Parasha BeHar / Tora Abschnitt „Auf dem Berg“

3. Buch Mose, Leviticus 25:1 – 26:2

Zusammenfassung

Der Abschnitt BeHar (Auf dem Berg) beschäftigt sich mit etwas, das scheint, als sei es ein Finanzgesetz“. Es beginnt damit, dass Moses auf dem Berg Sinai ist und vom Schöpfer die Mizwa (Gebot) der Shmita, den Verzicht auf den Anbau von Feldfrüchten im Land jedes siebte Jahr und die Mizwot (Gebote) des Jowel, dem Jubiläum des 50. Jahrestages, erhält. Der Schöpfer gibt seinen Segen, damit das sechste Jahr so ertragreich ist, dass genug für die nächsten drei Jahre wächst, um die Mizwa von Shmita und Jowel zu befolgen, ohne dass sich das Volk Israel um den Lebensunterhalt zu sorgen braucht.

Später werden die Gesetze über den Verkauf eines Hauses oder Grundstücks, die Auslösung eines Hauses oder eines Feldes von einem Menschen aus dem Volk Israel durch einem anderen, erklärt. Auch die Gesetze über das Los der Leviten und das Verbot des Verkaufs von Städten oder Häusern, welche ihnen gehören, wird beschrieben. Ebenfalls die Gesetze über den Verkauf eines Menschen aus dem Volk Israel in die Sklaverei und dessen Behandlung, sowie die Gesetze über das Verbot der Anbetung von Götzenbildern, Säulen und Statuen aus Stein werden dargelegt. Weiterlesen

Parasha Emor / Tora Abschnitt „Sage“

3. Buch Mose, Leviticus 21:1 – 24:23

Zusammenfassung

Der Abschnitt Emor (Sage) beginnt mit Regeln für Priester, die es ihnen verbieten, eine geschiedene Frau, eine Witwe oder eine Hure zu heiraten. Sie erlauben ihnen nur, eine Jungfrau zu heiraten. Es ist ihnen auch verboten sich den Toten zu nähern. Nur Angehörige dürfen dies tun und sich damit verunreinigen. Hohepriestern ist es verboten, sich zu verunreinigen, selbst wenn ihre nahen Verwandten gestorben sind. Ebenso ist es ihnen verboten, sich den Kopf und den Bart zu rasieren. Auch ist es ihnen untersagt, ihren Körper zu verunstalten. Ein Cohen (Priester) mit einem Makel an seinem Körper wird nicht als Priester angesehen und kann nicht im Tempel dienen. Weiterlesen

Studienmaterial für den Kongress in Remscheid!

Lektion 1
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Lektion 2
https://docs.google.com/document/d/1qra00MzIEE1EKbDQoiiAV_3EXLWvcnIwgm9Nl3ObpRo/edit

Lektion 3
https://docs.google.com/document/d/1EwRAGVPq7VAtKfHS92llx0_5MpruUP5B7A0puDqussQ/edit

Lektion 4
https://docs.google.com/document/d/1oLZCzfKrTgvFymnDNDmLXA1k6Pwxq4V5Cd0m2NSj32U/edit

Parashijot „Acharej Mot“ und “Kedoshim“/ Tora Abschnitte „Nach dem Tode“ und „Heilige“

3. Buch MoseLeviticus 16:1 – 18:30 und 19:1 – 20:27

Zusammenfassung

Die Abschnitte Acharej Mot (Nach dem Tode) und Kedoshim (heilige) sind miteinander verbunden. Im Abschnitt Acharej Mot, nach dem Tod der beiden Söhne Aarons, Nada und Abihu, legt der Schöpfer Moses verschiedene Regeln vor, wie Aaron sich dem Heiligen in der Stiftshütte nähern darf. Er muss mehrere Opfer darbringen und zwischen zwei männlichen Ziegenböcken wählen, von denen einer als Sündopfer und der andere als Ziegenbock für Asasel in die Wüste geschickt werden soll.

