere Macht gibt – die Kraft der Einheit – sie wird “der Schöpfer” genannt, aber es ist egal wie sie heißt. Sie wollen sie offenbaren und in der Vereinigung nach dem Prinzip “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst” existieren. Indem eine solche Existenzform zwischen ihnen berücksichtigt wird, erheben sie sich über die Empfindung ihres eigenen persönlichen Wunsches zu empfangen und dies wird als spirituelle Realität wahrgenommen. Und da diese ganze Realität das Geben ist, eine Wechselbeziehung in der Gruppe, das Kli des gegenseitigen Gebens – ist diese Realität ewig. Keiner fühlt sich selbst, oder in anderen Worten keiner fühlt seinen Körper.

Schließlich nehme ich meinen psychologischen Körper nur deshalb wahr, weil ich mein “Ich” fühle. Aber in diesem Moment, wenn ich aufhöre, ihn zu fühlen, als würde ich den Körper verlassen, als würde er nicht mehr für mich existieren und zwar in einem solchen Ausmaß, dass er verschwindet, aber nicht stirbt – verschwindet er von meiner Empfindung. Dies ist ein anderer Tod – der Tod meines egoistischen Wunsches zu empfangen. Und dann werden ich und wir alle in dieser Form zu einer neuen Realität, zu einer neuen Wahrnehmung übergehen, wie wir heute sagten, dass zwei Gegensätze zu Einem werden. Und es ist möglich und es ist vorbereitet und allen Menschen gegeben.

***

Stelle dich das System vor, in dem alle ihre Teile miteinander und auch mit mit dem Rosh (den Kopf) verbunden sind. Es besteht aus Rosh, Toch (mittlerer Teil, Körper) Sof (Gliedmaßen) Hände, Beine  – die unendliche Anzahl der Teile. Wie verbindet sich jeder Teil mit den Anderen? – Der empfindet alle Bedürfnisse und will sie mit der Liebe erfüllen.

Gibt es Teile, die das Gehirn nicht steuern kann?

Ja, das Gehirn braucht die nicht und ermöglicht denen, sich selbst zu steuern. Wie ist es in der Familie? Es gibt Vater, Mutter, Kinder – ob alles dort nach dem Befehl von oben funktioniert? Nein, es gibt eine gewisse gegenseitige Ergänzung, weil alles sich auf dem Verlangen und der Liebe basiert, in dem ich das Bedürfnis nach meiner Fähigkeit befriedigen will, an jeder beliebigen Ecke des gesamten Systems, sei es die Menschheit oder die ganze Welt – ist unbedeutend, ich will alle Bedürfnisse befriedigen.

Ich befinde mich in der Gruppe, im Zehner.  Wofür? – Um zu lernen, wie man das gesamten System ergänzt. Wenn ich es studiere, begreife und  fühle, so fange ich an, die spirituelle Welt zu empfinden: die basiert, existiert und funktioniert nach gleiche Bedingungen. Und wenn ich keine solche Übungen in der kleinen Gruppe mache, so habe ich keine Chance, die spirituellen Welt zu empfinden. Ich entwickele keine entsprechende Empfindungsorgane und Eigenschaften für den Eintritt in der Spiritualität.

Was ist Gehirn des Zehners?

Das Gehirn des Zehners ist,  wenn wir uns alle zusammen wie ein Mensch mit einem Herzen verbinden “der Mensch helfe dem Nächsten” – wir vereinigen Herzen, Gehirne und Kräfte. Womit? Mit der Liebe, mit dem Streben zur gemeinsamen Vereinigung –  alle zu verbinden und sich selbst dort anzubinden.

Artikel des Tages von Mittwoch, 21.11.2018

Für diese Arbeit habe ich keine Energie, sie schwächt mich.

Richtig. Sehr gut, dies ist ein Zeichen dafür, dass du schon angefangen hast, all diese Dinge ein bisschen zu spüren. Und was ist zu tun? Von oben die Energie und den richtigen Blickwinkel zu erhalten, welcher mir helfen wird, diese beiden Gegensätze nicht auf meiner Ebene, sondern offensichtlich auf einer anderen Ebene zu vereinen. Ich muss einen neuen, höheren Verstand, neue, höhere Gefühle bekommen, und dort wird alles zusammenkommen.

Werden sie sich wirklich verbinden? Ich weiß ja nicht, was es heißt, “sich zu verbinden”.

Anscheinend ja. Dann sehen wir, was “Verbindung” heißt. Offensichtlich existieren diese beiden Gegensätze in uns genau dazu, um uns von unserer Normalität im Leben und der Wahrnehmung der Realität in einen höheren, erhabeneren Zustand zu drängen – dort, wo sie sich gegenseitig unterstützen. Aber mit unserem Verstand ist es unmöglich zu begreifen, es heißt “die Meinung der Spießer ist der Meinung der Thora entgegengesetzt”.

Jeder studiert diese Stelle in der Thora, wo geschrieben steht: “In Itzhak wirst du einen Samen vorfinden und ihn als Opfer erheben.” Dies sind scheinbar gegensätzliche Dinge, aber in Bezug zum Schöpfer gibt es hier keinen Widerspruch, obwohl dies niemand versteht und nur darüber schimpft. Auch Kabbalisten können uns keine Antwort geben – für unseren tierischen Verstand gibt es keine Erklärung. Die einzige Antwort ist, auf die andere Ebene der Wahrnehmung der Realität aufzusteigen und es dann zu fühlen und zu akzeptieren. Das heißt, solche Dinge existieren um dir zu zeigen, dass du aufwachen und aufstehen musst.

Und die Tatsache, dass es dich schwächt, – ist richtig, und es ist gut, dass wir es fühlen, denn dann haben wir einen Grund, uns an die Gruppe zu wenden und durch die Gruppe an den Schöpfer und damit unsere spirituelle Arbeit zu beginnen.

***

Was annulieren wir an unserem Verlangen zu empfangen, denn dieses Verlangen bleibt doch bestehen, um die spirituelle Arbeit fortzusetzen? Abraham hat schon ein Messer angefasst, er ist bereit, seinen einzigen geliebten Sohn zu töten, und hier stoppt ihn der Schöpfer und sagt: “Hebe deine Hand nicht gegen den Jungen, töte ihn nicht.”

Also was wird vom Menschen verlangt? Nur ein Teil der Arbeit, aber er muss doch den ganzen Weg gehen! Wie ist es dann möglich, dass er aufgehalten wird und man sagt ihm, dass das jetzt reicht? Das heißt, es ist nicht der Mensch der sich selbst aufhält und sagt, dass er nichts mehr braucht, dass er das Verlangen zu empfangen aufrechterhalten muss, um es in das Verlangen zu geben zu verwandeln. Aber es scheint, dass es eine ganzheitliche Handlung geben sollte – das Verlangen zu empfangen vollständig loszuwerden! Und was passiert in der Tat? …

Wie gehen wir durch diese Handlung? Wie führe ich diese Handlung mit meiner Gruppe durch, obwohl sie meinem Wunsch widerspricht? Wie mache ich das? Wie zeigen wir den Freunden die richtigen Beispiele solcher Lösungen? Das nennt sich “die Wichtigkeit des Schöpfers und des Ziels zu zeigen”, gerade aufgrund solcher Kollisionen und Widersprüche, die richtige, spirituelle Entscheidung aufzuzeigen.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 20.11.2018

Der Schöpfer führt dich durch alle Zustände, Formen und Rahmen durch.

Und wo ist hier der Mensch? Wie wirkt er auf das alles ein?

Er muss alle Formen die er durchgeht, untersuchen und daraus wächst die Weisheit – “es gibt keinen Weiseren, als den Erfahrenen”.

Er betrachtet die Prozesse, die der Schöpfer in ihm durchführt – das nennt sich “an deinen Taten werde ich Dich erkennen”. Nur in der linken Linie lernt er aus dem Neid. Dann geschieht der Übergang von hier in die rechte Linie, zu mir: ich danke dem Schöpfer dafür, dass Er mich so voran schiebt, ich danke meinen Freunden usw. Aber in diesem Moment fühle ich mich wie eine Null.

Und plötzlich empfinde ich, dass dieser “Null-Zustand” der erhabenste, der ehrenvollste, der reinste ist, ohne jeglichen Fleck. Ich will keine Beigabe erhalten – weder Wissen noch Verständnis. Nichts. Ich möchte vollkommen annulliert sein, denn in dieser Form schliesse ich mich in Ihn ein. Damit fängt mein Ibur an, ich verlange nichts – ein absoluter “Hafez Chesed”. Später wird es ein Hafez Chesed in der Form geben, dass von mir verlangt wird, mich über das zu erheben wenn man mir sagt: “Ob du es willst oder nicht, aber diese Schachtel von Goldmünzen gehört dir”. Aber in dem Moment habe ich sogar kein Hemd.

Heißt das, dass ich mich immer noch in der Phase befinde, wenn ich von Linie zu Linie gebracht werde? Kann ich diese zwei Dinge nicht gleichzeitig haben?

Nein! Warum bist du so ungeduldig? Ich sage dass man zuerst die eine und dann die andere erhält. Ist es euch klar? Habt ihr es durch? Diejenigen, die durch sind – sind durch, die anderen eben nicht. Schreibt es doch auf einem Blatt oder in einem Notizbuch auf, damit es ordentlich ist: zuerst dies, danach das, was passiert, was du dabei empfindest? Auch in der rechten Linie ist es eine großartige, wahre Sache. Das ist Ibur und ich möchte dabei bleiben und diesen Ibur auf allen Ebenen und Stufen vergrößern. Das ist mein Ziel, mein Punkt der Verschmelzung.

***

Zum Beispiel, ich höre auf einmal – und sowas kann durchaus passieren, – dass irgendein Freund sehr erfolgreich im Studium, im Verständnis, sogar in Erlangung ist. Man schätzt ihn ein als würde er im Besitz vom spirituellen Erlangen sein, als würde er hervorragende Fähigkeiten haben. Und ich fühle mich verletzt, weil
ich nicht bin wie er und den halben Tag bin ich sauer und neidisch.

Danach beginnt dieses Gefühl mich loszulassen und ich bin schon in der Lage, darüber im Verstand und im Gefühl nachzudenken. Das Wichtigste für mich ist auf den Schöpfer ausgerichtet zu sein, was gibt mir denn dieser Wettbewerb, wer größer und wer kleiner im Verständnis, in der Erlangung, im Erfolg ist? Ich habe etwas in
Bezug auf den Schöpfer – das ist schon gut, ich kann mich daran festhalten. Dies ist sogar nicht mal die Wahrnehmung, sondern nur eine Möglichkeit mich daran festzuhalten. Und sogar wenn ich nichts habe, in diesem “nichts” kann ich mich dem Schöpfer zuordnen. Das gibt mir eine besondere Möglichkeit gerade aus diesem
leeren Ort, aus der Null, nicht von Ihm zu bekommen und mich auf Ihn zu beziehen.

Kann es also sein, dass der Schöpfer mir einen großen Gefallen getan hat? Er gibt mir nichts, aber von diesem Ort aus, aus diesem Zustand, wenn ich nichts habe, kann ich sagen: “Ich möchte mich auf Dich beziehen. Lass mich nie etwas haben, dadurch kann ich zeigen, wie sehr ich mich auf Dich beziehe und bin bereit wie ein treuer Sklave zu sein, der nichts hat. Mir wird nur meine Existenz gegeben und ich bin damit glücklich und frage nicht nach mehr. In diesem reinen Zustand möchte ich mich befinden und mit Dir verschmelzen.

Artikel des Tages von Montag, 19.11.2018

Ich habe schon vor dem Unterricht gesagt, dass wir schläfrig und lustlos gekommen sind. Dieser Zustand ermöglicht uns leichter, zum Geben an den Schöpfer zu kommen. Jetzt, wenn Gedanken und Wünsche wach sind, wie kann ich mich so annullieren, dass ich auf Ereignisse nicht reagiere, sondern mich darum kümmere, wie man dem Schöpfer durch die Freunde Freude bereiten kann? Was fehlt mir dazu? Jetzt habe ich keine Bedürfnisse, es gibt keine Probleme, es gibt keine linke Linie. Lasst uns neu denken, wie forme ich mich, damit alles auf das Wohl der Gruppe und des Schöpfers, der sich in ihr befindet, gerichtet ist? In dieser Bestrebung bestimme ich meine Existenz. Jeder erzählt, wie er beabsichtigt, sich am Wohl der Gruppe und Wohls des Schöpfers, der sich in der Gruppe befindet auszurichten.

Ich möchte sehr, dass meine Freunde gleiche Gedanken, Wünsche und Absichten wie ich haben. Deshalb sorge, bete, bitte ich, dass mit ihnen das gleiche geschieht.

***

Was bedeutet es, den Freunden Genuss zu bereiten?

Den Freunden Genuss zu bereiten bedeutet, sich an der Gruppe mit ganzen Kräften zu beteiligen, sie zum Ziel der Schöpfung, zur Vereinigung zu bringen. In der Vereinigung enthüllen wir eine Kraft und werden ihr gleich. Das ist alles. Ich kann es tun, wenn ich mich in der Gruppe befinde, mich vor den Freunden annulliere, sie anrege, unterstütze und zeige, inwiefern ich es will, selbst wenn ich nicht wirklich will. Ich gebe ihnen mein Herz.

Artikel des Tages vom Sonntag,  18.11.2018

Lasst uns vorstellen, was das Maß des wahren Geben’s ist. Wollt ihr alle gleichzeitig reden oder einer nach dem anderen. Überlegt bitte, man kann es so und so tun. Ich sage euch, wieso ich möchte, dass ihr auf diese Weise sprecht, als ob einer den anderen nicht hören würde. Das lehrt den Menschen mit sich selber zu reden. Innerhalb des Tages, außer dieser gemeinsamen Stunden, wird es zur Routine, sich zu überprüfen, mit sich selber zu reden, sich innerhalb seiner Gedanken zu befinden.

Meine Frage lautet: wie können wir uns das Resultat der Einwirkung des höheren Lichtes auf uns vorstellen?

Worin liegt das Problem mit sich selber, innerhalb des Tages zu reden? Wofür muss man das auch hier trainieren? Bevor ein Mensch in die Gruppe kommt, spricht er mehrere Jahre mit sich selber, aber das trägt nicht zu seinem Aufstieg bei. Hier aber soll er wieder von vorne lernen mit sich zu sprechen…

Wenn ich etwas von anderen höre, höre ich einfach die klugen Worte. Bewusst oder unbewusst nehme ich sie an oder lehne sie ab. Ich lasse sie durch mein Kritik-System: bin ich dafür oder dagegen, nehme ich an oder nehme ich nicht an. Also ich greife sie an. Wenn ich aber mit mir rede, bin ich verpflichtet mich zu überprüfen, ein Richter für mich selber zu sein. Dabei gewöhne ich mir an, ständig im Bewusstsein zu sein, im Verständnis, in der Klärung solcher Gedanken und Verlangen, die in mir entstehen. Das ist sehr wichtig für den Aufstieg.

Dank dem, dass wir uns in der Gruppe daran gewöhnen die Frage so zu besprechen (und das kann man nicht als Seminar bezeichnen und es scheint, als ob ihr euch nicht ineinander einschaltet) werdet ihr im Nachhinein wahrnehmen, dass ihr euch genau in dieser Form sehr stark ineinander einschaltet. Dann, wenn keiner keinem zuhört, schaltet ihr euch ineinander ein und das funktioniert. Aber nicht durch die Ohren und nicht so, dass jeder das vom Freund Gesagte kritisiert. Bis jetzt ist es aber wichtig, dass ihr euch zu solcher äußeren Form miteinander zu reden gewöhnt und das ist das Sinnvollste.

***

 

Wir haben keine Mängel außer dem Streben zum Ziel. Alles andere soll man bei Seite lassen als etwas, was kein Bezug auf das Ziel hat. Denkt nur daran, an den einen Punkt.

Die Freunde sagen aber, dass ich ein gewisses Problem habe und man soll es lösen…

Das ist ein Zeichen dafür, dass sie mit dem Schöpfer nicht einverstanden sind, Der dich genau so erschaffen hat, wie du bist. Haben sie ein Problem mit dem Schöpfer?  Dann sollten sie sich an Ihn wenden. Man hat hier nichts mehr zu sagen, du wirst genau solche Wörter hören, welche ich schon gesprochen habe: es gibt kein Problem, außer einem.

Und wenn man diese Sehnsucht entwickelt?

Man sollte nur das entwickeln und nichts außer diesem. Alles andere hat uns der Schöpfer schon gegeben, das Streben aber hängt von dir ab. Nur das hängt von dir ab! Und obwohl die Freunde dir sagen, dass du ein Problem hast (anscheinend muss es so sein, so hat es für dich der Schöpfer veranstaltet, dass du es von ihnen hören solltest), aber genau mit ihnen wirst du die Sehnsucht zum Ziel entwickeln.

Aber wie? Sie sagen, dass ich ein Problem habe…

Anscheinend ist es so, dass du das hören musstest. Fang bitte hieraus an.

Hier schreibt aber Baal Sulam vom Fortkommen ohne Leiden, nach dem Verlangen, nach der Wichtigkeit…

Damit ich es wollen würde?! Wie kann ich etwas wollen, was meiner Natur entgegen ist? Wo hast du gesehen, dass der Mensch geboren wird und selber will, selber strebt und erreicht, ohne, dass er mit seiner ursprünglichen Natur kämpft? Wo hast du soetwas gesehen?!

Ich weiß über mich persönlich, dass ich nicht fähig bin dafür…

Nicht nur du, keiner will das. Wir möchten das Ziel: es gibt sogar zwei oder drei, aber so, dass ich mich nicht „umkrempeln“ muss.

Setz dich bitte, versuch noch ein bisschen, bis du es verstehst. Es gibt ehrlich gesagt kein Problem darin. Du hast alle nötigen Eigenschaften, damit du das Ziel erreichst. Es gibt hier keinen einzigen Menschen der sie nicht hat.

Bis der Mensch sich nicht am Ende der Korrekturen, vom Anfang bis zum Ende der Schöpfung sehen wird, darf er nichts dem Schöpfer sagen, nichts! Weil Er dir alles in der vollkommenen Form gegeben hat, außer einem: außer der Verbindung mit den Freunden, der Bürgschaft des Bundes. Das alles ist notwendig, damit man das System der richtigen Verbindung organisiert.

Und es ist unwichtig, WAS sie über mich sagen?

Das ist wichtig – wieso nicht? Aber genau aus diesem Grund, beginne dich bitte zu entwickeln.

Und was muss ich tun?

„Alle Sünden bedeckt die Liebe“, du weißt, was zu tun ist. Nur das ist die Antwort. Sie sollen über dich alles sagen was sie sagen wollen, du antwortest aber: “Ich liebe euch“.

Nur weil das meine Gruppe ist, bin ich fähig das anzunehmen…

Ja, ja, sage ihnen ständig: “ich liebe euch“. Als Antwort auf alles, was sie dir sagen, um dich zu erniedrigen. Du verstehst nicht, wie das hilft. Mach das so.

 

Artikel des Tages von Fraitag, 15. November 2018

Während des Tages sollt ihr daran denken, worüber wir jetzt und im ersten Teil des Unterrichts gesprochen haben.

Sie sagten im ersten Teil der Stunde: unsere ganze Arbeit besteht darin, das Netz der Beziehungen zwischen uns aufzubauen – “das Feld, das  der Schöpfer gesegnet hat” um dort die höchste Kraft zu offenbaren und sich dort wie ein Gebender zu verhalten.

Genau so, wie ich den Freunden zurück gebe, so gebe ich auch dem Schöpfer zurück.

Wir: ich, Gruppe und Schöpfer treffen sich innerhalb die Verbindung zwischen uns, es heißt: “Israel Tora und der Schöpfer sind Eins”. Es ist mein Ziel und ich wünsche, dass es geschieht. Ich stelle mir also den Zehner so vor, als ob eine Vereinigung zwischen allen existiert und innerhalb dieser Vereinigung, als Grundlage, als ausführende Kraft dieser Vereinigung verweilt der Schöpfer darin.

Das gilt innerhalb unseres ganzen Weges.

Jetzt haben wir eine Möglichkeit, die Anstrengungen zu unternehmen, aber ich tue nichts, obwohl ich weiß, dass mir diese Möglichkeit jetzt gegeben ist. Ich will was tun, ich will arbeiten, aber ich kann nicht!

Vom Morgen bis zum Abend erfüllst alles, was im Buch steht und was dir der Lehrer sagt, nur das, es gibt keine eigenen Gedanken!

Aber der Lehrer sagt, dass man immer im Glauben über den Verstand sein muss…

Nein, ich sage nicht. Das ihr über dem Verstand sein müsst, denn ihr wisst doch nicht, was es ist, im Glauben über dem Verstand zu sein und noch weniger, was “der Glaube über dem Verstand ist”.

Ich verlange es nicht von euch, ich verlange nur die einfachen Handlungen, die euch als Ergebnis das Licht bringen, dass zur Quelle führt.

Von oben wird die gewisse Kraft kommen, das auf dich einwirkt, die du nicht empfindest, aber als ihre Einwirkung fühlst du plötzlich, dass du an die Freunde denkst.

Wie kommt es mir vor?

Wie es mir vorkam? Ich sehe den Freund und plötzlich kommt zu mir der Gedanke, dass ich ihn gern habe, so dass ich für Ihn etwas Gutes tun will.

***

Die Bürgschaft ist ein Mittel, um auf jeder Stufe zum Glauben über dem Verstand zu kommen.

Wenn du nicht auf die Bürgschaft, auf die Vereinigung ausgerichtet bist, so kannst du keine Kraft bekommen, die dich zum Glauben über dem Verstand hebt. Wenn du nicht auf die Bürgschaft ausgerichtet bist, bist du auch nicht auf das Geben ausgerichtet. Und wenn es so ist, wie bekommst du von oben die Kraft des Gebens? Es ist miteinander verbunden, nur die Bürgschaft ist die innere Arbeit vom Kli und der Glaube ist eine Kraft des Gebens, Kraft von Bina, die hilft das Kli aufzubauen.

Wenn wir zur Bürgschaft streben, im Gebet, dann werden wir von oben die Kraft des Gebens bekommen.

***

Was machen wir mit nebensächlichen Gedanken, die wie “der Docht” werden und mit dessen Hilfe wir das Licht offenbaren werden? Wenn die nebensächlichen Gedanken kommen, wie kann man diese in die Verbindung umwandeln und nicht zulassen, dass sie uns von der Heiligkeit abzustoßen? Wie kann man diese Abstoßung nicht einfach so hinnehmen, sondern diese in die Verbindung zwischen uns verwandeln?

Die Annullierung, der Schirm, das widergespiegelte Licht (Or Choser) – das alles ist die “Kerze”.

Zuerst kommt der nebensächliche Gedanke und ich wandle ihn in den guten Gedanken um.

Entsprechend meinem Zustand wird mir von oben der nebensächliche Gedanke geschickt. Ich muss ihn nun von quantitativ in qualitativ, den guten Gedanken verwandeln – Gedanke über die Vereinigung zwischen uns und dem Schöpfer.

Aber die Kraft dieses Gedankens, sein Charakter, wird mir von oben gegeben, ich muss nicht schwer arbeiten, nur diesen Gedanken etwas “umwandeln” – dann wandle ich den Bruch in Verbindung um. Je schwerer mir es fällt, zum richtigen Gedanken zu kommen – der Bruch zwischen Bina und Malchut – entspricht der Kraft des Widerstands. Ich habe es auf der Zeichnung (Buchstaben R) bezeichnet. Darauf wird meine Absicht gebaut. So wird’s gemacht.

Im Laufe des Tages sollt ihr zu dieser Zeichnung zurückkehren.

Artikel des Tages von Mittwoch, 14.11.2018

Sie sagten, dass wir für eine Gruppe beten, nicht für einen separaten Freund…

Danach kannst du auch für einen bestimmten Freund beten, aber er gehört zur Gruppe. Wie kannst du ihn sonst unterstützen und formen? Er hat ja kein persönliches Problem – es ist nicht sein eigenes Problem. Er befindet sich in der Gruppe und durch die Gruppe bekommt er diese Fehlfunktion. Sagen wir, er wird von der Polizei festgenommen. Warum? Weil die gesamte Gruppe eine gewisse Korrektur durchgehen muss. Daher wird ein Mangel aufgedeckt, so dass wir uns um selbst und um ihn als unseren Teil kümmern, so dass alles in der Verbindung zwischen uns geregelt wird. Dann wird sich der Fehler sich als Korrektur offenbaren und dank dieser Handlung steigt die ganze Gruppe auf.

Wir dürfen nicht nur jemanden mit seinem Problem sehen, das ist nicht sein Problem. Wir verbürgen uns gewissermaßen gegenseitig und jeder erhält beispielsweise seine eigene persönliche Spritze durch das Licht, der uns zur Quelle zurückbringen will. Und hier gibt es keine persönliche Berechnungen. Mit niemandem auf der Welt gibt es eine persönliche Berechnung, besonders nicht mit uns.

Heißt es, dass wir das Gebet so aufbauen können, dass wir für die Gruppe bitten, um einen kranken Freund zu heilen? Wie sollte man genau beten?

Wir müssen uns bei diesem Freund bedanken, denn mit seiner Hilfe können wir uns noch mehr verbinden, vereinen, zusammenkommen um für ihn aus der Gruppe zu beten. Damit er so sehr zu einem korrigierten Teil der Gruppe wird, so dass es ihm gut geht. Wenn wir für ihn beten und zum Guten zurückführen, sehen wir, dass die ganze Gruppe dadurch aufsteigt.

Möchten wir, dass es ihm zugunsten der Gesundheit der Gruppe gut geht?

Natürlich. Es wird  niemandem separat angerechnet. In der Tat existiert so etwas überhaupt nicht in der Natur. Und wegen unserer Spaltung sind wir nicht in der Lage zu erkennen, dass alle voneinander abhängig sind. Daher sollte man keine Fehler der anderen als persönliche betrachten. Dies ist der Mangel, der sich aufgrund eines gemeinsamen Systems in ihm entwickelt hat.  Ein einzelner Freund kann nur klären und uns diesen Mangel anzeigen, der in der gesamten Gruppe vorhanden ist. So werden wir Schritt für Schritt das Konzept des Arvut klären.

***

Was ist das Verlangen zur Vereinigung? Was soll ich dabei fühlen?

Wenn wir uns Tag für Tag überwinden und versuchen mehrmals am Tag, so oft wie es geht, durch Zitate und Diskussionen zwischen uns unsere Vereinigung zu spüren, dann wird sich die Schechina, die Präsenz des Schöpfers, in uns offenbaren. „In uns“ heißt in der Vereinigung zwischen uns. Wenn wir ständig darüber nachdenken und versuchen, es künstlich zu erreichen, als ob es gut wäre, als ob wir es wollen würden dass es geschieht, obwohl es keiner will – heißt es “von lo-lishma” zu “lishma”. So betätigen wir das Licht, das zur Quelle zurückkehrt. Das Licht bringt mich zu dem echten Verlangen, welches mir früher auferlegt wurde. So passiert es. Warum? – Ich weiß es nicht. Dies ist die Auswirkung des hohen Lichtes. Wie geschieht es? – Keine Ahnung. Es passiert hinter den Kulissen.

Wie Er den Wunsch zu empfangen geschaffen hat und wie Er ihn steuert, weiß ich nicht. Ich kenne nur das Ergebnis, weil wir die Geschöpfe sind, das Ergebnis der Einwirkung des Lichtes auf den Wunsch. In der Tat existieren nur Licht und Verlangen in der gesamten Schöpfung. Und dann passiert es: plötzlich beginnt mein Verlangen etwas zu wollen, was mir absolut entgegengesetzt ist. Da das Licht darauf einwirkt, in ihm lebt, empfängt es den Einfluss vom Licht und bekommt sein Verlangen. Dies wird bezeichnet als “Dunkelheit wird als Licht ausstrahlen”. Deshalb müssen wir weiter handeln und nicht aufhören. Die Hauptsache – nicht aufhören, nicht weggehen.

Unser Ziel ist es, auf dem höchsten Niveau das, was die Kabbalisten uns schreiben, zu realisieren. Nur das. Und wir müssen sagen, wie wir heute bereits gesagt haben, dass man entscheiden muss, dass man sich hier „begraben hat“ um nicht wegzugehen. Heute ist es einfach – es gibt nichts auf der Welt, die Welt bietet uns nichts Besonderes. Ich bleibe und realisiere mein Leben hier, was auch immer geschieht.  Wenn man zu solch einer Entscheidung nicht kommt, hat man keine vernünftige Grundlage. Dies ist der Entschluss beim Empfang der Thora.

Artikel des Tages von Dienstag,  13.11.2018

Wir beurteilen einen Menschen in Bezug auf die persönliche, praktische Gruppe, die man zur Vereinigung führen muss, folgendermaßen: “in was ist man gut und in was ist man schlecht”. Nehmen wir an, es gibt einen gewissen „Kriminellen“ unter uns, der absolut alles vernachlässigt. Aber als er zur gemeinsamen Verbreitung kam, beteiligte er sich mit Herz und Seele daran. In unseren Augen ist es also zu 100% korrigiert. Und es gab noch jemanden, der alles vernachlässigt und an nichts teilgenommen hat – für uns existiert er überhaupt nicht in der Gruppe und sogar noch schlimmer: sein Beispiel schwächt die anderen auf ihrem Weg.

Wenn es eine gemeinsame Handlung gibt, ist alles klar. Aber wenn es keine gibt …

Was meinst du damit, dass es keine Handlung gibt?

Sie sagen, dass wir tagsüber an einem bestimmten Modell in uns festhalten müssen

Dies ist genau die Handlung: ich muss jeden Moment zur Vereinigung zurückkehren, um die Schechina, die Verbindung zwischen uns und das Feld zwischen uns, das “der Schöpfer gesegnet hat”, zu betrachten. Ich möchte es mir vorstellen, ich möchte es finden, ich möchte es in meinen Augen wachsen lassen.

Also zurückkehren und sich dieses Modell vorstellen …

Bis es greifbar wird – ich erzähle es euch aus eigener Erfahrung. Es wird dann greifbar und noch mehr: du beginnst damit zu arbeiten, es zu bewerten. Man kann sogar an verschiedenen Stellen seine Parameter messen – das ist das Kli!

Das heißt, wir sprechen hier von einer Art virtuellem Modell, das ich mir immer mehr vorstelle?

Ja, es wird zu deiner Welt, zu deinem Leben. Auf diese Weise gewöhnt man sich daran, bereit zu sein, dieses noch existierende Tierleben zu verlassen, bis man sich der Schechina anschließt. Und wofür leben wir sonst noch? – Um vom Materiellen in das Spirituelle überzugehen – dort gibt es spirituelles Leben.

Also die ganze Zeit zwangsmäßig uns daran zu erinnern, zu einer solchen Vorstellung zurückzukehren. Wird das als Arvut bezeichnet?

Das Beste ist – „der Mensch helfe seinem Nächsten“.

Das heißt, die Freunde und ich müssen uns immer in einem solchen “Brainstorming” befinden, um herauszufinden, was das für ein Modell ist und darüber miteinander Ideen austauschen.

Ja.

Und darüber reden?

Natürlich kann man darüber reden. Ich schreibe darüber in Twitter, ich glaube ihr lest es ab und zu dort. Ich habe keine andere Möglichkeit, euch während des Tages zu kontaktieren. Ich möchte mit euch verbunden sein. Organisiert es so, dass ich jede Stunde ein Paar Minuten mit euch reden kann. Ich würde mich freuen. Ich halte diese Handlung für die Allerwichtigste. Wir sollten keine „Neulinge“ anschleppen, nichts in der Art – wir müssen jetzt selbst die Schechina betreten, es gibt nichts Wichtigeres!

***

Ich verstehe heute kein Wort von dem, was Sie sagen. Was wollen Sie?

Ich will, dass du dich während des Tages so viel wie möglich in Verbindung mit den Freunden befindest. Konzentriere dich nur darauf.

Ich verstehe immer noch nicht, was Sie wollen…

Ich will nur, dass du mit den Freunden verbunden bist.

Und was soll ich tun?

Daran denken.

Es klappt nicht, vielleicht gibt es etwas anderes?

Nein, nur das. Ich kann dir keine andere Hausaufgabe geben.

Aber was kann ich physisch tun?

Ich will dass du physisch mit den Freunden verbunden bist, das war es. Verstehst du was das heißt, an irgendetwas zu denken? Also denke daran: „Es gibt den Zehner und ich denke daran“. Ich muss darüber nachdenken, dass sie alle verbunden sind. Sie sind nicht verbunden, aber ich kümmere mich darum, dass sie sich vereinen: wann wird es passieren, wie wird es passieren? Stell dir vor, es hängt keinesfalls von ihnen ab, nur von dir – wie würdest du dann den Schöpfer darum bitten, dass Er sie zu Einem verbindet?

Sie reden wieder auf einem sehr hohem Niveau, ich verstehe Sie nicht… Sagen Sie mir, was muss ich konkret tun! Auf der Arbeit bin ich nicht in der Lage, an dies alles zu denken.

Du arbeitest doch nicht mit dem Kopf?

Doch, das ist das Problem! Ich arbeite mit dem Kopf und habe jetzt eine neue Position… Ich bin nicht in der Lage daran zu denken wie andere Freunde!

Sei nicht neidisch, du wirst sie noch überholen. Denke nur an eine Sache: die ganze Zeit, so oft wie es geht, in dem Maße wie du an eigene Probleme denkst, sorge dich um die Verbindung deiner Freunde, wie z.B. in der Armee oder ähnlichem.

Ich sage es Ihnen aus der Erfahrung – dies wird nicht klappen. Schlagen Sie etwas anderes vor…

Was heißt „wird nicht klappen“? Dann wirst du von anderen angerufen und sie werden dich daran erinnern. Und nachdem du das Klingeln gehört hast, denke 10 Sekunden lang darüber nach. In einer Stunde noch ein Klingeln und so wird es klappen. In einigen Tagen, wenn du kein Klingeln hören wirst, wirst du dich wundern: warum rufen sie mich nicht an? Denken sie etwa nicht mehr an mich? Haben sie mich über Bord geschmissen, rechnen sie nicht mehr mit mir? Die Gewohnheit wird zur zweiten Natur.

 

Artikel des Tages von Montag,  12.November 2018

Was machen wir praktisch am Tag, wenn jeder seiner Arbeit nachgeht?

Egal wo ich mich tagsüber aufhalte muss ich verstehen, dass alle Ereignisse die ich tagsüber durchlebe – ich habe einen Job, eine Familie und andere Probleme, die ich lösen muss – alle Oben im Voraus geplant sind. In diesen Ereignissen gibt es keinen Sinn und keinen Wert, außer dass ich aus diesen Zuständen und Ereignissen die ich tagsüber durchlebe, über die Verbindung zwischen uns nachdenke. Braucht jemand diesen Job? Dies ist eine Täuschung, eine Illusion – nur damit wir daraus an unserer Verbindung arbeiten können. Ihr versteht das nicht, taucht dort wie ins Wasser ein – in meinen Augen ist es nur ein Mülleimer – und grabt dort den ganzen Tag lang. Und ihr müsst im Gegenteil, diesen Mülleimer heiligen und korrigieren, sich die ganze Zeit in Gedanken und Gefühlen darüber erheben.

Das heißt, wir gehen zur Arbeit und müssen parallel…

Ich bin ständig mit meinen Freunden in Verbindung. Die Verbindung zwischen uns ist der Ort den ich ständig betrachte, die Augen aller sind dorthin gerichtet, das ist die Schechina. Der Raum zwischen uns ist ein Ort der Offenbarung des Schöpfers. Wie kannst du es vergessen? Was ist dir wichtig, dein tierischer Körper der in einiger Zeit sterben wird? Denk darüber nach. Du kannst nicht? Bitte deine Freunde darüber nachzudenken. Ihr befindet euch vor dem Ort an dem sich der Schöpfer offenbaren sollte, warum könnt ihr diesem Ort keine größere Bedeutung verleihen?

Ich sehe einfach nicht, wie ich während der Arbeit gleichzeitig etwas anderes in meinen Gefühlen und meinem Verstand machen kann.

Eine Person ist in der Lage dies zu tun, so baust du dein spirituelles Kli auf, daher ist alles so angeordnet. Dies steigt von einem perfekten Zustand zu einem unperfekten ab, so dass wir allmählich Vollkommenheit aus dieser Unvollkommenheit aufbauen, sonst werden wir keine Kelim haben. Wenn wir nicht aus der Welt der Unendlichkeit herabgestiegen wären, welche Art von Kelim hätten wir? Und so musst du dich aus deiner Arbeit, aus der Familie, allen Ereignissen und Problemen die dir geschehen, auf die Schechina konzentrieren, um sie auf die Offenbarung des Schöpfers vorzubereiten und Ihm dadurch Genuss zu bereiten. Wenn du es machst und die Schechina ein Ort zwischen den Freunden ist, – “von der Liebe zu den Geschöpfen bis zur Liebe zum Schöpfer” – dann kommst du zum Ziel, sonst – nicht. Es gibt nichts hinzuzufügen: entweder ja oder nein.

Uns fehlt ein Beispiel durch das jeder zeigt wie er sich um den Freund kümmert, auf die Freunde zugeht um sich zu verbinden, um somit einen Ort für die Offenbarung des Schöpfers zu schaffen. Versucht es im Laufe des Tages zu machen, erlaubt eurem Ego nicht euch wieder für sich selbst zu sorgen. “Wann denn ich?” ist nicht das Problem – es ist der Zerbruch, die Zerstörung. Wir sollen begreifen dass wir keine Wahl haben, wir sollen über die Natur hinaufsteigen. Es gibt ein Hindernis zwischen mir und dem Freund, und ich soll das überspringen um den Freund zu erreichen, mit ihm zu arbeiten und in ihn meine Kräfte investieren. Es ist nur ein psychologisches Problem – sonst nichts. Wenn sich ein Mensch davon überzeugt, schafft er es mit der Unterstützung der Gruppe.

Man kann viel darüber reden, aber uns fehlt die Bürgschaft damit jeder den anderen wach rüttelt, ein Beispiel gibt. Welche Beispiele habe ich gestern im Laufe des Tages bekommen? Wem war ich selbst ein Beispiel? Von wem habe ich die Größe des Ziels bekommen? Mit wem habe ich darüber gesprochen, wen habe ich unterstützt? Mit wem habe ich versucht eine Verbindung aufzubauen – imZehner oder zwischen den Zehnern? Habe ich einen solchen Bericht am Ende des Tages über mich erstellt oder nicht? Wenn nicht, dann ist er nicht bei der Arbeit.

Schreibt auf dem Blatt Papier nieder, wie oft am Tag ihr daran gedacht habt, dass das spirituelle Kli zwischen uns, in der Verbindung zwischen uns, ist. Wiederholt es 1000 Male und noch 1000 Male, und sieht, inwiefern es schwer fällt – du zwingst dich, und das heißt eine Anstrengung, die Arbeit – das bringt Licht. Denkt an die anderen damit sie es auch tun, weil erst dann merken wir, inwiefern einer dem anderen hilft.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 11. November 2018

Man muss sich sehr davor hüten, um sich nicht an den Schöpfer, noch vor dem Aufbau der Verbindung mit den Freunden, zu wenden. Erst, wenn du dich richtig auf die Gruppe ausgerichtet hast, auf die Verbindung, die Einheit, dein Verlangen sie zusammen als einen Mechanismus zu sehen. So wirst du dich dann, indem du dir vorstellst, dass du alle ihre Herzen, in ein Herz verbindest, mit diesem einen Herzen zum Schöpfer wenden.

