11. Oktober 2021, Gute-Nacht-Text

Es gibt Menschen, die sich zu einer Gruppe, welche auf der Nächstenliebe basiert, vereinen, weil jeder von ihnen fühlt, dass sie einen Wunsch besitzen, welcher all ihre Ansichten vereinen kann und es ihnen ermöglicht, dadurch die Kraft der Nächstenliebe zu erlangen.

Die berühmte Maxime der Weisen lautet: „So wie sich die Gesichter der Menschen unterscheiden, so unterscheiden sich auch ihre Ansichten.“. Dennoch erkennen diese Menschen, dass die Unterschiede zwischen ihnen doch nicht so groß sind, da sie sich alle über die Wichtigkeit der Arbeit an der Nächstenliebe einig sind. Daher kann in der Gruppe jeder zugunsten des anderen nachgeben und dadurch können sie sich vereinen.

RABASH, 1985/8, Mach Dir einen RAV und kauf dir einen Freund (2)

10. Oktober 2021, Gute-Nacht-Text

Man sollte sich daran erinnern, dass eine kabbalistische Gruppe auf Basis der Nächstenliebe gegründet wurde, so dass jedes Mitglied von ihr die Liebe zum Nächsten und den Hass auf das An-sich-selbst-denken, erhält. Durch das Vorbild jedes Freundes, den eigenen Egoismus zu annullieren, werden sich alle in ihren Absichten verbinden.

Besteht eine Gruppe zum Beispiel aus zehn Mitgliedern, dann wird jeder eine zehnmal so starke Kraft für die Annullierung seines Egoismus, also den Hass gegen die Liebe zu sich selbst und auch eine zehnmal so große Kraft für die Liebe zum Nächsten erhalten.

RABASH, 1984/2, Bezüglich der Liebe zu Freunden

09. Oktober 2021, Gute-Nacht-Text

Du brauchst weiter nichts zu tun, als auf das Feld, welches der Herr gesegnet hat, hinauszugehen, und all die schlaffen Organe, die aus der einen ganzen Seele herabgefallen sind, zusammenzusammeln und sie zu einem einzigen Körper zu verbinden.

Baal HaSulam, Brief 4

08. Oktober 2021, Gute-Nacht-Text

Uns wird gelehrt, dass die ganze Welt, samt allen erschaffenen Wesen, ihre Lebenskraft in jedem Augenblick von der Höheren Kraft empfängt. Deshalb ist es den Gerechten eigen, ein Bindeglied zwischen der Höheren Kraft und der ganzen Welt zu sein, und sie müssen alles in der Welt mit Ihr verbinden. Ein Gerechter ebnet den Weg, zeigt die Richtung und leitet die Fülle und die Lebenskraft an alle erschaffenen Wesen weiter. Himmel und Erde sind getrennt, er muss sie vereinen, die ganze Welt mit der Höheren Kraft, so dass sie nicht voneinander getrennt verbleiben.

Maor Ejnaim, Jitro

 

07. Oktober 2021, Gute-Nacht-Text

Ich bin froh, dass ich in einer solchen Generation geboren wurde, in der es erlaubt ist, die Weisheit der Wahrheit zu verbreiten. Und wenn du mich fragst, woher ich weiß, dass es bereits möglich ist, werde ich dir antworten: weil ich die Erlaubnis erhalten habe, es offenzulegen. Und siehe „[Tore] der Sprüche von Raschbi“ [Schriften von Rabbi Shimon Bar Yochai], dort nennt er diesen Weg „die Gewährung der Erlaubnis“. Und das ist es, was der Schöpfer mir in vollem Umfang gegeben hat. Wie es bei uns üblich ist, hängt es nicht von der Größe des Weisen selbst ab, sondern vom Zustand der Generation. Wie unsere Weisen sagten: „Der kleine Samuel war würdig […], aber seine Generation war dessen nicht würdig.“ Und deshalb habe ich gesagt: es ist alles verbunden mit meiner Generation, was mir bei der Offenbarung dieser Wissenschaft gewährt wurde.  

