Parascha Teruma / Tora Abschnitt “Hebopfer“

2. Buch Mose,  Exodus 25:1 – 27:19

Zusammenfassung

Der Abschnitt Teruma (Hebopfer) befasst sich hauptsächlich mit dem Bau der Stiftshütte.

Der Schöpfer weist Moses an, den Kindern Israels mitzuteilen, daß sie mir freiwillige Gaben bringen; und von jedem, den sein Herz dazu treibt, sollt ihr die freiwillige Gabe für mich annehmen“ (Exodus, 25:2). Die Gaben sind für den Bau der Stiftshütte und ihre Ausstattung bestimmt – für die Lade des Bundes, die Decke der Bundeslade, den Tisch mit den Schaubroten, die Menora (Lampe), die Bretter der Stiftshütte, die Sockel, den Vorhang, den Altar aus Erz und die Behänge des Vorhofs. Der Schöpfer weist Moses zudem an, wie er die Stiftshütte bauen soll.  Weiterlesen

Existieren außer uns noch andere intelligente Lebensformen? (Quora)

Basierend auf „Frag den Kabbalisten“ Folge 12 mit dem Kabbalisten Dr. Michael Laitman 

Außer der bewegungslosen, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Stufe der Natur gibt es nichts anderes im Universum. Wie sehr wir auch nach anderen Lebensformen suchen, wir werden jenseits dieser vier Stufen dennoch nichts entdecken.

Die menschliche Stufe ist die höchste Lebensform, weil sie die Fähigkeit besitzt, die physische Welt zu verlassen und in die höhere spirituelle und ewige Welt einzutreten, eine völlig andere Ebene der Existenz jenseits des Universums, wie wir es kennen. Weiterlesen

Parascha Mischpatim / Tora Abschnitt “Rechte“

2. Buch Mose,  Exodus 21:1 – 24:18

Zusammenfassung

Im Abschnitt Mischpatim (Rechte) gibt der Schöpfer Moses eine Sammlung von Gesetzen und Bestimmungen zu verschiedenen Themen. Ein Teil regelt die Beziehung zwischen Mensch und Mensch. Wie  jene Gesetze zu hebräischen Sklaven und Mägden, Mord, Diebstahl, Geldverleih und anderen. Der andere Teil betrifft jene Gesetze, die den Menschen und den Schöpfer betreffen. Wie jene zu Fleisch- und Milchspeisen, den Shabbat, jene zur Shmita (Jahr des Verzichts, Verzicht auf den Anbau von Feldfrüchten), usw.

Moses überbringt den Kindern Israels die Botschaft, dass der Schöpfer ihnen helfen wird in das Land Israel einzuziehen, und warnt sie gleichzeitig davor, Götzendienst zu betreiben. Als Moses ihnen aus dem Buch des Bundes (Tora) vorliest, antwortet das Volk: Wir wollen tun und wir wollen hören“ (Exodus 24,7). Moses errichtet einen Altar und bringt dem Schöpfer Opfer dar.  Weiterlesen

Haben wir den Wunsch nach Glück aufgegeben?

Von M. Laitman

Ein Student erzählte mir, dass ein neuer Bericht behauptet, das Coronavirus sei nicht mehr die größte Sorge der Welt. Anscheinend wird es von der Angst vor Armut und Arbeitslosigkeit übertroffen. Neben diesen drei Themen macht sich die Welt dem Bericht zufolge auch Sorgen über Kriminalität, Bildung, Klimawandel und Einwanderung. Mir scheint, dass die Menschheit so verwirrt und ausgebrannt ist, dass sie sich über nichts mehr sorgt. Und das liegt nicht daran, dass es zu viele Probleme gibt, sondern daran, dass es kein Ziel zu erreichen gilt. Wenn keine Ziele vorhanden sind, gibt es auch keine Bestrebungen; und wenn es keine Bestrebungen gibt, gibt es auch nichts, wofür es sich zu leben lohnt. Weiterlesen

Parascha Jitro / Tora Abschnitt Jitro [Priester von Midian]

2. Buch Mose,  Exodus 18:1 – 20:22

Zusammenfassung

Der Abschnitt Jitro beginnt damit, dass Jitro, der Priester von Midian, mit Moses Frau Zippora und ihren beiden Söhnen in die Wüste zu Moses zieht. Von Jitro erhält Moses nun Ratschläge, wie er das Volk in “Oberste von Tausend“, “Oberste von Hundert“, “Oberste von Fünfzig“ und “Oberste von Zehn“ einteilen soll. Weiterlesen

Wahre Größe – was ist ihr Maßstab?

