Spiritueller Funke: BAAL HASULAM, Brief 13

Betrachtet wir uns Menschen nehmen wir waHr, dass wir das “Heute” durch das “Morgen” ersetzen haben, anstatt „jetzt“, sagen wir „später“. Dafür gibt es kein Heilmittel, außer sich darum zu bemühen, den Fehler erkennen zu können – denn, jemand wird nur dann vom Schöpfer gerettet, wenn er die Erlösung heute braucht. Jemand, der auf morgen warten kann, wird – Gott bewahre – seine Erlösung erst nach Jahren erhalten.

Obwohl wir Erklärungen dazu, wie wir uns in der Liebe zu den Freunden üben sollen, in jeder erdenklichen Weise (70 Sprachen) erhalten haben, vernachlässigen wir es, dies zu tun. Doch genau das ist es, was die Heilung bringt und alle unsere Fehler ausgleicht.

Spiritueller Funke: BAAL HASULAM, Shamati 19, Was bedeutet:“Der Schöpfer hasst die Körper“ in der spirituellen Arbeit?

Der Mensch soll glauben, dass ihm dieser bei der Arbeit behindernde “Wille zu empfangen”, von Oben gegeben wurde. Denn der Himmel gibt ihm die Kraft zur Aufdeckung des “Willens zu empfangen” deswegen, weil es gerade dann, wenn der “Wille zu empfangen” erwacht, Raum für die Arbeit für den Schöpfer gibt.

Dann ist der Mensch in engem Kontakt mit dem Schöpfer und kann Ihn bitten, den “Willen zu empfangen” in die “Absicht zu geben” umzuwandeln. Der Mensch soll daran glauben, dass der Schöpfer Zufriedenheit erhält, wenn er Ihn darum bittet. Er soll ihn an Seine Form angleichen, was Dvekut (Anhaftung) genannt wird. Dies ist der Punkt, an dem der “Wille zu empfangen” in die „Absicht zu geben“ umgewandelt wird. Darüber sagt der Schöpfer: „Meine Söhne haben mich besiegt.” Anders ausgedrückt: “Ich gab euch den “Willen zu empfangen” und ihr bittet Mich, euch stattdessen den “Willen zu geben” zu schenken.“

 

Spiritueller Funke: RABASH, Brief 8

Die Menschen werden erkennen, dass es eine Gruppe von Menschen gibt, die sich mit dem Ziel sich zu verbinden, um einen erfahrenen Lehrer versammelt haben. Heldenhaft und mit übermenschlichem Mut stellen sie sich all jenen entgegen, die sich gegen sie wenden. Es sind in der Tat tapfere Menschen mit einem starken Geist, und sie sind entschlossen, nicht einen Schritt von ihrem Weg abzuweichen. Sie sind hervorragende Kämpfer, die den Kampf gegen die Selbstliebe bis zum letzten Blutstropfen ausfechten, weil es ihr einziger Wunsch ist, den Kampf zu Ehren des Namens des Schöpfers zu gewinnen.

Spiritueller Funke: BAAL HASULAM, Brief 52, „Suchet den Herrn, während ihr Ihn gefunden habt.“

Das Zuhören des Schöpfers hängt vom Ausmass der Sehnsucht ab, welche während des Erhebens des Gebetes vorhanden ist. Verspührt jemand eine immense Sehnsucht, dann kann er sicher sein, dass ihm der Schöpfer aufmerksam zuhört.

Ist er sich dessen bewusst, wird er natürlich sein Herz noch stärker ausschütten, denn es gibt kein größeres Privileg, als wenn der König der Welt einem Aufmerksamkeit schenkt. Das ist ganz ähnlich wie das, was unsere Weisen sagten: „Der Schöpfer sehnt sich nach dem Gebet der Gerechten“, denn alleine durch den Wunsch des Schöpfers, dass ein Mensch sich Ihm annähern würde, wird im Menschen eine große Kraft und Sehnsucht nach dem Schöpfer erweckt. Denn „wie Wasser von Angesicht zu Angesicht ist, so ist das Herz des Menschen zum Menschen.“ Daraus folgt, dass das Erheben des Gebetes und dessen Erhörung sich ergänzen, bis zum vollen Ausmaß und dann wird der Mensch alles erhalten.

