Liebe, Liebe, Liebe

Der vollendete Begriff

Ein Mensch liebt vollendet, wenn er die Wünsche und Sehnsüchte des anderen so fühlen kann, als wären sie seine eigenen. Wenn ein Mensch zu so einer spirituellen Stufe aufsteigt, spürt er das wahre und vollkommene Konzept der Liebe.

Bedingungslose Liebe

Wenn man einen anderen liebt, ohne einen persönlichen Vorteil zu erwarten, nennt man dies „bedingungslose Liebe“. Es ist ein sehr hoher spiritueller Grad. Den Weg dorthin zeigen uns die authentischen kabbalistischen Bücher. Während des Studiums erweckt ein Mensch die Wirkung des Höheren Lichts und erklimmt stufenweise den Weg, der zur Empfindung der bedingungslosen Liebe führt. Weiterlesen

„Lehrbuch der Kabbala“ in neuer Auflage wieder verfügbar!

Wir freuen uns nach langer Wartezeit die Neuauflage des grundlegenden Studienbuches in deutscher Sprache „Lehrbuch der Kabbalah“ anzukündigen.

Das Buch wird voraussichtlich ab dem 21. Juni 2019 HIER verfügbar sein. Es kann ab sofort bestellt werden.

Artikel des Tages von Juni 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb an der einen oder anderen Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist. Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

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Artikel des Tages Sonntag, 30.06.2019

Im Grunde genommen ist das, was uns offenbart wird, nicht so schwierig. Ich muss mich an einem Gebilde namens „Zehner“ beteiligen, und wenn ich mich richtig einschalte (und man muss herausfinden, was richtig ist, unter welchen Bedingungen und im Allgemeinen, was es bedeutet, sich “ in den Zehner einzuschalten“), bereite ich mich auf ein Treffen mit dem Schöpfer vor. Und dann fange ich an, im Zehner eine Lupe zu sehen, wo ich den Fokus auf den Schöpfer lenke und anfange, Ihn zu sehen und zu erkennen. Und dann ist alles einfach – ich, der Zehner, der Schöpfer.

Wenn ich mehr von Ihm enthüllen will, muss ich ein größeres Gerät namens „Zehner“ erwerben. Was bedeutet „größeres“? – Es werden mehr Elemente in den Zehner geben, und sie werden auch an der Schaffung dieses Fokus, der Konzentration, teilnehmen. Sie werden zu „einem Herzen“ und dann wird der Schöpfer in größerem Maße offenbart. Und so immer mehr, bis sich alle Kreise aller Beteiligten zusammenschließen, und wir alle zu einer einzigen Einheit werden, der ganze Kli der Menschheit.

Dementsprechend wird der Schöpfer völlig offen sein für diejenigen, die versuchen, sich auf diese Weise in Bezug auf den Zehner, dieser HaWaYaH zu annullieren. Für diejenigen, die diese HaWaYaH aus allen Lebenden in dieser Welt aufbaut. Deshalb heißt es: „ihr habt Mich erschaffen“, denn der Schöpfer existiert wirklich nicht, außer dem richtigen Ergebnis der Teilnahme aller.

Deshalb müssen wir versuchen, dieses „Gerät“ in Aktion zu sehen, zu erkennen, dass es uns zur Verfügung steht, und wir sind verpflichtet, es zu benutzen und uns nicht auf verschiedene andere Aufgaben zu „zerstreuen“. Im Gegenteil, alles, was geschieht, wird nur dazu angezogen, der Kli, den Zehner zu erbauen. Durch den Zehner erreiche ich die Offenbarung des Schöpfers.

Eigentlich sollte ich mich die ganze Zeit darin befinden. Ich werde den Fokus nicht einstellen können, wenn ich das Bild des Schöpfers nicht hierher bringe, auf was werde ich mich sonst fokussieren? Das heißt, zuerst muss es hier den  Schöpfer geben, und dann, wenn ich den Fokus auf Ihn lege – wenn ich kein Objekt habe, auf das ich mich fokussiere, hat es keinen Sinn „die Linse zu drehen“, ich muss wissen, im Bezug auf was ich das tue. Das heißt, der Schöpfer sollte hier sein, und ich bin derjenige, der „die Linse dreht“.

Um die dritte Stufe zu erreichen, d.h. den Schöpfer hinter der Gruppe zu sehen, muss ich sein Bild in die zweite oder erste Stufe bringen, d.h. versuchen, ihn innerhalb der Gruppe zu sehen?

Ja. Und was machst du?

Vielleicht hat es etwas mit der Ähnlichkeit der Eigenschaften zu tun?

Du musst dir die Gruppe in perfektem Zustand, in perfektem Zusammenspiel vorstellen und du solltest wollen, dich dem idealen Zustand aus dem realen Zustand her annähern.

Denn, dank der Suche, die „liebe deinen Nächsten“, Liebe zu deinen Freunden genannt wird, wirst du erreichen, dass dein Fokus, deine Eigenschaften, Wünsche, Gedanken – alles wird so werden, dass du diesem Unbekannten näher kommst und wirklich die Eigenschaft offenbart, die als „Schöpfer“ bezeichnet wird.

Aber es ist eine Eigenschaft, die in die Gruppe eingekleidet wird, wenn sie in die richtige Verbindung dank Anstrengungen kommt. Und die Essenz der richtigen Vereinigung ist das, was sich in dieser richtigen Vereinigung als Füllung offenbart. Das wird „der Schöpfer“ genannt.

Der Schöpfer ist das Ergebnis der Klärung, wenn wir den Fokus gefunden haben. Tatsächlich richten wir den Fokus auf Ihn, wir können es nicht gezielt auf Ihn richten, wir können es aber auf die Gruppe richten. In dem Maße, in dem wir die Gruppe in den idealen, vollkommenen Zustand bringen – in diesem Maße offenbaren wir die Form des Schöpfers.

 

Artikel des Tages Donnerstag, 27. 06.2019

Welche Art von Arbeit machen wir mit den Freunden, die nicht jeden Tag kommen, um unsere Zehner zu vervollständigen? Wenn Zehner solche geschwächten Freunde haben, mal einer, mal ein anderer, befinden wir uns nicht immer in der Einheit, Verbindung, Spannung, weil wir das Gefühl haben, dass, wenn wir uns trennen, dass die Anziehungskraft zum Ziel verschwindet. Wenn wir uns vereinen, jeder hilft dem anderen und weckt ihn auf. Ist das Problem des Zehners selbst? Schließlich müssen wir dafür sorgen, dass alle Freunde, die nicht konsequent sind, trotzdem kommen und teilnehmen.

Haben Sie das Gefühl, dass hier etwas anderes gemacht werden kann?

Wir müssen den Zehner auf dem Weg, den wir jetzt gehen, stärken. Zumindest müssen wir zu dem Punkt kommen, an dem ein Zehner die Abhängigkeit von jedem einzelnen spüren wird. Und jeder wird spüren, dass, wenn er nicht von einem Zehner abhängig ist, er vom Wagen fällt. Wie können wir alle Zehner perfekt sehen? Habt ihr irgendwelche Ideen, Gedanken, was man tun kann? Das hält uns auf dem Weg. Sprecht unter euch darüber und hört dann zu, was ihr tun könnt.

Wie können wir unsere Arbeit im Zehner nutzen, um sicherzustellen, dass der immer perfekt ist – tagsüber, im Unterricht, beim Essen – überall, damit wir uns nicht trennen? Das ist ein Kli, und ohne das Gefühl, dass es vereint und verbunden ist, gibt es keine Chance, den Schöpfer darin zu enthüllen. Was fehlt uns, um den Zehner perfekt zu sehen – zuerst physisch und dann auch innerlich?

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Was ist die Gleichbehandlung von Freunden im Zehner, die ich anstreben muss? Wie wird diese Gleichberechtigung zum Ausdruck gebracht?

Nachdem ich jeden so behandele, damit ich meine Einstellung zu ihm ergänze und sehe, dass mein Zehner homogen ist, weil ich mich selbst ausgleiche. Der eine ist schlauer, der andere loyaler, und der dritte ist schneller – ich rede hier über materielle Eigenschaften, aber alles ist vermischt. Ich muss meine Sichtweise ergänzen, damit ich jeden einzelnen perfekt sehe – er ist das Beste für mich, und es gibt nichts, was ich ihm hinzufügen kann. Indem ich alle auf diese Ebene erhebe, korrigierte ich mich selbst, so dass ich die Unvollkommenheiten nicht merke. Ich habe mich selbst korrigiert, und jetzt, indem ich sie auf ein scheinbar perfektes Niveau gebracht habe, sind sie für mich wie ein perfekter, korrigierter Zehner. Und soweit ich in ihn verwickelt bin, dringe ich in den Schöpfer ein, der in ihnen ist. Er schätzt sie, unterstützt sie und spürt, dass dank der Tatsache, dass ich sie auf gleicher Ebene miteinander verbinde, öffne ich die Tür zum Schöpfer, sehe Ihn, enthülle Ihn.

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Die Verbindung zwischen dem Tatsächlichen und dem Erwünschten befindet sich im Schöpfer. Deshalb stelle ich mir vor, was das Tatsächliche ist. Ich bespreche mit meinen Freunden, was das Erwünschte ist und dann wenden wir uns gemeinsam an den Schöpfer. Es ist wünschenswert, dass es zwischen uns eine Übereinstimmung gibt, sowohl über das tatsächliche als auch über das Gewünschte. Dann wird das Gebet zum Schöpfer vom ganzen Zehner sein.

Es stellt sich heraus, dass bei unseren Treffen unsere ganze Arbeit in den Zehn darin besteht, mit dem Tatsächlichen und Gewünschten für Übereinstimmung und zum Schöpfer zu beten? 

Wunderschön! Innerhalb von 5 Minuten werdet ihr sehen, dass dies ausreichend für euch ist. Es wird zu einer Vereinigung zwischen euch und Ihm führen. Es gibt nichts anderes. Das ist die spirituelle Handlung, die ihr immer wieder tun müsst.

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Man muss in die Einheit investieren, damit alle eins sind, damit uns plötzlich klar wird, dass dieses „Eins“, der Verbindung zwischen uns, der Schöpfer ist. Dies ist nicht die Gruppe, nicht die Verbindung zwischen uns, sondern, wir spüren noch tiefer, dass die Essenz der Verbindung zwischen uns, der Schöpfer ist.

 

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 26.06.2019

Wir haben eine sehr gute Vorbereitung von oben erhalten, die Spaltung der Seele, und dank der Tatsache, dass wir die Zehner haben, können wir das Bedürfnis nach der Größe und Wichtigkeit des Schöpfers entwickeln. Indem wir uns dabei gegenseitig helfen, können wir das Licht hervorrufen, das zur Quelle zurückführt. Wenn jeder von seinen Freunden beeindruckt ist, erhält er von ihnen ein Chissaron für die Größe des Schöpfers, auch in Form eines einfachen Wettkampfes – aus Neid, Ehrgeiz, Streben nach Vergnügen – aber er strebt immerhin danach und erweckt dadurch das Licht, das zur Quelle zurückführt. Wir können dieses Licht hervorrufen, auch wenn wir uns noch in Absichten, Wünschen, Bestrebungen, Zweifel befinden, die natürlich nicht rein sind, aber es spielt keine Rolle.

So versteht eine Mutter ihr Baby, auch wenn es nicht bitten oder sprechen kann, sie spürt, was es braucht. Ebenfalls genügt es, wenn wir von unserem Ego aus schreien und bitten: Hilf uns, gib uns, wir wollen es! Und obwohl wir die Größe und Wichtigkeit des Schöpfers aus egoistischen Gründen wünschen, werden diese egoistischen Motive von oben als Bedürfnisse akzeptiert – man kann nichts tun, im Moment ist es so. Aber wenn wir uns an den Schöpfer aus der Gruppe wenden und jeder von uns sich ein wenig zurückzieht, so erwecken wir das Licht, das zur Quelle zurückführt, auch wenn wir uns an Ihn aus Neid, aus dem Wunsch nach Genuss und Ehre wenden. Es wirkt auf uns und wir beginnen allmählich das Bedürfnis nach der Größe des Schöpfers, das Chissaron für Seine Wichtigkeit, sowie die Größe des Schöpfers an sich zu spüren.

Es leuchtet ein wenig für uns und wir können einschätzen, inwiefern es jeden rettet. Ich fühle, dass dies das Einzige ist, was fehlt, und es gibt nichts anderes, als die Größe von mir selbst, von meinem Ego, wenn ich mich ständig um mich selbst kümmere, gegen die Größe des Schöpfers zu tauschen, um mich durch die Gruppe um Ihn kümmern zu können. Natürlich muss ich es zuerst mit dem Zehner und danach mit Ihm tun. Dank dessen gehe ich von der materiellen zur spirituellen Stufe über, vom Empfangen zum Geben. Mit anderen Worten, das Konzept der Größe des Zehners und dadurch der Größe des Schöpfers ist ein Hebel, mit dem ich mich buchstäblich vom Materiellen zum Spirituellen erhebe.

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In dem Maße, wie der Zehner wichtiger und mächtiger als ich im spirituellen Sinne ist, in diesem Maße erkenne ich, wie wichtig mir die Größe des Schöpfers ist, wie sehr ich sie brauche.

Wenn wir versuchen, uns gegenseitig die Größe über die Verhüllung zu geben, heißt das dann, dass wir ein Floß bauen?

Dann fange ich an, mein Leben als ein Floß zu sehen, das die Ebbe und Flut spürt, Aufstiege und Abstiege in der Wichtigkeit des Schöpfers.

So kann ich tagsüber sehen, wie sehr ich mich in diesen Gezeiten befinde, indem ich nach der Vereinigung mit meinem Zehner, mit meinen Freunden verlange?

Trotz der ständigen Abstiege, Stürze und Verwirrungen in Bezug auf die Größe des Schöpfers beginne ich, alles in meinem Leben nur in Bezug auf die Größe des Schöpfers zu messen: wie wirksam es ist, inwieweit es sinkt oder aufrichtig hält – nur in Bezug auf diesen Aspekt. Wenn ich dies die ganze Zeit über auf einem bestimmten Niveau halten kann, betrete ich die spirituelle Leiter. Aber es kommt auch darauf an, wie sehr ich an den Zehner angehaftet bin, denn ich kann alleine nicht widerstehen, so entsteht kein Kli.

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Wir müssen verstehen, dass wir ein Bedürfnis nach Chissaron entwickeln müssen. Ich habe kein Chissaron für die Größe des Schöpfers, sondern nur für die Größe von mir selbst: ich will groß sein, alles begreifen, verstehen, fühlen – und alles nur ich. Wie kann ich so tun, dass ich eine Null werde oder mich gar nicht existent mache, und nur die Fürsorge für den Schöpfer mich füllt? Das ist im Grunde das spirituelle Kli. Versucht darüber nachzudenken, wir sind nicht weit davon entfernt. Wir hatten schon zum Teil diese Empfindungen gehabt, wir müssen sie nur ordnen, zusammenfügen und zielgerichteter daran zu arbeiten. Wenn ich den Schöpfer anstelle von mir selbst fühlen will, so dass Seine Größe den gesamten Horizont abdeckt, ist dies für mich der begehrteste Zustand.

 

Artikel des Tages Dienstag 25.06.2019

Normalerweise betrachten wir unseren Zustand nicht als Aufstieg, aber wenn wir darüber nachdenken, dass die ganze Welt eine Verhüllung darstellt (deshalb wird sie auf Hebräisch „Olam“ genannt, von dem Wort „aalama“ – Verhüllung), dann müssten wir uns wahrscheinlich in einem hohen, erhabenen Zustand halten. Schließlich hat sich in der Realität um uns herum nichts verändert, außer der Verhüllung. Es ist der Schöpfer, der auf diese Weise mit uns spielt und bewusst diese Verhüllung aufbaut, damit wir das Phänomen der Schöpfung mit Respekt behandeln, d.h. wir sind in einer Verschmelzung mit Ihm, in einer Welt voller Gutem. Und wir müssen uns bemühen zu Ihm zurückzukehren, um diese Verhüllung aus unseren Sinnen zu entfernen.

Verhüllung heißt der böse Anfang, unser Ego. Deshalb geht ein Mensch in dem Maße voran, in dem er sich bemüht, auf der einen Seite, in einem perfekten Zustand zu sein, wie in der Endkorrektur (soweit er es sich vorstellen kann), und, auf der anderen Seite, sich Mühe gibt, diesen Zustand in allen seinen Sinnesorganen offenbaren zu lassen, wie es geschrieben steht: „Lasst alle meine Knochen sagen“.

Wir müssen versuchen, dies zu tun, und dann werden wir mehr Kraft, Energie und Stimmung haben, um den wahren Zustand zu erreichen, in dem „es niemanden außer Ihm gibt“, der gut und Gutes tuend ist und das ganze Universum füllt, und wir befinden uns in der Verschmelzung, Vereinigung mit Ihm. Und nur eine kleine „Wolke“ verdeckt unsere Wahrnehmungsorgane und verhindert, dass wir es spüren. Und wir dürfen uns nicht vor dieser „Wolke“, vor diesem bösen Anfang, den der Schöpfer bewusst geschaffen hat, beugen, sondern nämlich versuchen, diese Verhüllung weg zu drängen. Um dies zu tun, müssen wir Übungen machen.

 

Die Frage für das Seminar: Wie „entfernen“ wir die Verhüllung aus unseren Wahrnehmungsorganen und fühlen uns korrigiert, indem wir die Vereinigung  zwischen uns bis zur Liebe offenbaren und in dieser Vereinigung den Schöpfer enthüllen und uns mit Ihm verbinden, in dem Maße wie wir miteinander verbunden sind?

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Wie können wir, wenn wir versuchen, die Verhüllung zu überwinden, uns davon abhalten, sie zu beseitigen, denn dann werden wir in der Enthüllung des Schöpfers wie Engel, wie Tiere sein? Wir müssen sie behalten, damit sie uns hilft, „Bnei Adam“ (Menschen) zu sein, d.h. auf einer höheren Stufe im Verhältnis zum Tier zu stehen. Schließlich folgt das Tier einfach den Naturgesetzen, den Gesetzen des Schöpfers, und die Verhüllung erlaubt uns nicht, die Gesetze des Schöpfers zu erfüllen – nur die Gesetze der Verhüllung.

Wie können wir die Verhüllung auf uns zurückbringen um den Zustand der Trennung vom Schöpfer zu bewahren, um Seinen Gesetzen nicht instinktiv, sondern aufgrund Seiner Größe, über die Verhüllung zu folgen, so dass die Verhüllung zu unserem Bildschirm wird? Und über die Verhüllung stellen wir uns vor, dass wir dem Schöpfer ähnlich sind  – dann werden wir „Bnei Adam“ genannt.

Der Schöpfer offenbart sich nicht auf die Weise, als würde Er uns zu irgendetwas verpflichten, wir schaffen selbst sein Abbild, die Form von Adam – des Menschen, der dem Schöpfer ähnlich ist.

Wie wandelt sich die Verhüllung für uns zu einem trennenden und zu einem enthüllenden Bildschirm um?

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Hört euch die ersten 10 Minuten der ersten Lektion an, in der ich über einen gewissen Zustand sprach, eventuell kommen wir ihm allmählich näher. Dies gilt auch gewissermaßen für die zweite Einschränkung (Zimzum Bet) – die Kombination von Malchut und Bina. Das sind so kleine Ansatzpunkte, und wir werden sie allmählich begreifen.

 

 

Artikel des Tages von Montag, 24.06.2019

Wir wissen und hören seit mehreren Tagen, dass das Wichtigste in unserer Arbeit darin besteht, dem Aufstieg den Mangel an Größe des Schöpfers hinzuzufügen, den wir bei dem Absturz spüren. Deshalb nennen wir diese Zustände „Abstieg“ und es fehlt die Größe des Schöpfers in unseren Augen, wie man sagt: „Es gibt keinen Schöpfer in mir“.

