Zitate zum Schlafengehen…

Rabash, Was ist „Man“ und was ist „Tier“ in der Arbeit?
Besonders diejenigen, die das Geben erlangen möchten, fühlen die Leere in ihnen und sie brauchen die Größe des Schöpfers. Sie können diese Leere gezielt mit Erhabenheit füllen, die „voll von Mizwot“ genannt wird, indem sie den Schöpfer bitten, ihnen die Kraft zu geben, über den Verstand gehen zu können, was als „Erhabenheit“ bezeichnet wird. Mit anderen Worten, sie bitten der Schöpfer, ihnen die Kraft zur Erhabenheit zu geben, über dem Verstand in der Größe und Wichtigkeit des Schöpfers zu sein. Sie möchten nicht, dass der Schöpfer sie dies erreichen lässt, da sie sich der bedingungslosen Kapitulation unterwerfen wollen, sondern sie bitten den Schöpfer um Hilfe, und können dadurch die Leere mit Mizwot füllen.

Zitate zum Schlafengehen…

Rabash, Brief 23

Du musst immer Wache stehen, den ganzen Tag und die ganze Nacht, also sowohl wenn du den Zustand des „Tages“, als auch, wenn du den Zustand der „Nacht“ spürst.Denn wir sagen zum Schöpfer: „Dein ist der Tag und dein ist die Nacht“. Auch die Nacht, also die Finsternis der Nacht, kommt vom Schöpfer zum Wohl des Menschen, wie es geschrieben steht: „Ein Tag sagt’s dem andern, und eine Nacht tut’s kund der andern“. Daraus folgt, dass es dir obliegt, das Herz der Freunde zu erwecken, bis die Flamme von sich aufsteigt, wie unsere Weisen darüber sagten: „Wenn du die Kerzen zündest“ („zünden“ hier verwandt mit „aufsteigen lassen“, Anm. Ü.), und dadurch wirst du würdig, die Liebe des Schöpfers auf uns zu erwecken.

 

Was sehe ich in meiner Frau?

Zitate zum Schlafengehen…

Rabash, Mach Dir einen Rav und kauf Dir einen Freund (1)

Deswegen beginnt man die Reihenfolge der Arbeit mit „Mach dir einen Rav“, um die Bürde des Königreichs des Himmels jenseits der Logik und des Verstandes auf sich zu nehmen. Dies wird „machen“ genannt, was, obwohl es dem Körper nicht gefällt, nur die Handlung bedeutet. Danach „Kauf dir einen Freund“. Wenn ein Mensch etwas zu kaufen wünscht, muss er etwas Anderes loslassen, das er bereits erlangt hat. Er gibt weg, was er für einige Zeit besessen hatte und erwirbt stattdessen etwas Neues.

Es ist ähnlich mit der Arbeit des Schöpfers. Damit man Dwekut(Anhaftung) mit dem Schöpfer erreicht, wie in „Wie Er gnädig ist, sei auch du gnädig“, muss man für den Bund mit dem Schöpfer viele Dinge hergeben, die man bereits erworben hatte. Dies ist die Bedeutung von „Kaufe dir einen Freund“.

 

Zitate zum Schlafengehen…

Baal HaSulam, Matan Tora, Punkt 16

Und das ist tatsächlich so, wenn 600.000 Menschen aufhören werden, sich mit der Befriedigung eigener Bedürfnisse zu beschäftigen und kein anderes Ziel im Leben haben werden, als die Interessen ihrer Nächsten zu verteidigen, damit es ihnen an nichts fehlen würde. Aber auch das ist noch nicht alles. Dies werden sie mit riesiger Liebe tun, mit dem ganzen Herzen und der ganzen Seele, in voller Übereinstimmung mit dem Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Und dann ist zweifellos klar, dass es niemand aus dem Volk nötig haben wird, sich um die eigene Existenz zu kümmern.

Auf diese Weise wird man völlig davon frei, sich um sein eigenes Überleben kümmern zu müssen, und hat es leichter, das Gebot „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ unter Einhaltung von allen in Punkt 3 und 4 erwähnten Bedingungen zu erfüllen. Warum sollte man sich noch um das eigene Überleben kümmern müssen, wenn 600.000 Liebende bereitstehen und dafür sorgen, dass es einem an nichts fehlt? Daher, nachdem das ganze Volk dazu einwilligte, wurde ihnen die Tora gegeben, weil sie nun fähig wurden, sie auszuführen.

Zitate zum Schlafengehen…

Baal HaSulam , Eine Rede zur Vollendung des Sohar
Der Körper mit seinen Organen ist eins. Der gesamte Körper tauscht Gedanken und Empfindungen über jedes seiner Organe aus. Wenn zum Beispiel der gesamte Körper denkt, dass ein bestimmtes Organ ihm dienen und verwöhnen solle, wird das Organ diesen Gedanken sofort erkennen und das beabsichtigte Vergnügen bereiten. Wenn ein Organ denkt und fühlt, dass der Ort, an dem es sich befindet, eng ist, wird der Rest des Körpers diesen Gedanken und dieses Gefühl sofort erkennen und an einen bequemen Ort bringen. Sollte jedoch ein Organ vom Körper abgeschnitten werden, werden sie zu zwei getrennten Einheiten. Der Rest des Körpers wird die Bedürfnisse des getrennten Organs nicht mehr kennen, und das Organ wird die Gedanken des Körpers nicht kennen, um davon zu profitieren und ihm zu dienen. Wenn jedoch ein Arzt käme und das Organ wie zuvor wieder mit dem Körper verbinden würde, würde das Organ wieder die Gedanken und Bedürfnisse des restlichen Körpers kennen und der Rest des Körpers würde wieder die Bedürfnisse des Organs kennen.

Zitate zu Schlafengehen…

Baal HaSulam, Matan Tora (Gabe der Tora), Punkt 16

Und das ist tatsächlich so, wenn 600.000 Menschen aufhören werden, sich mit der Befriedigung eigener Bedürfnisse zu beschäftigen und kein anderes Ziel im Leben haben werden, als die Interessen ihrer Nächsten zu verteidigen, damit es ihnen an nichts fehlen würde. Aber auch das ist noch nicht alles. Dies werden sie mit riesiger Liebe tun, mit dem ganzen Herzen und der ganzen Seele, in voller Übereinstimmung mit dem Gebot „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Und dann ist zweifellos klar, dass es niemand aus dem Volk nötig haben wird, sich um die eigene Existenz zu kümmern.

Auf diese Weise wird man völlig davon frei, sich um sein eigenes Überleben kümmern zu müssen, und hat es leichter, das Gebot „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ unter Einhaltung von allen in Punkt 3 und 4 erwähnten Bedingungen zu erfüllen. Warum sollte man sich noch um das eigene Überleben kümmern müssen, wenn 600.000 Liebende bereitstehen und dafür sorgen, dass es einem an nichts fehlt?

Zitate zum Schlafengehen…

Rabash, Das Ziel de Gemeinschaft (Teil 1)

Und die „Liebe zum Nächsten“ kann nur durch die Annullierung des eigenen Selbst geschehen. Somit muss jeder einerseits demütig sein und andererseits stolz darauf, dass der Schöpfer uns die Möglichkeit gegeben hat, in einer Gesellschaft zu sein, in welcher alle nur ein Ziel haben: Dass die Göttliche Anwesenheit (Shechina) unter uns weilen möge. Obwohl wir dieses Ziel noch nicht erreicht haben, wünschen wir es uns aus tiefstem Herzen. Und auch das ist bereits wertvoll, denn auch wenn wir uns  erst am Anfang des Weges befinden, hoffen wir, das erhabene Ziel zu erreichen.

 

Artikel des Tages November 2018

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist.  Transkript von Rav Laitmans Unterricht

 


Artikel des Tages von Mittwoch, 14.11.2018

 

Sie sagten, dass wir für eine Gruppe beten, nicht für einen separaten Freund…

Danach kannst du auch für einen bestimmten Freund beten, aber er gehört zur Gruppe. Wie kannst du ihn sonst unterstützen und formen? Er hat ja kein persönliches Problem – es ist nicht sein eigenes Problem. Er befindet sich in der Gruppe und durch die Gruppe bekommt er diese Fehlfunktion. Sagen wir, er wird von der Polizei festgenommen. Warum? Weil die gesamte Gruppe eine gewisse Korrektur durchgehen muss. Daher wird ein Mangel aufgedeckt, so dass wir uns um selbst und um ihn als unseren Teil kümmern, so dass alles in der Verbindung zwischen uns geregelt wird. Dann wird sich der Fehler sich als Korrektur offenbaren und dank dieser Handlung steigt die ganze Gruppe auf.