Von M. Laitman

Einer meiner Freunde, ein Kameramann, erwähnte mir gegenüber in einem unserer Gespräche, dass man angesichts der heutigen Filme, TV Serien und Posts in den sozialen Medien meinen könnte, dass sich das Leben der meisten Menschen ausschließlich um so banale Dinge wie Essen, Duschen und den täglichen Toilettenbesuch dreht. Wenn wir einen Blick auf unsere Geschichte werfen, so scheint es, dass früher andere erhabenere Dinge für uns Wichtigkeit besaßen wie z. B. Ideale oder gesellschaftliche Bewegungen. Man gewinnt den Eindruck, dass es dieser Tage tatsächlich nichts gibt, worüber es sich zu berichten lohnte. Weiterlesen

Schweigen ist Gold

Von M. Laitman

Ich verbrachte unzählige Stunden im Gespräch mit meinem Lehrer Rav Baruch Shalom Ashlag (RABASH). Meistens sprachen wir miteinander, wenn wir bei unseren täglichen Morgen Spaziergängen oder während unserer häufigen zweitägigen Ausflüge nach Tiberias allein waren. Ich habe ihn einmal gefragt, was er gemacht hat, bevor ich kam, denn als ich ihn traf, war er bereits dreiundsiebzig Jahre alt. Er sagte: „Ich war allein.“ Als ich ihn fragte, ob er es nicht nötig hätte, mit jemandem zu reden, sagte er einfach: „Nein“.

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Parascha BeSchalach / Tora Abschnitt “Als er ziehen ließ“

2. Buch Mose,  Exodus 13:17 – 17:16

Zusammenfassung

Im Abschnitt BeSchalach (Als er ziehen ließ) schickt der Pharao die Kinder Israels nach den zehn Plagen, die er und die Ägypter erlitten haben, aus Ägypten. Der Schöpfer führt die Kinder Israels nicht direkt ins Land Israel. Dafür müssten sie durch das Land der Philister ziehen, doch der Schöpfer will nicht, dass die Kinder Israels sich vor einem Kampf mit ihnen fürchten und deshalb nach Ägypten zurückkehren würden. Stattdessen schickt er sie durch die Wüste. Die Gebeine Josephs nimmt Moses mit.

Der Schöpfer geht vor dem Volk her und leuchtet ihm mit einer Wolkensäule am Tag und einer Feuersäule in der Nacht, den Weg.

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Die traurige Wahrheit über unsere Existenz und was wir dagegen tun können

Von M. Laitman

Die meisten von uns sind sich der Beweggründe für ihr Handeln nicht bewusst. Wir gehen sozusagen „auf Autopilot“ durchs Leben und denken selten darüber nach, was uns dazu veranlasst, zu tun, was wir tun, zu sagen, was wir sagen, und zu denken, was wir denken. Dafür gibt es einen guten Grund: Niemand will erkennen, dass die Motivation für unser Handeln Angst ist. Wir sind ständig auf der Flucht, und der Gedanke daran ist unerträglich.

Einer meiner Nachbarn in dem Mietshaus, in dem ich wohne, hat große Angst vor seiner Bank. Er ist hoch verschuldet, und die Bank könnte jederzeit alle seine Zahlungen und Daueraufträge sperren. Ein anderer Nachbar hat schreckliche Angst vor der Polizei. Er wurde wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen und hat Angst, dass die Polizei kommt und seine Wohnung durchsucht. Vor allem aber befürchtet er, dass die Polizei mit Durchsuchungsbefehlen in sein Büro kommen und ihn vor seinen Kollegen blamieren könnte.

