189-198, Bereshit. Die Schöpfungsgeschichte

189) Das Shabbatgebet ist Almosen für die Armen, wie wir erfahren: “Sonne am Shabbat, Almosen für die Armen.“ Seir Anpin wird „Die Sonne“ genannt. Am Shabbat hat er einen Siwug Panim be Panim mit Nukwa, wie die oberen AwI und dann empfängt Bchina Gimel der Nukwa, ihre Malchut, auch ihren Überfluss, obwohl nicht weil sie dann vollendet ist in und von sich selbst, denn sie ist vor dem Ende der Korrektur nicht vollendet. Sondern vielmehr, weil der Überfluss aufgrund der am Shabbat leuchtenden, vollendeten Lichter von AwI, Bchina Gimel erreicht, obwohl sie nicht dazu geeignet ist.

Darum wird der Reichtum, den sie erhält, „Almosen“ genannt, darauf hinweisend, dass sie selbst nicht für diesen Reichtum geeignet ist, sondern von anderen getragen wird, wie wir erfahren „Sonne an einem Shabbat, Almosen für die Armen.“ Das, was Bchina Gimel de Nukwa von der Sonne erhält ist nur ein Almosen, weil sie vor dem Ende der Korrektur immer noch nicht für diesen großen Reichtum fit ist.

Dies ist, warum eine Person sich so arm wie ein Armer machen soll vor dem Tor des Königs im Stehenden Gebet aller Wochentage, für die Göttlichkeit, um das Leiden der Göttlichkeit zu fühlen, wie David es tat, und in einer Mizwa eingewickelt sein, Talit mit Zizot [Pl. von Zizit], wie ein Armer. Und mit den Tefillin sollte sie wie ein dürftiger Mensch am Tor des Königs stehen, welches ADNI ist, mit der gleichen Numerierung wie Cheichal [Palast], da ADNI in Gematria 65 ist, wie die Zahl von Cheichal.

Nukwa wird ADNI genannt und teilt sich in drei Bchinot. In den ersten beiden Bchinot wird sie als Cheichal des Königs erachtet, denn ADNI ist Cheichal in Gematria. In der dritten Bchina gilt sie als das Tor des Königs, denn es ist unmöglich in den Palast des Königs, Seir Anpin, zu gelangen, es sei denn durch das Tor des Königs. Genau sollte sich ein Mensch in einen Zizit einhüllen wie ein Armer und mit einem Tefillin wie ein Dürftiger, um das Gebet des Armen vom Beginn der Korrektur für Bchina Gimel auszudehnen, das Gebet der Armen, das alle Gebete und Korrekturen zurückhält.

Dies ist, weshalb sie wie ein Eingangstor ist; sie ist der Beginn des Einganges zum Palast, wie geschrieben steht: „ADNI, [HERR], öffne meine Lippen“, denn in der Korrektur von Bchina Gimel öffnen sich die Lippen und es ist dann möglich, wieder anzufangen, den Rest der Gebete zu sprechen und nicht vorher. Danach wird er zur Nukwa all seine Korrekturen ausdehnen, die für ihre ersten beiden Bchinot benötigt werden, welche der eigentliche Palast ist.

190) Wenn eine Person ihren Mund an den Wochentagen im Abendgebet öffnet, kommt der Adler herunter, um das Nachtgebet mit seinen Flügeln zu empfangen. Dieser Adler heißt Nuriel. Er wird Uriel seitens Chessed genannt, und er wird Nuriel genannt seitens Gwura, da er ein brennendes Feuer ist, wie es in Daniel geschrieben steht: „Ein Fluss von Feuer kommt vor ihm hervor.“

191) Im Morgengebet kommt der Löwe hinunter, um das Gebet in seinen Armen und seinen Flügeln zu empfangen. Jedes Tier hat vier Flügel, und dies ist der Engel Michael. Im Nachmittagsgebet kommt der Ochse hinunter, um das Gebet mit seinen Hörnern und seinen Flügeln zu empfangen, und dies ist der Engel Gabriel.

