Dargot Pessach – Als Pharao das Volk aussandte

Von Rabash

BeShalach Tav-Shin-Mem-Aleph, Januar 1981

„Als Pharao das Volk aussandte, führte Gott es nicht auf dem Weg durch das Land der Philister, weil es war nahe war. Vielmehr sagte Gott: ‚Das Volk könnte seine Meinung ändern, wenn es den Krieg sieht, und nach Ägypten zurückkehren.‘ Also führte Gott das Volk auf dem Weg durch die Wüste zum Schilfmeer.“ Weiterlesen

Dargot Pessach – Die Bedeutung des Bösen

Die Bedeutung des Bösen

Das Böse in einem Menschen wird nur dann als böse angesehen, wenn man es als böse empfindet. Das heißt, das Ausmaß, in dem das Böse ihn daran hindert, Fülle zu erhalten, bestimmt das Maß des Bösen. Weiterlesen

Dargot Pessach – Verstand und Herz

Verstand und Herz

Der Wille zu empfangen wird im Verstand und im Herzen ausgedrückt. Indem man ihn in der Arbeit um zu geben korrigiert, kann ein Mensch die obere Fülle empfangen.

Das Herz wird „Verlangen und Sehnsucht nach Vergnügen“ genannt. Wenn also ein Mensch seine Handlungen so korrigieren kann, dass er auf alle Vergnügungen in der Welt verzichten kann, weil sie keinen Nutzen für die Ehre des Schöpfers bringen, wird er mit dem Empfangen wahrer Vergnügungen belohnt, weil ihr Empfang nun nicht mehr zu seinem eigenen Nutzen ist. Weiterlesen

Dargot Pessach – Ganz bitteres Kraut [Maror]

Von Rabash

Ganz bitteres Kraut [Maror]

Zur Zeit der Erlösung spürt man, dass das Exil ganz bitter war. Aber vor der Erlösung können wir nicht wissen, dass das Exil so bitter ist. Das ist die Bedeutung von „Wie der Nutzen des Lichts aus der Finsternis“. Wenn wir das Licht sehen, können wir die Dunkelheit erkennen. Das ist die Bedeutung von „Wenn es kein Wissen gibt (weil die Vernunft noch im Exil ist), woher kommt dann die Unterscheidung?“

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Die Psalmen Davids gibt es bereits in zahlreichen Versionen. Allein Google liefert über 4 Millionen Suchergebnisse. Wer sich akademisch damit auseinandersetzen möchte, kann dies auf verschiedene Weise tun: Historisch, numerologisch, literarisch und natürlich aus Sicht der verschiedenen religiösen Strömungen.

Eine andere Möglichkeit ist es, sich mit David zu identifizieren. Davids beschriebene Nöte, Bedrängnisse, Zweifel und Feinde findet man auch in sich selbst. Genauso wie sein Vertrauen in den Schöpfer und dessen wohlwollende Lenkung. Weiterlesen

Gute-Nacht-Text, RABASH, 1986/14 „Was bedeutet, dass es notwendig ist, die Kelim der Ägypter zu benutzen?“

„Und der Herr sprach zu Moses: ‚Sprich zum Volk, so dass es dich hört. Jeder Mann und jede Frau soll von den Ägyptern deren Gefäße aus Silber und Gold ausleihen.'“ Baal HaSulam interpretiert das so, dass wir die silbernen und goldenen Gefäße, d.h. die Wünsche und Sehnsüchte der Ägypter, somit all die Zweifel, die sie dem Weg des Volk Israel entgegen bringen, für unsere Arbeit nutzen sollen.

Gute-Nacht-Text, RABASH, 1990/15, „Was bedeutet es in der Arbeit, dass vor dem Sturz des ägyptischen Königs ihr Aufschrei nicht gehört wurde?“

Was hat zum Sturz des Pharaos beigetragen? Da das Volk Israel die ganze Zeit über dem Verstand gearbeitet hat und nicht vor der harten Arbeit geflohen ist, erhielt es die Möglichkeit, alles Schlechte zu enthüllen. Dadurch wurden sie auch mit der Wahrheit belohnt. Das heisst, sie erkannten, dass der Pharao nur in ihren Gedanken existierte. Es erfolgten also zwei Dinge gleichzeitig, wie unsere Weisen sagten: „die Trennung und seine Hand kommen als eins“.

Wir brauchen viel Kraft um zu glauben, dass „der Herr das Gebet jedes Mundes hört“ und wir der harten Arbeit nicht entfliehen. Wir müssen glauben, dass es keine andere Kraft auf der Welt gibt, als die des Schöpfers, und er hört alle, die sich an Ihn wenden.

