Shamati 193. Eine Wand dient beiden

Ich hörte am 19. März 1944 in Jerusalem

Bei den Achoraim (Rückseite) geht es hauptsächlich um die Abwesenheit des Lichtes der Weisheit, Or Chochma, welches das Wesen der Lebenskraft ist, das „Or Yashar (Direktes Licht) genannt wird. Und dieses Licht wurde eingeschränkt, damit es nicht zur Ungleichheit der Form kommen möge. Daher haben SoN keine GaR, solange sie nicht korrigiert sind, damit Sitra Achra nicht von ihnen saugt.

Da es jedoch einen Mangel an GaR gibt, besteht die Befürchtung, dass die Äußeren sich festhalten könnten. Denn sie erfreuen sich an jedem Ort, wo es in der Kedusha einen Mangel gibt, da sie kommen und die Frage stellen: „Wo ist Seine Ehre?“ Und es ist unrealistisch, diese Frage zu beantworten, bevor es Chochma (Weisheit) gibt. Daher gibt es eine Korrektur für SoN: Sie steigen auf und werden in Bina integriert, die als Chafez Chessed (erfreut sich in Gnade) gilt und Chochma zurückstößt, während es in Bina selbst keinen Bedarf an Chochma gibt, da sie selbst im Grunde Chochma ist.

Und das heißt, dass sie in allem der Ansicht ihres Rav folgen, dass ihre gesamte Grundlage, ihre Wurzel, das ist, was die Ansicht des Rav ist. Und dort ist die Frage „Wo ist Seine Ehre?“ nicht von Belang. Und sie befinden sich in Bina, bis sie durch das Erheben von MaN von Anstrengungen und Mühen korrigiert werden, bis sie vom Empfangen für sich selbst gereinigt werden. Dann sind sie für den Empfang von Chochma geeignet, und erst dann dürfen sie ihre eigene Unterscheidung enthüllen – dass sie einen Mangel haben, weil sie kein Chochma besitzen – und die Antwort akzeptieren, Or Chochma auszubreiten, damit es in ihnen in der Art des Leuchtens von Chochma scheinen möge. In diesem Zustand sind sie in ihrer eigenen Herrschaft und unterstehen nicht mehr der Herrschaft von Bina. Denn sie haben das Or Chochma. Und das Licht klärt und vertreibt die Äußeren. Und vielleicht ist dies die Bedeutung von „Wisse, was du einem Genusssüchtigen antworten sollst“.

Dies wird „eine Wand“ genannt, also die Achoraim von Bina, welche für beide genug ist und einen Schutz vor Sitra Achra bietet. Mit anderen Worten: Wenn der Mensch auf die Ansicht seines Rav vertraut, indem er eins mit seinem Rav ist, bedeutet dies, dass die gleiche Wand, die sein Rav hat, also die Eigenschaft von Chafez Chessed (erfreut sich in Gnade), auch für ihn ausreicht. Doch danach, wenn er das Leuchten von Chochma heranzieht und sich unter seiner eigenen Herrschaft befindet, indem er alle Fragen der Sitra Achra beantworten kann, sind sie jedoch voneinander getrennt.

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