Tu B’Aw (15. Aw)

Tu B’Aw ist ein kleiner jüdischer Feiertag, der immer in der Nacht zwischen dem 14. und 15. Tag des Monats Aw beginnt. Tu B’Aw ist ein fröhliches Fest, er wird auch ein Fest der Liebe genannt. In der Nacht zu Tu B’Aw wird gefeiert, getanzt und gesungen.

Worüber freuen wir uns und wen lieben wir?

Der 15. Aw ist laut der Überlieferung ein gutes Omen. Er ermutigt zur Annäherung zwischen den Menschen. Dieser Tag ist ein guter Tag, um zu heiraten, einen Heiratsantrag zu machen, oder zumindest einen Blumenstrauß oder eine Tafel Schokolade zu verschenken. Es wird oft eine gewisse Analogie zum Valentinstag dargestellt.

Aber nein, er ist keine Analogie. Vielmehr ist dieser Tag ein großer Fortschritt, der einen direkten Einfluss auf jeden einzelnen von uns hat. Dieser Feiertag hat seine Wurzeln in den Ursprüngen des jüdischen Volkes.

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Wir müssen wissen – müssen wir wissen?

1 Wir müssen wissen, dass alles, was wir nutzen und täglich konsumieren, obwohl wir es nicht wirklich brauchen, als überflüssig und nicht notwendig erachtet wird

2 Wir müssen wissen, dass wir dadurch sicherlich jemand anderem etwas wegnehmen und ihm Schaden zufügen (in Leiden leben lassen) Weiterlesen

Die Liebe wird alle Sünden bedecken und alles Leid wegradieren

Durch die Lehre der Kabbala, in der die echte Erlangung der Nächstenliebe das gemeinsame Ziel ist, bilden sich auf der ganzen Welt kleine altruistische Gemeinschaften, die lichtvolle Energien auf ihre Umgebungen ausströmen. Deren Gedanken und Handlungen werden im Laufe der Zeit wie eine Impfung gegen den Egoismus wirken – d.h. gegen die Absicht, alles Gegebene nur zum eigenen Vorteil zu nutzen.

Wie Einstein sagte: Es ist sinnlos, ein Problem auf der selben Stufe lösen zu wollen, wo es entstanden ist. Wir sollten unseren Verstand nicht dazu nutzen, Symptome zu „behandeln“, sondern, wie Baal HaSulam sagte:

“Unsere ganze Arbeit besteht darin, die Liebe in uns zu enthüllen, jeden einzelnen Tag.”–Baal HaSulam, Pri HaCham (Frucht des Weisen), Briefe

 

 

Etwas mehr Liebe.. A Little More Love

by Tony Kosinec and Friends


Ich lebe in einem Buch und träume dass ich frei bin.
Ich sehe den Freund an und sehe plötzlich den Grund.
Weil ein Genie der Herzen einen Schlüssel enthüllte:
ein bisschen weniger von mir, und etwas mehr Liebe …
hhmm… etwas mehr Liebe.

Blättere um und schau noch einmal hinter den Worten
und zum Buch und durch das Buch hindurch in die Seele …
Hundert Millionen Leben vom Ziel entfernt …
Hartgewicht aus Stein eingraviert in Runen.
Um vom Himmel zu tauchen, springe einfach kopflos,
… fange den Funken ein, bevor er erlischt,
bedecke das Ego, mache es kleiner …
hhmm… mache es kleiner…

bremse ab und kehre zurück zu dir,
du fühlst es und ich fühle dich,
und die endlose Welt jenseits des Wunderns,
wo mein ich aufhört und das du beginnt…
trotz gebrochener Herzen und verstreuter Teile, immerwährender Bedürfnisse,
trotz endloser Schrecken, trotz Hass, der uns ständig begegnet,
es ist nur so in mir …
hhmm… es ist nur so in mir …

bremse ab und kehre zurück zu dir, du fühlst es und ich fühle dich,
und die endlose Welt jenseits dieses Lebens, wo ich hinzufüge und du gibst.
Ich lebte in einem Buch und träumte dass ich frei bin.
Ich sah den Freund an und sah plötzlich den Grund.
Weil ein Genie der Herzen einen Schlüssel enthüllte:
ein bisschen weniger von mir, und etwas mehr Liebe …
hhmm… etwas mehr Liebe …

Die Intelligenz

Es braucht keine außergewöhnliche Beobachtungsgabe, um zu sehen, dass es eine Intelligenz gibt, die das Leben anregt, Planeten in Rotation hält, den Pflanzen vorgibt zu wachsen, zu blühen und im Winter in die Winterruhe zu gehen. Die die Jahreszeiten am Laufen hält oder eine Eichel zu einer Eiche heranwachsen lässt.

