Ein unüberwindliches Gesetz

Wenn wir jemanden um Hilfe bitten, der da oben im Himmel ist, werden wir damit nicht unsere Eigenschaften korrigieren. Wir müssen zu dem beten, was in unserem fortschrittlicheren Zustand existiert, unserem „Höheren“. Wir sagen: „Mein besser korrigierter Zustand, ich möchte mich mit dir verbinden; du bist Gott für mich.“

Wer ist dieses „du“? Ich bin es, wenn ich mehr liebe, gebe und mehr mit anderen verbunden bin.

Es ist vergleichbar mit einem Kind, das Pilot spielt. Es stellt sich das Cockpit vor, fliegt sein Flugzeug über das Haus seiner Mutter und winkt ihr zu. Das Kind stellt sich sich selbst in einem fortgeschrittenen Zustand vor. Es stellt sich niemand anderen vor. So sollten wir nach unserer höheren Stufe streben.

Wenn wir so denken, werden wir keine Fehler machen. Wenn wir anders denken, beten wir zu einer Wand. Seit Jahrtausenden betet die Menschheit vergebens zum Himmel. Wir erwarten, dass der Schöpfer uns bemitleidet, aber nichts geschieht. Die Situation wird jeden Tag schlimmer und bedrohlicher.

Es ist Zeit für uns, aufzuwachen und zu erkennen, dass nichts Gutes passieren wird, bis wir uns selbst verändern. Alles hängt nur davon ab, die menschliche Natur entsprechend der Höheren Natur – der Natur der Liebe und des Gebens, zu korrigieren.

Aus „A Glimpse of Light“, The Basics Of The Wisdom Of Kabbalah, von Michael Laitman

Die großen Kabbalisten im Laufe der Zeit

GROSSE KABBALISTEN IM LAUFE DER GESCHICHTE

In Kabbala-Büchern gibt es eine besondere Kraft: Jeder, der sie unter der richtigen Anleitung studiert, kann den spirituellen Grad des Autors erreichen. Deshalb ist es wichtig, dass wir wissen, welche Bücher wir studieren sollen. Es gibt viele Kabbalabücher, die in verschiedenen Stilen und Formen geschrieben sind und von Kabbalisten auf verschiedenen Stufen der Erlangung geschrieben wurden. Wir wissen jetzt, welche der Bücher uns helfen, in die spirituelle Welt einzutreten, und welche von ihnen uns wie ein Leitfaden führen, der für einen Menschen bestimmt ist, der in einem fremden Land verloren ist. Weiterlesen

Zu wem bete ich?

„Der ist Mensch eine kleine Welt „, steht im Sohar geschrieben. Wenn alles in mir ist, an wen sollte ich eigentlich mein Gebet richten?

Wir wenden uns nach innen, an uns selbst, weil die ganze Wirklichkeit in uns ist. Wo ist Gott und wer ist Er? Gott ist ein Konzept, das sich auf eine spirituelle Eigenschaft bezieht, die tief in uns existiert und „Seir Anpin“ genannt wird. Gegenwärtig ist sie vor uns verborgen und wir müssen sie offenbaren. Der Begriff, Bore [Schöpfer], lenkt uns auch nach innen – Bo [komm] Re’eh [sehen]. Es bedeutet: Erhebe dich über dein Ego und du wirst den Schöpfer in dir sehen.

Es gibt zahlreiche Ebenen in uns. Jedes Mal, wenn wir nach Veränderung streben, wenden wir uns einer höheren Ebene in uns zu, die immer noch verborgen ist, und fordern Unterstützung für die untere Ebene. Es heißt „nach oben wenden und Hilfe empfangen“. Wir wenden uns der höheren Stufe in uns zu, die wir erreichen möchten und von der wir die korrigierende Kraft erhalten wollen. Die Ähnlichkeit zum Schöpfer entwickelt sich in unseren korrigierten Eigenschaften. Dies lehrt die Weisheit der Kabbala – dass der Schöpfer in unserem „inneren Licht“ offenbart wird.

Wir werden nur in Richtung Einheit mit dem Schöpfer gehen, wenn wir uns der Wahrnehmung der Wirklichkeit auf diese Weise nähern: Dass der Schöpfer in uns verborgen existiert; aber wir wollen zu Ihm „durchdringen“ und Ihn mit unserer Innerlichkeit festhalten.