Gute-Nacht-Text, RABASH, Shamati 59, Der Stab und die Schlange

Es zeigt sich, dass es keinen anderen Weg gibt, als den Glauben über dem Verstand anzunehmen, welcher „Stab“ genannt wird. Diesen Stab muss man in der Hand halten, er darf nicht auf den Boden geworfen werden. Dies ist die Bedeutung des Verses: „Der Stab von Aaron blühte.“

Denn all die Blüten der Arbeit für die Höhere Kraft, basieren auf Grund des Haltens des Stabes von Aaron. Ob der Stab blüht oder nicht, ist ein Zeichen dafür, damit wir wissen, ob wir auf dem Weg der Wahrheit sind oder nicht. Die Höhere Kraft gab uns dieses Zeichen, um zu erkennen, welches der Beweggrund für unser Arbeiten ist, also welshalb wir diese Arbeit auf uns nehmen. Ist die Grundlage der Arbeit eines Menschen der „Stab“, arbeitet er für die Kedusha (Heiligkeit). Liegt der Grund für sein Arbeiten aber innerhalb seines Verstandes, so kann damit die Kedusha nicht erlangt werden.

Gute-Nacht-Text, RABASH, 1989/14, „Der Zusammenhang zwischen Pessach, Matza und Maror“

Die Antwort darauf, warum der Schöpfer die Überwindung des Egoismus so schwer gemacht hat ist, dass Er wollte, dass für uns die mächtige Lenkung offenbart wird. Es steht geschrieben: „Denn mit starker Hand wird Er sie weisen, und mit starker Hand wird Er sie aus dem Land des Pharaos vertreiben.“

Inwiefern ist eine starke Hand notwendig? Sie ist nur dann notwendig, wenn sich jemand mit aller Kraft wehrt. Dann kann man sagen, dass eine starke Hand eingesetzt werden muss. Bei einem schwachen Menschen, braucht es keine starke Hand, um ihn zu lenken.

Gute-Nacht-Text, RABASH, Notiz 923

Beginnt der Mensch, auf dem Weg des Schöpfers zu gehen, ist der Pharao, der König von Ägypten, jener, der über seinen Körper herrscht. Er hält jene davon ab, die um des Schöpfers willen arbeiten wollen, indem sich ihre Körper dagegen widersetzen und sie nicht die Kraft dazu haben, die gewünschte Vollkommenheit zu erreichen.

Deshalb befahl Er, dass jene die sich mit der Arbeiter in Tora und Mizwot beschäftigen, „Hebräer“ genannt werden, da sie ihre Arbeit nur zur Freude des Schöpfers ausführen .”Ägypter” werden sie dann genannt, wenn sie Handlungen nur körperlich ausführen, also nur um ihrer selbst willen, so wie die Ägypter. Nur wenn sie sich mit Tora und Mizwot beschäftigen, werden sie „Hebräer“ genannt.

Heiligung des Monats

Heiligung des Monats

„Dieser Monat soll für euch der Beginn der Monate sein“ (Exodus 12).

RASHI interpretiert: „Mose war verwirrt über die Geburt des Mondes: Wieviel von ihm muss man sehen, damit er zur Heiligung geeignet ist? Er zeigte ihm mit dem Finger den Mond am Firmament und sagte zu ihm: ‚Diesen sollst du sehen und heiligen.'“

Die Weisen fragten: „Was war für Moses so verwirrend an der Heiligung des Mondes? Und was ist der Zusammenhang mit dem Zeigen mit dem Finger? Was bedeutet das Wort „Finger“ für uns? Weiterlesen

Gute-Nacht-Text, RABASH, 1991/44, “Weshalb wurde Israel für seine Arbeit mit dem Erbe des Landes belohnt?“

„Denke daran, dass du ein Sklave im Land Ägypten warst, und der Herr, dein Gott, hat dich von dort herausgeführt.“ Wir sollten das so interpretieren, dass sich ein Mensch bei der Arbeit für den Schöpfer daran erinnern muss, dass bevor er einen Aufstieg erlangte, er durch einen Abstieg gehen musste und der Schöpfer ihn das Schlechte in ihm spüren ließ. Mit anderen Worten, der Mensch soll glauben, dass dieses Gefühl, dass er ein Sklave der Ägypter ist, und somit keine Erlaubnis hat, irgendetwas um des Schöpfers willen zu tun, sondern dass alles, was er tut, nur für seinen eigenen Willen ist, vom Schöpfer kommt.

Gute-Nacht-Text, RABASH, 1989/23, Was bedeutet es in der Arbeit, dass “wenn du das bittere Kraut schluckst, wirst du nicht aus dir hinauskommen” ?

Für das Volk Israel war es harte Arbeit, sich aus der Kontrolle der Ägypter, also aus dem “Willen für sich selbst zu empfangen”, zu befreien. Denn jedes Mal, wenn sie sich überwanden und etwas um des “Gebens willen” taten, überkamen sie sofort die Gedanken der Ägypter und die drängende Frage: „Was bringt dir die Arbeit zum Wohle des Schöpfers?“ Bei jedem Versuch, sich dem “Geben” zuzuwenden, kam sofort diese Frage in ihnen auf. Das ist es, was „harte Arbeit“ genannt wird. Die Ägypter machten ihnen dadurch das Leben “bitter”, so dass es für sie schwierig war, sich aus ihrer Kontrolle zu befreien.

