Artikel des Tages August 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb an der einen oder anderen Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist. Transkript von Rav Laitmans Unterricht.


Artikel des Tages von Mittwoch, 21.August2019 ist eine Wiederholung vom 14.8 .2019. Siehe Artikel vom 14.8.2019.

Artikel des Tages von Dienstag, 20.August 2019

Jetzt möchte ich im Geben sein, was bedeutet, dass ich mich an die Gruppe anhaften muss und von ihr die Fähigkeit erhalten, die Wichtigkeit vom Geben zu schätzen. Und wenn ich versuche, mit meinen Freunden in Verschmelzung zu kommen, stelle ich mir vor, dass ich mit dem Schöpfer verschmolzen bin, der sich in ihnen befindet. Alles ist sehr einfach. 

Aber die meiste Zeit bin ich nicht dabei und habe ganz andere Gedanken im Kopf. Was wird sich durch den heutigen Unterricht ändern, in welchem ich gelernt habe, woher all die Gedanken kommen und mir die Fähigkeit gibt, in den Gedanken zu sein, von denen Sie gesprochen haben?

Du stellst mir die andere Frage: Wie komme ich heute aus dem Unterricht heraus, um noch stärker zu sein als gestern? Schließlich habe ich gestern die gleiche Arbeit gemacht, aber ich war nicht erfolgreich. Ich habe viele Berechnungen gemacht, aber festgestellt, dass ich es nicht schaffe, aber diese Berechnungen haben in mir ein gewisses Reshimo hinterlassen. Wie soll ich also heute mit diesem gestrigen Reshimo und heutigem Unterricht arbeiten – richtig? Und was hat dir der heutige Unterricht beigebracht?

Dass alle Gedanken und alles, was ich in mir habe, von der höheren Wurzel kommen. Außerdem gibt es eine bestimmte Abfolge meiner Arbeit mit ihnen, mit deren Hilfe ich sie begreifen kann, und ich will klären, wie ich es tue.

Er sagt dir eine ganz einfache Sache: Wenn du gibst und es schmeckt bitter, dann bist du auf dem richtigen Weg, und alles, was du tun musst, ist, jedes Mal die Unterstützung der Gruppe zu bekommen, um im Geben zu sein, anstatt von Bitterkeit die Süße zu spüren. Die Gruppe muss deine Einstellung zum Geben ändern, und darin besteht die ganze Arbeit.

Ich selbst bin nicht in der Lage zu geben, ich habe keine Kraft, ich habe nichts, aber wenn ich mich in meine Freunde einschließe, bekomme ich diese Kraft, sie geben mir die Fähigkeit, die Wichtigkeit vom Geben zu schätzen, sie erwecken mich. Wenn ich mich von ihnen abtrenne, habe ich keine Kraft mehr, und ich habe nicht mal den geringsten Gedanken darüber. Plötzlich fange ich wieder an, darüber nachzudenken, wie ich davon profitieren werde, warum ich das Spirituelle brauche, denn die Hauptsache ist, mich zu entspannen und das Leben in der materiellen Welt zu genießen.

Und was ist die Bedeutung von Geben in unserem Zustand? Ich kann nicht wirklich auf meinem Niveau im Geben sein, kann vielleicht nur daran denken…

Geben bedeutet, darüber nachzudenken, dass die Freunde zu einem Ganzen werden. Ich muss die ganze Zeit nur daran denken, nicht über mich selbst. Es ist Klipa, wenn ich an mich selbst denke, ich muss nur an die Einheit meiner Freunde denken. Und wer bin ich? Ich bin derjenige, der dafür betet, dass die Freunde ein Ganzes sind.

***

Wie kommt ein Zehner zu einem Gedanken, zu einer Erkenntnis, zu einem Wunsch? – Sehr einfach. Aufgrund der Tatsache, dass sich jeder in Bezug auf das Gesamtkonzept neigt – das Zentrum der Gruppe, ist nämlich der Schöpfer. Es ist einfach, es gibt hier kein Problem. Wenn ich meine Freunde als eine Manifestation des Schöpfers in Bezug auf mich wahrnehme, biege ich mich ohne Widerstand. Ich muss nur akzeptieren, dass sie für mich eine Manifestation des Schöpfers sind, aber es hängt ebenfalls von ihnen ab.

Und es ist sehr gut, dass ich mich so beugen kann, und ich fühle sogar eine gewisse Erleichterung. Ich empfinde es als sehr einfach, etwas Klares zeichnet sich bereits vor mir, ich bin nicht mehr verwirrt und kann eine Handlung machen, und es ist eine einfache Handlung, die in meiner Macht steht. Was könnte also besser sein? Wenn es keinen Zehner gäbe, würde ich ewig in irgendwelchen Wolken und Welten herumhängen und könnte nichts in mir finden. Aber ich habe ein Modell, ich sehe, dass ich mich in Bezug auf den Schöpfer annulliere, indem ich mich vor 9 Freunden annulliere. Und es ist mir egal, wer sie sind und was sie sind, ich überprüfe nichts. Der Schöpfer brachte sie zu mir und der „meine Hand auf ein gutes Schicksal gelegt hat“, und das ist genug!

***

Die Korrektur Israels als Rosh (Kopf) hängt allein von der richtigen Arbeit mit dem Guf (Körper) ab. Deshalb müssen wir zum Volk hinausgehen und versuchen, sie zu „schütteln“, sie in Richtung Einheit „aufzuwärmen“. Ich hoffe dass es euch gelingt in diesen Tagen, wenn ich nicht in Israel bin, an der Vereinigung des Volkes zu arbeiten. Bemüht euch, es gibt hier ein paar Menschen, die euch bei der Selbstorganisation helfen können. Ich rate euch dringend, in diese Arbeit einzusteigen, denn unsere Bemühungen in der Vereinigung der Menschen machen uns zum Rosh.

Artikel des Tages von Montag, 19. August 2019

Es gibt viele Beziehungen zwischen uns und den Völkern der Welt, um sie zum gleichen Ziel zu bewegen, denn den Kopf alleine kann nichts tun. Tatsächlich könnt ihr euch ohne ihr Chissaron nicht an den Schöpfer wenden. Womit wendet ihr euch an den Schöpfer? Ihr seid nur dazu bestimmt, die Völker der Welt zu korrigieren. Wenn ihr sie nicht korrigieren wollt, habt ihr keinen Grund, euch an Ihn zu wenden. Es wird so sein, wenn ihr  als Rosch nur wichtig sein wollt, dass es nur um des Nehmens willen ist. Selbst um der Korrektur der Gruppe willen, wenn ihr nicht beabsichtigt, sie zu korrigieren, um einer gemeinsamen Seele zu geben, habt ihr keinen Grund, euch an Ihn zu wenden. All dies wird sicherlich um des Nehmens willen geschehen.

Wenn ich den Wunsch des Schöpfers nicht erfülle, sondern einfach existiere, wie kann ich dann mit dieser Lüge leben? Wie kommt man da raus?

Ich stimme dir in allem zu, was du sagst, aber ich weiß es selbst nicht. Es ist eine so große Taubheit in meinem Herzen, dass ich nicht weiß, wie ich sie beheben soll. Selbst an der Tür zur Hölle glaube ich nicht, dass man sie loswerden kann. Eines Tages wird es passieren, aber wie, weiß ich nicht. Wir sollten jedoch Schritte unternehmen, um uns mit den Völkern der Welt zu vermischen: Verbreitung, Einrichtung von Campussen. Gründe eine Italienische Filiale und versammle Fremde – da hast du einen Arbeitsplatz.

*

Welche Spielart können wir im Zehner spielen, um einen ähnlichen Zustand zu erreichen, den wir hier studieren?

Ihr müsst es finden. Ihr müsst euch um den Bau eines Zehners kümmern, denn ihr seid noch nicht ein Zehner. Wo sind die vier Stufen des direkten Lichts? Testet und formt euch in einer solchen Beziehung, so dass es für euch wichtig ist, dass ihr vereint seid. Jeder kümmert sich darum, ein Beispiel für andere zu sein, einem Freund zu helfen, ihn zu vertreten. Ich muss alle einschließen und bei jeder Stelle sein. Erst nachdem ich buchstäblich jedem Freund im Zehner ersetzen und seinen Platz einnehmen und seine Verantwortung übernehmen will, werde ich dann zu Malchut, die MAN anheben und so für die Integrität den Zehner sorgen kann. Man muss die ganze Zeit darüber nachdenken: es gibt nichts Wichtigeres in meinem Leben – es ist die Seele. Alle Berechnungen nur um die Vereinigung im Zehner, es gibt nichts anderes. Es ist wichtig.

Was ist die richtige Berechnung?

Die richtige Berechnung ist, dass einer alle im Zehner  ersetzen kann, er bereit ist, den Platz von jedem zu besetzen, allen zu helfen, die Stimmung zu heben, das Vertrauen, die Hoffnung zu wecken – einfach alles.

Was bedeutet es, einen Freund zu ersetzen?

Es bedeutet, dass wenn er eine gewisse Verantwortung im Zehner hat – nicht materielle – bin ich bereit zu helfen, seinen Platz einzunehmen, seine Bemühungen zur Vereinigung zu kompensieren. Das heißt, dass alle für die gesamten Zehner verpflichtet sind, für die Vereinigung aller verantwortlich zu sein.

Welche Aufgabe des Freundes soll ich übernehmen?

Alle zusammen zu bringen. Deshalb muss ich mich um mich selbst, um ihn und um alle anderen kümmern. So erreicht jeder sowohl Keter als auch Malchut, und dann sind alle ineinander einbezogen.

 

Artikel des Tages von Sonntag,  18. August 2019

Man muss einen Weg finden, einem Zehner zu geben, um sie zusammenzubringen. Es ist vor allem meine Aufgabe – wie ich sie sammle, mit welcher Wirkung ich aus ihnen einen einzigen Körper machen kann. Sie sind alle sehr unterschiedlich, sehr weit auseinander – es spielt keine Rolle, ich gehe nicht auf all diese Details ein, ich habe nicht die Kraft, das Verständnis, nichts, aber ich will, dass es passiert, damit ich mit ihnen verschmelze und ich sie vereint sehen möchte. Mit diesem Schmerz in meinem Herzen wende ich mich an den Schöpfer, um mir dabei zu helfen. Es ist vor allem der Aufbau der Kli, und das kann sehr schnell geschehen, denn wir sind innerlich bereit. Ihr versteht nicht, was euch gegeben wird! Und wenn wir solche Anstrengungen unternehmen, werden wir sicherlich mit der Weltkli in den Zustand kommen, in dem wir das Gefühl haben, dass wir tatsächlich im Zehner sind. Und es spielt keine Rolle, dass sich einer in einem Zehner befindet, und einer in einem anderen: hier, dort – später werdet ihr verstehen, dass es nichts mit einem Menschen oder etwas anderem zu tun hat. So wird es geschehen – es ist ein Bild von oben, das in irgendeine Form gekleidet ist. Es hängt von dem Menschen selbst ab, nicht von denen, die er meint. Das ist alles, was wir brauchen. Wenn wir es haben, wird es einen anderen Auftrag geben, aber wir haben bereits der Kli, und von dieser Kli aus haben wir schon einen Bezug zum Schöpfer – zu geben, zu empfangen, verschiedene Handlungen auszuführen, die in „Shamati“ beschrieben sind. Aber du hast dein eigenes „Ich“, denn der Zehner bist du. Und so müssen wir es alle tun: versuchen, sie als einen einzigen Körper zu sehen, so weit ihr könnt, sie als Ganzes zu sehen und den Schöpfer um die Hilfe zu bitten. Nur das will ich, ich habe keine anderen Wünsche.

*

Um 17:00 Uhr entdecke ich, dass ich keine Sekunde an meinen Zehner gedacht habe. Der Wecker erinnert mich daran, dass ich an dem Zehner-Treffen teilnehmen muss, aber ich habe nicht eine Sekunde lang an sie gedacht. Eine Schande, dass ich nicht an sie gedacht, nicht für sie gebetet habe! Ich habe einen ganzen Tag lang nichts für meinen Zehner getan, sondern mich nur um meinem täglichen Bedarf gekümmert.

Ich denke, dass viele sich in dieser Lage befindenden und dir zustimmen können. Was soll ich sagen? Der Schöpfer gibt euch eine Herzenslast, in der ihr in der Lage seid, sie zu überwinden und über den Zehner und den Sinn des Lebens nachzudenken. Aber ihr bemüht euch nicht genug, um euch darüber zu erheben. Und sag mir nicht, dass du während deiner Arbeit den Sinn des Lebens, den Zweck der Schöpfung, den Zehner und so weiter nicht in deinem Kopf behalten kannst. Das kann nicht sein, denn jeder ist so erschaffen, dass er es kann – nur ein wenig Übung und Verlangen, und nichts weiter. Du gehst jetzt arbeiten und gibst den Zehner schon im Voraus auf, und das ist falsch. Tue das Gegenteil, sage: Während der ganzen Zeit, von 6 bis 18 Uhr, wird der Schöpfer mich nicht von den Zehner trennen können, ich werde mich um alles kümmern, was vor sich geht und darüber hinaus um die Spiritualität, den Schöpfer, mich selbst – es spielt keine Rolle, aber ich werde mich nicht ablenken lassen. Probiere es aus! Du sagst, dass es so ist, als ob dein Chef, der dir einen Job gibt, oder du, wenn du selbständig bist, dich über das Ziel nicht nachdenken lässt. Es ist falsch! Es bist du nicht, der es nicht will, nicht genug Mühe gibst – all das kommt vom Schöpfer – es gibt niemanden außer Ihm, es gibt keine andere Quelle.

***

Ich weiß nicht, ich befinde mich immer noch in der Einschränkung, nicht im Empfangen vom Genuss. Ich will nichts anderes, als meinen Zehner zu einem Körper zu vereinen, damit ich sie als einen Körper spüren kann, und von diesem Körper aus wende ich mich als Vertreter, Manager, Gabai, Schatz an den Schöpfer. Ich wende mich an den Schöpfer und kümmere mich nur um eines – diese Verbindung fortzusetzen. Ich will nicht um des Gebens Willen empfangen – wo befindet sich das? Wer weiß, wann es geschieht? Ich möchte, dass ich einen Ort habe, von dem aus wir Ihm Genuss bereiten werden – auch wenn wir einfach im Zustand der Annullierung vor dem Schöpfer existieren und in den Zustand des Embryos, des Ibur, eintreten. Was bedeutet Ibur? Bei jedem Einfluss auf uns, den Zehner bewahren – bei  einem schlechten oder einem guten – egal was passiert, wir bewahren nur eine Sache: der Zehner als ein einziger Mensch. Und so wachsen wir auf, es sind neun Monate der Schwangerschaft, und wir brauchen nichts anderes als Selbst Annullierung, das heißt, wir müssen immer in der Einschränkung bleiben.

Artikel des Tages von Mittwoch, 14.08.2019

Wie kommen wir einem Zustand der Einschränkung näher? Muss ich mir vorstellen, dass ich nichts will

Es geht nicht um unser Leben – in unserem Leben handelt man so, wie man es sollte, und wir sprechen über die Handlungen in der Gruppe, nur in der Gruppe kann man sie umsetzen. Außerhalb der Gruppe ist alles, was du tust, materiell.

Worauf verzichte ich denn, auf das Spirituelle?

Du verzichtest auf alles, um die Gruppe zu stärken, um ihre 10 Teile zu einem Ganzen zu bringen.

Worin besteht dann die Einschränkung?

Du baust ein Gebäude, und je mehr du es baust, desto mehr verschwindest du in ihm, das Gebäude ist da und du verschwindest. Das Gebäude ist ein Zehner, man schaltet sich in ihn ein. Was bedeutet es, dass du ein Gebäude gebaut hast? Du hast es geschafft, sie so zu organisieren, dass sie dank deines Beitrags, deiner Arbeit und deiner Bemühungen wie die Shechina wurden.

Wie kommt man diesem Zustand nahe?

Versucht zu denken, dass ihr nichts wollt. Worin besteht hier die Schwierigkeit? Daraus wirst du den Zustand verstehen, in dem du dich in Bezug auf den Punkt der Einschränkung befindest. Ab der Einschränkung beginnt das Spirituelle, und bis zur Einschränkung geht das Materielle weiter. Die Einschränkung ist der Punkt, der dann zur Mitte von Tiferet wird, der Punkt der Wahlfreiheit, der Wahrheit.

*

Ein Mensch muss verstehen – buchstäblich bis auf die Knochen – dass er vom Schöpfer absolut abhängig ist, dass der Schöpfer sich in ihm, in seinem Knochenmark befindet. Stellt euch diesen Zustand vor: im Knochenmark! Das nennt man Gehirn, Knochen, Fleisch und Haut. Nicht nur das Gehirn, sondern auch das Knochenmark, die Basis meiner Knochen, also möchte ich spüren, dass der Schöpfer da ist und alles definiert! Wonach strebe ich? Nach Annullierung. Und danach möchte ich nur noch meine Kraft auf den Punkt der Annullierung beziehen, und mich immer mehr mit dem Schöpfer zu identifizieren. Die Identifikation geschieht nicht während der Annullierung, nur danach – zuerst annulliere ich mich und dann identifiziere ich mich.

 

Artikel des Tages von Dienstag, den 13.08.2019

Mein Ziel ist es, dem Schöpfer zu geben, und ob durch einen Aufstieg oder Abstieg, ist mir unwichtig, ich selbst muss mich in Einschränkung befinden. In Bezug auf mich selbst habe ich eine Einschränkung vorgenommen, ich existiere nicht, lass alle möglichen Zustände auf mich zukommen – das Wichtigste ist, dass ich dem Schöpfer geben kann. Wie kann ich diese Einstellung immer beibehalten? – Dadurch, dass ich wie in einem Sandwich lebe: egal was passiert, Aufstieg oder Abstieg, ich berechne immer mein Ziel: was kann ich sonst noch tun, um dem Schöpfer Freude zu bereiten?

Gleichzeitig wird meine Einstellung zu den Aufstiegen und Abstiegen zielgerichtet, ich überprüfe, was mir am meisten helfen kann. Vielleicht muss ich wirklich so viel Dunkelheit und Störung wie möglich offenbaren, um im Geben zu sein – gerade wenn ich es offenbare, und nicht im korrigierten Zustand, der danach kommen wird. Das heißt, das auch dann, wenn ich beabsichtige, das Böse in mir zu offenbaren, welches der Schöpfer für mich geschaffen und vorbereitet hat, bereite ich Ihm auch Freude. Wie? Indem ich erkenne und Ihm danke, dass Er solche Mängel geschaffen hat, ich segne das Böse als das Gute, und dies ist eine Vorbereitung auf eine Verschmelzung mit Ihm.

Das heißt, im Bösen will ich mit dem Schöpfer in der gleichen Verschmelzung sein wie im Guten, und nicht warten, bis ich aus dem Bösen Gutes tue.

Wenn ich also glücklich bin, wenn ich Probleme und Störungen entdecke, ist das ein Zeichen dafür, dass ich in die richtige Richtung gehe, auf dem richtigen Weg bin. Für mich ist die Offenbarung des Bösen wie die Offenbarung des Guten und noch mehr, denn es gibt kein Gutes ohne das Böse. Das Böse ist das feste Fundament, und ich stütze mich darauf, um auf dem Weg zur perfekten Arbeit voranzukommen. Und ich überprüfe die ganze Zeit, was die beste Art und Weise ist, dem Schöpfer in der Verschmelzung mit Ihm zu geben, aber nicht dass ich mich selbst in dieser Verschmelzung befinde, sondern meine Absicht, Ihm zu geben – gerade die Absicht muss mit Ihm in Verschmelzung sein.

Kurz gesagt, in allen Zuständen können wir uns in der Vollkommenheit befinden, so dass „die Dunkelheit wie das Licht leuchtet“. Es gibt keinen Unterschied zwischen Dunkelheit und Licht, Nacht und Tag – alles wird zu einem großen Tag verschmolzen. Wenn ich mich also nicht „wie im Sandwich“ fühle, mit anderen Worten dass ich sowohl das Eine als auch das Andere brauche, dann sehe ich mein Leben als Sprünge: auf und ab, was ich nicht immer zielgerichtet empfinde und nicht gleichermaßen genießen kann.

***

Ich möchte, dass ihr mit einem bestimmten Bedürfnis, einem Chissaron zum Unterricht kommt, welches ihr während der Lektion entwickeln werdet, damit wir als Ergebnis des Unterrichts ein Kli, eine Einheit innerhalb des Zehners bilden können. So dass ihr euch mit Schmerzen im Herzen um die Vereinigung sorgt und dass jeder, anstatt sich selbst zu fühlen, ein „gemeinsames Herz“ fühlt und darin ein gemeinsames Chissaron offenbart, das „MAN“ genannt wird.

In diesem MAN werden wir spüren, an wen wir uns wenden – an die allgemeine Kraft des Gebens, die das ganze Universum erfüllt. Wir wollen nur eines von ihr – die Möglichkeit erhalten, uns gegenseitig geben zu können und von uns allen gemeinsam – dem Schöpfer.

Die Frage ist, ob es den Freunden klar ist, ob sie sich während des Unterrichts darum kümmern, ob sie dabei nicht einschlafen…

Ihr müsst darüber reden, euch darum kümmern und alle möglichen Tricks ausdenken, um dazu zu kommen, aber es ist nah dran. Ich würde nicht darüber reden, wenn es nicht „vor der Haustür“ stehen würde. Und gestern habe ich darüber gesprochen, und heute auch. Wir können zum kommenden Kongress in einem Zustand kommen, der dieser Art der Vorbereitung am meisten entspricht.

Artikel des Tages von Montag, den 12.08.2019

Worum vereinen wir uns im Zehner?

Wir vereinen uns um ein gemeinsames Gefühl und gemeinsame Gedanken zu entwickeln, nicht um jemanden herum.

Was ist das für ein Gedanke?

Dem Schöpfer Freude zu bereiten durch das, was ich gleichermaßen allen Freunden gebe. Ich muss meine Einstellung zu dem Zehner so ausbalancieren, dass ich den in ständiger Bewegung sehe und in dieser Bewegung einen solchen Zustand erreichen will, dass sich der Schöpfer in der Mitte des Zehners offenbart – es ist meine Arbeit, und es ist nicht einfach. Verstehst du, wie wackelig mein Zustand ist und wie sehr ich Gleichnis in meinem Herzen und Verstand finden muss, um in diesem Gleichnis den Schöpfer zu enthüllen? Das ist die Arbeit, denn nur wenn wir uns gegenseitig auf dieser wackeligen Oberfläche festhalten, können wir es schaffen, andere in volle Hingabe zu halten. Ich sorge dafür, dass sie nicht fallen, und ich mache mir keine Sorgen um mich selbst – und so auch jeder im Zehner. Dann werden wir zu einer gegenseitigen Hingabe kommen und zwischen uns entsteht Ruhe, Gelassenheit und der Schöpfer.

Will jeder, dass seine Freunde die Liebe zum Schöpfer erreichen?

Nicht jeder will es, aber jeder muss wie die Bergsteiger handeln, die füreinander verantwortlich sind. Jeder handelt durch seine Freunde, durch seine Fürsorge für sie. Dann verstehst du, warum sie da sind und bist dem Schöpfer dankbar, dass er dir ein Mittel vorbereitet hat, das dir endlich zeigt, wie du dich an Ihn wenden kannst: in der Fürsorge für sie, in absoluter Selbstannullierung. Dann kommst du an Ihn heran und es heißt „von der Liebe zur Schöpfung – zur Liebe zum Schöpfer“.

Also, jeder hat zwei Bitten an den Schöpfer?

Sich Freunden anzuschließen, um ihnen Lebenskraft, Leben, gute Bedingungen zu garantieren und es dann dem Schöpfer zu überreichen.

***

Welche Stufe kann unsere Kli auf dem Kongress erreichen?

Glaubt nicht, dass eine unbelebte Ebene unbedeutend ist  – sie ist die Basis für alle Ebenen. Wenn wir also eine unbelebte Ebene erreichen, wenn ich mich selbst töte und nur in Verbindung mit meinen Freunden lebe, ist das eine Menge! Es sieht bereits nach einer Annullierung und einem Katnut-Zustand aus, in dem man sich im Licht Chassadim befindet. Dies ist schon eine neue Schöpfung, denn alles entsteht aus einer unbelebten Ebene. Von dieser Ebene aus werden wir in der Lage sein, alle anderen Schritte bis zur endgültigen Korrektur zu verstehen. Wir können sicherlich eine Verbindung auf einer unbelebten Ebene erreichen, aber ob es klappt oder nicht, hängt von euch ab. Ich wollte jetzt noch nicht darüber sprechen, vielleicht nach dem Kongress, aber wenn es schon geschehen ist, dann ist es euch möglich.

Was haben Sie unternommen, um Ihr Verlangen zu steigern?

Ich arbeitete nach dem Zeitplan und versuchte, ihn einzuhalten. Natürlich gab es Zeiten, in denen alles zusammenbrach, man will es nicht, man kann es nicht, man lässt alles liegen und man hasst es. Dennoch kommt man zurück und macht weiter, es ist sehr wichtig. Jeder, der Erfolg haben will, muss sich verpflichten, zu studieren, zu verbreiten und sich zu vereinen. In all diesen Dingen solltet ihr die Verbindung haben, denn all das baut die Seele auf, und es ist unmöglich, sich gegenseitig zu ersetzen. Auch diejenigen, die ständig mit dem Übersetzen beschäftigt sind, müssen sich in anderen Formen verwirklichen. Es gibt Arbeit in der Küche und andere Möglichkeiten für alle. So hat beispielsweise jeder auf dem Kongress die Möglichkeit, sich an der Vorbereitung und Durchführung zu beteiligen. Wir müssen diese Zeit optimal nutzen, um einen richtigen Einfluss auf gesamte Kli zu haben.

 

Artikel des Tages von Sonntag, den 11.08.2019

Wir denken, dass die Offenbarung des Schöpfers etwas Angenehmes, Schönes und Gutes ist. Wir verstehen nicht ganz, dass die Offenbarung des Schöpfers darin besteht, dass ich trotz allem Widerstand des Willens zu Empfangen, im Hintergrund handele. Dabei biege ich mich selbst, zwinge und arbeite, so viel wie möglich. Das heißt, die Handlung des Gebens ist nicht einfach und angenehm, – innerhalb dieser Handlung muss ich die Absicht erreichen, ganz im Geben dem Schöpfer, zu sein, entsprechend der Ähnlichkeit der Eigenschaften.

Die Größe und Bedeutung des Schöpfers ist die Größe der Eigenschaft des Gebens und der Liebe, das außerhalb von mir liegt, ich möchte etwas lieben, das mir entgegengesetzt ist. Das Gegenteil von mir ist nur der Schöpfer, und deshalb muss ich in einer Gruppe arbeiten, wo ich mich nicht so glücklich und wohl fühle.

Solange ich nicht zur Erkenntnis des Bösen komme, d.h. bis ich alle meine Freunde schlecht sehe, ist es unmöglich, den Bau des Tempels abzuschließen. Stell dir all die Menschen vor, die du in deinem Leben getroffen hast und an die du dich nicht ohne Ekel und Hass erinnern kannst – mit solchen Menschen musst du den Tempel bauen.

Und wie du die Gruppe jetzt siehst, und dich immer beschwerst, dass du von einem Zehner genug hast, ist nur der Anfang des Weges. Wenn wir hier anhalten, werden wir diesen Weg nicht einmal gehen. Der spirituelle Weg ist immer die linke und rechte Linie: Freunde und Zehner werden unbedeutend, und wir sollten es überwinden, ein Beispiel dafür geben, voneinander lernen, wie es heißt: „Der Mensch helfe seinem Nächsten“. Und es ist möglich, wenn jeder andere am „Seil“ „zieht. Dann stellt sich heraus, dass wir alle an dieses „Seil“ gebunden sind und eine Kli haben.

***

Ein Mensch wird in die Gruppe von Menschen gebracht, mit denen er nicht zusammen sein will. Er offenbart immer mehr, wie sehr er sie hasst – solch eine Gesellschaft würde er sich nie aussuchen. Jedes Mal stellt er fest, dass sie nicht seine Freunde sein können. Und darin liegt die ganze Arbeit: trotz der Tatsache, dass er aus irgendeinem Grund mit jedem von ihnen nicht zurechtkommt, aber trotzdem denkt er, dass es Menschen gibt, mit denen er zurechtkommen könnte. Wenn er doch vorankommt, beginnt er, ein wenig mehr zu verstehen und sieht, dass es überhaupt nicht an den Menschen liegt, dass es seine gegensätzlichen Eigenschaften sind, die in diese Menschen gekleidet sind, und er muss das eigene Abbild auf diese Weise sehen.

Mit anderen Worten, diese Freunde zeigen ihm seine wahren Eigenschaften. Inwieweit er versucht, sich selbst zu überwinden und dennoch in guten Beziehungen zu ihnen zu sein, nach der Regel: „Liebe bedeckt alle Sünden“, – so werden sie zum Abbild des Schöpfers. Er baut es durch seine richtige Einstellung zu ihnen auf, indem er sich über sein Ego erhebt – dieses Abbild des Schöpfers ist verhasst, distanziert, abstoßend, aber dennoch mit Gewalt geformt, mit Wunsch, seine Freunde zu töten, aber was kann man tun? So baut er es auf.

In der Verbindung mit ihnen versteht er, dass dies der Tempel ist – das Haus der Heiligkeit (beit ha-midrash), das gebende Kli, dass er natürlich mit all seiner Kraft und mit Hilfe von oben, aber vor allem mit seinem Wunsch, aufzubauen versucht. Und dann wird diese Gruppe, die zum Zehner wird, zum Tempel, und der Schöpfer, die Kraft des Gebens und Liebe füllt dieses Kli.

 

Unterricht vom Freitag, 9.08.2019 ist dem Wochen Kapitel der Tora gewidmet 

Kapitel “Dwarim“ 

Kurze Zusammenfassung des Kapitels “Dwarim“:

Es beginnt mit der langen Rede, die Moshe vor seinem Tod, vor dem Volk Israel hält. Dieses Kapitel beinhaltet die historische Übersicht der 40 Jahre in der Wüste, die Moshe dem Volk schildert. Das Kapitel erzählt vom Ernennen der Häupter der Israel-Stämme, die Sünde der Kundschafter und ihre Bestrafung, das Verhältnis der Söhne Israels mit Edom, Av und Amin und über die Kriege mit Sichon und Og.   Moshe festigt den Jeshua ben Non als den nächsten Führer des Volkes Israel, der das Volk ins Land Israel führen soll. Rav: Ja. Das ist ein besonderes Kapitel. Hier können wir ein paar Sachen lernen, was uns betrifft. Es ist doch klar, dass die gesamte Tora sehr tiefgründig ist. Hier offenbaren wir an erster Stelle, dass wahre Arbeit erst ab dem Buch “Dwarim“ beginnt. Weil bei allen anderen Prozessen, die ein Mensch durchläuft, bis er sich zum letzten Prozess: Einzug in das Land Israel, vorbereitet, arbeitet er. Er arbeitet spirituell. Er befindet sich aber noch nicht in der Offenbarung und er weiß nicht genau, was mit ihm passiert. Dieses letzte Buch bereitet ihn auf der letzten spirituellen Etappe, auf die wahre spirituelle  Arbeit vor. Diese Arbeit beginnt erst ab dem Einzug in das Land Israel und sie lehrt den Menschen, wie man sich jedes Mal annullieren kann, jedes Mal mehr und mehr. Wenn er in seiner Arbeit an den vorherigen Stufen (die Arbeiten in der Wüste und noch davor im Exil, in Ägypten) seine Verlangen zu empfangen vergrößert hat, obwohl er dabei, immer da raus wollte. Und er offenbart mehr und mehr wie das Verlangen zu empfangen ihm schadet, aber er hat es mit Hilfe seiner Handlungen nur vergrößert. Also, er konnte noch nicht feststellen, dass er keine andere Wahl hat als zu fliehen, sich darüber zu erheben. Danach geht er zur Stufe der “Wüste“ über und nach der Wüste kommt er auf die Stufe “Dwarim“ und “Land Israel“. Das ist die letzte Etappe vor dem Eingang zur Stufe für das Geben. (Und das ist das Land Israel). Der Mensch soll sich auf diesen Etappen an alle die Regeln, die er auf den vorherigen Etappen der Korrektur der Kelim durchlief, erinnern und sie wiederholen. Und er soll sehen, wie man um des Gebens willen, gibt. Danach kommt er zum Empfangen um zu geben. Und das nennt man “das Land Israel“. Das Land ist das Verlangen, wo man schon für das Geben arbeitet.

Und all die 40 Jahre (also der Aufstieg von Malchut zu Bina) kommen zu ihrem Abschluss. Man wiederholt all die Vergehen, all die Herz-Erschwernisse, die man erhalten hat. Man beginnt zu verstehen, wofür das nötig ist und wie sich das Verlangen zu empfangen immer klarer offenbart. In diesem Zusammenhang müssen wir die Hilfe, wie man damit arbeitet, bekommen. Deswegen entsteht wieder die Frage des Einhaltens der Tora (das heißt, dass die Korrektur nur mit Hilfe des Lichtes, das zur Quelle zurückführt, geschehen kann und auf keine andere Weise sonst.) Also bis wir erlernen, wie wir das Licht, das zur Quelle zurückführt auslösen, wie wir es erlangen, wie man es nutzt und wie man danach die korrigierten Kelim nach der Korrektur nutzt. Damit man solche Korrekturen richtig macht und richtig mit den korrigierten Kelim arbeitet, brauchen wir die Kundschafter und Wächter. Das sind die besonderen Kelim innerhalb des Menschen, wodurch der Mensch weiß, wie er über sein Ego aufsteigt, wie er alle seine Triebe nutzt: sowohl die Guten als auch die Bösen, es spielt keine Rolle, ob sie korrigiert sind oder nicht. Er kann sie aber sortieren und weiß, wie man sie erbaut, damit jede Etappe des Fortschritts mit einer Null anfängt. So ist es in der Spiritualität.

Und deswegen, obwohl sie schon ihren Weg in der Wüste gegangen sind (und es ist so, als ob es da keine Unterstützung und keine Hilfe gegeben hat), ist das noch nichts im Vergleich zu dem, was ihnen beim Einzug in das Land Israel bevorsteht. Hier gibt es ein Problem und Moses erwähnt das, was die Kundschafter betrifft, welche Sünde sie tragen (die Angst und mangelndes Glauben an den Einzug in das Land Israel). In Wirklichkeit, erklimmt man so hohe Stufen bei dem Empfangen um des Gebens willen, dass man dafür große Kräfte braucht. Das Empfangen um des Gebens willen ist das Land Israel. Deswegen schaffen diejenigen, die noch in der Wüste sind, einen Sprung. Mit dem Sprung ist gemeint, dass man glaubt, dass man diese Kräfte von oben erhalten kann. Und wie wir es studieren, erhält jeder Mensch auf dieser Stufe einen Misserfolg. Dies nennt man “die Sünde der Kundschafter“. Und sie verdienen den Tod. Deswegen kommen diejenigen, die aus Ägypten geflogen sind, nicht ins Land Israel. Sie müssen sterben und die gesamte Generation “der Auswanderer aus Ägypten“ in der “Wüste“ müssen sterben. Es gibt da natürlich noch die Kriege mit Sichon und Og. Darüber spricht das vorherige Kapitel. 2 Stämme bleiben hinter dem Land Jordan und so weiter.         Moses sorgt sich sehr darum, dass das Volk den Joshua als seinen Nachfolger annimmt. Das ist die fortgeschrittene Stufe von Moses. Und wenn Joshua zum Bindeglied zwischen Moses, dem Volk und der höheren Kraft wird, wird das Verlangen zu empfangen (das Volk) genug Kraft haben, um nicht geben um zu geben (das ist die Stufe der Wüste), sondern um empfangen um zu geben, und dies ist das Niveau des Landes Israel. Das ist im Prinzip der Prozess, der das Kapitel “Dwarim“ für uns beschreibt. Die ganze Tora ist auf den Einzug in das Land Israel ausgerichtet, aber das Buch “Dwarim“ besonders. Weil das die letzte Etappe ist.

Artikel des Tages,  Donnerstag den 08.08.2019

Ich werde nicht mit dem Schöpfer über die Reshimot, die erwachen diskutieren, über meine unerwartete Lebensumstände – nur über meine Beteiligung, die hauptsächlich mit der Selbstverleugnung zu tun hat. Alle Reshimot, d.h. jeder Zustand, der sich mir offenbart, zwingt mich zunächst, mich der Gruppe anzuschließen, die mir jedes Mal auf eine neue Weise präsentiert werden sollte, und ich als neues Mitglied trete bei. Dort, in meiner Einbeziehung in die Gruppe, findet mein Einstieg in die spirituelle Tätigkeit statt.

Der wichtigste Lernprozess besteht darin, aus jedem Zustand ein Verständnis dafür zu gewinnen, um wieviel wir uns selbst annullieren müssen – selbstständig, nach unserer eigenen Wahl. Es ist der Punkt, aber ich weiß warum, vor wem und wie. So finde ich einen Zehner, eine Gruppe, eine Welt. Dies ist die Grundlage – Gehorsamkeit, Selbst Annullierung und dann wirst du sehen, dass du dich dem Schöpfer anheftest, wenn du mit seiner Annullierung verbunden bleibst.

Da sich die Mutter vor dem kleinen Kind annulliert, verinnerlicht er die Mutter, sonst wäre er nur äußerlich an ihr festgehalten worden, nur weil sie ihm dient. Wenn er sich bezüglich der Verbindung mit ihr annulliert, versteht er, wie sehr sie sich in Bezug auf ihn annulliert und daraus studiert er den Höheren.

Und deshalb ist es das Wichtigste. Natürlich wird es weitere Ergänzungen geben, aber wir werden noch lange daran arbeiten müssen.

***

Sie sagten, dass der Sinn des Studiums darin besteht, zu lernen, sich selbst immer mehr zu annullieren…

Das ist der Sinn der „dunklen“ Zustände, den wir gerade durchmachen. Wenn sie zu mir von oben kommen, verstehe ich meine Natur und gerade aus dieser „Dunkelheit“ erkenne ich, wie ich mich immer mehr mit dem Schöpfer verbinde.

Zu welcher Art Annullierung kommt man jedes mal?

Ich würde sagen, dass mein Ego sich annulliert und ich werde immer mehr bereit dazu sein, die so genannte „Last der himmlischen Kontrolle“ anzunehmen.

Warum ist der Niedrige immer mit dem Höheren verbunden, indem er sich selbst annulliert?

Und wie sonst kann es sein, wenn ich alle Nuancen der spirituellen Eigenschaften von oben bekommen muss, wenn ich will, dass sich der Schöpfer in mich „einprägt“ – wie kann es anders sein? Ich möchte, dass Er über mich hinausgeht, egal wie, auch wenn es ein Kamm wird, der ein paar Tonnen wiegt, ich bin bereit, dass meine Kelim auf diese Weise von der höheren Kontrolle angeordnet werden.

Aber wenn die höhere Kontrolle kommt, ist es sehr unangenehm, nur die Gruppe kann mir dabei helfen und mich retten, denn dieser riesige „Kamm“ geht über mich nur damit ich mich in Bezug auf den Zehner annulliere, in dem der Schöpfer verhüllt ist. Deshalb ist hier die Hilfe der Gruppe notwendig.

Ab welcher Etappe beginnt sich die Annullierung eines Menschen zu realisieren?

Erstens, die Tatsache, dass ich mit dieser Arbeit nicht aufhöre, ich setzte sie morgens, nachmittags, abends fort, wenn ich mich mit dem Zehner verbinde – damit höre ich nicht auf, und es spielt keine Rolle, inwieweit ich daran teilnehme. Manchmal verbinde ich mich mit meinem Zehner, ich bin anwesend, aber ich kann kein Wort sagen, ich kann nicht zuhören, was sie sagen, es ist mir gleichgültig, ich bin überhaupt nicht dabei, aber ich bin trotzdem mit ihnen verbunden. Es nennt sich Selbst Annullierung, es gibt nichts anderes. Demut. Da, wo du dich hingibst, entdeckst du die Größe des Schöpfers.

Artikel des Tages von Mittwoch, 7.07.2019 

Wie schliesst man sich in den Zehner ein und wird Teil davon?

Ich muss mich ständig mit dem Verständnis durchspülen, dass ich in sie eintauchen muss, und mich nur um die Verbindung zwischen uns kümmern. Ich denke nicht an ihre Familiensituation oder ihren Gesundheitszustand, sondern an die Vereinigung zwischen uns, so dass sie Eins sind. Ich muss mich die ganze Zeit darum kümmern, als wäre ich ihre Mutter. Dann wird diese Fürsorge zum Verlangen, mit dem ich die Spirituelle betrete – nicht mit meinen eigenen Wünschen und den heutigen Absichten.

Nachdem ich mich dem Zehner angeschlossen habe, wie verhalte ich mich aus ihnen heraus? Was bedeutet es, dass ich aus diesem Verlangen heraus handle?

Ich unterscheide nicht zwischen uns. Ich fühle, dass ich Teil von ihnen bin, und sie sind Teil von mir, alle werden zu einem Ganzen, und aus diesem Ganzen handle ich. Ich kann mich an die ganze Welt wenden, weil ich bereits die minimale rechte integrale Form habe – den Zehner. Dann wende ich mich an die ganze Welt, an die ganze Realität, an den Schöpfer – das spielt keine Rolle. Nach der Gruppe kannst du dich an alles wenden. Es ist wie ein Kanal, den du durchläufst.

*

Ich denke die ganze Zeit an den kranken Freund. Wie kann man ein richtiges Gebet durch den Zehner erheben um daraus ein Vorbild zu machen?

Ihr müsst die ganze Zeit daran denken. Alle Zehner müssen heute darüber beten. Wenn ihr euch versammelt und auch wenn ihr weit voneinander seid, versucht, im Gebet für ihn zusammen zu bleiben. Natürlich braucht er Unterstützung.

Was bedeutet, dass ich ein Teil vom Zehner bin?

Es bedeutet, dass ich unser spirituelles Schicksal als gemeinsames sehe. Es ist sehr wichtig! Ich muss spüren, dass es so ist: ich kann es nicht ändern, ich kann mich nicht davon abtrennen, ich kann es nicht vermeiden. So ist es von oben definiert, und so muss ich es akzeptieren. Je mehr ich mich annulliere, desto mehr annulliere ich mich in Bezug auf mein Ego, aufs Spirituelle, auf den Schöpfer. In der Tat ist dasselbe, es ist mir nur in solcher Form gegeben. Wenn ihr nicht das Gefühl habt, dass ihr euch einer größeren Vereinigung unter euch nähert, nähert ihr euch nicht dem Schöpfer.

 Muss der Übergang mit dem beginnen, dass ich die Ergebnisse nicht in mir selbst sehen will, sondern in dem, was wir zwischen uns schaffen? Indem, dass wir eine Verbindung im Zehner erreichen können?

Du suchst vor allem danach, dass du den Zehner als Ganzes spüren wirst, und es wird dir schwer fallen, einige Teile von der Gruppe zu trennen, weil du nicht ihren Charakter, ihr Verhalten und ihre Gesichter berücksichtigst, sondern ihren Wunsch nach gegenseitiger Einbeziehung.

Es wurde gesagt, dass, wenn ein Gebet nicht durch den Zehner geht, ist es kein Gebet für die Welt.

Ja, da  es sonst nicht den Schöpfer oder die Welt erreicht. Es gibt nicht weniger als 10 im Spirituellen.

Was bedeutet es, dass ich durch den Zehner durchlaufe?

Wenn du dich vor 9 Freunden annulliert hast – zuerst Zugeständnis, dann Annullierung, dann Vereinigung – und aus dieser Einbeziehung, die du mit ihnen machst, fühlst du den gemeinsamen Wunsch und erhebst das Chissaron, dann kann dein Chissaron für die Gruppe sein. Du hast die Gruppe bereits verstanden, und dann betest du für die Welt. Wofür musst du beten? Du bittest nicht darum, dass es der Welt gut geht, denn dann stellt sich heraus, dass der Schöpfer sie verdirbt und du die ganze Welt rettest. Nein, du bittest darum, dass der Schöpfer sich in die Welt kleidet und Genuss davon zieht.

Artikel des Tages von Dienstag, 06.07.2019

Außer im Unterricht, ich sehe und höre meine Freunde nicht, ich bin mit meinen eigenen Sachen beschäftigt, also was verlangen Sie denn?

Du musst der „zweiten Linie“ folgen – ich war im Morgen Unterricht, ich habe dort Kraft, Verständnis, Motivation, Energie bekommen und jetzt muss ich den ganzen Tag das realisieren, was ich im Morgen Unterricht erhalten habe.

All dies muss in der Fürsorge darauf beruhen, wie ich den Zehner zu einem Kli vereine, um dort den Schöpfer zu offenbaren und Ihm Freude zu bereiten.

 

 In welchen Aspekten müssen wir gegenseitigen Druck ausüben und jeden dazu verpflichten, den Zehner zu verbessern und ihn zu entwickeln?

Ihr müsst nur zusammen sein, mehr nicht. Inwieweit Druck ausüben? – Die Wichtigkeit des Ziels, die Wichtigkeit des Zehners, die Wichtigkeit der Freunde, die Wichtigkeit der Vereinigung, die Wichtigkeit des Schöpfers – die Wichtigkeit! Das ist alles, ich habe nichts Wichtigeres in meinem Leben. Zum Beispiel muss ich jetzt dies und jenes tun, aber im Vordergrund steht der Zehner! Wenn es keinen Zehner gäbe, wäre ich bereit zu sterben, denn dieses Leben in der materiellen Welt wird enden, wenn nicht heute dann morgen. Der Zehner muss immer so nah wie möglich vor mir sein, damit ich alles durch ihn hindurch sehen kann.

Wie können wir gegenseitigen Druck in Bezug auf die Wichtigkeit ausüben?

Stimmt es unter euch ab, dass ihr euch gegenseitig unter Druck setzen könnt – „Der Mensch helfe seinem Nächsten“. Tut es, bis ihr zu dem Punkt kommt, dass ihr euch gegenseitig töten wollt, und es wird ein Zeichen eures Fortschritts sein. Ihr werdet den Zehner nicht verlassen wollen, weil ihr die grosse Wichtigkeit darin empfindet, aber gleichzeitig werdet ihr bereit sein, euch gegenseitig zu verbrennen – beides gleichzeitig – so müsst ihr im Zehner arbeiten. Ich muss immer spüren, dass ich in sie gekleidet bin, dass ich ohne ihn „nackt“ bin, d.h. ich weiß nicht, was ich tun soll, ich habe nichts.

Und was bedeutet es, dass ich will, dass sie sich in mich „kleiden“? Sie bringen mir Verstand, Gefühle, Verständnis dafür, wie ich handeln muss, sie geben mir verschiedene, richtige Verhaltensformen. Ohne sie kann ich es nicht sehen, ich bin wie zerstreut, und wenn sich der Zehner in mich kleidet, sehe ich plötzlich, worauf ich achten und nachdenken muss.

Es ist, als würden wir in die gleiche Grube fallen, und wir kommen nicht weiter…

Ihr wollt es nicht!

Ich glaube nicht, dass wir das nicht wollen, warum kommen dann jeden Tag Leute hierher?

Wie oft am Tag denkst du über die Vereinigung in der Gruppe nach? Wie sehr schmerzt es, dass du dich gerade jetzt daran erinnerst und nicht bei ihnen bist? Inwieweit verstehst du in deinem Kopf, dass du, wenn du die Vereinigung mit ihnen nicht erreichst, den Schöpfer nicht enthüllen wirst?

Was soll ich tun, wenn ich nicht für meinen Freund beten kann?

Bete, dass du es kannst, das ist ein Gebet, das dem Gebet vorausgeht. Natürlich liegt mir keiner am Herzen, jetzt gehe ich aus der Tür raus und vergesse alles, alles wird „ausgelöscht“, ich habe ein gesundes Ego, das mir keine Gefühle für irgendjemanden zurücklässt. Und was soll ich tun? Ich muss die ganze Zeit kämpfen, um dran zu bleiben, mich ständig mit Gewalt zum Zehner, zur Verbindung zurück zu begeben, und sogar etwas Furchtbares für diesen Zweck benutzen – etwas, das nicht einmal mit der Absicht „zu Geben und Schöpfers Genuss“ verbunden ist. Ich muss mir ganz einfach sagen, dass ich sonst Schläge bekommen werde, dass sonst Schwierigkeiten kommen, dass ich nicht das Gewünschte erreichen werde. Es sind sogar solche Dinge, die sich auf die materielle Welt beziehen.

Ich muss mich daran gewöhnen (und die Gewohnheit wird zur zweiten Natur), zu denken, dass ich immer in den Zehner gekleidet bin – es ist notwendig, und das ist das Erste von allem. Und zweitens, egal was ich fühle, egal was ich tue, egal wie ich die Realität wahrnehme, ich muss in den Zehner gekleidet sein, alles mit ihren „Augen“ betrachten, mich von ihrem Geist und Herzen führen lassen. Es heißt, dass ich mich ihnen angeschlossen habe, dort aufgelöst habe, und ich fühle keinen Unterschied zwischen ihnen und mir selbst. Natürlich wird es im nächsten Moment verschwinden, aber ich muss danach streben, und mich den ganzen Tag über damit beschäftigen.

 

Artikel des Tages von Montag, 05.08.2019

Es steht geschrieben, dass Israel die Zeiten beschleunigt. Mit dieser Zeitbeschleunigung zeigt es, wie sehr es aus eigener Kraft wie der Schöpfer werden will. Es geht nicht darum, wie sehr das Programm von oben an ihm arbeitet, sondern wie sehr er selbst als der alte  Mann die Chissronot sucht, die zur Korrektur führen können. Das ist genau das, womit er dem Schöpfer Freude bereitet. Sicherlich wird es in der Endkorrektur realisiert werden, aber die Freude ist nur möglich, wenn wir uns beschleunigen. So soll jeder jetzt seinen Nachbarn aufwecken und ihm erklären, dass wenn wir einschlafen und nicht aufwachen, genießt der Schöpfer nicht. Es ist nichts wert, dass ich mit dem Wunsch etwas zu tun, aufgestanden bin, weil ich ein Erwachen von oben erhalten habe. Aber wenn ich in einem Zustand bin, in dem ich mich schlecht fühle und keine Kraft und Lust habe, schließe ich mich meinen Freunden an – grob, materiell – deshalb sind wir in dieser Welt, in der wir Dinge ohne Absichten tun können – dann wache ich auf, komme zur Vernunft und wache auf um meine Zeit zu beschleunigen. Nur diese Handlungen, wenn ich selbstständig versuche, mich zu spirituellen Handlungen zu entzünden, werden auf meinem Konto gutgeschrieben.

*

Der Zehner ist eine Eigenschaft, der mir das Böse offenbart?

Es ist für dich der Schöpfer. Ein Zehner ist Kelim, AVAYA. Irgendwann muss ich es enthüllen. Wenn ich es nicht sehe, dann bin ich nicht korrigiert. Aber ein Zehner ist 10 Sephirot in der richtigen Verbindung. Ich muss nicht merken, wie sie sich selbst präsentieren – es ist ein Spiel mir gegenüber, sondern ein wahres Bild. Wenn ich sie als buchstäblich strukturierter Zehner sehe, als AVAYA, dann ist ihr Verhalten, ihre Eigenschaften, ihre Verbindung, ihre Gestalt der Schöpfer. Es gibt keinen anderen Schöpfer, und du wirst keinen anderen haben. 

Was genau können mir Freunde sagen?

Es hat keine Bedeutung. Ich muss es als ein Axiom annehmen, als höchsten Wert, mit geschlossenen Augen. 

Was soll ich in den Zehner enthüllen?

Dass du mit dem Schöpfer in Kontakt stehst, in Ihn eingeschlossen bist, mit Ihm in einem Organismus zusammen bist, bis du zur vollkommenen Einheit kommst.

*

Gibt es in Zehner Platz für Kritik?

Wenn du bereits im Zehner bist, welche Art von Kritik kann es dann geben? Es gibt keine Kritik. Im Gegenteil, soweit du den Zehner gegen deinen Verstand, deinen Wille und deine Logik akzeptierst, erhältst du mehr Korrektur.

Möglicherweise handeln sie egoistisch?

Ja, alles kommt von ihrem Egoismus, na und? Es spielt keine Rolle. Wenn du sie angenommen hast, wenn der Schöpfer dich hergebracht und „nimm dir“ gesagt hat, musst du nehmen. Testest du sie mit deinem verdorbenen Egoismus und siehst du sie überhaupt? Das ist eine sehr delikate und ernste Sache. Hast du solche Bedingungen im Zehner, die zur Kritik führen? – Nein. Akzeptiert ihr alles, was in den Zehner passiert so, dass ich mich ihr anpassen und als Wahrheit akzeptieren muss? Kann ich oder kann ich nicht – das ist eine andere Frage, aber ich muss sie akzeptieren. Es gibt ein Gesetz, und es gibt eine Möglichkeit, es zu erfüllen.

Es gibt kein Modell der Spiritualität, keinen Schöpfer, keine Macht des Gebens in unserer Welt außer dem Zehner. Wo gibt es sonst? Wie kannst du dir die höheren Welten vorstellen? Gar nichts. Das ist unmöglich. Nur diese 10 Gesichter. Du musst mit ihren Eigenschaften umgehen können, die dir offenbart werden. Und jedes Mal wird es neue Schwierigkeiten bereiten. Du musst dich 9 mal vor ihnen verbeugen. Du bist der Zehnte, du beugst dich vor, bis sie dir momentan als vollkommen gerechte Menschen erscheinen. Und im nächsten Moment wirst du dich noch mehr verbeugen müssen, und so – jeden Moment. Nach mehreren solchen Handlungen wirst du sehen, dass dies wirklich deine ganze Arbeit ist. Und wer ist Er? AWAYA – „Ich gehöre zu meinem Volk“.

Wo bekomme ich die Kraft, mich selbst zu beugen?

Das ist ein Problem. Es ist gut, dass du nicht die Kraft hast, denn wegen der Notwendigkeit, dich zu beugen und den Zehner als vollkommenen AVAYA zu akzeptieren, brauchst du den Schöpfer. Das heißt, du brauchst einen Zehner, ein zerbrochenes Gefäß und alle Dinge, damit du dich an Ihn wenden kannst, bis du weinst, weil du willst, dass Er dir hilft und etwas tut. Du fragst als Kind: „Ich bin nicht fähig, schau, was du mir angetan hast! Ich möchte etwas tun, aber ich kann es nicht. Ich weiß, dass ich es nicht kann, aber ich will mich auch nicht an dich wenden. Also hilf mir dabei!“

Artikel des Tages von Sonntag, 04.08.2019

Der Entwicklungsmotor befindet sich also in kaputten Reshimot? Funktioniert alles aus dem Zertrümmern?

Natürlich! Wir haben immer einen Anstieg des Systems aus den gebrochenen Reshimot.

Schaltet das Licht sie nicht ein? Welche Art von Licht aktiviert sie?

Es gibt ständig allgemeines Licht im System, und es weckt die kaputten Rechimot, Schicht für Schicht auf. Der Mensch nimmt am Reshimot Erwachen teil, weil er verpflichtet ist, an diesem Erwachen teilzunehmen. Es reicht nicht aus, dass er von der Dunkelheit erwacht, sondern es gibt auch die Teilnahme des Menschen am Erwachen, wenn er verpflichtet ist, an diesem Erwachen teilzunehmen. Es reicht nicht aus, dass er von dem geweckt wird, was er als Dunkelheit empfindet. Er muss zu dieser Dunkelheit das Wissen um das, was in der Dunkelheit ist, hinzufügen. In der Dunkelheit liegt meine Verbindung zu anderen. Es ist nicht das Erwachen von oben, nein, es erweckt dich, wenn du alle möglichen Schwierigkeiten, Probleme empfindest. Richtig? Die vielseitigsten Probleme. Dein Arzt wird dir erklären, dass es tausend Krankheiten gibt. Wer wird dir verraten, dass die Ursache all dieser Krankheiten in der mangelnden Verbindung zwischen den Menschen liegt? Wer denkt überhaupt darüber nach? So wie wir der ganzen Menschheit erklären wollen, dass die Probleme von Wirtschaft bis Klima die Verbindung zwischen uns darstellen. Probieren Sie es aus, erklären Sie es! Die Trennung zwischen uns, im Zehner, es liegt an uns. Vereint euch künstlich, beginnt euch so viel wie möglich zu vereinen, um zu offenbaren, dass dies eigentlich die ganze Einheit ist, um MAN zu errichten, nicht weil ich mich schlecht fühle, hört ihr mich? Nicht, weil ich mich schlecht fühle, sondern weil wir uns schlecht fühlen! Nicht, weil es mir persönlich schlecht geht: Gib es mir, gib es mir, sondern hilf uns, uns zu vereinen, um es Dir zu geben! Erkennt ihr einen Unterschied? Das ist eine Klärung, zu der ein Mensch verpflichtet ist, und zwar nicht allein, sondern im Zehner, und das geschieht nicht in den höheren Welten. Du bist gezwungen zu leiden und zu leiden, bis du anfängst, zu erwachen. Und woher kommt das Erwachen? Dafür gibt es Kabbalisten, die die Methode vermitteln, und sie kann von einer bestimmten Anzahl von Menschen wahrgenommen werden und sie können sie so verwirklichen, wie sie sein sollte: d.h. vom Leiden bis zur Vereinigung, vom einfachen Leiden bis zum Leiden wegen des Mangels an Liebe zum Schöpfer, und so vorankommen.

***

Wir werden Auszüge lesen, in denen die großen Kabbalisten uns von Ari erzählen. Wir fühlen uns geehrt, dass unser Lehrer, Baal Sulam, ein Kreis der Seele von Ari ist, er schreibt selbst, wie glücklich er über diese Entdeckung war. Obwohl wir nicht verstehen, was es ist – Ari’s Seelenkreis – es ist offensichtlich, dass es sich um ein großes Phänomen handelt. Wie es über Ari geschrieben steht, ist er Mashiach ben Yosef, d.h. er verbindet für uns die ganze vorherige Kabbala mit dem gegenwärtigen Zustand der Korrektur, mit dem Ende der Korrektur, mit der Generation von Mashiach. Und deshalb haben alle Kabbalisten von dem Moment an, als Kabbala von Ari, sich offenbarte, wie Baal HaSulam schreibt, alle vorherigen Methoden aufgegeben und Ari’s Methode akzeptiert.

Die Sache ist nicht die, dass sie mehr oder weniger verständlich ist, oder dass Ari’s Verständnis größer oder kleiner war, sondern dass es um Ari’s Verbindung zum Ende der Korrektur geht, die Verbindung seiner Seele. Sein Kli war tatsächlich mit dem Ende der Korrektur verbunden, und so können wir auch eine Verbindung zur Endkorrektur herstellen, und uns richtig realisieren, alle zusammen und individuell, je nachdem, wie wir seine Lehre verstehen. Lasst uns lesen, Fragen stellen, wir haben heute Abend eine Mahlzeit, wo wir auch lesen und darüber diskutieren können.

***

Nachdem Baal HaSulam die Methode von Ari interpretiert und in so einer Form erklärt hat, dass jeder sie lernen, verstehen, zumindest näher kommen kann, können wir sie wirklich begreifen und nur durch Verbreitung, nur dank der Verbreitung, daran beteiligt sein. Unsere Zeit ist die Zeit der Verbreitung. Wir bekommen die Methode von Ari von oben nach unten, realisieren sie zwischen uns und verbreiten sie weithin.

Artikel des Tages von Donnerstag, 01.08.2019

 

Die Arbeit, die zwischen uns ist – ist die Verbindungsarbeit, und ausserhalb von aus? Dort wird von dir nichts verlangt, außer, dass du die Tastatur drückst. Im Prinzip gibt es Dinge die wir tun müssen, und man muss nur über Gleichgültigkeit und Faulheit weinen. Und wir sollten uns gegenseitig erwecken. Ihr sagt, dass ihr dreimal am Tag „aufwacht“ – woraufhin wacht ihr auf? Was sind die praktischen Ergebnisse?

Wenn du, d.h. Isra-El, dich nicht um die ganze Welt außer um das Volk Israel kümmerst, wirst du nichts bekommen, weil du „um des Empfangen willen“ in einer offensichtlichen, innersten Form handelst. Du bist in größter Klipa, du willst nur andauernd vom Schöpfer empfangen, und du vergisst sie.

 

Weisst du noch, was der Schöpfer zu Yona sagte: „Das sind meine Kinder, ich mache mir Sorgen um sie. Ich habe dir eine Mission gegeben, sie zu retten, was heißt, dass du es vermeidest? Sie sind mir wichtig!“

***

Jeden Tag sollt ihr ein neues Gebet aussprechen, jeden Tag, denn wir haben nichts außer dem Gebet. Die Verbreitung nach außen und das Beten nach oben von unserer Seite aus muss von „einem Herzen“, von der Vereinigung aus kommen, und ihr müsst es tun, ich kann es nicht. Versucht es, arbeitet untereinander, lasst alle Artikel schreiben, jeder kann, sagen wir, 3-4 kurze Sätze schreiben, aber sie sollten aus der Tiefe des Herzens sein.

Das Wichtigste ist die Arbeit, die ihr von Herzen, suchend, zielgerichtet tut. Und es ist nicht so, dass ihr ein paar schöne Worte schreibt. Die Hauptsache ist, mit dem Herzen zu arbeiten und nach Wegen zu suchen, wie man sein Chissaron aufzubringen und an wen man sich wenden kann. Gedanke und Verlangen sind die größte Kraft der Natur. Wenn man sie richtig einsetzt, kann man einen Durchbruch erzielen, der uns fehlt, um zum Ende zu kommen.

***

Versucht zu sehen, dass alles von oben kommt. Versucht in jedem Moment zu sehen, dass alles unter der Kontrolle des Schöpfers steht. Eure Gedanken sind von Ihm, eure Wünsche sind von Ihm, besonders die Gedanken über Freunde, über den Zehner. Denke immer darüber nach, dass Er alles tut. Und was ist mit mir? – Ich fühle einfach, dass Er durch mich handelt. Dann werdet ihr mehr und mehr spüren, was los ist.

Das ist es, was wir brauchen. Das Wichtigste ist zu erkennen, wie sich der Schöpfer im Menschen verkleidet, absolut in jedem, und vor allem in ihrer Einstellung zum Zehner. Schließlich, wenn Ihr erkennt, wie sich eure Einstellung zum Zehner ändert, könnt ihr euch direkt an Ihn wenden, um diese Einstellung zu ändern. Es kommt zu einem Kontakt mit ihm, zu einem Dialog.

 

Artikel des Tages im Juli 2019

This content is only available to members.

Artikel des Tages von Juni 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb an der einen oder anderen Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist. Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

———————————————————————————————————————————–

 

Artikel des Tages Sonntag, 30.06.2019

Im Grunde genommen ist das, was uns offenbart wird, nicht so schwierig. Ich muss mich an einem Gebilde namens „Zehner“ beteiligen, und wenn ich mich richtig einschalte (und man muss herausfinden, was richtig ist, unter welchen Bedingungen und im Allgemeinen, was es bedeutet, sich “ in den Zehner einzuschalten“), bereite ich mich auf ein Treffen mit dem Schöpfer vor. Und dann fange ich an, im Zehner eine Lupe zu sehen, wo ich den Fokus auf den Schöpfer lenke und anfange, Ihn zu sehen und zu erkennen. Und dann ist alles einfach – ich, der Zehner, der Schöpfer.

Wenn ich mehr von Ihm enthüllen will, muss ich ein größeres Gerät namens „Zehner“ erwerben. Was bedeutet „größeres“? – Es werden mehr Elemente in den Zehner geben, und sie werden auch an der Schaffung dieses Fokus, der Konzentration, teilnehmen. Sie werden zu „einem Herzen“ und dann wird der Schöpfer in größerem Maße offenbart. Und so immer mehr, bis sich alle Kreise aller Beteiligten zusammenschließen, und wir alle zu einer einzigen Einheit werden, der ganze Kli der Menschheit.

Dementsprechend wird der Schöpfer völlig offen sein für diejenigen, die versuchen, sich auf diese Weise in Bezug auf den Zehner, dieser HaWaYaH zu annullieren. Für diejenigen, die diese HaWaYaH aus allen Lebenden in dieser Welt aufbaut. Deshalb heißt es: „ihr habt Mich erschaffen“, denn der Schöpfer existiert wirklich nicht, außer dem richtigen Ergebnis der Teilnahme aller.

Deshalb müssen wir versuchen, dieses „Gerät“ in Aktion zu sehen, zu erkennen, dass es uns zur Verfügung steht, und wir sind verpflichtet, es zu benutzen und uns nicht auf verschiedene andere Aufgaben zu „zerstreuen“. Im Gegenteil, alles, was geschieht, wird nur dazu angezogen, der Kli, den Zehner zu erbauen. Durch den Zehner erreiche ich die Offenbarung des Schöpfers.

Eigentlich sollte ich mich die ganze Zeit darin befinden. Ich werde den Fokus nicht einstellen können, wenn ich das Bild des Schöpfers nicht hierher bringe, auf was werde ich mich sonst fokussieren? Das heißt, zuerst muss es hier den  Schöpfer geben, und dann, wenn ich den Fokus auf Ihn lege – wenn ich kein Objekt habe, auf das ich mich fokussiere, hat es keinen Sinn „die Linse zu drehen“, ich muss wissen, im Bezug auf was ich das tue. Das heißt, der Schöpfer sollte hier sein, und ich bin derjenige, der „die Linse dreht“.

Um die dritte Stufe zu erreichen, d.h. den Schöpfer hinter der Gruppe zu sehen, muss ich sein Bild in die zweite oder erste Stufe bringen, d.h. versuchen, ihn innerhalb der Gruppe zu sehen?

Ja. Und was machst du?

Vielleicht hat es etwas mit der Ähnlichkeit der Eigenschaften zu tun?

Du musst dir die Gruppe in perfektem Zustand, in perfektem Zusammenspiel vorstellen und du solltest wollen, dich dem idealen Zustand aus dem realen Zustand her annähern.

Denn, dank der Suche, die „liebe deinen Nächsten“, Liebe zu deinen Freunden genannt wird, wirst du erreichen, dass dein Fokus, deine Eigenschaften, Wünsche, Gedanken – alles wird so werden, dass du diesem Unbekannten näher kommst und wirklich die Eigenschaft offenbart, die als „Schöpfer“ bezeichnet wird.

Aber es ist eine Eigenschaft, die in die Gruppe eingekleidet wird, wenn sie in die richtige Verbindung dank Anstrengungen kommt. Und die Essenz der richtigen Vereinigung ist das, was sich in dieser richtigen Vereinigung als Füllung offenbart. Das wird „der Schöpfer“ genannt.

Der Schöpfer ist das Ergebnis der Klärung, wenn wir den Fokus gefunden haben. Tatsächlich richten wir den Fokus auf Ihn, wir können es nicht gezielt auf Ihn richten, wir können es aber auf die Gruppe richten. In dem Maße, in dem wir die Gruppe in den idealen, vollkommenen Zustand bringen – in diesem Maße offenbaren wir die Form des Schöpfers.

 

Artikel des Tages Donnerstag, 27. 06.2019

Welche Art von Arbeit machen wir mit den Freunden, die nicht jeden Tag kommen, um unsere Zehner zu vervollständigen? Wenn Zehner solche geschwächten Freunde haben, mal einer, mal ein anderer, befinden wir uns nicht immer in der Einheit, Verbindung, Spannung, weil wir das Gefühl haben, dass, wenn wir uns trennen, dass die Anziehungskraft zum Ziel verschwindet. Wenn wir uns vereinen, jeder hilft dem anderen und weckt ihn auf. Ist das Problem des Zehners selbst? Schließlich müssen wir dafür sorgen, dass alle Freunde, die nicht konsequent sind, trotzdem kommen und teilnehmen.

Haben Sie das Gefühl, dass hier etwas anderes gemacht werden kann?

Wir müssen den Zehner auf dem Weg, den wir jetzt gehen, stärken. Zumindest müssen wir zu dem Punkt kommen, an dem ein Zehner die Abhängigkeit von jedem einzelnen spüren wird. Und jeder wird spüren, dass, wenn er nicht von einem Zehner abhängig ist, er vom Wagen fällt. Wie können wir alle Zehner perfekt sehen? Habt ihr irgendwelche Ideen, Gedanken, was man tun kann? Das hält uns auf dem Weg. Sprecht unter euch darüber und hört dann zu, was ihr tun könnt.

Wie können wir unsere Arbeit im Zehner nutzen, um sicherzustellen, dass der immer perfekt ist – tagsüber, im Unterricht, beim Essen – überall, damit wir uns nicht trennen? Das ist ein Kli, und ohne das Gefühl, dass es vereint und verbunden ist, gibt es keine Chance, den Schöpfer darin zu enthüllen. Was fehlt uns, um den Zehner perfekt zu sehen – zuerst physisch und dann auch innerlich?

***

Was ist die Gleichbehandlung von Freunden im Zehner, die ich anstreben muss? Wie wird diese Gleichberechtigung zum Ausdruck gebracht?

Nachdem ich jeden so behandele, damit ich meine Einstellung zu ihm ergänze und sehe, dass mein Zehner homogen ist, weil ich mich selbst ausgleiche. Der eine ist schlauer, der andere loyaler, und der dritte ist schneller – ich rede hier über materielle Eigenschaften, aber alles ist vermischt. Ich muss meine Sichtweise ergänzen, damit ich jeden einzelnen perfekt sehe – er ist das Beste für mich, und es gibt nichts, was ich ihm hinzufügen kann. Indem ich alle auf diese Ebene erhebe, korrigierte ich mich selbst, so dass ich die Unvollkommenheiten nicht merke. Ich habe mich selbst korrigiert, und jetzt, indem ich sie auf ein scheinbar perfektes Niveau gebracht habe, sind sie für mich wie ein perfekter, korrigierter Zehner. Und soweit ich in ihn verwickelt bin, dringe ich in den Schöpfer ein, der in ihnen ist. Er schätzt sie, unterstützt sie und spürt, dass dank der Tatsache, dass ich sie auf gleicher Ebene miteinander verbinde, öffne ich die Tür zum Schöpfer, sehe Ihn, enthülle Ihn.

***

Die Verbindung zwischen dem Tatsächlichen und dem Erwünschten befindet sich im Schöpfer. Deshalb stelle ich mir vor, was das Tatsächliche ist. Ich bespreche mit meinen Freunden, was das Erwünschte ist und dann wenden wir uns gemeinsam an den Schöpfer. Es ist wünschenswert, dass es zwischen uns eine Übereinstimmung gibt, sowohl über das tatsächliche als auch über das Gewünschte. Dann wird das Gebet zum Schöpfer vom ganzen Zehner sein.

Es stellt sich heraus, dass bei unseren Treffen unsere ganze Arbeit in den Zehn darin besteht, mit dem Tatsächlichen und Gewünschten für Übereinstimmung und zum Schöpfer zu beten? 

Wunderschön! Innerhalb von 5 Minuten werdet ihr sehen, dass dies ausreichend für euch ist. Es wird zu einer Vereinigung zwischen euch und Ihm führen. Es gibt nichts anderes. Das ist die spirituelle Handlung, die ihr immer wieder tun müsst.

***

Man muss in die Einheit investieren, damit alle eins sind, damit uns plötzlich klar wird, dass dieses „Eins“, der Verbindung zwischen uns, der Schöpfer ist. Dies ist nicht die Gruppe, nicht die Verbindung zwischen uns, sondern, wir spüren noch tiefer, dass die Essenz der Verbindung zwischen uns, der Schöpfer ist.

 

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 26.06.2019

Wir haben eine sehr gute Vorbereitung von oben erhalten, die Spaltung der Seele, und dank der Tatsache, dass wir die Zehner haben, können wir das Bedürfnis nach der Größe und Wichtigkeit des Schöpfers entwickeln. Indem wir uns dabei gegenseitig helfen, können wir das Licht hervorrufen, das zur Quelle zurückführt. Wenn jeder von seinen Freunden beeindruckt ist, erhält er von ihnen ein Chissaron für die Größe des Schöpfers, auch in Form eines einfachen Wettkampfes – aus Neid, Ehrgeiz, Streben nach Vergnügen – aber er strebt immerhin danach und erweckt dadurch das Licht, das zur Quelle zurückführt. Wir können dieses Licht hervorrufen, auch wenn wir uns noch in Absichten, Wünschen, Bestrebungen, Zweifel befinden, die natürlich nicht rein sind, aber es spielt keine Rolle.

So versteht eine Mutter ihr Baby, auch wenn es nicht bitten oder sprechen kann, sie spürt, was es braucht. Ebenfalls genügt es, wenn wir von unserem Ego aus schreien und bitten: Hilf uns, gib uns, wir wollen es! Und obwohl wir die Größe und Wichtigkeit des Schöpfers aus egoistischen Gründen wünschen, werden diese egoistischen Motive von oben als Bedürfnisse akzeptiert – man kann nichts tun, im Moment ist es so. Aber wenn wir uns an den Schöpfer aus der Gruppe wenden und jeder von uns sich ein wenig zurückzieht, so erwecken wir das Licht, das zur Quelle zurückführt, auch wenn wir uns an Ihn aus Neid, aus dem Wunsch nach Genuss und Ehre wenden. Es wirkt auf uns und wir beginnen allmählich das Bedürfnis nach der Größe des Schöpfers, das Chissaron für Seine Wichtigkeit, sowie die Größe des Schöpfers an sich zu spüren.

Es leuchtet ein wenig für uns und wir können einschätzen, inwiefern es jeden rettet. Ich fühle, dass dies das Einzige ist, was fehlt, und es gibt nichts anderes, als die Größe von mir selbst, von meinem Ego, wenn ich mich ständig um mich selbst kümmere, gegen die Größe des Schöpfers zu tauschen, um mich durch die Gruppe um Ihn kümmern zu können. Natürlich muss ich es zuerst mit dem Zehner und danach mit Ihm tun. Dank dessen gehe ich von der materiellen zur spirituellen Stufe über, vom Empfangen zum Geben. Mit anderen Worten, das Konzept der Größe des Zehners und dadurch der Größe des Schöpfers ist ein Hebel, mit dem ich mich buchstäblich vom Materiellen zum Spirituellen erhebe.

*

In dem Maße, wie der Zehner wichtiger und mächtiger als ich im spirituellen Sinne ist, in diesem Maße erkenne ich, wie wichtig mir die Größe des Schöpfers ist, wie sehr ich sie brauche.

Wenn wir versuchen, uns gegenseitig die Größe über die Verhüllung zu geben, heißt das dann, dass wir ein Floß bauen?

Dann fange ich an, mein Leben als ein Floß zu sehen, das die Ebbe und Flut spürt, Aufstiege und Abstiege in der Wichtigkeit des Schöpfers.

So kann ich tagsüber sehen, wie sehr ich mich in diesen Gezeiten befinde, indem ich nach der Vereinigung mit meinem Zehner, mit meinen Freunden verlange?

Trotz der ständigen Abstiege, Stürze und Verwirrungen in Bezug auf die Größe des Schöpfers beginne ich, alles in meinem Leben nur in Bezug auf die Größe des Schöpfers zu messen: wie wirksam es ist, inwieweit es sinkt oder aufrichtig hält – nur in Bezug auf diesen Aspekt. Wenn ich dies die ganze Zeit über auf einem bestimmten Niveau halten kann, betrete ich die spirituelle Leiter. Aber es kommt auch darauf an, wie sehr ich an den Zehner angehaftet bin, denn ich kann alleine nicht widerstehen, so entsteht kein Kli.

*

Wir müssen verstehen, dass wir ein Bedürfnis nach Chissaron entwickeln müssen. Ich habe kein Chissaron für die Größe des Schöpfers, sondern nur für die Größe von mir selbst: ich will groß sein, alles begreifen, verstehen, fühlen – und alles nur ich. Wie kann ich so tun, dass ich eine Null werde oder mich gar nicht existent mache, und nur die Fürsorge für den Schöpfer mich füllt? Das ist im Grunde das spirituelle Kli. Versucht darüber nachzudenken, wir sind nicht weit davon entfernt. Wir hatten schon zum Teil diese Empfindungen gehabt, wir müssen sie nur ordnen, zusammenfügen und zielgerichteter daran zu arbeiten. Wenn ich den Schöpfer anstelle von mir selbst fühlen will, so dass Seine Größe den gesamten Horizont abdeckt, ist dies für mich der begehrteste Zustand.

 

Artikel des Tages Dienstag 25.06.2019

Normalerweise betrachten wir unseren Zustand nicht als Aufstieg, aber wenn wir darüber nachdenken, dass die ganze Welt eine Verhüllung darstellt (deshalb wird sie auf Hebräisch „Olam“ genannt, von dem Wort „aalama“ – Verhüllung), dann müssten wir uns wahrscheinlich in einem hohen, erhabenen Zustand halten. Schließlich hat sich in der Realität um uns herum nichts verändert, außer der Verhüllung. Es ist der Schöpfer, der auf diese Weise mit uns spielt und bewusst diese Verhüllung aufbaut, damit wir das Phänomen der Schöpfung mit Respekt behandeln, d.h. wir sind in einer Verschmelzung mit Ihm, in einer Welt voller Gutem. Und wir müssen uns bemühen zu Ihm zurückzukehren, um diese Verhüllung aus unseren Sinnen zu entfernen.

Verhüllung heißt der böse Anfang, unser Ego. Deshalb geht ein Mensch in dem Maße voran, in dem er sich bemüht, auf der einen Seite, in einem perfekten Zustand zu sein, wie in der Endkorrektur (soweit er es sich vorstellen kann), und, auf der anderen Seite, sich Mühe gibt, diesen Zustand in allen seinen Sinnesorganen offenbaren zu lassen, wie es geschrieben steht: „Lasst alle meine Knochen sagen“.

Wir müssen versuchen, dies zu tun, und dann werden wir mehr Kraft, Energie und Stimmung haben, um den wahren Zustand zu erreichen, in dem „es niemanden außer Ihm gibt“, der gut und Gutes tuend ist und das ganze Universum füllt, und wir befinden uns in der Verschmelzung, Vereinigung mit Ihm. Und nur eine kleine „Wolke“ verdeckt unsere Wahrnehmungsorgane und verhindert, dass wir es spüren. Und wir dürfen uns nicht vor dieser „Wolke“, vor diesem bösen Anfang, den der Schöpfer bewusst geschaffen hat, beugen, sondern nämlich versuchen, diese Verhüllung weg zu drängen. Um dies zu tun, müssen wir Übungen machen.

 

Die Frage für das Seminar: Wie „entfernen“ wir die Verhüllung aus unseren Wahrnehmungsorganen und fühlen uns korrigiert, indem wir die Vereinigung  zwischen uns bis zur Liebe offenbaren und in dieser Vereinigung den Schöpfer enthüllen und uns mit Ihm verbinden, in dem Maße wie wir miteinander verbunden sind?

***

Wie können wir, wenn wir versuchen, die Verhüllung zu überwinden, uns davon abhalten, sie zu beseitigen, denn dann werden wir in der Enthüllung des Schöpfers wie Engel, wie Tiere sein? Wir müssen sie behalten, damit sie uns hilft, „Bnei Adam“ (Menschen) zu sein, d.h. auf einer höheren Stufe im Verhältnis zum Tier zu stehen. Schließlich folgt das Tier einfach den Naturgesetzen, den Gesetzen des Schöpfers, und die Verhüllung erlaubt uns nicht, die Gesetze des Schöpfers zu erfüllen – nur die Gesetze der Verhüllung.

Wie können wir die Verhüllung auf uns zurückbringen um den Zustand der Trennung vom Schöpfer zu bewahren, um Seinen Gesetzen nicht instinktiv, sondern aufgrund Seiner Größe, über die Verhüllung zu folgen, so dass die Verhüllung zu unserem Bildschirm wird? Und über die Verhüllung stellen wir uns vor, dass wir dem Schöpfer ähnlich sind  – dann werden wir „Bnei Adam“ genannt.

Der Schöpfer offenbart sich nicht auf die Weise, als würde Er uns zu irgendetwas verpflichten, wir schaffen selbst sein Abbild, die Form von Adam – des Menschen, der dem Schöpfer ähnlich ist.

Wie wandelt sich die Verhüllung für uns zu einem trennenden und zu einem enthüllenden Bildschirm um?

***

Hört euch die ersten 10 Minuten der ersten Lektion an, in der ich über einen gewissen Zustand sprach, eventuell kommen wir ihm allmählich näher. Dies gilt auch gewissermaßen für die zweite Einschränkung (Zimzum Bet) – die Kombination von Malchut und Bina. Das sind so kleine Ansatzpunkte, und wir werden sie allmählich begreifen.

 

 

Artikel des Tages von Montag, 24.06.2019

Wir wissen und hören seit mehreren Tagen, dass das Wichtigste in unserer Arbeit darin besteht, dem Aufstieg den Mangel an Größe des Schöpfers hinzuzufügen, den wir bei dem Absturz spüren. Deshalb nennen wir diese Zustände „Abstieg“ und es fehlt die Größe des Schöpfers in unseren Augen, wie man sagt: „Es gibt keinen Schöpfer in mir“.

Es ist uns klar, dass wir die Höhen und Tiefen von oben bekommen und ich denke, jeder spürt es bereits. Es hängt nicht vom  Menschen ab wie er mit beiden Zuständen arbeitet, aber es hängt von ihm ab wie er das „Minus“ verbindet, die Abwesenheit der Größe des Schöpfers in ihm mit dem „Plus“, mit der Größe des Schöpfers, die ihm gegeben wurde, als er ein wenig Leuchten zu spüren bekam. Und er selbst vermittelt den Mangel an Majestät des Schöpfers – wie er Ihn wieder spürt, prüft, bewertet, mitnimmt und verbindet mit seinem gegenwärtigen Gefühl der Majestät des Schöpfers, das er erhalten hat. Genau diese Arbeit hängt von dem Menschen ab, alles andere kommt von oben.

Jetzt müssen wir versuchen, diese Kunst so schnell wie möglich zu erlernen – die Stürze und Aufstiege nur in Bezug auf die Größe des Schöpfers zu unterscheiden, und nicht in Bezug auf andere Empfindungen, um die ganze Tiefe des Mangels bezüglich der Größe des Schöpfers in der Abwesenheit Seiner Lenkung zu spüren: „lass alle meine Knochen sagen „, wenn es keine Größe des Schöpfers gibt, und wenn ich mit Seiner Größe erfüllt bin. So müssen wir zwischen diesen beiden  Schattierungen unserer Wahrnehmung arbeiten.

In jedem Zustand sollten wir tagsüber  versuchen, nach diesem Parameter – die Größe des Schöpfers – zu leben, indem wir prüfen, ob Er in uns vorhanden ist: mehr oder weniger. Und wenn  er weniger vorhanden ist, nicht zustimmen, sondern versuchen, zu einem Zustand zu kommen, in dem ich existiere nur um zu spüren, wie die Größe des Schöpfers mich mit seiner Kraft erfüllt, und sich immer  darum kümmern , dass sie mich im Leben führt.

***

Ich sorge dafür, dass dies von allen anerkannt wird, und jeder ist es gewohnt, dass es notwendig ist, sein Leben in Bezug auf die Größe des Schöpfers zu messen: ob es mehr oder weniger präsent ist. Absolut in allem – in jedem Satz, den ich gesagt habe, in jeder einfachen körperliche Handlung, die ich ausführe, als ob ich es die ganze Zeit eilig hätte, die Größe des Schöpfers noch mehr zu erleben. Das ist mein Ziel, mein Streben und um den Rest kümmere ich mich nicht, alles ist zweitrangig, und zwar derart, dass ich auf der Suche nach der Größe des Schöpfers diese Welt verliere und buchstäblich in eine andere Welt, in eine andere Dimension eintrete – und es ist wichtig, weil ich mit dem Höheren vereint bin. Aber diese Welt verschwindet nicht, durch sie erhebe ich die Zustände des Mangels für die Größe des Schöpfers, die jedes Mal vom Sturz zum Aufstieg führen.

Wie können wir überprüfen, ob es zwischen uns in Zehnern eine Balance der Wichtigkeit des Schöpfers gibt?

Ich möchte damit bei der Arbeit in den Zehnern noch nicht anfangen, denn dann werden wir alles vergessen.

Ich muss mich trainieren, das Maß der Größe des Schöpfers in meinen Augen ständig zu überprüfen, ich persönlich muss vor mir ein Problem haben – die Größe des Schöpfers, die Größe des Schöpfers, die Größe des Schöpfers – die ganze Zeit. Wenn ich daran gewöhnt bin, muss ich die Gruppe einbeziehen, damit die Gruppe mich bildet, sich ständig um die persönliche, private Größe des Schöpfers zu kümmern, d.h. von meinen Freunden beeindruckt zu sein. Ich brauche eine Gruppe von Menschen, die mich die ganze Zeit „antreiben“ und sich um die „Größe des Schöpfers in meinen Augen“ zu kümmern.

Wenn jeder einen solchen Eindruck gewinnt und sieht, dass wir nur in diesem Zusammenhang unsere Zustände überprüfen – können wir anfangen uns der Gruppe anzuschließen, um eine gemeinsame Größe des Schöpfers zwischen uns zu schaffen. Und dann betreten wir dieses „Floß“, über das wir gesprochen haben.

Wenn wir jetzt darauf einsteigen, bin ich mir nicht sicher, ob es nützlich ist oder im Gegenteil, es wird die Größe des Schöpfers aufheben. Lasst uns an der ständigen Notwendigkeit der Größe des Schöpfers zwischen uns arbeiten, damit wir uns gegenseitig unterstützen, damit jeder von uns persönlich dafür sorgen kann, dass unsere Freunde bei dieser Klärung bleiben.

Artikel des Tages Sonntag, 23.06.2019

Wie können wir feststellen, ob es uns gelungen ist, den Aufstieg, dem Abstieg im Zehner anzuheften?

In einer Gruppe kann es absolut alles sein – wie ihr euch mehrmals am Tag versammelt, wie sehr ihr euch gegenseitig unterstützt, wie sehr ihr danach sucht, wie ihr alle zusammen und jeden einzelnen  zur Größe des Schöpfers erwecken könnt, wie viel Chissaron in der Größe des Schöpfers zu diesem Mangel wird, in dem ihr immer, ständig seid. Der alte Mann beugt sich die ganze Zeit nieder, er sucht ständig, und wenn er aufhört zu suchen, fällt er sofort aus dem Prozess heraus. Um dem Ziel der Schöpfung näher zu kommen, müssen wir ständig nach Wegen suchen, um die Bedeutung des Schöpfers, die Größe des Schöpfers und die Einheit des Schöpfers in unseren eigenen Augen zu erheben. Dieser Zustand muss konstant sein. Organisiert solche Spiele und Übungen im Zehner, wenn ihr die Suche nicht aufgebt, wenn der ganze Zehner wie ein alter Mann ist, der sucht und sucht…

Gibt es noch Klärungen, zu denen die Größe des Schöpfers hinzukommen soll? Woher weiß er, ob die Klärungen noch bleiben oder nicht? Daran, ob sich etwas in seinem Kopf erweckt außer der Größe des Schöpfers. Wenn etwas erwacht, z.B. dass er besorgt ist, sogar in neutraler Form denkt, ist das ein Zeichen dafür, dass der Schöpfer an diesem Ort, in diesen Gedanken und Verlangen nicht als Höhere, als Bestimmer definiert ist.

***

Wenn ich im Aufstieg bin, wie arbeite ich mit dem Abstieg, oder wie wecke ich ihn auf?

Du kommst nicht aus dem Aufstiegs Zustand heraus, das ist die eine Sache. Ein Mensch im Aufstiegs Zustand muss ständig in der bestehenden Größe des Schöpfers gestärkt werden – das heißt Aufstieg. Und außerdem ist er auf der Suche – wie kann er dazu beitragen? Wie der alte Mann, der etwas verlorengegangenes vermisst; was könnte es sein? Deshalb sucht und gräbt er….. Wo kann es sein? Es kann etwas Privates, Persönliches sein, oder es kann etwas sein zwischen ihm und seinen Freunden, zwischen allen und dem Schöpfer, in der Vergangenheit oder im gegenwärtigen Zustand. Lasst ihn suchen, aber er sucht nur nach einer Sache – wie kann ich noch ein Chissaron (Bedürfnis) in der Größe des Schöpfers finden, bis er meinen ganzen Horizont erfüllt…. den ganzen Horizont, absolut alles.

***

Wenn du bei dieser Suche bist, was genau machst du dann?

Zuerst werde ich mich im gewünschten Zustand organisieren – ich möchte, dass der Schöpfer in meinen Augen der Größte ist, dass er die ganze Welt für mich erfüllt, dass es nichts außer Ihm gibt. Er füllt alles aus – meine Gedanken, meine Handlungen, meine Wünsche – Er bestimmt alles, als ob Er mich mit Seiner Macht erfüllt. Das gibt mir eine gewisse Inspiration von Seiner Größe.

Und jetzt stellt sich die Frage: Wie kann ich diesem Ganzen ein wenig mehr Chissaron hinzufügen, damit ich noch mehr von Seiner Macht will? Woher kann ich diese Kelim (Gefäße) beziehen? In der Regel nehmen wir sie unseren Freunden ab, weil sie alle Kelim besitzen. Wie können wir überhaupt die Aufstiege und Abstiege nach den Gefäßen messen? Nicht nach der Inspiration der Größe des Schöpfers, sondern nach dem Kli? Tatsächlich können wir dort entweder einen Mangel an der Größe des Schöpfers oder seiner Größe finden. Das ist die Verbindung zwischen uns! Was soll die Verbindung zwischen uns füllen? Die Größe des Schöpfers.

Das ist das Höhere Licht – die Größe und Bedeutung des Gastgebers – dementsprechend gebe ich Ihm, erhalte von Ihm, befinde mich in der Absicht gegenüber Ihm und so weiter, wie Baal HaSulam am Beispiel von Gast und Gastgeber sagt. Aber der Schöpfer, was uns erfüllt, ist Seine Größe. Das ist alles! Ich habe einen Zehner, und zusammen mit dem Zehner, je nach der Bedeutung der Freunde in meinen Augen(!), suche ich die Größe des Schöpfers in meinen Augen! Es kann keine größere Bedeutung und die Größe des Schöpfers geben, als die Bedeutung und Größe der Freunde, das ist zweifellos. Wenn größer, bedeutete es, dass der Schöpfer dir die Beispiele gibt.

 

Artikel des Tages Donnerstag, 20.06.2019

Wir sprechen von der Tatsache, dass wir uns auf das Ziel zubewegen und die rechte und linke Linie sollten für uns gleichermaßen sein, wie man sagt, „und die Dunkelheit wird wie Licht erscheinen“.

Es ist also weder der Aufstieg noch der Abstieg wichtig, sondern das Ziel selbst?

Das Ziel selbst ist wichtig. Ein Aufstieg ist ein Zustand, in dem ich Wichtigkeit habe, in dem ich den Schöpfer, das Ziel, die Gruppe, die Methode schätze. Und im Abstieg, der vorher war, fühlte ich, dass mir alles egal ist, dass ich nichts will. Lasst mich in Ruhe, ich will nur weglaufen – der Mangel an Wichtigkeit. Beide Zustände kommen vom Schöpfer, und jetzt will ich sie miteinander verbinden, so wie es geschieht, wenn Elektroströme ausgeglichen werden.

Das heißt, ich möchte zu meinem Aufstieg, den ich jetzt erlebe, den Mangel an Wichtigkeit hinzufügen, den ich zum Zeitpunkt meines Abstieges hatte. Wenn ich den Mangel an Bedeutung der Wichtigkeit hinzufüge, werde ich noch mehr Wichtigkeit erhalten, denn jetzt bin ich in der Lage, an dem früheren Mangel an Wichtigkeit zu arbeiten. Es ist, als würde ich die Zeit, den Zustand, in meinen gegenwärtigen Zustand übertragen und ihn reparieren – es nennt sich Korrektur.

Denn wenn ich in einem Abstieg bin, wird mit mir nicht gerechnet, ich bin einfach ein Tier. Aber jetzt, wenn ich wie ein Mensch bin, heißt es: „Der Schöpfer rettet einen Menschen und ein Tier“. Heute bin ich im Zustand des Menschen und ziehe den Zustand des Tieres in dem ich vorher war, an mich heran und segne ihn. Dank dessen kann ich noch mehr steigen. Schließlich ist es der Aufstieg, den ich jetzt von oben erhalten habe, der plötzlich mit Begeisterung und Freude zu mir gekommen ist. Ich bin wieder in das spirituelle Leben zurückgekehrt. Aber es ging auf Kosten des Schöpfers. Und wo wäre meine eigene Berechnung, in dem ich vorankommen würde?

Diese Berechnung ist nur, damit ich den Abstieg nehme und ihn mit meinem aktuellen Anstieg verbinde. Es nennt sich mein Schritt nach vorne, weshalb er so wichtig ist.

Die Wichtigkeit des Ziels oder des Schöpfers selbst hat also nichts mit meinem Zustand zu tun?

Er weckt dich, Er baut deinen Zustand auf. Von Ihm kommt ein „Wechselstrom“: mal Plus, mal Minus und du musst die „Dunkelheit wie Licht leuchten lassen“, damit Tag und Nacht ein Tag sind.

Was ist das für ein Zustand?

Der Abstieg, den du vom Schöpfer erhalten hast, ihr schließt euch dem Aufstieg an, den du jetzt vom Schöpfer erhalten hast, und baust so deinen Aufstieg auf.

Ist das das Ziel?

Das ist das Ziel. Das ist der einzige Grund, warum wir vorankommen und nicht mit Hilfe der Aufstiege von oben. Wenn wir so denken, liegen wir ganz falsch: Ich habe den Aufstieg und noch einen Aufstieg empfangen, und erreiche so die spirituelle Verschmelzung mit dem Schöpfer. So kannst du nichts erreichen!

Es wird nicht funktionieren, wenn wir nicht ein Minus zum Plus hinzufügen, – „Es war Abend und Morgen: Ein Tag“. So sollte es sein! Andernfalls werden wir keine Kelim haben – die entstehen aus der Dunkelheit, aus dem Mangel der Wichtigkeit des Schöpfers, aus der Unmöglichkeit, Ihn zu schätzen.

***

Weißt du, was du jetzt mit der ersten Lektion machen sollst? Hast du die Nachteile des vergangenen Abstieges schon erkannt? Weißt du schon, wie man sie an den aktuellen Anstieg anbindet? Wie schließt man sich der Gruppe mit seinen Freunde an und macht gemeinsam einen großen Aufstieg auf der Grundlage eines großen gemeinsamen Chissarons? Versucht es.

Also, während des Tages will jeder seinen privaten Aufstieg nehmen und sich seinem vergangenen Abstieg anschließen – jeder für sich. Wie kann er das Chissaron während des Aufstiegs vergrößern, um zu einem noch größeren Chissaron der Wichtigkeit des Schöpfers zu gelangen, um es selbst zu tun? Es heißt: „Ich erwecke die Sommeraufgang und nicht die Morgendämmerung mich“. Man beginnt In dieser Handlung sich zu vereinen, um den Eindruck des Aufstiegs, den Eindruck des Abstieges und schließlich die allgemeine Forderung nach die Wichtigkeit des Schöpfers zu bekommen.

In diesen Tagen durchlaufen wir sehr wichtige Etappen unserer spirituellen Verwirklichung. Deshalb wünsche ich mir zunächst zusätzliches Material, um zu entscheiden, wie wir es dem Material des bevorstehenden Kongresses in Moldawien beifügen können.  Wir sind zweieinhalb Monate davon entfernt, aber wir müssen diese Materialien „verdauen“ und durcharbeiten.

Wenn wir diese Welle erklimmen und den Abstieg mit dem Aufstieg verbinden, werden wir uns bereits selbst vorwärts bewegen. Es liegt an uns! Du sitzt bereits im „Wagen“ und fährst selbst – kein Problem, alles liegt in deinen Händen. Natürlich wird der Schöpfer auf dem Weg alle möglichen Fallen stellen, aber dank dessen werden wir lernen, wie wir mehr Chissaron für den Aufstieg einsetzen können

 

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 19.06.2019

Welche Unterstützung, welche Sicherheitsgurte kann ich in der Phase wo ich mich immer noch im Glauben, d.h. in Verbindung mit der Gruppe befinde, vorbereiten, um nicht wegzulaufen, um nicht vom Wagen zu fallen? Was kann ich tun? Denn wenn die Dunkelheit über uns kommt, bleibt einem nichts übrig – man ist nicht mehr für sich selbst verantwortlich. Wie kann ich mich im Vorfeld so abgrenzen, solch einen Rahmen schaffen, damit er mich hält und nicht abhauen lässt? Wie eine Herde im Gehege eingesperrt wird – was kann ich tun?

Schließlich weiß ich, dass ich morgen wieder im  tierischen Zustand sein, und nichts mehr haben werde. Woher soll ich das wissen? Ich weiß es, weil ich bereits heute etwas tun will, das mir ein Leben außerhalb der Gruppe garantiert, jedoch bin ich immer noch drin. Was muss ich tun damit ich mir selbst nicht erlaube wegzulaufen?

*

Denkt im Laufe des Tages darüber nach und beschließt, was zu tun ist. Abstiege sind auch Kelim, wenn wir uns nach dem Abstieg nicht mit dem Kli befassen, welches wir in der Tiefe, Bitterkeit, Kraftlosigkeit und Verwirrung erlangt haben. Wenn wir das nicht richtig handhaben, haben wir nichts getan, denn die Hälfte des Rades, das sich nach hinten bewegt hat, muss nach vorne gehen. Ist das klar? Das Rad bewegt sich in der Hälfte zurück und dann vorwärts, also wenn wir nicht mit dem rechnen was vorher passiert ist, verlieren wir die Abstiegsphase und haben keinen Aufstieg. Schließlich stellen alle unsere Aufstiege einen Lernprozess dar, denn das ist die Offenbarung neuer Kelim, in der Arbeit mit ihnen setzen wir uns fort. Und beim Aufstieg? Es steht geschrieben, dass ein Abstieg bereits ein Aufstieg ist.

*

Wenn ein Mensch sich in einem Abstieg befindet, kann nur die Gruppe, nur die Umgebung ihn retten. Wir haben das mehrmals gelernt. Worin besteht die Bürgschaft? Wenn es keine Bürgschaft gibt, keine Umgebung, die dich retten kann, bekommst du die Tora nicht, weil sie Abstiege in sich trägt und die Kelim offenbart, welche du korrigieren musst. Wenn du nicht die Unterstützung hast, die dich jedes Mal aus dem Abstieg herauszieht, wirst du die Tora nicht bekommen. Zuerst einmal die Bürgschaft.

Wir haben versucht, praktische Maßnahmen zu finden, um uns gegenseitig zu helfen dies schneller umzusetzen, aber wir haben sie nicht gefunden.

 

Das stimmt, niemand hat sie gefunden. Wenn es keine Bürgschaft zwischen euch gibt, bekommt ihr die Tora nicht, ihr werdet nicht in der Lage sein, die ersten praktischen Schritte vorzunehmen. Wenn ihr nicht die Hebelkraft und das Werkzeug habt, um deinen Freunden beim Abstieg zu helfen – die Mittel, welche ihr selbst abgestimmt und eingesetzt habt, werdet ihr die Tora nicht bekommen. Die Tora bedeutet die Abstiege: das Licht, das sich spüren lässt, wirft sofort einen Menschen runter. Und dann muss er aufsteigen. Er muss vor allem zum Unterricht kommen, sogar auf allen Vieren, hier schlafen – also verschiedene Dinge tun, die man physisch und danach spirituell, in Form von Unterstützung einsetzten kann. Ihr sollt entscheiden, bestimmen, aber es ist eine Notwendigkeit.

Ohne Bürgschaft gibt es keine Tora, und die Bürgschaft gibt es nur dann, wenn wir jeden aus dem Abstieg herausholen. Er bekommt einen zusätzlichen Egoismus, Trennung von der Gruppe, vom Schöpfer, von allem – der Abstieg heißt Entfernung. Und dann interessieren ihn weder seine Freunde noch die Kabbala – nichts, alles verschwindet. Wie greift die Gruppe ihn an und hilft ihm? Der Mechanismus muss startbereit sein.

So werdet ihr vorankommen, sonst – nein, sonst wird eine kleine Portion des Lichts, die ein Mensch empfängt, ihn hinunterstürzen und durch die Zugabe des Egoismus ausschalten, so dass er zu nichts bereit sein wird. Das ist klar, aber was passiert mit der Umgebung? Mit anderen Worten, es ist ein Zeichen für die fehlende Bürgschaft. Bürgschaft bedeutet, dass im Zehner jeder eine Empfindlichkeit hat, den richtigen Weg kennt und bereit zu sofortiger Umsetzung ist. Was bedeutet es, das Seil, die Rettungsleine zu werfen? Ein Mensch kann sich nicht aus dem Gefängnis retten- das sollte klar sein. Lernt aus diesen klaren Beispielen.

Artikel des Tages Dienstag, 18.06.2019

 

Warum bringen uns Abstiege und nicht Aufstiege zum Schöpfer, zum Ziel der Schöpfung, zur Verschmelzung? Wie kann man eine solche Atmosphäre in der Gruppe schaffen, als würden wir alle ein Auto durch die Tiefen und Höhen fahren, so dass sie in diesem Auto, in dieser Gruppe, wie eine Fortbewegung wahrgenommen werden?

Wie können wir eine Atmosphäre in der Gruppe schaffen, so dass die Aufstiege sowie Abstiege uns die ganze Zeit vorantreiben und wir fühlen, dass wir tatsächlich in einem Auto sitzen und natürlich diese Höhen und Tiefen, diese ganze verdorbene Strecke spüren, aber genau das bringt uns vorwärts. Und all diese Hindernisse tragen nur zu unserem Fortschritt und unserer Vereinigung bei.

Nach der Kraft unserer Vereinigung bewegen wir uns fort, denn das Auto fährt nicht von selbst – je stärker wir uns über alle Störungen und Unebenheiten vereinen, desto mehr bewegen wir uns fort. Wie können wir also diesen Geist in der Gruppe, in unserem „Auto“ schaffen um zusammen voranzukommen?

Im Laufe des Tages sollt ihr zu dieser Übung zurückkehren: empfindet, dass ihr in einem Auto sitzt, der ganze Zehner – über alle Hindernisse, dank dieser Hindernisse sogar, in Vereinigung darüber, setzt ihr dies fort. Ohne Störungen gibt es keine Fortbewegung.

                                                                  ***

Können sie die Übung, die Sie uns gegeben haben, wenn wir alle „in einem Auto über alle Unebenheiten auf dem Weg fahren“ und versuchen das Gleichgewicht zwischen uns zu finden, etwas präzisieren, enthüllen?

Ihr müsst es tun, ich habe nichts was ich noch hinzufügen kann. Die ganze Arbeit liegt darin: wir müssen in allgemeiner Verschmelzung in der Gruppe sein, die ganze Zeit diese Unebenheiten, dieses Gerüttel durch unsere Einheit wahrnehmen, wenn jeder „auf seinem Rad sitzt“, aber wir ordnen uns so an, dass wir in Gleichheit mit dem Schöpfer sind.

Bedeutet das, dass wir zu diesem Gerüttel, das alle spüren, empfindlich sein müssen?

Ja, das nennt man Bürgschaft. Das ist wichtiger als die Verschmelzung mit dem Schöpfer, denn selbst im kleinsten Maß der Bürgschaft erreichen wir Verbindung mit Ihm. Was die Empfindlichkeit betrifft, so bedeutet es nicht, wie lange wir in diesem oder jenem Zustand sein werden.

Das Auto ist also die Vereinigung zwischen uns?

Ja. Ihr könnt es als einen Streitwagen bezeichnen, es klingt etwas schöner.

Und der Schöpfer ist derjenige, der diesen Weg vorbereitet?

Lass den Schöpfer. Nehmen wir an, dass in diesem Wagen ein Eimer voller Wasser steht. Und jeder von euch muss sein Rad im Verhältnis zu den anderen so halten, dass dieses Wasser nicht ausläuft. Das heißt, jeder ist verpflichtet ein Gleichgewicht mit den anderen beizubehalten und darin besteht die Bürgschaft.

Artikel des Tages von Montag, 17.06.2019

 

Die Abtrennungen werden immer stärker sein, bis zu dem Maße, dass man  überhaupt nicht in der Lage sein wird, sie mit seiner Arbeit zu verbinden. So konnte sich Baal Shem Tov sogar an die Buchstaben nicht erinnern, nicht nur daran, was seine Realität war – den Schöpfer, die Schöpfung, die spirituelle Arbeit, das Geben – er wusste überhaupt nichts, er war von dieser Welt abgetrennt und dermaßen verwirrt, dass er buchstäblich wie verrückt war – ohne irdischem und ohne höherem Verstand. Wir müssen auf solche Zustände vorbereitet sein, da wir die zerbrochenen Teile erkennen und sie hochheben sollen – nicht direkt wir, sondern das hohe Licht, die auf uns einwirkt, denn ein Abstieg ist die Zugabe von hohem Licht, das uns beeinflusst. Diese Zugabe trägt in sich die leeren zerbrochenen Kelim von der Spaltung von Adam Harishon, und wir beginnen mit ihnen zu arbeiten. So müssen wir es sehen und hier kann nur die Gruppe einen unterstützen. Mit ihrer Unterstützung kommt man schnell aus dem Zustand heraus und fügt selber Anstrengungen zur neuen Korrektur  hinzu. Dies geschieht jedes mal aufs Neue, aber jedes mal schlechter als zuvor und es ist ein Zeichen für den Fortschritt, daher braucht man immer mehr Arwut und Bündnis – das Seil, das einen wieder ins Leben zieht.

Und jede Eigenschaft ist auch neu: „Jeder Tag wird in deinen Augen wie neu sein“. Man sollte es sehr ernst nehmen, es ist unsere Arbeit, unser Weg.

*

Wo soll ich nach der Liebe des Schöpfers suchen?

Im Zehner, in allem, was Er für dich vorbereitet hat, aber vor allem in den Abstiegen. Dies wird „die Nachtarbeit des Schöpfers“ genannt. Warum? Weil Er mehr als du leidet.

*

Ohne bereit zu sein, „die Last des Himmels“ (Malchut Shamaim) auf sich zu nehmen, kann ich mich  nicht mit Ihm in Verbindung setzen. Ich habe keinen Zugang zu Ihm, keinen Kontakt mit Ihm.

Und was ist Malchut Shamaim, wie erschaffe ich es?

Indem du dich in die Hände der Gruppe gibst, da in Bezug auf mein Verlangen zu empfangen die Gruppe oder der Schöpfer das Gleiche ist.

Beginnt diese Handlung den Bildschirm aufzubauen?

Diese Handlung führt zur Erschaffung des Bildschirmes durch die Berechnung, um des Gebens Willen zu empfangen.

RABASH schreibt darüber in seinen Artikeln über die Gruppe. Genau diese Einstellung zu der Arbeit für die Gruppe anstatt von der Arbeit für mich selbst entspricht der Arbeit des Parzufs mit dem hohen Licht, ich meine natürlich die Arbeit mit den Ebenen, nicht direkt mit den Lichten, aber die Beziehungen sind ähnlich.

Wie können wir damit bezüglich der Vereinigung in unserem jetzigen Zustand arbeiten?

Guf des Parzufs ist das Maß meiner Verbindung mit der Gruppe, mit dem Rosh des Parzufs – das ist die Berechnung, inwieweit ich mich mit ihnen nach meinen Berechnungen, Gedanken, Gefühlen verbinden kann.

Dann werdet ihr verstehen, was Ziwug de-Akaa ist: Akaa, ein Schlag für mein Ego und Ziwug, die Verschmelzung, die aus meiner Entscheidung über dem Verstand und Gefühl hervorgeht, dass ich mit ihnen „wie ein Mensch mit einem Herzen“ sein muss.

Was ist der Unterschied zwischen einem Gedanken und einem Wunsch? Ist ein Gedanke ein Kli?

Wenn ich eine Einschränkung auf mich selbst vornehmen kann und anfange darüber in Verbindung mit der Gruppe oder dem Schöpfer zu arbeiten, oder mit beiden von ihnen – es ist egal wie ich es mir aus meinem Zustand vorstelle – dann beginne ich die Gedanken zu aktivieren, die zugunsten der Vereinigung, Selbstannullierung, Verbindung funktionieren – also für Ziwug.

Akaa habe ich in meinem Verlangen zu empfangen, in meinem Ego vorgenommen – dadurch, dass ich es wegstosse, mich darüber erhebe und mich nach dem Verstand und Gefühl der Gruppe bewegen will  sowie nach dem in ihr befindendem Schöpfer.

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 13.06.2019

Wenn es keinen Bildschirm im Rosh gibt, können wir sagen, dass Rosh mit dem ganzen Licht in Kontakt ist, nicht nur mit dem, welches er im Toch empfangen kann?

Es gibt einen Bildschirm in Rosh, aber es ist ein Bildschirm, der von unten nach oben wirkt, der Rosh selbst ist begrenzt und gleichzeitig nicht begrenzt. Er wird dadurch begrenzt, dass das Verlangen zu empfangen den Rosh im Geben aufbaut. Und wir müssen die Essenz von Rosh verstehen, warum heißt er „Rosh“? Worin besteht der Unterschied? Gibt es dort den Wunsch zu empfangen? – Ja. Funktioniert es in Form von Abstoßung? – Ja. Warum heißt es dann „Rosh“? Warum wird es ein Wunsch zu empfangen von der Seite der Schöpfung genannt? Schließlich hat die Schöpfung keinen Wunsch zu geben, es gibt nur die Absicht zu empfangen, um dem Schöpfer zu geben. Aber das sind Absichten, keine Wünsche.

Das heißt, der Rosh handelt nach einem Programm, laut einem Plan und egal, was dort passiert. Wenn ich das, was ich jetzt plane, auf den Schöpfer beziehe, dann heißt es Rosh. Wenn nicht, dann wird es nicht „Rosh“ genannt. Wenn ich es dem unteren Parzuf gebe, heißt es nicht „Rosh“.

Aber wir sehen, wie die Parzufim entstehen: Galgalta, A“B, SA“G?

Nein. Wenn es ein spiritueller Koitus (zivug) für die Geburt des unteren Parzuf gibt, geschieht dies, um dem Höheren, dem Schöpfer, zu geben, und deshalb wird es Rosh genannt. Rosh ist immer die Einstellung der Schöpfung gegenüber dem Schöpfer, obwohl er kann auch niedrigere, zusätzliche Parzufim aufbauen.

Sie haben gesagt, dass die Schöpfung keine Berechnungen mit sich selbst macht, es ist eine Art Heraustreten, und es heißt „Zimzum“. Nehmen wir an, ich vereinige mich mit meinen Freunden im Zehner, – kann man sagen, dass meine Verbindung mit ihnen der Guf ist, und die Tatsache, dass ich versuche, über diesem Zustand dem Schöpfer zu geben, heißt Rosh?

Die Tatsache, dass du dem Schöpfer durch den Zehner, zusammen mit dem Zehner geben willst, und ihr plant, wie ihr mit dem Wunsch zu empfangen in jedem von euch arbeiten könnt, d.h. ihr wollt diese Wünsche in einem Wunsch zusammenbringen, um von dort aus im Geben an den Schöpfer zu sein, – all diese Planung wird Rosh genannt.

Und was ist dann der Guf hier?

Das geschieht wenn ihr beginnt, den Schöpfer zu offenbaren, und es wird zugute dem Willen sein, Ihm zu geben. Das Licht, das ihr zu empfangen beginnt! Wenn ihr wirklich im Geben an den Schöpfer seid, offenbart Er sich euch in dieser Form, und dann beginnt ihr zu prüfen, zu berechnen um euch selbst zu füllen, um Ihm gleichzeitig so viel wie möglich Freude zu bereiten. Das ist eine Portion, die ihr bekommt, sagen wir, „erster Gang“.

*

Wenn wir uns im Zehner verbinden, worum bitten wir dann zuerst?

Bittet um das Wissen, wie man sich richtig zusammenschließt, um ein Kli zu werden, in dem sich der Schöpfer offenbart und Ihm dadurch Freude zu bereiten. Bittet! Und dann sollte dieser Appell an den Schöpfer das Kli für euch formen. In welcher Form ihr euch vereinigt, woran ihr denkt – in all dem müsst ihr als Ganzes sein, dann wird es ein Kli des Gebens sein. Und wenn ihr nicht zu Einem werdet, wird sich kein Kli ergeben.

Also, wie machen wir das? Wir wenden uns an Ihn, damit Er uns hilft zu verstehen, was es bedeutet, ein Ganzes zu sein, was wir brauchen, um uns zu vereinen. Was tun wir mit dem Verlangen zu empfangen, mit Gedanken? All dies erheben wir im Gebet, und all dies ist eine Form des Dialogs mit dem Schöpfer.

Es ist wünschenswert, dass dies kein Gebet ist das gesprochen und nicht beantwortet wird. Wir warten auf die Antwort, wir wollen diese Antwort spüren. Wenn wir wirklich zu dem Zustand kommen, in dem wir vom Punkt der Verbindung zwischen uns aus sprechen, können wir die Antwort des Schöpfers in diesem Punkt spüren. Zumindest werden wir einen Ort haben, an dem wir Seine Reaktion spüren können.

Welche Art von Antwort könnte das sein? Was sollte sich an unserem allgemeinen Gefühl ändern? Werden wir uns vereinter fühlen, oder werden wir spüren, dass wir vom Licht gefüllt sind? Was kann man erwarten?

Zuerst einmal wird es das Gefühl geben, dass ihr mehr vereint seid, und auch die Art und Weise, wie Er euch in verschiedene Richtungen führt. Sie werden anfangen, alle möglichen Eindrücke zu sammeln.

Wenn wir uns vereinen und einen Parzuf zwischen uns bilden wollen, woran denken wir dann? Wie sollte es im Zehner aussehen? Roch, Toch, Sof, der Schöpfer, der sich in Roch ankleidet? Wie beginnen wir, mit Ihm in verschiedene Formen von Beziehungen einzutreten?

Beginnt dieses Bild zu formen und ihr werdet spüren, wo euch etwas fehlt: hier – Kraft, dort – Gedanken, hier – Absichten. Wie kleine Kinder, die Erwachsene spielen. So wachsen sie auf.

Artikel des Tages von Mittwoch, 12.06.2019

Was soll ich tun, wenn ich mich jedes mal anders fühle? Wie kann ich mich selbst ausbalancieren? Wie soll mich die Gruppe halten? Dies nennt sich Bürgschaft. Ohne Bürgschaft können wir nicht vorankommen, da wir uns in der Mitte zwischen Gut und Böse befinden und mit Plus und Minus arbeiten. Wenn wir nicht verstehen, wie wir das Minus und Plus mit Hilfe des Zehners in eine Richtung leiten können, können wir nicht vorankommen, denn das ist die wichtigste Voraussetzung.

Einige Menschen empfinden das Spirituelle individuell – mehr oder weniger, höher oder tiefer, aber im Zehner sollte es ein System geben, das in allen Zuständen funktioniert, also arbeiten dort die Bösen und Gerechten gegeneinander wie zwei Zustände in einem Organismus. Du bist kein großer Übeltäter und kein großer Gerechter, du verwandelst das Minus in das Plus und führst jedes Mal eine Korrektur durch. Der Schöpfer sagt mit Stolz: „Ich habe den bösen Anfang geschaffen“, Er hat nicht nur irgendetwas geschaffen, sondern die ganze Schöpfung.

Wenn ein Mensch verschiedene Zustände durchläuft, ist es verständlich, aber wenn sich jedem im Zehner anders geht…

Daher ist die Bürgschaft der Schlüssel zur Realisierung aller Zustände auf die richtige Weise, wenn sowohl Plus- als auch Minus gleich getätigt sind. Wie kann man in den  schlechten Zuständen arbeiten, damit sie auch an die Heiligkeit angehaftet werden können? Mit der Hilfe vom Zehner. Sie benutzen mein Minus, um es in ein Plus zu verwandeln. Wie verwende ich mein Plus, wenn ich im Aufstieg bin, um das Minus des Freundes zu verwenden? Es ist eine Kunst, aber so erreicht man die Ewigkeit. Nichts ändert sich, du hast nur gelernt, alle Zustände in eine bestimmten Richtung zu nutzen. Und dann, wie es geschrieben steht, gibt es keinen Unterschied zwischen Gut und Böse, Licht und Dunkelheit – Dunkelheit wird wie Licht leuchten. Also habe ich die Lektion mit der Frage angefangen: Wie setzen wir das um? Das ist eure Hausaufgabe.

Wenn wir uns an den Schöpfer wenden, müssen wir uns dann auf den Inhalt des Gebets konzentrieren, oder auf das, dass wir dadurch den Schöpfer genießen?

Nein, so kannst du dich nicht an den Schöpfer wenden. Du musst Ihm zeigen, was du willst. Du musst dich mit den Freunden vereinen, und erkennen, dass es nicht funktioniert, und verstehen, dass du wie Er sein willst. Wie? Dadurch, dass du ein Kli erschaffst, das Ihm ähnlich ist. Er ist gebend, und du möchtest auch zeigen, dass du gebend sein willst: „Du willst mir geben, ich will dir geben. Wodurch? Durch das gebende Kli. Deshalb versuche ich, mich mit den Freunden zu vereinen, aber ich bin nicht fähig. Was fehlt mir? Die Verbindung zwischen uns, die als Bürgschaft bezeichnet wird. Darum bitte ich dich. Ich will keinen Profit haben, ich will keine Füllung. Gib uns die Möglichkeit, uns zu verbinden. Du hast das Kli zerbrochen und ich bitte dich, uns wieder zusammenzubinden.

 

Wenn wir uns an den Schöpfer wenden, müssen wir uns dann auf den Inhalt des Gebets konzentrieren, oder auf das, dass wir dadurch den Schöpfer genießen?

Nein, so kannst du dich nicht an den Schöpfer wenden. Du musst Ihm zeigen, was du willst. Du musst dich mit den Freunden vereinen, und erkennen, dass es nicht funktioniert, und verstehen, dass du wie Er sein willst. Wie? Dadurch, dass du ein Kli erschaffst, das Ihm ähnlich ist. Er ist gebend, und du möchtest auch zeigen, dass du gebend sein willst: „Du willst mir geben, ich will dir geben“. Wodurch? Durch das gebende Kli. Deshalb versuche ich, mich mit den Freunden zu vereinen, aber ich bin unfähig. Was fehlt mir? Die Verbindung zwischen uns, die als Bürgschaft bezeichnet wird. Darum bitte ich dich. Ich will keinen Profit haben, ich will keine Füllung. Gib uns die Möglichkeit, uns zu verbinden. Du hast das Kli zerbrochen und ich bitte dich, uns wieder zusammenzubinden.

Es heißt „Meine Söhne haben mich besiegt“. Dann betest du und wendest dich an Ihn. Du brauchst nichts anderes als das. Wenn du um den Wunsch nach Vereinigung bittest, gibt es keinen anderen Weg. Dann gibst du ihm ein Kli, gibst ihm die Möglichkeit, dieses Kli zu füllen: „Mehr als ein Kalb saugen will, will die Kuh stillen“. Du hast die Grundlage, um dich Ihm zuzuwenden. Nur weil wir uns vereinen wollen, um den Ort zu schaffen, den Er füllen und das geschwollene Euter befreien kann, bereiten wir Ihm Genuss. Deshalb heißt unsere Arbeit das Geben.

***

Was ist „Ramhaldienst“? Wie funktioniert es?

Es ist die Bürgschaft zwischen uns, wenn jeder für jeden verantwortlich ist, um den Schöpfungsgedanke nicht aus den Augen zu verlieren. Was ist ein Dienst? „Möge der Mensch seinem Nächsten helfen“: Wir sind verbunden und auf das Ziel ausgerichtet. Viel Erfolg, das ist sehr wichtig!

 

Artikel des Tages Dienstag, 11.06.2019

In solchen Verhandlungen zwischen den beiden, wenn sie nahe beieinander sind, entwickeln sie untereinander neue Kelim. Und was bedeuten die neuen Kelim? – Sie bewegen sich zunehmend von einer Geschäftsbeziehung zu einer herzlichen Beziehung. Jedes Mal, wenn einer von ihnen sich weigert, (zuerst will er und danach wieder nicht, und später wieder ja und danach doch nein) – klären sie dadurch mehr und mehr die spirituellen Kelim zwischen ihnen, wo immer es möglich ist, und wenn sie die Verbindung in den spirituellen Kelim erreichen, spielt es keine Rolle mehr,  inwieweit der eine oder der andere empfängt oder gibt.

Die Hauptsache ist die Verbindung, wir haben einen solchen sinnlichen Zustand erreicht, in dem es eine Verbindung zwischen uns gibt. Und um diese Verbindung erhalten zu können, wenn er gibt, und ich empfange, oder ich gebe und er empfängt (es spielt keine Rolle), bewegen wir uns von der materiellen zur spirituellen Ebene der Beziehung.

In den „Verhandlungen“ zwischen zwei Liebenden gibt es also etwas, das die Qualität der Interaktion zwischen ihnen allmählich so sehr verändert, dass…

…sie sich gegenseitig einigen. Es nennt sich „Flirt“, wenn ein Mann als der Herr und der Geber eine Frau als Empfängerin behandelt. Er gibt ihr Blumen und Geschenke solange bis sie eine gewisse Verbindung untereinander erreicht haben.

Es ist wie über die Heilige Schechina geschrieben steht – der Tanz vor der Braut. Dieses Beispiel begleitet uns bis zum Ende der Korrektur.

Es ist wünschenswert, dass wir einen Zustand bilden, in dem die Form der Beziehung zwischen jedem innerhalb der Gruppe und der Gruppe gegenüber jedem wie die Beziehung zwischen Gast und Gastgeber ist. Dies ist notwendig, um jedes mal auf die Stufe aufzusteigen, auf der die beiden im Spirituellen gleich sind, und so schreiten sie voran. Und der Fortschritt besteht immer darin, dass wir uns auf die Ebene der Verbindung bringen. Wichtig ist die Verbindung an sich, und es ist unwichtig, von wem sie kommt und an wen sie gerichtet ist: „Ich zu meinem Geliebten und mein Geliebter zu mir“ – so funktioniert es.

                                      ***

Wenn der Schöpfer gibt, hat Er das Verlangen zu geben, kümmert Er sich um mich oder kümmert Er sich um sich selbst, um Seinen Wunsch zu geben zu realisieren?

Der Schöpfer ist von Anfang an vollkommen, sein Wunsch zu geben basiert nicht auf der Selbstbefriedigung – Er ist von Anfang an perfekt, Er hat keine Berechnungen, die sich auf Ihn selbst beziehen – nur auf die Geschöpfe! Du füllst Ihn nicht, es gibt nichts, was Er von außen bekommt. All Seine Berechnungen mit dir finden in Seinen äußeren Kelim statt, die Er in Bezug auf dich gebaut hat und sie füllen will. Dies wird als „Gebärmutter“ bezeichnet, das untere Drittel von Tiferet – „de-Bina de-Tiferet“.

Es kann also kein Gefühl geben, dass Er nur Seinen Wunsch zu geben realisiert?

So etwas gibt es nicht. Solange es keine Schöpfung gibt, die den Empfang vom Schöpfer genießen kann – gibt es keine Kelim, alle Kelim des Schöpfers sind in den Geschöpfen.

Und wenn der Schöpfer vollkommen ist, wem mache ich dann Freude?

Der ganzen Menschheit, dem ganzen Kli – das ist in meinen Augen der Schöpfer. Ich gebe ihnen, weil Er sie liebt, weil Er dieses Kli geschaffen hat, und ich muss sie füllen, lieben und ihnen geben, das ist meine Verpflichtung und meine Treue gegenüber dem Schöpfer. Es heißt:  „Mich könnt ihr verlassen, aber behaltet meine Tora“. Für den Schöpfer sind wir alle Gerechte, ihr werdet Ihm nie etwas zeigen können, nur Seinen Schöpfungen, sie sind seine Söhne.

Aber tust du das für Ihn, um Ihm Genuss zu bereiten?

Richtig.

Was ist dann der Genuss des Schöpfers, wenn Er vollkommen ist?

Ich tue es für die Menschheit, und für mich werden die Menschheit und der Schöpfer Eins. Im letzten Punkt werden die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu den Geschöpfen zu einem Ganzen.

Artikel des Tages von Montag, 10.06.2019

Ich muss sehr genau auf die Realität eingehen, wenn ich mich korrigieren will. Es steht geschrieben: „Sie haben Augen, aber sie sehen nicht“, d.h. ich sehe keine Realität – nur mich selbst von innen, wie der Zohar sagt, dass ihre Augen nach innen gerichtet sind und sich selbst sehen. Deshalb behandle ich jeden wie einen Heiligen Schechina – das werde ich tatsächlich erkennen. Wie kann ich herausfinden, dass dies ein heiliger Schechina ist, dass die ganze Welt voller Gutes ist und nicht anders, wenn ich mich korrigiere? So sehe ich eine gespiegelte Welt, alles hängt von meiner Wahrnehmung ab. Ich brauche nicht zu verlangen, dass meine Freunde mich lieben, denn so wie ich sie behandle, so sehe ich sie.

Aber wir sprachen über die Bürgschaft…

Um mir zu helfen, über meine Natur hinauszuwachsen. Im Grunde genommen bin ich die Einzige, die verdorben ist.

Helfen ist gut, aber wenn sie mich lieben, kann ich sie nicht lieben.

Sie werden dich in dem Maße lieben, wie du sie überzeugst, dich zu lieben, und wie sehr du dich vor ihnen verbeugst.