Ein Gebet ist die Nukwa. Durch unsere Gebete bringen wir sie für einen Siwug mit ihrem Ehemann, Seir Anpin näher. Die drei Gebete entsprechen ihren drei Linien: das Morgengebet ist die Rechte Linie, Chessed, das Nachmittagsgebet ist die Linke Linie, Gwura, und das Abendgebet ist die Mittlere Linie, Tiferet. Abraham richtete das Morgengebet, Chessed ein, Isaak das Nachmittagsgebet, Gwura und Jakob das Abendgebet, Tiferet.

Nukwa steigt nicht von allein zum Siwug auf. Vielmehr gibt es vier Tiere, die den Thron, Nukwa, zum Siwug mit Seir Anpin tragen: einen Löwen, einen Adler und einen Menschen. Dies ist oberhalb von Chase de SoN. Unter Chase de SoN sind sie Shinan [Akronym: Shin-Nun-Alef-Nun, die den Ochsen, Adler, Löwen und Menschen repräsentieren]. Bei den drei Gebeten der Wochentage tragen die niederen Tiere, Shinan, die Nukwa für den Siwug. Am Shabbat tragen sie die oberen Tiere von Chase und oben zum Siwug, und diese drei niederen Tiere – Löwe, Ochse und Adler – werden Michael, Gabriel, Uriel und Nuriel genannt.

Beim Morgengebet kommt der Löwe hinunter, um das Gebet zu empfangen. Dies ist der Engel Michael. Es ist so, weil der Siwug im Morgengebet von der Rechten, Chessed ist. Dies ist, warum der Löwe hinunterkommt, um das Gebet zu empfangen und es für einen Siwug zu erheben, weil der Löwe Chessed ist und der Engel Michael. Beim Nachmittagsgebet kommt der Ochse hinab, um das Gebet zu empfangen. Dies ist der Engel Gabriel, da der Siwug beim Nachmittagsgebet auf der Linken Linie, Gwura ist. Darum kommt der Ochse hinunter, um das Gebet zu empfangen und es zu einem Siwug zu erheben, da der Ochse Gwura ist und der Engel Gabriel.

Beim Abendgebet ist der Siwug auf der Mittleren Linie, Tiferet, nur von der Gwura auf der Mittleren Linie, genannt Nuriel, und der Adler kommt hinunter, um das Gebet zu empfangen und es zu einem Siwug zu erheben, welcher die Mittlere Linie, Tiferet ist, jedoch in Nuriel im Adler, nicht in Uriel im Adler, da zur Nacht es die Zeit der Dinim im Adler ist, während die Gwurot aus Bchina Gimel de Nukwa kommen, welches ein Gebet für die Armen ist, wenn sie in einem Herrschaftsbereich ohne ihren Ehemann ist. Diese Gwurot vermindern sich nicht, damit sie sich für einen Siwug eignet, es sei denn mit den Gwurot oben, welche aus dem Punkt von Chirik in Bina kommen, der linken Seite von Tiferet, dem Massach de Chirik, auf welchem die Stufe von Chassadim herauskommt, und dabei zwischen den beiden Linien, der Rechten und der Linken, entscheidet.

Der Engel Uriel dehnt sich von der Stufe von Chassadim darin aus, und der Engel Nuriel wird von der Kraft des Dins im Massach ausgedehnt. Darum wird das Abendgebet nicht gelindert um sich für einen Siwug zu eignen, es sei denn durch den Engel Nuriel, weil seine Gwurot bereits in Bina, in Midat ha Rachamim gelindert wurden. Über ihn steht geschrieben: „Wie ein Adler, der sein Nest aufwühlt.“

192) Am Shabbat kommt der Schöpfer in drei Patriarchen, ChaGaT von Chase de SoN und oben herunter, um mit ihnen die einzige Tochter, das Gebet, die Nukwa zu empfangen. Am Shabbat tragen die oberen Tiere, ChaGaT, oberhalb von Chase, die Nukwa zu einem Siwug. Somit empfängt der Schöpfer, Seir Anpin, die einzige Tochter mit den drei Vätern, ChaGaT, den oberen Tieren. Dies ist das Geheimnis des Shabbats, welcher ein Akronym mit Shin, Bet-Taw ist. Die drei Linien im Buchstaben Shin [] verkörpern die drei Patriarchen, ChaGaT, da der Schöpfer das Gebet, den Shabbat akzeptiert. Seine einzige Tochter, in den drei Patriarchen, gemeint ist in den drei Tieren von Chase und oben, die „obere Merkawa“ genannt werden.

