1987/9 Jemandes Größe hängt vom Maß des Glaubens an die Zukunft ab

Artikel Nr. 9, 1986-87

Im Sohar (BeShalach und im Sulam Kommentar, Abschnitt 216) steht geschrieben „Dann wird Moses singen..“. Es müsste heißen „hat gesungen“. Und es wird geantwortet „Doch es bezieht sich auf die Zukunft, dass er es für jetzt und für die Zukunft vervollständigte, wenn Israel diesen Gesang in der Zukunft preisen wird“. „Diese Singerei“ ist in weiblicher Form (in Hebräisch), aber es sollte „Dieser Gesang“ (in Hebräisch) in männlicher Form heißen. Und es wird geantwortet: „Dieser Gesang ist die Preisung des Königs durch die Königin.“ Rabbi Yehuda sagte: „Deswegen ist es der Gesang der Königin für den König, warum heißt es also: ‚Moses und die Kinder Israels‘? Am Ende sollte die Königin diejenige sein, die preist. Es heißt: ‚Glücklich sind Moses und Israel, denn sie kennen die richtige Preisung des Königs für die Königin.“‘

Es ist wichtig, seine Antwort zu dem zu verstehen, was in der Zukunftsform geschrieben steht, also dass es sich auf die Zukunft bezieht. Was soll es uns für unsere Arbeit zeigen? Wir müssen auch die Antwort verstehen, die uns zu der in der weiblichen Form geschriebenen „Singerei“ gegeben wird, welche Malchut meint, das heißt, dass Malchut den König preist, wonach Rabbi Yehuda fragte. Aus welchem Grund also heißt es „Moses und die Kinder Israels“, wenn Malchut gemeint ist? Aus diesem Grund muss er interpretieren, dass er Moses und die Kinder Israel meint, die wissen, wie der König für Malchut gepriesen wird. Wir müssen auch die Bedeutung von Moses und Israel verstehen, die den König für Malchut preisen müssen und warum sie den König nicht für sich selbst preisen, sondern für Malchut.

Es ist bekannt, dass Moses „der treue Hirte“ genannt wird. Baal HaSulam interpretierte, dass Moses den Kindern Israels den Glauben beibrachte, und Glaube wird Malchut (Königreich) genannt. Anders gesagt flößte er den Menschen Israels Ehrfurcht vor dem Himmel ein, „himmlisches Königsreich“ genannt. Deswegen wird Moses „der treue Hirte“ genannt, dem Glauben nach. Darüber steht geschrieben: „Und sie glaubten an den Herrn und an Seinen Diener Moses“, womit Moses gemeint ist, der ihnen den Glauben an den Schöpfer beibrachte.

Es ist bekannt, dass man nicht aus dem Negativen heraus leben kann, sondern aus dem Positiven. Der Grund dafür ist, dass die „Versorgung“ dem entspricht, was ein Mensch empfängt und wie er das Empfangen genießt. Dies ergibt sich aus dem Zweck der Schöpfung, genannt „Sein Verlangen, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun“. Deswegen muss ein Mensch Vergnügen und Freude empfangen, damit er etwas hat, mit dem er den Körper erfreuen kann. Das wird „das Positive“ genannt, das heißt Füllung. Und mit dieser Füllung erfüllt er seine Bedürfnisse.

Aber ein Mensch braucht auch einen Mangel. Sonst gibt es keinen Ort, in den das Licht des Lebens eindringen kann. Ein Mangel wird Kli genannt und bedeutet, dass jemand ohne Kelim (Gefäße) nichts empfangen kann. Ein Mangel wird „Verlangen“ genannt, das heißt, jemand hat ein Verlangen nach etwas und fühlt, dass ihm diese Sache fehlt; und er wünscht, dieses Bedürfnis zu erfüllen. Sein Mangel entspricht dem Maße, wie er die Abwesenheit dieser Sache empfindet und dem Maße, wie er sein Bedürfnis befriedigen muss. Mit anderen Worten, ein großer Mangel oder ein kleiner Mangel hängen von dem Maße ab, wie notwendig man es empfindet, dieses Bedürfnis zu befriedigen.

Es gibt viele Gründe dafür, wenn ein Mensch in jedem seiner Organe spürt, dass ihm etwas fehlt und er dennoch kein starkes Verlangen danach hat, sein Bedürfnis zu befriedigen.

Er erzählte seinen Freunden, was er möchte, und er fühlt das Bedürfnis danach. Seine Freunde machen ihm jedoch klar, dass das, was er braucht, unerreichbar ist. Daher beeinflussten seine Freunde ihn mit ihren Ansichten, dass er die Situation akzeptieren muss. Sie schwächten seine Stärke, alle Hindernisse zu überwinden, um das zu bekommen, was er will. Folglich wurden sowohl das Bedürfnis als auch das Verlangen geschwächt, da er erkennt, dass er nie das Gewollte erreichen wird. Und weil er sieht, dass es absolut unmöglich ist, je sein Bedürfnis zu erfüllen, erreicht er sein Ziel nicht, und sein Bedürfnis verringert sich. Das große Verlangen verringerte sich aufgrund seiner Verzweiflung.

