Leseprobe aus „Der Sohar – Anmerkungen zum Ashlag-Kommentar“

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Die Buchstaben des Rav Hamnuna Saba

22) Rav Hamnuna Saba sagte: „In den ersten vier Worten der Tora: „Im Anfang erschuf der Schöpfer“ – „BeReshit Bara Elokim Et“ beginnen die ersten beiden Worte mit dem Buchstaben Bet und die folgenden zwei mit Alef (der Buchstabe Alef wird sowohl als „a“ wie auch als „e“ ausgesprochen). Es wird gesagt ‚Als der Schöpfer wünschte, die Welt zu erschaffen, waren alle Buchstaben noch verborgen, und schon 2000 Jahre vor der Schöpfung der Welt schaute der Schöpfer in die Buchstaben und spielte mit ihnen.'“

In der Sprache der Kabbala erscheint derselbe Satz folgendermaßen: Als der Schöpfer (Bina) beschloss, die Welt (SoN der Welt Azilut) zu erschaffen, waren die Kelim von SoN (Seir Anpin und Nukwa) immer noch in Bina. Chochma und Bina (Aba we Ima – AwI) heißen 2000 Jahre. Vor der Erschaffung der Welt (der Geburt von SoN) existierten alle Buchstaben (die Kelim von SoN) in AwI in Form von MaN, und MaN regt immer den Höheren an, sich darum zu kümmern.

In Bezug auf den unteren Parzuf wird der Höhere als Schöpfer bezeichnet, denn er erzeugt ihn wirklich, und was auch immer der Untere empfängt, kommt direkt von seinem Höheren. Außerdem kann man sagen, dass dies alles ist, was der Höhere wünscht; seine ganze Existenz ist ausschließlich für den Unteren bestimmt. Deshalb wartet der Höhere immer auf die echte Bitte nach dem spirituellen Aufstieg durch den Unteren, welche MaN heißt. Vorausgesetzt, dieses Verlangen ist aufrichtig, antwortet der Höhere sofort und gibt das starke Licht der Korrektur an den Unteren weiter.

 

Leseprobe aus „Der Sohar – Anmerkungen zum Ashlag-Kommentar“

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Die wahrhaft Gläubigen glauben an die drei Grundprinzipien: Den Schöpfer, Seine Vorsehung und die Tora; sie brauchen die zwei Linien, um in ihrem spirituellen Fortschritt in ständiger Balance zu sein. Die Linke Linie ist Weisheit, Or Chochma, das in das „Verlangen zu empfangen“ eintritt, das zur linken Seite gehört; die Rechte Linie ist Glaube, Or Chassadim (Güte), das „altruistische Verlangen zu geben“.

„Nur im Verstand zu existieren“ bedeutet, dass der Mensch unter der Herrschaft der unreinen Kräfte (Klipot) der linken Seite steht, was ihn die Spiritualität nicht fühlen lässt und ihn in spiritueller Finsternis zurücklässt. Andererseits bedeutet „nur im Glauben zu existieren“, dass der Mensch unter der Herrschaft der unreinen Kräfte (Klipot) der rechten Seite steht, die ihn davon überzeugen, dass er Vollkommenheit erreicht hat und dass es nichts anderes gibt, woran er arbeiten und was er korrigieren könnte. Auch dies verweigert ihm die Möglichkeit zum Fortschritt.

 

Die Rolle der Frau aus kabbalistischer Sicht

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Frauen sollten ihre Kräfte so lenken, dass sie zu einer weiblichen Einheit führen. Indem sie ihre Anstrengungen, ein neues, komfortables und einladendes „Haus“ für alle Menschen zu bauen, vereinen, werden sie der ganzen Gesellschaft, der ganzen Welt zu Wohlstand und Glück verhelfen.

Gemäß der Struktur der Natur repräsentiert die Frau das Verlangen zu empfangen, während der Mann die Absicht um zu geben symbolisiert.