Zu der Zeit stehen die oberen Tiere, genannt HaWaYaH, und sagen: „Erhebt eure Köpfe, O Eingangstore, damit der König der Glorie kommen möge.“ Bchina Gimel der Nukwa wird „Das Tor des Königs“ genannt. Sie empfängt ihre ganze Vollendung am Shabbat, wie wir lernen: „Sonne am Shabbat, Almosen für die Armen.“ Dies ist die Bedeutung der Tiere, die den Thron für einen Siwug tragen, die zu der Zeit sagen: „Erhebt eure Köpfe, O Eingangstore“, dass sie mit der Perfektion von Bchina Gimel, genannt „Eingangstor“ vollendet werden und die Leuchten, die sich von ihr ausdehnen, werden „Eingangstore“ genannt.

193) Zu dieser Zeit öffnen sich oben sieben Paläste: 1) Liebe, 2) Furcht, 3) Gnade, 4) Prophezeiung im Sinne des leuchtenden Spiegels, 5) Prophezeiung hinsichtlich des nicht leuchtenden Spiegels, 6) Zedek, Gerechtigkeit, 7) Din, Urteil. Sie entsprechen den 7 Sefirot ChaGaT NeHJM: die Liebe gegenüber Chessed, Furcht gegenüber Gwura, Rachamim gegenüber Tiferet, dem leuchtenden Spiegel gegenüber Nezach, der Spiegel, der nicht leuchtet gegenüber Hod, Zedek gegenüber Jessod und Din gegenüber Malchut.

Es gibt sieben Sefirot ChaGaT NeHJM in Nukwa de Seir Anpin, jede enthält alle, und jede von ihnen enthält ChaGaT NeHJM. Die Sefira Malchut in jeder ist ein Palast, weswegen Nukwa sieben Paläste hat. Nur die beiden ersten Bchinot von Malchut sind ein Palast, doch ihre Bchina Gimel ist das Palasttor. Deshalb sind an Wochentagen, wenn es überhaupt keine Korrektur zu Malchuts Bchina Gimel gibt, alle sieben Paläste in geschlossenen und versteckten Eingangstoren. Nur am Shabbat, wenn die Korrektur bei Bchina Gimel ankommt, sind alle Eingangstore korrigiert und die Paläste öffnen sich. (sind offen).

194) Über sie steht gesagt, dass Bereshit [am Anfang] die Buchstaben von Barach [erschaffen] Shit [Aramäisch 6], sechs Paläste hat. Elokim ist der siebte Palast, weil die gesamte Korrektur des Shabbat aufgrund des Aufstieges von Nukwa zu Bina stattfindet, wenn sie ihre Lichter empfängt. Durch die Korrektur von Nukwas sieben Palästen wurde auch Bina mit sieben Palästen eingerichtet, wie im Vers Bereshit Barach Elokim [Am Anfang erschuf Gott…] steht, denn am Shabbat leuchten sie alle zu den sieben Palästen der Nukwa.

Es gibt sieben Paläste von Chase nach unten und sieben Paläste von Chase und oben. Diese sieben Paläste von Bina, wie im Vers „Am Anfang erschuf Gott…“ wurden sie zweifach eingerichtet, sieben Paläste oberhalb von Chase und sieben Paläste unterhalb von Chase. So ist es in jedem Parzuf. Diese sieben doppelten Paläste sind in den allgemeinen fünf Parzufim von Azilut, in AA, der sie miteinschließt, unterschieden. Es gibt sieben Paläste oberhalb Chase de AA, in AwI, die ihn dort einkleiden, und es gibt sieben Paläste von Chase de AA und unten, in SoN, die ihn dort einkleiden. All dies gilt für die Allgemeinheit, gilt für jedes Detail. Dies ist, warum es sieben doppelte Paläste in jedem Parzuf gibt – sieben von Chase und oben und sieben von Chase und unten.