Wenn du hinaus in die Natur gehst, kannst du diese Intelligenz klar erkennen. Nimm ein Blatt in die Hand und untersuche es: Du erkennst, wieviel Liebe zum Detail seine Form beinhaltet. Es ist eine tiefgreifende Intelligenz und das Schöne daran ist, dass sie auch in dir wirkt.

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Glaubenssätze

Vor Kurzem wurde mir eine Frage gestellt: Welchen Spruch deiner Eltern würdest du an deine Kinder weitergeben?

Die Frage gefiel mir auf Anhieb. Es fielen mir auch einige markante Leitsätze ein, z.B. der Satz meiner Oma „Kinder mit nem Willen, kriegen was auf die Brillen“….“Geld regiert die Welt“  „Arbeiterkinder sind benachteiligt“. Allerdings würde ich keinen dieser Sätze gern an einen anderen weitergeben.

Lange Zeit schienen sich die einen oder anderen Aussagen zu bestätigen, solange man daran glaubte. Manchmal glaubte ich so sehr daran, dass ich gar nicht mitbekam, dass die Situation sich verändert hatte, z.B. bei „Arbeiterkinder sind benachteiligt“. Es hatte die Studentenbewegung damals durchgesetzt, dass ein gewisser Prozentsatz der Studienplätze an Arbeiterkinder vergeben werden musste. Ich erinnere mich, dass ich lange Zeit nicht schlafen konnte, weil ich angegeben hatte, mein Vater sei Automechaniker und meine Mutter Kindergärtnerin, obwohl beide keine Ausbildung besaßen. Gleichzeitig fühlte ich mich meinen Eltern gegenüber als Schuft, weil sie mir nicht gut genug waren,

Dann erinnerte ich mich an den schon sinnvolleren Spruch meiner Oma: „Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie Du den Schmerz.“ Aber so wirklich wusste ich nicht, was damit gemeint war. Wenn meine Oma versuchte, mit heißem Wasser den Ameisennestern vor dem Haus beizukommen, schien es mir, sie würde damit ausdrücken, Tiere hätten kein Schmerzempfinden.

Wenn ich Käfer in Marmeladegläsern mit Löchern für die Atmung sammelte und es ihnen darin mit frischem Gras wohnlich machte, schien mir nichts Schlimmes dabei zu sein, bis mich einmal ein fremder Mann ansprach, das sei doch Tierquälerei und mich bat, sie freizulassen. Ich habe mich schrecklich geschämt. Es war mir nicht in den Sinn gekommen, dass Käfer normalerweise weit fliegen. Der Mann gab mir daraufhin ein Stück Schokolade, die ich normalerweise für mein Leben gern aß und die sehr rar war zu dieser Zeit. Aber ich mochte sie nicht und als die Lehrerkinder dann sagten, die sei gewiss vergiftet, warf ich sie weg, obwohl ich so erzogen war, dass jegliches Essen kostbar ist.

Ich spielte gern mit bunten Spinnen und schaute, welche die schnellste war. Einmal plagte mich der Gedanke, warum sie so viele Beine hatten und nicht nur zwei wie ich. Zum Testen riss ich eines aus. Dann ein anderes. Zum Schluss war nur noch ein Bein übrig und ich musste mit Schrecken feststellen, dass die Spinne jetzt nicht mehr laufen konnte und ich keine Möglichkeit hatte, meine Handlung rückgängig zu machen.

Meine Kinder hatten offensichtlich Glück. Sie wurden nie geboren. Und ich hatte vielleicht auch selbst Glück, dass aus mir keine Mörderin geworden ist, da mir schon die Spinnen so egal waren. Ich kann nicht sagen, ob es schlimmer war, schlecht zu sein, als die Tatsache, dass ich sie nicht wirklich fühlen konnte, obwohl ich es realisierte.

Die Sinnsprüche, die mir vermittelt wurden, waren in der Realität schwer nachvollziehbar. „Geld regiert die Welt“ glaubten die meisten und hielten sich daran.

Als ich klein war, versuchte ich, die Regeln genauer zu analysieren. So durfte ich beispielsweise das Wort „Scheiße“ nicht aussprechen. Mir war nie klar, was an diesem Wort so schlimm war. Ich versuchte, durch alle Varianten der Aussprache den Moment herauszufinden, an dem ein „normales“ Wort in ein Pfuiwort umschlug. „Schschsch“ durfte ich noch ungestraft sagen. „Schei“ war auch noch möglich. Zwischen dem sanften und einem scharfen s schien der Moment zu sein, wo etwas Anstoßendes passierte. Dann schlug meine Mutter zu. Dieses Experiment wiederholte sich unzählige Male mit stets gleichem Ergebnis.

