Zitate zum Schlafengehen…

Baal HaSulam, Shamati 53, Die Sache der Begrenzung

Die Sache der Begrenzung ist, seinen Zustand, in dem man sich befindet, zu begrenzen und nicht Gadlut(Größe) zu wollen. Vielmehr möchte man im gegenwärtigen Zustand, in welchem man sich befindet, für immer verweilen. Und dies wird „immerwährende Dwekut“ (Anhaftung) genannt. Egal wieviel Gadlut man besitzt, selbst wenn man die kleinste Katnut (Kleinheit) hat, wenn sie auf ewig leuchtet, dann hat man „immerwährende Dwekut“ erlangt.

Wenn man jedoch nach mehr Gadlut strebt, wird dies „Überfluß/Luxus“ genannt.  Und dies ist die Bedeutung von „jeder Kummer wird überflüssig sein“, was bedeutet, dass die Traurigkeit zum Menschen kommt, weil er nach Überflüssigem strebt. Und dies ist das Geheimnis von: Als Israel kamen, um die Tora zu empfangen, brachte Moses die Menschen an den Fuß des Berges, so wie geschrieben steht: „Und sie standen am Fuße des Berges.“

(Berg – Har“ – bedeutet Gedanken – „Hirhurim“). Moses führte sie an das Ende des Gedankens, des Verständnisses und der Vernunft, der niedrigsten Stufe, die es gibt.  Und [dies] nur dann, als sie mit einem solchen Zustand einverstanden waren, darin ohne jegliches Wanken oder jedwede Bewegung zu gehen – sogar in einem solchen Zustand zu verweilen, als wären sie in der größten Gadlut und darüber Freude zu zeigen – was das Geheimnis ist von „Dienet dem Schöpfer mit Freude.“  Das heißt, während der Zeit von Gadlut ist es unpassend zu sagen, dass Er ihnen Arbeit gibt, um in der Freude zu sein, denn während der Zeit von Gadlut kommt die Freude von selbst. Vielmehr wird ihnen zur Zeit der Katnut die Arbeit der Freude gegeben, und dann, zur Zeit der Katnut, sollen sie voll Freude sein, obwohl sie Katnut fühlen. Und dies ist eine große Arbeit.

Dies wird „wesentlicher Kern der Stufe“ genannt, was ein Aspekt von Katnut ist. Dieser Aspekt muss dauerhaft sein. Und Gadlut ist nur ein Zusatz. Und man sollte sich nach dem Wesentlichen sehnen, nicht nach den Zusätzen.

Zitate zum Schlafengehen…

Baal HaSulam, Shamati 13, Ein Granatapfel

Es gibt nur Leere dort, wo nichts existiert, wie geschrieben steht: „und hängte die Erde auf das Nichts.“ Somit entspricht das Maß der Erfüllung eines leeren Platzes dem, wie weit sich der Mensch durch Glauben über dem Verstand erhebt.

Das heißt, die Leere sollte mit Erhabenheit gefüllt werden, also mit Hilfe des Glaubens über dem Verstand. Und der Mensch sollte den Schöpfer darum bitten, ihm dazu diese Kraft zu geben. Und das bedeutet, dass all diese Leere nur erschaffen wurde, nicht damit sich der Mensch leer fühlt, sondern damit er sich mit der Erhabenheit des Schöpfers füllt, das heißt, dass er alles mit dem Glauben über dem Verstand annimmt.

Und das ist die Bedeutung von: „Gott aber hat es so gemacht, dass man sich vor Ihm fürchte.“ Mit anderen Worten: Wenn dem Menschen diese Gedanken der Leere kommen, dann hat er sie deswegen erhalten, damit er das Bedürfnis bekommt, Glauben über dem Verstand auf sich zu nehmen. Und dazu ist die Hilfe des Schöpfers vonnöten. Der Mensch muss den Schöpfer also darum bitten, dass Er ihm die Kraft geben möge, Glauben über dem Verstand anzunehmen.

Gerade dann benötigt der Mensch die Hilfe des Schöpfers, denn der äußere Verstand veranlasst ihn, das Gegenteil zu verstehen. Deswegen bleibt dem Menschen kein anderer Ausweg, als den Schöpfer um Hilfe zu bitten.

Und darüber steht geschrieben: „Das Verlangen des Menschen überkommt ihn jeden Tag, und wenn der Schöpfer ihm nicht helfen würde, könnte er nicht die Oberhand gewinnen.“ Erst dann tritt der Zustand ein, in dem der Mensch versteht, dass niemand außer dem Schöpfer ihm helfen kann. Und das bedeutet  „Gott aber hat es so gemacht, dass man sich vor Ihm fürchte.“ Die Furcht ihrerseits bedeutet Glauben, denn erst dann braucht der Mensch die Errettung durch den Schöpfer.

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Zitate zum Schlafengehen…

Rabash – 3, Artikel 21, Heiligung des Monats
Ein Mensch muss selbst die Last des Himmelreiches in der niedrigsten Qualität auf sich nehmen und darüber sagen, daß er, selbst in diesem allerniedrigsten Zustand, vollkommen über den Verstand gehen muss , auch wenn er nicht vom Verstand und Gefühl unterstützt wird, und auf dieser Basis aufbauen kann.
Zu dieser Zeit steht er scheinbar zwischen Himmel und Erde und hat keine Unterstützung, denn dann ist alles über dem Verstand. Dann sagt ein Mensch, dass der Schöpfer ihm diesen Zustand gesandt hat, wo er in absoluter Niedrigkeit ist, da der Schöpfer möchte, dass er die Last des Himmelreiches in dieser Form von Niedrigkeit auf sich nimmt. Zu dieser Zeit nimmt er es selbst auf sich, weil er über dem Verstand glaubt, dass die Situation, in der er jetzt ist, vom Schöpfer zu ihm kommt, was bedeutet, dass der Schöpfer möchte, dass er den niedrigst möglichen Zustand in der Welt sieht. Und dennoch muss er sagen, dass er in allen Variationen an den Schöpfer glaubt. Dies gilt als bedingungslose Kapitulation. Das heißt, ein Mensch sagt nicht zum Schöpfer: „Wenn Du mir ein gutes Gefühl gibst, zu fühlen, dass die ganze Erde voll Deiner Herrlichkeit ist, werde ich glauben.“ Wenn er keinen Grund für und keine Empfindung von der Spiritualität hat, kann er die Last des Himmelreiches nicht annehmen und die Tora und Mizwot [Gebote] einhalten. Vielmehr muss er das Himmelreich bedingungslos annehmen.

spirituelle Funken

Bete um dein Leben!

Wenn Er ihm nicht hilft, dann ist ihm sein Tod lieber als sein Leben. Gebet bedeutet Arbeit bzw. „verloren“ im Herzen. Je verlorener er ist, desto stärker ist sein Gebet. Denn natürlich gleicht einer, dem es an Überflüssigem und an Luxus fehlt, nicht einem zum Tode Verurteilten, wenn nur noch bleibt, das Urteil zu vollstrecken. Und er ist bereits in Eisenketten gelegt und steht nun da und fleht um sein Leben. Und gewiss wird er „weder ruhen noch schlafen“ und sich für keinen Augenblick davon ablenken lassen, um sein Leben zu beten.

 

aus Baal HaSulam: Shamati 209 Drei Bedingungen beim Gebet

Zitate zum Schlafengehen…

Baal HaSulam. Brief 14
Dies ist es, was der Schöpfer Mose in dem Vers „Komm zum Pharao“ gegeben hat, was bedeutet, die Wahrheit zu vereinen, denn der König von Ägypten nähert sich vollständig nur dem Pharao, um die Heilige Göttlichkeit zu offenbaren. Deshalb sagte Er: „Denn ich habe sein Herz verhärtet“, etc., „damit ich diese Zeichen von Mir in ihn legen kann“. In der Spiritualität gibt es keine Buchstaben, wie ich bereits zuvor ausgeführt habe. Die ganze Vervielfältigung in der Spiritualität beruht auf den Buchstaben, die aus der Körperlichkeit dieser Welt gesaugt werden, wie in „Und Schöpfer der Dunkelheit“. Es gibt hier keine Ergänzungen oder Neuheiten, aber die Schaffung der Dunkelheit, die Merkawa [Wagen / Struktur], ist geeignet zu offenbaren, dass das Licht gut ist. Daraus folgt, dass der Schöpfer selbst sein Herz verhärtet hat. Warum? Weil ich Buchstaben brauche. Das ist die Bedeutung von „dass ich diese Zeichen von Mir in ihn legen darf, und sie sagen können … sie wissen, dass ich der Herr bin.“ Erklärung: Als die Buchstaben angenommen wurden, also wenn sie verstehen, dass Ich gebe und mich um euch sorge, wie in, bewege dich nicht von „hinter mir“, denn ihr werdet die Achoraim [hintere Seite] für Mich, für meinen Namen, sorgfältig bewahren, dann wird sie ihre Fülle zeigen und die Buchstaben füllen. Die Qualitäten werden Sefirot werden.

Aus der Tiefe des Herzens

Zur Zeit des Zweiten Tempels verfassten die Mitglieder der großen Versammlung die institutionalisierten Gebete. Sie hatten eine erhabene Spiritualität erlangt und wussten, dass das Volk in einen Zustand des Exils eintreten würde, losgelöst von der spirituellen Welt. Deshalb bereiteten sie eine Art Adapter vor, dessen Aufgabe es war, eine indirekte Verbindung zwischen Volk und Spiritualität aufrechtzuerhalten. Die Gebete zeigen den korrigierten Zustand, den die Verfasser der Gebete erlangt hatten. Die Gebete wurden als Beispiele dafür geschrieben, was wir erreichen werden, wenn wir den Egoismus in uns korrigieren.

Es besteht ein grundlegender Unterschied zwischen dem Lesen eines Gebetes aus einem Gebetbuch und dem Erreichen des spirituellen Zustandes, in welchem wir das Gebet erfahren. In der Spiritualität entstehen die Gebete in unseren Verlangen, Buchstabe für Buchstabe, Wort für Wort, Satz für Satz, indem wir „Gefäße und Lichter“ verbinden. Diese Verbindung schafft TANTA (Taamim, Nekudot, Tagin, Otio – Geschmäcker), die sich zu Worten und Sätzen kombinieren. Daher erbauen wir ein echtes Gebet nur von innen heraus.

Aus „A Glimpse of Light“, The Basics Of The Wisdom Of Kabbalah, von Michael Laitman

Artikel des Tages August 2018

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht ist und deshalb  an der einen oder anderen  Stelle vielleicht nicht immer ganz zu verstehen ist.


Artikel des Tages vom 30. August 2018

In der Regel wollen wir aus unserem Zustand heraus auf eine höhere Ebene hinaufsteigen um dort zu sehen, fühlen, verstehen, was geschieht. Aber man sagt uns: nein, gerade in dem Zustand, in dem du dich befindest, bist du jetzt verpflichtet, Freude zu erreichen, als ob du dich bereits in der Spiritualität befindest, im Glauben über dem Verstand, in der Verschmelzung – jetzt und hier, ohne auf die Stufe des Wissens und der Empfindung hinaufgestiegen, wenn du dort zwischen allen Engeln herum schwebst. Nein, gerade in dem Zustand, wo du dich jetzt befindest, musst du die Kraft erreichen, damit du die Freude bekommst, den Zustand, dass du damit zufrieden bist, mit dem, was du hast und nicht mehr als das. Es ist der erste Schritt zum Glauben über dem Verstand, das entgegengesetzt unserem gewöhnlichen Glauben ist.