Spiritueller Funke: BAAL HASULAM, Brief Nr. 34

Wir erheben unsere Bitten nach oben, eine um die andere, unermüdlich ohne Unterlass, auch wenn der Schöpfer uns nicht antwortet. Wir glauben, dass Er unsere Gebete hört, aber auf den Zeitpunkt wartet, an dem wir würdig werden, die Gefäße (Kelim) zu erhalten, um das Licht zu empfangen. Dann werden wir auf jedes einzelne Gebet sofort eine Antwort erhalten, denn „die gebende Hand des Herrn ist unendlich“, so Gott will.

Spiritueller Funke: RABASH, 1988/4, „Was ist das richtiges Gebet um um Hilfe und Vergebung zu bitten?“

Es ist eine Verfehlung, wenn der Menschen den Schöpfer nicht um Hilfe bittet. Würde er um Hilfe bitten, würde er Hilfe vom Schöpfer bekommen. Wenn ein Mensch aber denkt, er hätte um Hilfe gebeten und der Schöpfer hat ihm nicht geholfen, bekommt er darauf die Antwort, dass er glauben sollte, dass der Schöpfer alle Gebete hört. „Denn Du hörst das Gebet eines jeden Mundes,“ steht geschrieben. Und wenn er wirklich glauben würde, wäre sein Gebet aufrichtig, und der Schöpfer hört jedes aufrichtige, aus tiefstem Herzen kommende Gebet. Ist sein Gebet aber nicht ständig auf seinen Lippen, bedeutet das, dass er nicht wirklich glaubt, dass der Schöpfer ihm helfen kann. Denn der Schöpfer erhört alle, die Ihn bitten, ob groß oder klein, vor Ihm sind alle gleich. Daraus lässt sich schliessen, dass wenn ein Gebet nicht erhört wird, es ein unaufrichtig Gebet ist.

Spiritueller Funke: BAAL HASULAM, Shamati 19, Was bedeutet „Der Schöpfer hasst die Körper“ in der spirituellen Arbeit?

Der Mensch soll glauben, dass ihm dieser bei der Arbeit behindernde “Wille zu empfangen”, von Oben gegeben wurde. Denn der Himmel gibt ihm die Kraft zur Aufdeckung des “Willens zu empfangen” deswegen, weil es gerade dann, wenn der “Wille zu empfangen” erwacht, Raum für die Arbeit für den Schöpfer gibt.

Dann ist der Mensch in engem Kontakt mit dem Schöpfer und kann Ihn bitten, den “Willen zu empfangen” in die “Absicht zu geben” umzuwandeln. Der Mensch soll daran glauben, dass der Schöpfer Zufriedenheit erhält, wenn er Ihn darum bittet. Er soll ihn an Seine Form angleichen, was Dvekut (Anhaftung) genannt wird. Dies ist der Punkt, an dem der “Wille zu empfangen” in die „Absicht zu geben“ umgewandelt wird. Darüber sagt der Schöpfer: „Meine Söhne haben mich besiegt.” Anders ausgedrückt: “Ich gab euch den “Willen zu empfangen” und ihr bittet Mich, euch stattdessen den “Willen zu geben” zu schenken.“

Spiritueller Funke: RABASH, 1986/22 „Wenn eine Frau befruchtet wird“

Der einzige Weg, einen Mangel im Bezug auf den Wunsch um geben zu können zu erhalten, ist das Gebet. Es vermittelt zwischen dem Menschen und dem Mangel. Das heißt, man betet, damit der Schöpfer einem etwas gibt, was man nicht braucht, da es einem nicht fehlt. Das ist so, da das Kli (Gefäß), welches Mangel genannt wird, ein Mangel im Bezug zum Gefühl ist, welches man nicht hat. Man fühlt den Mangel also nicht. Den Schöpfer bittet man darum, dass Er einem das Licht gibt, welches die Füllung dieses Mangels ist. Und in diesem Fall ist die Füllung der Mangel, der einem fehlt. Deshalb hat man keine andere Wahl, als den Schöpfer zu bitten, einem diesen Mangel zu geben, und das ist es, was das Kli mit dem Licht verbindet.

Spiritueller Funke: RABASH, 1985/86/21, “ Über dem Verstand betreffend“

Unsere Weisen sagten: „Neid auf andere vermehrt die eigene Weisheit.“ Mit anderen Worten: Wenn jeder in der Gemeinschaft die Freunde als auf einer höheren Stufe stehend betrachtet, ist es – sowohl was die Gedanken, als auch das Handeln betrifft – natürlich, dass sich jeder verpflichtet fühlt, sich auf eine höhere Stufe, als jene, auf der er durch seine im eigenen Körper innewohnenden Eigenschaften steht, zu erheben.