Genau das ist das richtige Gebet Schacharit (das Morgengebet). Es ist nicht wichtig, wann innerhalb des Tages du das Gebet erhebst. Das Schacharit bedeutet, dass du „die Morgendämmerung“, die Wendung an den Schöpfer und die Korrektur, beginnst.

Wir denken, dass diese Bedingung „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ am Ende der Korrektur mit Hilfe des Lichtes, das zur Quelle zurückführt, realisiert wird. Das ist aber nicht richtig. Wir sollen mit dieser Bedingung anfangen: wir arbeiten an ihr und nur an ihr. Von ihr angefangen und weiter können wir richtige Handlungen aufbauen und uns richtig an den richtigen Schöpfer wenden. Ansonsten wird alles sündhaft sein.

Einerseits muss man sich um die Bürgschaft zwischen uns kümmern, das heißt um die richtigen Reaktionen aller Freunde einander gegenüber. Damit es im Zehner ein Netz der Wechselbeziehungen gibt und wir dieses Netz der Verbindungen wahrnehmen. Dieses Netz soll sich in Zehn Sefirot, die sich zu einem Parzuf  verbinden, verwandeln. Dann wird in diesem Parzuf die Bedingung für das Innere Licht (Or Pnimi) geschaffen, für die Entfaltung des Schöpfers im Geschöpf. Das ist eigentlich der Zehner: das vollkommene Ganze.

Deswegen lasst uns darüber beraten, darüber reden, wie wir das Gebet zum Schöpfer organisieren. Und nicht so, dass es jeder alleine macht, an sich denkt und das Gebet aus seinem Herzen erhebt. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten, werden wir sehen, dass wir uns genau auf diese Weise an den Schöpfer wenden. Unser Ego ist dazu bereit, es hat kein Problem darum zu bitten, zu verlangen, zu flehen, zu weinen. Das geschieht jedes Mal, ständig. Das Problem ist nur, dass dieses Gebet uns auf den Weg der Leiden führt.

In dem Maß, in dem wir nicht imstande sind den Schöpfer richtig zu erwecken, in diesem Maß wird Seine Reaktion, die wir eigentlich in richtiger Form erzeugen müssten, sich in eine Gegenform verwandeln und diese führt uns auf den Weg der Leiden. Also, entweder wenden wir uns selber, auf dem Weg der Tora an Ihn, oder wenn wir diesen Weg nicht nutzen, erzeugt er Druck auf uns, durch den Weg der Leiden.

Wie kümmern wir uns mit Hilfe der gegenseitigen Bürgschaft, in Gedanken an alle, damit jeder Freund, schweigend, in seinem Herzen, nicht vergisst sich richtig an den Schöpfer zu wenden?

Nur über die Freunde.

***

Wir sollen uns um die Verbindung zwischen uns kümmern, damit genau der Platz der Verbindung zwischen uns (und nicht jeder von uns) der Punkt der Aufmerksamkeit von uns allen ist. Wir sollen dem ständig die Wichtigkeit geben. Dass muss zu unserem „Kind“ werden, das wir geboren haben und uns zusammen um dieses „Kind“  kümmern. Du verhältst dich mit Zärtlichkeit und Liebe zu ihm, sehr pflegend, damit es lebt, sich entwickelt und wächst.

Kann man bestimmen, ob sich der Mensch um die Verbindung zwischen uns kümmert oder nicht?

Nach seinen Handlungen, nach dem, wie er sich einbringt. Es gibt solche, die das in größerem Maße machen können und solche, die dies in kleinerem Maße tun. Es gibt stärker „verschlossene“ Menschen und offene Menschen. Es gibt diejenigen, die viel reden und nichts tun und umgekehrt: tun viel und sind schweigend dabei. Es gibt unterschiedliche Menschen. Aber im Allgemeinen, beginnt ihr zu sehen, dass wir alle verbunden sind, das organisiert der Schöpfer. Das ist einerseits. Andererseits aber werdet ihr spüren, dass dieses Verhalten zwischen euch zur Shechina wird, also die Verbindung zwischen euch ein Eigenleben hat. Das ist wie ein Motor, der alleine wie ein Stück Eisen ist, aber er hat alles Nötige: Öl, Sprit, Elektrizität, damit er funktioniert.

Genau diese innere Arbeit, die dieses System erzeugt, dass sie ein Eigenleben hat, sollen wir offenbaren. Wir sind wie ein toter Körper. Wenn wir aber beginnen uns miteinander richtig zu verbinden, offenbaren wir plötzlich, dass die Verbindung zwischen uns nicht genügend war um sie zu offenbaren. Das heißt die Offenbarung der Shechina.

Wie wird ein Mensch zu einem aktiven Teil der Verbindung zwischen uns?

Vor allem dank der Sorge die anderen zu dieser Verbindung zu animieren. Hier kommt: “der Mensch helfe seinem Freund“. Hier haben Platz: die Erhabenheit des Schöpfers und des Ziels, hier ist auch das Spiel allen zu zeigen wie du dich darum kümmerst, damit alle sehen, wie wichtig das für dich ist.

 

Artikel des Tages vom 8. November 2018

Ihr versteht nicht, dass das alles der Schöpfer in bester Form für unser Vorankommen organisiert. Wir nehmen nicht jeden Zustand richtig an. Jeglichen Zustand muss ich so annehmen, da dies genau das ist, was ich brauche, in der genauesten Form. Der Zustand, die Wahrnehmung, die Richtung, die zu mir von oben kommt, genau das soll ich annehmen und auf dieser Basis soll ich richtig handeln. Ich ärgere mich nicht und mache keine Berechnungen, wieso ich das bekommen habe. Ich habe das aus dem allgemeinen Kli erhalten, aus meiner Seele, die diesen Kli darstellt und das ist der optimale Zustand für meinen Fortschritt. Und was soll ich jetzt tun?

Normalerweise ist unsere Handlung die Bitte: ich möchte über meinen Egoismus aufsteigen, über die Kräfte, die mich von meinen Freunden und auf diese Weise vom Schöpfer entfernen. Ich möchte, dass über diese uns trennenden Kräfte, die Kräfte der Verbindung kommen und dass wir uns in so einem Netz zu verbinden beginnen, innerhalb welchem wir den Schöpfer offenbaren können damit wir Ihm Genuss bereiten können.

Lasst uns damit anfangen, dass das, was wir in jedem Moment des Lebens bekommen, die optimale Form für unseren Fortschritt ist. Man soll keine Berechnungen durchführen, wieso der Schöpfer für uns das gemacht hat. Er hat das in bester Art und Weise für uns gemacht. Und wenn wir das nicht richtig „ablesen“ können, lasst uns es dann gegenseitig festigen, damit wir uns richtig dazu verhalten. Das bedeutet „über dem Verstand“.

Wie verstehe ich, dass in der Gruppe die Liebe zu den Freunden existiert? Und was bedeutet es in dieser Gruppe zu sein?

Die Gruppe existiert in einem guten Zustand. Das gesamte Zerbrechen ist nur in unserer Einbildung, uns gegenüber entstanden. Es gab niemals ein Zerbrechen, keine Sünde, nichts. Das alles ist scheinbar nur dazu da, damit wir das studieren. Das ist so wie wir dem Kind lehren: wir zerstören Lego – Bauten und möchten, dass es sich selber etwas aufbaut. So wird der Mensch klüger und versteht, nimmt den Schöpfer wahr. Wir sollen diese Etappen durchlaufen, damit wir unsere Kelim, unsere Kräfte, Wahrnehmungen und Verständnis gegenüber dem Schöpfer entwickeln. Nur dafür!

Deswegen war das Zerbrechen kein Zerbrechen und es gab niemals den Engel des Todes. Wir werden das noch offenbaren. Die gesamte Schöpfung ist ein Spiel, aber ein sehr ausgeklügeltes, schwieriges, nicht einfaches Spiel. Wann wird es aber zum Spiel? Dann, wenn wir es als ein Spiel annehmen. Wenn wir das mit aller Seriosität annehmen, wenn wir uns wünschen werden dieses Rätsel, diese Verwirrung in unserem Verstand und Gefühlen, zu entschlüsseln und stattdessen die wahre Form zu offenbaren, kommt das. Man soll nur zusammen daran arbeiten.

Lass uns davon überzeugen, dass wir uns im System befinden, welches uns verwirrt wie in einem Film, den wir auf dem Bildschirm sehen. Wir wollen aber nicht in diesem Film leben. Ich möchte nach wahren Verhältnissen leben und nicht nach dem Film, der mir jetzt angezeigt wird. Ich komme in dieses „Theater“ rein, in den Film, und existiere buchstäblich drin.

Alles hängt von uns ab, davon, inwieweit wir dem gegenüber stehen wollen. Baut innerhalb der Gruppe ein wahres System der Verbindungen zwischen euch, als ob ihr schon korrigiert währt, als ob ihr schon in der Verbindung mit dem Schöpfer steht. Baut ein wahres System, wo ihr nicht mit der Verhüllung einverstanden seid. Baut so ein System der Wechselwirkungen auf und ihr werdet sehen, wie das euere Entwicklung beschleunigt.

Artikel des Tages von Mittwoch, den 7.11.2018

Wir sind uns alle darüber einig, dass wir uns annullieren müssen und es ist sogar theoretisch klar, wie es gemacht wird. Aber warum passiert es nicht?

Unser Problem liegt nicht darin, dass wir mit dem übereinstimmen was die Kabbala uns sagt, und nicht darin dass wir Zweifel haben, auch wenn dies der Fall ist. Unser Problem ist, dass wir nicht zu einer sinnvollen und genauen Realisierung kommen. Wir übernehmen keine Bürgschaft zwischen uns. Wir führen viele Handlungen durch, aber nicht an der Stelle, die als Bürgschaft bezeichnet wird. Es ist besonders wichtig in unserer Zeit, in unserer Generation, dass wir es gut realisieren, denn damit legen wir einen Grundstein von dem aus wir die ganze Welt in einer korrigierten Form neu errichten werden. Das tun wir nicht. Wir  führen wir natürlich viele Aktionen durch, sie führen uns zu dem richtigen Zustand, aber wir sind immer noch nicht da angekommen. Die Tatsache, dass wir alle damit einverstanden sind, ist eine grundlegende Vereinbarung, aber keine Handlung.

 

Natürlich wäre es gut und richtig, sich um die Größe der Freunde in meinen Augen zu kümmern: inwieweit ich mit ihnen verbunden bin, abhängig von ihnen bin, wie sehr sie mich beeinflussen. Aber das ist nicht das aktuelle Problem. Unser jetziges Problem ist, in welche Richtung wir gehen. Und das ist die Bürgschaft, das Verbindungsnetz zwischen uns. Wir müssen solche Verbindungen zwischen uns aufbauen, die dem Schöpfer entsprechen werden. Wenn wir eine solche Verbindung zwischen uns herstellen wollen, dann werden alle anderen Bedingungen – mit den Freunden zu verschmelzen, sich mit ihnen zu verbinden usw. – in die Hauptaktion aufgenommen.

Lasst uns uns auf das, was wir jetzt lernen, konzentrieren. Wir wollen die bereits bestehende Verbindung zwischen uns erkennen. Wir wollen sie enthüllen und uns ihr anschließen – jeder in Bezug zu den anderen und alle in Bezug zu allen. In diesem guten Verbindungsnetz zwischen uns, das wir in perfekter Form weben, so dass es gegenseitig und richtig organisiert ist, wird es keinen Druck und keine Verzerrungen geben. Sobald wir zu einer so guten wechselseitigen Beziehung zwischen uns kommen, werden wir es dem Schöpfer, der inneren Kraft dieses Netzwerks ermöglichen, sich zu offenbaren – als würden wir einen Abstimmknopf drehen.

***

Im Grunde sprechen wir über ein einziges Thema – es gibt darüber hinaus nichts  worüber man sprechen kann. Wenn man fragt: “Wer bin ich? Was bin ich? Warum?” – muss man aus sich selbst heraustreten und versuchen, sich “außerhalb seiner Haut” zu befinden, über seinem Willen zu empfangen. Wenn er nach sich selbst fragt, kümmert er sich um seinen materiellen Zustand. Wenn man nach Beziehungen zum Nächsten fragt, nach der Verbindung mit den anderen (und wir haben gesagt, dass dies ein “Ort” genannt wird), kümmert man sich um seinen spirituellen Körper, d. H. um die Seele. Wir sollten ständig dran bleiben, alle möglichen Übungen zu machen, Zitate zu lesen, Lieder zu singen, um den Menschen immer wieder zu der Fürsorge für das System, das außerhalb von seinem Ich liegt, zurückzuführen. Wir ist ein echtes spirituelles System, nicht Ich, denn das wirkliche Ich ist Wir, die zum System von Adam HaRishon vereint sind.

Unabhängig davon, wie viele Passagen wir jetzt lesen und worüber wir sprechen, wird die Wissenschaft der Kabbala in unseren Augen schließlich mehr und mehr darauf fokussiert sein, die Aufmerksamkeit des Menschen von seinem Ich auf Wir zu verlagern, davon, was er empfindet auf das, wie es zwischen uns geschieht. Und das ist das Wesentliche an den Anstrengungen, Übungen und Gewohnheiten. Sobald wir anfangen zu empfinden, dass wir außerhalb unseres Körpers existieren, werden wir in diesem außer-körperlichen Leben die Shechina und den Schöpfer spüren, die es füllen. Es ist wie ein neues System, das vom Schöpfer animiert wird. Dann können wir uns immer darum kümmern, es zu erweitern, zu stärken und detaillierter zu klären. Dies ist die Leiter der spirituellen Stufen.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 6. November 2018

Alle unsere Korrekturen sind (wie geschrieben wurde):„alles klärt sich im Gedanken“. Das Gesetz des Zerbrechens aber ist, dass die Verbindungen zwischen den Bestandteilen zerbrochen wurden und nicht in jedem Bestandteil innendrin.

Mit anderen Worten, wird der Mensch nicht danach beurteilt, was er selber darstellt, sondern nur nach seiner Einstellung zum Nächsten. Also, nur bezüglich der Verbindung mit dem Nächsten, inwieweit sich der Mensch in dieser Verbundenheit befindet oder nicht. Nur danach können wir ihn beurteilen. Es gibt nichts gutes oder schlechtes sondern nur die Bereitschaft zur guten Wechselwirkung zwischen den zerbrochenen Bestandteilen.

Deswegen kommt es so, dass jeder verpflichtet ist bereit zu sein, die Mängel des Freundes wahrzunehmen damit man mit ihnen die richtige Wechselbeziehung eingeht. Und nur innerhalb dieser richtigen Verbindung, wo sie sich umeinander kümmern, erbauen sie den Namen des Schöpfers. Dabei formen sie den Schöpfer wie gesagt wurde:“ihr habt Mich erschaffen“.

Womit?

Indem ihr versucht habt, euch in allen möglichen Formen zu verbinden und ihr habt danach gesucht, wo hier wirklich der heilige Name ist und wo der sogenannte „Platz der Ehre“ sein wird. Und das befindet sich zwischen uns, weil der Schöpfer sich zwischen uns verbreitet und nicht im Einzelnen.

Daraus ergibt sich eine Regel darüber, dass man für den Freund beten soll, seinen Schmerz wahrnehmen soll: die Leiden des Nächsten, sich in die Gesellschaft zu integrieren und nicht sich von ihr zu entfernen. Also es erledigen, all diese Beschlüsse, Gebote „zwischen dem Menschen und seinem Freund“, die die Gebote „zwischen dem Menschen und dem Schöpfer“ voraus gehen. Und erst nach diesen Korrekturen „zwischen dem Mensch und dem Freund“ erfolgen die Verbindungen, die Regeln, die Gesetze zwischen dem Mensch und dem Schöpfer. Weil es bis jetzt noch keinen Platz gibt, gegenüber welchen man handeln sollte. Wir sollten diesen Platz erbauen. Das ist genau die Verbindung zwischen uns.

Also, wenn wir zwischen uns den Platz, der „bejt Mikdasch“ (das Haus der Heiligkeit), in dem sich die Heiligkeit, die Kraft der Liebe und der Verbindung offenbaren soll, nicht erbauen, dann bewegen wir uns nicht in die richtigen Richtung.

***

In der Spiritualität gibt es kein anderes Kriterium als die Bewertung des Maßes der Wechselbeziehung. Alles was du verstehen willst ist unwichtig, das wird nicht berücksichtigt. Wieso? Weil das alles der Schöpfer macht, Er stellt diese Bedingungen auf. Das, inwieweit wir den Erfolg in allen unseren Sachen erzielen, in den Handlungen der Verbreitung, das alles macht der Schöpfer. Wo sind wir dann? Wir sind nur in dem Maß in der Bürgschaft, die wir fähig sind zwischen uns zu realisieren. Da wo jeder mit Kraft in den anderen „hineingeht“, wo er wahrnimmt inwieweit er dem anderen helfen kann, sich in ihn einschalten kann und auf diese Weise weiterhin mit ihm verbunden bleibt.

Was bedeutet: in den anderen „hineingehen“?

Das bedeutet inwieweit ich dem Freund helfen kann in dieser Wechselbeziehung zu sein. Inwieweit ich zusammen mit ihm in diese Wechselbeziehung hineingehe, inwieweit wir zusammen sind. Ich und Er: wir treten tiefer in die Wechselbeziehung mit den andern Freunden ein. Hier ist im Prinzip unsere Arbeit. Das ist uns auferlegt. Außer der Ausführung der Bürgschaft brauchen wir nichts mehr zu tun. Alles andere macht der Schöpfer.

Wie äußert sich das aber?

Wie stark ich mit aller Kraft in den Freund hinein gehe nehme ich wahr, inwieweit ich ihm helfen kann damit ich mit ihm in innerer Verbindung bin. In dieser inneren Verbindung zwischen uns soll die Kraft des gegenseitigen Gebens, die sich Schöpfer nennt, sein.

Ich muss mich also über mich zu ihm erheben und er soll sich über sich, zu mir erheben. Dann werden wir uns in der Mitte, wo jeder mit eigener Kraft den anderen helfen will, treffen. So „dringen“ wir ineinander ein: ich in ihn und er in mich. Und diese Verbindung zwischen uns ist genau dieser Platz, wo sich der Schöpfer offenbaren wird.

Inwieweit ich fähig bin um nicht zu „zerfallen“ und zu fliehen. Wenn ich, um nicht zu fliehen, nur mit jemand Einzelnen zusammen sein kann, dann nehme ich diesen Einen und versuche mit ihm ständig in so einem Zustand zu sein, wo ich mich außer mir befinde und in seine Richtung ausgerichtet bin, indem ich seine Mängel (Chissronot) offenbare. Hier braucht man keine Wörter, nur die Absichten. Man soll seine Bedürfnisse finden, für ihn die Bürgschaft gewährleisten, ihm die Sicherheit und die Unterstützung geben. Weil seine Spiritualität von mir abhängt, er selber kann nichts im Bezug auf seine Spiritualität tun. Die richtige Bürgschaft besteht darin, dass keiner etwas für sich persönlich gewährleistet, nur einer gegenüber dem anderen.

 

 

Artikel des Tages von Montag, 5. November 2018

Wie kann es sein, dass ein Mensch so viele Jahre investiert hat – 10,15,20 – und er hat nichts in der Hand? Aber er freut sich darüber, wie sehr er nichts hat und wie sehr er es will. Das heißt, er hat ein starkes Verlangen und gleichzeitig offenbart er Perfektion zwischen beiden Gegensätzen. Dies ist nach unserem irdischen Verstand überhaupt nicht fassbar. Wenn er jedoch die Spiritualität begreift, kann er sich aus den zwei Zuständen zur Eigenschaft von Bina, zum spirituellen Zustand erheben und allmählich beginnt er zu fühlen, dass Spiritualität existiert, und der spirituelle Zustand entsteht aus der Kollision zwischen großem Verlangen und nicht realisiertem Chissaron. Er sucht nach einer Möglichkeit, sich zu annullieren und wird dadurch würdig, das höhere Licht zu empfangen.

Um diese beiden Linien zu vereinen, kommt das Licht von oben – wir selbst tun es nicht. Unsere einzige Mitwirkung besteht darin, das höhere Licht zu erwecken und uns darauf vorzubereiten. Wenn ich zum Beispiel nach all meinem Suchen, meinen Wünschen und Bestrebungen damit einverstanden bin, dennoch in diesem Zustand zu bleiben – mit großem Chissaron einerseits und mit Vollkommenheit andererseits – bereite ich mich dadurch auf die mittlere Linie vor. Dies sind Gegensätze, und wir sind noch nicht in der Lage, dabei zu sein, aber wir können es ein wenig fühlen. Jeder ist etwa zehn Jahre auf der Suche, und wenn man nach zehn Jahren immerhin dran bleibt und sagt: “Ich bin bereit, jeden Moment weniger zu verstehen, wie die kleinste Ameise zu sein, so klein wie ein Sandkorn. Ich will nichts. Warum? Weil die Größe des Schöpfers mich beherrscht und dieses Wissen reicht mir in der größten Verschleierung.” Wenn ein Mensch dafür bereit ist, kommt er durch das Nadelöhr.

***

“Ein Mensch offenbart, dass er nichts hat. Wie kann er perfekt sein? Aber trotz allem, geht er über den Verstand, gemäß dem, was ihm sein Lehrer geboten hat. Es stellt sich heraus, dass seine Vollkommenheit über dem Verstand aufgebaut ist, und dies wird Glaube genannt.”

Er spürt dies nicht in seinen Kelim. Wenn er aber angewiesen wird, perfekt zu sein, tritt er in die Perfektion ein. Wir müssen versuchen, uns in diese Zustände irgendwie hineinzufühlen. Dies sind schwierige Übungen – sich zu beugen, etwas offenbaren zu wollen, zu bitten. Wenn alle in der Gruppe solche Anstrengungen unternehmen, hat es seine Auswirkung und wir werden eine Veränderung spüren. Die Zeit ist sehr passend: wir empfinden Müdigkeit, Abstieg – das ist sehr gut. Es scheint uns so zu sein, weil wir ernsthaft gearbeitet haben. Nein, dies ist die Abwesenheit des höheren Lichtes, die uns dazu aufruft, uns unten noch mehr Mühe zu geben.

Das Wohl des Schöpfers ist das Wohl der Gruppe. Wenn du dich wirklich anstrengst, dich in der Gruppe aufzulösen und dich ihnen zu übergeben, beginnst du zu fühlen, dass diese Arbeit sich außerhalb von dir befindet. Es ist nicht wie im normalen Leben, wenn Leute zur Armee, zum Kommando gehen und bereit sind, sich selbst zu opfern. Wenn du anfängst, dich mit der Gruppe zu verbinden, werden dir solche Schwierigkeiten und Probleme gegeben, dass du die Hilfe des Schöpfers brauchen wirst, die Hilfe des höheren Lichtes. Dies bedeutet, dass die Stärke des Heldentums nicht ausreicht, um ein Verlangen mit Hilfe des anderen zu überwinden – ein größeres Verlangen gegenüber einem kleineren. Angenommen, man hat mir gesagt, ich solle etwas tun, aber ich will es nicht. Dann bekomme ich die Kraft des Willens, überwinde meine Faulheit und tue es. Nein, im Spirituellen geht das nicht. Um in der Gruppe zu sein, muss ich die Eigenschaft des Gebens erlangen, weil die Gruppe kein Kommando ist, sondern eine spirituelle Struktur, und dort das Gesetz der spirituellen Vereinigung gilt.

Dies ist das Hauptproblem, denn wenn ich keine Freude bewahren, befinde ich mich außerhalb der spirituellen Arbeit. Wenn ich für einen Moment in Verzweiflung, mangelndes Verlangen gerate, dann höre ich die Arbeit auf. Das heißt, eine Änderung meiner Einstellung zur Arbeit bringt mich aus der spirituellen Arbeit heraus. Was soll ich tun? Nur durch die Größe des Schöpfers, die Größe des Ziels finde ich den Ausweg – die Gruppe muss es mir ständig geben. Dies ist der Zweck der gemeinsamen Bürgschaft – jedem Freund die Größe des Ziels zu geben.

Artikel des Tages vom 4. November 2018

Man muss verstehen, dass das Studium die Vorbereitung zur Handlung sein soll. Und man soll jedes Mal schauen, wie können wir, bezüglich der Zustände, die wir jetzt zwischen uns haben, die Verbindung zum anderen Niveaus aufbauen. Die Verbindung innerhalb der anderen Natur, damit es dort keine Form des Verlangens gibt, die ich heute habe, welches mich erfüllt und lenkt, sondern, damit es hier das Verlangen zu geben, gäbe. Ich weiß nicht was das Verlangen zu geben ist. Egal, wie oft ich mich umdrehe, ich offenbare nur das Verlangen zu empfangen.

Man sagt, dass man hier eine einfache Handlung durchführen soll. Diese Handlung befindet sich im Prinzip neben uns: mach dein Verlangen, seinem Verlangens ähnlich. Wenn du dich anstrengst das Verlangen des Nächsten zu nehmen und es über deines zu stellen, damit es höher, größer und wichtiger als dein Verlangen ist, obwohl es deinem Verlangen entgegengesetzt ist und wenn du seinen Gedanken, der deinen Gedanken entgegengesetzt ist, annimmst, wirst du fähig sein dazuzulernen, was es bedeutet eins durch das andere zu ersetzen (so gut wie man das kannst).

Außerdem, du kannst dich natürlich an die Gruppe wenden, an den Schöpfer, an den Lehrer. Im Endeffekt wirst du fähig sein dich in dieser Form zu überwinden und du wirst verstehen, was es bedeutet über dein Wissen, Gefühl und Verstand zu gehen.

Deine Gefühle und dein Verstand bleiben dieselben, du erlangst aber die Gefühle und den Verstand des Nächsten dazu. Der Nächste ist im Prinzip die Gruppe. Du gehst hinter ihnen her mit geschlossenen Augen, du kannst also nicht überprüfen oder vergleichen, was du hast und was sie haben. Man kann das eigentlich nicht machen, weil dir das die richtige Herangehensweise zum Aufbau des neue Kli’s verdirbt. Es ist einfach. Wie uns erklärt wird: du hast den Stuhl und er hat keinen. Dann musst du ihm den Stuhl geben. Kurz gesagt, wir sollen es so machen, dass das Verlangen des Nächsten, der Gruppe, all meine Handlungen bestimmen würde und ich nutze meinen Körper nur als eine Maschine, in der sich das Verlangen der Gruppe befindet.

So schreiten wir voran, bis ich entdecke, dass dies das Verlangen des Schöpfers ist und das bestimmt alles. Das befindet sich in mir und ich beginne aus der Handlung, die ich vollbringe, Ihn zu erkennen: “aus Deinen Handlungen werden wir Dich erkennen“. Wo sind die Handlungen des Schöpfers? – In mir, wenn ich Ihm Platz anbiete mich zu lenken gemäß meiner Wahl. Dann offenbare ich innerhalb dieser Handlungen Seine Natur, Seinen Charakter, wenn man das so sagen darf. Ich offenbare das Programm, die Herangehensweise. So werde ich Ihm ähnlich, ich komme zur Verschmelzung, wo sich der Schöpfer in das Geschöpf einkleidet.

***

Kann ich mir, in meinem jetzigen Verstand und den Gefühlen so wie sie sind, einen Zustand vorstellen, den ich fixiere und etwas Entgegengesetztes aufbaue?  Also in meinem Wissen, in meinen Gefühlen und meinem Verstand, in dem, was ich selber sehen und denken möchte, baue ich noch einen Zustand, der meinem Verstand und meinen Gefühlen entgegengesetzt ist. Ich weiß nicht so richtig, was es bedeutet entgegengesetzt zu sein, denn, wenn das einfach etwas Entgegengesetztes ist, bedeutet das, dass ich das selber gebaut habe. Ich möchte von oben den neuen Verstand und neue Gefühle bekommen. Die Anderen, nicht in meinem Stil. Ich möchte einen neuen Kopf bekommen: den Kopf des Gebens, der Liebe, solche Sachen, die ich nicht habe. Ich möchte, dass sich dies in mir über meinem – ich – befindet, über meinem natürlichen Verstand und Gefühlen. Ich möchte, dass diese beiden Niveaus gleichzeitig existieren. Denn, wenn ich nur die neuen Gefühle und den neuen Verstand bekomme und ich es vom Schöpfer erhalten habe und mich lenkt, dann bin ich zum Engel geworden. Der spirituelle Mensch aber, ist derjenige, der zwei Niveaus beinhaltet: das Niveau des natürlichen Verstandes und der natürlichen Gefühle des Empfangen und darüber das Niveau des spirituellen Verstandes und die Gefühle, fürs Geben. Beide Niveaus befinden sich im Menschen und Er befindet sich zwischen ihnen.

Artikel des Tages von Donnerstag, den  1.11.2018

Vorbereitung zum Unterricht

Was ist die spirituelle Arbeit, der wir würdig geworden sind? Wofür sind wir dankbar?

Artikel des Tages
Zwei Menschen führen eine Handlung durch – der eine unter dem Verstand und der andere über dem Verstand.

Man fühlt keinen Unterschied in der Handlung, nur in der Absicht. Derjenige, der sich unter dem Verstand befindet, handelt nur aus dem Grund, dass er es für notwendig hält und hat dies als eine Angewohnheit angenommen, die zur zweiten Natur geworden ist.

Und es gibt auch den Glauben über dem Verstand, wenn einem nicht klar ist, warum und weshalb man es tut. Man denkt nicht über die künftige Welt, über die Belohnung nach, sondern führt diese Handlung durch nur weil man eine Motivation von der Gruppe bekommen hat. Man hofft damit dem Schöpfer Genuss zu bereiten ohne jegliche Antwort für sich selbst zu bekommen, ohne dass man dadurch ein Verständnis, eine Erlangung von dieser Welt sowie von der künftigen Welt gewinnt.

Man richtet sich ausschließlich auf des Schöpfers Genuss aus. Man ist nicht in der Lage dies zu tun und hat keine Ahnung wie es geht, wenn man sich selbst überprüft und es in absoluter Form durchführen will.Und dann betet man: „Gib mir die Fähigkeit und Kraft, die Handlung zu unternehmen, in welcher es überhaupt nichts für mich selbst gibt.“ Und der Schöpfer gibt einem die Kraft, den Verstand, das Gefühl und die Fähigkeit, dies zu tun. Und man empfindet eine sehr große Freude daran, dass der tierische Körper von diesem Resultat nicht profitiert. Solch eine Handlung nennt sich „sauber“.

***

Wir müssen jedem Freund das Gefühl von Arvut geben, das alle seine Sorgen, Ängste, Verzweiflungen und Störungen sowohl auf dem spirituellen Weg als auch in der äußeren Welt erlöschen. Die Empfindung von Arvut enthüllt die Gruppe in so einer Weise, dass man zu einem Gefühl kommt, dass man sich in einem vollkommenen Kli als ein integraler Teil befindet.

Und es ist unmöglich, dass man sich darin einsam fühlen wird. Man wird immer die richtige Berechnung haben, dass nur 10 existieren – nicht mehr und nicht weniger, nicht 9 und nicht 11 – sondern immer 10. D.h. meine Verbindung mit der Gruppe und unsere gegenseitige Bürgschaft führen uns zur neuen Realität. Dies sollte jeder von euch empfinden und dementsprechend leben.

Um 17 Uhr nach Israelzeit treffen wir uns für ein weiteres Gespräch. Bis dahin bleibt alle gesund und verbürgt euch füreinander – das ist das Wichtigste und das Einzige, woran wir denken müssen. Vor allem verbürge ich mich für meine Freunde darin, dass ich der Gruppe Recht gebe in allem, was sie tut.

Ich will die Arvut-Bedingung erfüllen. Darüber steht geschrieben: „Man kann eine abgelegene Stadt nicht zerstören“. D.h. es gibt keine Kraft in der Welt, die eine Stadt, in welcher Bösewichter und Verbrecher in gegenseitiger Bürgschaft leben, zerstören kann“. Und trotz der Tatsache, dass sie alle Verbrecher sind, sind sie “richtige” Verbrecher – sie stehen jeder für die anderen und darin befindet sich die Kraft des Schöpfers. Das heißt, dass die Bedingung des Arvut und der Verbindung die erhabenste Bedingung ist. Sogar in der materiellen Welt, sogar zugunsten des Willens zu empfangen – dies ist die höchste Bedingung.

Wir werden noch über die Bedingung des Arvut in Klipot sprechen, das ist eine sehr große Kraft, ihr solltet sie nie vernachlässigen.

Es ist egal, im welchem Zustand ich mich befinde, ich strebe vor allem zur Arvut, zur Einheit mit unserer Gruppe. Viel Erfolg!

 

Artikel des Tages von Oktober 2018

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.

—————————————————————————————————————————

Am Montag, 29.10. / Dienstag 30.10. und Mittwoch 31.10. 2018 gab es keinen Artikel des Tages

Artikel des Tages vom Sonntag, 28.10.2018

Der Prozess geschieht auf diese Weise: ich nehme euch jetzt an der Hand wie ein Erwachsener ein Kind und unternehme mit euch die Schritte. Ich gehe und ihr geht, ich bin wie der Kopf und ihr seid wie der Körper, der mir folgt. Wie ein kleines Kind hinter dem Erwachsenen. So gehen wir voran, natürlich nur wenn ihr einverstanden seid. Nach einiger Zeit, nachdem wir diese Etappen hinter uns haben, beginnt ihr diese Etappen wahrzunehmen, abzuarbeiten. Das heißt: “an Deinen Taten werde ich Dich erkennen“. Und auf diese Weise erlangt ihr die Erfahrung. Aus dieser Erfahrung entsteht der Verstand, wie gesagt wurde: “es gibt keinen Weisen außer den Erfahrenen“. Und so, dank der Erfahrung, wird der Verstand, die Weisheit gewonnen. So werdet ihr erwachsen und ihr werdet selber voranschreiten.

Jetzt, zu dieser Zeit steht vor uns die Aufgabe in einer Reihe wie eine Perlenkette zu gehen. Ich nehme eure Hand und ihr geht hinter mir her. Das ist sehr wichtig, hier gibt es keine anderen Bewegungen. Wenn wir darin Erfolg haben, wird uns das gelingen. Wenn wir keinen Erfolg haben werden, heißt das, dass ich nicht erfolgreich war. Dann kann man unsere Organisation ruhig schließen und nach Hause gehen, sich warme Pantoffeln kaufen und im warmen Sessel sitzen.

Wie verbindet sich der Glaube an den Lehrer mit dem Glauben über dem Verstand?

Der Glaube an den Lehrer hilft uns diese Etappen zu durchlaufen. Daraus wird verständlich was „Glaube über dem Verstand“ bedeutet. Der Lehrer „kaut alles durch“, so wie wir es den Kindern sagen. Wie lehren wir und was lehren wir einem Kind? Wir lehren ihm solche Sachen, die für das Kind unverständlich sind, mit welchen das Kind nicht einverstanden ist. Wir nutzen dabei aber unsere Größe, unsere Kraft aus, wir nutzen das  weil das Kind von uns abhängig ist. Wir zwingen es, zeigen ihm, erklären. Im Allgemeinen nutzen wir alle möglichen Mittel, damit er das erledigt. Was soll das Kind im Endeffekt tun? Es soll das tun, was wir ihm sagen.

Aus der Durchführung heraus beginnt das Kind zu verstehen, was genau durchzuführen ist. Mit anderen Worten, es führt die bestimmten Handlungen in der Gruppe durch: die Bürgschaft, den Bund, sich über den Freunden zu befinden, sich unter den Freunden zu befinden, weil wir ihn verpflichten dies zu tun. Auch wenn wir es ihm tausend Mal und logisch erklären, funktioniert das nicht. Er muss das ausführen, auf jeden Fall und wie üblich ohne Verlangen, auch wenn er es logisch versteht, dass es so sein soll. Wenn es aber zu einer Handlung kommt, will das Kind das nicht. Hier steht sein Egoismus auf und sagt: muss ich das auch noch ausführen?! Ich habe das so gelernt, hab das so abgesprochen, ich habe gedacht das reicht! Muss ich das dazu noch ausführen?! Nein, nein!

Und hier liegt der Stolperstein, wobei wir jetzt stolpern. Das ist ein guter Platz, das ist das erste Mal dass wir in die Realisation gehen. Und nur aus solch einer Realisation können wir nach vorn schreiten. Derjenige, der sich bewegt, – ja -; derjenige, der nicht, dann nicht. Wir befinden uns jetzt hier…

***

Wir sind verpflichtet uns nur in der Gruppe zu realisieren, wie geschrieben steht und nur in der Verbindung zwischen uns. Du kannst das unmöglich anders machen. Und nur in einem Menschen (wie gesagt wurde: “der Mensch ist eine kleine Welt“) kann das alles geschehen, aber nur in Einzelnen, besonderen höheren Seelen, die schon längst diese Korrekturen durchlaufen haben. In unserer Zeit, besonders in unserer Zeit der letzten Generation, haben wir keine andere Wahl als nur zwischen uns, in einer großen Gruppe, auf die ganze Welt zu wirken, von der ganzen Welt die Einspeisung zu bekommen und so voranschreiten.

Wie geschieht das aber in der Gruppe, wenn es die Gegensätze gibt? Wie steigt man auf die nächste Stufe auf?

Hört auf euch gegenseitig eines anderen zu belehren, das ist nicht unser Weg. Jemanden zu schlagen, zu besiegen.. Nein. Sogar umgekehrt! Was studieren wir im Artikel „der Frieden in der Welt“? Jeder soll seine Meinung beibehalten, seine Eigenschaften. Man darf auf keinen Fall in den anderen eindringen, alle sollen so bleiben wie sie sind. Und wie? – „Alle Sünden wird die Liebe überdecken“. Das bedeutet, dass wir uns über alle unsere Differenzen verbinden, uns trotz der Differenzen verbinden. Ich bin mit ihnen zusammen, mit all diesen Differenzen, Gegensätzen, wenn wir uns gegenseitig hassen.

Wenn die Schüler von Rabbi Schimon sich gehasst haben, bereit waren sich gegenseitig umzubringen, wie haben sie sich jedes Mal erhoben, dank was haben sie sich über so einen Hass in ihre höhere Offenbarung erhoben? Sie haben sich über den Hass erhoben und diesen Hass dabei nicht ausradiert! Wenn sie diesen Hass ausradiert hätten, wären sie nach unten gefallen, so aber haben sie sich über ihn erhoben! Sie haben ihn mit Liebe bedeckt und haben in dieser reinen Liebe  die Wahrnehmung der Offenbarung des Schöpfers bekommen. Nur so!

Deswegen solltet ihr mit ihrer Hilfe in der Gruppe zum Verständnis wie man arbeitet kommen. Du und ich sind entgegengesetzte Menschen, entgegengesetzte Meinungen, absolut unterschiedlich! Auf keinen Fall können wir uns ähneln, wir hassen uns gegenseitig. Auf der irdischen Ebene sind wir so und wir werden uns noch mehr hassen. Dabei aber bauen wir aus uns eine Einheit auf dem spirituellen Niveau, über dem irdischen Niveau. So befinden wir uns im Glauben über dem Verstand, in der Eigenschaft des Gebens, höher als die Eigenschaft des Empfangens.

