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Erreichen der Nächstenliebe

Von Baal HaSulam, Artikel: Matan Tora

Es gibt zwei Teile in der Tora:

  • Gebote, die zwischen dem Menschen und dem Schöpfer gelten;
  • Gebote, die zwischen dem Menschen und seinem Nächsten gelten,

und beide beabsichtigen das Gleiche – das Geschöpf zum Endziel, nämlich Dwekut (der Verschmelzung) mit dem Schöpfer zu führen.

Mehr als das: Sogar die praktische Seite in ihnen beiden ist tatsächlich ein Ganzes. Denn wenn man etwas liShma tut, ohne jede Beimengung von Selbstliebe, das heißt ohne daraus Nutzen für sich selbst zu ziehen, wird der Mensch keinerlei Unterschied in seinen Handlungen wahrnehmen – ob er für die Liebe zu seinem Nächsten oder für die Liebe zum Schöpfer arbeitet.

Denn für jedes Geschöpf lautet das Naturgesetz, dass es alles, was sich hinter den Grenzen seines Körpers befindet, für leer und vollkommen irreal hält. Und jede Bewegung, die der Mensch aus Liebe zu seinem Nächsten ausführt, führt er mithilfe des Reflektierten Lichts aus, und jegliche Belohnung, die letzten Endes zu ihm zurückkehren wird, wird seinem Nutzen dienen, und daher können solche Handlungen nicht als „Liebe zum Nächsten“ bezeichnet werden, weil sie nach dem Endergebnis bewertet werden. Das gleicht einem Angestellten, der am Ende bezahlt wird, und dies kann absolut nicht als Nächstenliebe gelten.

Zum Artikel Matan Tora (Die Gabe der Tora)

Kabbala Campus Wien, ab 17.10.18

Newsletter September 2018

Überblick unseres aktuellen Kabbala Kurs-Programmes

Wir stellen unsere Kurse so zur Verfügung, dass du lernen kannst, wann, wie und wo du willst!

Wir starten mit dem neuen Anfängerkurs „Kabbala enthüllt interaktiv“. Der Kurs geht über 10 Wochen. Es ist ein e-learning Kurs mit drei gemeinsamen Treffen auf der virtuellen Plattform Zoom, wo die Studenten Fragen an die Lehrer richten und ihre Erfahrungen auch mit andern Studenten austauschen können.
Ihr habt außerdem jederzeit die Möglichkeit, über den Button „Dozent dieses Kurses kontaktieren“ oder die Kommentarfunktion eure Fragen, Kommentare usw. mitzuteilen.

Beginn: 15.09.2018

ACHTUNG: Der Kurs „Kabbala enthüllt – Interaktiv!“ (Frühjahr 2018) wird nicht mehr betreut. Studenten, die diesen Kurs aber noch abschliessen möchten, werden gebeten, das Passwort beim Kursdozenten zu erfragen!

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Der Kurs „Das Fenster zur praktischen Kabbala“ ging zu Ende. Wir bedanken uns bei den Studenten für ihre engagierte Teilnahme. Der Kurs war toll und eine Bereicherung für alle Teilnehmer!

Für die Absolventen dieses Kurses gibt es im Anschluss den Aufbaukurs „Meine spirituelle Umgebung“.
Dabei werden wir die praktische, spirituelle Gruppenarbeit anhand von authentischen Texten und Workshops weiter vertiefen. Am Ende des Kurses werden die Studenten eigene Zehner bilden und können sich – wenn gewünscht – sachkundig an der täglichen spirituellen Arbeit der Bnei Baruch Community beteiligen.

Beginn: 08.09.2018, Sa 19 Uhr.

ACHTUNG: Der Kurs Das Fenster zur praktischen Kabbala wird nicht mehr betreut. Studenten, die diesen Kurs aber noch abschliessen möchten, werden gebeten, das Passwort beim Kursdozenten zu erfragen!

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Zweiter Teil des Kurses „Einführung in die Weisheit der Kabbala“

Beginn: 02.10.2018, Di von 20-21 Uhr im virtuellen Zoom-Klassenraum. Einladung folgt.

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Allgemeines zu den Kursen

Um den nächst höheren Kurs buchen zu können, ist es notwendig, dass man als Teilnehmer alle Lektionen des Kurses mit dem grünen Button „Lektion abschliessen“ anschließt. Ansonsten gilt der Kurs als „nicht abgeschlossen“ und die die Anmeldung für einen weiteren Kurs funktioniert nicht.

Was gibt es sonst noch in der Kabbala Akademie?

In unserem Newsblog werden täglich aktuelle Beiträge der Aktivitäten von Bnei Baruch veröffentlicht:

Videoaufzeichnungen aus dem täglichen Morgenunterricht von Rav Dr. M. Laitman.

Jeden Abend gibt es einen kabbalistischen Zitate vorm Schlafengehen. Mit den Gedanken und Eindrücke dieser Texte gehen die Kabbalastudenten schlafen und stehen damit zum Morgenunterricht wieder auf. „Der Mensch ist da wo seine Gedanken sind“..

An den Werktagen erscheint der „Artikel des Tages“. Hier findet ihr das Wichtigste aus den Morgenunterrichten in Kurzform zum Nachlesen.

Unsere Bibliothek mit den authentischen kabbalistischen Schriften wird laufend ergänzt. Es lohnt sich, hier öfters mal zu stöbern! Anlässlich des jüdischen Neujahrs (9.-11. September) haben wir eine Auswahl an passenden Texten in unserem Blog vorbereitet!

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Wir wünschen euch viel Spaß beim Stöbern und wir würden uns sehr freuen, euch in einem unserer Kurse kennenzulernen und zusammen mit euch neue Erfahrungen zu sammeln, die unser Leben bereichern.

Euer Kabbala Akademie Team!

Und beurteile jeden Menschen wohlwollend

Um eine Verbindung zum Mitmenschen aufzubauen, braucht es eigentlich nicht viel…

„Und beurteile jeden Menschen wohlwollend“

(…) Nachdem wir sagten „Kaufe dir einen Freund“ bleibt die Frage: „Was ist mit dem Rest der Menschen?“ Wenn zum Beispiel ein Mensch ein paar Freunde aus seiner Gemeinschaft auswählt und die anderen verlässt und sich nicht mit ihnen verbindet, stellt sich die Frage: „Wie soll er sie behandeln?“ Immerhin sind sie nicht seine Freunde, und warum wählte er sie nicht aus? Wir sollten vielleicht sagen, dass er keine Tugenden an ihnen fand, derentwegen es sich lohnt, sich mit ihnen zu verbinden.

Wie sollte er sich daher zu dem Rest der Menschen seiner Gemeinde verhalten? Und dasselbe trifft auf den Rest der Menschen zu, die nicht der Gemeinde angehören, wie sollte er sie behandeln? Rabbi Yehoshua Ben Perachia sagt darüber, „Und richte jeden Menschen wohlwollend“, das heißt, man soll jeden wohlwollend beurteilen. Weiterlesen

Shamati 32: Das Schicksal ist eine Erweckung von Oben

Ich hörte am 10. Februar 1943

Das Schicksal ist eine Erweckung von Oben, wobei der untere nichts dazu beiträgt. Dies ist die Bedeutung von „er warf ein Los (Pur) des Schicksals.“ Haman klagte und sagte: „…aber die Gesetze des Königs halten sie nicht ein.“

Dies bedeutet, dass die Versklavung für den Arbeitenden in einem Zustand von lo liShma (nicht für Ihren Namen) beginnt, das heißt im Empfangen für sich selbst. Warum wurde ihnen dann die Tora gegeben, sodass sie danach liShma würdig werden und man ihnen die Lichter und die höheren Erkenntnisse gibt?

Dann kommt der Kläger und fragt: „Warum wurden ihnen diese erhabenen Dinge gegeben, für die sie nicht arbeiteten und die sie nicht erhofften, sondern ihre ganzen Gedanken und Ziele betrafen nur ihre eigenen Bedürfnisse, genannt lo liShma?“ Dies ist die Bedeutung von „Der Frevler bereitet es vor, aber der Gerechte wird es tragen“.

Das bedeutet, dass er zunächst einmal im Zustand eines Frevlers gearbeitet hat, das heißt lo liShma, also für den Empfänger. Danach wird er liShma würdig, was bedeutet, dass nun all die Arbeit in den Bereich der Kedusha (Heiligkeit) eingeht, das heißt alles, um zu geben. Dies ist die Bedeutung von „der Gerechte wird es tragen“.

Das ist die Bedeutung von „Purim ist wie Jom Kippurim (Versöhnungstag).“ Purim ist eine Erweckung von Oben, und Jom Kippurim ist ein Erwachen von unten, das heißt durch Reue. Doch auch dort gibt es eine Erweckung von Oben, entsprechend den Losen, die es dort gab: „Ein Los für den Schöpfer und ein Los für Asasel“, und der Schöpfer ist der Klärende.

Artikel des Tages – Monat Februar 2018

Artikel des Tages vom 28. Februar 2018

 Wie verpflichten wir uns dass sich jeder  darum sorgt, dass niemand seinen Zehner im Laufe des Tages vergisst, dass niemand von uns die Vereinigung vergisst, damit ich mich die ganze Zeit um die Freunde sorge und darin überzeugt bin, dass sie auch nichts vergessen werden? Ich soll mein Gebet an den Schöpfer richten, damit Er meine Freunde nicht vergisst und die Vereinigung ermöglicht? Ich bin bereit, für sie zu haften, für sie zu bürgen, dass sie nichts vergessen werden. So will ich eben, unabhängig davon, was zwischen uns passiert, mich um nichts anderes kümmern. Ich will diese Sorge ausleben, wie die Mutter sich um ihr Kind sorgt. Das ist meine Arbeit, welche voller Hindernisse und verschiedener Finsternisse im Kopf und im Herzen ist. Ich halte mich selbst an die Verpflichtung und ich fordere sie vom Schöpfer, ich ärgere mich und drücke es aus – „vorsichtig, halte mich fest, damit ich sie nicht vergesse“. So ist das eben. Das ist der Krieg. Gegen wen kämpfe ich? Sagen wir gegen den bösen Anfang, gegen den Schöpfer – – die Namen sind unwichtig, ich kämpfe weiter.

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Alles, was die Kabbala anspricht, geschieht im Verlangen. Wenn wir kein solches Verlange empfinden – dann kann man nichts machen. Deshalb sagt man uns – realisiert die Handlungen für die Vereinigung. Deshalb befinden wir uns in dieser Welt, in dieser vorgestellten Welt, in der du die Handlungen des Gebens begehen kannst – „als ob“ du hier die Handlungen des Gebens erzeugen kannst. Realisiert diese Handlungen dann doch. Was werde ich davon bekommen? Du wirst davon Folgendes bekommen: obwohl du alles nur mit der Absicht „als ob“ realisierst, werden dich diese Handlungen trotzdem zum Aufstieg führen. Aber ich mache doch alles mit der Absicht zu bekommen. Richtig, aber unsere Welt ist so erschaffen, dass diese Handlungen dich trotzdem an das Geben nähern.

