spirituelle Funken

Ich suche meine Brüder

Baal Turim erklärt, dass hier von einem Menschen die Rede ist, der sich auf dem Wege der spirituellen Entwicklung verirrte, der den wahren Weg nicht kennt, der zu dem Platz führt, an den er gelangen soll, wie bei einem „Esel, der auf dem Feld umherirrt“. Und er denkt, dass er niemals sein Ziel erreichen wird.

„Und es fragte ihn jener Mensch und sprach: ‚Was suchst du?‘, was bedeutet „Worum bittest du?“ Und Josef antwortete ihm: „Ich bitte (suche) meine Brüder“. Indem ich mit meinen Brüdern zusammen bin – was bedeutet, dass ich in einer Gruppe bin, wo es Liebe zu Freunden gibt – werde ich den Weg zum Schöpfer erklimmen können.

 

Rabash, Soziale Schriften 1984, Liebe zu Freunden

Artikel des Tages aus dem Morgenunterricht – Monat März 2018

Artikel des Tages vom 29. März 2018

Das Wichtigste ist die Geduld. Über Rabbi Akiva wurde erzählt: Beim Schiffbruch hatte er sich an das Brett angeklammert, sich darauf gesetzt und jedes Mal wenn eine Welle kam, hat er den Kopf gebeugt. So haben die Wellen ihn an Land gebracht.

Genauso müssen auch wir es auch machen. Wir müssen unseren Kopf beugen, noch mehr und noch mehr. Es ist uns egal, dass wir so unser ganzes Leben verbringen können, wir haben einfach keine andere Wahl. Wir streben zur höheren Welt und so schreiten wir voran. Noch dazu leben wir in so einer Zeit, wo die Welt den Übergang aus dieser Welt zur höheren Welt sehr braucht. Deswegen sind wir die Pioniere, wir befinden uns in den ersten Reihen der Menschheit, die voll und ganz in die höhere Welt eintreten soll.

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Wenn sich ein Freund im Zehner im Abstieg befindet, weiß der Zehner normalerweise wie man ihm helfen soll. Wenn aber die gesamte Gruppe sich im Abstieg befindet wie zum Beispiel die Gruppe aus Guadalajara , wie kann man ihnen helfen?

Wieso „überfallen“ die anderen Gruppen sie nicht? Alle Gruppen der Welt müssen sie  heute innerhalb des Tages „überfallen“: anrufen, SMS senden, sich an sie übers Internet wenden. Keine Ruhepause für sie lassen! Und so muss man sich gegenüber jeder Gruppe benehmen. Wenn ihr die Schwäche in einer der Gruppe spürt, stellt euch vor, wie stark ihr daran gewinnt, wenn ihr ihnen helft. Ihr helft nicht ihnen, ihr helft euch selber, weil wir das Geben betreibt!

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Wie erreicht man den Auszug aus Ägypten und fliehen dabei nicht? Weil die Abstoßung vom Zehner ständig wächst. Wie haltet man durch?

Man sollte sich vor allem an der Gruppe festhalten, an unsere Gruppe, an mich, und das Wichtigste: sich nicht vom Unterrichten abschalten. Ich hatte keinen Tag, wo ich nicht zum Unterricht zum Rabasch kam. Ich kann mich nicht erinnert, vielleicht war das hier der Fall, dass ich nicht gekommen bin weil ich krank war oder mich auf einer Reise befand (das ist aber klar). Ich kann mir nicht vorstellen nicht zu kommen! Manchmal aber stehe ich in so einem Zustand auf, dass ihr das euch nicht vorstellen könnt. Ich hoffe, dass ihr das auch erfährt, was es manchmal für den Kabbalisten bedeutet, vom Bett aufzustehen.

So wie wir über die Schüler des Rabbi Shimon lesen. Es ist alles sehr kompliziert. Der Kabbalist befindet sich nicht im Nirwana. Er ist nicht wie einer, der sich in Indien oder im Himalaja befinden (diejenigen fühlen sich viel besser). Weil sie ihr Verlangen zu empfangen verkleinern und das war’s, für sie reicht es um „spirituell“ zu sein. Hier aber, wenn wir uns ständig unter dem Einfluss der zwei Kräfte der Natur formen, ist es immer schwer.

Es gibt keine andere Wahl als für sich ständig die Unterstützung vorzubereiten. Dies kann alles mögliche sein was mir hilft aufzustehen und in die Gruppe zu kommen. Für diejenigen, die virtuell studieren: aufzustehen, Computer anzuschalten, sich „mit den Ketten“ an den Computer festschnallen um den Unterricht anzuhören. Und so jeden Tag. Das ist das Wichtigste.

Was noch? Schreiben. Ich habe immer Audioaufnahmen von Rabasch gemacht. Außerdem habe ich dicke Hefte (ich kann es euch mal zeigen) und ich habe ständig darin geschrieben. Er hat gesprochen und ich habe aufgeschrieben. „Du nimmst doch auf?!“. Das ist nicht wichtig, das ist das Aufnahmegerät  und das bin ich. Dank dem, dass ich aufgeschrieben habe, habe ich es besser behalten , verstanden, ich konnte zuhören, die Fragen stellen. Schreibt bitte das, worüber man während dem Unterricht spricht, auf. Macht eine Mitschrift, wie die Studenten während der Lektion.

Und abends oder morgens lasst die Freunde euch helfen, euch zu unterstützen. Versucht das Buch zu schreiben, Twitter  oder ein Post im Facebook, das hilft sehr. Macht eine Zusammenfassung aus dem Morgenunterricht, verbreitet das irgendwo. Beschäftigt euch mit dem Geben, mit der Verbreitung. Das ist das Effektivste für den Fortschritt, für das spirituelle  Wachstum.

 

Artikel des Tages, 28. März 2018

Wir sollen uns jetzt sehr bemühen, damit sich jeder den Zustand „Ägypten“ vorstellt, in dem er sich heute befindet. Man soll diesen Zustand klären und deuten – warum er eben „Ägypten“ heißt.

Gibt es ein Zeichen dafür, dass wir den Auszug aus Ägypten beginnen?

Die allgegenwärtige Hilflosigkeit.

Das heißt man muss die Verzweiflung erlangen und mit traurigem Gesichtsausdruck herumlaufen, um folglich zu verstehen, dass wir aus Ägypten ausziehen sollen.

Dieser Zustand bedeutet: „Der Tod ist besser als ein solches Leben“.

In solchem Ausmaß?

In noch größerem Ausmaß.

Werden wir dann verstehen, dass wir den Auszug aus Ägypten nach der Verzweiflung beginnen? Man ist doch verzweifelt, wie kann man dann etwas erkennen?

Dann wird der Schöpfer, der Erlöser offenbart.

Wie ist das alles zu beschleunigen, ich habe keine Geduld mehr?

Da spricht in dir deine Selbstsucht, wenn du genervt bist.

Was würden Sie uns konkret raten?

Ihr sollt gemeinsam klären und deuten, dabei soll es das öffentliche Begreifen, die gemeinsame Lösung, die gemeinsame Absicht geben. Man kann aus Ägypten nur mit dem klaren und ernsten Begreifen ausziehen, welches aus dem Kli stammt und niemals einzeln. Die einzelne Person wird nichts realisieren.

* * *

Was hält einen auf diesem Weg fest?

Nur der Schöpfer hält dich fest, du sollst alles auf Seine Rechnung schreiben. Es gibt nichts anderes in der Welt. Alles verschwindet, als ob ich auf dem Friedhof begraben werde: es gibt nichts – nur Ihn.

Und der Mensch hat nichts zu tun.

Nein, es gibt viel zu tun– man soll auf diese Weise leben, du musst so leben.

Aber wie kann ich so leben, wenn die ganze Zeit nur der Schöpfer entscheidet?

Ich hörte, dass „es nichts außer Ihm gibt“. Alles geschieht von alleine und du sollst dir darin bewusst werden, du sollst dich damit verbinden, du sollst alles innerlich klären.

Das Problem besteht darin, dass mein ganzes Wesen damit nicht einverstanden ist, dass alles von Ihm stammt.

Richtig, das ist eben der Kampf, der Krieg, deshalb heißt er «der Krieg des Schöpfers».

Wie kann man siegen?

Der Schöpfer stößt dich ständig zum Pharao voran und sagt: „lass uns zusammen gehen, du wirst sehen, wie ich dank dem Pharao in deinen Augen, wie in den Augen von Moses hinaufsteigen werde“, – und es gibt keinen anderen Weg. Aber wiederum gibt es auch „der Mensch helfe seinem Nächsten“, die Bürgschaft, verschiedene Handlungen. Derjenige, der zuhört … der hat Erfolg, wenn du mich fragst: „Ja, das Zuhören ist eben der kleine Erfolg.“ Hier muss man beachten, dass es etwas von oben gibt, wir werden es Schicksal nennen, womit man sich auch verbinden muss. Das ist immer die höhere Stufe, die dich betreut – dein Stern.

Artikel des Tages, 27. März 2018

Wie kann man im Laufe des Tages, die Absicht aus dem Unterricht behalten?

Wenn ihr alle gemeinsam danach verlangt, dann behaltet ihr sie auch. Für die einzelne Person ist das sehr schwer, sehr problematisch. Versucht alles gemeinsam zu realisieren, verpflichtet einander, die Bemühungen zu investieren.

Wie betet man um die persönliche Befreiung, um den Geschmack zur“ Arbeit für das Geben“ zu fühlen?

Ich will, dass du handelst, ich zeige dir etwas Gutes an, aber du bewegst dich nicht, weil du faul bist. Deshalb lege ich unter deine Füße die heißen Kohlensteine, damit du davon wegläufst. Hier wirken zwei Kräfte: die abstoßende Kraft und die Anziehungskraft.

Wenn ich über die Arbeit im Zehner spreche, dann empfinde ich in letzter Zeit unsere heilige Gruppe, die großartigen Menschen, die sich davor fürchten, sich während dem Unterricht sogar leicht zu bewegen, weil dadurch die Freunde gestört werden können. Aber sobald man aus dem Unterricht hinausgeht – empfindet man „einen Schlag“. Ist das ein wahr empfundenes Hindernis, um die Bitte zu formulieren?

Es ist auch falsch, so zu denken, denn der Schöpfer zeichnet vor dir ein solches kontrastreiche Bild, damit du dich vor der Außenwelt annullierst, aber in der anderen Form – nicht so, wie du es hier in Bezug auf die Freunde machst. Probiere es anders zu machen: ich gehe hinaus und führe den anderen Krieg gegen die Selbstsucht. Alles, was draußen geschieht – Autos, Busse, Menschen, Geschrei – ich annulliere mich davor und realisiere nur das Notwendige, ohne mich darin real zu empfinden. Ich störe sie nicht und mache alles, damit sie mich auch nicht stören. Ich werde „durchsichtig“, zum Außerirdischen, damit sie mich nicht sehen.

* * *

Unser ganzes Leben, unsere ganze Welt ist Ägypten, die Vertreibung. So sind wir geboren worden und entwickelten uns darin, als ob wir uns tatsächlich in dieser Realität befinden würden. Diese Realität die sehr verzerrt und von der Kraft des Gebens, der Liebe, der Nachgiebigkeit, der Vereinigung weit entfernt – also von allen Eigenschaften entfernt, die wir als Eigenschaften des Schöpfers bezeichnen.

Wir sollen während der besonderen Zeit daran denken, wenn wir Sohar, Pessach, sowie das ganze Material der Wissenschaft Kabbala studieren. Es ist sehr wichtig, um die wahre Welt zu erkennen, was bedeuten würde, dass es in der Welt nichts, außer einem Menschen gibt, wobei jeder soll sich selbst für diesen Menschen halten. Wenn er alle Menschen in der Vereinigung, in der Liebe, in verschiedenen Korrekturen, die er begehen soll, einschließen wird, dann wird er wirklich erkennen, dass nur ein einziger Mensch in der Welt existiert.

Bis dahin offenbaren wir eine Menge verschiedener entgegengesetzter Kräfte, Widerstände, die wir an einer Stelle verbinden sollen, das heißt in einem Verlangen, in der Kraft „Es gibt nichts außer Ihm». Allmählich und stufenartig erlangen wir den Zustand, worin uns nur die Annullierung bevorsteht.

Wir sollen jeden Augenblick dafür nutzen, um alles, alles – sich selbst und andere zu annullieren, damit wir uns nur unter der vollkommenen Macht der Höheren Kraft befinden.

Wie kann man sich vor dem Schöpfer, vor dem Pharao, vor beiden annullieren, wenn wir erkennen, dass beide die große Macht darstellen? Wir können ihr nicht widerstehen oder dagegen kämpfen, ohne uns  davor zu annullieren und auf diese Weise in diesem Kampf voranzukommen. Wie kann ich mich annullieren und die Vollkommenheit erlangen?

 

Artikel des Tages vom 25. März 2018

Wir sind verpflichtet, nach den Anweisungen von Kabbalisten die Berechnungen fürs empfangen durchzuführen: geben um zu empfangen. Ich unternehme unterschiedliche  Handlungen die Kabbalisten bestimmt haben: zu geben, sich zu verbinden und so weiter. Und in diesen Handlungen sehe ich den Eigennutz. Ich muss das so am Anfang machen, damit ich die Kraft zu arbeiten habe. Deswegen sagen sie, dass man mit lo Lischma anfängt. Damit man mit  lo Lischma anfangen kann, muss ich für mich erhalten und nicht daran denken, dass ich sofort in Lischma handeln kann. Deswegen unternehme ich jetzt die Handlungen für die Verbindung für meinen Eigennutz.

Abgesehen davon, dass ich alles für meinen Eigennutz mache…

Du machst es ohne dem Wissen, ohne der Berechnung. Du musst das erledigen, was die Kabbalisten sagen: fang an mit lo Lischma zu handeln.

Darf man dafür um die Hilfe vom Schöpfer bitten?

Ja. Du kannst sagen:“ ich möchte mich mit den Freunden verbinden, in der Gruppe drin sein, sehen, dass dies für mich in allen Bereichen den Nutzen bringt: in der Gesundheit, im Einkommen und im Erfolg. Damit ich größer als alle bin, reicher und so weiter, es ist nicht wichtig was. Ich möchte den Nutzen davon sehen, dass ich mich in der kabbalistischen Gruppe in der Verbindung befinde!“

Du musst daran aber arbeiten, das ist nicht so einfach da  die fremden Gedanken zu dir kommen werden. Welche? Arbeiten fürs Geben, wofür brauchst ich das alles für mich: das sind die fremden Gedanken auf diesem Niveau. Wir müssen wissen, wie man mit diesen Klärungen arbeitet.

Wieso sind das Ziel der Schöpfung und die Korrektur der Schöpfung einander entgegengesetzt? Es sollte doch so sein, dass das Geben an den Schöpfer das größte Vergnügen darstellt?!

Ich weiß es nicht was das Geben an den Schöpfer bedeutet. Ich weiß, dass ich überprüfen soll wofür ich arbeite: damit ich Ihm gebe oder damit ich selber genieße? Ihm zu geben? Wie überprüfe ich was genau fürs Geben an Ihm bedeutet, wenn ich nur die Kelim des Selbstgenusses habe?

Ich kann das überprüfen, was ich habe: in einem Gramm der Absicht fürs Geben sage ich, dass ich Ihm Genuss bereiten will.

Nein. Man muss noch weiter nachdenken.

***

Wir müssen so eine Einstellung zum Fest Pessach haben, dass wir die Möglichkeit haben die spirituelle Kraft buchstäblich genau jetzt zu erhalten. Wir müssen das spüren und darauf warten. Das entwickelt den spirituellen Kli enorm. An vielen Stellen schreiben die Kabbalisten darüber, dass sie den Shabbat am Dienstag oder versuchten Rosh Hashana zu einer anderen Zeit durchzuführen und sie haben keine Änderungen gespürt. Was möchten sie uns damit sagen? Das heißt nicht, dass wir diese Handlungen nicht in dieser Welt vollbringen sollten, sondern dass außer der Verbindung zwischen dem Zweig und der Wurzel es noch das niedere Verlangen gibt. Und wenn man dieses Verlangen zusammen ausführen will, wird das sagen wir als Pessach genannt. Wenn wir uns sehr stark wünschen diesen Zustand  zu erreichen und aus unserem Zustand herauszukommen, wird es geschehen. Vor allem wenn es zusammen mit dem Zweig und der Wurzel übereinstimmt, zwischen dem spirituellen und materiellen. Deswegen sollten wir sehr gut darüber nachdenken.

Wenn wir selber wechseln, heißt das die Erweckung von unten. Oder warten wir darauf, dass die Erweckung von oben kommt? Die Erweckung von unten bedeutet den Weg Achischena, die Erweckung von ober: den Beito-Weg. Wofür entscheiden wir uns dann, was machen wir dann?

Welche Lösung nehmen wir im Zehner und alle zusammen an?

FEITAG 23.3. und SAMSTAG 24.3. gibt es keine Artikel des Tages

 

Artikel des Tages vom 22. März 2018

Wie kann man während der Handlungen, die auf die Verbindung zwischen den Freunden gerichtet sind, die Absicht auf unsere Verbindung mit dem Schöpfer halten?

Die Verbindung mit dem Schöpfer muss die erste Absicht sein, das Ziel sein, mit welchem ich anfange. Ich fange nicht mit dieser Welt an: das Ende der Handlung, die Verschmelzung mit dem Schöpfer muss am Anfang der Absicht liegen. Dann wenn ich zur Verschmelzung mit dem Schöpfer kommen will und meine Verschmelzung darin besteht, dass ich den gesamten Geschöpf zur Verschmelzung mit Ihm bringe, dem ganzen zerbrochenen Kli Adam HaRishon in seinen früheren Zustand bringe (das heißt, dass die Welt in seinen ursprünglichen Zustand gebracht wird), komme ich schon zum Studium, in die Gruppe, nehme alle Bedingungen und Handlungen an. In all diesen Handlungen, die ich durchführe, bestimmt die Verschmelzung mit dem Schöpfer alles. Das ist das Ziel und das ist die Notwendigkeit, daraus kommen alle meine Handlungen. Vor allem muss man dieses Ziel vor sich sehen. Wenn wir uns vorstellen werden, was die Verschmelzung mit dem Schöpfer ist, werden wir viele Fehler vermeiden.

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Wir müssen uns gegenseitig benutzen wie die Teile der eigenen Seele. Deswegen besteht meine gesamte Arbeit mit den Freunden darin, dass ich mich dafür verantwortlich fühle um sie zu verbinden und zur Verschmelzung mit dem Schöpfer zu bringen, damit man Ihm den Genuss bereitet. Genau solche Verhältnisse mit den Freunden erwartet von mir der Schöpfer, ich muss mich auf diese Weise ihnen gegenüber verhalten. Weil ich nur das Verlangen zu empfangen bin und Er braucht sie. Deswegen muss meine Einstellung zu Freunden genau so sein wie zum Schöpfer. Ich darf ihnen gegenüber an nichts anderes denken als an ihre Verschmelzung mit Ihm.

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Sie haben gesagt, dass wir nur daran denken müssen, wie man die Freunde zur Verschmelzung mit dem Schöpfer bringt…

Das ist das Ziel meines Lebens, damit man die Seele von Adam HaRishon wiederherstellt, dieses allgemeine System.

Können Sie das präzisieren?

Das ist doch klar! Jedes Individuum muss seinerseits die gesamte Seele des Adam HaRishon korrigieren. Und jeder ist verpflichtet und auch im Stande, alles hängt aber von seiner Arbeit und den Anstrengungen an, von absolut jedem. Weil sich in jedem ein Teil von Malchut befindet, deswegen muss er spüren, dass die ganze Welt ihm gehört und es ist notwendig für ihn diese Welt zur Einheit zu bringen indem man über alle Berechnungen aufsteigt, so gut wie es nur möglich oder unmöglich ist.

Kann man sich irgendwie diesen Zustand vorstellen, in dem wir die Freunde zur Verschmelzung mit Ihm gebracht haben?

Ich muss mich überall drin befinden. Sich in der Projektarbeit in der Verschmelzung befinden und nicht in Konflikten, die ab und zu zwischen uns geschehen. Während unserer Verbreitung, in unseren Gruppen, in Campusen: in allem nur dazu streben. Man muss ständig an den allgemeinen Zustand denken: wie kann ich jede Sekunde dazu beitragen, damit die Welt sich noch einen Millimeter dem Aufbau nähert. Was muss man denn sonst noch tun?

Wie verbinde ich jede Handlung damit? Sagen wir die Arbeit mit den Freunden.

Ich muss mich als derjenigen ansehen, der die ganze Welt vorwärts stößt, die Welt nach vorne zieht. Das ist meine Funktion in der Welt, man kann nichts machen! Meine, deine, seine und seine – absolut allen!

Bedeutet das, dass man die Welt zur Verschmelzung bringt und nicht die Freunde?

Ja, aber praktisch machst du das in deinem Zehner. Wir können nicht alle Verbindungen verfolgen, die außerhalb des Zehners geschehen. Es kommt so, dass für dich nur die Arbeit im Zehner reicht.

 

Artikel des Tages, 21. März

Warum wendet man sich nicht an den Schöpfer? Eigentlich wird der Mensch sich aus eigenem Wunsch niemals an den Schöpfer wenden, außer der Tatsache, dass sich neben ihm die Freunde in verschiedenen Zuständen befinden, aber er selbst wird es niemals im Abstieg, in der Verzweiflung und in der Hilflosigkeit tun. Dann können die Freunde ihn unterstützen und diese Unterstützung in seinem Zustand wird die richtige Anrede zum Schöpfer bestimmen. Nur so. Der Mensch selbst wird sich niemals an den Schöpfer wenden können, weder im Guten, noch im schlechten Zustand, er kann aber „Danke“ sagen. Das, was du machst, ist kein Gebet. Das wahre Gebet ist wie der Kli (Gefäß), wie neun erste Sefirot und Malchut. Der Mensch soll die Begeisterung seitens der Freunde empfinden und daran seine „dunkle“ Malchut anbinden, um als Antwort gerade die Ansprache, das wahre Gebet zu bekommen.