Wir dürfen nicht nur jemanden mit seinem Problem sehen, das ist nicht sein Problem. Wir verbürgen uns gewissermaßen gegenseitig und jeder erhält beispielsweise seine eigene persönliche Spritze durch das Licht, der uns zur Quelle zurückbringen will. Und hier gibt es keine persönliche Berechnungen. Mit niemandem auf der Welt gibt es eine persönliche Berechnung, besonders nicht mit uns.

Heißt es, dass wir das Gebet so aufbauen können, dass wir für die Gruppe bitten, um einen kranken Freund zu heilen? Wie sollte man genau beten?

Wir müssen uns bei diesem Freund bedanken, denn mit seiner Hilfe können wir uns noch mehr verbinden, vereinen, zusammenkommen um für ihn aus der Gruppe zu beten. Damit er so sehr zu einem korrigierten Teil der Gruppe wird, so dass es ihm gut geht. Wenn wir für ihn beten und zum Guten zurückführen, sehen wir, dass die ganze Gruppe dadurch aufsteigt.

Möchten wir, dass es ihm zugunsten der Gesundheit der Gruppe gut geht?

Natürlich. Es wird  niemandem separat angerechnet. In der Tat existiert so etwas überhaupt nicht in der Natur. Und wegen unserer Spaltung sind wir nicht in der Lage zu erkennen, dass alle voneinander abhängig sind. Daher sollte man keine Fehler der anderen als persönliche betrachten. Dies ist der Mangel, der sich aufgrund eines gemeinsamen Systems in ihm entwickelt hat.  Ein einzelner Freund kann nur klären und uns diesen Mangel anzeigen, der in der gesamten Gruppe vorhanden ist. So werden wir Schritt für Schritt das Konzept des Arvut klären.

***

Was ist das Verlangen zur Vereinigung? Was soll ich dabei fühlen?

Wenn wir uns Tag für Tag überwinden und versuchen mehrmals am Tag, so oft wie es geht, durch Zitate und Diskussionen zwischen uns unsere Vereinigung zu spüren, dann wird sich die Schechina, die Präsenz des Schöpfers, in uns offenbaren. „In uns“ heißt in der Vereinigung zwischen uns. Wenn wir ständig darüber nachdenken und versuchen, es künstlich zu erreichen, als ob es gut wäre, als ob wir es wollen würden dass es geschieht, obwohl es keiner will – heißt es „von lo-lishma“ zu „lishma“. So betätigen wir das Licht, das zur Quelle zurückkehrt. Das Licht bringt mich zu dem echten Verlangen, welches mir früher auferlegt wurde. So passiert es. Warum? – Ich weiß es nicht. Dies ist die Auswirkung des hohen Lichtes. Wie geschieht es? – Keine Ahnung. Es passiert hinter den Kulissen.

Wie Er den Wunsch zu empfangen geschaffen hat und wie Er ihn steuert, weiß ich nicht. Ich kenne nur das Ergebnis, weil wir die Geschöpfe sind, das Ergebnis der Einwirkung des Lichtes auf den Wunsch. In der Tat existieren nur Licht und Verlangen in der gesamten Schöpfung. Und dann passiert es: plötzlich beginnt mein Verlangen etwas zu wollen, was mir absolut entgegengesetzt ist. Da das Licht darauf einwirkt, in ihm lebt, empfängt es den Einfluss vom Licht und bekommt sein Verlangen. Dies wird bezeichnet als „Dunkelheit wird als Licht ausstrahlen“. Deshalb müssen wir weiter handeln und nicht aufhören. Die Hauptsache – nicht aufhören, nicht weggehen.

Unser Ziel ist es, auf dem höchsten Niveau das, was die Kabbalisten uns schreiben, zu realisieren. Nur das. Und wir müssen sagen, wie wir heute bereits gesagt haben, dass man entscheiden muss, dass man sich hier „begraben hat“ um nicht wegzugehen. Heute ist es einfach – es gibt nichts auf der Welt, die Welt bietet uns nichts Besonderes. Ich bleibe und realisiere mein Leben hier, was auch immer geschieht.  Wenn man zu solch einer Entscheidung nicht kommt, hat man keine vernünftige Grundlage. Dies ist der Entschluss beim Empfang der Thora.

Artikel des Tages von Dienstag,  13.11.2018

Wir beurteilen einen Menschen in Bezug auf die persönliche, praktische Gruppe, die man zur Vereinigung führen muss, folgendermaßen: „in was ist man gut und in was ist man schlecht“. Nehmen wir an, es gibt einen gewissen „Kriminellen“ unter uns, der absolut alles vernachlässigt. Aber als er zur gemeinsamen Verbreitung kam, beteiligte er sich mit Herz und Seele daran. In unseren Augen ist es also zu 100% korrigiert. Und es gab noch jemanden, der alles vernachlässigt und an nichts teilgenommen hat – für uns existiert er überhaupt nicht in der Gruppe und sogar noch schlimmer: sein Beispiel schwächt die anderen auf ihrem Weg.

Wenn es eine gemeinsame Handlung gibt, ist alles klar. Aber wenn es keine gibt …

Was meinst du damit, dass es keine Handlung gibt?

Sie sagen, dass wir tagsüber an einem bestimmten Modell in uns festhalten müssen

Dies ist genau die Handlung: ich muss jeden Moment zur Vereinigung zurückkehren, um die Schechina, die Verbindung zwischen uns und das Feld zwischen uns, das „der Schöpfer gesegnet hat“, zu betrachten. Ich möchte es mir vorstellen, ich möchte es finden, ich möchte es in meinen Augen wachsen lassen.

Also zurückkehren und sich dieses Modell vorstellen …

Bis es greifbar wird – ich erzähle es euch aus eigener Erfahrung. Es wird dann greifbar und noch mehr: du beginnst damit zu arbeiten, es zu bewerten. Man kann sogar an verschiedenen Stellen seine Parameter messen – das ist das Kli!

Das heißt, wir sprechen hier von einer Art virtuellem Modell, das ich mir immer mehr vorstelle?

Ja, es wird zu deiner Welt, zu deinem Leben. Auf diese Weise gewöhnt man sich daran, bereit zu sein, dieses noch existierende Tierleben zu verlassen, bis man sich der Schechina anschließt. Und wofür leben wir sonst noch? – Um vom Materiellen in das Spirituelle überzugehen – dort gibt es spirituelles Leben.

Also die ganze Zeit zwangsmäßig uns daran zu erinnern, zu einer solchen Vorstellung zurückzukehren. Wird das als Arvut bezeichnet?

Das Beste ist – „der Mensch helfe seinem Nächsten“.

Das heißt, die Freunde und ich müssen uns immer in einem solchen „Brainstorming“ befinden, um herauszufinden, was das für ein Modell ist und darüber miteinander Ideen austauschen.

Ja.

Und darüber reden?

Natürlich kann man darüber reden. Ich schreibe darüber in Twitter, ich glaube ihr lest es ab und zu dort. Ich habe keine andere Möglichkeit, euch während des Tages zu kontaktieren. Ich möchte mit euch verbunden sein. Organisiert es so, dass ich jede Stunde ein Paar Minuten mit euch reden kann. Ich würde mich freuen. Ich halte diese Handlung für die Allerwichtigste. Wir sollten keine „Neulinge“ anschleppen, nichts in der Art – wir müssen jetzt selbst die Schechina betreten, es gibt nichts Wichtigeres!

***

Ich verstehe heute kein Wort von dem, was Sie sagen. Was wollen Sie?

Ich will, dass du dich während des Tages so viel wie möglich in Verbindung mit den Freunden befindest. Konzentriere dich nur darauf.

Ich verstehe immer noch nicht, was Sie wollen…

Ich will nur, dass du mit den Freunden verbunden bist.

Und was soll ich tun?

Daran denken.

Es klappt nicht, vielleicht gibt es etwas anderes?

Nein, nur das. Ich kann dir keine andere Hausaufgabe geben.

Aber was kann ich physisch tun?