Werden sie mich so sehr lieben, wie ich sie liebe?

Du verstehst nicht, dass alles außer dir ein System ist, und alles hängt von deiner Einstellung zu ihnen ab? Es gibt hier keine Freunde, die dich gut oder schlecht behandeln. Verleihst du ihnen etwa Willensfreiheit? Dies ist ein System, eine Maschine, und du bist darin.

Aber es steht geschrieben, dass wir alle Garanten füreinander sind. Wenn das eine nicht für das andere bürgt, funktioniert das System nicht?

Du musst alles organisieren. Jetzt, in deiner unvollkommenen Arbeit, schreibst du ihnen Willensfreiheit und Kausalität zu, aber so etwas gibt es nicht. Ein Mensch sollte sich als einziger auf der Welt und den Schöpfer sehen und es gibt ein System dazwischen, um den Schöpfer zu kontaktieren – ein Zehner. Wir müssen uns allmählich daran gewöhnen, denn wir kommen diesem Gesetz näher. Wir haben keine Wahl: wenn wir eine andere Realität sehen wollen, müssen wir in die Liebe zu unserem Nächsten durchbrechen.

*

Wie kann man am besten die Verbindungsarbeit zum russischsprachigen Kli aufbauen, um bereits verbunden zum Kongress in Moldawien zu kommen?

Wir haben jetzt gelernt, dass die Liebe zur Schöpfung das Wichtigste ist. Deshalb müssen wir lernen, wie wir in Zehnern, in Gruppen, Einzelpersonen, virtuellen Gruppen, Freunde aus der ganzen Welt und der ganzen Menschheit miteinander kommunizieren können – wie erreichen wir das? Das ist unsere Arbeit, und das Ergebnis, das wir erreichen wollen, ist uns wichtig.

Das ist insgesamt so. Außerdem weiss ich nicht, was vor uns liegt. Es ist also die größte Aufgabe, wichtigste Frage und  Ziel. Es ist das gleiche Ziel für große und kleine Schritte, denn es gibt keinen Unterschied zwischen großen und kleinen Klis. Das sind die gleichen vier Phasen, die gleichen Zustände. Deshalb kann „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ in den Zehnernund in der ganzen Menschheit und in allen Welten sein. Um dieses Thema herum scheint es notwendig zu sein, einen Kongress in Moldawien aufzubauen. Denkt darüber nach, wie man es macht, wie man es erneuert, wie man neue Dinge einführt. Wir haben schon seit langem keine Kongresse mehr  in Russland, der Ukraine und im Baltikum gehabt. Denkt darüber nach, wie man etwas Neues, Interessantes, Attraktives schafft. Aber das Wichtigste ist nicht die äußere Form, sondern die Art und Weise, wie man die Herzen erweckt. Wenn wir von nun an über den Kongress nachdenken, kann er zu einer besonderen, sehr starken Maßnahme werden.

Ich mache mir auch Sorgen um die Unterstützungskasse, denn es gibt Regionen in der Ukraine und in Russland, aus denen viele Menschen nicht ohne Hilfe kommen können. Deshalb müssen wir auch die Herzen wecken, um einen ausreichenden, starken Hilfsfonds zu haben, der unseren Freunde, so weit wie möglich die Möglichkeit gibt, zu kommen.

 

Artikel des Tages Donnerstag, 6.06.2019

Wie kann es sein, dass ich dem Schöpfer Güte und Freude gebe, ohne nichts für mich zu verlangen? Wie kann man das tun? Schließlich bin ich eine Maschine, die mit Kraftstoff arbeitet, der als Füllung, Genuss im Gefühl und Verstand bezeichnet wird. Wenn ich mich nicht im Gefühl und Verstand erfülle, wie kann ich dem Schöpfer geben? Wie ist das möglich? Unmöglich – nach allen Gesetzen dieser Welt.

Aber nehmen wir an, ich bekomme die Kraft von oben, die es mir erlaubt, dem Schöpfer ohne jeglichen Bezug zu mir, zu geben. Wie sollte das in mich eindringen, existieren? Wie werde ich dann fühlen und begreifen? Was wird mich zu dieser Handlung anregen? Wie werde ich mich auf meine Arbeit beziehen, auf das, was ich Ihm antue? Was ist dann meine Einstellung zum Schöpfer: Bin ich wie er oder das Gegenteil von ihm? Man muss darüber nachdenken.

Hier beginne ich zu denken, dass ein Zehner wirklich ein Mittel ist. Wenn ich im Zehner arbeite, um meinen Freunden Genuss zu bereiten, fangen wir zusammen an, es zu verstehen, zu fühlen und den Zustand zu begreifen, dass es möglich ist, denen etwas zu geben, indem wir angeblich nichts für sich selbst bekommen wollen. Das bedeutet, dass ich bekomme, um es weiterzugeben. Ich bekomme Energie, Treibstoff nur um zu geben. Ich bitte nicht mehr. Es heißt, dass ich um die Gelegenheit zu geben, bete. Dann muss ich wissen, was genau, wem, wie und wie ich geben soll, und auch die Kraft haben, es zu tun. Kein Problem! Wir sind bereits dabei, aber müssen uns besser orientieren.

***

Wenn wir tatsächlich so dachten, wenn wir die Verantwortung in einem solchen Maße übernahmen, dass wir das, was in der Welt geschah, als abhängig von uns definierten – stellt euch vor, wie wir immer bereit und ernsthaft sein würden! Wir hätten es nicht losgelassen, ohne die Tatsache, dass wir in Fürsorge sind, in der Verbreitung und unseren Gedanken, unseren Wünschen um die Korrektur in alle Richtungen zu schicken. Das ist genau das, was passiert.

***

Ich verstehe eines: Ich muss erklären, welchen Prozess die Menschheit durchläuft, wofür, was das Ziel ist und wie sie es verwirklichen kann. Warum gibt es eine solche Haltung gegenüber dem Volk Israel, was ist ihre Pflicht? Es ist notwendig, das Gesamtbild zu erklären. Versucht, es so zu beschreiben, um es der Öffentlichkeit zu präsentieren. Überprüft im Zehner, ob es richtig ist oder nicht, und veröffentlicht es überall. Tut es, damit jeder seinen Teil dazu beiträgt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Artikel des Tages von Mittwoch, 5.06.2019

Ihr müsst bereits anfangen, mit dem Schöpfer zu spielen, der zwischen euch ist, im Zehner, und von Ihm Kraft, Fragen, Reaktionen bekommen – alles in Zusammenhang mit dem Schöpfer, und der Schöpfer ist der Zehner. Wenn ich mich an den ganzen Zehner wende, praktisch an die Luft zwischen uns – bedeutet das, dass ich Ihn anspreche und die Antwort von dort aus fühle. Versucht es auf diese Weise, ihr werdet sehen, dass es so funktioniert.

Wir müssen Ihn zwischen uns enthüllen, wir müssen anfangen, in verschiedenen Manifestationen, Hinweisen und Gefühlen Ihn offenbaren. Wir befinden uns in einer Phase, in der wir keine Phantasien mehr brauchen, sondern die reale Kraft des Gebens zwischen uns spüren können. Sie ist noch verborgen, lässt sich aber in gewisser Weise bereits offenbaren.

Ich meine es ernst, fangt an, euch innerlich anzustrengen, um dies zu erreichen, und ihr werdet es enthüllen.

Sie haben von einer Übung gesprochen, die uns helfen kann, die tatsächlichen Handlungen des Gebens im Zehner durchzuführen – die richtige Verbindung innerhalb des Zehners aufzubauen um zu erkennen, was Er sagt…

Arbeitet wie gewohnt, ich habe nichts Neues gesagt. Gebt euch Mühe zu sehen, dass euer Zehner in perfektem Zustand ist. Ist das klar? Seid ihr alle damit einverstanden?

Es ist notwendig, sich vor dem Zehner zu beugen, es gibt keinen anderen Ausweg. Fangt an, immer an den Zehner zu denken – immer und überall! Sehr einfach. Du musst dich nicht an ihre Gesichter erinnern, du musst dich auf das Konzept des Zehners konzentrieren, in dem sich der Schöpfer befindet, Er ist nur vor dir verborgen. Versuche dich von ganzem Herzen mit ihnen zu verbinden, und du wirst den Schöpfer in ihnen spüren. Sie selbst spüren es nicht, wie beim Rabbi Yossi ben Kisma, und du wirst es schaffen.

Artikel des Tages von Dienstag, 04.06.2019

 

Hängt alles von der Größe des Schöpfers ab?

Ja, natürlich hängt alles immer davon ab, wie groß der Schöpfer in den Augen des Menschen ist, der darüber entscheidet.

Worauf kann die Größe des Schöpfers basieren?

All dies wird der Gruppe zur Verfügung gestellt. Die Wahl liegt in der Gruppe: wie stark die Gruppe ist, wie sehr zieht sie den Menschen an und hebt ihn hoch. Wenn ein Mensch treu in der Gruppe arbeitet, versteht die Gruppe, dass sie ihn festhalten muss. Und so geht es in Bezug auf jeden, keiner ist in der Lage „nicht im Gefängnis zu sein“, oder „nicht im Fluss zu ertrinken“, denn ein Mensch kann nicht allein rauskommen, es ist nämlich die Gruppenarbeit.

Mit Hilfe der Gruppe muss ich also nach einem bestimmten Konzept streben, das „die Größe des Schöpfers“ genannt wird?

Ja.

Muss ich berechnen, inwieweit ich mich vor ihnen annulliere und wieviel Größe des Schöpfers in ihnen steckt?

Nein, wir müssen all diese Dinge nicht „abwägen“. Das Einzige, was ich verstehen muss, ist, dass entweder ich mich um meinen „Esel“ kümmere oder um die Spiritualität, eines von Beiden. Es ist ein Spiel und ich bin vom Schöpfer in dieses Spiel einbezogen. Wenn ich mich auf meinen „Esel“ konzentriere, dann verlasse ich einfach die Gruppe und tauche in den Esel ein, verliere den Kontakt zum Spirituellen und verhalte mich wie jeder andere Mensch auf dieser Welt, der alles zu seinem Nutzen gestalten will.

Oder ich hafte an der Gruppe, und meine Freunde fordern mich zum Geben, zur Vereinigung auf. Und dann fange ich sofort an, anders zu denken und zu fühlen, als ob ich in jemand anderen eingekleidet wäre, der erhabener als ich ist, und beginne, das Ziel und das Leben in Zusammenhang mit dem Spirituellen zu sehen.

Es hängt alles von der Gruppe ab, von meiner Verbindung mit der Gruppe. Es ist eine sehr schmale Spanne, und zuerst haben wir wahrscheinlich nicht das Gefühl, dass wir so organisiert sind, dass wir nur mit Hilfe der Gruppe vorankommen können. Aber sehr bald, Tag für Tag, werdet ihr immer mehr spüren, dass sich eure Arbeit auf die Handlungen in der Gruppe ausrichten muss.

Die spirituelle Arbeit eines Menschen, von Stufe zu Stufe, von Hindernis zu Hindernis, von Hindernis zu Aufstieg, gliedert sich in zwei Teile: wie sehr sich der Mensch nach der Gruppe strebt, sich ihr anhaftet, von seinen Freunden verlangt und ihnen gibt, und inwieweit sie ihn dementsprechend beeinflussen, darauf reagieren und ihn herausziehen. Das ist immer so – die Kraft, die vom Schöpfer herunterkommt, um mich von Zustand zu Zustand zu heben, erhalte ich durch die Gruppe.

Es ist sehr wichtig für uns, dieses Modell zu entwickeln, denn danach ändert es sich nicht viel, es bleibt immer beim gleichen Prinzip.

***

Wir müssen beginnen, uns einander in gegenseitiger Unterstützung näher zu kommen, so dass wir einen Zehner haben, in welchem wir die Verbindung zwischen uns realisieren wollen, damit wir in dieser Verbindung die Eigenschaft des Schöpfers erlangen können. Jeder fügt hinzu, und dadurch dass wir immer mehr zusammenkommen, beginnen wir plötzlich zu spüren, dass es realisierbar ist.

Es ist möglich, eine solche Beziehung zwischen uns aufzubauen, dass es im Zehner einen solchen Geist, solche Stimmung, solche Verbindung, solche Wärme, eine solche gegenseitige Unterstützung und das Gefühl geben wird, dass dein Freund daneben ist, dir gegenüber, dass all dies der Ausgangspunkt der spirituellen Verbindung sein wird. Und wenn es geschieht (und eure Zehner ist soweit genauso wie mehrere Zehner in der Welt, ich habe es festgestellt als ich im Ausland war), muss jeder Zehner für das Licht, das zur Quelle zurückführt, beten – das Licht der Tora.

 

Artikel des Tages  von  Montag, 3.06.2019

Die Boje ist ein Zehner?

Ja, eine Boje ist ein Zehner.

Welche Maßnahmen muss ich ergreifen, um den Schwimmkörper zu halten? Baue ich ihn?

Du baust eine Boje, indem du dich vor einem Zehner annullierst. Weiterlesen

Artikel des Tage von Mai 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb an der einen oder anderen Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist. Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

——————————————————————————————————————–

Artikel des Tages Donnerstag, 30.05.2019

 

Jetzt, wenn ich mich im Abstieg befinde, fühle ich mich von allen abgelehnt und kann in keiner Hinsicht mit ihnen zusammen sein. Zum Beispiel könnt ihr jetzt, nach dem Kongress, den ihr so gut abgehalten habt, das Gefühl haben, dass ihr voneinander weg gedrängt werdet – wie es geschrieben steht: „Es wird durch die Heiligkeit des Tages verursacht“. Genau darum, weil wir gemeinsam das Licht angezogen haben, das uns erleuchtet hat – es hat in uns ein Gefühl der Dunkelheit erweckt – das Gefühl davon, wie sehr unsere Natur, Seiner Natur entgegengesetzt ist. Und ich spüre, dass ich nach dem Kongress, nach all den schönen Dingen, die wir getan haben, keinen mehr sehen kann, ich werde noch isolierter und distanzierter von allen. Es ist normal, es ist gut, das ist das richtige Ergebnis!

Aber gleichzeitig stellt sich die Frage: muss ich mich wahrscheinlich in dieser Ablehnung, die ich fühle, trotzdem dazu verpflichten, die Liebe zu erlangen? Und vielleicht kommt nach ein paar Tagen Euphorie und Begeisterung vom Kongress ein Abstieg, eine Ablehnung bis hin zum Hass, und ich fühle, dass ich Liebe brauche, ich benötige sie bereits. Es ist das, was zum ersten Mal passiert ist.

Es ist der Beginn der Arbeit, und zwar noch stärkere, und es ist nach vielen Jahren…

Ich verstehe, wie man Wörter, Zeitungen, Videos in die Welt bringt. Aber es ist nicht klar, wie man ihr das Licht, das zur Quelle zurückführt, weitergeben kann?

Ohne Zeitungen und Videos.

Wie denn?

Durch das Verlangen. Das Verlangen ist das, was wirkt, das Verlangen ist die Materie der Welt. Wenn du die Welt betrachtest, was siehst du dann? Du siehst ein Verlangen, das in allen möglichen Schichten ist, wie ein Körper, in dem es verschiedene Systeme gibt, aber es ist ein ganzer Organismus. Möchtest du mehr Leben in diesem Körper erwecken? – Bitte, es liegt in deinen Händen. Wenn ihr jetzt zusammen mit den Freunden auf eine bedeutende spirituelle Stufe hinaufgeht und mit der ganzen Welt verbunden seid, ob ihr es wünscht oder nicht, – werdet ihr die Welt mit dem Zusatz von Licht direkt beeinflussen, und die Welt wird sich zu verändern beginnen.

Wenn wir das Licht, das zur Quelle zurückführt, in die Welt bringen wollen, wird dann dieses Licht in die Welt übergehen?

Ja. Aber das ist nur möglich, wenn man mit anderen, mit den Freunden, richtig verbunden ist. Auf diese Weise könnt ihr tatsächlich ein Kli werden, welches euren Nächsten das Licht bringt. Es gibt also einen Höheren, Mittleren und Unteren hier.

Wenn wir uns also vereinen, um der Welt das Licht, das zur Quelle zurückführt, zu geben, wird es auch in die Welt gelangen?

Selbstverständlich wird es in die Welt gelangen, aber ihr müsst auch in irgendeiner Weise mit der Welt verbunden sein. Und ja, das seid ihr, und das reicht erstmal. Wir haben eine Verbindung zur Welt, wir leiden mit ihr, wir spüren ihre Qual – das ist die Verbindung. Wenn wir uns also spirituell vereinen, dann beeinflusst das Licht durch uns auch die Welt, und dank dessen wird die Welt der Korrektur näher kommen.

Hier ist meine Bitte an euch: wenn ihr nach dem Kongress sagt, dass er erfolgreich war, achtet darauf, wie sehr ihr im Abstieg seid, in einem Gefühl der Ablehnung, wenn ihr nicht verbunden sein wollt, wenn ihr offenbart, dass ihr weggestoßen werdet. Es ist sehr wichtig, es ist sehr gut. Es bedeutet, dass der Lichteinsatz, der während des Kongresses auf euch zukam, funktioniert mit dem Zweck, eure Kelim zu erweitern. Das ist wirklich gut. Ihr müsst diese paar Tage geduldig ertragen und ihr werdet spüren, dass ihr statt Hass ein Streben nacheinander empfindet, ihr werdet viel empfänglicher für das werden, was mit euch geschieht.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 29.05.2019

Vom Schöpfer bis zum Geschöpf gibt es immer einen HaWaYaH. In jedem Zustand, an jedem Ort, egal wo sich das Geschöpf befindet, muss sie dem HaWaYa des Schöpfers folgen. Aber es gibt einen HaWaYaH für die ganze Schöpfung – vom Schöpfer bis zur Vollendung aller Welten, und in jedem Teil gibt es auch einen HaWaYa, denn in jedem Element sollte eine Beziehung zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf bestehen. Es kann nicht mehr oder weniger als 10 Sephirot zwischen ihnen geben, HaWaYaH, daher befindet sich die ganze Schöpfung, sowohl teilweise als auch vollständig, immer im HaWaYaH, in dieser konstanten Struktur. Und wir müssen immer erkennen, wie wir uns darin einschließen: wo ist der Keter, die Spitze des Buchstaben „Jud“, wo ist die Malchut, das untere „Hey“, und alle anderen Begriffe, die die Spitze des „Jud“, den Schöpfer, mit der Schöpfung, der Malchut, verbinden, und was zwischen ihnen geschieht.

Wir müssen versuchen, alle diese Phasen zu definieren, in uns einzuordnen, um mit ihrer Hilfe den Schöpfer zu kontaktieren. Am einfachsten wird dies im Zehner realisiert, wenn wir versuchen, Beziehungen zu unseren Freunden – sie dürfen 10, weniger oder mehr sein – so aufzubauen, dass sie der Beziehung zum Schöpfer ähnlich sind. Es heißt „von der Liebe zu den Geschöpfen – zur Liebe zum Schöpfer“. Und wenn wir versuchen, solche Beziehungen aufzubauen, werden wir schließlich die Offenbarung des Schöpfers in sogenannter Mitte des Zehners erlangen.

*

Durch meine Handlungen in der Gruppe ziehe ich etwas, das Licht, das zur Quelle zurückführt, genannt wird. Ich weiß nicht, was es ist, aber es muss mich beeinflussen. In dem Maße, in dem es mich beeinflusst, komme ich näher an die Gruppe heran, ich schließe mich dem Zehner an. Der Zehner wird dem höheren Licht ähnlich und so komme ich voran.

Geschieht der Einschluss in den Zehner mechanisch?

Mechanisch. Wir müssen es auch mechanisch lernen – inwieweit ich geben kann, inwieweit ich empfangen kann – auch mechanisch, nicht nur sinnlich, denn das Gefühl ist für uns sehr verwirrend – man glaubt als wäre man bereits in der Welt von Azilut. Ich meine es ernst – ihr wisst nicht, wo ihr euch befindet, lasst uns genau feststellen, was mit uns passiert.

 

Was bedeutet es, sich selbst zu „reinigen“?

Reinigen bedeutet, durch den Zehner das Licht, das zur Quelle zurückführt, anzuziehen, damit es mich beeinflusst und mich gebender, reiner macht, mich über den Wunsch zu empfangen und eigene Berechnungen hebt. Die Reinigung zeigt, inwieweit ich nicht an mich selbst denke. Wie Baal HaSulam sagt: derjenige, der Gedanken über sich selbst hat, ist sicherlich weit weg entfernt vom Schöpfer. . Dies wird als die Essenz der Reinigung bezeichnet. Zum Beispiel habe ich mich gestern von meinem „ich“ abgeschaltet und mich an den Schöpfer angeheftet, heute habe ich noch weitere 20 kg des Verlangens zu empfangen zugefügt bekommen, und ich muss mich noch mehr von meinem Verlangen zu empfangen abschalten, und so weiter – jedes Mal mehr und mehr. Es heißt, dass ich mich selbst reinige. Wie mache ich das? Indem ich mich immer mehr an die Gruppe anhafte und das Licht, das zur Quelle zurückkehrt, bitte, mir dabei zu helfen.

 

Artikel des Tages Dienstag, 28.05.2019

 

Wie kann ein Mensch in einen Zustand kommen, wo er beschließt, nicht an sich selbst zu denken und sich vor dem Schöpfer zu annullieren?

Wenn er sich hilflos fühlt. Zum Beispiel habe ich ein Unglück, einen Druck, ein Problem, das ich nicht lösen kann – dies ist eine Bedingung, die jeder fühlen und verstehen kann. Und ich kann nichts dagegen tun, der Schöpfer hat mich von allen Seiten „gequetscht“, ich kann nirgendwo hinlaufen – kurz gesagt, es ist besser zu sterben als so zu leben – dies mag die Lösung sein. Und was ist zu tun?

Dann sehe ich, dass, wenn ich mich bezüglich dieses Zustandes annulliere und einfach nichts anderes tue, als mein Verlangen in Bezug auf diesen Zustand zu annullieren –  dass der Schöpfer es für mich gestaltet hat, ich lasse Ihn auch bestimmen. Und was muss ich tun? – Nur mich selbst annullieren. Aus solchen Zuständen begreife ich die Selbst Annullierung.

Müssen wir auf solche Zustände warten, sie fordern?

Natürlich warten wir nicht auf solche Zustände, sondern versuchen, aus all den Zuständen zu lernen, die wir durchlaufen. Aber wenn es keinen Ausweg gibt, führt der Schöpfer den Menschen in einen Zustand, in dem die ganze Welt auf ihn zu stürzen scheint, und er weiß nicht, wie er heraustreten kann, wo er hinlaufen kann.

Und dann schickt Er dem Menschen einen Gedanken: „Ich habe es für dich getan, ich habe es für dich besorgt, es ist eine Hilfe, damit du aufhörst, die Welt zu steuern. Deine Aufgabe ist es, dich vor der Realität, die ich erschaffen habe, aufzuheben. Und dann beginnt der Mensch zu lernen, wie er sich selbst reduzieren kann.

Also, zuerst einmal muss man in einen Zustand kommen, in dem man aufhört, an sich selbst zu denken?

Nein, du kannst nicht anders, als an dich selbst zu denken. Hier fragt man nicht nach sich selbst, weil es einen vor diesem Unglück bewahrt, obwohl es immer noch für’s Empfangen ist, es ist immer noch eine Flucht. Aber dennoch lernst du hier, wie man aus sich selbst heraustritt, wie der Schöpfer euch mangels eines anderen Auswegs auf diese Weise lehrt. Dann fängst du an zu verstehen, dass dies der richtige Ansatz ist!

Ich habe nur ein Beispiel genannt, aber es heisst nicht, dass es allen so gehen muss.

Aber gibt es hier etwas, das mich erfüllt? Kann ich dadurch eine Art Motivation haben?

Wenn du für dich beschließt, dass du nicht derjenige bist, der die Welt steuert, dass der Schöpfer all dies für dich eingerichtet hat, und Er erwartet ein Ergebnis davon (und das Ergebnis ist, dass du alles mit Ihm in Beziehung setzt, dass es niemanden außer Ihm gibt und dass auf diese Weise alles gut und zum Guten sein wird, aber nicht, dass ich etwas in der materiellen Welt gewinne, sondern für meinen spirituellen Fortschritt) – dann willst du dem Schöpfer nur für diesen schwierigen Zustand danken, der dir hilft, wie die Geburtswehen. Sonst werden wir nicht aus unserem Ego herauskommen können.

Oder du fängst an, in der Gruppe zu arbeiten und dir dort verschiedene schwierige Bedingungen in Bezug auf das Verlangen zu geben vorstellst, dass du erreichen willst, aber dein Wunsch zu Empfangen hindert dich, und dann „zeichnest“ du die Wirklichkeit selbst. Es heißt: „Ich erwecke die Morgendämmerung“.

Artikel des Tages von Montag,  27.05.2019

Das Licht kann nur aus der Dunkelheit auftauchen. Das heißt zuerst kommt die Dunkelheit, das Böse, die Verwirrung. Das Böse ist im Herzen und die Verwirrung ist im Verstand, denn wir bestehen aus dem Herzen und dem Verstand, aus Gefühl und Verständnis. Nur die Verwirrung und die schlechten Gefühle sind in unseren Herzen, wenn wir nicht wollen, nicht einverstanden sind, nicht verstehen, verwirrt werden, hassen, wegstoßen – nur aus solchen Gefühlen. Wann kommen sie? Wenn wir versuchen, uns selbstständig zu verbinden, zu verstehen, zu fühlen, einander  näher zu sein. Warum ist es schlimm, wenn ich einem Freund nahe kommen will, ihn umarme und in der Verbindung mit mit ihm mich mit anderen Freunden vereinen möchte? Warum schaffen wir es nicht? Wenn ich etwas in der Wissenschaft der Kabbala verstehen will, warum bin ich dann noch verwirrter?

 

Antwort: Weil der Schöpfer daran teilnehmen will. Er möchte, dass wir Ihn bitten, einander näher zu kommen, die Realität zu verstehen. Warum? Denn wenn wir diese Probleme lösen, werden wir sie egoistisch und nur begrenzt lösen. Deshalb sehen wir, dass wir nicht in der Lage sind, einander nahe zu kommen. Wir können das System nicht verstehen. Und wenn es keine Wahl gibt, wie es geschrieben steht: „Und die Söhne Israels stöhnen von der Arbeit“, wenden wir uns weinend und schreiend an Ihn. Und dann hilft Er. Aber Er hilft! Das heißt, letztendlich  kommt die Verbindung zwischen uns, die Hülle der Liebe kommt von Ihm zu uns. Wir sind nicht in der Lage uns zu verbinden und zu verstehen, welche Art von Verbindungen wir haben sollten. Nur um sicherzustellen, dass wir verwirrt, missverstehen, nichts fühlen und uns in Hilflosigkeit an Ihn wenden. Und dann „Er wird den Frieden in der Höhe schaffen und ihn uns geben. Er schuf ein Kli, brach es und wird es korrigieren.

*

Es steht über das Licht geschrieben: „Er füllt die ganze Erde und ist in absoluter Ruhe. Wir haben kein Chissaron. Es muss ein solches Chissaron geben, damit ich alles aufgeben kann, um mich mit meinen Freunden zu vereinen. Das ist das Problem. Ich brenne nicht für die Vereinigung mit ihnen. Ich fühle mich von der Vereinigung abgestoßen, und das hält mich auf dem Weg zurück. Eine kleine Abstoßung zwischen mir und meinen Freunden – und ich will nicht weitermachen. Ich muss nur dort anhalten und das war’s. Wenn es mehr Chissaron für den Schöpfer und für Seine Enthüllung gäbe, würde ich erkennen, dass ich nur durch die Vereinigung mit meinen Freunden über diese Abstoßung hinauskomme. Aber es ist nicht da. Wo  und wie bekomme ich einen Chissaron, Dunkelheit und Lust? – das ist das Wichtigste. Denkt nicht an Licht – es ist überall.

Deshalb müssen wir zusammenarbeiten, nicht um das Licht, sondern um die Dunkelheit zu erreichen, so dass jeder von der Tatsache begeistert ist, dass seine Freunde größer sind als er. Sie erreichen bereits das Ziel, aber was ist mit mir? Sie reden schon so miteinander, dass ich nicht stillsitzen kann. Neid, Lust und Ehre – wo sind die Erreger, die ich von der Umgebung bekomme? Solch eine Umgebung, die an den Unterrichten teilnimmt, nach Hause kommt, zur Arbeit geht, wieder studiert und so weiter. Wir müssen endlich anfangen, über unseren Chissaron nachzudenken. Nicht an den Schöpfer, sondern an das Chissaron für Ihn, denn ohne das Chissaron zu Ihm werden wir Ihn nicht enthüllen.

Wir müssen auf unserem Weg viele Probleme zwischen uns lösen, damit unsere Verbindung zur Wahrnehmung des Schöpfers geeignet ist. Ich spüre nicht den inneren Druck, es zu tun, meine Freunde zu umarmen, eine Verbindung zwischen uns zu finden, um den Schöpfer zu enthüllen. Woher kommt dieses Chissaron? Das ist das Problem. Chissaron hängt von der Gruppe ab. Die Gruppe muss für jeden Freund spielen, ihn verärgern, so dass er denkt, dass jeder vorankommt und er zurückbleibt. Nutze all seine irdischen Qualitäten – Neid, Lust und Ehre – wo sind sie? Ich fühle, dass es mir egal ist: lass es so sein, es ist nicht schlimm. Was soll ich tun? Ein Mensch kann sich selbst nicht aus dem Gefängnis befreien – nur seine Freunde. Denkt darüber nach, wie man es macht. Wir müssen Druck auf diesen Punkt ausüben, und es wird klappen.

 

Artikel des Tages Sonntag, 26.05.2019

Arvut heißt, die Tatsache, dass Bnei Baruch ein Garant füreinander wurde, weil ihnen die Tora (eine Methode, wie sie sich selbst korrigieren, vereinen und die Ebene des Schöpfers erreichen können) nicht gegeben wurde, bevor jeder antwortete, das er bereit ist, die Liebe zu Freunden auf sich zu nehmen. Das heißt, vor allem – das alle damit einverstanden sind, die Liebe zu Freunden zu akzeptieren. Dabei ist dieses Prinzip vielleicht noch weit entfernt, aber stimmen dem alle zu? Wenn ja, erhält man die Tora, so dass sich jeder um die Bedürfnisse seiner Freunde im Zehner, wie um seine eigenen kümmert.

Es steht geschrieben: Er muss sich noch mehr um die Bedürfnisse seiner Freunde kümmern als um seine eigenen, und wenn jeder damit einverstanden ist, dann werden sie zu Bürgen und verdienen es, die Tora zu empfangen. Wenn wir gezwungenermaßen zustimmen: ja, wir sind einverstanden, wir werden dadurch zu Garanten und sind würdig das Licht, das zu der Quelle zurückführt, zu erhalten, das die Tora genannt wird. Dies ist die Bürgschaft, wo sich alle gegenseitig, füreinander verbürgen. So sagen wir jetzt, dass niemand an sich selbst, sondern nur an andere denkt, – wie man sich genauso so wie sie bewegt, nicht mehr und nicht weniger, sich ständig im Einklang mit ihnen zu halten, genau mit der gleichen Geschwindigkeit und in die gleiche Richtung, nicht nach ihnen und nicht vor ihnen.

Stellt euch dieses Einverständnis vor, was für eine wahre innere Verbindung das sein sollte! Auf diese Weise erreichen wir ein einziges Herz, und jeder wird seine Sorgen los, wenn er oder sie mit uns allen geht und kommt, und wir kommen zu „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ im vollem Umfang. Und wenn jeder von uns im Voraus zustimmt, sich zu annullieren und „seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben“ mit voller Kraft, wie es von ihm verlangt wird, wenn ich nur an andere denke und mich nicht fühle, gehe ich in sie ein, wo sie sind, mit der gleichen Geschwindigkeit und so weiter, Egal was passiert, ich bin nicht vor oder hinter ihnen. Das heißt, ich habe mich selbst annulliert und ohne jeglichen Verstand mich an ihnen festgeklammert. Dann gehen wir – als Ergebnis – eine Garantie, Gegenseitigkeit ein und erhalten das Licht, das zur Quelle zurückführt, welches “die Tora” genannt wird. Und dann wird jeder seine Sorgen los, wir alle vereinen uns durch dieses Licht, und der Schöpfer erfüllt uns, zumindest auf der ersten spirituellen Stufe.

***

Ich bin nicht kritisch gegenüber dem Zehner, basierend auf dem, was sie in meinen Augen sind, sondern halte mich nur im Zustand der Verschmelzung mit diesem Tropfen, wie mit dem Zehner. So stelle ich ihn mir vor, und ich muss in einer ständigen Verschmelzung mit ihm sein, und alles, was ich von ihnen sehe und höre, ist, dass ich nichts sehe oder höre, sondern sie als perfekt akzeptiere. Deshalb kann niemand sagen, dass er keine Chance hat, jeder hat tatsächlich eine Chance, was nicht noch einmal passieren wird: sich genau in diesem Moment anklammern, sich zu beugen, sich aufzuheben und in die Spiritualität einzutreten.

 

Artikel des Tages Donnerstag, 23.05.2019

Wir sind im Gefängnis, in unserem Ego, und wir kommen da nicht raus. Und nur, wenn die Gruppe an jedem einzelnen gekonnt arbeitet, ihn aufweckt, ihn reizt, ihm verschiedene Andeutungen macht, so dass er das Gefühl hat, dass er der Kleinste, Erfolgloseste ist – wird er das Gefühl haben, als ab er im Feuer brennt, und er wird spüren, dass er innerlich schreien und Handlungen unternehmen kann, die ihn über sein Ego erheben werden. Es ist die Basis und es gibt hier viel zu lernen.

***

Es steht geschrieben: „Möge der Mensch seinem Nächsten helfen“. Wir sollten darüber nachdenken, wie wir anderen helfen können, aufzusteigen. Wie wir einander ein Beispiel geben und zeigen können, was Spiritualität ist. Wenn ich nicht an mich selbst denke, sondern daran, wie ich meinen Freund beeinflusse, den Schöpfer innerhalb der Vereinigung zu offenbaren, um Ihm Freude zu bereiten. Wenn ich mich um meine Freunde kümmere und nicht um mich selbst, dann können wir Erfolg haben.

Aber es muss eine ständige Arbeit werden – außerhalb meines „Ich“. Es steht geschrieben: „Es ist hinter meine Haut graviert – ich werde den Schöpfer aus meinem Leib erkennen“. Das heißt, ich kann den Schöpfer außerhalb meines „Ich“ offenbaren. Und wo endet mein „Ich“?

Wenn ich an andere denke, bin ich außerhalb meines „Ich“ und dann enthülle ich den Schöpfer in ihnen. Man muss darüber nachdenken, ein Vorbild für einander sein.

Lasst uns in ein solches Streben, in eine solche Vorstellung eintreten und es einander zeigen, um einen solchen Geist zu schaffen und dann werden wir wirklich Erfolg haben.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 22.05.2019

Der Lehrer kommt und erklärt es mir:

– Hör zu, es ist doch deine Seele! Der ganze Zehner, die Verbindung zwischen euch – es ist eine Struktur, es ist ein Netzwerk, und wenn ihr eure Beziehungen richtig

aufbaut, wird dort der Schöpfer offenbart. Es ist deine Seele!

– Das ist richtig, das ist gut, das ist der Schöpfer, aber im Moment muss ich mich

selbst vergessen und an sie denken, und das kann ich nicht.

Sie sagen zu dir:

– Nun, das kannst du nicht. Und es ist richtig, dass du es nicht kannst, aber bitte den

Schöpfer es für dich zu tun.

– Ich kann nicht darum bitten, denn bitten bedeutet wünschen, aber ich will es nicht.

– Okay. Sagen wir, du willst es nicht. Aber schau dir deine Freunde an, stell dir vor,

dass sie bereits darin sind, und du nicht.

Wenn ich mit dem Zehner verbunden bin, gibt es keinen Unterschied zwischen der Tatsache, dass ich Leere empfinde und möchte, dass der Schöpfer diesen leeren Ort füllt, und der Tatsache, dass es dem Zehner gehört, denn dann gehört mein Herz dem Zehner.

Deshalb gibt es hier keine Frage, denn wir handeln in einem Herzen, in einem Wunsch. Wir alle wollen das Spirituelle erlangen, den Schöpfer enthüllen, Ihn begreifen. Aber niemand kann es allein und individuell tun, denn der Schöpfer ist die Kraft der Liebe zwischen uns. Folglich, wenn es nicht zwischen uns geschieht, dann gibt es keinen anderen Ort, an dem Er offenbart wird – das ist der Punkt. Deshalb müssen wir Ihm einen Platz zwischen uns schaffen.

Früher war es ein Ort des Neides, des Hasses, der Gier, des Ehrgeizes, aller möglichen Formen der Ablehnung – und nun mache ich ihn frei. Ich möchte, dass dieser Ort zum Ort der Vereinigung, des Gebens, der Liebe, der Gegenseitigkeit wird, aber ich empfinde, dass ich ihn nicht füllen kann, da ich diese Eigenschaft nicht habe. Ich möchte, dass sich der Schöpfer hier offenbart und diesen Ort füllt.

Das ist der leere Ort, den wir für den Schöpfer vorbereiten müssen.

Artikel des Tages Dienstag, 21.05.2019

Das Problem, aus der Verzweiflung herauszukommen, liegt darin, dass wir darüber reden müssen. Es heißt nicht, dass wir die ganze Zeit damit verbringen, aber man muss der Gruppe erklären, dass der Schöpfers auf diese Weise mit uns arbeitet: Er bringt uns von einem angeblich guten Zustand zu einen schlimmeren herab, um uns einen Antrieb zu geben, voranzukommen. Es gibt keinen anderen Grund für die schlechte Empfindung, außer uns zum Guten anzutreiben. Möchtet ihr vorankommen, ohne das Böse zu empfinden? Es ist möglich – wie ein alter Mann, der nach etwas sucht, als hätte er etwas verloren.

Stellt euch Chissarons vor, die sich in euch noch nicht in Form von Verzweiflung, Problemen, Traurigkeit oder etwas anderem manifestiert haben. Wir haben nicht genug Liebe für unsere Freunde, nicht genug Vereinigung in der Gruppe, nicht genug Annäherung an den Schöpfer, um wie Eins zu sein. Sucht nach solchen Bedürfnissen und beginnt mit ihnen zu arbeiten. Dann erschafft ihr selbst sowohl die Dunkelheit als auch das Licht, bevor es von oben kommt. Dadurch beschleunigt ihr die Zeit, wie es geschrieben steht. Alles liegt vor euch, und alles kann nur zwischen den Freunden verwirklicht werden. Wenn es keine Verbindung gibt, ist der Mensch nicht in der Lage das zu tun, worüber wir gesprochen haben.

***

Wir müssen darüber in Bezug auf die ganze Welt, auf alle Gruppen nachdenken, denn wir sind ein allgemeines Kli. Wir müssen uns um alle kümmern, denn es gibt buchstäblich nur ein Kli. Es ist wie bei einem Menschen, der mit einem Narkosemittel injiziert wurde, und nicht spürt, dass sein Bein weh tut. Dies geschieht aufgrund der Anästhesie, und nicht weil die Krankheit nicht existiert. Und so ist es auch bei uns. Wir sind vom Welt Kli abgeschaltet, jeder existiert in seinem Zehner, und nicht einmal im Zehner, sondern in sich selbst.

Und wir müssen zur Besinnung kommen, aufwachen, unsere Gefühle so schnell wie möglich aus diesem Traum herauskommen lassen. In dem Maße, in dem wir uns auf diese Weise anstrengen, werden wir spüren, wie die Gruppen füreinander arbeiten, wie sie sich gegenseitig helfen können. Ihre Kräfte verbinden sich und sie werden zu einer Kraft. Schaut mal, wie viele Gruppen wir in Lateinamerika haben – Gruppen, Singles, sowohl virtuelle und als auch physische. Wenn sie sich alle wie eine Gruppe fühlen würden, was für eine Kraft wäre es für alle, was für eine starke Auswirkung könnte es auf jeden haben!

 

Artikel des Tages von Montag,  20.05.2019

Wir wollen nichts von der Vereinigung hören, weil wir hier immer getäuscht werden. Deshalb ist es für uns schwierig und es ist extra so  gemacht, damit wir eine innere Klärung, eine doppelte Prüfung machen, was mit der Vereinigung gemeint ist. Dies ist keine Vereinigung zwischen Egoisten auf der materiellen Ebene, sondern eine Vereinigung, die der Schöpfer nach unseren Anstrengungen durchführt, wenn wir versuchen, nach dem zu handeln, was Rabash uns in seinen Artikeln über die Gruppe geschrieben hat. Deshalb ist die Vereinigung hier ganz anders, wir kennen sie nicht. Ich muss nach einem buchstäblich neuen Blickwinkel, einer neuen Herangehensweise an das, was hier gesagt wird, suchen, um mich von allen bisherigen Vorstellungen und Assoziationen zu lösen und zu distanzieren, als ob ich von einem anderen Planeten komme. Jetzt erzählt man mir etwas, was ich in keiner Weise weiß.

Das heißt, ich kann nicht alle meine egoistischen Bilder, Formen und Vorstellungen von der Vereinigung zwischen Menschen aus der Vergangenheit übertragen. Wir machen in der Gruppe etwas ganz anderes. Wir wollen uns vereinen, um den Schöpfer über unseren Egoismus zu enthüllen. Unseren Egoismus nicht zu streichen, sondern über ihn, ihn bewahrend mit einer speziellen Glasur zu bedecken, die Vereinigung und Liebe genannt wird. Es ist nicht einfach, und es ist eine Vorbereitung in zwei Linien, nach denen wir die mittlere Linie bekommen – die Enthüllung des Schöpfers. So werden wir vorankommen.

Deshalb möchte ich sagen, dass jeder eine besondere Zeit hat, sich der Gruppe anzuschließen, diese Idee zu verstehen, sich daran zu gewöhnen und sich richtig zu verhalten. Das Wichtigste ist, sich nicht daran zu erinnern, was ich seit meiner Kindheit kenne: ein gutes Kind zu sein, mich zu vereinen und freundlich zu sein. Es gibt hier keine Freundschaft, es gibt keine egoistische Vereinigung. Hier baue ich eine neue Vereinigung über den Egoismus, die vom Schöpfer gebildet wird. Ich wende mich an Ihn und sage: „Du musst eine Verbindung zu meinem Freund aufbauen. Deshalb gibt es ein Gebet an den Schöpfer damit er mir die Kraft, mich mit meinem Freund zu vereinen. Das ist ein echtes Gebet, wenn ich Ihn frage, verlange, ihn zwinge, diese Arbeit durchzuführen.

***

In diesen Abschnitten erklären uns Baal Sulam und Rabash, wie wir eine spirituelle Vereinigung, die die Bürgschaft genannt wird, verwirklichen können, so dass jeder ein Ziel hat und jeder zum Wohle des Schöpfers arbeitet. Der Schöpfer ist nicht etwas außerhalb der Gruppe. Wenn wir denken, dass er irgendwo da draußen ist, und wir sind hier, um für ihn zu arbeiten (Dieser Satz ist auch im Russischen nicht verständlich und stand genauso da. Wir denken aber dass man es  eventuell so auffassen kann: Der Schöpfer ist nicht etwas außerhalb der Gruppe, er ist hier zwischen uns und wir müssen für Ihn arbeiten). Der Schöpfer ist die Vereinigung der Gruppe, ihre Einheit, der vollkommene Zustand, wenn die Liebe zwischen uns offenbart wird, und wir beginnen auch, über die Trennung und Abgrenzung die Vereinigung zu begreifen. Zwischen diesen beiden Ebenen – Trennung und Vereinigung – beginnen wir ein besonderes Phänomen zu erkennen, das sowohl Hass als auch Liebe hervorgerufen hat. Dieses Phänomen nennt man der Schöpfer. Das heißt, wenn ihr definieren wollt, was der Schöpfer ist, dann ist Er derjenige, der den Hass zwischen uns hervorgerufen hat, und an den wir uns wenden, um uns zu vereinigen und Liebe zwischen uns zu erweisen. Diese beiden Begriffe, die wir als Sandwich öffnen, werden der Schöpfer genannt. Deshalb schaffen wir Ihn. Wir bauen Ihn auf.

 

Artikel des Tages Sonntag, 19.05.2019

Es steht geschrieben, dass der Einzelne die Gesellschaft nicht verlassen und für sich selbst bitten sollte, auch nicht, um dem Schöpfer Freude zu bereiten, aber für die ganze Gesellschaft ist das möglich. Denn wer die Gesellschaft verlässt, um nach seiner privaten Seele zu fragen, erschafft nicht, sondern führt im Gegenteil zu ihrer Zerstörung. Wenn er für sich selbst fragt, führt das zur Zerstörung seiner Seele, weil er in die Gewänder eines Stolzen gekleidet ist, denn es ist unmöglich, sich einen Mann vorzustellen, der aus der Gesellschaft gekommen ist, ohne sich in das Gewand des Stolzes zu kleiden. Und jeder Mensch muss, sich selber, dies mit aller Kraft verbieten. Ich meine, ich will mich nicht einsam vorstellen, dass ich isoliert, unverbunden, nicht in der Gesellschaft aufgelöst bin. Ich kann nicht denken, es fällt mir nicht einmal ein, zu denken, dass ich etwas will – überhaupt nichts. Nur wir. Das ist das, was im Geist und Herzen existiert, und ich will, dass es so ist. Von diesem Punkt der Annäherung von Geist und Herz aus kann ich mich an den Schöpfer wenden. Wenn ich mich nicht mit der Gruppe vereinige, kann ich mich nicht an den Schöpfer wenden. Ich werde immer daneben hauen, weil Er in der Gruppe ist, in ihrer Mitte.

***

Wir müssen mit etwas in der Hand aus dem Kongress kommen, seid ihr einverstanden? Deshalb verlieren wir, den Geist der Vereinigung, in den Pausen nicht, an keinem Ort. Obwohl wir das Gefühl haben, dass es ständig verschwindet und uns wegläuft. Wir gewinnen ihn mit der Kraft zurück und versuchen gleichzeitig zu spüren, wie sehr der Schöpfer meine Bemühungen genießt, wenn ich meine Verbindung wiederherstelle. Wie ich früher diese Verbindung wahrgenommen habe, so komme ich immer wieder darauf zurück, mehr und mehr. Und ihr werdet sehen, dass wir uns buchstäblich stündlich auf das Verlangen zu bewegen werden, in dem die Gegenwart des Schöpfers spürbar wird.

Artikel des Tages von Donnerstag, 16.05.2019

 

Jeder kommt zu dem Punkt, an dem er zustimmt, in dem Zustand zu bleiben, in dem er für immer sein will. In diesem Zustand annulliert er nicht sich selbst, sondern seinen Wunsch zu empfangen: er will nichts empfangen, weil er stattdessen eine Vereinigung mit dem Schöpfer findet, eine Verschmelzung zu einem gemeinsamen Punkt. Es ist nicht mehr nötig, es gibt immer nur einen Punkt der Verschmelzung miteinander. Zusätzlich zum Schmelzpunkt hat der Höchste einen großen Wunsch und der Niedrigere beinhaltet dieser Wunsch. Erst wenn beide sich gegenseitig annullieren, an diesem Punkt kommt es zu einer Vereinigung.

Dies ist ein besonderes Phänomen, das in unserer Welt nicht vorhanden ist – buchstäblich spirituell. Darum geht es: wie wir uns annullieren, um am Schmelzpunkt mit dem Schöpfer zu sein – es ist alles. Wir sprechen nicht über die Freunde, über die Gruppe, über die ganze Welt – es wird später kommen. Bevor wir in unserem Geist und Verstand feststellen, was der Punkt der Verschmelzung, der Punkt der Konzession (Zugeständnis) ist. Was soll ich annullieren? Was soll ich zurückstecken? Womit soll ich mich vereinen? Was bedeutet „für immer“, weil ich bereit bin, darin zu bleiben? Es gibt hier viele Fragen, und all dies hängt mit dem Begriff der „Reduktion“ zusammen. Aber ich wiederhole, der Grund für die Einschränkung ist, dass ich vereint sein will, sonst erreiche ich Ihn nicht.

***

Dies ist ein besonderer Kongress, denn wir haben die Phase der Vereinigung zwischen uns und der Offenbarung der Übergangsstelle begonnen. Und ich hoffe wirklich, dass dieser Kongress – ich sehe ihn als einen Kongress – uns einen Impuls für unsere Vereinigung geben wird.  Das ist das Wichtigste und nicht die Zugabe von Wissen, Intelligenz und Klärungen, obwohl es auch sein kann, denn die Anzahl der Teilnehmer hat ihre Auswirkungen. Aber durch unsere Anstrengung, uns vereinen zu können, ein inneres Gefühl dafür, worüber wir sprechen, zu entwickeln.

Ich mache mir die ganze Zeit darüber Gedanken und ich möchte wirklich, dass sich jeder buchstäblich zu einem Organismus zusammenschließt, wie ein fertiger Teig. Doch in den Ofen wird es nicht von uns gestellt. Ich möchte, dass wir so vereint sind – ohne jegliche Form, wie ein fertiger Teig. Ich möchte es so sehr und in der Regel, wenn ich solche Kongresse durchführe, denke ich darüber nach, wenn ich mir das Publikum ansehe.

Wir werden versuchen, darüber nachzudenken. Ihr müsst nicht viel schreiben, ihr könnt ein wenig reden – versucht euer Bestes, denn ihr könnt es als Gruppe schaffen. Wir sollten versuchen, uns auf diese Art und Weise zu betrachten. Die Freunde aus Lateinamerika, Nordamerika, Europa, Asien, Israel, Russland und Afrika werden sich dort treffen. Laßt uns aus ihnen etwas machen, was Eins ist – es ist sehr wichtig für uns. Und dann, mit Sicherheit, werden wir Erfolg haben. Wir haben viel Vorarbeit geleistet und sind bereits in der Lage, auf die andere Seite des Machsom zu gelangen.

 

Artikel des Tages Dienstag, 14.05.2019

Welche Beispiele können wir dafür anführen, dass ich mich selbst und die Gruppe betrachte, und die Gruppe an meine Stelle setze? Wie ändere ich ihre Wichtigkeit – was ist das Erste und was das Zweite, was ist wichtiger und was weniger wichtig? Wie tue ich das praktisch, in verschiedenen Handlungen und Gedanken in Bezug auf den Unterricht oder die allgemeinen Gruppenaktivitäten? Wie kann ich entscheiden, dass die Gruppe jetzt an meiner Stelle steht, so dass klar ist, dass ich sie mir selbst vorziehe? Nennt mir Beispiele dafür.

Wie oft am Tag offenbare ich solche Situationen, wenn ich die Gruppe an meine Stelle setzte und dadurch voranschreite? Es heißt, mein „Ich“ auf die andere Seite zu bringen. Nennt euch solche Beispiele gegenseitig, mit denen wir während des Tages arbeiten können: ich achte auf etwas, das mir wichtig ist, aber ich tue es in Bezug auf die Gruppe.

Was nennt man Liebe zu den Freunden im Vergleich zu anderen Beziehungsformen gegenüber ihnen? Ich kann sie gut und respektvoll behandeln, sie unterstützen, aber warum heißt es, dass ich Liebe zu den Freunden erlangen muss? Was ist die Essenz des Wortes „Liebe“?

***

In jeder Situation und an jedem Ort muss ich versuchen zu sehen, dass ich mich selbst im Verhältnis zu etwas außerhalb von mir vorziehe. Außerhalb von mir ist der Schöpfer, die Shechina –  ich muss das vorziehen, was außerhalb von mir liegt. Das kann die Gruppe sein, mit der ich zusammenarbeite – sie steht mir am nächsten; das kann auch keine Gruppe sein, sondern ein eher externer Kreis – unser Weltkli. Ein noch äußerer Kreis ist die gesamte Menschheit. Es kann auch die gesamte Realität sein – es hängt alles davon ab, wie ich mich darauf beziehe. Aber es geht darum, ob ich mich im Verhältnis zu dem verändere, was außerhalb von mir ist. Wichtigkeit! Was ist wichtiger – ich oder der Zehner? Ich muss anfangen zu fühlen, versuchen zu spüren, dass ich plötzlich von mir selbst gelöst bin, als ob ich nicht existiere, sondern in ihnen lebe. Es heißt, dass ich zum Embryo im Höheren werde.

 

Artikel des Tages von Montag, 13.05.2019

Du musst die Übungen im Zehner machen, die in unserem Herz und Verstand verankern.

Wenn ein Mensch in einem Zehner eingeschlossen ist, bekommt er von diesem die Richtung und den richtigen Fortschritt. Alleine, auch wenn er es hört, ist er nicht mit dem Zehner verbunden, ist es keine richtige Verwirklichung. Es ist nur ein Grundwissen, dass ihm erlaubt, sich mit dem Zehner zu verbinden und es dort umzusetzen. Schließlich ist der Punkt der Verschmelzung des Menschen mit dem Höchsten im Zehner.

Er sollte spüren, dass er mit ihm verbunden ist, in ihm ist. Jetzt versteht er, was dieser Samentropfen ist, in dem wir alle sind und nicht nur er allein. Wir sind zur gemeinsamen Annullierung gekommen, jeder von seiner eigenen Seite. Dort, an diesem Punkt der Annullierung, sind wir zusammen – 10 Punkte, die sich annulliert haben. Es ist ein Samentropfen. So wird es sich von Stufe zu Stufe entwickeln: Auf der nächsten Stufe habt ihr die gleiche Vorgehensweise in der Vorbereitung des Samentropfens. Jede Stufe beginnt mit Selbstannullierung.

Bezüglich was annullieren sich die Freunde im Zehner?

In Bezug auf den Einfluss des höheren Lichts, den Schöpfer. Ich weiß nicht, was Licht ist. Deshalb wird mir eine Gruppe in einem zerbrochenen Zustand gegeben, und sie zeigt mir meinen eigenen Zustand. Das heißt, sie ist in meiner Wahrnehmung zerbrochen. Dann begreife ich, dass, wenn ich sie in einem vollkommenen Zustand und in absoluter Liebe, in solcher Perfektion sehe und dass wir in unserer Vorstellung zusammen sind, ohne sich einzeln zu fühlen, werde ich mein „Ich“ in dieser Einheit aufheben. Das gilt für alle. Dann kommen wir zum ersten spirituellen Tropfen, und der heißt “Glaube über Verstand”.

*

Externe Bedingungen und Veränderungen sind nicht wichtig, die Hauptsache ist, an diesem Punkt festzuhalten. Achtet darauf! Ich habe etwas, woran ich mich festhalten kann – ich packe es, und das ist das Erste, trotz aller veränderten Bedingungen. Jetzt ist das Wichtigste für mich – trotz äußerer Veränderungen weiterzumachen.

Der Mensch fühlt, dass er unvollkommen und entgegengesetzt ist. Reicht es aus, am Punkt der Verschmelzung festzuhalten und nicht um Korrektur zu bitten?

Den Verschmelzungspunkt festzuhalten ist eine Perfektion. Was ist nicht perfekt daran, wenn er in einer Verschmelzung mit seinen Freunden ist? Reicht es ihm nicht? Wenn er spürt, dass es nicht genug ist, ist es seine Unvollkommenheit.

Ich habe das Gefühl, dass ich bei meinen unkorrigierten Wünsche bleibe.

Ich habe keine Wünsche – weder korrigierte noch unkorrigierte, ich bin mit den Freunden verschmolzen.

Aber es fühlt sich unvollkommen an, den Freunden entgegengesetzt.

Es ist notwendig, sich mit ihnen noch mehr zu verschmelzen, und es ist für die Handlung über die wir gerade sprechen, ausreichend. Es muss ein Embryo, ein Punkt, ein Samentropfen sein. Er hat nichts – keine Wünsche, keine Absichten, keine Gedanken, außer eine Sache: mit ihnen zu verschmelzen und zusammen mit dem Schöpfer. Dann betreten sie die höhere Gebärmutter: der Schöpfer – es ist die Bina-Ebene. Wenn 10 Punkte zusammen sind, nimmt Bina sie auf und beginnt sie zu entwickeln, wird mit ihnen schwanger.

Welche Art von Übung sollen wir tagsüber im Herz und Verstand machen?

Ich bin im Zehner, in den 10 Punkten. Sie sind alle bereit – Punkte, Wünsche. Ich schließe mich in sie ein, bis in die Unendlichkeit, annulliere mich komplett wie in einer Gebärmutter. Inwieweit ich mich vor ihnen annulliere, annulliere ich mich vor dem Schöpfer. Israel, Tora, der Schöpfer – dort annulliere ich mich und finde das höchste Licht , das uns entwickeln wird – nicht mich, sondern uns – Er wird uns zu einem Leib, zu einem Wunsch machen.

So kommen wir zum ersten spirituellen Begreifen. All diese Vorstellungen haben wir untersucht, beschrieben und sind bereit die Maßnahmen zu ergreifen.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 12.05.2019

Wie äußert sich das, dass ich mich annulliert habe?

Ich unterscheide die Tatsache, dass ich das, was ist, als Wahrheit, gut und gutes Tuender, zwischen dem, was ich fühle und dem, was im Licht der Unendlichkeit, in dem ich mich befinde, sein sollte. Wenn ich etwas vom Schöpfer wahrnehme, bin ich in der Welt der Unendlichkeit und von der Seite meines Tieres, meines „ich“, befinde ich mich im Zustand dieser Welt. Die Kluft zwischen uns ist die Leiter aus dieser Welt, und ich muss sie jetzt begreifen. Wenn ich meine Eigenschaften des Schöpfers in die Tat umsetze, spüre ich, dass mein Tier von meinem Verlangen zu empfangen spricht.

Ist es das, was wir die ganze Zeit tun müssen?

Ja, ich konnte vorher einfach nicht darüber reden, denn du weisst, welche Diskussionen wir darüber haben – ich verstehe nicht, ich will nicht, ich bin anderer Meinung. Jetzt denke ich, dass wir zu einem Zustand der relativen Entspannung gekommen sind, das höhere Licht weichte uns auf und wir können in die Einschränkung gehen.

Aber ich weiß noch nicht, worin sich das äußert. Es gibt einen bestimmten Geisteszustand, in dem ich mich gerade jetzt befinde, wenn ich etwas fühle, etwas verstehe und erkenne, dass ich das alles nicht ignoriere, sondern darüber aufsteige.

Ich verstehe den einfachen Zustand, dass ich im Licht der Unendlichkeit bin, in der Welt der Unendlichkeit, im absolut guten Einfluss des Schöpfers – das ist alles. Das, was ich von mir selbst tue, wenn ich meine Gefühle, die ich habe, in die Tat umsetze, ist das, was mein Tier sagt, mein Verlangen zu empfangen. Dann will ich es annullieren, meine Kelim in Bezug auf diesen Stern, mich auf den Polarstern zu kalibrieren. Am Anfang muss ich diesen Stern fangen, damit ich die Skala, den Standard habe. Dass du vom Schöpfer annimmst, dass Er gut ist und Gutes tut, ist das, was du jetzt feststellen willst, dass du es von Ihm bekommst.

Darüber, wie du dich von selbst dieser Null näherst, sprechen wir später. Zur Zeit sprechen wir davon, wie wir das akzeptieren, was wir von oben erhalten haben.

***

Erweitern Sie bitte ein wenig: – was bedeutet es, keine externe Veränderungen zu verlangen, sondern interne Veränderungen zu verlangen?

Ich will keine äußeren Veränderungen, die ich von Ihm erhalten habe – es ist das Licht der Unendlichkeit, „Ich habe HaWAYaH nicht verändert“. Das höhere Licht ist in absoluter Ruhe, ich bin innerhalb von diesem weißen Licht. Ich ziehe mich jetzt nur zurück, ich annulliere mich und ich will kein Verlangen in mir wecken, keinen Gedanken, nichts, ich will nur mit dem Licht, das auf mich wirkt, in dem ich bin, auf Null kommen. Ist das klar?

Es ist wie eine Kalibrierung, wie ein Abbild. Es ist unmöglich, zu mehr zu kommen, wir müssen zuerst beginnen. In jedem Gerät ist das so, in allem: die Musiker, die Physiker, egal wer, wir wollen immer mit einer Grundlage, einem Standard beginnen und erst dann das akzeptieren…

Bitte, das ist die Sache, die wir jetzt gründlich untersuchten, das ist die Arbeit für heute und für den Rest unseres Lebens. Aber ihr sollt tagsüber im Zehner damit arbeiten.

Wegen der Feiertage zwischen 8.5. und 12.5.2019 keine Artikel des Tages

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 08.05.2019

Sie haben gesagt, dass unsere ganze Arbeit darin besteht, nach dem Chissaron zu suchen. Gestern durch die Ereignisse in Israel war direkt spürbar, dass die gesamte Weltgruppe sich in einem Chissaron verbunden hat, es gab ein Verantwortungsgefühl, eine Ehrfurcht, und wenn wir es mit dem heutigem Tag vergleichen, ist dieses Gefühl nicht mehr da und stattdessen haben wir ein Gefühl des gemeinsamen Schlafes. Können wir selbst ein solches Chissaron erschaffen, durch ein Spiel oder durch ein Gebet, oder können wir die Leiden der Welt nur von unten bekommen und danach in irgendeine Weise darauf reagieren?

Es ist nicht gut, wenn wir uns selbst erwecken müssen und es nicht können. Wir müssen die Gelegenheit, uns selbst zu erwecken, wahrnehmen noch bevor der Schöpfer uns durch alle möglichen unangenehmen Ereignisse erweckt, wie es heißt: „Ich erwecke die Morgendämmerung“. Wie? Jeder von uns ist kein Einzelgänger, wir sind viele und können die Freunde auf unterschiedlichen Wegen erwecken – Neid, Ehre, Leidenschaft, Scham. Diese Gefühle können uns erwecken und uns zeigen, wo die Mängel in unserer Verbindung liegen. Ein Mangel an Verbindung zwischen uns soll zu einer Korrektur führen, um wieder auf einen Mangel an Verbindung hinzuweisen und uns wieder zu einer Korrektur zu führen. Dann stellt sich heraus, dass wir in der linken Linie den Mangel an Verbindung offenbaren und in der rechten Linie korrigieren und so die ganze Zeit, wir laufen auf zwei Beinen und alles hängt von uns selbst ab. Warte nicht ab, sag nicht, dass du gestern einen richtigen Zustand, ein Chissaron hattest – nein, warte nicht darauf, dass der Schöpfer es dir gibt. Er kann es dir nur mit Hilfe von Schlägen, Krankheiten und diversen Problemen geben, es macht keinen Sinn, darauf zu warten. Es bedeutet, dass du nicht richtig arbeitest, wenn du den richtigen spirituellen Zustand nicht erlangen willst und mit deinem tierischen Zustand zufrieden bist, wie in einem Nirvana – nichts stört mich, es geht mir gut. Es heißt nicht, dass du nach der Verschmelzung mit dem Schöpfer strebst. Es gibt also nichts zu beschweren, dass es gestern so war, und heute anders ist – im Gegenteil, heute sind wir in einem fortgeschrittenen Zustand – wenn man nicht mit Hilfe eines Chissaron einen Zustand von oben bekommt, bedeutet das, dass es gewollt ist, dass man selbst zu diesem Chissaron kommt.

*
„Wie ein alter Mann zu gehen“ – bedeutet, dass ich nach dem bösen Anfang suche?

Ja, das Böse zwischen dir und deinem Freund. Du sitzt jetzt neben Dudi und möchtest sein Freund (Haver) sein – du musst es auf einer noch höheren Stufe wollen, noch näher zu ihm, wenn ihr buchstäblich spürt, dass ihr im gemeinsamen Raum zwischen euch den Schöpfer offenbaren wollt.

Es gibt dich, und es gibt Dudi, ihr sitzt zusammen und helft euch gegenseitig – sehr schön. Und jetzt wollt ihr etwas aufbauen, damit es nicht deines und nicht seins ist, sondern etwas gemeinsames zwischen euch. Und warum wollt ihr diesen gemeinsamen Raum schaffen? – Damit sich jeder darin annulliert, um sich mit dem Nächsten zu verbinden. Und dann baut ihr auf das Kli des Gebens, wo ihr einander helft: „Schau, wie ich es mache, lass es uns zusammen machen.“ Ihr baut dieses Kli gemeinsam auf, ein neues Kli, das nichts mit dir oder mit ihm zu tun hat und über euch steht. Es ist ein spirituelles Kli das sich bereits über dem Verlangen zu empfangen befindet.
Und was wollt ihr? – Ihr wollt dieses Kli auf den Schöpfer beziehen, da es neutral ist in Bezug auf jeden von euch.

Ihr helft euch gegenseitig, dass der Freund sich von sich selbst trennt, und dann hilft euch der Schöpfer. Wendet euch an Ihn, damit Er euch hilft, dieses gemeinsame Kli aufzubauen, und damit Er es füllt. Und dann werdet ihr spüren, wie Er euer gemeinsames Chissaron füllt, das in der Tat bereits von euch getrennt ist, und dies wird eure Seele sein.
Die Seele befindet sich in keinem von uns, nur zwischen uns oder über uns! Und so baut man das Kli auf. Schau mal, wie nah das ist!

 

Artikel des Tages von Montag, 06.05.2019

Wie kommt man immer mehr nach Innen?

Alles klärt sich in Gedanken. Denke so viel wie möglich darüber nach, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Ich verstehe, dass dies eine sehr große Anstrengung ist, es gibt keine andere Arbeit im Herzen und im Verstand, keine körperliche Arbeit die mehr Kalorien verbrennt als die Arbeit die man macht, wenn man sich mit spiritueller Klärung beschäftigt. Es ist sehr hart, sehr anstrengend und es ist notwendig, den Verstand und das Herz zu verbinden. Man klärt erst in seinem Verstand, dann muss man zu den Gefühlen übergehen, vielleicht ein Lied singen, etwas Sinnliches empfinden und dann wieder zum Verstand finden.

Auf diese Weise kannst du es tun, bis es beginnt, in dir zu leben. Und es geht überhaupt nicht um den Verstand – die Bemühungen dringen in den Menschen ein und bauen ein System in ihm auf. Dieses System definiert die Fähigkeit eines Menschen, die Welt, sich selbst und den Schöpfer wahrzunehmen, der die ganze Realität erfüllt – die Art und Weise, wie wir in Ihm sind, die Art und Weise wie Er uns „bewegt“ – kurz gesagt, um dieses ganze System wahrzunehmen. Es hängt von unseren Bemühungen ab, und vor allem ist es Gruppenarbeit. Es ist sehr wichtig. Ich verstehe, dass dies schwierig ist, aber es gibt keine andere Möglichkeit, es wird nach und nach geschehen.

Wie kann man richtig verstehen, dass ich jetzt das Innere statt dem  Äußeren wähle? Wie drückt es sich aus? Woher weiß ich, dass ich es getan habe?

Das Innere ist, wenn ich mit „es gibt niemanden außer Ihm“ beginne und verstehe, dass Er sich in jeder Handlung, die durch mich geht befindet. Er ist auch in jedem Gedanken, in dem ich an Ihn denke. Und wie kann ich hier feststellen, wo ich mich befinde und wie ähnlich ich Ihm bin? Das ist das Innere; und das Äußere ist das Übrige.

Wenn ich von „es gibt niemanden außer Ihm“ ausgehe, der die ganze Realität ausfüllt und daran beteiligt sein möchte, dann ist alles andere das Äußere. Das Innere ist der Ort, an dem wir vereint sind: Israel, Thora und Schöpfer sind Vereint.

*

Wir verzögern unsere Korrektur. Wir können nichts dagegen tun, wir müssen nur verstehen, dass wir uns beeilen müssen. Ihr lernt all diese Themen mit mir, ich kann nur etwas ergänzen, aber am Ende steht alles vor euch. Und die Tatsache, dass die Welt „auf schiefe Ebene gerät “ zeigt nur, dass wir uns verspäten. Wir können nicht sagen, dass es nicht von uns abhängt. Im Gegenteil, wir müssen die Verantwortung übernehmen und wir tun es nicht.

Und sagt nicht, dass es Kräfte gibt, die es uns nicht erlauben, uns an der Verbreitung zu beteiligen. Ihr sagt, dass diese Kräfte persönlich gegen uns, gegen unsere Organisation vorgehen! All das kommt von oben, einschließlich die Raketen, die auf unsere Köpfe fallen. Dennoch müssen wir vorankommen und unsere Arbeit ständig verstärken.

Fragt sich jeder von uns, was er tagsüber tun will? Man kommt morgen wieder in den Unterricht und hört etwas Interessantes, oder hat er tagsüber etwas zu tun, unabhängig davon, wo er arbeitet? Was nimmt jeder auf sich, um die Weltkorrektur hervorzurufen? Dann soll er morgen mit einem „reinen“ Herzen zur Lektion kommen.

Das ist die ganze Frage, und wir sollten darüber nachdenken und dann fragen, warum die Raketen immer noch fallen, Antisemitismus und Hass zunehmen, und im Allgemeinen gibt es Tag für Tag immer mehr Schwierigkeiten und Probleme in der Welt. Wir befinden uns in einem Zustand, in dem wir all dies bereits verhindern können, indem wir es in Ordnung bringen. Wir können es! Obwohl die Korrekturen, die dem Ende der Korrekturen vorausgehen, immer schwieriger werden, können wir uns dem Ende der Korrekturen auf eine freundliche und komfortable Weise nähern.

Ich möchte nur hinzufügen, dass wir noch nicht die einzige zuverlässige „Heilung“ – die Vereinigung – errungen haben. Also akzeptiere ich alle eure Beschwerden, aber die Frage ist: seid ihr bereit, diese Medizin zu nehmen? Und erst dann sagen: „Es hilft nicht, ich sehe keine Veränderungen, die Welt verändert sich nicht zum Guten”. Wo ist dieses Heilmittel, das der Welt helfen wird, sich zum Guten zu wenden?

Artikel des Tages Sonntag, 05.05.2019

Wir können jetzt nicht alle Arten von Freuden mit Ursachen und Folgen klassifizieren, richtig einteilen. Wir müssen nur überprüfen, ob ich Freude habe, und versuchen, sie zu erkennen – auf der einen Seite. Auf der anderen Seite, während ich mich in Freude befinde, prüfen, ob dies eine gute oder schlechte Freude ist?

Ich bin froh, dass es mich gibt, dass ich erfüllt bin, dass ich geehrt werde, oder dass ich zur Freude gekommen bin. Oder bin ich froh, dass ich einen Zehner habe, dass ich sie erfreue, verbinde, dass ich die Möglichkeit habe, in die Vereinigung zwischen uns zu investieren, um Kli für die Offenbarung des Schöpfers zu bereiten? Aber es ist auch durch Freude – die Freunde – zu erfreuen, sie glücklich zu machen, dass sie sich über die Verbindung freuen, dem Schöpfer Freude zu bereiten, dass Er Sich freut, mit uns verbunden zu sein.

So schreite ich voran und durchlaufe auf dem Weg jede Menge von Zuständen. Die richtige Überprüfung jedes Zustandes ist die Freude. Welcher Art ist diese Freude? Um meiner selbst willen oder um der anderen willen, als ersten und als zweiten – auf welcher Ebene ist es, prüfe ich mich selbst als existierend oder nicht existierend? Ich kann glücklich sein, auch wenn ich mich selbst nicht berücksichtige. Und so weiter, d.h. die ganze Zeit zu überprüfen.

Wenn du die Realität mit dem Schöpfer, der Korrektur der Welt und dem ganzen Prozess, den man durchgehen muss, verbindest, solltest du versuchen, den Korrekturprozess in allem, was vor sich geht, zu sehen. Unsererseits scheint es ein gutes materielles Leben, ein tierisches Leben zu sein, aber alles bezieht sich auf die Seelen. Wenn wir die Korrektur als das betrachten, was in unseren Seelen geschieht, d.h. dass wir den Schöpfer kontaktieren müssen, werden wir mehr verstehen, was mit jeder Rakete geschieht, die auf unsere Erde fällt. Das sollte in uns die Frage aufkommen lassen: Wer schickt sie? Denn es gibt nichts, was nicht speziell von oben bis ins letzte Detail gerichtet, kommt. Alles ist mit dem Kräftesystem verbunden, und wenn etwas auf jemanden fällt, müssen wir verstehen, dass es von oben im Detail geplant ist. Es gibt keine Zufälle in der Welt, wir müssen nur verstehen, was wir mit der Form der Verbindung – mit dem Schöpfer – tun sollen, die offenbart wird. Ich denke, dass wir wirklich etwas zu tun haben, und nicht wie üblich nur zu sitzen. Versuchen wir mit Hilfe der Verstärkung unserer Arbeit die Barmherzigkeit, eine höhere Kraft zu erwecken. Damit sie uns und die gesamte Menschheit nicht durch die sogenannten Gerichte, sondern durch Barmherzigkeit fördert. Lasst uns bitten, und ich bin sicher, dass wir Einfluss nehmen können.

***

Jetzt, nach der Morgen Lektion, in der wir seit einer Stunde über Freude diskutieren, gehen wir in die Welt hinaus. Wie können wir die Freude an der Verbindung mit dem Schöpfer bewahren? Ich habe keine persönliche Verbindung, sondern über den Zehner – so weckt Er mich auf und organisiert den Ort, an dem ich meine Einstellung zu Ihm ausdrücken kann. Wie kann ich tagsüber überprüfen, ob ich mich in der Welt des Schöpfers freue? Wenn alles vom Schöpfer kommt – es gibt niemanden außer Ihm – habe ich einen gewissen Glauben daran? Er bereitet alles vor und tut es, es steht auch geschrieben, Er ist gut und Gutes tuend  – wie kann ich versuchen, mit Ihm verbunden zu sein? „Mit Ihm“ es bedeutet, immer noch das richtige Bild, die richtige Form und Qualität für sich selbst zu bestimmen: gut und gutes tuend für Gute und Schlechte, nur Gutes für alle tuend. Was ist mit „gut“ gemeint? Die gesamte Schöpfung in Richtung Gut bewegt. Es ist natürlich über unseren Verstand und unserer Fähigkeit zu verstehen und zu fühlen. Aber es spielt für mich keine Rolle, dass ich unter Seiner Macht stehe, und wenn ich mich annulliere, habe ich keinen besseren und sicheren Zustand, auch von der Seite meines Verlangens zu empfangen, und ich sollte froh sein. Wenn ich mich jetzt in einen Zustand – Null – bringe, bin ich in Seiner Welt. Es ist bereits Ibur.

Tagsüber sollte man ständig Übungen machen, und die Übung ist einfach, denn jeder kann in jedem Moment des Lebens spüren, ob er glücklich ist oder nicht, und worüber er glücklich ist oder nicht. Und wie kann man von Traurigkeit zur Freude, von kleiner Freude zu großer, negativer, egoistischer Freude zu positiver Freude übergehen? Um die Freude herum können wir uns immer zum Ziel bewegen, bis wir wirklich zur Korrektur des gesamten Kli kommen. Weil die Freude bedeutet, dass du den Schöpfer letztendlich in allem, was Er getan hat, rechtfertigst. Daher ist es ein sehr starkes und treues Mittel um zur Verschmelzung zu gelangen.

Artikel des Tages Donnerstag, 02.05.2019

Wir werden uns mit dem Schöpfer verbinden müssen. Das wird geschehen, und wir werden es wissen. In dem Moment, in dem wir versuchen werden, als Eins im Zehner zu sein, werden wir uns mit dem Schöpfer verbinden können. Heute befinden wir uns in einem praktischen, sehr hohen Zustand, mit großer Verantwortung. Doch wir verstehen nicht, warum es auf uns, die Kleinen, gefallen ist. Aber es ist wahr. An verschiedenen Stellen wird erklärt, dass am Ende von Generationen, relativ kleine Menschen, die keine großen Kabbalisten (die die Welt von Anfang bis Ende sehen) sind, in den Zustand der letzten Generation kommen werden. Sie sind es jedoch, die die Korrektur durchführen werden.

Wir kennen die Ursache von Ereignissen, aber die Menschen um uns herum haben nicht die geringste Annäherung an das Verständnis, dass es von uns abhängt.  Sie beschuldigen andere und hören nichts. Was müssen wir tun, um ihre Ohren und Herzen zu öffnen?

Ich denke, das Problem liegt in deinem Zehner, in dir und nicht in ihnen. Übertrage keine Verantwortung an sie. Wir müssen zuerst in unseren  Zehnern zur Einheit kommen, und dann wirst du spüren, dass es keine kleinen Kinder sind, die nicht verstehen, was du ihnen sagst. Sie werden sofort spüren, was du fühlst, und mit dir vereint sein. Das Problem liegt in unseren Zehnern, in uns: die Verbindung zwischen uns, unseren Zehnern und dem Schöpfer.

***

Wir sehen, dass sich die Situation in der Welt verschlechtert. Können wir die Situation radikal ändern? Vielleicht sollten wir mehr Kongresse abhalten, verbreiten oder uns irgendwo für eine Woche absperren und dem Gebet für die Freunde widmen?

Im Zehner könnt ihr alles verändern. Macht euch einfach klar – es gibt einen Unterschied zwischen den Stufen. Im Zehner kannst du mehr tun als alle deine Feinde und Hasser. Sie sprechen von Spaltung, Hass und Herrschaft, und du sprichst von Einheit, Liebe und Vereinigung durch die Umarmung zwischen Menschen. Du bist stärker als sie, wenn du tust, was du tun musst. Das ist deine Stärke. Und böse Kräfte scheinen natürlich so groß wie ein riesiges Monster zu sein – eine Unmenge von Menschen mit einer Menge Waffen und Kampf Kräften. Aber sie werden kein Erfolg haben, sondern bleiben in der Geschichte, obwohl die meisten Menschen es anders sehen.

Wir müssen das Geschehende ernst nehmen – das ist unsere Verantwortung gegenüber der gesamten Menschheit. Und wenn sie heute wieder sagen, dass es in unserer Macht liegt, die Realität zu verändern, dass die Welt wegen uns schlecht ist, sollten wir darauf hören. Wir, die Bnei Baruch-Gruppe, müssen mehr als jeder andere darüber nachdenken, dass der Ball in unseren Händen ist, und wir müssen uns an die ganze Menschheit, mit der Appell über die Verbreitung der Methode der Korrektur wenden. Wir müssen in uns selbst mit Schmerz und Besorgnis solche Verbindungen schaffen, die so weit wie möglich der höheren Kraft der Natur entsprechen, damit wir zu einem Übergang von dieser Kraft zu allen Nationen werden.

Artikel des Tages von Mittwoch, 1.05.2019

Worin genau besteht die Bemühung? Die Bemühung besteht darin, immer mehr wie der Vater, der Schöpfer sein zu wollen. Also, was haben wir hier? – Nur die Suche: wie man immer mehr Ihm ähnlich sein will. Woher haben wir diesen Wunsch, wenn er unserer Natur widerspricht? Deshalb gibt es die Thora und die Gebote.

„Thora und Gebote“ bedeutet, dass du alle Arten von Handlungen innerhalb der Gruppe nach dem Prinzip „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst – die große Regel der Thora“ realisierst. Du wirst durch die Kraft der Gruppe dazu geführt – du selber hast nichts, du fängst bei Null an.

Dass du der Gruppe beitrittst ist die Sache des Schöpfers, nicht deine, wie es geschrieben steht: „Er legt die Hand eines Menschen auf ein gutes Schicksal“, bringt ihn in die Gruppe und sagt: „Nimm es dir“. Und danach musst du dich bemühen.

Diese Bemühung besteht darin, sich in die Gruppe richtig einzuschließen und von den Freunden das Verlangen zu bekommen, wie der Schöpfer zu werden, und den Wunsch, voranzukommen. Weil du von Neid, Leidenschaft und Ehrgeiz geprägt bist (all das sind egoistische Eigenschaften, aber genau sie sind die „Hilfe gegen Ihn“), – wird es dich ermutigen, die Eigenschaften der Gruppe zu erwerben. Und so wirst du in einen Zustand kommen, in dem du das Ziel erreichen willst, denn jeder und alle zusammen geben dir ein Beispiel dafür. Und du beginnst, das gleiche Ziel wie alle anderen anzustreben, weil du durch dein Ego motiviert bist. Dies wird als der Einfluss der Umgebung auf den Menschen bezeichnet.

*

In dem Maße, in dem ein Mensch dazu neigt, sich vor der Gruppe zu annullieren (und zwar unabhängig davon, ob es sich um eine große oder kleine Gruppe handelt, wie es geschrieben steht: „Ich habe von allen meinen Schülern gelernt“, d.h. es liegt an dem Menschen, wie er sich selbst erniedrigt) – in dem Maße kann er von ihnen lernen. Dann nimmt er von ihnen den Wunsch auf, wie der Schöpfer zu werden, den Wunsch zu geben – und es ist dabei nicht wichtig zu empfangen oder zu geben – das Wesentliche ist, nicht weniger als sie zu sein, so treibt ihn sein Ego nach vorne und er schreitet dementsprechend voran.

Das heißt, es hängt alles davon ab wie wir die Gruppe für die richtige Arbeit organisieren, so dass sie immer ein gutes Beispiel für jeden Freund ist: wie man nach dem Schöpfer strebt, wie man Ihn erlangt, wie man betet und um was man bittet. Und der Mensch, der eine solche Inspiration von der Gruppe erhalten hat, auch wenn er es vorher nicht wollte, bekommt auf einmal den Wunsch und beginnt plötzlich vorwärts zu kommen – und so bis zum Ende der Korrektur, einschließlich des Endes der Korrektur. Er erreicht es nur durch den Wunsch, welchen er von seiner Umgebung erhalten hat.

Deshalb bringt der Schöpfer ihn in eine bestimmte Umgebung, aber alles andere hängt vom Menschen ab. Einigen gelingt es besser, anderen weniger, aber das ist das Wesentliche. Derjenige, der sich von der Umgebung trennt und glaubt, dass es mit ihm nichts zu tun hat, wird nichts erreichen. Dies geht aus dem, was wir über die Seele von Adam HaRishon lernen, hervor, die Seele, die wir aus der Asche zurückholen müssen.

Artikel des Tages, März 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.  Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

———————————————————————————————————————–

Artikel des Tages von Mittwoch, 27.03.2019

Ich annulliere  mich vor der Macht des Schöpfers, ich überlasse Ihm die Herrschaft über all die Hindernisse, die Er mir oder zwischen uns stellt.

Was ist die Annullierung zwischen uns?

Er schafft alle Arten von Hindernissen, z.B. jemand beeinflusst mich, macht verschiedene Probleme, schreit mich an und ich verstehe, dass all das von oben kommt, von „Es gibt niemanden außer Ihm“.

Und was ist  hier die Annullierung?  Dass die Erkenntnis vom Schöpfer kommt?

Die Tatsache, dass ich Ihm die Macht überlasse, bedeutet, dass ich mich vor Ihm annulliere, d.h. alles wird von Ihm getan.

Auf welche Weise übertrage ich die Führung auf Ihn?

Ich schreibe Ihm alles zu, was mit mir geschieht.

Wie läuft es zwischen uns in den Zehnern ab?

Im Zehner müssen wir das alles gemeinsam definieren.

Ich gebe euch kurze Sätze, und ihr müsst den ganzen Tag über zu ihnen zurückkehren, sie „kauen“ – so reduziert ihr die Zeit. Es ist einfach unmöglich, hinüber zu springen – ihr verkürzt die Zeit und wir erreichen schnell den Zustand von Ibur.

***

Mir gelingt es nicht zu erkennen, dass sich der ganze Zehner auf der Stufe der Vereinigung befindet, vielleicht nur ein Freund…

Nicht nur ein Freund, denn es steht geschrieben: „Ich habe Augen, aber kann dennoch nichts sehen.“ Keiner sagt dir, dass du  sehen musst, im Gegenteil, du sollst handeln im Gegensatz zu dem, was du siehst und für die Wahrheit hältst! Es gibt die Wahrheit, wenn ich etwas sehe und es anders annehme, als ich es sehe – das ist die Stufe des Glaubens. „Ich habe Augen, aber kann dennoch nichts sehen“ – ich will es aus der Sicht des Glaubens wahrnehmen.

Aber es funktioniert nicht, es verschwindet immer…

Das ist es, worum es bei dieser Arbeit geht. Es rutscht die ganze Zeit weg, und man muss es festhalten, wie es heißt: „Die Tora wird aus Zion kommen“, d.h. man muss es durch diese Austritte und Rückkehr erkennen, wenn man seinen richtigen Blickwinkel auffindet.

Wenn du trotz deiner persönlichen Sichtweise die ganze Welt in ihrer Endkorrektur siehst – das ist die richtige Wahrnehmung, dann willst du sie so sehen, wie der Schöpfer sie sieht.

Ich möchte die Welt so wahrnehmen, aber es passt nicht zusammen…

Ich wiederhole: du musst es jede Sekunde erneuern!

Wie kann ich es überprüfen?

Durch deine Bemühungen, und die Bemühungen deiner Freunde. Du kommst in die Gruppe und sagt: „Freunde, wir sind ein perfekter Zehner!“ Wenn wir diese Vorstellung haben, werden wir den Schöpfer offenbaren, die Stufe von Ibur erreichen und viel mehr.

Im Prinzip ist dies die gleiche Arbeit, aber dafür müssen wir uns selbst als perfekt betrachten. Lasst uns vorstellen, dass es wirklich so ist. Macht es gemeinsam und ihr seht, dass es hilft. Das bedeutet, dass du MA“N, ein Gebet erhebst, das bedeutet, dass du in einem solchen Zustand bleiben willst!

Wie drückt sich aus, dass wir auf der nächsten Stufe vereint sind?

Ihr wollt vereint sein! Ihr versucht zu vereinen, ihr zeigt dem Schöpfer  dass dies der Zustand ist, in dem ihr sein wollt, und für diese Anstrengung bekommt ihr Licht, das zur Quelle zurückführt. Es ist, weil du sagst, dass es gut für dich ist, es heißt Licht, das zur Quelle zurückkehrt. Und je nach Intensität eurer Bemühungen, diesen Unterschied zwischen dem Tatsächlichen – dem, was ihr seht, und dem Gewünschten – dem, wonach ihr strebt, d.h. eure Vereinigung, wirkt das Licht auf euch.

Können wir diesen gewünschten Zustand, in welchem wir vereint sind, definieren, oder reicht es wenn wir einfach nur dort sein zu wollen?

Ihr könnt es nicht wissen, ihr wünscht ihn.

Ich hoffe, dass ihr im Laufe des Tages die Übungen macht, damit wir morgen in der Lage sind, damit fortzufahren.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 26.03.2019

„Es ist verständlich, dass die Menschen wegen all dieser Probleme anfangen zu denken, dass es besser ist, keine großen Wünsche zu haben – man kann es aus dem Wunsch zu empfangen verstehen. Es ist nicht klar, was das Licht ist, das zur Quelle zurückführt, wohin es ausgerichtet wird, was es tut.“

In dem Maße, in dem ich mich selbst einschränken will, vor allem in der Gruppe, zu ihr zu gehören, in sie zu versinken, – ziehe ich das Licht an, das zur Quelle zurückführt und sich innerhalb der Gruppe befindet. Den Freunden ist es nicht ganz klar, aber durch unsere Gefühle… Es geht darum, wie ein kleines Kind sich selbst und seine Welt empfindet und wie die Erwachsenen ihn wahrnehmen. Wir befinden uns also in einem Mechanismus, der Licht in sich trägt, das zur Quelle zurückführt, direktes Licht, reflektiertes Licht – alles, was sein muss, und den Schöpfer, der sich unter diesen Bedingungen offenbart. All das ist vor dem Kleinkind verhüllt, aber es kann sich Ihm in seinem Tempo nähern, und wenn es richtig spielt, wird es aufwachsen.

Es gibt einfach nichts zu fragen, wenn es auf einer Ebene geschieht, die ich nicht verstehe, welche Fragen soll ich denn stellen?

Du beginnst allmählich durch die Bemühungen die du tun musst, zu verstehen, dass dein Wunsch zu empfangen annulliert wird. Er bleibt weiterhin bestehen. „Annullieren“ bedeutet, dass du dich darüber erhebst, der Wunsch zu empfangen ist in dir gewachsen, er ist nicht verschwunden und nicht gereinigt worden, und du kannst ihn zu deinem eigenen Vorteil annullieren. Du musst sehen, wie du gestärkt wirst, ob du Aufstiege und Abstiege hast, wenn du dich selbst annullierst. Dies wird als „Eintritt in das Ibur“ bezeichnet.

*

Ich stoße auf ein Hindernis, bekomme einen Schlag, hin und wieder funktioniert etwas nicht. Ein Hindernis ist ein Schlag gegen mein Ego, meinen Stolz, meinen Ehrgeiz. In dem Moment, in dem diese  sich offenbaren, ob ich es will oder nicht, beuge ich mich vor ihm, ich will sie annullieren.

Im nächsten Moment, wenn ich von genügend und richtigem Umgebungslicht umhüllt bin, bekomme ich keine Hindernisse, die mich fallen lassen, nur für einen Augenblick. Es heißt: „Es gibt keinen Gerechten auf der Erde, der Gutes tut und nicht sündigt“. „Sünde“ bedeutet, dass ich dieses Hindernis mit einem anderen Faktor als dem Schöpfer verbinde. Dieses Hindernis liegt vor mir, und im nächsten Augenblick – hinter mir, denn vor mir erscheint das Umgebungslicht, das Licht, das zur Quelle zurückführt, die Gruppe, in der ich mich befinde. Es ist eine Art Vorbereitung, und ich beginne, die Situation durch diese Vorbereitung zu erkennen.

Worin besteht der Unterschied zwischen einem Menschen, der seinen Weg beginnt, und einem erfahrenen Menschen?

Das ist eine Frage der Schnelligkeit und Qualität. Wir sprechen von einem bestimmten Zustand, in welchem die Störung aufgedeckt wird und wie man damit richtig umgeht. Wir wollen jetzt nichts anderes mehr, dieser Zustand sollte uns klar sein und wir arbeiten damit einen Tag lang, zwei Tage lang, einen Monat lang, egal wie viel Zeit es in Anspruch nimmt. Aber das ist die Grundlage für den Eintritt in die Spiritualität, die praktische Basis.

 

Artikel des Tages von Montag, 25.03.2019

Wie drückt sich die Liebe des Schöpfers im Zehner aus? Fühlt ein Mensch durch seine Freunde Sicherheit und Wärme?

Wir befinden uns in einer materiellen, illusorischen Welt. Der Schöpfer zeigt uns statt Sefirot, statt den Schöpfer die Gestalten/Puppen und ich bin einer von ihnen. Ich muss mitspielen. Ich versuche mit ihnen zu sitzen, bei ihnen zu sein. Es ist widerlich, abstoßend, ich habe nicht die Geduld, ich bin bereit mitten in einem Meeting wegzulaufen. Ich sage mir im Voraus, dass ich kommen und alles tun werde, aber die Zeit kommt und ich bin nicht fähig, ich will nicht – ich habe viele Ausreden. So empfindet mehr oder weniger jeder.

Letztendlich vergehen Jahre, und wenn ich nicht aufgegeben habe, wirkt es sich auf mich aus. Allmählich komme ich zu dem Schluss, dass mir durch Ablehnung und Uneinigkeit die Wahrheit immer deutlicher wird, aber ich muss zwischen Uneinigkeit und Wahrheit unterscheiden – zwischen zwei Dingen. Die Uneinigkeit kommt von meinem Ego, und die Wahrheit kommt von der Logik, die ich in der Wissenschaft, in der Literatur, in Artikeln, sogar in der heutigen Welt sehe.

Und dann, je nach meinem Fortschritt sehe ich, dass der Schöpfer wirklich in der Welt, im den Zehner eingekleidet ist. Je mehr ich mich mit ihnen verbinde, verstehe ich Ihn und verschmelze mit Ihm. Und es geht nicht um einen Zehner oder die Welt. Der Zehner, die einzige AVAYA, die  es gibt, offenbart sich mir so, dass ich mit ihm verschmelzen kann. Es geht nicht um die Menschheit, denn es ist nicht die Menschheit, sondern die Kelims und wenn ich mit ihnen verschmelze, diene, möglichst Gutes tue, komme ich dem Schöpfer näher: durch die Kelims – zu Ihm. Deshalb gibt es keinen Ausweg – so sollten wir handeln und es steht geschrieben: „von der Liebe zur Schöpfung – zur Liebe zum Schöpfer“. Man kann nichts tun, nichts anderes als geschrieben steht. Die Liebe ist das Ende all unserer Entwicklung und kommt nur durch die Schöpfung.

Bedeutet das, dass jeder Kontakt mit einem Freund während des Tages eine Haltung gegenüber dem Schöpfer ist?

Ja, aber besser ist es  sich nicht mit einen Freund, sondern an den gesamten Zehner anzuhaften – an ihm festzuhalten und  ihm so viel wie möglich Gutes zu tun.

***

Wie drückt sich die Beziehung des Schöpfers durch den Zehner als Liebesbeziehung aus?

Wenn du nach Gefühlen fragst, kann ich es nicht sagen.

Ich frage nicht, wie es sich anfühlt, sondern welche Art von Beziehung kann ich über den Zehner als Liebe definieren?

Ich weiß nicht wie ich es sagen soll: es gibt keine Möglichkeit. Helft mir, ihr seid verpflichtet euch einzubringen. Hier wird gesagt: Fürsorge, Einstellung. Was ist die Frage?

Sie sagten dass das, was vor uns verborgen ist, die Liebe ist. Der Schöpfer verbirgt seine Liebe vor uns. Seine Liebe verläuft durch den  Zehner.

Man kann es in einem Zehner spüren. Wenn du zu einem Zehner gehörst, solltest du seine Einstellung zu dir als Liebe empfinden. Dann hast du es schwer, denn es wird dich zwingen, dich im Gegenzug um ihn zu kümmern. Es ist sehr unangenehm, Liebe zu empfinden.

Wenn ich es nicht fühle, bedeutet es, dass ich nicht bereit bin, die Liebe zu erwidern, oder?

Stimmt. Deshalb sagen wir, dass wir die Liebe künstlich entwickeln müssen – als ob wir lieben, und dadurch kommen wir diesem Zustand näher. Berechnet am Ende des Tages: ob ich meine Freunde ermutigt habe, Liebe, Wärme, gute Laune, Größe des Schöpfers über alles andere zu spüren.

Es ist schwer zu erkennen, dass die ganze Realität die Liebe ist. Ist es das, was verborgen ist, und es gibt nichts anderes?

Es gibt nichts anderes. Es ist nicht das Gefühl der Liebe, wie wir sie jetzt verstehen, es ist die Offenbarung des wahren spirituellen Kli’s in seiner Gesamtheit, und somit kannst du das Universum enthüllen. Schließlich, was ist Liebe? Wenn du den Wunsch offenbarst, von der ganzen Realität beeinflusst und empfangen zu werden, dann ist es Liebe. Du nimmst das Chissaron des Schöpfers an und machst es zu deinem Bedürfnis, Ihm zu geben. Das ist gegenseitige Liebe: du gibst Ihm und Er gibt dir. Das heißt, das gesamte reflektierte und direkte Licht sind ineinander gekleidet, und es ist die Verschmelzung.

Artikel des Tages von Sonntag, 24.03.2019

 

Wollen wir in dem Verlangen die Übereinstimmung der Eigenschaften des Schöpfers erreichen?

Wenn wir das wollen…Also willst du es dem Schöpfer zurückgeben? Ist das klar?

Natürlich, warum bin ich sonst noch hier?

Bisher wurde dir ein Verlangen gegeben. Kannst du auf das ganze Verlangen das hier existierst, die Einschränkung machen, den Schirm und das reflektierte Licht?

Weil darin sich deine Übereinstimmung der Malchut der Welt der Unendlichkeit verbirgt. Bist du dazu in der Lage? – Nein, bist du nicht. Das kann auch keiner von uns. Aber dir wird eine Gruppe, die Bürgschaft und die Thora gegeben, die das Licht genannt wird, das zur Quelle zurückführt. Bitte benutze das Licht, das zur Quelle zurückbringt, erhalte die Kraft der Einschränkung, und dann wirst du offenbaren, wo du dich befindest.

Unsere Aufgabe ist es also, unser inneres Verlangen so gut wie möglich auszudrücken und Kraft gewinnen, um all diese Handlungen zu tun?

Ja. Das ist es, was wir tun wollen, das ist es, was wir in den Zehnern  versuchen zu tun. Ich annulliere mich vor den anderen, und das ist – wie gegenüber dem Schöpfer, gegenüber der Malchut der Welt der Unendlichkeit. Ich möchte mich mit ihnen verbinden, so wie ich mich mit Ihm verbinden möchte. Alle Hindernisse, die ich sehe, sind die weit hergeholten Hindernisse von diese Welt: die Welten, die Parzufim…die Gesichter der Freunde, ihr Verhalten. Und das sind sie gar nicht, das bin ich! Schließlich „leugnet jeder Leugnende im Ausmaß seiner eigenen Mängel. Und die Tatsache, dass es mir scheint, dass ich 10 Freunde sehe, also sehe ich sie nicht, ich sehe mich in der richtigen Wahrnehmung der Realität.

Wir müssen das in ein einheitliches Gefühl sammeln, es kommt, wir sind nah dran. Die Hauptsache ist, dass man versucht, das Ganze nicht auf eine spekulative Studie zu reduzieren: „Es ist von oben, es ist von unten, der gibt, der empfängt“.  Die Zeichnungen sind gut, vor allem für Anfänger, weil sie es nicht anders wahrnehmen können. Es gibt also einen Unterschied, wie wir dieses Material hier studieren und wie wir es Anfängern erklären. Da ist es, je nachdem, wie es in ihre Köpfe reingeht, wie sie es wahrnehmen können, aber danach soll das vom Spekulativen zum Sinnlichen übergehen, denn das Wesentliche ist, dass es schließlich im Gefühl eines Menschen geschieht.

Wie studiert man Pticha sinnlich, mit welcher Absicht?

Mit der Absicht, dass du dich mit dem Zehner und dem Schöpfer innerhalb des Zehners verbinden willst. Ja, genau so, schreib es auf. Alles ist sehr einfach: Alles, was ich tun will, ist, mich mit dem Schöpfer zu vereinen, der in dem Zehner ist, oder mit dem Zehner, innerhalb welcher sich der Schöpfer befindet, – beides. Von der Liebe zu den Freunden – zur Liebe zum Schöpfer; und mit Hilfe des Schöpfers – zur Liebe zu den Geschöpfen.

Mit Hilfe des Schirms muss das Geschöpf den Schöpfer, sein Ziel, verstehen?

Ja, nur eine kleine Ergänzung: Der Schöpfer, der Schirm, das Verlangen zu empfangen, das Geben – alles innerhalb des Zehners. Du kannst es heute noch aufbauen. Versuche, dein Bestes zu geben. Du bist in einer bestimmten Beziehung mit dem Zehner. So viel kannst du also nur an sie denken – das ist es, worum es bei der Einschränkung geht. Wie sehr kannst du sicherstellen, dass nur sie vom Schöpfer Einfluss bekommen, dass sie vorankommen, dass alles für sie ist, und du „bei Null“ bist, dass sie das Ende der Korrektur erreichen und du hier bleibst. Und danach mach weiter…

Sie haben gesagt: „So sehr du auch an sie denken kannst, darum geht es bei der Einschränkung“. Was bedeutet das? Muss man sich die ganze Zeit darin befinden? Was bedeutet es, „ständig an sie zu denken“?

Ich kann sehen, dass, wenn wir aus dem Verlangen zu empfangen herauskommen, uns ein wenig darüber erheben (und es wird der Auszug aus Ägypten genannt), die Bedingung für die Arbeit mit den Lichtern und Kelim, die vor uns ist, die Bedingung der Bürgschaft ist.

Die Bürgschaft ist schon der Zehner. Und in Ägypten war es genauso – auch Josef wollte sich mit seinen Brüdern auf dem Feld, das vom Schöpfer gesegnet wurde, vereinen. Aber wann passiert das praktisch, damit wir damit arbeiten können? Nur durch die Bürgschaft: Entweder ihr werdet euch vereinigen, oder es wird ein Ort eurer Bestattung sein, das heißt, ihr werdet die Spiritualität nicht erreichen.

Das ist eine notwendige Bedingung. Erzählt bitte davon nicht euren Schülern die zur ersten Stunde kommen. Aber nach ein paar Monaten solltet ihr sie allmählich dazu führen. Erklärt ihnen zunächst, dass die ganze Welt zu einer „runden“ Welt werden sollte, dass die gesamte Menschheit global und integral sein sollte. Es gibt keinen Ausweg, wir sehen, dass die Natur uns zwingt. Aber wir, die wir allen voraus sein wollen, sind verpflichtet das zu tun, was in der Thora geschrieben steht. „10, und nicht 9; 10, und nicht 11!“, wie Rabash schreibt.

Wir haben keinen Ausweg, wir müssen in den Zehner rein kommen! Und wenn wir dann sehen, inwiefern eine Gruppe innerhalb des Zehners arbeitet, so könnt ihr sagen, ob sie sich wirklich im richtigen Prozess gegenüber der Korrektur befindet. Schließlich finden alle Korrekturen nur innerhalb der Verbindung statt, – was kann man tun? Findest du es angenehm? Wollen wir es? – Wir wollen das nicht, richtig, in dem Maße, wie wir dem entgegengesetzt sind. Aber es ist nur im Zehner möglich.

Gebt bitte euer Bestes! Ihr merkt nicht, dass der kleinste Zustand der Einheit, den ihr in der Verbindung zwischen euch erreicht, wenn ihr ein wenig mehr hineingeht, von der Kante bis zur Kante eures ganzen Lebens für euch leuchtet. Ihr werdet spüren, wie sehr sich eure inneren Definitionen und Gedanken verändern. Es ist ein Eintritt in eine neue Welt. Plötzlich fangt ihr an, die Dinge anders zu sehen. Versucht einfach, in den Zehner einzudringen.

Artikel des Tages von Donnerstag, 21.03.2019

Wo ist das Erwachen von Mordechai hier? Wie soll er daraus herauswachsen und die Menschen anlocken?

Es ist sehr einfach. Die gesamte Organisation von Bnei Baruch war früher mit sich selbst beschäftigt und auf sich selbst fixiert. Jetzt musste sie erwachen und die Juden überall aufwecken, damit sie mit ihrer Aufgabe beginnen können – das ist die Arbeit von Mordechai, der aufhören muss, auf dem Stein am Königstor zu sitzen und faulenzen, weil er keinen Job hat. Und jetzt, wenn Haman aufwacht und die Juden erweckt, hat Mordechai einen Grund, aufzustehen und sich den Juden zuzuwenden. Und ihnen erklären, was passiert, warum sie sich plötzlich unwohl, bequem unter allen Völkern fühlen, unter denen sie verstreut sind und was sie tun sollen. Es bleibt nur, nichts anderes zu tun, als sich zu vereinen (wie Haman behauptet, sind sie verstreut und müssen sich vereinen). Aber bewusst vereinen. Wo kommt es her? Von der hohen Kraft der Natur, die von ihnen Vereinigung verlangt.

Wie genau müsste Mordechai das Volk zum Erwachen und zur Vereinigung bringen?

Den Menschen erklären, was sie tun sollen. Und hier sehen wir, dass Esther keine Anweisungen gibt. Esther sagt nur, dass sie fasten und beten sollen. Das ist es, was sie tun sollten, wenn du nach der Handlung fragst. Die einzige Handlung ist, sich zu verbinden und zusammen zu fasten – aufzuhören, die Bäuche mit verschiedenen Essen zu füllen, Sex, Familie, Geld, Ehre, Wissen zu genießen. Nur daran müssen wir denken und im gemeinsamen Gebet drei sehr einfache Handlungen ausführen: versuchen, sich zu verbinden, versuchen, nur über die höchste Vereinigung nachzudenken und zu beten, dass all dies in Erfüllung geht.

* * *

Wollt ihr, dass ich euch ein Geheimnis verrate oder einen Rat gebe? Lest mehrmals „Megilat Esther“ und den Artikel „Purim“ durch, und wieder Megilat Esther, dann wieder „Purim“, und so weiter 3 mal im Wechsel. Und ihr beginnt zu enthüllen, was hier vorgeht, was Baal HaSulam erklärt und was er nicht erklärt, aber es kommt aus seiner Erklärung. Probiert es aus. Es lohnt sich. Ihr werdet viele Dinge offenbaren, die man nicht einmal benennen kann.

Mit welcher Absicht müssen wir Megilat Esther lesen?

Euch in den Zehnern zu vereinen. Ich bin dafür, dass sich jeder Zehner mit der Verbreitung beschäftigt, als wäre er der einzige auf der Welt: er verbreitet, organisiert den Campus – er macht absolut alles. Ihr werdet das Gefühl haben, dass ihr ein Kanal für etwas Bestimmtes seid, dass es die Gruppe und die Menschen gibt, die euch wichtig sind. Das heißt, ihr müsst buchstäblich spüren, dass das Licht durch euch hindurchgeht. Ihr werdet die Rückwirkung eurer Arbeit mit dem externen Publikum spüren, d.h. ein Zehner sollte zu einem universellen Kanal werden. Ich hoffe sehr, dass wir dazu kommen werden. Das ist soweit mein Traum, aber ich hoffe, dass wir es schaffen werden.

Artikel des Tages von Mittwoch, 20.03.2019

Wie kann man während des Tages am Morgenunterricht arbeiten? Seit wir begonnen haben, die Einführung in die Weisheit der Kabbala zu studieren, gibt es so viel Material, dass nicht klar ist, was wir damit im Laufe des Tages machen sollen.

Lass diesen Druck los, es wird nicht helfen. Wenn du mit der Gruppe verbunden bist, gibst du all diesem Material einen Platz und du kannst es annehmen und verdauen. Ihr sollt den Kontakt zum Zehner nicht verlieren, und alles andere wird sich allmählich stabilisieren, ihr müsst euch beruhigen und einen Ort schaffen, an dem es sich niederlassen kann.

Doch was empfehlen Sie den Zehnern während des Tages?

Über die Vereinigung zu sprechen, nicht über das Thema der Lektion, es ist effektiver, um das Material der Lektion zu verstehen. Und wir haben außerdem von heute Abend an bis Samstag ein paar Tage intensiver Verbindung. Was wollt ihr noch mehr? Du hast hier eine „Notfallhilfe“…

Wann geschieht die Kopplung zwischen dem direkten Licht und dem reflektierten Licht?

Wenn ich mich dem Zehner übergebe. In meinem Streben zum Zehner entwickle ich ein Kli, in welches sich das Licht kleidet. Inwieweit ich dem Zehner geben möchte, mich an meine Freunde klammern, mich in ihnen verbergen möchte, baue ich mein reflektiertes Licht auf. Und dann bin ich bereit, sie in diesem Maß zu spüren und beginne bereits in ihnen zu offenbaren, außer dem Licht, das zur Quelle zurückführt, auch das Hohe Licht, nur in meiner Verbindung mit dem Zehner.

Unser Problem ist, dass wir nicht zusammenarbeiten, wenn jeder ein Ziel hat, seinen Freunden im Zehner zu helfen, so, dass wir alle uns im Zehner in dem Maße vereinigen, dass es das Einzige ist, was wir vor uns haben! Wir müssen ständig daran arbeiten, den ganzen Tag darüber nachdenken, 3-4-5 mal am Tag miteinander in Kontakt treten, alles tun, um jeden von uns an den Zehner näher zu bringen.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 19.03.2019

Ihr könnt diese Spiele den ganzen Tag spielen, ich bin nicht dabei. Ich sage euch: vier Stufen des direkten Lichts sind ein Ort, an dem man für immer bleiben kann, es dreht sich alles darum, besonders wenn man klug ist und man weiß, dass es Welten und Seelen gibt. Macht diese Übungen je mehr, umso besser, auch wenn ihr verwirrt seid, es spielt keine Rolle. Der Mensch, der zu arbeiten beginnt, wird von einem höheren Licht geformt, und all diese Weisheiten sind nicht nützlich. Und wenn ihr mehr über die vier Stufen des direkten Lichts wisst, so wird es euch auch nicht helfen, euch vorwärts zu bewegen. Nur wenn euch, dass das Licht, das euch zur Quelle zurückbringt, erkennen lässt, dass ihr euch vereinigen müsst.

Der Höhere tut alles, sogar alle Handlungen des Niedrigeren macht der Höhere. Auch unsere Freie Wahl, je nach Maß der Selbst Annullierung vor dem Höheren, er verlangt nichts von uns. Alles beginnt mit der Selbst Annullierung, vom Nullpunkt an. Vielleicht bist du auf der Stufe 124 vor 125, und von dir wird nur eines verlangt – Selbst Annullierung. Die Qualität der Selbst Annullierung ist schon hoch, aber es ist die Selbst Annullierung. Dann bekommst du, was du brauchst bezüglich dieser Stufe. Das Licht tut alles. Weder Weisheit noch Macht ist nötig – nur Selbst Annullierung bezüglich der Umgebung. Was den Schöpfer betrifft, so gibt es eine Umgebung zwischen dir und dem Schöpfer, und das ist es, was uns zerstört. Wir beginnen langsam zu verdauen, zu spüren, dass etwas darin ist. Das Problem ist, dass je höher die Seele ist, desto schwieriger ist es, sich selbst zu annullieren.

***

Wo ist der Punkt der Scham bei all dem?

Der Punkt, der ihn zum Zerbrechen führt, zeigt, dass der Schöpfer keinen einzigen Gedanken an sich selbst hat, sondern nur an die Schöpfung. Hier kann er nichts tun, er hat kein Grund zu empfangen. Und wieder die Mutter und das Kind: die Mutter empfindet Genuss, wenn sie dem Kind alles gibt, sie ist bereit, alles zu geben, egal ob sie Freude daran hat oder nicht, – sie ist bereit zu leiden, solange es ihrem Kind gut geht. Es gibt sogar diejenigen, die bereit sind zu sterben, aber der Tod bedeutet nichts, es gibt viele Menschen, die freiwillig sterben. Hier gibt es den Punkt, der verdeutlicht, wie sehr der Gebende bereit ist, sich selbst absolut zu eliminieren, um dem Empfänger Genuss zu bereiten. Wenn man es fühlt, dann heißt das, dass es keine Rechtfertigung für einen gibt, etwas von Ihm zu empfangen, und man macht eine Einschränkung. Genauso wie Er bereit ist, eine Einschränkung auf seine Existenz vorzunehmen, so bist du bereit und verpflichtet, eine Einschränkung vorzunehmen, um das Gute zu bekommen. Dies ist der Grund für die erste Einschränkung, und aus diesem Gefühl heraus führt man alle seine Handlungen durch. Dann wirst du ein Problem haben: du wirst dieses Gefühl, das sich bereits in Verhüllung befindet, offenbaren müssen, um damit, wie mit „der Größe des Schöpfers“ zu arbeiten.

Kann man sagen, dass unsere guten und richtigen Verbindungen verhüllt sind, weil wir Ablehnung empfinden?

Wir befinden uns in der Endkorrektur. Alles was sich außerhalb der Endkorrektur befindet, heißt Verhüllung, und alles zwischen uns und der Endkorrektur ist verhüllt, es gibt 125 Verhüllungen, und wir stehen hinter diesen Verhüllungen.

Was ist denn verhüllt?

Dass der Schöpfer gut und Gutes tuend ist und nur geben will und sonst nichts.

Wie kann man sich den Schöpfer richtig vorstellen?

Als Gebend. Du stellst dir vor, als wärst du auf einer schönen Wolke und alles, was dir fehlt, ist, dich mit dem Zehner zu vereinen und daraus zu schöpfen.

Und die gute Kraft ist auch verhüllt?

Sowohl die gute Führung als auch die positive Kraft und die Fürsorge für dich, über den Zehner, nicht für dich selbst, denn du alleine kannst es nicht empfinden, und so weiter.

 

 

Artikel des Tages von Montag, 18.03.2019

Ich möchte, dass ihr von der Geschichte beeindruckt seid, versucht, in jedem Stadium zu sein – es ist sehr wichtig. Das Wichtigste ist, in die Spiritualität einzutreten, weil wir diese Handlungen selbst spüren. Egal wie richtig oder falsch sie sind, wir werden Druck auf unseren Wunsch ausüben, um sie zu bekommen. Was ist das Wurzel Stadium, das vom Schöpfer kommt? Es ist das Licht und darin ist der Punkt des Verlangens, der aus dem Nichts entsteht. Der Schöpfer will all dieses Licht, das ganze Wohl im Inneren des Lichts auf die höchste Ebene übertragen. Das ist die Liebe, die Er dem Kli, dem Verlangen vermitteln will.

Das Verlangen sollte einerseits dem Schöpfer gegenüber stehen, sonst wird es nicht selbstständig existieren können und im gleichen Verlangen sein – zu lieben. Das heißt, der Schöpfer will ein Verlangen schaffen das Ihn lieben wird, denn in dieser Liebe wird das Verlangen spüren, wie tief dieser erhabene Zustand ist – zusammen auf der gleichen Ebene mit dem Schöpfer zu sein. Deshalb sollte die Schöpfung zwei gegensätzliche Formen beinhalten: sie sollte sich vom Schöpfer unterscheiden, Ihm gegenüber sein, sonst ist es kein Geschöpf  das selbstständig existiert und vor dem Schöpfer steht und die gleiche Eigenschaft der Liebe zum Schöpfer hat, wie der Schöpfer die Eigenschaft der Liebe zur Schöpfung.

Wie kann es sein, dass es die gleiche Liebe ist, aber nicht genau die gleiche Liebe, sondern die andere, denn die Liebe seitens des Schöpfers und die Liebe seitens des Geschöpfes muss auch wie das Licht und der Kli sein, wenn eine ineinander eindringt. Die Essenz ihrer Verbindung ist, dass beide sich gegenseitig geben, aber verschiedene Dinge. Ein Beispiel in unserer Welt ist ein Mann und eine Frau, die sich gegenseitig die perfekte Liebe schenken. Wir reden nicht über körperliche, sondern über innere Liebe. Sie geben einander Liebe, weil sie unterschiedlich sind und dank diesem Unterschied ergänzen sie sich gegenseitig.

***

Wir brauchen  die Verbreitung, weil es der Wunsch des Schöpfers ist. Wir selbst brauchen es natürlich nicht. Mit der Verbreitung wird gezeigt, wie sehr wir den Wunsch des Schöpfers erfüllen wollen, denn der Wunsch des Schöpfers ist es, den gesamten Kli wieder in die Absicht zu geben zu bringen. Dafür sorgt eine kleiner Teil der Kli namens Isra-el.

Hier passiert etwas Besonderes. Wie wir uns vorstellen, gibt es in der Welt der Unendlichkeit ein Verlangen, das sich entwickelt und verändert. Davor gibt es ein Wurzelstadium. Was ist das Wurzelstadium in vier Stufen des direkten Lichts? Es gibt das Licht der Unendlichkeit, und im Licht der Unendlichkeit gibt es einen schwarzen Punkt. Dieser Punkt ist das zukünftige Verlangen zu empfangen, das sich zu einem großen Verlangen entwickeln wird, aber dieser Punkt bleibt in ihm, er heißt Israel und strebt nach der Wurzel.

Dieser Punkt existiert auch in allen Geschöpfe dieser Welt und sollte sie zur Rückkehr zur Wurzel wecken. Dieser Punkt existiert an sich nicht, so dass wir mit den Zehner oder gar mit dem Volk Israel nicht zufrieden sein können. Und wir erkennen, dass die Realität immer mehr an uns gebunden wird und uns  verpflichtet zu handeln. Wenn wir nicht auf dem richtigen Weg sind und nicht vorankommen wollen, wird uns der Druck von außen dazu zwingen.

Wie Baal Sulam meint, so wie wir in der Vergangenheit Probleme hatten, so haben wir jetzt ein Schwert über uns hängen, und wir sind in einem sehr schlechten Zustand, weil wir selbst diesen Zustand herbeigeführt haben. Deshalb müssen wir die Methode der Korrektur so schnell wie möglich verbreiten, denn selbst die Werbung schwächt alle Gerichte. Daher sollten alle unsere Freunde auf der ganzen Welt verbreiten.

Artikel des Tages von Sonntag, 17.03.2019

Der Schöpfer muss das Verlangen zu empfangen erschaffen, damit dieses Verlangen zu empfangen, sein Verlangen dazu nutzt, dem Schöpfer Partner zu werden. Damit sie im gegenseitigen Geben sein können, damit sie gegenseitige Liebe, Einheit, spirituelle Verschmelzung (Siwug), Fusion erreichen können. Aber um dies zu tun, muss das Geschöpf sein eigenes Chissaron gegenüber dem Schöpfer, gegenüber der Vereinigung haben – sein eigenes – und nicht vom Schöpfer. Und obwohl er angeblich vom Schöpfer kommt, ist es kein Verlangen, das dazu geeignet ist, um mit dem Schöpfer in Einklang zu stehen.

Das Verlangen, mit dem Schöpfer in Einheit zu sein, muss selbständig wachsen, dem Geschöpf geboren werden, und genau das geschieht. Das heißt, die Absicht „um des Gebens willen“ kommt vom Geschöpf, und das Geschöpf entwickelt sie im Gegensatz zu seinem Verlagen, das vom Schöpfer kommt.

Denn was wird in unserem Leben Liebe genannt? Liebe ist, wenn ich so geliebt werde, wie ich bin, ob ich schlecht oder gut bin, wie eine Mutter, die ihr Baby liebt, es ist ein Beispiel für Liebe. Und wenn jemand mich liebt, weil ich ihn freundlich behandle, ist es keine Liebe, weil ich ihn mit meiner Einstellung kaufe, bezahle ihn mit meiner guten Einstellung.

Was wollen wir dann? – Jeder will so geliebt werden, wie er ist, wie eine Mutter ihr Kind liebt. Genau das ist auch die absolute Liebe. Und wie können wir das erreichen?

Deshalb hat der Schöpfer alles auf diese Weise geschaffen. Auf der einen Seite besteht das Verlangen zu empfangen, das Gegenteil von Ihm, aber auf der anderen Seite entwickeln wir trotzdem ein Verlangen zu geben, der Ihm entspricht, und erlangen die Liebe.

Wie kann es sein, dass im Plan der Schöpfung – um die Geschöpfe genießen zu lassen – das Leiden in der Welt geboren wurde?

Die Absicht der Schöpfung – um die Geschöpfe genießen zu lassen – spricht nicht von unserer Erschaffung, nicht von diesen „Tieren“. Der Geschöpf ist derjenige, der dazu strebt, mit dem Schöpfer verschmolzen zu sein. Was das Verlangen zu empfangen betrifft – der Schöpfer hasst dieses Verlangen. Er hat Ihn nur dafür geschaffen, damit wir über ihn das Verlangen zu geben erbauen. Wenn du dich also in dem Verlangen zu empfangen befindest und leidest, dann leidest du natürlich!

Woher kommen deine Leiden?

Vom Schöpfer, weil Er keinen Genuss deinem Verlangen zu empfangen versprach, Er schuldet dir nichts. Im Gegenteil, Er will, dass du einen Zustand erreichst, in dem du Ihm danken wirst, dass Er dich im Verlangen zu empfangen erschuf, und du leidest. Das Leiden hilft dir über diesem Verlangen zu empfangen, das Verlangen nach Geben aufzubauen und die Liebe zu Ihm erreichen.

                                                                      ***

Wie kann ich das für den Tag aufrechterhalten, wie kann ich darin bleiben?

Ich denke, ihr solltet die Punkte 1 und 2 mehrmals lesen, Fragen aufschreiben und beantworten. Wir werden die Richtigkeit dieser Fragen und Antworten überprüfen. Sie sollen an den Text gebunden sein.

Ist es möglich, ein Gebot zu erfüllen, dessen Definition der Zehner ist?

Natürlich. der Zehner ist die Struktur der Realität, aber du siehst es nicht und verstehst es nicht. Es ist, als würde man dir eine Zelle unter dem Mikroskop zeigen und sagen, dass sie eine Quelle des Lebens ist, und du siehst da nur irgendein Tröpfchen in der Suppe schwimmen.

Sobald du beginnst, in den Zehner einzutreten, offenbarst du die spirituelle Welt und siehst dementsprechend, dass das, wo du dich jetzt befindest, ein illusorischer Zustand ist, der nur für dich notwendig ist, damit du selbständig in die Spiritualität eintreten könntest. Damit du dich selbst entwickelst und das Ebenbild des Schöpfers erreichst. Dein ganzes Leben wird nicht berücksichtigt, es gibt keine Erinnerung daran. Alles, was du mit deinen Händen, Füßen und deinem Mund machst, spielt keine Rolle, es existiert nicht, es ist eine imaginäre Welt. Erst vom Zehner angefangen und weiter, beginnst zu leben, es ist das, was für immer und ewig für dich bleibt, es ist das Ziel. Ob du es dir wünschst oder nicht. Und genau das ist es, wovon wir sprechen!

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 14.03.2019

Wie kann man sich selbst erniedrigen?

Gebet am richtigen Ort, durch den Zehner, auch wenn du ein paar Worte sagst, haben sie mehr Auswirkung, als wenn du den ganzen Tag alleine betest.

Wie genau durch den Zehner? Geht das nicht durch die Körper?

Ich betrachte meinen Zehner nicht als Körper, ich sehe in ihnen, in ihrer Vereinigung bereits eine neue Kraft, eine neue Ebene. Wenn ich mich mit dem Zehner verbinde, erhebe ich mich auf eine Ebene oberhalb von dieser Welt.

Ich befinde mich in einer Zerstreuung, meiner egoistischen Sichtweise. Ich fange an, mich auf die höhere Kraft zu beziehen.

Inwieweit ich verschwinde, mich in meinen Freunden auflöse, beschäftige ich mich mehr und mehr mit der höheren Kraft, und sie wirkt sich auf mich, immer wieder stärker aus.

Stell dir vor, du kommst in den Zehner, nicht physisch – du willst dort tatsächlich verschwinden. Eines Tages, wenn du dort verschwindest, wirst du feststellen, dass du in der Tat den Schöpfer betrittst.

So funktioniert es. Ich möchte wirklich, dass ihr bereits es zu spüren anfangt.

* * *

Die Frage ist, ob diese Taktik angemessen ist, oder glauben Sie, dass die Menschen sie nicht akzeptieren werden?

Es hängt alles davon ab, inwieweit wir mit allen Schichten der Gesellschaft, mit den Völkern der Welt zusammenarbeiten können.

Auch wenn wir nichts wert sind, ist unsere Kraft im Spirituellen sehr groß, und wir müssen nur in diese Richtung gehen. Deshalb müssen wir uns jeden Tag mehr und mehr auf die Verbreitung konzentrieren, und wir haben in diesem Bereich keine Konkurrenten oder Partner. Wir müssen parallel dazu, dass wir in unserer internen Arbeit persönlich vorankommen, d.h. als Bnei Baruch, – immer mehr in die Verbreitung investieren.

Jeder sollte sich am Ende des Tages fragen, ob er etwas in dieser Richtung getan hat. Das ist der Punkt. Der Schöpfer berücksichtigt dies. Das Volk Israel existiert, um der Welt das Licht zu bringen. Licht bedeutet die Methode der Vereinigung.

Ehre des Volkes – wie erklärt man das?

Wir versuchen, es zu tun. Darüber, wer das Volk Israel ist, es steht geschrieben und wie sehr jeder Jude verpflichtet ist, mit anderen verbunden zu sein; aber wir tun nicht genug, wir bemühen uns nicht, es auf irgendeine Weise auszudrücken. Das tun wir schon, aber unsere Bemühungen sind nicht ausreichend.

Menschen, die hier lernen und den Rest des Tages mit ihren materiellen Problemen zu Hause verbringen, erkennen nicht, dass sie an der Verbreitung beteiligt sein müssen, genauso wie diejenigen, die in Unternehmen arbeiten (was kann man machen?). Ich weiß es nicht. Sie verstehen ihre Verantwortung nicht. Wie es in Esthers Schriftrolle steht – dass sie Königin Esther wurde, um ihr Volk zu schützen. Und wir sind ebenfalls dazu gekommen, der Welt zu helfen und sie zur Korrektur zu befördern.

Artikel des Tages von Mittwoch, 13.3.2019

Wir können über die freie Handlung nur in dem Sinne sprechen, dass ihr sie in der Gruppe, im Zehner, während des Tages und so weit wie möglich während des Unterrichts durchführen müsst. Das ist notwendig, sonst wird euer ganzes Studium zu einer Philosophie. Es ist eure Pflicht! Wir sind nicht in der Lage, jedes Mal das gesamte Material über den Zehner zu wiederholen, und darüber, was Rabash uns über die Errichtung von Zehnern sagt – wir werden es auf dem Weg korrigieren, das hohe Licht wird uns zeigen, wo es notwendig ist.

Wir können tausende von Artikeln über die Gruppe lesen, aber wenn wir nicht anfangen sie umzusetzen, wird nichts passieren. Es steht geschrieben: „Es gibt keinen Gerechten auf der Erde, der nur Gutes tun würde und keine Sünde“ – wir werden fallen, aufsteigen und wieder fallen und aufsteigen, aber wir werden vorankommen.

Deshalb bitte ich euch: denkt daran, dass es eure Aufgabe ist, alles was wir gelernt haben, in der Gruppe umzusetzen und zwar ab sofort, da wir begonnen haben, das Material über den Zustand von Ibur zu lernen. Und wenn du nicht mit deinem Zehner verbunden bist, wie kannst du dann ein Partzuf bauen? Schließlich sind wir zerbrochen, und die Korrektur des Partzufs geschieht durch die Vereinigung. Das heißt, es gibt keinen Ausweg hier –  du befindest dich jetzt in der Phase der Realisation, und entweder tust du es oder du tust es nicht!

