8. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Der Schöpfer ruft den Menschen und sagt zu ihm: „Ich möchte, dass du mit Mir sprichst.“ Daraus folgt, dass der Grund für die Annäherung an den Schöpfer nicht vom Geschöpf, sondern vom Schöpfer selbst kommt. Und deshalb darf der Mensch nicht glauben, dass der Schöpfer sein Gebet nicht erhört hätte, denn der Schöpfer näherte ihn schon an, bevor der Mensch sich überhaupt mit dieser Bitte an den Schöpfer gewandt hatte. Und dies heißt: „Noch bevor sie nach Mir rufen, habe Ich sie erhört.“ Wenn der Mensch also erwacht und seine eigene Niedrigkeit erkennt, so kommt dieses Gefühl nicht von ihm selbst, sondern der Schöpfer sendet es ihm in diesem Moment, damit er zu Ihm betet. Sobald ein Mensch also meint, er sei vom Schöpfer entfernt, und zu ihm beten möchte, um Ihm näher zu kommen, sollte er nicht beten, bevor er zuerst dem Schöpfer dafür gedankt hat, dass Er ihn rief, um ihn näher zu sich zu ziehen.

RABASH, Artikel 18 (1986) Wer verursacht das Gebet

 

7. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Wenn wir uns selbstkritisch betrachten, was wir tun müssen, um Gutes und Freude zu erfahren, geht es nur darum, Kelim [Gefäße] zu erhalten, die eine zweite Natur sind und „Gefäße des Gebens“ genannt werden. Dies wird die „Korrektur der Schöpfung“ genannt. Deshalb sollten wir wissen, welche Belohnung wir vom Schöpfer als Gegenleistung für unsere Arbeit in Tora und Mizwot [Geboten] fordern sollten: dass Er uns Gefäße des Gebens gibt. In der Einführung in das Buch Panim Meirot uMasbirot [Einladendes Angesicht] steht geschrieben, dass die Wurzel der Belohnung der Massach [Schirm] und das Or Choser [reflektiertes Licht] sind. Deshalb brauchen wir als Gegenleistung für unsere Arbeit nicht Genuss und Überfluss zu verlangen, sondern Gefäße des Gebens, denn das ist alles, was uns fehlt, um Freude und Genuss zu erhalten.

RABASH, Artikel 32 (1985) Die Belohnung der Empfangenden betreffend

 

6. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Es steht geschrieben: “Was verlangt der Ewige, dein Gott, anderes von dir als Ehrfurcht?” Das bedeutet, dass der Schöpfer uns alles Gute schenken möchte, doch die Ungleichheit der Form verhindert es, denn das Licht kann nicht in ein Gefäß des Empfangens gehüllt werden. Wenn also der Mensch Ehrfurcht hat und darauf achtet, dass seine Absicht stets auf das Geben ausgerichtet ist, kann der Schöpfer ihm Seinen Segen in Fülle gewähren.

RABASH, Artikel 23 (1986) Bezüglich Ehrfurcht und Freude

 

5. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Würde das Königreich des Himmels verehrt werden, wäre es gewiss eine Ehre für uns, die Möglichkeit zu bekommen, in irgendeiner Weise dem Schöpfer zu dienen. Selbst wenn es nur der kleinste Dienst wäre; es wäre ein großer Reichtum für uns. Und um dieser Ehre willen, lohnt es sich, auf alle Freuden zu verzichten, die durch die Selbstliebe kommen. Das ist die Bedeutung dessen, was im Zusatz-Gebet von Shalosh Regalim [drei Wallfahrtsfeste] gesagt wird: „Unser Vater, unser König, offenbare uns bald die Herrlichkeit Deines Königreiches.“ Das heißt, da das Königreich des Himmels erniedrigt und im Zustand der “Shechina [Göttlichkeit] im Staub” ist, bitten wir den Schöpfer, dass Er uns die Wichtigkeit und Herrlichkeit des Königreichs des Himmels offenbaren möge, und dann wird es für uns eine große Ehre sein, mit dem Austritt aus der Selbstliebe belohnt und der Liebe zum Schöpfer würdig zu werden.

