Aus dem Buch “Let There Be Light” – wie man den Sohar lesen sollte

Aus dem Buch “Let There Be Light” – Selected excerpts from The Book of Zohar

„Ich blickte auf diese ewige Welt…“ Das Buch Sohar, VaYera [Der Herr erschien]

Neben der Bibel ist Das Buch Sohar [Das Buch des Glanzes], auch bekannt als Der Sohar, die geheimnisvollste Komposition, die je geschrieben wurde. Keine anderes Werk hat so tiefe Gefühle der Ehrfurcht und Verehrung hervorgerufen wie Der Sohar. Das Buch enthält alle Geheimnisse der Schöpfung. Doch lange war die Weisheit des Sohar hinter tausend Türen verschlossen. Jetzt wird Der Sohar enthüllt, um die Menschheit voranzubringen, wie darin geschrieben steht: „Wenn die Tage des Messias herannahen, werden sogar Kinder in der Welt die Geheimnisse der Weisheit finden“ (Das Buch Sohar, VaYera [Der Herr erschien], Punkt 460). Weiterlesen

Das Buch Sohar – WaJechi „Und Jakob lebte im Land Ägypten“

WaJechi 

Und Jakob lebte im Land Ägypten

1) „Und Jakob lebte im Land Ägypten.“ Jakobs Herz sah in einer Prophezeiung über Ägypten, dass seine Söhne in all den Exilen sein würden, die bisher waren, und bis zum Ende und der Zeit des Kommens des Messias.

2) Und Jakob gelangte zur Prophezeiung von „Und Jakob lebte“ nur in Ägypten. Dies ist eine wichtige Prophezeiung, die keiner anderen Prophezeiung gleicht. Sie kam zu keinem der Söhne der Propheten, sondern nur zu ihm und zu Moses. Und über Moses steht geschrieben „Denn der Mensch wird Mich nicht sehen und leben“, und über Jakob steht geschrieben „Und Jakob lebte“, was eine Prophezeiung bedeutet, die vom leuchtenden Spiegel, Tiferet, absteigt.

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Hine Ma Tov

„Wie gut und wie freudvoll ist es für Brüder, in Einheit zu verweilen“ („Hinei ma tov u’ma naim, Shevet achim gam yachad“)

Über die wahre Freundschaft – verglichen mit einem Platz der Verächter.

„Im Buch Sohar steht ‚Wie gut und wie freudvoll ist es für Brüder, in Einheit zu verweilen!’ Freunde sind jene, welche zusammensitzen und nicht voneinander getrennt sind. Zunächst sehen sie aus wie ein Haufen Streitsüchtiger, die sich gegenseitig umbringen möchten, aber später kehren sie zur Liebe und Brüderlichkeit zurück. Was sagt der Schöpfer über sie? ‚Wie gut und wie freudvoll ist es für Brüder, in Einheit zu verweilen!’ Das Wort Gam (hebräisch: auch) zeigt auf, dass jene auch Göttlichkeit in sich einschließen. Der Schöpfer hört ihren Worten zu, fühlt Zufriedenheit und Er erfüllt sie mit Freude.“ -Sohar, Acharei Mot, Punkt 64-5 Weiterlesen

Das Buch Sohar: Zaw (Befehle)

Zaw (Befehle)

Das ist das Gesetz des Brandopfers (Emporopfers)

1) „Befehle Aaron und seinen Söhnen und sage: ‚Das ist das Gesetz des Brandopfers.’“ Dieses Brandopfer erhebt und verbindet die Versammlung von Israel oben, und ihre Dwekut (Anhaftung) mit der nächsten Welt, Bina, macht dabei also alles freudig zu Einem, in einer Verbindung. Und weil es sich zu Bina erhebt, steht es geschrieben „Dies ist das Gesetz“, Mann und Frau zusammen, SA und Malchut, die schriftliche Tora und die mündliche Tora, um sich in Liebe zu Bina zu erheben, da „dies“ Malchut ist, die mündliche Tora, und „Gesetz“ ist SA, die schriftliche Tora. Weiterlesen

Texte aus dem Buch Sohar

001 – 006, SOHAR, DIE ROSE

007 – 021, SOHAR, WER ERSCHUF DIESE

022 – 039, SOHAR, DIE BUCHSTABEN VON RAV HAMNUNA SABA

040 – 048, SOHAR, DIE WEISHEIT, AUF DER DIE WELT STEHT

049 – 073, SOHAR, DIE VISION VON RABBI CHIJA

074 – 092, SOHAR, DER ESELTREIBER

093 – 124, SOHAR, DER ESELTREIBER

125 – 150, SOHAR, WÄHREND DER BRAUTNACHT

151 – 160, SOHAR, HIMMEL UND ERDE  

161 – 168, SOHAR, UNTER ALL DEN WEISEN GIBT ES KEINEN WIE DICH

169 – 188, SOHAR, WER IST DIESE?


189 – 197, SOHAR, DAS ERSTE GEBOT

198 – 203, SOHAR, DAS ZWEITE GEBOT

204 – 207, SOHAR, DAS DRITTE GEBOT

208 – 214, SOHAR, DAS VIERTE GEBOT

215 – 218, SOHAR, DAS FÜNFTE GEBOT

219 – 222, SOHAR, DAS SECHSTE GEBOT

223 – 227, SOHAR, DAS SIEBTE GEBOT

228 – 232, SOHAR, DAS ACHTE GEBOT

233 – 236, SOHAR, DAS NEUNTE GEBOT

237 – 243, SOHAR, DAS ZEHNTE GEBOT

244, SOHAR, DAS ELFTE GEBOT

245, SOHAR, DAS ZWÖLFTE GEBOT

246, SOHAR, DAS DREIZEHNTE GEBOT

247 – 260, SOHAR, DAS VIERZEHNTE GEBOT


001-025, BERESHIT. DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

026-043, BERESHIT. DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

044-097, BERESHIT. DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

098-136, BERESHIT. DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

137-158, BERESHIT. DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

159-167, BERESHIT. DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

168-188, BERESHIT. DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

189-199, BERESHIT. DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

200-223, BERESHIT. DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

224-255, BERESHIT. DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

256-289, BERESHIT. DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

290-313, BERESHIT. DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

314-340, BERESHIT, DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

341-369, BERESHIT, DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

369-389, BERESHIT, DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

390-431, BERESHIT, DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE

432-482, BERESHIT, DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE


ARTIKEL ZUM ABSCHLUSS DES BUCHES SOHAR

EINFÜHRUNG IN DAS BUCH SOHAR

VORWORT ZUM BUCH SOHAR

VORWORT ZUM SULAM KOMMENTAR


DER ESELTREIBER (THE ZOHAR, ANNOTATIONS TO THE ASHLAG COMMENTARY)

DIE BUCHSTABEN DES RABBI HAMNUNA SABA (THE ZOHAR, ANNOTATIONS TO THE ASHLAG COMMENTARY)


TOLDOT – DIESE SIND DIE GENERATIONEN VON ISAAK

093 – 124, Sohar, Der Eseltreiber

93) Das ist das heilige, verborgene Gemach, in dem alle Stufen verborgen und versammelt sind. Und im Guf dieses Gemaches sind alle Welten, und alle heiligen Scharen werden durch ihn genährt und existieren.

Es bezieht sich auf den Rosh von Atik Yomin selbst. Es heißt, dass er ein heiliges und verborgenes Gemach ist, dass alle Stufen in allen Welten versammelt und innerhalb Seiner verborgen werden. Damit wird erklärt, wie dieser große Siwug des Endes der Korrektur gebildet wurde und es möglich machte, alle Grade und Stufen, die aus ihm hervorkamen, eine nach der anderen während der 6000 Jahre einzuschließen, ihn zu erneuern und sofort hervorzubringen. Weiterlesen

074 – 092, Sohar, Der Eseltreiber

Der Eseltreiber

74) Rabbi Elasar ging Rabbi Jossi, Sohn von Rabbi Shimon, Sohn von Lakunja, seinen Schwiegervater, zu besuchen und Rabbi Aba war mit ihm. Ein Mann trieb hinter ihnen an, gemeint ist, führte ihre Esel. Er trieb an, „stachelte“ an, er war gemietet, um Esel anzutreiben, denn seine Art war die Esel anzustacheln mit einer Stockspitze, um ihren Gang zu beschleunigen. Rabbi Aba sagte: „Lasst uns die Türen der Tora öffnen, denn nun sind Zeit und Stunde gekommen, dass unsere Wege korrigiert werden.“ Weiterlesen

022 – 039, Sohar, Die Buchstaben von Rav Hamnuna Saba

Die Buchstaben von Rav Hamnuna Saba

22) Im Anfang. Rav Hamnuna Saba sagte: „Wir haben in den Worten BeReshit bara Elokim et (Im Anfang erschuf Gott diese) eine umgekehrte Ordnung der Buchstaben. Zuerst wird Bet geschrieben, und dann Bet, BeReshit bara, dann steht da zuerst Alef, und dann Alef, Elokim et. Als der Schöpfer wünschte, die Welt zu erschaffen, waren alle Buchstaben noch verborgen, und zweitausend Jahre vor der Schöpfung der Welt betrachtete der Schöpfer die Buchstaben und spielte mit ihnen.“

Erklärung der Worte: Er stellt zwei Fragen: Weiterlesen

169 – 188, Sohar, Wer ist diese?

Wer ist diese?

169) Rabbi Elasar fing an und sagte: „Wer ist diese, die von der Wüste aufsteigt?“ „Wer ist diese“, ist das Ganze von zwei Heiligkeiten, zwei Welten, Bina und Malchut in einer Verkettung und in einer Verbindung. „Aufstieg“ bedeutet, dass sie wirklich aufsteigt, um das Heilige vom Heiligen zu sein, da MI, Bina, das Allerheiligste, sich mit dieser, Malchut, verbunden hat, sodass sich Malchut erheben wird, welche das Allerheiligste ist. „Von der Wüste“, da sie es von der Wüste erhebt, um eine Braut zu sein und in die Chuppa (Hochzeitsbaldachin) einzutreten.

Es steht geschrieben: „Wer ist diese, die aus der Wüste aufsteigt, um sich an ihrem Geliebten festzuhalten?“ Hier wird über das Ende der Korrektur gesprochen, wenn die Braut zur Chuppa aufsteigt. Der Sohar bezieht sich auf „Wer ist diese“ Bina, die MI („wer“) genannt wird und auf Malchut, die „diese“ genannt wird. Es besagt, dass zu diesem Zeitpunkt „Wer ist diese“, als eins erfasst wird zwei Heiligkeiten eingeschlossen. Weiterlesen

161 – 168, Sohar, Unter all den Weisen gibt es keinen wie Dich

Unter all den Weisen gibt es keinen wie Dich

161) Rabbi Elasar sagte: „Es steht geschrieben: ‚Wer fürchtet Dich nicht, König der Nationen, denn Dir gebührt dies.‘ Was für eine Art von Lobpreis ist das?“ Rabbi Shimon sagte zu ihm: „Elasar, mein Sohn, dieser Vers wurde an mehreren Stellen ausgesprochen. Doch ist es sicherlich nicht seine wörtliche Bedeutung, da es geschrieben steht: ‚Denn unter all den Weisen der Nationen und in all ihren Königreichen gibt es keinen wie Dich.’ Denn das kommt, damit die Bösewichter einen Vorwand haben, zu sprechen, gemeint sind jene, die meinen, dass der Schöpfer nicht ihre Gedanken und Überlegungen kenne. Weiterlesen

151 – 160, Sohar, Himmel und Erde  

Himmel und Erde  

151) Rabbi Shimon begann und sprach: „Im Anfang erschuf Gott.” Wir sollten uns diesen Ausspruch anschauen. Denn jeder, der sagt, dass es einen anderen Gott gäbe, geht der Welt verloren, denn es steht geschrieben: „Somit sollst du ihnen sagen: „Die Götter, die nicht Himmel und Erde geschaffen haben, werden von der Erde und diesen Himmeln verschwinden“, da es keinen anderen Gott als den Schöpfer gibt.

Erklärung der Worte: Dies bezieht sich darauf, was er sagte: „Setze dich und wir werden die Korrektur der Braut erneuern.“ Somit begann er zu erklären: „Im Anfang erschuf Gott“, welches in den 6000 Jahren die Wurzeln aller Korrekturen der Braut sind. Gott ist Höherer Elokim, Bina, und er wird Elokim, MI bara ELeH (Wer erschuf diese) genannt. Und da MI mit ELeH verbunden ist, verbindet der Schöpfer immer und dadurch existiert die Welt. Weiterlesen

125 – 150, Sohar, Während der Brautnacht

Während der Brautnacht

125) Rabbi Shimon saß und studierte die Tora in der Nacht, während die Braut, Malchut, sich mit ihrem Ehegemahl vereinigt. In dieser Nacht, die nach dem Tag von Shawuot ist, muss die Braut mit ihrem Gemahl unter der Chuppa (Hochzeitsbaldachin) sein, all die Freunde, die Mitglieder im Brautgemach sind, müssen in dieser Nacht bei ihr sein und mit ihr jubeln während der Korrekturen, darüber dass sie korrigiert wird, das bedeutet, sie beschäftigt sich mit der Tora, von der Tora zu den Propheten und von den Propheten zu den Hagiographen, zur Interpretation der Texte und den Geheimnissen der Weisheit, denn dies sind ihre Korrekturen und ihr Schmuck. Weiterlesen

049 – 073, Sohar, Die Vision von Rabbi Chija

Die Vision von Rabbi Chija

49) Rabbi Chija fiel zu Boden, küsste ihn und weinte. Er sagte: „Staub, Staub, wie eigensinnig bist du? Wie anmaßend? Alles, was vom Auge begehrt wird, verwelkt in dir; all sie Säulen des Lichts in der Welt, du verbrauchst und zerreibst sie. Wie unverschämt du bist. Rabbi Shimon, der die Welt erleuchtete, der große Herrscher, der Berufene über die Welt, dessen Verdienste die Welt erhalten, er verwelkt in dir. Rabbi Shimon, das Licht der Lichter, das Licht der Welten, du verwelkst im Staub. Und du existierst und leitest die Welt.“ Er wunderte sich für einen Augenblick und sagte: „Staub, Staub, sei nicht stolz, denn die Säulen der Welt werden dir nicht übergeben, weil Rabbi Shimon nicht in dir verwelkt.“ Weiterlesen

007 – 021, Sohar, Wer erschuf diese

Wer erschuf diese   (Mi bara ele)

7) BeReshit – Im Anfang. Rabbi Elasar eröffnete: „Erhebe deine Augen in die Höhe und sieh, wer erschuf diese?“ „Erhebe deine Augen in die Höhe“, zu welchem Platz? Zum Platz, zu welchem alle in Erwartung blicken. Und er ist die Öffnung der Augen, Malchut von Rosh AA (Arich Anpin). Dort wirst du erkennen, dass dieser verborgene Atik, dem die Frage gilt, sie erschuf.