Deshalb müsst ihr im Zehner sein, physisch oder virtuell. Wenn man keinen Zehner hat, muss man einen bauen. Ich sehe, dass jeden Morgen 2-3 Menschen am Tisch sitzen, das ist kein Zehner. Versucht euch anders zu organisieren, so, dass es etwas mehr Leute gibt. Strengt euch an, wir müssen in eine ernsthaftere Lernphase kommen.

*

Ibur ist mehr als Ergebenheit, über die wir gesprochen haben – hier sprechen wir über einen Zustand in Bezug auf die Gruppe und den Höheren. Es ist keine Ergebenheit, wenn ich kleinmütig bin und sanft das Wissen des Höheren annehme, – es ist, wenn ich mich in allem vollständig annulliere, weder meine Gefühle noch mein Verstand sind mir wichtig.

Die Ergebenheit fordert nicht, dass ich die totale Herrschaft des Höheren über mich annehme, ich muss mich nur erniedrigen, damit Er regieren kann. Was den Zustand von Ibur anbetrifft, so beginne ich hier, mich auf die höchste Herrschaft über mich vorzubereiten, und ich will, dass er über mich herrscht, und ich bin dazu bereit, jedes Mal mehr und mehr von seiner Macht anzunehmen, damit sein Verstand, sein Herz, sein Verständnis, sein Bewusstsein, seine Lebenseinstellung in meine Kelim eindringen und sie füllen, und mich auf eine neue Weise „formen“, damit ich alles verliere. Es gibt nur mein Material, alles andere ist der Höhere.

Es ist keine Ergebenheit, es ist die nächste Etappe, aber wir müssen allmählich beides kennenlernen, damit das eine in das andere übergeht. Wir werden darauf zurückkommen, es ist unmöglich, alles auf einmal zu erfassen. Alle spirituellen Handlungen erfordern den Eintritt und Austritt, bis ein vollkommener Siwug (spirituelle Verschmelzung) erreicht ist.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 12.03.2019

Wir müssen das weiter tun, versucht zu sehen, wie wir tagsüber in diesen Klärungen sind, vor was und wem wir uns verbeugen. Können wir bestimmen, ob wir ein großes Maß an Geduld haben und wann wir es nicht nach außen zeigen? Behandeln wir unsere Freunde, unsere Gruppen, unsere Zehner gut, was sich nicht in Form zeigt, wie es sich die Massen vorstellen können.

Gleichzeitig steht geschrieben, dass jeder weise Schüler so hart wie Eisen ist, d.h. gehorsam ist – es bedeutet, sich vor allem, was von oben geschieht, zu unterwerfen.  Auf diese Weise versucht ein Mensch im Laufe des Tages zu erkennen, dass es niemanden außer Ihm gibt, und vielleicht sogar dass Er gut und guttuend ist. Dies ist die nächste Stufe. Wir haben hier zwei Korrekturen – das Geben um das Geben willen und das Nehmen um das Geben willen.

Ich hoffe, dass ihr euch tagsüber, soweit möglich, daran erinnert, dass es niemanden sonst gibt außer Ihm gibt und Er gut und guttuend ist, und dass ihr die ganze Zeit über daran denkt und versucht, dran zu bleiben.

Und wieder – lasst mich zufrieden sein – und wenn etwas unangenehm ist, im Leben etwas nicht klappt, bedeutet es, dass aus meiner Sicht der Schöpfer verschwunden ist. Hast du verstanden? Schreib es dir auf – wenn es etwas Schlechtes im Leben gibt, du dich schlecht fühlst, keine Stimmung hast – so liegt es daran, dass da kein Schöpfer ist. Wenn ich mein Leben, alle meine Zustände mit Ihm verbinde, muss ich mich gut und wohl fühlen, in etwas, das leuchtet, in absoluter Hoffnung, in Verbindung mit der wahren Realität, ewig und vollkommen. All dies ist darauf zurückzuführen, dass ich mich an den Schöpfer erinnere.

* * *

Die Spannung ist die Wichtigkeit des Schöpfers. Heb deine Wichtigkeit bis auf Seine Wichtigkeit, nicht über das Problem, welches du jetzt nicht als Problem siehst, als Grund dich gut zu fühlen. Sondern die Wichtigkeit des Schöpfers darüber hinaus zu erheben, da du Ihn auch ohne Probleme hochpreisen willst, nicht wegen der Unglücke, die dich dazu bringen, Ihn hoch zu preisen. Er selbst ist dir wichtig, nicht wegen deiner Sorgen. Du willst Ihn mehr und mehr wegen Seiner Bedeutung erheben und erkennen, dass du in der Luft schwebst. Wo ist die Kli, wo ist die Grundlage, wenn du sagst, dass Er wichtig ist? Er ist wichtig, aber wir müssen einen Maßstab für etwas haben.

Also, was machen wir jetzt? Die Gruppe. Dann möchte ich den Schöpfer enthüllen, wie Er die Gruppe steuert, wie Er sie aufbaut. Dann erhebe ich Ihn nicht für meinen persönlichen Nutzen – „rette meine Seele“, sondern auf der Ebene eines Zehners. Ich bete nicht für mich selbst und ich bin froh, dass ich den Schöpfer in einem Problem offenbart habe, sondern für den ganzen Zehner. Ich komme zu einer ganz anderen Berechnung: Nicht zehn Nullen und ich am Ende oder Anfang, sondern ich mache einen Sprung auf eine andere Stufe, es ist eine spirituelle Stufe. Wenn ich bei meiner persönlichen Kalkulation zur Berechnung für den Zehner komme, ist es eine spirituelle Stufe, es ist ein Parzuf. Ich erhebe mich bereits auf die Höhe eines Parzuf. Das ist es, was wir tun sollten, wenn der Schöpfer mir die Chance gibt, einen Sprung zu machen, und ich will es nicht mir selbst zuschreiben, sondern alles nur Ihm.

 

Artikel des Tages von Montag, 11.3.2019

Ihr sollt weiterhin im Laufe des Tages darüber nachdenken, wie die Thora von Anfang bis Ende nur von der Verwirklichung eines Menschen in den Zehnern spricht, wie er sich mit ihr verbindet, den Schöpfer dorthin holt und alles am Ende korrigiert, die Kelim mit dem Schöpfer füllt. „Israel, Thora und der Schöpfer sind eins“ ist die Verwirklichung der Regel „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, bis hin zur „Liebe deinen Schöpfer“. So wird die ganze Thora von Anfang bis Ende verwirklicht.

Lässt uns einen Überblick schaffen: Abraham und Yitzhak hatten alle Vorbereitungsarbeiten gemacht und erreichten Jakob, die mittlere Linie. Es handelt sich um die Vereinigung der Söhne Jakobs, und als Ergebnis davon entsteht eine Gruppe, die sich nicht vereinen möchte. Sie werden durch den Hunger gedemütigt: sie sehen, dass sie keinen Erfolg bei der Arbeit mit dem Verlangen zu genießen haben, die sie trennt. Dann, aus Hoffnungslosigkeit, treten sie in das sogenannte Ägypten ein. Die Arbeit in Ägypten ist die Arbeit der Vereinigung. Sieben fette und Sieben magere Jahre lang erkennen sie, dass sie nicht in der Lage sind, mit der Vereinigung anzufangen. Sie müssen den Schöpfer enthüllen – die Hilfe von oben, die man „Thora empfangen“ nennt. Dann werden sie wie ein Mensch mit einem Herzen, in allumfassender Bürgschaft, um der Einheit der Gruppe willen.

So geht es weiter. Jedes Mal werden sie mehr und mehr bereit zu empfangen, aber sie verstärken ihre gegenseitige Demut. Auf diese Weise durchlaufen sie alle Etappen der Wüste und erreichen die richtige Einheit, die als Tempel bezeichnet wird. Das ist eine Kli, eine Gruppe, die den Schöpfer mit aufnehmen kann. Er erschließt sich in ihnen, und sie sind Ihm in ihren Eigenschaften ähnlich. Lasst uns durch all diese Zustände gehen, damit wir verstehen können, dass das unser Weg ist. Das ist der Weg der Tora, das sind die Zustände, die wir im Glauben über dem Verstand, in der Demut durchlaufen müssen und so den Tempel erreichen.

***

Dieses Material ist sehr wichtig. Wenn man es versäumt und es tagsüber nicht durcharbeitet, ist man nicht bereit für die morgige Lektion. Ihr lasst buchstäblich jeden im Stich, und dann bekommt jeder keine Belohnung, sondern eine Strafe für alle, die nicht teilnehmen. Dies wird sehr ernst, da es keine persönliche Berechnung gibt. Also sorgt euch um eure Freunde, um die Nachbarn, die neben euch sitzen, lasst sie nicht einschlafen und so viel wie möglich zu motivieren.

Wie bereiten wir uns in der Gruppe darauf vor, um alle in der Gruppe festzuhalten und die Größe des Schöpfers hoch zu halten? Denn wenn er  dem Zehner nicht gibt, wird er abzustürzen. Es müssen Zehn sein – dann bleibt der Schöpfer unter uns, und jeder bekommt problemlos eine Unterstützung. Darin besteht die ganze Studie in Ägypten. Wenn wir zeigen, dass wir den Pharao im Zehner unterdrücken und den Schöpfer über uns stellen können. Dann können wir der Macht des Pharaos entkommen und zum Schöpfer kommen. Auch der Übergang zwischen Pharao und Schöpfer ist nicht einfach: der Weg nach draußen in der Dunkelheit, die Überquerung des Endmeeres.

Wir müssen so einen Zehner aufbauen, in dem ich weiß, dass ich nur von ihm abhängig bin. In dieser illusorischen Welt offenbare ich plötzlich, dass ich einen Rettungsring habe, den meine Kameraden festhalten. Und wenn ich mich daran festhalte, ist es kein Problem, die ganze Zeit glücklich zu sein, die Stimmung zu heben, Stürze als Notwendigkeit für einen Aufstieg zu akzeptieren. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, das heißt, meine Arbeit ist nicht an mir selbst, sondern daran, wie ich diesen Rettungsring aus dem Zehner baue, damit er für jeden Freund da ist. Nur sie sind es, an die ich denke, und so erspare ich mir die Abstieg. Wir müssen es den ganzen Tag über tun, auf allen Treppenstufen.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 10.3.2019

Was bedeutet es, auch während eines Seminars im Zehner bescheiden zu sein?

Ich möchte Babysitter, Mutter, Nanny sein – in diesen unterschiedlichen Formen in Bezug zu meinem Zehner. Das ist die Selbst-Annullierung. Darüber hinaus bete ich zum Schöpfer, dass sie sich wohl fühlen. Was bedeutet das? – Dass Er ihnen gute Chassadim geben würde, dass sie schnell und freudig vorankommen werden, dass sie Hilfe haben. Und noch mehr als das! Gib mir die Arbeit und die Belohnung ist für sie. Und es steckt noch mehr dahinter.

Wie setzt man ein paar „Nullen“ vor dem Zehner?

Ich habe bereits 9 „Nullen“. Ich muss aus ihnen „1“ – „1 1 1 1 1 1 1 1 1 1…“ machen und selber eine Null hinter ihnen sein. Jeder von ihnen ist so wichtig wie der Schöpfer und ich bin bereit, mich vor jedem von ihnen zu verbeugen. Nicht weniger, als ich mir vorstelle, wie ich mich vor dem Schöpfer verbeugen würde. Doch von allen zusammen bin ich überhaupt die „Null“. Und wie funktioniere ich aus dieser „Null“ heraus?

Ich muss mir der Tatsache bewusst sein, dass ich zu allem fähig bin, denn sie hängen von mir vollkommen ab, auch wenn ich die „Null“ bin. Wenn ich es nicht will, werden sie nicht in die Spiritualität eintreten, wenn ich es will, werden sie es tun. Genau so! Das ist sehr ernst, deshalb fühle ich mich sehr verantwortlich: Ich muss meine Funktion erfüllen. Was muss ich tagsüber tun? Der Schöpfer wird mich darüber befragen! Er wird nicht nur jeden befragen, sondern jeden, bezüglich dem gesamten Zehner. Denn darin bewegen wir uns zur Form des Gebens in dem Zustand, den Er gibt, – auf der Ebene, die er uns bisher gegeben ist.

Nehmen wir an, wir befinden uns auf der 20-ten Stufe, das sind die Bedingungen, unter denen ich verpflichtet bin, allen die Sicherheit, Befriedigung und Unterstützung zu geben. Aber wie kann ich das tun? ich habe doch nichts?!! – Durch den Schöpfer gegenüber ihnen. Zuerst wende ich mich an den Schöpfer, damit Er sich um die Freunde kümmert, und durch die Liebe zu den Freunden erreiche ich dann die Liebe zum Schöpfer. So geschieht alles im Zehner.

                                                                      ***

Worin besteht der grundlegende Unterschied zwischen Selbst-Annullierung und Demut?

Ihr werdet in der Gruppe an dem arbeiten, was wir in dieser Stunde getan haben, und ihr werdet es selbst sehen. Wenn ich euch das sage, bevor ihr irgendeine Erfahrung habt, werde ich euch nur verwirren, euch Informationen zu geben, weil sie missverstanden werden.

Tagsüber und im Allgemeinen solltet ihr innerhalb der Zehner oder in irgendwelchen kleinen Gruppen arbeiten, aber gemeinsam! Gruppenarbeit machen. Mindestens zwei – also von zwei bis acht Milliarden Menschen, die in der Welt leben. Alle müssen in Gruppen sein: in einer Gruppe arbeiten. In Bezug auf sie demütig sein, die Gruppe verbinden, zur Null in Bezug auf die Gruppe werden und so weit wie möglich in Aktion realisieren. Und dann können wir weitermachen.

Auf der einen Seite hörst du, dass deine spirituellen Freunde von dir abhängig sind, aber auf der anderen Seite weißt du, wie dein Tag verlaufen wird und dass es dir schwer fallen wird, die Zeit zu finden auch nur in den Zoom zu gelangen…

Wir verstehen nicht, wie sehr wir nicht in der Lage sind, große Korrekturen vorzunehmen, aber selbst mit einem winzigen Aufwand – eine Sekunde am Tag, um etwas zu tun, machen wir eine große Korrektur, weil wir es aus einem Zustand großer Verwirrung heraus machen.

Schau, was in der Welt vor sich geht: welche Nachrichten, all diese gefälschten Nachrichten, Werbung, Angst und Panik über den Sturz der Börse oder Raketen! Und das alles, damit wir die Welt mit unseren eigenen Kräften inmitten von diesem „Durcheinander“ wieder in Ordnung bringen können. Denn wenn man sich auf diesem „Marktplatz“ ein wenig anstrengt – zählt es als große Anstrengung, weil man in den großen Hindernissen agiert.

Also sag nicht, dass die Welt dich stört – die Welt hilft dir damit.

 

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 7.03.2019

Was ist die richtige Einstellung zur Selbsterniedrigung?

Ergebenheit bedeutet, dass ich ein unbestimmtes Glühen bekomme – es wird später offenbart, was es für ein Glühen ist. Ich bekomme ein Glühen, das mir beibringt, wie man sich ergibt; es ist nicht allzu schwer, es ist eine Stufe höher als alles, was ich früher hatte. Man konnte sich nicht vorstellen, dass Ergebenheit so eine erhabene Eigenschaft ist, und von diesem Moment an (und dies ist auch alternierend) beginnt man, die Ergebenheit zu respektieren. Und keiner kann erkennen, inwieweit ein Mensch sich ergibt, er demonstriert es nicht, er kann sich äußerlich manchmal unhöflich verhalten, aber er beugt seinen Kopf in der Tat, er genießt es buchstäblich, denn es ist vor allem die Korrektur seines Wunsches zu empfangen.

Wie ist also seine Einstellung zu den Leiden, die er auf dem Weg erlebt?

Einstellung zu den Leiden? Das Leiden, das er zuvor als Ausdruck seines Wunsches zu empfangen erlebt hat, wenn er den Schmerz in seinem Egoismus durch Neid, Hass, Gier, Eitelkeit, – alles, was seinen Wunsch zu empfangen verletzt – empfunden hat, fühlt er, dass er es nicht in sich hat, als ob es über ihn strömen würde. Es ist ihm egal, er spielt dieses Spiel nicht mehr, er beschäftigt sich nicht mehr damit. Es spielt keine Rolle, dass ich niedriger als die anderen bin, dass die anderen klüger als ich sind, dass sie mehr fühlen und verstehen. Jetzt genieße ich die Tatsache, dass ich der Niedrigste von allen bin, genau dort sehe ich jetzt den Aufstieg. Alles, was mit Spiritualität zu tun hat, ist schwer auszudrücken, aber versucht es zu spüren.

An der Vereinigung teilzunehmen bedeutet, dass ihr euch in einem Zustand der Frustration offenbaren müsst, weinend, schreiend, fordernd, wenn ihr nicht wisst, was ihr tun sollt. Andernfalls könnt ihr die Vereinigung nicht an der richtigen Stelle eures Herzen spüren, in dem Wunsch werdet ihr es nicht empfinden können.

Vereinigung bedeutet, dass ich in meinem Herzen das Herz meines Freundes fühle. Es ist die Vereinigung, in dem das Leben meines Herzens im Herzen des Freundes ist. Ich habe nichts mehr zu sagen. Ich muss versuchen, darin zu sein, aber zuerst muss ich mich selbst davon überzeugen, dass der Schöpfer im Herzen meines Freundes ist und wenn ich zu Ihm kommen will, muss ich so an ihn herankommen. Erkläre, wie wirst du das hier üben?

 

Was ist das für ein Gefühl, wenn du spürst, dass etwas passiert? Wie ich die Abhängigkeit empfinde, die Sucht, dass du auf dem Weg zum Schöpfer bist, dass du zwischen mir und dem Schöpfer stehst. Ich bin von dir abhängig, es nennt sich Abhängigkeit, wenn du eine Verbindung aufbaust. Wenn du eine Verbindung aufbaust, passiert es, und wenn nicht, dann wird nichts passieren. Dann beginne ich mich um dich zu kümmern, etwas für dich zu tun, damit du die Verbindung aufbaust. Es wird „von der Liebe zum Nächsten, zur Liebe zum Schöpfer“ genannt. Es gibt keine Wahl.

Du bist zwischen mir und dem Schöpfer…. Du brauchst mich, um deine Bitte an den Schöpfer durch mein Herz weiterzugeben. Nun, was wirst du tun? Und hier gibt es ein Problem – (wir müssen so am Herzen von jedem arbeiten, bevor er die Bitten des Freundes an den Schöpfer weitergeben will) – es wird kein Zehner geben.

Artikel des Tages von Mittwoch, 6.3.2019

 

Mit Hilfe der Bemühungen des Menschen, trotz der Tatsache, dass er sich in einem Zustand der Verhüllung befindet, versucht er, beugt den Kopf und wird auch im schlimmsten Zustand weitermachen, auch wenn er nichts als eine physische Existenz wie ein Tier hat, behält er sich immer noch selbst. Und in dem Maße, in dem der Schöpfer es ihm erlaubt, verbindet er sich mit dem Prozess der spirituellen

Entwicklung. Er kommt, zum Unterricht, ins Meetings, tut etwas physisch, obwohl er nichts versteht und nichts anderes tun kann als die einfachen tierischen Handlungen. Dank seiner Bemühungen erreicht er einen Zustand, in dem das Licht leuchtet und  neben dem Verlangen auch die Absicht offenbart. Indem er die richtige Absicht an das Verlangen knüpft, beginnt er die Einstellung des Schöpfers zu ihm wahrzunehmen.

***

Lasst uns heute im Laufe des Tages vereinbaren, wo ihr euch den Freunden anschließt, (und nicht nur einer aus dem Zehner, sondern alle), entwickelt das Gebet um die Verbindung zwischen euch und so wie die Welt euch braucht und wie ihr euch bemüht sie aus ihrem Elend zu erlösen, weil ihr dadurch dem Schöpfer Vergnügen bereitet.

***

In dem Maße, in dem der Schöpfer dir eine Verbindung zu anderen gibt, hast du eine Verbindung zu Ihm. Du fängst an, Ihn zu verstehen und zu fühlen. Doch es liegt in der Verbundenheit mit deinen Freunden, aber nicht so, dass du Ihn selber wahrnimmst. Dann kommst du zu einem Zustand, in dem du anfängst Ihn zu brauchen. du siehst und fühlst Ihn, basierend auf der Tatsache, dass Er notwendig ist, damit du dich mit den Freunden verbinden kannst. Ihr beginnt, die Art dieser Verbindung zu verstehen und sie mit dem Schöpfer in Verbindung zu setzen. Es gibt einen „Potenzial Unterschied“ zwischen dir und deinen Freunden, und diesen Unterschied füllt der Strom des absteigenden höheren Lichts, der Schöpfer, aus.

Auf diese Weise scheint es, als ob ihr Ihn erfasst, doch wir erfassen Ihn nicht, sondern nur Seine Handlungen. Dies wird genannt: „Durch Deine Handlungen erkennen wir Dich.“

Er arrangiert die Beziehung zwischen euch, gute oder schlechte. Er bricht euch, führt euch durch verschiedene Zustände. Ihr befindet euch in der Dunkelheit, verflucht Ihn, weint und dann erhaltet ihr die Erleuchtung, die Wahrnehmung und das Licht. Dann erkennt ihr, dass das eine ohne das andere unmöglich ist, den Vorteil des Lichts aus der Dunkelheit heraus. In all diesen Zuständen beginnt ihr, Ihn zu erkennen. Obwohl Er sich versteckt, erkennt ihr Ihn an diesem Unterschied zwischen den Zuständen.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 5.3.2019

Meinen Sie, dass ich mich darüber freuen muss, dass Er auf mich achtet?

Natürlich, und nicht nur. Er zeigt dir dadurch auch, wo du noch nicht intakt mit Ihm bist, und du stellst dir diese Stellen, diese Eigenschaften vor, du kannst sie korrigieren und näher zu Ihm kommen.

Also, ich muss vor allem…

…nicht so vertieft in deinen Egoismus sein, in deine Gefühle, sondern auch ein wenig Verstand hereinbringen, um den Zustand mit Ihm zu erweitern und zu begreifen, dass dieser Zustand von Ihm kommt. Sei objektiver, dann wird das Verständnis von Ihm geschickt. Er will mir zeigen, dass es soweit eine Distanz gibt, dass ich meine Einstellung korrigieren muss, dass ich mich auch darüber freuen muss, dass ich von Ihm einen Teil des Pfades erhalten habe und angefangen habe, ihm zu folgen, denn mit diesem guten Gefühl, in der Neigung zu einem guten Gefühl, wirst du bereits in der Ähnlichkeit der Eigenschaften mit Ihm sein, du wirst in Dankbarkeit sein, und das ist schon eine Annäherung. Durch Sitzen und Weinen kommt man nicht voran, das nennt man „der Trottel sitzt untätig da und isst sich selbst“ .

Also ich habe einfach…

Warum hast du nicht die Kraft dazu? Du bist nicht mit der richtigen Gruppe verbunden, sie ermutigt dich nicht, optimistisch zu sein, in Verbindung mit uns vorne zu sein, du sitzt allein und isst dich selbst.

 

Nun, Rav, nach dem, was ich gerade gehört habe, weiß ich nicht genau, was ich tun soll, ich kann nicht…

Was ist zu tun? Dich mit den Freunden zu vereinigen, von ihnen Kraft zu erhalten, um den Schöpfer zu rechtfertigen. Wenn du Ihn in jedem Zustand rechtfertigst – du bist bereits in der Vollkommenheit, warte nicht auf die Endkorrektur, was und wann geschehen wird. Wenn du es schon in dem kleinsten Zustand kannst… wo steht es geschrieben?.. Wenn du den Schöpfer auch in deinem kleinsten Zustand rechtfertigen kannst, bist du bereits vollkommen.

Eine Hälfte der Menschheit kann sich irgendwie darin, was geschieht, wiederfinden, und behaupten: „Ja, das, was geschieht, hat der Schöpfer getan“. Es ist kein großes Problem zu sagen, dass es vom Schöpfer kommt und jede Handlung offenbart wird. Das Problem ist zu spüren, dass es vom Schöpfer kommt, dass es von Ihm getan wird. Und der Mensch versucht, in seinem Verstand und seinem Herzen, d.h. mit Gefühl und Verständnis, zu erkennen und daran in allem festzuhalten, was in der umgebenden Realität und in ihm selbst geschieht, dass er alles mit dem Schöpfer verbindet und Ihm dadurch Freude bereitet, weil er zugibt, dass der Schöpfer der König ist, der alles steuert.

Der Bestreben eines Menschen, alles, was in ihm geschieht, in das Gefühl und die Erkenntnis dieser Tatsache zu bringen, nennt sich eine Bemühung. Die Bemühung, sich daran festzuhalten, dass alles vor dem Schöpfer kommt und Er gerade jetzt alles tut, um zuzugeben, dass der Schöpfer eine Kraft ist und es niemanden außer Ihm gibt. Und man bereitet Ihm dadurch Genuss, dass man vertrauensvoll in der Verschmelzung mit Ihm bleibt. Im Wesentlichen ist das unsere Arbeit.

Außer dem Morgen Unterricht und dessen weiterer Umsetzung während des Tages gibt es nichts anderes. Die Lektionen, die wir durchgehen, müssen auf jeden Fall tagsüber und bei jeder Gelegenheit praktisch umgesetzt werden.

Artikel des Tages von Montag, 4. März 2018

Der Zweifel ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass man nicht nach Unterstützung fragt. Es ist okay, dass du rauchen willst. Der Schöpfer weckt dich auf, und du kannst ihm nicht entgehen. Aber die Tatsache, dass du Ihn nicht um Korrektur bittest, um die Kraft, herauszukommen und diesen schlechten Zustand zu nutzen, um Ihm nahe zu kommen und von Ihm zu verlangen, warum Er in dir diesen Zustand aufweckt. Die Tatsache, dass du dich nicht an Ihn wendest ist eine Sünde.

Eine Sünde bedeutet, dass ich mich nicht an den Schöpfer wende, Der mich jeden Moment des Lebens hält und in mir verschiedene Situationen hervorruft, um mich an Ihn zu wenden, und ich ignoriere Ihn. Das nennt man Sünde.

Und wenn es nicht aus Verachtung geschieht?

Doch, es ist immer aus Verachtung! Aus Verachtung, weil ich keine Umgebung vorbereitet habe, die mich ständig weckt und unterstützt. Die Umgebung ist eine Notwendigkeit. Wenn du über eine Zigarette sprichst, ob du eine rauchst oder nicht, ist das eine Sache. Aber sich an den Schöpfer zu wenden oder sich nicht an den Schöpfer wegen einer Zigarette oder anderer Dinge zu wenden – man kann es nicht ohne eine Umgebung tun. Niemand wird dich zum Schöpfer zurückbringen, nur die Unterstützung deiner Umgebung. Hier muss die Größe des Schöpfers wie ein inneres Gefühl sein, einen inneren Chissaron, der die Umgebung in dir warm hält. Er ist nicht da, aber wir suchen Ihn, uns fehlt das Gefühl des Schöpfers, die Größe des Schöpfers. Deine Umgebung weckt in dir diesen Chissaron von innen, und du fühlst – ob du es magst oder nicht, dass es existiert und dir keine Ruhe lässt. Und wenn  verschiedene Gelegenheiten entstehen, wirst du immer darüber hinaus um eine Verbindung mit dem Schöpfer bitten, damit Er dir einen Ausweg bietet.

***

Wir gehen aus dem Unterricht mit der Tatsache heraus, dass wir uns in jedem Moment an den Schöpfer wenden wollen.

Das heißt, dass jedes Problem, alle Unannehmlichkeiten oder jede Freude sehen wir als eine Gelegenheit, sich an den Schöpfer zu wenden, weil Er diese Situation hervorruft. Es ist immer gut für uns. Egal, ob es uns positiv oder negativ vorkommt, weil Er uns damit immer wach hält. Es gibt nicht das Böse, wenn wir an Ihn denken.

Wir stärken unsere Umgebung damit, dass alles eine Gelegenheit ist, sich an den Schöpfer zu wenden.

Jeder Zehner sollte sich selbst erwecken und sich darum kümmern, andere mindestens einmal am Tag zu wecken. Um ein wenig Konkurrenz und Neid zu spüren, die bei allen Zehner einen Wunsch, einen Anreiz wecken können, sich dem Schöpfer zuzuwenden. Nicht um hinter anderen zurückzubleiben, sondern um die Nase vorn zu haben. Was gibt es sonst noch zu verwenden?

Du kannst den Zoom für alle Zehner öffnen, die abwechselnd das Meeting moderieren, wie bei einem Freundesversammlung. Man kann dies nur heute tun, als einen besonderen Tag.

Du kannst eine Seite erstellen, auf der jeder schreiben und sehen kann, was andere  schreiben – 1-2 Sätze von jedem Zehner. Versucht es! Es ist sehr wichtig, dass es einen Wettbewerb, eine Rivalität zwischen Zehnern gibt. Auf diese Weise können wir besser aufwachen.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 3. März 2019

Was bedeutet es, den Wunsch des Schöpfers in der Verhüllung seines Angesichtes zu erfüllen?

Der Schöpfer möchte, dass wir erkennen, dass Er die einzige Kraft ist, die uns beeinflusst.

Hat ein Mensch die Möglichkeit, dies festzustellen?

Ich möchte das feststellen. Alle meine Bemühungen von morgens bis abends und von abends bis morgens, möchte ich mich darauf konzentrieren, zu enthüllen, dass es nur eine Quelle gibt, die mich regiert. Er tut alles: Er baut eine Realität Namens „die Welt“ auf, er formt in mir eine Vielzahl von Eigenschaften, Gedanken und Wünschen. Er macht alles! Und was bleibt übrig?

Er lässt mich mit einem leeren Punkt zurück, der als zentraler Punkt bezeichnet wird  ein „Punkt im Herzen“, und er fordert, Ihn zu erkennen. Und dann entwickle, wecke und pflege ich in mir die Sorge, immer im Streben, Verstehen und Fühlen zu sein, dass ich nur in der Kraft des Schöpfers bin, und dass dieses Wissen und Fühlen in mein Fleisch und Blut eintritt. Obwohl Er sich mir nicht offenbart hat, möchte ich das feststellen.

Ist alles, was ich in jedem Moment meines Lebens bekomme, Sein Wunsch? Was soll ich davon halten?

Nein. Sein Wunsch ist, dass wir in allen Zuständen, in der Art und Weise, wie wir uns selbst und die Realität um uns herum entdecken, wahrnehmen und feststellen, dass der Schöpfer all dies tut, weil er uns und unsere Welt in jedem Moment gestaltet.

Aber du stimmst nur scheinbar zu, dass Er die ganze Realität aufbaut, aber du spürst es nicht….

Der Schöpfer versteckt sich die ganze Zeit und präsentiert mir Szenen, in denen ich Ihn vergesse, in denen er verschwindet und dann sehe ich mich selbst und die Welt. Und ich muss mich jedes Mal bemühen, die Realität wieder in ihre wahre Form zu bringen.

***

Selbst wenn ich eure Fragen beantworte, werdet ihr es nicht verstehen. Dies wird erst deutlich, wenn man alle Parameter in sich vergleichen und sich ein Bild davon machen kann. Und davor, ob ihr die Antwort hört oder nicht – es wird nichts bringen. Deshalb gibt es solche Fragen, auf die ich keine Antwort geben möchte, ihr seid verpflichtet, auf der Suche zu sein, sowohl persönlich als auch im Zehner, und in der ganzen Gruppe, einschließlich aller unserer Freunde in der ganzen Welt. Schließlich sind wir bereits verbunden.

Ihr müsst offenlegen, dass ihr nicht nur von einem Zehner abhängig seid. Wir sind von der ganzen Welt abhängig, denn warum sonst haben wir all diese Dinge erfahren? Nicht für uns selbst, sondern weil die Welt korrigiert werden muss.

Beginnt zu erkennen, dass wir von allen unseren Freunden auf der ganzen Welt abhängig sind. Wenn sie mit uns vorankommen, werden wir alle erfolgreich sein.

***

Unter welchen Bedingungen kann ein Mensch wie der Schöpfer sein?  

Diese Bedingung ist, dass du aufhörst, an dich selbst wie den Schöpfer zu denken und nur an das geben denkst. Und wo suchst du dann nach diesem neuen Kli? – In dem Zehner, bei AVAYA. Du verstehst, dass es keinen anderen Weg gibt, sich an den Schöpfer zu wenden, sich ihm zu nähern, über ihn nachzudenken, sowie deine Bemühungen und deine Einstellung auf Ihn zu konzentrieren.

Du musst dich in Bezug auf den Schöpfer „neu formatieren“, um eine solche Verbindung zwischen euch herzustellen, sogar eine Kommutation. Und um dies zu tun, hast du keine andere Wahl, als dich in den Zehner zu integrieren und dann wirst du Ihm entsprechen.

Und was genau ist mein Einsatz?

Was ist dein Einsatz? – Sich in die Gruppe zu integrieren, unendlich. Alles ist in der Gruppe. Wenn du einer Gruppe beitrittst, beginnst du zu entdecken, dass die ganze Welt dort ist. Milliarden von Menschen, das Universum, geistige Welten, im Vergleich zu denen erscheint unsere Welt wie ein winziges Korn. All dies ist da, innerhalb eines Zehner. Dort findest du deine Seele in all ihren Details.

Artikel des Tages Februar 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.  Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

——————————————————————————————————————————-

Artikel des Tages von Mittwoch, 27.2.2018

Nach dem Kongress sind wir auf einer neuen Stufe, sie fängt bei Null an, es ist eine neue Geburt. Null bedeutet, dass wir zu nichts fähig sind, wie ein Embryo, der aus einem Tropfen Samen stammt – er braucht nichts tun, er unterliegt der Handlung. Was bleibt ihm in diesem Fall noch? – Nichts. Er hat keine Kraft des Begehrens, keine Teilnahme am neuen Zustand, er fühlt sich, als ob er nicht existiert und er existiert tatsächlich nicht. Und dann muss es Handlungen wie ein Tier durchführen, auf der belebten Ebene, die der menschlichen Ebene vorausgeht. Das heißt, du kommst zur Lektion, bringst deinen Körper hin und nimmst einfach daran teil. Womit? Durch seine Anwesenheit.

Solche Zustände werden auch sein, damit beginnt jede Stufe, und dann kommt das Licht, das zur Quelle zurückführt. Und wir müssen zumindest damit einverstanden und bereit sein für diesen Zustand, für diese Bemühungen. Gerade als ich meinen Körper einbringe und ihn zur „Behandlung“ gebe, ist dies der richtige Zustand: von hier aus wächst eine neue Stufe heran. Darin besteht die wahre, echte Hingabe.

*

Wir lernen, dass wir uns nicht voneinander trennen dürfen, aber nicht durch Raum oder Entfernung, sondern durch unser Gefühl. Wir kommen nicht aus dem Zehner raus, auch wenn wir uns physisch trennen. Im Gegenteil! Wie Baal haSulam schreibt: Wenn zwei Menschen nebeneinander sitzen, bedeutet das nicht, dass sie zusammen sind, es kommt darauf an, ob sie einen Wunsch, eine Absicht, ein Ziel haben oder nicht. Deshalb bezieht sich deine Deutung des Begriffs „zusammen“ auf die materielle Welt, und wir betrachten sie aus der Sicht der Spiritualität.

Wenn wir unseren Morgenunterricht beenden, in dem wir in Zehnern gearbeitet haben, – trotz der Tatsache, dass wir aktuell nicht so intensiv über das Lernmaterial sprechen, und uns miteinander verbinden (wir haben keine Zeit für ein Seminar, obwohl ich das für notwendig halte) – dürfen wir uns nicht von der Form trennen, in der wir uns im Unterricht befanden, in der gegenseitigen Verbindung während des Tages. Und jeden Morgen, jeden Tag müssen wir diese Verbindung zwischen uns erneuern und danach versuchen, die ganze Zeit zusammen zu sein.

Das Nützlichste an der Zeit in der wir nicht mehr hier sind, ist, dass die physische Distanz die spirituelle Verbindung zwischen uns nicht beeinträchtigen darf. Wir müssen versuchen, die Verbindung den ganzen Tag über zu halten – darin besteht vor allem unsere Arbeit! Und dann muessen wir fordern. Je mehr Druck wir auf uns selbst ausüben, um zusammen zu sein, desto mehr wesentliche Veränderungen, neue Gefühle, neue Erkenntnisse können wir erzielen, denn jeden Tag vereinen wir uns über die Kräfte der Spaltung.

 

Artikel des Tages Dienstag,  26. Februar 2018

Im Laufe des Tages möchte ich nur eines wissen – wie sehr ich jeden Moment mit dem Schöpfer verschmolzen sein werde. Außerdem in allen Zuständen – oben, unten, in allen Richtungen „und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir.“

Ist es eine Fähigkeit, eine Kunst, dass ich in jedem Moment daran denken muss, dass ich mich in einem optimalen Zustand befinde und anfange, daraus zu handeln und nicht, dass ich ein Problem habe, das mich aufhält und ich muss auf etwas warten?

Du musst es nicht so betrachten. Es befindet sich in meiner Seele als Folge der Spaltung und ich muss diese Hindernisse überwinden, sonst werde ich sie nicht korrigieren und mit ihrer Hilfe nicht aufwärts kommen können. Warum sollte ich sie in einer negativen Form betrachten? Sie werden sich als Hindernisse offenbaren und ich werde abgesehen davon bei jedem Hindernis mit dem Schöpfer verschmelzen müssen. Jedes Hindernis ist dafür da, um mich von Ihm abzuschalten, alles andere ist kein Hindernis. Das ist alles, woran ich in jedem Zustand denke – wie sehr ich mit Ihm verschmolzen bin und inwieweit ich alle Erlösungen Ihm zuschreibe.

Deshalb denke ich nicht an die Zustände selbst, sondern an meine Beziehung zu ihnen, wie sehr ich den Schöpfer rechtfertige und mit Ihm verschmelze. Der Schöpfer macht mir Angst, damit ich mehr mit Ihm verschmelzen kann und Ihn mehr rechtfertigen kann, – ich glaube fest daran und deshalb macht mir die Zukunft keine Angst. Ich habe vor nichts Angst, ich fürchte nur, ob ich die Kraft haben werde, mich mit Ihm zu vereinen, zu verschmelzen wie ein Kind mit seiner Mutter. Und ich will nichts anderes als das.

Warum spreche ich so viel darüber? Weil wir die ganze Zeit sinnlich in dem sein müssen, mit wem wir verschmelzen, zu wem wir die ganze Zeit zurückkehren. Deshalb verpflichtet sich der Schüler vor Beginn des Studiums, seinen Glauben an den Schöpfer zu stärken.

Muss man zum Studium mit der Erkenntnis kommen, dass man einen bösen Trieb hat und ihn korrigieren muss?

Ich komme um mich im Glauben zu stärken, dass ich mehr Verschmelzung mit dem Schöpfer erreichen will, dass alle Zustände, die ich im Laufe des Tages durchlaufen werde, aus der Spaltung im allgemeinen Kli von Adam haRishon entstehen. Damit ich so schnell wie möglich zur Verbindung, zur Korrektur zurückkehren kann, damit sich diese Spaltung offenbart und ich sie jedes Mal umgehend korrigieren kann. Und noch mehr, bevor sich die Spaltung offenbart, suche ich bereits nach einem Weg, mich im Glauben zu stärken.

Im Lernprozess müssen wir uns gegenseitig daran erinnern, was wir tun sollen und es aufschreiben, denn wir wollen das Licht bekommen, das zur Quelle zurückführt, und nicht nur im Unterricht, aber vor allem im Unterricht. Das, was ich lese, studiere, sage, höre – ist nur die Kraft des Glaubens, ich will die Kraft des Glaubens daraus gewinnen – das ist die Kraft des Gebens, das ist die Kraft, die höher ist als mein Verlangen zu empfangen. So kann ich mich mit dem Schöpfer verbunden fühlen und mich um Ihn kümmern.

Und wie kann ich überprüfen, ob dies wirklich so ist und keine Illusion?

Wenn ich mich so gegenüber meinen Freunden, dem ganzen Kli, der ganzen Welt, der ganzen Realität (unbelebt, pflanzlich, belebt, menschlich) verhalte, – dann kann ich sagen, dass ich die ganze Welt des Schöpfers, alles was Er geschaffen hat und alles was Er füllt, so wie Ihn behandle, denn Er ist es in Wirklichkeit.

 

Artikel des Tages von Montag, 25.2.2018

Wir lernen, dass unser Fortschritt darin besteht, dass wir nicht korrigierte Kelim bekommen, die uns als leer gezeigt werden. Wir spüren Dunkelheit, Frustration, Schwäche, und müssen die Größe des Schöpfers stärken, indem wir miteinander arbeiten, und auf diese Kelim das Licht, das zur Quelle zurückführt, anziehen, so dass wir sie bereits in einer korrigierten Form bekommen, bis wir die Gegenwart des Lichts, das zur Quelle zurückführt, in ihnen spüren können, und das Licht selbst.

Nachdem wir den Kongress erlebt haben, der tatsächlich in jeder Hinsicht sehr erfolgreich war, erleben wir jetzt eine Phase der Erschwernis des Herzens, sowohl im Allgemeinen als auch im Privaten. Die Kabbalisten haben viel darüber geschrieben, man kann es nachlesen. Deshalb müssen wir aufwachen und verstehen, wie man es effektiv umsetzen kann. Nicht, dass wir denken, dass wir das nicht wollen – so etwas gibt es nicht, so führt die höhere Kraft neue Kelim für uns durch. Es gibt keine Abstiege, keine Rückkehr, es gibt nur Fortschritte auf der linken Seite, wenn neue Kelim entstehen, und wir müssen damit arbeiten.

Deshalb müssen wir uns auf einer neuen Ebene organisieren, und alles, was vorher war, ist für den neuen Zustand nicht mehr geeignet. Die gegenseitige Hilfe muss es in jedem Zehner, zwischen den Zehnern, in dem ganzen Weltkli geben. Ihr müsst überprüfen und sehen, dass „wo Sünder stürzen, wachen die Gerechten auf“. Wir müssen von der Ebene des „Sünders“ auf die Ebene der „Gerechten“ gelangen – um den Schöpfer für das zu rechtfertigen, daß Er uns die Erschwernis des Herzens gibt und neue Kelim öffnet. Er wünscht, dass wir Ihm nahe kommen und jedes Mal in einer neuen Erkenntnis sind, das höher ist als unser bisheriges Wissen. Auf diese Weise werden wir alles überwinden. Wir dürfen nicht bei der gleichen Erkenntnis wie gestern oder vorgestern bleiben, immer mit einer neuen. Alles was geschieht, wird vom Schöpfer jeden Tag geweckt: „Und es wird für dich wie neu sein.“ Auf diese Weise müssen wir unsere Freunde aufwecken und ihnen helfen.

**

Ich sehe, dass viele von uns heute nicht da sind, und wir retten sie nicht aus dem Gefängnis. Das ist kein richtiger Job. Wir werden vorankommen, indem wir alle herausholen, nicht so dass wir voranschreiten und sie bleiben – so funktioniert es nicht, nur durch die Einbeziehung aller. Also ist es jetzt unsere Aufgabe, uns gegenseitig zu helfen, und ich sehe soweit kein gutes Ergebnis. Ihr müsst sofort darüber nachdenken und mit der praktischen Arbeit beginnen. Es gibt so etwas nicht, dass jemand die Arbeit vernachlässigt und zu Hause bleibt. Wir haben mit neuen Themen begonnen und müssen weiterhin zusammenarbeiten und erkennen, dass jeder die Erschwernis des Herzens im Zusammenhang mit seinem Fortschritt bekommt. Es gibt Menschen, die das jeden Tag spüren und nach einer noch größeren Erschwernis suchen, und die anderen tun es nicht.

Genau diejenigen, deren Seele grösser ist, bekommen jeden Tag die Erschwernis des Herzens. Deswegen muss man sich darauf vorbereiten, dass ich jeden Tag aufstehe. Warum? Darum!  Ohne jeglicher Erklärung, ohne Grund. Das nennt sich das Bündnis, die Bürgschaft. Ich brauche mir nicht zu zeigen wofür ich aufstehe, ich brauche keine irdische Erklärung. Ich stehe auf, um meinen Freunden, und durch sie dem Schöpfer, Genuss zu bereiten. Und ich bin nur ein Tier, das aufgewacht ist, um anderen zu dienen. Lasst uns, uns bemühen um weiterzumachen.

 

 

Artikel des Tages Sonntag, 24.02.2019

Die Menschen, die bereit sind auf die Belohnung zu verzichten, machen eine Berechnung, dass sie für sich nichts brauchen und das Resultat ihrer Anstrengungen für sie nicht wichtig ist. Sie sind zum Kongress gekommen, sie haben Geld dafür ausgegeben, Zeit und Kräfte investiert. Wofür? Sie wollen damit dem Schöpfer Freude bereiten. Wie kann Er die Freude empfangen? Dank dem, dass sie alle Seine Geschöpfe genießen lassen, alle Seine Kinder.

Das bedeutet, wenn ich eine wahre spirituelle Handlung durchführen will, muss ich das Wissen über die Wissenschaft der Kabbala an alle verbreiten. Das Wissen über den Schöpfer, darüber wie man sich Ihm nähert. Ich muss dieses Wissen so weit wie möglich für die Menschen anpassen, damit sie das annehmen können und nicht ablehnen. Das ist im Prinzip das, was ich will.

Statt mich selber zu vertreten, vertrete ich den Schöpfer, und alle meine Handlungen sind darauf ausgerichtet, Ihm Freude zu bereiten. Aber gleichzeitig müssen diese Handlungen so sein, dass Er nicht einmal von mir weiß. Damit ich nicht ein Held bin, nicht sein Lieblingssohn, nicht in seiner Nähe wäre, nicht etwas begreife und fühle, sondern damit der Schöpfer durch meine Handlungen bis zur Unendlichkeit wächst und ich auf Null reduziert werde. Darin sehe ich das beste Ergebnis meiner Handlungen und Bemühungen.

***

Ihr solltet einfach weitermachen. Damit es nicht passiert, dass ihr nach Hause kommt und in euren normalen Alltag zurückkehrt. So sollte es nicht sein!

Wie organisiere ich alles zu Hause so, dass das, was hier geschehen ist, jetzt zu Hause passiert? Das ist es, was getan werden muss. Das heißt: zum richtigen Zeitpunkt zu lernen und mit einer Gruppe verbunden sein. Wenn es keine physische Gruppe gibt, dann eine virtuelle Gruppe. Man muss alles organisieren, was notwendig ist.

Beginnt bitte so schnell wie möglich mit der Vorbereitung der Kongresse in Monterey und New Jersey. Denn das sind die beiden Kongresse, auf denen ihr sein solltet. Nicht so, dass einer für Südamerika und der andere für Nordamerika sind. Es ist ein einziger Kongress, wie hier, ein Wüsten Kongress und danach ein Kongress in Ganey Taarucha. Das Gleiche wird auch dort sein.

***

Wenn ein Mensch nicht die Kraft des Gebens hat, wenn er seine Handlungen nicht auf die Freude des Schöpfers ausrichten kann, und wenn er nicht alles dafür tut, um der Gruppe Vergnügen zu bereiten, auch wenn er in der Gruppe arbeitet und bereit ist, alles zu tun, damit jeder Freund volle, vollkommene spirituelle Befriedigung erhält, bedeutet das Mangel an Glauben.

Und umgekehrt, wenn ein Mensch versucht einen Zustand der reinen Hingabe an die Gruppe zu erreichen, dann befindet er sich in diesem Maße in Hingabe an den Schöpfer. Weil der Schöpfer die Essenz der gesamten Gruppe ist. Der Mensch befindet sich in Hingabe an den Schöpfer, wenn er allen hilft, sich in seine Kameraden einbringt, als wäre er Vater und Mutter, und darüber wacht, was man sonst noch tun kann, um sie zu fördern und wie man sie unterstützt.

Wenn ich so arbeite, was soll ich dann eigentlich von ihnen erwarten? – Dass sie die „guten Kinder“ sind, vorwärts gehen, groß sind. Und ich möchte klein sein und sie nur unterstützen. Sie sind es, die ich dem Schöpfer näher bringen möchte, und ich ermutige sie sanft und richtig, Ihm näher zu kommen, damit Er den Genuss von ihnen bekommen kann. Wenn ich also so handle, dass der Schöpfer von ihnen Genuss bekommt, dann bin ich und der Schöpfer durch ein System verbunden, in dem meine neun Freunde miteinander verbunden sind, und ich bin in ihnen und bemühe mich, sie zum Schöpfer zu bringen. Und der Schöpfer ist bei ihnen, weil sie eine gewisse Ähnlichkeit der Eigenschaften mit Ihm erreicht haben. So stellt sich heraus, dass ich und der Schöpfer durch den Zehner verbunden sind.

Wegen Welt Kongress in Tel Aviv mehrere Tage keine Artikel des Tages

 

Artikel des Tages von Sonntag, 17.02.2019

 

Ist das Gebet, das einzige Heilmittel und die wichtigste Aufgabe der Freunde, um  Erfolg zu haben?

Ja, natürlich, das Gebet, und es ist immer und auf jeden Fall. Aber es ist noch wichtiger, dass alle Freunde verstehen, dass wir verschiedene kritischen Zustände durchlaufen, und jeder ist verpflichtet, sich um die Bewahrung anderer zu kümmern. Ich schaue mich nicht selbst an – ich versuche, andere anzusehen und darüber nachzudenken, wie ich sie „aufwärme“, sie sammle, sie umarme.

Gestern, als unsere großen Freunde aus China sprachen, war es, als ob sich ein riesiger Chissaron geöffnet hätte, dass hinter ihnen ein ganzes System steht, das zur Vereinigung bereit ist.  Können wir erwarten, dass sich ein solcher Chissaron auf dem großen Kongress wieder offenbart?

 

Es liegt an uns, und das Chissaron kann noch mehr sein, denn es werden 2-3 mal mehr Menschen zu uns kommen, und das sind externe Menschen. Und obwohl sie nicht danach streben, wie du zu verstehen, werden sie dir mit ihren Massen so viel „Gewicht“ und Kraft bringen, dass du dich auf eine höhere spirituelle Ebene erheben kannst, denn genau durch das Anbringen des ACHaP an Galgalta we Ejnaim, erheben sich Galgalta we Ejnaim.

Deshalb sollten wir in ihnen ein Geschenk von oben sehen – der Schöpfer wird diese Menschen organisieren, damit wir noch höher aufsteigen können. Aber das setzt voraus, dass wir uns um sie kümmern, uns mit ihnen vereinen und ihnen alles weitergeben wollen, was wir vom Geistigen bekommen, alles, was wir aus der Verbindung zwischen uns lernen. Und wir können miteinander in Kontakt stehen, und sie können es nicht tun, sie sind nicht im Zehner organisiert. Wenn wir also versuchen, uns mit ihnen zu „vermischen“, wenn wir mit ihnen zusammen aufstehen wollen können wir viel erreichen, denn es ist ein echter, sehr schwerer ACHaP, mit deren Hilfe wir aufstehen können, aber ohne sie – geht es nicht.

***

Ich erkläre euch alles und bereite euch auf eine echte Beziehung und echte Arbeit mit Außenstehenden vor, wie G’E und ACHaP in einem spirituellen Parzuf. Wir werden unser Bestes geben. Morgen gehen wir zum Kongressort, um es vorzubereiten, und es ist sehr wichtig, dass diejenigen, die dabei sein werden, an der Installation arbeiten, die Küche vorbereiten, Tische und Stühle aufstellen und verstehen, dass sie alles für sie (die Außenstehenden) vorbereiten. Damit wir uns, wenn sie kommen, richtig mit ihnen vereinen können und des Aufstiegs würdig werden.

Ich mache das alles Zielgerichtet. In der Wüste haben wir uns unter uns vereint, und jetzt bereiten wir uns darauf vor, uns mit ihnen zu vereinen. In zwei Tagen werden wir das tun und hoffen, dass wir einen vollen Kli haben werden – G „E und ACHaP – und wir werden spüren, wie es wirklich funktioniert.

Daher ist ein Treffen auf dem Kongress mit einem breiteren Publikum sehr wichtig. Wir müssen verstehen, dass der Aufstieg, den wir in der Wüste erlebt haben, nur für uns bestimmt ist, um ihn in dem ACHaP umzusetzen – in denen, die während des Kongresses zu uns kommen werden. Wir wollen unsere Herzen, unseren Geist in sie hineinbringen, sie mit allem füllen, was aus dem Herzen möglich ist – ohne Worte. Und dann werden wir spüren, dass wir aufsteigen. So werden wir arbeiten.

Daher ist ein Treffen auf dem Kongress mit einem breiteren Publikum sehr wichtig. Wir müssen verstehen, dass der Aufstieg, den wir in der Wüste erlebt haben, nur für uns bestimmt ist, um ihn im ACHaP umzusetzen – in denen, die während des Kongresses zu uns kommen werden. Wir wollen unsere Herzen, unseren Geist in sie hineinbringen, sie mit allem füllen, was aus dem Herzen möglich ist – ohne Worte. Und dann werden wir spüren, dass wir aufsteigen. So werden wir arbeiten.

Ich habe früher mal gehört, dass man die Welt mit einem Zehner korrigieren kann. Warum ist es jetzt so wichtig, den Kli quantitativ zu vergrößern?

Ich möchte, dass ihr aufsteigt, aber das ist unmöglich, auch wenn wir Jahren in der Wüste sitzen. Der ganze Aufstieg erfolgt durch die Verbindung zum ACHaP, und jetzt bereiten wir uns darauf vor, mit dem ACHaP für unsere nächste Stufe, wir werden dadurch aufsteigen. Wir haben nicht vor, sie zu erheben und korrigieren, aber wenn wir uns um sie kümmern, bringen wir uns selbst auf ein höheres Niveau. Deshalb ist es so wichtig! Das ist eine Handlung – die Wüste und Ganej Tarucha, die beiden Kongresse als ein Kongress, dort gibt es G’E, und hier ist der ganze Kli mit ACHaP.

 

Wegen Arava Kongress mehrere Tage kein Artikel des Tages

 

Artikel des Tages von Mittwoch, den 13.2.2019

Ich vermehre die Größe des Schöpfers, indem ich die Wichtigkeit des Lichtes, das zur Quelle zurückführt, erhöhe – das ist es, was ich wünsche. Die Größe an sich, die Eigenschaft des Gebens, befindet sich im Inneren des Lichtes. Die Eigenschaft der Liebe liegt im Inneren des Lichtes. Ich erwarte das Licht – so richte ich mich auf die Größe des Schöpfers aus.

Abgesehen davon, wir müssen Ihn sehen. Manchmal betrachten wir Ihn mehr abstrakt – wie den Großen. Aber unabhängig davon, dass wir über Ihn reden, haben wir keine Sprache, keinen Gedanken und kein Verlangen, die von uns selbst abgetrennt sind. Wenn wir also in der abstraktesten Form über Ihn sprechen wollen, dann sprechen wir über das Licht, das zur Quelle zurückführt.

Das heißt, wenn wir die Größe des Schöpfers implizieren, meinen wir damit das Licht, das zur Quelle zurückführt. Denn aufgrund seines Einflusses können wir diese 3-4 Etappen durchlaufen, über die wir gesprochen haben, und so kommen wir voran.

***

Wir wollen die Größe des Schöpfers in unseren Augen erhöhen. Das heißt, dass es niemanden außer Ihm gibt, Er ist derjenige, der die allgemeine Form der Welt schafft, sowie ihre individuelle Form für jeden von uns, die auf uns drängt. Soweit ich verstehe, wird dieser Zustand nur in meinem Egoismus als solcher gesehen, und wenn ich mich darüber erhebe, (ich laufe nicht davon weg, sondern erhebe mich in der Wichtigkeit des Schöpfers über meinen Egoismus) – dann gehe ich auf eine
ganz andere Ebene der Realität über.

Und dann scheint mir die Welt, die mir dunkel und egoistisch vorkam, hell und altruistisch zu sein. Aber die Welt an sich läuft keine Änderungen durch, ich ändere sie, indem ich von empfangenden Kelim zu den gebenden übergehe – das ist das, was ich tun muss. Deshalb müssen wir unsere Bemühungen nicht auf die Korrektur der Welt ausrichten, sondern auf die Korrektur der menschlichen Natur, unseres egoistischen Wunsches zu empfangen, und dadurch wird sich die Welt verändern und wir werden ihre Vollkommenheit entdecken.

Wie geht das? – Wir werden sehen. Aber es geht nur auf diese Weise. Die Welt hat keine konstante Form – „jeder, der Abneigung empfindet, empfindet sie gemäß seinem Egoismus“. Aber nur auf diese Weise können wir die Welt jedes Mal formen,
besonders wenn viele Menschen es zusammen tun, – das muss uns klar
sein.

Es ist uns bereits klar, wie wir die Welt in Übereinstimmung mit unseren Vorstellungen gestalten können, damit wir den Schöpfer nicht beschuldigen, sondern Ihn rechtfertigen. Er hat diese schlechte Realität absichtlich geschaffen, damit wir uns um die Offenbarung der wahren Wirklichkeit bemühen können, und in dem, was wir offenbaren, unsere Macht über diesen Zustand spüren.

Deshalb müssen wir die Erhöhung der Größe des Schöpfers in unseren Augen als die wichtigste Aufgabe betrachten. Es ist notwendig, darüber zu reden und nachzudenken bis wir die Stufe erreichen, auf welcher der Schöpfer immer vor mir stehen wird als eine Kraft, die die gesamte Realität formt, und nur mit Ihm und mit niemand anderem muss ich alle Beziehungen regeln.

 

Artikel des Tages von Dienstag, den 12.02.2019

Ich denke, dass all dies aus der Erfahrung kommt, deswegen versucht auch in diesen Tagen wenn ihr hier seid, ständig auf der Suche nach der Ursache von dem, was in uns geschieht, zu sein. Wir sind ein gemeinsames Kli und versuchen, uns zu verbinden und zu vereinen. Diese Kraft reicht aus um den Schöpfer zu enthüllen, um zu spüren, wie Er uns darauf vorbereitet, wie „Röstbrot in der Suppe “ zu sein. Wir müssen anfangen über diesen Zustand nachzudenken – wie wir uns in unseren Gedanken gegenseitig helfen können, wie ein Mensch mit einem Herzen – ich kläre etwas, und erkläre was – man will in dem Schöpfer die Ursache von jeder Empfindung erkennen, sowohl in Bezug auf sich selbst als auch auf die ganze Gruppe. Wir haben 10 Tage in denen wir uns nur diesem Thema widmen wollen – es gibt nichts anderes außer uns, die Welt existiert nicht – und wir wollen uns nur damit beschäftigen. Es gibt ein Kli – ein Wunsch, der zerbrochen ist aber sich zusammenfügen will, und wir haben beschlossen, dass wir nur daran denken wollen. Dann wirst du sehen, wie es funktioniert.

Auf diese Weise könnt ihr sicherstellen, dass die Arbeit in der Gruppe uns wirklich vorantreibt.

Wenn jeder sich ständig um die Gemeinsamkeit der Gruppe bemüht, dann, wenn man zur Erschwernis des Herzens gelangt, entlassen seine Freunde ihn sofort aus dem Gefängnis oder werfen ihm ein Seil zu, wenn er ins Meer gezogen wird, je nachdem, in welchen Kelim er sich befindet. In den gebenden Kelim wird ihm ein Seil zugeworfen, in den empfangenden Kelim wird ihm ein Unterschlupf gewährt, ein Kanal gegraben, damit er aus dem Gefängnis befreit werden kann.

* * *

Jetzt stehen wir vor der zweiten Stufe, die „Glaube über den Verstand“ genannt wird. Was bedeutet das? „Der Verstand“ ist das, was in meinem Kopf und Herzen geschieht, wenn ich es mit dem Schöpfer verbinde und offenbaren möchte, dass es alles dem Guten, der Verschmelzung, dem spirituellen Fortschritt dient. Das bedeutet, dass ich alles was mit mir auf der materiellen Ebene, auf der Ebene des Verstandes, passiert, auf die Ebene des Glaubens erhebe – vom Empfangen zum Geben, von Malchut zu Bina. Das ist das, was wir gerade lernen, was ich im neuen Zustand entdecken will – dass alles, was in mir geschieht, außer dem Punkt meiner Wahl, der sich der Funken, die Mitte von Bina nennt, – alle Eigenschaften, die guten und die schlechten, das Licht und die Dunkelheit – vom Schöpfer, von Keter kommen. Das möchte ich offenbaren, und außerdem möchte ich, dass alles was in mir geschieht, all diese Veränderungen nur dafür da sind, um mich zu einer Verschmelzung zu führen, zur gemeinsamen Eigenschaft des Gebens, und dass wir nicht nur zu „es gibt niemanden außer Ihm“ kommen werden, sondern auch zu „Gut und Gutes tuend“. Ich will zugeben, dass ich bereit bin alles zu opfern, um zur Eigenschaft des Gebens zu kommen, zu welcher ich eigentlich keine Beziehung habe. Genau das wird „Gut und Gutes tuend“ genannt und ich bin Ihm dafür dankbar, dass Er die Schöpfung auf diese Weise geschaffen hat, und dass es nichts Schöneres gibt, als im reinen Geben zu sein.

Deshalb können wir über den Pharao, der alles beherrscht,  „es gibt niemanden außer Ihm“ sagen. Und „gut und Gutes tuend“ – nur über den Schöpfer.

Artikel des Tages von Montag, 11.02.2019

Jetzt sprechen wir nicht mehr über die Vorbereitung, sondern über den Eintritt in das Spirituelle. Dies ist bereits eine praktische Arbeit, praktische Kabbala in Aktion. Hier geht es nicht darum, wie wir uns im Willen zu empfangen organisieren, sondern wie wir gegen ihn arbeiten. Es bedeutet, dass wir darüber hinaus in Richtung des Willens zu geben arbeiten. Der Wille zum Geben wird Glaube genannt – es ist die Kraft der Bina, die Kraft des Gebens, die dem Willen zum Empfangen entgegengesetzt ist. Dies haben wir in letzter Zeit getan, und unser Ziel ist es, so viel wie möglich im Glauben über dem Verstand zu üben.

 

Die ersten Übungen bestehen darin, alle Zustände die wir durchlaufen, mit der höheren Kraft, mit dem Schöpfer zu verbinden. Damit versuchen wir uns selbst loszureißen, uns zu reinigen und von der Ebene des Verlangens zu empfangen auf die nächste Ebene zu gelangen – den Glauben oder den Willen zu geben. Wir wissen nicht, was es ist, es existiert noch nicht in uns, aber es sollte als Ergebnis unserer Bemühungen erscheinen, aus dem Verlangen zu empfangen ins Verlangen zu geben zu springen. Es ist wie bei Küken, die zum Fliegen auf und ab springen, aber es trotzdem nicht schaffen. Aber später tun sie es und sie fangen an, in der Luft zu schweben. So versuchen wir jetzt, über uns selbst zu springen. Wie geschieht das? Die Übung ist im Grunde einfach: In allem, was ich fühle und verstehe, in allem was in meinem Verstand und meinen Gefühlen ist, muss ich mit dem Schöpfer verbinden.

***

Müssen wir selbst vereint sein, um die Botschaft der Einheit zu vermitteln?

In gewisser Weise ja. Wenigstens diese Dinge ein wenig in uns fühlen.

Besonders bei einem großen Kongress, wo es viele Leute gibt?

Auf dem Kongress müssen wir das immer mehr erklären, denn schon jetzt gibt es viele Fragen. Oft habe ich gesagt, dass wir uns nur dann dem Ziel der Schöpfung nähern können, wenn wir zu den Massen hinausgehen. Zu den Messen hinauszugehen nähert uns vorangehend dem Schöpfer an und führt uns dazu, den Schöpfer in uns zu entdecken. Warum? Weil ihr diese AHaPs hinter euren Kelims GE schleppt und für sie arbeitet, um sie dem Schöpfer näher zu bringen. Der Schöpfer will sich in empfangen Kelims offenbaren und wir sind nur die gebende Kelims – GE. Wenn ihr euch also nicht mit ihnen befasst, rechtfertigt ihr nicht, warum ihr in der Realität existiert, warum ihr erwacht seid. Ich spreche nicht von eurem Körper, ich spreche vom Erwachen, darüber, warum der Schöpfer euch geweckt hat. Er braucht euch nicht, Er braucht keinen von uns, Er braucht keine Kabbalisten aller Generationen. Jedem, von Adam über Generationen hinweg, hat Er das Erwachen zu sich Selbst gegeben, damit sie sich als GE organisieren, um in der Lage zu sein, sich um ACHaP zu kümmern und sie am Punkt der Spaltung zu korrigieren.

Ist es möglich, den Kongress in der Wüste als Gelegenheit zur Vorbereitung zu betrachten, um dann auf einem großen Kongress zu erscheinen und zu arbeiten?

Das ist richtig, großartig! Auf dem Kongress in der Wüste organisieren wir uns richtig im GE, verstehen unsere Mission richtig, und auf dem großen Kongress arbeiten wir mit ACHaP zusammen.

 

Artikel des Tages Sonntag, 10.02.2019

Lasst uns darüber nachdenken, worüber wir in den letzten Tagen gesprochen haben – wie wir alles mit dem Schöpfer in Verbindung bringen können. Das heißt, alle Ursachen und alles, was geschieht, kommt von Ihm, nicht nur was von außen zu mir kommt, sondern auch was in mir erwacht. All das kommt von Ihm, Er ist der einzige Grund für all die inneren und äußeren Veränderungen, die ich sehe oder bezeuge. Deshalb möchte ich ausschließlich, durch den Zehner, mich auf das beziehen, was in mir und außerhalb von mir geschieht. Was bedeutet das?

Der Schöpfer beeinflusst mich durch den Zehner, durch meine Gefühle, meine persönliche Wahrnehmung, und ich entdecke Ihn, korreliere alles, was mir passiert, mit Ihm durch meinen Zehner. So bin ich auf Ihn sowohl auf den „Eingängen“ zu mir als auch auf den „Ausgängen“ von mir – durch den Zehner – gerichtet. Für mich ist der Zehner wie ein Kanal, ein Adapter. Und dann bin ich sicher, dass ich mich richtiger, genauer zum Schöpfer ausrichte: entweder wie zu einer Quelle, die ich mir in meinem Geist und Herzen vorstelle, oder zum Ziel, wenn ich die ganze Realität mit Ihm in Beziehung setze.

All meine Gefühle der Verwirrung und Hilflosigkeit helfen mir, sie werden mir von der Hohen Lenkung zielgerichtet gegeben. So, dass ich durch all diese Verwirrung, Missverständnisse und Gefühllosigkeit, bei Ihm als Ursache, für all das bleiben möchte. Und dann öffne ich einen neuen Wahrnehmungskanal: nicht durch meine eigenen Gefühle und Gedanken, sondern durch das Abriegeln an Ihn. Dies wird zu einem neuen Kanal, einer neuen Verbindung mit dem Schöpfer, und ich beginne, alles zu verstehen, was Er mir geben will entsprechend meiner Verschmelzung mit Ihm, über all der Verwirrung im Verstand und in der Wahrnehmung.

 

Wie können wir eine Beziehung zum Schöpfer aufbauen, weil Er unsere Gefühle und unseren Geist verwirrt und uns verpflichtet, einen neuen Kanal der Kommunikation mit Ihm zu schaffen?

***

Man muss die Freunde immer wieder daran erinnern, damit sie Menschen zum Kongress einladen können…

Es ist richtig, es ist gut, es ist auf der materiellen Ebene, und es bleibt. Wenn ein paar weitere Leute dank dir kommen, ist es dein Gewinn, dein Kli, der dir „folgt“. Es ist sehr wichtig, es ist ein Gewinn für beide Seiten, wenn man mehr Menschen anzieht. Es wurde gesagt: „Ich habe von allen meinen Schülern gelernt“, dabei ist auch das gemeint. Alle Menschen, die dank dir eine Verbindung zum Schöpfer haben, gehören bereits zu dir – natürlich im guten Sinne.

***

Wie können wir in unserer globalen Welt-Gruppe das Gefühl schaffen, dass der Schöpfer absichtlich alle möglichen Ängste, Probleme und Verwirrungen, sowohl private als auch öffentliche, in uns weckt? Und das ist dafür da, damit wir vor Seinem Angesicht, die Vereinigung und Verschmelzung mit Ihm benötigen? Wie können wir immer erkennen, dass all die Probleme und Verwirrung deswegen kommen, nur um uns zu beeilen, zur Offenbarung, zu Verschmelzung zu kommen?

Im Prinzip ist das klar. Nur, wie können wir ein solches Feld, eine solche Kraft halten, dass mich diese Kraft, sobald ich in eine solche Situation komme, richtig leitet? Denn wenn ich falle, habe ich keine Kontrolle über mich selbst. Wie kann ich in etwas „fallen“, das ich mit meinen Freunden im Voraus vorbereitet hatte, um mich trotz Ängsten und Verwirrung in meinem Geist und Herzen richtig weiter zu entwickeln? Es ist nicht bekannt, wie lange sie (die Abstiege) dauern werden. Wie schafft man ein solches „Kissen“ der Bürgschaft, der Sicherheit?

Artikel des Tages von Donnerstag, 7.02.2019

Die Gruppe gehört zum zweiten Stock. Es geht darum, die Wichtigkeit der Gruppe in meinen Augen zu erhöhen, es ist meine persönliche Arbeit, es bleibt nichts Weiteres übrig. Die Gruppe wird für mich zu einem spirituellen System, und inwieweit ich dieses System aufbaue, inwieweit ich es in meinen Augen betrachte, insoweit forme ich das Bild des Schöpfers. Ich kann sagen, dass es niemanden außer Ihm, der

gut und gutes tuend ist, gibt, aber wenn das Prinzip nicht in der Gruppe realisiert wird, dann sind es nur Worte. Nur wenn ich es in der Gruppe umsetze, ist das ein Zeichen dafür, dass ich bereits in einem gewissen Maß so gestaltet bin, dass meine Seele, d.h. der Zehner, den ich in mir habe, beginnt, das Bild des Schöpfers aufzunehmen, dadurch dass man sich in Einheit, in Verbindung, in gegenseitiger Fürsorge befindet.

Wie können wir uns vom heutigen Unterricht an bis morgen im Glauben über dem Verstand halten, als hätten wir das Gefühl, dass der Schöpfer die einzige Kraft ist, die unser ganzes Leben steuert? Wie können wir das von jetzt an bis morgen beibehalten?

* * *

Was bedeutet es, dass derjenige, der sich bemüht, den Glauben an den Schöpfer nicht zu verlieren, und es auch nicht tut, um sich vor dem Bösen zu schützen, obwohl er das Böse empfindet, sondern um es nicht dem Schöpfer vorzuwerfen?

Darin besteht unsere große Bemühung. Es ist nicht richtig zu behaupten, Er sei beides Gutes und Böses tuend. Er tut nur Gutes, und ich bin ein Sünder, ich schreibe ihm das Böse zu, und denke, dass es auch in „Es gibt niemanden außer ihm“ Böses gibt. Es gibt nichts böses, das sind nur meine unkorrigierten Kelim, die nicht erkennen können, dass es niemanden außer Ihm gibt, der gut und Gutes tuend ist. Jetzt ist es uns klarer, warum gesagt wird: „Es gibt niemanden außer Ihm, der gut und Gutes tuend ist.“

Wir verstehen jetzt, warum man sagt: „Es gibt niemanden außer Ihm, der gut und Gutes tuend ist. Das steht uns jetzt bevor und ist ein sehr wichtiger Punkt, es im Erwachen zu entdecken, dass es auch vom Schöpfer kommt.

 

Warum tue ich das? Um vom Bösen frei zu sein, es nicht zu spüren? Um zu spüren, dass alles in Ordnung ist oder um Ihm Freude zu bereiten?

Alles hängt hier von der Gruppe ab. Genau an dieser Stelle sollten wir fühlen, dass „ein Mensch seinem Nächsten helfen soll“ und einen Freund in der richtigen Reaktion unterstützen, wenn er anfängt, den Schöpfer in jedem Punkt der Klärung zu behandeln – nur um Ihm Freude zu bereiten, und nicht damit die Welt ihm besser erscheint und er keine Angst vor einigen unangenehmen Unglücken hätte, und er spürt, dass die Welt so angeordnet ist, dass es Tausende von Herrschern gibt. Nur um Ihm Freude zu bereiten.

Wie kann ich mit dem Punkt verbunden werden, wenn es durch das Ursache-Wirkungs-Verhältnis, im Herz und Verstand noch nicht dazu gekommen ist?

Ich kann im Voraus darauf hingewiesen werden, wenn die Gruppe mich „aus dem Gefängnis holt“ und mir das Ziel vor Augen führt. Dann bekomme ich sofort die richtige Ausrichtung, den richtigen Kurs, dem ich folge. Die gesamte Arbeit mit der Gruppe ist hier, die Umsetzung der Bürgschaft, und sie ist sehr wichtig. Wir sind ein wenig über uns hinausgewachsen, aber es hat sich einfach so ergeben.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 6.2.2019

Wir machen Fortschritte, ich sehe es an dem Material das ich euch gebe, an der Reihenfolge in der es von euch abgearbeitet wird. Dies ist kein zufälliges Material, wir bereiten es für jede Lektion vor und gehen mit jedem Unterricht eine neue Etappe durch. Als Fazit erfasse ich dann einige Gedanken auf meinem Twitter.

Ich sehe, dass wir vorankommen, die Zehner bauen sich gut auf und den Jungs ist ihre Teilhabe in den Zehnern nicht mehr gleichgültig. Zuerst fühlten sie sich gezwungen es zu tun und dann haben sie erkannt, dass ihnen nichts anderes als das übrig bleibt, dass sie es verwirklichen müssen. Und jetzt sind sie da, nicht nur weil sie es müssen, sondern weil sie (egoistisch!) empfinden, dass sie durch den

Zehner beginnen, etwas zu spüren.

Sie beginnen zu verstehen, dass sie durch den Zehner alles empfangen werden: die Kraft der Befreiung, die Kraft der Offenbarung, die Spiritualität, alle Inspirationen, alle Wünsche, alle Erkenntnisse. Sie sind dabei, den Zehner als etwas Wertvolles zu behandeln, etwas Liebenswertes – ich kann diese Einstellung bei euch wirklich

beobachten. Zumindest hat kein einziger Mensch, der vor mir sitzt,

eine gleichgültige Beziehung zum Zehner, man kommt allmählich zur

Erkenntnis, dass man dadurch erlöst wird. Es gibt also eine Dynamik,

und sie ist sehr positiv.

 

*

Beim Kongress geht es darum, alle anderen Zehner, das ganze Weltkli zu absorbieren. Ich wiederhole: beim Kongress geht es darum, die Meinungen, die Gefühle von allen unseren Freunden aufzunehmen. Und es darf auf keinen Fall so sein, dass ich mich mit ihnen an den Tisch setzte, wo steht: „Dies ist eine italienische Gruppe, hier sitzt sie“. Worin besteht denn der Unterschied zwischen hier oder irgendwo in Rom oder sonst wo zu sitzen?!

Ich muss mich mit allen vermischen, ich muss ihren Geist, ihr Leben so weit wie möglich spüren, und in diesem Maße werde ich vorankommen. Unser Fortschritt hängt davon ab, inwiefern wir uns miteinander vermischen – das ist unsere Stärke! Nicht jeder von uns, sondern gemeinsam!  Also lasst einen Teil von uns hierher kommen und den anderen dort bleiben, es spielt keine Rolle, die Hauptsache ist, die

Begeisterung aller unserer Freunden, ihre Liebe, ihre Gefühle, ihr Streben nach dem Ziel zu absorbieren. Wir brauchen diese Kraft.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 5.02.2019

der gleiche Artikel wie Sonntag, 3.02.2019

Wenn die Dunkelheit kommt, laufen einige Leute weg – wir sehen, wie sie das Studium verlassen und gehen. Der andere Teil der Menschen schafft es, ihren Zustand richtig zu entschlüsseln, und sie sagen, dass Dunkelheit der Mangel an Verlangen zu Geben ist.

Ich will nicht wissen, verstehen, wahrnehmen in meinem Verstand und Herzen, d.h. die Offenbarung zu erhalten, sondern genau vor dem Hintergrund der Dunkelheit, die ich jetzt fühle, gerade wenn ich nichts habe, habe ich die Möglichkeit, meine Gefühle und meinen Verstand nicht zu füllen, sondern um die Kelim des Gebens zu bitten.

Was soll das heißen? – Genau in dem Zustand, in dem ich mir nichts zu wünschen habe, nur das Geben wünschen, denn im Geben zu sein, ist der bequemste, der niedrigste Zustand – die Null. Ich brauche meine großen, empfangenden Kelim nicht zu überwinden, weil sie nichts enthalten.  Ich muss auf nichts verzichten, weil ich kein Vergnügen habe – ich bin gerade bei „Null“, im Dunkeln, ich habe nichts aufzugeben.

Der Schöpfer hat mir eine Gelegenheit gegeben, die „Dunkelheit“ genannt wird, wenn ich nichts fühle, ich will nichts, und ich fühle mich buchstäblich in einem Nullzustand – nichts ist mir wichtig.

Dies ist der bequemste Weg, um nach dem Kli des Gebens zu fragen. Es gibt keinen besseren, einfacheren Zustand, um das Geben zu verlangen, denn ich habe nichts…

***

Gestern habe ich vergessen, den ganzen Tag um das Geben zu bitten, ich war einfach nicht imStande dies zu tun, und erst als ich heute zum Unterricht kam und Eure Erklärung hörte, fühlte ich mich erleichtert…

Dafür braucht man ja auch den Unterricht.

Aber wie geht man mit diesen Zuständen um, ohne auf den Unterricht zu warten?

Bitte um die Verbindung mit den Freunden, und so wird es die ganze Zeit sein.

Ich glaube, ich bin mit meinen Freunden verbunden…

Warum unterscheidet sich dann der Tag, der keine Lektion hat von dem Tag, an dem es Lektion gibt? Du kommst manchmal und manchmal nicht?

Nein, ich bin jeden Tag hier.

Okay. Wenn du dann nicht hier bist, bitte um Verbindung zu deinen Freunden, damit sie an dich denken können, damit du an sie denkst. Lasst euch gegenseitig verpflichten, weil es ein Teil des Bündnis ist. Bitte den Schöpfer, dir das zu geben. Wenn du um die Verbindung mit den Freunden bittest, wirst du sie von Ihm bekommen!

Was die Verbindung mit Ihm betrifft, so hängt sie von verschiedenen Faktoren ab. Er ist eifersüchtig, Er gibt es dir nicht, Er ist angeblich nicht willig. Aber du wirst eine sofortige Verbindung zu deinen Freunden bekommen, frag einfach. Versuch es.

***

Der Schöpfer gibt uns die Erschwernis des Herzens – was wir Abstiege nennen – damit wir uns innerhalb der Gruppe festigen und diesen Abstieg durch die Vereinigung auszugleichen. Es heißt, dass wir unsere Allianz mit Ihm festigen, indem wir unsere Verbindungen in der Gruppe stärken.

Ist die Liebe zwischen den Freunden eine Bedingung für ein Bündnis oder ein Ergebnis eines Bundes?

Das ist die Bedingung für das Bündnis mit dem Schöpfer.

Artikel des Tages von Montag, 4. Februar 2019

Das ist die Abschlusslektion des Kongresses in der Wüste. Bnei Baruch ist das Bindeglied, das Symbol des Auszugs aus der Wüste. So sollten wir uns wahrnehmen, das ist unsere Rolle. Deshalb sollten uns weder Aufstiege noch Abstürze beeindrucken die den Prozess, den Zustand, die individuelle Stimmung und den gemeinsamen Geist und den allgemeinen Zustand behindern können. Das Bindeglied ist der Übergang, denn du musst die Verbindung zwischen dem Schöpfer und dem ganzen israelischen Volk, zwischen dem Schöpfer und den Geschöpfen so gestalten, dass du ein Kanal bist und nichts anderes zu tun hast, nicht weniger oder nicht mehr.

Wir müssen diese Rolle tiefer verstehen um zu spüren, dass wir tatsächlich einerseits die Arbeiter des Schöpfers und andererseits die Arbeiter der Geschöpfe sind. Wir müssen diese Rolle nicht nur in Bezug auf den Wüstenkongress und den großen Kongress in Israel betrachten, sondern auch verstehen, dass dies unsere Arbeit für immer ist. Nach dem Kongress werden wir es praktisch tun müssen. Fangen wir an, diese Rolle zu erlernen.

Ich hoffe, dass ihr im Laufe dieses Jahres von mir hört, liest und viel darüber redet, was ihr im Spirituellen sein sollt, nicht weil ihr den Schöpfer und die spirituelle Welt offenbaren wollt, sondern um euren Nächsten und die Welt zurückzugeben, damit die Welt euch näher und wichtiger wird. Dann habt ihr ein wenig Lust auf das Spirituelle, um anderen etwas zu geben. Unter dieser Voraussetzung kann uns die  Gelegenheit zur Offenbarung gegeben werden.

***

Was sollen wir vorher fühlen – den Chissaron des Schöpfers oder den Chissaron der Geschöpfe?

Den Chissaron des Schöpfers. Sein Wunsch – die Geschöpfe den Genuss zu bereiten – bestimmt und fordert uns auf, uns den Geschöpfen zuzuwenden, ihren Chissronot zu spüren und sie zum Schöpfer zu erheben, ihre Bedürfnisse zu bearbeiten und sie dem Schöpfer zu übergeben. Dieses Verbindungsglied ist nicht passiv, es ist nicht nur ein Rohr, wie es uns scheint, sondern ein sehr komplizierter Mechanismus. Bina ist ein sehr komplexer Mechanismus: Keter und Chochma sind in ihrem GAR, und Ishsut und ZON sind in ihrem GAR. Man könnte sagen, dass Bina die ganze Schöpfung ist, das ganze System. All dies müssen wir einsammeln, einbauen, aufbauen und begreifen, wie es in seiner Gesamtheit vom Anfang bis zum Ende der Schöpfung funktionieren soll. Es ist die Rolle Israels.

Am Beispiel von Mutter und Kind können wir sehen, dass sich das Kind immer an die Mutter wendet und sie in Bewegung setzt. Das Volk aber wendet sich nicht an mich, damit ich für das Volk  arbeite. Es ist völlig neutral.

Du darfst nicht warten, bis das Volk von selbst vorwärts geht. Sonst wünschst du ihm nichts Gutes und bist froh, dass es in Schwierigkeiten steckt.

Was ist die Rolle des Verbindungsgliedes?

Du ermutigst sie, weckst den Chissaron,  denn sonst heißt es nicht, sie zu lieben. Wirst du warten bis dein Kind zu leiden beginnt oder sagst du: „Tu das nicht, sonst gibt es Probleme“? Nur wenn du bereits siehst, dass es keine Wahl gibt und er muss Konsequenzen ziehen, wirst du ihn allein lassen, aber unter Aufsicht.

Man kann das am Beispiel des Kindes verstehen, weil es auf meine Handlungen reagiert, und ich reagiere auf das Kind – es gibt Kontakt…

Nimm Kontakt mit der Gesellschaft auf, du hast keine andere Wahl – es ist deine Pflicht. Außerdem, sobald du anfängst mit Menschen zu arbeiten und sie anzusprechen und zwar durch den Zehner, dann wirst du spüren, wie sehr der Schöpfer im wahrsten Sinne des Wortes zusammen mit dir ist. Durch diese Handlung ziehst du Ihn an. Es geht nicht darum, die Welt zu korrigieren, sondern darum, dass der Schöpfer sich in euren Handlungen offenbart.

Artikel des Tages von Sonntag, 3.02.2019

Wenn die Dunkelheit kommt, laufen einige Leute weg – wir sehen, wie sie das Studium verlassen und gehen. Der andere Teil der Menschen schafft es, ihren Zustand richtig zu entschlüsseln, und sie sagen, dass Dunkelheit der Mangel an Verlangen zu Geben ist.

Ich will nicht wissen, verstehen, wahrnehmen in meinem Verstand und Herzen, d.h. die Offenbarung zu erhalten, sondern genau vor dem Hintergrund der Dunkelheit, die ich jetzt fühle, gerade wenn ich nichts habe, habe ich die Möglichkeit, meine Gefühle und meinen Verstand nicht zu füllen, sondern um die Kelim des Gebens zu bitten.

Was soll das heißen? – Genau in dem Zustand, in dem ich mir nichts zu wünschen habe, nur das Geben wünschen, denn im Geben zu sein, ist der bequemste, der niedrigste Zustand – die Null. Ich brauche meine großen, empfangenden Kelim nicht zu überwinden, weil sie nichts enthalten.  Ich muss auf nichts verzichten, weil ich kein Vergnügen habe – ich bin gerade bei „Null“, im Dunkeln, ich habe nichts aufzugeben.

Der Schöpfer hat mir eine Gelegenheit gegeben, die „Dunkelheit“ genannt wird, wenn ich nichts fühle, ich will nichts, und ich fühle mich buchstäblich in einem Nullzustand – nichts ist mir wichtig.

Dies ist der bequemste Weg, um nach dem Kli des Gebens zu fragen. Es gibt keinen besseren, einfacheren Zustand, um das Geben zu verlangen, denn ich habe nichts…

***

Gestern habe ich vergessen, den ganzen Tag um das Geben zu bitten, ich war einfach nicht imStande dies zu tun, und erst als ich heute zum Unterricht kam und Eure Erklärung hörte, fühlte ich mich erleichtert…

Dafür braucht man ja auch den Unterricht.

Aber wie geht man mit diesen Zuständen um, ohne auf den Unterricht zu warten?

Bitte um die Verbindung mit den Freunden, und so wird es die ganze Zeit sein.

Ich glaube, ich bin mit meinen Freunden verbunden…

Warum unterscheidet sich dann der Tag, der keine Lektion hat von dem Tag, an dem es Lektion gibt? Du kommst manchmal und manchmal nicht?

Nein, ich bin jeden Tag hier.

Okay. Wenn du dann nicht hier bist, bitte um Verbindung zu deinen Freunden, damit sie an dich denken können, damit du an sie denkst. Lasst euch gegenseitig verpflichten, weil es ein Teil des Bündnis ist. Bitte den Schöpfer, dir das zu geben. Wenn du um die Verbindung mit den Freunden bittest, wirst du sie von Ihm bekommen!

Was die Verbindung mit Ihm betrifft, so hängt sie von verschiedenen Faktoren ab. Er ist eifersüchtig, Er gibt es dir nicht, Er ist angeblich nicht willig. Aber du wirst eine sofortige Verbindung zu deinen Freunden bekommen, frag einfach. Versuch es.

***

Der Schöpfer gibt uns die Erschwernis des Herzens – was wir Abstiege nennen – damit wir uns innerhalb der Gruppe festigen und diesen Abstieg durch die Vereinigung auszugleichen. Es heißt, dass wir unsere Allianz mit Ihm festigen, indem wir unsere Verbindungen in der Gruppe stärken.

Ist die Liebe zwischen den Freunden eine Bedingung für ein Bündnis oder ein Ergebnis eines Bundes?

Das ist die Bedingung für das Bündnis mit dem Schöpfer.

 

Artikel des Tages Januar 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.  Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

—————————————————————————————————————–

Artikel des Tages von Dienstag, 29. 01. 2019

Es ist klar, dass wir, wenn wir nicht basierend auf der Größe des Schöpfers vorankommen, nicht in der Lage sein werden, die Kraft des Gebens zu erlangen, uns über uns selbst zu erheben, unsere Arbeit  auszuführen, die selbst eine Belohnung ist. Wir brauchen ein besonderes Mittel, eine spirituelle Kraft, die als Glaube an die Größe des Schöpfers bezeichnet wird.

Ich weiß nicht, was es ist, aber ich höre, dass ich, wenn ich diese Kraft erhalte, in der Lage sein werde, zu geben, zu bezahlen, in das zu investieren, was der Schöpfer genannt wird, und es wird eine Belohnung für mich sein, ich werde mich unermüdlich damit beschäftigen.

Der Glaube an die Größe des Schöpfers heißt nicht nur das, dass ich Ihn groß fühle, sondern die Kraft des Glaubens gibt mir die Möglichkeit, nicht mit meinen Kelim von Malchut, sondern auch mit Kelim von Bina zu arbeiten, wenn ich von dem, dass ich Ihm gebe, Genuss ziehe.

Es ist schwer vorstellbar, es ist nicht so, wie die Mutter ihrem Kind gibt, denn es ist eigentlich Empfangen. Und was ist die Kraft des Gebens? Stellen wir uns das vor, was der Glaube an die Größe des Schöpfers heißt. Es ist die Größe des Schöpfers, die ich in den empfangenden Kelim nicht fühle, wenn ich arbeite, als hätte ich Goldgruben entdeckt. Ich arbeite nicht mit Malchut, ich arbeite mit Bina, im Glauben an die Größe des Schöpfers. Was bedeutet es, an die Größe des Schöpfers zu glauben, wie kann ich es mir vorstellen? Das ist die erste Frage.

Und die zweite Frage – warum können wir diese Kraft nur im Zentrum des Zehners finden?

***

Das heißt, solange wir in Verbindung bleiben, uns gegenseitig begeistern und an der Gruppe festhalten, obwohl die Kräfte kommen, die uns von dieser Kutsche runterwerfen wollen, werden wir zunehmend vereint. Es reicht aus, wenn ein Mensch die ganze Zeit an das Zentrum der Gruppe festhält, ohne weitere Handlungen vorzunehmen, und er wird entdecken, wie er auf Kosten anderer vorankommt. Sie ziehen ihn auseinander, nach oben, nach vorne, und er, weil er an sie angeheftet ist, schaltet sich weder in seinem Geist noch in seinem Herzen und in seinem Verlangen ab, nimmt ständig ihre Einwirkung auf und so bewegt er sich unaufhörlich mit ihnen. Diese Arbeit muss konstant sein, und außerdem muss noch das dazukommen, was er selbst hinzufügen kann, aber vor allem muss es diese konstante Arbeit geben, die „Katnut“ (der kleine Zustand) genannt wird, in dem der Kleine an dem Großen hängt und von ihm nicht wegkommen kann, wie ein Kind an seiner Mutter auf die einfachste Weise festhält. Der Katnut ist der Hauptbereich der Leiter; der Gadlut ist ein Zusatz, der davon abhängt, wie wir den Katnut aufbauen, um uns alle im Zentrum des Zehners zu halten, d.h. im Schöpfer, der sich dort offenbaren wird:  „Ein Mensch helfe seinem Nächsten“. Zuerst einmal halten wir ohne jegliche Berechnung daran fest, wie ein Kind, das seiner Mutter weggenommen wurde, – es schreit und weiß nicht, wo es ist. Seine Welt besteht darin, dass es sich an die Großen festhält. Das Bild ist klar, nun los. Wie machen wir es in der Gruppe? Das ist die wichtigste Frage.

 

 

Artikel des Tages von Montag, 28.1.2019

Was geschieht, wenn man im Zentrum des Zehners nach „Es gibt niemanden außer Ihm“ sucht? Das heißt, dass man sich im Seelensystem befindet und sich wirklich mit der wahren Quelle, und nicht mit der eigenen Einbildung davon, verbinden will. Denn wenn es außerhalb des Zehners liegt, ist es eine Fantasie: irgendwo gibt es eine Quelle meines Zustandes, und ich weiß nicht, warum es passiert ist und was mit mir genau passiert ist. Und daher ist es mir klar, dass es infolgedessen passiert ist, dass ich den Kontakt zu meiner Gruppe verloren habe. Und es gibt keinen anderen Grund seitens der Kelim, außer dass ich handelte, ohne darauf zu achten, dass ich das Zentrum des Zehner verlassen habe. Demzufolge entdecke ich ein Hindernis vor mir. Es dient dazu, mich wieder ins Zentrum zu bringen.

Und so stelle ich mir vor, dass ich innerhalb des Kli existiere. Ich bin ein Teil des gemeinsamen Kli und nur innerhalb des Kli kann ich mich identifizieren und mit dem allgemeinen Seelensystem und dem Schöpfer verbinden. Ich habe hier eine Verbindung, und zum Licht habe ich keinen direkten Kontakt. Irgendwo gibt es eine Quelle, aber sie gibt mir keine Verbindung, keinen Kontakt mit der Kraft von „Es gibt niemanden außer Ihm“. Und wenn ich mich mit dem Zentrum des Zehners verbinde (d.h. alles, was mit mir geschieht, geschieht in meiner Existenz im Zentrum des Zehners), – kann ich verschiedene Hindernisse in dem Maße spüren, in dem ich mich von diesem Zentrum entferne. Das sind die Zeichen davon, dass ich zu „Es gibt niemanden außer Ihm“ zurückkehren muss, dahin, wo das Kli und das Licht Eins sind. Das ist mein Kli, und das hohe Licht gehört auch mir. So baue ich mich jedes Mal praktisch auf: ich fange meine Arbeit mit den Freunden an, führe im Zehner die Handlungen durch – ich habe wirklich zu tun.

***

Heute verschicken wir Einladungen für jeden Kongressabend und bitten unsere Freunde, ihre Verwandten einzuladen. Wie machen wir es gemeinsam, um eine gemeinsame Handlung zu spüren?

Denkt darüber nach. Um dies gemeinsam zu tun, sollt ihr die Einladung an einem Ort bereiten. Sprecht auch während des Lesens des Tagesartikels und anderer Aktivitäten während des Tages darüber.

Hätte ich euch nicht daran erinnert, dass wir uns durch das Zentrum des Zehners an den Schöpfer wenden müssen, hättet ihr nicht daran gedacht. Das ist das Erste. Zweitens: jetzt können wir darüber reden, wer der Schöpfer ist. Der Schöpfer ist eine Erscheinung im Zentrum des Zehners, wenn wir dieses Zentrum erreichen. Wir alle sind „wie ein Mensch mit einem Herzen“, alle sind gleich, annullieren sich und sehen sich gegenseitig als groß. So schaffen wir das Bild des Schöpfers, denn der Schöpfer ist das, was sich bei jeder Etappe im Zentrum des vollkommenen Zehners befindet. Das heißt, wenn wir alle Kelim richtig verbinden, das Mosaik richtig zusammenfügen, dann stellt die Form, das Bild, das wir sehen, den Schöpfer dar. Mit anderen Worten, die richtige Form der Verbindung zwischen uns ist der Schöpfer: „Komm und sieh“. Es gibt nichts anderes, als das.

Das Licht erkennen wir nicht. Wenn wir das Richtige tun, vereinigen wir uns in einer Form, die man Schöpfer nennt.

Daraus können wir verstehen, was „Israel, Tora und Schöpfer sind Eins“ bedeutet. Wir verstehen den Schöpfer in uns, in der Vereinigung zwischen uns, in unserer richtigen Verbindung – es wird der Schöpfer genannt. Andernfalls ist es unmöglich, Ihn zu verstehen. Deshalb gibt es keinen Ort, um nach Ihm zu suchen, außer, wie es geschrieben steht: „In meinem Volk sitze ich“. Deshalb sollten alle Hindernisse, die wir haben, nur darauf gerichtet sein, uns in das Zentrum des Zehners zu bewegen. Was ist das Zentrum des Zehners? – Der Ort, wo wir im Gleichgewicht sind, in der Gleichheit der Eigenschaften, im Geben, in der gegenseitigen Hilfe und so weiter. Und dann diese Formel, wenn wir alle gleich und vereint sind, wenn wir entsprechend unseren Fähigkeiten und der Essenz unserer Seele einander unterstützen, zum Bild des Schöpfers wird. Wir begreifen unser korrigiertes Kli.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 27 Januar 2019

„…alle Handlungen des Menschen soll er nur dazu benutzen, um dem Nächsten zu geben und ihm Wohl zu bringen. Dann wird er die Ähnlichkeit der Eigenschaften des Schöpfers erreichen: wie alle Seine Handlungen – dem Nächsten Gutes zu geben und zu bringen sind, so alle Handlungen des Menschen nur auf den Nächsten gerichtet sein werden, der gibt und davon profitiert, was eine vollständige Verschmelzung ist“.

Wie erreichen wir das? Es stellt sich heraus, dass ich mein Verlangen, meine eigenen Gedanken, alles, was mit meinem „Ich“ zu tun hat, vollständig aufheben und durch das Verlangen und Gedanke, durch den Geist und das Herz der Gruppe ersetzen soll. Das heißt, wenn ich in irgendeiner Form über mich selbst nachdenke: Wer ich bin, was ich bin, wie ich erfolgreich sein kann, was mit mir passieren wird – all diese Berechnungen sind nicht geeignet. Aber ich kann nicht anders, als die Berechnung überhaupt durchzuführen, also muss ich sie durch eine Berechnung gegenüber der Gruppe ersetzen. Dafür ist uns dieses zerbrochene System gegeben. Wir müssen uns genau mit diesem System beschäftigen.

Wie sehr ist es zerbrochen, so sehr, dass ich in meinem zerbrochenen „Ich“ bin, und inwieweit ich es wiederherstellen kann, das bedeutet, dass ich mich der Erschaffung des richtigen Kli gegenüber dem Schöpfer nähere.

Wie ersetzen wir den persönlichen, egoistischen Kli durch einen spirituellen Kli, der „um des Schöpfers willen“ genannt wird? Wie richten wir uns darauf aus: nicht zu leugnen, nicht zu denken, uns nicht zu sorgen und nicht in uns selbst zu graben, sondern umgekehrt, uns selbst zu behaupten – uns darum zu kümmern, was in der Gruppe sein wird, was in meinem richtigen Kli sein wird?

Denn wenn ich mich die ganze Zeit annulliere: nicht dies, nicht das und nicht das, dann werde ich mich selbst und alles verblassen lassen. Wenn ich aber stattdessen anfange, mich der Umgebung, der Gruppe, der Mitte des Zehners zuzuordnen, wenn ich in sie eingetaucht werde, dann werde ich weiterhin aktiv arbeiten.

Wie wechsle ich von meinem individuellen Kli, von meinen persönlichen Bedürfnissen zu den Bedürfnissen der Gruppe und komme so zum richtigen spirituellen Kli?

***

Wie können wir uns in der Gruppe am besten vor dem Kongress vorbereiten, damit wir uns gegenseitig verbinden und etwas wahres, reales all jene geben zu können, die der Schöpfer zu uns bringt?

Je mehr wir uns vereinen, desto mehr Menschen werden sich an uns wenden, sich anmelden und zum Kongress kommen, das ist das erste. Und das Zweite ist, Tag für Tag für den Kongress zu werben – Werbung funktioniert nicht an einem Tag.

Müssen wir die Leute erschrecken?

Das Problem ist, dass es auch nicht so gut funktioniert. Ich denke, dass wir selbst zusammen mit der Verbreitung organisiert, vereint sein müssen, indem wir das Licht anziehen, das zur Quelle zurückkehrt, und von ganzem Herzen bereit sind, es an sie weiterzugeben. Es heißt „ansprechend“, es heißt „einladend“, aber nicht über die Medien, sondern durch unsere interne Arbeit. Das ist genau das, worauf Sie achten müssen, damit dies das Ergebnis harter innerer Arbeit ist.

Was erwarten wir von ihnen?

Wenn von uns so ein Aufruf ausgehen wird, werden sie genau aus unserem inneren Ruf erwachen. Natürlich müssen wir externe Aktionen durchführen, aber auf der Ebene dieser Welt, den Kräften dieser Welt gibt es hier fast keine. Das Wichtigste ist unsere innere Arbeit in der Absicht, unsere innere Stärke muss hier wirken.

Artikel des Tages von Donnerstag, 24.01.2019

Was ist genau der Zustand der Nacht?

Das ist wenn ich von oben kein Glühen, keine Unterstützung, keine Anregung, keine Ausrichtung fühle. Umgekehrt, ich empfinde Ablehnung, Dunkelheit, Hilflosigkeit
sowohl in Bezug auf meine Kelim als auch in Bezug auf meine Entwicklung. Es ist eine sehr tatkräftige Arbeit, und sie basiert völlig auf den Erkenntnissen des Menschen. Wenn ich bei mir den Zustand der Nacht erkenne – worin besteht meine Arbeit, wenn ich als Chafez Chessed handeln will? Ich muss zunächst in einen Zustand kommen, in dem ich mich der Gruppe anhefte, die Gruppe ist für mich
wie eine Mutter, durch die ich mit dem Schöpfer verbunden bin. Ich verstecke mich unter ihnen, verstecke mein Ego, meinen Wunsch zu empfangen, ich möchte einen Schutz von ihnen bekommen, ich möchte dass sie mir helfen, mein Ego  abzudecken. Mein Ego wird nicht gereinigt, der Wunsch zu empfangen bleibt derselbe, aber wenn ich meinen Egoismus mit der Größe des Schöpfers bedecke, die ich von der Gruppe erhalte, dadurch dass ich mich vor ihnen annulliere, –
dann komme ich zu einem Zustand, in dem ich nichts fordere – Chafez Chessed. Ich bin froh, dass ich in den Zustand gekommen bin, in dem ich trotz der Dunkelheit in der Verschmelzung mit dem Schöpfer bin, als ob es ein großes Licht wäre.

***

Wie erreiche ich Chassadim?

Indem ich mich vor der Gruppe annulliere.

Wie kann ich es tun?

Zumindest körperlich – wir kommen zu verschiedenen Treffen, nehmen an Veranstaltungen, an der allgemeinen Verbreitung teil. Es ist eine große Hilfe in Bezug auf die Welt, weil ein Mensch etwas großartiges tun muss, die Gruppe, die Campusse ausweiten. Jetzt, vor dem Kongress, sollte jeder eine zusätzliche Arbeit finden, die er selbst ausgesucht und mit den Organisatoren abgestimmt hat – das ist Pflicht, und ich widme mich Tag und Nacht dieser Aufgabe. Es ist für jeden vorgeschrieben, ohne das wird man keine Verbindung zu dem großen Kli haben, und wird alles verpassen.

***

Sie haben über die vier physischen Handlungen gesprochen: erstens – sich anzumelden, zweitens – aktiv zu sein, drittens – eine Aufgabe zu übernehmen und viertens – den Link zu verbreiten. Wie sollte ein in Israel lebender Mensch sich innerlich auf den Kongress vorbereiten?

Zumindest den Link in ganz Israel verbreiten.

Was ist damit, einen Freund mitzubringen?

Gerne, wenn man einige Freunde mitbringen kann (Männer, Frauen), ist es natürlich gut, auch wenn es nur für einen Abend ist. Es gibt keine besonderen Bedingungen, wie es geschrieben steht, bis auf keinen Eintritt für Kinder. Es betrifft auch unsere Freunde aus der ganzen Welt. Wir wollen dass sie für diesen Kongress werben und auch den Link verbreiten und wer dabei sein will, wird es erfahren. Mit diesem Link könnt ihr einige Quellen der Kabbala in einer für Anfänger verständlichen Sprache verbreiten, ein Buch, das die Leute sich anschauen können. Kurz gesagt, wir brauchen Werbung, weil die Welt in eine schwierige Phase eingetreten ist, und wir müssen die Verbreitung beschleunigen.

Abgesehen von diesen vier physischen Handlungen, wie bereitet man sich auf das vor, was dort passieren wird?

Nur die Vereinigung. Wir müssen jetzt, sowohl vor als auch während des Kongresses, Material für die Vereinigung sammeln, uns um eine stärkere Vereinigung bemühen und uns auf sie vorbereiten.

Nochmals, was ist eine Vereinigung?

Es muss ein gemeinsames Verlangen sein, in dem der Schöpfer offenbart wird. Es mag ein kleines Verlangen sein, aber ein Gemeinsames – das ist wichtig.

Welche Massnahmen muss ich mit meinem Zehner ergreifen, um die besondere Vereinigung vorzubereiten, die auf dem Kongress herrschen sollte?

Wenn ihr daran denkt, dass ihr eine solche Kraft im Zehner auf dem Kongress erzeugen werdet, die alle entflammt und vereint – ihr werdet verstehen, was ihr sonst noch zu tun habt. Wir müssen uns darauf vorbereiten.

 

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 23.1.2019

Wir haben einen Freund in der Moskauer Gruppe, der unsere Unterstützung braucht. Wenn wir alle von ganzem Herzen und aus unserer Vereinigung heraus bitten würden, würden wir ihm helfen, um sich zu erholen.

***

Das Böse treibt den Menschen in der allgemeinen Entwicklung immer weiter voran, und in diesem Prozess findet er immer mehr heraus, was das Böse und was das Gute ist. Vielleicht ist es für mich gar nicht wichtig, mich im Materiellen schlecht zu fühlen – ich sollte mich lieber im Spirituellen schlecht fühlen, weil dieses Gefühl mich steuert und näher ans Ziel bringt. Ich fange an herauszufinden was mir wichtig ist, und beginne, das Spirituelle dem Materiellen vorzuziehen.

Es sind alles unsere Klärungen, welche wir durch den Einschluss in die Gruppe intensivieren können. Mach einfach deine Augen zu und schließe dich der Gruppe an. Du musst dabei nichts klären: Du willst nur mit ihnen sein, dich in sie hineinbringen. Und dann wirst du anfangen, die Gedanken, Wünsche und Verständnisse von einer neuen Qualität zu erfassen, nicht nur von der nächsten Stufe. Du bist der Gruppe beigetreten, deren Eigenschaft  „über dem Verstand“ heißt. Dies ist eine neue Wahrnehmung, die den Menschen in dieser Welt fremd ist, und deshalb müssen wir uns der Gruppe anschließen und uns annullieren, oder uns annullieren und der Gruppe anschließen, es spielt keine Rolle.

Ich will mich verändern, und kann es nur mithilfe der höheren Kraft schaffen. Ich muss irgendwelche Handlungen durchführen, damit die höhere Kraft in mir Veränderungen auslöst.

Was bedeutet es – sich vor der Gruppe zu annullieren?

Mechanisch. Die Gruppe ist der Vermittler zwischen mir und dem Schöpfer. Es gibt eine Gruppe in der materiellen Welt, in der sich Menschen wie ich befinden. Ich kann mich mit ihnen vereinen, lernen, gemeinsam essen und trinken, verschiedene Dinge tun,  – es ist die eine Seite. Und auf der anderen Seite, wenn ich mich auf sie ein wenig anders als es üblich ist, beziehe, beginne ich durch sie eine gewisse Einwirkung zu erhalten, die sich von der üblichen unterscheidet. Dies wird ein “ Katalysator “ genannt, das ist die Rolle der Gruppe. So muss ich sie betrachten, es gibt keinen anderen Weg, mich mit dem Schöpfer zu verbinden. Wie kann ich aus mir selbst einen spirituellen Parzuf machen? Nun, dieser Vermittler steht vor mir, und stellt einen Parzuf dar.

Wie werde ich in der Lage sein, durch die physischen Handlungen in Bezug auf die Gruppe eine spirituelle Einwirkung für mich selbst zu bekommen? Ja, es ist möglich, denn einerseits befinden sie sich in der materiellen Welt, und andererseits hat der Schöpfer sie spirituell gemacht. Wie hat Er sie spirituell gemacht?

Sie sind im Grunde genommen eine Seele, die Adam HaRishon genannt wird, und ich kann sie sowohl materiell (d.h. als physische Körper) als auch spirituell behandeln, so weit es geht.  Und je nachdem, wie ich mich zu ihnen beziehe, werde ich sofort durch sie beeinflusst.

Es ist einfach unglaublich! Und es ist die Folge dessen, dass Er eine Seele geschaffen hat, sie zerbrochen und in einen solchen Zustand gebracht hat, dass es uns scheint als wenn wir uns in der Realität der materiellen Welt befinden, in der uns die anderen Menschen umgeben. Es ist eine Vorbereitung von seiner Seite, und das einzige was wir tun müssen, ist diese richtig zu realisieren. Wir haben keine anderen Hilfsmittel.

 

Artikel des Tages, von Dienstag 22.1.2019

Es herrscht in uns ein egoistisches Verlangen zu empfangen und mit Hilfe des Lichts erweckt es uns mehr oder weniger zu verschiedenen Handlungen. Und es gibt einen Punkt im Herzen, der uns zu einem anderen Ziel erweckt, aber wir können damit nichts anfangen, da wir uns nur unter dem Einfluss der Umgebung verwirklichen können.

Wir haben viel darüber gesprochen und gelernt, deswegen ist es wichtig, darauf zu achten, wie er (Rabash) es erklärt. Wir sollten darüber Berechnungen durchführen, dass wir uns tagsüber in verschiedenen Zuständen befinden, unterschiedliche Gefühle haben, die durch den Schöpfer, das  hohe Licht, die Natur, verursacht werden – wir selbst haben keinen Einfluss darauf.

Nun, wie kann ich eine Kontrolle über meinen eigenen Körper bestimmen? Nur mit Hilfe meiner Umgebung, wie ich sie organisiere, wie sehr ich mit ihr verbunden bin, und in Übereinstimmung mit ihr erhalte ich eine weitere Kraftquelle, die auf mich wirken wird, und ich bin in der Lage, ihr mehr oder weniger widerstehen zu können, vielleicht sogar damit spielen zu können. Wenn ich mehr mit der Gruppe verbunden bin – erhebe ich mich über meine Wahrnehmungen und Gedanken; wenn ich weniger mit der Gruppe verbunden bin – entferne ich mich von ihnen, vom Geben, und bin näher am Empfangen, mehr unter der Macht meines Wunsches zu empfangen.

Vielleicht kann ich solche Übungen machen, und dann werde ich spüren, wo ich bin – unter der Macht der Gruppe oder meines Verlangens zu empfangen – eins von beiden, ein drittes gibt es nicht. So überprüfe ich mich selbst, ob ich mich in diesem Spiel befinde, dieses Spiel ist die Kontrolle über meinen Zustand. Es ist nicht so, als würde ich mich in der Gruppe verlieren oder meinen Wunsch zu empfangen vergessen, welches über mich herrscht. Das heißt, man muss an der einen oder anderen Seite sein. Ich will mich in beiden Zuständen befinden, aber nicht in der Mitte.

Hier stellt sich die Frage – wo ist hier der optimale Zustand für mich: unter der Macht des Verlangens zu empfangen oder unter der Macht der Gruppe? Ich befinde mich in einer Mischung von beidem und von hier baue ich mein Zuhause, meine neue Umgebung auf.

Wie kann ich meinen Wunsch unter die Kontrolle meiner Umgebung stellen?

Wenn ich die Gruppe an mich heranziehe, so dass sie mich beeinflusst, tue ich es ausgehend aus meinem Verlangen zu empfangen. Die Frage ist, ob ich wirklich eine Handlung ausführe oder meine Umgebung so sehr verändere, dass ich den Einfluss des Schöpfers auf mich durch die Umgebung erwecke, aber in der Tat ist das nicht meine Umgebung. Es ist mein egoistisches Verlangen zu empfangen, das die Umgebung so umdreht, dass sie mich zu beeinflussen scheint.

Wenn ich mich unter den Einfluss der Umgebung stellen will, wo befindet sich dann der Punkt, an welchem ich mich von meinem Verlangen zu empfangen trenne? Das ist die Frage. Und dann kann ich tatsächlich zwischen zwei Aspekten stehen: einerseits dem Wunsch zu empfangen, der „tierisch“ genannt wird und andererseits dem Einfluss der Umgebung, die „Adam“ genannt wird. Und dann, wenn ich zwischen ihnen stehe, kann ich eine Klärung durchführen.

Woher weiß ich also, ob ich von mir aus oder unter dem Einfluss meiner Umgebung handle?

Es hängt davon ab, wie ich meine Umgebung einsetze, wie sehr ich immer mehr versuche, sie auf mich wirken zu lassen, damit ich mich in sie einordne und diese Handlung nicht selbstsüchtig ist, sondern nur zugunsten der Verbindung mit der Umgebung und durch sie mit dem Schöpfer.

Kann ich ein Beispiel haben von dem, was “ im Sinne der Gruppe oder des Schöpfers “ genannt wird? Was bedeutet das, „von sich selbst zurückziehen“? Was bedeutet es wirklich, nach der Größe des Schöpfers zu streben?

Es wird gesagt, dass wir es soweit nur durch unsere Einstellung zu den Freunden erreichen können, inwieweit ich mich bemühe, die Freunde groß zu sehen, – dementsprechend können wir so ein Glühen erleben, das zur Erkenntnis der Größe der Gruppe führen wird. Und die Größe der Gruppe oder des Schöpfers zu erkennen ist der gleiche Weg. Nur wissen wir nicht, was die Größe des Schöpfers ist. Es ist etwas sehr Großes und Unverständliches. Wenn die Größe des Schöpfers durch die Gruppe kommt, gewinnt sie die Eigenschaften die wir verstehen, denn die Gruppe, wie auch der Mensch, hat 613 Organe. Ich kann die Gruppe verstehen, sie fühlen. Im Grunde genommen, wenn ich die Gruppe fühle, fühle ich allmählich den Schöpfer, immer wieder realistischer – so kommen wir voran.

 

 

Artikel des Tages von Montag, 21.01.2019

Obwohl wir alle Handlungen mit dem Schöpfer, mit dem höheren System verbinden, gibt es in der Tat keine Handlungen Seinerseits: „Ich habe mein HaWaYaH nicht geändert“, das hohe Licht befindet sich in absoluter Ruhe. Mit anderen Worten, es gibt nichts, was auf uns von oben kommen würde und denken, entscheiden und handeln würde.  Sowas existiert nicht, es ist nur eine Redewendung, da, wie es geschrieben steht, „spricht die Tora die Sprache des Menschen“.

Alles geschieht im Hintergrund des weißen Lichtes, das konstant ist und sich zu 100% im Geben befindet. Seinerseits gibt es keine Veränderungen, alle Veränderungen gibt es nur unsererseits. Wir haben ein Reshimo, das die Änderungsprozesse aktiviert, da wir uns ständig verändern. Genau hier treffen wir die Entscheidung: ob wir es tun oder nicht, ob wir uns mehr anstrengen oder nicht, ob wir uns mehr darauf konzentrieren oder nicht.

Wir sehen es an uns selbst – wir können von der Menschheit nichts verlangen, sie gehören nicht dazu, sie wachsen ohne freie Wahl auf. Aber wir haben die freie Wahl! Wir kommen in den Zehner – wir können mehr oder weniger investieren, uns tagsüber verbinden oder nicht, uns um die Vorbereitung auf den Kongress bemühen oder nicht – das ist unsere ganze Arbeit. Es gibt niemanden der in Wirklichkeit handeln würde, außer den Menschen, die in dieser Welt den freien Willen haben, wie wir es sind. Es ist die wichtigste Aufgabe auf der Welt.

Wenn du dort bist, machst du Erkenntnisse die du siehst und fühlst. Du hast Erfahrung. Und obwohl du immer tiefer fällst und höher steigst, ist es nicht wie ein Mensch in unserer Welt. Wann wächst der Samen am intensivsten und am schnellsten? In den ersten Tagen, im Schoß der Mutter, und dann verlangsamt es sich allmählich. Nach der Geburt, obwohl wir es Tag für Tag wachsen sehen, ist es viel langsamer. Wir befinden uns also in einem sehr intensiven Prozess, und wir sollten ihn nutzen.

***

Ist ein Mensch ein Obstbaum, oder ist das ein Zehner?

Der Mensch selbst hat keine Funktion, er existiert nicht allein, nur die richtige Kombination zwischen den Menschen wird zum Feld, in dem der Baum wächst. Ein Baum ist eine Verbindung zwischen Menschen um des Gebens willen, und in der richtigen Verbindung um des Gebens willen, das ständig zunimmt, entsteht eine Frucht – das Erhalten um des Nehmens willen. Dann offenbart sich der Schöpfer. Die Frucht ist der Schöpfer in Bezug auf die Gruppe und die Gruppe, die sich um des Gebens willen korrigiert, ist der Baum.

Was meinen Sie damit, die Kommunikationskanäle „freimachen“?

Sie zu reinigen damit sie nicht verstopft werden, bedeutet zu versuchen, die Eigenschaft des Gebens so sauber und fein wie möglich zu halten, ohne auf sich selbst zurückzugreifen. Die „Kommunikationskanäle“ zu säubern bedeutet einen Ort zu schaffen, der frei von meinem Egoismus ist. Dann bringt der Schöpfer den Geist des Lebens durch diese Kanäle.

Passiert das durch die Verbindung um des Gebens willen?

Die Vereinigung um des Gebens willen ist keine wirkliche Vereinigung. Das Licht  „Hasadim“ vereint nicht wirklich, sondern reinigt, baut, bereitet alles vor. Wir müssen zuerst das gesamte System bereinigen, da wir über diese Kanäle miteinander verbunden sind. Keiner der Kanäle ist entweder zusammengebrochen oder verschwunden – aus jedem Kanal entstehen 613 Wünsche, 613 Kanäle in Beziehung zu den anderen. Diese Kanäle sind verstopft. In der Medizin gibt es ein Problem wie z.B. Blutgerinnsel in Blutgefäßen. Man muss die Kanäle von der Absicht „zu erhalten“ befreien, und dann wird es heißen, dass es keine “ Gerinnsel “ in ihnen gibt. Dann, in Übereinstimmung mit unseren Bemühungen, soweit wir sie bereinigen können, bringt der Schöpfer die Kraft des Geben hinein.

Artikel des Tages von Sonntag 20.01.2019

Ich denke, dass die Versammlung der Freunde nicht nur dann stattfinden sollte, wenn wir physisch nebeneinander sind, sondern auch die ganze Zeit andauern sollte. Ich muss ständig darüber nachdenken, wie ich mit meinen Freunden in einem System namens Seele (Neshama) bin, und dann offenbare ich das System immer mehr. Und meine Freunde unterstützen mich die ganze Zeit, und ich unterstütze sie, und ich stelle mir immer alle möglichen Zustände und Dialoge zwischen uns vor, als ob wir diese Dialoge in Wirklichkeit führen würden.

Warum solltest du das tun?

Ich muss in einen Zustand kommen, in dem ich sehen werde, dass wir wirklich miteinander verbunden sind, als ob wir mit unseren spirituellen Kelim – Punkten im Herzen – zusammenarbeiten, und die Verbindung zwischen uns kommt aus dem System von Adam HaRishon und heißt „613 (TARYAG) korrigierte Fäden“, „613 Gebote“. Es ist ein Hinweis darauf, dass ich die richtige Verbindung erreichen muss.

Wenn ich es nicht tue, bin ich wie ein Verbrecher: Ich benutze diese 613 Verbindungen zwischen uns, aber ich kenne sie nicht, ich verstehe sie nicht, und ich benutze sie, um sie zu empfangen. Es gibt keine anderen Verbindungen zwischen uns. Diejenigen Verbindungen, die uns ursprünglich im Adam-HaRishon-System verbunden haben, nutzen wir nicht richtig, egoistisch. Und deshalb sind wir alle Kriminelle. Wir befinden uns alle in einem zerbrochenen Kli, und mit Hilfe des Lichts, das zur Quelle zurückführt, müssen wir dieses System wiederherstellen, es wiederbeleben. Dieses System vor deinen Augen zu sehen und auf diese Weise versuchen damit zu arbeiten.

***

Heute kommen wir zusammen: die ganze Welt und insbesondere der israelische Kli. Ich lade alle unsere Kelim, alle unsere Gruppen aus ganz Israel ein, hierher zu unserem Treffen zu kommen. Wir werden ein Gespräch führen, ein Seminar, Lieder singen, reden – tun alles, was wir können, um uns auf der neuen Stufe zu vereinen. Ich vermute das, bereite mich darauf vor, und ich bitte euch, euch auch richtig vorzubereiten. Lasst jeden von uns sein Herz so weit „aufwärmen“, dass wir unsere Herzen schmelzen können und sie zu einem einzigen Herzen vereinen können.

Also, wir sehen uns heute Abend und wir erreichen den Zustand „ein Mann mit einem Herzen“.

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 17.01.2019

 

Wenn wir über die Liebe zu einem Freund sprechen, dann heißt es vor allem: „Der Mensch helfe seinem Nächsten“. Und gerade heute haben wir die Gelegenheit, über unseren lieben Freund aus der Moskauer Gruppe nachzudenken, und zusammen mit unseren Freunden aus der ganzen Welt und der Moskauer Gruppe werden wir versuchen, ihm in unseren Gedanken, in unseren Herzen, zu helfen, all die Probleme und Sorgen loszuwerden, die er hat, denn jeder ist für den Freund und seine Situation verantwortlich. Lasst uns an ihn denken und den Artikel lesen.

Das Wichtigste ist, dass wir an unseren Freund denken, dass er mit uns für immer und ewig ist und alles wird mit Hilfe des Schöpfers geregelt. Wenn man ihn gemeinsam in Gedanken einschließt, wird es was bringen. Lasst uns den ganzen Tag darüber nachdenken, damit dies geschieht.

Was ist wichtiger: dem Schöpfer Genuss zu bereiten oder Ehrfurcht vor Ihm zu haben?

Ehrfurcht ist, wenn man befürchtet, dass man nicht genug Kraft haben wird, um dem Schöpfer Genuss zu bereiten. Was ist genau deine Frage?

Wie kann ich diese Ehrfurcht behüten damit sie nicht verloren geht?

Alle unsere Handlungen in Bezug auf den Schöpfer können wir nicht direkt, sondern nur in der Gruppe durchführen. Und in der Mitte der Gruppe offenbaren wir diese Essenz, die der Schöpfer genannt wird. Es ist notwendig zu verstehen, dass der Schöpfer nicht von sich aus existiert. Wenn ich die Gruppe sammle und sie vereinen will, dadurch, dass ich ihr gebe, wird sie für mich zu etwas Einheitlichem, und darin beginne ich, die Essenz des Schöpfers zu offenbaren.

Was bedeutet es, wie Eins zu sein?

Anders komme ich nicht zu Ihm, werde Ihn nicht finden – nur auf diese Weise, deswegen muss ich zum Schöpfer beten. Aber ich weiß nicht, was es bedeutet und an wen ich mich wenden soll. Deshalb schreibt Rabash, dass es eine klare Vorgehensweise dafür gibt.

Es sollte durch die Liebe zu den Freunden geschehen – nur so kommt man zur Ehrfurcht, Glaube und Liebe zum Schöpfer, nur auf diese Weise muss es aufgebaut sein, sonst schießt man in die Luft.

Der Schöpfer ist das, was wir entdecken, offenbaren, verstehen; wir erlangen nicht Ihn selbst, denn es gibt keinen Schöpfer, es gibt das Konzept des „Schöpfers“ – der Eine, der Einzige und der Allmächtige,  das in der Vereinigung der Gruppe verwirklicht wird. Wenn ich alle meine Wünsche und Absichten auf das Konzept des „Einen“ konzentrieren kann, bedeutet das, dass ich mich darauf vorbereite, mir vorzustellen, was „Einer“ ist, was der Schöpfer tatsächlich ist, und auf diesen „Einen“ richte ich mich aus.

Artikel des Tages von Mittwoch, 16.1.2019

Können wir darauf hinweisen, dass jeder einen Punkt im Herzen hat und alle seine Wünsche gegen diesem Punkt arbeiten? Dieser Punkt, der „Yosef-Punkt“, verspürt das Bedürfnis nach Vereinigung, aber alle anderen Eigenschaften stehen im absoluten Gegensatz dazu. Alle „Brüder“, alle anderen Eigenschaften, bis auf den Punkt im Herzen, sind eindeutig gegen die Vereinigung, und es findet ein heftiger Kampf in einem Menschen statt: er will sich Tag für Tag mit anderen vereint sehen und offenbart, wie sehr er von ihnen abgelehnt wird.

Befinden wir uns schon in einer klaren Form in diesem Zustand? Mit anderen Worten, es gibt einen kleinen Punkt, der nach Vereinigung strebt, und es gibt viele Eigenschaften, Hindernisse, die ganze Welt, die einen Menschen in alle möglichen Richtungen, Gedanken, Wünsche zieht, aber nicht in Richtung der Vereinigung.

***

Lasst uns eine Übung für heute aufschreiben: wir wollen die ganze Zeit beobachten, in welchem Maße der „Yosef-Punkt“ in uns existiert, der uns zur Vereinigung, zur Wissenschaft der Kabbala, zum Ziel der Schöpfung führt, aber nicht durch mystische Erscheinungen, sondern durch die Verbindung. Das heißt, wir verstehen, dass dies nur durch die Vereinigung erreicht werden kann, im Gegensatz zu all unseren anderen Eigenschaften, die uns auf verschiedene Art und Weise faszinieren, unter anderem zum Erlangen des Schöpfers, zum Erlangen des Spirituellen – über alle möglichen Wege außer die Vereinigung.

Nun, versuchen wir, im Laufe des Tages diese beiden Zustände zu identifizieren und einen klaren Unterschied zwischen ihnen zu erkennen. Der „Yosef-Punkt“, der uns alle zusammenbringen will, durch das Verständnis, dass nur die Vereinigung zu einem System uns zum Ziel führen kann, wie es heißt: „Nur das Einzige nimmt das Einzige an“, – und alle anderen Eigenschaften in uns, von denen jeder die anderen nicht braucht, sondern sie ausnutzt.

Der Zehner zeigt dir die Einstellung des Schöpfers zu dir. Du musst sagen, dass hinter jedem Freund der Schöpfer steht, und der Zehner ist nicht das, was du siehst, sondern wie der Schöpfer dich beeinflussen will: ein wenig gut, ein wenig böse – wie auf einer Schaukel. Und deine Freunde befinden sich am Ende der Korrektur. Was deine Vorstellung von ihnen anbelangt – hier herrscht das Prinzip „Jeder, der Abneigung empfindet, empfindet sie gemäß seinen Fehlern“, also du bist derjenige, der ihr Gesicht formt.

