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31.01.2026
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Hallo ,

viele Menschen sind auf der Suche nach Spirituellem, nach der Entdeckung des Sinns des Lebens, seinem Zweck und dessen Essenz. Laut der Weisheit der Kabbala muss man, um zur Erkenntnis von all dessen zu kommen, seinen “Bösen Trieb“ entdecken. Doch was ist mit dem “Bösen Trieb“ gemeint?
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Kommentar zum Tora Wochenabschnitt Ki Teze (wenn du ausziehst)
22. - 29. August 2021 

5. Buch Mose, Deuteronomium 21:10 - 25:19

Ki Teze‌
Zusammenfassung

Der Abschnitt Ki Teze (wenn du ausziehst) beschreibt detailliert die verschiedenen Mizwot (Gebote).

Einerseits werden besondere und seltene Mizwot, die das Verhalten gegenüber der geliebten oder der verschmähten Frau und dem erstgeborenen, oder einem widerspenstigen Sohn beschrieben, oder die Mizwa (Gebot) die Vogelmutter aus dem Nest zu vertreiben, um ihr nicht zu schaden und dabei ihre Jungen für ein gutes Leben nehmen zu dürfen. Andererseits befasst sich der Abschnitt mit vielen Mizwot, die mit dem alltäglichen Leben, der Ethik und der sozialen Ordnung zusammenhängen. Dies sind unter anderem das Sorge Tragen zu vom Bruder verlorenen Dingen, die Scheidung und die Verpflichtung, auf bedürftige Menschen, wie z.B. Arme, Proselyten, Waisen und Witwen Rücksicht zu nehmen. 

Zusätzlich erwähnt der Abschnitt die Bedeutung eines gerechten Urteils. 

Die letzte Mizwa (Gebot) besteht darin, immer zu bedenken, welche Auswirkungen Amalek (Böser Trieb) beim Auszug aus Ägypten auf Israel hat, wenn er das unvorbereitete Volk überrumpelt. Auch wird daran erinnert, das Andenken an Amalek auszulöschen.

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Kommentar von Rav Michael Laitman

„Der “Böse Trieb“ erscheint, wenn der Mensch versucht, aus sich selbst hinauszutreten, indem er die Liebe zu anderen zu erlangen versucht. Dabei erkennt er, wie sehr er wirklich in Selbstliebe und in Hass gegenüber anderen versunken ist.

Durch das Erkennen seines “Bösen Triebes“ kommt der Menschen in Kontakt mit der Höheren Kraft, dem Schöpfer. Aus dieser Erkenntnis heraus begibt er sich auf einen Weg der harten Arbeit und versucht, gut zu anderen zu sein, wie geheissen steht: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Dabei erfährt dieser Mensch große innere Hindernisse, die ihm von Oben, vom Schöpfer für seine spirituelle Entwicklung gegeben werden. 

Nach diesem ersten Kontakt mit dem Schöpfer beginnt der Mensch mit dem Schöpfer zusammen in Partnerschaft zu gehen.[...] Der “Böse Trieb“ ist der Vermittler zwischen ihm und dem Schöpfer. Nur aus diesem Grund braucht der Mensch den “Bösen Trieb“. Er kann sein ganzes Leben lang nichts vom Schöpfer benötigen, bis er versucht, die Liebe zu anderen zu entwickeln. Dann erkennt er, dass er es selbst nicht kann.

Manche Menschen streben nach Spirituellem, nach der Entdeckung des Sinns des Lebens, seinem Zweck und dessen Essenz und erkennen dabei den Wert der Liebe zu anderen aus ihren eigenen Gefühlen heraus. Andere erreichen die Liebe zu anderen durch Leiden, Hoffnungslosigkeit über das Leben oder wie gerade aktuell, eine globale Krise. Diese Menschen suchen nach einem Ausweg aus ihrer Notlage. Sie erkennen, dass die Welt heute global und ganzheitlich ist und dass die einzige Wahl, die sie in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit haben ist, sich zu verbinden, da es sonst keine Zukunft gibt. Früher oder später werden sie sich alle in gegenseitiger Bürgschaft mit anderen verbinden müssen, und sei es nur dafür, um den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Es scheint, als ob diese Verbindung unmöglich zu erreichen ist, denn die Natur des Menschen macht es ihm unmöglich, sich mit anderen zu verbinden. Dadurch beginnt er aber zu erkennen, dass eine Höhere Führung existiert und dass diese Höhere Kraft ihn daran hindert, sich zu verbinden. An diesem Punkt fangen die drei - der Mensch, sein “Böser Trieb“ und der Schöpfer - an, zusammenzuarbeiten...“

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