 

Baal HaSulam, „Die Lehre der Kabbala und ihr Wesen“

06. Oktober 2021, Gute-Nacht-Text

Es heißt: „Und nun, wenn ihr auf Meine Stimme hört und euch an Meinen Bund haltet“, mit anderen Worten: „Schließt einen Bund mit dem, was Ich euch hier sage“. Das bedeutet, „ihr sollt Mir eine auserwählte „Segula“ von allen Völkern sein“. Mit anderen Worten: „Ihr sollt für Mich ein „besonderes Mittel“, eine „Segula“, von allen Völkern sein, denn durch euch werden Funken der Erleuchtung und Reinigung zu allen Völkern und Nationen der Welt gelangen. Denn noch sind nicht alle Völker der Welt bisher bereit dafür. Und in jedem Fall brauche Ich ein Volk, mit dem Ich jetzt beginnen kann, das eine auserwählte „Segula“ für alle Nationen sein wird. Und anschließend sagt Er: „Denn die ganze Erde ist Mein.“ Das heißt, alle Völker der Erde gehören Mir, wie auch ihr, und sind dazu bestimmt, sich Mir anzuheften […].

„Doch jetzt, da sie noch nicht fähig sind, diese Aufgabe zu erfüllen, brauche Ich ein auserwähltes Volk.“

Baal HaSulam, „Die Bürgschaft“, P. 28

05. Oktober 2021, Gute-Nacht-Text

Wenn ein Mensch zwischen Sich und Anderen Gutes tut, bewirkt er, dass die ganze Welt die Freude und das Vergnügen empfängt, worin der Zweck der Schöpfung besteht.

Dadurch wird er ein Partner des Schöpfers, denn er hilft dabei, dass der Zweck der Schöpfung erreicht werden kann. Es steht geschrieben: „Ich begann die Schöpfung, mit dem Wunsch, Freude und Vergnügen zu schenken, und Israel bemüht sich, das Ziel zu verwirklichen, indem es Kelim (Gefäße) macht, die geeignet sind, die höchste Fülle zu empfangen.

RABASH, 1987/11, Purim und das Gebot “bis zum Zustand des Nichtwissens”

04. Oktober 2021, Gute-Nacht-Text

Es ist ratsam, für die gesamte Allgemeinheit zu bitten. Und, bei allem, an was es einem Menschen mangelt und er um Erfüllung bittet, sollte er sich nicht denken, er sei etwas Besonderes und habe darum mehr verdient, als die Allgemeinheit. Aus „ich wohne in meinem Volk“ sollte er schließen, dass er für die Allgemeinheit bitten muss, da er, um zufrieden zu sein, auf die Stufe kommen will, auf der er sich nicht mehr um sein eigenes Wohl, sondern nur noch um den Schöpfer sorgt. Dann spielt es für ihn auch keine Rolle, ob der Schöpfer durch ihn selbst, oder durch Andere, Freude erhält.

RABASH, 1986/15,  Ein Gebet der Vielen

03. Oktober 2021, Gute-Nacht-Text

Baal HaSulam sagt: „Das wichtigste und einzige Gebot, welches mit Sicherheit zur Absicht in lishma, um der Tora willen, zu arbeiten führt, ist, sich zu verpflichten, nicht für den eigenen Nutzen zu arbeiten, bis auf das, was notwendig ist, um die eigene Existenz zu sichern. In der übrigen Zeit, muss der Mensch sich für das Wohl der Gesellschaft einsetzen, um allen Geschöpfen in der Welt, welche der Rettung bedürfen, zu helfen. Denn jedes Geschöpf braucht dafür Hilfe.“

Baal HaSulam, Ein Gebot

02. Oktober 2021, Gute-Nacht-Text

Der Mensch muss davon ausgehen, dass der Schöpfer seine Bitten immer hört und so darauf reagiert, wie es am besten für den Menschen ist. Daher muss man glauben, dass die Zustände, durch die ein Mensch geht dem entsprechen, was der Schöpfer will. Der Mensch soll genau das fühlen, denn es ist zu seinem Besten.

