Einträge von Brigitte Noe

Shamati 167. Der Grund, warum er Shabbat Teshuwa heißt (nennt)

Ich hörte am Shabbat Teshuwa, am 9. Oktober 1948, in Tel Aviv Er wird aus dem Grund „Shabbat Teshuwa“ („Shabbat der Reue“) genannt, weil wir (am Ende der zehn Tage der Reue am Jom Kippur) „Für die Sünde“ sagen. Und jeder, der genau dieses „Für die Sünde“ untersucht, findet sich dort in sechzig Prozent davon […]

Shamati 165. Eine Erklärung für Elishas Bitte von Elia

Ich hörte Elia fragte ihn: „Was soll ich für dich tun?“ Und er antwortete: „Eine doppelte Menge deines Geistes.“ Und er antwortete: „Du hast etwas Schwieriges gefragt.“ Es ist so, dass es die Klärung der 248 gibt und die Unterscheidung des steinernen Herzens (Lew haEwen), das nicht geklärt werden kann. Wenn man jedoch die 248 […]

Shamati 164. Es gibt einen Unterschied zwischen dem Materiellen und dem Spirituellen

Ich hörte am 8. August 1948 Es gibt einen Unterschied zwischen dem Materiellen und dem Spirituellen: Im Materiellen geht die Kraft der Handlung voraus, wie es geschrieben steht: „Bevor sie rufen, werde ich antworten“[1], wo die Reihenfolge bereits gemäß Gmar Tikun (der Endkorrektur) ist, dass man nichts tut, bevor man die Kraft dazu hat. Im […]

Shamati 163. Was die Autoren des Sohar sagten

Ich hörte nach Shabbat, Wochenabschnitt Masej, am 7. August 1948 in Tel Aviv Die Art und Weise wie die Autoren des Sohar ihre Enthüllungen in der Form von Moral wiedergaben, ist keine Notwendigkeit. Ihre Geheimnisse hätten sie auch auf andere Weise offenbaren können. Sie wollten ihre Geheimnisse jedoch in Moral kleiden, damit es für den […]

Shamati 162. Weshalb man nach dem Abschluss eines Buches der Tora „Chasak“ sagt

Ich hörte während der Morgenmahlzeit am Shabbat, am 2. Aw, in Tel Aviv „Chasak“[1] (stark), das man nach dem Abschluss eines Buches [der Tora] sagt, bedeutet, dass die Vollendung uns die Stärke geben sollte, um alle Stufen abzuschließen. Denn wie es im Körper 248 Organe und 365 Sehnen gibt, so hat auch die Seele 613, […]

Shamati 160. Der Grund für das Abdecken der Mazot

Ich hörte Er [Baal Sulam] erklärt, warum es üblich sei, dass die Mazot (Matzen – ungesäuertes Brot) stets zugedeckt liegen, also durch einen Matzenteller oder durch eine andere bedeckende Sache. Es steht geschrieben: „Und das Volk lud seinen Teig, bevor er gesäuert war, mit seinen in ihren Kleidern eingebundenen Backtrögen auf seine Schultern.“ Die Andeutung […]

Shamati 158. Die Bedeutung des Brauchs, an Pessach nicht bei anderen zu speisen

Ich hörte während des Morgenmahls zu Pessach im Jahr 1948 Die Bedeutung des Brauchs besagt, dass es wegen der Kashrut nicht üblich ist bei anderen zu speisen. Warum gilt dies nicht für das ganze Jahr? Und selbst wenn man von jemandem weiß, dass es dort vollkommen kosher ist, sogar besser als im eigenen Haus, so pflegt man dennoch […]

Shamati 157. Ich schlafe, aber mein Herz ist wach

Ich hörte am 18. April 1948 Im Sohar steht: „Die Versammlung von Israel sagte: ‚Ich schlafe im ägyptischen Exil, wo meine Söhne in schwerer Knechtschaft waren.‘“[1] Mochin befanden sich im Zustand des Schlafes, wie man den Vers „es gibt“ erklärte: Ihr Gott schläft. „Aber mein Herz ist wach, um sie zu schützen, damit sie im Exil […]

Shamati 156. Dass er nicht nehme vom Baum des Lebens

Ich hörte am 15. Shewat „Dass er nicht nehme vom Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich.“[1] Und mein Vater, Herr, Lehrer und Meister[2] erklärte, er könne vielleicht von den verdeckten Chassadim (Güte, Barmherzigkeit) nehmen, also von Chase (Brust) aufwärts, weil es dort vollkommene Versorgung gibt, und dadurch wird die Sünde des Baumes der […]

Shamati 155. Reinheit des Körpers

Ich hörte während eines Shabbat-Mahls, am 13. Shewat Die Reinheit des Körpers verweist auf die Reinheit des Verstandes. Die Reinheit des Verstandes wird als Wahrheit bezeichnet, in der keine Lüge beinhaltet ist. Und darin sind nicht alle gleich. Denn manche sind äußerst genau. Doch in Hinsicht auf die Reinheit des Körpers lohnt es sich nicht, sehr genau […]

Shamati 152. Denn die Bestechung lässt die Augen der Weisen erblinden

Ich hörte am 6. Januar 1948 „Denn die Bestechung lässt die Augen der Weisen erblinden.“ Wenn der Mensch beginnt, die Arbeit und ihre Bedingungen kritisch zu betrachten, kommt er zur Schlussfolgerung, dass er aus zwei Gründen nicht über die Möglichkeit verfügt, die Arbeit auf sich zu nehmen: Die Belohnung für die Arbeit ist nicht hundertprozentig […]

Shamati 150. Singet zum Schöpfer, denn Stolz hat Er geschaffen

Ich hörte am 14. Shewat Im Vers „Singet zum Schöpfer, denn Stolz hat Er geschaffen“ scheint es, dass „Singet“[1] (samru) die Bedeutung hat wie „Meine Stärke“ (asi) und „Abschneiden“ (smirat). Das bedeutet, dass man stets den Weinberg des Schöpfers beschneiden und die Dornen abschneiden/stutzen muss. Und sogar wenn einer sich vollständig fühlt und ihm scheint, […]

Shamati 149. Warum man den Aspekt von Chochma heranziehen muss

Ich hörte am 9. März 1953, Tel Aviv Er [Baal Sulam] fragte: „Warum muss man Chochma (Weisheit) heranziehen, welche Wissen ist, wenn doch all unsere Arbeit im Glauben über dem Wissen besteht?“ Und er erklärte das so: „Wenn die Gerechten der Generation sich nicht im Aspekt des Wissens befänden, wäre die Gesamtheit Israels nicht in […]