spirituelle Funken
Wir sitzen alle in einem Boot

Daher beschrieb der Tana (Rabbi Shimon Bar Yochai) diese Arwut mit dem Beispiel, als sich zwei Personen in einem Boot befanden. Und als der eine von ihnen plötzlich begann, ein Loch in das Boot zu bohren, fragte der Freund: „Wieso bohrst Du ein Loch?“, und der andere antwortete: „Was geht Dich das an, ich bohre unter mir, nicht unter Dir“, worauf der erste Mann antwortete: „Du Idiot, wir werden beide ertrinken!“ (WaJikra Rabba, Kapitel 4)

Daraus lernen wir, dass solange diese Widersacher in Eigenliebe schwelgen, diese durch ihr Handeln eine eiserne Wand aufbauen, welche diejenigen, die die Tora befolgen möchten, daran hindern, selbst damit zu beginnen, die Tora und die Mizwot, im Maße von „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst” restlos zu befolgen. Denn dies ist die Leiter, um mit Ihm Dwekut (Verschmelzung) zu erreichen. Wie treffend war also die Bemerkung: „Du Idiot, wir beide werden gemeinsam ertrinken“!

– Baal HaSulam, Die Bürgschaft (Arwut)

Kabbala-Wochenende mit Dr. Michael Laitman

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spirituelle Funken
Zwei Stufen vor Lishma

Es ist bekannt, dass kein Licht ohne Kli existiert. Man kann dem Menschen nichts mit Gewalt geben, es gibt keinen Zwang in der Spiritualität. Wenn der Mensch daher bedauert und leidet und es ihn schmerzt, dass er der egoistischen Liebe nicht entkommen kann, schreit er zum Schöpfer, damit Er ihm hilft und ihm das gibt, worum er betet. Wenn der Schöpfer ihm die Fähigkeit gibt, seine Macht vor der Macht des Schöpfers zu annullieren, damit es in der Welt nur eine Macht gibt, die Macht des Einzigen, also des Schöpfers – darin verbirgt sich die gesamte Befreiung; das bedeutet, dass er ein Kli hat und die Hilfe des Schöpfers braucht.

– Rabash, Was bedeutet Zwei Stufen vor Lishma (für Ihren Namen)

Träume

Viele Menschen sind von Träumen und Traumdeutungen fasziniert. Einige glauben sogar, dass Träume wichtige Hinweise für das Leben beinhalten und uns dabei helfen, unsere Probleme zu lösen. Aber soweit es die Kabbala betrifft, ist ein Traum nichts weiter als ein körperliches Phänomen. Träume haben nichts mit der Seele oder der Spiritualität zu tun.

Wenn wir schlafen, verarbeitet unser Gehirn die Erfahrungen, die wir während des Tages durchlaufen haben und spult einige der erlangten Eindrücke zurück. Es sortiert die angesammelten Informationen und speichert sie in unserem Gedächtnis. Das ist schon alles.

Lassen Sie sich nicht dadurch verwirren, dass Sie in heiligen Büchern Referenzen auf Träume finden, so wie in der Bibel oder dem Buch Sohar. Heilige Bücher schildern nur die spirituelle Wirklichkeit und die Entwicklung der Seele. Sie sprechen nie über Ereignisse in dieser Welt. Daher sprechen selbst Geschichten, die scheinbar von Träumen handeln, tatsächlich über spirituelle Einsichten, die man in seiner Seele erfährt.

Zum Beispiel bezieht sich der Ausdruck „erwachen“ auf jemanden, der das Licht des Schöpfers in seiner Seele empfindet, während „in den Schlaf fallen“ meint, dass das Licht seine Seele verlassen hat. Wenn die eigene Seele wieder mit Licht gefüllt wird, „erwacht“ man an einem neuen Tag.

Nochmals, heilige Bücher beschreiben die spirituellen Zustände einer kabbalistischen Seele. Sie sprechen nicht über unsere physischen Körper oder das Traumphänomen. Ein Kabbalist kann den spirituellen Zustand „träumen“ erfahren, während er physisch wach ist. Es gibt keine Verbindung zwischen der Seele und dem physischen Körper, denn die beiden sind vollständig von einander getrennt.