Ich will dass du physisch mit den Freunden verbunden bist, das war es. Verstehst du was das heißt, an irgendetwas zu denken? Also denke daran: „Es gibt den Zehner und ich denke daran“. Ich muss darüber nachdenken, dass sie alle verbunden sind. Sie sind nicht verbunden, aber ich kümmere mich darum, dass sie sich vereinen: wann wird es passieren, wie wird es passieren? Stell dir vor, es hängt keinesfalls von ihnen ab, nur von dir – wie würdest du dann den Schöpfer darum bitten, dass Er sie zu Einem verbindet?

Sie reden wieder auf einem sehr hohem Niveau, ich verstehe Sie nicht… Sagen Sie mir, was muss ich konkret tun! Auf der Arbeit bin ich nicht in der Lage, an dies alles zu denken.

Du arbeitest doch nicht mit dem Kopf?

Doch, das ist das Problem! Ich arbeite mit dem Kopf und habe jetzt eine neue Position… Ich bin nicht in der Lage daran zu denken wie andere Freunde!

Sei nicht neidisch, du wirst sie noch überholen. Denke nur an eine Sache: die ganze Zeit, so oft wie es geht, in dem Maße wie du an eigene Probleme denkst, sorge dich um die Verbindung deiner Freunde, wie z.B. in der Armee oder ähnlichem.

Ich sage es Ihnen aus der Erfahrung – dies wird nicht klappen. Schlagen Sie etwas anderes vor…

Was heißt „wird nicht klappen“? Dann wirst du von anderen angerufen und sie werden dich daran erinnern. Und nachdem du das Klingeln gehört hast, denke 10 Sekunden lang darüber nach. In einer Stunde noch ein Klingeln und so wird es klappen. In einigen Tagen, wenn du kein Klingeln hören wirst, wirst du dich wundern: warum rufen sie mich nicht an? Denken sie etwa nicht mehr an mich? Haben sie mich über Bord geschmissen, rechnen sie nicht mehr mit mir? Die Gewohnheit wird zur zweiten Natur.

 

Artikel des Tages von Montag,  12.November 2018

Was machen wir praktisch am Tag, wenn jeder seiner Arbeit nachgeht?

Egal wo ich mich tagsüber aufhalte muss ich verstehen, dass alle Ereignisse die ich tagsüber durchlebe – ich habe einen Job, eine Familie und andere Probleme, die ich lösen muss – alle Oben im Voraus geplant sind. In diesen Ereignissen gibt es keinen Sinn und keinen Wert, außer dass ich aus diesen Zuständen und Ereignissen die ich tagsüber durchlebe, über die Verbindung zwischen uns nachdenke. Braucht jemand diesen Job? Dies ist eine Täuschung, eine Illusion – nur damit wir daraus an unserer Verbindung arbeiten können. Ihr versteht das nicht, taucht dort wie ins Wasser ein – in meinen Augen ist es nur ein Mülleimer – und grabt dort den ganzen Tag lang. Und ihr müsst im Gegenteil, diesen Mülleimer heiligen und korrigieren, sich die ganze Zeit in Gedanken und Gefühlen darüber erheben.

Das heißt, wir gehen zur Arbeit und müssen parallel…

Ich bin ständig mit meinen Freunden in Verbindung. Die Verbindung zwischen uns ist der Ort den ich ständig betrachte, die Augen aller sind dorthin gerichtet, das ist die Schechina. Der Raum zwischen uns ist ein Ort der Offenbarung des Schöpfers. Wie kannst du es vergessen? Was ist dir wichtig, dein tierischer Körper der in einiger Zeit sterben wird? Denk darüber nach. Du kannst nicht? Bitte deine Freunde darüber nachzudenken. Ihr befindet euch vor dem Ort an dem sich der Schöpfer offenbaren sollte, warum könnt ihr diesem Ort keine größere Bedeutung verleihen?

Ich sehe einfach nicht, wie ich während der Arbeit gleichzeitig etwas anderes in meinen Gefühlen und meinem Verstand machen kann.

Eine Person ist in der Lage dies zu tun, so baust du dein spirituelles Kli auf, daher ist alles so angeordnet. Dies steigt von einem perfekten Zustand zu einem unperfekten ab, so dass wir allmählich Vollkommenheit aus dieser Unvollkommenheit aufbauen, sonst werden wir keine Kelim haben. Wenn wir nicht aus der Welt der Unendlichkeit herabgestiegen wären, welche Art von Kelim hätten wir? Und so musst du dich aus deiner Arbeit, aus der Familie, allen Ereignissen und Problemen die dir geschehen, auf die Schechina konzentrieren, um sie auf die Offenbarung des Schöpfers vorzubereiten und Ihm dadurch Genuss zu bereiten. Wenn du es machst und die Schechina ein Ort zwischen den Freunden ist, – „von der Liebe zu den Geschöpfen bis zur Liebe zum Schöpfer“ – dann kommst du zum Ziel, sonst – nicht. Es gibt nichts hinzuzufügen: entweder ja oder nein.

Uns fehlt ein Beispiel durch das jeder zeigt wie er sich um den Freund kümmert, auf die Freunde zugeht um sich zu verbinden, um somit einen Ort für die Offenbarung des Schöpfers zu schaffen. Versucht es im Laufe des Tages zu machen, erlaubt eurem Ego nicht euch wieder für sich selbst zu sorgen. „Wann denn ich?“ ist nicht das Problem – es ist der Zerbruch, die Zerstörung. Wir sollen begreifen dass wir keine Wahl haben, wir sollen über die Natur hinaufsteigen. Es gibt ein Hindernis zwischen mir und dem Freund, und ich soll das überspringen um den Freund zu erreichen, mit ihm zu arbeiten und in ihn meine Kräfte investieren. Es ist nur ein psychologisches Problem – sonst nichts. Wenn sich ein Mensch davon überzeugt, schafft er es mit der Unterstützung der Gruppe.

Man kann viel darüber reden, aber uns fehlt die Bürgschaft damit jeder den anderen wach rüttelt, ein Beispiel gibt. Welche Beispiele habe ich gestern im Laufe des Tages bekommen? Wem war ich selbst ein Beispiel? Von wem habe ich die Größe des Ziels bekommen? Mit wem habe ich darüber gesprochen, wen habe ich unterstützt? Mit wem habe ich versucht eine Verbindung aufzubauen – imZehner oder zwischen den Zehnern? Habe ich einen solchen Bericht am Ende des Tages über mich erstellt oder nicht? Wenn nicht, dann ist er nicht bei der Arbeit.

Schreibt auf dem Blatt Papier nieder, wie oft am Tag ihr daran gedacht habt, dass das spirituelle Kli zwischen uns, in der Verbindung zwischen uns, ist. Wiederholt es 1000 Male und noch 1000 Male, und sieht, inwiefern es schwer fällt – du zwingst dich, und das heißt eine Anstrengung, die Arbeit – das bringt Licht. Denkt an die anderen damit sie es auch tun, weil erst dann merken wir, inwiefern einer dem anderen hilft.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 11. November 2018

Man muss sich sehr davor hüten, um sich nicht an den Schöpfer, noch vor dem Aufbau der Verbindung mit den Freunden, zu wenden. Erst, wenn du dich richtig auf die Gruppe ausgerichtet hast, auf die Verbindung, die Einheit, dein Verlangen sie zusammen als einen Mechanismus zu sehen. So wirst du dich dann, indem du dir vorstellst, dass du alle ihre Herzen, in ein Herz verbindest, mit diesem einen Herzen zum Schöpfer wenden.

Genau das ist das richtige Gebet Schacharit (das Morgengebet). Es ist nicht wichtig, wann innerhalb des Tages du das Gebet erhebst. Das Schacharit bedeutet, dass du „die Morgendämmerung“, die Wendung an den Schöpfer und die Korrektur, beginnst.

Wir denken, dass diese Bedingung „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ am Ende der Korrektur mit Hilfe des Lichtes, das zur Quelle zurückführt, realisiert wird. Das ist aber nicht richtig. Wir sollen mit dieser Bedingung anfangen: wir arbeiten an ihr und nur an ihr. Von ihr angefangen und weiter können wir richtige Handlungen aufbauen und uns richtig an den richtigen Schöpfer wenden. Ansonsten wird alles sündhaft sein.

Einerseits muss man sich um die Bürgschaft zwischen uns kümmern, das heißt um die richtigen Reaktionen aller Freunde einander gegenüber. Damit es im Zehner ein Netz der Wechselbeziehungen gibt und wir dieses Netz der Verbindungen wahrnehmen. Dieses Netz soll sich in Zehn Sefirot, die sich zu einem Parzuf  verbinden, verwandeln. Dann wird in diesem Parzuf die Bedingung für das Innere Licht (Or Pnimi) geschaffen, für die Entfaltung des Schöpfers im Geschöpf. Das ist eigentlich der Zehner: das vollkommene Ganze.

