Gott und ich…

Artikel des Tages von Dezember 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb an der einen oder anderen Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist. Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

 


Artikel des Tages von Sonntag, den 22.12.2019

 

Die Hauptsache ist, von innen heraus zu spüren, dass ich ihn (den Freund) hasse, und darüber hinaus muss ich ihn lieben. Und diese beiden Tendenzen müssen zusammen existieren. Zusammen! Wie kann das sein? Denn der Schöpfer steht zwischen ihnen, und Er ist es, der sowohl Hass als auch Liebe verursacht. Er selbst ist es, die Kraft des Gebens und der Liebe, der den bösen Anfang geschaffen hat – die Kraft des Hasses und der Ablehnung. Er ist es, der das Bindeglied ist, und Er manifestiert sich zwischen ihnen…

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Frage: Angenommen, der Hass hat sich zwischen mir und meinem Freund offenbart und wir treffen uns, um den Hinweis von Rav umzusetzen.

Antwort: Nein, das ist nicht der Hinweis von Rav, lasst mich in Ruhe; und es ist auch kein Rat der Kabbalisten. Dies ist eine Methode, die in der Natur, in der Welt, in der spirituellen Natur existiert! Warum erniedrigst du sie auf Ravs Methode? Als ob ich eine Methode erfinden würde… Nein, es ist das Gesetz der Natur.

Frage: Mein Freund und ich wollen uns heute Abend treffen, um dieses Gesetz der Natur umzusetzen. Was sollen wir tun?

Antwort: Habt ihr beschlossen, dass ihr euch vereinen wollt, stimmt? Und in dieser Vereinigung dürft ihr nicht vergessen (ihr müsst daran denken!), was zwischen euch passiert ist. Denn am einfachsten ist es, alles zu vergessen. Ihr möchtet euch gleichzeitig in Liebe und Hass befinden, um die höhere Kraft dazwischen zu enthüllen. Ihr tut dies für Ihn, um Ihm Genuss zu bereiten, und auf diese Weise baut ihr die Verbindung zwischen euch und Ihm auf. Er ist die mittlere Linie zwischen euch.

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Lass uns wenigstens einen Tag lang realisieren, worüber wir reden. Es gibt Konflikte, lasst sie uns klären. Danke an den Schöpfer, der diese Zustände für uns vorbereitet hat. Sehr schön. Wir werden an den Konflikten arbeiten, und nicht nur an Konflikten. Die Tatsache, dass ich alle vernachlässige, über sie vergesse, mich nicht um sie kümmere und so weiter – das ist auch ein Konflikt. Es ist nur mein Ego, das die Ablehnung verursacht. Und ich muss es schon erkennen – es kann eine sehr schwache Kraft der Ablehnung sein, und ich kämpfe bereits dagegen an. Ich erhebe mich bereits über diese Kraft, ich rette mich ständig selbst und ich will mich nicht von Ablehnungskräften daraus herausziehen lassen. Lasst uns ernsthaft über eine Vereinigung nachdenken! Es gibt ohne Zweifel eine Art von Entfremdung in jedem von uns. Ich bin in jeder Hinsicht mit ihnen nicht einverstanden… Macht nichts, ihr braucht euch nicht damit befassen. Ich weiß nur, dass es etwas gibt, und ich bin zur Vereinigung bereit.

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Frage: Worin liegt unsere Arbeit im Laufe des Tages, damit wir das nicht verpassen, worüber wir heute gesprochen haben?

Antwort: Wir müssen versuchen, uns daran zu gewöhnen, zwischen Ablehnung und Sympathie, zwischen Hass und Liebe, zwischen Annäherung und Entfremdung zu leben, zwischen diesen beiden Kräften, um zu begreifen, dass sie beide vom Schöpfer kommen. Er möchte, dass wir alle Kräfte, die in der Natur existieren, nutzen, damit der Engel des Todes zum heiligen Engel wird. Und dass es nur durch die Absicht geschehen kann! Der Wunsch zu empfangen kann nicht korrigiert werden, er will alles an sich heranziehen und alles beherrschen, aber deine Absicht, ihn zu benutzen, wie wir gesagt haben, wenn ich meine Einstellung zu anderen und meinen bösen Anfang herausfinde, hilft mir zu erkennen, wie weit ich von den anderen entfernt bin, und deshalb hilft er mir, ihnen näher zu kommen.

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Hast du einen Freund, den du hasst? Nein! Armes Ding, du hast keine spirituelle Arbeit. Was nun? Ich weiß es nicht. Bitte den Schöpfer, eine gewisse Ablehnung in dir zu wecken, einen gewissen Hass auf jemanden. Etwas, eine Art Konflikt… Und du bekommst plötzlich das Gefühl, dass Oren, zum Beispiel, dich nicht ernst nimmt. Nicht dass du es so empfindest, du wirst es tatsächlich hören: „Wer bist du eigentlich? Du hast keine Ahnung…“ Solche Sachen… Und dann gehst du auf, und diesbezüglich hast du etwas zu tun. Jemand, der keinen Hass empfindet, hat keine Arbeit, als wäre er kastriert. Was hat er überhaupt?

Frage: Sagen wir, 10% von der Weltkli fühlen diesen Hass nicht. Heißt das, dass sie von der Arbeit, über die Sie heute mit Gilad gesprochen haben, befreit sind?

Antwort: Wir müssen suchen. Ich bin sicher, dass sie überall auf der Welt ist. Sie gibt es an jedem Ort. Nicht unbedingt in deinem Zehner, es gilt für die ganze Kli. Ich meine, unter Männern.

 

Artikel des Tages von Donnerstag,  19.12.2019

 

Weil ihr in eurer Gruppe keinen Kontakt zueinander habt, weil ihr euch nicht berührt, „tötet“ ihr damit eure Spiritualität.

Was meinen Sie mit berühren? Was bedeutet dieser Kontakt? Unsere gemeinsame Aufgabe ist ganz klar: Wir müssen ein spirituelles Ziel erreichen, die Einheit. Dafür gibt es eine Reihe von Maßnahmen, die wir durchführen müssen. Besteht darin kein Kontakt zwischen uns?

Es gibt angeblich gute Beziehungen zwischen euch, und warum ruft der Schöpfer keinen Hass zwischen euch hervor – ist es das, was du meinst?

Sie sagten, dass wir uns nicht berühren, was meinen Sie damit?

Versucht Ihr ein Herz zu werden, in einem Wunsch, in einer inneren Handlung zu sein? Versucht ihr den ganzen Tag lang zu spüren, dass ihr, obwohl ihr euch körperlich nicht nahe steht, ein Herz zu sein?

Ist es nicht die Handlung eines Zehners, sondern eine  persönliche Handlung im Bezug auf den Zehner?

Es ist die Handlung eines Zehners, der seine Mitte erreichen will, ein Herz zu sein – wie “ ein Mensch mit einem Herzen“.

Wie kann man sich gegenseitig auf diese Art und Weise beeinflussen?

Ich weiß nicht. Denk du mal nach! Aber das ist das Problem. Wenn ihr es nicht tut, kommt ihr dem Spirituellen nicht näher. Wenn ihr zum ersten Mal die Mitte des Zehners spürt, wenn ihr danach strebt, mit jedem im Herzen verbunden zu sein, dann ist es spirituell. Dein Herz schlägt 24 Stunden lang, also muss dein Herz 24 Stunden lang mit allen anderen Herzen zusammen schlagen. Wo auch immer du bist, bist du mit ihnen. Egal was du tust, aber alle deine Wünsche und Gedanken müssen an einem Ort sein, es wird „moha ve liba“ (Verstand und Herz) genannt. Wenn ihr es nicht wollt, lasst es. Ich will mir nichts weiter anhören. Macht es, dann bekommt ihr eine Reaktion von oben. Wenn Ihr es nicht tut, könnt Ihr so weitermachen, es ist auch akzeptabel, aber es wird der Weg des Beito (zu gegebener Zeit) sein.

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Vielleicht muss man erst eine sehr starke Liebe erfahren, um den Zustand zu erreichen, den Rabbi Shimons Jünger hatten, als sie sich gegenseitig hassten, aber trotzdem zusammen blieben? 

Wie kannst du das tun? Auf Grund von was? Du weißt nicht, worauf du die Liebe aufbauen sollst, oder? Nur wenn dir der Hass offenbart wird, kannst du Liebe darauf aufbauen. Du bedeckst den ganzen Hass mit Liebe. Wie ein Masochist genießt du die Tatsache, dass du den Hass mit Liebe bedeckst, weil du auf diese Weise dem Schöpfer tatsächlich eine Freude bereitest.

Theoretisch ist es klar…

Du hast also keine Unterstützung von deinen Freunden, du kannst es nicht allein tun. Allein willst du alle „verbrennen“: Hass wird offenbart: du kannst nichts rechtfertigen, kannst dich nicht über diesen Hass erheben – du brauchst die Unterstützung der Umgebung.

Nur mit Hilfe der Umgebung, wenn alle an der „gemeinsamen Hand“ festhalten, bedeckt man gemeinsam den Hass mit Liebe.

Es scheint mir, wenn wir den entsprechenden Hass erlebt hätten, wären wir alle weggelaufen, niemand hätte das überstanden!

Deshalb wird der Hass nicht offenbart, und das sollte euch stören, denn Hass ist „Treibstoff“, er ist Awiut. Weißt du, was für ein Awiut sich sogar bei einem Fötus entfalten sollte?

Was bedeutet es für einen Fötus? Stell dir vor, dass du jetzt dieser Realität entfliehen musst und sich gegenüber der Höheren, d.h. des Geben über dem Verstand annullieren musst. Dabei bist du im klaren Verstand, bist nicht euphorisch – alles wird abgemessen und du bist damit einverstanden.

Aber es passiert nicht momentan – es sind „3 Tage der Absorbierung“, man weiß nicht, was es ist, aber man tut es. Wie kannst du das ohne die Unterstützung der Gruppe machen? Zusammen mit allen, nach den Schriften der Kabbalisten, nach den Anweisungen des Lehrers, mit der Ansprache an den Schöpfer – all diese Dinge müssen miteinander verbunden und ausgeführt werden. Und nicht davor weglaufen!

 

Artikel des Tages von Mittwoch, den 18.12.19

 

Nur von der Verbreitung der Kabbala-Wissenschaft in den Massen hängt die Erlösung ab. Es lohnt sich, dies zu betonen und zu behalten. Es hängt nur davon ab, inwiefern wir an alle Menschen das Wissen vermitteln, dass alle Schwierigkeiten und Probleme nicht aufhören werden, bis wir mithilfe der Wissenschaft der Kabbala beginnen, sie in der Verbindung zwischen allen umzusetzen, um der höheren Kraft, dem höchsten Licht, die Herrschaft zwischen uns zu ermöglichen. Alles ist nur in der Richtung der Vereinigung – nichts als das. Dies nennt man die Verbreitung der Wissenschaft der Kabbala in den Massen.

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Was ist das Wichtigste für eine Gruppe die zusammenkommt, um das Wissen über die Kabbala weiterzugeben? Welche Absicht sollte sie in sich tragen?

Nur zusammen. Wenn sie die Wissenschaft der Kabbala aus dem, dass sie eins sind, verbreiten, dann werden sie innerhalb der Lehre, die sie für die Massen verbreiten, die richtigen Dinge erhalten, weil sie zu einem Übergang werden. Das höhere Licht, das zur Quelle zurückführt, wird durch sie hindurch wirken, und sie werden sich richtig verändern. Die Hauptsache ist, dass es eine Verbindung zwischen den Lehrern geben sollte, und dann erhalten ihre Schüler die gleiche Form der Verbindung. Es ist wichtig, dass die Gruppe der Lehrer gut verbunden ist, und dann wird die Gruppe der Schüler – es kann eine Million von ihnen auf die fünf Lehrer geben- auch anfangen, sich wie ihre Lehrer beginnen zu vereinen. Schließlich muss sich das höhere Licht enthüllen, es überträgt sich einfach von einem Zustand auf einen anderen Zustand und baut so auf. Deshalb ist das Wichtigste, dass die Lehrer selbst richtig miteinander verbunden sind.

An diesem Tag war der Artikel des Tages recht kurz.

Artikel des Tages von Dienstag, den 17.12.2019

 

Sie haben gesagt, als würden wir nicht genug Klärungen über den Punkt der Verbindung zwischen uns durchführen. Was sollen wir tun?

Ihr müsst es berücksichtigen, wir haben nichts anderes zu tun. Wir kümmern uns nur darum und wollen alle, dass dieser Punkt der wichtigste, Konvexe ist, und dass wir die ganze Zeit aus diesem Punkt heraus unsere Handlungen in Gedanken, Worten und Taten beginnen und beenden. Alles befindet sich nur in diesem Punkt.

Dieser Punkt ist wie ein Bankkonto, wo wir alle unsere Bemühungen, die Ergebnisse dieser Bemühungen – alles – hinterlegen wollen. Die Vereinigung ist der Punkt der Verbindung zwischen uns, und zwischen uns und dem Schöpfer.

Wir unternehmen viele gemeinsame Anstrengungen…

Wir führen viele externe physische Aktionen durch, wie sie auch von unterschiedlichen Organisationen und Menschen durchgeführt werden. Und es geschieht weil wir noch nicht in der Lage sind, uns innerlich zu bemühen – den Punkt der Verbindung zwischen uns und zwischen uns und dem Schöpfer zu bilden und zu formatieren. Aber in dem Moment, in dem wir uns mehr und mehr darauf konzentrieren, werden wir die externen Aktionen beiseite legen: Verbreitung, Schreiben von Artikeln, Erstellen von Videos, unsere öffentliche Tätigkeiten, und dadurch werden wir an Einfluss gewinnen. Von außen wird es so aussehen, als ob unsere Organisation in sich geschlossener geworden wäre, aber innerlich wird sie effektiver sein.

Wie kann man externe Handlungen nutzen, um dies zu wecken? 

Sprecht darüber. Der Punkt der Vereinigung ist unser einziges Ziel. Wir müssen ihn formen und uns ihm die 125 Stufen hoch annähern, indem wir diesen Punkt immer präziser klären. Es gibt nichts anderes. Alle Handlungen, die sich auf ihn beziehen, sind Gebote, Vereinigung, Aufbau eines gemeinsamen Parzuf – alles ist drin.

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Sie haben gesagt, dass der Punkt der Verbindung zwischen uns, unser Hauptziel ist und dass wir mehr darüber sprechen müssen. Was können wir dazu überhaupt sagen? Vielleicht sollten wir ein Seminar zu diesem Thema machen?

Ihr müsst immer mehr darüber nachdenken, und dann wird es immer wichtiger werden, und wir werden spüren, wie wir gemeinsam darin sein können. In dem Maße in dem wir uns „einschränken“ werden, um zusammen zu sein, so wird sich der Schöpfer uns immer mehr offenbaren, wir werden spüren, dass Er genau an diesem Punkt wirklich gegenwärtig ist. Ich sage es euch aus eigener Erfahrung, das sind keine Fantasien. Ihr werdet spüren, dass Er sich dort mehr und mehr offenbart, entsprechend der Kraft der Verbindung zwischen uns. Und dann werden wir an die äußeren Menschen denken können, denn der Schöpfer hat keine Verbindung zu ihnen, es ist unsere Aufgabe als Galgalta we Ejnaim gegenüber ACHAP. So können wir zum Leiter für alle anderen Geschöpfen werden – und so machen wir Ihm Freude. 

Und wenn wir uns nur vereinigen, bereiten wir Ihm keinen Genuss, es ist nur eine erste Vorbereitung. Aber indem wir uns vereinen und die anderen in diese Vereinigung einbeziehen, damit Er sie „erreichen“ kann, da Er es nicht kann – wir bereiten Ihm Freude.

Und Er kann uns beeinflussen, indem Er die Lichter reduziert, wenn wir nicht in Bezug auf die Außenwelt arbeiten wollen. Er verhindert unseren Fortschritt, denn was können wir dann tun? Wir bleiben in einer so minimalen, ursprünglichen Form, in einem gewissen Gefühl, Verständnis, einem winzigen Glühen, mit dem Schöpfer, weil wir nichts mehr brauchen. Wenn wir nicht mit den unteren Schichten verbunden sein wollen, hält der Schöpfer das höhere Licht für uns an, und wir fühlen keine Verbindung mit Ihm. Darüber hinaus stärkt Er mit Hilfe des umgebenden Lichts unsere Wünsche im gemeinsamen Kli, und sie drücken auf uns. Mit anderen Worten bekommen wir Druck von oben, aufgrund von Mangel an höherem Licht, und von unten, auf grund der Forderung unkorrigierter Kelim – es wird „Israel im Exil“ genannt, und es zwingt uns zur Arbeit. Und wenn wir es nicht tun, wird der Druck von oben und von unten immer stärker, bis wir keinen Ausweg mehr haben, und dann machen wir diese Arbeit.

