08.09.2019. MU-Kongress Lektion 7 “Wir erheben alle Zustände zum Schöpfer”

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07.09.2019. MU- Kongress-Lektion 6 “Wir streben nach der gegenseitigen Verbindung mit dem Schöpfer”

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Die Bedeutung von Empfängnis und Geburt

Artikel von Yehuda Ashlag (Baal HaSulam)


1 Die Regeln

Im Allgemeinen und Besonderen

Die Überprüfung des in der Schöpfung Kundigen wird im ersten Konzept als Nachahmung der Arbeit des Schöpfers definiert. Die Arbeit des Schöpfers wird als “Vorsehung” oder “Natur der Schöpfung” bezeichnet.

Die Geschöpfe kann man nicht als „Körper“ bezeichnen, sondern eher als Materie aus Fleisch und Blut in einfacher (unbelebter) Form, völlig amorph. Das hängt damit zusammen, dass alles, was unter den Begriff Form fällt, als eine spirituelle Kraft betrachtet wird und nicht als ein Körper. Weiterlesen

06.09.2019. MU- Kongress Lektion 2 “Ich ordne mich dem Einfluss meiner Umgebung unter”

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05.09.2019. MU-Moldawien Kongress, Lektion 0 ” In den Kongress eintreten”

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Warum passiert das ausgerechnet immer mir?

“Warum passiert das ausgerechnet immer mir?” Ob Probleme im Job, eine plötzliche schwere Krankheit, Verlust einer geliebten Person oder ein anderer Schicksalsschlag – man fragt sich: “Was habe ich getan, um das zu verdienen?” Ich habe es tausend Mal von Menschen gehört, die einen Rat von mir wollten. Weiterlesen

05.09.2019. MU,Lektion zum Thema “Sich dem Schöpfer zuwenden” (Vorbereitung auf den Kongress in Moldawien)

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04.09.2019. MU, Lektion zum Thema “Die Arbeit im Verborgenen” (Vorbereitung auf den Kongress in Moldawien)

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Artikel des Tages im September 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb an der einen oder anderen Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist. Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

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Artikel des Tages von Donnerstag, den 26.09.2019

 

Verschwindet das Gefühl des individuellen Klis in der Empfindung des gemeinsamen Klis?

Soweit ja, natürlich, eine Sache absorbiert die andere. Aber es ist nicht für immer, nur für eine Weile, vielleicht für ein paar Tage, vielleicht für ein paar Wochen. Aber es wird sehr schnell wiederkommen. Wenn man etwas Neues beginnt, zweifelt man daran, ob es notwendig ist oder nicht. Ihr werdet dazu gedrängt, verpflichtet und so weiter. Und dann beginnt ihr zu spüren, dass ihr ohne dem vorherigen Kli, das ihr in den neuen Zustand mitnehmt, diesen neuen Zustand nicht versteht und  euch damit nicht verbinden könnt. Ich brauche meinen Zehner, mit dem ich in diesen neuen Zustand kommen muss.

Heisst es, dass wir dauerhaft Unterschiede empfinden, indem wir in einem korrigierten Zustand sind?

Ich kann es dir nicht erklären. Durch das Empfinden deines ursprünglichen Zehners und des neuen Klis, das du auch als Zehner oder mehrere Zehner empfindest, je nach Zustand, wirst du anfangen, dir das ganze System vorzustellen. Schließlich ist ein Zehner kein System, es ist ein Ort, an welchem ich mich einstellen muss, um spirituell zu existieren. Mein erster ursprünglicher Zehner wurde mir gegeben, damit ich mich vor ihnen annullieren und den Zustand des grundlegenden spirituellen Punktes, der grundlegenden spirituellen Zelle, erreichen kann. Und alles andere ist bereits die Verbindungen um des Wachstums Willen. Und hier werden wir Fragen, Schwierigkeiten und Störungen vom anderen Charakter haben.

*

Wenn du dich um unser Kli auf der ganzen Welt kümmerst, weil der Schöpfer ihnen einen Wunsch gegeben hat, wenn du sie großziehen willst, denn sie sind Seine Kinder, Er hat nichts anderes als daß – wie das Baby einer Mutter – wenn du dich um sie kümmerst, bedeutet es Fürsorge für Ihn. Es gibt nichts, was du auf eine direkte Weise tun kannst. Deshalb ist die Tatsache, dass wir jetzt ein gemeinsames, breiteres und mächtigeres Kli erhalten, das angeblich weiter von unserem inneren Gefühl entfernt ist, ein Zeichen für den nächsten Schritt. Hier wirst du besser in der Lage sein, den Schöpfer zu spüren, Ihn wahrzunehmen, Ihm zu geben. Im Zehner ist alles zu nah, es funktioniert nicht so richtig, und der letzten Generation ist es nicht ausreichend.

Bei dieser Arbeit empfinde ich jeden Schritt auf dem Weg nach vorne neblig. Was empfehlen Sie mir?

Gebet. Bete zum Schöpfer, dass Er dir hilft, die Sensibilität für den Weltkli zu erfahren. Gefühle. Dann wirst du dich auf die Ebene Israels und dann auf die Ebene Leviten und Kohanim erheben. Alles hängt von deinen Gefühlen gegenüber des  Klis ab.

Ich fühle, dass das Gebet sehr kurz ist und schnell vergeht.

Das ist nur jetzt so, weil man es nicht genug festhält. Es wird kommen. Du musst mehr nachdenken und es braucht Zeit. Warte nicht, versuche zu erwecken, es zu füllen, dich und andere zu bewegen, versuche, so weit wie möglich mit dem Mechanismus verbunden zu sein, den wir zwischen allen schaffen wollen. Und egal welche Rolle ich in diesem Mechanismus spiele, es ist wichtig, dass ich sie habe. Ich muss nicht im Weltrat sein, gerade das ist nicht wichtig. Ich kann jemandem helfen – das Ergebnis wird das Gleiche sein. Wichtig ist, dass der Mensch fühlt, dass er sich hingibt.

Artikel des Tages von Mittwoch,den 25.9.2019

 

Was überwinden wir in einer solchen Vereinigung?

In einer solchen Verbindung überwinden wir die Zersplitterung. Ich muss das Gefühl bewahren, dass ich das ganze Weltkli vereine, und damit arbeiten. Ich muss mich die ganze Zeit so fühlen, und das ist das Wichtigste, ich muss meine Freunde nicht im Aspekt betrachten, dass jeder gemäß seinen Fehlern die Abneigung empfindet und es scheint mir, dass sie voneinander getrennt sind, sondern im Aspekt, dass sie vereint und nach noch mehr Vereinigung bestrebt sind, bis der Schöpfer beginnt, sich zu offenbaren. Und ich muss glauben, dass sie sich bereits in einer solchen Offenbarung befinden, nur ich bin derjenige, der es nicht erkennt, und ich muss die ganze Zeit danach streben.

Aber im Zehner enthüllt sich das Böse, es gibt keine Ordnung, keine Verbindung.

Welche Verbindung brauchst du? Natürlich hast du keine Verbindung, die ehemalige Verbindung, die im Zehner bestand, war materiell, tierisch, es ist nicht die Verbindung, die sein sollte. Jetzt wirst du zur Verbindung der spirituellen Ebene erhoben, und das ist nicht die Verbindung, in der du einen Freund fühlst, weil du mit ihm sitzt, isst, ihn durch eure gemeinsame Arbeit kennst. Nein, es ist nicht notwendig und hat damit nichts zu tun. Im Grunde, wie kannst du jeden kennen, denn wir lernen, dass man nicht mehr als zehn Menschen wahrnehmen kann? Du wirst all diese Tausende vor dir wie einen Zehner sammeln müssen. Du wirst sehen, wie du dadurch die Fähigkeit und Motivation bekommst, sie als spirituelle Kräfte zu behandeln. Und in deinem Zehner kannst du dieses Niveau nicht erreichen. Wir müssen nur das akzeptieren, was uns geschickt wird. Glaubt mir, es ist nicht so, dass ich plötzlich einen Wunsch hätte, und ich setze es euch auf. Ihr werdet sehen, wie notwendig es ist und wie rechtzeitig es auf uns zukommt als Fürsorge der höheren Regierung. Jetzt habt ihr mehr Empfindlichkeit dafür und erkennt, dass wir unter solcher Fürsorge stehen. Vorher war es nicht so klar, ihr merktet es nicht, aber jetzt ist es so. Ihr habt euch bemüht, euch in den Zehnern zu vereinen, und jetzt, wenn man euch sagt, dass ihr auf eine andere Ebene der Vereinigung gehen sollt, fragt ihr: “Wieso denn das? Wofuer? Warum? Es geht uns gut, wir wir bewahren die Verbindung, und man schreibt immer von einem Zehner –  was ist jetzt los? Keine Sorge, du kommst nicht aus deinem Zehner heraus, obwohl du deine Aufmerksamkeit jetzt auf den gemeinsamen Zehner verlagerst.

***
Worauf konzentrieren wir uns jetzt? Welche Rolle spielt meine kleine Gruppe, und worauf muss ich mich stärker ausrichten?

    Du musst versuchen, in dir ein Modell zu verschaffen, dass du das ganze Weltkli beinhaltest, in welchem einen Bestreben, eien Wunsch, ein Ziel, eine Hoffnung gibt, und der Schöpfer sich in ihm offenbart. Obwohl dieses Kli sehr groß ist und aus vielen Pixeln besteht, ist es im Grossen und Ganzen ein einziges Bild und daher es ist auch nicht schwierig. Es übergeht in ein Gefühl, und alles, was gefühlt wird, wird einfach – ich fühle, dass es so ist. Deswegen in dem Maße, in dem ihr euch um die Vereinigung bemüht, werdet ihr das Gefühl haben, dass dies erreicht und in uns aufgebaut werden kann. Ich hoffe, dass wir in naher Zukunft buchstäblich den Punkt erreichen werden, an dem sich jeder das gemeinsame Weltkli spüren wird und dadurch zunächst von seinem “ich” distanziert und das Gefühl gewinnt, dass er sich in diesem grossen gemeinsamen Kli auflöst. In diesem Maße wird er näher an den Schöpfer herankommen, was seine Eigenschaften betrifft.
Wie können Freunde im Zehner die Aehnlichkeit der Eigenschaften verstärken, um sich der Tatsache zu nähern, dass sie wie ein Mann mit einem Herzen sind?
Wie sehr der ganze Zehner daran arbeiten, dem allgemeinen Kli beizutreten, wie sehr man sich bemüht, so wird es jeder spüren. Versucht so oft wie es geht in den Zehnern davon zu sprechen, dass ihr mit dem Weltkli verbunden seid, mit allen Gruppen – zuerst mit den Gruppen Lateinamerikas, dann mit den Gruppen Europas und so mehr und mehr schliesst ihr euch in alle ein. Die Phase, die wir jetzt durchlaufen, ist nicht nur zahlenmäßig neu – ein paar tausend Menschen wollen sich vereinen, und frueher reichte ein Gruppe von, sagen wir, 5 Menschen aus. Nein, der Punkt ist, dass wir, wenn wir uns dieser großen Gruppe über die Unterschiede hinaus anschließen, zu einer spirituellen Verbindung kommen, über meiner Verbindung mit Körpern. Früher habe ich meine Freunde als Körper betrachtet, aber jetzt verbinde ich mich mit ihnen geistig, ich habe mit ihrem Bestreben zu tun, und das ist schon etwas ganz anderes.