Schaut, was Rabash schreibt: „das Wichtigste ist das Gebet, das heißt, dass der Mensch zum Schöpfer beten muss. Wozu? …„dass er ihm hilft, über den Verstand zu gehen“. Was heisst über den Verstand? Dass die Arbeit in Freude sein muss, „als ob er bereits des spirituellen Wissens würdig wurde“. Mehr braucht man nicht, er ist bereit, in diesem Zustand für ewig zu bleiben. „Und welche Freude denn seine Arbeit wäre – in dem Maße muss er den Schöpfer bitten, damit Er ihm diese Kraft gibt, damit er über dem Wissen des Körpers gehen kann“, mit anderen Worten über sein Verlangen zu empfangen zu gehen.

„Abgesehen davon, dass der Körper mit dieser Arbeit für das Geben nicht einverstanden ist“, das heißt wenn man gar nicht an sich denkt, und sich in der Freude befindet, weil auch jetzt das was man bekommt, bekommt man vom Schöpfer. „Nur er bittet den Schöpfer, damit er in Freude arbeiten kann, wie es demjenigen gebührt, der einem großen König dient. Er bittet den Schöpfer nicht, dass Er ihm seine Größe zeigt, denn dann wird er in Freude arbeiten, sondern er will, dass der Schöpfer ihm die Freude in der Arbeit über dem Verstand gibt, damit es dem Menschen wichtig wird, als ob er den Verstand schon erlangt hat – darum bittet man.

In anderen Worten bitte ich nicht um eine höhere Stufe, sondern um Kraft, Energie, Freude in meinem jetzigen Zustand, selbst wenn ich darin für ewig bleibe. Er nähert sich dem Zustand „Ubar“ (spirituelles Embryo), das nichts fordert, sich vollständig vor dem Schöpfer annulliert und was auch immer es von Ihm bekommt, nimmt es mit Freude an, erniedrigt sich „bis zur absoluten Null“. Dann erreicht er den Zustand „Ubar“ (spirituelles Embryo).

Lasst uns über den Unterschied zwischen der materiellen Beziehung zur Spiritualität und der spirituellen Beziehung zur Spiritualität sprechen, wenn wir den Schöpfer nur um die Kraft der Freude bitten, damit wir den jetzigen Zustand als den vollkommenen Zustand empfinden. Inwieweit unterscheidet sich dieser Zustand davon, wie wir uns die Erfolge in der materiellen Welt vorstellen.

***

Wenn außer dem Menschen alles der Schöpfer ist, und es nichts außer Ihm gibt, dann wie können wir innerhalb des Zehners solche Elemente wie „Ubar“, „Mutterleib“ entschlüsseln und definieren? Was bedeutet es, innerhalb des Zehners in einem Zustand „unter dem Wissen“, „im Wissen“ und „über dem Wissen“ zu sein? Außerhalb von dem Spirituellen, im Spirituellen und so weiter? Wie realisieren wir dies im Zehner?

Wie ändern wir die Herangehensweise zu unserem jetzigen Zustand, dass man diesen Zustand nicht aus der Sichtweite des Materiellen betrachtet, sondern vom spirituellen Standpunkt? Das heißt, der Zustand selbst ändert sich nicht, aber unsere Beziehung dazu ändert sich.

Wie ändern wir dadurch unsere Wahrnehmung der Realität? Das heißt, wir befinden uns nicht in der Welt, die korrigiert werden muss, sondern in der Vollkommenheit, in der unendlichen Welt, und eine Korrektur ist nur notwendig, um die Welt so zu sehen, wie sie tatsächlich ist.

Das heißt, ich befinde mich jetzt im vollkommenen Zustand, in der perfekten Welt und jedes Mal wird sie sich für mich immer schlimmer und schlimmer offenbaren, und ich werde ständig um die Fähigkeit bitten, die Welt immer besser und besser zu sehen. Das heisst „jeder der Abneigung empfindet, fühlt sich abgeneigt gemäß seinen Fehlern“ und das wird wirklich „Glaube über dem Verstand“ genannt.

 

Wir sehen in unserem Wissen, in welchen furchtbaren Zustand sich die Realität befindet, aber über dem Wissen werden wir sehen, dass sie sich in einem vollkommenen Zustand befindet und dass die Schechina, der Schöpfer das ganze Universum füllt. Also nichts ändert sich außer unserer Empfindung, und das nennt sich die Wahrnehmung der Realität im Glauben über dem Verstand.

Also, beginnend vom heutigen Moment, bis wir die endgültige Korrektur unserer Wahrnehmung sehen, gehen wir ständig gemäß der Methode um nur eins zu sehen: dass unsere Empfindung sich vom negativen zum vollkommen positiven Zustand verändert hat.

Sprecht darüber, diese Änderung ist die Änderung der Beziehung zur Realität, der Wahrnehmung der Realität.

 

Artikel des Tages vom 29. August 2018

Das Verlangen zu empfangen ist das Verlangen zu empfangen, die Materie der Schöpfung. Es wird nicht beschuldigt und nicht gelobt, es ist materiell. Du kannst nichts dazu sagen, so ist es geschaffen worden. Wenn das Verlangen zu empfangen nur an sich selbst denkt anstatt an die anderen, wird es Ego genannt. Das Verlangen zu empfangen, das von oben die Fähigkeit zu geben bekommt im Gegensatz zu seinem natürlichen Willen zu empfangen, heisst das Verlangen zu geben. Wann kann es sich so verhalten? – Wenn in seinen Augen der Geber wichtiger als er selber wird. Wenn ich dich mehr schätze als mich selbst, dann kann ich anstatt für mich zu empfangen, dir geben. Dafür ist es notwendig, diese Kraft bereits von oben zu bekommen – das ist die Kraft der Gabe. In der Spiritualität gibt es damit ein großes Problem.

Auf unserer Welt kann ich das tun, wenn ich sehe, dass jemand größer, wichtiger, stärker ist, dass ich von ihm abhängig bin, dann kann ich ihm etwas geben. In der Spiritualität ist es verhüllt – das heisst, wie mache ich das? Warum ist es verhüllt? Weil wenn ich in der materiellen Welt sehe, dass jemand wichtiger und größer ist als ich, dann gebe ich ihm, weil eben mein Verlangen zu empfangen dadurch befriedigt wird, aus meinem Ego heraus gebe ich ihm.

Um wirklich zu geben, nicht von meinem Ego, nicht aus meinem Willen zu empfangen heraus, muss ich es folgendermaßen tun:

1) dieses Objekt, dem ich geben will, muss verhüllt sein, damit ich seine Wichtigkeit nicht entdecken kann. Denn wenn ich sie entdecke, wird es für mein Verlangen zu empfangen wichtig sein, dann ist es wieder Empfangen, wie auf dieser Welt.

2) ich bekomme die Kraft dazu, trotz der Tatsache, dass in meinem Ego keine Wichtigkeit dazu besteht.

Also, es gibt zwei Bedingungen. Die erste Bedingung, dass Er verhüllt ist – da hilft Er mir von oben, aber dann muss ich selber diese Verhüllung machen. Das ist das Erste. Und das Zweite – ich muss die Kraft der Gabe von oben erhalten, und dann werde ich in der Lage sein, dem Schöpfer zu geben. In meinen irdischen Augen sehe ich keine Wichtigkeit im Ihm, nichts – für mich ist die ganze Welt und ich selbst um vieles wichtiger, aber ich kann von der Natur die Kraft des Gebens empfangen, die „Glaube über dem Verstand“ heisst, die Kraft des Gebens im Glauben über dem Verstand. Es ist buchstäblich ein Wunder, das vom Himmel herab kommt.

***

Ohne die Gruppe kann ich die Kraft des Gebens überhaupt nicht entwickeln – ich habe einfach keine Möglichkeit dazu. Ohne Gruppe bleibe ich ein Egoist, ein Tier, das ist es. Ich habe kein Beispiel was ich zu tun habe, mit wem ich diese Tätigkeit des gebens durchführen kann, ich kann von keinem beeindruckt werden um die Größe des Schöpfers aufzunehmen – nichts. Ohne die Gruppe befinde ich mich ohne Mittel mich dem Schöpfer zu nähern, die Gruppe ist immer zwischen mir und dem Schöpfer.

Was heisst „die Gruppe ist ein Mittel“? Wie kann man sie benutzen, dass es nicht wieder dem Willen zu empfangen zugute kommt?

Die Gruppe ist eine Struktur bestehend aus 10 Sefirot, in der ich meine ganze spirituelle Arbeit überhaupt entdecken kann. Diese Arbeit besteht darin, sie in einem Parzuf zu verbinden, der vom Schöpfer gefüllt wird. Soweit dieser Parzuf homogen ist, d.h. in all den Willen und Absichten richtig verbunden ist, wird sich der Schöpfer als seine Füllung, als NARANHAY, in diesem Kli enthüllen.

***

Wie kommen wir von der Verschmelzung mit den Freunden im Zehner zu der Absicht für den Schöpfer?

Das ist sehr einfach, wenn es tatsächlich eine solche Verschmelzung gibt, weil die Verschmelzung auf der Absicht basiert, sich gegenseitig zu geben über dem persönlichen Verlangen zu empfangen. Dann, in dem Maße, in dem alle sich gleich verhalten, das heißt, man annulliert sich vor seinen 9 Freunden und ihnen gegenüber alles macht, um mit ihnen gemeinsam in Verbindung zu sein, um ihnen alles Gute in der spirituellen Fortentwicklung zu garantieren und darauf achtet, dass in der Gruppe die Größe des Schöpfer in der höchsten Bedeutung vorhanden ist – in diesem Maße erreicht man durch die Beziehung zur Gruppe die Ähnlichkeit, die Identifikation mit dem Schöpfer. Man tut es durch seine Beziehung zu den Freunden, durch die Kelim, aber von diesen Kelim kommt man zur Identifikation mit dem Schöpfer.

Ich muss  nichts mit Ihm  tun – es genügt, dies im Hinblick auf die Freunde zu tun, und durch die Freunde beginne ich, diese Eigenschaft der Einheit und Liebe, die der Schöpfer genannt wird, zu entdecken. Alles in allem ist der Schöpfer die Summe dessen, was ich zwischen den Freunden fühle, das heisst: „In meinem Volke sitze ich.“

 

Artikel des Tages von 28.August 2018

„Wer in seinem Haus sitzt“  bedeutet „in seinem Verlangen, in seinem Egoismus“. Und das ist natürlich nicht dasselbe wie „vor dem König zu stehen“, denn dann fühlt man inwieweit man dem Schöpfer entgegengesetzt ist. Wenn man schon vor dem König steht, das ist schon eine sehr große Stufe, eine Angelegenheit, sich mit dem Schöpfer zu vergleichen. Und dann geht es in seinem Gebet nicht darum, dass es ihm zu Hause gut geht, sondern darum, mit dem Schöpfer verschmolzen zu sein und zu spüren, dass im Geben, im Herausgehen aus sich selbst – genau dort unser Leben ist, dort ist unsere Langlebigkeit.