RABASH, Artikel 23 (1985) Nachts auf meinem Bett

 

4. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Es gibt kein Licht ohne Kli [Gefäß], das heißt, dass es keine Füllung ohne einen Mangel gibt, und der Mangel ist das Kli, das die Füllung aufnimmt. Deshalb kann, bevor ein Mensch ins Exil geht, also bevor er sieht, dass er sich nicht selbst aus dem Exil befreien kann, nicht gesagt werden, dass ihn jemand herausführen wird. Denn auch wenn er ruft: „Hol mich aus dem Zustand heraus“, ist das kein echtes Gebet, denn woher soll er wissen, dass er nicht aus eigener Kraft herauskommen kann? Vielmehr kann er dies erst dann sagen, wenn er das Exil spürt, was bedeutet, dass er nun aus tiefstem Herzen betet.

RABASH, Artikel 11 (1986) Das wahre Gebet ist für den wahren Chissaron

 

3. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

Wir eilen mit unseren Bitten nach oben, klopfen an, unermüdlich, und werden überhaupt nicht schwach, wenn Er uns nicht antwortet. Wir glauben, dass Er unser Gebet hört, aber auf uns wartet, auf den Moment, in dem wir die Kelim [Gefäße] haben, um die Fülle des Glaubens zu empfangen. Und dann werden wir für jedes einzelne Gebet sofort eine Antwort empfangen, denn “die Hand des Herrn ist nicht zu kurz”. Daraus folgt, dass der Mensch nicht sagen sollte, dass er jeden Tag betet, aber keine Hilfe vom Schöpfer erhält. Stattdessen sollte er glauben, dass der Schöpfer jedes Gebet und jede Bitte, die ein Mensch spricht, annimmt und zu den anderen Gebeten hinzufügt, die der Mensch bisher gebetet hat, und wartet, bis das volle Maß erreicht ist, damit er würdig ist, vom Schöpfer die Seele zu empfangen.

RABASH, Artikel 9 (1988) Was bedeutet es, dass der Gerechte unter Bedrängnis leidet?

 

2. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

„Als du müde und matt warst, und wie er Gott nicht fürchtete” bedeutet, dass der Mensch zwar sieht, dass er sich anstrengt, aber den Nutzen dieser Arbeit noch nicht sieht und nur glauben muss. Es stellt sich heraus, dass der Mensch schwach und müde wird. Und das alles nur, weil er noch nicht der Ehrfurcht vor dem Schöpfer würdig ist.

Und der Mensch sollte wissen, dass der Glaube das Kli [Gefäß] ist. Wenn das Kli richtig vollendet und zum Empfangen geeignet ist, erfüllt das höchste Gut augenblicklich das Kli des Glaubens, das über dem Verstand ist. Seine Fülle wird „Ehrfurcht vor dem Himmel“ genannt, und ein Mensch erhält dieses Licht, nachdem er dieses Kli, das „Glaube über den Verstand“ genannt wird, erlangt hat.

RABASH, Artikel 29 (1991) Was bedeutet es, dass ein Hohepriester eine Jungfrau zur Frau nehmen soll?

 

1. Januar 2026, Gute-Nacht-Text

„Die Weisheit klagt laut draußen, auf den Plätzen lässt sie ihre Stimme hören.“ „Wer einfältig ist, kehre hier ein. Wer unverständig ist, den spricht sie an.“ Das bedeutet, sobald der Mensch der Anhaftung an den Schöpfer würdig wird, sagt ihm die heilige Shechina, dass der Grund, warum er zuvor einfältig sein musste, nicht darin liegt, dass er in Wahrheit so ist, sondern weil er herzlos war. Denn wir sagen: „Und alle glauben, dass Er der Gott des Glaubens ist.“ Das bedeutet, wenn wir später der wahren Dwekut (Anhaftung) würdig werden, wird es nicht als „einfältig“ bezeichnet, wenn er über dem Verstand ist. Sondern umgekehrt, er muss arbeiten und glauben, dass seine Arbeit über dem Verstand ist.