Artikel des Tages von Dienstag,24.9.2019

 

Die wahre Reue ist, dass ich offensichtlich nicht genügend Kraft in meine Umgebung investiert habe, um die Stärke, die Wichtigkeit des Schöpfers, die Bedeutung der Vereinigung, die Größe des Ziels, die Bedeutung der Korrektur zu erhalten. Ich war nicht genug von meiner Umgebung beeinflusst, um zu spüren, dass ich es nicht selbst tun konnte. Nur der Schöpfer kann es tun! Ich muss nur fragen. Und ich bitte darum, dies ist meine Aufgabe.

Warum muss man immer sagen, dass es niemanden außer Ihm gibt?

Du beziehst dich immer auf “es gibt niemanden außer Ihm”, was immer du zu tun hast. Und in Wirklichkeit gibt es etwas, das du tun solltest, wie es heißt: “Was der Schöpfer geschaffen hat, um getan zu werden”, und du schreibst es auch dem Schöpfer zu. Und wo ist die Wahl? – Er liegt darin, dass du dich der Umgebung anschließt und nach Stärke fragst, Kraft und Werte von ihm bekommst und mit ihnen arbeitest. Das ist deine Entscheidung.

Was die Wahl betrifft, so kannst du nicht sagen: “Es gibt niemanden außer Ihm”, du musst es tun. An diesem Punkt wirst du der Mensch (Adam) genannt. Das ist es, was du hinzufügen musst. An dem Punkt der Wahl, an dem du existierst, gibt es deine Persönlichkeit, da ist alles, da bist du. Außerdem ist alles andere der Schöpfer. Du hast Recht, aber du musst diesen Punkt ausfüllen. Du kannst ihn nur ausfüllen, wenn du in die Gruppe gehst und überprüfst, ob du eine Verbindung mit ihnen hast – in Quantität und Qualität, wie es heißt: “Die Größe des Königs liegt in der Vielzahl der Völker”. Es gibt noch viele andere Aussagen. Und dort überprüfst du, was du hinzufügen kannst, und dann bittest du.

Auch hier besteht die ganze Aufgabe darin, sich durch die Gruppe an den Schöpfer zu wenden und Ihn zu bitten, es zu tun. Aber es liegt an dir, sich den Ort vorzustellen, der geschaffen werden muss und sich im Gebet an Ihn zu wenden. Die ganze, deine Arbeit besteht also darin, den Ort zu finden, den der Schöpfer füllen muss, und durch die Gruppe zu verlangen, dass Er ihn füllt.

Es heißt “Ihm Freude zu bereiten”, d.h. du sagst: “Du bist überall, aber hier ist der Ort, an dem du noch nicht bist, du musst es ausgleichen”, und du forderst es. Und an dem Ort, an dem Er die Verbindung zwischen dir und deiner Umgebung herstellt (nur Er tut es, Er ist hier) – dort wird dir dein Schöpfer offenbart, weil jeder ihn anders wahrnimmt. Du spürst Ihn durch den Ort, an dem du Ihn gebeten hast, ihn auszufüllen.

***

Der Prozess, den ein Mensch durchläuft, um das Stadium des Glaubens zu erreichen, ist sehr lang, er wird von Stürzen und Aufsteigen begleitet. Wie können wir dies im Zehner durchlaufen? Wie kann man das Richtige tun, um es im Zehner zu erreichen?

Du kannst die endgültige Korrektur im Zehner nicht erreichen, außer wenn du die ganze Welt mit dem Zehner vereinen willst, und dann schließt sich deiner Zehner der ganzen Welt an. So sollte es am Ende ans Licht kommen.

Jetzt werden wir auf ein höheres Korrektur Niveau gehoben: Wir müssen über einen gemeinsamen Zehner nachdenken. Glaubst du immer noch, dass es nicht für dich ist: warum sollte ich plötzlich das ganze Bnei Baruch in der ganzen Welt korrigieren müssen? Weder in meinem Herzen noch in meinem Verstand bin ich in der Lage, daran zu arbeiten – eine so enge Sicht.

Es scheint dir nur, dass du es jemandem schuldest, du schuldest es dir selbst, dich mit deinem Zehner mit mehr innerer Kraft, mit mehr Klarheit zu vereinen, zusätzliche Details herausfinden, um schließlich den Schöpfer zu enthüllen.

Um dies zu tun, muss man sich um einen größeren Kreis kümmern. Es kommt auch von dem, was in dieser Welt geschieht – wenn wir tiefer in etwas eindringen wollen, sehen wir, dass wir uns “erweitern” und davon distanzieren müssen – dann werden wir das Phänomen selbst verstehen. Wenn wir in den Weltraum in die Umlaufbahn um die Erde eintreten, verstehen wir besser, was die Erde ist. Es ist das allgemeinen Prinzip. Schau, wie sich ein Mensch von Ort zu Ort bewegt, verschiedene Entdeckungen macht, es hilft ihm, sich selbst kennenzulernen.

 

Und das Gleiche gilt für deinen Zehner: Du wirst es nicht erkennen, ergründen, studieren, den Schöpfer darin offenbaren können, bis du deine Einstellung zeigst (und du musst sie zeigen!) zu den Zehnern, die wie deine Zehner sind. Du musst einige Kommunikation Fäden und -kanäle schaffen, die euch verbinden. Sonst wirst du nicht verstehen können, wie es funktioniert.

Eine Zelle selbst kann nicht begreifen, wie der gesamte Organismus funktioniert, da sie ein Teil des Organismus selbst ist. Du wirst nicht verstehen, wozu es bestimmt ist, aber die meisten ihrer Systeme sind mit anderen Zellen verbunden, und das ist ein großer Unterschied!  Man kann keinen Resistor oder Transistor aus einem Computer herausziehen und denken, man kennt bereits das gesamte Computersystem, so funktioniert es nicht.

 

Deshalb ist die Tatsache, dass wir den Drang hatten, uns zu erweitern, über gesamten Bnei Baruch (nicht über die ganze Welt, sondern über den weltweiten Bnei Baruch!), über alle unsere Gruppen nachzudenken. Das ist ein Zeichen dafür, dass wir innerhalb eines Zehners eine höhere Stufe der Verbindung erreichen müssen.

Artikel des Tages v. Montag, 23.09.2019

 

Wie ist das richtige Verhältnis zwischen Arbeit im Zehner und im Gesamtkli? Wie passen sie am besten zusammen und ergänzen sich gegenseitig?

Ich verstehe, dass es immer noch schwer  für den Zehner zu erkennen ist, inwieweit wir für den Weltkli arbeiten können. Aber wir müssen anfangen, uns in diese Richtung umzudrehen. Es kann keine richtige Arbeit im Zehner geben, ohne das Einschalten in den Weltkli. So ist das kleine Kind erwachsen geworden, und jetzt sollte es der Gruppe beitreten – Kindergarten, Schule, etwas anderes. Wir müssen jetzt anfangen zu fühlen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was es bedeutet, mit anderen verbunden zu sein, basierend auf dem Zehner.

Das wird in uns die Gegenreaktion, die Analyse wecken: Wer sind wir, inwiefern sind wir im Zehner verbunden, wo sind wir in einem Gedanken, in einem Verlangen?

Wo ist unser Nervensystem, unser Gehirn, unsere Entscheidungen als eine Person? Dann werden wir besser wissen, wie wir nach außen kommen. Also die Tatsache, dass wir jetzt hinausgehen müssen, wird uns helfen, mehr innerhalb des Zehners versammelt zu werden und zu verstehen, wer wir sind, was unsere Richtung ist und so weiter. Dies ist jetzt der Zeitpunkt: Indem man dir die externe Arbeit gibt, organisiert man dich besser innerlich.

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Wir haben bereits erste Arbeit in Zehnern, in der Gruppe durchgeführt. Soweit es geklappt hat oder nicht, werden wir nicht darüber reden. Natürlich können wir es in unseren Gruppen – Kiew, Tiflis, Petah Tikva, Haifa, Moskau usw. – mehr als das können wir nicht tun. Und dann wird die Notwendigkeit deutlich, sich mit einer größeren Gruppe zu befassen, zu der diese Zehner gehören. Wenn Sie mit der Arbeit beginnen, werden die Zehner korrigiert. Und im Inneren werden sie das Gefühl haben, dass sie stärker sein sollten, und draußen wird es sie beeinflussen, das herauszufinden, das Böse zu erkennen und so weiter. Deshalb sind wir jetzt in die zweite Etappe eingetreten.

Es ist möglich, dass, nachdem wir uns um den allgemeinen Weltkli gekümmert haben und wirklich anfangen, die Struktur dieses Klis in jedem von uns zu spüren. So wie ihr jetzt über ihren Zehner sagen könnt, dass ihr ein Bild von dem Zehner in jedem von euch habt. Ihr werdet das Bild unseres Weltkli’s bekommen, der in jedem von euch existiert. Dann werden wir mit ihm über seine Gefühle, sein Verhalten sprechen können, wenn wir über seine Kameraden sprechen: Nordamerika, Lateinamerika, Europa, Russland, Israel, Afrika und so weiter. Wir werden anfangen, darüber als von der Zusammensetzung solcher Teile zu sprechen.

Es ist möglich, dass wir danach eine weitere Phase offenbaren werden, in der uns gesagt wird, dass ihr euch bereits in einer gewissen Wahrnehmung des Klis befindet, die zum Schöpfer strebt, die mit dem Schöpfer in Verbindung steht. Auch wenn ihr euch  in dieser oder jener Form miteinander verbunden fühlt, es eine Tatsache ist, dass dies das Ergebnis des Einflusses des höheren Lichts auf euch ist. Ihr befindet euch schon drin, aber bisher habt ihr keinen Schirm, kein inneres Licht. Warum nicht? Weil ihr es überhaupt nicht verdient, ihr braucht es nicht. Ihr werdet es nicht bekommen. Warum nicht? Weil ihr nur Rosh seid, und euer Körper weitere 8 Milliarden ist. Beginnt mit diesen 8 Milliarden zu kommunizieren, und dann wird das Licht, das diese Milliarden brauchen, durch euch hindurchgehen. Dann werdet ihr tatsächlich mit dem Schöpfer in Kontakt sein, denn ihr seid verbunden mit dem Verlangen zu empfangen, was Er an Sich selbst anbringen will. Vielleicht ist es die nächste Etappe, ich weiß nicht. Ich sage das nur, um euch die mögliche Tendenz zu zeigen. Aber vielleicht wird es etwas anderes geben. Es kann Höhen und Tiefen geben – wer weiß?