Deswegen lasst uns darüber beraten, darüber reden, wie wir das Gebet zum Schöpfer organisieren. Und nicht so, dass es jeder alleine macht, an sich denkt und das Gebet aus seinem Herzen erhebt. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten, werden wir sehen, dass wir uns genau auf diese Weise an den Schöpfer wenden. Unser Ego ist dazu bereit, es hat kein Problem darum zu bitten, zu verlangen, zu flehen, zu weinen. Das geschieht jedes Mal, ständig. Das Problem ist nur, dass dieses Gebet uns auf den Weg der Leiden führt.

In dem Maß, in dem wir nicht imstande sind den Schöpfer richtig zu erwecken, in diesem Maß wird Seine Reaktion, die wir eigentlich in richtiger Form erzeugen müssten, sich in eine Gegenform verwandeln und diese führt uns auf den Weg der Leiden. Also, entweder wenden wir uns selber, auf dem Weg der Tora an Ihn, oder wenn wir diesen Weg nicht nutzen, erzeugt er Druck auf uns, durch den Weg der Leiden.

Wie kümmern wir uns mit Hilfe der gegenseitigen Bürgschaft, in Gedanken an alle, damit jeder Freund, schweigend, in seinem Herzen, nicht vergisst sich richtig an den Schöpfer zu wenden?

Nur über die Freunde.

***

Wir sollen uns um die Verbindung zwischen uns kümmern, damit genau der Platz der Verbindung zwischen uns (und nicht jeder von uns) der Punkt der Aufmerksamkeit von uns allen ist. Wir sollen dem ständig die Wichtigkeit geben. Dass muss zu unserem „Kind“ werden, das wir geboren haben und uns zusammen um dieses „Kind“  kümmern. Du verhältst dich mit Zärtlichkeit und Liebe zu ihm, sehr pflegend, damit es lebt, sich entwickelt und wächst.

Kann man bestimmen, ob sich der Mensch um die Verbindung zwischen uns kümmert oder nicht?

Nach seinen Handlungen, nach dem, wie er sich einbringt. Es gibt solche, die das in größerem Maße machen können und solche, die dies in kleinerem Maße tun. Es gibt stärker „verschlossene“ Menschen und offene Menschen. Es gibt diejenigen, die viel reden und nichts tun und umgekehrt: tun viel und sind schweigend dabei. Es gibt unterschiedliche Menschen. Aber im Allgemeinen, beginnt ihr zu sehen, dass wir alle verbunden sind, das organisiert der Schöpfer. Das ist einerseits. Andererseits aber werdet ihr spüren, dass dieses Verhalten zwischen euch zur Shechina wird, also die Verbindung zwischen euch ein Eigenleben hat. Das ist wie ein Motor, der alleine wie ein Stück Eisen ist, aber er hat alles Nötige: Öl, Sprit, Elektrizität, damit er funktioniert.

Genau diese innere Arbeit, die dieses System erzeugt, dass sie ein Eigenleben hat, sollen wir offenbaren. Wir sind wie ein toter Körper. Wenn wir aber beginnen uns miteinander richtig zu verbinden, offenbaren wir plötzlich, dass die Verbindung zwischen uns nicht genügend war um sie zu offenbaren. Das heißt die Offenbarung der Shechina.

Wie wird ein Mensch zu einem aktiven Teil der Verbindung zwischen uns?

Vor allem dank der Sorge die anderen zu dieser Verbindung zu animieren. Hier kommt: “der Mensch helfe seinem Freund“. Hier haben Platz: die Erhabenheit des Schöpfers und des Ziels, hier ist auch das Spiel allen zu zeigen wie du dich darum kümmerst, damit alle sehen, wie wichtig das für dich ist.

 

Artikel des Tages vom 8. November 2018

Ihr versteht nicht, dass das alles der Schöpfer in bester Form für unser Vorankommen organisiert. Wir nehmen nicht jeden Zustand richtig an. Jeglichen Zustand muss ich so annehmen, da dies genau das ist, was ich brauche, in der genauesten Form. Der Zustand, die Wahrnehmung, die Richtung, die zu mir von oben kommt, genau das soll ich annehmen und auf dieser Basis soll ich richtig handeln. Ich ärgere mich nicht und mache keine Berechnungen, wieso ich das bekommen habe. Ich habe das aus dem allgemeinen Kli erhalten, aus meiner Seele, die diesen Kli darstellt und das ist der optimale Zustand für meinen Fortschritt. Und was soll ich jetzt tun?

Normalerweise ist unsere Handlung die Bitte: ich möchte über meinen Egoismus aufsteigen, über die Kräfte, die mich von meinen Freunden und auf diese Weise vom Schöpfer entfernen. Ich möchte, dass über diese uns trennenden Kräfte, die Kräfte der Verbindung kommen und dass wir uns in so einem Netz zu verbinden beginnen, innerhalb welchem wir den Schöpfer offenbaren können damit wir Ihm Genuss bereiten können.

Lasst uns damit anfangen, dass das, was wir in jedem Moment des Lebens bekommen, die optimale Form für unseren Fortschritt ist. Man soll keine Berechnungen durchführen, wieso der Schöpfer für uns das gemacht hat. Er hat das in bester Art und Weise für uns gemacht. Und wenn wir das nicht richtig „ablesen“ können, lasst uns es dann gegenseitig festigen, damit wir uns richtig dazu verhalten. Das bedeutet „über dem Verstand“.

Wie verstehe ich, dass in der Gruppe die Liebe zu den Freunden existiert? Und was bedeutet es in dieser Gruppe zu sein?

Die Gruppe existiert in einem guten Zustand. Das gesamte Zerbrechen ist nur in unserer Einbildung, uns gegenüber entstanden. Es gab niemals ein Zerbrechen, keine Sünde, nichts. Das alles ist scheinbar nur dazu da, damit wir das studieren. Das ist so wie wir dem Kind lehren: wir zerstören Lego – Bauten und möchten, dass es sich selber etwas aufbaut. So wird der Mensch klüger und versteht, nimmt den Schöpfer wahr. Wir sollen diese Etappen durchlaufen, damit wir unsere Kelim, unsere Kräfte, Wahrnehmungen und Verständnis gegenüber dem Schöpfer entwickeln. Nur dafür!

Deswegen war das Zerbrechen kein Zerbrechen und es gab niemals den Engel des Todes. Wir werden das noch offenbaren. Die gesamte Schöpfung ist ein Spiel, aber ein sehr ausgeklügeltes, schwieriges, nicht einfaches Spiel. Wann wird es aber zum Spiel? Dann, wenn wir es als ein Spiel annehmen. Wenn wir das mit aller Seriosität annehmen, wenn wir uns wünschen werden dieses Rätsel, diese Verwirrung in unserem Verstand und Gefühlen, zu entschlüsseln und stattdessen die wahre Form zu offenbaren, kommt das. Man soll nur zusammen daran arbeiten.

Lass uns davon überzeugen, dass wir uns im System befinden, welches uns verwirrt wie in einem Film, den wir auf dem Bildschirm sehen. Wir wollen aber nicht in diesem Film leben. Ich möchte nach wahren Verhältnissen leben und nicht nach dem Film, der mir jetzt angezeigt wird. Ich komme in dieses „Theater“ rein, in den Film, und existiere buchstäblich drin.

Alles hängt von uns ab, davon, inwieweit wir dem gegenüber stehen wollen. Baut innerhalb der Gruppe ein wahres System der Verbindungen zwischen euch, als ob ihr schon korrigiert währt, als ob ihr schon in der Verbindung mit dem Schöpfer steht. Baut ein wahres System, wo ihr nicht mit der Verhüllung einverstanden seid. Baut so ein System der Wechselwirkungen auf und ihr werdet sehen, wie das euere Entwicklung beschleunigt.

Artikel des Tages von Mittwoch, den 7.11.2018

Wir sind uns alle darüber einig, dass wir uns annullieren müssen und es ist sogar theoretisch klar, wie es gemacht wird. Aber warum passiert es nicht?

