Einträge von Eli C. Igler

1988/31 Was ist die Handlung im Menschen, die dem Schöpfer zugeschrieben wird

Im Sohar steht geschrieben (Ekew, Punkt 1): „‚Und du sollst essen und satt werden und den Ewigen, deinen Gott, preisen.‘ Das Gebot besteht darin, den Schöpfer für alles zu preisen, was der Mensch in dieser Welt gegessen, getrunken und genossen hat. Wenn er nicht preist, wird er ‘ein Räuber des Schöpfers’ genannt. Denn es steht […]

1989/21 Was bedeutet „Ein Betrunkener darf nicht beten” in der Arbeit?

Unsere Weisen sagten (Iruvin 64): „Ein Betrunkener darf nicht beten. Wenn er aber betet, ist sein Gebet ein Gräuel.“ Das bedeutet, dass es besser ist, wenn er nicht betet, denn sein Gebet ist ein Gräuel. Aber was bedeutet „Gräuel“? Wir finden das Wort „Gräuel“ auch im Zusammenhang mit verbotenen Beziehungen wie Inzest. Im Allgemeinen bedeutet […]

1990/18 Warum die Rede am Shabbat nicht wie die Rede an einem Wochentag sein darf

Im Sohar (BeShalach, Pos. 70-78) steht geschrieben: „‚Der Ewige wird für euch kämpfen, und ihr sollt still sein.’ Rabbi Abba begann: ‚Wenn du wegen des Shabbats deinen Fuß davon abhältst, deinen eigenen Interessen zu folgen, deine Wünsche zu finden und ein Wort zu sprechen, damit deine Rede am Schabbat nicht wie deine Rede an Werktagen […]

1991/06 Was bedeuten „Die Hirten von Abrams Rindern und die Hirten von Lots Rindern“ in der Arbeit? 

Es steht geschrieben (Tora, 1. Mose 13,7): „Und es entstand ein Streit zwischen den Hirten von Abrams Vieh und den Hirten von Lots Vieh.“ Baal HaSulam sagte dazu, dass „Vieh“ „Besitz“ bedeutet, und dass der Streit unter den Hirten von Abrahams Vieh war, die sagten: „Wie können wir mit spirituellem Besitz belohnt werden, der als […]

1991/22 Was ist „Eine Rose unter Dornen“ in der Arbeit?

Im Sohar (Ki Tissa, Artikel 31-32) steht geschrieben: „‚Wie eine Rose unter Dornen, so ist meine Geliebte unter den Töchtern.‘ Der Schöpfer wollte Israel dem ähnlich machen, was oben ist, damit es auf der Erde eine Rose gibt, die der Rose oben gleicht, die Malchut heißt. Und die duftende Rose, feiner als alle Rosen der […]

1990/35 Was bedeutet „Wer die Mahlzeit eines Bräutigams genießt“, in der Arbeit?

Unsere Weisen sagten (Brachot 72): „Wer das Mahl eines Bräutigams genießt und ihm keine Freude macht, begeht eine Übertretung von fünf Stimmen. Und wenn er ihn erfreut, was ist dann seine Belohnung? Rabbi Jehoshua Ben Levi sagte: ‚Er wird mit der Tora belohnt, die durch fünf Stimmen gegeben wurde.’“

1988/25 Was ist die Vorbereitung am Vorabend des Shabbat, in der Arbeit?

Unsere Weisen sagten (Massechet Awoda Sara, S. 2): „In der kommenden Welt wird der Schöpfer eine Tora-Rolle hervorbringen, sie in seinen Schoß legen, und zu denen, die sich damit beschäftigt haben, sagen: ‚Kommt, nehmt euren Lohn.‘ Sofort versammeln sich die Götzenanbeter und kommen. Der Schöpfer sagt zu ihnen: ‚Womit habt ihr euch befasst?‘ Und der […]

1986/32 Der Grund für das Strecken der Beine und das Bedecken des Kopfes während des Gebets

Im Sohar steht geschrieben (WaEtchanan, Punkt 10): „“Komm und sieh – wer im Gebet steht, muss seine Beine gerade halten und seinen Kopf bedecken, als ob er vor dem König steht, und er muss seine Augen bedecken, damit er nicht auf die Shechina (göttliche Präsenz) schaut.“ Im Sohar (WaEtchanan, Punkt 11) fragt er: „Du sagst: […]

1989/19 Warum heißt der Shabbat in der Arbeit Shin-Bat?

Es steht im Sohar geschrieben (WaJakhel, Artikel 180): „Was ist der Shabbat, das heißt: Warum heißt sie ‚Shabbat‘? Das Geheimnis der Angelegenheit ist, dass, sobald dieser Punkt aufgestiegen ist und sein Licht leuchtet, schmückt sie sich mit den Vätern, die CHaGaT de Seir Anpin sind, um eins zu werden, und alles wird ‚Shabbat‘ genannt. Das […]

1989/31 Was bedeutet das Verbot, Götzendienern die Tora zu lehren, in der Arbeit?

