Einträge von Brigitte Noe

Shamati 152. Denn die Bestechung lässt die Augen der Weisen erblinden

Ich hörte am 6. Januar 1948 „Denn die Bestechung lässt die Augen der Weisen erblinden.“ Wenn der Mensch beginnt, die Arbeit und ihre Bedingungen kritisch zu betrachten, kommt er zur Schlussfolgerung, dass er aus zwei Gründen nicht über die Möglichkeit verfügt, die Arbeit auf sich zu nehmen: Die Belohnung für die Arbeit ist nicht hundertprozentig […]

Shamati 150. Singet zum Schöpfer, denn Stolz hat Er geschaffen

Ich hörte am 14. Shewat Im Vers „Singet zum Schöpfer, denn Stolz hat Er geschaffen“ scheint es, dass „Singet“[1] (samru) die Bedeutung hat wie „Meine Stärke“ (asi) und „Abschneiden“ (smirat). Das bedeutet, dass man stets den Weinberg des Schöpfers beschneiden und die Dornen abschneiden/stutzen muss. Und sogar wenn einer sich vollständig fühlt und ihm scheint, […]

Shamati 149. Warum man den Aspekt von Chochma heranziehen muss

Ich hörte am 9. März 1953, Tel Aviv Er [Baal Sulam] fragte: „Warum muss man Chochma (Weisheit) heranziehen, welche Wissen ist, wenn doch all unsere Arbeit im Glauben über dem Wissen besteht?“ Und er erklärte das so: „Wenn die Gerechten der Generation sich nicht im Aspekt des Wissens befänden, wäre die Gesamtheit Israels nicht in […]

Shamati 148. Die Klärung von bitter und süß, Wahrheit und Lüge

Ich hörte Es gibt eine Unterscheidung von „bitter und süß“ und eine Unterscheidung von „Wahrheit und Lüge“. Die Analyse von Wahrheit und Lüge findet in Mocha (Verstand) statt, und die Analyse von bitter und süß findet im Herzen statt. Deswegen muss man der Arbeit im Herzen Aufmerksamkeit schenken und darauf achten, dass sie im Aspekt […]

Shamati 145. Was heißt es, dass Er gerade „den Weisen Weisheit gibt“?

Ich hörte am 11. Februar 1943 „Gibt Weisheit den Weisen.“ Er [Baal Sulam] stellte die Frage: „Müsste es nicht heißen: ‚Gibt Weisheit den Dummen‘?“ Und er antwortete: Es ist bekannt, dass es im Spirituellen keinen Zwang gibt, sondern jeder bekommt gemäß seinem Willen. Der Grund dafür ist, dass Spiritualität Quelle des Lebens und des Genusses […]

Shamati 139. Der Unterschied zwischen den sechs Werktagen und Shabbat

Ich hörte Die sechs Werktage werden als Seir Anpin (SA) angesehen, und Shabbat heißt Malchut. Und er fragte: Ist nicht etwa Seir Anpin eine höhere Stufe als Malchut? Und warum ist Shabbat wichtiger als die Werktage? Und auch: „Warum heißen sie Jamej Chol[1] (Werktage)?“ Und die Sache ist die, dass die Welt nur von Malchut genährt wird und Malchut daher den Namen „Versammlung von Israel“ hat, und […]

Shamati 138. Über Furcht und Angst, die einen Menschen manchmal überkommen

Ich hörte 1942 Wenn Furcht über einen Menschen kommt, sollte er wissen, dass es „nichts außer Ihm“ gibt, sogar bei Magie. Und wenn er sieht, dass ihn die Furcht überkommt, sollte er sagen, dass es keine Zufälle gibt, sondern dass der Schöpfer ihm eine Möglichkeit von Oben gegeben hat und er muss darüber nachsinnen und […]

Shamati 137. Zelofchad sammelte Holz am Shabbat

Ich hörte im Jahr 1947 Zelofchad (Selophehad) sammelte Holz. Der Sohar erklärt, dass dieser Mann ausmaß, welcher Baum größer ist – der Baum des Lebens oder der Baum der Erkenntnis. Ein Gerechter wird „Baum des Lebens“ genannt, weil er ganz das Geben ist und es darin keinerlei Halt für die Äußeren [Kräfte] gibt. Die Vollkommenheit […]

Shamati 136. Der Unterschied zwischen den ersten Briefen und den letzten Briefen

Ich hörte zu Purim im Jahr 1947 Der Unterschied zwischen den ersten Briefen und den letzten Briefen besteht nur in der Abschrift des Geschriebenen, das heißt im Inhalt des Geschriebenen, das vom Palast des Königs ausging, wobei die Schreiber des Königs den Inhalt erweiterten, damit der Inhalt klarer wird. Im Inhalt hieß es einfach, „dass […]

Shamati 135. Den Reinen und den Gerechten sollst du nicht umbringen

Ich hörte am 23. März 1947, in Tel Aviv „Den Reinen und den Gerechten sollst du nicht umbringen.“ „Gerechter“ bedeutet, dass er den Schöpfer rechtfertigt, indem er alles, was er fühlt, ob gut oder schlecht, über dem Verstand aufnimmt. Dies wird als „rechts“ erachtet. Und „rein“ bedeutet die Reinheit der Sache, des Zustands wie er […]