Der Eintritt in die spirituelle Stufe

Der Eintritt in die spirituelle Stufe – Ausgewählte Auszüge aus den Quellen

 

  1. Baal HaSulam, „Ein Gebot“

Der Hauptschwerpunkt im Dienst am Schöpfer ist die erste Verbindung.

 

  1. Baal HaSulam. Shamati Artikel Nr. 53, „Die Sache der Begrenzung“

Die Sache der Begrenzung ist, seinen Zustand, in dem man sich befindet, zu begrenzen und nicht Gadlut (Größe) zu wollen. Vielmehr möchte man im gegenwärtigen Zustand, in welchem man sich befindet, für immer verweilen. Und dies wird „immerwährende Dwekut“ (Anhaftung) genannt. Egal wieviel Gadlut man besitzt, selbst wenn man die kleinste Katnut (Kleinheit) hat, wenn sie auf ewig leuchtet, dann hat man „immerwährende Dwekut“ erlangt.

 

  1. Baal HaSulam, Shamati, Artikel Nr. 19, Was bedeutet  „der Schöpfer hasst die Körper“ in der spirituellen Arbeit?

Die Wichtigkeit der Arbeit ist gerade dann von Bedeutung, wenn man den Zustand von Null erreicht, also in der Zeit, wo man sieht, dass man seine Wirklichkeit und sein Wesen im Ganzen annulliert, denn dann hat der Wille zu empfangen keinerlei Macht mehr und nur dann tritt man in die Kedusha (Heiligkeit) hinein.

 

  1. Rabash, Artikel Nr. 31, „Über Yenika [Saugen] und Ibur [Einnistung]“

Der Beginn des Eintritts in den Dienst am Schöpfer wird als Ibur [Einnistung] angesehen, wenn er sein Selbst aufhebt und sich im Schoß der Mutter einnistet, wie es geschrieben steht: „Höre, mein Sohn, die Unterweisung deines Vaters, und verlasse nicht die Lehre deiner Mutter.“ Dies kommt aus dem Vers: „Denn wenn du die Mutter ‚Verständnis [Bina]‘ nennst“, was bedeutet, dass er die Eigenliebe, genannt Malchut, deren ursprüngliches Wesen der „Wille für sich selbst zu empfangen“ genannt wird, aufhebt und in die Gefäße des Gebens, genannt Bina, eintritt.

Man sollte glauben, dass, bevor er geboren wurde, d. h. bevor die Seele in den Körper hinabstieg, die Seele an dem Schöpfer angehaftet war, und nun sehnt er sich danach, an Ihm anzuhaften, wie vor ihrem Abstieg. Dies wird Ibur genannt, wenn er sein Selbst vollständig annulliert.

 

  1. Rabash, Artikel Nr. 38 (1990), Was ist, „Ein Kelch des Segens muss voll sein“, in der Arbeit

Vor Yenika gibt es Ibur, was bedeutet, dass der Obere ihn korrigiert. Das kann sein, wenn ein Mensch wie ein Embryo im Schoß seiner Mutter ist, wo sich der Embryo vor der Mutter annulliert und keine eigene Meinung hat, sondern wie unsere Weisen sagten: „Ein Embryo ist der Schenkel seiner Mutter, er isst, was seine Mutter isst“, und hat keine eigene Herrschaft, um irgendwelche Fragen zu stellen. Vielmehr hat es keinen Vorzug, einen Namen zu haben. Dies wird „stumm“ genannt, wenn er keinen Mund hat, um Fragen zu stellen.

So dass der Mensch mit geschlossenen Augen über den Verstand gehen kann und an die Weisen glaubt und den ganzen Weg geht. Dies wird „Ibur“ genannt, wenn er keinen Mund hat.

 

  1. Rabash, Artikel Nr. 26 (1990), Was ist, „Es gibt keinen, der so heilig ist wie der Ewige, denn es gibt keinen außer dir“, in der Arbeit

Die Hauptsache, die uns schwer fällt, ist, in den Ubar (Embryo) einzutreten, was bedeutet, dass der Wille zu empfangen in ihm ein anderes Verlangen empfängt, das „Verlangen zu geben.“ Wenn ein Mensch mit dem Zustand des Ubar belohnt wird, was bedeutet, dass innerhalb des Wunsches zu empfangen ein Wunsch zu geben eintritt, wird dies als das Formen einer Form innerhalb einer Form durch den Schöpfer betrachtet.