Deshalb befinden wir uns in diesem Zustand. Ihr seht, wie alles so organisiert ist, dass ich auch ohne jeglichen Bezug zur Spiritualität, sie immerhin erlangen kann. Wie? Dank meiner Absicht „als ob“ zu tun – als ob ich mag, als ob ich vereinigt werde, als ob ich mich annähere, als ob ich die Handlung des Gebens realisiere, als ob ich neben den Freunden sitze. Wenn man unsere Nähe tatsächlich messen würde, dann wird ein Freund von mir einen Abstand von einem Kilometer haben, der andere – von 100 Kilometer, und der dritte Freund ist auf meinem Horizont gar nicht zu sehen. Aber da diese Welt illusorisch ist, kann man sich darin einander annähern. Wir haben es noch nicht erreicht, das ist leider die Wahrheit. Aber wenn Ihr euch in euren Kelim anstrengt, dann werden euch allmählich die Lichter offenbart  die auf euch einwirken. Anschließend werdet ihr beginnen, die Vernunft und die Gefühle zu erwerben, die ihr früher nicht hattet.

Ihr werdet euch ständig in den Aufstiegen und Abstiegen befinden, jeden Tag wirst du dich als Dummer, oder als Kluger fühlen. Das ist so. Aber ihr sollt handeln.

Tagesaufgabe:
Während des Tages halten wir einander im Zehner im Krieg um die Verbindung und die Sorge umeinander fest.
 Workshopfragen, 28.2.18
Vorbereitung:
1) Was bedeutet das für uns,“die Hilfe Gottes“, und welche Handlungen müssen wir vollziehen, damit der Schöpfer uns hilft?
2) Wie gelangen wir während des Tages, mittels Arvut, zu dem allgemeinen Schmerz, der sich im Herzen befindet, so dass wir das Verlangen haben werden uns zu verbinden, so dass wir den Drang zur Verbindung zwischen uns,und mit dem Schöpfer spüren werden?

 

Artikel des Tages vom  Dienstag,                  27. Februar 2018

Wie kann man den Juden erklären, dass sie erst nach der Vereinigung das Licht heranziehen können, das alles korrigieren wird?

Ich habe die gleiche Frage. Ich weiß nur das Eine – man darf nicht die Hände sinken lassen, da es der Teil unserer Arbeit ist. Schaut an, was Baal HaSulam getan hat, ich sehe ihn und hundert andere Kabbalisten an, wieviel sie von Generation zu Generation litten. Ramchal wurde nachts aus der Stadt vertrieben und getötet, wie er zerstört wurde. Wie die Kabbalisten in jeder Generation litten, wenn es offenbart wurde, dass sie sich mit Kabbala beschäftigen. Ich spreche nicht Mal darüber, wenn sie jemanden ausbilden wollten, dann wurden sie überhaupt aufgehängt… Deshalb soll die Verbreitung besonders heute zu unserem Hauptprinzip werden. Wieviel Kabbala – Material hat jeder von euch gestern in verschiedenen Soziale Medien verbreitet? Also, wieviel? Gibt es hier solche Freunde, wie viele seid ihr zusammen? Und wenn nicht, worüber sprecht ihr dann überhaupt, worauf hofft ihr denn? Ich verstehe euch nicht. Ihr sitzt hier ohne jede Hoffnung auf die Zukunft, ihr setzt selbst nichts fort. Das ist eben das schändlichste egoistische Verlangen zu empfangen, welches euch bremst und ihr habt keine Hoffnung mehr. Das kann ich euch sicher sagen.

Die Geschichte des Purims ist heute sehr aktuell. Die Ansprache der Frauen ist ein großer Schritt nach vorne, weil die Drohung für ihre zukünftigen Kinder existiert. Man muss einfach verbreiten, einen Artikel nehmen und beginnen, den Text zu verbreiten. Ich bitte euch jeden Tag, die Wichtigkeit darin zu erlangen.

Ihr könnt in Twitter lesen, ihr könnt darüber im Morgen Unterricht hören, ich weiß nicht, was ich dafür noch mehr machen kann. Es gibt eben viel Material.

Im Artikel wird gesagt, dass der Mensch um das Verlangen zu geben beten soll. Aber er sollte eigentlich nur für seinen Zehner beten, und nicht für sich selbst?

An wen wird er dann geben? Wenn ihm folglich das Verlangen des Gebens ermöglicht wird, an wen wird er dann geben? Warum bittet er um das Verlangen zu geben? Für den Zehner, für die Freunde und durch sie für den Schöpfer. Kann man das Verlangen zu geben anders erlangen? Was bedeutet dieses Verlangen eigentlich? Der Wunsch ist Chissaron (Mangel) und Chissaron bedeutet, dass ich im Zehner arbeite und gebend sein will, selbst wenn ich es innerlich nicht will, aber ich bemühe mich trotzdem. Wenn ich erkenne, dass etwas noch nicht ganz funktioniert, dann versuche ich mehr und mehr zu investieren. Auch dann, wenn nichts passiert, kann ich durch Neid gegenüber der Freunde ein wahres Gebet erlangen, weil es mir so vorkommt, als ob sie alles besser tun könnten und weil ich das Geben an die Gruppe erlangen möchte. Was soll aus mir andererseits werden? Zunächst erfolgt alles egoistisch, aber später muss ein bestimmtes Chissaron vorhanden sein. Woher stammt dieses Bedürfnis zu geben, an wen gibt man eigentlich, was bedeutet es zu geben? Ich soll dieses Verlangen real bilden und nicht bloß darüber in den Büchern lesen und schreiben, dass ich gebend sein will, wie es geschrieben steht. Ich muss danach streben und mehrmals versuchen, an die Freunde zu geben, um dann zu erkennen, dass ich es eigentlich nicht kann und nicht will – ich soll das Gegenteil erkennen. Ich begehe verschiedene Handlungen zwecks des Gebens, aber erlange nur das Empfangen. Ich erkenne folglich, dass mich nur das Verlangen zu empfangen lenkt und dass ich nicht gebend sein kann. Obwohl ich anfangs das neutrale Verlangen habe, welches ich in Richtung des Gebens oder des Empfangens lenken kann – gewinnt mein Verlangen zu empfangen und zieht alles auf sich selbst ein. Im Leben geschieht das immer, aber vor allem in der Gruppe. Deshalb neige ich die ganze Zeit nach Links zu gehen, um dort zu empfangen. Erst nach vielen Versuchen, wenn ich wirklich erfolgreich sein möchte, kehre ich nach rechts zurück und erlange das wahre Gebet.

Wir müssen dieses Thema verinnerlichen – zunächst widerwillig und dann wunschgemäß. Das ist heute sehr wichtig: wir sollen unter Zwang so lange für das Geben handeln, bis wir den Schöpfer und das Licht, das zur Quelle zurückführt verpflichtend auf uns einzuwirken, sowie uns entsprechend unserem Wunsch zu korrigieren. Diese Wendung wird als ein Wunder bezeichnet – aus der Absicht des Empfangens zur Absicht des Gebens: wenn eine Person plötzlich erkennt, wie es überhaupt sein kann, dass man über dem eigenen Willen zu empfangen arbeitet, wie man sich darin länger festigen kann. Dann beginnt man schon, die spirituellen Kräfte zu greifen.

Tagesaufgabe
Im Laufe des Tages werden alle Twitter Nachrichten von Rav über Purim geschickt werden. Wir bitten darum sie zu lesen und zu verbreiten. Es wird auch eine Erklärung geschickt wie es möglich ist die Twitter-Mitteilungen von Rav zu erhalten.

Workshopfrage, Vorbereitung auf den Morgenunterricht, 27.2.18
1) Wie helfen wir einander dabei die Kraft und das Verlangen nach der Spiritualität zu erhalten

 

Artikel des Tages vom Montag, 26. Februar

Die Bürgschaft bedeutet, dass wir den Chissaron ohne den Chissaron erschaffen. Wir haben ihn nicht, wir kümmern uns aber zusammen darum. Dann bekommt jeder den Chissaron von den anderen. Sagen wir, ich verpflichte mich ständig darüber nachzudenken, dass du dich in einem richtigen Chissaron befinden sollst, ohne dich abzuschalten. Dann bist du drin. Das bedeutet ein Chissaron ohne den Chissaron. Du hast wirklich nichts, woran es dir in dieser Welt fehlen würde. Das ist nicht so, dass jemand bei dir krank wäre und du auf der Arbeit bist. Das ist etwas anderes: der Chissaron, den wir überhaupt nicht haben. Der Chissaron zum Schöpfer, zur Spiritualität, damit man Ihm  gibt, Ihn in meinen Augen erhebt? So etwas existiert nicht. Wir spüren wie wir keinen Geschmack daran haben. Wir sitzen hier und sind bereit einzuschlafen. Wieso? Weil wir keine Notwendigkeit daran haben. Wann kommt diese Notwendigkeit? Wenn die Gruppe sich darum kümmert, nur auf diese Weise.

Jetzt nach dem Kongress werdet ihr die Erschwernis im Herzen  verspüren: die Vernebelung, Unfähigkeit an die Spiritualität zu denken. Das geht in zwei, drei Tagen weg und das ist gut. Das Wichtigste ist weiterzumachen und nicht fliehen. „Wie der Ochse unterm Joch und der Esel unter der Last“. Wir müssen ständig weitermachen und alles erledigen auch wenn wir keinen Geschmack, keinen Genuss empfinden.

Wir müssen den Chissaron vergrößern und uns darum kümmern, dass jeder von den Freunden eine Notwendigkeit zum spirituellen Fortschritt hat. Weil dies unsere Füllung ist. Wenn ich mich um die Notwendigkeit die Gruppe zum Ziel voran zu schreiten kümmere, brauche ich nichts mehr. Das ist meine Pflicht gegenüber der Gruppe. Dann werden wir bestimmt zur Verschmelzung mit dem Schöpfer kommen. Das ist die Bürgschaft, das Bündnis, die Beständigkeit unserer Wechselwirkungen. Unsere Unterrichte, unsere Mahlzeiten, Seminare kommen von der Notwendigkeit den Chissaron zu vergrößern. Alles, was wir tun, kommt von der Notwendigkeit den Chissaron zur Verschmelzung zu verstärken.

***

Das Wichtigste für uns ist ständig im „es gibt niemanden außer Ihn“ zu sein. Hinter allen Gedanken und Verlangen den Schöpfer zu sehen. Jetzt spüre ich, dass meine Gefühle und Gedanken vernebelt, verwirrt sind. Woher kommt das? Vom Schöpfer. Was will Er von mir? Damit ich mich auf eine bestimmte Weise verhalte. Dafür kommen unterschiedliche Aufregungen von außen auf mich zu. Woher? Vom Schöpfer. Durch meine Frau, meine Kinder, dem Chef auf der Arbeit: es gibt 1000 unterschiedliche Gründe. Alle Zustände erschafft der Schöpfer. Er schließt den Zehner und die Freunde in Sich. Ich versuche Ihn überall zu finden, ich halte am Gedanken fest, dass Er alles macht, dass unsere gesamte Welt ein Theater ist und Er der Regisseur dieses Theaters ist. Er baut dieses Theater auf und ich befinde mich darin. Das Wichtigste für mich ist hinter den Figuren dieses Spiels Ihn zu sehen. Was will Er? Er will mich zu Sich nahe bringen. Deswegen muss ich verstehen, wie Er das macht und wichtig ist: was genau Er in mir annähern will.