Wenn die Frauen den Wunsch nach Einheit der ganzen Menschheit über all ihre Unterschiede und Trennungen hinweg zum Ausdruck bringen können – sich also mit diesem Wunsch als eine große Kraft vereinen – werden sie dadurch die Männer in Richtung dieser Einheit drängen. Dann erhalten die Männer von ihnen einen so starken Anstoß zur Einheit, dass sie daran arbeiten werden, diese Forderung zu erfüllen. Durch den Einfluss einer einheitlichen „Frau“ werden die Männer danach streben, sich der Form der Natur, die durch altruistische Verbindungen zwischen all ihren Teilen funktioniert, anzupassen und so die Welt ins Gleichgewicht bringen.

Die Welt und die menschliche Gesellschaft werden sich dann zum „Himmel auf Erden“ wandeln, wo alles nach dem grundlegenden Gesetz der Natur „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ funktioniert. Dann werden wir alle das Gefühl haben, ein gemeinsames Zuhause zu haben und in einer riesigen, liebenden Familie zu leben, in einem völlig neuen und aufgewerteten Bewusstsein für die Gesetze der Natur und der Welt, in der wir leben.

Michael Laitman, Whats ist the role of women in society today?, Quora

Parashiot WaJakhel und Pekudej / Tora Abschnitte „Und er versammelte“ und „Zählungen“

 

2. Buch MoseExodus 35:1 – 38:20 und 38:21-40:38

Zusammenfassung

Der Abschnitt WaJakhel (Und er versammelte) beginnt mit dem Gebot „Sechs Tage soll gearbeitet werden, aber der siebte Tag soll euch heilig sein”(Exodus 35:2). Er befasst sich auch mit der Gabe des Volkes. Diese Gabe besteht aus Gold, Silber, Kupfer, kostbaren Stoffen usw. Moses bestimmt, dass Bezaleel und Oholiab die heilige Arbeit verrichten sollen, da sie weise sind und die Gaben des ganzen Volkes, einschließlich der Frauen, einsammeln würden.

Bezaleel und Oholiab informieren Moses, dass die Gaben so zahlreich sind, dass es einen Überschuss gibt und kein weiterer Bedarf mehr besteht. Dies verkündet Moses dem Volk.

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Parasha Ki Tissa / Tora Abschnitt „Wenn du erhebst“

2. Buch MoseExodus 30:11 – 34:35

Zusammenfassung

Der Abschnitt Ki Tissa (Wenn du erhebst) beginnt mit der Aufforderung an jedes der Kinder Israels, einen halben Shekel für den Bau der Stiftshütte zu opfern. Es werden auch einige andere Details, welche die Stiftshütte betreffen, wie das Salböl, der Tisch, die Menora und ihre Gefäße, erwähnt. Bezaleel, der Sohn von Uri Ben Hur, wird zum obersten Handwerker und Oholiab Ben Ahisamach zu seinem Gehilfen ernannt. Auch befiehlt der Schöpfer den Kindern Israels, den Shabbat zu halten.

Moses steigt auf den Berg Sinai, um die Tafeln des Bundes zu empfangen, kehrt aber mit Verspätung zurück, so dass die Kinder Israels einen Beweis für die Existenz des Schöpfers suchen. Sie verlangen von Aaron, ein goldenes Kalb zu bauen. Aaron willigt ein, nimmt ihr Gold und baut daraus das goldene Kalb. Weiterlesen

Hine Ma Tov

„Wie gut und wie freudvoll ist es für Brüder, in Einheit zu verweilen“ („Hinei ma tov u’ma naim, Shevet achim gam yachad“)

Über die wahre Freundschaft – verglichen mit einem Platz der Verächter.