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Beruht die Evolution auf purem Zufall?

Von M. Laitman
Sollte die Evolution nur ein zufälliges Geschehen sein? Die Evolution ist alles andere als reiner Zufall. Wenn wir Naturerscheinungen als zufällig wahrnehmen, so scheint uns dies nur so, da uns das tiefere Verständnis dafür fehlt wie die Natur tatsächlich funktioniert. Nichts, was sich je ereignete, geschah zufällig. Ebenso entwickelt sich unser Leben heute keineswegs willkürlich, sondern vielmehr im Rahmen festgelegter Naturgesetze.

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Wie sollte man seinen Lehrer auswählen?

Einmal fragte mich einer meiner Schüler, woher ich wusste, dass Rabash der richtige Lehrer für mich ist, bei dem ich bleiben will. Es gibt eine klare Antwort auf diese Frage. Die Weisen des Talmuds formulierten sie vor tausenden von Jahren so: „Ein Mensch lernt von einem Ort, nach dem sein Herz verlangt“ (Awoda Sara 19a) oder in drei Worten zusammengefasst: Folge deinem Herzen.

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Parascha Bo / Tora Abschnitt “Komm“

2. Buch Mose,  Exodus 10:1 – 13:16

Zusammenfassung

Im Abschnitt Bo (Komm) verkündet der Schöpfer dem sturen Pharao, durch Moses, er müsse das Volk Israel ziehen lassen. Doch der Pharao lässt das Volk nicht immer noch ziehen. Daraufhin lässt der Schöpfer zwei weitere Plagen – Heuschrecken und Finsternis über Ägypten kommen. Da sagt der Pharao zu Moses: Geh hinweg von mir und hüte dich, daß du nicht mehr vor mein Angesicht kommst; an dem Tag, da du vor mein Angesicht kommst, sollst du sterben“ (Exodus 10:28). Moses antwortet: Du hast recht geredet; ich werde dein Angesicht nicht mehr wiedersehen“ (Exodus 10,29). Moses hält sein Wort.

 

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Parascha WaEra / Tora Abschnitt “Und Ich erschien“

2. Buch Mose,  Exodus 6:2 – 9:35

Zusammenfassung

Im Abschnitt WaEra (Und Ich erschien) erscheint der Schöpfer Moses und verspricht, die Kinder Israels aus Ägypten in das Land Kanaan zu führen. Und Moses sagte dies den Kindern Israels. Sie aber hörten nicht auf ihn, vor Mißmut und harter Arbeit.“ (Exodus 6:9). 

Der Schöpfer weist Moses an, sich an den Pharao zu wenden und ihn zu bitten, die Kinder Israels aus Ägypten ziehen zu lassen. Moses befürchtet, dass er seinen Auftrag nicht erfüllen kann, und bittet den Schöpfer um ein Zeichen Weiterlesen

Parascha Schemot / Tora Abschnitt “Namen“

2. Buch Mose,  Exodus 1:1 – 6:1

Zusammenfassung

Der Abschnitt Schemot (Namen) beginnt mit dem Tod Josephs und all seiner Zeitgenossen: „Da kam ein neuer König über Ägypten, der nichts von Joseph wusste“ (Exodus, 1,8). Dann wird Moses in Ägypten geboren und seine Schwester versteckt ihn in einem Kästchen aus Schilfrohr, mit Asphalt und Pech ausgestrichen, setzt ihn auf dem Nil aus und folgt ihm. Die Tochter des Pharaos geht zum Baden an den Fluss hinunter, findet das Kästchen und nimmt das Kind mit. Moses‘ Schwester bietet ihr an, ihr bei der Suche nach einer hebräischen Amme zu helfen und kann so Moses‘ Mutter als Amme in das Haus des Pharaos bringen. Weiterlesen