Ihnen gegenüber sind sieben Stimmen im Psalm “Gebt dem Herrn, O Söhne Gottes”, und die 18 Erwähnungen, die 18 Namen HaWaYaH, die darin sind, in welchen der Schöpfer in 18 Welten herumwandert, wie geschrieben steht: „Die Gefährte Gottes sind Myriaden, Abertausende“, welche 180.000 Welten sind. Den sieben Palästen unten gegenüber und den sieben Palästen oben gegenüber – die die oberen AwI sind, wie geschrieben steht „Am Anfang erschuf Gott“ – gibt es auch ihre Gegenüber in SoN, angezeigt durch die sieben Stimmen und 18 Erwähnungen in den Psalmen „Gebt dem HERRN, O Söhne der Götter.“ Sieben Stimmen bedeuten die sieben Paläste von Chase de SoN und oben, und die 18 Erwähnungen bedeuten die sieben Paläste von Chase de SoN und unten.

Die Sefirot vom Chase und oberhalb, CHaGaT, sind hauptsächlich die mittlere Linie, Tiferet. Die Sefirot vom Chase und unterhalb, NeHJ, sind hauptsächlich die mittlere Linie, Jessod. Deshalb werden die sieben Paläste vom Chase und oberhalb als in Tiferet seiend betrachtet, und die sieben Paläste vom Chase und unterhalb in Jessod, „derjenige, der ewig lebt [18 in Gematria].“ Die sieben Stimmen in dem Psalm „Gebe dem Herrn“ weisen auf die sieben Paläste oben, in Tiferet, denn Tiferet wird „eine Stimme“ genannt, und die Zahl 18 erwähnt und deutet auf Jessod, „derjenige, der ewig lebt“ genannt. Deshalb heißt es, dass 18 Erwähnungen auf die sieben Paläste unten weisen, in Jessod, genannt „lebt“ [geschrieben Chet-Yud (18)].

Deshalb wurde gesagt, dass die 18 Erwähnungen 18 Namen HaWaYaH sind, die darin sind, in denen der Schöpfer in 18 Welten umherstreift. In den sieben Palästen unter dem Chase gibt SA durch sein Jessod, „18 Welten“ genannt, denn die sieben Paläste unten stehen in Jessod de SoN, wie geschrieben steht: „Die Gefährte von Gott Myriaden(/Vielzählige), tausende über tausende“, welche 180.000 Welten sind, denn alle Bchinot vom Chase und abwärts sind eine Merkawa für die Bchinot vom Chase und oberhalb. Deshalb werden die sieben Paläste „Die Gefährte von Gott“ genannt, da sie eine Merkawa für Bina, Elokim, sind, in den sieben Palästen oben, Yud-Hej.

„Myriaden(/Vielzählige), tausende über tausende“ weisen auf 18.000, denn Myriaden sind 20.000, „tausende“ sind 2.000, „über tausende“ bedeutet, dass sie verschwunden sind [im Hebräischen haben diese Worte fast die gleichen Buchstaben, nur in anderer Reihenfolge], was auf 20.000 minus 2.000, die verschwunden sind, deutet, also 18.000. Daher ist das Gefährt von Gott sieben Paläste unter dem Chase, 18.000, da diese Zahl auf Jessod deutet, „derjenige, der ewig lebt“, und sie sind 18.000 Welten.

Es gibt etliche Wachen der Tore bei den Palästen, die das Gebet empfangen. Jedes Gebet tritt nur nach/durch Maß und Gewicht ein. Ein Maß ist WaK, Licht Chassadim in Vollständigkeit. Gewicht ist GaR, denn sie werden von dem Schekel des Heiligtums angezogen, und das Gebet wird nur durch Ausbreiten von Mochin in WaK und GaR angenommen. Wenn das Maß und Gewicht nicht vollständig sind, wird das Gebet nicht akzeptiert.