Artikel des Tages von Montag, den 16.12.2019

 

Wir sollten versuchen jedem zu helfen, da wir an das Bürgschaftsgesetz gebunden sind, aber wir müssen bedenken, dass dieses Gesetz uns immer mehr offenbart wird, und du wirst sehen, dass es sehr schwierig sein wird. Du wirst diesem Gesetz widerstehen, und andere werden dich dazu inspirieren, genau so wie du es zuvor getan hast, so schließen wir uns gegenseitig ein. Aber es gibt kaum einen Menschen, der die Bedingung der Bürgschaft nicht hasst, es gibt nichts was wir hassen sollten, außer der Tatsache, dass ich mit anderen verbunden sein muss, dass ich ihnen unterworfen bin, wenn jeder Recht hat, und ich es gegen meine Natur akzeptieren und ihnen beistehen muss. Ich muss in die Realität umsetzen und nicht nachdem ich es in einem Buch gelesen habe und rein theoretisch bereit dafür bin. Dann kann ich vor allen dastehen und erklären, wie gut es ist, – aber wenn es zur Sache kommt, ist es nicht mehr einfach, wir alle wissen das.

Du brauchst die Verbindung zur Umgebung, die dir Kraft gibt. Dadurch wird der Schöpfer dir Kraft geben, über deinen Wunsch hinaufzusteigen, der dich vom Weg abkommen lässt. Sobald du die Kraft hast, wirst du vorankommen. Stell dir vor, wie du es machst: du musst über deinem Verstand handeln, gegen deinen Wunsch. Wie machst du das? Hier wird das Gesetz der Bürgschaft gebraucht. Sprecht darüber und seht, wie es funktioniert.

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Dies ist für uns besonders wichtig, wenn wir vor ernsthaften Gruppenaufgaben stehen. Hier müssen wir darauf achten, inwieweit wir für oder gegen sie sind, uns einigen oder nicht, und wir müssen zusammenarbeiten. Angenommen ich will nicht in die Wüste gehen, aber die Freunde setzen mich unter Druck. Wir müssen sehen, inwieweit Widerstand gegen verschiedene Gruppenhandlungen nützlich sein kann, wenn ich sie mit Hilfe der Gruppe überwinde und so vorankomme. Und es ist nicht notwendig, dass alle von Anfang an einverstanden sind.  Wir sehen und verstehen, dass spiritueller Fortschritt über die Hindernisse und den Widerstand geschieht.

Es gibt also keinen Grund sich zu schämen und die Tatsache zu verbergen, dass ich nicht einverstanden bin. Gleichzeitig muss ich mir und der Gruppe zeigen, wie engagiert ich trotzdem mitmache und zusammen mit allen vorankomme. Du musst dich hier vor den anderen beugen, sonst schadet man sich selbst und der Gruppe um ein Vielfaches mehr. Dies ist ein kritischer Punkt, man muss berechnen, wie sehr seine Natur und sein bisheriges Wissen entgegengesetzt sind. Es ist gut, aber ich gehe über diese Widersprüche. Hier gibt es keine Zugeständnisse, und der Ort, an dem man die Entscheidung trifft, muss absolut klar sein.

Das Gesetz der Bürgschaft existiert und kann in uns jede Sekunde existieren. Jedes Mal muss man auf die Absicht zu geben zurückgreifen, über den Verstand gehen, in Richtung des Ziels, zum Einschluss in die Gruppe, sich vor dem Zehner annullieren – all das ist im Gesetz der Bürgschaft inbegriffen. Schließlich ist die Bürgschaft ein allgemeiner Begriff für die Summe aller Bedingungen, die erfüllt sein müssen, um als ein Körper im System von Adam HaRishon zu gelten.

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Ihr müsst verstehen, dass ihr, ohne miteinander verbunden zu sein und ohne die Kraft der Gruppe vereint zu haben, nicht dem Lehrer folgen könnt. Die Ansicht des Lehrers befindet sich im Zentrum der Gruppe, und wenn ihr euch dort vereinigt, bringt sie dich auf die nächste Stufe, wo der Glaube über dem Verstand in noch höherem Maße steht.

Artikel des Tages von Sonntag, den 15.12.2019

 

Wir müssen zur Minimalform, auf der ersten Stufe, zum Abbild des Schöpfers kommen. Welche Kelim sind für mich mehr geeignet, um mit ihnen zum Ebenbild zu kommen, damit ich bete, dass sie sich in der Ähnlichkeit mit dem Schöpfer befinden, dass sie sich dem Schöpfer nähern?

Sind diese Kelim in mir, oder in meinen Freunden, in der Welt? Aber das ist auch mein Kli. Wenn ich davon spreche, der Kli vom Empfänger zum Geber zu machen, ist es einfacher für mich zu wünschen und zu beten, weil die Kelim, die in den Freunden oder in der Welt sind, dem Schöpfer ähnlich waren, sich Ihm näherten. Ich fühle mein Ego in ihnen nicht so stark, deshalb ist es für mich unter diesem Gesichtspunkt einfacher, für die Welt, für die Gruppe zu beten. Was das Gebet für mich selbst betrifft, damit meine Kelim mit dem Schöpfer verschmelzen und im vollkommenen Geben sind, so müssen wir die Arbeit mit dem Gebet für die Zehner, für die Welt beginnen, und erst dann werden wir zum Gebet für uns selbst kommen? Ja oder nein?

Die Reihenfolge der Korrekturen ist von leicht zu schwer. Wo ist es für mich einfacher, für die Korrektur von Kelim zu beten, und wo ist es schwieriger?

Lasst uns gemeinsam, aus dem Zehner, auf der Grundlage der gemeinsamen Diskussion ein Gebet für den Freund erstellen. Wie sieht es aus? Beginnt mit der Ansprache an den Schöpfer…

Wie können wir nicht vergessen, andere dabei zu unterstützen, dass sie für die Freunde beten und wir dann alle gewürdigt werden? Und dass niemand für sich selbst betet. Denn dadurch würde er dem Zehner sofort schaden. Wie können wir es praktisch organisieren, jetzt entscheiden und tagsüber umsetzen?

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Wir offenbaren die höhere Kraft nur dank dem, das wir bitten. Die Bitte kann nur vom Zehner kommen, von den Zehn. Wir klären diese Bitte, stehen dahinter, wenden uns an den Schöpfer und verlangen, dass Er so auf uns einwirkt, dass wir Ihm geben können. Wie können wir Ihm geben?

Nur wenn wir Ihm ein Kli bereitstellen, der verbunden werden soll. Bisher sind wir dieser Kli, aber wir können Ihm nicht unser Verlangen zu empfangen geben, das bereit ist, vereint zu werden. Denn wofür sollte es sich vereinen? Wenn es sich nur zu vereinen wünscht, wo alles in ihm, innerhalb des Zehners endet, wird das „um des Empfangens willen“ sein.

„Um des Gebens willen“ ist nur möglich, wenn noch etwas dahinter steckt. Mit anderen Worten, es gibt ein Auditorium hinter dem Kli des Zehners, und ihm willst du geben. Dann kannst du für ihn bitten, denn dein ACHAP, entsprechend der Struktur, befindet sich innerhalb dieses Auditoriums. Und in diesem Fall kannst du das Licht vom Schöpfer bekommen, das zur Quelle zurückführt. Es wird dein ACHAP füllen, es korrigieren, und du kannst „nach unten“ geben.

Wenn du nicht mit dem äußeren Kli verbunden bist, hast du nichts zu verlangen. So arbeitest du wie bisher, und stellst eine Verbindung mit dem Schöpfer her, doch diese Verbindung wird maximal in deinen gebenden Kelim sein, in G’’A (Galgalta we Ejnaim), und sie sind sehr fein. Du wirst etwas in ihnen spüren, eine Art spirituelle Realität, aber nicht so, dass du damit arbeiten könntest.

Artikel des Tages von Donnerstag, 12.12.2019

 

Wir kennen unsere Verbindung zum Körper der Seele, d.h. zur gesamten Menschheit, nicht. Alles, was in unseren Wünschen, Absichten, Gedanken ist, alles, was auf uns „fällt“, geschieht, damit wir mit dem Handeln beginnen. Bedingungen, in denen wir existieren, all das ist von oben arrangiert, damit wir zur richtigen Arbeit mit dem Körper der Seele kommen, und nicht in irgendeiner anderen Form und zu keinem anderen Zweck.

Alles, was in unseren Gedanken und Wünschen entsteht, was wir von oben als Orientierung erhalten, so, wie das Leben hier im Lande und in der Welt im Allgemeinen, in Bezug auf alle unsere Gruppen organisiert ist. All das ist so geschaffen, um dem Körper vom Parzuf der Seele zu dienen. Ausschließlich!

In dem Moment, in dem wir anfangen, ernsthaft darüber nachzudenken, wie wir mit all diesen Milliarden umgehen sollen, nicht mehr als das, aber ernsthaft darüber nachzudenken. Denn das ist unsere wahre Mission, für die wir geschaffen sind. Es bedeutet, dass ich einen besonderen Wunsch in mir habe, ich muss an alle denken, in diesem Moment bekomme ich eine Art, Wirkung, von oben. Ich werde dann verstehen, wer mich antreibt, wie es sich auswirkt, was man von mir erwartet, was es bedeutet, ein Leitfaden zu sein.

Ich werde spüren, welche Verbindung ich zum Körper habe, welche Bedürfnisse des Körpers existieren bereits in mir!? Dank dessen habe ich den Wunsch erhalten, den Schöpfer zu erforschen und zu offenbaren. Entweder so oder gar nicht. Alles erwacht vom Inneren des Parzufs bis zum Kopf (Rosch), und der Kopf beginnt erst zu funktionieren, wenn er von unten geweckt wurde.

Deshalb ist es falsch zu sagen, dass wir keine Verbreitung brauchen, dass keine Notwendigkeit in der Verbindung mit dem Körper der Seele besteht. Im Gegenteil, wir müssen anfangen, darüber nachzudenken. Alles, was in der Welt geschieht, geschieht ausschließlich für uns.

Also, fangen wir an, darüber nachzudenken und voranzukommen, sonst wird es keinen Fortschritt geben.

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Wichtig ist, dass jeder Zehner oder noch besser, alle zusammen, eine Aufgabe bekommen. Es ist notwendig, dass ihr täglich erkennt, worin euer Fortschritt besteht, was ihr „runterschlucken“ und absorbieren müsst. Die Fürsorge dazu, wie wir uns jeden Tag auf den Kongress zu bewegen, muss von allen klar und deutlich wahrgenommen werden. Das ist ihr Leben, das ist eure Arbeit. Was akkumuliert jeder von uns täglich in Bezug auf den kommenden Kongress?

Wir müssen verbreiten, unterrichten, d.h. das zu sein, was als „Licht für die Völker der Welt“ bezeichnet wird. Alle Wünsche zu empfangen, die „Völker der Welt“ genannt werden. Alle Absichten zu Geben, die „direkt zum Schöpfer“ genannt werden und in die Richtung gerichtet, die den Wünschen entgegengesetzt sind. Wir müssen beginnen, zusammenzuarbeiten und in einen Zustand zu gelangen, in dem alle Wünsche von richtigen Absichten bedeckt sind. Das tut der Kopf (Rosch) vom Parzuf.

Darin besteht die ganze Arbeit des Kopfes vom Parzuf. Von oben die Kraft, die Ausrichtung, das Wissen darüber zu erhalten, was der Glaube über dem Verstand und die Absicht zu geben ist. Danach wird diese ganze Methodik, all diese Eigenschaften auf die im Körper existierenden Wünsche übertragen, und dann können sich all diese Wünsche miteinander verbinden. Denn bevor diese Absichten zu geben und die Bestrebung nach der Verbindung mit dem Schöpfer in den Körper gelangen, existieren all seine Wünsche wie Nüsse im Sack. Sie können nicht miteinander verbunden sein. Denn nur wenn sie in die gleiche Richtung, zum gleichen Ziel gebracht werden, vereinen sie sich und sind bereit, in der gegenseitigen Bürgschaft zu sein.

Wir werden gemeinsam lernen, wie man richtig verbreitet, das wissen wir noch nicht. Lasst uns soweit unter uns verbreiten, damit wir alle die Begeisterung für unsere Mission, für unsere Aufgabe fühlen. Auch von dem, Der sie uns „zugewiesen“ hat, und dann können wir sie an die ganze Welt weitergeben.

Artikel des Tages von Mittwoch, den 11.12.2019

 

Was ist die „Realisation des breiten Publikums“ während des Kongresses?

Es sind einige tausend Menschen, die zu uns gehören, mit uns vereint sind und wissen, was die Mission des Volkes Israel ist: vereint zu sein und ein Beispiel für die ganze Menschheit zu geben. Wir müssen diese Kraft vereinen. In der Wüste vereinen wir unsere Kräfte zu einem Zehner, in seinem Zentrum, und im großen Kongress mobilisieren wir noch mehr Kraft, die größtenteils von Frauen kommt, und schließen uns alle zu einem Zehner zusammen. Aus dieser breiten Gemeinschaft von Tausenden von Menschen wollen wir die Methode der Korrektur auf der ganzen Welt verbreiten. Und das nicht, weil die Medien mit uns verbunden sind, sondern weil wir unsere Verbindung in einem gemeinsamen Netzwerk offenbaren, das die gesamte Menschheit zusammenhält.

In der Wüste konzentrieren wir uns also auf das Zentrum des Zehners, und auf dem großen Kongress fügen wir dort noch mehr Kraft hinzu?

Ja. Unser großer Zehner beinhaltet alle Teilnehmer aus der ganzen Welt.

Ist unser Ziel auf dem großen Kongress, aus dieser Einheit heraus Israel und die ganze Welt, d.h. ein breiteres Publikum, anzusprechen?

Ja, wie Baal HaSulam am Ende des „Vorwortes zum Buch Zohar“ schreibt.

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Was bedeutet es, den inneren Teil zu emporheben?

Das bedeutet, dass jede geringste Handlung von mir und jede Handlung, die ich im Allgemeinen unternehme, nur darin besteht, mit allen am höchsten Punkt über all unseren Wünschen zusammenzukommen. Dort sind wir mit dem Schöpfer vereint: „Israel, Tora und Schöpfer sind eins“, und dadurch bereiten wir Ihm Genuss“.

Wie funktioniert dieser Mechanismus, wenn wir den inneren Teil emporheben?

Worauf richte ich mich tagsüber bei meiner ganzen Arbeit ein? Wofür lebe ich? Ich stehe auf, wasche mich, esse, gehe zur Arbeit, zum Unterricht – was will ich? Warum tue ich das alles?

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Uns fehlt die Fürsorge für sie – das ist es, was du tun musst. Die Tatsache, dass du auf das Ziel ausgerichtet bist, ist das, was der Schöpfer dir gegeben hat, dadurch erweckt Er dich. Deshalb bist du es nicht, der auf das Ziel ausgerichtet ist, und das sind nicht deine Erfolge, es geschieht nach dem vom Schöpfer empfangenen Wunsch. Aber gleichzeitig musst du die Welt zum Schöpfer bringen, denn dein Ziel ist nicht der Schöpfer selbst. Und hier tust du nicht, was nötig ist. Du solltest nicht allein zur Verschmelzung mit dem Schöpfer kommen, das erwartet Er nicht von dir. Galgalta ve Eynaim brauchen keine Verschmelzung mit dem Schöpfer, ihre Mission ist es, den Guf aufzunehmen. Denk also nicht, dass du großartig bist wenn du heute 24 Stunden an den Schöpfer gedacht hast. Dadurch hast du dir selbst und der ganzen Welt nur Böses angetan. Wenn du nicht die untere Stufe aufnimmst, tust du nicht das Richtige. Den Unteren anzuschliessen sollte dein einziges Ziel sein.

Heißt das, dass wir den inneren Teil emporheben?

Ja. Die Rolle von Israel ist es, Vermittler zu sein. Das bedeutet, dass du weder in Bezug auf den Schöpfer noch in Bezug auf die Schöpfungen existierst, du bist nur ein Vermittler.

Es klingt anders als die Arbeit, die wir gerade tun.

Bisher hast du versucht, dich selbst mit dem Schöpfer zu verbinden. Es ist vorbei. Du hast bereits verstanden, dass du dich mit Ihm verbinden musst, es ist gut, es ist notwendig, und so weiter. Jetzt musst du erfahren, wie du es in der Praxis umsetzen kannst. Du wirst den Schöpfer nicht erreichen können, wenn du keinen hast für den du es machst. Der Schöpfer wird dir die Rückmeldung nicht geben. Weshalb kommst du zu Ihm? Nicht etwa für dich selbst? – Also bist du ein Egoist, und du wirst auf die unterste Stufe der Treppe geworfen. Wo ist deine Absicht zu geben? Der Schöpfer braucht dein Geben nicht, Er braucht gar nichts. Das Geben besteht darin, dass du Ihm die Kelim zur Korrektur bringst, und Er kann ihnen geben.

Sind diese Kelim der innere Teil der unteren Stufe oder der äußere Teil?

Der innere Teil, Galgalta ve Eynaim. Dann entwickelst du AHAP, du besitzt etwas, was der Korrektur unterliegt, deshalb wendest du dich an den Schöpfer und bittest Ihn um das Licht der Korrektur. Er wird AHAP korrigieren, und in diesem AHAP zeigen sich die Galgalta ve Eynaim

Artikel des Tages von Dienstag, den 10.12.2019

 

Ich würde mich freuen, wenn ich sehen könnte, wie sehr ich im Verhältnis zu meinem Zehner nicht in Ordnung bin. Und das ist kein perverser Ansatz, obwohl es in unserer Welt so gesehen wird. Im Gegenteil, ich suche den Unterschied zwischen mir und meinen Freunden, zwischen mir und dem ganzen Zehner, um herauszufinden, in welchem Maße ich mich selbst noch vervollständigen muss, um wie sie zu werden. Doch wenn ich diesen Unterschied nicht herausfinde, ist es schlecht.