 

Artikel des Tages von Sonntag, 22.9.2019

Es steht geschrieben, wenn sich jeder um sich selbst kümmert, ist es unmöglich, wie ein Mensch zu sein, weil sie nicht gleich sind. Wenn jeder sich selbst annulliert und sich nur um das Wohl des Schöpfers kümmert, dann werden ihre persönlichen Ansichten aufgehoben und jeder wird unter seiner Obhut stehen und den Schöpfer spüren. Das heißt, in der Sorge um die Bürgschaft, wenn wir uns umeinander kümmern, kommen wir auf diese Weise zur Sorge um den Schöpfer, und dementsprechend leuchtet Er uns. Es wird auch gesagt: “die Welt ist so gestaltet, dass wir in der Zeit der Liebe ein Bündnis für die Zukunft schließen, so dass, wenn die Beziehung zu einem Freund nicht mehr perfekt ist, kommt die Vereinbarung zustande. Das heißt, dass wenn wir jetzt zusammen uns darauf einigen, uns umeinander zu kümmern und den Schöpfer füreinander bitten, wird diese Fürsorge immer und ewig bestehn, solange das Adam-HaRishon-System existiert. Wenn wir dazu bereit sind, sind wir bereits in der Ewigkeit eingeschlossen und das Höchste Licht ist in uns. Es steht auch geschrieben: “Wir müssen ein Bündnis zwischen uns schließen, einen Vertrag, ein Abkommen und ein Mittel sein, durch das die Funken der Reinigung auf alle Nationen der Welt übertragen werden”, d.h. wir tun es nicht für uns selbst. Da der Schöpfer möchte, dass sich alle zu ihm, als eine Bruderschaft, ein System anschließen, sind wir damit einverstanden, dafür zu arbeiten. Und da die ganze Menschheit noch nicht bereit dafür ist, braucht der Schöpfer eine Gruppe, die sich an Ihn binden kann und zum Instrument wird, mit dem sich alle anderen Gruppen an Ihn binden werden. Und ihr seid einverstanden, diese Gruppe zu sein, die sich mit dem Schöpfer vereinigt, und alle anderen Gruppen werden sich durch euch mit dem Schöpfer vereinigen.

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Ich fragte, wie wir uns darauf einigen könnten, ein Zehner zu sein, der sich mit dem Schöpfer vereinigt, damit der Schöpfer unter uns ist, und wir all dies tun, damit alle Zehner der Welt sich uns anzuschließen und durch uns, dem Schöpfer Freude  bereiten. Und wir sind nur in der Mitte, als Mittel der Verbindung, des Übergangs, als Verbindungsglied.

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 19.9.2019

 

Unser Problem ist, dass wir weder Schaden noch Nutzen sehen, die wir durch unserem tun oder lassen in der gemeinsamen Arbeit verursachen. Wir fühlen es nicht. So wie in der Geschichte über einen Mann in einem gemeinsamen Boot, der sagt: “Was kümmert es dich, wenn ich ein Loch unter mir bohre?”, ohne zu denken oder zu fühlen, dass alle untergehen. Es ist ein Problem: Sowohl in Bezug auf Gewinn als auch auf Verlust. In Wirklichkeit sind Private und Öffentliche gleich. Das heißt, wenn ich meinen wahren Zustand spüren würde, nämlich, dass all das gemeinsame, integrale Kli, meine ist, ich bin es, dann würde ich meine Verantwortung fühlen, sowohl für das Schlechte als auch für das Gute.

Man muss versuchen, dort einen Zehner zu sehen, sonst nichts – das ist die Struktur. Man muss die Welt Kli als einen Zehner betrachten und versuchen, mit denen, wie mit dem eigenen Zehner verbunden zu sein. Jeder muss sich so verbinden und sich gegenseitig unterstützen. Das ist es, was du sehen musst.

Das Gefühl, dass man jedes Mal, wenn man versucht, alles im Rahmen von einem Zehner zu halten, diese Bemühungen, wenn du an die Struktur des Zehners denkst – zieht das Licht an, das zur Quelle zurückkehrt. Du möchtest doch, dass es Wirklichkeit wird. Dann beginnst du das Leben, die Lebenskraft zu spüren, die in diesem gemeinsamen großen Zehner verborgen ist, die alle Zehner, alle Gruppen, alle Sehnsüchte von Adam HaRishon umfasst – die Seele, die jetzt offenbart wird. Jetzt habt ihr bereits ein Kli, in der ihr dank solcher Bemühungen bald würdig werdet, den Schöpfer zu spüren.

***

Wenn ich die anderen durch meine Arbeit halten, stärken, ermutigen, vereinen will (das ist meine Aufgabe – nicht über mich selbst denken, sondern nur dafür sorgen, dass alle vereint sind), und so denkt jeder an die anderen, dann haben wir kein Problem: alle befinden sich in Einheit, in Vollkommenheit, in gemeinsamer Bürgschaft. Dies ist die Form von einem korrigierten Kli.

Und wo ist das Individuelle hier?

Was meinst du?

Wir sagen, dass das Allgemeine und das Individuelle gleich sind.

Das Individuelle, das an das Allgemeine denkt, wird wie das Allgemeine.

Dann verliert es seine Individualität?

Seine Individualität besteht darin, dass es alle Individualitäten anderer einbezieht und dadurch zum Allgemeinen wird.

Was ist dann die Einzigartigkeit eines bestimmten Individuums?

Es besteht darin, dass er alle Einzelheiten sich hinzufügt und sie ins Allgemeine umwandelt und so dem Schöpfer ähnlich wird.

Und jeder Einzelne hat eine solche Einzigartigkeit, indem er eine solche Handlung in Bezug auf sich selbst durchführt?

Natürlich, weil er nach seinem Wunsch handelt! Mit anderen Worten, er verbindet alle mit seinem Wunsch und begeistert alle für die Vereinigung, weil er bereit ist, sie mit der Kraft der Einheit zu versorgen. Das bedeutet, dass er ein Bürge für sie wird, als ob er eine Verpflichtung unterschreiben würde, dass er sie mit allem versorgt, und deshalb, dank ihnen, wird er mit dem Schöpfer vereint, sonst wird er nie mit Ihm vereint sein.

Inwieweit ich mich verpflichte, ein Bürge für andere zu sein, so kann ich mich mit meinem Chissaron an den Schöpfer wenden, um von Ihm Korrekturen und Füllungen zu erhalten und weiterzugeben. Dank dessen bin ich mit dem Schöpfer verbunden, sonst verfüge ich über keine Möglichkeit, mich mit Ihm zu vereinen.

Mit welcher Bitte kann man sich in der Tat an den Schöpfer wenden?

Mit der Bitte, dass er die Füllung aller Seelen sicherstellen will, denn nur durch ihn kann diese besondere Füllung kommen, außer ihm kann es niemand anderes tun, nur er. Mit anderen Worten, jeder kann es auf seine Weise tun, in seiner eigenen Form, und niemand stört andere. Und so hat jeder eine Verbindung mit dem Schöpfer, weil er selbst zum Kanal wird.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, den 18.09.2019

 

Das ist schon die Belohnung, wenn ich meine Arbeit mache und mir Mühe gebe um zu erkennen, dass ich, bevor ich die Bemühungen unternommen habe, einen gewissen Gedanken und eine gewisse Vorstellung hatte, und am Ende hat es sich umgekehrt herausgestellt – es bedeutet, dass ich tatsächlich zum richtigen Ergebnis gekommen bin. Zu Beginn der Handlung war ich in Zustand 1, und am Ende der Handlung in Zustand 2, deswegen hat sich jetzt das geändert, was ich früher für eine Bezahlung, für eine Belohnung hielt. Ich habe mit Sicherheit die Bezahlung erhalten, und alles, was ich jetzt tun muss, ist zu akzeptieren, dass dies die Belohnung ist. Das heißt, ich erwarte keine Belohnung in meinen vorherigen Kelim, nur die Anstrengung ist die Belohnung. 

Heisst es, dass die Gelegenheit sich zu bemühen, die Belohnung ist?

Ja, ich habe es erledigt und setze ein Päckchen daneben – ich habe die Bemühung unternommen. Anscheinend habe ich es von ganzem Herzen getan. Jetzt stellt sich die Frage, was beim nächsten Mal passieren wird, weil du schlauer geworden bist. Du musst dich bemühen, und darin besteht die Belohnung, und was auch immer passiert – es ist dir egal. Möge sich alles noch entgegengesetzter offenbaren – noch besser. Was wirst du tun? Wenn du es nicht vergisst, wird es für dich schwierig sein, es zu tun, aber es ist die nächste Stufe. Dann wirst du diese Schwierigkeit überwinden müssen, weil du schlauer geworden bist und es ist schwieriger geworden, dich zu bemühen. Du hast dich wie ein Kind bemüht wenn es etwas erreichen will – es schwitzt, er strengt sich an – du weißt, wie Kinder etwas wollen. Jetzt bist du schlauer geworden und du musst es überwinden, um dich wie beim letzten Mal zu bemühen. Wenn du deine Anstrengung völlig mit der erwarteten Form verbindest und dann bekommst du diese Form, aber da du deinen Verstand überwunden hast, erkennst du jetzt, dass die Belohnung in dem liegt, was du in dem Moment offenbarst. Es ist nicht nur das Gegenteil, was du gerade offenbarst, sondern du siehst, dass du ein neues Kli erworben hast.

*

Das Wichtigste ist, sich immer wieder beeindrucken und inspirieren zu lassen. Schaut, wie es abläuft! Inwieweit ich an jeden angehaftet bin, so baue ich in mir diese Netzwerke durch meine Verbindung mit ihm auf, bis ich aus all diesen Netzwerken zusammengebaut bin, dann werde ich Adam genannt. Deshalb schließen wir uns immer mehr unseren Freunden an, und die Einschließung besteht darin, dass wir sie unterstützen, sie näher bringen wollen, damit sie uns auch unterstützen und durch den Schöpfer in gegenseitigen Beziehungen zueinander stehen. Es steht geschrieben, dass der Häftling sich selbst nicht aus dem Gefängnis retten kann, und die Gruppe kann es auch nicht – nur wenn sie im Namen des Schöpfers ihm helfen will, auf die nächste Ebene zu gelangen. So funktioniert es.

 

Deshalb müssen wir so viel wie möglich versuchen, miteinander in Kontakt zu sein, und ihr werdet sehen, wie viel Arbeit darin steckt. Ihr werdet euch sehr schnell an Kelim und an die Inspiration in ihnen bereichern. Wir haben hier eine Gelegenheit, eine Chance, unsere Kelim so sehr zu erweitern, und es ist einfach erstaunlich. In unserer Welt werden wir sehen, dass wir uns selbst um das Bild der Welt, um die Inspiration bestehlen, und im Spirituellen wird alles durch Verbindungen offenbart. Daher ist es notwendig, diese Arten der Macht so weit wie möglich zu einer Macht zu verbinden.

