Was bedeutet eigentlich Freiheit?

Hast du dich jemals gefragt, warum du gerne in den Urlaub fährst? Was suchst du an einem anderen Ort, den du zu Hause nicht finden kannst? Die Kabbala erklärt, dass das, wonach wir suchen, tatsächlich direkt vor uns liegt, oder besser gesagt, direkt in uns.

Auf der Suche nach einem Fluchtweg

Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Informationsfreiheit, Redefreiheit, Pressefreiheit, Schöpfungsfreiheit, Freiheitskämpfer, akademische Freiheit, wirtschaftliche Freiheit, Freizeit…. Im 21. Jahrhundert scheint es, dass fast jeder seine eigene Art von Freiheit für sich gestalten kann.
Aber gibt es so etwas wie absolute, bedingungslose Freiheit? Nicht die Freiheit von etwas, sondern einfach grenzenlose, unendliche Freiheit in jedem erdenklichen Sinne? Gibt es so etwas wie, schlichtweg Freiheit?

Die Kabbala sagt, es gibt sie, aber sie unterscheidet sich sehr von dem, was wir uns normalerweise darunter vorstellen. Freiheit bedeutet für die meisten von uns, sich vom Alltag und den Schwierigkeiten des Alltags zu lösen. Wir wollen von den Sorgen, dem Druck, dem Chef bei der Arbeit und dem überzogenen Bankkonto befreit werden. Kurz gesagt, wir möchten ein wenig aus dem realen Leben entkommen, damit wir Luft holen können.

So arbeiten wir das ganze Jahr über hart und sparen Geld, um endlich ein paar Momente der Gnade an einem Sandstrand zu erhaschen.
Und unter uns gesagt, etwas funktioniert immer noch nicht ganz so, wie wir es gewollt haben. Einmal ist es das Hotel, ein anderes Mal der Flug, und wenn es nichts mehr gibt das nicht passt, dann entscheiden die Kinder, dass jetzt der perfekte Zeitpunkt ist, um krank zu werden….. Irgendwie sind die meisten Ferien nicht genau das, wovon wir geträumt haben.

Und selbst wenn wir Glück haben und in den perfekten Urlaub fahren, erinnert uns jeder Moment daran, dass alles bald vorbei sein wird, und bevor wir es merken, müssen wir wieder in das „wahre Leben“ abtauchen.

Wenn du einen Moment innehältst und darüber nachdenkst, werden einige interessante Fragen auftauchen: Macht es uns wirklich freier, wenn wir vor der Routine flüchten? Was wäre, wenn es einen Weg gäbe, anders zu leben, ohne dass wir unserem Leben, auf der Suche nach Freiheit nicht entkommen wollen? Und gibt es so etwas wie einen endlosen, perfekten Traumurlaub?

Die Freiheit liegt jenseits dieser Welt.

Tatsächlich ja. Aber um den Weg dorthin zu finden, sollten wir aufhören, ihn im Rahmen dieser Welt zu suchen.
Die Weisheit der Kabbala erklärt, dass der Mensch in unserer Welt alles andere als frei ist. Denke darüber nach: Du hast dich nicht für deine Familie oder deine natürlichen Talente und Qualitäten entschieden. Als Kind wurdest du ständig von deinen Eltern, Lehrern und anderen Erziehern beeinflusst.
Und wenn man ein bisschen älter wird, bestimmen Gesellschaft und Medien praktisch alles in deinem Leben: was man anziehen soll, wer man sein soll, was man anstrebt, wie man denkt, was man essen soll und wen oder was man liebt. Selbst die Vorstellungen von Schönem oder Hässlichem, Richtigem oder Falschem, gute Manieren, Sprach- oder Verhaltensmustern werden uns von der Gesellschaft eingeprägt.