Es ist uns klar, dass wir die Höhen und Tiefen von oben bekommen und ich denke, jeder spürt es bereits. Es hängt nicht vom  Menschen ab wie er mit beiden Zuständen arbeitet, aber es hängt von ihm ab wie er das „Minus“ verbindet, die Abwesenheit der Größe des Schöpfers in ihm mit dem „Plus“, mit der Größe des Schöpfers, die ihm gegeben wurde, als er ein wenig Leuchten zu spüren bekam. Und er selbst vermittelt den Mangel an Majestät des Schöpfers – wie er Ihn wieder spürt, prüft, bewertet, mitnimmt und verbindet mit seinem gegenwärtigen Gefühl der Majestät des Schöpfers, das er erhalten hat. Genau diese Arbeit hängt von dem Menschen ab, alles andere kommt von oben.

Jetzt müssen wir versuchen, diese Kunst so schnell wie möglich zu erlernen – die Stürze und Aufstiege nur in Bezug auf die Größe des Schöpfers zu unterscheiden, und nicht in Bezug auf andere Empfindungen, um die ganze Tiefe des Mangels bezüglich der Größe des Schöpfers in der Abwesenheit Seiner Lenkung zu spüren: „lass alle meine Knochen sagen „, wenn es keine Größe des Schöpfers gibt, und wenn ich mit Seiner Größe erfüllt bin. So müssen wir zwischen diesen beiden  Schattierungen unserer Wahrnehmung arbeiten.

In jedem Zustand sollten wir tagsüber  versuchen, nach diesem Parameter – die Größe des Schöpfers – zu leben, indem wir prüfen, ob Er in uns vorhanden ist: mehr oder weniger. Und wenn  er weniger vorhanden ist, nicht zustimmen, sondern versuchen, zu einem Zustand zu kommen, in dem ich existiere nur um zu spüren, wie die Größe des Schöpfers mich mit seiner Kraft erfüllt, und sich immer  darum kümmern , dass sie mich im Leben führt.

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Ich sorge dafür, dass dies von allen anerkannt wird, und jeder ist es gewohnt, dass es notwendig ist, sein Leben in Bezug auf die Größe des Schöpfers zu messen: ob es mehr oder weniger präsent ist. Absolut in allem – in jedem Satz, den ich gesagt habe, in jeder einfachen körperliche Handlung, die ich ausführe, als ob ich es die ganze Zeit eilig hätte, die Größe des Schöpfers noch mehr zu erleben. Das ist mein Ziel, mein Streben und um den Rest kümmere ich mich nicht, alles ist zweitrangig, und zwar derart, dass ich auf der Suche nach der Größe des Schöpfers diese Welt verliere und buchstäblich in eine andere Welt, in eine andere Dimension eintrete – und es ist wichtig, weil ich mit dem Höheren vereint bin. Aber diese Welt verschwindet nicht, durch sie erhebe ich die Zustände des Mangels für die Größe des Schöpfers, die jedes Mal vom Sturz zum Aufstieg führen.

Wie können wir überprüfen, ob es zwischen uns in Zehnern eine Balance der Wichtigkeit des Schöpfers gibt?

Ich möchte damit bei der Arbeit in den Zehnern noch nicht anfangen, denn dann werden wir alles vergessen.

Ich muss mich trainieren, das Maß der Größe des Schöpfers in meinen Augen ständig zu überprüfen, ich persönlich muss vor mir ein Problem haben – die Größe des Schöpfers, die Größe des Schöpfers, die Größe des Schöpfers – die ganze Zeit. Wenn ich daran gewöhnt bin, muss ich die Gruppe einbeziehen, damit die Gruppe mich bildet, sich ständig um die persönliche, private Größe des Schöpfers zu kümmern, d.h. von meinen Freunden beeindruckt zu sein. Ich brauche eine Gruppe von Menschen, die mich die ganze Zeit „antreiben“ und sich um die „Größe des Schöpfers in meinen Augen“ zu kümmern.

Wenn jeder einen solchen Eindruck gewinnt und sieht, dass wir nur in diesem Zusammenhang unsere Zustände überprüfen – können wir anfangen uns der Gruppe anzuschließen, um eine gemeinsame Größe des Schöpfers zwischen uns zu schaffen. Und dann betreten wir dieses „Floß“, über das wir gesprochen haben.

Wenn wir jetzt darauf einsteigen, bin ich mir nicht sicher, ob es nützlich ist oder im Gegenteil, es wird die Größe des Schöpfers aufheben. Lasst uns an der ständigen Notwendigkeit der Größe des Schöpfers zwischen uns arbeiten, damit wir uns gegenseitig unterstützen, damit jeder von uns persönlich dafür sorgen kann, dass unsere Freunde bei dieser Klärung bleiben.

Artikel des Tages Sonntag, 23.06.2019

Wie können wir feststellen, ob es uns gelungen ist, den Aufstieg, dem Abstieg im Zehner anzuheften?

In einer Gruppe kann es absolut alles sein – wie ihr euch mehrmals am Tag versammelt, wie sehr ihr euch gegenseitig unterstützt, wie sehr ihr danach sucht, wie ihr alle zusammen und jeden einzelnen  zur Größe des Schöpfers erwecken könnt, wie viel Chissaron in der Größe des Schöpfers zu diesem Mangel wird, in dem ihr immer, ständig seid. Der alte Mann beugt sich die ganze Zeit nieder, er sucht ständig, und wenn er aufhört zu suchen, fällt er sofort aus dem Prozess heraus. Um dem Ziel der Schöpfung näher zu kommen, müssen wir ständig nach Wegen suchen, um die Bedeutung des Schöpfers, die Größe des Schöpfers und die Einheit des Schöpfers in unseren eigenen Augen zu erheben. Dieser Zustand muss konstant sein. Organisiert solche Spiele und Übungen im Zehner, wenn ihr die Suche nicht aufgebt, wenn der ganze Zehner wie ein alter Mann ist, der sucht und sucht…

Gibt es noch Klärungen, zu denen die Größe des Schöpfers hinzukommen soll? Woher weiß er, ob die Klärungen noch bleiben oder nicht? Daran, ob sich etwas in seinem Kopf erweckt außer der Größe des Schöpfers. Wenn etwas erwacht, z.B. dass er besorgt ist, sogar in neutraler Form denkt, ist das ein Zeichen dafür, dass der Schöpfer an diesem Ort, in diesen Gedanken und Verlangen nicht als Höhere, als Bestimmer definiert ist.

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Wenn ich im Aufstieg bin, wie arbeite ich mit dem Abstieg, oder wie wecke ich ihn auf?

Du kommst nicht aus dem Aufstiegs Zustand heraus, das ist die eine Sache. Ein Mensch im Aufstiegs Zustand muss ständig in der bestehenden Größe des Schöpfers gestärkt werden – das heißt Aufstieg. Und außerdem ist er auf der Suche – wie kann er dazu beitragen? Wie der alte Mann, der etwas verlorengegangenes vermisst; was könnte es sein? Deshalb sucht und gräbt er….. Wo kann es sein? Es kann etwas Privates, Persönliches sein, oder es kann etwas sein zwischen ihm und seinen Freunden, zwischen allen und dem Schöpfer, in der Vergangenheit oder im gegenwärtigen Zustand. Lasst ihn suchen, aber er sucht nur nach einer Sache – wie kann ich noch ein Chissaron (Bedürfnis) in der Größe des Schöpfers finden, bis er meinen ganzen Horizont erfüllt…. den ganzen Horizont, absolut alles.

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Wenn du bei dieser Suche bist, was genau machst du dann?

Zuerst werde ich mich im gewünschten Zustand organisieren – ich möchte, dass der Schöpfer in meinen Augen der Größte ist, dass er die ganze Welt für mich erfüllt, dass es nichts außer Ihm gibt. Er füllt alles aus – meine Gedanken, meine Handlungen, meine Wünsche – Er bestimmt alles, als ob Er mich mit Seiner Macht erfüllt. Das gibt mir eine gewisse Inspiration von Seiner Größe.

Und jetzt stellt sich die Frage: Wie kann ich diesem Ganzen ein wenig mehr Chissaron hinzufügen, damit ich noch mehr von Seiner Macht will? Woher kann ich diese Kelim (Gefäße) beziehen? In der Regel nehmen wir sie unseren Freunden ab, weil sie alle Kelim besitzen. Wie können wir überhaupt die Aufstiege und Abstiege nach den Gefäßen messen? Nicht nach der Inspiration der Größe des Schöpfers, sondern nach dem Kli? Tatsächlich können wir dort entweder einen Mangel an der Größe des Schöpfers oder seiner Größe finden. Das ist die Verbindung zwischen uns! Was soll die Verbindung zwischen uns füllen? Die Größe des Schöpfers.

Das ist das Höhere Licht – die Größe und Bedeutung des Gastgebers – dementsprechend gebe ich Ihm, erhalte von Ihm, befinde mich in der Absicht gegenüber Ihm und so weiter, wie Baal HaSulam am Beispiel von Gast und Gastgeber sagt. Aber der Schöpfer, was uns erfüllt, ist Seine Größe. Das ist alles! Ich habe einen Zehner, und zusammen mit dem Zehner, je nach der Bedeutung der Freunde in meinen Augen(!), suche ich die Größe des Schöpfers in meinen Augen! Es kann keine größere Bedeutung und die Größe des Schöpfers geben, als die Bedeutung und Größe der Freunde, das ist zweifellos. Wenn größer, bedeutete es, dass der Schöpfer dir die Beispiele gibt.

 

Artikel des Tages Donnerstag, 20.06.2019

Wir sprechen von der Tatsache, dass wir uns auf das Ziel zubewegen und die rechte und linke Linie sollten für uns gleichermaßen sein, wie man sagt, „und die Dunkelheit wird wie Licht erscheinen“.

Es ist also weder der Aufstieg noch der Abstieg wichtig, sondern das Ziel selbst?

Das Ziel selbst ist wichtig. Ein Aufstieg ist ein Zustand, in dem ich Wichtigkeit habe, in dem ich den Schöpfer, das Ziel, die Gruppe, die Methode schätze. Und im Abstieg, der vorher war, fühlte ich, dass mir alles egal ist, dass ich nichts will. Lasst mich in Ruhe, ich will nur weglaufen – der Mangel an Wichtigkeit. Beide Zustände kommen vom Schöpfer, und jetzt will ich sie miteinander verbinden, so wie es geschieht, wenn Elektroströme ausgeglichen werden.

Das heißt, ich möchte zu meinem Aufstieg, den ich jetzt erlebe, den Mangel an Wichtigkeit hinzufügen, den ich zum Zeitpunkt meines Abstieges hatte. Wenn ich den Mangel an Bedeutung der Wichtigkeit hinzufüge, werde ich noch mehr Wichtigkeit erhalten, denn jetzt bin ich in der Lage, an dem früheren Mangel an Wichtigkeit zu arbeiten. Es ist, als würde ich die Zeit, den Zustand, in meinen gegenwärtigen Zustand übertragen und ihn reparieren – es nennt sich Korrektur.

Denn wenn ich in einem Abstieg bin, wird mit mir nicht gerechnet, ich bin einfach ein Tier. Aber jetzt, wenn ich wie ein Mensch bin, heißt es: „Der Schöpfer rettet einen Menschen und ein Tier“. Heute bin ich im Zustand des Menschen und ziehe den Zustand des Tieres in dem ich vorher war, an mich heran und segne ihn. Dank dessen kann ich noch mehr steigen. Schließlich ist es der Aufstieg, den ich jetzt von oben erhalten habe, der plötzlich mit Begeisterung und Freude zu mir gekommen ist. Ich bin wieder in das spirituelle Leben zurückgekehrt. Aber es ging auf Kosten des Schöpfers. Und wo wäre meine eigene Berechnung, in dem ich vorankommen würde?

Diese Berechnung ist nur, damit ich den Abstieg nehme und ihn mit meinem aktuellen Anstieg verbinde. Es nennt sich mein Schritt nach vorne, weshalb er so wichtig ist.

Die Wichtigkeit des Ziels oder des Schöpfers selbst hat also nichts mit meinem Zustand zu tun?

Er weckt dich, Er baut deinen Zustand auf. Von Ihm kommt ein „Wechselstrom“: mal Plus, mal Minus und du musst die „Dunkelheit wie Licht leuchten lassen“, damit Tag und Nacht ein Tag sind.

Was ist das für ein Zustand?

Der Abstieg, den du vom Schöpfer erhalten hast, ihr schließt euch dem Aufstieg an, den du jetzt vom Schöpfer erhalten hast, und baust so deinen Aufstieg auf.

Ist das das Ziel?

Das ist das Ziel. Das ist der einzige Grund, warum wir vorankommen und nicht mit Hilfe der Aufstiege von oben. Wenn wir so denken, liegen wir ganz falsch: Ich habe den Aufstieg und noch einen Aufstieg empfangen, und erreiche so die spirituelle Verschmelzung mit dem Schöpfer. So kannst du nichts erreichen!

Es wird nicht funktionieren, wenn wir nicht ein Minus zum Plus hinzufügen, – „Es war Abend und Morgen: Ein Tag“. So sollte es sein! Andernfalls werden wir keine Kelim haben – die entstehen aus der Dunkelheit, aus dem Mangel der Wichtigkeit des Schöpfers, aus der Unmöglichkeit, Ihn zu schätzen.

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Weißt du, was du jetzt mit der ersten Lektion machen sollst? Hast du die Nachteile des vergangenen Abstieges schon erkannt? Weißt du schon, wie man sie an den aktuellen Anstieg anbindet? Wie schließt man sich der Gruppe mit seinen Freunde an und macht gemeinsam einen großen Aufstieg auf der Grundlage eines großen gemeinsamen Chissarons? Versucht es.

Also, während des Tages will jeder seinen privaten Aufstieg nehmen und sich seinem vergangenen Abstieg anschließen – jeder für sich. Wie kann er das Chissaron während des Aufstiegs vergrößern, um zu einem noch größeren Chissaron der Wichtigkeit des Schöpfers zu gelangen, um es selbst zu tun? Es heißt: „Ich erwecke die Sommeraufgang und nicht die Morgendämmerung mich“. Man beginnt In dieser Handlung sich zu vereinen, um den Eindruck des Aufstiegs, den Eindruck des Abstieges und schließlich die allgemeine Forderung nach die Wichtigkeit des Schöpfers zu bekommen.

In diesen Tagen durchlaufen wir sehr wichtige Etappen unserer spirituellen Verwirklichung. Deshalb wünsche ich mir zunächst zusätzliches Material, um zu entscheiden, wie wir es dem Material des bevorstehenden Kongresses in Moldawien beifügen können.  Wir sind zweieinhalb Monate davon entfernt, aber wir müssen diese Materialien „verdauen“ und durcharbeiten.

Wenn wir diese Welle erklimmen und den Abstieg mit dem Aufstieg verbinden, werden wir uns bereits selbst vorwärts bewegen. Es liegt an uns! Du sitzt bereits im „Wagen“ und fährst selbst – kein Problem, alles liegt in deinen Händen. Natürlich wird der Schöpfer auf dem Weg alle möglichen Fallen stellen, aber dank dessen werden wir lernen, wie wir mehr Chissaron für den Aufstieg einsetzen können

 

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 19.06.2019

Welche Unterstützung, welche Sicherheitsgurte kann ich in der Phase wo ich mich immer noch im Glauben, d.h. in Verbindung mit der Gruppe befinde, vorbereiten, um nicht wegzulaufen, um nicht vom Wagen zu fallen? Was kann ich tun? Denn wenn die Dunkelheit über uns kommt, bleibt einem nichts übrig – man ist nicht mehr für sich selbst verantwortlich. Wie kann ich mich im Vorfeld so abgrenzen, solch einen Rahmen schaffen, damit er mich hält und nicht abhauen lässt? Wie eine Herde im Gehege eingesperrt wird – was kann ich tun?

Schließlich weiß ich, dass ich morgen wieder im  tierischen Zustand sein, und nichts mehr haben werde. Woher soll ich das wissen? Ich weiß es, weil ich bereits heute etwas tun will, das mir ein Leben außerhalb der Gruppe garantiert, jedoch bin ich immer noch drin. Was muss ich tun damit ich mir selbst nicht erlaube wegzulaufen?

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Denkt im Laufe des Tages darüber nach und beschließt, was zu tun ist. Abstiege sind auch Kelim, wenn wir uns nach dem Abstieg nicht mit dem Kli befassen, welches wir in der Tiefe, Bitterkeit, Kraftlosigkeit und Verwirrung erlangt haben. Wenn wir das nicht richtig handhaben, haben wir nichts getan, denn die Hälfte des Rades, das sich nach hinten bewegt hat, muss nach vorne gehen. Ist das klar? Das Rad bewegt sich in der Hälfte zurück und dann vorwärts, also wenn wir nicht mit dem rechnen was vorher passiert ist, verlieren wir die Abstiegsphase und haben keinen Aufstieg. Schließlich stellen alle unsere Aufstiege einen Lernprozess dar, denn das ist die Offenbarung neuer Kelim, in der Arbeit mit ihnen setzen wir uns fort. Und beim Aufstieg? Es steht geschrieben, dass ein Abstieg bereits ein Aufstieg ist.

*

Wenn ein Mensch sich in einem Abstieg befindet, kann nur die Gruppe, nur die Umgebung ihn retten. Wir haben das mehrmals gelernt. Worin besteht die Bürgschaft? Wenn es keine Bürgschaft gibt, keine Umgebung, die dich retten kann, bekommst du die Tora nicht, weil sie Abstiege in sich trägt und die Kelim offenbart, welche du korrigieren musst. Wenn du nicht die Unterstützung hast, die dich jedes Mal aus dem Abstieg herauszieht, wirst du die Tora nicht bekommen. Zuerst einmal die Bürgschaft.

Wir haben versucht, praktische Maßnahmen zu finden, um uns gegenseitig zu helfen dies schneller umzusetzen, aber wir haben sie nicht gefunden.

 

Das stimmt, niemand hat sie gefunden. Wenn es keine Bürgschaft zwischen euch gibt, bekommt ihr die Tora nicht, ihr werdet nicht in der Lage sein, die ersten praktischen Schritte vorzunehmen. Wenn ihr nicht die Hebelkraft und das Werkzeug habt, um deinen Freunden beim Abstieg zu helfen – die Mittel, welche ihr selbst abgestimmt und eingesetzt habt, werdet ihr die Tora nicht bekommen. Die Tora bedeutet die Abstiege: das Licht, das sich spüren lässt, wirft sofort einen Menschen runter. Und dann muss er aufsteigen. Er muss vor allem zum Unterricht kommen, sogar auf allen Vieren, hier schlafen – also verschiedene Dinge tun, die man physisch und danach spirituell, in Form von Unterstützung einsetzten kann. Ihr sollt entscheiden, bestimmen, aber es ist eine Notwendigkeit.

Ohne Bürgschaft gibt es keine Tora, und die Bürgschaft gibt es nur dann, wenn wir jeden aus dem Abstieg herausholen. Er bekommt einen zusätzlichen Egoismus, Trennung von der Gruppe, vom Schöpfer, von allem – der Abstieg heißt Entfernung. Und dann interessieren ihn weder seine Freunde noch die Kabbala – nichts, alles verschwindet. Wie greift die Gruppe ihn an und hilft ihm? Der Mechanismus muss startbereit sein.

So werdet ihr vorankommen, sonst – nein, sonst wird eine kleine Portion des Lichts, die ein Mensch empfängt, ihn hinunterstürzen und durch die Zugabe des Egoismus ausschalten, so dass er zu nichts bereit sein wird. Das ist klar, aber was passiert mit der Umgebung? Mit anderen Worten, es ist ein Zeichen für die fehlende Bürgschaft. Bürgschaft bedeutet, dass im Zehner jeder eine Empfindlichkeit hat, den richtigen Weg kennt und bereit zu sofortiger Umsetzung ist. Was bedeutet es, das Seil, die Rettungsleine zu werfen? Ein Mensch kann sich nicht aus dem Gefängnis retten- das sollte klar sein. Lernt aus diesen klaren Beispielen.