Spiritueller Funke: RABASH, 1985/86/21, „Über den Verstand betreffend“

Wenn der Körper eines Menschen seine Freunde betrachtet und erkennt, dass sie alle für die Höhere Kraft arbeiten, dann lässt der Körper auch ihn für die Höhere Kraft arbeiten. Der Grund, weshalb der Körper in dieser Situation dabei hilft, ist einfach. Der Körper kann die eigene Niedrigkeit nicht ertragen. Denn, jeder hat seinen Stolz und will nicht akzeptieren, dass sein Freund größer ist als er. Wenn er daher sieht, dass die Freunde sich auf einer höheren Stufe als er befinden, dann bringt ihn dies in jedem Fall zu einem Aufstieg.

Spiritueller Funke: BAAL HASULAM, Shamati 40, „In welchem Maß soll man seinem Lehrer vertrauen?“

Der Mensch muss der Meinung seines Lehrers Vertrauen schenken und glauben, was dieser ihm sagt. Das bedeutet, dass der Mensch so vorgehen soll, wie es ihm sein Lehrer sagt.

Und obwohl es viele Argumente und Lehren gibt, die mit der Meinung des Lehrers nicht übereinstimmen, muss der Mensch dennoch der Meinung seines Lehrers Vertrauen schenken.

Spiritueller Funke: BAAL HASULAM, „Die Bürgschaft(Arvut)“, Abschnitt 28

„Und ihr werdet mein auserwähltes Heilmittel(Segula) unter allen Völkern sein.“ Das bedeutet, dass durch euch die Funken der Erleuchtung auf alle Völker der Welt übergehen und dadurch die Reinigung ihrer Körper und deren Vereinigung ausgelöst werden. Die Völker der Welt sind noch nicht dafür bereit und deshalb braucht Er zumindest ein Volk, das damit beginnt. Darum sagt Er zum Schluss: „Denn die ganze Erde ist Mein“. Das bedeutet, dass alle Menschen Ihm angehören und dafür bestimmt sind, so an Ihn anzuhaften, wie ihr es tut. Doch solange die Völker der Welt noch nicht dafür bereit sind diese Aufgaben zu erfüllen, brauche Er euch, als Sein rechtschaffenes Volk.

Spiritueller Funke: Baal HaSulam, Brief 19

Man sollte im eigenen Teil der Seele erkennen, dass genau in selben Maß, in dem der Mensch zum Schöpfer strebt, sich der Schöpfer auch dem Menschen enthüllt. Dies darf man nicht einmal in Zeiten größter Sehnsucht vergessen. Wenn der Mensch sich daran erinnert, dass der Schöpfer sich nach ihm sehnt und mit gleich großer Kraft wie er selbst zur Verschmelzung mit ihm strebt, dann wird der Mensch immer in wachsender Erwartung und Sehnsucht, in ununterbrochener Verschmelzung verweilen wollen. Denn darin besteht die endgültige Vollkommenheit jeder Seele, sodass sie würdig wird, zur Liebe zurückkehren zu können. Es heißt: „Waw kehrt zu Hej zurück“, was die Verschmelzung des Schöpfers mit der Gesamtheit aller Seelen(Shechina) bedeutet.

Spiritueller Funke: RABASH, 1991/24 „Was bedeutet es, in der Arbeit einen Sohn und eine Tochter zu gebären?“

Die Arbeit über dem Verstand solltest du mit bedingungsloser Hingabe tun. Das heißt, du musst das Joch des Himmelreichs auf dich nehmen, obwohl dein Verstand dich davon abhalten will. Du solltest sagen: „Ich möchte ein Arbeiter für den Schöpfer sein, auch wenn ich keinen Geschmack an der dieser Arbeit habe und nicht weiss, ob ich richtig arbeite. Trotzdem bin ich bereit, bedingungslos und mit aller Kraft zu arbeiten, als ob ich wüsste, was ich tue und Geschmack an der Arbeit empfinden würde.“ So wirst du vorwärts kommen, und nicht vom Weg abkommen, da du dich verpflichtest, für den Schöpfer zu arbeiten, selbst wenn es sich anfühlt, als würdest du am Boden liegen.