Natürlich ist es nicht einfach, die Vorstellung zu akzeptieren, dass es keine Freiheit in unserer Welt gibt. Aber hierin liegt eine lustige und paradoxe Sache verborgen – sobald du erkennst, dass es keine Freiheit in dieser Welt gibt, wirst du anfangen, nach der Bedeutung von allem zu fragen, und dann, erklärt die Kabbala, bist du auf dem Weg zu echter Freiheit.

„….wenn wir unsere Herzen darauf richten, nur eine sehr berühmte Frage zu beantworten…. Es ist die winzige Frage, die die ganze Welt stellt, nämlich: Was ist der Sinn unseres Lebens?“
Kabbalist Yehuda Ashlag (Baal HaSulam),
„Einführung in den Talmud Eser Sefirot“

Kabbalisten sagen uns, dass die Antwort auf die Frage „Was ist der Sinn des Lebens“ den Schlüssel zu unserer Freiheit enthält. Und es gibt keinen einzigen Menschen auf Erden, der diese Frage nicht wenigstens einmal gestellt hat. Tief im Inneren, an einem Ort, den nur wir kennen, haben wir alle gefragt: „Warum sind wir hier?“ „Wo kommen wir her?“ „Gibt es einen Sinn für unsere persönlichen und globalen Erfahrungen?“ „Wohin steuern wir?“ „Und was ist der Sinn all dessen?“

Kabbalisten erklären, dass es für uns selbstverständlich ist, solche Fragen zu stellen. Aber das Problem ist, dass wir nicht glauben, dass sie beantwortet werden können oder sollten. Deshalb vermeiden wir es, wenn uns solch eine Frage in den Sinn kommt, zu versuchen, ihr eine echte Antwort zu geben.
Wir haben zudem eine Gesellschaft geschaffen, die es uns leicht macht, solche Fragen zu ignorieren. Schließlich ist es viel gesellschaftsfähiger, sich von den Strömungen des Lebens mitreißen zu lassen, als nach der Bedeutung zu fragen.

„…. und nicht zu sprechen von unserer Generation, in welcher niemand über diese Frage auch nur nachdenken möchte. Dadurch blieb aber das Wesen dieser Frage unverändert in seiner Kraft und Bitterkeit. Manchmal ereilt sie uns überraschend, versengt uns den Verstand und zwingt uns in den Staub, bevor es uns wieder gelingt, den allen bekannten „Trick“ anzuwenden – sich dem Fluss des Lebens ohne Überlegungen hinzugeben, wie einst.“
Kabbalist Yehuda Ashlag (Baal HaSulam),
„Einführung in den Talmud Eser Sefirot“.

Auch die von uns entwickelte raffinierte Unterhaltungsindustrie entsteht aus unserem Versuch, der Suche nach der Bedeutung des Lebens zu entkommen. Wir beschäftigen uns mit unzähligen Aktivitäten – schlucken eine Menge unnötiger Informationen, starren stundenlang auf den Fernseher, wandern durchs Netz, schauen Filme, gehen nach Disneyland und was auch immer – alles, um uns abzulenken. Schon die Vorstellung, ohne etwas zu sein, das uns beschäftigt, erscheint beängstigend, denn wir würden mit der Frage nach dem Sinn des Lebens in Kontakt kommen.

Und doch erklärt die Kabbala paradoxerweise, dass wir eigentlich genau die Frage unterdrücken, die uns zu der Freiheit führt, nach der wir dürsten. Anstatt zu versuchen, unserem Leben zu entkommen, indem wir in den Urlaub fahren, können wir das Leben selbst, in eine ganz andere Erfahrung verwandeln – einen endlosen, perfekten Urlaub, bei dem das Vergnügen, das wir empfinden, von einem Moment auf den anderen zunimmt…..
Klingt das nach etwas, das es auf dieser Welt nicht gibt? Nun, du hast Recht, das tut es nicht. Aber es existiert an einem anderen Ort, und die Kabbala erklärt, wo er sich befindet und wie man dorthin gelangt.

Wie kommen wir dorthin?

