Parasha „Re`eh“: Tora-Abschnitt „Siehe“

08.-14. August 2021 /  30.Aw-06. Elul 5781

5. Buch Mose,  Deuteronomium 11:26 – 16:17

Zusammenfassung

Der Abschnitt, Re’eh (Siehe), beginnt mit Moses‘ Worten an das Volk, es soll vortreten um den Segen und den Fluch zu sehen, den der Schöpfer ihnen gebietet. Wenn das Volk sich an die Gebote des Schöpfers hält, wird es gesegnet werden, andernfalls werden sie verflucht.

Daraufhin gibt Moses dem Volk einen Ausblick auf die Vorbereitungen für den Einzug in das Land Israel, und über die Pflichten und Verbote, die mit dem Einzug einhergehen. Er spricht auch von der Arbeit für den Schöpfer, insbesondere im Tempel. Er ermahnt das Volk an das Verbot, auf falsche Propheten zu hören, die es davon ablenken, dem Schöpfer zu dienen. In diesem Abschnitt werden auch die Gesetz des Beschneidens (Kaschrut),[1] jene des Zehnten, die des Erlass (Shmitta), und jene drei Feste, an denen es üblich ist, eine Pilgerfahrt nach Jerusalem (Aliya laRegel) zu machen, beschrieben.

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Parasha „Ekew“: Tora-Abschnitt „Ursache“

01.-07. August 2021 /  23.-29. Aw 5781

5. Buch Mose,  Deuteronomium 7:12 – 11:25

Zusammenfassung

Im Abschnitt Ekew (Ursache) führt Moses seine Rede an das Volk Israel fort. Er wiederholt, dass wenn sie die Gesetze und Vorschriften, die der Schöpfer ihnen geboten hat einhalten, ihnen Glück, Gesundheit und Siege über ihre Feinde zuteil werden wird. Befolgen sie sie nicht, wird der Schöpfer sie nicht beschützen und sie werden sich in den anderen Völker verirren.

Der Abschnitt beschreibt auch die Tugenden des Landes Israels, die sieben Gaben. Schließlich wird dem Volk befohlen, dies alles seinen Kindern beizubringen und die Mesusa[1] an ihre Türrahmen zu schreiben.

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Tu B’Aw (15. Aw)

Tu B’Aw ist ein kleiner jüdischer Feiertag, der immer in der Nacht zwischen dem 14. und 15. Tag des Monats Aw beginnt. Tu B’Aw ist ein fröhliches Fest, er wird auch ein Fest der Liebe genannt. In der Nacht zu Tu B’Aw wird gefeiert, getanzt und gesungen.

Worüber freuen wir uns und wen lieben wir?

Der 15. Aw ist laut der Überlieferung ein gutes Omen. Er ermutigt zur Annäherung zwischen den Menschen. Dieser Tag ist ein guter Tag, um zu heiraten, einen Heiratsantrag zu machen, oder zumindest einen Blumenstrauß oder eine Tafel Schokolade zu verschenken. Es wird oft eine gewisse Analogie zum Valentinstag dargestellt.

Aber nein, er ist keine Analogie. Vielmehr ist dieser Tag ein großer Fortschritt, der einen direkten Einfluss auf jeden einzelnen von uns hat. Dieser Feiertag hat seine Wurzeln in den Ursprüngen des jüdischen Volkes.

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Parasha „WaEtchanan“: Tora-Abschnitt „und ich flehte“

25.- 31. Juli 2021 /  16.- 22. Aw 5781

5. Buch Mose,  Deuteronomium 3:23 – 7:22

Zusammenfassung

Im Abschnitt WaEtchanan (und ich flehte) wird an das Verbot für Moses, das Land Israel zu betreten erinnert und daran, dass Josua sein Nachfolger werden und das Volk in das Land Israel führen soll. Der Abschnitt handelt vom Gebot, die Tora zu befolgen und sich an das Zusammenstehen am Fuße des Berges Sinai zu erinnern. Der Gedanke an die Buße, erscheint hier zum ersten Mal und auch der bekannte Text von Shma Jisrael (Höre, oh Israel) ist Teil dieses Abschnittes.