Ich muss jedes Mal fühlen, wie sehr es mir fehlt, so zu sein wie sie, wie es heißt: „Der Neid der Weisen vermehrt die Weisheit.“ Dann werde ich in der Lage sein zu beten, und so tun auch die anderen, in Bezug auf alle, bis wir in einen Zustand kommen, in dem das Gebet zum MAN wird.

Ich danke der Gruppe, dem Zehner, dass ich im Verhältnis zu ihnen erkenne, wie sehr ich noch immer den Mangel fühle, denn mit diesem Mangel kann ich mich an den Schöpfer wenden und darum beten, meine Freunde wieder zu vervollständigen.

Wenn ich mich als Kleinster von allen fühlen muss, dann, wenn ich einen solchen Mangel sehe, scheint diese Tatsache meine Arbeit zu reduzieren, denn ich bin schon der Kleinste von allen, woran kann ich hier noch arbeiten? Und wenn ich allen geben will, wie kann ich es tun? Auch wenn ich mich selbst gewissermaßen größer als sie empfinde, wie kann ich erkennen, dass ich zu ihnen etwas hinzufügen kann und umgekehrt, dass ich von ihnen etwas bekommen kann?

Wie können wir es während des Tages auf in der Praxis umsetzen? Wenn ich es nicht tue, tue ich es nicht, aber wenn ich es tue, kann ich es mit anderen teilen, und so kann es jeder tun. Wie sehe ich meine Freunde wie klein bzw. wie groß und wie arbeite ich mit dieser Information? Aber in der Praxis! Und wenn ihr es tut, dann teilt es mit anderen.

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Er hat die Verbindung zwischen uns gebrochen, indem er die Dunkelheit geschaffen hat, und wir müssen sie umkehren. Wir haben die Kraft, Ihn zu bitten, sich als eine vereinigende Kraft, als Licht, zu offenbaren, und dann werden wir den „Vorteil des Lichts aus der Dunkelheit“ haben. Das heißt, ob der Schöpfer schlecht oder gut ist, hängt davon ab, wie sehr ich Ihn in eine gute Kraft verwandeln möchte. Aber was berücksichtige ich dabei? – Dass wir vereint sind? – Nein, wir wollen in einen Zustand kommen, in dem wir Seine Güte sehen – das ist uns wichtig – und deshalb bitten wir: „Bitte enthülle Dich zwischen uns, vereinige uns miteinander, damit wir dich als die Gute offenbaren können. Warum? – Es ist uns wichtig, Dich gütig zu sehen, wir wollen lieben lernen.

Der Zehner, der in der Tat die richtige Verbindung zwischen den Menschen darstellt, wird bereits zu einer Quelle der Gesundheit für die gesamte Menschheit, für die gesamte Seele sein. Deshalb sind uns alle Zehner, die an der Vereinigung arbeiten wichtig, denn sie korrigieren in gewissem Maße die gesamte Realität. Selbst wenn zehn Menschen versuchen, die Verbindung zwischen sich in ihrer perfekten Form zu halten, drücken sie ein gewisses Maß an Korrektur aus, die eine korrigierte Zelle bilden.

Jeder Zehner, der versucht, sich selbst zu korrigieren, wird zu einer Quelle der Gesundheit, der Korrektur, einer Quelle der nötigen Kraft für die gesamte Menschheit, für die allgemeine Kli von Adam HaRishon. Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns im Zehner richtig vereinigen und nach außen gehen und die ganze Welt, die ganze Menschheit beeinflussen. So werden wir zu Leitfäden vom Schöpfer zur ganzen Menschheit.

Artikel des Tages von Montag, 9.12.2019

 

Ist die Liebe zu den Freunden und die Einstellung zum Schöpfer zwei verschiedene reflektierte Lichter oder eine Sache?

Meine Einstellung zum Schöpfer ist im Allgemeinen meine Einstellung zum Zehner. Wenn ich all meine Gefühle zu ihnen zusammenfassen kann werde ich verstehen, wie ich mit dem Schöpfer umgehe, wie ich Ihm gebe. Versucht dies zu tun, und ihr werdet sehen, dass ihr auf diese Weise den Begriff „Schöpfer“ definieren könnt. Wir treffen den Schöpfer in den Zehnern, wir verlassen den Zehner nicht, deshalb haben wir über das Zentrum des Zehners gesprochen – das Ergebnis meiner Einstellung zum Zehner gibt mir das Bild, die Form des Schöpfers.

Was raten Sie uns im Laufe des Tages zu tun, um dies zwischen uns zu realisieren? Was ist das für eine Handlung?

Darüber haben wir zu Beginn der Lektion gesprochen: Wie ein Mensch das reflektierte Licht bildet – sein Bestreben, den Schöpfer durch seine Freunde zu erreichen – damit dieses reflektierte Licht das direkte Licht prägt. Beide – direktes Licht im reflektierten Licht – werden als inneres Licht der Seele bezeichnet. Wir haben darüber gemäß Rabashs Artikel “ Die Vorstellung von reflektiertem Licht “ gesprochen.

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Voraussetzung für das reflektiertes Licht ist der Schirm. Wie kann er erlangt werden?

Der Schirm wird durch eine Bitte an den Schöpfer erreicht, damit wir über unseren Egoismus aufsteigen können. Was ist eigentlich ein Schirm? Das ist die Grenze zwischen meinem Ich und meinem Egoismus. Ich möchte mich von ihm lösen, es abnehmen, mich darüber erheben, so dass es einen Schnitt zwischen meinem Selbst und meinem Egoismus gibt – im Spirituellen wird es Chatach genannt. Und dann bin ich oben, und mein Ego ist meiner Meinung nach unten – das ist es, was ich baue.

Wie kann man das praktisch erreichen?

Praktisch wird es mit Hilfe von zwei Handlungen erreicht. Erstens verbinde ich alles mit dem Schöpfer, zweitens möchte ich mich über meinem Verlangen zu empfangen erheben, nicht mit ihm zu rechnen, über ihm zu sein. Ich kann nicht ganz mit ihm nicht rechnen, ich bin damit aufgebaut, also muss ich mich über ihn erheben und die Gegenmaßnahmen einleiten. Das heißt, wie ich jetzt alle Freunde annulliere, sollte ich mich stattdessen selbst annullieren und sie wertschätzen. Dann kritisiere ich sie nicht, sondern verstehe, dass es der Schöpfer ist, der sie mir so zeigt: „Sie haben Augen, aber sie sehen nicht“. Das heißt, ich sollte meinen Augen nicht glauben, sondern im Gegenteil, meine Meinung ändern, nicht mir selbst glauben, sie als groß, korrigiert, in besten, korrekten, wahren Zustand wahrnehmen. Und wenn ich einen Defekt sehe, beziehe ich ihn auf mich und muss ihn korrigieren. Dann bitte ich sofort den Schöpfer, d.h. ich bin immer im Gebet, um meine Einstellung zu meinen Freunde zu korrigieren. Dementsprechend überprüfe ich meinen Fortschritt.

Nur um Korrektur bitten?

Bis ich sie mit ganzem Herzen und ganzer Seele liebe. Dann heißt es, dass ich meine Einstellung zum Schöpfer korrigiert habe. In der Liebe zu meinen Freunden liegt die Liebe zum Schöpfer. So wird es offenbart: Die Liebe der Freunden wird zum Kli, um den Schöpfer, das Licht, zu enthüllen.

 

Artikel des Tages von Sonntag,8.12.2019

 

Ich muss jeden Freund und jede Gruppe größer fühlen als mich. Und es drückt sich in der Tatsache aus, dass ich mich in ihnen einschließe, von ihnen abhängig bin, sie schätze, mich über ihre Existenz freue und mich als Kleiner, den Großen gegenüber verhalte. Nur durch solche Wahrnehmung kann ich vorankommen. Ich muss überprüfen, wie sehr dieses Streben in mir vorhanden ist, dieses Gefühl, dass ich relativ klein gegenüber den Großen bin, dass ich von ihnen abhängig bin und dass es gut ist, dass ich von ihnen abhängig bin. Dass sie mich noch mehr voranbringen, dass ich sie als stark und erhaben in ihrer Größe, ihrem Wissen, ihrer Kraft, ihrer Beständigkeit sehe. Ich möchte mich weiterentwickeln, indem ich mich mit ihnen messe.

So sehr ein Mensch zunehmend danach strebt, sich auf diese Weise zu sehen, so sehr wird er selber größer, obwohl er sich die ganze Zeit über selbst zu verkleinern scheint. Denn dank dieses Strebens bekommt er die integrale Kraft der Gruppe und er nimmt alles von ihnen auf. So erstaunlich es auch erscheinen mag, dank dem wächst er und wird sogar höher als sie. Es ist wie bei Kindern, die erwachsen werden und von ihren Eltern lernen und dann intelligenter und erfolgreicher als sie werden.

Mit anderen Worten, dank der Tatsache, dass sich ein Mensch vor der Gruppe annulliert, nimmt er all ihre Kraft auf und steigt auf eine höhere Stufe. Das ist der Unterschied zwischen den Stufen: inwieweit ein Mensch (indem er sich beugt) alles, was in der Gruppe ist, sich anschließt, insoweit wird all das zu seiner nächsten Stufe.

***

Beim Lesen des Artikels denke ich immer darüber nach, wie es möglich ist dies praktisch zu realisieren…

Zumindest im Zehner.

Ich sehe viele Fehlfunktionen in der Verbindung zwischen uns.

Nun, repariert es!  Was wäre, wenn wir auf dem Nullniveau der Bürgschaft wären! Wir würden uns nicht gegenseitig behindern, würden zustimmen, in einem solchen Zustand zu sein, würden dem zustimmen, was der Schöpfer mit uns macht! Dies ist eine Stufe mit dem Awiut de-Shoresh (Wurzel), das ist schon was!

Wie werden wir das Verlangen zu empfangen los?

Jeder hat seine eigene Welt, und er fühlt, dass diese Welt ihn anzieht, verwirrt und gibt einige Ziele und Vorgaben vor, die weit vom Ziel der Schöpfung entfernt sind. Deshalb müssen wir uns gegenseitig helfen, in die richtige Richtung zu eilen: das nennt man die Bürgschaft.

Aber wir leben in einer Umgebung…

Es spielt keine Rolle. Du musst ein Beispiel für alle deine Freunde sein und sie die ganze Zeit stärken und schützen.

Was ist, wenn ein Freund finanzielle Probleme hat und ihn das die ganze Zeit sorgt?

All das ist reine Psychologie, hier gibt es nichts Reales.

Wie kann ich ihn von diesen Sorgen befreien?

Du musst so handeln, dass er erkennt, dass dies nicht sein Hauptanliegen sein sollte. Natürlich muss er daran arbeiten und sein Bestes geben, aber sein Hauptanliegen im Leben sollte die Verbindung zwischen euch, für das Erreichen der Verbindung mit dem Schöpfer sein. Nur dank dieses Strebens wird er in der Lage sein, im gemeinsamen System richtig zu existieren.

Zum Beispiel, wenn du im Kongress oder im Unterricht bist, kannst du dich von all diesen Gedanken abschotten…

Nein, wir sprechen von der täglichen Arbeit.

Aber was ist, wenn man sich ständig in einer Umgebung befindet, in der der Wunsch zu empfangen vorherrscht?

Ich befinde mich nicht darin. Als Rabash unter den Bauarbeitern arbeitete und sie ihn riefen, um mit ihnen zusammen zu sitzen und über das Leben zu sprechen, sagte er: „Es gibt nichts zu reden, ihr seid alle kleine Kinder.“ Warum sollte ich den Unsinn in ihren Köpfen aufsaugen?!

Weil Baal Sulam schreibt, dass meine Existenz von ihnen abhängt…

Welche Existenz?

Materielle.

Nun, ich arbeite, verdiene so viel ich kann. Was will man mehr von mir? Was kann man von mir verlangen? Ich stehle nicht, ich füge den anderen keinen Schaden zu. Meine Schwiegermutter ist nicht glücklich mit mir? Es tut mir leid.

Was willst du von mir?

Ich möchte, dass wir im Zehner die Bürgschaft erreichen.

Die Bürgschaft ist, wenn wir uns gegenseitig das Vertrauen geben, dass das, was wir tun, das Richtige ist, und das ist alles, was wir im Leben tun müssen. Ich glaube nicht, dass es heutzutage ein so großes Problem ist, schau, was mit diesem Leben los ist…

Artikel des Tages von Donnerstag,  den 5.12.2019

 

Auf dem spirituellen Weg organisiert der Schöpfer verschiedene Zustände, in denen wir unseren Glauben prüfen und uns über ihn erheben können. Man spürt Unsicherheit oder Angst…

 

Es gibt die Gruppe! Ohne sie ist es unmöglich. Schließlich, wo überprüfen wir, wie wir den Höheren sehen? Wir sollten die Haltung des Schöpfers zu uns als die Haltung der Gruppe zu uns betrachten. Ich bin in der Gruppe, und die Art und Weise, wie die Gruppe mich behandelt, spiegelt die Einstellung des Schöpfers zu mir wider. Natürlich kannst du protestieren: „Weshalb?! Gruppe ist Gruppe, und Schöpfer ist Schöpfer! Die Gruppe heisst Freunde, die quasi wie ich multipliziert mit 10 sind, aber jeder von ihnen ist genauso wie ich“. Nein, das stimmt nicht! Wenn ich sie als Gruppe wahrnehme, bedeutet das die Gegenwart des Schöpfers, die Manifestation des Schöpfers in Bezug auf mich ist. Es ist  egal was sie sagen oder tun,ich empfinde es als den erwähnten Umschlag, der 1000 Dollar enthält. Selbst wenn ich der Meinung bin, dass sie Blödsinn sagen den ich nicht hören will, und ich sie missachte, denn ich bin schlauer. Und ich bin tatsächlich schlauer! Sie sagen mir etwas, was ich für Unsinn halte, aber ich akzeptiere es!

Ich weiß auch, dass, wenn ich ihnen meine Sichtweise offenbaren würde, antworten sie: „Oh, toll! Was für eine großartige Lösung, bist du klug! Deine Meinung ist uns Wert“. Aber das ist es, was ich nicht will – ich will ihre Meinung akzeptieren. Ihre Meinung ist also das Gegenteil von meiner, und ich weiß dass ich Recht habe, und wenn ich ihnen meine Meinung sagen würde, würden sie es gerne als endgültige Entscheidung annehmen! Aber ich sage es ihnen nicht. Heisst es also, dass ich dadurch die Gruppe und mich selbst erniedrigte? Verhindere ich dadurch meinen und ihren Fortschritt? Dadurch unterdrücke ich meine Meinung und wir bleiben alle auf einer niedrigeren Stufe, trotz der Tatsache, dass ich etwas habe, was ich der Gruppe hinzufügen könnte?

Wenn ich ihre Meinung nicht akzeptiere, werde ich nicht in der Lage sein, im Glauben über dem Verstand zu gehen. Es stellt sich heraus, dass, wenn ich im Glauben über dem Verstand gehe, es wertvoller als mein korrektes, schönes Wissen ist, das ich hatte. Denn „über dem Verstand“ ist bereits spirituell, und Wissen ist materiell.

***

…was macht der Schöpfer dann?

Es gibt mir das Gefühl, von meinen Freunden getrennt zu sein.

In welchem Zusammenhang?

In Bezug auf die Wichtigkeit des Ziels, ich sehe den Weg zu diesem Ziel, zu unserer Vereinigung, anders wie sie…

Die Wichtigkeit der Freunde sinkt also in deinen Augen. Und was kann man tun?

Hier ist genau die richtige Stelle, wo man „den Umschlag bekommt“. Was muss man also tun? Den Schöpfer um die Kraft bitten, sich den Freunden auf einer neuen Stufe anzuschließen.

Das bedeutet, dass ich sie als vollkommen empfinde, auch wenn es in meinen Augen absolut nicht stimmt, d.h. ich folge dem Prinzip: „Ich habe die Augen, aber sehe nicht“. Ich „öffne den Umschlag“ und finde heraus (so scheint es mir), dass meine Freude in einem schlechten Zustand sind, ich habe eine andere Meinung als sie, aber ich akzeptiere sie im Glauben über dem Verstand.

Aber es scheint mir, dass es vorher eine Phase gibt, in der ich sie nicht über dem Verstand annehmen will… 

Natürlich! Es ist Dunkelheit.

Also, ich akzeptiere sie über dem Verstand, und was passiert dann? Was mache ich mit diesem Entschluß, sie zu 100% als vollkommen zu akzeptieren, ohne meinen eigenen Fehler zu annullieren?

Ich danke dem Schöpfer dafür, dass ich es dennoch schaffe, sie über dem Verstand anzunehmen.