Artikel des Tages Dienstag, 18.06.2019

 

Warum bringen uns Abstiege und nicht Aufstiege zum Schöpfer, zum Ziel der Schöpfung, zur Verschmelzung? Wie kann man eine solche Atmosphäre in der Gruppe schaffen, als würden wir alle ein Auto durch die Tiefen und Höhen fahren, so dass sie in diesem Auto, in dieser Gruppe, wie eine Fortbewegung wahrgenommen werden?

Wie können wir eine Atmosphäre in der Gruppe schaffen, so dass die Aufstiege sowie Abstiege uns die ganze Zeit vorantreiben und wir fühlen, dass wir tatsächlich in einem Auto sitzen und natürlich diese Höhen und Tiefen, diese ganze verdorbene Strecke spüren, aber genau das bringt uns vorwärts. Und all diese Hindernisse tragen nur zu unserem Fortschritt und unserer Vereinigung bei.

Nach der Kraft unserer Vereinigung bewegen wir uns fort, denn das Auto fährt nicht von selbst – je stärker wir uns über alle Störungen und Unebenheiten vereinen, desto mehr bewegen wir uns fort. Wie können wir also diesen Geist in der Gruppe, in unserem „Auto“ schaffen um zusammen voranzukommen?

Im Laufe des Tages sollt ihr zu dieser Übung zurückkehren: empfindet, dass ihr in einem Auto sitzt, der ganze Zehner – über alle Hindernisse, dank dieser Hindernisse sogar, in Vereinigung darüber, setzt ihr dies fort. Ohne Störungen gibt es keine Fortbewegung.

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Können sie die Übung, die Sie uns gegeben haben, wenn wir alle „in einem Auto über alle Unebenheiten auf dem Weg fahren“ und versuchen das Gleichgewicht zwischen uns zu finden, etwas präzisieren, enthüllen?

Ihr müsst es tun, ich habe nichts was ich noch hinzufügen kann. Die ganze Arbeit liegt darin: wir müssen in allgemeiner Verschmelzung in der Gruppe sein, die ganze Zeit diese Unebenheiten, dieses Gerüttel durch unsere Einheit wahrnehmen, wenn jeder „auf seinem Rad sitzt“, aber wir ordnen uns so an, dass wir in Gleichheit mit dem Schöpfer sind.

Bedeutet das, dass wir zu diesem Gerüttel, das alle spüren, empfindlich sein müssen?

Ja, das nennt man Bürgschaft. Das ist wichtiger als die Verschmelzung mit dem Schöpfer, denn selbst im kleinsten Maß der Bürgschaft erreichen wir Verbindung mit Ihm. Was die Empfindlichkeit betrifft, so bedeutet es nicht, wie lange wir in diesem oder jenem Zustand sein werden.

Das Auto ist also die Vereinigung zwischen uns?

Ja. Ihr könnt es als einen Streitwagen bezeichnen, es klingt etwas schöner.

Und der Schöpfer ist derjenige, der diesen Weg vorbereitet?

Lass den Schöpfer. Nehmen wir an, dass in diesem Wagen ein Eimer voller Wasser steht. Und jeder von euch muss sein Rad im Verhältnis zu den anderen so halten, dass dieses Wasser nicht ausläuft. Das heißt, jeder ist verpflichtet ein Gleichgewicht mit den anderen beizubehalten und darin besteht die Bürgschaft.

Artikel des Tages von Montag, 17.06.2019

 

Die Abtrennungen werden immer stärker sein, bis zu dem Maße, dass man  überhaupt nicht in der Lage sein wird, sie mit seiner Arbeit zu verbinden. So konnte sich Baal Shem Tov sogar an die Buchstaben nicht erinnern, nicht nur daran, was seine Realität war – den Schöpfer, die Schöpfung, die spirituelle Arbeit, das Geben – er wusste überhaupt nichts, er war von dieser Welt abgetrennt und dermaßen verwirrt, dass er buchstäblich wie verrückt war – ohne irdischem und ohne höherem Verstand. Wir müssen auf solche Zustände vorbereitet sein, da wir die zerbrochenen Teile erkennen und sie hochheben sollen – nicht direkt wir, sondern das hohe Licht, die auf uns einwirkt, denn ein Abstieg ist die Zugabe von hohem Licht, das uns beeinflusst. Diese Zugabe trägt in sich die leeren zerbrochenen Kelim von der Spaltung von Adam Harishon, und wir beginnen mit ihnen zu arbeiten. So müssen wir es sehen und hier kann nur die Gruppe einen unterstützen. Mit ihrer Unterstützung kommt man schnell aus dem Zustand heraus und fügt selber Anstrengungen zur neuen Korrektur  hinzu. Dies geschieht jedes mal aufs Neue, aber jedes mal schlechter als zuvor und es ist ein Zeichen für den Fortschritt, daher braucht man immer mehr Arwut und Bündnis – das Seil, das einen wieder ins Leben zieht.

Und jede Eigenschaft ist auch neu: „Jeder Tag wird in deinen Augen wie neu sein“. Man sollte es sehr ernst nehmen, es ist unsere Arbeit, unser Weg.

*

Wo soll ich nach der Liebe des Schöpfers suchen?

Im Zehner, in allem, was Er für dich vorbereitet hat, aber vor allem in den Abstiegen. Dies wird „die Nachtarbeit des Schöpfers“ genannt. Warum? Weil Er mehr als du leidet.

*

Ohne bereit zu sein, „die Last des Himmels“ (Malchut Shamaim) auf sich zu nehmen, kann ich mich  nicht mit Ihm in Verbindung setzen. Ich habe keinen Zugang zu Ihm, keinen Kontakt mit Ihm.

Und was ist Malchut Shamaim, wie erschaffe ich es?

Indem du dich in die Hände der Gruppe gibst, da in Bezug auf mein Verlangen zu empfangen die Gruppe oder der Schöpfer das Gleiche ist.

Beginnt diese Handlung den Bildschirm aufzubauen?

Diese Handlung führt zur Erschaffung des Bildschirmes durch die Berechnung, um des Gebens Willen zu empfangen.

RABASH schreibt darüber in seinen Artikeln über die Gruppe. Genau diese Einstellung zu der Arbeit für die Gruppe anstatt von der Arbeit für mich selbst entspricht der Arbeit des Parzufs mit dem hohen Licht, ich meine natürlich die Arbeit mit den Ebenen, nicht direkt mit den Lichten, aber die Beziehungen sind ähnlich.

Wie können wir damit bezüglich der Vereinigung in unserem jetzigen Zustand arbeiten?

Guf des Parzufs ist das Maß meiner Verbindung mit der Gruppe, mit dem Rosh des Parzufs – das ist die Berechnung, inwieweit ich mich mit ihnen nach meinen Berechnungen, Gedanken, Gefühlen verbinden kann.

Dann werdet ihr verstehen, was Ziwug de-Akaa ist: Akaa, ein Schlag für mein Ego und Ziwug, die Verschmelzung, die aus meiner Entscheidung über dem Verstand und Gefühl hervorgeht, dass ich mit ihnen „wie ein Mensch mit einem Herzen“ sein muss.

Was ist der Unterschied zwischen einem Gedanken und einem Wunsch? Ist ein Gedanke ein Kli?

Wenn ich eine Einschränkung auf mich selbst vornehmen kann und anfange darüber in Verbindung mit der Gruppe oder dem Schöpfer zu arbeiten, oder mit beiden von ihnen – es ist egal wie ich es mir aus meinem Zustand vorstelle – dann beginne ich die Gedanken zu aktivieren, die zugunsten der Vereinigung, Selbstannullierung, Verbindung funktionieren – also für Ziwug.

Akaa habe ich in meinem Verlangen zu empfangen, in meinem Ego vorgenommen – dadurch, dass ich es wegstosse, mich darüber erhebe und mich nach dem Verstand und Gefühl der Gruppe bewegen will  sowie nach dem in ihr befindendem Schöpfer.

 

Artikel des Tages von Donnerstag, 13.06.2019

Wenn es keinen Bildschirm im Rosh gibt, können wir sagen, dass Rosh mit dem ganzen Licht in Kontakt ist, nicht nur mit dem, welches er im Toch empfangen kann?

Es gibt einen Bildschirm in Rosh, aber es ist ein Bildschirm, der von unten nach oben wirkt, der Rosh selbst ist begrenzt und gleichzeitig nicht begrenzt. Er wird dadurch begrenzt, dass das Verlangen zu empfangen den Rosh im Geben aufbaut. Und wir müssen die Essenz von Rosh verstehen, warum heißt er „Rosh“? Worin besteht der Unterschied? Gibt es dort den Wunsch zu empfangen? – Ja. Funktioniert es in Form von Abstoßung? – Ja. Warum heißt es dann „Rosh“? Warum wird es ein Wunsch zu empfangen von der Seite der Schöpfung genannt? Schließlich hat die Schöpfung keinen Wunsch zu geben, es gibt nur die Absicht zu empfangen, um dem Schöpfer zu geben. Aber das sind Absichten, keine Wünsche.

Das heißt, der Rosh handelt nach einem Programm, laut einem Plan und egal, was dort passiert. Wenn ich das, was ich jetzt plane, auf den Schöpfer beziehe, dann heißt es Rosh. Wenn nicht, dann wird es nicht „Rosh“ genannt. Wenn ich es dem unteren Parzuf gebe, heißt es nicht „Rosh“.

Aber wir sehen, wie die Parzufim entstehen: Galgalta, A“B, SA“G?

Nein. Wenn es ein spiritueller Koitus (zivug) für die Geburt des unteren Parzuf gibt, geschieht dies, um dem Höheren, dem Schöpfer, zu geben, und deshalb wird es Rosh genannt. Rosh ist immer die Einstellung der Schöpfung gegenüber dem Schöpfer, obwohl er kann auch niedrigere, zusätzliche Parzufim aufbauen.

Sie haben gesagt, dass die Schöpfung keine Berechnungen mit sich selbst macht, es ist eine Art Heraustreten, und es heißt „Zimzum“. Nehmen wir an, ich vereinige mich mit meinen Freunden im Zehner, – kann man sagen, dass meine Verbindung mit ihnen der Guf ist, und die Tatsache, dass ich versuche, über diesem Zustand dem Schöpfer zu geben, heißt Rosh?

Die Tatsache, dass du dem Schöpfer durch den Zehner, zusammen mit dem Zehner geben willst, und ihr plant, wie ihr mit dem Wunsch zu empfangen in jedem von euch arbeiten könnt, d.h. ihr wollt diese Wünsche in einem Wunsch zusammenbringen, um von dort aus im Geben an den Schöpfer zu sein, – all diese Planung wird Rosh genannt.

Und was ist dann der Guf hier?

Das geschieht wenn ihr beginnt, den Schöpfer zu offenbaren, und es wird zugute dem Willen sein, Ihm zu geben. Das Licht, das ihr zu empfangen beginnt! Wenn ihr wirklich im Geben an den Schöpfer seid, offenbart Er sich euch in dieser Form, und dann beginnt ihr zu prüfen, zu berechnen um euch selbst zu füllen, um Ihm gleichzeitig so viel wie möglich Freude zu bereiten. Das ist eine Portion, die ihr bekommt, sagen wir, „erster Gang“.

*

Wenn wir uns im Zehner verbinden, worum bitten wir dann zuerst?

Bittet um das Wissen, wie man sich richtig zusammenschließt, um ein Kli zu werden, in dem sich der Schöpfer offenbart und Ihm dadurch Freude zu bereiten. Bittet! Und dann sollte dieser Appell an den Schöpfer das Kli für euch formen. In welcher Form ihr euch vereinigt, woran ihr denkt – in all dem müsst ihr als Ganzes sein, dann wird es ein Kli des Gebens sein. Und wenn ihr nicht zu Einem werdet, wird sich kein Kli ergeben.

Also, wie machen wir das? Wir wenden uns an Ihn, damit Er uns hilft zu verstehen, was es bedeutet, ein Ganzes zu sein, was wir brauchen, um uns zu vereinen. Was tun wir mit dem Verlangen zu empfangen, mit Gedanken? All dies erheben wir im Gebet, und all dies ist eine Form des Dialogs mit dem Schöpfer.

Es ist wünschenswert, dass dies kein Gebet ist das gesprochen und nicht beantwortet wird. Wir warten auf die Antwort, wir wollen diese Antwort spüren. Wenn wir wirklich zu dem Zustand kommen, in dem wir vom Punkt der Verbindung zwischen uns aus sprechen, können wir die Antwort des Schöpfers in diesem Punkt spüren. Zumindest werden wir einen Ort haben, an dem wir Seine Reaktion spüren können.

Welche Art von Antwort könnte das sein? Was sollte sich an unserem allgemeinen Gefühl ändern? Werden wir uns vereinter fühlen, oder werden wir spüren, dass wir vom Licht gefüllt sind? Was kann man erwarten?

Zuerst einmal wird es das Gefühl geben, dass ihr mehr vereint seid, und auch die Art und Weise, wie Er euch in verschiedene Richtungen führt. Sie werden anfangen, alle möglichen Eindrücke zu sammeln.

Wenn wir uns vereinen und einen Parzuf zwischen uns bilden wollen, woran denken wir dann? Wie sollte es im Zehner aussehen? Roch, Toch, Sof, der Schöpfer, der sich in Roch ankleidet? Wie beginnen wir, mit Ihm in verschiedene Formen von Beziehungen einzutreten?

Beginnt dieses Bild zu formen und ihr werdet spüren, wo euch etwas fehlt: hier – Kraft, dort – Gedanken, hier – Absichten. Wie kleine Kinder, die Erwachsene spielen. So wachsen sie auf.

Artikel des Tages von Mittwoch, 12.06.2019

Was soll ich tun, wenn ich mich jedes mal anders fühle? Wie kann ich mich selbst ausbalancieren? Wie soll mich die Gruppe halten? Dies nennt sich Bürgschaft. Ohne Bürgschaft können wir nicht vorankommen, da wir uns in der Mitte zwischen Gut und Böse befinden und mit Plus und Minus arbeiten. Wenn wir nicht verstehen, wie wir das Minus und Plus mit Hilfe des Zehners in eine Richtung leiten können, können wir nicht vorankommen, denn das ist die wichtigste Voraussetzung.

Einige Menschen empfinden das Spirituelle individuell – mehr oder weniger, höher oder tiefer, aber im Zehner sollte es ein System geben, das in allen Zuständen funktioniert, also arbeiten dort die Bösen und Gerechten gegeneinander wie zwei Zustände in einem Organismus. Du bist kein großer Übeltäter und kein großer Gerechter, du verwandelst das Minus in das Plus und führst jedes Mal eine Korrektur durch. Der Schöpfer sagt mit Stolz: „Ich habe den bösen Anfang geschaffen“, Er hat nicht nur irgendetwas geschaffen, sondern die ganze Schöpfung.

Wenn ein Mensch verschiedene Zustände durchläuft, ist es verständlich, aber wenn sich jedem im Zehner anders geht…

Daher ist die Bürgschaft der Schlüssel zur Realisierung aller Zustände auf die richtige Weise, wenn sowohl Plus- als auch Minus gleich getätigt sind. Wie kann man in den  schlechten Zuständen arbeiten, damit sie auch an die Heiligkeit angehaftet werden können? Mit der Hilfe vom Zehner. Sie benutzen mein Minus, um es in ein Plus zu verwandeln. Wie verwende ich mein Plus, wenn ich im Aufstieg bin, um das Minus des Freundes zu verwenden? Es ist eine Kunst, aber so erreicht man die Ewigkeit. Nichts ändert sich, du hast nur gelernt, alle Zustände in eine bestimmten Richtung zu nutzen. Und dann, wie es geschrieben steht, gibt es keinen Unterschied zwischen Gut und Böse, Licht und Dunkelheit – Dunkelheit wird wie Licht leuchten. Also habe ich die Lektion mit der Frage angefangen: Wie setzen wir das um? Das ist eure Hausaufgabe.

Wenn wir uns an den Schöpfer wenden, müssen wir uns dann auf den Inhalt des Gebets konzentrieren, oder auf das, dass wir dadurch den Schöpfer genießen?

Nein, so kannst du dich nicht an den Schöpfer wenden. Du musst Ihm zeigen, was du willst. Du musst dich mit den Freunden vereinen, und erkennen, dass es nicht funktioniert, und verstehen, dass du wie Er sein willst. Wie? Dadurch, dass du ein Kli erschaffst, das Ihm ähnlich ist. Er ist gebend, und du möchtest auch zeigen, dass du gebend sein willst: „Du willst mir geben, ich will dir geben. Wodurch? Durch das gebende Kli. Deshalb versuche ich, mich mit den Freunden zu vereinen, aber ich bin nicht fähig. Was fehlt mir? Die Verbindung zwischen uns, die als Bürgschaft bezeichnet wird. Darum bitte ich dich. Ich will keinen Profit haben, ich will keine Füllung. Gib uns die Möglichkeit, uns zu verbinden. Du hast das Kli zerbrochen und ich bitte dich, uns wieder zusammenzubinden.

 

Wenn wir uns an den Schöpfer wenden, müssen wir uns dann auf den Inhalt des Gebets konzentrieren, oder auf das, dass wir dadurch den Schöpfer genießen?

Nein, so kannst du dich nicht an den Schöpfer wenden. Du musst Ihm zeigen, was du willst. Du musst dich mit den Freunden vereinen, und erkennen, dass es nicht funktioniert, und verstehen, dass du wie Er sein willst. Wie? Dadurch, dass du ein Kli erschaffst, das Ihm ähnlich ist. Er ist gebend, und du möchtest auch zeigen, dass du gebend sein willst: „Du willst mir geben, ich will dir geben“. Wodurch? Durch das gebende Kli. Deshalb versuche ich, mich mit den Freunden zu vereinen, aber ich bin unfähig. Was fehlt mir? Die Verbindung zwischen uns, die als Bürgschaft bezeichnet wird. Darum bitte ich dich. Ich will keinen Profit haben, ich will keine Füllung. Gib uns die Möglichkeit, uns zu verbinden. Du hast das Kli zerbrochen und ich bitte dich, uns wieder zusammenzubinden.

Es heißt „Meine Söhne haben mich besiegt“. Dann betest du und wendest dich an Ihn. Du brauchst nichts anderes als das. Wenn du um den Wunsch nach Vereinigung bittest, gibt es keinen anderen Weg. Dann gibst du ihm ein Kli, gibst ihm die Möglichkeit, dieses Kli zu füllen: „Mehr als ein Kalb saugen will, will die Kuh stillen“. Du hast die Grundlage, um dich Ihm zuzuwenden. Nur weil wir uns vereinen wollen, um den Ort zu schaffen, den Er füllen und das geschwollene Euter befreien kann, bereiten wir Ihm Genuss. Deshalb heißt unsere Arbeit das Geben.

***

Was ist „Ramhaldienst“? Wie funktioniert es?

Es ist die Bürgschaft zwischen uns, wenn jeder für jeden verantwortlich ist, um den Schöpfungsgedanke nicht aus den Augen zu verlieren. Was ist ein Dienst? „Möge der Mensch seinem Nächsten helfen“: Wir sind verbunden und auf das Ziel ausgerichtet. Viel Erfolg, das ist sehr wichtig!

 

Artikel des Tages Dienstag, 11.06.2019

In solchen Verhandlungen zwischen den beiden, wenn sie nahe beieinander sind, entwickeln sie untereinander neue Kelim. Und was bedeuten die neuen Kelim? – Sie bewegen sich zunehmend von einer Geschäftsbeziehung zu einer herzlichen Beziehung. Jedes Mal, wenn einer von ihnen sich weigert, (zuerst will er und danach wieder nicht, und später wieder ja und danach doch nein) – klären sie dadurch mehr und mehr die spirituellen Kelim zwischen ihnen, wo immer es möglich ist, und wenn sie die Verbindung in den spirituellen Kelim erreichen, spielt es keine Rolle mehr,  inwieweit der eine oder der andere empfängt oder gibt.