Das sind keine einfachen Sachen, deswegen kommt man dahin nach sehr genauer und langer Arbeit. Und dann versteht man zu fühlen, ob es ein Verständnis gibt, „vor dem König zu sein“. Und dann fängt man an,  sich verschiedene Kompensationen zu geben, nur damit man es lässt. Und er rennt weg, wenn er nicht versteht, worin Sein Spiel mit ihm liegt. Man gibt ihm eine gute Arbeit, einen guten Fortschritt in irgendeinem Bereich, eine interessante Beschäftigung, oder, Gott bewahre, verschiedene Probleme im Leben, zu Hause.

Und so prüft man den Menschen. Nicht dass der Mensch überprüft werden muss – der Schöpfer muss ihn nicht überprüfen, sondern dass er sieht, inwieweit er fällt oder nicht, inwieweit er sich stabilisieren muss, damit er nicht sein Leben in allen möglichen Spielen verbrennt und so mit seinem Leben aufhört. Daher gibt es nichts mehr als „vor dem König zu stehen“.

***

Wir können nicht spüren, dass wir im Glauben sind, wenn wir es nicht innerhalb der Gruppe erreichen, weil die Kraft des Glaubens in der Vereinigung begriffen wird, zumindest zwischen beiden. Deshalb wird das Herausfallen aus dem Glauben als Abstand von der Gruppe gespürt. Wir müssen verstehen, dass wir keinen Kontakt mit dem Schöpfer selbst haben – das gibt es nicht, nur wenn ich mich im Kli, im Parzuf, in den 10 Sefirot befinde – dann beginne ich Ihn zu fühlen. Es können weniger als 10 Menschen sein, aber auf jeden Fall sollte ich in mir einen Eindruck von 10 Eigenschaften haben, oder besser gesagt von 9, weil ich derjenige bin, der spürt. Aber wenn ich diese 9 Eigenschaften nicht erkenne, erkenne ich den Schöpfer nicht.

Wie kann ich bedauern, dass ich aus der Verbindung mit dem Schöpfer, aus dem Glauben, aus dem Geben, aus der Ähnlichkeit herausfalle?

Nur in Verbindung mit den Kelim der Gruppe, ich habe kein Gefühl für etwas anderes. Der Schöpfer verschwindet immer, ich habe keine Gelegenheit Ihn zu fühlen. Ich fühle den Schöpfer als das Ergebnis der richtigen Abstimmung in der Gruppe, ich versuche nach und nach mich mit 9 Freunden zu vereinen, und wenn ich in Kontakt komme, gibt es einen Klick zwischen uns – ich fühle den Schöpfer, das Licht scheint. Die Kelim selbst beginnen zu leuchten, aber alle zusammen, in Bezug auf mich, auf Malchut, sonst wird es nicht funktionieren.

Daher sind alle unsere Klärungen – zwischen uns, die Abstimmung – zwischen uns, und die Einstellung zum Schöpfer kommt auch von uns. Von daher „aus der Liebe zu den Geschöpfen zur Liebe zum Schöpfer“, weil über die Liebe zum Schöpfer kann man sagen, dass es keine Handlung darin gibt, und nur durch die Liebe zu den Geschöpfen sammeln wir letztendlich alle Handlungen und kommen zur Liebe zum Schöpfer.

Artikel des Tages vom  27. August 2018

Warum ist es unmöglich, die Absicht ohne Handlung zu bestimmen? Was ist Handlung und was ist Absicht in der Spiritualität? Ob beide in der Absicht realisiert werden?

Die Struktur, die wir erreichen wollen: den Parzuf mindestens auf der Embryo Ebene – bezüglich der Arbeit in der Gruppe – was ist die Handlung und was ist die Absicht, oder anders gesagt die Eintragung und die Unterschrift?

Was bedeutet für uns vor dem neuen Zustand die gute Eintragung und die Unterschrift?

Was ist für uns eine gute Eintragung und die Unterschrift beim Einschluss in die erste spirituelle Stufe?

*

Was ist „die dritte Komponente“, bezüglich deren wir uns messen?

Angenommen wir  haben gemeinsam einen Roman gelesen und sollen vergleichen, welche Meinung du dazu hast und welche Meinung ich dazu habe. Kannst du ein Programm schreiben, das uns diesbezüglich überprüfen kann? Begreifst du, dass es nicht einfach ist? An dieser Stelle werden uns die Prinzipien gegeben. Ich kann mich vor allem bezüglich dem Dritten prüfen – wo der Schöpfer und ich uns in dem Dritten zusammen befinden? – In der Gruppe! Ich soll von vornherein verstehen, dass wenn ich mich richtig bezüglich der Gruppe verhalte, entdecke ich, dass sich der Schöpfer dort befindet und mit der Gruppe  verschmolzen ist.

Den Schöpfer gibt es dort schon: „unter meinem Volk befinde ich mich“. Das Problem ist nur, dass ich nicht dort bin.

Wir haben schon eine Gruppe, worin besteht unsere Arbeit?

Sich an die 9 Freunde anzuheften, sie bis zum vollen Zehner zu ergänzen, der zehnte zu sein.

Wie mache ich es?

Es ist eine andere Frage, aber dort, in dem Maße, in dem du mit ihnen zusammengeschmolzen bist, bist du mit dem Schöpfer zusammengeschmolzen. Du kannst es sonst nicht messen – nur die Gruppe –  ein Etalon (Messgerät mit festen Messwerten), ein Standard, bezüglich deren du dich stimmst.

Sind die neun damit einverstanden? Womit sollten sie einverstanden sein?

Es ist kein Einverständnis notwendig, wenn du dich in sie eingeschlossen hast, so entdeckst du, dass sie mit dir vollkommen einverstanden sind und der Schöpfer sich in ihnen befindet –  wortwörtlich die Endkorrektur. Die Gruppe befindet sich in der Endkorrektur.

Was bedeutet „sich an sie anzuschließen“?

Es bedeutet, dass du ihnen ergeben bist, dich vollkommen vor ihnen ohne Bedingungen annullierst. Du machst alles, was sie wollen und ergänzt sie.

 

Artikel des Tages vom 23.8.2018

Ich komme zum Unterricht, alles ist leer: mein Kopf und mein Herz, ich kann nicht einmal an mich selber denken, denn ich bin völlig am Boden zerstört. Wie komme ich zur wahren Leere, d.h. zum leeren Kli, und nicht zur Leere, die mit meiner Einstellung zu mir selbst verbunden ist? Das ist Erstens.

Zweitens: wie bilde ich meine Einstellung gegenüber dem Kli so, dass es nicht „ich“ heisst, sondern „wir zusammen“ und dass es genau dieser leere Ort ist? Warum ist er leer und wie fülle ich ihn? Wie überprüfe ich gemäß diesem Kli die Größe des Schöpfers in meinen Augen, bis ich zu einem Zustand komme, in dem der Schöpfer dieses Kli, diesen Zehner füllt? Und dann dementsprechend (und dies geschieht natürlich im Glauben über dem Verstand, sonst kann es nicht passieren), nenne ich ihn „König“. Wie durchlaufe ich diese Phasen vom Anfang des Monats Elul bis zum Anfang von Rosh Hashanah?

Sie haben über die Leere gesprochen, die mit der Größe des Schöpfers erfüllt sein muss. Was ist das für eine Größe?

Größe bedeutet, dass der Schöpfer all die Realität, die ganze Welt ist und du bist in Ihm drin. Und alles, was in dir ist, ist von Ihm und alles, woran du denkst und was du sagst, kommt von Ihm und von dir selbst ist nichts in dir, außer dem Punkt, wo du verstehen wirst, dass dies genau so ist. Dies wird dich immer begleiten und zur endgültigen Korrektur führen.

Wie?

Also ich sage dir: Bewahre diesen Zustand bis zum Abend und am Abend erzählst du es mir. Von morgens bis abends solltest du in nur einem Verständnis, einer Empfindung, einem Gedanken sein: „Ich bin im Schöpfer und alles, was in mir ist, kommt von „Es gibt nichts außer Ihm.“

Wie kommt man zu dieser Empfindung?

Stell dir vor, du befindest dich in einem solchen Zustand. Dein Chissaron wird eben das Gebet sein.

Aber wenn Er alles füllt, worüber kann ich überhaupt beten?

Du willst offenbaren, dass alles genau so ist! Ich hab dir gesagt, dass es so ist und du hast das, was „der Glaube der Weisen“, der Glaube des Ravs genannt wird. Rav sagt dir, was zu tun ist und du tust es. Warum? – Er hat es dir so gesagt. Und ich mache das, was er gesagt hat.

Aber ich versuche es die ganze Zeit …

Vielleicht versuchst du das, weil du es selbst entschieden hast. Und jetzt tu es, weil ich es dir gesagt habe, und du wirst sehen, wo der Unterschied liegt.

Nur um die Größe bitten?

Ich will fühlen, dass ich im Schöpfer bin – in Ihm drin. Hat ein Embryo etwas, was nicht von der Mutter kommt? – Nein. Gibt es etwas in ihm, was von alleine reagiert? – Nein. Alles ist von ihr.

Die Größe des Königs fängt mit der Größe der Freunde an?

Nicht mit der Größe der Freunde, sondern von der Empfindung ihrer

Größe, wenn du durch diese zu Ihm kommst. Wie stellst du dir den König vor? Richtige Vorstellung ist – sich Ihn als eine Kraft vorzustellen, die innerhalb des Zehners existiert, in den ich mich einschließen soll.

Sie haben gesagt, dass je nachdem wie ich die Freunde schätze, wirkt das umgebende Licht…

Es ist der „Mutterleib“, es ist meine Umgebung, in der ich mich befinde. Inwieweit ich sie schätze, befinde ich mich in diesem Feld, das auf mich einwirkt. Die Einwirkung der Gruppe, die Einwirkung des umgebenden Lichtes, hängt davon ab, inwieweit ich es erwecke.

Was schätze ich an den Freunden?

Ich schätze, dass der Schöpfer mir eine solche „Hülle“ – meine Gruppe gegeben hat, „Mutterleib“, die Stelle, in der ich mich entwickle. Doch was habe ich? Ich habe nur einen Tropfen des Samens vom Vater und – „den Punkt im Herzen“, und der Rest ist von der Mutter, in der ich mich befinde. Die Gruppe ist eben die Mutter.

Bedeutet es, dass ich sie schätze, weil sie mein Platz sind?

Natürlich! Wie es geschrieben steht: „der Schöpfer legt deine Hand auf das gute Schicksal und sagt: „Nimm es dir“, – ich selbst habe sie nicht ausgesucht. Ich wähle tatkräftig: nachdem der Schöpfer mich hierher gebracht hat, soll ich aktiv wählen.

Man beschäftigt sich stark mit uns. Du kannst dir nicht vorstellen, wie viele Möglichkeiten ich hatte zum Aussteigen, zum Weglaufen, zum Wechseln, andere Situation zu wählen – genügend! Wichtig ist dran zu bleiben und nicht „wegzulaufen“. Wenn der Schöpfer dich in den Zehner gebracht hat, bist du verpflichtet, dort zu bleiben und ihn zu verwirklichen.