„Im Buch Sohar steht ‚Wie gut und wie freudvoll ist es für Brüder, in Einheit zu verweilen!’ Freunde sind jene, welche zusammensitzen und nicht voneinander getrennt sind. Zunächst sehen sie aus wie ein Haufen Streitsüchtiger, die sich gegenseitig umbringen möchten, aber später kehren sie zur Liebe und Brüderlichkeit zurück. Was sagt der Schöpfer über sie? ‚Wie gut und wie freudvoll ist es für Brüder, in Einheit zu verweilen!’ Das Wort Gam (hebräisch: auch) zeigt auf, dass jene auch Göttlichkeit in sich einschließen. Der Schöpfer hört ihren Worten zu, fühlt Zufriedenheit und Er erfüllt sie mit Freude.“ -Sohar, Acharei Mot, Punkt 64-5 Weiterlesen

Parasha Tezawe / Tora Abschnitt „Du sollst befehlen“

2. Buch MoseExodus 27:20 – 30:10

Zusammenfassung

Im Abschnitt Tezawe (Du sollst befehlen) gibt der Schöpfer Moses zusätzliche Details für die Stiftshütte und befiehlt den Kindern Israels, Olivenöl zu nehmen, um die ewige Kerze im Zelt der Begegnung außerhalb des Vorhangs anzuzünden, damit sie von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen brennen kann.

Der Schöpfer weist Moses an, Aaron und seine Söhne Nadab, Abihu, Eleasar und Itamar zu seinen Priestern zu machen. Er erläutert das Gebot, die heiligen Gewänder „zur Ehre und zur Zierde“ (Exodus 28:2) vorzubereiten. Sie bestehen aus einem Brustschild, einem Oberkleid, einem Leibrock und aus den übrigen Kleidungsstücken eines Priesters. Weiterlesen

Parasha Teruma / Tora Abschnitt „Hebopfer“

2. Buch MoseExodus 25:1 – 27:19

Zusammenfassung

Der Abschnitt Teruma (Hebopfer) befasst sich hauptsächlich mit dem Bau der Stiftshütte.

Der Schöpfer weist Moses an, den Kindern Israels mitzuteilen, daß sie mir freiwillige Gaben bringen; und von jedem, den sein Herz dazu treibt, sollt ihr die freiwillige Gabe für mich annehmen” (Exodus, 25:2). Die Gaben sind für den Bau der Stiftshütte und ihre Ausstattung bestimmt – für die Lade des Bundes, die Decke der Bundeslade, den Tisch mit den Schaubroten, die Menora (Lampe), die Bretter der Stiftshütte, die Sockel, den Vorhang, den Altar aus Erz und die Behänge des Vorhofs. Der Schöpfer weist Moses zudem an, wie er die Stiftshütte bauen soll.  Weiterlesen

Parasha Mishpatim / Tora Abschnitt „Rechte“

2. Buch MoseExodus 21:1 – 24:18

Zusammenfassung

Im Abschnitt Mishpatim (Rechte) gibt der Schöpfer Moses eine Sammlung von Gesetzen und Bestimmungen zu verschiedenen Themen. Ein Teil regelt die Beziehung zwischen Mensch und Mensch. Wie  jene Gesetze zu hebräischen Sklaven und Mägden, Mord, Diebstahl, Geldverleih und anderen. Der andere Teil betrifft jene Gesetze, die den Menschen und den Schöpfer betreffen. Wie jene zu Fleisch- und Milchspeisen, den Shabbat, jene zur Shmita (Jahr des Verzichts, Verzicht auf den Anbau von Feldfrüchten), usw.

Moses überbringt den Kindern Israels die Botschaft, dass der Schöpfer ihnen helfen wird in das Land Israel einzuziehen, und warnt sie gleichzeitig davor, Götzendienst zu betreiben. Als Moses ihnen aus dem “Buch des Bundes“ (Tora) vorliest, antwortet das Volk: Wir wollen tun und wir wollen hören“ (Exodus 24:7). Moses errichtet einen Altar und bringt dem Schöpfer Opfer dar. Weiterlesen

4. Februar 2024, Gute-Nacht-Text

Wenn wir von einer „heiligen Versammlung“ sprechen, meinen wir eine Anzahl von Individuen, die sich miteinander zu einer Einheit verbunden haben. Danach werden ein Anführer und andere auserkoren, und dieses wird Minian (Zehner) oder „Versammlung“ genannt. Wenn mindestens zehn Menschen versammelt sind, ist es möglich, Kedusha (einen bestimmten Teil eines jüdischen Gebets) während des Gebets zu rezitieren.