Die Hauptsache ist die Verbindung, wir haben einen solchen sinnlichen Zustand erreicht, in dem es eine Verbindung zwischen uns gibt. Und um diese Verbindung erhalten zu können, wenn er gibt, und ich empfange, oder ich gebe und er empfängt (es spielt keine Rolle), bewegen wir uns von der materiellen zur spirituellen Ebene der Beziehung.

In den „Verhandlungen“ zwischen zwei Liebenden gibt es also etwas, das die Qualität der Interaktion zwischen ihnen allmählich so sehr verändert, dass…

…sie sich gegenseitig einigen. Es nennt sich „Flirt“, wenn ein Mann als der Herr und der Geber eine Frau als Empfängerin behandelt. Er gibt ihr Blumen und Geschenke solange bis sie eine gewisse Verbindung untereinander erreicht haben.

Es ist wie über die Heilige Schechina geschrieben steht – der Tanz vor der Braut. Dieses Beispiel begleitet uns bis zum Ende der Korrektur.

Es ist wünschenswert, dass wir einen Zustand bilden, in dem die Form der Beziehung zwischen jedem innerhalb der Gruppe und der Gruppe gegenüber jedem wie die Beziehung zwischen Gast und Gastgeber ist. Dies ist notwendig, um jedes mal auf die Stufe aufzusteigen, auf der die beiden im Spirituellen gleich sind, und so schreiten sie voran. Und der Fortschritt besteht immer darin, dass wir uns auf die Ebene der Verbindung bringen. Wichtig ist die Verbindung an sich, und es ist unwichtig, von wem sie kommt und an wen sie gerichtet ist: „Ich zu meinem Geliebten und mein Geliebter zu mir“ – so funktioniert es.

                                      ***

Wenn der Schöpfer gibt, hat Er das Verlangen zu geben, kümmert Er sich um mich oder kümmert Er sich um sich selbst, um Seinen Wunsch zu geben zu realisieren?

Der Schöpfer ist von Anfang an vollkommen, sein Wunsch zu geben basiert nicht auf der Selbstbefriedigung – Er ist von Anfang an perfekt, Er hat keine Berechnungen, die sich auf Ihn selbst beziehen – nur auf die Geschöpfe! Du füllst Ihn nicht, es gibt nichts, was Er von außen bekommt. All Seine Berechnungen mit dir finden in Seinen äußeren Kelim statt, die Er in Bezug auf dich gebaut hat und sie füllen will. Dies wird als „Gebärmutter“ bezeichnet, das untere Drittel von Tiferet – „de-Bina de-Tiferet“.

Es kann also kein Gefühl geben, dass Er nur Seinen Wunsch zu geben realisiert?

So etwas gibt es nicht. Solange es keine Schöpfung gibt, die den Empfang vom Schöpfer genießen kann – gibt es keine Kelim, alle Kelim des Schöpfers sind in den Geschöpfen.

Und wenn der Schöpfer vollkommen ist, wem mache ich dann Freude?

Der ganzen Menschheit, dem ganzen Kli – das ist in meinen Augen der Schöpfer. Ich gebe ihnen, weil Er sie liebt, weil Er dieses Kli geschaffen hat, und ich muss sie füllen, lieben und ihnen geben, das ist meine Verpflichtung und meine Treue gegenüber dem Schöpfer. Es heißt:  „Mich könnt ihr verlassen, aber behaltet meine Tora“. Für den Schöpfer sind wir alle Gerechte, ihr werdet Ihm nie etwas zeigen können, nur Seinen Schöpfungen, sie sind seine Söhne.

Aber tust du das für Ihn, um Ihm Genuss zu bereiten?

Richtig.

Was ist dann der Genuss des Schöpfers, wenn Er vollkommen ist?

Ich tue es für die Menschheit, und für mich werden die Menschheit und der Schöpfer Eins. Im letzten Punkt werden die Liebe zum Schöpfer und die Liebe zu den Geschöpfen zu einem Ganzen.

Artikel des Tages von Montag, 10.06.2019

Ich muss sehr genau auf die Realität eingehen, wenn ich mich korrigieren will. Es steht geschrieben: „Sie haben Augen, aber sie sehen nicht“, d.h. ich sehe keine Realität – nur mich selbst von innen, wie der Zohar sagt, dass ihre Augen nach innen gerichtet sind und sich selbst sehen. Deshalb behandle ich jeden wie einen Heiligen Schechina – das werde ich tatsächlich erkennen. Wie kann ich herausfinden, dass dies ein heiliger Schechina ist, dass die ganze Welt voller Gutes ist und nicht anders, wenn ich mich korrigiere? So sehe ich eine gespiegelte Welt, alles hängt von meiner Wahrnehmung ab. Ich brauche nicht zu verlangen, dass meine Freunde mich lieben, denn so wie ich sie behandle, so sehe ich sie.

Aber wir sprachen über die Bürgschaft…

Um mir zu helfen, über meine Natur hinauszuwachsen. Im Grunde genommen bin ich die Einzige, die verdorben ist.

Helfen ist gut, aber wenn sie mich lieben, kann ich sie nicht lieben.

Sie werden dich in dem Maße lieben, wie du sie überzeugst, dich zu lieben, und wie sehr du dich vor ihnen verbeugst.

Werden sie mich so sehr lieben, wie ich sie liebe?

Du verstehst nicht, dass alles außer dir ein System ist, und alles hängt von deiner Einstellung zu ihnen ab? Es gibt hier keine Freunde, die dich gut oder schlecht behandeln. Verleihst du ihnen etwa Willensfreiheit? Dies ist ein System, eine Maschine, und du bist darin.

Aber es steht geschrieben, dass wir alle Garanten füreinander sind. Wenn das eine nicht für das andere bürgt, funktioniert das System nicht?

Du musst alles organisieren. Jetzt, in deiner unvollkommenen Arbeit, schreibst du ihnen Willensfreiheit und Kausalität zu, aber so etwas gibt es nicht. Ein Mensch sollte sich als einziger auf der Welt und den Schöpfer sehen und es gibt ein System dazwischen, um den Schöpfer zu kontaktieren – ein Zehner. Wir müssen uns allmählich daran gewöhnen, denn wir kommen diesem Gesetz näher. Wir haben keine Wahl: wenn wir eine andere Realität sehen wollen, müssen wir in die Liebe zu unserem Nächsten durchbrechen.

*

Wie kann man am besten die Verbindungsarbeit zum russischsprachigen Kli aufbauen, um bereits verbunden zum Kongress in Moldawien zu kommen?

Wir haben jetzt gelernt, dass die Liebe zur Schöpfung das Wichtigste ist. Deshalb müssen wir lernen, wie wir in Zehnern, in Gruppen, Einzelpersonen, virtuellen Gruppen, Freunde aus der ganzen Welt und der ganzen Menschheit miteinander kommunizieren können – wie erreichen wir das? Das ist unsere Arbeit, und das Ergebnis, das wir erreichen wollen, ist uns wichtig.

Das ist insgesamt so. Außerdem weiss ich nicht, was vor uns liegt. Es ist also die größte Aufgabe, wichtigste Frage und  Ziel. Es ist das gleiche Ziel für große und kleine Schritte, denn es gibt keinen Unterschied zwischen großen und kleinen Klis. Das sind die gleichen vier Phasen, die gleichen Zustände. Deshalb kann „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ in den Zehnernund in der ganzen Menschheit und in allen Welten sein. Um dieses Thema herum scheint es notwendig zu sein, einen Kongress in Moldawien aufzubauen. Denkt darüber nach, wie man es macht, wie man es erneuert, wie man neue Dinge einführt. Wir haben schon seit langem keine Kongresse mehr  in Russland, der Ukraine und im Baltikum gehabt. Denkt darüber nach, wie man etwas Neues, Interessantes, Attraktives schafft. Aber das Wichtigste ist nicht die äußere Form, sondern die Art und Weise, wie man die Herzen erweckt. Wenn wir von nun an über den Kongress nachdenken, kann er zu einer besonderen, sehr starken Maßnahme werden.

Ich mache mir auch Sorgen um die Unterstützungskasse, denn es gibt Regionen in der Ukraine und in Russland, aus denen viele Menschen nicht ohne Hilfe kommen können. Deshalb müssen wir auch die Herzen wecken, um einen ausreichenden, starken Hilfsfonds zu haben, der unseren Freunde, so weit wie möglich die Möglichkeit gibt, zu kommen.

 

Artikel des Tages Donnerstag, 6.06.2019

Wie kann es sein, dass ich dem Schöpfer Güte und Freude gebe, ohne nichts für mich zu verlangen? Wie kann man das tun? Schließlich bin ich eine Maschine, die mit Kraftstoff arbeitet, der als Füllung, Genuss im Gefühl und Verstand bezeichnet wird. Wenn ich mich nicht im Gefühl und Verstand erfülle, wie kann ich dem Schöpfer geben? Wie ist das möglich? Unmöglich – nach allen Gesetzen dieser Welt.

Aber nehmen wir an, ich bekomme die Kraft von oben, die es mir erlaubt, dem Schöpfer ohne jeglichen Bezug zu mir, zu geben. Wie sollte das in mich eindringen, existieren? Wie werde ich dann fühlen und begreifen? Was wird mich zu dieser Handlung anregen? Wie werde ich mich auf meine Arbeit beziehen, auf das, was ich Ihm antue? Was ist dann meine Einstellung zum Schöpfer: Bin ich wie er oder das Gegenteil von ihm? Man muss darüber nachdenken.

Hier beginne ich zu denken, dass ein Zehner wirklich ein Mittel ist. Wenn ich im Zehner arbeite, um meinen Freunden Genuss zu bereiten, fangen wir zusammen an, es zu verstehen, zu fühlen und den Zustand zu begreifen, dass es möglich ist, denen etwas zu geben, indem wir angeblich nichts für sich selbst bekommen wollen. Das bedeutet, dass ich bekomme, um es weiterzugeben. Ich bekomme Energie, Treibstoff nur um zu geben. Ich bitte nicht mehr. Es heißt, dass ich um die Gelegenheit zu geben, bete. Dann muss ich wissen, was genau, wem, wie und wie ich geben soll, und auch die Kraft haben, es zu tun. Kein Problem! Wir sind bereits dabei, aber müssen uns besser orientieren.

***

Wenn wir tatsächlich so dachten, wenn wir die Verantwortung in einem solchen Maße übernahmen, dass wir das, was in der Welt geschah, als abhängig von uns definierten – stellt euch vor, wie wir immer bereit und ernsthaft sein würden! Wir hätten es nicht losgelassen, ohne die Tatsache, dass wir in Fürsorge sind, in der Verbreitung und unseren Gedanken, unseren Wünschen um die Korrektur in alle Richtungen zu schicken. Das ist genau das, was passiert.

***

Ich verstehe eines: Ich muss erklären, welchen Prozess die Menschheit durchläuft, wofür, was das Ziel ist und wie sie es verwirklichen kann. Warum gibt es eine solche Haltung gegenüber dem Volk Israel, was ist ihre Pflicht? Es ist notwendig, das Gesamtbild zu erklären. Versucht, es so zu beschreiben, um es der Öffentlichkeit zu präsentieren. Überprüft im Zehner, ob es richtig ist oder nicht, und veröffentlicht es überall. Tut es, damit jeder seinen Teil dazu beiträgt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Artikel des Tages von Mittwoch, 5.06.2019

Ihr müsst bereits anfangen, mit dem Schöpfer zu spielen, der zwischen euch ist, im Zehner, und von Ihm Kraft, Fragen, Reaktionen bekommen – alles in Zusammenhang mit dem Schöpfer, und der Schöpfer ist der Zehner. Wenn ich mich an den ganzen Zehner wende, praktisch an die Luft zwischen uns – bedeutet das, dass ich Ihn anspreche und die Antwort von dort aus fühle. Versucht es auf diese Weise, ihr werdet sehen, dass es so funktioniert.

Wir müssen Ihn zwischen uns enthüllen, wir müssen anfangen, in verschiedenen Manifestationen, Hinweisen und Gefühlen Ihn offenbaren. Wir befinden uns in einer Phase, in der wir keine Phantasien mehr brauchen, sondern die reale Kraft des Gebens zwischen uns spüren können. Sie ist noch verborgen, lässt sich aber in gewisser Weise bereits offenbaren.

Ich meine es ernst, fangt an, euch innerlich anzustrengen, um dies zu erreichen, und ihr werdet es enthüllen.

Sie haben von einer Übung gesprochen, die uns helfen kann, die tatsächlichen Handlungen des Gebens im Zehner durchzuführen – die richtige Verbindung innerhalb des Zehners aufzubauen um zu erkennen, was Er sagt…

Arbeitet wie gewohnt, ich habe nichts Neues gesagt. Gebt euch Mühe zu sehen, dass euer Zehner in perfektem Zustand ist. Ist das klar? Seid ihr alle damit einverstanden?

Es ist notwendig, sich vor dem Zehner zu beugen, es gibt keinen anderen Ausweg. Fangt an, immer an den Zehner zu denken – immer und überall! Sehr einfach. Du musst dich nicht an ihre Gesichter erinnern, du musst dich auf das Konzept des Zehners konzentrieren, in dem sich der Schöpfer befindet, Er ist nur vor dir verborgen. Versuche dich von ganzem Herzen mit ihnen zu verbinden, und du wirst den Schöpfer in ihnen spüren. Sie selbst spüren es nicht, wie beim Rabbi Yossi ben Kisma, und du wirst es schaffen.

Artikel des Tages von Dienstag, 04.06.2019

 

Hängt alles von der Größe des Schöpfers ab?

Ja, natürlich hängt alles immer davon ab, wie groß der Schöpfer in den Augen des Menschen ist, der darüber entscheidet.

Worauf kann die Größe des Schöpfers basieren?

All dies wird der Gruppe zur Verfügung gestellt. Die Wahl liegt in der Gruppe: wie stark die Gruppe ist, wie sehr zieht sie den Menschen an und hebt ihn hoch. Wenn ein Mensch treu in der Gruppe arbeitet, versteht die Gruppe, dass sie ihn festhalten muss. Und so geht es in Bezug auf jeden, keiner ist in der Lage „nicht im Gefängnis zu sein“, oder „nicht im Fluss zu ertrinken“, denn ein Mensch kann nicht allein rauskommen, es ist nämlich die Gruppenarbeit.

Mit Hilfe der Gruppe muss ich also nach einem bestimmten Konzept streben, das „die Größe des Schöpfers“ genannt wird?

Ja.

Muss ich berechnen, inwieweit ich mich vor ihnen annulliere und wieviel Größe des Schöpfers in ihnen steckt?

Nein, wir müssen all diese Dinge nicht „abwägen“. Das Einzige, was ich verstehen muss, ist, dass entweder ich mich um meinen „Esel“ kümmere oder um die Spiritualität, eines von Beiden. Es ist ein Spiel und ich bin vom Schöpfer in dieses Spiel einbezogen. Wenn ich mich auf meinen „Esel“ konzentriere, dann verlasse ich einfach die Gruppe und tauche in den Esel ein, verliere den Kontakt zum Spirituellen und verhalte mich wie jeder andere Mensch auf dieser Welt, der alles zu seinem Nutzen gestalten will.

Oder ich hafte an der Gruppe, und meine Freunde fordern mich zum Geben, zur Vereinigung auf. Und dann fange ich sofort an, anders zu denken und zu fühlen, als ob ich in jemand anderen eingekleidet wäre, der erhabener als ich ist, und beginne, das Ziel und das Leben in Zusammenhang mit dem Spirituellen zu sehen.

Es hängt alles von der Gruppe ab, von meiner Verbindung mit der Gruppe. Es ist eine sehr schmale Spanne, und zuerst haben wir wahrscheinlich nicht das Gefühl, dass wir so organisiert sind, dass wir nur mit Hilfe der Gruppe vorankommen können. Aber sehr bald, Tag für Tag, werdet ihr immer mehr spüren, dass sich eure Arbeit auf die Handlungen in der Gruppe ausrichten muss.

Die spirituelle Arbeit eines Menschen, von Stufe zu Stufe, von Hindernis zu Hindernis, von Hindernis zu Aufstieg, gliedert sich in zwei Teile: wie sehr sich der Mensch nach der Gruppe strebt, sich ihr anhaftet, von seinen Freunden verlangt und ihnen gibt, und inwieweit sie ihn dementsprechend beeinflussen, darauf reagieren und ihn herausziehen. Das ist immer so – die Kraft, die vom Schöpfer herunterkommt, um mich von Zustand zu Zustand zu heben, erhalte ich durch die Gruppe.

Es ist sehr wichtig für uns, dieses Modell zu entwickeln, denn danach ändert es sich nicht viel, es bleibt immer beim gleichen Prinzip.

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Wir müssen beginnen, uns einander in gegenseitiger Unterstützung näher zu kommen, so dass wir einen Zehner haben, in welchem wir die Verbindung zwischen uns realisieren wollen, damit wir in dieser Verbindung die Eigenschaft des Schöpfers erlangen können. Jeder fügt hinzu, und dadurch dass wir immer mehr zusammenkommen, beginnen wir plötzlich zu spüren, dass es realisierbar ist.

Es ist möglich, eine solche Beziehung zwischen uns aufzubauen, dass es im Zehner einen solchen Geist, solche Stimmung, solche Verbindung, solche Wärme, eine solche gegenseitige Unterstützung und das Gefühl geben wird, dass dein Freund daneben ist, dir gegenüber, dass all dies der Ausgangspunkt der spirituellen Verbindung sein wird. Und wenn es geschieht (und eure Zehner ist soweit genauso wie mehrere Zehner in der Welt, ich habe es festgestellt als ich im Ausland war), muss jeder Zehner für das Licht, das zur Quelle zurückführt, beten – das Licht der Tora.

 

Artikel des Tages  von  Montag, 3.06.2019

Die Boje ist ein Zehner?

Ja, eine Boje ist ein Zehner.

Welche Maßnahmen muss ich ergreifen, um den Schwimmkörper zu halten? Baue ich ihn?

Du baust eine Boje, indem du dich vor einem Zehner annullierst. Weiterlesen

Zitate zum Schlafengehen…

Baal HaSulam, Shamati 40 In welchem Maß soll man seinem Lehrer vertrauen

Solange man jedoch unter mehreren Herrschaften steht, also wenn man immer noch sowohl im Verstand als auch im Herzen zweierlei Wünsche trägt, ist man unfähig, die Wahrheit zu sehen. Stattdessen sollte der Mensch über den Verstand gehen und sagen: „Sie haben Augen“, doch sie sehen die Wahrheit nicht.

Die Bedeutung des Kabbalistischen Workshops in der modernen Welt

Innovativ und dennoch uralt. Der kabbalistische Workshop basiert auf einem Kommunikationsmodell, durch welches die Einheit in der Gesellschaft hergestellt werden kann. Das Zentrum des Kreises wird wahrgenommen. Die universelle Kraft – in der Kabbala als „Schöpfer“ bezeichnet – kann auf diese Weise enthüllt werden. Den Schöpfer enthüllen wir bzw. Er manifestiert sich in dem Netzwerk der Beziehungen aller Teilnehmer untereinander. Weiterlesen

Wir können den Wandel nicht ablehnen

Unsere egoistische Natur wächst zunehmend, was dazu führt, dass wir uns zunehmend mit uns selbst beschäftigen und uns um uns selbst kümmern, auch auf Kosten anderer, und auch dann, wenn diese anderen in unserer eigenen Familie sind.
Die Menge der persönlichen Interaktion nimmt ab, je mehr wir unsere Zeit online erweitern, also wie können wir eine gute Kommunikation mit unseren Kindern erwarten, wenn wir nicht bereit sind, auf unseren zwanghaften Gebrauch von elektronischen Geräten zu verzichten?
Wenn wir sowohl unsere eigenen als auch die Smartphones unserer Kinder wegnehmen würden, um die Kommunikation zwischen uns zu verbessern, dann wären wir dann „an ihrer Stelle“, um ihre Bedürfnisse und Wünsche zu verstehen und zu erfüllen? Wenn wir zögern, auch nur für einen flüchtigen Moment, dann wäre es vielleicht besser, wenn wir zumindest an einem gemeinsamen Ort zusammen bleiben, anstatt völlig getrennt zu sein?