Ist euch das klar, dass die Ansprache zum Schöpfer – der eigentliche Kli ist? Sie soll aus zehn Sefirot bestehen und nicht weniger. Was sollen wir machen, einfach schreien? In der Wissenschaft Kabbala spricht man nur über Kelim (Gefäße), zehn Sefirot des reflektierten Lichtes oder des direkten Lichtes, die ineinander eingekleidet sind, es soll HaWaYaH geben. Der Mensch alleine ist nicht im Zustand zu beten, deshalb sagen wir eben: es ist schade, dass der Mensch selbstsüchtig betet, weil diese Bitte unmöglich ist. Der Schöpfer wird das wahre Gebet erst dann erhören, wenn er sich in die Gruppe einreiht und von den Freunden die Begeisterung und die Absichten bekommt. Sie halten ihn fest, so dass er sich mit seinem Chissaron (Mangel) und neun ersten Sefirot, die er von ihnen zur Unterstützung bekommen hat, an den Schöpfer wendet, weil er innerlich fühlt, dass es ihm schlecht geht. Aber dank dem, dass er mit ihnen verbunden ist, wird sein Gebet erhöht und nicht nur weil es ihm schlecht geht. Der Schöpfer gibt uns nichts Schlechtes, sondern ermöglicht uns die Verbindung mit den Freunden und mit Ihm. Deshalb kann ein Gebet nur von der Gesellschaft und für die Gesellschaft hinausgehen.

 

* * *

Was bedeutet das Gebet der zerbrochenen Herzen?  

 

Das Herz zerbricht, wenn ich erkenne, dass ich aus eigener Kraft keine spirituelle Handlung, keine Handlung des Gebens erlangen kann, weil ich keine spirituellen Hände und Beine habe, um sich mit den Freunden zu verbinden. Kurz gefasst, ich falle bis zum Niveau des Tieres oder sogar niedriger herab. Ich soll allerdings aus diesem Zustand hinauf steigen. Wenn es davor die Verpflichtung gab, mit der Gruppe gemeinsam zu arbeiten, dann wirkt sie auf den Menschen ein und er empfindet, dass er nicht alleine ist. Dabei sind nicht die Menschen wichtig, sondern die Gemeinsamkeit der Gedanken, der Wünsche, der Absichten und davon ausgehend handelt er auch. Uns fehlt die Empfindung des Allgemeinen Kli, wir haben sie noch nicht gespürt. Wenn ich gefallen bin und mich niemand braucht, aber es irgendwo die Vereinigung gibt, die mich nicht beeinflusst, dann werde ich davon abgeschaltet und vergesse die Verbindung. Allerdings kann diese Verbindung auf die Freunde einwirken und sie können mich retten, weil sich „der Gefangene aus dem Gefängnis nicht selbständig befreien kann.“ Dank dem, dass jeder mich rettet, wird man zur Malchut. Ich ergänze ihre Bemühungen durch mein eigenes Chissaron (Verlangen) und bilde den Kli für die Ansprache des Schöpfers. Die Freunde werfen mir das Seil zu und ziehen mich aus dem Fluss heraus. Was bedeutet das?

Die Vereinigung.

Die Freunde wenden sich an den Schöpfer, weil man selbst nicht in der Lage ist, sich an Ihn zu wenden, sie tun es quasi für ihn. Jeder wendet sich für seinen Freund und alle werden gerettet.

Artikel des Tages vom 20. März 2018

Du betest, denn was bleibt dir noch übrig? Das ist auch richtig, weil man nur die Beziehung des Menschen zu den Freunden korrigieren muss. Je nach seiner Verbindung, seiner Annäherung beginnt er langsam zu empfinden, dass er die Hilfe von oben, vom Schöpfer braucht. Allmählich begreift er, dass er sich genauso zum Schöpfer verhalten soll.

Später folgen auch die Veränderungen in seinem Verlangen – sein Wunsch wird ständig zum Schöpfer gerichtet sein und er wird darüber nachdenken, wie man dem Schöpfer Genuss bereiten kann. Das alles wird allmählich geschehen, gerade diese Richtung und Reihenfolge stellen kein Problem dar. Später muss man daran eine Menge Eigenschaften anbinden. Es ist aber weiterhin möglich die richtige Beziehung zu den Freunden, sowie die richtige Beziehung zum Schöpfer, zu erlangen. Man muss ständig daran arbeiten, um es bis zur vollkommenen Bildung des Kli (Gefäßes), zu verstärken.

Was ist danach zu machen, wenn man die Hilfe schon bekommen hat? Wie ist dieses Streben zu bewahren und die eigene Arbeit fortzusetzen, um nicht nur den guten Zustand zu genießen?

Wir haben kein Bedürfnis zur Spiritualität, alles kommt zu uns von oben, ebenso wie jeder von euch plötzlich den Wunsch verspürt hat, Kabbala zu studieren, den Schöpfer zu offenbaren. Dieses Verlangen kam  von oben und zwar mittels „Beito“, weil „die Zeit gekommen ist“. Wenn wir auf dem Pfad „Achischena“ vorankommen wollen, das heißt die Zeit überholend, dann brauchen wir die Bürgschaft. Wenn ich mit der Gruppe ununterbrochen verbunden bin, dann kann ich von ihr empfangen, sowie an jeden Freund die Chissronot geben. Das sind schon die wahren Chissronot, mit deren Hilfe wir vorankommen können. Anderen Falles würde ich niemals selbständig das richtige Streben zur Spiritualität entwickeln. Das wird keine wahre Spiritualität sein, weil gerade das Erwachen wichtig ist, welches ich aus dem Neid, aus der Leidenschaft und aus dem Ehrgeiz erlange. Aus allen Eigenschaften, die in meinem Inneren unbewusst oder bewusst in der Gruppe offenbart werden, kann ich die wahre Spiritualität erlangen. Man muss sich nicht vor solchen Verlangen fürchten, oder sich dafür zu schämen. Der Mensch kann hohe und reine Wünsche haben, aber dabei kann es sogar die Konkurrenz in der Gruppe geben. Wenn der Mensch die Beziehungen in der Gruppe richtig aufbaut, dann trägt sie zu seinem Aufstieg bei.

Es ist notwendig immer mehr und mehr die Beziehungen zu beachten, einschließlich der Beziehungen im Unternehmen und zwar in allem, was ihr gemeinsam realisiert. Das bremst uns sehr.

Der Mensch soll sich nur davor fürchten, in seiner Arbeit, bei seiner Hilfe und in allem, was er macht, woran er teilnimmt, etwas auf eigene egoistische Weise zu machen. Deshalb ist es nötig die ganze Zeit zu überlegen, wie etwas am besten zu machen ist, was die anderen Menschen darüber denken, wie das Unternehmen dazu steht. Wir sollen die ganze Zeit sehr feinfühlig handeln, damit keine Handlung mit der Absicht  „zu regieren“ zustande kommt. Angenommen, ich entscheide in der Küche, dass alle heute die Koteletts essen werden. Man muss dabei prüfen, ob dieses Verlangen in Wirklichkeit existiert, ob die anderen es wollen oder nicht, ob sie es brauchen oder nicht und so bei allen Entscheidungen und überall.

Es soll die besondere Feinfühligkeit in den Beziehungen zwischen den Menschen, in der Beziehung zu den Menschen, zu allem, sogar zu Räumlichkeiten und Geräten geben. Ich ertrage nicht, wenn man das Licht im Hörsaal oder im Besprechungsraum nicht ausschalt, denn das spricht über die Beziehung, über die Unterlassung in der Spiritualität. Man muss empfindlicher werden, das alles ist Kli, einschließlich Gebäude und besonders die Beziehungen zwischen den Menschen. Man muss es beachten.

In jedem Augenblick, wenn sich der Mensch auf dem Weg der Verbreitung der Wissenschaft der Kabbala unter dem Volk befindet, kann man immer noch sagen: nein, das geht nicht, es funktioniert nicht etc.. Hier strengt man sich an und die Bemühungen werden nach der Menge der Schritte angerechnet, die man realisiert.

Artikel des Tages vom  19.03.2018

Steigt der Mensch auf die erste Stufe hinauf, nur um dem König Genuss zu bereiten oder um die Freunde zu lieben?

Eine gute Frage. Was denkst du? Ob es die Frage über die  Liebe zu den Freunden am Anfang gibt? Warum auf einmal? Klar, dass es diese nicht gibt . Doch „das Endziel ist im Ursprungsgedanken enthalten“. Ich habe keine Wahl und das muss man ständig mit sich klären. Um zum Ziel zu kommen, was eine Errungenschaft der Verschmelzung, die Lebensaufgabe, die zukünftige Welt  ist – sollst du wissen, dass die Verbindung mit den Freunden unvermeidlich ist.

Diese ist jene Eigenschaft, jenes Gefäß, in das sich alles einkleiden wird das du  bekommst. So sollen wir Schritt für Schritt vorwärts gehen. Das habe ich euch gefragt, bevor wir anfangen den Artikel zu lesen: worin unterscheidet sich unsere Methodik von allen anderen Methoden? Abraham hatte eine Gruppe gebildet die sich unter einem Dach befindet, in einer Vereinigung ist – „die Liebe bedeckt alle Sünden“. Das Ego der Menschen nimmt zu, aber sie wollen sich trotzdem verbinden und sich unter dem Dach der Liebe bedecken. Es ist diese Methodik.

Dann erschaffen sie das Kli, in dem jeder ein großes Verlangen zu empfangen hat, alle befinden sich in der Opposition, dem Widerstand, im Zusammenstoß miteinander. Zugleich bemühen sie sich, verbunden zu sein. Sie arbeiten daran, d.h. beten zum Schöpfer, damit Er ihnen die Kraft verleiht, „sich mit einer Decke zuzudecken“.

Es ist nicht klar, warum sind es zwei verschiedene Ziele?

Das einzige Ziel ist, nur die Liebe zu den Freunden  ist das Kli und die Liebe zu dem Schöpfer – die Füllung. Es gehört zusammen, nur in unserer unvollkommenen Arbeit wird es getrennt.

*

Warum haben wir kein Gefühl und keinen Verstand, den Schöpfer zu bitten, uns zu vereinigen?

Die Sache ist die – es soll ein gemeinsamer Schrei sein: „da stöhnten die Söhne Israels unter der schweren Arbeit und erhoben ihren Schrei zum Schöpfer“, – weil sie sich nicht vereinigen können. Wofür sind sie zu Ägypten herunter gestiegen? – um vereinigt zu werden. Aber sie können nicht vereinigt werden und bitten darum – und sonst um nichts. Deshalb, wenn sie aus Ägypten ausziehen um vereinigt zu werden, springen sie ins Endliche Meer – sie haben keine Wahl. Um vereinigt zu werden, sind sie bereit, die Bürgschaft auf sich zu nehmen und die ganze Tora ist gegeben, um vereinigt zu werden. Nur so handeln wir.

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Wenn der Mensch kein Heilmittel für die Arbeit in der  Liebe zu den Freunden bekommt, soll er künstlich daran arbeiten?

Es ist richtig, der Mensch soll künstlich daran arbeiten. Deshalb schreibt Rabash in den ersten Artikeln, dass wir verpflichtet sind, die Umgebung zu organisieren: der Einfluss der Umgebung, das Wesen der Umgebung und so weiter. Wir führen es durch. Warum? Weil der Lehrer es uns gesagt hat so zu handeln, obwohl es gegen meinen Willen ist, es stößt mich eher ab. Als Ergebnis, dass ich gegen meinen Willen, entsprechend den  Weisungen des Lehrers, nach seinen Artikeln, nach dem höheren System handele – das alles bedeutet der Lehrer, – kommt zu mir das Licht, das zur Quelle zurückführt.

Was empfinde ich dabei? Ich empfinde eine Schwere des Herzens: ich will nicht mehr. Jetzt benötige ich die Bürgschaft, die ich nicht will, und Vereinigung, die ich auch nicht will. Es gibt viele Sachen, an denen ich arbeiten soll.

Der Artikel beschreibt uns viele Fälle, in denen der Mensch an der Liebe zu den Freunden arbeitet, aber kein Heilmittel bekommt.

Ja, dazu gibt es ein paar Ursachen. Ob er wirklich an der Liebe zu den Freunden arbeitet, oder nur aus der Ausweglosigkeit? Ob er das  Medikament bekommen will, ob er er es versteht oder es nicht versteht? Es ist die Frage der Zustände, der Stufen. Zunächst weiß er überhaupt nicht, wie es arbeitet, wie es auf ihn wirkt. Doch es gibt das Programm der Einwirkung der höheren Kräfte, der Stufen, der Systeme, die ihn beeinflussen. Man muss wie darüber gesagt wurde: „wie ein Stier unter dem Joch und der Esel unter der Ladung“ arbeiten. Ist es nicht klar?

Es ist nicht klar. Wenn es einfach ist…

Nichts ist „einfach“. Man muss den Kopf beugen.

Kann ein Mensch Während der Arbeit an der Liebe zu den Freunden prüfen, ob er zu wahrem Gebet kommt? Ist es das Ziel seiner Arbeit an Liebe zu den Freunden?

Richtig! Es ist auch das Ziel. Das Ziel der Liebe zu den Freunden ist das Erlangen den Willen zu vereinigen. In diesem Bedürfnis nimmt der Mensch die Eigenschaft der Einheit wahr. Diese Eigenschaft bedeutet, dass die entgegengesetzten Eigenschaften zusammen vereinigt werden. Sie können sich vereinigen, weil es über ihnen das Grundprinzip, das der Schöpfer genannt wird, der alle vereinigt herrscht. Dann fangen sie an, um Schöpfers willen zu arbeiten.

Artikel des Tages vom 18.03.2018   

Was erlaubt dem Menschen nicht auf  seine Gefühle zu achten und weiter zu machen? Vor allem der gemeinsame, gegenseitige Schutz. Wenn er in der Gruppe ist, generiert die Gruppe ein Feld, in welchem sich der Mensch befindet. Nehmen wir an, jemand kommt zu uns. Er weiß nicht wie und was hier geschieht, er schaltet sich aber in das Feld ein und beginnt zu fühlen, dass etwas mit ihm geschieht, nur weiß er nicht genau was. Und so schreitet er voran.

Deswegen ist das beste, wenn der Mensch sowohl die Unterstützung von oben bekommt, vom Schöpfer; über sein Verlangen, als auch von der Gruppe. Wenn die Freunde  sich ihm annähern, sie ihn behutsam umhüllen, geben ihm die Freiheit der Wahl. Und so schreitet er voran. Wer arbeitet hier grundsätzlich mit dem Menschen? Das Höhere System. Der Schöpfer hat gegenüber jedem Menschen ein spezielles Programm, man kann es Schicksal nennen. Und der Mensch schreitet entsprechend voran.

Wir beschleunigen lediglich die Zeit. Obwohl sich in dieser Beschleunigung unser Schicksal befindet, unser ganzes Leben. Wenn wir uns beeilen, werden wir uns gut fühlen, zum Guten voranschreiten, werden die Entwicklung spüren und die höhere Kraft. Wenn wir uns nicht so beeilen werden, werden wir die Wirkung der Naturkräfte statt den Schöpfer spüren.

Dabei muss man auch verstehen, dass wir durch ein besonderes Programm gesteuert werden und wir sind die Bestandteile dieses Programms. Jeder hat seine Funktion und seinen Platz darin. Das Wichtigste für einen Menschen ist es seinen richtigen Weg anzufangen, das bedeutet sich zu beugen. Mit anderen Worten: ich bin einverstanden damit was die Kabbalisten schreiben und ich beuge meinen Kopf. In jedem Zustand mache ich das, was sie sagen. Das verbindet den Menschen immer mit der höheren Stufe und sie beschäftigt sich schon mit ihm. Die Beugung des Kopfes in jedem Zustand ist die Errettung.

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In diesem Artikel steht geschrieben: “man muss erklären, dass als Dummkopf  derjenige genannt wird, der in seiner Natur, die die Selbstliebe heißt, unverändert bleibt und sucht nicht nach all den möglichen Methoden und Tricks, damit man aus dem egoistischen Verlangen zu empfangen austritt. Und obwohl er über die unglaublichen Möglichkeiten und Mittel verfügt aus seiner Natur auszutreten, bleibt er „nackt“ wie am Tag seiner Geburt…“

Was sind das für „die Möglichkeiten und Mittel“? Sind sie innerlich oder äußerlich? Fehlt es uns vielleicht an einer gewissen Raffinesse, Arglist? Wie ist das, mit der Selbstannullierung vor der Gruppe, verbunden? Mir scheint es, dass die Selbstannullierung und die Raffinesse entgegengesetzte Sachen sind…

Alles, was in deiner Macht ist zu tun, tu. Ich kann das nicht sagen, weil das vom Charakter des Menschen abhängt, von den Möglichkeiten, die jeder hat, von vielen Faktoren. Wir arbeiten von Zustand zu Zustand zusammen. Bald ist Pessach, wir werden das durchlaufen und werden uns zum Tag der Unabhängigkeit vorbereiten. Danach bereiten wir uns zum Nordamerika Kongress vor, danach noch etwas.Wir unternehmen immer zusammen eine gewisse Anstrengung und es ist empfehlenswert, dass der Mensch sich so gut wie nur möglich einschaltet, in diese gemeinsame Strömung. Dabei ist es nicht wichtig wo der Mensch lebt. Er kann irgendwo in Australien oder in Südafrika sein, oder in Südamerika. Das Wichtigste ist, dass er an dieser gemeinsamen Strömung, in der es so viele Schattierungen gibt, dass es jedem hilft, teilnimmt.

Außerdem ist es abhängig davon, wo sich der Mensch befindet. So muss er daran denken, wie er das, dass ihm der Schöpfer die Erweckung gegeben hat, effektiv nutzen könnte, ein Vertreter des Schöpfer in dieser Welt zu sein. Er ist verpflichtet sich daran zu denken, wie er diese Erweckung, die er vom Schöpfer bekommen hat, bewahrt.

Der Schöpfer beabsichtigt alle Menschen der Endkorrektur anzunähern und ich bin verpflichtet daran zu denken. Auch wenn ich wie ein kleines Kind neben dem Schöpfer bin, bin ich trotzdem verpflichtet, alles was ich kann zu tun. Man soll das natürlich ausgewogen in allem tun, aber man sollte daran denken. Meine Funktion ist es die Übereinstimmung mit dem Schöpfer zu erreichen, die Welt zur Verschmelzung mit dem Schöpfer zu bringen.

 

Artikel des Tages vom 15.3.2018

Wie überwindet man die Schwierigkeiten? Mit der Belohnung. Wieso erhöht ihr nicht die Belohnung, verhaltet euch ohne Respekt ihr gegenüber? Ohne die Belohnung schreitet man nicht voran. Wenn ich weiß, dass ich mich in Seiner Arbeit befinde, wird mir der Vorstoß gegeben. Hier muss man leicht aus dem Verlangen zu empfangen rausgehen, Ihn ein wenig von der Seite anschauen. Ja, es ist richtig, dass es schwer ist, aber… dieses „aber“ existiert nicht. Man muss die Wichtigkeit der Arbeit aufbauen, die Wichtigkeit des Ziels und Ihm damit den Genuss bereiten. Man muss ständig daran denken, wie man Ihm den Genuss bereitet. Habe ich die Empfindlichkeit dazu? Nehmen wir an, dass es nicht der Fall ist und gegenüber der Gruppe auch nicht. Es muss etwas wichtigeres im Vergleich zur Arbeit in dieser Welt existieren, obwohl wir die Spiritualität mit der Materialität nicht vergleichen mögen, weil wir die Spiritualität höher schätzen (obwohl es auch egoistisch ist).Ihr macht das aber nicht. Ihr kämpft nicht darum, dass die spirituellen Werte über allem stehen. Deswegen ist es so schwer. Es hilft nicht, weil man ohne dem aufgebauten Werte-System keine Energie bekommt. Woher auch? Dieses Wertesystem ist das wichtigste und jetzt ist das gleich Null. Es ist einfach beschämend.

                                  ***

Es gibt so ein anfängliches Verlangen, wo ich bereit bin, dass die Gruppe auf mich einwirkt. Ich platziere mich dort, damit sie auf mich einwirkt, egal ob sie stark oder groß wäre.

Du kannst dich in eine Säuglingsgruppe einschließen, es ist nicht wichtig. Durch sie leitet der Schöpfer die Begeisterung. Nehmen wir an, ich habe mich verpflichtet, mich um sie zu kümmern und plötzlich merke ich, dass ich keine Kräfte dazu habe, ich befinde mich in einem leblosen Zustand. Ich muss mich aber um sie kümmern und ich werde von ihnen die Energie und die neuen Lebenskräfte bekommen.

Was kann dem Menschen helfen dieses Verlangen zu erziehen, wenn er sich unter den Einfluss der Säuglingsgruppe stellen möchte. Was gibt mir dieser Platz?

Ich erbaue zuerst diese Verpflichtung und arbeite, ich verpflichte mich ursprünglich. Sagen wir, jeden Tag außer Samstag, muss ich in Twitter 15 Artikel schreiben, 30, 40, so viel ich kann.

Das kommt aber von Ihnen.

Zuerst aber habe ich mich verpflichtet, ich muss. Wofür?

Was gibt dem Menschen eine Verpflichtung?

Nach dem du dich verpflichtet hast, musst du es erledigen. Ansonsten wirst du von der Einwirkung der Gruppe flüchten. Du musst dich auch darum verpflichten, um in der Umgebung zu sein, die auf dich einwirkt und dich belebt.