Man sollte seine Essenz und den Zweck, zu dem man in diese Welt gekommen ist, hinterfragen und studieren.“
Kabbalist Baruch Ashlag (Rabash),
Shamati (Ich habe gehört)

Es beginnt mit einer einfachen Entscheidung, nicht mehr wegzulaufen. Lass die Frage nach dem Sinn des Lebens aus dem Versteck ausbrechen.
Dann wirst du sehen, dass diese Frage nichts mit der Verbesserung des Lebens in dieser Welt oder einer Flucht zu tun hat – sie stellt nur die wahre Quelle des Lebens dar. Tatsächlich ist die Frage nach dem Sinn des Lebens der Beginn deiner Verbindung mit ihrer Quelle, dem Schöpfer. Mit anderen Worten, die Beantwortung dieser Frage und die Verbindung zum Schöpfer ist ein und dasselbe.

Kabbalisten erklären, dass die Verbindung mit dem Schöpfer ein allmählicher Prozess ist, der im Inneren stattfindet. Und je mehr du dich mit der Quelle deines Lebens verbindest, desto freier wirst du, denn diese Quelle ist absolut, bedingungslos frei – sie hängt nicht von irgend etwas ab.

Um Freiheit zu erlangen, müssen wir also nicht auf Berge steigen, ans andere Ende der Welt reisen oder versuchen, unserem Alltag zu entkommen. Alles, was wir tun müssen, ist, diese einfache, innere Frage erwachen und uns leiten zu lassen. Dann wird sich der Weg zur Vollkommenheit vor uns entfalten und wir werden uns auf den Weg zu einer wahren, ewigen Freiheit begeben.

 

Auf der Suche nach Glück

Den Glückscode knacken

In der Kabbala – der Wissenschaft vom Glück – hört das Glück auf, ein Geheimnis zu sein. Dieser schwer fassbare Begriff kann in Einzelteile zerlegt und verstanden werden. Und genau wie e=mc2 gibt es eine Formel für dauerhaftes Glück.

„Schnell: Denke darüber nach, was dich wirklich, wirklich glücklich machen würde.“

Dies war die erste Zeile der Titelgeschichte in der Mai-Ausgabe 2007 der Newsweek, die dem Thema Glück gewidmet war. Internationale Spitzenpsychologen, Soziologen, Biologen und Ökonomen versuchten, die ewige Frage zu beantworten: „Was ist das Geheimnis des Glücks?“ oder genauer gesagt, „Was würde es brauchen, um uns glücklich zu machen?“

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Die Kabbala ist keine Philosophie

In der Antike inspirierte die Kabbala große Geister zum Aufsteigen und zur Suche nach Sinn, aber der Zweig „Philosophie“ sollte bald in eine andere Richtung abzweigen.

Vielleicht denken wir an Kabbalisten als zurückgezogene Menschen, die sich in schummrigen, bei Kerzenlicht beleuchteten Kammern verstecken und magische Schriften schreiben. Nun, bis zum Ende des 20. Jahrhunderts wurde die Kabbala tatsächlich geheim gehalten. Die unsichtbare Annäherung an die Kabbala rief zahlreiche Geschichten und Legenden über ihre Natur hervor. Obwohl die meisten dieser Geschichten falsch sind, verwirren sie immer noch und verwirren selbst die strengsten Denker.

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Nach mehr als 5000 Jahren ist es an der Zeit, den Erschaffer dieses Plans zu treffen

Die Weisheit der Kabbala erschien zum ersten Mal vor etwa 5.000 Jahren, als die Menschen begannen, nach dem Zweck ihrer Existenz zu fragen. Diejenigen, die es wussten, wurden „Kabbalisten“ genannt und hatten die Antwort auf den „Sinn des Lebens“ und auf die Funktion der Menschheit im Universum.

