Dargot 2: Der Mensch wird mit Gedanken geschlagen

Rabash, Dargot Sulam, Artikel 2

„Aufgrund desselben Schlags (Aufpralls) des Höheren Lichts, das auf jenen Schirm aufprallt, sprühten Lichtfunken und drangen durch jenen Schirm.“[1]

Und man kann das Konzept des Schlags (Aufpralls) so erklären, dass es Gedanken sind, die auf den Menschen einschlagen und ihn stören und ermüden, und er glaubt mal so und mal anders. Und all das, weil er über einen Schirm (Massach) verfügt.

Und wenn er den Massach aufrechterhält und einwilligt, auf dem Wege des Schöpfers zu gehen, was als der Aspekt von Mocha (Verstand) bezeichnet wird, genannt der Aspekt der Klärung (Beweisführung), wobei er klärt, dass es gut für ihn ist, den Aspekt des Glaubens über dem Wissen zu bekommen. Das wird so definiert, dass er eine Zugabe von Licht auf der höheren Stufe verursacht, wobei die Freude gerade mittels der Klärung kommt.

Das Gleiche sehen wir bei zwei Menschen, die einander mögen. Wenn bei einem von ihnen ein Freund dazukommt, und er sich auch mit ihm verbinden möchte, dies aber nicht dem Wunsch des ersten entspricht, dann sitzt der erste und wartet ab, zu sehen, wen er als seinen treuen Freund erwählt, und er beginnt, den ersten gegen den zweiten abzuwägen.

Und er beginnt, die Besonderheit und den Nutzen abzuwägen, die er an den Beiden hat, und die Gedanken beginnen zu fliegen und sein Denken zu spalten, und das wird als „Schlag (oder Aufprall) auf seine Meinung“ bezeichnet.

Und letztendlich entscheidet er sich für den ersten, also dass es sich lohnt, sich mit ihm zu verbinden. Und er klärt nur mit dem Aspekt Kraft über dem Verstand. Das heißt, obwohl er nicht so sehr die Wichtigkeit des Höheren spürt, findet die Klärung mittels des Schirms statt, genannt Aspekt der Erfahrung, und das ist der Aspekt der Verhüllung.

Wenn er jedoch den Massach überwindet und aufrechterhält, wenn er also den Massach nicht aufhebt, wird dadurch Oben Freude verursacht, und dann schenkt ihm der Höhere ebenfalls Freude.

Das heißt, in dem Maße, wie er die Wichtigkeit des Höheren über dem Verstand empfängt, genau in diesem Maß wird die Größe des Höheren in seinen Verstand übertragen, nicht mehr und nicht weniger.

[1] TES, S. 115, P. 6

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