Mose hält eine weitere Rede, in der er die Zehn Gebote und deren empfangen wiederholt. Er benennt auch drei Zufluchtsorte auf der Ostseite des Jordans, für jene, die unbeabsichtigt getötet haben. Auch warnt er vor der Götzenanbetung im Land Israel und ordnet die Zerstörung der Götzenbilder an. Er erinnert das Volk daran, dass der Schöpfer derjenige ist, der sie in das Land Israel führt, das gute Land, das sie zu erben bestimmt sind.

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Parasha „Dewarim“: Tora-Abschnitt „dies sind die Worte“

18.-24. Juli 2021 /  9.-15. Aw 5781

5. Buch Mose,  Deuteronomium 1:1 – 3:22

Zusammenfassung

Der Abschnitt Dewarim (Dies sind die Worte) beginnt mit einer langen Rede, die Moses kurz vor seinem Tod an das Volk Israel richtet. Moses beschreibt dem Volk Israel rückblickend die Reise der vierzig Jahre durch die Wüste.

Der Abschnitt behandelt auch die Berufung der Oberhäupter der Stämme und der Richter, sowie die Sünde der Kundschafter und deren Bestrafung. Auch die Beziehungen zwischen Israel und Edom, Israel und Moab, und Israel und Amon, sowie die Kriege mit Sichon und Og werden beschrieben. Moses bestärkt Josua, den Sohn des Nun, als nächsten Anführer des Volkes Israel, der es in das Land Israel führen soll. Weiterlesen

Parasha „Matot“: Tora-Abschnitt „Stämme“

11.-17. Juli 2021 / 2.-8. Aw 5781

4. Buch Mose, Numeri 30:2-32:42

Zusammenfassung

In diesem Abschnitt weist Moses die Oberhäupter der Stämme in die Gebote ein, die mit dem Schließen und Ablegen von Gelübden verbunden sind. Der Abschnitt spricht auch von Pinchas, der Israel in den Kampf gegen Midian führt und siegreich daraus hervorgeht. Nach dem Kampf erfolgt die Aufteilung der Beute (wovon einiges dem Schöpfer gewidmet wird) sowie die Anweisung, wie die Kelim koscher zu machen sind. Dieser Prozess des Eintauchens in kochendes Wasser wird detailliert beschrieben. Weiterlesen

Parasha „Pinchas“ – Tora-Abschnitt „Pinchas“

4.Buch Mose, Numeri 25:10-30:1

4.-10. Juli 2021 / 24. Tammus – 1. Aw, 5781

Zusammenfassung

Am Anfang des Abschnitts dankt der Schöpfer Pinchas dafür, dass er die Plage aufgehalten hat, und gibt ihm einen „Bund des Friedens“ und den „Bund eines ewigen Priestertums“ für ihn und seine Nachkommen. In der Zwischenzeit bereiten sich die Kinder Israels auf den Kampf gegen die Midianiter vor.

Den Anweisungen des Schöpfers folgend teilt Moses das Land in Erbteile auf, nachdem im Volk Zählungen nach Stämmen und Familien durchgeführt wurden. Am Ende der Volkszählungen beschweren sich die Töchter Zelofhads aus dem Stamm Manasses bei Moses über den Tod ihres Vaters und darüber, dass sie als Frauen ihren Erbteil nicht erhalten haben. Moses prüft die Angelegenheit und der Schöpfer ordnet an, dass die Töchter Zelofhads aus Gründen der Gerechtigkeit ein Erbteil des Landes erhalten, das nach ihrem Vater benannt wird.

Der Schöpfer befiehlt Moses, auf den Berg Abarim zu steigen, um das Land Israel zu sehen, das er nicht betreten wird, und Josua, den Sohn des Nuns, als seinen Nachfolger zu ernennen. Am Ende des Abschnitts wird genau beschrieben, welche Opfergaben jeden Tag oder zu verschiedenen Anlässen während des Jahres dargebracht werden müssen. Weiterlesen

Parasha „Balak“ – Tora-Abschnitt „Balak“

4.Buch Mose, Numeri 22:2-25:9

Tora Wochenabschnitt | 27. Juni – 03.Juli 2021 / 17 Tammus – 23 Tammus, 5781

Zusammenfassung

Der Abschnitt „Balak“ beginnt mit der Besetzung des Landes der Amoriter durch das Volk Israel. Balak, der König von Moab, erkennt, dass die Kinder Israels sich ihm nähern und bereitet sich darauf vor, dem Volk, welches aus Ägypten kommt, zu begegnen. Er schickt Boten zu Bileam, dem Sohn des Beor – der für seine große Weisheit und die Kraft seiner Flüche berühmt war – und bittet ihn, das Volk Israel zu verfluchen.