Wie begleitet man den Menschen zu so einem Platz, damit er das macht?

Man muss ihn in so eine Arbeit eintauchen lassen, wo er spürt, dass dies seins ist.

Wie macht man das?

Erschafft etwas in der Gruppe, irgend eine Arbeit, die ihr zusammen macht und das die Menschen verpflichtet zu kommen. Nehmen wir an, dass man sich direkt nach dem Unterricht  eine viertel Stunde mit etwas besonderem beschäftigt. Der Mensch kommt für diese Viertelstunde, damit er spüren kann, dass es seins ist.

Artikel des Tages, 14. März 2018                                

Kabbalisten schreiben, dass der Eingang in die spirituelle Welt nur innerhalb HaWaYaH, innerhalb der Gruppe realisiert wird. Sowohl die Spiritualität, als auch der Schöpfer den du offenbarst – befinden sich in der Gruppe.

Aber was ist dann die Art der Verzweiflung, die wir erlangen sollen?

Die Verzweiflung besteht darin, dass man ohne Bürgschaft keine Spiritualität erlangen kann. Wir wollen die Spiritualität auf verschiedene Weisen erreichen: wir machen etwas, wir laufen hin und her, wir schreien einander an, „wir spielen im Sandkasten“ – wie die Kinder es tun. Wir machen alles, außer einer Handlung: wir wollen die Bürgschaft nicht. Die Bürgschaft ist die Verbindung, in der ich – an deine Stelle komme und du – an meine Stelle kommst. Aber ich fühle darin keine Notwendigkeit.

Man sagt mir, dass es dabei um die Verbindung mit dem spirituellen Kli (Gefäß), um die Vereinigung innerhalb der Seele geht. Wenn du dich ständig bemühst, aber diesen Kli immer noch nicht wahrnimmst, dann kann man für dich nichts mehr machen. Du sollst den Raum aufbauen, worin du die Spiritualität offenbaren wirst. Dieser Raum beinhaltet das Netz der Beziehungen zwischen den Freunden. Man muss die Struktur „Adam Rishon“ aufbauen, die es bis zur „Versündigung“ gab. Ihr sollt euch darin bemühen, wie die Kinder es tun.

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Alles hängt von dem Willen ab, was du erreichen willst. Angenommen, du willst etwas Einfaches – und keine höheren Welten offenbaren, dann ist das eher unwichtig und du kannst das auch später erlangen.

Wo offenbare ich alles? Man antwortet mir: in der Gruppe, im Zehner. Wenn du dich richtig mit anderen verbindest, dann kannst du alles mit Hilfe eigener Bemühungen aber zwischen den Freunden aufbauen. Es geht in Wirklichkeit nur um dich alleine, denn andere Menschen sind dafür nicht nötig und es scheint dir nur so zu sein, dass es sie gibt. Sie werden genauso spielen, wie es für dich notwendig ist. Wenn du dich dementsprechend anstrengst, dann kannst du in der Verbindung mit ihnen das System aufbauen, das „die höhere Welt“, „die zukünftige Welt“ heißt. Realisiere das!

 

Innerhalb dieses Systems wirst du die höheren Welten, die Treppe der spirituellen Stufen, spirituelle Parzufim, die Seelen und den Schöpfer offenbaren, Der alles ausfüllt. Alles befindet sich innerhalb der Verbindung zwischen den Freunden.

Du kommst zu den Freunden, du willst mit ihnen vereinigt werden und siehst, dass es dir nicht gelingt. Du versuchst auf allen Wegen, machst dies und das, aber hast darin keinen Erfolg. Würde man vergleichbare Anstrengungen woanders investieren, könnte man Vieles erreichen! Hier ist aber alles umsonst, das Herz will nicht zuhören. Stimmt das?

Darin besteht eigentlich das Problem.

Lass dieses Problem beiseite. Was erfolgt später? Was ist damit zu machen? Hier liegt gerade der Punkt der Verzweiflung, über den dein Freund fragte.

Aber wie kann ich die Entscheidung treffen? Ich will das wirklich, ich befinde mich – in der Gruppe, ich realisiere viele Handlungen!

Richte dich so lange an die tiefere Vereinigung, bis du darin verzweifelst und andere Freunde darum bitten wirst, denn sie wünschen das Gleiche. Sie sind – deine Projektion, wenn du sie anschaust, dann siehst du dein eigenes Spiegelbild. Sie – sind dein „Spiegel“. Fordere von ihnen die Verbindung und du wirst erkennen, wie der Schöpfer alles veranstaltet. Fordere es! Fordere alles! Wo bleibt die Vereinigung? Wann wir sie endlich realisiert?

Was kann ich selbst tun? Sich – annullieren. Sagt: was kann ich noch mit mir machen, wenn alle meine Freunde im korrigierten, idealen Zustand sind? – Nur eine „Null“ aus sich machen. So mache das! Wir studierten im ersten Teil TES, dass es den Punkt, zwei Kreise im Punkt, die Linie, das Quadrat, die Kugel etc. gibt. Mache aus dir eine „Null“ und du wirst sie schon „angehen“, dadurch wirst du den Kontaktpunkt mit ihnen erlangen. Du sollst erst zur „Null“ werden.

 

Artikel des Tages vom 13. März 2018

Es wird gesagt, dass der Mensch selbst keinen Genuss zerschlagen kann, weil es nur dem Schöpfer obliegt, wenn Er an Seine Geschöpfe nichts mehr zu geben hat. Wie äußert sich diese Aussage auf die Arbeit im Zehner, in der Gruppe?

Man muss beten. Die Gruppe soll verbunden sein, um das richtige Ziel, die richtige Form zu finden, die sie erreichen will, man muss darum bitten. Deshalb soll es „ein Gebet der Vielen“ geben. Warum? Um richtig zu beten. Ich persönlich kann den Schöpfer nicht bitten, da dieses System mir nicht zuhört, wenn ich die richtige Ansprache nicht kenne: „Wie kann ich den Knopf richtig drücken? Das funktioniert hier nicht“. Wenn ich mich darin bemühe mit der Gruppe verbunden zu werden, erlebe ich solche Zustände wie „dafür“ und „dagegen“, dank denen ich verstehe, um was, wie und bei wem ich zu bitten habe. Ich habe ein inneres Bild davon, was geschieht, weil ich mit Hilfe der Umgebung erkenne, was die angestrebte Einheit und Vereinigung über alle Unterschieden bedeutet. Wofür? Um „gebend zu sein“. Die Frage betrifft somit nicht die Vereinigung selbst, sondern eher „das Geben“. Wenn ich mich darin bemühe und nichts erreiche, dann sind dafür zwei Kräfte notwendig – Awiut (Tiefe) und die Kraft des Widerstands. Ich will in der Gruppe trotz Selbstsucht vereinigt werden – ich bin bereit, ich will die Verbindung und kann nichts tun. Ich verfüge über zwei Kräfte – über die Kraft des Widerstands und über die Anziehungskraft, mit denen ich trotzdem nichts tauge: „die Söhne Israels stöhnten“ – schreie ich und bekomme die Hilfe. Das alles erfolgt im Zehner, denn anderenfalles kann man das nirgendwo sonst klären? Wer ist der Schöpfer? Er ist mein Zehner, der ideal und richtig verbunden ist. Das Licht füllt ihn aus, beleuchtet und seine Kraft ist die Kraft des reinen Gebens. Das alles symbolisiert in meinen Augen den Schöpfer, wie wir heute studierten: der Schöpfer ist die nächste, höhere Stufe bezüglich meiner heutigen Stufe.

* * *

Ich denke, dass der Hauptgrund dafür, warum wir die Bürgschaft nicht erreichen können, ist unser Unwissen darüber, dass der Schöpfer die allgemeine Kraft der Gruppe symbolisiert. Nur deshalb verhalten wir uns zur Gruppe nicht wie zum Schöpfer und gewähren die Bürgschaft eher dem Schöpfer. Der Schöpfer und die Gruppe sind allerdings ein und dasselbe. Er soll nur offenbart werden und wir sollen uns zu Ihm und zur Gruppe gleich verhalten. Die Tatsache, dass wir die Gruppe und den Schöpfer voneinander trennen hindert uns daran, die Bürgschaft zu erlangen.

 

Artikel des Tages – Montag 12. März 2018

Jede Etappe beinhaltet ein kleines Ägypten, aber Ägypten selbst müßt ihr gründlich erkunden, bis ihr wahrnimmt, dass eine egoistische Verbindung im Zehner nicht mehr funktioniert. Wir müssen jetzt zu dieser Vereinigung kommen – diese Etappe liegt sehr nah und wir können sie ganz schnell erreichen.

Was bedeutet die egoistische Vereinigung?

So wie jetzt. Willst du dich verbinden oder nicht? Angenommen du willst es. Wenn ja, dann wozu? Deinen Zustand zu verbessern, etwas erreichen, etwas gewinnen. Es bedeutet sieben Jahren des Überflusses – wir wollen etwas für uns selbst gewinnen.

Ich habe aber keinen Gewinn.

Doch, du rückst zu der zukünftigen Welt vor, der Offenbarung des Schöpfers entgegen. Dein Treibstoff ist aber der Wille zu empfangen, der Lohn.

Vor Pessach merke ich immer, dass wir lange noch nicht da sind, wo wir sein wollen.

Weil ihr noch nicht mit der Vereinigung beginnen wollt. Ihr wollt nicht ins Ägypten heruntersteigen, ihr seid buchstäblich wie Jakobs Söhne, den Josef ausgenommen.

Haben wir auf dem vergangenen Kongress wirklich keine egoistische Vereinigung erreicht?

Ja, aber es ist noch nicht genau das. Nenne ein Beispiel von einem Zehner der so handelt, als ob sie eine starke Vereinigung haben – wie bei dem Sonderkommando?

Was ist das Wesen der egoistischen Vereinigung?

Wir wollen in der gegenseitigen Unterstützung alles erreichen, worüber Rabash schreibt. Wir handeln kompromisslos, nur um die Vereinigung zu erreichen, sind aber gezwungen Ihn in unseren egoistischen Vorstellungen darzustellen.

Wie nähern wir uns aber diesem Zustand an. Bedeutet es nicht, dass wir uns in Ägypten befinden?

Teilweise. Ihr hört doch, was man machen muss. Es gleicht noch dem, wie Josef zu seinen Brüdern spricht,  sind aber mit ihm nicht einverstanden.

Wann bin ich bereit, auf Josef zu hören?

Wenn du merkst, dass es keine andere Wahl gibt und dass es Nutzen bringt.

***

Was bedeutet geben und nichts zu nehmen?

Es bedeutet Arbeit, aber die Ergebnisse deiner Arbeit kriegt jemand anderer. Gerade dann ist deine Arbeit nicht für dein Konto, wird nicht dir gutgeschrieben. Versucht es in der Gruppe zu verwirklichen. Wenn es gegenseitiges Einverständnis und Unterstützung gibt, könnt ihr es schaffen und gleichzeitig dafür beten, dass ihr die Kraft, Energie und das Licht, das zur Quelle zurückführt habt – so könnt ihr aufsteigen.

Wie kann man jetzt eine richtige Klärung machen und den bösen Willen zu offenbaren?

Wozu muss ich den bösen Willen offenbaren? Wir neigen dazu, immer nach etwas  Gutem zu suchen. Bin ich klug, weil ich etwas gelesen habe? Nein. Was ist dann die Frage?

Was bedeutet geben und nichts zu bekommen?

Anders gesagt bedeutet es die richtige Vereinigung in der Gruppe. Es bedeutet, dass jeder dem anderen hilft, sich zu verbinden, als Vorbild dienen und gemeinsam zum Licht zu beten, das zur Quelle zurückführt, bevor der Schöpfer sich zwischen euch offenbart. So einfach! Ich bin kein Besserwisser, um mich mit allen Einzelheiten des Artikels auseinander zu setzen. Sie klären sich von selbst, wenn ich richtig voran schreite. Wichtig für uns ist – eine Entscheidung zu treffen und es ist eine wichtige, reale Übung. Wir haben alles nötige dafür.

 

Artikel des Tages – Sonntag  11. März 2018

Was sind die Zehn Freunde, bevor ich es spüre und offenbare? Was bedeutet „zusammen“ in unserem jetzigen Zustand? Der Zehner ist drin, draußen. Was ist das?

Jetzt verstehe ich, dass ich ein paar Freunde habe, die dasselbe wollen wie ich. Es sind sogar nicht nur ein paar, sondern ein paar Hunderte oder Tausende, die sich genau wie ich verbinden wollen, damit man in der Verbindung den Anfang der spirituellen Stufe offenbart. Weil die Spiritualität schon „fürs Geben“ ist.

Wenn wir uns über unserem Ego verbinden, kommen wir zu einem Zustand, der „das Geben über dem Empfangen“ heißt. Die Stufe des Gebens wird höher als das Empfangen von jedem sein. Das ist schon der spirituelle Zustand. Also, ich arbeite zusammen mit den Freunden, mit diesem Begriff, ich bemühe mich. Ob sie Imstande sind, ob sie hören oder nicht, weiß ich nicht, auch wenn alle Freunde sehr schöne Worte aussprechen. Ich mache das wie Rabi Yosi Ben-Kisma. Das Wichtigste ist, dass etwas zwischen uns passiert, wir befinden uns zusammen in diesem Prozess, sie sind bereit sich einzubringen, weil das ein Fakt ist, dass sie sich hier um 3 Uhr nachts befinden und nicht im Bett. Für mich reicht das, damit ich mir vorstelle, dass ich aus mir austrete und nur dafür handle, damit ich sie in eine Einheit verbinde.

Es ist klar, dass ich mich bemühe, aber nach all diesen Fragen kommen wir dazu, dass wir von Ihnen zu hören bekommen: “ihr betet nicht zusammen, jeder betet für sich“. Wo sind dann diese Tausende, die zusammen mit mir sind?

Bete DU für sie! Ist das klar? Mach! Du brauchst nichts mehr als das.

Sie sagen aber im Endeffekt: “ihr seid nicht zusammen“.

Sobald du für sie beten wirst, wirst du sehen, dass sie dasselbe tun werden.

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Reicht das Gebet für die Freunde und die Teilnahme an allen unseren Veranstaltungen aus, um zur Verbindung zu kommen, oder ist es notwendig sich dazu noch zu treffen, sich auf einem einfachen Niveau irgendwie anzunähern?

Ich weiß es nicht. Wir gehen die Zustände durch, die nicht in den kabbalistischen Werken beschrieben wurden und wir werden gezwungen die Form der Verbindung zu finden, die zu unserem Zustand hier passt. Jetzt sehen wir auf den Bildschirmen die Freunde aus Sibirien, Moldau und anderen Plätzen, die sehr weit voneinander entfernt sind. Was sollen wir dann tun? Man muss sich bemühen sich zu verbinden, jeder muss an die Freunde denken. Und so geschieht es auch, weil wir den gleichen Stoff in uns absorbieren, wir studieren ein und denselben Unterricht, der Schöpfer beschäftigt Sich mit uns. Man braucht nur ein bisschen mehr an persönlichen Anstrengungen von jedem.

Versucht innerhalb des Tages ständig nur an die Freunde zu denken. Ich existiere nur dafür, dass ich an sie denke, wie die Mutter, die ständig an ihre Babys denkt, ständig nur an sie, als ob sie selber nicht existieren würde! Die Rechtfertigung ihrer Existenz ist das, dass sie kleine Kinder hat und sie erzieht sie. Wenn nicht die Kinder wären, hätte es keinen Sinn in ihrem Leben gegeben, kein Grund zum Leben.

 

Artikel des Tages – Donerstag 8. März 2018

Ich rate euch: stellt euch nur den Zehner vor, es gibt nichts anderes außer diesen Platz. Wir können ihn die Welt der Unendlichkeit nennen, die Welten, die Seele, die Gruppe, es spielt keine Rolle. Dieser Platz ist der Zehner, das ist am klarsten. Alles geschieht genau dort. Das kann die Seele des Adam HaRishon sein, das kann die Welt der Unendlichkeit sein, es ist egal, das ist aber ein bestimmter Platz. Sagen wir es ist die Rede von der Welt der Unendlichkeit, das bedeutet, dass dies die Welt der Unendlichkeit ist. Wir reden aber immer über eine und dieselbe Struktur. Dann wird euch nur das in euren Phantasien darüber helfen, was sich dort abspielt, nur das, dass ihr ausschließlich auf den Zehner schauen werdet.

Ihr werdet sehen, wie sich das klären wird und nicht in irgendwelchen physischen Weiten verschwindet oder sich hinter den Begriffen, die kein Bezug darauf haben, verbergen. Alles ist innerhalb der Verbindung der Zehn Sefirot eingeschlossen. Das ist alles.

„Es existiert nichts im All, was nicht in der Unendlichkeit existieren würde. Die Begriffe, die in unserer Wahrnehmung entgegengesetzt sind, befinden sich in einer einfachen Verbindung und Einheit“.

Die Unendlichkeit ist ein Zustand zwischen uns. Es gibt einen Zustand, der Unendlichkeit heißt: Ein Sof und dieser Zustand schließt in sich alle weiteren Zustände ein. Sie müssen sich aber danach offenbaren, weil die Rede von der Entwicklung von der Vollkommenheit zur Unvollkommenheit ist. Wir werden aber den Rückweg gehen.

***

Es ist unklar, wie man sich alles innerhalb des Zehners vorstellt?

Die maximalen Anstrengungen unternehmen.

Ich habe aber keine Wahrnehmung dafür, was der Zehner ist…

Das kommt noch. Es ist unmöglich, dass aufgrund der Gewohnheit der Mensch nicht wahrnimmt, dass er existiert. Es existiert ein Zehner, den du dir vorstellen kannst, in dem du dich befindest. Fang an die Anstrengungen zu unternehmen, du befindest dich dort, beginne das nur zu offenbaren. Alle Zustände bis zur Endkorrektur existieren, offenbare sie, eins nach dem anderen.

Wie verbinde ich diesen Text mit dem Zehner?

So gut wie du nur kannst. Alles ist aber drin. Baal Sulam befindet sich innerhalb des Zehners und erklärt dir, was dort geschieht. Wenn nicht im Zehner, würde er nichts offenbaren. Deswegen ist hier jedes Wort nur aus dem Zehner-Inneren geschrieben und nicht anders. Also, stell dir diesen Zustand vor, als ob du das, statt Baal Sulam vorstellst. Was will er sagen? Die Zehn Freunde sind miteinander, einheitlich eingeschlossen und offenbaren den Schöpfer, das höhere Licht, den Zustand zwischen ihnen, der Unendlichkeit heißt. Du kannst dich tausend mal irren, du befindest dich aber auf dem richtigen Platz.

Bedeutet das, dass es keinen klaren Begriff gibt, das Wichtigste ist deine Anstrengung?

Natürlich! Du erweckst damit das höhere Licht, das zur Quelle zurückführt, weil es zu dir aus dem Zehner kommt. Auf irgendeine Weise kommt es aber daraus. Das ist das Wichtigste.

 

Artikel des Tages – Mittwoch 7. März 2018

Wann können wir wahres Chissaron (Mangel) spüren? Es wird gesagt, dass „der Mensch sich dort befindet, wo seine Gedanken sind.“ Wir sollen mit der Prüfung beginnen, wo ich gerade bin, wenn ich mich bemühe, mich zu annullieren, sich mit dem Schöpfer zu verbinden, die Absicht, das Verlangen zu verringern, sich als Punkt am Schöpfer zu befestigen. Dann beginne ich die Zustände zu empfinden, die ich erlebe, wobei ich mich in jedem Zustand wieder mit dem Schöpfer verbinde. So beginne ich mein spirituelles Partzuf zu bilden.

In diesem Punkt der Annullierung, die ich realisiert habe (selbst wenn ich dabei nicht weiß, was zu machen war), gibt es noch keine Spiritualität. Ich versuche dennoch, wie ein kleines Kind, welches groß sein will, die Hindernisse zu erkennen, die der Schöpfer aus verschiedenen Seiten schickt, die mich in der Vernunft und im Herzen erschrecken und verwirren. Ich bringe mich jedes Mal an diesen Punkt der Verschmelzung zurück. Es ist nichts anderes notwendig, denn dadurch bilden wir den spirituellen Raum.

Wenn ich mich trotz alle Hindernisse annulliere und mit dem Schöpfer verbinde, dann geht dieses Hindernis in der Vernunft und im Herzen in die Heiligkeit ein, weil ich sie schon korrigiert habe. Deshalb befinde ich mich immer dann im wahren Chissaron, im wahren Gebet, wenn ich ständig zur Verschmelzung zurückkehren will, wobei ich offenbare, dass ich selbst nichts realisieren kann und die Hilfe des Schöpfers brauche. Folglich befinde ich mich auf der Suche nach Hindernissen und bemühe mich die ganze Zeit um das Gebet für die Verschmelzung. Das ist eben alles. Mein erster Punkt der Verschmelzung gilt als wahrer Punkt, an dem es „mich“ nicht gibt, weil ich verbunden bin. Dann werde ich vom Schöpfer entsprechen dem Charakter der Hindernisse erlernen, wie Er mich weckt. Die Größe der Hindernisse und die Verbindung zwischen uns wird mir zeigen, was „an Deinen Taten werde ich Dich erkennen“ bedeutet. Nach Seinen Handlungen mir gegenüber werde ich beginnen Seine Beziehung, Seinen Charakter, Sein Verhalten zu verstehen, was Er mir erzählen will. Das heißt eigentlich „die Weisheit der Kabbala.“

* * *

Muss man das Recht auf Exil erst verdienen?