195) Es gibt niemanden um vor dem Tor des Gebets zu stehen, um es davon abzuhalten angenommen zu werden. Es steht darüber geschrieben: „Sie sollen nicht beschämt werden, denn sie sprechen mit ihren Feinden an dem Tor.“ „An dem Tor“ ist das Tor des Königs, das Tor des Palastes, denn der Halt der Klipot ist hauptsächlich an dem Tor, Bchina Gimel. Deshalb breitet er die Mochin in Maß und Gewicht aus, über ihn steht geschrieben: „Eintausend mögen an Deiner Seite fallen, und zehntausend zu Deiner Rechten; es wird dir nicht nahekommen.“ Das heißt, alle Klipot und die Verleumder fliehen und verlassen die Tore des Gebets, und dann wird das Gebet angenommen.

Ein Rechtschaffener, der Mochin ausbreitet, wird als mit den Klipot kämpfend und sie von dem Tor des Königs fortjagend betrachtet. Deshalb deutet der Text in Bezug auf ihn: „Sie sollen nicht beschämt werden, denn sie sprechen mit ihren Feinden an dem Tor“, denn das Gebet ist eine Mizwa, und es ist die Schechina, Nukwa de SA. Die Tora ist der Schöpfer, SA, und es darf keinen Stillstand zwischen ihnen geben, denn sie müssen die Klipot fortjagen, die den Schöpfer von Seiner Schechina trennen, wie geschrieben steht: „Der Streitsüchtige trennt den Meister(„Champion“/Gewinner/Held).“ Dies wird durch ausbreiten von Mochin in Maß und in Gewicht vollbracht.

Die Tora und die Mizwot sollten durch Furcht und Liebe erhoben werden, weil alle positiven und negativen Mizwot [Gebote und Verbote etwas zu tun oder nicht zu tun] von dem Namen HaWaYaH abhängig sind, wie es erklärt wird, dass die Zahl der Buchstaben Shin-Mem-Yud, welche 350 ist, zusammen mit der Zahl der Buchstaben Yud-Hej, welche 15 ist, sich zu 365 addiert, was die 365 negativen Mizwot sind. Und die Zahl Sajin-Chaf-Resh-Yud, welche 237 ist, mit der Zahl Waw-Hej, welche 11 ist, summiert sich zu 248, was die 248 positiven Mizwot sind. Folglich gibt es 365 und 248 in dem Namen HaWaYaH, 365 in Yud-Hej und 248 in Waw-Hej. Daher hängen alle 613 Mizwot von dem Namen HaWaYaH ab.

Es ist so, weil obere AwI—Yud de HaWaYaH, GaR de Bina—Furcht sind. ISHSuT—Hej de HaWaYaH, SaT de Bina—sind Liebe. Daher, wenn die Mochin de SoN nur von ISHSuT, Hej de HaWaYaH, kommen, wird es so betrachtet, dass Liebe der Furcht vorausging. Und wenn sie auch von den oberen AwI kommen, Yud de HaWaYaH, wird es so betrachtet, dass die Furcht der Liebe voranging, denn Yud ist Furcht und Hej ist Liebe. Folglich ging die Furcht der Liebe voran.

SA, die Tora, und Nukwa, die Mizwa, müssen mit Furcht und Liebe zu den oberen AwI erhoben werden, mit Furcht der Liebe vorangehend, denn dann werden die positiven und negativen Mizwot in dem Namen HaWaYaH eingeschlossen, wie geschrieben steht: „Dies ist Mein Name für immer, und dies ist Meine Erinnerung/Andenken für alle Generationen.“ „Mein Name“ mit Yud Hej ist die 365 negativen Mizwot, und „Meine Erinnerung“ mit Waw Hej ist die 248 positiven Mizwot. Folglich sind die 365 negativen Mizwot, Furcht, in GaR, Yud-Hej, inbegriffen, und die 248 positiven Mizwot, Liebe, sind in WaK, Waw-Hej, inbegriffen.

Aber wenn sie die SoN nicht hinauf zu AwI erheben, sondern nur hinauf zu ISHSuT, welcher Liebe ist, dann sind die 365 negativen Mizwot immer noch nicht in SoN eingeschlossen, weil sie oberhalb sind, in den oberen AwI, welche nur 248 positiven Mizwot enthalten. Wenn die 365 und 248 sich zu AwI erhoben, haben sie alle 613—365 von den oberen AwI und 248 von ISHSuT.