Unser Problem liegt nicht darin, dass wir mit dem übereinstimmen was die Kabbala uns sagt, und nicht darin dass wir Zweifel haben, auch wenn dies der Fall ist. Unser Problem ist, dass wir nicht zu einer sinnvollen und genauen Realisierung kommen. Wir übernehmen keine Bürgschaft zwischen uns. Wir führen viele Handlungen durch, aber nicht an der Stelle, die als Bürgschaft bezeichnet wird. Es ist besonders wichtig in unserer Zeit, in unserer Generation, dass wir es gut realisieren, denn damit legen wir einen Grundstein von dem aus wir die ganze Welt in einer korrigierten Form neu errichten werden. Das tun wir nicht. Wir  führen wir natürlich viele Aktionen durch, sie führen uns zu dem richtigen Zustand, aber wir sind immer noch nicht da angekommen. Die Tatsache, dass wir alle damit einverstanden sind, ist eine grundlegende Vereinbarung, aber keine Handlung.

 

Natürlich wäre es gut und richtig, sich um die Größe der Freunde in meinen Augen zu kümmern: inwieweit ich mit ihnen verbunden bin, abhängig von ihnen bin, wie sehr sie mich beeinflussen. Aber das ist nicht das aktuelle Problem. Unser jetziges Problem ist, in welche Richtung wir gehen. Und das ist die Bürgschaft, das Verbindungsnetz zwischen uns. Wir müssen solche Verbindungen zwischen uns aufbauen, die dem Schöpfer entsprechen werden. Wenn wir eine solche Verbindung zwischen uns herstellen wollen, dann werden alle anderen Bedingungen – mit den Freunden zu verschmelzen, sich mit ihnen zu verbinden usw. – in die Hauptaktion aufgenommen.

Lasst uns uns auf das, was wir jetzt lernen, konzentrieren. Wir wollen die bereits bestehende Verbindung zwischen uns erkennen. Wir wollen sie enthüllen und uns ihr anschließen – jeder in Bezug zu den anderen und alle in Bezug zu allen. In diesem guten Verbindungsnetz zwischen uns, das wir in perfekter Form weben, so dass es gegenseitig und richtig organisiert ist, wird es keinen Druck und keine Verzerrungen geben. Sobald wir zu einer so guten wechselseitigen Beziehung zwischen uns kommen, werden wir es dem Schöpfer, der inneren Kraft dieses Netzwerks ermöglichen, sich zu offenbaren – als würden wir einen Abstimmknopf drehen.

***

Im Grunde sprechen wir über ein einziges Thema – es gibt darüber hinaus nichts  worüber man sprechen kann. Wenn man fragt: „Wer bin ich? Was bin ich? Warum?“ – muss man aus sich selbst heraustreten und versuchen, sich „außerhalb seiner Haut“ zu befinden, über seinem Willen zu empfangen. Wenn er nach sich selbst fragt, kümmert er sich um seinen materiellen Zustand. Wenn man nach Beziehungen zum Nächsten fragt, nach der Verbindung mit den anderen (und wir haben gesagt, dass dies ein „Ort“ genannt wird), kümmert man sich um seinen spirituellen Körper, d. H. um die Seele. Wir sollten ständig dran bleiben, alle möglichen Übungen zu machen, Zitate zu lesen, Lieder zu singen, um den Menschen immer wieder zu der Fürsorge für das System, das außerhalb von seinem Ich liegt, zurückzuführen. Wir ist ein echtes spirituelles System, nicht Ich, denn das wirkliche Ich ist Wir, die zum System von Adam HaRishon vereint sind.

Unabhängig davon, wie viele Passagen wir jetzt lesen und worüber wir sprechen, wird die Wissenschaft der Kabbala in unseren Augen schließlich mehr und mehr darauf fokussiert sein, die Aufmerksamkeit des Menschen von seinem Ich auf Wir zu verlagern, davon, was er empfindet auf das, wie es zwischen uns geschieht. Und das ist das Wesentliche an den Anstrengungen, Übungen und Gewohnheiten. Sobald wir anfangen zu empfinden, dass wir außerhalb unseres Körpers existieren, werden wir in diesem außer-körperlichen Leben die Shechina und den Schöpfer spüren, die es füllen. Es ist wie ein neues System, das vom Schöpfer animiert wird. Dann können wir uns immer darum kümmern, es zu erweitern, zu stärken und detaillierter zu klären. Dies ist die Leiter der spirituellen Stufen.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 6. November 2018

Alle unsere Korrekturen sind (wie geschrieben wurde):„alles klärt sich im Gedanken“. Das Gesetz des Zerbrechens aber ist, dass die Verbindungen zwischen den Bestandteilen zerbrochen wurden und nicht in jedem Bestandteil innendrin.

Mit anderen Worten, wird der Mensch nicht danach beurteilt, was er selber darstellt, sondern nur nach seiner Einstellung zum Nächsten. Also, nur bezüglich der Verbindung mit dem Nächsten, inwieweit sich der Mensch in dieser Verbundenheit befindet oder nicht. Nur danach können wir ihn beurteilen. Es gibt nichts gutes oder schlechtes sondern nur die Bereitschaft zur guten Wechselwirkung zwischen den zerbrochenen Bestandteilen.

Deswegen kommt es so, dass jeder verpflichtet ist bereit zu sein, die Mängel des Freundes wahrzunehmen damit man mit ihnen die richtige Wechselbeziehung eingeht. Und nur innerhalb dieser richtigen Verbindung, wo sie sich umeinander kümmern, erbauen sie den Namen des Schöpfers. Dabei formen sie den Schöpfer wie gesagt wurde:“ihr habt Mich erschaffen“.

Womit?

Indem ihr versucht habt, euch in allen möglichen Formen zu verbinden und ihr habt danach gesucht, wo hier wirklich der heilige Name ist und wo der sogenannte „Platz der Ehre“ sein wird. Und das befindet sich zwischen uns, weil der Schöpfer sich zwischen uns verbreitet und nicht im Einzelnen.

Daraus ergibt sich eine Regel darüber, dass man für den Freund beten soll, seinen Schmerz wahrnehmen soll: die Leiden des Nächsten, sich in die Gesellschaft zu integrieren und nicht sich von ihr zu entfernen. Also es erledigen, all diese Beschlüsse, Gebote „zwischen dem Menschen und seinem Freund“, die die Gebote „zwischen dem Menschen und dem Schöpfer“ voraus gehen. Und erst nach diesen Korrekturen „zwischen dem Mensch und dem Freund“ erfolgen die Verbindungen, die Regeln, die Gesetze zwischen dem Mensch und dem Schöpfer. Weil es bis jetzt noch keinen Platz gibt, gegenüber welchen man handeln sollte. Wir sollten diesen Platz erbauen. Das ist genau die Verbindung zwischen uns.

Also, wenn wir zwischen uns den Platz, der „bejt Mikdasch“ (das Haus der Heiligkeit), in dem sich die Heiligkeit, die Kraft der Liebe und der Verbindung offenbaren soll, nicht erbauen, dann bewegen wir uns nicht in die richtigen Richtung.

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In der Spiritualität gibt es kein anderes Kriterium als die Bewertung des Maßes der Wechselbeziehung. Alles was du verstehen willst ist unwichtig, das wird nicht berücksichtigt. Wieso? Weil das alles der Schöpfer macht, Er stellt diese Bedingungen auf. Das, inwieweit wir den Erfolg in allen unseren Sachen erzielen, in den Handlungen der Verbreitung, das alles macht der Schöpfer. Wo sind wir dann? Wir sind nur in dem Maß in der Bürgschaft, die wir fähig sind zwischen uns zu realisieren. Da wo jeder mit Kraft in den anderen „hineingeht“, wo er wahrnimmt inwieweit er dem anderen helfen kann, sich in ihn einschalten kann und auf diese Weise weiterhin mit ihm verbunden bleibt.

Was bedeutet: in den anderen „hineingehen“?

Das bedeutet inwieweit ich dem Freund helfen kann in dieser Wechselbeziehung zu sein. Inwieweit ich zusammen mit ihm in diese Wechselbeziehung hineingehe, inwieweit wir zusammen sind. Ich und Er: wir treten tiefer in die Wechselbeziehung mit den andern Freunden ein. Hier ist im Prinzip unsere Arbeit. Das ist uns auferlegt. Außer der Ausführung der Bürgschaft brauchen wir nichts mehr zu tun. Alles andere macht der Schöpfer.

Wie äußert sich das aber?

Wie stark ich mit aller Kraft in den Freund hinein gehe nehme ich wahr, inwieweit ich ihm helfen kann damit ich mit ihm in innerer Verbindung bin. In dieser inneren Verbindung zwischen uns soll die Kraft des gegenseitigen Gebens, die sich Schöpfer nennt, sein.