Bau also dieses Niveau auf! Und nur auf diese Weise, wenn du es aufbaust, wirst du zwischen diesen beiden Niveaus den Schöpfer offenbaren. Verstehst du wie nah dran du dich befindest?!

Artikel des Tages von Donnerstag, 25.10.2018

Brauchen wir Geduld in Bezug auf das Ego wenn wir über dem Verstand arbeiten?

Das ist keine Geduld, es ist einfach notwendig zu Beginn unseres Weges diese Arbeit zu akzeptieren und dran zu bleiben – ich befinde mich darin bis zum Ende meines Lebens, bis zum Ende aller Schaltkreise sogar. Es nennt sich „Sklave des Schöpfers“, es gibt nichts anderes. Ich kann in dieser Sklaverei „tricksen“, aber wichtig ist, dass es hier keine Vergünstigung gibt. Man muss sich immer davon überzeugen, es kommt nicht von Oben, von allein, wie ein Geschenk. Alles hängt von der Seelenwurzel ab, ob die Seele hoch ist. Und das Zeichen ist, dass man “explodieren” kann, aber innerhalb bestimmter Grenzen, die man nicht überschreitet, da man einfach weiß, dass er nirgendwo hinlaufen kann!

Mir geht es schlecht hier, und es gibt keinen Ausweg, alles scheint blockiert zu sein, und was habe ich? Nur eine Sache – man sollte sagen: ich bin in „Es gibt niemanden außer Ihm“, der Schöpfer führt mich und es ist gut so, da “wer bin ich?” Hinter allen meinen Erfolgen und Misserfolgen, hinter allem, was mir passiert, steht der Schöpfer. Er führt mich und ich bin damit glücklich, ich begebe mich in Seine Hände. Trotzdem muss ich hinzufügen, aber was? Ich muss im Geben hinzufügen. Bin ich in der Lage, oberhalb all meiner Frustration zu geben? Es ist ja gar nicht meine Berechnung. Ob ich es wirklich kann?

Man sollte versuchen, darin einen neuen Geist zu spüren, als ob man sich mit der neuen Luft füllen würde, aber anders als früher, als man nur über sich selbst nachgedacht hat. Man „geht in die frische Luft raus“ und macht weiter, und so mehrmals am Tag.

Das Problem liegt darin, dass ich der Gruppe sage, dass man sich beispielsweise mit der Verbreitung beschäftigen muss und die Gruppe hat keine einheitliche Meinung dazu, die auf alle einwirken würde. Dies bedeutet, dass ihr euch dazu nicht verpflichtet. Der Lehrer sagte es – na und, der sagt uns immer viel – so nehmen wir es in der Regel wahr. Die Gruppe akzeptiert es nicht wie eine eigene Meinung und übt keinen Druck auf die Einzelnen aus, damit sie es tun. Deshalb verliert ihr sehr viel, – mehrere Jahre! Ich übertreibe nicht, ihr hättet schon lange in einem ganz anderen Zustand sein können, aber mehrere Jahre sind verloren gegangen…

Ich wende mich an alle – ihr sollt in der Gruppe diesen Ratschlag, diesen Befehl (es ist etwas übertrieben gesagt) annehmen, folgen und nachdenken, wie man ihn mit der ganzen Gruppe ausführt. Wenn ihr entscheidet, dass einige im Küchendienst, andere bei der Liveübertragung sein sollen und der Rest beschäftigt sich mit der Verbreitung – es muss auch so sein. Eigentlich muss sich die ganze Gruppe damit beschäftigen. Heute betrifft es insbesondere die zentrale Bnei Baruch Gruppe.

Ein guter Schüler ist derjenige, der dem Lehrer zuhört, und nicht derjenige, der seinem eigenen Verstand folgt. Minimaler Verstand und maximale Handlung, die zur Vereinigung beitragen – erst dann werden wir Erfolg haben.

Artikel des Tages von Mittwoch, 24.10.2018

In welchem Kli haben wir uns gut gefühlt?

Im Kli des Empfangens. Und jetzt empfinden wir die Leere, damit wir das Kli des Gebens füllen lassen können.

Warum müssen wir im Kli des Empfangens eine Begeisterung vom Geben, von der Verbindung empfinden?

Das heißt lo-lishma, wir haben es immer gehabt: beim Lernen, bei der Verbreitung, durch die Freunde.

Das spielt aber keine Rolle, es ist wichtig, dass wir die Begeisterung über dem Verstand empfinden?

Wir sind immer noch nicht zum Gefühl gekommen, wo, wann und wie dies passiert. „Über dem Verstand“ beginnt eben mit der Gleichgültigkeit, wenn alles egal ist, wenn ich nichts brauche. Wie kann ich mich aus solch einem Zustand zu einem Aufstieg erwecken, zur Kraft des Gebens? Gerade wenn wir keine Wünsche haben, müssen wir nur ein Verlangen entwickeln: dass wir etwas mehr Energie und Kraft für die Handlung des Gebens haben. Nicht weil ich davon profitieren will. Heute will ich keine Vorteile ziehen, ich brauche nichts, ich bin eine Null. Also, ich will die Handlung des Gebens oberhalb dieses Zustandes durchführen, ich empfinde eine Art von Nebel.

Heißt es, dass dieser Zustand besser ist als der vorherige Zustand, in welchem wir die Begeisterung in den Kelim des Nehmens empfunden haben? Jetzt haben wir die Möglichkeit, zum Unterricht zu kommen, zu reden – bedeutet dies, dass wir uns im Aufstieg befinden?

Es stimmt nicht. Wie bist du zum Unterricht gekommen? Du bist geführt worden. Wir sprechen jetzt über das Chissaron, welches du in dir selbst findest. Du kannst jetzt bitten: „Ich möchte, dass ich eine Kraft habe, keine Ahnung, wie sie heißt – das Geben, das Empfangen, die Freude, das Chissaron – egal, aber ich will die Kraft heranziehen, die mich zur Handlung der Verbindung führt.“ Es wird nur nach unserer Beziehung zur Vereinigung gemessen, nichts anderes. Heute spüren wir kein Chissaron zur Verbindung, und andere Gruppen empfinden das Chissaron dazu, welches wir früher hatten. Deswegen sind sie gekommen und bleiben sitzen, aber es fehlt ein Brennstoff für eine erneute Verbindung. Und wir bitten darum, dass dieser Brennstoff nicht materiell sondern spirituell ist: die Größe des Schöpfers, die Größe der Eigenschaft des Gebens, da der Schöpfer das Geben ist. Wir möchten, dass es uns Energie und Kraft gibt.

Keine Begeisterung? Und was hat dich das ganze Leben lang inspiriert? Das Empfangen aller Art. Jetzt bittest du um die Inspiration des Gebens. Wo ist dieses Geben? Du schaffst es selbst, nicht dass es zu dir von alleine kommt.

Auf welche Arbeit müssen wir uns in den Zehnern jetzt nach dem Kongress konzentrieren?

Wir werden es in den nächsten Tagen während des Lernprozesses klären. Die Arbeit im Zehner liegt darin, dass jeder seine Gruppe wie das eigene spirituelle Kli und den Schöpfer innerhalb dieses Kli festhält, und alles hängt von seinem Beitrag in der Gruppe ab. Wir werden noch klarer sehen, dass die Gruppe das Kli ist und nicht die Gesichter. Meine Beziehung zu ihnen – ist mein spirituelles Gefäß: inwieweit ich sie in mir verbinden kann und sie als ein Ganzes betrachten. Solch eine Beziehung gegenüber der ganzen Weltgruppe ist bereits eine Pflicht, die man nie vergessen darf. Man muss sich auch darum kümmern, dass jeder Unterricht zu einem kleinen Kongress wird, der alle vereint. Und es ist unwichtig, wie viele Zitate wir gelesen haben, unser Erfolg liegt in unserer Vereinigung.

Muss ich mich auf meinem Zehner oder auf die ganze Gruppe konzentrieren?

Mein Zehner, meine Gruppe, die Weltgruppe.

Alle am Stück?

Das eine innerhalb des anderen innerhalb des dritten. Und der Schöpfer innerhalb von allen.

Muss man sich auf alle drei konzentrieren?

Nein, vor allem auf deinen Zehner, sonst kannst du eine Illusion entwickeln als ob du bereits ein Gerechter bist. Ich muss immer noch die Gesichter von Freunden und ihre materielle Handlungen sehen, von daher keine einzige Handlung in der Verbreitung weglassen, es sind heilige Tätigkeiten. Wer daran nicht teilnimmt, wird es später sehr bereuen, man muss es als eine spirituelle Arbeit betrachten. Im Laufe des Tages müssen wir uns Mühe geben, mit den Freunden weltweit verbunden zu sein, irgendwelche kurzen Verbindungsaktivitäten zu organisieren, 1-2 mal am Tag, die 5 Minuten oder eine viertel Stunde dauern, aber dass alle sich bewusst sind, dass es eine Pflichtaktion ist. Man kann einfach reinkommen und mit einem Ohr hören, Hauptsache wir empfinden die Verantwortung dafür.

 

Artikel des Tages vom Dienstag, den 23.10.2018

Wenn ich mich in der Gruppe befinde, zu welcher mich der Schöpfer geführt hat, muss ich mich in die Gruppe einschließen, wie es im Artikel “Die Freiheit” geschrieben steht. Inwieweit ich mich mit der Gruppe verbinde und meine Freunde beeinflusse – so werde ich offenbaren, dass alle Gruppen zusammen sein müssen, weil mir die Kraft von einer Gruppe nicht ausreicht. Selbst wenn es die Gruppen sind, die ich gerade vor mir auf dem Bildschirm sehe, sagen wir, 50 kleine Gruppen (oder Zehner, egal) – brauchen sie ebenfalls die Verbindung mit den äußeren Gruppen und den Gruppen im Ausland.

Da wir zur letzten Generation gehören, müssen wir in einem möglichst großen Umfang vereinigt sein. Wir müssen uns miteinander in allem verbinden, d.h. in einem Körper – Rosh, Toch, Sof – müssen wir miteinander innerhalb dieser Seele, dem Körper verbunden sein.

Deshalb will ich den Gruppen, die ich gerade vor mir sehe, Folgendes sagen: wir müssen miteinander nach Regionen verbunden sein, dann werden sich die Qualität und die Quantität zu Einem verbinden und einander vermehren. Wir werden in dieser Form lernen, wir werden unseren Kongress an allen Wochentagen so gut wie es geht fortsetzten und so fahren wir bis zum nächsten Kongress fort, der um vieles stärker sein wird. Ich glaube, dass wir dadurch eine noch genauere Verbindung schaffen.

***

Die Kraft des Gebens ist in der Gruppe verhüllt, wir sind nicht in der Lage sie zu offenbaren – all dies ist unwichtig, aber sie befindet sich innerhalb der Gruppe. Es gibt niemanden außer Ihm, wir sind vereint, obwohl diese Vereinigung verborgen ist. Innerhalb dieser Vereinigung befindet sich der Schöpfer, der sie füllt und unterstützt. Wie erlangen wir diese Kraft?

Ich kann diese gemeinschaftliche Kraft, die in der Gruppe existiert, nur unter der Bedingung empfangen, dass ich mit den Freunden zusammen arbeite. Ob ich die Fähigkeit und die richtige Absicht für solch eine Zusammenarbeit habe? Doch in dem Fall erlange ich die Kraft des Gebens, die in der Gruppe verhüllt ist, wie es geschrieben steht: “In meinem Volke sitze ich”. Und wenn ich an der Gruppen-Handlung nicht teilnehme, habe ich keine Möglichkeit, mich an die Kraft des Schöpfers anzunähern, sie aus unserer Verbindung rauszuholen. Ich komme sogar nicht nicht in die Nähe ihrer Enthüllung – es muss eine gemeinsame Handlung geben und ich muss mich darum bemühen, diese Kraft zu entdecken. Nur wenn ich mich dieser Handlung anschließe, komme ich mit der Kraft, die in der Gruppe herrscht, in Kontakt – mit anderen Worten, in Kontakt mit dem Schöpfer. Er ist verhüllt, aber ich strebe trotzdem zu Ihm.

Mir muss es klar sein, wonach ich suche, wozu ich mich mit der Gruppen-Handlung verbinde. Deswegen, wenn es eine gemeinsame Handlung in Bezug auf die Verbreitung gibt, muss ich mich um nichts anderes kümmern außer um den spirituellen Vorteil, den ich daraus ziehen kann.

Empfehlen Sie, den Morgen-Unterricht im Laufe des Tages zu hören, wenn man Zeit und Möglichkeit hat?

Ich würde es nicht empfehlen, ich gebe den Morgen-Unterricht weil ich ihn geben muss. Aber die Hälfte unserer Freunde beschäftigen sich mit unterschiedlichen Aufgaben und rufe euch ebenfalls dazu auf. Macht euch klar, dass dies viel wichtiger ist als der Unterricht. Ich meine es ganz ernsthaft: wenn ihr etwas Gutes für euch selbst tun wollt, müsst ihr an unserer gemeinsamen Arbeit, die erforderlich ist, teilnehmen. Das nenne ich die Vereinigung über dem ganzen Lernprozess.

Ich werde mich innerhalb der nächsten 2 Wochen außerhalb von Israel befinden und wenn ich wieder zurück bin, beginnen wir uns sehr kraftvoll und in hohem Tempo mit einem neuem Thema beschäftigen. Bis dahin beschäftigt euch bitte so viel wie möglich mit allen erforderlichen Aufgaben.

 

Artikel des Tages von Montag, 22.10.2018

Wo ist der besondere Punkt, den wir nicht vertuschen dürfen und in dem wir uns nicht verwirren? Ich habe einen Freund in der Gruppe und mir wird klar dass ich ihn nicht mag, wir sind uns fern – ich kann ihn morgen vergessen, bzw jeder von uns wird seinen eigenen Weg gehen. Ich bitte dem Schöpfer dass er mir die Fähigkeit gibt, dass ich mich so zum Freund verhalte als ob ich ihn mag. Warum “als ob”? Er soll mir die Kraft der Liebe geben! Wenn Er mir die Kraft der Liebe gibt, werde ich mich zu ihm in meinem Verstand so verhalten, als ob ich ihn mag!

Nein, ich soll einen Abstand und die Entfremdung spüren und gleichzeitig beten, dass der Schöpfer mir eine Möglichkeit gibt diese Entfernung zu überspringen, ohne ihn zu verringern und mit ihm zu sein, als ob wir vereinigt sind. Es erinnert uns an den Unterrichtsstoff über die Einheit der Gegensätze. Wir lassen das aber jetzt um uns nicht zu verwirren. Später werden wir sehen, was hier passt und was nicht.

Also, ich bitte nicht um die Nivellierung der Distanz zwischen uns, wie beispielsweise zwischen mir und meinem Kind. Das Kind mag ich natürlich, deshalb haben wir keine Distanz zwischen uns. Zu dem Freund halte ich eine Distanz und bitte dem Schöpfer um die Fähigkeit, sich über diese Distanz im Glauben, im Geben über dem Verstand zu verhalten.

Hier wirken zwei Kräfte, die in der Wechselwirkung zueinander stehen: unten ist die natürliche Kraft des Nehmens und oben die übernatürliche Kraft des Gebens, die ich vom Schöpfer  erhalten habe. Ich beginne meine Realität dementsprechend wahrzunehmen. Die ganze Realität ist meine Seele, die mir vom Schöpfer gegeben ist damit ich mich mit der ganzen Schöpfung, der unbelebten, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Natur vereinige. Schlussendlich soll ich sie einerseits als Teile meiner Seele betrachten, andererseits nehme ich den Zerbruch der in unserer Wurzel stattgefunden hat, wahr. Ich beschäftige mich nicht damit, da es nicht in meinen Kräften ist, etwas zu tun. Ich begreife, dass der Zerbruch passierte damit ich ihn im Glauben über dem Verstand überdecke, so dass die Liebe  alle Sünden bedecken wird – sie deckt die Sünden ab. Die Versündigungen bleiben und der Abstand zwischen dem Hass und der Liebe, zwischen den Versündigungen und der Liebe, bestimmt die Höhe der Stufe und die Kraft der Erkenntnis des Schöpfers.

***

Wenn jeder Freund der Weltgruppe – wir sind Tausende, die sich aktiv mit Kabbala beschäftigen – 15 Minuten am Tag für die Verbreitung gefunden hätten, könnte es das Weltsystem ändern.

Es könnte alles ändern. Wenn alle unsere Freunde eine Viertelstunde für die Verbreitung widmen, hätten wir alle Kräfte der Natur verpflichtet, uns ins Prunkgemach des König zu heben, wie das der Prophet sagte. Damit hätten wir alle Kräfte der Natur verpflichtet, uns zu helfen, weil wir damit unsere Aufgabe erfüllen. Es ist eben alles, mehr ist nicht notwendig. Die breiteste Verbreitung ruft solche Reaktion herbei, dass wir plötzlich den Aufstieg empfinden. Ich spüre unerwartet, dass mich jemand auf seinen Schultern trägt.

Artikel des Tages, Donnerstag 18.10.2018

Das Programm ist nicht linear getrennt, wie wir es zeichnen. Korrekterweise zeigt sich das Programm in den Verbindungen zwischen uns.

Wir müssen diese Verbindung als das vollkommene und  geschlossene System sehen, in der sich der vollkommene Schöpfer offenbart. Es ist eine einzige wahre Form, die wir uns vorstellen sollen und danach  streben.

Wie nehme ich das Programm wahr, das großartig und universell ist? Wie versuche ich jede Sekunde, jederzeit dieses Netz der Beziehungen zu korrigieren, wie ein guter Fischer, der ständig sich um das Fischernetz sorgt und es repariert? Wie verbinde ich diese feinen Fäden miteinander, die alles vereinigen?

Möglicherweise sind diese Fäden kaputt, zerrissen und man muss sie finden und wieder miteinander verbinden.. Womit verbinden wir diese “Fäden” miteinander?  Was bedeutet hier die gegenseitige Bürgschaft zwischen uns und die Bürgschaft zwischen uns und der höheren Kraft?  Ist es das, was stattfinden soll?

Wie können wir begreifen, das wir diese Netzfäden nicht verbinden können, weil wir keinen Verstand haben? Diese Verbindungen befinden sich in jenem Zustand worüber wir gestern und vorgestern gesprochen haben. Das heißt, dass diese Sachen sehr gegensätzlich sind, dass wir sie mit unserem Verstand nicht begreifen können – sie widersprechen unserer ganzen Logik. Wie kann es sein, dass diese zwei Gegenstände entgegengesetzt und gleichzeitig verbunden sind und unterstützen zudem die gegenseitige Existenz?

Es geht hier um die Arbeit im Glauben über dem Verstand, in dem ich zwei Fäden nur auf einer höheren als der jetzigen Stufe verbinden kann. Sie können  auf der jetzigen Ebene nicht verbunden werden. Aber wenn ich mich im Glauben über dem Verstand auf  eine neue Stufe erhebe, werden sie nicht nur gleich, sondern wird diese Gleichheit einen neuen spirituelle Zustand gebären.

Ich möchte euch erfolgreich, sinnlich miteinander verbunden sehen, sowohl innerhalb der Gruppe als auch zwischen den Gruppen. Damit wir ein Verständnis haben, ein Gefühl, ein Bewusstsein, dass wir voneinander abhängig sind, so dass ich mich tatsächlich abhängig von jeder Gruppe fühle. Heute fühlen wir es nicht wenn wir sehen dass eine Gruppe auf dem Bildschirm fehlt, aber Tag für Tag achten wir mehr darauf, ob die Gruppen auf den Bildschirmen zu sehen sind, wie viele Freunde in jeder Gruppe sind, welche Fragen die Gruppen stellen – das wird immer wichtiger für uns sein. So bauen wir das Netzwerk von Verbindungen zwischen uns auf.

Auf dem Kongress werden wir auch an dieser Verbindung arbeiten und nicht nur im Unterricht, sondern auch zwischen den Unterrichten. Wir müssen uns auf solche Verbindungen vorbereiten. Die externen Beziehungen, die wir zwischen den Gruppen “ausdehnen” wollen, werden sich intern auf jede der Gruppen auswirken, sie wird mehr einig werden. So wird es sich ausrichten und ihr werdet deutlich spüren, wie sehr ihr es braucht die Gruppen zu sehen, denn ohne sie werdet ihr das Gefühl haben, als ob ihr nicht zu Hause wäret, als ob ihr euch irgendwo am falschen Ort befinden würdet, wie Kinder, die verloren gegangen sind.

Ich möchte euch daran erinnern, dass der Kongress eine Vereinigung darstellt. Wir kommen nicht um zu lernen – wir kommen um uns zu vereinen. Das Lernen betrifft vor allem unsere neuen Freunde, die noch weit entfernt von dem Wunsch sind, sich zu vereinen, sie wollen es nicht, sie verstehen es nicht, sie wollen immer noch allerlei “Klugheit” hören: über die  Erschaffung des Universums, über das Programm der Schöpfung usw. Dies ist die Wissenschaft der Kabbala.

Und wir, unabhängig davon, was wir hören, müssen gleichzeitig nur nach der Vereinigung streben, in der wir eine solche Verbindung zwischen uns entdecken, die der Offenbarung des Schöpfers entspricht – danach streben wir. Lasst es erfolgreich sein!

Artikel des Tages von Mittwoch, den 17.10.2018

Das Wichtigste ist, jeden Tag am Unterricht teilzunehmen und wenn ich aus irgendeinem Grund weg bin, sollte ich den Unterricht aus dem Archiv nehmen. Aber es darf nicht passieren, dass ich einen Tag ohne einen vollständigen Unterricht aus den 3 Teilen verbringe.

Sind wir verpflichtet das Verlangen zu empfangen, zu lieben? Bedeutet die Liebe zu meinem Nächsten, dass ich sein Verlangen zu empfangen wie mein eigenes liebe?

Ich muss meinen Freund lieben und nicht das Verlangen zu empfangen. Ich muss ihm irgendetwas geben, was ihm in Bezug auf die Korrektur der Seele gut tut. Wenn er irgendwas braucht, was für sein Leben notwendig ist, dann gebe ich ihm vor allem das, wenn er aber alles Notwendige bereits hat – brauche ich mich nur um seine Seele zu kümmern.

Warum wird gerade jetzt, vor dem Kongress, die Leere empfunden? Es gibt keine innere Freude mehr, die wir bisher hatten.

Es kann sein, dass ihr euch darauf nicht genug ausrichtet. Ihr müsst euch darum kümmern, dass jeder von euch seinen Teil an die Weltgruppe weiter gibt. Außerdem muss man sich vorstellen (und es ist tatsächlich so), dass die ganze Weltgruppe korrigiert ist und jeder gemäß seinen Fehlern die Abneigung empfindet. Selbst wenn ihr irgendwo Fehler seht – seht ihr sie aus euerem unkorrigierten Verlangen. Letzendlich ist all dies die heilige Shechina, die vor euch steht und ihr muüsst anfangen, sie mit eigenen Anstrengungen zu füllen – jeder von euch und nicht auf die anderen warten. Alles hängt von einem einzelnen Menschen ab.

Wir bereiten uns jetzt auf den Kongress vor und diese Vorbereitung ist buchstäblich der Kongress, die Vereinigung. Tag für Tag lernen wir mehr und unsere Verbindung und die Vereinigung stärken sich. Ich meine diejenigen die dabei sein wollen, zusammen mit anderen teilhaben, und sich Mühe geben “die Lücken” auszufüllen: man könnte irgendwas versäumt oder verpasst haben oder die Gruppe vernachlässigt haben. Und dann muss man, indem man diese Vernachlässigungen und das Nichtteilhaben bereinigt, von heute auf morgen empfinden, dass wir in der Tat eine neue Form bekommen.

Die Vereinigung zwischen uns wird von oben realisiert und tritt nach und nach in unsere Empfindungen, in das Bewusstsein ein, sie kommt näher,
wird vernünftiger, verständlicher. Sie wird von allen Arten von Schwachsinn und Täuschungen befreit. Kurz gesagt, wir beginnen eine Dynamik im ständig veränderbaren System zu sehen, diese Veränderungen sind jeden Tag, sogar stundenweise spürbar. Ihr könnt den Tag aufteilen – morgens, mittags, abends – und ihr werdet den Fortschritt in der Vereinigung beobachten zwischen denen, die danach streben. Demnach verändert sich unsere Empfindung, unser Verständnis, unsere Herangehensweise, unsere Verbindung – alles verändert sich. Bitte beachtet es, da der Kongress bereits hier ist.

Ihr sollt versuchen das, was wir lernen, umzusetzen. Den ganzen Tag ab dem Morgenunterricht denken wir darüber nach, besprechen den Unterricht, sprechen darüber – und so den ganzen Tag bis zum nächsten Unterricht. Und wieder den neuen Unterricht besprechen, versuchen zu verstehen und umzusetzen. Und so macht man es die ganze Zeit.  Es muss jeden Tag so sein und nichts als das. Als wir mit Rabash spazieren gingen, merkte ich, dass er nur darüber spricht, was wir im Unterricht hatten, egal was es war – ein Artikel oder Talmud Eser Sefirot.

 

Artikel des Tages von Dienstag, den 16.10.2018

Wir sprechen jetzt über zwei Gegensätze, die bisher nicht gelöst werden konnten.

Muss man in zwei Gegensätzen existieren?

Ja, natürlich.

Und sie realisieren?

Realisieren heißt, sie in sich einzuschließen.

Beide realisieren?

Ja, beide wie einen. Wir müssen sie beide behalten.

Aber einer widerspricht dem anderen?

Das stimmt, das ist ja genau der Punkt!

Wie geht denn das?

Warte ab, wir lernen es. Wir werden dies anhand dessen untersuchen, was in den Quelltexten steht, und mehr und mehr werden wir sehen, wie wir sie allmählich einbeziehen können. Wenn wir zusammen lernen, erheben wir eine Art Gebet, dass dies in uns geschieht. In gewisser Form werden wir dies verstehen und realisieren, wir werden voranschreiten, bis es in uns geformt ist. Bis dahin hilft uns keine Erklärung. Selbstverständlich willst du es verstehen, aber du musst auch verstehen, dass du es nicht verstehen kannst.

Über welche zwei Gegensätze reden wir? Was sind diese Gegensätze?

Zwei Gegensätze in einem sind der Körper und die Seele, das Empfangen und das Geben, die Handlung des Gebens und die Handlung des Empfangens, das Leben und der Tod. Das ist eine Sache im Spirituellen, die der anderen entgegengesetzt ist, und du findest zwischen den beiden nichts Gemeinsames, sondern erhebst dich über sie auf eine noch höhere Stufe. Nur so findest du die Lösung, und diese Lösung liegt im Glauben über dem Verstand.

***

Wir sollten uns gewaltsam mit allen Gruppen verbinden und nicht nur alle Gruppen mit einer zentralen Gruppe verbinden lassen. Alle müssen in gegenseitiger Kommunikation sein, einander kennen und unterstützen. Lasst uns anfangen, die verschiedenen integralen Verbindungen im integrierten System zu animieren, wenn jeder mit jedem verbunden ist. Dann werden wir sehen, wie sehr es uns hilft. Wir können es innerhalb von unseren zwei Kongresstagen sehen, wenn wir uns in solch einem Verbindungs-Wirbel befinden. Die Hauptsache ist die Verbindung, nicht die Weisheit die wir lernen. Unsere Aufgabe ist die Verbindung aufzuwecken, die seit dem Anfang der Schöpfung von Adam HaRishon bis zu unseren Tagen zerrissen ist.

 

Lasst uns anfangen sie wieder zu beleben, wir werden darin den Lichtfluss verursachen. Wir werden es fühlen, und dies wird unsere spirituelle Offenbarung sein. Damit dies geschieht, müssen wir uns Mühe geben. Wie? Es muss eine technische Fähigkeit geben und der Wunsch, verbunden zu sein. Sprecht miteinander. Letztendlich kennen wir uns alle und wollen noch mehr miteinander in Verbindung sein, die das höhere Licht dazu bringt, seine Arbeit zu tun: “Der Schöpfer vollendet meine Arbeit.”  Wir bemühen uns um die Vereinigung – der Schöpfer wird uns vereinen. Wir müssen nur fleißig sein und dann beginnen wir, das höhere System zu offenbaren. Die Verbindung zwischen uns zugunsten des Willens zu geben nennt sich die höhere Welt. Darin spüren wir die Erscheinungen oberhalb dieser Welt. Lasst uns hoffen, dass wir es hinbekommen. Gebt euch Mühe und alles geschieht. Ich bin jederzeit bereit, mich während des Tages mit euch zu verbinden, wann immer ihr es möchtet.

Artikel des Tages vom 15.10.2018

Wenn die Korrektur einzig in der Vereinigung zwischen den Freunden liegt, warum gibt der Schöpfer dem Menschen so viele materielle Probleme?

Es stimmt, ich verstehe, woher diese Frage kommt.

Wir denken, dass die materiellen Probleme die großen irdischen Probleme sind, aber die spirituellen Probleme sind viel größer. Unsere Mängel haben wir ursprünglich von Adam HaRishon bekommen, deshalb gibt es in der Welt nichts Neues – alles kommt von der spirituellen Welt. Alle Unannehmlichkeiten, Probleme, die wir plötzlich erhalten sind das Ergebnis des Mangel der Seele, sowohl die gesamte als auch private Seele.

Deshalb sind alle Nöte, Probleme und das ganze Verhalten des Menschen von der höheren Lenkung bestimmt. Der Mensch glaubt nur, dass er selbst denkt, selbst entscheidet –  aber es ist nicht so. Alles, was wir tun, diktiert uns “der große Computer”, der “Malchut” der Welt der Unendlichkeit heißt und uns in Bewegung bringt.

Wir denken, dass es eine Belohnung ist, doch es ist eine Strafe, wir müssen alle diese Situationen erleben und uns vor ihnen  beugen, wie Rabbi Akiva, der den Kopf beugte wenn die große Welle kam, um so das Ende der Korrektur zu erreichen. Das ist die Hauptsache.

Außer dem Beugen muss man auch handeln, es ist sehr wichtig zu handeln. Was ist zu tun? – Um des Gebens willen zu arbeiten, sich über dem Nächsten auf den Schöpfer zu richten. Du machst es, um allen übrigen Teilen der Seele ihre mühsame Last zu erleichtern, damit sie sich von den Schlägen, von schweren Lasten und Druck ein wenig befreien.

Wir sollen es zusammen tun. Zusammen werden wir für alle Freunde in allen Gruppen bitten und insbesondere für diejenigen, die jetzt eine sehr große Korrektur durchlaufen (die Moskauer Gruppe versteht mich, auch die anderen Gruppen), damit wir würdig sind, es zu verstehen, es zu finden und unsere spirituellen Korrekturen durchzuführen. Wenn wir dazu kommen, wird unser Leben um vieles leichter sein: wir werden die großen Korrekturen machen und uns schneller vorwärts bewegen.

*

Wenn der Aufstieg zur Bildung des spirituellen Kli die Annäherung mit den Freunden bedeutet, stellt sich die Frage: geschieht die Annäherung nur dank der Zugeständnisse, bekomme ich dann, was in ihnen steckt, obwohl es mir scheint dass sie kein Recht haben? Wie mache ich mich zu der Gruppe zugehörig? Ich dränge ihr die Meinung nicht auf, im Gegenteil, ich beuge mich vor den Freunden – es ist unsere Arbeit.

Natürlich kann ich einen Kompromiss eingehen und nicht analysieren, was zwischen mir und jedem Freund und auch im Bezug auf die ganze Gruppe und ihres Anführers geschieht. Die Frage ist, ob ich mich tatsächlich der Vereinigung, dem Zentrum der Gruppe nähern will, das im Prinzip existiert – dort ist der Schöpfer anwesend und Er ist nur vor mir verborgen?

Wenn ich auf der Suche nach Fortschritt, nach dem Zentrum der Gruppe bin, nach dem Ort, wo sich der Schöpfer offenbart, je nach meiner Ähnlichkeit mit der Gruppe und in diesem Fall mit Ihm – muss ich gerade die größten Probleme und die Schwierigkeiten heraussuchen. Ich soll versuchen, sie zu überwinden und dann feststellen, welche ich überwinden kann und welche nicht.

Gerade diese Probleme, die ich überwinden kann, um mit den Freunden vereinigt zu werden, sind die Geschenke, die ich ihnen gebe – meine Teilnahme mit Herz und Seele, inwiefern ich fähig bin im Glauben über dem Verstand, und  wenn ich mir bewusst mache, dass ich dagegen bin: ich sehe nicht, will nicht, aber darüber hinaus nehme ich an ihnen teil und verbinde mich. Gerade das ist ein Geschenk, das ich in die Gruppe bringe und absolut jeder macht das gleiche.

Dann sehen wir, dass alles im Voraus vorbereitet ist und man nichts korrigieren muss, außer sich selbst. Alle befinden sich in der korrekten Seele und nur ich, Malchut bezüglich den Neun, muss mich korrigieren und so offenbare ich die Struktur der Seele, ihre Füllung und den Schöpfer darin. So realisiere ich meine Korrektur, weil ich diese Korrektur vollbringe, indem ich über meinen Wunsch aufsteige. Ich mache dem Freund  “Geschenke” oder der Gruppe, indem ich mich annulliere und mit der Gruppe verbinde.

 

Artikel des Tages vom 14.Oktober 2018

Ich brauche die Eigenschaft des Gebens gegenüber etwas gutem nicht zu entwickeln. Weil zu demjenigen der mir gegenüber gut ist, benehme ich mich genauso gut. Das kommt von meiner Natur, von meinem Ego, es ist nützlich mich so ihm gegenüber zu verhalten. Wenn ich aber sehe, dass ich nicht beachtet werde, dass man mich abstößt, beginne ich plötzlich solche Sachen zu beachten die ich früher nicht fähig war zu bemerken. Plötzlich scheint es mir, dass jemand sich von mir abgewendet hat, jemand hat mich komisch angeschaut, oder er hat mir etwas gesagt oder mich überhaupt nicht bemerkt. Im Prinzip sind das alles die Zeichen des gewissen Missachtens. Ich werde plötzlich feinfühliger, beginne die Freunde zu hassen, ich dulde sie kaum…

Ich muss mich selber vorbereiten und danach  versuchen zur Liebe zu kommen.

Also, damit alle Sünden, die ich dem Freund zuschreibe, meine Liebe verdeckt. Dann werde ich offenbaren, dass es keinen Freund hier gibt. Ich sehe einfach mein Awiut, die der Schöpfer mir  auf diese Weise zeigt. Genau auf der Basis dieses Awiuts muss ich die Verbindung erreichen, sogar die Umarmung mit dem Schöpfer erreichen. Hier gibt es keine Freunde, es gibt nur „es gibt niemanden, außer Ihn“.

Wir sollen nur nicht vergessen, dass diese Arbeit die Arbeit des Schöpfers ist. Und obwohl es mir scheint dass ich diese Arbeit erledigen muss, überprüfen und sehen dass ich nicht fähig bin, nicht dafür erschaffen wurde. Weil der Mensch nur für eins erschaffen worden ist: den Schöpfer darum zu bitten, dass Er das macht, also für das Gebet. Es wurde gesagt: „Schöpfer, lass mich den ganzen Tag beten“. Also die Rede ist genau davon, dass man sich die ganze Zeit nach „oben“ wendet und verlangt. Unsere Arbeit besteht darin, damit man die Mängel findet und um die Korrekturen bietet.

Deswegen sind die Freunde, die ich auf natürliche Weise abstoße, sie missachte, mich von ihnen entferne, für mich einfach zur nützlichen Umgebung werden, ansonsten werde ich keine Möglichkeit haben mich an den Schöpfer zu wenden. Womit werde ich mich an Ihn wenden? Also hier existieren zwei Gegensätze: diese Freunde helfen mir! Inwiefern nehme ich wahr, dass sie mich missachten und fern von mir sind, inwiefern ich sie abstoßend finde, insofern bekomme ich mehr Gründe mich an den Schöpfer zu wenden. Ich suche danach wie der Alte, der gebeugt geht und sucht, als ob er etwas verloren hat. Das ist nicht so,dass ich das nicht sehe, umgekehrt, ich mache eine Anstrengung, damit man noch mehr Mängel sieht, die ich sammeln soll und im Gebet erhebe.

***

Ich frage nach dem Unterschied zwischen dem, was der Kabbalist offenbart und dem, was geschieht…

Das ist nicht seine Sache. Natürlich will er sofort das Ende der Korrektur sehen. Aber nichtsdestotrotz arbeitet er über dem Verstand. Komme was wolle, er ist verpflichtet das zu tun. Es gibt die Realität und es gibt das Wünschenswerte. Ich erledige das, was mir gegeben wurde, insofern das in meiner Zeit gegeben wurde und in meinem Zustand. Natürlich, müssen die großen Pläne auch sein, aber du musst das tun was dir gegeben wurde.

Aus der Sicht des Gesamtsystem, wo liegt die Notwendigkeit des Unterschiedes zwischen dem, was schon jetzt offenbart wurde und dem praktischen Ausführen?

In dem man sich beugt. Mir wird die verachtenswerte Arbeit gegeben, ich soll sie aber als die höchste, erhabenste Arbeit annehmen. Dann wird keine Frage existieren. Es gibt’s nichts zu bereden. Lasst sie schreien, lass „die Hunde kleffen“, all das ist unwichtig. Das wichtigste ist, dass jeder seine Mission erledigt.

***

Wie analysieren wir innerhalb des Tages das Verhältnis der Gruppe zu uns und unser Verhältnis zur Gruppe, damit wir das richtig sammeln und daraus die richtige Form erbauen, richtige Bitte? Ähnlich dem, wie man die schriftliche und mündliche Form anreichen. Man soll doch diese Bitte richtig formen: zuerst zeigt man auf den Grund des Anschreibens, danach erlangt man das erwünschte Ergebnis. Um kurz zu fassen, es gibt viele Punkte in dieser Bitte. Genau das sehen wir im Gebet: zuerst danken wir, segnen wir Denjenigen, an wen wir uns wenden: Du bist allmächtig, Du bist barmherzig, deswegen wende ich mich an Dich und bitte Dich, und das ist das, was ich als Resultat bekommen möchte.

Wie erbaut man innerhalb des Tages so einen kritischen Verhältnis, und vor allem die Vorbereitung dazu? Weil jede Sache die Vorbereitung, den Sinn und den Resultat beinhalten muss.  Also die Vorbereitung zu der kritischen Einstellung, die kritische Einstellung selber und das Resultat. Die Gruppe gegenüber mir, ich gegenüber der Gruppe, die Mängeln, die dabei offenbart werden und auch wie ich mich damit an den Schöpfer wende. Wie baue ich innerhalb des Tages diese Dinge auf? Es gibt keine wichtigere Arbeit, wir sollen das verstehen, dass diese Arbeit sich im Gebet befindet. Der Schöpfer braucht nichts. Er erwartet lediglich MAN von uns.

 

Artikel des Tages vom 11. Oktober 2018

 

Es fehlt dir nichts, [außer] …. all die abgefallen Glieder aufzusammeln, die aus deiner Seele herabgesunken sind und sie zu einem einzigen Körper zu verbinden. In diesem vollkommenen Körper wird der Schöpfer Seine Shechina unaufhörlich unterbringen.