Manchmal hat er seinen Freunden nicht einmal von seinen Wünschen berichtet, sondern hört nur aus ihren Gesprächen, wie auch sie bereits aufgegeben haben, und auch das beeinflusst ihn. Mit anderen Worten, ihre Verzweiflung beeinflusst ihn und er verliert seine anfängliche Begeisterung, so schnell wie möglich Dwekut (Anhaftung) zu erreichen. So verliert er diese Willenskraft.

Und manchmal überlegt er selbst, ohne irgendwelche Verleumdung von außen, sieht aber jedes Mal, wenn er sich der Kedusha annähern möchte und mit dem Analysieren beginnt, dass er im Gegenteil Rückschritte macht, anstelle sich vorwärts zu bewegen. Und dadurch verliert er die Kraft für die Arbeit.

Dann bricht er unter seiner Last zusammen, weil er nichts hat, das ihn stärkt, und weil er nur Negativität und Dunkelheit sieht. Deswegen verliert er den Lebensgeist, den er hatte, als er anscheinend eine gewisse Lebenskraft hatte, die „seine Seele wiederbeleben“ genannt wird. Und jetzt fühlt er sich spirituell tot und er kann keine einzige Bewegung in der Arbeit machen, so, als wäre er tatsächlich tot.

Obwohl er jetzt die Wahrheit erkennt und somit die Erkenntnis des Bösen hat, ist das das Negative, weil er dadurch keine Nahrung empfangen kann, da die Versorgung des Körpers speziell aus dem Positiven kommt. Deswegen muss er aus zwei Gründen auf der Rechten Linie gehen: 1) Um sein Verlangen davor zu bewahren, durch die Verleumdungen, die er hört, geschwächt zu werden. 2) Um Lebenskraft zu erhalten, welche speziell vom Positiven kommt, und die eine wichtige Sache ist, und das ist Ganzheit.

Jedoch ist es schwierig, zu verstehen wie, wenn er seine Arbeitsweise kritisch betrachtet und er sein Schwelgen in Selbstliebe erkennt – wie kann ihm gesagt werden, auf der Rechten Linie zu gehen, welche „Ganzheit“ genannt wird? Am Ende ist alles, was er sehen kann und ehrlich beurteilt, eine komplette Lüge.

Es ist bekannt, dass das Allgemeine und das Spezielle gleich sind. Das Individuum folgt der gleichen Regel wie die Gesamtheit. In Bezug auf die Gesamtheit wurde uns geboten, an die Rückkehr des Messias zu glauben (in dem Gebet, „Ich glaube“), „Ich glaube an die Rückkehr des Messias. Und obwohl er später kommen mag, warte ich doch auf seine Ankunft.“

Deswegen sollte man nie aufgeben und sagen: „Ich sehe, dass ich unfähig bin, Dwekut (Anhaftung) mit dem Schöpfer zu erreichen.“ Dies gleicht dem Auszug aus dem Exil bei den Völkern der Welt, Selbstliebe genannt – und er gelangt unter die Autorität von Kedusha und er wird die Wurzel seiner Seele korrigieren und sich an das „Leben der Leben“ anhängen.

Daraus folgt, wenn jemand im Allgemeinen an die Erlösung und an Seine Ankunft glaubt, sollte er glauben, dass die Erlösung im Speziellen kommen wird. Deswegen sollte man Ganzheit für sich selbst in Bezug auf die Zukunft auf eine Art empfangen, wie man sich das Maß der Güte, Vergnügen und Freude, die man empfangen wird, vorstellt, wenn man Befriedigung für all seine Bedürfnisse erfährt. Und genau das gibt ihm emotionale Erfüllung und Energie für die Arbeit, dieses erhoffte Ziel zu erreichen.

Daraus folgt, dass sich jemand zuerst sein erhofftes Glück und seine Freude vorstellen muss, um zu erreichen, was er vorauskalkulierte. Jedoch muss er dazu das Ziel vollständig kennen, das er erreichen will. Er muss genau darauf achten und prüfen, was er von seinem Leben erwartet und muss sich selbst sagen: „Jetzt habe ich entschieden, was ich will, nachdem ich die Freude, die in der Welt erreicht werden kann, analysiert habe.“

Wenn er sie zu erreichen kann, dann wird er Stärke und Weisheit haben zu sagen: „Jetzt kann ich dem Schöpfer dafür danken, dass er Seine Welt geschaffen hat“. Nun kann er aus vollem Herzen sagen: „Gesegnet sei Er, Der sagte: ‚Möge es die Welt geben‘, da ich Vergnügen und Freude empfinde, dass es für mich und für alle erschaffenen Geschöpfe wert ist, dieses Vergnügen und diese Freude zu empfangen, die ich jetzt vom Schöpfungsziel erhalten habe, genannt ‚Seinem Verlangen, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun“‘.