Natürlich, man muss das Recht darauf verdienen, an die Vertreibung zu gelangen. Die Vertreibung ist eine Empfindung, dass du mit dem Schöpfer nicht verbunden bist – die wahre Empfindung, die Offenbarung des Bruches zwischen dir und Ihm. Dieser Ort ist wunderbar, denn der Schöpfer bildet deinen Zustand anhand Seiner Kehrseite, die der Pharao heißt.

Fühlt sich der Mensch im Exil schlecht?

Richtig, wenn die Vertreibung offenbart wird, dann kannst du sie nicht ertragen und dieses Gefühl hilft dir, sich darüber zu erheben, fortzulaufen.

 

Was soll ich dann machen?

Die Vertreibung in die Befreiung zu verwandeln. Wie? Sich darin mit dem Schöpfer zu verbinden, es genügt. Deshalb soll sich der Mensch jeden Tag bemühen, aus Ägypten auszuziehen.

Soll ich dabei die Vertreibung offenbaren, oder aus der Vertreibung hinausgehen?

Eine gute Frage. Du sollst dich jeden Tag um die Verbindung bemühen, wobei dir ständig offenbart wird, dass du dich in der Vertreibung befindest. Dann wird deine tägliche Arbeit die Verbindung mit dem Schöpfer sein, trotz der Entfernung. Folglich wird der böse Anfang zum guten Anfang, der Todesengel – zum Engel des Lebens. Nichts ist zwecklos geschaffen.

Welche konkreten Handlungen sind zu realisieren?

Ich habe schon gesagt, wir bemühen uns, nur den Punkt der Verschmelzung mit dem Schöpfer zu finden, als ob es keine Hindernisse gäbe, um später über alle offenbarten Hindernisse nur im Punkt der Verschmelzung zu sein. Es ist schon kein Punkt mehr, denn die Hindernisse haben ihn vergrößert, du hast diesen Punkt ausgedehnt.

Im Grunde genommen ist die Vertreibung – die Selbstliebe?

Die Vertreibung ist die Unmöglichkeit, sich mit dem Schöpfer zu verbinden.

 

Artikel des Tages,  Dienstag den 6. März 2018

Wie kann man diesen Artikel erklären, wenn man die innere Welt des Menschen in Betracht zieht?

Der Mensch befindet sich im Feld und begegnet dort einem anderen Menschen. Was sagt er zu ihm? Deine Brüder sind weggegangen etc. Wie erklärt sich der Mensch oder jeder von uns diese Situation innerlich? Die Тora erzählt keine Geschichten der Außenwelt, sondern nur das, was von Generation zu Generation weitergegeben wird, deshalb ist sie auch so geschrieben worden. Derjenige, der beabsichtigt in den inneren Teil der Tora einzugehen, soll die Anstrengungen machen, um sie richtig zu entziffern, zu erklären.

Schaut ins Buch rein und findet diese Stelle: der Mensch hat sich im Feld verloren. Beginnt es innerlich, konkret und einfach zu erklären, wie man diesen Zustand, ausgehend von der inneren Welt des Menschen, verstehen kann.

Ihr sollt auf eine bestimmten Weise sagen: ich habe in mir den Menschen gefunden, was fühle ich in der Rolle dieses Menschens, der in dem Feld umher wandert. Offensichtlich gibt es ein Feld, in dem man die Spiritualität finden kann, aber dieser Mensch wandert noch in dem Feld umher.

Wenn ich in mir den Menschen finde, der fühlt, dass er sich geirrt hat und den spirituellen Weg nicht finden kann, dann soll ich ihm eine Empfehlung geben, zu klären, wie man den richtigen Pfad im Feld findet und zum Ziel kommt? Es wird weiterhin gesagt: „Der Mensch fragte: was suchst du hier und wie kann ich dir helfen? Und der andere antwortete: nach meinen Brüdern suche ich“. Somit wird uns schon klar, dass sich dieser Mensch schon mehrmals irrte und deshalb nach solchen Menschen sucht, die ihm gleichen. Wofür? Um mit ihnen zusammen zu sein…

* * *

Wie kann man alle diese Eigenschaften organisieren, die „Freunde“ genannt werden, die Umgebung, damit sie mir hilft, das Geben zu erlangen?

Wie ist das alles zu organisieren? Du sollst empfinden, dass alles in deinem Inneren existiert, dass diese vorgestellte Welt illusorisch ist, dass diese Gestalten – innen sind:  ich will sie empfinden, verstehen, wahrnehmen und zum einheitlichen Ganzen vereinigen. Auf diese Weise soll ich die ganze Weisheit der Kabbala, die gesamte Tora interpretieren – alles befindet sich innerhalb eines Menschen, Tora ist für einen Menschen geschrieben.

Kann man ein Beispiel für die Eigenschaft nennen, die als „Freund“ bezeichnet wird?

Ja, die Art meiner Verbindung: wenn ich mein „Ich“ mit allen anderen Eigenschaften verbinde, die mir fremd sind, wenn ich mich darin bemühe, sich mit allen fremden Eigenschaften gleichzusetzen. Angenommen es gibt in mir eine Eigenschaft mit dem Namen „Itaj“, die ich nicht achte. Folglich soll ich daran arbeiten, damit diese Eigenschaft für mich genauso wichtig wird, wie meine Eigenschaft, die „Michael“ heißt.

Soll ich die Eigenschaft fühlen?

Ich soll mich darin bemühen.

Wir werden noch viel darüber sprechen und daran noch eine Zeitlang arbeiten, denn wir sollen uns gerade jetzt damit beschäftigen. Aber bemüht euch sehr, ständig daran zu denken und diesen Artikel mehrmals im Laufe des Tages zu lesen, weil er kurz ist, um diese Eigenschaften innerhalb des Menschen wiederfinden zu können.

Artikel des Tages, Montag  05.03.2018

Unter der Einwirkung des höchsten Lichtes, jener Kraft, die zu uns kommt und uns allmählich in ein neues Geschöpf umwandelt, beginnen wir neue Begriffe zu empfinden, zu verstehen und zu urteilen. Obwohl er dir jetzt nach deiner jetzigen Wahrnehmung als derselbe Mensch erscheint, ist er in Wirklichkeit ein absolut anderer. Du kannst ihn nach deiner Wahrnehmung, nach deinen Werten und Gesetzen nicht beurteilen, weil er nach den Gesetzen der Gleichheit der Eigenschaften handelt und die sind ganz anderes. Das höchste Licht ruft in uns die wesentliche Veränderung, einen komplizierten inneren Umschwung hervor. Jahre vergehen, bis die Veränderungen im Menschen allmählich geschehen. Es passiert stückchenweise, aber selbst das ist schwierig zu ertragen.

In der Gruppe fällt es uns leichter, weil wir etwas Greifbares haben. Ich hoffe, dass wir uns bald in der Gruppe so fühlen, dass wir uns mit geschlossenen Augen an sie festhalten und so nach und nach voranschreiten. Wir ignorieren alte Werte und halten uns an der Gruppe fest, in dem die Zehn wie eins sind. Somit erhalten wir von dieser Vereinigung, vom neuen Kli die neuen Werte, Verstand, Gefühl, Wahrnehmung und Maß der Dinge. In unserer Welt findet etwas Ähnliches statt: Ich spreche mit einem Menschen, und merke, dass er ganz anders denkt. Allmählich verstehe ich, inwiefern er mir entgegengesetzt ist und dass er damit auch recht hat.

Es ist eine sehr feinfühlige und schwierige Periode, wenn wirklich Tausende reinkommen und nur als einer rauskommt. Man muss sich in Geduld üben, während das höchste Licht an uns arbeitet und uns neue Eigenschaften verleiht. Es ist in der Tat die Unterstützung von Oben, wenn der Mensch die Augen geschlossen hält und das Licht auf sich einwirken lässt. Deshalb steht es geschrieben: „Nur nicht weggehen“ – darum geht es.

***

Sie sagen immer, dass wenn vor nur hundert Jahren die Menschen gesagt bekommen hätten, dass man den Schöpfer enthüllen kann, wären sie bereit gewesen, alles hinzuschmeißen und wir tun uns heute bei der Verbreitung schwer, die Menschen davon zu überzeugen, nur etwas darüber zu lesen.

Wir sollen uns nur bemühen –  und so wie wir vorankommen werden, kommen wir voran. Man muss alles daran setzen, weil wir dadurch den Namen des Schöpfers in der Welt verbreiten. Kommt es zu Veränderungen? In jedem Augenblick ändert sich alles, deshalb sollen wir angeblich tausendmal das Gleiche tun. Man kann es nicht ändern, es ist so, als ob man jeden Tag wieder essen muss. Warum? So ist es.

Unsere Arbeit besteht aus vielen Handlungen, die angeblich keinen Nutzen haben, die nicht rational sind. Warum, wofür haben wir so oft dasselbe gelernt? So ziehen wir das Licht heran, das zur Quelle zurückführt. Ich suche für mich verschiedene Mittel: Noch mehr Dreharbeiten, Veröffentlichungen. Ich handele dort, wo es nur möglich ist.

Sie schreiben selbst dann, wenn es niemand lesen wird?

Es gibt keinen Unterschied – es muss nicht gelesen werden. Ich habe von Rabash oft Worte gehört, die ich überhaupt nicht verstand und wenn ich fragte, bekam ich die Antwort: „Ich wollte es nur in die Welt sagen“. Was bedeutet „in die Welt“? – In die Luft, wenn es jemanden gibt, der hört, ob er es versteht oder nicht – ist unbedeutend. Darin liegt die Enthüllung.

Gibt es Nutzen davon, wenn wir über das  Internet verbreiten, selbst wenn es niemand lesen wird?

Ja und wie! Aber man muss es gut und richtig machen, mit Liebe, damit wir richtig verstanden werden. Es ist sehr wichtig, selbst wenn es niemand lesen wird. Aber es wäre wünschenswert, dass es gelesen wird und je mehr, desto besser, da wir uns im allgemeinen Korrekturprozess befinden.

Tagesaufgabe vom Montag, 5.3.2018

Alle Freunde bemühen sich während des Tages, in Erhebung über die Störungen, die Hilfe Gottes zu sehen, um aus Ägypten auszuziehen. Abends sprechen wir darüber im Zehner.

Workshopfragen vom Montag,  5.3.2018
Vorbereitung:
1) Jeder Freund überzeugt den Rest der Freunde davon, dass wir jetzt aus Ägypten ausziehen.
2) Jeder Zehner gelangt zur gemeinsamen Verpflichtung, die allen dabei hilft in diesem Unterricht Ägypten zu verlassen. Schreibt die Entscheidung des Zehners auf.
3) Auf welche Weise ziehen wir den Chissaron (Mangel) für den Auszug aus Ägypten heran- vom Schöpfer oder von den Freunden?
4) Was fehlt uns jetzt, um aus Ägypten auszuziehen? Antwortet mit wenigen Worten.
5) Worin schreiten wir voran, um aus Ägypten auszuziehen?
6) Warum fühlen wir einen Mangel an Fortschritt und eine wachsende Schwäche (was gerade den Fortschritt bedeutet) in dieser Zeit, in deren Folge die Leute den Weg verlassen?
7) Nach welchen Kriterien prüfen wir unseren Zustand? Nach welchen Kriterien müssen wir unseren Zustand prüfen?
8) Wodurch genau verdienen wir die Hilfe Gottes?
9) Was ist das Wesentliche der Arbeit ‚Pitom und Ramses‘?
10) Warum fühlen wir uns umso hilfloser, je mehr wir arbeiten?
11) Was genau ist der Auszug aus Ägypten? Was müssen wir uns unter dem Auszug aus Ägypten vorstellen?
12) Warum heißt es gerade von der Zeitspanne Ägyptens, dass Tausend in ein Zimmer eintreten und nur einer herauskommt, um zu unterrichten?
Wodurch ist gerade diese Zeitspanne ein so großes Hindernis für all jene, die kein wahres Verlangen entwickeln können?
13) Warum heißt der Artikel „Was sind leichte Mizwot, die der Mensch mit Füßen tritt“?
14) Wieviele Gründe können wir aufzählen, wegen derer der Mensch den Weg verlässt, gerade in dieser Zeitperiode, ohne zur Erlösung zu gelangen?

Artikel des Tages vom Sonntag, 4.3.2018

Es steht geschrieben: „Dann entfernt er sein Herz vom Empfangen“. Was genau passiert in diesem Punkt, dass er dann sein Herz entfernt, weil das nicht von ihm abhängt?

Was bedeutet „nicht von ihm abhängt“?! Das hängt von der Anstrengung des Menschen ab.

Ich richte mich ständig auf „es gibt niemanden außer Ihn“ aus, wie auf die Ursache von allem, was mit mir passiert. Ich sehe zwischen mir und dem Schöpfer diese gesamte illusorische Welt, die mir unterschiedliche Leiden bringt. Ich muss mir diese Welt als den Abdruck meiner inneren Eigenschaften vorstellen. Wir haben bei den Unterrichten bezüglich der Wahrnehmung der Wirklichkeit gelernt, dass der Mensch das sieht, was in ihm drin existiert. Das bedeutet, dass wenn ich außer mir deine Form erkenne, ist das ein Zeichen dafür, dass du dich in mir befindest. Es ist eine gewisse Art des Verlangens mit den ihm zugeordneten Eigenschaften und Qualitäten, die ich vor mir sehe.

In dem Maß, in dem ich meine äußere Einstellung zu dir korrigiere, kehre ich scheinbar zum „innerlichen“ dir zurück, du bis jetzt in mich eingeschlossen, ich höre auf, dich außerhalb von mir zu sehen. Dieser Prozess ist Schwangerschaft invers. Nach der Schwangerschaft finden  Geburt und allmähliches Wachstum statt. Es geschieht die Rückkehr zur Quelle, in sie hinein. Wir studieren die innere Tora und dringen in ihren Kernpunkt ein.

Die gesamte Wahrnehmung der Realität ist in dem eingeschlossen, dass ich außen das sehe, was ich in meinen inneren Eigenschaften versuchen soll, zu finden. Das bedeutet, dass wenn ich unterschiedliche Ereignisse sehe, die in der Welt geschehen, schlecht oder gut (es spielt keine Rolle), so ist es empfehlenswert, dass ich dies in mir finde und versuche meine Einstellung zu diesen Ereignissen zu ändern. Mit anderen Worten, mein Verlangen auf „fürs Geben“ korrigiere.

Wenn mein Verlangen auf das Geben ausgerichtet sein wird und innerhalb dieses Verlangens ich mich mit dem Schöpfer identifizieren werde, werden der Schöpfer und ich so ein Ganzes. Das heißt die Verschmelzung. Deswegen ist es empfehlenswert, dass wir verstehen, dass die Mängel in der äußeren Wirklichkeit die Folge unseres inneren  nicht korrigiert seins sind und sie doch eigentlich die innere Wirklichkeit sein soll. Deswegen studieren wir den inneren Teil der Tora. Wir lernen, dass sich alles in uns befindet, dass die Korrektur innerhalb des Menschen geschehen soll. Und dann sagen wir, dass es niemanden gibt außer Ihn und dass man zur Verschmelzung mit Ihm kommen muss. Das hat genau solch eine Ausrichtung.

Wie behalten wir die Nähe zur Heiligkeit, zum Schöpfer?

Ständig daran denken, dass es „niemanden gibt außer Ihn“.

Was ist das für ein Prozess, bei welchem ich die Geschehnisse außer mir mit dem Schöpfer verbinden soll und sie dann zu meinem inneren Kern werden und so außen verschwinden?

Die gesamte Realität ist einheitlich und wir müssen alles miteinander verbinden. Israel, die Tora und der Schöpfer ist die Formel, in welcher wir alle ihre Parameter miteinander verbinden müssen und dann bekommen wir die Wahrheit, die wirkliche Realität.

Wie macht der Mensch das?

Ich habe es erklärt und ihr solltet es versuchen. Wenn es gelingt, ist es gut, wenn nicht, dann in einem halben Jahr, in einem Jahr.

Und wirklich, was soll der Mensch in seinem Inneren durchführen? Nehmen wir an, dass der Mensch sein Kind so stark liebt, dass er es buchstäblich in sich wahrnimmt…

Das ist eine natürliche Wahrnehmung.

Muss das gleiche im Verhältnis zum Freund geschehen?

Und noch mehr, da das Verhältnis gegenüber seinem Kind, das tierische Niveau ist. Wir sprechen aber vom menschlichen Niveau. Die Liebe, von welcher wir reden, muss viel größer sein. Es steht geschrieben: „Der Mensch verlässt seinen Vater und seine Mutter und heftet sich an…“. Das ist ein völlig anderes Niveau der Verschmelzung. Schaut nicht auf die Wörter, die geschrieben stehen, sondern nehmt das vom Standpunkt der Stufen aus an.

Was bedeutete es, dass der Freund das Verlangen ist mit dessen Hilfe der Mensch sich an den Schöpfer anheftet?

Der Freund ist dein inneres Verlangen. Wenn du dich dem Freund anheftest (das bedeutet zu diesem inneren Verlangen) auf so eine Weise, dass es keinen Unterschied zwischen dir und dem Freund gibt, ist das ein Zeichen, dass du dein Verlangen auf solch ein Weise korrigiert hast, dass du den Schöpfer empfinden kannst. Deswegen sind die Verschmelzung mit dem Freund und die Verschmelzung mit dem Schöpfer ein und dieselbe Verschmelzung.

 

Artikel des Tages vom 1. März 2018

Derjenige, der das Ziel der Schöpfung realisieren möchten, braucht die Tora, das Licht, das zur Quelle zurückführt. Dieses Licht wirkt nur auf eine Gruppe, die zur Verbindung strebt, weil sie nur auf diese Weise zur Form des Gebens kommt. Deswegen muss die Gruppe nach dem besonderen Gesetz verbunden sein, nach der besonderen Bedingung: das heißt die Bürgschaft.

Wenn man sagt, dass es an Bürgschaft fehlt, ist es so, als ob alle darauf warten…

Wieso? Ladet ihr sie ein? Erwartet ihr, dass jemand kommt und euch die Bürgschaft auf dem Tablett bringt?

Das ist es! Alle warten auf die Bürgschaft!

Wer wartet darauf? Wer ist es dir schuldig, dass du es von ihm erwartest?

Ich möchte das selber tun, aber was muss ich tun um einerseits zu sehen, dass ich mich nicht in der Bürgschaft befinde um für sie zu beten?

Du musst die notwendigen Handlungen gegenüber der Gruppe machen ohne auf jemand anderen zu warten. Dabei musst du diese Handlungen so ausführen, dass du die Herzen der Freunde dabei        „anzündest“, damit sie dasselbe tun.

Was muss ich tun, um das zu sehen? Welche Übungen?

Keine Übungen, sondern die Handlungen. Die Übungen sind das, was ich eine gewisse Zeit mache und danach höre ich damit auf. Man braucht die richtigen Handlungen und nicht die Übungen!

Welche Handlungen muss ich ausführen, damit ich wieder und wieder die Freunde zur Bürgschaft erwecke, weil ich mich selber in einem „Zustand des Schlafes“ befinde?

Ich weiß es nicht. Ich weiß nur eins: ich muss die Gruppe auf so eine Art und Weise wahrnehmen, dass nur ich für die Verbundenheit zwischen den Freunden verantwortlich bin. Ich bin für ihre Verbindung verantwortlich und muss mich ständig darum kümmern, ständig! Ich brauche mich um nichts anderes zu kümmern. Ich befinde mich in dieser Welt eine gewissen Anzahl von Jahren und das, was ich innerhalb dieser Zeit machen kann ist es mich darum zu kümmern.

Es existieren Millionen, Milliarden von Menschen, die das nicht brauchen. Der Schöpfer wollte mich Sich annähern, damit ich Ihm ähnlich werde. Ich kann Ihm ähnlich sein, indem ich mein ganzes Leben (ganzes Leben!) dem widme, dass ich diese Freunde zusammen füge, diese Menschen, diese Seelen, damit sie wie „ein Mensch mit einem Herzen“ werden. Das nennt sich, dass ich vor dem Schöpfer für sie bürge.

***

Wie kann man von mir verlangen, dass ich die Bürgschaft halte? Mir gelingt es nicht!

Das gehört auch zur gemeinsamen Bürgschaft. Ihr arbeitet zusammen mit der Wichtigkeit des Gebens, das ihr nur innerhalb der Gruppe erreichen könnt, wenn jeder sich um die Gruppe kümmert. Und sobald du die minimale Form des Gebens offenbarst, einfach dein Ego annullierst, einschränkst, befindest du dich schon auf der ersten spirituellen Stufe der Leiter wie ein Embryo (Ubar).

Also, du kannst das nur innerhalb der Gruppe tun! Dein Kli ist die Gruppe selbst, du bist es aber nicht. Du annullierst dich nur gegenüber den „tet Reschonot“: deinen neun Freunden. Es kann sogar sein, dass es nicht 9, sondern 5 oder 6 oder 4 Freunde sind, das ist nicht wichtig, das nennt sich aber immer „tet“: “neun“. Du musst das als d Ziel deines Lebens, sie zur Bürgschaft zu bringen, annehmen.

Um wahr zu sein, brauchen sie keine Bürgschaft, sie sind alle korrigiert und befinden sich im Zustand der Endkorrektur, du siehst das aber nicht, weil „jeder Verneinende, verneint nach seinem Mangel“. Du musst dich ihnen  gegenüber so verhalten, trainieren, als ob du auf einem Trainingsgerät  trainierst, damit du sie zur Bürgschaft führst, zur Verschmelzung. Damit drückst du dich gegenüber dem Schöpfer aus.

Was muss ich tun, um ständig in dieser Arbeit zu sein?