Baal HaSulam, Shamati 205. Die Weisheit klagt laut draußen

 

31. Dezember 2025, Gute-Nacht-Text

Die Heilung liegt zweifellos in der Hand des Schöpfers, und menschliche Bemühungen können nichts daran ändern. Dennoch lehrt uns die heilige Tora: „Und er [der Arzt] soll heilen“, um uns zu verdeutlichen, dass es sich um eine Wahl handelt, den Ort des Kampfes zwischen Gebot und Übertretung. Der Mensch ist verpflichtet, diesen Bereich der Wahl (Reshut) zu Gunsten der Heiligkeit zu erobern. Doch wie gelingt das? Dies geschieht nur, wenn der Mensch einen erfahrenen Arzt aufsucht, der ihm eine tausendfach bewährte Behandlung verschreibt. Nachdem er gesund geworden ist, muss er glauben, dass der Schöpfer ihn auch ohne den Arzt geheilt hätte. Denn sein Leben ist von Anfang an vorherbestimmt. Und anstatt den Arzt zu preisen, dankt und preist er den Schöpfer und überwindet so den Bereich der Wahl (Reshut) im Sinne der Heiligkeit.

Baal HaSulam, Brief 16

 

30. Dezember 2025, Gute-Nacht-Text

Der Mensch sollte sagen: „Die Tatsache, dass ich nun eines Leuchtens von Oben würdig wurde, geschieht allein deshalb, weil ich es auf mich genommen habe, über dem Verstand zu handeln. Deshalb hat mich der Schöpfer gewürdigt, indem er mich Ihm etwas annäherte und mir ein gewisses Erwachen von Oben gab“.

Und dieses Leuchten, das der Mensch nun empfing, gibt ihm die Antwort auf alle seine Fragen. Es zeigt sich, dass dies den Zustand “über dem Verstand” bezeugt. “Was soll ich nun tun, damit ich über dem Verstand weitermache?” Es gilt lediglich, sich zu überwinden und nach Möglichkeiten Ausschau zu halten, wie er seine Arbeit in “über dem Verstand” einkleiden kann.

RABASH, Artikel 21 (1986) Über dem Verstand betreffend

 

29. Dezember 2025, Gute-Nacht-Text

Das Licht kann nach der Einschränkung [Zimzum] allein im Kli des Massach wahrgenommen werden, der die zurückweisende Kraft ist. Dies ist das Wesen des Kli. Und wenn das Kli verschwindet, dann verschwindet auch das Licht. Das bedeutet, dass das Kli die Eigenschaft des Glaubens über dem Verstand ist.

Und dann tritt das Licht zutage. Wenn das Licht zutage tritt, besteht seine Natur darin, das Kli zu reinigen, also das Kli des Glaubens zu annullieren. Da es so ist, das heißt, weil es in ihm zu einer Form des Wissens wird, entfernt sich das Licht augenblicklich. Deswegen muss man darauf achten, dass man das Kli des Glaubens vergrößert, also den Massach über dem Wissen, und dann wird die Fülle nicht aufhören.

Baal HaSulam, Shamati 200. Die Reinigung des Massach

 

28. Dezember 2025, Gute-Nacht-Text

Der Mensch fühlt selbst, was geschrieben steht: „Der Gerechte muss viel Böses erleiden.“ Das heißt, dieser Vers wurde über ihn gesagt. Dann schaut er sich an, was der Vers danach sagt: „Aber aus allem rettet ihn der Herr.“ Dann beginnt er, den Schöpfer um Hilfe zu bitten, weil er schon alles getan hat, was er sich vorstellen konnte, aber nichts hat geholfen, und er denkt, dass, „alles, was in deiner Macht steht zu tun, das tue“, über ihn gesagt wurde. Dann kommt die Zeit der Erlösung, der Erlösung durch den Schöpfer, der ihn von der bösen Neigung befreit, sodass diese sich von diesem Tag an dem Schöpfer ergeben hat und ihn nicht mehr zu einer Übertretung verleiten kann.