Er wirkt die ganze Zeit, alles kommt von Ihm, Er ist gut und Gutes tuend, obwohl ich das Böse, die Angst, die Bedrohung, die Verwirrung verspüre. Er erweckt in mir den Verstand und das Herz, ich muss mich aber ständig auf Ihn fokussieren. Das heißt, dass ich daran arbeite, dass „es niemanden gibt außer Ihn“. Er ist die einzige Kraft, die alles formt. Ich sehe Seine Erscheinung in den Freunden. Er will durch sie auf mich besonders nah wirken. Wieso? Weil ich mich zu ihnen mit der Liebe verhalten soll, mit dem Geben, in der Einheit, kleiner als alle sein, in ihnen die Wichtigkeit des Ziels erwecken. Ich bin von vornherein verpflichtet das für die Freunde zu tun und das nennt sich die Bürgschaft. Der Schöpfer wirkt auf mich durch die ganze Welt, am meisten und das Wichtigste aber durch die Freunde. Ich befinde mich mit Ihm in einem Dialog, weil ich ständig nach der Form der Verbindung zwischen uns suche. Genau das will Er: damit wir ständig klären, was zwischen uns ist.

 

Artikel des Tages vom  Sonntag, den 25.02.2018

Nach diesen drei Tagen, wo wir einen enormen Einfluss des Lichtes auf unser Kli, auf unser Verlangen erlebten. Hier, als wir uns bemühten, uns miteinander zu verbinden und so lange zusammen zu sein, wie es nur möglich war. Genau hier, steht uns eine neue Zeitperiode bevor. Seine Besonderheit besteht darin, indem wir uns grosse Mühe gegeben haben, damit das höhere Licht uns neue Kelim, neue Verlangen offenbaren soll, die noch nicht korrigiert sind. Wir müssen wissen, wie man sie erhält und wie man mit ihnen arbeitet.

In der nächsten Zeit werden wir mit den Verlangen arbeiten müssen, die uns offenbart werden. In diesem Fall empfinden wir kein Erwachen, sogar Verwirrung und Dunkelheit, alle möglichen unangenehmen Zustände. Es gibt in uns einen sich offenbarenden Herzenswunsch, der von der gebrochenen Seele abstammt. Darüber hinaus müssen wir versuchen, uns an den Schöpfer zu wenden und Ihn bitten: „Ich will mich in der Verbindung, in der Einheit befinden, ich will mich nicht von Dir trennen“. In allen Verlangen, die mir jetzt  offenbart werden, will ich empfinden, dass es niemanden außer Ihm gibt, damit es mich beleuchtet, damit es konstant in meinem Inneren ist – das verlange ich.

Dank solchen Gedanken und Verlangen erwecken wir das Licht, das zur Quelle zurückführt – das gleiche Licht, das in diesem Verlangen war, das nur während des Zusammenbruchs der gemeinsamen Seele von Adam haRishon verschwand und momentan aus der Ferne scheint. Wir wollen aber, dass es zurückkehrt und dieses Verlangen erfüllt. Das heißt, dass das leere Verlangen, das in uns offenbart wird, wieder mit dem höheren Licht gefüllt wird.

Es gibt jedoch das Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften, nicht wie es früher war, als das Licht ein Verlangen ohne jede einzige Bedingung erfüllte. Nach dem Zusammenbruch kehrt das Licht, das aus dem Verlangen des Gebens entstand, nur dann zurück, wenn der Kli ihm identisch sein wird, wenn der Kli – das Verlangen zu geben ist, wenn der Kli in der Absicht „zu geben“ ist, wie auch die eigentliche Natur dieses Lichtes.

***

Natürlich muss ich die Handlungen des Gebens ergreifen, ausschließlich der Gruppe zuliebe, weil ich nicht genau weiß, was das bedeutet, dem Schöpfer zuliebe zu handeln, dadurch kann ich verwirrt werden. Wenn ich mich mit Hilfe der Gruppe, zum Geben an den Schöpfer ausrichte, muss ich suchen, wo ich mich noch mehr anstrengen muss, da einzig und allein ich durch diese meine Anstrengung, dem Schöpfer Genuss bereiten kann. Auch wenn ich einmal das Ziel hatte, den Schöpfer zu enthüllen, die höhere Welt zu offenbaren, vielleicht auch den Freunden oder dem Schöpfer Genuss zu bereiten, so komme ich aber jetzt, nach all diesen Klärungen, zu einer einfachen Schlussfolgerung – wo kann ich mich noch mehr anstrengen? Dort und nirgendwo anders werde ich die Verbindung, die Verschmelzung, die Liebe im höchsten Grad offenbaren.

Was das leichte und schnelle Erreichen des Endes des spirituellen Weges anbelangt, so man muss nicht an das Ende des Weges und an die Leichtigkeit seines Durchganges denken. Stattdessen soll ich darüber nachdenken, wo ich mich am meisten anstrengen soll. Die Anstrengung selbst wird für mich zum Ziel, genau da wo ich über meinen Kräften hinaus arbeiten kann. So funktioniert es. Dann offenbare ich an dieser Stelle die Vollendung.

Also, worin besteht unser Ziel in jedem Augenblick, bei jedem Schritt?

Tagesaufgabe
Wie organisieren wir eine neue Ordnung im Zehner, so dass wir den ganzen Tag über, bis abends zur Yeshivat Haverim in Hochstimmung sind.

 

Während dem Kongress in Israel gab es keine Artikel des Tages

 

Artikel des Tages vom Sonntag 18.02.2018

Wie können wir die Freunde jetzt und hier groß sehen?

Wir sollen es mit Gewalt tun – jeder von uns.

Normalerweise schaue ich sie gar nicht an. Sie befinden sich schlicht neben mir, ich habe mich an sie gewöhnt, da wir so viele Jahre zusammen sind,  es gibt nichts Neues. Kenne ich etwa jeden von ihnen nicht? Und so ist alles.

Ich soll alles von mir selbst verlangen – wie ich meinen Freund sehen werde. Ich sehe jedoch nichts. Warum nehme ich ihn nicht als groß wahr? Durch sie kommt etwas bei mir, vom Schöpfer an – dass, was der Schöpfer mir sagen will. Das alles hängt von meiner Empfindlichkeit ab, ich empfinde jedoch nichts.

Genauso, wie ich mich zum Zehner verhalte, so spiegelt sich meine Beziehung zum Schöpfer wieder – die Missachtung. „Ich brauche Dich nicht“, – das sage ich dem Schöpfer. „Bleibe dort, und ich werde hier sein“. Damit fangen wir an, wenn wir die Verbindung miteinander aufbauen, wenn ich zu irgendeiner Versammlung oder zum Unterricht komme.

Genau hier soll ich arbeiten, ich soll sie auf das spirituelle Niveau in meinen eigenen Augen erheben. Das bedeutet, dass die Beziehung zum Schöpfer, Seine Erhebung nicht bedeutender sein kann, wie meine Beziehung zu den Freunden und ihre Erhebung. Es ist identisch, weil ausgerechnet der Schöpfer sie mir gegeben hat, Er selbst spielt durch diese Gestalten mir dieses Spiel vor. Hier gibt es keine Freunde, hier ist der Schöpfer anwesend, der sich mir auf solche Weise offenbart und sich wünscht, sich mit mir in solcher Form zu verbinden.

Auf diese Weise soll ich meine Arbeit mit ihnen anfangen, Das ist ja die gegenseitige Arbeit.

***

Stellen Sie sich nur vor, was der Schöpfer getan hat. Er hat uns den Zehner gegeben, in dem ich mit den Freunden spielend, mich mit ihnen verbindend, in verschiedenen Formen der Wechselwirkung befindend, die Verbindung mit dem Schöpfer erstelle, auch wenn ich noch in der materiellen Form verbleibe. Ich kann mit ihnen alles vereinbaren, vor mir befinden sich neun Freunde, ich kann mich zu ihnen, wie zu gewöhnlichen Menschen verhalten. Obwohl es der Schöpfer ist, verhalte ich mich zu ihnen, wie zu den Menschen. Ich sage: „Freunde, lasst es uns so tun oder lasst es uns anders tun“.

Mit wem habe ich es zu tun, mit wem rede ich? Ich rede mit dem Schöpfer. Schau aber mal, was Er gemacht hat, welchen Vermittler er zwischen uns gestellt hat! Ich kann doch mit Ihm wie mit den Freunden, wie mit jemandem, der genauso ist, wie ich, arbeiten. Wenn diese Möglichkeit, die uns gegeben ist, mir bewusst ist, genau diese Tatsache allein verändert mein ganzes Leben. Darüber hinaus brauche ich nichts mehr. Ich kann mich mit den Worten direkt an die Freunde wenden, etwas mit ihnen vereinbaren…

Hier kläre ich unseren Weg tatsächlich auf, ob ich wirklich durch sie zum Schöpfer kommen will. Diese ersten neun Sefirot, diese Freunde offenbaren mir ihr inneres Wesen – den Schöpfer – so gelangen wir dorthin, wo er in ihrem Inneren verborgen ist. Oder ich handele in verschiedene andere Richtungen.

Man muss verstehen, wie man mit dem Zehner korrekt arbeitet. Und noch mal: Hier hast du den Schöpfer, der dir ermöglicht hat, mit Sich selbst wie mit einem gewöhnlichen Menschen zu arbeiten.

Workshopfrage von Sonntag, 18.2.2018

1) Wie fügen wir der Lektion innere Anstrengung hinzu , um die Verbindung zu erlangen die “die Sephirot der Angleichung der Form an das Höhere “ genannt wird ?

 

Samstag, 17.2.2018  kein Artikel des Tages und keine Workshopfragen

Freitag, 16.2.2018   kein Artikel des Tages

Workshopfragen von Freitag , 16.2.2018

1) Wie sichere ich mich durch die Sorge um die Freunde ab auf dem Weg zu bleiben?

2) Warum enthüllen wir gerade in der Verbindung zwischen uns die höhere Welt und den Schöpfer, der diese füllt?

3) Warum enthüllen wir zwischen uns den Schöpfer , die höhere Kraft , die Höhere Welt – Warum in der Verbindung ?

4) Wie organisieren wir uns jetzt und während des Kongress und unsere gegenseitige Fürsorge in solcher Weise, dass kein Freund aus der generellen Anhaftung fallen kann? Wir sorgen uns um die Freunde und nie um uns selbst …

: 5) Warum erweckt die Sorge um mich selbst ein negatives höheres Licht – Dunkelheit . In der Sorge um die Freunde erwecken wir das positive Licht der Korrektur?

 

Artikel des Tages vom Donnerstag, 15.02.2018

Denke ich daran,wenn ich mit den Freunden, mit der Gruppe arbeite, dass meine Absicht richtiger sein sollte oder denke ich an die Verbindung innerhalb der Gruppe? Was ist eigentlich das Ziel unserer Handlungen? Kann ich in der Absicht sein, die Eigenschaft des Gebens zu erreichen?