Spiritueller Funke: RABASH, RABASH, 1991/12 , „Diese Kerzen sind heilig“

Das Wichtigste ist das Gebet. Man muss den Schöpfer bitten, dass er einem hilft, über den Verstand zu gehen. Man sollte mit Freude arbeiten, so als ob man bereits mit dem Wissen der Heiligkeit(Kedusha) belohnt worden sei, und jene Freude bereits empfinden würde. Auch sollte man den Schöpfer bitten, einem die Kraft zu geben, über das Verlangen des Körpers hinausgehen zu können. Mit anderen Worten, obwohl der Körper nicht damit einverstanden ist, um des Gebens Willen zu arbeiten, bittet man den Schöpfer darum, in Freude arbeiten zu können, wie es sich für jemanden gehört, der einem großen König dient. Man bittet den Schöpfer aber nicht, einem dessen Größe zu zeigen, damit es für einem einfacher wird zu arbeiten. Vielmehr möchte man, dass der Schöpfer einem Freude an der Arbeit über dem Verstand gibt, sodass sie für einem so wichtig wird, als ob er bereits Kenntnis davon hätte.

Spiritueller Funke: BAAL HASULAM, Brief 25

Wenn der  Abstieg zum Zweck des Aufstiegs geschieht, gilt er als Aufstieg und nicht als Abstieg. Dieser Abstieg ist tatsächlich in seinem Wesen ein Aufstieg, weil sich die Buchstaben des daraus erhobenen Gebets, mit Licht füllen werden. Ein kurzes Gebet wird demnach die Fülle an Licht infolge des Mangels an Buchstaben schmälern.

Spiritueller Funke: RABASH, Artikel 273, „Der Gerechteste unter den Gerechten“

„Wer ist der Gerechteste unter den Gerechten? Derjenige, der seinen Feind zu seinem Freund macht“ (Avot de Rabbi Natan, Kapitel 23).

Wir sollten interpretieren, dass „der Gerechte“ derjenige ist, „der sein Verlangen zu empfangen bezwingt“ (Avot, Kapitel 4). Das heißt, er unterwirft sein Verlangen zu empfangen und arbeitet nur mit dem Verlangen zu Geben.

“Der Gerechteste unter den Gerechten” aber, ist jener, der wie unsere Weisen sagten „mit seinem ganzen Herzen – mit beiden seiner Verlangen“ (Berachot 54) arbeitet, weil er auch durch die Arbeit mit dem Verlangen zu empfangen dem Schöpfer dient. Das bedingt, dass er seinen Feind, das Verlangen zu empfangen, zu seinem Freund machen muss. Daraus folgt, dass er – da er zusätzlich mit dem Verlangen zu empfangen arbeitet – mehr Arbeit hat, und deshalb wird er „der Gerechteste unter den Gerechten“ genannt.

Spiritueller Funke: Baal HaSulam, Shamati 42, „Was bedeutet das Akronym Elul in der Arbeit?“

Derjenige jedoch, der den Weg des Gebens gehen möchte, muss immer in Freunde sein, das heißt in allen Zuständen, die zu ihm kommen, muss er sich freuen, da er keinerlei Absicht hat, für sich selbst zu empfangen.

Daher sagt er, dass so oder so, wenn er wirklich zum Zwecke des Gebens arbeitet, er voll Freude darüber sein sollte, dass es ihm zuteil geworden ist, seinem Erschaffer Freude zu bereiten. Und auch wenn er fühlt, dass seine Arbeit immer noch nicht zum Zwecke des Gebens ist, sollte er dennoch freudig sein, denn für sich selbst, sagt dieser Mensch, möchte er nichts. Dass sein Wille zu empfangen diese Arbeit nicht genießen kann, sollte ihm Freude bereiten.

Spirituelle Funke: RABASH, 1989, Artikel 4, „Was ist eine Wasserflut in der Arbeit?“

An diesem Punkt muss man zum Schöpfer beten, damit Er einem hilft, so dass man mit geschlossenen Augen auf diesem Weg gehen kann und dafür nichts möchte, sondern alles um des Schöpfers Willen tut, trotz Widerstand des Körpers. Das heißt aber, dass man dem Schöpfer nicht sagt, wie Er helfen soll. Vielmehr muss man sich vor dem Schöpfer bedingungslos annullieren. Da man seinen Körper aber nicht überwinden kann, bittet man – da einem die eigene Niedrigkeit bewusst ist – den Schöpfer um Hilfe, damit man den Kampf gegen die Selbstliebe gewinnen kann.