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Artikel des Tage von Mai 2019

Liebe Freunde, bitte beachtet, dass Freitag und Samstag, während der großen Kongresse und Feiertage, kein Artikel des Tages erscheint. Wir bitten auch zu beachten, dass die Artikel des Tages Auszüge und Mitschriften der wörtlichen freien Rede aus dem Unterricht sind und  deshalb an der einen oder anderen Stelle vielleicht nicht immer ganz leicht zu verstehen ist. Transkript von Rav Laitmans Unterricht.

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Artikel des Tages Donnerstag, 30.05.2019

 

Jetzt, wenn ich mich im Abstieg befinde, fühle ich mich von allen abgelehnt und kann in keiner Hinsicht mit ihnen zusammen sein. Zum Beispiel könnt ihr jetzt, nach dem Kongress, den ihr so gut abgehalten habt, das Gefühl haben, dass ihr voneinander weg gedrängt werdet – wie es geschrieben steht: „Es wird durch die Heiligkeit des Tages verursacht“. Genau darum, weil wir gemeinsam das Licht angezogen haben, das uns erleuchtet hat – es hat in uns ein Gefühl der Dunkelheit erweckt – das Gefühl davon, wie sehr unsere Natur, Seiner Natur entgegengesetzt ist. Und ich spüre, dass ich nach dem Kongress, nach all den schönen Dingen, die wir getan haben, keinen mehr sehen kann, ich werde noch isolierter und distanzierter von allen. Es ist normal, es ist gut, das ist das richtige Ergebnis!

Aber gleichzeitig stellt sich die Frage: muss ich mich wahrscheinlich in dieser Ablehnung, die ich fühle, trotzdem dazu verpflichten, die Liebe zu erlangen? Und vielleicht kommt nach ein paar Tagen Euphorie und Begeisterung vom Kongress ein Abstieg, eine Ablehnung bis hin zum Hass, und ich fühle, dass ich Liebe brauche, ich benötige sie bereits. Es ist das, was zum ersten Mal passiert ist.

Es ist der Beginn der Arbeit, und zwar noch stärkere, und es ist nach vielen Jahren…

Ich verstehe, wie man Wörter, Zeitungen, Videos in die Welt bringt. Aber es ist nicht klar, wie man ihr das Licht, das zur Quelle zurückführt, weitergeben kann?

Ohne Zeitungen und Videos.

Wie denn?

Durch das Verlangen. Das Verlangen ist das, was wirkt, das Verlangen ist die Materie der Welt. Wenn du die Welt betrachtest, was siehst du dann? Du siehst ein Verlangen, das in allen möglichen Schichten ist, wie ein Körper, in dem es verschiedene Systeme gibt, aber es ist ein ganzer Organismus. Möchtest du mehr Leben in diesem Körper erwecken? – Bitte, es liegt in deinen Händen. Wenn ihr jetzt zusammen mit den Freunden auf eine bedeutende spirituelle Stufe hinaufgeht und mit der ganzen Welt verbunden seid, ob ihr es wünscht oder nicht, – werdet ihr die Welt mit dem Zusatz von Licht direkt beeinflussen, und die Welt wird sich zu verändern beginnen.

Wenn wir das Licht, das zur Quelle zurückführt, in die Welt bringen wollen, wird dann dieses Licht in die Welt übergehen?

Ja. Aber das ist nur möglich, wenn man mit anderen, mit den Freunden, richtig verbunden ist. Auf diese Weise könnt ihr tatsächlich ein Kli werden, welches euren Nächsten das Licht bringt. Es gibt also einen Höheren, Mittleren und Unteren hier.

Wenn wir uns also vereinen, um der Welt das Licht, das zur Quelle zurückführt, zu geben, wird es auch in die Welt gelangen?

Selbstverständlich wird es in die Welt gelangen, aber ihr müsst auch in irgendeiner Weise mit der Welt verbunden sein. Und ja, das seid ihr, und das reicht erstmal. Wir haben eine Verbindung zur Welt, wir leiden mit ihr, wir spüren ihre Qual – das ist die Verbindung. Wenn wir uns also spirituell vereinen, dann beeinflusst das Licht durch uns auch die Welt, und dank dessen wird die Welt der Korrektur näher kommen.

Hier ist meine Bitte an euch: wenn ihr nach dem Kongress sagt, dass er erfolgreich war, achtet darauf, wie sehr ihr im Abstieg seid, in einem Gefühl der Ablehnung, wenn ihr nicht verbunden sein wollt, wenn ihr offenbart, dass ihr weggestoßen werdet. Es ist sehr wichtig, es ist sehr gut. Es bedeutet, dass der Lichteinsatz, der während des Kongresses auf euch zukam, funktioniert mit dem Zweck, eure Kelim zu erweitern. Das ist wirklich gut. Ihr müsst diese paar Tage geduldig ertragen und ihr werdet spüren, dass ihr statt Hass ein Streben nacheinander empfindet, ihr werdet viel empfänglicher für das werden, was mit euch geschieht.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 29.05.2019

Vom Schöpfer bis zum Geschöpf gibt es immer einen HaWaYaH. In jedem Zustand, an jedem Ort, egal wo sich das Geschöpf befindet, muss sie dem HaWaYa des Schöpfers folgen. Aber es gibt einen HaWaYaH für die ganze Schöpfung – vom Schöpfer bis zur Vollendung aller Welten, und in jedem Teil gibt es auch einen HaWaYa, denn in jedem Element sollte eine Beziehung zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf bestehen. Es kann nicht mehr oder weniger als 10 Sephirot zwischen ihnen geben, HaWaYaH, daher befindet sich die ganze Schöpfung, sowohl teilweise als auch vollständig, immer im HaWaYaH, in dieser konstanten Struktur. Und wir müssen immer erkennen, wie wir uns darin einschließen: wo ist der Keter, die Spitze des Buchstaben „Jud“, wo ist die Malchut, das untere „Hey“, und alle anderen Begriffe, die die Spitze des „Jud“, den Schöpfer, mit der Schöpfung, der Malchut, verbinden, und was zwischen ihnen geschieht.

Wir müssen versuchen, alle diese Phasen zu definieren, in uns einzuordnen, um mit ihrer Hilfe den Schöpfer zu kontaktieren. Am einfachsten wird dies im Zehner realisiert, wenn wir versuchen, Beziehungen zu unseren Freunden – sie dürfen 10, weniger oder mehr sein – so aufzubauen, dass sie der Beziehung zum Schöpfer ähnlich sind. Es heißt „von der Liebe zu den Geschöpfen – zur Liebe zum Schöpfer“. Und wenn wir versuchen, solche Beziehungen aufzubauen, werden wir schließlich die Offenbarung des Schöpfers in sogenannter Mitte des Zehners erlangen.

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Durch meine Handlungen in der Gruppe ziehe ich etwas, das Licht, das zur Quelle zurückführt, genannt wird. Ich weiß nicht, was es ist, aber es muss mich beeinflussen. In dem Maße, in dem es mich beeinflusst, komme ich näher an die Gruppe heran, ich schließe mich dem Zehner an. Der Zehner wird dem höheren Licht ähnlich und so komme ich voran.

Geschieht der Einschluss in den Zehner mechanisch?

Mechanisch. Wir müssen es auch mechanisch lernen – inwieweit ich geben kann, inwieweit ich empfangen kann – auch mechanisch, nicht nur sinnlich, denn das Gefühl ist für uns sehr verwirrend – man glaubt als wäre man bereits in der Welt von Azilut. Ich meine es ernst – ihr wisst nicht, wo ihr euch befindet, lasst uns genau feststellen, was mit uns passiert.

 

Was bedeutet es, sich selbst zu „reinigen“?

Reinigen bedeutet, durch den Zehner das Licht, das zur Quelle zurückführt, anzuziehen, damit es mich beeinflusst und mich gebender, reiner macht, mich über den Wunsch zu empfangen und eigene Berechnungen hebt. Die Reinigung zeigt, inwieweit ich nicht an mich selbst denke. Wie Baal HaSulam sagt: derjenige, der Gedanken über sich selbst hat, ist sicherlich weit weg entfernt vom Schöpfer. . Dies wird als die Essenz der Reinigung bezeichnet. Zum Beispiel habe ich mich gestern von meinem „ich“ abgeschaltet und mich an den Schöpfer angeheftet, heute habe ich noch weitere 20 kg des Verlangens zu empfangen zugefügt bekommen, und ich muss mich noch mehr von meinem Verlangen zu empfangen abschalten, und so weiter – jedes Mal mehr und mehr. Es heißt, dass ich mich selbst reinige. Wie mache ich das? Indem ich mich immer mehr an die Gruppe anhafte und das Licht, das zur Quelle zurückkehrt, bitte, mir dabei zu helfen.

 

Artikel des Tages Dienstag, 28.05.2019

 

Wie kann ein Mensch in einen Zustand kommen, wo er beschließt, nicht an sich selbst zu denken und sich vor dem Schöpfer zu annullieren?

Wenn er sich hilflos fühlt. Zum Beispiel habe ich ein Unglück, einen Druck, ein Problem, das ich nicht lösen kann – dies ist eine Bedingung, die jeder fühlen und verstehen kann. Und ich kann nichts dagegen tun, der Schöpfer hat mich von allen Seiten „gequetscht“, ich kann nirgendwo hinlaufen – kurz gesagt, es ist besser zu sterben als so zu leben – dies mag die Lösung sein. Und was ist zu tun?

Dann sehe ich, dass, wenn ich mich bezüglich dieses Zustandes annulliere und einfach nichts anderes tue, als mein Verlangen in Bezug auf diesen Zustand zu annullieren –  dass der Schöpfer es für mich gestaltet hat, ich lasse Ihn auch bestimmen. Und was muss ich tun? – Nur mich selbst annullieren. Aus solchen Zuständen begreife ich die Selbst Annullierung.

Müssen wir auf solche Zustände warten, sie fordern?

Natürlich warten wir nicht auf solche Zustände, sondern versuchen, aus all den Zuständen zu lernen, die wir durchlaufen. Aber wenn es keinen Ausweg gibt, führt der Schöpfer den Menschen in einen Zustand, in dem die ganze Welt auf ihn zu stürzen scheint, und er weiß nicht, wie er heraustreten kann, wo er hinlaufen kann.

Und dann schickt Er dem Menschen einen Gedanken: „Ich habe es für dich getan, ich habe es für dich besorgt, es ist eine Hilfe, damit du aufhörst, die Welt zu steuern. Deine Aufgabe ist es, dich vor der Realität, die ich erschaffen habe, aufzuheben. Und dann beginnt der Mensch zu lernen, wie er sich selbst reduzieren kann.

Also, zuerst einmal muss man in einen Zustand kommen, in dem man aufhört, an sich selbst zu denken?

Nein, du kannst nicht anders, als an dich selbst zu denken. Hier fragt man nicht nach sich selbst, weil es einen vor diesem Unglück bewahrt, obwohl es immer noch für’s Empfangen ist, es ist immer noch eine Flucht. Aber dennoch lernst du hier, wie man aus sich selbst heraustritt, wie der Schöpfer euch mangels eines anderen Auswegs auf diese Weise lehrt. Dann fängst du an zu verstehen, dass dies der richtige Ansatz ist!

Ich habe nur ein Beispiel genannt, aber es heisst nicht, dass es allen so gehen muss.

Aber gibt es hier etwas, das mich erfüllt? Kann ich dadurch eine Art Motivation haben?

Wenn du für dich beschließt, dass du nicht derjenige bist, der die Welt steuert, dass der Schöpfer all dies für dich eingerichtet hat, und Er erwartet ein Ergebnis davon (und das Ergebnis ist, dass du alles mit Ihm in Beziehung setzt, dass es niemanden außer Ihm gibt und dass auf diese Weise alles gut und zum Guten sein wird, aber nicht, dass ich etwas in der materiellen Welt gewinne, sondern für meinen spirituellen Fortschritt) – dann willst du dem Schöpfer nur für diesen schwierigen Zustand danken, der dir hilft, wie die Geburtswehen. Sonst werden wir nicht aus unserem Ego herauskommen können.

Oder du fängst an, in der Gruppe zu arbeiten und dir dort verschiedene schwierige Bedingungen in Bezug auf das Verlangen zu geben vorstellst, dass du erreichen willst, aber dein Wunsch zu Empfangen hindert dich, und dann „zeichnest“ du die Wirklichkeit selbst. Es heißt: „Ich erwecke die Morgendämmerung“.

Artikel des Tages von Montag,  27.05.2019

Das Licht kann nur aus der Dunkelheit auftauchen. Das heißt zuerst kommt die Dunkelheit, das Böse, die Verwirrung. Das Böse ist im Herzen und die Verwirrung ist im Verstand, denn wir bestehen aus dem Herzen und dem Verstand, aus Gefühl und Verständnis. Nur die Verwirrung und die schlechten Gefühle sind in unseren Herzen, wenn wir nicht wollen, nicht einverstanden sind, nicht verstehen, verwirrt werden, hassen, wegstoßen – nur aus solchen Gefühlen. Wann kommen sie? Wenn wir versuchen, uns selbstständig zu verbinden, zu verstehen, zu fühlen, einander  näher zu sein. Warum ist es schlimm, wenn ich einem Freund nahe kommen will, ihn umarme und in der Verbindung mit mit ihm mich mit anderen Freunden vereinen möchte? Warum schaffen wir es nicht? Wenn ich etwas in der Wissenschaft der Kabbala verstehen will, warum bin ich dann noch verwirrter?

 

Antwort: Weil der Schöpfer daran teilnehmen will. Er möchte, dass wir Ihn bitten, einander näher zu kommen, die Realität zu verstehen. Warum? Denn wenn wir diese Probleme lösen, werden wir sie egoistisch und nur begrenzt lösen. Deshalb sehen wir, dass wir nicht in der Lage sind, einander nahe zu kommen. Wir können das System nicht verstehen. Und wenn es keine Wahl gibt, wie es geschrieben steht: „Und die Söhne Israels stöhnen von der Arbeit“, wenden wir uns weinend und schreiend an Ihn. Und dann hilft Er. Aber Er hilft! Das heißt, letztendlich  kommt die Verbindung zwischen uns, die Hülle der Liebe kommt von Ihm zu uns. Wir sind nicht in der Lage uns zu verbinden und zu verstehen, welche Art von Verbindungen wir haben sollten. Nur um sicherzustellen, dass wir verwirrt, missverstehen, nichts fühlen und uns in Hilflosigkeit an Ihn wenden. Und dann „Er wird den Frieden in der Höhe schaffen und ihn uns geben. Er schuf ein Kli, brach es und wird es korrigieren.

*

Es steht über das Licht geschrieben: „Er füllt die ganze Erde und ist in absoluter Ruhe. Wir haben kein Chissaron. Es muss ein solches Chissaron geben, damit ich alles aufgeben kann, um mich mit meinen Freunden zu vereinen. Das ist das Problem. Ich brenne nicht für die Vereinigung mit ihnen. Ich fühle mich von der Vereinigung abgestoßen, und das hält mich auf dem Weg zurück. Eine kleine Abstoßung zwischen mir und meinen Freunden – und ich will nicht weitermachen. Ich muss nur dort anhalten und das war’s. Wenn es mehr Chissaron für den Schöpfer und für Seine Enthüllung gäbe, würde ich erkennen, dass ich nur durch die Vereinigung mit meinen Freunden über diese Abstoßung hinauskomme. Aber es ist nicht da. Wo  und wie bekomme ich einen Chissaron, Dunkelheit und Lust? – das ist das Wichtigste. Denkt nicht an Licht – es ist überall.

Deshalb müssen wir zusammenarbeiten, nicht um das Licht, sondern um die Dunkelheit zu erreichen, so dass jeder von der Tatsache begeistert ist, dass seine Freunde größer sind als er. Sie erreichen bereits das Ziel, aber was ist mit mir? Sie reden schon so miteinander, dass ich nicht stillsitzen kann. Neid, Lust und Ehre – wo sind die Erreger, die ich von der Umgebung bekomme? Solch eine Umgebung, die an den Unterrichten teilnimmt, nach Hause kommt, zur Arbeit geht, wieder studiert und so weiter. Wir müssen endlich anfangen, über unseren Chissaron nachzudenken. Nicht an den Schöpfer, sondern an das Chissaron für Ihn, denn ohne das Chissaron zu Ihm werden wir Ihn nicht enthüllen.

Wir müssen auf unserem Weg viele Probleme zwischen uns lösen, damit unsere Verbindung zur Wahrnehmung des Schöpfers geeignet ist. Ich spüre nicht den inneren Druck, es zu tun, meine Freunde zu umarmen, eine Verbindung zwischen uns zu finden, um den Schöpfer zu enthüllen. Woher kommt dieses Chissaron? Das ist das Problem. Chissaron hängt von der Gruppe ab. Die Gruppe muss für jeden Freund spielen, ihn verärgern, so dass er denkt, dass jeder vorankommt und er zurückbleibt. Nutze all seine irdischen Qualitäten – Neid, Lust und Ehre – wo sind sie? Ich fühle, dass es mir egal ist: lass es so sein, es ist nicht schlimm. Was soll ich tun? Ein Mensch kann sich selbst nicht aus dem Gefängnis befreien – nur seine Freunde. Denkt darüber nach, wie man es macht. Wir müssen Druck auf diesen Punkt ausüben, und es wird klappen.

 

Artikel des Tages Sonntag, 26.05.2019

Arvut heißt, die Tatsache, dass Bnei Baruch ein Garant füreinander wurde, weil ihnen die Tora (eine Methode, wie sie sich selbst korrigieren, vereinen und die Ebene des Schöpfers erreichen können) nicht gegeben wurde, bevor jeder antwortete, das er bereit ist, die Liebe zu Freunden auf sich zu nehmen. Das heißt, vor allem – das alle damit einverstanden sind, die Liebe zu Freunden zu akzeptieren. Dabei ist dieses Prinzip vielleicht noch weit entfernt, aber stimmen dem alle zu? Wenn ja, erhält man die Tora, so dass sich jeder um die Bedürfnisse seiner Freunde im Zehner, wie um seine eigenen kümmert.

Es steht geschrieben: Er muss sich noch mehr um die Bedürfnisse seiner Freunde kümmern als um seine eigenen, und wenn jeder damit einverstanden ist, dann werden sie zu Bürgen und verdienen es, die Tora zu empfangen. Wenn wir gezwungenermaßen zustimmen: ja, wir sind einverstanden, wir werden dadurch zu Garanten und sind würdig das Licht, das zu der Quelle zurückführt, zu erhalten, das die Tora genannt wird. Dies ist die Bürgschaft, wo sich alle gegenseitig, füreinander verbürgen. So sagen wir jetzt, dass niemand an sich selbst, sondern nur an andere denkt, – wie man sich genauso so wie sie bewegt, nicht mehr und nicht weniger, sich ständig im Einklang mit ihnen zu halten, genau mit der gleichen Geschwindigkeit und in die gleiche Richtung, nicht nach ihnen und nicht vor ihnen.

Stellt euch dieses Einverständnis vor, was für eine wahre innere Verbindung das sein sollte! Auf diese Weise erreichen wir ein einziges Herz, und jeder wird seine Sorgen los, wenn er oder sie mit uns allen geht und kommt, und wir kommen zu „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ im vollem Umfang. Und wenn jeder von uns im Voraus zustimmt, sich zu annullieren und „seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben“ mit voller Kraft, wie es von ihm verlangt wird, wenn ich nur an andere denke und mich nicht fühle, gehe ich in sie ein, wo sie sind, mit der gleichen Geschwindigkeit und so weiter, Egal was passiert, ich bin nicht vor oder hinter ihnen. Das heißt, ich habe mich selbst annulliert und ohne jeglichen Verstand mich an ihnen festgeklammert. Dann gehen wir – als Ergebnis – eine Garantie, Gegenseitigkeit ein und erhalten das Licht, das zur Quelle zurückführt, welches “die Tora” genannt wird. Und dann wird jeder seine Sorgen los, wir alle vereinen uns durch dieses Licht, und der Schöpfer erfüllt uns, zumindest auf der ersten spirituellen Stufe.

