20. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Der Mensch spürt bereits die Belohnung, wenn er große Freude darüber empfindet, einem großen König dienen zu dürfen. Also freut er sich, weil er die Belohnung bereits erhalten hat. Und er muss nicht mehr daran glauben, eine Belohnung zu erhalten. Er hegt auch keine Zweifel an der Belohnung, sodass man sagen könnte, dass er nicht glücklich ist, weil er an der Frage von Belohnung und Bestrafung zweifelt, denn er hat ja die Belohnung bereits unmittelbar erhalten und erwartet keine weitere. Weil er glaubt, einem großen König zu dienen, freut er sich. Und dafür, so würden wir sagen, hat es sich gelohnt, geboren zu sein, um der Ehre würdig zu werden, dem großen König zu dienen.

RABASH, Artikel 2 (1989) Was ist eine große oder eine kleine Sünde in der Arbeit?

 

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