Parascha Wajechi / Tora Abschnitt “Und er lebte“

1. Buch Mose,  Genesis 47:28 – 50:26

Zusammenfassung

Im Abschnitt Wajechi (Und er lebte) folgen Jakob und seine Söhne Joseph nach Ägypten. Als die Zeit von Jakobs Tod näher rückt, ruft er Joseph zu sich, der ihm schwört, dass er ihn im Land Israel und nicht in Ägypten begraben werde. Joseph bittet seinen Vater, seine beiden Söhne Ephraim und Menasse zu segnen, bevor er stirbt. Jakob segnet sie und sagt, dass sie wie seine Söhne Ruben und Simeon sein werden. Anschließend segnet Jakob seine übrigen Söhne und befiehlt ihnen, ihn in der Höhle von Machpelah im Land Israel zu begraben. Weiterlesen

Parascha Wajigasch / Tora Abschnitt “Und er trat heran“

1. Buch Mose,  Genesis 44:18 – 47:27

Zusammenfassung

Im Abschnitt Wajigasch (Und er trat heran) bittet Joseph seine Brüder, nachdem er den silbernen Kelch findet, den er selbst in Benjamins Habseligkeiten versteckt hat, Benjamin zurückzulassen. Juda erklärt Joseph, dass er ihn nicht zurücklassen kann, weil er für ihn verantwortlich ist und seinem Vater versprochen hat, ihn sicher zurückzubringen. Auch sagt er ihm, dass sie bereits einen Bruder verloren hätten, nicht wissend, dass es sein Bruder Joseph ist, der vor ihm steht und hinter den Kulissen die Fäden zieht.

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Parascha Mikez / Tora Abschnitt “Am Ende“

1. Buch Mose,  Genesis 41:1 – 44:17

Zusammenfassung

Der Abschnitt Mikez (Am Ende) beginnt mit dem Traum des Pharaos von sieben schönen und wohlgenährten Kühen, die aus dem Nil steigen, gefolgt von sieben mageren und häßlichen Kühen. In einem zweiten Traum sieht der Pharao sieben volle und gesund aussehende Ähren Getreide, gefolgt von sieben dünnen und versengten Ähren, und die dünnen verschlingen die vollen Ähren. Weiterlesen

Parascha WaJeschew / Tora Abschnitt “Und er wohnte“

1. Buch Mose,  Genesis 37:1 – 40:23

Zusammenfassung

Im Abschnitt WaJeschew (Und er wohnte) wohnt Jakob im Land Kanaan. Die Hauptfigur dieses Abschnitts ist Joseph, Jakobs jüngster Sohn. Joseph hat die Gabe prophetisch zu träumen. In einem dieser Träume sieht er sich selbst als Herrscher über seine Brüder. Er erzählt ihnen davon und ruft dadurch ihren Neid auf sich hervor. Weiterlesen

Parascha WaJischlach / Tora Abschnitt “Und er schickte“

1. Buch Mose,  Genesis 32:4 – 36:43

Zusammenfassung

Im Abschnitt WaJischlach (Und er schickte) will Jakob, nachdem er vor Esau weggelaufen ist und viele Jahre bei Laban verbracht hat, Frieden mit Esau schließen. Esau schickt Engel zu Jakob, die ihm verkünden, dass er mit vierhundert Mann zu ihm unterwegs ist. Weiterlesen

Parascha Wajeze / Tora Abschnitt “Und er zog aus“

1. Buch Mose,  Genesis 28:10 – 32:3

Zusammenfassung

Der Abschnitt Wajeze (Und er zog aus) beginnt damit, dass Jakob Beerscheba verlässt und nach Haran geht. Er übernachtet dort und sieht in einem Traum eine Leiter, die “war auf die Erde gestellt, und reichte mit der Spitze bis an den Himmel. Und siehe, auf ihr stiegen die Engel Gottes auf und nieder.“ (Genesis 28,12). Der Schöpfer erscheint ihm und verspricht, dass die Erde, auf der er liegt, ihm gehören wird, dass er viele Söhne haben und Er über ihn wachen wird. Am nächsten Morgen errichtet Jakob an diesem Ort ein Denkmal und nennt es Bethel von Beit El (Haus Gottes). Weiterlesen