Und wer ist er? Er ist derjenige, der MI, SaT de Bina, genannt wird, derjenige, der „Vom Rand des Himmels nach oben“ genannt wird, in dessen Bereich alles steht. Und da in ihm eine Frage liegt, und er verborgen ist, wird er „Wer“ (MI) genannt, wie in einer Frage. Dies ist so, weil es oberhalb von ihm keine Fragen mehr gibt, und dieser „Rand des Himmels“, wo es Fragen gibt, wird MI genannt.

Erklärung der Worte: Rabbi Elasar erklärt die Bedeutung der Erschaffung des Himmels und der Erde im Text von BeReshit – im Anfang. Himmel und Erde sind die Gesamtheit der sieben Tage der Entwicklung; sie sind SoN de Azilut. Warum schreibt man folglich: bara (erschaffen), was Brija ist und nicht Azilut, hätte man nicht he’ezil (ausgeströmt) sagen müssen?

Der Sohar sagt, dass „Die Öffnung der Augen“ Malchut de Rosh AA von Azilut ist. Denn die Sefira Chochma der zehn Sefirot vom Rosh wird Ejnaim (Augen) genannt. Und es gibt in Rosh AA nichts außer Keter und Chochma. Deshalb wird seine Malchut „Die Öffnung der Augen“ genannt, da durch ihre Öffnung die Mochin de Chochma vom Rosh AA zu allen Parzufim von Azilut kommen. Deshalb wurde gesagt: „Zum Platz, zu welchem alle in Erwartung blicken“, da Mochin de Chochma Ejnaim genannt werden, und es keine Mochin de Chochma im ganzen Parzuf von Azilut gibt, außer durch die Öffnung von Malchut de Rosh AA.

Und dort, in der „Öffnung der Augen“, in Malchut de Rosh AA, wirst du wissen, wie Bina SoN erschuf. Denn das Wort bara (erschuf) deutet auf außerhalb (bar) der Stufe von Azilut. Und da Bina selbst außerhalb der Stufe von Rosh de AA ging, und so als Brija in Bezug auf Rosh de AA betrachtet wurde, erschuf sie notwendigerweise ebenso SoN.

Folglich wurde SA zu Yezira, da das, was aus Brija kommt, als Yezira betrachtet wird, und Nukwa wurde Assija, da alles, was von Yezira herauskommt, Assija genannt wird.

Jedoch müssen sie nicht im Vergleich zu den wirklichen BYA hinter dem Parssa von Azilut sein, weil diese Bina und SoN über dem Parssa in der Welt Azilut stehen. Eher bezieht es sich nur auf den Rosh von AA, folglich gibt es zwei Arten von BYA:

  1. BYA der Trennung (BYA de Pruda), welche von Azilut durch den Parssa getrennt werden, der der Boden der Welt Azilut ist, die über ihnen steht.
  2. BYA der Welt von Azilut selbst, die ihre Bina, SA und Nukwa sind. Sie sind nur außerhalb des Rosh von AA, und sie sind noch Azilut, aber der Parssa innerhalb der Eingeweide dieses AA, am Platz seines Chase, steht über ihnen von oben her. Deshalb sind sie von Rosh de AA getrennt und werden als Azilut ohne Rosh betrachtet, das bedeutet, fehlende Mochin de Chochma, die Rosh in Bezug auf die Welt Azilut genannt werden. Das ist so, weil gewöhnlich die Welt Azilut als Chochma von allen vier Welten ABYA betrachtet wird, daher wird der, welchem Chochma fehlen, als Guf ohne Rosh betrachtet.

Es wurde gesagt, dass dieser verborgene Atik, in dem es eine Frage gibt, diese erschuf. Mit anderen Worten kam Bina aus Rosh von AA durch Nukwa hervor, die zu Chochma de AA aufstieg und dort den Rosh von AA abschloss, und sich daher teilte, um Brija und Guf de AA zu sein und folglich in zwei Bchinot (Unterscheidungen) geteilt wurde: GaR und SaT.

Der Ursprung von Bina sind die zehn Sefirot de Or Yashar. Es entspricht ihrer Natur, kein Chochma zu empfangen, sondern nur Or Chassadim, wie geschrieben steht „Denn er verlangt nach Chessed “, und nicht nach Chochma. Somit befleckt sie ihr Hinausgehen zum Guf ganz und gar nicht, denn selbst wenn sie im Rosh AA ist, empfängt sie kein Chochma von ihm. Aus diesem Grund ist sie, aufgrund ihrer Position unterhalb von Malchut de Rosh de AA, überhaupt nicht vermindert und auch jetzt wird sie ganz als Rosh betrachtet, als ob sie Rosh de AA niemals verlassen hätte; und sie wird in den höheren AwI etabliert, welche AA von Pe bis zu Chase kleiden.

Die zweite Unterscheidung, SaT de Bina, die von der Hitkalelut (Einschließung) von SoN in Bina ist, sind die Wurzeln von SoN, die sich in Bina befinden. Daher benötigen sie ein Leuchten von Chochma für SoN. Aus diesem Grund wurden sie durch ihre Gegenwart im Guf von AA befleckt, welcher von Chochma verlassen wurde; und sie werden als Brija betrachtet und als WaK ohne Rosh. Es wird über sie gesagt: Aba nahm Ima nach draußen, außerhalb des Rosh von AA. Sie werden ISHSuT genannt und kleiden AA von Chase bis zu Tabur.

Und ihre Söhne, SoN, kleiden sich ein von Tabur de AA an und unterhalb, durch den Sium der Welt Azilut hindurch.

Der Parssa innerhalb der Eingeweide von AA steht bei seinem Chase, denn er ist die Kraft von Malchut am Rosh von AA, welcher SaT de Bina aus dem Rosh hinausbringt, indem er deren Empfang von Chochma unterbricht. Denn obwohl sich dieser Massach bei Pe de Rosh AA befindet, handelt er dort in keiner Weise, denn die höheren AwI – die als GaR de Bina betrachtet werden, welche immer noch als Rosh de AA angesehen werden – befinden sich dort. Daraus folgt, dass nur am Platz von Chase, oberhalb von SaT de Bina, die Kraft des Massach dominiert und SaT de Bina nach unten stößt, aus Rosh de AA hinaus.

So werden GaR de Bina „verborgener Atik“ genannt; denn GaR de Bina, die sich bei Pe de AA und unterhalb befinden, werden betrachtet, als stünden sie immer noch bei Rosh de AA, und sie werden ebenfalls Atik genannt, wie Rosh de AA. Doch wegen ihrer Gegenwart im Guf de AA, werden sie „der verborgene Atik“ genannt.

Dieser verborgene Atik, in welchem sich eine Frage befindet, „erschuf diese“; gemeint sind nur die SaT dieses verborgenen Atik, genannt ISHSuT, in welchen sich eine Frage befindet, um durch das Erheben von MaN SoN in ihnen zu empfangen. „Diese“ bedeutet den Aufstieg von MaN, wie im „Bitten um Regen“, und es wird gesagt, dass nur diese verborgenen SaT de Atik, genannt ISHSuT, bereit sind für eine Frage, um MaN für die Ausdehnung des Or Chochma zu empfangen, denn es mangelt ihnen an Chochma. Zuvor werden sie als Brija betrachtet. Also erschufen SoN jene, die „Diese“ genannt werden.

Und sie wurden ebenfalls ohne Rosh erschaffen, wie er, denn das Wort „erschaffen“ weist auf einen Chissaron des Rosh in Bezug auf Azilut. Und wer ist MI (Wer)? Es sind SaT de Bina, die für eine Frage bereit sind. Sie werden MI genannt; und das Wort „erschaffen“ bezieht sich auf sie, denn sie selbst wurden zu Brija, aufgrund des Parssa bei Chase von AA, welcher sie vom Leuchten von Rosh de AA trennt.

Es wurde gesagt: „Vom Rande des Himmels nach oben“, das heißt, alles ist in seinem Bereich. SaT de Bina, die ISHSuT und MI genannt werden, werden als „der Rand des Himmels nach oben betrachtet“. Dies ist so, da „Himmel“ SA ist, der nur von ISHSuT empfängt, die MI genannt werden. Darum wird MI „der Rand des Himmels nach oben“ genannt; alles befindet sich in seinem Bereich, denn Himmel und Erde, welche SoN sind und die drei unteren Welten BYA, alle empfangen von ISHSuT, genannt MI. Darum heißt es: „Es ist alles in seinem Bereich.”

„Denn oberhalb von ihm gibt es keine Frage mehr, und dieser Himmelsrand, wo man eine Frage findet, wird MI genannt.  Dies bedeutet, dass es keine Frage oberhalb, in GaR de Bina, gibt, in den höheren AwI, da sie dort kein MaN zur Ausdehnung von Chochma empfangen, da sie Or Chassadim sind und nicht ohne Chochma sind. Darum werden sie nicht MI genannt, da man sie nicht als „den Rand des Himmels“ erachtet, denn sie benötigen SoN nicht, der das Leuchten von Chochma braucht. Und eine Frage gibt es nur in SaT, die ISHSuT sind, um MaN von SoN zu empfangen und zum Rosh von AA aufzusteigen, um für sie das Leuchten von Chochma zu erhalten. Folglich werden sie für „den Rand des Himmels nach oben“ gehalten, weil Seir Anpin, genannt „Himmel“, von ihnen empfängt.

8) Und es gibt unten einen anderen, genannt MaH. Was ist die Beziehung zwischen dem einen und dem anderen? Der erste, genannt MI, ist versteckt. Es gibt eine Frage in ihm. Da der Mensch fragt und nachforscht, um zu beobachten und Wissen zu erlangen von einer Stufe zur anderen bis zum Ende aller Stufen, Malchut. Sobald er dort angekommen ist, ist er MaH (was auf Hebräisch „was“ bedeutet). Gemeint ist „Was wusstest du?“, „Was hast du beobachtet?“, „Was hast du erforscht?“ Denn alles war doch verborgen wie zuvor.

Erklärung der Worte: Wenn Nukwa de SA Panim bePanim mit SA ist, dann wird Nukwa auch wie Seir Anpin MaH“ genannt. Man betrachtet sie als den unteren Himmelsrand, denn sie stellt das Ende aller Stufen dar und beendet Azilut. Es folgt, dass Seir Anpin, genannt „Himmel”, zwischen ISHSuT, die „der Himmelsrand oben” genannt werden und Nukwa, die „der Himmelsrand unten“ genannt wird, steht.

Es heißt: „Da der Mensch fragte und nachforschte, um zu beobachten.“ Sich gegenseitig „zu beobachten“ bezieht sich auf den Siwug von AwI, genannt Histaklut (Sehen, Beobachtung) von AwI durch ihren Aufstieg zum Rosh von Arich Anpin. Dann empfängt Bina wieder Chochma für SoN. Dies ist so, weil ISHSuT, SaT de Bina, kein Leuchten von Chochma für sich selbst braucht, da in sich und aus sich selbst SaT de Bina ihrem GaR ähnlich sind und keinen Bedarf haben, Chochma zu empfangen.

Wenn SoN sich durch MaN zu ISHSuT erheben, erwachen ISHSuT für sie, um zum Rosh von Arich Anpin aufzusteigen und Chochma zu empfangen. Aber SoN erheben sich auch nicht durch MaN zu ISHSuT, sondern durch das Erheben von MaN von den unteren Menschenkindern zu SoN, auf eine Art und Weise, dass die Seelen der Menschenkinder sich durch MaN zu SoN erheben, und dann erheben sich SoN durch MaN zu ISHSuT, und ISHSuT erheben sich zu Arich Anpin und werden ein Parzuf mit den höheren AwI. Zu diesem Zeitpunkt schauen AwI einander an und dehnen Chochma zu SoN aus.

„Und da der Mensch fragte” bedeutet, dass er MaN erhob. Mit „Und erforschte“ ist die Untersuchung seiner Handlungen gemeint, SoN für den Siwug AwI zu erheben, damit AwI sich gegenseitig betrachten und Chochma ausdehnen. Und von Stufe zu Stufe hindurch bis zum Ende aller Stufen, Malchut. Denn das Leuchten von Chochma, welches sich ausdehnt durch das Erheben von MaN und den Siwug“, wird ‚erkennend’ genannt, oder ‚Weisheit durch Erkennen‘ (Chochma durch Daat).

Denn SoN, die durch MaN aufsteigen gelten als die Sefira Daat für AwI, da sie ihren Siwug verursachen. Der Siwug wird ebenfalls „erkennend“ genannt von den Worten „Und Adam erkannte Eva, seine Frau“.

„Und zu erkennen“ bedeutet Mochin in Daat auszudehnen, von Stufe zu Stufe, vom Daat der Stufe von AwI zu den Mochin der Stufe von Seir Anpin. „Bis zum Ende alle Stufen“ bedeutet von Seir Anpin zu Nukwa, die „das Ende aller Stufen“ genannt wird. Dies ist so, weil Bina Achor be Achor (Rücken an Rücken) mit Chochma steht, denn sie ist nur Chassadim und wird erst wieder Panim bePanim mit Chochma, wenn SoN dies braucht.

„Nachdem er dort angekommen ist“ ist MaH. Als die Mochin dort ankamen bei Nukwa de SA, wurde Nukwa MaH genannt, die unterste Stufe. Die untere Welt, Malchut, wird MaH genannt. Es steht geschrieben: „Was (MaH) wünscht sich der Ewige, dein Gott, von Dir?“ Sprich es nicht MaH aus, sondern Mea (hundert), denn alle höheren Stufen in ihrer Ganzheit, welche fünfzig sind, sind hier in Malchut, daher wird sie „hundert“ genannt.

Denn ihre fünfzig, KaCHaB TuM, jede von ihnen beinhaltet zehn, und fünfzig von Bina sind hundert. Folglich wird Bina MI genannt, welche fünfzig ist, und Malchut ist MaH, welche hundert ist, da sie ebenso fünfzig von Bina in sich beinhaltet. Daher wird sie MaH genannt, um aufzuzeigen, dass das Ganze der großen Ganzheit dieser Mochin nur kommt, wenn die Mochin Nukwa erreicht haben.