Der Mensch muss also darauf vertrauen, dass der Schöpfer seine Gebete erhört und sie beantwortet. Die Antwort erfolgt jedoch nicht nach dem Verständnis des Menschen, sondern danach, was der Schöpfer ihm geben will. 

Daraus folgt, dass der Mensch in erster Linie darauf vertrauen muss, dass der Schöpfer jedem hilft, wie geschrieben steht: „Und seine Barmherzigkeit waltet über allen Seinen Werken.“

Das Vertrauen sollte jedoch nicht darin bestehen, dass der Schöpfer dem Menschen nach seinem Verständnis hilft, sondern nach dem Verständnis des Schöpfers.

RABASH, 1986/6, Vertrauen

01. Oktober 2021, Gute-Nacht-Text

Der Mensch betet zum Schöpfer „Du musst mir helfen, denn ich schlimmer bin als alle anderen. Ich spüre, dass der Wunsch zu empfangen mein Herz beherrscht, und deshalb kann nichts von der Kedusha(Heiligkeit) in mein Herz eindringen. Ich will nichts, ausser in der Lage sein, etwas um Deinet willen zu tun. Dazu bin ich aber nicht fähig, nur Du kannst mich retten.“

Dieser Zustand ist gemeint, wenn geschrieben steht: „Der Herr ist jenen nahe, die zerbrochenen Herzens sind“(Psalm 34). Das bedeutet, wer den Schöpfer um Hilfe bittet, damit sein Herz nicht mehr zerbrochen, sondern wieder ganz ist, kann dies nur tun, wenn er den Wunsch “geben zu können“, vom Schöpfer erhält. Da der Mensch erkennt, dass es ihm an nichts in der Welt mangelt, außer an der Fähigkeit, um des Schöpfers willen zu arbeiten, bittet er den Schöpfer darum, in ihm, diesen Wunsch zu erwecken. Er bittet also darum, dass sich der Schöpfer ihm annähert. Dies erfolgt nach der Regel „Maß für Maß“. Somit nähert sich ihm der Schöpfer, entsprechend dem Maß seiner Bitte, an.

RABASH, 1991/2, Was bedeutet “Kehre um, o Israel, zu dem Herrn, deinem Gott“ in der spirituellen Arbeit?

30. September 2021, Gute-Nacht-Text

Es gibt keinen glücklicheren Augenblick im Leben eines Menschen, als den, wenn er an seiner eigenen Kraft völlig verzweifelt. Mit anderen Worten, er hat sich bereits abgemüht. Und er hat alles getan, was nur in seiner Kraft lag, doch gibt es keine Heilung. Dann ist er fähig, zu beten. Und sein Gebet um Hilfe kommt von ganzem Herzen, weil er sicher weiß, dass seine eigene Arbeit ihm nicht helfen wird. Solange er jedoch noch eine gewisse Kraft in sich spürt, wird sein Gebet nicht vollständig sein, denn die böse Neigung eilt ihm voraus und sagt ihm: „Zuerst musst du tun, was du kannst, und dann wirst du des Schöpfers würdig sein.“

Darüber wurde gesagt: „Der Schöpfer ist erhaben und die Niedrigen werden sehen.“ Denn nachdem der Mensch sich in allen möglichen Arbeiten abgemüht hat und verzweifelt ist, erreicht er einen tatsächlich niedrigen Zustand. Das bedeutet, dass er weiß, dass er der Niedrigste von allen ist, denn  in der Struktur seines Körpers gibt es nichts nützliches. Dann ist sein Gebet vollständig, und er erlangt eine Antwort von Seiner großzügigen Hand.

 

Baal HaSulam, Brief 57.

