Was bietet uns die Weisheit der Kabbala?

Dies ist die Aufzeichnung eines Youtube-Livestreams vom 9.2.24. ❤️🔥

Stell dir vor, du könntest die Welt mit völlig neuen Augen sehen – bewusster, klarer und mit einem tiefen Verständnis für dein eigenes Leben. 💡 Die Kabbala ist mehr als eine alte Lehre – sie ist ein Schlüssel zu innerer Transformation. In diesem Clip zeigen Eli und Boris dir, wie Kabbala dein Denken, deine Emotionen und sogar deine Wahrnehmung der Realität verändern kann. Und was du von der Kabbala erwarten kannst!

Wichtige Momente:
01:00 Einführung
05:20 Sendet Wünsche und Anregungen
05:50 Was hat man vom Kabbalastudium?
09:10 Wahrnehmung der Welt, Wo liegt unser Fokus? Was sind die Konsequenzen?
11:00 Warum „geniesst“ man aus Dingen, die man kritisiert?
14:00 Wie kommt eine Weltanschauung zustande?
17:30 Wie findet man eine richtige Umgebung?
19:40 Frage aus dem Publikum: Was bedeutet Segula?
21:30 Frage aus dem Publikum: Wie erweckt man das Verlangen nach einer guten Umgebung in anderen Menschen?
27:40 Frage aus dem Publikum: Was ist mit „Umgebung“ gemeint? Gedanken, Ideen..?
31:10 Was erforscht man, wenn man diese Weisheit studiert?
33:20 Wie ist das mit äußerlichen „guten Taten“?
38:10 Was ist der Unterschied zwischen „heilender“ Psychologie und „korrigierender“ Kabbala?
40:20 Was ist das Licht und wie bekommt man es?
43:25 Frage aus dem Publikum: Wie verändert sich das Verlangen zu geben nach der Verschmelzung
mit dem Schöpfer?
50:20 Warum ist (fast) jeder Genuss vergänglich?
54:00 Frage aus dem Publikum: Waren Adam und Eva ein Körper?
58:10 Kann man Wünsche auf Dauer unterdrücken?

Die Kabbala Akademie Europa ist Anlaufstelle für alle an der Authentischen Kabbala interessierten Menschen. Die Betreuung der Akademie erfolgt durch langjährige Kabbala Studentinnen und Studenten, die die Weisheit der Kabbala entsprechend der Forderung des großen Kabbalisten Yehuda Ashlag (Baal HaSulam) der Öffentlichkeit zugänglich machen wollen.

 

Die Tiefe der Weisheit… mit tausend Schlüsseln verschlossen

Aus dem Vorwort zum Buch Sohar, von Yehuda Ashlag (Baal HaSulam)

Die Tiefe der Weisheit der Lehre, die im Buch Sohar eingeschlossen ist, ist mit tausend Schlüsseln verschlossen. Und die menschliche Sprache ist arm und dürftig und kann uns nicht als eine würdige und ausreichende Ausdrucksweise erscheinen, um den vollen Sinn auch nur eines Satzes aus dem Buch Sohar in seiner Ganzheit zu vermitteln. Und die Erklärungen, die ich mache, sind nichts anderes als eine Leiter, um dem Studierenden zu helfen, zu den Höhen des Gesagten aufzusteigen und das im Buch selbst Dargelegte zu sehen und zu studieren. Somit hielt ich es für notwendig, den Interessierten vorzubereiten, ihm den Weg zu weisen sowie zuverlässige Definitionen zu geben, hinsichtlich dessen, wie man dieses Buch verstehen und studieren soll. Weiterlesen

Notiz 494: Es gibt nur Furcht an einem Ort der Ganzheit

494. Es gibt nur Furcht an einem Ort der Ganzheit

„Es gibt nur Furcht an einem Ort der Ganzheit, denn wenn Furcht herrscht, gibt es keinen Mangel“ (Buch Sohar, Jitro, Punkt 248).

Wir sollten verstehen, warum Furcht Ganzheit und keinen Mangel bedeutet.

Antwort: Furcht wird als „furchtbar“ bezeichnet, was der Mittleren Linie entspricht. Dort herrscht Furcht, da es verboten ist, Chochma ohne Chassadim zu empfangen. Daraus folgt, dass in der Rechten Linie, wo Chassadim vorhanden sind, keine Ganzheit besteht, weil Chochma fehlt. Ebenso hat die Linke Linie keine Ganzheit, da Chassadim fehlen, und ohne Chassadim kann Chochma nicht leuchten.