Bileam macht sich auf den Weg ins Land Moab, nachdem er die harte Bedingung akzeptiert hat, nur das zu sagen, was der Schöpfer ihm erlauben wird. Auf dem Weg bleibt seine Eselin stehen. Bileam schlägt sie, aber die Eselin bewegt sich nicht. Er aber sieht den Engel nicht, welcher die Eselin veranlasst anzuhalten. Die Eselin öffnet ihr Maul und spricht zu ihm, und anstatt Israel zu verfluchen segnet er sie. Weiterlesen

Parasha „Chukat“ – Tora-Abschnitt „Das Gesetz“

4. Buch Mose, Numeri 19:1-22:1

20. Juni – 26. Juni 2021 / 10 Tammus – 16 Tammus 5781


Zusammenfassung

Der Abschnitt Chukat (Das Gesetz) befasst sich mit der weiteren Reise Israels, mit der Mizwa (Gebot) der roten Kuh (Färse), den Gesetzen der Unreinheit der Toten und der Begebenheit, die Mej Meriwa (Wasser von Meriba [hebr.: Streit]) genannt wird. In der Erzählung beklagen sich die Kinder Israels über den Mangel an Wasser, und der Schöpfer befiehlt Moses, zum Felsen zu sprechen. Doch statt zu sprechen, schlägt Moses gegen den Felsen. Für diese Handlung werden Moses und Aaron damit bestraft, dass ihnen der Eintritt in das Land Israel verwehrt wird. Das Volk Israel erreicht das Land Edom, und der König von Edom verbietet ihnen, sein Gebiet zu durchqueren.

Aaron stirbt und Elazar, sein Sohn, tritt seine Nachfolge als Hohepriester an. Das Volk Israel beklagt sich weiterhin über die Schwierigkeiten, die ihnen auf dem Weg begegnen, woraufhin der Schöpfer Schlangen schickt, damit sie das Volk beißen. Moses fertigt eine kupferne Schlange an und zeigt sie dem Volk, und jeder, der die kupferne Schlange ansieht, wird geheilt.

Dann erreicht das Volk Israel die Grenze des Landes Moab und singt „das Lied vom Brunnen.“ Das Volk kämpft gegen Sichon, den König der Amoriter, und Og, den König von Bashan. Das Volk Israel gewinnt den Kampf und erbt ihr Land.

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Parasha „Korah“ – Tora-Abschnitt „Korach“

4. Buch Mose, Numeri 16:1-18:32

13. Juni – 19. Juni 2021 / 3 Tammus – 9 Tammus 5781


Zusammenfassung

Der Abschnitt beginnt mit der Erzählung über Datan und Abiram und 250 der Anführer des Volkes, die sich gegen Moses und Aaron auflehnten, mit dem scheinbar berechtigten Argument: Da das ganze Volk heilig ist, sollten Moses und Aaron die gleiche Stellung haben wie der Rest des Volkes. Die Antwort, welche sie erhalten ist, dass zwar alle gleich sind, aber Moses und Aaron die Führer sind, weil sie im Kontakt mit dem Schöpfer stehen. Nach der Meuterei verschlang die Erde die 250 Anführer des Volkes, sowie Korach und seine Begleiter, und das Volk litt unter einer Plage, bis Moses den Schöpfer bat, diese zu beenden.

Das Ende des Abschnitts beschäftigt sich mit der Frage der Führung des Volkes. Es wird eine Prüfung zwischen allen Stäben der Anführer abgehalten, und der einzige Stab, der erblüht, ist Aarons Stab, was seine Rolle als Anführer eindeutig bestätigt. Weiterlesen

Die Liebe wird alle Sünden bedecken und alles Leid wegradieren

Durch die Lehre der Kabbala, in der die echte Erlangung der Nächstenliebe das gemeinsame Ziel ist, bilden sich auf der ganzen Welt kleine altruistische Gemeinschaften, die lichtvolle Energien auf ihre Umgebungen ausströmen. Deren Gedanken und Handlungen werden im Laufe der Zeit wie eine Impfung gegen den Egoismus wirken – d.h. gegen die Absicht, alles Gegebene nur zum eigenen Vorteil zu nutzen.

