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Hallo ,

der Monat Tishrei, der nach jüdischem Kalender am 23. September mit Rosh HaShana - das Neue Jahr - beginnt, markiert den Anfang des neuen spirituellen Zyklus. Dies nehmen wir zum Anlass, unseren monatlichen Newsletter künftig am Rhythmus dieses Jahreszyklus auszurichten.
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# 1 Spirituelle Bedeutung des Monats

Der Monat Tishrei umfasst die sogenannten Hohen Feiertage: Er beginnt mit Rosh HaShana, dem Jahresanfang (23. - 24. September 2025). Zehn Tage später folgt Jom Kippur, der Versöhnungstag (2. Oktober 2025). Anschließend wird eine Woche lang das Laubhüttenfest Sukkot (7. - 14. Oktober 2025) gefeiert, bevor mit Simchat Tora, dem Fest der Tora-Freude (14. - 15. Oktober 2025), die Reihe der Feiertage ihren Höhepunkt und Abschluss findet.

Hinter diesen Festen verbirgt sich eine tiefere spirituelle Bedeutung: Sie beschreiben innere Schritte des Menschen auf dem Weg zur Erneuerung, Reinigung, Verbindung und Freude.

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Feste des Monat Tishrei im Lichte der Kabbala

NL Hohe Feiertae‌

Die Hohen Feiertage (Yamim Noraim)

Die Hohen Feiertage symbolisieren den Zustand, in welchem der Schöpfer den Unterschied zwischen uns und Ihm zeigt. Er selbst ist voll von Gutem, liebend und gebend, während wir im Schlechten weilen, in Hass und Ausbeutung. Daher wird dieser Zustand als "furchtbar (nora)" bezeichnet.

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Rosh HaShana (Neujahrs-Feiertag)

Rosh (Kopf) bedeutet der Beginn bzw. der Anfang. Shana (Jahr) bedeutet Veränderung.

Rosh Hashana deutet auf eine Einladung von "Oben" hin, die man dem Menschen gibt, um einen neuen Weg anzufangen in die Wirklichkeit eines neuen, ewigen, vollkommenen Lebens. Die Zeit von Rosh HaShana erinnert uns, dass es jetzt unsere Aufgabe ist, unsere Seelen zu verbinden, bis sie in ihren ursprünglichen Zustand der Einheit zurückgekehrt sind.

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Jom Kippur (Versöhnungstag)

Das Wort "Kippurim" bedeutet "Wie Purim" (Ke Purim). Kippurim und Purim bilden eine Einheit. Purim symbolisiert dabei das Ende der Korrektur (Gmar Tikun) des egoistischen Willens der ganzen Menschheit. Dies ist ein hoher Zustand, wenn wir uns alle zur Ebene der Höheren Kraft erheben, der Kraft der Liebe, und ihr entsprechen. Aber bevor wir dahin gelangen, ist es notwendig, dass wir den Zustand "Ke Purim" durchwandern, in welchem der Mensch entdeckt, was ihm fehlt, um zu Purim (Endkorrektur) zu gelangen. An Jom Kippur bittet man um Kraft, damit man korrigiert wird.

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Sukkot (Laubhüttenfest)

Die Sukka (Hütte) symbolisiert die korrigierte vollkommene Form, die jeder Mensch in Zukunft erreichen wird. Die Baugesetze der Sukka bringen zum Ausdruck, wie man den menschlichen Egoismus überwindet und die Fähigkeit erwirbt zu lieben. Zum Beispiel ist es üblich, beim Bau des Strohdaches (Shach) darauf zu achten, dass mehr Schatten als Licht in der Sukka ist. Dieser Brauch soll daran erinnern, dass wir die Nutzung unseres Egos einschränken müssen, bzw. den Egoismus "verdecken" müssen, um aus ihm zum Licht, zur Liebe, zu gelangen. 

Zu Sukkot  empfängt man die Kraft der Korrektur und wird korrigiert.

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Simchat Tora (Torafreundenfest)

Die sieben Tage von Sukkot symbolisieren sieben Stufen, in denen der Mensch allmählich seine inneren Eigenschaften korrigiert. Jeden "Tag" oder mit jeder Stufe nähert sich der Mensch um einen Schritt in Richtung Verbindung mit anderen und verbindet sich mit der höheren Kraft der Liebe. Dieser Prozess gipfelt in Simchat Tora (Torafreudenfest). Nachdem der Mensch die Korrektur abgeschlossen hat, wird er mit endloser Freude, Genuss und unaufhörlicher Füllung durch das Licht erfüllt. Zu Simchat Tora (der letzte Tag von Sukkot, genannt "die Freude der Tora") vervollständigt man die Vereinigung der Teile von Adam HaRishon.

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Chag - Feiertag

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Das Wort Chag (Feiertag) wird von der Wurzel "Chug" – Kreis - abgeleitet. Laut der Weisheit der Kabbala symbolisiert jeder Feiertag die Korrektur des menschlichen Egoismus. An jedem Feiertag, sprich jedes Jahr, wird über dieselbe Korrektur gesprochen, welche in einer anderen Weise und unter anderen Voraussetzungen erfolgt. Daher gibt es viele Feiertage.

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# 2 Gedanken der Kabbalisten

Frage: Alle jüdischen Feiertage symbolisieren bestimmte spirituelle Zustände, die ein Mensch während seiner Arbeit erlangt, wenn er vorankommt. Um welche spirituellen Zustände handelt es sich, wenn wir über die Feiertage sprechen?

Die Antwort vom Kabbalisten Dr. Michael Laitman findest du hier:

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# 3 Kabbala Akademie News

Bald ist es wieder soweit: am 5. November beginnt zum dritten Mal als Globaler Kurs "Grundlagen der Kabbala”. Die Anmeldung ist geöffnet.

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Einladung von Dr. Michael Laitman

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In diesem Video lädt Dr. Michael Laitman ein, die Weisheit der Kabbala nicht nur zu studieren, sondern gemeinsam zu erleben. Denn wahre Erkenntnis geschieht dort, wo Menschen sich verbinden.

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Termine auf einen Blick:

Praktische Arbeit in der Gruppe
Jeden Mittwoch 19:00 Uhr
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Studieren von Quelltexten
Jeden Sonntag 15:00 Uhr
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Lernumgebung für Fortgeschrittene
Jeden Dienstag 19:00 Uhr
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# 4 Aus der Gemeinschaft

Vom 09. bis zum 11. Oktober 2025 findet unser nächster Welt Kabbala Kongress statt. Studenten treffen sich weltweit für drei Tage, um sich zu verbinden, zu lernen und die Essenz des Gebets zu entdecken.

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# 5 Frage zum Mitnehmen

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