Sie sind also in der Endkorrektur, aber manchmal glaube ich, dass sie sich nicht vereinen wollen…..

Fein, das ist wiederum deine Vorstellung..

Aber wie kann ich mich an sie wenden? Es ist ein seltsamer Zustand.

Warum ist er seltsam?

Denn einerseits scheinen sie sich nicht mit mir vereinen zu wollen. Andererseits, gibt es einen Punkt in mir, der sich mit ihnen vereinigen will. Also muss ich sie überzeugen?

Komm und fleh sie an: Ich will mich mit euch verbinden. Du sprichst mit ihnen aus deinem Punkt im Herzen, und sie stellen 9 weitere Eigenschaften dar.

Wie wende ich mich an sie?

Du annullierst dich und bittest sie.

Bitte ich sie um die Verbindung mit mir?

Ja. Und stellst dir den Schöpfer vor, der hinter ihnen steht und sie steuert.

Und was ist mit dem Licht, das zur Quelle zurückführt?

Du bist wie eine Malchut gegenüber den ersten neun Sefirot. Die ersten neun sind das Licht, und die Malchut bekommt dieses Licht in Übereinstimmung mit ihren Eigenschaften.

Warum soll ich mich auf diese Art und Weise an die ersten 9 Sefirot wenden, damit sie sich mit mir vereinen?

Damit du lernst, wie man mit dem Schöpfer umgehen muss! Der Schöpfer ist die ersten 9, du kannst Ihn dir nicht anders vorstellen, Er hat kein anderes Erscheinungsbild. Das einzige was Er tut – Er lehrt dich die ganze Zeit. Alles andere außer dir ist der Schöpfer und Er zeigt dir, welche Einstellung du gegenüber Ihm entwickeln sollst. Und deine Aufgabe ist, unterschiedliche Formen Seines Erlangens zu finden und deine Einstellung zu Ihm aufzubauen.

Artikel des Tages von Dienstag, 15.1.2019

 

Ob es uns gut oder schlecht geht im Materiellen  – es ist egal, wir alle streben nach dem Spirituellen – so meinst du das? Wir sprechen hier von einer neuen Art von Chissaron – dem gemeinsamen Chissaron, so dass wir es zusammen spüren können. Wir formen einen Ort für den Schöpfer, ein Kli. In diesem Chissaron für das Kli bilden wir einen Ort, an dem sich der Schöpfer offenbart – das ist das Wichtigste.

Deshalb sind weder materielle Erfolge wichtig, noch die Tatsache, dass man sehr stark nach dem Schöpfer strebt, und in welchem Zustand man sich befindet, ob gut oder schlecht – es spielt keine Rolle, das sind persönliche Angelegenheiten und daher nicht für das Ziel geeignet – nicht in dem Maße, dass man sie komplett ignorieren kann, aber es ist nicht zum Ziel führend.

Wir müssen das Chissaron erheben so dass es sich den anderen anschließt, wir müssen alle Chissronot zusammensetzen. Es ist nicht einfach, es erfordert die Bürgschaft, ich muss mich in die ganzen Chissronot der Gruppe einschließen, jedem helfen und mir muss von jedem geholfen werden – so verbinden wir uns. Dann bilden wir durch dieses gemeinsame Chissaron ein Chissaron für die Enthüllung des Schöpfers, um Ihm Freude zu bereiten.

Es gibt buchstäblich einen Übergang von dem, als wir angefangen haben uns zu vereinigen, von den persönlichen Chissronot, zu unserem gemeinsamen Chissaron, aber es muss wie ein Kommando in der Armee sein. Wir bauen eine Verbindung zwischen uns und dem Schöpfer auf, bilden ein Netzwerk von zehn Sefirot, und wenn wir Glück haben, wird sich der Schöpfer dort offenbaren. Es ist eine neue Art von Chissaron, ein spirituelles Chissaron.

Wenn ich den Geist des Lebens fühle, kann ich ihn an meine Freunde überreichen. Und wenn nicht, was kann ich meinen Freunden außer Traurigkeit geben?

Wir müssen uns daran gewöhnen, dass es im Zehner einen gemeinsamen Geist geben sollte, dass wir uns gegenseitig inspirieren müssen, auch wenn wir gefühllos sind – das nennt sich eine Bürgschaft, ein Bündnis. Es ist wie eine Mutter, die aus dem Bett steigt und sich um ein Kind kümmert, und es spielt keine Rolle, ob sie krank ist oder nicht – es gibt jemanden, der ihre Fürsorge braucht.

Gestern haben Sie uns die Aufgabe gegeben, ein Fließschema zu erstellen. Es hat uns sehr geholfen, den Grad der Vereinigung beizubehalten, den wir im Morgenunterricht erreicht haben. Würden Sie uns auch heute eine solch eine Aufgabe geben?

Ich habe noch keine Rückmeldung auf die gestrige Aufgabe bekommen, nur zwei von euch haben sie mir geschickt. Habt ihr es alle hierher gebracht? Auf Papier? Habt ihr eine allgemeine Antwort von jedem Zehner, ein allgemeines Schema? Nein, ich bin wie der Schöpfer: akzeptiere nur die Antwort vom Zehner. Macht es heute, sprecht miteinander, damit klar ist, dass ein Zehner es sich so vorstellt, der andere – anders, und dann werden wir es besprechen.

 

Artikel des Tages von Montag, 14.01.2019

Inwieweit ihr euch den ganzen Weg richtig vorstellen könnt und ihn buchstäblich vor euch zeichnet: die Ursache und die Wirkung, die Faktoren jedes Ereignisses – all das hilft sehr gut. Schließlich stürzen wir immer ab oder werden in verschiedenen Zuständen verwirrt. Deshalb müssen wir jedes Mal zum Programm, zum Schema, zu etwas jenseits unserer Gefühle zurückkehren. Egal was ich fühle, ich habe ein Schema vor mir, eine  Gesetzmäßigkeit. Diese Gesetzmäßigkeit bewegt sich vom ersten Punkt bis zum letzten in 125 Schritte, und ich muss sie durchlaufen. Wenn dieses Schema ständig vor mir liegt, damit ich es mir richtig vorstellen kann – sowohl visuell als auch emotional und in ihrer Verbindung – dann werde ich es immer besser verwenden, ohne emotional zu werden und jedes Mal alles zu verlieren. Wenn ich in ein Gefühl versinke, bleibe ich beim Verstand und wenn ich mich über das Gefühl erhebe – brauche ich keinen Verstand. Ich entwickle meinen Verstand durch das Gefühl und füge es diesem Schema hinzu. So wechseln immer die rechte Linie und die linke Linie, die linke Linie und die rechte Linie. Wie wir in der Wissenschaft der Kabbala studieren, muss vor jeder kleinsten Erkenntnis im Kopf und Verstand ein Chissaron vorhanden sein.  Ohne Chissaron ist es nicht begreifbar. Man hört was und sagt sogar, wie gut es ist, aber es bleibt nicht und wird vergessen, weil es keinen Platz gibt, wo es sich hin passen würde. Das Chissaron ist die Mulde, die du füllen willst, in der du fühlst, was fehlt. Dann musst du die Füllung bekommen und sie auffüllen. Deshalb habe ich euch ein paar Punkte gegeben, aber jetzt bin ich daran interessiert, dass ihr selbst weitermacht. Nehmt ein Blatt und beginnt, diese Punkte vom Anfang des Artikels bis zum Ende in der richtigen Reihenfolge aufzuschreiben. Klärt es unter euch.

***

Es ist leicht zu testen: ob ich bereit bin, beliebige Maßnahmen zu ergreifen, wenn ich den Unterricht verlasse? Das Wichtigste ist, dass, wenn ich zum Unterricht komme, merke, wie sich meine Absicht, das Ziel zu erreichen, verändert hat und wie ich meinem Freund helfen will, das Ziel zu erreichen. Dies ist die zweite reale, spirituelle Absicht, weil sie der Absicht „um des Gebens willen“ nahe kommt, auch über verschiedene Hindernisse und Probleme. Dann werde ich sehen, dass dieser Freund mich hasst, mich verachtet. Wie kann ich ihm verzeihen und ihm helfen, das Beste zu erreichen, was ihm passieren kann?

Es lohnt sich nicht, über diese Dinge zu sprechen, aber zumindest im gegenwärtigen Zustand sollten wir erkennen, dass wir hierher kommen um zu arbeiten. Um alle zu unterstützen, buchstäblich in unseren Hände nehmen und nach oben drängen, zum Schöpfer, sie so bewegen, dass sie es wollen. Wenn sie es tun, dann gehe ich in ihnen eingeschlossen auch nach oben.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 13.01.2019

Rabash schreibt hier an zwei Stellen, dass, weil wir äußerlich die Liebe zeigen, einander praktische Beispiele geben, „die Kraft der Liebe in den anderen enthalten ist“, sowie, „wenn man sieht, dass der Freund versucht seine Natur aufzuheben und seinen Nächsten zu lieben, wird jeder von der Absicht seines Freundes erfüllt sein. Was ist die Verbindung?

Es ist wie eine Zusammenschaltung der Sefirot. Wie kann man den Kli erstellen, wenn einige Eigenschaften nicht in anderen enthalten sind?

Wenn ich sehe wie ein Freund sich anstrengt, was ich als Annullierung vor der Gruppe betrachte, wie hilft mir das, mich in die Absicht des Freundes einzuschließen?

Es bedeutet nichts, wenn du es nur siehst, aber wenn du sie verbinden willst, dann schließt du dich ihm an. Wenn du ihn schätzt, wenn du seine Größe siehst, erst dann willst du dich mit ihm verbinden.

Was ist diese Aktion, die als gegenseitige Einbeziehung bezeichnet wird, was ist ihr Ergebnis?

Die Aktion der gegenseitigen Einbeziehung kann stattfinden, vorausgesetzt, dass ich einen Freund mehr als mich selbst sehe und mich daran beteiligen möchte, mich an den gleichen Eigenschaft oder der gleichen Handlung beteiligen möchte. Die Aktion der gegenseitigen Einbeziehung kann auch dann sein, wenn ich mich selbst größer sehe als meinen Freund und ich ihn als kleinen nehmen möchte, als ob ich ihn mir hinzufügen möchte und ihm so helfen würde. Das heißt, entweder ich schließe mich ihm an oder er schließt sich mir an – wir sollten es sowieso immer tun. Dies ist eine gegenseitige Einbeziehung von Eigenschaften (Bchinot), die später einen spirituellen Parzuf in uns bildet.

***

Was ist Liebe zu Freunden?

Die Liebe zu Freunden ist die richtige Einstellung zu den Bestandteilen meiner Seele, die ich vereinen möchte, um dem Schöpfer Platz zu geben. Und so baue ich Sein Haus, den Beit a-Mikdash (Tempel).

Wie baue ich es auf, wenn sich alles um diesen Begriff: „die Liebe zu Freunden“ aufbaut?

Nein, alles konzentriert sich um das Ziel – dem Schöpfer Freude zu bereiten, ihm dieses Geschenk zu machen. Ich baue einen Ort für Ihn, also arbeite ich an meiner Liebe zu meinen Freunden, denn warum sollte ich es sonst tun?

Um mit Ihm zu verschmelzen.

Ja.

Dann ist die Liebe zu den Freunden der Aufbau des Platzes für die Offenbarung des Schöpfers?

Ja.

Und alles, was Rabash erzählt, sind die Etappen vom Aufbau des Klis?

Ja.

Gibt es irgendeine Methode, nach der ich den Kli aufbauen kann?

Nähere dich an, „klebe“  jeden der  Freunde an dich. Und umgekehrt: “klebe“ dich an jeden der Freunde, damit die Gruppe ein Ganzes wird.

Es bleibt nur noch eine Frage: was macht ihr mit diesem Artikel innerhalb des Tages? Wie realisiert ihr ihn?

 

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 10.1.2019

Im Unterricht, wenn wir einen Text lesen, wie z.B. TES, und sind wie Sie uns sagen, auf das Licht ausgerichtet, ist alles klar, man fühlt es und wie würde es in einem Seminar funktionieren?

Ohne das Seminar ist das Licht, das zur Quelle zurückführt, fast wirkungslos. Deshalb sitzt man hier zehn bis zwanzig Jahre lang und es passiert bisher nichts.

Angenommen, wir lesen eineinhalb Stunden Zohar.

Selbst zehneinhalb Jahre lang wird nichts helfen. Es wird schon helfen, aber sehr langsam. Es ist wie eine Evolution, die Millionen von Jahren dauert. Warum ist das so? Wir erwecken uns selbst nicht, wie die Kabbalisten schreiben. Wir müssen ein Modell sein, ein Zehner, wir wollen uns in Zehnern vereinen. Im Zehner will ich das Licht, das zur Quelle zurückkehrt, und zwar nicht für mich selbst. Wo steht es geschrieben, dass derjenige, der für sich selbst betet, sich selbst verbrennt.Wir haben es gelesen, nicht wahr? Wir müssen das Licht, das zur Quelle zurückbringt hervorrufen, an jenem Punkt, an dem wir uns vereinen wollen und nicht können. Dann kann ich sagen, dass ich mich in der Mitte eines Zehners mit allen vereinen will. Und so zeigt jeder mit dem Finger auf, wo wir uns vereinen wollen. Wir wollen nur das beeinflussen, wir verpflichten Dich. Dann ist Er froh und tut es.

* * *

Wenn ich mich also während des Seminars nicht vereinen und nicht in das  Zentrum des Zehners kommen kann, dann lohnt sich das Studium nicht?

Nein, du hast keine Verbindung zum Schöpfer.

Man braucht 5 oder 20 Jahre, um zum richtigen Seminar zu kommen?

Es sollten keine 20 Jahre sein, mach es hier und jetzt.

Es funktioniert nicht.

Es funktioniert nicht, weil ihr es nicht wollt, ihr strengt euch nicht an. Wer will sich wirklich vereinen, wer gibt sich von ganzem Herzen Mühe? Wenn ich vereint sein will, will ich, dass mein Herz, mein Verlangen, alle meine Wünsche mit ihnen vereint werden, und ich bete, dass ich mit ihnen vereint sein will, und ich bitte den Schöpfer mir dabei zu helfen. Wenn du dir vorstellst, dass dies für dich sehr wichtig ist, dass du vor Leben und Tod stehst, dich darum sorgst, deine Bitte schärfst, darüber nachdenkst, wie sehr sich diese Bitte im Laufe des Tages ändert…. noch versuchen anderes zu bieten, damit Er hört, was ich will, dass Er seine Meinung ändert und so weiter. Man muss das tun, aber wie? „Möge der Mensch seinem Nächsten helfen“ – ein gutes Beispiel geben, ein schlechtes Beispiel geben, aber es muss getan werden.

Und jetzt sitzt ihr da… noch eine Lektion, noch eine weitere Lektion, noch eine Lektion…

Was soll ich und die anderen tun, während anderer redet? Was sollst du tun? In sein Herz eindringen?

Was wir aus den Abschnitten lesen, das sage ich nicht. Wir nehmen von den Kabbalisten die feinfühligste Essenz, die uns am nächsten ist, die uns und sogar die Toten erwecken sollte. Solche Abschnitte nehmen wir. Ihr sollt also ein wenig aufwachen.

Artikel des Tages, von Montag 7.1.2019

 

Sie sagten, alles hängt vom Chissaron ab, und das Chissaron hängt von der Umgebung ab. Gibt es einen grundlegenden Unterschied zwischen meinem Chissaron und dem, den ich aus meiner Umgebung genommen habe, und worin besteht dieser Unterschied?

Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem, dass ich ein Chissaron fühle, um welches ich beten soll, und dem, dass wir gemeinsam entscheiden, dass dieses Chissaron der Gruppe gehört, ein gemeinschaftliches Chisaron, über das wir nachdenken und bitten sollten. Das ist ein sehr großer Unterschied. Und es ist wünschenswert, dass es kein künstliches Chissaron ist, sondern dass wir uns wirklich überprüfen, wie sehr wir daran denken und uns verbinden wollen, um uns in eine Richtung zu bewegen und um ein gemeinschaftliches Chissaron zu bitten. Versucht es und ihr seht, wie es funktioniert. Es ist schwer für uns, aber es ist nah, es ist bereits hier – bitte schön! Sprecht darüber, um was es sich zu beten lohnt, macht eine Formel, einen Gebetsatz und verlangt es vom Schöpfer den ganzen Tag durch. Ihr werdet sehen, inwieweit es funktioniert, und werdet offensichtlich die Veränderungen spüren.

***

Um das Licht, das zur Quelle zurückführt, anzuziehen, muss ich das Bedürfnis nach der Kraft des Gebens, das Chissaron dazu, offenbaren. Wie stelle ich mir das vor? Ein alter Mann, der darüber klagt, dass sein Sack gleich von den Schultern fällt – wie kann ich mir dieses Chissaron so vorstellen? Das heißt, ich muss versuchen, mit ganzem Herzen in den Zehner einzutreten, sie zu vereinen und mich mit ihnen zu verbinden, ihnen zu dienen und der Kleinste von ihnen zu sein – egal in welchem Maße und wie. Das Wichtigste ist, sich die ganze Zeit um ihre Vereinigung Sorgen zu machen – ich kümmere mich darum und diene diesem Ziel.

Und dann sehe ich, inwieweit ich dazu fähig bin. Gemäß meinen Bemühungen – es spielt keine Rolle, dass sie egoistisch sind  – wirkt das Licht bereits auf mich ein. Gemäß meinen Bemühungen im Studium (ich beabsichtige, mich in Bezug auf das Licht, das zur Quelle zurückkehrt, zu ändern, d.h. ich studiere keine Wissenschaft, sondern Thora) – bin ich vom Licht beeinflusst. Meine Handlungen im Zehner und im Lernprozess haben diese Auswirkung. Zum Beispiel, ich studiere TES oder die Artikel, aber vorwiegend TES, weil dort die Handlungen des Schöpfers stecken, und ich möchte, dass sie mich beeinflussen.  Es spielt keine Rolle, ob ich verstehe, was dort geschrieben ist oder nicht, die Hauptsache – ich möchte von dem, was ich lerne, beeinflusst werden, auch wenn ich nicht lesen, sondern nur hören kann. Das sind bereits die Hindernisse, die der Schöpfer vor mich gestellt hat. Vielleicht verstehe ich nicht einmal die Sprache, aber es ist unwichtig. Im Gegenteil, je mehr ich anstrebe, desto mehr Licht, das zur Quelle zurückführt, bekomme ich. Und wie es geschrieben steht, „es gibt keinen anderen Rat für dich“.

 

Artikel des Tages, von Sonntag 6.01.2019

Kann ich von Tag zu Tag spüren, wonach ich strebe: denke ich an mich selbst oder an den Zehner? Wo ist mehr Gewicht, mehr Kraft, mehr Ehrgeiz? Interessiere ich mich schon mehr für den Zehner, ist das sogar in natürlicher Form? Ich will nur mehr an sie denken als an mich selbst, als ob ich mich selbst vergesse und an den Zehner denke. Gibt es etwas an mir, das so etwas wie Bewegungen ist, gibt es eine Tendenz dazu? Ich versuche herauszufinden, wie es mit mir passieren wird, ob es so ist, wie weit weg oder wie weit ich davon entfernt und entgegengesetzt bin, gerade in diesen Definitionen möchte ich präzise sein.

Ich habe mich selbst, ich liebe mich selbst, ich kümmere mich um mich selbst, das ist natürlich. Und es gibt den Zehner, wie das Baby, das ich adoptiert habe, und ich fühle mich, als würde ich anfangen, mich um es zu kümmern.

Versucht bitte diesen Zustand zu spüren und von Zeit zu Zeit zumindest zu überprüfen, wo sich euer Herz befindet.

***

Zu all diesen Zuständen werden wir allmählich, in jedem Detail, Schritt für Schritt durch das Licht, das zur Quelle zurückführt, gebracht, wenn wir richtig lernen. Wir können die richtige Studienform nach dem einzigen Kriterium überprüfen: Wie stark ich mich im Zehner eingeschlossen habe, dem Ort, der sich Zehner nennt, „die Versammlung Israels“, die Gruppe, der Kli, die Seele – es gibt viele Namen, aber in Wirklichkeit habe ich das Gefühl, dass ich nicht nur ein untrennbarer Teil davon bin – ich sehe alle als Ganzes.

Das ist mein Anliegen ohne jegliche Berechnungen über mich selbst – leben und mich gut oder schlecht zu fühlen, nur nach dem Maßstab, der im Netz der Verbindungen, welches zwischen allen existiert. Dementsprechend beurteile ich die richtige Studienform: inwieweit ich bereits auf der Ebene des richtigen Studiums bin, wie viel Licht beeinflusst mich, das zur Quelle zurückführt, und als Resultat befinde ich mich in der richtigen Verbindung.

Lasst uns weiter über das richtige Studium der Wissenschaft der Kabbala lesen. Wir haben darüber gesprochen, warum es sich ausgerechnet um die Wissenschaft der Kabbala handelt, und die Form, in der wir sie untersuchen, führt zu solchen Ergebnissen.

 

Artikel des Tages von Donnerstag 3.1.2019

Wie können wir die Größe des Schöpfers messen, nicht im Bezug auf das was wir von Ihm Empfangen  durch ein dünnes Röhrchen, sondern Seine tatsächliche Größe, abgesehen von der Tatsache, dass wir von Ihm das Gewünschte bekommen?

Weil Er wahrscheinlich nur deswegen in meinen Augen groß ist, weil ich etwas erhalte, was von Ihm zu mir zurückkommt – eine sehr dezente fragile Rückmeldung. Woran kann ich erkennen, dass ich den Schöpfer nur wegen dieser Rückmeldung schätze, und nicht dank seiner Größe?

Durch welche Aktion können wir von diesem dünnen Röhrchen, das wir dann erhalten, wenn wir zu allem bereit sind, um dadurch vom Schöpfer zu empfangen, zur selbstlosen Handlung übergehen? Er ist in meinen Augen in dem Maße groß, in welcher ich von Ihm eine Rückmeldung bekomme, mit anderen Worten ist es nicht Seine Größe, sondern die Größe dessen, inwieweit ich von Ihm profitiere. In dem Fall hat es nichts mit der Größe des Schöpfers zu tun. Wie kann ich von dem, was aus meiner Natur des Empfangens stammt, zu Seiner tatsächlichen Größe kommen, zu der Größe, die sich oberhalb meines Egos befindet?

***

Nur in der Gruppe, im Zehner kannst du dich überprüfen, dort, wo du dich realisierst. Egal in welchem Zustand du dich im Materiellen befindest, stellst du fest, dass es nicht schlimm ist, du kannst es schaffen, wenn nicht heute dann morgen. Im Zehner stößt du auf die Tatsache, dass du hier und jetzt nicht in der Lage bist, innere Arbeit durchzuführen. Äußerlich – ja, aber ich bin nicht in der Lage, mich vollständig zu annullieren und die Freunde als die höheren zu sehen.

Hier sehen wir materiell, in der Praxis „lishma oder lo lishma“. Denke ich, dass sie größer und wichtiger sind als ich? Ja oder nein? Eindeutig, nicht formell, sondern tatsächlich? Ich befinde mich also nicht in „über dem Verstand“ und muss den Schöpfer bitten. Nur der Schöpfer kann es tun.

So kommen wir zur Größe des Schöpfers, d.h. alles, was sich auf „über dem Verstand“ bezieht, wird Spiritualität genannt. Es ist ein Bereich, in dem nur eine höhere Macht, der Schöpfer, herrscht. Deshalb kann ich kein Zeichen von Spiritualität haben, wenn ich es nicht von Ihm erhalte. Dann kommen wir zur Größe des Schöpfers. Folglich stellt sich die Frage: ob ich die Spiritualität will oder die Größe des Schöpfers? Wird die Größe des Schöpfers zu meinem Ziel, einem Träger der Verschmelzung? Verschmelze ich mit ihm?

*Wenn die ganze Arbeit über dem Verstand ist, und ein Mensch offenbart, dass er nicht fähig dazu ist, braucht er dann den Schöpfer?*

Wo befindet das sich in der Praxis? Nur im Zehner. Wenn ich sehe, dass ich mit ihnen zusammen sein kann, sitzen, etwas tun, kann mich aber nicht wirklich annullieren: physisch kann ich es, aber innerlich – nicht. Die Frage ist also, wie wichtig ist das für mich? Wie kann ich die Größe des Schöpfers in Bezug auf mich selbst messen? Warum sehe ich die Gruppe nicht als den Schöpfer? Warum sehe ich meine Beziehung zu ihr nicht als meine Einstellung zu Ihm?

Artikel des Tages von Mittwoch, 2.1.2019

 

Deine Teilhabe bei uns bringt dich nicht unbedingt in einen Zehner – du hast die freie Wahl.

Gibt es etwas, was man tun kann, um sich für einen Zehner zu erwecken?

„Die Zeit für die Thora festlegen“, wie es genannt wird. Komm, nimm teil und lerne mit allen, verpflichte dich dazu. Stelle dir immer vor, dass du im Gefängnis bist, dass du auf einer Trage liegst, und wenn sie dich nicht nehmen, wenn sie dich nicht rausziehen, bist du nicht in der Lage es selbst zu tun. Wenn ich in die Arme des Zehners fallen kann, mache ich meine Augen zu und lasse mich fallen.

Es wird immer wieder schwierig sein. Es wird eine Freundesversammlung geben, und ich werde nicht kommen können. Ich werde mein Bestes geben, aber danach werde ich alles vergessen, als ob nichts gewesen wäre. Plötzlich werde ich anfangen, mich zu erinnern: war das gestern oder heute vor ein paar Stunden, und jetzt ist es weg, was ist passiert?

Das ist unnatürlich, wir unterwerfen uns solchen Manipulationen die ganze Zeit über, und dies wird bis zur Endkorrektur dauern, es wird immer wieder zu den größeren Hindernissen kommen.

Wenn sich das Spirituelle im Zehner befindet, wie nutzt man dann das wachsende Verlangen zur Spiritualität?
Es im Zehner realisieren.

Aber wir sagen, dass es uns nicht direkt dahin führt…..
Das ist dein Job! Du musst auf diesem Weg etwas von dir selbst hinzufügen, und diese Ergänzung besteht darin, dass du mechanisch in den Zehner kommst und unter ihnen „fällst“. Es gibt nichts anderes.

Also müssen wir uns in die Arbeit innerhalb des Zehners einbringen, was unnatürlich ist?
Letztendlich besteht der ganze Kampf nur darin.

***

Wir sind in Verbindung mit dem Schöpfer, und zwar seit einer langen Zeit, aber wir können es nicht offenbaren, es würde uns verwöhnen. Als ein Kind, das in einer aristokratischen, reichen und sehr mächtigen Familie aufwächst, ist es unmöglich, all diese Dinge offenzulegen – es wird seine Erziehung beeinträchtigen, seine Entwicklung stoppen. Im Gegenteil, es muss in gewissen Sachen eingeschränkt werden, damit es lernt, dass das Leben nicht einfach ist, und um etwas zu erreichen, braucht es viel Mühe. Wenn du es ihm vermittelst, verwöhnst du es, es wird dann nicht für das Ziel bereit sein. Wir müssen ihm beibringen, wie es sich bemühen soll.

Und das Gleiche gilt für uns. Wir sind bereits dabei, sehr gute Fortschritte zu machen, aber wir können es nicht offen legen, es wird uns nicht gut tun. Es bleibt noch viel zu tun, damit die Enthüllung der Spiritualität nicht zu Fehlfunktionen führt und dass es nur zum Hebel für noch größere Fortschritte wird. Sonst könnten wir uns selbst noch mehr schaden.

***
Wir setzen seinen Weg der Verbreitung fort, und es ist mir egal, welche spirituelle Stufe ich erreiche – es ist wichtig für mich, das umzusetzten, worüber er schreibt. Wenn ich das, was er will, realisieren kann, gibt es keinen besseren Verdienst. Wenn wir in der Lage sind, diese Methode der Korrektur den Geschöpfen in dieser Welt näher zu bringen – das ist das größte Geschenk an den Schöpfer das wir  Ihm machen können. Verlangt nichts für euch selbst – weder Spiritualität, noch Stufen, Verständnis – nichts. Wenn ihr es tut, wird es euer größtes Werk sein.

Und Rambam schrieb darüber, und die anderen Kabbalisten…
Aber nicht über die Korrektur der Seele in einer klaren und verständlichen Form, sodass jeder versteht, dass es so ist: durch den Zehner, durch die Vereinigung, durch das Licht, das zur Quelle zurückkehrt.

In den nächsten Tagen werden wir erfahren, was die richtige Lernmethode der Tora ist, es wird eine Datei mit Auszügen aus unseren Hauptquellen geben, ihr werdet es selber sehen. Ehrlich gesagt, es gibt nichts Größeres, als die Weisheit der Kabbala zu verbreiten. Nur dafür lebt der Kabbalist, sonst hat er keine Notwendigkeit, in diese Welt zu kommen.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 1.01.2019

 

Wie kann ich mich im Zehner bei einer Meinungs Mehrheit darüber
erheben?

Für unsere Einheit bin ich zu allem bereit. Meine Selbst Annulierung besteht darin, dem Nächsten zu helfen, sich auszudrücken.

Was bedeutet es, sich auszudrücken?

Es geht nicht um die Selbst Annullierung, sondern darum, dass ich meinem Nächsten bei seiner Selbstverwirklichung helfen soll.

Dadurch, dass ich ihm helfe, sich selbst auszudrücken?

Ich darf mich nicht unterdrücken, wir dürfen auch nichts weder in uns selbst, noch in den anderen zerstören. Wenn du aber deinen Freunden hilfst, das zu entwickeln, was in ihnen eingebettet ist, zugunsten des Zehners, der Verbindung usw., ist es eine richtige Manifestation und du wirst plötzlich entdecken, wie gewachsen du
bist, und die Sache, dass du den anderen geholfen hast, hat dir selbst bei deiner Entwicklung geholfen.

* * *

Wir möchten einen neuen Verstand, neuen Geist, neue Lösungen erhalten, und während des Tages wenden wir uns an den Schöpfer, erheben das MA“N, damit Er unser Problem löst. Der Schöpfer löst unser Problem dadurch, dass Er uns zur Ebene hebt, auf der die Lösung sichtbar ist, auf der unser neuer Zustand die Lösung sein wird. In einem Zustand, in dem es zehn Meinungen gibt, werdet ihr niemals die richtige Entscheidung treffen – ihr macht gegenseitig gute Miene, singt zusammen ein Lied und jeder geht in seine Richtung.

Nein, ihr müsst das Problem kennzeichnen und MA“N erheben, „Wer den Frieden im Himmel erschafft, wird den Frieden zwischen uns schaffen“ und dadurch uns zum Himmel erheben – darin besteht die Lösung.

Versucht gemeinsam herauszufinden, worüber wir heute nachdenken möchten. Einige können nicht denken, andere schlafen noch, bei einigen ist es dunkel, bei anderen Tageslicht. Versucht es hinzubekommen, ihr wisst nicht, was für eine Kraft dahinter steckt, es gibt keinen anderen Weg dieses Problem zu lösen. Ist ein Mensch zu etwas fähig? Wir sehen, was in der Welt los ist – das ist das, wozu ein Mensch fähig ist. Deshalb müssen wir ein Gebet für das ganze Weltkli für mindestens einen Tag definieren, sowohl für Männer als auch für Frauen – absolut für alle. Versucht zu entscheiden, worüber wir jetzt beten sollen, und dann werdet ihr sehen, dass genau die Fragen, von denen du sprichst – dass es Meinungsverschiedenheiten, Missverständnisse, Schwierigkeiten bei der Vereinigung gibt – das richtige Gebet für den Aufstieg sind. In meinem Zustand bin ich nicht in der Lage, die Widersprüche anzuordnen, bis der „Dritte“ von oben kommt und die mittlere Linie dazwischen setzt und uns in die mittlere Linie hebt. Dort vereinigen sich diese Gegensätze zu einem. Wie? Ich weiß nicht, sie werden sich einfach vereinen. Das ist die Spiritualität, so haben alle Kabbalisten gearbeitet.

Artikel des Tages Dezember 2018

Artikel des Tages von  Montag, 31. Dezember 2018

 

Welche Art von Verbreitung wird im kommenden Jahr am meisten gebraucht?

Ich denke, wenn ihr euch vereint, wird euer Einfluss auf die gesamte Umwelt, auf das ganze Land die beste  Verbreitung sein. Es ist nicht nötig, auf die Straße zu gehen, zu erklären, zu ermutigen, Materialien zu verteilen, man muss über das spirituelle System arbeiten. Das schreibt Baal HaSulam am Ende des Vorwortes zum Buch Zohar, und wir müssen in Israel und in anderen Ländern nur auf diese Weise arbeiten. Ich denke, dass wir in jedem Land einen Zehner – mindestens einen – organisieren können, und jeder Zehner in jedem Land sollte wissen, dass er eine Quelle der spirituellen Kraft für das ganze Volk, für das ganze Land ist, und еr strebt wirklich danach, es in der Vereinigung zu erreichen. Wir vereinen uns nicht um unserer selbst willen, um den Schöpfer zu enthüllen, sondern wir brauchen Ihn, damit Er durch uns das Volk beeinflusst. Das ist es, was ihm  Genuss bereiten wird, und wir sind der Adapter.

Ich denke, dass wir es im kommenden Jahr tun sollten, und es wird eine Verbreitung an die Menschen in jedem Land geben, in dem wir uns befinden – und wir müssen immer mehr verbunden sein. Dann werden wir eine quantitativ und qualitativ stärkere Verbindung mit der höheren Macht haben, und verdienen es somit eine Richtschnur für die gesamte Menschheit zu sein.

***

Was bedeutet es, dass wenn wir das Ziel kennen, empfinden wir die Zukunft als die Gegenwart?  Wie erreicht man das?

Willst du Leiden vermeiden?

„Das Ende der Handlung liegt im Ursprungsgedanke“…

Wenn es dir egal ist, in  welchem Zeitraum du bist, gibt es kein Problem: Lass dich mit der Idee verschmelzen, das ist alles.

Wie können wir gleichzeitig mit der Idee verschmolzen bleiben und gleichzeitig mit zwei Beinen auf dem Boden stehen und für uns und andere realistisch sein?

Es ist schwer zu erklären. Diese Dualität erkennt ein Mensch in sich selbst.

Ich habe das Gefühl, dass wir wirklich wenig Treibstoff für unseren Innenmotor haben.

Weil ihr über dem Verstand gehen müsst. Ihr erwartet, dass ihr verbreiten und erklären könnt, wenn ihr es wisst, versteht, fühlt.

Ich habe gehört, dass über dem Verstand bedeutet, auf die Ergebnisse zu warten. Ich spreche davon, den Glauben in mir zu behalten, dass die Zukunft die Realität bestimmt und sie zu empfinden.

Das ist es, was man Glauben nennt. Es ist den Glauben der Weisen und die Kraft des Glaubens. Fordere diese Kraft, um Handlungen auszuführen: nicht um dich selbst zu befriedigen, sondern um zu handeln. Es ist immer nach außen gerichtet.

Von wem willst du es fordern?

Über die Gruppe vom Schöpfer. Und wenn du keine Gruppe hast, kannst du keine Kraft des Glaubens bekommen: Du hast kein Kli des Glaubens, weil du den Kontaktpunkt mit ihnen noch nicht erreicht hast.

Das nächste Jahr wird etwas Besonderes sein, und es hängt alles von uns ab. Schaut nicht an, was in Amerika oder anderswo vor sich geht, sondern was hier passieren wird. Ich hoffe, ihr versteht, wovon ich rede.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 30.12.2018

 

Was die Verbreitung anbetrifft, ich hoffe dass ihr wirklich mit aller Kraft an die Verbreitung herangeht.

***

Gestern haben wir darüber gesprochen, dass die einzige Wahl in dem Aufbau des Zehners besteht, und heute höre ich von Ihnen, dass wir alle Bestrebungen zum Schöpfer von den Freunden sammeln sollen…

Das ist der Aufbau der richtigen Umgebung.

Wie sammle ich alle Bestrebungen und Bedürfnisse der Freunde und übergebe sie dem Schöpfer? Wie realisiere ich das?

In jedem Freund musst du sein Verlangen zur Verbindung und zur Erreichung des Ziels sehen – mit diesen Wünschen möchtest du verschmelzen. Du strebst danach, du liebst diese Wünsche von ihnen, du „umarmst“ sie buchstäblich, willst dich damit vereinen, sie absorbieren, aufbewahren, entwickeln, kultivieren und großziehen.
Und diese Liebe gibst du ihnen zurück und damit wendest du dich wieder an den Schöpfer.

Ich würde es gerne tun, aber es klappt nicht…

Bleib dran, noch 2-3 Wochen, bis du „schlaflos“ wirst.

Das Problem liegt nicht nur darin, dass ich es nicht schaffe – ich kann damit ruhig leben und schlafen!

Bitte deine Freunde, dir zu helfen, sie empfinden ja das Gleiche! Jeder soll sich um die anderen kümmern, damit ihr alle ein gemeinsames Streben habt.

Wie können wir in der Tat einander helfen, uns gegenseitig dazu zu
verpflichten?

Eben verpflichten! Das nennt sich eine Union.

Warum klappt es aber nicht? Was fehlt uns?

Ihr müsst ganz klar definieren, dass dies genau das ist, was ihr wollt. Außerdem fehlt euch der Beschluss, dass es andernfalls an dieser Stelle, einen „Ort Deiner Bestattung“ geben wird, wie es geschrieben steht.

Nehmen wir an, ich habe mich jetzt in einen meiner Freunde eingeschaltet, sagen wir, Shimon oder Salomo, spielt es eine Rolle, wer genau? Ändert das etwas? Weil jeder ein besonderer Teil des Verlangens ist…

Du schaltest dich nicht in sie ein, du willst dich in ihre Eigenschaften einschalten, um dem Schöpfer Freude zu bereiten. Haben sie solche Eigenschaften?

Natürlich ist jeder von ihnen etwas Besonderes auf der Welt.

Ich frage, ob es in ihnen Eigenschaften gibt, mit denen du dich identifizieren kannst und willst, um  dem Schöpfer zu geben?! Es fehlt dir an genau den Eigenschaften, die in ihnen sind, aber du hast sie nicht in dir, und in allen von ihnen zusammen kannst du zum Geben an den Schöpfer kommen. Du erschaffst deine Seele aus dem Verlangen nach dem Schöpfer von allem. Haben sie diese Eigenschaften oder nicht?

Wenn du das erkennst und dich mit diesen Eigenschaften verbinden willst, dann wirst du das „Shimon“ und „Salomon“ nennen. Du sammelst aus einem Dutzend, wie Blumen, genau diese Bewegungen des Verlangens zu empfangen, wenn ein Freund irgendwie versucht, den Schöpfer zu erreichen, und du machst aus ihnen einen „Blumenstrauß“. Du willst sie dem Schöpfer präsentieren. Und das gilt für jeden.

Gibt es einen Unterschied in der Tatsache, dass ich mich gerade in diese Freunde aus dem Zehner eingeschaltet habe, dass ich genau diesen Zehner von oben bekommen habe, oder dass ich mich in die anderen eingeschaltet habe?

Es geht dich nichts an. Wenn du in einen Zustand gekommen bist, in dem du siehst, dass sie das gleiche Ziel haben, dann mach schon!

Wenn ich das Eigenschaft des Gebens erwerben möchte, kommt es dann von meiner freien Wahl?

Die Eigenschaft des Gebens erwacht in einer Person, vorausgesetzt, dass sie alle Eigenschaften des Gebens von allen die Verlangen zu Geben (vielleicht sind das noch keine Eigenschaften) sammelt. Er empfängt sie vom Zehner, und dann hat er bestimmte AVAYA, einen Zehner eine Gruppe, eine Struktur, ein Kli, den er dem Schöpfer präsentieren will. Im Maß seiner Anstrengungen, wenn er es als Kind versucht, bekommt er das Licht, dass zur Quelle zurück führt.

Ist es die freie Wahl, das Licht, dass zurück zur Quelle führt, zu bekommen? Ist das der „Blumenstrauß“, den ich dem Schöpfer überreichen möchte?

Die Tatsache, dass er von ihnen ihre Verlangen nach dem Schöpfer empfangen will und derjenige werden will, der sie zusammenbringt und dem Schöpfer präsentieren (denn du bist Malchut gegenüber den ersten 9 Sefirot), darin ist sein Werk. Das nennt man, dass er dem Schöpfer gibt.

Wieviel Zeit verbringe ich, während des Tages damit, nachdem ich aus diesem Gebäude weggehe, mich um sie zu kümmern und über sie nachzudenken – ist das meine Wahlfreiheit?

Ja.

Artikel des Tages von Donnerstag, 27.12.2018

 

Ich muss mir ständig vorstellen, dass ich in direktem Kontakt mit dem Schöpfer stehe, dass Er vor mir steht. Ich möchte an Ihn denken und etwas Angenehmes für Ihn tun. Das ist es, worum es mir geht, all meine Gedanken, all mein Verlangen, mein ganzes Wesen strebt zu Ihm. Nach außen hin tue ich alles, was in dieser Welt getan werden sollte, aber gleichzeitig bin ich ständig auf den Schöpfer fixiert.

Zum Beispiel, eine Mutter ist bei der Arbeit, aber ihr Kopf und ihr Herz sind immer bei ihrem Kind, das sie zu Hause gelassen hat – wie geht es ihm? So sollten wir es uns vorstellen. Wenn wir versuchen, uns selbst darauf zu fixieren, wird es natürlich verschiedene Hindernisse geben, denen wir uns widersetzen müssen.

Ich habe verschiedene Arten von Unterstützung, um mit dieser Störung umzugehen. Erstens ist es eine Gruppe – wenn alle aneinander denken, in einer Bürgschaft, in einem Bündnis stehen und sich gegenseitig unterstützen – ein Mensch kann sich nicht selbst aus dem Gefängnis befreien, sondern nur die Freunde. Denn wenn ich mit ihnen verbunden bin und alle miteinander verbunden sind, dann werden wir natürlich erfolgreich sein, indem wir uns umeinander kümmern, in gegenseitiger Hilfe, alle streben zum Schöpfer und neutralisieren aus eigener Kraft alle Hindernisse. Die Störungen nehmen zu, und wir stärken die Verbindung zwischen uns, und zwar jedes Mal mehr und mehr. Sprecht darüber.

***

Du kannst die Größe des Schöpfers, die du von den Freunden bekommen hast, nur einen Augenblick behalten. Das ist nicht das Problem, das ist so gedacht um dich voranzutreiben. Willst du mit der Größe, die du mal bekommen hast, das ganze Leben verbringen? Nein, Aufstiege und Abstiege, Aufstiege und Abstiege.

Ich sehe nur, dass wenn es keine Größe des Schöpfers gibt, die ich damals von ihnen bekommen habe, dann gibt es auch keinen Schöpfer. In der Tat das ist nicht Er, ich schreibe alles mir selbst zu, oder etwas anderem.

Solange du mit ihnen verbunden bist, ist es nicht wichtig. Gut. Sie sprechen über die Größe des Schöpfers, über Seine Notwendigkeit? Dann ist es dir auch klar, dass es notwendig ist, die Größe des Schöpfers, diese Empfindung, zu welcher du strebst, zu erlangen.

Aber trotzdem tritt Er nicht in die Wirklichkeit ein.

Er wird es nicht tun, der Schöpfer offenbart sich nicht, nur seine Größe wird offenbart.

Sogar seine Größe tritt nicht in die Wirklichkeit ein.

Wenn du seiner Größe immer wieder nachjagen wirst, kommst du zur Empfindung, dass es einfach unerlässlich ist, dass du sie die ganze Zeit vor den Augen hast, damit du die ganze Zeit daran arbeitest.Wie? So, dass du ständig spürst, dass alles, was dir zur Verfügung steht, nicht genug ist, weil du sonst nicht in der Lage sein wirst, immer wieder stärkere Handlungen für das Geben auszuführen. Dir wird immer die Kraft des Glaubens fehlen und dies hängt nur von deiner Vorstellung der Größe des Schöpfers ab.

Es ist ja unrealistisch, wir können nicht die ganzen 24 Stunden miteinander reden.

Lass das Telefon in Ruhe, du brauchst es überhaupt nicht. Wenn sie an dich denken, wirst du es spüren.

Was bedeutet es?

Du wirst spüren, dass sie an dich denken und sagst: „Ah, bestimmt denken sie an mich, aber ich habe nicht an sie gedacht! Jetzt versuche ich auch an sie zu denken.“

Artikel des Tages von Mittwoch, 26.12.2018

 

Können wir sagen, dass, um die Größe des Schöpfers zu erreichen, vor allem die Kraft des Glaubens notwendig ist?

Ja, die Kraft des Glaubens und die Kraft der Größe des Schöpfers ist dasselbe. Oder man kann so sagen: das Ergebnis der Empfindung der Größe des Schöpfers ist der Glaube, der in mir erwacht. Die Kraft, die in mir erwacht, heißt Glaube. Was ist dann der Unterschied zwischen der Offenbarung des Schöpfers und dem Glauben? Dies ist nicht die Offenbarung des Schöpfers – dies ist die Offenbarung der Größe des Schöpfers und nicht des Schöpfers selbst.

Mit anderen Worten bitte ich: gib mir die Energie, ich will nichts anderes, ich bin wie ein Fahrzeug, ich brauche nur „Kraftstoff“, damit ich mich für dich bewegen kann. Dafür brauche ich einen Kraftstoff, gib ihn mir und ich renne los. Ich möchte nichts anderes – keine andere Belohnung – ich möchte nur die Möglichkeit zu arbeiten. Dies nennt sich die Kraft des Glaubens.

Alles wird durch die Kraft des Glaubens erreicht, Glaube über dem Verstand. Es gibt viele Schritte, Ebenen von Awiut, über die man sich erheben muss, aber alles gibt es nur durch die Kraft des Glaubens. Das heißt, es ist vor allem notwendig, die Größe des Schöpfers zu erreichen, seine Größe (und nicht Ihn selbst!), und nachdem wir Seine Größe erkannt haben, können wir im Geben sein. Und dann werden wir nicht mehr als die Empfänger bezeichnet, weil wir vom Schöpfer nur die Kraft zu arbeiten bekommen.

Was ist dieser Kraftstoff?

Der Treibstoff heißt Glaube. Es ist ein so besonderes Glühen, das zum Menschen kommt, und er fühlt, dass der Schöpfer wichtig ist. Es gibt nichts anderes – nur die Wichtigkeit des Schöpfers.

***

Was ist wichtiger – die Größe des Schöpfers oder die Größe der Freunde?

Das eine kann nicht ohne das andere sein! Wie werde ich vom Schöpfer inspiriert, wenn meine Freunde mich nicht „antreiben“?! Sie müssen in meinen Augen groß sein, damit ich mich von ihnen inspirieren lassen kann, damit ich sie beneiden kann, denn ohne Neid wird es nicht funktionieren. Ich muss auf sie neidisch sein!

Wie werde ich auf jeden Freund neidisch? Ich beneide ja tatsächlich nicht alle.

Sie müssen vor dir spielen, und du musst vor ihnen spielen.

Es gibt diejenigen, die meiner Meinung nach nicht spielen und ich beneide sie gar nicht. Wie bringe ich mich zum Neid?

Du musst sie dazu verpflichten! Was sonst heißt es – im Zehner zu sein? Einfach Zeit zu verschwenden?

Und was heißt es – jemanden dazu zu verpflichten, mich auf ihn neidisch zu machen?

Ja! Jeder muss in dir Neid erwecken.

Aber es gibt diejenigen, die wirklich Neid verursachen, und solche, die dies nicht tun. Wie kann ich jeden beneiden?

Ihr könnt diejenigen nicht beneiden, die keinen Neid verursachen. Ihr seid verpflichtet, das ist das, was „der Mensch helfe seinem Nächsten“ genannt wird. Ihr spielt gegenseitig den Schöpfer und Seine Größe.

Was bedeutet es, die Größe des Schöpfers zu spielen?

Lass sie dir erzählen, wie sehr sie mit Ihm verbunden sind, wie groß Er ist, wie sehr sie von Seiner Größe inspiriert sind und wie sehr es ihnen hilft, im Gebet zu sein. Verlasse Ihn nicht, schließ dich in Ihn ein und bleib den ganzen Tag dabei. Dies wird „Israel, die Thora und der Schöpfer sind Eins“ genannt.

Ihr sollt euch nichts aus dem Unterricht merken, es sei denn, ihr versucht nur, den Neid der Freunde zu erwecken, den Neid auf die Tatsache, dass ihr bereits ein gewisses Verständnis der Größe des Schöpfers habt. Das ist schon ein gewisses Glühen, das mich schon etwas zum Geben erweckt. Lasst die Freunde euch beneiden!

Dies ist eine egoistische Tat und man ist in der Lage, sie auszuführen. Ladet einen Schauspieler dazu ein, wenn ihr es nicht selber könnt. Um dies zu tun, musst du kein Kabbalist sein, das ist immer noch auf unserer Ebene, aber von dieser Handlung und weiter springe ich auf die spirituelle Ebene, weil ich dadurch in meinem Freund den Wunsch zu Geben erwecke.

Artikel des Tages von Dienstag, 25.12.2018

Ich bitte euch sehr, ich empfehle euch, systembezogen zu denken: über das System von Adam HaRishon vor der Spaltung, während der Spaltung, nach der Spaltung, während der Korrektur, über die Bedeutung der „Völker der Welt“ und Israel, welches zusammengebrochen und zu etwas Entgegengesetztem von sich selbst geworden ist.

Ihr werdet das alles verstehen, wenn alle anderen Bilder die mit dem Gefühl verbunden sind, vor euch in irgendeiner Form auftauchen werden, aber dieses Bild ist mit unserem Verstand verbunden und daher ist es stabiler: es wird nicht aus euren Gedanken verschwinden, so dass ihr darüber vergesst, was der Wunsch zu empfangen, die Liebe und die Ablehnung sind.

Wir befinden uns ständig in der Veränderung der Gefühle, aber wenn wir uns dieses Bild, dieses Schema als existierendes, unverändertes vorstellen würden, könnten wir die Grundlage darin sehen und verschiedene Zustände damit assoziieren. Ich empfehle es aus eigener Erfahrung.

In all den Zitaten, die wir gerade gelesen haben, wird die Realisierung des Bösen und ständige Macht des Egoismus empfunden, und dass es keinen Ausweg gibt, vielleicht ist es die Verzweiflung, zu welcher ich kommen muss. Was sollte der nächste Schritt sein, dieser Schei – wie sollte es aussehen?

Wir sollten entscheiden, dass jeder sich um die anderen, um die Freunde kümmern muss, deswegen denke ich an Gabei (Organisator) und an Shatz (der Sprecher der Gemeinschaft), wecke meinen Zehner die ganze Zeit auf, denke an sie und nicht an mich selbst.

Es ist ein großer Fehler, wenn jeder an sich selbst denkt, dadurch entfernt man sich weiter und weiter vom Ziel. „Der Mensch helfe seinem Nächsten“ – man muss sich die ganze Zeit darauf ausrichten. Wie? Mithilfe aller positiven und negativen Handlungen. Positiv – wenn du den anderen die Größe des Schöpfers zeigst, negativ – wenn du mit allen möglichen Mitteln ihren Neid verursachst. Hauptsache du erweckst deine Freunde.

 

Wir sprechen immer darüber, dass das Gebet der Vielen zugunsten der Freunde erhoben wird.

Nein, es muss in der Gesellschaft, im Zehner geschehen, ihr müsst verbunden sein oder es versuchen, um eure Unfähigkeit zu sehen und dann zum Gebet kommen.

Das Gebet ist die Kraft des Zehners, des Partzuf, welche vom Zehner in Bezug auf den Schöpfer betätigt wird.

Und was kann man alleine tun? Wollt ihr, dass ich wieder das, was Rabash schreibt, vorlese? Es gibt ein Partzuf, einen Zehner, einen Kreis, in dem alles miteinander verbunden ist, und nur von dort aus verbindet sich Malchut mit den ersten 9 Sefirot und produziert das reflektierte Licht, um das MA“N zu erheben. Es kann nicht anders sein.

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 23. 12.  2018

Von unten nach oben, ist das der Chissaron?

Von unten nach oben ist es, wenn ihr das Bedürfnis (Chissaron) zum Schöpfer erhebt, das ist es, worüber ihr jetzt gut nachdenken solltet. Ihr müsst den Chissaron zum Schöpfer erheben, damit er uns ein Bewusstsein für seine Erhabenheit gibt. Es ist nicht Er selbst oder eine andere Füllung – Seine Größe muss meine Füllung sein.

Das Bedürfnis nach Seiner Erhabenheit?

Das ist das Einzige, was ich will, dass Seine Größe die Welt erfüllt.

Ist dieser Bedarf bereits eine Füllung?

Ja, ich will, dass es zu meiner Füllung wird.

Ist dieses Bedürfnis selbst die Füllung?

Ja, mir fehlt es an nichts, das ist alles, was ich will. Wenn ich das Gefühl habe, dass ich zum Schöpfer ausgerichtet bin, fühle ich mich ausgeruht, ich fühle mich gut. Es ist notwendig, die passenden Zitate zu finden, die zeigen, dass das Bedürfnis (Chissaron) die Füllung ist.

Wie kommt man auf so ein Bedürfnis?

Wenn ich nicht nach dem Schöpfer strebe, fühle ich mein Leben leer, da ist nichts drin. Alles, was mich erfüllt, meine Kelim, mein NaRaNCHaY, alles, was es gibt ist der Chissaron, das Bedürfnis nach dem Schöpfer. Alle möglichen Formen von Chissronot im Schöpfer sind die Füllung meines Klies, ist das nicht klar?

Aber wo soll ich anfangen?

Man nennt es das Verlangen zu Geben!

Es ist weit weg…

Es ist seit gestern etwas näher gerückt, also lasst uns weitermachen. Lass es einfach nicht liegen, obwohl ihr denkt, dass es weit weg ist.

***

Unser ganzes Spiele ist das Bewusstsein für die Größe des Schöpfers und der Mangel seiner Größe, das Bewusstsein für die Größe des Schöpfers und das Fehlen seiner Größe. Das Verlangen zu Empfangen verbirgt das vor uns, oder wenn wir es überwinden, offenbart es für uns – in ihm (im Verlangen zu Empfangen) offenbaren wir den Schöpfer. Entweder verdeckt oder enthüllt es.

Wie können wir immer auf der Suche nach der Erhabenheit des Schöpfers sein? Sowohl im Licht als auch im Dunkeln, wie man sagt, „lasse die Dunkelheit wie Licht leuchten“, damit es kontinuierlich sei?

Wenn wir wissen, dass es in diesem Spiel um die Größe des Schöpfers geht, wie streben wir dann immer danach? Wie erweckt man ständig das Verlangen (Chissaron) und genießt dieses Bedürfnis die ganze Zeit, indem man nur das will?

Wie, gerade im Verlangen nach der Erhabenheit des Schöpfers, das ich nicht in mir habe, aber ich will sie erreichen und die ganze Zeit darin sein, so komme ich zu der Erkenntnis, dass ich nur mit Hilfe meiner Freunde darauf ausgerichtet sein kann?

Wie kann ich die Größe des Schöpfers, nur durch die Unterstützung meiner Freunde, erreichen? Das ist genau das, was da steht, dass die Freunde mich „aus dem Gefängnis holen“ können. Ich allein werde nicht in der Lage sein, die Größe des Schöpfers zurückzuhalten. So einfach und persönlich es auch erscheinen mag, ich werde diesen Weg nicht selbst entwickeln können.

Artikel des Tages von Donnerstag, 20.12.2018

Wie können wir unseren neuen Schülern zwei Dinge geben – einerseits „alles andere als das Aufgeben“ und sich gleichzeitig zu annullieren und trotz der Empörung im Inneren schweigen?

Jetzt kommen wir zu einem Zustand, in dem das nicht genug ist. Früher konnten wir uns selbst beruhigen, aber jetzt, wenn die Gruppe dir nicht hilft, wirst du diesen Zustand nicht überwinden können. Ohne die Gruppe kann man sich nicht mehr darüber erheben, man muss mit dem Zehner verbunden sein. Das ist das Problem, daher ist es notwendig, es ist einfach notwendig.

Beachtet, wie ihr aus einem Abstieg, aus einer Erschwernis des Herzens herauskommt. Du willst nichts, alles ist dir gleichgültig – sowohl die Gruppe als auch Bnei Baruch, es ist dir absolut egal wo du dich befinden wirst – Hauptsache nicht hier… Es ist nicht mehr möglich, aus diesem Zustand ohne den Zehner rauszukommen. Wir sind bereits zu der Notwendigkeit gekommen, den Zehner aufzubauen, weil nur in Bezug auf den Zehner bekommen wir die Erschwernis des Herzens und du musst diesen Zustand nur in Verbindung mit dem Zehner realisieren. Dies ist sehr wichtig. Das ist keine persönliche Arbeit mit dem Schöpfer mehr – es wird dich nicht vorantreiben.

Erzählt mir nicht, ihr wisst, dass ich mich damit etwas auskenne. Jeder macht das durch – man muss das alles überstehen und überwinden, man muss vorankommen. Es ist die Natur, die Schöpfung, wenn du fällst  – offensichtlich muss es so sein, sowohl im Guten als auch im Schlechten. Du bekommst die Möglichkeit zu arbeiten.

Was ist los mit euch? Ihr werdet emotional, ich verstehe, aber wo ist die gegenseitige Hilfe, Verantwortung gegenüber den Schülern, wo ist sie? Außerdem müsst ihr spielen, spielen und das war’s. Angenommen wir bekommen nach dem Kongress eine Schwere des Herzens. Okay, wir organisieren uns eine Mahlzeit, singen Lieder, alle sitzen da und weinen, aber wir singen Lieder und genießen es. Jedem soll sein Ist- und Sollzustand bewusst sein, es ist sehr hilfreich.

Die Annäherung besteht darin, dass es ein neues Verlangen zu empfangen ist, das der Schöpfer dir offenbart, du willst mit ihm richtig arbeiten, obwohl der Schöpfer dich jetzt kontrolliert. Du willst im Zehner und im Schöpfer sein, der da drin ist. Das kannst du nicht, aber du willst aus innerer und äußerer Überzeugung trotzdem dort sein. Du und die Gruppe – es gibt keine andere Wahl. Ich sage euch, ihr seid in bester Verfassung.

 

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 19.12.2018

Wir sind verpflichtet so zu handeln, wie es geschrieben steht: „Es ist nicht dir überlassen, diese Arbeit zu beenden, aber du kannst sie auch nicht ablehnen.“ Du musst es tun! Mit jeder Bitte, mit jedem deiner Appelle an den Schöpfer, mit deiner Fürsorge für die Welt bereitest du Ihm Genuss, wodurch du die Schöpfung korrigierst, die Schöpfung und den Schöpfer rechtfertigst, der den Wunsch zu empfangen erschaffen hat.

Es ist egal, dass du in dem Moment der Einzige bist, der schreit, weint und darüber spricht! Ja, du bist der Einzige und was nun? Tue es und mach dir keine Gedanken darüber, ob es funktionieren wird. Obwohl dies natürlich für mich wichtig ist, ich möchte, dass dies geschieht und mit einer guten Handlung gekrönt wird, aber ich schaue nicht auf das Ende, ob dies geschieht oder nicht, es darf  meine Bemühungen nicht schwächen. Wie ist es möglich, dass ich aus diesem Grund meine Arbeit aufhöre?! Tag für Tag noch mehr Artikel, noch mehr Gespräche, noch mehr Videoaufnahmen – ich bin dazu verpflichtet! Uns bleibt nichts weiter übrig…

Inwiefern hängt die Akzeptanz der Botschaft über die Mission des Volkes Israel von den „Punkten im Herzen“ ab, so dass diejenigen, bei denen er nicht erwacht ist, diese Botschaft wahrnehmen können?

Ich weiß es nicht und will es nicht wissen, ich will mich nicht darauf verlassen. Ich möchte nur von einer Sache abhängig sein: ich möchte dem Schöpfer Freude bereiten, durch das, was ich in meinem Zustand für diesen Zweck tun kann, das ist alles. Versuch das zu tun. Du möchtest Ihm Freude bereiten – wie realisierst du es? Es gibt nichts mehr zu fragen.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 18.12.2018

„Die Söhne Israels wurden zu Garanten für die Korrektur der ganzen Welt durch die Macht der Thora. Und sie haben gesagt bekommen: „In meinem ganzen Land sollt ihr mit mir das Reich der Priester und des heiligen Volkes sein.“ Alles hängt von den Söhnen Israels ab. Wenn sie sich korrigieren, ziehen alle Geschöpfe hinter ihnen her.“

Sfat Emet (Die Sprache der Wahrheit), Buch Shemot, Kapitel „Itro“.

Alles ist sehr einfach, es ist immer so in der Spiritualität, in dem, „was der Schöpfer für die Arbeit erschaffen hat“. Wenn wir eine Handlung vornehmen, müssen wir uns zunächst am Endziel festhalten, wie es geschrieben steht: „Das Ende der Handlung liegt im ursprünglichen Gedanken“. Wenn ich Erfolg haben will, muss ich zuerst wissen, was das Ende ist und mich darin befinden. Angenommen, ich möchte ein Champion sein, ich denke daran, ich lebe darin, und dann führe ich die Handlung durch, die meiner Meinung nach zu diesem Zustand führen wird – zum Zustand des Champions.

Wir haben die Methodik, die Torah, die Weisheit der Kabbala nur dafür erhalten, um Diener für die ganze Welt zu sein – das ist das, was er uns sagt. Die Söhne Israels werden zu Garanten, um die ganze Welt durch die Kraft der Thora zu korrigieren. Es gibt nichts Besonderes in uns bis auf eine besondere Mission – verantwortlich, fürsorglich, fleißig zu sein um die ganze Welt dazu zu bringen, sich mit dem Schöpfer zu vereinen. Es gibt nichts, worauf man stolz sein kann – es ist eine schwierige Rolle, die wir zur Erfüllung bekommen haben. Das heißt, diese Rolle ist die niedrigste, weil wir jedem dienen müssen – dem Schöpfer und den Völkern der Welt – dies ist unsere Arbeit, die Arbeit des Schöpfers.

* * *

Es ist klar, dass man in der Tat  nur durch die Freunde zum Schöpfer kommen kann. Das war es.

Das ist klar, aber hier sollte noch etwas sein.

Du musst sie lieben.

Was bedeutet „lieben“ – Kaffee usw. bringen, oder etwas Besonderes?

Etwas Besonderes besteht darin, dass du eine Handlung vornimmst, um euch zu vereinen, um zum Schöpfer zu gelangen, der zwischen euch offenbart wird. Wenn du dich mit ihnen vereinigen willst, bittest du den Schöpfer, dir die Kraft dafür zu geben. Du verwendest den Schöpfer noch bevor du eine Beziehung zu Ihm hast, du bittest um die Kraft, dich mit den Freunden zu verbinden. „Ich bitte Dich, gib mir die Kraft, sie zu lieben, mich mit ihnen zu vereinen, ihnen zu helfen, lehre mich, wie ich es mache.“ Du verlangst alles von Ihm und wenn du allmählich zu einer guten Beziehung mit den Freunden kommst, beginnst du dadurch zu begreifen, wie du eine Beziehung zu Ihm aufbauen kannst. Er ist verhüllt und nur in der Gruppe, durch die Verbindung mit den Freunden lernst du, mit dem Schöpfer in Beziehung zu treten, weil die Verbindung mit den Freunden zehn Sefirot darstellt und der Schöpfer ist derjenige, der diese zehn Sefirot verbindet und ihnen Leben gibt. Es stellt sich heraus, dass du, wenn du dich an der Vereinigung im Zehner beteiligst, Ihn zu spüren beginnst, und Er offenbart sich aus diesem Netzwerk heraus. Du beginnst Ihn aus dem richtigen Kontakt im Zehner zu enthüllen, als würdest du mit dem von euch geknüpften Netz fischen.

Wir verlassen gleich den Unterricht. Wie bleiben wir mit dem Zehner bis zum nächsten Unterricht in Kontakt?

Ich weiß es nicht, besprecht es miteinander. Was kann ich dir geben, welches Patent oder welchen Rat, damit ihr in Kontakt bleibt? Wenn du dich um andere kümmerst, damit sie in Kontakt bleiben, und so sich jeder bemühen wird – bleibt eure Verbindung bestehen. Man kann es nicht alleine tun.

Es kommt also auf jeden an?

Es hängt von jedem ab, aber außerdem kommt es, wie gesagt, darauf an, ob ihr euch um die anderen, um die Freunde, um den Zehner kümmert.

Artikel des Tages von Montag,  17.12.2018

Die Rolle derjenigen, die das Erwachen und das Streben zur Offenbarung des Schöpfers, zur Verbindung und der Verschmelzung mit dem Schöpfer von oben bekommen haben, ist ein Herz der ganzen Welt zu sein.

Es bedeutet, die ganze Welt mit dem  Licht des Schöpfers zu beleben und darum sollen wir uns sorgen. Das heißt, dass wir keine Handlung untereinander durchführen können, ohne vorher zu klären, dass wir Adapter zwischen dem Schöpfer und der ganzen Welt sind. Dann werden alle unsere Entscheidungen, Handlungen, Arbeit und Verbreitung erfolgreich sein.

In der Heiligkeit wird man erhoben und nicht herabgesetzt. Man geht entweder in der linken  oder in der rechte Linie voran – und wir sollen beide verbinden. Als Erstes: eine Vorbereitung ist notwendig um es auf die richtige Weise zu tun. Zweitens: ich sehe, dass einige Freunde Notizen machen. Ihr sollt dann bei der nächste Gelegenhet direkt nach dem Kongress alle daran erinnern: „Freunde, wir haben eine neue Attacke vor uns. Nachdem wir gut  gearbeitet haben, sollen wir ein neues Ego richtig empfangen. Wir sollen uns bedanken, es mit Freude und stärkerer Überwindung entgegennehmen, weil wir gerade jetzt eine gute Verbindung und Vereinigung auf dem Kongress, bei der Versammlung der Freunde oder Abendevent – egal welche Form der Verbindung – erreicht haben. Danach wird uns ein neues Verlangen zu empfangen gegeben, damit wir uns darüber  erheben und so zum Ziel aufrücken”.

Wichtig ist, es nicht zu vergessen – es ist einfach eine automatische Arbeit. Ich erinnere mich, dass ich auf der Hand Notizen gemacht habe, um während der Autofahrt diese zu lesen. Rabash lachte darüber und sagte, dass ich es mir  nicht merken werde. Es stimmte, ich sah nicht, was ich notiert habe. Aber wenn es einen Verantwortlichen gibt, der die anderen daran erinnert, dann funktioniert es. Ihr sollt im Programm des Kongresses die Erinnerung aufnehmen, dass wir direkt danach, eine neue Attacke beginnen.

*

Rabash schreibt, dass bevor der Mensch die Beständigkeit des Glaubens, d.h. die Eigenschaft des Gebens nicht erreicht hat, befindet er sich in den Aufstiegen und in den Abstiegen und die Liebe lässt nach. Deshalb soll gerade jetzt, bei dem Beginn der Arbeit, sich  jeder zum Bündnis verpflichten: ob ich jetzt im gegenseitigen Geben arbeiten möchte oder nicht?

Ich verpflichte mich künftig, immer mehr Bemühungen in die gemeinsame Arbeit zu investieren. Jeder hat die Aufstiege, d.h. aufrücken wollen, und später nicht aufrücken wollen, manchmal ist er ernst, manchmal nicht so sehr – und so weiter. Wie die Kinder, die im Kreis tanzen – eins springt hoch, ein anderes setzt sich nieder, – so verpflichten wir uns, damit jeder, der eine Möglichkeit zum hochspringen hat, sich in die Luft erhebt und für alle springt.

Im Abstieg können wir natürlich nicht füreinander verantwortlich sein, sondern nur im Aufstieg. Lasst uns im Zehner beschließen, dass jeder sich um alle Kräfte bemüht, den Zehner in der Luft zu halten. In der Luft – bedeutet in der Vereinigung, in der Einheit mit dem Schöpfer, in der Begeisterung, in dem Streben zum Ziel. Lasst uns den Zustand des Bündnisses begreifen, über den wir jetzt sprechen. Wenn jeder, der sich  jetzt etwas über dem Grund fühlt, alle halten möchte, ihnen die Atmosphäre geben die sie von oben erreichen können: Wichtigkeit, Lebendigkeit, Zielstrebigkeit, Vereinigung. Und alle – egal ob die unten oder oben sind – genießen das Bündnis. Lässt uns diesen Zustand besprechen.

Artikel des Tages von Donnerstag,  13.12.2018

Als Erstes am Morgen, sobald er sich aus dem Schlaf erhebt, sollte er den ersten Augenblick der Verschmelzung mit dem Schöpfer widmen, und sein Herz dem Schöpfer ausschütten, damit Er ihn alle 24 Stunden am Tag halten kann, damit kein leerer Gedanke in seinen Verstand kommt und damit er es nicht für unmöglich hält, oder über die Natur, die eine eiserne Trennwand bildet, hinausgehend und so weiter. Und er sollte die Trennwände der Natur aufheben, obwohl sie ihm so realistisch zu sein scheinen. Und er muss vor allem daran glauben, dass diese Trennwände ihn nicht von der Anhaftung an den Schöpfer abschneiden, und danach sollte er aus dem tiefsten Herzen beten, sogar etwas zu erlangen, das über seinem natürlichen Willen liegt.

Und verstehe das immer, auch zu der Zeit, in der er die Formen empfinden wird, die nicht von der Heiligkeit kommen, sollte er sofort, sobald er sich daran erinnert, mit ganzer Kraft sein Herz dem Schöpfer öffnen, damit von diesem Augenblick an der Schöpfer ihn von der Beendigung der Verschmelzung mit Ihm retten könnte. Und sein Herz wird allmählich durch den Schöpfer gedemütigt werden, und er kommt zu dem Verlangen, mit Ihm für ewig zu verschmelzen. Und der Wille des Schöpfers wird in seiner Hand erfüllt. (Baal Hasulam, Brief 18).

Das ist sehr wichtig für uns.

Lasst uns ein Gebet zusammenstellen. Im Laufe des Tages, wenn ich von der Arbeit völlig abgeschaltet bin, wenn ich mich nur im Materiellen befinde, und nicht einmal einen geringsten Gedanken an das Spirituelle habe – wie wache ich auf? Natürlich geschieht dies von Oben mit der Hilfe des Schöpfers, der Mitleid mit mir hat und mir die Gelegenheit gibt, zu spirituellen Gedanken zurückzukehren. Wie kann ich dieses Erwachen durch den Schöpfer fixieren und in ein Gebet umwandeln?  Um was bitte ich? In welche Worte soll ich meine Bitte fassen, damit ich von diesem Augenblick nicht abgeschaltet werde, selbst wenn ich es nicht will? Wie stelle ich dieses Gebet zusammen?

***

Es steht geschrieben (Zitat #3), dass man sich zum Bündnis zwingen muss. Von wem muss ein Mensch zum Bündnis gezwungen werden?

Dieses Zitat spricht darüber, dass der Schöpfer das Verlangen zu empfangen erweckt, um uns zu ermöglichen, auf die nächste Stufe über dem Verlangen zu empfangen hinaufsteigen. In diesem Fall sollen wir das Bündnis des Salzes halten, das wir unterschrieben haben. Was bedeutet es, dass wir es unterschrieben haben?  Wenn ein Mensch beginnt die Wissenschaft der Kabbala zu studieren, ist er zu allem bereit! Dieser „Ausgangspunkt“ wird notiert und ständig geprüft, auch wenn ein Mensch sich auf der höchsten Stufe befindet. Das Verlangen zu empfangen wächst ständig und der Mensch auf der höchsten spirituellen Stufe soll sich in diesem Punkt des Erwachens, multipliziert mit der wachsenden Awiut, befinden.

So wird man geprüft. Das heißt „das Bündnis des Salzes“. Es ist die Realität, es sind die Naturgesetze – deshalb müssen wir dieses Bündnis die ganze Zeit halten. Im ersten Punkt befinde ich mich in der Einheit mit dem Schöpfer. Die Gruppe ist „Null“ zwischen uns und später zwischen mir und Ihm bildet und zeigt sich allmählich die Awiut der Gruppe und ich muss mich mit ihr vereinigen, um wiederum im Punkt des Salzbündniss mit dem Schöpfer zu sein. So sieht im Grunde dieser Prozess aus.

Ich hoffe, dass Ihr im Laufe des Tages euch die Fragen wenigstens anschaut oder den Unterricht anhört. Es ist sehr wichtig. Wir rücken jeden Tag auf, und ich werde wegen euch nicht stehenbleiben.

***

Es gibt eine Bedingung – ich muss immer „die Wache halten“, die Herzen der Freunde erwecken, und dadurch erwecke ich den Schöpfer, damit Er uns mit Liebe füllt.

Ich muss immer „die Wache halten“, um Herzen der Freunde zu erwecken, damit sie zur Schöpfer Liebe erwachen, dann kann der Schöpfer ihre Herzen mit Liebe füllen. Ist es klar? Man muss die Freundesherzen ständig erwecken, damit sie sich an den Schöpfer wenden, um von Ihm die Liebe zu bekommen. Was könnte einfacher sein? Ich bin verpflichtet es zu tun. Wie mache ich es?

 

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 12.12.2018

Wie können wir die Arbeit in der Gruppe, den Lernprozess, alles was wir haben, so organisieren, dass wir zum Chissaron kommen, ohne das wir keine Handlung zum Geben durchführen können und ich werde weinen und es bereuen und darunter leiden? Wie komme ich dazu, dass ich mir Sorgen mache, dass ich das Geben nicht erreichen kann – „und die Söhne Israels schrien auf von der Arbeit“ – mit anderen Worten, dass ich meine Unfähigkeit zum Gebet fühle? Nicht zur Spiritualität, wie auch immer ich sie mir vorstelle, sondern zum Geben, zur Liebe außerhalb von mir – ich erreiche den Zustand, dass all dies nicht in meiner Macht steht und breche in ein Gebet aus. Wie können wir solch ein großes und klares Chissaron erreichen?

Wie stellen wir uns immer so einen Zustand vor, dass ich zur Verbindung kommen will und alle als Gabai und als Schatz mithilfe des Schöpfers zu einem Kli vereinen will und es nur von meinem persönlichen Gebet abhängt? Soweit der Schöpfer mir hilft, kann ich meine Arbeit zugunsten der Freunde und durch die Freunde zugunsten des Schöpfers, auswerten. Wenn sich die Freunde verbinden, kann der Schöpfer in ihnen leben.

Hier in meiner Arbeit muss ich immer das MA“N erheben, wie es geschrieben steht: „Israel, die Thora und der Schöpfer sind Eins“, wenn ich keine Handlungen vornehme um das Kli aufzubauen, weil ich verzweifelt bin und nicht mehr kann. Kann ich mich an den Schöpfer wenden bevor ich verzweifle?

Ja, der Schöpfer wartet nur auf mich.

Wie organisieren wir eine dauerhafte Arbeitsordnung – Ich kümmere mich um die Einheit der Freunde so, dass der Schöpfer sich in sie einnkleidet, und ich wende mich an den Schöpfer mit der Bitte, mir die Möglichkeit zu geben, an dieser Arbeit teilzuhaben, um Ihm den Platz für die Enthüllung zu schaffen?

* * *

Jeden Tag habe ich ein neues Programm – einen Schritt vorwärts, einen weiteren Schritt nach vorne – und so ist das täglich. Es ist schade, wenn jemand dies missachtet und während des Tages dieses Programm nicht realisiert.

Die Tatsache, dass wir keinen Erfolg haben, kann uns zur Verzweiflung bringen.

Was heißt „keinen Erfolg“? Es gibt nicht viele Aufgaben hier, es gibt nur eine Aufgabe – wie man den Schöpfer zur Hilfe erwecken und diese Handlung dem gesamten Prozess anheften kann. Es kann nicht sein, dass wir uns vorwärts bewegen, ohne es vorher von Ihm zu verlangen. In unserer Welt, in unserer Natur  schreiten wir voran, ohne zu bitten. In der spirituellen Welt bewegen wir uns nur in Übereinstimmung mit der Bitte. Nun, was ist die Frage? Jeden Tag lernen wir nur, wie wir genau an diesem Tag bitten sollen.

Wie können wir es so betrachten, dass es das Chissaron erhöht? Wenn wir jedes Mal nur verlieren, entfremden wir uns nur…

Versuchst du es oder nicht? Du kritisierst die Arbeit noch bevor du sie anfängst. Gibst du dir Mühe? Wenn du dich bemühst, woher weisst du, ob du erfolgreich sein wirst oder nicht? Du musst die Berechnung in Übereinstimmung mit deiner Investition durchführen. Mit oder ohne die Freunde, wie oft am Tag, in welcher Form du dir die Unterrichte, unsere Lieder zum Erwachen anhörst.  Das ist alles, was ich von euch verlange, ich empfehle nichts weiter, es reicht. Du füllst alle deine freien Momente mit dem, was wir am Morgen hatten.

Artikel des Tages vom Dienstag dem 11.12.2018

 

Wie oft habe ich praktisch versucht, eine Öffnung im Herzen meines Freundes zu bohren um dort meine Liebe hinzubringen, abgesehen davon, dass sein Herz wie
Stein ist und es ist mir schwer gefallen oder es war sogar unmöglich? Wie habe ich es geschafft ohne in Verzweiflung zu kommen? Lasst uns gegenseitig darüber erzählen. Gab es so etwas? Berichtet einander, ob es euch gelungen ist oder nicht.

Wir beschließen also, dass jeder täglich in sein Tagebuch schreibt, wie oft er es geschafft hat, in die Herzen der Freunde „einzudringen“, wie es ihm gelungen ist und was er dort gesät hat.

 

***

Als Sie gesagt haben, dass wir in das Herz des Freundes eindringen müssen um dort eine Öffnung zu schaffen, ist es uns auf einmal klar geworden, dass wir es so gut wie gar nicht machen…

Man kann sich sonst nicht vereinigen, alle sind ja Egoisten.

Wie macht man einen Schritt dazu?

Wir müssen vor allem verstehen, dass wir andernfalls keine Verbindung zwischen uns haben werden, dass wenn wir die Bürgschaft erreichen wollen, es nur auf diese Weise erfolgen kann. Jeder muss sich anstrengen, das Herz seines Freundes zu betreten und es mit allem, was der Freund wünscht, zu füllen. Wenn ich dazu bereit bin, kleidet sich das hohe Licht in diese Bereitschaft und mein Freund empfindet, dass er alles hat.

Wie dringe ich in das Herz des Freundes ein?

Das geschieht ebenfalls durch ein Gebet. Das heißt, wenn ich es will, muss ich den Schöpfer darum bitten. Er gibt mir eine besondere Kraft dafür oder man kann auch sagen, dass der Schöpfer es selbst tut, jedoch im Einklang mit meiner Bitte. Versucht es und ihr werdet sehen, inwieweit sich plötzlich eine neue Welt, neue Beziehungen, neue Visionen des Weges offenbaren werden.

Man darf nicht vergessen, dass alles vom Schöpfer kommt, aber ich muss Ihn steuern wie ein kleines Kind, das sein Vater irgendwo hin schleppt. Es nennt sich „Meine Söhne haben mich besiegt“ – wir nutzen Ihn, besiegen Ihn, beuten Ihn aus und das ist ein wahres Vergnügen, das wir Ihm bereiten. „Ich habe das Geschöpf verdorben und sie korrigieren es“ – Er ist stolz auf uns. Wir beginnen all diese Dinge zu empfinden. Das geschieht natürlich in uns. Über Ihn können wir nicht urteilen, aber es ist so.

Artikel des Tages von Montag, 10.12.2018

Wie mache ich es mir klar, dass ich anstatt der eigener Macht  Platz für die Gruppe machen muss? Wie kann ich zulassen, dass die Gruppe immer mehr in mir herrscht? „In mir zu herrschen“ bedeutet, in meiner eigenen Welt. Wie erlaube ich der Gruppe, es jeden Tag zu tun? Was kann ich über meine heutige Pläne sagen? Zum Beispiel, um 09:00 mache ich dies, um 10:00 das – und so stündlich.

Unsere ganze Arbeit besteht aus der Wichtigkeit: was ist für mich wichtiger? So fragte der Pharao: „Wer ist der Schöpfer, damit ich auf ihn höre? Wer ist der Machthaber – ich oder

Er? Wer ist vorne – ich oder er? „Wir müssen es so deuten: das Verlangen zu empfangen oder das Verlangen zu geben? Ich oder die Gruppe? Hier treffe ich die Entscheidung. Versteht ihr, dass die Entscheidung eines Menschen, selbst wenn er es nur im minimalen Maß versucht, schicksalshaft ist und eine riesige Veränderung im ganzen Weltkli herbei ruft.

Ihr seid es nicht, versteht es nicht, aber ruft die Veränderungen im gesamten

Weltall herbei. Selbst wenn ich nicht fähig bin, aber bemühe mich, mehr Wichtigkeit der Gruppe als mir selbst zu geben. So erzeuge ich die Veränderung in der ganzen Realität, in allen Welten – nähere den Schöpfer den Geschöpfen an . Obwohl ich an mich und an den Zehner denke – damit ich weniger und der Zehner mehr in mir herrscht – ist es ein riesen

Fortschritt den man sich unmöglich vorstellen kann, inwiefern er wichtig  für das ganze

System ist. Deshalb unterschätzt  nicht die kleinste Anstrengungen, die ihr

manchmal unternehmen könnt.

*

Ständig kehre ich zum Gedanken  zurück, dass ich in mir einen Platz für den Schöpfer, für den Zehner frei mache – mit dem Schöpfer habe ich nichts zu tun, denn wenn der Kli bereit ist, offenbart sich dort entsprechend der Ähnlichkeit der Eigenschaften, das Licht. Deshalb, wenn ich einen Teil meines Verlangens nivelliere und möchte, dass dort die Eigenschaft des Gebens enthüllt wird, so empfinde ich ob die Gruppe sich in mir befindet, in irgendeinem kleinen Winkel, im Teil meines Verlangens, ob sie ihn ausfüllt? Wenn ich fühle, dass sie dort herrscht, freue ich mich und bewahre sie, damit sie nicht verschwindet. Dann arbeite ich an dem Platz im Herzen, in dem sie wichtiger als ich selbst wird. Selbst wenn ich mir ein wenig Mühe gebe, mir vorzustellen, dass ich immer mehr mit ihr einig bin, wie mit meinem Kind, komme ich ihr immer näher und sie werden mir immer wichtiger.

Logischerweise verstehe ich, dass ich in ihnen den Schöpfer offenbare – was kann mir dann wichtiger sein, als sie? Sie sind das Wertvollste für mich nicht nur in diesem Leben, sondern im ganzen Weltall. Deshalb gebe ich der Gruppe immer mehr Platz in meinem Herzen, sonst bekomme ich niemals eine Möglichkeit mich dem Schöpfer zu nähern. Ich verstehe, dass die Gruppe ein Mittel ist. Mein Ego und alle anderen außer dem Schöpfer sind eine Illusion. Ich spiele damit: ich und meine Handlungen sind eine Illusion. Die Hauptsache ist, dass als Ergebnis sich etwas Wahres offenbart.

Artikel des Tages vom Sonntag dem 9. 12.2018

Erinnern wir uns was wir wahrnehmen wenn wir uns in der Ägyptischen Versklavung befinden? Das bedeutet, dass wenn vor mir irgendein Problem entsteht, ergreift sie mich. Sagen wir, dass man zum Beispiel nicht zur Freundes Versammlung kommt. Ich bin mehrere Male nicht gekommen und habe mir geschworen, dass dies nicht mehr passieren wird. Du verpflichtest dich heute zu kommen, weil du danach leiden wirst, dass du nicht gekommen bist. Ich leide, wenn ich das nicht tue. Kommt die Zeit und du spürst, dass du dich nicht vom Fleck bewegen kannst. Wirst du das machen oder nicht, vielleicht wird man das vergessen. Wie drückt sich jeder davor? Die Ehefrau hat gesagt, dass du bleiben sollst, oder die Arbeit verlangt das. Du hast die Boten: die Ehefrau, der Chef, die Verbreitung. Der Schöpfer sendet zu dir die Boten, noch mehr und noch mehr…

Also, was muss man tun? Wie kann man das überwinden? Wenn die Freunde dir jetzt die Erweckung geben und du gehst, die Erweckung der Freunde kommst, ist das über dem Verstand oder nicht? Im Verstand. Wie stellst du dir dann über dem Verstand vor?

Ich muss mich an den Schöpfer wenden, um die Kraft bitten.

Richtig, klärt diese Zustände zwischen euch und es wäre gut, wenn ihr euch damit beschäftigt: verschiedene Zweifel, Reibungen, Ja-Nein, ich will – ich will nicht. Hört bitte zu, was wir gestern darüber gesagt haben, morgens und abends. Es ist empfehlenswert dies zu hören, sich in diesen Zustand einzuschalten.

***

Über dem Verstand bedeutet, dass ich die Kraft erhalte um mich auf ein höheres Niveau des Gebens zu erheben und dort führe ich die Handlungen mit Hilfe der Kraft des Gebens aus und nicht innerhalb des Verstandes. Nicht, weil ich weiß, weil ich verstehe und mich entschließe. Das ist etwas absolut anderes, das ist die Kraft des Gebens, die ich jetzt von oben erhalten habe und dank dieser Kraft lebe ich jetzt, ich beschließe, verstehe und erledige. Das heißt „über dem Verstand“. Also mir wurde eine zusätzliche Realität dazu gegeben und ich arbeite aus dieser Realität.

Das Erste, was man dem Menschen sagt: wenn du die Kraft von oben bekommst, wirst du über den Verstand gehen. Das ist richtig. Aber wie bekommt man die Kraft von oben?

Wenn man die Gruppe hat, den Zehner.

Kannst du damit in deinem Zustand innerhalb des Verstandes was anfangen?

Ja.

Beginne zu erledigen in Erwartung, dass du die höhere Kraft bekommst.

Woraus besteht ihre Hilfe?

Du empfängst doch durch sie. Du bekommst die Spiritualität nur durch die Gruppe, das ist deine Seele. Bis jetzt fühlst du dich von der Seele abgetrennt. Du hast solche Illusion erhalten, damit man in die Spiritualität reinkommt. Jede Sache innerhalb der Materialität kommt aus deiner Individualität, um in die Gruppe rein zu kommen, dich in sie einzuschalten. Und die Gruppe existiert schon im Idealzustand.

Wieso wird die Überzeugung innerhalb der Gruppe, im Zehner, „im Verstand“ genannt?

Das nennt man „innerhalb des Verstandes“ weil sie dich mit dem gesunden materiellen Verstand überzeugen.

Sie geben dir aber keine Kraft hinter ihnen her zu gehen, über dem Verstand zu gehen.

Du bekommst über sie vom Schöpfer, in dem du dich gegenüber ihnen, annullierst. Das ist die Bedingung. Von ihnen bekommst du nichts. Nur der Schöpfer befindet sich in ihnen als inneres Licht. Sie sind aber wie ein Kli und du bekommst durch sie das Licht, das zur Quelle zurückführt.

 

Artikel des Tages vom Donnerstag, 6.12.2018

In unserem Zustand wird dieses raffinierte Öl aus den Klärungen zwischen den Freunden im Zehner gewonnen, weil der Zehner an sich ein „Fäßchen Öl“ darstellt. Sie finden alle ungeeigneten Gedanken und Wünsche heraus – das ist „der Docht“; alle richtigen Gedanken und Wünsche – das ist „das Öl“; und der Zehner an sich, sein Wunsch zu empfangen – das ist „das Fäßchen“. Und wenn die Freunde das Gefühl haben, dass sie selbst dem Schöpfer ähnlich sind und nur wollen, dass er in ihnen herrscht, heißt das, dass sie sich im Fässchen einschließen und mit dem Siegel des großen Hohepriesters versiegeln, mit anderen Worten, sie wollen nichts außer gegenseitigem Geben und dem Geben an den Schöpfer – sie befinden sich in einem perfektem Kli.

***

Beachtet: der Docht verbindet die Gruppe mit dem Licht, mit dem Schöpfer! Unbrauchbare Gedanken, alle möglichen bösartigen Wünsche – wir wollen sie doch nicht mehr, weshalb erwachen diese bösen, tierischen Manifestationen wieder in uns? Aber genau das verbindet uns mit dem Schöpfer, wenn wir verstehen, dass es von Ihm kommt und wenn wir wissen, wie man sie richtig baut. In ihnen wird das höhere Licht wahrgenommen! Versteht ihr diesen Widerspruch.

Wenn wir alles Schlimme, Tierische, Entgegengesetzte in uns, das, was Dinge verflucht, die zur Spiritualität, zur Gruppe, zum Schöpfer zählen, richtig anordnen würden – wird es sich in einen Zustand umwandeln, in dem Er herrscht.

Wie kann man sich so etwas vorstellen?! Was sagen wir in der Regel zu einem heiligen Menschen? Er hat Flügel, er ist wie ein Schmetterling, der so schön in der Luft schwebt … Richtig?

Das Wichtigste für uns ist also, alles zu ordnen, so dass nichts verloren geht. Nur diejenigen, die sich richtig vorwärts bewegen, heben alles auf, was sie auf dem Weg finden und daraus „sammeln sie die Steine“. Es gibt nichts, was nicht benötigt wird.

Artikel des Tages von Mittwoch, 5. 11.2018

Wenn ich mich in meinen Eigenschaften – im Geben, in der Erlangung – nicht verbessern kann, bedeutet es, dass ich meinem Zehner nicht angeschlossen bin, ganz einfach. Ich muss meinen Zehner so betrachten, als würden sie willig und bereit sein, mich in sich einzuschliessen. „Jeder, der eine Abneigung gegen die Freunde empfindet, empfindet sie aufgrund der  eigenen Fehler“ – ich kann meine Freunde aber in der vollkommenen Form sehen, alles hängt von mir ab. Wenn der Schöpfer mich zu ihnen führt und sagt: „Nimm’s dir, das ist dein gutes Schicksal“, – muss ich mich komplett annullieren, nur dann bin ich zu einem Aufstieg eingeladen. Wenn ich mich selbst vollständig erweckt habe ist es ein Zeichen, dass ich den Aufzug vor mir habe, der mich auf die nächste Etage bringen wird. Ich muss mich wieder vor dem Zehner annullieren, und der Zehner scheint mir bereits anders zu sein – besser, oder vielleicht auch schlechter. Ich muss ihn wieder in meinen Augen rechtfertigen und die gleiche Arbeit ausführen: Vereinigung, Annullierung. Wenn ich mich im so genannten „vollen Maß“ anstrenge, dann wird der Aufzug wieder betätigt und holt mich noch höher. Und so passiert es jedes mal. So arbeite ich mit der Gruppe: wenn ich ihre Vollkommenheit sehe und mich vor dieser Vollkommenheit annulliere, dann steige ich immer wieder höher auf.

Wo führt mich dieser Aufstieg hin?

Auf die nächste Stufe der Empfindung und Erlangung innerhalb der Gruppe. Wenn du dich ausreichend um die Verbindung bemüht und sich vor ihnen annulliert hast, wirst du entdecken, dass dies keine Freunde sind, sondern spirituelle Eigenschaften. Das war nur eine Illusion, als wären sie deine Freunde gewesen – jeder mit seinen Problemen und Fehlern. Aber in der Tat gibt es so etwas nicht: es sind 9 Engel, die mir als Hilfe gegeben sind um mich auf ihren Flügeln hochzutragen. Und so steige ich auf. Und danach habe ich wieder die gleiche Arbeit: ich empfinde ein Abstiegsgefühl, eine Erschwernis des Herzens und sehe, dass sie viel schlechter sind. Sie sind keine Engel mehr, dagegen, sie wollen sich nicht verbinden, sind einfach dazu unfähig. Was mache ich überhaupt da? Bin ich der Einzige, der nach Spiritualität strebt oder doch nicht? Und so weiter, bis ich anfange, an mir selbst zu arbeiten – was der Verstand nicht tut, tut die Zeit. Alles hängt ja letztlich von mir ab, und ich betrachte meinen Zehner so, weil ich selbst so bin. Außer mir gibt es nur den Zehner und den Schöpfer – das ist die Realität und es gibt keine andere. Alles andere ist eine scheinbare Realität in meinen verdorbenen empfangenden Kelim und ich gebe mir Mühe, sie als gebende Kelim und die ganze Welt als heilige Schechina zu sehen. Das ist meine Gruppe und ich bin bereit, mich mit ihnen zu verbinden, ich bitte darum und gebe mir solange Mühe, bis das Maß erfüllt ist. Dann wird mein Zehner zu einem echten Aufzug und ich komme auf die nächste Stufe. Und so geht es weiter von einer Stufe zur anderen, und wie der Sohar es uns erklärt, steigen wir buchstäblich von einer Wolke auf die andere.

Wie trete ich den Aufzug ein?

Durch meinen Einschluss in sie, durch Selbstannulierung und Verbindung, aber das Wichtigste ist – durch das Gebet, wenn ich erkenne, dass ich selbst unfähig und unwillig bin.

Artikel des Tages von Dienstag, 4.Dezember 2018  

Baal Sulam legt die Betonung darauf, dass das Problem in der fehlenden Komponente liegt. Diese Komponente heißt der Schöpfer, damit dies zum Ziel der Verbindung wird, das Ziel der Liebe zu dem Nächsten…

Ich frage dich nochmal: was ist der Schöpfer?

Das ist die Verbindung. Die Verbindung über allem, die Verbindung der ganzen Welt. Aber es gibt auch andere Methoden, die von der Verbindung sprechen…

Dann kann man hier nichts mehr sagen. Du selber solltest zuerst erzogen werden. Das ist ein Problem. Denkst du, dass du schon bereit bist jemand anderen zu erziehen? Du sollst selber erlernen und das aufnehmen, was die Kabbala sagt. Du verstehst sogar den richtigen Begriff des Schöpfers nicht. Ich rede schon gar nicht darüber, ob du das wahrnimmst.

Der Schöpfer ist eine allgemeine Kraft des Alls, die die gesamte Wirklichkeit entwickelt und sie in Sich hält. Das ist die Kraft des Gebens, der Liebe. Und das ist das, was Er vom Geschöpf verlangt: damit alle seine Teile, die Er absichtlich zerbrochen hat und voneinander entfernt hat, sich in noch engerer Form verbinden und zwar bewusst und nach ihrem Einverständnis. Das nennt sich der Schöpfer, die höhere Kraft.

Und du erzählst hier etwas über das, was die Bolschewiki gelernt oder nicht gelernt haben. Sie sollten das lehren oder selber lernen.

Gegenüber dieser allgemeinen Kraft des Alls gibt es aber noch eine Kraft, die das Ego heißt…

Genau so! Die Kraft des Schöpfers lenkt das Egoismus, Sie erschafft für dich alle Probleme mithilfe des Egos, damit du diese Einheitskraft offenbarst. Die Trennung gegenüber der Einheit: das ist das, was geschieht! Das Ego ist die Trennung, der Schöpfer aber ist die Verbindung.

Wie soll man sie dann ausgleichen?

Mithilfe der Erziehung.

***

Was genau ist dieser Krieg, den wir führen? Bin ich mir bewusst, dass ich mich im Zustand des Krieges befinde oder der Krieg ist im Allgemeinen, in der Gruppe, und ich bin irgendwo anders, habe mich davon gemacht? Wo bin ich in diesem Krieg, der sich ereignet? Was ist der Krieg in der Gruppe? Was soll ich hier tun? Befinde ich mich darin oder fliehe ich und bin mir dessen nicht bewusst?

Wie bauen wir die Wand auf und was bedeutet, dass die Griechen in die Stadt eingedrungen sind und diese Wand durchbrechen? Wie passiert das, dass wir sie letztendlich besiegen und beginnen werden, die Wand wieder zu errichten? Wie bauen wir diese Wand? Wie durchbrechen sie die Griechen? Wie besiegen wir sie?

 

Wie können wir feststellen, dass der Unterschied zwischen einer und der anderen Wandseite  nur darin liegt, dass eine „fürs Empfangen“ und die andere „für das Geben“ ist? Eins ist aber gegenüber dem anderen. Wie können wir feststellen, dass beide Seiten der Wand einen Stoff darstellen aber es  so ist, dass eine Seite „für das Empfangen“ und die andere „für das Geben“ sind? Oder wenn wir mit anderen Worten das beschreiben: eine Seite ist ohne die Absicht und die andere – mit der Absicht.

Artikel des Tages von Montag, 3. Dezember 2018

Wenn wir vom Aufstieg über alle Unterschiede sprechen, wo steigen wir dann hinauf? Denn jeder hat eine unterschiedliche Vorstellung von dem Ort des Aufstieges.

Der Ort ist dort, wo ich mich annulliere. Sonst, wenn ich etwas mehr nachdenke – ist es das egoistische Ziel. Ich soll mich zu den Zustand erheben, in dem mein „ich“ unten bleibt und von dort der Punkt hinaufsteigt, der bereit ist, sich mit allen anderen zu vereinigen. Die Punkte im Herzen sollen aus dem Ego hinausgehen, aus jeden Herz  – unten bleiben die Herzen, und nach oben steigen nur 10 Punkte hinauf die sich vereinigen und so entsteht das Licht der Kerze. Diese Punkte nutzen das Herz, um darüber hinaus zu steigen und dort die Eigenschaft von Bina zu finden – das Geben um das geben willen. Das ist das Ziel.

Wie finde ich heraus, was das Geben um das geben willen ist, wo ich aufsteigen will? Die Hauptsache – ich annulliere mich. Im Bezug auf was? Auf die Verbindung mit den anderen. Wer sind die andere? Die anderen annullieren sich auch und so steigen wir über unserem Ego hinauf. Unser Ego bleibt unten und wir steigen über ihm nach oben hinauf. Unten bleiben 10 Egoisten und oben sind 10 Punkte, die aus ihnen hinausgingen und vereint sind. Zwischen diesen Punkten bildet sich der Docht, und das Ego unten ist das Öl. Dann zündet es sich an. Das Licht, das Feuer kommt von oben, sobald es zur Vereinigung kommt.

*

Was fehlt uns? Was müssen wir tun?

Die Wichtigkeit der Vereinigung soll wichtiger als jeder andere Zustand sein. Was auch immer war, ich vergleiche sie mit keinem anderen Zustand – nur die Vereinigung. Es bedeutet die Vereinigung über dem Verstand, über der Selbstsucht. Und wenn man sich verbindet, macht die Kraft der Vereinigung trotz der Selbstsucht den Unterschied zwischen Bina und Malchut. Dann kann es brennen. So wird das Öl, das Ego benutzt. Aber anscheinend verwenden wir bei Chanukka das Ego nicht? Doch. Wie? Wir beobachten es nur – wir sprachen noch nicht darüber.

Was soll ich machen, um dem Zehner dabei zu helfen?

Ein Beispiel zu zeigen bei der Vereinigung, inwiefern die Vereinigung für dich wichtiger als alle anderen Zuständedie du gar nicht wahrnimmst ist – nur die Vereinigung über allen Störungen.

*

Wofür soll die Menschheit die Handlungen unternehmen?

Für die Kraft der Vereinigung, die sich in der Menschheit befindet. Anders kannst du es dir nicht vorstellen. Dann ist es „über dem Verstand“.

Warum steht im Artikel  „für den Schöpfer“ geschrieben?

Auf der vorhergehenden Seite hat Baal HaSulam erklärt, dass die Natur oder der Schöpfer – ein und dasselbe ist.

Bedeutet es, dass man um der Menschheit willen handeln muss?

Für die Menschheit bedeutet “um das Nehmen willen”. Es ist nicht wichtig, um einer Gruppe, um einem Zehner willen – wenn du nicht an die anderen denkst oder an alle denkst. Warum? Weil nur wenn du daran denkst, dass man über alle Grenzen hinaufsteigen muss, so meinst du um den Schöpfer willen. Wir können den Schöpfer nicht messen, es gibt keine Zeichen, dass Er da ist. Er ist keine begrenzte Kraft, Er ist eine Idee. Man muss die Fragmente finden, die uns auf diese Idee, die der Schöpfer heißt, richtig ausrichten.

Artikel des Tages von Sonntag, den  2.12.2018

Wie erkennen wir, welche Wünsche auf das Geben und welche auf das Empfangen ausgerichtet sind?

Wie erkennt man diese beiden Wunschgruppen, die jeder in sich trägt? Vielleicht habe ich aus der Gruppe der Wünsche, die den Schöpfer anstreben, nur einen Punkt, und alles andere dient dem Empfang, die Klipa, den Griechen, egal wie man es nennt. Wie kann ich feststellen, welche und wohin sie gerichtet sind?

Mit welchen Mitteln können wir der Macht der Makkabäer helfen, sich über die Macht der Griechen durchzusetzen? Es gibt zwei Arten der Macht in uns – zu geben und zu empfangen. Da wir einen Funken haben, streben wir nach dem Geben, und bis auf diesen Funken dient alles dem Empfangen. Wie kann man diesen Funken verstärken? In jedem von uns gibt es einen Anfang, eine gewisse Bereitschaft und ein mögliches Einverständnis damit, dass die Handlung des Gebens eine besonders hohe Handlung ist, die uns zu großen Errungenschaften führt. Aber wie können wir dies erreichen? Wir müssen uns Mühe geben, noch mehr Kraft zur Eigenschaft des Gebens hinzuzufügen. Wo bekomme ich sie her? Bitte, versucht sie zu finden. Wie finden wir die Kraft, die wir an unser Verlangen zu geben anhaften können, und wie fangen wir an, diesen Punkt des Gebens praktisch umzusetzen?

* * *

Was ist dieser Zweifel, von dem der Mensch im Verlangen zu geben oder im Verlangen zu empfangen gesteuert wird? Geschieht es so auf dem ganzen Weg?

Er zieht irgendeine Regel aus seinem persönlichen Zustand heraus, von welcher er uns erzählen möchte.

 

Wo befindet sich der Zweifel in dem Wunsch zu empfangen und in dem Wunsch zu geben?

Der Mensch sollte es im Leben erkennen, es gibt einen „Ort“, wo man es überprüfen kann: in der Beziehung zu seinem Freund, in dem Bemühen, bei seinem Freund zu sein, ihm zu helfen und ihn zu unterstützen, viel mehr als sich mit sich selbst zu beschäftigen. Und dementsprechend wird er sehen, ob er sich im Empfangen oder im Geben befindet.

Was kann einfacher sein?

Welchen allgemeinen Zustand sollten wir jetzt in der Gruppe erreichen?

Der Zustand von Chanukka soll in gebenden Kelim sein, das heißt für mich will ich nichts, ich möchte meinen Freunden geben, alles, was sie wollen, will ich von ganzem Herzen tun – das nennt sich Chanukka. Versuch es doch mal. Du verwendest ihr Verlangen zu empfangen, nicht dein eigenes, und die höhere Kraft. Nichts gehört dir – die Wünsche gehören ihnen, die Ziele gehören ihnen, alles gehört ihnen, du willst nur, dass der Schöpfer dir die Kraft dafür gibt, für sie zu handeln, und du erhebst dich absolut über dich selbst und handelst außerhalb von dir selbst. Ihre Kelim und die Kraft des Schöpfers sind Chanukka.

 

Artikel des Tages November 2018

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.  Transkript von Rav Laitmans Unterricht.


Artikel des Tages vom 28. November 2018

Wir sollen verstehen, dass wir den Freunden nichts zu geben haben. Wir sollen uns nur wie die Form eines Kanals vorstellen, aber das Wohl, das Licht, das Geben kommt vom Schöpfer. Wir müssen es entdecken. „Wer für die Freunde betet, bekommt die Antwort als erster“. Warum als erster? Wie kann es sein, wenn ich erst jetzt aus mir herauskomme und bitte, dass ich die Kraft habe, den Chissaron, mich mit ihnen zu vereinigen, ihnen zu geben, aber was kann ich überhaupt geben? Wenn „wer für die Freunde betet, bekommt die Antwort als erste“ – wofür bete ich dann? Die Erklärung: „wer für die Freunde betet” wird zum Kanal des Gebens. Er öffnet sich und möchte eine Leitung für den Durchgang des Schöpfers sein.

Es gibt der Größte – der Schöpfer, der Kleine ist der Freund und ich in der Mitte – nur weiterleiten, verbindend. Wie Baal HaSulam schreibt, „das Leitungsrohr, der das Licht, das Wohl, weiter leitet“. Selbstverständlich, dass er zuerst die Antworten bekommt, weil er das Geben weiter leitet. Ist es jetzt klarer?

Wie abgebildet: der Größte, der Größere und der Kleine. Der Kleine ist in diesem Fall mein Freund, der Größere bin ich und der Größte ist der Schöpfer. Wenn ich bereit bin und es mir sehr wünsche, obwohl ich nicht fähig dazu bin, bedeutet es „beten für den Freund“:  ich möchte geben – es ist meine erste Handlung. Der Schöpfer gibt mir solche Möglichkeit, wenn er mein МАN erhält – es ist 2. Er gibt mir die Fähigkeit, ein Kanal zu sein – es ist 3. Dann weiß ich, was mein Freund braucht – es ist 4 und der Schöpfer gibt mir die Möglichkeit, baut meinen Parzuf auf – es ist 5. Dann handele ich selbstständig weiter – es ist 6. Es besteht aus viele Handlungen.

***

Ich bete für den Freund nur um eins: damit er erhält, was er möchte. Deine Frage

ist korrekt: ob man den Schöpfer bitten kann, dass Er den Wunsch der Freunde ändert, damit  sie geben wollen – vom Nehmen zum Geben? Hier stellt sich die Frage: ob ich den Freunden ihre Anstrengungen damit wegnehme?  Oder sind die Freunde nicht fähig, darum zu bitten und gerade ich soll für sie bitten? Eine komplizierte Frage. „Beten für den Freund“ ist das Beste – ich bin auch kein Engel – ich bete, dass der Schöpfer ihm die Kraft des Gedankens, die Kraft des Gebens, der Absicht gibt und sich um ihn sorgt. Ich schreibe dem Schöpfer nicht vor, was er mit dem Freund macht, mein Ziel ist der Leiter des Kanal zu sein, das heißt – er soll das machen, was für den Freund gut ist und ich bin in der Mitte und möchte nur dazu beitragen. Mein Verlangen soll maximal neutral, formlos sein, wie ein Kanal – nicht einfach so hat er diese Form. Der Kanal hat nichts, er verbindet nur eins mit dem anderen und er selbst nimmt nicht daran teil. Er selbst hat keinen Verstärker, keine Ventile, keine Bedingungen – einfach nur das Rohr. Das möchte ich sein: gib meinem Freund, was du willst und ich bitte nur darum. Meine Bitte soll sehr einfach sein und dann funktioniert es. Es funktioniert auch für mich: damit forme ich mich spirituell bezüglich des ganzen Systems am besten. Und so macht es jeder, weil wir nichts brauchen. Vom Schöpfer geht das Licht aus, von Ihm geschaffenes Verlangen zu empfangen – der Empfänger und alle Geschöpfe. Das heißt, dass der Mensch in diesem System nur das kleine gerade Leitungsrohr ist.

Artikel des Tages von Dienstag,  27.11.2018

Im zweiten virtuellen Kongress – „In Arvut wie ein Mensch mit einem Herzen“ – werden wir über die Essenz der Verbindung zwischen uns sprechen und darüber, dass es unser Ziel ist, die Kraft dieser Verbindung, ihre Qualität zu entdecken – in anderen Worten, den Schöpfer zu enthüllen. Wir haben viel zu tun und jeder muss sich Mühe geben, alles hängt von der Verantwortung jedes einzelnen ab: jeder sollte sich als Teil des Gesamtsystems verantwortlich fühlen. Das heißt, wenn jemand seine Funktion nicht zu 100% realisiert, wird der Fehler auf allen Stufen und in allen Verbindungen auftreten, die dieses gesamte System ausführen muss, um sich selbst zu korrigieren. Deswegen sollten wir uns auf das Material konzentrieren und um dieses Material herum müssen wir uns ständig um die Verbindung bemühen.

Es gibt hier viele Stufen und die erste (wie wir aus den Zitaten wissen) ist, dass jeder sich vom Nutzen für sich selbst abschaltet und sich sinnlich über das eigene „Ich“ erhebt (d.h. über die Tatsache, dass dies auf mich bezogen und mit mir verbunden ist) und sich so der Gruppe hinzugeben, wie sich die Mutter ihrem Kind hingibt.

Und nur dann wird die Wichtigkeit klargestellt: was kann gut oder schlecht, effektiv oder störend für die Vereinigung sein. Jede Sekunde überprüfe ich mich selbst im Zusammenhang mit den inneren und äußeren Bedingungen, die der Schöpfer für jeden einzelnen und allen gemeinsam schafft, damit wir zu einem einzigen Kli werden könnten. Und in diesem Kli werden wir eine besondere höhere Kraft offenbaren und dann werden wir die gegenseitige Bürgschaft, die Vereinigung zwischen uns, in die Empfindung dieser Verbindungskraft, eingehen. Und dies ist bereits die höhere spirituelle Kraft. Deshalb ist unser Ziel – uns über das „Ich“ zu erheben und in das „Wir“ einzuschließen.

***

Wie können wir durch unsere Bemühungen, wenn alle versuchen durch Arvut mit anderen verbunden zu sein, das Feld schaffen und dort seine „Frucht“ offenbaren – den Schöpfer, der sich enthüllt – und dies wird ein Zehner sein?

Wie verbinden wir unsere Anstrengungen durch unsere Arbeit: die gemeinsame Awiut und die allgemeine Kraft der Überwindung? Wodurch vereinen sie sich zu einem Kli mit einer gemeinsamen Awiut und einem gemeinsamen Masach? Jeder bemüht sich, aber durch welche Handlung verbinden sie sich? Was müssen wir zusätzlich zu unseren Bemühungen von den Freunden zu empfangen oder ihnen zurückzugeben, hinzufügen? Was muss noch hinzugefügt werden, damit es zu einem Kli verschmilzt, sodass zehn zu einem werden?

Was muss zu den persönlichen Bemühungen eines jeden hinzugefügt werden, damit es uns hilft, ein einzelnes Kli mit einer gemeinsamen Awiut und einem gemeinsamen Masach aufzubauen, so dass sowohl das gegenseitige Empfangen und das Geben zusammenkommen? Warum wird diese Kraft, diese Handlung, die die persönlichen Bemühungen eines jeden zusammenbringt, als Bürgschaft bezeichnet? Wie ergänzt sie unsere Bemühungen?

Artikel des Tages von Montag, 26.11.2018

 

Womit beginne ich das Gebet? Darf ich um die Kräfte bitte?

Um nichts bitten außer: „ich existiere nicht!  Mein „Ich“ existiert angeblich nicht – es bedeutet Annullierung – damit fängt dein erster spiritueller Schritt an.

Gestern ist mir aufgefallen, dass je mehr ich für die Freunde bete, desto mehr Gründe habe ich, an mich selbst zu denken.

Richtig, es ist die Herzensschwere. Der Schöpfer hat begonnen, die Vision der Wahrheit in dir aufzubauen,  inwiefern du in dich selbst versunken bist.

Wie man sich immer da raus hält?

Die Arbeit, mein Schatz! Bis du fordernd schreist: „ich will nicht an mich selbst denken!“  Weil solange du an dich selbst denkst, kannst du an die Gruppe nicht denken, nicht mit der Spiritualität anfangen.

Ich weiss es, aber fühle, dass ich unfähig bin.

Die Übungen, nur die Übungen, sonst wird nichts helfen. Lasst uns diese Übungen einige Tage durchführen.

Gestern war ich beispielsweise ein Gesandte der Gesellschaft und bei jeder Möglichkeit habe ich für die Freunde gebetet, aber im Gegensatz dazu sah ich auch die Gründe, an sich selbst zu denken.

Wunderbar! Jetzt betest du nicht für sie  – ich erteile eine andere Übung: nicht für sich selbst zu beten. Für mich bitte ich um nichts, denke an nichts, jeden Gedanken, jeden Wunsch, jede Handlung um mich selbst schneide ich ab. Ich halte eine Schere in der Hand und schneide sie ab, lasse sie nicht sich zu entwickeln, nicht in mir zu herrschen.

Ich bitte auch nicht um die eigene Korrektur: „ich bin nicht in Ordnung, ich brauche Korrektur, ich will geben, hilf mir!“ Ich existiere einfach nicht – darum muss ich beten. Es bedeutet die Selbstannullierung. Für dich selbst darfst du sogar nicht mal um das Gute beten, das du für die andere machen willst. „Je mehr du um das Gute für dich selbst beim Schöpfer bittest, damit du alles für die Welt machst, – als ob du existiert, bist du selbst das Zentrum des Gebets” Dadurch dass du nicht mal um das Gute für dich selbst bittest damit du alles für die Welt tun könntest, kannst du nicht nur das Kli des Gebens aufbauen, sondern lässt auch keine Funken des Nehmens erscheinen. Bittest du für dich, gehst du den falschen Weg, d.h. du sollst das Kli des Gebens aufbauen, „mit Seinen Eigenschaften verschmelzen und wie Er barmherzig werden. Deshalb,  wenn du für die Gesellschaft bittest, – d.h. ohne jede Verbindung zu dir selbst – wird das Gebet angenommen, da du mittels dieses Gebets mit der Eigenschaft des Gebens arbeitest. Und je nachdem, für wen du betest, – wenn du für alle betest – erscheint in dir die Kli des Gebens, in die das Licht des Gebens enthüllt werden kann „.

Bedeutet es, dass ich für mich selbst sogar um die Barmherzigkeit nicht bitten darf? Kann ich zumindest um die Hilfe für die Selbstannullierung bitten?

Du existierst nicht, vergiss dich, radiere es aus.

Und wie annulliere ich mich vor der Gruppe?

Es bedeutet die Annullierung – nicht um sich selbst zu bitten, einschließlich die Annullierung vor der Gruppe.

Es ist nicht klar.

Richtig, es ist nicht klar.  Wenn du aufhörst für dich zu bitten, erst dann verstehst du was es bedeutet, für andere zu bitten. Doch wenn du immer noch bittest: „ich will Null sein, mache aus mir die Null“, – willst du unendlich und nicht eine Null sein. Es ist so, weil du das Zentrum bist. Man darf nicht daran denken.

Gibt es ein Beispiel dafür?

Das Beispiel ist einfach: wie die Mutter angeblich nicht an sich selbst denkt, sondern nur an ihre Kinder – immer nur an die Kinder, hat sie keine Zeit, keine  Kraft, an sich selbst zu denken. So verpflichtet sie die Natur – daraus kannst du lernen, wie man es machen kann. Nur darin ist jeder Gedanke, jeder Wunsch, nur dorthin sind die Augen gerichtet. So kannst du das Geben erreichen.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 25. 11. 2018

Ich erwische mich jedes mal dabei, dass ich für mich bete: was ist mit mir, wie geht es mir, was passiert, was wird passieren? Das ist mein Ausgangspunkt und dieser Punkt ist notwendig, weil ich aus dem Verlangen zu empfangen handle. Und das ist richtig, dass ich genau auf diese Weise erweckt werde: immer „zerbrochen“, egoistisch, in eigenen Gedanken, in Gedanken an meine Gegenwart und meine Zukunft. Wie schnell gehe ich zur normalen Form der Korrektur über. Also beginne für die Gesellschaft zu beten, zu verlangen, beginne mich um die Gesellschaft, um den Zehner zu kümmern?

Wie erschaffen wir so eine Atmosphäre, dass ich mich sofort daran erinnere, dass ich mich um den Zehner kümmern soll, weil genau das meine Seele ist? Wenn ich aber direkt an mich denke, bedeutet das, dass ich mich um meinen „Esel“ sorge, um meinen Körper: das Verlangen zu empfangen!

Wie organisieren wir die Bürgschaft, das Bündnis, die Verpflichtungen auf so eine Weise, dass man sofort, im selben Moment, wenn der Gedanke in mir erscheint, (und dieser Gedanke existiert ständig, da wegen dem Zerbruch in uns ständig neue Details für die Korrektur erwachen), dass wir zu den richtigen Klärungen und Korrekturen erwachen, bis wir die Verschmelzung im selben Verlangen zu empfangen erreichen, welches sich offenbart hat?

Wenn dieses Verlangen – für sich – zum „für’s Geben“ korrigiert und uns zur Verschmelzung mit dem Schöpfer führt, so werden wir sehr schnell vom zerbrochenen zum korrigierten Verlangen übergehen.

***

Wie erbauen wir so eine Atmosphäre im Zehner, damit das langsam auf mich einwirkt?

Der Schöpfer erweckt das zerbrochene Verlangen und der Zehner erweckt das korrigierte Verlangen und dann gehe ich sofort von einem zum anderen über und ich kläre sehr schnell alle zerbrochenen Teile des Kli.

 

Wie plane ich heute, mich um den Zehner zu kümmern (jeder wie ein Gabai -„der Älteste“-), damit er jeden von den Freunden zwing, sofort aus der persönlichen Forderung, welche der Schöpfer in ihm erweckt hat, zu der Forderung, sich in die Gruppe einzuschließen?

Das ist schon der korrigierte Zustand, der „Meine Söhne haben Mich besiegt“ heißt! Der Schöpfer erweckt sie auf diese Weise und sie gehen sofort zur richtig, korrigierten Form über.

Wie kümmert man sich darum, dass es in der Gruppe so eine Kraft gibt, dass ich nicht zweimal nachdenken muss, dass ich in derselben Sekunde, wo sich in mir etwas erweckt, sodass ich es sofort in die richtige Form, Wahrnehmung, Gedanken verlege? Wie kommt man dazu, dass keiner aus dieser gemeinsamen Sorge um alle, herauskommt? Jeder wie der Älteste des Zehners. Was unternimmt er dafür?

 

Artikel des Tages vom  22. November 2018

 

Wie möchte sich ein Individuum für die Gesellschaft engagieren? Immerhin hat er seine eigenen Interessen und die Gesellschaft hat ihre eigenen. Wie werden die beiden Aspekte ausgeglichen und dabei die Individualität beibehalten, ohne das Individuum zu annullieren?

Hier gibt es die Gruppe von Bnei Baruch – eine besondere Gruppe, die ein gemeinsames Ziel hat. Jeder versteht dieses Ziel, stimmt dem zu und will es erreichen. Alle verbinden sich zu einem Wunsch, in einem Herzen und in diesem einen Herzen werden sie die Kraft, die sie verbindet, offenbaren und dies ist schon die höhere Kraft!

Wenn sie sich über dem Ego vereinigen, entdecken sie, dass es in der Natur eine besondere Macht gibt – die Kraft der Einheit – sie wird „der Schöpfer“ genannt, aber es ist egal wie sie heißt. Sie wollen sie offenbaren und in der Vereinigung nach dem Prinzip „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ existieren. Indem eine solche Existenzform zwischen ihnen berücksichtigt wird, erheben sie sich über die Empfindung ihres eigenen persönlichen Wunsches zu empfangen und dies wird als spirituelle Realität wahrgenommen. Und da diese ganze Realität das Geben ist, eine Wechselbeziehung in der Gruppe, das Kli des gegenseitigen Gebens – ist diese Realität ewig. Keiner fühlt sich selbst, oder in anderen Worten keiner fühlt seinen Körper.

Schließlich nehme ich meinen psychologischen Körper nur deshalb wahr, weil ich mein „Ich“ fühle. Aber in diesem Moment, wenn ich aufhöre, ihn zu fühlen, als würde ich den Körper verlassen, als würde er nicht mehr für mich existieren und zwar in einem solchen Ausmaß, dass er verschwindet, aber nicht stirbt – verschwindet er von meiner Empfindung. Dies ist ein anderer Tod – der Tod meines egoistischen Wunsches zu empfangen. Und dann werden ich und wir alle in dieser Form zu einer neuen Realität, zu einer neuen Wahrnehmung übergehen, wie wir heute sagten, dass zwei Gegensätze zu Einem werden. Und es ist möglich und es ist vorbereitet und allen Menschen gegeben.

***

Stelle dich das System vor, in dem alle ihre Teile miteinander und auch mit mit dem Rosh (den Kopf) verbunden sind. Es besteht aus Rosh, Toch (mittlerer Teil, Körper) Sof (Gliedmaßen) Hände, Beine  – die unendliche Anzahl der Teile. Wie verbindet sich jeder Teil mit den Anderen? – Der empfindet alle Bedürfnisse und will sie mit der Liebe erfüllen.

Gibt es Teile, die das Gehirn nicht steuern kann?

Ja, das Gehirn braucht die nicht und ermöglicht denen, sich selbst zu steuern. Wie ist es in der Familie? Es gibt Vater, Mutter, Kinder – ob alles dort nach dem Befehl von oben funktioniert? Nein, es gibt eine gewisse gegenseitige Ergänzung, weil alles sich auf dem Verlangen und der Liebe basiert, in dem ich das Bedürfnis nach meiner Fähigkeit befriedigen will, an jeder beliebigen Ecke des gesamten Systems, sei es die Menschheit oder die ganze Welt – ist unbedeutend, ich will alle Bedürfnisse befriedigen.

Ich befinde mich in der Gruppe, im Zehner.  Wofür? – Um zu lernen, wie man das gesamten System ergänzt. Wenn ich es studiere, begreife und  fühle, so fange ich an, die spirituelle Welt zu empfinden: die basiert, existiert und funktioniert nach gleiche Bedingungen. Und wenn ich keine solche Übungen in der kleinen Gruppe mache, so habe ich keine Chance, die spirituellen Welt zu empfinden. Ich entwickele keine entsprechende Empfindungsorgane und Eigenschaften für den Eintritt in der Spiritualität.

Was ist Gehirn des Zehners?

Das Gehirn des Zehners ist,  wenn wir uns alle zusammen wie ein Mensch mit einem Herzen verbinden „der Mensch helfe dem Nächsten“ – wir vereinigen Herzen, Gehirne und Kräfte. Womit? Mit der Liebe, mit dem Streben zur gemeinsamen Vereinigung –  alle zu verbinden und sich selbst dort anzubinden.

Artikel des Tages von Mittwoch, 21.11.2018

Für diese Arbeit habe ich keine Energie, sie schwächt mich.

Richtig. Sehr gut, dies ist ein Zeichen dafür, dass du schon angefangen hast, all diese Dinge ein bisschen zu spüren. Und was ist zu tun? Von oben die Energie und den richtigen Blickwinkel zu erhalten, welcher mir helfen wird, diese beiden Gegensätze nicht auf meiner Ebene, sondern offensichtlich auf einer anderen Ebene zu vereinen. Ich muss einen neuen, höheren Verstand, neue, höhere Gefühle bekommen, und dort wird alles zusammenkommen.

Werden sie sich wirklich verbinden? Ich weiß ja nicht, was es heißt, „sich zu verbinden“.

Anscheinend ja. Dann sehen wir, was „Verbindung“ heißt. Offensichtlich existieren diese beiden Gegensätze in uns genau dazu, um uns von unserer Normalität im Leben und der Wahrnehmung der Realität in einen höheren, erhabeneren Zustand zu drängen – dort, wo sie sich gegenseitig unterstützen. Aber mit unserem Verstand ist es unmöglich zu begreifen, es heißt „die Meinung der Spießer ist der Meinung der Thora entgegengesetzt“.

Jeder studiert diese Stelle in der Thora, wo geschrieben steht: „In Itzhak wirst du einen Samen vorfinden und ihn als Opfer erheben.“ Dies sind scheinbar gegensätzliche Dinge, aber in Bezug zum Schöpfer gibt es hier keinen Widerspruch, obwohl dies niemand versteht und nur darüber schimpft. Auch Kabbalisten können uns keine Antwort geben – für unseren tierischen Verstand gibt es keine Erklärung. Die einzige Antwort ist, auf die andere Ebene der Wahrnehmung der Realität aufzusteigen und es dann zu fühlen und zu akzeptieren. Das heißt, solche Dinge existieren um dir zu zeigen, dass du aufwachen und aufstehen musst.

Und die Tatsache, dass es dich schwächt, – ist richtig, und es ist gut, dass wir es fühlen, denn dann haben wir einen Grund, uns an die Gruppe zu wenden und durch die Gruppe an den Schöpfer und damit unsere spirituelle Arbeit zu beginnen.

***

Was annulieren wir an unserem Verlangen zu empfangen, denn dieses Verlangen bleibt doch bestehen, um die spirituelle Arbeit fortzusetzen? Abraham hat schon ein Messer angefasst, er ist bereit, seinen einzigen geliebten Sohn zu töten, und hier stoppt ihn der Schöpfer und sagt: „Hebe deine Hand nicht gegen den Jungen, töte ihn nicht.“

Also was wird vom Menschen verlangt? Nur ein Teil der Arbeit, aber er muss doch den ganzen Weg gehen! Wie ist es dann möglich, dass er aufgehalten wird und man sagt ihm, dass das jetzt reicht? Das heißt, es ist nicht der Mensch der sich selbst aufhält und sagt, dass er nichts mehr braucht, dass er das Verlangen zu empfangen aufrechterhalten muss, um es in das Verlangen zu geben zu verwandeln. Aber es scheint, dass es eine ganzheitliche Handlung geben sollte – das Verlangen zu empfangen vollständig loszuwerden! Und was passiert in der Tat? …

Wie gehen wir durch diese Handlung? Wie führe ich diese Handlung mit meiner Gruppe durch, obwohl sie meinem Wunsch widerspricht? Wie mache ich das? Wie zeigen wir den Freunden die richtigen Beispiele solcher Lösungen? Das nennt sich „die Wichtigkeit des Schöpfers und des Ziels zu zeigen“, gerade aufgrund solcher Kollisionen und Widersprüche, die richtige, spirituelle Entscheidung aufzuzeigen.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 20.11.2018

Der Schöpfer führt dich durch alle Zustände, Formen und Rahmen durch.

