27. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Wenn der Mensch eine Stufe erreicht, dass er sich so sehr um die Tora und die Gebote bemüht, wie es oben heißt: „Ich kann nicht schlafen, wenn ich an Ihn denke“, warum heißt es dann immer noch „lo lishma“ [nicht für Ihren Namen]? Das ist so, weil die Freude an der Tora und den Geboten ihn dazu verpflichtet, die Tora und die Gebote zu erfüllen. „Lishma“ [für Ihren Namen] wird es jedoch dann genannt, wenn die Größe des Schöpfers, das heißt „weil er groß ist und herrscht“, ihn veranlasst, die Tora und die Gebote zu erfüllen. Es zeigt sich, dass nicht die Freude ihn dazu verpflichtet, also die Ursache ist, sondern für ihn vielmehr der Schöpfer selbst der Grund ist, der ihn dazu bringt, sich mit Tora und Geboten zu beschäftigen.

RABASH, Artikel 23 (1988) Was bedeutet es, dass seine Führung verhüllt und enthüllt ist?

 

26. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Die Wahrheit ist: Wann immer es den Wunsch gibt, eine Handlung des Gebens an den Schöpfer auszuführen, das heißt, bei jeder Handlung, die um des Schöpfers willen ist, muss der Mensch danach streben, die größte Freude daran zu empfinden, weil dieser Handlung durch die Freude am Geben Bedeutung verliehen wird. Von allen Handlungen, die ein Mensch ausführen möchte, räumt er derjenigen Priorität ein, die ihm am wichtigsten ist. Und was ein Mensch als das Wichtigste für sich erachtet, bemisst sich daran, was ihm die größte Freude bereitet. Demnach kann ein Mensch einer Handlung, die er für den Schöpfer vollbringt, Bedeutung beimessen, indem er die größte Freude daran empfindet. Das heißt, wenn ein Mensch die Möglichkeit hat, größere Freude anzustreben, während er die Gebote des Schöpfers um Seinetwillen erfüllt, dann kann er daraus schließen, dass er dem Schöpfer jetzt große Freude bereitet.

RABASH, Artikel 29 (1986) LiShma und lo liShma

 

25. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Uns ist ein einziger Ort gegeben, an dem wir ohne Gegenleistung arbeiten können. Selbst dann, wenn wir aufgrund des Zimzum [Einschränkung] noch keinen Geschmack an Tora und Mizwot haben, gibt es einen Rat, nämlich am Gefühl der Erhabenheit des Schöpfers zu arbeiten – wie privilegiert wir sind, dem König zu dienen. Das haben wir von Natur aus – dass sich der Kleine vor dem Großen annulliert. Er hat die Kraft und die Motivation, für den Großen zu arbeiten, der von der ganzen Welt anerkannt wird. Und seiner Größe entsprechend empfinden wir Freude daran, ihm zu dienen. Und diese Freude dürfen wir wahrlich annehmen.

RABASH, Artikel 29 (1986) LiShma und lo liShma

 

 

24. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Wenn der Schöpfer offenbart wäre und der Mensch nicht an Ihn glauben müsste, gäbe es für ihn keine Möglichkeit, sich auf die Absicht zu geben auszurichten. Denn der Mensch kann nicht behaupten, dass wir auf die Freude dieser Begegnung verzichtet hätten, wenn es den Willen des Schöpfers nicht gäbe, dass wir Ihm nahe sind, indem wir Ihn in dem Maße spüren, wie wir mit Ihm im Gespräch sind.

Deshalb wurde eine Verhüllung gemacht, damit es die Möglichkeit einer Wahl gibt. Das heißt, wir müssen glauben, dass „die ganze Erde voll Seiner Herrlichkeit ist“. Und bevor ein Mensch mit Kelim (Gefäßen) des Gebens belohnt wird, kann er keinen dauerhaften Glauben haben.

RABASH, Artikel 28 (1988) Was bedeutet es, dass seine Führung verhüllt und enthüllt ist?

 

23. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Ein Mensch, der sieht, dass er an einer Stelle schwach ist, muss genau dafür um Hilfe von Oben bitten, wie unsere Weisen sagten: „Derjenige, der kommt, um sich zu reinigen, dem wird geholfen.“ Nach den Worten unserer Weisen, die sagten: „Derjenige, der kommt, um sich zu reinigen“, ist klar, dass alle Schwächen in der Arbeit genau mit der Reinheit zusammenhängen, dies ist das Einzige, was außerhalb der eigenen Macht liegt und wofür man Hilfe benötigt. Die Weisen versicherten, dass derjenige, der kommt, um sich zu reinigen, und sieht, dass er sich nicht überwinden kann, nicht erschrecken und nicht vor dem Kampf fliehen soll. Er sollte nicht auf das blicken, was außerhalb seiner Macht liegt, um die Reinigung zu erreichen, sondern daran glauben, dass der Schöpfer ihm helfen wird.