Wie kann ich nun, wenn ich bereits „den Glauben über dem Verstand ergriffen habe“, auf die Ebene aufsteigen, auf der es zum Wissen wird?  (Eventuell kommt hier noch eine Antwort)

Artikel des Tages von Mittwoch, den 4.12.2019

 

In unserem Fall findet die Verbindung mit dem Schöpfer natürlich durch den Zehner statt: Soweit ich mir die Gesamtkraft der Zehner vorstelle, so stelle ich mir die Kraft des Schöpfers vor, die Essenz des Schöpfers, die Natur des Schöpfers – nicht mehr, als ich mir es im Zehner vorstellen kann. Wenn ich keinen Fehler machen will, kann ich Ihn mir  nur so vorstellen. Dann wird es nicht etwas vages, sondern reales. Der Schöpfer kann nicht größer als ein Zehner sein: sowohl in den Eigenschaften als auch in der Kraft – in allem. So wie du dir schlussendlich die Essenz, die Kraft eurer Vereinigung vorstellst, so kannst du dir den Schöpfer vorstellen. Wenn anderes, dann ist es eine Phantasie und nicht die Realität. Du offenbarst den Schöpfer innerhalb der Gruppe, oder besser gesagt, du baust die Gruppe als Kli auf, und was diese Kli füllt, erwacht, wachrüttelt – ist der Schöpfer, die Kraft innerhalb der Kli.

***

Können wir uns einen solchen Zustand in den Zehnern vorstellen, in dem der Schöpfer sich offenbart? Worin besteht der Unterschied zwischen Wünschenswertem und Tatsächlichem? Was geschieht jetzt im Bezug auf unsrer Beziehung, in allem was geschieht, und einem Zustand, der der Enthüllung des Schöpfers entspricht? Und wo stehen wir in diesem Zusammenhang? Prüfen wir täglich, ob wir uns dem nähern oder nicht? Welche Anstrengungen unternehmen wir, um dies zu erreichen? Alles hängt von  den Kelims ab. Wie nah ist unser Zustand an dem Zustand des Schöpfers? Wie kann ich jeden Tag vorankommen, um den Schöpfer in meinem Zehner zu enthüllen? Es hängt nur von mir ab, nicht von anderen. Was tue ich, um den Schöpfer in dem Zehner zu offenbaren, den der Schöpfer mir gegeben hat?

Kann ich messen, wie ich mein Ego jeden Tag stärker annulliere, um mich meinen Freunde anzuschließen, so dass ich die einzige Macht offenbare, die dort ist?

 

Artikel des Tages von Dienstag, den 3.12.2019

 

Nur unser Aufschrei zum Schöpfer ist das, was uns retten kann, nur das! Es nennt sich das Erheben von MA“N. Schau, wie es in der Tora geschrieben steht.

In welcher Form der Interaktion müssen wir sein? – Diese Beziehung zwischen uns sollte als ein Mittelpunkt empfunden werden, der uns alle verbindet. Was müssen wir an dieser Stelle empfinden, welche Art von Chissaron in Bezug auf den Schöpfer, das als MA“N bezeichnet wird? Wie erreichen wir die Schaffung eines solchen Chissarons? Beginnt diesen Zustand zu klären.

Bis morgen sollte jeder von euch einen Plan für eine Zehner Versammlung geschrieben haben, wo ihr gemeinsame Chissaron zwischen euch herausfinden werdet. Es sollte wirklich als ein einziges Chissaron empfunden werden, das ihr zum Schöpfer erheben werdet, „wie ein Mann mit einem Herzen“. Das Herz ist die Empfindung des Chissarons. Was muss man im Herzen fühlen? – Das Bedürfnis (Chissaron), dem Schöpfer zu geben.

Wie können wir in unserem gemeinsamen Herz das Bedürfnis empfinden, dem Schöpfer zu geben, damit es wie ein Schmerz im Herzen klingt?

***

Das Zentrums des Zehners und der Schöpfer werden fast gleich empfunden. Müssen wir diese beiden Empfindungen trennen?

Ja, natürlich, es darf nicht gleich sein.  Das Zentrum des Zehners ist die Verbindung zwischen euch. Im Zentrum des Zehners kann es alle möglichen Reshimot, Gefühle, Informationen geben, aber all das stammt von euch! Doch der Schöpfer ist das, was über dem Zentrum des Zehners liegt, das ist der Höhere im Verhältnis zu all diesen Wünschen und Gedanken, Er ist der Empfangende. So ihr erhebt eine Bitte an Ihn aus dem Zentrum des Zehners, die MA“N genannt wird.

Ihr wollt von Ihm die Kraft des Gebens erhalten, Mejn Nukwin (Weibliche Wasser). Maim (Wasser) ist Bina, Nukwa ist Malchut, ihr möchtet eure Malchut, euren Wunsch mit Bina verbinden, so dass Malchut wie Bina in ihrem Bestreben nach Geben mit ihrem Awiut wird. Und der Schöpfer wird diese Kraft verleihen: ein Teil von Malchut wird den Massach(Bildschirm) erhalten, der als Kraft des Gebens wirkt.

Es ist erstaunlich, wie der Wunsch zu empfangen beginnt, auf eine umgekehrte Weise zu arbeiten – um des Gebens Willen. Das ist es, worum man bitten muss. Fangt an, daran zu arbeiten, darüber zu sprechen, und es wird passieren.

Heute, während des Tages, gebt euch Mühe aufzuschreiben, wie euer Treffen morgen sein wird, damit ihr aus dem Zentrum des Zehners das wahre Chissaron erreichen und euch von dort aus gemeinsam an den Schöpfer wenden könnt, so dass Er dieses Chissaron fühlt und darauf antwortet. Ihr wartet und verlangt, dass Er euch sofort eine Antwort gibt.

Lasst jeden von euch ein Blatt Papier mit solch einem Plan für morgen vorbereiten, und morgen früh setzen wir ihn um. Aber wirklich jeder, und ihr werdet sehen, wie es funktioniert. Ihr sollt dabei keine Gespräche führen, keine Eindrücke austauschen – jeder für sich allein.

Artikel des Tages von Montag, den 2.12.2019

 

Wir müssen sicherstellen, dass keiner der Zustände die wir durchlaufen, uns verändern kann, als ob wir nichts fühlen, als wären wir aus Stahl. Tag, Nacht, gut, schlecht – egal was passiert, du bist verbunden. Es ist ganz einfach: du bist verbunden. Natürlich ist das unmöglich, aber jedes Mal muss dieses „unmöglich“ uns auf die nächste Ebene der Vereinigung bringen, damit es möglich ist. Es ist zunächst unmöglich, dann aber möglich. Auf diese Weise erhalten wir jedes Mal eine stärkere Vereinigung. Das ist die Regel in unserer Arbeit: Mit Hilfe der Gruppe und mit Hilfe des Schöpfers erhältst du die Kraft, dich zu stärken und am System festzuhalten, damit weder Nacht, noch Tag, noch Regen irgendetwas bei uns beeinflussen. Das ist das Ziel, und alle Stürze und Aufstiege sind dazu da,  um sie zu annullieren, d.h. über ihnen zu sein.

Was bedeutet es, sich selbst davon zu überzeugen, dass der Schöpfer die Welt zum Guten lenkt und Gutes tut, obwohl ich in meinem Verstand das Gegenteil fühle?

Erhebe dich über deinen egoistischen Verlangen, stell dir vor, dass du über deinem Ego stehst, dann wirst du die Haltung des Schöpfers zu dir selbst und der ganzen Realität enthüllen, wie glücklich und zufrieden du bist.

Wie passiert das in unserer Arbeit? Schließlich sagen wir, dass die gesamte Arbeit über dem Verstand durch den Zehner durchgeführt wird.

Du siehst, wie der Schöpfer in den Zehner gekleidet ist: wie alle miteinander verbunden sind und wie sehr der Schöpfer sie erfüllt. Gleichzeitig gibt es eine Einheit zwischen dem Schöpfer und der Shechina – das ist die Gruppe, die den Schöpfer unterstützt.

Wie fühlt man es?

Denke die ganze Zeit darüber nach – es ist nichts anderes nötig. Denke die ganze Zeit nach und bleibe dran.

Woran soll man denken?

Über das, was wir gerade gesagt haben. Wiederhole es. Der Zehner ist vollkommen, vereint, der Schöpfer ist in ihm. Es erfüllt sie. Sie füllen Ihn indem sie sich von Ihm wünschen, dass Er sie erfüllt, und Er füllt sich, indem sie Ihm einen Ort für die Enthüllung geben.

Muss man über die Einheit denken?

Natürlich! Israel, die Thora und der Schöpfer sind so vereint, dass es keinen Unterschied zwischen ihnen gibt und es in nichts einen Unterschied geben kann. Du kannst sagen, dass eine Sache die Kli und die andere das Licht ist. Wir unterscheiden nicht: „Die Dunkelheit wird wie Licht leuchten”. Denke den ganzen Tag darüber nach, und und abends erzähle uns, was los ist.

***

Ich verstehe nicht: Entweder bin ich mit dem Zustand einverstanden oder nicht einverstanden.

Wie kannst du damit einverstanden sein? Du kannst dem Absturz nicht akzeptieren. Du kannst nichts tun – es gibt Potenzial und es gibt Handlung. Ich kann potenziell einverstanden sein, aber ich kann es nicht in Handlung umsetzen. Was soll ich tun? Nachdem ich eine Berechnung gemacht und eine Entscheidung getroffen habe, vorbereite ich mich auf den nächsten Zustand: wie soll ich mich ausrichten?

Ich kann die richtigen Worte sagen – Bürgschaft, Vorbereitung im Zehner, Beteiligung, gegenseitige Einbeziehung und so weiter, es sind nur die Worte, dennoch wiedercholen sich die Zustände.

Dies ist ein Zeichen dafür, dass wir vergessen haben, was wir im 39. Abschnitt gelernt haben. Alles hängt davon ab, ob du den Absturz, den allmählichen Fall akzeptierst. Ob du in einen Absturz als Anstieg in der Vorbereitung von den Kelim siehst. Das heißt, du musst die Richtung in deinem Kopf wechseln, deine Einstellung zum Sturz ändern – dann gibt es keinen Absturz. Deshalb habe ich heute gefragt, was der Unterschied zwischen „Tag“ und „Nacht“ ist. Es gibt keinen Tag und keine Nacht – wir erschaffen sie, indem wir unsere Einstellung ändern.

Artikel des Tages von Sonntag, den 1.12.2019

 

Der Mensch verkleinert sich, indem er sich aus egoistischer Höhe durch den Nullpunkt herunter lässt. Also durch das, was wir Zentrum der Gruppe nennen, und das ist das Gleiche wie zum Nullpunkt, auf welchen Bezug sonst soll er sich verkleinern? Es muss ein Kriterium geben, eine Klärung.

Wir sprechen von einer Erhebung des Zehners, einer Vergrößerung des Verlangens sich vor dem Zehner zu annullieren. Was bedeutet es, sich selbst zu „verkleinern“? Oder ist es ein und dieselbe Sache, das heißt, wenn der Zehner dir als groß erscheint, bist du selbst nicht mehr wichtig? 

Es gibt einen Unterschied zwischen dem, dass man sich verkleinert und den Zehner erhebt. Es handelt sich dabei um zwei völlig unterschiedliche Arten von Arbeit. Indem man den Zehner erhebt, arbeite ich mit dem, was außerhalb von mir ist, und indem ich mich selbst kleiner mache, mache ich all meine egoistischen Eigenschaften  kleiner. Es sind nicht die Eigenschaften selbst, sondern ihre Verbindung mit der Absicht zu „empfangen“ – das ist es, was ich nicht nutzen kann und anerkennen muss.

Warum muss man das als ungeeignet anerkennen?

Weil ich das, was auf das Empfangen ausgerichtet ist, nicht benutzen kann.

Was ist das Kriterium dafür, dass man das Verlangen zu Empfangen nicht nutzen darf? 

Das Verlangen zu empfangen, so wie es ist, d.h. ohne die Absicht zu geben. Seine Absicht ist um seiner selbst willen, um es für sich selbst zu bekommen, und in dieser Form trennt sie mich vom Schöpfer.

Vor allem hält es einen vom Zehner fern…

Vom Zehner, natürlich. Aber jetzt spreche ich darüber, warum ich das tue, denn es gibt einen Zehner, damit ich die Verschmelzung mit dem Schöpfer erreiche. Es geht also darum, wie ich weiter mit Ihm arbeite.

Das ist genau die Frage. Wenn alle Ergebnis der Erhebung des Zehners und des Schöpfers in ihm ist, ist alles klar. Wenn dies zwei verschiedene Arten von Arbeit sind, was ist dann die Arbeit, sich selbst zu verkleinern?

Das ist wenn ich meine Absicht „zu empfangen“, als etwas Schändliches, als Zerstörer, als Dieb, als etwas, dem ich nicht zustimmen will, ansehe. Das heißt, meine Absichten selbst sind das Böse. Ich kann nicht sagen, dass ich nur an der Größe der Gruppe arbeite, ich muss sehen, dass meine Verlangen egoistische Absichten haben. Aber es gibt nichts, was ich mit den Verlangen tun kann, aber diese egoistischen Absichten müssen verschwinden. Dies geschieht nicht nur deswegen, weil ich an der Größe des Schöpfers arbeite. Das ist im Grunde genommen das richtige Streben, doch ich muss in diesen Absichten „um des Empfangens willen“ auch sehen, wie sehr ich sie reduziere.

***

Die Abschnitte, die wir lesen, beziehen sich auf ein sehr hohes Niveau, welches wir erreichen müssen…

Ja, aber sie sind sehr klar.

Ja sie sind sehr klar und deutlich, gibt es eine Art Lücke? Wie relevant sind sie also für unseren aktuellen Zustand? Wie kann ich diese Lücke reduzieren?

Du bist im Zehner und musst es in ihm umsetzen. Sprecht darüber, stimmt dem zu, dass ihr es tun müsst. Wie setzen wir das, was geschrieben steht, um? Natürlich will das niemand, aber das ist der ganze Job, gegen den Willen. Wenn ich darauf warten werde, bis ich es will, wird es nie passieren. Der Mensch muss zu einem gewissen Konflikt kommen. Ich habe keinen Ausweg, und ich „verkaufe mich“. Das heißt, hier muss Gehorsam sein. Ich akzeptiere diese Bedingungen, ohne zu erwarten, dass sie sich nach meinem Wunsch ändern, das wird nicht passieren.

Ich kann in 20-30 Jahren zu diesem Zustand kommen. Wenn ich endlich sehe, dass es keinen Ausweg gibt, denn man muss es anders machen. Der Zehner muss also darüber sprechen, dass wir in einer „Falle“ sitzen und nicht aus diesem „Gefängnis“, aus dieser Welt herauskommen können, außer unter der Bedingung, dass man stirbt und in den nächsten Kreisläufen wiederkommt, aber es wird nicht besser sein, das ist sicher. Alle folgenden Kreisläufe werden schlechter, darum sollte ich die Korrektur genau jetzt realisieren.

Was bedeutet „sich zu verkaufen“?

Das bedeutet, dass ich bereit bin, an der Verbindung mit dem Zehner zu arbeiten, um einen Kontakt mit dem Schöpfer zu erreichen.

Ich denke, die meisten, die hier sitzen, denken, dass sie bereit dafür sind…

Sie denken. Aber tun sie auch das, was hinter diesen Worten steht?

Wie überprüfen wir, ob wir es tun?

Die Erfüllung ist im Herzen spürbar. Wie sehr wollt ihr wirklich die Verbindung erreichen. Wie schnell wollt ihr die Mauern der Trennung zerstören, die eure Herzen trennen, Wie sehr wollt ihr euch in einem einzigen Verlangen vereinen, damit ihr dem Schöpfer zeigen könnt, dass ihr ein Herz „wie ein Mensch mit einem Herzen“ geworden seid. Dies ist die Handlung, die durchgeführt werden muss.

 

Artikel des Tages November 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht Rav Laitmans sind und  deshalb an der einen oder anderen Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen sind. 

