Einträge von Matthias Bornefeld

Notiz 554: Die Macht des Gedankens

Wenn ein Mensch beginnt, einen bestimmten Gedanken zu denken, dann erschafft dieser Mensch den Gedanken. Wenn wir sagen, dass der Schöpfer ihn den Gedanken denken ließ, dann ist es der Schöpfer, der den Menschen erschafft, und der Mensch erschafft den Gedanken. Daraus folgt, dass der denkende Mensch ein Nachkomme des Schöpfers ist, und der Gedanke […]

Dargot 292: Einer, der sich im Streit zurückhält

Januar 1972 „Rabbi Ila’a sagte: ‚Die Welt existiert nur wegen desjenigen, der sich im Streit zurückhält, so wie es heißt: Die Erde hängt an nichts.‘“ (Chulin 89a). Man muss verstehen, dass die Existenz der Welt davon abhängt, dass durch zwei Menschen, die miteinander streiten, die Welt nicht existieren kann. Nur wenn einer schweigt, also nicht […]

Dargot 279: Warum Israel mit einem Olivenbaum verglichen wird

„Rabbi Jochanan sagte: ‚Warum wird Israel mit einem Olivenbaum verglichen? Ich will euch damit sagen, dass der Olivenbaum sein Öl nur durch das Mahlen absondert, so wird Israel nur durch Leiden korrigiert.‘“ (Minchot 53b). Wenn es um das Leid geht, das einen Menschen korrigiert, muss man zunächst wissen, was es bedeutet, korrigiert zu werden. Es […]

Dargot 269: Man schuftet nicht für eine Mahlzeit und versäumt sie

„Seid gewiss, man schuftet nicht für eine Mahlzeit und versäumt sie.“ (Ketuwot 10). Wir sollten das so interpretieren, dass, da der Mensch nur lo liShma (nicht um der Tora willen) arbeiten kann, denn seine Natur ist der Wille für sich selbst zu empfangen, wenn er viel Zeit und Mühe für die Absicht lo liShma aufwendet, […]

1988/23 Was es bedeutet, in lo liShma zu beginnen

Artikel Nr. 23, 1988 Im Traktat Pessachim (S. 50) steht geschrieben: „Rabbi Yehuda sagte: ‚Rav sagte: Man sollte sich immer mit Tora und Mizwot beschäftigen, auch wenn man es lo liShma (nicht um der Tora willen) tut, denn von lo liShma kommt man zu liShma (um ihretwillen).’” Maimonides sagte (Hilchot Tshuwa, Kapitel 10,5): „Die Weisen […]

Dargot 44: Der Ruin durch die Älteren ist Aufbau; der Aufbau durch die Jüngeren ist Ruin

„Dargot 44: Der Ruin durch die Älteren ist Aufbau; der Aufbau durch die Jüngeren ist Ruin“ (Megilla 31b). Die Älteren sind diejenigen, die an die Arbeit des Schöpfers gewöhnt sind. Die Jungen sind diejenigen, die am Anfang ihrer Arbeit stehen. „Ruin“ bedeutet einen Abstieg oder einen Sturz, wo sie vorher einen Aufstieg in der Arbeit […]