Einträge von Brigitte Noe

Shamati 177. Sühne

Ich hörte „Die Sühne der Sünden“ geschieht durch die Enthüllung des Lichtes Chochma (Weisheit). Die Beichte (das Selbstbekenntnis) zieht Chochma an. Je mehr der Mensch beichtet, desto mehr Chochma offenbart sich ihm. Darüber wird gesagt: „Und an jenem Tag, … soll der Frevel Jakobs gesucht werden, doch es wird keinen geben.“ Das ist so, da jede vergebene Sünde nicht eher vergeben […]

Shamati 176. Beim Trinken des Branntweins nach der Hawdala

Ich hörte am Ausgang von Jom Kippur, am 21. September 1950 „Und er würde einen Jom Tow (Festtag) machen, als er aus der Heiligkeit hinaustrat.“ Heiligkeit (Kodesh) wird als Chochma (Weisheit) und Linke Linie angesehen, dort wo es Angst vor den Dinim (Urteile) gibt. Daher gibt es dort keinen Platz für Jom Tow. Vielmehr „als […]

Shamati 175. Wenn aber des Weges dir zu viel ist

Ich hörte während eines Shabbat-Mahls, beim Wochenabschnitt BeHar-BeChukotai, am 22. Mai 1949 „Wenn aber des Weges dir zuviel ist, dass du solches nicht tragen kannst.“[1] Er [Baal Sulam] interpretierte: Warum ist der Weg so lang? Weil „du solches nicht tragen kannst“ – weil er das Joch von Tora und Mizwot nicht tragen kann: Deswegen kommt […]

Shamati 173. Warum man „LeChaim!“ sagt

Ich hörte während eines Shabbat-Mahls, am 7. Mai 1949 Über das LeChaim!-Sagen[1] während des Weintrinkens erklärte er [Baal HaSulam], dass dies sich auf den Ausspruch der Weisen bezieht, die sagten: „Wein und Leben entsprechend der Weisen und deren Schüler!“ Im Nachhinein fällt es einem schwer zu verstehen, warum gerade „entsprechend der Weisen usw.“ und nicht […]

Shamati 172. Verhinderungen und Verzögerungen

Ich hörte am 7. Tag von Pessach, dem 20. April 1949, in Tel Aviv Alle Verhinderungen und Verzögerungen, die vor unseren Augen erscheinen, sind nur eine Form der Annäherung, denn der Schöpfer möchte uns näherbringen. Und erst alle diese Verhinderungen lassen uns näherkommen, da wir ohne sie keine Möglichkeit hätten, uns Ihm anzunähern. Dies ist […]

Shamati 171. Sohar, Abschnitt Emor

Ich hörte am 18. April 1949 Im Sohar, Abschnitt „Emor“, steht: Die Versammlung Israels sagte: „Ich schlafe im ägyptischen Exil.“[1] Die Verflüchtigung der Mochin heißt „Schlaf“. „Und mein Herz ist wach“. Das Herz bedeutet die 32 Wege der Weisheit. Das heißt Chochma (Weisheit) hat in ihnen geleuchtet, doch sie war ohne die Einkleidung in Chassadim (Gnade), und das wird „das ägyptische […]

Shamati 170. In deiner Tasche soll kein großer Stein sein

Ich hörte „Du sollst nicht in deiner Tasche einen großen und einen kleinen Stein haben.“[1] Als Ewen (Stein) wird der Aspekt des Glaubens bezeichnet (der den Messstein darstellt). Das ist der Aspekt von klein, der über dem Verstand ist. Doch zugleich solltest du dann sagen, dass du einen „großen Stein“ hast, also dass du Verstand besitzt. Es bedeutet, dass das, was […]