 

 

Am 17.9.2019  gab es keinen Artikel des Tages

 

Artikel des Tages von Montag, 16.9.2019

 

Das Wichtigste für uns ist, dass wir uns im Prozess der Offenbarung befinden. Wir wollen eine gemeinsame Seele erschließen und verstehen, wie wichtig es ist. Durch die Tatsache, dass wir alle unsere Gruppen als ein Zehner vorstellen und uns um alle gleichermaßen kümmern, erheben wir uns über die Sorge um den eigenen Zehner, über unser Land oder unsere Sprache. Ich muss zum gemeinsamen Adam, dem gemeinsamen Kli aufsteigen, und das ist die ganze Menschheit, das ganze Babylon, um meine Wahrnehmung zu korrigieren – um die Realität mit den Augen von Elokim zu sehen, integral, ganzheitlich. Deshalb haben wir heute das Bedürfnis, über die gemeinsame Seele nachzudenken, zumindest über alle unsere Gruppen auf der ganzen Welt, und versuchen zu sehen, wie wir uns über alle Unterschiede erheben. Dies wird jedem von uns helfen, seine Zersplitterung zu korrigieren. Dann werden wir eine ganzheitliche Wahrnehmung der Realität haben. Dies ist der Prozess, in den wir geleitet werden – letztendlich, um die Wahrnehmung der Realität zu korrigieren. Das ist sehr wichtig. Es ist schade für diejenigen, die nicht mit ganzem Herzen daran beteiligt sind.

***

Unser Ziel ist es, dass wir jetzt wie davor in den Zehnern arbeiten und uns darauf konzentrieren und Druck auf Europa ausüben. Damit wollen wir eine andere Art von Zehner etablieren.

Wie kann ich Druck auf europäische Gruppen ausüben? Nennen Sie uns ein Beispiel.

Ich umarme sie.

Aus der Ferne, in Gedanken, wie…?

Zuerst einmal  in Gedanken. In meinen Zehner – wenn ich mich um sie kümmere, umarme ich sie. Ich sage zu meinen Freunden im Zehner: “Lasst uns verbinden und unsere Verbindung nach Europa bringen. In einer solchen gegenseitigen Fürsorge werden Israel, die Thora und der Schöpfer Eins, und so nähern wir uns der zweiten Ebene. Es ist nicht die Vorbereitung zum Kongresses – ich dachte nicht, dass ihr es tun solltet. Ihr müsst herausfinden, was ihnen fehlt, welche Unterstützung sie brauchen. Vielleicht brauchen sie wirklich Hilfe, aber es geht nicht darum, sondern nur um die Vereinigung.

Was halten Sie davon, wenn die europäische Gruppen sich präsentieren, über sich selbst berichten, damit wir sie besser kennenlernen können?

Ich würde mich sehr freuen. Wann können sie es tun?

Vielleicht in Vorbereitung auf die Lektion – jedes Mal eine andere Gruppe?

Wann immer sie wollen, auch statt der Morgenlektion. Es ist sehr wichtig, es ist unsere spirituelle Handlung. Wenn sie es können, lassen sie sie es bitte tun. Macht es! Man sollte eine Übersetzung organisieren. Aber ich meine die Vereinigung, die Umarmung, in der wir verschiedene Kreise bilden und uns umeinander kümmern werden. Nun hängt unsere spirituelle Stufe, wie sie sich zeigt, davon ab, inwieweit wir in weiteren Kreisen vereint sein werden. Glaubt mir, ich habe es nicht dazu gebracht, es verlangt die  jetzige Zeit. Wir befinden uns gerade in dieser Phase, in der letzten Generation, in der sich alles erweitert.

Es ist notwendig, sich zu organisieren, sich zu vereinen, sich miteinander zu vermischen, nicht nur informativ, sondern auch geistig. Ich möchte diese Freunde spüren – die sind abgefallene Organe der Seele, die ich näher bringen muss. In dem Maße, in dem ich sie näher zusammenbringe und aus ihrem Gefühlsmangel in das Gefühl erhebe, belebe ich sie und fühle, dass sie in Verbindung mit sind. So baue ich in Kli auf, bis sich der Schöpfer in ihr offenbart.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 15.9.2019

 

Die zweite Eigenschaft: die gemeinsame Seele Israels (das gesamte Licht) leuchtet ihm noch nicht in der ganzen Stärke, sondern nur zum Teil. Und was bedeutet – zum Teil? Nach dem Maß, in dem er sich gereinigt, sich mit den anderen Teilen verbunden hat, weil er die Rückkehr zum Gemeinsamen nach und nach durchführt. Das macht er in Übereinstimmung mit seiner Anstrengung ,wenn er anfängt sich den anderen anzunähern, zieht er ein bestimmtes Leuchten an, welches ihn korrigiert. Wenn ein Mensch nicht nach der gemeinsamen Verbindung strebt, erhält er kein Licht, das zur Quelle zurückführt, denn der eigentliche Zweck des Lichts, das zur Quelle zurückkehrt, ist es, die zerbrochenen Teile zu verbinden.

Deswegen zieht der Mensch das Licht in Übereinstimmung mit dem Erheben von MAN, dem Chissaron , der Bitte, allen möglichen Handlungen, Gebeten an. Er unternimmt das, um alle diese Teile zusammenzubringen und zieht dadurch in diesen Teilen verborgenes Licht an, als das einheitliche Licht, welches zu ihm entgegen fließt, weil der Mensch nach diesem Zustand, nach diesem Licht strebt.

Sein Streben nach diesem vollkommenen Zustand (soweit er dazu in der Lage ist) bedeutet, dass er MAN erhebt, dass er danach strebt, und in diesem Maße erhält er eine Antwort, eine Reaktion von dieser gemeinsamen Seele – denn nur sie existiert. Das Leuchten, das von dieser gemeinsamen Seele auf den Menschen strahlt, dieses allgemeine Licht beeinflusst das Bewusstsein des Menschen, seine Gefühle, und so wird er stärker in diese Gemeinschaft eingebunden.

Es ist nicht klar, warum Baal HaSulam über den materiellen Körper schreibt…

Was den materiellen Körper betrifft, so bedeutet das, dass es sich um ein unbefriedigendes Verlangen handelt. Was hältst du für den Körper? Das ist weder Fleisch noch Blut.

Das ist verständlich. Das klingt wie die spirituelle Arbeit, wenn ein Mensch nach dem Licht strebt, das zur Quelle zurückführt…

Er strebt danach, Teile zu verbinden, die ihm fremd vorkommen. Deshalb ist die Regel der “liebe deinen Nächsten wie dich selbst” die Regel unserer Arbeit und es gibt keine andere Regel. Wir müssen dieses Bild als ein ganzheitliches und einfaches betrachten.

Ich lebe in der falschen Wahrnehmung der Realität, als würde ich durch die zerbrochene Brille schauen – ich sehe viele zerbrochene Teile, und ich muss versuchen, sie miteinander zu verbinden. Im Maße meiner Bestrebung, erhebe ich  MAN. Ich strebe danach, diese gemeinsame Seele zu sehen, zu fühlen und in ihr zu sein. Dadurch erhalte ich Licht, das zu der Quelle zurückführt. Dieses Licht wird als “Tora” bezeichnet. Und so nähere ich mich dem richtigen Bild.

*

Was bedeutet Verbindung zwischen den Zehnern? Ihnen ein Ziel zu geben?

Das bedeutet – Inwieweit ihr alle erweckt, miteinander verbunden zu sein, inwieweit der Mensch versteht und fühlt, dass er nicht nur mit dieser gemeinsamen, homogenen Kli verbunden ist, welches keine Form hat – mehrere tausend Menschen, mit denen er verbunden ist. Es gibt hier eine gewisse Struktur: Wir befinden uns alle im Zehner, und es gibt Verbindungen zwischen allen Zehnern.

Aber wo ist die Verbindung zwischen den Zehnern? Liegt es darin, dass sie das gleiche Ziel haben?

Sie liegt in einem Ziel, sonst gibt es nichts. Wenn es ein gemeinsames Ziel gibt, sind wir dort vereint – nach dem Prinzip: “In Ihm erfreuen sich unsere Herzen”, das heißt, im Endeffekt werden wir uns in Ihm vereinen.

Verbinden sich also zwei Zehner nicht zu einem Zehner? Existiert jeder Zehner unabhängig, aber es gibt ein gemeinsames Ziel?

Jeder Zehner ist selbständig, und wenn sie ein gemeinsames Ziel haben, sind sie in diesem gemeinsamen Ziel vereint.

Sind die Gesetze der Verbindung zwischen den Zehnern die gleichen wie die Gesetze der Verbindung zwischen den Freunden?

Ja, hier gilt dieselbe Regel, es kann keine andere Verbindung geben. Vereinigung bedeutet Existenz im Schöpfer.

Wenn wir über die einzelne Seele sprechen, wo ist sie in diesem System? Ist das der Zehner?

Dieses Gefühl einer einzelnen Seele gibt es in jedem der Zehner, aber das ist als ein Teil des Gemeinsamen – je nachdem, wie sie das Leuchten der gemeinsamen Seele wahrnehmen können. Es gibt nichts anderes. Baal HaSulam schreibt darüber: “wenn er sich wie ein Teil aus den 600.000 Seelen fühlt (ein Teil der gemeinsamen Seele)”. Beginnt, das praktisch zu fühlen.

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 12.9.2019

 

Wichtig ist, dass man das Gefühl hat, dass das Awiut (Grobheit)-Level und Sakut (Reinheit)-Level, der Widerstand gegen das Ego ist, im Grunde der Schlüssel, der besondere Punkt. Es manifestiert sich in Form von Wichtigkeit. Was ist wichtiger: mein Wunsch zu empfangen oder der Schöpfer. Das ist Sinn des Kampfes und es ist meine Sorge: der Schöpfer muss mir wichtiger als mein Wunsch zu empfangen sein, einschließlich mein Leben und alles, was ich in diesem Leben habe. Wenn ich auf diesem Punkt bestehe, kann ich bereits messen, inwieweit ich darauf bestehen kann, wie hoch ist das Level des offenbarten Awiut, und wie weit ich darüber sein kann, in Treue der Seele. Wissenschaft der Kabbala bedeutet darüber zu stehen. Es bedeutet nicht, dass ich einfach auf mich selbst verzichte. Es geht darum, wie viel ich von mir selbst Preis geben kann um es dem Schöpfer zu geben. Mit anderen Worten, ob der Schöpfer wichtiger ist, als mein Leben oder Tod – ich bin bereit sein Sklave zu sein.

***

Ich habe einen Zehner, ich annulliere mich und schließe mich neun Freunden an. Was bedeutet, dass ich jetzt das Licht “Nefesch” von ihnen bekomme?

Es hängt davon ab, wie sehr du dich vor ihnen auflösen, dich um ihrer selbst Willen annullieren kannst und dadurch zum Schöpfer kommen kannst. Genau das ist es, wovon wir sprechen: Wir müssen uns mit den Zehn verbinden, innerhalb der Zehn – mit dem Schöpfer, und dann hast du: “Israel, die Thora und der Schöpfer – ein Ganzes”. Deshalb tun wir das in der Gruppe.