Es wird mir gesagt: Ja, auch wenn du es nicht machst. Wenn deine Absicht komplett „für sich selber“ ist, es gibt nichts darin, was für „das Geben“ sein konnte und du denkst nur daran wie du aus dem ganzen Nutzen gewinnst. Du wirst nichts desto trotz diese Handlungen ohne jegliche Absicht ausüben, wie ein Kind, wie ein Baby, das nichts begreift. Ich weiß doch nicht was die richtige Absicht ist, wenn ich sie niemals hatte. Wenn dies aber die Absicht für das Geben ist, wird für mich eine andere Welt offenbart. Das sind schon die Eigenschaften von Bina, die ich nicht besitze.

Deswegen tue alles, was du tun musst, auch physisch. In allem was nur möglich ist, ohne jegliche richtigen Absichten, denk nicht einmal an die richtigen Absichten. Das wird dich auch entwickeln, weil du dich bemühst der Gruppe konkret zu geben.

Wie kann ich die Liebe zu Freunden erreichen, wenn ich von vornherein die Kräfte vom Schöpfer brauche, damit ich sie lieben kann?

Es wird dir nicht gesagt sie zu lieben. Mach einfach die Handlungen ohne die Absicht, ohne jegliche Gefühle, mit dem „steinernem“ Herzen. Dein Herz und Verstand sind leer, du bist aber wie ein Kind: du schaust dir die Erwachsenen an und machst das, was sie machen. Dank dem wirst du klüger. Wieso? So ist das gemeinsame System aufgebaut. Wenn ich mich in irgendeiner Weise mit der Umgebung identifiziere, auch nur physisch, so wirkt dann über die Gruppe auf mich das Licht, das zur Quelle zurückführt.

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Wir sollten allmählich unsere Angst in das richtige Zittern umwandeln. Also vor allem daran denken, was kann ich gutes für meinen Freund tun, werde ich im Stande sein für ihn das Gute zu tun? Wenn ich begreife, dass ich ein Problem in der Gruppe habe, muss ich dort zur Verbindung kommen. Da wir ohne Verbindung kein Licht erwecken, das zur Quelle zurückführt. Deswegen sollen wir uns irgendwie anstrengen und uns miteinander zu verbinden. Buchstäblich künstlich, physisch, so gut wie man es kann.

Sagen wir auf dem kommenden Kongress versammeln sich viele Freunde. Wenn wir versuchen mehr und mehr verbunden zu sein, die inneren Unterschiede, die es zwischen uns gibt, zu verkleinern, sogar ein bisschen in diesem Streben zu sein, so wird sofort das höhere Licht auf uns einwirken. Wir versuchen  zusammen uns innerlich anzunähern und dementsprechend leuchtet auf uns das höhere Licht im größten Maße, erzeugt in uns die Veränderungen und baut aus uns ein gemeinsames Verlangen auf.

Wir beginnen in diesem gemeinsamen Verlangen die spirituelle Welt zu spüren. Es ist alles sehr einfach. Darüber wurde geschrieben, ich sage es nicht aus eigenen Überlegungen. Also haben wir überhaupt kein Problem in den Korrekturen, man muss sich nur ein bisschen verbinden wollen, um zu spüren, dass wir nicht im Stande sind und darum zu bitten. Weil das, dass wir nicht fähig dazu sind, ist die Hilfe, ansonsten würden wir den Schöpfer nicht brauchen, Seine Hilfe nicht gebrauchen. Wenn wir aber Druck auf uns ausüben, damit wir uns annähern und spüren, dass wir das nicht können, wieder auf uns Druck ausüben und es wieder nicht schaffen, dank dem, offenbaren wir die Notwendigkeit um die Hilfe des Schöpfers zu bitten.

Derjenige, der diesen Weg richtig klärt, sieht, dass er sehr logisch und nicht schwer ist, man muss ihm einfach ständig folgen. Es ist aber nicht so, dass der Mensch das nur für sich selber macht, er muss sich um seine Umgebung kümmern. Man braucht ständige Sorge um die Umgebung und dies, außer dem Menschen selbst. Und darin verbirgt sich für uns eine große Erleichterung. Weil ich bereit bin den Freunden zu geben, ich will, dass sie mir helfen und ich bin bereit ihnen zu helfen. Ich arbeite niemals mit meinem Egoismus direkt, ich kann das nicht! Weil ich selber er (der Egoismus) bin! Ich muss immer über die Gruppe agieren, damit sie mich erweckt, auf mich Druck ausübt, oder mit Hilfe des Lichtes, das für mich leuchtet, die Handlungen mit mir unternimmt, aber nicht direkt. Der Mensch kann sich nicht brechen, es gibt auch keine Notwendigkeit darin.

 

Artikel des Tages, Mittwoch 14. Februar 2018

Alles fängt in der Gruppe an und geht auch dort zu Ende. Der„Auszug aus Ägypten“ symbolisiert den Zustand, wenn zwischen uns in der Gruppe die Selbstsucht herrscht, die unsere Vereinigung verhindert. Deshalb brauchen wir die Höhere Kraft. Das ist nur im Zehner möglich, wenn der Mensch sich mit Tet Rischonot (mit anderen 9 Freunden) verbinden will: er geht ins Feld ein, das vom Schöpfer gesegnet ist und bildet die Beziehungen mit den Freunden, die auf dem Geben basiert. Dadurch korrigiert er sein Verlangen, das heißt er erfüllt die Gebote mit Hilfe des Lichtes, das zur Quelle zurückführt und Tora heißt. Die Ausführung der Tora und Gebote soll nur im Zehner erfolgen. Nur infolge des gegenseitigen Gebens offenbart man die Möglichkeit dazu und nur mit Hilfe des Lichtes, das zur Quelle zurückführt. Wenn wir uns in Form des gegenseitigen Gebens verbinden, dann heißt diese Verbindung „das Feld, das vom Schöpfer gesegnet ist». Dort befindet sich Sein Segen und dort wird Sein Antlitz offenbart

* * *

Wie kann man das alles aus der Vernunft in das Herz überführen?

Mit Hilfe des Lichtes, das zur Quelle zurückführt. Wenn du daran arbeiten wirst, dann wird es auch geschehen. Aber man muss vor allem das Bild vorstellen – deinen Zehner und nichts außer ihn, du arbeitest nur dafür. Das, was zwischen uns offenbart wird, sind 620 Verlangen. Wenn ich sie absichtlich für das Geben mit Hilfe des Lichtes, das zur Quelle zurückführt korrigiere, dann erlange ich die richtige Verbindung, die mir folglich zulässt, sich Richtung Schoresch (Wurzel, Null), Alef (erste Stufe), Beth (zweite Stufe), Gimel, Daleth , zur Welt Assiya und so zu allen 125 Stufen zu bewegen. Das ist eben alles. Es gibt für uns die Hilfe im Zehner in Form des Neides, der Begierde, des Stolzes, des Kissens, das man dem Freund geben kann, des Whiskys. Außerdem gibt es zwischen uns die spirituelle Verpflichtung darüber, was jeder im Zehner machen soll: jeder soll sich darin einreihen, um vom Zehner nur das Notwendige zu bekommen, um alles andere darin zu investieren. Auf diese Weise wird uns offenbart, dass man nicht an die Freunde, sondern an den Schöpfer gibt. So erfüllt man die Tora und Gebote auf dem spirituellen Pfaden.

 

Tagesaufgabe von Mittwoch, 14.2.2018

Mit welchen Handlungen wechseln wir von dem Feld auf dem es grundlosen Hass gibt über zu dem Feld,  das vom Schöpfer gesegnet ist?

Vorbereitung zum Morgenunterricht am Mittwoch, 14.2.2018 :

1) Welche Absicht und welche Verlangen brauchen wir um den Kongress vorzubereiten?

Rabash, Liebe zu Freunden, Artikel No.3, 1984

2) Welche Stufen durchlaufen wir von dem Feld der Wildnis zum Feld dass der Schöpfer gesegnet hat?  Welche Frucht sollten wir von dem gesegneten Feld ernten?

3) Was ist der Unterschied zwischen Esau´s ud Jacov´s Feld der Arbeit?

4) Warum ist der Auszug aus Ägypten etwas, dass uns in der Gruppe verbindet?

5) Wie profitiere ich davon, dem Freund zu helfen ?

6) Ich habe das Bewußtsein erlangt, dass der 10er außerhalb von mir meine Seele ist. Was muß ich tun, um diese zu korrigieren?

7) Was bedeutet es, „Gebote“ zu erfüllen?

8) Warum kann man das Schöpfungziel nur über „Thora und Mitzvot“ erlangen ?

9) Warum wurden „Thora & Mitzvot“ ausschließlich nach dem Auszug aus Ägypten gegegeben? Warum können wir „Thora und Mitzvot“ (Licht & Gebote) nur durch die Einhaltung von „Arvut“ (Gegenseitige Bürgschaft) erreichen?

Artikel des Tages vom Dienstag,  13. Februar 2018

Was bedeutet die Entscheidung des Zehners?

Wir verstehen, dass es unser Ziel ist, den Schöpfer zu erlangen. Schreibt eure Liste der Präferenzen auf: das Ziel ist – die Verschmelzung mit dem Schöpfer zu erlangen. Wie kann man dem Schöpfer einen Genuss bereiten? Wir können Ihn erst dann erlangen, wenn wir über ein Kli (Gefäß) verfügen, der Schechina (Einwohnung) heißt, oder mindestens einen Zehner haben, worin wir den Kli mittels unserer gegenseitigen Verbindung schaffen. Worin jeder Mensch seine Freunde in Form der spirituellen Eigenschaften wahrnimmt. Wenn man die Selbstsucht annulliert, um diese Eigenschaften zu sammeln und sie sich anzueignen, dann verwandeln sie sich in die spirituellen Sefirot (Stufen, Eigenschaften), weil man auf das Verlangen zu empfangen verzichtet hat. Die egoistischen Eigenschaften der Freunde sind auch in mir – egoistisch, aber wenn ich meine Eigenschaft, mein Verlangen zu empfangen annulliere, dann wird sie zur Sefira. Am Anfang wird diese Eigenschaft nur in einem bestimmten Maß die Sefira und später zur vollständig spirituellen Sefira. So bilden wir in der Arbeit die Stufen der Treppe.

                                                           * * *  

Verzichtet der Mensch auf alles Negative und wandelt es ins Gute um, oder beendet man diese Etappe einfach durch das eigene Annullieren?

Er beendet nichts einfach, er kann nichts beenden. Es kann nur das Eine tun: er annulliert sich vor allen laufenden Offenbarungen, die aus dem Zehner, aus der Gruppe etc. stammen. Du kannst dir alles Mögliche vorstellen, verschiedene Kräfte, es ist nicht wichtig, aber du musst dabei wissen – du bist mit dem Zehner verbunden und sollst dich darin vollständig auflösen. Du verlierst deine eigenen Wünsche, Vernunft und das Herz und willst von ihnen die neue Vernunft und die neuen Gefühle bekommen. Dadurch erlangt man die neue Stufe, andererseits  bleibt man stehen. Ein Merkmal dafür, dass ich auf das neue Niveau hinaufsteige ist mein Annullieren vom Zehner und die Übernahme der Gruppenform in der Vernunft und im Herzen, die meiner Form absolut entgegengesetzt ist. Wenn ich jetzt den neuen Zustand erlange, dann habe ich mir die neue Vernunft und das neue Herz angeeignet  – und so ist es jedes Mal. Denkt also über nichts anderes nach.