Shamati 169. Das Konzept des vollkommenen Gerechten

Ich hörte Das Konzept eines „vollkommen Gerechten“, der nicht sündigte. Steht aber nicht etwa geschrieben: „Es gibt keinen Gerechten auf der Erde, der Gutes tut und nicht sündigt?“ Und er antwortete, dass es auf jeder einzelnen Stufe den Aspekt von einem vollkommen Gerechten gibt, wo es keine Sünde gibt. Und auf dieser Stufe hat er niemals gesündigt. Auf […]

Shamati 167. Der Grund, warum er Shabbat Teshuwa heißt (nennt)

Ich hörte am Shabbat Teshuwa, am 9. Oktober 1948, in Tel Aviv Er wird aus dem Grund „Shabbat Teshuwa“ („Shabbat der Reue“) genannt, weil wir (am Ende der zehn Tage der Reue am Jom Kippur) „Für die Sünde“ sagen. Und jeder, der genau dieses „Für die Sünde“ untersucht, findet sich dort in sechzig Prozent davon […]

Shamati 165. Eine Erklärung für Elishas Bitte von Elia

Ich hörte Elia fragte ihn: „Was soll ich für dich tun?“ Und er antwortete: „Eine doppelte Menge deines Geistes.“ Und er antwortete: „Du hast etwas Schwieriges gefragt.“ Es ist so, dass es die Klärung der 248 gibt und die Unterscheidung des steinernen Herzens (Lew haEwen), das nicht geklärt werden kann. Wenn man jedoch die 248 […]

Shamati 164. Es gibt einen Unterschied zwischen dem Materiellen und dem Spirituellen

Ich hörte am 8. August 1948 Es gibt einen Unterschied zwischen dem Materiellen und dem Spirituellen: Im Materiellen geht die Kraft der Handlung voraus, wie es geschrieben steht: „Bevor sie rufen, werde ich antworten“[1], wo die Reihenfolge bereits gemäß Gmar Tikun (der Endkorrektur) ist, dass man nichts tut, bevor man die Kraft dazu hat. Im […]

Shamati 163. Was die Autoren des Sohar sagten

Ich hörte nach Shabbat, Wochenabschnitt Masej, am 7. August 1948 in Tel Aviv Die Art und Weise wie die Autoren des Sohar ihre Enthüllungen in der Form von Moral wiedergaben, ist keine Notwendigkeit. Ihre Geheimnisse hätten sie auch auf andere Weise offenbaren können. Sie wollten ihre Geheimnisse jedoch in Moral kleiden, damit es für den […]

Shamati 162. Weshalb man nach dem Abschluss eines Buches der Tora „Chasak“ sagt

Ich hörte während der Morgenmahlzeit am Shabbat, am 2. Aw, in Tel Aviv „Chasak“[1] (stark), das man nach dem Abschluss eines Buches [der Tora] sagt, bedeutet, dass die Vollendung uns die Stärke geben sollte, um alle Stufen abzuschließen. Denn wie es im Körper 248 Organe und 365 Sehnen gibt, so hat auch die Seele 613, […]

Shamati 160. Der Grund für das Abdecken der Mazot

Ich hörte Er [Baal Sulam] erklärt, warum es üblich sei, dass die Mazot (Matzen – ungesäuertes Brot) stets zugedeckt liegen, also durch einen Matzenteller oder durch eine andere bedeckende Sache. Es steht geschrieben: „Und das Volk lud seinen Teig, bevor er gesäuert war, mit seinen in ihren Kleidern eingebundenen Backtrögen auf seine Schultern.“ Die Andeutung […]

Shamati 158. Die Bedeutung des Brauchs, an Pessach nicht bei anderen zu speisen

Ich hörte während des Morgenmahls zu Pessach im Jahr 1948 Die Bedeutung des Brauchs besagt, dass es wegen der Kashrut nicht üblich ist bei anderen zu speisen. Warum gilt dies nicht für das ganze Jahr? Und selbst wenn man von jemandem weiß, dass es dort vollkommen kosher ist, sogar besser als im eigenen Haus, so pflegt man dennoch […]