Und obwohl er weit vom Erreichen des Ziels entfernt ist, aber trotzdem sicher weiß, woher er seine zukünftige Freude empfängt, ist es, wie geschrieben steht (Awot, Kapitel 6): „Rabbi Meir sagte: „Jeder, der sich mit der Tora Lishma (für Ihren Namen) beschäftigt, wird mit vielen großen Dingen belohnt. Mehr noch, die ganze Welt lohnt sich für ihn. Er wird in die Geheimnisse der Tora eingeführt, und er wird wie zu einer dauerhaften Quelle“.

Und wenn er darauf achtet, was er erreichen kann, und die Wichtigkeit des Ziels fühlt und sich selbst das Glück vorstellt, das er erreichen wird, ist die Freude, die er erleben wird, wenn er sie erreicht, unvorstellbar.

Deswegen kann er in dem Maße, in dem er an die Wichtigkeit des Ziels glaubt und sagt, dass „obwohl Er sich verspätet, erwarte ich trotzdem seine Ankunft“, die Füllung des Lichts des Lebens vom zukünftigen Ziel empfangen. Es ist bekannt, dass es Inneres Licht und Umgebendes Licht gibt. Baal HaSulam interpretierte einmal, dass das Innere Licht dem entspricht, was jemand in der Gegenwart empfängt; und das Umgebende Licht gilt als Licht, das leuchten wird, das er aber noch nicht erlangt hat. Doch das Umgebende Licht leuchtet auch in der Gegenwart in dem Maß, wie er darauf vertraut, es zu erlangen.

Er beschreibt einen Menschen, der Ware auf dem Markt gekauft hat. Und da viele Menschen diese Ware auf dem Markt brachten, verlor sie ihren Wert und daher wollten alle Händler die Ware um jeden Preis verkaufen. Aber es gab keine Käufer, da jeder annahm, sie könnte noch billiger werden. Dann kaufte ein Mann die ganze Ware zu einem sehr niedrigen Preis. Als er nach Hause kam und ihnen sagte, was auf dem Markt passiert war, lachten alle über ihn: „Was hast du gemacht? Natürlich wollen alle Händler die ganze Ware verkaufen, die sie vorrätig haben. Das wird nur alles billiger machen, und deswegen wirst du dein ganzes Geld verlieren.“ Aber er bestand darauf: „Jetzt bin ich glücklicher als je zuvor, da ich von dieser Ware nicht wie ursprünglich angenommen 20% Profit erhalte, sondern 500%. Aber ich werde sie nicht jetzt verkaufen. Ich werde sie lagern und in drei Jahren auf dem Markt verkaufen, denn dann werden diese Waren hier im Land nicht verfügbar sein und ich werde jeden Preis erzielen, den ich will.“ Wenn er also berechnet, wie viel er in der Gegenwart – in diesem Jahr – verdient hat, hat er nichts. Es bedeutet, er hat in der Gegenwart nichts, um glücklich zu sein.

Aber das ist eine Allegorie für das Innere Licht, welches in der Gegenwart leuchtet. Doch das Umgebende Licht, genannt „Licht, das besonders in der Zukunft scheint“, scheint für ihn auch in der Gegenwart je nach seinem Glauben, dass er in Zukunft die erhoffte Belohnung empfangen wird. Und dann wird seine Freude vollständig sein. Nun ist er freudig und guter Laune über die Tatsache, dass er es in der Zukunft empfangen wird.

Das erklärt die oben erwähnte Allegorie, als dieser Händler von allen verspottet wurde, weil er die Ware auf dem Markt kaufte und es ihm unwichtig war, dass niemand sie ihm abnehmen wollte. Dennoch kaufte er die von den anderen als wertlos verschmähte Ware, und jetzt ist er glücklich, weil er sich hundertprozentig sicher ist, dass es diese Ware in drei Jahren nirgendwo mehr geben wird und er dann reich sein wird; und so erfreut er sich in der Gegenwart darüber, was in der Zukunft passieren wird.

Wenn man sich nicht um die Zukunft sorgt und zuversichtlich ist, dass es zu einem kommen wird, dann kann man je nach diesem Maß auch in der Gegenwart genießen, wie geschrieben steht: „Obwohl er sich verspäten mag, erwarte ich trotzdem Seine Ankunft“.

Auch wenn eine Mensch auf der Linken Linie wandelte – das heißt, er kritisierte und erkannte seine unglaubliche Niedrigkeit wahrhaftig – will er sich selbst nicht täuschen und seine Gedanken und Handlungen rechtfertigen, sondern nach der Wahrheit suchen. Es ist ihm egal, ob die Wahrheit bitter ist, denn er will doch das Ziel erreichen, für das er geboren wurde; doch wegen dieser Wahrheit kann er nicht weiterleben, da dies ohne Freude, genannt „Lebenskraft“ und „Leben“ unmöglich ist. Zum Leben braucht man Licht, welches den Menschen belebt. Und wenn man „lebt“, kann man arbeiten und das Ziel erreichen. Aus diesem Grund muss er dann zur Rechten Linie wechseln, die „Ganzheit“ genannt wird.