Und wo ist hier der Mensch? Wie wirkt er auf das alles ein?

Er muss alle Formen die er durchgeht, untersuchen und daraus wächst die Weisheit – „es gibt keinen Weiseren, als den Erfahrenen“.

Er betrachtet die Prozesse, die der Schöpfer in ihm durchführt – das nennt sich „an deinen Taten werde ich Dich erkennen“. Nur in der linken Linie lernt er aus dem Neid. Dann geschieht der Übergang von hier in die rechte Linie, zu mir: ich danke dem Schöpfer dafür, dass Er mich so voran schiebt, ich danke meinen Freunden usw. Aber in diesem Moment fühle ich mich wie eine Null.

Und plötzlich empfinde ich, dass dieser „Null-Zustand“ der erhabenste, der ehrenvollste, der reinste ist, ohne jeglichen Fleck. Ich will keine Beigabe erhalten – weder Wissen noch Verständnis. Nichts. Ich möchte vollkommen annulliert sein, denn in dieser Form schliesse ich mich in Ihn ein. Damit fängt mein Ibur an, ich verlange nichts – ein absoluter „Hafez Chesed“. Später wird es ein Hafez Chesed in der Form geben, dass von mir verlangt wird, mich über das zu erheben wenn man mir sagt: „Ob du es willst oder nicht, aber diese Schachtel von Goldmünzen gehört dir“. Aber in dem Moment habe ich sogar kein Hemd.

Heißt das, dass ich mich immer noch in der Phase befinde, wenn ich von Linie zu Linie gebracht werde? Kann ich diese zwei Dinge nicht gleichzeitig haben?

Nein! Warum bist du so ungeduldig? Ich sage dass man zuerst die eine und dann die andere erhält. Ist es euch klar? Habt ihr es durch? Diejenigen, die durch sind – sind durch, die anderen eben nicht. Schreibt es doch auf einem Blatt oder in einem Notizbuch auf, damit es ordentlich ist: zuerst dies, danach das, was passiert, was du dabei empfindest? Auch in der rechten Linie ist es eine großartige, wahre Sache. Das ist Ibur und ich möchte dabei bleiben und diesen Ibur auf allen Ebenen und Stufen vergrößern. Das ist mein Ziel, mein Punkt der Verschmelzung.

***

Zum Beispiel, ich höre auf einmal – und sowas kann durchaus passieren, – dass irgendein Freund sehr erfolgreich im Studium, im Verständnis, sogar in Erlangung ist. Man schätzt ihn ein als würde er im Besitz vom spirituellen Erlangen sein, als würde er hervorragende Fähigkeiten haben. Und ich fühle mich verletzt, weil
ich nicht bin wie er und den halben Tag bin ich sauer und neidisch.

Danach beginnt dieses Gefühl mich loszulassen und ich bin schon in der Lage, darüber im Verstand und im Gefühl nachzudenken. Das Wichtigste für mich ist auf den Schöpfer ausgerichtet zu sein, was gibt mir denn dieser Wettbewerb, wer größer und wer kleiner im Verständnis, in der Erlangung, im Erfolg ist? Ich habe etwas in
Bezug auf den Schöpfer – das ist schon gut, ich kann mich daran festhalten. Dies ist sogar nicht mal die Wahrnehmung, sondern nur eine Möglichkeit mich daran festzuhalten. Und sogar wenn ich nichts habe, in diesem „nichts“ kann ich mich dem Schöpfer zuordnen. Das gibt mir eine besondere Möglichkeit gerade aus diesem
leeren Ort, aus der Null, nicht von Ihm zu bekommen und mich auf Ihn zu beziehen.

Kann es also sein, dass der Schöpfer mir einen großen Gefallen getan hat? Er gibt mir nichts, aber von diesem Ort aus, aus diesem Zustand, wenn ich nichts habe, kann ich sagen: „Ich möchte mich auf Dich beziehen. Lass mich nie etwas haben, dadurch kann ich zeigen, wie sehr ich mich auf Dich beziehe und bin bereit wie ein treuer Sklave zu sein, der nichts hat. Mir wird nur meine Existenz gegeben und ich bin damit glücklich und frage nicht nach mehr. In diesem reinen Zustand möchte ich mich befinden und mit Dir verschmelzen.

Artikel des Tages von Montag, 19.11.2018

Ich habe schon vor dem Unterricht gesagt, dass wir schläfrig und lustlos gekommen sind. Dieser Zustand ermöglicht uns leichter, zum Geben an den Schöpfer zu kommen. Jetzt, wenn Gedanken und Wünsche wach sind, wie kann ich mich so annullieren, dass ich auf Ereignisse nicht reagiere, sondern mich darum kümmere, wie man dem Schöpfer durch die Freunde Freude bereiten kann? Was fehlt mir dazu? Jetzt habe ich keine Bedürfnisse, es gibt keine Probleme, es gibt keine linke Linie. Lasst uns neu denken, wie forme ich mich, damit alles auf das Wohl der Gruppe und des Schöpfers, der sich in ihr befindet, gerichtet ist? In dieser Bestrebung bestimme ich meine Existenz. Jeder erzählt, wie er beabsichtigt, sich am Wohl der Gruppe und Wohls des Schöpfers, der sich in der Gruppe befindet auszurichten.

Ich möchte sehr, dass meine Freunde gleiche Gedanken, Wünsche und Absichten wie ich haben. Deshalb sorge, bete, bitte ich, dass mit ihnen das gleiche geschieht.

***

Was bedeutet es, den Freunden Genuss zu bereiten?

Den Freunden Genuss zu bereiten bedeutet, sich an der Gruppe mit ganzen Kräften zu beteiligen, sie zum Ziel der Schöpfung, zur Vereinigung zu bringen. In der Vereinigung enthüllen wir eine Kraft und werden ihr gleich. Das ist alles. Ich kann es tun, wenn ich mich in der Gruppe befinde, mich vor den Freunden annulliere, sie anrege, unterstütze und zeige, inwiefern ich es will, selbst wenn ich nicht wirklich will. Ich gebe ihnen mein Herz.

Artikel des Tages vom Sonntag,  18.11.2018

Lasst uns vorstellen, was das Maß des wahren Geben’s ist. Wollt ihr alle gleichzeitig reden oder einer nach dem anderen. Überlegt bitte, man kann es so und so tun. Ich sage euch, wieso ich möchte, dass ihr auf diese Weise sprecht, als ob einer den anderen nicht hören würde. Das lehrt den Menschen mit sich selber zu reden. Innerhalb des Tages, außer dieser gemeinsamen Stunden, wird es zur Routine, sich zu überprüfen, mit sich selber zu reden, sich innerhalb seiner Gedanken zu befinden.

Meine Frage lautet: wie können wir uns das Resultat der Einwirkung des höheren Lichtes auf uns vorstellen?

Worin liegt das Problem mit sich selber, innerhalb des Tages zu reden? Wofür muss man das auch hier trainieren? Bevor ein Mensch in die Gruppe kommt, spricht er mehrere Jahre mit sich selber, aber das trägt nicht zu seinem Aufstieg bei. Hier aber soll er wieder von vorne lernen mit sich zu sprechen…

Wenn ich etwas von anderen höre, höre ich einfach die klugen Worte. Bewusst oder unbewusst nehme ich sie an oder lehne sie ab. Ich lasse sie durch mein Kritik-System: bin ich dafür oder dagegen, nehme ich an oder nehme ich nicht an. Also ich greife sie an. Wenn ich aber mit mir rede, bin ich verpflichtet mich zu überprüfen, ein Richter für mich selber zu sein. Dabei gewöhne ich mir an, ständig im Bewusstsein zu sein, im Verständnis, in der Klärung solcher Gedanken und Verlangen, die in mir entstehen. Das ist sehr wichtig für den Aufstieg.

Dank dem, dass wir uns in der Gruppe daran gewöhnen die Frage so zu besprechen (und das kann man nicht als Seminar bezeichnen und es scheint, als ob ihr euch nicht ineinander einschaltet) werdet ihr im Nachhinein wahrnehmen, dass ihr euch genau in dieser Form sehr stark ineinander einschaltet. Dann, wenn keiner keinem zuhört, schaltet ihr euch ineinander ein und das funktioniert. Aber nicht durch die Ohren und nicht so, dass jeder das vom Freund Gesagte kritisiert. Bis jetzt ist es aber wichtig, dass ihr euch zu solcher äußeren Form miteinander zu reden gewöhnt und das ist das Sinnvollste.

***

 

Wir haben keine Mängel außer dem Streben zum Ziel. Alles andere soll man bei Seite lassen als etwas, was kein Bezug auf das Ziel hat. Denkt nur daran, an den einen Punkt.

Die Freunde sagen aber, dass ich ein gewisses Problem habe und man soll es lösen…

Das ist ein Zeichen dafür, dass sie mit dem Schöpfer nicht einverstanden sind, Der dich genau so erschaffen hat, wie du bist. Haben sie ein Problem mit dem Schöpfer?  Dann sollten sie sich an Ihn wenden. Man hat hier nichts mehr zu sagen, du wirst genau solche Wörter hören, welche ich schon gesprochen habe: es gibt kein Problem, außer einem.

Und wenn man diese Sehnsucht entwickelt?

Man sollte nur das entwickeln und nichts außer diesem. Alles andere hat uns der Schöpfer schon gegeben, das Streben aber hängt von dir ab. Nur das hängt von dir ab! Und obwohl die Freunde dir sagen, dass du ein Problem hast (anscheinend muss es so sein, so hat es für dich der Schöpfer veranstaltet, dass du es von ihnen hören solltest), aber genau mit ihnen wirst du die Sehnsucht zum Ziel entwickeln.

Aber wie? Sie sagen, dass ich ein Problem habe…

Anscheinend ist es so, dass du das hören musstest. Fang bitte hieraus an.

Hier schreibt aber Baal Sulam vom Fortkommen ohne Leiden, nach dem Verlangen, nach der Wichtigkeit…

Damit ich es wollen würde?! Wie kann ich etwas wollen, was meiner Natur entgegen ist? Wo hast du gesehen, dass der Mensch geboren wird und selber will, selber strebt und erreicht, ohne, dass er mit seiner ursprünglichen Natur kämpft? Wo hast du soetwas gesehen?!

Ich weiß über mich persönlich, dass ich nicht fähig bin dafür…

Nicht nur du, keiner will das. Wir möchten das Ziel: es gibt sogar zwei oder drei, aber so, dass ich mich nicht „umkrempeln“ muss.

Setz dich bitte, versuch noch ein bisschen, bis du es verstehst. Es gibt ehrlich gesagt kein Problem darin. Du hast alle nötigen Eigenschaften, damit du das Ziel erreichst. Es gibt hier keinen einzigen Menschen der sie nicht hat.

Bis der Mensch sich nicht am Ende der Korrekturen, vom Anfang bis zum Ende der Schöpfung sehen wird, darf er nichts dem Schöpfer sagen, nichts! Weil Er dir alles in der vollkommenen Form gegeben hat, außer einem: außer der Verbindung mit den Freunden, der Bürgschaft des Bundes. Das alles ist notwendig, damit man das System der richtigen Verbindung organisiert.

Und es ist unwichtig, WAS sie über mich sagen?

Das ist wichtig – wieso nicht? Aber genau aus diesem Grund, beginne dich bitte zu entwickeln.

Und was muss ich tun?

„Alle Sünden bedeckt die Liebe“, du weißt, was zu tun ist. Nur das ist die Antwort. Sie sollen über dich alles sagen was sie sagen wollen, du antwortest aber: “Ich liebe euch“.

Nur weil das meine Gruppe ist, bin ich fähig das anzunehmen…

Ja, ja, sage ihnen ständig: “ich liebe euch“. Als Antwort auf alles, was sie dir sagen, um dich zu erniedrigen. Du verstehst nicht, wie das hilft. Mach das so.

 

Artikel des Tages von Fraitag, 15. November 2018

Während des Tages sollt ihr daran denken, worüber wir jetzt und im ersten Teil des Unterrichts gesprochen haben.

Sie sagten im ersten Teil der Stunde: unsere ganze Arbeit besteht darin, das Netz der Beziehungen zwischen uns aufzubauen – „das Feld, das  der Schöpfer gesegnet hat“ um dort die höchste Kraft zu offenbaren und sich dort wie ein Gebender zu verhalten.

Genau so, wie ich den Freunden zurück gebe, so gebe ich auch dem Schöpfer zurück.

Wir: ich, Gruppe und Schöpfer treffen sich innerhalb die Verbindung zwischen uns, es heißt: „Israel Tora und der Schöpfer sind Eins“. Es ist mein Ziel und ich wünsche, dass es geschieht. Ich stelle mir also den Zehner so vor, als ob eine Vereinigung zwischen allen existiert und innerhalb dieser Vereinigung, als Grundlage, als ausführende Kraft dieser Vereinigung verweilt der Schöpfer darin.

Das gilt innerhalb unseres ganzen Weges.

Jetzt haben wir eine Möglichkeit, die Anstrengungen zu unternehmen, aber ich tue nichts, obwohl ich weiß, dass mir diese Möglichkeit jetzt gegeben ist. Ich will was tun, ich will arbeiten, aber ich kann nicht!

Vom Morgen bis zum Abend erfüllst alles, was im Buch steht und was dir der Lehrer sagt, nur das, es gibt keine eigenen Gedanken!

Aber der Lehrer sagt, dass man immer im Glauben über den Verstand sein muss…

Nein, ich sage nicht. Das ihr über dem Verstand sein müsst, denn ihr wisst doch nicht, was es ist, im Glauben über dem Verstand zu sein und noch weniger, was „der Glaube über dem Verstand ist“.

Ich verlange es nicht von euch, ich verlange nur die einfachen Handlungen, die euch als Ergebnis das Licht bringen, dass zur Quelle führt.

Von oben wird die gewisse Kraft kommen, das auf dich einwirkt, die du nicht empfindest, aber als ihre Einwirkung fühlst du plötzlich, dass du an die Freunde denkst.

Wie kommt es mir vor?

Wie es mir vorkam? Ich sehe den Freund und plötzlich kommt zu mir der Gedanke, dass ich ihn gern habe, so dass ich für Ihn etwas Gutes tun will.

***

Die Bürgschaft ist ein Mittel, um auf jeder Stufe zum Glauben über dem Verstand zu kommen.

Wenn du nicht auf die Bürgschaft, auf die Vereinigung ausgerichtet bist, so kannst du keine Kraft bekommen, die dich zum Glauben über dem Verstand hebt. Wenn du nicht auf die Bürgschaft ausgerichtet bist, bist du auch nicht auf das Geben ausgerichtet. Und wenn es so ist, wie bekommst du von oben die Kraft des Gebens? Es ist miteinander verbunden, nur die Bürgschaft ist die innere Arbeit vom Kli und der Glaube ist eine Kraft des Gebens, Kraft von Bina, die hilft das Kli aufzubauen.

Wenn wir zur Bürgschaft streben, im Gebet, dann werden wir von oben die Kraft des Gebens bekommen.

***

Was machen wir mit nebensächlichen Gedanken, die wie „der Docht“ werden und mit dessen Hilfe wir das Licht offenbaren werden? Wenn die nebensächlichen Gedanken kommen, wie kann man diese in die Verbindung umwandeln und nicht zulassen, dass sie uns von der Heiligkeit abzustoßen? Wie kann man diese Abstoßung nicht einfach so hinnehmen, sondern diese in die Verbindung zwischen uns verwandeln?

Die Annullierung, der Schirm, das widergespiegelte Licht (Or Choser) – das alles ist die „Kerze“.

Zuerst kommt der nebensächliche Gedanke und ich wandle ihn in den guten Gedanken um.

Entsprechend meinem Zustand wird mir von oben der nebensächliche Gedanke geschickt. Ich muss ihn nun von quantitativ in qualitativ, den guten Gedanken verwandeln – Gedanke über die Vereinigung zwischen uns und dem Schöpfer.

Aber die Kraft dieses Gedankens, sein Charakter, wird mir von oben gegeben, ich muss nicht schwer arbeiten, nur diesen Gedanken etwas „umwandeln“ – dann wandle ich den Bruch in Verbindung um. Je schwerer mir es fällt, zum richtigen Gedanken zu kommen – der Bruch zwischen Bina und Malchut – entspricht der Kraft des Widerstands. Ich habe es auf der Zeichnung (Buchstaben R) bezeichnet. Darauf wird meine Absicht gebaut. So wird’s gemacht.

Im Laufe des Tages sollt ihr zu dieser Zeichnung zurückkehren.

Artikel des Tages von Mittwoch, 14.11.2018

Sie sagten, dass wir für eine Gruppe beten, nicht für einen separaten Freund…

Danach kannst du auch für einen bestimmten Freund beten, aber er gehört zur Gruppe. Wie kannst du ihn sonst unterstützen und formen? Er hat ja kein persönliches Problem – es ist nicht sein eigenes Problem. Er befindet sich in der Gruppe und durch die Gruppe bekommt er diese Fehlfunktion. Sagen wir, er wird von der Polizei festgenommen. Warum? Weil die gesamte Gruppe eine gewisse Korrektur durchgehen muss. Daher wird ein Mangel aufgedeckt, so dass wir uns um selbst und um ihn als unseren Teil kümmern, so dass alles in der Verbindung zwischen uns geregelt wird. Dann wird sich der Fehler sich als Korrektur offenbaren und dank dieser Handlung steigt die ganze Gruppe auf.

Wir dürfen nicht nur jemanden mit seinem Problem sehen, das ist nicht sein Problem. Wir verbürgen uns gewissermaßen gegenseitig und jeder erhält beispielsweise seine eigene persönliche Spritze durch das Licht, der uns zur Quelle zurückbringen will. Und hier gibt es keine persönliche Berechnungen. Mit niemandem auf der Welt gibt es eine persönliche Berechnung, besonders nicht mit uns.

Heißt es, dass wir das Gebet so aufbauen können, dass wir für die Gruppe bitten, um einen kranken Freund zu heilen? Wie sollte man genau beten?

Wir müssen uns bei diesem Freund bedanken, denn mit seiner Hilfe können wir uns noch mehr verbinden, vereinen, zusammenkommen um für ihn aus der Gruppe zu beten. Damit er so sehr zu einem korrigierten Teil der Gruppe wird, so dass es ihm gut geht. Wenn wir für ihn beten und zum Guten zurückführen, sehen wir, dass die ganze Gruppe dadurch aufsteigt.

Möchten wir, dass es ihm zugunsten der Gesundheit der Gruppe gut geht?

Natürlich. Es wird  niemandem separat angerechnet. In der Tat existiert so etwas überhaupt nicht in der Natur. Und wegen unserer Spaltung sind wir nicht in der Lage zu erkennen, dass alle voneinander abhängig sind. Daher sollte man keine Fehler der anderen als persönliche betrachten. Dies ist der Mangel, der sich aufgrund eines gemeinsamen Systems in ihm entwickelt hat.  Ein einzelner Freund kann nur klären und uns diesen Mangel anzeigen, der in der gesamten Gruppe vorhanden ist. So werden wir Schritt für Schritt das Konzept des Arvut klären.

***

Was ist das Verlangen zur Vereinigung? Was soll ich dabei fühlen?

Wenn wir uns Tag für Tag überwinden und versuchen mehrmals am Tag, so oft wie es geht, durch Zitate und Diskussionen zwischen uns unsere Vereinigung zu spüren, dann wird sich die Schechina, die Präsenz des Schöpfers, in uns offenbaren. „In uns“ heißt in der Vereinigung zwischen uns. Wenn wir ständig darüber nachdenken und versuchen, es künstlich zu erreichen, als ob es gut wäre, als ob wir es wollen würden dass es geschieht, obwohl es keiner will – heißt es „von lo-lishma“ zu „lishma“. So betätigen wir das Licht, das zur Quelle zurückkehrt. Das Licht bringt mich zu dem echten Verlangen, welches mir früher auferlegt wurde. So passiert es. Warum? – Ich weiß es nicht. Dies ist die Auswirkung des hohen Lichtes. Wie geschieht es? – Keine Ahnung. Es passiert hinter den Kulissen.

Wie Er den Wunsch zu empfangen geschaffen hat und wie Er ihn steuert, weiß ich nicht. Ich kenne nur das Ergebnis, weil wir die Geschöpfe sind, das Ergebnis der Einwirkung des Lichtes auf den Wunsch. In der Tat existieren nur Licht und Verlangen in der gesamten Schöpfung. Und dann passiert es: plötzlich beginnt mein Verlangen etwas zu wollen, was mir absolut entgegengesetzt ist. Da das Licht darauf einwirkt, in ihm lebt, empfängt es den Einfluss vom Licht und bekommt sein Verlangen. Dies wird bezeichnet als „Dunkelheit wird als Licht ausstrahlen“. Deshalb müssen wir weiter handeln und nicht aufhören. Die Hauptsache – nicht aufhören, nicht weggehen.

Unser Ziel ist es, auf dem höchsten Niveau das, was die Kabbalisten uns schreiben, zu realisieren. Nur das. Und wir müssen sagen, wie wir heute bereits gesagt haben, dass man entscheiden muss, dass man sich hier „begraben hat“ um nicht wegzugehen. Heute ist es einfach – es gibt nichts auf der Welt, die Welt bietet uns nichts Besonderes. Ich bleibe und realisiere mein Leben hier, was auch immer geschieht.  Wenn man zu solch einer Entscheidung nicht kommt, hat man keine vernünftige Grundlage. Dies ist der Entschluss beim Empfang der Thora.

Artikel des Tages von Dienstag,  13.11.2018

Wir beurteilen einen Menschen in Bezug auf die persönliche, praktische Gruppe, die man zur Vereinigung führen muss, folgendermaßen: „in was ist man gut und in was ist man schlecht“. Nehmen wir an, es gibt einen gewissen „Kriminellen“ unter uns, der absolut alles vernachlässigt. Aber als er zur gemeinsamen Verbreitung kam, beteiligte er sich mit Herz und Seele daran. In unseren Augen ist es also zu 100% korrigiert. Und es gab noch jemanden, der alles vernachlässigt und an nichts teilgenommen hat – für uns existiert er überhaupt nicht in der Gruppe und sogar noch schlimmer: sein Beispiel schwächt die anderen auf ihrem Weg.

Wenn es eine gemeinsame Handlung gibt, ist alles klar. Aber wenn es keine gibt …

Was meinst du damit, dass es keine Handlung gibt?

Sie sagen, dass wir tagsüber an einem bestimmten Modell in uns festhalten müssen

Dies ist genau die Handlung: ich muss jeden Moment zur Vereinigung zurückkehren, um die Schechina, die Verbindung zwischen uns und das Feld zwischen uns, das „der Schöpfer gesegnet hat“, zu betrachten. Ich möchte es mir vorstellen, ich möchte es finden, ich möchte es in meinen Augen wachsen lassen.

Also zurückkehren und sich dieses Modell vorstellen …

Bis es greifbar wird – ich erzähle es euch aus eigener Erfahrung. Es wird dann greifbar und noch mehr: du beginnst damit zu arbeiten, es zu bewerten. Man kann sogar an verschiedenen Stellen seine Parameter messen – das ist das Kli!

Das heißt, wir sprechen hier von einer Art virtuellem Modell, das ich mir immer mehr vorstelle?

Ja, es wird zu deiner Welt, zu deinem Leben. Auf diese Weise gewöhnt man sich daran, bereit zu sein, dieses noch existierende Tierleben zu verlassen, bis man sich der Schechina anschließt. Und wofür leben wir sonst noch? – Um vom Materiellen in das Spirituelle überzugehen – dort gibt es spirituelles Leben.

Also die ganze Zeit zwangsmäßig uns daran zu erinnern, zu einer solchen Vorstellung zurückzukehren. Wird das als Arvut bezeichnet?

Das Beste ist – „der Mensch helfe seinem Nächsten“.

Das heißt, die Freunde und ich müssen uns immer in einem solchen „Brainstorming“ befinden, um herauszufinden, was das für ein Modell ist und darüber miteinander Ideen austauschen.

Ja.

Und darüber reden?

Natürlich kann man darüber reden. Ich schreibe darüber in Twitter, ich glaube ihr lest es ab und zu dort. Ich habe keine andere Möglichkeit, euch während des Tages zu kontaktieren. Ich möchte mit euch verbunden sein. Organisiert es so, dass ich jede Stunde ein Paar Minuten mit euch reden kann. Ich würde mich freuen. Ich halte diese Handlung für die Allerwichtigste. Wir sollten keine „Neulinge“ anschleppen, nichts in der Art – wir müssen jetzt selbst die Schechina betreten, es gibt nichts Wichtigeres!

***

Ich verstehe heute kein Wort von dem, was Sie sagen. Was wollen Sie?

Ich will, dass du dich während des Tages so viel wie möglich in Verbindung mit den Freunden befindest. Konzentriere dich nur darauf.

Ich verstehe immer noch nicht, was Sie wollen…

Ich will nur, dass du mit den Freunden verbunden bist.

Und was soll ich tun?

Daran denken.

Es klappt nicht, vielleicht gibt es etwas anderes?

Nein, nur das. Ich kann dir keine andere Hausaufgabe geben.

Aber was kann ich physisch tun?

Ich will dass du physisch mit den Freunden verbunden bist, das war es. Verstehst du was das heißt, an irgendetwas zu denken? Also denke daran: „Es gibt den Zehner und ich denke daran“. Ich muss darüber nachdenken, dass sie alle verbunden sind. Sie sind nicht verbunden, aber ich kümmere mich darum, dass sie sich vereinen: wann wird es passieren, wie wird es passieren? Stell dir vor, es hängt keinesfalls von ihnen ab, nur von dir – wie würdest du dann den Schöpfer darum bitten, dass Er sie zu Einem verbindet?

Sie reden wieder auf einem sehr hohem Niveau, ich verstehe Sie nicht… Sagen Sie mir, was muss ich konkret tun! Auf der Arbeit bin ich nicht in der Lage, an dies alles zu denken.

Du arbeitest doch nicht mit dem Kopf?

Doch, das ist das Problem! Ich arbeite mit dem Kopf und habe jetzt eine neue Position… Ich bin nicht in der Lage daran zu denken wie andere Freunde!

Sei nicht neidisch, du wirst sie noch überholen. Denke nur an eine Sache: die ganze Zeit, so oft wie es geht, in dem Maße wie du an eigene Probleme denkst, sorge dich um die Verbindung deiner Freunde, wie z.B. in der Armee oder ähnlichem.

Ich sage es Ihnen aus der Erfahrung – dies wird nicht klappen. Schlagen Sie etwas anderes vor…

Was heißt „wird nicht klappen“? Dann wirst du von anderen angerufen und sie werden dich daran erinnern. Und nachdem du das Klingeln gehört hast, denke 10 Sekunden lang darüber nach. In einer Stunde noch ein Klingeln und so wird es klappen. In einigen Tagen, wenn du kein Klingeln hören wirst, wirst du dich wundern: warum rufen sie mich nicht an? Denken sie etwa nicht mehr an mich? Haben sie mich über Bord geschmissen, rechnen sie nicht mehr mit mir? Die Gewohnheit wird zur zweiten Natur.

 

Artikel des Tages von Montag,  12.November 2018

Was machen wir praktisch am Tag, wenn jeder seiner Arbeit nachgeht?

Egal wo ich mich tagsüber aufhalte muss ich verstehen, dass alle Ereignisse die ich tagsüber durchlebe – ich habe einen Job, eine Familie und andere Probleme, die ich lösen muss – alle Oben im Voraus geplant sind. In diesen Ereignissen gibt es keinen Sinn und keinen Wert, außer dass ich aus diesen Zuständen und Ereignissen die ich tagsüber durchlebe, über die Verbindung zwischen uns nachdenke. Braucht jemand diesen Job? Dies ist eine Täuschung, eine Illusion – nur damit wir daraus an unserer Verbindung arbeiten können. Ihr versteht das nicht, taucht dort wie ins Wasser ein – in meinen Augen ist es nur ein Mülleimer – und grabt dort den ganzen Tag lang. Und ihr müsst im Gegenteil, diesen Mülleimer heiligen und korrigieren, sich die ganze Zeit in Gedanken und Gefühlen darüber erheben.

Das heißt, wir gehen zur Arbeit und müssen parallel…

Ich bin ständig mit meinen Freunden in Verbindung. Die Verbindung zwischen uns ist der Ort den ich ständig betrachte, die Augen aller sind dorthin gerichtet, das ist die Schechina. Der Raum zwischen uns ist ein Ort der Offenbarung des Schöpfers. Wie kannst du es vergessen? Was ist dir wichtig, dein tierischer Körper der in einiger Zeit sterben wird? Denk darüber nach. Du kannst nicht? Bitte deine Freunde darüber nachzudenken. Ihr befindet euch vor dem Ort an dem sich der Schöpfer offenbaren sollte, warum könnt ihr diesem Ort keine größere Bedeutung verleihen?

Ich sehe einfach nicht, wie ich während der Arbeit gleichzeitig etwas anderes in meinen Gefühlen und meinem Verstand machen kann.

Eine Person ist in der Lage dies zu tun, so baust du dein spirituelles Kli auf, daher ist alles so angeordnet. Dies steigt von einem perfekten Zustand zu einem unperfekten ab, so dass wir allmählich Vollkommenheit aus dieser Unvollkommenheit aufbauen, sonst werden wir keine Kelim haben. Wenn wir nicht aus der Welt der Unendlichkeit herabgestiegen wären, welche Art von Kelim hätten wir? Und so musst du dich aus deiner Arbeit, aus der Familie, allen Ereignissen und Problemen die dir geschehen, auf die Schechina konzentrieren, um sie auf die Offenbarung des Schöpfers vorzubereiten und Ihm dadurch Genuss zu bereiten. Wenn du es machst und die Schechina ein Ort zwischen den Freunden ist, – „von der Liebe zu den Geschöpfen bis zur Liebe zum Schöpfer“ – dann kommst du zum Ziel, sonst – nicht. Es gibt nichts hinzuzufügen: entweder ja oder nein.

Uns fehlt ein Beispiel durch das jeder zeigt wie er sich um den Freund kümmert, auf die Freunde zugeht um sich zu verbinden, um somit einen Ort für die Offenbarung des Schöpfers zu schaffen. Versucht es im Laufe des Tages zu machen, erlaubt eurem Ego nicht euch wieder für sich selbst zu sorgen. „Wann denn ich?“ ist nicht das Problem – es ist der Zerbruch, die Zerstörung. Wir sollen begreifen dass wir keine Wahl haben, wir sollen über die Natur hinaufsteigen. Es gibt ein Hindernis zwischen mir und dem Freund, und ich soll das überspringen um den Freund zu erreichen, mit ihm zu arbeiten und in ihn meine Kräfte investieren. Es ist nur ein psychologisches Problem – sonst nichts. Wenn sich ein Mensch davon überzeugt, schafft er es mit der Unterstützung der Gruppe.

Man kann viel darüber reden, aber uns fehlt die Bürgschaft damit jeder den anderen wach rüttelt, ein Beispiel gibt. Welche Beispiele habe ich gestern im Laufe des Tages bekommen? Wem war ich selbst ein Beispiel? Von wem habe ich die Größe des Ziels bekommen? Mit wem habe ich darüber gesprochen, wen habe ich unterstützt? Mit wem habe ich versucht eine Verbindung aufzubauen – imZehner oder zwischen den Zehnern? Habe ich einen solchen Bericht am Ende des Tages über mich erstellt oder nicht? Wenn nicht, dann ist er nicht bei der Arbeit.

Schreibt auf dem Blatt Papier nieder, wie oft am Tag ihr daran gedacht habt, dass das spirituelle Kli zwischen uns, in der Verbindung zwischen uns, ist. Wiederholt es 1000 Male und noch 1000 Male, und sieht, inwiefern es schwer fällt – du zwingst dich, und das heißt eine Anstrengung, die Arbeit – das bringt Licht. Denkt an die anderen damit sie es auch tun, weil erst dann merken wir, inwiefern einer dem anderen hilft.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 11. November 2018

Man muss sich sehr davor hüten, um sich nicht an den Schöpfer, noch vor dem Aufbau der Verbindung mit den Freunden, zu wenden. Erst, wenn du dich richtig auf die Gruppe ausgerichtet hast, auf die Verbindung, die Einheit, dein Verlangen sie zusammen als einen Mechanismus zu sehen. So wirst du dich dann, indem du dir vorstellst, dass du alle ihre Herzen, in ein Herz verbindest, mit diesem einen Herzen zum Schöpfer wenden.

Genau das ist das richtige Gebet Schacharit (das Morgengebet). Es ist nicht wichtig, wann innerhalb des Tages du das Gebet erhebst. Das Schacharit bedeutet, dass du „die Morgendämmerung“, die Wendung an den Schöpfer und die Korrektur, beginnst.

Wir denken, dass diese Bedingung „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ am Ende der Korrektur mit Hilfe des Lichtes, das zur Quelle zurückführt, realisiert wird. Das ist aber nicht richtig. Wir sollen mit dieser Bedingung anfangen: wir arbeiten an ihr und nur an ihr. Von ihr angefangen und weiter können wir richtige Handlungen aufbauen und uns richtig an den richtigen Schöpfer wenden. Ansonsten wird alles sündhaft sein.

Einerseits muss man sich um die Bürgschaft zwischen uns kümmern, das heißt um die richtigen Reaktionen aller Freunde einander gegenüber. Damit es im Zehner ein Netz der Wechselbeziehungen gibt und wir dieses Netz der Verbindungen wahrnehmen. Dieses Netz soll sich in Zehn Sefirot, die sich zu einem Parzuf  verbinden, verwandeln. Dann wird in diesem Parzuf die Bedingung für das Innere Licht (Or Pnimi) geschaffen, für die Entfaltung des Schöpfers im Geschöpf. Das ist eigentlich der Zehner: das vollkommene Ganze.

Deswegen lasst uns darüber beraten, darüber reden, wie wir das Gebet zum Schöpfer organisieren. Und nicht so, dass es jeder alleine macht, an sich denkt und das Gebet aus seinem Herzen erhebt. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten, werden wir sehen, dass wir uns genau auf diese Weise an den Schöpfer wenden. Unser Ego ist dazu bereit, es hat kein Problem darum zu bitten, zu verlangen, zu flehen, zu weinen. Das geschieht jedes Mal, ständig. Das Problem ist nur, dass dieses Gebet uns auf den Weg der Leiden führt.

In dem Maß, in dem wir nicht imstande sind den Schöpfer richtig zu erwecken, in diesem Maß wird Seine Reaktion, die wir eigentlich in richtiger Form erzeugen müssten, sich in eine Gegenform verwandeln und diese führt uns auf den Weg der Leiden. Also, entweder wenden wir uns selber, auf dem Weg der Tora an Ihn, oder wenn wir diesen Weg nicht nutzen, erzeugt er Druck auf uns, durch den Weg der Leiden.

Wie kümmern wir uns mit Hilfe der gegenseitigen Bürgschaft, in Gedanken an alle, damit jeder Freund, schweigend, in seinem Herzen, nicht vergisst sich richtig an den Schöpfer zu wenden?

Nur über die Freunde.

***

Wir sollen uns um die Verbindung zwischen uns kümmern, damit genau der Platz der Verbindung zwischen uns (und nicht jeder von uns) der Punkt der Aufmerksamkeit von uns allen ist. Wir sollen dem ständig die Wichtigkeit geben. Dass muss zu unserem „Kind“ werden, das wir geboren haben und uns zusammen um dieses „Kind“  kümmern. Du verhältst dich mit Zärtlichkeit und Liebe zu ihm, sehr pflegend, damit es lebt, sich entwickelt und wächst.

Kann man bestimmen, ob sich der Mensch um die Verbindung zwischen uns kümmert oder nicht?

Nach seinen Handlungen, nach dem, wie er sich einbringt. Es gibt solche, die das in größerem Maße machen können und solche, die dies in kleinerem Maße tun. Es gibt stärker „verschlossene“ Menschen und offene Menschen. Es gibt diejenigen, die viel reden und nichts tun und umgekehrt: tun viel und sind schweigend dabei. Es gibt unterschiedliche Menschen. Aber im Allgemeinen, beginnt ihr zu sehen, dass wir alle verbunden sind, das organisiert der Schöpfer. Das ist einerseits. Andererseits aber werdet ihr spüren, dass dieses Verhalten zwischen euch zur Shechina wird, also die Verbindung zwischen euch ein Eigenleben hat. Das ist wie ein Motor, der alleine wie ein Stück Eisen ist, aber er hat alles Nötige: Öl, Sprit, Elektrizität, damit er funktioniert.

Genau diese innere Arbeit, die dieses System erzeugt, dass sie ein Eigenleben hat, sollen wir offenbaren. Wir sind wie ein toter Körper. Wenn wir aber beginnen uns miteinander richtig zu verbinden, offenbaren wir plötzlich, dass die Verbindung zwischen uns nicht genügend war um sie zu offenbaren. Das heißt die Offenbarung der Shechina.

Wie wird ein Mensch zu einem aktiven Teil der Verbindung zwischen uns?

Vor allem dank der Sorge die anderen zu dieser Verbindung zu animieren. Hier kommt: “der Mensch helfe seinem Freund“. Hier haben Platz: die Erhabenheit des Schöpfers und des Ziels, hier ist auch das Spiel allen zu zeigen wie du dich darum kümmerst, damit alle sehen, wie wichtig das für dich ist.

 

Artikel des Tages vom 8. November 2018

Ihr versteht nicht, dass das alles der Schöpfer in bester Form für unser Vorankommen organisiert. Wir nehmen nicht jeden Zustand richtig an. Jeglichen Zustand muss ich so annehmen, da dies genau das ist, was ich brauche, in der genauesten Form. Der Zustand, die Wahrnehmung, die Richtung, die zu mir von oben kommt, genau das soll ich annehmen und auf dieser Basis soll ich richtig handeln. Ich ärgere mich nicht und mache keine Berechnungen, wieso ich das bekommen habe. Ich habe das aus dem allgemeinen Kli erhalten, aus meiner Seele, die diesen Kli darstellt und das ist der optimale Zustand für meinen Fortschritt. Und was soll ich jetzt tun?

Normalerweise ist unsere Handlung die Bitte: ich möchte über meinen Egoismus aufsteigen, über die Kräfte, die mich von meinen Freunden und auf diese Weise vom Schöpfer entfernen. Ich möchte, dass über diese uns trennenden Kräfte, die Kräfte der Verbindung kommen und dass wir uns in so einem Netz zu verbinden beginnen, innerhalb welchem wir den Schöpfer offenbaren können damit wir Ihm Genuss bereiten können.

Lasst uns damit anfangen, dass das, was wir in jedem Moment des Lebens bekommen, die optimale Form für unseren Fortschritt ist. Man soll keine Berechnungen durchführen, wieso der Schöpfer für uns das gemacht hat. Er hat das in bester Art und Weise für uns gemacht. Und wenn wir das nicht richtig „ablesen“ können, lasst uns es dann gegenseitig festigen, damit wir uns richtig dazu verhalten. Das bedeutet „über dem Verstand“.

Wie verstehe ich, dass in der Gruppe die Liebe zu den Freunden existiert? Und was bedeutet es in dieser Gruppe zu sein?

Die Gruppe existiert in einem guten Zustand. Das gesamte Zerbrechen ist nur in unserer Einbildung, uns gegenüber entstanden. Es gab niemals ein Zerbrechen, keine Sünde, nichts. Das alles ist scheinbar nur dazu da, damit wir das studieren. Das ist so wie wir dem Kind lehren: wir zerstören Lego – Bauten und möchten, dass es sich selber etwas aufbaut. So wird der Mensch klüger und versteht, nimmt den Schöpfer wahr. Wir sollen diese Etappen durchlaufen, damit wir unsere Kelim, unsere Kräfte, Wahrnehmungen und Verständnis gegenüber dem Schöpfer entwickeln. Nur dafür!

Deswegen war das Zerbrechen kein Zerbrechen und es gab niemals den Engel des Todes. Wir werden das noch offenbaren. Die gesamte Schöpfung ist ein Spiel, aber ein sehr ausgeklügeltes, schwieriges, nicht einfaches Spiel. Wann wird es aber zum Spiel? Dann, wenn wir es als ein Spiel annehmen. Wenn wir das mit aller Seriosität annehmen, wenn wir uns wünschen werden dieses Rätsel, diese Verwirrung in unserem Verstand und Gefühlen, zu entschlüsseln und stattdessen die wahre Form zu offenbaren, kommt das. Man soll nur zusammen daran arbeiten.

Lass uns davon überzeugen, dass wir uns im System befinden, welches uns verwirrt wie in einem Film, den wir auf dem Bildschirm sehen. Wir wollen aber nicht in diesem Film leben. Ich möchte nach wahren Verhältnissen leben und nicht nach dem Film, der mir jetzt angezeigt wird. Ich komme in dieses „Theater“ rein, in den Film, und existiere buchstäblich drin.

Alles hängt von uns ab, davon, inwieweit wir dem gegenüber stehen wollen. Baut innerhalb der Gruppe ein wahres System der Verbindungen zwischen euch, als ob ihr schon korrigiert währt, als ob ihr schon in der Verbindung mit dem Schöpfer steht. Baut ein wahres System, wo ihr nicht mit der Verhüllung einverstanden seid. Baut so ein System der Wechselwirkungen auf und ihr werdet sehen, wie das euere Entwicklung beschleunigt.

Artikel des Tages von Mittwoch, den 7.11.2018

Wir sind uns alle darüber einig, dass wir uns annullieren müssen und es ist sogar theoretisch klar, wie es gemacht wird. Aber warum passiert es nicht?

Unser Problem liegt nicht darin, dass wir mit dem übereinstimmen was die Kabbala uns sagt, und nicht darin dass wir Zweifel haben, auch wenn dies der Fall ist. Unser Problem ist, dass wir nicht zu einer sinnvollen und genauen Realisierung kommen. Wir übernehmen keine Bürgschaft zwischen uns. Wir führen viele Handlungen durch, aber nicht an der Stelle, die als Bürgschaft bezeichnet wird. Es ist besonders wichtig in unserer Zeit, in unserer Generation, dass wir es gut realisieren, denn damit legen wir einen Grundstein von dem aus wir die ganze Welt in einer korrigierten Form neu errichten werden. Das tun wir nicht. Wir  führen wir natürlich viele Aktionen durch, sie führen uns zu dem richtigen Zustand, aber wir sind immer noch nicht da angekommen. Die Tatsache, dass wir alle damit einverstanden sind, ist eine grundlegende Vereinbarung, aber keine Handlung.

 

Natürlich wäre es gut und richtig, sich um die Größe der Freunde in meinen Augen zu kümmern: inwieweit ich mit ihnen verbunden bin, abhängig von ihnen bin, wie sehr sie mich beeinflussen. Aber das ist nicht das aktuelle Problem. Unser jetziges Problem ist, in welche Richtung wir gehen. Und das ist die Bürgschaft, das Verbindungsnetz zwischen uns. Wir müssen solche Verbindungen zwischen uns aufbauen, die dem Schöpfer entsprechen werden. Wenn wir eine solche Verbindung zwischen uns herstellen wollen, dann werden alle anderen Bedingungen – mit den Freunden zu verschmelzen, sich mit ihnen zu verbinden usw. – in die Hauptaktion aufgenommen.

Lasst uns uns auf das, was wir jetzt lernen, konzentrieren. Wir wollen die bereits bestehende Verbindung zwischen uns erkennen. Wir wollen sie enthüllen und uns ihr anschließen – jeder in Bezug zu den anderen und alle in Bezug zu allen. In diesem guten Verbindungsnetz zwischen uns, das wir in perfekter Form weben, so dass es gegenseitig und richtig organisiert ist, wird es keinen Druck und keine Verzerrungen geben. Sobald wir zu einer so guten wechselseitigen Beziehung zwischen uns kommen, werden wir es dem Schöpfer, der inneren Kraft dieses Netzwerks ermöglichen, sich zu offenbaren – als würden wir einen Abstimmknopf drehen.

***

Im Grunde sprechen wir über ein einziges Thema – es gibt darüber hinaus nichts  worüber man sprechen kann. Wenn man fragt: „Wer bin ich? Was bin ich? Warum?“ – muss man aus sich selbst heraustreten und versuchen, sich „außerhalb seiner Haut“ zu befinden, über seinem Willen zu empfangen. Wenn er nach sich selbst fragt, kümmert er sich um seinen materiellen Zustand. Wenn man nach Beziehungen zum Nächsten fragt, nach der Verbindung mit den anderen (und wir haben gesagt, dass dies ein „Ort“ genannt wird), kümmert man sich um seinen spirituellen Körper, d. H. um die Seele. Wir sollten ständig dran bleiben, alle möglichen Übungen zu machen, Zitate zu lesen, Lieder zu singen, um den Menschen immer wieder zu der Fürsorge für das System, das außerhalb von seinem Ich liegt, zurückzuführen. Wir ist ein echtes spirituelles System, nicht Ich, denn das wirkliche Ich ist Wir, die zum System von Adam HaRishon vereint sind.

Unabhängig davon, wie viele Passagen wir jetzt lesen und worüber wir sprechen, wird die Wissenschaft der Kabbala in unseren Augen schließlich mehr und mehr darauf fokussiert sein, die Aufmerksamkeit des Menschen von seinem Ich auf Wir zu verlagern, davon, was er empfindet auf das, wie es zwischen uns geschieht. Und das ist das Wesentliche an den Anstrengungen, Übungen und Gewohnheiten. Sobald wir anfangen zu empfinden, dass wir außerhalb unseres Körpers existieren, werden wir in diesem außer-körperlichen Leben die Shechina und den Schöpfer spüren, die es füllen. Es ist wie ein neues System, das vom Schöpfer animiert wird. Dann können wir uns immer darum kümmern, es zu erweitern, zu stärken und detaillierter zu klären. Dies ist die Leiter der spirituellen Stufen.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 6. November 2018

Alle unsere Korrekturen sind (wie geschrieben wurde):„alles klärt sich im Gedanken“. Das Gesetz des Zerbrechens aber ist, dass die Verbindungen zwischen den Bestandteilen zerbrochen wurden und nicht in jedem Bestandteil innendrin.

Mit anderen Worten, wird der Mensch nicht danach beurteilt, was er selber darstellt, sondern nur nach seiner Einstellung zum Nächsten. Also, nur bezüglich der Verbindung mit dem Nächsten, inwieweit sich der Mensch in dieser Verbundenheit befindet oder nicht. Nur danach können wir ihn beurteilen. Es gibt nichts gutes oder schlechtes sondern nur die Bereitschaft zur guten Wechselwirkung zwischen den zerbrochenen Bestandteilen.

Deswegen kommt es so, dass jeder verpflichtet ist bereit zu sein, die Mängel des Freundes wahrzunehmen damit man mit ihnen die richtige Wechselbeziehung eingeht. Und nur innerhalb dieser richtigen Verbindung, wo sie sich umeinander kümmern, erbauen sie den Namen des Schöpfers. Dabei formen sie den Schöpfer wie gesagt wurde:“ihr habt Mich erschaffen“.

Womit?

Indem ihr versucht habt, euch in allen möglichen Formen zu verbinden und ihr habt danach gesucht, wo hier wirklich der heilige Name ist und wo der sogenannte „Platz der Ehre“ sein wird. Und das befindet sich zwischen uns, weil der Schöpfer sich zwischen uns verbreitet und nicht im Einzelnen.

Daraus ergibt sich eine Regel darüber, dass man für den Freund beten soll, seinen Schmerz wahrnehmen soll: die Leiden des Nächsten, sich in die Gesellschaft zu integrieren und nicht sich von ihr zu entfernen. Also es erledigen, all diese Beschlüsse, Gebote „zwischen dem Menschen und seinem Freund“, die die Gebote „zwischen dem Menschen und dem Schöpfer“ voraus gehen. Und erst nach diesen Korrekturen „zwischen dem Mensch und dem Freund“ erfolgen die Verbindungen, die Regeln, die Gesetze zwischen dem Mensch und dem Schöpfer. Weil es bis jetzt noch keinen Platz gibt, gegenüber welchen man handeln sollte. Wir sollten diesen Platz erbauen. Das ist genau die Verbindung zwischen uns.

Also, wenn wir zwischen uns den Platz, der „bejt Mikdasch“ (das Haus der Heiligkeit), in dem sich die Heiligkeit, die Kraft der Liebe und der Verbindung offenbaren soll, nicht erbauen, dann bewegen wir uns nicht in die richtigen Richtung.

***

In der Spiritualität gibt es kein anderes Kriterium als die Bewertung des Maßes der Wechselbeziehung. Alles was du verstehen willst ist unwichtig, das wird nicht berücksichtigt. Wieso? Weil das alles der Schöpfer macht, Er stellt diese Bedingungen auf. Das, inwieweit wir den Erfolg in allen unseren Sachen erzielen, in den Handlungen der Verbreitung, das alles macht der Schöpfer. Wo sind wir dann? Wir sind nur in dem Maß in der Bürgschaft, die wir fähig sind zwischen uns zu realisieren. Da wo jeder mit Kraft in den anderen „hineingeht“, wo er wahrnimmt inwieweit er dem anderen helfen kann, sich in ihn einschalten kann und auf diese Weise weiterhin mit ihm verbunden bleibt.

Was bedeutet: in den anderen „hineingehen“?

Das bedeutet inwieweit ich dem Freund helfen kann in dieser Wechselbeziehung zu sein. Inwieweit ich zusammen mit ihm in diese Wechselbeziehung hineingehe, inwieweit wir zusammen sind. Ich und Er: wir treten tiefer in die Wechselbeziehung mit den andern Freunden ein. Hier ist im Prinzip unsere Arbeit. Das ist uns auferlegt. Außer der Ausführung der Bürgschaft brauchen wir nichts mehr zu tun. Alles andere macht der Schöpfer.

Wie äußert sich das aber?

Wie stark ich mit aller Kraft in den Freund hinein gehe nehme ich wahr, inwieweit ich ihm helfen kann damit ich mit ihm in innerer Verbindung bin. In dieser inneren Verbindung zwischen uns soll die Kraft des gegenseitigen Gebens, die sich Schöpfer nennt, sein.

Ich muss mich also über mich zu ihm erheben und er soll sich über sich, zu mir erheben. Dann werden wir uns in der Mitte, wo jeder mit eigener Kraft den anderen helfen will, treffen. So „dringen“ wir ineinander ein: ich in ihn und er in mich. Und diese Verbindung zwischen uns ist genau dieser Platz, wo sich der Schöpfer offenbaren wird.

Inwieweit ich fähig bin um nicht zu „zerfallen“ und zu fliehen. Wenn ich, um nicht zu fliehen, nur mit jemand Einzelnen zusammen sein kann, dann nehme ich diesen Einen und versuche mit ihm ständig in so einem Zustand zu sein, wo ich mich außer mir befinde und in seine Richtung ausgerichtet bin, indem ich seine Mängel (Chissronot) offenbare. Hier braucht man keine Wörter, nur die Absichten. Man soll seine Bedürfnisse finden, für ihn die Bürgschaft gewährleisten, ihm die Sicherheit und die Unterstützung geben. Weil seine Spiritualität von mir abhängt, er selber kann nichts im Bezug auf seine Spiritualität tun. Die richtige Bürgschaft besteht darin, dass keiner etwas für sich persönlich gewährleistet, nur einer gegenüber dem anderen.

 

 

Artikel des Tages von Montag, 5. November 2018

Wie kann es sein, dass ein Mensch so viele Jahre investiert hat – 10,15,20 – und er hat nichts in der Hand? Aber er freut sich darüber, wie sehr er nichts hat und wie sehr er es will. Das heißt, er hat ein starkes Verlangen und gleichzeitig offenbart er Perfektion zwischen beiden Gegensätzen. Dies ist nach unserem irdischen Verstand überhaupt nicht fassbar. Wenn er jedoch die Spiritualität begreift, kann er sich aus den zwei Zuständen zur Eigenschaft von Bina, zum spirituellen Zustand erheben und allmählich beginnt er zu fühlen, dass Spiritualität existiert, und der spirituelle Zustand entsteht aus der Kollision zwischen großem Verlangen und nicht realisiertem Chissaron. Er sucht nach einer Möglichkeit, sich zu annullieren und wird dadurch würdig, das höhere Licht zu empfangen.

Um diese beiden Linien zu vereinen, kommt das Licht von oben – wir selbst tun es nicht. Unsere einzige Mitwirkung besteht darin, das höhere Licht zu erwecken und uns darauf vorzubereiten. Wenn ich zum Beispiel nach all meinem Suchen, meinen Wünschen und Bestrebungen damit einverstanden bin, dennoch in diesem Zustand zu bleiben – mit großem Chissaron einerseits und mit Vollkommenheit andererseits – bereite ich mich dadurch auf die mittlere Linie vor. Dies sind Gegensätze, und wir sind noch nicht in der Lage, dabei zu sein, aber wir können es ein wenig fühlen. Jeder ist etwa zehn Jahre auf der Suche, und wenn man nach zehn Jahren immerhin dran bleibt und sagt: „Ich bin bereit, jeden Moment weniger zu verstehen, wie die kleinste Ameise zu sein, so klein wie ein Sandkorn. Ich will nichts. Warum? Weil die Größe des Schöpfers mich beherrscht und dieses Wissen reicht mir in der größten Verschleierung.“ Wenn ein Mensch dafür bereit ist, kommt er durch das Nadelöhr.

***

„Ein Mensch offenbart, dass er nichts hat. Wie kann er perfekt sein? Aber trotz allem, geht er über den Verstand, gemäß dem, was ihm sein Lehrer geboten hat. Es stellt sich heraus, dass seine Vollkommenheit über dem Verstand aufgebaut ist, und dies wird Glaube genannt.“

Er spürt dies nicht in seinen Kelim. Wenn er aber angewiesen wird, perfekt zu sein, tritt er in die Perfektion ein. Wir müssen versuchen, uns in diese Zustände irgendwie hineinzufühlen. Dies sind schwierige Übungen – sich zu beugen, etwas offenbaren zu wollen, zu bitten. Wenn alle in der Gruppe solche Anstrengungen unternehmen, hat es seine Auswirkung und wir werden eine Veränderung spüren. Die Zeit ist sehr passend: wir empfinden Müdigkeit, Abstieg – das ist sehr gut. Es scheint uns so zu sein, weil wir ernsthaft gearbeitet haben. Nein, dies ist die Abwesenheit des höheren Lichtes, die uns dazu aufruft, uns unten noch mehr Mühe zu geben.

Das Wohl des Schöpfers ist das Wohl der Gruppe. Wenn du dich wirklich anstrengst, dich in der Gruppe aufzulösen und dich ihnen zu übergeben, beginnst du zu fühlen, dass diese Arbeit sich außerhalb von dir befindet. Es ist nicht wie im normalen Leben, wenn Leute zur Armee, zum Kommando gehen und bereit sind, sich selbst zu opfern. Wenn du anfängst, dich mit der Gruppe zu verbinden, werden dir solche Schwierigkeiten und Probleme gegeben, dass du die Hilfe des Schöpfers brauchen wirst, die Hilfe des höheren Lichtes. Dies bedeutet, dass die Stärke des Heldentums nicht ausreicht, um ein Verlangen mit Hilfe des anderen zu überwinden – ein größeres Verlangen gegenüber einem kleineren. Angenommen, man hat mir gesagt, ich solle etwas tun, aber ich will es nicht. Dann bekomme ich die Kraft des Willens, überwinde meine Faulheit und tue es. Nein, im Spirituellen geht das nicht. Um in der Gruppe zu sein, muss ich die Eigenschaft des Gebens erlangen, weil die Gruppe kein Kommando ist, sondern eine spirituelle Struktur, und dort das Gesetz der spirituellen Vereinigung gilt.

Dies ist das Hauptproblem, denn wenn ich keine Freude bewahren, befinde ich mich außerhalb der spirituellen Arbeit. Wenn ich für einen Moment in Verzweiflung, mangelndes Verlangen gerate, dann höre ich die Arbeit auf. Das heißt, eine Änderung meiner Einstellung zur Arbeit bringt mich aus der spirituellen Arbeit heraus. Was soll ich tun? Nur durch die Größe des Schöpfers, die Größe des Ziels finde ich den Ausweg – die Gruppe muss es mir ständig geben. Dies ist der Zweck der gemeinsamen Bürgschaft – jedem Freund die Größe des Ziels zu geben.

Artikel des Tages vom 4. November 2018

Man muss verstehen, dass das Studium die Vorbereitung zur Handlung sein soll. Und man soll jedes Mal schauen, wie können wir, bezüglich der Zustände, die wir jetzt zwischen uns haben, die Verbindung zum anderen Niveaus aufbauen. Die Verbindung innerhalb der anderen Natur, damit es dort keine Form des Verlangens gibt, die ich heute habe, welches mich erfüllt und lenkt, sondern, damit es hier das Verlangen zu geben, gäbe. Ich weiß nicht was das Verlangen zu geben ist. Egal, wie oft ich mich umdrehe, ich offenbare nur das Verlangen zu empfangen.

Man sagt, dass man hier eine einfache Handlung durchführen soll. Diese Handlung befindet sich im Prinzip neben uns: mach dein Verlangen, seinem Verlangens ähnlich. Wenn du dich anstrengst das Verlangen des Nächsten zu nehmen und es über deines zu stellen, damit es höher, größer und wichtiger als dein Verlangen ist, obwohl es deinem Verlangen entgegengesetzt ist und wenn du seinen Gedanken, der deinen Gedanken entgegengesetzt ist, annimmst, wirst du fähig sein dazuzulernen, was es bedeutet eins durch das andere zu ersetzen (so gut wie man das kannst).

Außerdem, du kannst dich natürlich an die Gruppe wenden, an den Schöpfer, an den Lehrer. Im Endeffekt wirst du fähig sein dich in dieser Form zu überwinden und du wirst verstehen, was es bedeutet über dein Wissen, Gefühl und Verstand zu gehen.

Deine Gefühle und dein Verstand bleiben dieselben, du erlangst aber die Gefühle und den Verstand des Nächsten dazu. Der Nächste ist im Prinzip die Gruppe. Du gehst hinter ihnen her mit geschlossenen Augen, du kannst also nicht überprüfen oder vergleichen, was du hast und was sie haben. Man kann das eigentlich nicht machen, weil dir das die richtige Herangehensweise zum Aufbau des neue Kli’s verdirbt. Es ist einfach. Wie uns erklärt wird: du hast den Stuhl und er hat keinen. Dann musst du ihm den Stuhl geben. Kurz gesagt, wir sollen es so machen, dass das Verlangen des Nächsten, der Gruppe, all meine Handlungen bestimmen würde und ich nutze meinen Körper nur als eine Maschine, in der sich das Verlangen der Gruppe befindet.

So schreiten wir voran, bis ich entdecke, dass dies das Verlangen des Schöpfers ist und das bestimmt alles. Das befindet sich in mir und ich beginne aus der Handlung, die ich vollbringe, Ihn zu erkennen: “aus Deinen Handlungen werden wir Dich erkennen“. Wo sind die Handlungen des Schöpfers? – In mir, wenn ich Ihm Platz anbiete mich zu lenken gemäß meiner Wahl. Dann offenbare ich innerhalb dieser Handlungen Seine Natur, Seinen Charakter, wenn man das so sagen darf. Ich offenbare das Programm, die Herangehensweise. So werde ich Ihm ähnlich, ich komme zur Verschmelzung, wo sich der Schöpfer in das Geschöpf einkleidet.

***

Kann ich mir, in meinem jetzigen Verstand und den Gefühlen so wie sie sind, einen Zustand vorstellen, den ich fixiere und etwas Entgegengesetztes aufbaue?  Also in meinem Wissen, in meinen Gefühlen und meinem Verstand, in dem, was ich selber sehen und denken möchte, baue ich noch einen Zustand, der meinem Verstand und meinen Gefühlen entgegengesetzt ist. Ich weiß nicht so richtig, was es bedeutet entgegengesetzt zu sein, denn, wenn das einfach etwas Entgegengesetztes ist, bedeutet das, dass ich das selber gebaut habe. Ich möchte von oben den neuen Verstand und neue Gefühle bekommen. Die Anderen, nicht in meinem Stil. Ich möchte einen neuen Kopf bekommen: den Kopf des Gebens, der Liebe, solche Sachen, die ich nicht habe. Ich möchte, dass sich dies in mir über meinem – ich – befindet, über meinem natürlichen Verstand und Gefühlen. Ich möchte, dass diese beiden Niveaus gleichzeitig existieren. Denn, wenn ich nur die neuen Gefühle und den neuen Verstand bekomme und ich es vom Schöpfer erhalten habe und mich lenkt, dann bin ich zum Engel geworden. Der spirituelle Mensch aber, ist derjenige, der zwei Niveaus beinhaltet: das Niveau des natürlichen Verstandes und der natürlichen Gefühle des Empfangen und darüber das Niveau des spirituellen Verstandes und die Gefühle, fürs Geben. Beide Niveaus befinden sich im Menschen und Er befindet sich zwischen ihnen.

Artikel des Tages von Donnerstag, den  1.11.2018

Vorbereitung zum Unterricht

Was ist die spirituelle Arbeit, der wir würdig geworden sind? Wofür sind wir dankbar?

Artikel des Tages
Zwei Menschen führen eine Handlung durch – der eine unter dem Verstand und der andere über dem Verstand.

Man fühlt keinen Unterschied in der Handlung, nur in der Absicht. Derjenige, der sich unter dem Verstand befindet, handelt nur aus dem Grund, dass er es für notwendig hält und hat dies als eine Angewohnheit angenommen, die zur zweiten Natur geworden ist.

Und es gibt auch den Glauben über dem Verstand, wenn einem nicht klar ist, warum und weshalb man es tut. Man denkt nicht über die künftige Welt, über die Belohnung nach, sondern führt diese Handlung durch nur weil man eine Motivation von der Gruppe bekommen hat. Man hofft damit dem Schöpfer Genuss zu bereiten ohne jegliche Antwort für sich selbst zu bekommen, ohne dass man dadurch ein Verständnis, eine Erlangung von dieser Welt sowie von der künftigen Welt gewinnt.

Man richtet sich ausschließlich auf des Schöpfers Genuss aus. Man ist nicht in der Lage dies zu tun und hat keine Ahnung wie es geht, wenn man sich selbst überprüft und es in absoluter Form durchführen will.Und dann betet man: „Gib mir die Fähigkeit und Kraft, die Handlung zu unternehmen, in welcher es überhaupt nichts für mich selbst gibt.“ Und der Schöpfer gibt einem die Kraft, den Verstand, das Gefühl und die Fähigkeit, dies zu tun. Und man empfindet eine sehr große Freude daran, dass der tierische Körper von diesem Resultat nicht profitiert. Solch eine Handlung nennt sich „sauber“.

***

Wir müssen jedem Freund das Gefühl von Arvut geben, das alle seine Sorgen, Ängste, Verzweiflungen und Störungen sowohl auf dem spirituellen Weg als auch in der äußeren Welt erlöschen. Die Empfindung von Arvut enthüllt die Gruppe in so einer Weise, dass man zu einem Gefühl kommt, dass man sich in einem vollkommenen Kli als ein integraler Teil befindet.

Und es ist unmöglich, dass man sich darin einsam fühlen wird. Man wird immer die richtige Berechnung haben, dass nur 10 existieren – nicht mehr und nicht weniger, nicht 9 und nicht 11 – sondern immer 10. D.h. meine Verbindung mit der Gruppe und unsere gegenseitige Bürgschaft führen uns zur neuen Realität. Dies sollte jeder von euch empfinden und dementsprechend leben.

Um 17 Uhr nach Israelzeit treffen wir uns für ein weiteres Gespräch. Bis dahin bleibt alle gesund und verbürgt euch füreinander – das ist das Wichtigste und das Einzige, woran wir denken müssen. Vor allem verbürge ich mich für meine Freunde darin, dass ich der Gruppe Recht gebe in allem, was sie tut.

Ich will die Arvut-Bedingung erfüllen. Darüber steht geschrieben: „Man kann eine abgelegene Stadt nicht zerstören“. D.h. es gibt keine Kraft in der Welt, die eine Stadt, in welcher Bösewichter und Verbrecher in gegenseitiger Bürgschaft leben, zerstören kann“. Und trotz der Tatsache, dass sie alle Verbrecher sind, sind sie „richtige“ Verbrecher – sie stehen jeder für die anderen und darin befindet sich die Kraft des Schöpfers. Das heißt, dass die Bedingung des Arvut und der Verbindung die erhabenste Bedingung ist. Sogar in der materiellen Welt, sogar zugunsten des Willens zu empfangen – dies ist die höchste Bedingung.

Wir werden noch über die Bedingung des Arvut in Klipot sprechen, das ist eine sehr große Kraft, ihr solltet sie nie vernachlässigen.

Es ist egal, im welchem Zustand ich mich befinde, ich strebe vor allem zur Arvut, zur Einheit mit unserer Gruppe. Viel Erfolg!

 

Artikel des Tages von Oktober 2018

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.

—————————————————————————————————————————

Am Montag, 29.10. / Dienstag 30.10. und Mittwoch 31.10. 2018 gab es keinen Artikel des Tages

Artikel des Tages vom Sonntag, 28.10.2018

Der Prozess geschieht auf diese Weise: ich nehme euch jetzt an der Hand wie ein Erwachsener ein Kind und unternehme mit euch die Schritte. Ich gehe und ihr geht, ich bin wie der Kopf und ihr seid wie der Körper, der mir folgt. Wie ein kleines Kind hinter dem Erwachsenen. So gehen wir voran, natürlich nur wenn ihr einverstanden seid. Nach einiger Zeit, nachdem wir diese Etappen hinter uns haben, beginnt ihr diese Etappen wahrzunehmen, abzuarbeiten. Das heißt: “an Deinen Taten werde ich Dich erkennen“. Und auf diese Weise erlangt ihr die Erfahrung. Aus dieser Erfahrung entsteht der Verstand, wie gesagt wurde: “es gibt keinen Weisen außer den Erfahrenen“. Und so, dank der Erfahrung, wird der Verstand, die Weisheit gewonnen. So werdet ihr erwachsen und ihr werdet selber voranschreiten.

Jetzt, zu dieser Zeit steht vor uns die Aufgabe in einer Reihe wie eine Perlenkette zu gehen. Ich nehme eure Hand und ihr geht hinter mir her. Das ist sehr wichtig, hier gibt es keine anderen Bewegungen. Wenn wir darin Erfolg haben, wird uns das gelingen. Wenn wir keinen Erfolg haben werden, heißt das, dass ich nicht erfolgreich war. Dann kann man unsere Organisation ruhig schließen und nach Hause gehen, sich warme Pantoffeln kaufen und im warmen Sessel sitzen.

Wie verbindet sich der Glaube an den Lehrer mit dem Glauben über dem Verstand?

Der Glaube an den Lehrer hilft uns diese Etappen zu durchlaufen. Daraus wird verständlich was „Glaube über dem Verstand“ bedeutet. Der Lehrer „kaut alles durch“, so wie wir es den Kindern sagen. Wie lehren wir und was lehren wir einem Kind? Wir lehren ihm solche Sachen, die für das Kind unverständlich sind, mit welchen das Kind nicht einverstanden ist. Wir nutzen dabei aber unsere Größe, unsere Kraft aus, wir nutzen das  weil das Kind von uns abhängig ist. Wir zwingen es, zeigen ihm, erklären. Im Allgemeinen nutzen wir alle möglichen Mittel, damit er das erledigt. Was soll das Kind im Endeffekt tun? Es soll das tun, was wir ihm sagen.

Aus der Durchführung heraus beginnt das Kind zu verstehen, was genau durchzuführen ist. Mit anderen Worten, es führt die bestimmten Handlungen in der Gruppe durch: die Bürgschaft, den Bund, sich über den Freunden zu befinden, sich unter den Freunden zu befinden, weil wir ihn verpflichten dies zu tun. Auch wenn wir es ihm tausend Mal und logisch erklären, funktioniert das nicht. Er muss das ausführen, auf jeden Fall und wie üblich ohne Verlangen, auch wenn er es logisch versteht, dass es so sein soll. Wenn es aber zu einer Handlung kommt, will das Kind das nicht. Hier steht sein Egoismus auf und sagt: muss ich das auch noch ausführen?! Ich habe das so gelernt, hab das so abgesprochen, ich habe gedacht das reicht! Muss ich das dazu noch ausführen?! Nein, nein!

Und hier liegt der Stolperstein, wobei wir jetzt stolpern. Das ist ein guter Platz, das ist das erste Mal dass wir in die Realisation gehen. Und nur aus solch einer Realisation können wir nach vorn schreiten. Derjenige, der sich bewegt, – ja -; derjenige, der nicht, dann nicht. Wir befinden uns jetzt hier…

***

Wir sind verpflichtet uns nur in der Gruppe zu realisieren, wie geschrieben steht und nur in der Verbindung zwischen uns. Du kannst das unmöglich anders machen. Und nur in einem Menschen (wie gesagt wurde: “der Mensch ist eine kleine Welt“) kann das alles geschehen, aber nur in Einzelnen, besonderen höheren Seelen, die schon längst diese Korrekturen durchlaufen haben. In unserer Zeit, besonders in unserer Zeit der letzten Generation, haben wir keine andere Wahl als nur zwischen uns, in einer großen Gruppe, auf die ganze Welt zu wirken, von der ganzen Welt die Einspeisung zu bekommen und so voranschreiten.

Wie geschieht das aber in der Gruppe, wenn es die Gegensätze gibt? Wie steigt man auf die nächste Stufe auf?

Hört auf euch gegenseitig eines anderen zu belehren, das ist nicht unser Weg. Jemanden zu schlagen, zu besiegen.. Nein. Sogar umgekehrt! Was studieren wir im Artikel „der Frieden in der Welt“? Jeder soll seine Meinung beibehalten, seine Eigenschaften. Man darf auf keinen Fall in den anderen eindringen, alle sollen so bleiben wie sie sind. Und wie? – „Alle Sünden wird die Liebe überdecken“. Das bedeutet, dass wir uns über alle unsere Differenzen verbinden, uns trotz der Differenzen verbinden. Ich bin mit ihnen zusammen, mit all diesen Differenzen, Gegensätzen, wenn wir uns gegenseitig hassen.

Wenn die Schüler von Rabbi Schimon sich gehasst haben, bereit waren sich gegenseitig umzubringen, wie haben sie sich jedes Mal erhoben, dank was haben sie sich über so einen Hass in ihre höhere Offenbarung erhoben? Sie haben sich über den Hass erhoben und diesen Hass dabei nicht ausradiert! Wenn sie diesen Hass ausradiert hätten, wären sie nach unten gefallen, so aber haben sie sich über ihn erhoben! Sie haben ihn mit Liebe bedeckt und haben in dieser reinen Liebe  die Wahrnehmung der Offenbarung des Schöpfers bekommen. Nur so!

Deswegen solltet ihr mit ihrer Hilfe in der Gruppe zum Verständnis wie man arbeitet kommen. Du und ich sind entgegengesetzte Menschen, entgegengesetzte Meinungen, absolut unterschiedlich! Auf keinen Fall können wir uns ähneln, wir hassen uns gegenseitig. Auf der irdischen Ebene sind wir so und wir werden uns noch mehr hassen. Dabei aber bauen wir aus uns eine Einheit auf dem spirituellen Niveau, über dem irdischen Niveau. So befinden wir uns im Glauben über dem Verstand, in der Eigenschaft des Gebens, höher als die Eigenschaft des Empfangens.

Bau also dieses Niveau auf! Und nur auf diese Weise, wenn du es aufbaust, wirst du zwischen diesen beiden Niveaus den Schöpfer offenbaren. Verstehst du wie nah dran du dich befindest?!

Artikel des Tages von Donnerstag, 25.10.2018

Brauchen wir Geduld in Bezug auf das Ego wenn wir über dem Verstand arbeiten?

Das ist keine Geduld, es ist einfach notwendig zu Beginn unseres Weges diese Arbeit zu akzeptieren und dran zu bleiben – ich befinde mich darin bis zum Ende meines Lebens, bis zum Ende aller Schaltkreise sogar. Es nennt sich „Sklave des Schöpfers“, es gibt nichts anderes. Ich kann in dieser Sklaverei „tricksen“, aber wichtig ist, dass es hier keine Vergünstigung gibt. Man muss sich immer davon überzeugen, es kommt nicht von Oben, von allein, wie ein Geschenk. Alles hängt von der Seelenwurzel ab, ob die Seele hoch ist. Und das Zeichen ist, dass man „explodieren“ kann, aber innerhalb bestimmter Grenzen, die man nicht überschreitet, da man einfach weiß, dass er nirgendwo hinlaufen kann!

Mir geht es schlecht hier, und es gibt keinen Ausweg, alles scheint blockiert zu sein, und was habe ich? Nur eine Sache – man sollte sagen: ich bin in „Es gibt niemanden außer Ihm“, der Schöpfer führt mich und es ist gut so, da „wer bin ich?“ Hinter allen meinen Erfolgen und Misserfolgen, hinter allem, was mir passiert, steht der Schöpfer. Er führt mich und ich bin damit glücklich, ich begebe mich in Seine Hände. Trotzdem muss ich hinzufügen, aber was? Ich muss im Geben hinzufügen. Bin ich in der Lage, oberhalb all meiner Frustration zu geben? Es ist ja gar nicht meine Berechnung. Ob ich es wirklich kann?

Man sollte versuchen, darin einen neuen Geist zu spüren, als ob man sich mit der neuen Luft füllen würde, aber anders als früher, als man nur über sich selbst nachgedacht hat. Man „geht in die frische Luft raus“ und macht weiter, und so mehrmals am Tag.

Das Problem liegt darin, dass ich der Gruppe sage, dass man sich beispielsweise mit der Verbreitung beschäftigen muss und die Gruppe hat keine einheitliche Meinung dazu, die auf alle einwirken würde. Dies bedeutet, dass ihr euch dazu nicht verpflichtet. Der Lehrer sagte es – na und, der sagt uns immer viel – so nehmen wir es in der Regel wahr. Die Gruppe akzeptiert es nicht wie eine eigene Meinung und übt keinen Druck auf die Einzelnen aus, damit sie es tun. Deshalb verliert ihr sehr viel, – mehrere Jahre! Ich übertreibe nicht, ihr hättet schon lange in einem ganz anderen Zustand sein können, aber mehrere Jahre sind verloren gegangen…

Ich wende mich an alle – ihr sollt in der Gruppe diesen Ratschlag, diesen Befehl (es ist etwas übertrieben gesagt) annehmen, folgen und nachdenken, wie man ihn mit der ganzen Gruppe ausführt. Wenn ihr entscheidet, dass einige im Küchendienst, andere bei der Liveübertragung sein sollen und der Rest beschäftigt sich mit der Verbreitung – es muss auch so sein. Eigentlich muss sich die ganze Gruppe damit beschäftigen. Heute betrifft es insbesondere die zentrale Bnei Baruch Gruppe.

Ein guter Schüler ist derjenige, der dem Lehrer zuhört, und nicht derjenige, der seinem eigenen Verstand folgt. Minimaler Verstand und maximale Handlung, die zur Vereinigung beitragen – erst dann werden wir Erfolg haben.

Artikel des Tages von Mittwoch, 24.10.2018

In welchem Kli haben wir uns gut gefühlt?

Im Kli des Empfangens. Und jetzt empfinden wir die Leere, damit wir das Kli des Gebens füllen lassen können.

Warum müssen wir im Kli des Empfangens eine Begeisterung vom Geben, von der Verbindung empfinden?

Das heißt lo-lishma, wir haben es immer gehabt: beim Lernen, bei der Verbreitung, durch die Freunde.

Das spielt aber keine Rolle, es ist wichtig, dass wir die Begeisterung über dem Verstand empfinden?

Wir sind immer noch nicht zum Gefühl gekommen, wo, wann und wie dies passiert. „Über dem Verstand“ beginnt eben mit der Gleichgültigkeit, wenn alles egal ist, wenn ich nichts brauche. Wie kann ich mich aus solch einem Zustand zu einem Aufstieg erwecken, zur Kraft des Gebens? Gerade wenn wir keine Wünsche haben, müssen wir nur ein Verlangen entwickeln: dass wir etwas mehr Energie und Kraft für die Handlung des Gebens haben. Nicht weil ich davon profitieren will. Heute will ich keine Vorteile ziehen, ich brauche nichts, ich bin eine Null. Also, ich will die Handlung des Gebens oberhalb dieses Zustandes durchführen, ich empfinde eine Art von Nebel.

Heißt es, dass dieser Zustand besser ist als der vorherige Zustand, in welchem wir die Begeisterung in den Kelim des Nehmens empfunden haben? Jetzt haben wir die Möglichkeit, zum Unterricht zu kommen, zu reden – bedeutet dies, dass wir uns im Aufstieg befinden?

Es stimmt nicht. Wie bist du zum Unterricht gekommen? Du bist geführt worden. Wir sprechen jetzt über das Chissaron, welches du in dir selbst findest. Du kannst jetzt bitten: „Ich möchte, dass ich eine Kraft habe, keine Ahnung, wie sie heißt – das Geben, das Empfangen, die Freude, das Chissaron – egal, aber ich will die Kraft heranziehen, die mich zur Handlung der Verbindung führt.“ Es wird nur nach unserer Beziehung zur Vereinigung gemessen, nichts anderes. Heute spüren wir kein Chissaron zur Verbindung, und andere Gruppen empfinden das Chissaron dazu, welches wir früher hatten. Deswegen sind sie gekommen und bleiben sitzen, aber es fehlt ein Brennstoff für eine erneute Verbindung. Und wir bitten darum, dass dieser Brennstoff nicht materiell sondern spirituell ist: die Größe des Schöpfers, die Größe der Eigenschaft des Gebens, da der Schöpfer das Geben ist. Wir möchten, dass es uns Energie und Kraft gibt.

Keine Begeisterung? Und was hat dich das ganze Leben lang inspiriert? Das Empfangen aller Art. Jetzt bittest du um die Inspiration des Gebens. Wo ist dieses Geben? Du schaffst es selbst, nicht dass es zu dir von alleine kommt.

Auf welche Arbeit müssen wir uns in den Zehnern jetzt nach dem Kongress konzentrieren?

Wir werden es in den nächsten Tagen während des Lernprozesses klären. Die Arbeit im Zehner liegt darin, dass jeder seine Gruppe wie das eigene spirituelle Kli und den Schöpfer innerhalb dieses Kli festhält, und alles hängt von seinem Beitrag in der Gruppe ab. Wir werden noch klarer sehen, dass die Gruppe das Kli ist und nicht die Gesichter. Meine Beziehung zu ihnen – ist mein spirituelles Gefäß: inwieweit ich sie in mir verbinden kann und sie als ein Ganzes betrachten. Solch eine Beziehung gegenüber der ganzen Weltgruppe ist bereits eine Pflicht, die man nie vergessen darf. Man muss sich auch darum kümmern, dass jeder Unterricht zu einem kleinen Kongress wird, der alle vereint. Und es ist unwichtig, wie viele Zitate wir gelesen haben, unser Erfolg liegt in unserer Vereinigung.

Muss ich mich auf meinem Zehner oder auf die ganze Gruppe konzentrieren?

Mein Zehner, meine Gruppe, die Weltgruppe.

Alle am Stück?

Das eine innerhalb des anderen innerhalb des dritten. Und der Schöpfer innerhalb von allen.

Muss man sich auf alle drei konzentrieren?

Nein, vor allem auf deinen Zehner, sonst kannst du eine Illusion entwickeln als ob du bereits ein Gerechter bist. Ich muss immer noch die Gesichter von Freunden und ihre materielle Handlungen sehen, von daher keine einzige Handlung in der Verbreitung weglassen, es sind heilige Tätigkeiten. Wer daran nicht teilnimmt, wird es später sehr bereuen, man muss es als eine spirituelle Arbeit betrachten. Im Laufe des Tages müssen wir uns Mühe geben, mit den Freunden weltweit verbunden zu sein, irgendwelche kurzen Verbindungsaktivitäten zu organisieren, 1-2 mal am Tag, die 5 Minuten oder eine viertel Stunde dauern, aber dass alle sich bewusst sind, dass es eine Pflichtaktion ist. Man kann einfach reinkommen und mit einem Ohr hören, Hauptsache wir empfinden die Verantwortung dafür.

 

Artikel des Tages vom Dienstag, den 23.10.2018

Wenn ich mich in der Gruppe befinde, zu welcher mich der Schöpfer geführt hat, muss ich mich in die Gruppe einschließen, wie es im Artikel „Die Freiheit“ geschrieben steht. Inwieweit ich mich mit der Gruppe verbinde und meine Freunde beeinflusse – so werde ich offenbaren, dass alle Gruppen zusammen sein müssen, weil mir die Kraft von einer Gruppe nicht ausreicht. Selbst wenn es die Gruppen sind, die ich gerade vor mir auf dem Bildschirm sehe, sagen wir, 50 kleine Gruppen (oder Zehner, egal) – brauchen sie ebenfalls die Verbindung mit den äußeren Gruppen und den Gruppen im Ausland.

Da wir zur letzten Generation gehören, müssen wir in einem möglichst großen Umfang vereinigt sein. Wir müssen uns miteinander in allem verbinden, d.h. in einem Körper – Rosh, Toch, Sof – müssen wir miteinander innerhalb dieser Seele, dem Körper verbunden sein.

Deshalb will ich den Gruppen, die ich gerade vor mir sehe, Folgendes sagen: wir müssen miteinander nach Regionen verbunden sein, dann werden sich die Qualität und die Quantität zu Einem verbinden und einander vermehren. Wir werden in dieser Form lernen, wir werden unseren Kongress an allen Wochentagen so gut wie es geht fortsetzten und so fahren wir bis zum nächsten Kongress fort, der um vieles stärker sein wird. Ich glaube, dass wir dadurch eine noch genauere Verbindung schaffen.

***

Die Kraft des Gebens ist in der Gruppe verhüllt, wir sind nicht in der Lage sie zu offenbaren – all dies ist unwichtig, aber sie befindet sich innerhalb der Gruppe. Es gibt niemanden außer Ihm, wir sind vereint, obwohl diese Vereinigung verborgen ist. Innerhalb dieser Vereinigung befindet sich der Schöpfer, der sie füllt und unterstützt. Wie erlangen wir diese Kraft?

Ich kann diese gemeinschaftliche Kraft, die in der Gruppe existiert, nur unter der Bedingung empfangen, dass ich mit den Freunden zusammen arbeite. Ob ich die Fähigkeit und die richtige Absicht für solch eine Zusammenarbeit habe? Doch in dem Fall erlange ich die Kraft des Gebens, die in der Gruppe verhüllt ist, wie es geschrieben steht: „In meinem Volke sitze ich“. Und wenn ich an der Gruppen-Handlung nicht teilnehme, habe ich keine Möglichkeit, mich an die Kraft des Schöpfers anzunähern, sie aus unserer Verbindung rauszuholen. Ich komme sogar nicht nicht in die Nähe ihrer Enthüllung – es muss eine gemeinsame Handlung geben und ich muss mich darum bemühen, diese Kraft zu entdecken. Nur wenn ich mich dieser Handlung anschließe, komme ich mit der Kraft, die in der Gruppe herrscht, in Kontakt – mit anderen Worten, in Kontakt mit dem Schöpfer. Er ist verhüllt, aber ich strebe trotzdem zu Ihm.

Mir muss es klar sein, wonach ich suche, wozu ich mich mit der Gruppen-Handlung verbinde. Deswegen, wenn es eine gemeinsame Handlung in Bezug auf die Verbreitung gibt, muss ich mich um nichts anderes kümmern außer um den spirituellen Vorteil, den ich daraus ziehen kann.

Empfehlen Sie, den Morgen-Unterricht im Laufe des Tages zu hören, wenn man Zeit und Möglichkeit hat?

Ich würde es nicht empfehlen, ich gebe den Morgen-Unterricht weil ich ihn geben muss. Aber die Hälfte unserer Freunde beschäftigen sich mit unterschiedlichen Aufgaben und rufe euch ebenfalls dazu auf. Macht euch klar, dass dies viel wichtiger ist als der Unterricht. Ich meine es ganz ernsthaft: wenn ihr etwas Gutes für euch selbst tun wollt, müsst ihr an unserer gemeinsamen Arbeit, die erforderlich ist, teilnehmen. Das nenne ich die Vereinigung über dem ganzen Lernprozess.

Ich werde mich innerhalb der nächsten 2 Wochen außerhalb von Israel befinden und wenn ich wieder zurück bin, beginnen wir uns sehr kraftvoll und in hohem Tempo mit einem neuem Thema beschäftigen. Bis dahin beschäftigt euch bitte so viel wie möglich mit allen erforderlichen Aufgaben.

 

Artikel des Tages von Montag, 22.10.2018

Wo ist der besondere Punkt, den wir nicht vertuschen dürfen und in dem wir uns nicht verwirren? Ich habe einen Freund in der Gruppe und mir wird klar dass ich ihn nicht mag, wir sind uns fern – ich kann ihn morgen vergessen, bzw jeder von uns wird seinen eigenen Weg gehen. Ich bitte dem Schöpfer dass er mir die Fähigkeit gibt, dass ich mich so zum Freund verhalte als ob ich ihn mag. Warum „als ob“? Er soll mir die Kraft der Liebe geben! Wenn Er mir die Kraft der Liebe gibt, werde ich mich zu ihm in meinem Verstand so verhalten, als ob ich ihn mag!

Nein, ich soll einen Abstand und die Entfremdung spüren und gleichzeitig beten, dass der Schöpfer mir eine Möglichkeit gibt diese Entfernung zu überspringen, ohne ihn zu verringern und mit ihm zu sein, als ob wir vereinigt sind. Es erinnert uns an den Unterrichtsstoff über die Einheit der Gegensätze. Wir lassen das aber jetzt um uns nicht zu verwirren. Später werden wir sehen, was hier passt und was nicht.

Also, ich bitte nicht um die Nivellierung der Distanz zwischen uns, wie beispielsweise zwischen mir und meinem Kind. Das Kind mag ich natürlich, deshalb haben wir keine Distanz zwischen uns. Zu dem Freund halte ich eine Distanz und bitte dem Schöpfer um die Fähigkeit, sich über diese Distanz im Glauben, im Geben über dem Verstand zu verhalten.

Hier wirken zwei Kräfte, die in der Wechselwirkung zueinander stehen: unten ist die natürliche Kraft des Nehmens und oben die übernatürliche Kraft des Gebens, die ich vom Schöpfer  erhalten habe. Ich beginne meine Realität dementsprechend wahrzunehmen. Die ganze Realität ist meine Seele, die mir vom Schöpfer gegeben ist damit ich mich mit der ganzen Schöpfung, der unbelebten, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Natur vereinige. Schlussendlich soll ich sie einerseits als Teile meiner Seele betrachten, andererseits nehme ich den Zerbruch der in unserer Wurzel stattgefunden hat, wahr. Ich beschäftige mich nicht damit, da es nicht in meinen Kräften ist, etwas zu tun. Ich begreife, dass der Zerbruch passierte damit ich ihn im Glauben über dem Verstand überdecke, so dass die Liebe  alle Sünden bedecken wird – sie deckt die Sünden ab. Die Versündigungen bleiben und der Abstand zwischen dem Hass und der Liebe, zwischen den Versündigungen und der Liebe, bestimmt die Höhe der Stufe und die Kraft der Erkenntnis des Schöpfers.

***

Wenn jeder Freund der Weltgruppe – wir sind Tausende, die sich aktiv mit Kabbala beschäftigen – 15 Minuten am Tag für die Verbreitung gefunden hätten, könnte es das Weltsystem ändern.

Es könnte alles ändern. Wenn alle unsere Freunde eine Viertelstunde für die Verbreitung widmen, hätten wir alle Kräfte der Natur verpflichtet, uns ins Prunkgemach des König zu heben, wie das der Prophet sagte. Damit hätten wir alle Kräfte der Natur verpflichtet, uns zu helfen, weil wir damit unsere Aufgabe erfüllen. Es ist eben alles, mehr ist nicht notwendig. Die breiteste Verbreitung ruft solche Reaktion herbei, dass wir plötzlich den Aufstieg empfinden. Ich spüre unerwartet, dass mich jemand auf seinen Schultern trägt.

Artikel des Tages, Donnerstag 18.10.2018

Das Programm ist nicht linear getrennt, wie wir es zeichnen. Korrekterweise zeigt sich das Programm in den Verbindungen zwischen uns.

Wir müssen diese Verbindung als das vollkommene und  geschlossene System sehen, in der sich der vollkommene Schöpfer offenbart. Es ist eine einzige wahre Form, die wir uns vorstellen sollen und danach  streben.

Wie nehme ich das Programm wahr, das großartig und universell ist? Wie versuche ich jede Sekunde, jederzeit dieses Netz der Beziehungen zu korrigieren, wie ein guter Fischer, der ständig sich um das Fischernetz sorgt und es repariert? Wie verbinde ich diese feinen Fäden miteinander, die alles vereinigen?

Möglicherweise sind diese Fäden kaputt, zerrissen und man muss sie finden und wieder miteinander verbinden.. Womit verbinden wir diese „Fäden“ miteinander?  Was bedeutet hier die gegenseitige Bürgschaft zwischen uns und die Bürgschaft zwischen uns und der höheren Kraft?  Ist es das, was stattfinden soll?

Wie können wir begreifen, das wir diese Netzfäden nicht verbinden können, weil wir keinen Verstand haben? Diese Verbindungen befinden sich in jenem Zustand worüber wir gestern und vorgestern gesprochen haben. Das heißt, dass diese Sachen sehr gegensätzlich sind, dass wir sie mit unserem Verstand nicht begreifen können – sie widersprechen unserer ganzen Logik. Wie kann es sein, dass diese zwei Gegenstände entgegengesetzt und gleichzeitig verbunden sind und unterstützen zudem die gegenseitige Existenz?

Es geht hier um die Arbeit im Glauben über dem Verstand, in dem ich zwei Fäden nur auf einer höheren als der jetzigen Stufe verbinden kann. Sie können  auf der jetzigen Ebene nicht verbunden werden. Aber wenn ich mich im Glauben über dem Verstand auf  eine neue Stufe erhebe, werden sie nicht nur gleich, sondern wird diese Gleichheit einen neuen spirituelle Zustand gebären.

Ich möchte euch erfolgreich, sinnlich miteinander verbunden sehen, sowohl innerhalb der Gruppe als auch zwischen den Gruppen. Damit wir ein Verständnis haben, ein Gefühl, ein Bewusstsein, dass wir voneinander abhängig sind, so dass ich mich tatsächlich abhängig von jeder Gruppe fühle. Heute fühlen wir es nicht wenn wir sehen dass eine Gruppe auf dem Bildschirm fehlt, aber Tag für Tag achten wir mehr darauf, ob die Gruppen auf den Bildschirmen zu sehen sind, wie viele Freunde in jeder Gruppe sind, welche Fragen die Gruppen stellen – das wird immer wichtiger für uns sein. So bauen wir das Netzwerk von Verbindungen zwischen uns auf.

Auf dem Kongress werden wir auch an dieser Verbindung arbeiten und nicht nur im Unterricht, sondern auch zwischen den Unterrichten. Wir müssen uns auf solche Verbindungen vorbereiten. Die externen Beziehungen, die wir zwischen den Gruppen „ausdehnen“ wollen, werden sich intern auf jede der Gruppen auswirken, sie wird mehr einig werden. So wird es sich ausrichten und ihr werdet deutlich spüren, wie sehr ihr es braucht die Gruppen zu sehen, denn ohne sie werdet ihr das Gefühl haben, als ob ihr nicht zu Hause wäret, als ob ihr euch irgendwo am falschen Ort befinden würdet, wie Kinder, die verloren gegangen sind.

Ich möchte euch daran erinnern, dass der Kongress eine Vereinigung darstellt. Wir kommen nicht um zu lernen – wir kommen um uns zu vereinen. Das Lernen betrifft vor allem unsere neuen Freunde, die noch weit entfernt von dem Wunsch sind, sich zu vereinen, sie wollen es nicht, sie verstehen es nicht, sie wollen immer noch allerlei „Klugheit“ hören: über die  Erschaffung des Universums, über das Programm der Schöpfung usw. Dies ist die Wissenschaft der Kabbala.

Und wir, unabhängig davon, was wir hören, müssen gleichzeitig nur nach der Vereinigung streben, in der wir eine solche Verbindung zwischen uns entdecken, die der Offenbarung des Schöpfers entspricht – danach streben wir. Lasst es erfolgreich sein!

Artikel des Tages von Mittwoch, den 17.10.2018

Das Wichtigste ist, jeden Tag am Unterricht teilzunehmen und wenn ich aus irgendeinem Grund weg bin, sollte ich den Unterricht aus dem Archiv nehmen. Aber es darf nicht passieren, dass ich einen Tag ohne einen vollständigen Unterricht aus den 3 Teilen verbringe.

Sind wir verpflichtet das Verlangen zu empfangen, zu lieben? Bedeutet die Liebe zu meinem Nächsten, dass ich sein Verlangen zu empfangen wie mein eigenes liebe?

Ich muss meinen Freund lieben und nicht das Verlangen zu empfangen. Ich muss ihm irgendetwas geben, was ihm in Bezug auf die Korrektur der Seele gut tut. Wenn er irgendwas braucht, was für sein Leben notwendig ist, dann gebe ich ihm vor allem das, wenn er aber alles Notwendige bereits hat – brauche ich mich nur um seine Seele zu kümmern.

Warum wird gerade jetzt, vor dem Kongress, die Leere empfunden? Es gibt keine innere Freude mehr, die wir bisher hatten.

Es kann sein, dass ihr euch darauf nicht genug ausrichtet. Ihr müsst euch darum kümmern, dass jeder von euch seinen Teil an die Weltgruppe weiter gibt. Außerdem muss man sich vorstellen (und es ist tatsächlich so), dass die ganze Weltgruppe korrigiert ist und jeder gemäß seinen Fehlern die Abneigung empfindet. Selbst wenn ihr irgendwo Fehler seht – seht ihr sie aus euerem unkorrigierten Verlangen. Letzendlich ist all dies die heilige Shechina, die vor euch steht und ihr muüsst anfangen, sie mit eigenen Anstrengungen zu füllen – jeder von euch und nicht auf die anderen warten. Alles hängt von einem einzelnen Menschen ab.

Wir bereiten uns jetzt auf den Kongress vor und diese Vorbereitung ist buchstäblich der Kongress, die Vereinigung. Tag für Tag lernen wir mehr und unsere Verbindung und die Vereinigung stärken sich. Ich meine diejenigen die dabei sein wollen, zusammen mit anderen teilhaben, und sich Mühe geben „die Lücken“ auszufüllen: man könnte irgendwas versäumt oder verpasst haben oder die Gruppe vernachlässigt haben. Und dann muss man, indem man diese Vernachlässigungen und das Nichtteilhaben bereinigt, von heute auf morgen empfinden, dass wir in der Tat eine neue Form bekommen.

Die Vereinigung zwischen uns wird von oben realisiert und tritt nach und nach in unsere Empfindungen, in das Bewusstsein ein, sie kommt näher,
wird vernünftiger, verständlicher. Sie wird von allen Arten von Schwachsinn und Täuschungen befreit. Kurz gesagt, wir beginnen eine Dynamik im ständig veränderbaren System zu sehen, diese Veränderungen sind jeden Tag, sogar stundenweise spürbar. Ihr könnt den Tag aufteilen – morgens, mittags, abends – und ihr werdet den Fortschritt in der Vereinigung beobachten zwischen denen, die danach streben. Demnach verändert sich unsere Empfindung, unser Verständnis, unsere Herangehensweise, unsere Verbindung – alles verändert sich. Bitte beachtet es, da der Kongress bereits hier ist.

Ihr sollt versuchen das, was wir lernen, umzusetzen. Den ganzen Tag ab dem Morgenunterricht denken wir darüber nach, besprechen den Unterricht, sprechen darüber – und so den ganzen Tag bis zum nächsten Unterricht. Und wieder den neuen Unterricht besprechen, versuchen zu verstehen und umzusetzen. Und so macht man es die ganze Zeit.  Es muss jeden Tag so sein und nichts als das. Als wir mit Rabash spazieren gingen, merkte ich, dass er nur darüber spricht, was wir im Unterricht hatten, egal was es war – ein Artikel oder Talmud Eser Sefirot.

 

Artikel des Tages von Dienstag, den 16.10.2018

Wir sprechen jetzt über zwei Gegensätze, die bisher nicht gelöst werden konnten.

Muss man in zwei Gegensätzen existieren?

Ja, natürlich.

Und sie realisieren?

Realisieren heißt, sie in sich einzuschließen.

Beide realisieren?

Ja, beide wie einen. Wir müssen sie beide behalten.

Aber einer widerspricht dem anderen?

Das stimmt, das ist ja genau der Punkt!

Wie geht denn das?

Warte ab, wir lernen es. Wir werden dies anhand dessen untersuchen, was in den Quelltexten steht, und mehr und mehr werden wir sehen, wie wir sie allmählich einbeziehen können. Wenn wir zusammen lernen, erheben wir eine Art Gebet, dass dies in uns geschieht. In gewisser Form werden wir dies verstehen und realisieren, wir werden voranschreiten, bis es in uns geformt ist. Bis dahin hilft uns keine Erklärung. Selbstverständlich willst du es verstehen, aber du musst auch verstehen, dass du es nicht verstehen kannst.

Über welche zwei Gegensätze reden wir? Was sind diese Gegensätze?

Zwei Gegensätze in einem sind der Körper und die Seele, das Empfangen und das Geben, die Handlung des Gebens und die Handlung des Empfangens, das Leben und der Tod. Das ist eine Sache im Spirituellen, die der anderen entgegengesetzt ist, und du findest zwischen den beiden nichts Gemeinsames, sondern erhebst dich über sie auf eine noch höhere Stufe. Nur so findest du die Lösung, und diese Lösung liegt im Glauben über dem Verstand.

***

Wir sollten uns gewaltsam mit allen Gruppen verbinden und nicht nur alle Gruppen mit einer zentralen Gruppe verbinden lassen. Alle müssen in gegenseitiger Kommunikation sein, einander kennen und unterstützen. Lasst uns anfangen, die verschiedenen integralen Verbindungen im integrierten System zu animieren, wenn jeder mit jedem verbunden ist. Dann werden wir sehen, wie sehr es uns hilft. Wir können es innerhalb von unseren zwei Kongresstagen sehen, wenn wir uns in solch einem Verbindungs-Wirbel befinden. Die Hauptsache ist die Verbindung, nicht die Weisheit die wir lernen. Unsere Aufgabe ist die Verbindung aufzuwecken, die seit dem Anfang der Schöpfung von Adam HaRishon bis zu unseren Tagen zerrissen ist.

 

Lasst uns anfangen sie wieder zu beleben, wir werden darin den Lichtfluss verursachen. Wir werden es fühlen, und dies wird unsere spirituelle Offenbarung sein. Damit dies geschieht, müssen wir uns Mühe geben. Wie? Es muss eine technische Fähigkeit geben und der Wunsch, verbunden zu sein. Sprecht miteinander. Letztendlich kennen wir uns alle und wollen noch mehr miteinander in Verbindung sein, die das höhere Licht dazu bringt, seine Arbeit zu tun: „Der Schöpfer vollendet meine Arbeit.“  Wir bemühen uns um die Vereinigung – der Schöpfer wird uns vereinen. Wir müssen nur fleißig sein und dann beginnen wir, das höhere System zu offenbaren. Die Verbindung zwischen uns zugunsten des Willens zu geben nennt sich die höhere Welt. Darin spüren wir die Erscheinungen oberhalb dieser Welt. Lasst uns hoffen, dass wir es hinbekommen. Gebt euch Mühe und alles geschieht. Ich bin jederzeit bereit, mich während des Tages mit euch zu verbinden, wann immer ihr es möchtet.

Artikel des Tages vom 15.10.2018

Wenn die Korrektur einzig in der Vereinigung zwischen den Freunden liegt, warum gibt der Schöpfer dem Menschen so viele materielle Probleme?

Es stimmt, ich verstehe, woher diese Frage kommt.

Wir denken, dass die materiellen Probleme die großen irdischen Probleme sind, aber die spirituellen Probleme sind viel größer. Unsere Mängel haben wir ursprünglich von Adam HaRishon bekommen, deshalb gibt es in der Welt nichts Neues – alles kommt von der spirituellen Welt. Alle Unannehmlichkeiten, Probleme, die wir plötzlich erhalten sind das Ergebnis des Mangel der Seele, sowohl die gesamte als auch private Seele.

Deshalb sind alle Nöte, Probleme und das ganze Verhalten des Menschen von der höheren Lenkung bestimmt. Der Mensch glaubt nur, dass er selbst denkt, selbst entscheidet –  aber es ist nicht so. Alles, was wir tun, diktiert uns „der große Computer“, der „Malchut“ der Welt der Unendlichkeit heißt und uns in Bewegung bringt.

Wir denken, dass es eine Belohnung ist, doch es ist eine Strafe, wir müssen alle diese Situationen erleben und uns vor ihnen  beugen, wie Rabbi Akiva, der den Kopf beugte wenn die große Welle kam, um so das Ende der Korrektur zu erreichen. Das ist die Hauptsache.

Außer dem Beugen muss man auch handeln, es ist sehr wichtig zu handeln. Was ist zu tun? – Um des Gebens willen zu arbeiten, sich über dem Nächsten auf den Schöpfer zu richten. Du machst es, um allen übrigen Teilen der Seele ihre mühsame Last zu erleichtern, damit sie sich von den Schlägen, von schweren Lasten und Druck ein wenig befreien.

Wir sollen es zusammen tun. Zusammen werden wir für alle Freunde in allen Gruppen bitten und insbesondere für diejenigen, die jetzt eine sehr große Korrektur durchlaufen (die Moskauer Gruppe versteht mich, auch die anderen Gruppen), damit wir würdig sind, es zu verstehen, es zu finden und unsere spirituellen Korrekturen durchzuführen. Wenn wir dazu kommen, wird unser Leben um vieles leichter sein: wir werden die großen Korrekturen machen und uns schneller vorwärts bewegen.

*

Wenn der Aufstieg zur Bildung des spirituellen Kli die Annäherung mit den Freunden bedeutet, stellt sich die Frage: geschieht die Annäherung nur dank der Zugeständnisse, bekomme ich dann, was in ihnen steckt, obwohl es mir scheint dass sie kein Recht haben? Wie mache ich mich zu der Gruppe zugehörig? Ich dränge ihr die Meinung nicht auf, im Gegenteil, ich beuge mich vor den Freunden – es ist unsere Arbeit.

Natürlich kann ich einen Kompromiss eingehen und nicht analysieren, was zwischen mir und jedem Freund und auch im Bezug auf die ganze Gruppe und ihres Anführers geschieht. Die Frage ist, ob ich mich tatsächlich der Vereinigung, dem Zentrum der Gruppe nähern will, das im Prinzip existiert – dort ist der Schöpfer anwesend und Er ist nur vor mir verborgen?

Wenn ich auf der Suche nach Fortschritt, nach dem Zentrum der Gruppe bin, nach dem Ort, wo sich der Schöpfer offenbart, je nach meiner Ähnlichkeit mit der Gruppe und in diesem Fall mit Ihm – muss ich gerade die größten Probleme und die Schwierigkeiten heraussuchen. Ich soll versuchen, sie zu überwinden und dann feststellen, welche ich überwinden kann und welche nicht.

Gerade diese Probleme, die ich überwinden kann, um mit den Freunden vereinigt zu werden, sind die Geschenke, die ich ihnen gebe – meine Teilnahme mit Herz und Seele, inwiefern ich fähig bin im Glauben über dem Verstand, und  wenn ich mir bewusst mache, dass ich dagegen bin: ich sehe nicht, will nicht, aber darüber hinaus nehme ich an ihnen teil und verbinde mich. Gerade das ist ein Geschenk, das ich in die Gruppe bringe und absolut jeder macht das gleiche.

Dann sehen wir, dass alles im Voraus vorbereitet ist und man nichts korrigieren muss, außer sich selbst. Alle befinden sich in der korrekten Seele und nur ich, Malchut bezüglich den Neun, muss mich korrigieren und so offenbare ich die Struktur der Seele, ihre Füllung und den Schöpfer darin. So realisiere ich meine Korrektur, weil ich diese Korrektur vollbringe, indem ich über meinen Wunsch aufsteige. Ich mache dem Freund  „Geschenke“ oder der Gruppe, indem ich mich annulliere und mit der Gruppe verbinde.

 

Artikel des Tages vom 14.Oktober 2018

Ich brauche die Eigenschaft des Gebens gegenüber etwas gutem nicht zu entwickeln. Weil zu demjenigen der mir gegenüber gut ist, benehme ich mich genauso gut. Das kommt von meiner Natur, von meinem Ego, es ist nützlich mich so ihm gegenüber zu verhalten. Wenn ich aber sehe, dass ich nicht beachtet werde, dass man mich abstößt, beginne ich plötzlich solche Sachen zu beachten die ich früher nicht fähig war zu bemerken. Plötzlich scheint es mir, dass jemand sich von mir abgewendet hat, jemand hat mich komisch angeschaut, oder er hat mir etwas gesagt oder mich überhaupt nicht bemerkt. Im Prinzip sind das alles die Zeichen des gewissen Missachtens. Ich werde plötzlich feinfühliger, beginne die Freunde zu hassen, ich dulde sie kaum…

Ich muss mich selber vorbereiten und danach  versuchen zur Liebe zu kommen.

Also, damit alle Sünden, die ich dem Freund zuschreibe, meine Liebe verdeckt. Dann werde ich offenbaren, dass es keinen Freund hier gibt. Ich sehe einfach mein Awiut, die der Schöpfer mir  auf diese Weise zeigt. Genau auf der Basis dieses Awiuts muss ich die Verbindung erreichen, sogar die Umarmung mit dem Schöpfer erreichen. Hier gibt es keine Freunde, es gibt nur „es gibt niemanden, außer Ihn“.

Wir sollen nur nicht vergessen, dass diese Arbeit die Arbeit des Schöpfers ist. Und obwohl es mir scheint dass ich diese Arbeit erledigen muss, überprüfen und sehen dass ich nicht fähig bin, nicht dafür erschaffen wurde. Weil der Mensch nur für eins erschaffen worden ist: den Schöpfer darum zu bitten, dass Er das macht, also für das Gebet. Es wurde gesagt: „Schöpfer, lass mich den ganzen Tag beten“. Also die Rede ist genau davon, dass man sich die ganze Zeit nach „oben“ wendet und verlangt. Unsere Arbeit besteht darin, damit man die Mängel findet und um die Korrekturen bietet.

Deswegen sind die Freunde, die ich auf natürliche Weise abstoße, sie missachte, mich von ihnen entferne, für mich einfach zur nützlichen Umgebung werden, ansonsten werde ich keine Möglichkeit haben mich an den Schöpfer zu wenden. Womit werde ich mich an Ihn wenden? Also hier existieren zwei Gegensätze: diese Freunde helfen mir! Inwiefern nehme ich wahr, dass sie mich missachten und fern von mir sind, inwiefern ich sie abstoßend finde, insofern bekomme ich mehr Gründe mich an den Schöpfer zu wenden. Ich suche danach wie der Alte, der gebeugt geht und sucht, als ob er etwas verloren hat. Das ist nicht so,dass ich das nicht sehe, umgekehrt, ich mache eine Anstrengung, damit man noch mehr Mängel sieht, die ich sammeln soll und im Gebet erhebe.

***

Ich frage nach dem Unterschied zwischen dem, was der Kabbalist offenbart und dem, was geschieht…

Das ist nicht seine Sache. Natürlich will er sofort das Ende der Korrektur sehen. Aber nichtsdestotrotz arbeitet er über dem Verstand. Komme was wolle, er ist verpflichtet das zu tun. Es gibt die Realität und es gibt das Wünschenswerte. Ich erledige das, was mir gegeben wurde, insofern das in meiner Zeit gegeben wurde und in meinem Zustand. Natürlich, müssen die großen Pläne auch sein, aber du musst das tun was dir gegeben wurde.

Aus der Sicht des Gesamtsystem, wo liegt die Notwendigkeit des Unterschiedes zwischen dem, was schon jetzt offenbart wurde und dem praktischen Ausführen?

In dem man sich beugt. Mir wird die verachtenswerte Arbeit gegeben, ich soll sie aber als die höchste, erhabenste Arbeit annehmen. Dann wird keine Frage existieren. Es gibt’s nichts zu bereden. Lasst sie schreien, lass „die Hunde kleffen“, all das ist unwichtig. Das wichtigste ist, dass jeder seine Mission erledigt.

***

Wie analysieren wir innerhalb des Tages das Verhältnis der Gruppe zu uns und unser Verhältnis zur Gruppe, damit wir das richtig sammeln und daraus die richtige Form erbauen, richtige Bitte? Ähnlich dem, wie man die schriftliche und mündliche Form anreichen. Man soll doch diese Bitte richtig formen: zuerst zeigt man auf den Grund des Anschreibens, danach erlangt man das erwünschte Ergebnis. Um kurz zu fassen, es gibt viele Punkte in dieser Bitte. Genau das sehen wir im Gebet: zuerst danken wir, segnen wir Denjenigen, an wen wir uns wenden: Du bist allmächtig, Du bist barmherzig, deswegen wende ich mich an Dich und bitte Dich, und das ist das, was ich als Resultat bekommen möchte.

Wie erbaut man innerhalb des Tages so einen kritischen Verhältnis, und vor allem die Vorbereitung dazu? Weil jede Sache die Vorbereitung, den Sinn und den Resultat beinhalten muss.  Also die Vorbereitung zu der kritischen Einstellung, die kritische Einstellung selber und das Resultat. Die Gruppe gegenüber mir, ich gegenüber der Gruppe, die Mängeln, die dabei offenbart werden und auch wie ich mich damit an den Schöpfer wende. Wie baue ich innerhalb des Tages diese Dinge auf? Es gibt keine wichtigere Arbeit, wir sollen das verstehen, dass diese Arbeit sich im Gebet befindet. Der Schöpfer braucht nichts. Er erwartet lediglich MAN von uns.

 

Artikel des Tages vom 11. Oktober 2018

 

Es fehlt dir nichts, [außer] …. all die abgefallen Glieder aufzusammeln, die aus deiner Seele herabgesunken sind und sie zu einem einzigen Körper zu verbinden. In diesem vollkommenen Körper wird der Schöpfer Seine Shechina unaufhörlich unterbringen.

Wir müssen vor allem, aus uns heraustreten, um „die abgefallenen Glieder“ zu sammeln. Was bedeutet, dass ich mich außerhalb von mir befinde, dass ich mich mit ihnen verbinde, dass ich sie an mich anschließe und den Rest macht der Schöpfer?

Wir haben drei Handlungen um aus sich herauszutreten: mich mit ihnen vereinigen, mich an sie „anzunähen“, mit ihnen wie in einem Körper verschmolzen zu sein. Wie tue ich das? Wie entwickle ich eine Empfindung während ich aus mir ausgetreten bin, dass sie mir fehlen? Ich habe fünf Finger, benötige ich noch einen? Wie kann ich fühlen, dass er mir fehlt, damit ich mich mit ihnen verbinde? Sonst ist es nur eine äußerliche Vereinigung und nicht die Innere. Wie kann ich ihn „annähen“, „ankleben“? Es ist nicht wirklich das Ankleben, sondern eine absolute Durchdringung in allen Einzelheiten, als ob aus zwei, eins entstehen soll.

Wie kann ich solch einen Mangel, solch eine Notwendigkeit entwickeln? Das ist die ganze Arbeit, es gibt keine andere. Wir sollen die zerstörte Seele korrigieren – das ist unsere Handlung. Woher nehme ich das Bedürfnis, aus mir herauszutreten? Was bedeutet – aus mir herauszutreten? Was bedeutet sich mit ihm zu verbinden? Wobei ich mich mit ihm außerhalb von mir verbinden und ihn dann für mich zurück gewinne. Worin bestehen diese Veränderungen der Wechselbeziehung zwischen uns. Wie kann ich ihn zurückgewinnen? Selbstverständlich geschieht es mit Hilfe des Gebetes, der inneren Bitte an den Schöpfer, damit Er mir hilft und meine Seele erfüllt.

***

Was bedeutet es, aus sich herauszutreten?

Es bedeutet, dass ich mir wünsche mich zu reduzieren, um mich nicht von mir selbst, sondern mich vom Freund zu begeistern, so wie er ist: von der Größe des Schöpfers in ihm, die Größe der Gruppe die er hat, von seiner Zielstrebigkeit. Ich will sein Verhältnis zum Spirituellen übernehmen, um es für mich zu klonen. Das bedeutet, sich vom Freund begeistern zu lassen.

Aber warum heißt es, aus sich herauszutreten?

Da in dem Moment, in dem ich mir wünsche von ihm begeistert zu sein, annulliere ich mein „Ich“. Alle meine Gedanken und Wünsche bleiben bei mir: nur die leeren Kelim, nur die Sensoren, ohne jegliche Reaktion. Dann bin ich von ihm (dem Freund) begeistert: von seinem Verhalten zum Spirituellen, zur Vereinigung. So finde ich, was in ihm steckt und will es annehmen.

Und was bedeutet, dass ich die ganze Kraft von der Gruppe bekomme?

Wenn ich mich von ihnen begeistern lasse, bekomme ich diese Kraft. Aus eigener Kraft bin ich nicht fähig einen einzigen Schritt nach vorne, in die Spiritualität, zu tun, sondern nur dank der Kräfte, die ich von außen bekomme. Alle meine Kelim befinden sich außen.

 

Es gab ein ganzes Kli von Adam HaRischon, welches abgestürzt und in viele Teile zerbrochen ist. Zum Beispiel: dein Computer oder Fernseher oder sonst irgendein elektronisches Gerät ist abgestürzt und in viele Teilen zerbrochen.

Sie können sich nicht „bewegen“, man muss sie verbinden – dann beginnen sie zu leben.

Ich sage es euch noch mal: seid miteinander verbunden. Lasst euch, aus euch, in die gesamte Gruppe hinein treten. Fangt an euch zu interessieren und euch um sie zu sorgen. Die Zeit ist kritisch. Ihr solltet die Möglichkeit nicht verpassen. Es wäre zu schade! Wir werden buchstäblich gestoßen! So wie Baal HaSulam schreibt: du hattest eine Möglichkeit…  aber nicht verzweifeln, fange von Vorne an.

Jetzt haben wir solch eine Möglichkeit… aber fragt mich nicht und denkt nicht, dass ich es tun werde. Ich erhalte Zitate von euch, ich werde sie lesen, auch jemand anderer kann sie lesen, es spielt keine Rolle.

Aber die ganze Arbeit liegt zwischen euch: inwieweit ihr aus euch heraustreten könnt, inwieweit ihr euch gegenseitig einschließt. Darin besteht eure Arbeit und eurer Erfolg.

Artikel des Tages von Mittwoch, 10.10.2018

 

Der Erfolg des Kongresses liegt darin, dass wir uns wirklich als eine Gruppe fühlen. Was anderes möchte ich nicht. Alle-alle, die wir da auf den Bildschirmen sehen – es können noch 20 Bildschirme dazu kommen – Hauptsache, alle empfinden sich als eine Gruppe. Das ist sehr wichtig, das ist das Kli, das ist der Platz, wo sich alles offenbaren wird. Und wenn wir beginnen, noch mehr Tätigkeiten zu machen werden wir sehen, wie das alles von einem zum anderen übergeht  – von dort kommt die Geburt.

Was hat uns denn in den letzten Tagen gefehlt, um dies zu empfinden?

Ich sage nicht, dass irgendetwas gefehlt hat. Aber es müsste uns klar sein, was wir noch hinzufügen können. Es sind noch 10 Tage vor dem Kongress plus 3 Kongresstage –  insgesamt ca. 2 Wochen. Schön, dass wir ein festes Datum haben – so verpflichten wir uns dazu,uns jeden Tag und jeden Moment zu verbessern, so dass der Kongress wirklich zu den 3 Tagen einer starken Verbindung wird. Das Ziel des Kongresses – Aufbau von einem Kli, einer Zehnergruppe!

Welchen Prozess sollten wir in diesen Tagen durchlaufen, um zu einer Gruppe zu gelangen?

Dass ich zum Gefühl komme, dass ihr bei mir drinnen sitzt, in meiner Empfindung. Ich fühle die Weltgruppe so wie Rabash sagt, dass meine Freunde „in mir stehen“. Sie fühlen mich, und ich fühle sie, sie befinden sich in meinem Herzen. Und dann tanzen wir zusammen obwohl wir uns an verschiedenen Orten befinden, alles passiert in einem Herzschlag. Das müssen wir fühlen. Wie Rabash es beschrieben hat, so muss jeder fühlen.

***

Ich bitte euch darüber nachzudenken, ihr müsst ja alle teilnehmen, wie wir die Verbindung mit 100 Gruppen auf der ganzen Welt, in  allen Sprachen, mit allen diesen Unterrichten organisieren. Vielleicht wird es ganz anders gestaltet, ohne Zitate, ohne Unterrichte? Lasst uns eine Revolution machen! Was können wir tun damit das Resultat ist, dass wir alle verbunden sind, wie eine richtige Suppe, alle in einem Topf? Das ist das Ziel. Wie können wir diese verbleibenden Tage verbringen, um zum Ziel „Eine Verbindung zu einem Menschen mit einem Herzen“ zu gelangen, so dass alle Freunde in einem gemeinsamen Herzen vereint sind? Das müssen wir praktisch tun, und dann wird sich der Schöpfer zeigen.

 

Artikel des Tages von Dienstag dem 9.10.2018

Wenn ich Ihnen im Unterricht 3 Stunden lang zuhöre, bin ich sehr beeindruckt. Aber wenn die Freunde sprechen, höre ich ihnen zwar auch zu, aber aus irgendeinem Grund inspiriert mich das nicht, ich schlafe ein. Was bedeutet es und was kann ich tun?

Dies deutet darauf hin, dass dir die Wichtigkeit der Freunde fehlt. Für deinen spirituellen Fortschritt sollten die Freunde wichtiger sein, sogar wichtiger als deine Verbindung mit mir. Also, sage dir selbst tausend mal und schreibe tausend mal auf, dass du nichts anderes hast: dein Freund ist dein Pass zum Schöpfer, nicht ich. Ich verstehe, dass es sehr schwer ist und dass der böse Trieb dazwischen steht und dich behindert, aber du musst verstehen, warum der böse Trieb genau hier ist und warum du deine Freunde missachtest. Hier liegt deine ganze spirituelle Arbeit!

Und in Bezug auf die anderen Welt-Gruppen: warum hörst du ihnen nur teilweise zu und denkst „Wer sind sie überhaupt?“ Natürlich, im Vergleich zu deiner Gruppe sind sie nichts, du musst aber wissen, dass sie auf dem Weg zum Schöpfer sind. Sie sind auf dem Weg zum Schöpfer!

 

Während des Tages sollt ihr darüber nachdenken, wie ihr in der einen oder anderen Form miteinander verbunden seid: durch meine Fragen, ihre Fragen, durch ihre Antworten und Gedanken;  es ist unwichtig was sie sagen. Hauptsache ist, wir sind mit ihnen und durch sie mit dem Schöpfer verbunden. Wir wollen dies als ein einziges Kli aufbauen, in dem der Schöpfer die Verbindung zwischen uns korrigiert und uns vereint.

Das, was ich in Bezug auf die Freunde empfinde, empfinde ich in Bezug auf den Schöpfer, negativ oder positiv. Meine Beziehung zum Freund spiegelt meine Einstellung gegenüber dem Schöpfer, der dazwischen steht, wieder. Und ich möchte das alles in Ordnung bringen, das heißt „Wie fein und angenehm ist es, daß Brüder beieinander zusammen sitzen“. (bin unsicher! ) „Zusammen“ bedeutet, dass der Schöpfer zwischen ihnen sitzt. Was bedeutet dieses „sitzen“? Er füllt den Raum zwischen ihnen. Das heißt, wenn ich an jemand anderen denke, ist der Schöpfer zwischen uns. Wenn ich das erkenne, fange ich schon an, spirituelle Arbeit zu leisten.

***

Wie können wir ab heute, ausgehend von dieser Lektion, solch eine Atmosphäre im Weltkli bewahren, wenn wir all das Böse, das wir als persönlich wahrnehmen – zwischen den Freunden, zwischen den Gruppen, egal wo – innerhalb eines Augenblicks dadurch korrigieren lassen, dass wir uns an den Schöpfer wenden und darum bitten, dieses Böse ins Gute umzuwandeln, damit wir es nicht als Böse empfinden?

Wir können es als ein technisches Hindernis auf der materiellen Ebene empfinden, aber keinesfalls als Böse. Indem man es als Böse empfindet, scheint man den Schöpfer zu verfluchen. Wie können wir einen solchen Zustand zwischen uns in unserer virtuellen Welt schaffen, dass wir alle diese Unterstützung spüren und sofort den Schöpfer kontaktieren, so dass Er jedes Übel, das wir fühlen, korrigiert und ins Gute umwandelt? Nicht aus dem Grund, dass wir uns wohl fühlen möchten, sondern darum, dass indem ich es als Böse empfinde,  ich den Schöpfer beschuldige. Wie können wir zu solch einem Zustand in unserer Welt kommen?

Ohne mich um die gute Atmosphäre in der Weltgruppe zu sorgen, bin ich nicht in der Lage, mich um meine innere Gruppe zu kümmern – wir sind aufeinander angewiesen. Ihr könnt euch mit eurer Gruppe so gut wie es geht beschäftigen, es wird aber nicht von großer Hilfe sein. Es kann wahrscheinlich ein bisschen kosmetisch helfen, mehr nicht. Solange wir die Verbindung zwischen allen nicht ausbessern, kommt keine der Gruppen voran. Keine! Wir befinden uns doch alle in einem Organismus, aber er ist immer noch nicht gesund, wir müssen ihn fürsorglich behandeln. Deshalb ist es sehr wichtig, wie sehr ich mich tagsüber um unsere gemeinsame Gruppe kümmere, weil ich fühle, dass ich davon abhängig bin. Das sollte mich wirklich beunruhigen, denn wer weiß, wie sehr ich sie beeinflussen kann. Aber sie sind diejenigen, die meinen spirituellen Zustand, meine spirituelle Entwicklung bestimmen.

Daher sollte diese Fürsorge nicht weniger wie die Fürsorge für meinen Zehner sein. Ich würde sogar das Gegenteil behaupten: heute ist mein Zehner um vieles abhängiger von all unseren Gruppen in der Welt. Das ist Fakt. Versucht so weit wie möglich, euch ihnen anzuschließen und sie näher zu fühlen und kümmert euch darum, dass mehr Freunde zu den Unterrichten kommen und sich noch mehr unseren Unterrichten anschliessen. Ich bin sehr froh, dass es jetzt mehr Gruppen gibt und sich mehr Freunde daran beteiligen.

 

Artikel des Tages von  Montag, 8. Oktober 2018

Auf welche Weise erhöhe ich Größe der Gruppe, Größe des Schöpfers, um die Größe des Schöpfers für mich zu erhöhen? Anders gesagt, auf welche Weise erhöhe ich meine Umgebung in meinen Augen, damit ich noch mehr unter ihrem Einfluss stehe?

Weil alles von den Umgebung, vom Einfluss der Gesellschaft abhängt, wie kann ich mich gegen meinem Willen so einstimmen, um diese Arbeit zu beginnen?

Nach dem Unterricht kehrt der Alltag ein, wie kann ich während des Tages über das Wichtigste denken – mich immer kontrollieren, ob ich mich von der Gruppe ernähren will: von Ihrem Verlangen, von ihrem Streben, von ihren inneren Empfindungen, von allem was sie bezüglich der Spiritualität haben? Ich brauche es. Selbst wenn sie egoistisch sind – wenn ich sie einsauge, werden sie in mir zum spirituellen Kli. Wenn ich sie einsauge, werden sie in mir zum altruistischem Kli. Wie kehre ich im Laufe des Tages zu diesem Gedanken zurück?

Sprecht darüber, wie Ihr im Laufe des Tages an der Erhöhung des spirituellen Verlangens arbeitet? Nicht das eigene Verlangen zu entwickeln und zu pflegen, sondern daran denken, wie man das Verlangen der Gruppe bekommen kann um sich an den Schöpfer zu wenden. Wie kann man es im Laufe des Tages tun?

*

Im neuen Format des Seminares höre ich dem großen Teil zu.

Du bist dabei, sag nicht dass du zuhörst. Du hörst zu was sie sagen, und willst sie verstehen, empfinden, es buchstäblich trinken was sie sagen, weil sie deine spirituellen Gefäße sind.

Besteht darin meine Teilnahme am Unterricht? Wo ist mein Anschluß?

Es ist nicht meine Teilnahme, es ist buchstäblich meine Arbeit. Alle sprechen um meinen Durst zu löschen. Ich sammle alle Eindrücke, ihre Kelims. Selbst wenn sie etwas unbedeutendes sagen, – empfange ich entsprechend meiner Ernsthaftigkeit, meinem Chissaron, da ich keine Wahl habe – es kommt vom Schöpfer. Er sagt mir folgendes: „Michael, heute sollst du von ihnen empfangen, vom Kli und damit arbeitest du mit Mir“. Deshalb höre ich immer zu was sie sagen und jeder sagt was anderes. Wenn ich es nicht höre, so überwinde ich meine Gleichgültigkeit, meine Missachtung.

Wie verbringen wir den heutigen Tag bezüglich des Lichts vom Unterricht, das ich erhalten haben? Wie kontrolliere ich mich, tausche meinen Chissaron mit dem Chissaron des Freundes? Wie mache ich es? Was beobachte ich? Wir arbeiten ich damit im Laufe des Tages? Ich ziehe ständig das Fazit: wie klappt es bei mir? Ihr könnt im Laufe des Tages das spirituelle Kli erreichen.