Ihr sollt einer vor dem anderen spielen, so gut wie nur möglich sich erwecken und dabei die Wichtigkeit dieser Arbeit auslösen. Und auch den Schöpfer darum bitten, dass Er euch leuchten soll, dass ihr diese Wichtigkeit spürt.

Die Gruppe ist deine Seele, das ist das Gefäß (der Kli), in welchem du die Offenbarung des Schöpfers erlangst und deine gesamte Arbeit gegenüber den Freunden ist es, sich, als Minimum zu annullieren. Das ist alles für den Anfang. Wie mache ich diese Einschränkung, damit ich gegenüber der Gruppe im Zustand Ubar bin? Ich muss danach streben mich in die Gruppe einzuschalten, bereit sein zu tun was sie wollen, das ist alles was nötig ist. Darin befindet sich meine Selbst Annullierung. Ich muss mich zu einer „Null“ machen und dann werde ich im Zustand Ubar sein.

Sie haben aber gesagt, dass ich nicht zu warten brauche…

Warte nicht, mach! Erledige das in der Gruppe, such danach wie man es macht. Du musst die Herzen der Freunde erwecken, damit sie dich erwecken. Und so geschieht „der Mensch helfe seinem Freund“.

Vorbereitung zum Morgenunterricht am Donnerstag 1.3.2018

Workshopfragen:

1) Jeder Freund beschreibt mit eigenen Worten dem Zehner wie der Gmar haTikkun (Endkorrektur) aussieht.

2) Welches sind die Schritte, die man von uns verlangt auszuführen, um zum Gmar haTikkun zu gelangen? Wie erlangen wir dies jetzt im Unterricht?

Shamati 32: Das Schicksal ist eine Erweckung von Oben

Ich hörte am 10. Februar 1943

Das Schicksal ist eine Erweckung von Oben, wobei der untere nichts dazu beiträgt. Dies ist die Bedeutung von „er warf ein Los (Pur) des Schicksals.“ Haman klagte und sagte: „…aber die Gesetze des Königs halten sie nicht ein.“

Dies bedeutet, dass die Versklavung für den Arbeitenden in einem Zustand von lo liShma (nicht für Ihren Namen) beginnt, das heißt im Empfangen für sich selbst. Warum wurde ihnen dann die Tora gegeben, sodass sie danach liShma würdig werden und man ihnen die Lichter und die höheren Erkenntnisse gibt?

Dann kommt der Kläger und fragt: „Warum wurden ihnen diese erhabenen Dinge gegeben, für die sie nicht arbeiteten und die sie nicht erhofften, sondern ihre ganzen Gedanken und Ziele betrafen nur ihre eigenen Bedürfnisse, genannt lo liShma?“ Dies ist die Bedeutung von „Der Frevler bereitet es vor, aber der Gerechte wird es tragen“.

Das bedeutet, dass er zunächst einmal im Zustand eines Frevlers gearbeitet hat, das heißt lo liShma, also für den Empfänger. Danach wird er liShma würdig, was bedeutet, dass nun all die Arbeit in den Bereich der Kedusha (Heiligkeit) eingeht, das heißt alles, um zu geben. Dies ist die Bedeutung von „der Gerechte wird es tragen“.

Das ist die Bedeutung von „Purim ist wie Jom Kippurim (Versöhnungstag).“ Purim ist eine Erweckung von Oben, und Jom Kippurim ist ein Erwachen von unten, das heißt durch Reue. Doch auch dort gibt es eine Erweckung von Oben, entsprechend den Losen, die es dort gab: „Ein Los für den Schöpfer und ein Los für Asasel“, und der Schöpfer ist der Klärende.

spirituelle Funken

Wir sitzen alle in einem Boot

Dies gleicht dem, was im Midrash geschrieben steht (WaJikra Rabba, Abschnitt 4): „Zwei Menschen stiegen in ein Boot. Einer von ihnen begann, unter sich ein Loch in das Boot zu bohren. Der andere fragte ihn: ‚Warum bohrst du?’ Und er antwortete: ‚Was kümmert es dich; ich bohre unter mir, nicht unter dir?‘ Also erwiderte der andere: ‚Du Narr! Wir werden beide untergehen und ertrinken!’“

 

aus den Schriften von Rabash: Die Agenda der Versammlung

Zitate zum Schlafengehen…

Baal Hasulam, Brief 4

Es fehlt dir nichts, außer auf ein Feld zu gehen, das der Herr gesegnet hat, und all die schlaffen Organe aufzusammeln, die aus deiner Seele gefallen sind, und sie zu einem einzigen Körper zu verbinden. In diesem vollständigen Körper wird der Schöpfer Seine Göttlichkeit unaufhörlich einflößen, und die hohen Ströme des Lichts werden wie eine nie endende Quelle sein.

spirituelle Funken

Das Tor zum Glauben

„Furcht ist, wenn man sich fürchtet, dass sich die Freude, die man dem Schöpfer bereitet, verringert“. Man soll also fürchten, dem Schöpfer keine Freude bereiten zu können, und nicht, dass man selbst nichts bekommen wird. Die Furcht vor dem Schöpfer stellt demzufolge das Tor zum Glauben dar; man kann auf keine andere Art außer durch Furcht Glauben erlangen.

 

aus: Rabash. Liebe zu Freunden

Artikel des Tages – Monat Februar 2018

Artikel des Tages vom 28. Februar 2018

 Wie verpflichten wir uns dass sich jeder  darum sorgt, dass niemand seinen Zehner im Laufe des Tages vergisst, dass niemand von uns die Vereinigung vergisst, damit ich mich die ganze Zeit um die Freunde sorge und darin überzeugt bin, dass sie auch nichts vergessen werden? Ich soll mein Gebet an den Schöpfer richten, damit Er meine Freunde nicht vergisst und die Vereinigung ermöglicht? Ich bin bereit, für sie zu haften, für sie zu bürgen, dass sie nichts vergessen werden. So will ich eben, unabhängig davon, was zwischen uns passiert, mich um nichts anderes kümmern. Ich will diese Sorge ausleben, wie die Mutter sich um ihr Kind sorgt. Das ist meine Arbeit, welche voller Hindernisse und verschiedener Finsternisse im Kopf und im Herzen ist. Ich halte mich selbst an die Verpflichtung und ich fordere sie vom Schöpfer, ich ärgere mich und drücke es aus – „vorsichtig, halte mich fest, damit ich sie nicht vergesse“. So ist das eben. Das ist der Krieg. Gegen wen kämpfe ich? Sagen wir gegen den bösen Anfang, gegen den Schöpfer – – die Namen sind unwichtig, ich kämpfe weiter.

* * *

Alles, was die Kabbala anspricht, geschieht im Verlangen. Wenn wir kein solches Verlange empfinden – dann kann man nichts machen. Deshalb sagt man uns – realisiert die Handlungen für die Vereinigung. Deshalb befinden wir uns in dieser Welt, in dieser vorgestellten Welt, in der du die Handlungen des Gebens begehen kannst – „als ob“ du hier die Handlungen des Gebens erzeugen kannst. Realisiert diese Handlungen dann doch. Was werde ich davon bekommen? Du wirst davon Folgendes bekommen: obwohl du alles nur mit der Absicht „als ob“ realisierst, werden dich diese Handlungen trotzdem zum Aufstieg führen. Aber ich mache doch alles mit der Absicht zu bekommen. Richtig, aber unsere Welt ist so erschaffen, dass diese Handlungen dich trotzdem an das Geben nähern.

Deshalb befinden wir uns in diesem Zustand. Ihr seht, wie alles so organisiert ist, dass ich auch ohne jeglichen Bezug zur Spiritualität, sie immerhin erlangen kann. Wie? Dank meiner Absicht „als ob“ zu tun – als ob ich mag, als ob ich vereinigt werde, als ob ich mich annähere, als ob ich die Handlung des Gebens realisiere, als ob ich neben den Freunden sitze. Wenn man unsere Nähe tatsächlich messen würde, dann wird ein Freund von mir einen Abstand von einem Kilometer haben, der andere – von 100 Kilometer, und der dritte Freund ist auf meinem Horizont gar nicht zu sehen. Aber da diese Welt illusorisch ist, kann man sich darin einander annähern. Wir haben es noch nicht erreicht, das ist leider die Wahrheit. Aber wenn Ihr euch in euren Kelim anstrengt, dann werden euch allmählich die Lichter offenbart  die auf euch einwirken. Anschließend werdet ihr beginnen, die Vernunft und die Gefühle zu erwerben, die ihr früher nicht hattet.

Ihr werdet euch ständig in den Aufstiegen und Abstiegen befinden, jeden Tag wirst du dich als Dummer, oder als Kluger fühlen. Das ist so. Aber ihr sollt handeln.

Tagesaufgabe:
Während des Tages halten wir einander im Zehner im Krieg um die Verbindung und die Sorge umeinander fest.
 Workshopfragen, 28.2.18
Vorbereitung:
1) Was bedeutet das für uns,“die Hilfe Gottes“, und welche Handlungen müssen wir vollziehen, damit der Schöpfer uns hilft?
2) Wie gelangen wir während des Tages, mittels Arvut, zu dem allgemeinen Schmerz, der sich im Herzen befindet, so dass wir das Verlangen haben werden uns zu verbinden, so dass wir den Drang zur Verbindung zwischen uns,und mit dem Schöpfer spüren werden?

 

Artikel des Tages vom  Dienstag,                  27. Februar 2018

Wie kann man den Juden erklären, dass sie erst nach der Vereinigung das Licht heranziehen können, das alles korrigieren wird?

Ich habe die gleiche Frage. Ich weiß nur das Eine – man darf nicht die Hände sinken lassen, da es der Teil unserer Arbeit ist. Schaut an, was Baal HaSulam getan hat, ich sehe ihn und hundert andere Kabbalisten an, wieviel sie von Generation zu Generation litten. Ramchal wurde nachts aus der Stadt vertrieben und getötet, wie er zerstört wurde. Wie die Kabbalisten in jeder Generation litten, wenn es offenbart wurde, dass sie sich mit Kabbala beschäftigen. Ich spreche nicht Mal darüber, wenn sie jemanden ausbilden wollten, dann wurden sie überhaupt aufgehängt… Deshalb soll die Verbreitung besonders heute zu unserem Hauptprinzip werden. Wieviel Kabbala – Material hat jeder von euch gestern in verschiedenen Soziale Medien verbreitet? Also, wieviel? Gibt es hier solche Freunde, wie viele seid ihr zusammen? Und wenn nicht, worüber sprecht ihr dann überhaupt, worauf hofft ihr denn? Ich verstehe euch nicht. Ihr sitzt hier ohne jede Hoffnung auf die Zukunft, ihr setzt selbst nichts fort. Das ist eben das schändlichste egoistische Verlangen zu empfangen, welches euch bremst und ihr habt keine Hoffnung mehr. Das kann ich euch sicher sagen.

Die Geschichte des Purims ist heute sehr aktuell. Die Ansprache der Frauen ist ein großer Schritt nach vorne, weil die Drohung für ihre zukünftigen Kinder existiert. Man muss einfach verbreiten, einen Artikel nehmen und beginnen, den Text zu verbreiten. Ich bitte euch jeden Tag, die Wichtigkeit darin zu erlangen.

Ihr könnt in Twitter lesen, ihr könnt darüber im Morgen Unterricht hören, ich weiß nicht, was ich dafür noch mehr machen kann. Es gibt eben viel Material.

Im Artikel wird gesagt, dass der Mensch um das Verlangen zu geben beten soll. Aber er sollte eigentlich nur für seinen Zehner beten, und nicht für sich selbst?

An wen wird er dann geben? Wenn ihm folglich das Verlangen des Gebens ermöglicht wird, an wen wird er dann geben? Warum bittet er um das Verlangen zu geben? Für den Zehner, für die Freunde und durch sie für den Schöpfer. Kann man das Verlangen zu geben anders erlangen? Was bedeutet dieses Verlangen eigentlich? Der Wunsch ist Chissaron (Mangel) und Chissaron bedeutet, dass ich im Zehner arbeite und gebend sein will, selbst wenn ich es innerlich nicht will, aber ich bemühe mich trotzdem. Wenn ich erkenne, dass etwas noch nicht ganz funktioniert, dann versuche ich mehr und mehr zu investieren. Auch dann, wenn nichts passiert, kann ich durch Neid gegenüber der Freunde ein wahres Gebet erlangen, weil es mir so vorkommt, als ob sie alles besser tun könnten und weil ich das Geben an die Gruppe erlangen möchte. Was soll aus mir andererseits werden? Zunächst erfolgt alles egoistisch, aber später muss ein bestimmtes Chissaron vorhanden sein. Woher stammt dieses Bedürfnis zu geben, an wen gibt man eigentlich, was bedeutet es zu geben? Ich soll dieses Verlangen real bilden und nicht bloß darüber in den Büchern lesen und schreiben, dass ich gebend sein will, wie es geschrieben steht. Ich muss danach streben und mehrmals versuchen, an die Freunde zu geben, um dann zu erkennen, dass ich es eigentlich nicht kann und nicht will – ich soll das Gegenteil erkennen. Ich begehe verschiedene Handlungen zwecks des Gebens, aber erlange nur das Empfangen. Ich erkenne folglich, dass mich nur das Verlangen zu empfangen lenkt und dass ich nicht gebend sein kann. Obwohl ich anfangs das neutrale Verlangen habe, welches ich in Richtung des Gebens oder des Empfangens lenken kann – gewinnt mein Verlangen zu empfangen und zieht alles auf sich selbst ein. Im Leben geschieht das immer, aber vor allem in der Gruppe. Deshalb neige ich die ganze Zeit nach Links zu gehen, um dort zu empfangen. Erst nach vielen Versuchen, wenn ich wirklich erfolgreich sein möchte, kehre ich nach rechts zurück und erlange das wahre Gebet.

Wir müssen dieses Thema verinnerlichen – zunächst widerwillig und dann wunschgemäß. Das ist heute sehr wichtig: wir sollen unter Zwang so lange für das Geben handeln, bis wir den Schöpfer und das Licht, das zur Quelle zurückführt verpflichtend auf uns einzuwirken, sowie uns entsprechend unserem Wunsch zu korrigieren. Diese Wendung wird als ein Wunder bezeichnet – aus der Absicht des Empfangens zur Absicht des Gebens: wenn eine Person plötzlich erkennt, wie es überhaupt sein kann, dass man über dem eigenen Willen zu empfangen arbeitet, wie man sich darin länger festigen kann. Dann beginnt man schon, die spirituellen Kräfte zu greifen.

Tagesaufgabe
Im Laufe des Tages werden alle Twitter Nachrichten von Rav über Purim geschickt werden. Wir bitten darum sie zu lesen und zu verbreiten. Es wird auch eine Erklärung geschickt wie es möglich ist die Twitter-Mitteilungen von Rav zu erhalten.

Workshopfrage, Vorbereitung auf den Morgenunterricht, 27.2.18
1) Wie helfen wir einander dabei die Kraft und das Verlangen nach der Spiritualität zu erhalten

 

Artikel des Tages vom Montag, 26. Februar

Die Bürgschaft bedeutet, dass wir den Chissaron ohne den Chissaron erschaffen. Wir haben ihn nicht, wir kümmern uns aber zusammen darum. Dann bekommt jeder den Chissaron von den anderen. Sagen wir, ich verpflichte mich ständig darüber nachzudenken, dass du dich in einem richtigen Chissaron befinden sollst, ohne dich abzuschalten. Dann bist du drin. Das bedeutet ein Chissaron ohne den Chissaron. Du hast wirklich nichts, woran es dir in dieser Welt fehlen würde. Das ist nicht so, dass jemand bei dir krank wäre und du auf der Arbeit bist. Das ist etwas anderes: der Chissaron, den wir überhaupt nicht haben. Der Chissaron zum Schöpfer, zur Spiritualität, damit man Ihm  gibt, Ihn in meinen Augen erhebt? So etwas existiert nicht. Wir spüren wie wir keinen Geschmack daran haben. Wir sitzen hier und sind bereit einzuschlafen. Wieso? Weil wir keine Notwendigkeit daran haben. Wann kommt diese Notwendigkeit? Wenn die Gruppe sich darum kümmert, nur auf diese Weise.

Jetzt nach dem Kongress werdet ihr die Erschwernis im Herzen  verspüren: die Vernebelung, Unfähigkeit an die Spiritualität zu denken. Das geht in zwei, drei Tagen weg und das ist gut. Das Wichtigste ist weiterzumachen und nicht fliehen. „Wie der Ochse unterm Joch und der Esel unter der Last“. Wir müssen ständig weitermachen und alles erledigen auch wenn wir keinen Geschmack, keinen Genuss empfinden.

Wir müssen den Chissaron vergrößern und uns darum kümmern, dass jeder von den Freunden eine Notwendigkeit zum spirituellen Fortschritt hat. Weil dies unsere Füllung ist. Wenn ich mich um die Notwendigkeit die Gruppe zum Ziel voran zu schreiten kümmere, brauche ich nichts mehr. Das ist meine Pflicht gegenüber der Gruppe. Dann werden wir bestimmt zur Verschmelzung mit dem Schöpfer kommen. Das ist die Bürgschaft, das Bündnis, die Beständigkeit unserer Wechselwirkungen. Unsere Unterrichte, unsere Mahlzeiten, Seminare kommen von der Notwendigkeit den Chissaron zu vergrößern. Alles, was wir tun, kommt von der Notwendigkeit den Chissaron zur Verschmelzung zu verstärken.

***

Das Wichtigste für uns ist ständig im „es gibt niemanden außer Ihn“ zu sein. Hinter allen Gedanken und Verlangen den Schöpfer zu sehen. Jetzt spüre ich, dass meine Gefühle und Gedanken vernebelt, verwirrt sind. Woher kommt das? Vom Schöpfer. Was will Er von mir? Damit ich mich auf eine bestimmte Weise verhalte. Dafür kommen unterschiedliche Aufregungen von außen auf mich zu. Woher? Vom Schöpfer. Durch meine Frau, meine Kinder, dem Chef auf der Arbeit: es gibt 1000 unterschiedliche Gründe. Alle Zustände erschafft der Schöpfer. Er schließt den Zehner und die Freunde in Sich. Ich versuche Ihn überall zu finden, ich halte am Gedanken fest, dass Er alles macht, dass unsere gesamte Welt ein Theater ist und Er der Regisseur dieses Theaters ist. Er baut dieses Theater auf und ich befinde mich darin. Das Wichtigste für mich ist hinter den Figuren dieses Spiels Ihn zu sehen. Was will Er? Er will mich zu Sich nahe bringen. Deswegen muss ich verstehen, wie Er das macht und wichtig ist: was genau Er in mir annähern will.

Er wirkt die ganze Zeit, alles kommt von Ihm, Er ist gut und Gutes tuend, obwohl ich das Böse, die Angst, die Bedrohung, die Verwirrung verspüre. Er erweckt in mir den Verstand und das Herz, ich muss mich aber ständig auf Ihn fokussieren. Das heißt, dass ich daran arbeite, dass „es niemanden gibt außer Ihn“. Er ist die einzige Kraft, die alles formt. Ich sehe Seine Erscheinung in den Freunden. Er will durch sie auf mich besonders nah wirken. Wieso? Weil ich mich zu ihnen mit der Liebe verhalten soll, mit dem Geben, in der Einheit, kleiner als alle sein, in ihnen die Wichtigkeit des Ziels erwecken. Ich bin von vornherein verpflichtet das für die Freunde zu tun und das nennt sich die Bürgschaft. Der Schöpfer wirkt auf mich durch die ganze Welt, am meisten und das Wichtigste aber durch die Freunde. Ich befinde mich mit Ihm in einem Dialog, weil ich ständig nach der Form der Verbindung zwischen uns suche. Genau das will Er: damit wir ständig klären, was zwischen uns ist.

 

Artikel des Tages vom  Sonntag, den 25.02.2018

Nach diesen drei Tagen, wo wir einen enormen Einfluss des Lichtes auf unser Kli, auf unser Verlangen erlebten. Hier, als wir uns bemühten, uns miteinander zu verbinden und so lange zusammen zu sein, wie es nur möglich war. Genau hier, steht uns eine neue Zeitperiode bevor. Seine Besonderheit besteht darin, indem wir uns grosse Mühe gegeben haben, damit das höhere Licht uns neue Kelim, neue Verlangen offenbaren soll, die noch nicht korrigiert sind. Wir müssen wissen, wie man sie erhält und wie man mit ihnen arbeitet.

In der nächsten Zeit werden wir mit den Verlangen arbeiten müssen, die uns offenbart werden. In diesem Fall empfinden wir kein Erwachen, sogar Verwirrung und Dunkelheit, alle möglichen unangenehmen Zustände. Es gibt in uns einen sich offenbarenden Herzenswunsch, der von der gebrochenen Seele abstammt. Darüber hinaus müssen wir versuchen, uns an den Schöpfer zu wenden und Ihn bitten: „Ich will mich in der Verbindung, in der Einheit befinden, ich will mich nicht von Dir trennen“. In allen Verlangen, die mir jetzt  offenbart werden, will ich empfinden, dass es niemanden außer Ihm gibt, damit es mich beleuchtet, damit es konstant in meinem Inneren ist – das verlange ich.

Dank solchen Gedanken und Verlangen erwecken wir das Licht, das zur Quelle zurückführt – das gleiche Licht, das in diesem Verlangen war, das nur während des Zusammenbruchs der gemeinsamen Seele von Adam haRishon verschwand und momentan aus der Ferne scheint. Wir wollen aber, dass es zurückkehrt und dieses Verlangen erfüllt. Das heißt, dass das leere Verlangen, das in uns offenbart wird, wieder mit dem höheren Licht gefüllt wird.