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Parasha Lech Lecha – Tora-Abschnitt, 3.-9.11.2019

3. November – 9. November 2019 / 5. Cheshvan – 11. Cheshvan, 5780,

Genesis, 12: 1-17: 27

Zusammenfassung

Der Abschnitt Lech Lecha beginnt damit, dass Abraham befohlen wird, in das Land Kanaan zu gehen. Als Abraham das Land Kanaan erreicht, zwingt ihn der Hunger, nach Ägypten hinunterzugehen, wo die Diener des Pharao seine Frau Sarai nehmen. In Pharaos Haus stellt Abraham sie als seine Schwester vor, aus Angst um sein Leben. Der Schöpfer bestraft den Pharao mit Infektionen und Krankheiten und er ist gezwungen, Sarai an Abraham zurückzugeben. Weiterlesen

Kabbala Kongress Bulgarien 2019, Alle Texte

Lektionen 1- 9, Bearbeitet von MICHAEL LAITMAN  

Lektion 1: “Übersicht – Vom Erwachen des Punktes im Herzen zur Verzweiflung an unserer eigenen Stärke”

Lektion 2: “Im Bedürfnis zu Geben zu leben” 

Lektion 3: “Im Zehner das Abbild des Schöpfers aufbauen” 

Lektion 4: „Der Vorteil der Ausdehnung in einen Welt Zehner – Kontraktion und Expansion”   

Lektion 5: “Die Verhärtung des Herzens – Eine Einladung zum Aufstieg”

Lektion 6: “Die Liebe bedeckt alle Vergehen”

Lektion 7: “Arvut – Das Netzwerk der Verbindung zwischen uns”

Lektion 8: “Das Gebet der Vielen – Ein gemeinsamer Appell an den Schöpfer”

Lektion 9: “Bnei Baruch – Eine spirituelle Pipeline für die Welt“ 

Parasha Noah – Tora Abschnitt

27. Oktober – 2. November 2019 / 28. Tishrei – 4 Cheshvan, 5780, Genesis, 6:9-11:32

Zusammenfassung

Der Abschnitt Noah spricht von sündigen Menschen und dem Schöpfer, der eine Flut auf die Welt bringt. „Noah war ein gerechter Mann, perfekt in seinen Generationen“ (Genesis, 6: 9). Aus diesem Grund wurde er ausgewählt, die Flut zu überleben. Aber er überlebte nicht alleine. Vielmehr wurde ihm befohlen, eine Arche zu bauen und mit seinen Verwandten und Paaren aller Tiere vierzig Tage und vierzig Nächte in der Arche zu bleiben. Der Schöpfer schloss mit Noah und seiner Familie einen Bund, damit die Flut niemals wiederkehren würde. Als Zeichen des Bundes setzte Er den Regenbogen in den Himmel. Das Ende des Abschnitts spricht vom Turmbau zu Babel, dessen Spitze den Himmel erreichen sollte. Der Schöpfer beschloss, ihre Sprache zu verwirren, damit sie sich nicht verstehen, und verstreute sie dann über die Lande. Weiterlesen

Sukkot

Jüdische Feiertage, wie auch die Juden selbst, zeichnen sich durch ein Merkmal aus: Sie sind für alle sichtbar und über sie wird unendlich viel geschrieben. Aber darüber, was sie wirklich sind, ist fast nichts bekannt. Der Herbst-Feiertag Sukkot bestätigt dieser Regel.

Die äußeren Attribute des Feiertags sind recht komplex und zeitaufwendig.

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Was bedeutet Jom Kippur? Das große Geheimnis der Juden (das uns unbekannt ist)

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Das Geheimnis eines Guten Jahres

Jedes Jahr um dieselbe Zeit wünschen sich die Juden ein „Schönes, neues Jahr“. Diese Hohen Feiertage symbolisieren gleichermaßen eine Zeit der Freude wie auch eine Zeit der Selbstreflexion. Heuer scheint es deutlich mehr Gründe zu solch einer Selbstreflexion zu geben als in den vergangenen Jahren.

Das letzte Jahr war für alle Juden, egal wo sie leben, besonders schwierig. Das Wiederaufleben des Antisemitismus betrachten viele mit großer Sorge. Im Lichte der Hohen Feiertage wollen wir unsere Situation beleuchten und nach Chancen suchen, die diese Herausforderung mit sich bringt.

Selbstbeobachtung

Der Krieg in Gaza forderte seinen Tribut nicht nur von den Israelis und den Palästinensern. Vielerorts legte er einen tiefen Spalt offen, der innerhalb der jüdischen Gemeinden weltweit besteht. Differenzen, die wir einst friedlich und ruhig durch Diskussionen lösten, wurden mittlerweile so angespannt und unüberwindbar, dass die Leiter der Gemeinden oftmals gar kein Gespräch mehr suchen. Sie fürchten, die negative Stimmung innerhalb der Gemeinschaft damit nur noch zu erhöhen.

Doch dieser Tiefpunkt in unserer kollektiven Existenz ist eigentlich eine Chance und die Hohen Feiertage eignen sich sehr gut für einen Blick nach innen. Es ist die richtige Zeit, über uns zu reflektieren und unsere Handlung angesichts der negativen Einstellung der Welt uns gegenüber zu erforschen.

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Jom Kippur

Jom Kippur – „Versöhnungstag“ oder „Tag des Gerichts“ – folgt zehn Tage auf das jüdische Neujahrsfest, Rosh Hashana. Am Tag zuvor wird das Ritual „kaparot“ (Erlösung) durchgeführt. Dieser Feiertag gilt als einer der wichtigsten Feiertage in der jüdischen Tradition.

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Vorbereitung auf einen Kabbala Kongress

Das Ziel eines Kabbala-Kongresses

  • Was sind Zweck und Bedeutung eines Kabbala-Kongresses?
  • Warum bietet ein Kabbala-Kongress die besten Mittel zur spirituellen Erlangung?
  • Warum haben Kabbala-Kongresse ein immenses spirituelles Potenzial?

Die überragende spirituelle Bedeutung der Kabbala-Kongresse liegt darin, dass sie das mächtigste Mittel zur spirituellen Erlangung sind. Wie der große Kabbalist Yehuda Ashlag (Baal HaSulam) in seinem Artikel „Die Freiheit“ schreibt, erschaffen die Freunde, die Bücher und die Lehrer eine Umgebung, die dem Teilnehmer einen großen spirituellen Fortschritt ermöglichen.

Hier gehts zum Kurs…

Was ist Kabbalistische Musik?

Kabbalistische Musik drückt zwei Bedingungen der Kabbalisten aus: ein Streben, die spirituellen Welten zu spüren, und ein Streben, mit der Quelle des Lebens in dem freudigen Gefühl der totalen Vollkommenheit zu verschmelzen.

Es besteht keine Notwendigkeit, etwas über kabbalistische Musik zu wissen, bevor man sie hört, da sie wortlos ist. Ihre Wirkung auf das Herz ist direkt und schnell durch die komplexe Verbindung zwischen unseren Seelen und den Wurzeln der Noten. Das immer wiederkehrende Hören kabbalistischer Melodien ermöglicht es dem Hörer, die Musik zu spüren, die tief in die Seele eindringt, völlig ungehindert.

Lausche den Melodien des Kabbalisten Yehuda Ashlag (1885-1955) a.k.a. Baal HaSulam (“ Der Herr der Leiter“).

Artikel des Tages von Oktober 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb an der einen oder anderen Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen sind. Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

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Artikel des Tages von Mittwoch, 30.10.2019

 

Jeder in seinem Zehner muss erkennen, wie sehr er bereit ist, sich zusammenzudrücken um in seinen Gedanken, in seinem Wunsch den anderen Raum zu geben. Und es ist uns egal, welche Freunde es genau sind. Am besten Europäer, d.h. wenn ich Israeli bin, sollte ich in meinem Herzen den Europäern einen Platz  geben. Sie sind entgegengesetzt, und in diesem Gegensatz gibt es alle Sünden. Wenn sich die Liebe offenbart, offenbart sich der Schöpfer mit noch mehr Kraft in ihr. Deshalb bin ich daran interessiert, diejenigen zu treffen, die mir nach ihrem Charakter und ihren Vorstellungen gegenüber stehen. Das ist auf der einen Seite. Auf der anderen Seite verstehen wir, dass wir uns vereinen müssen, um den Schöpfer zwischen uns zu offenbaren. In einer solchen Zusammenarbeit müssen wir helfen, verstehen, verzeihen, stärken. Inwieweit wir uns aber von den Konzepten dieser Welt trennen und uns noch mehr durch spirituelle Handlungen verbinden werden, – denn wir führen diese Handlungen durch und müssen dieses spirituelle Bild vor den Augen halten, – wird es nicht schwierig sein. Im Gegenteil, du vollbringst hier eine spirituelle Aufgabe – nicht nur eine historische, sondern auch eine spirituelle.

Was für ein Bild ist das, das ich vor den Augen halten muss?

Dass du auf den Wunsch zu empfangen verzichtest um stattdessen einen Ort des Gebens in dir zu schaffen. Nur durch das Zusammendrücken der Absicht zu empfangen kannst du einem anderen erlauben, in deinem Herzen zu sein. Bei allem, was du für das Gegenteil hältst, was weit weg von dir liegt, musst du die Handlungen an sich durchführen. Nachdem du ein Stück Arbeit durchgeführt hast, kommt ein Gebet, weil Gebet alles krönt, und der Schöpfer bringt alles in Ordnung.

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Unser Problem ist, dass wir nicht spüren, dass die Gruppe jedem vorschreibt, sich an den Schöpfer zu wenden, und dass wir im Zehner dieses Ziel als Heilmittel, als Lösung nicht betrachten, und  uns kann nichts weiterhelfen. Es gibt kein klares Wissen darüber, und es gibt keine Auffassung, dass ich mich in allem, was mir offenbart wird, an den Schöpfer wende. In allem, was schlecht ist, wende ich mich an den Schöpfer, egal wie es mir geht – gut oder schlecht – darf ich mich von Ihm nicht abtrennen, und alles wird gut sein. Natürlich wird mich der Schöpfer selbst abtrennen und es wird verschiedene Hindernisse und Verwirrung geben, aber es geht nur darum, die Verbindung mit Ihm zu erneuern. Nur mit Hilfe solcher Ein- und Ausgänge in Verbindung mit dem Schöpfer erkennen wir unseren Fortschritt.

Beide müssen aufsteigen,  denn was sonst ist das Ziel des Kongresses? Wenn man einfach alles vertuscht, gibt es keinen Platz für den Aufstieg, denn Aufstieg geschieht über Awijut, Widerstand, Hass – Liebe bedeckt alle Sünden. Deshalb sollten wir uns darüber freuen, dass wir zu solchen Treffen kommen, bei denen der Hass zwischen uns offenbart wird. Es ist der Hass der Generationen, Tausenden von Jahren, der Schöpfer hat ihn vorbereitet, und wir müssen die Tatsache vernünftig betrachten, als Forscher, als Menschen, die willig sind, ihre Natur zu korrigieren. Deshalb sehe ich in einem Europäer keinen Hasser, sondern einen Partner, um den Unterschied zwischen uns auszubalancieren. Und er ist nicht der Einzige, der es nicht überwinden kann – ich kann es auch nicht.

Wir müssen die Spaltung zwischen uns als Hass offenbaren, um sie zu überwinden. Dadurch werden wir die erste spirituelle Stufe erlangen und zur Enthüllung des Schöpfers kommen. Der Schöpfer kann sich nur über den Hass offenbaren.

Wird dieser Aufstieg durch die Tatsache realisiert, dass wir den Schöpfer verherrlichen?

Ja, ohne die Größe des Schöpfers, ohne die Tatsache, dass Er das Ziel ist, sind wir nicht in der Lage, das Richtige zu tun. Wir müssen uns nur von der Offenbarung des Schöpfers angezogen und geführt werden, wir alle streben danach, und dann, egal wie viele Unterschiede sich zeigen werden, machen wir sie zu Awijut der Stufe. Der Hass gibt uns eine Höhe des Aufstiegs.

 

Artikel des Tages von Dienstag, den 29.10.2019

 

Nehmen wir Nessi. Er beinhaltet, sagen wir, eine halbe Milliarde Menschen auf der Welt. Wie kann ich das erkennen? Wenn ich sie nicht in all ihren Feinheiten unterscheide, kann ich mich mit ihnen nicht in Verbindung setzen. Aber wenn ich mit ihm in Kontakt komme, komme ich mit dem Schöpfer in Kontakt, erkenne Ihn, verstehe und fühle Ihn. Deshalb gibt es keinen Ausweg – die Korrektur besteht darin, dass alle in der Welt lebenden Menschen, d.h. alle Seelen eine vollständige Vereinigung erreichen und sich als ein einziges System erkennen.

Schließlich wird die Korrektur in meinem persönlichen Zehner stattfinden, und hier sprechen wir über die Arbeit in den größeren Zehnern…

Für dich bleibt es ein persönlicher Zehner, aber du fängst an zu verstehen, dass die ganze Welt darin ist.

Was bedeutet es, die Korrektur des gemeinsamen Zehners vorzunehmen?

Wir können dies nur in einer spirituellen Form tun.

Was macht man mit all den Makeln und Problemen, die wir dort sehen?

Du siehst, was in dir ist, und du musst dich entsprechend korrigieren.

Was bedeutet es, sich nach dem zu richten, was ich in dem gesamten Zehner sehe?

Deine Haltung zu korrigieren, d.h. was du für fehlerhaft hältst, ist dein Fehler in Bezug auf sie. Wenn du deinen Verlangen zu empfangen auf „um des Gebens willen“ korrigiert, wirst du stattdessen die Kraft des Gebens und der Liebe erkennen, die sie haben, bis zu dem Punkt, an dem du den Schöpfer in ihnen erkennst.

Kann ich als Ergebnis davon eine Veränderung in meinem persönlichen Zehner erwarten?

Ja, natürlich. Mehr als das. Denn jetzt scheint dir in deinem persönlichen Zehner alles in Ordnung zu sein, als ob es keine Wachstumsmöglichkeit mehr gibts. Deshalb ist es unsere Pflicht, nach draußen zu gehen – du wirst selbst erfahren, was du in dir selbst korrigieren musst. All diese Probleme, die wir bei der Verbindung mit den europäischen Kli aufdecken werden, sind unsere interne Probleme und hier müssen wir uns korrigieren.

Ihr werdet sehen, dass Ihr keine Verbindung dazu habt, wie weit Ihr nicht korrigiert seid, wie weit Ihr davon entfernt seid, wie kalt und verächtlich Ihr seid, wie viele schlechte Gedanken unbewusst in eure Köpfe geblitzt werden – all das wird korrigiert werden müssen. „Alle Sünden werden von der Liebe bedeckt sein. Wir werden nur Liebe geben müssen und wenn ihr das Gegenteil seht, müsst ihr nur die Liebe stärken: zuerst einmal Gehorsam, dann Vereinigung und Liebe. Es ist eine sehr wichtige Korrektur.

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Ich komme zum Kongress in Bulgarien. Wie soll ich mit meinen Freunde umgehen?

Du reduzierst dein Ego, dein Verlangen zu empfangen. Du bist bereit, dich zu vereinen, auch wenn du verstehst, dass dies ein schwieriger Weg ist. Du bist dorthin gekommen, um nicht abzulehnen, sondern alles und jeden zu akzeptieren, auch wenn sie es nicht wollen und nicht wirklich verstehen, wofür es ist, es spielt keine Rolle. Du willst sie so akzeptieren, wie sie sind. Warum ist das so? – Der Schöpfer hat diese Kli für mich organisiert, also akzeptiere ich es „mit geschlossenen Augen“. Ich kritisiere niemanden und habe nur mit Ihm zu tun. Ich muss eine Kli für Seine Offenbarung aufbauen. Und das ist diese Kli.

Ich bin Europäer und komme zum Kongress in Bulgarien. Was wird mehr zur Korrektur meiner Haltung gegenüber europäischen Freunde oder zur Korrektur meiner Haltung gegenüber Freunde aus Israel beitragen?

Ich weiß nicht, wovon du redest. Wir müssen eine Verbindung zwischen uns finden, alle als eine, damit es keinen Unterschied zwischen dem einen und dem anderen gibt, damit sich alle zu einem Organismus zusammenfügen.

Was ist das für ein Gefühl von „als Eins zu sein“?

Du mischst dich mit allen, du fühlst keinen Unterschied zu anderen, du nimmst alle als in derselben Sphäre befindlich wahr.

Wie soll ich beten?

Ich bete, dass sie alle vereint und bereit sind, den Schöpfer in ihnen zu offenbaren, d.h. dass alle mit der Kraft des Geben und der Liebe erfüllt werden. Und ich, als Gesandter der Gesellschaft, erhebe dieses Gebet in ihrem Namen nach oben zum Schöpfer.

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Was fehlt uns noch?

Jetzt fehlt uns nur noch die Vorbereitung auf diese Handlung, die „Kongress“ genannt wird. Das ist es, woran ich die ganze Zeit denke, nicht an A“B-SA“G und solche Dinge, die mir im Moment nicht in den Kopf passen, denn all das, was wir zum Kongress erlernen, ist sehr tiefgründig. Dies ist der Bau neuer Kelim, die in der Geschichte noch nie korrigiert wurden. Ich bin auch ein wenig verwirrt und möchte, dass ihr euch daran beteiligt, dass ihr es durchlebt, dass ihr es spürt und wir werden es gemeinsam tun.

Wird das System es spüren?

Wir müssen es fühlen! Wir, Europa, Moskau, alle diejenigen, die dabei sind. Wir müssen spüren, was in uns geschieht, denn dies ist nicht nur ein Freundestreffen, es ist eine sehr bedeutsame spirituelle Handlung. Wir müssen spüren, was in uns geschieht: Welche Art von Kelim, welche Art von Licht, welche Art von Reshimot, welche Art von gegenseitiger Einbeziehung haben wir, wenn wir zusammen sind. Was bedeutet es, zusammen zu sein? Was ist das Wesen dieser gegenseitigen Einbeziehung, was passiert dort? Wie erheben wir uns über all diese Gesichter und Körper, dem Gefühl, in diesem Raum zu sein, zur geistigen Substanz dessen, was geschieht? Darauf kommt es an! Wir müssen uns darauf vorbereiten.

 

Artikel des Tages von Montag, den 28.10.2019

Wie können wir die Stimmung eines Freundes mißachten? Schließlich verstehen wir, dass er verschiedene Zustände durchläuft. Er wird von oben nach unten geworfen und umgekehrt. Wie können wir die verschiedenen Ausdrucksformen der allgemeinen Atmosphäre ignorieren und an sein Herz gehen, so dass wir das Loch in ihm immer mehr erweitern können, bis unser Wunsch, uns mit ihm zu vereinen, trotz aller gegenteiligen Eigenschaften in ihn eintritt? Es scheint uns, als ob ein Freund oder die Gruppe es nicht will, aber wir müssen verstehen, dass der Schöpfer es nicht möchte oder besser gesagt möchte,  aber bewusst Hindernisse für uns schafft, um zu lernen, wie man sie überwindet. Wie gehen wir mit diesen Hindernissen um? Wie können wir nicht vergessen, dass der Schöpfer das alles für uns macht, obwohl es uns scheint, dass dies von einem Freund kommt? Wie Rabash es schreibt: “”Der Schöpfer ist hinter jedem Freund und ich habe mit dem Schöpfer zu tun”.