In meinem Leben schwebte stets ein Damoklesschwert über all meinen Regungen, so dass ich begann, meine Gefühle zu kontrollieren.

Als ich später in die Schule ging und wie alle Mädchen ein Poesiealbum bekam, schrieb meine Oma mir eine Spruch hinein, über den ich in weiterer Folge viel nachdachte: „Der Mensch kann, was er will und wenn er sagt, er kann nicht, so will er nicht.“ Für meine Oma hat dieser Spruch mit Sicherheit gestimmt, denn alles was sie wollte, war arbeiten. Arbeiten, um den Schmerz um meinen im Krieg gefallenen Opa zu vergessen.

Für mich war auch dieser Spruch ein Rätsel, da ich selbst nie genau wusste, was ich wollte. Und da es ja gleichzeitig hieß „Kinder mit nem Willen, kriegen was auf die Brillen“, war das Ganze ein unvereinbarer Gegensatz oder um gelebt zu werden eine Art Koan.

Niemand meinte es schlecht. Alle taten, was ihnen möglich war. Jeder war gefangen in einem System, in dem das Erziehungsprinzip, den Willen des Kindes zu brechen, sich über die Jahrhunderte hinweg im deutschsprachigen Raum entwickelt hatte und der Erziehungsleitfaden in Deutschland noch bis Mitte der 80iger Jahre auf den Grundlagen der Naziärztin Johanna Harrer basierte.

Was ich heute aus diesen Sinnsprüchen ziehen würde, was ich gern allen kleinen und großen Kindern der Welt vermitteln würde, wäre es die Ermutigung, nie an den eigenen Gefühlen zu zweifeln und sich zu trauen, sie wahrzunehmen. Das Wissen, dass jedes Gefühl ein Existenzrecht hat – und sei es noch so verwirrend und widersprüchlich – ist ungemein erleichternd. Nicht jedes Gefühl muss ausgelebt werden aber es darf einfach so da sein. Es würde mit Sicherheit zu einem mehr entspannten Miteinander beitragen.

Lies dazu: Frieden in der Welt von Baal HaSulam

Hör auf schwarz zu malen! Oder: Die Hoffnung stirbt zuletzt

Es kommt von allen Seiten: Gesundheit, Arbeit, Familie, Politik… Als hätte jemand die berühmte Büchse der Pandora geöffnet. Bleibt die Hoffnung noch drin, in der verschlossenen Schatulle des Verstandes? Weiterlesen

Das Spiel als Methode

Das Spiel ist das wichtigste Mittel, um von der tierischen Stufe zur Stufe des Sprechenden (Adam) zu gelangen. Wir lernen, wie wir uns in der Gesellschaft und dem anderen gegenüber richtig verhalten und uns als Mensch an die Welt anpassen.

Auch die Anpassung an die Höhere Welt wird Spiel genannt, mit dessen Hilfe wir ein System bilden, uns dem Schöpfer anzunähern. Wir gelangen zu einer Verbindung mit Ihm, in wechselseitiger Kommunikation, bis wir an Ihn anhaften und das Schöpfungsziel erreichen, welches Dwekut (Anhaftung) bedeutet. Doch bis dahin müssen wir „ernsthaft spielen“. Weiterlesen

Die Zahlen können singen

Ein guter Freund von mir ist Sänger und mag Musik über alles. Er sieht, er riecht buchstäblich die Töne des Lebens. Jede Bewegung, jede Mahlzeit verwandelt er innerlich in ein Opus, eine Ballade. Er kann die Welt singen.

Ein anderer Freund sieht die Welt durch das Mikroskop. Er dringt mit seinem Sehsinn durch alle Oberflächen und Schalen. Sobald er etwas Interessantes erkennt, beginnt er, das Bild mit seinem inneren Auge in Partikeln zu zersetzen und die Beschaffenheit des Materials zu erfassen. Für ihn ist die Welt ein Bild, das aus verbundenen bunten Einzelteilchen besteht. Weiterlesen

Ein Fensterrahmen ohne Glas

Die Welt ist voller Informationsquellen, die frei um uns herum existieren und 24/7 zur Verfügung stehen. Wir und unsere Kinder haben freien Zugriff darauf und genießen die vermeintliche Meinungs- und Informationsfreiheit in vollen Zügen.

„Hurra!“, sagen viele; „Oh nein!“, erwidern die anderen.