Im Heiligen Sohar heißt es darüber: „Wo sich zehn Menschen versammeln, ist die Göttlichkeit präsent.“ Das bedeutet, dass es dort, wo sich zehn Menschen versammeln, Platz für die Offenbarung der Göttlichen Gegenwart (Shechina) gibt.

RABASH, Artikel 5 (1984) Was gibt uns das Gesetz „Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst“?

1990/46 Die Reihenfolge der Arbeit nach Baal HaSulam

Rabash Artikel 1990/46 (korrigiert)

1) Man muss glauben, dass es einen Aufseher über die Welt gibt.

2) Man sollte wissen, dass der Glaube von untergeordneter Bedeutung ist, und sich dennoch für diesen Weg entscheiden.

3) Sein Glaube sollte im Geben sein und nicht in der Absicht (für sich selbst) zu empfangen.

4) Wenn man die Arbeit dem Schöpfer zuschreibt, sollte man glauben, dass der Schöpfer unsere Arbeit annimmt, egal in welcher Form die Arbeit ist. Weiterlesen

1990/27 Was bedeutet „Jeder Grashalm hat einen Aufseher oben, der ihn schlägt und ihm sagt: Wachse!“ in der Arbeit?

Artikel Nr. 27/1990, korrigiert, EY, 2.9.2023

Unsere Weisen sagten: „Du hast unten keinen einzigen Grashalm, der nicht oben einen Aufseher hat, der ihn hält und schlägt und ihm sagt: Wachse!“ Es heißt (Sohar und BeReshit Rabba 10): „Rabbi Simon sagte: ‚Du hast keinen einzigen Grashalm, der nicht eine Kraft am Firmament hat, die ihn schlägt und ihm sagt – wachse!'“

Wir sollten verstehen, was diese Worte für uns in der Arbeit bedeuten. Wir sehen, dass in unserer Welt alle Geschöpfe gerne ruhen, wie es geschrieben steht (“Das Studium der Zehn Sefirot”, Teil 1, Histaklut Pnimit, Punkt 19): „Es ist bekannt, dass die Natur jedes Zweiges seiner Wurzel gleich ist. Deshalb wird jedes Verhalten, das in der Wurzel enthalten ist, auch vom Zweig verlangt, geliebt und begehrt, und bei jedem Aspekt, der nicht in der Wurzel enthalten ist, entfernt sich auch der Zweig von ihr, duldet sie nicht und hasst sie. Deshalb sind alle Aspekte, die in Ihm enthalten sind und von Ihm direkt zu uns gelangen, für uns angenehm. Das heißt, wir lieben die Ruhe, weil unsere Wurzel nicht in Bewegung ist.“ Weiterlesen

Parasha Jitro / Tora Abschnitt Jitro [Priester von Midian]

2. Buch MoseExodus 18:1 – 20:22

Zusammenfassung

Der Abschnitt Jitro beginnt damit, dass Jitro, der Priester von Midian, mit Moses Frau Zippora und ihren beiden Söhnen in die Wüste zu Moses zieht. Von Jitro erhält Moses nun Ratschläge, wie er das Volk in „Oberste von Tausend“, „Oberste von Hundert“, „Oberste von Fünfzig“ und „Oberste von Zehn“ einteilen soll. Weiterlesen

Parasha BeShalach / Tora Abschnitt „Als er ziehen ließ“

2. Buch MoseExodus 13:17 – 17:16

Zusammenfassung

Im Abschnitt BeShalach (Als er ziehen ließ) schickt der Pharao die Kinder Israels nach den zehn Plagen, die er und die Ägypter erlitten haben, aus Ägypten. Der Schöpfer führt die Kinder Israels nicht direkt ins Land Israel. Dafür müssten sie durch das Land der Philister ziehen. Der Schöpfer will jedoch nicht, dass die Kinder Israels sich vor einem Kampf mit ihnen fürchten und deshalb nach Ägypten zurückkehren. Deshalb schickt er sie stattdessen durch die Wüste. Die Gebeine Josephs nimmt Moses mit.

