Einträge von Eli C. Igler

Shamati 200. Die Reinigung des Massach

Ich hörte in Tiberias am 1. Kislew, einem Shabbat Die Reinigung (Hisdakchut) des Massach, die im Parzuf stattfindet, führt auch dazu, dass das Licht sich entfernt. Denn das Licht kann nach dem Zimzum (Einschränkung) nur im Kli des Massach wahrgenommen werden, welcher die zurückweisende Kraft darstellt. Und dies ist die Essenz des Kli. Und wenn […]

Shamati 201. Spiritualität und Materialität

Ich hörte am ersten Tag von Chanukka, am 18. Dezember 1938 Warum sehen wir, dass es viele Menschen gibt, die viel Energie in materielle Arbeit stecken, sogar dort, wo Lebensgefahr besteht – im Spirituellen jedoch jeder Einzelne über seine Seele wacht und sie schön prüft? Und noch etwas: Auf der körperlichen Ebene arbeitet der Mensch, […]

Shamati 202. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen

Ich hörte Die Verringerung des Lichtes ist seine Korrektur. Somit wird nichts ohne Anstrengungen erreicht. Und da es unmöglich ist, das Licht gänzlich in vollkommener Klarheit zu erreichen, lautet der Ratschlag, das Licht zu verringern. Auf diese Weise wird es möglich, dieses mit dem geringen Bemühen zu erlangen, das der untere aufzubringen vermag. Wenn zum […]

Shamati 203. Die Überheblichkeit des Menschen wird ihn erniedrigen

Ich hörte am 2. Zwischentag von Sukkot, dem 12. Oktober 1938 „Die Überheblichkeit des Menschen wird ihn erniedrigen.“[1] Es ist bekannt, dass der Mensch in vollkommener Niedrigkeit erschaffen wurde. Wenn jedoch der Unwürdige seinen ihm zugehörigen Platz kennt, dann erleidet er wegen seiner Niedrigkeit keine Qualen, weil er ja dort hingehört. Ähnlich den Beinen, die […]

Shamati 205. Die Weisheit klagt laut draußen

Ich hörte im Jahr 1938 „Die Weisheit klagt laut draußen, auf den Plätzen lässt sie ihre Stimme hören.“[1] „Wer einfältig ist, kehre hier ein. Wer unverständig, den spricht sie an.“[2]  Das bedeutet, sobald der Mensch der Anhaftung an den Schöpfer würdig wird, sagt ihm die heilige Shechina, dass der Grund, warum er zuvor einfältig sein […]

Shamati 210. Der schöne Makel an dir

Ich hörte Im Talmud heißt es: „Derjenige, der zu seiner Frau sagte […]: ‚Bevor du nicht den schönen Makel an dir entdeckst.‘“ Rabbi Ishmael, der Sohn von Rabbi Jossi, sagte Folgendes: „Der Schöpfer sagt: ‚Du kannst Mir nicht anhaften, bevor du nicht den schönen Makel an dir entdeckst.‘“[1] Gemäß der ersten Interpretation der Tossafot besteht […]

Shamati 213. Die Enthüllung des Mangels

Ich hörte Das wesentliche und grundlegende Prinzip ist die Vergrößerung des Mangels (Chissaron), denn er ist das Fundament, auf dem das ganze Gebäude aufgebaut wird, und die Stärke des Gebäudes wird an der Stärke seines Fundaments gemessen. Denn es gibt viele Gründe, die den Menschen dazu bringen, sich anzustrengen, sie sind aber nicht auf das […]

Shamati 218. Die Tora und der Schöpfer sind eins

Ich hörte „Die Tora und der Schöpfer sind eins.“ Während der Arbeit sind dies natürlich zwei verschiedene Dinge; nicht nur das, sie widersprechen sich sogar. Denn „Schöpfer“ ist der Aspekt der Anhaftung (Dwekut), und Anhaftung ist Angleichung, also die Annullierung aus der Wirklichkeit. (Und der Mensch muss sich immer vorstellen, wie es war, als er […]