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Wichtig ist, dass wir jedem klar machen müssen, dass wir nach der Offenbarung des Schöpfers zwischen uns suchen. Alles andere sollten wir zusammenbinden und nicht ausradieren, rauswerfen oder ablehnen. Denn wir brauchen neben positiven Ereignissen  gleichermaßen und sogar noch mehr negative Aspekte, was auch geschrieben steht. Wir müssen sie bewahren, denn Liebe kann nur über allen Sünden sein. Wir wollen es noch nicht so sehen, aber es ist sehr wichtig. Die Menschen wollen immer noch eine gute Beziehung haben, und wenn etwas nicht stimmt, heißt es Böse, es gibt keinen Platz dafür – die Gruppe ist schlecht. Sie verstehen nicht, dass dies ein Zeichen des Fortschritts ist, der an der Differenz zwischen Minus und Plus gemessen wird. Wir müssen uns daran gewöhnen, es ist sehr wichtig. Deshalb können wir schreien, diskutieren, nicht wollen, nicht bereit sein, aber gleichzeitig verstehen, dass dies eine Offenbarung des Bösen zwischen uns ist, und wir müssen es mit dem Guten bedecken. Es wird sich immer wieder entfalten – es ist ein dynamischer Zustand.

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Was bedeutet es, den ganzen Tag und die ganze Nacht Wache zu stehen?

Wenn dein Zustand Tag als auch Nacht ist.

Wenn es mir gut als auch schlecht geht?

Angenommen, es ist so.

Nehmen wir an, ich bin in Deutschland. Was soll ich fühlen, wenn ich meine Freunde aus der Ferne ansehe? 

Du solltest erkennen, dass es zwischen ihnen ein Verbindungsnetz gibt, in dem sich der Schöpfer offenbart. Sie sitzen vor dir, doch es gibt eine Verbindung zwischen ihnen, in der sich der Schöpfer offenbart. Wenn du dich ihnen anschließen willst, versuche die ganze Zeit darin zu sein. Entscheide dich für einen Zehner von Bnei Baruch und versuche, immer mit ihnen verbunden zu sein. Eine andere Möglichkeit ist, sie tagsüber zu kontaktieren. Warum? Denn im System der Kommunikation zwischen ihnen – wenn man dieses System erkennt – kann man die höhere Macht zwischen ihnen erkennen. Alles hängt nur von deiner Sensibilität ab.

Aber wie erreicht man das Herz eines Freundes, der in Deutschland ist? Woran soll ich denken?

Sein Verlangen nach dem Schöpfer wird das Herz des Freundes genannt: Wie sehr er darauf bedacht ist, in Verbindung mit anderen zum Schöpfer zu kommen, es bedeutet sein Herz. Es ist eine innere Arbeit, ein inneres Gefühl, ich schaue auf meine Kameraden – sie fühlen noch nichts, wie z.B. die Schüler von Rabbi Yoshi ben Kisma, es ist unwichtig. Es gibt eine Verbindung zwischen ihnen, denn der Schöpfer hat sie zusammengebracht und ist zwischen ihnen. Er ist ihnen nicht offenbart worden, aber wenn ich Rabbi Yoshi ben Kisma wäre, würde ich sehen, dass sie verbunden sind, und zwischen ihnen ist der Schöpfer. Durch sie, durch meine Einstellung zu ihnen, komme ich mit dem Schöpfer in Kontakt, der zwischen ihnen ist, weil das System der Verbindung existiert und es hängt nicht von ihnen ab, ob sie es offenbaren oder nicht, es existiert: „Ich habe AWAYA nicht verändert“. Und dann offenbare ich den Schöpfer, der mit ihnen in Verbindung steht. Alles ist sehr einfach und befindet sich hier.

Artikel des Tages von Sonntag, den 27.10.2019

 

Wie absorbieren wir, das Chissaron (Bedürfnis) nach Vereinigung, um uns im Zehner zu vereinen,? Wie sieht und fühlt ein Mensch, wie viel dem Zehner fehlt, um vereint zu werden? Er möchte ihn vereinen und sieht, dass er nicht die Kraft hat, und erhebt dann diesen Chissaron als MAN, holt die Kraft von oben und setzt sie in seinem Zehner um. Wie macht er das? In wie vielen Phasen führt er die Einigung Handlung durch? Er schließt sich der Gruppe an, fühlt, dass er etwas tun muss, um von der Gruppe Chissarons zur Vereinigung zu bekommen. Wie erhebt er dies zum Schöpfer und bekommt die Kraft zur Vereinigung und realisiert es im Zehner?

Wie schafft ein Zehner Chissaron für eine Fusion zwischen Freunden und dem Schöpfer, um alle zu verpflichten, den MAN zu erheben? Wie bilden wir innerhalb einer Gruppe ein Chissaron zur Vereinigung, und um uns von diesem Chissaron aus, an den Schöpfer zu wenden? Wie verbinden wir unser eigenes persönliches Chissaron, um ein gemeinsames Chissaron zu werden? Mit welchen Handlungen verbinden wir unsere einzelnes Chissaron mit dem gemeinsamen Chissaron der Zehner und erheben es als MANN, als ein Gebet von vielen?

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Deshalb können wir uns nicht an den Schöpfer wenden, bevor wir das gemeinsame Chissaron zwischen uns erreichen? Also, es ist mir verboten, mich an den Schöpfer zu wenden, wenn ich nicht das Chissaron des Zehners  mit einbezogen habe? Das ist es, was Baal HaSulam schreibt: „Ein einsamer Mensch kann die Gesellschaft nicht verlassen, und für sich selbst bitten, auch nicht, um seinem Schöpfer Freude zu bereiten, sondern nur für die ganze Gesellschaft. Denn wer die Gesellschaft verlässt, um für seine persönliche Seele zu bitten, erschafft sie nicht, sondern führt im Gegenteil zur Zerstörung seiner Seele….“. Das heißt, wenn ich mich nicht mit meinen Freunden vereinige und ihre Chissaron nicht mit einbeziehe, habe ich nichts, um mich an den Schöpfer wenden zu können. Aber wenn ich ihre Chissarons einbeziehe, werde ich das Gefühl haben, dass ich jetzt wirklich das richtige Bedürfnis habe, mich an den Schöpfer zu wenden. Ist es so?

                                                                ***

Von allem, was wir lehren, ist das Richtigste, dass du zum Schöpfer betest, dass er dir die Fähigkeit gibt, deine Freunde zu lieben. So weit wie möglich komme ihnen nahe, spüre sie, verbinde dich gewissermaßen mit ihnen – in diese Richtung.

Besteht hier keine Gefahr, dass „deine persönliche Seele zerstört wird“?

Es besteht keine Gefahr durch die Freunde. Du kannst sie sogar fragen, dir zu zeigen, wie sehr du sie hasst oder wie nah sie sind. Auf alle Klärungen mit deinen Freunden wird geachtet, denn es entspricht der Reihenfolge eines Schrittes. Erst nachdem du dich mit ihnen vereint hast, ist diese Vereinigung Teil eines höheren Systems, und das ist die Offenbarung des Lichts in der Kli, wenn es bereits ein Kli gibt, die Vereinigung der Freunde.

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Wie kann ich aufhören, für mich selbst zu denken und zu beten?

Sehr einfach. Mich zwingen, die ganze Zeit im Chissaron der Gruppe zu sein, sie zu sammeln und zum Schöpfer zu erheben. Anders kann man es nicht machen. Natürlich werde ich immer an mich selbst denken! Deshalb müssen wir die Wissenschaft der Kabbala verbreiten, uns auf die Lektion vorbereiten: Fragen, verschiedene Systeme, Notizen, Unterstützung bei allem, um jede freie Minute etwas für die Gruppe zu tun.

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 24.10.2019

 

Ich sage, was ich spüre. Jeder ist voll von Weisheit und hat viel Erfahrung. Das Problem ist, dass wir noch nicht gelernt haben, wie man zusammenarbeitet – „Der Mensch helfe seinem Nächsten“. Wie wir uns vereinen, wie wir das gemeinsame Chissaron erhöhen, wie wir die Kli vorbereiten, um MAD zu bekommen, die Antwort von oben. Die gemeinsame Arbeit ist noch nicht erkennbar. Vor Ort-Ergebnisse sind noch nicht sichtbar und das ist ein Problem. Wenn wir bereits auf die richtige Art und Weise miteinander kommunizieren könnten, hätten wir bereits unsere Ähnlichkeit mit dem Schöpfer, in der Verbindung zwischen uns offenbart. Das heißt, wir hätten den Schöpfer offenbart, der nach dem Abbild der Eigenschaften offenbart wird. Wir haben es nicht gelernt, wir wissen es nicht, wir verstehen nicht, wie man zusammenarbeitet – jeder von uns ist in seinem eigenen Kli.

Wie können wir die Weltkli erwecken?

Fragst du mich? Ich denke, ihr seid die einzigen, die es können. Wenn ihr wollt, könnt ihr die Weltkli erwecken und sehen, wie die ganze Welt sofort aufwacht. Wie Baal HaSulam am Ende der Einführung in das Buch Sohar schreibt, werden die Völker der Welt zu euch eilen und euch auf die Schultern nehmen. Genauso ist es nun mal. Aber es hängt von euch ab. Ich weiß, dass ich es nicht kann, aber ich tue es immer wieder – überlegt miteinander, vielleicht können wir es auf dem Kongress sinnlich erreichen, für einen Moment, damit ihr spürt, was es ist. Schließlich kann sich das höhere Licht für eine Sekunde offenbaren, und ihr werdet spüren, wie es leuchtet und wie es funktioniert. Es vergeht nicht und hinterlässt einen Eindruck. Ihr seid in der Lage, es zu tun. Die Vereinigung zwischen uns ist die Lösung für alles, sie ist der Schlüssel zu jedem Schloss.

***

In der spirituellen Arbeit müssen wir verstehen, dass wir nur in die Umgebung investieren sollen, deshalb müssen wir uns darum kümmern, wie wir Freunde erwecken können. Ich tue dies, indem ich meine Studenten erwecke. Ich tue es durch Lektionen, Artikel und Aktivitäten. Was kann ich sonst noch materiell tun? So muss sich jeder um die anderen kümmern, denn ein Mensch kann nicht auf sich selbst aufpassen. Wenn es ihm gut geht, kann er es nicht überwinden. Aber wenn der Mensch durch die Umgebung arbeitet, gibt die Umgebung ihm vielfach mehr zurück. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns darum kümmern, wie wir die Umgebung wecken können – besonders jetzt, wenn wir an die Vereinigung der Weltkli gelangt sind.

Jeder muss erkennen, wie sehr er das Bedürfnis verspürt, jeden Tag mehr und mehr mit der Weltkli verbunden zu sein. Es hängt von der Überzeugungskraft, der Propaganda ab. Wir werden alle davon beeindruckt sein, wenn wir uns gegenseitig überzeugen, darum werben. Wir ignorieren den künstlichen Eindruck, als ob es nicht ernst ist, wie eine Zeitungswerbung. Stimmt, aber was wir tun, nennt man Überwindung. Ich will das nicht tun, aber wenn ich versuche, andere zu wecken, kommt dieses Erwachen zu mir zurück, und ich wache auch auf. Was aus mir herauskommt, nehme ich nicht wirklich wahr, aber die anderen, die ich wahrnehme, können mich wachrütteln und so kann ich vorwärts kommen. Unser Problem ist, dass wir einschlafen, wenn wir nicht so arbeiten. Wir haben die Pflicht, die Weltkli zu erwecken.

Artikel des Tages von Mittwoch,  23.10.2019

 

Es gibt Handlungen, bei denen du dich der Gruppe so weit wie möglich physisch unterwerfen mußt. Beginne, ihnen so viel wie möglich zu dienen, und es wird passieren. Dann, wie es geschrieben steht, sieht der Schöpfer es und hilft dem Menschen entsprechend seiner Bemühungen. Dann beginnt er zu empfangen.

Hängt die Möglichkeit zu dienen von dem Menschen ab? Was kann ich tun, um anzufangen, der Gruppe zu dienen? Wovon hängt es ab?

Du musst in der Gruppe alles tun, was in deiner Macht liegt. Räume jeden Tag nach dem Unterricht auf, abgesehen davon, dass die Putzfrau kommt. Tue es für die Freunde und du wirst sehen wie sehr es hilft. Mach es ein paar Mal und du wirst sehen. Denke vor dem Unterricht darüber nach, wie du heute daran teilnehmen wirst, um deinen Freunden zu helfen und nicht mit dem Ziel, etwas zu verstehen, zu lernen, klug zu sein. Denke an die Gruppe und sehe, wie es sofort hilft.

Es stellt sich heraus, dass es von mir abhängt, ob ich über die Umgebung nachdenke oder nicht?

Ja, das ist die Wahl. Was ist freie Wahl? – Die Verbindung eines Menschen mit der Umgebung.

Es scheint mir, dass es nicht meine Umgebung ist, die mich beeinflusst, sondern meine Macht zu entscheiden, ob ich der Gesellschaft diene oder nicht?

Das ist richtig. Auf der einen Seite kann man sagen, dass du den Hahn öffnest und dadurch den Einfluss von der Gruppe bekommst. Oder man kann sagen, dass in dem Maße, in dem du die Gruppe beeinflusst, bekommst du , wie durch einen Verstärker, deine vervielfachte Anstrengung als Antwort zurück. Man kann auch sagen, dass man sich in diesem Maß den Schöpfer vorstellt, Ihn formt, weil es keinen Schöpfer gibt, sondern das, was man schließlich mit Hilfe der Gruppe formt.

*

Du hast die Gruppe, du musst dich ihr anschliessen, damit die Freunde dich beeinflussen und sagen, dass der Herr wichtig und groß in ihren Augen ist. Dann wird Er auch in deinen Augen wichtig und groß sein.

Es ist einfach, es mit dem Weltkli, mit der Gruppe, mit all den Bemühungen der Freunde zu tun, aber wie kann man die Größe des Schöpfers tatsächlich erreichen?

Dies ist der einzige Weg, die Größe des Herrn zu erreichen. Es gibt keine Größe des Schöpfers an sich, nur das, was die Geschöpfen Ihm zuschreiben. Im Spirituellen gibt es so etwas nicht, es gibt kein Maß an Kli, bis auf das, was wir selbst erschaffen. Ich habe keinen anderen Ausweg: der Schöpfer wird in meinen Augen unwichtig sein, bis ich die Gruppe erhebe und durch sie die Größe des Schöpfers sowie die Größe der Gruppe erlange. Und der Schöpfer kann nie größer als die Gruppe sein. Wer wird es mir sagen? Wer wird mir den Eindruck von Ihm vermitteln? – Nur die Freunde. Und wenn ich mit ihnen nicht verschmolzen bin, wird Er immer so unbedeutend sein, dass ich Ihn vergesse. Ich vergesse den Schöpfer, und es kann Jahre dauern. Er verschwindet. Warum? – Weil die Gruppe Ihm keine Wichtigkeit beimisst.  Deshalb ist alles, was RABASH schreibt, – den Kopf vor der Gruppe zu beugen, ihnen zu dienen, alles für sie zu tun – all das, um den Schöpfer durch sie in meinen Augen so zu verankern, dass Er groß ist, und Er kann nicht größer sein als das, was Er in den Augen der Gruppe ist.

Artikel des Tages von Dienstag den, 22.10.2019

 

Vor dem Kongress in Bulgarien sind zwei Wochen übrig geblieben. Worin besteht der gegenseitige Einschluss heute?

Der gegenseitige Einschluss ist einfach: man muss sich für den gesamten Kongress verantwortlich fühlen – jeder von euch muss sich so fühlen.

Wenn wir also in der verbleibenden Zeit zu dem Gefühl kommen, dass jeder für den Kongress verantwortlich ist, heißt das gegenseitiger Einschluss, Bürgschaft?

Es heißt gegenseitiger Einschluss, und die Bürgschaft ist, wie viel man darin investiert, nachdem man bereits drin ist. Das heißt, die Investition von Kräften, um die Vereinigung zwischen euch durchzuführen, ist eine Bürgschaft. Es ist, als ob du dich für die Tatsache verbürgen würdest, dass du mit ihnen in Verbindung stehst, und deine Unterschrift wie eine Bürgschaft in Form von Geld ist. Das Geld, auf Hebräisch „Kesef“, ein einstamm Wort mit „Kisuf“ – eine Bedeckung, ein Bildschirm im Spirituellen, reflektiertes Licht, eine Ablehnung des eigenen Egos.

Was bedeutet es, den Wunsch eines Freundes zu bedecken?

Es bedeutet, ihn aufzufüllen, d.h. ich kann mich um seine Korrektur kümmern.

Mit welchen Mitteln?