Wir müssen vor allem, aus uns heraustreten, um “die abgefallenen Glieder” zu sammeln. Was bedeutet, dass ich mich außerhalb von mir befinde, dass ich mich mit ihnen verbinde, dass ich sie an mich anschließe und den Rest macht der Schöpfer?

Wir haben drei Handlungen um aus sich herauszutreten: mich mit ihnen vereinigen, mich an sie “anzunähen”, mit ihnen wie in einem Körper verschmolzen zu sein. Wie tue ich das? Wie entwickle ich eine Empfindung während ich aus mir ausgetreten bin, dass sie mir fehlen? Ich habe fünf Finger, benötige ich noch einen? Wie kann ich fühlen, dass er mir fehlt, damit ich mich mit ihnen verbinde? Sonst ist es nur eine äußerliche Vereinigung und nicht die Innere. Wie kann ich ihn “annähen”, “ankleben”? Es ist nicht wirklich das Ankleben, sondern eine absolute Durchdringung in allen Einzelheiten, als ob aus zwei, eins entstehen soll.

Wie kann ich solch einen Mangel, solch eine Notwendigkeit entwickeln? Das ist die ganze Arbeit, es gibt keine andere. Wir sollen die zerstörte Seele korrigieren – das ist unsere Handlung. Woher nehme ich das Bedürfnis, aus mir herauszutreten? Was bedeutet – aus mir herauszutreten? Was bedeutet sich mit ihm zu verbinden? Wobei ich mich mit ihm außerhalb von mir verbinden und ihn dann für mich zurück gewinne. Worin bestehen diese Veränderungen der Wechselbeziehung zwischen uns. Wie kann ich ihn zurückgewinnen? Selbstverständlich geschieht es mit Hilfe des Gebetes, der inneren Bitte an den Schöpfer, damit Er mir hilft und meine Seele erfüllt.

***

Was bedeutet es, aus sich herauszutreten?

Es bedeutet, dass ich mir wünsche mich zu reduzieren, um mich nicht von mir selbst, sondern mich vom Freund zu begeistern, so wie er ist: von der Größe des Schöpfers in ihm, die Größe der Gruppe die er hat, von seiner Zielstrebigkeit. Ich will sein Verhältnis zum Spirituellen übernehmen, um es für mich zu klonen. Das bedeutet, sich vom Freund begeistern zu lassen.

Aber warum heißt es, aus sich herauszutreten?

Da in dem Moment, in dem ich mir wünsche von ihm begeistert zu sein, annulliere ich mein “Ich”. Alle meine Gedanken und Wünsche bleiben bei mir: nur die leeren Kelim, nur die Sensoren, ohne jegliche Reaktion. Dann bin ich von ihm (dem Freund) begeistert: von seinem Verhalten zum Spirituellen, zur Vereinigung. So finde ich, was in ihm steckt und will es annehmen.

Und was bedeutet, dass ich die ganze Kraft von der Gruppe bekomme?

Wenn ich mich von ihnen begeistern lasse, bekomme ich diese Kraft. Aus eigener Kraft bin ich nicht fähig einen einzigen Schritt nach vorne, in die Spiritualität, zu tun, sondern nur dank der Kräfte, die ich von außen bekomme. Alle meine Kelim befinden sich außen.

 

Es gab ein ganzes Kli von Adam HaRischon, welches abgestürzt und in viele Teile zerbrochen ist. Zum Beispiel: dein Computer oder Fernseher oder sonst irgendein elektronisches Gerät ist abgestürzt und in viele Teilen zerbrochen.

Sie können sich nicht “bewegen”, man muss sie verbinden – dann beginnen sie zu leben.

Ich sage es euch noch mal: seid miteinander verbunden. Lasst euch, aus euch, in die gesamte Gruppe hinein treten. Fangt an euch zu interessieren und euch um sie zu sorgen. Die Zeit ist kritisch. Ihr solltet die Möglichkeit nicht verpassen. Es wäre zu schade! Wir werden buchstäblich gestoßen! So wie Baal HaSulam schreibt: du hattest eine Möglichkeit…  aber nicht verzweifeln, fange von Vorne an.

Jetzt haben wir solch eine Möglichkeit… aber fragt mich nicht und denkt nicht, dass ich es tun werde. Ich erhalte Zitate von euch, ich werde sie lesen, auch jemand anderer kann sie lesen, es spielt keine Rolle.

Aber die ganze Arbeit liegt zwischen euch: inwieweit ihr aus euch heraustreten könnt, inwieweit ihr euch gegenseitig einschließt. Darin besteht eure Arbeit und eurer Erfolg.

Artikel des Tages von Mittwoch, 10.10.2018

 

Der Erfolg des Kongresses liegt darin, dass wir uns wirklich als eine Gruppe fühlen. Was anderes möchte ich nicht. Alle-alle, die wir da auf den Bildschirmen sehen – es können noch 20 Bildschirme dazu kommen – Hauptsache, alle empfinden sich als eine Gruppe. Das ist sehr wichtig, das ist das Kli, das ist der Platz, wo sich alles offenbaren wird. Und wenn wir beginnen, noch mehr Tätigkeiten zu machen werden wir sehen, wie das alles von einem zum anderen übergeht  – von dort kommt die Geburt.

Was hat uns denn in den letzten Tagen gefehlt, um dies zu empfinden?

Ich sage nicht, dass irgendetwas gefehlt hat. Aber es müsste uns klar sein, was wir noch hinzufügen können. Es sind noch 10 Tage vor dem Kongress plus 3 Kongresstage –  insgesamt ca. 2 Wochen. Schön, dass wir ein festes Datum haben – so verpflichten wir uns dazu,uns jeden Tag und jeden Moment zu verbessern, so dass der Kongress wirklich zu den 3 Tagen einer starken Verbindung wird. Das Ziel des Kongresses – Aufbau von einem Kli, einer Zehnergruppe!

Welchen Prozess sollten wir in diesen Tagen durchlaufen, um zu einer Gruppe zu gelangen?

Dass ich zum Gefühl komme, dass ihr bei mir drinnen sitzt, in meiner Empfindung. Ich fühle die Weltgruppe so wie Rabash sagt, dass meine Freunde “in mir stehen”. Sie fühlen mich, und ich fühle sie, sie befinden sich in meinem Herzen. Und dann tanzen wir zusammen obwohl wir uns an verschiedenen Orten befinden, alles passiert in einem Herzschlag. Das müssen wir fühlen. Wie Rabash es beschrieben hat, so muss jeder fühlen.

***

Ich bitte euch darüber nachzudenken, ihr müsst ja alle teilnehmen, wie wir die Verbindung mit 100 Gruppen auf der ganzen Welt, in  allen Sprachen, mit allen diesen Unterrichten organisieren. Vielleicht wird es ganz anders gestaltet, ohne Zitate, ohne Unterrichte? Lasst uns eine Revolution machen! Was können wir tun damit das Resultat ist, dass wir alle verbunden sind, wie eine richtige Suppe, alle in einem Topf? Das ist das Ziel. Wie können wir diese verbleibenden Tage verbringen, um zum Ziel “Eine Verbindung zu einem Menschen mit einem Herzen” zu gelangen, so dass alle Freunde in einem gemeinsamen Herzen vereint sind? Das müssen wir praktisch tun, und dann wird sich der Schöpfer zeigen.

 

Artikel des Tages von Dienstag dem 9.10.2018

Wenn ich Ihnen im Unterricht 3 Stunden lang zuhöre, bin ich sehr beeindruckt. Aber wenn die Freunde sprechen, höre ich ihnen zwar auch zu, aber aus irgendeinem Grund inspiriert mich das nicht, ich schlafe ein. Was bedeutet es und was kann ich tun?

Dies deutet darauf hin, dass dir die Wichtigkeit der Freunde fehlt. Für deinen spirituellen Fortschritt sollten die Freunde wichtiger sein, sogar wichtiger als deine Verbindung mit mir. Also, sage dir selbst tausend mal und schreibe tausend mal auf, dass du nichts anderes hast: dein Freund ist dein Pass zum Schöpfer, nicht ich. Ich verstehe, dass es sehr schwer ist und dass der böse Trieb dazwischen steht und dich behindert, aber du musst verstehen, warum der böse Trieb genau hier ist und warum du deine Freunde missachtest. Hier liegt deine ganze spirituelle Arbeit!

Und in Bezug auf die anderen Welt-Gruppen: warum hörst du ihnen nur teilweise zu und denkst “Wer sind sie überhaupt?” Natürlich, im Vergleich zu deiner Gruppe sind sie nichts, du musst aber wissen, dass sie auf dem Weg zum Schöpfer sind. Sie sind auf dem Weg zum Schöpfer!

 

Während des Tages sollt ihr darüber nachdenken, wie ihr in der einen oder anderen Form miteinander verbunden seid: durch meine Fragen, ihre Fragen, durch ihre Antworten und Gedanken;  es ist unwichtig was sie sagen. Hauptsache ist, wir sind mit ihnen und durch sie mit dem Schöpfer verbunden. Wir wollen dies als ein einziges Kli aufbauen, in dem der Schöpfer die Verbindung zwischen uns korrigiert und uns vereint.

Das, was ich in Bezug auf die Freunde empfinde, empfinde ich in Bezug auf den Schöpfer, negativ oder positiv. Meine Beziehung zum Freund spiegelt meine Einstellung gegenüber dem Schöpfer, der dazwischen steht, wieder. Und ich möchte das alles in Ordnung bringen, das heißt “Wie fein und angenehm ist es, daß Brüder beieinander zusammen sitzen”. (bin unsicher! ) “Zusammen” bedeutet, dass der Schöpfer zwischen ihnen sitzt. Was bedeutet dieses “sitzen”? Er füllt den Raum zwischen ihnen. Das heißt, wenn ich an jemand anderen denke, ist der Schöpfer zwischen uns. Wenn ich das erkenne, fange ich schon an, spirituelle Arbeit zu leisten.

***

Wie können wir ab heute, ausgehend von dieser Lektion, solch eine Atmosphäre im Weltkli bewahren, wenn wir all das Böse, das wir als persönlich wahrnehmen – zwischen den Freunden, zwischen den Gruppen, egal wo – innerhalb eines Augenblicks dadurch korrigieren lassen, dass wir uns an den Schöpfer wenden und darum bitten, dieses Böse ins Gute umzuwandeln, damit wir es nicht als Böse empfinden?

Wir können es als ein technisches Hindernis auf der materiellen Ebene empfinden, aber keinesfalls als Böse. Indem man es als Böse empfindet, scheint man den Schöpfer zu verfluchen. Wie können wir einen solchen Zustand zwischen uns in unserer virtuellen Welt schaffen, dass wir alle diese Unterstützung spüren und sofort den Schöpfer kontaktieren, so dass Er jedes Übel, das wir fühlen, korrigiert und ins Gute umwandelt? Nicht aus dem Grund, dass wir uns wohl fühlen möchten, sondern darum, dass indem ich es als Böse empfinde,  ich den Schöpfer beschuldige. Wie können wir zu solch einem Zustand in unserer Welt kommen?

Ohne mich um die gute Atmosphäre in der Weltgruppe zu sorgen, bin ich nicht in der Lage, mich um meine innere Gruppe zu kümmern – wir sind aufeinander angewiesen. Ihr könnt euch mit eurer Gruppe so gut wie es geht beschäftigen, es wird aber nicht von großer Hilfe sein. Es kann wahrscheinlich ein bisschen kosmetisch helfen, mehr nicht. Solange wir die Verbindung zwischen allen nicht ausbessern, kommt keine der Gruppen voran. Keine! Wir befinden uns doch alle in einem Organismus, aber er ist immer noch nicht gesund, wir müssen ihn fürsorglich behandeln. Deshalb ist es sehr wichtig, wie sehr ich mich tagsüber um unsere gemeinsame Gruppe kümmere, weil ich fühle, dass ich davon abhängig bin. Das sollte mich wirklich beunruhigen, denn wer weiß, wie sehr ich sie beeinflussen kann. Aber sie sind diejenigen, die meinen spirituellen Zustand, meine spirituelle Entwicklung bestimmen.

Daher sollte diese Fürsorge nicht weniger wie die Fürsorge für meinen Zehner sein. Ich würde sogar das Gegenteil behaupten: heute ist mein Zehner um vieles abhängiger von all unseren Gruppen in der Welt. Das ist Fakt. Versucht so weit wie möglich, euch ihnen anzuschließen und sie näher zu fühlen und kümmert euch darum, dass mehr Freunde zu den Unterrichten kommen und sich noch mehr unseren Unterrichten anschliessen. Ich bin sehr froh, dass es jetzt mehr Gruppen gibt und sich mehr Freunde daran beteiligen.

 

Artikel des Tages von  Montag, 8. Oktober 2018

Auf welche Weise erhöhe ich Größe der Gruppe, Größe des Schöpfers, um die Größe des Schöpfers für mich zu erhöhen? Anders gesagt, auf welche Weise erhöhe ich meine Umgebung in meinen Augen, damit ich noch mehr unter ihrem Einfluss stehe?

Weil alles von den Umgebung, vom Einfluss der Gesellschaft abhängt, wie kann ich mich gegen meinem Willen so einstimmen, um diese Arbeit zu beginnen?

Nach dem Unterricht kehrt der Alltag ein, wie kann ich während des Tages über das Wichtigste denken – mich immer kontrollieren, ob ich mich von der Gruppe ernähren will: von Ihrem Verlangen, von ihrem Streben, von ihren inneren Empfindungen, von allem was sie bezüglich der Spiritualität haben? Ich brauche es. Selbst wenn sie egoistisch sind – wenn ich sie einsauge, werden sie in mir zum spirituellen Kli. Wenn ich sie einsauge, werden sie in mir zum altruistischem Kli. Wie kehre ich im Laufe des Tages zu diesem Gedanken zurück?

Sprecht darüber, wie Ihr im Laufe des Tages an der Erhöhung des spirituellen Verlangens arbeitet? Nicht das eigene Verlangen zu entwickeln und zu pflegen, sondern daran denken, wie man das Verlangen der Gruppe bekommen kann um sich an den Schöpfer zu wenden. Wie kann man es im Laufe des Tages tun?

*

Im neuen Format des Seminares höre ich dem großen Teil zu.

Du bist dabei, sag nicht dass du zuhörst. Du hörst zu was sie sagen, und willst sie verstehen, empfinden, es buchstäblich trinken was sie sagen, weil sie deine spirituellen Gefäße sind.

Besteht darin meine Teilnahme am Unterricht? Wo ist mein Anschluß?

Es ist nicht meine Teilnahme, es ist buchstäblich meine Arbeit. Alle sprechen um meinen Durst zu löschen. Ich sammle alle Eindrücke, ihre Kelims. Selbst wenn sie etwas unbedeutendes sagen, – empfange ich entsprechend meiner Ernsthaftigkeit, meinem Chissaron, da ich keine Wahl habe – es kommt vom Schöpfer. Er sagt mir folgendes: “Michael, heute sollst du von ihnen empfangen, vom Kli und damit arbeitest du mit Mir”. Deshalb höre ich immer zu was sie sagen und jeder sagt was anderes. Wenn ich es nicht höre, so überwinde ich meine Gleichgültigkeit, meine Missachtung.

Wie verbringen wir den heutigen Tag bezüglich des Lichts vom Unterricht, das ich erhalten haben? Wie kontrolliere ich mich, tausche meinen Chissaron mit dem Chissaron des Freundes? Wie mache ich es? Was beobachte ich? Wir arbeiten ich damit im Laufe des Tages? Ich ziehe ständig das Fazit: wie klappt es bei mir? Ihr könnt im Laufe des Tages das spirituelle Kli erreichen.

 

Artikel des Tages vom Sonntag, dem 7.10.2018

Wie höre ich den anderen zu: die Gruppen, die Freunde – inwieweit ich dabei in die spirituelle Arbeit unserer Verbindung eintauche, damit in dieser Verbindung die Eigenschaft des gegenseitigen Gebens, die Eigenschaft der gegenseitigen Verbindung/des Schöpfers offenbart wird. Wie wirkt es auf mich, dass ich jetzt von der Arbeit der anderen Gruppen höre. Ich schlafe nicht, sondern ich tauche in die Verbindung zwischen uns so ein, dass Sich zwischen uns der Schöpfer offenbart? Wie können wir das erreichen? Wie halte ich mich darin, dass ich genau dann, wenn ich meinen Freunden zuhöre, dies die effektivste Zeit ist? Sie reden und ich strebe dabei zur Verbindung mit ihnen. Wie mache ich das? Wie soll ich mich ständig dazu bewegen, anstoßen? Wie kann ich zusammen mit den anderen diese Bewegung zur gemeinsamen Verbindung wahrnehmen? Wie bekomme ich von ihnen die Kräfte, das Streben?

Lasst uns zusammen darüber nachdenken, damit das die ganze Zeit zu unserer Arbeit wird, das ist die eigentliche spirituelle Arbeit, das ist die produktivste Zeit, die wir haben. Wir werden uns die ganze Zeit in diesem Widerstand befinden, in diesem Streben zur gegenseitigen Bewegung zueinander, bis darin der Schöpfer erscheint. Los!

Frage: wieso wenn ich das Streben der Freunde zur Offenbarung des Schöpfers wahrnehme, offenbart Sich für mich der Schöpfer? Das bedeutet, dass ich das Streben der Freunde zur Offenbarung des Schöpfers wahrnehmen soll. Dann wird sich darin für mich der Schöpfer offenbaren! Ich bin verpflichtet wahrzunehmen, inwieweit meine Freunde danach streben den Schöpfer zu offenbaren. Genau in diesem Streben werde ich den Schöpfer offenbaren. Wieso arbeitet das so?

***

Wir verpassen die Möglichkeit den Schöpfer zu offenbaren. Sie ist hier, genau hier! Baal HaSulam schreibt, dass dies wie ein Mensch, der in den Garten Eden hinein gegangen ist. Er geht raus und fühlt nicht wo er sich befindet. Er spürt nicht, dass er reingekommen ist und spürt auch nicht, dass er rausging. Wir gehen vorbei. Es gibt sehr viele solche Punkte! Heute gab’s auch ein paar solche Punkte, wir haben sie verpasst. Lasst uns empfindlicher sein, vorsichtiger, damit wir in diesem Punkt erfassen, wo wir mit dem Schöpfer, mit unseren gemeinsamen Anstrengungen übereinstimmen. Und dann wird Er sich offenbaren. Das hängt nur von uns ab. Er wird sich deswegen offenbaren, weil wir das für Ihn wünschen, Ihm den Genuss zu bringen.

Also, wenn der Mensch die Verlangen der Gesellschaft statt seiner Verlangen spürt, ist das die klare Indikation dessen, dass er bereit für die Offenbarung des Schöpfers ist. Deswegen muss man zusammen mit der Gesellschaft trauern. Deswegen trauern, das der Schöpfer vor der Gesellschaft verborgen ist und nicht vor mir verborgen ist. Ich möchte, dass Er Sich der gesamten Gesellschaft offenbart, in diesem großen Kli, den Er korrigieren und erheben kann und nicht in mir. Ich wünsche mir nur, alle zu diesem Zustand anzustupsen. Ich sehe die Gruppe an und möchte, dass der Schöpfer sich in ihnen offenbart, damit Er sich erfreut, dass Er sich in ihnen offenbaren kann.

Wenn es in der Gruppe diejenigen gibt, die die Ähnlichkeit mit dem Schöpfer erreichen und Ihm dabei größeren Genuss bereiten können, als wenn er (irgendein einzelner Freund aus der Gruppe) den Schöpfer offenbart hat, dann verzichtet er darauf und betet, dass der Schöpfer ihnen hilft.

Wenn ich sehe, dass die anderen in der Gruppe erfolgreicher sind, mit größeren Möglichkeiten, Eigenschaften, dass sie mehr Chancen dem Schöpfer Genuss zu bereiten haben, bete ich für sie und ich helfe ihnen in allem, damit sie sich annähern und dem Schöpfer diese Gelegenheit geben. Deswegen betet er für die gesamte Gruppe, damit der Schöpfer der gesamten Welt-Gesellschaft Bnei Baruch hilft und ihr dieses Gefühl der Befriedigung gibt, dass sie auf diese Weise dem Schöpfer  Genuss bereiten kann.

Also ich bin lediglich der Vermittler, ich bin nur ein Rohr, durch welches das alles fließt. Ich möchte lediglich diese Bewegung erzeugen, alle in die Arme des Schöpfers zu geben.

Und auf diese Weise gibt er die Erweckung von unten und die Erweckung von oben bekommen die anderen: diejenige, die wie der Schöpfer meint, mehr Nutzen davon haben werden.

Ich muss mit aller Kraft versuchen alle in die Arme des Schöpfers zu stoßen, ich führe nur diese Handlung aus und sonst nichts. Ich erwarte nichts mehr, nur damit Sich der Schöpfer in ihnen offenbart und genießt.

Artikel des Tages vom Donnerstag, den 4.10.2018

Der Lernstoff ist nicht so wichtig, eher die Qualität der Verbindung zwischen den Gruppen, damit wir trotz Unterschiede in Sprachen und Zeitzonen in Verbindung sind. Es muss dem amerikanischen Kontinent passen und auch uns.

Das Wichtigste ist, dass ihr zur Vereinigung kommt. Kleine Gruppe, große Gruppe – fünf Personen und mehr, das kann man schon eine Gruppe nennen. Wollen wir hoffen, dass es klappt.

Außerdem gibt es solche Gruppen wie Nordamerika, Europa, die einheitliche virtuelle Gruppe, Jekaterinenburg – sie alle vereinigen sich zu einer Gruppe an einem Ort, soweit es möglich ist. Ich wiederhole, dass der Unterricht nicht so wichtig ist, sondern dass wir uns bemühen, zwischen Zitaten, und unseren Gesprächen, die Freunde nicht nur an den Bildschirmen vor uns zu sehen, sondern auch in unseren Herzen. Es wird uns das spirituelle Ergebnis geben, das wir erwarten.

Morgen werden wir in diesem Raum lernen. Wir werden ein anderes Format probieren, bis wir eins finden, in dem alle lernen und alle gleich sind – in der ganzen Welt wird die Verbindung unterstützt, die Fragen gestellt und beantwortet, alle sind ineinander eingeschlossen. Man muss solch einen Zustand erreichen, ob wir es wollen oder nicht, er ist notwendig. Wir werden ihn finden.

Je mehr ihr über die Verbindung zwischen den Gruppen sprechen werdet, darüber, dass wir uns in einem Raum und ständig in gegenseitiger Verbindung befinden, um so mehr werdet ihr euch mit dem gesamten Kli verbinden und am besten zur Korrektur aufsteigen. Denkt mehr daran – die Gedanken tun alles. Alles klärt sich in den Gedanken auf.

***

Ob ich nach einstündigem Seminar bedauere, dass es keine Verbindung zwischen den Freunden, zwischen den Gruppen gibt, dass wir nicht antworten können und Schwierigkeiten mit der Übersetzung, mit dem ganzen System haben? Ob ich darauf warte, dass es alles klappt, dass wir eine gute Verbindung zwischen uns haben, damit wir einen Kontakt finden und alle vereinigt werden? Ob ich auf der Suche bin, das Gefühl dazu habe, oder wie immer nur anwesend bin? Beantwortet gegenseitig die Frage, ob wir nach der Verbindung zwischen uns, während des Seminares, streben oder nicht? Wie kann jeder es klären und prüfen?

Wenn ich nichts bedauere, was soll ich tun? Ich bin nicht wirklich traurig. Eine Stunde ist vergangen, es gab viele Störungen, aber ich bedaure nicht, was kann ich tun? Wenn ich zur Verbindung beigetragen habe, mich während des Tages, der Woche, zwei Wochen investiert habe und dann während des Unterrichtes merkte, wie es jetzt war, dass es keine Verbindung gibt – einige können nicht sprechen, die anderen nicht antworten, die dritten verstanden nichts, können sich nicht verbinden – wie hätte ich dann reagiert?

Es fehlt an dem Beitrag und Kraftaufwand von jedem. Wenn das Bedauern da ist, empfinden wir nicht, dass wir vereinigt sind – ihr habt kein Kli in dem Ihr empfangen könnt.

Es ist sehr einfach. Es hängt nur vom Beitrag ab, deshalb reicht es nicht, im Unterricht als Schüler zu sitzen. Nur nachdem entsprechendem Beitrag könnt ihr das Bedauern empfinden.

Natürlich, es wird nicht sofort klappen, man muss es oftmals wiederholen, bis ihr

eure Hilflosigkeit nicht bedauert. Und was ist ein erfolgreiches Ergebnis? Dass man schreit und betet – es ist Erfolg, aber er ist noch nicht da. Es gibt sogar kein Gebet vor dem Gebet.

Wegen Sukkot Feiertag kein Artikel am Montag, 1.10.2018

Artikel des Tages von Mittwoch, 3.10.2018

Unsere zerbrochene Seele, d.h. unsere Wünsche, die wegen des Egoismus voneinander getrennt, gegenübergestellt, einander hassend sind, – ist nur dafür da, damit wir diesen Bruch überwinden und dadurch den Schöpfer besser erlangen können – die Kraft, die dieses System erschaffen und absichtlich zerbrochen hat, sodass wir Ihn detailliert begreifen können.

Wie können wir, indem wir an der Verbindung zwischen uns arbeiten, den Schöpfer immer mehr detailliert verstehen und dann all diese besonderen Einsichten zu einem einzigen Verständnis des Schöpfers vereinen?

***

Ich gratuliere euch allen zu unserer besonderen virtuellen Lektion. Wir bereiten uns hier auf unseren ersten virtuellen Kongress vor, der hoffentlich zu einem Vorbild für unsere nächsten Kongresse wird. Wir sehen in diesen Kongressen nicht nur eine Freundesversammlung, sondern die Schaffung einer einzigen Weltgruppe, die auf diese Weise noch mehr Licht der Korrektur anzieht und noch schneller, besser, leichter vorankommt. Denn unser Fortschritt hängt von der Qualität und Quantität ab – von der Qualität der Bemühungen und der Anzahl der Menschen – der Teile des zerbrochenen Kli, die sich um seinen Wiederaufbau bemühen.

***

Wir tun dies nicht nur als Vorbereitung auf den Kongress, sondern auch als Vorbereitung auf eine neue Verbindung zwischen uns, und wir hoffen, dass wir uns Tag für Tag auf einen neuen Zustand ausrichten. Ich hoffe auch, dass es unsere lokale Gruppe nicht schwächt, denn ihr seid daran gewöhnt, dass hier der Lehrer und die Schüler sitzen.

Jede Gruppe, jeder Zehner muss die Verantwortung übernehmen, die Freunde zu unterstützen, damit sie alle als ein Organismus lernen, diskutieren, Fragen stellen – in anderen Worten, sich um sich selbst kümmern. Ich hoffe, dass es allen klar wird, dass es auch so sein muss und dass es eine andere Ebene der Beteiligung ist. Wir wollen eine Verbindung zwischen den Zehnern in der ganzen Welt herstellen und wir dürfen keinen Zehner, weder hier noch da, vergessen.

 

Artikel des Tages von Dienstag,  2.10.2019

Heute beginnen wir mit der Vorbereitung für den ersten virtuellen Kongress, den wir in Kürze abhalten werden. Seine Besonderheit ist, dass wir keine unserer Welt-Gruppen einbeziehen wollen, sondern nur eine virtuelle Verbindung tätigen. Heute befinden wir uns im virtuellen Netzwerk genauso wie die ganze Welt und durch dieses Netzwerk wollen wir die Verbindung und Vereinigung zwischen uns realisieren und auch diese Verbindung von der materiellen zur virtuellen und von der virtuellen zur spirituellen übertragen.

Deshalb werde ich euch um Folgendes bitten – ich sehe auf den Bildschirmen die Gruppen, zum Beispiel New York, wo mehrere Leute an einem Tisch sitzen und noch zwei oder drei an einem anderen. Wir wollen uns zusammentun, vorzugsweise nicht mehr als zehn Leute, aber so nah wie möglich an dieser Zahl. Sammelt euch in Zehnern, egal ob sie konstant oder zufällig sind, die Hauptsache ist, man sitzt nicht allein am Tisch. Hier, New York hat das schon getan, lasst uns ihrem Beispiel folgen: alle, die allein oder mit zwei oder drei Freunden am Tisch sitzen, schließen sich den großen Gruppen an.

Wir haben keine konstanten Kongress Gruppen, wir laden alle ein. Lasst Leute aus aller Welt zu unseren Gruppen kommen, auch “zufällige” Menschen können kommen und mitmachen. Auf dieser Grundlage bauen wir ein gesamtes Kli auf: aus verschiedenen Zehnern einen allgemeinen Zehner – ein einziges HaWaYaH, das für uns das System Adams sein wird – das ist das Erste. Und zweitens heben wir keine der Gruppen hervor: weder die Petah Tikva-Gruppe, noch Moskau, noch irgendeine andere – alle Gruppen sind wichtig, wenn sie einen Zehner haben, in denen es 5 bis 10 Freunde gibt, oder es gibt mehrere Zehner, was noch besser ist.

Die erste Frage an alle, die heute am Unterricht teilnehmen, sowohl an die Gruppen als auch an die Einzelpersonen: was erwarten wir von einem virtuellen Kongress – nicht wie die Üblichen, sondern eben virtuell? Wie wird er uns vereinen? In dieser Form erwarten wir schließlich die Offenbarung des Schöpfers, um Ihm Freude zu bereiten. Was ist das Besondere an dem bevorstehenden Kongress, in den wir außergewöhnlichen und neue Hoffnungen setzen?

***

Es gibt Länder, in denen man keine der 4 Hauptsprachen, in die wir normalerweise übersetzen, (das sind Hebräisch, Russisch, Englisch und Spanisch) spricht. Aber angenommen, ich wohne in der Türkei in Ankara und das Kongresszentrum befindet sich in Istanbul. Ich spreche keine dieser Hauptsprachen, nur türkisch, also ich muss wissen, wo ich mich verbinde, um die Übersetzung von Fragen, Antworten, und von allem, was im Kongress abläuft, zu hören – das wird das Zentrum für mich sein, mein Ort des Kongresses. Das heisst wir müssen jede Lektion, sobald sie fertig ist, zur Übersetzung in alle Hauptsprachen schicken und sie anschließend auf der Kongress Webseite veröffentlichen damit sie so schnell wie möglich zum Beispiel in türkisch übersetzt werden können.

Es gibt schon 16 Personen in der Türkei-Gruppe, großartig! Freunde, ihr versteht doch, dass ihr alle unsere Lektionen übersetzen müsst, in eurem Fall ins türkische und sie auf der Kongress Webseite veröffentlichen? Es ist ratsam auch die Songs und alles, was dort passiert, so umfangreich wie möglich zu übersetzen. Es kann wohl eine nicht präzise Übersetzung sein, aber wenn ein Mensch ein Lied in Russisch, Englisch oder Spanisch hört (wir müssen ja alles durcheinander bringen), wird er in der Lage sein, sich nicht nur sinnlich einzuschließen, sondern auch den Text zu verstehen. Deshalb müsst ihr all dies übersetzen: alle Lektionen, alle Arten von Vorbereitungen und sie danach auf eurer Kongress Seite in türkisch veröffentlichen und diese Informationen im ganzen Land verbreiten. Das müsste in Bezug auf alle Sprachen gemacht werden, die nicht zu unseren 4 Hauptsprachen gehören. Das ist eure Aufgabe.

Es ist sehr wichtig, sich in den Gruppen und zwischen den Gruppen zu organisieren, vor allem weil dies der erste Kongress dieser Art ist und wir müssen ihn erfolgreich machen. Nicht auf den nächsten Kongress warten, bei dem wir alle Fehler verbessern werden – wir müssen auf diesem Kongress erfolgreich sein.

 

Artikel des Tages – September 2018

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.


Artikel des Tages von Mittwoch,, 26.9.2018

Was ist das richtige Herangehen an das Seminar?

Das heißt Vereinigung – wir wollen alle Komponenten und Aspekte der Seele herausfinden – das brauchen wir genau. Ich glaube nicht, dass wenn ihr anderthalb Stunden lang einen Artikel studiert hättet, dass ihr so viele Details, Themen, Unterthemen, alle möglichen Verbindungen durchgearbeitet hättet wie bei euren Antworten auf die Fragen, in den Verbindungen und Empfindungen zwischen euch, darin, wie ihr miteinander verbunden seid und so weiter. Es ist unmöglich dies anders zu machen, es baut den Zehner auf. Das ist das Wichtigste und nicht die Besserwisserei. Ich stelle die Fragen entsprechend des Themas, entsprechend der Arbeit, die sowohl im Verstand als auch im Gefühl getan werden muss, aber die Hauptsache ist, Vereinigung hervorzurufen. Wenn wir jetzt die Fragen , die wir bereits geantwortet haben, alle der Reihe nach durchgeschaut hätten, würden wir sehen, wie viele Dinge innerhalb von anderthalb Stunden angesprochen wurden und jeder im Zehner daran teilnehmen musste.

Im Laufe des Tages würde ich die Seminarfragen nochmal durchgehen – nur die Fragen, das ist eine oder zwei Seiten. Ich würde über diese Themen nachdenken und versuchen, die Fragen bereits aus dem jetzigen Zustand zu beantworten. Das ist meine Empfehlung.

***

Ich sehe im Leben, dass, wenn ein junger Mann und eine junge Frau eine Beziehung haben alles reibungslos läuft und erst wenn ein Dritter zur Welt kommt, fangen sie an zu fühlen, was das Leben ist. Als sie zu zweit waren, ist es keine Familie gewesen. Es wird Familie genannt wenn es, wie gesagt, “einen Sohn und eine Tochter gibt”. Dann haben sie Verpflichtungen und fangen an, das Leben zu verstehen. Das ist ein Beispiel.

Wenn wir uns nicht um die Menschheit kümmern werden wir nie zur Bürgschaft zwischen uns kommen, denn Bürgschaft zwischen uns kann nicht realisiert werden wenn wir uns nicht um unsere Kinder kümmern, das heißt um die ganze Welt, die ganze Menschheit. So ist es geschaffen. Ihr arbeitet viel miteinander, wie du sagtest, ihr habt diesen Artikel hundertmal gelesen. Wenn wir anfangen – zumindest in einem gewissen Maße – externe Kräfte zu engagieren, sie näher zu bringen, sie in irgendeiner Weise zu organisieren, – je nach der Fürsorge werdet ihr in der Lage sein zu verstehen was die Bürgschaft ist und sie in sich selbst und in der Gruppe zu realisieren.

Ich erwarte nicht, dass ihr heute die Bürgschaft erreichen werdet – das ist unmöglich. Nur unter der Bedingung, dass ihr mit größeren Kreisen verbunden seid, d.h. ihr werdet euch um die ganze Welt kümmern, darum, was dort passiert und wie wir uns damit beschäftigen können, wie unsere Materialien zu verbreiten sind, damit sie in den Verstand und in das Gefühl der Menschen kommen. Ihr solltet verstehen, dass es Pflicht ist sie als eigene Kinder, eigene Babys zu erziehen. Erst dann werdet ihr diese Kräfte von oben erhalten und nicht früher.

Jetzt beenden wir den Unterricht und beginnen den Arbeitstag. Ich empfehle euch, die Lektionen bezüglich des Schreibens von Artikeln nicht zu verpassen – das ist ein Teil der Attacke, so werden wir voranschreiten. Bleibt den ganzen Tag in Verbindung und abends treffen wir uns wieder. Mögen wir einen Tag voller unaufhörlicher Attacke haben.

 

Artikel des Tages vom Dienstag, 25.9.2018

Vor allem, bevor wir den Tag beginnen, müssen wir uns selbst überprüfen: stehen wir gern oder ungern auf, welche Gedanken kommen mir, welcher Widerstand entsteht, ob wir ein neues egoistisches Verlangen zu empfangen haben, das gestern nicht da war. Es steht geschrieben “und wir werden in Deinen Augen wie neu sein”, das heisst jedes mal sollte neue Schwere entstehen, neuer Widerstand, neuer Innenwiderstand. Und ich fühle es, so verstehe ich das, dass ich wirklich einen neuen Tag beginne und was ich zu arbeiten habe, dass der Schöpfer mir einen anderen Teil von meinem zerbrochenen Kli offenbarte und ich dadurch meine Korrektur beginne.

So sehe ich zumindest dass der Schöpfer mich nicht vergisst und mir noch ein anderes Stück des verdorbenen egoistischen Verlangens gibt und ich muss es reparieren. Dafür werde ich mich mit meinen Gefährten verbinden müssen zu dem Zweck der Schöpfung und durch sie mit dem Schöpfer. So beginne ich meinen Tag. Das ist das Erste.

Was sollten wir tun, wenn wir morgens aufwachen und feststellen müssen, dass der Schöpfer der Erste ist? Wie geschrieben steht: “Ich bin der Erste und ich bin der letzte”. Wie überprüfen wir das jeden morgen?

Sagen wir, dass ich verstehe, dass ich den Schöpfer erreichen muss und deshalb muss ich mich in die Grupper integrieren, wo ich Kontakt mit Ihm finden werde. Er lädt mich ein, indem Er mir den bösen Anfang schickte und ich muss es korrigieren und dadurch zu Ihm vorzudringen. Angenommen, ich denke darüber nach auf dem Weg zum Ort, wo der Morgen Unterricht stattfindet. Und was mache ich wenn ich dorthin komme? Was mache ich physisch und was virtuell, muss ich da nicht unbedingt mit im selben physischen Raum sein? Was mache ich also? Wie schmelze ich mit ihnen zusammen um den Schöpfer zu finden?  Welchen Zustand sollte ich erreichen innerhalb einer viertel Stunde vor dem Unterricht? Zu welchem Zustand mit der Gruppe, mit dem Schöpfer sollte ich in dieser Viertelstunde der Vorbereitung zum Unterricht kommen?

Ich kümmere mich sehr um die Verbreitung über das Internet und ich empfehle sowohl denen, die sich hier befinden, als auch denen, die nicht hier sein können, an diesem Kurs teilzunehmen, je wie weit es möglich ist. Alle Lektionen des Kurses werden aufgezeichnet und dann wird es immer wieder möglich sein, sie anzuhören, es ist äußerst wichtig! Dadurch tut ihr niemandem einen Gefallen, sondern kümmert euch um euch selbst, weil es in der Verbreitung heisst: das Erlangen von neuen Kelim, die zu euch in einem korrigierten Zustand kommen.

Ihr solltet euch nur innerhalb vom Zehner prägen, aber wenn ihr für Millionen von fremden Menschen schreibt, so heftet ihr die korrigierten Kelim euch an, ihr braucht sie nicht mehr zu korrigieren – ihr solltet nur den Zehner korrigieren. Daher ist es notwendig zu lernen, wie Artikel geschrieben werden, wie Aufnahmen gemacht werden, ihr solltet alle Arten von Verbreitung meistern – und dann werdet ihr Erfolg haben. Unsere ganze Zukunft hängt davon ab.