Aber damals waren die Wünsche der meisten Menschen zu klein, um dieses Wissen anzustreben. Als die Kabbalisten sahen, dass die Menschheit ihre Weisheit nicht brauchte, versteckten sie sie und bereiteten sie heimlich für eine Zeit vor, in der alle bereit dafür sein würden. Unterdessen hat die Menschheit andere Kanäle wie Religion und Wissenschaft gepflegt.

Heute, da immer mehr Menschen davon überzeugt sind, dass Religion und Wissenschaft keine Antworten auf die tiefsten Fragen des Lebens liefern, beginnen sie, anderswo nach Antworten zu suchen. Dies ist die Zeit, auf welche die Kabbala gewartet hat, und deshalb erscheint sie erneut – um die Antwort auf den Zweck der Existenz zu geben.

Die Kabbala erklärt uns, dass die Natur, was gleichbedeutend mit dem Schöpfer ist, ganz, uneigennützig und vereint ist. Sie sagt uns, dass wir nicht nur die Natur verstehen müssen, sondern auch diese Art der Existenz in uns selbst umsetzen werden müssen.

Die Kabbala sagt uns auch, dass wir auf diese Weise nicht nur mit der Natur gleichziehen werden, sondern auch den Gedanken verstehen werden, der dahinter steht – den Masterplan. Schließlich erklärt die Kabbala, dass wir durch das Verständnis des Masterplans dem Masterplaner gleichgestellt werden, und dass dies der Zweck der Schöpfung ist, sich dem Schöpfer in seinen Eigenschaften anzugleichen.

„Ich sah eine umgekehrte Welt“ (babylonischer Talmud, Trakt Pessachim)

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Musik der Welten jenseits der Grenzen

Der Heilige Ari schrieb die Texte, Baal HaSulam schrieb die Melodie, und zusammen haben uns die beiden riesigen Kabbalisten eine einzigartige (und melodische) Möglichkeit gegeben, in die spirituelle Welt einzutauchen – und zwar durch die Musik.

Kabbalisten schreiben seit jeher Texte und komponieren Melodien, die von ihrer tiefen Verbundenheit mit dem Schöpfer inspiriert sind. Lieder sprudeln aus ihren Herzen wie Flutwellen überströmender Freude. Und tatsächlich, kann es keine größere Inspiration für die Musik geben als durch den Geber des Lebens, der gesamten Realität?
Doch die Musik in der Kabbala soll nicht nur Eindrücke vom Kontakt mit dem Schöpfer vermitteln, obwohl dies ein wichtiger Teil davon ist. Kabbalisten komponieren Musik auf eine ganz besondere Weise und wecken besondere Emotionen beim Hörer. Die Kabbalisten hoffen, durch Musik auch uns zu helfen, Spiritualität zu erfahren. Aus diesem Grund schreiben sie ihre Musik wie ein Gebet um Korrektur und geben uns eine direkte und unmittelbare Verbindung zur Quelle des Lebens.

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Die Seele ist zeitlos

In Zeiten, in denen das Bildungssystem wegen seiner Unfähigkeit, Kinder in reife, selbstbewusste Erwachsene zu verwandeln, kritisiert wird, glaubt Kabbalist Rav Michael Laitman, PhD, dass jetzt eine einzigartige Zeit ist, um ein neues Konzept in unsere Schulen einzuführen – die Weisheit der Kabbala.

Laut Rav Laitman müssen wir, um einen echten und nachhaltigen Wandel in unserem Bildungssystem herbeizuführen, zwei Generationen in die Zukunft blicken und heute damit beginnen, den Jugendlichen den Sinn des Lebens zu erklären. „Wenn wir das tun“, sagt Rav Laitman, „werden sich viele Dinge zum Besseren wenden.“
Kabbalist Rav Michael Laitman, PhD ist ein Wissenschaftler und Kabbalist, der die Kabbala seit dreißig Jahren studiert und unterrichtet. Er ist sicher, dass die Herausforderungen, mit denen unser Bildungssystem konfrontiert ist, gelöst und gut gelöst werden können. „Das Überraschende daran“, fügt er mit einem Lächeln hinzu, „ist, dass die Lösung direkt vor unseren Augen liegt.“