Doch du triffst die Wahl nach deiner irdisch-tierischen Vernunft. Deshalb ist es sehr wichtig, an dem Ort zu bleiben, an dem du gebracht worden bist: von außerhalb des spirituellen – ins Spirituelle. Egal wo du dich befindest: in welcher Gruppe,  in welcher Umgebung, hüte dich davor, sie zu wechseln, wenn es deiner Vernunft so entspricht. Ich wende mich an alle, unabhängig davon, wo ihr euch befindet. Es geht um die Wahlfreiheit.

Wovor soll ich mich hüten?

Sich zu hüten, aus dem Zehner auszusteigen, den Zehner, die Gruppe, das Studium, den Charakter des Studiums zu ändern, denn dadurch, anstelle des Schöpfers, der dich zu etwas gebracht hat, bringst du dich selbst dazu, und es ist keine spirituelle Herangehensweise mehr.

Ist der Kern unserer ganzen Methodik – im Glauben über dem Verstand hinauf zusteigen? Wie fange ich an?

Man muss immer daran denken! Und wenn alle daran denken, so wirkt es auf alle ein, denn dadurch erwecken wir das gemeinsame Feld des Glaubens, welches der Schöpfer heißt. Was bedeutet Bina? – Elokim. Du erweckst es, wenn du daran denkst.

 

 

Artikel des Tages von Mittwoch, dem 22.8.2018

 

Was bedeuten diese Worte: „Wir geben ein Zeichen und bitten um ein Zeichen, dass wir vorne sein werden, nicht hinten“?

Wir bitten um eine Arbeit in Übereinstimmung mit der Absicht, mit dem Verstand und nicht in Übereinstimmung mit der Stärke des Verlangens, damit wir über dem Verlangen in den Verstand, in die Absicht steigen, und dann uns drum kümmern, mit welcher Absicht wir das Verlangen verwenden. Heute bestimmt mein Verlangen meine Handlungen, es ist mein Herr und steuert meine Wünsche, meine Handlungen und Absichten, da alle meine Absichten von heute nur darauf gerichtet sind, mein Verlangen zu füllen.

Im Rahmen der Korrektur korrigieren wir die Beziehung zwischen Absicht und Verlangen, so dass die Absicht fürs Geben, das Glauben genannt wird, das Verlangen steuert. Es ist eine wesentliche Erneuerung, die wir in der spirituellen Arbeit haben, wenn wir am Anfang nur mit dem Verlangen kommen und es realisieren wollen, und dann beginnen, unsere Absichten zu entdecken, auch die Absichten fürs Empfangen.

Und dann beginnen wir zu verstehen, dass unsere Absichten auch anders sein können. Wir bekommen das Licht, das zur Quelle zurückkehrt, und wir haben schon eine andere Einstellung zu unseren Absichten und zu den Absichten des Schöpfers, bis wir beginnen, den Schöpfer als wichtig zu erkennen, obwohl wir Ihn nicht begreifen. Dies ist das Ergebnis der Arbeit in der Gruppe und im Unterricht – die Wichtigkeit, dem Schöpfer zu geben, Ihm nahe zu sein, sich mit Ihm zu identifizieren. Und dies ist schon eine Absicht.

Und in Übereinstimmung mit dieser Absicht, wenn man geben und dem Schöpfer nahe sein will, bittet man um eine Möglichkeit, dies zu tun. Kehrt er an der Stelle  in den Zustand zurück, dass es das Gute und das Böse in der Welt gibt? Nein. Dies ist in Bezug auf mich, so dass ich es richtig klären könnte, damit ich die Möglichkeit habe, die höhere Kraft kennenzulernen, Ihr ähnlich zu werden, mich mit Ihr zu verbinden. Daher gibt es eine Art von Gut und Böse in meiner Wahrnehmung, aber in Wirklichkeit ist es nicht Gut und nicht Böse, es existiert nur dafür, damit ich die Wichtigkeit habe den Schöpfer zu begreifen. Und dann herrscht am Anfang das Verlangen und am Ende herrscht die Absicht. Am Anfang, wo auch immer ich bin, benutze ich das Verlangen, nur um die Absicht zu erschaffen. Das ist alles, eigentlich.

Wie kann man diesen ganzen Punkt 67 in meinen Kopf tun?

Viele male lesen. Ich erinnere mich an mich selbst, das, was er hier schreibt, vom Punkt 66 anfänglich, ist nicht leicht verständlich, man muss es mehrmals lesen und nachdenken, muss etwas aufschreiben, vielleicht einen Satz, und das ein paar mal innerhalb einer bestimmten Zeit. Das kann man nicht innerhalb von einem Tag verstehen, man kann auch darüber sprechen.

Er schreibt hier solche Sachen, die zerbrechen mir den Kopf.

Ist ja gut, gehe in die Vergangenheit in die aufgezeichneten Unterrichte, einmal im Jahr haben wir darüber gesprochen, vielleicht ist es verständlicher für dich als wir vor einem Jahr oder mehreren Jahren über dieses Thema gesprochen haben als was wir heute in einer Kurzfassung  besprechen.

Er schreibt hier, man muss nur den inneren Teil stabilisieren und den äußeren Teil nur im notwendigen Maße.

Ja, darüber haben wir auch gesprochen.

Der äußere Teil sind diverse Dinge, die sich auf die Tora und die Gebote beziehen, und der innere Teil ist die Absicht.

Wie kann man diesen inneren Teil verstärken?

Die ganze Zeit über die Absicht nachdenken – was mache ich, warum mache ich es, was muss ich machen, damit ich das Ziel der Schöpfung erlange, das heißt die Verschmelzung mit dem Schöpfer. Wie ist der Schöpfer? Der Gebende, und ich muss gebend sein. Wie komme ich zum Geben wenn ich komplett im Empfangen bin? ich muss die höhere Kraft, das Licht, das zur Quelle zurückkehrt, bekommen, wie kann ich es erlangen, wie kann ich bitten, weil ich das Empfangen bin? Wenn ich meine Bitte im Bezug auf das Empfangen durch die Gruppe bringe, dann bleibt dieses Empfangen dort und dann komme ich zum Geben, und dann empfange ich das Licht, das zur Quelle zurückkehrt.

Aber es ist alles im Empfangen, wo liegt der Unterschied?

Du bleibst im Empfangen, aber deine Absicht wird für das Geben, wir bleiben im Empfangen, die Stärke des Verlangens zu Empfangen wird nicht gereinigt, sie bekommt nur eine andere Absicht und wie man sie nutzen kann.

Es ist klar, dass wir weiterhin im Empfang bleiben, aber wir haben es durch das Geben eingetauscht, aber bleiben immer noch im Empfangen?

Nein, nein. Du bekommst vom Schöpfer um zu geben und dadurch bereitest du  Ihm Genuss, du wirst dadurch zum Gebenden, du tauschst die Wichtigkeit der Handlung gegen die Wichtigkeit der Absicht, du lebst innerhalb von der Absicht: wenn du empfangen musst – empfange, wenn du geben musst – gebe, wichtig ist, Ihm zu geben. Um zu geben, muss ich empfangen, und ich will empfangen  – gib es mir.

 

Artikel des Tages vom 21.8.2018

Unsere Bemühungen bestehen nur darin, das Licht heranzuziehen. Hört ihr mich? Das nennt man „Ein Dummkopf sitzt untätig und frisst sich selbst“. Wer nicht arbeitet, um das Licht zu verlangen, ist ein Dummkopf – er hat die Stärke, aber er nutzt sie nicht, deswegen ist er dumm. Er ist nicht nur indifferent, er sitzt müßig und kann nichts tun außer sich selbst zu fressen anstatt sich an den Schöpfer zu wenden. Das ist das Problem.

Und dann will man dem Schöpfer sogar das abgeben?

Und dann arbeitet man mit der Kraft des Gebens, die einem gegeben wurde. Außer dem Gebet wird von uns nichts verlangt – nur das Tor der Tränen zu öffnen.

Aber warum fällt es uns so schwer, zu beten?

Bete mal und dann wirst du sehen, ob es schwer ist oder nicht.

Menschen beten, aber fühlen nichts.

Es spielt keine Rolle. Man soll weiter beten, vielleicht hat man falsch gebetet, vielleicht hat man nicht genug geweint. Das Tor der Tränen muss geöffnet werden, es ist im Prinzip offen, aber man enthüllt es erst nachdem man alle Tore passiert hat.

Das ist schwer zu verstehen. Was ist zu tun?

Nur weiter beten, mehr nicht.

Wo ist Glaube über dem Verstand in dem, worüber wir reden?

Der Glaube über dem Verstand ist darin, dass die Kraft des Gebens kommt und uns eine Möglichkeit gibt, über dem Ego zu sein, und dies wird Glaube über dem Verstand genannt – Kraft des Gebens über der Kraft des Empfangens.

Rosh Hashana wird „Anfang des Glaubens über den Verstand“ genannt?

Rosch Haschana ist ein Zustand, wenn man fühlt, dass die höhere Macht, der König seine ganze Welt regiert, Er ist überall der Größte. Darum ist man in der Lage und bereit, die Handlungen des Gebens über dem Empfangen durchzuführen, und trotz der Tatsache, dass man ein Verlangen zu empfangen hat, ist man bereit, sich darüber zu erheben, man will im Geben sein. Weil nur auf diese Weise die Kraft des Schöpfers, die Kraft des Gebens auf ihn einwirkt.

Und wenn ich den Text nicht verstehen kann, muss ich nur beten?

Nur beten, mehr nicht, dann verstehst du, dass es die Unterrichte, die Gruppe, den Lehrer gibt, alle diese drei Komponenten sollten dich zur richtigen Bitte führen, und du wirst die Kraft des Gebens vom Schöpfer erhalten.

Was ist besser, um die Kraft des Gebens für sich selbst oder für meinen Freund zu bitten, weil ich natürlich meine Freunde größer als mich selbst sehe, deswegen bitte ich natürlich um die Kraft des Gebens für mich selbst, weil ich meinen Freunden ähnlich sein will? Ist das eine richtige Bitte?

Natürlich bete ich für die Kraft des Gebens und ich bin in der Lage, meine Freunde und die ganze Gruppe so zu verändern, dass sie alle dem Schöpfer näher kommen. Das können wir tun, um uns dem Schöpfer näher zu bringen und ihn zu befähigen, an uns zu arbeiten. Und inwieweit wir von Ihm Vergnügen für das Geben empfangen können, in dem Maß erfreuen wir Ihn.  Das heißt, nach dieser Reduktion und dem reflektierten Licht unsererseits, wird Er uns Genuss bereiten und wir werden es empfangen, aber nur für Ihn, um Ihm Genuss zu bereiten, denn in Ihm wird sich unser Herz freuen. So ist dieses Thema zu behandeln, wenn wir von den Freunden und dem Schöpfer sprechen.

Rosch Haschana bedeutet, dass wir in unseren Aufklärungen zu dem Zustand kommen, dass der Schöpfer all die Wirklichkeit regiert – alles kommt von Ihm, wir selbst haben keine Auswirkung darauf, bis auf das Gebet, MAN, wir wollen nur dass Er uns steuert. Das ist das allererste, dann werden wir voranschreiten, aber an erster Stelle ist Seine vollkommene Steuerung.

Also, ist unsere Hauptaufgabe jetzt das Gebet?