Ich muss mich also über mich zu ihm erheben und er soll sich über sich, zu mir erheben. Dann werden wir uns in der Mitte, wo jeder mit eigener Kraft den anderen helfen will, treffen. So „dringen“ wir ineinander ein: ich in ihn und er in mich. Und diese Verbindung zwischen uns ist genau dieser Platz, wo sich der Schöpfer offenbaren wird.

Inwieweit ich fähig bin um nicht zu „zerfallen“ und zu fliehen. Wenn ich, um nicht zu fliehen, nur mit jemand Einzelnen zusammen sein kann, dann nehme ich diesen Einen und versuche mit ihm ständig in so einem Zustand zu sein, wo ich mich außer mir befinde und in seine Richtung ausgerichtet bin, indem ich seine Mängel (Chissronot) offenbare. Hier braucht man keine Wörter, nur die Absichten. Man soll seine Bedürfnisse finden, für ihn die Bürgschaft gewährleisten, ihm die Sicherheit und die Unterstützung geben. Weil seine Spiritualität von mir abhängt, er selber kann nichts im Bezug auf seine Spiritualität tun. Die richtige Bürgschaft besteht darin, dass keiner etwas für sich persönlich gewährleistet, nur einer gegenüber dem anderen.

 

 

Artikel des Tages von Montag, 5. November 2018

Wie kann es sein, dass ein Mensch so viele Jahre investiert hat – 10,15,20 – und er hat nichts in der Hand? Aber er freut sich darüber, wie sehr er nichts hat und wie sehr er es will. Das heißt, er hat ein starkes Verlangen und gleichzeitig offenbart er Perfektion zwischen beiden Gegensätzen. Dies ist nach unserem irdischen Verstand überhaupt nicht fassbar. Wenn er jedoch die Spiritualität begreift, kann er sich aus den zwei Zuständen zur Eigenschaft von Bina, zum spirituellen Zustand erheben und allmählich beginnt er zu fühlen, dass Spiritualität existiert, und der spirituelle Zustand entsteht aus der Kollision zwischen großem Verlangen und nicht realisiertem Chissaron. Er sucht nach einer Möglichkeit, sich zu annullieren und wird dadurch würdig, das höhere Licht zu empfangen.

Um diese beiden Linien zu vereinen, kommt das Licht von oben – wir selbst tun es nicht. Unsere einzige Mitwirkung besteht darin, das höhere Licht zu erwecken und uns darauf vorzubereiten. Wenn ich zum Beispiel nach all meinem Suchen, meinen Wünschen und Bestrebungen damit einverstanden bin, dennoch in diesem Zustand zu bleiben – mit großem Chissaron einerseits und mit Vollkommenheit andererseits – bereite ich mich dadurch auf die mittlere Linie vor. Dies sind Gegensätze, und wir sind noch nicht in der Lage, dabei zu sein, aber wir können es ein wenig fühlen. Jeder ist etwa zehn Jahre auf der Suche, und wenn man nach zehn Jahren immerhin dran bleibt und sagt: „Ich bin bereit, jeden Moment weniger zu verstehen, wie die kleinste Ameise zu sein, so klein wie ein Sandkorn. Ich will nichts. Warum? Weil die Größe des Schöpfers mich beherrscht und dieses Wissen reicht mir in der größten Verschleierung.“ Wenn ein Mensch dafür bereit ist, kommt er durch das Nadelöhr.

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„Ein Mensch offenbart, dass er nichts hat. Wie kann er perfekt sein? Aber trotz allem, geht er über den Verstand, gemäß dem, was ihm sein Lehrer geboten hat. Es stellt sich heraus, dass seine Vollkommenheit über dem Verstand aufgebaut ist, und dies wird Glaube genannt.“

Er spürt dies nicht in seinen Kelim. Wenn er aber angewiesen wird, perfekt zu sein, tritt er in die Perfektion ein. Wir müssen versuchen, uns in diese Zustände irgendwie hineinzufühlen. Dies sind schwierige Übungen – sich zu beugen, etwas offenbaren zu wollen, zu bitten. Wenn alle in der Gruppe solche Anstrengungen unternehmen, hat es seine Auswirkung und wir werden eine Veränderung spüren. Die Zeit ist sehr passend: wir empfinden Müdigkeit, Abstieg – das ist sehr gut. Es scheint uns so zu sein, weil wir ernsthaft gearbeitet haben. Nein, dies ist die Abwesenheit des höheren Lichtes, die uns dazu aufruft, uns unten noch mehr Mühe zu geben.

Das Wohl des Schöpfers ist das Wohl der Gruppe. Wenn du dich wirklich anstrengst, dich in der Gruppe aufzulösen und dich ihnen zu übergeben, beginnst du zu fühlen, dass diese Arbeit sich außerhalb von dir befindet. Es ist nicht wie im normalen Leben, wenn Leute zur Armee, zum Kommando gehen und bereit sind, sich selbst zu opfern. Wenn du anfängst, dich mit der Gruppe zu verbinden, werden dir solche Schwierigkeiten und Probleme gegeben, dass du die Hilfe des Schöpfers brauchen wirst, die Hilfe des höheren Lichtes. Dies bedeutet, dass die Stärke des Heldentums nicht ausreicht, um ein Verlangen mit Hilfe des anderen zu überwinden – ein größeres Verlangen gegenüber einem kleineren. Angenommen, man hat mir gesagt, ich solle etwas tun, aber ich will es nicht. Dann bekomme ich die Kraft des Willens, überwinde meine Faulheit und tue es. Nein, im Spirituellen geht das nicht. Um in der Gruppe zu sein, muss ich die Eigenschaft des Gebens erlangen, weil die Gruppe kein Kommando ist, sondern eine spirituelle Struktur, und dort das Gesetz der spirituellen Vereinigung gilt.

Dies ist das Hauptproblem, denn wenn ich keine Freude bewahren, befinde ich mich außerhalb der spirituellen Arbeit. Wenn ich für einen Moment in Verzweiflung, mangelndes Verlangen gerate, dann höre ich die Arbeit auf. Das heißt, eine Änderung meiner Einstellung zur Arbeit bringt mich aus der spirituellen Arbeit heraus. Was soll ich tun? Nur durch die Größe des Schöpfers, die Größe des Ziels finde ich den Ausweg – die Gruppe muss es mir ständig geben. Dies ist der Zweck der gemeinsamen Bürgschaft – jedem Freund die Größe des Ziels zu geben.

Artikel des Tages vom 4. November 2018

Man muss verstehen, dass das Studium die Vorbereitung zur Handlung sein soll. Und man soll jedes Mal schauen, wie können wir, bezüglich der Zustände, die wir jetzt zwischen uns haben, die Verbindung zum anderen Niveaus aufbauen. Die Verbindung innerhalb der anderen Natur, damit es dort keine Form des Verlangens gibt, die ich heute habe, welches mich erfüllt und lenkt, sondern, damit es hier das Verlangen zu geben, gäbe. Ich weiß nicht was das Verlangen zu geben ist. Egal, wie oft ich mich umdrehe, ich offenbare nur das Verlangen zu empfangen.

Man sagt, dass man hier eine einfache Handlung durchführen soll. Diese Handlung befindet sich im Prinzip neben uns: mach dein Verlangen, seinem Verlangens ähnlich. Wenn du dich anstrengst das Verlangen des Nächsten zu nehmen und es über deines zu stellen, damit es höher, größer und wichtiger als dein Verlangen ist, obwohl es deinem Verlangen entgegengesetzt ist und wenn du seinen Gedanken, der deinen Gedanken entgegengesetzt ist, annimmst, wirst du fähig sein dazuzulernen, was es bedeutet eins durch das andere zu ersetzen (so gut wie man das kannst).

Außerdem, du kannst dich natürlich an die Gruppe wenden, an den Schöpfer, an den Lehrer. Im Endeffekt wirst du fähig sein dich in dieser Form zu überwinden und du wirst verstehen, was es bedeutet über dein Wissen, Gefühl und Verstand zu gehen.

Deine Gefühle und dein Verstand bleiben dieselben, du erlangst aber die Gefühle und den Verstand des Nächsten dazu. Der Nächste ist im Prinzip die Gruppe. Du gehst hinter ihnen her mit geschlossenen Augen, du kannst also nicht überprüfen oder vergleichen, was du hast und was sie haben. Man kann das eigentlich nicht machen, weil dir das die richtige Herangehensweise zum Aufbau des neue Kli’s verdirbt. Es ist einfach. Wie uns erklärt wird: du hast den Stuhl und er hat keinen. Dann musst du ihm den Stuhl geben. Kurz gesagt, wir sollen es so machen, dass das Verlangen des Nächsten, der Gruppe, all meine Handlungen bestimmen würde und ich nutze meinen Körper nur als eine Maschine, in der sich das Verlangen der Gruppe befindet.