Ich war bis jetzt der „Hurra!“-Typ. Endlich kann ich alle Museen der Welt online besuchen, ich kann mir alles Mögliche für den Haushalt online kaufen, meine Kinder können Unterrichte renommierter Physikprofessoren aus der ganzen Welt frei im Netz anschauen, mein Sohn fing sogar an, online Japanisch zu lernen, und, und, und… Es gibt einen Ozean an unglaublich tollen Sachen im Netz! Weiterlesen

Schutz oder Freiheit

Mit großem Kummer beobachte ich die aktuelle Spaltung unserer Gesellschaft. Ich sehe auf der einen Seite Gegner der Maßnahmen und auf der anderen Seite deren Befürworter. Sogar diese beiden Parteien können nicht korrekt benannt werden, ohne sie zu bewerten. Man könnte sie auch unterteilen in: diejenigen, die für den Erhalt der Grundrechte sind und in diejenigen, die für die Einschränkung plädieren. Weiterlesen

Ein Schamane zum Nachdenken

Gestern kam mein Mann mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause. „Willst du was sehen? Das würdest du mir niemals glauben, wenn ich nicht ein Foto davon geschossen hätte“.

Er zeigte mir das Foto und ich traute meinen Augen nicht. Es zeigte ein Schild einer Arztpraxis.

Ich hielt inne. Eigentlich sollte ich mich nicht wundern, in unser Zeit kann man alles machen, wir sind frei, wir können alle alten „Pharaonen“ in uns wiederbeleben. Nur… Wieso und warum? Ist das erst seit Corona so oder war das schon immer? Haben wir aufgehört, unserer modernen Medizin zu vertrauen? Suchen wir nach Hilfe im Jenseits, bei den unsichtbaren Kräften? Weiterlesen

Der Schierlingsbecher

Es ist nicht nur verwirrend, es ist echt traurig und irgendwie aussichtslos. Wir hatten heute im Team das Verhalten der Kinder besprochen. Ständig laufen sie zum Büdchen und kaufen viel Süßes und die ganzen zuckerhaltigen Getränke. Sie wissen, dass unsere Einrichtung auf ein gesundes und ausgewogenes Essen Wert legt und wir haben das doch auch mehrmals besprochen. Trotzdem laufen sie jedes Mal, um sich diese „Zuckerdroge“ zu kaufen. Anders kann ich das nicht nennen. Weiterlesen

Die Wechselwirkung zwischen uns

Vor kurzem schaute ich eine Doku-Serie über das menschliche Verhalten. In einer Folge zeigten sie einer Gruppe von Menschen Bilder von Pannen, Unfällen und wirklich schrecklichen Ereignissen. Dieses Video war untermalt mit lustiger Musik und Lachern. Fast alle Probanden kugelten sich vor Lachen. Sie hatten soviel Spaß und steckten sich gegenseitig damit an. 

Gleichzeitig wurde dasselbe Video einer zweiten Gruppe vorgeführt, doch ohne Ton; nur Bilder. Die Menschen erschraken, zeigten Mitgefühl und weinten, als würden sie den Schmerz selbst spüren.

Ich war einfach fasziniert.

Es ist also möglich, dass wir das Leid anderer fühlen können, wenn wir nur hinsehen. Auf der anderen Seite reagieren wir, wie wir indoktriniert sind. Wenn etwas Schlimmes lustig dargestellt wird und lustig sein soll, finden wir es auch lustig. Und wenn es alle tun, tun wir es auch. 

Klar denken wir, dass wir selbst entscheiden, was wir tun, was wir gut finden und was nicht. Aber ist es wirklich so?

Ich denke, dass wir die ganze Zeit in Interaktion miteinander stehen. Du wirkst auf mich und ich auf dich; genauso auch mit der Natur. Wie wir auf die Natur wirken, so wirkt sie auf uns. Das alles ist ein einziger Kreislauf. 

Da die “gesamte Natur” für uns etwas abstrakt ist, können wir diese Wechselwirkung nur zwischen uns lernen. Hier können wir uns beteiligen, mitfühlen und erkennen wo und wie wir von anderen abhängig sind und welchen Platz wir selbst einnehmen. Und erst wenn wir uns gegenseitig achten können, können wir die Natur achten. 

Das wäre eine wichtige Errungenschaft, denn die Natur ist es, die uns das Leben schenkt. 