29. September 2021, Gute-Nacht-Text

Wenn der Mensch „nahe“ an dem Punkt ist, die Hilfe von Oben zu erhalten, dann sieht er, dass nur der Schöpfer ihn erretten kann. Und „nahe“ zu sein bedeutet, dass er schon ein Kli [Gefäß], den Wunsch zu geben, hat. Wie Baal HaSulam sagte, ist dies der wichtigste Punkt in der Arbeit des Menschen, da er an diesem Punkt bereits eine enge Verbindung mit dem Schöpfer hat. Denn nun erkennt er zu hundert Prozent, dass nichts, sondern nur der Schöpfer selbst, ihm helfen kann.

RABASH, 1990/ 38, “ Was bedeutet „Der Kelch des Segens muss voll sein“ in der Arbeit?“

28.September 2021, Gute-Nacht-Text

Die Verfehlungen des Menschen ist, dass er den Schöpfer nicht um Hilfe bittet. Würde er wahrhaftig um Hilfe bitten, würde er sie vom Schöpfer bekommen.

Wenn nun ein Mensch sagt, er hätte um Hilfe gebeten, doch der Schöpfer hätte ihm nicht geholfen, dann gibt es darauf nur die Antwort, dass der Mensch trotzdem glauben muss, dass der Schöpfer ein aufrichtiges Gebet hören würde. So wie geschrieben steht: „Denn Du hörst das Gebet eines jeden Mundes.“

Würde der Mensch dies wirklich glauben, wäre sein Gebet aufrichtig. Denn wenn der Mensch sich von ganzem Herzen danach sehnt, dass der Schöpfer ihm hilft, erhört Er dieses Gebet. Hat er aber dieses Gebet nicht ständig auf den Lippen, bedeutet das, dass er nicht wirklich daran glaubt, dass der Schöpfer ihm helfen kann. Denn Er erhört jeden, der Ihn bittet, ob Groß oder Klein, denn vor Ihm sind alle gleich. Daraus lässt sich schließen, dass wenn dieses Gebet nicht erhört wurde, es nicht aufrichtig war.

RABASH, 1988/4, Was ist ein aufrichtiges Gebet um Hilfe und Vergebung in der spirituellen Arbeit?

27.September 2021, Gute-Nacht-Text

Die Weisen sagten: „Die Verlangen des Menschen überwältigen ihn jeden Tag, und ohne die Hilfe der Höheren Kraft könnte er sie nicht überwinden.“

Der Mensch ist verpflichtet, jedes Mal von Neuem den Kampf gegen seine Verlangen aufzunehmen und er darf sich unter keinen Umständen davon abwenden oder daran verzweifeln.

Gewiss, in diesem Kampf ist es unmöglich, klar zu erkennen, ob man siegreich ist, denn er dauert lange und das Gefühl des “Exils” wird immer intensiver. Dabei erlebt jeder Mensch diese Zustände auf seine persönliche Weise. Doch solange der Mensch das Kampfwerkzeug, welches ihm in den Händen liegt – das Gebet –  anwendet, wird er nicht am Kampf verzweifeln. Er wird an seinem Weg festhalten und schlussendlich gewinnen. Gerade dadurch, dass er sich mit dem Hilfeschrei des Gebets an die Höhere Kraft wendet, gewinnt er den Kampf, denn der Hilfeschrei ist bereits der Sieg.

Meshivat Nefesh, Punkt 40

26. September 2021, Gute-Nacht-Text

Das Maß des Zuhörens des Schöpfers, hängt vom Maß der Sehnsucht ab, welche ein Mensch beim Erheben des Gebets verspürt. Verspürt der Mensch eine übermäßige Sehnsucht, kann er in diesem Moment sicher sein, dass der Schöpfer ihm aufmerksam zuhört. Und wer das weiss, schüttet gewiss sein Herz noch stärker aus, da es für ihn kein größeres Privileg gibt, als dass der König der Welt ihm Aufmerksamkeit schenkt.