So schreiten wir voran, bis ich entdecke, dass dies das Verlangen des Schöpfers ist und das bestimmt alles. Das befindet sich in mir und ich beginne aus der Handlung, die ich vollbringe, Ihn zu erkennen: “aus Deinen Handlungen werden wir Dich erkennen“. Wo sind die Handlungen des Schöpfers? – In mir, wenn ich Ihm Platz anbiete mich zu lenken gemäß meiner Wahl. Dann offenbare ich innerhalb dieser Handlungen Seine Natur, Seinen Charakter, wenn man das so sagen darf. Ich offenbare das Programm, die Herangehensweise. So werde ich Ihm ähnlich, ich komme zur Verschmelzung, wo sich der Schöpfer in das Geschöpf einkleidet.

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Kann ich mir, in meinem jetzigen Verstand und den Gefühlen so wie sie sind, einen Zustand vorstellen, den ich fixiere und etwas Entgegengesetztes aufbaue?  Also in meinem Wissen, in meinen Gefühlen und meinem Verstand, in dem, was ich selber sehen und denken möchte, baue ich noch einen Zustand, der meinem Verstand und meinen Gefühlen entgegengesetzt ist. Ich weiß nicht so richtig, was es bedeutet entgegengesetzt zu sein, denn, wenn das einfach etwas Entgegengesetztes ist, bedeutet das, dass ich das selber gebaut habe. Ich möchte von oben den neuen Verstand und neue Gefühle bekommen. Die Anderen, nicht in meinem Stil. Ich möchte einen neuen Kopf bekommen: den Kopf des Gebens, der Liebe, solche Sachen, die ich nicht habe. Ich möchte, dass sich dies in mir über meinem – ich – befindet, über meinem natürlichen Verstand und Gefühlen. Ich möchte, dass diese beiden Niveaus gleichzeitig existieren. Denn, wenn ich nur die neuen Gefühle und den neuen Verstand bekomme und ich es vom Schöpfer erhalten habe und mich lenkt, dann bin ich zum Engel geworden. Der spirituelle Mensch aber, ist derjenige, der zwei Niveaus beinhaltet: das Niveau des natürlichen Verstandes und der natürlichen Gefühle des Empfangen und darüber das Niveau des spirituellen Verstandes und die Gefühle, fürs Geben. Beide Niveaus befinden sich im Menschen und Er befindet sich zwischen ihnen.

Artikel des Tages von Donnerstag, den  1.11.2018

Vorbereitung zum Unterricht

Was ist die spirituelle Arbeit, der wir würdig geworden sind? Wofür sind wir dankbar?

Artikel des Tages
Zwei Menschen führen eine Handlung durch – der eine unter dem Verstand und der andere über dem Verstand.

Man fühlt keinen Unterschied in der Handlung, nur in der Absicht. Derjenige, der sich unter dem Verstand befindet, handelt nur aus dem Grund, dass er es für notwendig hält und hat dies als eine Angewohnheit angenommen, die zur zweiten Natur geworden ist.

Und es gibt auch den Glauben über dem Verstand, wenn einem nicht klar ist, warum und weshalb man es tut. Man denkt nicht über die künftige Welt, über die Belohnung nach, sondern führt diese Handlung durch nur weil man eine Motivation von der Gruppe bekommen hat. Man hofft damit dem Schöpfer Genuss zu bereiten ohne jegliche Antwort für sich selbst zu bekommen, ohne dass man dadurch ein Verständnis, eine Erlangung von dieser Welt sowie von der künftigen Welt gewinnt.

Man richtet sich ausschließlich auf des Schöpfers Genuss aus. Man ist nicht in der Lage dies zu tun und hat keine Ahnung wie es geht, wenn man sich selbst überprüft und es in absoluter Form durchführen will.Und dann betet man: „Gib mir die Fähigkeit und Kraft, die Handlung zu unternehmen, in welcher es überhaupt nichts für mich selbst gibt.“ Und der Schöpfer gibt einem die Kraft, den Verstand, das Gefühl und die Fähigkeit, dies zu tun. Und man empfindet eine sehr große Freude daran, dass der tierische Körper von diesem Resultat nicht profitiert. Solch eine Handlung nennt sich „sauber“.

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Wir müssen jedem Freund das Gefühl von Arvut geben, das alle seine Sorgen, Ängste, Verzweiflungen und Störungen sowohl auf dem spirituellen Weg als auch in der äußeren Welt erlöschen. Die Empfindung von Arvut enthüllt die Gruppe in so einer Weise, dass man zu einem Gefühl kommt, dass man sich in einem vollkommenen Kli als ein integraler Teil befindet.

Und es ist unmöglich, dass man sich darin einsam fühlen wird. Man wird immer die richtige Berechnung haben, dass nur 10 existieren – nicht mehr und nicht weniger, nicht 9 und nicht 11 – sondern immer 10. D.h. meine Verbindung mit der Gruppe und unsere gegenseitige Bürgschaft führen uns zur neuen Realität. Dies sollte jeder von euch empfinden und dementsprechend leben.

Um 17 Uhr nach Israelzeit treffen wir uns für ein weiteres Gespräch. Bis dahin bleibt alle gesund und verbürgt euch füreinander – das ist das Wichtigste und das Einzige, woran wir denken müssen. Vor allem verbürge ich mich für meine Freunde darin, dass ich der Gruppe Recht gebe in allem, was sie tut.

Ich will die Arvut-Bedingung erfüllen. Darüber steht geschrieben: „Man kann eine abgelegene Stadt nicht zerstören“. D.h. es gibt keine Kraft in der Welt, die eine Stadt, in welcher Bösewichter und Verbrecher in gegenseitiger Bürgschaft leben, zerstören kann“. Und trotz der Tatsache, dass sie alle Verbrecher sind, sind sie „richtige“ Verbrecher – sie stehen jeder für die anderen und darin befindet sich die Kraft des Schöpfers. Das heißt, dass die Bedingung des Arvut und der Verbindung die erhabenste Bedingung ist. Sogar in der materiellen Welt, sogar zugunsten des Willens zu empfangen – dies ist die höchste Bedingung.

Wir werden noch über die Bedingung des Arvut in Klipot sprechen, das ist eine sehr große Kraft, ihr solltet sie nie vernachlässigen.

Es ist egal, im welchem Zustand ich mich befinde, ich strebe vor allem zur Arvut, zur Einheit mit unserer Gruppe. Viel Erfolg!

 

Die Absicht der Frau

Im Prozess des spirituellen Fortschrittes von Mann und Frau spielt das Maß der quantitativen und qualitativen Anstrengung eine große Rolle. Quantitative Anstrengungen werden nach der Anzahl der Stunden beurteilt, die ein Mensch tagsüber seiner spirituellen Entwicklung widmet. Die Qualität hängt davon ab, woran ein Mensch während dieser Zeit denkt. Ein Mensch befindet sich dort, wo sich seine Gedanken und seine Absicht befinden: Gibt er wirklich alles, was ihm möglich ist, um die Spiritualität zu erlangen? Dieses Kriterium betrifft Männer und Frauen gleichermaßen. Mit anderen Worten: Wenn wir über die innere Welt sprechen, muss eine Frau ein gleich großes Verlangen nach Spiritualität haben wie ein Mann – doch im Außen – also in äußeren Handlungen manifestiert sich dies unterschiedlich. Weiterlesen

Zitate zum Schlafengehen…

Aharei Mot [Nach dem Tod], Siehe, wie gut und wie angenehm, 66
Und ihr, die Freunde, die hier sind, wie ihr zuvor in Zuneigung und Liebe wart, werdet ihr euch fortan auch nicht trennen, bis der Schöpfer sich mit euch freut und Frieden über euch kommen lässt. Und durch euren Verdienst wird es Frieden in der Welt geben, wie geschrieben steht: „Um meiner Brüder und meiner Freunde willen, lass mich sagen: „Laß den Frieden in euch sein.“

Zitate zum Schlafengehen…

Baal HaSulam, Shamati 76 , Jede deiner Opfergaben sollst du mit Salz darbringen

„Jede deiner Opfergaben sollst du mit Salz darbringen“, was den „Bund des Salzes“ meint. Der Bund entspricht dem Verstand.