196) In der Shemalesung gibt es 248 Worte. Sie wurden von Liebe und von Furcht im Buchstaben Hej de HaWaYaH gegeben. In der Shemalesung dehnen wir nur Mochin de WaK aus, welche nur von ISHSuT sind, Hej de HaWaYaH, in welchem Liebe der Furcht vorausgeht. Daher gibt es nur 248 Worte dort gegenüber den 248 positiven Mizwot, welche Liebe sind. Die 365 Mizwot leuchten nicht in ihnen, weil sie im Buchstaben Yud sind. Aus diesem Grund richteten sie zuerst die Segnung der Shemalesung, „Der Sein Volk Israel mit Liebe auserwählt“§, dabei anzeigend, dass wir nur die Liebe in der Shemalesung ausdehnen, welche 248 Mizwot sind. Diese 248 Mizwot sind auch in Abraham eingeschlossen, weil Abraham 248 in Gematria ist, Liebe, und über ihn steht geschrieben: „Das Samengut von Abraham, was Mich liebt.“

197) Tefillin werden Oz (Stärke) genannt, da sie von Furcht zur Linken gegeben wurden, und dies ist der Begriff „Die Furcht von Isaak.“ Dies ist so, weil alle Verleumder dort hinaufkommen, um alle Dinim in den Welten zu fordern. Dies ist, warum der Vers „Und mit dem Arm Seiner Stärke“ für die Tefillin gilt, da Yud-Hej Furcht sind und Waw-Hej sind Liebe, und es steht geschrieben: „Liebe den Herrn, alle Seine Jünger“, was die Ausdehnung von Mochin de WaK, Waw-Hej bedeutet.

Die Shemalesung ist Liebe und 248 positive Mizwot in den Buchstaben Waw-Hej. Ebenso ist Abraham 248 in Waw-Hej. Tefillin hingegen ist Mochin de GaR, 365 negative Mizwot in Yud-Hej, die Furcht in Yud-Hej, Linke Linie, die Frucht von Isaak. Alle Verleumder und die Dinim in den Welten können sich nur in der Linken festklammern.

Es folgt, dass Abraham Waw-Hej ist, Isaak ist Yud-Hej, doch Tiferet, HaWaYaH schließt alles ein. Die Mittlere Linie schließt die beiden Linien ein: Abraham, Waw-Hej und Isaak, Yud-Hej. Aus diesem Grund steht über Jakob geschrieben: „Und siehe, Der HERR stand über ihm“, und in Abraham und in Isaak steht es nicht so geschrieben, weil Jakob Tiferet ist, die alles einschließt, da er die Mittlere Säule, und wenn er Jakob genannt wird, schließt er die Eigenschaft von Abraham, Waw-Hej ein und die 248 positiven Mizwot. Danach, wenn er Israel genannt wird und dabei anzeigt, dass er aufstieg und Yud-Hej auch einkleidete und den gesamten Namen HaWaYaH, GaR und WaK, dann gilt der Name HaWaYaH als dass er mit Alefim gefüllt ist, denn wäre er nicht mit Alefim [Pl. von Alef] gefüllt, dann wären Israel nicht in der Lage, Yud-Hej zu kleiden.

An mehreren Stellen heißt es im Sohar, dass sich die Rechte Linie vom Punkt von Cholam ausdehnt, von MI de Elokim, welcher GaR ist, und die Linke Linie dehnt sich vom Punkt von Shuruk aus, von den Buchstaben ELEH von Elokim, was WaK ist. Aber hier sagt er, dass die Rechte Linie, Abraham WaK ist, Waw-Hej de HaWaYaH, und die Linke Linie, Isaak, ist GaR, Yud-Hej de HaWaYaH. Es ist so, weil es einen großen Unterschied zwischen den Mochin gibt, die an ihrem Platz sind und ihrer Ausdehnung durch die Beteiligung an den Mizwot, denn hier bezieht er sich zum Engagement in den 613 positiven Mizwot, um vollständige Mochin zu SoN, GaR und WaK auszudehnen. Durch die Beteiligung an den 248 positiven Mizwot wird die Liebe von Chessed von der Rechten Linie, der Eigenschaft von Abraham, was von Vorteil ist, da keine Dinim sie festhalten. Darum können wir sie ausdehnen, bevor wir mit den 365 positiven Mizwot vollkommen sind.

