6. Februar 2026, Gute-Nacht-Text
Wenn der Mensch seine Selbstliebe überwinden und nur noch um des Gebens willen arbeiten möchte, dann erwacht von Oben der Wunsch nach noch mehr Selbstliebe in ihm. Das heißt, ihm wird offenbart, was ihm verborgen war: das Ausmaß und die Stärke der Macht, die in der egoistischen Selbstliebe liegt. Und der Mensch erkennt, wie unvorstellbar weit er vom Schöpfer entfernt ist. Denn der Schöpfer ist ganz der Gebende, der Mensch aber der Empfangende. Und während der Schöpfer ihm hilft, erkennt der Mensch die ganze Größe des Schöpfers, wie Er sich um ihn kümmert, um ihn aus der Macht des Bösen zu befreien.
RABASH, Artikel 29 (1990) Was bedeutet „Die Tora schwächt die Kraft des Menschen“ in der Arbeit?




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