Der Abschnitt beschreibt auch das Verbot, für den Verzehr zu schlachten, ohne eine Opfergabe im Zelt der Begegnung darzubringen. Der Schöpfer weist Moses an, dem Volk zu befehlen, nicht den Wegen der Ägypter und Kanaaniter zu folgen und deren Gesetze nicht einzuhalten. Am Ende des Abschnitts weist der Schöpfer das Volk Israel an, sich nicht mit all den Unreinheiten zu beflecken, welche die Völker, die vor ihnen im Land Kanaan wohnten, begingen, ansonsten würde das Land sie verstoßen. Weiterlesen

Immer mit mir: Über Meinen Lehrer RABASH

Von Dr. Michael Laitman: „Immer mit mir“ ist mehr als eine Erinnerung an meinen Lehrer. Es ist sowohl eine Darstellung eines spirituellen Weges als auch ein intimer Bericht über einen großen Kabbalisten. Das Buch beschreibt die Entstehung und die Entwicklung der persönlichen Beziehung zwischen einem Lehrer und seinem hingebungsvollen Schüler durch das gemeinsame Studium.

Durch die Kombination tiefer Verbundenheit, Unterstützung und Ablehnung, Konflikt und Hingabe, Auf- und Abstiege vermittelte RABASH mir die Weisheit der Kabbala auf einzigartige Weise. RABASH war der Bannerträger, der letzte einer Reihe spiritueller Giganten, die sich der Vermittlung der geheimen Weisheit an die Menschheit verschrieben hatten.

Die beiden großen Kabbalisten Baal HaSulam und RABASH – sein erstgeborener Sohn und gleichzeitig engster Schüler – gaben die Weisheit der Kabbala an unsere Generation weiter. Meine eigenen Bücher sind nur eine Ergänzung, während ihre Bücher als primäre Quellen im Vordergrund stehen.

Ich spreche aus Erfahrung, da ich zwölf Jahre Seite an Seite mit meinem Lehrer RABASH verbrachte. Alles, was ich weiß, verdanke ich RABASH. Er war es auch, der mich anwies, sein Vermächtnis zu ehren und die Weisheit der Kabbala in der Menschheit zu verbreiten.

Einige Freunde gestanden mir, dass man „Immer mit mir“ in einem Atemzug lesen kann. In der Tat durchdringt „Immer mit mir“ die Seele und generiert einen Sauerstoffstrom, auf den man – einmal eingeatmet – nicht mehr verzichten will.

Es basiert auf einem ewigen, unzerstörbaren Band zwischen zwei Kabbalisten. Als Leser werden Sie die Energie dieser Verbindung spüren, die Energie der Ewigkeit.

 

 

Spirituelle Funken: Rabash, Verschiedene Anmerkungen, Artikel 128. „Preist den Herrn, unseren Gott“

„Preist den Herrn, unseren Gott, und verneigt euch vor Seinem Heiligen Berg, denn der Herr, unser Gott, ist heilig.“

„Erhabenheit“ bedeutet, dass wir die Erhabenheit und Größe des Schöpfers nur durch Dwekut [Anhaftung] und Gleichheit der Form erreichen können, wenn wir die Erhabenheit und Größe des Schöpfers erkennen wollen. Was ist also „Gleichheit der Form“ und wie erreicht man sie?

„Verneigt euch vor Seinem Heiligen Berg.“

Verbeugung bedeutet Hingabe; wenn man seinen Verstand ignoriert und annulliert, was der Verstand versteht oder nicht versteht. Vor welcher Eigenschaft annulliert man sich? Vor „Seinem Heiligen Berg“. Har [Berg] bedeutet Hirhurim [Reflexionen], also Gedanken.

„Heilig“ bedeutet „von der Materie getrennt“, wenn man kein Verlangen nach Empfangen hat. 

„Verbeugen“ bedeutet, den Körper zu unterwerfen, auch wenn er anderer Meinung ist, und nur Gedanken der Kedusha [Heiligkeit] zuzulassen. Das ist die Bedeutung von „Verbeuge dich vor Seinem heiligen Berg“.