Der Schöpfer geht vor dem Volk her und leuchtet ihm mit einer Wolkensäule am Tag und einer Feuersäule in der Nacht, den Weg.

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Tu BiShwat

An Tu BiShwat, dem 15. Shewat wird die Entwicklung und Fähigkeit zu reifen und Früchte zu bringen, gefeiert. Deshalb ist es auch das Neujahr der Bäume“. Kabbalistisch betrachtet ist es ein Fest der Menschen, die eine fruchtbare Umgebung gefunden haben, um sich spirituell zu entwickeln.

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Unterrichtsmaterial für Kongress „Leben im Zehner“

Lektion 1: Rabash, Das Ziel der Gemeinschaft 2

Lektion 2: Rabash, Die Agenda der Versammlung

Lektion 3: Rabash, Der Mensch helfe seinem Freund

Lektion 4: Rabash, Was entsprechend „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ erklärt wird

Parasha Bo / Tora Abschnitt “Komm“

2. Buch MoseExodus 10:1 – 13:16

Zusammenfassung

Im Abschnitt Bo (Komm) verkündet der Schöpfer dem sturen Pharao durch Moses, er müsse das Volk Israel ziehen lassen. Doch der Pharao lässt das Volk noch immer nich ziehen. Daraufhin lässt der Schöpfer zwei weitere Plagen – Heuschrecken und Finsternis über Ägypten kommen. Da sagt der Pharao zu Moses: Geh hinweg von mir und hüte dich, daß du nicht mehr vor mein Angesicht kommst; an dem Tag, da du vor mein Angesicht kommst, sollst du sterben“ (Exodus 10:28). Moses antwortet: Du hast recht geredet; ich werde dein Angesicht nicht mehr wiedersehen“ (Exodus 10:29). Moses hält sein Wort. Weiterlesen

Parasha WaEra / Tora Abschnitt “Und Ich erschien“

2. Buch MoseExodus 6:2 – 9:35

Zusammenfassung

Im Abschnitt WaEra („Und ich erschien“) erscheint der Schöpfer vor Moses und verspricht, die Kinder Israels aus Ägypten in das Land Kanaan zu führen. Moses wendet sich an die Kinder Israels, doch diese hören ihm „aus Ungeduld und harter Arbeit“ (2. Moses 6,9) nicht zu.

Der Schöpfer weist Moses an, sich an den Pharao zu wenden und ihn aufzufordern, die Kinder Israels aus Ägypten ziehen zu lassen. Moses befürchtet, dass er seine Mission nicht erfüllen wird, und bittet den Schöpfer um ein Zeichen. Der Schöpfer sagt Moses, dass er für den Pharao wie Gott sein wird, während Aaron der Prophet sein wird, der tatsächlich spricht. Der Schöpfer wird das Herz des Pharaos verhärten und viele Zeichen und Wunder über Ägypten bringen. Der Schöpfer gibt Moses und Aaron einen Stab, und als Moses den Stab auf den Boden wirft, wird er zu einer Schlange.

Als Moses und Aaron zum Pharao kommen, ist Moses achtzig Jahre alt und Aaron dreiundachtzig. Der Pharao ist von vielen Magiern und Wahrsagern umgeben. Als Moses und Aaron eintreffen, werfen sie ihren Stab nieder und dieser wird zu einer Schlange. Die Magier des Pharaos tun dasselbe, und auch ihre Stäbe verwandeln sich in Schlangen, doch Moses‘ Schlange verschlingt die Schlangen der Magier.

Trotz dieses Zeichens bleibt der Pharao starrköpfig, und die zehn Plagen Ägyptens beginnen. In diesem Abschnitt werden sieben der Plagen erwähnt: Blut, Frösche, Läuse, Fliegen, Viehpest, Geschwüre und Hagel. Nach jeder Plage bricht der Pharao sein Wort und weigert sich, die Kinder Israels ziehen zu lassen. Weiterlesen