Wir sollten dieses Wunder des Formens einer Form innerhalb einer Form verstehen. Nach dem, was wir interpretiert haben, ist dies eine große Neuheit, ein echtes Wunder, denn es ist gegen die Natur, denn nur der Schöpfer kann die Natur verändern, und es liegt nicht in der Hand des Menschen. Dies ist die Neuheit, dass der Schöpfer die Form des Gebens innerhalb der Form der Mutter bildet, die die Form des Empfangens ist. Dies wird die Kedusha genannt, die der Schöpfer gibt.

Es wird gesagt: „Es gibt niemanden, der so heilig ist wie der Ewige, denn es gibt niemanden außer Dir“, da es niemanden auf der Welt gibt, der die Natur verändern und innerhalb des Kli [Gefäßes], das von Natur aus zu einem Menschen kommt, dem Wunsch zu empfangen, das machen kann, dass er später eine andere Natur hat, die „Wunsch zu geben“ genannt wird.“

 

  1. Rabash, Artikel Nr. 6 (1991), Was ist, „Die Hirten von Abrams Rindern und die Hirten von Lots Rindern“, in der Arbeit

In jedem Anfang muss ein Mensch die Annahme des Himmelreiches beginnen – es reicht nicht, dass er gestern den Glauben an den Schöpfer hatte. Aus diesem Grund gilt jede Annahme des Himmelreichs als eine neue Unterscheidung. Das heißt, jetzt empfängt er einen Teil des leeren Raumes, der ohne das Himmelreich war, und nimmt diesen leeren Platz an und füllt ihn mit dem Himmelreich. Daraus folgt, dass er nun eine neue Sache aussortiert, die nicht existierte, bevor er diesen leeren Platz aufnahm und ihn mit dem Himmelreich füllte. Dies wird als das Erheben eines neuen Funkens in die Kedusha [Heiligkeit] betrachtet. Schließlich erhebt er von allen Aufstiegen immer Funken aus dem leeren Raum in die Kedusha.

Daraus folgt, dass er von jedem Abstieg zu einem neuen Anfang gelangt und neue Funken erhebt.

 

  1. Baal HaSulam, Shamati, Artikel Nr. 70, “ Mit starker Hand und mit überströmendem Grimm“

Wir sollten wissen, dass von denjenigen, die in den Dienst des Schöpfers eintreten möchten, um Ihm wahrlich anzuhaften und das Gemach des Königs zu betreten, nicht jeder zugelassen wird. Sondern man prüft den Menschen: Wenn es in ihm keinen anderen Wunsch gibt, außer dem Wunsch nach der Anhaftung (Dwekut), dann lässt man ihn herein.

Und wie prüft man einen Menschen, ob es in ihm nur einen Wunsch gibt? Man bereitet ihm Hindernisse, indem man ihm fremde Gedanken und fremde Boten schickt, um ihn zu hindern, auf dass er diesen Weg verlassen möge und sein Leben wie alle anderen lebe.

Und wenn der Mensch alle Schwierigkeiten überwindet, alle Barrieren durchbricht, die ihn hindern, und ihn kleine Dinge nicht zurückweisen können, dann schickt ihm der Schöpfer mächtige Klipot und Merkawot (Streitwagen), auf dass sie den Menschen davon ablenken, einzig dem Schöpfer und nichts anderem anzuhaften. Das heißt „mit starker Hand“ weist ihn der Schöpfer zurück.

 

  1. Rabash. Ausgewählte Notizen. Artikel 236. „Die ganze Erde ist voll von Seiner Herrlichkeit“

Bevor jemand fähig ist, die Wahrheit zu erlangen, muss er glauben, dass die Wahrheit nicht so ist, wie er sie kennt oder empfindet, sondern dass sie so ist, wie es geschrieben steht: „Sie haben Augen und sehen nicht; sie haben Ohren und hören nicht.“ Das ist nur wegen der Korrektur, damit der Mensch seine Ganzheit erreichen kann, denn er fühlt nur sich selbst und keine andere Wirklichkeit.

Wenn man also sein Herz dazu zurückbringt, zu versuchen, im Glauben über dem Intellekt zu wandeln, qualifiziert man es dadurch und etabliert es, so dass man die Offenbarung des Gesichts erreicht.