Es steht geschrieben: „Was (MaH) wusstest du? Was (MaH) hast du beobachtet? Was (MaH) hast du erforscht? Immerhin ist alles so verborgen wie vorher.“ Malchut wird MaH genannt, da sie nicht erscheint – obwohl die höhere Ausdehnung von Chochma sich durch die höheren Stufen ausdehnt, Bina und SA – bis sie hier in Malchut vervollständigt ist, dem Platz am Ende aller Stufen, dem Ende von allen Ausdehnungen. Sie steht enthüllt im Leuchten von Chochma. Und obwohl sie mehr als alles andere enthüllt wurde, war sie für die Fragen „Was hast du gesehen?“, „Was wusstest du?“ bereit, wie es geschrieben steht: „Denn ihr habt nicht das ganze Bild gesehen.“

Und obwohl sich die höheren Mochin bereits bis zu ihr ausgedehnt haben durch das Erheben von MaN, und sie bereits durch sie vervollständigt war, blieb immer noch eine Frage in ihr, als ISHSuT vor dem Erheben von MaN waren. Deshalb wurde gesagt: „Was wusstest du? Was hast du beobachtet? Was hast du erforscht?“  Danach war alles ebenso verhüllt wie vorher, denn nach dem Erheben von MaN und der Ausdehnung der Mochin, ist alles noch in Nukwa verborgen, wie vor dem Erheben von MaN, denn sie ist immer noch bereit für Fragen – gemeint ist MaN zu erheben.

Also, wie helfen die Unteren, um MaN zu erheben, und warum dehnten sich die Mochin zu ihr aus, obwohl sie überhaupt nicht enthüllt sind? „Sprich es nicht MaH (was) aus, sondern Mea (hundert)“, hundert Segnungen, die Nukwa den Unteren gibt. Folglich, wie kann sie immer noch für Fragen bereit sein, und alles ist verborgen wie vorher?

Denn es gibt zwei Mochin de Gadlut in Nukwa, die „erste Gadlut“ und „zweite Gadlut“ genannt werden. In der ersten Gadlut steigen nur die höheren AwI zum Rosh von AA auf, und nicht ISHSuT.  Und obwohl sie ein Parzuf wurden, verblieben ISHSuT im Guf AA, doch sie erhoben sich auf den Platz von AwI wie vorher, kleideten sich von Pe bis zu Chase von AA ein.

Dementsprechend wurden auf der einen Seite ISHSuT zum Aspekt Rosh AA, da sie zu einem Parzuf mit den höheren AwI wurden, welche nun am Rosh von AA standen, und sie erhoben sich ebenso über den Parssa von Chase de AA, wohin der Rosh von AA leuchtet, wie es in AwI selbst erklärt wird, die dort vor dem Erheben von MaN standen.

Aus diesem Grund geben sie die vollständigen Mochin de GaR an SA, und SA an Nukwa, und Nukwa wird zu hundert Segnungen, da sich durch diese Mochin SoN zu ihrem Platz von ISHSuT erheben, von vor dem Erheben des MaN vom Chase zum Tabur von AA. Daraus folgt, dass Nukwa am Platz von Ima ist, und aus diesem Grund wird Nukwa hundert, wie Ima, weil hundert in Ima ist, tausend in Aba ist, und der Untere, der sich zum Höheren erhebt, wie er wird.

Andererseits jedoch ist Nukwa nur MI ähnlich, welches bereit ist für eine Frage, wie ISHSuT, vor dem Erheben von MaN und der Ausdehnung der Mochin. Und das ist wegen der Einkleidung des Platzes von ISHSuT de Katnut vom Chase zum Tabur von AA. Daher steht sie unter dem Parssa, den Eingeweiden von AA, da das Leuchten von Rosh von AA über diesem aufhört. In dieser Hinsicht erlangte Nukwa daher nicht die Mochin und den Rosh von AA, für welche all das Erheben von MaN stattfand, und alles ist so verborgen wie zuvor, wie vor dem Erheben von MaN.

In anderer Hinsicht jedoch, erreichte Nukwa es, als Ima unterschieden zu werden, weil sie sich zum Platz von ISHSuT erhob, welcher Ima genannt wird, die hundert Segnungen wurde. Aus diesem Grund werden diese Mochin nur als WaK de Gadlut betrachtet, da sie Rosh de Gadlut nicht empfangen können, da sie sich unter der Parssa von Chase de AA befinden. Jedoch ist ihre Stufe nun ebenbürtig mit ISHSuT während sie WaK sind, vor dem Erheben von MaN, als sie vom Chase zum Tabur de AA standen. Dies ist eine große Gadlut für Nukwa, aber es ist WaK von Gadlut. Es fehlt ihr immer noch GaR von Gadlut, und die Erlangung von GaR von Gadlut wird „die zweite Gadlut von Nukwa“ genannt.

Nun versteht man, weshalb Nukwa MaH genannt wird. Als ersten Grund erklärt es die höheren Mochin, welche Nukwa erlangte, welche „hundert Segnungen“ genannt werden. Deshalb wurde gesagt: „Sprich es nicht als MaH (was) aus, sondern Mea (hundert)“, durch ihren Aufstieg zum Platz von ISHSuT, durch diese Mochin. Der zweite Grund ist, dass sie sich nur zum Platz von ISHSuT de Katnut erhob, und sie sieht vom Chase bis zum Tabur von AA einer Frage entgegen. Daher sind die Mochin von Nukwa ebenso völlig gleich mit ihm, und Nukwa wird ebenfalls bereit für eine Frage, das heißt WaK ohne GaR. Jedoch gibt es einen großen Unterschied, da er WaK der höheren AwI ist, WaK de Gadlut.

Außerdem, als gesagt wurde „Was wusstet ihr, denn alles ist doch verborgen wie zuvor“, ist die Erklärung nicht wie am Anfang, als Nukwa vor dem Erheben von MaN war, sondern vielmehr wie da, als ISHSuT vor dem Erheben von MaN waren. Aber Nukwa erlangte viel durch das Erheben von MaN, da sie nun Ima empfing, hundert Segnungen, obgleich sie WaK de Gadlut ist. Daher ist sie immer noch bereit für eine Frage, wie ISHSuT vor dem Erheben von MaN.

9) Darüber steht geschrieben: „Was soll ich vor dir bezeugen? Womit soll ich dich vergleichen, Tochter von Jerusalem?“ Dies ist so, da, als der Tempel zerstört wurde, eine Stimme hervorkam und sagte: „Was soll Ich vor dir bezeugen? Womit soll Ich dich vergleichen?“ Das heißt: Ich werde dich mit diesem MaH abmahnen. Jeden Tag bezeuge Ich dir von den alten Tagen her, wie geschrieben steht: „Ich rufe Himmel und Erde, um heute gegen dich auszusagen.“

„Womit soll Ich dich vergleichen?“ Auf genau dem Wege, auf dem Ich dich mit den heiligen Kronen gekrönt habe, und dich zum Herrscher über die Welt gemacht habe, wie geschrieben steht: „Ist dies die Stadt, von welcher sie sagten, (sie sei) die Vollkommenheit an Schönheit?“ Ich habe dich „das wiedererbaute Jerusalem“ genannt, welches als eine zusammengesetzte Stadt erbaut wurde.

„Womit soll Ich dich vergleichen und dir Genuss verschaffen?” Wenn du sitzt, so ist es so auch oben, im Jerusalem von oben. So wie wenn dich das heilige Volk jetzt nicht in den heiligen Ordnungen betritt, weil ich diese Stufe mit dir vergleiche, dem Jerusalem von oben, Malchut, in allem. Jetzt, wo du da bist, ist dein Zerbrechen so groß wie der Ozean. Und wenn du sagst, dass du keine Heilung und kein Heilmittel hast, wer wird dich heilen? Es ist diese allerhöchste, verborgene Stufe, genannt MI, durch welche alles existiert, welche Bina ist. Sie wird dich heilen und aufrichten.

Erklärung der Worte: Die Zerstörung des Tempels geschah, weil Israel mit Götzendienst gesündigt hatte und nicht wünschte, MaN für den Siwug von SoN zu erheben. Stattdessen wünschten sie die Fülle von Sitra Achra, welche „Andere Götter“ genannt wird, auszudehnen. Daher wurde der Siwug von SoN abgeschieden, die einhundert Segnungen von Nukwa wurden eingestellt und der Tempel wurde zerstört. Es wurde gesagt „Eine Stimme kommt heraus und sagt ‚Was soll Ich euch bezeugen?’“, denn jeden einzelnen Tag seit den uralten Tagen habe Ich für euch gebürgt. Diese WaK de Gadlut, welche Nukwa in MaH empfängt, werden „uralte Tage“ genannt, wie geschrieben steht: „Tatsächlich frage nun was die ersten Tage betrifft.“ Vom einen Rand des Himmels zum anderen Rand des Himmels. Es wird so genannt, weil sie WaK von AwI sind, denn ISHSuT sind SaT von AwI und die sieben Tage von AwI sind die ersten der sieben Tage von SoN, wie geschrieben ist: „Ich rufe Himmel und Erde, um heute gegen euch auszusagen.“ Die Bedeutung von Siwug SoN, welche „Himmel und Erde“ genannt werden, ist, dass der Text ermahnt, den Siwug zu hegen und zu pflegen. Wenn das nicht geschieht, so warnt der Text: „Dass ihr sicherlich schnell aus dem Land verschwinden werdet.“ Es ist geschrieben: „Was (MaH) soll ich für euch bezeugen?“ Ich habe gewarnt hinsichtlich dieser hundert Segnungen, sie zu bewahren und sie auszuführen, und ihr habt sie gebrochen. Das ist warum „Ihr werdet sicherlich schnell aus dem Land verschwinden“ in euch erschienen ist.

Es wurde gesagt: „Womit soll ich euch vergleichen?“ In diesem echten Weg habe ich euch mit heiligen Kronen gekrönt und habe euch zum Herrscher der Welt eingesetzt.  Ich habe dich „das wiedererbaute Jerusalem“ genannt, welches als eine zusammengesetzte Stadt erbaut wurde. Es ist so, weil in diesen hundert Segnungen, welche Nukwa von SA in einem Siwug erhält, MaH in ihrem Aufstieg zu ISHSuT ist, SA wie Israel Saba wird und Nukwa wie Twuna. Zu dieser Zeit werden ihre Lichter hundert Segnungen, wie die Lichter von Twuna. Darüber ist geschrieben: „Welches als eine zusammengesetzte Stadt erbaut wurde“, denn Nukwa, welche „Stadt“ genannt wird, verband sich mit Twuna und Nukwa wurde als Twuna erkannt, die Mochin de Twuna von dem Platz empfängt, der „heilige Kronen“ genannt wird. Dann wird sie „Die Vollkommenheit der Schönheit, eine Freude für die gesamte Erde“ genannt und erhält Herrschaft über die Welt.

Es wurde gesagt: „Mit was (MaH) soll ich euch vergleichen und euch Genuss verschaffen?“ Wie ihr sitzt, so ist es im Jerusalem von oben. Mit anderen Worten, wegen der Sünde Israels – dass der Tempel zerstört wurde und dass sie aus ihrem Land verbannt wurden – dadurch brachten sie auch Abspaltung über Nukwa, denn ihre unteren Neun fielen in die Klipot und sie kehrte zurück zu einem Punkt unter Jessod. Und es wurde geschrieben: „Wer wird euch heilen?“ Wenn die Kinder Israels umkehren und ihre Taten korrigieren, und MaN zu SoN erheben, dann werden die höheren Mochin erneut zu SoN ausgedehnt, Nukwa wird sich wieder zu ISHSuT erheben, welche MI genannt wird, und ihr werdet Heilung haben.

10) MI ist der Rand des Himmels. MI ist der Rand des Himmels oben, ISHSuT. MaH ist der Rand des Himmels unten, Malchut. Das ist, was Jakob, SA, geerbt hat, befestigend von einem Ende zum anderen, vom ersten Ende, MI, zum letzten Ende, MaH, sowie er in der Mitte zwischen ISHSuT und Malchut steht. Das ist, warum geschrieben steht: „Wer erschuf diese?“ ISHSuT, MI (Wer), erschuf SA und Malchut, ELeH (diese).

Erklärung der Worte: Es sollte geschrieben stehen „Vom Rand des Himmels zum Rand des Himmels“, also warum sagt er „Vom Rand zum Rand“, „Vom Ende zum Ende“? Es wurde gesagt „Vom (MI) Rand des Himmels nach oben“, ISHSuT, das für eine Frage steht, kleidet sich von Chase bis Tabur von AA. MaH, Nukwa, ist bis zum Beginn des Erhebens von MaN, das Ende aller Stufen von Chase von SA und unterhalb. Zwischen ihnen steht Jakob, SA, welcher beginnt sich vom Platz des Tabur von AA bis zu Nukwa einzukleiden.

Und dann befestigt er sich vom Ende von MI zum Ende von MaH, da MI bei Tabur von AA endet, und dort Jakob beginnt. Und Nukwa, MaH, steht an seinem Ende. Jedoch spricht der Text von nach der Ausdehnung von Mochin zu SoN, da geschrieben steht „Denn frage nach den vorigen Zeiten“, welche, wenn SoN aufsteigen und Mochin de ISHSuT empfangen „Die vorigen Zeiten.“ genannt werden. Damals erhob sich der Rand des Himmels unten, MaH, Nukwa, stieg auf und kleidete den Rand des Himmels oben ein, MI, ISHSuT, und beide sind an demselben Platz.

Deshalb steht geschrieben „Vom Rand bis zum Rand“, da sie jetzt beide zu einem Rand des Himmels geworden sind, da SA die früheren Tage erhält, welche WaK von Israel Saba, CHaGaT NeHJ sind. Und Nukwa nimmt Twuna, Malchut de Bina, welche sich nun am Rand von SA, genannt „Himmel“ befindet. Hinsichtlich dessen jedoch, was den Mochin vorangeht, wird sie als der Rosh des Himmels betrachtet.

Und es gibt noch eine andere Bedeutung: Der Himmel, der oben ist, ist Israel Saba, welcher die ersten sechs Tage, CHaGaT NeHJ de Bina, umfasst, und der Rand des Himmels, der oben ist, ist Twuna, Malchut de Bina. Und die Bedeutung der Worte wird „Vom Rand von Israel Saba zum Rand von SA“, sein, welcher „Himmel unten“ genannt wird.