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125 Stufen zum Glücklichsein

Wir sind 125 Stufen vom Schöpfer entfernt. Jetzt ist es an der Zeit, wieder hochzuklettern und die Verbindung zu erneuern.
„Siehe, bevor die Emanationen ausströmten und die Geschöpfe erschaffen wurden, hatte das höhere, einfache Licht die ganze Existenz erfüllt.“
–Rabbi Isaac Luria (Der Heilige Ari), Baum des Lebens.

Der Begriff “ höhere Lichter “ bezieht sich auf den Schöpfer, dessen einziger Wunsch es ist, unendliche Fülle zu vermitteln. Um seinen Wunsch, Fülle zu geben, zu erfüllen, schuf der Schöpfer ein Geschöpf, das die Fülle empfangen kann, die er geben will. Der Ursprung des Wortes Bara (erschaffen) liegt im aramäischen Wort Bar (außen); es bedeutet „hervorbringen“. Die Schöpfer-Geschöpf-Beziehung ist daher eine Beziehung zwischen dem Inneren und dem Äußeren: Der Schöpfer ist der innerste Teil der Schöpfung, und die Schöpfung ist alles, was nicht Er ist.
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….über Babylon und das jüdische Volk

Chaos im modernen Babylon

Die Idee der Einheit unter allen Menschen ist für uns nicht mehr als eine imaginäre Kindergeschichte. Damals in Babylon hatte jemand einen Weg, wie sich die Menschheit vereinen konnte. Heute braucht unsere Welt eine solche Methode mehr denn je.
„….wir sind wie ein Haufen Nüsse, zusammengetragen in einer umhüllenden Tasche. Diese Ebene der Einheit macht sie nicht zu einem
integrierter Körper. Bei jeder leichten Bewegung der Tasche schwingen sie und trennen sich voneinander. Sie wiederum verbinden und vereinen sich teilweise neu. Und alles, was ihnen fehlt, ist die natürliche Vereinigung von innen heraus. Jede Kraft der Vereinigung ist auf einen äußeren Vorfall zurückzuführen. Das ist sehr traurig.“

Rabbi Yehuda Ashlag (Baal HaSulam),
HaUma (Die Nation)

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Der Masterplan

Die Pioniere der Naturforschung wollten wissen, ob die Natur tatsächlich ein Ziel hat, und wenn ja, welche Rolle die Menschheit in diesem Masterplan spielen könnte.

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Alle sind Eins und Einer ist Alles

Die Art und Weise, wie wir die Realität wahrnehmen, bestimmt alles, was wir im Leben erfahren. Woher wissen wir also, dass wir nicht etwas verpassen, das unsere Erfahrung in dieser Welt um einiges besser hätte machen können?

Liefern uns unsere fünf Sinne wirklich ein Bild der Welt, die uns umgibt? Die Wissenschaft hat bereits vor langer Zeit bewiesen, dass sie es nicht tun. Es ist uns klar, dass es unzählige Details gibt, die wir einfach nicht wahrnehmen. Was also spürt man wirklich?

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Der neunte Aw

Die neunte Aw (Tischa beAv) ist der nationale Trauertag des jüdischen Volkes. Aw ist der fünfte Monat des jüdischen Kalenders und fällt im gregorianischen Kalender in die Zeit von Juli und August. An diesem Tag geschahen die tragischsten Ereignisse in der Geschichte des jüdischen Volkes. Hier sind einige von ihnen: Zerstörung des ersten und zweiten Tempels. Der erste Kreuzzug, der zum Massaker an Juden in deutschen Städten führte. Beschuldigung europäischer Juden, für  Pestepidemien verantwortlich zu sein. Vertreibung von Juden aus England und Spanien. Die Umsiedlung der Juden von Rom ins Ghetto. Von Bogdan Chmelnitsky organisierte Massaker. Der Beginn der Pogrome in Russland. Einige Quellen behaupten, dass Hitler in diesen Tagen seine Entscheidung über die endgültige Lösung der Judenfrage getroffen hat. Deportation von Juden aus dem Warschauer Ghetto. Inbetriebnahme des Todeslagers in Treblinka.