Daher sollten wir interpretieren, dass Jakob, der „furchtbar“ genannt wird, dem Massach de Chirik entspricht, was bedeutet, dass er Malchut in der Eigenschaft des Gerichts erweckt. In dieser Eigenschaft des Gerichts hebt sie GaR von Chochma auf, bis das Licht verschwindet – und hierin liegt große Furcht.

Jakob wird jedoch auch als „Eigenschaft der Barmherzigkeit“ bezeichnet, und Barmherzigkeit deutet auf Ganzheit hin. Das bedeutet, dass durch das Verlassen der GaR von Chochma jetzt Ganzheit empfangen wird, das heißt, Chochma, die in Chassadim gekleidet ist.

Dies wird als „Ganzheit“ bezeichnet, bei der weder Chassadim noch Chochma fehlen. Dies ist die Mittlere Linie, die aus Chochma und Chassadim besteht. Deshalb wird Jakob „furchtbar“ genannt, was Furcht bedeutet. Gleichzeitig wird er auch „Barmherzigkeit“ und „Ganzheit“ genannt, denn hier fehlt nichts.

Der Unterschied zwischen Kabbala und Religion

Der Unterschied zwischen der Wissenschaft der Kabbala und der Religion von Yehuda Ashlag – Bearbeitet von Dr. Michael Laitman

zum Hörtext..

Religionen gehen davon aus, dass der Schöpfer seine Haltung gegenüber dem Menschen abhängig von dessen Handlungen verändert. Die Wissenschaft der Kabbala hingegen lehrt, dass die Höhere Kraft unveränderlich ist und die Handlungen eines Menschen diese in keiner Weise beeinflussen können. Stattdessen können die Handlungen des Menschen ihn selbst verändern. Durch diese Veränderungen kann er die Höhere Führung anders wahrnehmen, indem er sich ihr stärker annähert. So wird er den Schöpfer als gütig und wohlwollend empfinden. Je größer jedoch der Unterschied zwischen seinen eigenen Eigenschaften (Empfangen) und denen des Schöpfers (Gebens) wird, desto negativer wird er die Haltung des Schöpfers wahrnehmen. Weiterlesen

Baal HaSulam, Brief 16

15. Februar 1925​, Warschau

An den geehrten Freund, den Lehrer… möge sein Licht für immer leuchten!

Gestern erhielt ich deinen Brief – und ich freute mich, weil ich sehe, dass du immerhin meinen Wunsch erfüllen möchtest. Und bezüglich deiner ersten Frage: Deine Worte sind sehr unklar. Es ist ein sehr tiefes Thema. Im Moment bin ich beschäftigt, doch ich werde dennoch ein wenig darüber schreiben, vielleicht wirst du verstehen und es jetzt annehmen können.

Ich habe bereits im Namen des Baal Shem Tov gesagt, dass man vor der Ausführung einer Mizwa (Gebot) überhaupt nicht über die göttliche Vorsehung nachdenken sollte. Im Gegenteil, der Mensch muss sagen: „Wenn ich nicht für mich bin, wer wird für mich sein?“ Aber nach der Tat ist der Mensch verpflichtet, in sich zu gehen und zu glauben, dass er die Mizwa nicht aus eigener Kraft und Stärke vollbracht hat, sondern nur durch die Kraft Gottes. Denn so war es von Anfang an für ihn bestimmt, und so war er gezwungen zu handeln.

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Notiz 42: Diene dem Schöpfer mit Freude

Im Sohar steht geschrieben: „Der Ewige ist jenen nahe, deren Herz gebrochen ist.“ Ein Diener des Schöpfers, dessen Absicht es ist, zu geben, sollte glücklich sein, dass er dem König dienen kann. Wenn er bei dieser Arbeit keine Freude hat, ist das ein Zeichen dafür, dass er die Größe des Königs nicht zu schätzen weiß. Weiterlesen

Baal HaSulam, Brief 55

1 Kislev, Tav-Reish-Tzadi-Bet, Jahr 5692, (11. November 1931) Jerusalem

Heute habe ich deinen Brief erhalten, zusammen mit der frohen Nachricht über deine Söhne. Möge der Schöpfer seinen Segen geben mit Mazal Tov und einem guten Namen inmitten Israels. Insgesamt habe ich in diesem Brief eine Stunde der Freude gefunden, auch wenn du es nicht vermieden hast, auch hier das Materielle überproportional zu gewichten. Dennoch überwiegt der zentrale Punkt den ganzen Brief, wie du selbst geschrieben hast. Weiterlesen

Baal HaSulam, Brief 14

10. Shwat 5685 (25. Januar 1926), Warschau

An den ehrenwerten … möge er lange leben.