Tagesaufgabe von Dienstag, 13.2. 2018

Während des Tages diskutieren wir und versuchen wir eine Lösung dafür zu finden wie die Zehner zu einer gemeinsamen Meinung gelangen können. Des weiteren wählen wir eine Zeit für ein Zehnertreffen um uns bei diesem auf den Kongress vorzubereiten.

Am Dienstag, 13.2.2108 keine Workshopfragen erhalten.

 

Kein Artikel des Tages von Montag, 12.2.2018

Tagesaufgabe von Montag, 12.2.2018

Jeder Zehner plant während des Tages in welcher Weise er ein Beispiel eines vollkommenen Zehners während des Kongresses geben wird.

Am Montag, 12.2.2018 keine Workshopfragen vorhanden.

 

Artikel des Tages vom Sonntag, 11.02.2018

Heißt Adam (der Mensch) erst dann so, wenn die Seele das System von „En Sof“ (Unendlichkeit) genannt, richtig verwendet wird?

Heißt er ab diesem Augenblick „die Schöpfung“?

Natürlich benutzt er alle diese Systeme. Dennoch, bezüglich uns, um die Verwirrung zu vermeiden, wäre es besser zu sagen, dass die Seele, das  Verlangen, dem Schöpfer zu geben, ist. Dieses Verlangen entwickelt der Mensch auf der Grundlage des Schöpfung-Verlangens sich selbst zu geben. Eines soll auf dem anderen basieren, sonst wird es unmöglich, sie zu unterscheiden.

Wenn das Verlangen zu empfangen sich, in für sich „ungemütlichen“ Zuständen befindet, bevorzugt es über das Wohl des Schöpfers, anstatt über sein eigenes Wohl nach zu denken. Dann wird das Verlangen zu empfangen in ihm Awiut genannt. Sobald der Mensch bevorzugt an den Schöpfer zu denken, heißt das Zimzum (wörtl. Einschränkung). Wenn er im Geben für den Schöpfer über sein Verlangen zu empfangen und der Einschränkung sein will, heißt das Sakut (wörtl. die Feinheit, Reinheit). Sobald der Mensch anfängt diese Handlung zu entwickeln, nennt sich das „das reflektierte Licht“.  Und in diesem reflektierten Licht offenbart er das, was sich, gebend zu sein, nennt. Und diesen Genuss, welchen er darin offenbart, muss er auch für das Geben empfangen. Ansonsten ist es fürs Empfangen. Wir sollten uns anstrengen, uns diesem Bild anzunähern, abgesehen davon, werden wir uns immer wieder verwirren, es vergessen und wieder offenbaren. Wir sollen in unserem Inneren einen solchen Zustand aufbauen.

In der materiellen Welt wird es sehr schlicht manifestiert. Wenn Unglücke und Probleme kommen, ist es vor allem notwendig,  diese mit dem Schöpfer zu verbinden. Wenn ich sie mit dem Schöpfer verbinde, so sage ich, dass es mir von „Es gibt niemanden außer Ihm“ kommt, damit ich aus diesem Grund mein Verhältnis zu Ihm bestimme, damit ich dabei daran denke, wie man Ihm Genuss liefert. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich mich mit den Problemen der materiellen Welt nicht beschäftige. Sonst wäre es so, als ob ich davonlaufe. Ich bin doch verpflichtet sie zu lösen. Dabei soll ich kontinuierlich im Gedanken bleiben, dass ich Ihm den Genuss bereiten möchte, in Ihm sein will, mich dazu zu lenken, um Ihm zu geben, Ihn zu erfreuen. Dadurch baut sich der Mensch auf. Hier gibt es eine Menge von Zuständen und Nuancen, es ist aber das Aller Wesentlichste.

Es ist das, was der Verbindung der Seele mit dem Schöpfer anbelangt. Die Seele beginnt zu existieren, wenn der Mensch die Entscheidung treffen kann, dass „Liebe alle Sünden bedeckt“. Diese Sünden offenbart er innerhalb seines Verlangens zu empfangen, seinerseits offenbart er die Liebe. Es ist eine andere Form der Deutung des Ausdruckes – „Liebe bedeckt alle Sünden“ – als wir es gewöhnlicherweise gebrauchen.

***

In diesem Artikel verwendet Baal HaSulam den Begriff „die Seelen“ , nicht „die Seele“. Worin liegt der Unterschied zwischen beiden Begriffen?

Er schreibt so oder so, das hängt davon ab, wie er es betrachtet. Eigentlich gibt es nur eine Seele, wie wir es lernen. Bezüglich des Menschen, der sich im Prozess der Korrektur befindet, existieren aber viele private Seelen, die die Teile der einheitlichen Seele sind, mit der er sich, mittels seiner spirituellen Arbeit verbinden soll. Weil er in seiner Beziehung zu ihnen, die Form des Gebens begreift und mit dieser Form des Gebens, die er innerhalb der Verbindung zwischen den Seelen offenbart hat, wendet er sich an den Schöpfer.

Und dann werden alle diese Seelen, die sich angeblich vor seinen Augen befinden, nur ihm erscheinen. Er muss es so sehen. Zu jenem Moment, wenn er sich mit ihnen wie ein Mensch mit einem Herzen verbinden wird, (so) wird es keine Seelen mehr geben, sondern nur eine, einzelne Seele. Der Unterschied zwischen ihnen – das Ego, das zwischen ihnen herrscht – wird wie die linke Linie erscheinen, die Verbindung zwischen ihnen – wie die rechte Linie. Der Schöpfer befindet sich zwischen diesen beiden Kräften, zwischen  diesen zwei Anstrengungen. Er offenbart sich wie die mittlere Linie.

Wir befinden uns vorläufig im Zustand, wo es vor uns angeblich viele Seelen gibt. Es ist eigentlich noch keine Seele – (so) stellt sich der Mensch anfangs seine Freunde, seine Weggefährten vor. Später beginnt er zu verstehen, dass es keine Partner, sondern Verlangen und Absichten sind, die seinen eigenen gleich sind. Und ausgerechnet sie können ihm helfen und er kann ihnen helfen. In keinem von ihnen gibt es das, worin er sich realisieren könnte, es gibt nur die Fähigkeit, sich in sie einzureihen.

Daraus kann er erlernen, wie man sich in den Schöpfer einreiht. Sie und er, nur mit ihnen zusammen, erlebt er verschiedene Zustände, weil sie verschiedene Zustände durch leben und er zusammen mit ihnen. Deswegen gibt es hier die Möglichkeit, sich einander anzugleichen, wie es geschrieben steht: „Der Mensch helfe seinem Nächsten“.

Dadurch offenbart der Mensch, wie er immer mehr und mehr den Schöpfer versteht. Inwieweit er sich in die Freunde einreiht, so beginnt er zu empfinden, dass es keine Freunde, sondern die Teile seiner Seele sind. Damit erweitert er seine Seele, die immer besser und vorbereiteter zum empfangen des Schöpfers wird. In jenem Maß, in dem er in sie eingereiht ist.

Wenn er sich ihnen bezüglich, nur annulliert, so heißt er Embryo – Ubar. Wenn er immer mehr bereit ist, auf sich selbst zu verzichten, unabhängig davon, was ihm offenbart wird, heißt es – „neun Monate der Schwangerschaft“. Wenn er sich zu sich selbst in einer bestimmten Weise verhält, nach dem er die Klärungen durchführte; nicht zu ihnen, sondern zu sich selbst, sich selbst zu annullieren. Dabei klärt inwieweit, wie und in welcher Form er sein Verlangen zu empfangen durch ihre Verlangen zu empfangen ersetzen kann (wie es geschrieben steht – dem Freund den Stuhl, das Kissen zu geben. Hier handelt es natürlich um innere Sachen), dann heißt das, dass er sich schon in den – „Jahren der Ernährung“ befindet und auf diese Weise wächst er.

Tagesaufgabe von Sonntag, 11.2.2018

Wir diskutieren im Zehner wie wir eine  Atmosphäre schaffen können, einen Ort an dem jeder völlig auftaut, schmilzt, die Shechina (göttliche Gegenwart) weilt und wir alle Ängste bedecken.

Workshopfrage von Sonntag,  11.2.18

Vorbereitung auf den Morgenunterricht:

1) Wie helfen wir einander dabei über die Störungen aufzusteigen und an den Schöpfer angeheftet zu bleiben?

 

Kein Artikel des Tages am Samstag, 10.2.2018

Fragen aus dem Morgenunterricht von Samstag, 10.2.2018 :

1) Was erbitte ich für die ganze Welt ?

Die Verpflichtung des Volkes Israels sich zu verbinden

2) Was können wir über unsere Verbindung sagen?  Existiert eine Inklination dazu? Können wir fühlen dass jeder von uns seine Individualität hinten anstellt um in der Lage zu sein, sich mit den Herzen der andern zu verbinden ?

3) Welcher Form der Verbindung bedarf es, um den Schöpfer auch in der Verhüllung/Dunkelheit  wahrzunehmen und wie schaffen wir es sicher zu gehen, dass wir nicht aus einer anderen Kommandoeinheit  zu einem falschen Ziel abgeordert werden?

 

 

Kein Artikel des Tages am Freitag, 9.2.2018

Tagesaufgabe von Freitag, 9.2.2018

Während des Tages erbitte ich, in dem Moment in dem ich enthülle, dass in mir das Verlangen erwacht zu meinen Gunsten zu empfangen, sogleich vom Schöpfer, dieses in ein Verlangen zu Gunsten der Freunde zu verwandeln. Jede Stunde prüfe ich mich mit Hilfe des Weckers, den ich mir stelle.

 

 

Artikel des Tages vom Donnerstag, 8.02.18

Wie kann ich auf das Licht Einfluss nehmen, damit es mich erzieht, auf mich in einer guten Form so stark wie möglich einwirkt? Wie mache ich das? Das ist mein größtes Problem!

Ich komme zum Unterricht, schalte mich in unterschiedliche Handlungen ein. Wofür? Wieso? Hier ist die Absicht wichtig. Ich komme nicht automatisch, nach dem Motto: wenn ich komme, wirkt das schon. Das ist auch gut, aber alles hängt von meiner Absicht ab, davon, wie zielorientiert ich mich darauf beziehe.

Wir haben eine Zugabe: die Handlungen ausgehend von der Absicht, aus einer bestimmten Klärung heraus zu unternehmen. Unternimm diese Zugabe das Licht mit mir?

Die Vorbereitung dazu – ja, natürlich. Hier wird aber von dir verlangt, dass du selber verstehst und beginnst zusammen mit dem Licht daran teilzunehmen.

Also, welche Vorbereitung muss der Mensch unternehmen?

Er muss einen Zehner organisieren, das Studium, hierher kommen, zusammen mit den Freunden daran teilnehmen, die Freunde vorbereiten, alles zu tun um die Verbindung in der Gruppe zu festigen, damit die Freunde klar das Ziel verstehen. Also alles zu erledigen, was wir studieren.

