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30.01.2026
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Hallo ,

Diese Woche gibt es keinen Tora Wochenabschnitt. Dies ist so, weil der Zyklus der Tora Abschnitt Lesungen erst wieder nach dem Feiertag Simchat Tora (Empfang der Tora), welcher gleichzeitig das Ende des Laubhüttenfestes Sukkot ist, beginnt. Dieses Jahr fällt Simchat Tora auf den 29.September. Falls das Jahr aufgrund von Feiertagen und Schaltregelungen einen Shabbat weniger hat als die für die 54 Lesungen benötigten, werden manchmal auch zwei Abschnitte in einer Woche gelesen.
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Wieso ist der Text der Tora überhaupt in Wochenabschnitte unterteilt?
Entsprechend den Wochen des jüdischen Jahreskalenders wurde der Text im 3.Jh. unserer Zeit in 54 Abschnitte eingeteilt. Diese Leseabschnitte nach babylonischer Ordnung werden
Parasha (hebr. Einteilung) genannt. Die Parashijot (Mz. Parasha) wiederum, werden nach den Worten, mit denen sie beginnen, oder nach dem ersten, wichtigen darin vorkommendem Begriff benannt.

Weshalb lesen Kabbalisten die Wochenabschnitte der Tora?
Weil in diesem Buch der Aufstieg der Seele des Menschen auf den 125 Stufen der Leiter, zur Gleichheit der Form mit der Höheren Kraft durch Moses beschrieben wird. Die Aufgabe der Menschheit ist es, diesen Aufstieg zu verwirklichen – alle zusammen und jeder einzelne individuell. Sich auf jeder Stufe immer wieder und noch intensiver zu verbinden, um am Ende des Aufstieges eine einzige Seele, die Seele von Adam zu werden. Keine andere Quelle erklärt diesen Weg so präzise und detailliert. Die Höhere Kraft erschuf die eine Seele, das egoistische Verlangen (Jezer haRa). Und dann gab sie dem Menschen durch Moses die Tora um sich zu korrigieren.
Diejenigen Menschen, die in ihrem Innern das egoistische Verlangen nicht spüren, studieren nicht wirklich die Tora. Sie lesen anstelle dessen, was Moses ihnen gab, einen “leeren“ Text. Um die Tora richtig zu studieren, muss ein Mensch sie mit der Absicht, seine Verlangen um zu empfangen, in Verlangen um zu geben zu wandeln, lesen.
Der Name Tora stammt von den Worten Or (Licht) und Ora’a (Anweisungen). Sie ist in der “Sprache der Zweige“ geschrieben, welche spirituelle Kräfte mit den Dingen benennt, die von ihnen in unserer Welt erzeugt werden. Selbst wenn es so scheint, als ob die Tora von der Welt, wie sie sich dem Menschen darstellt spricht, beschreibt sie aber tatsächlich spirituelle Kräfte, welche in der spirituellen Welt Kräfte ohne Materie sind.

Warum braucht der Mensch diese Beschreibungen der Höheren Welt?
Durch das Lesen der Tora zieht der Mensch den Einfluss des korrigierenden Lichts (Or Makif) auf sich. In dem Maße, indem sich der Mensch durch dieses Licht korrigiert, wird er vom Höheren Licht erfüllt. Diese Füllung, dieses Gefühl unterscheidet sich von allem, was der Mensch bis anhin kennt.
Gäbe es diese Methode nicht, würde der Mensch für immer weiter auf der tierischen Stufe existieren. Er wäre nicht in der Lage, die Stufe der Unendlichkeit, der Perfektion und die Gleichheit mit der Höheren Kraft zu erreichen.

Aus Artikeln von RAV Michael Laitman

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Die Tora

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Die Tora ist das populärste Buch aller Zeiten. Sie ist die Grundlage der Philosophie, der Ethik und der Ökonomie, aber auch unerschöpfliche Quelle für alle Künste. Sehr wahrscheinlich ist sie in schriftlicher Form etwa im 5. Jh. vor unserer Zeitrechnung entstanden. Die ältesten, mündlich überlieferten Inhalte reichen jedoch zurück bis 1500 v. u. Z. [2].

Die Tora ist ein besonderes Buch. Was seine Einzigartigkeit tatsächlich ausmacht ist jedoch den meisten Menschen bis jetzt verborgen. Moses ist darin der Hauptakteur. Wer die Tora geschrieben hat, ist allerdings nicht belegt. Aus kabbalistischer Sicht ist aber sicher, dass die federführende Kraft dahinter die Höhere Kraft, auch Schöpfer genannt, ist.

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