Ist das erste Licht, der erste Eindruck vom Schöpfer nach der ersten Selbstreduktion, das Licht Nefesch im Zehner?

Der Schöpfer offenbart sich im Zehner. Wenn ich mich mit meinen Freunden vereinige, um den Schöpfer in dieser Vereinigung zu enthüllen, Ihm in der Mitte des Zehners Genuss zu bereiten, dann, inwieweit ich meine Awiut annulliere, inwieweit ich sie in Sakut umwandle und mit meinem ganzen Wesen dem Schöpfer durch den Zehner geben möchte, – dementsprechend entwickle ich dieses reflektierte Licht (Or Choser), und in ihm offenbare ich den Schöpfer, der sich für mich, in meiner Offenbarung, in den Zehner und in mich kleidet. Aber der Zehner empfindet es nicht – es wird vom begreifenden Menschen empfunden, der diese Arbeit ausführt.

***

Ich bitte diejenigen, die gehört haben, dass wir in Italien und Bulgarien (und vor allem in Bulgarien) Kongresse abhalten werden, sich dafür zu interessieren, sich diesen Ereignissen anzuschließen. Der Kongress in Bulgarien sollte der Beginn der Korrektur der Welt sein – die Korrektur von “Babylon”. Das ist sehr wichtig und liegt in unseren Händen. Wenn ihr es wahr nehmt, werdet ihr gewinnen, ihr werdet sehen, was es bewirken kann. Selbst ein kleiner Erfolg auf diesem Kongress wird ein Vielfaches mehr Ergebnisse bringen als der Erfolg des moldauischen Kongresses. Weil es dort eine homogene Gruppe gab, und hier wird es buchstäblich “Babylon” geben. Und inwieweit wir feststellen, dass wir dazu nicht in der Lage sind, so werden wir unser Gebet genau auf diese Weise erheben müssen, und es wird ein Sprungbrett für die Korrektur sein.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 11.09.2019

 

Ich sehe, dass der Kongress fortgesetzt wird. Die Fortsetzung des Kongresses ist das Ergebnis des Kongresses. Vor dem Kongress war es nicht so ausgeprägt. Ausgezeichnet! Es bedeutet, dass sie eine Erschwernis des Herzens bekommen haben, der Wunsch zu empfangen hat sich auf einer höheren Stufe offenbart. Jetzt haben sie das Gefühl dafür, was korrigiert werden muss. Wie können wir jetzt die Vereinigung erreichen, zumindest wie bisher, und dann wird diese Vereinigung nicht mehr die gleiche sein wie zuvor, sondern auf einer höheren Stufe? Das ist genau das, was getan werden muss

Wir haben begonnen über Dinge zu sprechen, die eigentlich unsere ganze Arbeit sind, die Korrektur des Kli von Adam haRishon. Sehr gut. Und die Tatsache, dass wir es so fühlen bedeutet, dass wir buchstäblich “voll geladen” vom Kongress zurückgekehrt sind. Prima! Ich bin sicher, dass diejenigen, die auf dem Kongress waren – dort oder hier, aber mit ganzem Herzen mit uns – den Fortschritt gespürt haben. Und das Wichtigste ist worauf ich hoffe, dass ihr auf dem Kongress gespürt habt, dass die Vereinigung der Weg zum Erfolg ist und der Zehner ein Mittel dazu ist – egal, was für ein Zehner es ist. Dort haben sich die Zehner gewechselt, ich wusste nicht mit wem ich zusammen sitzen würde, und es war mir auch egal. Ihr habt es gespürt, nicht wahr? Es ist buchstäblich so, das ist es, was ich euch auf dem Kongress zeigen wollte, und es hat funktioniert. Die Hauptsache ist, dass ich, wenn ich einen Zehner habe, im Vorteil bin.

*

Es gibt viele Details: Schatten, Dunkelheit, Abstieg, Verhüllung. Können wir das alles in Ordnung bringen?

Nun, sagen wir, wir hatten einen Kongress, nach dem wir einen Abstieg, Aufbau des neuen Kli spüren sollten. Der Aufbau des neuen Kli beginnt mit Dunkelheit und der Offenbarung des Verlangens zu empfangen auf einer neuen Ebene. Wenn sich ein unkorrigiertes Verlangen zu empfangen offenbart – es ist Dunkelheit, wir spüren sie und müssen sie als Beginn einer neuen Stufe betrachten. Was sollen wir tun? Uns miteinander und mit dem Schöpfer noch mehr vereinen, die Entscheidung ist einfach, es gibt nichts anderes. So beginnen wir, das neue und verstärkte Verlangen zu empfangen zu realisieren, das offenbart wurde. Und wir werden es nicht als Abstieg, Erschwernis des Herzens usw. bezeichnen, denn wir verstehen, dass es als notwendige Vorbereitung von oben, vom Schöpfer kommt und uns ein unkorrigiertes Verlangen zu empfangen offenbart. Wir müssen es korrigieren und auf die nächste Stufe heben. Das ist eine große Erlösung, und die Dunkelheit wird wie Licht leuchten. So arbeiten wir.

 

Was ist ein Schatten in unserer Arbeit?

Ein Schatten ist wie ein Bildschirm. Es gibt einen Schatten der Heiligkeit und einen Schatten der Klipot. Ein Schatten der verhüllt, und ein Schatten der verhüllt, aber so, dass ich mich über die Verhüllung freue und gebende Kelim mit Hilfe vom Schöpfer, mit Hilfe des Schattens enthüllen kann. Das heißt, ich möchte in der Verhüllung bleiben, die jetzt offenbart wurde, und möchte über der Verhüllung arbeiten. Dann wird der Schatten, der offenbart wurde, der Schatten der Heiligkeit genannt, und wenn ich über diesem Schatten arbeite, wird es heißen, dass ich über den Bildschirm durch die Einschränkung, den Bildschirm und das reflektierte Licht zum Schöpfer aufsteige.

Artikel des Tages von Mittwoch, 11.09.2019

 

Ich sehe, dass der Kongress fortgesetzt wird. Die Fortsetzung des Kongresses ist das Ergebnis des Kongresses. Vor dem Kongress war es nicht so ausgeprägt. Ausgezeichnet! Es bedeutet, dass sie eine Erschwernis des Herzens bekommen haben, der Wunsch zu empfangen hat sich auf einer höheren Stufe offenbart. Jetzt haben sie das Gefühl dafür, was korrigiert werden muss. Wie können wir jetzt die Vereinigung erreichen, zumindest wie bisher, und dann wird diese Vereinigung nicht mehr die gleiche sein wie zuvor, sondern auf einer höheren Stufe? Das ist genau das, was getan werden muss

Wir haben begonnen, über Dinge zu sprechen, die eigentlich unsere ganze Arbeit sind, die Korrektur des Kli von Adam haRishon. Sehr gut. Und die Tatsache, dass wir es so fühlen, bedeutet, dass wir buchstäblich “voll geladen” vom Kongress zurückgekehrt sind. Prima! Ich bin sicher, dass diejenigen, die auf dem Kongress waren – dort oder hier, aber mit ganzem Herzen mit uns – den Fortschritt gespürt haben. Und das Wichtigste ist, worauf ich hoffe, dass ihr auf dem Kongress gespürt habt, dass die Vereinigung der Weg zum Erfolg ist und der Zehner ein Mittel dazu ist – egal, was für ein Zehner es ist. Dort haben sich die Zehner gewechselt, ich wusste nicht, mit wem ich zusammensitzen würde, und es war mir auch egal. Ihr habt es gespürt, nicht wahr? Es ist buchstäblich so, das ist es, was ich euch auf dem Kongress zeigen wollte, und es hat funktioniert. Die Hauptsache ist, dass ich, wenn ich einen Zehner habe, im Vorteil bin.

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Es gibt viele Details: Schatten, Dunkelheit, Abstieg, Verhüllung. Können wir das alles in Ordnung bringen?

Nun, sagen wir, wir hatten einen Kongress, nach dem wir einen Abstieg, Aufbau des neuen Kli spüren sollten. Der Aufbau des neuen Kli beginnt mit Dunkelheit und der Offenbarung des Verlangens zu empfangen auf einer neuen Ebene. Wenn sich ein unkorrigiertes Verlangen zu empfangen offenbart – es ist Dunkelheit, wir spüren sie und müssen sie als Beginn einer neuen Stufe betrachten. Was sollen wir tun? Uns miteinander und mit dem Schöpfer noch mehr vereinen, die Entscheidung ist einfach, es gibt nichts anderes. So beginnen wir, das neue und verstärkte Verlangen zu empfangen zu realisieren, das offenbart wurde. Und wir werden es nicht als Abstieg, Erschwernis des Herzens usw. bezeichnen, denn wir verstehen, dass es als notwendige Vorbereitung von oben, vom Schöpfer, kommt und uns ein unkorrigiertes Verlangen zu empfangen offenbart. Wir müssen es korrigieren und auf die nächste Stufe heben. Das ist eine große Erlösung, und die Dunkelheit wird wie Licht leuchten. So arbeiten wir.

Was ist ein Schatten in unserer Arbeit?

Ein Schatten ist wie ein Bildschirm. Es gibt einen Schatten der Heiligkeit und einen Schatten der Klipot. Ein Schatten, der verhüllt, und ein Schatten, der verhüllt, aber so, dass ich mich über die Verhüllung freue und gebende Kelim mit Hilfe vom Schöpfer, mit Hilfe des Schattens enthüllen kann. Das heißt, ich möchte in der Verhüllung bleiben, die jetzt offenbart wurde, und möchte über der Verhüllung arbeiten. Dann wird der Schatten, der offenbart wurde, der Schatten der Heiligkeit genannt, und wenn ich über diesem Schatten arbeite, wird es heißen, dass ich über den Bildschirm durch die Einschränkung, den Bildschirm und das reflektierte Licht zum Schöpfer aufsteige.

 

Artikel des Tages von Dienstag, 10.09.2019

Nachdem ein Mensch zu einem Zustand kommt, in dem er entscheidet, dass die Dunkelheit für ihn ein Schleuderbrett für einen Sprung in einen neuen Zustand, in eine neue Verschmelzung ist (genau das ist nämlich der neue Zustand – die neue Verschmelzung) und er ist dabei bereit, in dieser Dunkelheit zu bleiben – ist für ihn das Wichtigste, in der Verschmelzung mit dem Schöpfer zu sein, den Kontakt zu Ihm nicht zu verlieren. Und die Verbindung ist nur ein kleines Wissen, dass alles vom Schöpfer kommt, dass es niemanden außer Ihm gibt, und außer diesem Wissen hat ein Mensch nichts. Dann kann er sich bereits mit seinen Freunden verbinden, und sie können zum Zustand “es gibt niemanden außer Ihm” kommen. Hier sind alle dadurch verbunden und in Verbindung miteinander (der Mensch alleine ist dazu nicht in der Lage) wollen sie dem Schöpfer Freude bereiten: sie ehren Ihn, erheben die Malchut des Himmels.