Nein, die Hauptarbeit ist vor dem Gebet, Gebet ist das Ergebnis. Die Hauptarbeit besteht darin, zur Tatsache zu kommen, dass der Schöpfer der König ist.

Wie ist es im Zehner zu realisieren?

Darüber sprechen, darüber Seminare abhalten, versuchen, Ihn zu erhöhen, vor den Freunden spielen, als wäre der Schöpfer schon enthüllt und ich seine Größe,  seine Exklusivität fühlen würde. So erweckt man die anderen.

Artikel des Tages vom 19. August 2018

Wir sollen uns schon daran gewöhnen, was sich vor uns befindet: die Stufe des Glaubens über dem Verstand. Der Verstand ist das, was in unseren Sinnesorganen existiert und es ist nicht wichtig auf welchem Niveau. Das bedeutet, dass es egal ist ob wir klug oder dumm sind, offenbaren wir viel oder wenig, oder wir befinden uns sogar in den spirituellen Wahrnehmungen: auf uns wartet immer eine noch höhere Stufe und jedes Mal vor der neuen Stufe, sollen wir wahrnehmen, dass wir sie erlangen sollen. Deswegen ist die ganze Arbeit im Aufstieg und immer über dem Verstand. Machen wir weiter. Wir haben viel Stoff, denn im Prinzip steht die ganze spirituelle Leiter vor uns.

Es ist sehr wichtig, wie wir uns morgens nach dem Erwachen aufbauen. Das ähnelt dem Einschalten von irgendeinem Gerät: man muss es in Betrieb nehmen, in den Arbeitszustand bringen. Genauso wie wir uns. Wenn wir morgens aufstehen oder nach irgendeiner physischen Arbeit erwachen und von der Spiritualität abgetrennt waren. Wie kehren wir zurück zur Arbeit über dem Verstand, zur Erweckung?

Diese Ausschnitte aus den Quelltexten, die wir während der ersten Unterrichtsstunde studieren, passen am besten dazu, um uns auf die richtige Einstellung zur Realität einzubringen.

Wie gehen wir zur Arbeit, erwachen wir in die Welt mit der rechten Linie, wie es geschrieben steht, dass alles mit der rechten Seite beginnen soll? Wie beginnen wir mit der rechten Linie: morgens oder nach der Sekunden-Ausschaltung? Man muss vor allem mit der rechten Linie anfangen. Wie machen wir das?

Wie bevorzugen wir die rechte Linie, obwohl wir sie nicht annehmen und in der linken Linie bleiben wollen, weil das alles ist, was wir haben? Wie bevorzugen wir die rechte Linie: das Geben gegenüber der linken Linie: dem Empfangen. Obwohl wir das nicht möchten? Wie realisieren wir diesen Übergang von dem Verehren der linken Linie, unseres Egos und allem, was sich in ihm befindet: unser Verstand und unsere Gefühle, die fürs Empfangen funktionieren? Auf welcher Weise, buchstäblich wie Masochisten, gehen wir mit Gewalt in die rechte Linie, wir wollen in ihr leben und genau diesen Zustand offenbaren? Wie machen wir diesen Übergang?

***

Lasst uns nachdenken, wie wir das Team „den Geisteszustand“ bilden können. Dieses Team wird die Erhabenheit des Ziels erheben und die Erhabenheit der Gruppe, das ist sehr wichtig! Wie schnell ziehen wir uns aus dem kleinsten Abstieg heraus, denn so wird unser Gewinn aussehen. Weil jede Sekunde, in der wir uns im Abstieg befinden, uns auffressen, bringt uns die riesige Erschwernis und verlängert für alle die Zeit. Deswegen ist es empfehlenswert uns darum zu kümmern.

Die Stimmung zu erheben soll im Prinzip die Funktion der gesamten Zehner sein?!

Zu sagen, dass es die Funktion des gesamten Zehner ist, bedeutet nichts zu sagen. Entscheidet euch! Es muss ein Zehner sein, obwohl…nicht der Zehner, sondern was anderes. Wir haben darüber gesprochen, dass es 9 Menschen sein sollen und jeder, der sich ihnen anschließt, kann in den Zehner, der sich im erhabenen Zustand befindet, eingeschaltet sein. Außerdem muss man eine Internetseite einrichten, damit der Mensch dort das hört, was seine Stimmung erhebt.

Nehmen wir an, ich habe irgendein Problem, etwas ist auf mich „herab gefallen“, und ich komme zu dieser Internetseite, drücke auf den Knopf und höre die Musik, oder ich lese einen Ausschnitt. Dieser soll aber sehr kurz sein und sehr „erweckend“, etwas was mich „herausziehen“ kann. Natürlich können die Freunde noch mehr helfen, man muss alles überprüfen. Denkt darüber nach. Wir werden solch eine Form brauchen, wenn die Freunde helfen und verschiedene Ausschnitte, die den Menschen erwecken können.

Sammelt solche Gruppen, denkt wer bei uns die Stimmung erheben kann, wie könnt ihr die Freunde dafür nutzen, damit ihr aus dem Abstieg kommt. Das ist eine sehr wichtige und ehrenhafte Rolle! Es gibt nichts wichtigeres, weil sie alle in der Partnerschaft mit dem Schöpfer arbeiten!

 

Artikel des Tages vom 16. August 2018

Wo liegt der Unterschied zwischen der Arbeit, die wir heute machen und der, die wir früher gemacht haben? Das wichtigste liegt darin, dass wir versuchen den künstlichen Zustand zu erbauen, wenn ich angeblich auf der spirituellen Stufe bin, angeblich im Geben an den Nächsten, angeblich offenbare ich, dass der Höhere sich im Geben zu mir befindet und ich bin angeblich mit ihm verschmolzen:“ Ich zu meinem Geliebten und der Geliebte zu mir“.

Das alles erbaue ich in klarem Bewusstsein dessen, dass in Wirklichkeit ich das nicht habe. Ich spiele einfach eine höhere Stufe, als ob ich auf ihr bin. Als ob die Welt, über welche wir gerade gesprochen haben, ACHAP des Höheren ist, das ist die wahre Welt, spirituelle Welt, und ich befinde mich in ihr auch als ein spiritueller Bestandteil und möchte verschmolzen mit ihr sein. Nur jetzt kann ich sie nicht in so einer Form offenbaren, ich habe aber den Zehner und Welt Bnei Baruch (obwohl es reicht, einen Zehner zu haben). Ich möchte feststellen, dass ich im spirituellen Zehner bin, als ob ich mich auf dem Raumschiff befinde und ich benehme mich mit ihnen als ob sie vollkommen spirituell wären, also wir existieren im gegenseitigem Geben zwischen einander.

Und nur so eine Herangehensweise entwickele ich zu ihnen. Darüber schreibt Rabash eigentlich in seinen Artikeln. Nur in diesen Artikeln spricht er immer noch nicht über den Glauben über dem Verstand, sondern hat nach ungefähr zwanzig Artikeln  angefangen darüber zu schreiben. Wir befanden uns aber genug in der Vorbereitungsphase, damit wir jetzt in diese Handlungen übergehen. Das sind die spirituellen Handlungen!

Deswegen gehen wir heute noch tiefer auf die Arbeit über dem Verstand ein, und ich bitte euch nur zu verstehen, dass systemtechnisch und auch nach den Quelltexten, sowie bezüglich der gesamten spirituellen Leiter, ist dies die Arbeit bis zur Endkorrektur. Deswegen muss man sich bemühen, sich in dieses Studium zu vertiefen, um sich unter diesem Einfluss buchstäblich zu „reinigen“, mit allem was zu diesen Handlungen gehört. Bitte denkt nach und redet darüber innerhalb des Tages.

***

Jede Stunde klingelt das Telefon und was machst du?

Ich erinnere mich an die Freunde, ich verstehe, dass ich nicht an sie innerhalb dieser Stunde gedacht habe…

Gut, genauso soll es auch sein.

Soll ich an sie innerhalb der nächsten anderthalb Sekunden der nächsten Stunde denken und  wird das schon der korrigierte Zustand sein? Was soll ich tun?

Du sollst dir vorstellen, wie du dich erheben kannst und dich in die Stufe des Glaubens, gegenüber dem wo du dich jetzt befindest, einschalten.

Was ist die Stufe des Glaubens?

Das ist wenn du mit den Freunden verbunden bist, wenn ihr alle miteinander und mit dem Schöpfer mit der gegenseitigen Verbindungen der Liebe verbunden seid. Auf diese Weise befindet ihr euch im gegenseitigen Geben, alle sind gleich wie Eins, alle ergänzen sich so gegenseitig im Zentrum, in der Verbindung zwischen euch kommt ihr zu einer gewissen Wahrnehmung der Vollkommenheit. In der Wahrnehmung dieser Vollkommenheit seid ihr so miteinander verbunden, dass ihr beginnt den Schöpfer zu offenbaren, die höhere Kraft, die euch geformt hat und ihr jetzt von unten nach oben in irgendetwas ihr ähnelt und deswegen beginnt ihr sie wahrzunehmen. Das ist nach dem Gesetz der Übereinstimmung der Eigenschaften, so wie das mit allen Naturgesetzen in der Natur festgelegt ist. Das bedeutet, dass von oben nach unten formt diese Kraft euch, und von unten nach oben offenbart ihr sie.

Hast du das getan? Jetzt willst du ständig darin bleiben. Wofür? Damit du durch die Gruppe dem Schöpfer Genuss bereiten kannst. Hast du das gemacht? Das bedeutet, dass du den Punkt der Verbindung, den Punkt der spirituellen Verschmelzung erreicht hast. Das war’s! Du hast sie überholt. Danach werden wir erlernen wie wir sie „abschließen“, damit wir nicht fallen, sondern auf dieser spirituellen Stufe bleiben und sogar höher steigen. Bis jetzt aber wenigstens das.

***

Lasst uns daran denken, worüber wir gesprochen haben: über den Glauben über dem Verstand und innerhalb des Verstandes. Denkt auch daran, wie wir den Kongress, mit dem Akzent darauf machen, um die Begeisterung wahrzunehmen, wenn wir uns virtuell zusammen verbunden haben, auf den Abstand.Wenn ich mit anderen verbunden bin, die weit weg von mit sind. Damit diese physische Distanz zwischen uns, unser Streben erhöht, unseren Zusammenhalt miteinander erhöht, die gegenseitige Umarmung, das Streben zueinander. Das sollten wir vermitteln. Wenn wir die Verbindung zwischen uns durch die Wahrnehmung dieser Distanz (physischer oder emotionaler) verstärken, dann werden wir fähig den Kli zu verstärken. Lasst uns bemühen.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 15.08.2018

Im Laufe des Tages bitte ich euch, bei jeder Gelegenheit zu versuchen, die Ebene des Glaubens über dem Verstand zu aktualisieren, indem ich mich selbst, meine Freunde und die Welt als korrigiert behandle. Das ist meine innere Beziehung, niemand sollte das sehen außer den Freunden, und darin steckt „der Mensch helfe seinem Freund“ in der Gruppe. Außerhalb der Gruppe verhält sich jeder nach dem Verstand, aber in der Gruppe – auf der Ebene des Glaubens über dem Verstand.

Kann ich während des Tages Unzulänglichkeit in Vollkommenheit umwandeln indem ich jede Stunde meinen Zustand aufschreibe?