RABASH, Artikel 12 (1985) “Jakob wohnte in dem Land, in dem sein Vater gelebt hatte”

 

27. Dezember 2025, Gute-Nacht-Text

Es spielt keine Rolle, ob der Mensch talentiert ist und gute Eigenschaften besitzt oder nicht; er muss sich überwinden und über dem Verstand sein, trotz der Tatsache, dass ihn sein Wissen dazu verpflichtet, zu sagen: Wie kann er nach vielen Gebeten, ohne eine Antwort erhalten zu haben, erneut beten? Und auch dafür braucht er Überwindung, d.h. er muss Anstrengungen über dem Verstand unternehmen und beten, dass der Schöpfer ihm helfen möge, damit er sein Wissen überwinden und doch beten kann.

RABASH, Artikel 23 „Was bedeutet ‚Wenn er das bittere Kraut verschluckt, wird er nicht herauskommen‘ in der Arbeit?“

 

26. Dezember 2025, Gute-Nacht-Text

Und es wird dem Menschen bewusst, dass es ihm an nichts mangelt, um zum Arbeiten Kraft zu haben, außer an der Kraft des Glaubens, die der Schöpfer ihm geben wird, wie es [im Gebet von Rabbi Elimelech] heißt, dass wir beten sollen: „Und festige deinen Glauben in unseren Herzen für immer, ohne Unterlass“, denn in diesem Zustand gelangt der Mensch zu der Erkenntnis, dass wenn der Schöpfer ihm nicht helfen würde, er es nicht überwinden könnte.

RABASH, Artikel 13 (1988) Was bedeutet, der Hirte des Volkes ist das ganze Volk, in der Arbeit?

 

25. Dezember 2025, Gute-Nacht-Text

Der Mensch hat bei jedem einzelnen Gebet, das er an den Schöpfer richtet, seine besondere Arbeit. Deshalb wird ein Gebet „Arbeit im Herzen“ genannt, was bedeutet, dass er sich gegen sein Wissen und seine Vernunft stellt, die ihm das genaue Gegenteil sagen. Es heißt ja deshalb auch nicht „Arbeit im Verstand“, denn Arbeit im Verstand bedeutet, dass der Mensch sich bemüht, etwas mit Verstand und Vernunft zu verstehen. Hier geht es ihm aber nicht darum, den Schöpfer mit dem Verstand zu begreifen, ihn in einem Zustand von Wissen zu ehren, sondern vielmehr darum, im Glauben, der über sein Wissen hinausgeht, dem Schöpfer zu dienen. Deshalb wird das Gebet auch „Arbeit im Herzen“ genannt.

RABASH, Artikel 25 (1987) Was bedeutet Ernsthaftigkeit in der Arbeit?

 

24. Dezember 2025, Gute-Nacht-Text

Der Mensch muss über dem Verstand glauben, dass er in Vollkommenheit ist, genau wie die ganze Welt. Daraus folgt, dass er auf diese Weise dem Schöpfer dafür danken kann und sollte, dass er uns reichlich beschenkt hat. Das nennt man die „rechte Linie“, die das vollkommene Gegenteil der linken Linie ist. Das heißt, auf der linken Linie wandeln wir innerhalb des Verstandes, wie es heißt: „Ein Richter hat nur das, was seine Augen sehen können.“ Mit anderen Worten, gerade innerhalb des Verstandes und nicht über dem Verstand. Wenn wir aber zur Arbeit mit der „rechten Linie“ übergehen, ist die linke Linie die Ursache dafür, dass die rechte Linie auf der Grundlage über dem Verstand aufgebaut ist.