Jedoch muss diese Ganzheit – aus der er jetzt die Lebenskraft empfängt, die seinen Körper stützt – auf Wahrheit gründen. Und das wirft die Frage auf: „Wie kann er Ganzheit empfangen, wenn er die Wahrheit sieht, dass er sich nämlich auf der niedrigsten Stufe befindet und von Kopf bis Fuß in Selbstliebe versunken und ohne einen Funken des Gebens ist?“

Dazu sollte man sagen: „Alles, was ich sehe, ist wahr.“ Dies ist aus der Perspektive des Inneren Lichtes. Das bedeutet, dass er sich in dieser Zeit in der Niedrigkeit befindet und es nichts gibt, was ihm Freude und Leben geben kann. Aber in Bezug auf das Umgebende Licht, welches der Aspekt der Zukunft ist, glaubt er: „Obwohl es sich verzögert, erwarte ich dennoch Seine Ankunft.“

Es zeigt sich, dass man das uns umgebende, in der Zukunft scheinende Licht anziehen kann, so dass es in der Gegenwart scheint. Und je nach dem Maß des Glaubens und Vertrauens, das man persönlich in die Ankunft des Messias setzt, kann man Lebenskraft und Freude anziehen, und dadurch leuchtet dieses Licht auch in der Gegenwart.

Folglich geht er nun auf der Rechten Linie, um Ganzheit zu empfangen; das ist der Weg der Wahrheit, da das Umgebende Licht in der Gegenwart leuchtet. Und da er persönlich an die Rückkehr des Messias glaubt, ist es eine große Medizin, dass er durch das Gebot des Glaubens die Zukunft näher an sich heranzieht. Das bedeutet, dass das Umgebende Licht innerlich sein wird, und es wird so erachtet, dass das Licht sich tatsächlich in die Gegenwart kleidet, genannt „in der Zukunft wird das Umgebende zum Inneren (Licht)“.

Aus dem Glauben und dem Vertrauen heraus, dass er am Ende das Ziel erreichen wird – selbst wenn ihm zu jeder Zeit der Verstand zeigt, dass er sich vom Ziel entfernt und nicht voranschreitet – bezwingt er sich und geht über den Verstand. Und dann vergrößert sich der Glaube selbst jedes Mal entsprechend dem Prinzip „jeder einzelne Cent wird zu einer großen Summe“, bis er mit ewigem, vollständigen Glauben belohnt wird, dem Erlangen des Lichtes von Chassadim im Leuchten von Chochma, wie es im Sulam Kommentar geschrieben steht.

Nun können wir verstehen, was der Sohar mit „wird … singen“ in der Zukunftsform erklärt. Es wird darauf hingewiesen, dass Israel dazu bestimmt ist, diesen Lobgesang in der Zukunft anzustimmen. Was soll uns dies bei der Arbeit lehren? Bei der spirituellen Arbeit müssen wir wissen, was wir jetzt in der Gegenwart haben und was wir tun müssen. Was können wir also darüber lernen, was die Zukunft bereithält?

Wie wir bereits erklärt haben, müssen wir auf der Rechten Linie gehen, welche Ganzheit ist und von ihr Lebenskraft empfangen, weil man unmöglich in Negativität leben kann. Daher gibt es den Rat, Ganzheit für das zu empfinden, was in der Zukunft sein wird. Das ist die Bedeutung der Worte der Gerechten: „Singen in der Zukunft“. Mit anderen Worten singen sie jetzt in der Gegenwart über das, was sie in der Zukunft erhalten werden. Das bedeutet, dass in dem Maße, in dem sie sich Entzücken und Freude der Zukunft vorstellen, sie letztere auch in der Gegenwart empfinden können, vorausgesetzt sie glauben daran, dass in der Zukunft jeder korrigiert sein wird.

Das ist etwas, wofür jemand bereits in der Gegenwart dankbar sein kann. Das Ausmaß seines Gefühls dafür entspricht dem Maß der Lobpreisung, das er in der Gegenwart aufbringen kann. Und außer dem Empfangen des Lebens aus dem Positiven der Gegenwart gewinnt er die Wichtigkeit des Ziels im Allgemeinen, denn man muss sich das zu empfangende Vergnügen und die Freude vorstellen, die auf die Geschöpfe zukommen.

Und immer wenn er die Angelegenheit betrachtet, sieht er ein bisschen mehr von dem, was er zukünftig empfangen kann – was für uns vom Schöpfungsziel vorbereitet wurde. Und obwohl er sieht, dass er im derzeitigen Zustand weit vom Ziel entfernt ist, hängt alles vom Maße seines Glaubens an das Ziel ab, wie in der Allegorie oben. Das folgt der Regel: „All das, was mit Sicherheit gesammelt werden muss, gilt als gesammelt.“ (Yewamot, 38).