Alle Klärungen im Bezug auf Sukka sind Klärungen, die sich auf die Verbindung beziehen. Einerseits müssten für mich die persönlichen Eigenschaften meines Freundes unwichtig sein: sein Charakter, sein Aussehen. Doch wenn der Schöpfer ihn zu mir geführt hat, muss ich mich mit ihm verbinden, abgesehen davon, wer er ist und wer ich bin. Wir sollten nur das in Betracht ziehen, was sich zwischen uns befindet. Und das ist eine völlig neue Vision, die keine Beziehung zur menschlichen Natur, sondern nur zur Korrektur hat. Deswegen können wir jeden entsprechend messen, testen und auswerten.

Also bei “dem Abfall des Dreschbodens und des Weinkellers” geht es um die Verbindung zwischen uns und inwieweit wir diesen “Abfall” zwischen uns offenbaren,  sortieren und herausfinden, was tatsächlich zum “Abfall” gehört und was nicht. Dadurch können wir S-chach (Dach/Schutz), einen Schirm, eine Eigenschaft des Gebens zwischen uns und dem Schöpfer aufbauen. Und dann stellt sich heraus, dass unser Schirm ein gemeinsamer Schirm ist, die Verbindung zwischen uns. Es kann nur über dem Zehner sein, über das volle Maß der individuellen Wünsche, die miteinander verbunden sind.

Wie erheben wir uns über unsere persönlichen Eigenschaften, über das private Ego eines jeden, das zur Tierstufe gehört? Wir sollten es nicht anrühren, im Gegenteil, es ist absolut verboten, wir müssen uns nur um die Verbindung zwischen uns kümmern, die zur menschlichen Stufe gehört. Dort, wo die Spaltung stattgefunden hat, müssen wir anstatt Abneigung und Hass, Einheit und Liebe bringen.

 

Wegen der Sukkot Feiertage keine Artikel des Tages vom 21.9. – 24.9.2018

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 20.9.2018

Einerseits eröffnet uns dieser Gerechte, der Lehrer, Baal HaSulam den Weg und lädt ein, ihn zu betreten und andererseits benötigen wir einen Stoß von hinten – es ist die Funktion der Gruppe, die allen Freunden den Druck gibt. Deshalb eröffnet er uns einerseits den Weg und andererseits, insbesondere über den älteren Sohn Rabash, zeigt er, wie wir uns vereinigen und organisieren sollen, um diesen Weg fortzusetzen. Es bedeutet, dass außer der Anziehungskraft von Vorne, sollte die antreibende Kraft von hinten vorhanden sein und wir sollen uns um diese zwei Kräfte sorgen.

Die Größe des Schöpfers, die Größe des Ziels sollte im Vordergrund sein und für die Normalbürger besteht noch die Frage: “Wozu lebe ich?”. Wir haben diese Frage nicht mehr, wir wissen die Antwort, sollten sie aber erst begreifen und uns auch um jenen Funken sorgen, der in jedem existiert. Den Funken muss man erst “anzünden”, sonst wird er nur glimmen.

Wir haben die genaue Beschreibung, das Material bekommen, mit dessen Hilfe man sich vorwärts bewegen kann und können mit der Arbeit beginnen.

Baal HaSulam hat uns das Begreifen der Spiritualität insofern nahe gebracht, dass sogar die Normalbürger, die selbst einen kleinen Funken zum spirituellen Begreifen haben, diesen Weg schon betreten und ihn begreifen können. Selbstverständlich hebt es die die Bemühungen nicht auf, es besteht aber die Möglichkeit: ein Normalbürger ist in der Lage, sich entsprechend anzustrengen und es zu erlangen.

Wir sollen verstehen, dass der Weg frei und die anziehende Kraft vorhanden ist, wir sollten ihn durch die Größe des Ziels und Größe des Schöpfers nur erweitern und es hängt von der Umgebung ab. Damit sich die anregende, antreibende Kraft von hinten auch zeigen lässt, das hängt ebenfalls von der Umgebung ab. Wir entwickeln eine positive Kraft, die uns vorwärts bewegt, sowie eine negative Kraft – die uns von hinten stößt. Daran sollen wir arbeiten, wie Baal HaSulam schreibt: inwiefern wir das Spirituelle begreifen, insofern wecken wir den Hass uns gegenüber und verkomplizieren unsers Leben, weil wir uns mit der Verbreitung an die Völker der Welt nicht beschäftigen. Auf jeden Fall haben wir ein breites Arbeitsfeld vor uns und werden darin erfolgreich.

***

Wir lesen in der Prophezeiung von Baal HaSulam, dass er bereit war, auf alle höchsten spirituellen Stufen zu verzichten, um sich für die kleinsten Seelen aufopfern. Nur so konnte er zu ihnen heruntersteigen, auf die Höhe des Begreifens zu verzichten, sich mit ihnen zu verbinden und sie zu lehren. Natürlich sah er darin die Verpflichtung vor dem Schöpfer. Wir können nicht verstehen, wie er dazu gekommen ist: ob es der Schöpfer von ihm verlangt hat oder er sich selbst in solchem Zustand befand, in dem er selbst die Entscheidung treffen konnte. Daraus können wir schließen, dass es nichts Wichtigeres als die Verbreitung gibt. Wenn wir das Erreichte nicht auf die Verbreitung richten, können wir die Spiritualität auf keiner Station des spirituellen Weges erreichen. Man muss unverzüglich in  Bezug auf die weiten Kreise der Bevölkerung handeln. Alles, was wir lernen, kann uns in die Verbreitung der Korrektionsmethodik helfen. Wir sind zur Realisation verpflichtet.

Man muss dafür sorgen, dass ihr euch alle mit der Verbreitung, sowohl für die inneren, als auch für die äußeren Bevölkerungskreise, beschäftigt. Ich soll den Freunden demonstrieren, inwiefern mir das Ziel der Schöpfung wichtig ist und wir  müssen jeden Tag dazu nahe sein, es zu leben, uns um es zu kümmern, sowie zusammen mit den Freunden dieses Wissen, an alle zu verbreiten.

Ich hoffe sehr, dass dank dieser Verbreitung, ihr aus dem Dornröschenschlaf erwacht und wenn ihr euch damit beschäftigt, entsteht vor allem mehr Verbindung und Wechselwirkungen untereinander. Ihr könnt dadurch neue Freunde gewinnen, denn eure Reihen sind dünner geworden. Wenn wir uns nicht um die Verbreitung kümmern, werden wir allmählich aussterben, deshalb müssen wir es tun. Die Arbeit des Schöpfers ist “Nummer 1” und die Verbreitung ist “Nummer 2”, – so steht es in den Werken von Baal HaSulam geschrieben und einer hängt von den anderen ab. Ihr könnt bei der Arbeit des Schöpfers ohne Verbreitung nicht vorankommen und die Verbreitung besteht darin, dass Ihr für die geistige Arbeit “wirbt”.

 

Wegen Yom Kippur am 18. und 19. 9. 2018  keine Artikel des Tages

Artikel des Tages von Montag, den 17. 9 2018

Wir versuchen , was neues zu lernen. Was bedeutet es etwas neues zu lernen? Wie ihr wisst, habe ich Rabash im Laufe der gemeinsamen Jahre per Audio aufgenommen. Diese Aufnahmen befinden sich jetzt in unserem Archiv. Es sind die Unterrichte über die Zehn Sefirot, die Einführung in die Wissenschaft der Kabbala, Artikeln und sogar Sohar. Bei dem Sohar hat er weniger, bei dem TES mehr erklärt. Ich denke, dass wir seine Unterrichte, verschiedenste Ausschnitte uns anhören sollten. Warum? Es bringt viel Heiligkeit und ich hoffe auch große Begeisterung. Ihr werdet mehr verstehen und empfinden, denn er ist schließlich unser Lehrer. Ich bin voll Aufregung wenn ich es höre, und will es euch weitergeben. Immerhin ist es eine Möglichkeit, eine Quelle, die Quelle unserer Spiritualität. Es lohnt sich wenn es eine solche Möglichkeit gibt sich zu bemühen, in seinem Unterricht zu sein und ihn zu hören,.

Ich habe nicht gedacht, dass diese Zeit kommt und ich es  dreißig Jahre nach seinem Tod an meine Schüler weitergeben kann und ihr fähig sein werdet, ihn zu hören, ihn zu verstehen, sich davon zu begeistern und zu beeindrucken lassen. Wir werden es sehen. Vielleicht ist dieser Ausschnitt nicht ganz passend, wir werden andere Ausschnitte vorbereiten und gehen gemeinsam durch. Jetzt werden wir das Fragment aus dem vierten Teil als Beispiel lesen. Wichtig für uns ist, sich zu bemühen von ihn zu empfange dass zwischen den Zeilen – die spirituelle Kraft ist. Inzwischen werden wir den zehnten Teil “Ibur” vorbereiten. Ich denke, dass wir es schnell, im Laufe der nächsten Tagen vorbereiten können.

***

Alles macht der Schöpfer, außer den Anstrengungen, die der Mensch je nach Fähigkeit unternehmen soll.

Jeder Mensch bekommt eine Menge von Zuständen. Welche Rolle spielt der Zehner beim  Aufbau des Punktes der Einschränkung?

Die Rolle des Zehners ist  Druck auf den Menschen auszuüben, um eine solche Atmosphäre für ihn zu schaffen, damit er den Punkt der Verbindung mit dem Schöpfer bilden möchte, und damit der gesamte Zehner an diesem Punkt teilnimmt. Dieser Punkt besteht aus zehn Punkten.

Wie kann ich am Punkt der Verschmelzung des Freundes mit dem Schöpfer teilnehmen?

Dein Punkt der Verschmelzung mit dem Schöpfer befindet sich nicht in dir, sondern innerhalb deines Zehners. Suche ihn dort, sonst kannst du deine materiellen Berechnungen nicht unterbrechen. Du sollst einen neuen Raum betreten, und dieser neue Raum ist der Zehner.  Dieser lässt dich unscharf sehen, gibt einen neuen Gesichtspunkt, der nötig ist, weil du sonst die Spiritualität nicht sehen kannst. Die Spiritualität kannst du nur über die Vereinigung der fremden Verlangen sehen.

Ich hefte sie an den Schöpfer an?

Der Schöpfer hat dich in die Gruppe gebracht und sagte: “nimm dir diese gute Entscheidung”. Vereinige dich mit ihnen und finde in der Verbindung zwischen Ihnen die Verbindung mit dem Schöpfer. Wir sollen durch die innere Bemühung solch eine Verbindung zwischen uns finden, in der wir empfinden werden, dass wir uns immer mehr in den Meinungen, in den Verlangen, in den Absichten, in den inneren Bestrebungen des Herzens nähern. Dort arbeitet das Licht, das zur Quelle zurückführt, und wir wie im Strudel plötzlich dazu kommen, dass das höchste Licht uns vereinigt und in den Zustand bringt, der “Ibur” heißt. Es ist ein neuer Blickwinkel, eine neue Eigenschaft, etwas außerhalb unserem Ego – wir empfinden eine neue Realität. Man muss sich ein wenig anstrengen, es ist hier, es ist nahe.

 

Artikel des Tages vom Sonntag, 16.9.2018

„Die Verbrecher Israels“ ist ein hohes Niveau, wenn du auf die Offenbarung des Schöpfers ausgerichtet bist – direkt zum Schöpfer – und du offenbarst, dass du dich darauf aus gerichtet hast, aber inmitten der Handlung bist du aus der richtigen Absicht in die Absicht zu empfangen gekommen. Das ist wie im Beispiel mit den Geschenken: ich habe dem Freund ein Geschenk gegeben und habe dabei gedacht, dass dies mich zur Liebe zu ihm bringen wird. Nicht zu seiner Liebe zu mir, sondern zu meiner Liebe zu ihm. Wieso? Weil ich ihn liebe und in ihn investiert habe. Wieso liebe ich ihn? Ich habe in ihn 1000 Schekel investiert und ich liebe ihn für 1000 Schekel. Was soll ich in ihm lieben? Nur das, dass ich in ihn investiert habe. Das ist eine Berechnung und sie ist sehr präzise, weil wir uns im System befinden.

Stattdessen sehe ich, dass ich nicht nach meiner Liebe zu ihm für 1000 Schekel verlange, sondern, dass er mich dafür ehren soll. Das heißt ein Verbrechen: statt zu geben, zu lieben und so weiter, verlange ich von ihm das Empfangen. Genau das nennt man das Verbrechen: „die Verbrecher Israels“. Wenn aber der Mensch solche Sachen mehrmals tut, heißt das, dass er „voll mit den Geboten wie ein Granatapfel ist“. Er macht die richtige Handlungen, ist aber immer noch nicht zu dem Zustand gekommen, wo „sein Maß voll ist“, wenn er die Quantität und die Qualität der Anstrengungen erfüllt hat. Deswegen nennt man ihn Verbrecher und das ist ein hohes Niveau.

Wir handeln in der Gruppe, wir geben uns gegenseitig mehr und mehr, wir möchten uns schneller verbinden, damit der Schöpfer Sich offenbaren kann, aber wofür soll Er sich offenbaren? Was möchten wir davon bekommen? Hier braucht man viele Handlungen und Reaktionen, man muss sich überprüfen und sich in den Verbrechen befinden. Das treibt voran. Im Bezug auf die gewöhnlichen Menschen, die sich nicht in dieser Überprüfung befinden, die nicht daran streben die Liebe zum Nächsten zu erreichen und durch sie zur Liebe zum Schöpfer zu kommen, man spricht nicht von der Sünde, von Israel, Tora und von den Geboten. Hier aber ist das ein Gebot.

Das Gebot ist das, was der Schöpfer geboten hat, den Nächsten wie sich selbst zu lieben, von der Liebe zu Geschöpfen zur Liebe zum Schöpfer zu kommen. Ich führe das durch und dann nennt es sich ein Gebot: jegliche Handlung, die zur Verbindung und zur Liebe führt.

Sagen wir, ich führe die Handlung für die Freunde aus…

Machst du es so, damit sie sehen, dass du ihnen das Gute getan hast? Machst du die Handlungen ihnen zum Wohl und sie sehen das? Du bist verpflichtet sie das wissen zu lassen. Wenn du etwas für die Gruppe tust, für das Wohl der Gruppe, bist du verpflichtet darüber zu sagen, zu zeigen, weil das die Verbindung vergrößert, die Liebe in der Welt. Du machst das nicht damit man dich liebt, dir „Danke“ sagt, nein. Du machst das deswegen, weil davon andere gute Handlungen entstehen und so nähern sich alle dem Schöpfer.

***

Ihr werdet in der Offenbarung sein, wenn ihr es sein solltet, damit ihr der Welt mehr übergebt, als das, was die Welt braucht. Bis jetzt braucht die Welt das nicht, ansonsten hättet ihr euch schon darin befunden. Wir alle hängen nur von den „Unteren“ ab, wir lernen von ihnen. Was bedeutet „er hat von seinen Schülern gelernt?“ –  Er hat von ihnen den Chissaron übernommen, mit seiner Hilfe hat er seinen eigenen Chissaron entwickelt und hat MAD von oben erhalten, nur so. Wir können hier sitzen und lernen, das alles hilft nicht. Nur die Verbreitung hält uns auf.

Sogar im Rosch kannst du nicht empfangen. Wofür brauchst du Katnut? Sogar Katnut ist verpflichtet auf das Ziel ausgerichtet zu sein.

Das bedeutet, dass damit man GE ergänzen kann, braucht man ein Aufruf von ACHaP?

Ja.

Wenn die Welt uns nicht brauchen wird, werden wir nicht vorankommen?

Wie kannst du vorankommen, wenn du die Kelim des Gebens bist? Es wurde gesagt, dass „Israel sind nicht zahlreich zwischen den Völkern der Welt“. Wie kannst du vorankommen, wenn es niemanden gibt, dem du das Licht übergeben kannst, es gibt niemanden, der korrigiert werden sollte?

Können wir die Unteren erwecken?

Du bist verpflichtet sie zu erwecken, damit die Unteren dich erwecken und bitten. Dann, entsprechend ihrer Bitte, kannst du um die Korrektur für sich bitten und dich um sie kümmern.

Hängt die Erweckung der Unteren von uns?

Von deiner Verbreitung. Sie werden nicht erwachen, sie haben keinen Funken fürs Erwachen. Sie haben nur die physischen Probleme: ihnen geht es schlecht.

 

 

Von Freitag, 7.9.2018  bis einschließlich Dienstag, 11.9.  gab es keine Artikel des Tages

Artikel des Tages von Mittwoch, 12.9.2018

Transkript von Rav Laitmans Unterricht

Wie kann ich gegen meinen Willen für meinen Freund aufrichtig bitten?

Wir müssen diese Abneigung ganz klar feststellen – nicht verstecken oder verschleiern. Ich verstehe, dass mir alles egal ist – meine Freunde, meine Gruppe, alles. Ich denke über sie nach nur durch eine gewisse Anstrengung und wenn ich keine andere Wahl habe. Ich denke immer nur an mich  – die ganze Zeit, und plötzlich fällt es mir ein, dass es eine Gruppe gibt, über welche ich nachdenken muss, stimmt’s? Das stimmt. Also was soll ich tun? Ich muss es ein paar Mal wiederholen, nachdenken, warum bin ich nicht drin? Die Gruppe ist ein System, ein wahres spirituelles System, und wenn ich über meinen Zehner nicht nachdenke, habe ich keinen Einfluss auf mein Schicksal. Es ist eine egoistische Herangehensweise, aber wenn ich mich nicht bemühe, an meinen Zehner zu denken, gehe ich den leidvollen Weg, den Beito-Weg. Aber mein Wunsch ist, schnell voran zu schreiten, den Achischena-Weg zu gehen, was soll ich tun?

Ich muss zum Gedanken an meinen Zehner zurückkehren, dazu, dass ich anstatt des Schöpfers ihnen alles Gute tun werde. Und was ist mit dem Schöpfer? Ich werde Ihn darum bitten, ihnen alles Gute zu tun. Sie stehen vor meinen Augen und ich muss sie zur endgültigen Korrektur bringen, obwohl ich es nicht will. Vor allem muss ich mit dem Schöpfer zusammenarbeiten, um dieses System in Ordnung zu bringen. Und dort befindet sich die ganze Welt – es gibt nichts außer den Zehner. So führe ich die Arbeit aus.

Natürlich erinnere ich mich vielleicht ein- oder zweimal am Tag an sie, aber sogar dies ist für mich wichtig, weil wenn ich es wiederhole, fühle ich plötzlich eine Art von elektrischem Schlag: ich habe an meine Gruppe, meinen Zehner gedacht. Und ich muss mich  dafür beim Schöpfer bedanken, dass Er mich daran erinnert hat und mich zu einem richtigen Gedanken zurückgebracht hat. Und dann mehr und mehr, bis ich tatsächlich in mir ein System geschaffen habe, in welchem ich mich ständig befinde. Ob ich es will oder nicht, kann ich dieses System nicht verlassen. Und so tun es die anderen auch, aber sie sind sich dessen nicht bewusst, und ich beginne es langsam zu erkennen.

Was ist “ein Zehner”? Was bedeutet “über den Zehner nachzudenken”?

Der Zehner ist alles, was in der Wirklichkeit, im ganzen Universum, in allen Welten existiert. Alles, was sich aus den 4 Phasen des direkten Lichtes entwickelt hat, nennt sich ein vollständiger Zehner. Malchut der Unendlichkeit, die 10 Sefirot beinhaltet, die mit Licht der Unendlichkeit gefüllt sind, ist der Zehner, und außer dem Zehner gibt es nichts anderes. Und der Schöpfer – ist dieses Licht der Unendlichkeit, das sie füllt.

**

Wie kann man in der Verbreitung feinfühlig sein?

Fange an und du wirst zum Spezialisten. Du bist verpflichtet es zu tun und Baal Hasulam schreibt darüber am Ende des Vorwortes zum Buch Sohar. Auf solche versteckte Weise öffnest du die Kanäle zu allen Menschen auf dieser Welt und lässt sie dadurch an die Korrektur nahe herankommen. Dies ist deine Korrektur, weil die Kelim, die insbesondere deine Korrektur brauchen, befinden sich heute nicht in dir, sondern in diesen Menschen. Heute siehst du nur, inwieweit es unmöglich ist, sie zu korrigieren. Es fällt dir deswegen schwer, weil du dich nicht um sie kümmerst. Von daher kommst du nicht voran.

Ich spreche über die Verbreitung für 7 Milliarden. Die breite Verbreitung muss viele Formen haben, sie muss vielfältig sein. Ich will betonen, dass wir im Prinzip nur ein System haben – das Internet: Artikel, Abbildungen, Filme. Es gibt nur einen begrenzten Kreis der Menschen, die richtig und verantwortungsbewusst Artikel schreiben können, die anderen können verbreiten. Wenn wir eine Million Dollar zahlen, wird unsere Verbreitung davon profitieren? Nein, überhaupt nicht. Das Ergebnis wird um vieles besser sein, wenn du anstatt einer Million Dollar zu investieren, Tausend Menschen nimmst, die gewillt sind, mit eigenen Kräften und Fähigkeiten zu verbreiten, das wird eine Reaktion hervorrufen und wird ein besseres Fazit bringen. In Bezug auf die Statistik können die Zahlen höher sein, aber wir müssen verstehen, dass hier die Anstrengung wichtig ist.

Deswegen sollen 20 Menschen schreiben, das Material an verschiedene Zielgruppen anpassen, in alle möglichen Sprachen übersetzen und die anderen sollen “ausstreuen”, verbreiten. Und jedem muss bewusst sein, dass sein spiritueller Fortschritt davon abhängt, wie er überall, an jedem Ort, mühsam verbreiten wird. Auf dieser Grundlage werden wir eine gute Zukunft sehen.

Artikel des Tages vom 6.9.2018

Transkript von Rav Laitmans Unterricht

Im Laufe des Tages müssen wir eine Liste anlegen, in der wir die Bedingungen aufschreiben, die für das Gebet notwendig sind, auf das wir eine Antwort bekommen werden. Was muss ein Gebet in sich einschließen? Nicht nur das womit wir uns zuwenden, sondern auch wie, auf welche Weise – damit wir mit Sicherheit darauf eine Antwort bekommen. Es ist unwichtig, wie viele Paragraphen, Punkte darin sind  – 20, 10, 5 … es ist egal.

Wie finde ich in meinen Freunden, inwieweit sie sich vor dem Schöpfer ohne jeglichen Bedingungen annullieren können? Wie erkenne ich die Annullierung der Freunde vor dem Schöpfer und beneide dies?

Wie erhebe ich mich über dem was ich nicht sehe, denn ich bin vollkommen “blind” in diesen Sachen, um zu sehen? Wie erkenne ich, dass ich mich in der vollkommenen Gruppe befinde die am Ende der Korrektur ist, und nur ich aus einem unbekannten Grund würdig wurde, dort zu sein? Und das ist die Wahrheit, es ist tatsächlich so!

Wie gehen wir zu dem Zustand über, wo wir sehen, dass die Freunde tatsächlich groß sind und freuen uns darüber dass wir dabei sein dürfen und die Freunde als Embryo (Ubar) einschließen, anstatt uns selbst aufzufressen? Wie, anstelle sich selbst zu beschuldigen, wenn ich die Freunde groß und mich selbst niedrig sehe, kann ich mich darüber freuen, dass ich so eine Gruppe habe und mich in sie buchstäblich wie einen Punkt einschließe, wie ein Samentropfen an den Mutterleib?

***

Ihr sollt im Laufe des Tages die Aufmerksamkeit darauf richten, inwieweit ihr auf den Gedanken kommt (wahrscheinlich aus einer Gewohnheit heraus und es ist gut so), dass ihr euch an den Schöpfer aus irgendeinem Grund wenden müsst: entweder beneide ich meine Freunde oder bin verzweifelt in meinen eigenen Kräfte (dieser Gedanke kommt selbstverständlich vom Schöpfer, oder von der Gruppe und dies ist noch besser). Es gibt viele Gründe, angenehm sowie unangenehm für meinen Wille zu empfangen, ich überprüfe sie derzeit auf diese Weise und wenn ich eine Gelegenheit bekomme, überprüfe ich sie im Bezug auf den Willen zu empfangen, inwieweit ich nah oder entfernt bin. Es ist wünschenswert, dass man so viel wie möglich in sich selber herum wühlt, überprüft, was ihn aufweckt, was ihn ausrichtet und wohin, was die bewegende Kraft ist.

***

Wir müssen versuchen, eine möglichst genaue Definition des Begriffes “Spiritualität” zu geben. Dies ist keine Zuwendung an den Schöpfer,  keine Zuwendung an die Gruppe und auch nicht wenn wir sagen, dass es niemanden außer Ihm gibt. Das ist keine Spiritualität, so tun viele Glaubensrichtungen, Religionen, Methoden.

Spiritualität ist die Kraft des Gebens über dem Empfangen, Glaube über dem Verstand. Das heißt, ich will zu jeder Art von Zuwendung, Handlung, Gedanken von dem Chissaron von meinem Nächsten gebracht werden, und nicht von meinem eigenen cissaron. Und ich strebe nach dem Chissaron des Nächsten und inwieweit dieses Chissaron mehr zentral in der gesamten Schöpfung ist, umso wichtiger ist es für mich. Daher aus allen Klärungen, die wir machen, müssten wir uns mehr und mehr der wichtigsten Klärung annähern –  wo ist dieses zentrale Chissaron der ganzen Schöpfung und wie sehr es in mir spricht. Das bedeutet, dass wir uns dem MAN auf eine qualitative Weise annähern, und im Spirituellen geht es hauptsächlich um die Qualität, nicht um die Quantität.

  

Artikel des Tages vom 5.9.2018

Transkript von Rav Laitmans Unterricht

Das Wichtigste für uns in der Embryophase ist, sich in nichts einzumischen: weder in die Kraft noch in die Absicht. Das einzige, was ich will – mich vor dem Höheren annullieren. Dies ist eine große Arbeit, aber sie ist relativ passiv im Vergleich zu dem, was uns als nächstes erwartet oder was wir in unserer Welt verstehen, indem wir mit dem Willen zu empfangen arbeiten. Hier versuchen wir uns dazu zu bringen, keine Veränderungen zu wollen – weder den Zustand von Gadlut, noch den Zustand von Katnut, noch meine  Einmischung in das, was passiert. Nur lassen wir den Höheren an uns arbeiten.

Diese Arbeit setzt sich auf der ganzen Leiter fort, wir fügen nur hinzu. „Keine Bedingung, kein Gesetz, das wir auf jeder Stufe der Leiter befolgen werden, wird gelöscht, wird unnötig, sondern intensiviert sich.  Deshalb werden wir auch auf den nächsten Stufen fühlen, wie sehr diese Einschränkung – nicht einzumischen – in erweiterten spirituellen Zuständen in einer erweiterten Form wirkt. Wenn wir hinzufügen, fügen wir genau dafür hinzu, um dem Schöpfer für Seine Arbeit in uns einen Raum zu schaffen. Dies wird die Arbeit des Schöpfers genannt, und wir selbst nehmen gar keine Handlungen vor. Wir geben nur den Platz für die höhere Kraft frei, damit sie die Handlung ausführt, bitten sie und bedanken uns bei ihr. Unsere Teilnahme ist immer passiv, jedoch wird immer bewusster.

***

Was bedeutet es, sich nicht in die Arbeit des Schöpfers einzumischen?

Im Zustand von Ibur ist es besonders wichtig. Letztendlich schließt sich ein Mensch in der Regel in jede Handlung ein, wie wird er sonst existieren? Wo ist dieses ICH, das arbeitet, das will, das bereit ist? Und hier ist seine Arbeit – und die Arbeit liegt darin, dass er sich selbst einschränkt und den Höheren handeln lässt. Ein Kind in den Armen der Mutter oder ein Fötus in der Gebärmutter – was ist seine Aufgabe?

Stell dir vor, dass du dich auf der Welt befindest, welches ein Mutterleib ist, und du musst dich selbst dazu führen, ein Embryo zu sein. Inwieweit musst du deine Wünsche, Gedanken, Handlungen reduzieren? Vielleicht arbeitest du viel, aber sie gehören dir nicht. Das Maximum, was du willst, dass der Höhere durch dich wirkt. Aber du wirst daran nicht beteiligt, du willst es nur empfinden. Hast du gesehen, wie ein Baby das gestreichelt wird, ganz still liegt? Es fühlt, dass es ihm gut tut, weil man sich mit ihm beschäftigt. So benimmt sich in der Tat das Embryo im Mutterleib. Du musst dich einschränken und fühlen, wie der Schöpfer durch dich wirkt. Dann, nach der Geburt, findet nur Entwicklung statt. Du hast den Zustand vom Höheren erhalten und dann erhältst du die Kraft, dies zu realisieren. Im Embryo gibt es alles, man bekommt dann nur die Kräfte für die Entwicklung. Im Zustand von Ibur werden die Kräfte des Gebens erhalten, die danach entwickelt werden.

 

         

Artikel des Tages vom 4. September 2018

Transkript von Rav Laitmans Unterricht

Das Wichtigste ist, sich vorzustellen, was ein spiritueller Embryo (Ubar) genannt wird, und dieses Bild “zu zeichnen”. Was bedeutet es, dass “ich mich selbst annulliere”, dass ich mich innerhalb des Höheren befinde und der Schöpfer alles ist – es gibt nichts außer Ihm? Dies ist die erste Erkenntnis davon, dass es wirklich niemanden außer Ihm gibt.

Wie stelle ich mir vor, dass ich in Ihm mit Herz und Verstand bin, in all den Ereignissen, die mich durchdringen und mich in allen möglichen Erscheinungsformen mehr oder weniger betreffen? Wie annulliere ich mich selbst?

Es ist die leichteste Tat von allen anderen Taten, die wir dann noch machen werden müssen im Zustand des Stillens (Yenika) und in dem Erwachsen werden (Gadlut) – da wird von uns bereits ein aktiver Einsatz gefordert – dem Schöpfer ähnlich zu sein und zu geben. Und jetzt reden wir nur um die Annullierung gegenüber verschiedenen Hindernissen, Schwierigkeiten, Problemen, ich würde sogar sagen Versuchungen. Aber es ist trotzdem eine Art der Selbstannullierung, bis man sich vollständig auf der kleinsten Stufe annulliert.

Wie können wir in dieser Selbstannullierung versuchen uns vorzustellen, dass der Höhere von uns Genuss empfängt und mit unserer Annullierung zufrieden ist? Wenn es kein Ibur, sondern bereits ein Zustand des Stillens (Yenika) wäre, könnten wir uns es als Mutter vorstellen, wie sehr sie ihr Baby liebt, es fühlt, umarmt, stillt. Aber alle diese Dinge kommen später, jetzt ist es noch ein mehr innerlicher Zustand: inwieweit der Höhere mich umarmt und alles für mich als für Embryo tut.

Wenn ich mich selbst in Bezug zu Ihm annulliere – „es gibt niemanden außer Ihm“, Er ist gut und Gutes tuend, und nur für Ihn tue ich das, dann würde ich gern Seine Beziehung zu mir empfinden, wie sehr Er mich lieb hat. Ich möchte meine Sensibilität für Seine Beziehung erhöhen.

***

Lasst uns zu dem Zustand “Yenika” über dem Zustand “Ibur” erheben, als würden wir etwas gutes, nettes, weises vom Schöpfer erhalten, oder umgekehrt, da “jeder der Abneigung empfindet,  empfindet gemäß seinen Fehlern die Abneigung”. Ob wir in der Lage sind, all diese Dinge als die Besten, die Richtigsten, die Schönsten wahrzunehmen – wie das, was aus Liebe kommt, obwohl wir in unserer Wahrnehmung nicht sehen, dass dies so ist?

Wie können wir unseren Glauben über dem Verstand schützen? Das heisst, dass wir in der Welt voller Güte leben, die für uns wie eine Gebärmutter ist und sogar mehr – in der Macht der Höheren Mutter (Ima Ilaa), die über alles herrscht? Und jetzt müssen wir uns noch mehr annullieren als zuvor – das heißt wir müssen zugeben, dass die ganze Welt von Bina (Ima) regiert wird. Wie können wir uns das vorstellen?

Der Zustand von Ubar ist ein sehr verletzlicher, subtiler, gefährlicher Zustand, weil es sehr leicht ist, wieder in das Verlangen zu empfangen zurückzufallen. Wie können wir in dem Zustand, in welchem wir versuchen, mit dem Schöpfer verschmolzen zu sein, uns um die Gegenkraft kümmern, die „die Öffnung in der Gebärmutter schließt“ und uns nicht fallen lässt?

Wir schaffen  diese Gegenkraft aufgrund der Tatsache, dass wir uns ständig um die perfekte Form des Schöpfers zwischen uns kümmern. Wie kümmern wir uns um diese perfekte Form des Schöpfers zwischen uns, welche uns hilft, alle Monate des Embryozustandes in einer korrigierten, schönen und kurzen Form durchzugehen? Wenn es nicht klar ist, was die Vollkommenheit des Schöpfers ist, dann sprecht von der Vollkommenheit des Höheren, wenn alles, was Er gibt, von Seiner Vollkommenheit ausgeht. Wie können wir das in solch einer perfekten Form akzeptieren damit es uns beschützt?

Wie gestalten wir unseren Zustand in der Zeit des spirituellen Embryos (Ibur), um die unendliche Freude zu empfinden, und nur so können wir diese Phase durchlaufen? Wie realisieren wir das?

 

Artikel des Tages vom 3. September 2018

Transkript von Rav Laitmans Unterricht

Heute benötigen wir das Chissaron der Schöpfersgröße: wo man es finden kann – weil wir uns nur dadurch  annullieren können? Wie organisiert man die Gruppe, um die Empfindung der Schöpfersgröße zwischen uns zu wecken? Wie erreicht man die Kraft des Gebens über der vorhandenen Kraft des Nehmens? Was bedeutet den Glauben über dem Verstand? Wenn die Größe des Schöpfers über die Größe unseres Egos herrscht, fangen wir mit der richtigen inneren spirituellen Arbeit an, die die Arbeit des Schöpfers heißt: der Mensch strengt sich an, die Eigenschaften des Schöpfers zu finden.

Ich hoffe sehr, dass wir uns in dieser Arbeit befinden und ihre Wirkung auf uns spüren. Wir fangen mit ernsthaften, praktischen Etappen an. Wir spüren es und von Tag zu Tag wird sie immer mehr offensichtlicher und wirksamer. Deshalb fordert es mehr Aufmerksamkeit und Solidarität mit dem, was die Kabbalisten schreiben – sowohl in der Privat-  als auch in der Gruppenarbeit. Doch, wie wir es oft lesen, ist die Aufstieg auf die erste Stufe die wichtigste und schwierigste Arbeit. Hier ändert der Mensch seine Natur, danach wird nur hinzugefügt – im Glauben über dem Verstand. Um den Glauben das erste Mal über dem Verstand zu stellen, damit die Kraft des Gebens über der Kraft des Nehmens herrscht, sind sehr große Veränderungen notwendig.

Wir befinden uns so tief darin, dass es schon wahr wird und wir sollen darauf stolz sein, dass wir eine neue Gesellschaft bauen, die neue Gruppe, ein Ort, den es noch nie gab. Diese Gruppe beschäftigt sich mit dem Begreifen und Realisieren der kabbalistischen Methodik, um das Zentrum und das Vorbild der spirituellen Entwicklung der Welt zu werden. Wir müssen es im Kopf behalten und darauf stolz sein, auch begreifen, was es bedeutet. Vorerst werden wir die erste Etappe – die Erwerbung der Stufe “Ubar” fortsetzen.

***

Wie baut der Mensch mit Hilfe der Widerstände die Form des Embryos? Wie merkt er, dass die Widerstände in der Zeit, in der Bewegung, im Raum, in den Handlungen, im Verstand und im Herzen kommen, um sich mit ihrer Hilfe spirituell aufzubauen?

Wir lernen es überall – in der Schule, in der Hochschule. Wir bekommen die Aufgaben und mit ihrer Hilfe, wenn wir sie richtig lösen, erreichen wir eine neue Stufe der Wahrnehmung, des Studiums, des Kraftaufwandes. Wie nutzen wir die Kräfte des Widerstands richtig?

Angenommen ich habe heute im Laufe des Tag solche Zustände: mal vergesse ich, mal nicht; mal will ich, mal nicht, mal bin ich verwirrt, stoße ab usw. Jedesmal rüttelt es mich wach: mit etwas Gutem kommt immer etwas angeblich etwas Böses. Wie nutzen wir das Böse? Davon wird eigentlich der Kli gebaut – die Materie bleibt.

***

Wäre gut, wenn wir irgendeine gemeinsame Arbeit haben. Ich hoffe, dass alle es in Bezug auf die Dienste und die Verbreitung verstehen – alle haben eine Möglichkeit, sich dort einzusetzen und doch wird diese von vielen noch vernachlässigt. Im Prinzip haben wir genügend Möglichkeiten für den spirituellen Aufstieg, das Problem ist, dass wir immer noch verstehen wovon dieser abhängt. Mehrmals sagte ich, dass die Verbreitung das stärkste Mittel ist und die Teilnahme daran die Menschen spirituell entwickelt – nicht im Verstand, sondern in der Kelim-Bildung. Man bewegt damit die ganze Menschheit zur Korrektur – es gibt nichts anderes. Die direkteste Handlung der Korrektur ist die Verbreitung der Kabbala.

 

Artikel des Tages vom 2. September 2018

Transkript von Rav Laitmans Unterricht

Die Gruppe soll zur Gebärmutter werden. Unsere Arbeit besteht darin, dass wir die Gebärmutter erbauen möchten: die Gruppe, in die jeder von uns eindringen kann, sich als Fötus (Ubar) einschalten kann.

Ich empfehle aufzuschreiben was wir machen möchten, den Plan der Arbeit bestimmen, damit für uns der Prozess klar wird, und auf der Basis dieses Plans werden wir unsere Arbeit für den Tag, für die Woche oder sogar für eine längere Periode bestimmen. Jeder wird das wie im Bezug auf sich selber realisieren als auch bezüglich der Gruppe. Und die Gruppe wird das in Bezug auf andere Gruppen realisieren. Wir sollen darin die Grundlage unseres Fortschrittes sehen.

Worin besteht das Problem, die Erhabenheit des Schöpfers von der Umgebung zu bekommen? Haben wir überhaupt so ein Problem?

Ich sehe, dass das Problem besteht, weil wenn dem nicht so wäre, würdet ihr euch alle „oben“ befinden.

Es ist nicht klar, wo das Problem ist …

Ich sage dir wo: in der Geringschätzung der Freunde. Du nimmst ihre Wichtigkeit nicht an, obwohl es selbstverständlich sein soll. Du achtest sie nicht. Man sagt so: wenn nicht die Freunde, dann soll es wenigstens jemand Großer, jemand Erhabener sein, von dem du dich begeistern könntest. Kann so einer existieren oder nicht? Wenn nicht von ihm und nicht von den Freunden, dann kann ich von niemanden begeistert sein. Du hast niemanden, von wem du die Erhabenheit des Schöpfers bekommen könntest, und ohne die Erhabenheit kannst du Ihm nicht so geben, dass das Geben zum Empfangen wird, weil dies nur dann möglich ist, wenn es gegenüber jemand Großen ist. Bis dahin bist du verpflichtet die Notwendigkeit der Offenbarung der Erhabenheit des Schöpfers zu spüren. Weil du ohne sie nicht im Stande bist Ihm zu geben. Und wie sollst du Seine Erhabenheit offenbaren? Du kannst Ihn doch nicht offenbaren, weil das fürs empfangen sein würde. Das bedeutet, dass du den Eindruck von der Erhabenheit des Schöpfers nur von der Umgebung erhalten kannst. Das bedeutet, entweder vom Rav oder von den Freunden, von der Gruppe.