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Die Geschichte vom Magier

Weißt du, warum nur alte Menschen Geschichten und Legenden erzählen? Weil Legenden das Klügste auf der Welt sind! Alles in der Welt ändert sich, und nur echte Legenden bleiben übrig. Legenden sind Geschichten über die Weisheit. Um sie richtig zu erzählen, muss man über großes Wissen verfügen und Dinge sehen, die andere nicht sehen.

Dazu muss man viel erlebt haben. Deshalb sind alte Menschen oft gute Geschichtenerzähler. Es steht im größten und ältesten magischen Buch, dem Buch Sohar, geschrieben: „Ein alter Mensch ist einer, der Weisheit erworben hat“.

Kinder lieben es, Legenden zu hören, weil sie die Phantasie haben, sich alles vorzustellen, nicht nur das, was andere sehen. Wenn ein Kind erwachsen wird und immer noch sieht, was andere nicht sehen, kann es schließlich „Weisheit erlangen“.

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Verlangen – Der Kraftstoff, der uns antreibt

Aus dem Buch Wundersame Weisheit
Essen wir, weil wir hungrig sind oder weil wir nicht hungrig sein wollen? Kratzen wir unsere Nasen, weil sie jucken oder weil wir wollen, dass sie aufhören zu jucken? Haben wir als Teenager unsere Zimmer gereinigt, anstatt etwas Lustiges zu tun, weil wir unsere Zimmer reinigen wollten, oder weil wir keinen Elternteil haben wollten, der sauer auf uns ist? Ich könnte mit diesen rhetorischen Fragen fortfahren, aber ich denke, die meisten Leser werden sehen, wohin das führt.

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Von den Wurzeln und Zweigen

von Gilad Shadmon

Die Regeln, die unsere Welt beeinflussen, stammen aus den höchsten spirituellen Bereichen. Diese Regeln fließen in die Realität ein, die wir alle erleben, aber dabei verlieren sie ihre Schönheit und Anmut. Die Weisheit der Kabbala lehrt uns, wie wir diese Schönheit zurückerlangen und unsere spirituelle Seite wiederbeleben können.

Um die Phänomene in unserer Welt zu verstehen, müssen wir zuerst ihren Ursprung verstehen. Wenn wir die Realität ehrlich untersuchen, müssen wir zugeben, dass wir keine Ahnung haben, warum die Dinge so ablaufen, wie sie es tun. In allen Bereichen des menschlichen Wissens – exakte Wissenschaften, Sozialwissenschaften, Medizin oder Kultur – können wir nicht umfassend und genau erklären, warum sich die Dinge so entwickeln, wie sie es tun. Wenn wir könnten, könnten wir verhindern, dass zukünftige Unglücke eintreten.

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Was Moses meinte

Im Schweiße deines Angesichts wirst du Brot essen.
–Genesis 3:19

Zu Zeiten Moses war Spiritualität eine greifbare Realität. Jeder erlebte die spirituelle Welt, so wie wir heute die physische Welt erleben. Damals gab es keine Kluft zwischen uns und der Spiritualität. Die Menschen mussten damals nicht die Spiritualität lernen, sie lebten sie. Als Moses seine Tora (Pentateuch) schrieb, benutzte er die gesprochene Sprache seiner Zeit, damit die Menschen ihn verstehen würden. Der Unterschied zwischen Moses‘ Zeitgenossen und den heutigen Menschen besteht darin, dass sie wussten, dass er alltägliche Worte benutzte, um spirituelle Konzepte zu erklären, während wir denken, dass er sich tatsächlich auf unsere physische Welt bezog. Wie können wir denn anders denken? Wir empfinden Spiritualität nicht mehr so wie unsere Vorfahren.

