1988/13 Was bedeutet „Der Hirte des Volkes ist das ganze Volk“ in der Arbeit?

(Artikel unvollständig)

Um zu der Absicht zu kommen, das Bedürfnis nach Glauben zu spüren, muss man sich zuerst vorstellen, welchen Nutzen er durch den Glauben hat und was er verliert, wenn er nur einen Teilglauben hat. Er muss sich zuerst den Zweck der Schöpfung vor Augen führen, das heißt, zu welchem Zweck der SCHÖPFER die Schöpfung geschaffen hat. Er muss dann an die Weisen glauben, die sagten, dass der Zweck der Schöpfung darin besteht, Seinen Schöpfungen Gutes zu tun. Weiterlesen

Baal HaSulam, Brief 1

2. Mai 1920, Jerusalem

Für meinen Freund

Es ist nun Mittag, und ich habe deinen Brief vom 8. des ersten Monats erhalten und deine bettelnden Klagen gegen mich sind ein akzeptiertes Gebet, wie es im Sohar geschrieben steht.

In meinen vorherigen Briefen habe ich dir bereits bewiesen, dass es deine eigene Schwäche ist, um die du dich kümmern solltest, wenn du mich anschuldigst, dass ich dir in zwei Monaten nicht geschrieben habe. Bitte nimm zur Kenntnis, dass du in über zwei Monaten kein einziges Wort geschrieben hast, während ich dir in dieser Zeit vier Briefe geschrieben habe. Weiterlesen

Brief 53, Rabash: Bedeutung von Chanukka

19. Dezember 1960, Chanukka, Bnei Brack

Meinem Freund…

Ich sehne mich sehr danach zu hören, wie es Dir und vor allem Deiner Familie geht. Ich habe lang nichts von Dir gehört und wir vertrauen auf den Schöpfer, bald gute Nachrichten zu hören. Ich werde meinen Brief mit Worten der Tora abschließen.

Unsere Weisen sagten: „Was ist Chanukka? Unsere Weisen lehrten,“ usw. Wir sehen, dass Chanukka aus den Buchstaben Hanu (geparkt/pausiert) Koh (hier/bis jetzt) besteht, was bedeutet, dass am 25. Kislew (dritter hebräischer Monat) eine Pause eingelegt wurde, denn das Pausieren geschieht genau in der Mitte der Arbeit. Die Pause in der Mitte dient dazu, Kraft zu sammeln, um die Arbeit fortsetzen zu können.

Wir müssen verstehen, was sie noch zu tun hatten, nachdem sie den ersten Krieg beendet haben, und was sie noch tun mussten, bis sie sagen konnten, dass sie den Krieg beendet haben. Wir sehen, dass die Griechen während des Zweiten Tempels Israel das Verbot auferlegten, sich mit Tora und Mizwot (Geboten) zu beschäftigen. Daraus folgt, dass das ganze Wunder darin bestand, dass sie sich nach dem Krieg mit Tora und Mizwot beschäftigen konnten. Weiterlesen

Baal HaSulam, Brief 9, Die Eigenschaft der Faulheit in unserer Welt

1923, Jerusalem

An meinen Freund…möge seine Kerze brennen.

Ich kann mich nicht länger zurückhalten, bezogen auf alles, was zwischen uns steht, sodass ich einen offenen und ehrlichen Versuch der Warnung aussprechen werde. Ich muss um den Wert eines Wortes der Wahrheit in unserem Land wissen, da so immer meine Wege sind – alle Abläufe der Schöpfung in äußerster Genauigkeit zu studieren und ihre Vorteile zu erkennen, ob sie gut oder schlecht sind. Denn nur diesen Ort haben mir meine Väter auferlegt, um mich damit zu umzäunen; und mit Gottes Hilfe habe ich schon Kostbarkeiten und Aufbewahrungsorte in diesen vorüberziehenden, unbedeutenden Bildern gefunden: Denn es ist nicht umsonst, dass diese Fülle vor mir platziert wurde, und sie sind wunderbare Buchstaben für die Sätze einer jeden Weisheit und allen Wissens, und wurden nur für die Kombinationen der Weisheit erschaffen. Weiterlesen

Spirituelle Funken: Baal HaSulam, Shamati 135. „Den Reinen und den Gerechten sollst du nicht umbringen.“

„Den Reinen und den Gerechten sollst du nicht umbringen.“ „Gerechter“ bedeutet, dass er den Schöpfer rechtfertigt, indem er alles, was er fühlt, ob gut oder schlecht, über dem Verstand aufnimmt. Dies wird als „rechts“ erachtet.