… Und betrachte gründlich die „tausend Werktage, denn sie sind die Pfade des „Flusses des Wissens“. Das ist, was Samuel sagte: „Die Pfade des Himmels sind mir klar“, in der Dimension des Shabbats, „wie die Pfade von Nehardea“ in der Dimension der Werktage. Das bedeutet: „Wer sich nicht vor dem Shabbat anstrengt, was soll er am Shabbat essen?“ Daher werden alle Lichter des Shabbat durch die Lichter erschaffen, die man an den Werktagen gewinnt. Das ist das Geheimnis von „tausend Werktage“. Weiterlesen

Rabash, Brief 45

22. Januar 1959, Tel-Aviv

Shalom und alles Gute an meinen lieben Freund,

hier ist meine Antwort auf deinen Brief vom Dienstag, Parashat Vayishlach. Du hast zwei Fragen zum Thema „Schlange“ aus der Schöpfungsgeschichte gestellt:

  1. Warum wurde die Schlange bestraft, obwohl wir nirgendwo eine Warnung finden, dass sie nicht verführen darf?
  2. Was bedeutet die Strafe „Auf deinem Bauch wirst du gehen“ in Bezug auf den bösen Trieb?

Im Kommentar Shaftei Chachamim zum Vers (Genesis 3:14) steht geschrieben, dass die Schlange nur deshalb bestraft wurde, weil durch sie ein Schaden entstanden ist. Denn es gab keine ausdrückliche Anweisung an sie, nicht zu verführen. So steht es wörtlich. Weiterlesen

Shamati 248. Lass deinen Freund beginnen

Die Liebe zu Freunden ist eine natürliche Eigenschaft: „Wie das Wasser das Gesicht spiegelt, so spiegelt das Herz des Menschen den Menschen.“ Doch jeder Einzelne möchte, dass sein Freund den ersten Schritt macht. Dazu heißt es: „Wer sich beeilt, gewinnt.“

Baal HaSulam, Brief 12

12. Januar 1926, Warschau

An die geehrten Schüler, möge Gott sie beschützen,

… Ihr müsst euch in Bezug auf das Hauptziel, das wir anstreben, stärken. Es ist euch bekannt, was ich über den Vers „Der Herr, dein Gott, wird dich segnen in allem, was du tust“ erklärt habe. Der Mensch unten muss alles tun, was in seiner Macht steht, und nur dann gibt es Raum für den Segen. Aber es ist töricht zu denken, dass der Allmächtige verpflichtet ist, genau an dem Ort zu segnen, wo die Handlung stattfindet. Im Gegenteil, oft geschieht die Handlung an einem Ort, und der Segen an einem anderen Ort, an dem der Mensch gar nicht gehandelt hat, weil er es nicht wusste oder nicht konnte. Der wahre Segen ist ein Gesetz, das nicht übertreten wird, gemäß dem Prinzip „Ich habe mich bemüht und gefunden“. Darüber habe ich bereits ausführlich gesprochen.

Ich selbst erfreue mich an der Frucht meiner Mühe, und daher „wird es denen, die den Herrn suchen, an nichts fehlen“, wie es heißt: „Meine Rettung ist nahe, und meine Gerechtigkeit wird sich offenbaren“. Weiterlesen

Baal HaSulam, Brief 29

Brief 29, 12. März 1927, London

An meinen verehrten und geliebten Schüler, den geehrten Rabbi…möge sein Licht leuchten.

Auch Deinen Brief vom 22. Adar I (hebräischer Monat) habe ich erhalten. Deine Sorge, dass Deine Neuerungen keinen geeigneten Ort und keine geeignete Zeit zur Beachtung und Würdigung finden, teile ich, und bedaure es meiner Meinung nach sogar mehr als Du. Aber hoffe auf den Schöpfer, und Er wird Dein Herz stärken usw.