Es gibt jedoch das Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften, nicht wie es früher war, als das Licht ein Verlangen ohne jede einzige Bedingung erfüllte. Nach dem Zusammenbruch kehrt das Licht, das aus dem Verlangen des Gebens entstand, nur dann zurück, wenn der Kli ihm identisch sein wird, wenn der Kli – das Verlangen zu geben ist, wenn der Kli in der Absicht „zu geben“ ist, wie auch die eigentliche Natur dieses Lichtes.

***

Natürlich muss ich die Handlungen des Gebens ergreifen, ausschließlich der Gruppe zuliebe, weil ich nicht genau weiß, was das bedeutet, dem Schöpfer zuliebe zu handeln, dadurch kann ich verwirrt werden. Wenn ich mich mit Hilfe der Gruppe, zum Geben an den Schöpfer ausrichte, muss ich suchen, wo ich mich noch mehr anstrengen muss, da einzig und allein ich durch diese meine Anstrengung, dem Schöpfer Genuss bereiten kann. Auch wenn ich einmal das Ziel hatte, den Schöpfer zu enthüllen, die höhere Welt zu offenbaren, vielleicht auch den Freunden oder dem Schöpfer Genuss zu bereiten, so komme ich aber jetzt, nach all diesen Klärungen, zu einer einfachen Schlussfolgerung – wo kann ich mich noch mehr anstrengen? Dort und nirgendwo anders werde ich die Verbindung, die Verschmelzung, die Liebe im höchsten Grad offenbaren.

Was das leichte und schnelle Erreichen des Endes des spirituellen Weges anbelangt, so man muss nicht an das Ende des Weges und an die Leichtigkeit seines Durchganges denken. Stattdessen soll ich darüber nachdenken, wo ich mich am meisten anstrengen soll. Die Anstrengung selbst wird für mich zum Ziel, genau da wo ich über meinen Kräften hinaus arbeiten kann. So funktioniert es. Dann offenbare ich an dieser Stelle die Vollendung.

Also, worin besteht unser Ziel in jedem Augenblick, bei jedem Schritt?

Tagesaufgabe
Wie organisieren wir eine neue Ordnung im Zehner, so dass wir den ganzen Tag über, bis abends zur Yeshivat Haverim in Hochstimmung sind.

 

Während dem Kongress in Israel gab es keine Artikel des Tages

 

Artikel des Tages vom Sonntag 18.02.2018

Wie können wir die Freunde jetzt und hier groß sehen?

Wir sollen es mit Gewalt tun – jeder von uns.

Normalerweise schaue ich sie gar nicht an. Sie befinden sich schlicht neben mir, ich habe mich an sie gewöhnt, da wir so viele Jahre zusammen sind,  es gibt nichts Neues. Kenne ich etwa jeden von ihnen nicht? Und so ist alles.

Ich soll alles von mir selbst verlangen – wie ich meinen Freund sehen werde. Ich sehe jedoch nichts. Warum nehme ich ihn nicht als groß wahr? Durch sie kommt etwas bei mir, vom Schöpfer an – dass, was der Schöpfer mir sagen will. Das alles hängt von meiner Empfindlichkeit ab, ich empfinde jedoch nichts.

Genauso, wie ich mich zum Zehner verhalte, so spiegelt sich meine Beziehung zum Schöpfer wieder – die Missachtung. „Ich brauche Dich nicht“, – das sage ich dem Schöpfer. „Bleibe dort, und ich werde hier sein“. Damit fangen wir an, wenn wir die Verbindung miteinander aufbauen, wenn ich zu irgendeiner Versammlung oder zum Unterricht komme.

Genau hier soll ich arbeiten, ich soll sie auf das spirituelle Niveau in meinen eigenen Augen erheben. Das bedeutet, dass die Beziehung zum Schöpfer, Seine Erhebung nicht bedeutender sein kann, wie meine Beziehung zu den Freunden und ihre Erhebung. Es ist identisch, weil ausgerechnet der Schöpfer sie mir gegeben hat, Er selbst spielt durch diese Gestalten mir dieses Spiel vor. Hier gibt es keine Freunde, hier ist der Schöpfer anwesend, der sich mir auf solche Weise offenbart und sich wünscht, sich mit mir in solcher Form zu verbinden.

Auf diese Weise soll ich meine Arbeit mit ihnen anfangen, Das ist ja die gegenseitige Arbeit.

***

Stellen Sie sich nur vor, was der Schöpfer getan hat. Er hat uns den Zehner gegeben, in dem ich mit den Freunden spielend, mich mit ihnen verbindend, in verschiedenen Formen der Wechselwirkung befindend, die Verbindung mit dem Schöpfer erstelle, auch wenn ich noch in der materiellen Form verbleibe. Ich kann mit ihnen alles vereinbaren, vor mir befinden sich neun Freunde, ich kann mich zu ihnen, wie zu gewöhnlichen Menschen verhalten. Obwohl es der Schöpfer ist, verhalte ich mich zu ihnen, wie zu den Menschen. Ich sage: „Freunde, lasst es uns so tun oder lasst es uns anders tun“.

Mit wem habe ich es zu tun, mit wem rede ich? Ich rede mit dem Schöpfer. Schau aber mal, was Er gemacht hat, welchen Vermittler er zwischen uns gestellt hat! Ich kann doch mit Ihm wie mit den Freunden, wie mit jemandem, der genauso ist, wie ich, arbeiten. Wenn diese Möglichkeit, die uns gegeben ist, mir bewusst ist, genau diese Tatsache allein verändert mein ganzes Leben. Darüber hinaus brauche ich nichts mehr. Ich kann mich mit den Worten direkt an die Freunde wenden, etwas mit ihnen vereinbaren…

Hier kläre ich unseren Weg tatsächlich auf, ob ich wirklich durch sie zum Schöpfer kommen will. Diese ersten neun Sefirot, diese Freunde offenbaren mir ihr inneres Wesen – den Schöpfer – so gelangen wir dorthin, wo er in ihrem Inneren verborgen ist. Oder ich handele in verschiedene andere Richtungen.

Man muss verstehen, wie man mit dem Zehner korrekt arbeitet. Und noch mal: Hier hast du den Schöpfer, der dir ermöglicht hat, mit Sich selbst wie mit einem gewöhnlichen Menschen zu arbeiten.

Workshopfrage von Sonntag, 18.2.2018

1) Wie fügen wir der Lektion innere Anstrengung hinzu , um die Verbindung zu erlangen die “die Sephirot der Angleichung der Form an das Höhere “ genannt wird ?

 

Samstag, 17.2.2018  kein Artikel des Tages und keine Workshopfragen

Freitag, 16.2.2018   kein Artikel des Tages

Workshopfragen von Freitag , 16.2.2018

1) Wie sichere ich mich durch die Sorge um die Freunde ab auf dem Weg zu bleiben?

2) Warum enthüllen wir gerade in der Verbindung zwischen uns die höhere Welt und den Schöpfer, der diese füllt?

3) Warum enthüllen wir zwischen uns den Schöpfer , die höhere Kraft , die Höhere Welt – Warum in der Verbindung ?

4) Wie organisieren wir uns jetzt und während des Kongress und unsere gegenseitige Fürsorge in solcher Weise, dass kein Freund aus der generellen Anhaftung fallen kann? Wir sorgen uns um die Freunde und nie um uns selbst …

: 5) Warum erweckt die Sorge um mich selbst ein negatives höheres Licht – Dunkelheit . In der Sorge um die Freunde erwecken wir das positive Licht der Korrektur?

 

Artikel des Tages vom Donnerstag, 15.02.2018

Denke ich daran,wenn ich mit den Freunden, mit der Gruppe arbeite, dass meine Absicht richtiger sein sollte oder denke ich an die Verbindung innerhalb der Gruppe? Was ist eigentlich das Ziel unserer Handlungen? Kann ich in der Absicht sein, die Eigenschaft des Gebens zu erreichen?

Es wird mir gesagt: Ja, auch wenn du es nicht machst. Wenn deine Absicht komplett „für sich selber“ ist, es gibt nichts darin, was für „das Geben“ sein konnte und du denkst nur daran wie du aus dem ganzen Nutzen gewinnst. Du wirst nichts desto trotz diese Handlungen ohne jegliche Absicht ausüben, wie ein Kind, wie ein Baby, das nichts begreift. Ich weiß doch nicht was die richtige Absicht ist, wenn ich sie niemals hatte. Wenn dies aber die Absicht für das Geben ist, wird für mich eine andere Welt offenbart. Das sind schon die Eigenschaften von Bina, die ich nicht besitze.

Deswegen tue alles, was du tun musst, auch physisch. In allem was nur möglich ist, ohne jegliche richtigen Absichten, denk nicht einmal an die richtigen Absichten. Das wird dich auch entwickeln, weil du dich bemühst der Gruppe konkret zu geben.

Wie kann ich die Liebe zu Freunden erreichen, wenn ich von vornherein die Kräfte vom Schöpfer brauche, damit ich sie lieben kann?

Es wird dir nicht gesagt sie zu lieben. Mach einfach die Handlungen ohne die Absicht, ohne jegliche Gefühle, mit dem „steinernem“ Herzen. Dein Herz und Verstand sind leer, du bist aber wie ein Kind: du schaust dir die Erwachsenen an und machst das, was sie machen. Dank dem wirst du klüger. Wieso? So ist das gemeinsame System aufgebaut. Wenn ich mich in irgendeiner Weise mit der Umgebung identifiziere, auch nur physisch, so wirkt dann über die Gruppe auf mich das Licht, das zur Quelle zurückführt.

***

Wir sollten allmählich unsere Angst in das richtige Zittern umwandeln. Also vor allem daran denken, was kann ich gutes für meinen Freund tun, werde ich im Stande sein für ihn das Gute zu tun? Wenn ich begreife, dass ich ein Problem in der Gruppe habe, muss ich dort zur Verbindung kommen. Da wir ohne Verbindung kein Licht erwecken, das zur Quelle zurückführt. Deswegen sollen wir uns irgendwie anstrengen und uns miteinander zu verbinden. Buchstäblich künstlich, physisch, so gut wie man es kann.

Sagen wir auf dem kommenden Kongress versammeln sich viele Freunde. Wenn wir versuchen mehr und mehr verbunden zu sein, die inneren Unterschiede, die es zwischen uns gibt, zu verkleinern, sogar ein bisschen in diesem Streben zu sein, so wird sofort das höhere Licht auf uns einwirken. Wir versuchen  zusammen uns innerlich anzunähern und dementsprechend leuchtet auf uns das höhere Licht im größten Maße, erzeugt in uns die Veränderungen und baut aus uns ein gemeinsames Verlangen auf.

Wir beginnen in diesem gemeinsamen Verlangen die spirituelle Welt zu spüren. Es ist alles sehr einfach. Darüber wurde geschrieben, ich sage es nicht aus eigenen Überlegungen. Also haben wir überhaupt kein Problem in den Korrekturen, man muss sich nur ein bisschen verbinden wollen, um zu spüren, dass wir nicht im Stande sind und darum zu bitten. Weil das, dass wir nicht fähig dazu sind, ist die Hilfe, ansonsten würden wir den Schöpfer nicht brauchen, Seine Hilfe nicht gebrauchen. Wenn wir aber Druck auf uns ausüben, damit wir uns annähern und spüren, dass wir das nicht können, wieder auf uns Druck ausüben und es wieder nicht schaffen, dank dem, offenbaren wir die Notwendigkeit um die Hilfe des Schöpfers zu bitten.

Derjenige, der diesen Weg richtig klärt, sieht, dass er sehr logisch und nicht schwer ist, man muss ihm einfach ständig folgen. Es ist aber nicht so, dass der Mensch das nur für sich selber macht, er muss sich um seine Umgebung kümmern. Man braucht ständige Sorge um die Umgebung und dies, außer dem Menschen selbst. Und darin verbirgt sich für uns eine große Erleichterung. Weil ich bereit bin den Freunden zu geben, ich will, dass sie mir helfen und ich bin bereit ihnen zu helfen. Ich arbeite niemals mit meinem Egoismus direkt, ich kann das nicht! Weil ich selber er (der Egoismus) bin! Ich muss immer über die Gruppe agieren, damit sie mich erweckt, auf mich Druck ausübt, oder mit Hilfe des Lichtes, das für mich leuchtet, die Handlungen mit mir unternimmt, aber nicht direkt. Der Mensch kann sich nicht brechen, es gibt auch keine Notwendigkeit darin.

 

Artikel des Tages, Mittwoch 14. Februar 2018

Alles fängt in der Gruppe an und geht auch dort zu Ende. Der„Auszug aus Ägypten“ symbolisiert den Zustand, wenn zwischen uns in der Gruppe die Selbstsucht herrscht, die unsere Vereinigung verhindert. Deshalb brauchen wir die Höhere Kraft. Das ist nur im Zehner möglich, wenn der Mensch sich mit Tet Rischonot (mit anderen 9 Freunden) verbinden will: er geht ins Feld ein, das vom Schöpfer gesegnet ist und bildet die Beziehungen mit den Freunden, die auf dem Geben basiert. Dadurch korrigiert er sein Verlangen, das heißt er erfüllt die Gebote mit Hilfe des Lichtes, das zur Quelle zurückführt und Tora heißt. Die Ausführung der Tora und Gebote soll nur im Zehner erfolgen. Nur infolge des gegenseitigen Gebens offenbart man die Möglichkeit dazu und nur mit Hilfe des Lichtes, das zur Quelle zurückführt. Wenn wir uns in Form des gegenseitigen Gebens verbinden, dann heißt diese Verbindung „das Feld, das vom Schöpfer gesegnet ist». Dort befindet sich Sein Segen und dort wird Sein Antlitz offenbart

* * *

Wie kann man das alles aus der Vernunft in das Herz überführen?

Mit Hilfe des Lichtes, das zur Quelle zurückführt. Wenn du daran arbeiten wirst, dann wird es auch geschehen. Aber man muss vor allem das Bild vorstellen – deinen Zehner und nichts außer ihn, du arbeitest nur dafür. Das, was zwischen uns offenbart wird, sind 620 Verlangen. Wenn ich sie absichtlich für das Geben mit Hilfe des Lichtes, das zur Quelle zurückführt korrigiere, dann erlange ich die richtige Verbindung, die mir folglich zulässt, sich Richtung Schoresch (Wurzel, Null), Alef (erste Stufe), Beth (zweite Stufe), Gimel, Daleth , zur Welt Assiya und so zu allen 125 Stufen zu bewegen. Das ist eben alles. Es gibt für uns die Hilfe im Zehner in Form des Neides, der Begierde, des Stolzes, des Kissens, das man dem Freund geben kann, des Whiskys. Außerdem gibt es zwischen uns die spirituelle Verpflichtung darüber, was jeder im Zehner machen soll: jeder soll sich darin einreihen, um vom Zehner nur das Notwendige zu bekommen, um alles andere darin zu investieren. Auf diese Weise wird uns offenbart, dass man nicht an die Freunde, sondern an den Schöpfer gibt. So erfüllt man die Tora und Gebote auf dem spirituellen Pfaden.

 

Tagesaufgabe von Mittwoch, 14.2.2018

Mit welchen Handlungen wechseln wir von dem Feld auf dem es grundlosen Hass gibt über zu dem Feld,  das vom Schöpfer gesegnet ist?

Vorbereitung zum Morgenunterricht am Mittwoch, 14.2.2018 :

1) Welche Absicht und welche Verlangen brauchen wir um den Kongress vorzubereiten?

Rabash, Liebe zu Freunden, Artikel No.3, 1984

2) Welche Stufen durchlaufen wir von dem Feld der Wildnis zum Feld dass der Schöpfer gesegnet hat?  Welche Frucht sollten wir von dem gesegneten Feld ernten?

3) Was ist der Unterschied zwischen Esau´s ud Jacov´s Feld der Arbeit?

4) Warum ist der Auszug aus Ägypten etwas, dass uns in der Gruppe verbindet?

5) Wie profitiere ich davon, dem Freund zu helfen ?

6) Ich habe das Bewußtsein erlangt, dass der 10er außerhalb von mir meine Seele ist. Was muß ich tun, um diese zu korrigieren?

7) Was bedeutet es, „Gebote“ zu erfüllen?

8) Warum kann man das Schöpfungziel nur über „Thora und Mitzvot“ erlangen ?

9) Warum wurden „Thora & Mitzvot“ ausschließlich nach dem Auszug aus Ägypten gegegeben? Warum können wir „Thora und Mitzvot“ (Licht & Gebote) nur durch die Einhaltung von „Arvut“ (Gegenseitige Bürgschaft) erreichen?

Artikel des Tages vom Dienstag,  13. Februar 2018

Was bedeutet die Entscheidung des Zehners?

Wir verstehen, dass es unser Ziel ist, den Schöpfer zu erlangen. Schreibt eure Liste der Präferenzen auf: das Ziel ist – die Verschmelzung mit dem Schöpfer zu erlangen. Wie kann man dem Schöpfer einen Genuss bereiten? Wir können Ihn erst dann erlangen, wenn wir über ein Kli (Gefäß) verfügen, der Schechina (Einwohnung) heißt, oder mindestens einen Zehner haben, worin wir den Kli mittels unserer gegenseitigen Verbindung schaffen. Worin jeder Mensch seine Freunde in Form der spirituellen Eigenschaften wahrnimmt. Wenn man die Selbstsucht annulliert, um diese Eigenschaften zu sammeln und sie sich anzueignen, dann verwandeln sie sich in die spirituellen Sefirot (Stufen, Eigenschaften), weil man auf das Verlangen zu empfangen verzichtet hat. Die egoistischen Eigenschaften der Freunde sind auch in mir – egoistisch, aber wenn ich meine Eigenschaft, mein Verlangen zu empfangen annulliere, dann wird sie zur Sefira. Am Anfang wird diese Eigenschaft nur in einem bestimmten Maß die Sefira und später zur vollständig spirituellen Sefira. So bilden wir in der Arbeit die Stufen der Treppe.

                                                           * * *  

Verzichtet der Mensch auf alles Negative und wandelt es ins Gute um, oder beendet man diese Etappe einfach durch das eigene Annullieren?

Er beendet nichts einfach, er kann nichts beenden. Es kann nur das Eine tun: er annulliert sich vor allen laufenden Offenbarungen, die aus dem Zehner, aus der Gruppe etc. stammen. Du kannst dir alles Mögliche vorstellen, verschiedene Kräfte, es ist nicht wichtig, aber du musst dabei wissen – du bist mit dem Zehner verbunden und sollst dich darin vollständig auflösen. Du verlierst deine eigenen Wünsche, Vernunft und das Herz und willst von ihnen die neue Vernunft und die neuen Gefühle bekommen. Dadurch erlangt man die neue Stufe, andererseits  bleibt man stehen. Ein Merkmal dafür, dass ich auf das neue Niveau hinaufsteige ist mein Annullieren vom Zehner und die Übernahme der Gruppenform in der Vernunft und im Herzen, die meiner Form absolut entgegengesetzt ist. Wenn ich jetzt den neuen Zustand erlange, dann habe ich mir die neue Vernunft und das neue Herz angeeignet  – und so ist es jedes Mal. Denkt also über nichts anderes nach.

Tagesaufgabe von Dienstag, 13.2. 2018

Während des Tages diskutieren wir und versuchen wir eine Lösung dafür zu finden wie die Zehner zu einer gemeinsamen Meinung gelangen können. Des weiteren wählen wir eine Zeit für ein Zehnertreffen um uns bei diesem auf den Kongress vorzubereiten.

Am Dienstag, 13.2.2108 keine Workshopfragen erhalten.

 

Kein Artikel des Tages von Montag, 12.2.2018

Tagesaufgabe von Montag, 12.2.2018

Jeder Zehner plant während des Tages in welcher Weise er ein Beispiel eines vollkommenen Zehners während des Kongresses geben wird.

Am Montag, 12.2.2018 keine Workshopfragen vorhanden.

 

Artikel des Tages vom Sonntag, 11.02.2018

Heißt Adam (der Mensch) erst dann so, wenn die Seele das System von „En Sof“ (Unendlichkeit) genannt, richtig verwendet wird?

Heißt er ab diesem Augenblick „die Schöpfung“?

Natürlich benutzt er alle diese Systeme. Dennoch, bezüglich uns, um die Verwirrung zu vermeiden, wäre es besser zu sagen, dass die Seele, das  Verlangen, dem Schöpfer zu geben, ist. Dieses Verlangen entwickelt der Mensch auf der Grundlage des Schöpfung-Verlangens sich selbst zu geben. Eines soll auf dem anderen basieren, sonst wird es unmöglich, sie zu unterscheiden.

Wenn das Verlangen zu empfangen sich, in für sich „ungemütlichen“ Zuständen befindet, bevorzugt es über das Wohl des Schöpfers, anstatt über sein eigenes Wohl nach zu denken. Dann wird das Verlangen zu empfangen in ihm Awiut genannt. Sobald der Mensch bevorzugt an den Schöpfer zu denken, heißt das Zimzum (wörtl. Einschränkung). Wenn er im Geben für den Schöpfer über sein Verlangen zu empfangen und der Einschränkung sein will, heißt das Sakut (wörtl. die Feinheit, Reinheit). Sobald der Mensch anfängt diese Handlung zu entwickeln, nennt sich das „das reflektierte Licht“.  Und in diesem reflektierten Licht offenbart er das, was sich, gebend zu sein, nennt. Und diesen Genuss, welchen er darin offenbart, muss er auch für das Geben empfangen. Ansonsten ist es fürs Empfangen. Wir sollten uns anstrengen, uns diesem Bild anzunähern, abgesehen davon, werden wir uns immer wieder verwirren, es vergessen und wieder offenbaren. Wir sollen in unserem Inneren einen solchen Zustand aufbauen.