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Ich bin nicht kritisch gegenüber dem Zehner, basierend auf dem, was sie in meinen Augen sind, sondern halte mich nur im Zustand der Verschmelzung mit diesem Tropfen, wie mit dem Zehner. So stelle ich ihn mir vor, und ich muss in einer ständigen Verschmelzung mit ihm sein, und alles, was ich von ihnen sehe und höre, ist, dass ich nichts sehe oder höre, sondern sie als perfekt akzeptiere. Deshalb kann niemand sagen, dass er keine Chance hat, jeder hat tatsächlich eine Chance, was nicht noch einmal passieren wird: sich genau in diesem Moment anklammern, sich zu beugen, sich aufzuheben und in die Spiritualität einzutreten.

 

Artikel des Tages Donnerstag, 23.05.2019

Wir sind im Gefängnis, in unserem Ego, und wir kommen da nicht raus. Und nur, wenn die Gruppe an jedem einzelnen gekonnt arbeitet, ihn aufweckt, ihn reizt, ihm verschiedene Andeutungen macht, so dass er das Gefühl hat, dass er der Kleinste, Erfolgloseste ist – wird er das Gefühl haben, als ab er im Feuer brennt, und er wird spüren, dass er innerlich schreien und Handlungen unternehmen kann, die ihn über sein Ego erheben werden. Es ist die Basis und es gibt hier viel zu lernen.

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Es steht geschrieben: „Möge der Mensch seinem Nächsten helfen“. Wir sollten darüber nachdenken, wie wir anderen helfen können, aufzusteigen. Wie wir einander ein Beispiel geben und zeigen können, was Spiritualität ist. Wenn ich nicht an mich selbst denke, sondern daran, wie ich meinen Freund beeinflusse, den Schöpfer innerhalb der Vereinigung zu offenbaren, um Ihm Freude zu bereiten. Wenn ich mich um meine Freunde kümmere und nicht um mich selbst, dann können wir Erfolg haben.

Aber es muss eine ständige Arbeit werden – außerhalb meines „Ich“. Es steht geschrieben: „Es ist hinter meine Haut graviert – ich werde den Schöpfer aus meinem Leib erkennen“. Das heißt, ich kann den Schöpfer außerhalb meines „Ich“ offenbaren. Und wo endet mein „Ich“?

Wenn ich an andere denke, bin ich außerhalb meines „Ich“ und dann enthülle ich den Schöpfer in ihnen. Man muss darüber nachdenken, ein Vorbild für einander sein.

Lasst uns in ein solches Streben, in eine solche Vorstellung eintreten und es einander zeigen, um einen solchen Geist zu schaffen und dann werden wir wirklich Erfolg haben.

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 22.05.2019

Der Lehrer kommt und erklärt es mir:

– Hör zu, es ist doch deine Seele! Der ganze Zehner, die Verbindung zwischen euch – es ist eine Struktur, es ist ein Netzwerk, und wenn ihr eure Beziehungen richtig

aufbaut, wird dort der Schöpfer offenbart. Es ist deine Seele!

– Das ist richtig, das ist gut, das ist der Schöpfer, aber im Moment muss ich mich

selbst vergessen und an sie denken, und das kann ich nicht.

Sie sagen zu dir:

– Nun, das kannst du nicht. Und es ist richtig, dass du es nicht kannst, aber bitte den

Schöpfer es für dich zu tun.

– Ich kann nicht darum bitten, denn bitten bedeutet wünschen, aber ich will es nicht.

– Okay. Sagen wir, du willst es nicht. Aber schau dir deine Freunde an, stell dir vor,

dass sie bereits darin sind, und du nicht.

Wenn ich mit dem Zehner verbunden bin, gibt es keinen Unterschied zwischen der Tatsache, dass ich Leere empfinde und möchte, dass der Schöpfer diesen leeren Ort füllt, und der Tatsache, dass es dem Zehner gehört, denn dann gehört mein Herz dem Zehner.

Deshalb gibt es hier keine Frage, denn wir handeln in einem Herzen, in einem Wunsch. Wir alle wollen das Spirituelle erlangen, den Schöpfer enthüllen, Ihn begreifen. Aber niemand kann es allein und individuell tun, denn der Schöpfer ist die Kraft der Liebe zwischen uns. Folglich, wenn es nicht zwischen uns geschieht, dann gibt es keinen anderen Ort, an dem Er offenbart wird – das ist der Punkt. Deshalb müssen wir Ihm einen Platz zwischen uns schaffen.

Früher war es ein Ort des Neides, des Hasses, der Gier, des Ehrgeizes, aller möglichen Formen der Ablehnung – und nun mache ich ihn frei. Ich möchte, dass dieser Ort zum Ort der Vereinigung, des Gebens, der Liebe, der Gegenseitigkeit wird, aber ich empfinde, dass ich ihn nicht füllen kann, da ich diese Eigenschaft nicht habe. Ich möchte, dass sich der Schöpfer hier offenbart und diesen Ort füllt.

Das ist der leere Ort, den wir für den Schöpfer vorbereiten müssen.

Artikel des Tages Dienstag, 21.05.2019

Das Problem, aus der Verzweiflung herauszukommen, liegt darin, dass wir darüber reden müssen. Es heißt nicht, dass wir die ganze Zeit damit verbringen, aber man muss der Gruppe erklären, dass der Schöpfers auf diese Weise mit uns arbeitet: Er bringt uns von einem angeblich guten Zustand zu einen schlimmeren herab, um uns einen Antrieb zu geben, voranzukommen. Es gibt keinen anderen Grund für die schlechte Empfindung, außer uns zum Guten anzutreiben. Möchtet ihr vorankommen, ohne das Böse zu empfinden? Es ist möglich – wie ein alter Mann, der nach etwas sucht, als hätte er etwas verloren.

Stellt euch Chissarons vor, die sich in euch noch nicht in Form von Verzweiflung, Problemen, Traurigkeit oder etwas anderem manifestiert haben. Wir haben nicht genug Liebe für unsere Freunde, nicht genug Vereinigung in der Gruppe, nicht genug Annäherung an den Schöpfer, um wie Eins zu sein. Sucht nach solchen Bedürfnissen und beginnt mit ihnen zu arbeiten. Dann erschafft ihr selbst sowohl die Dunkelheit als auch das Licht, bevor es von oben kommt. Dadurch beschleunigt ihr die Zeit, wie es geschrieben steht. Alles liegt vor euch, und alles kann nur zwischen den Freunden verwirklicht werden. Wenn es keine Verbindung gibt, ist der Mensch nicht in der Lage das zu tun, worüber wir gesprochen haben.

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Wir müssen darüber in Bezug auf die ganze Welt, auf alle Gruppen nachdenken, denn wir sind ein allgemeines Kli. Wir müssen uns um alle kümmern, denn es gibt buchstäblich nur ein Kli. Es ist wie bei einem Menschen, der mit einem Narkosemittel injiziert wurde, und nicht spürt, dass sein Bein weh tut. Dies geschieht aufgrund der Anästhesie, und nicht weil die Krankheit nicht existiert. Und so ist es auch bei uns. Wir sind vom Welt Kli abgeschaltet, jeder existiert in seinem Zehner, und nicht einmal im Zehner, sondern in sich selbst.

Und wir müssen zur Besinnung kommen, aufwachen, unsere Gefühle so schnell wie möglich aus diesem Traum herauskommen lassen. In dem Maße, in dem wir uns auf diese Weise anstrengen, werden wir spüren, wie die Gruppen füreinander arbeiten, wie sie sich gegenseitig helfen können. Ihre Kräfte verbinden sich und sie werden zu einer Kraft. Schaut mal, wie viele Gruppen wir in Lateinamerika haben – Gruppen, Singles, sowohl virtuelle und als auch physische. Wenn sie sich alle wie eine Gruppe fühlen würden, was für eine Kraft wäre es für alle, was für eine starke Auswirkung könnte es auf jeden haben!

 

Artikel des Tages von Montag,  20.05.2019

Wir wollen nichts von der Vereinigung hören, weil wir hier immer getäuscht werden. Deshalb ist es für uns schwierig und es ist extra so  gemacht, damit wir eine innere Klärung, eine doppelte Prüfung machen, was mit der Vereinigung gemeint ist. Dies ist keine Vereinigung zwischen Egoisten auf der materiellen Ebene, sondern eine Vereinigung, die der Schöpfer nach unseren Anstrengungen durchführt, wenn wir versuchen, nach dem zu handeln, was Rabash uns in seinen Artikeln über die Gruppe geschrieben hat. Deshalb ist die Vereinigung hier ganz anders, wir kennen sie nicht. Ich muss nach einem buchstäblich neuen Blickwinkel, einer neuen Herangehensweise an das, was hier gesagt wird, suchen, um mich von allen bisherigen Vorstellungen und Assoziationen zu lösen und zu distanzieren, als ob ich von einem anderen Planeten komme. Jetzt erzählt man mir etwas, was ich in keiner Weise weiß.

Das heißt, ich kann nicht alle meine egoistischen Bilder, Formen und Vorstellungen von der Vereinigung zwischen Menschen aus der Vergangenheit übertragen. Wir machen in der Gruppe etwas ganz anderes. Wir wollen uns vereinen, um den Schöpfer über unseren Egoismus zu enthüllen. Unseren Egoismus nicht zu streichen, sondern über ihn, ihn bewahrend mit einer speziellen Glasur zu bedecken, die Vereinigung und Liebe genannt wird. Es ist nicht einfach, und es ist eine Vorbereitung in zwei Linien, nach denen wir die mittlere Linie bekommen – die Enthüllung des Schöpfers. So werden wir vorankommen.

Deshalb möchte ich sagen, dass jeder eine besondere Zeit hat, sich der Gruppe anzuschließen, diese Idee zu verstehen, sich daran zu gewöhnen und sich richtig zu verhalten. Das Wichtigste ist, sich nicht daran zu erinnern, was ich seit meiner Kindheit kenne: ein gutes Kind zu sein, mich zu vereinen und freundlich zu sein. Es gibt hier keine Freundschaft, es gibt keine egoistische Vereinigung. Hier baue ich eine neue Vereinigung über den Egoismus, die vom Schöpfer gebildet wird. Ich wende mich an Ihn und sage: „Du musst eine Verbindung zu meinem Freund aufbauen. Deshalb gibt es ein Gebet an den Schöpfer damit er mir die Kraft, mich mit meinem Freund zu vereinen. Das ist ein echtes Gebet, wenn ich Ihn frage, verlange, ihn zwinge, diese Arbeit durchzuführen.

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In diesen Abschnitten erklären uns Baal Sulam und Rabash, wie wir eine spirituelle Vereinigung, die die Bürgschaft genannt wird, verwirklichen können, so dass jeder ein Ziel hat und jeder zum Wohle des Schöpfers arbeitet. Der Schöpfer ist nicht etwas außerhalb der Gruppe. Wenn wir denken, dass er irgendwo da draußen ist, und wir sind hier, um für ihn zu arbeiten (Dieser Satz ist auch im Russischen nicht verständlich und stand genauso da. Wir denken aber dass man es  eventuell so auffassen kann: Der Schöpfer ist nicht etwas außerhalb der Gruppe, er ist hier zwischen uns und wir müssen für Ihn arbeiten). Der Schöpfer ist die Vereinigung der Gruppe, ihre Einheit, der vollkommene Zustand, wenn die Liebe zwischen uns offenbart wird, und wir beginnen auch, über die Trennung und Abgrenzung die Vereinigung zu begreifen. Zwischen diesen beiden Ebenen – Trennung und Vereinigung – beginnen wir ein besonderes Phänomen zu erkennen, das sowohl Hass als auch Liebe hervorgerufen hat. Dieses Phänomen nennt man der Schöpfer. Das heißt, wenn ihr definieren wollt, was der Schöpfer ist, dann ist Er derjenige, der den Hass zwischen uns hervorgerufen hat, und an den wir uns wenden, um uns zu vereinigen und Liebe zwischen uns zu erweisen. Diese beiden Begriffe, die wir als Sandwich öffnen, werden der Schöpfer genannt. Deshalb schaffen wir Ihn. Wir bauen Ihn auf.

 

Artikel des Tages Sonntag, 19.05.2019

Es steht geschrieben, dass der Einzelne die Gesellschaft nicht verlassen und für sich selbst bitten sollte, auch nicht, um dem Schöpfer Freude zu bereiten, aber für die ganze Gesellschaft ist das möglich. Denn wer die Gesellschaft verlässt, um nach seiner privaten Seele zu fragen, erschafft nicht, sondern führt im Gegenteil zu ihrer Zerstörung. Wenn er für sich selbst fragt, führt das zur Zerstörung seiner Seele, weil er in die Gewänder eines Stolzen gekleidet ist, denn es ist unmöglich, sich einen Mann vorzustellen, der aus der Gesellschaft gekommen ist, ohne sich in das Gewand des Stolzes zu kleiden. Und jeder Mensch muss, sich selber, dies mit aller Kraft verbieten. Ich meine, ich will mich nicht einsam vorstellen, dass ich isoliert, unverbunden, nicht in der Gesellschaft aufgelöst bin. Ich kann nicht denken, es fällt mir nicht einmal ein, zu denken, dass ich etwas will – überhaupt nichts. Nur wir. Das ist das, was im Geist und Herzen existiert, und ich will, dass es so ist. Von diesem Punkt der Annäherung von Geist und Herz aus kann ich mich an den Schöpfer wenden. Wenn ich mich nicht mit der Gruppe vereinige, kann ich mich nicht an den Schöpfer wenden. Ich werde immer daneben hauen, weil Er in der Gruppe ist, in ihrer Mitte.

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Wir müssen mit etwas in der Hand aus dem Kongress kommen, seid ihr einverstanden? Deshalb verlieren wir, den Geist der Vereinigung, in den Pausen nicht, an keinem Ort. Obwohl wir das Gefühl haben, dass es ständig verschwindet und uns wegläuft. Wir gewinnen ihn mit der Kraft zurück und versuchen gleichzeitig zu spüren, wie sehr der Schöpfer meine Bemühungen genießt, wenn ich meine Verbindung wiederherstelle. Wie ich früher diese Verbindung wahrgenommen habe, so komme ich immer wieder darauf zurück, mehr und mehr. Und ihr werdet sehen, dass wir uns buchstäblich stündlich auf das Verlangen zu bewegen werden, in dem die Gegenwart des Schöpfers spürbar wird.

Artikel des Tages von Donnerstag, 16.05.2019

 

Jeder kommt zu dem Punkt, an dem er zustimmt, in dem Zustand zu bleiben, in dem er für immer sein will. In diesem Zustand annulliert er nicht sich selbst, sondern seinen Wunsch zu empfangen: er will nichts empfangen, weil er stattdessen eine Vereinigung mit dem Schöpfer findet, eine Verschmelzung zu einem gemeinsamen Punkt. Es ist nicht mehr nötig, es gibt immer nur einen Punkt der Verschmelzung miteinander. Zusätzlich zum Schmelzpunkt hat der Höchste einen großen Wunsch und der Niedrigere beinhaltet dieser Wunsch. Erst wenn beide sich gegenseitig annullieren, an diesem Punkt kommt es zu einer Vereinigung.

Dies ist ein besonderes Phänomen, das in unserer Welt nicht vorhanden ist – buchstäblich spirituell. Darum geht es: wie wir uns annullieren, um am Schmelzpunkt mit dem Schöpfer zu sein – es ist alles. Wir sprechen nicht über die Freunde, über die Gruppe, über die ganze Welt – es wird später kommen. Bevor wir in unserem Geist und Verstand feststellen, was der Punkt der Verschmelzung, der Punkt der Konzession (Zugeständnis) ist. Was soll ich annullieren? Was soll ich zurückstecken? Womit soll ich mich vereinen? Was bedeutet „für immer“, weil ich bereit bin, darin zu bleiben? Es gibt hier viele Fragen, und all dies hängt mit dem Begriff der „Reduktion“ zusammen. Aber ich wiederhole, der Grund für die Einschränkung ist, dass ich vereint sein will, sonst erreiche ich Ihn nicht.

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Dies ist ein besonderer Kongress, denn wir haben die Phase der Vereinigung zwischen uns und der Offenbarung der Übergangsstelle begonnen. Und ich hoffe wirklich, dass dieser Kongress – ich sehe ihn als einen Kongress – uns einen Impuls für unsere Vereinigung geben wird.  Das ist das Wichtigste und nicht die Zugabe von Wissen, Intelligenz und Klärungen, obwohl es auch sein kann, denn die Anzahl der Teilnehmer hat ihre Auswirkungen. Aber durch unsere Anstrengung, uns vereinen zu können, ein inneres Gefühl dafür, worüber wir sprechen, zu entwickeln.

Ich mache mir die ganze Zeit darüber Gedanken und ich möchte wirklich, dass sich jeder buchstäblich zu einem Organismus zusammenschließt, wie ein fertiger Teig. Doch in den Ofen wird es nicht von uns gestellt. Ich möchte, dass wir so vereint sind – ohne jegliche Form, wie ein fertiger Teig. Ich möchte es so sehr und in der Regel, wenn ich solche Kongresse durchführe, denke ich darüber nach, wenn ich mir das Publikum ansehe.

Wir werden versuchen, darüber nachzudenken. Ihr müsst nicht viel schreiben, ihr könnt ein wenig reden – versucht euer Bestes, denn ihr könnt es als Gruppe schaffen. Wir sollten versuchen, uns auf diese Art und Weise zu betrachten. Die Freunde aus Lateinamerika, Nordamerika, Europa, Asien, Israel, Russland und Afrika werden sich dort treffen. Laßt uns aus ihnen etwas machen, was Eins ist – es ist sehr wichtig für uns. Und dann, mit Sicherheit, werden wir Erfolg haben. Wir haben viel Vorarbeit geleistet und sind bereits in der Lage, auf die andere Seite des Machsom zu gelangen.

 

Artikel des Tages Dienstag, 14.05.2019

Welche Beispiele können wir dafür anführen, dass ich mich selbst und die Gruppe betrachte, und die Gruppe an meine Stelle setze? Wie ändere ich ihre Wichtigkeit – was ist das Erste und was das Zweite, was ist wichtiger und was weniger wichtig? Wie tue ich das praktisch, in verschiedenen Handlungen und Gedanken in Bezug auf den Unterricht oder die allgemeinen Gruppenaktivitäten? Wie kann ich entscheiden, dass die Gruppe jetzt an meiner Stelle steht, so dass klar ist, dass ich sie mir selbst vorziehe? Nennt mir Beispiele dafür.

Wie oft am Tag offenbare ich solche Situationen, wenn ich die Gruppe an meine Stelle setzte und dadurch voranschreite? Es heißt, mein „Ich“ auf die andere Seite zu bringen. Nennt euch solche Beispiele gegenseitig, mit denen wir während des Tages arbeiten können: ich achte auf etwas, das mir wichtig ist, aber ich tue es in Bezug auf die Gruppe.

Was nennt man Liebe zu den Freunden im Vergleich zu anderen Beziehungsformen gegenüber ihnen? Ich kann sie gut und respektvoll behandeln, sie unterstützen, aber warum heißt es, dass ich Liebe zu den Freunden erlangen muss? Was ist die Essenz des Wortes „Liebe“?