***

Ihr solltet euch innerhalb des Tages oder der Woche, oder sogar innerhalb einer längeren Zeitperiode selbstständig oder im Zehner damit beschäftigen. Wir haben diesen Artikel gelesen, etwas ist bei euch davon geblieben, ihr habt ein paar wichtige Momente erfasst. Morgen werden wahrscheinlich andere Momente für euch wichtig sein, bis jetzt aber sind diese wichtig. So lernen wir.

Was möchtet ihr innerhalb des Tages mit diesem Text machen, mit dem Ibur-Zustand? Wie werdet ihr mit diesem Zustand innerhalb des Tages arbeiten?

***

Nehmen wir an, es gibt Probleme und wir versuchen zusammen mit den Freunden sie zu lösen. Du siehst dabei, wie jeder treu ist, wie er sich buchstäblich opfert. Das ist so weit so gut klar. Wenn du aber zum Unterricht kommst, beim Seminar bist, zwei Mal am Tag dich an den Zoom-Treffen beteiligst, findest du nichts wofür du die Freunde wertschätzen könntest…

Es gibt aber etwas wofür du sie wertschätzen könntest! Man soll ständig von der Erhabenheit des Schöpfers reden. Versuch das. Plane jetzt, wie du innerhalb des Tages ihnen von der Erhabenheit des Schöpfers erzählen wirst. Und nämlich so, dass sie dabei sogar nicht merken, dass du das speziell machst. Sei dabei ein bisschen erfinderisch, damit sie sich von der Erhabenheit des Schöpfers begeistern. Du wirst dabei selber gewinnen, weil du sie auf eine höhere Stufe erhoben hast. Und obwohl du sie dazu geführt hast, bekommst du von da einen Bonus, den Gewinn.

Reicht die Verbindung zwischen uns um die Erhabenheit des Schöpfers zu erhöhen oder braucht man eine stärkere Verbindung?

Beginnt damit zu arbeiten, weil dies das Wichtigste ist. Ihr sollt verstehen, dass alles davon abhängt. Wenn wir das offenbaren, ist alles andere unwichtig. Abgesehen von der Erhabenheit des Schöpfers, welche von der Gruppe abhängt, gibt es sonst nichts. Das soll zu unserer Aufgabe werden.

Sie sagen: beginnt zu arbeiten. Das bedeutet, dass ich bis jetzt nichts in dieser Richtung getan habe?

Ich weiß es nicht. Vielleicht hast du ein oder zwei Handlungen ausgeführt, hast du sie aber mit der Absicht getan? Jetzt beabsichtige ich auf die Gruppe zu wirken, die Freunde zu erwecken, etwas zu tun, sei es auch was Unbedeutendes. Es ist nicht wichtig, das Wichtigste ist, dass dies in ihnen die Erhabenheit des Schöpfers erweckt. Dann bekomme ich (als derjenige, der in ihnen das quantitativ erweckt hat) als Entgelt Qualität und ich kann in dem Maße mich erheben, in dem ich sie dazu brachte. Weil indem ich in ihnen das erwecke, vergrößere ich meine Feinfühligkeit mich von ihnen zu begeistern.

Heute benötigen wir das Chissaron der Schöpfersgröße: wo man es finden kann – weil wir uns nur dadurch  annullieren können? Wie organisiert man die Gruppe, um die Empfindung der Schöpfersgröße zwischen uns zu wecken? Wie erreicht man die Kraft des Gebens über der vorhandenen Kraft des Nehmens? Was bedeutet den Glauben über dem Verstand? Wenn die Größe des Schöpfers über die Größe unseres Egos herrscht, fangen wir mit der richtigen inneren spirituellen Arbeit an, die die Arbeit des Schöpfers heißt: der Mensch strengt sich an, die Eigenschaften des Schöpfers zu finden.

Ich hoffe sehr, dass wir uns in dieser Arbeit befinden und ihre Wirkung auf uns spüren. Wir fangen mit ernsthaften, praktischen Etappen an. Wir spüren es und von Tag zu Tag wird sie immer mehr offensichtlicher und wirksamer. Deshalb fordert es mehr Aufmerksamkeit und Solidarität mit dem, was die Kabbalisten schreiben – sowohl in der Privat-  als auch in der Gruppenarbeit. Doch, wie wir es oft lesen, ist die Aufstieg auf die erste Stufe die wichtigste und schwierigste Arbeit. Hier ändert der Mensch seine Natur, danach wird nur hinzugefügt – im Glauben über dem Verstand. Um den Glauben das erste Mal über dem Verstand zu stellen, damit die Kraft des Gebens über der Kraft des Nehmens herrscht, sind sehr große Veränderungen notwendig.

Wir befinden uns so tief darin, dass es schon wahr wird und wir sollen darauf stolz sein, dass wir eine neue Gesellschaft bauen, die neue Gruppe, ein Ort, den es noch nie gab. Diese Gruppe beschäftigt sich mit dem Begreifen und Realisieren der kabbalistischen Methodik, um das Zentrum und das Vorbild der spirituellen Entwicklung der Welt zu werden. Wir müssen es im Kopf behalten und darauf stolz sein, auch begreifen, was es bedeutet. Vorerst werden wir die erste Etappe – die Erwerbung der Stufe “Ubar” fortsetzen.

***

Wie baut der Mensch mit Hilfe der Widerstände die Form des Embryos? Wie merkt er, dass die Widerstände in der Zeit, in der Bewegung, im Raum, in den Handlungen, im Verstand und im Herzen kommen, um sich mit ihrer Hilfe spirituell aufzubauen?

Wir lernen es überall – in der Schule, in der Hochschule. Wir bekommen die Aufgaben und mit ihrer Hilfe, wenn wir sie richtig lösen, erreichen wir eine neue Stufe der Wahrnehmung, des Studiums, des Kraftaufwandes. Wie nutzen wir die Kräfte des Widerstands richtig?

Angenommen ich habe heute im Laufe des Tag solche Zustände: mal vergesse ich, mal nicht; mal will ich, mal nicht, mal bin ich verwirrt, stoße ab usw. Jedesmal rüttelt es mich wach: mit etwas Gutem kommt immer etwas angeblich etwas Böses. Wie nutzen wir das Böse? Davon wird eigentlich der Kli gebaut – die Materie bleibt.

***

Wäre gut, wenn wir irgendeine gemeinsame Arbeit haben. Ich hoffe, dass alle es in Bezug auf die Dienste und die Verbreitung verstehen – alle haben eine Möglichkeit, sich dort einzusetzen und doch wird diese von vielen noch vernachlässigt. Im Prinzip haben wir genügend Möglichkeiten für den spirituellen Aufstieg, das Problem ist, dass wir immer noch verstehen wovon dieser abhängt. Mehrmals sagte ich, dass die Verbreitung das stärkste Mittel ist und die Teilnahme daran die Menschen spirituell entwickelt – nicht im Verstand, sondern in der Kelim-Bildung. Man bewegt damit die ganze Menschheit zur Korrektur – es gibt nichts anderes. Die direkteste Handlung der Korrektur ist die Verbreitung der Kabbala.

 

 

Artikel des Tages August 2018

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht ist und deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz zu verstehen ist.


Artikel des Tages vom 30. August 2018

In der Regel wollen wir aus unserem Zustand heraus auf eine höhere Ebene hinaufsteigen um dort zu sehen, fühlen, verstehen, was geschieht. Aber man sagt uns: nein, gerade in dem Zustand, in dem du dich befindest, bist du jetzt verpflichtet, Freude zu erreichen, als ob du dich bereits in der Spiritualität befindest, im Glauben über dem Verstand, in der Verschmelzung – jetzt und hier, ohne auf die Stufe des Wissens und der Empfindung hinaufgestiegen, wenn du dort zwischen allen Engeln herum schwebst. Nein, gerade in dem Zustand, wo du dich jetzt befindest, musst du die Kraft erreichen, damit du die Freude bekommst, den Zustand, dass du damit zufrieden bist, mit dem, was du hast und nicht mehr als das. Es ist der erste Schritt zum Glauben über dem Verstand, das entgegengesetzt unserem gewöhnlichen Glauben ist.

Schaut, was Rabash schreibt: “das Wichtigste ist das Gebet, das heißt, dass der Mensch zum Schöpfer beten muss. Wozu? …“dass er ihm hilft, über den Verstand zu gehen”. Was heisst über den Verstand? Dass die Arbeit in Freude sein muss, “als ob er bereits des spirituellen Wissens würdig wurde”. Mehr braucht man nicht, er ist bereit, in diesem Zustand für ewig zu bleiben. “Und welche Freude denn seine Arbeit wäre – in dem Maße muss er den Schöpfer bitten, damit Er ihm diese Kraft gibt, damit er über dem Wissen des Körpers gehen kann”, mit anderen Worten über sein Verlangen zu empfangen zu gehen.

“Abgesehen davon, dass der Körper mit dieser Arbeit für das Geben nicht einverstanden ist”, das heißt wenn man gar nicht an sich denkt, und sich in der Freude befindet, weil auch jetzt das was man bekommt, bekommt man vom Schöpfer. “Nur er bittet den Schöpfer, damit er in Freude arbeiten kann, wie es demjenigen gebührt, der einem großen König dient. Er bittet den Schöpfer nicht, dass Er ihm seine Größe zeigt, denn dann wird er in Freude arbeiten, sondern er will, dass der Schöpfer ihm die Freude in der Arbeit über dem Verstand gibt, damit es dem Menschen wichtig wird, als ob er den Verstand schon erlangt hat – darum bittet man.

In anderen Worten bitte ich nicht um eine höhere Stufe, sondern um Kraft, Energie, Freude in meinem jetzigen Zustand, selbst wenn ich darin für ewig bleibe. Er nähert sich dem Zustand “Ubar” (spirituelles Embryo), das nichts fordert, sich vollständig vor dem Schöpfer annulliert und was auch immer es von Ihm bekommt, nimmt es mit Freude an, erniedrigt sich “bis zur absoluten Null”. Dann erreicht er den Zustand “Ubar” (spirituelles Embryo).

Lasst uns über den Unterschied zwischen der materiellen Beziehung zur Spiritualität und der spirituellen Beziehung zur Spiritualität sprechen, wenn wir den Schöpfer nur um die Kraft der Freude bitten, damit wir den jetzigen Zustand als den vollkommenen Zustand empfinden. Inwieweit unterscheidet sich dieser Zustand davon, wie wir uns die Erfolge in der materiellen Welt vorstellen.

***

Wenn außer dem Menschen alles der Schöpfer ist, und es nichts außer Ihm gibt, dann wie können wir innerhalb des Zehners solche Elemente wie “Ubar”, “Mutterleib” entschlüsseln und definieren? Was bedeutet es, innerhalb des Zehners in einem Zustand “unter dem Wissen”, “im Wissen” und “über dem Wissen” zu sein? Außerhalb von dem Spirituellen, im Spirituellen und so weiter? Wie realisieren wir dies im Zehner?

Wie ändern wir die Herangehensweise zu unserem jetzigen Zustand, dass man diesen Zustand nicht aus der Sichtweite des Materiellen betrachtet, sondern vom spirituellen Standpunkt? Das heißt, der Zustand selbst ändert sich nicht, aber unsere Beziehung dazu ändert sich.

Wie ändern wir dadurch unsere Wahrnehmung der Realität? Das heißt, wir befinden uns nicht in der Welt, die korrigiert werden muss, sondern in der Vollkommenheit, in der unendlichen Welt, und eine Korrektur ist nur notwendig, um die Welt so zu sehen, wie sie tatsächlich ist.

Das heißt, ich befinde mich jetzt im vollkommenen Zustand, in der perfekten Welt und jedes Mal wird sie sich für mich immer schlimmer und schlimmer offenbaren, und ich werde ständig um die Fähigkeit bitten, die Welt immer besser und besser zu sehen. Das heisst “jeder der Abneigung empfindet, fühlt sich abgeneigt gemäß seinen Fehlern” und das wird wirklich “Glaube über dem Verstand” genannt.

 

Wir sehen in unserem Wissen, in welchen furchtbaren Zustand sich die Realität befindet, aber über dem Wissen werden wir sehen, dass sie sich in einem vollkommenen Zustand befindet und dass die Schechina, der Schöpfer das ganze Universum füllt. Also nichts ändert sich außer unserer Empfindung, und das nennt sich die Wahrnehmung der Realität im Glauben über dem Verstand.

Also, beginnend vom heutigen Moment, bis wir die endgültige Korrektur unserer Wahrnehmung sehen, gehen wir ständig gemäß der Methode um nur eins zu sehen: dass unsere Empfindung sich vom negativen zum vollkommen positiven Zustand verändert hat.

Sprecht darüber, diese Änderung ist die Änderung der Beziehung zur Realität, der Wahrnehmung der Realität.

 

Artikel des Tages vom 29. August 2018

Das Verlangen zu empfangen ist das Verlangen zu empfangen, die Materie der Schöpfung. Es wird nicht beschuldigt und nicht gelobt, es ist materiell. Du kannst nichts dazu sagen, so ist es geschaffen worden. Wenn das Verlangen zu empfangen nur an sich selbst denkt anstatt an die anderen, wird es Ego genannt. Das Verlangen zu empfangen, das von oben die Fähigkeit zu geben bekommt im Gegensatz zu seinem natürlichen Willen zu empfangen, heisst das Verlangen zu geben. Wann kann es sich so verhalten? – Wenn in seinen Augen der Geber wichtiger als er selber wird. Wenn ich dich mehr schätze als mich selbst, dann kann ich anstatt für mich zu empfangen, dir geben. Dafür ist es notwendig, diese Kraft bereits von oben zu bekommen – das ist die Kraft der Gabe. In der Spiritualität gibt es damit ein großes Problem.

Auf unserer Welt kann ich das tun, wenn ich sehe, dass jemand größer, wichtiger, stärker ist, dass ich von ihm abhängig bin, dann kann ich ihm etwas geben. In der Spiritualität ist es verhüllt – das heisst, wie mache ich das? Warum ist es verhüllt? Weil wenn ich in der materiellen Welt sehe, dass jemand wichtiger und größer ist als ich, dann gebe ich ihm, weil eben mein Verlangen zu empfangen dadurch befriedigt wird, aus meinem Ego heraus gebe ich ihm.

Um wirklich zu geben, nicht von meinem Ego, nicht aus meinem Willen zu empfangen heraus, muss ich es folgendermaßen tun:

1) dieses Objekt, dem ich geben will, muss verhüllt sein, damit ich seine Wichtigkeit nicht entdecken kann. Denn wenn ich sie entdecke, wird es für mein Verlangen zu empfangen wichtig sein, dann ist es wieder Empfangen, wie auf dieser Welt.

2) ich bekomme die Kraft dazu, trotz der Tatsache, dass in meinem Ego keine Wichtigkeit dazu besteht.

Also, es gibt zwei Bedingungen. Die erste Bedingung, dass Er verhüllt ist – da hilft Er mir von oben, aber dann muss ich selber diese Verhüllung machen. Das ist das Erste. Und das Zweite – ich muss die Kraft der Gabe von oben erhalten, und dann werde ich in der Lage sein, dem Schöpfer zu geben. In meinen irdischen Augen sehe ich keine Wichtigkeit im Ihm, nichts – für mich ist die ganze Welt und ich selbst um vieles wichtiger, aber ich kann von der Natur die Kraft des Gebens empfangen, die “Glaube über dem Verstand” heisst, die Kraft des Gebens im Glauben über dem Verstand. Es ist buchstäblich ein Wunder, das vom Himmel herab kommt.

***

Ohne die Gruppe kann ich die Kraft des Gebens überhaupt nicht entwickeln – ich habe einfach keine Möglichkeit dazu. Ohne Gruppe bleibe ich ein Egoist, ein Tier, das ist es. Ich habe kein Beispiel was ich zu tun habe, mit wem ich diese Tätigkeit des gebens durchführen kann, ich kann von keinem beeindruckt werden um die Größe des Schöpfers aufzunehmen – nichts. Ohne die Gruppe befinde ich mich ohne Mittel mich dem Schöpfer zu nähern, die Gruppe ist immer zwischen mir und dem Schöpfer.

Was heisst “die Gruppe ist ein Mittel”? Wie kann man sie benutzen, dass es nicht wieder dem Willen zu empfangen zugute kommt?

Die Gruppe ist eine Struktur bestehend aus 10 Sefirot, in der ich meine ganze spirituelle Arbeit überhaupt entdecken kann. Diese Arbeit besteht darin, sie in einem Parzuf zu verbinden, der vom Schöpfer gefüllt wird. Soweit dieser Parzuf homogen ist, d.h. in all den Willen und Absichten richtig verbunden ist, wird sich der Schöpfer als seine Füllung, als NARANHAY, in diesem Kli enthüllen.

***

Wie kommen wir von der Verschmelzung mit den Freunden im Zehner zu der Absicht für den Schöpfer?

Das ist sehr einfach, wenn es tatsächlich eine solche Verschmelzung gibt, weil die Verschmelzung auf der Absicht basiert, sich gegenseitig zu geben über dem persönlichen Verlangen zu empfangen. Dann, in dem Maße, in dem alle sich gleich verhalten, das heißt, man annulliert sich vor seinen 9 Freunden und ihnen gegenüber alles macht, um mit ihnen gemeinsam in Verbindung zu sein, um ihnen alles Gute in der spirituellen Fortentwicklung zu garantieren und darauf achtet, dass in der Gruppe die Größe des Schöpfer in der höchsten Bedeutung vorhanden ist – in diesem Maße erreicht man durch die Beziehung zur Gruppe die Ähnlichkeit, die Identifikation mit dem Schöpfer. Man tut es durch seine Beziehung zu den Freunden, durch die Kelim, aber von diesen Kelim kommt man zur Identifikation mit dem Schöpfer.

Ich muss  nichts mit Ihm  tun – es genügt, dies im Hinblick auf die Freunde zu tun, und durch die Freunde beginne ich, diese Eigenschaft der Einheit und Liebe, die der Schöpfer genannt wird, zu entdecken. Alles in allem ist der Schöpfer die Summe dessen, was ich zwischen den Freunden fühle, das heisst: “In meinem Volke sitze ich.”

 

Artikel des Tages von 28.August 2018

“Wer in seinem Haus sitzt”  bedeutet “in seinem Verlangen, in seinem Egoismus”. Und das ist natürlich nicht dasselbe wie “vor dem König zu stehen”, denn dann fühlt man inwieweit man dem Schöpfer entgegengesetzt ist. Wenn man schon vor dem König steht, das ist schon eine sehr große Stufe, eine Angelegenheit, sich mit dem Schöpfer zu vergleichen. Und dann geht es in seinem Gebet nicht darum, dass es ihm zu Hause gut geht, sondern darum, mit dem Schöpfer verschmolzen zu sein und zu spüren, dass im Geben, im Herausgehen aus sich selbst – genau dort unser Leben ist, dort ist unsere Langlebigkeit.

Das sind keine einfachen Sachen, deswegen kommt man dahin nach sehr genauer und langer Arbeit. Und dann versteht man zu fühlen, ob es ein Verständnis gibt, “vor dem König zu sein”. Und dann fängt man an,  sich verschiedene Kompensationen zu geben, nur damit man es lässt. Und er rennt weg, wenn er nicht versteht, worin Sein Spiel mit ihm liegt. Man gibt ihm eine gute Arbeit, einen guten Fortschritt in irgendeinem Bereich, eine interessante Beschäftigung, oder, Gott bewahre, verschiedene Probleme im Leben, zu Hause.

Und so prüft man den Menschen. Nicht dass der Mensch überprüft werden muss – der Schöpfer muss ihn nicht überprüfen, sondern dass er sieht, inwieweit er fällt oder nicht, inwieweit er sich stabilisieren muss, damit er nicht sein Leben in allen möglichen Spielen verbrennt und so mit seinem Leben aufhört. Daher gibt es nichts mehr als “vor dem König zu stehen”.

***

Wir können nicht spüren, dass wir im Glauben sind, wenn wir es nicht innerhalb der Gruppe erreichen, weil die Kraft des Glaubens in der Vereinigung begriffen wird, zumindest zwischen beiden. Deshalb wird das Herausfallen aus dem Glauben als Abstand von der Gruppe gespürt. Wir müssen verstehen, dass wir keinen Kontakt mit dem Schöpfer selbst haben – das gibt es nicht, nur wenn ich mich im Kli, im Parzuf, in den 10 Sefirot befinde – dann beginne ich Ihn zu fühlen. Es können weniger als 10 Menschen sein, aber auf jeden Fall sollte ich in mir einen Eindruck von 10 Eigenschaften haben, oder besser gesagt von 9, weil ich derjenige bin, der spürt. Aber wenn ich diese 9 Eigenschaften nicht erkenne, erkenne ich den Schöpfer nicht.

Wie kann ich bedauern, dass ich aus der Verbindung mit dem Schöpfer, aus dem Glauben, aus dem Geben, aus der Ähnlichkeit herausfalle?

Nur in Verbindung mit den Kelim der Gruppe, ich habe kein Gefühl für etwas anderes. Der Schöpfer verschwindet immer, ich habe keine Gelegenheit Ihn zu fühlen. Ich fühle den Schöpfer als das Ergebnis der richtigen Abstimmung in der Gruppe, ich versuche nach und nach mich mit 9 Freunden zu vereinen, und wenn ich in Kontakt komme, gibt es einen Klick zwischen uns – ich fühle den Schöpfer, das Licht scheint. Die Kelim selbst beginnen zu leuchten, aber alle zusammen, in Bezug auf mich, auf Malchut, sonst wird es nicht funktionieren.

Daher sind alle unsere Klärungen – zwischen uns, die Abstimmung – zwischen uns, und die Einstellung zum Schöpfer kommt auch von uns. Von daher “aus der Liebe zu den Geschöpfen zur Liebe zum Schöpfer”, weil über die Liebe zum Schöpfer kann man sagen, dass es keine Handlung darin gibt, und nur durch die Liebe zu den Geschöpfen sammeln wir letztendlich alle Handlungen und kommen zur Liebe zum Schöpfer.

Artikel des Tages vom  27. August 2018

Warum ist es unmöglich, die Absicht ohne Handlung zu bestimmen? Was ist Handlung und was ist Absicht in der Spiritualität? Ob beide in der Absicht realisiert werden?

Die Struktur, die wir erreichen wollen: den Parzuf mindestens auf der Embryo Ebene – bezüglich der Arbeit in der Gruppe – was ist die Handlung und was ist die Absicht, oder anders gesagt die Eintragung und die Unterschrift?

Was bedeutet für uns vor dem neuen Zustand die gute Eintragung und die Unterschrift?

Was ist für uns eine gute Eintragung und die Unterschrift beim Einschluss in die erste spirituelle Stufe?

*

Was ist “die dritte Komponente”, bezüglich deren wir uns messen?

Angenommen wir  haben gemeinsam einen Roman gelesen und sollen vergleichen, welche Meinung du dazu hast und welche Meinung ich dazu habe. Kannst du ein Programm schreiben, das uns diesbezüglich überprüfen kann? Begreifst du, dass es nicht einfach ist? An dieser Stelle werden uns die Prinzipien gegeben. Ich kann mich vor allem bezüglich dem Dritten prüfen – wo der Schöpfer und ich uns in dem Dritten zusammen befinden? – In der Gruppe! Ich soll von vornherein verstehen, dass wenn ich mich richtig bezüglich der Gruppe verhalte, entdecke ich, dass sich der Schöpfer dort befindet und mit der Gruppe  verschmolzen ist.

Den Schöpfer gibt es dort schon: “unter meinem Volk befinde ich mich”. Das Problem ist nur, dass ich nicht dort bin.

Wir haben schon eine Gruppe, worin besteht unsere Arbeit?

Sich an die 9 Freunde anzuheften, sie bis zum vollen Zehner zu ergänzen, der zehnte zu sein.

Wie mache ich es?

Es ist eine andere Frage, aber dort, in dem Maße, in dem du mit ihnen zusammengeschmolzen bist, bist du mit dem Schöpfer zusammengeschmolzen. Du kannst es sonst nicht messen – nur die Gruppe –  ein Etalon (Messgerät mit festen Messwerten), ein Standard, bezüglich deren du dich stimmst.

Sind die neun damit einverstanden? Womit sollten sie einverstanden sein?

Es ist kein Einverständnis notwendig, wenn du dich in sie eingeschlossen hast, so entdeckst du, dass sie mit dir vollkommen einverstanden sind und der Schöpfer sich in ihnen befindet –  wortwörtlich die Endkorrektur. Die Gruppe befindet sich in der Endkorrektur.

Was bedeutet “sich an sie anzuschließen”?

Es bedeutet, dass du ihnen ergeben bist, dich vollkommen vor ihnen ohne Bedingungen annullierst. Du machst alles, was sie wollen und ergänzt sie.

 

Artikel des Tages vom 23.8.2018

Ich komme zum Unterricht, alles ist leer: mein Kopf und mein Herz, ich kann nicht einmal an mich selber denken, denn ich bin völlig am Boden zerstört. Wie komme ich zur wahren Leere, d.h. zum leeren Kli, und nicht zur Leere, die mit meiner Einstellung zu mir selbst verbunden ist? Das ist Erstens.

Zweitens: wie bilde ich meine Einstellung gegenüber dem Kli so, dass es nicht “ich” heisst, sondern “wir zusammen” und dass es genau dieser leere Ort ist? Warum ist er leer und wie fülle ich ihn? Wie überprüfe ich gemäß diesem Kli die Größe des Schöpfers in meinen Augen, bis ich zu einem Zustand komme, in dem der Schöpfer dieses Kli, diesen Zehner füllt? Und dann dementsprechend (und dies geschieht natürlich im Glauben über dem Verstand, sonst kann es nicht passieren), nenne ich ihn “König”. Wie durchlaufe ich diese Phasen vom Anfang des Monats Elul bis zum Anfang von Rosh Hashanah?

Sie haben über die Leere gesprochen, die mit der Größe des Schöpfers erfüllt sein muss. Was ist das für eine Größe?

Größe bedeutet, dass der Schöpfer all die Realität, die ganze Welt ist und du bist in Ihm drin. Und alles, was in dir ist, ist von Ihm und alles, woran du denkst und was du sagst, kommt von Ihm und von dir selbst ist nichts in dir, außer dem Punkt, wo du verstehen wirst, dass dies genau so ist. Dies wird dich immer begleiten und zur endgültigen Korrektur führen.

Wie?

Also ich sage dir: Bewahre diesen Zustand bis zum Abend und am Abend erzählst du es mir. Von morgens bis abends solltest du in nur einem Verständnis, einer Empfindung, einem Gedanken sein: “Ich bin im Schöpfer und alles, was in mir ist, kommt von “Es gibt nichts außer Ihm.”

Wie kommt man zu dieser Empfindung?

Stell dir vor, du befindest dich in einem solchen Zustand. Dein Chissaron wird eben das Gebet sein.

Aber wenn Er alles füllt, worüber kann ich überhaupt beten?

Du willst offenbaren, dass alles genau so ist! Ich hab dir gesagt, dass es so ist und du hast das, was “der Glaube der Weisen”, der Glaube des Ravs genannt wird. Rav sagt dir, was zu tun ist und du tust es. Warum? – Er hat es dir so gesagt. Und ich mache das, was er gesagt hat.

Aber ich versuche es die ganze Zeit …

Vielleicht versuchst du das, weil du es selbst entschieden hast. Und jetzt tu es, weil ich es dir gesagt habe, und du wirst sehen, wo der Unterschied liegt.

Nur um die Größe bitten?

Ich will fühlen, dass ich im Schöpfer bin – in Ihm drin. Hat ein Embryo etwas, was nicht von der Mutter kommt? – Nein. Gibt es etwas in ihm, was von alleine reagiert? – Nein. Alles ist von ihr.

Die Größe des Königs fängt mit der Größe der Freunde an?

Nicht mit der Größe der Freunde, sondern von der Empfindung ihrer

Größe, wenn du durch diese zu Ihm kommst. Wie stellst du dir den König vor? Richtige Vorstellung ist – sich Ihn als eine Kraft vorzustellen, die innerhalb des Zehners existiert, in den ich mich einschließen soll.

Sie haben gesagt, dass je nachdem wie ich die Freunde schätze, wirkt das umgebende Licht…

Es ist der “Mutterleib”, es ist meine Umgebung, in der ich mich befinde. Inwieweit ich sie schätze, befinde ich mich in diesem Feld, das auf mich einwirkt. Die Einwirkung der Gruppe, die Einwirkung des umgebenden Lichtes, hängt davon ab, inwieweit ich es erwecke.

Was schätze ich an den Freunden?

Ich schätze, dass der Schöpfer mir eine solche “Hülle” – meine Gruppe gegeben hat, “Mutterleib”, die Stelle, in der ich mich entwickle. Doch was habe ich? Ich habe nur einen Tropfen des Samens vom Vater und – “den Punkt im Herzen”, und der Rest ist von der Mutter, in der ich mich befinde. Die Gruppe ist eben die Mutter.

Bedeutet es, dass ich sie schätze, weil sie mein Platz sind?

Natürlich! Wie es geschrieben steht: “der Schöpfer legt deine Hand auf das gute Schicksal und sagt: „Nimm es dir”, – ich selbst habe sie nicht ausgesucht. Ich wähle tatkräftig: nachdem der Schöpfer mich hierher gebracht hat, soll ich aktiv wählen.

Man beschäftigt sich stark mit uns. Du kannst dir nicht vorstellen, wie viele Möglichkeiten ich hatte zum Aussteigen, zum Weglaufen, zum Wechseln, andere Situation zu wählen – genügend! Wichtig ist dran zu bleiben und nicht “wegzulaufen”. Wenn der Schöpfer dich in den Zehner gebracht hat, bist du verpflichtet, dort zu bleiben und ihn zu verwirklichen.

Doch du triffst die Wahl nach deiner irdisch-tierischen Vernunft. Deshalb ist es sehr wichtig, an dem Ort zu bleiben, an dem du gebracht worden bist: von außerhalb des spirituellen – ins Spirituelle. Egal wo du dich befindest: in welcher Gruppe,  in welcher Umgebung, hüte dich davor, sie zu wechseln, wenn es deiner Vernunft so entspricht. Ich wende mich an alle, unabhängig davon, wo ihr euch befindet. Es geht um die Wahlfreiheit.

Wovor soll ich mich hüten?

Sich zu hüten, aus dem Zehner auszusteigen, den Zehner, die Gruppe, das Studium, den Charakter des Studiums zu ändern, denn dadurch, anstelle des Schöpfers, der dich zu etwas gebracht hat, bringst du dich selbst dazu, und es ist keine spirituelle Herangehensweise mehr.

Ist der Kern unserer ganzen Methodik – im Glauben über dem Verstand hinauf zusteigen? Wie fange ich an?

Man muss immer daran denken! Und wenn alle daran denken, so wirkt es auf alle ein, denn dadurch erwecken wir das gemeinsame Feld des Glaubens, welches der Schöpfer heißt. Was bedeutet Bina? – Elokim. Du erweckst es, wenn du daran denkst.

 

 

Artikel des Tages von Mittwoch, dem 22.8.2018

 

Was bedeuten diese Worte: “Wir geben ein Zeichen und bitten um ein Zeichen, dass wir vorne sein werden, nicht hinten”?

Wir bitten um eine Arbeit in Übereinstimmung mit der Absicht, mit dem Verstand und nicht in Übereinstimmung mit der Stärke des Verlangens, damit wir über dem Verlangen in den Verstand, in die Absicht steigen, und dann uns drum kümmern, mit welcher Absicht wir das Verlangen verwenden. Heute bestimmt mein Verlangen meine Handlungen, es ist mein Herr und steuert meine Wünsche, meine Handlungen und Absichten, da alle meine Absichten von heute nur darauf gerichtet sind, mein Verlangen zu füllen.

Im Rahmen der Korrektur korrigieren wir die Beziehung zwischen Absicht und Verlangen, so dass die Absicht fürs Geben, das Glauben genannt wird, das Verlangen steuert. Es ist eine wesentliche Erneuerung, die wir in der spirituellen Arbeit haben, wenn wir am Anfang nur mit dem Verlangen kommen und es realisieren wollen, und dann beginnen, unsere Absichten zu entdecken, auch die Absichten fürs Empfangen.

Und dann beginnen wir zu verstehen, dass unsere Absichten auch anders sein können. Wir bekommen das Licht, das zur Quelle zurückkehrt, und wir haben schon eine andere Einstellung zu unseren Absichten und zu den Absichten des Schöpfers, bis wir beginnen, den Schöpfer als wichtig zu erkennen, obwohl wir Ihn nicht begreifen. Dies ist das Ergebnis der Arbeit in der Gruppe und im Unterricht – die Wichtigkeit, dem Schöpfer zu geben, Ihm nahe zu sein, sich mit Ihm zu identifizieren. Und dies ist schon eine Absicht.

Und in Übereinstimmung mit dieser Absicht, wenn man geben und dem Schöpfer nahe sein will, bittet man um eine Möglichkeit, dies zu tun. Kehrt er an der Stelle  in den Zustand zurück, dass es das Gute und das Böse in der Welt gibt? Nein. Dies ist in Bezug auf mich, so dass ich es richtig klären könnte, damit ich die Möglichkeit habe, die höhere Kraft kennenzulernen, Ihr ähnlich zu werden, mich mit Ihr zu verbinden. Daher gibt es eine Art von Gut und Böse in meiner Wahrnehmung, aber in Wirklichkeit ist es nicht Gut und nicht Böse, es existiert nur dafür, damit ich die Wichtigkeit habe den Schöpfer zu begreifen. Und dann herrscht am Anfang das Verlangen und am Ende herrscht die Absicht. Am Anfang, wo auch immer ich bin, benutze ich das Verlangen, nur um die Absicht zu erschaffen. Das ist alles, eigentlich.

Wie kann man diesen ganzen Punkt 67 in meinen Kopf tun?

Viele male lesen. Ich erinnere mich an mich selbst, das, was er hier schreibt, vom Punkt 66 anfänglich, ist nicht leicht verständlich, man muss es mehrmals lesen und nachdenken, muss etwas aufschreiben, vielleicht einen Satz, und das ein paar mal innerhalb einer bestimmten Zeit. Das kann man nicht innerhalb von einem Tag verstehen, man kann auch darüber sprechen.

Er schreibt hier solche Sachen, die zerbrechen mir den Kopf.

Ist ja gut, gehe in die Vergangenheit in die aufgezeichneten Unterrichte, einmal im Jahr haben wir darüber gesprochen, vielleicht ist es verständlicher für dich als wir vor einem Jahr oder mehreren Jahren über dieses Thema gesprochen haben als was wir heute in einer Kurzfassung  besprechen.

Er schreibt hier, man muss nur den inneren Teil stabilisieren und den äußeren Teil nur im notwendigen Maße.

Ja, darüber haben wir auch gesprochen.

Der äußere Teil sind diverse Dinge, die sich auf die Tora und die Gebote beziehen, und der innere Teil ist die Absicht.

Wie kann man diesen inneren Teil verstärken?

Die ganze Zeit über die Absicht nachdenken – was mache ich, warum mache ich es, was muss ich machen, damit ich das Ziel der Schöpfung erlange, das heißt die Verschmelzung mit dem Schöpfer. Wie ist der Schöpfer? Der Gebende, und ich muss gebend sein. Wie komme ich zum Geben wenn ich komplett im Empfangen bin? ich muss die höhere Kraft, das Licht, das zur Quelle zurückkehrt, bekommen, wie kann ich es erlangen, wie kann ich bitten, weil ich das Empfangen bin? Wenn ich meine Bitte im Bezug auf das Empfangen durch die Gruppe bringe, dann bleibt dieses Empfangen dort und dann komme ich zum Geben, und dann empfange ich das Licht, das zur Quelle zurückkehrt.

Aber es ist alles im Empfangen, wo liegt der Unterschied?

Du bleibst im Empfangen, aber deine Absicht wird für das Geben, wir bleiben im Empfangen, die Stärke des Verlangens zu Empfangen wird nicht gereinigt, sie bekommt nur eine andere Absicht und wie man sie nutzen kann.

Es ist klar, dass wir weiterhin im Empfang bleiben, aber wir haben es durch das Geben eingetauscht, aber bleiben immer noch im Empfangen?

Nein, nein. Du bekommst vom Schöpfer um zu geben und dadurch bereitest du  Ihm Genuss, du wirst dadurch zum Gebenden, du tauschst die Wichtigkeit der Handlung gegen die Wichtigkeit der Absicht, du lebst innerhalb von der Absicht: wenn du empfangen musst – empfange, wenn du geben musst – gebe, wichtig ist, Ihm zu geben. Um zu geben, muss ich empfangen, und ich will empfangen  – gib es mir.

 

Artikel des Tages vom 21.8.2018

Unsere Bemühungen bestehen nur darin, das Licht heranzuziehen. Hört ihr mich? Das nennt man “Ein Dummkopf sitzt untätig und frisst sich selbst”. Wer nicht arbeitet, um das Licht zu verlangen, ist ein Dummkopf – er hat die Stärke, aber er nutzt sie nicht, deswegen ist er dumm. Er ist nicht nur indifferent, er sitzt müßig und kann nichts tun außer sich selbst zu fressen anstatt sich an den Schöpfer zu wenden. Das ist das Problem.

Und dann will man dem Schöpfer sogar das abgeben?

Und dann arbeitet man mit der Kraft des Gebens, die einem gegeben wurde. Außer dem Gebet wird von uns nichts verlangt – nur das Tor der Tränen zu öffnen.

Aber warum fällt es uns so schwer, zu beten?

Bete mal und dann wirst du sehen, ob es schwer ist oder nicht.

Menschen beten, aber fühlen nichts.

Es spielt keine Rolle. Man soll weiter beten, vielleicht hat man falsch gebetet, vielleicht hat man nicht genug geweint. Das Tor der Tränen muss geöffnet werden, es ist im Prinzip offen, aber man enthüllt es erst nachdem man alle Tore passiert hat.

Das ist schwer zu verstehen. Was ist zu tun?

Nur weiter beten, mehr nicht.

Wo ist Glaube über dem Verstand in dem, worüber wir reden?

Der Glaube über dem Verstand ist darin, dass die Kraft des Gebens kommt und uns eine Möglichkeit gibt, über dem Ego zu sein, und dies wird Glaube über dem Verstand genannt – Kraft des Gebens über der Kraft des Empfangens.

Rosh Hashana wird “Anfang des Glaubens über den Verstand” genannt?

Rosch Haschana ist ein Zustand, wenn man fühlt, dass die höhere Macht, der König seine ganze Welt regiert, Er ist überall der Größte. Darum ist man in der Lage und bereit, die Handlungen des Gebens über dem Empfangen durchzuführen, und trotz der Tatsache, dass man ein Verlangen zu empfangen hat, ist man bereit, sich darüber zu erheben, man will im Geben sein. Weil nur auf diese Weise die Kraft des Schöpfers, die Kraft des Gebens auf ihn einwirkt.

Und wenn ich den Text nicht verstehen kann, muss ich nur beten?

