Einträge von Brigitte Noe

Shamati 173. Warum man „LeChaim!“ sagt

Ich hörte während eines Shabbat-Mahls, am 7. Mai 1949 Über das LeChaim!-Sagen[1] während des Weintrinkens erklärte er [Baal HaSulam], dass dies sich auf den Ausspruch der Weisen bezieht, die sagten: „Wein und Leben entsprechend der Weisen und deren Schüler!“ Im Nachhinein fällt es einem schwer zu verstehen, warum gerade „entsprechend der Weisen usw.“ und nicht […]

Zitate zum Schlafengehen…

Rabash. Artikel 13 (1988). Was ist „Der Hirte des Volkes ist das ganze Volk“ in der Arbeit? Um das Bedürfnis nach Glauben zu spüren, muss sich der Mensch zunächst vorstellen, welchen Nutzen er aus dem Glauben ziehen kann und was er verliert, wenn er nur einen unvollständigen Glauben hat. Zuerst muss er sich selbst den […]

Shamati 189. Die Handlung beeinflusst den Gedanken

Ich hörte am 27. Tishrei Verstehe den Grund für den Scharfsinn, die Begeisterung und die Schlauheit, wenn alle Organe in voller Geschwindigkeit koordiniert zusammenarbeiten, während jemand an materielle Besitztümer denkt. Aber was die Seele und deren Bedürfnisse betrifft, so arbeiten der Körper des Menschen und alle seine Sinnesorgane schwermütig. Die Sache ist die, dass der […]

Shamati 188. Die ganze Arbeit ist nur da, wo es zwei Wege gibt

 Ich hörte nach dem Shabbat, am 25. Januar 1948 Alle Arbeit ist nur da, wo es zwei Wege gibt, wie wir [in der Schrift] fanden: „Und er soll in ihnen [den Geboten] leben und nicht in ihnen sterben.“ Und die Bedeutung von „Soll getötet werden, aber [die Gebote] nicht übertreten“ wendet man üblicherweise nur bei drei […]

Shamati 187. Im Bemühen überwiegen

Ich hörte Das Konzept des unteren Hej in Ejnaim (Augen) bedeutet, dass es auf den Augen einen Massach (Schirm) und eine Bedeckung gab, wobei „Augen“ die Vorsehung bedeutet, wenn also der Mensch die verborgene Lenkung sieht. Eine Prüfung heißt, dass ein Mensch nicht nach Belieben entscheiden kann; wenn er nicht in der Lage ist, weder den Wunsch des Schöpfers noch die Absicht seines […]

Shamati 186. Mache aus deinem Shabbat einen Werktag und bedürfe der Geschöpfe nicht mehr

Ich hörte Am Shabbat ist es verboten, Arbeit zu verrichten, womit die Erweckung von unten gemeint ist. Und ein weiser Schüler, also ein Schüler, der würdig wurde, der Schüler des Schöpfers zu werden, der „Weiser“ genannt wird, gilt auch als eine Erweckung von Oben, indem er die Geheimnisse der Tora enthüllt. Wenn daher eine Erweckung von Oben kommt, wird auch das als Shabbat bezeichnet. Zu dieser Zeit fürchtet sich […]

Shamati 185. Auf dem Ungelehrten ruht die Ehrfurcht vor dem Shabbat

Ich hörte Die Weisen sagten: „Auf dem Ungelehrten ruht die Ehrfurcht vor dem Shabbat.“ Der weise Schüler gilt als Shabbat, und der Shabbat wird als Gmar Tikun (Endkorrektur) erachtet. Wie in Gmar Tikun die Kelim bereits korrigiert und geeignet sein werden, um das Höhere Licht zu empfangen und zu bekleiden, so gilt somit auch der Shabbat als Gmar (Abschluss/Ende), was bedeutet, das Höhere Licht kann in den Unteren erscheinen und sich […]

Shamati 184. Der Unterschied zwischen dem Glauben und dem Verstand

Ich hörte am 14. Februar 1949 Der Unterschied zwischen Glaube und Verstand. Der Glaube hat den Vorzug, dass er einen größeren Einfluss auf den Körper hat als der Verstand, weil er dem Körper nähersteht. Der Glaube stellt den Aspekt von Malchut dar, und der Körper hat einen Bezug zu Malchut, weshalb der Glaube ihn beeinflusst. Der Verstand […]

Shamati 182. Moses und Salomon

Ich hörte am 10. Mai 1951 Moshe (Moses) und Shlomo (Salomo) stellen den Aspekt von Panim (Vorderseite, Angesicht) und Achoraim (Hinter- oder Rückseite) dar. Über Moses steht geschrieben: „Und du siehst meine Rückseite.“[1] Salomo dagegen ist der Aspekt der Vorderseite (des Angesichts). Und nur Salomo nutzte die Achoraim von Moses. Das ist der verborgene Sinn dessen, dass „Shlomo“ [שְׁלֹמֹה] aus den Buchstaben von „für […]

Shamati 181. Ehre

Ich hörte am 25. Nissan, dem 1. Mai 1951 Ehre ist etwas, das den Körper bremst, und auf diese Weise schädigt sie die Seele. Folglich war es für alle Gerechten, die berühmt und geachtet wurden, eine Strafe. Aber die großen Gerechten – wenn der Schöpfer nicht will, dass sie durch ihre Berühmtheit als Gerechte Verlust […]

Shamati 177. Sühne

Ich hörte „Die Sühne der Sünden“ geschieht durch die Enthüllung des Lichtes Chochma (Weisheit). Die Beichte (das Selbstbekenntnis) zieht Chochma an. Je mehr der Mensch beichtet, desto mehr Chochma offenbart sich ihm. Darüber wird gesagt: „Und an jenem Tag, … soll der Frevel Jakobs gesucht werden, doch es wird keinen geben.“ Das ist so, da jede vergebene Sünde nicht eher vergeben […]

Shamati 176. Beim Trinken des Branntweins nach der Hawdala

Ich hörte am Ausgang von Jom Kippur, am 21. September 1950 „Und er würde einen Jom Tow (Festtag) machen, als er aus der Heiligkeit hinaustrat.“ Heiligkeit (Kodesh) wird als Chochma (Weisheit) und Linke Linie angesehen, dort wo es Angst vor den Dinim (Urteile) gibt. Daher gibt es dort keinen Platz für Jom Tow. Vielmehr „als […]

Shamati 175. Wenn aber des Weges dir zu viel ist

Ich hörte während eines Shabbat-Mahls, beim Wochenabschnitt BeHar-BeChukotai, am 22. Mai 1949 „Wenn aber des Weges dir zuviel ist, dass du solches nicht tragen kannst.“[1] Er [Baal Sulam] interpretierte: Warum ist der Weg so lang? Weil „du solches nicht tragen kannst“ – weil er das Joch von Tora und Mizwot nicht tragen kann: Deswegen kommt […]