Der Sohar sagt an mehreren Stellen, dass sich die Rechte Linie vom Punkt von Cholam ausdehnt, von MI de Elokim, was GaR ist, und die Linke Linie dehnt sich vom Punkt von Shuruk, aus den Buchstaben von Elokim, was WaK ist, aus.

Was die Gegenwart dieser Mochin de Chassadim in Bina betrifft, obwohl die Chassadim in GaR de Bina sind, wenn sie nach unten zu den Seelen der Gerechten ausgedehnt sind, deren Ganzheit vollkommen vom Leuchten von Chochma abhängt, so werden diese Mochin de Chassadim noch immer für sie als WaK, Waw-Hej de HaWaYaH erachtet, ohne einen Rosh, denn Yud-Hej de HaWaYaH fehlt noch in ihnen.

Durch die große Fürsorge in den 365 negativen Mizwot dehnen wir das Leuchten von Chochma von der Linken Linie aus, die Furcht von Isaak, welche sich vom Punkt von Shuruk ausdehnt, der zu GaR hingezogen ist, zu Yud-Hej de HaWaYaH. Diese Mochin sind Tefillin, genannt Oz [Stärke], und auf ihnen steht geschrieben „Ein große Stärke ist der Name des HERRN“, wie auch „Und alle Völker der Erde werden sehen, dass der Name des Herrn über euch ausgerufen wird, und sie werden euch fürchten.“

Somit sind die Mochin nun für die Seelen im Leuchten von Chochma, GaR, vollendet worden. Aus diesem Grund konnten die Seelen diese Mochin nicht solange empfangen, wie sie rechts und links waren, weil die unteren nur von der Mittleren Linie, Tiferet, Jakob, empfangen können, wenn er nur Mochin de WaK besitzt. Er ist Israel, wenn er ebenfalls GaR erlangt, und dann dehnen sich die Mochin von ihm zu den Seelen der Gerechten aus. Es steht nur über Jakob geschrieben: „Und siehe, der HERR stand über ihm“, und nicht über Abraham oder Isaak.

Die Bedeutung vom Namen HaWaYaH gefüllt mit Alefim ist, dass Israel im Gedanken aufkamen, um geschaffen zu werden, wo „Gedanke“ die Buchstaben Chet-Shin-Bet Mem-Hej auf Hebräisch hat, was 45 zusammengezählt ist, HaWaYaH gefüllt mit Alefim, und der heilige Name ist darin. Bina wird „Gedanke“ genannt, und über sie wird gesagt, dass Israel, Seir Anpin in Mochin de Gadlut im Gedanken, Bina aufkamen, um erschaffen zu werden, um seine Mochin zu empfangen. Bina wird „Gedanke“ genannt, weil sie die Buchstaben Chashaw [„Gedanke“ in der Vergangenheit] Mem-Hej ist, auf die Zählung HaWaYaH gefüllt mit Alefim zeigend, was 45 in Gematria ist. Das Füllen von Alefim zeigt die Korrekturen, die für SoN in Zimzum Bet korrigiert wurden, wodurch Seir Anpin zu Bina aufsteigen konnte, um ihre Mochin zu empfangen. Ohne sie würde er nicht in der Lage sein, dort hinauf aufzusteigen. Darum erhielt Bina den Namen „Gedanke.“

Wegen Jakob, Israel in Gadlut, steht es geschrieben: “Und Gott erschuf den Menschen nach Seinem Abbild”, denn sobald Seir Anpin Mochin de Gadlut im Namen Israel, genannt Zelem [Zadik-Lamed-Mem] empfing, hieß es „erschaffen“ über ihn, denn weil sie die Mittlere Linie waren, fließen die Mochin zu den Seelen der unteren von ihm, weil sie nicht von den Seiten, rechts und links, Abraham und Isaak empfangen können.