Aus Kabtoday.com

Sonntag, 11. Juni! Online Kurs, 16:15 Uhr

Wir behandeln das Thema: Die Wurzel der Schöpfung

  • Kabbala – die höhere Wissenschaft
  • Die sozialen Gesetze der Natur
Wir freuen uns, diese und andere Fragen mit euch gemeinsam zu erörtern!
Die Lektion kannst Du im „Studentenbereich“ verfolgen.
Nach der Anmeldung kannst Du dann im „Studentenbereich“ auch erst den Kurs und dann die Lektion anwählen.
Neu: Direktlink zum KLASSENRAUM: https://kabacademy.eu/de/classroom
Wir freuen uns auf Euch!
Jürgen und Edin

Die Natur der Menschheit im Wandel

Die meisten haben es schon bemerkt, dass sich die Welt geändert hat: Sie ist vor unseren Augen zu einem Dorf zusammengeschrumpft. Was vielen aber verborgen bleibt, ist, dass sich auch die Regeln der zwischenmenschlichen Verhaltensweisen geändert haben. Keiner weiß, was in der nächsten Sekunde mit unserer Wirtschaft passieren wird. Experten kreieren komplexe Modelle, um mit Hilfe der Vergangenheit Voraussagen für die Zukunft zu treffen. Doch diese sind nur die „Glasur“ auf dem Kuchen, die uns von der allgemeinen Unsicherheit ablenken soll. Immer öfters enden die Aussagen der Wirtschaftsanalysten mit einer kleinen Andeutung: Solange die Weltmärkte „wackeln“, sollte man nicht auf die Zukunft wetten. Weiterlesen

Serverstörung am Sonntag !

Liebe Studenten,

wir entschuldigen uns noch einmal für den Ausfall der Lektion 6 gestern, Sonntag, 04.06. 2017 !

Wir streamen unsere Live-Kurse über YouTube und es gab dort eine landesweite Serverstörung.

Mittlerweile haben wir unsere Sendeeinrichtung so gestaltet, dass wir bei Ausfall von YouTube über Facebook Live ausstrahlen können und dies ebenfalls in unserem Klassenraum verfolgt werden kann.

Wir werden am Sonntag, dem 11.06.2017 um 16:15 die Lektion 6 nachholen.

Wir hoffen, dass wir Euch alle wieder dazu begrüßen dürfen !

Edin + Jürgen

Sonntag, 04. Juni! Online Kurs, 16:15 Uhr

Wir behandeln das Thema: Die Wurzel der Schöpfung

  • Kabbala – die höhere Wissenschaft
  • Die sozialen Gesetze der Natur
Wir freuen uns, diese und andere Fragen mit euch gemeinsam zu erörtern!
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Jürgen und Edin

Störche und Teamwork

Was können wir aus dem Storchenflug lernen?

Menschen mit einem gemeinsamen Ziel werden dieses schneller und einfacher erreichen, wenn sie sich in einer Gruppe vereinigen. Jedes Mitglied hilft dem anderen und zusammen bewegen sie sich in besser voran! Daher haben Kabbalisten immer in Gruppen studiert.

Quellenangabe Online-Kurs 5. Lektion: „Der freie Wille“

Gelesen wurde aus Rav Yehuda Ashlag, „Die Freiheit“, Lehrbuch der Kabbala S.387ff.

Auch hier in unserer Online-Bibliothek:

Die Sprache der Zweige (2)

Student Christian beschreibt, was die Sprache der Zweige bedeuten kann.

Die Sprache der Zweige (1)

Student Christian beschreibt, was die Sprache der Zweige bedeuten kann.

Sonntag, 28. Mai! Online Kurs, 16:15 Uhr

Wir behandeln das Thema: Der freie Wille

Sind wir wirklich frei in unserem Willen? Gemeinhin würde wahrscheinlich jeder diese Frage mit „Ja“ beantworten.
Doch ist es wirklich so und worin besteht unser freier Wille?

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Jürgen und Edin

Wer ist der Schöpfer?

Verblüffend einfache Antwort von Rav Laitman.

