Virtueller Weltkongress am 15. Dezember 2018!

WAS IST EIN VIRTUELLER KONGRESS?

Tausende Studenten der Bnei Baruch Kabbala Akademie treffen sich in mehr als 100 Städten auf der ganzen Welt und im Internet, um gleichzeitig an diesem Virtuellen Kabbala Kongress teilzunehmen.

Geplant sind Live-Unterrichte mit dem Kabbalisten und Lehrer Dr. Michael Laitman, Workshops, Mahlzeiten und inspirierende Aktivitäten.

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Die spirituelle Bedeutung von Chanukka

Channuka (auch Hanuka, Channukah) – das Jüdische Lichterfest

Der Mensch sowie die gemeinsame Seele wurden gegensätzlich zum Schöpfer erschaffen. Die Eigenschaft des Schöpfers besteht aus Geben und Liebe. Die Eigenschaft des Geschöpfes besteht hauptsächlich aus Empfangen. Das Programm der Schöpfung ist dazu berufen, den Menschen von der Gegensätzlichkeit zur Gleichförmigkeit mit der Höheren Kraft zu führen. Dieses Programm wird durch das Licht realisiert, welches zur Quelle zurückführt. Dieses Licht erweckt man durch die Arbeit in Gruppen – nach dem Beispiel von Moses bei der Gründung des Volkes Israel.

Wenn sich diese Gruppen verbinden, ziehen sie das Licht der Tora an und dieses wirkt allmählich auf sie, sodass die Geschöpfe die Korrektur erlangen. Diese Korrektur wird in zwei Etappen realisiert. Das Ziel der ersten Etappe besteht darin, das Verlangen zu empfangen zu mindern, damit man sich ausschließlich auf das Erreichen der Absicht zum Gebenhin konzentriert.

Die erste Etappe des Erreichens der Eigenschaften des Gebens um zu geben (Stufe Bina) ist der Krieg der Makkabäer. Der Punkt des Überganges vom Geben um zu geben zum Empfangen um zu geben heißt „Rast“ oder Chanukka (das bedeutet „chanu ko“ = hier stehengeblieben).

Wir feiern beim Chanukkafest den Abschluss des Erreichens der altruistischen Absicht, das Erlangen der Stufe Bina. Unser Verlangen zu empfangen schränken wir ständig weiter ein und vergrößern somit die Absicht für das Geben. So kommen wir zu dieser Rast, zu Chanukka. Wir können die Lichter nur sehen, sie aber nicht nutzen.

Nach Chanukka lernen wir, wie wir sogar das Verlangen zu empfangen mit der Absicht um zu geben nutzen können, damit „die Finsternis wie das Licht leuchtet“.

Chanukka ist deswegen ein Fest des Lichtes, weil wir nur die Absicht zu geben nutzen. Das Licht selbst kann man nicht nutzen, man kann nur darauf schauen. Und „schauen“ bedeutet, das Licht jenseits der Empfangsgefäße zu nutzen.

Chanukka schließt diese erste Etappe der Korrektur ab, welche wir in diesen Tagen feiern.

Aus dem Unterricht zur Thema „Chanukka nach der Kabbala“

Das Buch Sohar: Zaw (Befehle)

Zaw (Befehle)

Das ist das Gesetz des Brandopfers (Emporopfers)

1) „Befehle Aaron und seinen Söhnen und sage: ‚Das ist das Gesetz des Brandopfers.’“ Dieses Brandopfer erhebt und verbindet die Versammlung von Israel oben, und ihre Dwekut (Anhaftung) mit der nächsten Welt, Bina, macht dabei also alles freudig zu Einem, in einer Verbindung. Und weil es sich zu Bina erhebt, steht es geschrieben „Dies ist das Gesetz“, Mann und Frau zusammen, SA und Malchut, die schriftliche Tora und die mündliche Tora, um sich in Liebe zu Bina zu erheben, da „dies“ Malchut ist, die mündliche Tora, und „Gesetz“ ist SA, die schriftliche Tora. Weiterlesen

M. Laitman: Über die Bürgschaft

Michael Laitman, Die Bürgschaft (gekürzt)

Jeder ist für seine Mitmenschen verantwortlich.

Die Bürgschaft (gegenseitige Fürsorge) ist die Voraussetzung für die Offenbarung des Schöpfers, wenn jeder sich für den anderen verantwortlich fühlt. Denn die Methode der Korrektur wird nur dann gegeben, wenn jeder in der Gruppe dem Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ im Sinne von „wie dich selbst“ zustimmt und bereit ist, danach zu handeln.