Mit Hilfe von Geld (Kesef), das ich zahle – Bedeckung, Bildschirm. Ich gebe meinem Freund Zuversicht, spreche mit ihm, helfe ihm sowohl im Materiellen als auch im Innerlichen, kümmere mich um ihn, bete für ihn. All diese Unterstützung, all diese Hilfe wird als Bildschirm bezeichnet, ich bedecke meinen Freund.

Sein Ego?

Ja, ich bedecke sein Ego.

Und warum muss ich sein Ego bedecken? Weil ich normalerweise meinen eigenen Wunsch zu empfangen abdecken muss?

Wie kannst du deinen eigenen Wunsch zu empfangen abdecken? Nicht dass ich davon wüsste…

Also, was bedecke ich und der Tat? Was bedeutet es, dass ich den Wunsch meines Freundes nehme und ihn bedecken möchte?

So bedeckt jeder den anderen, denn wenn ein Mensch für sich selbst handelt, bedeutet es, dass er „ein Loch in das gemeinsame Boot macht“, und wenn er anderen helfen will, hilft er auch sich selbst.

Das Entgelt ist also meine Anstrengung, anderen zu helfen? Warum erfordert es eine Anstrengung?

Es erfordert Anstrengung, denn es richtet sich gegen mein Ego, meinen Wunsch zu empfangen. Ich muss das tun.

Aber wir haben gesagt, dass ich, wenn ich mein Ego nicht vorher losgeworden bin, keine Chance habe, mich überhaupt dem Freund zu nähern…

Angenommen, das ist richtig.

Nachdem ich also mein Ego losgeworden bin, kann ich auf meinen Freund zukommen, oder gibt es hier eine andere Handlung?

So funktioniert das nicht. Meinerseits sollte es eine Aufforderung, eine Bitte, ein Gebet geben, damit dies geschehen kann. Ich appelliere an den Schöpfer, ich bitte Ihn, bete zu Ihm, und dann geschieht es.

Realisier ich mit dieser Anstrengung die Bürgschaft?

Mit der Anstrengung, mit der Bitte an den Schöpfer realisiere ich die Bürgschaft, weil ich Ihn bitte, ein Bürge für alle zu sein.

Worin besteht die Bürgschaft?

Die Bürgschaft bedeutet, wenn ich dafür verantwortlich bin, dass du korrigiert wirst und du bist dafür verantwortlich, dass ich korrigiert werde.

Was bedeutet es, dass ich verantwortlich bin?

Du bist dafür verantwortlich, dass ich korrigiert werde, du musst zum Schöpfer beten, du musst weinen, weil ich nicht korrigiert bin, und Ihn bitten, dass mir die Möglichkeiten gegeben werden, auf eine oder andere Weise zu handeln. Und ich muss das Gleiche für dich tun.

Ist das der ganze Kern?

Ja, genau so ist es, das ist der Mittelpunkt, um den sich alles dreht.

Wir verstehen, was die Bürgschaft ist, aber wir wissen nicht, ob wir sie tatsächlich erfüllen…

Entsprechend der Offenbarung des Schöpfers in uns können wir erkennen, ob wir die Bürgschaft erreicht haben oder nicht, und auf welchem Niveau.

Ich möchte ihre Begleiter sein, das bedeutet, dass ich, in Bezug auf alles was sie wollen und was der Schöpfer ihnen geben will, ihr und mein MAN erhebe. Dass der Schöpfer uns benutzt, und zwar zuerst mich, und danach sie, und sie füllt und davon Genuss zieht.

Artikel des Tages Donnerstag den, 17.10.2019

 

All unsere Arbeit: die Situation zu verstehen und die Kraft zu offenbaren, mit der wir dieses System in seine korrigierte Form zurückbringen können. Und all dies ist nur durch Gebet, Bitte möglich. Das heißt, wir erkennen das Böse, das unserer Natur innewohnt, und wir haben keine andere Wahl, als eine einzige Handlung zu vollziehen: die Vereinigung, und diese Vereinigung kann nur durch die Forderung nach der Kraft der Vereinigung erfolgen.

Wenn wir aus dem Bewusstsein des Bösen unserer Natur und aus dem Bewusstsein der Güte dieses vollkommenen Systems sprechen, dann ist die Kluft zwischen diesen beiden Systemen die Kluft zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf.

Kabbalisten erklären uns, dass wir, um die Kraft der Korrektur zu fordern, selbst ein kleines korrigiertes System aufbauen müssen, und in diesem System wird uns klar, worum wir bitten müssen, wer wir sind und so weiter. Mit anderen Worten, wir kommen zu einer kleinen Gruppe, einer wirklich kleinen Gruppe: einem Zehner, nicht mehr und nicht weniger, und wir können daraus erkennen, was uns fehlt, um als Ganzes vereint zu werden.

Aber sich als Ganzes zu vereinen bedeutet nicht, sich selbst aufzuheben. Jeder von uns füllt die anderen aus, indem er ihr Chissaron fühlt und berechnet, was er für sie tun kann, um sie zu ergänzen. So funktioniert jeder Zehner.

In dem Maße, in dem sie dieses „Puzzle-Teilchen“ zwischen sich schließen, spüren sie wie die Kraft der Vereinigung in ihnen funktioniert, und im Feld dieser Kraft beginnen sie, die Essenz des Lebens in der Vereinigung zu spüren. Es heißt – den Schöpfer zu spüren – „bo“ – „re“ (komme und siehe).

***

Wir durchleben sehr ernste Zustände, es sind bereits die Zustände der Formation. Früher haben wir alles Mögliche besprochen und studiert, wir waren in Vorbereitung, aber jetzt ist es, als ob man einen Turm in Babel baut, nur dass es kein Babel ist, im Gegenteil, das ist der Tempel: ein Haus der Heiligkeit, kein Ego-Haus. Deshalb ist es das Wichtigste, mit der Natur unserer Arbeit einverstanden zu sein, wenn diese Arbeit darin besteht, dass ich nichts anderes anstrebe als meine richtige Vereinigung mit anderen in jedem Moment.

Es ist möglich, einen solchen Vergleich zu machen: Wir wissen nicht, wie man die Höhe erklimmt, denn die Spiritualität ist verborgen. In unserer Welt kann ich die entsprechenden Werkzeuge nehmen, messen und sagen, dass ich, sagen wir, einen weiteren Meter hochklettern kann. In der spirituellen Welt haben wir keine Werkzeuge, um etwas über uns zu sehen, aber es gibt ein weiteres Kriterium: die Verbindung. In dem Maße, wie ich alle „zusammenführe“, alle „zusammendrücke“, sie miteinander verbinde, erheben wir uns in diesem Maß, weil der Aufstieg in der Kompression geschieht, in der Vereinigung, in der Ergänzung zwischen uns. Wir müssen uns bemühen darin zu sein.

Suchet also jeden Tag nach Möglichkeiten, alle unsere „Fragmente“ zu sammeln, zumindest in Europa. Ich appelliere an alle unsere Gruppen in der Welt: Bitte, lasst uns jeden Menschen in Europa finden. Es ist eine Übung, die allen helfen wird und wir werden sie so weit wie möglich zusammenbringen, sie zueinander antreiben, damit wir spüren, dass wir in der Vereinigung zwischen uns aufsteigen. Das ist der einzige Weg, um spirituell aufzusteigen.

Deshalb könnt ihr nicht sagen, dass ihr nicht verstehst, nicht weißt, was ihr tun sollt, das ist es nicht. Was die Vereinigung betrifft, so können wir nämlich wirklich arbeiten, und wir haben nirgendwo sonst zu suchen. Es ist sehr einfach, es ist, als ob es neben dir wäre, und du schaust irgendwo weit weg: wo bin ich, wo ist die Verbindung, wo ist der Schöpfer… Es ist nicht notwendig, es ist notwendig nur zwischen uns einen Zustand zu erreichen, in dem Er sich offenbaren würde.

Artikel des Tages Dienstag, den 15.10.2019

 

Der Unterschied liegt darin, welche Nahrung wir zu uns nehmen: entweder streben wir nach dem Chissaron, nach dem Schöpfer, und wir sind davon inspiriert, dass wir Ihn leidenschaftlich begehren. Dies ist mein Vergnügen: ich strebe nach Ihm, ich begehre Ihn. Oder ich möchte empfangen, bis ich es in meinen Händen halte, und dann ist mein Kli begrenzt. Und egal wie viel ich bekomme, es wird „Kista de-Chajuta“ genannt – ein dezentes Glühen, das mich nur belebt, damit ich weiß, dass ich mich darüber erheben muss. Darin liegt der Unterschied zwischen Menschen, die materiell leben („Gashmijut“ ist ein einstammiges Wort mit dem Wort „Geshem“ – Regen) und solchen, die sich vor diesem „Regen“ verstecken wollen.

Wie können wir uns in unserer gemeinsamen globalen Gruppe (und wir müssen bereits in einer solchen globalen Form denken) davor schützen, nicht „Regen“ (das Materielle) zu genießen, sondern sich vor ihm zu verhüllen?

***

Ich denke, hier gibt es einen Widerspruch. Als ich das Mädchen ansah, fühlte ich mich zu ihr hingezogen, sie kam mir schön vor. Wenn ich mich ihr jetzt nähern will, damit wir eine körperliche Beziehung haben können, muss ich meine bisherige Einstellung zu ihr auf eine noch höhere Ebene bringen. Mit anderen Worten nicht daran denken, was mich von ihrer Schönheit anzieht, sondern über mein Streben nach ihr, so wie wir über den Schöpfer gesprochen haben: vom Chissaron Genuss ziehen, von der Tatsache, dass ich sie leidenschaftlich begehre.

Und dann, wie soll ich meine Einstellung ändern? Vielleicht ist es besser, wenn ich sie nicht so schön empfinde, als sie mir früher vorkam? Vielleicht soll ich gar nicht auf das Aussehen achten? Malchut Shamaim wird ohne jegliche Bedingungen erworben, mit „geschlossenen Augen“. Wie kann ich eine solche Einstellung zu ihr schaffen, um meine Gefühle, meine Liebe zu bewahren, so dass sie sich im Gegensatz zu allen unseren Annäherungsformen entwickeln?

Es ist, als ob wir von einem kleinen Zustand – Katnut, Geben um zu geben, zu einer höheren Stufe übergehen, zum Empfangen um zu geben. Wie machen wir das?

***

Wie können wir einerseits Stereotypen brechen, und andererseits brechen wir nicht alles auf, weil wir nach Wegen suchen müssen, die Wichtigkeit zu erhöhen?

Wir haben jetzt die Gruppe Baltien gehört. Sie sagen: „Wir wissen nichts, wir verstehen nichts, wir sind schwach, wir sind es nicht gewohnt.“ Es gibt hier ein paar Ansprüche, und sie sind alle fair. „Helft uns, gebt uns einen Schubs, gebt uns das Material, sagt uns, wie wir es machen sollen.“ Mit anderen Worten: „Zeigt uns wie bereit wir dafür sind.“

So schaffen wir nicht nur eine europäische Gruppe – wir bauen ein globales Kli auf! Dies ist eine Aufgabe für alle Menschen auf der Erdkugel, die verstehen, dass nun das Streben nach dem Schöpfer kommen muss, anstatt der ganzen Ordnung, die in der Welt, in der letzten Generation, in der ganzen Krise herrscht, die sich immer mehr offenbart. Deshalb ist Europa für uns wie der Übergang zum Weltkli, und wir müssen es schaffen. Lasst es uns gemeinsam tun.

Ihr seid hier, wir kennen euch bereits alle gut – diejenigen, die jetzt zum Kongress gekommen sind – wir kennen euch seit vielen Jahren. Ihr habt Recht, ich hatte immer eine Mappe dabei, die vor dem Kongress vorbereitet wurde, ich schlug sie auf, und wir legten los. Auf diese Weise werden wir nichts gewinnen bis auf ein Publikum, das zuhört und teilnimmt. Und wir müssen einen „aktiven Ort“ schaffen, mit allen Abteilungen, mit allem Verständnis, mit der notwendigen Basis. Sagt uns, was wir tun sollen, und wir werden es durchsetzen. Aber ihr sollt es sein, und nicht nur ihr, sondern das ganze Weltkli, außer Israel: das ganze Weltkli muss Europa helfen, sich selbst wiederzubeleben.

Artikel des Tages Donnerstag, den 10.10.2019

 

Wie kann ich meine Einstellung zu den Freunden in Liebe zu ihnen verwandeln?

Stell dir vor, du befindest dich bereits über deinem Ego – was würdest du dann tun? Nehmen wir an, wir haben eine gewisse Erregung von oben erhalten, eine Macht, die unser Ego aufgehoben hat, und wir spüren keinen Widerstand mehr gegen die Vereinigung mit anderen. Außerdem kann ich nun zunehmend die Wünsche der anderen zu meinen eigenen hinzufügen und sie füllen, wie ich früher meine eigenen Wünschen gefüllt habe. Plötzlich erkenne ich, dass mein Herz zu einer Art Klebstoff zwischen allen Herzen außerhalb von mir werden muss, und dann verbinde ich alle diese Herzen zu einem.

Was für ein Kli kann es sein? Etwas Besonderes! Ihre Wünsche, die ich zu meinen eigenen dazu füge, um sie zu füllen, werden zu meinem spirituellen Verlangen. Das ist alles, dadurch habe ich alles korrigiert!

Aber wie erreicht man diese Liebe?

Vielleicht solltest du versuchen, dir vorzustellen, dass sie alle in Liebe, in Einheit sind, dass der Schöpfer in ihnen verweilt und dass außer dir, der dieses Bild von außen betrachtet, alle in der Verschmelzung mit Ihm sind. Und du musst sie nur „betreten“, aber dafür musst du dich annullieren.

Diese Denkweise ist richtig. Also bitte versuche es.

                                                                                        ***

Dennoch möchte ich den Schwerpunkt nicht auf „sich selbst“ verlagern, denn der Mensch ist nicht in der Lage, sich selbst, die Gruppe und den Schöpfer festzuhalten. Das Richtigste ist die Gruppe, und ihr sollt den Schöpfer darum bitten, die Verbindung innerhalb der Gruppe herzustellen, so dass die Gruppe zum Mittelpunkt wird, denn das Wichtigste angesichts der Schöpfung ist das Kli: inwieweit die Schöpfung das Kli korrigiert, so wird sie die Verbindung mit dem Schöpfer haben. Ohne Kli gibt es keine Verbindung mit dem Schöpfer, deswegen ist das Kli für mich das Wichtigste.

                                                     ***

Ich habe gehört, dass ihr, die Moskauer Gruppe, gestern ein gutes Treffen mit Freunden aus Bulgarien und anderen Gruppen hattet. Hat es sich wirklich gut angefühlt?

Ja, ein paar Zehner der Moskauer Gruppe waren dabei. Einige trafen sich mit Freunden aus Bulgarien, einige mit der Gruppe aus Baltien. Wir machen ständig diese Arbeit, wirklich jeden Tag, um die Freunde aus Europa und uns selbst zu erwecken. Und jeden Tag annullieren wir uns. Abgesehen davon, dass es gestern und vorgestern keinen besonderen Zeitplan gab, haben sich die Zehner einen eigenen Plan ausgedacht und sich mit Freunden aus Europa getroffen.

Es ist sehr wichtig, es ist sogar wichtiger als das, was wir im Nachhinein lernen. Es ist von sehr, sehr großer Bedeutung. Ich war ziemlich von unseren europäischen Freunden begeistert: wie dankbar und froh sie sind, dass ihr an sie denkt und mit ihnen in Kontakt bleibt. Sie fühlen sich doch oft verlassen, und es scheint ihnen, dass sich niemand um sie kümmert. Und plötzlich haben sie diese Beziehung gespürt. Es ist wunderbar, danke.

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Wir müssen die Lehre von Baal HaSulam umsetzen und sicher sein, dass wir das, was er gesagt hat, auch realisieren. Dabei bleiben wir ihm und seinem Weg treu. Er hat dafür gesorgt, dass wir das Wissen über den Schöpfer und die entsprechende Methodik erhalten, und wir werden sie auch umsetzen. Im Wesentlichen ist dies unsere Pflicht sowohl gegenüber Baal HaSulam als Quelle als auch gegenüber dem Schöpfer als Ziel.

Artikel des Tages von Montag, den 7.10.2019

 

Entscheidend ist der Beitrag zur Gruppe. Eine Möglichkeit, sich jetzt in eine große Gruppe zu investieren, erleichtert unseren Weg erheblich. Plötzlich sehe ich viel Freiraum. Ich hatte schon einen Zehner. Wie viele Handlungen kann ich im Zehner durchführen? Ich bin letztendlich auf etwas gestoßen. Auf was? Wir kennen uns bereits, wir haben viel getan, wir verstehen alles – als ob wir uns selbst ausgeschöpft hätten. Wie viel Druck kann man auf ein Orange ausüben, um den Saft aus ihr herauszupressen? Einmal gepresst und die ist leer.

Plötzlich bekommst du eine Orange von der Größe einer Wassermelone und dann hast du viele Möglichkeiten damit zu arbeiten. Achte darauf, dass sie kommen, handeln und vereint sind. Es gibt verschiedene Probleme: die türkische Gruppe, diejenigen, die nicht kommen wollen und so weiter. Sie zu sammeln ist eine Tätigkeit, die dir spirituelle Kraft gibt. In deiner engen Umgebung, in deinem Zehner kannst du es nicht mehr tun.