Sieh dich an. Als ob du gestern zum Campus kamst… Du siehst, wie jeder Tag vergeht und es ist wieder das Wasser, das im Sand verschwindet. Der Tag ist aber nicht einfach so vorbei. Das geht langsam in dich hinein, auf so eine Weise, dass wenn der Mensch, von der Gruppe keine Kraft der Entwicklung und dadurch nicht die höhere Kraft bekommt, kann er nicht voranschreiten.

Bedeutet das, als ob sich der Mensch offenbart um das wahrzunehmen, worüber die Kabbalisten schreiben, was er vom Rav hört? Und in diesem Maße, in dem er sich in der Gruppe befindet und durch die Gruppe auf ihn das Licht einwirkt, beginnen alle diese Sachen sich in ihm zu realisieren?

Ja. Er muss aber wissen worüber wir heute am Anfang des Unterrichtes gesprochen haben. Das Prinzip ist sehr einfach: der Mensch muss den Akzent von der Suche nach dem Schöpfer auf die Suche nach dem Schöpfer innerhalb der Gruppe verlegen. Die Stärke dieser Verbindung, ihr Charakter sollen mit dem Schöpfer übereinstimmen. Sie müssen in der Übereinstimmung der Eigenschaften mit der höheren Kraft sein. Wenn unsere Verbindung im Zehner in irgendetwas dem Schöpfer ähnlich sein wird, werden wir zwischen uns, Ihn offenbaren. Die Richtigen Verbindungen zwischen uns nennt man der Schöpfer.

                                                               ***

Hättet ihr die Möglichkeit euch in der gemeinsamen Anstrengung innerhalb des Tages  zu halten (vom Morgen Unterricht bis zum Morgen Unterricht, so dass keiner „fällt“…)

Nehmen wir an, du befindest dich im Morgen-Unterricht in einer gewissen Stimmung, erhabener als sonst. Du spürst den Geist des Lebens, du bist bereit weiter zu leben (was du früher nicht hattest). Mehr und mehr, bis du dem Schöpfer zu danken beginnst um alles, was Er macht. Dabei ist es für dich unwichtig was Er macht, das Wichtigste ist: mit Ihm ständig über die Freunde verschmolzen zu sein, damit Er sich in der Gruppe befindet.

Wie kann ich mich ständig darin befinden? Darin liegt unsere Arbeit: in solcher Stimmung zu bleiben in Verbindung zwischen uns und in uns mit dem Schöpfer. Damit sich das innerhalb von allen Tages-Geschehnissen nicht verändert. Hat jemand so ein Patent? Wie können wir so eine maximale Stimmung bewahren, die wir erreicht haben? Weil später verschiedene Fluktuationen, Abweichungen beginnen.

Also, ich habe das Maximum erreicht und bewahre das auf. Noch ein bisschen, noch ein bisschen. Ich bin mit dem Absteigen nicht einverstanden. Ich möchte ständig „mit den Zähnen“ wie ein Bulldogge-Schnapper, die Erhabenheit der Gruppe und des Schöpfers halten. Wie macht man das? Wie werden wir das innerhalb des Tages praktisch machen?

Tagesaufgabe von Donnerstag, 8.2.2018

1) Jeder Freund identifiziert mindestens drei Mal am Tag an denen er wie eine Bulldogge in Verbindung mit den Freunden war und teilt am Ende des Tages seine Eindrücke mit dem Zehner.

2) Jeder Freund teilt über Facebook oder Twitter usw. Abschnitte aus dem Morgenunterricht

Tikkun: wie eine Bulldogge..

Vorbereitung zur Lektion am Donnerstag, 8.2.2018

1) Was fordern wir von der heutigen Lektion?    Stiller Workshop

Welt Kabbala  Kongress 2018: Die Verpflichtung Israels sich zu verbinden

„Ich halte dich wie meinen Knochen “

2) Wie legen wir fest, dass unsere Sorge um die Enthüllung des Schöpfers, die Sorge um die Verbindung mit dem Schöpfer, die Neigung zum Schöpfer überwechseln muss zur Verbindung, zur Neigung, zur Sehnsucht nach der Verbindung zwischen uns? Es ist unsere Aufgabe uns daran zu gewöhnen an den Kli zu denken in dem sich der Schöpfer enthüllen muss.

3) Wie erhalten wir unsere maximale Stimmung aufrecht zu der wir im Unterricht gelangt sind und schützen uns davor, dass sie verlorengeht?  Ich will  wie eine Bulldogge mit den Zähnen an der Größe der Gesellschaft und der Größe des Schöpfers in dieser (der Gesellschaft) festhalten- wie machen wir das in der Praxis während des Tages?

Artikel des Tages, Mittwoch  7. Februar 2018


Für den Kongress ist eine solche Stimmung notwendig, mit der wir nicht einfach studieren werden, was zu realisieren ist. Wichtig ist eine solche Atmosphäre vor dem Kongressanfang zu schaffen, die nicht nur auf dem Kongress selbst, sondern sogar im Laufe des ganzen Jahres halten wird. Denn dieses Jahr ist ein besonderes Jahr – wir feiern das 70. Jubiläum Israels und das ist kein Datum, das wir morgen einfach vergessen werden. Das alles steht uns bevor zu realisieren.

Wird sich diese Gruppe versammeln, die für die Welt zum Vorbild werden will. Warum steigt alles nicht von oben wie der Hagel nieder?


Weil du alles – als der Gesandte der höheren Kraft in unserer Welt realisieren sollst. Anderenfalls wirst du nie zum Menschen evolutionieren und bleibst ein Tier. Du kannst einen Roboter oder eine Maschine in menschlicher Gestalt schaffen, die in Bezug auf alle sehr gut funktionieren wird. Die Maschine wird Sensoren haben, die erkennen, wer was jetzt will, um diese Wünsche zu erfüllen. Aber ohne den bösen Anfang? Die wird nicht lebendig sein. Du fragst mich, warum hat Er den guten Anfang nicht geschaffen und wofür dieser ganze Prozess geschaffen ist? Damit das Geschöpf über zwei entgegengesetzte Kräfte verfügt und sich dazwischen in der mittleren Linie befindet. Anderenfalls wird das Geschöpf nicht das Niveau des Schöpfers erlangen, da es keine Unabhängigkeit, keine Persönlichkeit gibt: man ist eben auf diese Art und Weise geschaffen, man hat uns eben mit diesen Eigenschaften geschaffen. Man kann auch von dir nicht fordern, schlecht oder gut zu sein.
Wird der Unterschied zwischen dem, was in Babylon geschah und Bnei Baruch in der heutigen Welt immer erhalten bleiben?


Eine gute Frage. Nein, gerade dank dem, dass wir als Geschöpf aktiv sind, wird das Höhere Vorhaben von jedem Menschen realisiert und dadurch gibt es eine gegenseitige Verbindung. Durch uns dringt das Licht zu den anderen Menschen durch und erhebt sie auf die höheren Niveaus, wie es gesagt wird: «Mein Haus wird zum Gebetshaus für alle Völker und alle offenbaren mich usw..“ Das ist eben die vollkommene Verschmelzung: kein Israel und 70 Völker der Welt, kein Unterschied zwischen den Völkern der Welt, alles ist bunt gemischt. Aber das alles wird es  erst nach der Korrektur geben, weil die Korrektur vom Schöpfer stammt, wie es gesagt wird: «Ihr seid meine Vertreter vor den Menschen».
                                                                * * *
Wenn jeder Mensch einige Wörter im Internet geschrieben hätte: bei Facebook, Twitter…
Habt ihr das noch nicht gemacht? Ich habe schon vor einigen Tagen gesagt, dass es für alle obligatorisch ist. Man muss  ein Kli (Gefäß) bilden, um die Methode vom Lehrer zu empfangen. Ihr sollt das jeden Tag machen, was er euch bittet oder empfiehlt. Jeder von euch kann das praktisch realisieren, worüber wir im Unterricht sprechen, die Handlungen, die einen Bezug auf die Methodik haben. Ihr sollt es im ganzen medialen Raum machen. Ich wende mich nicht nur an euch, sondern an alle, in allen Sprachen, weil das Internet mit uns gefüllt sein soll. Wir haben Tausende von Tausenden an Schüler: wenn jeder 5 Internetposts jeden Tag machen wird, dann werdet ihr sehen, dass es – zum persönlichen Aufstieg jedes Einzelnen führen wird. Ich sagte es schon, wenn ihr nicht zuhören wollt, dann verliert ihr viel. Ich mache alles, was ich kann, aber es gibt hier keine Nötigung.

Tagesaufgabe von Mittwoch, 7.2.2018

Jeder Zehner schreibt einen Artikel oder eine kurze post über die Aufgabe des Volkes Israel und wir verbreiten sie über s Facebook. Abends sprechen wir im Zehner darüber.

Vorbereitung zum Unterricht am Mittwoch, 7.2.2018

1) Wie formt die Verbindung zwischen uns, die Form des Schöpfers, der in der Gruppe zu fließen beginnt?

2) Wie kommen wir zu dem Zustand die Freunde mit ganzem Herzen und ganzer Seele zu lieben?

Artikel des Tages vom Dienstag, 6. Februar 2018

Worin äußert sich die Individualität des Menschen, wenn er der Gesellschaft dient?

Eben darin, dass er ihr dient und sich um sie sorgt, nur darin prägt er sich aus, weil nur er die Gruppe ergänzen kann. Es gibt zehn Sefirot (Stufen, Eigenschaften), ohne jede Einzelne gibt es keine Ganze.

Aber man nimmt doch ihre Wünsche auf und verzichtet auf das eigene Verlangen, als ob man auf die Individualität verzichten würde.

Er soll sein egoistisches Ich aufopfern, er annulliert dadurch die Selbstsucht und nicht sich selbst: folglich beginnt er ohne Selbstsucht mit den Wünschen seines Nächsten, mit allen Wünschen, Möglichkeiten und Streben zu arbeiten. Das heißt, er reiht sich in die Gruppe ein, aber nicht in Form des Erhaltens, wo er die Gruppe selbstsüchtig beraubt, sondern er kann alle seine Eigenschaften in die Gruppe investieren und sich darin vollständig ausleben.

Wie kann er seine Verlangen ausleben, wenn er darauf verzichtet?

Er verzichtet auf die Selbstsucht, das heißt auf sein Verlangen zu empfangen und auf nichts anderes. Das ist nicht der Verzicht auf das Verlangen, obwohl wir es so nennen. Sondern man verzichtet nur auf das Verlangen zu empfangen, auf das Verlangen, seinen Nächsten auszunutzen – nur darauf verzichtet man.

Und praktisch handelt man im Maß seiner Individualität?

Er investiert sich mit allen seinen Eigenschaften und Fähigkeiten, wodurch er sich auch vollständig ausleben kann.