Warum müssen wir uns den Gedanken der Kedusha unterwerfen, d.h. uns vom Empfangen zurückziehen? Weil „Der Herr, unser Gott, heilig ist“, denn der Schöpfer ist Geben.

Aus diesem Grund muss man mit dem Schöpfer in der Form gleich werden und nur dadurch kann man die Erhabenheit des Schöpfers erlangen. Danach kann man die Erhabenheit des Herrn erreichen.

 

WELT KABBALA KONGRESS 17. bis 19. Mai 2024

Liebe Kabbala Fans, am Pfingstwochenende treffen wir uns in Remscheid, Nähe Düsseldorf, zu einem kleinen, aber feinen Kabbala-Kongress in wunderschöner Umgebung! Nützt die Chance, Freundinnen und Freunde der Kabbala zu treffen und gemeinsam zu lernen, zu diskutieren und Spass zu haben! ❤️‍🔥 – Hier gehts zu mehr Info – Kabbala Kongress in Remscheid / 18. und 19. Mai

Der Baobab, der sein Herz öffnete – und andere Naturgeschichten für Kinder

Vor langer Zeit, als die große Insel Madagaskar nur ein kleines Dorf war, lebte dort ein junger Affenbrotbaum.“ Wie alle guten Geschichten ist auch das Märchen vom Affenbrotbaum nicht nur eine schöne Geschichte, sondern auch eine Botschaft der Liebe und Freundschaft…

Alle Geschichten dieser Sammlung wurden aus Liebe zur Natur und zu den Menschen speziell für Kinder geschrieben. Sie alle erzählen über die Einheit, Verbundenheit und Liebe, denn die Kabbala lehrt, dass die Liebe die leitende Kraft der Natur ist – der Grund für die Schöpfung.

„Ein Lied“, „Ein Tröpfchen“, „Der verzauberte Garten“ und all die anderen Geschichten in diesem Buch vermitteln auf liebevolle Weise den Grundgedanken der Lehre der Kabbala. Die unterschiedlichen Autorinnen tragen zur Vielfalt der Stile bei, so dass jeder die Geschichte finden wird, die ihm am besten gefällt.

Auch als Hörbuch erhältlich! Zur Hörprobe..

 

Pessach – ein Fest für die ganze Menschheit

Im jüdischen Kontext wird während dieser Woche Pessach zelebriert. Entstanden ist das Fest zur Erinnerung an den „Auszug des Volkes Israel aus Ägypten”. Wird Pessach mit kabbalistischen Hintergrund gefeiert, geht es jedoch nicht um religiöse Rituale oder Bräuche. Das Fest birgt in sich eine Botschaft und eine Vorhersage für die gesamte Menschheit! Es ist kein Zufall, dass die Geschichte von Moses, Pharao und dem „Auszug aus Ägypten“ mehrere epische Filme inspiriert hat; die universelle Botschaft der Befreiung aus der Versklavung berührt einen Punkt in jedem Menschen: das Streben nach Freiheit.

Pessach steht kabbalistisch betrachtet für den Übergang aus der „Wahrnehmung dieser Welt“, in die „Wahrnehmung der höheren Welt“. Anders ausgedrückt bedeutet es, dass der Mensch vom Zustand der Unmöglichkeit, sich mit anderen zu verbinden, zum Zustand gelangt, in dem er seinen Egoismus überwinden und sich dadurch verbinden kann. Das ist mit dem „Auszug aus Ägypten“ gemeint.

Um zu diesem Zustand gelangen zu können, muss man zuerst verstehen, was oder wer einen „versklavt“, und wie man sich befreien kann. Der Pharao, der große Unterdrücker, ist niemand anderes als das menschliche Ego. Moses, dessen Name vom hebräischen Wort moshech – ziehen – kommt, ist die Kraft, die den Menschen aus dem Griff des Pharaos herauszieht und ihn befreit. Sie hilft dem Menschen, sich zum Herren seines eigenen Schicksals zu machen.