Aus „A Glimpse of Light“, The Basics Of The Wisdom Of Kabbalah, von Michael Laitman

MU Serie – Die Bürgschaft, Baal HaSulam

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MU Serie – Die Gabe der Tora, Baal HaSulam

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MU Serie – Der Frieden, Baal HaSulam

Unterrichtsserie von Rav Michael Laitman

Der Frieden, Artikel von Baal HaSulam

11 Unterrichte

Baal HaSulam, „Der Frieden“, 7.11. 2017

 

Baal HaSulam, „Der Frieden“, 8.11.2017

 

Baal HaSulam, „Der Frieden“, 9.11.2017

 

Baal HaSulam, „Der Frieden“, 13.11.2017

 

Baal HaSulam, „Der Frieden“, 14.11.2017

 

Baal HaSulam, „Der Frieden“, 15.11.2017

 

Baal HaSulam, „Der Frieden“, 16.11.2017

 

Baal HaSulam, „Der Frieden“, 19.11.2017

 

Baal HaSulam, „Der Frieden“, 20.11.2017

 

Baal HaSulam, „Der Frieden“, 21.11.2017

 

Baal HaSulam, „Der Frieden“, 22.11.2017

Die Stufen der Unabhängigkeit

Das Erreichen der Unabhängigkeit ist im Prinzip die ganze Arbeit, die der Mensch auf dieser Erde verrichten muss. Der gesamte Prozess, von dem Moment unserer Geburt bis zum Eintritt in die spirituelle Welt und die weitere Entwicklung der Seele bis zur Endkorrektur, ist ein Voranschreiten in Richtung Unabhängigkeit.

Die Unabhängigkeit wird in der Ebenbürtigkeit mit der höheren Kraft, dem Schöpfer realisiert. Nicht mehr und nicht weniger. Solange der Mensch die Stufe des Schöpfers nicht erreicht, Seine Kraft, die Übereinstimmung in allen Eigenschaften mit Ihm, wird er seine Entwicklung nicht abschließen können und erlangt keine Unabhängigkeit.

Baal HaSulam „Vorwort zum Buch Panim Meirot uMasbirot“: Im Sohar steht geschrieben, dass dank dieses Buches die Söhne Israels aus dem Exil kommen. Und in vielen Quellen wird gesagt, dass wir nur mithilfe der Verbreitung der Wissenschaft der Kabbala an alle Menschen der vollkommenen Befreiung würdig werden, weil das verborgene Licht in diesem Buch das einzige Mittel ist, das fähig ist, den Menschen zu seiner Quelle zurückzuführen.

Daraus folgt, dass man nur auf diese Weise die Unabhängigkeit, die wir so ersehnen, sogar im materiellen Sinn erreichen kann. Nur auf diese Weise können wir uns von der äußeren Bedrohung befreien, die uns nie verlässt und uns jedes Mal dazu zwingt, ums Überleben zu kämpfen.

Die Möglichkeit, in ihr Land zurückzukehren, wird dem Volk Israel als eine Chance für einen bestimmten Zeitabschnitt gegeben. Diese Möglichkeit wurde ihnen gegeben, um Unabhängigkeit zu erlangen. Die Unabhängigkeit hängt von der Offenbarung der Wissenschaft der Kabbala für die ganze Menschheit ab.

Wir existieren innerhalb des Systems der Natur, in einem besonderen Netz, das nach seinen eigenen Gesetzen funktioniert. Man kann die einzelnen Ausformungen dieser Gesetze studieren: auf der unbelebten, pflanzlichen und tierischen Stufe. Die Physik befasst sich mit der unbelebten Form, die Botanik mit der pflanzlichen, die Biologie, Zoologie und Genetik mit der tierischen Form (also alles, was mit lebendigen Organismen zu tun hat).

Es gibt aber noch einen Teil, der sich auf die innere Welt des Menschen bezieht. Die Psychologie beschäftigt sich ein wenig damit, und auch die Psychiatrie. Ihre Möglichkeiten sind aber sehr begrenzt und im Prinzip bleibt dieser Bereich der Wissenschaft unerforscht.

Die einzige Wissenschaft, die sich wirklich mit der inneren Welt eines Menschen befasst, ist die Wissenschaft der Kabbala. Sie erforscht den Menschen als ein inneres System, das nach bestimmten Gesetzen funktioniert und sie erlaubt uns, diese Gesetze zu verstehen und zu benutzen, um die Natur des Menschen zu ändern und ihn auf diese Weise zu einer guten Form der Existenz zu bringen.

Wir können unseren Lebensraum dank dem Wissen über physikalische, chemische und andere Gesetze verbessern und das Leben komfortabler machen. Genauso können wir mithilfe des Wissens der Gesetze, die die Wissenschaft der Kabbala erklärt, die inneren Eigenschaften des Menschen verbessern.

Diese Gesetze ändern sich nicht und sind voll und ganz für unsere Generation vorbereitet. Das steht im Gegensatz zu den Gesetzen der Psychologie, die sich ständig ändern, d.h. morgen wird das, was heute als schädlich angenommen wird, als nützlich erklärt.

Die innere Natur des Menschen unterliegt absoluten und unveränderlichen Gesetzen. Diese Gesetze kommen aus der höchsten Kraft der gesamten, von uns offenbarten Natur. Sie breiten sich bis in die Tiefen der Schöpfung aus. Die Natur des Geschöpfes ist der Natur des Schöpfers entgegengesetzt.