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In jeder Situation und an jedem Ort muss ich versuchen zu sehen, dass ich mich selbst im Verhältnis zu etwas außerhalb von mir vorziehe. Außerhalb von mir ist der Schöpfer, die Shechina –  ich muss das vorziehen, was außerhalb von mir liegt. Das kann die Gruppe sein, mit der ich zusammenarbeite – sie steht mir am nächsten; das kann auch keine Gruppe sein, sondern ein eher externer Kreis – unser Weltkli. Ein noch äußerer Kreis ist die gesamte Menschheit. Es kann auch die gesamte Realität sein – es hängt alles davon ab, wie ich mich darauf beziehe. Aber es geht darum, ob ich mich im Verhältnis zu dem verändere, was außerhalb von mir ist. Wichtigkeit! Was ist wichtiger – ich oder der Zehner? Ich muss anfangen zu fühlen, versuchen zu spüren, dass ich plötzlich von mir selbst gelöst bin, als ob ich nicht existiere, sondern in ihnen lebe. Es heißt, dass ich zum Embryo im Höheren werde.

 

Artikel des Tages von Montag, 13.05.2019

Du musst die Übungen im Zehner machen, die in unserem Herz und Verstand verankern.

Wenn ein Mensch in einem Zehner eingeschlossen ist, bekommt er von diesem die Richtung und den richtigen Fortschritt. Alleine, auch wenn er es hört, ist er nicht mit dem Zehner verbunden, ist es keine richtige Verwirklichung. Es ist nur ein Grundwissen, dass ihm erlaubt, sich mit dem Zehner zu verbinden und es dort umzusetzen. Schließlich ist der Punkt der Verschmelzung des Menschen mit dem Höchsten im Zehner.

Er sollte spüren, dass er mit ihm verbunden ist, in ihm ist. Jetzt versteht er, was dieser Samentropfen ist, in dem wir alle sind und nicht nur er allein. Wir sind zur gemeinsamen Annullierung gekommen, jeder von seiner eigenen Seite. Dort, an diesem Punkt der Annullierung, sind wir zusammen – 10 Punkte, die sich annulliert haben. Es ist ein Samentropfen. So wird es sich von Stufe zu Stufe entwickeln: Auf der nächsten Stufe habt ihr die gleiche Vorgehensweise in der Vorbereitung des Samentropfens. Jede Stufe beginnt mit Selbstannullierung.

Bezüglich was annullieren sich die Freunde im Zehner?

In Bezug auf den Einfluss des höheren Lichts, den Schöpfer. Ich weiß nicht, was Licht ist. Deshalb wird mir eine Gruppe in einem zerbrochenen Zustand gegeben, und sie zeigt mir meinen eigenen Zustand. Das heißt, sie ist in meiner Wahrnehmung zerbrochen. Dann begreife ich, dass, wenn ich sie in einem vollkommenen Zustand und in absoluter Liebe, in solcher Perfektion sehe und dass wir in unserer Vorstellung zusammen sind, ohne sich einzeln zu fühlen, werde ich mein „Ich“ in dieser Einheit aufheben. Das gilt für alle. Dann kommen wir zum ersten spirituellen Tropfen, und der heißt “Glaube über Verstand”.

*

Externe Bedingungen und Veränderungen sind nicht wichtig, die Hauptsache ist, an diesem Punkt festzuhalten. Achtet darauf! Ich habe etwas, woran ich mich festhalten kann – ich packe es, und das ist das Erste, trotz aller veränderten Bedingungen. Jetzt ist das Wichtigste für mich – trotz äußerer Veränderungen weiterzumachen.

Der Mensch fühlt, dass er unvollkommen und entgegengesetzt ist. Reicht es aus, am Punkt der Verschmelzung festzuhalten und nicht um Korrektur zu bitten?

Den Verschmelzungspunkt festzuhalten ist eine Perfektion. Was ist nicht perfekt daran, wenn er in einer Verschmelzung mit seinen Freunden ist? Reicht es ihm nicht? Wenn er spürt, dass es nicht genug ist, ist es seine Unvollkommenheit.

Ich habe das Gefühl, dass ich bei meinen unkorrigierten Wünsche bleibe.

Ich habe keine Wünsche – weder korrigierte noch unkorrigierte, ich bin mit den Freunden verschmolzen.

Aber es fühlt sich unvollkommen an, den Freunden entgegengesetzt.

Es ist notwendig, sich mit ihnen noch mehr zu verschmelzen, und es ist für die Handlung über die wir gerade sprechen, ausreichend. Es muss ein Embryo, ein Punkt, ein Samentropfen sein. Er hat nichts – keine Wünsche, keine Absichten, keine Gedanken, außer eine Sache: mit ihnen zu verschmelzen und zusammen mit dem Schöpfer. Dann betreten sie die höhere Gebärmutter: der Schöpfer – es ist die Bina-Ebene. Wenn 10 Punkte zusammen sind, nimmt Bina sie auf und beginnt sie zu entwickeln, wird mit ihnen schwanger.

Welche Art von Übung sollen wir tagsüber im Herz und Verstand machen?

Ich bin im Zehner, in den 10 Punkten. Sie sind alle bereit – Punkte, Wünsche. Ich schließe mich in sie ein, bis in die Unendlichkeit, annulliere mich komplett wie in einer Gebärmutter. Inwieweit ich mich vor ihnen annulliere, annulliere ich mich vor dem Schöpfer. Israel, Tora, der Schöpfer – dort annulliere ich mich und finde das höchste Licht , das uns entwickeln wird – nicht mich, sondern uns – Er wird uns zu einem Leib, zu einem Wunsch machen.

So kommen wir zum ersten spirituellen Begreifen. All diese Vorstellungen haben wir untersucht, beschrieben und sind bereit die Maßnahmen zu ergreifen.

 

Artikel des Tages von Sonntag, 12.05.2019

Wie äußert sich das, dass ich mich annulliert habe?

Ich unterscheide die Tatsache, dass ich das, was ist, als Wahrheit, gut und gutes Tuender, zwischen dem, was ich fühle und dem, was im Licht der Unendlichkeit, in dem ich mich befinde, sein sollte. Wenn ich etwas vom Schöpfer wahrnehme, bin ich in der Welt der Unendlichkeit und von der Seite meines Tieres, meines „ich“, befinde ich mich im Zustand dieser Welt. Die Kluft zwischen uns ist die Leiter aus dieser Welt, und ich muss sie jetzt begreifen. Wenn ich meine Eigenschaften des Schöpfers in die Tat umsetze, spüre ich, dass mein Tier von meinem Verlangen zu empfangen spricht.

Ist es das, was wir die ganze Zeit tun müssen?

Ja, ich konnte vorher einfach nicht darüber reden, denn du weisst, welche Diskussionen wir darüber haben – ich verstehe nicht, ich will nicht, ich bin anderer Meinung. Jetzt denke ich, dass wir zu einem Zustand der relativen Entspannung gekommen sind, das höhere Licht weichte uns auf und wir können in die Einschränkung gehen.

Aber ich weiß noch nicht, worin sich das äußert. Es gibt einen bestimmten Geisteszustand, in dem ich mich gerade jetzt befinde, wenn ich etwas fühle, etwas verstehe und erkenne, dass ich das alles nicht ignoriere, sondern darüber aufsteige.

Ich verstehe den einfachen Zustand, dass ich im Licht der Unendlichkeit bin, in der Welt der Unendlichkeit, im absolut guten Einfluss des Schöpfers – das ist alles. Das, was ich von mir selbst tue, wenn ich meine Gefühle, die ich habe, in die Tat umsetze, ist das, was mein Tier sagt, mein Verlangen zu empfangen. Dann will ich es annullieren, meine Kelim in Bezug auf diesen Stern, mich auf den Polarstern zu kalibrieren. Am Anfang muss ich diesen Stern fangen, damit ich die Skala, den Standard habe. Dass du vom Schöpfer annimmst, dass Er gut ist und Gutes tut, ist das, was du jetzt feststellen willst, dass du es von Ihm bekommst.

Darüber, wie du dich von selbst dieser Null näherst, sprechen wir später. Zur Zeit sprechen wir davon, wie wir das akzeptieren, was wir von oben erhalten haben.

***

Erweitern Sie bitte ein wenig: – was bedeutet es, keine externe Veränderungen zu verlangen, sondern interne Veränderungen zu verlangen?

Ich will keine äußeren Veränderungen, die ich von Ihm erhalten habe – es ist das Licht der Unendlichkeit, „Ich habe HaWAYaH nicht verändert“. Das höhere Licht ist in absoluter Ruhe, ich bin innerhalb von diesem weißen Licht. Ich ziehe mich jetzt nur zurück, ich annulliere mich und ich will kein Verlangen in mir wecken, keinen Gedanken, nichts, ich will nur mit dem Licht, das auf mich wirkt, in dem ich bin, auf Null kommen. Ist das klar?

Es ist wie eine Kalibrierung, wie ein Abbild. Es ist unmöglich, zu mehr zu kommen, wir müssen zuerst beginnen. In jedem Gerät ist das so, in allem: die Musiker, die Physiker, egal wer, wir wollen immer mit einer Grundlage, einem Standard beginnen und erst dann das akzeptieren…

Bitte, das ist die Sache, die wir jetzt gründlich untersuchten, das ist die Arbeit für heute und für den Rest unseres Lebens. Aber ihr sollt tagsüber im Zehner damit arbeiten.

Wegen der Feiertage zwischen 8.5. und 12.5.2019 keine Artikel des Tages

 

Artikel des Tages von Mittwoch, 08.05.2019

Sie haben gesagt, dass unsere ganze Arbeit darin besteht, nach dem Chissaron zu suchen. Gestern durch die Ereignisse in Israel war direkt spürbar, dass die gesamte Weltgruppe sich in einem Chissaron verbunden hat, es gab ein Verantwortungsgefühl, eine Ehrfurcht, und wenn wir es mit dem heutigem Tag vergleichen, ist dieses Gefühl nicht mehr da und stattdessen haben wir ein Gefühl des gemeinsamen Schlafes. Können wir selbst ein solches Chissaron erschaffen, durch ein Spiel oder durch ein Gebet, oder können wir die Leiden der Welt nur von unten bekommen und danach in irgendeine Weise darauf reagieren?

Es ist nicht gut, wenn wir uns selbst erwecken müssen und es nicht können. Wir müssen die Gelegenheit, uns selbst zu erwecken, wahrnehmen noch bevor der Schöpfer uns durch alle möglichen unangenehmen Ereignisse erweckt, wie es heißt: „Ich erwecke die Morgendämmerung“. Wie? Jeder von uns ist kein Einzelgänger, wir sind viele und können die Freunde auf unterschiedlichen Wegen erwecken – Neid, Ehre, Leidenschaft, Scham. Diese Gefühle können uns erwecken und uns zeigen, wo die Mängel in unserer Verbindung liegen. Ein Mangel an Verbindung zwischen uns soll zu einer Korrektur führen, um wieder auf einen Mangel an Verbindung hinzuweisen und uns wieder zu einer Korrektur zu führen. Dann stellt sich heraus, dass wir in der linken Linie den Mangel an Verbindung offenbaren und in der rechten Linie korrigieren und so die ganze Zeit, wir laufen auf zwei Beinen und alles hängt von uns selbst ab. Warte nicht ab, sag nicht, dass du gestern einen richtigen Zustand, ein Chissaron hattest – nein, warte nicht darauf, dass der Schöpfer es dir gibt. Er kann es dir nur mit Hilfe von Schlägen, Krankheiten und diversen Problemen geben, es macht keinen Sinn, darauf zu warten. Es bedeutet, dass du nicht richtig arbeitest, wenn du den richtigen spirituellen Zustand nicht erlangen willst und mit deinem tierischen Zustand zufrieden bist, wie in einem Nirvana – nichts stört mich, es geht mir gut. Es heißt nicht, dass du nach der Verschmelzung mit dem Schöpfer strebst. Es gibt also nichts zu beschweren, dass es gestern so war, und heute anders ist – im Gegenteil, heute sind wir in einem fortgeschrittenen Zustand – wenn man nicht mit Hilfe eines Chissaron einen Zustand von oben bekommt, bedeutet das, dass es gewollt ist, dass man selbst zu diesem Chissaron kommt.

*
„Wie ein alter Mann zu gehen“ – bedeutet, dass ich nach dem bösen Anfang suche?

Ja, das Böse zwischen dir und deinem Freund. Du sitzt jetzt neben Dudi und möchtest sein Freund (Haver) sein – du musst es auf einer noch höheren Stufe wollen, noch näher zu ihm, wenn ihr buchstäblich spürt, dass ihr im gemeinsamen Raum zwischen euch den Schöpfer offenbaren wollt.

Es gibt dich, und es gibt Dudi, ihr sitzt zusammen und helft euch gegenseitig – sehr schön. Und jetzt wollt ihr etwas aufbauen, damit es nicht deines und nicht seins ist, sondern etwas gemeinsames zwischen euch. Und warum wollt ihr diesen gemeinsamen Raum schaffen? – Damit sich jeder darin annulliert, um sich mit dem Nächsten zu verbinden. Und dann baut ihr auf das Kli des Gebens, wo ihr einander helft: „Schau, wie ich es mache, lass es uns zusammen machen.“ Ihr baut dieses Kli gemeinsam auf, ein neues Kli, das nichts mit dir oder mit ihm zu tun hat und über euch steht. Es ist ein spirituelles Kli das sich bereits über dem Verlangen zu empfangen befindet.
Und was wollt ihr? – Ihr wollt dieses Kli auf den Schöpfer beziehen, da es neutral ist in Bezug auf jeden von euch.

Ihr helft euch gegenseitig, dass der Freund sich von sich selbst trennt, und dann hilft euch der Schöpfer. Wendet euch an Ihn, damit Er euch hilft, dieses gemeinsame Kli aufzubauen, und damit Er es füllt. Und dann werdet ihr spüren, wie Er euer gemeinsames Chissaron füllt, das in der Tat bereits von euch getrennt ist, und dies wird eure Seele sein.
Die Seele befindet sich in keinem von uns, nur zwischen uns oder über uns! Und so baut man das Kli auf. Schau mal, wie nah das ist!

 

Artikel des Tages von Montag, 06.05.2019

Wie kommt man immer mehr nach Innen?

Alles klärt sich in Gedanken. Denke so viel wie möglich darüber nach, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt. Ich verstehe, dass dies eine sehr große Anstrengung ist, es gibt keine andere Arbeit im Herzen und im Verstand, keine körperliche Arbeit die mehr Kalorien verbrennt als die Arbeit die man macht, wenn man sich mit spiritueller Klärung beschäftigt. Es ist sehr hart, sehr anstrengend und es ist notwendig, den Verstand und das Herz zu verbinden. Man klärt erst in seinem Verstand, dann muss man zu den Gefühlen übergehen, vielleicht ein Lied singen, etwas Sinnliches empfinden und dann wieder zum Verstand finden.

Auf diese Weise kannst du es tun, bis es beginnt, in dir zu leben. Und es geht überhaupt nicht um den Verstand – die Bemühungen dringen in den Menschen ein und bauen ein System in ihm auf. Dieses System definiert die Fähigkeit eines Menschen, die Welt, sich selbst und den Schöpfer wahrzunehmen, der die ganze Realität erfüllt – die Art und Weise, wie wir in Ihm sind, die Art und Weise wie Er uns „bewegt“ – kurz gesagt, um dieses ganze System wahrzunehmen. Es hängt von unseren Bemühungen ab, und vor allem ist es Gruppenarbeit. Es ist sehr wichtig. Ich verstehe, dass dies schwierig ist, aber es gibt keine andere Möglichkeit, es wird nach und nach geschehen.

Wie kann man richtig verstehen, dass ich jetzt das Innere statt dem  Äußeren wähle? Wie drückt es sich aus? Woher weiß ich, dass ich es getan habe?

Das Innere ist, wenn ich mit „es gibt niemanden außer Ihm“ beginne und verstehe, dass Er sich in jeder Handlung, die durch mich geht befindet. Er ist auch in jedem Gedanken, in dem ich an Ihn denke. Und wie kann ich hier feststellen, wo ich mich befinde und wie ähnlich ich Ihm bin? Das ist das Innere; und das Äußere ist das Übrige.

Wenn ich von „es gibt niemanden außer Ihm“ ausgehe, der die ganze Realität ausfüllt und daran beteiligt sein möchte, dann ist alles andere das Äußere. Das Innere ist der Ort, an dem wir vereint sind: Israel, Thora und Schöpfer sind Vereint.

*

Wir verzögern unsere Korrektur. Wir können nichts dagegen tun, wir müssen nur verstehen, dass wir uns beeilen müssen. Ihr lernt all diese Themen mit mir, ich kann nur etwas ergänzen, aber am Ende steht alles vor euch. Und die Tatsache, dass die Welt „auf schiefe Ebene gerät “ zeigt nur, dass wir uns verspäten. Wir können nicht sagen, dass es nicht von uns abhängt. Im Gegenteil, wir müssen die Verantwortung übernehmen und wir tun es nicht.

Und sagt nicht, dass es Kräfte gibt, die es uns nicht erlauben, uns an der Verbreitung zu beteiligen. Ihr sagt, dass diese Kräfte persönlich gegen uns, gegen unsere Organisation vorgehen! All das kommt von oben, einschließlich die Raketen, die auf unsere Köpfe fallen. Dennoch müssen wir vorankommen und unsere Arbeit ständig verstärken.

Fragt sich jeder von uns, was er tagsüber tun will? Man kommt morgen wieder in den Unterricht und hört etwas Interessantes, oder hat er tagsüber etwas zu tun, unabhängig davon, wo er arbeitet? Was nimmt jeder auf sich, um die Weltkorrektur hervorzurufen? Dann soll er morgen mit einem „reinen“ Herzen zur Lektion kommen.

Das ist die ganze Frage, und wir sollten darüber nachdenken und dann fragen, warum die Raketen immer noch fallen, Antisemitismus und Hass zunehmen, und im Allgemeinen gibt es Tag für Tag immer mehr Schwierigkeiten und Probleme in der Welt. Wir befinden uns in einem Zustand, in dem wir all dies bereits verhindern können, indem wir es in Ordnung bringen. Wir können es! Obwohl die Korrekturen, die dem Ende der Korrekturen vorausgehen, immer schwieriger werden, können wir uns dem Ende der Korrekturen auf eine freundliche und komfortable Weise nähern.

Ich möchte nur hinzufügen, dass wir noch nicht die einzige zuverlässige „Heilung“ – die Vereinigung – errungen haben. Also akzeptiere ich alle eure Beschwerden, aber die Frage ist: seid ihr bereit, diese Medizin zu nehmen? Und erst dann sagen: „Es hilft nicht, ich sehe keine Veränderungen, die Welt verändert sich nicht zum Guten”. Wo ist dieses Heilmittel, das der Welt helfen wird, sich zum Guten zu wenden?

Artikel des Tages Sonntag, 05.05.2019

Wir können jetzt nicht alle Arten von Freuden mit Ursachen und Folgen klassifizieren, richtig einteilen. Wir müssen nur überprüfen, ob ich Freude habe, und versuchen, sie zu erkennen – auf der einen Seite. Auf der anderen Seite, während ich mich in Freude befinde, prüfen, ob dies eine gute oder schlechte Freude ist?

Ich bin froh, dass es mich gibt, dass ich erfüllt bin, dass ich geehrt werde, oder dass ich zur Freude gekommen bin. Oder bin ich froh, dass ich einen Zehner habe, dass ich sie erfreue, verbinde, dass ich die Möglichkeit habe, in die Vereinigung zwischen uns zu investieren, um Kli für die Offenbarung des Schöpfers zu bereiten? Aber es ist auch durch Freude – die Freunde – zu erfreuen, sie glücklich zu machen, dass sie sich über die Verbindung freuen, dem Schöpfer Freude zu bereiten, dass Er Sich freut, mit uns verbunden zu sein.

So schreite ich voran und durchlaufe auf dem Weg jede Menge von Zuständen. Die richtige Überprüfung jedes Zustandes ist die Freude. Welcher Art ist diese Freude? Um meiner selbst willen oder um der anderen willen, als ersten und als zweiten – auf welcher Ebene ist es, prüfe ich mich selbst als existierend oder nicht existierend? Ich kann glücklich sein, auch wenn ich mich selbst nicht berücksichtige. Und so weiter, d.h. die ganze Zeit zu überprüfen.