Über diese Mochin steht geschrieben: „Wer erschuf diese?“ Denn MI ist ISHSuT, die am Platz von Brija de AA steht, von Chase bis Tabur, unterhalb des Parssa, der innerhalb der Eingeweide von AA ist, wo das Leuchten von Rosh de AA nicht mehr hinreicht. Deshalb wird es als Brija, Bar (außerhalb) von Rosh de AA betrachtet. Folglich steht er für eine Frage.

Hieraus folgt, dass sobald SoN diese Mochin erhalten, welche aufsteigen und dieses MI einkleiden, und seinen Platz einnehmen von Chase bis Tabur de AA, siehe, auch ihre Mochin sind jetzt nur noch im Aspekt von Brija de AA. Und es steht geschrieben: „Wer (MI) erschuf diese“, was bedeutet, dass SoN die Mochin von Brija von MI nahm.

„Wer erschuf diese“ von Elijahu

11) Rabbi Shimon sagte: „Elasar, mein Sohn, höre auf zu sprechen, und du wirst das Verborgene des höchsten Geheimnisses entdecken, das die Menschen der Welt nicht kennen.“ Rabbi Elasar begann zu schweigen. Rabbi Shimon weinte und sagte: „Elasar, was sind diese (ELeH)? Wenn du sagst, dass es die Sterne und die Zeichen sind, sind sie immer sichtbar? Und in MaH (was), welches Malchut ist, wurden sie erschaffen? Es steht geschrieben: ‚Die Himmel wurden durch das Wort des Ewigen gemacht.’ In Malchut, die ‚Das Wort des Ewigen’ genannt wird, wurden die Himmel gemacht. Und wenn ELeH über die verborgenen Dinge gesagt wurde, sollte es nicht ELeH geschrieben werden, da sie enthüllte Sterne und Zeichen sind.“

Erklärung der Worte: Hier zeigt Rabbi Elasar die Mochin der ersten Gadlut an, und Rabbi Shimon wollte die Mochin der zweiten Gadlut, die höheren Mochin von Chaja offenbaren. Deshalb befahl er ihm, seine Worte zu beenden, so würde er ihm das Verborgene des höchsten Geheimnisses enthüllen, welches die Menschen der Welt nicht kennen, denn diese Mochin waren in der Welt noch nicht enthüllt, und Rabbi Shimon enthüllte sie hier.

Rabbi Shimon fragte: „Was ist ELeH?“ Welche Erneuerung bringt der Text uns hier in „MI (Wer) erschuf ELeH (diese)“, welche SoN sind?  Wenn du sagst, dass es die Sterne und die Zeichen sind, die Mochin de WaK de Gadlut erhielten, und dass dies ist, was die Worte „Wer erschuf diese“ betreffen, da Mochin de WaK „Sterne und Zeichen“ genannt werden, fragt er danach, „Welche Neuerung ist es?“ Immerhin sind sie immer sichtbar, da sie gewöhnliche Mochin von SoN sind, die immer, sogar an Werktagen, ausgedehnt werden können. Sie sind nicht solch eine große Neuerung, dass die Worte „Wer erschuf diese“ auf ihnen erscheinen würden.

Außerdem können wir nicht deuten, dass diese Mochin ständig gelten, da SA auf Dauer nur die Stufe von WaK ohne Rosh hat, und nur durch das Erheben von MaN diese Mochin ausgedehnt werden. Die Bedeutung ist eher, dass sie immer, sogar während der Werktage, ausgedehnt werden können, da dies ist, wie sie jeden Tag während des Morgengebetes ausgedehnt werden.

Er fragt auch: „Mit was (MaH) wurden sie erschaffen?“ Diese Mochin werden nicht Bina, sondern SoN de Azilut zugeschrieben, welche MaH genannt werden, und aus welchen sie kamen, wie es geschrieben steht, „Durch das Wort des Ewigen“, das SoN ist, wo SA HaWaYaH (der Ewige) ist und Nukwa „ein Wort“ ist.

12) Jedoch wurde dieses Geheimnis nur an einem einzigen Tag enthüllt, als ich am Strand war und Elijahu kam und mir sagte: „Rabbi, wusstest du was „Wer erschuf diese“ bedeutet?“ Ich sagte ihm: „Es sind die Himmel und ihre Heerscharen, die Arbeit des Schöpfers, welche die Menschen befolgen sollten; und Ihn segnen, wie geschrieben steht: ‚Wenn ich Deine Himmel betrachte, die Arbeit Deiner Finger, Ewiger, unser Gott, wie groß ist Dein Name auf der ganzen Erde.‘“

13) Er sagte mir: „Rabbi, es gab eine vor dem Schöpfer verborgene Sache und Er enthüllte sie in der höheren Versammlung.“ Als diejenigen all derer, die noch verborgener sind, wünschten enthüllt zu werden, erschuf Er zuerst einen kleinen Punkt, Malchut, der sich erhob und zu einem Gedanken wurde, Bina – gemeint ist, dass Malchut aufstieg und in Bina eingeschlossen wurde. In ihr formte Er all die Bilder und gravierte die Gravuren ein.

Erklärung der Worte: Atik, der erste Rosh der Welt Azilut, wird „Verborgener als alle, die verborgen sind“ genannt. Wir lernen darüber, dass, wenn der Führer eines Volkes nicht zuerst korrigiert wird, das Volk nicht korrigiert wird. Von wem wissen wir dies? Von Atik Yomin, denn solange er nicht in seinen Korrekturen korrigiert war, wurden alle diejenigen, die Korrektur benötigten, nicht korrigiert und alle Welten waren zerstört.

Als der heilige Atik, der verborgener ist als alle, die verborgen sind, wünschte korrigiert zu werden, korrigierte er alles in der Form männlich und weiblich. Er erhob Malchut zu Bina und Malchut wurde in all den Sefirot zu Nukwa, wo jede Sefira aus männlich und weiblich bestand; und diese Chochma, welche die Ganzheit von allem ist, Chochma der zweiunddreißig Pfade, als sie hervorkam und vom heiligen Atik aus leuchtete, leuchtete sie nur als männlich und weiblich; gemeint ist, dass Chochma sich ausdehnte und Bina aus sich hervorlockte. Daraus folgt, dass sie männlich und weiblich sind; und dies ist die Korrektur von Zimzum Bet (zweite Einschränkung).

Als der Verborgenste von all denen, die verborgen sind, wünschte, enthüllt zu werden, erschuf er zuerst einen Punkt. Das heißt, als der heilige Atik wünschte, in den Welten zu erscheinen, durch die Kraft der Korrektur in Zimzum Bet, erschuf er einen einzigen Punkt in Rosh de AA, in seinem Chochma und erhob Malchut, den Punkt, zu Rosh de AA, wo Nukwa, die Or Choser erhebt, korrigiert wurde, indem sie die zehn Sefirot von Rosh de AA einkleidete; und Rosh de AA endete bei der Sefira Chochma Stimaa (blockierte Chochma). Somit war Chochma männlich und weiblich. Bina und SoN de Rosh AA begaben sich außerhalb des Rosh auf die Stufe von Guf de AA. Dies ist die Bedeutung von Chochma, die sich ausdehnt und Bina aus sich hinausstößt und sie zum Aspekt Guf macht.

Und dieser Punkt von Malchut – der zu Chochma aufstieg, und wodurch Chochma in männlicher und weiblicher Form gebildet wurde – erhob sich deswegen und wurde zu einem Gedanken, Bina. Dies ist so, da sie in Siwug mit Chochma ist und von Chochma empfängt, und wer von Chochma empfängt, wird als Bina betrachtet, nicht als Malchut. Es folgt, dass obwohl Malchut in ihrer Wurzel nur ein Punkt ist, sie zu Bina wurde, wegen des Aufstiegs. Darum wurde gesagt „Dies stieg auf und wurde zu einem Gedanken“, was den Punkt veranlasste, Bina zu sein, die „ein Gedanke“ genannt wird.

Ihr solltet wissen, dass der Sohar manchmal den Namen „Gedanke“ auf Chochma bezieht und manchmal auf Bina. Dies ist so, da ein Gedanke Nukwa de Chochma bedeutet, daher sollte er mit dem Namen Chochma genannt werden, denn sie ist Nukwa de Chochma. Doch in und aus sich selbst ist sie Bina und nicht Chochma. Denn Bina wird nur „Gedanke“ genannt, wenn sie als Rosh angesehen wird, gemeinsam mit Chochma.

Es wurde gesagt: „Darin formte er all die Bilder und gravierte all die Gravuren ein.“ Dies ist so, da er sich am Punkt, als sie sich erhob und zu einem Gedanken wurde, alle fünf Parzufim von Azilut AA, AwI und SoN vorstellte und eingravierte. „In ihr formte“ und „Eingravierte“ bezieht sich auf eine große Angelegenheit.

„In ihr formte“ bedeutet, dass er von all den Bildern ausgeströmt wurde, welche die fünf Parzufim von Azilut sind. Das heißt, durch den Siwug, der auf dem Massach stattfand am Punkt, der sich erhob und zu einem Gedanken wurde, kamen aus jedem Parzuf die Stufen von WaK de Or Choser und Or Yashar in den Kelim von Keter und Chochma in jedem Parzuf hervor. Jedoch kerbte er in sie all die Gravuren, einen Mangel (Chissaron); so wurden, einhergehend mit dem Aufstieg des Punktes, der zu einem Gedanken wurde, Mängel und Eingravierungen gebildet, welche Vorbereitungen für ein Empfangsgefäß für die Lichter in all den Parzufim von Azilut sind. Und da diese Angelegenheit das Fundament all der Mochin von Azilut ist, sollte sie gründlich erklärt werden.

Der Aufstieg des Punktes, der zu einem Gedanken, Bina, wird, geschieht durch einen neuen Sium (Ende) in den zehn Sefirot einer jeden Stufe. Denn der Punkt, Malchut – mit dem in ihr enthaltenen Massach, welcher für einen Siwug am Platz von Malchut der zehn Sefirot von Rosh, Pe, errichtet war und der den Rosh dort abschloss – erhob sich nun zum Platz von Bina de Rosh, welcher Nikwej Ejnaim genannt wird, Nukwa de Chochma, welche Bina ist. So wurde ein Siwug auf ihrem Massach vollzogen, am Platz von Nikwej Ejnaim, der den Rosh dort abschloss. Und die drei Sefirot, Bina, SA und Malchut de Rosh, welche ACHaP genannt werden, stiegen ab unter den Platz von Sium des Rosh auf die Stufe von Guf.

In den zehn Sefirot des Guf wurde dies notwendigerweise ebenso getan: Malchut, die den Guf des Parzuf zuvor abgeschlossen hat, stand am Platz des Mittelpunktes, Malchut der zehn Sefirot de Guf, genannt Sium Raglin. Nun erhob sie sich zum Platz von Bina de Guf, Tiferet, denn CHaGaT de Guf sind KaCHaB, die den Guf bei Tiferet, dem Platz des Chase abschließen; und diese drei Sefirot, Bina und SoN de Guf, welche TaNHJM genannt werden, kamen aus Azilut heraus und fielen in die abgetrennten BYA.

So wurde wegen des Aufstiegs des Punktes, der zu einem Gedanken wurde, jede Stufe in zwei Hälften geteilt, wobei die obere Hälfte, Keter und Chochma, auf der Stufe blieben; und Bina, SA und Nukwa einer jeden Stufe gingen ihr verloren und stiegen zur darunter liegenden Stufe ab.

Dies ist die Bedeutung von der Teilung des Namens ELOKIM in die Buchstaben MI ELeH. Denn eine ganze Stufe innerhalb der zehn Sefirot KaCHaB SoN wird mit dem Heiligen Namen, ELOKIM, bezeichnet, der aus fünf Buchstaben besteht, entsprechend den fünf Sefirot KaCHaB SoN. ELeH sind KaCHaB und Yud-Mem sind SoN.

Nun, da jede Stufe zweigeteilt war, wobei Keter und Chochma blieben und Bina und SoN von ihr abstiegen, folgt, dass nur die beiden Buchstaben MI auf jeder Stufe verblieben; und die drei Buchstaben ELeH fielen von jeder Stufe auf die darunter liegende ab.

Dementsprechend jedoch sollten die beiden Buchstaben Alef-Lamed auf der Stufe verblieben sein; und HejYud-Mem sollten auf die darunter liegende Stufe abgefallen sein. Tatsache ist, dass es immer eine umgekehrte Beziehung zwischen Kelim und Lichtern gibt. In den Kelim erscheinen die oberen zuerst: zuerst kommt Kli de Keter, dann Kli de Chochma, bis zum Kli de Malchut am Ende. Bei den Lichtern ist es umgekehrt. Bei ihnen kommen die unteren zuerst: erst kommt das Licht von Malchut, dann das Licht von SA, dann das Licht von Bina, bis zum Licht von Keter am Ende.

Wenn es also die beiden Kelim Keter und Chochma gibt, dann sind dort die beiden Lichter, das Licht von Malchut und das Licht von SA in ihnen, welche WaK genannt werden. Aus diesem Grund sehen wir, dass nur die beiden Buchstaben MI auf der Stufe geblieben sind: das Licht von Malchut und das Licht von SA des Namens ELOKIM. Doch die drei Buchstaben ELeH sind von ihnen abgefallen, daher wurde jede Stufe von GaR entleert. Es wurde gesagt: „Darin formte Er all die Bilder und gravierte all die Gravuren ein.“ Dies beinhaltet die Teilung jeder Stufe in zwei Hälften durch den Aufstieg des Punktes, um zu einem Gedanken zu werden. „Darin formte Er all die Bilder“ weist auf die zwei Buchstaben MI, die in der Gesamtheit der Stufe verbleiben und das Bild von ADNI formen. „Gravierte all die Gravuren ein“ weist auf die drei Buchstaben ELeH, die von jeder Stufe abfielen und dadurch von deren Mangel behaftet wurden; denn wegen ihres Fehlens blieb nur das Licht von Malchut und das Licht von SA auf der Stufe und die drei Lichter von KaCHaB fehlen darin, denn es gibt kein Licht ohne Kli. Somit würden sie, wenn sie die Kelim von Bina und SoN von neuem erhielten, sofort auch GaR der Lichter erhalten, denn sie sind voneinander abhängig.