RABASH, Artikel 7 (1990) Was sind die Zeiten des Gebets und der Dankbarkeit in der Arbeit?

 

23. Dezember 2025, Gute-Nacht-Text

Möge niemandem auch nur der Gedanke kommen, der Schöpfer wünsche es, auf einem solchen Stadium der Lenkung zu verbleiben, wenn Sein Angesicht vor den Geschöpfen verhüllt ist. Im Gegenteil gleicht das jemandem, der sich absichtlich verbirgt, damit sein Freund ihn sucht und findet.

So auch der Schöpfer. Wenn er mit Seinen Geschöpfen auf diese Weise vorgeht und in der Verhüllung des Angesichts verbleibt, so besteht der Grund dafür nur darin, dass Er will, dass die Geschöpfe die Offenbarung Seines Angesichts begehren und Ihn finden. Denn es gäbe für die Geschöpfe keinen Weg, das Licht des Angesichts des Königs des Lebens zu erlangen, wenn Er sich ihnen nicht zunächst verborgen gezeigt hätte. Also ist die ganze Verhüllung gewissermaßen eine Vorbereitung auf die Offenbarung Seines Angesichts.

Baal HaSulam, Einführung zu Talmud Esser HaSefirot, Punkt 100

 

22. Dezember 2025, Gute-Nacht-Text

Der Mensch sollte, soweit er es verstehen kann, glauben, dass der Schöpfer ihm die Aufstiege schenkt, denn er kann ja nicht sagen, dass er selbst die Aufstiege empfängt, sondern nur, dass der Schöpfer ihn näher bringen will; genau deshalb schenkt Er ihm die Aufstiege. Außerdem sollte der Mensch glauben, dass der Schöpfer ihm auch die Abstiege gibt, weil Er ihn näher bringen will. Deshalb muss er alles, was er tun kann, so tun, als befände er sich im Zustand des Aufstiegs.

RABASH, Artikel 6 (1990) Wann sollte man Stolz in der Arbeit einsetzen?

 

21. Dezember 2025, Gute-Nacht-Text

Der Mensch sollte danach streben, glücklich zu sein, um selbst aus dem Zustand der Niedrigkeit heraus Gutes zu vollbringen. Der Mensch sollte sich selbst sagen, dass ihm diese Arbeit Freude bereitet, und dass er völlig über dem Verstand ist. Gemäß der Vernunft wird diese Arbeit nicht als „Arbeit“ bezeichnet, also als eine wichtige Handlung, die dem Schöpfer Freude bereitet. Doch er vertraut auf den Glauben an die Weisen, die uns lehrten, dass der Schöpfer tatsächlich Freude daran hat. Und das ist über dem Verstand.

RABASH, Artikel 23 (1990) Was bedeutet es, dass sich Moses mit [der Bestimmung] der Geburt des [Neu-]Mondes schwer tat, in der Arbeit?

 

20. Dezember 2025, Gute-Nacht-Text

Wenn ein Mensch auch nur für einen Hauch der Größe des Schöpfers würdig wird, versteht er nicht, warum der Schöpfer ihm mehr geholfen hat als anderen. Er fühlt sich ja schlechter als alle anderen auf der Welt. Und er sagt sich, dass, wenn andere Menschen die Wege der Wahrheit so gut kennen würden, wie er es versteht, sie wären gewiss tugendhafter und würdiger als er. Wie sich herausstellt, gerät ein Mensch, der nur einen Hauch von der Größe des Schöpfers spürt, in Demut, weil der Schöpfer einem so armseligen wie ihm geholfen hat. Und so steht es geschrieben: “Wo immer du die Größe des Schöpfers findest, da findest du auch Seine Demut”.

RABASH, Artikel 12 (1991) Diese Kerzen sind heilig