Mit anderen Worten: “Herrsche über uns, und das ist immer so, das ist klar. Aber jetzt, indem wir das Joch Deiner Malchut des Himmels annehmen, wollen wir nichts anderes, als uns unter deinem Joch zu befinden”, wie ein Esel, der lediglich Kraft benötigt, das heißt, wie “ein Esel unter der Last und ein Stier unter dem Joch” zu sein. Das ist alles. Auf diese Weise beginnen wir, die Kelim des Gebens zu erhalten, aber nur, weil wir uns alle vereinen – jeder von uns allein – ist kein Kli. Wenn sich alle auf diese Weise vereinen und sich gegenüber dem Schöpfer so verhalten, dann haben wir bereits das, was wir Ihm vorlegen können.

Hoffen wir, dass uns dies gelingt. Darin ist in diesen Tagen, in diesem Moment unsere Arbeit. Danach kommt Rosh Hashanah und andere Feiertage, es wird zwei Kongresse, in Italien und Bulgarien geben, und wir werden wie gewohnt fortfahren.

In der Zwischenzeit sind wir dabei, für die Vereinigung des Volkes Israel zu handeln, und ich hoffe, dass ihr, wie ich höre, große Anstrengungen unternehmt – davon hängt unser spiritueller Erfolg ab. Denn wir haben keine Verbindung zum Volk Israel, und wenn wir auf diese Weise eine solche Verbindung aufbauen (egal, was sie um uns herum sagen), wenn wir dadurch mit dem Volk oder einem Teil von ihm in Kontakt treten, wird es uns bereits die Möglichkeit geben, ein Kli zu bauen – unser viel bedeutenderes Kli. Deswegen ist die Verbreitung und die Vereinigung des Volkes Israel eine sehr wichtige Angelegenheit, die uns immer gefehlt hat.

Ich wende mich mit meinem ganzen Ernst an alle. Wer sich für meinen Schüler hält, darf diese Fragen überhaupt nicht haben – man geht und macht, bis zum Schluss, mit soviel Hingabe wie es nur möglich ist. Widmet dafür Zeit, nehmt Urlaub, macht alles, was in eurer Macht steht.

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Bleibt man also immer ruhig, wenn man die Dunkelheit fühlt?

Das ist Hilfe, das ist Korrektur. Wie stark entwickelst du in dieser Dunkelheit die Kelim des Gebens, im Wunsch dich mit der Dunkelheit und der Idee, verschmolzen zu sein, alle zur Korrektur und zur Verschmelzung zu führen, ohne das Licht zu wollen? Im Maße deiner Verbindung mit den anderen, machst du aus einem Punkt einen Kreis, und in diesem Kreis hast du bereits das Licht von Chassadim. Und in diesem Licht von Chassadim beginnst du allmählich, das Licht von Chochma zu enthüllen.

Gibt es also jetzt die Möglichkeit, uns gegenseitig zu helfen, uns zu verbinden?

Ja, und dadurch bauen wir sowohl den Zehner auf, als auch die 10 Sefirot, und innerhalb dieser 10 Sefirot werden wir die Anwesenheit des Schöpfers wahrnehmen. Das wird bereits nicht mehr um des Empfangens willen sein, dann wirst du anfangen zu leben! Seht, was für eine Welt sich hier entfaltet! Das alles liegt in unseren Händen!

Es ist uns klar, dass wir auf dem Kongress eine sehr starke Stufe der Verbindung vom Weltkli erreicht haben. Was müssen wir bei der Enthüllung des Schöpfers innerhalb unseres Wissens einschränken, um im Glauben über dem Verstand zu arbeiten, damit das Geben über dem Empfangen liegt?

Versucht euch einander anzunähern, aber mit Vorsicht, damit es nicht zu viel wird, nicht zu abrupt, sondern sehr feinfühlig. Sagen wir, berühre einen Freund, und wenn das sowohl für dich als auch für ihn in Ordnung ist, mach so weiter. Beginnt, ein gutes Verhalten zueinander zu zeigen, denn ihr wollt mit euch, mit dem Schöpfer verbinden. Das ist auf keine andere Weise möglich – allein durch Annäherung zwischen euch. Deshalb gibt es keinen Ausweg: Ich gehe auf ihn zu, er – auf mich, und wir verstehen, dass wir nur auf diese Weise, zwischen uns, den Schöpfer offenbaren.

Wir machen das sehr feinfühlig, im gegenseitigen Verständnis. Schaut euch gegenseitig in die Augen, schämt euch nicht vor diesen Handlungen: warum um Gottes Willen sollte ich ihn plötzlich körperlich oder nicht körperlich umarmen, und ihn nicht einfach gut behandeln? Es gibt Menschen, die dazu fähig sind, und es gibt Menschen, die dazu weniger fähig sind. Du berücksichtigst den Freund, überlegst, wie weit du dich mit ihm verbinden kannst, ohne das es ihm unangenehm wird – nicht körperlich, sondern in Beziehung zu ihm.

Aber in deiner Einstellung zu ihnen und in ihrer Einstellung zu dir sollte es immer ein Gefühl des Zieles geben, das heißt, dass all das dafür da ist, dem Schöpfer Platz zu geben, sich zwischen uns zu offenbaren. In meinem Verhalten gegenüber dem Freund möchte ich, zusammen mit ihm, die Verbindung zwischen uns offenbaren, damit er genießen kann, – so möchte ich aus meiner Verbindung mit meinem Kameraden heraus, dem Schöpfer geben, damit der Schöpfer genießen kann.

Artikel des Tages von Montag, 9.09.2019

 

Die grundsätzliche Frage ist, wie bringen wir alle unsere Freunde dazu, so zu denken? Nun, Zehner, wie können wir unsere Freunde so einstimmen, dass sie verstehen, dass es niemanden außer Ihm gibt. Damit sie nur so denken und leben, dass es keinen anderen Grund, keine andere Quelle und keine andere Konsequenz gibt?

Wir fühlen, dass es umgebendes Licht gibt, vielleicht sogar als inneres, aber wir verstehen nicht wirklich, was es bedeutet. Ist das Gefühl des Lichts als inneres das Gefühl, dass es niemanden außer Ihm gibt, und dass dies die Realität ist?

Ja, unbedingt. Es kommt vielleicht für einen Bruchteil einer Sekunde zu uns, dann geht es weg. Es kommt und geht, weil wir kein Kli haben. Wir sind nicht so sehr miteinander verbunden, dass wir es halten können. Schließlich braucht es die Ähnlichkeit. Es muss eine Basis, eine Grundlage geben, auf dem sich dieses Licht im Maß der Ähnlichkeit der Eigenschaften manifestiert, aber unsere Verbindungen sind selbst auf der minimalen Ebene egoistisch. Die anderen Ebenen werden nicht berücksichtigt. Wie bei einem kleinen Kind: Du berücksichtigst nur das, was für ihn möglich ist – das ist es, was du von ihm verlangst und nicht mehr. So sind auch wir: wir sind gefordert, eine minimale Einheit zu erreichen, damit sich das Licht einfach in uns manifestiert.

Die Tatsache, dass wir alle inspiriert sind, dass viele ihre Freude und ihre Tränen nicht zurückhalten können, zeigt die Unvollkommenheit unseres Kli an, wenn sie überfüllt ist. Das heißt, wir können es nicht aufnehmen. Wir haben keinen Schirm. Nun, lass uns weitermachen. Das Einzige, was ich von diesem Kongress will, ist, dass ihr sicherstellt, dass das Prinzip “Zehner” funktioniert, und ohne ihn kann es keine spirituelle Entwicklung geben.

Wir haben die Bedeutung der Dunkelheit für die Offenbarung des Schöpfers analysiert, wir haben auch praktisch viel erfahren. Wie verhält man sich bei der Offenbarung? Wie können wir dies bewahren, damit wir nicht von Kongress zu Kongress leben, sondern jeden Tag vervielfachen?

Ich habe hier versucht euch zu beweisen, dass ihr, wenn ihr vereint seid, euch dem Schöpfer nähert. Ihr müsst es klar und deutlich in eurem Herzen festhalten: Nur in der Annäherung zwischen uns nähern wir uns dem Schöpfer, denn Er ist bereits in unserer Annäherung. Mehr brauchst du hier nicht mitzunehmen und alles wird gut.

***

Es wurde hier mehrfach gesagt, dass der Haupt Garant der Schöpfer selbst ist, und es ist uns wichtig festzustellen, ob wir richtig verstehen oder nicht, dass wir den Vertrag zwischen uns in Seiner Anwesenheit unterschreiben, weil wir wissen, dass Er hinter jedem von uns steht. Und wenn jemand in der Gruppe hinfällt und wir versuchen, ihm ein Seil zu geben, und nichts funktioniert, dann wenden wir uns an Ihn: “Du stehst in unserem Vertrag und deshalb bitten wir Dich, deinen Teil des Vertrages zu erfüllen. Wir haben alles getan, was wir konnten, um ihm zu helfen, aber wir haben keine Kraft dazu. Aber Du bist ein Teil unserer Vereinbarung, wir bitten Dich, ihn jetzt herauszuziehen” – verstehen wir das richtig oder nicht?

Nein. Warum wendet Ihr euch nicht sofort an den Schöpfer? Glaubt ihr, ihr könnt es tun?

Wir stellen uns vor, dass wir unsere Hälfte des Schekels einbringen, unseren Preis zahlen müssen, bis wir an unsere Grenze stoßen, dann fragen wir Ihn.

Im Prinzip ist das richtig, aber besser ist es, von Anfang an in einem solchen Zustand zu sein, dass man versteht, dass niemand außer dem Schöpfer helfen kann.

Wie können wir diesen Vertrag abschließen, so dass wir das Gefühl haben, dass Er auch daran beteiligt ist?

Du musst einen Vertrag abschließen, wenn Er nicht beteiligt ist, denn Er bestimmt den gesamten Vertrag. Die gesamte Bürgschaft wird von Ihm getragen, denn Er hält dieses System. Was bedeutet Bürgschaft? Wenn jeder in diesem völlig geschlossenen System ein Garant für die anderen ist. Und wenn er seine Bestimmung nicht erfüllt, wird alles zusammenbrechen. Wir müssen also nicht überprüfen, wir müssen sofort den Schöpfer als eine Kraft betrachten, die in uns wirkt. Andererseits können wir uns an Ihn wenden und sagen: “Ja, wir sind nicht in der Lage, dieses Netz von Kräften zu halten. Helfe uns zu verstehen, wie wir es tun können, führe, helfe, gebe Kraft! Gib uns ein Verständnis davon, was wir tun müssen, lenke uns”. Darüber wird Er sich sehr freuen.