Deswegen schreibt Baal HaSulam, dass nur mithilfe der Offenbarung der Wissenschaft der Kabbala die ganze Welt aus dem Exil in die Freiheit kommen kann. Das Volk Israel soll das als erstes tun und damit allen anderen Völkern ein Beispiel geben. Das nennt sich „das Licht für die Völker der Welt sein“.

Auf diese Weise kommen wir aus allen Beschränkungen dieser Welt heraus, anstatt in ihnen gezwungenermaßen zu existieren, nur um unseren Körper zu versorgen und ihm in jedem Augenblick den komfortabelsten Zustand zu gewährleisten. Wir verbringen unser ganzes Leben mit der Versorgung des Körpers, der im Endeffekt sowieso stirbt, und dabei werden all unsere Anstrengungen vernichtet.

Wir können aber damit beginnen, so mit uns selber zu arbeiten, dass wir die echten, ewigen Stufen des Daseins erreichen. Diese Stufen sind höher als die Sorgen über den tierischen Körper. Dann wird zu unserer Hauptsorge die Offenbarung der höheren Kraft und die Übereinstimmung in der Eigenschaften mit ihr.

In dem Maß, in welchem wir uns dem Schöpfer angleichen, erlangen wir die Möglichkeit ewig zu sein, genauso wie Er. Danach beginnen wir die Stufen empor zu steigen und erreichen eine noch größere Kraft der Ewigkeit und Vollkommenheit.

Das Wichtigste ist, sich über seinen Körper, der uns nur für eine begrenzte Zeitperiode gegeben wurde, zu erheben. Wenn ich mich der Sorge um den Körper widme, beschäftige ich mich mit einer aussichtslosen Arbeit, weil ich all meine Kräfte und mein ganzes Leben in das investiere, was unumgänglich sterben wird. Das heißt, dass all meine Anstrengungen nutzlos sind. Deswegen sind wir einfach dazu verpflichtet, die Möglichkeiten, die uns die Wissenschaft der Kabbala anbietet, zu realisieren.

Aus Laitman.de, Die Stufen der Unabhängigkeit

Die Buchstaben des Rabbi Hamnuna Saba (The Zohar, Annotations to the Ashlag Commentary)

Aus: The Zohar, Annotations to the Ashlag Commentary, von Michael Laitman

22) Rav Hamnuna Saba sagte: „In den ersten vier Worten der Tora ‚AM ANFANG ERSCHUF DER SCHÖPFER ET – BeReshit Bara Elokim Et beginnen die ersten beiden Worte mit dem Buchstaben Bet, und die folgenden zwei mit Alef (der Buchstabe Alef wird sowohl als „a“ wie auch als „e“ gesprochen). Es wird gesagt ‚Als der Schöpfer wünschte, die Welt zu erschaffen, waren alle Buchstaben noch verborgen, und schon zweitausend Jahre vor der Schöpfung der Welt schaute der Schöpfer in die Buchstaben und spielte mit ihnen.'“ Weiterlesen

Die Botschaft in Matan Tora

Bnei Baruch

In den drei Aufsätzen „Matan Tora“ (Gabe der Tora), „Arwut“ (Die Gegenseitige Bürgschaft) und „Der Frieden“, lehrt uns Baal HaSulam die Notwendigkeit einer umfassenden Gesellschaft, um das Ziel der Schöpfung zu erreichen. Er zeigt auf, warum eine einzelne Person ohne die restlichen Menschen in der Welt ihr Ziel nicht erreichen kann und dass nur die richtige Kombination aus gesellschaftlicher Einheit und dem Wirken des Schöpfers die Menschheit mit Frieden, Wohlstand und der Verwirklichung unseres menschlichen Potenzials belohnen wird. Weiterlesen

Ändere dich selbst und die Welt wird sich verändern!

HaWaYaH – Die allumfassende Realität

Aus dem Vorwort zur Einführung in die Weisheit der Kabbala von Rav Michael Laitman

Nach dem Zimzum entschließt sich Malchut zum Empfangen mit der Absicht, dem Schöpfer zu geben. Diese Absicht nennt man Massach (Schirm). Eine Reihe von Parzufim entsteht danach aus dem Massach in Malchut:

  • Ein Parzuf, genannt Galgalta, entsteht aus einem Massach, der das Licht aus Awiut Dalet empfängt
  • Ein Parzuf, genannt AB, entsteht aus einem Massach mit der Kraft, Licht auf Awiut Gimel zu erhalten.
  • Ein Parzuf, genannt SaG entsteht aus einem Massach mit der Kraft, Licht auf Awiut Bet zu erhalten.
  • Ein Parzuf, genannt MaH, entsteht aus einem Massach mit der Kraft, der das Licht auf Awiut Alef zu erhalten.
  • Ein Parzuf, genannt BoN, entsteht aus einem Massach mit der Kraft, das Licht auf Awiut Shoresh zu empfangen.

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Rav Michael Laitman, Imagefilm