* * *

Gestern studierten wir, dass man ausgehend von der Nächstenliebe die Liebe zum Schöpfer erlangt. In der Form, in der ich mich gegenüber den Freunden verhalte und die Eigenschaft des Gebens entwickele, stelle ich mir auch den Schöpfer vor. Das geschieht auf diese Art und Weise, wobei das keine zwei Etappen sind, die einander folgen. Der Schöpfer hat keine Form, meine Beziehung zu den Freunden erlangt die Form des Schöpfers, den ich in der Beziehung offenbare. Oder man kann auch sagen – wie sich Malchut zu Tet Rischonot (erste neun Sefirot) verhält, so ist für sie auch der Schöpfer wie Keter. Inwieweit wir uns bemühen, die Beziehungen zwischen uns im reinen Geben zu bilden, so werden sie uns dementsprechend im richtigen Rhythmus und Form zur Offenbarung des Schöpfers führen, weil es dasselbe ist. Wenn ich die Arbeit mit Reshimot, die in mir offenbart werden, beende und mit den Freunden die Beziehung des Gebens auslebe, dann offenbare ich im selben Kli, in der selben Form, in derselben Beziehung die Füllung – unsere Eigenschaft des Gebens, den Schöpfer, die Eigenschaft des Gebens und der allgemeinen Liebe – die wir zwischen uns begriffen haben. Das heißt in unserer Arbeit „der Schöpfer schafft die Welt im Himmel und wird auch die Welt zwischen uns schaffen“, von unten nach oben.

Lasst uns darüber sprechen, wie wir die Form des Schöpfers bilden, der zwischen uns offenbart wird. Denn wir bilden Ihn, diese Form, nur durch die Beziehung zwischen uns.

 

Tagesaufgabe von Rav,  Dienstag 6.2.2018:

Wenn ihr dazu imstande seid, fügt eurer Diskussion hinzu:

Wie erbaut die Verbindung zwischen uns die Form des Schöpfers, die wir enthüllen, wie bildet unsere Form der Verbindung unter uns die Form der Offenbarung des Schöpfers für uns?

Antwort:

Wir analysieren den gegenwärtigen Zustand, wir fühlen wie der erwünschte, der zukünftige Zustand sein sollte, wir finden einen Weg wie wir diesen Zustand erlangen.

Workshopfragen, Dienstag 6.2.2018

Vorbereitung:

1) Welche praktischen Handlungen machst du um dich auf den Kongress vorzubereiten?

2) Kommt lasst uns darüber nachdenken wie wir  die Freunde unterstützen können,  die Schwierigkeiten erfahren, damit es ihnen möglich sein wird zu ihm zu kommen.

3) Wir ziehen den Schöpfer nicht in diese Welt, sondern enthüllen Eigenschaften des Gebens, der Liebe, der Verbindung, und enthüllen daraufhin den Schöpfer. Wir füllen die Wirklichkeit mit der Kraft des Guten durch die Wahrung des Gebots der Wahlfreiheit. Wie machen wir das?

4) Was ist der Or Choser (das zurückkehrende Licht) durch den wir den Bore erbauen? Welches ist die Handlung, in der wir den Or Yashar (das direkte Licht) mittels des Or Choser enthüllen?

5) Lasst uns darüber sprechen wie wir die Form des Schöpfers zwischen uns aufrechterhalten, und sie enthüllt sich ausschließlich darin wie wir uns aufeinander beziehen.

6) Wie erklären wir einander besser, dass wir mittels der Form der Verbindung zwischen uns die Form des Schöpfers zwischen uns festlegen? Das Höhere Licht ist abstrakt, und in dem Moment in dem wir es stabilisieren, kann es sich enthüllen. Deswegen heißt es „als hättet ihr Mich gemacht“. Findet andere und passendere Worte.

7) Wie stabilisieren, wir in der Verbindung zwischen den Freunden den Zimtzum (Einschränkung), Masach (Schirm) und Or Choser in dem sich der Schöpfer enthüllen wird, der Or Yashar?

8) Wie gelangen wir, die wir uns untereinander in der Gruppe voneinander unterscheiden, zur Liebe, zur Verschmelzung, zur Einheit und zum Frieden? Wie machen wir das in der Praxis und lösen dadurch alle unsere Probleme?

9) Welche Art des „fremden Gottes“ weilt zur Zeit unter uns?

 

 

Artikel des Tages von Montag, 5.2.2018 konnte nicht übersetzt werden und wird nicht nachübersetzt.

Artikel des Tages vom Sonntag, 4.02.2018

Sie haben gesagt, dass wir ein Vorbild für die Völker der Welt sein sollen…

In der Vereinigung.

Wer ist das – dieses „wir“? „Wir“ – wie eine Gruppe?

Es ist nicht relevant, wer es ist. Natürlich ist es eine Gruppe, wie kannst du nun anders die Verbindung vorzeigen? – In der Gruppe!

Wie können sie verstehen, „Liebe bedeckt alle Sünde“? Wie kann es äußerlich erscheinen, damit sie es im Inneren empfinden?

Wir müssen es vorführen. Auf welche Weise? So, dass wir tatsächlich in der Einheit, in der Verbindung sind. Wenn sie beginnen, sich uns anzunähern, sich in uns einzureihen, werden sie dann empfinden, dass zwischen uns die Spiritualität herrscht. Dabei werden sie es indirekt -„zwischen den Zeilen“ – empfinden.

Das bedeutet, dass es etwas Inneres ist, was äußerlich nicht gezeigt wird …

Äußerlich prägt es sich darin aus, dass wir diverse Systeme erschaffen. Das kann jedoch jeder beliebig tun. Alles hängt vom Ziel und von der Absicht ab. Hauptsache, dass sie die Spiritualität empfinden – das, was es nirgendwo anders gibt.

Bald findet unser Kongress statt, an dem sich das ganze Volk Israels versammeln wird …

Wir müssen uns dazu enorm, intensiv vorbereiten.

Was kann man dort in der Tat präsentieren?

Wir sollen zeigen, dass es zwischen uns eine besondere Kraft – mächtige, herzliche und seelische Einheit – dies tatsächlich existiert, dass in dieser Kraft nicht nur unsere Anstrengung, sondern auch die höhere Kraft – der Schöpfer – anwesend ist. Wir sollen auf diese Weise denken, sich darin  üben. Und zwar ständig, nicht nur bei der Annäherung des Kongresses.

Bedeutet es immerhin, dass irgendeine äußerliche Erscheinung notwendig ist, ansonsten wird alles mehr von anderen abhängig sein…

Das ist keine äußerliche Erscheinung. Menschen, die uns kontaktieren werden, werden es empfinden, dass es in uns eine gewisse, besondere Kraft gibt. Wie werden sie das empfinden? Wenn sie sich in uns physisch einreihen werden, werden sie darin eine innere, mächtige, spirituelle Kraft empfinden. Sie selbst werden es nicht begreifen, was es ist. Sie existiert  dennoch.

Bis zum Anfang des Kongresses haben wir  noch paar Wochen. Wenn wir nichts mehr tun werden und dorthin in unserem heutigen Zustand ankommen, werden sie diese Kraft empfinden?

Nein, das genügt nicht.

Was ist dann noch erforderlich?

Man muss sich anstrengen, so eine Verbindung zu erreichen, innerhalb deren die höhere Kraft, gegenseitiges Geben, gegenseitige Unterstützung und allseitige Liebe – volle Einheit und Bürgschaft – zu empfinden sein wird. Sonst ist es kein Kongress.

***

Das, was in diesem Textausschnitt geschrieben steht, bezieht sich selbstverständlich nicht auf unsere Welt. Alles hängt aber nur von der Ausführung von zwei Bedingungen ab: Wir verbinden uns völlig und verlangen die Korrektur. Wenn wir uns auch diese Korrektur nicht wünschen, wenn wir auch nicht ganz verbunden sind, kommt das alles – in jenem Maß, in dem wir uns im Verlangen nach Korrektur verbinden können und wenn wir das nicht aufgeben und das realisieren. Das, was uns früher als Gewalt erschien, wird dann erwünscht.

Wir wollen keine Verbindung praktizieren, wir wollen es nicht, wie ein Mensch mit einem Herzen sein, wir wollen keine Bürgschaft, wir wollen nichts – das alles ist wahr. Wir verbinden uns dennoch irgendwie zusammen, inwieweit wir dazu fähig sind und verlangen, dass das höhere Licht, die höhere Kraft uns korrigiert, damit wir uns in der gegenseitigen Bürgschaft verbinden. Die ganze Zeit verlangen wir das, obwohl wir es nicht wollen. Und es kommt, weil das Umgebende Licht auch dann wirkt, wenn wir es nicht wollen. Im Unterschied zum inneren Licht, das die Ähnlichkeit verlangt, um in das innere des Kli (das Gefäß) einzutreten, es beleuchtet den Kli, wenn der Kli mit ihm auch nicht identisch ist.

Deshalb handeln wir, auch wenn diese Handlungen von uns unerwünscht sind, wenn wir auch nicht daran glauben, dass es sich verwirklichen kann. Wir erfüllen sie, wie ein Kind, das irgendwelche Handlungen unternimmt, weil die Natur es dazu erzwingt, – so wächst es heran. Es hört die Wörter, die es zuerst nicht versteht, später beginnt es, diese zu verstehen. Woher kommt das? Wie fängt es an, die Bedeutung jedes dieser Worte zu verstehen? Hört es sie? – Ja. Kann es sie wiederholen? – Ja, wie ein Automat. Warum fängt es an zu verstehen, was jedes Wort beinhaltet?  Wobei das keine einfachen Wörter, wie „Tisch“ oder „Stuhl“ sind, sondern etwas Abstraktes. Wie beginnen wir, das zu verstehen? – Dank dem Verlangen, dank dem, dass man sie allzeit wiederholt.

Deswegen sollen wir solch eine Gesellschaft aufbauen, die stets an der Vereinigung und am Geben arbeiten wird. Auf welche Weise? – Andauernd den Schöpfer bitten. Es gibt nichts anderes. Wenn man es nicht erfüllt, kann man sich jahrelang fragen: „Was kann man nun machen? Wann wird es endlich geschehen?“.

Was wird geschehen? Es gibt kein Kli. Das heißt, dass wir nichts getan haben … „Erst nachdem, dass das ganze Volk zugestimmt hat und alle wie einer ausgerufen haben: “Wir werden tun und wir werden hören“, – deswegen tun wir es zuerst, dann werden wir hören und danach erlangen wir die Offenbarung.

Tagesaufgabe, Sonntag, 4.2.2018

Wir klären während des Tages was mich dabei stört, dass die Verlangen der Freunde wichtiger für mich werden als meine eigenen Verlangen, und wir bitten durch die Gruppe für diese Störungen um Korrektur.

Workshopfragen, Sonntag 4.2.2018
Vorbereitung:
1) Was bedeutet das, Anstrengungen in der Liebe zu den Freunden zu unternehmen?
2) Lasst die Freunde an einem Beispiel für die Enthüllung der Freundesliebe in der Praxis teilhaben, das ihr in letzter Zeit gesehen habt.
3) Ist uns klar, dass es zwei Formen gibt : Den Schöpfer und sein Gegenteil, das Geschöpf? Wie kann das Geschöpf zur Angleichung an den Schöpfer gelangen und trotzdem ein Geschöpf bleiben?
4) Wie enthüllen wir, dass das Gebäude eines jeden von uns auf unserer Zerstörung des Freundes erbaut sein muss? Wenn wir das nicht enthüllen wird es keine Korrektur geben. Das heißt „Erkenntnis des Bösen“.

 

Freitags und Samstags gibt es keine Artikel des Tages

Tagesaufgabe, Donnerstag 1.2.2018

Während des Tages nutzen wir jede Gelegenheit mit dem Zehner in Verbindung zu treten und erhalten, mit Hilfe der Widersprüche, eine Medizin, die unsere Verbindung mit dem Schöpfer heilt

Vorbereitung zum Unterricht, Donnerstag 1.2.2018

1) Welche Handlungen muss ich vornehmen um zu enthüllen dass es niemanden außer ihm gibt ?