Genau, in Vollkommenheit und Beständigkeit umwandeln: ich muss fühlen, dass, wo auch immer ich bin, bin ich auch an die Gruppe gebunden bin und der Schöpfer hält uns alle zusammen. Und in diesem Zustand tue ich alles, was ich tun muss. Stell dir vor, du hast heute eine Feier und während des Tages musst du verschiedene Dinge auf der Arbeit erledigen. Aber wie ist deine Stimmung? Während des Tages bist du bereits im Vorgriff, wie auf einem Luftpolster. So muss es sein, du musst versuchen, diese Form – Glaube über dem Verstand – zu realisieren, sie wahrzunehmen und zu verinnerlichen.

* * *

Mein Ziel ist mir  vorzustellen, was es heisst, im Geben zu sein. Das bedeutet, auf der Ebene des Glaubens über dem Verstand zu sein. Ich bin in einem Zustand, als würde ich mich in meinen Gefühlen in dieser Welt befinden, ich fühle mich selbst und diese Welt und ich stelle mir vor, dass ich mich in einem spirituellen Zustand befinde, ein wenig höher als mein tatsächlicher Zustand. Ich stelle mir den Zustand des Gebens vor, meine Freunde und ich befinden uns darin, wir stehen alle in Verbindung mit dem Schöpfer, der für uns scheint, und wir bitten darum, dass dieser Zustand sich realisiert. Was könnten wir denn noch wünschen? Unsere Anstrengung ist darauf gerichtet, dass wir uns auf der Stufe des Gebens befinden, untereinander und im Bezug zur ganzen Welt. Wir wollen dass dieser Zustand, diese Beziehung, indem wir einander so behandeln würden, sich realisiert. Wir wollen dass uns die Kraft gegeben wird, die solche Eigenschaften zwischen uns entwickelt, dass wir uns vereint halten können, und dann wird sich der Schöpfer nach dem Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften offenbaren. Wir bitten durch unsere Anstrengung im Glauben über dem Verstand darum, dass wir tatsächlich zur Macht des Gebens kommen. Ich weiß nicht, was das ist. Ich kann mir vorstellen, dass die Macht des Gebens bedeutet, dass ich gebe, helfe, beeinflusse und die Welt vereinige. Was kann ich mir noch vorstellen? Aber ich tue dies durch eine künstliche Anstrengung, um zu einem Zustand zu kommen, aus dem, indem ich diese Bemühungen ausführe und das Gebet einbeziehe, ich zu einem wahren Zustand komme. Ich möchte wirklich vereinen, geben, lieben, alle miteinander verbinden, um den Schöpfer Genuss zu bereiten und Ihm die Möglichkeit zu geben, sich zu offenbaren. Wie können wir uns durch unsere Bemühungen im Glauben über dem Verstand befinden und fordern, dass wir die Macht des Glaubens in uns haben und die Bina-Stufe beherrschen?

Artikel des Tages vom 14.08.2018

Wie halten wir uns an dem Zustand fest, dass der Schöpfer sich um uns ständig sorgt und jeder Augenblick uns die besten zielgerichteten Zustände für den Aufstieg gibt? Wie halte ich mich daran fest, dass alles, was ich erlebe, sehe ich nicht als tatsächliches Geschehen, sondern dass es vom Schöpfer kommt, damit ich mich optimal entwickle?

Warum, wenn ich mich um die Gruppe sorge, werde ich nie abstürzen? Warum, wenn ich mich um die Gruppe sorge, stärkt jeder Absturz meine Kraft der Verschmelzung?

Der Mensch hat nichts, was nicht heisst, dass er sich mit wenigem zufrieden gibt – einerseits hat er Wünsche und wünscht sich immer mehr und andererseits, alles was er hat, formt der Schöpfer in ihm. Deshalb kümmert er sich nur darum, mit dem Schöpfer in jedem Zustand verschmolzen zu werden. Hat er nichts? Gut. Wird er nichts kriegen? Auch gut. Was kommt ist unbedeutend – ich mache mir keine Gedanken – es ist besser so. Nur der Zustand der Verschmelzung, die Aufhebung: ich bin ein Tropfen des Samens im Schoß der Mutter, weniger als ein Keim und kleiner als der  kleinste Zustand. Wenn man diesen Punkt der Berührung hat – hat man die Vollkommenheit erreicht und befindet sich in “Lishma”. Diesen Zustand sollen wir immer bewahren. Wenn sich der Mensch in diesem Punkt befindet, bedeutet es “die Heiligkeit bewahren”. Er muss in diesem Punkt bleiben und alles anderes kann kommen, er sorgt sich nicht darum, weil es die Sorge um sich selbst ist, sondern nur um den Punkt der Verschmelzung. Diese Arbeit ist einfach, leicht und jeder kann sie machen.

* * *

Ich will nicht über Schirm und sogar nicht über die Einschränkung sprechen – über all das, was wir noch nicht begriffen haben und was nicht in unseren Empfindungen, Kräften und Möglichkeiten ist. Es sind nur Worte, ich spare mir die Worte. Es gibt unsere Gruppe, angenommen wie jetzt – sechs oder sieben Menschen – es ist genug. Wir wollen eine Beziehungen aufbauen, damit sich jeder zu den anderen so verhält, als ob alle im korrigierten Zustand wären, und jeder stellt es sich entsprechend dem vor, was er hört und verhält sich dementsprechend zu der Gruppe. Daraus wird die Stufe des Glaubens, des Gebens über allen Problemen und den Zusammenstößen, die wir zwischen uns enthüllen aufgebaut und wir werden jedesmal alle Vergehen/Verbrechen mit der Liebe bedecken. So werden wir jedesmal den Glauben über dem Verstand bilden. Versucht es praktisch umzusetzen – ohne Stufe des Glaubens über dem Verstand können wir nicht fortschreiten. Es befindet sich in den Grenzen des Erreichbaren. Wenn wir das Kli, den Glauben über dem Verstand gewinnen, haben wir das Prinzip, dank dem wir die Endkorrektur erreichen. Wir brauchen nicht mehr als den Glauben über dem Verstand, weil alles nur mit der Kraft des Gebens über der Kraft des Nehmens verstanden wird.

Für uns ist es wichtig aber schwierig, zwei dieser Stufen zusammen zu halten – Malchut und Bina – damit eine die andere nicht außer Kraft setzt. Seid nicht wie die Kinder, die nur in einem Zustand sein können. Wir können in beiden Zuständen sein – die Beine auf der Erde, in dieser Welt, und der Kopf in der zukünftigen Welt.  Man muss viel trainieren, weil es gilt bis zur Endkorrektur – die Aufstiege kann man schnell mit Hilfe „Mensch helfe dem Nächsten” zu verwirklichen und dementsprechend werden wir den Erfolg erzielen – wir sind nah dran. Die Unterstützung der Gruppe ist hier für jeden sehr wichtig. Euer Schicksal hängt nur von der Wahrnehmung dieses Prinzips ab. Alle Ausschnitte, alle Zitate sind nur darauf gerichtet – wie man vom Niveau des Wissens auf das Niveau des Glaubens hinaufsteigen kann. Beachtet es bitte, weil auf diesem Prinzip unser Aufstieg zum Erwerb der Seele aufgebaut ist.

 

Artikel des Tages vom 13.08.2018

In meiner Arbeit über dem Verstand ist es für mich unwichtig, wie ich den Höheren empfinde. Vielleicht fühle ich eine Art Freude und Erwachen in dieser Arbeit. Der Schöpfer erweckt mich in der Übereinstimmung mit dem Gefühl, dass dies das Ergebnis seines Einflusses ist, weil jeder Zustand ein Ergebnis der Beziehung des Schöpfers ist, und in jedem Zustand wir zu 100% in Seinen Händen sind. Wenn ich aufwache – ob am Mittag oder am Morgen – wenn ich daran denke, dass jeder Zustand vom Schöpfer kommt, der sich in mir befindet und mich so organisiert – was tue ich, wie reagiere ich darauf?

 

Zuallererst verpflichtet mich der Glaube über dem Verstand dazu, den Schöpfer immer als gut und Gutes tuend zu behandeln. Je nach dem Zustand, in dem ich mich befinde, beeinflusst mich der Schöpfer auf beste Weise, um mich zur optimalsten Form der Korrektur zu führen. Deshalb muss ich jeden, sogar den schlimmsten Zustand – fremde Gedanken, schlechte Laune, Kraftlosigkeit – dankend akzeptieren und dabei erkennen, dass dies der beste Zustand ist, um voranzukommen.

Wie komme ich voran? Wenn der Schöpfer mir eine solche Übung gibt, die mich zum Erfolg führt, akzeptiere ich sie. Ich muss darauf im Glauben über den Verstand tatkräftig reagieren. Dann definiere ich mich selbst als handelnd: ich kann darauf reagieren, mit dem Schöpfer zusammenwirken, sehen, welchen richtigen Zustand ich als Antwort auf Seinen Einfluss bilden kann, inwieweit ich mich an Ihn anhefte. Dadurch realisiere ich Seinen Appell an mich.

***

Wie funktioniert der Stornierungsmechanismus in Bezug auf das Verlangen zu empfangen?

Wenn ich akzeptiere, dass alles, was ich bekomme, von dem Höheren von oben nach unten kommt – und die Gruppe erinnert mich daran – ich suche nach einem Weg, mich an den Höheren anzuheften, und AHaP des Höheren ist der Zehner. Und dann muss ich vor allem dadurch mehr passiv sein und werden, dass ich mich vor ihnen annulliere und mich in ihnen auflöse.  Auf solche Weise finde ich in ihnen viel Energie und eine Vielzahl von neuen Bedingungen, die ich vorher nicht kannte und nicht fühlte. Und dann, wenn ich mich annulliere, beginne ich zu fühlen, was es heißt, in den Höheren aufgenommen zu werden.

 

Wie kann ich wissen, dass ich richtig reagiert habe und es nicht nur versucht habe und verpasse, richtig auf den Zustand zu reagieren?

Alles funktioniert nach dem Verlangen und dem Gefühl innerhalb des Verlangens – du hast keine anderen Kelim. Wenn du fühlst, dass du in die Gruppe eingeschlossen bist, und gemeinsame Ziele der Gruppe ersetzen die frühere eigene Fürsorge, kommst du ins Zentrum der Gruppe von der Seite der Kelim. Und von der Seite der Füllung, ob die Gruppe dir ebenfalls die Größe und Bedeutung des Schöpfers gibt? In der Wichtigkeit der Gruppe liegt die Wichtigkeit des Schöpfers, die Gruppe ist das Kli und der Schöpfer ist die Füllung. Begreifst du es, und es füllt dich, aber innerhalb der Gruppe?

Die Partnerschaft mit der Gruppe und mit dem Schöpfer ist das, was du erreicht hast. Aber daran musst du wieder arbeiten: in welcher Form hast du es erreicht? Was gibt dir das? Wie fühlst du dich dabei? Nach diesem Kontakt beginnt die Arbeit an dem, was du der Gruppe gibst, womit du sie füllst. Hier eine weitere Prüfung: machst du es für das Geben oder für das Empfangen, was kannst du ihnen opfern und inwieweit? So dehnst du die Kelim von dem Punkt aus, den du erreicht hast. Jetzt erweiterst du diesen Punkt in alle Richtungen: was kannst du diesem Zustand hinzufügen? Dies funktioniert bereits in der Gruppe.