Aus dem Obigen können wir nun verstehen, warum der Sohar „wird … singen“ in der Zukunftsform erklärt. Dies deutet auf Israel, die dazu bestimmt sind, diesen Lobgesang in der Zukunft zu preisen. Denn wir müssen das wissen, damit wir in der Gegenwart Lebenskraft und Freude von dem empfangen können, was in der Zukunft sein wird. Dadurch können wir in der Gegenwart den Lobgesang singen, als würden wir jetzt schon all das Entzücken und die Freude empfangen.

Dadurch können wir das Leuchten vom Umgebenden Licht empfangen. Mit anderen Worten scheint das Umgebende Licht im Inneren von weit her; obwohl also ein Mensch vom Erreichen der Güte und der Freude noch weit entfernt ist, kann er trotzdem das Leuchten des Umgebenden Lichts in der Gegenwart anziehen.

Nun werden wir erfahren, was die Sohar Erklärung „Dieser Singerei“ in weiblicher Form (im Hebräischen) bedeutet. Denn Moses und Israel wissen, wie der König für die Königin angemessen gepriesen wird. Und wir fragten, warum preisen Moses und Israel den König nicht für sich selbst?

Zuerst müssen wir verstehen, warum der König gepriesen werden muss. In der Materie verstehen wir, dass ein König aus Fleisch und Blut Anerkennung braucht, um geehrt zu werden. Er empfängt Genuss von den Preisungen, die ihm sein Volk gibt. Aber warum braucht der Schöpfer uns, um Ihn zu preisen und vor Ihm Gesänge und Lieder zu singen?

Es ist eine bekannte Regel, dass alles, was wir in Bezug auf den Schöpfer sagen, den Worten „Durch Deine Handlungen werden wir Dich erkennen“ entspricht. Jedoch gibt es in Ihm selbst kein Erlangen. Vielmehr bezieht sich alles, worüber wir sprechen, auf das Erlangen der unteren.

Das ist der Grund, warum man den Schöpfer loben und Ihm danken muss, denn dadurch kann man die Größe und Wichtigkeit der Gaben des Schöpfers messen und erahnen. In dem Maße kann man das Maß der Wichtigkeit und der Größe des Königs, die man fühlt, prüfen.

Das Schöpfungsziel ist es, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun, damit sie sich an Ihm erfreuen. Und gemäß der Größe des Gebenden fühlt man in diesem Maß Sinn und Vergnügen vom Geben, dass man Ihm gibt, um zu genießen. Und wenn jemand versucht, sich zu bedanken, hat er bereits Grund, das Geben zu beachten und zu prüfen, was er erhielt und von wem er erhielt, das heißt die Größe des Gebens und die Größe des Gebenden.

Folglich sollte die Dankbarkeit des unteren nicht dem Genuss des Höheren gelten, sondern damit der untere es genieße. Sonst gleicht es der Allegorie, die Baal HaSulam über den Vers sagte: „Der nicht Lust hat zu loser Lehre und schwört nicht fälschlich.“

Er fragte, was bedeutet ein Mensch nimmt fälschlich? Heißt es, dass ihm von Oben eine Seele umsonst gegeben wurde? Er sagte, dass es einem Kind gleicht, dem ein Beutel mit Goldmünzen gegeben wird und das sich über die Münzen freut, weil sie so hübsch anzusehen sind. Aber das Kind kann den Wert der Goldmünzen nicht wertschätzen.

Daraus können wir verstehen, dass die Dankbarkeit und die Ehre, die wir dem Schöpfer erweisen, nur zum Wohle der Geschöpfe sind, und wir etwas haben, mit dem wir den König preisen können. Wenn jemand versucht, den Schöpfer zu segnen, kann er die Wichtigkeit des Geschenks und die Wichtigkeit des Schenkenden fühlen. Und deswegen sollte man am meisten auf die Preisungen achten, die man dem König schenkt. Das befähigt ihn, jedes Mal aufs Neue beschenkt zu werden. Wenn man das Geschenk des Königs nicht wertschätzen kann, kann einem nichts gegeben werden, weil man unter die Definition von „Wer ist ein Narr? Der verliert, was ihm gegeben wurde“ (Hagiga, 4a) fällt.

Und warum verliert ein Narr, was ihm gegeben wurde? Es ist einfach: Weil er ein Narr ist, der die Wichtigkeit der Sache nicht wertschätzen kann. Deshalb achtet er nicht darauf, das Geschenk zu behalten, das ihm gegeben wurde.

Aus diesem Grund liegt das Maß der Wichtigkeit eines Geschenks darin, dass jemand es behalten will. Deswegen kann er in einem stetigen Aufstieg sein, denn offensichtlich verliert er das ihm Gegebene nicht, weil er es zu schätzen weiß.