Das Ende der Korrektur der Welt ist dann erreicht, wenn alle Menschen auf der ganzen Welt dieses Gebot der Liebe im Sinne von „wie dich selbst“ einhalten. Aber bis dahin müssen nur diejenigen, deren Punkt im Herzen erwacht ist, die 613 Verlangen korrigieren, die in jedem Herzen verankert sind. Auf diese Weise werden sie selbst und die übrige Welt würdig, die Arbeit weiterzuentwickeln, um die Nächstenliebe zu erreichen, die Leiter zum Schöpfungsziel – die Anhaftung an den Schöpfer und die Angleichung an Seine Form. Weiterlesen

Neue Kurse Wintersemester 2018/2019

Neue Kurse Wintersemester 2018/2019


Kurs für Fortgeschrittene „Das Fenster zur praktischen Kabbala“ – Beginn 2. Dezember 2018

Der Kurs besteht aus zwei Modulen und dauert insgesamt 8 Wochen. Das Modul „Kabbala in Aktion“ geht etwas tiefer auf die praktische Anwendung der fundamentalen kabbalistischen Prinzipien ein, die im Grundlagenkurs gelehrt wurden. Dieser Kurs bietet nicht nur die Möglichkeit, unser Verständnis dieser Prinzipien zu vertiefen, sondern untersucht auch detailliert die authentische Methode und ihre einzigartige Umsetzung in die Praxis.

Das Modul „Die Kabbala Erfahrung“ untersucht die täglichen, wöchentlichen und jährlichen Aktivitäten, die eine kabbalistische Gesellschaft organisiert, um sich in Richtung Spiritualität zu entwickeln. Durch gemeinsame Treffen in ZOOM ergänzt dieser Kurs die Theorie mit Emotionen, die dich zu einem neuen Verständnis führen. Weiter Themen: Bnei Baruch und seine Mission, die Werte der Weisheit der Kabbala, die Weitergabe der Botschaft der Liebe und Verbindung an die Menschheit u.v.m. Julian Edwards, der Erzähler in den kursbegleitenden Videos – ist langjähriger Schüler von Rav Michael Laitman und Lehrer der amerikanischen Kabbala Akademie „KABU“. Zum Kurs…

Kurs für Fortgeschrittene „Meine spirituelle Umgebung“ – Beginn Februar 2019

Im Anschluss an den Fortgeschrittenen Kurs kannst du dich im Kurs „Meine spirituelle Umgebung“ aktiv an die praktische Umsetzung alles vorher Erlernten machen! Mit Gleichgesinnten und in Begleitung von erfahrenen Betreuerinnen und Betreuern erlebst du nun aktiv „Gruppe, Zehner, Workshops, Textstudium, Umgang mit Widerständen und vieles mehr. Kursdauer etwa 5 Monate. Empfohlene Voraussetzung: Kurs für Fortgeschrittene „Das Fenster zur praktischen Kabbala“. Anmeldung ab Mitte Januar 2019.

Nächster Grundlagenkurs „Kabbala enthüllt – Interaktiv!“ – Beginn 9. Februar 2019

Die Weisheit der Kabbala eröffnet uns eine besondere Art des Studierens, Denkens und Empfindens, die sich erheblich von unserer herkömmlichen Wahrnehmung unterscheidet und die, wie jede andere Fertigkeit auch, die Beherrschung der Grundlagen erfordert. Mit der entsprechenden Anleitung der durch die Kabbala Akademie angebotenen Kurse und mit etwas Anstrengung kann jeder je nach seinem Geschmack in die Kabbala eintauchen! Tony Kosinec, der Erzähler in den kursbegleitenden Videos – ist langjähriger Schüler von Rav Michael Laitman undLehrer der amerikanischen Kabbala Akademie „KABU“. Er erklärt uns in dieser Video-Serie ausführlich einige Grundkonzepte der Kabbala. Zum Kurs..

Zur Kursübersicht…

Weiterführendes Material zum Kurs „Einführung in die Weisheit der Kabbala“

Shamati 10. Was bedeutet „Mein Freund floh“ in der spirituellen Arbeit?

