Einträge von Eli C. Igler

Analytischer Vergleich zwischen Kabbala und Philosophie

Rav Yehuda Ashlag WAS IST SPIRITUALITÄT? Die Philosophie hat sich viel Arbeit gemacht, um zu beweisen, dass das Materielle ein Erzeugnis des Spirituellen sei und die Seele den Körper erzeuge. Doch auch danach wird das, was sie behauptet, weder vom Herzen noch vom Verstand angenommen. Ihr Hauptfehler bestand in der Wahrnehmung des Spirituellen, darin, dass […]

Enthüllung von einem Teil und Verhüllung von zwei Teilen

Rav Yehuda Ashlag Es ist ein bekanntes Sprichwort bei den großen, angesehenen Weisen, dass sie an Stellen, wo sie tiefe Dinge offenbaren wollen, mit den Worten beginnen: „Ich offenbare eine Handbreit und verhülle zwei Handbreit.“ Unsere Vorfahren waren sehr vorsichtig in Bezug auf überflüssige Worte, wie unsere Lehrer uns gelehrt haben: „Ein Wort ist einen […]

Zeit zu handeln

Von Rav Yehuda Ashlag Seit geraumer Zeit hat mich mein Gewissen mit der Forderung, aus meiner Verborgenheit und Verschwiegenheit herauszutreten und wahre Kenntnisse über die Wissenschaft der Kabbala an breite Schichten der Gesellschaft zu überbringen, damit die Menschen ein Verständnis für dieses erhabene Thema in seiner wahren Bedeutung erlangen können. Vor der Revolution im Buchdruck […]

HaWaYaH – Die allumfassende Realität

Aus dem Vorwort zur Einführung in die Weisheit der Kabbala von Rav Michael Laitman Nach dem Zimzum entschließt sich Malchut zum Empfangen mit der Absicht, dem Schöpfer zu geben. Diese Absicht nennt man Massach (Schirm). Eine Reihe von Parzufim entsteht danach aus dem Massach in Malchut: Ein Parzuf, genannt Galgalta, entsteht aus einem Massach, der das Licht […]

Notiz 7: Die Korrektur der Linien

Korrektur der Linien. Die Rechte Linie ist der Aspekt von Loven de Aba (das Weiße des Vaters), d. h., durch die Erscheinung des Lichtes Chochma in den 320 Funken steigt die Malchut aller Melachim (Könige) zurück an ihren Platz, da es einen Zimzum (Einschränkung) auf den Aspekt von Awiut gibt, und wenn die Awiut nicht […]

Rabash, Brief 34

Vorabend von Rosh Ha-Shana, 25. September, 1957   An meine Freunde, mögen sie ewig leben. Nachdem ich euch im imaginären körperlichen Raum näher gekommen bin, hoffen wir auf eine Annäherung der Herzen, denn seit längerem haben wir keine Briefe ausgetauscht. Diese körperliche Tat befördert Einheit, wie man es im Gebet von Rosh ha-Shana aufsagt: „Und […]

Notiz 821: Wir werden tun und wir werden hören (2)

Es steht geschrieben: „Und der Mensch Moses war sehr bescheiden.“ Bescheidenheit bedeutet Niedrigkeit – wenn ein Mensch sich selbst gegenüber dem anderen annulliert. Es ist nicht unbedingt eine äußerliche Annullierung, sondern auch eine innerliche. „Äußerlich“ bedeutet etwas, das nach außen offenbart wird, wenn jeder erkennt, dass der Mensch nichts von sich selbst hält, sondern dass […]

Notiz 27: Die drei Linien

Es gibt zwei Linien. Und unter ihnen ist Streit, und jede von ihnen will die Andere vernichten. Daraus ergeben sich drei Möglichkeiten: Eine von ihnen vernichtet die andere; Jede von ihnen will die jeweils andere vernichten, doch keine schafft es, und sie bleiben im Streit. Sie schließen Frieden. Die Rechte heißt Kategorie der Vollkommenheit. Der […]

Notiz 26: Derjenige, der kein Ansehen achtet

Im Vers „Der kein Ansehen achtet und keine Bestechung annimmt“[1] muss man verstehen, was „derjenige, der keine Bestechung annimmt“ bedeutet. Wie kann man dem gesegneten Schöpfer eine Bestechung geben, dass der Vers uns mitteilt, dass Er keine annimmt? Die Bedeutung ist, dass alle Eigenschaften, die wir dem gesegneten Schöpfer zuschreiben, in Bezug auf den Menschen […]