Und „rein“ bedeutet die Reinheit der Sache, des Zustands wie er ihn sieht, denn „Der Richter hat nur das, was seine Augen sehen“. Und wenn er eine Sache nicht versteht, oder wenn er eine Sache nicht erfassen kann, darf er die Formen nicht verwischen, so wie sie ihm erscheinen. Und das gilt als „links“, und er muss sie beide versorgen.

 

Baal HaSulam, Brief 7, Einfachheit der Sprache

28. Dezember 1921, Chanuka, Jerusalem

An meinen Freund, mein Herz und meinen Punkt, die Ehre seines Namens ist meine Herrlichkeit, möge seine Kerze brennen und für alle Ewigkeit leuchten, Amen, so möge es sein.

Seit dem neunten Elul (letzter Monat im jüdischen Kalender) bis zum zweiten Tag von Chanuka, seit ungefähr vier Monaten, wartete ich in freudiger Erwartung auf eines deiner geschriebenen Worte. Doch schlussendlich liegt vor mir ein langer Brief, voller poetischer Phrasen und Andeutungen, die keiner versteht, so wie der Staub, den der Fuchs mit seinem Schwanz aufwirbelt, der im gepflügten Feld umherläuft. Weiterlesen

Baal HaSulam, Brief Nr. 6, Schwert und Schild

1 Aw, Taw-ReshPeAlef, 5. August, 1921, Vorabend des Shabbat, Warschau

An meinen Seelenverwandten… möge seine Kerze ewig brennen:

Ich habe dir bereits zwei Briefe geschrieben, jedoch noch nicht die Zeit gehabt, sie dir zu schicken. In Wahrheit würde ich dich gerne noch einmal sehen, bevor ich am 22. des Aw abreise. Jetzt möchte ich dir gerne noch einen Geschmack geben, von dem Honig meiner Honigwaben.

Es steht geschrieben: „Du zerstörst diejenigen, die Unwahrheiten sprechen; der Ewige verachtet Menschen des Blutvergießens und des Betruges.“ Es gibt eine Allegorie über einen König, der es auf sich nahm, seinem Sohn die Kriegslisten der Königsherrschaft beizubringen. Weiterlesen

Lektion: Wir gedenken heute des Todes von Rav Baruch Shalom Halevi Ashlag (Rabash)

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Der Stahlende Eine

Ein Gedicht von Yehuda Ashlag

Der Strahlende Eine, von den Himmeln herab leuchtet Er.

Dort – innerhalb des Schleiers des Schirms.

Das Geheimnis der Rechtschaffenen enthüllt sich dort,

Und Licht und Dunkelheit erstrahlen gemeinsam.

Wie wohltuend ist es, Seine Taten zu erforschen.

Doch hüte dich davor, die Hand nach Ihm auszustrecken.

Dann wirst du Ihn vernehmen, Ihm begegnen im Turm der Macht.

Dem Namen, der alles beinhaltet.

Du wirst dich der Wahrheit erfreuen und heilige Worte sprechen.

Und alles, was du siehst,

wirst du mit deinen eigenen Augen sehen und nicht mit jenen eines Fremden.

Spirituelle Funken: Baal Hasulam. Matan Tora, 16 

Wenn sechshunderttausend Männer ihre Arbeit zur Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse aufgeben und sich um nichts anderes kümmern, als Wache zu stehen, damit es ihren Freunden nie an etwas mangelt, und darüber hinaus, dass sie es mit einer mächtigen Liebe, mit Herz und Seele, im vollen Sinne der Mitzwa „Liebe deinen Freund wie dich selbst“ bewahren, dann ist es außer Zweifel, dass sich kein Mann der Nation um sein eigenes Wohlergehen zu sorgen braucht. Dadurch wird er völlig frei von der Sicherung seines eigenen Überlebens und kann die Mitzwa, „Liebe deinen Freund wie dich selbst“, unter Einhaltung aller in den Punkten 3 und 4 genannten Bedingungen leicht behalten. Warum sollte er sich schließlich um sein eigenes Überleben sorgen, wenn sechshunderttausend loyale Freunde bereit stehen, die mit großer Sorgfalt darauf achten, dass es ihm an nichts fehlt, was er braucht? Deshalb wurde ihnen, nachdem alle Mitglieder der Nation zugestimmt hatten, sofort die Tora gegeben, weil sie nun in der Lage waren, sie zu behalten.