In der materiellen Welt wird es sehr schlicht manifestiert. Wenn Unglücke und Probleme kommen, ist es vor allem notwendig,  diese mit dem Schöpfer zu verbinden. Wenn ich sie mit dem Schöpfer verbinde, so sage ich, dass es mir von „Es gibt niemanden außer Ihm“ kommt, damit ich aus diesem Grund mein Verhältnis zu Ihm bestimme, damit ich dabei daran denke, wie man Ihm Genuss liefert. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich mich mit den Problemen der materiellen Welt nicht beschäftige. Sonst wäre es so, als ob ich davonlaufe. Ich bin doch verpflichtet sie zu lösen. Dabei soll ich kontinuierlich im Gedanken bleiben, dass ich Ihm den Genuss bereiten möchte, in Ihm sein will, mich dazu zu lenken, um Ihm zu geben, Ihn zu erfreuen. Dadurch baut sich der Mensch auf. Hier gibt es eine Menge von Zuständen und Nuancen, es ist aber das Aller Wesentlichste.

Es ist das, was der Verbindung der Seele mit dem Schöpfer anbelangt. Die Seele beginnt zu existieren, wenn der Mensch die Entscheidung treffen kann, dass „Liebe alle Sünden bedeckt“. Diese Sünden offenbart er innerhalb seines Verlangens zu empfangen, seinerseits offenbart er die Liebe. Es ist eine andere Form der Deutung des Ausdruckes – „Liebe bedeckt alle Sünden“ – als wir es gewöhnlicherweise gebrauchen.

***

In diesem Artikel verwendet Baal HaSulam den Begriff „die Seelen“ , nicht „die Seele“. Worin liegt der Unterschied zwischen beiden Begriffen?

Er schreibt so oder so, das hängt davon ab, wie er es betrachtet. Eigentlich gibt es nur eine Seele, wie wir es lernen. Bezüglich des Menschen, der sich im Prozess der Korrektur befindet, existieren aber viele private Seelen, die die Teile der einheitlichen Seele sind, mit der er sich, mittels seiner spirituellen Arbeit verbinden soll. Weil er in seiner Beziehung zu ihnen, die Form des Gebens begreift und mit dieser Form des Gebens, die er innerhalb der Verbindung zwischen den Seelen offenbart hat, wendet er sich an den Schöpfer.

Und dann werden alle diese Seelen, die sich angeblich vor seinen Augen befinden, nur ihm erscheinen. Er muss es so sehen. Zu jenem Moment, wenn er sich mit ihnen wie ein Mensch mit einem Herzen verbinden wird, (so) wird es keine Seelen mehr geben, sondern nur eine, einzelne Seele. Der Unterschied zwischen ihnen – das Ego, das zwischen ihnen herrscht – wird wie die linke Linie erscheinen, die Verbindung zwischen ihnen – wie die rechte Linie. Der Schöpfer befindet sich zwischen diesen beiden Kräften, zwischen  diesen zwei Anstrengungen. Er offenbart sich wie die mittlere Linie.

Wir befinden uns vorläufig im Zustand, wo es vor uns angeblich viele Seelen gibt. Es ist eigentlich noch keine Seele – (so) stellt sich der Mensch anfangs seine Freunde, seine Weggefährten vor. Später beginnt er zu verstehen, dass es keine Partner, sondern Verlangen und Absichten sind, die seinen eigenen gleich sind. Und ausgerechnet sie können ihm helfen und er kann ihnen helfen. In keinem von ihnen gibt es das, worin er sich realisieren könnte, es gibt nur die Fähigkeit, sich in sie einzureihen.

Daraus kann er erlernen, wie man sich in den Schöpfer einreiht. Sie und er, nur mit ihnen zusammen, erlebt er verschiedene Zustände, weil sie verschiedene Zustände durch leben und er zusammen mit ihnen. Deswegen gibt es hier die Möglichkeit, sich einander anzugleichen, wie es geschrieben steht: „Der Mensch helfe seinem Nächsten“.

Dadurch offenbart der Mensch, wie er immer mehr und mehr den Schöpfer versteht. Inwieweit er sich in die Freunde einreiht, so beginnt er zu empfinden, dass es keine Freunde, sondern die Teile seiner Seele sind. Damit erweitert er seine Seele, die immer besser und vorbereiteter zum empfangen des Schöpfers wird. In jenem Maß, in dem er in sie eingereiht ist.

Wenn er sich ihnen bezüglich, nur annulliert, so heißt er Embryo – Ubar. Wenn er immer mehr bereit ist, auf sich selbst zu verzichten, unabhängig davon, was ihm offenbart wird, heißt es – „neun Monate der Schwangerschaft“. Wenn er sich zu sich selbst in einer bestimmten Weise verhält, nach dem er die Klärungen durchführte; nicht zu ihnen, sondern zu sich selbst, sich selbst zu annullieren. Dabei klärt inwieweit, wie und in welcher Form er sein Verlangen zu empfangen durch ihre Verlangen zu empfangen ersetzen kann (wie es geschrieben steht – dem Freund den Stuhl, das Kissen zu geben. Hier handelt es natürlich um innere Sachen), dann heißt das, dass er sich schon in den – „Jahren der Ernährung“ befindet und auf diese Weise wächst er.

Tagesaufgabe von Sonntag, 11.2.2018

Wir diskutieren im Zehner wie wir eine  Atmosphäre schaffen können, einen Ort an dem jeder völlig auftaut, schmilzt, die Shechina (göttliche Gegenwart) weilt und wir alle Ängste bedecken.

Workshopfrage von Sonntag,  11.2.18

Vorbereitung auf den Morgenunterricht:

1) Wie helfen wir einander dabei über die Störungen aufzusteigen und an den Schöpfer angeheftet zu bleiben?

 

Kein Artikel des Tages am Samstag, 10.2.2018

Fragen aus dem Morgenunterricht von Samstag, 10.2.2018 :

1) Was erbitte ich für die ganze Welt ?

Die Verpflichtung des Volkes Israels sich zu verbinden

2) Was können wir über unsere Verbindung sagen?  Existiert eine Inklination dazu? Können wir fühlen dass jeder von uns seine Individualität hinten anstellt um in der Lage zu sein, sich mit den Herzen der andern zu verbinden ?

3) Welcher Form der Verbindung bedarf es, um den Schöpfer auch in der Verhüllung/Dunkelheit  wahrzunehmen und wie schaffen wir es sicher zu gehen, dass wir nicht aus einer anderen Kommandoeinheit  zu einem falschen Ziel abgeordert werden?

 

 

Kein Artikel des Tages am Freitag, 9.2.2018

Tagesaufgabe von Freitag, 9.2.2018

Während des Tages erbitte ich, in dem Moment in dem ich enthülle, dass in mir das Verlangen erwacht zu meinen Gunsten zu empfangen, sogleich vom Schöpfer, dieses in ein Verlangen zu Gunsten der Freunde zu verwandeln. Jede Stunde prüfe ich mich mit Hilfe des Weckers, den ich mir stelle.

 

 

Artikel des Tages vom Donnerstag, 8.02.18

Wie kann ich auf das Licht Einfluss nehmen, damit es mich erzieht, auf mich in einer guten Form so stark wie möglich einwirkt? Wie mache ich das? Das ist mein größtes Problem!

Ich komme zum Unterricht, schalte mich in unterschiedliche Handlungen ein. Wofür? Wieso? Hier ist die Absicht wichtig. Ich komme nicht automatisch, nach dem Motto: wenn ich komme, wirkt das schon. Das ist auch gut, aber alles hängt von meiner Absicht ab, davon, wie zielorientiert ich mich darauf beziehe.

Wir haben eine Zugabe: die Handlungen ausgehend von der Absicht, aus einer bestimmten Klärung heraus zu unternehmen. Unternimm diese Zugabe das Licht mit mir?

Die Vorbereitung dazu – ja, natürlich. Hier wird aber von dir verlangt, dass du selber verstehst und beginnst zusammen mit dem Licht daran teilzunehmen.

Also, welche Vorbereitung muss der Mensch unternehmen?

Er muss einen Zehner organisieren, das Studium, hierher kommen, zusammen mit den Freunden daran teilnehmen, die Freunde vorbereiten, alles zu tun um die Verbindung in der Gruppe zu festigen, damit die Freunde klar das Ziel verstehen. Also alles zu erledigen, was wir studieren.

Sieh dich an. Als ob du gestern zum Campus kamst… Du siehst, wie jeder Tag vergeht und es ist wieder das Wasser, das im Sand verschwindet. Der Tag ist aber nicht einfach so vorbei. Das geht langsam in dich hinein, auf so eine Weise, dass wenn der Mensch, von der Gruppe keine Kraft der Entwicklung und dadurch nicht die höhere Kraft bekommt, kann er nicht voranschreiten.

Bedeutet das, als ob sich der Mensch offenbart um das wahrzunehmen, worüber die Kabbalisten schreiben, was er vom Rav hört? Und in diesem Maße, in dem er sich in der Gruppe befindet und durch die Gruppe auf ihn das Licht einwirkt, beginnen alle diese Sachen sich in ihm zu realisieren?

Ja. Er muss aber wissen worüber wir heute am Anfang des Unterrichtes gesprochen haben. Das Prinzip ist sehr einfach: der Mensch muss den Akzent von der Suche nach dem Schöpfer auf die Suche nach dem Schöpfer innerhalb der Gruppe verlegen. Die Stärke dieser Verbindung, ihr Charakter sollen mit dem Schöpfer übereinstimmen. Sie müssen in der Übereinstimmung der Eigenschaften mit der höheren Kraft sein. Wenn unsere Verbindung im Zehner in irgendetwas dem Schöpfer ähnlich sein wird, werden wir zwischen uns, Ihn offenbaren. Die Richtigen Verbindungen zwischen uns nennt man der Schöpfer.

                                                               ***

Hättet ihr die Möglichkeit euch in der gemeinsamen Anstrengung innerhalb des Tages  zu halten (vom Morgen Unterricht bis zum Morgen Unterricht, so dass keiner „fällt“…)

Nehmen wir an, du befindest dich im Morgen-Unterricht in einer gewissen Stimmung, erhabener als sonst. Du spürst den Geist des Lebens, du bist bereit weiter zu leben (was du früher nicht hattest). Mehr und mehr, bis du dem Schöpfer zu danken beginnst um alles, was Er macht. Dabei ist es für dich unwichtig was Er macht, das Wichtigste ist: mit Ihm ständig über die Freunde verschmolzen zu sein, damit Er sich in der Gruppe befindet.

Wie kann ich mich ständig darin befinden? Darin liegt unsere Arbeit: in solcher Stimmung zu bleiben in Verbindung zwischen uns und in uns mit dem Schöpfer. Damit sich das innerhalb von allen Tages-Geschehnissen nicht verändert. Hat jemand so ein Patent? Wie können wir so eine maximale Stimmung bewahren, die wir erreicht haben? Weil später verschiedene Fluktuationen, Abweichungen beginnen.

Also, ich habe das Maximum erreicht und bewahre das auf. Noch ein bisschen, noch ein bisschen. Ich bin mit dem Absteigen nicht einverstanden. Ich möchte ständig „mit den Zähnen“ wie ein Bulldogge-Schnapper, die Erhabenheit der Gruppe und des Schöpfers halten. Wie macht man das? Wie werden wir das innerhalb des Tages praktisch machen?

Tagesaufgabe von Donnerstag, 8.2.2018

1) Jeder Freund identifiziert mindestens drei Mal am Tag an denen er wie eine Bulldogge in Verbindung mit den Freunden war und teilt am Ende des Tages seine Eindrücke mit dem Zehner.

2) Jeder Freund teilt über Facebook oder Twitter usw. Abschnitte aus dem Morgenunterricht

Tikkun: wie eine Bulldogge..

Vorbereitung zur Lektion am Donnerstag, 8.2.2018

1) Was fordern wir von der heutigen Lektion?    Stiller Workshop

Welt Kabbala  Kongress 2018: Die Verpflichtung Israels sich zu verbinden

„Ich halte dich wie meinen Knochen “

2) Wie legen wir fest, dass unsere Sorge um die Enthüllung des Schöpfers, die Sorge um die Verbindung mit dem Schöpfer, die Neigung zum Schöpfer überwechseln muss zur Verbindung, zur Neigung, zur Sehnsucht nach der Verbindung zwischen uns? Es ist unsere Aufgabe uns daran zu gewöhnen an den Kli zu denken in dem sich der Schöpfer enthüllen muss.

3) Wie erhalten wir unsere maximale Stimmung aufrecht zu der wir im Unterricht gelangt sind und schützen uns davor, dass sie verlorengeht?  Ich will  wie eine Bulldogge mit den Zähnen an der Größe der Gesellschaft und der Größe des Schöpfers in dieser (der Gesellschaft) festhalten- wie machen wir das in der Praxis während des Tages?

Artikel des Tages, Mittwoch  7. Februar 2018


Für den Kongress ist eine solche Stimmung notwendig, mit der wir nicht einfach studieren werden, was zu realisieren ist. Wichtig ist eine solche Atmosphäre vor dem Kongressanfang zu schaffen, die nicht nur auf dem Kongress selbst, sondern sogar im Laufe des ganzen Jahres halten wird. Denn dieses Jahr ist ein besonderes Jahr – wir feiern das 70. Jubiläum Israels und das ist kein Datum, das wir morgen einfach vergessen werden. Das alles steht uns bevor zu realisieren.

Wird sich diese Gruppe versammeln, die für die Welt zum Vorbild werden will. Warum steigt alles nicht von oben wie der Hagel nieder?


Weil du alles – als der Gesandte der höheren Kraft in unserer Welt realisieren sollst. Anderenfalls wirst du nie zum Menschen evolutionieren und bleibst ein Tier. Du kannst einen Roboter oder eine Maschine in menschlicher Gestalt schaffen, die in Bezug auf alle sehr gut funktionieren wird. Die Maschine wird Sensoren haben, die erkennen, wer was jetzt will, um diese Wünsche zu erfüllen. Aber ohne den bösen Anfang? Die wird nicht lebendig sein. Du fragst mich, warum hat Er den guten Anfang nicht geschaffen und wofür dieser ganze Prozess geschaffen ist? Damit das Geschöpf über zwei entgegengesetzte Kräfte verfügt und sich dazwischen in der mittleren Linie befindet. Anderenfalls wird das Geschöpf nicht das Niveau des Schöpfers erlangen, da es keine Unabhängigkeit, keine Persönlichkeit gibt: man ist eben auf diese Art und Weise geschaffen, man hat uns eben mit diesen Eigenschaften geschaffen. Man kann auch von dir nicht fordern, schlecht oder gut zu sein.
Wird der Unterschied zwischen dem, was in Babylon geschah und Bnei Baruch in der heutigen Welt immer erhalten bleiben?


Eine gute Frage. Nein, gerade dank dem, dass wir als Geschöpf aktiv sind, wird das Höhere Vorhaben von jedem Menschen realisiert und dadurch gibt es eine gegenseitige Verbindung. Durch uns dringt das Licht zu den anderen Menschen durch und erhebt sie auf die höheren Niveaus, wie es gesagt wird: «Mein Haus wird zum Gebetshaus für alle Völker und alle offenbaren mich usw..“ Das ist eben die vollkommene Verschmelzung: kein Israel und 70 Völker der Welt, kein Unterschied zwischen den Völkern der Welt, alles ist bunt gemischt. Aber das alles wird es  erst nach der Korrektur geben, weil die Korrektur vom Schöpfer stammt, wie es gesagt wird: «Ihr seid meine Vertreter vor den Menschen».
                                                                * * *
Wenn jeder Mensch einige Wörter im Internet geschrieben hätte: bei Facebook, Twitter…
Habt ihr das noch nicht gemacht? Ich habe schon vor einigen Tagen gesagt, dass es für alle obligatorisch ist. Man muss  ein Kli (Gefäß) bilden, um die Methode vom Lehrer zu empfangen. Ihr sollt das jeden Tag machen, was er euch bittet oder empfiehlt. Jeder von euch kann das praktisch realisieren, worüber wir im Unterricht sprechen, die Handlungen, die einen Bezug auf die Methodik haben. Ihr sollt es im ganzen medialen Raum machen. Ich wende mich nicht nur an euch, sondern an alle, in allen Sprachen, weil das Internet mit uns gefüllt sein soll. Wir haben Tausende von Tausenden an Schüler: wenn jeder 5 Internetposts jeden Tag machen wird, dann werdet ihr sehen, dass es – zum persönlichen Aufstieg jedes Einzelnen führen wird. Ich sagte es schon, wenn ihr nicht zuhören wollt, dann verliert ihr viel. Ich mache alles, was ich kann, aber es gibt hier keine Nötigung.

Tagesaufgabe von Mittwoch, 7.2.2018

Jeder Zehner schreibt einen Artikel oder eine kurze post über die Aufgabe des Volkes Israel und wir verbreiten sie über s Facebook. Abends sprechen wir im Zehner darüber.

Vorbereitung zum Unterricht am Mittwoch, 7.2.2018

1) Wie formt die Verbindung zwischen uns, die Form des Schöpfers, der in der Gruppe zu fließen beginnt?

2) Wie kommen wir zu dem Zustand die Freunde mit ganzem Herzen und ganzer Seele zu lieben?

Artikel des Tages vom Dienstag, 6. Februar 2018

Worin äußert sich die Individualität des Menschen, wenn er der Gesellschaft dient?

Eben darin, dass er ihr dient und sich um sie sorgt, nur darin prägt er sich aus, weil nur er die Gruppe ergänzen kann. Es gibt zehn Sefirot (Stufen, Eigenschaften), ohne jede Einzelne gibt es keine Ganze.

Aber man nimmt doch ihre Wünsche auf und verzichtet auf das eigene Verlangen, als ob man auf die Individualität verzichten würde.

Er soll sein egoistisches Ich aufopfern, er annulliert dadurch die Selbstsucht und nicht sich selbst: folglich beginnt er ohne Selbstsucht mit den Wünschen seines Nächsten, mit allen Wünschen, Möglichkeiten und Streben zu arbeiten. Das heißt, er reiht sich in die Gruppe ein, aber nicht in Form des Erhaltens, wo er die Gruppe selbstsüchtig beraubt, sondern er kann alle seine Eigenschaften in die Gruppe investieren und sich darin vollständig ausleben.

Wie kann er seine Verlangen ausleben, wenn er darauf verzichtet?

Er verzichtet auf die Selbstsucht, das heißt auf sein Verlangen zu empfangen und auf nichts anderes. Das ist nicht der Verzicht auf das Verlangen, obwohl wir es so nennen. Sondern man verzichtet nur auf das Verlangen zu empfangen, auf das Verlangen, seinen Nächsten auszunutzen – nur darauf verzichtet man.

Und praktisch handelt man im Maß seiner Individualität?

Er investiert sich mit allen seinen Eigenschaften und Fähigkeiten, wodurch er sich auch vollständig ausleben kann.

* * *

Gestern studierten wir, dass man ausgehend von der Nächstenliebe die Liebe zum Schöpfer erlangt. In der Form, in der ich mich gegenüber den Freunden verhalte und die Eigenschaft des Gebens entwickele, stelle ich mir auch den Schöpfer vor. Das geschieht auf diese Art und Weise, wobei das keine zwei Etappen sind, die einander folgen. Der Schöpfer hat keine Form, meine Beziehung zu den Freunden erlangt die Form des Schöpfers, den ich in der Beziehung offenbare. Oder man kann auch sagen – wie sich Malchut zu Tet Rischonot (erste neun Sefirot) verhält, so ist für sie auch der Schöpfer wie Keter. Inwieweit wir uns bemühen, die Beziehungen zwischen uns im reinen Geben zu bilden, so werden sie uns dementsprechend im richtigen Rhythmus und Form zur Offenbarung des Schöpfers führen, weil es dasselbe ist. Wenn ich die Arbeit mit Reshimot, die in mir offenbart werden, beende und mit den Freunden die Beziehung des Gebens auslebe, dann offenbare ich im selben Kli, in der selben Form, in derselben Beziehung die Füllung – unsere Eigenschaft des Gebens, den Schöpfer, die Eigenschaft des Gebens und der allgemeinen Liebe – die wir zwischen uns begriffen haben. Das heißt in unserer Arbeit „der Schöpfer schafft die Welt im Himmel und wird auch die Welt zwischen uns schaffen“, von unten nach oben.

Lasst uns darüber sprechen, wie wir die Form des Schöpfers bilden, der zwischen uns offenbart wird. Denn wir bilden Ihn, diese Form, nur durch die Beziehung zwischen uns.

 

Tagesaufgabe von Rav,  Dienstag 6.2.2018:

Wenn ihr dazu imstande seid, fügt eurer Diskussion hinzu:

Wie erbaut die Verbindung zwischen uns die Form des Schöpfers, die wir enthüllen, wie bildet unsere Form der Verbindung unter uns die Form der Offenbarung des Schöpfers für uns?

Antwort:

Wir analysieren den gegenwärtigen Zustand, wir fühlen wie der erwünschte, der zukünftige Zustand sein sollte, wir finden einen Weg wie wir diesen Zustand erlangen.

Workshopfragen, Dienstag 6.2.2018

Vorbereitung:

1) Welche praktischen Handlungen machst du um dich auf den Kongress vorzubereiten?

2) Kommt lasst uns darüber nachdenken wie wir  die Freunde unterstützen können,  die Schwierigkeiten erfahren, damit es ihnen möglich sein wird zu ihm zu kommen.

3) Wir ziehen den Schöpfer nicht in diese Welt, sondern enthüllen Eigenschaften des Gebens, der Liebe, der Verbindung, und enthüllen daraufhin den Schöpfer. Wir füllen die Wirklichkeit mit der Kraft des Guten durch die Wahrung des Gebots der Wahlfreiheit. Wie machen wir das?

4) Was ist der Or Choser (das zurückkehrende Licht) durch den wir den Bore erbauen? Welches ist die Handlung, in der wir den Or Yashar (das direkte Licht) mittels des Or Choser enthüllen?