 

  1. Baal HaSulam, Shamati, Artikel Nr. 42, „Was ist das Akronym Elul in der Arbeit“

Jene Menschen, die daher zum Zwecke des Gebens arbeiten wollen, und wenn sie immer einen Zustand des Weißen haben, so erlaubt das Weiße ihnen nicht, die Arbeit fortzusetzen. Denn während es scheint, kann der Mensch sogar zum Zwecke des Empfangens für sich selbst arbeiten.

Daher hätte der Mensch niemals die Möglichkeit zu wissen, ob seine Arbeit in Reinheit geschieht oder nicht. Und dies bewirkt, dass er niemals Dwekut (Anhaftung) an den Schöpfer erlangen kann.

Daher wird einem von Oben die Form der Schwärze gegeben, und dann sieht man, ob die eigene Arbeit in Reinheit geschieht.

Das heißt, wenn er auch im Zustand der Schwärze in Freude sein kann, ist dies ein Zeichen, dass seine Arbeit in Reinheit geschieht. Denn der Mensch muss sich freuen und glauben, dass man ihm von Oben eine Gelegenheit gegeben hat, damit er zum Zwecke des Gebens arbeiten kann.

 

  1. Rabash, Artikel Nr. 4 (1998), „Was ist eine Flut von Wasser in der Arbeit?“

Wir müssen wissen, dass es eine Menge Arbeit ist, bevor wir die Eigenschaft von Bina erlangen. Das heißt, mit wenig zufrieden zu sein, mit seinem Gefühl und seinem Verstand, und glücklich zu sein mit seinem Anteil, mit dem, was er hat. Dieser Mensch kann immer in der Ganzheit sein, weil er mit seinem Anteil glücklich ist.

Aber was kann man tun, wenn man diese Eigenschaft noch nicht erlangt hat, und sieht, dass man seinen Willen zu empfangen nicht überwinden kann? Zu diesem Zeitpunkt muss man zum Schöpfer beten, dass er einem hilft, so dass man mit geschlossenen Augen in der Arbeit wandeln kann und nichts braucht und trotz des Widerstandes des Körpers alles um des Schöpfers willen tun kann.

Das heißt, der Mensch sagt dem Schöpfer nicht, wie Er ihm helfen soll. Vielmehr muss er sich unterwerfen und vor dem Schöpfer bedingungslos annullieren.

 

  1. Rabash, Brief Nr. 65

Die Hauptsache in der Arbeit ist, dass vom Himmel keine halben Sachen gegeben werden. Sonst könnte es passieren, dass der Mensch, wenn er zur Hälfte bereut, für die Hälfte der Arbeit Hilfe von oben empfängt. Aber da vom Himmel keine halben Sachen gegeben werden, muss ein Mensch zum Schöpfer beten, dass er ihm vollständige Hilfe gibt. Das bedeutet, dass ein Mensch während seines Gebetes das ordnet, was in seinem Herzen ist, denn das Gebet ist Arbeit im Herzen, so dass ein Mensch sich entscheiden muss, dass er vom Schöpfer ein Verlangen haben möchte, um sich vor Ihm vollständig zu annullieren, was bedeutet, dass er kein Verlangen unter seiner eigenen Herrschaft belässt, sondern dass alle Verlangen in ihm nur noch dazu dienen, dem Schöpfer die Ehre zu geben.

Sobald er sich für die vollständige Annullierung entscheidet, bittet er den Schöpfer, ihm bei der Ausführung zu helfen. Das bedeutet, dass er, obwohl er im Verstand und im Verlangen sieht, dass der Körper nicht damit einverstanden ist, dass er alle seine Verlangen vor dem Schöpfer annulliert, anstatt um seiner selbst willen, zum Schöpfer beten soll, dass er ihm hilft, sich vor Ihm mit allen Verlangen annullieren zu wollen, wobei kein Verlangen für ihn selbst übrig bleibt. Dies wird ein „vollständiges Gebet“ genannt, was bedeutet, dass er sich wünscht, dass der Schöpfer ihm ein vollständiges Verlangen ohne Kompromisse zu sich selbst gibt, und er bittet den Schöpfer, ihm zu helfen, immer mit seiner Gerechtigkeit zu sein.

 

  1. Baal HaSulam, Shamati, Artikel Nr. 5, “ LiShma bedeutet Erwecken von Oben, und warum brauchen wir ein Erwachen von unten?“

Die hauptsächliche Forderung an einen Menschen liegt darin, durch die eigene Arbeit zu Dwekut (Anhaftung) mit dem Schöpfer zu kommen, die als Gleichheit der Form bezeichnet wird, sodass alle seine Taten in der Absicht zu geben erfolgen.