Deshalb bezeichnen Kabbalisten die Sprache der Bibel als „Sprache der Wurzeln und Zweige“. Unsere Welt ist nur die äußerste Schicht der spirituellen Welten; sie ist nur eine Hülle, der entfernteste Ast eines großen Baumes.
Um das Leben vollständig zu verstehen, muss man es dort erforschen, wo es wirklich passiert – an seinen Wurzeln. Das ist es, was Moses erklärte. „Durch den Schweiß deines Angesichts wirst du Brot essen“, sagt er uns. Mit anderen Worten, wenn wir essen wollen (Spiritualität nähren), müssen wir dafür arbeiten (schwitzen). Seit der Sünde Adams ist der Kontakt mit dem Schöpfer keine Selbstverständlichkeit, sondern wir müssen ihn mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln ausbilden. Und der versprochene Lohn ist unbezahlbar: Es ist unser Zugang zum Baum der Erkenntnis.

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Kabbala Live Event – Studium der Kabbala und materielles Leben

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Spirituelle Funken

Major Tom, hörst du mich?

Eine kabbalistische Reise in die Geheimnisse der Galaxis

Diese unendliche Weite ist nicht irgendwo im Weltraum, sondern tief in jedem von uns verborgen.

„Der Weltraum, unendliche Weiten….“ Es gab Zeiten, in denen Millionen den Atem anhielten, als sie diese einleitenden Worte der TV-Serie „Star Trek“ hörten. Im Hintergrund bricht das Raumschiff Enterprise auf, um fremde Galaxien zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen..

Bis in die letzten Jahre hinein war die Weltraumforschung die größte Hoffnung für den menschlichen Entdeckungsdrang; ein fantastisches Abenteuer, das uns alle anlockte.

Nachdem wir den gesamten Planeten Erde erobert hatten und es nichts mehr zu entdecken gab, öffneten sich plötzlich neue Horizonte, als das Weltraumzeitalter in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts begann. Die ersten Ausflüge in den Weltraum überschatteten bei weitem die legendären Reisen der großen Entdecker: Marco Polo, Christoph Kolumbus, Ferdinand Magellan und andere. Der Mond, der immer wie ein unantastbarer Himmelskörper erschien, rückte plötzlich in greifbare Nähe und wurde zu einem Ort, an dem man gehen und sogar eine Flagge hissen konnte. Die folgenden Wellen von Astronauten, Shuttles und Satelliten, die den Himmel füllen würden, inspirierten große Künstler dieser Zeit, Asimov, Kubrick, David Bowie und andere zu haarsträubende Fantasien.

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Hine Ma Tov

„Wie gut und wie freudvoll ist es für Brüder, in Einheit zu verweilen“ („Hinei ma tov u’ma naim, Shevet achim gam yachad“)

Über die wahre Freundschaft – verglichen mit einem Platz der Verächter.

„Im Buch Sohar steht ‚Wie gut und wie freudvoll ist es für Brüder, in Einheit zu verweilen!’ Freunde sind jene, welche zusammensitzen und nicht voneinander getrennt sind. Zunächst sehen sie aus wie ein Haufen Streitsüchtiger, die sich gegenseitig umbringen möchten, aber später kehren sie zur Liebe und Brüderlichkeit zurück. Was sagt der Schöpfer über sie? ‚Wie gut und wie freudvoll ist es für Brüder, in Einheit zu verweilen!’ Das Wort Gam (hebräisch: auch) zeigt auf, dass jene auch Göttlichkeit in sich einschließen. Der Schöpfer hört ihren Worten zu, fühlt Zufriedenheit und Er erfüllt sie mit Freude.“ -Sohar, Acharei Mot, Punkt 64-5 Weiterlesen