Artikel des Tages vom 12.08.2018

Ich empfehle euch ein Blatt zu nehmen und alle die Bedingungen aufzuschreiben, die eurer Meinung nach dafür notwendig sind, um sich einzuschalten, auf die erste spirituelle Stufe aufzusteigen. Danach werdet ihr sehen, was richtig und was nicht richtig ist. Sagen wir, dass dies nur das Mittel ist, und dies die notwendige Bedingung, die diese Stufe betrifft.

Man muss damit arbeiten, damit es klar wird, was Spiritualität heißt, inwieweit sich der Mensch von sich selber abschalten und dem Schöpfer mit dem ganzen Herzen und ganzer Seele gehören sollte, absolut, in der Übereinstimmung mit allen in Ihm eingeschlossenen Bedingungen. Und auch inwieweit er sein übriges Leben in die richtige Bahn lenken soll.

All diese Sachen sollte man ordnen. Deswegen wäre es gut, wenn so ein Blatt existieren würde, worin der Mensch kurz aufschreibt, was für ihn im Materiellen und im Spirituellen notwendig ist, zu organisieren. Jedes Mal fügt er noch irgendwelche Parameter hinzu, „komprimiert“ das früher Geschriebene, strukturiert das, vielleicht radiert manches aus. So, allmählich, formt er für sich das Bild der spirituellen Stufe: die erste, die zweite, die dritte Stufen, das ist nicht so wichtig welche, dort werden nur die Bedingungen geändert, die Herangehensweise aber bleibt. Sie wird so sein, wie auf diesem Blatt aufgeschrieben wurde und er wird dem folgen.

Wir ergründen diese neue, erste spirituelle Stufe weiter und schreiben jede Stunde eine Zeile auf und verbinden uns miteinander wie besprochen um die bestimmte Zeit. Macht ihr das um 11:30, um 17:00 oder um 21:30 Uhr? Sendet mir bitte den Link für den Zoom.

Man soll darüber nachdenken, was sich der Glaube über dem Verstand nennt. Wir sollen uns die korrigierte Welt vorstellen: die Welt in ihrer Endkorrektur, wie wir das gerade gelesen haben, obwohl wir alles durch unseren physischen Körper als das entgegengesetzte Bild sehen. Das ist das Wissen, wir wollen aber zum Glauben über dem Wissen kommen. Deswegen, dort, wo die Gedanken eines Menschen sind, ist er selber.

***

Wie sehen wir, indem wir diesen Zustand betrachten, dass er keiner Logik entspricht, dass dieser Zustand  nicht der Welt entspricht, all dem, was ich verstehe und sehe, was mir erscheint, was in mir die höhere Lenkung formt, nicht entspricht und darüber, soll ich den Glauben über dem Verstand erlangen? Da das, was sich im Verstand befindet, direkt vom Schöpfer kommt und das, was über dem Verstand ist, muss ich für mich erbauen. Also die spirituelle Stufe, die höher ist als das, was Er mir „malt“. Er aber malt mir diese ganze Welt, Er formt mein Wissen und das, was ich mache. Ich erhebe mich darüber so gut ich kann und das heißt „Meine Söhne haben Mich besiegt“.

Wie machen wir das, und sogar mit Freude, wir nehmen diese Arbeit als Ehre, in jedem Augenblick, die ganze Zeit? Jede Sekunde muss ich überprüfen, was in mir der Schöpfer „malt“ und mich sofort darüber erheben. Wie kann ich höher als dieses Wissen sein? Darin liegt meine Anstrengung mich auf der höheren Stufe zu befinden. So steigen wir die spirituelle Leiter auf: die linke Linie formt der Schöpfer und die rechte erlangen wir mit Hilfe eigener Anstrengungen, mit dem Gebet. Und so jedes Mal. Wie viele solche „Male“ gibt es? – bis zu Zehner und Hunderter pro Minute.

In Wirklichkeit ist die Lösung einfach: ich halte mich an der Gruppe fest, die Gruppe ist die mittlere Linie. Ich konzentriere meine ganze Arbeit in der linken und rechten Linien, so machen es alle in der Gruppe und wir erbauen  so die mittlere Linie: das Zentrum der Gruppe. Wenn ich mich mit der ganzen Kraft an der Gruppe festhalte, gebe ich dem Schöpfer die Freiheit mit meinem Verlangen zu empfangen alles zu tun, was Er möchte. Alle die möglichen Hindernisse, Probleme und auf diesem Hintergrund denke ich nur daran, wie ich mich noch mehr mit der Gruppe verbinde. Dann habe ich einen Partner, den Höheren und ich habe den sicheren „Anker“: die Gruppe. So sollen wir Israel, die Tora und den Schöpfer zusammen verbinden. Das ist einfach und realisierbar.

Seitens des Schöpfers gibt es kein Problem uns 400 Hindernisse zu senden. Das Problem liegt darin, ob wir bereit sind sie anzunehmen und uns gleichzeitig an der Gruppe festzuhalten. Das ist ein Problem!

Wie bereiten wir uns vor und wie berechnen wir, wie viele Hindernisse wir vom Schöpfer erhalten? „Bei jedem, der größer als sein Freund ist, ist der Egoismus größer“. So wird er voranschreiten. Wie halte ich mich an der Gruppe feste, damit der Schöpfer schnell, ohne jegliche Begrenzungen, jedes Mal in uns die linke Linie erhebt?

 

Artikel des Tages vom 9.8.2018

…hier wirkt das Gesetz der Übereinstimmung der Eigenschaften, weil ich ein Model aufbaue, das ähnlich dem ist, wie der Schöpfer Sich – mich – vorstellen möchte: HaWaYaH. Ich versuche aus 10 Freunden eine Struktur aufzubauen, ein Matrix, ein Model, ein Sensor, ein Sinnesorgan. Ich forme es von mir ausgehend, von unten, auf so einer Weise, damit (in dem Maß, in dem ich fähig bin mit allen Freunden ) man es dem Schöpfer ähnlich macht. Und dann kommen wir zu solch einem Zustand, wo wir Ihn zum ersten Mal wahrnehmen, wir erreichen zum ersten Mal die Übereinstimmung der Eigenschaften. Wie nehmen wir Ihn dann wahr? Wir spüren, dass Er uns erfüllt. Das heißt “nefesch de-nefesch de-nefesch de-Assia“Assia“.

Von dem Moment an und weiter beginnen wir schon Erfahrung zu sammeln, den Kli zu vergrößern und die Übereinstimmung der Eigenschaften zu vergrößern. Das kann man aber nur unter der Bedingung, dass wir ein Zehner aufbauen und mit eigenen Kräften versuchen werden uns aufzubauen, mit der Hilfe dieser höheren Kraft, die wir offenbaren möchten. Wir selber können das nicht tun, weil wir aus dem egoistischen Verlangen zu empfangen nicht verstehen wie dieses Model, diese Form für das Verlangen des Gebens sein soll und wie wird das Verlangen zu geben aus den verbundenen Verlangen zu empfangen erbaut.

Sogar wenn wir verstanden hätten, dass wir uns vor anderen annullieren sollen und ein Ganzes werden sollen, auch wenn sich jeder über sich selber erheben könnte und wir alles, was Rabash gesagt hat ausführen; würden wir trotzdem keine Übereinstimmung der Eigenschaften mit dem Schöpfer erreichen, weil wir alle die Verlangen für sich selber zu empfangen sind.

Wir brauchen das Leuchten von oben auf unsere Anstrengungen und dann, nachdem wir zusammen mit dem Schöpfer arbeiten, werden wir das Verlangen zu geben erreichen. Von uns aus machen wir alles mögliche und Er gibt von Sich das, was wir brauchen. Nur so werden wir erfolgreich sein.

***

Wenn ihr die Gruppe segnet und Wärme und Verbindung fühlt, sprecht ihr darüber, wofür ihr diese Wärme und Verbindung braucht? Wie vereinigt ihr euch und wendet euch zusammen an den Schöpfer?

Was für eine Reaktion erwartet ihr vom Schöpfer? Auf welche eurer Wünsche und Bedürfnisse? Was heißt „wir hatten keine Zeit übrig, um uns an den Schöpfer zu wenden“? Wozu trefft ihr euch dann?

– Nicht dass wir keine Zeit hatten, wir empfanden eine große Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer.

– Es ist nicht genug.

– Es ist unklar, um was wir uns am effektivsten bemühen können?..

– Wir wissen es doch, ums Gebet. Zuerst sollt ihr dankbar sein und den Schöpfer segnen für alles, was Er tut – es steht in vielen Originalquellen geschrieben und am Ende – die Überzeugung, dass ihr alles, um was ihr bittet, auch erhalten werdet. Aber dazwischen sollte jede Menge von den Bitten liegen, alle Arten von Ansprüchen über das, was wir in der Gruppe brauchen, über das, was uns fehlt. Findet es heraus. Das ist ähnlich wie ihr neues Essen kostet und beginnt festzustellen, was darin fehlt, und bittet darum, dass es so zubereitet wird, wie ihr es wollt. Ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll…

Kurz gesagt, ihr müsst zusammen herausfinden, was euch dafür fehlt, um dem Schöpfer ähnlich zu werden. Auch wenn ihr es nicht genau wisst, es ist egal, ihr sollt es versuchen. Der Schöpfer hört eure Worte nicht – Er hört euer Chissaron und weiß schon, was euch fehlt. Deshalb sollt ihr es die ganze Zeit versuchen, es ist sehr wichtig.

Besprecht ihr bei euren Treffen, wie wundervoll alles ist, wir stark ihr miteinander und sogar mit dem Schöpfer verbunden seid? – Nein, Er wartet auf eure Bitten. Wir befinden uns ja in der „Schöpfer‘ Arbeit“, Er muss arbeiten, gebt ihm dieses Vergnügen! Es ist nur unter der Bedingung möglich, dass man eine Stelle öffnet und sagt: „Mir fehlt es“. Für einen liebenswürdigen Menschen ist es ein Vergnügen, dem Geliebten zu geben, es ist wie eine Kuh, die füttern möchte.

Daher sollt ihr darüber nachdenken, dass all eure Beziehungen auf dieser Grundlage aufgebaut sind.

Und auch, wenn ihr eure Treffen 2-3 mal am Tag plant, sollt ihr im Voraus wissen, worüber ihr reden wollt, worum ihr bitten werdet. Dafür braucht ihr euch nicht gegenseitig kontaktieren, jeder denkt vor dem Treffen darüber nach, was sein Beitrag wäre, um die richtige Bitte, das richtige Gebet, richtige Dankbarkeit gemeinsam zu erschaffen.

Artikel des Tages vom 8.8.2018

Verstärkst du deine Abhängigkeit von der Gruppe? Sind alle deine Bemühungen darauf ausgerichtet, dich mit der Gruppe zu vereinigen? Was ist deine Aufgabe? Die Korrektur des gebrochenen Kli. Strebst du nach Vereinigung? Förderst du die Vereinigung in der Gruppe? Siehst du, dass nichts passiert? Du verzweifelst an deiner Kraft, dass du die Vereinigung nicht förderst; auch wenn du um eine Vereinigung durch die Gruppe bittest, hilft es nicht.