Es ist allgemein anerkannt, dass, wenn zwei Menschen einander Gutes tun, sie mit Sicherheit zu der Zeit, wenn Liebe zwischen ihnen waltet, keinen Bund schließen müssen. Gleichzeitig können wir jedoch sehen, dass die übliche Zeit, einen Bund einzugehen, gerade dann ist, wenn die Liebe waltet. Dann sagte er [Baal HaSulam], dass sich der Abschluss des Bundes, den man eingeht, auf später beziehe.

Das bedeutet, dass die Abmachung jetzt getroffen wird, so dass sie später, wenn es zu einem Zustand kommt, in dem jeder von ihnen denkt, dass der Freund nicht reinen Herzens für den anderen ist, eine Vereinbarung haben werden. Diese Vereinbarung wird sie verpflichten, sich an den von ihnen eingegangenen Bund zu erinnern, um die alte Liebe auch in diesem Zustand fortzusetzen.

Und dies ist die Bedeutung von „Jede deiner Opfergaben sollst du mit Salz darbringen“, also dass sich jede Krewut im Dienst des Schöpfers auf den „Bund des Königs” bezieht.

 

Zu sitzen und nichts zu tun ist vorzuziehen

Ich kann mich nicht länger zurückhalten mit allem, das zwischen uns steht: Daher versuch ich eine wahre offene Warnung, denn ich muss den tatsächlichen Wert der Wahrheit in unserem Land kennen. Das war immer mein Weg: Minutiös in die Handlungen der Schöpfung einzutauchen, um ihren genauen Wert zu erkennen, genauer gesagt, ob sie gut oder schlecht sind.  Weiterlesen

1991/41 Was sollte man tun, wenn man mit schlechten Eigenschaften geboren wurde?

Was sollte man tun, wenn man mit schlechten Eigenschaften geboren wurde?

Artikel Nr. 41, 1991

Im Sohar (Nasso 41) steht geschrieben: „Jemandes Handlungen widerspiegeln den Parzuf, in den er eingekleidet ist. Deshalb sagt er, dass ihr Antlitz etwas über die Form aussagte, in die sie eingekleidet waren, oder über die Merkawa (Streitwagen/Struktur) der vier Elemente der Welt – Feuer, Wind, Wasser und Staub – die weder über gute noch böse Neigung verfügen. Sie sind eher wie die Tiere der Welt.“ Weiterlesen

Zitate zum Schlafengehen…

Rabash. Artikel 24 (1991). Was bedeutet es, dass man einen Sohn und eine Tochter gebären sollte in der Arbeit?

Wenn man sich nach Wissen sehnt, also nicht über den Verstand arbeiten will, sondern ausdrücklich innerhalb des Verstandes, bedeutet es, dass er bereit ist zu arbeiten und sich zu bemühen, wenn der Körper die Vorteile der Arbeit und der Einhaltung der Mizwot [Gebote / guten Taten]  für den König versteht. Aber über den Verstand zu glauben, dem stimmt der Körper nicht zu. Stattdessen steht er und wartet darauf, dass der Körper es versteht, aber ansonsten kann er die heilige Arbeit nicht tun. Manchmal überwindet er diese Gedanken und Verlangen, und das verursacht in ihm Auf- und Abstiege. Aber wenn er entscheidet, dass er als „Staub“ arbeiten will, bedeutet das, selbst wenn er den Geschmack von Staub in der Arbeit schmeckt, dass es sehr wichtig für ihn ist, etwas für den Schöpfer tun zu können, und für sich selbst ist es ihm egal, welchen Geschmack er fühlt. Er sagt, dass diese Arbeit, in der man den Geschmack von Staub schmeckt, bedeute, dass der Körper diese Arbeit verspottet, und sagt zu dem Körper, dass seiner Ansicht nach diese Arbeit  wie „die Shechina [Göttlichkeit] aus dem Staub erheben“ betrachtet wird. Mit anderen Worten, obwohl der Körper in dieser Arbeit Staub schmeckt, sagt der Mensch, dass es Kedusha ist und misst nicht, wie viel Geschmack er in der Arbeit fühlt. Vielmehr glaubt er, dass der Schöpfer dieses Werk genießt, da es keine Mischung des Willens zu empfangen gibt, da er nichts zu empfangen hat, weil es in dieser Arbeit keinen Geschmack oder Geruch gibt, und hier nur der Geschmack von Staub ist . Aus diesem Grund glaubt er, dass dies die heilige Arbeit ist, und er ist erfreut.

Horn des Messias

Rav Yehuda Ashlag

Die Erlösung – nur mit Hilfe der Kabbala

Wisse, dass es das ist, wenn es heißt, dass die Kinder Israels erst erlöst werden, nachdem die verborgene Weisheit in großem Ausmaß enthüllt wurde, so wie es im Sohar geschrieben steht: „Durch dieses Werk [Sohar] werden die Kinder Israels vom Exil erlöst.“ Zu dieser Zeit gab es große Hoffnung auf Erlösung, weil die Schriften des Sohar zu der Zeit der Enthüllung von Bar-Kochba begannen, von welchem Rabbi Akiva, Rashbis (Rabbi Shimon Bar Yochai) Lehrer sagte: „Es soll ein Stern aus Jakob hervortreten.“ Nach der Zerstörung von Beitar war die Hoffnung besonders groß.

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Steter Tropfen höhlt den Stein

Auszug aus Rabashs Brief Nr. 40:

Die Zeit ist bereits gekommen, vorwärts zu schreiten, unserem heiligen Ziel entgegen, wie mutige Helden. Und der gepflasterte Weg, der zum Ziel führt, ist wie bekannt die Liebe zu Freunden, über die man zur Liebe zum Schöpfer gelangt. Die Liebe geht über „kauf dir einen Freund“. In anderen Worten, durch Taten kauft man das Herz des Freundes. Denn auch wenn man sieht, dass das Herz des Freundes wie Stein ist, ist dies dennoch keine Rechtfertigung, und wenn man fühlt, dass dieser sich eignet, ein Freund für die Arbeit zu sein, dann muss man ihn durch Taten erwerben. Weiterlesen

1984/85/11 Bezüglich des Streits zwischen Jakob und Laban

Artikel Nr. 11, 1984/85. Artikel unvollständig.

Es steht in der Tora geschrieben, dass bei einem Streit mit Jakob Laban zu ihm sagte: „Deine Töchter sind meine, dein Vieh ist mein, und alles was du hast, gehört mir!“ Im Streit von Jakob mit Esau, sagte Esau: „Ich habe viel von allem, lass deins dein sein.“
Wie Esau, so ist auch Laban Klipa, die unreine Kraft, oder die noch unkorrigierten Wünsche und die unkorrigierte Gedanken des Menschen, denn die Gedanken erscheinen in einem Menschen nur in dem Grad, in welchem sie dem Verlangen, das Gewünschte zu erreichen, helfen können. Weiterlesen

1984/14 Man sollte immer alles verkaufen, das man hat, und die Tochter eines weisen Schülers heiraten

Artikel Nr. 14, 1984

„Man sollte immer alles verkaufen, das man hat, und die Tochter eines weisen Schülers heiraten“ (Psachim 49). Das bedeutet, dass man den ganzen Besitz, den man mithilfe eigener Anstrengungen erworben hatte, verkaufen soll und sich stattdessen die Tochter eines weisen Schülers nehmen.

Wenn man sich keine Tochter eines weisen Schülers nimmt, gibt es in allen seinen Anstrengungen in der Tora und den Geboten keine Ganzheit. Und nur, wenn er die Tochter eines weisen Schülers heiratet, wird er der Vervollkommnung würdig. Daher sagten die Weisen, dass er alles, was er hat, für die Tochter eines weisen Schülers verkaufen soll. Daher muss man nachvollziehen, wer die Tochter eines weisen Schülers ist. Weiterlesen

Die Schwere in der Annullierung vor dem Schöpfer

Wir müssen den Grund für die Schwere wissen, die man empfindet, wenn man sein „Selbst“ vor dem Schöpfer annullieren möchte und sich nicht mehr um seinen Eigennutz kümmern will. Man gelangt zu einem Zustand, als stünde die ganze Welt still, als sei man nun aber allein auf der Welt und ließe seine Familie und seine Freunde zugunsten der Annullierung vor dem Schöpfer zurück.

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