Der „Auszuges aus Ägypten“, die Befreiung vom Ego, betrifft jeden Menschen. Irgendwann wird jeder spüren, dass das Ego ein unbarmherziger Herr ist und wird vor ihm weglaufen wollen. Das ist der Zeitpunkt, in dem man der Kraft Moses folgt, Ägypten verlässt und ein freier Mensch wird – befreit von seinem eigenen quälenden Pharao, dem Ego.

Das ist ein langer Prozess, in dem sich der Pharao, das Ego, stetig verändert. Das Ego wächst und entwickelt sich und wird immer anspruchsvoller. Was einen gestern noch erfüllte und man großartig fand, ist kurz danach völlig unbefriedigend. Schlussendlich findet man sich in der Verfolgung von Genüssen wieder, die nur solange lohnend erscheinen, bis man sie hat. So beginnt sich der Mensch immer unzufriedener zu fühlen. Er fragt sich, ob das der Sinn der ganzen Sache, seines ganzen Lebens sein soll. Doch wenn er sagt „genug“, erkennt er, dass es unmöglich ist, von dieser Art zu leben loszukommen. Man ist in der „Versklavung in Ägypten“, seinem Ego vollkommen versklavt. Je mehr man sich wehrt, desto mehr bedrängt es einen. Das ist der Moment, in dem man erkennt, dass der Pharao einen ausgenutzt hat und nur so lange gut zu einem war, wie man ihm diente.

Die Menschen sind aktuell noch nicht so weit, nähern sich aber diesem Zustand. Viele fühlen sich bereits schlecht, müssen aber noch erkennen, dass der Pharao, das Ego, die Ursache für das schlechte Gefühl ist. Sobald man das begreift, beginnt der „Auszug aus Ägypten“, aus der Versklavung durch das Ego.

Um diesem Zustand von Pessach näher zu kommen, muss man alles, was einem am eigenen Leben nicht gefällt, untersuchen und sich fragen, wer es wirklich ist, der leidet. Das eigene Ego? Mit Hilfe der Weisheit der Kabbala und einer Umgebung von Gleichgesinnten kann aber jeder Mensch zum „Auszug aus Ägypten“ gelangen und dieses Fest feiern!

Zusammengestellt aus Artikeln von Michael Laitman

Kompetenzen fürs Leben – Buchempfehlung

Jeder von uns wählt für sich selbst den besten Weg, sein Leben zu führen. Das Problem ist, dass wir oft auf mehrere verzweigte Kreuzungen stoßen, die uns die Entscheidung erschweren, wohin wir unsere nächsten Schritte lenken sollen.

„Kompetenzen fürs Leben“ ist ein Leitfaden mit kurzen Kapiteln, die sich auf drei Lebensbereiche konzentrieren: Selbstmanagement, zwischenmenschliche Kommunikation und das Verstehen der Welt um uns herum.

Der Inhalt des Leitfadens basiert auf der Methode der Selbstentwicklung und der Verbindung zum sozialen Umfeld, die auf kabbalistischen Prinzipien beruht. Die Vertiefung dieser Prinzipien wird Ihnen helfen, sich positiv zu verändern und anderen Ihr neu gewonnenes Wissen zu vermitteln, um sie auf einen positiven Lebensweg zu führen.

Was gibt es in dem Buch? Auszug aus dem Inhalt:

Selbstmanagement und persönliche Entwicklung – Planen und Ziele setzen
Persönliche Motivation
Die Kunst des Lernens
Die Methode zur Entwicklung integraler Fertigkeiten
Stressbewältigung
Methoden zur Konfliktlösung
Methoden des Runden Tisches
Naturgesetze und Gesetze der Gesellschaft
Liebe als Naturgesetz
Grundsätze der Moral und soziale Normen
Interkulturelle Kommunikation
Virtuelle Gemeinschaften
Soziale Distanz
Die Kunst des Zuhörens
Die Kunst des Sprechens
Von der Natur lernen
Gesundheit in der egoistischen Gesellschaft
Gesundheit und soziale Beziehungen
Leben und Tod
Veränderungen in der modernen Familie
Die Kluft zwischen den Generationen
Das Ende der Konsumgesellschaft
Eine Alternative zur Krise

 

Pessach aus kabbalistischer Sicht

Nach jüdischer Tradition wird an Pessach eine Woche lang der Auszug des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten gefeiert. Doch was bedeutet das Fest aus kabbalistischer Sicht?