RABASH, Artikel 35 (1988) Was ist die Hilfe in der Arbeit, die man vom Schöpfer erbitten sollte

 

22. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Dies sind Menschen, die versuchen, den Weg der Wahrheit zu beschreiten und die nötigen Anstrengungen zu unternehmen. Diese Menschen erhalten immer Hilfe von Oben durch die Befruchtung der Seelen der Gerechten, und sie erhalten Kraft, um die höheren Stufen zu erklimmen.

Es zeigt sich, dass alles, was von Oben gegeben wird, als Unterstützung betrachtet wird, aber nicht gänzlich ohne Arbeit und Wahl. Und die Existenz der Welt beruht auf diesen Gerechten, die die Fülle von Oben weitergeben, und durch sie besteht die Welt.

RABASH, Artikel 10 (1984) Welche Stufe muss der Mensch erreichen, um nicht wiedergeboren zu werden

 

21. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Als der Schöpfer Adam haRishon [den ersten Menschen] erschaffen wollte, wandten die Engel ein: „Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst – dieses Leid, warum brauchst Du es?“ Und der Schöpfer entgegnete ihnen, dass dies einem König gleicht, der einen Turm voller Fülle hat, aber keine Gäste. Daraus folgt, dass der Mensch erschaffen wurde, um seinen Geschöpfen Gutes zu tun. Und so heißt es, die Welt sei für Israel erschaffen worden, die als „Anfang“ bezeichnet werden. Aber was ist das Gute und der Genuss, die der Schöpfer ihnen geben wollte? Da kamen die Weisen und sagten uns, dass das Gute und der Genuss die Tora ist. Das heißt, die Welt wurde erschaffen, damit Israel das Gute und die Freude der Tora empfängt und genießt, die sich in der Tora befinden.

RABASH, Artikel 3 (1990) Was bedeutet es, dass die Welt um der Tora willen erschaffen wurde?

 

20. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Der Mensch spürt bereits die Belohnung, wenn er große Freude darüber empfindet, einem großen König dienen zu dürfen. Also freut er sich, weil er die Belohnung bereits erhalten hat. Und er muss nicht mehr daran glauben, eine Belohnung zu erhalten. Er hegt auch keine Zweifel an der Belohnung, sodass man sagen könnte, dass er nicht glücklich ist, weil er an der Frage von Belohnung und Bestrafung zweifelt, denn er hat ja die Belohnung bereits unmittelbar erhalten und erwartet keine weitere. Weil er glaubt, einem großen König zu dienen, freut er sich. Und dafür, so würden wir sagen, hat es sich gelohnt, geboren zu sein, um der Ehre würdig zu werden, dem großen König zu dienen.

RABASH, Artikel 2 (1989) Was ist eine große oder eine kleine Sünde in der Arbeit?

 

19. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Was ist das Böse, das korrigiert werden muss, damit es gut wird? Uns wird gesagt, dass dies darin besteht, dass der Mensch nicht in der Lage ist, etwas um des Himmels willen zu tun. Nur durch das Licht der Tora wird das Herz korrigiert. Als Herz wird das Verlangen bezeichnet. Und von Natur aus ist dieses Verlangen nur zu empfangen. Aber wie kann ein Mensch gegen seine Natur handeln?

Deshalb sagte der Schöpfer: „Ich habe den Bösen Trieb erschaffen; Ich habe die Tora als Gewürz erschaffen.“ Es zeigt sich, dass der Mensch die Tora nicht für den Verstand studiert, um sie zu verstehen, sondern das Lernen, um zu verstehen, dient dazu, Dwekut [Anhaftung] mit dem Schöpfer zu erlangen, der in die Tora eingekleidet ist, und das bezieht sich auf das Herz. Durch das Licht, das er empfängt, kehrt er zum Guten zurück. Das heißt, das Verlangen, zum eigenen Vorteil zu empfangen, kann von oben Kraft erhalten, die es ihm ermöglicht, Handlungen um des Schöpfers willen zu vollbringen.

RABASH, Artikel 12 (1988) Was sind Tora und Arbeit auf dem Weg des Schöpfers?

 

18. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Tora bedeutet, dass er denjenigen braucht, der sich in die Tora einkleidet, der mit ihr bekleidet ist. Das heißt, dem Menschen mangelt es noch an vollkommenem Glauben an den Schöpfer und er spürt, dass in seinem Herzen Böses ist, und er will des Verstandes [Mocha] und des Herzens [Liba] würdig werden, damit alles um des Schöpfers willen ist.

