Einträge von Brigitte Noe

Shamati 113. Das Gebet der Achtzehn (Segenssprüche)

Ich hörte am 15. Kislew, Shabbat Im Gebet der Achtzehn (Segenssprüche) steht: „Denn du erhörst das Gebet aus jedem Mund des Volkes Israel, in Barmherzigkeit.“ Und scheinbar ist das schwer [verständlich], denn zuvor sagten wir: „Denn du erhörst das Gebet aus jedem Mund.“ Das heißt, sogar von einem Unwürdigen erhört der Schöpfer das Gebet, denn […]

Shamati 112. Die drei Engel

Ich hörte zum Wochenabschnitt Wajera, im Oktober 1942 Verstehe: Die Angelegenheit der drei Engel, die Abraham während seiner Beschneidung besuchen kamen und die Angelegenheit, dass der Schöpfer ihn besuchen kam, und was Er ihm während Seines Besuchs sagte und dass der Besucher, wie die Weisen sagten, ein Sechzigstel von der Krankheit wegnimmt und die Angelegenheit […]

Shamati 111. Hauch, Stimme und Rede

Ich hörte am 2. Juli 1943, in Jerusalem Es gibt die Unterscheidungen von Hauch, Stimme und Rede, und es gibt die Unterscheidung von Eis[1], und es gibt die Unterscheidung von furchtbar. „Hauch“ wird Or Choser (zurückkehrendes Licht) genannt, welches vom Massach (Schirm) hervorkommt. Dies ist die Kraft der Begrenzung, und solange nicht in dem Maße empfangen wird, welches […]

Shamati 110. Ein Feld, das vom Schöpfer gesegnet ist

Ich hörte im Jahr 1943 „Ein Feld, das vom Schöpfer gesegnet ist“.[1] Die heilige Shechina (göttliche Gegenwart) heißt „Feld“ (שדה ,Sade), und manchmal wird aus Sade (Feld) Sheker (Lüge).[2] Denn das „Waw“ (ו) im „Hej“ (ה) ist die Seele, wobei das „Dalet“ (ד) [von Sade] die heilige Shechina (Göttliche Gegenwart) darstellt. Und in der Zeit, […]

Shamati 108. Wenn du mich für einen Tag verlässt, werde Ich dich für zwei verlassen

Ich hörte im Jahr 1943 in Jerusalem Jeder Mensch ist vom Schöpfer durch sein Empfangen entfernt. Er ist bloß wegen seines Willens zu empfangen, der in ihm ist, entfernt. Da jedoch der Mensch nicht nach Spiritualität strebt, sondern nur nach Genüssen dieser Welt, so gilt, dass er vom Schöpfer um einen Tag entfernt ist. Das […]

Shamati 107. Die zwei Engel

Ich hörte zum Wochenabschnitt Tezawe im Februar 1943, in Jerusalem Bezüglich der zwei Engel, die den Menschen am Freitagabend begleiten – ein guter und ein böser Engel: Der gute Engel heißt „Rechte [Seite]“, da der Mensch sich durch ihn der Arbeit für den Schöpfer nähert. Und das heißt „die Rechte bringt näher“. Und der böse Engel stellt […]

Shamati 106. Was ist die Bedeutung der 12 Challot (geflochtene Brote) am Shabbat?

Ich hörte im August 1942 In den Shabbat-Liedern steht: „[…] wird uns die Geschmäcker von den zwölf Challot offenbaren, welche ein Buchstabe in Seinem Namen sind, vervielfältigt und schwach.“ Wir sollten die Worte des heiligen Ari deuten. Es ist bekannt, dass durch Zimzum Bet zwei „Wawim“ entstanden, also die rechte Seite und die linke Seite. Das ist die […]

Shamati 105. Ein Bastard und weiser Schüler gehen einem ungelehrten Hohepriester voraus

Ich hörte am 1. November 1944, in Tel-Aviv „Ein Bastard und weiser Schüler geht einem ungelehrten Hohepriester voraus“. Ein Bastard bedeutet „fremder Gott“ und „grausam“. Indem der Mensch das Verbot übertritt, sich an andere Götter zu wenden, zeugen sie ihm den Bastard. Sich an andere Götter zu wenden, bedeutet, er paart sich mit der Sitra Achra (andere […]

Shamati 104. Und der Zerstörer saß

Ich hörte am Shabbatabend zum Wochenabschnitt BeReshit, im Oktober 1942 Im Sohar, Abschnitt Noah, [steht geschrieben]: „Es gab eine Flut und der Zerstörer saß mittendrin.“ Und er fragte: „Mit Flut ist Sintflut gemeint. Dies an sich ist ein Zerstörer und tödlich. Und was bedeutet dann, dass mitten in der Sintflut der Zerstörer sitzt? Und was […]