14) „Eingraviert im Inneren der heiligen, verborgenen Kerze“ entspricht Malchut, die in Bina eingeschlossen war, eine Gravur eines einzigen versteckten Bildes, das Allerheiligste, welches eine tiefe Struktur ist, die aus dem Inneren des Gedankens herauskommt, GaR, auch MI genannt, der Beginn der Struktur. Das steht und steht nicht, tief und verborgen im Namen ELOKIM.

Es wird auch MI von ELOKIM genannt, was bedeutet, dass die Buchstaben ELeH vom Namen ELOKIM fehlen. Er wünschte enthüllt zu werden und mit dem Namen ELOKIM angerufen zu werden; er kleidet sich im leuchtenden Kleid der Ehre, dem Or Chassadim und er erschuf ELeH. Und die Buchstaben ELeH stiegen zum Namen ELOKIM auf, was bedeutet, dass diese Buchstaben sich miteinander verbanden – die Buchstaben MI mit den Buchstaben ELeH – und der Namen ELOKIM war vollständig. Solange Er nicht ELeH erschaffen hatte, hatte es nicht den Namen ELOKIM verdient, und jene, welche mit dem Kalb gesündigt hatten, sagten darüber: „Diese (ELeH) sind deine Götter, Israel.“

Erklärung der Worte: Durch den Aufstieg des MaN der Unteren wurde ein neues Licht von AB SaG de AK ausgedehnt, denn dieses Licht von AB SaG de AK, oberhalb des Zimzum Bet, teilt jede Stufe in zwei. Wenn daher dieses Licht vom Rosh de AA hinausgeht, dann erniedrigt sie den Punkt des Gedankens noch einmal, vom Platz von Bina, zurück zu seinem Platz, dem Platz von Malchut vom Rosh, so wie es vor Zimzum Bet war. Und die drei Sefirot Bina, SA und Malchut, die vom Rosh abgestiegen sind, kehren wieder dazu zurück Rosh zu sein, weil der Siwug am Platz von Malchut, unter ihnen, vollbracht wurde.

Das wird so angesehen, dass der Name ELOKIM ein weiteres Mal enthüllt worden ist, denn die drei Buchstaben ELeH vereinten sich mit MI auf derselben Stufe ein weiteres Mal und der Name ELOKIM war in dieser Stufe vollständig. Und weil Bina und SoN der Kelim zurückgekehrt sind, sind auch die GaR der Lichter zurückgekehrt und KaCHaB SoN der Lichter kleideten sich in die fünf Buchstaben des Namens ELOKIM: die Lichter von KaCHaB in ELeH, die Lichter von SoN in Yud-Mem. Erinnere dich genau – dass die abgestiegenen ELeH als die Kelim von Bina und SoN angesehen werden, welche auf der Stufe fehlen. Wenn dagegen ELeH sich im Namen ELOKIM vereinigen, dann werden sie die Lichter von KaCHaB, wegen der umgekehrten Beziehung zwischen den Kelim und den Lichtern.

Es wurde gesagt „Eingraviert innerhalb der heiligen, verborgenen Kerze“, was sich auf Malchut bezieht, die in Bina eingeschlossen war, was heißt, dass ein Massach und ein Platz von Siwug in Malchut de Rosh AA, welche „Die verborgene heilige Kerze“ genannt wird, neu eingraviert wurden. Das ist die Gravur eines verborgenen Bildes, das Allerheiligste, und diese neue Gravur gibt ein Bild heraus, eine Stufe von zehn Sefirot, das Allerheiligste, die Stufe von GaR, welche „Allerheiligstes“ genannt wird. Und weil das aus einem Gedanken herauskommt, weil der Punkt, der sich erhob, um ein Gedanke zu sein, nun aus einem Gedanken herausgekommen und an seinem wahren Platz angekommen ist – dem Platz von Malchut de Rosh – deshalb sind nun die drei Kelim Bina, SA und Nukwa, ELeH, auf die Stufe von Rosh zurückgekehrt und der Name ELOKIM wurde vervollständigt. Er nennt diese Stufe von GaR mit dem Namen „Ein verborgenes Bild“.

Es wurde gesagt, dass dieses MI genannt wird, der Beginn der Struktur, denn obwohl ELeH sich bereits mit MI verbunden haben, und der Name ELOKIM gemacht worden ist, wird es noch immer nur MI genannt, und es ist der Beginn der Struktur. Es ist der Beginn der Struktur des Namens ELOKIM, weil die Struktur noch immer unvollständig ist.

Es wurde gesagt: „Das steht und es steht nicht.“ Auf der einen Seite steht die Struktur bereits ganz vollständig, weil der Platz des Siwug zu seinem Platz bei Pe de Rosh zurückgekehrt ist und Bina und SoN zu der Stufe zurückgekehrt sind, wie auch GaR der Lichter und der Name ELOKIM vervollständigt wurde.

Aber auf der anderen Seite steht die Struktur des Namens noch nicht, weil sie tief und verborgen im Namen ELOKIM ist, weil die Lichter des Namens ELOKIM noch immer tief verborgen sind und nicht in ELeH scheinen, welche Bina und SoN sind, die zum Platz von Rosh aufgestiegen sind. Das ist so, weil entsprechend ihres Aufstieges zu Rosh de AA, wo nur Chochma scheint, nur Or Chochma auf dieser Stufe ist. Und weil sie SaT sind und SaT, die aufsteigen kein Chochma empfangen können, ohne es in Chassadim einzukleiden, und es dort kein Chassadim gibt, können auch sie Chochma nicht empfangen.

Daher wird es so angesehen, dass der Name tief und verborgen ist und sich noch immer nicht in den drei Buchstaben ELeH ausdehnt. Aus diesem Grund wird die Struktur dieser Stufe noch immer als „nicht stehend“ betrachtet und ELeH sind noch immer nicht in ihr enthüllt. Das ist, warum zuvor gesagt wurde, dass es nur MI genannt wird, weil die Buchstaben ELeH noch immer im Namen ELOKIM verborgen sind und dort nur MI ist.

Es wurde gesagt „Er wünschte es, enthüllt zu werden und beim Namen ELOKIM gerufen zu werden“, weil der Name bereits vollständig war, weil ELeH bereits zum Rosh aufgestiegen sind und deshalb überhaupt nicht scheinen. Aus diesem Grund wünschte er es, enthüllt zu werden und mit dem Namen ELOKIM angerufen zu werden. „Er kleidete sich in das leuchtende Gewand der Ehre“, das Or Chassadim, und erschuf ELeH.

Kommentar: „Weil die Gesamtheit der Verhüllung des Namens, dass er nicht in ELeH scheinen kann, wegen dem Fehlen der Kleidung von Chassadim ist, weil SaT das Or Chochma ohne Chassadim nicht empfangen können, machte er den Siwug de Katnut noch ein weiteres Mal, während es in Guf de AA gekleidet war, die Stufe von Chassadim ausdehnend, die Stufe von Chochma gekleidet im Or Chassadim, das sie ausdehnte. Und das Licht wurde ein leuchtendes Gewand der Ehre. Durch diese Kleidung von Chassadim kann es das Or Chochma in SaT erleuchten, welche ELeH sind.

Er erschuf ELeH und die Buchstaben ELeH (Alef-Lamed-Hej) stiegen auf in den Namen ELOKIM. Mit anderen Worten: durch das Kleid der Ehre, die Stufe von Chassadim, die er durch den Siwug des Guf unter dem Chase empfing, welche Brija (Schöpfung) genannt wird, erschuf Er diese, das heißt, Er übermittelte das Licht an ELeH. Dadurch stiegen die Buchstaben ELeH in den Namen ELOKIM auf. Das ist so, denn da sie bereits ein Gewand der Ehre von Chassadim haben, können sie ebenso Chochma darin empfangen, und dann erschien ELeH im Namen ELOKIM.

Das ist so, weil nun Bina und SoN in ihnen in der ganzen Fülle scheinen, die in ihnen ist. Es wird so angesehen, dass nun der Name ELOKIM eröffnet und enthüllt wurde. Und es wurde gesagt, dass sich die Buchstaben miteinander verbunden haben, MI mit ELeH, und der Name ELOKIM vervollständigt wurde, weil nun ELeH die Stufe von Chochma empfangen, weil sie die Kleidung von Chassadim erhalten haben und alle fünf Buchstaben von ELOKIM vollständig leuchten.

Und solange Er nicht ELeH erschuf, stieg es nicht zum Namen ELOKIM auf.“ Das ist so, weil bevor MI ihnen das Or Chassadim gab, ELeH nichts von MI empfangen konnten und ELOKIM nur in MI leuchtete.

Und diese, welche mit dem Kalb gesündigt hatten, sagten darüber: „Diese (ELeH) sind deine Götter, Israel.“ Denn sie verunstalteten das leuchtende Gewand der Ehre. Aus diesem Grund wurde das MI von ELeH abgespalten. Das ist, warum sie sagten „Diese sind deine Götter“, und die Fülle ging fort zu anderen Göttern.

15) Und seit MI sich mit ELeH zusammentat und zum Namen ELOKIM durch das leuchtende Ehrengewand wurde, das Or Chassadim, verbindet sich der Name immer durch das leuchtende Ehrengewand. Eben daraus besteht die Welt, wie geschrieben steht: „Eine Welt von Chessed (Gnade) soll gebaut werden.“ Und Elijahu floh, und ich sah ihn nicht. Aber von ihm wusste ich diese Sache, weil ich sein Geheimnis und seine Verhüllung wahrnahm.

Rabbi Elasar und alle Freunde kamen und verbeugten sich vor ihm. Sie weinten und sagten: „Wenn wir zur Welt kämen, nur um das zu hören, wären wir zufrieden.“

Kommentar: Auf die gleiche Weise wird erklärt, dass er den Namen ELOKIM erst verdient, wenn sich die Stufe von Chochma in das leuchtende Ehrengewand einkleidet, und MI sich mit ELeH vereint und zu ELOKIM wird. Der Name wird sich immer verbinden und besteht für immer und verdient den Namen ELOKIM nicht ohne das leuchtende Ehrengewand. Und dadurch besteht die Welt.

Auch die untere Welt Nukwa, MaH, erhält Mochin in dieser Weise, um MI mit ELeH zu vereinigen, und wird wie die höhere Welt vollendet, wie Rabbi Shimon schrittweise erklärt. Das widerspricht Rabbi Elasar, der über die untere Welt sagte: „Als MaH (Was) dort eintraf, was wusstest Du? Schließlich war es wie zuvor verborgen.“ Hieraus folgt, dass gemäß seinen Worten die untere Welt nicht wie die höhere Welt besteht. Und es wurde gesagt, dass dadurch die Welt auf dieselbe Weise wie die höhere Welt besteht. Deshalb hat Rabbi Shimon seine Worte oben eingestellt. Und siehe Elijahu erklärte diese Ordnung der Mochin nicht, sondern allein den Bau des Namens ELOKIM in AwI. Aber er erklärte nicht, wie die Ordnung des Baus von ELOKIM in Nukwa ist.

Die Mutter leiht ihrer Tochter ihre Kleider

16) Rabbi Shimon sagte: „Folglich wurden der Himmel und seine Heerscharen in MaH erschaffen, Malchut, denn es steht geschrieben ‚Wenn ich Deine Himmel betrachte, das Werk Deiner Hände’.“ Vorher stand geschrieben: „Ewiger, unser Gott, wie (MaH) groß ist Dein Name auf der ganzen Erde, denn Du hast Deinen Glanz über den Himmeln ausgedehnt.“  Somit wurden die Himmel im Namen von MaH, Malchut, erschaffen, und die Bedeutung der Worte lautet „Über den Himmeln“, die auf Bina zeigen, die MI genannt wird, die über Seir Anpin ist, genannt „Himmel“, wenn Malchut im Namen ELOKIM aufsteigt.

Kommentar: MaH, Malchut, steigt auf und wird in Bina, ELOKIM, eingeschlossen, nachdem Er das Or Chassadim für das Ehrengewand zum Or Chochma im Namen MI erschuf, zu welcher Zeit sie sich dann ineinander einkleideten und Malchut im höheren Namen, ELOKIM, aufstieg, welcher der Name von Bina ist, in den Malchut eingeschlossen ist. Aus diesem Grund ist „Im Anfang erschuf Gott“ der höhere ELOKIM, Bina, und nicht Malchut, da Malchut MaH ist und nicht in MI und ELeH erbaut wurde.

Kommentar:  Da die untere Welt, MaH, die Mochin im Namen ELOKIM in der höheren Welt ausdehnt, gab es die Möglichkeit für den Himmel und die Heerscharen von MaH erbaut zu werden, da es ohne die höheren Mochin, die Mochin de Chaja sind, keine Nachkommen gibt. Dies ist, was Rabbi Shimon sagte, und aus diesem Grund – da die untere Welt MaH ist und auch im Namen ELOKIM von der höheren Welt existiert – wurden der Himmel und seine Heerscharen in MaH, in Malchut, erschaffen, und MaH hatte die Kraft, diese Nachkommen der Himmel und ihren Heerscharen hervorzubringen.

Dies ist, warum es geschrieben steht „Die Deinen Glanz über den Himmel verbreitet haben”, um uns mit dem Wissen zu versorgen, dass sich die Mochin vom Namen ELOKIM de ISHSuT ausdehnen, indem sie MI mit ELeH verbinden, wo MI über dem Himmel, Seir Anpin, ist. Dies ist, warum es heißt: „Über dem Himmel“, wohin Malchut im Namen ELOKIM aufstieg, gemeint ist, dass Hod, Mochin, über dem Himmel, über Seir Anpin, ist, dass er ISHSuT ist, wohin der Name ELOKIM aufsteigt, und er ist „MI (Wer) erschuf ELeH (diese)“. Doch im Himmel selbst, Seir Anpin, gibt es kein MI, nur MaH.

Sobald die Stufe Chochma sich ausdehnte aufgrund des Punktes, der zurückkehrte und aus dem Gedanken hervorkam, wurde wieder ein Siwug von WaK gemacht, um das Or Chassadim auszudehnen, und das Or Chochma kleidete sich in das Or Chassadim. Und dann leuchtete MI in ELeH. Nachdem das Or Chassadim das Or Chochma erschuf, sodass sie sich ineinander kleideten, stieg Malchut auf im höheren Namen, ELOKIM, und das Or Chochma kleidete sich in das Or Chassadim. Folglich reichten die Mochin von MI bis zu ELeH, den aneinander gereihten Buchstaben, und Malchut war des höheren Namens ELOKIM würdig. Im höheren Namen, über dem Himmel, ISHSuT, in dem es MI gibt, aber nicht im Himmel, der MaH ist. MaH, Malchut, war nicht in MI, ELeH gebaut, da MI Bina ist, und seit Zimzum Alef gab es gar keinen Zimzum in ihr, weil der Zimzum dort auf dem mittleren Punkt war, Malchut, die dazu eingeschränkt war, kein Licht darin zu empfangen, und sie wurde in einem Siwug de Hakaa errichtet, um Or Choser zu erheben.