Aus dem oben Erklärten folgt, dass jemand viele Abstiege haben kann, weil er das Geschenk des Königs nicht schätzt. Mit anderen Worten, er kann nicht das Ausmaß der Wichtigkeit der Annäherung würdigen – dass ihm von Oben ein Verlangen und ein Gedanke gegeben wurden, dass es sich lohnt, ein Diener des Schöpfers zu sein.

Und da er die Wichtigkeit, beim König einzutreten und ihm zu dienen, nicht würdigt, ist er vielleicht sogar verdorben, wenn er dem König dient, ohne zu wissen, wie er sich davor schützen kann, etwas zu beflecken. In diesem Stadium wird der Mensch wieder auf den Platz der Abfälle zurückgeworfen.

Auf dieser Stufe ernährt er sich von demselben Abfallhaufen, den Katzen und Hunde zum Überleben nutzen, und auch er sucht dort nach Nahrung für seinen Körper. Er sieht nicht, dass er auch woanders Nahrung finden kann. Das heißt, er jagt während des Abstiegs den Dingen nach, die er bereits als Abfall und als Nahrung für Menschen für unpassend deklarierte, die sich aber als Nahrung für Tiere eignen; und er hat kein Verlangen nach menschlicher Nahrung, denn für ihn ist sie vollkommen ohne Geschmack.

Aus diesem Grund hängt die Stabilität der Aufstiege hauptsächlich von der Wichtigkeit der Sache ab – von den Preisungen und der Dankbarkeit, die man schenkt, um von Oben angenommen zu werden. Denn die Preisungen selbst, die er dem Schöpfer gibt, steigern dessen Wichtigkeit und Wertschätzung. Deswegen wird uns befohlen, sehr ernst über das Preisen nachzudenken.

Es gibt drei Unterscheidungen beim Lobpreisen:

1) Das Maß des Gebens. Gemeint ist, dass die Wichtigkeit des Geschenks dem Ausmaß des Lobpreisens und der Dankbarkeit entspricht, die jemand für das Geschenk gibt.

2) Die Größe des Gebenden – ob der Gebende ein wichtiger Mensch ist. Wenn zum Beispiel der König jemandem ein Geschenk gibt, kann das Geschenk sehr klein, aber trotzdem sehr wichtig sein. Mit anderen Worten, trägt das Maß der Preisung und der Dankbarkeit nicht der Größe des Geschenkes Rechnung, sondern misst sich vielmehr an der Größe des Gebenden. Somit mag vielleicht derselbe Mensch zwei Menschen etwas geben, aber dem einen ist der Gebende wichtiger und er realisiert dessen Wichtigkeit und Größe und ist deshalb dankbarer als der andere, der die Wichtigkeit des Gebenden nicht im selben Maße versteht.

3) Die Größe des Gebenden ungeachtet dessen, ob er gibt oder nicht. Manchmal ist der König in den Augen eines Menschen sehr wichtig, und dieser Mensch hat ein starkes Verlangen danach, mit dem König zu sprechen; nicht weil er etwas vom König erhalten will, sondern sein ganzer Genuss liegt darin, die Ehre zu haben, mit dem König sprechen zu dürfen.

Es ist jedoch unhöflich, zum König ohne eine Bitte zu kommen, also sucht er nach einer Bitte, die ihm der König gewähren möge. Mit anderen Worten, er möchte zum König gehen, damit der König ihm etwas schenkt, aber in Wahrheit will er vom König nichts erhalten – sondern nur scheinbar. In seinem Herzen möchte er gar nichts vom Schöpfer. Die Möglichkeit, mit dem König zu sprechen, reicht ihm, und es spielt für ihn keine Rolle, ob der König ihm etwas gibt oder nicht.

Wenn Menschen draußen dann sehen, dass er vom König nichts empfangen hat und glücklich aus dem Haus des Königs kommt, erfreut und stolz, lachen sie über ihn. Sie sagen zu ihm: „Was bist du für ein großer Narr, wie dumm bist du? Du kannst selbst sehen, dass du mit gleich leeren Händen herauskommst wie du hineingegangen bist. Du bist zum König gegangen, um ihn um etwas zu bitten, aber du kamst mit leeren Händen wieder heraus, warum also die Freude?“

Daraus erkennen wir drei Unterscheidungen bei den Bitten des Menschen an den Schöpfer:

1) Er betet zum Schöpfer, ihm das zu schenken, was er vom Schöpfer verlangt. Wenn der Schöpfer seine Forderung annimmt, seine Bitte zu gewähren – wenn er bekommt, was er will, ist er willig, dem Schöpfer zu danken. Und das Maß der Erlösung, die er vom Schöpfer empfängt, entspricht dem Maß seiner Freude, seiner guten Laune, der Ehrung und der Dankbarkeit. Mit anderen Worten, alles wird an der Größe der Erlösung gemessen, die er vom Schöpfer empfängt.