Und da unsere Weisen sagten: „Der Schöpfer hat den Bösen Trieb erschaffen; Ich habe die Tora als Gewürz geschaffen, denn das Licht in ihr korrigiert ihn“, folgt daraus, dass er die Tora als Mittel braucht, um vollen Glauben an den Schöpfer zu erlangen. Danach wird er durch die Tora mit der Eigenschaft der Tora belohnt, die „Tora des Lebens“ genannt wird, weil er des Einkleidenden würdig ist, zusammen mit der Bekleidung.

RABASH, Artikel 12 (1988) Was sind Tora und Arbeit auf dem Weg des Schöpfers?

 

17. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Der Mensch muss sich selbst segnen, damit er in seinem Studium Erfolg hat und viel Licht aus der Tora gewinnt, die er nun studieren wird. Andernfalls, wenn er sich nicht vor dem Torastudium gesegnet hat, denkt er sonst nicht an das Ziel, an das, was er aus dem Studium gewinnen soll, und das „Söhne“ genannt wird. Die Söhne sind das Ergebnis des Studiums, wie gesagt wurde: Die Tora ist die Ursache, sie ist der Vater, doch das Licht, das er aus der Tora schöpft, ist der Sohn.

RABASH, Artikel 12 (1988) Was sind Tora und Arbeit auf dem Weg des Schöpfers?

 

16. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Liebe zum Nächsten ist nur möglich, wenn man sich selbst annulliert. Auf der einen Seite muss sich jeder Einzelne von uns in Niedrigkeit sehen. Auf der anderen Seite jedoch müssen wir stolz darauf sein, dass der Schöpfer uns die Gelegenheit gegeben hat, in eine Gesellschaft einzutreten, in der jeder von uns nur ein einziges Ziel hat: “dass die Shechina (Gegenwart Gottes) unter uns weilen möge”.

Und obwohl wir das Ziel noch nicht erreicht haben, ist der Wille, das Ziel zu erreichen, dennoch in uns vorhanden. Auch dieser Wille muss bei uns als bedeutungsvoll gelten, selbst wenn wir uns noch am Anfang des Weges befinden. Doch wir hoffen, dass wir dieses erhabene Ziel erreichen werden.

RABASH, Artikel 1 (1984) Teil 1 Das Ziel der Gemeinschaft (1)

 

15. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Beim Erfüllen eines der Gebote des Schöpfers muss der Mensch darauf ausgerichtet sein, dass dieses Gebot ihm reine Gedanken bringt, damit er den Wunsch hat, durch die Erfüllung des Gebots dem Schöpfer Zufriedenheit zu bereiten. Wie unsere Weisen sagten: „Rabbi Chananja ben Akashja sagt: Der Heilige, gesegnet sei Er, wollte Israel verdienstvoll machen; deshalb gab Er ihnen reichlich Tora und Gebote.“ Daher haben wir uns hier versammelt, um eine Gemeinschaft zu gründen, in der jeder von uns in diesem Geist wandelt, dem Schöpfer zu geben. Um das zu erreichen, müssen wir aber zuerst mit dem Geben an den Menschen beginnen, was als „Liebe zum Nächsten“ bezeichnet wird.

RABASH, Artikel 1 (1984) Teil 1 Das Ziel der Gemeinschaft (1)

 

14. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Es ist unmöglich, ein Diener des Schöpfers zu sein, bevor man das Gefühl erlangt hat, dass man Ihm „nicht dient“. Das heißt, durch die Abstiege und Aufstiege, die der Mensch hatte, während er sich in einem Zustand der Selbstliebe befand, waren diese Aufstiege und Abstiege Etappen und Stufen, die ihm die Fähigkeit verliehen, zum Ort der Vollkommenheit aufzusteigen, und in jedem Fall trägt alles zur Kedusha [Heiligkeit] bei, weil all diese Dinge ihm geholfen haben, die Vollkommenheit zu erreichen.

RABASH, Artikel 29 (1988) Wie können wir unterscheiden, wer dem Schöpfer dient und wer nicht?

 

13. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Alles, was dem Wunsch des Höchsten entspricht, wird zu einem verbindlichen Gesetz für den Unteren, was bedeutet, dass der Untere Verbotenes tut, wenn er für sich selbst empfängt, und nicht mit dem Ziel, seinem Schöpfer Freude zu bereiten.

Daraus folgt, dass alle Sünden daher stammen, dass ein Mensch für sich selbst empfangen will. Es steht geschrieben: „Ich habe den bösen Trieb erschaffen; ich habe die Tora als Gewürz erschaffen.“ Daraus folgt, dass die Tora und die Mizwot, die uns gegeben wurden, um sie zu befolgen, darauf abzielen, uns zu der Absicht zu bringen, unsere Herzen darauf auszurichten, alles zu tun, um zu geben. Und dies wird Kedusha [Heiligkeit] genannt.