In der Tora wird der Auszug aus Ägypten sehr genau beschrieben. Dabei spricht sie aber nicht von einem geschichtlichen Ereignis, sondern über einen Mensch, der die gesamte Welt in sich einschließt. Alles befindet sich im Menschen. Der Ägypter symbolisiert die egoistische Kraft im Menschen; das Volk Israel die altruistische Kraft oder die Kraft, welche altruistisch sein will, jedoch unter der Herrschaft der Ägypter, dem Egoismus, steht. Weiterlesen

Parashijot „Tasria“ und „Mezora“/ Tora Abschnitte „Sie empfängt“ und „Aussätziger“

3. Buch MoseLeviticus 12:1 -13:59 und 14:1 – 15:33

Zusammenfassung

Im Abschnitt Tasria (sie empfängt) werden die Gesetze, welche im Zusammenhang mit der Frau, welche entbunden hat einzuhalten sind, beschrieben. Wenn sie einen Jungen entbindet, gilt sie für sieben Tage als unrein. Am achten Tag wird der Junge beschnitten und die Frau beginnt eine 33-tägige Reinigungszeit. Entbindet die Frau ein Mädchen, gilt sie vierzehn Tage lang als unrein, und die Reinigungszeit dauert 66 Tage.

In diesem Abschnitt werden auch die Regeln für Krankheiten aufgeführt. Ein Mensch, der sich mit etwas angesteckt hat, muss zum Priester kommen, welcher die Krankheit diagnostiziert und die Regeln für jede einzelne Krankheit kennt. Weiterlesen

Parasha Shemini / Tora Abschnitt „achter“

3. Buch MoseLeviticus 9:1 -11:47

Zusammenfassung

Der Abschnitt Shemini (achter) beschäftigt sich mit den Ereignissen des achten Tages nach den sieben Tagen der Fülle (1), dem Tag der Einweihung der Stiftshütte. Aaron und seine Söhne bringen an diesem Tag besondere Opfer dar. Moses und Aaron segnen, nachdem sie aus der Stiftshütte kommen, das Volk, und schließlich erscheint dem Volk Israel der Schöpfer.

Aarons Söhne Nadab und Abihu versündigen sich, indem sie an einem fremden Feuer opfern, und so verbrennen sie im Feuer. Aaron und die übrigen Söhne erhalten besondere Anweisungen, wie sie sich in dieser Situation verhalten sollen, unter anderem wird ihnen verboten zu trauern. Weiterlesen

Parasha Zaw / Tora Abschnitt „gebiete“

3. Buch MoseLeviticus 6:1 – 8:36

Zusammenfassung

Der Abschnitt Zaw (gebiete) befasst sich mit den Regeln des Opferns, insbesondere mit denen für die Priester. In ihm wird das Gebot, Mehl zu opfern, das Speiseopfer, das Sündopfer, das Schuldopfer, das Friedensopfer und das Verbot, tierisches Fett zu essen genau beschrieben. Auch die Strafen für diejenigen, die nicht koscheres Fleisch essen sind aufgeführt, denn es steht geschrieben: „Und die Seele, die davon ißt, wird ihre Schuld tragen“ (Leviticus 7:18). Für jenen, der Fett vom Opfer ißt gilt: „Die Seele, die es ißt, soll ausgerottet werden aus ihrem Volk“ (Leviticus 7:25). Auch wer das Blut der Opfer ißt „soll ausgerottet werden aus seinem Volk“ (Leviticus 7:27). Weiterlesen