Wie Einstein sagte: Es ist sinnlos, ein Problem auf der selben Stufe lösen zu wollen, wo es entstanden ist. Wir sollten unseren Verstand nicht dazu nutzen, Symptome zu „behandeln“, sondern, wie Baal HaSulam sagte:

“Unsere ganze Arbeit besteht darin, die Liebe in uns zu enthüllen, jeden einzelnen Tag.”–Baal HaSulam, Pri HaCham (Frucht des Weisen), Briefe

 

 

Parasha „Shlach Lecha“: Tora-Abschnitt „entsende“

4. Buch Mose, Numeri 13:1-15:41

6.-12. Juni 2021 /  26. Siwan – 2. Tammus, 5781


Zusammenfassung

Der Abschnitt beginnt damit, dass Moses die zwölf Oberhäupter der Stämme aussendet, um das Land Israel auszukundschaften, es zu prüfen und um sich darauf vorzubereiten, es zu besetzen.

Die Kundschafter kehren zurück und beschreiben ein Land, in dem Milch und Honig fließen, das aber von Riesen bewohnt wird. Das macht es dem Volk unmöglich, in das Land einzuziehen, es in Besitz zu nehmen und darüber zu herrschen. Ihre Worte verbreiten Angst im Volk, nur nicht bei Josua Ben Nun und Kaleb Ben Jepunne. Das erzürnt den Schöpfer und er will das ganze Volk vernichten. Moses betet und bittet um Gnade für das Volk. Daraufhin sterben nur die zehn Kundschafter, die über das Land lästerten, durch eine Plage. Die anderen beiden, Josua Ben Nun und Kaleb Ben Jepunne, begleiten das Volk weiter. Weiterlesen

Parasha BeHa’alotcha: Tora-Abschnitt „Wenn du die Lampen anzündest“

30. Mai-05. Juni 2021 / 19.-25. Siwan 5781

4. Buch Mose, Numeri 8:1-12:16

Zusammenfassung

Der Abschnitt, BeHa’alotcha (Wenn du die Lampen anzündest), findet ein Jahr nach dem Empfangen der Tora statt. Das Volk Israel macht sich auf die Reise und hält eine besondere Zeremonie zur Weihe des Altars ab. Der Abschnitt beschreibt detailliert die Gesetze bezüglich der Opfergabe des zweiten Pessach für all jene, die zu weit entfernt waren, um an Pessach teilzunehmen.

Der Abschnitt spricht von der Stiftshütte, über der ständig eine Wolke steht. Sie ist ein Zeichen für die Kinder Israels, wann sie sich erheben und auf den Weg machen, und wann sie sich niederlassen müssen. Der Abschnitt erzählt auch von den zwei silbernen Trompeten, die benutzt wurden, um das Volk in Kriegszeiten zu versammeln, wenn sie an den Shabbatot, an Festen und zu besonderen Anlässen ein Opfer darbrachten. Weiterlesen

Etwas mehr Liebe.. A Little More Love

by Tony Kosinec and Friends


Ich lebe in einem Buch und träume dass ich frei bin.
Ich sehe den Freund an und sehe plötzlich den Grund.
Weil ein Genie der Herzen einen Schlüssel enthüllte:
ein bisschen weniger von mir, und etwas mehr Liebe …
hhmm… etwas mehr Liebe.

Blättere um und schau noch einmal hinter den Worten
und zum Buch und durch das Buch hindurch in die Seele …
Hundert Millionen Leben vom Ziel entfernt …
Hartgewicht aus Stein eingraviert in Runen.
Um vom Himmel zu tauchen, springe einfach kopflos,
… fange den Funken ein, bevor er erlischt,
bedecke das Ego, mache es kleiner …
hhmm… mache es kleiner…

bremse ab und kehre zurück zu dir,
du fühlst es und ich fühle dich,
und die endlose Welt jenseits des Wunderns,
wo mein ich aufhört und das du beginnt…
trotz gebrochener Herzen und verstreuter Teile, immerwährender Bedürfnisse,
trotz endloser Schrecken, trotz Hass, der uns ständig begegnet,
es ist nur so in mir …
hhmm… es ist nur so in mir …

bremse ab und kehre zurück zu dir, du fühlst es und ich fühle dich,
und die endlose Welt jenseits dieses Lebens, wo ich hinzufüge und du gibst.
Ich lebte in einem Buch und träumte dass ich frei bin.
Ich sah den Freund an und sah plötzlich den Grund.
Weil ein Genie der Herzen einen Schlüssel enthüllte:
ein bisschen weniger von mir, und etwas mehr Liebe …
hhmm… etwas mehr Liebe …