Baal HaSulam, Brief 52

25. September 2021, Gute-Nacht-Text

Der Wunsch, die egoistische Liebe zu sich selbst zu verlassen und die Arbeit der Nächstenliebe zu beginnen, ist vergleichbar mit dem Verlassen aller Zustände, in denen ein Mensch bis jetzt gelebt hat. Er muss alles ihm Vertraute ablegen und einen Ort betreten, an dem er noch nie gewesen ist. Dafür muss er durch die spirituellen Zustände der Empfängnis und der Monate der Schwangerschaft gehen, bis er dazu bereit ist, die neue Eigenschaften zu erhalten, die dem Wesen, welches er bei seiner Geburt erhalten hat, völlig fremd ist.

RABASH, 1986/22, Wenn eine Frau befruchtet wird.

24. September 2021, Gute-Nacht-Text

Der Mensch muss sich überwinden und über dem Verstand glauben, obwohl dieser sich widersetzt und fragt, wieso er erneut betet, obwohl er schon so oft gebetet hat und keine Antwort von Oben erhalten hat. Dies kostet Überwindung und er muss darum bitten, dass der Schöpfer ihm hilft, über seinen Verstand zu gehen und trotzdem zu beten.

Baal HaSulam, 1989/23, Was bedeutet „wenn du das bittere Kraut schluckst, wirst du nicht aus dir hinauskommen“ in der spirituellen Arbeit?

23. September 2021, Gute-Nacht-Text

Der Mensch sollte glauben, dass sein Wunsch zu empfangen von oben gelenkt wird, um ihn in seiner Arbeit zu behindern. Denn der Schöpfer gibt ihm dadurch die Kraft, sein Verlangen zu empfangen zu offenbaren. Und wenn sein Verlangen zu empfangen geweckt ist, hat er die Möglichkeit, die Verbindung mit dem Schöpfer zu stärken. Und er kann Ihn bitten, den “Willen zu empfangen” in die “Absicht zu geben” umzuwandeln. Der Mensch sollte glauben, dass er dem Schöpfer Genuss bereitet, wenn er darum bittet, ihn durch Anhaftung (Dvekut) dem Schöpfer näher zu bringen, was eine „Ähnlichkeit der Eigenschaften“ und ein Annullieren des Verlangens zu empfangen ist und bedeutet, um des Gebens willen zu arbeiten. Und dazu sagte der Schöpfer: „Meine Söhne haben mich besiegt“. Das heißt, Ich habe euch den Willen zu empfangen gegeben, und ihr bittet Mich stattdessen um die Absicht zu geben.

Baal HaSulam, Shamati 19, Was bedeutet „Der Schöpfer hasst die Körper“ in der spirituellen Arbeit?

 

22. September 2021, Gute-Nacht-Text

Wer wirklich wünscht, in den Dienst des Schöpfers einzutreten, um Ihm wahrlich anzuhaften und den Palast des Königs zu betreten, bekommt nicht sofort die Möglichkeit, dies zu tun. Sondern man prüft den Menschen, ob es in ihm einen anderen Wunsch gibt, außer dem Verlangen nach der Anhaftung (Dwekut) an den Schöpfer. Nur wenn es keinen anderen Wunsch gibt, dann lässt man ihn herein.

Und wie kann ein Mensch geprüft werden, ob er nur das eine Verlangen in sich trägt? Man bereitet ihm Hindernisse, indem man ihm abwegige Gedanken und fremde Boten schickt, die ihn behindern, damit er seinen Weg verlässt und weiter durchs Leben geht wie alle anderen.

Und wenn der Mensch alle vor ihm auftauchenden Hindernisse überwindet, alle Barrieren durchbricht, und ihn kleine Dinge nicht zurückweisen können, dann schickt ihm der Schöpfer mächtige Klipot und Merkawot (Streitwagen), die ihn von der Anhaftung mit dem Schöpfer abhalten sollen. Das heißt „mit starker Hand“ weist ihn der Schöpfer zurück. Denn wenn der Schöpfer Seine starke Hand nicht zeigt, wird es schwer sein, ihn abzuweisen, weil er einzig ein großes Verlangen nach der Anhaftung an den Schöpfer hat und nicht an andere Dinge.

Baal HaSulam, Shamati 70, „Mit starker Hand und mit überströmendem Grimm“