Shamati 189. Die Handlung beeinflusst den Gedanken

Ich hörte am 27. Tishrei

Verstehe den Grund für den Scharfsinn, die Begeisterung und die Schlauheit, wenn alle Organe in voller Geschwindigkeit koordiniert zusammenarbeiten, während jemand an materielle Besitztümer denkt. Aber was die Seele und deren Bedürfnisse betrifft, so arbeiten der Körper des Menschen und alle seine Sinnesorgane schwermütig.

Die Sache ist die, dass der Verstand und die Gedanken des Menschen ausschließlich Abdrücke der Handlungen des Menschen sind, die wie bei einem Spiegel gespiegelt werden. Wenn die meisten Handlungen des Menschen materielle Bedürfnisse betreffen, dann wird dies daher im Spiegel des Verstands reflektiert. Dies bedeutet, die Bedürfnisse wurden im Verstand wahrgenommen, und dann kann man den Verstand einsetzen für was auch immer man sich wünscht, da der Verstand seine Lebenskraft durch materielle Dinge erhält. Daher dient der Verstand dem Ort, von dem er seine Lebenskraft empfängt.

Und hinsichtlich der Bedürfnisse der Seele gibt es nicht genügend Reshimot (Aufzeichnungen/Erinnerungen) im Verstand, die ihm für das Empfangen von Lebenskraft ausreichen und um beeindruckt zu werden. Deshalb ist der Verstand nicht bereit, den Bedürfnissen der Seele zu dienen.

Aus diesem Grund sollte der Mensch sich überwinden und viele Handlungen unternehmen, bis diese im Verstand Eindrücke hinterlassen haben. Und dann vermehrt sich das Wissen auf jeden Fall und der Verstand wird ihm mit Scharfsinn und Geschwindigkeit dienen, auf noch größere Weise als für die materiellen Bedürfnisse, da der Verstand eine Kleidung ist, die der Seele nah ist.

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