Nur beten, mehr nicht, dann verstehst du, dass es die Unterrichte, die Gruppe, den Lehrer gibt, alle diese drei Komponenten sollten dich zur richtigen Bitte führen, und du wirst die Kraft des Gebens vom Schöpfer erhalten.

Was ist besser, um die Kraft des Gebens für sich selbst oder für meinen Freund zu bitten, weil ich natürlich meine Freunde größer als mich selbst sehe, deswegen bitte ich natürlich um die Kraft des Gebens für mich selbst, weil ich meinen Freunden ähnlich sein will? Ist das eine richtige Bitte?

Natürlich bete ich für die Kraft des Gebens und ich bin in der Lage, meine Freunde und die ganze Gruppe so zu verändern, dass sie alle dem Schöpfer näher kommen. Das können wir tun, um uns dem Schöpfer näher zu bringen und ihn zu befähigen, an uns zu arbeiten. Und inwieweit wir von Ihm Vergnügen für das Geben empfangen können, in dem Maß erfreuen wir Ihn.  Das heißt, nach dieser Reduktion und dem reflektierten Licht unsererseits, wird Er uns Genuss bereiten und wir werden es empfangen, aber nur für Ihn, um Ihm Genuss zu bereiten, denn in Ihm wird sich unser Herz freuen. So ist dieses Thema zu behandeln, wenn wir von den Freunden und dem Schöpfer sprechen.

Rosch Haschana bedeutet, dass wir in unseren Aufklärungen zu dem Zustand kommen, dass der Schöpfer all die Wirklichkeit regiert – alles kommt von Ihm, wir selbst haben keine Auswirkung darauf, bis auf das Gebet, MAN, wir wollen nur dass Er uns steuert. Das ist das allererste, dann werden wir voranschreiten, aber an erster Stelle ist Seine vollkommene Steuerung.

Also, ist unsere Hauptaufgabe jetzt das Gebet?

Nein, die Hauptarbeit ist vor dem Gebet, Gebet ist das Ergebnis. Die Hauptarbeit besteht darin, zur Tatsache zu kommen, dass der Schöpfer der König ist.

Wie ist es im Zehner zu realisieren?

Darüber sprechen, darüber Seminare abhalten, versuchen, Ihn zu erhöhen, vor den Freunden spielen, als wäre der Schöpfer schon enthüllt und ich seine Größe,  seine Exklusivität fühlen würde. So erweckt man die anderen.

Artikel des Tages vom 19. August 2018

Wir sollen uns schon daran gewöhnen, was sich vor uns befindet: die Stufe des Glaubens über dem Verstand. Der Verstand ist das, was in unseren Sinnesorganen existiert und es ist nicht wichtig auf welchem Niveau. Das bedeutet, dass es egal ist ob wir klug oder dumm sind, offenbaren wir viel oder wenig, oder wir befinden uns sogar in den spirituellen Wahrnehmungen: auf uns wartet immer eine noch höhere Stufe und jedes Mal vor der neuen Stufe, sollen wir wahrnehmen, dass wir sie erlangen sollen. Deswegen ist die ganze Arbeit im Aufstieg und immer über dem Verstand. Machen wir weiter. Wir haben viel Stoff, denn im Prinzip steht die ganze spirituelle Leiter vor uns.

Es ist sehr wichtig, wie wir uns morgens nach dem Erwachen aufbauen. Das ähnelt dem Einschalten von irgendeinem Gerät: man muss es in Betrieb nehmen, in den Arbeitszustand bringen. Genauso wie wir uns. Wenn wir morgens aufstehen oder nach irgendeiner physischen Arbeit erwachen und von der Spiritualität abgetrennt waren. Wie kehren wir zurück zur Arbeit über dem Verstand, zur Erweckung?

Diese Ausschnitte aus den Quelltexten, die wir während der ersten Unterrichtsstunde studieren, passen am besten dazu, um uns auf die richtige Einstellung zur Realität einzubringen.

Wie gehen wir zur Arbeit, erwachen wir in die Welt mit der rechten Linie, wie es geschrieben steht, dass alles mit der rechten Seite beginnen soll? Wie beginnen wir mit der rechten Linie: morgens oder nach der Sekunden-Ausschaltung? Man muss vor allem mit der rechten Linie anfangen. Wie machen wir das?

Wie bevorzugen wir die rechte Linie, obwohl wir sie nicht annehmen und in der linken Linie bleiben wollen, weil das alles ist, was wir haben? Wie bevorzugen wir die rechte Linie: das Geben gegenüber der linken Linie: dem Empfangen. Obwohl wir das nicht möchten? Wie realisieren wir diesen Übergang von dem Verehren der linken Linie, unseres Egos und allem, was sich in ihm befindet: unser Verstand und unsere Gefühle, die fürs Empfangen funktionieren? Auf welcher Weise, buchstäblich wie Masochisten, gehen wir mit Gewalt in die rechte Linie, wir wollen in ihr leben und genau diesen Zustand offenbaren? Wie machen wir diesen Übergang?

***

Lasst uns nachdenken, wie wir das Team „den Geisteszustand“ bilden können. Dieses Team wird die Erhabenheit des Ziels erheben und die Erhabenheit der Gruppe, das ist sehr wichtig! Wie schnell ziehen wir uns aus dem kleinsten Abstieg heraus, denn so wird unser Gewinn aussehen. Weil jede Sekunde, in der wir uns im Abstieg befinden, uns auffressen, bringt uns die riesige Erschwernis und verlängert für alle die Zeit. Deswegen ist es empfehlenswert uns darum zu kümmern.

Die Stimmung zu erheben soll im Prinzip die Funktion der gesamten Zehner sein?!

Zu sagen, dass es die Funktion des gesamten Zehner ist, bedeutet nichts zu sagen. Entscheidet euch! Es muss ein Zehner sein, obwohl…nicht der Zehner, sondern was anderes. Wir haben darüber gesprochen, dass es 9 Menschen sein sollen und jeder, der sich ihnen anschließt, kann in den Zehner, der sich im erhabenen Zustand befindet, eingeschaltet sein. Außerdem muss man eine Internetseite einrichten, damit der Mensch dort das hört, was seine Stimmung erhebt.

Nehmen wir an, ich habe irgendein Problem, etwas ist auf mich „herab gefallen“, und ich komme zu dieser Internetseite, drücke auf den Knopf und höre die Musik, oder ich lese einen Ausschnitt. Dieser soll aber sehr kurz sein und sehr „erweckend“, etwas was mich „herausziehen“ kann. Natürlich können die Freunde noch mehr helfen, man muss alles überprüfen. Denkt darüber nach. Wir werden solch eine Form brauchen, wenn die Freunde helfen und verschiedene Ausschnitte, die den Menschen erwecken können.

Sammelt solche Gruppen, denkt wer bei uns die Stimmung erheben kann, wie könnt ihr die Freunde dafür nutzen, damit ihr aus dem Abstieg kommt. Das ist eine sehr wichtige und ehrenhafte Rolle! Es gibt nichts wichtigeres, weil sie alle in der Partnerschaft mit dem Schöpfer arbeiten!

 

Artikel des Tages vom 16. August 2018

Wo liegt der Unterschied zwischen der Arbeit, die wir heute machen und der, die wir früher gemacht haben? Das wichtigste liegt darin, dass wir versuchen den künstlichen Zustand zu erbauen, wenn ich angeblich auf der spirituellen Stufe bin, angeblich im Geben an den Nächsten, angeblich offenbare ich, dass der Höhere sich im Geben zu mir befindet und ich bin angeblich mit ihm verschmolzen:“ Ich zu meinem Geliebten und der Geliebte zu mir“.

Das alles erbaue ich in klarem Bewusstsein dessen, dass in Wirklichkeit ich das nicht habe. Ich spiele einfach eine höhere Stufe, als ob ich auf ihr bin. Als ob die Welt, über welche wir gerade gesprochen haben, ACHAP des Höheren ist, das ist die wahre Welt, spirituelle Welt, und ich befinde mich in ihr auch als ein spiritueller Bestandteil und möchte verschmolzen mit ihr sein. Nur jetzt kann ich sie nicht in so einer Form offenbaren, ich habe aber den Zehner und Welt Bnei Baruch (obwohl es reicht, einen Zehner zu haben). Ich möchte feststellen, dass ich im spirituellen Zehner bin, als ob ich mich auf dem Raumschiff befinde und ich benehme mich mit ihnen als ob sie vollkommen spirituell wären, also wir existieren im gegenseitigem Geben zwischen einander.

Und nur so eine Herangehensweise entwickele ich zu ihnen. Darüber schreibt Rabash eigentlich in seinen Artikeln. Nur in diesen Artikeln spricht er immer noch nicht über den Glauben über dem Verstand, sondern hat nach ungefähr zwanzig Artikeln  angefangen darüber zu schreiben. Wir befanden uns aber genug in der Vorbereitungsphase, damit wir jetzt in diese Handlungen übergehen. Das sind die spirituellen Handlungen!

Deswegen gehen wir heute noch tiefer auf die Arbeit über dem Verstand ein, und ich bitte euch nur zu verstehen, dass systemtechnisch und auch nach den Quelltexten, sowie bezüglich der gesamten spirituellen Leiter, ist dies die Arbeit bis zur Endkorrektur. Deswegen muss man sich bemühen, sich in dieses Studium zu vertiefen, um sich unter diesem Einfluss buchstäblich zu „reinigen“, mit allem was zu diesen Handlungen gehört. Bitte denkt nach und redet darüber innerhalb des Tages.

***

Jede Stunde klingelt das Telefon und was machst du?

Ich erinnere mich an die Freunde, ich verstehe, dass ich nicht an sie innerhalb dieser Stunde gedacht habe…

Gut, genauso soll es auch sein.

Soll ich an sie innerhalb der nächsten anderthalb Sekunden der nächsten Stunde denken und  wird das schon der korrigierte Zustand sein? Was soll ich tun?

Du sollst dir vorstellen, wie du dich erheben kannst und dich in die Stufe des Glaubens, gegenüber dem wo du dich jetzt befindest, einschalten.

Was ist die Stufe des Glaubens?

Das ist wenn du mit den Freunden verbunden bist, wenn ihr alle miteinander und mit dem Schöpfer mit der gegenseitigen Verbindungen der Liebe verbunden seid. Auf diese Weise befindet ihr euch im gegenseitigen Geben, alle sind gleich wie Eins, alle ergänzen sich so gegenseitig im Zentrum, in der Verbindung zwischen euch kommt ihr zu einer gewissen Wahrnehmung der Vollkommenheit. In der Wahrnehmung dieser Vollkommenheit seid ihr so miteinander verbunden, dass ihr beginnt den Schöpfer zu offenbaren, die höhere Kraft, die euch geformt hat und ihr jetzt von unten nach oben in irgendetwas ihr ähnelt und deswegen beginnt ihr sie wahrzunehmen. Das ist nach dem Gesetz der Übereinstimmung der Eigenschaften, so wie das mit allen Naturgesetzen in der Natur festgelegt ist. Das bedeutet, dass von oben nach unten formt diese Kraft euch, und von unten nach oben offenbart ihr sie.

Hast du das getan? Jetzt willst du ständig darin bleiben. Wofür? Damit du durch die Gruppe dem Schöpfer Genuss bereiten kannst. Hast du das gemacht? Das bedeutet, dass du den Punkt der Verbindung, den Punkt der spirituellen Verschmelzung erreicht hast. Das war’s! Du hast sie überholt. Danach werden wir erlernen wie wir sie „abschließen“, damit wir nicht fallen, sondern auf dieser spirituellen Stufe bleiben und sogar höher steigen. Bis jetzt aber wenigstens das.

***

Lasst uns daran denken, worüber wir gesprochen haben: über den Glauben über dem Verstand und innerhalb des Verstandes. Denkt auch daran, wie wir den Kongress, mit dem Akzent darauf machen, um die Begeisterung wahrzunehmen, wenn wir uns virtuell zusammen verbunden haben, auf den Abstand.Wenn ich mit anderen verbunden bin, die weit weg von mit sind. Damit diese physische Distanz zwischen uns, unser Streben erhöht, unseren Zusammenhalt miteinander erhöht, die gegenseitige Umarmung, das Streben zueinander. Das sollten wir vermitteln. Wenn wir die Verbindung zwischen uns durch die Wahrnehmung dieser Distanz (physischer oder emotionaler) verstärken, dann werden wir fähig den Kli zu verstärken. Lasst uns bemühen.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 15.08.2018

Im Laufe des Tages bitte ich euch, bei jeder Gelegenheit zu versuchen, die Ebene des Glaubens über dem Verstand zu aktualisieren, indem ich mich selbst, meine Freunde und die Welt als korrigiert behandle. Das ist meine innere Beziehung, niemand sollte das sehen außer den Freunden, und darin steckt “der Mensch helfe seinem Freund” in der Gruppe. Außerhalb der Gruppe verhält sich jeder nach dem Verstand, aber in der Gruppe – auf der Ebene des Glaubens über dem Verstand.

Kann ich während des Tages Unzulänglichkeit in Vollkommenheit umwandeln indem ich jede Stunde meinen Zustand aufschreibe?

Genau, in Vollkommenheit und Beständigkeit umwandeln: ich muss fühlen, dass, wo auch immer ich bin, bin ich auch an die Gruppe gebunden bin und der Schöpfer hält uns alle zusammen. Und in diesem Zustand tue ich alles, was ich tun muss. Stell dir vor, du hast heute eine Feier und während des Tages musst du verschiedene Dinge auf der Arbeit erledigen. Aber wie ist deine Stimmung? Während des Tages bist du bereits im Vorgriff, wie auf einem Luftpolster. So muss es sein, du musst versuchen, diese Form – Glaube über dem Verstand – zu realisieren, sie wahrzunehmen und zu verinnerlichen.

* * *

Mein Ziel ist mir  vorzustellen, was es heisst, im Geben zu sein. Das bedeutet, auf der Ebene des Glaubens über dem Verstand zu sein. Ich bin in einem Zustand, als würde ich mich in meinen Gefühlen in dieser Welt befinden, ich fühle mich selbst und diese Welt und ich stelle mir vor, dass ich mich in einem spirituellen Zustand befinde, ein wenig höher als mein tatsächlicher Zustand. Ich stelle mir den Zustand des Gebens vor, meine Freunde und ich befinden uns darin, wir stehen alle in Verbindung mit dem Schöpfer, der für uns scheint, und wir bitten darum, dass dieser Zustand sich realisiert. Was könnten wir denn noch wünschen? Unsere Anstrengung ist darauf gerichtet, dass wir uns auf der Stufe des Gebens befinden, untereinander und im Bezug zur ganzen Welt. Wir wollen dass dieser Zustand, diese Beziehung, indem wir einander so behandeln würden, sich realisiert. Wir wollen dass uns die Kraft gegeben wird, die solche Eigenschaften zwischen uns entwickelt, dass wir uns vereint halten können, und dann wird sich der Schöpfer nach dem Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften offenbaren. Wir bitten durch unsere Anstrengung im Glauben über dem Verstand darum, dass wir tatsächlich zur Macht des Gebens kommen. Ich weiß nicht, was das ist. Ich kann mir vorstellen, dass die Macht des Gebens bedeutet, dass ich gebe, helfe, beeinflusse und die Welt vereinige. Was kann ich mir noch vorstellen? Aber ich tue dies durch eine künstliche Anstrengung, um zu einem Zustand zu kommen, aus dem, indem ich diese Bemühungen ausführe und das Gebet einbeziehe, ich zu einem wahren Zustand komme. Ich möchte wirklich vereinen, geben, lieben, alle miteinander verbinden, um den Schöpfer Genuss zu bereiten und Ihm die Möglichkeit zu geben, sich zu offenbaren. Wie können wir uns durch unsere Bemühungen im Glauben über dem Verstand befinden und fordern, dass wir die Macht des Glaubens in uns haben und die Bina-Stufe beherrschen?

Artikel des Tages vom 14.08.2018

Wie halten wir uns an dem Zustand fest, dass der Schöpfer sich um uns ständig sorgt und jeder Augenblick uns die besten zielgerichteten Zustände für den Aufstieg gibt? Wie halte ich mich daran fest, dass alles, was ich erlebe, sehe ich nicht als tatsächliches Geschehen, sondern dass es vom Schöpfer kommt, damit ich mich optimal entwickle?

Warum, wenn ich mich um die Gruppe sorge, werde ich nie abstürzen? Warum, wenn ich mich um die Gruppe sorge, stärkt jeder Absturz meine Kraft der Verschmelzung?

Der Mensch hat nichts, was nicht heisst, dass er sich mit wenigem zufrieden gibt – einerseits hat er Wünsche und wünscht sich immer mehr und andererseits, alles was er hat, formt der Schöpfer in ihm. Deshalb kümmert er sich nur darum, mit dem Schöpfer in jedem Zustand verschmolzen zu werden. Hat er nichts? Gut. Wird er nichts kriegen? Auch gut. Was kommt ist unbedeutend – ich mache mir keine Gedanken – es ist besser so. Nur der Zustand der Verschmelzung, die Aufhebung: ich bin ein Tropfen des Samens im Schoß der Mutter, weniger als ein Keim und kleiner als der  kleinste Zustand. Wenn man diesen Punkt der Berührung hat – hat man die Vollkommenheit erreicht und befindet sich in “Lishma”. Diesen Zustand sollen wir immer bewahren. Wenn sich der Mensch in diesem Punkt befindet, bedeutet es “die Heiligkeit bewahren”. Er muss in diesem Punkt bleiben und alles anderes kann kommen, er sorgt sich nicht darum, weil es die Sorge um sich selbst ist, sondern nur um den Punkt der Verschmelzung. Diese Arbeit ist einfach, leicht und jeder kann sie machen.

* * *

Ich will nicht über Schirm und sogar nicht über die Einschränkung sprechen – über all das, was wir noch nicht begriffen haben und was nicht in unseren Empfindungen, Kräften und Möglichkeiten ist. Es sind nur Worte, ich spare mir die Worte. Es gibt unsere Gruppe, angenommen wie jetzt – sechs oder sieben Menschen – es ist genug. Wir wollen eine Beziehungen aufbauen, damit sich jeder zu den anderen so verhält, als ob alle im korrigierten Zustand wären, und jeder stellt es sich entsprechend dem vor, was er hört und verhält sich dementsprechend zu der Gruppe. Daraus wird die Stufe des Glaubens, des Gebens über allen Problemen und den Zusammenstößen, die wir zwischen uns enthüllen aufgebaut und wir werden jedesmal alle Vergehen/Verbrechen mit der Liebe bedecken. So werden wir jedesmal den Glauben über dem Verstand bilden. Versucht es praktisch umzusetzen – ohne Stufe des Glaubens über dem Verstand können wir nicht fortschreiten. Es befindet sich in den Grenzen des Erreichbaren. Wenn wir das Kli, den Glauben über dem Verstand gewinnen, haben wir das Prinzip, dank dem wir die Endkorrektur erreichen. Wir brauchen nicht mehr als den Glauben über dem Verstand, weil alles nur mit der Kraft des Gebens über der Kraft des Nehmens verstanden wird.

Für uns ist es wichtig aber schwierig, zwei dieser Stufen zusammen zu halten – Malchut und Bina – damit eine die andere nicht außer Kraft setzt. Seid nicht wie die Kinder, die nur in einem Zustand sein können. Wir können in beiden Zuständen sein – die Beine auf der Erde, in dieser Welt, und der Kopf in der zukünftigen Welt.  Man muss viel trainieren, weil es gilt bis zur Endkorrektur – die Aufstiege kann man schnell mit Hilfe “Mensch helfe dem Nächsten” zu verwirklichen und dementsprechend werden wir den Erfolg erzielen – wir sind nah dran. Die Unterstützung der Gruppe ist hier für jeden sehr wichtig. Euer Schicksal hängt nur von der Wahrnehmung dieses Prinzips ab. Alle Ausschnitte, alle Zitate sind nur darauf gerichtet – wie man vom Niveau des Wissens auf das Niveau des Glaubens hinaufsteigen kann. Beachtet es bitte, weil auf diesem Prinzip unser Aufstieg zum Erwerb der Seele aufgebaut ist.

 

Artikel des Tages vom 13.08.2018

In meiner Arbeit über dem Verstand ist es für mich unwichtig, wie ich den Höheren empfinde. Vielleicht fühle ich eine Art Freude und Erwachen in dieser Arbeit. Der Schöpfer erweckt mich in der Übereinstimmung mit dem Gefühl, dass dies das Ergebnis seines Einflusses ist, weil jeder Zustand ein Ergebnis der Beziehung des Schöpfers ist, und in jedem Zustand wir zu 100% in Seinen Händen sind. Wenn ich aufwache – ob am Mittag oder am Morgen – wenn ich daran denke, dass jeder Zustand vom Schöpfer kommt, der sich in mir befindet und mich so organisiert – was tue ich, wie reagiere ich darauf?

 

Zuallererst verpflichtet mich der Glaube über dem Verstand dazu, den Schöpfer immer als gut und Gutes tuend zu behandeln. Je nach dem Zustand, in dem ich mich befinde, beeinflusst mich der Schöpfer auf beste Weise, um mich zur optimalsten Form der Korrektur zu führen. Deshalb muss ich jeden, sogar den schlimmsten Zustand – fremde Gedanken, schlechte Laune, Kraftlosigkeit – dankend akzeptieren und dabei erkennen, dass dies der beste Zustand ist, um voranzukommen.

Wie komme ich voran? Wenn der Schöpfer mir eine solche Übung gibt, die mich zum Erfolg führt, akzeptiere ich sie. Ich muss darauf im Glauben über den Verstand tatkräftig reagieren. Dann definiere ich mich selbst als handelnd: ich kann darauf reagieren, mit dem Schöpfer zusammenwirken, sehen, welchen richtigen Zustand ich als Antwort auf Seinen Einfluss bilden kann, inwieweit ich mich an Ihn anhefte. Dadurch realisiere ich Seinen Appell an mich.

***

Wie funktioniert der Stornierungsmechanismus in Bezug auf das Verlangen zu empfangen?

Wenn ich akzeptiere, dass alles, was ich bekomme, von dem Höheren von oben nach unten kommt – und die Gruppe erinnert mich daran – ich suche nach einem Weg, mich an den Höheren anzuheften, und AHaP des Höheren ist der Zehner. Und dann muss ich vor allem dadurch mehr passiv sein und werden, dass ich mich vor ihnen annulliere und mich in ihnen auflöse.  Auf solche Weise finde ich in ihnen viel Energie und eine Vielzahl von neuen Bedingungen, die ich vorher nicht kannte und nicht fühlte. Und dann, wenn ich mich annulliere, beginne ich zu fühlen, was es heißt, in den Höheren aufgenommen zu werden.

 

Wie kann ich wissen, dass ich richtig reagiert habe und es nicht nur versucht habe und verpasse, richtig auf den Zustand zu reagieren?

Alles funktioniert nach dem Verlangen und dem Gefühl innerhalb des Verlangens – du hast keine anderen Kelim. Wenn du fühlst, dass du in die Gruppe eingeschlossen bist, und gemeinsame Ziele der Gruppe ersetzen die frühere eigene Fürsorge, kommst du ins Zentrum der Gruppe von der Seite der Kelim. Und von der Seite der Füllung, ob die Gruppe dir ebenfalls die Größe und Bedeutung des Schöpfers gibt? In der Wichtigkeit der Gruppe liegt die Wichtigkeit des Schöpfers, die Gruppe ist das Kli und der Schöpfer ist die Füllung. Begreifst du es, und es füllt dich, aber innerhalb der Gruppe?

Die Partnerschaft mit der Gruppe und mit dem Schöpfer ist das, was du erreicht hast. Aber daran musst du wieder arbeiten: in welcher Form hast du es erreicht? Was gibt dir das? Wie fühlst du dich dabei? Nach diesem Kontakt beginnt die Arbeit an dem, was du der Gruppe gibst, womit du sie füllst. Hier eine weitere Prüfung: machst du es für das Geben oder für das Empfangen, was kannst du ihnen opfern und inwieweit? So dehnst du die Kelim von dem Punkt aus, den du erreicht hast. Jetzt erweiterst du diesen Punkt in alle Richtungen: was kannst du diesem Zustand hinzufügen? Dies funktioniert bereits in der Gruppe.

Artikel des Tages vom 12.08.2018

Ich empfehle euch ein Blatt zu nehmen und alle die Bedingungen aufzuschreiben, die eurer Meinung nach dafür notwendig sind, um sich einzuschalten, auf die erste spirituelle Stufe aufzusteigen. Danach werdet ihr sehen, was richtig und was nicht richtig ist. Sagen wir, dass dies nur das Mittel ist, und dies die notwendige Bedingung, die diese Stufe betrifft.

Man muss damit arbeiten, damit es klar wird, was Spiritualität heißt, inwieweit sich der Mensch von sich selber abschalten und dem Schöpfer mit dem ganzen Herzen und ganzer Seele gehören sollte, absolut, in der Übereinstimmung mit allen in Ihm eingeschlossenen Bedingungen. Und auch inwieweit er sein übriges Leben in die richtige Bahn lenken soll.

All diese Sachen sollte man ordnen. Deswegen wäre es gut, wenn so ein Blatt existieren würde, worin der Mensch kurz aufschreibt, was für ihn im Materiellen und im Spirituellen notwendig ist, zu organisieren. Jedes Mal fügt er noch irgendwelche Parameter hinzu, „komprimiert“ das früher Geschriebene, strukturiert das, vielleicht radiert manches aus. So, allmählich, formt er für sich das Bild der spirituellen Stufe: die erste, die zweite, die dritte Stufen, das ist nicht so wichtig welche, dort werden nur die Bedingungen geändert, die Herangehensweise aber bleibt. Sie wird so sein, wie auf diesem Blatt aufgeschrieben wurde und er wird dem folgen.

Wir ergründen diese neue, erste spirituelle Stufe weiter und schreiben jede Stunde eine Zeile auf und verbinden uns miteinander wie besprochen um die bestimmte Zeit. Macht ihr das um 11:30, um 17:00 oder um 21:30 Uhr? Sendet mir bitte den Link für den Zoom.

Man soll darüber nachdenken, was sich der Glaube über dem Verstand nennt. Wir sollen uns die korrigierte Welt vorstellen: die Welt in ihrer Endkorrektur, wie wir das gerade gelesen haben, obwohl wir alles durch unseren physischen Körper als das entgegengesetzte Bild sehen. Das ist das Wissen, wir wollen aber zum Glauben über dem Wissen kommen. Deswegen, dort, wo die Gedanken eines Menschen sind, ist er selber.

***

Wie sehen wir, indem wir diesen Zustand betrachten, dass er keiner Logik entspricht, dass dieser Zustand  nicht der Welt entspricht, all dem, was ich verstehe und sehe, was mir erscheint, was in mir die höhere Lenkung formt, nicht entspricht und darüber, soll ich den Glauben über dem Verstand erlangen? Da das, was sich im Verstand befindet, direkt vom Schöpfer kommt und das, was über dem Verstand ist, muss ich für mich erbauen. Also die spirituelle Stufe, die höher ist als das, was Er mir „malt“. Er aber malt mir diese ganze Welt, Er formt mein Wissen und das, was ich mache. Ich erhebe mich darüber so gut ich kann und das heißt „Meine Söhne haben Mich besiegt“.

Wie machen wir das, und sogar mit Freude, wir nehmen diese Arbeit als Ehre, in jedem Augenblick, die ganze Zeit? Jede Sekunde muss ich überprüfen, was in mir der Schöpfer „malt“ und mich sofort darüber erheben. Wie kann ich höher als dieses Wissen sein? Darin liegt meine Anstrengung mich auf der höheren Stufe zu befinden. So steigen wir die spirituelle Leiter auf: die linke Linie formt der Schöpfer und die rechte erlangen wir mit Hilfe eigener Anstrengungen, mit dem Gebet. Und so jedes Mal. Wie viele solche „Male“ gibt es? – bis zu Zehner und Hunderter pro Minute.

In Wirklichkeit ist die Lösung einfach: ich halte mich an der Gruppe fest, die Gruppe ist die mittlere Linie. Ich konzentriere meine ganze Arbeit in der linken und rechten Linien, so machen es alle in der Gruppe und wir erbauen  so die mittlere Linie: das Zentrum der Gruppe. Wenn ich mich mit der ganzen Kraft an der Gruppe festhalte, gebe ich dem Schöpfer die Freiheit mit meinem Verlangen zu empfangen alles zu tun, was Er möchte. Alle die möglichen Hindernisse, Probleme und auf diesem Hintergrund denke ich nur daran, wie ich mich noch mehr mit der Gruppe verbinde. Dann habe ich einen Partner, den Höheren und ich habe den sicheren „Anker“: die Gruppe. So sollen wir Israel, die Tora und den Schöpfer zusammen verbinden. Das ist einfach und realisierbar.

Seitens des Schöpfers gibt es kein Problem uns 400 Hindernisse zu senden. Das Problem liegt darin, ob wir bereit sind sie anzunehmen und uns gleichzeitig an der Gruppe festzuhalten. Das ist ein Problem!

Wie bereiten wir uns vor und wie berechnen wir, wie viele Hindernisse wir vom Schöpfer erhalten? „Bei jedem, der größer als sein Freund ist, ist der Egoismus größer“. So wird er voranschreiten. Wie halte ich mich an der Gruppe feste, damit der Schöpfer schnell, ohne jegliche Begrenzungen, jedes Mal in uns die linke Linie erhebt?

 

Artikel des Tages vom 9.8.2018

…hier wirkt das Gesetz der Übereinstimmung der Eigenschaften, weil ich ein Model aufbaue, das ähnlich dem ist, wie der Schöpfer Sich – mich – vorstellen möchte: HaWaYaH. Ich versuche aus 10 Freunden eine Struktur aufzubauen, ein Matrix, ein Model, ein Sensor, ein Sinnesorgan. Ich forme es von mir ausgehend, von unten, auf so einer Weise, damit (in dem Maß, in dem ich fähig bin mit allen Freunden ) man es dem Schöpfer ähnlich macht. Und dann kommen wir zu solch einem Zustand, wo wir Ihn zum ersten Mal wahrnehmen, wir erreichen zum ersten Mal die Übereinstimmung der Eigenschaften. Wie nehmen wir Ihn dann wahr? Wir spüren, dass Er uns erfüllt. Das heißt “nefesch de-nefesch de-nefesch de-Assia“Assia“.

Von dem Moment an und weiter beginnen wir schon Erfahrung zu sammeln, den Kli zu vergrößern und die Übereinstimmung der Eigenschaften zu vergrößern. Das kann man aber nur unter der Bedingung, dass wir ein Zehner aufbauen und mit eigenen Kräften versuchen werden uns aufzubauen, mit der Hilfe dieser höheren Kraft, die wir offenbaren möchten. Wir selber können das nicht tun, weil wir aus dem egoistischen Verlangen zu empfangen nicht verstehen wie dieses Model, diese Form für das Verlangen des Gebens sein soll und wie wird das Verlangen zu geben aus den verbundenen Verlangen zu empfangen erbaut.

Sogar wenn wir verstanden hätten, dass wir uns vor anderen annullieren sollen und ein Ganzes werden sollen, auch wenn sich jeder über sich selber erheben könnte und wir alles, was Rabash gesagt hat ausführen; würden wir trotzdem keine Übereinstimmung der Eigenschaften mit dem Schöpfer erreichen, weil wir alle die Verlangen für sich selber zu empfangen sind.

Wir brauchen das Leuchten von oben auf unsere Anstrengungen und dann, nachdem wir zusammen mit dem Schöpfer arbeiten, werden wir das Verlangen zu geben erreichen. Von uns aus machen wir alles mögliche und Er gibt von Sich das, was wir brauchen. Nur so werden wir erfolgreich sein.

***

Wenn ihr die Gruppe segnet und Wärme und Verbindung fühlt, sprecht ihr darüber, wofür ihr diese Wärme und Verbindung braucht? Wie vereinigt ihr euch und wendet euch zusammen an den Schöpfer?

Was für eine Reaktion erwartet ihr vom Schöpfer? Auf welche eurer Wünsche und Bedürfnisse? Was heißt “wir hatten keine Zeit übrig, um uns an den Schöpfer zu wenden”? Wozu trefft ihr euch dann?

– Nicht dass wir keine Zeit hatten, wir empfanden eine große Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer.

– Es ist nicht genug.

– Es ist unklar, um was wir uns am effektivsten bemühen können?..

– Wir wissen es doch, ums Gebet. Zuerst sollt ihr dankbar sein und den Schöpfer segnen für alles, was Er tut – es steht in vielen Originalquellen geschrieben und am Ende – die Überzeugung, dass ihr alles, um was ihr bittet, auch erhalten werdet. Aber dazwischen sollte jede Menge von den Bitten liegen, alle Arten von Ansprüchen über das, was wir in der Gruppe brauchen, über das, was uns fehlt. Findet es heraus. Das ist ähnlich wie ihr neues Essen kostet und beginnt festzustellen, was darin fehlt, und bittet darum, dass es so zubereitet wird, wie ihr es wollt. Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll…

Kurz gesagt, ihr müsst zusammen herausfinden, was euch dafür fehlt, um dem Schöpfer ähnlich zu werden. Auch wenn ihr es nicht genau wisst, es ist egal, ihr sollt es versuchen. Der Schöpfer hört eure Worte nicht – Er hört euer Chissaron und weiß schon, was euch fehlt. Deshalb sollt ihr es die ganze Zeit versuchen, es ist sehr wichtig.

Besprecht ihr bei euren Treffen, wie wundervoll alles ist, wir stark ihr miteinander und sogar mit dem Schöpfer verbunden seid? – Nein, Er wartet auf eure Bitten. Wir befinden uns ja in der “Schöpfer’ Arbeit”, Er muss arbeiten, gebt ihm dieses Vergnügen! Es ist nur unter der Bedingung möglich, dass man eine Stelle öffnet und sagt: “Mir fehlt es”. Für einen liebenswürdigen Menschen ist es ein Vergnügen, dem Geliebten zu geben, es ist wie eine Kuh, die füttern möchte.

Daher sollt ihr darüber nachdenken, dass all eure Beziehungen auf dieser Grundlage aufgebaut sind.

Und auch, wenn ihr eure Treffen 2-3 mal am Tag plant, sollt ihr im Voraus wissen, worüber ihr reden wollt, worum ihr bitten werdet. Dafür braucht ihr euch nicht gegenseitig kontaktieren, jeder denkt vor dem Treffen darüber nach, was sein Beitrag wäre, um die richtige Bitte, das richtige Gebet, richtige Dankbarkeit gemeinsam zu erschaffen.

Artikel des Tages vom 8.8.2018

Verstärkst du deine Abhängigkeit von der Gruppe? Sind alle deine Bemühungen darauf ausgerichtet, dich mit der Gruppe zu vereinigen? Was ist deine Aufgabe? Die Korrektur des gebrochenen Kli. Strebst du nach Vereinigung? Förderst du die Vereinigung in der Gruppe? Siehst du, dass nichts passiert? Du verzweifelst an deiner Kraft, dass du die Vereinigung nicht förderst; auch wenn du um eine Vereinigung durch die Gruppe bittest, hilft es nicht.

Aber letzten Endes, wie es geschrieben steht „Und die Söhne Israels schrieen auf von der Arbeit“. Das heisst, dass die ganze Gruppe, der ganze Zehner danach schreit, dass der Schöpfer sie miteinander verbindet, was der Auszug aus Ägypten bedeutet, und es beginnt sich zu enthüllen. Das ist schon der Lauf durch die Wüste. Man ist nicht in der Lage, es von alleine zu begreifen – alles hängt davon ab, wie man spielt. Im Spiel wächst ein Kind auf. Weiterlesen

Artikel des Tages Monat Juli 2018

Bitte beachtet, dass Freitag, Samstag, an Feiertagen und während Kongressen keine Artikel des Tages erscheinen.

_________________________________________________________________

Artikel des Tages vom 31.7.2018

Nach solchen Ereignissen wie dem Kongress, erhalten wir die Rückseite des Schöpfers, wenn für kurze Zeit ein Mangel an Geschmack auftritt, wie nach einem guten Fest, wenn wir dermaßen satt sind, dass wir das Essen nicht mehr sehen können. Diese Empfindung bekommen wir natürlich vom Schöpfer, sie kommt nicht von allein. Wir müssen sagen, dass dies die Rückseite des Schöpfers ist, und darin müssen wir das Antlitz des Schöpfers offenbaren.

Wie können wir im Zustand der Gleichgültigkeit in uns das Antlitz des Schöpfers offenbaren, da Er uns doch einlädt, einige Schritte auf Ihn zu machen? Er will uns nicht zeigen, dass er attraktiv, angenehm, freundlich ist, sondern Er will dass wir, unsererseits, in dem Zustand der Gleichgültigkeit eine Beziehung gegenüber Ihm bilden, auf der Basis von verschiedenen Möglichkeiten. Was sollten wir tun, um die Rückseite in eine Vorderseite zu verwandeln, die anzieht, scheint, als ob ich sie jetzt offenbart hätte und wie verrückt rennen würde?

Was sollten wir heute während des Tages tun, um zu den höchsten Zuständen zu kommen, die wir auf dem Kongress empfunden haben? Wenn es einen Zustand einer Art von Erwachen gab, wie man es für immer behält und weiter aufsteigt? Alles hängt von der Definition des Zustandes ab.  Wenn wir ihn nicht bestimmen, werden wir nicht wissen, wo wir sind und wie wir es tun.

* * *

Die Autobahn ist mein innerer Zustand, das Auto ist die Gruppe, der Norden. Die Richtung die zum Ziel hin geschlossen ist, ist der Schöpfer. Wie verwende ich die Gruppe und den Schöpfer, um an dem Ort meiner Korrektur anzukommen? Wie benutze ich das Auto, die Autobahn, mich selbst, die Gruppe, den Schöpfer, um am Ort der Korrektur zu sein?

Das heißt, dass ich mich im Autopilot-Modus auf das Ziel, auf den Norden einstelle, der die ganze Zeit die Richtung hält – und ich mache dasselbe. Wie halte ich mich den ganzen Tag, von neun Uhr morgens bis neun Uhr abends, was muss ich berücksichtigen, welche Daten, sodass die Formel immer nach Norden gesperrt ist, nach maximaler Verschmelzung, die ich bis jetzt erkennen kann?

Jeder sollte ein Tagebuch führen, und tagsüber, von neun Uhr morgens bis neun Uhr abends, sollte ich jede Stunde aufzeichnen, in welchem Zustand ich mich befinde – plus oder minus. Ob ich mich selbst zu diesem Zustand gebracht habe oder “Ich schwimme im Fluss des Lebens”, wie gestern? Führt alle ein Tagebuch, man kann es ebenfalls im Telefon machen. Jeder muss das tun, jede Stunde.

 

Artikel des Tages, 30.07.2018

Die erste spirituelle Übung. Ihr wollt den Zustand Ibur bei dem Höheren erreichen? Der Zustand von Ibur ist sehr einfach – ich befinde mich immer im vollkommenen Zustand. Nicht, weil der tatsächlich vollkommen ist – ich habe Probleme und vergesse sie nicht, weil ich sie vom Schöpfer, der gut und gut tuend ist bekomme, der macht es sicherlich zu meinem Vorteil und ich nehme sie als vollkommen wahr. Es ergibt sich dann, dass ich mich im ersten Punkt der Verschmelzung befinde – ich bin mit ganzem Herzen und der Seele damit einverstanden, dass ich alles vom Schöpfer bekomme und somit bin ich mit Ihm verknüpft.

