Das Tor zum Glauben

„Furcht ist, wenn man sich fürchtet, dass sich die Freude, die man dem Schöpfer bereitet, verringert“. Man soll also fürchten, dem Schöpfer keine Freude bereiten zu können, und nicht, dass man selbst nichts bekommen wird. Die Furcht vor dem Schöpfer stellt demzufolge das Tor zum Glauben dar; man kann auf keine andere Art außer durch Furcht Glauben erlangen.

 

aus: Rabash. Liebe zu Freunden

2 Kommentare
  1. Hannelore Granel
    Hannelore Granel says:

    Ist es so, daß ich dem Schöpfer eine Freude bereite, wenn ich meinen nächsten Liebe wie mich selbst.
    Diese Woche habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, habe ich genug getan, habe ich alles richtig gemacht, nach den Lehren der Kabbalah. Babei hatte ich immer ein leichtes Ziehen im Herzen. Ist damit die Furcht gemeint, dem Schopfer keine Freude zu bereiten?

    • Jürgen Pontenagel
      Jürgen Pontenagel says:

      Es ist schön, wenn man dieses Verlangen entwickelt, diese Furcht. Dies spornt uns an, sollte uns jedoch nicht in eine schlechte Stimmung bringen. Nur mit Freude können wir uns anstrengen. Wir wissen noch nicht, was „richtig“ ist. Die Liebe zum Nächsten wird uns durch unsere Anstrengungen in der Absicht „nicht für mich selbst“ durch das Licht gegeben.

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