Leseprobe aus „Der Sohar – Anmerkungen zum Ashlag-Kommentar“

Demnächst verfügbar ❤️

Die Buchstaben des Rav Hamnuna Saba

22) Rav Hamnuna Saba sagte: „In den ersten vier Worten der Tora: „Im Anfang erschuf der Schöpfer“ – „BeReshit Bara Elokim Et“ beginnen die ersten beiden Worte mit dem Buchstaben Bet und die folgenden zwei mit Alef (der Buchstabe Alef wird sowohl als „a“ wie auch als „e“ ausgesprochen). Es wird gesagt ‚Als der Schöpfer wünschte, die Welt zu erschaffen, waren alle Buchstaben noch verborgen, und schon 2000 Jahre vor der Schöpfung der Welt schaute der Schöpfer in die Buchstaben und spielte mit ihnen.'“

In der Sprache der Kabbala erscheint derselbe Satz folgendermaßen: Als der Schöpfer (Bina) beschloss, die Welt (SoN der Welt Azilut) zu erschaffen, waren die Kelim von SoN (Seir Anpin und Nukwa) immer noch in Bina. Chochma und Bina (Aba we Ima – AwI) heißen 2000 Jahre. Vor der Erschaffung der Welt (der Geburt von SoN) existierten alle Buchstaben (die Kelim von SoN) in AwI in Form von MaN, und MaN regt immer den Höheren an, sich darum zu kümmern.

In Bezug auf den unteren Parzuf wird der Höhere als Schöpfer bezeichnet, denn er erzeugt ihn wirklich, und was auch immer der Untere empfängt, kommt direkt von seinem Höheren. Außerdem kann man sagen, dass dies alles ist, was der Höhere wünscht; seine ganze Existenz ist ausschließlich für den Unteren bestimmt. Deshalb wartet der Höhere immer auf die echte Bitte nach dem spirituellen Aufstieg durch den Unteren, welche MaN heißt. Vorausgesetzt, dieses Verlangen ist aufrichtig, antwortet der Höhere sofort und gibt das starke Licht der Korrektur an den Unteren weiter.

 

Leseprobe aus „Der Sohar – Anmerkungen zum Ashlag-Kommentar“

Demnächst verfügbar ❤️

Die wahrhaft Gläubigen glauben an die drei Grundprinzipien: Den Schöpfer, Seine Vorsehung und die Tora; sie brauchen die zwei Linien, um in ihrem spirituellen Fortschritt in ständiger Balance zu sein. Die Linke Linie ist Weisheit, Or Chochma, das in das „Verlangen zu empfangen“ eintritt, das zur linken Seite gehört; die Rechte Linie ist Glaube, Or Chassadim (Güte), das „altruistische Verlangen zu geben“.

„Nur im Verstand zu existieren“ bedeutet, dass der Mensch unter der Herrschaft der unreinen Kräfte (Klipot) der linken Seite steht, was ihn die Spiritualität nicht fühlen lässt und ihn in spiritueller Finsternis zurücklässt. Andererseits bedeutet „nur im Glauben zu existieren“, dass der Mensch unter der Herrschaft der unreinen Kräfte (Klipot) der rechten Seite steht, die ihn davon überzeugen, dass er Vollkommenheit erreicht hat und dass es nichts anderes gibt, woran er arbeiten und was er korrigieren könnte. Auch dies verweigert ihm die Möglichkeit zum Fortschritt.

 

Die Rolle der Frau aus kabbalistischer Sicht

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Frauen sollten ihre Kräfte so lenken, dass sie zu einer weiblichen Einheit führen. Indem sie ihre Anstrengungen, ein neues, komfortables und einladendes „Haus“ für alle Menschen zu bauen, vereinen, werden sie der ganzen Gesellschaft, der ganzen Welt zu Wohlstand und Glück verhelfen.

Gemäß der Struktur der Natur repräsentiert die Frau das Verlangen zu empfangen, während der Mann die Absicht um zu geben symbolisiert.

Wenn die Frauen den Wunsch nach Einheit der ganzen Menschheit über all ihre Unterschiede und Trennungen hinweg zum Ausdruck bringen können – sich also mit diesem Wunsch als eine große Kraft vereinen – werden sie dadurch die Männer in Richtung dieser Einheit drängen. Dann erhalten die Männer von ihnen einen so starken Anstoß zur Einheit, dass sie daran arbeiten werden, diese Forderung zu erfüllen. Durch den Einfluss einer einheitlichen „Frau“ werden die Männer danach streben, sich der Form der Natur, die durch altruistische Verbindungen zwischen all ihren Teilen funktioniert, anzupassen und so die Welt ins Gleichgewicht bringen.