Ich hörte im Juli 1944

Sobald der Mensch beginnt, auf dem Weg zu wandeln, wo all sein Tun für den Schöpfer sein soll, kommt er zu Aufstiegen und Abstiegen. Und es kommt manchmal vor, dass der Abstieg des Menschen so groß ist, dass ihm der Gedanke kommt, vor der Tora und den Mizwot[1] zu fliehen, das bedeutet, es kommen ihm solche Gedanken, dass er keine Lust hat, unter der Herrschaft der Kedusha (Heiligkeit) zu sein.

Und dann muss der Mensch daran glauben, dass das Gegenteil der Fall ist, es also die Kedusha ist, die vor ihm flieht. Es ist nämlich so, dass, sobald der Mensch die Kedusha beflecken will, sie ihm zuvorkommt und als erste vor ihm flieht. Und wenn der Mensch dies glaubt und sich in der Zeit der Flucht überwindet, dann verwandelt sich „fliehen“ (barach) in „segnen“ (berach), so wie geschrieben steht: „Segne Schöpfer seine Kraft, und nimm die Taten seiner Hände an.“

[1] das Empfangen des Lichtes mit Hilfe der Korrektur der Verlangen

Was sehe ich in meiner Frau?

Steter Tropfen höhlt den Stein

Auszug aus Rabashs Brief Nr. 40:

Die Zeit ist bereits gekommen, vorwärts zu schreiten, unserem heiligen Ziel entgegen, wie mutige Helden. Und der gepflasterte Weg, der zum Ziel führt, ist wie bekannt die Liebe zu Freunden, über die man zur Liebe zum Schöpfer gelangt. Die Liebe geht über „kauf dir einen Freund“. In anderen Worten, durch Taten kauft man das Herz des Freundes. Denn auch wenn man sieht, dass das Herz des Freundes wie Stein ist, ist dies dennoch keine Rechtfertigung, und wenn man fühlt, dass dieser sich eignet, ein Freund für die Arbeit zu sein, dann muss man ihn durch Taten erwerben. Weiterlesen

1984/14 Man sollte immer alles verkaufen, das man hat, und die Tochter eines weisen Schülers heiraten

Artikel Nr. 14, 1984

„Man sollte immer alles verkaufen, das man hat, und die Tochter eines weisen Schülers heiraten“ (Psachim 49). Das bedeutet, dass man den ganzen Besitz, den man mithilfe eigener Anstrengungen erworben hatte, verkaufen soll und sich stattdessen die Tochter eines weisen Schülers nehmen.

Wenn man sich keine Tochter eines weisen Schülers nimmt, gibt es in allen seinen Anstrengungen in der Tora und den Geboten keine Ganzheit. Und nur, wenn er die Tochter eines weisen Schülers heiratet, wird er der Vervollkommnung würdig. Daher sagten die Weisen, dass er alles, was er hat, für die Tochter eines weisen Schülers verkaufen soll. Daher muss man nachvollziehen, wer die Tochter eines weisen Schülers ist. Weiterlesen

Es existiert nur eine Kraft

Aus Shamati 1, Es gibt nichts außer Ihm

Von Baal Ha Sulam

Der Mensch muss sich immer bemühen, den Weg zu gehen, auf dem er sich in Verschmelzung mit dem Schöpfer befindet, das heißt, dass alle seine Gedanken beim Schöpfer sind. Und sogar, wenn er sich im schlimmsten Zustand befindet, wenn es keinen größeren Abstieg als diesen geben kann, darf er nicht aus der Herrschaft des Schöpfers austreten!

Also er darf nicht behaupten, es gäbe eine andere Macht, die ihn nicht in die Heiligkeit eintreten lasse, und dass es in deren Kraft stünde, Gutes oder Böses zu tun. Weiterlesen

Was ist ein Freund?

Beziehung mit Ablaufdatum

Beziehungen ohne spirituelle Verbindung können schwer überleben..

Heute ist es für Partner praktisch unmöglich, ein ganzes Leben lang ein gutes Verhältnis zu pflegen, es sei denn, es besteht eine spirituelle Verbindung zwischen ihnen. Im Normalfall prallen schnell ihre Egos aufeinander und ihre Verbindung droht daran zu zerbrechen. Viele Beziehungen fallen auseinander, weil die Partner kein gemeinsames Ziel finden können. Sie stellen oft nur eine Kosten-Nutzen-Rechnung auf, um zu klären, wie viel dabei für jeden bei welcher Investition herausspringt.