2) Die Größe des Gebenden. Da er an die Größe des Schöpfers glaubt, bestimmt diese, was er vom Schöpfer empfängt. Das heißt, selbst wenn es in den Augen des Empfängers eine kleine Sache ist, empfängt er sie trotzdem vom Schöpfer. Deswegen kann er schon glücklich sein und den Schöpfer preisen und danken, da es der Gebende ist, der für ihn wichtig ist wie in obiger Allegorie.

3) Die Größe des Gebenden, ohne dass dieser gibt. Der König ist in seinen Augen derart wichtig, dass er es schon für ein großes Glück hält, wenn er nur ein paar Worte mit dem König wechseln kann, auch wenn er gar nichts von Ihm will. Er kommt mit einer oberflächlichen Bitte, da man nicht ohne Bitte vor den König treten sollte. Er kommt jedoch nicht zum König, damit dieser seine Bitte erfülle. Der Vorwand seiner Bitte galt nur den Außenstehenden, die nicht verstehen, dass das Gespräch mit dem König die wertvollste Sache überhaupt ist, aber die Außenstehenden verstehen das nicht.

Und wenn wir von einem einzelnen Körper sprechen, sollten wir sagen, das die „Außenstehenden“ die Gedanken sind, die einen Menschen aus der Welt außerhalb überkommen; es sind diejenigen gemeint, die keine Ahnung vom Inneren haben und kein Werkzeug, durch welches sie verstehen könnten, dass es das Innere des Königs ist, das zählt. Vielmehr bewerten sie den König nur entsprechend dem, was von ihm zu ihnen ausgeht und was auch die „Äußerlichkeit des Königs“ genannt wird. Aber sie haben keine Ahnung von der Innerlichkeit des Königs, also vom König selbst und sehen nur, was vom König nach außen ausgeht.

Deswegen verspotten diese Gedanken einen Menschen, wenn er sagt: „Da ich gerade zum König gesprochen habe, spielt es keine Rolle, ob der König meine Wünsche erfüllt.“ Vielmehr ist sein einziger Wunsch die Innerlichkeit des Königs und nicht, was von ihm ausgeht.

Wenn ein Mensch also zum Schöpfer betet und nicht erkennt, dass ihm der Schöpfer etwas gegeben hat – da ihn nur die Innerlichkeit des Königs interessiert – kann er glücklich und erfreut sein, damit belohnt worden zu sein, zum König zu sprechen. Doch wollten die äußerlichen Gedanken in ihm die Freude schmälern, weil sie nur die Gefäße des Empfangens in Betracht ziehen und was sie vom König in den Empfangsgefäßen erhielten, wohingegen er ihnen sagt: „Ich bin glücklich und zufrieden, und ich preise den König und danke ihm einfach dafür, dass er mir die Chance gegeben hat, mit ihm zu sprechen. Das reicht mir.“

Vielmehr sagt er zu seinen Außenstehenden: „Wisset, dass ich nichts vom König will, außer ihn zu preisen und ihm zu danken. Dadurch hafte ich mich an den König an, denn ich will ihm durch mein Preisen geben. Und ich habe nichts anderes, was ich ihm geben kann. Deswegen werde ich als ‚Diener des Schöpfers’ betrachtet und nicht als Diener meiner selbst.“ Aus diesem Grund kann ich dich nicht hören, wenn du sagst: ‚Was hast du erzielt?’

Zum Beispiel beschäftigst du dich das ganze Jahr mit der Tora und mit Gebeten, hältst alle Mizwot (Gebote) ein, aber du befindest dich immer noch auf derselben Stufe wie vor einem Jahr oder zwei Jahren. Warum die Freude, für die du den Schöpfer preist und sagst: ‚Mein Gewinn ist, dass ich oft zum Schöpfer gesprochen habe, was brauche ich noch?’

Wenn der König mir etwas gegeben hätte, hätte ich es vielleicht empfangen, um zu empfangen. Aber jetzt, wo ich nichts in meinen Händen halte, bin ich glücklich und danke dem Schöpfer, weil meine Absicht in der Arbeit nur das Geben war.“

Da ein Mensch in diesem Stadium aber die Wahrheit sagt, trifft er bei den Außenstehenden auf starken Widerstand, da diese niemanden tolerieren, der auf dem Pfad der Wahrheit wandelt und dessen einziges Ziel das Geben ist. In diesem Stadium befindet er sich im Krieg, denn sie möchten seine Freude zerstören. Sie lassen ihn denken, dass das Gegenteil wahr ist, dass nur sie ihm den Pfad der Wahrheit zeigen können und er sich selbst betrügt, indem er denkt, dass er im Recht sei.