Aber letzten Endes, wie es geschrieben steht „Und die Söhne Israels schrieen auf von der Arbeit“. Das heisst, dass die ganze Gruppe, der ganze Zehner danach schreit, dass der Schöpfer sie miteinander verbindet, was der Auszug aus Ägypten bedeutet, und es beginnt sich zu enthüllen. Das ist schon der Lauf durch die Wüste. Man ist nicht in der Lage, es von alleine zu begreifen – alles hängt davon ab, wie man spielt. Im Spiel wächst ein Kind auf. Weiterlesen

Kongress in Rom (2018) – Alle Lektionen

Kongress in Rom 2018, Lektion 0

Kongress in Rom 2018, Lektion 1

Kongress in Rom 2018, Lektion 2

Kongress in Rom 2018, Lektion 3

Kongress in Rom 2018, Lektion 4

Kongress in Rom 2018, Lektion 5

Kongress in Rom 2018, Ravs Gespräche mit Frauen

spirituelle Funken

Eine Medizin für die ganze Menschheit

Baal HaSulam und RABASH stellten eine Medizin gegen das Ego bereit, welches uns voneinander entfernt und das die Ursache von Trennung, Abneigung und gegenseitigem Hass zwischen uns ist. Mit Hilfe dieser Medizin können in der Welt alle Leiden behandelt und geheilt werden und wir können tatsächlich zu „einem Menschen mit einem Herzen“ werden. Wenn die Menschen lernen, wie sie sich verbinden können, werden sie zwischen sich eine höhere Kraft entdecken. Die höhere Kraft ist eine spezielle Kraft der Liebe und Verbindung.

 

Artikel aus dem Laitmanblog: Rabash – Rabbi Baruch Shalom HaLevi Ashlag

 

Unterschied zwischen Kabbala und Religion (Rom 2018)

Dr. Michael Laitman erläutert den Unterschied zwischen Kabbala und Religion.

Ein unüberwindliches Gesetz

Wenn wir jemanden um Hilfe bitten, der da oben im Himmel ist, werden wir damit nicht unsere Eigenschaften korrigieren. Wir müssen zu dem beten, was in unserem fortschrittlicheren Zustand existiert, unserem „Höheren“. Wir sagen: „Mein besser korrigierter Zustand, ich möchte mich mit dir verbinden; du bist Gott für mich.“

Wer ist dieses „du“? Ich bin es, wenn ich mehr liebe, gebe und mehr mit anderen verbunden bin.

Es ist vergleichbar mit einem Kind, das Pilot spielt. Es stellt sich das Cockpit vor, fliegt sein Flugzeug über das Haus seiner Mutter und winkt ihr zu. Das Kind stellt sich sich selbst in einem fortgeschrittenen Zustand vor. Es stellt sich niemand anderen vor. So sollten wir nach unserer höheren Stufe streben.

Wenn wir so denken, werden wir keine Fehler machen. Wenn wir anders denken, beten wir zu einer Wand. Seit Jahrtausenden betet die Menschheit vergebens zum Himmel. Wir erwarten, dass der Schöpfer uns bemitleidet, aber nichts geschieht. Die Situation wird jeden Tag schlimmer und bedrohlicher.

Es ist Zeit für uns, aufzuwachen und zu erkennen, dass nichts Gutes passieren wird, bis wir uns selbst verändern. Alles hängt nur davon ab, die menschliche Natur entsprechend der Höheren Natur – der Natur der Liebe und des Gebens, zu korrigieren.

Aus „A Glimpse of Light“, The Basics Of The Wisdom Of Kabbalah, von Michael Laitman

Die großen Kabbalisten im Laufe der Zeit

GROSSE KABBALISTEN IM LAUFE DER GESCHICHTE

In Kabbala-Büchern gibt es eine besondere Kraft: Jeder, der sie unter der richtigen Anleitung studiert, kann den spirituellen Grad des Autors erreichen. Deshalb ist es wichtig, dass wir wissen, welche Bücher wir studieren sollen. Es gibt viele Kabbalabücher, die in verschiedenen Stilen und Formen geschrieben sind und von Kabbalisten auf verschiedenen Stufen der Erlangung geschrieben wurden. Wir wissen jetzt, welche der Bücher uns helfen, in die spirituelle Welt einzutreten, und welche von ihnen uns wie ein Leitfaden führen, der für einen Menschen bestimmt ist, der in einem fremden Land verloren ist. Weiterlesen

Zitate zum Schlafengehen…

Rabash – 2. Brief 40

Für die Liebe gilt „Kauf dir einen Freund.“ Mit anderen Worten, durch Handlungen kauft man das Herz eines Freundes. Und selbst wenn er sieht, dass das Herz seines Freundes wie ein Stein ist, ist das keine Entschuldigung. Wenn er fühlt, dass er geeignet ist, sein Freund in der Arbeit zu sein, dann muss er ihn durch Handlungen kaufen. Jedes Geschenk, das er seinem Freund gibt, ist wie eine Kugel, die eine Vertiefung in dem Stein bewirkt. Und obwohl die erste Kugel nur den Stein ankratzt, macht die zweite Kugel bereits eine Kerbe, wenn sie dieselbe Stelle trifft, und die dritte macht eine Delle. Und durch die Kugeln, die er wiederholt schießt, wird die Delle zu einer Vertiefung im Herzen seines Freundes, wo alle Geschenke zusammenkommen. Und jedes Geschenk wird zu einem Funken der Liebe, bis sich alle Funken der Liebe in der Höhle des steinigen Herzens ansammeln und zu einer Flamme werden. Der Unterschied zwischen einem Funken und einer Flamme ist, dass dort, wo Liebe ist, eine Offenbarung stattfindet, was eine Offenbarung an alle Völker bedeutet, dass das Feuer der Liebe in ihm brennt. Und das Feuer der Liebe verbrennt alle Übertretungen, denen man auf dem Weg begegnet.

 

Rabash. Artikel Nr. 738, „Ein Bündnis von Salz“

„Bei all deinen Gaben sollst du Salz hinzugeben.“ Dies ist der Bund des Salzes, der ein Bund gegen den Verstand ist, denn wenn man gute Dinge von seinem Freund nimmt, sollten sie einen Bund schließen. Ein Bund ist gerade dann notwendig, wenn jeder Einzelne Forderungen und Klagen gegen den anderen hat und sie in Wut und Trennung geraten können. Zu dieser Zeit verpflichtet sie der Bund, die Liebe und Einheit zwischen ihnen aufrechtzuerhalten, denn die Regel ist, dass, wann immer jemand den anderen verletzen möchte, er sich daran erinnern kann, an den Bund zu denken, den sie miteinander geschlossen haben. Dies verpflichtet sie, die Liebe und den Frieden zu bewahren. Das ist die Bedeutung von „Auf all deinen Gaben sollst du Salz hinzugeben“, was bedeutet, dass jede Annäherung an das Werk des Schöpfers durch einen Salzbund erfolgen sollte, da dies die ganze Grundlage ist.

 

Zitate zum Schlafengehen…

1. Maor VaShemesh, VaYechi

Die Essenz der Versammlung besteht darin, dass jeder in einer Einheit ist und dass alle nur ein Ziel haben: den Schöpfer zu finden. In jedem Zehner ist die Shechina [Göttlichkeit]. Natürlich, wenn es mehr als zehn sind, dann gibt es auch mehr Enthüllung der Shechina. So sollte sich jeder mit seinem Freund versammeln und zu ihm kommen, um von ihm ein Wort über das Werk des Schöpfers zu hören und wie man den Schöpfer findet. Er sollte sich vor seinem Freund annullieren, und sein Freund sollte das gleiche ihm gegenüber tun, und das sollten auch alle tun. Wenn die Versammlung in dieser Absicht ist, dann gilt „Mehr als das Kalb saugen möchte, will die Kuh stillen“, und der Schöpfer nähert sich ihnen und Er ist mit ihnen, und eine große Barmherzigkeit und Gutes und offenbarte Güte werden über die Versammlung Israels kommen.

2. Rabash, Brief 40

Nur wenn beide das Geschenk und nicht Almosen im Sinne haben, stoßt jeder durch die Reibung der Herzen, auch wenn es Felsenberge sein mögen, Wärme aus den Wänden seines Herzen, und die Wärme entzündet Funken der Liebe, bis sich daraus die Kleidung der Liebe formt. Dann bedecken sich beide mit der gleichen Decke, eine einzige Liebe umringt und ummantelt sie also, denn es ist bekannt, dass Dwekut (Anhaftung) zwei Dinge zu einem Ganzen vereint.

Und während der Mensch beginnt, die Liebe seines Freundes zu spüren, erwachen in ihm Freude und Genuss. Denn dies ist die Regel: Eine Neuerung ist unterhaltsam. Dass der Freund ihn liebt, ist nämlich eine neue Sache für ihn, da er immer weiß, dass nur er allein für sein Wohl sorgt, und dass es ihm gut gehe. Sobald er aber entdeckt, dass sein Freund sich um ihn sorgt, erweckt dies maßlose Freude in ihm, und schon kann er nicht mehr für sich selbst sorgen, denn der Mensch kann nur da Anstrengungen unternehmen, wo er Genuss verspürt. Da er jedoch beginnt, es zu genießen, für seinen Freund zu sorgen, hat er keinen Raum mehr, um sich um das Eigene zu kümmern.

Zu wem bete ich?

„Der ist Mensch eine kleine Welt „, steht im Sohar geschrieben. Wenn alles in mir ist, an wen sollte ich eigentlich mein Gebet richten?

Wir wenden uns nach innen, an uns selbst, weil die ganze Wirklichkeit in uns ist. Wo ist Gott und wer ist Er? Gott ist ein Konzept, das sich auf eine spirituelle Eigenschaft bezieht, die tief in uns existiert und „Seir Anpin“ genannt wird. Gegenwärtig ist sie vor uns verborgen und wir müssen sie offenbaren. Der Begriff, Bore [Schöpfer], lenkt uns auch nach innen – Bo [komm] Re’eh [sehen]. Es bedeutet: Erhebe dich über dein Ego und du wirst den Schöpfer in dir sehen.

Es gibt zahlreiche Ebenen in uns. Jedes Mal, wenn wir nach Veränderung streben, wenden wir uns einer höheren Ebene in uns zu, die immer noch verborgen ist, und fordern Unterstützung für die untere Ebene. Es heißt „nach oben wenden und Hilfe empfangen“. Wir wenden uns der höheren Stufe in uns zu, die wir erreichen möchten und von der wir die korrigierende Kraft erhalten wollen. Die Ähnlichkeit zum Schöpfer entwickelt sich in unseren korrigierten Eigenschaften. Dies lehrt die Weisheit der Kabbala – dass der Schöpfer in unserem „inneren Licht“ offenbart wird.

Wir werden nur in Richtung Einheit mit dem Schöpfer gehen, wenn wir uns der Wahrnehmung der Wirklichkeit auf diese Weise nähern: Dass der Schöpfer in uns verborgen existiert; aber wir wollen zu Ihm „durchdringen“ und Ihn mit unserer Innerlichkeit festhalten.

Aus „A Glimpse of Light“, The Basics Of The Wisdom Of Kabbalah, von Michael Laitman