 

Artikel des Tages vom Sonntag, dem 7.10.2018

Wie höre ich den anderen zu: die Gruppen, die Freunde – inwieweit ich dabei in die spirituelle Arbeit unserer Verbindung eintauche, damit in dieser Verbindung die Eigenschaft des gegenseitigen Gebens, die Eigenschaft der gegenseitigen Verbindung/des Schöpfers offenbart wird. Wie wirkt es auf mich, dass ich jetzt von der Arbeit der anderen Gruppen höre. Ich schlafe nicht, sondern ich tauche in die Verbindung zwischen uns so ein, dass Sich zwischen uns der Schöpfer offenbart? Wie können wir das erreichen? Wie halte ich mich darin, dass ich genau dann, wenn ich meinen Freunden zuhöre, dies die effektivste Zeit ist? Sie reden und ich strebe dabei zur Verbindung mit ihnen. Wie mache ich das? Wie soll ich mich ständig dazu bewegen, anstoßen? Wie kann ich zusammen mit den anderen diese Bewegung zur gemeinsamen Verbindung wahrnehmen? Wie bekomme ich von ihnen die Kräfte, das Streben?

Lasst uns zusammen darüber nachdenken, damit das die ganze Zeit zu unserer Arbeit wird, das ist die eigentliche spirituelle Arbeit, das ist die produktivste Zeit, die wir haben. Wir werden uns die ganze Zeit in diesem Widerstand befinden, in diesem Streben zur gegenseitigen Bewegung zueinander, bis darin der Schöpfer erscheint. Los!

Frage: wieso wenn ich das Streben der Freunde zur Offenbarung des Schöpfers wahrnehme, offenbart Sich für mich der Schöpfer? Das bedeutet, dass ich das Streben der Freunde zur Offenbarung des Schöpfers wahrnehmen soll. Dann wird sich darin für mich der Schöpfer offenbaren! Ich bin verpflichtet wahrzunehmen, inwieweit meine Freunde danach streben den Schöpfer zu offenbaren. Genau in diesem Streben werde ich den Schöpfer offenbaren. Wieso arbeitet das so?

***

Wir verpassen die Möglichkeit den Schöpfer zu offenbaren. Sie ist hier, genau hier! Baal HaSulam schreibt, dass dies wie ein Mensch, der in den Garten Eden hinein gegangen ist. Er geht raus und fühlt nicht wo er sich befindet. Er spürt nicht, dass er reingekommen ist und spürt auch nicht, dass er rausging. Wir gehen vorbei. Es gibt sehr viele solche Punkte! Heute gab’s auch ein paar solche Punkte, wir haben sie verpasst. Lasst uns empfindlicher sein, vorsichtiger, damit wir in diesem Punkt erfassen, wo wir mit dem Schöpfer, mit unseren gemeinsamen Anstrengungen übereinstimmen. Und dann wird Er sich offenbaren. Das hängt nur von uns ab. Er wird sich deswegen offenbaren, weil wir das für Ihn wünschen, Ihm den Genuss zu bringen.

Also, wenn der Mensch die Verlangen der Gesellschaft statt seiner Verlangen spürt, ist das die klare Indikation dessen, dass er bereit für die Offenbarung des Schöpfers ist. Deswegen muss man zusammen mit der Gesellschaft trauern. Deswegen trauern, das der Schöpfer vor der Gesellschaft verborgen ist und nicht vor mir verborgen ist. Ich möchte, dass Er Sich der gesamten Gesellschaft offenbart, in diesem großen Kli, den Er korrigieren und erheben kann und nicht in mir. Ich wünsche mir nur, alle zu diesem Zustand anzustupsen. Ich sehe die Gruppe an und möchte, dass der Schöpfer sich in ihnen offenbart, damit Er sich erfreut, dass Er sich in ihnen offenbaren kann.

Wenn es in der Gruppe diejenigen gibt, die die Ähnlichkeit mit dem Schöpfer erreichen und Ihm dabei größeren Genuss bereiten können, als wenn er (irgendein einzelner Freund aus der Gruppe) den Schöpfer offenbart hat, dann verzichtet er darauf und betet, dass der Schöpfer ihnen hilft.

Wenn ich sehe, dass die anderen in der Gruppe erfolgreicher sind, mit größeren Möglichkeiten, Eigenschaften, dass sie mehr Chancen dem Schöpfer Genuss zu bereiten haben, bete ich für sie und ich helfe ihnen in allem, damit sie sich annähern und dem Schöpfer diese Gelegenheit geben. Deswegen betet er für die gesamte Gruppe, damit der Schöpfer der gesamten Welt-Gesellschaft Bnei Baruch hilft und ihr dieses Gefühl der Befriedigung gibt, dass sie auf diese Weise dem Schöpfer  Genuss bereiten kann.

Also ich bin lediglich der Vermittler, ich bin nur ein Rohr, durch welches das alles fließt. Ich möchte lediglich diese Bewegung erzeugen, alle in die Arme des Schöpfers zu geben.

Und auf diese Weise gibt er die Erweckung von unten und die Erweckung von oben bekommen die anderen: diejenige, die wie der Schöpfer meint, mehr Nutzen davon haben werden.

Ich muss mit aller Kraft versuchen alle in die Arme des Schöpfers zu stoßen, ich führe nur diese Handlung aus und sonst nichts. Ich erwarte nichts mehr, nur damit Sich der Schöpfer in ihnen offenbart und genießt.

Artikel des Tages vom Donnerstag, den 4.10.2018

Der Lernstoff ist nicht so wichtig, eher die Qualität der Verbindung zwischen den Gruppen, damit wir trotz Unterschiede in Sprachen und Zeitzonen in Verbindung sind. Es muss dem amerikanischen Kontinent passen und auch uns.

Das Wichtigste ist, dass ihr zur Vereinigung kommt. Kleine Gruppe, große Gruppe – fünf Personen und mehr, das kann man schon eine Gruppe nennen. Wollen wir hoffen, dass es klappt.

Außerdem gibt es solche Gruppen wie Nordamerika, Europa, die einheitliche virtuelle Gruppe, Jekaterinenburg – sie alle vereinigen sich zu einer Gruppe an einem Ort, soweit es möglich ist. Ich wiederhole, dass der Unterricht nicht so wichtig ist, sondern dass wir uns bemühen, zwischen Zitaten, und unseren Gesprächen, die Freunde nicht nur an den Bildschirmen vor uns zu sehen, sondern auch in unseren Herzen. Es wird uns das spirituelle Ergebnis geben, das wir erwarten.

Morgen werden wir in diesem Raum lernen. Wir werden ein anderes Format probieren, bis wir eins finden, in dem alle lernen und alle gleich sind – in der ganzen Welt wird die Verbindung unterstützt, die Fragen gestellt und beantwortet, alle sind ineinander eingeschlossen. Man muss solch einen Zustand erreichen, ob wir es wollen oder nicht, er ist notwendig. Wir werden ihn finden.

Je mehr ihr über die Verbindung zwischen den Gruppen sprechen werdet, darüber, dass wir uns in einem Raum und ständig in gegenseitiger Verbindung befinden, um so mehr werdet ihr euch mit dem gesamten Kli verbinden und am besten zur Korrektur aufsteigen. Denkt mehr daran – die Gedanken tun alles. Alles klärt sich in den Gedanken auf.

***

Ob ich nach einstündigem Seminar bedauere, dass es keine Verbindung zwischen den Freunden, zwischen den Gruppen gibt, dass wir nicht antworten können und Schwierigkeiten mit der Übersetzung, mit dem ganzen System haben? Ob ich darauf warte, dass es alles klappt, dass wir eine gute Verbindung zwischen uns haben, damit wir einen Kontakt finden und alle vereinigt werden? Ob ich auf der Suche bin, das Gefühl dazu habe, oder wie immer nur anwesend bin? Beantwortet gegenseitig die Frage, ob wir nach der Verbindung zwischen uns, während des Seminares, streben oder nicht? Wie kann jeder es klären und prüfen?

Wenn ich nichts bedauere, was soll ich tun? Ich bin nicht wirklich traurig. Eine Stunde ist vergangen, es gab viele Störungen, aber ich bedaure nicht, was kann ich tun? Wenn ich zur Verbindung beigetragen habe, mich während des Tages, der Woche, zwei Wochen investiert habe und dann während des Unterrichtes merkte, wie es jetzt war, dass es keine Verbindung gibt – einige können nicht sprechen, die anderen nicht antworten, die dritten verstanden nichts, können sich nicht verbinden – wie hätte ich dann reagiert?

Es fehlt an dem Beitrag und Kraftaufwand von jedem. Wenn das Bedauern da ist, empfinden wir nicht, dass wir vereinigt sind – ihr habt kein Kli in dem Ihr empfangen könnt.

Es ist sehr einfach. Es hängt nur vom Beitrag ab, deshalb reicht es nicht, im Unterricht als Schüler zu sitzen. Nur nachdem entsprechendem Beitrag könnt ihr das Bedauern empfinden.

Natürlich, es wird nicht sofort klappen, man muss es oftmals wiederholen, bis ihr

eure Hilflosigkeit nicht bedauert. Und was ist ein erfolgreiches Ergebnis? Dass man schreit und betet – es ist Erfolg, aber er ist noch nicht da. Es gibt sogar kein Gebet vor dem Gebet.

Wegen Sukkot Feiertag kein Artikel am Montag, 1.10.2018

Artikel des Tages von Mittwoch, 3.10.2018

Unsere zerbrochene Seele, d.h. unsere Wünsche, die wegen des Egoismus voneinander getrennt, gegenübergestellt, einander hassend sind, – ist nur dafür da, damit wir diesen Bruch überwinden und dadurch den Schöpfer besser erlangen können – die Kraft, die dieses System erschaffen und absichtlich zerbrochen hat, sodass wir Ihn detailliert begreifen können.

Wie können wir, indem wir an der Verbindung zwischen uns arbeiten, den Schöpfer immer mehr detailliert verstehen und dann all diese besonderen Einsichten zu einem einzigen Verständnis des Schöpfers vereinen?

***

Ich gratuliere euch allen zu unserer besonderen virtuellen Lektion. Wir bereiten uns hier auf unseren ersten virtuellen Kongress vor, der hoffentlich zu einem Vorbild für unsere nächsten Kongresse wird. Wir sehen in diesen Kongressen nicht nur eine Freundesversammlung, sondern die Schaffung einer einzigen Weltgruppe, die auf diese Weise noch mehr Licht der Korrektur anzieht und noch schneller, besser, leichter vorankommt. Denn unser Fortschritt hängt von der Qualität und Quantität ab – von der Qualität der Bemühungen und der Anzahl der Menschen – der Teile des zerbrochenen Kli, die sich um seinen Wiederaufbau bemühen.

***

Wir tun dies nicht nur als Vorbereitung auf den Kongress, sondern auch als Vorbereitung auf eine neue Verbindung zwischen uns, und wir hoffen, dass wir uns Tag für Tag auf einen neuen Zustand ausrichten. Ich hoffe auch, dass es unsere lokale Gruppe nicht schwächt, denn ihr seid daran gewöhnt, dass hier der Lehrer und die Schüler sitzen.

Jede Gruppe, jeder Zehner muss die Verantwortung übernehmen, die Freunde zu unterstützen, damit sie alle als ein Organismus lernen, diskutieren, Fragen stellen – in anderen Worten, sich um sich selbst kümmern. Ich hoffe, dass es allen klar wird, dass es auch so sein muss und dass es eine andere Ebene der Beteiligung ist. Wir wollen eine Verbindung zwischen den Zehnern in der ganzen Welt herstellen und wir dürfen keinen Zehner, weder hier noch da, vergessen.

 

Artikel des Tages von Dienstag,  2.10.2019

Heute beginnen wir mit der Vorbereitung für den ersten virtuellen Kongress, den wir in Kürze abhalten werden. Seine Besonderheit ist, dass wir keine unserer Welt-Gruppen einbeziehen wollen, sondern nur eine virtuelle Verbindung tätigen. Heute befinden wir uns im virtuellen Netzwerk genauso wie die ganze Welt und durch dieses Netzwerk wollen wir die Verbindung und Vereinigung zwischen uns realisieren und auch diese Verbindung von der materiellen zur virtuellen und von der virtuellen zur spirituellen übertragen.

Deshalb werde ich euch um Folgendes bitten – ich sehe auf den Bildschirmen die Gruppen, zum Beispiel New York, wo mehrere Leute an einem Tisch sitzen und noch zwei oder drei an einem anderen. Wir wollen uns zusammentun, vorzugsweise nicht mehr als zehn Leute, aber so nah wie möglich an dieser Zahl. Sammelt euch in Zehnern, egal ob sie konstant oder zufällig sind, die Hauptsache ist, man sitzt nicht allein am Tisch. Hier, New York hat das schon getan, lasst uns ihrem Beispiel folgen: alle, die allein oder mit zwei oder drei Freunden am Tisch sitzen, schließen sich den großen Gruppen an.

Wir haben keine konstanten Kongress Gruppen, wir laden alle ein. Lasst Leute aus aller Welt zu unseren Gruppen kommen, auch „zufällige“ Menschen können kommen und mitmachen. Auf dieser Grundlage bauen wir ein gesamtes Kli auf: aus verschiedenen Zehnern einen allgemeinen Zehner – ein einziges HaWaYaH, das für uns das System Adams sein wird – das ist das Erste. Und zweitens heben wir keine der Gruppen hervor: weder die Petah Tikva-Gruppe, noch Moskau, noch irgendeine andere – alle Gruppen sind wichtig, wenn sie einen Zehner haben, in denen es 5 bis 10 Freunde gibt, oder es gibt mehrere Zehner, was noch besser ist.

Die erste Frage an alle, die heute am Unterricht teilnehmen, sowohl an die Gruppen als auch an die Einzelpersonen: was erwarten wir von einem virtuellen Kongress – nicht wie die Üblichen, sondern eben virtuell? Wie wird er uns vereinen? In dieser Form erwarten wir schließlich die Offenbarung des Schöpfers, um Ihm Freude zu bereiten. Was ist das Besondere an dem bevorstehenden Kongress, in den wir außergewöhnlichen und neue Hoffnungen setzen?

***

Es gibt Länder, in denen man keine der 4 Hauptsprachen, in die wir normalerweise übersetzen, (das sind Hebräisch, Russisch, Englisch und Spanisch) spricht. Aber angenommen, ich wohne in der Türkei in Ankara und das Kongresszentrum befindet sich in Istanbul. Ich spreche keine dieser Hauptsprachen, nur türkisch, also ich muss wissen, wo ich mich verbinde, um die Übersetzung von Fragen, Antworten, und von allem, was im Kongress abläuft, zu hören – das wird das Zentrum für mich sein, mein Ort des Kongresses. Das heisst wir müssen jede Lektion, sobald sie fertig ist, zur Übersetzung in alle Hauptsprachen schicken und sie anschließend auf der Kongress Webseite veröffentlichen damit sie so schnell wie möglich zum Beispiel in türkisch übersetzt werden können.

Es gibt schon 16 Personen in der Türkei-Gruppe, großartig! Freunde, ihr versteht doch, dass ihr alle unsere Lektionen übersetzen müsst, in eurem Fall ins türkische und sie auf der Kongress Webseite veröffentlichen? Es ist ratsam auch die Songs und alles, was dort passiert, so umfangreich wie möglich zu übersetzen. Es kann wohl eine nicht präzise Übersetzung sein, aber wenn ein Mensch ein Lied in Russisch, Englisch oder Spanisch hört (wir müssen ja alles durcheinander bringen), wird er in der Lage sein, sich nicht nur sinnlich einzuschließen, sondern auch den Text zu verstehen. Deshalb müsst ihr all dies übersetzen: alle Lektionen, alle Arten von Vorbereitungen und sie danach auf eurer Kongress Seite in türkisch veröffentlichen und diese Informationen im ganzen Land verbreiten. Das müsste in Bezug auf alle Sprachen gemacht werden, die nicht zu unseren 4 Hauptsprachen gehören. Das ist eure Aufgabe.

Es ist sehr wichtig, sich in den Gruppen und zwischen den Gruppen zu organisieren, vor allem weil dies der erste Kongress dieser Art ist und wir müssen ihn erfolgreich machen. Nicht auf den nächsten Kongress warten, bei dem wir alle Fehler verbessern werden – wir müssen auf diesem Kongress erfolgreich sein.

 

Artikel des Tages – September 2018

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.


Artikel des Tages von Mittwoch,, 26.9.2018

Was ist das richtige Herangehen an das Seminar?

Das heißt Vereinigung – wir wollen alle Komponenten und Aspekte der Seele herausfinden – das brauchen wir genau. Ich glaube nicht, dass wenn ihr anderthalb Stunden lang einen Artikel studiert hättet, dass ihr so viele Details, Themen, Unterthemen, alle möglichen Verbindungen durchgearbeitet hättet wie bei euren Antworten auf die Fragen, in den Verbindungen und Empfindungen zwischen euch, darin, wie ihr miteinander verbunden seid und so weiter. Es ist unmöglich dies anders zu machen, es baut den Zehner auf. Das ist das Wichtigste und nicht die Besserwisserei. Ich stelle die Fragen entsprechend des Themas, entsprechend der Arbeit, die sowohl im Verstand als auch im Gefühl getan werden muss, aber die Hauptsache ist, Vereinigung hervorzurufen. Wenn wir jetzt die Fragen , die wir bereits geantwortet haben, alle der Reihe nach durchgeschaut hätten, würden wir sehen, wie viele Dinge innerhalb von anderthalb Stunden angesprochen wurden und jeder im Zehner daran teilnehmen musste.

Im Laufe des Tages würde ich die Seminarfragen nochmal durchgehen – nur die Fragen, das ist eine oder zwei Seiten. Ich würde über diese Themen nachdenken und versuchen, die Fragen bereits aus dem jetzigen Zustand zu beantworten. Das ist meine Empfehlung.

***

Ich sehe im Leben, dass, wenn ein junger Mann und eine junge Frau eine Beziehung haben alles reibungslos läuft und erst wenn ein Dritter zur Welt kommt, fangen sie an zu fühlen, was das Leben ist. Als sie zu zweit waren, ist es keine Familie gewesen. Es wird Familie genannt wenn es, wie gesagt, „einen Sohn und eine Tochter gibt“. Dann haben sie Verpflichtungen und fangen an, das Leben zu verstehen. Das ist ein Beispiel.

Wenn wir uns nicht um die Menschheit kümmern werden wir nie zur Bürgschaft zwischen uns kommen, denn Bürgschaft zwischen uns kann nicht realisiert werden wenn wir uns nicht um unsere Kinder kümmern, das heißt um die ganze Welt, die ganze Menschheit. So ist es geschaffen. Ihr arbeitet viel miteinander, wie du sagtest, ihr habt diesen Artikel hundertmal gelesen. Wenn wir anfangen – zumindest in einem gewissen Maße – externe Kräfte zu engagieren, sie näher zu bringen, sie in irgendeiner Weise zu organisieren, – je nach der Fürsorge werdet ihr in der Lage sein zu verstehen was die Bürgschaft ist und sie in sich selbst und in der Gruppe zu realisieren.

Ich erwarte nicht, dass ihr heute die Bürgschaft erreichen werdet – das ist unmöglich. Nur unter der Bedingung, dass ihr mit größeren Kreisen verbunden seid, d.h. ihr werdet euch um die ganze Welt kümmern, darum, was dort passiert und wie wir uns damit beschäftigen können, wie unsere Materialien zu verbreiten sind, damit sie in den Verstand und in das Gefühl der Menschen kommen. Ihr solltet verstehen, dass es Pflicht ist sie als eigene Kinder, eigene Babys zu erziehen. Erst dann werdet ihr diese Kräfte von oben erhalten und nicht früher.

Jetzt beenden wir den Unterricht und beginnen den Arbeitstag. Ich empfehle euch, die Lektionen bezüglich des Schreibens von Artikeln nicht zu verpassen – das ist ein Teil der Attacke, so werden wir voranschreiten. Bleibt den ganzen Tag in Verbindung und abends treffen wir uns wieder. Mögen wir einen Tag voller unaufhörlicher Attacke haben.

 

Artikel des Tages vom Dienstag, 25.9.2018

Vor allem, bevor wir den Tag beginnen, müssen wir uns selbst überprüfen: stehen wir gern oder ungern auf, welche Gedanken kommen mir, welcher Widerstand entsteht, ob wir ein neues egoistisches Verlangen zu empfangen haben, das gestern nicht da war. Es steht geschrieben „und wir werden in Deinen Augen wie neu sein“, das heisst jedes mal sollte neue Schwere entstehen, neuer Widerstand, neuer Innenwiderstand. Und ich fühle es, so verstehe ich das, dass ich wirklich einen neuen Tag beginne und was ich zu arbeiten habe, dass der Schöpfer mir einen anderen Teil von meinem zerbrochenen Kli offenbarte und ich dadurch meine Korrektur beginne.

So sehe ich zumindest dass der Schöpfer mich nicht vergisst und mir noch ein anderes Stück des verdorbenen egoistischen Verlangens gibt und ich muss es reparieren. Dafür werde ich mich mit meinen Gefährten verbinden müssen zu dem Zweck der Schöpfung und durch sie mit dem Schöpfer. So beginne ich meinen Tag. Das ist das Erste.

Was sollten wir tun, wenn wir morgens aufwachen und feststellen müssen, dass der Schöpfer der Erste ist? Wie geschrieben steht: „Ich bin der Erste und ich bin der letzte“. Wie überprüfen wir das jeden morgen?

Sagen wir, dass ich verstehe, dass ich den Schöpfer erreichen muss und deshalb muss ich mich in die Grupper integrieren, wo ich Kontakt mit Ihm finden werde. Er lädt mich ein, indem Er mir den bösen Anfang schickte und ich muss es korrigieren und dadurch zu Ihm vorzudringen. Angenommen, ich denke darüber nach auf dem Weg zum Ort, wo der Morgen Unterricht stattfindet. Und was mache ich wenn ich dorthin komme? Was mache ich physisch und was virtuell, muss ich da nicht unbedingt mit im selben physischen Raum sein? Was mache ich also? Wie schmelze ich mit ihnen zusammen um den Schöpfer zu finden?  Welchen Zustand sollte ich erreichen innerhalb einer viertel Stunde vor dem Unterricht? Zu welchem Zustand mit der Gruppe, mit dem Schöpfer sollte ich in dieser Viertelstunde der Vorbereitung zum Unterricht kommen?

Ich kümmere mich sehr um die Verbreitung über das Internet und ich empfehle sowohl denen, die sich hier befinden, als auch denen, die nicht hier sein können, an diesem Kurs teilzunehmen, je wie weit es möglich ist. Alle Lektionen des Kurses werden aufgezeichnet und dann wird es immer wieder möglich sein, sie anzuhören, es ist äußerst wichtig! Dadurch tut ihr niemandem einen Gefallen, sondern kümmert euch um euch selbst, weil es in der Verbreitung heisst: das Erlangen von neuen Kelim, die zu euch in einem korrigierten Zustand kommen.

Ihr solltet euch nur innerhalb vom Zehner prägen, aber wenn ihr für Millionen von fremden Menschen schreibt, so heftet ihr die korrigierten Kelim euch an, ihr braucht sie nicht mehr zu korrigieren – ihr solltet nur den Zehner korrigieren. Daher ist es notwendig zu lernen, wie Artikel geschrieben werden, wie Aufnahmen gemacht werden, ihr solltet alle Arten von Verbreitung meistern – und dann werdet ihr Erfolg haben. Unsere ganze Zukunft hängt davon ab.

Alle Klärungen im Bezug auf Sukka sind Klärungen, die sich auf die Verbindung beziehen. Einerseits müssten für mich die persönlichen Eigenschaften meines Freundes unwichtig sein: sein Charakter, sein Aussehen. Doch wenn der Schöpfer ihn zu mir geführt hat, muss ich mich mit ihm verbinden, abgesehen davon, wer er ist und wer ich bin. Wir sollten nur das in Betracht ziehen, was sich zwischen uns befindet. Und das ist eine völlig neue Vision, die keine Beziehung zur menschlichen Natur, sondern nur zur Korrektur hat. Deswegen können wir jeden entsprechend messen, testen und auswerten.

Also bei „dem Abfall des Dreschbodens und des Weinkellers“ geht es um die Verbindung zwischen uns und inwieweit wir diesen „Abfall“ zwischen uns offenbaren,  sortieren und herausfinden, was tatsächlich zum „Abfall“ gehört und was nicht. Dadurch können wir S-chach (Dach/Schutz), einen Schirm, eine Eigenschaft des Gebens zwischen uns und dem Schöpfer aufbauen. Und dann stellt sich heraus, dass unser Schirm ein gemeinsamer Schirm ist, die Verbindung zwischen uns. Es kann nur über dem Zehner sein, über das volle Maß der individuellen Wünsche, die miteinander verbunden sind.

Wie erheben wir uns über unsere persönlichen Eigenschaften, über das private Ego eines jeden, das zur Tierstufe gehört? Wir sollten es nicht anrühren, im Gegenteil, es ist absolut verboten, wir müssen uns nur um die Verbindung zwischen uns kümmern, die zur menschlichen Stufe gehört. Dort, wo die Spaltung stattgefunden hat, müssen wir anstatt Abneigung und Hass, Einheit und Liebe bringen.

 

Wegen der Sukkot Feiertage keine Artikel des Tages vom 21.9. – 24.9.2018

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 20.9.2018

Einerseits eröffnet uns dieser Gerechte, der Lehrer, Baal HaSulam den Weg und lädt ein, ihn zu betreten und andererseits benötigen wir einen Stoß von hinten – es ist die Funktion der Gruppe, die allen Freunden den Druck gibt. Deshalb eröffnet er uns einerseits den Weg und andererseits, insbesondere über den älteren Sohn Rabash, zeigt er, wie wir uns vereinigen und organisieren sollen, um diesen Weg fortzusetzen. Es bedeutet, dass außer der Anziehungskraft von Vorne, sollte die antreibende Kraft von hinten vorhanden sein und wir sollen uns um diese zwei Kräfte sorgen.

Die Größe des Schöpfers, die Größe des Ziels sollte im Vordergrund sein und für die Normalbürger besteht noch die Frage: „Wozu lebe ich?“. Wir haben diese Frage nicht mehr, wir wissen die Antwort, sollten sie aber erst begreifen und uns auch um jenen Funken sorgen, der in jedem existiert. Den Funken muss man erst „anzünden“, sonst wird er nur glimmen.

Wir haben die genaue Beschreibung, das Material bekommen, mit dessen Hilfe man sich vorwärts bewegen kann und können mit der Arbeit beginnen.

Baal HaSulam hat uns das Begreifen der Spiritualität insofern nahe gebracht, dass sogar die Normalbürger, die selbst einen kleinen Funken zum spirituellen Begreifen haben, diesen Weg schon betreten und ihn begreifen können. Selbstverständlich hebt es die die Bemühungen nicht auf, es besteht aber die Möglichkeit: ein Normalbürger ist in der Lage, sich entsprechend anzustrengen und es zu erlangen.

Wir sollen verstehen, dass der Weg frei und die anziehende Kraft vorhanden ist, wir sollten ihn durch die Größe des Ziels und Größe des Schöpfers nur erweitern und es hängt von der Umgebung ab. Damit sich die anregende, antreibende Kraft von hinten auch zeigen lässt, das hängt ebenfalls von der Umgebung ab. Wir entwickeln eine positive Kraft, die uns vorwärts bewegt, sowie eine negative Kraft – die uns von hinten stößt. Daran sollen wir arbeiten, wie Baal HaSulam schreibt: inwiefern wir das Spirituelle begreifen, insofern wecken wir den Hass uns gegenüber und verkomplizieren unsers Leben, weil wir uns mit der Verbreitung an die Völker der Welt nicht beschäftigen. Auf jeden Fall haben wir ein breites Arbeitsfeld vor uns und werden darin erfolgreich.

***

Wir lesen in der Prophezeiung von Baal HaSulam, dass er bereit war, auf alle höchsten spirituellen Stufen zu verzichten, um sich für die kleinsten Seelen aufopfern. Nur so konnte er zu ihnen heruntersteigen, auf die Höhe des Begreifens zu verzichten, sich mit ihnen zu verbinden und sie zu lehren. Natürlich sah er darin die Verpflichtung vor dem Schöpfer. Wir können nicht verstehen, wie er dazu gekommen ist: ob es der Schöpfer von ihm verlangt hat oder er sich selbst in solchem Zustand befand, in dem er selbst die Entscheidung treffen konnte. Daraus können wir schließen, dass es nichts Wichtigeres als die Verbreitung gibt. Wenn wir das Erreichte nicht auf die Verbreitung richten, können wir die Spiritualität auf keiner Station des spirituellen Weges erreichen. Man muss unverzüglich in  Bezug auf die weiten Kreise der Bevölkerung handeln. Alles, was wir lernen, kann uns in die Verbreitung der Korrektionsmethodik helfen. Wir sind zur Realisation verpflichtet.

Man muss dafür sorgen, dass ihr euch alle mit der Verbreitung, sowohl für die inneren, als auch für die äußeren Bevölkerungskreise, beschäftigt. Ich soll den Freunden demonstrieren, inwiefern mir das Ziel der Schöpfung wichtig ist und wir  müssen jeden Tag dazu nahe sein, es zu leben, uns um es zu kümmern, sowie zusammen mit den Freunden dieses Wissen, an alle zu verbreiten.

Ich hoffe sehr, dass dank dieser Verbreitung, ihr aus dem Dornröschenschlaf erwacht und wenn ihr euch damit beschäftigt, entsteht vor allem mehr Verbindung und Wechselwirkungen untereinander. Ihr könnt dadurch neue Freunde gewinnen, denn eure Reihen sind dünner geworden. Wenn wir uns nicht um die Verbreitung kümmern, werden wir allmählich aussterben, deshalb müssen wir es tun. Die Arbeit des Schöpfers ist „Nummer 1“ und die Verbreitung ist „Nummer 2“, – so steht es in den Werken von Baal HaSulam geschrieben und einer hängt von den anderen ab. Ihr könnt bei der Arbeit des Schöpfers ohne Verbreitung nicht vorankommen und die Verbreitung besteht darin, dass Ihr für die geistige Arbeit „wirbt“.

 

Wegen Yom Kippur am 18. und 19. 9. 2018  keine Artikel des Tages

Artikel des Tages von Montag, den 17. 9 2018

Wir versuchen , was neues zu lernen. Was bedeutet es etwas neues zu lernen? Wie ihr wisst, habe ich Rabash im Laufe der gemeinsamen Jahre per Audio aufgenommen. Diese Aufnahmen befinden sich jetzt in unserem Archiv. Es sind die Unterrichte über die Zehn Sefirot, die Einführung in die Wissenschaft der Kabbala, Artikeln und sogar Sohar. Bei dem Sohar hat er weniger, bei dem TES mehr erklärt. Ich denke, dass wir seine Unterrichte, verschiedenste Ausschnitte uns anhören sollten. Warum? Es bringt viel Heiligkeit und ich hoffe auch große Begeisterung. Ihr werdet mehr verstehen und empfinden, denn er ist schließlich unser Lehrer. Ich bin voll Aufregung wenn ich es höre, und will es euch weitergeben. Immerhin ist es eine Möglichkeit, eine Quelle, die Quelle unserer Spiritualität. Es lohnt sich wenn es eine solche Möglichkeit gibt sich zu bemühen, in seinem Unterricht zu sein und ihn zu hören,.

Ich habe nicht gedacht, dass diese Zeit kommt und ich es  dreißig Jahre nach seinem Tod an meine Schüler weitergeben kann und ihr fähig sein werdet, ihn zu hören, ihn zu verstehen, sich davon zu begeistern und zu beeindrucken lassen. Wir werden es sehen. Vielleicht ist dieser Ausschnitt nicht ganz passend, wir werden andere Ausschnitte vorbereiten und gehen gemeinsam durch. Jetzt werden wir das Fragment aus dem vierten Teil als Beispiel lesen. Wichtig für uns ist, sich zu bemühen von ihn zu empfange dass zwischen den Zeilen – die spirituelle Kraft ist. Inzwischen werden wir den zehnten Teil “Ibur” vorbereiten. Ich denke, dass wir es schnell, im Laufe der nächsten Tagen vorbereiten können.

***

Alles macht der Schöpfer, außer den Anstrengungen, die der Mensch je nach Fähigkeit unternehmen soll.

Jeder Mensch bekommt eine Menge von Zuständen. Welche Rolle spielt der Zehner beim  Aufbau des Punktes der Einschränkung?

Die Rolle des Zehners ist  Druck auf den Menschen auszuüben, um eine solche Atmosphäre für ihn zu schaffen, damit er den Punkt der Verbindung mit dem Schöpfer bilden möchte, und damit der gesamte Zehner an diesem Punkt teilnimmt. Dieser Punkt besteht aus zehn Punkten.

Wie kann ich am Punkt der Verschmelzung des Freundes mit dem Schöpfer teilnehmen?

Dein Punkt der Verschmelzung mit dem Schöpfer befindet sich nicht in dir, sondern innerhalb deines Zehners. Suche ihn dort, sonst kannst du deine materiellen Berechnungen nicht unterbrechen. Du sollst einen neuen Raum betreten, und dieser neue Raum ist der Zehner.  Dieser lässt dich unscharf sehen, gibt einen neuen Gesichtspunkt, der nötig ist, weil du sonst die Spiritualität nicht sehen kannst. Die Spiritualität kannst du nur über die Vereinigung der fremden Verlangen sehen.

Ich hefte sie an den Schöpfer an?

Der Schöpfer hat dich in die Gruppe gebracht und sagte: „nimm dir diese gute Entscheidung“. Vereinige dich mit ihnen und finde in der Verbindung zwischen Ihnen die Verbindung mit dem Schöpfer. Wir sollen durch die innere Bemühung solch eine Verbindung zwischen uns finden, in der wir empfinden werden, dass wir uns immer mehr in den Meinungen, in den Verlangen, in den Absichten, in den inneren Bestrebungen des Herzens nähern. Dort arbeitet das Licht, das zur Quelle zurückführt, und wir wie im Strudel plötzlich dazu kommen, dass das höchste Licht uns vereinigt und in den Zustand bringt, der „Ibur“ heißt. Es ist ein neuer Blickwinkel, eine neue Eigenschaft, etwas außerhalb unserem Ego – wir empfinden eine neue Realität. Man muss sich ein wenig anstrengen, es ist hier, es ist nahe.

 

Artikel des Tages vom Sonntag, 16.9.2018

„Die Verbrecher Israels“ ist ein hohes Niveau, wenn du auf die Offenbarung des Schöpfers ausgerichtet bist – direkt zum Schöpfer – und du offenbarst, dass du dich darauf aus gerichtet hast, aber inmitten der Handlung bist du aus der richtigen Absicht in die Absicht zu empfangen gekommen. Das ist wie im Beispiel mit den Geschenken: ich habe dem Freund ein Geschenk gegeben und habe dabei gedacht, dass dies mich zur Liebe zu ihm bringen wird. Nicht zu seiner Liebe zu mir, sondern zu meiner Liebe zu ihm. Wieso? Weil ich ihn liebe und in ihn investiert habe. Wieso liebe ich ihn? Ich habe in ihn 1000 Schekel investiert und ich liebe ihn für 1000 Schekel. Was soll ich in ihm lieben? Nur das, dass ich in ihn investiert habe. Das ist eine Berechnung und sie ist sehr präzise, weil wir uns im System befinden.

Stattdessen sehe ich, dass ich nicht nach meiner Liebe zu ihm für 1000 Schekel verlange, sondern, dass er mich dafür ehren soll. Das heißt ein Verbrechen: statt zu geben, zu lieben und so weiter, verlange ich von ihm das Empfangen. Genau das nennt man das Verbrechen: „die Verbrecher Israels“. Wenn aber der Mensch solche Sachen mehrmals tut, heißt das, dass er „voll mit den Geboten wie ein Granatapfel ist“. Er macht die richtige Handlungen, ist aber immer noch nicht zu dem Zustand gekommen, wo „sein Maß voll ist“, wenn er die Quantität und die Qualität der Anstrengungen erfüllt hat. Deswegen nennt man ihn Verbrecher und das ist ein hohes Niveau.

Wir handeln in der Gruppe, wir geben uns gegenseitig mehr und mehr, wir möchten uns schneller verbinden, damit der Schöpfer Sich offenbaren kann, aber wofür soll Er sich offenbaren? Was möchten wir davon bekommen? Hier braucht man viele Handlungen und Reaktionen, man muss sich überprüfen und sich in den Verbrechen befinden. Das treibt voran. Im Bezug auf die gewöhnlichen Menschen, die sich nicht in dieser Überprüfung befinden, die nicht daran streben die Liebe zum Nächsten zu erreichen und durch sie zur Liebe zum Schöpfer zu kommen, man spricht nicht von der Sünde, von Israel, Tora und von den Geboten. Hier aber ist das ein Gebot.

Das Gebot ist das, was der Schöpfer geboten hat, den Nächsten wie sich selbst zu lieben, von der Liebe zu Geschöpfen zur Liebe zum Schöpfer zu kommen. Ich führe das durch und dann nennt es sich ein Gebot: jegliche Handlung, die zur Verbindung und zur Liebe führt.

Sagen wir, ich führe die Handlung für die Freunde aus…

Machst du es so, damit sie sehen, dass du ihnen das Gute getan hast? Machst du die Handlungen ihnen zum Wohl und sie sehen das? Du bist verpflichtet sie das wissen zu lassen. Wenn du etwas für die Gruppe tust, für das Wohl der Gruppe, bist du verpflichtet darüber zu sagen, zu zeigen, weil das die Verbindung vergrößert, die Liebe in der Welt. Du machst das nicht damit man dich liebt, dir „Danke“ sagt, nein. Du machst das deswegen, weil davon andere gute Handlungen entstehen und so nähern sich alle dem Schöpfer.

***

Ihr werdet in der Offenbarung sein, wenn ihr es sein solltet, damit ihr der Welt mehr übergebt, als das, was die Welt braucht. Bis jetzt braucht die Welt das nicht, ansonsten hättet ihr euch schon darin befunden. Wir alle hängen nur von den „Unteren“ ab, wir lernen von ihnen. Was bedeutet „er hat von seinen Schülern gelernt?“ –  Er hat von ihnen den Chissaron übernommen, mit seiner Hilfe hat er seinen eigenen Chissaron entwickelt und hat MAD von oben erhalten, nur so. Wir können hier sitzen und lernen, das alles hilft nicht. Nur die Verbreitung hält uns auf.

Sogar im Rosch kannst du nicht empfangen. Wofür brauchst du Katnut? Sogar Katnut ist verpflichtet auf das Ziel ausgerichtet zu sein.

Das bedeutet, dass damit man GE ergänzen kann, braucht man ein Aufruf von ACHaP?

Ja.

Wenn die Welt uns nicht brauchen wird, werden wir nicht vorankommen?

Wie kannst du vorankommen, wenn du die Kelim des Gebens bist? Es wurde gesagt, dass „Israel sind nicht zahlreich zwischen den Völkern der Welt“. Wie kannst du vorankommen, wenn es niemanden gibt, dem du das Licht übergeben kannst, es gibt niemanden, der korrigiert werden sollte?

Können wir die Unteren erwecken?

Du bist verpflichtet sie zu erwecken, damit die Unteren dich erwecken und bitten. Dann, entsprechend ihrer Bitte, kannst du um die Korrektur für sich bitten und dich um sie kümmern.

Hängt die Erweckung der Unteren von uns?

Von deiner Verbreitung. Sie werden nicht erwachen, sie haben keinen Funken fürs Erwachen. Sie haben nur die physischen Probleme: ihnen geht es schlecht.

 

 

Von Freitag, 7.9.2018  bis einschließlich Dienstag, 11.9.  gab es keine Artikel des Tages

Artikel des Tages von Mittwoch, 12.9.2018

Transkript von Rav Laitmans Unterricht

Wie kann ich gegen meinen Willen für meinen Freund aufrichtig bitten?

Wir müssen diese Abneigung ganz klar feststellen – nicht verstecken oder verschleiern. Ich verstehe, dass mir alles egal ist – meine Freunde, meine Gruppe, alles. Ich denke über sie nach nur durch eine gewisse Anstrengung und wenn ich keine andere Wahl habe. Ich denke immer nur an mich  – die ganze Zeit, und plötzlich fällt es mir ein, dass es eine Gruppe gibt, über welche ich nachdenken muss, stimmt’s? Das stimmt. Also was soll ich tun? Ich muss es ein paar Mal wiederholen, nachdenken, warum bin ich nicht drin? Die Gruppe ist ein System, ein wahres spirituelles System, und wenn ich über meinen Zehner nicht nachdenke, habe ich keinen Einfluss auf mein Schicksal. Es ist eine egoistische Herangehensweise, aber wenn ich mich nicht bemühe, an meinen Zehner zu denken, gehe ich den leidvollen Weg, den Beito-Weg. Aber mein Wunsch ist, schnell voran zu schreiten, den Achischena-Weg zu gehen, was soll ich tun?

Ich muss zum Gedanken an meinen Zehner zurückkehren, dazu, dass ich anstatt des Schöpfers ihnen alles Gute tun werde. Und was ist mit dem Schöpfer? Ich werde Ihn darum bitten, ihnen alles Gute zu tun. Sie stehen vor meinen Augen und ich muss sie zur endgültigen Korrektur bringen, obwohl ich es nicht will. Vor allem muss ich mit dem Schöpfer zusammenarbeiten, um dieses System in Ordnung zu bringen. Und dort befindet sich die ganze Welt – es gibt nichts außer den Zehner. So führe ich die Arbeit aus.

Natürlich erinnere ich mich vielleicht ein- oder zweimal am Tag an sie, aber sogar dies ist für mich wichtig, weil wenn ich es wiederhole, fühle ich plötzlich eine Art von elektrischem Schlag: ich habe an meine Gruppe, meinen Zehner gedacht. Und ich muss mich  dafür beim Schöpfer bedanken, dass Er mich daran erinnert hat und mich zu einem richtigen Gedanken zurückgebracht hat. Und dann mehr und mehr, bis ich tatsächlich in mir ein System geschaffen habe, in welchem ich mich ständig befinde. Ob ich es will oder nicht, kann ich dieses System nicht verlassen. Und so tun es die anderen auch, aber sie sind sich dessen nicht bewusst, und ich beginne es langsam zu erkennen.

Was ist „ein Zehner“? Was bedeutet „über den Zehner nachzudenken“?

Der Zehner ist alles, was in der Wirklichkeit, im ganzen Universum, in allen Welten existiert. Alles, was sich aus den 4 Phasen des direkten Lichtes entwickelt hat, nennt sich ein vollständiger Zehner. Malchut der Unendlichkeit, die 10 Sefirot beinhaltet, die mit Licht der Unendlichkeit gefüllt sind, ist der Zehner, und außer dem Zehner gibt es nichts anderes. Und der Schöpfer – ist dieses Licht der Unendlichkeit, das sie füllt.

**

Wie kann man in der Verbreitung feinfühlig sein?

Fange an und du wirst zum Spezialisten. Du bist verpflichtet es zu tun und Baal Hasulam schreibt darüber am Ende des Vorwortes zum Buch Sohar. Auf solche versteckte Weise öffnest du die Kanäle zu allen Menschen auf dieser Welt und lässt sie dadurch an die Korrektur nahe herankommen. Dies ist deine Korrektur, weil die Kelim, die insbesondere deine Korrektur brauchen, befinden sich heute nicht in dir, sondern in diesen Menschen. Heute siehst du nur, inwieweit es unmöglich ist, sie zu korrigieren. Es fällt dir deswegen schwer, weil du dich nicht um sie kümmerst. Von daher kommst du nicht voran.

Ich spreche über die Verbreitung für 7 Milliarden. Die breite Verbreitung muss viele Formen haben, sie muss vielfältig sein. Ich will betonen, dass wir im Prinzip nur ein System haben – das Internet: Artikel, Abbildungen, Filme. Es gibt nur einen begrenzten Kreis der Menschen, die richtig und verantwortungsbewusst Artikel schreiben können, die anderen können verbreiten. Wenn wir eine Million Dollar zahlen, wird unsere Verbreitung davon profitieren? Nein, überhaupt nicht. Das Ergebnis wird um vieles besser sein, wenn du anstatt einer Million Dollar zu investieren, Tausend Menschen nimmst, die gewillt sind, mit eigenen Kräften und Fähigkeiten zu verbreiten, das wird eine Reaktion hervorrufen und wird ein besseres Fazit bringen. In Bezug auf die Statistik können die Zahlen höher sein, aber wir müssen verstehen, dass hier die Anstrengung wichtig ist.

Deswegen sollen 20 Menschen schreiben, das Material an verschiedene Zielgruppen anpassen, in alle möglichen Sprachen übersetzen und die anderen sollen „ausstreuen“, verbreiten. Und jedem muss bewusst sein, dass sein spiritueller Fortschritt davon abhängt, wie er überall, an jedem Ort, mühsam verbreiten wird. Auf dieser Grundlage werden wir eine gute Zukunft sehen.

Artikel des Tages vom 6.9.2018

Transkript von Rav Laitmans Unterricht

Im Laufe des Tages müssen wir eine Liste anlegen, in der wir die Bedingungen aufschreiben, die für das Gebet notwendig sind, auf das wir eine Antwort bekommen werden. Was muss ein Gebet in sich einschließen? Nicht nur das womit wir uns zuwenden, sondern auch wie, auf welche Weise – damit wir mit Sicherheit darauf eine Antwort bekommen. Es ist unwichtig, wie viele Paragraphen, Punkte darin sind  – 20, 10, 5 … es ist egal.

Wie finde ich in meinen Freunden, inwieweit sie sich vor dem Schöpfer ohne jeglichen Bedingungen annullieren können? Wie erkenne ich die Annullierung der Freunde vor dem Schöpfer und beneide dies?

Wie erhebe ich mich über dem was ich nicht sehe, denn ich bin vollkommen „blind“ in diesen Sachen, um zu sehen? Wie erkenne ich, dass ich mich in der vollkommenen Gruppe befinde die am Ende der Korrektur ist, und nur ich aus einem unbekannten Grund würdig wurde, dort zu sein? Und das ist die Wahrheit, es ist tatsächlich so!

Wie gehen wir zu dem Zustand über, wo wir sehen, dass die Freunde tatsächlich groß sind und freuen uns darüber dass wir dabei sein dürfen und die Freunde als Embryo (Ubar) einschließen, anstatt uns selbst aufzufressen? Wie, anstelle sich selbst zu beschuldigen, wenn ich die Freunde groß und mich selbst niedrig sehe, kann ich mich darüber freuen, dass ich so eine Gruppe habe und mich in sie buchstäblich wie einen Punkt einschließe, wie ein Samentropfen an den Mutterleib?

***

Ihr sollt im Laufe des Tages die Aufmerksamkeit darauf richten, inwieweit ihr auf den Gedanken kommt (wahrscheinlich aus einer Gewohnheit heraus und es ist gut so), dass ihr euch an den Schöpfer aus irgendeinem Grund wenden müsst: entweder beneide ich meine Freunde oder bin verzweifelt in meinen eigenen Kräfte (dieser Gedanke kommt selbstverständlich vom Schöpfer, oder von der Gruppe und dies ist noch besser). Es gibt viele Gründe, angenehm sowie unangenehm für meinen Wille zu empfangen, ich überprüfe sie derzeit auf diese Weise und wenn ich eine Gelegenheit bekomme, überprüfe ich sie im Bezug auf den Willen zu empfangen, inwieweit ich nah oder entfernt bin. Es ist wünschenswert, dass man so viel wie möglich in sich selber herum wühlt, überprüft, was ihn aufweckt, was ihn ausrichtet und wohin, was die bewegende Kraft ist.

***

Wir müssen versuchen, eine möglichst genaue Definition des Begriffes „Spiritualität“ zu geben. Dies ist keine Zuwendung an den Schöpfer,  keine Zuwendung an die Gruppe und auch nicht wenn wir sagen, dass es niemanden außer Ihm gibt. Das ist keine Spiritualität, so tun viele Glaubensrichtungen, Religionen, Methoden.

Spiritualität ist die Kraft des Gebens über dem Empfangen, Glaube über dem Verstand. Das heißt, ich will zu jeder Art von Zuwendung, Handlung, Gedanken von dem Chissaron von meinem Nächsten gebracht werden, und nicht von meinem eigenen cissaron. Und ich strebe nach dem Chissaron des Nächsten und inwieweit dieses Chissaron mehr zentral in der gesamten Schöpfung ist, umso wichtiger ist es für mich. Daher aus allen Klärungen, die wir machen, müssten wir uns mehr und mehr der wichtigsten Klärung annähern –  wo ist dieses zentrale Chissaron der ganzen Schöpfung und wie sehr es in mir spricht. Das bedeutet, dass wir uns dem MAN auf eine qualitative Weise annähern, und im Spirituellen geht es hauptsächlich um die Qualität, nicht um die Quantität.

  

Artikel des Tages vom 5.9.2018

Transkript von Rav Laitmans Unterricht

Das Wichtigste für uns in der Embryophase ist, sich in nichts einzumischen: weder in die Kraft noch in die Absicht. Das einzige, was ich will – mich vor dem Höheren annullieren. Dies ist eine große Arbeit, aber sie ist relativ passiv im Vergleich zu dem, was uns als nächstes erwartet oder was wir in unserer Welt verstehen, indem wir mit dem Willen zu empfangen arbeiten. Hier versuchen wir uns dazu zu bringen, keine Veränderungen zu wollen – weder den Zustand von Gadlut, noch den Zustand von Katnut, noch meine  Einmischung in das, was passiert. Nur lassen wir den Höheren an uns arbeiten.

Diese Arbeit setzt sich auf der ganzen Leiter fort, wir fügen nur hinzu. „Keine Bedingung, kein Gesetz, das wir auf jeder Stufe der Leiter befolgen werden, wird gelöscht, wird unnötig, sondern intensiviert sich.  Deshalb werden wir auch auf den nächsten Stufen fühlen, wie sehr diese Einschränkung – nicht einzumischen – in erweiterten spirituellen Zuständen in einer erweiterten Form wirkt. Wenn wir hinzufügen, fügen wir genau dafür hinzu, um dem Schöpfer für Seine Arbeit in uns einen Raum zu schaffen. Dies wird die Arbeit des Schöpfers genannt, und wir selbst nehmen gar keine Handlungen vor. Wir geben nur den Platz für die höhere Kraft frei, damit sie die Handlung ausführt, bitten sie und bedanken uns bei ihr. Unsere Teilnahme ist immer passiv, jedoch wird immer bewusster.

***

Was bedeutet es, sich nicht in die Arbeit des Schöpfers einzumischen?

Im Zustand von Ibur ist es besonders wichtig. Letztendlich schließt sich ein Mensch in der Regel in jede Handlung ein, wie wird er sonst existieren? Wo ist dieses ICH, das arbeitet, das will, das bereit ist? Und hier ist seine Arbeit – und die Arbeit liegt darin, dass er sich selbst einschränkt und den Höheren handeln lässt. Ein Kind in den Armen der Mutter oder ein Fötus in der Gebärmutter – was ist seine Aufgabe?

Stell dir vor, dass du dich auf der Welt befindest, welches ein Mutterleib ist, und du musst dich selbst dazu führen, ein Embryo zu sein. Inwieweit musst du deine Wünsche, Gedanken, Handlungen reduzieren? Vielleicht arbeitest du viel, aber sie gehören dir nicht. Das Maximum, was du willst, dass der Höhere durch dich wirkt. Aber du wirst daran nicht beteiligt, du willst es nur empfinden. Hast du gesehen, wie ein Baby das gestreichelt wird, ganz still liegt? Es fühlt, dass es ihm gut tut, weil man sich mit ihm beschäftigt. So benimmt sich in der Tat das Embryo im Mutterleib. Du musst dich einschränken und fühlen, wie der Schöpfer durch dich wirkt. Dann, nach der Geburt, findet nur Entwicklung statt. Du hast den Zustand vom Höheren erhalten und dann erhältst du die Kraft, dies zu realisieren. Im Embryo gibt es alles, man bekommt dann nur die Kräfte für die Entwicklung. Im Zustand von Ibur werden die Kräfte des Gebens erhalten, die danach entwickelt werden.

 

         

Artikel des Tages vom 4. September 2018

Transkript von Rav Laitmans Unterricht

Das Wichtigste ist, sich vorzustellen, was ein spiritueller Embryo (Ubar) genannt wird, und dieses Bild „zu zeichnen“. Was bedeutet es, dass „ich mich selbst annulliere“, dass ich mich innerhalb des Höheren befinde und der Schöpfer alles ist – es gibt nichts außer Ihm? Dies ist die erste Erkenntnis davon, dass es wirklich niemanden außer Ihm gibt.

Wie stelle ich mir vor, dass ich in Ihm mit Herz und Verstand bin, in all den Ereignissen, die mich durchdringen und mich in allen möglichen Erscheinungsformen mehr oder weniger betreffen? Wie annulliere ich mich selbst?

Es ist die leichteste Tat von allen anderen Taten, die wir dann noch machen werden müssen im Zustand des Stillens (Yenika) und in dem Erwachsen werden (Gadlut) – da wird von uns bereits ein aktiver Einsatz gefordert – dem Schöpfer ähnlich zu sein und zu geben. Und jetzt reden wir nur um die Annullierung gegenüber verschiedenen Hindernissen, Schwierigkeiten, Problemen, ich würde sogar sagen Versuchungen. Aber es ist trotzdem eine Art der Selbstannullierung, bis man sich vollständig auf der kleinsten Stufe annulliert.

Wie können wir in dieser Selbstannullierung versuchen uns vorzustellen, dass der Höhere von uns Genuss empfängt und mit unserer Annullierung zufrieden ist? Wenn es kein Ibur, sondern bereits ein Zustand des Stillens (Yenika) wäre, könnten wir uns es als Mutter vorstellen, wie sehr sie ihr Baby liebt, es fühlt, umarmt, stillt. Aber alle diese Dinge kommen später, jetzt ist es noch ein mehr innerlicher Zustand: inwieweit der Höhere mich umarmt und alles für mich als für Embryo tut.

Wenn ich mich selbst in Bezug zu Ihm annulliere – „es gibt niemanden außer Ihm“, Er ist gut und Gutes tuend, und nur für Ihn tue ich das, dann würde ich gern Seine Beziehung zu mir empfinden, wie sehr Er mich lieb hat. Ich möchte meine Sensibilität für Seine Beziehung erhöhen.

***

Lasst uns zu dem Zustand „Yenika“ über dem Zustand „Ibur“ erheben, als würden wir etwas gutes, nettes, weises vom Schöpfer erhalten, oder umgekehrt, da „jeder der Abneigung empfindet,  empfindet gemäß seinen Fehlern die Abneigung“. Ob wir in der Lage sind, all diese Dinge als die Besten, die Richtigsten, die Schönsten wahrzunehmen – wie das, was aus Liebe kommt, obwohl wir in unserer Wahrnehmung nicht sehen, dass dies so ist?

Wie können wir unseren Glauben über dem Verstand schützen? Das heisst, dass wir in der Welt voller Güte leben, die für uns wie eine Gebärmutter ist und sogar mehr – in der Macht der Höheren Mutter (Ima Ilaa), die über alles herrscht? Und jetzt müssen wir uns noch mehr annullieren als zuvor – das heißt wir müssen zugeben, dass die ganze Welt von Bina (Ima) regiert wird. Wie können wir uns das vorstellen?

Der Zustand von Ubar ist ein sehr verletzlicher, subtiler, gefährlicher Zustand, weil es sehr leicht ist, wieder in das Verlangen zu empfangen zurückzufallen. Wie können wir in dem Zustand, in welchem wir versuchen, mit dem Schöpfer verschmolzen zu sein, uns um die Gegenkraft kümmern, die „die Öffnung in der Gebärmutter schließt“ und uns nicht fallen lässt?

Wir schaffen  diese Gegenkraft aufgrund der Tatsache, dass wir uns ständig um die perfekte Form des Schöpfers zwischen uns kümmern. Wie kümmern wir uns um diese perfekte Form des Schöpfers zwischen uns, welche uns hilft, alle Monate des Embryozustandes in einer korrigierten, schönen und kurzen Form durchzugehen? Wenn es nicht klar ist, was die Vollkommenheit des Schöpfers ist, dann sprecht von der Vollkommenheit des Höheren, wenn alles, was Er gibt, von Seiner Vollkommenheit ausgeht. Wie können wir das in solch einer perfekten Form akzeptieren damit es uns beschützt?

Wie gestalten wir unseren Zustand in der Zeit des spirituellen Embryos (Ibur), um die unendliche Freude zu empfinden, und nur so können wir diese Phase durchlaufen? Wie realisieren wir das?

 

Artikel des Tages vom 3. September 2018

Transkript von Rav Laitmans Unterricht

Heute benötigen wir das Chissaron der Schöpfersgröße: wo man es finden kann – weil wir uns nur dadurch  annullieren können? Wie organisiert man die Gruppe, um die Empfindung der Schöpfersgröße zwischen uns zu wecken? Wie erreicht man die Kraft des Gebens über der vorhandenen Kraft des Nehmens? Was bedeutet den Glauben über dem Verstand? Wenn die Größe des Schöpfers über die Größe unseres Egos herrscht, fangen wir mit der richtigen inneren spirituellen Arbeit an, die die Arbeit des Schöpfers heißt: der Mensch strengt sich an, die Eigenschaften des Schöpfers zu finden.

Ich hoffe sehr, dass wir uns in dieser Arbeit befinden und ihre Wirkung auf uns spüren. Wir fangen mit ernsthaften, praktischen Etappen an. Wir spüren es und von Tag zu Tag wird sie immer mehr offensichtlicher und wirksamer. Deshalb fordert es mehr Aufmerksamkeit und Solidarität mit dem, was die Kabbalisten schreiben – sowohl in der Privat-  als auch in der Gruppenarbeit. Doch, wie wir es oft lesen, ist die Aufstieg auf die erste Stufe die wichtigste und schwierigste Arbeit. Hier ändert der Mensch seine Natur, danach wird nur hinzugefügt – im Glauben über dem Verstand. Um den Glauben das erste Mal über dem Verstand zu stellen, damit die Kraft des Gebens über der Kraft des Nehmens herrscht, sind sehr große Veränderungen notwendig.

Wir befinden uns so tief darin, dass es schon wahr wird und wir sollen darauf stolz sein, dass wir eine neue Gesellschaft bauen, die neue Gruppe, ein Ort, den es noch nie gab. Diese Gruppe beschäftigt sich mit dem Begreifen und Realisieren der kabbalistischen Methodik, um das Zentrum und das Vorbild der spirituellen Entwicklung der Welt zu werden. Wir müssen es im Kopf behalten und darauf stolz sein, auch begreifen, was es bedeutet. Vorerst werden wir die erste Etappe – die Erwerbung der Stufe „Ubar“ fortsetzen.

***

Wie baut der Mensch mit Hilfe der Widerstände die Form des Embryos? Wie merkt er, dass die Widerstände in der Zeit, in der Bewegung, im Raum, in den Handlungen, im Verstand und im Herzen kommen, um sich mit ihrer Hilfe spirituell aufzubauen?

Wir lernen es überall – in der Schule, in der Hochschule. Wir bekommen die Aufgaben und mit ihrer Hilfe, wenn wir sie richtig lösen, erreichen wir eine neue Stufe der Wahrnehmung, des Studiums, des Kraftaufwandes. Wie nutzen wir die Kräfte des Widerstands richtig?

Angenommen ich habe heute im Laufe des Tag solche Zustände: mal vergesse ich, mal nicht; mal will ich, mal nicht, mal bin ich verwirrt, stoße ab usw. Jedesmal rüttelt es mich wach: mit etwas Gutem kommt immer etwas angeblich etwas Böses. Wie nutzen wir das Böse? Davon wird eigentlich der Kli gebaut – die Materie bleibt.

***

Wäre gut, wenn wir irgendeine gemeinsame Arbeit haben. Ich hoffe, dass alle es in Bezug auf die Dienste und die Verbreitung verstehen – alle haben eine Möglichkeit, sich dort einzusetzen und doch wird diese von vielen noch vernachlässigt. Im Prinzip haben wir genügend Möglichkeiten für den spirituellen Aufstieg, das Problem ist, dass wir immer noch verstehen wovon dieser abhängt. Mehrmals sagte ich, dass die Verbreitung das stärkste Mittel ist und die Teilnahme daran die Menschen spirituell entwickelt – nicht im Verstand, sondern in der Kelim-Bildung. Man bewegt damit die ganze Menschheit zur Korrektur – es gibt nichts anderes. Die direkteste Handlung der Korrektur ist die Verbreitung der Kabbala.

 

Artikel des Tages vom 2. September 2018

Transkript von Rav Laitmans Unterricht

Die Gruppe soll zur Gebärmutter werden. Unsere Arbeit besteht darin, dass wir die Gebärmutter erbauen möchten: die Gruppe, in die jeder von uns eindringen kann, sich als Fötus (Ubar) einschalten kann.

Ich empfehle aufzuschreiben was wir machen möchten, den Plan der Arbeit bestimmen, damit für uns der Prozess klar wird, und auf der Basis dieses Plans werden wir unsere Arbeit für den Tag, für die Woche oder sogar für eine längere Periode bestimmen. Jeder wird das wie im Bezug auf sich selber realisieren als auch bezüglich der Gruppe. Und die Gruppe wird das in Bezug auf andere Gruppen realisieren. Wir sollen darin die Grundlage unseres Fortschrittes sehen.

Worin besteht das Problem, die Erhabenheit des Schöpfers von der Umgebung zu bekommen? Haben wir überhaupt so ein Problem?

Ich sehe, dass das Problem besteht, weil wenn dem nicht so wäre, würdet ihr euch alle „oben“ befinden.

Es ist nicht klar, wo das Problem ist …

Ich sage dir wo: in der Geringschätzung der Freunde. Du nimmst ihre Wichtigkeit nicht an, obwohl es selbstverständlich sein soll. Du achtest sie nicht. Man sagt so: wenn nicht die Freunde, dann soll es wenigstens jemand Großer, jemand Erhabener sein, von dem du dich begeistern könntest. Kann so einer existieren oder nicht? Wenn nicht von ihm und nicht von den Freunden, dann kann ich von niemanden begeistert sein. Du hast niemanden, von wem du die Erhabenheit des Schöpfers bekommen könntest, und ohne die Erhabenheit kannst du Ihm nicht so geben, dass das Geben zum Empfangen wird, weil dies nur dann möglich ist, wenn es gegenüber jemand Großen ist. Bis dahin bist du verpflichtet die Notwendigkeit der Offenbarung der Erhabenheit des Schöpfers zu spüren. Weil du ohne sie nicht im Stande bist Ihm zu geben. Und wie sollst du Seine Erhabenheit offenbaren? Du kannst Ihn doch nicht offenbaren, weil das fürs empfangen sein würde. Das bedeutet, dass du den Eindruck von der Erhabenheit des Schöpfers nur von der Umgebung erhalten kannst. Das bedeutet, entweder vom Rav oder von den Freunden, von der Gruppe.

***

Ihr solltet euch innerhalb des Tages oder der Woche, oder sogar innerhalb einer längeren Zeitperiode selbstständig oder im Zehner damit beschäftigen. Wir haben diesen Artikel gelesen, etwas ist bei euch davon geblieben, ihr habt ein paar wichtige Momente erfasst. Morgen werden wahrscheinlich andere Momente für euch wichtig sein, bis jetzt aber sind diese wichtig. So lernen wir.

Was möchtet ihr innerhalb des Tages mit diesem Text machen, mit dem Ibur-Zustand? Wie werdet ihr mit diesem Zustand innerhalb des Tages arbeiten?

***

Nehmen wir an, es gibt Probleme und wir versuchen zusammen mit den Freunden sie zu lösen. Du siehst dabei, wie jeder treu ist, wie er sich buchstäblich opfert. Das ist so weit so gut klar. Wenn du aber zum Unterricht kommst, beim Seminar bist, zwei Mal am Tag dich an den Zoom-Treffen beteiligst, findest du nichts wofür du die Freunde wertschätzen könntest…

Es gibt aber etwas wofür du sie wertschätzen könntest! Man soll ständig von der Erhabenheit des Schöpfers reden. Versuch das. Plane jetzt, wie du innerhalb des Tages ihnen von der Erhabenheit des Schöpfers erzählen wirst. Und nämlich so, dass sie dabei sogar nicht merken, dass du das speziell machst. Sei dabei ein bisschen erfinderisch, damit sie sich von der Erhabenheit des Schöpfers begeistern. Du wirst dabei selber gewinnen, weil du sie auf eine höhere Stufe erhoben hast. Und obwohl du sie dazu geführt hast, bekommst du von da einen Bonus, den Gewinn.

Reicht die Verbindung zwischen uns um die Erhabenheit des Schöpfers zu erhöhen oder braucht man eine stärkere Verbindung?

Beginnt damit zu arbeiten, weil dies das Wichtigste ist. Ihr sollt verstehen, dass alles davon abhängt. Wenn wir das offenbaren, ist alles andere unwichtig. Abgesehen von der Erhabenheit des Schöpfers, welche von der Gruppe abhängt, gibt es sonst nichts. Das soll zu unserer Aufgabe werden.

Sie sagen: beginnt zu arbeiten. Das bedeutet, dass ich bis jetzt nichts in dieser Richtung getan habe?

Ich weiß es nicht. Vielleicht hast du ein oder zwei Handlungen ausgeführt, hast du sie aber mit der Absicht getan? Jetzt beabsichtige ich auf die Gruppe zu wirken, die Freunde zu erwecken, etwas zu tun, sei es auch was Unbedeutendes. Es ist nicht wichtig, das Wichtigste ist, dass dies in ihnen die Erhabenheit des Schöpfers erweckt. Dann bekomme ich (als derjenige, der in ihnen das quantitativ erweckt hat) als Entgelt Qualität und ich kann in dem Maße mich erheben, in dem ich sie dazu brachte. Weil indem ich in ihnen das erwecke, vergrößere ich meine Feinfühligkeit mich von ihnen zu begeistern.

Heute benötigen wir das Chissaron der Schöpfersgröße: wo man es finden kann – weil wir uns nur dadurch  annullieren können? Wie organisiert man die Gruppe, um die Empfindung der Schöpfersgröße zwischen uns zu wecken? Wie erreicht man die Kraft des Gebens über der vorhandenen Kraft des Nehmens? Was bedeutet den Glauben über dem Verstand? Wenn die Größe des Schöpfers über die Größe unseres Egos herrscht, fangen wir mit der richtigen inneren spirituellen Arbeit an, die die Arbeit des Schöpfers heißt: der Mensch strengt sich an, die Eigenschaften des Schöpfers zu finden.

Ich hoffe sehr, dass wir uns in dieser Arbeit befinden und ihre Wirkung auf uns spüren. Wir fangen mit ernsthaften, praktischen Etappen an. Wir spüren es und von Tag zu Tag wird sie immer mehr offensichtlicher und wirksamer. Deshalb fordert es mehr Aufmerksamkeit und Solidarität mit dem, was die Kabbalisten schreiben – sowohl in der Privat-  als auch in der Gruppenarbeit. Doch, wie wir es oft lesen, ist die Aufstieg auf die erste Stufe die wichtigste und schwierigste Arbeit. Hier ändert der Mensch seine Natur, danach wird nur hinzugefügt – im Glauben über dem Verstand. Um den Glauben das erste Mal über dem Verstand zu stellen, damit die Kraft des Gebens über der Kraft des Nehmens herrscht, sind sehr große Veränderungen notwendig.

Wir befinden uns so tief darin, dass es schon wahr wird und wir sollen darauf stolz sein, dass wir eine neue Gesellschaft bauen, die neue Gruppe, ein Ort, den es noch nie gab. Diese Gruppe beschäftigt sich mit dem Begreifen und Realisieren der kabbalistischen Methodik, um das Zentrum und das Vorbild der spirituellen Entwicklung der Welt zu werden. Wir müssen es im Kopf behalten und darauf stolz sein, auch begreifen, was es bedeutet. Vorerst werden wir die erste Etappe – die Erwerbung der Stufe „Ubar“ fortsetzen.

***

Wie baut der Mensch mit Hilfe der Widerstände die Form des Embryos? Wie merkt er, dass die Widerstände in der Zeit, in der Bewegung, im Raum, in den Handlungen, im Verstand und im Herzen kommen, um sich mit ihrer Hilfe spirituell aufzubauen?

Wir lernen es überall – in der Schule, in der Hochschule. Wir bekommen die Aufgaben und mit ihrer Hilfe, wenn wir sie richtig lösen, erreichen wir eine neue Stufe der Wahrnehmung, des Studiums, des Kraftaufwandes. Wie nutzen wir die Kräfte des Widerstands richtig?

Angenommen ich habe heute im Laufe des Tag solche Zustände: mal vergesse ich, mal nicht; mal will ich, mal nicht, mal bin ich verwirrt, stoße ab usw. Jedesmal rüttelt es mich wach: mit etwas Gutem kommt immer etwas angeblich etwas Böses. Wie nutzen wir das Böse? Davon wird eigentlich der Kli gebaut – die Materie bleibt.

***

Wäre gut, wenn wir irgendeine gemeinsame Arbeit haben. Ich hoffe, dass alle es in Bezug auf die Dienste und die Verbreitung verstehen – alle haben eine Möglichkeit, sich dort einzusetzen und doch wird diese von vielen noch vernachlässigt. Im Prinzip haben wir genügend Möglichkeiten für den spirituellen Aufstieg, das Problem ist, dass wir immer noch verstehen wovon dieser abhängt. Mehrmals sagte ich, dass die Verbreitung das stärkste Mittel ist und die Teilnahme daran die Menschen spirituell entwickelt – nicht im Verstand, sondern in der Kelim-Bildung. Man bewegt damit die ganze Menschheit zur Korrektur – es gibt nichts anderes. Die direkteste Handlung der Korrektur ist die Verbreitung der Kabbala.

 

 

Artikel des Tages August 2018

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht ist und deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz zu verstehen ist.


Artikel des Tages vom 30. August 2018

In der Regel wollen wir aus unserem Zustand heraus auf eine höhere Ebene hinaufsteigen um dort zu sehen, fühlen, verstehen, was geschieht. Aber man sagt uns: nein, gerade in dem Zustand, in dem du dich befindest, bist du jetzt verpflichtet, Freude zu erreichen, als ob du dich bereits in der Spiritualität befindest, im Glauben über dem Verstand, in der Verschmelzung – jetzt und hier, ohne auf die Stufe des Wissens und der Empfindung hinaufgestiegen, wenn du dort zwischen allen Engeln herum schwebst. Nein, gerade in dem Zustand, wo du dich jetzt befindest, musst du die Kraft erreichen, damit du die Freude bekommst, den Zustand, dass du damit zufrieden bist, mit dem, was du hast und nicht mehr als das. Es ist der erste Schritt zum Glauben über dem Verstand, das entgegengesetzt unserem gewöhnlichen Glauben ist.

Schaut, was Rabash schreibt: „das Wichtigste ist das Gebet, das heißt, dass der Mensch zum Schöpfer beten muss. Wozu? …„dass er ihm hilft, über den Verstand zu gehen“. Was heisst über den Verstand? Dass die Arbeit in Freude sein muss, „als ob er bereits des spirituellen Wissens würdig wurde“. Mehr braucht man nicht, er ist bereit, in diesem Zustand für ewig zu bleiben. „Und welche Freude denn seine Arbeit wäre – in dem Maße muss er den Schöpfer bitten, damit Er ihm diese Kraft gibt, damit er über dem Wissen des Körpers gehen kann“, mit anderen Worten über sein Verlangen zu empfangen zu gehen.

„Abgesehen davon, dass der Körper mit dieser Arbeit für das Geben nicht einverstanden ist“, das heißt wenn man gar nicht an sich denkt, und sich in der Freude befindet, weil auch jetzt das was man bekommt, bekommt man vom Schöpfer. „Nur er bittet den Schöpfer, damit er in Freude arbeiten kann, wie es demjenigen gebührt, der einem großen König dient. Er bittet den Schöpfer nicht, dass Er ihm seine Größe zeigt, denn dann wird er in Freude arbeiten, sondern er will, dass der Schöpfer ihm die Freude in der Arbeit über dem Verstand gibt, damit es dem Menschen wichtig wird, als ob er den Verstand schon erlangt hat – darum bittet man.

In anderen Worten bitte ich nicht um eine höhere Stufe, sondern um Kraft, Energie, Freude in meinem jetzigen Zustand, selbst wenn ich darin für ewig bleibe. Er nähert sich dem Zustand „Ubar“ (spirituelles Embryo), das nichts fordert, sich vollständig vor dem Schöpfer annulliert und was auch immer es von Ihm bekommt, nimmt es mit Freude an, erniedrigt sich „bis zur absoluten Null“. Dann erreicht er den Zustand „Ubar“ (spirituelles Embryo).

Lasst uns über den Unterschied zwischen der materiellen Beziehung zur Spiritualität und der spirituellen Beziehung zur Spiritualität sprechen, wenn wir den Schöpfer nur um die Kraft der Freude bitten, damit wir den jetzigen Zustand als den vollkommenen Zustand empfinden. Inwieweit unterscheidet sich dieser Zustand davon, wie wir uns die Erfolge in der materiellen Welt vorstellen.

***

Wenn außer dem Menschen alles der Schöpfer ist, und es nichts außer Ihm gibt, dann wie können wir innerhalb des Zehners solche Elemente wie „Ubar“, „Mutterleib“ entschlüsseln und definieren? Was bedeutet es, innerhalb des Zehners in einem Zustand „unter dem Wissen“, „im Wissen“ und „über dem Wissen“ zu sein? Außerhalb von dem Spirituellen, im Spirituellen und so weiter? Wie realisieren wir dies im Zehner?

Wie ändern wir die Herangehensweise zu unserem jetzigen Zustand, dass man diesen Zustand nicht aus der Sichtweite des Materiellen betrachtet, sondern vom spirituellen Standpunkt? Das heißt, der Zustand selbst ändert sich nicht, aber unsere Beziehung dazu ändert sich.

Wie ändern wir dadurch unsere Wahrnehmung der Realität? Das heißt, wir befinden uns nicht in der Welt, die korrigiert werden muss, sondern in der Vollkommenheit, in der unendlichen Welt, und eine Korrektur ist nur notwendig, um die Welt so zu sehen, wie sie tatsächlich ist.

Das heißt, ich befinde mich jetzt im vollkommenen Zustand, in der perfekten Welt und jedes Mal wird sie sich für mich immer schlimmer und schlimmer offenbaren, und ich werde ständig um die Fähigkeit bitten, die Welt immer besser und besser zu sehen. Das heisst „jeder der Abneigung empfindet, fühlt sich abgeneigt gemäß seinen Fehlern“ und das wird wirklich „Glaube über dem Verstand“ genannt.

 

Wir sehen in unserem Wissen, in welchen furchtbaren Zustand sich die Realität befindet, aber über dem Wissen werden wir sehen, dass sie sich in einem vollkommenen Zustand befindet und dass die Schechina, der Schöpfer das ganze Universum füllt. Also nichts ändert sich außer unserer Empfindung, und das nennt sich die Wahrnehmung der Realität im Glauben über dem Verstand.

Also, beginnend vom heutigen Moment, bis wir die endgültige Korrektur unserer Wahrnehmung sehen, gehen wir ständig gemäß der Methode um nur eins zu sehen: dass unsere Empfindung sich vom negativen zum vollkommen positiven Zustand verändert hat.

Sprecht darüber, diese Änderung ist die Änderung der Beziehung zur Realität, der Wahrnehmung der Realität.

 

Artikel des Tages vom 29. August 2018

Das Verlangen zu empfangen ist das Verlangen zu empfangen, die Materie der Schöpfung. Es wird nicht beschuldigt und nicht gelobt, es ist materiell. Du kannst nichts dazu sagen, so ist es geschaffen worden. Wenn das Verlangen zu empfangen nur an sich selbst denkt anstatt an die anderen, wird es Ego genannt. Das Verlangen zu empfangen, das von oben die Fähigkeit zu geben bekommt im Gegensatz zu seinem natürlichen Willen zu empfangen, heisst das Verlangen zu geben. Wann kann es sich so verhalten? – Wenn in seinen Augen der Geber wichtiger als er selber wird. Wenn ich dich mehr schätze als mich selbst, dann kann ich anstatt für mich zu empfangen, dir geben. Dafür ist es notwendig, diese Kraft bereits von oben zu bekommen – das ist die Kraft der Gabe. In der Spiritualität gibt es damit ein großes Problem.

Auf unserer Welt kann ich das tun, wenn ich sehe, dass jemand größer, wichtiger, stärker ist, dass ich von ihm abhängig bin, dann kann ich ihm etwas geben. In der Spiritualität ist es verhüllt – das heisst, wie mache ich das? Warum ist es verhüllt? Weil wenn ich in der materiellen Welt sehe, dass jemand wichtiger und größer ist als ich, dann gebe ich ihm, weil eben mein Verlangen zu empfangen dadurch befriedigt wird, aus meinem Ego heraus gebe ich ihm.

Um wirklich zu geben, nicht von meinem Ego, nicht aus meinem Willen zu empfangen heraus, muss ich es folgendermaßen tun:

1) dieses Objekt, dem ich geben will, muss verhüllt sein, damit ich seine Wichtigkeit nicht entdecken kann. Denn wenn ich sie entdecke, wird es für mein Verlangen zu empfangen wichtig sein, dann ist es wieder Empfangen, wie auf dieser Welt.

2) ich bekomme die Kraft dazu, trotz der Tatsache, dass in meinem Ego keine Wichtigkeit dazu besteht.

Also, es gibt zwei Bedingungen. Die erste Bedingung, dass Er verhüllt ist – da hilft Er mir von oben, aber dann muss ich selber diese Verhüllung machen. Das ist das Erste. Und das Zweite – ich muss die Kraft der Gabe von oben erhalten, und dann werde ich in der Lage sein, dem Schöpfer zu geben. In meinen irdischen Augen sehe ich keine Wichtigkeit im Ihm, nichts – für mich ist die ganze Welt und ich selbst um vieles wichtiger, aber ich kann von der Natur die Kraft des Gebens empfangen, die „Glaube über dem Verstand“ heisst, die Kraft des Gebens im Glauben über dem Verstand. Es ist buchstäblich ein Wunder, das vom Himmel herab kommt.

***

Ohne die Gruppe kann ich die Kraft des Gebens überhaupt nicht entwickeln – ich habe einfach keine Möglichkeit dazu. Ohne Gruppe bleibe ich ein Egoist, ein Tier, das ist es. Ich habe kein Beispiel was ich zu tun habe, mit wem ich diese Tätigkeit des gebens durchführen kann, ich kann von keinem beeindruckt werden um die Größe des Schöpfers aufzunehmen – nichts. Ohne die Gruppe befinde ich mich ohne Mittel mich dem Schöpfer zu nähern, die Gruppe ist immer zwischen mir und dem Schöpfer.

Was heisst „die Gruppe ist ein Mittel“? Wie kann man sie benutzen, dass es nicht wieder dem Willen zu empfangen zugute kommt?

Die Gruppe ist eine Struktur bestehend aus 10 Sefirot, in der ich meine ganze spirituelle Arbeit überhaupt entdecken kann. Diese Arbeit besteht darin, sie in einem Parzuf zu verbinden, der vom Schöpfer gefüllt wird. Soweit dieser Parzuf homogen ist, d.h. in all den Willen und Absichten richtig verbunden ist, wird sich der Schöpfer als seine Füllung, als NARANHAY, in diesem Kli enthüllen.

***

Wie kommen wir von der Verschmelzung mit den Freunden im Zehner zu der Absicht für den Schöpfer?

Das ist sehr einfach, wenn es tatsächlich eine solche Verschmelzung gibt, weil die Verschmelzung auf der Absicht basiert, sich gegenseitig zu geben über dem persönlichen Verlangen zu empfangen. Dann, in dem Maße, in dem alle sich gleich verhalten, das heißt, man annulliert sich vor seinen 9 Freunden und ihnen gegenüber alles macht, um mit ihnen gemeinsam in Verbindung zu sein, um ihnen alles Gute in der spirituellen Fortentwicklung zu garantieren und darauf achtet, dass in der Gruppe die Größe des Schöpfer in der höchsten Bedeutung vorhanden ist – in diesem Maße erreicht man durch die Beziehung zur Gruppe die Ähnlichkeit, die Identifikation mit dem Schöpfer. Man tut es durch seine Beziehung zu den Freunden, durch die Kelim, aber von diesen Kelim kommt man zur Identifikation mit dem Schöpfer.

Ich muss  nichts mit Ihm  tun – es genügt, dies im Hinblick auf die Freunde zu tun, und durch die Freunde beginne ich, diese Eigenschaft der Einheit und Liebe, die der Schöpfer genannt wird, zu entdecken. Alles in allem ist der Schöpfer die Summe dessen, was ich zwischen den Freunden fühle, das heisst: „In meinem Volke sitze ich.“

 

Artikel des Tages von 28.August 2018

„Wer in seinem Haus sitzt“  bedeutet „in seinem Verlangen, in seinem Egoismus“. Und das ist natürlich nicht dasselbe wie „vor dem König zu stehen“, denn dann fühlt man inwieweit man dem Schöpfer entgegengesetzt ist. Wenn man schon vor dem König steht, das ist schon eine sehr große Stufe, eine Angelegenheit, sich mit dem Schöpfer zu vergleichen. Und dann geht es in seinem Gebet nicht darum, dass es ihm zu Hause gut geht, sondern darum, mit dem Schöpfer verschmolzen zu sein und zu spüren, dass im Geben, im Herausgehen aus sich selbst – genau dort unser Leben ist, dort ist unsere Langlebigkeit.

Das sind keine einfachen Sachen, deswegen kommt man dahin nach sehr genauer und langer Arbeit. Und dann versteht man zu fühlen, ob es ein Verständnis gibt, „vor dem König zu sein“. Und dann fängt man an,  sich verschiedene Kompensationen zu geben, nur damit man es lässt. Und er rennt weg, wenn er nicht versteht, worin Sein Spiel mit ihm liegt. Man gibt ihm eine gute Arbeit, einen guten Fortschritt in irgendeinem Bereich, eine interessante Beschäftigung, oder, Gott bewahre, verschiedene Probleme im Leben, zu Hause.

Und so prüft man den Menschen. Nicht dass der Mensch überprüft werden muss – der Schöpfer muss ihn nicht überprüfen, sondern dass er sieht, inwieweit er fällt oder nicht, inwieweit er sich stabilisieren muss, damit er nicht sein Leben in allen möglichen Spielen verbrennt und so mit seinem Leben aufhört. Daher gibt es nichts mehr als „vor dem König zu stehen“.

***

Wir können nicht spüren, dass wir im Glauben sind, wenn wir es nicht innerhalb der Gruppe erreichen, weil die Kraft des Glaubens in der Vereinigung begriffen wird, zumindest zwischen beiden. Deshalb wird das Herausfallen aus dem Glauben als Abstand von der Gruppe gespürt. Wir müssen verstehen, dass wir keinen Kontakt mit dem Schöpfer selbst haben – das gibt es nicht, nur wenn ich mich im Kli, im Parzuf, in den 10 Sefirot befinde – dann beginne ich Ihn zu fühlen. Es können weniger als 10 Menschen sein, aber auf jeden Fall sollte ich in mir einen Eindruck von 10 Eigenschaften haben, oder besser gesagt von 9, weil ich derjenige bin, der spürt. Aber wenn ich diese 9 Eigenschaften nicht erkenne, erkenne ich den Schöpfer nicht.

Wie kann ich bedauern, dass ich aus der Verbindung mit dem Schöpfer, aus dem Glauben, aus dem Geben, aus der Ähnlichkeit herausfalle?

Nur in Verbindung mit den Kelim der Gruppe, ich habe kein Gefühl für etwas anderes. Der Schöpfer verschwindet immer, ich habe keine Gelegenheit Ihn zu fühlen. Ich fühle den Schöpfer als das Ergebnis der richtigen Abstimmung in der Gruppe, ich versuche nach und nach mich mit 9 Freunden zu vereinen, und wenn ich in Kontakt komme, gibt es einen Klick zwischen uns – ich fühle den Schöpfer, das Licht scheint. Die Kelim selbst beginnen zu leuchten, aber alle zusammen, in Bezug auf mich, auf Malchut, sonst wird es nicht funktionieren.

Daher sind alle unsere Klärungen – zwischen uns, die Abstimmung – zwischen uns, und die Einstellung zum Schöpfer kommt auch von uns. Von daher „aus der Liebe zu den Geschöpfen zur Liebe zum Schöpfer“, weil über die Liebe zum Schöpfer kann man sagen, dass es keine Handlung darin gibt, und nur durch die Liebe zu den Geschöpfen sammeln wir letztendlich alle Handlungen und kommen zur Liebe zum Schöpfer.

Artikel des Tages vom  27. August 2018

Warum ist es unmöglich, die Absicht ohne Handlung zu bestimmen? Was ist Handlung und was ist Absicht in der Spiritualität? Ob beide in der Absicht realisiert werden?

Die Struktur, die wir erreichen wollen: den Parzuf mindestens auf der Embryo Ebene – bezüglich der Arbeit in der Gruppe – was ist die Handlung und was ist die Absicht, oder anders gesagt die Eintragung und die Unterschrift?

Was bedeutet für uns vor dem neuen Zustand die gute Eintragung und die Unterschrift?

Was ist für uns eine gute Eintragung und die Unterschrift beim Einschluss in die erste spirituelle Stufe?

*

Was ist „die dritte Komponente“, bezüglich deren wir uns messen?

Angenommen wir  haben gemeinsam einen Roman gelesen und sollen vergleichen, welche Meinung du dazu hast und welche Meinung ich dazu habe. Kannst du ein Programm schreiben, das uns diesbezüglich überprüfen kann? Begreifst du, dass es nicht einfach ist? An dieser Stelle werden uns die Prinzipien gegeben. Ich kann mich vor allem bezüglich dem Dritten prüfen – wo der Schöpfer und ich uns in dem Dritten zusammen befinden? – In der Gruppe! Ich soll von vornherein verstehen, dass wenn ich mich richtig bezüglich der Gruppe verhalte, entdecke ich, dass sich der Schöpfer dort befindet und mit der Gruppe  verschmolzen ist.

Den Schöpfer gibt es dort schon: „unter meinem Volk befinde ich mich“. Das Problem ist nur, dass ich nicht dort bin.

Wir haben schon eine Gruppe, worin besteht unsere Arbeit?

Sich an die 9 Freunde anzuheften, sie bis zum vollen Zehner zu ergänzen, der zehnte zu sein.

Wie mache ich es?

Es ist eine andere Frage, aber dort, in dem Maße, in dem du mit ihnen zusammengeschmolzen bist, bist du mit dem Schöpfer zusammengeschmolzen. Du kannst es sonst nicht messen – nur die Gruppe –  ein Etalon (Messgerät mit festen Messwerten), ein Standard, bezüglich deren du dich stimmst.

Sind die neun damit einverstanden? Womit sollten sie einverstanden sein?

Es ist kein Einverständnis notwendig, wenn du dich in sie eingeschlossen hast, so entdeckst du, dass sie mit dir vollkommen einverstanden sind und der Schöpfer sich in ihnen befindet –  wortwörtlich die Endkorrektur. Die Gruppe befindet sich in der Endkorrektur.

Was bedeutet „sich an sie anzuschließen“?

Es bedeutet, dass du ihnen ergeben bist, dich vollkommen vor ihnen ohne Bedingungen annullierst. Du machst alles, was sie wollen und ergänzt sie.

 

Artikel des Tages vom 23.8.2018

Ich komme zum Unterricht, alles ist leer: mein Kopf und mein Herz, ich kann nicht einmal an mich selber denken, denn ich bin völlig am Boden zerstört. Wie komme ich zur wahren Leere, d.h. zum leeren Kli, und nicht zur Leere, die mit meiner Einstellung zu mir selbst verbunden ist? Das ist Erstens.

Zweitens: wie bilde ich meine Einstellung gegenüber dem Kli so, dass es nicht „ich“ heisst, sondern „wir zusammen“ und dass es genau dieser leere Ort ist? Warum ist er leer und wie fülle ich ihn? Wie überprüfe ich gemäß diesem Kli die Größe des Schöpfers in meinen Augen, bis ich zu einem Zustand komme, in dem der Schöpfer dieses Kli, diesen Zehner füllt? Und dann dementsprechend (und dies geschieht natürlich im Glauben über dem Verstand, sonst kann es nicht passieren), nenne ich ihn „König“. Wie durchlaufe ich diese Phasen vom Anfang des Monats Elul bis zum Anfang von Rosh Hashanah?

Sie haben über die Leere gesprochen, die mit der Größe des Schöpfers erfüllt sein muss. Was ist das für eine Größe?

Größe bedeutet, dass der Schöpfer all die Realität, die ganze Welt ist und du bist in Ihm drin. Und alles, was in dir ist, ist von Ihm und alles, woran du denkst und was du sagst, kommt von Ihm und von dir selbst ist nichts in dir, außer dem Punkt, wo du verstehen wirst, dass dies genau so ist. Dies wird dich immer begleiten und zur endgültigen Korrektur führen.

Wie?

Also ich sage dir: Bewahre diesen Zustand bis zum Abend und am Abend erzählst du es mir. Von morgens bis abends solltest du in nur einem Verständnis, einer Empfindung, einem Gedanken sein: „Ich bin im Schöpfer und alles, was in mir ist, kommt von „Es gibt nichts außer Ihm.“

Wie kommt man zu dieser Empfindung?

Stell dir vor, du befindest dich in einem solchen Zustand. Dein Chissaron wird eben das Gebet sein.

Aber wenn Er alles füllt, worüber kann ich überhaupt beten?

Du willst offenbaren, dass alles genau so ist! Ich hab dir gesagt, dass es so ist und du hast das, was „der Glaube der Weisen“, der Glaube des Ravs genannt wird. Rav sagt dir, was zu tun ist und du tust es. Warum? – Er hat es dir so gesagt. Und ich mache das, was er gesagt hat.

Aber ich versuche es die ganze Zeit …

Vielleicht versuchst du das, weil du es selbst entschieden hast. Und jetzt tu es, weil ich es dir gesagt habe, und du wirst sehen, wo der Unterschied liegt.

Nur um die Größe bitten?

Ich will fühlen, dass ich im Schöpfer bin – in Ihm drin. Hat ein Embryo etwas, was nicht von der Mutter kommt? – Nein. Gibt es etwas in ihm, was von alleine reagiert? – Nein. Alles ist von ihr.

Die Größe des Königs fängt mit der Größe der Freunde an?

Nicht mit der Größe der Freunde, sondern von der Empfindung ihrer

Größe, wenn du durch diese zu Ihm kommst. Wie stellst du dir den König vor? Richtige Vorstellung ist – sich Ihn als eine Kraft vorzustellen, die innerhalb des Zehners existiert, in den ich mich einschließen soll.

Sie haben gesagt, dass je nachdem wie ich die Freunde schätze, wirkt das umgebende Licht…

Es ist der „Mutterleib“, es ist meine Umgebung, in der ich mich befinde. Inwieweit ich sie schätze, befinde ich mich in diesem Feld, das auf mich einwirkt. Die Einwirkung der Gruppe, die Einwirkung des umgebenden Lichtes, hängt davon ab, inwieweit ich es erwecke.

Was schätze ich an den Freunden?

Ich schätze, dass der Schöpfer mir eine solche „Hülle“ – meine Gruppe gegeben hat, „Mutterleib“, die Stelle, in der ich mich entwickle. Doch was habe ich? Ich habe nur einen Tropfen des Samens vom Vater und – „den Punkt im Herzen“, und der Rest ist von der Mutter, in der ich mich befinde. Die Gruppe ist eben die Mutter.

Bedeutet es, dass ich sie schätze, weil sie mein Platz sind?

Natürlich! Wie es geschrieben steht: „der Schöpfer legt deine Hand auf das gute Schicksal und sagt: „Nimm es dir“, – ich selbst habe sie nicht ausgesucht. Ich wähle tatkräftig: nachdem der Schöpfer mich hierher gebracht hat, soll ich aktiv wählen.

Man beschäftigt sich stark mit uns. Du kannst dir nicht vorstellen, wie viele Möglichkeiten ich hatte zum Aussteigen, zum Weglaufen, zum Wechseln, andere Situation zu wählen – genügend! Wichtig ist dran zu bleiben und nicht „wegzulaufen“. Wenn der Schöpfer dich in den Zehner gebracht hat, bist du verpflichtet, dort zu bleiben und ihn zu verwirklichen.

Doch du triffst die Wahl nach deiner irdisch-tierischen Vernunft. Deshalb ist es sehr wichtig, an dem Ort zu bleiben, an dem du gebracht worden bist: von außerhalb des spirituellen – ins Spirituelle. Egal wo du dich befindest: in welcher Gruppe,  in welcher Umgebung, hüte dich davor, sie zu wechseln, wenn es deiner Vernunft so entspricht. Ich wende mich an alle, unabhängig davon, wo ihr euch befindet. Es geht um die Wahlfreiheit.

Wovor soll ich mich hüten?

Sich zu hüten, aus dem Zehner auszusteigen, den Zehner, die Gruppe, das Studium, den Charakter des Studiums zu ändern, denn dadurch, anstelle des Schöpfers, der dich zu etwas gebracht hat, bringst du dich selbst dazu, und es ist keine spirituelle Herangehensweise mehr.

Ist der Kern unserer ganzen Methodik – im Glauben über dem Verstand hinauf zusteigen? Wie fange ich an?

Man muss immer daran denken! Und wenn alle daran denken, so wirkt es auf alle ein, denn dadurch erwecken wir das gemeinsame Feld des Glaubens, welches der Schöpfer heißt. Was bedeutet Bina? – Elokim. Du erweckst es, wenn du daran denkst.

 

 

Artikel des Tages von Mittwoch, dem 22.8.2018

 

Was bedeuten diese Worte: „Wir geben ein Zeichen und bitten um ein Zeichen, dass wir vorne sein werden, nicht hinten“?

Wir bitten um eine Arbeit in Übereinstimmung mit der Absicht, mit dem Verstand und nicht in Übereinstimmung mit der Stärke des Verlangens, damit wir über dem Verlangen in den Verstand, in die Absicht steigen, und dann uns drum kümmern, mit welcher Absicht wir das Verlangen verwenden. Heute bestimmt mein Verlangen meine Handlungen, es ist mein Herr und steuert meine Wünsche, meine Handlungen und Absichten, da alle meine Absichten von heute nur darauf gerichtet sind, mein Verlangen zu füllen.

Im Rahmen der Korrektur korrigieren wir die Beziehung zwischen Absicht und Verlangen, so dass die Absicht fürs Geben, das Glauben genannt wird, das Verlangen steuert. Es ist eine wesentliche Erneuerung, die wir in der spirituellen Arbeit haben, wenn wir am Anfang nur mit dem Verlangen kommen und es realisieren wollen, und dann beginnen, unsere Absichten zu entdecken, auch die Absichten fürs Empfangen.

Und dann beginnen wir zu verstehen, dass unsere Absichten auch anders sein können. Wir bekommen das Licht, das zur Quelle zurückkehrt, und wir haben schon eine andere Einstellung zu unseren Absichten und zu den Absichten des Schöpfers, bis wir beginnen, den Schöpfer als wichtig zu erkennen, obwohl wir Ihn nicht begreifen. Dies ist das Ergebnis der Arbeit in der Gruppe und im Unterricht – die Wichtigkeit, dem Schöpfer zu geben, Ihm nahe zu sein, sich mit Ihm zu identifizieren. Und dies ist schon eine Absicht.

Und in Übereinstimmung mit dieser Absicht, wenn man geben und dem Schöpfer nahe sein will, bittet man um eine Möglichkeit, dies zu tun. Kehrt er an der Stelle  in den Zustand zurück, dass es das Gute und das Böse in der Welt gibt? Nein. Dies ist in Bezug auf mich, so dass ich es richtig klären könnte, damit ich die Möglichkeit habe, die höhere Kraft kennenzulernen, Ihr ähnlich zu werden, mich mit Ihr zu verbinden. Daher gibt es eine Art von Gut und Böse in meiner Wahrnehmung, aber in Wirklichkeit ist es nicht Gut und nicht Böse, es existiert nur dafür, damit ich die Wichtigkeit habe den Schöpfer zu begreifen. Und dann herrscht am Anfang das Verlangen und am Ende herrscht die Absicht. Am Anfang, wo auch immer ich bin, benutze ich das Verlangen, nur um die Absicht zu erschaffen. Das ist alles, eigentlich.

Wie kann man diesen ganzen Punkt 67 in meinen Kopf tun?

Viele male lesen. Ich erinnere mich an mich selbst, das, was er hier schreibt, vom Punkt 66 anfänglich, ist nicht leicht verständlich, man muss es mehrmals lesen und nachdenken, muss etwas aufschreiben, vielleicht einen Satz, und das ein paar mal innerhalb einer bestimmten Zeit. Das kann man nicht innerhalb von einem Tag verstehen, man kann auch darüber sprechen.

Er schreibt hier solche Sachen, die zerbrechen mir den Kopf.

Ist ja gut, gehe in die Vergangenheit in die aufgezeichneten Unterrichte, einmal im Jahr haben wir darüber gesprochen, vielleicht ist es verständlicher für dich als wir vor einem Jahr oder mehreren Jahren über dieses Thema gesprochen haben als was wir heute in einer Kurzfassung  besprechen.

Er schreibt hier, man muss nur den inneren Teil stabilisieren und den äußeren Teil nur im notwendigen Maße.

Ja, darüber haben wir auch gesprochen.

Der äußere Teil sind diverse Dinge, die sich auf die Tora und die Gebote beziehen, und der innere Teil ist die Absicht.

Wie kann man diesen inneren Teil verstärken?

Die ganze Zeit über die Absicht nachdenken – was mache ich, warum mache ich es, was muss ich machen, damit ich das Ziel der Schöpfung erlange, das heißt die Verschmelzung mit dem Schöpfer. Wie ist der Schöpfer? Der Gebende, und ich muss gebend sein. Wie komme ich zum Geben wenn ich komplett im Empfangen bin? ich muss die höhere Kraft, das Licht, das zur Quelle zurückkehrt, bekommen, wie kann ich es erlangen, wie kann ich bitten, weil ich das Empfangen bin? Wenn ich meine Bitte im Bezug auf das Empfangen durch die Gruppe bringe, dann bleibt dieses Empfangen dort und dann komme ich zum Geben, und dann empfange ich das Licht, das zur Quelle zurückkehrt.

Aber es ist alles im Empfangen, wo liegt der Unterschied?

Du bleibst im Empfangen, aber deine Absicht wird für das Geben, wir bleiben im Empfangen, die Stärke des Verlangens zu Empfangen wird nicht gereinigt, sie bekommt nur eine andere Absicht und wie man sie nutzen kann.

Es ist klar, dass wir weiterhin im Empfang bleiben, aber wir haben es durch das Geben eingetauscht, aber bleiben immer noch im Empfangen?

Nein, nein. Du bekommst vom Schöpfer um zu geben und dadurch bereitest du  Ihm Genuss, du wirst dadurch zum Gebenden, du tauschst die Wichtigkeit der Handlung gegen die Wichtigkeit der Absicht, du lebst innerhalb von der Absicht: wenn du empfangen musst – empfange, wenn du geben musst – gebe, wichtig ist, Ihm zu geben. Um zu geben, muss ich empfangen, und ich will empfangen  – gib es mir.

 

Artikel des Tages vom 21.8.2018

Unsere Bemühungen bestehen nur darin, das Licht heranzuziehen. Hört ihr mich? Das nennt man „Ein Dummkopf sitzt untätig und frisst sich selbst“. Wer nicht arbeitet, um das Licht zu verlangen, ist ein Dummkopf – er hat die Stärke, aber er nutzt sie nicht, deswegen ist er dumm. Er ist nicht nur indifferent, er sitzt müßig und kann nichts tun außer sich selbst zu fressen anstatt sich an den Schöpfer zu wenden. Das ist das Problem.

Und dann will man dem Schöpfer sogar das abgeben?

Und dann arbeitet man mit der Kraft des Gebens, die einem gegeben wurde. Außer dem Gebet wird von uns nichts verlangt – nur das Tor der Tränen zu öffnen.

Aber warum fällt es uns so schwer, zu beten?

Bete mal und dann wirst du sehen, ob es schwer ist oder nicht.

Menschen beten, aber fühlen nichts.

Es spielt keine Rolle. Man soll weiter beten, vielleicht hat man falsch gebetet, vielleicht hat man nicht genug geweint. Das Tor der Tränen muss geöffnet werden, es ist im Prinzip offen, aber man enthüllt es erst nachdem man alle Tore passiert hat.

Das ist schwer zu verstehen. Was ist zu tun?

Nur weiter beten, mehr nicht.

Wo ist Glaube über dem Verstand in dem, worüber wir reden?

Der Glaube über dem Verstand ist darin, dass die Kraft des Gebens kommt und uns eine Möglichkeit gibt, über dem Ego zu sein, und dies wird Glaube über dem Verstand genannt – Kraft des Gebens über der Kraft des Empfangens.

Rosh Hashana wird „Anfang des Glaubens über den Verstand“ genannt?

Rosch Haschana ist ein Zustand, wenn man fühlt, dass die höhere Macht, der König seine ganze Welt regiert, Er ist überall der Größte. Darum ist man in der Lage und bereit, die Handlungen des Gebens über dem Empfangen durchzuführen, und trotz der Tatsache, dass man ein Verlangen zu empfangen hat, ist man bereit, sich darüber zu erheben, man will im Geben sein. Weil nur auf diese Weise die Kraft des Schöpfers, die Kraft des Gebens auf ihn einwirkt.

Und wenn ich den Text nicht verstehen kann, muss ich nur beten?

Nur beten, mehr nicht, dann verstehst du, dass es die Unterrichte, die Gruppe, den Lehrer gibt, alle diese drei Komponenten sollten dich zur richtigen Bitte führen, und du wirst die Kraft des Gebens vom Schöpfer erhalten.

Was ist besser, um die Kraft des Gebens für sich selbst oder für meinen Freund zu bitten, weil ich natürlich meine Freunde größer als mich selbst sehe, deswegen bitte ich natürlich um die Kraft des Gebens für mich selbst, weil ich meinen Freunden ähnlich sein will? Ist das eine richtige Bitte?

Natürlich bete ich für die Kraft des Gebens und ich bin in der Lage, meine Freunde und die ganze Gruppe so zu verändern, dass sie alle dem Schöpfer näher kommen. Das können wir tun, um uns dem Schöpfer näher zu bringen und ihn zu befähigen, an uns zu arbeiten. Und inwieweit wir von Ihm Vergnügen für das Geben empfangen können, in dem Maß erfreuen wir Ihn.  Das heißt, nach dieser Reduktion und dem reflektierten Licht unsererseits, wird Er uns Genuss bereiten und wir werden es empfangen, aber nur für Ihn, um Ihm Genuss zu bereiten, denn in Ihm wird sich unser Herz freuen. So ist dieses Thema zu behandeln, wenn wir von den Freunden und dem Schöpfer sprechen.

Rosch Haschana bedeutet, dass wir in unseren Aufklärungen zu dem Zustand kommen, dass der Schöpfer all die Wirklichkeit regiert – alles kommt von Ihm, wir selbst haben keine Auswirkung darauf, bis auf das Gebet, MAN, wir wollen nur dass Er uns steuert. Das ist das allererste, dann werden wir voranschreiten, aber an erster Stelle ist Seine vollkommene Steuerung.

Also, ist unsere Hauptaufgabe jetzt das Gebet?

Nein, die Hauptarbeit ist vor dem Gebet, Gebet ist das Ergebnis. Die Hauptarbeit besteht darin, zur Tatsache zu kommen, dass der Schöpfer der König ist.

Wie ist es im Zehner zu realisieren?

Darüber sprechen, darüber Seminare abhalten, versuchen, Ihn zu erhöhen, vor den Freunden spielen, als wäre der Schöpfer schon enthüllt und ich seine Größe,  seine Exklusivität fühlen würde. So erweckt man die anderen.

Artikel des Tages vom 19. August 2018

Wir sollen uns schon daran gewöhnen, was sich vor uns befindet: die Stufe des Glaubens über dem Verstand. Der Verstand ist das, was in unseren Sinnesorganen existiert und es ist nicht wichtig auf welchem Niveau. Das bedeutet, dass es egal ist ob wir klug oder dumm sind, offenbaren wir viel oder wenig, oder wir befinden uns sogar in den spirituellen Wahrnehmungen: auf uns wartet immer eine noch höhere Stufe und jedes Mal vor der neuen Stufe, sollen wir wahrnehmen, dass wir sie erlangen sollen. Deswegen ist die ganze Arbeit im Aufstieg und immer über dem Verstand. Machen wir weiter. Wir haben viel Stoff, denn im Prinzip steht die ganze spirituelle Leiter vor uns.

Es ist sehr wichtig, wie wir uns morgens nach dem Erwachen aufbauen. Das ähnelt dem Einschalten von irgendeinem Gerät: man muss es in Betrieb nehmen, in den Arbeitszustand bringen. Genauso wie wir uns. Wenn wir morgens aufstehen oder nach irgendeiner physischen Arbeit erwachen und von der Spiritualität abgetrennt waren. Wie kehren wir zurück zur Arbeit über dem Verstand, zur Erweckung?

Diese Ausschnitte aus den Quelltexten, die wir während der ersten Unterrichtsstunde studieren, passen am besten dazu, um uns auf die richtige Einstellung zur Realität einzubringen.

Wie gehen wir zur Arbeit, erwachen wir in die Welt mit der rechten Linie, wie es geschrieben steht, dass alles mit der rechten Seite beginnen soll? Wie beginnen wir mit der rechten Linie: morgens oder nach der Sekunden-Ausschaltung? Man muss vor allem mit der rechten Linie anfangen. Wie machen wir das?

Wie bevorzugen wir die rechte Linie, obwohl wir sie nicht annehmen und in der linken Linie bleiben wollen, weil das alles ist, was wir haben? Wie bevorzugen wir die rechte Linie: das Geben gegenüber der linken Linie: dem Empfangen. Obwohl wir das nicht möchten? Wie realisieren wir diesen Übergang von dem Verehren der linken Linie, unseres Egos und allem, was sich in ihm befindet: unser Verstand und unsere Gefühle, die fürs Empfangen funktionieren? Auf welcher Weise, buchstäblich wie Masochisten, gehen wir mit Gewalt in die rechte Linie, wir wollen in ihr leben und genau diesen Zustand offenbaren? Wie machen wir diesen Übergang?

***

Lasst uns nachdenken, wie wir das Team „den Geisteszustand“ bilden können. Dieses Team wird die Erhabenheit des Ziels erheben und die Erhabenheit der Gruppe, das ist sehr wichtig! Wie schnell ziehen wir uns aus dem kleinsten Abstieg heraus, denn so wird unser Gewinn aussehen. Weil jede Sekunde, in der wir uns im Abstieg befinden, uns auffressen, bringt uns die riesige Erschwernis und verlängert für alle die Zeit. Deswegen ist es empfehlenswert uns darum zu kümmern.

Die Stimmung zu erheben soll im Prinzip die Funktion der gesamten Zehner sein?!

Zu sagen, dass es die Funktion des gesamten Zehner ist, bedeutet nichts zu sagen. Entscheidet euch! Es muss ein Zehner sein, obwohl…nicht der Zehner, sondern was anderes. Wir haben darüber gesprochen, dass es 9 Menschen sein sollen und jeder, der sich ihnen anschließt, kann in den Zehner, der sich im erhabenen Zustand befindet, eingeschaltet sein. Außerdem muss man eine Internetseite einrichten, damit der Mensch dort das hört, was seine Stimmung erhebt.

Nehmen wir an, ich habe irgendein Problem, etwas ist auf mich „herab gefallen“, und ich komme zu dieser Internetseite, drücke auf den Knopf und höre die Musik, oder ich lese einen Ausschnitt. Dieser soll aber sehr kurz sein und sehr „erweckend“, etwas was mich „herausziehen“ kann. Natürlich können die Freunde noch mehr helfen, man muss alles überprüfen. Denkt darüber nach. Wir werden solch eine Form brauchen, wenn die Freunde helfen und verschiedene Ausschnitte, die den Menschen erwecken können.

Sammelt solche Gruppen, denkt wer bei uns die Stimmung erheben kann, wie könnt ihr die Freunde dafür nutzen, damit ihr aus dem Abstieg kommt. Das ist eine sehr wichtige und ehrenhafte Rolle! Es gibt nichts wichtigeres, weil sie alle in der Partnerschaft mit dem Schöpfer arbeiten!

 

Artikel des Tages vom 16. August 2018

Wo liegt der Unterschied zwischen der Arbeit, die wir heute machen und der, die wir früher gemacht haben? Das wichtigste liegt darin, dass wir versuchen den künstlichen Zustand zu erbauen, wenn ich angeblich auf der spirituellen Stufe bin, angeblich im Geben an den Nächsten, angeblich offenbare ich, dass der Höhere sich im Geben zu mir befindet und ich bin angeblich mit ihm verschmolzen:“ Ich zu meinem Geliebten und der Geliebte zu mir“.

Das alles erbaue ich in klarem Bewusstsein dessen, dass in Wirklichkeit ich das nicht habe. Ich spiele einfach eine höhere Stufe, als ob ich auf ihr bin. Als ob die Welt, über welche wir gerade gesprochen haben, ACHAP des Höheren ist, das ist die wahre Welt, spirituelle Welt, und ich befinde mich in ihr auch als ein spiritueller Bestandteil und möchte verschmolzen mit ihr sein. Nur jetzt kann ich sie nicht in so einer Form offenbaren, ich habe aber den Zehner und Welt Bnei Baruch (obwohl es reicht, einen Zehner zu haben). Ich möchte feststellen, dass ich im spirituellen Zehner bin, als ob ich mich auf dem Raumschiff befinde und ich benehme mich mit ihnen als ob sie vollkommen spirituell wären, also wir existieren im gegenseitigem Geben zwischen einander.

Und nur so eine Herangehensweise entwickele ich zu ihnen. Darüber schreibt Rabash eigentlich in seinen Artikeln. Nur in diesen Artikeln spricht er immer noch nicht über den Glauben über dem Verstand, sondern hat nach ungefähr zwanzig Artikeln  angefangen darüber zu schreiben. Wir befanden uns aber genug in der Vorbereitungsphase, damit wir jetzt in diese Handlungen übergehen. Das sind die spirituellen Handlungen!

Deswegen gehen wir heute noch tiefer auf die Arbeit über dem Verstand ein, und ich bitte euch nur zu verstehen, dass systemtechnisch und auch nach den Quelltexten, sowie bezüglich der gesamten spirituellen Leiter, ist dies die Arbeit bis zur Endkorrektur. Deswegen muss man sich bemühen, sich in dieses Studium zu vertiefen, um sich unter diesem Einfluss buchstäblich zu „reinigen“, mit allem was zu diesen Handlungen gehört. Bitte denkt nach und redet darüber innerhalb des Tages.

***

Jede Stunde klingelt das Telefon und was machst du?

Ich erinnere mich an die Freunde, ich verstehe, dass ich nicht an sie innerhalb dieser Stunde gedacht habe…

Gut, genauso soll es auch sein.

Soll ich an sie innerhalb der nächsten anderthalb Sekunden der nächsten Stunde denken und  wird das schon der korrigierte Zustand sein? Was soll ich tun?

Du sollst dir vorstellen, wie du dich erheben kannst und dich in die Stufe des Glaubens, gegenüber dem wo du dich jetzt befindest, einschalten.

Was ist die Stufe des Glaubens?

Das ist wenn du mit den Freunden verbunden bist, wenn ihr alle miteinander und mit dem Schöpfer mit der gegenseitigen Verbindungen der Liebe verbunden seid. Auf diese Weise befindet ihr euch im gegenseitigen Geben, alle sind gleich wie Eins, alle ergänzen sich so gegenseitig im Zentrum, in der Verbindung zwischen euch kommt ihr zu einer gewissen Wahrnehmung der Vollkommenheit. In der Wahrnehmung dieser Vollkommenheit seid ihr so miteinander verbunden, dass ihr beginnt den Schöpfer zu offenbaren, die höhere Kraft, die euch geformt hat und ihr jetzt von unten nach oben in irgendetwas ihr ähnelt und deswegen beginnt ihr sie wahrzunehmen. Das ist nach dem Gesetz der Übereinstimmung der Eigenschaften, so wie das mit allen Naturgesetzen in der Natur festgelegt ist. Das bedeutet, dass von oben nach unten formt diese Kraft euch, und von unten nach oben offenbart ihr sie.

Hast du das getan? Jetzt willst du ständig darin bleiben. Wofür? Damit du durch die Gruppe dem Schöpfer Genuss bereiten kannst. Hast du das gemacht? Das bedeutet, dass du den Punkt der Verbindung, den Punkt der spirituellen Verschmelzung erreicht hast. Das war’s! Du hast sie überholt. Danach werden wir erlernen wie wir sie „abschließen“, damit wir nicht fallen, sondern auf dieser spirituellen Stufe bleiben und sogar höher steigen. Bis jetzt aber wenigstens das.

***

Lasst uns daran denken, worüber wir gesprochen haben: über den Glauben über dem Verstand und innerhalb des Verstandes. Denkt auch daran, wie wir den Kongress, mit dem Akzent darauf machen, um die Begeisterung wahrzunehmen, wenn wir uns virtuell zusammen verbunden haben, auf den Abstand.Wenn ich mit anderen verbunden bin, die weit weg von mit sind. Damit diese physische Distanz zwischen uns, unser Streben erhöht, unseren Zusammenhalt miteinander erhöht, die gegenseitige Umarmung, das Streben zueinander. Das sollten wir vermitteln. Wenn wir die Verbindung zwischen uns durch die Wahrnehmung dieser Distanz (physischer oder emotionaler) verstärken, dann werden wir fähig den Kli zu verstärken. Lasst uns bemühen.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 15.08.2018

Im Laufe des Tages bitte ich euch, bei jeder Gelegenheit zu versuchen, die Ebene des Glaubens über dem Verstand zu aktualisieren, indem ich mich selbst, meine Freunde und die Welt als korrigiert behandle. Das ist meine innere Beziehung, niemand sollte das sehen außer den Freunden, und darin steckt „der Mensch helfe seinem Freund“ in der Gruppe. Außerhalb der Gruppe verhält sich jeder nach dem Verstand, aber in der Gruppe – auf der Ebene des Glaubens über dem Verstand.

Kann ich während des Tages Unzulänglichkeit in Vollkommenheit umwandeln indem ich jede Stunde meinen Zustand aufschreibe?

Genau, in Vollkommenheit und Beständigkeit umwandeln: ich muss fühlen, dass, wo auch immer ich bin, bin ich auch an die Gruppe gebunden bin und der Schöpfer hält uns alle zusammen. Und in diesem Zustand tue ich alles, was ich tun muss. Stell dir vor, du hast heute eine Feier und während des Tages musst du verschiedene Dinge auf der Arbeit erledigen. Aber wie ist deine Stimmung? Während des Tages bist du bereits im Vorgriff, wie auf einem Luftpolster. So muss es sein, du musst versuchen, diese Form – Glaube über dem Verstand – zu realisieren, sie wahrzunehmen und zu verinnerlichen.

* * *

Mein Ziel ist mir  vorzustellen, was es heisst, im Geben zu sein. Das bedeutet, auf der Ebene des Glaubens über dem Verstand zu sein. Ich bin in einem Zustand, als würde ich mich in meinen Gefühlen in dieser Welt befinden, ich fühle mich selbst und diese Welt und ich stelle mir vor, dass ich mich in einem spirituellen Zustand befinde, ein wenig höher als mein tatsächlicher Zustand. Ich stelle mir den Zustand des Gebens vor, meine Freunde und ich befinden uns darin, wir stehen alle in Verbindung mit dem Schöpfer, der für uns scheint, und wir bitten darum, dass dieser Zustand sich realisiert. Was könnten wir denn noch wünschen? Unsere Anstrengung ist darauf gerichtet, dass wir uns auf der Stufe des Gebens befinden, untereinander und im Bezug zur ganzen Welt. Wir wollen dass dieser Zustand, diese Beziehung, indem wir einander so behandeln würden, sich realisiert. Wir wollen dass uns die Kraft gegeben wird, die solche Eigenschaften zwischen uns entwickelt, dass wir uns vereint halten können, und dann wird sich der Schöpfer nach dem Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften offenbaren. Wir bitten durch unsere Anstrengung im Glauben über dem Verstand darum, dass wir tatsächlich zur Macht des Gebens kommen. Ich weiß nicht, was das ist. Ich kann mir vorstellen, dass die Macht des Gebens bedeutet, dass ich gebe, helfe, beeinflusse und die Welt vereinige. Was kann ich mir noch vorstellen? Aber ich tue dies durch eine künstliche Anstrengung, um zu einem Zustand zu kommen, aus dem, indem ich diese Bemühungen ausführe und das Gebet einbeziehe, ich zu einem wahren Zustand komme. Ich möchte wirklich vereinen, geben, lieben, alle miteinander verbinden, um den Schöpfer Genuss zu bereiten und Ihm die Möglichkeit zu geben, sich zu offenbaren. Wie können wir uns durch unsere Bemühungen im Glauben über dem Verstand befinden und fordern, dass wir die Macht des Glaubens in uns haben und die Bina-Stufe beherrschen?

Artikel des Tages vom 14.08.2018

Wie halten wir uns an dem Zustand fest, dass der Schöpfer sich um uns ständig sorgt und jeder Augenblick uns die besten zielgerichteten Zustände für den Aufstieg gibt? Wie halte ich mich daran fest, dass alles, was ich erlebe, sehe ich nicht als tatsächliches Geschehen, sondern dass es vom Schöpfer kommt, damit ich mich optimal entwickle?

Warum, wenn ich mich um die Gruppe sorge, werde ich nie abstürzen? Warum, wenn ich mich um die Gruppe sorge, stärkt jeder Absturz meine Kraft der Verschmelzung?

Der Mensch hat nichts, was nicht heisst, dass er sich mit wenigem zufrieden gibt – einerseits hat er Wünsche und wünscht sich immer mehr und andererseits, alles was er hat, formt der Schöpfer in ihm. Deshalb kümmert er sich nur darum, mit dem Schöpfer in jedem Zustand verschmolzen zu werden. Hat er nichts? Gut. Wird er nichts kriegen? Auch gut. Was kommt ist unbedeutend – ich mache mir keine Gedanken – es ist besser so. Nur der Zustand der Verschmelzung, die Aufhebung: ich bin ein Tropfen des Samens im Schoß der Mutter, weniger als ein Keim und kleiner als der  kleinste Zustand. Wenn man diesen Punkt der Berührung hat – hat man die Vollkommenheit erreicht und befindet sich in “Lishma”. Diesen Zustand sollen wir immer bewahren. Wenn sich der Mensch in diesem Punkt befindet, bedeutet es “die Heiligkeit bewahren”. Er muss in diesem Punkt bleiben und alles anderes kann kommen, er sorgt sich nicht darum, weil es die Sorge um sich selbst ist, sondern nur um den Punkt der Verschmelzung. Diese Arbeit ist einfach, leicht und jeder kann sie machen.

* * *

Ich will nicht über Schirm und sogar nicht über die Einschränkung sprechen – über all das, was wir noch nicht begriffen haben und was nicht in unseren Empfindungen, Kräften und Möglichkeiten ist. Es sind nur Worte, ich spare mir die Worte. Es gibt unsere Gruppe, angenommen wie jetzt – sechs oder sieben Menschen – es ist genug. Wir wollen eine Beziehungen aufbauen, damit sich jeder zu den anderen so verhält, als ob alle im korrigierten Zustand wären, und jeder stellt es sich entsprechend dem vor, was er hört und verhält sich dementsprechend zu der Gruppe. Daraus wird die Stufe des Glaubens, des Gebens über allen Problemen und den Zusammenstößen, die wir zwischen uns enthüllen aufgebaut und wir werden jedesmal alle Vergehen/Verbrechen mit der Liebe bedecken. So werden wir jedesmal den Glauben über dem Verstand bilden. Versucht es praktisch umzusetzen – ohne Stufe des Glaubens über dem Verstand können wir nicht fortschreiten. Es befindet sich in den Grenzen des Erreichbaren. Wenn wir das Kli, den Glauben über dem Verstand gewinnen, haben wir das Prinzip, dank dem wir die Endkorrektur erreichen. Wir brauchen nicht mehr als den Glauben über dem Verstand, weil alles nur mit der Kraft des Gebens über der Kraft des Nehmens verstanden wird.

Für uns ist es wichtig aber schwierig, zwei dieser Stufen zusammen zu halten – Malchut und Bina – damit eine die andere nicht außer Kraft setzt. Seid nicht wie die Kinder, die nur in einem Zustand sein können. Wir können in beiden Zuständen sein – die Beine auf der Erde, in dieser Welt, und der Kopf in der zukünftigen Welt.  Man muss viel trainieren, weil es gilt bis zur Endkorrektur – die Aufstiege kann man schnell mit Hilfe „Mensch helfe dem Nächsten” zu verwirklichen und dementsprechend werden wir den Erfolg erzielen – wir sind nah dran. Die Unterstützung der Gruppe ist hier für jeden sehr wichtig. Euer Schicksal hängt nur von der Wahrnehmung dieses Prinzips ab. Alle Ausschnitte, alle Zitate sind nur darauf gerichtet – wie man vom Niveau des Wissens auf das Niveau des Glaubens hinaufsteigen kann. Beachtet es bitte, weil auf diesem Prinzip unser Aufstieg zum Erwerb der Seele aufgebaut ist.

 

Artikel des Tages vom 13.08.2018

In meiner Arbeit über dem Verstand ist es für mich unwichtig, wie ich den Höheren empfinde. Vielleicht fühle ich eine Art Freude und Erwachen in dieser Arbeit. Der Schöpfer erweckt mich in der Übereinstimmung mit dem Gefühl, dass dies das Ergebnis seines Einflusses ist, weil jeder Zustand ein Ergebnis der Beziehung des Schöpfers ist, und in jedem Zustand wir zu 100% in Seinen Händen sind. Wenn ich aufwache – ob am Mittag oder am Morgen – wenn ich daran denke, dass jeder Zustand vom Schöpfer kommt, der sich in mir befindet und mich so organisiert – was tue ich, wie reagiere ich darauf?

 

Zuallererst verpflichtet mich der Glaube über dem Verstand dazu, den Schöpfer immer als gut und Gutes tuend zu behandeln. Je nach dem Zustand, in dem ich mich befinde, beeinflusst mich der Schöpfer auf beste Weise, um mich zur optimalsten Form der Korrektur zu führen. Deshalb muss ich jeden, sogar den schlimmsten Zustand – fremde Gedanken, schlechte Laune, Kraftlosigkeit – dankend akzeptieren und dabei erkennen, dass dies der beste Zustand ist, um voranzukommen.

Wie komme ich voran? Wenn der Schöpfer mir eine solche Übung gibt, die mich zum Erfolg führt, akzeptiere ich sie. Ich muss darauf im Glauben über den Verstand tatkräftig reagieren. Dann definiere ich mich selbst als handelnd: ich kann darauf reagieren, mit dem Schöpfer zusammenwirken, sehen, welchen richtigen Zustand ich als Antwort auf Seinen Einfluss bilden kann, inwieweit ich mich an Ihn anhefte. Dadurch realisiere ich Seinen Appell an mich.

***

Wie funktioniert der Stornierungsmechanismus in Bezug auf das Verlangen zu empfangen?

Wenn ich akzeptiere, dass alles, was ich bekomme, von dem Höheren von oben nach unten kommt – und die Gruppe erinnert mich daran – ich suche nach einem Weg, mich an den Höheren anzuheften, und AHaP des Höheren ist der Zehner. Und dann muss ich vor allem dadurch mehr passiv sein und werden, dass ich mich vor ihnen annulliere und mich in ihnen auflöse.  Auf solche Weise finde ich in ihnen viel Energie und eine Vielzahl von neuen Bedingungen, die ich vorher nicht kannte und nicht fühlte. Und dann, wenn ich mich annulliere, beginne ich zu fühlen, was es heißt, in den Höheren aufgenommen zu werden.

 

Wie kann ich wissen, dass ich richtig reagiert habe und es nicht nur versucht habe und verpasse, richtig auf den Zustand zu reagieren?

Alles funktioniert nach dem Verlangen und dem Gefühl innerhalb des Verlangens – du hast keine anderen Kelim. Wenn du fühlst, dass du in die Gruppe eingeschlossen bist, und gemeinsame Ziele der Gruppe ersetzen die frühere eigene Fürsorge, kommst du ins Zentrum der Gruppe von der Seite der Kelim. Und von der Seite der Füllung, ob die Gruppe dir ebenfalls die Größe und Bedeutung des Schöpfers gibt? In der Wichtigkeit der Gruppe liegt die Wichtigkeit des Schöpfers, die Gruppe ist das Kli und der Schöpfer ist die Füllung. Begreifst du es, und es füllt dich, aber innerhalb der Gruppe?

Die Partnerschaft mit der Gruppe und mit dem Schöpfer ist das, was du erreicht hast. Aber daran musst du wieder arbeiten: in welcher Form hast du es erreicht? Was gibt dir das? Wie fühlst du dich dabei? Nach diesem Kontakt beginnt die Arbeit an dem, was du der Gruppe gibst, womit du sie füllst. Hier eine weitere Prüfung: machst du es für das Geben oder für das Empfangen, was kannst du ihnen opfern und inwieweit? So dehnst du die Kelim von dem Punkt aus, den du erreicht hast. Jetzt erweiterst du diesen Punkt in alle Richtungen: was kannst du diesem Zustand hinzufügen? Dies funktioniert bereits in der Gruppe.