 

Von 4.9. bis einschließlich 8.9.wegen Kongress keine Artikel des Tages

Artikel des Tages von Mittwoch, den 4.09.2019

 

Wenn ich beginne zu verstehen, dass dieses ganze Bild vom Schöpfer kommt, und dass Er mir nur einen kleinen Mikro-Wunsch gegeben hat, Ihn zu offenbaren, dann sehe ich, dass ich keine Möglichkeit zum handeln habe. Der kleine Wunsch bin ich, und die Kräfte und Gedanken, die ich mit diesem Wunsch verbinden und dadurch kontrollieren und erforschen kann, habe ich nicht, deshalb bin ich unfähig dies zu tun. Um deshalb korrekt ausgerichtet zu sein, verliert man den Schöpfer die ganze Zeit. Obwohl man Ihn als Quelle seiner Weltwahrnehmung erkennt, geht der Schöpfer im Endeffekt verloren, alle Versuche scheitern und man scheint zu fallen.

Hier ist die Gruppe von besonderer Bedeutung, die dir jederzeit zur Seite stehen kann. Und weil du in einem Zustand der Verbindung mit deinen Mitmenschen bist, kannst du dich auf sie verlassen. Du bist gefallen – sie steigen auf, einer von ihnen fällt – du ziehst ihn hoch und so weiter. Jeder zieht seinen Freund aus dem egoistischen Gefängnis, oder aus dem Fluss, der ihn zur Seite zieht.

Deshalb heißt es: “Wer auf den Schöpfer erhofft, erneuert seine Kraft”. Das heißt, diejenigen, die sehen, dass es nichts anderes auf der Welt gibt als den Schöpfer können den Schöpfer nur durch eine Gruppe erlangen – sonst kann Er nicht offenbart werden – solche Menschen erneuern ihre Kraft jeden Moment. Es stellt sich heraus, dass der Abstieg an sich, besonders wenn er in der Gruppe stattfindet, die Quelle, der Grund für den Aufstieg ist: wenn nicht ich, dann mein Freund, wenn nicht mein Freund, dann ich, und so weiter. Auf diese Weise können wir ständig aufsteigen.

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Der Schöpfer wartet auf eine absolute Korrektur des ganzen Kli. Nur in dem Maße, in dem ihr danach strebt, anderen zu geben, andere anzuziehen, werdet ihr sagen können, dass ihr um des Gebens Willen arbeitet und all eure anderen Handlungen, außer Verbreitung, sind am Ende egoistisch, egal wie man es dreht. Daher schaut, was unsere zentrale Gruppe in Petah Tikvah macht, was für eine Art der Verbreitung sie betreiben! Jeden Tag, jede Nacht gehen Hunderte von Menschen raus um zu verbreiten, nur um den Menschen zu sagen, dass sie vereint werden müssen. Was bedeutet Vereinigung? Für das Volk soll die Vereinigung mehr Lebensqualität, Sicherheit, Freundlichkeit und so weiter bringen. Und für uns bedeutet Vereinigung, dass wir dem Schöpfer gebrochene Teile näher bringen. Indem sie mechanisch vereint sind, werden sie mit dem hohen Licht beleuchtet, welches ihrer Vereinigung noch mehr hilft.

Wir erklären dies den Menschen nicht, weil es ihnen unwichtig ist: die Seele, die Vereinigung. Es ist ihnen wichtig, dass dies ihre gute Zukunft sichert. Es muss der Welt mitgeteilt werden. Heute braucht die Welt die Vereinigung, denn die globale Welt ist völlig gespalten, zersplittert, und das ist ein furchtbarer Zustand. Jetzt unterschätzt ihr es, aber die Abstiege und Aufstiege sowie die Zeit, die jeder von ihnen in Anspruch nimmt, hängen von der Intensität unseres Eintritts in die breiten Massen ab.

Artikel des Tages von Dienstag, den 3.09.2019

 

Unser Ankerpunkt ist nicht unsere Empfindung in uns selbst, sondern unsere Empfindung in der Mitte der Gruppe. Es ist ein spiritueller Stützpunkt, er verschwindet und erscheint wieder, je nach unserer Arbeit, aber es ist die Stütze. Es kann keine Stütze in mir persönlich geben, denn es wäre ein egoistischer Punkt – er wird auch benötigt, ich muss ihn auch fühlen, aber dies ist kein Stützpunkt.

Der Stützpunkt ist das, was außerhalb von mir liegt, in der Mitte des Zehners, wenn wir versuchen, diesen Stützpunkt, diesen Mittelpunkt unter uns zu finden. Und das ist natürlich ein großer Fund, das ist die Mitte der Seele.

Wir  werden von unserer gemeinsamen Vereinigung bewegt, um den Schöpfer in unserer Vereinigung zu enthüllen. Das ist der zentralste Punkt, der Punkt unseres Gleichgewichts, wenn wir gegenseitig geben und empfangen wollen, um das dynamische Gleichgewicht zu halten, und dann bauen wir aus diesen zehn Bestandteilen eine solche Plattform, die ständig anhebt, und dabei tritt in einigen von uns der Egoismus der linken Linie auf, in anderen das Geben der rechten Linie, und so steigen wir die ganze Zeit auf eine solche “Scheibe” auf, die dank dessen variiert und anhebt. Was dabei berücksichtigt wird, ist sein zentraler Punkt. An diesem zentralen Punkt vereinen wir uns alle in den Beziehungen miteinander, und dort offenbaren wir den Schöpfer in unserer Verbindung mit Ihm.

Und dort, wo wir den Schöpfer enthüllen, gibt es bereits eine Einschränkung, einen Bildschirm, eine Schlagkopplung mit dem Schöpfer – Siwug de-Hakaa, und wir  bauen bereits einen Parzuf. All dies sollte von uns ziemlich schnell gemeistert werden.

Wie können wir zum Glauben kommen, dass alle Zustände vom Schöpfer ausgehen?

Dies ist die konsequente Erkenntnis, dass es niemanden außer Ihm gibt. Es geschieht durch den Einfluss des Hohen Lichtes auf den Menschen, wenn dieses Hohe Licht, abgesehen davon, dass es uns und alles -unbelebte, pflanzliche, belebte Natur und menschliche Ebene –  steuert, leuchtet es schon etwas anders. Das heißt, das es uns nicht nur steuert, sondern einen Wunsch hat, dass das von Ihm gesteuerte Element – der Mensch, – die Empfindung hat, dass er durch dieses Hohe Licht gesteuert wird. Dies ist bereits eine neue, ganz besondere Einstellung des Schöpfers gegenüber dem Menschen.

Das heißt, der Schöpfer beginnt bereits uns zu sich zu locken, beginnt bereits, in uns das Gefühl zu Ihm selbst anzuregen. Diese Anziehungskraft kann natürlich in zwei Richtungen gehen. Auf der einen Seite regt der Schöpfer uns zu sich selbst an, und auf der anderen Seite beginnt Er, alle möglichen Gedanken, Hindernisse, unterschiedliche Störungen in uns anzuregen. Es ist ähnlich wie bei einer Übertragung: man hört eine normale Rede und gleichzeitig alle Arten von Geräuschen – dort passiert etwas auf der Leitung. Und der Schöpfer tut dasselbe, Er beherrscht diese Dinge meisterhaft, und wir müssen damit arbeiten können.

So regt der Schöpfer in der Regel die Verbindung mit uns an und gleichzeitig löst Er etwas Negatives zwischen uns aus, jede mögliche Verwirrung. Angenommen, ihr seht mich jetzt an, hört zu, wollt die Essenz begreifen, und gleichzeitig seht ihr das Kissen, auf das ihr fallt. Störungen! Aber sie sind notwendig, denn auf diese Weise stärkt man die Verbindung.

Was muss man tun? – Den Schöpfer bitten. Versuche nicht, dich selbst aufzuheitern, als würdest du jetzt etwas tun, ein Glas Kaffee trinken, um dich irgendwie aufzuwärmen, dich selbst irgendwie zu ärgern. Nein, du musst deinen “Esel” nicht aufregen – du musst den Schöpfer bitten. Das ist das Beste! Bitte Ihn zurück: “Danke, dass du mir Gedanken über mich selbst gibst. Danke, dass du mir den Wunsch zu schlafen gibst, anstatt der Lektion zuzuhören. Ich möchte auch “Danke” sagen, dass du mich jetzt aufmuntern und noch mehr zu Dir heranziehen wirst”. Ihr habt bereits alle Voraussetzungen, um mit dieser Arbeit zu beginnen. So geht das, ganz einfach.

Das heißt, es ist ratsam, keine eigenen Anstrengungen zu unternehmen. Die einzigste Anstrengung muss darin bestehen, dass wir uns in allen Lebenslagen an den Schöpfer wenden, bis klar wird, dass es niemanden außer Ihm gibt, nur Er steht vor euch.

Artikel des Tages von Montag, den 2.09.2019

 

Der kommende Kongress ist mein erster. Können Sie mir eine praktische und effektive Methode nennen, um mein “Ich” auf dem Kongress zu annullieren?

Tatsächlich gibt es nichts Wichtigeres. Ich würde sagen, das ist das Einzige was du brauchst, denn der Kongress vereint die Kraft von Tausenden von Menschen auf der ganzen Welt, die hier zusammenkommen. Der Kongress selbst wird tausend Teilnehmer haben und es ist eine sehr große Kraft.

Jeder, der zum Kongress kommt, muss sich auf die Teilnahme vorbereiten. Das heißt  er sollte im Voraus verstehen, dass er zum Kongress kommt um sich zu annullieren. Das eigene Ego nicht zu löschen, als ob es nicht existiert – das ist nicht nötig, es ist eine Lüge, weil es unsere Natur ist. Und je weiter wir vorankommen, desto mehr wird sich unser Egoismus wachsen. Wir müssen verstehen, wie wir über unseren Egoismus hinauswachsen können. Das heißt, zusammen mit unserem Egoismus sollten wir beginnen, das Gegenteil davon zu spüren. Ich bin Egoist, und ich will so und so handeln – das Ego nicht zu ebnen, nicht zu zerstören und auf keinen Fall zu verringern, nur seine Handlungen, seine Verwirklichung zu reduzieren, aber nicht zu denken, dass wir es zerstören sollten.

Im Gegenteil, so wie es ist, kommt es vom Schöpfer, denn der Egoismus ist die höchste Kraft, das Einzige, was wir haben. Wir können es nicht verweigern, denn dann geben wir unsere Natur auf. Wir müssen eine weitere Schicht über dem Egoismus herstellen, wie ein Sandwich, das diesen Egoismus in das Gegenteil verwandeln würde – den Altruismus, die Verbindung zwischen uns. Wir müssen verstehen, dass wir diese Verbindung nur zwischen uns, den Mitgliedern von “Bnei Baruch” auf der ganzen Welt, und nicht zwischen allen Menschen auf der Welt herstellen. Wir sind noch nicht bereit und sie sind noch nicht bereit dafür.