Materialisierte Gedanken

„Keine Freiheit, bis wir alle gleich sind“ („Black Lives Matter“ Demo in Berlin)

„Stop Deforestation“ (Klima Demo in Prag)

„Schützt unsere Erde“ (Fahrrad Demo in Berlin)

„Bill, Gates noch?!” (Demo gegen Corona-Restriktionen in Berlin)

„Herz, Faust und „Victory““ (Zeichen auf dem Plakat bei Demo in Weißrussland)

„The new Dictator“ (auf dem Bild des türkischen Staatschefs, Kurdische Demo in Köln)

Die Demo-Plakate symbolisieren die materialisierten Gedanken der Menschen, sie widerspiegeln unsere inneren Verlangen, unsere Ängste und Hoffnungen und unsere Bitten. Der jeweilige Organisator hofft, dass seine Botschaft auf fruchtbaren Boden fällt und Wurzeln schlägt. Diesen Wunsch teilen alle im globalen Informationssystem: Blogger, Politiker, Sportler, Lehrer, Kinder… wir alle! Wir kommunizieren in einem geschlossenem System, wobei jeder nur einen Bruchteil des Ganzen sieht. Weiterlesen

Mein Piepmatz

Da ich mich zur Zeit viel mit der Verbindung aus der Natur beschäftige, ist mir ein wunderbares Erlebnis eingefallen, das schon einige Jahre her ist und das ich nie vergessen werde.

Auf meinem Balkon in einer Ecke hatte ein Schwalbenpaar ein Nest gebaut. Ich war voller Freude, dass sie ausgerechnet meinen Balkon ausgesucht hatten, da ja ein Schwalbennest bekanntlich Glück bringen soll. Nach und nach kamen die Eier ins Nest und dann schlüpften die Jungen. Sie wurden gut von ihren Eltern versorgt und wurden immer kräftiger.

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Wonach sehnen wir uns wirklich?

Als Kabbala Studentin hat man bekanntermaßen sehr viele Freunde um sich herum. Man ist nie einsam. Man ist nie alleine, wenn man nicht will. Eigentlich ist es sehr schön, von so vielen liebevollen Freunden umgegeben zu sein.

Doch vor Kurzem tauchte in mir das Gefühl auf, dass die viele Studenten-Treffen mich überfordern und ich nicht mehr selbständig atmen kann.

Vor Kurzem tauchte in mir die Frage auf, ob das von der Natur/dem Schöpfer auch so gewollt ist. Weiterlesen

Es gibt nichts, das es nicht gibt

Ein kurzer, klarer Moment gibt uns die Möglichkeit für die eigene Reflexion. Dieser Moment ist so wichtig, um die einzelnen Teile in uns zusammenzufügen, das Erfahrene zu integrieren und ein neues Gesamtbild zu formen. Eine neue Erkenntnis entsteht.

Die aktuelle Lage und die Zustände der vergangenen Wochen machten mich sehr nachdenklich. Das Überschlagen der Ereignisse, das ständige Widersprechen unserer Leitbilder, die Massen an Informationen und das unaufhaltsame Streben nach Aufklärung der Alternativen überrollte mich wie ein Tsunami. Es scheint ein Meinungskrieg zu toben und das Feld des Kampfes ist die digitale Welt. Jeder scheint eine eigene Meinung zu haben. Sie ist mit keiner anderen gleich. Ab und zu überschneidet sie sich, ein anderes Mal wieder nicht. Weiterlesen

Wie wir den Hass überwinden können

Das eigentliche Thema ist nicht der Hass zwischen Weißen und Afroamerikanern. Es geht um den grundsätzlichen Hass, der in uns Menschen ist, denn wir können diesen Hass auf der ganzen Welt sehen. Hass ist eine böse Neigung, doch wurde das Böse vom Schöpfer selbst in diese Welt, in uns eingepflanzt.

So wie es hell und dunkel gibt, kalt und heiß, süß und sauer, groß und klein, wurden auch die zwei stärksten Kräfte, der Hass und die Liebe, in unsere Welt gestellt. Tiere leben gemäß ihren Instinkten die ihnen ebenfalls eingepflanzt wurde. Wir Menschen haben aber die freie Wahl erhalten. Weiterlesen

Shawuot

Der Feier Shawuot ist einem besonderen Ereignis, der Gabe der Tora an das Volk Israel gewidmet. Dieses Ereignis fand 49 Tage nach dem Auszug des Volkes Israel aus Ägypten, (Pessach) satt.

In vielen jüdischen, aber auch nicht jüdischen Quellen kann man Erzählungen darüber finden. Sie sind farbenfroh und detailliert beschrieben und wurden sogar verfilmt. Wenn Moses auf den Berg Sinai steigt, um dort die Tora zu empfangen, ist das der Höhepunkt dieser Geschichte. Bedauerlicherweise wird die Vorgeschichte gewöhnlich nur kurz angedeutet, ohne ihr die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei passierte genau da das wahre Wunder! 

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