Du schreibst, dass es gut war, dass Du nicht gegangen bist, aber jetzt ist keine Zeit für Zurückhaltung, denn der Großteil des Buches wurde bereits gedruckt, und alles, was veröffentlicht wird, gilt als enthüllt. Daher kannst Du das Buch nach Belieben bekannt machen. Weiterlesen

1986/25 Das Maß des Praktizierens der Mizwot [Gebote]

Uns wurden 613 Mizwot [Gebote] gegeben, die wir praktisch ausführen sollen. Und auch wenn man ohne Absicht eine Mizwa [Einzahl für Gebote] ausführt, die uns der Schöpfer geboten hat, und wenn wir uns damit begnügen, eine Mizwa ohne uns auszurichten zu erfüllen, und diese nur auf einfache Weise ausführen, dann haben wir damit bereits unsere Pflicht erfüllt.

Wir sollten jedoch alle Mizwot gemäß den Bedingungen jeder Mizwa einhalten. Zum Beispiel kann ein Mensch das Gebot der Zizit [geknotete Fäden an einem Gebetsschal] befolgen, denn es steht geschrieben: „Sie sollen sich Schaufäden an den Ecken ihrer Kleider machen.“ Es gibt jedoch Unterschiede in Bezug auf das Material, aus dem der Tallit [Gebetsschal, der während des jüdischen Morgengottesdienstes getragen wird und an dessen Rändern sich jeweils ein Zizit befindet] hergestellt wird, sowie in Bezug auf die Länge und Breite des Tallits. Auch bei den Zizit selbst gibt es Unterschiede – wie das Material, aus dem sie gemacht sind (Wolle, Flachs oder andere Materialien), die Anzahl der Fransen, die Länge und so weiter. Weiterlesen

Namen des Schöpfers

Notiz 97: Die Tora muss mit beiden Händen empfangen werden

Es wird gesagt, dass wir die Tora mit beiden Händen empfangen müssen. Der Vers sagt: „Langes Leben zu ihrer Rechten und Reichtum und Ehre zu ihrer Linken.“

“Langes Leben” bedeutet, dass der Mensch die Arbeit für den Schöpfer nicht unterbrechen darf, sondern immer in Dwekut [Anhaftung] mit dem Schöpfer sein soll. Der Grund, warum die Rechte Chessed [Barmherzigkeit] genannt wird, ist die Annullierung der Existenz – sie will einzig und allein dem Schöpfer Zufriedenheit bringen. Weiterlesen

Notiz 63: Ihr steht heute alle zusammen – 1

Ihr steht heute alle zusammen – 1

„Ihr steht heute alle zusammen.“ Das bedeutet, dass Er sie versammelte… um sie in den Bund aufzunehmen (RASHI). „Ihr alle“ bedeutet, dass alle in die gegenseitige Bürgschaft eingetreten sind (Or HaChaim). Weiterlesen

Notiz 111: Es gibt nichts Neues unter der Sonne

„Es gibt nichts Neues unter der Sonne.“ „Neuheit“ bedeutet etwas Neues, das es bisher nicht gegeben hat. „Unter der Sonne“ wird nicht als Neuheit bezeichnet, denn dies ist die Natur des Menschen, die darauf abzielt, für den eigenen Nutzen zu arbeiten. Über der Sonne, was über dem Verstand ist, ist eine Neuheit, da es gegen die Natur ist.

Notiz 34: TaNTA [Taamim, Nekudot, Tagin, Otiot]

Taamim [Geschmäcker] bedeutet, dass ein Mensch, der einen guten Geschmack im Leben haben will, auf seinen Punkt im Herzen achten sollte.

Jeder Mensch hat einen Punkt im Herzen, nur leuchtet er nicht. Vielmehr ist er wie ein schwarzer Punkt. Der Punkt im Herzen ist ein Unterscheidungsmerkmal der Nefesh [Seele] der Kedusha [Heiligkeit], deren Natur ein Gefäß des Gebens ist. Weiterlesen

Notiz 108: Der Mensch bestimmt

Der Mensch bestimmt die Form, d. h. ob sie gut oder schlecht ist. Wenn also die Leiden kommen, um ihn zu läutern, wird dies als gut betrachtet. Wenn er das jedoch nicht so sagt, empfindet er sie tatsächlich als Leiden.

Notiz 010: Wen der Ewige liebt, den weist Er zurecht

„Denn, wen der Ewige liebt, den weist er zurecht.“ Das heißt, der Schöpfer sendet dem, den Er liebt, Leiden, was bedeutet, dass er Leid empfindet, weil er nicht auf den Weg des Schöpfers geht. Umgekehrt hat jemand, der keinerlei Leid empfindet, weil er nicht auf den Wegen des Schöpfers geht, noch nie irgendeinen Rat für seine Seele empfangen, um daraus errettet zu werden.