1985/86/11 Ein wahres Gebet betrifft einen wahren Mangel

Ein wahres Gebet betrifft einen wahren Mangel

Artikel Nr. 11, Tav- Shin- Mem- Vav, 1985-86

In der Schrift heißt es, „Und dieses sind die Namen der Söhne Israels, die nach Ägypten kamen. …Da stand ein neuer König über Ägypten auf, der von Josef nichts wusste. … Und die Ägypter zwangen die Söhne Israels zu harter Arbeit…Und es ächzten die Kinder Israels unter der Arbeit, und wehklagten, und ihr Wehklagen über die Arbeit stieg empor zu Gott. Und Gott vernahm ihr Wehgeschrei“. Weiterlesen

1985 22 Die gesamte Tora ist ein heiliger Name

Die gesamte Tora ist ein heiliger Name

Artikel Nr. 22, Tav-Shin-Mem-Hey, 1985

Es steht im Sohar geschrieben (Shmini, Absatz 1): „Rabbi Yitzchak eröffnete, ‘Die gesamte Tora ist ein einziger heiliger Name des Schöpfers, und die Welt wurde in der Tora erschaffen’, die das Werkzeug des Künstlers für die Erschaffung der Welt war“. Im zweiten Absatz steht geschrieben: „Der Mensch wurde in der Tora erschaffen, wie es geschrieben steht, ‘Únd Gott sagte, ‘Lasst uns den Menschen erschaffen…’ Es ist in der Mehrzahl geschrieben. Er sagte zu ihr, ‘Du und ich werden ihn in der Welt gründen’. Rabbi Hiya sagte, ‘Die geschriebene Tora, welche SA ist, und die mündliche Tora, welche Malchut ist, begründeten den Menschen’“.

Drei Dinge sehen wir hier:

  • Die gesamte Tora ist ein heiliger Name
  • Die Welt wurde mit der Tora erschaffen
  • Der Mensch wurde mit der Tora erschaffen

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Parasha Nasso, Tora-Abschnitt „erhebe“

23.-29. Mai 2021/11. – 18. Siwan, 5781

4. Buch Mose, Numeri 4:21-7:89

Zusammenfassung

Dieser Wochenabschnitt beschreibt die Vorbereitungen der Kinder Israels auf die Reise vom Berg Sinai in das Land Israel. Der Großteil der Arbeit dreht sich um die Stiftshütte. Die Volkszählung im Stamm Levi wird fortgesetzt, und es gibt eine Beschreibung der Verteilung der Aufgaben zwischen den Familien Levi, Gerschon, Khat und Merari. Der Schöpfer gibt den Befehl, als Vorbereitung für die Weihe der Stiftshütte das unreine Volk aus dem Lager zu schicken. Weiterlesen

Das Gesetz der Liebe und das System von Adam HaRishon

Das Gesetz der Liebe und das System von Adam HaRishon – Ausgewählte Auszüge aus den Quellen

  1. Baal HaSulam, „600.000 Seelen“.

Es gibt in der Tat nur eine Seele in der Welt, wie es geschrieben steht (1. Mose 2:7), „und hauchte in seine Nasenlöcher die Seele (auch „Atem“ auf Hebräisch) des Lebens“. Dieselbe Seele existiert in allen Kindern Israels, vollständig in jedem einzelnen, wie bei Adam HaRishon, da das Geistige unteilbar ist und nicht zerschnitten werden kann – was eher ein Charakterzug der körperlichen Dinge ist.

Zu sagen, dass es 600 000 Seelen und Seelenfunken gibt, erscheint eher so, als ob es durch die Kraft des Körpers eines jeden Menschen geteilt wird. Mit anderen Worten, zuerst teilt sich der Körper und verleugnet ihm die Ausströmung der Seele vollständig, und durch die Kraft der Tora und der Mizwa (Gebot) wird der Körper gereinigt, und im Ausmaß seiner Reinigung leuchtet ihm die gemeinsame Seele. Weiterlesen