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28.01.2026
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Hallo ,

die Geburt eines Menschen ist nicht nur in unserer Welt sehr bedeutend. Sie ist eine tiefe spirituelle Korrektur. Was es bedeutet, wenn eine “Frau, die ein Kind zur Welt bringt“ erfährst du unter anderem in diesen Tora Abschnitten Tasria und Mezora.

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Kommentar zu den Tora Wochenabschnitten
Tasria und Mezora
03. - 16. April 2022  

3. Buch Mose, Leviticus 12:1 - 13:59 und 14:1-15:33

TasiraMezira‌
Zusammenfassung

Im Abschnitt Tasria (Sie empfängt) werden die Gesetze im Zusammenhang mit der Frau, welche entbunden hat, beschrieben. Wenn sie einen Jungen entbindet, gilt sie für sieben Tage als unrein. Am achten Tag wird der Junge beschnitten und die Frau beginnt eine 33-tägige Reinigungszeit. Entbindet die Frau ein Mädchen, gilt sie vierzehn Tage lang als unrein, und die Reinigungszeit dauert 66 Tage.

In diesem Abschnitt werden auch die Regeln für Krankheiten aufgeführt. Ein Mensch, der sich mit etwas angesteckt hat, muss zum Priester kommen, welcher die Krankheit diagnostiziert und die Regeln für jede einzelne Krankheit kennt.

Der Abschnitt Mezora (Aussätziger) ist den Regeln im Bezug zur Krankheit Aussatz gewidmet, und was zu tun ist, wenn man sich damit infiziert hat. Ein Aussätziger, der geheilt ist, muss dies vom Priester bestätigt bekommen und dann zwei Vögel mitbringen. Der Priester schlachtet einen Vogel und taucht den anderen in lebendiges Wasser.

Am Ende des Abschnitts geht es um die Unreinheit des nächtlichen Samenergusses und die Regeln für eine Frau während der Menstruation. Jeder, der sie berührt, ist bis zum Abend unrein.  

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Kommentar von Rav Michael Laitman

Die beiden Abschnitte Tasria und Mezora beschreiben alle Korrekturen, die der Mensch vornehmen muss. Sie leiten ihn an, wie er die egoistischen, verdorbenen Zeichen, die er immer wieder in sich selbst entdeckt, korrigieren kann.

In Tasria steht geschrieben, dass die Geburt etwas Gutes ist – der Beginn einer neue Stufe. Der Mensch, der “gebären“ kann, hat das Verlangen, welches sich nach der Geburt, durch die er selbst zum Geber werden kann, sehnt. Kann sich dieses weibliche Verlangen vom männlichen Teil im Menschen trennen, werden alle Überschüsse des Willens zu empfangen, die nicht korrigiert werden können, als “unreines Geburtsblut“ ausgeschieden.

Zu diesem Zeitpunkt wird der Mensch “Frau“ genannt, unabhängig von seinem physischen Geschlecht. Maßgebend ist, ob man sich in einem Zustand des Empfangens oder des Gebens befindet. Wenn der Mensch aus sich selbst heraus eine Handlung des Gebens ausführt, nennt man ihn eine “Frau, die ein Kind zur Welt bringt“. Danach folgt die Phase in der dem Menschen gezeigt wird, was er mit all dem tun soll, was bei dieser Handlung noch nicht zum Vorschein gekommen ist. Dies ist der Zustand des “Neugeborenen“. Jene Verlangen, welche noch nicht korrigiert werden konnten, er aber trotzdem dafür verwendet hat, kommen, wie bei einer physischen Geburt, als “Nachgeburt“ heraus. Nach einiger Zeit kehren diese Verlangen zurück und werden auf bei der Geburt auf einer höheren Stufen korrigiert.

Der Abschnitt Mezora beschreibt die Korrekturen, welche die Kraft des “Priester“ im Menschen vornimmt. Hier beginnt der Mensch, Kräfte in seiner inneren Struktur zu erkennen, die ihm aus Erfahrung – aus früheren Korrekturen – helfen, sich in allen Eigenschaften zu korrigieren, die ihm als egoistisch erscheinen.

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