198) Söhne, Leben und Nahrung werden von den unteren nur von der Mittleren Säule gezogen, genannt „Meine Söhne, Meine Erstgeborenen, Israel.“ Er wird auch „Der Baum des Lebens“ genannt, und in Daniel wird er „Ein Baum, in welchem es Nahrung für alle gibt.“ Für die Göttlichkeit, die nur in den unteren ist, werden Israel als ihr Leben betrachtet, der Göttlichkeit und die Tora gilt als ihre Nahrung. Das Gebet, welches als Gabe gilt und die Göttlichkeit zum Siwug mit Seir Anpin bringt, und über sie im Exil gesagt wird, dass sie zu ihrem Ehemann Seir Anpin sagt: „Gib mir Söhne.“

Er erklärt die Angelegenheiten von Söhnen, Leben und Nahrung. Die Mittlere Säule, Israel, gibt der Göttlichkeit für die unteren. Das Geben von Leben an die Göttlichkeit sind die unteren Kinder von Israel, die ihr Leben von der Göttlichkeit nehmen und die Gabe der Geheimnisse der Tora an die unteren gilt als die Nahrung für die Göttlichkeit. Das Gebet, welches ihr Siwug mit Seir Anpin ist, dehnt Söhne, die Seelen sind, für die unteren aus. Über sie steht geschrieben: „Und sie sagte zu Jakob „Gib mir Söhne.“

199) Die Göttlichkeit ist eine Gabe des Schöpfers, wenn er für sie rechts empfängt, links und im Körper. Seine Vereinigung mit ihr geschieht durch den gerechten Jessod, genannt „Ein Zeichen“, und es ist das Zeichen von den Tefillin, dem Zeichen von Shabbat und eines guten Tages. Die beiden Siwugim von Seir Anpin mit der Göttlichkeit sind für Söhne, Leben und Nahrung: 1) Leben und Nahrung durch rechts, links und den Körper  zu vermitteln, welches durch die drei Linien ChaGaT geschieht. 2) Um Seelen zu zeugen, die Seelen der niederen, welches nur in seiner Vereinigung mir ihr durch den gerechten Jessod ist, genannt „Zeichen.“

Der erste Siwug zeigt an, dass Seir Anpin die neuen NHJ de Gadlut fehlt, aufgrund dessen er als Siwug von ChaGaT erachtet wird. Zu dieser Zeit kann er den Leben nur Leben und Nahrung geben. Der zweite Siwug ist, wenn er die neuen NHJ de Gadlut erlangt. Zu dieser Zeit ist der Siwug durch NHJ, die hauptsächlich Jessod sind und er bereit ist, Söhne zu zeugen, das heißt, Seelen zu geben.

Wenn das Gebet, Göttlichkeit, zu Seir Anpin aufsteigt, muss sie mit ihm in allen Zehn Sefirot eingeschlossen sein, da es keine Kedusha in weniger als Zehn gibt, welches seine Kedusha ist, sein Segnen und seine Vereinigung. Dies ist so, weil es drei Siwugim zur Nukwa mit Seir Anpin gibt: 19 Siwug NHJ, welcher „Vereinigung“ genannt wird, 2) Siwug ChaGaT, der „Segnen“ genannt wird und 3) Siwug ChaBaD, genannt Kedusha.

Wenn sie sich mit ihm in diesen drei Siwugim vereint, dann empfängt sie von allen Zehn Sefirot, ChaBaD ChaGaT NHJ de Seir Anpin und dies ist, warum wir in mehreren Stufen und mehreren Sefirot zum Schöpfer beten, denn wir müssen die Göttlichkeit in drei Arten von Siwugim vereinigen, damit sie von jeder der Zehn Sefirot de Seir Anpin empfängt.

Wenn jemand den Wunsch hat, das Gebet zu erheben, muss er sie erheben, um sie in den drei Siwugim, in allen Bewegungen in Taamim und Nekudot vereinen, da die Buchstaben Pferde sind und die Nekudot [Punkte] sind die Reiter, die sie reiten, und die Taamim sind die Arme des Krieges. Wenn die Schlange den Wunsch hat, das Gebet zu verleumden, müssen wir den Stein in der Schlinge  gegen ihn werfen. Die Bedeutung der Taamim Sarka, Makaf [schleudern] Shofar, bis zu Segolta, wie es unten in den Worten von Rabbi Shimon gesagt ist.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar