Einträge von Eli C. Igler

Baal HaSulam, Brief 56

23. Kislew 5692 (3. Dezember 1931) An … möge Seine Kerze brennen: Ich habe heute Deinen Brief erhalten und ihn verstanden. Dennoch glaube ich, dass Du auch meine Sichtweise zu Deinen Worten kennen solltest, obwohl Du sie nach meiner Einschätzung noch nicht vollständig wahrnimmst. Aus diesem Grund werden Dir meine Worte möglicherweise keine Freude bereiten […]

Baal HaSulam, Brief 50

Brief 50, 1927 An die geschätzten Schüler, möge der Herr über euch wachen und euch Leben schenken. Ich habe euren Brief vom Parasha Shoftim erhalten, zusammen mit den Tora-Neuerungen jedes Einzelnen, außer von … möge sein Licht leuchten. Ich hoffe sehr, seinen Brief heute zu erhalten. Es wäre sehr wünschenswert, dass ihr mir eure Erkenntnisse […]

Baal HaSulam, Brief 29

Brief 29, 12. März 1927, London An meinen verehrten und geliebten Schüler, den geehrten Rabbi…möge sein Licht leuchten. Auch Deinen Brief vom 22. Adar I (hebräischer Monat) habe ich erhalten. Deine Sorge, dass Deine Neuerungen keinen geeigneten Ort und keine geeignete Zeit zur Beachtung und Würdigung finden, teile ich, und bedaure es meiner Meinung nach […]

Notiz 932: Die erste Neuerung

Alle Neuerungen beginnen erst, wenn ein Mensch mit dem Herauskommen aus dem egoistischen Empfangen belohnt wurde. Das ist die Bedeutung des Verbots, Götzendienern die Tora zu lehren, denn wenn der Mensch in Ägypten ist, kann er kein Jude sein, weil er dem Pharao, dem König von Ägypten, versklavt ist, und wenn er für den Pharao […]

Notiz 915: Ich und nicht ein Bote

Wie der ARI schrieb, befanden sich die Israeliten vor der Erlösung in neunundvierzig Toren der Tumaa [Unreinheit], bis Er ihnen offenbart wurde und sie erlöste. Das heißt, sie wurden mit „Ich und nicht ein Bote“ belohnt. Baal HaSulam sagte, dass sie vor der Erlösung dachten, dass es Boten gibt, also bedeutet die Erlösung, dass sie […]

Notiz 884: Das Gebet an Rosh HaShana

Im Gebet zu Rosh HaShana sagen wir: „Glücklich ist der Mensch, der Dich nicht vergisst, und der Mensch, der sich in Dir anstrengt.“ Man muss sich fragen, wenn er den Schöpfer nicht vergisst, warum braucht es dann noch die Anstrengung? Im Gebet „Ezeret Awoteinu“ sagen wir: „Glücklich ist der Mensch, der auf Deine Gebote hört, […]

Notiz 882: Rosh HaShana

Zum Vers „Die Augen des Ewigen, deines Gottes, sind vom Anfang des Jahres darauf gerichtet“ (5. Moses 11,12), heißt es: Manchmal zum Guten und manchmal zum Schlechten. Wie ist das zu verstehen? Wenn die Israeliten zu Rosh HaShana völlig böse sind und es für sie nur wenig Regen gibt, kehren sie später um. Es ist […]

Notiz 857: Das Bedürfnis nach einem Gefäß ohne Licht

Februar 1976 Vollkommener Glaube, das bedeutet Glaube, der zur Vollkommenheit führt, nach dem, was der Rambam sagte, ist wahre Reue, wenn derjenige, der die Geheimnisse kennt, Zeugnis ablegt. Er erklärte in der Einführung zum Talmud der Zehn Sefirot, dass es bedeutet, dass der Heilige, gepriesen sei Er, die Augen erleuchtet und der Mensch die Nähe […]

Notiz 940: Der Punkt im Herzen

Als der Tempel zerstört wurde, steht geschrieben: „Und sie sollen Mir einen Tempel machen, und Ich werde in ihnen wohnen.“ Dies bezieht sich auf den Punkt im Herzen, der ein Tempel sein sollte, in dem das Licht des Schöpfers wohnt, wie es geschrieben steht: „Und Ich werde in ihnen wohnen.“ Daher sollte der Mensch versuchen, […]

Notiz 832: Tote Fische

„Lebendige Dagim [Fische]“ bedeutet, dass er Daagot [Sorgen] bezüglich der Arbeit hat, aber er ist lebendig. Das heißt, er hat die Kraft zu arbeiten und Wege zu finden, seine Sorgen zu lindern. „Tote Fische“ bedeutet, dass seine Sorgen ihm den Tod bringen, d.h. dass alle seine Kräfte für die Arbeit gestorben sind und er keinen […]

Notiz 588: Malchut des Höheren wird zu Keter des Unteren

An mehreren Stellen wird erklärt, dass Malchut des Höheren zu Keter des Unteren wird. Wir sollten fragen: Wird Malchut nicht „Gefäß des Empfangens“ genannt, das, was der Untere empfängt und das als das „Ich“ gilt, das wir erlangen, und Keter wird “Ejn Sof” (Unendlichkeit) genannt. Und sogar Keter von Assija wird “Ejn Sof” genannt. Wie […]

Notiz 584: Das Angesicht des Ewigen ist in den Übeltätern

Nach dem Shabbat, Tora-Wochenabschnitt  Noah, 11. Oktober 1975 „Das Angesicht des Ewigen ist in den Übeltätern, um das Gedächtnis an sie von der Erde zu tilgen. Sie schrien, und der Ewige hört und rettete sie aus all ihrem Unheil.“ Wir könnten fragen: Aber das Angesicht des Schöpfers gehört den Gerechten und nicht den Übeltätern, wie […]

Notiz 571: Er und Sein Name sind Eins

Wir sollten zwischen Er und Seinem Namen unterscheiden: „Er“ bezieht sich auf den Schöpfer. „Sein Name“ bezieht sich auf die erschaffenen Wesen, denn „Sein Name“ bezieht sich speziell auf den anderen. In Bezug auf ihn selbst ist von „Seinem Namen“ keine Rede. Wenn aber jemand anderer von Ruben spricht, bezieht er sich mit dem Namen […]

Notiz 528: Das Gebet

Wenn ein Mensch die Tora studiert, will er wissen, was ihn selbst mit der Tora, die er lernt, verbindet. Denn wenn er Halacha (Gesetze) studiert, ist es verständlich, dass er die Gesetze benötigt. Aber wenn jemand Tora studiert und die Tora nicht von Gesetzen spricht, was ist dann die Verbindung zwischen dieser Tora und dem […]

Notiz 518: Wer kommt, um zu verunreinigen

Im Sohar (BeHaalotcha, Punkt 66) steht geschrieben: „Wer kommt, um sich zu verunreinigen, das heißt, um zu sehen, dass er unrein ist, wird verunreinigt. Das heißt, ihm wird von oben die Stumpfheit/Dummheit des Herzens gezeigt, dass das Herz unrein, tot ist, wie in ‚Die Frevler in ihrem Leben werden ‚tot‘ genannt.“ Umgekehrt ist derjenige, der […]