Es ist so, wie der Vers sagt: „Dann wirst du Lust auf den Schöpfer haben.“ Die Deutung von „dann“ ist, dass man am Anfang der eigenen Arbeit keine Lust hatte, sondern seine Arbeit unter Zwang erfolgte.

Aber nachher, wenn man sich an die Arbeit in der Absicht zu geben gewöhnt hat und nicht auf sich selbst achtet – ob man Freude an der spirituellen Arbeit empfindet – sondern daran glaubt, dass man durch seine Arbeit dem Schöpfer Zufriedenheit bereitet, dann muss der  Mensch glauben, dass der Schöpfer die Arbeit der Unteren annimmt, unabhängig von der Menge und Form ihrer Arbeit. Der Schöpfer prüft die Absicht jeder Handlung genau und wenn sie Ihn zufrieden stellt, wird er gewürdigt, „Lust auf den Schöpfer zu haben.“

Sogar während der Arbeit für den Schöpfer empfindet der Mensch Freude und Vergnügen, weil er nun tatsächlich für den Schöpfer arbeitet. Die Anstrengungen, die der Mensch in der Phase der Arbeit unter Zwang unternahm, qualifizieren ihn zur aufrichtigen Arbeit für den Schöpfer. Jetzt verstehen wir, dass der vom Menschen empfangene Genuss sich auf den Schöpfer bezieht, d.h. speziell für den Schöpfer.

 

  1. Rabash, Artikel Nr. 587, „Der Höhere prüft für den Zweck des Unteren“

Der Untere ist kraftlos, die Arbeit zu beginnen, außer in der Form von Lo liShma [nicht um ihretwillen], genannt Wille zu empfangen, denn nur Lo liShma gibt die erste bewegende Kraft des Unteren. Wenn der Mensch nämlich keinen ausreichenden Geschmack in den körperlichen Genüssen findet, beginnt er nach spirituellen Genüssen zu suchen.

Daraus folgt, dass die Wurzel der Arbeit des Unteren der Wille zu empfangen ist, und das Gebet, genannt MaN, steigt auf, und dann korrigiert der Obere dieses MaN und legt darauf die Kraft des Massach, die ein Verlangen ist, die Fülle aufzuhalten, bis der Untere von sich selbst weiß, dass sein Ziel das Geben ist.

Das heißt, der Obere gibt dem Unteren guten Geschmack und Freude an dem Willen zu geben, wodurch der Untere Seine Erhabenheit spürt. Zu diesem Zeitpunkt beginnt er zu verstehen, dass es sich lohnt, sich vor Ihm zu annullieren und seine Existenz vor Ihm aufzuheben.

 

  1. Rabash, Artikel Nr. 24 (1986), „Der Unterschied zwischen Wohltätigkeit und Geschenk“

Nach einer langen Zeit, in der er Kräfte investiert und keine Befriedigung seines Mangels erreicht hat, beginnen sich Qualen und Schmerzen in ihm zu bilden, weil er sich bemüht hat, aber keinen Fortschritt in seiner Arbeit sieht. Zu dieser Zeit beginnen die Gedanken nach und nach zu kommen. Manchmal ist es mit Funken der Verzweiflung, und manchmal wird er stärker. Dann aber sieht er wieder, dass er aus seinem Zustand gefallen ist, und so wiederholt sich das immer wieder. Schließlich bildet sich in ihm ein echter Mangel, den er durch Anstrengung in Auf- und Abstiegen erlangt hat. Diese Auf- und Abstiege hinterlassen jedes Mal Schmerzen, dass er Dwekut an den Schöpfer noch nicht erlangt hat. Wenn schließlich der Becher der Anstrengung ausreichend gefüllt ist, was Kli genannt wird, kommt die Füllung vom Schöpfer, da man nun ein echtes Kli hat.