Doch die ersten Neun waren komplett frei von jeglichem Zimzum und würdig, das Or Chochma zu empfangen. Doch im Zimzum Bet, um Malchut in Midat ha Rachamim (Eigenschaft der Gnade) zu versüßen, erhebt sich Malchut zu AbaAba besteht in ihr als männlich und weiblich – und Malchut empfängt den Platz von Bina.

Und der Punkt, Malchut, stieg auf, um ein Gedanke zu sein, Bina. Seitdem wurde Bina ebenfalls eingeschränkt und mit einem Massach errichtet, um das Or Chochma in sich zu empfangen, den Siwug de Hakaa zu empfangen und Or Choser zu erheben. Denn vorher war Bina es wert, Chochma ohne irgendeinen Zimzum zu empfangen, und warum erhielt sie den Zimzum und Massach in sich? – nur um Malchut zu versüßen.

Darum wurde durch das Erheben von MaN von den Unteren ein neues Licht von AB SaG de AK ausgedehnt, welches den Punkt von seinem Platz von Bina zurück an seinen Platz in Malchut senkt, wie es in Zimzum Alef war, und der Punkt kommt aus dem Gedanken hervor. Das ergab die Reinigung von Bina von jeglichem Zimzum und sie empfängt das Or Chochma noch einmal. Und sobald sich die Stufe Chochma in Chassadim einkleidet, leuchtet MI in ELeH und der Name ELOKIM erscheint.

Und dennoch ist die ganze Struktur des Namens ELOKIM völlig unmöglich in MaH, da MaH das Ende des Himmels unten ist, Malchut selbst, auf welcher an ihrem Ursprung es auch den Zimzum in Zimzum Alef gab, und sie ist nicht geeignet, irgendein Leuchten von Chochma in sich zu empfangen. Dies ist, warum es heißt MaH, Malchut, ist nicht „in MI ELeH“ gebaut, da der gesamte Bau des Namens ELOKIM sich nur auf MI bezieht, durch die Rückkehr und das Ausgehen aus dem Gedanken und nicht aus MaH.

17) Aber wenn die Buchstaben ELeH sich von oben ausdehnen von Bina hinunter zu Malchut, da die Mutter ihre Kleider ihrer Tochter leiht und sie mit ihrem Schmuck schmückt, dehnt sich der Name ELOKIM von Bina, der Mutter, zu Malchut, der Tochter, aus, und sie schmückt sie mit ihrem Schmuck, wenn alles Männliche vor ihr erscheint. Zu dieser Zeit wird über sie geschrieben: „Vor dem Herrn, dem Ewigen.“

Dies ist so, weil Malchut dann „Herr“ genannt wird, in männlicher Form. Denn darüber steht geschrieben: „Siehe, die Bundeslade des Herrn der ganzen Erde.“ Aber der Text nennt Malchut, welche „Bundeslade“ genannt wird, bei dem Namen „Herr der ganzen Erde,“ einem männlichen Namen. Es ist so, weil sie Kelim, genannt „Kleider“ empfing, und die Mochin, welche „Schmuckstücke“ genannt werden, von der Mutter, Bina, da dann das Hej aus MaH hervorkommt, das Yud an seiner statt eintritt, und Malchut wird MI genannt, wie Bina. Zu dieser Zeit wird sie in männlichen Kleidern geschmückt, Kleidern von Bina, gegenüber der Gesamtheit von Israel.

Erklärung der Worte: Nachdem er einen Punkt im Rosh von AA gemacht hat, und dieser aufstieg, um ein Gedanke zu sein, da Chochma in ihm so wie Mann und Frau angeordnet wurde, formte er all die Bilder in ihm. Das bedeutet, dass alle Stufen der fünf Parzufim von Azilut in ihm auf eine Weise geformt wurden, dass es nicht mehr als Keter und Chochma jeder Ebene in AA, AwI und SoN gibt.

Zudem gravierte er alle Gravuren in sie, durch deren Kraft die drei SefirotBina, SA und Malchut—von jeder Ebene auf die Stufe unter ihr gerieten, da Bina, SA und Malchut von AA in AwI hineinfielen, und Bina, SA und Malchut von AwI fielen zu SoN, und Bina, SA und Malchut von SoN fielen zu BYA. Und diese zwei Sefirot, Keter und Chochma, blieben in der Stufe zurück. Sie werden MI genannt, und die drei Sefirot die jede Stufe verließen werden „die drei Buchstaben ELeH“ genannt.

Es wurde gesagt, dass, wenn diese Buchstaben ELeH sich von oben ausdehnen, von Bina hinunter zu Malchut, zur Zeit, wenn der Punkt aufstieg ein Gedanke zu sein, dann verließen die drei Buchstaben ELeH AwI und fielen auf die Stufe unter ihnen, SoN. Deshalb wird es so betrachtet, dass ELeH von AwI, welche in SoN sind, sich von oben nach unten ausdehnten und in SoN kleideten, da ELeH von Aba, welcher Israel Saba ist, sich zu Seir Anpin ausdehnte, und ELeH von Ima, welche Twuna ist, dehnte sich zu Nukwa aus.

Ima (Mutter) leiht ihre Kleider ihrer Tochter und schmückt sie mit ihrem Schmuck. Bei der Ankunft von Mochin de Gadlut wurde eine Gravur eines verborgenen Bildes ausgedehnt, das Allerheiligste, eine tiefe Struktur, die aus dem Gedanken hervorkommt—als der Punkt zurückkehrte und aus dem Gedanken zu ihrem Platz hervorkam, zu Malchut. Dadurch wurden die drei Kelim, Bina und SoN, zu der Stufe zurückgebracht, und die drei Lichter von KaCHaB, genannt „Allerheiligstes“, dehnten sich aus.

Du solltest wissen, dass, als die Kelim vom Guf zu Rosh von AA zurückkehrten, AwI—welche sie kleiden—sich mit ihnen ausdehnten, und auch sie erhoben sich zum Rosh von AA, wo sie jene Mochin empfingen, die im Rosh AA sind, die Allerheiligstes genannt werden. Denn es ist die Regel, dass der Höhere, der zum Unteren absteigt, so wie er wird, und der Untere, der zum Höheren aufsteigt, so wie er wird.

Folglich, im Zustand von Katnut, als Bina und SoN den Rosh von AA verließen und zu seinem Guf fielen, wenn sie AwI von Pe an abwärts einkleiden, dann wurden Bina und SoN von AA wahrhaftige AwI. Aus diesem Grund nahmen sie im Zustand von Gadlut, wenn Bina und SoN von AA zur Stufe seines Rosh zurückkehrten, AwI mit sich, da sie zur Zeit der Katnut bereits eine Stufe geworden sind. Daher wurden sie sogar in Gadlut, da sich AwI nun mit ihnen zu Rosh von AA erhoben, ihm gleich und empfingen dieselben Mochin in Rosh von AA, welche „Allerheiligstes“ genannt werden.

Und auf genau die gleiche Weise stiegen SoN zu AwI auf, da, nachdem AwI die Mochin im Rosh von AA empfangen hatten, der Punkt ebenfalls hervorkam, aus dem Gedanken in ihnen zum Platz von Malchut, wodurch ihre Bina und SoN zu ihrer Stufe von AwI zurückgebracht wurden. Und dadurch kehrten die Kelim, Bina und SoN, zurück und stiegen auf zu AwI, und sie nahmen die SoN, welche sie kleiden, mit sich, und auch SoN stiegen auf zu AwI und empfingen die Mochin des Allerheiligsten, die sich dort befinden.

Es wurde gesagt: „Die Mutter leiht ihre Kleider ihrer Tochter und schmückt sie mit ihrem Schmuck.“ Mit anderen Worten, da die drei Buchstaben ELeH von Ima sich im Zustand von Katnut zu Nukwa ausdehnten, wird es so betrachtet, dass eine Mutter ihre Kleider ihrer Tochter leiht, da dadurch die drei Kelim Bina und SoN, welche ELeH sind, Ima verließen und in Nukwa fielen. Daher wurden sie tatsächlich Nukwa, weil der Höhere, der zum Unteren absteigt, wie er wird.

Es wird so betrachtet, dass Ima ihre Kelim von ELeH an ihre Tochter, Nukwa, lieh, da Nukwa sie nun benutzt. Und dennoch bedeutet es auch, dass sie sie in ihrem Schmuck schmückt. Mit anderen Worten, zur Zeit von Gadlut kehren die drei Kelim, ELeH, Bina und SoN von Ima zu Ima zurück. Dann steigt Nukwa gemeinsam mit ihnen auf zu Ima, und Nukwa empfängt die Mochin des Allerheiligsten, die sich in Ima befinden, da der Untere, der zum Höheren aufsteigt, wie er wird. Daraus folgt, dass nun, da Ima ihre Kleider ELeH zur Zeit von Katnut an ihre Tochter leiht, sie diese mit ihrem Schmuck schmückt, mit Mochin, zur Zeit von Gadlut. Folglich schmückt sie sie mit dem Schmuck von Ima. Und wann schmückt sie sie angemessen mit ihrem Schmuck? Es gibt zwei Arten von Schmuck von Ima für Nukwa, welche die Mochin de GaR sind:

  1. Von der unteren Ima, Twuna, welche vom Chase von AA an und unterhalb steht.
  2. Von der höheren Ima, welche vom Chase von AA an und oberhalb steht.

Wenn Nukwa sich zu Twuna erhebt und Twuna sie mit ihrem Schmuck schmückt, wird es so betrachtet, dass diese Schmuckstücke immer noch nicht so sind wie sie sein sollten, weil dann Nukwa einer Frage entgegensieht, so wie Twuna vor dem Erheben von MaN. Daher sind sie nicht so wie sie sein sollten. Vielmehr dann, wenn Nukwa sich zum Platz der höheren Ima erhebt, vom Chase von AA und oberhalb, und die höhere Ima Nukwa mit ihrem Schmuck schmückt, dann wird es so betrachtet, dass ihre Schmuckstücke so sind, wie es sein sollte. Und es steht geschrieben: „Wenn alles Männliche vor ihr erscheint.“

Zu dieser Zeit wird über sie geschrieben: „Vor dem Herrn, dem Ewigen.“ Das ist so, weil Malchut dann „Herr“ genannt wird, in männlicher Form. Wenn Nukwa sich zu Twuna erhebt und die Mochin von ihr empfängt, dann sind die Schmuckstücke immer noch nicht so wie sie sein sollten, da sie einer Frage entgegensieht, was bedeutet, dass sie immer noch MaN von den Unteren erheben muss, um vollständig korrigiert zu werden. Dann wird es so betrachtet, dass die Männer in Israel von SA empfangen, welcher sich zu Israel Saba erhob. Aber wenn Nukwa sich zur höheren Ima erhebt, wird sie gänzlich vervollständigt und sieht nicht länger einer Frage entgegen, um MaN zu erhalten. Zu dieser Zeit wird sie als ein Mann betrachtet, und die Männer in Israel empfangen von ihr.

Es wurde gesagt: „Wenn alles Männliche vor ihr erscheint“, wenn alle Männer in Israel vor ihr erscheinen und von ihr empfangen. Das ist so, weil Malchut dann „Herr“ genannt wird. Sie wird nicht ADNI genannt, eine Frau, sondern Adon (Herr), Mann, da sie nicht einer Frage entgegensieht, da die Angelegenheit des Erhebens von MaN auf sie nicht mehr zutrifft. Deshalb wird sie als ein Mann betrachtet.

Es steht geschrieben: „Siehe, die Bundeslade des Herrn der ganzen Erde.“ Die Lade wird „Nukwa“ genannt, da Jessod von SA, welcher „Bund“ genannt wird, in sie eintrat. Daher nennt der Text Nukwa bei dem Namen „Herr der ganzen Erde“, ein Mann.

Es ist so, weil dann das Hej aus dem MaH hervorkommt, Yud an seiner Statt eintritt, und Malchut MI genannt wird, wie Bina: das Hej von MaH tritt aus ihr aus, weil das Hej von MaH anzeigt, dass sie einer Frage entgegensieht: „Was hast du gewusst?“ Folglich zeigt das Hej von MaH an, dass sie einer Frage entgegensieht, und dieses Hej von MaH kommt aus ihr heraus, Yud tritt an der Stelle des Hej ein, und es wird MI genannt, wie Ima. Dann wird sie in dem Namen ELOKIM erbaut, wie Ima.

18) Israel breitet sich aus bis zu den anderen Buchstaben, ELeH, von oben, von Bina zu diesem Platz von Malchut, welcher nun mit dem Namen MI bezeichnet wird, wie Bina, da geschrieben steht „Daran (ELeH) will ich gedenken und ausschütten meine Seele in mir, wie ich dahinzog im Gedränge, sie leitete zum Hause Gottes (ELOKIM) unter lautem Jubel und Dank, eine feiernde Menge.“

„Daran (ELeH) will ich gedenken.“ Kommentierung: Hier gedenke ich der Buchstaben ELeH mit dem Mund. Und ich vergieße Tränen im Verlangen meiner Seele, um die Buchstaben ELeH von Bina auszudehnen. Und dann von oben, von Bina, leiten bis zum Haus von ELOKIM, Malchut, weil Malchut ELOKIM genannt wird, denn es gibt keine Bina, ELOKIM. Und wie wird fortgesetzt? „Unter lautem Jubel und Dank.“

Rabbi Elasar sprach „Mein Schweigen erbaute den Tempel oben, Bina, und den Tempel unten, Malchut. Wie sie mit Sicherheit sagten, „Ein Wort ist ein Felsen, Schweigen sind zwei.“ „Ein Wort ist ein Felsen“, wie ich sagte und mich darüber äußerte. „Schweigen sind zwei“ ist das Schweigen, das ich behielt, was doppelt so viel bedeutet, da die zwei Welten Bina und Malchut gemeinsam erschaffen wurden. Das ist so, denn wenn ich nicht aufgehört hätte zu sprechen, hätte ich die Einheit dieser zwei Welten nicht erhalten.

