Einträge von Brigitte Noe

Shamati 164. Es gibt einen Unterschied zwischen dem Materiellen und dem Spirituellen

Ich hörte am 8. August 1948 Es gibt einen Unterschied zwischen dem Materiellen und dem Spirituellen: Im Materiellen geht die Kraft der Handlung voraus, wie es geschrieben steht: „Bevor sie rufen, werde ich antworten“[1], wo die Reihenfolge bereits gemäß Gmar Tikun (der Endkorrektur) ist, dass man nichts tut, bevor man die Kraft dazu hat. Im Spirituellen hingegen, […]

Shamati 215. Der Glaube

Ich hörte Besonders der Glaube ist reine Arbeit. Dies ist so, weil der Wille zu empfangen an dieser Arbeit nicht teilnimmt. Sondern im Gegenteil, der Wille zu empfangen widersetzt sich ihr. Denn die Natur dieses Willens besteht darin, dass er nur dort arbeitet, wo er sieht und weiß. Doch über dem Verstand ist es nicht so. Also kann auf diese Weise […]

1984/14 Für immer soll der Mensch alles verkaufen, was er hat und die Tochter eines weisen Schülers heiraten

„Für immer soll der Mensch alles verkaufen, was er hat und die Tochter eines Weisen Schülers heiraten“. „Der Mensch soll immer alles verkaufen, was er besitzt, und eine Tochter des weisen Schülers (eines Weisen) heiraten“ (Psachim 49). Das bedeutet, dass er den ganzen Besitz, den er mithilfe seiner Anstrengungen erworben hatte, verkaufen soll, sich von […]

Shamati 18: Was bedeutet „In Verborgenheit weine meine Seele“ in spiritueller Arbeit?

Ich hörte im Jahr 1940 in Jerusalem Wenn sich über dem Menschen die Verhüllung des Spirituellen verstärkt und er in einen solchen Zustand gelangt, dass er keinerlei Geschmack an spiritueller Arbeit verspürt und überhaupt nicht in der Lage ist, sich Liebe und Ehrfurcht weder vorzustellen noch zu empfinden, und nicht in der Lage ist, irgendetwas […]

Shamati 85: Was ist „die Frucht des prächtigen Baumes“ in der spirituellen Arbeit?

Ich hörte zu Sukkot am 27. September 1942 Es steht geschrieben: „Und ihr sollt euch am ersten Tage eine Frucht nehmen vom prächtigen Baum, Palmenzweige und einen Zweig vom Baume der Väter und Bachweiden“[1]. Und hier muss man den Ausdruck „Frucht des prächtigen Baumes“ deuten: „Baum“ bedeutet „ein Gerechter“, genannt Baum des Feldes. „Früchte“ sind die Nachkommen des […]

Shamati 97: Abfälle des Dreschbodens und der Weinkellerei

Ich hörte Goren (Dreschboden) bedeutet eine geringe Menge an guten Taten, wenn der Mensch den Aspekt von Gronot (Hebr.: Hälse; klingt wie Ger’onot – Mängel) mit dem Schöpfer verspürt. Daher verringert er die guten Taten. Und danach kommt er in den Aspekt von Jekew (Weinkeller), was die Bedeutung von „Und er beleidigt den Namen des Schöpfers“ ist. Sukkot (Laubhüttenfest) wird als Freude angesehen, was […]

Shamati 13: Ein Granatapfel

Ich hörte bei der Mahlzeit in der 2. Nacht von Rosh HaShana am 5. Oktober 1948 Der „Granatapfel“ sagte er, deutet an, was die Weisen sagten, dass „sogar die Verbrecher in dir voller Mizwot (Gebote) sind, wie ein Granatapfel“[1]. Und er sagte, dass sich das Wort Rimon (Granatapfel) von dem Wort Romemut (Erhabenheit) ableitet, was die Bedeutung des Glaubens über dem Verstand ist. Dies bedeutet, […]