Es steht im Sohar geschrieben (Chukat, Punkt 2): „‚Aber sot [dies, זות] – ohne die Hinzufügung des Waw [ו]– ist die Satzung der Tora‘, welche Malchut ist und ‚Satzung‘ genannt wird. Sie kommt von Seir Anpin [aramäisch: Kleines Gesicht, die sechs mittleren Sefirot], welche ‚Tora‘ genannt wird. Aber es ist nicht die Tora selbst, die […]

Baal HaSulam, Brief 12

Januar 1926, Warschau An die geehrten Schüler, möge Gott sie beschützen, … Ihr müsst euch in Bezug auf das Hauptziel, das wir anstreben, stärken. Es ist euch bekannt, was ich über den Vers „Der Herr, dein Gott, wird dich segnen in allem, was du tust“ erklärt habe. Der Mensch unten muss alles tun, was in […]

1989/35 Was bedeutet „Wer keine Söhne hat“ in der Arbeit?

Unsere Weisen sagten (Massechet Nedarim 64): „Jeder Mensch, der keine Söhne hat, gilt als tot.“ Der Sohar (Pinchas, Pos. 92) schreibt: „So wie ein Mann ohne Söhne unfruchtbar und seine Frau ebenso ‚unfruchtbar‘ genannt wird, wird auch die Tora ohne Mizwot [Gebote/gute Taten] als ‚unfruchtbar‘ bezeichnet. Aus diesem Grund lernen wir, dass nicht die Lehre […]

1991/15 Was bedeutet der Segen „Der für mich an diesem Ort ein Wunder vollbracht hat“ in der Arbeit?

Unsere Weisen sagten (Berachot 54): „Über eine Person, der ein Wunder widerfahren ist, wie zum Beispiel, dass sie von einem Löwen gerettet wurde. Raba sagte zu ihm: ‚Jedes Mal, wenn du an diesen Ort kommst, segne: ‚Gepriesen sei Er, der an diesem Ort ein Wunder für mich vollbracht hat.’“ Wir sollten verstehen, was uns das […]

1988/06 Worin besteht in der spirituellen Arbeit der Unterschied zwischen einem Feld und einem “Mann des Feldes”?

Im Sohar (Toldot) steht geschrieben: „‚Und Isaak liebte Esau, weil er Wildfleisch in seinem Mund hatte.‘ Er schrieb hier: ‚ein kundiger Jäger, ein Mann des Feldes‘, und es steht geschrieben: ‚Er war ein mächtiger Jäger.‘ Das bedeutet, dass er die Meinungen der Menschen jagte und sie dazu verführte, sich gegen den Schöpfer aufzulehnen. „Ein Mann […]

Notiz 170: Der Aspekt des Glaubens innerhalb des Verstandes

Der Glaube innerhalb des Verstandes heißt „böser Riemen, um die Sünder damit zu schlagen“. Denn durch ihn bleibt man innerhalb der Gefangenschaft versklavt; ohne ihn würde man sofort in die Freiheit gelangen. So wie die Israeliten 210 Jahre in Ägypten waren oder wie geschrieben steht: „und sie quälten sie vierhundert Jahre“, bedeutet, dass all ihre […]

Notiz 928: Siehe, ein Volk ist aus Ägypten ausgezogen

„Siehe, ein Volk ist aus Ägypten ausgezogen; siehe, sie bedeckten das Angesicht der Erde.“ Wir sollten sagen, dass die Sitra Achra (andere Seite) sagt: „Siehe, ein Volk ist aus Ägypten ausgezogen; siehe, sie bedeckten das Angesicht der Erde, d. h. sie sahen das Gute in der Weltlichkeit, in meinem Willen zu empfangen.“Daher befürchtet die Sitra […]

Parasha Balak / Tora Abschnitt Balak

4. Buch Mose, Numeri 22:2-25:9 Zusammenfassung Der Abschnitt Balak beginnt mit der Besetzung des Landes der Amoriter durch das Volk Israel. Balak, der König von Moab, erkennt, dass die Kinder Israels sich ihm nähern und bereitet sich darauf vor, dem Volk, welches aus Ägypten kommt, zu begegnen. Er schickt Boten zu Bileam, dem Sohn des Beor […]

Parasha Chukat / Tora Abschnitt „Das Gesetz“

4. Buch Mose, Numeri 19:1-22:1 Zusammenfassung Der Abschnitt Chukat (Das Gesetz) befasst sich mit der weiteren Reise Israels, mit der Mizwa (Gebot) der roten Kuh (Färse), den Gesetzen der Unreinheit der Toten und der Begebenheit, die Mej Meriwa (Wasser des Streits) genannt wird. In der Erzählung beklagen sich die Kinder Israels über den Mangel an […]