Lass dich also einstimmen, dass du so kommst, wie du bist. Du denkst nicht schlecht über dich selbst, dich interessiert es jetzt nicht mehr. Dich interessiert nur, wie du diese tausend Menschen dazu bringst, dir das Gefühl zu geben, dass du dich über deinen Egoismus erhebst: du fühlst ihn und gehst  darüber hinaus. Du bestehst aus zwei Schichten – Egoismus und Altruismus, Eigenschaften des Nehmens und Gebens. So müssen wir uns vorbereiten, und dann werden wir auf dem Kongress die Kraft spüren, die zwischen uns allen besteht. Und wie man diese Kraft nutzt, hängt von der Vorbereitung ab. Selbst wenn ihr die Tage nicht darüber nachgedacht hast, denk darüber nach, wie ihr die Eigenschaft der Hingabe, die Eigenschaft der Liebe, die Eigenschaft der Verbindung, die Annäherung dazu, das ganze Adam-System zusammenbringen wollt.

***

Was können wir als Gruppe in den bis zum Kongress verbleibenden Tagen tun, um so gut wie möglich darauf vorbereitet zu sein, das Beste aus ihm herauszuholen und dem so viel wie möglich zu geben? 

Wie können wir dem Kongress alles geben, was wir können? Das ist eine sehr gute Frage. Was würde ich empfehlen? Ihr müsst euch während des Kongresses treffen, nicht getrennt sein, als ob ihr nicht da seid. Ihr seid völlig aufgelöst. Denke daran, dass wir alle das gleiche Ziel verfolgen, nämlich die maximale spirituelle Energie aus dieser Quelle aufzunehmen. Deshalb unterstützen wir uns ab und zu gegenseitig, versammeln uns und werden noch mehr vereint. Wir lösen uns auf und nehmen alle anderen in uns auf, und doch versammeln wir uns, nachdem wir die Eindrücke vom Kongress aufgenommen haben. Solche Bewegungen nach außen und nach innen sollten uns nicht nur stärken, sondern auch neu erschaffen. Wir werden den Kongress als eine kleine Gruppe verlassen, aber auf einer Ebene, auf der wir alles aufnehmen, was wir in unserer Weltkli haben. Es wird auch davon abhängen, wie viel ihr allen gebt, wie sehr ihr versucht empfänglich zu sein, wie sehr ihr versucht, euch um alles zu kümmern – alles, was ihr tun könnt. Das gilt für fast alle Gruppen, für alle Zehner, die am Kongress sind.

Ihr solltet euch wie ein Mitglied einer Gruppe fühlen, und auf keinen Fall euch von ihr lösen. Sie treten mit anderen in Kontakt, um diese Verbindung in Ihre Gruppe zu bringen. Wenn ihr in anderen aufgeht, seid ihr bereit, euch aufzulösen, aber ihr habt immer noch euer inneres Selbst, das die Essenz der Gruppe ist. Und das gilt für jeden von euch. Schließlich trennen wir uns nicht von unserem egoistischen Selbst, es bleibt in uns, und wir arbeiten daran. Das gleiche gilt für die Gruppe. Sie bleibt in mir und das einzige was ich tue, ist, daran zu arbeiten. Nur so können wir die Eigenschaften, die uns der Schöpfer gegeben hat zu verbinden und unsere Ziele erreichen. Uns nicht völlig aufzulösen, uns selbst nicht zu vergessen und die Gruppe nicht zu vergessen. Ich existiere, um alle zusammenzubringen. Wenn ich als Vertreter einer Gruppe da bin, sammle ich das gesamte Weltkli zusammen mit meiner Gruppe zu einem Ganzen.

Artikel des Tages von Sonntag, den 1.09.2019

 

Wofür können wir beten und wofür ist es wichtig für uns zu beten und wofür sollen wir beten?

Wir sollten für alles beten, für alles und nur zum Schöpfer, denn Er ist die Quelle von allem, was uns passiert. Es gibt nichts  was nicht aus der Kraft geschieht, die direkt von Ihm kommt, d.h. wir existieren in diesem Feld, der Schöpfer ist das Kraftfeld, das uns hält. Und wenn wir beten,  regen wir mit unseren Wünschen das Verlangen dieses Feldes an. Das sind physische Kräfte, nur sind sie für uns nicht wahrnehmbar, denn sie wirken fürs Geben, nicht für das Empfangen.

Wir arbeiten um zu empfangen, wir sind egoistisch, und dieses spirituelle Feld arbeitet um zu geben, und deshalb spüren wir es nicht. Aber in dem Moment, in dem ich anfange zu bitten und zu bitten, uns näher zu kommen, uns zu sammeln, uns über den Egoismus zu erheben, dann bin ich diesem Feld ähnlich – dem Feld des Schöpfers und beeinflusse es, und es wirkt auf mich zurück. Das sind die Gesetze der Physik, hier gibt es nichts Übernatürliches.

So kann ich um alles bitten, von jeder Kleinigkeit, von der Arbeit einer einzelnen Zelle bis zum ganzen Körper, bis zur Interaktion von mir mit meinen Verwandten, Freunden, mit der Welt – mit jedem, mit allem. Aber die Frage ist, worauf soll ich achten, worauf antwortet der Schöpfer?

Der Schöpfer antwortet auf alles, was auf die allgemeine Korrektur gerichtet ist, auf das Ziel, das er von der ganzen Schöpfung erwartet. Deshalb ist das wahre Gebet das Gebet für die Vereinigung. Alles andere sollte auch verwendet werden, aber es ist wirklich notwendig, es nach der Notwendigkeit zu nutzen und sicherstellen, dass unsere Forderungen nicht so egoistisch sind.

Das Beste, was man tun kann, ist, sich an den Schöpfer zu wenden, wenn ich für Freunde bitte. Es ist absolut klar wahrnehmbar, passt in Sein Feld, und so habe ich bereits eine Interaktion mit Ihm. Es mag noch nicht offensichtlich sein, es mag nicht greifbar sein, aber es ist bereits eine Interaktion.

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Wie ist das Verhältnis von Verbindung zu Verbreitung?

An erster Stelle ist die Verbindung, an zweiter: die Verbreitung, damit die Verbreitung zur Verbindung beiträgt. Dennoch ist das Wichtigste die Verbindung.

Welches Verhältnis? Schließlich können wir uns endlos vereinen und sagen: “Nein, wir sind noch nicht vereint.”

Ihr werdet nicht in der Lage sein, euch zu vereinen, wenn ihr nicht verbreitet, denn es geht zusammen, zum gleichen Ziel. Ihr könnt nicht an euch selbst denken, ohne an die Welt zu denken, denn ihr existiert damit durch euch das Licht der Verbindung, die Kraft der Vereinigung in die Welt kommt. Und so hofft nicht einmal, dass ihr in der Lage sein werdet euch zu vereinen, ohne dass ihr mit der Welt arbeitet. Ihr müsst mit ihr arbeiten!  Aber nicht nur, um Menschen auf euren Campus aufmerksam zu machen, sondern auch, um sie allgemein darauf aufmerksam zu machen. Denn auf diese Weise, wenn sie dir mindestens einmal zuhören, werden sie automatisch eingeschaltet, auch wenn sie keine eigenen Vorstellungen haben, keine Kenntnis davon – nichts. Ihr hattet Kontakt mit ihnen – das ist alles! Nun fließt dieses Feld, das ihr anregt, auch durch sie hindurch. Also muss man etwas unternehmen. Die Natur wird Druck auf uns ausüben, um uns zu vereinen, wenn nicht durch guten Kräfte, so durch böse, aber sie wird uns immer noch zwingen, uns zu vereinen. Es wird solche Naturkatastrophen geben (auch ohne Kriegsausbruch), dass wir uns nähern werden, etwas zusammen unternehmen, irgendwo weglaufen – sonst kannst du uns nicht zwingen, uns einander näher zu kommen. Und wenn eine Katastrophe groß ist, vergisst man alles, um zu überleben und sich zu vereinen.

Also, ist das ein guter Weg?

Und ihr könnt das erklären, es ist eure Mission! Das was ihr verstehst und andere nicht verstehen, ist euer Problem! Das ist es, was euch in eurem spirituellen Fortschritt zum Schöpfer stoppt, denn ihr seid bereits wie ein spiritueller Egoist und ihr beruhigt euch in dem, was ihr tut. “Ich verstehe alles, ich weiß alles, ich habe alles in “die Schubladen” angeordnet, ich verstehe, wie sich alles bewegt – alles ist in Ordnung. Und die anderen interessieren mich nicht”, das ist es, was ihr versucht zu sagen. Das wird aber so nicht gehen!

Wenn die anderen nicht mit euch vorankommen, werdet ihr nicht in der Lage sein, alleine vorwärts zu kommen. Ihr repräsentiert den Kopf des gesamten Parzufs – Adam, die Seele. Und wenn ihr seinen Körper nicht hinter euch bewegt, weil sein Körper ohne Kopf ist und sich nur bewegt, wenn du ihn inspirierst, ihn nach vorne ziehst, man braucht ihm nicht viel erklären. Erkläre die folgende Kleinigkeit: “Für dein Verlangen ist es das, was du tun musst”, – in diesem Maß wird er dir folgen, und in diesem Maß wirst du vorwärts gehen, sonst nicht.

Wenn ihr nach Gründen sucht, warum ihr den Schöpfer, die höhere Welt, noch nicht spüren könnt, dann ist das einer der Hauptgründe: Ihr tragt nicht die ganze Menschheit mit euch. Und wir sind im Zustand der “letzten Generation”, also bist du verpflichtet sie alle mitzunehmen.

 

Zitate zum Schlafengehen…

Baal HaSulam, Shamati 15, Die Bedeutung „anderer Götter“ in der spirituellen Arbeit“ 

Wenn der Mensch beginnt, mehr als er es gewohnt ist zu arbeiten, wehrt sich der Körper und lehnt sich mit aller Kraft gegen diese Arbeit auf, weil das Geben für den Körper ein Joch und eine schwere Bürde ist und er diese Arbeit nicht aushalten kann. Und der Widerstand des Körpers äußert sich im Menschen im Aufkommen von fremden Gedanken, wobei er zu fragen beginnt: „Wer und was?“ Und durch diese Fragen sagt sich der Mensch, dass diese Gedanken ihm sicherlich von der Sitra Achra (der anderen Seite) gesendet werden, um ihn bei der Arbeit zu stören.Wenn der Mensch aber sagt, dass sie von der Sitra Achra kommen, verstößt er gegen das Geschriebene: „Du sollst keine anderen Götter haben neben Mir.“ Der Sinn besteht darin, dass der Mensch glauben muss, dass das von der Heiligen Shechina kommt, denn „es gibt nichts außer Ihm.“ Stattdessen zeigt die Heilige Shechina dem Menschen seinen wahren Zustand – wie er auf dem Wege des Schöpfers wandelt. Dadurch, dass sie ihm diese Fragen sendet, die als „fremde“ (ablenkende) Gedanken gelten, sieht sie, wie er auf diese Fragen antwortet, die als „fremde Gedanken“ gelten. All das muss der Mensch verstehen – seinen wahren Zustand in der Arbeit – damit er weiß, was zu tun ist.