2) Jeder schreibt auf Papier : Wie implementiere ich die Handlungen, derer es benötigt, um „אין עוד מלבדו“ “es gibt niemand außer ihm“ , im Unterricht zu enthüllen .

Welt Kabbalah Kongress 2018 , „Wir sind alle eine Familie“ , Lektion 5: Liebe bedeckt alle Vergehen.

3) Wie halten wir an der Enthüllung des Bösen so fest, dass die Enthüllung des Guten darauf folgen kann und wir beide Erkenntnisstufen, auf der Ebene von „Liebe bedeckt alle Vergehen“, halten können?

4) Wie können wir objektiv, alles Gute und alles Böse, nutzen um dadurch in die Tiefe der Schöpfung einzudringen? Während ihr sprecht, versucht ein Gebet zu erheben, um einander näher zu kommen.

5) Wie bauen wir ein Modell der spirituellen Realität, welche es uns gestattet füreinander zu agieren und einander (in positiver Weise ) zu belügen?

6) Warum kann ich meine Freunde nur unterstützen, an Sie geben und mich mit ihnen verbinden , wenn ich mich anders zeige als ich bin?

7) Können wir unser Spiel nennen: ,„Wir tun so, als ob wir der Schöpfer sind“ ?

8 )Wie können wir künstlich Hass & Liebe ( die sich wechselseitig unterstützen) erzeugen,  die aus diversen Erkenntnissen resultieren? Müssen wir Hass erwecken, um zur Liebe zu gelangen?

9) Wie werden wir die guten und die schlechten Dinge als eins sehen wollen? Wir befinden uns die ganze Zeit über in der Mittellinie, in objektiver Weise, und wir vergrößern lediglich die Kluft zwischen schlecht und gut

10) Wie korrigiere ich die Wahrnehmung der Wirklichkeit, wie schreibe ich alles Schlechte was sich enthüllt mir selbst zu und nicht dem Nächsten?

11) Wenn ich all die Mängel und Probleme in der Welt sehe, in meinem Zehner- muss ich dann statt der Ablehnung derselben diese mit Liebe überdecken, und das heißt dann „Bedecke alle Sünden mit Liebe?“ Besteht darin unsere ganze Arbeit?

12) Was ist das für ein Gefühl- dass ich jemanden hasse und liebe? Was bedeutet das: Bedecke alle Sünden mit Liebe? Wie können diese beiden Formen sich miteinander verbinden, wie können sie überhaupt in der Wirklichkeit bestehen- dass eine Person beide (gleichzeitig) fühlt?

13) Wie beziehe ich mich auf die guten Dinge, die sich auf unserem Weg enthüllen?

14) Wie arbeiten wir wenn wir das Schlechte und das Gute enthüllen? Müssen wir das Schlechte, wenn wir es enthüllen, mit dem Guten ausgleichen, und umgekehrt? Wie stabilisieren wir uns selbst in richtiger Weise?

15) Warum ist es, wenn ich furchtbare Dinge in der Vorsehung sehe, Ungerechtigkeiten usw., die Bedingung für die Entwicklung der Erhabenheit des Schöpfers in meinen Augen, in meinen Kelim?

16) Wie geschieht es, dass in der Wirklichkeit,  ‚der Böse (es) vorbereitet, und der Gerechte (es) nutzt‘?

17) Wie korrigiert die gegenseitige Verbindung zwischen uns alle Dinim (Gericht), und bedeckt alle Sünden? Was ist das für eine Handlung und warum ist sie in höchstem Maße dazu imstande?

Erklärung der Einteilung der vierzehn Gebote in Zehn Äußerungen

Erklärung der Einteilung der vierzehn Gebote in den zehn Äußerungen

Nachdem die vierzehn Gebote und die Weise, wie sie sich in die sieben Tage der Schöpfung aufteilen, erklärt wurden, lasst uns die Ordnung der Einteilung in die Zehn Äußerungen erklären, durch welche die Welt erschaffen wurde.

Erste Äußerung: „Im Anfang erschuf Gott.“ „Im Anfang“ ist beides; eine Äußerung, sowie auch das erste Gebot, Furcht, denn Er ist groß und regiert alles. Es ist die Stufe von AwI de Azilut, die im Jud von HaWaYaH beinhaltet ist. Aba ist Jud, Ima ist WawDalet aus der Füllung des Jud. Es ist reine Luft, GaR de Bina. Weiterlesen

Wissenschaft

Unsere heutigen Wissenschaften sind eigentlich keine Wissenschaften, die Wissen schaffen. Sie zerlegen, analysieren, datieren, stellen fest und verändern Verbindungen, die schon lang vor ihnen selbst entstanden und aus welchen sie auch bestehen. Sie können dem Menschen erklären, aus welchen Bestandteilen beispielsweise eine Banane besteht. Diese Bestandteile können genau aufgelistet und quantitativ erhoben werden. Aber ermöglicht diese Analyse dem Menschen festzustellen, wie eine Banane schmeckt? Kann die Wissenschaft einem Blinden die Farbe „grün“ erklären?

Erklären ja, mit Worten, aus dem Verstand heraus – jedoch nicht im Sinne von Klärung oder Erlangung im Gefühl. Der Beobachter ist im Spiel dieser Kräfte der eigentliche Angelpunkt, denn wie die Wissenschaft  auch zeigt, ändern sich Ergebnisse von Experimenten entsprechend dem Vorhandensein eines Beobachters.

Was sagt der große Kabbalist Yehuda Ashlag (Baal HaSulam) dazu? Hier ein Auszug aus einem seiner Artikel: „Die Lehre der Kabbala und deren Wesen“

 

Wesen der Wissenschaft der Kabbala

Und damit ist klar, dass genauso wie die Enthüllung der Tierwelt in dieser Welt und die Ordnung ihrer Existenz eine wundersame Wissenschaft ist, auch die Enthüllung des Lichtes des Schöpfers in der Welt, sowohl der Wirklichkeit der Stufen, als auch der Weisen ihrer Einwirkung, zusammen eine wunderbare Wissenschaft ergeben, das Wunder der Wunder –  eine Wissenschaft, die unendlich viel wertvoller als die Physik ist, da die Physik lediglich eine Sonderform des Wissens ist, welches sich in einer Sonderwelt befindet, und sie nur im Bezug auf das  eigene Feld besonders ist, und es keine andere Wissenschaft gibt, die in sie eingeschlossen wäre.

Nicht so in der Wissenschaft der Kabbala. Ihre Basis ist die allgemeine Kenntnis aller Stufen: der bewegungslosen, pflanzlichen, der tierischen und der sprechenden  sowie aller ihrer Sondererscheinungen, die in das Vorhaben des Schöpfers eingeschlossen sind, das heißt, alles, was mit dem Ziel in Übereinstimmung steht, und daher sind alle Wissenschaften in der Welt, von den kleinsten bis zu den großen, in sie auf wunderbare Weise eingeschlossen, sodass sie alle Arten von Wissenschaften gleichsetzt, die sich voneinander unterscheiden und sich wie Osten und Westen fern stehen, und zwar setzt sie diese in einer für alle allgemeinen Ordnung gleich, sodass jede Wissenschaft mit ihr in Übereinstimmung sein muss.

So entspricht zum Beispiel die Physik exakt der Reihenfolge von Welten und Sefirot, und die Astronomie entspricht der gleichen Reihenfolge, sowie Musik etc.; sodass wir in ihr vorfinden, dass alle Wissenschaften entsprechend einer einzigen Verbindung und einem einzigen Kontakt geordnet sind, und alle ihr gleichen –  wie ein Sohn seinen Eltern gleicht. Und daher sind sie voneinander abhängig, das heißt, die Wissenschaft der Kabbala hängt von allen Wissenschaften ab, die ihrerseits von ihr abhängen. Und daher werden wir keinen einzigen wahren Kabbalisten finden, der nicht über ein breites Wissen in allen der Welt bekannten Wissenschaften verfügt, infolge der Tatsache, dass man sie ausgehend vom Wesen der Wissenschaft der Kabbala erlangt, weil alle Wissenschaften in ihr eingeschlossen sind.

Neues aus der Akademie

Neues aus der Akademie

  • Selbststudienkurs mit zunächst 7 Video Lektionen mit zusätzlichen Erläuterungen und Wissensüberprüfung, wenn es gewünscht ist. Weitere Lektionen werden folgen. Dieser Kurs eignet sich sehr gut parallel zum Online Kurs
  • Umfangreiche Bibliothek mit den wichtigsten Texten zum Studium. Die Bibliothek wird laufend ergänzt.
  • Glossar zur Erklärung der fremdsprachlichen Begriffe

Es lohnt sich, so oft wie möglich auf der Akademie Webseite vorbei zu schauen!

Gemeinsames Zoom Seminar

Wieder am Dienstag, 16.5., 19:00 Uhr! Bringt eure Fragen, Wünsche und Anregungen mit. Bitte nutzt auch dafür die Kommentarfunktion zu den einzelnen Lektionen.

 

Der kabbalistische Kompass

Das ist unser nächstes Thema am Sonntag, 21. Mai, 16:15. Welche kabbalistischen Texte sind für uns und unsere Zeit am geeignetsten? Der Schlüssel zum Arbeiten mit den Texten.

Kann auch ein Egoist von der Kabbala profitieren?

Rav Laitman antwortet im täglichen Kabbala-Morgenunterricht auf Fragen von Studenten.

 

1985/13 Mächtiger Hort meiner Erlösung

Artikel Nr. 13, 1984-85

Im Chanukka-Lied sagen wir: „Mächtiger Hort meiner Erlösung, Dich zu preisen ist Entzücken; erneuere mein Gebetshaus, und wir werden dort ein Dankesopfer bringen.“ Das Lied beginnt mit Worten des Preisens „Dich zu preisen ist Entzücken“ und setzt fort mit Worten des Gebetes „erneuere mein Gebetshaus“. Nachher sagt es wieder Worte des Dankes und des Preisens: „Und dort werden wir ein Dankesopfer bringen.“ Weiterlesen

1984/17 Die Agenda der Gruppenversammlung, Teil 2

Am Beginn der Versammlung muss es eine Agenda geben. Jeder muss, so gut er kann, über die Wichtigkeit der Gruppenversammlung sprechen, die Vorteile hervorheben, die ihm die Gruppe gibt, und die wichtigen Dinge betonen, von denen er hofft, sie von der Gruppe zu erhalten, weil er sie nicht selbst erlangen kann und er muss sagen, wie sehr er dafür die Gruppe wertschätzt.

Es ist wie unsere Weisen schrieben (Brachot 32): Rabbi Shamlai sagte: „Man muss immer den Schöpfer preisen und dann beten.” Woher haben wir das? Von Moses, wie geschrieben steht: „Und zu dieser Zeit bat ich den Herrn flehentlich.” Es steht auch geschrieben: „Oh Herr, Du hast begonnen” und es steht geschrieben: „Lass mich voranschreiten, ich bitte Dich, und das gute Land sehen“. Weiterlesen