RABASH, Artikel 4 (1988) Was ist das Gebet um Hilfe und Vergebung in der Arbeit?

 

12. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Der „Tag“ bedeutet, dass der Mensch in Hochstimmung ist, ohne irgendein Bedürfnis nach Korrekturen. Zum Beispiel scheint die Sonne, und man muss nichts weiter tun, damit sie scheint.

Man muss jedoch aufpassen, dass man keine Störungen verursacht, sodass die Sonne nicht dort scheinen kann, wo sie scheinen sollte. Man sollte zum Beispiel kein Haus betreten, das keine Fenster hat, denn es ist ein Hindernis für das Scheinen der Sonne.

Die „Nacht“ jedoch ist die Zeit, in der ein Mensch Korrekturen vornehmen sollte, damit es für ihn hell wird. Zum Beispiel, in der Körperlichkeit ist die Nacht die Zeit, in der es im Haus dunkel ist. Und aufgrund von Korrekturen, d.h. durch das Aufstellen einer Lampe oder einer Kerze leuchtet das Licht.

RABASH, Artikel 2 (1985) Die Bedeutung von Zweig und Wurzel

 

11. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Der Mensch kann die Wahrheit nicht erkennen, bevor ihm das Licht zuteil wird, bevor er also sieht, dass er viele Mizwot [Gebote] erfüllt, voller guter Taten ist, sodass es keine Möglichkeit gibt, weitere gute Taten zu vollbringen, die ihm helfen, „Israel” zu werden. Wie oben erwähnt, bedeutet dies: „allein um des Himmels willen“, und er hat kein Bedürfnis nach Selbstliebe. Er sieht, dass er dies niemals aus eigener Kraft erreichen kann, es sei denn, er erhält Hilfe von oben. Und so etwas liegt unmöglich in der Macht des Menschen. Daraus folgt, dass die von ihm erfüllten Mizwot ihm die Erkenntnis der Wahrheit ermöglichten.

RABASH, Artikel 33 (1985) Die Verbrecher von Israel

 

10. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Eine Zeit der Tora bedeutet Vollständigkeit, in der kein Mangel besteht. Dies wird als „rechts” bezeichnet, so wie geschrieben steht: „Zu Seiner rechten Hand war ein feuriges Gesetz”. Anders verhält es sich mit der „Zeit des Gebets“, die „links” genannt wird, da ein Ort des Mangels korrigiert werden muss. Dies wird als „Korrektur der Kelim“ (Gefäße) bezeichnet. Aber in einem Zustand der Tora, der als „rechts“ bezeichnet wird, gibt es keinen Bedarf an Korrektur, und deshalb wird die Tora „Geschenk” genannt.

RABASH, Artikel 17 (1984), Teil 2 Die Agenda der Versammlung

 

9. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Der Mensch hat Freude an jeder Kleinigkeit, die mit der Arbeit des Schöpfers zu tun hat. Denn selbst wenn er sich nur für einen Moment daran erinnert, dass er über Spiritualität nachdenken sollte, sagt er sich sofort: „Ich bin bereits dankbar, und lobpreise und verherrliche den Schöpfer.“ Denn er glaubt, dass der Schöpfer ihn gerade gerufen hat und mit ihm sprechen möchte. Und wenn ein Mensch sich vorstellt, dass der König ihn zu sich ruft und ihm erzählt, Er wolle mit ihm spielen, welche Freude würde er dann wohl haben und in welcher Hochstimmung würde er sein?

RABASH, Artikel 17 (1986) Die Agenda der Versammlung 2

 

8. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Der Schöpfer ruft den Menschen und sagt zu ihm: „Ich möchte, dass du mit Mir sprichst.“ Daraus folgt, dass der Grund für die Annäherung an den Schöpfer nicht vom Geschöpf, sondern vom Schöpfer selbst kommt. Und deshalb darf der Mensch nicht glauben, dass der Schöpfer sein Gebet nicht erhört hätte, denn der Schöpfer näherte ihn schon an, bevor der Mensch sich überhaupt mit dieser Bitte an den Schöpfer gewandt hatte. Und dies heißt: „Noch bevor sie nach Mir rufen, habe Ich sie erhört.“ Wenn der Mensch also erwacht und seine eigene Niedrigkeit erkennt, so kommt dieses Gefühl nicht von ihm selbst, sondern der Schöpfer sendet es ihm in diesem Moment, damit er zu Ihm betet. Sobald ein Mensch also meint, er sei vom Schöpfer entfernt, und zu ihm beten möchte, um Ihm näher zu kommen, sollte er nicht beten, bevor er zuerst dem Schöpfer dafür gedankt hat, dass Er ihn rief, um ihn näher zu sich zu ziehen.

RABASH, Artikel 18 (1986) Wer verursacht das Gebet