 

Baal HaSulam, Brief 5

Brief Nr. 5, TawReshPeAlef, 1920-1921

An meinen Seelenverwandten, möge seine Kerze ewig brennen,

… was du in deinem letzten Brief angedeutet hast, dass ich mein Gesicht vor dir verborgen halte, und dich als Feind erachten würde – deine Absicht ist wie von jemandem, der von seiner Schande hört, aber schweigt. Und dass ich nicht die Last meiner Freunde teilen würde oder mich überhaupt nicht um die Leiden meiner Freunde kümmern würde. Ich gebe zu, dass du damit recht hast; ich fühle diese Leiden, die du fühlst, überhaupt nicht. Im Gegenteil freue ich mich über diese offenbarten Verderbnisse, und über die, welche sich offenbaren werden. Weiterlesen

Aus dem Buch “Let There Be Light” – wie man den Sohar lesen sollte

Aus dem Buch “Let There Be Light” – Selected excerpts from The Book of Zohar

„Ich blickte auf diese ewige Welt…“ Das Buch Sohar, VaYera [Der Herr erschien]

Neben der Bibel ist Das Buch Sohar [Das Buch des Glanzes], auch bekannt als Der Sohar, die geheimnisvollste Komposition, die je geschrieben wurde. Keine anderes Werk hat so tiefe Gefühle der Ehrfurcht und Verehrung hervorgerufen wie Der Sohar. Das Buch enthält alle Geheimnisse der Schöpfung. Doch lange war die Weisheit des Sohar hinter tausend Türen verschlossen. Jetzt wird Der Sohar enthüllt, um die Menschheit voranzubringen, wie darin geschrieben steht: „Wenn die Tage des Messias herannahen, werden sogar Kinder in der Welt die Geheimnisse der Weisheit finden“ (Das Buch Sohar, VaYera [Der Herr erschien], Punkt 460). Weiterlesen

Spirituelle Funken: Baal HaSulam, „Der Frieden“.

Wenn die gesamte Arbeit des Gebens allein für den Nutzen der Gesellschaft beruht, ist es eine wackelige Grundlage, denn wer oder was würde den Einzelnen dazu verpflichten, sich für die Gesellschaft abzumühen? Aus einem trockenen, leblosen Prinzip kann man selbst bei entwickelten Individuen [Antriebskraft: eine zielgerichtete Kraft, die jeden Körper bewegt und ihm Kraft zuteilt, die er ausüben kann, wie Treibstoff in einer Maschine],kaum eine Motivation ableiten, noch viel weniger bei unterentwickelten Menschen. Die Frage ist also, wo der Arbeiter oder der Bauer genügend Motivation für die Arbeit finden würde, denn sein tägliches Brot wird durch seine Anstrengungen weder zu- noch abnehmen, und es liegen keine Ziele oder Belohnungen vor ihm.

 

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Die Weisheit Israels im Vergleich zu Äußeren Weisheiten

Von Rav Yehuda Ashlag

Der Standard, nach dem eine Weisheit bewertet werden kann

Der Wert jeder Weisheit in der Welt richtet sich nach der verfolgten Absicht. Dies ist das Ziel, auf das alle Untersuchungen abzielen. Daher ist eine Weisheit ohne eine bestimmte Absicht undenkbar, außer für Kleinkinder, die zum Zeitvertreib spielen; die Absicht entspricht ihrer Größe. Aus diesem Grund wird eine Weisheit nicht nach Scharfsinn und Können beurteilt, sondern nach der Belohnung, die durch die Absicht erzielt wird. Weiterlesen

Es ist nicht die Zeit, das Vieh zu sammeln

Von Rav Yehuda Ashlag

„Es ist nicht die Zeit, das Vieh zu sammeln. Tränkt die Schafe, und geht hin, weidet sie!“ (Genesis 29:7). Es ist bekannt, dass alle Worte der Gerechten sich nach oben wenden, wie ihm gesagt wurde: „Und es wurde von den Hirten von Haran offenbart.“ Denn es war nicht möglich, den Stein von der Brunnenöffnung – der Enthüllung von Rachel – wegzurollen, bevor nicht alle Herden gesammelt wurden und der Stein von der Brunnenöffnung weggerollt wurde. Weiterlesen