Das Kabbalastudium

Was bedeutet es eigentlich, „Kabbala zu studieren“? Interview mit Student Christian.

Wie kann man den Schöpfer „entdecken“?

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Was bedeutet Schöpfer in der Kabbala?

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Sonntag, 21. Mai! Online Kurs, 16:15 Uhr

Wir behandeln das Thema: Der kabbalistische Code

Erklärungen, wie man mit den authentischen kabbalistischen Texten arbeitet.

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Jürgen und Edin

Kabbala ist nicht Philosophie

In der Antike inspirierte die Kabbala große Seelen dazu, sich zu erheben und nach dem Sinn des Lebens zu suchen. Aber der Zweig, der „Philosophie“ genannt wurde, scherte bald in eine falsche Richtung aus.

Vielleicht stellen wir uns Kabbalisten als zurückgezogene Menschen vor, die sich in der Dämmerung verbergen und bei Kerzenlicht magische Schriften verfassen. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts wurde die Kabbala tatsächlich geheim gehalten. Ihr geheimnisumwitterte Flair führte zu zahlreichen Märchen und Legenden, die sich um ihre Natur rankten. Obgleich die meisten von ihnen falsch sind, verblüffen und verwirren sie auch heute noch die entscheidenden Denker.

Aber die Kabbala war nicht immer geheim. Tatsächlich gingen die ersten Kabbalisten sehr offen mit ihrer Weisheit um und waren gleichzeitig sehr in der Gesellschaft engagiert. Oft waren Kabbalisten wichtige Persönlichkeiten ihrer Nation. Vermutlich ist König David das bekannteste Beispiel eines großen Kabbalisten und Führers.

Das Engagement der Kabbalisten in der Gesellschaft half ihren zeitgenössischen Schülern, die Basis für etwas zu entwickeln, was wir heute als „westliche Philosophie“ kennen und welche später die Grundlage für moderne Wissenschaften wurde. Reuchlin, ein Humanist, klassischer Schüler und ein Experte für alte Sprachen und Traditionen, schreibt in seinem Buch De Arte Cabbalistica: „Mein Lehrer Pythagoras, der Vater der Philosophie, lernte von Kabbalisten… Er war der erste, der das Wort Kabbala, welches bis dahin seinen Zeitgenossen unbekannt war, in das griechische Wort Philosophie übersetzte.“

Kabbala lässt unser Leben nicht im Staub vorrüberziehen, sondern erhebt unseren Intellekt auf den höchsten Grad des Verstehens. Johannes Reuchlin

Aber Philosophen waren keine Kab­balisten. Weil sie die Kabbala nicht wirklich erfassten, konnten sie die Tiefe des kabbalistischen Wissens nicht verstehen. Als Ergebnis wurde ein Wissen, das in einer ganz speziellen Weise entwickelt und behandelt sein wollte, unkorrekt gehand­habt. Als es sich in andere Teile der Welt ausbreitete, wo es zu dieser Zeit noch keine Kabbalisten gab, wurde es nach und nach verfälscht.

Daher die Menschheit verirrte sich. Obwohl die westliche Philosophie Teile des kabbalistischen Wissens in sich aufnahm, schlug sie am Ende eine völlig andere Richtung ein. Die westliche Philosophie erzeugte Wissenschaften, welche die materielle Welt untersuchten, die wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen. Doch die Kabbala ist eine Wissenschaft, die das studiert, was sich jenseits unserer fünf Sinne verbirgt. Der veränderte Schwerpunkt trieb die Menschen in die entgegengesetzte Richtung von dem, was die ursprüngliche Weisheit der Kabbala darstellte. Diese veränderte Richtung brachte die Menschheit auf Abwege, die in einem allgemeinen Missverständnis der Kabbala gipfelten.

Die Sprache der Kabbala

Aus dem Morgenunterricht vom 17.5.2017, Artikel: Das Wesen der Wissenschaft Kabbala von Yehuda Ashlag.

Rav Michael Laitman über die Sprache der Zweige, die Sprache der Tora bzw. der heiligen Bücher und die Gründe für Fehlinterpretationen.