Kommentar: Nachdem Hej MaH verläßt, und Yud in das Mem eintritt, und es MI genannt wird, dehnen sich Israel für sie aus, indem sie MaN von anderen Buchstaben, ELeH, zu diesem Punkt, MI, erheben, und Nukwa verdient den Namen ELOKIM. Das ist so, weil ELeH des Höheren zurzeit von Katnut zum Unteren abfallen, folglich dehnen sie sich zurzeit von Gadlut zum Unteren aus.

Das ist so, weil wenn Bina und TuM des Höheren – die Buchstaben ELeH – zum Rosh des Höheren zurückkehren, nehmen sie die Unteren mit sich. Dann erwirbt der Untere die Buchstaben ELeH und Mochin in ihnen, da er gemeinsam mit ihnen im Rosh des Höheren ist, da der Untere, welcher zum Höheren aufsteigt, wie er wird.

Es wurde gesagt „Israel dehnen sich von oben aus bis zu den anderen Buchstaben, ELeH“, zu diesem Punkt, da geschrieben steht „Daran (ELeH) will ich gedenken“.  Die Ausdehnung dieser Buchstaben ist MaN, wenn Israel MaN erheben, um Mochin von Gadlut auszudehnen, die Buchstaben ELeH der höheren Ima zu Nukwa ausdehnend. Und es steht geschrieben, „Daran (ELeH) will ich gedenken“, um sie auszudehnen…Deshalb erwähne ich die Buchstaben mündlich und ich vergieße Tränen im Verlangen meiner Seele, die Gebete am Tor der Tränen, welche nie leer zurückkommen werden.

Dann, sobald MaN erhoben worden ist, werde ich sie in einer Prozession von oben führen, sie zu den Buchstaben ELeH von oben ausdehnen, von AwI, durch das Haus Gottes (ELOKIM) durch Nukwa, welche „das Haus von ELOKIM“ genannt wird. Nach der Ausdehnung dieser Buchstaben ELeH wird sie selbst ELOKIM genannt, und deshalb wurde gesagt, dass Malchut ELOKIM genannt werden wird, wie Bina, wie Ima.

Es wurde gesagt „Ein Wort ist ein Felsen, Schweigen sind zwei“. Das ist so, weil die Worte von Rabbi Elasar Nukwa zu Twuna erheben, unterhalb Chase von AA, zu welcher Zeit sie für eine Frage bereit ist und „ein Felsen“ genannt wird. Deshalb heißt es, „Ein Wort ist ein Felsen.“ Rabbi Elasars Schweigen jedoch macht Platz für Rabbi Shimon, um Mochin de Chaja durch den Aufstieg von Nukwa zur höheren Ima zu enthüllen, dadurch wurden zwei Welten gemeinsam erschaffen.

Denn die untere Welt, Nukwa, wurde eins mit der höheren Welt. Es wurde gesagt, „Das Schweigen, welches ich hielt, ist doppelt so viel wert, da zwei Welten erschaffen und gemeinsam geformt wurden, da sich Nukwa zu Ima erhob und wie die höhere Ima zu einem Mann wurde.

19) Rabbi Shimon sagte: „Von nun an die Vollständigkeit des Verses, wie geschrieben steht: ‚Der Eine, der ihr Heer vollzählig herausführt.’“ Es gibt dort zwei Stufen, MaH und MI, und jede von ihnen muss aufgelistet, das heißt erwähnt werden. Die höhere ist MI und die untere ist MaH. Die höhere Stufe registriert und sagt: „Der (Hej) Eine, der ihr Heer vollzählig herausführt.“ Wobei „Der“ (Hej) aus „Der Eine, der hinausführt“ sich auf denjenigen bezieht, der erkannt wird und zu dem es keine anderen gibt, als sie, MI.

Ebenso in: „Der Eine, der Brot aus der Erde hervorbringt.“ Das „Der“ (Hej) aus „Der (Hej) Eine, der hervorbringt“ bezieht sich auf den Einen, der bekannt ist, die untere Stufe, MaH, und es ist alles eins. Beide befinden sich auf derselben Stufe, Malchut, doch der höhere ist MI de Malchut und der untere ist MaH de Malchut. „Der Eine, der ihr Heer vollzählig herausbringt“, denn die Zahl 600 000 sind die Sterne, die beisammenstehen, die Heerscharen je nach ihrer Art hervorlocken, und sie sind zahllos.

Erklärung der Worte: Nachdem uns der Text in „Hebt eure Augen in die Höhe und seht wer (MI) diese (ELeH) erschaffen hat“ anweist, die Struktur von Nukwa im Namen ELOKIM zu beobachten – den sie von den höheren AwI ausdehnt, wodurch die höhere Ima sie mit ihren Verzierungen schmückt – erfüllt und vollendet er diese Erklärung im restlichen Text „Der Eine, der ihr Heer vollzählig herausführt, Er nennt sie alle beim Namen; Seine Macht und starke Kraft ist so groß, dass nicht einer von ihnen fehlt.“

Es wurde gesagt, dass sie je zwei Stufen sind und jede von ihnen muss im „Der“ (Hej) registriert und erwähnt werden. Das heißt, die beiden Stufen MI und MaH müssen in Nukwa erwähnt werden.

  1. Mochin de GaR, die sie durch ihren Aufstieg und Kleidung in die höhere Welt empfängt – wenn Nukwa selbst wie die höhere Welt wird – wird MI genannt, denn Hej von MaH geht hinaus und Yud geht an seiner Stelle hinein. Nukwa wird in der höheren Welt ebenfalls MI genannt, denn sie schmückt sich mit dem männlichen Kli.
  2. Gleichzeitig wird jedoch ihre vorherige Stufe, MaH, nicht aus ihr abgezogen. Vielmehr sollte MaH sich wie zuvor ebenfalls in ihr befinden. Die Stufe von MI ist notwendig, um die Ganzheit und das Allerheiligste zu den Nachkommen auszudehnen; doch Gebären von Söhnen, Frucht und Vermehrung hängen nur vom Namen MaH ab. Wenn daher eine jener Stufen in Nukwa fehlt, wird sie unfähig sein zu gebären.

Es wurde gesagt, dass die höhere Stufe registriert und sagt: „Der Eine, der ihr Heer vollzählig herausbringt“, welches die Stufe von MI ist, welche Nukwa von der höheren Welt erbt. Darüber wird gesagt: „Der Eine, der ihr Heer vollzählig herausbringt“, denn „Der“ (Hej) aus „Der (Hej) herausbringt,“ bezieht sich auf die vollständigen Mochin, die sie von den höheren AwI empfängt, welche der Schmuck des männlichen Kli sind, wenn Hej aus- und Yud eintritt.

Es wurde gesagt: „Der Eine, der herausbringt.“ Das „Der“ aus „Der herausbringt,“ bezieht sich auf diesen einen, der bekannt ist und dem kein anderer gleicht als sie, MI. Denn dies ist die größte Höhe der Mochin, die in Nukwa während der 6 000 Jahre gilt.

Es wurde gesagt: „Der Brot hervorbringt.“ Dies ist die unterste Stufe, MaH. Und es ist alles eins. Das „Der“ aus „Der Brot hervorbringt “ bezieht sich auch auf Mochin de GaR, welche bekannt sind, doch es sind Mochin de ISHSuT, von denen Nukwa empfängt und denen sie bekannt ist, die Stufe von MaH. Dies ist so, da diese Stufe auch in Nukwa registriert werden muss. Darum wurde gesagt: „Es ist alles Eins“, gemeint ist, dass beide, MI und MaH in Nukwa eingeschlossen sind, miteinander als ein Parzuf, einer oben und einer unten.

Wir brauchen nicht zu fragen, was der Sohar sagt, dass, wo immer das „Der“ geschrieben steht, es von der unteren Welt, Malchut, stammt, dass es mehr enthüllt wurde, während hier gesagt wird, dass es aus der höheren Welt stammt, denn hier bezieht es sich auch auf die offenbarte Welt, auf Nukwa de SA. Und sie wird „die Höhere“ genannt, wegen der Stufe MI von Nukwa, welche sie nur empfängt, wenn sie aufsteigt und die höhere Welt, die höhere Ima, kleidet. Und deswegen wird sie „die Höhere“ genannt; und die Stufe von MaH der unteren Welt „die Untere“.

An anderer Stelle wurde gesagt, dass alle Dinge, die von der höheren, verborgenen Welt stammen, Bina, den Buchstaben Hej von dort, verbergen. Dies bezieht sich darauf, dass, wenn die offenbarte Welt nicht aufsteigt und die höhere Welt kleidet, zu welcher Zeit die höhere Welt verborgen ist und nicht zu den Unteren leuchtet, dann wird es nicht mit „Der“ (Hej) geschrieben, da es verborgen ist.

Über die Zahl der Sterne, die beisammen stehen, die 600 000 sind, wurde gesagt; sie locken Heerscharen je nach ihrer Art hervor, und sie sind ohne Zahl. Eine Zahl ist vollkommene Ganzheit. Eine Zahl weist auf ein vollständiges Leuchten der Ganzheit und das unvollständige Leuchten wird als „keine Zahl haben“ betrachtet, oder dass er keine Zahl hat, um zu zeigen, dass sie ohne Ganzheit sind, was „eine Zahl“ genannt wird.

Ihr solltet wissen, dass diese Mochin der höheren AwI, die SA Nukwa gibt, „Die Himmel erzählen von der Herrlichkeit Gottes“ sind. Dies ist so, da „die Himmel“ SA sind; „die Herrlichkeit Gottes“ ist Nukwa de SA; und „erzählen“ ist die Fülle der Mochin der höheren AwI. Diese Mochin werden als 600 000 betrachtet, denn die Stufen der Nukwa werden als Einer betrachtet, die von SA werden als Zehner betrachtet, die von ISHSuT als Hunderter, die der höheren AwI als Tausender und die von AA als Zehntausender.

Auch gibt es zwei Unterscheidungen in den höheren AwI:

  1. sie selbst, welche als Tausender betrachtet werden;
  2. Mochin de Chochma, die sie vom Rosh von AA empfangen, zu welcher Zeit sie als Zehntausender betrachtet werden wie er, jedoch nur als WaK de AA, denn sie kleiden von Pe von AA an und unterhalb. Aus diesem Grund sind sie in dieser Beziehung nur WaK de AA, welche ein Zehntausender sind. Und WaK sind sechzig, daher sechzig Mal zehntausend.

Aus diesem Grund empfängt Nukwa, wenn sie aufsteigt und die höheren AwI kleidet, eine ganze Zahl, welche 600 000 ist. Sechzig bedeutet WaK, denn dann fehlt ihr immer noch Rosh von AA. Und zehntausend weist auf die Stufen von AA, welche in AwI leuchten, innerhalb seiner WaK, welche sich in AwI kleiden, daher hat Nukwa die Zahl 600 000.

Es wurde gesagt: „Die Zahl 600 000 sind die Sterne, die beisammenstehen und Heerscharen je nach ihrer Art hervorlocken, und sie haben keine Zahl.“ Es wurde erklärt, dass zwei Stufen, MI und MaH, in Nukwa registriert werden:

  1. MI in Nukwa sind die höheren AwI, welche sich in Nukwa kleiden. Dadurch wird sie als die höhere Welt wahrgenommen und in dieser Hinsicht hat sie die Zahl 600 000.
  2. MaH in Nukwa sind ISHSuT, welche sich in Nukwa kleiden, wie in „Bereit für die Frage: Was? (MaH)“. In dieser Hinsicht sind sie die untere Welt.

Diese beiden oben erwähnten Stufen, MI und MaH, werden in ihr zu einem Parzuf: die höheren AwI kleiden sich von ihrem Chase an und darüber; und ISHSuT kleiden sich von ihrem Chase an und unterhalb; so sind sie in ihr ein Parzuf. Daher werden diese beiden Stufen auch in den Nachkommen von Nukwa unterschieden. Denn in Hinsicht zur höheren Welt, MI, in ihr, ist „Der Eine, der ihr Heer vollzählig herausbringt“ in der Zahl 600 000 enthalten. Und in Hinsicht auf die untere Welt, MaH in ihr, werden die Nachkommen als ohne Zahl betrachtet. Es wurde gesagt: „Sie locken Heerscharen je nach ihrer Art hervor und sie haben keine Zahl.“ Dies bedeutet, dass sie die verschiedensten Arten von Nachkommen erzeugt, ohne Zahl, gemeint ist, sie haben nicht jene Mochin der Zahl von den höheren AwI, sondern nur die von ISHSuT, die ohne Zahl sind.

Somit sind ihre Nachkommen unvollständig, denn sie sind ohne Zahl. Dazu sagt er: „Die Zahl 600 000 sind die Sterne, die beisammenstehen und Heerscharen hervorlocken.“ Dies bedeutet, dass diese zwei Stufen in ihr – mit und ohne Zahl – in ihr beisammen sind, in ihr zu einer einzigen Stufe verbunden, daher sind sie auch in ihren Nachkommen vorhanden. Und sie sind zwei Stufen beisammen, wo auf einer Seite ihre Nachkommen als von der Zahl 600 000 betrachtet werden und auf der anderen Seite sind sie ohne Zahl. Und da dies so ist, wird derjenige ohne Zahl nur als vollständige Ergänzungen betrachtet und nicht als irgendein Mangel.

Der Grund dafür ist, dass Segen und Vermehrung durch Samen vollkommen von der unteren Welt abhängen, MaH, welche als ohne Zahl betrachtet wird. Dies ist die Segnung des Samens, die in den Worten ist: „Nun blicke zu den Himmeln auf und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst, und Er sagte zu ihm: So soll dein Samen sein.“ Somit kommt die Segnung des Samens nur ohne Zahl, vom Namen MaH. Daher hat sie, nach der ganzen Fülle der Mochin der Zahl, die sie von den höheren AwI, MI, erhielt, einen Zusatz zum Segen von MaH, ohne Zahl, denn sie haben keine Zahl. Und sie hat ebenfalls einen Segen und beide sind in die Seelen und in die Nachkommen mit einbezogen.

20) „Er ruft sie alle” – diese 600 000, und all ihre Heerscharen, die keine Zahl haben – „bei Namen“. Was bedeutet „Ruft sie bei ihrem Namen“? Er nennt sie nicht bei Namen, denn sonst hätte es heißen müssen „nennt sie bei all ihren Namen“. Wenn diese Stufe jedoch des Namens ELOKIM nicht würdig ist, sondern MI heißt, dann trägt sie nicht das von ihren Arten in sich Verborgene und ruft es auch nicht hervor, obwohl sie alle in ihr versteckt sind. Mit anderen Worten, obwohl die Buchstaben ELeH bereits aufgestiegen sind, fehlt ihnen dennoch das Ehrengewand von Chassadim und sie sind damit versteckt und nicht des Namens ELOKIM würdig.