 

  1. Rabash, Artikel Nr. 24 (1986), „Der Unterschied zwischen Wohltätigkeit und Geschenk“

Dass man sieht, dass man sich nach mehreren Jahren der Arbeit zurückentwickelt hat, geschieht absichtlich, damit es den Menschen schmerzt, keine Dwekut mit dem Schöpfer zu haben. Es stellt sich heraus, dass er jedes Mal sehen muss, dass er sich der Erschaffung des Kli nähert, was „wirklicher Mangel“ genannt wird. Das heißt, sein Maßstab für Katnut [Kleinsein] und Gadlut [Erwachsensein] des Mangels ist das Ausmaß des Leidens, das er empfindet, wenn er die Füllung nicht hat, die hier „Dwekut mit dem Schöpfer“ genannt wird, wo alles, was er will, nur ist, dem Schöpfer Zufriedenheit zu bereiten.

 

  1. Baal HaSulam, Brief Nr. 57

Es gibt ein Naturgesetz, dass keiner so weise ist wie der Erfahrene, und bevor man versucht, wirklich alles zu tun, was man tun kann, ist man völlig unfähig, zu wahrer Niedrigkeit zu gelangen, in dem wirklichen Ausmaß, wie oben gesagt.

Deshalb müssen wir uns in Kedusha [Heiligkeit] und Reinheit abmühen, wie es geschrieben steht: „Was immer du findest, dass deine Hand durch deine Kraft tun kann, das tue!“, und verstehe dies, denn es ist wahr und tief.

Ich habe dir diese Wahrheit nur offenbart, so dass du nicht schwach wirst und die Barmherzigkeit nicht aufgibst. Auch wenn du nichts siehst, denn auch wenn das Maß der Arbeit voll ist, ist es die Zeit des Gebets, doch bis dahin glaube an unsere Weisen, welche sagten: „Ich habe nicht gearbeitet und gefunden, glaube nicht!“

Wenn das Maß voll ist, wird dein Gebet vollständig sein und der Schöpfer wird großzügig gewähren, wie unsere Weisen uns belehrten: „Ich habe gearbeitet und gefunden, glaube!“, denn vorher ist man untauglich für ein Gebet, und der Schöpfer erhört das Gebet.

 

  1. Rabash, Artikel 223, „Eintritt in die Arbeit“

Erst nachdem er diese Stufe, die Lo liShma genannt wird, erreicht hat, wird er mit anderen Phänomenen belohnt, wenn er zu einem höheren Zustand kommt. Das heißt, zu diesem Zeitpunkt nimmt er keine Rücksicht auf sich selbst, und alle seine Berechnungen und Gedanken sind die Wahrheit.

Mit anderen Worten, sein Ziel ist es nur, sich selbst vor der wahren Realität zu annullieren, wo er fühlt, dass er nur dem König dienen muss, weil er die Erhabenheit und Größe und Wichtigkeit des Königs spürt. Zu diesem Zeitpunkt vergisst er, was bedeutet, dass er sich keine Sorgen um sich selbst machen muss, da sein eigenes Selbst wie eine Kerze vor einer Fackel vor der Existenz des Schöpfers, die er fühlt, annulliert ist. Dann befindet er sich in einem Zustand von liShma [um ihretwillen], was Zufriedenheit mit dem Schöpfer bedeutet, und seine Sorgen und Sehnsüchte drehen sich nur darum, wie er den Schöpfer erfreuen kann, während seine eigene Existenz, was den Willen zu empfangen bedeutet, überhaupt keinen Vorzug verdient. Dann wird sein Zustand als Geben um zu geben betrachtet.

 

  1. Baal HaSulam, „Ein Gebot“

Es ist hoffnungslos, auf eine Zeit zu warten, in der eine Lösung gefunden wird, die es einem ermöglicht, die Arbeit des Schöpfers in liShma zu beginnen. So wie es in der Vergangenheit war, so ist es jetzt und so wird es sein: Jeder Diener des Schöpfers muss die Arbeit in Lo liShma beginnen und von dort aus Lishma erreichen.

Der Weg, diese Stufe zu erreichen, ist nicht durch die Zeit begrenzt, sondern durch seine Qualifikationen und durch das Maß seiner Kontrolle über sein Herz. Daher sind viele auf dem Gebiet der Arbeit von lo liShma gefallen und werden fallen, und werden ohne Weisheit sterben. Dennoch ist ihre Belohnung groß, denn der Verstand kann den wahren Vorzug und Wert, seinem Schöpfer Zufriedenheit zu bringen, nicht schätzen. Auch wenn man nicht unter dieser Bedingung arbeitet, da man eines anderen Weges nicht würdig ist, bringt man seinem Schöpfer dennoch Zufriedenheit. Dies nennt man „ungewollt“.

 

 

 

 

 

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