Vorerst empfinde ich es nicht, es ist endlich nur der erste Punkt der Verschmelzung, als ob der Samen in die Gebärmutter eindringen und sich an die Gebärmutterwand ankoppelt. Die Gebärmutter ist der Schöpfer, die höchste Welt, und ich habe mich nur damit angeheftet, dass ich mit jedem beliebigen Zustand einverstanden bin, weil ich es von Ihm bekommen habe. Es ist einfach und jeder kann es sich vorstellen. Redet darüber, um dieser Zustand zu kleän, und lasst uns die erste spirituelle Stufe erreichen. Los!

Wie können wir jedem Mitglied im Zehner helfen, in diesem vollkommenen Punkt zu sein? Obwohl es ihm im Leben nicht gut geht, aber wenn er es vom Schöpfer bekommt – und es “niemanden außer Ihm” gibt, der außerdem gut und guttuend ist – befindet er sich im Zustand der Vollkommenheit. Wie können wir in der Gruppe solch einen  Zustand aufbauen, damit unsere Bürgschaft füreinander uns an diesem Punkt der Vollkommenheit festhält?

Die Zustände werden noch um vieles schwerer und wir müssen uns entscheiden, dass sie noch vollkommener sind. Es heißt “alle Sünden wird die Liebe bedecken”, der Schöpfer, und es  nur dann möglich wird, wenn wir die gegenseitige Unterstützung gewährleisten. Der Mensch selbst kann es nicht schaffen, weil er seinen Zustand als negativ empfindet und nur die Freunde können ihn überzeugen, dass dieser Zustand gut ist – nicht nach seinem Empfinden –  er fühlt sich wirklich schlecht, sondern, dass er es vom Schöpfer bekommt. Deshalb soll er als positiv akzeptieren.

 

Dann hat der Mensch zwei Ebenen, die untere Ebene ist diese Welt, seine Empfindung, und die höhere Ebene ist die Größe des Schöpfers, die er immer höher erhebt. Durch den Punkt zwischen diesen zwei Formen beginnt der Mensch die höchste Realität zu enthüllen. Wie können wir allen Mitgliedern der Gruppe solch eine Unterstützung gewährleisten, damit sie es so empfinden können? Außerdem es hängt nicht von ihnen ab. Wie herrschen wir über ihrer Wahrnehmung, über der Bestimmung ihres Zustandes, damit sie ihn als vollkommen akzeptieren, trotz der Offenbarung des Bösen? Wenn wir die höhere Welt nur durch die Bürgschaft, durch den Zehner empfinden, wie können wir den Freunden in der Praxis die höhere Wahrnehmung gewährleisten?

Artikel des Tages vom 26. Juli 2018

Ich bekomme irgendeinen Zustand und dieser Zustand ist die Finsternis. Wieso nehme ich die Finsternis wahr? Weil sich hier der Kli offenbart.

Die Finsternis ist das Licht von der höheren Stufe, Achoraim (die Rückseite) des Höheren. Das ist für mich die Finsternis. Ich bin verpflichtet der Kli für diese Stufe vorzubereiten: die Bürgschaft vergrößern. Dabei bringe ich den Kli zu Übereinstimmung mit der Finsternis und sie erreichen die Verschmelzung. So erlange ich die nächste Stufe, wo zwischen ihnen das Gleichgewicht entsteht. Deswegen soll die Bürgschaft jedes Mal wachsen indem sie sich in die Übereinstimmung mit der Finsternis bringt, damit man die Finsternis in Licht umwandelt. Darin besteht die Arbeit: ständig verstärkte Bürgschaft.

Wir haben keine Möglichkeit die Dunkelheit in das Licht zu verwandeln, nur mit der ständig wachsenden Verbindung zwischen uns. Also, der Höhere ist dem Hirsch ähnlich, der von uns flieht und sich nach hinten umsieht. Und wir „rennen“ ihm ständig hinterher, indem wir noch größere Bürgschaft erlangen, damit wir mit Ihm verschmelzen. Und so von Mal zu Mal offenbaren wir Ihn indem wir uns verbinden. Darin liegt unsere Arbeit.

***

Die Gruppe, die sich in der Bürgschaft befindet, bringt mir der Wahrnehmung des Schöpfers, Seine Erhabenheit, die Möglichkeit den höheren Zustand zu schätzen. Wenn wir mit der Bürgschaft arbeiten, erwecken wir im Prinzip die nächste Stufe, wir erbauen sie und erheben uns auf sie. So schreiten wir voran.

Ich bekomme vom Schöpfer die ganze Arbeit und das bedeutet, dass ich „Arbeiter des Schöpfers“ bin. Es gibt die Arbeit des Schöpfers und ich heiße „der Arbeiter des Schöpfers“. Das bedeutet, indem ich die Bürgschaft mit der Gruppe verstärke, erbaue ich die nächsten Stufen, offenbare für mich den Unterschied zwischen den Stufen, die Hindernisse, die man überwinden muss, ich nehme die linke Linie wie die rechte wahr und so steige ich auf. Ich bitte um nichts und erwarte nichts vom Schöpfer, keine linke und keine rechte Linien. Alles wird mit Hilfe der Kraft der Bürgschaft offenbart: die linke und die rechte Linien. Das heißt:“ meine Söhne haben Mich besiegt“.

Wie machen wir es so, dass wir nicht auf die Erweckung von oben warten, sondern die Bürgschaft verstärken, so, dass ich spüre, dass die Gruppe mich „in der Luft“ hält? Genau so: sie hält mich „in der Luft“. Wenn ich nicht wahrnehme, dass sie (die Freunde) mich „in der Luft“ halten, ist das ein schlechtes Zeichen, dann bin ich nicht genug mit ihr verschmolzen. Ich muss glauben, dass diese Kraft der Bürgschaft immer in der Gruppe existiert. Wie kann man nichts vom Schöpfer erwarten, sondern Ihn mit Hilfe der Bürgschaft formen, mit Hilfe der Kraft, die uns ständig im Glauben über den Verstand hält?

 

 

Artikel des Tages vom 23.7. 2018

Die Menschen erklärten sich deshalb einverstanden sich zu einer Gruppe zu vereinigen, die auf der Nächstenliebe basiert, weil jeder von ihnen ein Verlangen besitzt, welches ihre Standpunkte vereinigt und ihnen ermöglicht, die Kraft für diese Liebe zu erlangen.

Unsere Weisen gaben uns eine berühmte Maxime, dass es ebenso viele Meinungen wie unterschiedliche Gesichter gibt. Trotzdem erkannten die Menschen, die sich zu einer Gruppe vereinigten, dass ihre Gedanken untereinander nicht so fremd sind und sie die Wichtigkeit der Arbeit an der Nächstenliebe begreifen. Daher kann jeder zugunsten des anderen nachgeben und dadurch können sie miteinander verschmelzen. Die anderen Menschen hingegen empfinden keine Notwendigkeit für diese Arbeit, deswegen kann die Gruppe sich nicht mit ihnen vereinen.

Rabash-1, Artikel 8, Mach dir einen Rav und kauf dir einen Freund (1985)

Wie bekommen wir über die Stärkung der Beziehungen zwischen uns eine Kraft, die “Kraft der Liebe” heißt? Wie bekommen wir durch unsere Bemühungen die Kraft der Vereinigung, Kraft der Liebe? Wie funktioniert es, dass wenn ich durch meine Anstrengung gegen meinen Willen mich innerlich dem Freund anzunähern, ich irgend woher die Kraft der Liebe wecke? Es heißt “die Liebe wird alle Sünden bedecken”. Denkt systematisch, nicht emotional, nicht philosophisch, geht vom System aus – wie kann man es machen?

Warum sollen wir ausgerechnet im Glauben über den Verstand sein, wenn zwischen uns die abstoßende Kraft herrscht, die Verstand heißt? Wir sehen und fühlen es und sollen darauf den Glauben, sprich das Geben, die Kraft der Vereinigung aufbauen. Warum, wenn wir den Verstand und den Glauben über dem Verstand beibehalten, erreichen wir eine 613 Mal stärkere Kraft der Vereinigung?

* * *

Das Wichtigste bei der Versammlung ist, dass alle in der Einheit sind und nur einen Wunsch haben – den Schöpfer zu finden, denn in jedem Zehner verweilt die Schechina. Und, natürlich, wenn es mehr als 10 gibt, ist die Enthüllung der Schechina größer. Jeder soll sich mit dem Freund vereinigen und zu ihm kommen, um von ihm etwas über die Arbeit des Schöpfers zu hören und wie man den Schöpfer findet, und wie man sich vor dem Freund  annulliert und der Freund sich vor ihm – und alle werden das Gleiche tun. Und wenn die Versammlung mit dieser Absicht durchgeführt wird, “ mehr als das Kalb fressen will, will die Kuh es stillen”. Auf jeden Fall nähert Sich der Schöpfer jenen und verweilt bei denen und sowohl die große Barmherzigkeit als auch die vortreffliche Gnade, die für alle offenbart wird, lässt sich auf der Versammlung Israels nieder.

Ma Or va Shemesh, Wajechi

Wie erreichen wir den Zustand der Einheit, in der wir auf ein Ziel ausgerichtet sind, das der Schöpfer ist? Was bedeutet, mit dem Schöpfer verschmolzen zu sein? Die wichtigste Frage – wie können wir die Wichtigkeit der Vereinigung so erheben, damit jeder sich annullieren und an die Gruppe anschließt, um dort zu verschmelzen? Wie können wir die Wichtigkeit der Vereinigung so erheben, damit jeder sich in der Gruppe verliert, größer als sein persönliches Ego wird? Wie erhebt man bei jedem die Wichtigkeit der Vereinigung über dem persönlichen Ego?

Wie kann ich  mir das wahre Bild der Gruppe vorstellen, mit allen ihren unkorrigierten Wünschen, und darüber hinaus mir die korrigierte Gruppe vorstellen, als ob sie bereits existiert? Wie bauen wir das Stockwerk des Glaubens über dem Stockwerk des Verstandes? Damit erwerben wir eine Fähigkeit, den Schöpfer in sich zu enthüllen.

Wie kann ich meine Beziehung zur Gruppe im Glauben über dem Verstand aufrecht erhalten, mich entsprechend dem “über dem Verstand” zu benehmen und damit die Gruppe auf die Enthüllung des Schöpfers vorzubereiten?

 

 

Artikel des Tages vom 22.07.2018

Das Wichtigste ist, dass alle Handlungen zum Gebet führen. Das ist im Prinzip das, was uns geblieben ist zu tun.

Wenn wir uns im Zustand der Zerstörung des Tempels befinden würden, würden wir dementsprechend handeln. Wir befinden uns aber nicht in dem Zustand der Zerstörung. Ich fühle mich nicht im Zustand der Zerstörung, alles „ist gut“. Ist es so, dass wir uns zwischen einander im Zustand der Zerstörung befinden?

Die Zerstörung oder die Heiligkeit oder der Tempel oder sein Aufbau: das alles befindet sich zwischen uns und nicht innerhalb von jemand Einzelnen. Das sind die Wechselwirkungen zwischen uns, inwieweit sie korrigiert oder unkorrigiert sind, soweit nähern wir uns dem, dass wir ein Mann mit einem Herzen werden (oder nicht). Überprüfe ich von morgens bis abends meinen Zustand in der Welt, im All, in der Spiritualität gemäß dem, oder habe ich ein anderes Kriterium?

***

Hast du gefunden worauf du verzichten möchtest? Sagen wir ab heute, ab Sonntag und weiterhin, worauf bist du bereit zu verzichten damit zwischen uns die Liebe herrscht? Worauf verzichtest du Morgen?

Es gab solche Frage: mit welchem „Groschen“ bezahlen wir?

Wir zahlen mit Verzicht.

Worauf verzichten wir?

Wir verzichten darauf, was für mich gemütlich ist, wegen der Verbindung zwischen uns. Ich muss rücken, damit ich den Platz für die Freunde in meinem Herzen gebe.

Wir sagen aber, dass sich dies aus der Anstrengung um die Verbindung offenbaren soll und nicht einfach so, weil ich auf etwas verzichte…

Das Verzichten ist die Anstrengung um die Verbindung! Es kann nicht anders sein, weil eins „hebt sich auf“ und anderes „fällt um“.

Bedeutet dies, dass ich im Prinzip nicht bezahlen kann bis man mir sagt, worauf ich verzichten soll?

Natürlich. Es gibt keinen leeren Platz im Weltall, es ist immer mit etwas gefüllt. Das ist richtig, denkt bitte darüber nach. Und deswegen gibt es entweder das Exil oder die Befreiung. Und auch im Exil gibt es ein Gewicht, eine Füllung, sein eigener Zustand, seine eigenen Genüsse.

Und wie erfährt man, dass ich keine „falsche Münzen“ erfunden habe, damit ich „zahlen“ kann?

Du befindest dich im physischen Kontakt, in der physischen Welt. Du kannst das messen, überprüfen, wenigstens in deinen Kelim.

Das verwirrt noch mehr, weil ich für mich eine andere moralische Herangehensweise erfinden kann. Das, worauf es sich, meiner Meinung nach,  zu verzichten lohnt…

Es gibt keine anderen Herangehensweisen! Es gibt zwischenmenschliche Beziehungen in der Gruppe, das, inwiefern sie die Empfehlungen des Rabash gegenüber einander ausführen.

***

Hast du eine Tablette, die du jeden Tag einnimmst? Nimm sie heute ein, als ob du sie gestern nicht eingenommen hättest. Das ist alles.

Verstehst du was das Glauben über den Verstand bedeutet? Du verstehst das nicht.

Das bedeutet, dass du dir vorstellst, dass du dich in der Welt befindest, wo der Schöpfer offenbart ist. Er ist als der Gute und gutes Tuende offenbart und „es gibt niemanden außer Ihn“. Du schaltest dich damit aber nicht von den Handlungen ab, du handelst auf zwei Ebenen.

Die erste Ebene ist: das, was meine Augen sehen und was mein Verstand verstehst, das, was mein Herz spürt, ist das Niveau dieser Welt. Dabei aber handle ich auf einer anderen Ebene, in der es keinen außer Ihn gibt, Der gut und gutes tuend ist. Ich lebe in beiden Ebenen gleichzeitig und das bedeutet, dass ich auf dem höheren Niveau lebe, der mir meine Handlungen und die Verhältnisse gegenüber dem niederen Niveau vorschreibt. Das heißt „das Glauben über dem Verstand“.

Der Verstand ist das, was ich in meinen Kelim sehe, das Glaube ist wenn ich höher als sie gehe, also als ob ich mich in der Offenbarung befinden würde, dass es niemanden gibt außer Ihn, der gut und gutes tuend ist. Schreib dir das als ein Rezept auf.

 

Artikel des Tages, 19 Juli 2018

In dem Moment, wo wir die Verschmelzung in unserem heutigen Zustand offenbaren, „setzt Sich der Schöpfer in unseren Augen herab” und wir müssen Seine Erhabenheit erreichen, damit wir uns zur nächsten Verschmelzung bewegen. Seine Erhabenheit können wir nur über die Gruppe erreichen, indem wir das Maß unserer Bürgschaft zwischen uns vergrößern. Dann, in dem Maße der Bürgschaft, werden wir die neue Verschmelzung erreichen. Und wieder, in dem Moment, wo wir diese neue Verschmelzung erreicht haben, setzt Sich der Schöpfer herab und wir können nicht in der Verschmelzung mit Ihm bleiben. Das verpflichtet uns wieder in der Bürgschaft zu sein und durch die Bürgschaft zur Wichtigkeit des Schöpfers zu kommen. Die Wichtigkeit des Schöpfers kann aber nicht größer als die Wichtigkeit der Gruppe sein, wenn die Rede von den richtigen, wahrhaften Begriffen ist. So erreichen wir wieder die nächste Verschmelzung. Und so von Zustand zu Zustand, jedes Mal mehr und mehr.

Man muss nur verstehen, wie stark sich der Schöpfer von den hohen Stufen herab setzt. Wie nötig es für uns sein wird, uns anzustrengen, damit wir zwischen uns in der Gruppe die nötige Bürgschaft erreichen und damit wir die Erhabenheit der Freunde erreichen, die Erhabenheit der Gruppe und von ihnen die Erhabenheit des Schöpfers bekommen und die Verschmelzung mit Ihm erreichen.

Wie funktioniert dieser Mechanismus: aus der Bürgschaft die Erhabenheit des Schöpfers zu erreichen? Es ist klar, dass in dem Moment, wo Sich der Schöpfer herabsetzt, zerfällt die Bürgschaft…

Wenn Sich der Schöpfer herabsetzt und ich mich in der Verschmelzung mit Ihm befinde, befinde ich mich in dieser Verschmelzung mit dem Schöpfer, zusammen mit den Freunden, über dem Zentrum der Gruppe und ich achte Ihn wie „es gibt niemanden außer Ihn“, der gut und gutes tuend ist. Ich bin an diesem Punkt geklebt. Ich möchte keine Veränderungen, weil ich dies von „es gibt niemanden außer Ihm“ bekommen habe und weil Er gut und gutes tuend ist.

In dem Moment, wo sich der Schöpfer in meinen Augen herabsetzt, wenn ich Seine Bescheidenheit, Sanftmut sehe, wenn Er in meinen Augen „gefallen“ ist, habe ich  keine andere Wahl, weil ich nur derjenige bin, der in Betrieb genommen wird und deswegen kann ich mich nicht in der Verschmelzung halten und ich muss die Arbeit von vorne anfangen. Also das, dass Sich der Schöpfer herabsetzt, gibt mir die neue Arbeit, die neue Etappe, und ich brauche wieder die Bürgschaft, die ich in der Gruppe erreiche, sobald ich mich mit den Freunden verbinde, sie wertschätze. Und deswegen klebe ich mich an die Gruppe und durch sie offenbare ich die Erhabenheit des Schöpfers. Das kommt nur über die Erhabenheit der Freunde und die Erhabenheit der Verbindung zwischen uns, und dann verschmelze ich mit Ihm.

***

Wir beginnen vom materiellen Niveau aus zu arbeiten, wenn wir ständig darüber reden, jeder von uns. Wir haben überhaupt keine Wichtigkeit, das wirkt aber, damit fängt man an. Wir strengen uns an, auch wenn wir kein Verlangen dazu haben. Und es gibt es auch nicht, das ist die Überprüfung, ob wir uns wirklich im Prozess der spirituellen Entwicklung befinden. Wir haben kein Verlangen, dank der Handlungen aber auf dem Niveau der materiellen Welt, solche wie das Studium, die Verbreitung, alle möglichen Veranstaltungen, die wir organisieren. Wir erregen das Licht, das zur Quelle zurückführt, und so beginnen wir uns zu erwecken, um die Verbindung zwischen uns zu regenerieren, zum Geständnis der Wichtigkeit des Ziels. Das kommt allmählich, aber nur vom Licht, das zur Quelle zurückführt.

Wie überprüft man, dass ich die richtigen Handlungen ausführe? Welche Indikation existiert, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde?

In den ersten Handlungen siehst du keine Indikation und überhaupt nichts. Du siehst einfach das, was geschrieben steht und du folgst den Empfehlungen, obwohl du nicht weißt, wie und was dir das gibt. Du handelst wie „ein Ochse unter dem Joch und ein Esel unter der Last“.

Das ist klar. Wie offenbart sich für mich aber die nächste Etappe?

Die nächste Etappe ist: wenn ich aus meinen mechanischen Handlungen, die ich buchstäblich mit Gewalt an mir selber unternehme, beginne ich zu spüren, dass ich eine gewisse Verbindung mit der Gruppe habe und dass ich dank dem den Geist des Lebens erhalte. So schreite ich zu der gewissen Wahrnehmung voran, dass ich über die Gruppe die Kraft von oben erhalte, dass durch die Bürgschaft etwas für mich scheint. Dann erwachen in mir die Gefühle, der Verstand,

 

Artikel des Tages, 18. Juli 2018

Alles hängt von euch ab, weil ich mich hier bemühe, euch möglichst intensiv mitzureißen. Manchmal seid ihr mehr bereit, manchmal weniger bereit auf mich zu hören, aber ich schleppe euch so mit, wie die Mutter das Kind mitschleppt, welches nicht gehen will, aber ich bin verpflichtet, meine Arbeit zu erledigen. Ihr sollt euch während des Tages auf den morgigen Unterricht vorbereiten, besonders wenn wir ein Thema fast eine Woche lang besprechen. Dementsprechend sollen wir uns mit diesem Thema auch im Laufe des Tages beschäftigen.

Was sollen wir im Laufe des Tages realisieren, um nicht stehenzubleiben, wenn Sie uns mitreißen, sondern um hinter Ihnen zu laufen?

Ich rege euch im Morgenunterricht dazu an und es soll bis zum folgenden Morgen sicher ausreichen. Wenn ihr im Laufe des Tages nicht etwas nebeliges besprecht oder die zufälligen Zitate liest, sondern das Thema, welches wir im Morgenunterricht studiert haben, dann wollt ihr die Fortsetzung, weil euch das Thema wichtig ist. Wie viel Mal muss man betonen, dass es die Treppengrundlage, der Punkt des Kontaktes mit dem „Höheren Leib“ ist. Arbeitet bitte daran, versucht es mit euren Händen und Zähnen zu ergreifen.

***

Wo befindet sich im Zehner die Kraft, die uns erlauben wird schnell zu laufen?

Ihr sollt im Zehner sowohl die negativen, als auch die positiven Eindrücke verbinden. Der Zehner soll zwischen dem Plus und dem Minus arbeiten, wie der Motor, der an die Elektrizität verbunden ist. Es ist nicht einfach, über die Größe oder über etwas anderes zu sprechen. Wir sollen uns zu allen Zuständen, die der Schöpfer in uns weckt begreifen und uns verständnisvoll verhalten, wie der Gelehrte sein, der die Fehler, den Irrtum, die Missverständnisse analysiert, wie der Arzt sein, der die Krankheit erkennt, wie ein beliebiger erwachsener Mensch sein, der versteht, dass er ohne Fehleranalyse nicht vorankommen kann – man kommt nur aufgrund der Analyse der Fehler voran.

Ihr sollt innerhalb der Gruppe in einem bestimmten Maß darüber sprechen, wenn ihr euch im niedrigen Zustand befindet, um den Abstieg zu vermeiden. Gerade darum, weil wir über diesen Zustand hinaufsteigen, scheint uns dieser Zustand noch niedriger, tiefer zu sein. Aber nur auf diese Weise kommen wir voran – wir haben sowohl die Kraft in der rechten, als auch in der linken Linie. Somit sind beide Linien notwendig und nicht nur die rechte Linie. Die linke Linie steht für Leiden, wenn diese offenbart werden, dann geben sie uns die Kraft. Aber nicht die Kraft, um stehenzubleiben oder zu fallen, sondern die Kraft, auf die ich das Licht heranziehen kann – erst dann wird es die Kraft für den Aufstieg geben.

Es gibt die Möglichkeit, sich zum Ziel anhand des Fadens näher zu ziehen, der sich vorne befindet, und es gibt die Fähigkeit, sich davon abzustoßen,  die es hinten gibt, um zielgerichtet voranzukommen. Es ist sowohl das eine, als auch das andere notwendig. Ich weiß nicht immer, wie ich mich an den zukünftigen Zuständen festhalten kann, was ich dort machen soll. Die Größe des Schöpfers, die ich offenbaren soll ist für mich immer noch im Nebel, aber wir sollen beginnen, unser richtiges Verhalten im Abstieg zu analysieren.

Ich soll den Zustand erlangen, in dem für mich das schwarze und das weiße gleich sind. Das Wichtigste ist, dass ich dazwischen die Beziehung zum Schöpfer erarbeitete, der mir sowohl das weiße, als auch das schwarze anbietet. Durch die Unterschiede dazwischen bestimme ich, ob ich höher hinaufsteigen kann. Wenn sich das Minus und das Plus verbinden, dann steige ich entsprechend dem mathematischen Modul, entsprechend seiner absoluten Bedeutung hinauf. Deshalb gibt es für mich keinen Unterschied, ob ich das schwarze oder das weiße bekommen werde, weil ich dazwischen meine Beziehung zur Quelle entwickle, aus der alles stammt.

 

Artikel des Tages, 17. Juli 2018

Unabhängig davon, was und wie viel der Mensch vom Schöpfer bekommen hat – befindet er sich in der Vollkommenheit. Er hat diesen niedrigen Zustand vom Schöpfer bekommen und es genügt ihm. Die Tatsache, dass er jetzt gerade von diesem niedrigen Punkt die Verschmelzung erlangen kann, da er diesen Ausgangspunkt vom Schöpfer bekommen hat, genügt. Dieser Punkt ist sehr klein, aber er hat schon den Punkt der Verschmelzung mit dem Schöpfer, den Kontakt mit Ihm, er gleicht schon dem Samen im Schoß der Mutter, der trotz aller Hindernisse eingenistet war. Die Hindernisse wurden ihm absichtlich gegeben, um die Verschmelzung zu erlangen. Mehr als das, kann er nicht erlangen, das ist auch nicht notwendig: das Einzige was ihm übrig bleibt ist diesen Punkt auszudehnen, über alle Hindernisse hinaus, sich an diesem Punkt fest zu halten und zu wachsen.

Das heißt, er schätzt nicht die Empfindungen innerhalb seiner egoistischen Kelims (Gefäße), sondern die Beziehung des Schöpfers zu ihm, er ist darüber froh, dass er die Verschmelzung in diesem Punkt erlangte. Wenn er den Schöpfer für diesen Punkt der Verschmelzung preisen kann, dann lobt und preist er Ihn.

In jedem Augenblick können wir diesen Zustand erlangen, weil wir uns im System befinden, aus dem wir nicht hinausgehen können, uns beeinflusst das höhere Licht. Deshalb bekommen wir seitens des Schöpfers ununterbrochen die Zustände, die zu uns entsprechend unserem eigenen Zustand kommen. Alles kommt zu uns vom Licht hinunter, um uns auf dem kürzesten, besten Weg zur endgültigen Korrektur, zur Gleichheit, zur Vereinigung mit dem ganzen System zu führen. Von uns hängt nur ab, wie wir dieses Licht zu unserem Wohl heranziehen werden, was schon von der Umgebung abhängt. Hier gibt es nichts mehr zu sagen, das Wichtigste ist – unter dem Einfluss der Umgebung nicht in sich selbst einzutauchen. Darüber wird gesagt: “der Dumme legt die Hände in den Schoß und isst das eigene Fleisch”.

* * *

Im ersten Zustand lehnt der Mensch alles ab, was der Schöpfer ihm anbietet, er ist dann zu stolz. Im letzten Zustand kommen die neuen Empfindungen hinzu. Was ändert sich in diesen Zuständen?

Hinzu kommt die Empfindung, dass er sich in der Welt des Schöpfers befindet. Wenn er sich in der Welt des egoistischen Verlangens befindet, dann fühlt er sich schlecht. Wenn er darüber hinaufsteigt und den Schöpfer rechtfertigt, der ihm ermöglicht, sich über das Schlechte zu erheben, gebend zu sein und den Schöpfer wie den guten und wohltuenden wahrzunehmen, was er in seinen Kelim noch nicht versteht – dann ermöglicht ihm der Schöpfer, den  Kli des Gebens zu entwickeln.

Aber es ist unverständlich, welche Ergänzung gebraucht wird?

Du steigst jetzt auf die andere Stufe hinauf – die Identifizierung mit dem Schöpfer – und sagst: “deren Augen werden nichts sehen, deren Ohren werden nichts erhören”. Ich nehme alles wie die Vollkommenheit wahr, weil es von “ es gibt nichts außer Ihm” stammt, und ich nehme es wie den besten Zustand wahr. Aber ich empfinde so keinesfalls – und das ist auch richtig, da ich in meinen Kelim nicht so empfinde, aber dennoch annehmen soll, dass alles zu meinem Besten erfolgt. Dank ihm wecke ich das Licht, das mir diesen Zustand ermöglicht, um mir das andere Niveau der Empfindung, Bina (der Glaube) über den Verstand verschafft. Dieses Niveau ist höher als die Empfindungen in meinen egoistischen Kelim, damit ich meinen Zustand auf zwei Niveaus bewerten könnte: diese Welt und die zukünftige Welt, das materielle und spirituelle Niveau, in meinen natürlichen egoistischen Kelim und in den neuen Kelim, die der Schöpfer in mir bildet.

Ich empfange von Ihm alles und will in der Verschmelzung mit Ihm sein, das heißt mein Parzuf empfindet mich selbst und zugleich will ich in der Verschmelzung mit dem Höheren sein, damit meine Galgalta we Ejnaim bis zum Höheren Achap hinaufgestiegen sind. Dann senke ich mein Achap, hört ihr das? Ich nehme nur den Teil von mir, den ich mit dem Schöpfer verbinden kann, ich will vom ganzen Herzen und der Seele verbunden werden, wobei dieser Wille vom Schöpfer stammt und vollkommen ist. Es bedeutet, meine Galgalta we Ejnaim sind in den Höheren Achap eingegangen, was den Kontakt mit dem Höheren, den Anfang der Genesis symbolisiert.

Der Artikel des Tages von Montag den 16.07.2018

Bemüht euch um den Kraftaufwand – es ist das wichtigste, es sind “Chisronot”. So kommt als Antwort die Hilfe von oben, denn die neuen Kelims, neue Ahnungen kommen nicht von selbst, sondern aus dem Leuchten. Das Leuchten kommt aus dem Chissaron, den wir erheben. Wir alle wollen mit Baal HaSulam verschmolzen sein, mit dem, was er uns hier schreibt.

Was bedeutet eigentlich “verschmolzen” mit dem Schöpfer? Hilft einander, bemüht euch zu beten, das Licht hervorrufen, das in der Gruppe erscheint –  das von Oben herunterkommt, und nicht, dass sich jeder in der kleinen, armseligen irdischen Vernunft angestrengt.

*

Inwiefern ich im Laufe des Tages gehört habe, denke ich, dass ihr bei dem Treffen verstärkt dir Zitate anhören musst. Was kann ich mehr sagen, als die Kabbalisten? Ich will sie hören. Wenn ich ein Recht habe etwas in der Gruppe zu sagen, gebe ich den Freunden den kleinen Abschnitt – ganz kurz – eine halbe bis eine Minute. Damit will ich ihnen etwas sehr wichtiges mitteilen, will damit ihre Herzen erreichen, sie begeistern und und einen Eindruck bis zu unserem nächsten Treffen hinterlassen. Deshalb soll ich im Kopf behalten, was ich im Unterricht gehört habe, und wissen, wo ich diesen Abschnitt finde. Wenn jeder zu dem Treffen mit einem kleinen Abschnitt kommt – nicht länger als 2-3 Zeilen, wird es 15 Sekunden in Anspruch nehmen. Wenn jemand antworten wird, macht es im Kreis –  so verbindet ihr euch auch emotionell. Lasst uns es versuchen, es wird gut sein! Morgen werden wir die Eindrücke mitteilen.

*

Der Ausgangspunkt, den wir den Grundstein der Treppe nennen ist einzigartig. Er drückt sich dadurch aus, dass der Mensch zustimmt, dass es einen Platz für die linke Linie, für alle Hindernisse und Probleme, die mit ihm persönlich und in der Welt geschehen gibt und dass alles von der höheren Lenkung ausgeht, und dass die linke Linie nicht weniger wichtig ist als die rechte Linie. Gerade im richtigen Verhalten zu ihnen steigt der Mensch mit beiden Beinen auf die Stufen der Treppe hinauf. Deshalb ist es uns wichtig zu verstehen, zuzustimmen und zu lernen, wie man mit Hilfe der Finsternis, des Lichtes, der Hindernisse arbeiten kann, denn ohne diese ist es nicht möglich.

Das korrekte, neutrale, erwachsene Verhalten zu dem, was einem Mensch persönlich und zusammen mit den anderen geschieht, besteht darin, dass alles vom Schöpfer, aus die gute Quelle zu uns über zwei Linien kommt. Und ich verhalte mich so weiter, bis ich die rechte Linie mit der linke ausgleiche, und die linke mir der rechte. So gleichen wir die Beziehung zum Schöpfer aus, bis wir zum “es gibt niemanden außer Ihm, der gut und guttuend ist” kommen, weil die linke Linie unterstützt und ihre Arbeit genauso wie die rechte macht. Es bedeutet, dass sie unterstützt und aufklärt, dass alles gerade durch den Zusammenstoß zwischen diesen zwei Linien kommt. Dann fühlen wir zwischen beiden die Realität. So ist unser Gefühl, unser spiritueller Sensor geschaffen, der aus drei Linien besteht: rechte, linke, und in der Mitte ist unsere Wahrnehmung, inwiefern wir diese zwei Linien miteinander ausgleichen können.

                 

Artikel des Tages, 11. Juli 2018

Das ganze Wohl das in der Welt offenbart wird, kommt nur nach dem oberen Befehl zustande und hängt nicht von unserer Arbeit oder der Bemühung ab, sondern entspricht nur den Zuständen die wir zum Wohl oder zum Übel erleben. “Zum Übel” bedeutet “Auf dem Pfad der Leiden”, die uns offenbar großziehen sollen. Wenn wir deshalb unseren Pfad von “Beito” auf “Achischena” ändern, dann versorgen wir dadurch auch die ganze Welt mit dem Guten: jeden im Einzelnen und alle zusammen. Darum geht es uns eigentlich, um die Welt zu versorgen.

Und jeder der sich in der Gesellschaft befindet die sich um alle ihre Mitglieder sorgt empfindet, dass sein Verlangen selbstsüchtig zu empfangen, seine Sorge um sich selbst verloren gehen, neutralisiert werden. Warum? Weil die Notwendigkeit hierfür da ist. In der Gesellschaft, die sich um ihn so sorgt und ihn auch lenkt, identifiziert er sich nicht mit dem Verlangen zu empfangen – wie das Kind, welches die Liebe seiner Eltern kennt und fühlt, es sorgt sich um nichts, da die Eltern sich um alles sorgen, was für das Kind notwendig ist.

So beeinflusst die Liebe der Gesellschaft jeden im Einzelnen. Folglich wird niemand an das eigene Verlangen zu empfangen denken, weil man von vornherein empfindet, was sein Verlangen ausfüllen wird. Sein Verlangen zu empfangen wird unbedingt neutralisiert und die Gesellschaft gibt ihm ein gutes Beispiel dafür – was das Verlangen zu geben bedeutet. Wenn er sein Verlangen zu empfangen neutralisiert und beginnt sich mit dem Geben zu beschäftigen, dann öffnet sich für ihn die zukünftige Welt.

Wie können wir für die Freunde aus der „Gruppe der Bürgschaft“ solche Empfindung erlangen, dass sie alles Notwendige haben und sich nicht mehr um das Erhalten, sondern nur um das Geben sorgen?

* * *

Es gibt keinen anderen Weg, als das Ziel des Schöpfers zu erlangen, was die Verschmelzung mit dem Schöpfer bedeutet, um die Liebe zum Schöpfer, das heißt die Verschmelzung, zu realisieren. Die Realisation dieses Vorhabens erfolgt durch die Vorbereitung des Klis für die Verschmelzung, das heißt, wir werden die Liebe zu den Geschöpfen in der Gesellschaft, in der Gruppe, im Zehner erlangen.

Wie können wir praktisch nicht darauf warten, bis sich die Freunde vor der Gruppe annullieren werden und beginnen uns  um jeden Freund zu sorgen, ihn einfach mit der Bürgschaft zu erdrücken, um folglich sein Verlangen zu empfangen zu neutralisieren? Mir steht bevor alle Freunde mit dem Maß der Bürgschaft zu umsorgen, obwohl ich selbst es noch nicht spüre: das spielt keine Rolle, auch wenn sie noch nichts empfinden – all das ist unbedeutend und nur ich habe diese Pflicht. Wie können wir uns im Zehner so absprechen, dass wir auf jeden Freund den Einfluss der Bürgschaft ausstrahlen, um ihn mit der Kraft des Gebens von seinem Verlangen zu empfangen befreien zu können? Wie ist dieser Tag vorzubereiten um das zu machen?

 

Artikel des Tages, 10. Juli 2018

 

Wie kann man diesen Zustand, den Zustand der Bürgschaft – 24 Stunden lang anstreben?

Ich weiß nicht, es ist für mich nicht wichtig. Ich stelle euch eine Bedingung vor: ihr sollt bis zum Ende des Tages wie im Gefängnis leben … ich bin der Gefängniswärter, ich biete euch nur die Möglichkeit an, dem Freund das Seil zu werfen, der sich dort befindet, um ihn aus der Grube zu befreien.

Ich verstehe zwar, was ich erlangen muss, aber ich weiß nicht was hierfür zu machen ist.

Ihr gebt ihm (dem Freund) die Empfindung der Überzeugung.

Wie ist die Überzeugung zu schaffen?

Mit Wörtern, Handlungen, mit irgend etwas. Ihr versteht das nicht, wenn ihr euch vereinigt und dem Schöpfer zeigt, dass ihr euch zu Seinem Wohl vereinigt, dann wirkt in euch das Höhere Licht. Dieses Licht schaltet den Freund von seinem Verlangen zu empfangen ab, diese Anschaltung erfolgt unbedingt. Er selbst beherrscht nichts und wird nur im Maß eurer Lenkung, entsprechend dem höheren Licht befreit, aber die Bürgschaft hängt von ihm ab, inwiefern auch er es für euch machen will und nichts mehr.

Wodurch drückt sich das aus? Jeder befindet sich im Laufe des Tages an verschiedenen Orten.

Das spielt keine Rolle denn das Wichtigste ist, dass ihr gemeinsam nachdenkt, euch gemeinsam vorbereitet, sei es über Whatsapp oder anderes, aber ihr sollt miteinander mindestens zwei Mal pro Tag 5 Minuten reden, sogar diese Zeit genügt, lest diesen Textabschnitt, sagt ein Paar Wörter dazu.

Es ist aber gerade das, was wir jetzt machen.

Nun soll die Absicht, die Vereinigung, eure Herzen dahin gerichtet sein, das ist eben sehr wichtig.

Aber das, was wir bis jetzt machten, hatte auch eine bestimmte Absicht.

Sie waren darauf eingestellt, dass jeder Freund die Überzeugung darin empfindet, dass ihr kommen werdet, um ihn von seinem Verlangen zu empfangen zu befreiten? Das ist eben das Wichtigste.

Ich kann in die Spiritualität erst dann eingehen, wenn ich mein Verlangen zu empfangen annulliere, das ist eben die Beschränkung. Wie kann ich das annullieren und über mein Verlangen hinaufsteigen? Das Gefängnis bleibt, aber wie kann ich hinaufsteigen? Das Gefängnis ist eine Grube in der Erde, im Verlangen zu empfangen und deshalb sollen wir jedem Freund gerade solche Empfindungen gewährleisten.

Redet darüber, sammelt alle Absichten ein, alles soll zielgerichtet sein.

* * *

Uns ist klar, um welches Verlangen wir uns sorgen sollen, wir sollen dem Freund die Empfindung der Überzeugung geben, dass er alles Notwendige besitzt, um sein Verlangen zu empfangen absichtlich zu neutralisieren.

Aber wir sollen dabei wissen, was ihn be