Als Er die Buchstaben ELeH erschuf und sie in Seinen Namen aufstiegen, kleideten sie sich in das Ehrengewand von Chassadim, weil sich dann ELeH und MI verbinden und ELOKIM genannt werden. Dann, durch die Kraft dieses Namens, lockte er sie in Ganzheit hervor. Wie geschrieben steht: „Er rief beim Namen, bei jenem Namen, den er rief, und lockte hervor alle Arten, damit sie in seiner Ganzheit existieren.“

Dann steht geschrieben: „Der, Der die Anzahl der Heerscharen anführt, Er nennt sie alle beim Namen“, beim ganzen Namen ELOKIM. Es steht geschrieben: „Siehe, den Sohn von Uri, den Sohn von Chur des Stammes Juda habe Ich mit dem Namen Bezalel benannt“. In anderen Worten, Ich habe Meinen Namen erwähnt, damit Bezalel vollständig existieren kann.

Erklärung der Worte: Die große Ganzheit der Mochin, der Name ELOKIM, liegt auf ihren Seelen und Nachkommen in ihren beiden Stufen zusammen, auf der Stufe von den Zehntausend in ihr und auf der Stufe all ihrer Heerscharen, die keine Zahl haben. Auf beiden gibt es den Namen, wie geschrieben steht: „Er nennt sie alle beim Namen.“

Und wenn es heißt, MI trägt nicht, dann ist dies so, weil Er die Buchstaben ELeH erschaffen hat, als ELeH sich mit MI zusammengetan hat und dies wird ELOKIM genannt. Dann rief Er sie durch die Macht Seines Namens in ihrer Ganzheit hervor, da das Segnen des Samens vollständig vom Namen MaH abhängt, der keinen Namen besitzt.

Die Mochin der Zahl sind das Leuchten von Chochma, dem vollständigen Namen, und all ihre Unterscheidungen sind die Mochin von Chassadim – und ohne das Ehrengewand Chassadim wird das Leuchten von Chochma nicht empfangen. Davor war es immer noch nicht würdig, den Namen ELOKIM zu besitzen, obwohl die Buchstaben ELeH zu MI aufstiegen. Dies ist die Bedeutung von „Wer (MI) erschuf diese (ELeH)“ und von ihnen, die sich ineinander einkleideten, sobald Er das Or Chassadim für das Ehrengewand für das Or Chochma im Namen MI erschuf, und Malchut verdiente den höheren Namen ELOKIM.

Es hieß, dass MI nicht trägt oder jene hervorlockt, die je nach ihren Arten in ihr versteckt sind, obwohl sie alle in ihr versteckt waren. Obwohl der Punkt bereits aus dem Gedanken zu ihrem Platz hervorgekommen war, zu Malchut, und es dort die Gravur eines verborgenen Bildes gab, dem Allerheiligsten, da Bina und SoN der Kelim und GaR der Lichter in ihr wiederkamen, waren sie alle in ihr versteckt. ELeH blieben ebenfalls tief und versteckt im Namen ELOKIM, weil sie kein Leuchten von Chochma ohne Chassadim erhalten können.

Er erschuf ELeH jedoch, nachdem Er sich auch auf dem Massach von MaH paarte, der unteren Welt, und Er lockte dabei die Stufe von Mochin de Chassadim darauf hervor, die „ohne Zahl“ genannt werden und gab sie zu ELeH. So erschuf Er ELeH durch die Kleidung von Chassadim, was „erschaffen“ genannt wird, und dann wird sie eines Namens würdig und ELOKIM genannt. Dies ist so, weil sie nun, wo sie die Stufe Chassadim erlangten, das Leuchten von Chochma empfangen können, welches die Mochin der Zahl 600 000 sind. Und dann fügen sich die Buchstaben aneinander und Malchut ist des höheren Namens, ELOKIM, würdig. Dann brachte Er sie als Ganzes hervor.

Aus diesem Grund ist diese Ganzheit des Namens, die Kleidung von Chochma in Chassadim, auf den Seelen und Nachkommen, die auch aus dem Namen ELOKIM herauskamen.

Es stand geschrieben „Er rief sie alle beim Namen“, womit gemeint ist, dass der Name der Nachkommen in Seinem Namen ist. Er rief und holte alle Arten hervor, damit sie als Ganzes existieren können.

In diesem Namen lockt Er die Nachkommen sowohl in der Art von den 600 000 als auch in der Art hervor, wo es keine Berechnung gibt, damit sie in der Ganzheit des Namens existieren können, damit sie sich in einander kleiden können, da sie in den Namen gekleidet sind. Es steht geschrieben: „Siehe, Ich habe beim Namen gerufen.“ Dies beweist, dass die Worte „beim Namen rufen“ Existenz und Ganzheit anzeigen.

21) Es steht geschrieben: „Wegen der Größe Seiner Macht und der Kraft Seiner Macht fehlt nicht einer von ihnen.“ Was ist „Wegen der Größe Seiner Macht“? Es ist das obere Ende der Stufen, wenn alle Wünsche in ihm aufsteigen und in ihm auf eine verborgene Weise transzendieren. „Und die Macht Seiner Kraft“ ist die höhere Welt, MI, welche im Namen ELOKIM aufstieg. „Nicht einer von ihnen fehlt“, von jenen 600 000, die Er durch diesen Namen hervorrief. Und weil nicht einer von der Zahl 600 000 fehlte, wo auch immer Israel starb und für seine Sünden bestraft wurde, wurden sie später gezählt, und nicht einer der 600 000 fehlte, so dass alle in einer Form oben und unten sein werden. Und da nicht einer der Zahl 600 000 oben fehlte, war nicht einer aus dieser Anzahl unten abwesend.

Erklärung der Worte: „Wegen der Größe Seiner Macht“ bedeutet Keter der höheren AwI, dem oberen Ende der Stufen jener Mochin, Bina de AA, die Keter von AwI wurden, wohin alle Wünsche aufsteigen und von dem alle Stufen empfangen. Deshalb erheben sie sich darin auf eine verborgene Weise, da er unbekannte Awir (Luft) ist, das bedeutet, dass das Yud nicht aus seiner Awir herauskommt, wie es geschrieben steht „Denn Er wünscht Gnade“. Das ist, warum er in der völligen Ganzheit ist, und deshalb wird er „reine Awir“ genannt.

Obwohl die Stufe von Chassadim, Awir genannt, auf dem Aspekt der unteren Welt, MaH, herauskommt, ist sie noch in vollständiger Ganzheit, weil sich dieses Licht von GaR de Bina von AA, dem oberen Ende aller Stufen von Azilut, ausdehnt, was AwI, ISHSuT und SoN sind. Folglich wird die Stufe von Chassadim darin als reine Awir betrachtet, ebenso wie in GaR de Bina von AA.

Es steht geschrieben: „Und die Kraft Seiner Macht.“ Das ist die höhere Welt, MI in Nukwa, von der die Zahl 600 000 ausgedehnt wurde. Das ist so, weil sie die höhere Welt einkleidet, die höheren AwI ist, weshalb gesagt wurde, „Nicht einer von ihnen fehlte“ – von jenen 600 000, die Er durch diesen Namen hervorrief, da sie von dort Mochin von der Zahl 600 000 erhält. Es wurde gesagt, da nicht einer abwesend war von der Zahl 600 000 oben, war nicht einer von der Zahl unten abwesend. Weil Nukwa die höheren AwI einkleidete, lieh Ima ihre Kleidung ihrer Tochter und schmückte sie mit ihrem Schmuck. Dadurch wurde sie vollkommen wie die höheren AwI. Und da Mochin von AwI in der Zahl 600 000 vollständig sind, fehlt nicht einer von ihnen, und weil Nukwa in dieser Zahl vollständig ist, fehlt nicht einer von ihnen.

Die Buchstaben Dalet und Gimel

36) Die Buchstaben Dalet und Gimel erschienen vor dem Schöpfer. Der Schöpfer sagte ihnen jedoch sogleich: „Es ist genug, dass ihr beiden zusammen seid, damit es jemanden gibt, der die Armen mit Barmherzigkeit behandelt (LiGmol Chessed), solange sie auf der Erde weilen.

Der Buchstabe Dalet kommt von Dalut (Armut), während Gimel ihm Gnade erweist (Gomelet Chassadim). Daher könnt ihr euch nicht trennen, und es ist für euch genug, dass ihr euch auf diese Weise unterstützt.

Es wurde bereits festgestellt (Punkt 24), dass, obwohl Dalet das Licht von Gimel empfängt und sein scharfer rechter Winkel aus dem Licht von Chassadim herausragt, die unreinen Kräfte dennoch stark genug sind, um sich daran festzuhalten, sie zu trennen und den scharfen Winkel weich zu machen und ihn somit in den Buchstaben Resh umzuwandeln.

Deshalb braucht der Buchstabe Dalet einen besonderen Schutz, um nicht von Gimel verdorben zu werden, und um die Bedürftigen (Dalut) in der Welt vor dem Verschwinden zu bewahren. Es genügt also, dass diese beiden Kräfte sich gegenseitig unterstützen und ergänzen und einander in gegenseitiger Vereinigung erfüllen, um die unreinen Kräfte an der Herrschaft zu hindern. Und diese Rolle ist ausreichend für sie. Deshalb wollte der Schöpfer die Welt nicht mit ihnen erschaffen.

Aus: Sohar, Die Buchstaben des Rabbi Hamnuna Saba

Der Buchstabe Alef

Der Buchstabe Alef stand draußen und trat nicht ein, um vor dem Schöpfer zu erscheinen. Der Schöpfer sagte zu ihm: „Warum kommst du nicht zu mir wie alle anderen Buchstaben?“ Alef antwortete: „Weil ich alle Buchstaben gesehen habe, die Deine Gegenwart ohne die gewünschte Antwort verlassen haben. Und außerdem sah ich, wie Du dem Buchstaben Bet dieses große Geschenk überreicht hast. Und in der Tat kann der König des Universums Sein Geschenk nicht zurücknehmen und es einem anderen geben!“ Der Schöpfer antwortete: „Obwohl ich die Welt mit dem Buchstaben Bet erschaffen werde, stehst du an der Spitze aller Buchstaben und es wird keine Einheit in Mir geben, sondern nur durch dich allein; alle Berechnungen und Taten dieser Welt werden immer mit dir beginnen, und die ganze Einheit wird nur in dir sein.“

Aus: Sohar, Die Buchstaben des Rabbi Hamnuna Saba

Toldot – Diese sind die Generationen von Isaak

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Vorwort zum Sulam Kommentar

Vorwort zum Sulam Kommentar[1]

Rav Yehuda Ashlag

Zehn Sefirot

1) Zuerst müssen wir die Namen der Zehn Sefirot kennen: KaCHaB, CHaGaT, NeHJM, deren Akronyme für Keter, Chochma, Bina, Chessed, Gwura, Tiferet, Nezach, Hod, Jessod, Malchut stehen. Sie sind ebenfalls die Zehn Kleidungen Seines Lichts und dazu eingerichtet, dass die Niederen Sein Licht empfangen können.

So ähnlich wie das Sonnenlicht, welches man nur durch eine dunkle Brille sehen kann, die das Licht verringert und es dann für die Augen passend macht. Wenn Sein Licht nicht von diesen „Kleidungen“, genannt „Zehn Sefirot“ bedeckt wäre, in welchen jede untere Sein Licht verdeckt, gelänge es den niederen nicht, es zu erhalten.

2) Diese Zehn Sefirot sind die Zehn Heiligen Namen in der Tora: der Name EHYeH (Ekje ausgesprochen), ist die Sefira Keter, der Name YaH (Koh ausgesprochen) ist die Sefira Chochma, und der Name HaWaYaH mit der Interpunktion von Elokim ist Bina. Der Name EL (ausgesprochen Kel) ist Chessed, der Name ELoH-IM (ausgesprochen Elokim) ist Gwura, und der Name HaWaYaH mit der Interpunktion von Shwa, Cholam, Kamaz ist Tiferet. Der Name Zwaot ist Nezach und Hod, der Name Shadai (Shadi ausgesprochen) ist Jessod, und der Name Adonaj (ausgesprochen ADNY) ist Malchut (Der Sohar, WaJikra, Punkte 157163, 166177). Weiterlesen

Vorwort zum Buch Sohar

Vorwort zum Buch Sohar[1]

Rav Yehuda Ashlag

  1. Die Tiefe der Weisheit der Lehre, die im Buch Sohar eingeschlossen ist, ist mit tausend Schlössern verschlossen. Und die menschliche Sprache ist arm und dürftig und kann uns nicht als eine würdige und ausreichende Ausdrucksweise erscheinen, um den vollen Sinn auch nur eines Satzes aus dem Buch Sohar in seiner Ganzheit zu vermitteln. Und die Erklärungen, die ich mache, sind nichts anderes als eine Leiter, um dem Studierenden zu helfen, zu den Höhen des Gesagten aufzusteigen und das im Buch selbst Dargelegte zu sehen und zu studieren. Somit hielt ich es für notwendig, den Interessierten vorzubereiten, ihm den Weg zu weisen sowie zuverlässige Definitionen zu geben, hinsichtlich dessen, wie man dieses Buch verstehen und studieren soll.
  2. Für den Anfang muss man wissen, dass alles, wovon im Buch Sohar die Rede ist, und sogar Erzählungen und Sagen, die darin angeführt werdendass all das in dem Begriff der Zehn Sefirot eingeschlossen ist, die KaCHaB, CHaGaT, NeHJM heißen, und in ihren Verbindungen untereinander. Wie die 22 Buchstaben der gesprochenen Sprache[2] und ihre unterscheidbaren Verbindungen uns durchaus ausreichen, um uns das Wesen eines jeglichen Gegenstands oder Wissens zu enthüllen, so reichen auch die Begriffe und Verbindungen der Zehn Sefirot aus, um die ganze Weisheit zu offenbaren, die im „Buch der Himmel“ enthalten ist. Doch in Wirklichkeit existieren drei Begrenzungen, und wir müssen äußerst aufmerksam sein, um nicht während des Studiums des Sohar hinter ihre Grenzen zu treten.
  3. Erste Begrenzung: Es existieren vier Kategorien in der Erkenntnis, die heißen:

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