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Hallo ,
der Abschnitt Bechukotai schließt das 3. Buch Mose ab, indem der Schöpfer das Volk Israel an den Bund mit Ihm erinnert. Das Volk hat die Wahl, die Bedingungen zu akzeptieren oder nicht. An diesem Punkt stehen wir heute als Menschheit. Wir haben die Möglichkeit uns für den Weg der Tora zu entscheiden...
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Kommentar zum Tora Wochenabschnitt Bechukotai 29. Mai - 04.Juni 2022 3. Buch Mose, Leviticus 26:3 - 27:34
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Der Abschnitt Bechukotai (In meinen Satzungen) befasst sich in erster Linie mit dem Thema der Belohnung und Bestrafung der Kinder Israels entsprechend ihrem Verhalten wie weit sie den Wegen des Schöpfers folgen. Es steht geschrieben: „Wenn ihr nun in meinen Satzungen wandelt und meine Gebote befolgt und sie tut" (Leviticus, 26:3). Der Abschnitt beginnt mit der Aussicht auf eine Belohnung: „So will ich euch Regen geben zu seiner Zeit, und das Land soll seinen Ertrag geben, und die Bäume auf dem Feld sollen ihre Früchte bringen" (Leviticus 26:4). Dem gegenüber steht die Ankündigung der Strafe: „Wenn ihr mir aber nicht gehorcht und alle diese Gebote nicht tut" (Leviticus, 26:14), "will ich Schrecken, Schwindsucht und Fieberhitze über euch verhängen" (Leviticus, 26:16) und die schlimmste aller Strafen - das Exil. Tut das Volk Israel Buße, verspricht der Schöpfer, dass er sich an den Bund den er mit ihnen geschlossen hat, erinnern und ihnen vergeben wird. Es steht geschrieben: „Jedoch, auch wenn sie im Land der Feinde sein werden, so will ich sie nicht so verwerfen und sie nicht so verabscheuen, das ich ein Ende mit ihnen mache oder meinen Bund mit ihnen breche; denn ich, der Herr, bin ihr Gott" (Leviticus, 26:44). Der Abschnitt endet mit weiteren Gesetzen über Gelübde, Verbannung, den Zehnten und anderes.
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Kommentar von Rav Michael Laitman
Ein nicht spiritueller Mensch hat keine freie Wahl. Vielmehr wird er von sogenannten Reshimot, Erinnerungen gelenkt. Dies sind Verlangen und Gedanken, die in ihm erwachen, ohne dass er ihren Ursprung kennt. Der Mensch will einfach nur, ohne die Quelle seines Verlangens zu kennen. Er lebt sein Leben mit dem Ziel, jedes dieser erwachenden Verlangen zu befriedigen, ohne die Fähigkeit zu haben, diese Reshimot kontrollieren zu können oder, geschweige denn, sich über sie zu erheben. Der Mensch kann deshalb nichts hinterfragen, oder irgendetwas zuordnen und dann frei entscheiden ob er etwas will oder nicht.[...] Er tut alles aus einem natürlichen Instinkt heraus, als Teil seines Entwicklungsprozesses. Für diese Art von Leben kann es weder Lohn noch Strafe geben.
Ein Mensch kann aber beginnen, sich durch die Tora zu entwickeln. Indem er die Weisheit der Kabbala studiert und das Licht anzieht, erneuert es sein Herz und korrigiert es. Als Herz werden all seine Verlangen, die der Mensch korrigieren muss, bezeichnet. Vom Verlangen für sich selbst zu empfangen, zum Verlangen zu geben, zur Liebe zu anderen, zum Wohlwollen für die Welt und somit zur Gleichheit der Form mit der Höheren Kraft, welche gut und Gutes tuend ist...
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