Plötzlich ist dir offenbart worden, dass es derselbe Zehner ist – man denkt nur, dass es etwas anderes ist. Es ist der gleiche Zehner, nur in größerem Maßstab, denn AWAYA ist immer noch die gleiche AWAYA. Es ist nur so, dass jeder Buchstabe in AWAYA nun ein paar zusätzliche Sefirot erhalten hat. Sie haben sich gezeigt, und jetzt anstelle von deinem Zehner siehst du den europäischen Zehner und dann den Weltzehner.  So wird es in einer höheren Auflösung sichtbar. Deshalb haben wir jetzt viele Möglichkeiten – von morgens bis abends! Nur versuche sie nicht zu verwirren. Du kannst jemandem um die Unterstützung bitten, etwas arrangieren, aber tu es vorsichtig, damit es kein Hindernis, sondern Hilfe wird. Und dann wirst du dadurch Zugang zum Licht haben.

Es ist eine Gelegenheit, die ich nicht im voraus erwartet habe und ich dachte nicht, dass sie kommen könnte. Es musste so kommen, aber nicht so plötzlich. Deshalb sollten wir es tun. Außerdem solltet ihr nicht nur sie organisieren – es gibt viele Gruppen und Einzelpersonen auf der ganzen Welt, die auch mit diesem Kongress verbunden sein werden. Auch sie sollten sich auf irgendeine Weise vereinen, miteinander reden und sich mit den gleichen Zehnern verbinden, indem sie sich gefühlsmäßig vereinen, als ob sie darin wären. Hier kann man auch arbeiten und nicht nur die Europäer aufzwingen. Es gibt noch andere. Wir brauchen alle, die mitmachen. Ich empfehle es jedem – es hilft.

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Die Arbeit für die Gruppe um das Geben willen ist die wichtigste. Wir haben 60 Freunde, die auf dem Dach arbeiten – von Zeit zu Zeit erinnere ich euch daran während des Unterrichts. Bisher haben sie die Bretter vorbereitet, um mit dem Auslegen zu beginnen. Dann können wir eine Sukka bauen, denn das Wichtigste an der  Sukka ist die Abdeckung. Natürlich ist diese Arbeit viel wichtiger, als hier zu sitzen und zu studieren. Wir verstehen nicht das Wesen der Handlungen in unserer Welt, aber es ist wirklich so. Diejenigen, die im Namen der Gruppe handeln – auch ohne Absicht, auch wenn es notwendig ist, auch wenn sie dazu geschickt wurden – tun es trotzdem. Alles, was du für dieses Treffen tust, wird jetzt, vor dem Kongress, als rein spirituelle Arbeit betrachtet und korrigiert deine Seele.

Es lohnt sich, darin zu investieren. Denkt daran! Denkt von morgens bis abends daran, wie man noch nützlich sein kann – nicht materiell, sondern innerlich. Was kann ich mitbringen, wie kann ich andere erwecken – alles hängt von deiner Vorbereitung ab. Wenn du gut vorbereitet bist, können wir in einer solchen Verbindung, die sich jetzt zu entwickeln beginnt, alles erreichen. Es gibt keine Grenzen, alles hängt von unserer Vorbereitung ab und die Vorbereitung besteht darin, wie sehr sich alle gegenseitig unterstützen.

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Das gleiche passiert im großen Zehner. Wenn wir verstehen, wie wir mit ihr und unserem eigenen Zehner arbeiten, und wieder mit ihr und wieder mit dem eigenen Zehner, wie wir uns gegenseitig beeinflussen, wie wir miteinander umgehen – das ist der Schlüssel zum Verständnis der spirituellen Veränderungen. Deshalb empfehle ich euch, dass ihr es im Laufe des Tages mitmacht und viel gewinnt. Dies ist ein gesegneter Ort, um spirituell zu gewinnen.

Artikel des Tages von Sonntag, den 6.010.2019

 

Es gibt hier ein Problem, und ich frage alle unsere Gruppen in der Welt (wir haben die Zeit vor dem Kongress festgelegt und hoffen, dass wir es schaffen werden): wie erreichen wir einen einzigen Zehner? Einerseits gibt es viele Freunde, die beteiligt sind. Deshalb sind wir die große Kraft, und soweit der Schöpfer die Herzen der Menschen auf der ganzen Welt erweckt, wollen wir sie zusammenbringen, um diese Arbeit zu tun – einen einzigen Zehner zu bauen, obwohl dieser Zehner Hunderte, Tausende und noch mehr umfasst, aber das ist immer noch ein Zehner. Und hier stellt sich die Frage: Wie kommen wir zu einem Zehner? Müssen wir danach streben, dass es wirklich ein Zehner wird, wo jeder seinen Platz einnimmt und sich optimal und bestmöglich mit all seinen Eigenschaften ausdrücken kann? Steuern wir den Zehner oder überlassen wir ihn dem Schöpfer und versammeln uns in einer Art Herde und alles wird von selbst geformt werden? Brauchen wir eine Art Direktion, die uns organisiert, oder vielleicht nur Freunde, die uns wachrütteln? Und noch einmal: Je näher wir uns einander in mehr oder weniger organisierter Form nähern, desto mehr werden wir die Gesetze der höheren Natur spüren, die sich in Verbindung mit uns manifestieren und wir werden diese Gesetze aus der Praxis, aus dem, was uns offenbart wird, studieren. Tatsächlich werden wir auf diese Weise den Schöpfer zu verstehen beginnen. So sind wir auf eine sehr ernste und hohe Aufgabe ausgerichtet: wenn eine so große Gemeinschaft versucht, sich zu vereinen, alle anzuziehen, alle zu unterstützen, ist es wirklich eine ernste, kraftvolle, spirituelle Handlung. Wir werden die Veränderung spüren, denn es ist kein privater Zehner, der nicht einmal einen Namen hat, sondern nur ein geistiger Punkt. Hier ist alles viel ernster. Und hier stellt sich die Frage: Wie können wir uns zu einem Zehner zusammenschließen?

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Was ist meine Pflicht gegenüber dem Zehner heute? Heute ist der erste Tag und was ist meine Verpflichtung gegenüber meinem großen Kli? Im kleinen Kli kann ich vielleicht nicht erkennen, was ich zu tun habe. Einige kleine Handlungen durchführen, so wie ein kleines Kind. Und jetzt bin ich erwachsen geworden, ich habe ein breites Kli vor mir, mit vielen Teilnehmern, viele Kräfte, Systeme, die ich einsetzen kann, und so weiter….. Was muss ich tun? Was soll ich heute tun? Was ist heute wichtig?

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Jetzt wollen wir lernen, wie man atmet, sich ausdehnt und wieder schrumpft, wie man in diesen beiden Zuständen lebt. Wir bereiten uns nicht nur auf einen Kongress vor, wir lernen, wie man dauernd so lebt, denn so gehen wir von Stufe zu Stufe. Habt ihr gesehen, wie sich Quallen ins Meer bewegen? Sie greifen nach Wasser und pressen es heraus, greifen es und pressen es heraus. So etwas müssen wir tun. Jetzt lernen wir, wie man das macht. Das heißt, die große äußere Gruppe, die vor mir ist, wird zu meiner kleinen persönlichen Gruppe. Und ich gehe in einen noch größeren Kreis hinein. Es ist keine quantitative, sondern eine qualitative Veränderung. Dabei werden zahlreiche und feinere Klärungen eröffnet und zu einem Netzwerk, zu einem einzigen System verbunden. So bauen wir unsere Kelim. Später werden wir zwischen ihnen verschiedene Eigenschaften unterscheiden. Sie sind nicht wirklich Menschen mit ihren Charakteren, den Zuständen, die sie durchlaufen, sondern die Sefirot. Die Grundlage für alles ist das Verlangen.

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Das Gleiche passiert im großen Zehner. Wenn wir verstehen, wie wir mit ihren und unseren eigenen Zehner arbeiten, wie wir uns gegenseitig beeinflussen, wie wir miteinander umgehen – das ist der Schlüssel zum Verständnis der spirituellen Veränderungen. Deshalb empfehle ich euch, dass ihr es im Laufe des Tages mitmacht und viel gewinnt. Dies ist ein gesegneter Ort, um spirituell zu gewinnen.

 

Artikel des Tages von Donnerstag, den 03.10.2019

 

Das Wichtigste für uns ist nicht wie wir es durch Baal Sulam oder RABASH kriegen, sondern dass wir es durch die Vereinigung zwischen uns bekommen. Wenn wir es durch die Vereinigung zwischen uns bekommen, bringt uns diese Vereinigung das Gefühl des Höchsten, gekleidet in unserer Kli.

Deshalb gibt es keinen Baal HaSulam und keinen Rabash – sie sind natürlich im Inneren – aber das Wichtigste ist das Maß der Vereinigung, die Natur der Vereinigung zwischen uns innerhalb des Zehners. Das ist es, was uns die Farbe, das Gefühl und das Maß des Begreifen des Schöpfers gibt, denn der Schöpfer ist “ komm und sieh“ (hebräisch Bore, „Bo-re“). Wo soll ich kommen?

Ich komme zur Gruppe und je nachdem, in welcher Form sie vereint ist, baut es in mir der Schöpfer auf. Ist es der Schöpfer oder die Gruppe? – Es ist die Gruppe! Das ist es, was ich als Bild des Schöpfers empfinde, die Form des Schöpfers, die sich in mir offenbart. Und was ich enthülle: der Schöpfer oder die Gruppe?  – Ich enthülle die korrigierte Gruppe. Ich, das Geschöpf, werde nie in der Lage sein, den Schöpfer anders zu fühlen. Niemals! Es wird für mich immer als eine Form der korrigierten Gruppe erscheinen.

Deshalb sprechen wir über den Schöpfer: „Komm und sieh“ („bo-re“). Wohin soll ich gehen? – Ich komme zur Gruppe, zur Verbindung zwischen den Freunden, zur Verwirklichung des gegenseitigen Geben und ich empfinde diese Form – sie wird „Schöpfer“ genannt.  Und wer ist Er? – Diese innere Kraft, die sich in ihnen, in der Vereinigung zwischen ihnen offenbart ist in Wirklichkeit der Schöpfer.

Aber ich kann diese innere Kraft auch nicht als Kraft verstehen – ich kann sie nur wahrnehmen, wenn sie in eine Gruppe eingebunden ist. Das heißt, insofern sich die Gruppe in einer bestimmten Weise geformt hat, so nehme ich den Schöpfer wahr. Sie ist der Schöpfer für mich.

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Wenn du dich möglichst um die Vereinigung der europäischen Kli kümmerst, auch formell (und nicht nur du, sondern ihr alle) – ist es eine Stufe jenseits von dir, jenseits deiner Wahrnehmung, aber wenn du dich die ganze Zeit um sie kümmerst, wirst du das Gefühl dieser Kli bekommen, denn sie ist außerhalb von dir. Und ihr werdet plötzlich die Wichtigkeit dessen spüren, weil es euch von außen beeinflusst. „Wenn sie sich vereinen, bringt es mir den nächsten Zustand  – den spirituellen Zustand. Es offenbart mir den Schöpfer”, und es ist wirklich so. Kümmere dich darum.

Es ist klar, dass durch die Fürsorge die Empfindlichkeit entwickelt wird. Und meine Frage betrifft die Fürsorge, die Manifestation dieser Fürsorge…

Fange damit an, dass du dich formell darum kümmerst, dass dieser Kongress richtig und gut abläuft. Es ist letztendlich ein System, das auch dich betrifft.

Morgen haben wir ein Treffen, wir haben viele Ideen von der Weltkli erhalten, wie wir unsere europäischen Freunde ermutigen können, zum Kongress zu kommen. Nehmen wir an, wir setzen einige dieser Ideen um. Eine davon ist es, die Freunde anzurufen. Wir wissen, wie es geht: wir richten ein Call-Center ein, ernennen einen Leiter und bereiten eine Reihe von Szenarien für das Gespräch vor. Schließlich gibt es Freunde, die jeden Tag am Morgen Unterricht teilnehmen, aber nicht zum Kongress kommen, – und das ist ein Szenarium. Ein weiteres Szenarium betrifft diejenigen, die ab und zu am Unterricht teilnehmen oder sogar gerade den Campus beendet haben. Dies ist ein ganzheitliches System, das organisiert werden muss!

Wunderschön!  Es ist ein Beitrag zur Endkorrektur, es ist ein Beitrag zu deinem spirituellen Weg.

Ich frage, weil ich keine Energie verschwenden will…

Es ist keine Verschwendung. Wie kann das sein?

Stattdessen kann man sich im Zoom treffen, bei einer Freundes Versammlung darüber sprechen und das ist alles…

Nein. Die Tatsache, dass du einen Freund anrufst um ihn einzuladen, ist keine Energieverschwendung. Nichts verschwindet, es bleibt für immer. Es ist ein Erwecken der Wünsche: dein Wunsch will seinen Wunsch erwecken und mit ihm verbunden sein. Darin bestehen die Korrekturen.

Artikel des Tages, von Mittwoch, den 2.Oktober 2019

 

Ihr habt gerade gehört, was die Freunde sagten.  Baut eure Gedanken so auf, dass sie zu einem gemeinsamen Programm für die Gruppe werden, in der ihr euch jetzt befindet: Das ist zuerst, das ist dann – in welche Reihenfolge wir es wollen.

Hier können wir sehen, ob es eine Verbindung zwischen uns gibt oder nicht, ob es ein Verständnis gibt oder nicht – in Bezug auf das Ziel, auf die Bedeutung dessen, was erreicht werden muss. Welches Chissaron müssen wir vorbereiten? Wie bringen wir das persönliche Chissaron eines jeden zu einem Ganzen zusammen, so dass alle miteinander verbunden sind? Haben wir das Gefühl, dass wir unseren Chissaron im Zehner zu einem gemeinsamen vereinen können? Diese Wünsche sind natürlich nicht einheitlich, aber sie ergänzen sich gegenseitig und bilden einen großen, vollständigen Chissaron. Dann können wir prüfen, ob dieses Chissaron dem Wunsch des Schöpfers entspricht. Was fehlt uns dafür?

Wenn ich mich auf das Ziel ausrichte, muss ich die Wünsche der Freunde überprüfen und sehen, in welchen Aspekten ich sie vervollständige, um dadurch den Wunsch des Schöpfers zu erfüllen? Oder kann ich es nicht tun und einfach persönlich handeln? Muss ich den Wünschen meiner Freunde nachkommen und sie um meinen Wunsch ergänzen, um all diese Wünsche zu einem richtigen Bündel zu verbinden, damit wir den Schöpfer erreichen können? Mit anderen Worten, ich muss jeden mit bis zu 10 Sephirot ergänzen. Wie nutze ich ihre Wünsche, um sie zu vervollständigen?

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Mit der Eintrittskarte in den Zehner gibt es kein Problem. Was bedeutet die Eintrittskarte in den allgemeinen Zehner?

Das ist das Gleiche. Und was ist die Eintrittskarte in deinen persönlichen Zehner?

Selbstannullierung, Studium, Handlungen, die wir durchführen…

Du behauptest: sie sind der Kopf und ich bin der Schwanz. Hervorragend. Ich will auch ein Kopf sein. Wie kann ich ein Kopf sein? – Dadurch, dass ich mich selbst annulliere und ihnen diene. Die Selbstannullierung ist das Geben, und das Dienen ist Empfangen um des Gebens Willen.

Die Eintrittskarte in den allgemeinen Zehner ist also, dass mein persönlicher Zehner diese beiden Dinge tun kann – sich selbst annullieren und den Freunden dienen?

Ja. Das ist es, was wir vor dem Kongress tun müssen.

Wie kann ich dem allgemeinen Zehner dienen?

Dadurch, dass du sie zu einem Zehner machst. Du hast anhand von deinem Zehner ein wenig erfahren, was ein Kreis ist. Jetzt setze es im allgemeinen Zehner um. Das ist natürlich schwieriger: mehr Spaltung, Missverständnisse, Distanz, unterschiedliche Gefühle. All dies ist der Unterschied zwischen den Stufen.

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Ich erinnere euch daran, dass wir die „Help Haver“ Stiftung haben. Wendet euch dort an, um ihnen zu helfen, zum Kongress zu kommen, wenn es ein finanzielles Problem gibt. Normalerweise dreht sich alles um das Verlangen, aber du kannst auch finanzielle Unterstützung bekommen. Wir sind bereit, bei all diesen Aktivitäten dabei zu sein. Bitte setzt euch mit uns in Verbindung, holt euch Hilfe und kommt zum Kongress. Für unsere Zusammenarbeit in der ganzen Weltkli ist sehr wichtig, dass wir zusammenarbeiten, um Freunde aus Europa anzuziehen, damit sie aufwachen und auf ein höheres Niveau steigen. Wir alle, das ganze Weltkli, müssen es als unsere Mission empfinden. Das ist unser zerbrochenes Kli, unser Babylon, und wir sind verpflichtet, hier so viel wie möglich zu investieren. Ich bitte alle unsere Freunde weltweit, schreibt, stellt Fragen, erweckt das europäische Kli so weit wie möglich und noch mehr. Viel Glück für uns alle!

Am Dienstag, den 1.Oktober 2019 gab es keinen Artikel des Tages