Shamati 103. Von jedem Menschen, dessen Herz willig ist

Ich hörte am Shabbatabend, zum Wochenabschnitt BeReshit, im Oktober 1942 „Von jedem Menschen, dessen Herz willig ist, nehmet Meine Spende.“[1] Das ist die geheime Bedeutung von „der Stoff meiner Spende aus der Heiligkeit“. Mit anderen Worten: Wie kommt der Mensch zum Zustand der Spende? Durch die Heiligkeit. Die Erklärung davon ist, dass, wenn der Mensch sich […]

Shamati 102. Und ihr sollt Euch nehmen eine Frucht vom Baum Hadar

Ich hörte am Tag von Ushpisin de Josef Der Vers „Und ihr sollt Euch nehmen […] eine Frucht vom Baum Hadar (Ez Hadar)“[1] bedeutet der Aspekt eines Gerechten, genannt „ein Baum, der Früchte trägt“. Dies ist der ganze Unterschied zwischen der Kedusha (Heiligkeit) und der Sitra Achra (andere Seite), dass „ein anderer Gott unfruchtbar ist […]

Shamati 101. Ein Kommentar zum Lied „Dem Sangmeister auf Shoshanim“

Ich hörte am 28. Februar 1943 Für den Sangmeister, den, der bereits gesiegt hat. Auf Shoshanim (Rosen). Gemeint ist die heilige Shechina, was die Wandlung betrifft von der Trauer zum Feiertag und zur Sasson (Freude) – dies wird im Hebräischen ähnlich geschrieben wie Shoshanim. Und weil es in ihr viele Zustände gibt – Aufstiege und […]

Shamati 100. Die schriftliche und die mündliche Tora

Ich hörte zum Wochenabschnitt Mishpatim im Jahr 1943 Die schriftliche Tora ist die „Erweckung von oben“, und die mündliche Tora ist die „Erweckung von unten.“ Und sie beide zusammen heißen: „Sechs Jahre soll er dienen; und im siebenten Jahr soll er freigelassen werden.“[1] Denn die Hauptarbeit findet eben dort statt, wo es Widerstand gibt. Und [das] wird […]

Shamati 99. Er sagte nicht: „Ein Bösewicht oder ein Gerechter“

Ich hörte am 21. Ijar in Jerusalem „Rabbi Chanina Bar Papa sagte: ‚Jener Engel, der verantwortlich ist für die Empfängnis, sein Name ist Laila (Nacht). Und er nimmt einen Tropfen und stellt ihn vor den Schöpfer und sagt vor Ihm: ‚Herr der Welt, was soll aus diesem Tropfen werden, ein Held oder ein Schwächling, ein […]

Shamati 97. Abfälle des Dreschbodens und der Weinkellerei

Ich hörte Goren (Dreschboden) bedeutet eine geringe Menge an guten Taten, wenn der Mensch den Aspekt von Gronot (hebr.: Hälse; klingt wie Ger’onot – Mängel) mit dem Schöpfer verspürt. Daher verringert er die guten Taten. Und danach kommt er in den Aspekt von Jekew (Weinkeller), was die Bedeutung von „Und er beleidigt den Namen des Schöpfers“ ist. Sukkot […]

Shamati 98. Als Spiritualität wird das bezeichnet, was niemals verloren geht

Ich hörte im Jahr 1948 Als Spiritualität wird bezeichnet, was niemals verloren geht. Daher wird der Wille zu empfangen in der Form, in der er sich befindet, nämlich „um zu empfangen“, als Körperlichkeit bezeichnet, denn er wird sich von dieser Form lösen, und die Form „um zu geben“ annehmen. Die Realität des Raumes wird in […]

Shamati 96. Der Abfall des Dreschbodens und des Weinkellers in der spirituellen Arbeit

Ich hörte am Abend von Sukkot in der Sukka im Jahr 1942   Ein Dreschboden (Goren) bedeutet männliche Dinim (Urteil), so wie es heißt „verborgen und nicht verunreinigt“, wenn er fühlt, dass er in einem Zustand von Goren (Dreschboden) ist, was Ger (Fremder) in der Arbeit bedeutet. Ein Weinkeller (Jekew) bedeutet weibliche Dinim, so wie […]

Shamati 95. Die Entfernung der Vorhaut

Ich hörte während eines Festmahls anlässlich einer  Beschneidungsfeier, im Jahr 1943 in Jerusalem Malchut an sich wird „untere Chochma (Weisheit)“ genannt, und hinsichtlich ihrer Bindung an Jessod heißt sie „Glaube“. Und über Jessod liegt eine „Vorhaut“, deren Aufgabe es ist, Malchut von Jessod zu trennen und sie sich nicht mit Jessod verbinden zu lassen. Die Kraft der Vorhaut besteht darin, dass sie ausmalt, der […]

Shamati 94. Und ihr sollt eure Seelen bewahren

Ich hörte im Jahr 1945 Im Vers „Und ihr sollt eure Seelen bewahren“ ist hauptsächlich das Bewahren der spirituellen Seele gemeint. Auf die materielle Seele hingegen achtet der Mensch selbst, auch ohne den Befehl der Tora. Denn die Regel lautet, dass das offensichtliche Erkennungsmerkmal einer Mizwa darin liegt, dass er das, was er tut, um […]