Artikel des Tages vom 12.08.2018

Ich empfehle euch ein Blatt zu nehmen und alle die Bedingungen aufzuschreiben, die eurer Meinung nach dafür notwendig sind, um sich einzuschalten, auf die erste spirituelle Stufe aufzusteigen. Danach werdet ihr sehen, was richtig und was nicht richtig ist. Sagen wir, dass dies nur das Mittel ist, und dies die notwendige Bedingung, die diese Stufe betrifft.

Man muss damit arbeiten, damit es klar wird, was Spiritualität heißt, inwieweit sich der Mensch von sich selber abschalten und dem Schöpfer mit dem ganzen Herzen und ganzer Seele gehören sollte, absolut, in der Übereinstimmung mit allen in Ihm eingeschlossenen Bedingungen. Und auch inwieweit er sein übriges Leben in die richtige Bahn lenken soll.

All diese Sachen sollte man ordnen. Deswegen wäre es gut, wenn so ein Blatt existieren würde, worin der Mensch kurz aufschreibt, was für ihn im Materiellen und im Spirituellen notwendig ist, zu organisieren. Jedes Mal fügt er noch irgendwelche Parameter hinzu, „komprimiert“ das früher Geschriebene, strukturiert das, vielleicht radiert manches aus. So, allmählich, formt er für sich das Bild der spirituellen Stufe: die erste, die zweite, die dritte Stufen, das ist nicht so wichtig welche, dort werden nur die Bedingungen geändert, die Herangehensweise aber bleibt. Sie wird so sein, wie auf diesem Blatt aufgeschrieben wurde und er wird dem folgen.

Wir ergründen diese neue, erste spirituelle Stufe weiter und schreiben jede Stunde eine Zeile auf und verbinden uns miteinander wie besprochen um die bestimmte Zeit. Macht ihr das um 11:30, um 17:00 oder um 21:30 Uhr? Sendet mir bitte den Link für den Zoom.

Man soll darüber nachdenken, was sich der Glaube über dem Verstand nennt. Wir sollen uns die korrigierte Welt vorstellen: die Welt in ihrer Endkorrektur, wie wir das gerade gelesen haben, obwohl wir alles durch unseren physischen Körper als das entgegengesetzte Bild sehen. Das ist das Wissen, wir wollen aber zum Glauben über dem Wissen kommen. Deswegen, dort, wo die Gedanken eines Menschen sind, ist er selber.

***

Wie sehen wir, indem wir diesen Zustand betrachten, dass er keiner Logik entspricht, dass dieser Zustand  nicht der Welt entspricht, all dem, was ich verstehe und sehe, was mir erscheint, was in mir die höhere Lenkung formt, nicht entspricht und darüber, soll ich den Glauben über dem Verstand erlangen? Da das, was sich im Verstand befindet, direkt vom Schöpfer kommt und das, was über dem Verstand ist, muss ich für mich erbauen. Also die spirituelle Stufe, die höher ist als das, was Er mir „malt“. Er aber malt mir diese ganze Welt, Er formt mein Wissen und das, was ich mache. Ich erhebe mich darüber so gut ich kann und das heißt „Meine Söhne haben Mich besiegt“.

Wie machen wir das, und sogar mit Freude, wir nehmen diese Arbeit als Ehre, in jedem Augenblick, die ganze Zeit? Jede Sekunde muss ich überprüfen, was in mir der Schöpfer „malt“ und mich sofort darüber erheben. Wie kann ich höher als dieses Wissen sein? Darin liegt meine Anstrengung mich auf der höheren Stufe zu befinden. So steigen wir die spirituelle Leiter auf: die linke Linie formt der Schöpfer und die rechte erlangen wir mit Hilfe eigener Anstrengungen, mit dem Gebet. Und so jedes Mal. Wie viele solche „Male“ gibt es? – bis zu Zehner und Hunderter pro Minute.

In Wirklichkeit ist die Lösung einfach: ich halte mich an der Gruppe fest, die Gruppe ist die mittlere Linie. Ich konzentriere meine ganze Arbeit in der linken und rechten Linien, so machen es alle in der Gruppe und wir erbauen  so die mittlere Linie: das Zentrum der Gruppe. Wenn ich mich mit der ganzen Kraft an der Gruppe festhalte, gebe ich dem Schöpfer die Freiheit mit meinem Verlangen zu empfangen alles zu tun, was Er möchte. Alle die möglichen Hindernisse, Probleme und auf diesem Hintergrund denke ich nur daran, wie ich mich noch mehr mit der Gruppe verbinde. Dann habe ich einen Partner, den Höheren und ich habe den sicheren „Anker“: die Gruppe. So sollen wir Israel, die Tora und den Schöpfer zusammen verbinden. Das ist einfach und realisierbar.

Seitens des Schöpfers gibt es kein Problem uns 400 Hindernisse zu senden. Das Problem liegt darin, ob wir bereit sind sie anzunehmen und uns gleichzeitig an der Gruppe festzuhalten. Das ist ein Problem!

Wie bereiten wir uns vor und wie berechnen wir, wie viele Hindernisse wir vom Schöpfer erhalten? „Bei jedem, der größer als sein Freund ist, ist der Egoismus größer“. So wird er voranschreiten. Wie halte ich mich an der Gruppe feste, damit der Schöpfer schnell, ohne jegliche Begrenzungen, jedes Mal in uns die linke Linie erhebt?

 

Artikel des Tages vom 9.8.2018

…hier wirkt das Gesetz der Übereinstimmung der Eigenschaften, weil ich ein Model aufbaue, das ähnlich dem ist, wie der Schöpfer Sich – mich – vorstellen möchte: HaWaYaH. Ich versuche aus 10 Freunden eine Struktur aufzubauen, ein Matrix, ein Model, ein Sensor, ein Sinnesorgan. Ich forme es von mir ausgehend, von unten, auf so einer Weise, damit (in dem Maß, in dem ich fähig bin mit allen Freunden ) man es dem Schöpfer ähnlich macht. Und dann kommen wir zu solch einem Zustand, wo wir Ihn zum ersten Mal wahrnehmen, wir erreichen zum ersten Mal die Übereinstimmung der Eigenschaften. Wie nehmen wir Ihn dann wahr? Wir spüren, dass Er uns erfüllt. Das heißt “nefesch de-nefesch de-nefesch de-Assia“Assia“.

Von dem Moment an und weiter beginnen wir schon Erfahrung zu sammeln, den Kli zu vergrößern und die Übereinstimmung der Eigenschaften zu vergrößern. Das kann man aber nur unter der Bedingung, dass wir ein Zehner aufbauen und mit eigenen Kräften versuchen werden uns aufzubauen, mit der Hilfe dieser höheren Kraft, die wir offenbaren möchten. Wir selber können das nicht tun, weil wir aus dem egoistischen Verlangen zu empfangen nicht verstehen wie dieses Model, diese Form für das Verlangen des Gebens sein soll und wie wird das Verlangen zu geben aus den verbundenen Verlangen zu empfangen erbaut.

Sogar wenn wir verstanden hätten, dass wir uns vor anderen annullieren sollen und ein Ganzes werden sollen, auch wenn sich jeder über sich selber erheben könnte und wir alles, was Rabash gesagt hat ausführen; würden wir trotzdem keine Übereinstimmung der Eigenschaften mit dem Schöpfer erreichen, weil wir alle die Verlangen für sich selber zu empfangen sind.

Wir brauchen das Leuchten von oben auf unsere Anstrengungen und dann, nachdem wir zusammen mit dem Schöpfer arbeiten, werden wir das Verlangen zu geben erreichen. Von uns aus machen wir alles mögliche und Er gibt von Sich das, was wir brauchen. Nur so werden wir erfolgreich sein.

***

Wenn ihr die Gruppe segnet und Wärme und Verbindung fühlt, sprecht ihr darüber, wofür ihr diese Wärme und Verbindung braucht? Wie vereinigt ihr euch und wendet euch zusammen an den Schöpfer?

Was für eine Reaktion erwartet ihr vom Schöpfer? Auf welche eurer Wünsche und Bedürfnisse? Was heißt „wir hatten keine Zeit übrig, um uns an den Schöpfer zu wenden“? Wozu trefft ihr euch dann?

– Nicht dass wir keine Zeit hatten, wir empfanden eine große Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer.

– Es ist nicht genug.

– Es ist unklar, um was wir uns am effektivsten bemühen können?..

– Wir wissen es doch, ums Gebet. Zuerst sollt ihr dankbar sein und den Schöpfer segnen für alles, was Er tut – es steht in vielen Originalquellen geschrieben und am Ende – die Überzeugung, dass ihr alles, um was ihr bittet, auch erhalten werdet. Aber dazwischen sollte jede Menge von den Bitten liegen, alle Arten von Ansprüchen über das, was wir in der Gruppe brauchen, über das, was uns fehlt. Findet es heraus. Das ist ähnlich wie ihr neues Essen kostet und beginnt festzustellen, was darin fehlt, und bittet darum, dass es so zubereitet wird, wie ihr es wollt. Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll…

Kurz gesagt, ihr müsst zusammen herausfinden, was euch dafür fehlt, um dem Schöpfer ähnlich zu werden. Auch wenn ihr es nicht genau wisst, es ist egal, ihr sollt es versuchen. Der Schöpfer hört eure Worte nicht – Er hört euer Chissaron und weiß schon, was euch fehlt. Deshalb sollt ihr es die ganze Zeit versuchen, es ist sehr wichtig.

Besprecht ihr bei euren Treffen, wie wundervoll alles ist, wir stark ihr miteinander und sogar mit dem Schöpfer verbunden seid? – Nein, Er wartet auf eure Bitten. Wir befinden uns ja in der „Schöpfer‘ Arbeit“, Er muss arbeiten, gebt ihm dieses Vergnügen! Es ist nur unter der Bedingung möglich, dass man eine Stelle öffnet und sagt: „Mir fehlt es“. Für einen liebenswürdigen Menschen ist es ein Vergnügen, dem Geliebten zu geben, es ist wie eine Kuh, die füttern möchte.

Daher sollt ihr darüber nachdenken, dass all eure Beziehungen auf dieser Grundlage aufgebaut sind.

Und auch, wenn ihr eure Treffen 2-3 mal am Tag plant, sollt ihr im Voraus wissen, worüber ihr reden wollt, worum ihr bitten werdet. Dafür braucht ihr euch nicht gegenseitig kontaktieren, jeder denkt vor dem Treffen darüber nach, was sein Beitrag wäre, um die richtige Bitte, das richtige Gebet, richtige Dankbarkeit gemeinsam zu erschaffen.

Artikel des Tages vom 8.8.2018

Verstärkst du deine Abhängigkeit von der Gruppe? Sind alle deine Bemühungen darauf ausgerichtet, dich mit der Gruppe zu vereinigen? Was ist deine Aufgabe? Die Korrektur des gebrochenen Kli. Strebst du nach Vereinigung? Förderst du die Vereinigung in der Gruppe? Siehst du, dass nichts passiert? Du verzweifelst an deiner Kraft, dass du die Vereinigung nicht förderst; auch wenn du um eine Vereinigung durch die Gruppe bittest, hilft es nicht.

Aber letzten Endes, wie es geschrieben steht „Und die Söhne Israels schrieen auf von der Arbeit“. Das heisst, dass die ganze Gruppe, der ganze Zehner danach schreit, dass der Schöpfer sie miteinander verbindet, was der Auszug aus Ägypten bedeutet, und es beginnt sich zu enthüllen. Das ist schon der Lauf durch die Wüste. Man ist nicht in der Lage, es von alleine zu begreifen – alles hängt davon ab, wie man spielt. Im Spiel wächst ein Kind auf. Weiterlesen

Artikel des Tages Monat Juli 2018

Bitte beachtet, dass Freitag, Samstag, an Feiertagen und während Kongressen keine Artikel des Tages erscheinen.

_________________________________________________________________

Artikel des Tages vom 31.7.2018

Nach solchen Ereignissen wie dem Kongress, erhalten wir die Rückseite des Schöpfers, wenn für kurze Zeit ein Mangel an Geschmack auftritt, wie nach einem guten Fest, wenn wir dermaßen satt sind, dass wir das Essen nicht mehr sehen können. Diese Empfindung bekommen wir natürlich vom Schöpfer, sie kommt nicht von allein. Wir müssen sagen, dass dies die Rückseite des Schöpfers ist, und darin müssen wir das Antlitz des Schöpfers offenbaren.

Wie können wir im Zustand der Gleichgültigkeit in uns das Antlitz des Schöpfers offenbaren, da Er uns doch einlädt, einige Schritte auf Ihn zu machen? Er will uns nicht zeigen, dass er attraktiv, angenehm, freundlich ist, sondern Er will dass wir, unsererseits, in dem Zustand der Gleichgültigkeit eine Beziehung gegenüber Ihm bilden, auf der Basis von verschiedenen Möglichkeiten. Was sollten wir tun, um die Rückseite in eine Vorderseite zu verwandeln, die anzieht, scheint, als ob ich sie jetzt offenbart hätte und wie verrückt rennen würde?

Was sollten wir heute während des Tages tun, um zu den höchsten Zuständen zu kommen, die wir auf dem Kongress empfunden haben? Wenn es einen Zustand einer Art von Erwachen gab, wie man es für immer behält und weiter aufsteigt? Alles hängt von der Definition des Zustandes ab.  Wenn wir ihn nicht bestimmen, werden wir nicht wissen, wo wir sind und wie wir es tun.

* * *

Die Autobahn ist mein innerer Zustand, das Auto ist die Gruppe, der Norden. Die Richtung die zum Ziel hin geschlossen ist, ist der Schöpfer. Wie verwende ich die Gruppe und den Schöpfer, um an dem Ort meiner Korrektur anzukommen? Wie benutze ich das Auto, die Autobahn, mich selbst, die Gruppe, den Schöpfer, um am Ort der Korrektur zu sein?

Das heißt, dass ich mich im Autopilot-Modus auf das Ziel, auf den Norden einstelle, der die ganze Zeit die Richtung hält – und ich mache dasselbe. Wie halte ich mich den ganzen Tag, von neun Uhr morgens bis neun Uhr abends, was muss ich berücksichtigen, welche Daten, sodass die Formel immer nach Norden gesperrt ist, nach maximaler Verschmelzung, die ich bis jetzt erkennen kann?

Jeder sollte ein Tagebuch führen, und tagsüber, von neun Uhr morgens bis neun Uhr abends, sollte ich jede Stunde aufzeichnen, in welchem Zustand ich mich befinde – plus oder minus. Ob ich mich selbst zu diesem Zustand gebracht habe oder „Ich schwimme im Fluss des Lebens“, wie gestern? Führt alle ein Tagebuch, man kann es ebenfalls im Telefon machen. Jeder muss das tun, jede Stunde.

 

Artikel des Tages, 30.07.2018

Die erste spirituelle Übung. Ihr wollt den Zustand Ibur bei dem Höheren erreichen? Der Zustand von Ibur ist sehr einfach – ich befinde mich immer im vollkommenen Zustand. Nicht, weil der tatsächlich vollkommen ist – ich habe Probleme und vergesse sie nicht, weil ich sie vom Schöpfer, der gut und gut tuend ist bekomme, der macht es sicherlich zu meinem Vorteil und ich nehme sie als vollkommen wahr. Es ergibt sich dann, dass ich mich im ersten Punkt der Verschmelzung befinde – ich bin mit ganzem Herzen und der Seele damit einverstanden, dass ich alles vom Schöpfer bekomme und somit bin ich mit Ihm verknüpft.

Vorerst empfinde ich es nicht, es ist endlich nur der erste Punkt der Verschmelzung, als ob der Samen in die Gebärmutter eindringen und sich an die Gebärmutterwand ankoppelt. Die Gebärmutter ist der Schöpfer, die höchste Welt, und ich habe mich nur damit angeheftet, dass ich mit jedem beliebigen Zustand einverstanden bin, weil ich es von Ihm bekommen habe. Es ist einfach und jeder kann es sich vorstellen. Redet darüber, um dieser Zustand zu kleän, und lasst uns die erste spirituelle Stufe erreichen. Los!

Wie können wir jedem Mitglied im Zehner helfen, in diesem vollkommenen Punkt zu sein? Obwohl es ihm im Leben nicht gut geht, aber wenn er es vom Schöpfer bekommt – und es „niemanden außer Ihm“ gibt, der außerdem gut und guttuend ist – befindet er sich im Zustand der Vollkommenheit. Wie können wir in der Gruppe solch einen  Zustand aufbauen, damit unsere Bürgschaft füreinander uns an diesem Punkt der Vollkommenheit festhält?

Die Zustände werden noch um vieles schwerer und wir müssen uns entscheiden, dass sie noch vollkommener sind. Es heißt „alle Sünden wird die Liebe bedecken“, der Schöpfer, und es  nur dann möglich wird, wenn wir die gegenseitige Unterstützung gewährleisten. Der Mensch selbst kann es nicht schaffen, weil er seinen Zustand als negativ empfindet und nur die Freunde können ihn überzeugen, dass dieser Zustand gut ist – nicht nach seinem Empfinden –  er fühlt sich wirklich schlecht, sondern, dass er es vom Schöpfer bekommt. Deshalb soll er als positiv akzeptieren.

 

Dann hat der Mensch zwei Ebenen, die untere Ebene ist diese Welt, seine Empfindung, und die höhere Ebene ist die Größe des Schöpfers, die er immer höher erhebt. Durch den Punkt zwischen diesen zwei Formen beginnt der Mensch die höchste Realität zu enthüllen. Wie können wir allen Mitgliedern der Gruppe solch eine Unterstützung gewährleisten, damit sie es so empfinden können? Außerdem es hängt nicht von ihnen ab. Wie herrschen wir über ihrer Wahrnehmung, über der Bestimmung ihres Zustandes, damit sie ihn als vollkommen akzeptieren, trotz der Offenbarung des Bösen? Wenn wir die höhere Welt nur durch die Bürgschaft, durch den Zehner empfinden, wie können wir den Freunden in der Praxis die höhere Wahrnehmung gewährleisten?

Artikel des Tages vom 26. Juli 2018

Ich bekomme irgendeinen Zustand und dieser Zustand ist die Finsternis. Wieso nehme ich die Finsternis wahr? Weil sich hier der Kli offenbart.

Die Finsternis ist das Licht von der höheren Stufe, Achoraim (die Rückseite) des Höheren. Das ist für mich die Finsternis. Ich bin verpflichtet der Kli für diese Stufe vorzubereiten: die Bürgschaft vergrößern. Dabei bringe ich den Kli zu Übereinstimmung mit der Finsternis und sie erreichen die Verschmelzung. So erlange ich die nächste Stufe, wo zwischen ihnen das Gleichgewicht entsteht. Deswegen soll die Bürgschaft jedes Mal wachsen indem sie sich in die Übereinstimmung mit der Finsternis bringt, damit man die Finsternis in Licht umwandelt. Darin besteht die Arbeit: ständig verstärkte Bürgschaft.

Wir haben keine Möglichkeit die Dunkelheit in das Licht zu verwandeln, nur mit der ständig wachsenden Verbindung zwischen uns. Also, der Höhere ist dem Hirsch ähnlich, der von uns flieht und sich nach hinten umsieht. Und wir „rennen“ ihm ständig hinterher, indem wir noch größere Bürgschaft erlangen, damit wir mit Ihm verschmelzen. Und so von Mal zu Mal offenbaren wir Ihn indem wir uns verbinden. Darin liegt unsere Arbeit.

***

Die Gruppe, die sich in der Bürgschaft befindet, bringt mir der Wahrnehmung des Schöpfers, Seine Erhabenheit, die Möglichkeit den höheren Zustand zu schätzen. Wenn wir mit der Bürgschaft arbeiten, erwecken wir im Prinzip die nächste Stufe, wir erbauen sie und erheben uns auf sie. So schreiten wir voran.

Ich bekomme vom Schöpfer die ganze Arbeit und das bedeutet, dass ich „Arbeiter des Schöpfers“ bin. Es gibt die Arbeit des Schöpfers und ich heiße „der Arbeiter des Schöpfers“. Das bedeutet, indem ich die Bürgschaft mit der Gruppe verstärke, erbaue ich die nächsten Stufen, offenbare für mich den Unterschied zwischen den Stufen, die Hindernisse, die man überwinden muss, ich nehme die linke Linie wie die rechte wahr und so steige ich auf. Ich bitte um nichts und erwarte nichts vom Schöpfer, keine linke und keine rechte Linien. Alles wird mit Hilfe der Kraft der Bürgschaft offenbart: die linke und die rechte Linien. Das heißt:“ meine Söhne haben Mich besiegt“.

Wie machen wir es so, dass wir nicht auf die Erweckung von oben warten, sondern die Bürgschaft verstärken, so, dass ich spüre, dass die Gruppe mich „in der Luft“ hält? Genau so: sie hält mich „in der Luft“. Wenn ich nicht wahrnehme, dass sie (die Freunde) mich „in der Luft“ halten, ist das ein schlechtes Zeichen, dann bin ich nicht genug mit ihr verschmolzen. Ich muss glauben, dass diese Kraft der Bürgschaft immer in der Gruppe existiert. Wie kann man nichts vom Schöpfer erwarten, sondern Ihn mit Hilfe der Bürgschaft formen, mit Hilfe der Kraft, die uns ständig im Glauben über den Verstand hält?

 

 

Artikel des Tages vom 23.7. 2018

Die Menschen erklärten sich deshalb einverstanden sich zu einer Gruppe zu vereinigen, die auf der Nächstenliebe basiert, weil jeder von ihnen ein Verlangen besitzt, welches ihre Standpunkte vereinigt und ihnen ermöglicht, die Kraft für diese Liebe zu erlangen.

Unsere Weisen gaben uns eine berühmte Maxime, dass es ebenso viele Meinungen wie unterschiedliche Gesichter gibt. Trotzdem erkannten die Menschen, die sich zu einer Gruppe vereinigten, dass ihre Gedanken untereinander nicht so fremd sind und sie die Wichtigkeit der Arbeit an der Nächstenliebe begreifen. Daher kann jeder zugunsten des anderen nachgeben und dadurch können sie miteinander verschmelzen. Die anderen Menschen hingegen empfinden keine Notwendigkeit für diese Arbeit, deswegen kann die Gruppe sich nicht mit ihnen vereinen.

Rabash-1, Artikel 8, Mach dir einen Rav und kauf dir einen Freund (1985)

Wie bekommen wir über die Stärkung der Beziehungen zwischen uns eine Kraft, die “Kraft der Liebe” heißt? Wie bekommen wir durch unsere Bemühungen die Kraft der Vereinigung, Kraft der Liebe? Wie funktioniert es, dass wenn ich durch meine Anstrengung gegen meinen Willen mich innerlich dem Freund anzunähern, ich irgend woher die Kraft der Liebe wecke? Es heißt „die Liebe wird alle Sünden bedecken“. Denkt systematisch, nicht emotional, nicht philosophisch, geht vom System aus – wie kann man es machen?

Warum sollen wir ausgerechnet im Glauben über den Verstand sein, wenn zwischen uns die abstoßende Kraft herrscht, die Verstand heißt? Wir sehen und fühlen es und sollen darauf den Glauben, sprich das Geben, die Kraft der Vereinigung aufbauen. Warum, wenn wir den Verstand und den Glauben über dem Verstand beibehalten, erreichen wir eine 613 Mal stärkere Kraft der Vereinigung?

* * *

Das Wichtigste bei der Versammlung ist, dass alle in der Einheit sind und nur einen Wunsch haben – den Schöpfer zu finden, denn in jedem Zehner verweilt die Schechina. Und, natürlich, wenn es mehr als 10 gibt, ist die Enthüllung der Schechina größer. Jeder soll sich mit dem Freund vereinigen und zu ihm kommen, um von ihm etwas über die Arbeit des Schöpfers zu hören und wie man den Schöpfer findet, und wie man sich vor dem Freund  annulliert und der Freund sich vor ihm – und alle werden das Gleiche tun. Und wenn die Versammlung mit dieser Absicht durchgeführt wird, “ mehr als das Kalb fressen will, will die Kuh es stillen”. Auf jeden Fall nähert Sich der Schöpfer jenen und verweilt bei denen und sowohl die große Barmherzigkeit als auch die vortreffliche Gnade, die für alle offenbart wird, lässt sich auf der Versammlung Israels nieder.

Ma Or va Shemesh, Wajechi

Wie erreichen wir den Zustand der Einheit, in der wir auf ein Ziel ausgerichtet sind, das der Schöpfer ist? Was bedeutet, mit dem Schöpfer verschmolzen zu sein? Die wichtigste Frage – wie können wir die Wichtigkeit der Vereinigung so erheben, damit jeder sich annullieren und an die Gruppe anschließt, um dort zu verschmelzen? Wie können wir die Wichtigkeit der Vereinigung so erheben, damit jeder sich in der Gruppe verliert, größer als sein persönliches Ego wird? Wie erhebt man bei jedem die Wichtigkeit der Vereinigung über dem persönlichen Ego?

Wie kann ich  mir das wahre Bild der Gruppe vorstellen, mit allen ihren unkorrigierten Wünschen, und darüber hinaus mir die korrigierte Gruppe vorstellen, als ob sie bereits existiert? Wie bauen wir das Stockwerk des Glaubens über dem Stockwerk des Verstandes? Damit erwerben wir eine Fähigkeit, den Schöpfer in sich zu enthüllen.

Wie kann ich meine Beziehung zur Gruppe im Glauben über dem Verstand aufrecht erhalten, mich entsprechend dem “über dem Verstand” zu benehmen und damit die Gruppe auf die Enthüllung des Schöpfers vorzubereiten?

 

 

Artikel des Tages vom 22.07.2018

Das Wichtigste ist, dass alle Handlungen zum Gebet führen. Das ist im Prinzip das, was uns geblieben ist zu tun.

Wenn wir uns im Zustand der Zerstörung des Tempels befinden würden, würden wir dementsprechend handeln. Wir befinden uns aber nicht in dem Zustand der Zerstörung. Ich fühle mich nicht im Zustand der Zerstörung, alles „ist gut“. Ist es so, dass wir uns zwischen einander im Zustand der Zerstörung befinden?

Die Zerstörung oder die Heiligkeit oder der Tempel oder sein Aufbau: das alles befindet sich zwischen uns und nicht innerhalb von jemand Einzelnen. Das sind die Wechselwirkungen zwischen uns, inwieweit sie korrigiert oder unkorrigiert sind, soweit nähern wir uns dem, dass wir ein Mann mit einem Herzen werden (oder nicht). Überprüfe ich von morgens bis abends meinen Zustand in der Welt, im All, in der Spiritualität gemäß dem, oder habe ich ein anderes Kriterium?

***

Hast du gefunden worauf du verzichten möchtest? Sagen wir ab heute, ab Sonntag und weiterhin, worauf bist du bereit zu verzichten damit zwischen uns die Liebe herrscht? Worauf verzichtest du Morgen?

Es gab solche Frage: mit welchem „Groschen“ bezahlen wir?

Wir zahlen mit Verzicht.

Worauf verzichten wir?

Wir verzichten darauf, was für mich gemütlich ist, wegen der Verbindung zwischen uns. Ich muss rücken, damit ich den Platz für die Freunde in meinem Herzen gebe.

Wir sagen aber, dass sich dies aus der Anstrengung um die Verbindung offenbaren soll und nicht einfach so, weil ich auf etwas verzichte…

Das Verzichten ist die Anstrengung um die Verbindung! Es kann nicht anders sein, weil eins „hebt sich auf“ und anderes „fällt um“.

Bedeutet dies, dass ich im Prinzip nicht bezahlen kann bis man mir sagt, worauf ich verzichten soll?

Natürlich. Es gibt keinen leeren Platz im Weltall, es ist immer mit etwas gefüllt. Das ist richtig, denkt bitte darüber nach. Und deswegen gibt es entweder das Exil oder die Befreiung. Und auch im Exil gibt es ein Gewicht, eine Füllung, sein eigener Zustand, seine eigenen Genüsse.

Und wie erfährt man, dass ich keine „falsche Münzen“ erfunden habe, damit ich „zahlen“ kann?

Du befindest dich im physischen Kontakt, in der physischen Welt. Du kannst das messen, überprüfen, wenigstens in deinen Kelim.

Das verwirrt noch mehr, weil ich für mich eine andere moralische Herangehensweise erfinden kann. Das, worauf es sich, meiner Meinung nach,  zu verzichten lohnt…

Es gibt keine anderen Herangehensweisen! Es gibt zwischenmenschliche Beziehungen in der Gruppe, das, inwiefern sie die Empfehlungen des Rabash gegenüber einander ausführen.

***

Hast du eine Tablette, die du jeden Tag einnimmst? Nimm sie heute ein, als ob du sie gestern nicht eingenommen hättest. Das ist alles.

Verstehst du was das Glauben über den Verstand bedeutet? Du verstehst das nicht.

Das bedeutet, dass du dir vorstellst, dass du dich in der Welt befindest, wo der Schöpfer offenbart ist. Er ist als der Gute und gutes Tuende offenbart und „es gibt niemanden außer Ihn“. Du schaltest dich damit aber nicht von den Handlungen ab, du handelst auf zwei Ebenen.

Die erste Ebene ist: das, was meine Augen sehen und was mein Verstand verstehst, das, was mein Herz spürt, ist das Niveau dieser Welt. Dabei aber handle ich auf einer anderen Ebene, in der es keinen außer Ihn gibt, Der gut und gutes tuend ist. Ich lebe in beiden Ebenen gleichzeitig und das bedeutet, dass ich auf dem höheren Niveau lebe, der mir meine Handlungen und die Verhältnisse gegenüber dem niederen Niveau vorschreibt. Das heißt „das Glauben über dem Verstand“.

Der Verstand ist das, was ich in meinen Kelim sehe, das Glaube ist wenn ich höher als sie gehe, also als ob ich mich in der Offenbarung befinden würde, dass es niemanden gibt außer Ihn, der gut und gutes tuend ist. Schreib dir das als ein Rezept auf.

 

Artikel des Tages, 19 Juli 2018

In dem Moment, wo wir die Verschmelzung in unserem heutigen Zustand offenbaren, „setzt Sich der Schöpfer in unseren Augen herab” und wir müssen Seine Erhabenheit erreichen, damit wir uns zur nächsten Verschmelzung bewegen. Seine Erhabenheit können wir nur über die Gruppe erreichen, indem wir das Maß unserer Bürgschaft zwischen uns vergrößern. Dann, in dem Maße der Bürgschaft, werden wir die neue Verschmelzung erreichen. Und wieder, in dem Moment, wo wir diese neue Verschmelzung erreicht haben, setzt Sich der Schöpfer herab und wir können nicht in der Verschmelzung mit Ihm bleiben. Das verpflichtet uns wieder in der Bürgschaft zu sein und durch die Bürgschaft zur Wichtigkeit des Schöpfers zu kommen. Die Wichtigkeit des Schöpfers kann aber nicht größer als die Wichtigkeit der Gruppe sein, wenn die Rede von den richtigen, wahrhaften Begriffen ist. So erreichen wir wieder die nächste Verschmelzung. Und so von Zustand zu Zustand, jedes Mal mehr und mehr.

Man muss nur verstehen, wie stark sich der Schöpfer von den hohen Stufen herab setzt. Wie nötig es für uns sein wird, uns anzustrengen, damit wir zwischen uns in der Gruppe die nötige Bürgschaft erreichen und damit wir die Erhabenheit der Freunde erreichen, die Erhabenheit der Gruppe und von ihnen die Erhabenheit des Schöpfers bekommen und die Verschmelzung mit Ihm erreichen.

Wie funktioniert dieser Mechanismus: aus der Bürgschaft die Erhabenheit des Schöpfers zu erreichen? Es ist klar, dass in dem Moment, wo Sich der Schöpfer herabsetzt, zerfällt die Bürgschaft…

Wenn Sich der Schöpfer herabsetzt und ich mich in der Verschmelzung mit Ihm befinde, befinde ich mich in dieser Verschmelzung mit dem Schöpfer, zusammen mit den Freunden, über dem Zentrum der Gruppe und ich achte Ihn wie „es gibt niemanden außer Ihn“, der gut und gutes tuend ist. Ich bin an diesem Punkt geklebt. Ich möchte keine Veränderungen, weil ich dies von „es gibt niemanden außer Ihm“ bekommen habe und weil Er gut und gutes tuend ist.

In dem Moment, wo sich der Schöpfer in meinen Augen herabsetzt, wenn ich Seine Bescheidenheit, Sanftmut sehe, wenn Er in meinen Augen „gefallen“ ist, habe ich  keine andere Wahl, weil ich nur derjenige bin, der in Betrieb genommen wird und deswegen kann ich mich nicht in der Verschmelzung halten und ich muss die Arbeit von vorne anfangen. Also das, dass Sich der Schöpfer herabsetzt, gibt mir die neue Arbeit, die neue Etappe, und ich brauche wieder die Bürgschaft, die ich in der Gruppe erreiche, sobald ich mich mit den Freunden verbinde, sie wertschätze. Und deswegen klebe ich mich an die Gruppe und durch sie offenbare ich die Erhabenheit des Schöpfers. Das kommt nur über die Erhabenheit der Freunde und die Erhabenheit der Verbindung zwischen uns, und dann verschmelze ich mit Ihm.

***

Wir beginnen vom materiellen Niveau aus zu arbeiten, wenn wir ständig darüber reden, jeder von uns. Wir haben überhaupt keine Wichtigkeit, das wirkt aber, damit fängt man an. Wir strengen uns an, auch wenn wir kein Verlangen dazu haben. Und es gibt es auch nicht, das ist die Überprüfung, ob wir uns wirklich im Prozess der spirituellen Entwicklung befinden. Wir haben kein Verlangen, dank der Handlungen aber auf dem Niveau der materiellen Welt, solche wie das Studium, die Verbreitung, alle möglichen Veranstaltungen, die wir organisieren. Wir erregen das Licht, das zur Quelle zurückführt, und so beginnen wir uns zu erwecken, um die Verbindung zwischen uns zu regenerieren, zum Geständnis der Wichtigkeit des Ziels. Das kommt allmählich, aber nur vom Licht, das zur Quelle zurückführt.

Wie überprüft man, dass ich die richtigen Handlungen ausführe? Welche Indikation existiert, dass ich mich auf dem richtigen Weg befinde?

In den ersten Handlungen siehst du keine Indikation und überhaupt nichts. Du siehst einfach das, was geschrieben steht und du folgst den Empfehlungen, obwohl du nicht weißt, wie und was dir das gibt. Du handelst wie „ein Ochse unter dem Joch und ein Esel unter der Last“.

Das ist klar. Wie offenbart sich für mich aber die nächste Etappe?

Die nächste Etappe ist: wenn ich aus meinen mechanischen Handlungen, die ich buchstäblich mit Gewalt an mir selber unternehme, beginne ich zu spüren, dass ich eine gewisse Verbindung mit der Gruppe habe und dass ich dank dem den Geist des Lebens erhalte. So schreite ich zu der gewissen Wahrnehmung voran, dass ich über die Gruppe die Kraft von oben erhalte, dass durch die Bürgschaft etwas für mich scheint. Dann erwachen in mir die Gefühle, der Verstand,

 

Artikel des Tages, 18. Juli 2018

Alles hängt von euch ab, weil ich mich hier bemühe, euch möglichst intensiv mitzureißen. Manchmal seid ihr mehr bereit, manchmal weniger bereit auf mich zu hören, aber ich schleppe euch so mit, wie die Mutter das Kind mitschleppt, welches nicht gehen will, aber ich bin verpflichtet, meine Arbeit zu erledigen. Ihr sollt euch während des Tages auf den morgigen Unterricht vorbereiten, besonders wenn wir ein Thema fast eine Woche lang besprechen. Dementsprechend sollen wir uns mit diesem Thema auch im Laufe des Tages beschäftigen.

Was sollen wir im Laufe des Tages realisieren, um nicht stehenzubleiben, wenn Sie uns mitreißen, sondern um hinter Ihnen zu laufen?

Ich rege euch im Morgenunterricht dazu an und es soll bis zum folgenden Morgen sicher ausreichen. Wenn ihr im Laufe des Tages nicht etwas nebeliges besprecht oder die zufälligen Zitate liest, sondern das Thema, welches wir im Morgenunterricht studiert haben, dann wollt ihr die Fortsetzung, weil euch das Thema wichtig ist. Wie viel Mal muss man betonen, dass es die Treppengrundlage, der Punkt des Kontaktes mit dem „Höheren Leib“ ist. Arbeitet bitte daran, versucht es mit euren Händen und Zähnen zu ergreifen.

***

Wo befindet sich im Zehner die Kraft, die uns erlauben wird schnell zu laufen?

Ihr sollt im Zehner sowohl die negativen, als auch die positiven Eindrücke verbinden. Der Zehner soll zwischen dem Plus und dem Minus arbeiten, wie der Motor, der an die Elektrizität verbunden ist. Es ist nicht einfach, über die Größe oder über etwas anderes zu sprechen. Wir sollen uns zu allen Zuständen, die der Schöpfer in uns weckt begreifen und uns verständnisvoll verhalten, wie der Gelehrte sein, der die Fehler, den Irrtum, die Missverständnisse analysiert, wie der Arzt sein, der die Krankheit erkennt, wie ein beliebiger erwachsener Mensch sein, der versteht, dass er ohne Fehleranalyse nicht vorankommen kann – man kommt nur aufgrund der Analyse der Fehler voran.

Ihr sollt innerhalb der Gruppe in einem bestimmten Maß darüber sprechen, wenn ihr euch im niedrigen Zustand befindet, um den Abstieg zu vermeiden. Gerade darum, weil wir über diesen Zustand hinaufsteigen, scheint uns dieser Zustand noch niedriger, tiefer zu sein. Aber nur auf diese Weise kommen wir voran – wir haben sowohl die Kraft in der rechten, als auch in der linken Linie. Somit sind beide Linien notwendig und nicht nur die rechte Linie. Die linke Linie steht für Leiden, wenn diese offenbart werden, dann geben sie uns die Kraft. Aber nicht die Kraft, um stehenzubleiben oder zu fallen, sondern die Kraft, auf die ich das Licht heranziehen kann – erst dann wird es die Kraft für den Aufstieg geben.

Es gibt die Möglichkeit, sich zum Ziel anhand des Fadens näher zu ziehen, der sich vorne befindet, und es gibt die Fähigkeit, sich davon abzustoßen,  die es hinten gibt, um zielgerichtet voranzukommen. Es ist sowohl das eine, als auch das andere notwendig. Ich weiß nicht immer, wie ich mich an den zukünftigen Zuständen festhalten kann, was ich dort machen soll. Die Größe des Schöpfers, die ich offenbaren soll ist für mich immer noch im Nebel, aber wir sollen beginnen, unser richtiges Verhalten im Abstieg zu analysieren.

Ich soll den Zustand erlangen, in dem für mich das schwarze und das weiße gleich sind. Das Wichtigste ist, dass ich dazwischen die Beziehung zum Schöpfer erarbeitete, der mir sowohl das weiße, als auch das schwarze anbietet. Durch die Unterschiede dazwischen bestimme ich, ob ich höher hinaufsteigen kann. Wenn sich das Minus und das Plus verbinden, dann steige ich entsprechend dem mathematischen Modul, entsprechend seiner absoluten Bedeutung hinauf. Deshalb gibt es für mich keinen Unterschied, ob ich das schwarze oder das weiße bekommen werde, weil ich dazwischen meine Beziehung zur Quelle entwickle, aus der alles stammt.

 

Artikel des Tages, 17. Juli 2018

Unabhängig davon, was und wie viel der Mensch vom Schöpfer bekommen hat – befindet er sich in der Vollkommenheit. Er hat diesen niedrigen Zustand vom Schöpfer bekommen und es genügt ihm. Die Tatsache, dass er jetzt gerade von diesem niedrigen Punkt die Verschmelzung erlangen kann, da er diesen Ausgangspunkt vom Schöpfer bekommen hat, genügt. Dieser Punkt ist sehr klein, aber er hat schon den Punkt der Verschmelzung mit dem Schöpfer, den Kontakt mit Ihm, er gleicht schon dem Samen im Schoß der Mutter, der trotz aller Hindernisse eingenistet war. Die Hindernisse wurden ihm absichtlich gegeben, um die Verschmelzung zu erlangen. Mehr als das, kann er nicht erlangen, das ist auch nicht notwendig: das Einzige was ihm übrig bleibt ist diesen Punkt auszudehnen, über alle Hindernisse hinaus, sich an diesem Punkt fest zu halten und zu wachsen.

Das heißt, er schätzt nicht die Empfindungen innerhalb seiner egoistischen Kelims (Gefäße), sondern die Beziehung des Schöpfers zu ihm, er ist darüber froh, dass er die Verschmelzung in diesem Punkt erlangte. Wenn er den Schöpfer für diesen Punkt der Verschmelzung preisen kann, dann lobt und preist er Ihn.

In jedem Augenblick können wir diesen Zustand erlangen, weil wir uns im System befinden, aus dem wir nicht hinausgehen können, uns beeinflusst das höhere Licht. Deshalb bekommen wir seitens des Schöpfers ununterbrochen die Zustände, die zu uns entsprechend unserem eigenen Zustand kommen. Alles kommt zu uns vom Licht hinunter, um uns auf dem kürzesten, besten Weg zur endgültigen Korrektur, zur Gleichheit, zur Vereinigung mit dem ganzen System zu führen. Von uns hängt nur ab, wie wir dieses Licht zu unserem Wohl heranziehen werden, was schon von der Umgebung abhängt. Hier gibt es nichts mehr zu sagen, das Wichtigste ist – unter dem Einfluss der Umgebung nicht in sich selbst einzutauchen. Darüber wird gesagt: “der Dumme legt die Hände in den Schoß und isst das eigene Fleisch”.

* * *

Im ersten Zustand lehnt der Mensch alles ab, was der Schöpfer ihm anbietet, er ist dann zu stolz. Im letzten Zustand kommen die neuen Empfindungen hinzu. Was ändert sich in diesen Zuständen?

Hinzu kommt die Empfindung, dass er sich in der Welt des Schöpfers befindet. Wenn er sich in der Welt des egoistischen Verlangens befindet, dann fühlt er sich schlecht. Wenn er darüber hinaufsteigt und den Schöpfer rechtfertigt, der ihm ermöglicht, sich über das Schlechte zu erheben, gebend zu sein und den Schöpfer wie den guten und wohltuenden wahrzunehmen, was er in seinen Kelim noch nicht versteht – dann ermöglicht ihm der Schöpfer, den  Kli des Gebens zu entwickeln.

Aber es ist unverständlich, welche Ergänzung gebraucht wird?

Du steigst jetzt auf die andere Stufe hinauf – die Identifizierung mit dem Schöpfer – und sagst: “deren Augen werden nichts sehen, deren Ohren werden nichts erhören“. Ich nehme alles wie die Vollkommenheit wahr, weil es von “ es gibt nichts außer Ihm” stammt, und ich nehme es wie den besten Zustand wahr. Aber ich empfinde so keinesfalls – und das ist auch richtig, da ich in meinen Kelim nicht so empfinde, aber dennoch annehmen soll, dass alles zu meinem Besten erfolgt. Dank ihm wecke ich das Licht, das mir diesen Zustand ermöglicht, um mir das andere Niveau der Empfindung, Bina (der Glaube) über den Verstand verschafft. Dieses Niveau ist höher als die Empfindungen in meinen egoistischen Kelim, damit ich meinen Zustand auf zwei Niveaus bewerten könnte: diese Welt und die zukünftige Welt, das materielle und spirituelle Niveau, in meinen natürlichen egoistischen Kelim und in den neuen Kelim, die der Schöpfer in mir bildet.

Ich empfange von Ihm alles und will in der Verschmelzung mit Ihm sein, das heißt mein Parzuf empfindet mich selbst und zugleich will ich in der Verschmelzung mit dem Höheren sein, damit meine Galgalta we Ejnaim bis zum Höheren Achap hinaufgestiegen sind. Dann senke ich mein Achap, hört ihr das? Ich nehme nur den Teil von mir, den ich mit dem Schöpfer verbinden kann, ich will vom ganzen Herzen und der Seele verbunden werden, wobei dieser Wille vom Schöpfer stammt und vollkommen ist. Es bedeutet, meine Galgalta we Ejnaim sind in den Höheren Achap eingegangen, was den Kontakt mit dem Höheren, den Anfang der Genesis symbolisiert.

Der Artikel des Tages von Montag den 16.07.2018

Bemüht euch um den Kraftaufwand – es ist das wichtigste, es sind „Chisronot“. So kommt als Antwort die Hilfe von oben, denn die neuen Kelims, neue Ahnungen kommen nicht von selbst, sondern aus dem Leuchten. Das Leuchten kommt aus dem Chissaron, den wir erheben. Wir alle wollen mit Baal HaSulam verschmolzen sein, mit dem, was er uns hier schreibt.

Was bedeutet eigentlich „verschmolzen“ mit dem Schöpfer? Hilft einander, bemüht euch zu beten, das Licht hervorrufen, das in der Gruppe erscheint –  das von Oben herunterkommt, und nicht, dass sich jeder in der kleinen, armseligen irdischen Vernunft angestrengt.

*

Inwiefern ich im Laufe des Tages gehört habe, denke ich, dass ihr bei dem Treffen verstärkt dir Zitate anhören musst. Was kann ich mehr sagen, als die Kabbalisten? Ich will sie hören. Wenn ich ein Recht habe etwas in der Gruppe zu sagen, gebe ich den Freunden den kleinen Abschnitt – ganz kurz – eine halbe bis eine Minute. Damit will ich ihnen etwas sehr wichtiges mitteilen, will damit ihre Herzen erreichen, sie begeistern und und einen Eindruck bis zu unserem nächsten Treffen hinterlassen. Deshalb soll ich im Kopf behalten, was ich im Unterricht gehört habe, und wissen, wo ich diesen Abschnitt finde. Wenn jeder zu dem Treffen mit einem kleinen Abschnitt kommt – nicht länger als 2-3 Zeilen, wird es 15 Sekunden in Anspruch nehmen. Wenn jemand antworten wird, macht es im Kreis –  so verbindet ihr euch auch emotionell. Lasst uns es versuchen, es wird gut sein! Morgen werden wir die Eindrücke mitteilen.

*

Der Ausgangspunkt, den wir den Grundstein der Treppe nennen ist einzigartig. Er drückt sich dadurch aus, dass der Mensch zustimmt, dass es einen Platz für die linke Linie, für alle Hindernisse und Probleme, die mit ihm persönlich und in der Welt geschehen gibt und dass alles von der höheren Lenkung ausgeht, und dass die linke Linie nicht weniger wichtig ist als die rechte Linie. Gerade im richtigen Verhalten zu ihnen steigt der Mensch mit beiden Beinen auf die Stufen der Treppe hinauf. Deshalb ist es uns wichtig zu verstehen, zuzustimmen und zu lernen, wie man mit Hilfe der Finsternis, des Lichtes, der Hindernisse arbeiten kann, denn ohne diese ist es nicht möglich.

Das korrekte, neutrale, erwachsene Verhalten zu dem, was einem Mensch persönlich und zusammen mit den anderen geschieht, besteht darin, dass alles vom Schöpfer, aus die gute Quelle zu uns über zwei Linien kommt. Und ich verhalte mich so weiter, bis ich die rechte Linie mit der linke ausgleiche, und die linke mir der rechte. So gleichen wir die Beziehung zum Schöpfer aus, bis wir zum „es gibt niemanden außer Ihm, der gut und guttuend ist“ kommen, weil die linke Linie unterstützt und ihre Arbeit genauso wie die rechte macht. Es bedeutet, dass sie unterstützt und aufklärt, dass alles gerade durch den Zusammenstoß zwischen diesen zwei Linien kommt. Dann fühlen wir zwischen beiden die Realität. So ist unser Gefühl, unser spiritueller Sensor geschaffen, der aus drei Linien besteht: rechte, linke, und in der Mitte ist unsere Wahrnehmung, inwiefern wir diese zwei Linien miteinander ausgleichen können.

                 

Artikel des Tages, 11. Juli 2018

Das ganze Wohl das in der Welt offenbart wird, kommt nur nach dem oberen Befehl zustande und hängt nicht von unserer Arbeit oder der Bemühung ab, sondern entspricht nur den Zuständen die wir zum Wohl oder zum Übel erleben. “Zum Übel“ bedeutet „Auf dem Pfad der Leiden“, die uns offenbar großziehen sollen. Wenn wir deshalb unseren Pfad von “Beito” auf “Achischena” ändern, dann versorgen wir dadurch auch die ganze Welt mit dem Guten: jeden im Einzelnen und alle zusammen. Darum geht es uns eigentlich, um die Welt zu versorgen.

Und jeder der sich in der Gesellschaft befindet die sich um alle ihre Mitglieder sorgt empfindet, dass sein Verlangen selbstsüchtig zu empfangen, seine Sorge um sich selbst verloren gehen, neutralisiert werden. Warum? Weil die Notwendigkeit hierfür da ist. In der Gesellschaft, die sich um ihn so sorgt und ihn auch lenkt, identifiziert er sich nicht mit dem Verlangen zu empfangen – wie das Kind, welches die Liebe seiner Eltern kennt und fühlt, es sorgt sich um nichts, da die Eltern sich um alles sorgen, was für das Kind notwendig ist.

So beeinflusst die Liebe der Gesellschaft jeden im Einzelnen. Folglich wird niemand an das eigene Verlangen zu empfangen denken, weil man von vornherein empfindet, was sein Verlangen ausfüllen wird. Sein Verlangen zu empfangen wird unbedingt neutralisiert und die Gesellschaft gibt ihm ein gutes Beispiel dafür – was das Verlangen zu geben bedeutet. Wenn er sein Verlangen zu empfangen neutralisiert und beginnt sich mit dem Geben zu beschäftigen, dann öffnet sich für ihn die zukünftige Welt.

Wie können wir für die Freunde aus der „Gruppe der Bürgschaft“ solche Empfindung erlangen, dass sie alles Notwendige haben und sich nicht mehr um das Erhalten, sondern nur um das Geben sorgen?

* * *

Es gibt keinen anderen Weg, als das Ziel des Schöpfers zu erlangen, was die Verschmelzung mit dem Schöpfer bedeutet, um die Liebe zum Schöpfer, das heißt die Verschmelzung, zu realisieren. Die Realisation dieses Vorhabens erfolgt durch die Vorbereitung des Klis für die Verschmelzung, das heißt, wir werden die Liebe zu den Geschöpfen in der Gesellschaft, in der Gruppe, im Zehner erlangen.

Wie können wir praktisch nicht darauf warten, bis sich die Freunde vor der Gruppe annullieren werden und beginnen uns  um jeden Freund zu sorgen, ihn einfach mit der Bürgschaft zu erdrücken, um folglich sein Verlangen zu empfangen zu neutralisieren? Mir steht bevor alle Freunde mit dem Maß der Bürgschaft zu umsorgen, obwohl ich selbst es noch nicht spüre: das spielt keine Rolle, auch wenn sie noch nichts empfinden – all das ist unbedeutend und nur ich habe diese Pflicht. Wie können wir uns im Zehner so absprechen, dass wir auf jeden Freund den Einfluss der Bürgschaft ausstrahlen, um ihn mit der Kraft des Gebens von seinem Verlangen zu empfangen befreien zu können? Wie ist dieser Tag vorzubereiten um das zu machen?

 

Artikel des Tages, 10. Juli 2018

 

Wie kann man diesen Zustand, den Zustand der Bürgschaft – 24 Stunden lang anstreben?

Ich weiß nicht, es ist für mich nicht wichtig. Ich stelle euch eine Bedingung vor: ihr sollt bis zum Ende des Tages wie im Gefängnis leben … ich bin der Gefängniswärter, ich biete euch nur die Möglichkeit an, dem Freund das Seil zu werfen, der sich dort befindet, um ihn aus der Grube zu befreien.

Ich verstehe zwar, was ich erlangen muss, aber ich weiß nicht was hierfür zu machen ist.

Ihr gebt ihm (dem Freund) die Empfindung der Überzeugung.

Wie ist die Überzeugung zu schaffen?

Mit Wörtern, Handlungen, mit irgend etwas. Ihr versteht das nicht, wenn ihr euch vereinigt und dem Schöpfer zeigt, dass ihr euch zu Seinem Wohl vereinigt, dann wirkt in euch das Höhere Licht. Dieses Licht schaltet den Freund von seinem Verlangen zu empfangen ab, diese Anschaltung erfolgt unbedingt. Er selbst beherrscht nichts und wird nur im Maß eurer Lenkung, entsprechend dem höheren Licht befreit, aber die Bürgschaft hängt von ihm ab, inwiefern auch er es für euch machen will und nichts mehr.

Wodurch drückt sich das aus? Jeder befindet sich im Laufe des Tages an verschiedenen Orten.

Das spielt keine Rolle denn das Wichtigste ist, dass ihr gemeinsam nachdenkt, euch gemeinsam vorbereitet, sei es über Whatsapp oder anderes, aber ihr sollt miteinander mindestens zwei Mal pro Tag 5 Minuten reden, sogar diese Zeit genügt, lest diesen Textabschnitt, sagt ein Paar Wörter dazu.

Es ist aber gerade das, was wir jetzt machen.

Nun soll die Absicht, die Vereinigung, eure Herzen dahin gerichtet sein, das ist eben sehr wichtig.

Aber das, was wir bis jetzt machten, hatte auch eine bestimmte Absicht.

Sie waren darauf eingestellt, dass jeder Freund die Überzeugung darin empfindet, dass ihr kommen werdet, um ihn von seinem Verlangen zu empfangen zu befreiten? Das ist eben das Wichtigste.

Ich kann in die Spiritualität erst dann eingehen, wenn ich mein Verlangen zu empfangen annulliere, das ist eben die Beschränkung. Wie kann ich das annullieren und über mein Verlangen hinaufsteigen? Das Gefängnis bleibt, aber wie kann ich hinaufsteigen? Das Gefängnis ist eine Grube in der Erde, im Verlangen zu empfangen und deshalb sollen wir jedem Freund gerade solche Empfindungen gewährleisten.

Redet darüber, sammelt alle Absichten ein, alles soll zielgerichtet sein.

* * *

Uns ist klar, um welches Verlangen wir uns sorgen sollen, wir sollen dem Freund die Empfindung der Überzeugung geben, dass er alles Notwendige besitzt, um sein Verlangen zu empfangen absichtlich zu neutralisieren.

Aber wir sollen dabei wissen, was ihn beunruhigt.

Nein, den in jedem Augenblick seines Lebens verlangt er etwas anderes, er weiß doch selbst nicht was er will.

Was soll ich tatsächlich realisieren?

Was? Fehlt ein Kissen – du bringst das Kissen, fehlt ein Stuhl – du schleppst den Stuhl oder etwas aus der Küche? Womit wolltest du ihn beglücken? Du sollst deinem Freund die Empfindung der Überzeugung darin geben, dass er alles Notwendige besitzt, ich werde für dich sorgen, wie die Mutter für das Kind sorgt.

Wenn alles so einfach ist, warum empfinden wir es nicht?

Wollt ihr das erfüllen? Darin ist die ganze Bürgschaft, der Schöpfer leuchtet im Inneren und von dir ist nur die Absicht notwendig.

Wenn etwas uneigennützig ist, dann ist es offenbar nicht so einfach..

Weil du an den Freund denken muss, anstatt selbstsüchtig zu denken, darin besteht eben dein Problem. Dafür sollst du die Unterstützung seitens deiner Freunde und seitens des Schöpfers bekommen. Auf diese Weise kann man die Bürgschaft die ganze Zeit verwirklichen, und den Freunden die Empfindung geben, dass ich mich für sie einsetze, ich bezahle alles für alle – für die Kraft, für das Streben, für die Strafe – ich übernehme alles. Wie ist das praktisch?

Was bedeutet das in der Praxis?

Ich will das alles realisieren, ich will diese Absicht haben, ich will diesen Zustand erlangen, ich will! Wenn ich sie alle wie mein Kli (Gefäß) wahrnehme, wie kann das denn anders sein? Das ist mein Kli, meine Seele, mein HaWaYaH. Wenn ich will, dass es meins ist, dann soll ich es mir nehmen, um darüber zu herrschen.

 

Artikel des Tages von Montag, den 09.07.2018

Was kann besser sein als dass ich den Kabbalisten lausche und danach handle was sie uns lehren? Es gibt aber hartnäckige  Menschen – gerade diese haben eine höhere Seele, starkes Verlangen zu empfangen und damit sie es hören, kann 10 oder sogar 20 Jahre vergehen. Die bleiben trotzdem auf dem Weg und hören schlussendlich, dass  man sich nur in der Gruppe annullieren kann – so erreichen sie die nächste Etappe. Das heißt, dass es ihnen jeden Tag klarer wird, dass man gerade durch die Annullierung vor der Gruppe die gebenden Kelim finden kann. Die Selbst Annullierung bedeutet, dass ich bereit bin, unter Einfluss der fremden Macht zu sein.

 

Die fremde Macht ist der Schöpfer, höher als mein Ego, aber ich begreife es durch die Gruppe, durch jene Stelle, an die ich mich tatkräftig und praktisch anschließen kann, ihre Macht anzunehmen, mich vor ihnen zu beugen, sie wertzuschätzen. Dann arbeite ich tatsächlich mit ihrer Wichtigkeit: inwiefern das Mittel – die Gruppe, vor der ich mich annulliere, – wichtiger als ich selbst und des Nehmens ist. Dann fange ich an die Gruppe zu schätzen und kann das Maß meiner Annullierung vor ihr messen.

Wie kann ich es messen? – Auf welchen Teil meines Verlangens laut der Skala des Verlangens zu empfangen kann ich verzichten um der Gruppe zu dienen, sich um sie zu sorgen, mich immer dort befinden und an sie wie an ein eigenes, geliebtes Kind zu denken – so können wir uns messen und somit aufrücken. Anders gesagt ist die Gruppe jenes Instrument, mit dem ich die ganze Arbeit verrichten kann, um  durch meine Annullierung das Verlangen zu geben von ihr zu bekommen. Dann werde ich anstelle meines Verlangens zu empfangen, das Verlangen zu geben bekommen.

Anders gesagt, der Wille der Gruppe der über meinem Verlangen herrscht, wird der Wille zu geben heißen. Mit diesem Willen zu geben rücke ich auf und kann mich an den Schöpfer wenden – es heißt „von der Liebe zu den Geschöpfe zu der Liebe zum Schöpfer“. Hier studieren wir den ganzen Prozess, den Übergang. Jetzt befinden wir uns gerade in diesem Übergang, deshalb hoffe ich sehr, dass wir es hören werden. Wichtig ist, dass das Herz es hört, das Herz es versteht, dann werden wie es erreichen.

******

Wie kann sich ein Mensch, der sich unter dem Einfluß des Willens zu empfangen befindet der ihn ständig lenkt, sich einer  anderer Macht übergeben, wie kann er das machen?

Mit Hilfe von physischen und geistigen Bemühungen. Die inneren Bemühungen schließen das Gebet ein, wenn er die ganze Zeit daran denkt und sich an den Schöpfer wendet, damit er mir hilft, mich der Gruppe anzuschließen. Es steht geschrieben: „tue alles, was in deinen Kräften ist!“ Schliesslich hast du die Gruppe, du siehst ihre Gesichter, ihre Charaktere. Du sollst sie mögen. Zu mögen – bedeutet, zu lieben: „Die Liebe bedeckt eine Menge Sünden“. Alles Negative in ihnen ist für dich positiv, weil du sie magst, du magst alle ihre negativen Eigenschaften und es ist ein deutliches Merkmal.

Deshalb hat der Schöpfer die Kli’s in viele kleine Teile zerschlagen und hat uns ermöglicht, unsere Annäherung zu Ihm zu messen – wie finden wir die Eigenschaft des Gebens, wie können wir unsere Dienste für die Gruppe geniessen, denn es bedeutet das Geben. Dem Schöpfer zu geben? Was können wir Ihm geben? Wir können aber der Gruppe geben, deshalb sollen wir es nutzen. Sonst können wir die Eigenschaft des Gebens nicht erlangen – wir haben sonst keine Möglichkeit, kein Mittel.

 

Artikel des Tages vom 8.07.18

Wenn es für uns nötig ist, allgemein das Licht, das zur Quelle zurückführt, zu bekommen, damit es uns die Eigenschaft des Gebens bringt und wir die Kraft des Empfangens, die in uns eingebettet ist, bewältigen können, sollten wir verstehen, dass unser Studium nur das Mittel für das Erlangen dieser besonderen Eigenschaft Sgula ist. Und dann kann man das gesamte Studium nur ausschließlich der Absicht, die wir während des Studiums haben, beurteilen. Die Absicht ist: das Erlangen des Lichtes, das zur Quelle zurückführt und nicht die Quelle der Weisheiten und des Wissens.

Das Gleiche gilt auch für die Gruppenarbeit. Das ist das stärkste Mittel für das Erlangen des Lichtes, das zur Quelle zurückführt, für das Wenden an den Schöpfer. Das bedeutet, dass ich während des Studiums keine Weisheit erlange, sondern diese Weisheit ist wie die begleitende Erscheinung, das ist nicht das Wichtigste was ich erlange. Die Arbeit mit den Freunden, wie stark wir uns zwischen miteinander verbinden, ist auch nicht das Wichtigste. Das Wichtigste ist: Wie groß ist in mir die Anforderung des Lichtes, das zur Quelle zurückführt?

Wie können wir uns jeden Tag, von morgens bis abends, nur auf die “Jagd” nach dem Licht, das zur Quelle zurückführt, ausrichten? Das bedeutet, dass sich von unserer Seite aus die Anforderung an die Offenbarung der Korrektur, des Gebens ausprägen soll. Das äußert sich in der Offenbarung der Notwendigkeit der Verbindung, der Verschmelzung zwischen uns und danach mit dem Schöpfer. Wie organisieren wir diese Notwendigkeit? Wenn solch eine Notwendigkeit existiert, heißt das “mit der Tora am Anfang segnen”. Dann können wir uns der Tora annähern, den guten Taten nähern. Also der Verbindung zwischen uns näher kommen und das alles wird gesegnet sein.

Wie können wir, wenn wir uns jetzt am Anfang des Studiums befinden, am Beginn des Tages, so auszurichten, dass in uns ein Verlangen der Korrektur entsteht und wir mit diesem Verlangen jede Handlung vollziehen und auch die gewöhnlichen Handlungen, die wir im Rahmen unseres alltäglichen Lebens ausführen? Lasst uns unsere Einstellung zum Studium und zum gewöhnlichen Leben feststellen: in allem das Licht, das zur Quelle zurückführt, verlangen.

***

Das Licht, das zur Quelle zurückführt kann man nur bei der Bedingung erhalten, dass wir uns zuvor in der Verbindung der Bürgschaft zwischen uns befinden. Wir sehen, dass dem laut der Gabe der Tora so ist, laut der Erklärung von Baal HaSulams. Also, wir müssen uns verpflichten in einem gewissen Maße in der  Bürgschaft zwischen uns zu befinden, damit wenn wir das erhalten, was als Tora bezeichnet wird, das Licht, das zur Quelle zurückführt; werden wir das als einen einheitlichen Körper nutzen. Wie können wir so eine Einstellung zur Tora, zur Anforderung an sie erhalten um ein Mensch mit einem Herzen zu sein, formen? Dann können wir mit dem höheren Licht arbeiten und uns über uns erheben. Die Bürgschaft! Genau die Bürgschaft wird von uns verlangt, damit man uns das Licht, das zur Quelle zurückführt gibt. Wie verpflichten wir uns jetzt in der Bürgschaft, die wir erfüllen sollen?

***

Es ist verständlich, dass das, zu was wir uns zwischen uns entscheiden, wird solange funktionieren, bis wir die Phase beenden und danach wird das verschwinden. Wie wenden wir uns an den Schöpfer, damit Er alles aufbewahrt, damit er das erledigt, was wir nicht erledigen können? Darüber soll es auch ein Gebet geben. Weil die Bürgschaft, der Schöpfer realisiert. Also, wie können wir Ihn darum bitten, die Bürgschaft zwischen uns zu realisieren? Weil Er im Prinzip der Garant unserer gegenseitigen Bürgschaft ist. Erstellt bitte eine Bitte zu Ihm.

 

Artikel des Tages, 5.07.2018

Die ganze Arbeit besteht darin, dass wir die ganze Existenz auf “es gibt niemanden außer Ihm” beziehn, es heißt „Glauben über dem Verstand“, wenn ich mich so zum Schöpfer verhalte, zu allen Hindernissen die Er vor mir aufstellt, damit ich mich bemühe, in Ihm die Quelle der ganzen Realität zu sehen. Und wenn ich mich über alle diese Hindernisse hinweg bemühe mit Ihm verbunden zu sein, bedeutet es, dass ich zur Verschmelzung komme.

Je größer  die Hindernisse sind desto mehr Arbeit und desto mehr Möglichkeiten habe ich, in der engeren Verschmelzung mit Ihm zu sein. Es geht nicht ohne die Nähe der richtigen Umgebung, die ich einfach brauchen werde – so ist es in der Natur des Geschöpfes veranlagt. Ich brauche die Gruppe mit der gegenseitigen Bürgschaft nicht weil ich schwach bin, sondern weil es unmöglich ist zur Verschmelzung zu kommen und sich am Schöpfer ohne diese Unterstützung fest zu halten.

Die Gruppe soll jedem Freund aus der Gefangenschaft heraus helfen, der Mensch sollte nicht über die Hindernisse murren, sondern nur darüber, dass er mit der Gruppe ungenügend verbunden ist, nur sie kann ihn beeinflussen und helfen, sich über alle Störungen zu erheben und sich an den Schöpfer anzuheften.

Wenn ich trotz aller Hindernisse an die Gruppe festhalte bedeutet es Katnut (der kleine Zustand), das Geben um das Gebens willen, und wenn ich mich über allen Störungen an den Schöpfer anhefte, ist es schon das Nehmen um zu Geben. Das alles bedeutet Israel, Tora und der Schöpfer sind eins, Tora ist das Licht, das den Menschen mit dem Schöpfer verbindet, keiner steht in der Mitte, sondern in der selben Verbindung, in derselben Gruppe – dort in Zusammenhang mit der Gruppe kommt der Mensch zur Verschmelzung mit dem Schöpfer.

* * *

Wie können wir uns während des ganzen Kongresses  in der Verschmelzung mit dem Schöpfer befinden? Denn alles was wir selbst machen, macht Er – es gibt niemanden außer Ihm, und wir sollen auf dem Kongress in unseren Bemühungen bei der Verschmelzung mit Ihm diesen Erfolg erzielen. Wie sollen wie in unseren Handlungen im Kongress mit dem Schöpfer verschmolzen sein?

Ich soll das machen was man machen soll. Vor uns ist vor allem der Kongress und außerdem die Vereinigung. Kann ich die heutige Vereinigung mit der gestrigen vergleichen, zieht es uns heute mehr zueinander als gestern, brauchen wir sie mehr? Der kritische Zentralpunkt – es ist notwendig. Ohne sie besitze ich kein Kli zur Annäherung mit dem Schöpfer. Sonst habe ich keine Kli zur Annäherung mit dem Schöpfer. Ich kann schreien, aber es ist geschieht nur mittels der Leiden, nicht mittels der Tora. Du kannst das Prinzip „liebe den Nächsten wie sich selbst“ nicht umgehen. Nur wenn man nach diesem Prinzip lebt, kann man dem Schöpfer ähnlich  werden.

Ich empfehle, zu schreiben. Jeder soll im Laufe des Tages was schreiben. In der Tasche ein Stück Papier und den Bleistift zu halten und alle Gedanken über spirituelle Arbeit in Bezug auf die Gruppe aufzeichnen, zum Kongress – absolut alles. Es wird euch verpflichten, sich im Herzen zu bemühen. Ich sehe kein anderes Mittel, den Menschen zum zielstrebigen Gedanken zu wecken.

 

Artikel des Tages, 4. Juli 2018

Wie ist die Angst vor dem Glauben zu überwinden? Im Namen des Glaubens wurden seitens der Menschheit die größten Verbrechen begangen…

Aber es ist nicht der Glaube, über den wir hier sprechen! Der Glaube, über den wir sprechen, betrifft nur meine Absicht: es gibt nichts außer Ihn, den Guten und Wohltuenden. Dadurch äußere ich keine Beziehung, es ist mein innerer Zustand, meine persönliche Einstellung, die ich im Herzen bestimme.

Ich will die Verbindung mit dem Schöpfer im jetzigen Zustand erlangen und ich will unabhängig von der Veränderung des Zustandes mit Ihm verbunden sein – wie das kleine Kind, das so fest seine Mutter festhält, so fest, dass es schwierig ist, das Kind und die Mutter voneinander zu trennen. Nur auf diese Weise will ich mit dem Schöpfer verbunden sein. Unabhängig davon, dass von außen oder innerlich, in meiner Vernunft und im Herzen der Sturm tost, das alles spielt keine Rolle, denn das wichtigste ist Ihn festzuhalten, da alles von Ihm stammt. Nur der wichtigste Punkt: „Höre zu, Israel! Der Schöpfer – unser Allmächtiger, der Schöpfer – ist Eins!“. Alles! Eins – bedeutet, dass es keinen einzigen Zustand geben kann, der nicht von Ihm kommen würde. Alle Zustände sind für uns notwendig und das ist eben die wahre Verschmelzung.

Wir halten uns an diesem Punkt fest, wobei die Bedingungen sich ständig ändern, sie können schlechter oder bedrohlicher sein, oder sich im Gegenteil verbessern. Manchmal empfinde ich die Angst, manchmal fühle ich mich zu den Genüssen herangezogen, manchmal verwirren mich meine Gedanken und ich soll mich in allen Zuständen an den Schöpfer richten – Ihn buchstäblich so festhalten, wie das Kleinkind seine Mutter festhält. Das heißt, ich würde so für die Verbindung kämpfen.

Der Schöpfer erniedrigt und demütigt mich, das heißt Er verleiht mir solche Gedanken und Bedingungen, die einfach furchtbar sind. Er führt mir beispielsweise vor, dass ich keinem Genuss, keiner Verwirrung widerstehen kann – ich beginne mich sofort damit zu verbinden – mit diesen Quellen der Genüsse, der Verwirrung, der Gedanken und soll die ganze Zeit Ihn festhalten – darin besteht eben der ganze Kampf.

Nachdem wir buchstäblich „bis zur Null herabsteigen“ und den Zustand erlangen, in welchem mich nicht mehr interessiert, was mit mir geschieht, können wir dieses innere Wissen anschaffen, dass all das vom Schöpfer stammt. Folglich werde ich zum spirituellen Embryo (Ubar) und erlange die unterste Stufe der spirituellen Treppe.

Im Artikel 53 „Beschränkung“ aus dem Buch Shamati wird  gesagt, dass Mosche sein Volk bist zum Berg gebracht hat, das heißt bis zum niedrigsten Zustand, dem sie zugestimmt haben und für das Erhalten der Tora bereit wurden.

***

Was bestimmt die Möglichkeit des Menschen, das Gebot der freien Wahl zu erfüllen?

Dafür ist die große Vorbereitung notwendig! Alles hängt von den Niveaus Awijut (Tiefe) ab, die darin offenbart werden. Aber alles hängt von der Vorbereitung ab: er, die Umgebung, die Gewohnheiten – vieles. Wir sollen dazu bereit sein, es gibt nichts anderes.

Deshalb sage ich euch: jetzt, nach dem Unterricht, wenn ihr in die Welt hinaus geht, achtet darauf, dass alles in eurem Inneren, alle eure Wünsche und Gedanken, alles was draußen geschieht  – vom Schöpfer stammt und ihr sollt es vor allem feststellen können. Wer bin ich dann? Ich bin nur im Punkt der Beobachtung, ich beobachte die Realität von innen und von außen und verlange darin ausschließlich die Handlung des Schöpfers zu erkennen.

Welches Mittel ist am wirksamsten und am genauesten, um dem Menschen zu ermöglichen, jeden beliebigen Gedanken, jede beliebige Handlung mit dem Schöpfer zu verbinden?

Es gibt nur die Bürgschaft, nichts anderes. Wofür ist die Bürgschaft notwendig? – Nur dafür!

Also nur die Freunde?

Du sollst nicht alles nur „auf ihre Kosten“ vollbringen – ihr sollt alles gemeinsam realisieren, jeder – für alle handeln.

Ich soll jeden Wunsch und jeden Gedanken mit dem Schöpfer verbinden und keinen Wünschen und Gedanken widerstehen?

Du sollst dich vor allem mit Ihm verbinden und aufgrund dessen schon weiter entscheiden, wie dann zu handeln ist.

Muss man überhaupt Umständen widerstehen?

Man muss vor allem, den teilenden Kräften widerstehen, die sich wünschen dich davon abzuschalten, dass „es nichts außer Ihm gibt“ und nachdem du dir alles richtig vorstellen und anschauen wirst, wirst du auch erkennen können, was hier zu machen ist.

 

Artikel des Tages, 3. Juli 2018

 

Sie sagten, dass wir uns am Schöpfer nur mit zwanzig Händen festhalten.

Wie das Kind, wie der kleine Affe, der sich an der Mutter festhält, so sollen wir auch den Schöpfer mit zwanzig Händen festhalten. Den Schöpfer festzuhalten bedeutet, dass ich nicht an mich selbst denke, sondern mich in Seiner vollen Macht befinde und aus dieser Macht heraus handele, mich selbst belebe.

Ich will den Schöpfer durch die Gruppe festhalten, andererseits wäre ich egoistisch und würde nicht entsprechend der Korrektur handeln. Ich will Ihn durch die Gruppe festhalten, damit mich die ganze übrige Welt nicht interessiert, wie das Kind, das sich an der Mutterhand festhält: dem Kind ist egal, was in der Welt geschieht, da die Mutter es beschützt. Wenn wir so durch die Gruppe um die Verbindung bitten würden, die Verschmelzung wollen würden, dann beginnen wir zu verstehen, wo wir uns gerade befinden und was die Realität bedeutet.

 

Aus diesem Punkt heraus, wobei uns dieser Punkt niemals verloren geht – nicht wie es in unserer Welt geschieht, wenn wir erwachsen werden, wir können unser Begreifen der Welt ständig intensivieren, weil der Schöpfer, Den wir So festhalten, wie das Kind seine Mutter festhält, die ganze Realität lenkt. Ich bleibe weiterhin der kleine Affe, der sich mit Ihm durch die Gruppe verbindet und verstehe, dass alles außerhalb meines „Ich“ – die Macht des Schöpfers symbolisiert. Er erweckt diese Kräfte, die mich erschrecken, damit ich noch mehr verlange, mit Ihm verbunden zu werden. Allmählich beginne ich alle Kräfte und alle Ereignisse so wahrzunehmen, um mit Ihm noch mehr verbunden zu werden.

Die Verbindung ist ein Gefühl, dass ich empfinde, wenn ich mich in der Macht des Schöpfers befinde. Er füllt die ganze Realität aus und ich befinde mich darin mit meinem ganzen Wesen, ich will nicht nur in Seiner Macht stehen, sondern auch mit meiner Vernunft und meinem Herzen verschiedene Kräfte begreifen, mich mit Ihm gleichsetzen. Sich nicht einfach nur annullieren, sondern auch die Kraft anwenden zu können. Warum? Hier wird Seine Größe offenbart, so wie ein Erwachsener einem Kleinkind zeigt – mache dies und das; werden auch mir in der ganzen Realität die Teile offenbart, die man vereinigen soll, die ich mit meiner Liebe ausfüllen soll, bis ich den ganzen Kli (Gefäß), die ganze Realität mit der Bemühung zur Vereinigung und zur Liebe zudecken werde.

* * *

Warum heißt der Schöpfer – die Liebe?

Es war wirklich eine Revolution, ich hörte zu und fühlte die Freunde, die in mich durchgedrungen sind, ich erkannte sie nicht, sondern fühlte nur, dass ich die Tickets kaufen soll, um zum Kongress zu kommen, was ich auch gemacht habe. Du fühlst, dass dein Verlangen zu empfangen dich lahmlegt, dich daran hindert, sich zu bewegen. Gestern gab es noch ein Treffen und dieselbe Atmosphäre. Ich habe niemals davor die Freunde in diesem Zustand gesehen. Deshalb lautet meine Frage: „wie kann man dieses Gefühl an alle weitergeben, bei allen „anklopfen“?“

Ihr sollt das Herz mehr öffnen, wir sollen durch das Gebet für andere Menschen unser Herz öffnen, damit durch dieselben Kanäle der Verbindung, die es zwischen uns gibt, die Kraft der Liebe, die Kraft der Vereinigung strömte. Sie wird uns erwecken, sie wird alle verpflichten, die Herzen zu öffnen.

Es steht im Artikel geschrieben, dass man „gewaltsam über den Verstand“ gehen muss.

„Gewaltsam“ bedeutet noch nicht „über dem Verstand“, sondern als ob man über dem Verstand handeln würde, wenn ich mich selbst zwinge, sich um die Gruppe, um die Freunde zu sorgen – ich stoße sie zur Verbindung an, ich helfe ihnen bei allen möglichen Versuchen. Das heißt solche Handlungen zu begehen, psychologisch, die eine Übung symbolisieren: ich handele so, als ob ich längst in “Lischma” wäre, genauso soll ich handeln. Lasst uns so vorstellen, wie wir was machen würden, wenn wir alle längst in “Lischma” wären? Wie würden wir uns dann zueinander, sowie zu den Möglichkeiten verhalten, die uns der Schöpfer gewährt? Wie können wir uns täglich darum sorgen, sich an den Schöpfer zu wenden? Darin besteht das ganze Wesen der Bemühung.

Was ist die Bemühung?

Ich realisiere die Handlungen, als ob ich mich im korrigierten Zustand befinden würde, das ist eben die Bemühung. Wenn ich korrigiert wäre, dann würde ich alles entsprechend meinem Verlangen, aus dem inneren Bedürfnis, ohne jede Bemühung machen, wie es gesagt wird: “zuerst zwinge ich gewaltsam und später aus dem eigenen Verlangen“, verschiedene Handlungen zu erzeugen. Warum? Weil man dank dieser Handlungen – die als meine Bemühung, Gewalt, Nötigung – dann als ein Spiel empfunden werden, welches das Licht heranzieht, das zur Quelle zurückführt. Das Licht, welches ich im korrigierten Zustand heranziehen würde, korrigiert mich, auch wenn ich mich erst bemühe den korrigierten Zustand vorzuspielen, weil ich auf mich das Leuchten aus dem korrigierten Zustand heranziehe, das “Lischma” heißt. Das heißt “Sgula” (die besondere Eigenschaft) der Tora.

Artikel des Tages vom 02.07.2018

Was wird von dieser Gruppe verlangt? Eine sehr einfache und konkrete Arbeit: aus der Natur des Verlangens, um aus dem Willen zu nehmen herauszugehen, aus jeden Gedanken nur über sich – nur für diese Gruppe, für dieses Volk ist es besonders charakteristisch –  und durch Teilnahme, Bitte und Gebet, sich mit Hilfe der höherer Kraft zum Entgegengesetztem, um sich zum Willen zu Gebens zu bringen. Anderes gesagt, die Herzen zu öffnen, sich vom Herzen zum Herzen zu verbinden und zu versuchen, höher als die althergebrachte Natur zu sein.

Auf den Entwicklungsstufen erleben sie verschiedene Zustände vor allem die Offenbarung des Bösens. Dementsprechend bemühen sie sich, zur Vereinigung, zum Guten zu kommen, um gegenseitig Geduld in Fragen der Vereinigung zu üben, sich in der Erkennung der Störungen gegenseitig zu helfen und einander bei der Korrektur zu unterstützen. Es ist die Gruppenarbeit – „der Mensch helfe dem Nächsten“. Niemand kann sich selbst helfen und dies ist eines der Hindernisse, wenn jeder denkt, das er sich selbst anstrengen soll. Alle Bemühungen bestehen darin, sich mit den Freunden zu vereinigen, sie zu verstehen, das Herz zu öffnen, zusammen zu denken und zu wünschen. Es ist die Korrektur – eigentlich etwas ganz einfaches.

Es ist wirklich einfach – sich zu bemühen, so zu existieren. Aber jeder Defekt, der sich auf dem Weg zeigt, müsste uns zum Bedürfnis der Korrektur, zu Gebet bringen. Zwischen mir und dem Freund gibt es eine Verbindung und wenn ich merke, dass ich nicht fähig bin, sich an ihn anzuschließen, ihn zu verstehen, so wende ich mich an den Schöpfer, aber nicht vorher: „von der Liebe zu den Geschöpfe – zur Liebe zum Schöpfer“. Daraus folgt, dass ich den Schöpfer nur in jenem Maß brauche, in dem ich den Freund brauche. So bauen wir unser gemeinsames Herz, das der Tempel heißt. Dabei bauen wir eine Wand gegen die Störungen – unserer Kräfte, die die Vereinigung verhindern. Wir wollen sie entfernen, hinter die Wand bringen und so sollen wir die Korrektur sehen.

***

Es ist die erste Übung, die wir gerade in den zufälligen Zehner machen müssen. Ich soll mich geistig vorbereiten, jeden Freund anrufen und ihn ein paar nicht zufällige, sondern im Herzen vorbereitete Worte zu sagen, dass ich mich ab heute mit ihm für immer verbinde und dass wir den Schöpfer nur in unserem gemeinsamen Teil, im gemeinsamen Herzen enthüllen werden. Deshalb verhalte ich mich ihm gegenüber so, dass er für mich wichtiger ist, als ich mir selbst. Wenn meine Wichtigkeit für mich 1 Einheit ist und der Widerstand zwischen mir und dem Freund – 50 Einheiten -, so soll er 50 Male wichtiger für mich sein, als ich mir selber bin. So erweitere ich ständig meine Kelim mit Hilfe des Hasses und der Abneigung. Bemüht euch, es zu spüren, und gerade im zufälligen Zehner erkennt ihr, dass etwas offenbaren wird. Von hier aus bis zur Offenbarung der Kraft des Gebens zwischen uns sind nur wenige Schritte notwendig.

***

Heute sagte ich schon mehrmals, dass man den Freunden das Herz öffnen, sich bemühen und in Fragen der spirituellen Arbeit, der spirituellen Verbindung geduldiger zu sein muss. Ich habe die Geduld hier zu sein und immer wieder, mehrmals am Tag zu unterrichten. Hier muss man, inwieweit es möglich ist, ein Null zu sein und so arbeiten. Wir sollen uns in den Gruppen und zwischen den Gruppen bemühen, vorzuführen, dass unser Herz zur Vereinigung geöffnet ist: mein Herz will dich mögen, ich geniere mich nicht, ich verberge es nicht, ich will, dass du es weißt. Lasst uns anstrengen es einander vorzuführen.

 

Artikel des Tages vom 1.7.2018

Wie bereiten wir uns dank der vorherigen Verbindung zwischen uns, auf die Wahrnehmung des nächsten Zustandes vor? Wie offenbaren wir unseren nächsten, unseren höheren Zustand sofort, durch die zerbrochenen Kelim. Wie funktioniert das?

Nehmen wir an, wir haben irgendein Problem, ein Leiden, etwas Schlechtes, was uns erwartet. Wie, verbinden wir uns miteinander, behüten uns gegenseitig,damit diese Verbindung und alles, was nötig ist behalten; wir erbauen so eine „Mauer“  dass alles, was zu uns durch diese Mauer kommt, nur für unser Wohl ist? Doch wenn es nicht für unser Wohl ist, kommt es nicht hindurch. Und wir korrigieren das vom Bösen zum Guten.

Das Gute kommt nicht einfach so und wird auch nicht kommen. Wir sehen das am Beispiel der gesamten Menschheit, die denkt, dass schon bald die gute Zeiten kommen. Woher kommt diese Güte? Wenn wir, die Menschen, bereit sind diese Güte als Güte anzunehmen, wird es das Gute. Wenn wir aber nicht bereit sind, wird sich das als das Böse offenbaren. Alles hängt von unserer Vorbereitung ab. Außer uns existieren kein Gut und Böse. Alles wird nur dadurch bestimmt, wie genau wir bereit sind die Offenbarung des Schöpfers anzunehmen.

Wie bestimmen wir mit unserer Wahl, dass alles was kommt, nicht als das Böse annehmen sondern als das Gute? Dass wir es auch genauso praktisch machen werden.

Mit anderen Worten, ist diese „Wand“ nicht gegen das Böse, welches von Außen kommt, aufgebaut, weil sich außen das Licht des Schöpfers offenbart. Diese Wand steht uns gegenüber, gegenüber unseren Eigenschaften: für oder gegen die Verbindung. In der Wissenschaft der Kabbala nennt sich das “das Innere und das Äußere”. Wie können wir „die Stadt“, „die Mauer“ und „die Feinde“, die diese Mauer bezwingen wollen, sehen? Wie kann man sagen, dass in Wirklichkeit kein Zerbrechen stattgefunden hat und das dies alles…, – was ist das?

Wie stelle ich mir diese Mauer vor, die in mir steht und dazu da ist, um dem Bösen nicht zu erlaubt ins Herz einzudringen und es zu erobern? Das Böse daran zu hindern, mich zu lenken. Wie baue ich so eine Mauer?

***

Wie erkenne ich, dass ich den Tag richtig benutzt habe?

Wenn du am Ende des Tages dich von ihnen nicht lösen kannst. Du bist bereit sie zu umarmen und wie deine Kleinen festzuhalten, bloß nicht getrennt von ihnen zu sein.

Wie kommt man mit diesem Gefühl zu dem anderen Zehner hinüber?

Du hast keine andere Wahl. Das nennt sich „ich erwecke die Morgendämmerung“. Ich verstehe, dass ich den Kli wechseln muss! Wenn ich das könnte, würde ich bei denselben Menschen bleiben. Es muss nicht unbedingt ein neuer Zehner sein, ich würde diese Menschen als neu wahrnehmen!

Das Ziel, welches ich innerhalb des Tages erreichen muss, ist mir klar. Wie soll ich mich aber formen, damit ich das erreiche? Wie strukturiere ich so ein Prozess, damit ich als Resultat mich nicht mehr von ihnen trennen will?

Du musst, du bist verpflichtet dich zu überwinden, wie ein Mensch, der aus dem Haus zum Militär geht, oder er fährt woanders von Zuhause weg und dort wird er erwachsener. Es gibt keine andere Wahl, du musst dich lösen, wie geschrieben steht: „der Mensch hat seinen Vater und Mutter verlassen“.

Wovon trennt man sich?

Von allem! Ich trenne mich von der Infusion, die mir das Leben gegeben hat: vom Sauerstoff, vom Blut, von allem, was ich mit diesem Zehner erreicht habe. Ich habe so viel von ihnen bekommen! Jetzt aber muss ich das „abschneiden“ und etwas neues beginnen, eine neue Stufe, „10 Sefirot“, die mir unbekannt sind. Ich weiß nicht, wie ich mich mit ihnen fühlen werde, wie man mit ihnen arbeitet. Ich kann nicht zu ihnen mit meinen früheren Gewohnheiten kommen. Ich komme praktisch zur völligen Unsicherheit, wenn ich nichts habe, außer, dass ich das tun muss, damit ich mich noch ein Schritt zum hin Schöpfer bewege. Wenn wir es so machen werden, werdet ihr spüren, dass ihr zur Offenbarung des Schöpfers bereit seid.

Dank diesen Kelim, wenn du nicht weißt was zu tun ist und sie am Anfang fast mit  Hass wahrnimmst, aber am Ende, nach einem Tag, du dich nicht von ihnen trennen kannst und spürst, dass genau sie deine Seele sind, bedeutet das, dass du die Stufe vollendet hast.

Versucht darin zu sein. Weil du in Wirklichkeit so die Abstiege und Aufstiege baust! Genau du formst deine Zustände! Wir bereiten uns auf diese Weise vor.

 

Artikel des Tages Juni 2018

Bitte beachten, dass Freitag und Samstag, während der Feiertage und Kongressen keine Artikel des Tages erscheinen !

—————————————————————————————————————–

Artikel des Tages, 27. Juni 2018     

Nach allen Klärungen wird es deutlich, warum gesagt wird: “es ist gut, den ganzen Tag zu beten“. Je mehr sich der Mensch an den Schöpfer wendet, auch ohne schöne Wörter aber von ganzem Herzen, aus der tiefen Empfindung und ohne deren Gewand in verschiedenen Formen, je mehr sich der Menschen von ganzem Herzen direkt an den Schöpfer wenden kann – desto mehr erklärt jede solche Ansprache, die mehrmals pro Tag erfolgt – die Annäherung, den Charakter der Annäherung, das Gebets. Von hier aus beginnt er zu verstehen, was zu machen ist, wie man sich richtig zwischen allen Zuständen, Hindernissen zu richten hat wie man sie in „die entgegen gekommene Hilfe“ umwandelt. Das alles erfolgt nach der Ansprache zum Schöpfer.

Es wäre sehr wünschenswert, einander daran zu erinnern, einander das Beispiel der

Ansprache zum Schöpfer vorzuführen und zu prüfen, wie es allmählich  deutlich,

näher, klarer wird, damit sich der Mensch an solch eine Ansprache, an solches Gespräch gewöhnt hat.

* * *

Jetzt habe ich diese zufälligen Zehner, den ich in meinen Augen, in meinen Empfindungen korrigieren soll, denn sie sollen in meinem Herzen möglichst nah an der Form des Schöpfers sein, die ich mir vorstellen kann. Und gerade deshalb, weil sie so oft wechseln, besitzen sie keine Form … sie bedrücken mich nicht durch ihre Beziehungen, Charakter, sondern gerade im Gegenteil ermöglichen sie mir, nach dem Wesen des Schöpfers zu suchen. Ohne Wechsel des Zehners denke ich nicht, dass wir die Triebkraft hätten, die den Zehner zu HaWaYaH erwecken würde. Jetzt beginnen wir zu empfinden, ob es die Notwendigkeit in der immer größeren Vereinigung gibt, wie ein Puzzle, welches einheitlich sein soll, damit auch mein Verlangen einheitlich und mein Gebet einheitlich werden. Es wird mich dazu führen, dass ich erkennen werde, dass der Zehner ein wichtiger Ort ist, welchen der Schöpfer erfüllt und für Sich bildet, um darin offenbart zu werden. Ich soll danach streben, es hervorrufen, darum bitten, darauf warten.

Welchen Unterschied gibt es hier zum Gebet für den Freund im festen Zehner

Es gibt kein Gebet für die Freunde. Wofür?

Worum muss ich mich im Laufe des Tages kümmern?

Du hast keinen Zehner.

Um was dann muss ich mich sorgen?

Sich darum zu kümmern, dass es den Zehner gibt, das ist eben das Wichtigste. Ich empfinde die innere Angst, dass es keinen Zehner gibt. Wo werde ich dann den Schöpfer offenbaren, wo werde ich die Verschmelzung mit Ihm erlangen? Es gibt keinen Platz dafür, nichts und ich soll jetzt alles schnell beschaffen. Der Tag wird bald zu Ende gehen und morgen habe ich wieder eine Arbeit.

Wo kann ich die Antwort auf diese Frage finden?

Die Antwort wird aus meinen Bemühungen sichtbar, dass ich sie vereinigen will, ich will, dass sie in meinem Herzen und zusammen sind. Auf diese Weise arbeite ich an

meinem heutigen Zehner und werde bald erkennen, wie mit dem nächsten Zehner zu arbeiten ist, der mir folglich offenbart wird. Wir haben noch nicht angefangen, erst seit einigen Tagen, aber ihr werdet sehen.

Artikel des Tages, 26. Juni 2018

Ich hörte, dass anstelle der zehn Menschen, die zum Morgen Unterricht kamen, nur vier gekommen sind. Nicht bei uns, ich kenne die Statistik nicht, aber in Kanada, in Russland, an verschiedenen Orten. Was sagt das aus? Ich wollte den Pfad „Achishena“ beschreiten, wenn man selbst die Finsternis aufsucht, wie der Greis, der etwas hat fallen lassen. Ich wollte erfahrener in diesen Handlungen, Zuständen werden, wenn wir sie hervorrufen, dann können wir darin vorankommen. Keine Kinder mehr sein, die im Kinderwagen gefahren oder an der Hand geführt werden, sondern selbständige Schritte machen. Und was sehe ich hier stattdessen?             Ich weiß nicht, was zu machen ist.

Das Ziel ist – das Gebet und den Schöpfer zu erlangen, damit Er uns hilft. Die Hilfe kann kommen, wenn wir selbst die Morgendämmerung, diese Finsternis, diesen Chissaron (Mangel) offenbaren. Der Aufstieg des Chissaron ist unser Gebet. Dieses Gebet kann in Wirklichkeit die Reaktion des Schöpfers hervorrufen, wir werden den Dialog beginnen und die neue Etappe in den Stadien Ibur, Jenika, Mochin (Entstehung, Ernährung, Reife), „ich zu meinem Geliebten und der Geliebte – zu mir erlangen.

* * *

Wie können wir heute im Laufe des Tages, in unserem Zehner, in einem beliebigen Zehner den Zustand bilden, in welchem die Freunde bereit sind alle Leiden, alle Probleme, das Zerbrechen in unseren gegenseitigen Beziehungen zu offenbaren – wie verhält man sich überhaupt zur Offenbarung des Zerbrechens richtig? Was bereiten wir für uns im Zehner im Laufe des Tages tatsächlich vor?

Wie können wir vor allem die Atmosphäre unterstützen, die uns empfinden lässt, dass jedes beliebige Übel, welches offenbart wird, vom Schöpfer stammt; um uns an Ihm festzuhalten, wie der Erwachsene das Kind erschreckt, damit es von ihm nicht wegläuft Wie schaffen wir eine solche Atmosphäre in der Gruppe? Jetzt gehe ich nach dem Unterricht in die Welt hinaus. Wie kann ich die Absicht erlangen, dass alles, was hier geschieht, vom Schöpfer stammt? So komme ich in jedem Augenblick voran, ich verstärke die Gruppe und den Schöpfer und freue mich darüber. Anderenfalls bitten wir nur darum, dass für uns alles bequem ist, damit nichts mit uns geschieht. Wie können wir uns im Kriegszustand befinden und auch wollen, darin zu sein?

 

Artikel des Tages vom 25.06.2018

Wenn ich mit den mir noch unbekannten Studenten sitze, mit denen ich weder die Vergangenheit noch die Zukunft teile, soll ich mir vorstellen, dass ich mich im Zehner befinde. Dieser Zehner ändert sich nicht, ungeachtet meiner Empfindungen – „die haben Augen, aber sehen nichts“. Es ist derselbe Zehner, an den ich heute wie auch gestern und morgen denken sollte: es ist mein Kli, in dem ich den Schöpfer enthülle und Ihm damit Freude bereitet. Im Laufe des ganzen Tages – drei Stunden am Morgen und einige Kontakte am Tag – kann ich die neue Form der Vereinigung zwischen uns und dem Schöpfer äußern. Es ist sehr wichtig, wenn Ihr diese Möglichkeit nicht mißachten werdet, könnt ihr den Prozess beschleunigen.

Wenn die Gesichter sich jeden Tag ändern, bezüglich wem fühlst du dich verantwortlich und an wen berichtest du?

Es gibt mich, es gibt den Schöpfer, und in der Mitte sind diese Gesichter, und ich soll in ihnen meine Seele sehen. Wenn ich es mir richtig organisiere, habe ich eine Verbindung mit dem Schöpfer. Wenn es keine dieser Seelen, keine Vereinigung, keinen Zehner (neun, und ich bin der Zehnte, Malchut) gibt, wenn ich nicht so mit den restlichen neun arbeite –  habe ich keine Verbindung mit dem Schöpfer. Das Licht kommt nicht herein, wirkt nicht, ich gebe das widergespiegelte Licht nicht ab, es gibt keinen Kontakt. Die Möglichkeit ist verpasst.

Es ist nicht klar. Gestern saßen wir in einem  zufälligen Zehner…

Jedesmal, nicht nur gestern und heute, soll ich mir jede Sekunde vorstellen, dass ich im zufälligen Zehner sitze und es ist unbedeutend was mir aus dem Gesichtspunkt der Körper wirklich geschieht.

Wenn der Zehner zufällig zusammengestellt ist, wie arbeite ich bezüglich des Schöpfers?

Ich und der Schöpfer, und in der Mitte von dieser Neun.

Wie ich verstanden habe, muss man bezüglich der Freunden arbeiten?

Ich soll mit ihnen vereinigt werden, zusammenarbeiten, die Verbindung schaffen, aber durch diese Verbindung gebe ich dem Schöpfer.

***

Jetzt soll meine Absicht für den Tag sein, dass ich mit dem Zehner verschmolzen bin, der das Mittel zwischen mir und dem Schöpfer ist. Ich baue ihn, gehe von der Liebe und der Vereinigung zwischen uns aus, ich bemühe mich, im Herzen diesen Kli zu erschaffen. Macht Vorschläge, was man noch sonst machen kann.  Sucht Ratschläge aus der Quellen und lasst sie uns verwirklichen. Man muss die Gruppe aufrütteln.

***

Ich komme am Morgen, sehe die Freunde, ich soll mich ihr, der Gruppe,  bezüglich einstellen. Das Ziel ist in unserer Vereinigung das Ziel zu sehen. Die erste Etappe der spirituellen Arbeit, auf der wir die zweite Etappe aufbauen ist die Liebe zu den Freunden, und die darauf folgende Etappe ist die Liebe zum Schöpfer. Die Liebe ist die Vereinigung, der Einschluß, bis die Grenzen zwischen uns verschwinden. Wir entfernen uns von unseren Körpern, wir empfinden die Einheit in den Wünschen, den Absichten, bis wir Bestandteile von Schechina, von AVAYA, von den Zehn Sefirot werden.

Deshalb, wenn ich die Freunde sehe, bemühe ich mich zu empfinden, dass es die Seele ist, dass jeder von ihnen in meinem Herzen wie ein Teil von mir empfunden wird. Und wenn nicht, fordere vom Schöpfer dass Er uns in einen einheitlichen Organismus verwandelt, oberhalb von allem was uns mal mehr, mal weniger offenbart wird. Wir sind geteilt, wir sind verschieden, aber alle Verbrechen wird die Liebe bedecken.

Und wenn es ausreichend Kraft des Hasses und der Liebe gibt – „alle Verbrechen wird die Liebe bedecken“ –  in diesem „Sandwich“ dazwischen wird sich die mittlere Linie, der Schöpfer offenbart. Das ist eben alles was wir machen sollen, deshalb ist es unbedeutend mit wem und wo ich sitze – näher oder weiter entfernt Ich soll alle, schlussendlich die ganze Welt, alle zerstreuten Seelen einschließen. Lässt uns in der Bitte an den Schöpfer anstrengen, damit Er uns hilft, zur Vereinigung zu kommen, die die Liebe heißen wird.

 

Artikel des Tages vom 24.6.2018

Was ist das Ziel? Sie haben gesagt, dass wir das Ziel und die Mitteln um es zu erreichen nicht sehen.

Das Mittel zum Erreichen des Zieles ist die Verbindung. Das Ziel wird im Zentrum der Verbindung erreicht.

Worum geht es beim Ziel?

Das Ziel ist der Schöpfer, die Verschmelzung mit Ihm nach Übereinstimmung der Eigenschaften. Welche Eigenschaften sollen wir erreichen, damit wir dem Schöpfer ähnlich sind? Wir verbinden uns im Zentrum und dann kommen wir zur Liebe zu den Geschöpfen. Und von der Liebe zu den Geschöpfen erreichen wir die Liebe zum Schöpfer. Wir brauchen keine weiteren Handlungen durchzuführen und darüber wurde schon geschrieben. Die Menschen denken, dass es noch einen Weg von der Liebe zu den Geschöpfen, zur Liebe zum Schöpfer gibt. Nein. Das offenbart sich einfach darin.

Wie formt man die Umgebung, damit man das ausführt?

Sich in diesem Mittel zu diesem Ziel zu befinden.

Damit die Freunde sich gegenseitig lieben?

Natürlich. Das Wichtigste ist, dass alle wie eins werden: eine Verbindung, eine Liebe, ein Herz, Verlangen, Absicht; obwohl jeder in seiner Individualität bleibt. Wenn es aber so eine Kombination gibt, so eine Eingliederung wenn alle Herzen verschmelzen, sich dann alle gegenseitig überbrückt? Dieses Überbrücken ist HaWaYaH.

                                                                      ***

Ich soll ständig daran denken, wie ich die Stimmung meiner Freunde erhebe. Mit diesem Ziel komme ich morgens zum Zehner und denke schon vorher daran wie ich auf sie wirken werde. Natürlich können das keine Worte sein. Wie übergebe ich ihnen die Erweckung, den Aufstieg, einen besonderen Zustand gegenüber dem höheren Ziel? Ich verstehe, dass wenn ich geredet hätte und dabei so an sie gedacht hätte, würde ich sie irgendwie erwecken. Was hilft mir aber wenn ich nur daran denke?

Wie vergisst man nicht, dass wir nur deswegen wachsen, weil ich jemandem helfe und jemand mir hilft? Wir können hier Jahrzehnte sitzen, aber wenn jeder nur an sich denkt, obwohl er sich im Zehner befindet, wird ihm das nicht helfen zu wachsen. Nur „der Mensch helfe seinem Freund“ hilft und nichts anderes.

Ich schreite insoweit voran, inwieweit sich meine Freunde um mich Gedanken machen. Wie ich an die Freunde denke, so schreiten sie voran. So sieht die Bürgschaft praktisch aus. Wie überreden wir uns, dass diese Form des Fortschreitens einzig richtig und wirkungsvoll ist?

Wie halten wir uns fest mit Hilfe der Bürgschaft, der Gruppenmeinung in solch einem Zustand fest, denn wenn wir nicht an den gegenseitigen Erfolg denken, sind wir nicht auf das Ziel ausgerichtet? Nur in Sorge darum, dass der Freund das Ziel erreicht, retten wir uns aus dem Zustand, in dem wir uns befinden. Die Tora ist uns für die Realisation der Bürgschaft gegeben worden, sie ist uns bei der Verpflichtung zur Bürgschaft gegeben und wirkt innerhalb der Bürgschaft. Wir müssen verstehen, dass aus all unseren Gedanken und Verlangen nur diejenigen spirituell sind, die auf das Wohl der Freunde ausgerichtet sind, damit sie die Freunde zum Ziel anstoßen. Alles andere gehört zum Materiellen. Wie werden wir daran innerhalb des Tages und bis zum Einheits-Abend denken, damit wir am Abend der Einheit den Erfolg genau in der richtigen Verbindung erzielen?

 

Artikel des Tages, 21. Juni 2018

Die Frage über den „Tisch“ – wie können wir aus allen Zehnern einen gemeinsamen Zehner bilden? Wir sollen die Grenzen der Zehner zerschlagen, um anderen Zehnern zu ermöglichen, darin einzugehen. Muss man den Angriff der Zehner auf andere Zehner initiieren, um darin  einzugehen? Oder sollen wir uns so miteinander verbinden, dass wir mehr einander „berühren“, um den gegenseitigen Einschluss zu realisieren? Was erwarten wir am Ende unserer Bemühungen, in welcher Form werden wir etwas erkennen? Wie sollen wir handeln, nachdem wir beispielsweise einen Erfolg erzielen, wenn wir in irgendeiner Form erfolgreich sein werden? Wenn wir einen absoluten Erfolg erzielt haben, dann sprechen wir über Gmar Tikun (die endgültige Korrektur), wir sollen aber wenigstens einen kleinen Erfolg erzielen. Wie können wir uns danach voneinander trennen und zu den einzelnen Zehnern zurückkehren? Wie können wir folglich erkennen, wie man in den einzelnen Zehner weiterwirken soll, die nur einen kleinen Anteil der Menschheit darstellen?

Es gibt viele Fragen, deshalb denke ich, dass wir alle Handlungen erproben müssen, die auf dem Kongress realisiert werden sollen. Wir sollten uns bemühen, alles während der Versammlung zu trainieren, die wir als „Tisch“ bezeichnet haben und die wir noch vor dem Eintritt des Sonnabends durchführen werden. Was denkt ihr darüber, sollen wir diese Versammlung, diese Vereinigung durchführen, um die einzelnen Zehner in einem Zehner zu verbinden? Welche Organisation, Bemühungen und Handlungen benötigen wir, um die Verbindung zu erlangen, die in meinem Zehner schon vorhanden ist, um persönlich zu empfinden, dass jetzt alle Zehner verbunden sind?

Ich denke, wir sollen im Laufe des Tages, am Abend, irgendwann die passende Lösung finden, um alles entsprechend vorzubereiten – Textabschnitte,  Lieder, Musik, das Essen. Das soll jetzt mehr oder weniger klar sein, wie wir diese Versammlung für uns organisieren können. Denkt nach und organisiert alles, ich mische mich dabei nicht mehr ein.

* * *

Lasst uns gemeinsam in jedem Zehner ein Gebet für den Freund schreiben. Was ist das eigentlich, worum bitten wir den Schöpfer für den Freund? Formuliert die Absicht in einem Satz – aber gefühlstief, klar, vom ganzen Herzen aus, durch das ganze Himmelsgewölbe durchgehend.

Wir sehen, dass es nicht einfach ist und so fühle ich mich ständig. Wir haben Hausaufgaben – jeder bereitet eine ganze Seite der Gebete an den Schöpfer für den Freund, und zwar nicht für die Gruppe, sondern nur für den Freund-  eine ganze Seite, 20 Sätze.

Was soll ich machen, um vom Freund ein МАN zu bekommen? Was soll ich machen, damit ich sein МАN in das eigene МАN in Bezug auf den Schöpfer umwandeln kann? Wie soll ich mich auf das Erhalten von МАD seitens des Schöpfers vorbereiten und was soll ich machen, um dieses MAD vom Schöpfer ans МАD zum Freund weiterzugeben? Wie kann ich diese Kette richtig beleben?

Artikel des Tages  20. Juni, 2018

Ich denke, dass es jetzt an der Zeit ist, sich um die Wirklichkeit zu bemühen, die Gruppen untereinander zu verbinden. Sie sahen auch, dass die Veränderung die Zehner zum positiven Ergebnis führte. Das ist die Annäherung, der gegenseitige Einschluss, ein anderes Niveau. Das bedeutet natürlich nicht, dass der jetzige Zehner besser als der frühere ist, aber gerade die Vermischung lässt uns den ganzen Reichtum der Schöpfung und des Schöpfers offenbaren – Ihn zu offenbaren.

Nach dem Zerbrechen wurden wir aufgeteilt: je mehr wir uns jetzt miteinander verbinden, desto schneller korrigieren wir das Zerbrechen. Deshalb denke ich daran, dass wir auch jetzt vor dem Kongress einige Veranstaltungen durchführen sollten, die zu unserem gegenseitigen Einschluss beitragen würden – ihr sollt euch wenigstens einmal pro Woche bemühen, die ganzen Zehner an einem Tisch zu versammeln. Man sollte nur nachdenken, wie es zu realisieren ist, um das Formale daran zu vermeiden, um nicht einfach eine Zeitlang miteinander zu sitzen, die Äpfel zu essen, die Lieder zu singen und nach Hause zu gehen. Hier soll die Sorge jedes Freundes empfunden werden, weil es ein sehr wichtiger Schritt ist, ein mächtiger Sprung von Bnei Baruch. Wir wissen schon und fühlen ein wenig, wie es zu realisieren ist, wir haben einige Erfahrungen gesammelt, wie es im Zehner funktioniert. Jetzt müsste man darüber nachdenken, wie wir das alle gemeinsam meistern könnten, wie ein einheitlicher Zehner, und sogar noch zusammen mit der ganzen Welt.

Ihr versteht doch, dass es ganz anders ist, denn das ist schon der spirituelle Zehner. Ich sehe hier keine physischen Körper der Freunde und wir spielen nicht mit der Zahl „10“ bezüglich der physischen Körper. Hier gibt es eben nicht die Zahl selbst, sondern das wahre Wesen. Deshalb denke ich darüber nach, dass wir diese Veranstaltung „Tisch“ nennen könnten, oder bitte nennt es anders, wie ihr wollt. Man kann sie als ein wöchentliches Seminar bezeichnen – wesentlich ist dabei die Suche danach, wie wir uns verbinden können. Ich muss alle Menschen wie die Freunde ihm Zehner ansehen, wie meine Seele wahrnehmen.

Die ganze Welt, das heißt alle unsere Freunde weltweit werden sich versammeln und wir empfinden immer mehr und mehr sowohl die Notwendigkeit als auch das riesige Geschenk, das wir erhalten haben. Der Schöpfer hat das Erwachen jedem von uns ermöglicht, hat uns hierher gebracht und wir sollen tatsächlich beginnen, die Struktur Adam HaRischons aufzubauen.

Sowohl der spirituelle Aufstieg, als auch das materielle Vorankommen hängen davon ab, ob wir nach dem Ziel streben. Obwohl dieses Ziel von uns sehr entfernt sein kann, zählt hier nur der Wunsch das Ziel zu erreichen: wenn wir für uns bestimmen, dass „das Ende der Handlung – in ihrem Anfangsvorhaben besteht.“ Deshalb lasst uns ernst und schnell darüber nachdenken, wie man in den nächsten zwei Tagen die ganzen Zehner in einem einheitlichen Zehner vereinigen kann.

Was bedeutet der innere Dialog mit dem Zehner?

Der Zehner existiert in meinem Inneren, ich soll diesen Begriff innerlich so bilden, um damit wie mit meinem Kli (Gefäß) zu arbeiten. In Wirklichkeit ist das mein Kli, obwohl ich fremde Gesichter ansehe -aber gerade damit wird nicht gerechnet. Ich erkenne verschiedene Arten des Egos, die sich in mir befinden und das ist schon eine sehr große Berechnung, weil ich davon durch meine Selbstsucht abgetrennt bin. Mir scheint es so zu sein, dass sie die Egoisten sind, weil ich sie als solche wahrnehme. Eigentlich gibt es hier nichts, denn außer dem Menschen gibt es nur den Schöpfer. Deshalb muss ich alle Verlangen in einem Wunsch, in einem Kli sammeln. Mir scheint es so zu sein, als ob es 9 andere Freunde gäbe, dass es die große Welt gäbe, aber das sind nun meine Eigenschaften die mir in dieser Form von außen projiziert werden. Wie die Kabbalisten über die Wahrnehmung der Wirklichkeit schreiben, sehe ich gerade deshalb sehr konvex die Frechheit, die Missachtung – jede Erscheinungsform, aber offenbare sie nicht innerlich! Mein Wunsch neutralisiert alles, mein Verlangen sagt mir, dass ich – gut bin, wenigstens nicht schlechter als die anderen.

Wenn ich deshalb auf diese Weise arbeite, dann vergrößere ich um 620 Mal diese Empfindungen, ich bereite den KLi vor, der dieses Meer ausfüllen kann.

Was ist zu machen? Ich will einen inneren Dialog mit dem Zehner führen, ich denke an die Freunde…

Es gibt keinen Zehner, keine Freunde – nichts, denn alles bin – ich selbst! Ich bin buchstäblich verpflichtet, sie „zu verschlucken“, sie an mich zu binden, weil sie – ich sind! Uns teilt nur mein Ego auf, da es mir diese verschiedenen Gesichter vorführt, an die ich mich ungerne annähern will, etwas stößt mich sogar ab: das bin – ich, und da – sind sie. Ich soll diese Distanz neutralisieren! Ob ich erkennen will, oder nicht, aber ich soll verstehen, dass nur mein Ego mir alles so vorgaukelt!

Deshalb arbeiten wir allmählich damit  um die Beziehungen zwischen euch zu verändern, um sie im Vergleich zu denen, die ihr vor Monaten hattet zu verbessern. Hier geschah eine gute Veränderung, aber sie genügt dennoch nicht! Der innere Dialog besteht darin, dass ich mit ihnen die ganze Zeit sein soll! Sie anzunähern und in Form meiner Teilchen wahrzunehmen, weil sie wichtiger sind. Ich bin nur der Punkt Malchut, und sie – sind höher als ich. Ich soll daran arbeiten, denn es gibt keinen anderen Ausweg. Ich muss mich davon überzeugen, dass sie Teile meiner Seele sind.

 

Artikel des Tages, 19. Juni 2018

Was bedeutet es „Awiut zu offenbaren und zu senken“?

Wenn alle Freunde die Vereinigung anstreben, dann muss man sich nicht mit dem Negativen, sondern nur mit dem Positiven beschäftigen. Wenn man die Vereinigung anstrebt, dann wird gleichzeitig der Widerstand offenbart. Dabei versammeln sich alle neun Malchut, alle neun Keter und es gibt den Unterschied zwischen der allgemeinen Malchut und dem allgemeinen Keter. Dieser Unterschied der Potentiale wirkt auf den Freund ein, der sich gerade im Abstieg befindet, da er wie Malchut in Bezug auf die Freunde ist. Das ist bildlich dargestellt, da mir die Worte fehlen. Im Allgemeinen muss man sich der existierenden HaWaYaH anschließen: je mehr wir uns miteinander verbinden, desto mehr schließen wir uns diesem System an. Dieser Anschluss findet vorerst außerhalb von HaWaYaH statt, und zwar unterhalb des ersten Niveau. Ibur (Entstehung) symbolisiert schon den Eingang ins System HaWaYaH, und später folgen die 125 Stufen. Unsere Arbeit besteht nur in der Vereinigung, die uns grundsätzlich alle Empfindungen Keter, Malchut, den Unterschied zwischen ihnen, den Unterschied zwischen allen Keter und Malchut gewährleistet, den es in dem Parzuf gibt. Wir sollen nur die Vereinigung anstreben, anstelle diese oder jene Kraft zu offenbaren, denn das Streben zur Vereinigung wird auf dem Weg alles Wichtige offenbaren. Es ist nichts anderes notwendig, weder das Licht Chassadim, noch das Licht Chochma – nur die Vereinigung, der Angriff. Alles wird auf dem Weg in der richtigen Reihenfolge mit Hilfe der steigenden Vereinigung offenbart werden.

Wie können wir uns um die Bildung des Kli (Gefäßes) kümmern, anstelle uns um seine Füllung zu sorgen? Wie ist die Gewichtung auf die richtige Vereinigung zwischen uns zu legen, anstelle sich um etwas anderes zu kümmern: denn gerade die Vereinigung ist wichtig und nicht die Ergebnisse und Aufstiege? Wir bereiten dem Schöpfer den Genuss nicht durch Seine Offenbarung, sondern durch unsere Handlungen, um die richtige Verbindung zwischen uns zu erlangen: wie eine Mutter, die es genießt, dass ihre Kinder zurechtkommen. Wie können wir uns auf die festere innere Verbindung einstimmen?

* * *

Wie erlangen wir das Erwachen von den Freunden dank eigenem Neid? Wie kann ich selbst aufflammen, wie kann ich mich auf das Erwachen, das zu mir von den Freunden kommt vorbereiten? Unsere ganze Welt basiert auf dem Neid, ich sehe andere Menschen an – dieser ist reich, dieser ist stark, so lerne ich zu leben: ob sich etwas für mich lohnt, oder meinen Kräften obliegt, ich wähle aus, ich sehe mich ständig um, wie ich das neue Erwachen erlangen kann, die meinem Ziel entsprechen würden. Wie kann ich den inneren Neid gegenüber meinen Freunden offenbaren, obwohl dieses Gefühl unangenehm ist? Man muss sich die ganze Zeit gewaltsam dazu zwingen, sie als etwas Besseres zu sehen und dabei Spaß haben, unabhängig davon, dass ich daran leide, weil die Liebe, wie wir sagten, alle Mängel und Vorzüge der Freunde nicht auslöscht – erst dann kann ich vorankommen.

Wie ist die Größe des Ziels festzuhalten, um die Größe des Freundes zu erkennen, dass er besser ist, als ich? Wie ist die Größe des Ziels festzuhalten, um das Ziel zu erreichen und den Neid zu ertragen?

 

Artikel des Tages, 18.06.2018

Gestern haben wir im ersten Unterricht die Vorbereitung zum Kongress begonnen. Seit dem  gestrigen Unterricht sind 24 Stunden vergangen, und der Zustand hat sich geändert. Kann sein, dass die Begeisterung von gestern heute nicht da ist, und es ist gut so, denn die gestrige Errungenschaft soll heute ein Abstieg sein – sonst rücke ich nicht auf. Wie bewege ich mich fort – stelle das eine Bein vorwärts? Es  bleibt das andere Bein hinten, wenn ich das andere Bein nach vorne stelle. Und wieder steht das Bein, das voran war, hinten. Deshalb sollten wir uns beobachten – bin ich in der guten oder nicht so sehr guten Stimmung aufgestanden, bin ich heute von dem Unterricht begeistert oder nicht? Es ist schon Vergangenheit, es war gut, aber jetzt brenne ich nicht mehr.  

Ich muss jetzt verstehen, dass es ein Merkmal des Aufstiegs ist – so sollen wir aufrücken. Deshalb bin ich froh darüber, dass ich eine Schwere empfinde, das ich als ein kleines Kind oder als Neuling nicht aufgeregt bin. Jetzt soll ich wenigstens zu dem Zustand des Erwachens kommen der gestern war – wenn ich es mir als meine Arbeit vorstelle, und nicht als das Geschenk von Oben.

Deshalb muss man sich jedesmal prüfen: ob ich am Erwachen, an der Wichtigkeit arbeite, dass die Vereinigung, die das Herz des Kongresses und aller Unterrichte ist, so wichtig für mich ist, dass die sich im Zentrum der ganzen Realität befindet, und  ich mich damit identifizieren kann. Kurz gesagt, ich habe eine Arbeit über die ich froh bin, denn wenn es heute für mich schwieriger ist als gestern – bedeutet es, dass ich mich weiterentwickelt habe. Es bedeutet, dass ich mich jeden Augenblick prüfe, ob ich das gestrige Erwachen erreicht habe.

***

Stellen wir uns vor – ein Mensch ist buchstäblich neutralisiert: sein Egoismus ist antriebslos: es gibt keine Zukunft, nur die Finsternis, nichts begeistert ihn und nichts treibt ihn vorwärts. Wie können wir ihn praktisch erreichen? Wie sagen wir ihm nicht einfach nur: „komm, gehen wir zusammen aus zum trinken und zu quatschen – wir haben es schon hinter uns“? Wie können wir ihm das spirituelle Erwachen übermitteln?

Warum, wenn wir uns abgesehen von dem Freund der gefallen ist, mit den Punkten im Herzen trotz unserem Egoismus vereinigen, verleihen wir ihm so die spirituelle Kraft? Ist es nicht klar? Angenommen, dass du wie immer der arme Schlucker des Zehners bist und was machen die neun Freunde? Sie packen bewusst ihr Ego aus, setzen seine Wichtigkeit herab und heben die Vereinigung, die Punkte im Herzen, das Ziel des Werks und des Schöpfers hoch. Wenn auf dich aus Diskrepanz zwischen der Gruppen Vereinigung und der Abtrennung, der Wichtigkeit der Spiritualität und ihre Missachtung einwirken, so liefern sie dir die höchste spirituelle Kraft. Dank ihr wachst du tatsächlich auf und kannst diese Kraft verwenden, um fortzuschreiten und dich an sie anzuschließen. Mit deinem Abstieg hast du ihren Aufstieg herbeigerufen, und sie geben es dir zurück.

Bespricht es zusammen, wie geht ihr vor, wenn ihr im Begriff seid dem Freund zu helfen, der out ist? Es ist keine spirituelle Arbeit, mit egoistischer Kraft zu wecken – so handelt man in der materiellen Welt, die spirituelle Kraft ist ein Glaube über dem Verstand, das Geben über dem Nehmen, Bina über Malchut – der Unterschied zwischen den zwei Punkten.

 

Artikel des Tages vom 17.6.2018

Wieso spreche ich darüber und wieso kommt genau jetzt dieser Gedanke bezüglich des alten Automobils, zu mir? Weil wir in Europa viele Gruppen haben: „alte“ und nicht so „alte“ und völlig neue. Es gibt auch solche Menschen, die nicht in der Gruppe arbeiten. Wir müssen das berücksichtigen und uns anstrengen, uns alle zu einer Richtung zu führen, zu einer Anstrengung, zu einem „Zündung – System“.

Darin soll auch unsere Kraft beinhaltet sein, die sich schon einigermaßen in der richtigen Richtung befindet und versteht, kennt, wahrnimmt (das Wichtigste vor allem: wahrnimmt!) dass genau dort, in der Verbindung der Eingang in die wahre Welt ist. Und hier existieren wir im unbewussten Zustand, als ob wir im Nebel wären. Also, wir sollen verstehen, welche Verantwortung auf jedem von uns, der sich auf dem Weg befindet, liegt: er ist verpflichtet ein gewisser Abschleppwagen zu sein, der dieses „Wrack“ zieht, das nicht selbständig fahren will. Jeder soll sich daran beteiligen, hier steht uns eine sehr große Arbeit bevor: Attacke für die Verbindung.

Wir haben immer noch nicht bezüglich der Gespräche zwischen dem ersten und dem zweiten Unterricht, während des Kongresses, gesprochen. Ich denke, dass wir besonders zum ersten Unterricht reden sollen und eine Hommage an die gemeinsame Anstrengungen des europäischen Kli im Vorbereitungsprozess aussprechen.

Also, um es kurz zu sagen, steht vor uns eine große Arbeit und wir sollen nur eins verstehen, dass es überhaupt nicht am Kongress liegt. Es wäre wünschenswert, dass der Zustand  einer so großen Versammlung, Verbindung noch vor dem Kongress entstehen würde. Und der Kongress selber nur zu einem freudigen Ereignis wird. Damit die Stärke der Einheit noch davor entsteht, wir uns verbinden und innerhalb unser Verbindung alles offenbaren, was wir laut Programm offenbaren sollen.

***

Wie überprüfen wir die Richtigkeit der Handlung der Liebe zu den Geschöpfen, die der Liebe zum Schöpfer vorausgeht? Wie kümmern wir uns nur um die zwei Bedürfnisse des Geschöpfes, nur um die Verbindung und nutzen den Schöpfer ausschließlich dafür? Ansonsten werden wir uns „die Beine brechen“. Wie kommen wir dazu, dass wir uns um die Freunde mehr  kümmern, um die Verbindung der Gruppe, als um die Offenbarung des Schöpfers, des Ziel der Schöpfung? Kurz gesagt, wie kümmern wir uns um die Liebe zu den Geschöpfen, Freunden, mehr als um alles andere, ansonsten werden wir uns „die Beine brechen“?

Erinnert ihr euch, was Baal Sulam schreibt:“ Russland hat eine große Sünde begangen.“ Was ist da passiert? Sie haben den Schöpfer verlassen. Was bedeutet das aber? Weil die Liebe zu den „Geschöpfen“ das Wichtigste ist! Also, die Frage ist, ob es einen Widerspruch zwischen diesen beiden Stufen gibt, wenn wir die Liebe zu den Geschöpfen vor der Liebe zum Schöpfer platzieren? Wie kombinieren wir sie zusammen, aber zuerst nach der Wichtigkeit, nach dem Handeln, wo steht die Liebe zu den Geschöpfen?

Vielleicht wird es uns helfen (wie Rabash schreibt), dass ich hinter jedem Freund  den Schöpfer sehen soll? Unterscheide ich dabei zwischen dem Freund und dem Schöpfer? Also der Schöpfer ist Rosch (der Kopf) und der Freund ist Guf (der Körper) und so verhalte ich mich ihnen gegenüber.

 

Artikel des Tages vom 14.06.2018

Ausgewählte Ausschnitte aus dem Morgen Unterricht

Attacke für die Verbindung (9)

***

Wir sind verpflichtet mit der Attacke für die Verbindung weiterzumachen. Ich sehe, dass wir dem entgegensteuern und vielleicht sogar Erfolg erzielen. Aber, ehrlich gesagt, wieso heißt das „die Attacke“? Weil wir den Zustand „die Söhne Israel haben aufgeschrien von der schweren Arbeit“ erreichen sollen. Dann werden wir ein integrales, riesiges, gemeinsames Verlangen zur Verbindung offenbaren, das unsere Seele darstellt. Und innerhalb dieser Seele werden wir die höhere Kraft offenbaren, unseren Schöpfer, der Sich uns offenbaren wird.

Auf der anderen Seite sind wir nicht imstande dies zu tun. Wir bemühen uns so sehr, wir strengen uns an in Richtung Verbindung, aber als Resultat kommt es so, wie es Rabash beschrieben hat: … der Mensch hat einen durchlöcherten Eimer und so viel Wasser er da hinein füllt, genauso viel fließt aus den Löchern raus. Und es bleibt nichts für den Menschen übrig.

So, von Mal zu Mal, benutzt der Mensch unterschiedlichste Methoden und Mitteln. Das können Freundes Versammlungen sein, Kongresse, Unterrichte, und abends

„ der Sohar“, die Verbreitung und alles Mögliche. Wir sehen, dass alle diese Mitteln unsere Verbindung nicht begünstigen, sondern vergrößern nur, ihren Mangel, unser Leiden.

Weil die Verbindung für uns klarer, verständlicher wird und es wird für uns mehr als der Platz, in dem sich der Eingang für höhere Dimension befindet, in „Glaube über dem Verstand“. Und je schneller wir nach vorne rennen, desto schneller rennt sie von uns davon und breitet sich dabei aus und entfernt sich von uns.

Dann sehen wir, dass wir einerseits nicht richtig im Stande sind sie zu erreichen, andererseits aber müssen wir sie erreichen, weil wir sonst keine Lebenskräfte haben werden. Und noch mehr: wir werden nicht fähig dem Schöpfer Genuss zu bereiten, wenn wir die Eigenschaft des Gebens nicht erreichen werden.