Die Welt und die menschliche Gesellschaft werden sich dann zum „Himmel auf Erden“ wandeln, wo alles nach dem grundlegenden Gesetz der Natur „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ funktioniert. Dann werden wir alle das Gefühl haben, ein gemeinsames Zuhause zu haben und in einer riesigen, liebenden Familie zu leben, in einem völlig neuen und aufgewerteten Bewusstsein für die Gesetze der Natur und der Welt, in der wir leben.

Michael Laitman, Whats ist the role of women in society today?, Quora

Parashiot WaJakhel und Pekudej / Tora Abschnitte „Und er versammelte“ und „Zählungen“

 

2. Buch MoseExodus 35:1 – 38:20 und 38:21-40:38

Zusammenfassung

Der Abschnitt WaJakhel (Und er versammelte) beginnt mit dem Gebot „Sechs Tage soll gearbeitet werden, aber der siebte Tag soll euch heilig sein”(Exodus 35:2). Er befasst sich auch mit der Gabe des Volkes. Diese Gabe besteht aus Gold, Silber, Kupfer, kostbaren Stoffen usw. Moses bestimmt, dass Bezaleel und Oholiab die heilige Arbeit verrichten sollen, da sie weise sind und die Gaben des ganzen Volkes, einschließlich der Frauen, einsammeln würden.

Bezaleel und Oholiab informieren Moses, dass die Gaben so zahlreich sind, dass es einen Überschuss gibt und kein weiterer Bedarf mehr besteht. Dies verkündet Moses dem Volk.

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Parasha Ki Tissa / Tora Abschnitt „Wenn du erhebst“

2. Buch MoseExodus 30:11 – 34:35

Zusammenfassung

Der Abschnitt Ki Tissa (Wenn du erhebst) beginnt mit der Aufforderung an jedes der Kinder Israels, einen halben Shekel für den Bau der Stiftshütte zu opfern. Es werden auch einige andere Details, welche die Stiftshütte betreffen, wie das Salböl, der Tisch, die Menora und ihre Gefäße, erwähnt. Bezaleel, der Sohn von Uri Ben Hur, wird zum obersten Handwerker und Oholiab Ben Ahisamach zu seinem Gehilfen ernannt. Auch befiehlt der Schöpfer den Kindern Israels, den Shabbat zu halten.

Moses steigt auf den Berg Sinai, um die Tafeln des Bundes zu empfangen, kehrt aber mit Verspätung zurück, so dass die Kinder Israels einen Beweis für die Existenz des Schöpfers suchen. Sie verlangen von Aaron, ein goldenes Kalb zu bauen. Aaron willigt ein, nimmt ihr Gold und baut daraus das goldene Kalb. Weiterlesen

Hine Ma Tov

„Wie gut und wie freudvoll ist es für Brüder, in Einheit zu verweilen“ („Hinei ma tov u’ma naim, Shevet achim gam yachad“)

Über die wahre Freundschaft – verglichen mit einem Platz der Verächter.

„Im Buch Sohar steht ‚Wie gut und wie freudvoll ist es für Brüder, in Einheit zu verweilen!’ Freunde sind jene, welche zusammensitzen und nicht voneinander getrennt sind. Zunächst sehen sie aus wie ein Haufen Streitsüchtiger, die sich gegenseitig umbringen möchten, aber später kehren sie zur Liebe und Brüderlichkeit zurück. Was sagt der Schöpfer über sie? ‚Wie gut und wie freudvoll ist es für Brüder, in Einheit zu verweilen!’ Das Wort Gam (hebräisch: auch) zeigt auf, dass jene auch Göttlichkeit in sich einschließen. Der Schöpfer hört ihren Worten zu, fühlt Zufriedenheit und Er erfüllt sie mit Freude.“ -Sohar, Acharei Mot, Punkt 64-5 Weiterlesen