1984/1 Teil 2 Das Ziel der Gemeinschaft (2)

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Da der Mensch von Anfang an mit einem Gefäß erschaffen ist, welches als Eigenliebe oder Egoismus bezeichnet wird, hat er keine Lust, auch nur die kleinste Bewegung zu machen, wenn er sieht, dass es in einer Handlung keinen Vorteil für ihn selbst gibt. Doch ohne Annullierung der Eigenliebe ist es nicht möglich, die Anhaftung (Dwekut) an den Schöpfer zu erreichen, also die qualitative Übereinstimmung der Form. Weiterlesen

1984/1 Teil 1 Das Ziel der Gemeinschaft (1)

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Wir haben uns hier versammelt, um den Grundstein für den Aufbau einer Gesellschaft zu legen – für all jene, die daran interessiert sind, dem Weg und der Methode von Baal HaSulam seligen Angedenkens zu folgen. Dieser Weg ist für diejenigen bestimmt, welche die Stufe „Mensch“ erklimmen und nicht auf der Stufe „Tier“ verbleiben wollen, so wie die Weisen über den Vers sagten (Jewamot 61a): „Und ihr seid meine Herde, meine Gemeinde – Menschen seid ihr. Und RASHBI sagte: „Ihr heißt ‚Mensch‘, und die Götzendiener werden nicht ‚Mensch‘ genannt“. Weiterlesen

Die Freiheit

Von Yehuda Ashlag

„In Steintafeln gemeißelt (charut al haLuchot) „

Lies nicht „charut“ („gemeißelt“),

sondern „cherut“ („Freiheit“).

Um zu zeigen, dass sie vom Engel des Todes befreit sind.

(Midrash Shemot Rabba, 41)

Diese Worte bedürfen der Klärung, denn wie hängt das Empfangen der Tora mit der Befreiung des Menschen vom Tod zusammen? Und nachdem sie einmal einen unsterblichen, ewigen Körper durch das Empfangen der Tora erhalten hatten – wie konnten sie ihn wieder verlieren? Kann denn das Ewige verloren gehen? Weiterlesen