 

Deswegen entsteht in uns „der Schrei“, „das Gebet“. Hier offenbaren wir, dass das leidenschaftliche Gebet, der Schrei, die erwünschte Handlung ist, die uns die Möglichkeit gibt die Hilfe des Schöpfers zu offenbaren. Also die Kraft des Gebens, die zu uns kommt. Auf diese Weise fangen wir an auf dem spirituellen Niveau zu arbeiten.

***

Es tauchen auch solche Möglichkeiten, in Nutzlosigkeit dessen ich schon überzeugt wurde auf und ich war auch schon deswegen verzweifelt. Diese Möglichkeiten haben in mir eine Spur des geschmacklosen, faden und leeren Geschmackes hinterlassen. Ich muss mir aber sagen, dass ich nicht dieses als Möglichkeiten empfinden soll, sondern in Jeder von ihnen eine Chance für den Schöpfer zu arbeiten sehen soll. Es ist gut, dass der Schöpfer mir so einen Zustand geschickt hat, den ich nicht genießen kann. Dann bitte ich um die Möglichkeit, für den Schöpfer handeln zu können.

Das bedeutet, dass wir alle Geschmäcker verloren haben; das Streben, die Energie verloren haben. Wir werden nicht mehr nach vorne gezogen, wir haben nicht mehr frühere Kraft, die uns zum Ziel führt oder vom Ziel abstößt. Genauso ein Zustand ist der Fortschritt, weil ich jetzt nicht nach vorne renne und mich nicht mit Hilfe des Egos anzünde. Das Ziel ist jetzt nicht so schnell erreichbar wie früher, als der Egoismus mich angestupst hat. Wenn ich jetzt aber auch nur sehr wenig Kraft für das Voranschreiten zum Ziel forme, wird das mein persönliches Voranschreiten, meine persönliche Wahl. …

So erlange ich die Absicht fürs geben, weil es absolut klar ist, dass es für mich keinen Nutzen in dieser Sache gibt, ansonsten würde mein Egoismus mir helfen. Ansonsten würde ich nach solchen Handlungen streben, weil ich daran Genuss empfinden würde. Es ist so, wenn der Mensch sich nicht nur, in der Verzweiflung von seinen Handlungen, sondern auch vom Ziel befindet, dann hat er die Möglichkeit mit Hilfe des Gebetes, mit Hilfe der Freunde, selbstständig, eine neue Etappe zu entwickeln, zu beginnen.

In dieser Etappe arbeitet man nicht durch egoistischen „Brennstoff“, sondern auf der von oben erhaltenen Neigung und das Streben zu etwas Anderem.

Wie gehen wir von der Arbeit mit der inneren und egoistischen Energie, für das Ziel, in einen Zustand über, wo wir an der vorherigen Arbeit verzweifeln und nach neuen Formen, der Arbeit, zu suchen?

Artikel des Tages, 13.06.2018

Jeder kommt zum Unterricht in einem unerwünschten Zustand. Wie kann man sich heute so einstellen, dass wir unabhängig vom gestrigen Problemkorb, mit allen nicht wirklich zielstrebigen Wünschen, mit der ganzen Schwere von den gestrigen nicht realisierten Bestrebungen die Attacke organisieren? Die Vereinigung ist das Ziel, die Attacke – das Mittel, und wir sind die Vollzieher. Was geschieht, was hat jeder im Korb? Kann sein, dass der Korb sich in einen Rucksack verwandelt und jeder hat ein Schutzmittel und Angriffsmittel darin, oder ein Buch das uns sammelt und ausrichtet. Wie organisieren wir den Angriff auf die Vereinigung? Lasst uns im Zehner darüber sprechen.

Wie nehmen wir alles was gestern war, sortieren es aus und beginnen mit dem nützlichen, wichtigen, notwendigen, aktuellen Material zu arbeiten? Mit dem Übrigen beschäftigen wir uns später und so sammeln wir jedes Streben, jede Ausstattung die wir brauchen. Kurz gesagt, so organisieren wir uns allmählich für den Angriff.

Wie sollen wir aus allen unseren Zielen die wir für uns bestimmen unsere Rede zum Schöpfer organisieren? Unsere Waffen und Informiertheit sind nützlich, aber die erfüllende Kraft ist immerhin der Schöpfer. Wenn wir den Zustand „und stöhnen die Söhne Israels von der Arbeit“ erreichen?

* * *

Ist uns klar, welche Art des Angriffes wir verwenden können? Welcher Zehner versteht und bestimmt die Art des Angriffes, den man anwendet?

Im Verlauf dessen, dass Sie sagten – einer war einer Vorstellung, ein anderer bei der Großmutter und über all das muss man den einheitlichen Gedanken bilden, mit dem wir schlafen gehen – der Gedanke über die Vereinigung, mit dem wir Morgen zum Unterricht kommen, damit jeder am Ziel ausgerichtet und nicht für sich selbst da ist.

Ich habe es nicht verstanden… ich kehre von der Großmutter zurück, einer von der Hochzeit, ein anderer aus dem Gericht, noch ein anderer vom Fußball, wobei wir nicht wissen, wer gewonnen hat… und morgen früh versammeln wir uns, na und?

Wie wir schon besprochen haben – nur ein Gedanke über den Zehner hält uns zusammen  und lässt nicht zu, dass wir dem Übrigen verhaftet sind.

Jetzt treffen wir unter uns eine Vereinbarung, dass alle Ereignisse, die im Laufe des Tages geschehen werden, unsere Vorbereitung auf die Vereinigung ergänzen. Gut, wir haben es gemacht. Jeder hatte irgendwelche Ereignisse – die Tante, den Fußball, die Freunde, sonst was, wir kommen  zum Unterricht, jeder mit den eigenen Eindrücken. Was sollen wir mit unseren Eindrücken tun?

Wir sollen diese Ereignisse bearbeiten, sie sind uns für den Aufstieg von Oben, vom Schöpfer gegeben. Was bedeutet „für den Aufstieg“? Sicher ist alles zum Wohl, aber dieses Wohl kann entweder ein langer oder ein kurzer Weg sein, wie kann man den nutzen? Wie können wie heute den gestrigen Tag fortsetzen, damit „heute“ in Beziehung zum „gestern“ steht?

Heute war ein besonderer Unterricht, alle waren ein wenig benebelt, schläfrig und es ist gut so. Man muss es jetzt überwinden. Was rät ihr, wie kann man zu einem „starken“ Unterricht hinaufsteigen?

 

Artikel des Tages vom 12. Juni 2018

Was bedeutet eigentlich die Verzweiflung, besonders im Zehner? Woher stammen die Kelim (Gefäße) dafür, was ist das?

Die Verzweiflung im Zehner bedeutet, dass wir das besondere Leuchten von oben erlangen können, weil alles Mögliche vom Licht stammt. Es gibt nichts, was von uns stammt: uns kommt es nur vor dass wir verzweifeln oder uns ärgern – das alles ist aber das Leuchten von oben, welches absolut alles gewährleistet und von oben stammt. Dieses Leuchten verleiht uns die Empfindung der Verzweiflung. Dir scheint es nun so zu sein, dass du gehst und keine anderen Varianten, Möglichkeiten hast, dass du hier keinen Erfolg erzielen wirst. Dann schreit man – man schreit, um die wahre Arbeit zu erlangen, mit der ich dem Schöpfer Genuss bereiten kann und ich erkenne nicht, dass sich nur diese Möglichkeit in meinen Händen befindet – das Einzige, was ich jetzt machen kann.

Es ist klar, dass diese Verzweiflung egoistisch ist und wir den Unterschied zwischen der Verzweiflung gesucht haben, die mit dem grundlosen Hass verbunden ist: der Unterschied zwischen der spirituellen und materiellen Verzweiflung.

Die spirituelle Verzweiflung bedeutet – dass ich dem Schöpfer keinen Genuss  bereiten kann, kein Kli vorbereiten kann, der sich offenbaren und genießen kann. Ich soll die rechte und die linke Linie in der mittleren Linie verbinden, um darin zu offenbaren, dass Er Genuss infolge meiner Arbeit empfindet. Worin besteht meine Arbeit? Meine Arbeit besteht eben in „sie stöhnten“. Ich soll die Verzweiflung erlangen, der Kli vorbereiten, alles andere kommt von oben. Realisiere ich etwas eigenhändig? Aber mit Hilfe verschiedener Bemühungen im Zehner, wenn wir uns gemeinsam bemühen. Wir bemühen uns und erlangen das besondere Leuchten – die Verzweiflung, dann schreien wir auch hinauf. Diese Zustände offenbaren sich in uns stufenweise – wir schreien hinauf und erlangen die Offenbarung – so können wir jetzt arbeiten.

Ist diese Empfindung im Kli des Gebens das Ergebnis der Arbeit der Verzweiflung?

Nein, denn wir haben noch kein Kli des Gebens, wir warten nur darauf, dass er offenbart wird. Wir schreien, weil sich unsere Kelim noch unter der Macht des Pharaos befinden. Wir offenbaren, dass sich unsere Selbstsucht ständig darin befindet, dass wir nichts geben können. Woher kommt, zu uns, die Kraft des Gebens? Wir schreien nur, dass wir nicht in der Lage sind, etwas zu tun, aber mit Hilfe der Bemühungen erlangen wir den Zustand, in dem wir angeblich etwas wollen, aber nichts können. Diese zwei Bedingungen heißen die Verzweiflung infolge der Arbeit.

Es sieht so aus, dass wenn ich verzweifelt bin, dann bin ich auch einverstanden in diesem Zustand zu bleiben.

Nein, wenn du weinst, schreist und bittest – bist du dann einverstanden?

Aber wenn ich die Kräfte habe, um zu schreien und die Überzeugung darin, dass der Schöpfer mir helfen kann?

Nein, du verwechselst das mit den Zuständen, die du in dieser Welt empfindest. Hier gibt es die Verzweiflung nur infolge deiner Handlungen und nicht wegen dem Ziel oder dem Wunsch das Ziel zu erreichen: du verzweifelst an der Methode, entsprechend welcher du handelst. Du siehst auch keine andere Methode. Wenn sie sich aber offenbaren würde, dann würdest du sie ergreifen und deine Arbeit mit der noch größerer Bemühung fortsetzen. Die Verzweiflung kommt nur infolge der Arbeit. Die Methode entsprechend der ich handele ist vorerst egoistisch, ich annullierte die Selbstsucht noch nicht und befinde mich in der Macht des Pharaos – deshalb stöhnten die Söhne Israels von der Arbeit. Sie wollen eine spirituelle Handlung begehen, sehen aber nicht wie sie zu realisieren ist, aber empfinden schon, dass es hier die Handlung eines anderen Charakters, aus einer anderen Welt geben soll.

Warum gibt es in diesem Zustand die Überzeugung darin, dass der Schöpfer uns jetzt helfen kann?

Weil das Verlangen des Gebens, das Verlangen, die Verschmelzung mit dem Schöpfer zu erlangen, bleibt und ich zweifle nur an meiner Arbeitsmethode.

Ich weiß nicht, wie es richtig zu beschreiben ist – der Angriff „auf“ die Vereinigung, oder „für“ die Vereinigung, oder „gegen“ alle Hindernisse auf dem Weg zur Vereinigung. Das ist euch doch klar? Der Angriff soll so lange andauern, bis wir die Vereinigung und darin die Höhere Kraft offenbaren werden, das heißt der Angriff soll nicht aufhören und ständig andauern. Es ist unser Leben und wir sollen in der Bürgschaft, in der gegenseitigen Hilfe alle behüten, weil der Angriff allgemein für alle Freunde erfolgen soll und nicht individuell. Eben darin besteht  unser Problem, weil wir individuell nicht dazu kommen können. Wir können auf dem Weg verschiedene Begriffe kennenlernen, aber den Zustand, welchen wir – als die letzte Generation begreifen sollen – ist ein Zustand, der gerade in unserer Vereinigung offenbart werden soll, entsprechen unserer individuellen Bemühung. Ja, es gibt hier die Konkurrenz und der Neid kann uns helfen, wobei der Neid positiv sein kann: wenn ich die Handlungen beneide, bei denen jeder seinem Freund hilft und ich mit meiner Hilfestellung noch im Verzug bin. Folglich greife ich alle an, weil ich allen helfen will sich zu verbinden. Wenn ich danach suche, wo ich die eigene Teilnahme einsetzten kann, dann ziehe ich alle Möglichkeiten in Betracht, die jeder von uns hat, um die Vereinigung zu beschleunigen, denn wir sollen hier – wie im Angriff sein. Der Angriff kann auch auf die Vereinigung sein und dieser Zustand ist auch richtig.

 

Artikel des Tages vom 11. Juni 2018

Unsere Arbeit besteht darin, um alles was mit uns geschieht, Ihm zuzuschreiben. Auch unseren Erfolg. In allem was geschieht haben wie keine andere Arbeit, als nur mit Ihm. Wir sollen auch unsere Sprache kontrollieren, damit sie sich so verändert, dass der Schöpfer alles macht und nicht wir in der Verbindung zwischen uns (wie darüber in den Freundes-Liedern gesungen wird). Nicht ich erledige alles wenn ich von meiner Liebe spreche, sondern in dem Maße, indem ich die höhere Kraft erwecken kann, die das macht. Wir sind keine Helden, der einzige Held ist der Schöpfer. Man muss den Akzent ändern: über wen reden wir, auf wen sind wir ausgerichtet, wer macht alles von der Seite des Bösen und bereitet für uns die Bedingungen, damit wir Ihn brauchen werden und zum Guten kommen.

Von welchem Krieg wird gesprochen? Sie haben gesagt, dass dieser Krieg zwischen dem Guten und dem Bösen ist.

Die Macht. Die Macht über dem Menschen.

Wie macht man das? Wie erweckt man diesen Krieg?

Der Mensch überprüft sich, was in ihm spricht.

Was bedeutet das? Was muss ich tun?

Worüber denke ich, was verstehe ich, was nehme ich wahr, wie höre ich, wie rede ich, was bewegt mich? Ich denke über die gute Zukunft, über den guten Zustand: Erfolg zu haben, mehr Sicherheit zu bekommen in jedem meiner Zustände und so weiter. Oder ich denke über dies alles, aber gegenüber der Gruppe? Ständig nur an die Gruppe, alles befindet sich außer mir.

Heißt das, dass ich offenbaren soll, dass ich mich ständig in dem Streit zwischen diesen beiden Sachen befinde?

Zwischen den beiden Eigenschaften in dir. Und ständig alles in die Macht der Vielen verlegen.

Der Mensch ist aber nicht imstande dies zu tun und dann braucht er die Hilfe?

Du hast jemanden an den du dich wenden kannst: an die Freunde, damit sie dir mit Arvut helfen und an den Schöpfer.

Ist das der Krieg?

Es gibt nichts anderes. Nur dieses kleine Territorium.

***

Was sind „die Gedanken zum Wohle des Nächsten“?

Die Gedanken, die Wünsche, die Handlungen zum Wohle des Nächsten bedeuten, dass ich den Nächsten wahrnehme, ich spüre was er will und mache alles im Einklang mit seinem Verlangen. Das ist alles. Alleine kann ich natürlich nichts für den Nächsten tun. Ich wende mich aber an den Schöpfer, damit der Schöpfer für ihn das macht, was Er will. Als ob ich zum Schöpfer sprechen würde:“mach für ihn das Gute und ich bezahle!“ Verstehst du das?

Ein Beispiel aus unserer Welt: wir sind befreundet, wir gehen aus der Bar raus. Ich bin betrunken, ich verstehe nichts. Du bringst mich zum Taxi, gibst dem Taxifahrer 100 Schekel und bittest mich nach Hause zu fahren.

Ich bin nicht fähig das auf die natürliche Weise zu tun.

Bist du nicht fähig das zu tun? Ich glaube dir.

Kann ich an das Wohl des Nächsten denken? Ich bin doch ein kleiner Egoist?!

Unternimm solche Handlungen, auch wenn du es nicht willst. Begreife dieses Beispiel und tu es. Du kannst anstatt den Freund, den Schöpfer bitten, dass Er die Korrektur macht. Du kannst nicht, der Freund kann nicht, der Schöpfer kann aber. Er antwortet nicht auf die persönliche Anfrage des Freundes ihn zu korrigieren. Als Antwort aber auf deine Bitte für den Freund, macht Er das. Das bedeutet, dass „der Mensch  seinem Freund helfe“.

Wann kommt der Nutzen davon?

Wenn du die Freunde haben wirst, die für dich bitten werden, wirst du spüren welchen Nutzen du davon hast. Wenn du dich zur Spiritualität bewegen willst, wird das erst dann passieren, wenn deine Freunde für dich beten werden. Sie werden sich an den Schöpfer wenden und sagen:“ wir bezahlen, Hilf ihm bitte!“. Und Er wird das tun, weil das das Geben ist. Wie kann es anders sein? Du denkst, dass etwas anderes Arvut heißt? Das ist das höhere System und es wird dir erklärt, wie es funktioniert. Der Mensch kann nichts für sich selber tun.

Muss ich das tun auch wenn ich nichts verspüre?

Du sollst das annehmen, was dir die Kabbalisten sagen und handeln. Dann bekommst du von der Praxis ein Gefühl. So macht ein Kind das, was die Erwachsenen tun. Erst danach fängt er an zu verstehen, was das bedeutet. Das nennt man die Erziehung durch die Nachahmung. „Aus Deinen Taten werden wir Dich erkennen“.

Artikel des Tages vom 10. Juni 2018

Welche Handlung für die Verbindung ist am effektivsten? Das Gebet oder gibt es noch etwas?

Die effektivste Handlung für die Verbindung ist: wenn ich nicht mich wahrnehmen will, sondern den ganzen Zehner, ganz Bnei Baruch. Das ähnelt dem, wie man sich um das kleine Kind kümmert. Du nimmst nur das Kind wahr und alles andere sind nur die Mittel um sich um ihn kümmern zu können. Das ist die beste Handlung, wenn jeder sich so sieht. Und wenn es gelingt, indem  du dir die Verbindung vorstellst, beginnst du das zu spüren, was dort geschieht. Als ob das System der höheren Welt sich von der Ferne dir annähern würde.

Wir sind einen langen, guten Weg gegangen und deswegen fordere ich euch auf, die letzte Anstrengung vor dem Auszug aus Ägypten zu unternehmen: sich zu bemühen. Alles andere macht das Licht. Wir sollen aus dem Druck auf die Verbindung nur das offenbaren, was uns daran hindert: den bösen Trieb. Sobald er erscheint, verstehen wir, dass es unmöglich ist uns zu verbinden. Und dies kommt nicht von der Faulheit, Müdigkeit oder ähnlichem. Wir sehen, das dies unrealisierbar ist. Wir sehen, dass alles die höhere Kraft macht, dass dies höher als wir ist. Dann wenden wir uns an den Schöpfer.

Das ähnelt dem, wenn das Kind das älter ist, den Kleineren beleidigt hat. Der Kleine weint und wendet sich an die Mutter. Was kann er noch tun? Versteht ihr diese Situation? Also, genau zu so einer Situation sollen wir kommen. Alle diese Sachen sollen sich nach der Kette der Wahrnehmungen und Handlungen ereignen, auf eine natürliche Art und Weise. Man muss ständig drücken und nochmal drücken. Aus der Aussichtslosigkeit wird das in einen Schrei übergehen und dann bekommen wir die Hilfe.

***

Ich möchte, dass ihr in der Suche nach dem neuen Weg, zusammen seid. Wir sollen diesen Weg finden. Wir sind im Prinzip die erste Generation, die Pioniere der letzten Generation.

Ich wünsche mir, dass wir nachdenken, welche Übungen wir vor dem Kongress machen können. Oder vor jedem Unterricht. Damit wir die Zehner noch mehr zusammenschweißen (oder die Achter, wie das am Kongress sein wird). Wie machen wir es so, dass die Menschen verstehen, dass der Erfolg von der Verbindung zwischen ihnen abhängt, von ihrer inneren Annäherung? Deswegen muss diese Frage dem ganzen Zehner gestellt werden. Und die Antwort kommt aus dem Zentrum des Zehners, aus ihrer tiefsten Mitte. Wenn alle zusammen sitzen und zwischen sich das Zentrum der Ausrichtung auf das Ziel erschaffen, die Konzentration der Kraft und des Verlangens. So ein inneres Zentrum des Zehners, wo man sich im voraus freut, wo man darauf wartet, dass sich uns der Schöpfer offenbart.

Das Wichtigste ist aber, was wir wie bis jetzt auch sehen (und wahrscheinlich wird es sich nicht ändern), dass wir zur Offenbarung des Bösen kommen müssen. Das Streben zur Verbindung muss so groß sein, dass wir wahrnehmen wie wir diesen Platz der Verbindung „erwärmen“. Dieses Zentrum zwischen uns wird zu einem heißen Metallball, der seine Wärme in alle Richtungen ausstrahlt. So stark, wie wir in diese Verbindung rein möchten! Dann wird uns offenbart, dass wir dazu nicht fähig sind, weil uns etwas daran hindert. Wahrscheinlich nähern wir uns dem und dem reinkommen, wir verbinden uns aber nicht, wir können uns nicht miteinander „verschmelzen“ und jeder bleibt mit seinem „steinernen“ Herzen, das nicht zur Lava wird und deswegen können wir uns nicht verbinden.

Wir sollen spüren wie stark dieser innere Widerstand ist. Genau das nennt sich „das steinerne Herz“. Diesen Stein ist es unmöglich zu schmelzen. Hier hilft nur das Gebet an den Schöpfer, nur Er weiß, wie man unsere Herzen „schmilzt“ und daraus einen einheitlichen „Teig“ macht.

 

Artikel des Tages vom 7. Juni 2018

Warum sollen wir „den Angriff“ auf die Vereinigung durchführen?

Weil wir den bösen Trieb anders nicht offenbaren können. Alles, was wir in dieser Welt haben, alle „schmutzigen“ Gedanken der Menschen und die Handlungen der Tiere – wird als der böse Trieb bezeichnet und gehört zum tierischen Niveau. Wir offenbaren das menschliche (sprechende) Niveau erst dann, wenn es sich um den Konstrukt „Adam“ handelt. Es geht um die Verbindung aller Verlangen in die Struktur des einheitlichen Parzufs – HaWaYaH. Wir haben diese Struktur noch nicht gebildet. Wenn wir uns dieser Struktur annähern wollen, dann sollten wir die Anstrengungen in der Verbindung zwischen uns machen: und zwar entsprechend dem, was uns die Kabbala, die Kabbalisten, die Urväter, unsere Lehrer vorschreiben.

Deshalb haben wir eine Pflicht, die Vereinigung, die Bürgschaft, die Einheit, das Bündnis – all diese Eigenschaften zu erlangen. Wenn wir auf die Vereinigung „drücken“, dann können wir diese „Schlange“ aufdecken, die sich irgendwo dort, hinter unserem „Steinberg“ versteckt. Denn unsere Herzen sind – wie der Felsen, wobei sich die Steinchen dieser Felsen miteinander nicht verbinden wollen. Wenn ihr aufeinander drückt, dann beginnt „die Schlange“ heraus zuschauen, die sich zwischen uns versteckt und nur so können wir sie offenbaren.

Das ist nicht der böse Trieb, an welchen die Menschen immer denken, dass er in ihrem Leben, in unserer ganzen Welt, in den Beziehungen zwischen den Familien, den Menschen, den Völkern usw. anwesend ist. Der böse Trieb zeigt sich nur gegen die Vereinigung, weil die Vereinigung für ihn seine Geburt symbolisiert. Der böse Trieb hat sich nach dem Zerbrechen des verbundenen Ganzen gebildet und stirbt, wenn die Vereinigung korrigiert wird, wird er wieder hergestellt.

Deshalb müssen wir in die Verbindung investieren, den Angriff auf die Vereinigung begehen, den bösen Trieb wecken, um ihn deutlich zu erkennen, wenn er sich zeigen wird. Wir sollen gerade darauf bei der Vereinigung gerichtet sein und werden diesen bösen Trieb als Hindernis gegen die Vereinigung offenbaren, wonach wir den Grund für unser Gebet finden. Folglich werden wir erkennen, wie schwach wir sind: wir werden die eigene Kraftlosigkeit vor der Verbindung offenbaren – jeder einzelner von uns und alle zusammen.

Dann wird der beschriebene Zustand „Die Söhne Israels haben infolge der unangemessenen Arbeit ausgesöhnt“ offenbart.

Lasst uns anschauen, wie wir an diesem Angriff auf die Vereinigung herankommen, um den Prozess der Aufspürung des bösen Triebes und später seiner „Verbrennung“ zu beginnen.

Ich wende mich an alle unsere Gruppen in Israel und im Ausland, besonders in Europa – es wäre wünschenswert, wenn sie am sonntäglichen Morgen Unterricht teilnehmen würden, weil wir dort all das besprechen werden, was auf dem Kongress geschehen wird, um daraus einen Ort unserer Vereinigung zu schaffen. Das wird interessant sein und wir werden Vieles daraus lernen.

Was ist der Kli (Gefäß) im Zehner?

Kli im Zehner ist unser allgemeines Verlangen, welches wir aus den einzelnen Punkten im Herzen bilden. Wir sprachen darüber, dass unsere Punkte im Herzen „brennen“, sie fragen uns: „wofür wir leben?“- sie wollen erkennen, worin der Sinn und das Wesen des Lebens besteht. Hierfür sollen wir sie ins einheitliche System verbinden, wobei es nicht  genügt sie bloß zur Einheit anzustoßen. Wir brauchen das höhere Licht, das uns hilft, diese Punkte miteinander zu verbinden, um jeden einzelnen Punkt aus dem Ego herauszureißen. Wir sollen buchstäblich jeden einzelnen Punkt im Herzen aus unseren Innereien herausziehen, die sich nach dem Ziel der Schöpfung richten, um diese von allen anderen Zielen zu reinigen, zu deren Erreichung wir jedes Mal fliehen.

Wenn diese Punkte korrigiert werden, dann sollen sie miteinander verbunden werden: wir sollen uns  bemühen, darauf zu drücken, damit sie vereinigt werden. Es ist quasi notwendig, diese einzelnen Punkte zu schmelzen, damit sie zu einem Punkt verschmelzen. Folglich werden wir empfinden, in welchem Ausmaß wir dieser Handlung widerstehen und wie „die Schlange“ hervortritt, die sich dort „in den Felsen“ dieser Punkte verbarg.

Dann werden wir bitten und schluchzen, weil wir uns sehr vereinigen wollen, aber dort „die Schlange“ offenbaren, die sich stark unserem Willen widersetzt.

Diese zwei Kräfte kämpfen miteinander und das wird immer so sein. Wir haben auch heute studiert, dass „das Eine kommt, um das Andere zu beweisen“ und wir beginnen tatsächlich, den Schöpfer zu brauchen. Wir kommen auf diesem Wege mit Hilfe des Lichtes voran, das zur Quelle zurückführt. Wir erlangen die erste Verbindung, innerhalb welcher wir die höhere, neue spirituelle Stufe offenbaren. Das ist eben der Weg. Wir werden hoffen, dass wir uns auf diesen Zustand auch auf dem Kongress vorbereiten werden.

 

Artikel des Tages, 6. Juni 2018

Welche Form der Vereinigung im Zehner wird uns ermöglichen, gegen das Böse zu kämpfen?

Offenbart ihr das Böse untereinander? Wenn ihr das Böse in seiner materiellen Form offenbart, dann genügt das noch nicht, weil man sich darin bemühen soll, in den Herzen vereinigt zu werden. Das heißt, wir müssen unser materielles Leben und das spirituelle Ziel voneinander trennen: entsprechend unserem spirituellen Ziel sollen wir in unserem Verlangen, in unseren Erwartungen verbunden sein, und zwar unabhängig davon, wo wir uns physisch befinden, ob nah oder fern voneinander, ob es zwischen uns irgendwelche materielle Streitigkeiten gibt. Es gibt doch in der Familie auch Streitigkeiten zwischen dem Vater und der Mutter oder zwischen den Eltern und den Kindern, aber es gibt auch den Punkt, der unabhängig davon alle vereinigt und zusammen festhält. Auch hier muss man verstehen, dass es verschiedene Konflikte auf dem materiellen Niveau geben kann, aber sie betreffen nicht den Punkt der Vereinigung, an welchem ich mit den Freunden verbunden sein soll, um die Seele zu bilden. Dort gibt es diese Konflikte auf dem materiellen Niveau und hier gibt es sie auf dem spirituellen Niveau und ich achte nur auf meinen bösen Trieb, den ich aus allen übrigen materiellen Eigenschaften meines Tieres hervorhebe. Der böse Trieb  gestattet mir nicht, vereinigt zu werden, er stößt ab, stößt mich von der Vereinigung ab und nur hier gibt es die Arbeit, hier ist eben die Hauptarbeit. Wir sollen den Zustand erlangen, in welchem wir gemeinsam sitzen und alle materiellen Zustände wegwerfen, wir verzichten auf alles, was für uns unwichtig ist – aber wir sehen aus den Punkten im Herzen deutlich, dass wir nichts machen können. Dann weinen wir, wir trauern darüber, dass wir nicht in der Lage sind uns zu verbinden und diese Empfindung des Kummers führt uns zum Gebet, zum Schöpfer hin. Das ist eben das zerbrochene Herz.

* * *

Wenn ich verbreiten soll, dann fühle ich sofort den inneren Widerstand, aber wenn ich etwas dafür machen soll, um den Freund zu mögen, dann bleibt die Kraft, die mich abstößt, vor mir verborgen. Warum ist das so?

Sie hat keinen Ort, um sich darin zu offenbaren: es gibt zwischen uns keine Verbindung, mit der wir den bösen Trieb offenbaren können, um anschließend um das Gute zu bitten. Das Gute können wir nicht offenbaren, denn das Gute ist der Schöpfer – Er steht jetzt vor uns und wir sollen das Böse offenbaren, um darüber hinaus den Schöpfer zu offenbaren.

Soll ich meine Freunde innerlich mögen und dann wird alles geschehen?

Was bedeutet innerlich? Ja, innerlich. Wie kannst du denn noch mögen, äußerlich?

Ich verstehe nicht, wie  ich das innerlich machen soll?

Du sollst empfinden, dass ihr in der inneren gegenseitigen Verbindung das einheitliche Verlangen erlangen werdet, worin sich der Schöpfer offenbart, weil man Ihm nur so  Genuss bereiten kann. Der Schöpfer bekommt nichts von dir, wie die Mutter, die ihren Kindern sagt: „ich will, dass ihr euch vereinigt, um gut miteinander zu spielen, um einander zu helfen, damit ihr die Freunde, die wahren Brüder seid. Wollt ihr mir Genuss bereiten? – Bitte, kommt zu mir, ich will sehen, dass ihr vereinigt seid“. Kommt nur einer heran und sagt: „Mutter, mit mir ist aller in Ordnung“. „Was ist denn in Ordnung? Wo ist dein Bruder?“ Kommt der zweite heran und sagt dasselbe. Beide sollen gleichzeitig zu ihr kommen, um ihr dadurch die Freude zu bereiten.

 

Artikel des Tages vom 5. Juni 2018

Sie sagten, dass Sie darauf hoffen, dass es für uns in den neuen Zehnern unkomfortabel und ungewöhnlich sein wird. Wie können wir diesen Zustand beibehalten?

Wir haben uns hier versammelt, um der neuen Gesellschaft den Grundstein zu legen, wir sprechen darüber nicht zum ersten Mal in den vergangenen 20 Jahren, sondern wir sprechen darüber jeden Tag.

Wie können wir diesen Zustand jeden Tag erleben?

Wir sollen uns, die ganze Zeit darin bemühen, im Punkt vereinigt zu werden, in dem sich die Kraft des Gebens und der Schöpfer befinden: wir – seitens des Kli (Gefäßes), Er – seitens des Lichtes.

Wie ist die Arbeit im Zehner zu intensivieren? Was hängt von mir ab und was ist von den Freunden abhängig?

Die Intensität der Arbeit im Zehner hängt von uns allen ab, deshalb haben wir am Anfang des Weges ein Bündnis und die Bürgschaft abgeschlossen: „der Mensch soll seinem Nächsten helfen. „Wir sind verpflichtet, aufeinander zu drücken, einander anzuzünden, maximal voneinander zu fordern – den Druck ausüben, die Beispiele vorzuführen. Wenn wir das Zentrum der Gruppe nicht offenbaren, worin wir alle unsere Punkte im Herzen verbinden wollen, um sie dort in einen Punkt zu vereinigen – dann haben wir hier nichts zu tun, wir verbrennen einfach unser Leben.

* * *

Ihr könnt euch aufteilen oder es doch nicht tun, hier geht es nicht um den Druck, oder um den Wechsel des Zehners, sondern es geht um die intensiviere innere Arbeit, um die neue Arbeit – das ist eben das Wichtigste. Was ist der Unterschied zwischen den Gesichtern, die sich neben mir befinden, ob es diese Personen sind, oder andere sind, das alles ist unwichtig. Vielleicht waren die alten Zehner effektiver, aber ihr habt jetzt so entschieden. Für mich ist das Wichtigste, dass diese Erneuerung nicht auf dem materiellen, sondern auf dem spirituellen, inneren Niveau erfolgt, weshalb lasse ich die Gesichter, die Eigenschaften der Menschen, alles was diese Welt angeht außer Acht.

Der Punkt im Herzen bezieht sich nicht auf diese Welt, ich will nur die Punkte im Herzen meines Zehners vereinigen, diese aus dem Herzen herausreißen, weil sie nicht dem Herzen gehören. Wir sollen nur das Streben zum Schöpfer, zu Geben, zur Vereinigung und alle erhobenen spirituellen Eigenschaften der höheren Welt zusammen mit unserem Streben vereinigen – denn das wird schon ein Gebet sein. Lasst uns beginnen, daran zu arbeiten, bis der böse Anfang offenbart wird und unsere Arbeit verhindert. Dann werden wir beginnen, einerseits den guten Anfang, das Streben zur Vereinigung empfinden und andererseits den bösen Anfang, der uns verhindert. Folglich werden über zwei Kräfte des spirituellen Geschöpfs verfügen.

 

 Artikel des Tages, 04.06.18

Während der gesamten Woche sprechen wir bezüglich des Glaubens über dem Verstand. Ich habe die ganze Woche versucht euch  das Thema näher zu bringen und merke, dass wir den entgegengesetzten Zustand behandeln sollen – den Hass. Den haben wir nicht – wir empfinden keinen Hass zueinandern, wir sind gleichgültig. Wir sitzen, sprechen, singen – gestern habe ich euch bei der Freundes Versammlung gesehen – alles läuft problemlos – und es ist nicht gut. Es ist ein Merkmal, dass wir die guten Kräfte nicht ausreichend verwenden, um das Böse zu enthüllen.

Ich fühle eure Abneigung gegenüber dem Thema des Glaubens über dem Verstand. Wir kauen das Thema durch und erreichen nichts.

Nur eine Woche und es reicht euch schon? So fühle ich.

Wunderbar! Ich hörte es ständig im Laufe von einigen Jahren und verstand nicht, worüber er (Rabash) spricht. Der Glaube über dem Verstand! Was ist das? Ich verstand nichts. Sah ihn an wie ein Hund sein Herrchen sieht und nichts versteht, was er von ihm will.

Warum haben wir keine Abneigung gegenüber den Freunden und gegenüber allem, was hier geschieht – wir empfinden keine Abneigung und keinen Hass, und zu diesem Thema ist schnell der Hass entstanden?

Nein, nein, es kann in uns keinen Hass wecken, weil wir es nicht verstehen. Der Hass kann nur unter der Bedingung entstehen, dass du verstehst, wozu du verpflichtet bist, aber deine ganze Natur ist dagegen. Bezüglich dem Glauben über den Verstand empfindest du es nicht, weil du nicht weißt, was es ist, du weisst aber, was Vereinigung ist. Wenn mir gesagt wird, dass ich mich mit den Freunden verbinden muss, weiss ich, dass ich die Freunde buchstäblich küssen muss, mit denen zusammen sein, und auch noch die Zehner wechseln – mit wem soll ich es machen? Sich wieder vor der neuen Vereinigung zu beugen?

Ich soll begreifen, dass ich nicht fähig bin, mich zu vereinigen, ich will es nicht – ich stoße es ab – nur nicht das! Und den Hass, den Hass – so viel wie möglich. Jedoch rege ich ihn künstlich nicht an, sondern strebe  nach Vereinigung, nach Liebe, nach Unterstützung und merke, inwiefern es gegen meiner Natur ist. Erst dann werde ich dementsprechend Abneigung und Hass empfinden. Es muss aber erst enthüllt werden, es ist die Offenbarung der Wahrheit,  unserer wahren Natur. Der Wille zu empfangen wird enthüllt und ich habe dann einen Grund zu beten, dagegen zu arbeiten und sonst nicht.

***

Ein Mensch kann in der Tat nicht erkennen wenn der wahrhafte Hass gezeigt wird. Sind die Unterstützung und die Klärungen in der Gruppe nötig, um ihm zu helfen, zu erkennen, was geschieht?

Ja, ihr sollt nachdenken, wie ihr zum wahrhaften Wunsch kommt, vereinigt zu werden und dementsprechend werdet ihr den Hass empfinden. Wir gehen auf der rechten Seite, in der rechten Linie – zur Vereinigung und enthüllen dagegen den Hass. Wir suchen nicht das Böse! Sogar wenn ich wie „der Alte“ nach angeblich Verlorenem suche – ich habe das Chissaron verloren – es ist gut so. Kurz gesagt, wir suchen nicht den Hass  – wir suchen die Vereinigung, und wenn wir tatsächlich auf die Vereinigung ausgerichtet sind, werden wir Hass empfinden – gegen die Vereinigung und als Folge gegen die Freunde. Dann achte ich die Freunde nicht – ich will mich nicht vereinigen und stoße sie immer ab.

Wenn ich in der  Unlust, Hass zu empfinden oder bei der Nichtbereitschaft, eine Anstrengung zu unternehmen vor dem  Schritt bis zur Offenbarung des Hasses stehen bleibe, was kann uns zwingen den Schritt entgegen der Vereinigung zu machen?

Da kann man nichts machen. Ohne den Hass zu enthüllen, können wir nicht aufrücken. Es ist ein Merkmal dafür, dass wir uns nicht genug unter dem Druck des Verlangens zur Vereinigung befinden. Der ganze Aufstieg besteht darin, dass ich mich unter dem Druck zur Vereinigung befinde und erkenne, das ich es auf keinen Fall will. Und wir bleiben in der Mitte stehen, wollen uns nicht vereinigen und können so 20 Jahre bleiben. Deshalb haben wir in unseren Schritten keine Kraft.

 

Artikel des Tages vom 3. Juni 2018

Wir studieren, dass im Geschöpf, in diesem gesamten System, es den Schöpfer und das Geschöpf gibt; das höhere Licht und das Verlangen, das Er wie einen schwarzen Punkt aus Sich erschuf und ihn entwickelt. Innerhalb des Prozesses der Entwicklung, mit Hilfe des höheren Lichtes, hat dieser Punkt den Zustand erreicht, wo er sich als ein gewisses Geschöpf wahrnimmt: der Mensch in dieser Welt, der allein existiert, selbständig, steht in seiner eigenen Macht und ahnt nicht, dass er sich innerhalb des höheren Lichtes befindet. Er ahnt nicht, dass dieses Licht ihn lenkt, ihn dabei entwickelt und ständig einen Einfluss auf ihn nimmt.

Dieser schwarze Punkt, der Mensch in dieser Welt, begreift nicht, dass alles, was sich in ihm befindet, alles, was er tut, spürt, annimmt; absolut alles, von dem höheren Licht ausgeht, von der höheren Kraft. Genau darin besteht die Verhüllung, in der wir uns befinden. Unsere gesamte Arbeit besteht darin, diese höhere Kraft zu offenbaren, damit es uns klar wird, dass sie auf uns einwirkt und wir haben keine Freiheit, im nichts außer dem einen: zu wünschen, dass diese Kraft zurückkehren soll und uns lenken soll (was auch jetzt in Wirklichkeit geschieht, aber ohne unser Wissen).

Deswegen existieren zwei Welten: die niedere Welt, in der wir uns angeblich unter unserer Macht befinden und die höhere Welt: wenn wir offenbaren, dass alles nur von oben kommt, vom Licht, vom Schöpfer.

***

Genau hier, in dieser Arbeit, klären wir hauptsächlich, wo unser freie Wille sich befindet. Wo wir wirklich dank der Verhüllung und Enthüllung in der Mitte die Freiheit der Wahl erkennen können. Dort werden wir als Geschöpfe existieren und nicht unbewusst bleiben. Wir werden uns aber unter der vollen Macht des Schöpfers befinden oder im Bewusstsein Seiner Macht. Genau dort, in der Mitte, befindet sich dieser besondere Platz, wo wir unsere Unabhängigkeit feststellen können.

Ab wann geschieht das, wann passiert das?

Erst dann, wenn wir auf der Suche nach dem Zustand „Glaube über den Verstand“ sind. Allmählich offenbart sich die Wichtigkeit des Schöpfers und wird größer als die Wichtigkeit des Menschen. Das offenbart sich von oben auf so eine Art und Weise, dass manchmal der Mensch spürt, dass der Schöpfer in seinen Augen größer wird, als er selber. Und er ist bereit sein ganzes Leben in Ihn zu investieren, absolut alles. Diese Wahrnehmung kommt und geht, verschwindet und kommt wieder.

Diese Arbeit heißt „die Arbeit über dem Verstand“, „das Glauben über den Verstand“, „das Geben über die Kraft des Empfangens“. Weil das alles auf dem Verlangen zu empfangen basiert, welches sich schon früher im Menschen offenbart hat. Deswegen heißt das „der alte und dumme König“. Dieses Verlangen wächst aber ständig, zusammen mit der Kraft des Glaubens, damit es dem Menschen die Möglichkeit gibt, gegenüber der Kraft des Glaubens seine Selbständigkeit, zwischen den beiden Kräften als die mittlere Linie zu definieren. Genau dort treffen sich der Mensch und der Schöpfer.

Lasst uns diese Arbeit in der Kraft des Gebens, über die Kraft des Empfangens klären. Je mehr wir das klären werden, die Anstrengungen darin unternehmen, desto mehr werden wir verstehen, dass wir dies nur innerhalb der Gruppe, innerhalb des Zehners realisieren können. Deswegen ist die Bündigkeit der Bürgschaft, die Notwendigkeit der Verbindung „um den Berg Sinai“ die Vorbedingung für das Erhalten der Kraft des Gebens von oben ist.

Artikel des Tages Mai 2018

Du musst eingeloggt sein, um diesen Inhalt zu sehen.

Artikel des Tages Monat April 2018

Dieser Inhalt ist Studenten der Akademie vorbehalten. Du musst eingeloggt sein, um den Inhalt zu sehen.

Artikel des Tages aus dem Morgenunterricht – Monat März 2018

Artikel des Tages vom 29. März 2018

Das Wichtigste ist die Geduld. Über Rabbi Akiva wurde erzählt: Beim Schiffbruch hatte er sich an das Brett angeklammert, sich darauf gesetzt und jedes Mal wenn eine Welle kam, hat er den Kopf gebeugt. So haben die Wellen ihn an Land gebracht.

Genauso müssen auch wir es auch machen. Wir müssen unseren Kopf beugen, noch mehr und noch mehr. Es ist uns egal, dass wir so unser ganzes Leben verbringen können, wir haben einfach keine andere Wahl. Wir streben zur höheren Welt und so schreiten wir voran. Noch dazu leben wir in so einer Zeit, wo die Welt den Übergang aus dieser Welt zur höheren Welt sehr braucht. Deswegen sind wir die Pioniere, wir befinden uns in den ersten Reihen der Menschheit, die voll und ganz in die höhere Welt eintreten soll.

***

Wenn sich ein Freund im Zehner im Abstieg befindet, weiß der Zehner normalerweise wie man ihm helfen soll. Wenn aber die gesamte Gruppe sich im Abstieg befindet wie zum Beispiel die Gruppe aus Guadalajara , wie kann man ihnen helfen?

Wieso „überfallen“ die anderen Gruppen sie nicht? Alle Gruppen der Welt müssen sie  heute innerhalb des Tages „überfallen“: anrufen, SMS senden, sich an sie übers Internet wenden. Keine Ruhepause für sie lassen! Und so muss man sich gegenüber jeder Gruppe benehmen. Wenn ihr die Schwäche in einer der Gruppe spürt, stellt euch vor, wie stark ihr daran gewinnt, wenn ihr ihnen helft. Ihr helft nicht ihnen, ihr helft euch selber, weil wir das Geben betreibt!

***

Wie erreicht man den Auszug aus Ägypten und fliehen dabei nicht? Weil die Abstoßung vom Zehner ständig wächst. Wie haltet man durch?

Man sollte sich vor allem an der Gruppe festhalten, an unsere Gruppe, an mich, und das Wichtigste: sich nicht vom Unterrichten abschalten. Ich hatte keinen Tag, wo ich nicht zum Unterricht zum Rabasch kam. Ich kann mich nicht erinnert, vielleicht war das hier der Fall, dass ich nicht gekommen bin weil ich krank war oder mich auf einer Reise befand (das ist aber klar). Ich kann mir nicht vorstellen nicht zu kommen! Manchmal aber stehe ich in so einem Zustand auf, dass ihr das euch nicht vorstellen könnt. Ich hoffe, dass ihr das auch erfährt, was es manchmal für den Kabbalisten bedeutet, vom Bett aufzustehen.

So wie wir über die Schüler des Rabbi Shimon lesen. Es ist alles sehr kompliziert. Der Kabbalist befindet sich nicht im Nirwana. Er ist nicht wie einer, der sich in Indien oder im Himalaja befinden (diejenigen fühlen sich viel besser). Weil sie ihr Verlangen zu empfangen verkleinern und das war’s, für sie reicht es um „spirituell“ zu sein. Hier aber, wenn wir uns ständig unter dem Einfluss der zwei Kräfte der Natur formen, ist es immer schwer.

Es gibt keine andere Wahl als für sich ständig die Unterstützung vorzubereiten. Dies kann alles mögliche sein was mir hilft aufzustehen und in die Gruppe zu kommen. Für diejenigen, die virtuell studieren: aufzustehen, Computer anzuschalten, sich „mit den Ketten“ an den Computer festschnallen um den Unterricht anzuhören. Und so jeden Tag. Das ist das Wichtigste.

Was noch? Schreiben. Ich habe immer Audioaufnahmen von Rabasch gemacht. Außerdem habe ich dicke Hefte (ich kann es euch mal zeigen) und ich habe ständig darin geschrieben. Er hat gesprochen und ich habe aufgeschrieben. „Du nimmst doch auf?!“. Das ist nicht wichtig, das ist das Aufnahmegerät  und das bin ich. Dank dem, dass ich aufgeschrieben habe, habe ich es besser behalten , verstanden, ich konnte zuhören, die Fragen stellen. Schreibt bitte das, worüber man während dem Unterricht spricht, auf. Macht eine Mitschrift, wie die Studenten während der Lektion.

Und abends oder morgens lasst die Freunde euch helfen, euch zu unterstützen. Versucht das Buch zu schreiben, Twitter  oder ein Post im Facebook, das hilft sehr. Macht eine Zusammenfassung aus dem Morgenunterricht, verbreitet das irgendwo. Beschäftigt euch mit dem Geben, mit der Verbreitung. Das ist das Effektivste für den Fortschritt, für das spirituelle  Wachstum.

 

Artikel des Tages, 28. März 2018

Wir sollen uns jetzt sehr bemühen, damit sich jeder den Zustand „Ägypten“ vorstellt, in dem er sich heute befindet. Man soll diesen Zustand klären und deuten – warum er eben „Ägypten“ heißt.

Gibt es ein Zeichen dafür, dass wir den Auszug aus Ägypten beginnen?

Die allgegenwärtige Hilflosigkeit.

Das heißt man muss die Verzweiflung erlangen und mit traurigem Gesichtsausdruck herumlaufen, um folglich zu verstehen, dass wir aus Ägypten ausziehen sollen.

Dieser Zustand bedeutet: „Der Tod ist besser als ein solches Leben“.

In solchem Ausmaß?

In noch größerem Ausmaß.

Werden wir dann verstehen, dass wir den Auszug aus Ägypten nach der Verzweiflung beginnen? Man ist doch verzweifelt, wie kann man dann etwas erkennen?

Dann wird der Schöpfer, der Erlöser offenbart.

Wie ist das alles zu beschleunigen, ich habe keine Geduld mehr?

Da spricht in dir deine Selbstsucht, wenn du genervt bist.

Was würden Sie uns konkret raten?

Ihr sollt gemeinsam klären und deuten, dabei soll es das öffentliche Begreifen, die gemeinsame Lösung, die gemeinsame Absicht geben. Man kann aus Ägypten nur mit dem klaren und ernsten Begreifen ausziehen, welches aus dem Kli stammt und niemals einzeln. Die einzelne Person wird nichts realisieren.

* * *

Was hält einen auf diesem Weg fest?

Nur der Schöpfer hält dich fest, du sollst alles auf Seine Rechnung schreiben. Es gibt nichts anderes in der Welt. Alles verschwindet, als ob ich auf dem Friedhof begraben werde: es gibt nichts – nur Ihn.

Und der Mensch hat nichts zu tun.

Nein, es gibt viel zu tun– man soll auf diese Weise leben, du musst so leben.

Aber wie kann ich so leben, wenn die ganze Zeit nur der Schöpfer entscheidet?

Ich hörte, dass „es nichts außer Ihm gibt“. Alles geschieht von alleine und du sollst dir darin bewusst werden, du sollst dich damit verbinden, du sollst alles innerlich klären.

Das Problem besteht darin, dass mein ganzes Wesen damit nicht einverstanden ist, dass alles von Ihm stammt.

Richtig, das ist eben der Kampf, der Krieg, deshalb heißt er «der Krieg des Schöpfers».

Wie kann man siegen?

Der Schöpfer stößt dich ständig zum Pharao voran und sagt: „lass uns zusammen gehen, du wirst sehen, wie ich dank dem Pharao in deinen Augen, wie in den Augen von Moses hinaufsteigen werde“, – und es gibt keinen anderen Weg. Aber wiederum gibt es auch „der Mensch helfe seinem Nächsten“, die Bürgschaft, verschiedene Handlungen. Derjenige, der zuhört … der hat Erfolg, wenn du mich fragst: „Ja, das Zuhören ist eben der kleine Erfolg.“ Hier muss man beachten, dass es etwas von oben gibt, wir werden es Schicksal nennen, womit man sich auch verbinden muss. Das ist immer die höhere Stufe, die dich betreut – dein Stern.

Artikel des Tages, 27. März 2018

Wie kann man im Laufe des Tages, die Absicht aus dem Unterricht behalten?

Wenn ihr alle gemeinsam danach verlangt, dann behaltet ihr sie auch. Für die einzelne Person ist das sehr schwer, sehr problematisch. Versucht alles gemeinsam zu realisieren, verpflichtet einander, die Bemühungen zu investieren.

Wie betet man um die persönliche Befreiung, um den Geschmack zur“ Arbeit für das Geben“ zu fühlen?

Ich will, dass du handelst, ich zeige dir etwas Gutes an, aber du bewegst dich nicht, weil du faul bist. Deshalb lege ich unter deine Füße die heißen Kohlensteine, damit du davon wegläufst. Hier wirken zwei Kräfte: die abstoßende Kraft und die Anziehungskraft.

Wenn ich über die Arbeit im Zehner spreche, dann empfinde ich in letzter Zeit unsere heilige Gruppe, die großartigen Menschen, die sich davor fürchten, sich während dem Unterricht sogar leicht zu bewegen, weil dadurch die Freunde gestört werden können. Aber sobald man aus dem Unterricht hinausgeht – empfindet man „einen Schlag“. Ist das ein wahr empfundenes Hindernis, um die Bitte zu formulieren?

Es ist auch falsch, so zu denken, denn der Schöpfer zeichnet vor dir ein solches kontrastreiche Bild, damit du dich vor der Außenwelt annullierst, aber in der anderen Form – nicht so, wie du es hier in Bezug auf die Freunde machst. Probiere es anders zu machen: ich gehe hinaus und führe den anderen Krieg gegen die Selbstsucht. Alles, was draußen geschieht – Autos, Busse, Menschen, Geschrei – ich annulliere mich davor und realisiere nur das Notwendige, ohne mich darin real zu empfinden. Ich störe sie nicht und mache alles, damit sie mich auch nicht stören. Ich werde „durchsichtig“, zum Außerirdischen, damit sie mich nicht sehen.

* * *

Unser ganzes Leben, unsere ganze Welt ist Ägypten, die Vertreibung. So sind wir geboren worden und entwickelten uns darin, als ob wir uns tatsächlich in dieser Realität befinden würden. Diese Realität die sehr verzerrt und von der Kraft des Gebens, der Liebe, der Nachgiebigkeit, der Vereinigung weit entfernt – also von allen Eigenschaften entfernt, die wir als Eigenschaften des Schöpfers bezeichnen.

Wir sollen während der besonderen Zeit daran denken, wenn wir Sohar, Pessach, sowie das ganze Material der Wissenschaft Kabbala studieren. Es ist sehr wichtig, um die wahre Welt zu erkennen, was bedeuten würde, dass es in der Welt nichts, außer einem Menschen gibt, wobei jeder soll sich selbst für diesen Menschen halten. Wenn er alle Menschen in der Vereinigung, in der Liebe, in verschiedenen Korrekturen, die er begehen soll, einschließen wird, dann wird er wirklich erkennen, dass nur ein einziger Mensch in der Welt existiert.

Bis dahin offenbaren wir eine Menge verschiedener entgegengesetzter Kräfte, Widerstände, die wir an einer Stelle verbinden sollen, das heißt in einem Verlangen, in der Kraft „Es gibt nichts außer Ihm». Allmählich und stufenartig erlangen wir den Zustand, worin uns nur die Annullierung bevorsteht.

Wir sollen jeden Augenblick dafür nutzen, um alles, alles – sich selbst und andere zu annullieren, damit wir uns nur unter der vollkommenen Macht der Höheren Kraft befinden.

Wie kann man sich vor dem Schöpfer, vor dem Pharao, vor beiden annullieren, wenn wir erkennen, dass beide die große Macht darstellen? Wir können ihr nicht widerstehen oder dagegen kämpfen, ohne uns  davor zu annullieren und auf diese Weise in diesem Kampf voranzukommen. Wie kann ich mich annullieren und die Vollkommenheit erlangen?

 

Artikel des Tages vom 25. März 2018

Wir sind verpflichtet, nach den Anweisungen von Kabbalisten die Berechnungen fürs empfangen durchzuführen: geben um zu empfangen. Ich unternehme unterschiedliche  Handlungen die Kabbalisten bestimmt haben: zu geben, sich zu verbinden und so weiter. Und in diesen Handlungen sehe ich den Eigennutz. Ich muss das so am Anfang machen, damit ich die Kraft zu arbeiten habe. Deswegen sagen sie, dass man mit lo Lischma anfängt. Damit man mit  lo Lischma anfangen kann, muss ich für mich erhalten und nicht daran denken, dass ich sofort in Lischma handeln kann. Deswegen unternehme ich jetzt die Handlungen für die Verbindung für meinen Eigennutz.

Abgesehen davon, dass ich alles für meinen Eigennutz mache…

Du machst es ohne dem Wissen, ohne der Berechnung. Du musst das erledigen, was die Kabbalisten sagen: fang an mit lo Lischma zu handeln.

Darf man dafür um die Hilfe vom Schöpfer bitten?

Ja. Du kannst sagen:“ ich möchte mich mit den Freunden verbinden, in der Gruppe drin sein, sehen, dass dies für mich in allen Bereichen den Nutzen bringt: in der Gesundheit, im Einkommen und im Erfolg. Damit ich größer als alle bin, reicher und so weiter, es ist nicht wichtig was. Ich möchte den Nutzen davon sehen, dass ich mich in der kabbalistischen Gruppe in der Verbindung befinde!“

Du musst daran aber arbeiten, das ist nicht so einfach da  die fremden Gedanken zu dir kommen werden. Welche? Arbeiten fürs Geben, wofür brauchst ich das alles für mich: das sind die fremden Gedanken auf diesem Niveau. Wir müssen wissen, wie man mit diesen Klärungen arbeitet.

Wieso sind das Ziel der Schöpfung und die Korrektur der Schöpfung einander entgegengesetzt? Es sollte doch so sein, dass das Geben an den Schöpfer das größte Vergnügen darstellt?!

Ich weiß es nicht was das Geben an den Schöpfer bedeutet. Ich weiß, dass ich überprüfen soll wofür ich arbeite: damit ich Ihm gebe oder damit ich selber genieße? Ihm zu geben? Wie überprüfe ich was genau fürs Geben an Ihm bedeutet, wenn ich nur die Kelim des Selbstgenusses habe?

Ich kann das überprüfen, was ich habe: in einem Gramm der Absicht fürs Geben sage ich, dass ich Ihm Genuss bereiten will.

Nein. Man muss noch weiter nachdenken.

***

Wir müssen so eine Einstellung zum Fest Pessach haben, dass wir die Möglichkeit haben die spirituelle Kraft buchstäblich genau jetzt zu erhalten. Wir müssen das spüren und darauf warten. Das entwickelt den spirituellen Kli enorm. An vielen Stellen schreiben die Kabbalisten darüber, dass sie den Shabbat am Dienstag oder versuchten Rosh Hashana zu einer anderen Zeit durchzuführen und sie haben keine Änderungen gespürt. Was möchten sie uns damit sagen? Das heißt nicht, dass wir diese Handlungen nicht in dieser Welt vollbringen sollten, sondern dass außer der Verbindung zwischen dem Zweig und der Wurzel es noch das niedere Verlangen gibt. Und wenn man dieses Verlangen zusammen ausführen will, wird das sagen wir als Pessach genannt. Wenn wir uns sehr stark wünschen diesen Zustand  zu erreichen und aus unserem Zustand herauszukommen, wird es geschehen. Vor allem wenn es zusammen mit dem Zweig und der Wurzel übereinstimmt, zwischen dem spirituellen und materiellen. Deswegen sollten wir sehr gut darüber nachdenken.

Wenn wir selber wechseln, heißt das die Erweckung von unten. Oder warten wir darauf, dass die Erweckung von oben kommt? Die Erweckung von unten bedeutet den Weg Achischena, die Erweckung von ober: den Beito-Weg. Wofür entscheiden wir uns dann, was machen wir dann?

Welche Lösung nehmen wir im Zehner und alle zusammen an?

FEITAG 23.3. und SAMSTAG 24.3. gibt es keine Artikel des Tages

 

Artikel des Tages vom 22. März 2018

Wie kann man während der Handlungen, die auf die Verbindung zwischen den Freunden gerichtet sind, die Absicht auf unsere Verbindung mit dem Schöpfer halten?

Die Verbindung mit dem Schöpfer muss die erste Absicht sein, das Ziel sein, mit welchem ich anfange. Ich fange nicht mit dieser Welt an: das Ende der Handlung, die Verschmelzung mit dem Schöpfer muss am Anfang der Absicht liegen. Dann wenn ich zur Verschmelzung mit dem Schöpfer kommen will und meine Verschmelzung darin besteht, dass ich den gesamten Geschöpf zur Verschmelzung mit Ihm bringe, dem ganzen zerbrochenen Kli Adam HaRishon in seinen früheren Zustand bringe (das heißt, dass die Welt in seinen ursprünglichen Zustand gebracht wird), komme ich schon zum Studium, in die Gruppe, nehme alle Bedingungen und Handlungen an. In all diesen Handlungen, die ich durchführe, bestimmt die Verschmelzung mit dem Schöpfer alles. Das ist das Ziel und das ist die Notwendigkeit, daraus kommen alle meine Handlungen. Vor allem muss man dieses Ziel vor sich sehen. Wenn wir uns vorstellen werden, was die Verschmelzung mit dem Schöpfer ist, werden wir viele Fehler vermeiden.

***

Wir müssen uns gegenseitig benutzen wie die Teile der eigenen Seele. Deswegen besteht meine gesamte Arbeit mit den Freunden darin, dass ich mich dafür verantwortlich fühle um sie zu verbinden und zur Verschmelzung mit dem Schöpfer zu bringen, damit man Ihm den Genuss bereitet. Genau solche Verhältnisse mit den Freunden erwartet von mir der Schöpfer, ich muss mich auf diese Weise ihnen gegenüber verhalten. Weil ich nur das Verlangen zu empfangen bin und Er braucht sie. Deswegen muss meine Einstellung zu Freunden genau so sein wie zum Schöpfer. Ich darf ihnen gegenüber an nichts anderes denken als an ihre Verschmelzung mit Ihm.

                                                             ***

Sie haben gesagt, dass wir nur daran denken müssen, wie man die Freunde zur Verschmelzung mit dem Schöpfer bringt…

Das ist das Ziel meines Lebens, damit man die Seele von Adam HaRishon wiederherstellt, dieses allgemeine System.

Können Sie das präzisieren?

Das ist doch klar! Jedes Individuum muss seinerseits die gesamte Seele des Adam HaRishon korrigieren. Und jeder ist verpflichtet und auch im Stande, alles hängt aber von seiner Arbeit und den Anstrengungen an, von absolut jedem. Weil sich in jedem ein Teil von Malchut befindet, deswegen muss er spüren, dass die ganze Welt ihm gehört und es ist notwendig für ihn diese Welt zur Einheit zu bringen indem man über alle Berechnungen aufsteigt, so gut wie es nur möglich oder unmöglich ist.

Kann man sich irgendwie diesen Zustand vorstellen, in dem wir die Freunde zur Verschmelzung mit Ihm gebracht haben?

Ich muss mich überall drin befinden. Sich in der Projektarbeit in der Verschmelzung befinden und nicht in Konflikten, die ab und zu zwischen uns geschehen. Während unserer Verbreitung, in unseren Gruppen, in Campusen: in allem nur dazu streben. Man muss ständig an den allgemeinen Zustand denken: wie kann ich jede Sekunde dazu beitragen, damit die Welt sich noch einen Millimeter dem Aufbau nähert. Was muss man denn sonst noch tun?

Wie verbinde ich jede Handlung damit? Sagen wir die Arbeit mit den Freunden.

Ich muss mich als derjenigen ansehen, der die ganze Welt vorwärts stößt, die Welt nach vorne zieht. Das ist meine Funktion in der Welt, man kann nichts machen! Meine, deine, seine und seine – absolut allen!

Bedeutet das, dass man die Welt zur Verschmelzung bringt und nicht die Freunde?

Ja, aber praktisch machst du das in deinem Zehner. Wir können nicht alle Verbindungen verfolgen, die außerhalb des Zehners geschehen. Es kommt so, dass für dich nur die Arbeit im Zehner reicht.

 

Artikel des Tages, 21. März

Warum wendet man sich nicht an den Schöpfer? Eigentlich wird der Mensch sich aus eigenem Wunsch niemals an den Schöpfer wenden, außer der Tatsache, dass sich neben ihm die Freunde in verschiedenen Zuständen befinden, aber er selbst wird es niemals im Abstieg, in der Verzweiflung und in der Hilflosigkeit tun. Dann können die Freunde ihn unterstützen und diese Unterstützung in seinem Zustand wird die richtige Anrede zum Schöpfer bestimmen. Nur so. Der Mensch selbst wird sich niemals an den Schöpfer wenden können, weder im Guten, noch im schlechten Zustand, er kann aber „Danke“ sagen. Das, was du machst, ist kein Gebet. Das wahre Gebet ist wie der Kli (Gefäß), wie neun erste Sefirot und Malchut. Der Mensch soll die Begeisterung seitens der Freunde empfinden und daran seine „dunkle“ Malchut anbinden, um als Antwort gerade die Ansprache, das wahre Gebet zu bekommen.

Ist euch das klar, dass die Ansprache zum Schöpfer – der eigentliche Kli ist? Sie soll aus zehn Sefirot bestehen und nicht weniger. Was sollen wir machen, einfach schreien? In der Wissenschaft Kabbala spricht man nur über Kelim (Gefäße), zehn Sefirot des reflektierten Lichtes oder des direkten Lichtes, die ineinander eingekleidet sind, es soll HaWaYaH geben. Der Mensch alleine ist nicht im Zustand zu beten, deshalb sagen wir eben: es ist schade, dass der Mensch selbstsüchtig betet, weil diese Bitte unmöglich ist. Der Schöpfer wird das wahre Gebet erst dann erhören, wenn er sich in die Gruppe einreiht und von den Freunden die Begeisterung und die Absichten bekommt. Sie halten ihn fest, so dass er sich mit seinem Chissaron (Mangel) und neun ersten Sefirot, die er von ihnen zur Unterstützung bekommen hat, an den Schöpfer wendet, weil er innerlich fühlt, dass es ihm schlecht geht. Aber dank dem, dass er mit ihnen verbunden ist, wird sein Gebet erhöht und nicht nur weil es ihm schlecht geht. Der Schöpfer gibt uns nichts Schlechtes, sondern ermöglicht uns die Verbindung mit den Freunden und mit Ihm. Deshalb kann ein Gebet nur von der Gesellschaft und für die Gesellschaft hinausgehen.

 

* * *

Was bedeutet das Gebet der zerbrochenen Herzen?  

 

Das Herz zerbricht, wenn ich erkenne, dass ich aus eigener Kraft keine spirituelle Handlung, keine Handlung des Gebens erlangen kann, weil ich keine spirituellen Hände und Beine habe, um sich mit den Freunden zu verbinden. Kurz gefasst, ich falle bis zum Niveau des Tieres oder sogar niedriger herab. Ich soll allerdings aus diesem Zustand hinauf steigen. Wenn es davor die Verpflichtung gab, mit der Gruppe gemeinsam zu arbeiten, dann wirkt sie auf den Menschen ein und er empfindet, dass er nicht alleine ist. Dabei sind nicht die Menschen wichtig, sondern die Gemeinsamkeit der Gedanken, der Wünsche, der Absichten und davon ausgehend handelt er auch. Uns fehlt die Empfindung des Allgemeinen Kli, wir haben sie noch nicht gespürt. Wenn ich gefallen bin und mich niemand braucht, aber es irgendwo die Vereinigung gibt, die mich nicht beeinflusst, dann werde ich davon abgeschaltet und vergesse die Verbindung. Allerdings kann diese Verbindung auf die Freunde einwirken und sie können mich retten, weil sich „der Gefangene aus dem Gefängnis nicht selbständig befreien kann.“ Dank dem, dass jeder mich rettet, wird man zur Malchut. Ich ergänze ihre Bemühungen durch mein eigenes Chissaron (Verlangen) und bilde den Kli für die Ansprache des Schöpfers. Die Freunde werfen mir das Seil zu und ziehen mich aus dem Fluss heraus. Was bedeutet das?

Die Vereinigung.

Die Freunde wenden sich an den Schöpfer, weil man selbst nicht in der Lage ist, sich an Ihn zu wenden, sie tun es quasi für ihn. Jeder wendet sich für seinen Freund und alle werden gerettet.

Artikel des Tages vom 20. März 2018

Du betest, denn was bleibt dir noch übrig? Das ist auch richtig, weil man nur die Beziehung des Menschen zu den Freunden korrigieren muss. Je nach seiner Verbindung, seiner Annäherung beginnt er langsam zu empfinden, dass er die Hilfe von oben, vom Schöpfer braucht. Allmählich begreift er, dass er sich genauso zum Schöpfer verhalten soll.

Später folgen auch die Veränderungen in seinem Verlangen – sein Wunsch wird ständig zum Schöpfer gerichtet sein und er wird darüber nachdenken, wie man dem Schöpfer Genuss bereiten kann. Das alles wird allmählich geschehen, gerade diese Richtung und Reihenfolge stellen kein Problem dar. Später muss man daran eine Menge Eigenschaften anbinden. Es ist aber weiterhin möglich die richtige Beziehung zu den Freunden, sowie die richtige Beziehung zum Schöpfer, zu erlangen. Man muss ständig daran arbeiten, um es bis zur vollkommenen Bildung des Kli (Gefäßes), zu verstärken.

Was ist danach zu machen, wenn man die Hilfe schon bekommen hat? Wie ist dieses Streben zu bewahren und die eigene Arbeit fortzusetzen, um nicht nur den guten Zustand zu genießen?

Wir haben kein Bedürfnis zur Spiritualität, alles kommt zu uns von oben, ebenso wie jeder von euch plötzlich den Wunsch verspürt hat, Kabbala zu studieren, den Schöpfer zu offenbaren. Dieses Verlangen kam  von oben und zwar mittels „Beito“, weil „die Zeit gekommen ist“. Wenn wir auf dem Pfad „Achischena“ vorankommen wollen, das heißt die Zeit überholend, dann brauchen wir die Bürgschaft. Wenn ich mit der Gruppe ununterbrochen verbunden bin, dann kann ich von ihr empfangen, sowie an jeden Freund die Chissronot geben. Das sind schon die wahren Chissronot, mit deren Hilfe wir vorankommen können. Anderen Falles würde ich niemals selbständig das richtige Streben zur Spiritualität entwickeln. Das wird keine wahre Spiritualität sein, weil gerade das Erwachen wichtig ist, welches ich aus dem Neid, aus der Leidenschaft und aus dem Ehrgeiz erlange. Aus allen Eigenschaften, die in meinem Inneren unbewusst oder bewusst in der Gruppe offenbart werden, kann ich die wahre Spiritualität erlangen. Man muss sich nicht vor solchen Verlangen fürchten, oder sich dafür zu schämen. Der Mensch kann hohe und reine Wünsche haben, aber dabei kann es sogar die Konkurrenz in der Gruppe geben. Wenn der Mensch die Beziehungen in der Gruppe richtig aufbaut, dann trägt sie zu seinem Aufstieg bei.

Es ist notwendig immer mehr und mehr die Beziehungen zu beachten, einschließlich der Beziehungen im Unternehmen und zwar in allem, was ihr gemeinsam realisiert. Das bremst uns sehr.

Der Mensch soll sich nur davor fürchten, in seiner Arbeit, bei seiner Hilfe und in allem, was er macht, woran er teilnimmt, etwas auf eigene egoistische Weise zu machen. Deshalb ist es nötig die ganze Zeit zu überlegen, wie etwas am besten zu machen ist, was die anderen Menschen darüber denken, wie das Unternehmen dazu steht. Wir sollen die ganze Zeit sehr feinfühlig handeln, damit keine Handlung mit der Absicht  „zu regieren“ zustande kommt. Angenommen, ich entscheide in der Küche, dass alle heute die Koteletts essen werden. Man muss dabei prüfen, ob dieses Verlangen in Wirklichkeit existiert, ob die anderen es wollen oder nicht, ob sie es brauchen oder nicht und so bei allen Entscheidungen und überall.

Es soll die besondere Feinfühligkeit in den Beziehungen zwischen den Menschen, in der Beziehung zu den Menschen, zu allem, sogar zu Räumlichkeiten und Geräten geben. Ich ertrage nicht, wenn man das Licht im Hörsaal oder im Besprechungsraum nicht ausschalt, denn das spricht über die Beziehung, über die Unterlassung in der Spiritualität. Man muss empfindlicher werden, das alles ist Kli, einschließlich Gebäude und besonders die Beziehungen zwischen den Menschen. Man muss es beachten.

In jedem Augenblick, wenn sich der Mensch auf dem Weg der Verbreitung der Wissenschaft der Kabbala unter dem Volk befindet, kann man immer noch sagen: nein, das geht nicht, es funktioniert nicht etc.. Hier strengt man sich an und die Bemühungen werden nach der Menge der Schritte angerechnet, die man realisiert.

Artikel des Tages vom  19.03.2018

Steigt der Mensch auf die erste Stufe hinauf, nur um dem König Genuss zu bereiten oder um die Freunde zu lieben?

Eine gute Frage. Was denkst du? Ob es die Frage über die  Liebe zu den Freunden am Anfang gibt? Warum auf einmal? Klar, dass es diese nicht gibt . Doch „das Endziel ist im Ursprungsgedanken enthalten“. Ich habe keine Wahl und das muss man ständig mit sich klären. Um zum Ziel zu kommen, was eine Errungenschaft der Verschmelzung, die Lebensaufgabe, die zukünftige Welt  ist – sollst du wissen, dass die Verbindung mit den Freunden unvermeidlich ist.

Diese ist jene Eigenschaft, jenes Gefäß, in das sich alles einkleiden wird das du  bekommst. So sollen wir Schritt für Schritt vorwärts gehen. Das habe ich euch gefragt, bevor wir anfangen den Artikel zu lesen: worin unterscheidet sich unsere Methodik von allen anderen Methoden? Abraham hatte eine Gruppe gebildet die sich unter einem Dach befindet, in einer Vereinigung ist – „die Liebe bedeckt alle Sünden“. Das Ego der Menschen nimmt zu, aber sie wollen sich trotzdem verbinden und sich unter dem Dach der Liebe bedecken. Es ist diese Methodik.

Dann erschaffen sie das Kli, in dem jeder ein großes Verlangen zu empfangen hat, alle befinden sich in der Opposition, dem Widerstand, im Zusammenstoß miteinander. Zugleich bemühen sie sich, verbunden zu sein. Sie arbeiten daran, d.h. beten zum Schöpfer, damit Er ihnen die Kraft verleiht, „sich mit einer Decke zuzudecken“.

Es ist nicht klar, warum sind es zwei verschiedene Ziele?

Das einzige Ziel ist, nur die Liebe zu den Freunden  ist das Kli und die Liebe zu dem Schöpfer – die Füllung. Es gehört zusammen, nur in unserer unvollkommenen Arbeit wird es getrennt.

*

Warum haben wir kein Gefühl und keinen Verstand, den Schöpfer zu bitten, uns zu vereinigen?

Die Sache ist die – es soll ein gemeinsamer Schrei sein: „da stöhnten die Söhne Israels unter der schweren Arbeit und erhoben ihren Schrei zum Schöpfer“, – weil sie sich nicht vereinigen können. Wofür sind sie zu Ägypten herunter gestiegen? – um vereinigt zu werden. Aber sie können nicht vereinigt werden und bitten darum – und sonst um nichts. Deshalb, wenn sie aus Ägypten ausziehen um vereinigt zu werden, springen sie ins Endliche Meer – sie haben keine Wahl. Um vereinigt zu werden, sind sie bereit, die Bürgschaft auf sich zu nehmen und die ganze Tora ist gegeben, um vereinigt zu werden. Nur so handeln wir.

*

Wenn der Mensch kein Heilmittel für die Arbeit in der  Liebe zu den Freunden bekommt, soll er künstlich daran arbeiten?

Es ist richtig, der Mensch soll künstlich daran arbeiten. Deshalb schreibt Rabash in den ersten Artikeln, dass wir verpflichtet sind, die Umgebung zu organisieren: der Einfluss der Umgebung, das Wesen der Umgebung und so weiter. Wir führen es durch. Warum? Weil der Lehrer es uns gesagt hat so zu handeln, obwohl es gegen meinen Willen ist, es stößt mich eher ab. Als Ergebnis, dass ich gegen meinen Willen, entsprechend den  Weisungen des Lehrers, nach seinen Artikeln, nach dem höheren System handele – das alles bedeutet der Lehrer, – kommt zu mir das Licht, das zur Quelle zurückführt.

Was empfinde ich dabei? Ich empfinde eine Schwere des Herzens: ich will nicht mehr. Jetzt benötige ich die Bürgschaft, die ich nicht will, und Vereinigung, die ich auch nicht will. Es gibt viele Sachen, an denen ich arbeiten soll.

Der Artikel beschreibt uns viele Fälle, in denen der Mensch an der Liebe zu den Freunden arbeitet, aber kein Heilmittel bekommt.

Ja, dazu gibt es ein paar Ursachen. Ob er wirklich an der Liebe zu den Freunden arbeitet, oder nur aus der Ausweglosigkeit? Ob er das  Medikament bekommen will, ob er er es versteht oder es nicht versteht? Es ist die Frage der Zustände, der Stufen. Zunächst weiß er überhaupt nicht, wie es arbeitet, wie es auf ihn wirkt. Doch es gibt das Programm der Einwirkung der höheren Kräfte, der Stufen, der Systeme, die ihn beeinflussen. Man muss wie darüber gesagt wurde: „wie ein Stier unter dem Joch und der Esel unter der Ladung“ arbeiten. Ist es nicht klar?

Es ist nicht klar. Wenn es einfach ist…

Nichts ist „einfach“. Man muss den Kopf beugen.

Kann ein Mensch Während der Arbeit an der Liebe zu den Freunden prüfen, ob er zu wahrem Gebet kommt? Ist es das Ziel seiner Arbeit an Liebe zu den Freunden?

Richtig! Es ist auch das Ziel. Das Ziel der Liebe zu den Freunden ist das Erlangen den Willen zu vereinigen. In diesem Bedürfnis nimmt der Mensch die Eigenschaft der Einheit wahr. Diese Eigenschaft bedeutet, dass die entgegengesetzten Eigenschaften zusammen vereinigt werden. Sie können sich vereinigen, weil es über ihnen das Grundprinzip, das der Schöpfer genannt wird, der alle vereinigt herrscht. Dann fangen sie an, um Schöpfers willen zu arbeiten.

Artikel des Tages vom 18.03.2018   

Was erlaubt dem Menschen nicht auf  seine Gefühle zu achten und weiter zu machen? Vor allem der gemeinsame, gegenseitige Schutz. Wenn er in der Gruppe ist, generiert die Gruppe ein Feld, in welchem sich der Mensch befindet. Nehmen wir an, jemand kommt zu uns. Er weiß nicht wie und was hier geschieht, er schaltet sich aber in das Feld ein und beginnt zu fühlen, dass etwas mit ihm geschieht, nur weiß er nicht genau was. Und so schreitet er voran.

Deswegen ist das beste, wenn der Mensch sowohl die Unterstützung von oben bekommt, vom Schöpfer; über sein Verlangen, als auch von der Gruppe. Wenn die Freunde  sich ihm annähern, sie ihn behutsam umhüllen, geben ihm die Freiheit der Wahl. Und so schreitet er voran. Wer arbeitet hier grundsätzlich mit dem Menschen? Das Höhere System. Der Schöpfer hat gegenüber jedem Menschen ein spezielles Programm, man kann es Schicksal nennen. Und der Mensch schreitet entsprechend voran.

Wir beschleunigen lediglich die Zeit. Obwohl sich in dieser Beschleunigung unser Schicksal befindet, unser ganzes Leben. Wenn wir uns beeilen, werden wir uns gut fühlen, zum Guten voranschreiten, werden die Entwicklung spüren und die höhere Kraft. Wenn wir uns nicht so beeilen werden, werden wir die Wirkung der Naturkräfte statt den Schöpfer spüren.

Dabei muss man auch verstehen, dass wir durch ein besonderes Programm gesteuert werden und wir sind die Bestandteile dieses Programms. Jeder hat seine Funktion und seinen Platz darin. Das Wichtigste für einen Menschen ist es seinen richtigen Weg anzufangen, das bedeutet sich zu beugen. Mit anderen Worten: ich bin einverstanden damit was die Kabbalisten schreiben und ich beuge meinen Kopf. In jedem Zustand mache ich das, was sie sagen. Das verbindet den Menschen immer mit der höheren Stufe und sie beschäftigt sich schon mit ihm. Die Beugung des Kopfes in jedem Zustand ist die Errettung.

                                                          ***

In diesem Artikel steht geschrieben: “man muss erklären, dass als Dummkopf  derjenige genannt wird, der in seiner Natur, die die Selbstliebe heißt, unverändert bleibt und sucht nicht nach all den möglichen Methoden und Tricks, damit man aus dem egoistischen Verlangen zu empfangen austritt. Und obwohl er über die unglaublichen Möglichkeiten und Mittel verfügt aus seiner Natur auszutreten, bleibt er „nackt“ wie am Tag seiner Geburt…“

Was sind das für „die Möglichkeiten und Mittel“? Sind sie innerlich oder äußerlich? Fehlt es uns vielleicht an einer gewissen Raffinesse, Arglist? Wie ist das, mit der Selbstannullierung vor der Gruppe, verbunden? Mir scheint es, dass die Selbstannullierung und die Raffinesse entgegengesetzte Sachen sind…

Alles, was in deiner Macht ist zu tun, tu. Ich kann das nicht sagen, weil das vom Charakter des Menschen abhängt, von den Möglichkeiten, die jeder hat, von vielen Faktoren. Wir arbeiten von Zustand zu Zustand zusammen. Bald ist Pessach, wir werden das durchlaufen und werden uns zum Tag der Unabhängigkeit vorbereiten. Danach bereiten wir uns zum Nordamerika Kongress vor, danach noch etwas.Wir unternehmen immer zusammen eine gewisse Anstrengung und es ist empfehlenswert, dass der Mensch sich so gut wie nur möglich einschaltet, in diese gemeinsame Strömung. Dabei ist es nicht wichtig wo der Mensch lebt. Er kann irgendwo in Australien oder in Südafrika sein, oder in Südamerika. Das Wichtigste ist, dass er an dieser gemeinsamen Strömung, in der es so viele Schattierungen gibt, dass es jedem hilft, teilnimmt.

Außerdem ist es abhängig davon, wo sich der Mensch befindet. So muss er daran denken, wie er das, dass ihm der Schöpfer die Erweckung gegeben hat, effektiv nutzen könnte, ein Vertreter des Schöpfer in dieser Welt zu sein. Er ist verpflichtet sich daran zu denken, wie er diese Erweckung, die er vom Schöpfer bekommen hat, bewahrt.

Der Schöpfer beabsichtigt alle Menschen der Endkorrektur anzunähern und ich bin verpflichtet daran zu denken. Auch wenn ich wie ein kleines Kind neben dem Schöpfer bin, bin ich trotzdem verpflichtet, alles was ich kann zu tun. Man soll das natürlich ausgewogen in allem tun, aber man sollte daran denken. Meine Funktion ist es die Übereinstimmung mit dem Schöpfer zu erreichen, die Welt zur Verschmelzung mit dem Schöpfer zu bringen.

 

Artikel des Tages vom 15.3.2018

Wie überwindet man die Schwierigkeiten? Mit der Belohnung. Wieso erhöht ihr nicht die Belohnung, verhaltet euch ohne Respekt ihr gegenüber? Ohne die Belohnung schreitet man nicht voran. Wenn ich weiß, dass ich mich in Seiner Arbeit befinde, wird mir der Vorstoß gegeben. Hier muss man leicht aus dem Verlangen zu empfangen rausgehen, Ihn ein wenig von der Seite anschauen. Ja, es ist richtig, dass es schwer ist, aber… dieses „aber“ existiert nicht. Man muss die Wichtigkeit der Arbeit aufbauen, die Wichtigkeit des Ziels und Ihm damit den Genuss bereiten. Man muss ständig daran denken, wie man Ihm den Genuss bereitet. Habe ich die Empfindlichkeit dazu? Nehmen wir an, dass es nicht der Fall ist und gegenüber der Gruppe auch nicht. Es muss etwas wichtigeres im Vergleich zur Arbeit in dieser Welt existieren, obwohl wir die Spiritualität mit der Materialität nicht vergleichen mögen, weil wir die Spiritualität höher schätzen (obwohl es auch egoistisch ist).Ihr macht das aber nicht. Ihr kämpft nicht darum, dass die spirituellen Werte über allem stehen. Deswegen ist es so schwer. Es hilft nicht, weil man ohne dem aufgebauten Werte-System keine Energie bekommt. Woher auch? Dieses Wertesystem ist das wichtigste und jetzt ist das gleich Null. Es ist einfach beschämend.

                                  ***

Es gibt so ein anfängliches Verlangen, wo ich bereit bin, dass die Gruppe auf mich einwirkt. Ich platziere mich dort, damit sie auf mich einwirkt, egal ob sie stark oder groß wäre.

Du kannst dich in eine Säuglingsgruppe einschließen, es ist nicht wichtig. Durch sie leitet der Schöpfer die Begeisterung. Nehmen wir an, ich habe mich verpflichtet, mich um sie zu kümmern und plötzlich merke ich, dass ich keine Kräfte dazu habe, ich befinde mich in einem leblosen Zustand. Ich muss mich aber um sie kümmern und ich werde von ihnen die Energie und die neuen Lebenskräfte bekommen.

Was kann dem Menschen helfen dieses Verlangen zu erziehen, wenn er sich unter den Einfluss der Säuglingsgruppe stellen möchte. Was gibt mir dieser Platz?

Ich erbaue zuerst diese Verpflichtung und arbeite, ich verpflichte mich ursprünglich. Sagen wir, jeden Tag außer Samstag, muss ich in Twitter 15 Artikel schreiben, 30, 40, so viel ich kann.

Das kommt aber von Ihnen.

Zuerst aber habe ich mich verpflichtet, ich muss. Wofür?

Was gibt dem Menschen eine Verpflichtung?

Nach dem du dich verpflichtet hast, musst du es erledigen. Ansonsten wirst du von der Einwirkung der Gruppe flüchten. Du musst dich auch darum verpflichten, um in der Umgebung zu sein, die auf dich einwirkt und dich belebt.

Wie begleitet man den Menschen zu so einem Platz, damit er das macht?

Man muss ihn in so eine Arbeit eintauchen lassen, wo er spürt, dass dies seins ist.

Wie macht man das?

Erschafft etwas in der Gruppe, irgend eine Arbeit, die ihr zusammen macht und das die Menschen verpflichtet zu kommen. Nehmen wir an, dass man sich direkt nach dem Unterricht  eine viertel Stunde mit etwas besonderem beschäftigt. Der Mensch kommt für diese Viertelstunde, damit er spüren kann, dass es seins ist.

Artikel des Tages, 14. März 2018                                

Kabbalisten schreiben, dass der Eingang in die spirituelle Welt nur innerhalb HaWaYaH, innerhalb der Gruppe realisiert wird. Sowohl die Spiritualität, als auch der Schöpfer den du offenbarst – befinden sich in der Gruppe.

Aber was ist dann die Art der Verzweiflung, die wir erlangen sollen?

Die Verzweiflung besteht darin, dass man ohne Bürgschaft keine Spiritualität erlangen kann. Wir wollen die Spiritualität auf verschiedene Weisen erreichen: wir machen etwas, wir laufen hin und her, wir schreien einander an, „wir spielen im Sandkasten“ – wie die Kinder es tun. Wir machen alles, außer einer Handlung: wir wollen die Bürgschaft nicht. Die Bürgschaft ist die Verbindung, in der ich – an deine Stelle komme und du – an meine Stelle kommst. Aber ich fühle darin keine Notwendigkeit.

Man sagt mir, dass es dabei um die Verbindung mit dem spirituellen Kli (Gefäß), um die Vereinigung innerhalb der Seele geht. Wenn du dich ständig bemühst, aber diesen Kli immer noch nicht wahrnimmst, dann kann man für dich nichts mehr machen. Du sollst den Raum aufbauen, worin du die Spiritualität offenbaren wirst. Dieser Raum beinhaltet das Netz der Beziehungen zwischen den Freunden. Man muss die Struktur „Adam Rishon“ aufbauen, die es bis zur „Versündigung“ gab. Ihr sollt euch darin bemühen, wie die Kinder es tun.

***

Alles hängt von dem Willen ab, was du erreichen willst. Angenommen, du willst etwas Einfaches – und keine höheren Welten offenbaren, dann ist das eher unwichtig und du kannst das auch später erlangen.

Wo offenbare ich alles? Man antwortet mir: in der Gruppe, im Zehner. Wenn du dich richtig mit anderen verbindest, dann kannst du alles mit Hilfe eigener Bemühungen aber zwischen den Freunden aufbauen. Es geht in Wirklichkeit nur um dich alleine, denn andere Menschen sind dafür nicht nötig und es scheint dir nur so zu sein, dass es sie gibt. Sie werden genauso spielen, wie es für dich notwendig ist. Wenn du dich dementsprechend anstrengst, dann kannst du in der Verbindung mit ihnen das System aufbauen, das „die höhere Welt“, „die zukünftige Welt“ heißt. Realisiere das!

 

Innerhalb dieses Systems wirst du die höheren Welten, die Treppe der spirituellen Stufen, spirituelle Parzufim, die Seelen und den Schöpfer offenbaren, Der alles ausfüllt. Alles befindet sich innerhalb der Verbindung zwischen den Freunden.

Du kommst zu den Freunden, du willst mit ihnen vereinigt werden und siehst, dass es dir nicht gelingt. Du versuchst auf allen Wegen, machst dies und das, aber hast darin keinen Erfolg. Würde man vergleichbare Anstrengungen woanders investieren, könnte man Vieles erreichen! Hier ist aber alles umsonst, das Herz will nicht zuhören. Stimmt das?

Darin besteht eigentlich das Problem.

Lass dieses Problem beiseite. Was erfolgt später? Was ist damit zu machen? Hier liegt gerade der Punkt der Verzweiflung, über den dein Freund fragte.

Aber wie kann ich die Entscheidung treffen? Ich will das wirklich, ich befinde mich – in der Gruppe, ich realisiere viele Handlungen!

Richte dich so lange an die tiefere Vereinigung, bis du darin verzweifelst und andere Freunde darum bitten wirst, denn sie wünschen das Gleiche. Sie sind – deine Projektion, wenn du sie anschaust, dann siehst du dein eigenes Spiegelbild. Sie – sind dein „Spiegel“. Fordere von ihnen die Verbindung und du wirst erkennen, wie der Schöpfer alles veranstaltet. Fordere es! Fordere alles! Wo bleibt die Vereinigung? Wann wir sie endlich realisiert?

Was kann ich selbst tun? Sich – annullieren. Sagt: was kann ich noch mit mir machen, wenn alle meine Freunde im korrigierten, idealen Zustand sind? – Nur eine „Null“ aus sich machen. So mache das! Wir studierten im ersten Teil TES, dass es den Punkt, zwei Kreise im Punkt, die Linie, das Quadrat, die Kugel etc. gibt. Mache aus dir eine „Null“ und du wirst sie schon „angehen“, dadurch wirst du den Kontaktpunkt mit ihnen erlangen. Du sollst erst zur „Null“ werden.

 

Artikel des Tages vom 13. März 2018

Es wird gesagt, dass der Mensch selbst keinen Genuss zerschlagen kann, weil es nur dem Schöpfer obliegt, wenn Er an Seine Geschöpfe nichts mehr zu geben hat. Wie äußert sich diese Aussage auf die Arbeit im Zehner, in der Gruppe?

Man muss beten. Die Gruppe soll verbunden sein, um das richtige Ziel, die richtige Form zu finden, die sie erreichen will, man muss darum bitten. Deshalb soll es „ein Gebet der Vielen“ geben. Warum? Um richtig zu beten. Ich persönlich kann den Schöpfer nicht bitten, da dieses System mir nicht zuhört, wenn ich die richtige Ansprache nicht kenne: „Wie kann ich den Knopf richtig drücken? Das funktioniert hier nicht“. Wenn ich mich darin bemühe mit der Gruppe verbunden zu werden, erlebe ich solche Zustände wie „dafür“ und „dagegen“, dank denen ich verstehe, um was, wie und bei wem ich zu bitten habe. Ich habe ein inneres Bild davon, was geschieht, weil ich mit Hilfe der Umgebung erkenne, was die angestrebte Einheit und Vereinigung über alle Unterschieden bedeutet. Wofür? Um „gebend zu sein“. Die Frage betrifft somit nicht die Vereinigung selbst, sondern eher „das Geben“. Wenn ich mich darin bemühe und nichts erreiche, dann sind dafür zwei Kräfte notwendig – Awiut (Tiefe) und die Kraft des Widerstands. Ich will in der Gruppe trotz Selbstsucht vereinigt werden – ich bin bereit, ich will die Verbindung und kann nichts tun. Ich verfüge über zwei Kräfte – über die Kraft des Widerstands und über die Anziehungskraft, mit denen ich trotzdem nichts tauge: „die Söhne Israels stöhnten“ – schreie ich und bekomme die Hilfe. Das alles erfolgt im Zehner, denn anderenfalles kann man das nirgendwo sonst klären? Wer ist der Schöpfer? Er ist mein Zehner, der ideal und richtig verbunden ist. Das Licht füllt ihn aus, beleuchtet und seine Kraft ist die Kraft des reinen Gebens. Das alles symbolisiert in meinen Augen den Schöpfer, wie wir heute studierten: der Schöpfer ist die nächste, höhere Stufe bezüglich meiner heutigen Stufe.

* * *

Ich denke, dass der Hauptgrund dafür, warum wir die Bürgschaft nicht erreichen können, ist unser Unwissen darüber, dass der Schöpfer die allgemeine Kraft der Gruppe symbolisiert. Nur deshalb verhalten wir uns zur Gruppe nicht wie zum Schöpfer und gewähren die Bürgschaft eher dem Schöpfer. Der Schöpfer und die Gruppe sind allerdings ein und dasselbe. Er soll nur offenbart werden und wir sollen uns zu Ihm und zur Gruppe gleich verhalten. Die Tatsache, dass wir die Gruppe und den Schöpfer voneinander trennen hindert uns daran, die Bürgschaft zu erlangen.

 

Artikel des Tages – Montag 12. März 2018

Jede Etappe beinhaltet ein kleines Ägypten, aber Ägypten selbst müßt ihr gründlich erkunden, bis ihr wahrnimmt, dass eine egoistische Verbindung im Zehner nicht mehr funktioniert. Wir müssen jetzt zu dieser Vereinigung kommen – diese Etappe liegt sehr nah und wir können sie ganz schnell erreichen.

Was bedeutet die egoistische Vereinigung?

So wie jetzt. Willst du dich verbinden oder nicht? Angenommen du willst es. Wenn ja, dann wozu? Deinen Zustand zu verbessern, etwas erreichen, etwas gewinnen. Es bedeutet sieben Jahren des Überflusses – wir wollen etwas für uns selbst gewinnen.

Ich habe aber keinen Gewinn.

Doch, du rückst zu der zukünftigen Welt vor, der Offenbarung des Schöpfers entgegen. Dein Treibstoff ist aber der Wille zu empfangen, der Lohn.

Vor Pessach merke ich immer, dass wir lange noch nicht da sind, wo wir sein wollen.

Weil ihr noch nicht mit der Vereinigung beginnen wollt. Ihr wollt nicht ins Ägypten heruntersteigen, ihr seid buchstäblich wie Jakobs Söhne, den Josef ausgenommen.

Haben wir auf dem vergangenen Kongress wirklich keine egoistische Vereinigung erreicht?

Ja, aber es ist noch nicht genau das. Nenne ein Beispiel von einem Zehner der so handelt, als ob sie eine starke Vereinigung haben – wie bei dem Sonderkommando?

Was ist das Wesen der egoistischen Vereinigung?

Wir wollen in der gegenseitigen Unterstützung alles erreichen, worüber Rabash schreibt. Wir handeln kompromisslos, nur um die Vereinigung zu erreichen, sind aber gezwungen Ihn in unseren egoistischen Vorstellungen darzustellen.

Wie nähern wir uns aber diesem Zustand an. Bedeutet es nicht, dass wir uns in Ägypten befinden?

Teilweise. Ihr hört doch, was man machen muss. Es gleicht noch dem, wie Josef zu seinen Brüdern spricht,  sind aber mit ihm nicht einverstanden.

Wann bin ich bereit, auf Josef zu hören?

Wenn du merkst, dass es keine andere Wahl gibt und dass es Nutzen bringt.

***

Was bedeutet geben und nichts zu nehmen?

Es bedeutet Arbeit, aber die Ergebnisse deiner Arbeit kriegt jemand anderer. Gerade dann ist deine Arbeit nicht für dein Konto, wird nicht dir gutgeschrieben. Versucht es in der Gruppe zu verwirklichen. Wenn es gegenseitiges Einverständnis und Unterstützung gibt, könnt ihr es schaffen und gleichzeitig dafür beten, dass ihr die Kraft, Energie und das Licht, das zur Quelle zurückführt habt – so könnt ihr aufsteigen.

Wie kann man jetzt eine richtige Klärung machen und den bösen Willen zu offenbaren?

Wozu muss ich den bösen Willen offenbaren? Wir neigen dazu, immer nach etwas  Gutem zu suchen. Bin ich klug, weil ich etwas gelesen habe? Nein. Was ist dann die Frage?

Was bedeutet geben und nichts zu bekommen?

Anders gesagt bedeutet es die richtige Vereinigung in der Gruppe. Es bedeutet, dass jeder dem anderen hilft, sich zu verbinden, als Vorbild dienen und gemeinsam zum Licht zu beten, das zur Quelle zurückführt, bevor der Schöpfer sich zwischen euch offenbart. So einfach! Ich bin kein Besserwisser, um mich mit allen Einzelheiten des Artikels auseinander zu setzen. Sie klären sich von selbst, wenn ich richtig voran schreite. Wichtig für uns ist – eine Entscheidung zu treffen und es ist eine wichtige, reale Übung. Wir haben alles nötige dafür.

 

Artikel des Tages – Sonntag  11. März 2018

Was sind die Zehn Freunde, bevor ich es spüre und offenbare? Was bedeutet „zusammen“ in unserem jetzigen Zustand? Der Zehner ist drin, draußen. Was ist das?

Jetzt verstehe ich, dass ich ein paar Freunde habe, die dasselbe wollen wie ich. Es sind sogar nicht nur ein paar, sondern ein paar Hunderte oder Tausende, die sich genau wie ich verbinden wollen, damit man in der Verbindung den Anfang der spirituellen Stufe offenbart. Weil die Spiritualität schon „fürs Geben“ ist.

Wenn wir uns über unserem Ego verbinden, kommen wir zu einem Zustand, der „das Geben über dem Empfangen“ heißt. Die Stufe des Gebens wird höher als das Empfangen von jedem sein. Das ist schon der spirituelle Zustand. Also, ich arbeite zusammen mit den Freunden, mit diesem Begriff, ich bemühe mich. Ob sie Imstande sind, ob sie hören oder nicht, weiß ich nicht, auch wenn alle Freunde sehr schöne Worte aussprechen. Ich mache das wie Rabi Yosi Ben-Kisma. Das Wichtigste ist, dass etwas zwischen uns passiert, wir befinden uns zusammen in diesem Prozess, sie sind bereit sich einzubringen, weil das ein Fakt ist, dass sie sich hier um 3 Uhr nachts befinden und nicht im Bett. Für mich reicht das, damit ich mir vorstelle, dass ich aus mir austrete und nur dafür handle, damit ich sie in eine Einheit verbinde.

Es ist klar, dass ich mich bemühe, aber nach all diesen Fragen kommen wir dazu, dass wir von Ihnen zu hören bekommen: “ihr betet nicht zusammen, jeder betet für sich“. Wo sind dann diese Tausende, die zusammen mit mir sind?

Bete DU für sie! Ist das klar? Mach! Du brauchst nichts mehr als das.

Sie sagen aber im Endeffekt: “ihr seid nicht zusammen“.

Sobald du für sie beten wirst, wirst du sehen, dass sie dasselbe tun werden.

                                                  ***

Reicht das Gebet für die Freunde und die Teilnahme an allen unseren Veranstaltungen aus, um zur Verbindung zu kommen, oder ist es notwendig sich dazu noch zu treffen, sich auf einem einfachen Niveau irgendwie anzunähern?

Ich weiß es nicht. Wir gehen die Zustände durch, die nicht in den kabbalistischen Werken beschrieben wurden und wir werden gezwungen die Form der Verbindung zu finden, die zu unserem Zustand hier passt. Jetzt sehen wir auf den Bildschirmen die Freunde aus Sibirien, Moldau und anderen Plätzen, die sehr weit voneinander entfernt sind. Was sollen wir dann tun? Man muss sich bemühen sich zu verbinden, jeder muss an die Freunde denken. Und so geschieht es auch, weil wir den gleichen Stoff in uns absorbieren, wir studieren ein und denselben Unterricht, der Schöpfer beschäftigt Sich mit uns. Man braucht nur ein bisschen mehr an persönlichen Anstrengungen von jedem.

Versucht innerhalb des Tages ständig nur an die Freunde zu denken. Ich existiere nur dafür, dass ich an sie denke, wie die Mutter, die ständig an ihre Babys denkt, ständig nur an sie, als ob sie selber nicht existieren würde! Die Rechtfertigung ihrer Existenz ist das, dass sie kleine Kinder hat und sie erzieht sie. Wenn nicht die Kinder wären, hätte es keinen Sinn in ihrem Leben gegeben, kein Grund zum Leben.

 

Artikel des Tages – Donerstag 8. März 2018

Ich rate euch: stellt euch nur den Zehner vor, es gibt nichts anderes außer diesen Platz. Wir können ihn die Welt der Unendlichkeit nennen, die Welten, die Seele, die Gruppe, es spielt keine Rolle. Dieser Platz ist der Zehner, das ist am klarsten. Alles geschieht genau dort. Das kann die Seele des Adam HaRishon sein, das kann die Welt der Unendlichkeit sein, es ist egal, das ist aber ein bestimmter Platz. Sagen wir es ist die Rede von der Welt der Unendlichkeit, das bedeutet, dass dies die Welt der Unendlichkeit ist. Wir reden aber immer über eine und dieselbe Struktur. Dann wird euch nur das in euren Phantasien darüber helfen, was sich dort abspielt, nur das, dass ihr ausschließlich auf den Zehner schauen werdet.

Ihr werdet sehen, wie sich das klären wird und nicht in irgendwelchen physischen Weiten verschwindet oder sich hinter den Begriffen, die kein Bezug darauf haben, verbergen. Alles ist innerhalb der Verbindung der Zehn Sefirot eingeschlossen. Das ist alles.

„Es existiert nichts im All, was nicht in der Unendlichkeit existieren würde. Die Begriffe, die in unserer Wahrnehmung entgegengesetzt sind, befinden sich in einer einfachen Verbindung und Einheit“.

Die Unendlichkeit ist ein Zustand zwischen uns. Es gibt einen Zustand, der Unendlichkeit heißt: Ein Sof und dieser Zustand schließt in sich alle weiteren Zustände ein. Sie müssen sich aber danach offenbaren, weil die Rede von der Entwicklung von der Vollkommenheit zur Unvollkommenheit ist. Wir werden aber den Rückweg gehen.

***

Es ist unklar, wie man sich alles innerhalb des Zehners vorstellt?

Die maximalen Anstrengungen unternehmen.

Ich habe aber keine Wahrnehmung dafür, was der Zehner ist…

Das kommt noch. Es ist unmöglich, dass aufgrund der Gewohnheit der Mensch nicht wahrnimmt, dass er existiert. Es existiert ein Zehner, den du dir vorstellen kannst, in dem du dich befindest. Fang an die Anstrengungen zu unternehmen, du befindest dich dort, beginne das nur zu offenbaren. Alle Zustände bis zur Endkorrektur existieren, offenbare sie, eins nach dem anderen.

Wie verbinde ich diesen Text mit dem Zehner?

So gut wie du nur kannst. Alles ist aber drin. Baal Sulam befindet sich innerhalb des Zehners und erklärt dir, was dort geschieht. Wenn nicht im Zehner, würde er nichts offenbaren. Deswegen ist hier jedes Wort nur aus dem Zehner-Inneren geschrieben und nicht anders. Also, stell dir diesen Zustand vor, als ob du das, statt Baal Sulam vorstellst. Was will er sagen? Die Zehn Freunde sind miteinander, einheitlich eingeschlossen und offenbaren den Schöpfer, das höhere Licht, den Zustand zwischen ihnen, der Unendlichkeit heißt. Du kannst dich tausend mal irren, du befindest dich aber auf dem richtigen Platz.

Bedeutet das, dass es keinen klaren Begriff gibt, das Wichtigste ist deine Anstrengung?

Natürlich! Du erweckst damit das höhere Licht, das zur Quelle zurückführt, weil es zu dir aus dem Zehner kommt. Auf irgendeine Weise kommt es aber daraus. Das ist das Wichtigste.

 

Artikel des Tages – Mittwoch 7. März 2018

Wann können wir wahres Chissaron (Mangel) spüren? Es wird gesagt, dass „der Mensch sich dort befindet, wo seine Gedanken sind.“ Wir sollen mit der Prüfung beginnen, wo ich gerade bin, wenn ich mich bemühe, mich zu annullieren, sich mit dem Schöpfer zu verbinden, die Absicht, das Verlangen zu verringern, sich als Punkt am Schöpfer zu befestigen. Dann beginne ich die Zustände zu empfinden, die ich erlebe, wobei ich mich in jedem Zustand wieder mit dem Schöpfer verbinde. So beginne ich mein spirituelles Partzuf zu bilden.

In diesem Punkt der Annullierung, die ich realisiert habe (selbst wenn ich dabei nicht weiß, was zu machen war), gibt es noch keine Spiritualität. Ich versuche dennoch, wie ein kleines Kind, welches groß sein will, die Hindernisse zu erkennen, die der Schöpfer aus verschiedenen Seiten schickt, die mich in der Vernunft und im Herzen erschrecken und verwirren. Ich bringe mich jedes Mal an diesen Punkt der Verschmelzung zurück. Es ist nichts anderes notwendig, denn dadurch bilden wir den spirituellen Raum.

Wenn ich mich trotz alle Hindernisse annulliere und mit dem Schöpfer verbinde, dann geht dieses Hindernis in der Vernunft und im Herzen in die Heiligkeit ein, weil ich sie schon korrigiert habe. Deshalb befinde ich mich immer dann im wahren Chissaron, im wahren Gebet, wenn ich ständig zur Verschmelzung zurückkehren will, wobei ich offenbare, dass ich selbst nichts realisieren kann und die Hilfe des Schöpfers brauche. Folglich befinde ich mich auf der Suche nach Hindernissen und bemühe mich die ganze Zeit um das Gebet für die Verschmelzung. Das ist eben alles. Mein erster Punkt der Verschmelzung gilt als wahrer Punkt, an dem es „mich“ nicht gibt, weil ich verbunden bin. Dann werde ich vom Schöpfer entsprechen dem Charakter der Hindernisse erlernen, wie Er mich weckt. Die Größe der Hindernisse und die Verbindung zwischen uns wird mir zeigen, was „an Deinen Taten werde ich Dich erkennen“ bedeutet. Nach Seinen Handlungen mir gegenüber werde ich beginnen Seine Beziehung, Seinen Charakter, Sein Verhalten zu verstehen, was Er mir erzählen will. Das heißt eigentlich „die Weisheit der Kabbala.“

* * *

Muss man das Recht auf Exil erst verdienen?

Natürlich, man muss das Recht darauf verdienen, an die Vertreibung zu gelangen. Die Vertreibung ist eine Empfindung, dass du mit dem Schöpfer nicht verbunden bist – die wahre Empfindung, die Offenbarung des Bruches zwischen dir und Ihm. Dieser Ort ist wunderbar, denn der Schöpfer bildet deinen Zustand anhand Seiner Kehrseite, die der Pharao heißt.

Fühlt sich der Mensch im Exil schlecht?

Richtig, wenn die Vertreibung offenbart wird, dann kannst du sie nicht ertragen und dieses Gefühl hilft dir, sich darüber zu erheben, fortzulaufen.

 

Was soll ich dann machen?

Die Vertreibung in die Befreiung zu verwandeln. Wie? Sich darin mit dem Schöpfer zu verbinden, es genügt. Deshalb soll sich der Mensch jeden Tag bemühen, aus Ägypten auszuziehen.

Soll ich dabei die Vertreibung offenbaren, oder aus der Vertreibung hinausgehen?

Eine gute Frage. Du sollst dich jeden Tag um die Verbindung bemühen, wobei dir ständig offenbart wird, dass du dich in der Vertreibung befindest. Dann wird deine tägliche Arbeit die Verbindung mit dem Schöpfer sein, trotz der Entfernung. Folglich wird der böse Anfang zum guten Anfang, der Todesengel – zum Engel des Lebens. Nichts ist zwecklos geschaffen.

Welche konkreten Handlungen sind zu realisieren?

Ich habe schon gesagt, wir bemühen uns, nur den Punkt der Verschmelzung mit dem Schöpfer zu finden, als ob es keine Hindernisse gäbe, um später über alle offenbarten Hindernisse nur im Punkt der Verschmelzung zu sein. Es ist schon kein Punkt mehr, denn die Hindernisse haben ihn vergrößert, du hast diesen Punkt ausgedehnt.

Im Grunde genommen ist die Vertreibung – die Selbstliebe?

Die Vertreibung ist die Unmöglichkeit, sich mit dem Schöpfer zu verbinden.

 

Artikel des Tages,  Dienstag den 6. März 2018

Wie kann man diesen Artikel erklären, wenn man die innere Welt des Menschen in Betracht zieht?

Der Mensch befindet sich im Feld und begegnet dort einem anderen Menschen. Was sagt er zu ihm? Deine Brüder sind weggegangen etc. Wie erklärt sich der Mensch oder jeder von uns diese Situation innerlich? Die Тora erzählt keine Geschichten der Außenwelt, sondern nur das, was von Generation zu Generation weitergegeben wird, deshalb ist sie auch so geschrieben worden. Derjenige, der beabsichtigt in den inneren Teil der Tora einzugehen, soll die Anstrengungen machen, um sie richtig zu entziffern, zu erklären.

Schaut ins Buch rein und findet diese Stelle: der Mensch hat sich im Feld verloren. Beginnt es innerlich, konkret und einfach zu erklären, wie man diesen Zustand, ausgehend von der inneren Welt des Menschen, verstehen kann.

Ihr sollt auf eine bestimmten Weise sagen: ich habe in mir den Menschen gefunden, was fühle ich in der Rolle dieses Menschens, der in dem Feld umher wandert. Offensichtlich gibt es ein Feld, in dem man die Spiritualität finden kann, aber dieser Mensch wandert noch in dem Feld umher.

Wenn ich in mir den Menschen finde, der fühlt, dass er sich geirrt hat und den spirituellen Weg nicht finden kann, dann soll ich ihm eine Empfehlung geben, zu klären, wie man den richtigen Pfad im Feld findet und zum Ziel kommt? Es wird weiterhin gesagt: „Der Mensch fragte: was suchst du hier und wie kann ich dir helfen? Und der andere antwortete: nach meinen Brüdern suche ich“. Somit wird uns schon klar, dass sich dieser Mensch schon mehrmals irrte und deshalb nach solchen Menschen sucht, die ihm gleichen. Wofür? Um mit ihnen zusammen zu sein…

* * *

Wie kann man alle diese Eigenschaften organisieren, die „Freunde“ genannt werden, die Umgebung, damit sie mir hilft, das Geben zu erlangen?

Wie ist das alles zu organisieren? Du sollst empfinden, dass alles in deinem Inneren existiert, dass diese vorgestellte Welt illusorisch ist, dass diese Gestalten – innen sind:  ich will sie empfinden, verstehen, wahrnehmen und zum einheitlichen Ganzen vereinigen. Auf diese Weise soll ich die ganze Weisheit der Kabbala, die gesamte Tora interpretieren – alles befindet sich innerhalb eines Menschen, Tora ist für einen Menschen geschrieben.

Kann man ein Beispiel für die Eigenschaft nennen, die als „Freund“ bezeichnet wird?

Ja, die Art meiner Verbindung: wenn ich mein „Ich“ mit allen anderen Eigenschaften verbinde, die mir fremd sind, wenn ich mich darin bemühe, sich mit allen fremden Eigenschaften gleichzusetzen. Angenommen es gibt in mir eine Eigenschaft mit dem Namen „Itaj“, die ich nicht achte. Folglich soll ich daran arbeiten, damit diese Eigenschaft für mich genauso wichtig wird, wie meine Eigenschaft, die „Michael“ heißt.

Soll ich die Eigenschaft fühlen?

Ich soll mich darin bemühen.

Wir werden noch viel darüber sprechen und daran noch eine Zeitlang arbeiten, denn wir sollen uns gerade jetzt damit beschäftigen. Aber bemüht euch sehr, ständig daran zu denken und diesen Artikel mehrmals im Laufe des Tages zu lesen, weil er kurz ist, um diese Eigenschaften innerhalb des Menschen wiederfinden zu können.

Artikel des Tages, Montag  05.03.2018

Unter der Einwirkung des höchsten Lichtes, jener Kraft, die zu uns kommt und uns allmählich in ein neues Geschöpf umwandelt, beginnen wir neue Begriffe zu empfinden, zu verstehen und zu urteilen. Obwohl er dir jetzt nach deiner jetzigen Wahrnehmung als derselbe Mensch erscheint, ist er in Wirklichkeit ein absolut anderer. Du kannst ihn nach deiner Wahrnehmung, nach deinen Werten und Gesetzen nicht beurteilen, weil er nach den Gesetzen der Gleichheit der Eigenschaften handelt und die sind ganz anderes. Das höchste Licht ruft in uns die wesentliche Veränderung, einen komplizierten inneren Umschwung hervor. Jahre vergehen, bis die Veränderungen im Menschen allmählich geschehen. Es passiert stückchenweise, aber selbst das ist schwierig zu ertragen.

In der Gruppe fällt es uns leichter, weil wir etwas Greifbares haben. Ich hoffe, dass wir uns bald in der Gruppe so fühlen, dass wir uns mit geschlossenen Augen an sie festhalten und so nach und nach voranschreiten. Wir ignorieren alte Werte und halten uns an der Gruppe fest, in dem die Zehn wie eins sind. Somit erhalten wir von dieser Vereinigung, vom neuen Kli die neuen Werte, Verstand, Gefühl, Wahrnehmung und Maß der Dinge. In unserer Welt findet etwas Ähnliches statt: Ich spreche mit einem Menschen, und merke, dass er ganz anders denkt. Allmählich verstehe ich, inwiefern er mir entgegengesetzt ist und dass er damit auch recht hat.

Es ist eine sehr feinfühlige und schwierige Periode, wenn wirklich Tausende reinkommen und nur als einer rauskommt. Man muss sich in Geduld üben, während das höchste Licht an uns arbeitet und uns neue Eigenschaften verleiht. Es ist in der Tat die Unterstützung von Oben, wenn der Mensch die Augen geschlossen hält und das Licht auf sich einwirken lässt. Deshalb steht es geschrieben: „Nur nicht weggehen“ – darum geht es.

***

Sie sagen immer, dass wenn vor nur hundert Jahren die Menschen gesagt bekommen hätten, dass man den Schöpfer enthüllen kann, wären sie bereit gewesen, alles hinzuschmeißen und wir tun uns heute bei der Verbreitung schwer, die Menschen davon zu überzeugen, nur etwas darüber zu lesen.

Wir sollen uns nur bemühen –  und so wie wir vorankommen werden, kommen wir voran. Man muss alles daran setzen, weil wir dadurch den Namen des Schöpfers in der Welt verbreiten. Kommt es zu Veränderungen? In jedem Augenblick ändert sich alles, deshalb sollen wir angeblich tausendmal das Gleiche tun. Man kann es nicht ändern, es ist so, als ob man jeden Tag wieder essen muss. Warum? So ist es.

Unsere Arbeit besteht aus vielen Handlungen, die angeblich keinen Nutzen haben, die nicht rational sind. Warum, wofür haben wir so oft dasselbe gelernt? So ziehen wir das Licht heran, das zur Quelle zurückführt. Ich suche für mich verschiedene Mittel: Noch mehr Dreharbeiten, Veröffentlichungen. Ich handele dort, wo es nur möglich ist.

Sie schreiben selbst dann, wenn es niemand lesen wird?

Es gibt keinen Unterschied – es muss nicht gelesen werden. Ich habe von Rabash oft Worte gehört, die ich überhaupt nicht verstand und wenn ich fragte, bekam ich die Antwort: „Ich wollte es nur in die Welt sagen“. Was bedeutet „in die Welt“? – In die Luft, wenn es jemanden gibt, der hört, ob er es versteht oder nicht – ist unbedeutend. Darin liegt die Enthüllung.

Gibt es Nutzen davon, wenn wir über das  Internet verbreiten, selbst wenn es niemand lesen wird?

Ja und wie! Aber man muss es gut und richtig machen, mit Liebe, damit wir richtig verstanden werden. Es ist sehr wichtig, selbst wenn es niemand lesen wird. Aber es wäre wünschenswert, dass es gelesen wird und je mehr, desto besser, da wir uns im allgemeinen Korrekturprozess befinden.

Tagesaufgabe vom Montag, 5.3.2018

Alle Freunde bemühen sich während des Tages, in Erhebung über die Störungen, die Hilfe Gottes zu sehen, um aus Ägypten auszuziehen. Abends sprechen wir darüber im Zehner.

Workshopfragen vom Montag,  5.3.2018
Vorbereitung:
1) Jeder Freund überzeugt den Rest der Freunde davon, dass wir jetzt aus Ägypten ausziehen.
2) Jeder Zehner gelangt zur gemeinsamen Verpflichtung, die allen dabei hilft in diesem Unterricht Ägypten zu verlassen. Schreibt die Entscheidung des Zehners auf.
3) Auf welche Weise ziehen wir den Chissaron (Mangel) für den Auszug aus Ägypten heran- vom Schöpfer oder von den Freunden?
4) Was fehlt uns jetzt, um aus Ägypten auszuziehen? Antwortet mit wenigen Worten.
5) Worin schreiten wir voran, um aus Ägypten auszuziehen?
6) Warum fühlen wir einen Mangel an Fortschritt und eine wachsende Schwäche (was gerade den Fortschritt bedeutet) in dieser Zeit, in deren Folge die Leute den Weg verlassen?
7) Nach welchen Kriterien prüfen wir unseren Zustand? Nach welchen Kriterien müssen wir unseren Zustand prüfen?
8) Wodurch genau verdienen wir die Hilfe Gottes?
9) Was ist das Wesentliche der Arbeit ‚Pitom und Ramses‘?
10) Warum fühlen wir uns umso hilfloser, je mehr wir arbeiten?
11) Was genau ist der Auszug aus Ägypten? Was müssen wir uns unter dem Auszug aus Ägypten vorstellen?
12) Warum heißt es gerade von der Zeitspanne Ägyptens, dass Tausend in ein Zimmer eintreten und nur einer herauskommt, um zu unterrichten?
Wodurch ist gerade diese Zeitspanne ein so großes Hindernis für all jene, die kein wahres Verlangen entwickeln können?
13) Warum heißt der Artikel „Was sind leichte Mizwot, die der Mensch mit Füßen tritt“?
14) Wieviele Gründe können wir aufzählen, wegen derer der Mensch den Weg verlässt, gerade in dieser Zeitperiode, ohne zur Erlösung zu gelangen?

Artikel des Tages vom Sonntag, 4.3.2018

Es steht geschrieben: „Dann entfernt er sein Herz vom Empfangen“. Was genau passiert in diesem Punkt, dass er dann sein Herz entfernt, weil das nicht von ihm abhängt?

Was bedeutet „nicht von ihm abhängt“?! Das hängt von der Anstrengung des Menschen ab.

Ich richte mich ständig auf „es gibt niemanden außer Ihn“ aus, wie auf die Ursache von allem, was mit mir passiert. Ich sehe zwischen mir und dem Schöpfer diese gesamte illusorische Welt, die mir unterschiedliche Leiden bringt. Ich muss mir diese Welt als den Abdruck meiner inneren Eigenschaften vorstellen. Wir haben bei den Unterrichten bezüglich der Wahrnehmung der Wirklichkeit gelernt, dass der Mensch das sieht, was in ihm drin existiert. Das bedeutet, dass wenn ich außer mir deine Form erkenne, ist das ein Zeichen dafür, dass du dich in mir befindest. Es ist eine gewisse Art des Verlangens mit den ihm zugeordneten Eigenschaften und Qualitäten, die ich vor mir sehe.

In dem Maß, in dem ich meine äußere Einstellung zu dir korrigiere, kehre ich scheinbar zum „innerlichen“ dir zurück, du bis jetzt in mich eingeschlossen, ich höre auf, dich außerhalb von mir zu sehen. Dieser Prozess ist Schwangerschaft invers. Nach der Schwangerschaft finden  Geburt und allmähliches Wachstum statt. Es geschieht die Rückkehr zur Quelle, in sie hinein. Wir studieren die innere Tora und dringen in ihren Kernpunkt ein.

Die gesamte Wahrnehmung der Realität ist in dem eingeschlossen, dass ich außen das sehe, was ich in meinen inneren Eigenschaften versuchen soll, zu finden. Das bedeutet, dass wenn ich unterschiedliche Ereignisse sehe, die in der Welt geschehen, schlecht oder gut (es spielt keine Rolle), so ist es empfehlenswert, dass ich dies in mir finde und versuche meine Einstellung zu diesen Ereignissen zu ändern. Mit anderen Worten, mein Verlangen auf „fürs Geben“ korrigiere.

Wenn mein Verlangen auf das Geben ausgerichtet sein wird und innerhalb dieses Verlangens ich mich mit dem Schöpfer identifizieren werde, werden der Schöpfer und ich so ein Ganzes. Das heißt die Verschmelzung. Deswegen ist es empfehlenswert, dass wir verstehen, dass die Mängel in der äußeren Wirklichkeit die Folge unseres inneren  nicht korrigiert seins sind und sie doch eigentlich die innere Wirklichkeit sein soll. Deswegen studieren wir den inneren Teil der Tora. Wir lernen, dass sich alles in uns befindet, dass die Korrektur innerhalb des Menschen geschehen soll. Und dann sagen wir, dass es niemanden gibt außer Ihn und dass man zur Verschmelzung mit Ihm kommen muss. Das hat genau solch eine Ausrichtung.

Wie behalten wir die Nähe zur Heiligkeit, zum Schöpfer?

Ständig daran denken, dass es „niemanden gibt außer Ihn“.

Was ist das für ein Prozess, bei welchem ich die Geschehnisse außer mir mit dem Schöpfer verbinden soll und sie dann zu meinem inneren Kern werden und so außen verschwinden?

Die gesamte Realität ist einheitlich und wir müssen alles miteinander verbinden. Israel, die Tora und der Schöpfer ist die Formel, in welcher wir alle ihre Parameter miteinander verbinden müssen und dann bekommen wir die Wahrheit, die wirkliche Realität.

Wie macht der Mensch das?

Ich habe es erklärt und ihr solltet es versuchen. Wenn es gelingt, ist es gut, wenn nicht, dann in einem halben Jahr, in einem Jahr.

Und wirklich, was soll der Mensch in seinem Inneren durchführen? Nehmen wir an, dass der Mensch sein Kind so stark liebt, dass er es buchstäblich in sich wahrnimmt…

Das ist eine natürliche Wahrnehmung.

Muss das gleiche im Verhältnis zum Freund geschehen?

Und noch mehr, da das Verhältnis gegenüber seinem Kind, das tierische Niveau ist. Wir sprechen aber vom menschlichen Niveau. Die Liebe, von welcher wir reden, muss viel größer sein. Es steht geschrieben: „Der Mensch verlässt seinen Vater und seine Mutter und heftet sich an…“. Das ist ein völlig anderes Niveau der Verschmelzung. Schaut nicht auf die Wörter, die geschrieben stehen, sondern nehmt das vom Standpunkt der Stufen aus an.

Was bedeutete es, dass der Freund das Verlangen ist mit dessen Hilfe der Mensch sich an den Schöpfer anheftet?

Der Freund ist dein inneres Verlangen. Wenn du dich dem Freund anheftest (das bedeutet zu diesem inneren Verlangen) auf so eine Weise, dass es keinen Unterschied zwischen dir und dem Freund gibt, ist das ein Zeichen, dass du dein Verlangen auf solch ein Weise korrigiert hast, dass du den Schöpfer empfinden kannst. Deswegen sind die Verschmelzung mit dem Freund und die Verschmelzung mit dem Schöpfer ein und dieselbe Verschmelzung.

 

Artikel des Tages vom 1. März 2018

Derjenige, der das Ziel der Schöpfung realisieren möchten, braucht die Tora, das Licht, das zur Quelle zurückführt. Dieses Licht wirkt nur auf eine Gruppe, die zur Verbindung strebt, weil sie nur auf diese Weise zur Form des Gebens kommt. Deswegen muss die Gruppe nach dem besonderen Gesetz verbunden sein, nach der besonderen Bedingung: das heißt die Bürgschaft.

Wenn man sagt, dass es an Bürgschaft fehlt, ist es so, als ob alle darauf warten…

Wieso? Ladet ihr sie ein? Erwartet ihr, dass jemand kommt und euch die Bürgschaft auf dem Tablett bringt?

Das ist es! Alle warten auf die Bürgschaft!

Wer wartet darauf? Wer ist es dir schuldig, dass du es von ihm erwartest?

Ich möchte das selber tun, aber was muss ich tun um einerseits zu sehen, dass ich mich nicht in der Bürgschaft befinde um für sie zu beten?

Du musst die notwendigen Handlungen gegenüber der Gruppe machen ohne auf jemand anderen zu warten. Dabei musst du diese Handlungen so ausführen, dass du die Herzen der Freunde dabei        „anzündest“, damit sie dasselbe tun.

Was muss ich tun, um das zu sehen? Welche Übungen?

Keine Übungen, sondern die Handlungen. Die Übungen sind das, was ich eine gewisse Zeit mache und danach höre ich damit auf. Man braucht die richtigen Handlungen und nicht die Übungen!

Welche Handlungen muss ich ausführen, damit ich wieder und wieder die Freunde zur Bürgschaft erwecke, weil ich mich selber in einem „Zustand des Schlafes“ befinde?

Ich weiß es nicht. Ich weiß nur eins: ich muss die Gruppe auf so eine Art und Weise wahrnehmen, dass nur ich für die Verbundenheit zwischen den Freunden verantwortlich bin. Ich bin für ihre Verbindung verantwortlich und muss mich ständig darum kümmern, ständig! Ich brauche mich um nichts anderes zu kümmern. Ich befinde mich in dieser Welt eine gewissen Anzahl von Jahren und das, was ich innerhalb die