Wahrheit und Glaube

Die Bedeutung von Wahrheit und Glaube Artikel Nr.3, 1984-1985 Wahrheit und Glaube sind zwei entgegengesetzte Begriffe. Wir sehen, dass es in unseren Gebeten, die von den Mitgliedern der Großen Versammlung (Sanhedrin) zusammengestellt wurden, zwei entgegengesetzte Richtungen gibt. Einerseits ist die Ordnung des Gebetes so aufgebaut, dass man es gerade in der Zeit, in der man […]

Shamati 240. Fordere Deine Bittsteller, wenn sie Dein Angesicht fordern

1. Tag der Slichot-Gebete, vom Verehrungswürdigen, meinem Vater, Meister und Lehrer „Fordere Deine Bittsteller, wenn sie Dein Angesicht fordern, antworte ihnen aus den Himmeln Deiner Wohnstätte und verschließe Deine Ohren nicht vor ihren flehenden Schreien (Slichot für den ersten Tag). Siehe […] der Zweck der Erschaffung der Welt war es, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun.“ Aber damit […]

Bete um dein Leben!

Wenn Er ihm nicht hilft, dann ist ihm sein Tod lieber als sein Leben. Gebet bedeutet Arbeit bzw. „verloren“ im Herzen. Je verlorener er ist, desto stärker ist sein Gebet. Denn natürlich gleicht einer, dem es an Überflüssigem und an Luxus fehlt, nicht einem zum Tode Verurteilten, wenn nur noch bleibt, das Urteil zu vollstrecken. […]

Eine Medizin für die ganze Menschheit

Baal HaSulam und RABASH stellten eine Medizin gegen das Ego bereit, welches uns voneinander entfernt und das die Ursache von Trennung, Abneigung und gegenseitigem Hass zwischen uns ist. Mit Hilfe dieser Medizin können in der Welt alle Leiden behandelt und geheilt werden und wir können tatsächlich zu „einem Menschen mit einem Herzen“ werden. Wenn die […]

Die großen Kabbalisten im Laufe der Zeit

GROSSE KABBALISTEN IM LAUFE DER GESCHICHTE In Kabbala-Büchern gibt es eine besondere Kraft: Jeder, der sie unter der richtigen Anleitung studiert, kann den spirituellen Grad des Autors erreichen. Deshalb ist es wichtig, dass wir wissen, welche Bücher wir studieren sollen. Es gibt viele Kabbalabücher, die in verschiedenen Stilen und Formen geschrieben sind und von Kabbalisten […]

Dienet dem Schöpfer mit Freude

Moses führte sie an das Ende des Gedankens, des Verständnisses und der Vernunft, der niedrigsten Stufe, die es gibt.  Und [dies] nur dann, als sie mit einem solchen Zustand einverstanden waren, darin ohne jegliches Wanken oder jedwede Bewegung zu gehen – sogar in einem solchen Zustand zu verweilen, als wären sie in der größten Gadlut und darüber […]

Shamati 53: Die Sache der Begrenzung

Ich hörte am Shabbatabend, am 4. Juni 1943 Die Sache der Begrenzung ist, seinen Zustand, in dem man sich befindet, zu begrenzen und nicht Gadlut(Größe) zu wollen. Vielmehr möchte man im gegenwärtigen Zustand, in welchem man sich befindet, für immer verweilen. Und dies wird „immerwährende Dwekut“ (Anhaftung) genannt. Egal wieviel Gadlut man besitzt, selbst wenn man die kleinste Katnut (Kleinheit) hat, wenn sie […]

Die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu den Geschöpfen

Aus dem Buch „Pri Chacham“ (Frucht der Weisen, Band „Artikel“) „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. Rabbi Akiva sagt, das sei die große Gesamtheit der Tora Gesamtheit und Detail Das oben erwähnte Zitat ist zwar eines der bekanntesten und meistzitierten Redensarten, doch wurde es immer noch nicht in seinem ganzen Umfang erläutert. Das, weil das […]