Gute-Nacht-Text, RABASH, 1987/14 „Der Zusammenhang zwischen Pessach, Matza und Maror“

Die Ägypter verleiteten sie zum Gedanken, dass es vorteilhafter ist, um des Empfangens willen zu arbeiten, da sie auf diese Weise jeden Tag sehen würden, wie sie durch ihre guten Taten vorankommen. Wenn sie die Arbeit auf die Art Israels ausführen, werden sie merken, dass dies sehr schwierig ist, da sie in ihrer Arbeit keinen Fortschritt erkennen können.

„Mit weichem Mund“ bedeutet, dass die Ägypter sie glauben ließen, dass die Arbeit für sie leichter ist, wenn sie ihrem eigenen Weg folgen würden. Dies wird „weich“ genannt, was bedeutet, dass es so leichter ist, in der heiligen Arbeit voranzukommen.

Dadurch machten ihnen die Ägypter das Leben mit der harten Arbeit „bitter“. Denn sie ließen in ihnen immer wieder den Gedanken aufkommen, dass diese Arbeit „harte Arbeit“ genannt wird und deshalb nichts für sie sei.

Artikel 71, Die Bedeutung des Exils

Rabash, Artikel 71, Die Bedeutung des Exils

„Wenn Israel im Exil ist, ist die Shechina [Göttlichkeit] mit ihnen.“ Das bedeutet, dass, wenn jemand in einen Abstieg gerät, die Spiritualität auch mit ihm absteigt. Aber warum kommt er nach der Regel „eine Mitzwa [Gebot] bewirkt eine Mitzwa“ in einen Abstieg? Antwort: Er erhält einen Abstieg von Oben, damit er spürt, dass er im Exil ist und um Gnade bitten soll, aus dem Exil befreit zu werden. Dies wird „Erlösung“ genannt, und es kann keine Erlösung geben, wenn es nicht zuerst ein Exil gibt. Weiterlesen

Rabash, Brief 3

Brief Nr. 3
Vayechi Yaakov (Und Jakob lebte), 2. Januar 1955, Tel-Aviv

An meine lieben und treuen Freunde,
Ich habe den Brief gelesen, der von … unterzeichnet ist, und ich habe mich sehr darüber gefreut, dass ihr die Arbeit der Freundesliebe auf euch genommen habt. Was eure erste Frage betrifft, so kann ich sie nicht schriftlich beantworten, da es sich um Angelegenheiten handelt, die nur mündlich besprochen werden sollten und es nicht ratsam ist, sie aufzuschreiben. Weiterlesen

Zu den Hörtexten von Rabash

Hier kannst du dir viele Quelltexte von Rabash vorlesen lassen! Viel Spass beim Zuhören!

 

Gute-Nacht-Text, RABASH, 1989/22, „Warum werden vier Fragen speziell in der Pessachnacht gestellt?“

„Wenn ein Mensch innerhalb des Verstandes gehen will, wird dies „Sünde vom Baum der Erkenntnis“ genannt. Diese Sünde zeigt sich auf zwei Arten, das heisst, in zwei Fragen, die von ihr ausgehen. Die Erste Frage stellt der Pharao: Wer ist dieser Herr, dass ich seiner Stimme gehorchen sollte? Was heißt, dass es im Allgemeinen schwierig ist, etwas zu glauben, was dem Verstand widerspricht. Die zweite, sich daraus ergebende Frage ist: Warum sollte man arbeiten, um dem Schöpfer zu dienen, und nicht sich selbst? Mit anderen Worten: Was werde ich dadurch erhalten, wenn ich für den Schöpfer arbeite und nicht für mich?“

Gute-Nacht-Text, Shamati 52, „Eine Übertretung löscht eine Mitzwa nicht aus.“

Ich hörte eine weitere Parabel, die er [Baal HaSulam] über zwei Freunde erzählte. Einer von ihnen wurde ein König, der andere hingegen war sehr arm. Und er hörte, dass sein Freund ein König geworden war. Der Arme ging zu seinem Freund, dem König, und erzählte ihm von seinem schlechten Zustand.

Der König gab ihm einen Brief an den Schatzmeister, auf dass er zwei Stunden lang so viel Geld erhalten sollte, wie er wollte. Der Arme kam mit einer kleinen Schachtel zur Schatzkammer, ging hinein und füllte die kleine Schachtel mit Geld.

Als er heraus kam, trat der Schatzmeister gegen die Schachtel, und alles Geld fiel auf den Boden. Es ereignete sich dies einige Male, und der arme Mann weinte, warum er dies mit ihm mache. Schließlich sagte er, all das Geld, das du die ganze Zeit genommen hast, ist deines, und du kannst alles nehmen. Du hattest nämlich nicht die geeigneten Behälter, um genug Geld aus der Schatzkammer zu nehmen. Deswegen wurde dir dieser Streich gespielt.