5) Lasst uns darüber sprechen wie wir die Form des Schöpfers zwischen uns aufrechterhalten, und sie enthüllt sich ausschließlich darin wie wir uns aufeinander beziehen.

6) Wie erklären wir einander besser, dass wir mittels der Form der Verbindung zwischen uns die Form des Schöpfers zwischen uns festlegen? Das Höhere Licht ist abstrakt, und in dem Moment in dem wir es stabilisieren, kann es sich enthüllen. Deswegen heißt es „als hättet ihr Mich gemacht“. Findet andere und passendere Worte.

7) Wie stabilisieren, wir in der Verbindung zwischen den Freunden den Zimtzum (Einschränkung), Masach (Schirm) und Or Choser in dem sich der Schöpfer enthüllen wird, der Or Yashar?

8) Wie gelangen wir, die wir uns untereinander in der Gruppe voneinander unterscheiden, zur Liebe, zur Verschmelzung, zur Einheit und zum Frieden? Wie machen wir das in der Praxis und lösen dadurch alle unsere Probleme?

9) Welche Art des „fremden Gottes“ weilt zur Zeit unter uns?

 

 

Artikel des Tages von Montag, 5.2.2018 konnte nicht übersetzt werden und wird nicht nachübersetzt.

Artikel des Tages vom Sonntag, 4.02.2018

Sie haben gesagt, dass wir ein Vorbild für die Völker der Welt sein sollen…

In der Vereinigung.

Wer ist das – dieses „wir“? „Wir“ – wie eine Gruppe?

Es ist nicht relevant, wer es ist. Natürlich ist es eine Gruppe, wie kannst du nun anders die Verbindung vorzeigen? – In der Gruppe!

Wie können sie verstehen, „Liebe bedeckt alle Sünde“? Wie kann es äußerlich erscheinen, damit sie es im Inneren empfinden?

Wir müssen es vorführen. Auf welche Weise? So, dass wir tatsächlich in der Einheit, in der Verbindung sind. Wenn sie beginnen, sich uns anzunähern, sich in uns einzureihen, werden sie dann empfinden, dass zwischen uns die Spiritualität herrscht. Dabei werden sie es indirekt -„zwischen den Zeilen“ – empfinden.

Das bedeutet, dass es etwas Inneres ist, was äußerlich nicht gezeigt wird …

Äußerlich prägt es sich darin aus, dass wir diverse Systeme erschaffen. Das kann jedoch jeder beliebig tun. Alles hängt vom Ziel und von der Absicht ab. Hauptsache, dass sie die Spiritualität empfinden – das, was es nirgendwo anders gibt.

Bald findet unser Kongress statt, an dem sich das ganze Volk Israels versammeln wird …

Wir müssen uns dazu enorm, intensiv vorbereiten.

Was kann man dort in der Tat präsentieren?

Wir sollen zeigen, dass es zwischen uns eine besondere Kraft – mächtige, herzliche und seelische Einheit – dies tatsächlich existiert, dass in dieser Kraft nicht nur unsere Anstrengung, sondern auch die höhere Kraft – der Schöpfer – anwesend ist. Wir sollen auf diese Weise denken, sich darin  üben. Und zwar ständig, nicht nur bei der Annäherung des Kongresses.

Bedeutet es immerhin, dass irgendeine äußerliche Erscheinung notwendig ist, ansonsten wird alles mehr von anderen abhängig sein…

Das ist keine äußerliche Erscheinung. Menschen, die uns kontaktieren werden, werden es empfinden, dass es in uns eine gewisse, besondere Kraft gibt. Wie werden sie das empfinden? Wenn sie sich in uns physisch einreihen werden, werden sie darin eine innere, mächtige, spirituelle Kraft empfinden. Sie selbst werden es nicht begreifen, was es ist. Sie existiert  dennoch.

Bis zum Anfang des Kongresses haben wir  noch paar Wochen. Wenn wir nichts mehr tun werden und dorthin in unserem heutigen Zustand ankommen, werden sie diese Kraft empfinden?

Nein, das genügt nicht.

Was ist dann noch erforderlich?

Man muss sich anstrengen, so eine Verbindung zu erreichen, innerhalb deren die höhere Kraft, gegenseitiges Geben, gegenseitige Unterstützung und allseitige Liebe – volle Einheit und Bürgschaft – zu empfinden sein wird. Sonst ist es kein Kongress.

***

Das, was in diesem Textausschnitt geschrieben steht, bezieht sich selbstverständlich nicht auf unsere Welt. Alles hängt aber nur von der Ausführung von zwei Bedingungen ab: Wir verbinden uns völlig und verlangen die Korrektur. Wenn wir uns auch diese Korrektur nicht wünschen, wenn wir auch nicht ganz verbunden sind, kommt das alles – in jenem Maß, in dem wir uns im Verlangen nach Korrektur verbinden können und wenn wir das nicht aufgeben und das realisieren. Das, was uns früher als Gewalt erschien, wird dann erwünscht.

Wir wollen keine Verbindung praktizieren, wir wollen es nicht, wie ein Mensch mit einem Herzen sein, wir wollen keine Bürgschaft, wir wollen nichts – das alles ist wahr. Wir verbinden uns dennoch irgendwie zusammen, inwieweit wir dazu fähig sind und verlangen, dass das höhere Licht, die höhere Kraft uns korrigiert, damit wir uns in der gegenseitigen Bürgschaft verbinden. Die ganze Zeit verlangen wir das, obwohl wir es nicht wollen. Und es kommt, weil das Umgebende Licht auch dann wirkt, wenn wir es nicht wollen. Im Unterschied zum inneren Licht, das die Ähnlichkeit verlangt, um in das innere des Kli (das Gefäß) einzutreten, es beleuchtet den Kli, wenn der Kli mit ihm auch nicht identisch ist.

Deshalb handeln wir, auch wenn diese Handlungen von uns unerwünscht sind, wenn wir auch nicht daran glauben, dass es sich verwirklichen kann. Wir erfüllen sie, wie ein Kind, das irgendwelche Handlungen unternimmt, weil die Natur es dazu erzwingt, – so wächst es heran. Es hört die Wörter, die es zuerst nicht versteht, später beginnt es, diese zu verstehen. Woher kommt das? Wie fängt es an, die Bedeutung jedes dieser Worte zu verstehen? Hört es sie? – Ja. Kann es sie wiederholen? – Ja, wie ein Automat. Warum fängt es an zu verstehen, was jedes Wort beinhaltet?  Wobei das keine einfachen Wörter, wie „Tisch“ oder „Stuhl“ sind, sondern etwas Abstraktes. Wie beginnen wir, das zu verstehen? – Dank dem Verlangen, dank dem, dass man sie allzeit wiederholt.

Deswegen sollen wir solch eine Gesellschaft aufbauen, die stets an der Vereinigung und am Geben arbeiten wird. Auf welche Weise? – Andauernd den Schöpfer bitten. Es gibt nichts anderes. Wenn man es nicht erfüllt, kann man sich jahrelang fragen: „Was kann man nun machen? Wann wird es endlich geschehen?“.

Was wird geschehen? Es gibt kein Kli. Das heißt, dass wir nichts getan haben … „Erst nachdem, dass das ganze Volk zugestimmt hat und alle wie einer ausgerufen haben: “Wir werden tun und wir werden hören“, – deswegen tun wir es zuerst, dann werden wir hören und danach erlangen wir die Offenbarung.

Tagesaufgabe, Sonntag, 4.2.2018

Wir klären während des Tages was mich dabei stört, dass die Verlangen der Freunde wichtiger für mich werden als meine eigenen Verlangen, und wir bitten durch die Gruppe für diese Störungen um Korrektur.

Workshopfragen, Sonntag 4.2.2018
Vorbereitung:
1) Was bedeutet das, Anstrengungen in der Liebe zu den Freunden zu unternehmen?
2) Lasst die Freunde an einem Beispiel für die Enthüllung der Freundesliebe in der Praxis teilhaben, das ihr in letzter Zeit gesehen habt.
3) Ist uns klar, dass es zwei Formen gibt : Den Schöpfer und sein Gegenteil, das Geschöpf? Wie kann das Geschöpf zur Angleichung an den Schöpfer gelangen und trotzdem ein Geschöpf bleiben?
4) Wie enthüllen wir, dass das Gebäude eines jeden von uns auf unserer Zerstörung des Freundes erbaut sein muss? Wenn wir das nicht enthüllen wird es keine Korrektur geben. Das heißt „Erkenntnis des Bösen“.

 

Freitags und Samstags gibt es keine Artikel des Tages

Tagesaufgabe, Donnerstag 1.2.2018

Während des Tages nutzen wir jede Gelegenheit mit dem Zehner in Verbindung zu treten und erhalten, mit Hilfe der Widersprüche, eine Medizin, die unsere Verbindung mit dem Schöpfer heilt

Vorbereitung zum Unterricht, Donnerstag 1.2.2018

1) Welche Handlungen muss ich vornehmen um zu enthüllen dass es niemanden außer ihm gibt ?

2) Jeder schreibt auf Papier : Wie implementiere ich die Handlungen, derer es benötigt, um „אין עוד מלבדו“ “es gibt niemand außer ihm“ , im Unterricht zu enthüllen .

Welt Kabbalah Kongress 2018 , „Wir sind alle eine Familie“ , Lektion 5: Liebe bedeckt alle Vergehen.

3) Wie halten wir an der Enthüllung des Bösen so fest, dass die Enthüllung des Guten darauf folgen kann und wir beide Erkenntnisstufen, auf der Ebene von „Liebe bedeckt alle Vergehen“, halten können?

4) Wie können wir objektiv, alles Gute und alles Böse, nutzen um dadurch in die Tiefe der Schöpfung einzudringen? Während ihr sprecht, versucht ein Gebet zu erheben, um einander näher zu kommen.

5) Wie bauen wir ein Modell der spirituellen Realität, welche es uns gestattet füreinander zu agieren und einander (in positiver Weise ) zu belügen?

6) Warum kann ich meine Freunde nur unterstützen, an Sie geben und mich mit ihnen verbinden , wenn ich mich anders zeige als ich bin?

7) Können wir unser Spiel nennen: ,„Wir tun so, als ob wir der Schöpfer sind“ ?

8 )Wie können wir künstlich Hass & Liebe ( die sich wechselseitig unterstützen) erzeugen,  die aus diversen Erkenntnissen resultieren? Müssen wir Hass erwecken, um zur Liebe zu gelangen?

9) Wie werden wir die guten und die schlechten Dinge als eins sehen wollen? Wir befinden uns die ganze Zeit über in der Mittellinie, in objektiver Weise, und wir vergrößern lediglich die Kluft zwischen schlecht und gut

10) Wie korrigiere ich die Wahrnehmung der Wirklichkeit, wie schreibe ich alles Schlechte was sich enthüllt mir selbst zu und nicht dem Nächsten?

11) Wenn ich all die Mängel und Probleme in der Welt sehe, in meinem Zehner- muss ich dann statt der Ablehnung derselben diese mit Liebe überdecken, und das heißt dann „Bedecke alle Sünden mit Liebe?“ Besteht darin unsere ganze Arbeit?

12) Was ist das für ein Gefühl- dass ich jemanden hasse und liebe? Was bedeutet das: Bedecke alle Sünden mit Liebe? Wie können diese beiden Formen sich miteinander verbinden, wie können sie überhaupt in der Wirklichkeit bestehen- dass eine Person beide (gleichzeitig) fühlt?

13) Wie beziehe ich mich auf die guten Dinge, die sich auf unserem Weg enthüllen?

14) Wie arbeiten wir wenn wir das Schlechte und das Gute enthüllen? Müssen wir das Schlechte, wenn wir es enthüllen, mit dem Guten ausgleichen, und umgekehrt? Wie stabilisieren wir uns selbst in richtiger Weise?

15) Warum ist es, wenn ich furchtbare Dinge in der Vorsehung sehe, Ungerechtigkeiten usw., die Bedingung für die Entwicklung der Erhabenheit des Schöpfers in meinen Augen, in meinen Kelim?

16) Wie geschieht es, dass in der Wirklichkeit,  ‚der Böse (es) vorbereitet, und der Gerechte (es) nutzt‘?

17) Wie korrigiert die gegenseitige Verbindung zwischen uns alle Dinim (Gericht), und bedeckt alle Sünden? Was ist das für eine Handlung und warum ist sie in höchstem Maße dazu imstande?

spirituelle Funken

Verschmelzung mit dem Schöpfer

Wie Rabbi Meir sagte: „Jedem, der Tora für den Schöpfer studiert, wird vieles gewährt. Man enthüllt vor ihm die Geheimnisse und ‚Geschmäcker‘ der Tora, und er wird wie eine Quelle, die sich ununterbrochen erneuert.“ Das heißt, die Beschäftigung mit der Tora in der Absicht für den Schöpfer, nicht für den eigenen Nutzen, garantiert dem Menschen eine Verschmelzung mit dem Schöpfer. Das bedeutet, dass er die Ähnlichkeit der Eigenschaften erreichen wird, sodass alle seine Handlungen für den Nutzen des Nächsten sein werden und nicht für sich, also genauso wie der Schöpfer, dessen gesamte Handlungen nur das Geben beinhalten und dem Nächsten Güte bringen sollen.

Und dadurch kehrt der Mensch zur Dwekut (Verschmelzung) mit dem Schöpfer zurück, so wie seine Seele vor ihrer Erschaffung war. Deswegen wird ihm vieles zuteil, und es enthüllen sich ihm die Geheimnisse und die „Geschmäcker“ der Tora. Und er wird zu einer Quelle, die sich ununterbrochen erneuert, da die Schranken beseitigt wurden, die ihn vom Schöpfer trennten, denn er wurde wieder zu einem Ganzen mit Ihm, wie vor seiner Erschaffung.

 

Baal HaSulam: Artikel zum Abschluss des Buches Sohar

spirituelle Funken

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

„Denn der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von all dem, was vom Mund des Schöpfers ausgeht.“ Das bedeutet, dass die Lebenskraft der Heiligkeit, die es im Menschen gibt, nicht unbedingt davon kommt, dass man näher kommt, das heißt von den Eintritten, also den Eintritten in die Heiligkeit, sondern auch von den Austritten, also von den Entfernungen. Denn indem sich Sitra Achra in den Körper des Menschen kleidet und mit gerechter Klage behauptet: „Sie ist ganz mein“, erlangt der Mensch durch die Überwindung in diesen Zuständen einen permanenten Glauben.

 

Baal HaSulam: Shamati 121

Zitat zum Schlafengehen…

Artikel zur Vorbereitung vor dem Schlafengehen:

Likutei Moharan, Batra-Ausgabe, Nr. 48

Man muss sehr, sehr stur, sehr stark und tapfer sein, um sich zu behaupten und standzuhalten, auch wenn man jedes Mal niedergeschlagen wird. Und man darf sich nicht ganz fallen lassen, Gott bewahre, denn all diese Stürze, Abstiege, Verwirrungen und dergleichen müssen wir durchlaufen, bevor wir die Tore der Kedusha (Heiligkeit) betreten, und all die wahren Gerechten durchliefen sie auch.

Und wisse, dass man über eine sehr enge Brücke gehen muss; und am wichtigsten ist die Regel – sich überhaupt nicht zu fürchten.

spirituelle Funken

Das Kli kann nicht leer bleiben

Das Kli kann aus seiner eigenen Herrschaft nur austreten, wenn man es mit etwas Anderem füllt. Es kann aber nicht leer bleiben. Da es also unter der Herrschaft von Sitra Achra steht, muss man es dort natürlich herausbringen, und deshalb muss man versuchen, es mit anderen Dingen zu füllen. Aus diesem Grunde ist es notwendig, es mit Liebe zu füllen. Es steht geschrieben: „Und dann strebt er nach ihr, aus der Selbstliebe heraus.“

Baal HaSulam, Shamati 221 Gesamtherrschaft

spirituelle Funken

„Kostet und seht, dass der Schöpfer gut ist“

…Gemäß dem oben Gesagten folgt, dass, während man in Demut arbeitet und kein anderes Ziel als die Absicht zu geben verfolgt, die Frage lautet: „Warum gibt ihm der Schöpfer nicht Geschmack und Lebenskraft in der Arbeit?“

Die Antwort ist, dass man wissen muss, dass diese Angelegenheit eine große Korrektur ist. Wenn das Licht und die Vitalität sofort geleuchtet hätten, als man sich das Joch des Himmlischen Königreichs aufbürdete, dann hätte man Lebenskraft in der Arbeit. Mit anderen Worten: Der Wille zu empfangen hätte dieser Arbeit auch zugestimmt.

In diesem Zustand hätte er sicherlich zugestimmt, weil er seine Sehnsüchte befriedigen will, also er hätte für seinen eigenen Nutzen gearbeitet. Wäre das der Fall gewesen, wäre es nie möglich gewesen, liShma zu erreichen.

 

Baal HaSulam, Shamati 5: LiShma bedeutet Erwecken von Oben, und warum brauchen wir ein Erwachen von unten?

spirituelle Funken

Schaffe dir einen Rabbi und kaufe dir einen Freund

Und so wie wir oben erklärt haben, wird einzig und allein in Hinsicht der Wahl des Umfeldes das Ausmaß der Regentschaft des Menschen über sich selbst bestimmt, und er wird aufgrund dieser Wahl wert, Lob und Ehre oder aber Bestrafung zu erhalten. Daher braucht man nicht überrascht zu sein, wenn ein weiser Mann wie Rabbi Yosi Ben Kisma die Wahl des Guten trifft und das Schlechte ablehnt und sich nicht von materiellen und physischen Dingen beeinflussen lässt, wie in seiner Schlussfolgerung hier: „Wenn einer stirbt, nimmt er weder Gold noch Silber, noch Juwelen mit sich, sondern nur seine guten Taten und Tora.“ Und daher warnten uns die Weisen: „Schaffe dir einen Rabbi und kaufe dir einen Freund.“ Und wähle daher auch die richtigen Bücher. Denn allein darin kann jemand gerügt oder gelobt werden, nämlich in Hinsicht seiner Wahl des Umfeldes. Wenn einer einmal dieses Umfeld gewählt hat, ist er in diesem wie Ton in den Händen des Töpfers.

Artikel von Baal HaSulam: Die Freiheit

spirituelle Funken

Der Himbeerpunkt der Liebe

Wenn du an deinen Mitmenschen denkst, geschieht mit dir etwas Besonderes. Du kommst in einen besonderen Zustand, wo du plötzlich einen sehr warmen Punkt im Herzen verspürst. Er ist rot, er ist sogar himbeerrot und unglaublich warm! Dieser Punkt beginnt zu leuchten, sobald du an den anderen denkst. Wenn du dich mit ihm verbindest, dann fängt dieser Punkt an zu leuchten, wenn du aufhörst an ihn zu denken, erlischt er…

aus dem Blog von Michael Laitman

spirituelle Funken

Von vorn und von hinten umfasst Du mich

„Achor ve-kedem zartani“- von vorn und von hinten umfasst Du mich, d.h. sowohl in der Offenbarung als auch in der Verhüllung des Schöpfers. Denn wahrlich „herrscht Sein Königreich über allem“, und alles wird zu seiner Wurzel zurückkehren, denn „es gibt keinen Ort, der frei von Ihm wäre“ – der Unterschied besteht darin, ob in der „Gegenwart“ oder in der „Zukunft“. Denn derjenige, der dessen würdig wird, beide Welten zu vereinigen, enthüllt Seine Kleider in der „Gegenwart“, da alles Geschehende die Kleidung der Offenbarung der Shechina ist. Und das ist die „Gegenwart“, d.h. auch jetzt zieht Er in königlicher Kleidung aus und zeigt vor allen, dass „der Reiter nicht der Zusatz des Pferdes“ ist, keinesfalls, sondern, obwohl es äußerlich scheint, das Pferd führe den Reiter, wird doch in Wahrheit das Pferd zu keiner Bewegung anders angeregt, als wenn es die Leine und den Zügel seines Reiters spürt. Das wird „der Aufbau der Stufe Shechina“ genannt… und wird als das Stadium „von Angesicht zu Angesicht“ bezeichnet.

 

Artikel von Baal HaSulam: Von vorn und von hinten umfasst Du mich

spirituelle Funken

Die Illusion unserer Welt

Frage: Hat der Krieg eine spirituelle Wurzel?

Antwort: In unserer Welt hat alles seine spirituelle Wurzel, ansonsten würden diese Objekte gar nicht existieren. Die Kräfte, welche aus der spirituellen Welt runtersteigen, aus dem höheren System der Lenkung und der Verbindung der Kräfte, haben sich allmählich materialisiert und sind in unserer Welt als verschiedenste Objekte vorhanden.

Deswegen wurde gesagt: “Es gibt keinen Grashalm in unserer Welt, der ohne den Einfluss der höheren Kraft ist, die ihn schlägt und zu wachsen zwingt.“ Das ist natürlich.

Die höheren Kräfte steigen aus der Welt der Unendlichkeit über die Welten von Adam Kadmon, Azilut, Brija, Jezira und Assija herunter, kommen bis in unsere Welt und materialisieren sich hier.

Wenn wir von der höheren Wurzel gegenüber seinem Zweig in unserer Welt sprechen, ist das sehr schwer zu erklären, weil dieses System sehr verzweigt ist. Zum Beispiel, wie kann man ein Glas oder die menschliche Hand den höheren Objekten angleichen? Mehr noch, in unserer Welt existieren sie nicht! Das sind nur die Kräfte, welche die Objekte in unseren Verstand malen, in unsere Empfindungen. Uns scheint aber, dass dies materielle Objekte sind. Es ist eine Illusion.

Artikel aus dem Laitmanblog