Der biblische Vers „Mann, Frau – und die göttliche Gegenwart zwischen ihnen“ hat über die Zeit an Bedeutung verloren. Weiterlesen

Ungleiche Ziele

Wie kann man die Liebe bewahren, wenn der eine Partner Kabbala studiert und der andere nicht?

Dr. Laitman: Ich denke, dass der Partner verstehen muss, dass der andere, der Kabbala studiert, fortschreitet. Früher oder später wird der Partner dies erkennen. Doch wenn jemand, der nicht Kabbala studiert, vom Partner verlangt, mitten in seiner Entwicklung das Studium aufzugeben, dann begeht er die egoistischste Handlung, die es überhaupt gibt. Weil er den Partner davon abhält, ein Mensch zu werden und zu wachsen. Keine andere Handlung ist egoistischer als diese. Weiterlesen

Warum sind wir glücklich an Simchat Tora?

Die Hohen Feiertage stellen den Transformationsprozess von Empfängern zu Gebern dar. Am Ende von Simchat Tora feiern wir den Erfolg unserer Veränderung.

Warum feiern wir Simchat Tora (Freude an der Tora)? Was ist die wahre Bedeutung der Freude an der Tora?

Das Buch Sohar (Teruma) schreibt, dass die „Tora Licht ist und derjenige, der sich mit Tora beschäftigt, mit dem Licht belohnt wird.“ Das „Licht“, von dem der Sohar spricht, ist ein aus der Welt geborgter Ausdruck, der eine schöpferische Kraft bezeichnet, die alles Existierende erschafft. Ähnlich dem Sohar schreibt der ARI im Baum des Lebens: „Wisse, dass, bevor die Emanationen ausgestrahlt wurden und die Geschöpfe erschaffen wurden, das Höhere einfache Licht die gesamte Wirklichkeit erfüllte. Dieses Licht schuf, formte und machte alle Welten.“ Weiterlesen

Die Menschheit in Harmonie unter einem Dach

M. Laitman, Betrachtungen zu Sukkot

Heimat ist heutzutage für viele Menschen auf der ganzen Welt ein relatives Konzept. Das Streben nach besseren Chancen und Arbeitsplätzen veranlasst viele dazu, an neue Standorte zu ziehen. Die meisten haben einfach keine andere Option und werden durch Krieg, Verfolgung, Verbrechen oder Naturkatastrophen zwangsweise vertrieben. Sehen wir, wie der Sukkot-Feiertag uns lehren kann, ein echtes Gefühl der Zugehörigkeit und friedlichen Koexistenz zu schaffen …

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen leben 258 Millionen Menschen weltweit in einem anderen Land als ihrem Geburtsort, ein Anstieg von 49% in den letzten zwei Jahrzehnten. Ein Drittel davon musste vor lebensbedrohlichen Bedingungen fliehen, um sich – hauptsächlich in wohlhabenden Ländern – eine neue Heimat zu suchen. Weiterlesen

Die kabbalistische Bedeutung von Sukkot, dem Laubhüttenfest

Die kabbalistische Bedeutung von Sukkot, dem Laubhüttenfest

Alle jüdischen Feiertage, die uns während des Jahreszyklus begegnen, sind Zeichen für Prozesse, die der Mensch in seinem Leben durchwandern muss. Im Laufe von tausenden von Jahren, in denen sich der Egoismus der Menschheit mit Hilfe der Reshimot entwickelte, offenbarte das Ego sich in seinem ganzen Ausmaß. Durch alle Stufen von unbelebt, pflanzlich und tierisch bis hin zur Stufe des Menschen. Dies geschah so lange, bis der Mensch im Menschen erwachte.

Vor dieser Entwicklung, vor 5779 Jahren gab es einen ersten Menschen, Adam haRishon, der bereit war, mit seiner spirituellen Entwicklung zu beginnen. Bis zum heutigen Tage haben immer mehr Menschen dieses Verlangen, den Punkt im Herzen zu entdecken. Weiterlesen

M. Laitman: Gespräch zum Anlass von Jom Kippur

Gespräch zum Anlass von Jom Kippur

Rav Dr. Michael Laitman Jom Kippur, 1995

Das Beten ist die „Arbeit des Herzens“ – es drückt die Wünsche aus, die direkt dem Herzen entspringen. Der Mensch hat keine Macht über seine Wünsche; es ist so vorgesehen, dass er nur selten selbst weiß, wonach er sich sehnt und was seine wahren Absichten sind. Die intime Natur seines Gebetes verflüchtigt sich vor ihm selbst. Weiterlesen