In dieser Welt siegt gewöhnlich die Lüge. Aus diesem Grund braucht er viel Kraft und muss zu ihnen sagen: „Ich befinde mich auf dem rechten Weg und gerade jetzt will ich keine Kritik. Wenn in euren Worten Wahrheit liegt, werde ich Euch bitten, mit eurer Beschwerde zu mir zu kommen, um mir die Wahrheit zu zeigen, wenn ich entscheide, dass es Zeit für Kritik ist. Erst dann werde ich willens sein, mir eure Ansichten anzuhören.“

Daraus folgt, dass man keine Freude an der Arbeit braucht, nur den Glauben. Wenn jemand an die Größe des Schöpfers glaubt, braucht er den König nicht, um von ihm etwas zu erhalten. Einfach mit dem König zu sprechen ist alles, was er will, wie es in der dritten Unterscheidung über das Lobpreisen erwähnt wird.

Wenn er sich mehr bemüht, den König zu lobpreisen, dann wird ihn erhabene Inspiration von allein überkommen, weil er nichts vom König will. Das ist der Sefira Bina ähnlich. Es ist bekannt, dass Chochma am Ende nicht das Licht von Chochma empfangen will, sondern dass Chochma dem Ausströmenden geben möchte so wie der Ausströmende an Chochma gibt. Und sie wünscht sich die Gleichheit der Form.

Auf dieser Stufe kommt nach dem Kli die Erfüllung, die Licht von Chassadim genannt wird, von selbst. Das bedeutet, dass der Empfänger sich in Chessed (Gnade/Barmherzigkeit) vertiefen möchte; deswegen wird die Erfüllung Licht von Chassadim (Mehrzahl von Chessed) genannt. Hier ist es ähnlich. Wenn ein Mensch nichts vom König möchte, außer dem König zu geben und darauf achtet, was er denkt, überkommt ihn von selbst eine Inspiration von Oben, wenn er sich mit Singen und dem Lobpreisen des Königs in dem Maße beschäftigt, in dem er sich vorbereitet hat.

Jetzt können wir die Bedeutung von Moses und Israel verstehen, die singen und den König für die Königin preisen, und nicht die Königin selbst. Es ist bekannt, dass sich alles, was wir über die Höheren Welten sagen, nur auf die Seelen bezieht, welche die „kollektive Seele Israels“ genannt werden oder die „Versammlung Israels“. Es wird in Talmud Esser Sefirot (Teil 16) erklärt, dass die Seele von Adam HaRishon aus dem Inneren der Welten Brija, Yezira und Assjia kam, von welchen er Nefesh, Ruach und Neshama empfing. Und sie alle kamen von Malchut de Azilut, die „Göttlichkeit“ genannt wird. Und Seir Anpin, der Malchut gibt, wird „König“ genannt.

Und da Malchut Empfänger für die Seelen ist, kann Malchut keine Erfüllung für das Volk Israel empfangen, weil sie ohne Kelim des Gebens dafür untauglich sind. Sonst würde alles zu Sitra Achra gehen, was „tot“ genannt wird, da es in ihnen empfangen um zu empfangen gibt, was „Trennung und Entfernung vom Schöpfer“ genannt wird, der „Leben der Leben“ genannt wird. Deswegen werden sie als „tot“ bezeichnet.

Im Sohar wird gesagt, dass ein Mensch über das „Leid der Shechina (Göttlichkeit)“ besorgt sein muss; er muss darüber traurig sein, keine Erfüllung für ihre Söhne empfangen zu können, welche das Volk Israel sind. Sie wird „Versammlung Israels“ genannt, weil sie in sich die Erfüllung versammelt, die sie der Gesamtheit Israels schenken sollte. Wenn sich also das Volk Israel um Gleichheit der Form bemüht, gibt es Raum für Malchut, die höhere Erfüllung vom König zu empfangen, welcher „Gebender“ genannt wird, Seir Anpin, um dem Volk Israel zu geben.

Das wird Malchut genannt, die „Königin“, die den König für die Erfüllung lobpreist, die sie von Ihm empfangen hat. Und wenn sie keine Erfüllung für Israel vom König empfangen kann, nennt man es „Leiden der Göttlichkeit“. Und wenn sie Erfüllung empfangen kann, wird sie „Die Mutter der Söhne ist glücklich“ genannt, und sie lobpreist den König.

Dennoch beziehen sich all der Kummer und die Freude nur auf ganz Israel. Deswegen sagt der Sohar, dass Moses und Israel das Lied sagen, das heißt, sie preisen den König für die Königin. ‚Moses und Israel preisen den König für die Königin’ bedeutet, dass sie sich korrigiert haben, um den König zu preisen, da das, was der König Moses und Israel geben musste, nicht für sie selbst war, sondern für Malchut. Sie können nämlich den Kummer der Göttlichkeit nicht ertragen und deswegen streben sie Gleichheit der Form an, damit Malchut geben kann. Deswegen wird gesagt: „Glücklich sind Moses und Israel, denn sie wissen, wie der König angemessen für die Königin gepriesen wird.“

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