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Hallo ,
in diesem Tora Abschnitt wird der Beginn des spirituellen Weges, die wichtigste Phase in der Entwicklung eines Menschen, beschrieben. Die Entwicklung verläuft ausschließlich über seinem egoistischen Willen zu empfangen, welchen er in das Geben ändern muss. Dies ist eine anstrengende, aber sehr bereichernde Aufgabe...
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Kommentar zu den Tora Wochenabschnitt Noah 10. - 16. Oktober 2021 1. Buch Mose, Genesis 6:9 - 11:32
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Der Tora Abschnitt Noah handelt von der Menschheit, die sündigt, worauf der Schöpfer eine Sintflut über die Welt bringt. „Noah, ein gerechter Mann, war untadelig unter seinen Zeitgenossen; Noah wandelte mit Gott." (Genesis 6,9). Deshalb ist er der Auserwählte, der die Sintflut überlebt. Er überlebte sie aber nicht allein. Ihm wird befohlen, eine Arche zu bauen und zusammen mit seiner Sippe und jeweils einem Paar jedes Tieres, in die Arche zu ziehen und vierzig Tage und vierzig Nächte, bis zum Ende der Sintflut, in der Arche zu bleiben. Danach schließt der Schöpfer mit Noah und seiner Sippe einen Bund. Dieser ist die Voraussetzung dafür, dass die Sintflut nie wiederkehren wird. Als Zeichen dieses Bundes setzt Er den Regenbogen an den Himmel. Das Ende des Abschnitts spricht vom Turm zu Babel. Einige Menschen entschließen sich, einen Turm zu bauen, dessen Spitze bis in den Himmel reicht. Aus diesem Grund verwirrt der Schöpfer ihre Sprache, sodass sie einander nicht mehr verstehen und verstreut sie über die ganze Welt.
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Kommentar von Rav Michael Laitman
„Die Entwicklung des Menschen verläuft ausschließlich über seinen egoistischen Willen zu empfangen, welcher er in das Geben ändern muss. Heute befindet sich die ganze Menschheit in einem Zustand, in dem sie beginnen muss, mit ihrem Ego in der richtigen Verbindung zwischen einander zu arbeiten. Die Arbeit gegen das Ego ist immer eine anstrengende Arbeit und erscheint einem wie riesige Wellen auf einem endlosen Meer. Bei jedem Schritt offenbart sich das Ego mehr. Zunächst weiß der Mensch nicht, was er tun soll. Es bleibt ihm nur die Möglichkeit, sich, in der “Arche“ vor seinen egoistischen Eigenschaften zu verstecken. Dies ist jedoch nicht nur eine Flucht, es ist auch eine Korrektur. Der Mensch baut sich eine Art Blase, mit all seinen gebenden Eigenschaften, und versteckt sich darin vor seinen egoistischen Eigenschaften. So kommt er voran. Während der detaillierten Enthüllung des gesamten Egos, begibt er sich immer wieder in die Arche, in der er die Korrekturen vornehmen kann. Indem er sein Ego nicht benutzt, erhebt er sich darüber. Sinnbildlich kann der Mensch sich durch die Arche von der ihn umgebenden Welt, in der furchtbare Dinge geschehen, zurückziehen. Seine egoistischen Verlangen schlagen wie Wellen heftig gegen den Rumpf der Arche und versuchen ihn, an die verschiedensten Orte und in verschiedenste Richtungen, alles Abgründe des egoistischen Meeres, zu ziehen. Der Mensch verbleibt aber in der Arche und konzentriert sich auf seinen Wunsch, in der Eigenschaft des Gebens zu verbleiben....“
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