Wenn du die Realität mit dem Schöpfer, der Korrektur der Welt und dem ganzen Prozess, den man durchgehen muss, verbindest, solltest du versuchen, den Korrekturprozess in allem, was vor sich geht, zu sehen. Unsererseits scheint es ein gutes materielles Leben, ein tierisches Leben zu sein, aber alles bezieht sich auf die Seelen. Wenn wir die Korrektur als das betrachten, was in unseren Seelen geschieht, d.h. dass wir den Schöpfer kontaktieren müssen, werden wir mehr verstehen, was mit jeder Rakete geschieht, die auf unsere Erde fällt. Das sollte in uns die Frage aufkommen lassen: Wer schickt sie? Denn es gibt nichts, was nicht speziell von oben bis ins letzte Detail gerichtet, kommt. Alles ist mit dem Kräftesystem verbunden, und wenn etwas auf jemanden fällt, müssen wir verstehen, dass es von oben im Detail geplant ist. Es gibt keine Zufälle in der Welt, wir müssen nur verstehen, was wir mit der Form der Verbindung – mit dem Schöpfer – tun sollen, die offenbart wird. Ich denke, dass wir wirklich etwas zu tun haben, und nicht wie üblich nur zu sitzen. Versuchen wir mit Hilfe der Verstärkung unserer Arbeit die Barmherzigkeit, eine höhere Kraft zu erwecken. Damit sie uns und die gesamte Menschheit nicht durch die sogenannten Gerichte, sondern durch Barmherzigkeit fördert. Lasst uns bitten, und ich bin sicher, dass wir Einfluss nehmen können.

***

Jetzt, nach der Morgen Lektion, in der wir seit einer Stunde über Freude diskutieren, gehen wir in die Welt hinaus. Wie können wir die Freude an der Verbindung mit dem Schöpfer bewahren? Ich habe keine persönliche Verbindung, sondern über den Zehner – so weckt Er mich auf und organisiert den Ort, an dem ich meine Einstellung zu Ihm ausdrücken kann. Wie kann ich tagsüber überprüfen, ob ich mich in der Welt des Schöpfers freue? Wenn alles vom Schöpfer kommt – es gibt niemanden außer Ihm – habe ich einen gewissen Glauben daran? Er bereitet alles vor und tut es, es steht auch geschrieben, Er ist gut und Gutes tuend  – wie kann ich versuchen, mit Ihm verbunden zu sein? „Mit Ihm“ es bedeutet, immer noch das richtige Bild, die richtige Form und Qualität für sich selbst zu bestimmen: gut und gutes tuend für Gute und Schlechte, nur Gutes für alle tuend. Was ist mit „gut“ gemeint? Die gesamte Schöpfung in Richtung Gut bewegt. Es ist natürlich über unseren Verstand und unserer Fähigkeit zu verstehen und zu fühlen. Aber es spielt für mich keine Rolle, dass ich unter Seiner Macht stehe, und wenn ich mich annulliere, habe ich keinen besseren und sicheren Zustand, auch von der Seite meines Verlangens zu empfangen, und ich sollte froh sein. Wenn ich mich jetzt in einen Zustand – Null – bringe, bin ich in Seiner Welt. Es ist bereits Ibur.

Tagsüber sollte man ständig Übungen machen, und die Übung ist einfach, denn jeder kann in jedem Moment des Lebens spüren, ob er glücklich ist oder nicht, und worüber er glücklich ist oder nicht. Und wie kann man von Traurigkeit zur Freude, von kleiner Freude zu großer, negativer, egoistischer Freude zu positiver Freude übergehen? Um die Freude herum können wir uns immer zum Ziel bewegen, bis wir wirklich zur Korrektur des gesamten Kli kommen. Weil die Freude bedeutet, dass du den Schöpfer letztendlich in allem, was Er getan hat, rechtfertigst. Daher ist es ein sehr starkes und treues Mittel um zur Verschmelzung zu gelangen.

Artikel des Tages Donnerstag, 02.05.2019

Wir werden uns mit dem Schöpfer verbinden müssen. Das wird geschehen, und wir werden es wissen. In dem Moment, in dem wir versuchen werden, als Eins im Zehner zu sein, werden wir uns mit dem Schöpfer verbinden können. Heute befinden wir uns in einem praktischen, sehr hohen Zustand, mit großer Verantwortung. Doch wir verstehen nicht, warum es auf uns, die Kleinen, gefallen ist. Aber es ist wahr. An verschiedenen Stellen wird erklärt, dass am Ende von Generationen, relativ kleine Menschen, die keine großen Kabbalisten (die die Welt von Anfang bis Ende sehen) sind, in den Zustand der letzten Generation kommen werden. Sie sind es jedoch, die die Korrektur durchführen werden.

Wir kennen die Ursache von Ereignissen, aber die Menschen um uns herum haben nicht die geringste Annäherung an das Verständnis, dass es von uns abhängt.  Sie beschuldigen andere und hören nichts. Was müssen wir tun, um ihre Ohren und Herzen zu öffnen?

Ich denke, das Problem liegt in deinem Zehner, in dir und nicht in ihnen. Übertrage keine Verantwortung an sie. Wir müssen zuerst in unseren  Zehnern zur Einheit kommen, und dann wirst du spüren, dass es keine kleinen Kinder sind, die nicht verstehen, was du ihnen sagst. Sie werden sofort spüren, was du fühlst, und mit dir vereint sein. Das Problem liegt in unseren Zehnern, in uns: die Verbindung zwischen uns, unseren Zehnern und dem Schöpfer.

***

Wir sehen, dass sich die Situation in der Welt verschlechtert. Können wir die Situation radikal ändern? Vielleicht sollten wir mehr Kongresse abhalten, verbreiten oder uns irgendwo für eine Woche absperren und dem Gebet für die Freunde widmen?

Im Zehner könnt ihr alles verändern. Macht euch einfach klar – es gibt einen Unterschied zwischen den Stufen. Im Zehner kannst du mehr tun als alle deine Feinde und Hasser. Sie sprechen von Spaltung, Hass und Herrschaft, und du sprichst von Einheit, Liebe und Vereinigung durch die Umarmung zwischen Menschen. Du bist stärker als sie, wenn du tust, was du tun musst. Das ist deine Stärke. Und böse Kräfte scheinen natürlich so groß wie ein riesiges Monster zu sein – eine Unmenge von Menschen mit einer Menge Waffen und Kampf Kräften. Aber sie werden kein Erfolg haben, sondern bleiben in der Geschichte, obwohl die meisten Menschen es anders sehen.

Wir müssen das Geschehende ernst nehmen – das ist unsere Verantwortung gegenüber der gesamten Menschheit. Und wenn sie heute wieder sagen, dass es in unserer Macht liegt, die Realität zu verändern, dass die Welt wegen uns schlecht ist, sollten wir darauf hören. Wir, die Bnei Baruch-Gruppe, müssen mehr als jeder andere darüber nachdenken, dass der Ball in unseren Händen ist, und wir müssen uns an die ganze Menschheit, mit der Appell über die Verbreitung der Methode der Korrektur wenden. Wir müssen in uns selbst mit Schmerz und Besorgnis solche Verbindungen schaffen, die so weit wie möglich der höheren Kraft der Natur entsprechen, damit wir zu einem Übergang von dieser Kraft zu allen Nationen werden.

Artikel des Tages von Mittwoch, 1.05.2019

Worin genau besteht die Bemühung? Die Bemühung besteht darin, immer mehr wie der Vater, der Schöpfer sein zu wollen. Also, was haben wir hier? – Nur die Suche: wie man immer mehr Ihm ähnlich sein will. Woher haben wir diesen Wunsch, wenn er unserer Natur widerspricht? Deshalb gibt es die Thora und die Gebote.

„Thora und Gebote“ bedeutet, dass du alle Arten von Handlungen innerhalb der Gruppe nach dem Prinzip „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst – die große Regel der Thora“ realisierst. Du wirst durch die Kraft der Gruppe dazu geführt – du selber hast nichts, du fängst bei Null an.

Dass du der Gruppe beitrittst ist die Sache des Schöpfers, nicht deine, wie es geschrieben steht: „Er legt die Hand eines Menschen auf ein gutes Schicksal“, bringt ihn in die Gruppe und sagt: „Nimm es dir“. Und danach musst du dich bemühen.

Diese Bemühung besteht darin, sich in die Gruppe richtig einzuschließen und von den Freunden das Verlangen zu bekommen, wie der Schöpfer zu werden, und den Wunsch, voranzukommen. Weil du von Neid, Leidenschaft und Ehrgeiz geprägt bist (all das sind egoistische Eigenschaften, aber genau sie sind die „Hilfe gegen Ihn“), – wird es dich ermutigen, die Eigenschaften der Gruppe zu erwerben. Und so wirst du in einen Zustand kommen, in dem du das Ziel erreichen willst, denn jeder und alle zusammen geben dir ein Beispiel dafür. Und du beginnst, das gleiche Ziel wie alle anderen anzustreben, weil du durch dein Ego motiviert bist. Dies wird als der Einfluss der Umgebung auf den Menschen bezeichnet.

*

In dem Maße, in dem ein Mensch dazu neigt, sich vor der Gruppe zu annullieren (und zwar unabhängig davon, ob es sich um eine große oder kleine Gruppe handelt, wie es geschrieben steht: „Ich habe von allen meinen Schülern gelernt“, d.h. es liegt an dem Menschen, wie er sich selbst erniedrigt) – in dem Maße kann er von ihnen lernen. Dann nimmt er von ihnen den Wunsch auf, wie der Schöpfer zu werden, den Wunsch zu geben – und es ist dabei nicht wichtig zu empfangen oder zu geben – das Wesentliche ist, nicht weniger als sie zu sein, so treibt ihn sein Ego nach vorne und er schreitet dementsprechend voran.

Das heißt, es hängt alles davon ab wie wir die Gruppe für die richtige Arbeit organisieren, so dass sie immer ein gutes Beispiel für jeden Freund ist: wie man nach dem Schöpfer strebt, wie man Ihn erlangt, wie man betet und um was man bittet. Und der Mensch, der eine solche Inspiration von der Gruppe erhalten hat, auch wenn er es vorher nicht wollte, bekommt auf einmal den Wunsch und beginnt plötzlich vorwärts zu kommen – und so bis zum Ende der Korrektur, einschließlich des Endes der Korrektur. Er erreicht es nur durch den Wunsch, welchen er von seiner Umgebung erhalten hat.

Deshalb bringt der Schöpfer ihn in eine bestimmte Umgebung, aber alles andere hängt vom Menschen ab. Einigen gelingt es besser, anderen weniger, aber das ist das Wesentliche. Derjenige, der sich von der Umgebung trennt und glaubt, dass es mit ihm nichts zu tun hat, wird nichts erreichen. Dies geht aus dem, was wir über die Seele von Adam HaRishon lernen, hervor, die Seele, die wir aus der Asche zurückholen müssen.

Michael Laitman im Interview über die „Weisheit der Kabbala“

Michael Laitman spricht hier mit einfachen Worten über das Wesen der „Weisheit der Kabbala“. Das Interview entstand während einem internationalen Kabbala Kongress in Berlin im Januar 2011.

Zitate zum Schlafengehen…

Baal HaSulam, Vorwort zum Buch Sohar, Punkt 13

Die Sache ist die, dass durch den bloßen Gedanken, Seelen zu erschaffen, Sein Gedanke alles vollendet hat. Er benötigt nicht wie wir eine Handlung. Augenblicklich traten alle Seelen heraus, entstanden alle Welten und alle zukünftigen Welten, erfüllt mit der ganzen Freude und dem vollen Genuss, den der Schöpfer für sie beabsichtigte, in ihrer endgültigen Vollkommenheit, die die Seelen zukünftig am Ende der Korrektur erreichen werden – das heißt, nachdem der Wille zu empfangen, welcher in den Seelen ist, vollkommen die ganze Korrektur durchlaufen und sich in reines Geben in völliger Gleichheit der Form mit dem Schöpfer verwandelt haben wird.

 

Zitate zum Schlafengehen…

Rabash. Aufzeichnungen. Artikel 68. Das Gebot der Arbeit

Wenn man an die Freude und das Vergnügen glaubt, das über der Vernunft existiert, kommt man bewusst zum Gefühl der Erkenntnis des Bösen in sich. Das heißt, er glaubt, dass der Schöpfer  Freude und Vergnügen vermittelt, und obwohl er alles Gute über dem Verstand sieht, erreicht er Erkenntnis. Das heißt, er spürt in allen Organen die Kraft des Bösen, die im Empfangen für sich selbst liegt, was ihn daran hindert, die Fülle zu empfangen.

Daraus folgt, dass der Glaube über dem Verstand ihn seinen Feind im Verstand spüren lässt – der ihn daran hindert, das Gute zu erreichen. Das ist sein Maßstab. Das heißt, in dem Maße, wie er an die Freude und das Vergnügen über der Vernunft glaubt, kann er die Erkenntnis des Bösen spüren.

Später führt das Erkennen des Schlechten zu dem Gefühl von Freude und Vergnügen, denn die Erkenntnis des Bösen in der Wahrnehmung der Organe veranlasst ihn, das Schlechte zu korrigieren.

Dies geschieht in erster Linie durch das Gebet, wenn er den Schöpfer bittet, ins Geben zu kommen, Dwekut [Anhaftung] genannt. Durch diese Kelim[Gefäße] wird das Ziel in der offenen Vorsehung offenbart, was bedeutet, dass es keine Notwendigkeit der Verhüllung geben wird, da es bereits Kelim geben wird, die in der Lage sind zu empfangen.

 

Zitate zum Schlafengehen…

Baal HaSulam, Brief 57

Es gibt keinen glücklicheren Zustand im Leben eines Menschen, außer wenn er selbst herausfindet, dass er von seinen eigenen Kräften enttäuscht wird. Damit ist gemeint, dass er bestrebt war und alles getan hat, was in seiner Macht lag, aber kein Heilmittel fand. Dann wird er mit Seiner Hilfe des vollkommenen Gebetes würdig werden, da er nun weiß, dass ihm seine eigene Arbeit nicht helfen wird.So lange er sich selbst stark genug fühlt, wird sein Gebet nicht aufrichtig sein, da der böse Trieb ihm zuvorkommt und sagt, „Du musst alles tun, was du kannst, erst dann wirst du des Schöpfers würdig werden. Darüber steht geschrieben, „der Schöpfer ist mächtig und nur der Niedrige wird Ihn sehen. Denn, wenn ein Mensch sich auf verschiedene Art und Weise bemüht hat und enttäuscht wurde, kommt er zu wahrer Demut und er weiß, dass er der Niedrigste unter den Menschen ist und es nichts Gutes an ihm gibt. Erst dann ist sein Gebet wahrhaftig und wird von Seiner großzügigen Hand gelenkt.

 

Übermäßiger Konsum. Warum?

Es ist eine Tatsache, dass 80% dessen, was produziert wird, wir nicht brauchen. Wir kaufen neue Sachen ein, weil wir überzeugt sind, dass wir sie brauchen. Aber wir waren nicht immer süchtig danach, Dinge zu kaufen. Früher haben die Menschen Geld für Dinge gespart, die sie tatsächlich brauchten. Jetzt, im Zeitalter des Überflusses nach dem Ersten Weltkrieg, begegneten die Unternehmen der Gefahr der Überproduktion mit einer manipulativen psychologischen Strategie.

„Wir müssen Amerika von einer Bedürfnis zu einer Wunschkultur verlagern“, schrieb Paul Mazur von Lehman Brothers. „Die Menschen müssen geschult werden, um zu wünschen, neue Dinge zu wollen, noch bevor das Alte vollständig verbraucht wird. Wir müssen eine neue Mentalität in Amerika entwickeln. Die Wünsche des Menschen müssen seine Bedürfnisse überschatten.“
Diese Verschwörung, die durch neue Raffinesse in der Werbung ermöglicht und von der Regierung unterstützt wurde, war schockierend effektiv.

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Baal HaSulams „Kommentar zur Pessach Hagada“

Baal HaSulams „Kommentar zur Pessach Hagada“ (aus dem Artikel „Dies ist für Yehuda“): Daher erinnern wir uns an das Essen der Matze in Ägypten (in der ersten Kabbalistischen Gruppe) während der Pessach Abendmahlzeit. Heute ist es ebenfalls so, als wären wir in Ägypten versklavt (das Land Israel heisst „Erez Israel“ auf hebräisch, was bedeutet „Verlangen direkt auf den Schöpfer gerichtet“). Weiterlesen

Pessach ist für jeden!

Frage: Müssen Ihre nichtjüdischen Kabbalaschüler das Pessachfest und andere jüdische Feste feiern?

Meine Antwort: Meine lieben Schüler! Ich versuche, diese Frage einfach und endgültig zu beantworten, da ich sie immer wieder gestellt bekomme und bereits mehrmals beantwortet habe.

Das jüdische Volk ist eine kabbalistische Gruppe, die bis zum ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung existiert hat und 1700 Jahre zuvor von Abraham in Babylon gegründet wurde. Im ersten Jahrhundert haben die Juden ihre spirituelle Stufe verloren und vergessen, wer sie sind. Heute lebt das wieder auf, weil die Kabbala von der Welt zur Korrektur gebraucht wird.

Ihr müsst alle authentischen jüdischen Quellen studieren, weil sie alle von Kabbalisten geschrieben wurden; und wir studieren sie in deren wahrer kabbalistischer Deutung und nicht so, wie sie das jüdische Volk seit dem ersten Jahrhundert studiert: rein materiell, als würde es sich um unsere Welt handeln.

Unter anderem muss natürlich auch die Haggada schel Pessach – die Pessach-Erzählung über den Auszug aus Ägypten – studiert werden, weil es darin nicht um den Auszug aus dem Land Ägypten, sondern um den Aufstieg über unseren Egoismus geht.

Ihr könnt zusammen mit uns dem Brauch folgen, ihr könnt virtuell zusammen mit uns abends am feierlichen Pessachmahl teilnehmen und Matzen mit gefülltem Fisch oder auch Brot mit Schweinefleisch essen – wie ihr wollt.

Baal HaSulam schreibt im Buch „Die letzte Generation“, dass jedes Volk selbst in der Endkorrektur nach Belieben in seiner Religion und seinen Bräuchen bleiben soll. Nur die Beziehungen zwischen den Menschen sollen sich vom Hass zur Liebe verändern – genau das bedeutet der Auszug aus Ägypten.

Ich wünsche uns allen ein solches Fest!

Was bedeutet das Pessach Fest in der Kabbala?

Frage: Wer sind die Ägypter und das Volk Israel im Bezug auf die spirituelle Arbeit?

Antwort: Die Tora spricht über einen Mensch, wie über einen Gegenstand, der die gesamte Welt in sich einschließt. Alles befindet sich im Menschen. Der Ägypter in uns symbolisiert die egoistischen Kräfte; das Volk Israel die altruistische Kräfte oder Kräfte, die altruistisch sein wollen, jedoch unter der Herrschaft der Ägypter stehen (Egoismus).

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Keiner ist so weise wie der Erfahrene

Es ist in der Kabbala nicht verboten, sein bisheriges Leben beizubehalten, vielmehr fügen wir diese Methode zu unserem Leben hinzu. Wir synchronisieren unser Leben sozusagen mehr und mehr mit diesem höheren System, und können dadurch mehr und mehr die spirituelle Welt wahrnehmen.
Aber warum kann man Kabbala nicht einfach mit ein paar Worten erklären?
Um herauszufinden, ob das Gesagte wahr ist, müssen wir diesen Prozess erstmal durchleben. Die Kabbala in unser Leben zu integrieren erfolgt nicht von einem Moment zum anderen, sondern manifestiert sich Schritt für Schritt auf immer tieferen Ebenen und Schichten.
Das kann man nur selber erleben, und niemand kann es verstehen, ohne es versucht zu haben.
Die Kabbalisten sagen: „Es gibt keinen, der so weise ist wie der Erfahrene.“